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LEO das anhalt magazin

04 2005

2

Jahre LEO

kostenlos

heft-nr. 22 seit 2003 <|> auflage: 10.000

leo titel

Bier in Anhalt! der bier-report auf seite 4

leo six

Neue Männer für Anhalt die schonungslose abrechnung mit den männern – von frauen...

leo weltweit

Eine Treppe in den Norden

die geschichte von einem der auszog und in norwegen auch sein berufliches glück findet

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Dessau, Heidestraße 75, Tel.: 0340/8701-0 Köthen, Prosigker Kreisstr. 9, Tel.: 03496/4103-0 Wittenberg, Coswiger Landstr. 6, Tel.: 03491/6155-0


die macher

Editorial »Essen, Trinken und Religion«

Wer aufmerksam das Etikett seiner Bierflasche studiert, der weiß: Das deutsche Reinheitsgebot existiert seit 1516. Genau gesagt, seit dem 23.April. Und auch wenn noch ein wenig Zeit bis zum 500. Geburtstag vergehen wird, haben wir unseren Plattenkritiker Hermi auf eine besondere Tour geschickt. Denn wer Musik liebt, der trinkt auch Bier, war unsere wilde Theorie und wir sind damit bei ihm auf offene Ohren gestoßen. Also war er unterwegs in den kleinen Brauereien der Region - und hat statt des Trommelfells mal die Zunge kosten lassen. Kosten konnte man Anfang März ausgiebig auch im Anhaltischen Berufsschulzentrum in Dessau. Und zwar vom süßen Arbeitsalltag. Zum Beispiel als staatlich geprüfter Techniker. Wir waren beim Tag der offenen Tür und haben unsererseits Augen und Ohren offen gehalten. „Wer nichts wird, wird Wirt“ sagt ein altes Kneipensprichwort. Dass ein wenig mehr dahinter steckt, haben wir alle ja schon lange vermutet. Denn eher selten findet man die Restauration, die genau den eigenen Ansprüchen genügt und nicht nur zum schnellen Verzehr, sondern auch zum Verweilen einlädt. Luise Poser war bei Anna, Bärbel und Amrita im Café Hundertwasser direkt am Wittenberger Markt. Die drei Frauen haben das Café mit viel Zeit, Idealismus und Einfallsreichtum vor der Schließung bewahrt. Um den Kanon aus Essen, Trinken und Bildung abzurunden, haben wir als Zutat noch ein wenig Religion. Die St. Nikolai Kirche in Coswig war Kirche des Jahres 2003. Wir haben uns das älteste Gebäude der Stadt mit seinem 62 Meter hohen Turm einmal genauer angeschaut und den Pfarrer zu seinem Gotteshaus befragt. Fotos und Geschichte auf den folgenden Seiten. Dort außerdem zu finden: Ein Autohaus startet durch, der mobile Verein, sechs Fragen an sechs Frauen, Stefan in Norwegen und natürlich viele News, Empfehlungen und noch mehr Termine. Wir sagen Danke … und Bitte! Sebastian Völker - Oliver Schröter - Thomas Schaarschmidt Herausgeber

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leo titel

Anhaltische Braukunst War ich, wo‘s Bier zu trinken gab, stellt sich die Frage unterwegs mir: Wenn ich beim Bier geschäkert hab, dann bin ich wohl ein Schäksbier. Tja, unser Heinz Erhardt war wohl sicher desöfteren ein Schäksbier, wenn er nicht vor lauter Traurigkeit ein Korn nach dem anderen getrunken hat. Da seit der vorübergehenden Schließung meiner Stammkneipe (Biiiber!!! Schluchz) meine Laune sich dem Nullpunkt näherte und ein gewisses Verlangen langsam aber sicher die Oberhand gewann, machte ich mich auf die Socken, um den regionalen Brauereien und vor allem deren Produkten eine eingehende Untersuchung zuteil werden zu lassen. Es findet sich halt immer ein Grund, um seinen Hobbys zu frönen...

