Februar 2020

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02 2020 monatlich kostenlos • lesbar

das anhalt magazin

heft-nr. 185 seit 2003 aufl.: 15.000

Kurt Weill Fest 2020 Am 28. Februar startet das Kurt Weill Fest Dessau, das erstmals unter künstlerischer Leitung von Jan Henric Bogen steht. „Was sind Grenzen?“ ist das Motto des prominent besetzten Festes, in das der Intendant im ausführlichen LEO-Gespräch spannende Einblicke gibt. • s. 10

BESONDERES FERIENPROGRAMM Während die Schüler in der zweiten Februarwoche die Winterferien genießen, wird im Anhaltischen Theater zu vielfältigen Gastspielen eingeladen. • s. 32

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ȹ editorial

365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden – so lange braucht die Erde für eine Umrundung der Sonne. Und es ist Ihnen natürlich aufgefallen, dass das Kalenderjahr somit stets sechs Stunden zu früh anfängt. Würde man es so weiterlaufen lassen, wäre nach vier Jahren der Kalender schon einen ganzen Tag zu früh dran, nach hundert Jahren fast einen Monat – und nach sechshundert Jahren wäre im Juli tiefster Winter! Machen wir aber natürlich nicht. Und so haben wir in diesem Jahr einen Bonustag im Kalender. Die Erdbewegung und der Kalender sind wieder im Reinen und wir können uns überlegen, was wir mit diesem „geschenkten“ Tag anstellen wollen. Der Planet braucht beispielsweise Zuwendung, aber auch Ihre Liebsten freuen sich über einen Tag extra. Vielleicht ist es aber auch ganz simpel und Sie schenken sich diesen Tag selbst. Nur regelmäßige Termine sollten Sie vielleicht nicht unbedingt machen. Ein Hochzeitstag wäre beispielsweise echt doof, auch Geburtstage sind ungünstig. Zumal der Aberglaube wohl von großen Lebensentscheidungen in Schaltjahren dringend abrät – aber wer glaubt schon an den Aberglauben. Wir glauben an einen guten Februar in Anhalt und freuen uns auf ein tolles Jahr 2020! Mit Super Bowl, Fußball-EM, Olympischen Spielen und der in Paris stattfindenden Leichtathletik-EM als sportliche Höhepunkte. Außerdem in 2020: die „Lindenstraße“ wird abgesetzt, der BER soll tatsächlich eröffnet werden, ebenso die Anhaltische Gemäldegalerie im Georgium, es stehen Präsidentschaftswahlen in den USA an, Kraftwerk, Aerosmith und Queen feiern den 50. Jahrestag ihrer Bandgründung, Großbritannien wird wohl die EU verlassen und gleich vier Missionen starten zum Mars, das Gartenreich feiert 20 Jahre UNESCO-Welterbe und wir schalten hiermit das LEO-Jahr 2020 frei. Ihr Sebastian Völker Herausgeber

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„Unser Programm soll zum Nachdenken anregen“ — Kurt Weill Fest Intendant Jan Henric Bogen im LEO-Gespräch • Seite 10 •

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6 Kurzmeldungen Kurz und knackig durch den Februar, die Region Anhalt und die angren zende Nachbarschaft mit den LEO-Kurzmeldungen.

10 Was sind Grenzen? Rolando Villazòn, Martina Gedeck, Thomas Quasthoff – erneut bringt das Kurt Weill Fest viele Stars nach Dessau. Im LEOGespräch verrät Intendant Jan Henric Bogen, warum man sich aber insbesondere auf den Artist-in-Residence freuen darf. 31 Leuchtendes Mythenreich Das dritte Jahr in Folge erobern die „Magischen Lichterwelten“ den Bergzoo Halle. Routine ist aber nicht zu erwarten. Siegfried, Nessie und weitere „Mythen, Märchen und Legenden“ sorgen eher für erneute Besucherrekorde auf dem Reilsberg. 32 Gastspielwoche im Anhaltischen Theater Kubanische und irische Rhythmen, Hommagen an Kultbands von „Abba“ bis „Queen“ und der Besuch eines der beliebtesten Entertainer Deutschlands machen die Winterferien auch für Erwachsene zu einem besonderen Erlebnis. 34 Deutlich geflüstert Zwischen „man wird doch wohl noch sagen dürfen…“ und „das darfst du nicht laut sagen“ – Kabarettistin Lisa Fitz widmet sich in ihrem Programm „Flüsterwitz“ der Frage, ob eine neue Zeit der Redeverbote angebrochen ist.

foto: © hartmut bösener

Freischalten


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foto: © patrice venne

foto: © dominic reichenbach foto: © jan kocovski

Lisa Fitz und der „Flüsterwitz“

Maxi Biewer liest in Köthen • Seite 35 •

WANN UND WO WEISS LEO

Gastspielwoche im Anhaltischen Theater Dessau • Seite 32 •

leo-dates 02/20 18 VERANSTALTUNGSTIPPS Über 350 Tipps für die Region Anhalt im Februar: Bühne, Musik, Party, Kunst, Ausstellungen, Gewinnspiele, Freikarten und Empfehlungen 41 AUSSTELLUNGSTIPP 16 Freizeitkünstler und das einwöchige Sommerpleinair in Rathen – mit der Ausstellung „Galerie Rathen Elbsandsteingebirge“ geht das Malstudio der Ölmühle Roßlau in die Kunstsaison 2020.

LEO-GLÜCKSMOMENTE Kurt Weill Fest, Lisa Fitz, Gastspiele im Theater, „Lady Maxime“, „Home of Rock“, Kabarett, Bluesnacht u.v.a.m. LEO-DATES ONLINE Die LEO-Veranstaltungstipps jeden Monat neu als Magazin gedruckt und tagesaktuell mit Gewinnspielen und News im Netz: www.leo-magazin.com

30 LEO Empfehlungen Cabaret – Musical im Theater, 55. Zerbster Kulturfesttage, „Love Letters“ in Dessau und Wittenberg, Leuchtendes Mythenreich im Bergzoo Halle, Musicalhits auf der Bühne, Swinging Wittenberg, „Lady Maxime“ in Köthen, Dicke Luft und kein Verkehr, Traumhaftes Schattenreich, Jimmy Reiter Band bei „Home of Rock“, Haus-GartenFreizeit in Leipzig und, und, und… 40 LEO Musiktipps – Sibyll Ciel 43 LEO Buchtipps 44 LEO Rätselseite 45 Impressum

das kultur- und veranstaltungsmagazin für die region anhalt. gratis erhältlich an über 500 verteilstellen in ganz anhalt-dessau-wittenberg. leo – das anhalt magazin monatlich. kostenlos. lesbar. www.leo-magazin.com

46 LEO Kolumne Etwas sorgenvoll blickt unser Kolumnist auf das vor uns liegende Jahr. Dabei streift er die großen Themen der Zeit, bleibt zum Glück ganz alltäglich und ist fest entschlossen, stromsparend unters Dach zu gelangen.

leo – das anhalt magazin ist eine produktion von 3undzwanzig – agentur für gestaltung und kommunikation


ȹ kurzmeldungen

Bis hierher oder noch weiter? Kalliope ist eine der neun Töchter des Zeus. Ihre Weisheit machte die Muse zur Richterin im Streit zwischen Aphrodite und Persephone. Doch ist das alles? Ist nicht noch mehr Spannung gegeben im Spiel aller Musen? Wie gehen sie mit Augenblicken um, in denen sie vor der Qual der Wahl stehen und sich entscheiden müssen? Die Schwestern der Kalliope werden berichten von Heldinnen und Helden, die am Scheidepunkt angelangt sind. Wie weit sollen sie gehen? Bis hierher oder doch sehr viel weiter? Es sind jene Momente, die nicht nur die Musen fordern. Auch der Mensch wird damit konfrontiert. Wunderbar, vergnüglich, anregend: Diese Attribute setzen die Gastgeber in der Dessauer Hauptbibliothek deshalb schon einmal vor den Erzählnachmittag. ȹ Lesung „Kalliopes Schwestern“ Sonnabend, 8. Februar, 15 Uhr Dessau, Hauptbibliothek www.bibliothek.dessau-rosslau.de

Dem beliebtesten deutschen Schauspieler des 20. Jahrhunderts wird am 2. Februar im Veranstaltungszentrum Schloss Köthen ein künstlerisches Denkmal gesetzt. „Jawoll, meine Herr’n“ ist der Titel des HeinzRühmann-Abends, bei dem Michael J. Westphal in die Rolle des Charakterdarstellers und Komikers mit dem verschmitzten Lächeln schlüpft. Auf der Bühne lässt er seine berühmtesten Rollen wieder lebendig werden, vom Pfeiffer mit drei F aus der „Feuerzangenbowle“ über den braven Soldaten Schwejk und den Hauptmann von Köpenick bis zu Rühmanns Traumrolle als Clown in „Wenn der Vater mit dem Sohne“. Aber auch seine musikalischen Erfolge wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Ich brech die Herzen der stolzesten Frau’n“ und der titelgebende Gassenhauer sind Teil des Programms. ȹ „Jawoll, meine Herr’n“ – Ein Heinz-Rühmann-Abend Sonntag, 2. Februar, 16 Uhr Köthen, Veranstaltungszentrum Schloss www.bachstadt-koethen.de

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Thomas Schmid gibt „Einblick“ Gemälde und Grafiken des Wittenberger Künstlers Thomas Schmid werden noch bis zum 22. März im Cranach-Haus in der Lutherstadt gezeigt. Unter dem Titel „Einblick“ sind Landschaften, Stillleben und Figurenbilder zu sehen, die vom Spätexpressionismus und der Neuen Sachlichkeit beeinflusst sind. Malen heiße für ihn, den Weg vom Abbild zum Sinnbild zu suchen, so Schmid über seinen künstlerischen Anspruch. Bereits 1980 wurden erstmals Werke des Künstlers ausgestellt. Seit 2002 gab der Wittenberger sein Wissen als Kursleiter für Erwachsene an der Malschule der Cranach-Stiftung weiter. Über den pädagogischen Hintergrund verfügt er dabei ebenfalls: Fast 40 Jahre lang war Schmid hauptamtlich als Berufsschullehrer in Wittenberg tätig. ȹ Thomas Schmidt „Einblick“ 24. Januar bis 22. März Wittenberg, Cranach-Haus www.cranach-malschule.de

foto: © thomas schmid

Rühmann in Köthen


Die Stiftung Christliche Kunst Wittenberg ist seit dem Sommer 2018 im Besitz des religiösen Gesamtwerks des 1981 verstorbenen Künstlers Paul Sinkwitz. 130 Einzelblätter, Zeichnungen, Entwürfe für Wand- und Fensterbilder und vieles mehr umfasst die Zustiftung, die nun erstmals im Schloss Wittenberg zu sehen ist. Als im Nationalsozialismus politisch verfolgter Künstler gehört Sinkwitz zur sogenannten verschollenen Generation, die heute wiederentdeckt wird. Religiöse Motive wurden für ihn, wie für viele Künstler seiner Zeit, zur Projektionsfläche des persönlich Erlebten, sind jedoch auch sein Bekenntnis zum christlichen Glauben. Seine Gebrauchsgrafiken, wie der von ihm viele Jahre gestaltete Kreuzkalender, fanden sich in den 1950er und 1960er in zahlreichen Haushalten. ȹ „CREDO. Paul Sinkwitz – Das religiöse Werk“ 16. Januar bis 29. März Wittenberg, Schloss www.christlichekunst-wb.de

Zerbster Kulturfesttage 2020 Eine der traditionsreichsten Veranstaltungsreihen Sachsen-Anhalts geht am 21. Februar in ihren 55. Jahrgang. Bis zum 22. März sind bei den Zerbster Kulturfesttagen 43 Veranstaltungen und Angebote sowie fünf Ausstellungen zu erleben. Dabei werden alle Altersgruppen aktiv und alle Generationen angesprochen. Erwartet werden unter anderem die Elblandphilharmonie Dresden, Bestsellerautor Arno Strobel, das Vokalensemble der Kaiserlichen Feodorowski-Kathedrale aus Zarskoje Selo und viele mehr. Die Ausstellung „Freiheit in Form und Farbe“ ist dem Künstler Hans-Joachim Prager aus der Partnerstadt Nürtingen gewidmet. Gelegenheiten, selbst kreativ zu werden, gibt es unter anderem im Zerbster Museum und bei der Suche nach dem Zerbster Lesekönig.

foto: © veranstalter

Religiöse Kunst im Schloss

Wende im Katerland Die ganze Wahrheit über die Deutsche Einheit gibt es am 9. Februar im Schloss Köthen. Schließlich ist nach 30 Jahren immer noch klar, dass die Ossis gnadenlos über den Tisch gezogen und ihre sozialistische Heimat hinterlistig einverleibt wurden. Grenzenlos naiv, geknebelt mit Bananen und narkotisiert von David Hasselhoff. Ein Schicksal, das nie aufgearbeitet wurde und dem ganzen Land Kopfschmerzen bereitet. Hilfe und Aufklärung im Detail verspricht Kabarettist Nils Heinrich. In seinem aktuellen Programm „Deutschland einig Katerland – 30 Jahre Besuch von Drüben“ erzählt er die absolut wahre Geschichte der Nachwendezeit. Mit neuen Geschichten, neuen Liedern und einigen Evergreens rund um den großen Ringelpiez namens „30 Jahre Deutsche Einheit“. ȹ „Deutschland einig Katerland – 30 Jahre Besuch von Drüben“ Sonntag, 9. Februar, 19 Uhr Köthen, Veranstaltungszentrum Schloss www.bachstadt-koethen.de

ȹ 55. Zerbster Kulturfesttage 21. Februar bis 22. März Zerbst, verschiedene Orte www.stadt-zerbst.de

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foto: © hans-jürgen thoms

ȹ kurzmeldungen

„Keine Panik“ für den guten Zweck Harte Jungs auf schweren Maschinen, die es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen – das ist das Klischeebild, das beim Wort „Biker“ so manchem in den Sinn kommt. In Dessau-Roßlau zeigen die örtlichen Motorradfans jedoch eine ganz andere Seite. Bereits seit Jahren sammeln sie unter dem Titel „Biker zeigen Herz für Kinder“ Spenden für den guten Zweck. In diesem Jahr soll damit das Kinder- und Jugendhospiz bedacht und den Bewohnern ihre letzten Wünsche erfüllt werden. Daher wird am 29. Februar wieder zum Benefizkonzert im Golfpark Dessau eingeladen. Neben der Udo-Lindenberg-Coverband „Mister Panik & Das AtlanticOrchester“ stehen „Kathy & The Deadies“, „Hans die Geige“, Nachwuchsgitarrist Carl Leopold Paskuda sowie DJ Uwe Centiny auf der Bühne. ȹ Biker zeigen Herz für Kinder – Das Benefizkonzert Sonnabend, 29. Februar, 19.30 Uhr Dessau, Veranstaltungszentrum Golfpark

Kulturschätze gesucht! Kinder und Jugendliche aus Sachsen-Anhalt können sich noch bis zum 15. März um den 23. Kinder- und Jugendkulturpreis des Landes bewerben. Zum diesjährigen Thema „Schätze“ können alle jungen Menschen bis 21 Jahren kreative Inhalte aus verschiedensten künstlerischen Kategorien einreichen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Beiträge aus den Bereichen Theater, Literatur, Musik und bildende Kunst sind ebenso willkommen wie aus den Genres Fotografie oder Film. Insgesamt sind 6.500 Euro Preisgeld ausgelobt, die in einer feierlichen Preisvergabe in Magdeburg übergeben werden. Organisiert wird der Preis von der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., bei der auch das Anmeldeformular zum Download bereit steht. ȹ 23. Kinder- und Jugendkulturpreis Bewerbungsfrist: 15. März 2020 (Poststempel) www.lkj-sachsen-anhalt.de

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Boote im Bitterfelder Bad Am 22. Februar sind im Sportbad „Heinz Deininger“ in Bitterfeld die Drachen los. Genauer gesagt die Drachenboote, die zum inzwischen 8. Mal beim Indoorcup gegeneinander antreten. Mitmachen können Frauenteams, gemischte Mannschaften mit mindestens zwei Damen sowie Teams in einer offenen Mannschaftsklasse und einem eigenen Jugendcup. Auch zwischen reinen Spaßmannschaften, FunSportlern und sportlichem Ehrgeiz wird differenziert. Pro Mannschaft werden sechs Paddler benötigt, Trommer und Steuerleute jedoch nicht. Die Startgebühr pro Team beträgt 80 Euro, bei der Jugend 20 Euro. Für Zuschauer ist der Eintritt frei. Für das leibliche Wohl ist unter anderem mit selbstgebackenem Kuchen gesorgt. Anmeldungen zur Teilnahme sind noch bis 15. Februar möglich. ȹ 8. Bitterfelder Drachenboot-Indoorcup Sonnabend, 22. Februar, 9–19 Uhr Bitterfeld, Sportbad Heinz Deininger www.drachenboot-goitzsche.de


foto: © hartmut bösener

Tierisch was los Die Liebe fürs Leben gibt es nicht nur beim Menschen. Pünktlich zum Valentinstag gibt der Tierpark Dessau am 14. Februar daher unter dem Motto „Wie lieben Tiere“ Einblicke in tierische Beziehungen. Los geht es für alle Verliebten und tierlieben Singles um 15 Uhr mit einem Sektempfang. Nach dem unterhaltsam-informativen Ausflug ins Liebesreich der Vierbeiner erwartet die Besucher zudem eine kleine Überraschung. Wer schon immer wissen wollte, was die Tierparkbewohner eigentlich abends machen, wird am 14. und 15. Februar ab 18 Uhr ebenfalls glücklich. „Nachts im Tierpark“ geht in die zweite Runde, mit themenbezogenen Führungen, einem Blick ins Mausoleum sowie kleinen Leckereien, serviert vom Förderverein. Anmeldungen sind von Montag bis Freitag zwischen 7 und 15 Uhr unter 0340/614426 möglich. „Nachts im Tierpark“ 14. und 15. Februar, 18 Uhr

foto: © gilbhart

foto: © lutz ebhardt

ȹ „Wie lieben Tiere“ zum Valentinstag Freitag, 14. Februar, 15 Uhr Dessau, Tierpark www.tierpark.dessau-rosslau.de

25. Telemann-Festtage

Musik in jeder Tonart

Die Magdeburger Telemann-Festtage feiern Jubiläum. Vom 13. bis 22. März werden in der Geburtsstadt des Komponisten zum 25. Mal seine bekannten und unbekannten, teilweise seit 250 Jahren nicht mehr aufgeführten, Werke im Mittelpunkt stehen. Beteiligt sind 500 Künstler aus 25 Ländern, die 27 Konzerte und szenische Aufführungen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm präsentieren. Den roten Faden bildet dabei das Festivalmotto „Klangfarben“, das Telemanns Gespür für plastische, farbenfrohe und emotional ansprechende „Tongemälde“ aufgreift. Tickets für die Telemann-Festtage sind im Vorverkauf erhältlich, inklusive eines Rabatts beim Besuch von mehr als drei Veranstaltungen und eines vergünstigten „U-27-Tickets“ für Kinder und junge Erwachsene.