Brauhaus Dessau Also ließ ich auch nicht mehr viel Zeit vergehen und begab mich zur ersten Station meiner Bierrundfahrt. So verschlug es mich ins Dessauer Brauhaus „Zum Alten Dessauer“. Zirka drei Minuten Fußmarsch vom Rathaus/Marktplatz, hat es seinen Sitz im alten Sudhaus der ehemaligen SchadeBrauerei. Genau um 11.11 Uhr am 11.11.2001 (TäTäTäTä-TäTäää) wurde es nach seiner Schließung im Jahr 1974 und knapp achtzehn Monaten Bauzeit wieder eröffnet. Seit dem gehört es zum gemütlichsten, was Dessau in Sachen Gastronomie zu bieten hat. Auf drei Etagen verteilt, haben hier 300 Gäste Platz und noch mal so viele im schnuckeligen Biergarten. Doch zum wesentlichen Teil meines Besuchs: Dem Bier. In der im Gasthaus integrierten Anlage werden ständig drei Sorten vom edlen Gerstensaft gebraut. Da wäre zum einen das Edel Pils, welches seinen feinherben Geschmack durch die Zugabe von so genannten Bitter- und Aromahopfen sowie Pilsner Malz erhält. Anders als beim Dessauer Original und dem Favoriten der meisten Gäste, dem Zwickelbier, wird diesem das bekannte Kara-Malz zugeführt. Dadurch erhalten sie ihre dunklere Farbe und den etwas malzigeren Geschmack. Je nach Anlass und Jahreszeit werden noch weitere Spezialbiere, wie das Weihnachtsbier, der Prinzensud, Kurt-Weill-

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Bier und noch andere hergestellt. Das Besondere am Zwickelbier ist, dass es unfiltriert und damit voller gesunder Bierhefezellen ist. Dadurch verkürzt sich die Haltbarkeit auf zirka vier Tage, was auch der Grund ist, dass dieser edle Tropfen nur vor Ort ausgeschenkt oder im 2-Liter-Krug für zu Hause verkauft wird. Dass alle Sorten nach der kalten „klassischen Gärung“ hergestellt werden, versteht sich von selbst. Anders als bei der so genannten Reaktorgärung wird so die Bildung der Fuselöle verhindert. Diese verursachen den allseits bekannten Kater am Morgen danach. Also noch ein Grund, das ein oder andere Gläschen mehr zu trinken...

Leo-infokasten brauhaus „Zum alten dessauer“ Dessau, Lange Gasse 16 Telefon:

0340 - 220 59 09

Fax:

0340 - 850 72 38

E-Mail:

brauhaus@alter-dessauer.de

Brauhaus Köthen Und so führte mich mein Weg nach Köthen, um dem dortigen Brauhaus einen Besuch abzustatten. Auch hier musste ich nicht lange suchen, da es sich in der Nähe des Marktes befindet. Ähnlich

dem Dessauer ist es an eine sehr gemütliche Gaststätte angebunden. Wie ich erfuhr, ist dieses


berühmt für seine tellergroßen Schnitzel in allen Variationen. Nun, ich war aus anderem Grund hier. Das Brauhaus selber besteht seit knapp zwei Jahren und ist der Köthener Brauerei zugehörig. Auch hier werden verschiedene Sorten Gerstensaft nach klassischer Gärung hergestellt. Da wären das HubertusSchwarzbier, Hubertus-Premium Pilsner, Bockbier und das bekannte Zwickelbier. Da ich mich sofort auf ein frisch gezapftes naturtrübes Pils stürzte, fiel mir auf, dass es etwas malziger im Vergleich zum Dessauer war. Nachdem ich noch ein Zwickel probierte, war klar, dass es die Köthener ebenso verstehen, ein gepflegtes Blondes (oder Brünettes) zu brauen. Gut zu wissen, dass unsere Nachbarn ein feines Näschen in Sachen Braukunst haben. Leider konnte ich nicht heraus bekommen, was es mit dem vom Wirt erwähnten „Braunschweiger Brautyp“ auf sich hat. Da muss ich wohl noch mal herkommen, um ein Gespräch mit dem Braumeister zu führen. Da es hier genau wie in Dessau regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen gibt, wird sich das wohl nicht vermeiden lassen... Bis es soweit ist, werde ich mir die Zeit mit einer Kiste Hubertus-Premium Pils in der urigen Schnappflasche totschlagen und mich auf den Weg nach Wittenberg machen..