Rund 1.000 Amateurmusiker aus ganz Deutschland sind vom 20. bis 22. März in Dessau-Roßlau zu Gast. Die Doppelstadt ist Ausrichter der bundesweiten „Tage der Chor- und Orchestermusik 2020“. Zu erleben sind Gesangsvereine, Blaskapellen, Kirchenchöre, JazzCombos und vieles mehr. Musiziert wird unter anderem auf dem Dessauer Marktplatz. Hier kann beim Offenen Singen auch jeder Besucher sein Gesangstalent zeigen. Besonderer Höhepunkt ist zudem die „Nacht der Musik“ am 21. März, bei der an zehn Orten im Stadtgebiet zu jeweils vier Kurzkonzerten eingeladen wird. Zum abschließenden Festakt des bedeutendsten Festes der Amateurmusik in Deutschland wird unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

ȹ 25. Magdeburger Telemann-Festtage „Klangfarben“ 13. bis 25. März Magdeburg, verschiedene Spielorte www.telemann-festtage.de

ȹ Tage der Chor- und Orchestermusik 2020 20. bis 22. März Dessau, verschiedene Orte www.tcom2020.de

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ȹ gespräch, Kurt Weill Fest 2020

„Unser Programm soll zum Nachdenken anregen“ „Was sind Grenzen?“ fragt das Kurt Weill Fest Dessau vom 28. Februar bis 15. März. Mehr als 50 Veranstaltungen werden in der Geburtsstadt des Komponisten, aber auch landesweit, an verschiedenen Spielorten zu erleben sein. Erwartet werden Künstler und Ensembles aus aller Welt, darunter Tenor Rolando Villazón, Bassbariton Thomas Quasthoff, Schauspielerin Martina Gedeck und das aus der Erfolgsserie „Babylon Berlin“ bekannte „Moka Efti Orchestra“. Im Mittelpunkt stehen natürlich auch diesmal die Kompositionen Kurt Weills, von den weniger bekannten bis zu den weltberühmten. Als künstlerischer Leiter gibt Jan Henric Bogen sein Debüt. Der 36-jährige Kulturmanager, Musikwissenschaftler und Jurist will mit dem Programm nicht nur unterhalten, sondern verbindet mit dem Festivalmotto und den Veranstaltungen selbst auch noch tiefergehende Ziele, wie er im LEO-Gespräch deutlich macht.

Sie lösen in diesem Jahr nicht nur einen erfolgreichen Vorgänger ab – was schon für sich genommen spannend wäre – sondern gleich ein ganzes Intendantenquartett. Wie lief dieser Wechsel hinter den Kulissen ab? War es der sprichwörtliche „Sprung ins kalte Wasser“ oder ein eher sanfter Übergang?

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Jan Henric Bogen: Sanfter Übergang ist sicherlich ein treffendes Bild. Ich will mich da auch noch einmal bei allen vier Vorgängern – Johannes Weigand, Markus L. Frank, Jürgen Scherbera und Gerhard Kämpfe – bedanken, das Festival in einem so guten Zustand übernehmen zu dürfen. Und dafür, dass es in der Übergangszeit immer eine offene Tür gab und natürlich auch jetzt über das Anhaltische Theater immer noch der Kontakt mit den Vorgängern da ist. Ich glaube auch dadurch, dass das Quartett immer als Interimslösung gedacht war, hat sich da keinerlei Konkurrenz, Argwohn oder ähnliches eingeschlichen.

Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater beim Festival?

Jan Henric Bogen: Es ist für uns einer der wichtigsten Partner, die wir haben. Einerseits, weil die Anhaltische Philharmonie mit verschiedenen Programmen vertreten ist. Andererseits, weil es natürlich auch in diesem Jahr Produktionen des Anhaltischen Theaters zu sehen geben wird. Zum Beispiel „Die Sache Makropulos“, die in Kooperation mit uns entstandene „Dreigroschenoper“ oder auch „Cabaret“. Das Theaterprogramm und auch die technische Unterstützung, wenn wir zum Beispiel ins Bahnwerk gehen, sind für uns unverzichtbar und wir sind wirklich sehr dankbar für diese Kooperation. Diese Verzahnung aus Programmplanung, Infrastruktur und nicht zuletzt auch, dass wir viele Abende im Anhaltischen Theater auch selbst spielen dürfen, ist wahnsinnig wichtig. Auch für die Zukunft gibt es da einen sehr engen Austausch.


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foto: Š hartmut bÜsener


ȹ gespräch, Kurt Weill Fest 2020 foto: © gregor hohenberg, sony music entertainment

„Nice ’n’ Easy“ ist der Titel des Programms, mit dem Thomas Quasthoff, begleitet von seinem hochkarätig besetzten Jazztrio, am 7. März im DB Werk Dessau gastiert. Der gefeierte Bassbariton nahm vor einigen Jahren Abschied von der Opernbühne und ist nun als Jazzsänger international sehr gefragt und erfolgreich.

In unserem Gespräch im vergangenen Jahr haben sie „gestanden“, dass sie das Kurt Weill Fest bis dahin nicht als Zuschauer verfolgt hatten, das aber umgehend nachholen würden. Wie haben Sie das Festival erlebt?

Jan Henric Bogen: Ich finde, das Kurt Weill Fest ist ein einmaliges Gesamterlebnis. Und vor allen Dingen dann, wenn man nicht nur eine Veranstaltung besucht, sondern sich ein persönliches „Festivalpaket“ schnürt. Dann hat man hier die Möglichkeit, so nah wie sonst beinahe nirgends an Künstler heranzukommen, immer wieder an besondere Orte zu gehen und man hat verschiedene Genres so dicht beieinander wie nirgendwo sonst. Wir sind kein reines Klassikfestival, wir machen auch Musical, wir machen auch Jazz. Das finde ich einmalig und das hat mir im vergangenen Jahr als Zuschauer sehr viel Spaß gemacht. Jetzt macht es mir auch als Intendant sehr großen Spaß. Wie hat sich denn Ihr Wissen über und Ihr Verhältnis zu Kurt Weill in den letzten 12 Monaten verändert?

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Jan Henric Bogen: Natürlich habe ich ganz viel dazugelernt. Ich habe auch sehr viele Partner des Kurt Weill Festes und der Kurt-Weill-Gesellschaft kennen gelernt. Zum Beispiel eben Jürgen Schebera, der einem als Weill-Biograph, sprichwörtlich gesprochen, wirklich jedes Komma in der Biographie Weills erklären kann. Ich habe auch neue Werke kennengelernt, die vielleicht weniger bekannt sind. Ich durfte zur Lotte Lenya Competition nach Rochester in die USA reisen. In der dortigen Musikbibliothek gibt

es die Manuskripte der „Dreigroschenoper“, also Weills persönliche Handschriften. Übrigens wurden diese vom Verlag auch einmal an einen Dirigenten verschickt, der – nicht wissend, was er da vor sich hatte – davon ausging, eine von einem Kopisten angefertigte Abschrift bekommen zu haben. Also hat er seine Anmerkungen hineingeschrieben. Glücklicherweise lässt sich nachweisen, wer dieser Dirigent war – und zwar kein Geringerer als Leonard Bernstein. Dadurch hat es dann doch einen gewissen Zeitwert. (lacht) Wenn man diese Dokumente dann in der Hand hält, ist das schon etwas sehr besonderes. Ich konnte also wirklich ganz intensiv in diesen Kurt-Weill-Kosmos eintauchen. Wie haben Sie sich Ihrer neuen Aufgabe als Intendant genähert?

Jan Henric Bogen: Was ich für mich festgestellt habe, ist, dass die eigentliche Herausforderung eines Festivals darin besteht, dass man sich einerseits immer wieder neu erfinden muss, damit es nicht immer das Gleiche macht, auf der anderen Seite aber immer einen gewissen Kern beibehalten muss. Wenn ich mir das jetzt vorliegende Festivalprogramm anschaue, dann glaube ich, dass das ganz gut gelungen ist. Wir bringen Orte und teilweise auch Künstler wieder, die schon bekannt und beliebt sind, es gibt aber auch eine bewusste Veränderung, mit einigen neuen Künstlern, die Dessau sozusagen „erobern“ dürfen. Allen voran so jemand wie Rolando Villazón. Das ist die Balance, in der man sich bewegt. Das ist sehr spannend und bis jetzt bin ich da ganz guter Dinge.


Jan Henric Bogen: Grundsätzlich hat bei allen, die ich angesprochen habe, der Name Kurt Weill Fest viele Türen geöffnet. Auf praktischer Ebene haben alle Künstler natürlich Agenten, auch wenn ich Rolando Villazón zufällig auch persönlich kenne. Er wird in Dessau einiges aus dem Bereich Musical präsentieren, aber zum Beispiel auch die „Four Walt Whitman Songs“ aus der amerikanischen Phase Weills singen, die eher in den Bereich der sogenannten „ernsten Musik“ fallen. Auch wenn ich die Unterscheidung in E- und U-Musik, wie schon Weill, sehr unnötig finde. Er möchte in seinem Programm das gesamte Schaffen Kurt Weills erlebbar machen. Im Jahr 30 nach der Wiedervereinigung steht das Kurt Weill Fest unter dem Motto „Was sind Grenzen?“. Welche Grenzgänge sind zum Kurt Weill Fest 2020 geplant?

Jan Henric Bogen: Dazu gibt es ein sehr schönes Zitat des Komponisten John Cage: „Das ist eine sehr interessante Frage. Ich möchte sie nicht mit einer Antwort verderben.“ (lacht) Das ist natürlich scherzhaft gemeint, aber es ist mir tatsächlich sehr wichtig, dass dieses Festivalmotto mit einem Fragezeichen endet. Es heißt eben nicht „Grenzenlos“ oder „Über alle Grenzen“, sondern wir stellen eine Frage. Grenzen sind etwas sehr ambivalentes. Wir können sie weder als grundsätzlich schlecht noch als immer gut bezeichnen. Wir kennen und haben alle Grenzen, wir müssen diese Grenzen mal einhalten und mal überschreiten. Es gibt sie in den verschiedensten

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foto: © mirjam knickriem

foto: artist-in-residence vladimir korneev © maria ritsch

Wie tritt man denn an Künstler wie Rolando Villazón heran und wie reagieren diese auf die Anfrage?

Opernstar Rolando Villazòn (li.) und die bekannte Schauspielerin Martina Gedeck (re.) steuern Programmpunkte zum Kurt Weill Fest 2020 bei. Sänger und Schauspieler Vladimir Korneev (Mitte) steht als Artist-in-Residence im besonderen Fokus des Festivals.

Kontexten, im Privaten, Beruflichen, Familiären. Es gibt soziale, politische, religiöse Grenzen und natürlich auch geographische. Ebenso im künstlerischen Bereich, nicht nur mit U und E, sondern auch zwischen den Genres. Was ist Musical, was Operette oder Oper, um mal zum Schaffen Kurt Weills zu sprechen. Deswegen finde ich das Thema spannend. Ich möchte mit dieser Frage dem Publikum in einer Zeit, in der man vielleicht nicht so häufig die Möglichkeit hat, intensiv nachzudenken, Gelegenheit geben, sich den Begriff anzusehen und zu überlegen, was er mit ihnen macht. Was bedeutet er für mich? Wann bin ich mit ihm in Berührung gekommen? Wenn Sie mich fragen würden, könnten wir alle 52 Veranstaltungen durchgehen und ich würde Ihnen einen Grenzaspekt dazu aufzeigen können. Das ist auch immer das Schöne an einem guten Motto. Um nur einmal ein paar Beispiele zu nennen: Die Grenze zwischen Musik und Comedy verwischt das Duo „Ass-Dur“. Das sind zwei klassisch ausgebildete Musiker, die eine Comedy-Show machen. Ernstere und vielschichtige Grenzaspekte hat zum Beispiel das Projekt „Unknown, I Live With You“. Das ist eine Opern-Installation der Gruppe „The Airport Society“, die auf Texten anonymer afghanischer Frauen basiert. Begleitet wird sie von heutiger klassischer Musik, mit einem Streichquartett, menschlicher Stimme und Live-Electronica. Das ist ein einmaliges Klangerlebnis, wirkt mal sehr schmissig und fast schon auf dem Weg zum Musical, mal ist es total dissonant. Und ein dritter Grenzaspekt, den ich aufgreifen möchte, ist die Veranstaltung „Das ferne Lied“ vom

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ȹ gespräch, Kurt Weill Fest 2020 In seiner ersten Festivalintendanz will Jan Henric Bogen sein Publikum zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Programm, den Werken Weills und dem diesjährigen Motto anregen. Hauptberuflich ist der gebürtige Ludwigshafener seit 2016 als stellvertretender Intendant der Opera Vlandeeren im belgischen Antwerpen tätig. Ab 2021 wird er neuer Operndirektor des Theaters St. Gallen in der Schweiz. Und auch für die nächsten Kurt Weill Feste hat er bereits spannende Ideen.

Performance-Kollektiv „dorisdean“ aus dem Ruhrgebiet, das sich selbst als „mixed-abled“ bezeichnet. Das heißt, einige der Beteiligten haben körperliche Behinderungen, andere nicht. Sie beschäftigen sich mit den Grenzen der menschlichen Stimme. Wie klingt eine gesunde Stimme, wie zum Beispiel die eines Menschen mit Muskelatrophie? Und sie beschäftigen sich mit den Grenzen des Konzertformats selbst. Was ist das für eine soziale Situation, in der es ein Podium gibt, auf dem Künstler stehen, die von einem Publikum beklatscht werden? Kann man das irgendwie aufbrechen? Damit wollen sie ganz bewusst spielen. Das sind also drei „Grenzveranstaltungen“, die ich beispielhaft herausgreifen möchte, die jeweils von einem ganz anderen Aspekt und auch in mehrfacher Hinsicht an Grenzen gehen. Es geht also nicht darum, die selbst gestellte Frage auch selbst zu beantworten, sondern diese Antwort soll jeder Besucher für sich finden?

Jan Henric Bogen: Absolut, ja. Das Zitat von John Cage war also weniger auf Ihre und mehr auf meine eigene Frage bezogen, die ich dem Publikum und auch den Künstlern stelle. Ihnen habe ich ja eine Antwort gegeben. (lacht)

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Im Programm finden sich viele sehr prominente Namen. Als Artist-in-Residence wird mit dem Sänger und Schauspieler Vladimir Korneev jedoch ein Künstler in den Fokus gerückt, der der breiten Masse noch nicht so bekannt sein dürfte. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Jan Henric Bogen: Ich habe mich bei dieser Residency gefragt, was man mit ihr erreichen kann und was ihr Potenzial ist. Man lenkt natürlich die Aufmerksamkeit auf jemanden, aber Derjenige muss eben auch die Aufmerksamkeit auf das Festival ziehen. Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es eigentlich spannend wäre, wenn wir hier die Kurt-Weill-Interpreten von Heute und vor allem auch von Morgen präsentieren könnten. Wenn wir sozusagen eine neue Generation an Künstlern „heranziehen“ können und diesen Künstlern die Gelegenheit geben, sich mit dem Thema Kurt Weill genauer auseinanderzusetzen. Und da muss ich sagen, dass Vladimir ein totaler Glückstreffer gewesen ist. Es war fast wie eine „Erweckung“. Als ich das Kurt Weill Fest erwähnt habe, hatte er sofort ein Lächeln auf dem Gesicht. Es war augenblicklich klar, dass das ein Thema ist, das ihn reizt und das auch schon ewig in seiner Schublade lag. Er hat auch einfach die künstlerischen Mittel und Möglichkeiten, die Musik von Kurt Weill ganz wunderbar und heutig und auf seine Art und Weise zu interpretieren. Er hat eine unglaubliche Stimme, er hat Textverständnis in mehreren Sprachen – deutsch, englisch, französisch, russisch -, wo man wirklich jede Nuance so eines Textes ausdeuten kann, was für die Arbeit von Kurt Weill ganz wichtig ist. Er ist auch ein totaler Publikumsliebling. Das hat er zumindest schon bewiesen, als er hier beim Sommerfest der Kurt-Weill-Gesellschaft war. Ich glaube, so präsent vor einem Kurt Weill Fest war


foto: © hartmut bösener

noch kein Dessauer Artist-in-Residence. Er brennt richtiggehend dafür. Und dann gab es auch noch einen weiteren entscheidenden Grund. Als wir unser erstes Gespräch miteinander geführt haben, hatte ich hinterher eine Gänsehaut. Denn auch zum Thema Grenzen konnte er viel erzählen. Er ist als siebenjähriges Flüchtlingskind aus Georgien, wo damals Bürgerkrieg herrschte, nach Deutschland gekommen. Sein Vater war russischer Offizier, seine Mutter Georgierin, was in seinem Geburtsland natürlich für Schwierigkeiten sorgte. Vladimir hat also auch sehr persönliche Erfahrungen damit gesammelt, was es heißt, in ein Land zu kommen, dessen Sprache man nicht spricht, in dem man sich alles hart erarbeiten muss. Dass er auch zu diesem Punkt etwas zu sagen hat, war mir sehr wichtig. Es sprechen also sehr viele Gründe für ihn als Artist-in-Residence. Was wird eventuell ansonsten anders als bisher beim Kurt Weill Fest?

Jan Henric Bogen: Mit Sicherheit wird es einige Veränderungen geben. Obwohl am Ende natürlich das Publikum beurteilen wird, ob es das Festival anders wahrgenommen hat. Mir geht es darum, Sachen zu bewahren, aber auch Neues auszuprobieren. Dazu gehört, dass wir neue Spielorte erschließen. Wir sind in diesem Jahr zum ersten Mal im Bauhaus Museum, das ist ja auch naheliegend. Was vielleicht überraschen kann, ist das Stern-Autohaus in Magdeburg, das uns seine Glas-Stahl-Halle zur

Verfügung stellt und wo ich es sehr faszinierend finde, diese Industriearchitektur mit einer Musikveranstaltung zu füllen. Wir haben probiert, mit einigen Veranstaltungen auch ganz gezielt junges Publikum anzusprechen. Dazu zähle ich zum Beispiel Julia Engelmann, die im Steintor-Varieté Halle auftritt. Bekannt geworden ist sie durch einen Poetry-Slam-Auftritt 2013, der auf „Youtube“ millionenfach gesehen wurde. Heute ist sie ein Wunderwerk an Poesie, aber auch an Musik. Das ist sozusagen der „erweiterte WeillKreis“, denn Julia Engelmann wird keinen Kurt Weill spielen. Aber sie spricht eine studentische und jugendliche Zielgruppe an, die wir explizit erreichen wollen. Es wäre schön, wenn das zu dem Effekt führt, dass die Besucher den Auftritt im Rahmen des Kurt Weill Festes als Anlass nehmen, neugierig darauf zu werden, was es bei diesem Festival sonst noch so gibt. Und dann haben wir auch noch eine ganz praktische Verbesserung eingeführt. Wir sind hier in Dessau ganz gezielt auf verschiedene Gastronomieunternehmen zugegangen. Unser Ziel ist es ja, dass die Leute vor oder nach den Veranstaltungen noch nachdenken und diskutieren und dass es dafür auch Räume gibt. Wir wollen also gesteuert gastronomische Orte anbieten, damit man noch zusammensitzen und sich die Köpfe heißreden oder vielleicht auch nur schwelgen kann im gerade Erlebten. Eines hat sich auf jeden Fall auch in diesem Jahr nicht geändert: Eine Vielzahl der Veranstaltungen ist bereits

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ȹ gespräch, Kurt Weill Fest 2020 Entstanden ist das „Moka Efti Orchestra“ als Teil der Erfolgsserie „Babylon Berlin“. Längst ist das 14-köpfige Ensemble mit Sängerin Severija Janušauskaite seinen Wurzeln entwachsen und genießt selbst Kultstatus. Die Bigband ist im Abschlusskonzert des Kurt Weill Festes zu erleben.

jetzt ausverkauft. Wie zufrieden sind Sie bisher mit der Resonanz?

Jan Henric Bogen: Sehr zufrieden natürlich. Aber es ist immer empfehlenswert, auch bei offiziell ausverkauften Veranstaltungen, bei unserem Kartenservice anzurufen. Natürlich können sie keine Karten herbeizaubern, wenn es keine mehr gibt. Aber ab und zu ergeben sich eben dann doch noch Möglichkeiten. Oder sie können Alternativen vorschlagen, an die man selbst vielleicht nicht denken würde. Es ist ein ganz besonderes Pfund, dass wir so eine sehr persönliche Betreuung mit unserem Kartenservice haben. Kurzfristig anzufragen, ob es nicht vielleicht doch noch Restkarten gibt oder etwas zurückgekommen ist, lohnt sich also immer. Gibt es noch einen „Geheimtipp“, für den es noch Karten gibt, den man aber keinesfalls verpassen sollte?

Jan Henric Bogen: Eine Veranstaltung, die mir persönlich sehr am Herzen liegt, heißt „Neues Land, neue Sprache“. Dahinter steckt das Konzept, dass viele Komponisten – wie Weill – mit ihrer Emigration vor der Herausforderung standen, plötzlich Texte in einer anderen Sprache zu vertonen. Dazu haben wir ein Programm zusammengestellt, mit drei wunderbaren Künstlern, dem kanadischen Pianisten Philip Headlam sowie Leah Gordon und Justin Hopkins, letzterer Preisträger der Lotte Lenya Competition. Sie spielen Werke Weills, die man nicht so häufig hört. Worauf ich mich sehr freue, ist das Programm „Farges mikh nit – Vergiss mich nicht“ von Barrie Kosky, dem Intendanten der Komischen Oper Berlin, der auch ein hervorragender Pianist ist. Und nebenbei ein wunderbarer Entertainer, wenn er auf der Bühne steht. Er hat einen Abend mit zwei herausragenden Sängerinnen, Alma Sadé und Helene Schneiderman, entwickelt, in dem es um die Jiddische Operette des frühen 20. Jahrhunderts geht. Diese Stücke in jiddischer Sprache, die Weill wahrscheinlich in seiner New Yorker Zeit auch noch kennengelernt und erlebt hat, werden dort wiedererweckt. Das wird ein großartiger Abend, für den es auch noch Karten gibt.

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Was wünschen Sie sich für das diesjährige Kurt Weill Fest und für die zukünftigen?

Jan Henric Bogen: Natürlich wünsche ich mir einen möglichst reibungslosen Ablauf. Dass alle da sind, dass die Veranstaltungen so lange dauern, wie sie getimed sind und nicht länger dauern, damit man diesen „Festival-Flow“ hat und entspannt von einer Veranstaltung zur anderen kommt, dass alle gesund bleiben und dass das Publikum begeistert ist. Ich fände es schön, wenn die Festivalfrage noch nachhallt und man sich aus einer Veranstaltung, neben der Tatsache, dass sie schön war, noch etwas mehr mitnimmt. Dass sie berührt hat, man im Zweifel vielleicht auch etwas über sich selbst lernt. Und es ist mir natürlich sehr wichtig, dass das Publikum uns gewogen bleibt und vor allem, dass es uns vertraut. Denn es ist selbstverständlich immer eine Vertrauenssache, sich auf das einzulassen, was wir in das Programm schreiben. Auch wenn das Kurt Weill Fest 2020 noch nicht einmal eröffnet ist – lässt sich vielleicht schon andeuten, wie es 2021 weitergehen wird?

Jan Henric Bogen: Ich kann schon einmal sagen, dass ich weiterhin Fragen stellen will. Es war mit Sicherheit nicht das letzte Fragezeichen, das ich hinter ein Festivalmotto gesetzt habe. ( lacht) Wir sind bereits in Endverhandlungen mit ganz vielen Künstlern, auch mit einem sehr spannenden und vielseitigen Artist-in-Residence. Es gibt auch schon einige bestätigte Veranstaltungen für 2021, auf die ich mich sehr freue. Also ja, es geht schon fleißig weiter, die Vorlaufzeit für so ein Festival ist doch relativ lang. Manchmal muss man sogar schon den Blick auf 2022 richten, wenn man mit bestimmten Künstlern spricht. Es wird einige spannende Dinge geben, die ich jetzt noch verhüllt halte. Aber ich denke, man kann sich auf die Zukunft freuen. ȹ Kurt Weill Fest 2020 „Was sind Grenzen?“ 28. Februar bis 15. März Dessau, Magdeburg, Halle, Wörlitz www.kurt-weill-fest.de


foto: © joachim gern

leo glücksmoment

freikarten verlosungsaktion

Neugierig geworden auf das 28. Kurt Weill Fest Dessau? Dann gibt es jetzt erst einmal die schlechte Nachricht, zumindest für Kurzentschlossene: Viele Veranstaltungen sind so gefragt, dass die Tickets schon längst vergriffen sind. Aber wir haben auch eine gute: Gemeinsam mit dem Kurt Weill Fest verlost der LEO Freikarten für viele heißbegehrte Höhepunkte, aber auch für den einen oder anderen Geheimtipp. Alle Verlosungen gibt es wie immer in den „Glückmomenten“ auf unserer Homepage: www.leo-magazin.com/ gluecksmoment einsendeschluss: entnehmen sie bitte den jeweiligen verlosungsaktionen

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leo dates 02/20 ȹ kurzmeldungen

d e r v e r a n s ta lt u n g s f i n d e r f ü r a n h a lt

reiser + gundermann

sonnenblues

rock'n'roll

Dessau, Marienkirche Freitag, 7. Februar, 19.30 Uhr

Dessau, café und bistro im bauhaus Freitag, 21. Februar, 20 Uhr

Weißandt-Gölzau, Sport- & Kulturzentrum Sonnabend, 29. Februar, 19.30 Uhr

Enrico Schneider, Andreas und Paul Zöllner bringen Ost und West zusammen: „Tricando“ spielen Rio Reiser und Gundermann.

„Trouble Ahead“ spielen Rhythm’n’Blues – inspiriert durch die 40er und 50er Jahre wird zum Tanzen und Träumen geladen.

Man wird seinen Augen und Ohren kaum trauen, aber es sind nicht wirklich AC/DC – es sind „The Jailbreakers“ aus Halle...

sonnabend 01 b ü hn e dessau Anhaltisches Theater 17 Uhr „Der zerbrochne Krug“ – Lustspiel von Heinrich von Kleist dessau Marienkirche 19 Uhr Lesung und Konzert: Karsten Kehr „Andrea – Briefe aus dem Himmel“ und DeutschpopSängerin „NEA“ wittenberg Alte Canzley 19 Uhr Krimidinner: Söhne Mamas „Der Auftrags-Griller“ wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr „Oh la la“ – die TravestieVarietéshow der „Costa Divas“ dessau Altes Theater, Foyer 20 Uhr „Judas“ – Monolog von Lot Vekemans

m u si k zerbst Stadthalle 20 Uhr Live: „Abalance – The Abba Show“

pa r t y gräfenhainichen Sportforum 15.30 Uhr Nachmittagsgala des Gräfenhainicher Carnevalclubs susigke Gaststätte „Zur Friedenseiche“ Karneval in Susigke

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foto: © romanowsky

foto: © tricando

foto: © troubleaheadmusic.com

ȹ bühne, musik, party, ausstellungen, kunst, gewinnspiele, empfehlungen

18 Uhr

magdeburg Festung Mark „Eiszeit – Eisdisco“ (bis 22.30 Uhr)

dessau Schloss Georgium, Orangerie 10 Uhr Ausstellung: PARADOX – die 35. Ausgabe der Leip­­zi­­ger Grafi­k­börse (Di–So, noch bis 28. Februar)

18 Uhr

lindau Bürgerhaus 19 Uhr Jugendkarneval des Lindauer Carneval Club grün-gelb e.V. dessau Saal der Stadtwerke 19.19 Uhr Prinzenkürung des Waldeser Carneval Club Dessau zerbst Friesenhalle Prunksitzung des Carnevalclub Zerbst

19.30 Uhr

aken Schützenhaus 19.30 Uhr 1. Prunksitzung des Narraria Club Aken 1875 e.V. bitterfeld Sportstudio Schweiger 20 Uhr Ü29-Tanznacht mit Andy & Anika wolfen Städtisches Kulturhaus 21 Uhr Ü30-Party – Wolfen tanzt! gräfenhainichen Music Location Makonde 21 Uhr House Party mit DJ Pat Le Blanc und DJ Dammi köthen Tanzschloss Single Party

22 Uhr

wittenberg Velvet 22 Uhr Komplett krank! – Privatparty (nur mit FB-Einladung und erst ab 18)

magdeburg Festung Mark 10 Uhr „Eiszeit – Das Wintervergnügen in Magdeburg“ (noch bis 23. Februar)

was noc h coswig Herzzentrum ganztägig Fotoausstellung „Schöner unsere Paläste“ von Gerd Danigel

wittenberg Schlosskirche Öffentliche Schlosskirchenführung (täglich)

dessau Anhalt Arena Dessau Juniors Cup – 26.Internationales Hallenfußballturnier U11

köthen Schloss 13.30 Uhr Öffentliche Führung im Spiegelsaal mit Gästeführer Christian Ratzel

8 Uhr

wittenberg Museum im Zeughaus 9 Uhr Ausstellung: „Kriegsmappe 1945 Wittenberg“ von Else Hertzer (Di–So, noch bis 26. Februar) dessau Treffpunkt: Törten am Hang 9.30 Uhr Exkursion zum Weltfeuchtgebietstag, geführt von Günter Weißköppel wittenberg Schloss Ausstellung: „CREDO. Paul Sinkwitz – Das religiöse Werk“ (bis 29. März)

10 Uhr

wittenberg Ev. Stadtkirche St. Marien Öffentliche Stadtkirchenführung (täglich) köthen Köthener Badewelt Sauna-Event „Küstennebel“ (bis 24 Uhr)

13 Uhr

14 Uhr

19 Uhr

sonntag 02 bühne wittenberg Clack-Theater CLACKmärchenschloss „Der Froschkönig“

14 Uhr


jeden monat neu & tagesaktuell unter: www.leo-magazin.com

dessau Altes Theater, Puppenbühne 15 Uhr Premiere „Fridolin und Friederike“ von Johannes Weigand – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen dessau Anhaltisches Theater 16 Uhr „Die Sache Makropulos“ – Oper von Leos Janácek köthen Veranstaltungszentrum Schloss 16 Uhr „Jawoll, meine Herr‘n“ – Ein Heinz-Rühmann-Abend mit Michael J. Westphal wittenberg Clack-Theater CLACKmärchenschloss „Der Froschkönig“

17 Uhr

m u si k halle Händel-Haus 11 Uhr Konzert: „Contrepartie“ – Ein Porträt der Gitarrenwelt des 17. Jahrhunderts (in der Bohlenstube) köthen Veranstaltungszentrum Schloss 17 Uhr Sonntagsmusik: Werke von Georg Philipp Telemann, Louis-Gabriel Guillemain und Johann Sebastian Bach wittenberg Schlosskirche 17 Uhr Evensong – Musikalisches Abendgebet anlässlich des 500. Todesjahres von Adam Rener

par ty gräfenhainichen Sportforum 15 Uhr Kinderfasching des Gräfenhainicher Carnevalclubs

was n och dessau Anhalt Arena 8 Uhr Dessau-Juniors-Cup – 26.Internationaler Hallenfußball U11 dessau Schloss Georgium, Fremdenhaus 12 Uhr Ausstellung: Zeichnungen von Luise Ritter (sonntgs bis 7. Juni) wörlitz Treffpunkt: Eichenkranz 14 Uhr Führung: „Als Fürst Franz den Häusern Nummern gab“ – ein Spaziergang entlang des Denkmalpfades in Wörlitz dessau Marienkirche 17 Uhr Multimediashow mit Wort, Gesang und Musik: Norwegen von Nina und Thomas W. Mücke wittenberg Exerzierhalle 20 Uhr Hüttengaudi mit den Hütten-DJs „Kaypiriniah“ und „Partynator Trompeti“

montag 03 b üh n e dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (Puppentheater für Menschen ab 4)

mus i k dessau Petruskirche Konzert mit den „New York Gospel Stars“

20 Uhr

was noch rosslau Ölmühle Familienmalzirkel

14 Uhr

dessau Frauenzentrum 14 Uhr Vortrag und Gesprächsrunde zu den Themen: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht dessau Museum für Naturkunde und Vorgeschichte 17 Uhr Lichtbildvortrag: Dr. Eckhard Willing „Die Pflanzenwelt Griechenlands”

dienstag 04 bühne dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (Puppentheater für Menschen ab 4)

mittwoch 05 bühne dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (Puppentheater für Menschen ab 4) dessau Anhaltisches Theater, Foyer 18.30 Uhr Soirée: „Cabaret“ – Musical von John Kander und Fred Ebb wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Comedy-Kabarett von und mit Ralph Richter „Vom Schwindel verweht“

mus i k bräsen Fläminger Musikscheune 12 Uhr Auf geht‘s 2020 mit Silke und Dirk Spielberg und ihrem Stargast Nicole Freytag wittenberg Schlosskirche Mittagsgebet mit Orgelmusik

12 Uhr

was noch

party

rosslau Ludwig-LipmannBibliothek 16.30 Uhr Vorlesestunde für Kinder ab 4 Jahren „Jim Knopf im Land der Pyramiden“

aken Schützenhaus 14.30 Uhr Kinderfasching des Narraria Club Aken 1875 e.V.

rosslau Ölmühle 17 Uhr Historischer Kindertanz im Kinder- und Jugendbereich

was noc h dessau Frauenzentrum 10 Uhr Vortrag und Gesprächsrunde zum Thema: „Bio drauf – Bio drin?“

DRHV 06 vs

09.02.2020 17:00 UHR Mecklenburger Stiere 22.02.2020 17:00 UHR HSV Hannover unterstützt von: 19


rosslau Ölmühle 14 Uhr Treffen der Sangesfreunde dessau Bauhaus 16 Uhr Offene Werkstatt: „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ (für Menschen von 8 bis 14 Jahren) dessau MachBar – Reparaturcafé AWO Parkstr. 5 17 Uhr Reparaturcafé – ReparaturNachmittag (bis 19 Uhr) bitterfeld Kreismuseum 18 Uhr Vortrag: Dr. K. Poege-Alder „Bierkultur & Trinkgenuss“ wittenberg Ev. Akademie 20 Uhr Studiokino: „Beethoven – Tage aus seinem Leben“ (DEFA, 1976)

donnerstag 06

rosslau Ölmühle Ölmalstudio im Kreativbereich

19 Uhr

freitag 07 büh n e dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (Puppentheater für Menschen ab 4) wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Comedy-Kabarett: Barbara Schüler und Ralph Richter „Dicke Luft und kein Verkehr 3 – Hals- und Beinbruch“

b ü hn e

musik

dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 & 11 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (Puppentheater für Menschen ab 4)

dessau Anhaltisches Theater 10.30 Uhr Musikalische Schnitzeljagd – Musikalische Entdeckungstour für Schulklassen

wa s n o c h dessau Bauhaus Museum Dessau 10 Uhr Ausstellungsreihe: „Zwischenspiel“ – Vom Sammeln: „Arbeitszimmer Engemann“ rosslau Ölmühle 16 Uhr Töpfern für Erwachsene im Kreativbereich

20

dessau Hauptbibliothek 16.30 Uhr Vorlesestunde für Kinder ab 4 Jahren „Jim Knopf im Land der Pyramiden“

dessau Marienkirche 19.30 Uhr Live: „Tricando“ spielen Songs von Gundermann und Rio Reiser

was n och dessau Rathaus-Center Dessau 9.30 Uhr Valentins-Postamt (zu den Öffnungszeiten bis zum 12. Februar)

bad belzig Stein Therme 10 Uhr MondscheinSauna (bis 24 Uhr) dessau Bauhaus Museum Dessau 12 Uhr Lichtspielhaus: In Bewegung – performativer Umbau der transparenten, farbigen Glaspanele wolfen Christophorushaus 19 Uhr Lichtbildvortrag: Thomas Meixner „Die Seidenstraße – Radabenteuer auf dem Weg nach China“

sonnabend 08 bühne dessau Anhaltisches Theater 17 Uhr „Die Sache Makropulos“ – Oper von Leos Janácek wittenberg Alte Canzley 19 Uhr Dinnershow: „Geschichten bei Tische – Luther und Katharina“ wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Comedy-Kabarett: Barbara Schüler und Ralph Richter „Dicke Luft und kein Verkehr 3 – Hals- und Beinbruch“ wolfen Städtisches Kulturhaus „Night of the Dance“

köthen Veranstaltungszentrum Schloss 20 Uhr Live: Konzertakrobaten Gogol & Mäx „Concerto Humoros“

mus i k bitterfeld Festung Bitterfeld „European Eclipse Tour“ u.a. mit „Diabolical“ und „Devilish Impressions“ (Black & Death Metal)