Leo-infokasten brauhaus Köthen Köthen, Am Lachsfang 1-3 Telefon:

03496 - 309 94 99

Fax:

03496 - 309 94 91

Brauhaus Wittenberg Das Brauhaus Wittenberg ist das wohl am malerischsten gelegene von allen dreien. Direkt

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am Markt (steckt da vielleicht Methode dahinter?) der Lutherstadt, führte mich der Weg durch einen Torbogen direkt in den fantastischen Biergarten mit 250 Sitzplätzen. Wow, so etwas hatte ich bisher nur in Bayern gesehen. Davon beeindruckt ging es in die Gaststätte, in der, wie in Dessau und Köthen, die Brauanlage, beziehungsweise die kupferverkleideten Sudkessel, stilvoll integriert sind. Hier werden seit 1999 fünf verschiedene Sorten Bier gebraut, davon drei (Hefeweizen, Lager und Bockbier) saisonbedingt. Dass dies nach der beschriebenen klassischen Gärung passiert, muss eigentlich nicht noch mal erwähnt werden. Qualität verpflichtet eben. Ständig im Angebot sind das Wittenberger Original (Pils) und das Kuckkucksbier (dunkel) mit fünf verschiedenen Sorten Malz. Nachdem ich mir ein leckeres Lager zu Gemüte geführt hatte, welches eine braun-goldige Färbung hat, kam der Höhepunkt des Abends. Selten habe ich ein so süffiges, frisches und aromatisches Pils getrunken. Sicher lag es auch daran, dass sämtliche hier gebrauten Biere unfiltriert sind. Geschmack pur und bei sinnigem Genuss einen klaren Kopf am nächsten Morgen. Da im angeschlossenen Hotel „Zum Beyerhof“ sicher ein Zimmer meinen Geschmack trifft, werde ich demnächst genau dieses ausprobieren und mir die restlichen Sorten schmecken lassen. Ich bin schon mächtig auf das Weizenbier gespannt. Mal sehen ob es mit den bayrischen Tropfen mithalten kann.

Leo-infokasten brauhaus wittenberg Lutherstadt Wittenberg, Markt 6 Telefon:

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Fax:

03491 - 43 31 31

E-Mail:

info@brauhaus-wittenberg.de

Wörlitzer Bier Und auch die beschauliche Parkstadt Wörlitz hat ihr eigenes Bier. Obwohl es bereits seit der Wende nicht mehr direkt in der Parkstadt gebraut wird, hat sich das Wörlitzer Bier in der Region seinen guten Namen erhalten. Erstmals erwähnt im Jahre

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1548 ist es eines der traditionellsten Biere im Osten des Landes und wird heute im Lohnbrauverfahren hergestellt. Marketing und Vertrieb aber werden nach wie vor von Wörlitz aus organisiert. Nach dem

Tod der langjährigen Betreiberfamilie Happ besitzt nun Braumeister Hans Kreisel seit gut zwei Jahren die Brauerei Wörlitz GmbH. „Mittelfristig steht das Ziel, wieder selbst in Wörlitz zu brauen und einen Teil der Brauerei als Museum umzugestalten“, sagte mir Kreisel im Gespräch, der neben dem Pils auch ein Schwarzbier („Stein Sud“) im Programm hat. Das Pilsener schmeckt feinherb, charakterisiert sich hopfenfrisch mit angenehmer Bittere. „Wir sind klein, aber fein“, versprach Kreisel. Wer das nachprüfen will, dem wird es nicht schwer fallen. Nahezu an jedem Hahn einer Wörlitzer Gaststätte kann ausgiebig getestet werden.