18 Uhr

wittenberg Stadthaus 19.30 Uhr „Turner meets Cocker – The Story of Tina & Joe“ wittenberg Hofwirtschaft 20 Uhr Live: „Wolle & Friends“ (Blues) köthen Galerie Musikpub Livemusik mit der Band „Frei Sein“

21 Uhr

party aken Schützenhaus 15 Uhr Seniorenprunksitzung des Narraria Club Aken 1875 e.V. magdeburg Festung Mark „Eiszeit – Eisdisco“ (bis 22.30 Uhr)

18 Uhr

20 Uhr

dessau Altes Theater, Studio 20 Uhr „Kunst“ – Komödie von Y. Reza wittenberg Phönix Theaterwelt 20 Uhr „Amazing Shadows“ – performed by Shadow Theatre Delight

sandersdorf Sportzentrum 19.11 Uhr 1. Hauptfasching des Sandersdorfer Karnevalsverein e.V. dessau Saal der DVV Stadtwerke 19.19 Uhr 1. Galasitzung des Waldeser Carneval Club Dessau


bitterfeld Wasserzentrum Birthday Party

22 Uhr

dessau Klub Kulturfabrik 22 Uhr Unzensiert – One Night without Rules (ab 16 Jahren) quetzdölsdorf PZ Quetz 22 Uhr „Mallorca-Party – Supergeil!“ – Musik der 80er und 90er

was n o c h

grosspaschleben Paschlewwer Freizeit- und Ferienhof 18 Uhr Krimidinner: Söhne Mamas „Der Auftrags-Griller“ köthen Veranstaltungszentrum Schloss 19 Uhr Kabarett: Nils Heinrich „Deutschland einig Katerland – 30 Jahre Besuch von Drüben“

bräsen Fläminger Musikscheune 12 Uhr Auf geht‘s 2020 mit Silke und Dirk Spielberg und ihrem Stargast Nicole Freytag

halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Basteln für Ferienkinder“ (bis 16.30 Uhr)

dessau Pauluskirche Evensong mit dem Vocalkreis Dessau

dessau Hauptbibliothek 15 Uhr „Bis hierher oder noch weiter“ – Kalliopes Schwestern erzählen von Heldinnen & Helden

dessau Veranstaltungszentrum Golfpark 14.31 Uhr Kinderfasching der 1. Dessauer Karnevalsgesellschaft Gelb/Rot

dessau Bauhaus Museum Dessau, Arena 19.30 Uhr Performance: „Bodies and Structure“ in und mit der Arena von Rita McBride

köthen Köthener Badewelt 10 Uhr Schwimmtiertage – jede Menge Spaß mit riesigen Wassertieren

b ühn e dessau Altes Theater, Puppenbühne 11 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (Puppentheater für Menschen ab 4) wittenberg Clack-Theater CLACKmärchenschloss „Der Froschkönig“

14 Uhr

dessau Anhaltisches Theater 16 Uhr „Die Schneekönigin“ – Weihnachtsmärchen nach Hans Christian Andersen dessau Altes Theater, Foyer 16 Uhr „Dessauer Schäferstündchen“ zu Gast bei Alexander G. Schäfer: Helga Piur wittenberg Clack-Theater CLACKmärchenschloss „Der Froschkönig“

17 Uhr

www.leo-magazin.com

rosslau Ölmühle Renaissancetanz im offenen Bereich

19 Uhr

mittwoch 12

musik

köthen Köthener Badewelt 10 Uhr Schwimmtiertage – jede Menge Spaß mit riesigen Wassertieren

sonntag 09

dessau Bauhaus Museum Dessau, Arena 17 Uhr Veranstaltungsreihe „Arena Glückstreffer“ – Offene Bühne für Kunstprojekte

bühne dessau Altes Theater, Puppenbühne 9 & 10.30 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (Puppentheater für Menschen ab 4)

17 Uhr

par ty

was n och

dessau Anhaltisches Theater 10.30 Uhr Theaterführung – Blick hinter die Kulissen dessau Schloss Georgium, Fremdenhaus 12 Uhr Ausstellung: Claudia Busching „Bildräume“ (jeden Sonntag, bis 7. Juni) halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Basteln für Ferienkinder“ (bis 16.30 Uhr) wörlitz Treffpunkt: Eichenkranz 14 Uhr Führung: „Auf den Spuren einer großen Liebe – Schochs Garten und fürstliche Leidenschaft im Arkadien Anhalts“ wolfen Städtisches Kulturhaus 15 Uhr Kaffee im Takt mit Frank Peters dessau Bauhaus Museum Dessau, Arena 19.30 Uhr Performance: „Bodies and Structure“ in und mit der Arena von Rita McBride

montag 10 bühne

wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Gastspiel-Comedy: Die lustige Emmi & WillnowskyShow – Tour 2020

dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 & 11 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (für Menschen ab 4)

dessau Anhaltisches Theater Zu Gast: Jürgen von der Lippe „Voll fett“

wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Gastspiel-Comedy: Frieda Braun „Erstmal durchatmen“

wittenberg Schlosskirche 12 Uhr Mittagsgebet mit Orgelmusik

20 Uhr

mus i k

was noch

was noc h

wittenberg Lutherhaus 9 Uhr Winterferienprogramm: Ausbildung zum Kindermuseumsund Kinderstadtführer

wittenberg Lutherhaus 10 Uhr Winterferienprogramm: Sebastian, Antonius, Valentin – Superhelden im Mittelalter

dessau Frauenzentrum 14 Uhr Vortrag und Gesprächsrunde zum Thema: „Sauber um jeden Preis?“

dessau Frauenzentrum 14 Uhr Lichtbildvortrag: Gudrun Baartz „Unendlich schön!“ – Streifzug durch die Schlösser und Gärten von Dessau bis Wörlitz

dienstag 11 bühne dessau Altes Theater, Puppenbühne 9 & 10.30 Uhr „Fridolin und Friederike“ – nach einem Kinderbuch von Maja Nielsen (für Menschen ab 4) dessau Anhaltisches Theater 20 Uhr Zu Gast: „Havana Nights – Das karibische Tanz-Musical der Weltklasse!“

wittenberg Ev. Akademie 19 Uhr Vortrag: Walter Martin Rehahn „Meister der heiteren Schönheit“ – Zum 500. Todestag von Raffael

donnerstag 13 bühne

was noch

wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Gastspiel-Comedy: Die lustige Emmi & WillnowskyShow – Tour 2020

halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Ferienführungen mit Basteln“ (bis 16.30 Uhr)

dessau Anhaltisches Theater 20 Uhr Zu Gast: „ABBA Gold – The Concert Show“ – „Knowing You – Knowing Me“

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dessau Gasthof „Grüner Baum“ 20 Uhr Live: Jimmy Reiter Band „What You Need Live 2020“

pa r t y dessau Kiez-Café 20 Uhr Single-Party mit Dr. Love und Mrs. Hate

wa s n o c h halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Ferienführungen mit Basteln“ (bis 16.30 Uhr)

freitag 14 b ü hn e wörlitz Historischer Eichenkranz 18 Uhr Theaterdinner: „Die Olsenbande schlägt wieder zu“ wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Gastspiel am Valentinstag: „Love Letters“ – Ein Theaterabend mit Lou Hoffner und Hansi Kraus

dessau Tierpark Valentinstagsführung

15 Uhr

dessau Hugos – Steakhaus & Bar „Dinner for Love“ zum Valentinstag

17 Uhr

dessau Tierpark 18 Uhr Nachts im Tierpark – Führungen durch den dunklen Tierpark wolfen Campus Hörsaal im Rathaus 19 Uhr Live: TV-Moderatorin Karin Huß lädt zu einer ganz persönlichen Reise in die Fernsehwelt ein

dessau Anhaltisches Theater 19 Uhr Zu Gast: „God save the Queen“ – Die ultimative „Queen“-Live-Show wolfen Städtisches Kulturhaus 19.30 Uhr „Star-Treff“ mit Armin Stöckl; Gäste u.a. Stefanie Hertel, Christian Anders, Marc Marshall wittenberg Malsaal der Cranach Stiftung 19.30 Uhr Musikalischer Salon: „Sehnsucht, die in Träumen sinnt“ – zum Gedenken an Clara Schumann

halle Georg-FriedrichHändel-Halle 19.30 Uhr Multivisionsshow: „Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt“ mit Markus Lanz

köthen Veranstaltungszentrum Schloss 20 Uhr Konzert: Lady Maxime „Hollywood kann warten!“ dessau Café Hilde „Hildegard Knef – Das Programm“ von und mit Heike Huth

wittenberg Brett‘l Keller 20 Uhr Kabarett: Carola Bläss & Kersten Liebold „Männer & Frauen passen nicht zusammen!“

15. – 23. Februar Leipziger Messe

musik

sonnabend 15 büh n e

wittenberg Irish Harp Pub Live: Fabio Rock

20 Uhr

21 Uhr

party magdeburg Festung Mark „Eiszeit – Eisdisco“ (bis 22.30 Uhr)

18 Uhr

wörlitz Historischer Eichenkranz 18 Uhr Theaterdinner: „Die Olsenbande schlägt wieder zu“

gräfenhainichen Sportforum 18.30 Uhr 1. Galaveranstaltung des Gräfenhainicher Carnevalclubs

dessau Marienkirche 18.30 Uhr „Love Letters“ – Ein Theaterabend mit Lou Hoffner und Hansi Kraus

reinsdorf Gaststätte Gesundbrunnen 19 Uhr 1. Galaveranstaltung des RCC (Hauptkarneval)

wittenberg Brauhaus Wittenberg 19 Uhr Krimidinner Wittenberg: „Eine Leiche im Louvre“

möhlau Sportforum 19 Uhr 1. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs

22 Uhr

wittenberg Best Western Stadtpalais 19 Uhr Weltuntergangs-Dinnershow „Das letzte Ma(h)l“

dessau Saal der DVV Stadtwerke 19.19 Uhr 2. Galasitzung des Waldeser Carneval Club Dessau

bad belzig Stein Therme 10 Uhr MondscheinSauna (bis 24 Uhr)

wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Travestie-ComedyMusical-Show „'Ne Schüssel Buntes – Jukebox“

oranienbaum Ampelhaus 19.30 Uhr Wohnzimmerkonzert „Songs für Huckleberry“ – Valentins-Special köthen Veranstaltungszentrum Schloss 20 Uhr Konzert: Lady Maxime „Hollywood kann warten!“

pa r t y köthen Tanzschloss 80‘s–90‘s–Party

wa s n o c h

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köthen Köthener Badewelt 19 Uhr Valentinstagsspecial – Ein Candlelight-Dinner für Verliebte, inkl. Sauna- und Badnutzung

wittenberg Phönix Theaterwelt 19.30 Uhr Tanzshow: „Danceperados of Ireland“ – „Whiskey, you are the Devil!“

dessau Anhaltisches Theater 19 Uhr Zu Gast: „Celtic Rhythms of Ireland – Irish Dance & Live Music“

wittenberg Brett‘l Keller 20 Uhr Kabarett: Carola Bläss & Kersten Liebold „Männer & Frauen passen nicht zusammen!“

aken Schützenhaus 19.30 Uhr 2. Prunksitzung des Narraria Club Aken 1875 e.V.

dessau Veranstaltungszentrum Golfpark 19.31 Uhr Galasitzung der 1. Dessauer Karnevalsgesellschaft Gelb/Rot grosspaschleben Paschlewwer Freizeit- & Ferienhof Faschingsparty mit den „Keethner Spitzen“

20 Uhr

köthen Tanzschloss Ladies Night

22 Uhr

was noch leipzig Messegelände 9.30 Uhr Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr) dessau VorOrt-Haus 11 Uhr 3. Dessauer Saatguttauschbörse (bis 15 Uhr) dessau Schloss Luisium 11 Uhr Führung: „Verborgenes – Erkundungen im Luisium und in Wörlitz“ mit Uwe Quilitzsch (Weiterfahrt nach Wörlitz) halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Basteln für Ferienkinder“ (bis 16.30 Uhr) wittenberg Tourist-Info Erlebnisführung: „Erotisches zur Nacht“

18 Uhr

dessau Tierpark 18 Uhr Nachts im Tierpark – Führungen durch den dunklen Tierpark

sonntag 16 bühne wittenberg Clack-Theater CLACKmärchenschloss „Der Froschkönig“

14 Uhr

dessau Altes Theater, Puppenbühne 15 Uhr „Zwei Engel und Rotkäppchen“ – Marionettenspiel mit Musik von zwei „Engeln“ wittenberg Clack-Theater CLACKmärchenschloss „Der Froschkönig“ köthen Veranstaltungszentrum Schloss Forensik-Show: Dr. Mark Benecke „Insekten auf Leichen“

17 Uhr

19 Uhr


m u si k dessau Marienkirche 16 Uhr Big-Band-Gala mit dem Jugend-Jazz-Orchester Sachsen-Anhalt coswig Kirche St. Nicolai 17 Uhr Konzert der Maxim Kowalew Don Kosaken dessau Anhaltisches Theater 18 Uhr Zu Gast: „Yesterday – The Beatles Musical“ – performed by the „London West End Beatles“

pa r t y dessau Veranstaltungszentrum Golfpark 14 Uhr Karnevalistisches Schlachtefest mit Blasmusik reinsdorf Gaststätte Gesundbrunnen Kinderkarneval des RCC

14 Uhr

sandersdorf Sportzentrum 14.11 Uhr Familien- und Seniorenfasching des Sandersdorfer Karnevalsverein e.V. möhlau Sportforum 15 Uhr Kinderfasching des Möhlauer Faschingsclubs grosspaschleben Paschlewwer Freizeit- und Ferienhof 15 Uhr Kinderfasching mit den „Keethner Spitzen“

was n o c h leipzig Messegelände 9.30 Uhr Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr) wittenberg Tourist-Info 11.30 Uhr Melanchthonführung anlässlich des Geburtstages Philipp Melanchthons halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Ferienführungen mit Basteln“ (bis 16.30 Uhr) wörlitz Treffpunkt: Eichenkranz 14 Uhr Führung: „Als Fürst Franz den Häusern Nummern gab“ – ein Spaziergang entlang des Denkmalpfades in Wörlitz

www.leo-magazin.com

montag 17 b üh n e dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Zwei Engel und Rotkäppchen“ – Marionettenspiel mit Musik von zwei „Engeln“

was n och leipzig Messegelände 9.30 Uhr Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr) dessau Rathaus-Center Dessau 9.30 Uhr Ausstellung: „150 Jahre Deutscher Alpenverein“ – zum Jubiläum „125 Jahre Alpenverein in Dessau“ (bis 22. Februar) dessau Frauenzentrum 10 Uhr Autorinnenlesung: Regina Braunsdorf „Die Liebe hat viele Facetten“ rosslau Ölmühle Familienmalzirkel im Kreativbereich

14 Uhr

dienstag 18

MondscheinSauna in der SteinTherme Bad Belzig Jeden Freitag* bis Mitternacht für Sie geöffnet • Jeden letzten Freitag im Monat ab 22 Uhr Textilfreier Badegenuss in der BadeWelt und im LichtKlangRaum • Je um 22.30 Uhr Der besondere MondscheinSauna-Aufguss * an allen Freitagen von Januar bis März und Oktober bis Dezember

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b üh n e dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Zwei Engel und Rotkäppchen“ – Marionettenspiel mit Musik von zwei „Engeln“

Anhaltischer Kunstverein Dessau e.V.

was n och leipzig Messegelände 9.30 Uhr Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr) halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Ferienführungen mit Basteln“ (bis 16.30 Uhr) rosslau Ludwig-LipmannBibliothek 16.30 Uhr Bibliothekstreff für Kinder: die „Roßlauer Wassergeister“ erzählen „Des Kaisers neue Kleider“ wittenberg Augusteum 18.30 Uhr Vortrag: „Luther und der Humanismus“ wittenberg Ev. Akademie Vortrag: „Salome oder: Der Tanz mit der Macht“

19 Uhr

PARADOX

35. AUSGABE DER LEIPZIGER GRAFIKBÖRSE

11. Januar — 28. Februar 2020 Vernissage: Sa., 11. Januar 2020, 17 Uhr Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Puschkinallee 100, 06846 Dessau-Roßlau Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr www.anhaltischer-kunstverein.de

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Erlebe, was geht!

15. – 23. Februar Leipziger Messe www.haus-garten-freizeit.de | www.handwerksmesse-leipzig.de | www.beach-and-boat.de

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Im Verbund mit:

20. – 23. Februar 2020


mittwoch 19 b ü hn e dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Zwei Engel und Rotkäppchen“ – Marionettenspiel mit Musik von zwei „Engeln“ wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Travestie-Comedy-Musical-Show „Show Ahoi“

m usi k wittenberg Schlosskirche Mittagsgebet mit Orgelmusik

12 Uhr

pa r t y sandersdorf Sportzentrum 19.11 Uhr Kinderfasching des Sandersdorfer Karnevalsverein e.V.

was n o c h leipzig Messegelände 9.30 Uhr Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr)

wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Comedy-Kabarett: Barbara Schüler und Ralph Richter „Dicke Luft und kein Verkehr 3 – Hals- und Beinbruch“

par ty rosslau Ölmühle Weiberfastnacht „Roßlau hinein“

15 Uhr

grosspaschleben Paschlewwer Freizeit- und Ferienhof 20 Uhr Weiberfastnacht mit den „Keethner Spitzen“

was n och leipzig Messegelände Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr)

9.30 Uhr

halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Ferienführungen mit Basteln“ (bis 16.30 Uhr)

dessau Frauenzentrum 10 Uhr Politische Gesprächsrunde mit den Schlagzeilen der Woche! – Informieren, Diskutieren und Einmischen

dessau Hauptbibliothek 16.30 Uhr Vorlesestunde für Kinder ab 3 Jahren „Ein Märchen im Schnee“

köthen Köthener Badewelt 10 Uhr Sauna-Event „Birkenwoche“ (bis 25. Februar)

freitag 21

rosslau Ölmühle 14 Uhr Treffen der Sangesfreunde im Mühlentreff dessau Bauhaus 16 Uhr Offene Werkstatt: „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ (für Menschen von 8 bis 14 Jahren) dessau MachBar – Reparaturcafé AWO Parkstr. 5 17 Uhr Reparaturcafé – ReparaturNachmittag (bis 19 Uhr)

donnerstag 20 b ü hn e

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büh n e dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Zwei Engel und Rotkäppchen“ – Marionettenspiel mit Musik von zwei „Engeln“ dessau Anhaltisches Theater 19 Uhr Premiere: „Cabaret“ – Musical von John Kander und Fred Ebb wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Gastspiel-Comedy: Herr Schröder „World of Lehrkraft – Ein Trauma geht in Erfüllung“ dessau Marienkirche 19.30 Uhr Kabarett: Lisa Fitz „Flüsterwitz“

dessau Altes Theater, Puppenbühne 9.30 Uhr „Zwei Engel und Rotkäppchen“ – Marionettenspiel mit Musik von zwei „Engeln“

wittenberg Brett‘l Keller 20 Uhr Kabarett: Carola Bläss „Plaudereien aus dem Spülkästchen – Neues von Klofrau Klothilde!“

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*

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FESTAKT 2020 am Sonntag, 22. März ich erl ord * Reservierung erf

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musik wittenberg Phönix Theaterwelt 19.30 Uhr „That‘s Life – Best of Swing“ – Theater der Altmark und Bigband der Musik- und Kunstschule Stendal wittenberg Irish Harp Pub Live: „The Jancee Pornick Casino“

21 Uhr

pa r t y gräfenhainichen Sportforum 2. Galaveranstaltung des Gräfenhainicher Carnevalclubs dessau café – bistro im bauhaus dessau Bluesnacht mit „Trouble Ahead“

18.30 Uhr

bad belzig Stein Therme MondscheinSauna (bis 24 Uhr)

19 Uhr

zerbst Museum der Stadt Zerbst 19 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Vernissage zur Personalausstellung von Hans Prager, musikalisch begleitet von Heiner Donath dessau Schwabehaus 20 Uhr Lesung: Udo Tiffert und Michael Bittner „Der wilde Osten“

sonnabend 22 büh n e 20 Uhr

wa s n o c h leipzig Messegelände Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr)

dessau Restaurant „Am Georgengarten“ Das Kriminal Dinner

9.30 Uhr

10 Uhr

dessau Anhaltisches Theater 16 Uhr „Hoffmanns Erzählungen“ – Fantastische Oper in fünf Akten

wittenberg Brett‘l Keller 20 Uhr Kabarett: Carola Bläss und Kersten Liebold „Es kann der Frömmste…“

mus i k

party

zerbst Gymnasium Francisceum, Aula 15.45 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Eröffnungskonzert mit dem Ensemble „Nine O‘Clock“

gräfenhainichen Sportforum 18.30 Uhr 3. Galaveranstaltung des Gräfenhainicher Carnevalclubs

köthen Veranstaltungszentrum Schloss 16 Uhr „Heimatgefühle“ – präsentiert von Sigrid & Marina wolfen Städtisches Kulturhaus 18 Uhr Ballett-Gala – Best of 15 Jahre Wolfener Ballett-Ensemble e.V.

wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Travestie-Cabaret-Show der „Costa Divas“ – „eXquisit“

bitterfeld AKW – Alternatives KulturWerk 18 Uhr „Alarm im Kraftwerk“ mit „AbRaum“, „Emboscada“ und „KulturRotze“, davor Vortrag zu „Punk in der DDR“

halle Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Kabarett: Lisa Fitz „Flüsterwitz“

halle Händel-Haus 18 Uhr „Castrato Wars“ – Geburtstagskonzert für Georg Friedrich Händel (im Kammermusiksaal)

www.inlingua-dessau.de

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dessau Cadillac 21 Uhr Live: „Kilminister“ – Tribute to „Motörhead“

reinsdorf Gaststätte Gesundbrunnen 19 Uhr 2. Galaveranstaltung des RCC (Hauptkarneval) zerbst Gartenheim Ullrich-Stiftung Karneval-Party

19 Uhr

möhlau Sportforum 19 Uhr 2. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs sandersdorf Sportzentrum 19.11 Uhr 2. Hauptfasching des Sandersdorfer Karnevalsverein e.V. dessau Saal der Stadtwerke 19.19 Uhr Prunksitzung und Kostümfest des Waldeser Carneval Club Dessau

( 0340 260 260


zerbst Friesenhalle 19.30 Uhr Prunksitzung des Carnevalclub Zerbst aken Schützenhaus 19.30 Uhr 3. Prunksitzung des Narraria Club Aken 1875 e.V. dessau Veranstaltungszentrum Golfpark 19.31 Uhr Karneval der 1. Dessauer Karnevalsgesellschaft Gelb/Rot grosspaschleben Paschlewwer Freizeit- und Ferienhof 20 Uhr Faschingsparty mit den „Keethner Spitzen“ köthen Tanzschloss Wunschhit-Nacht wittenberg Velvet Jan Leyk presents „Leykenda“

22 Uhr

22 Uhr

was n o c h bitterfeld Wasserzentrum 8. Bitterfelder Drachenboot-Indoorcup (bis 19 Uhr)

9 Uhr

leipzig Messegelände Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr)

9.30 Uhr

dessau Bildungszentrum Dessau 10 Uhr Tag der offenen Tür – Beratung zu verschiedenen Ausbildungsrichtungen wittenberg Exerzierhalle 10 Uhr Wittenberger Reise- und Outdoor-Messe oranienbaum Kapenschlösschen 10 Uhr Führung in die winterliche Kapenniederung – in die Heimat der Elbebiber mit Ranger Jörn Steinecke

zerbst Gymnasium Francisceum, Aula 15 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Eröffnung mit Festansprache des Bürgermeisters der Stadt Zerbst/Anhalt köthen Veranstaltungszentrum Schloss 19 Uhr Lesung: Maxi Biewer „Ich mach‘ aus Regen Sonnenschein“

sonntag 23 bühne wolfen Städtisches Kulturhaus 10 Uhr Sonntagsmärchen: „Rotkäppchen oder die ungewöhnliche Zwischenmahlzeit“

halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Basteln für Ferienkinder“ (bis 16.30 Uhr)

dessau Altes Theater, Puppenbühne 15 Uhr „Zwei Engel und Rotkäppchen“ – Marionettenspiel mit Musik von zwei „Engeln“

dessau Landeshauptarchiv 15 Uhr Lichtbildvortrag: Kerstin Bittner „Trinakia – Insel der Sonne“

dessau Anhaltisches Theater 17 Uhr „Cabaret“ – Musical von John Kander und Fred Ebb

Der Ausstellungsteil „Geschichten von heute“ entstand mit Menschen aus Halle im Rahmen des Projektes „Geschichten, die fehlen“, gefördert im Fonds Stadtgefährten der

wittenberg Clack-Theater 17 Uhr Comedy-Kabarett von und mit Ralph Richter „Vom Schwindel verweht“

mus i k wolfen Städtisches Kulturhaus 15 Uhr Ballett-Gala – Best of 15 Jahre Wolfener Ballett-Ensemble e.V. zerbst Kirche St. Bartholomäi 15 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Konzert des Vokalensemble der Kaiserlichen FeodorowskiKathedrale aus Zarskoje Selo dessau Restaurant im Anhaltischen Theater 15.45 Uhr „Kaffee im Salon“ – Musikalische Unterhaltung mit dem Salonorchester „Papillon“ wittenberg Christuskirche 16 Uhr Faschingskonzert mit Capella Wittenbergensis klassische Parodien großer und kleiner Meister

party dessau Innenstadt 11 Uhr Dessauer Karnevalsumzug

Projektpartner „Geschichten von früher“ wurde gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt

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gräfenhainichen Innenstadt 14 Uhr Rosensonntagsumzug des Gräfenhainicher Carnevals (Start am Bahnhof)

halle Luchs Kino am Zoo 18 Uhr Lichtbildvortrag: Dr. Johannes Fritz „Mit dem Waldrapp über die Alpen bis in die Toskana“ (Zoo-Vortragsreihe im Luchs)

wa s n o c h leipzig Messegelände Messe: Haus-Garten-Freizeit (bis 18 Uhr) wittenberg Exerzierhalle Wittenberger Reise- & Outdoor-Messe

9.30 Uhr rosslau Ölmühle Renaissancetanz im offenen Bereich 10 Uhr

wittenberg Leucorea 19.30 Uhr Vortrag: Eike Thomsen „Sind wir alle Hussiten? Jan Hus im Blick der frühen Reformation“

halle Zoo 13.30 Uhr Winterferienprogramm im Zoo: „Auf Abenteuerreise mit dem Zauberer Merlin“ und „Basteln für Ferienkinder“ (bis 16.30 Uhr) wörlitz Treffpunkt: Eichenkranz 14 Uhr Führung: „Louise, die Gemahlin an der Seite des Fürsten Franz“ wittenberg Lutherhaus 14 Uhr Sonntags bei den Luthers: „Luther und die Tiere“ (Kinderprogramm) dessau Frauenzentrum 14 Uhr „Frauentreff am Sonntag“ – Offene Gesprächsrunde zu Themen, die Frauen bewegen und interessieren

montag 24 pa r t y reinsdorf Gaststätte Gesundbrunnen Rosenmontagsball des RCC

16 Uhr

wa s n o c h dobritz Grundschule 10 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Schullesewettbewerb – Vorbereitung für den Lesekönig rosslau Ölmühle Familienmalzirkel im Kreativbereich

14 Uhr

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mittwoch 26 bühne dessau Frauenzentrum 14 Uhr Rosenmontag im Frauenzentrum – närrisches Beisammensein bei Kaffee und Pfannkuchen reuden Zur alten Waage Rosenmontagsumzug

16 Uhr

dienstag 25 b üh n e

musik wittenberg Ev. Akademie 20 Uhr Studiokino: „Dancing Beethoven“ – Beethovens 9. Sinfonie vertanzt

dessau Frauenzentrum Nähzirkel: Nähmaschinen-Nähkurs dessau Bauhaus Museum Dessau, Arena Veranstaltungsreihe „Arena Glückstreffer“ – Offene Bühne für Kunstprojekte rosslau Ölmühle Historischer Kindertanz im Kinder- und Jugendbereich

dessau Anhaltisches Theater 10 Uhr „Der zerbrochne Krug“ – Lustspiel von Heinrich von Kleist wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Comedy-Kabarett: Barbara Schüler und Ralph Richter „Dicke Luft und kein Verkehr 3 – Hals- und Beinbruch“

mus i k

dessau Anhaltisches Theater 11 Uhr „Cabaret“ – Musical von John Kander und Fred Ebb (gekürzte Fassung für Kinder ab Klassenstufe 6)

was n och

dessau Veranstaltungszentrum Golfpark 19.31 Uhr Gemeinschaftskarnevalssitzung zum Rosenmontag

19 Uhr

10 Uhr

17 Uhr

17 Uhr

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wittenberg Schlosskirche Mittagsgebet mit Orgelmusik

12 Uhr

bitterfeld Kreismuseum 14 Uhr DDR-Zeitzeugen-Gespräch mit Dr. Ernst Paul Dörfler dessau Frauenzentrum 14 Uhr Frauen & Literatur: Lesung „Wenn Schnee auf Rosen fällt“

dessau Bauhaus Offene Werkstatt: „Habitat“ (für Menschen von 8 bis 14 Jahren)

dessau Bauhaus Bibliothek 18 Uhr Bücher am Bauhaus: vorgestellt wird: „Bauhaus Dessau. Die Sammlung“

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donnerstag 27 bühne dessau Anhaltisches Theater 20 Uhr Die Nacht der Musicals – Das Original! – Die erfolgreichste Musicalgala mit Stars der Musicalszene!

was noc h

was noch

rosslau Ölmühle Familientöpfern im Kreativbereich

zerbst Museum der Stadt Zerbst 18 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Druckwerkstatt für Erwachsene: Hochdruck und Tiefdruck (bitte mit telefonischer Anmeldung: 03923 4228)

15 Uhr

zerbst Museum der Stadt Zerbst 14 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Eröffnung der 17. Kabinettausstellung. „Schwerter – Fibeln – Töpfe“ zerbst Museum der Stadt Zerbst 15.30 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Kinderwerkstatt: Zeichnen, Malen, Drucken für Kinder von 8–12 Jahren (bitte mit telefonischer Anmeldung: 03923 4228)

16 Uhr

köthen Weiterbildungszentrum (HS-Anhalt) 16.15 Uhr Vortrag: Prof. Dr. Brigitte Kipfmüller „Gallensteine – Diagnostik und therapeutische Möglichkeiten“

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rosslau Ölmühle Töpfern für Erwachsene im Kreativbereich bitterfeld Kreismuseum Vortrag: B. Berger „Die ersten Chroniken der Landgemeinden“

16 Uhr

18 Uhr

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rosslau Ölmühle Ölmalstudio

19 Uhr

sonnabend 29 b üh n e

freitag 28 b ü hn e dessau Altes Theater, Foyer 10 Uhr „Nathans Kinder“ – Jugendstück von Ulrich Hub dessau Brauhaus „Zum Alten Dessauer“ 18 Uhr Kabarett: „Kugelblitze“ aus Magdeburg mit seinem Programm „Heim es reicht“ wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Girls just wanna have fun! – Der Partyshake zum Frauentag

m u si k dessau Anhaltisches Theater Kurt Weill Fest: Festakt zur Eröffnung

17 Uhr

zerbst Gymnasium Francisceum, Aula 18 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Instrumentalwettbewerb der Schüler des Gymnasuim Francisceum dessau Anhaltisches Theater Kurt Weill Fest: „Über Grenzen – Eine Kurt Weill Gala“

19.30 Uhr

was n o c h köthen Köthener Badewelt 10 Uhr Spiel und Spaß im Wellenbecken (bis 18 Uhr) bad belzig Stein Therme MondscheinSauna (bis 24 Uhr)

10 Uhr

zerbst Stadthalle 18 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Vortrag zum Zerbster Schloss durch den Förderverein

dessau Altes Theater, Studio 19 Uhr „Bürgerwehr“ – Schauspiel von Alan Ayckbourn wittenberg Clack-Theater 19.30 Uhr Girls just wanna have fun! – Der Partyshake zum Frauentag

musik dessau Bauhaus, Bühne 11 Uhr Kurt Weill Fest: „We fight back“ – Kurt Weills musikalischer Beitrag zum Kampf gegen den Nationalsozialismus zerbst Museum der Stadt Zerbst 15 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Konzert „Singen in den Kreuzgängen“ mit den Damen des Stadtchores Zerbst dessau Anhaltisches Theater Kurt Weill Fest: „Farges Mikh Nit – Vergiss mich nicht“

dessau Marienkirche 19.30 Uhr Kurt Weill Fest: „Unknown, I live with you“ – Female Voices for Freedom (auch 22.30 Uhr) wittenberg Wittenberger Bierstuben 20.30 Uhr Livemusik mit Denny Hertel (Blues) dessau Cadillac 21.30 Uhr Live: „The Clogs“ (Glam-Rock-Showband)

köthen Tanzschloss Birthday Party

19 Uhr

22 Uhr

wittenberg Velvet 22 Uhr Ü25-Party – Wittenberg Tanzt Special

grosspaschleben Paschlewwer Freizeit- und Ferienhof Trödelmarkt in der Halle (bis 17 Uhr)

9 Uhr

köthen Köthener Badewelt Spiel & Spaß im Wellenbecken (bis 18 Uhr)

weissandt-gölzau Sport- und Kulturzentrum „Gölzau rockt“ mit „The Jailbreakers“, „Quotime“ und Special Guest

dessau Treffpunkt: Altes Theater 11 Uhr Musikalisch-literarische Stadtführung um Weills Musik, Feiningers Kinderspielzeug und die Architektur

bitterfeld Restaurant Seensucht Soul am Kamin – Livemusik von Tila Brea

19 Uhr

gräfenhainichen Paul-GerhardtKapelle 19.30 Uhr Lichtbildvortrag: Heike Setzermann und Dirk Vorwerk „As-Sin-Wati – Die Felsen am Horizont“ Westkanada

dessau Veranstaltungszentrum Golfpark 19.30 Uhr „Musik macht Zukunft“ – Benefizkonzert von „Biker zeigen Herz für Kinder“ zugunsten des Kinder- und Jugendhospizdienstes mit „Mister Panik & Das AtlanticOrchester“, „Kathy & the Deadies“, „Hans die Geige“, Gitarrist Carl Leopold Paskuda und DJ Uwe Centiny

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ihre termine Senden Sie uns Ihre Termine bis zum 15. des Vormonats:

zerbst Kulturkeller 19 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: Jazz-Abend mit verschiedenen Musikern

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party möhlau Sportforum 3. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs

was noch 17 Uhr

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10 Uhr

zerbst Stadthalle 14 Uhr 55. Zerbster Kulturfesttage: „Vom Reithaus zur Stadthalle“ – Vortrag und Führung durch ein Barockambiente wittenberg Lutherhaus 19.30 Uhr Vortrag: Friedrich Schorlemmer und Friedrich Dieckmann „Luther im Gespräch mit Ludwig van Beethoven“

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LEO – DAS ANHALT MAGAZIN Humperdinckstraße 1 B 06844 Dessau-Roßlau dates@leo-magazin.com Telefax: 0340 210649-5 Wir veröffentlichen Ihre Termine gern kostenlos, finanzieren uns aber ausschließlich aus Werbeeinnahmen. Nutzen auch Sie den LEO, um Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung zu präsentieren. Ansprechpartner: Verena Kaczinski Telefon: 0340 2106494 Telefax: 0340 2106495 Mit uns erreichen Sie die Menschen in Anhalt! Sie haben Vorschläge, Tipps und Anregungen für einen redaktionellen Beitrag? Gern können Sie sich mit uns in Verbindung setzen. Platzieren Sie ihre Veranstaltungen als Stopper-Werbung im größten Veranstaltungskalender der Region Anhalt. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Kunden. Wir beraten Sie gern zu allen Möglichkeiten der Anzeigenschaltung im LEO Magazin. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir beißen wirklich nicht. www.leo-magazin.com

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abb.: © moritz nitsche

foto: © peter-andreas hassiepen

ȹ empfiehlt

Von Biergenuss bis Wendebiografie

Liebe in dunklen Zeiten

Zu gleich drei Vorträgen lädt das Kreismuseum Bitterfeld im Februar ein. Los geht es am 5. des Monats mit einem Nachholtermin. Denn eigentlich sollten bereits im Oktober Einblicke in „Trinkkultur und Biergenuss“ gegeben werden. Zum Ende des Monats folgen zwei Vorträge für Geschichtsinteressierte – vom ländlichen Raum bis zu einer spannenden Biografie der DDR- und Wendezeit.

Am 20. November 1966 feierte in New York einer der größten Musicalklassiker des 20. Jahrhunderts seine Uraufführung: „Cabaret“. Die Rolle des Fräulein Schneider übernahm Lotte Lenya, die vor allem als Interpretin und Darstellerin in Werken ihres Mannes Kurt Weill Berühmtheit erlangt hatte. Ab 21. Februar ist das Kultstück nun in Weills Geburtsstadt zu erleben.