Leo-infokasten brauerei wörlitz Wörlitz, Erdmannsdorffstr. 212 Telefon: 034905 - 20 37 4

Kleines Fazit zum Schluss: Schön zu wissen, dass es in unserer Gegend noch kleine, aber feine Betriebe gibt, die die gute alte Braukunst nicht aussterben lassen. Und wer ein frisch gezapftes Zwickel-Lager, Bock- oder Schwarzbier probiert hat, wird wissen, was ich meine. Spitzenbiere aus Anhalt, ich ziehe meinen Hut! <|


leo backstage

Die elf Türen von St. Nikolai Majestätisch überragt sie alles, was sich ringsherum befindet. Zwischen Roßlau und Wittenberg in Coswig, direkt an der Bundesstraße, steht die St. Nikolai Kirche. Der leo wollte der „Kirche des Jahres 2002 und 2003“ einige ihrer Geheimnisse entlocken und hat Kiezreporter Mario Rudolf nach Coswig geschickt. Er schildert in seiner Reportage die bewegte Geschichte eines über 850 Jahre alten Gotteshauses.

Zuerst machte ich die Bekanntschaft mit dem jungen Pfarrer Stephan Grötzsch. Er konnte mir einiges vom Innen- und Außenleben der wirklich einzigartigen Kirche zeigen und viele Geschichten erzählen. Hört mal zu: Ein Fürst des anhaltinischen Adelsgeschlechts war es leid, zusammen mit dem gemeinen Volk in der Kirche zu sitzen. So schuf er sich und seines blaublütigen Gleichen kurzerhand eine Loge mit einem separaten Außeneingang. Damit war der angemessene Stand wieder hergestellt. In den darauf folgenden Jahren wurde der Unmut einiger wohlhabender Bewohner Coswigs über die Ständeordnung in ihrer Stadtkirche damit besänftigt, dass sich jeder, der die entsprechenden Taler dazu hatte, ebenfalls eine Loge errichten konnte. Bis die Kirche über zwei Etagen logengesättigt und von außen voller Türen war. Ich habe sie gezählt. Es sind genau elf. 1150 und damit fast vierzig Jahre vor Ersterwähnung der Stadt Coswig, hatte ein heute nicht mehr bekannter Baumeister begonnen, seine Idee von einem Haus Gottes im romanischen Stil zu verwirklichen. Fürst Siegfried von Anhalt-Cöthen stiftete St. Nikolai 1272 den Nonnen als Klosterkirche. Erst mit Luthers Reformationsbestrebungen endete um 1527 die Anbindung an das Kloster, die Coswiger hatten sie als Hauptkirche der Stadt wieder. Im Laufe der Jahrhunderte fiel die Kirche mehreren Bränden und dem 30-jährigen Krieg zum