Nicht nur passionierte Hopfenfreunde wissen: Bier „Willkommen – Bienvenue – Welcome!“ – der Titelsong ist ein deutsches Kulturgut. Wie sehr es Teil unseres von „Cabaret“ ist auch Cineasten seit der Verfilmung sozialen Handelns, unserer Geschichte und Gegenwart bestens bekannt. Das Stück selbst spielt im Berlin ist, wird im Kreismuseum anhand von Zeitzeugnissen, der ausgehenden 20er Jahre. Mit exzessiver Verteils in mittelhochdeutscher Sprache, gezeigt. Auch die gnügungssucht blendet die Gesellschaft die sorgenmagische Seite des Bieres kommt nicht zu kurz. vollen Entwicklungen des Alltags aus und stürzt sich Einer der bis heute bekanntesten Umweltschützer in die glitzernde Scheinwelt der Metropole. Dort findet Sachsen-Anhalts gibt am 26. Februar dann Einblicke sich auch der Schriftsteller Clifford Bradshaw wieder, in seine Biografie. Dr. Ernst Paul Dörfler, der auch als der hier Inspiration für seinen neuen Roman sucht. Autor sehr erfolgreich ist, promovierte bereits 1977 Im „Kit-Kat-Club“ verliebt er sich in dessen Star, Sally zum Doktor der Naturwissenschaften. Zu DDR-Zeiten Bowles, und beide stürzen sich in eine leidenschaftwurden seine Umweltstudien zur Verschlusssache liche Affäre. Doch das Liebesglück ist nicht von Dauer. erklärt, 1989 gehörte er zu den Mitbegründern der Der Musicalklassiker hat auch über 50 Jahre nach seiner Uraufführung nicht an Brisanz verloren. Regie führt Grünen Partei im Osten Deutschlands. Am Abend darauf gibt der Zörbiger Heimathistoriker Malte Kreutzfeldt, der in Dessau schon Shakespeares Benny Berger schließlich Einblicke in „Die ersten „Ein Sommernachtstraum“ inszeniert hat. Chroniken der Landgemeinden“. ȹ „Trinkkultur und Biergenuss“ Mittwoch, 5. Februar, 18 Uhr DDR-Zeitzeugen-Vortrag von Dr. Ernst Paul Dörfler Mittwoch, 26. Februar, 14 Uhr „Die ersten Chroniken der Landgemeinden“ Donnerstag, 27. Februar, 18 Uhr Bitterfeld, Kreismuseum www.kreismuseum-bitterfeld.de

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ȹ „Premiere „Cabaret“ Freitag, 21. Februar, 19 Uhr Dessau, Anhaltisches Theater www.anhaltisches-theater.de

leo glücksmoment glücksmomente Wir verlosen Freikarten für die Premiere von „Cabaret“ am 21. Februar im Anhaltischen Theater unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post. einsendeschluss: 21. februar 2020


foto: zoo halle

Leuchtendes Mythenreich Innerhalb von nur zwei Jahren haben sich die „Magischen Lichterwelten“ im Bergzoo Halle zur größten Veranstaltung ihrer Art in ganz Deutschland und zur zweitgrößten weltweit entwickelt, noch vor z.B. Los Angeles. Über 140.000 Besucher aus ganz Deutschland und den umliegenden Ländern konnten im vergangenen Jahr begrüßt werden. Da versteht es sich von selbst, dass die „Magischen Lichterwelten“ seit Ende Januar nun erneut für zauberhafte Stimmung sorgen. „Mythen, Märchen & Legenden“ ist das diesjährige Thema der „Magischen Lichterwelten“, die vom 24. Januar bis zum 15. März täglich außer montags, immer von 17.30 bis 22 Uhr, besucht werden können. Auf insgesamt vier Hektar Fläche sind weltweit nie zuvor gezeigte Figuren zu sehen. Entstanden sind sie erneut in der südchinesischen Stadt Zigong. Aus filigranen Metallgestellen, zehntausenden LED-Lämpchen und feinen Spezialstoffen haben die begabten Kunsthandwerker bereits seit vergangenem Sommer eine ganze Welt der Märchen und Legenden aus Deutschland und ganz Europa erschaffen. Das Spektrum der Figuren reicht dabei von den berühmten Märchen der Gebrüder Grimm über den Drachentöter Siegfried aus der Nibelungensage und die griechische Mythologie bis zu Nessie, dem legendären Seeungeheuer aus dem schottischen Loch Ness, oder Einhörnern. Um die perfekte und beeindruckende Illusion entstehen zu lassen, war zuvor allerdings erneut ein beispielloser Aufwand notwendig. Nach ihrer Fertigstellung reisten die Figuren per Schiff und Sattelschlepper aus der südchinesischen Provinz in die Saalestadt, während parallel dutzende Kilometer Kabel verlegt wurden. Für Besucheraugen bleibt dieser Kraftakt natür-

lich unsichtbar, sollen sich diese doch voll und ganz auf ihre einmalige Reise durch eine fantastische Welt aus Licht und Seide konzentrieren können. Karten für die „Magischen Lichterwelten 2020“ sind an allen bekannten Ticketvorverkaufsstellen, per Internet und direkt im Zoo erhältlich. Neben Wochentags- und Wochenend-Tickets mit Datumsund Zeitbindung ist auch ein sogenanntes Flex-Ticket verfügbar, das einen einmaligen Besuch während des gesamten Ausstellungszeitraums ermöglich. Nur online sowie im Zoo-Shop gibt es außerdem ein exklusives Premium-Ticket mit umfangreichem VIP-Service. ȹ Magische Lichterwelten 2020 „Mythen, Märchen & Legenden“ 24. Januar bis 15. März, 17.30 bis 22 Uhr (außer Mo.) Halle, Bergzoo www.magische-lichterwelten.de

leo glücksmoment glücksmomente Wir verlosen Freikarten für die magischen Lichterwelten 2020 im Bergzoo Halle unter leo-magazin. com/gluecksmoment oder per Post. einsendeschluss: 10. februar 2020

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ȹ empfiehlt

Voll fette Gastspielwoche In der Woche vom 10. bis 16. Februar stehen die Zeichen im Anhaltischen Theater Dessau wieder ganz auf Gastspiel. An sechs aufeinanderfolgenden Abenden sind internationale Tanztalente, karibische Rhythmen, Hommagen an Weltstars aus Pop und Rock sowie ein besonderer Comedy-Abend zu erleben. Genau das Richtige also, um dem Wintergrau für ein paar Stunden zu entfliehen.

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Ins exotisch-karibische Kuba geht es am 11. Februar im Anhaltischen Theater. Bereits im vergangenen Jahr konnte „Havana Nights“ das Dessauer Publikum begeistern. Und auch dieses Mal werden die kubanischen Tänzer mit ihrem Mix aus modernen, urbanen und nostalgischen Tanzstilen ein temperamentvolles Feuerwerk abbrennen. Begleitet wird die Show von Live-Musik, für die sich Bandleader Yuliesky Gonzalez Guerra von traditionellen kubanischen Klängen, afrikanischen Rhythmen und europäischer Klassik inspirieren ließ. Für akrobatische Höchstleistungen sorgen zudem die Artisten des mehrfach preisgekrönten kubanischen Nationalzirkus. „Voll Fett“ wird es am 12. Februar auf der Theaterbühne. Zu Gast ist Entertainer, Moderator, Sänger und Komiker Jürgen von der Lippe, der mit dem Titel seines aktuellen Programms natürlich weniger auf körperliche Unzulänglichkeiten anspielt als sich des jugendlichen Ausdrucks für „richtig toll“ bedient. Der Haken an der Sache: sein voll fetter Auftritt ist längst ausverkauft. Wer noch keine Tickets hat, kann also nur auf zurückgegebene Karten hoffen – oder bei unserem „LEO-Glücksmoment“ mitmachen. 1982 traten sie zuletzt gemeinsam auf, offiziell getrennt haben sie sich nie, die Chancen, sie nach ihrer fast 40-jährigen Kreativpause jemals wieder Live auf einer Bühne zu sehen, sind aber trotzdem eher gering. Die Rede ist von „ABBA“, der schwedischen Pop-Band, die bis heute absolut zeitloser Kult geblieben ist. „ABBA Gold – The Concert Show“ holt die

Ohrwürmer des Glamour-Pop mit modernsten Mitteln ins Hier und Jetzt. Originalhits und Originalkostüme treffen auf die bühnentechnischen Möglichkeiten des 21. Jahrhundert. Das Ergebnis: Ein faszinierendes Erlebnis für „ABBA“-Fans der ersten Stunde und von Heute. Irischen Stepptanz und Irish Folk in Reinkultur gibt es dann am Valentinstag im Anhaltischen Theater. „Celtic Rhythms of Ireland“ ist tief verwurzelt in der irisch-keltischen Tradition, die gemeinsam mit modernen Elementen die besten Tänzer und Musiker der Insel in einem Programm vereint. Die Tänzer um Dance Captain Andrew Vickers konkurrieren mit solistischen Einlagen der Musiker um die Gunst des Publikums. Virtuosität und Leidenschaft stehen im Mittelpunkt der Show, die durch den vollständigen Verzicht auf Playbacks ein absolutes Live-Erlebnis garantiert. „God Save the Queen“ heißt es am folgenden Abend. Besucher erwartet jedoch keine Hymne auf das britische Staatsoberhaupt, sondern eine Hommage an die international höchstwahrscheinlich noch beliebtere Band gleichen Namens. „Queen“ und insbesondere ihr charismatischer Frontmann Freddie Mercury sind mit zahllosen Welthits in die Geschichte der Rockmusik eingegangen. Sänger und Performer Harry Rose schlüpft optisch und akustisch so überzeugend in die Rolle der „Diva des Rock“, dass im Handumdrehen aus dem Theatersaal eine Konzertarena der 70er und 80er Jahre wird.


Gastspiele im Februar 2020

foto: © thomas meinicke

foto: © andre kowalski

ȹ „Havana Nights“ Dienstag, 11. Februar, 20 Uhr ȹ Jürgen von der Lippe „Voll fett“ Mittwoch, 12. Februar, 20 Uhr ȹ „ABBA Gold – The Concert Show“ Donnerstag, 13. Februar, 20 Uhr

ȹ „God Save the Queen“ Sonnabend, 15. Februar, 19 Uhr

foto: © jan kocovski

ȹ www.anhaltisches-theater.de

foto: © wolfgang bäumler

Eine andere Band, die Musikgeschichte schrieb wie keine andere, löste sich im Gründungsjahr von „Queen“ bereits wieder auf: „The Beatles“. 50 Jahre später ist die Beliebtheit ihrer Klassiker von „All you need is love“ bis „Yellow Submarine“ ungebrochen – und das gilt natürlich erst recht für „Yesterday“, das dem Beatles-Musical seinen Namen leiht. Vier hervorragende Solomusiker haben sich als „London West End Beatles“ zusammengefunden, um das Publikum auf eine visuelle und musikalische Reise durch die beispiellose Karriere der „Fab Four“ mitzunehmen. „Yesterday – The Beatles Musical“ lässt eine Zeit wiederauferstehen, die voller Tatendrang, neuer Ideen und dem Wunsch nach Veränderung war. Eine relativ kurzfristige Veränderung gab es auch bei der Gastspielwoche selbst. Ursprünglich sollte diese am 10. Februar durch einen LoriotAbend eröffnet werden. Wie das Anhaltische Theater mitteilt, muss diese Veranstaltung jedoch aus produktionstechnischen Gründen ersatzlos entfallen. An Vielfalt und Abwechslung mangelt es der ereignisreichen Woche aber natürlich trotzdem nicht. Tickets sind noch im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.

ȹ „Yesterday – The Beatles Musical“ Sonntag, 16. Februar, 18 Uhr

foto: © volker stankewitz

foto: © jan kocovski

ȹ „Celtic Rhythms of Ireland“ Freitag, 14. Februar, 19 Uhr

leo glücksmoment glücksmomente Wir verlosen Freikarten für ausgewählte Veranstaltungen unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post. einsendeschluss: bitte online einsehen www.leo-magazin.com

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ȹ empfiehlt

Deutlich geflüstert

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Flüsterwitze sind solche, die man sich eigentlich hinter vorgehaltener Hand erzählt. Weil sie Menschen in Hörweite beleidigen oder sensible Ohren kränken könnten. Oder weil sie so viel Wahrheit enthalten, dass sie den Machthabern gefährlich werden und der Erzähler Repressalien befürchten muss. Lisa Fitz geht in ihrem Soloprogramm der Frage nach, ob eine neue Zeit der Flüsterwitze angebrochen ist. Der Spaßmacher lebe von Respektlosigkeit, konstatiert Fitz. Doch das mulmige Gefühl wachse, dass man sich nicht mehr ganz frei äußern kann. Im Internet tobe ein Infokrieg, politisch inkorrekt, unsauber und paranoid. Systemkritische Bemerkungen verschwinden auf mysteriöse Weise, Accounts werden gesperrt oder gelöscht. Wer nicht in die Stromlinienform passt, wird für verrückt erklärt oder mit subtilen Methoden mundtot gemacht. Political Correctness wird zur Meinungsdiktatur, Gesinnungspolizei bevormundet die Bürger, die mit Panikmache kontern. „Des derfst ja net laut sagen“ höre man immer öfter, so die Münchnerin. Laut sagen sei aber wichtig, denn man müsse miteinander reden, um das Gemunkel aus dem Dunkeln ins Licht zu heben – „so geht Diskussionskultur“.

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Die Kult-Kabarettistin Lisa Fitz kommt nach Dessau. Mit 10 Jahren stand die Bayerin erstmals auf der Bühne, 1983 war sie die erste Deutsche überhaupt, die ein Soloprogramm mit eigenen Texten präsentierte. Fast 40 Jahre und über 3.000 Soloabende mit mehr als zwei Millionen Zuschauern später hat sie sich ihren ganz persönlichen Stil bewahrt: Tiefe Weisheiten und harte Gesellschaftskritik werden in volksnaher und leicht verdaulicher Sprache serviert, um anschließend im Hals stecken zu bleiben oder zumindest das Hirn zu beschäftigen. So auch in ihrem aktuellen Programm „Flüsterwitz“.

Lisa Fitz ist bekannt als liberaler Freigeist, dessen Satire sich jenseits jeder Parteilichkeit oder Konfession bewegt, aber trotzdem eine politische Aussage hat. Soziale Ungerechtigkeiten und den gesellschaftlichen Konflikt um die Stellung von Mann und Frau deckt sie seit Jahrzehnten mit Witz und Ironie auf, jedoch ohne Verbissenheit oder Frustration. Damit gelegentlich auch einmal anzuecken, ist ein Berufsrisiko, das die Kabarettistin, Autorin, Schauspielerin und Sängerin gern in Kauf nimmt. ȹ Lisa Fitz „Flüsterwitz“ Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr Dessau, Marienkirche www.cultour-buero-herden.de

leo glücksmoment glücksmomente Wir verlosen Freikarten für Lisa Fitz „Flüsterwitz“ am 21. Februar in der Marienkirche in Dessau unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post. einsendeschluss: 16. februar 2020


Sonnige Aussichten

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Man kennt das ja: Wenn man nicht weiß, wie man in ein Gespräch einsteigen soll, sich nicht gut genug kennt, um gleich die Krankheitsgeschichten auszupacken oder sich vielleicht generell nicht so viel zu sagen hat, redet man erst einmal über das Wetter. Das betrifft jeden, ärgert oder erfreut alle und ist im Normalfall sogar abwechslungsreich. Eine, die sich damit besonders gut auskennt, ist am 22. Februar im Veranstaltungszentrum Schloss Köthen zu Gast.

Wenn jemand etwas über das Wetter erzählen kann, dann ist das mit Sicherheit Maxi Biewer. Seit 1992 moderiert die Berlinerin die Wettervorhersagen des Fernsehsenders RTL, von „Guten Morgen Deutschland“ bis „RTL Aktuell“. Weit über 15.000 Vorhersagen aller Wetterlagen hat sie seitdem verkündet und verfügt somit über einen so reichen Erfahrungsschatz wie wohl keine Zweite. Und den hat sie nun auch zwischen zwei Buchdeckeln verewigt. „Ich mach‘ aus Regen Sonnenschein“ ist der Titel des im Eulenspiegel-Verlag erschienenen, autobiographischen Buches, aus dem die Frohnatur in Köthen lesen und im Plauderton berichten wird. Wie entsteht überhaupt ein Wetterbericht – und warum liegt er gefühlt ständig daneben? Wie hält man die Zuschauer bei Laune, wenn die Aussichten nicht auf Sonne und blauen Himmel stehen? Diesen und vielen weiteren Fragen wird sich Biewer widmen. In kurzen Geschichten geht es durch alle Jahreszeiten und auf verschiedene Kontinente. Neben ihrer Sicht auf das Wetter, die Meteorologie, die hohe Kunst der Vorhersage und ihre Fernsehkarriere gibt Deutschlands dienstälteste Wetterfee aber auch Einblicke in ihr Privatleben. Sie berichtet, wie ihr

berühmter Lachanfall sie als Rapperin zu Stefan Raabs „TV Total“ brachte, erzählt von Silvesterplänen und durchwachten Nächten. Begonnen hat Maxi Biewer ihre Karriere übrigens, nach einer Lehre zur Elektronikfacharbeiterin, als studierte Schauspielerin. Im DDR-Fernsehen war sie Ende der 1980er Jahre unter anderem im bekannten Mehrteiler „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ zu sehen. Auch am damaligen Landestheater Dessau spielte die heute 55-Jährige mehrere Gastrollen. In Köthen erzählt sie offen, optimistisch und mit einem Schuss Selbstironie von der manchmal bewölkten, meist aber heiteren Großwetterlage ihres Lebens. ȹ Maxi Biewer „Ich mach‘ aus Regen Sonnenschein“ Sonnabend, 22. Februar, 19 Uhr Köthen, Veranstaltungszentrum Schloss www.maxibiewer.de

leo glücksmoment glücksmomente Wir verlosen Freikarten für Maxi Biewer „Ich mach‘ aus Regen Sonnenschein“ am 22. Februar in Köthen unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post. einsendeschluss: 16. februar 2020

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ȹ empfiehlt

Kammerspiel der großen Gefühle

Musicalhits auf der Bühne

Im Jahr 1988 schuf der amerikanische Dramatiker A.R. Gurney das Zwei-Personen-Stück „Love Letters“. Nominiert für den Pulitzer-Preis, begeistert und rührt das Kammerspiel bis heute ein weltweites Publikum. In besonderer Besetzung ist „Love Letters“ im Februar in Wittenberg und Dessau zu sehen.

Die größten Musicalerfolge der letzten Jahrzehnte in einem einzigen Programm – mit diesem Konzept konnte „Die Nacht der Musicals“ seit ihrer Premiere über zwei Millionen Besucher im gesamten deutschsprachigen Raum und Dänemark begeistern. Am 27. Februar ist die erfolgreichste Musicalgala Europas erneut in Dessau zu erleben.

Als die Zweitklässlerin Melissa Gardner ihren Mitschüler Andrew Makepeace im April 1937 zu ihrem Geburtstag einlädt, ist dies der Beginn einer über Jahrzehnte währenden besonderen Beziehung. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und gehen doch ihren eigenen Weg. Trotzdem teilen sie ihr Leben in Form von Briefen und kurzen Mitteilungen. Während er in Yale studiert und zum erfolgreichen Anwalt und Politiker mit Familie und Hund wird, schlägt sich Melissa nach gescheiterter Ehe als Künstlerin durchs Leben, mit dem Alkohol als ständigem Begleiter. Mit der Sängerin Lou Hoffner und dem, schon in Kindertagen als Hauptdarsteller der beliebten „Lausbubengeschichten“ zum Publikumsliebling gewordenen, Schauspieler Hansi Kraus erzählen zwei bekannte und hinreißende Darsteller die bezaubernde und berührende Geschichte einer großen Liebe. ȹ Kammerspiel „Love Letters“ Freitag, 14. Februar, 19.30 Uhr Wittenberg, Clack-Theater Sonnabend, 15. Februar, 18.30 Uhr Dessau, Marienkirche

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Immer wieder neu und abwechslungsreich präsentiert sich das Programm der „Nacht der Musicals“. Eine feste Größe sind aber natürlich immer die beliebtesten Songs aus gefeierten Erfolgsstücken wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“ oder „Mamma Mia“, ebenso wie aus Musicalklassikern vom „Phantom der Oper“ bis „Der König der Löwen“. Dass immer wieder Kinohits die Vorlage für erfolgreiche Musicalproduktionen liefern, beweisen außerdem Auszüge aus „Rocky“ und dem Disney-Hit „Frozen“. Präsentiert werden die Titel von einem stimmgewaltigen Ensemble, das mit schauspielerischem Talent für einen emotionsgeladenen und unvergesslichen Abend voller Gänsehautmomente sorgt. Aufwändige Choreografien, farbenfrohe Kostüme und ein perfekt auf die Show abgestimmtes Licht- und Soundkonzept runden das Erlebnis ab. ȹ „Die Nacht der Musicals – Das Original!“ Donnerstag, 27. Februar, 20 Uhr Dessau, Anhaltisches Theater www.dienachtdermusicals.de

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Wir verlosen Freikarten für das Kammerspiel „Love Letters“ in der Marienkirche in Dessau unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post.

Wir verlosen Freikarten für „Die Nacht der Musicals – Das Original!“ am 27. Februar unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post.

einsendeschluss: 9. februar 2020

einsendeschluss: 23. februar 2020


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Swinging Wittenberg

Doppelter Premierenabend

Swing ist seit seiner Entstehung vor rund 90 Jahren die beliebteste Spielart des Jazz. Komponisten und Bandleader wie Count Basie oder Duke Ellington machten das Genre ebenso unsterblich wie Sänger von Frank Sinatra bis Robbie Williams oder Michael Bublé. Die größten Klassiker des Swing gibt es am 21. Februar in der Phönix-Theaterwelt Wittenberg.

Vor 13 Jahren schlüpfte der Köthener Max Engelmann im Rahmen einer Karnevalsveranstaltung erstmals in die Rolle der „Lady Maxime“. Der Auftritt war nicht nur ein voller Publikumserfolg, sondern ließ auch den Künstler selbst nicht mehr los. Seitdem hat sich der Theaterpädagoge mit den frech-frivolen Auftritten als „Lady Maxime“ in die Herzen vieler Zuschauer gespielt. Und jetzt singt die Lady auch noch.

Das Theater der Altmark und die Bigband der Musikund Kunstschule Stendal machen gemeinsame Obwohl, das stimmt so natürlich nicht. Denn abgeseSache. „That’s Life – Best of Swing“ ist der Titel ihres hen von ihren ersten Auftritten, die noch von einem Programms, mit dem die beiden Partner eine lang Playback begleitet wurden, hat Musik und Gesang in gehegte Idee in die Wirklichkeit umsetzen: Ein ganzer den Shows von „Lady Maxime“ stets eine besondere Abend im Zeichen des Swing, einer Musikrichtung, die Rolle gespielt. Und immer wieder gab es danach die eine ganze Ära geprägt hat und bis heute viele Musiker Frage, ob denn auch eine CD erhältlich sei. inspiriert. Am 14. und 15. Februar ist es nun soweit: „Lady Neben Stücken wie „Fly me to the Moon“ und Maxime“ feiert im Köthener Johann-Sebastian„One for my Baby“ darf im Konzert auch ein absolu- Bach-Saal die Premiere ihres ersten Studioalbums ter Jazz-Standard nicht fehlen – „Mack the Knife“, „Hollywood kann warten“. Versprochen wird ein auch bekannt als „Die Moritat von Mackie Messer“. überraschend persönlicher und intimer Rahmen mit Seit der Erstaufführung der „Dreigroschenoper“ 1928 Balladen fürs Herz und Songs zum Mitsingen, bei dem wurde die Komposition von Kurt Weill von mehr als 50 Stimme und Lieder im Mittelpunkt stehen. Auf hohe Künstlern aufgegriffen und interpretiert. „That’s Life“ Absätze und funkelnde Kleider wird „Lady Maxime“ lädt sein Publikum dazu ein, ganz in das „Lebensgefühl dabei aber natürlich trotzdem nicht verzichten. Swing“ einzutauchen. ȹ „That’s Life – Best of Swing“ Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr Wittenberg, Phoenix-Theaterwelt www.theater-wittenberg.de

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ȹ Albumpremiere „Hollywood kann warten“ 14. und 15. Februar, 20 Uhr Köthen, Veranstaltungszentrum Schloss www.ladymaxime.de

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Wir verlosen Freikarten für „That’s Life – Best of Swing“ am 21. Februar in der Phoenix-Theaterwelt unter leomagazin.com/gluecksmoment oder per Post.

Wir verlosen Freikarten für „Lady Maxime“ am 14. Februar im Schloss in Köthen unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post.

einsendeschluss: 16. februar 2020

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ȹ empfiehlt

Die alternde Julia

Traumhaftes Schattenreich

„Hals- und Beinbruch“ heißt es am 7. Februar zum ersten Mal im Clack-Theater Wittenberg. Dann feiert die dritte Folge des Comedy-Kabaretts „Dicke Luft und kein Verkehr“ ihre Premiere. Barbara Schüler und Ralf Richter geben im letzten Teil der Trilogie erneut amüsante Einblicke in den ewigen Kampf der Geschlechter – und diesmal kommt noch ein weiterer Grund für dicke Luft hinzu: das Alter.

Schattenspiele sind wahrscheinlich die Urform des Kinos. Wohl jeder hat in seiner Kindheit seine Hände oder andere Gegenstände vor eine Lichtquelle gehalten, um an der Wand Tiere und Figuren erscheinen zu lassen. Mit einem Kinderspiel hat die Show „Amazing Shadows“ allerdings wenig zu tun. Hier werden ganze Welten aus Schatten erschaffen.

Erneut laden Barbara Schüler und Ralf Richter zu einem Abend ein, der gewürzt ist mit den schönsten Gemeinheiten, seit es Beziehungen gibt. Denn wie jeder weiß, sind Frauen und Männer wie Hund und Katze. Nur, dass die Vierbeiner besser miteinander auskommen. Und eigentlich braucht frau für die meisten Dinge im Leben auch gar keinen Mann – aber irgendjemand muss ja an allem Schuld sein. Richtig schwierig wird es, wenn die Dame des Hauses auf der Suche nach der verlorenen Jugend beschließt, „Romeo und Julia“ auf die Bühne zu bringen. Natürlich mit ihr selbst in der weiblichen Hauptrolle. Dabei ist der Klassiker nicht unbedingt das beste Beispiel für eine glückliche Langzeitbeziehung: Sie 14, er 17, sind drei Tage lang ein Paar und am Ende gibt es eine Menge Tote.

Aus der Ukraine kommt das Ensemble des „Shadow Theatre Delight“, das am 8. Februar in Wittenberg zu Gast ist. Mit seiner Show begeistern es weltweit sein Publikum. Großes Theater, Tanz und Akrobatik lassen lebendige Schattenbilder entstehen, die auf einzigartige Weise mit 3D-Effekten verbunden werden. Mit scheinbarer Leichtigkeit formen die Künstler aus ihren Körpern einfache Haushaltsgegenstände, Tiere, Maschinen und monumentale Bauwerke. Schatten, Licht und holografische Projektionen verschmelzen zu einer perfekten Illusion. „Amazing Shadows“ nimmt sein Publikum mit in eine poetischmärchenhafte Welt, die vor seinen Augen entsteht und deren Silhouetten, begleitet von stimmungsvoller Musik, in ständigem Wandel sind. Eine Reise ins Reich der Schatten, die für alle Besucher unvergesslich bleiben wird.

ȹ „Dicke Luft und kein Verkehr 3 – Hals- und Beinbruch“ Freitag, 7. Februar, 19.30 Uhr Wittenberg, Clack-Theater www.clack-theater.de

ȹ „Amazing Shadows“ Sonnabend, 8. Februar, 20 Uhr Wittenberg, Phönix-Theaterwelt www.theater-wittenberg.de

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Wir verlosen Freikarten für das Kabarett „Dicke Luft und kein Verkehr 3 – Hals- und Beinbruch“ unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post.

Wir verlosen Freikarten für das Schattenspiel „Amazing Shadows“ in der Phönix-Theaterwelt in Wittenberg unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post.

einsendeschluss: 16. februar 2020

einsendeschluss: 3. februar 2020


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Blues im „Home of Rock“

30 Jahre Wohnideen

Die „Jimmy Reiter Band“ ist Mitte Februar im „Grünen Baum“ in Dessau-Kochstedt zu Gast. Reiter gilt als einer der besten Gitarristen der europäische Bluesszene. Über zehn Jahre lang war er zu Beginn seiner Karriere an der Seite des US-Sängers und Harpspielers Doug Jay unterwegs. In Dessau stellt die Band ihr drittes Album „What You Need“ vor.

Das Leipziger Messegelände wird vom 15. bis 23. Februar wieder zu einer riesigen Ideenwerkstatt. Mehr als 1.000 Aussteller aus rund 20 Ländern zeigen bei der „Haus-Garten-Freizeit und mitteldeutschen handwerksmesse“ innovative Ansätze, anregende Trends und bewährte Praxistipps rund um die eigenen vier Wände. In seinem 30. Jubiläumsjahr widmet sich die Messe in einer Sonderschau außerdem unseren östlichen Nachbarn.

Mit vielen namhaften internationalen Blueskünstlern stand Jimmy Reiter bereits auf der Bühne oder im Studio. 2011 veröffentlichte er sein Solo-Debut „High „Zauber Russlands“ heißt es Mitte Februar in der Priest Of Nothing“, das er gemeinsam mit musika- Glashalle der Leipziger Messe. Das größte Land der Erde lischen Wegbegleitern aus verschiedenen Bands gestaltet diesmal die jährlich wechselnde Erlebniswelt einspielte und das ihm den Preis der Deutschen und gibt Einblicke in die traditionsreiche Kultur des Schallplattenkritik einbrachte. Für den Nachfolger Vielvölkerstaates. Mehrere russische Aussteller und „Told You So“ hatte sich die Band 2015 bereits formiert, Vereine zeigen die vielfältigen Reisemöglichkeiten, sicherte sich den „German Blues Award“ und konnte bieten landestypische Spezialitäten an, laden zum auch in der Heimat des Blues, den USA, Erfolge feiern. Mitmachen ein und präsentieren russische Folklore Mit „What You Need“ führt der „beste zeitgenös- auf der großen Bühne. Auf den insgesamt 64.000 sische Bluesmusiker“, wie ihn „Blues in Germany“ Quadratmetern werden zudem die Bereiche „Grünes nannte, seinen eingeschlagenen Weg konsequent fort. Wohnen“, „Handwerk & Bauen“ sowie „Genuss & Die Musik, die ihn seit frühester Jugend inspiriert hat, Mehr“ zum Erlebnis für die ganze Familie. Am zweiten lässt er als modernen, elektrischen Großstadtblues Veranstaltungswochenende wird das Messeduo durch wieder und ganz neu entstehen. die Wassersportmesse „Beach & Boat“ ergänzt. Die Tageskarten gelten für alle drei Messen. ȹ Jimmy Reiter Band „What You Need Live 2020“ Donnerstag, 13. Februar, 20 Uhr Dessau, Gasthof „Grüner Baum“ www.homeofrock.live

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ȹ „Haus-Garten-Freizeit & mitteldeutsche handwerksmesse“ 15. bis 23. Februar Leipzig, Messegelände www.haus-garten-freizeit.de

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Wir verlosen Freikarten für das Konzert von Jimmy Reiter Band im Gasthof „Grüner Baum“ unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post.

Wir verlosen Freikarten für die „Haus-GartenFreizeit & mitteldeutsche handwerksmesse“ unter leo-magazin.com/gluecksmoment oder per Post.

einsendeschluss: 9. februar 2020

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ȹ musifiziert nachgefragt bei...

#Sibyll Ciel

Die Sängerin, Songschreiberin und Bloggerin Sabine Graichen machte als „Binegra“ zuerst auf Youtube auf sich aufmerksam. Durch Auftritte und Konzerte in der Region und darüber hinaus wurde sie einer wachsenden Fangemeinde bekannt. 2014 veröffentlichte sie ihr selbst produziertes Debütalbum „Empathie“ mit Deutschpop-Eigenkompositionen. Ihr neues Album „Elancholie“ ist für 2020 geplant. Seit 2016 schreibt Binegra in ihrem Blog musifiziert.de über ihre Erfahrungen im Musikerleben und gibt anderen Talenten Tipps rund um Songwriting, Gesang, Aufnahmen und Selbstvermarktung. Regelmäßig interviewt sie zudem andere Musikerkollegen – auch monatlich im LEO. www.binegra.de www.musifiziert.de

Sibyll Ciel ist Solo-Sängerin aus Dessau und ihr Künstlername bedeutet so viel wie „geheimnisvoller Himmel“. Sie unterrichtet klassischen Gesang sowie Sprecherziehung, tritt mit verschiedenen Programmen auf und auch Hörspiele zu vertonen, macht ihr große Freude. Im musifizierten Interview verrät sie ein paar Details aus ihrer Stimmroutine und ihrem Alltag als freischaffende Musikerin. Über sich selbst sagt sie: „Meine Stimmlage / Timbre ist ein lyrischer Sopran, ich gestalte meist mit einem Moderator gemeinsam eigenständige Programme und Shows zu verschiedenen Thematiken von Musical, Filmmusiken, bis zu Titeln aus den 20 & 30er Jahren.“ Seit wann singst du und wie hast du begonnen?

Sibyll Ciel: Glaubt man meinen Eltern, so habe ich bereits im Kindergartenalter dauernd gesungen. Meinem Talent verdanke ich es jedenfalls, dass ich ab der 3. Klasse bis zum Abitur die Spezialschule für Musik „Georg Friedrich Händel“ in Berlin besuchen konnte, wo ich auch Mitglied des Rundfunkkinderchores Berlin war. Dort sammelte ich erste solistische Erfahrungen. Im großen Saal des Funkhauses allein vor dem Mikro zu stehen, gehört zu den spannendsten Erlebnissen meiner Kindheit und Jugend. Davon gibt es sogar noch Schallplattenaufnahmen. An der Franz-Liszt-Hochschule Weimar studierte ich nach dem Abi fünf Jahre Schulmusikerziehung mit Schwerpunkt Gesang und verstärkte hier den „Kammerchor Weimar“ im 1. Sopran. Was machst du hauptberuflich?

Sibyll Ciel: Die Musik ist mein Leben und deshalb möchte ich auch davon leben – seit 2007. Was war dein schönster Auftritt?

IHR MACHT MUSIK? Lasst Euch musifizieren. WirWir stellen stellen euch euch im LEO im LEO vor.vor. Kurze Kurze Fragen, Fragen, knackige knackige Antworten Antworten – von– Musiker von zu Musiker Musiker. zu Musiker. Schreibt uns Schreibt und wir unsstehen und wirschon stehen bald schon bald beibei Euch Euch aufauf derder Matte: Matte: info@leo-magazin.com

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Sibyll Ciel: Gehe ich etwas weiter zurück, so war während meines Studiums der Auftritt mit dem Kammerchor Weimar im Sängersaal der Wartburg der aufregendste, bei dem ich als Solistin ein russisches Wiegenlied interpretieren durfte. Die Aufführung von „Noch’n Likörchen?“ auf Burg Scharfenstein, die ich im März 2016 mit dem langjährigen, leider inzwischen verstorbenen, Bühnenpartner Lothar Grewling gestaltete, gehört zu meinen beglückendsten Bühnen-Darbietungen. Um welche Aufgaben kümmerst du dich neben dem Singen noch selber?

Sibyll Ciel: Die Bereiche Technik und Moderation obliegen größtenteils meinem jetzigen Bühnen-Kollegen Rainer Wein. Werbung, wie Pressetexte schreiben, Flyer und Plakate gestalten, sind mein Ressort. Auch die Akquise nach geeigneten Locations, Terminabsprachen, Booking meistere ich selbst. Unterstützung bekommen wir von Künstleragenturen in Leipzig und Dresden.


leo ausstellungen

„galerie rathen elbsandsteingebirge“

foto: © malstudio der ölmühle

Roßlau, Ölmühle bis 1. März (Di., Do., So. von 14 bis 17 Uhr)

Wie gehst du mit Lampenfieber um?

Sibyll Ciel: Vor den Konzerten gehe ich meist auf und ab und singe mich dabei ein. Läuft die Veranstaltung, ist nach dem ersten gesungenen Titel der Druck in der Bauchgegend fast immer vorüber. Nur die kalten Hände bleiben bis zum Ende. In welchen Musikprojekten hast du bisher mitgewirkt und bist du noch aktiv?

Sibyll Ciel: Es waren und sind immer in sich geschlossene Programme, die wir gestalten. Hier stehen ein oder zwei Genres und eine bestimmte Thematik im Mittelpunkt. So spielen wir beispielsweise das Programm „Das ist meine Melodie – Musikalische Schwelgerei rund um die Goldenen Zwanziger und aufregenden Dreißiger“, in dem Evergreens aus dieser Zeit dargeboten und mit Informationen über und Anekdoten aus der Zeit gewürzt werden. Ähnlich ist „Noch’n Likörchen? – zu Gast bei Ringelnatz, Tucholsky, Kästner“ aufgebaut. Ein anderes Programm stellt wiederum Musicalmelodien und Filmmusiken in den Mittelpunkt. Dabei greifen wir gerne auch musikalische Titel auf, die sich früher großer Bekanntheit erfreuten, heute aber eher selten zu hören sind. Da kann auch durchaus mal das eine oder andere fast vergessene schöne Volkslied dabei sein. Welchen Tipp hast du für junge Sänger?

Sibyll Ciel: Habt Ihr den Traum, auf der Bühne zu stehen, so bleibt dran. Sucht euch ein Ensemble, einen Chor, eine Band, in der Ihr mitsingen könnt. Nicht jeder ist gleich zum Solisten geboren. Und wenn Ihr euch dort sicher fühlt, dann übernehmt erste kurze Soloparts und baut das aus.

Mit der Ausstellung „Galerie Rathen Elbsandsteingebirge“ ist das Malstudio der Ölmühle Roßlau in die Kunstsaison 2020 gestartet. Gezeigt werden Werke von 16 Freizeitkünstlern, die am einwöchigen Rathener Sommerpleinair teilgenommen haben. Beim Malkurs unter freiem Himmel wurden typische Motive des Elbsandsteingebirges in Skizzen, Aquarellen und Tuschezeichnungen festgehalten, aus denen die nun zu sehenden Gemälde entstanden sind. Das Malstudio unter Leitung von Jörg Hundt wurde bereits 2003 gegründet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. www.oelmuehle-rosslau.de

dessau Bauhaus Museum Dessau/ Black Box ab 6. Februar Ausstellungsreihe: „Zwischenspiel“ – Vom Sammeln: „Arbeitszimmer Engemann“ wolfen Industrie- und Filmmuseum bis 9. Februar „100 Bilder des Jahres 2018 – 25. Deutsche Fotoschau“ wittenberg Museum im Zeughaus bis 26. Februar Di–So, 9–17 Uhr Else Hertzer „Kriegsmappe 1945 Wittenberg“ zerbst Museum der Stadt 55. Zerbster Kulturfesttage 21. Februar bis 22. März Personalausstellung von Hans Prager „Freiheit in Form und Farbe“ 27. Februar bis 22. März 17. Kabinettausstellung „Schwerter – Fibeln – Töpfe“ dessau Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie bis 28. Februar PARADOX die 35. Ausgabe der Leipziger Grafikbörse

rosslau Ölmühle bis 1. März Galerie Rathen Elbsandsteingebirge – Ausstellung des Malstudios der Ölmühle bitterfeld Galerie am Ratswall bis 1. März „Art Kommunikation International – PAPA MAMA DADA“ bitterfeld Kreismuseum bis 1. März Sonderausstellung: Bitterfelder Amateurfilmkollektive – Zirkeltätigkeit zwischen Kohle und Chemie coswig Herzzentrum bis 11. März Fotoausstellung „Schöner unsere Paläste“ von Gerd Danigel wittenberg Cranach-Haus, Markt 4 bis 22. März „Thomas Schmidt: Einblick“ wittenberg Schloss bis 29. März „CREDO. Paul Sinkwitz – Das religiöse Werk”

ȹ Das komplette Interview lest ihr unter: www.musifiziert.de weitere termine finden sie auf www.leo-magazin.com

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ȹ buchtipps von stefan möller

Sarah Kirsch, Christa Wolf

der briefwechsel Briefe aus 30 Jahren versammelt dieser Band; Briefe, die von einer langen, wenn auch nicht immer einfachen, Freundschaft zeugen, die auch weiterbesteht, als Kirsch 1977 nach West-Berlin ausreist. Eine Freundschaft, die sich später dann doch abkühlt, die Lebenswege der in der DDR verbliebenen Wolf und der weniger angepassten Kirsch verlaufen unterschiedlich. Im letzten Brief verteidigt sich Kirsch dann auch, dass sie keine Gerüchte über Wolfs IM-Tätigkeiten in die Welt gesetzt habe. Ergänzt um ein Nachwort sind die von Sabine Wolf herausgegebenen Briefe ein spannendes Stück Literatur- und Zeitgeschichte. ȹ ISBN: 978-3-518-42886-3 erschienen bei Suhrkamp, 32,- Euro

Esi Edugyan

washington black

Aus dem kanadischen Englisch von Anabelle Assaf.

Der Roman beginnt 1830 auf einer Zuckerrohrplantage auf Barbados. Unter unmenschlichen Bedingungen und unglaublicher Grausamkeit wächst Washington Black als Sklave auf. Sein Leben nimmt eine drastische Wendung, als er Diener von Christopher Wilde wird, Sklavereigegner und Bruder des Besitzers. Gemeinsam beginnen sie eine abenteuerliche Flucht mit einem selbst konstruierten Luftschiff, die Black schlussendlich nach London führen wird. Das liest sich vergnüglich und spannend, auch wenn Edugyan den einen oder anderen Bogen zu viel spannt und sprachlich mitunter hart an der Kitschgrenze vorbeischrammt. ȹ ISBN: 978-3-8479-0665-0 erschienen bei Eichborn, 24,- Euro

Christiane Neudecker

der gott der stadt 1912: Georg Heym ertrinkt. Berlin in den Neunzigern: Fünf junge Menschen beginnen an einer Theaterhochschule ihr Regiestudium bei Regielegende Brandner und buhlen um seine Gunst. Brandner lässt sie sich mit einem Heym-Fragment beschäftigen, dass erstmals inszeniert werden soll. Immer verstrickter werden die Bemühungen der Studenten, es sich zu erschließen. Dabei treten auch ihre ganz eigenen Dämonen zutage. Eines Tages gibt es einen Toten. Neudecker hat einen Roman vorgelegt, der begeistert. Sprachlich, als Milieustudie, als literarischer Krimi. So muss ein guter Roman sein. ȹ ISBN: 978-3-630-87566-8 erschienen bei Luchterhand, 24,- Euro

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Im Theater ist das Theater des Absurden ja so ein bisschen aus der Mode gekommen. Und doch scheint es, als ob in letzter Zeit viele Menschen ihre alten Beckett- oder IonescoAusgaben aus dem Bücherregal gekramt haben, um sich inspirieren zu lassen. So der AfDBundestagsabgeordnete Dirk Spaniel, der während der Bundestagsdebatte über mehr Sicherheit für Fahrradfahrer den bemerkenswerten Satz „Nüchtern betrachtet sind Fahrräder in hohem Maße unpraktisch und gefährlich.“ sprach, was zum einen Zweifel an seiner Nüchternheit aufkommen ließ, zum anderen ein für alle Mal bewiesen hat, dass ein Doktortitel sehr wenig über die geistige Verfassung seines Trägers aussagt. Es gibt übrigens einen schönen Band mit dem Titel „Die Philosophie des Radfahrens“ (mairisch Verlag bzw. als Taschenbuch bei Suhrkamp), den ich Ihnen sehr empfehlen kann. Auch der Präsident eines mir am Herzen liegenden Fußballvereins hat wohl seinen Alfred Jarry gelesen, bevor er den Sportdirektor feuerte und als seinen Nachfolger jemanden benannte, gegen den der Verein am Tag zuvor einen Prozess vor dem Arbeitsgericht verloren hatte. Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass es Tocotronic so nicht gemeint hatten, als sie dereinst sangen: Pure Vernunft darf niemals siegen!


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MDV Nord Hier gilt seit 15. Dezember 2019 das MDV-Ticket in Nahverkehrszügen und S-Bahnen. Der DB-Tarif wurde vom MDV-Tarif abgelöst. Der Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg-Tarif (ABW) entfällt.

MDV Im gesamten bisherigen MDV-Gebiet können Sie mit dem MDV-Ticket mit allen Nahverkehrsmitteln (Zug, S-Bahn, Tram und Bus) fahren.

Mehr MDV für alle Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind derzeit in aller Munde. Das Auto stehen zu lassen und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, ist einer der einfachsten Wege, einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer Umwelt zu leisten. Wenn da nur nicht die unübersichtlichen Tarife und schier unzähligen Anbieter auf der Schiene wären, wenn es einmal über die Stadt- oder gar Landesgrenzen hinausgehen soll – argumentieren nun vielleicht überzeugte Autofahrer. Aber auch das ist seit Mitte Dezember keine Ausrede mehr. Die Zugstrecken in den Kreisen Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg sowie in der Stadt Dessau-Roßlau bilden seit 15. Dezember den MDV Nord. MDV steht für den Mitteldeutschen Verkehrsverbund, der mit der aktuellen Erweiterung nun ein Gebiet von über 11.000 Quadratkilometern in Teilen Sachsens, SachsenAnhalts und Thüringens umfasst. Mit dabei sind die Metropolen Halle und Leipzig und die angrenzenden Landkreise Leipzig, Nordsachsen, Saalekreis, Burgenlandkreis sowie Altenburger Land. Innerhalb des MDV Nord wurden die bisher gültigen Tarife der Deutschen Bahn durch den MDV-Tarif abgelöst, das bisherige Anhalt-Bitterfeld-WittenbergTicket entfällt. Das bereits in den letzten Jahren deutlich erweiterte Verkehrsangebot bleibt größtenteils unverändert – bis auf den Regionalexpress 13, der nun zur Pendlerzeit jede Stunde statt im 2-Stunden-Takt Leipzig, Bitterfeld und Dessau-Roßlau miteinander verbindet. Dass dennoch zwischen dem bisherigen MDVGebiet und dem MDV Nord unterschieden wird, liegt vor allem an einer Tatsache: Im neuen Gebiet

gelten die MDV-Tickets zunächst ausschließlich für Nahverkehrszüge und S-Bahnen, bei Straßenbahnen und Bussen wird weiterhin der Tarif der örtlichen Verkehrsunternehmen fällig. Im bisherigen MDVGebiet sind alle Nahverkehrsmittel inklusive. Das heißt natürlich, dass auch Ausflügler und Berufspendler, die von Dessau-Roßlau oder Bitterfeld nach Leipzig oder Halle fahren, dort alle Vorteile des bisherigen MDV nutzen können und keine gesonderten Tickets für Busse und Straßenbahnen mehr lösen müssen. Mit der Erweiterung des MDV wächst die Region deutlich stärker zusammen. Mehr als 2 Millionen Menschen in Mitteldeutschland können nun über Ländergrenzen hinweg vom jetzt fast 1.100 Kilometer langen Schienennetz profitieren – komfortabel, übersichtlich, günstig und umweltfreundlich. ȹ Alle Informationen zum Angebot des MDV gibt es unter: www.mdv.de www.mdv-nord.de

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Diesen Monat verlosen wir Freikarten für die Ausstel- 8 lung: „CREDO. Paul Sinkwitz – Das religiöse Werk“, die noch bis 29. März im Wittenberger Schloss zu sehen ist. Einfach die Lösung des Kreuzworträtsels mit dem Kennwort „Rätsel Februar“ bis zum 20. Februar 2020 an: gewinnspiel@leo-magazin.com oder per Post.

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Waagerecht: 3 Soldaten, die gegen Sold Kriegsdienst leisten 6 Haustier 7 chemisches Element, U, OZ 32, radioaktives Metall 9 TV-Schweinchen 10 in Fett ausgebackenes Kartoffelbällchen (Mz.) 12 nach Art 14 größte europäische Eulenart 15 chemisches Element, Ne, OZ 10, Edelgas 18 österreichischer Ort, Passionsort am Inn/Tirol

20 deutsche Vorsilbe 21 Nebenperson 25 Buch d. Bücher 27 deutsche Stadt am Rhein/NRW, ehemalige deutsche Hauptstadt 28 indonesische Sundainsel, 179.450 qkm 29 nordische Götter-Botin d. Frigg Senkrecht: 1 ugs.: Elefant, großes Flugzeug 2 unsicher 4 Großvater 5 schweizer Berg bei St. Moritz 3.395 m

6 bevor 8 Vornehmtuer 9 heftiger Windstoß 11 zusammentreten 12 reiches Leben 13 Pflanze 16 falls/sofern 17 Himmelsrichtung 19 Narzissengewächs 22 Universität-Vorhalle 23 ohne Würze 24 amerikanischer Geheimdienst 26 Marke

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Eine Frage: 44

Wie nennt man einen Bumerang, der nicht zurück kommt?

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impressum HERAUSGEBER Sebastian Völker c/o 3undzwanzig – Agentur für Werbung und Kommunikation, Humperdinckstr. 1 B, 06844 Dessau MITARBEIT AN DIESER AUSGABE Sabine Graichen, Verena Kaczinski, Tina Wende, Thomas Ohrmann, Marco Henze, Georg Hübler, Marcus Herold, Stefan Möller, Dirk Breitfeld, Sebastian Völker TITELBILD Jan Henric Bogen Intendant des Kurt Weill Festes Foto © Hartmut Bösener Retusche: 3undzwanzig KONTAKTDATEN LEO – Das Anhalt Magazin, Humperdinckstr. 1 B, 06844 Dessau ist eine Produktion der 3undzwanzig – Agentur für Gestaltung und Kommunikation, Sebastian Völker, Humperdinckstr. 1 B, 06844 Dessau Telefon: 0340 2106494 | Telefax: 0340 2106495 | E-Mail: info@leo-magazin.com Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 11 / Januar 2019 Gewinnspiele: gewinnspiel@leo-magazin.com Veranstaltungstermine: dates@leo-magazin.com Verteilstellen: vertrieb@leo-magazin.com Anzeigen: anzeigen@leo-magazin.com INTERNET www.leo-magazin.com

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DRUCK Löhnert-Druck, Handelsstraße 12, 04420 Markranstädt

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ȹ kolumne

von dirk breitfeld

Herzlich Willkommen in 2020! Das neue Jahr ist jetzt ein paar Tage alt und ich habe mich fast erholt von den Silvester-Hörstürzen. „Kein Jahreswechsel ohne aus dem Nachbarland importierte Feuerwerkskörper“ muss das Motto gewesen sein. Eine Vertreibung der Geister macht nur Sinn in einem kriegsschauplatzähnlichen Szenario mit Detonationen, die ein fröhliches Pfeifkonzert im Innenohr auslösen. Das liegt garantiert an den cleveren Geistern, die mittlerweile zuhauf aus den Briefkästen gebombt werden müssen.

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ch möchte die Leser im LEO-Land auch in Zwanzig-Zwanzig begleiten, sie teilhaben lassen an meinen Erlebnissen und wie gehabt mit diffusem Halbwissen, klugen Ansagen und allerlei pragmatischen Tipps für den Alltag brillieren. Harren wir dessen, was uns dieses Jahr alles vor die Füße fallen wird. Einen Höhepunkt habe ich jetzt schon zu verzeichnen, das Überleben der tödlichen Männergrippe. Es ist immer wieder faszinierend, den verschiedenen Facetten dieser jährlichen Pandemie in Trance und halb psychedelischem Dahingleiten zu erliegen und dennoch am Ende des Leidensweges Gevatter Tod ein Schnippchen zu schlagen. Es ist Mitte Januar, die Außentemperatur liegt bei 16 Grad Celsius und ich beäuge fasziniert die nagelneuen Mückenstiche an meinen unteren Extremitäten. Mir wird ziemlich schnell klar: Dieses nächtliche Sirren war kein Traum. Mindestens ein vampirisches Insekt fiel anonym über mich her und stillte seinen Blutdurst. Im Januar! Ein unregelmäßiges Klopfen lenkt mich ab. Aus dem Augenwinkel bewundere ich eine Fliege von der Größe eines Golfballes, die bei unzähligen Versuchen, mit Flug-Anlauf die Küche durch das geschlossene Fenster zu verlassen, erstaunlichen Lärm verursacht. Die Monsterfliege ist hartnäckig und ich bekomme Angst um meine Scheibe. Irgendwie ist die ganze Situation gespenstisch, ich öffne das Fenster und das mutierte Insekt brummt hinaus in die wärmende Frühlingssonne. Im Januar! Welch grandiose Überleitung zum Unwort des Jahres 2019. Klimahysterie. Keine Bange, ich glaube dieses Thema mag keiner erneut aufgewärmt, auch nicht, wenn der Lenz schon im Winter die Hormone fernsteuert. Auch kein Thema: Die Plastikflut oder der Energieverbrauch. Obwohl ich mich ab und an dabei ertappe, im Supermarkt die einkondomierten grünen Gurken mit

einem diabolischen Greta-Gesichtsausdruck von der Schutzfolie über der schützenden Schale zu befreien. Selbst mein Freund und Vermieter sucht nach Wegen, die Energiekosten zu reduzieren. Er hat das Intervall für das Licht im Hausflur auf eine Zeitspanne zur Erreichung des ersten Stocks optimiert. Der Glückliche. Ich wohne eine Etage höher und bin noch beim Austesten, ob ich mit Zwischenstopp die Treppe erklimme oder den Sprint wage. Was erwartet uns allgemein in diesem Jahr, welches fulminant vom engelsblonden König der Welt durch ein zünftiges Paradebeispiel von chirurgischer Kriegsführung eingeleitet wurde. Auf jeden Fall gibt es gratis einen Tag mehr bis zum nächsten Wechsel, beim Dschungelcamp gilt man mit 500 FacebookFreunden als Promi und mit „Nobody is Perfect“ etabliert sich endlich ein sehenswert massentaugliches Fernsehformat. Jogi Löw will den EM-Titel und unsere Hoffnung gilt den denkenden Amerikanern, die im Sommer etwas geradebiegen können. Rückblickend auf diverse Geschehnisse in 2019 dünkt mich aber manchmal, dass die Krone der Schöpfung leichtsinnig wird, die eigene Klugheit bisweilen überschätzt. Wie etwa die Intelligenzbestie, die den geschlossenen Wagen mit Duftspray vollnebelt und sich nebenbei eine Kippe ansteckt. Ein anderer geselliger Mitbürger bittet arglos die Polizei um Starthilfe für sein KFZ, stinkbesoffen. Eventuell ist uns das Gespür für Prioritäten abhandengekommen, ob einzeln oder als Interessengemeinschaft. Wie sonst kommt man auf die Idee, wegen falscher Haarfarbe beim Frisör den Notruf zu wählen oder mit 120 Sachen durch die Innenstadt zu trommeln, um den Wagen zu trocknen, der frisch aus der Waschanlage kommt. Vergessen wir nicht, noch ist die Evolutionstheorie mit dem Punkt der natürlichen Auslese aktuell. Meine persönlichen Wünsche sind ganz einfach: Weltfrieden, Respekt allgemein und dass mein Freund und Vermieter sich endlich mit der Bedienungsanleitung seiner Smartwatch beschäftigt und nicht ständig meine Anlage per Bluetooth ansteuert, um mich mit altertümlicher Rockmusik zu erschrecken. Bis zum nächsten Mal! ȹ L ust auf Interaktion und einen flotten Wortwechsel? Der direkte Draht in die LEO-Kolumnenzentrale per E-Mail an: kolumne@leo-magazin.com



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