Opfer. Das Resultat war grauenhaft. Nach Pest, Hexenprozessen und blinder Zerstörungswut gab es nach Abschluss des Westfälischen Friedens in Coswig kaum 500 Überlebende. Die Stadt und St. Nikolai waren fast vollständig vernichtet. Doch die Coswiger hielten an ihrer Stadtkirche fest und begannen mit dem Neuaufbau. Dabei wurden Teile, wie zum Beispiel die filigranen Schnitzfiguren in dem noch heute vorhandenen Altar und der neuen Kanzel, wiederverwendet. Auch drei bedeutende Bildwerke von Lucas Cranach überlebten das 17. „Kriegsjahrhundert“. Von einer Zerstörung im zweiten Weltkrieg war die Kirche nicht betroffen. Jedoch hinterließen vierzig Jahre DDR-Mangelwirtschaft deutliche Spuren. Erst die Wende und der Titel „Kirche des Jahres“ bescherten dem Gotteshaus den notwendigen Geldsegen, um die dringende und zurzeit noch andauernde Sanierung voranzutreiben. Und das Ergebnis wird beeindruckend sein. Denn diese in ihrem Baustil einzigartige Kirche vereint mehrere Epochen in sich. Von der Romanik über die Gotik bis hin zum Barock reicht die Stilbandbreite im Inneren der Kirche. Besonders auffällig: Der Altarraum, der nicht nur mit den barocken Doppelemporen aus Holz und den darauf kunstvoll geschriebenen Bibelsprüchen, sondern vor allem durch seine Größe beeindruckt. Und auch die Orgel steht dem Altar in seiner Größe um nichts nach. Das barocke Prospekt enthält ein romantisches Orgelwerk, das wohl jeden Organisten ins Schwärmen bringt. Ich kann nur jedem empfehlen: Schaut mal vorbei! <|

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leo aufschwung

Wittenberger Oase und Köthens Garage Anhalt am Boden? Eine Region, deren Wirtschaft gebeutelt ist und der die Zukunftsperspektiven fehlen? Mitnichten. Anhalt packt an, sagt der leo. Denn es gibt sie, die Unternehmen und die Menschen, die etwas aufbauen, für sich oder andere eine Zukunft schaffen. Ganz unterschiedlich sind dabei die Geschichten. In dieser Ausgabe wird das besonders deutlich. Das Autohaus Heise startet seit vergangenem Jahr unter neuem Namen in Köthen durch, das Café Hundertwasser in Wittenberg behauptet sich schon seit acht Jahren mit guten und ausgefallenen Ideen.

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Wer denkt, Oasen gäbe es nur in der Wüste, kann sich in Wittenberg eines Besseren belehren lassen. Denn hier, genau am Marktplatz, haben Anna Kühne, Bärbel Kehrer und Amrita Torosa eine Oase der Ruhe, Entspannung und Erholung entstehen lassen. Im Café „Hundertwasser“ kann man rauchfrei in den Genuss frisch zubereiteter Speisen kommen oder einfach nur die Atmosphäre genießen. Begonnen hat die Geschichte dieses Cafés bereits 1997, Anna Kühne war schon damals dabei - und zwei Bekannte. Nach drei Jahren ging ihnen die Puste aus und es fehlte die Kraft, den Vertrag zu verlängern. Anna wollte sich damit jedoch nicht abfinden, genau wie die damals angestellte Bärbel und Stammkundin Amrita. Sie wollten ihren Lieblingsplatz in Luthers Stadt nicht einfach aufgeben. Natürlich war ihnen klar, dass es nicht leicht würde. Schließlich galt es, einige Ansprüche zu erhalten, also jedes Essen frisch und selbst zuzubereiten und auch auf dem „rauchfrei“ zu bestehen. Die Idee eines Lokals, bei dem man nach einem Kaffee nicht gleich die verqualmten Klamotten wechseln müsste, entpuppte sich als Aufschwungsbremse. Mittlerweile sind es aber immer mehr Gäste, die gerade wegen des Rauchverbots herkommen . Wegen dieser ungewöhnlichen Idee und weil es sich bei der

Geschäftsführung um drei Frauen handelt, hielt sie in der Vergangenheit manch einer für verrückt. „Gerade die vielen knallharten Geschäftsmänner sahen unsere Existenz auf wackligen Beinen.“ Doch die gelernte Dreherin Bärbel, Damenschneiderin Amrita und die studierte Anna nutzen ihre Hausfrauenerfahrungen und ein wenig Geschick, um zu kochen und zu backen. Sie bewältigen die Buchhaltung, Einkäufe, Putzdienste und kümmern sich um die passende Werbung. „Natürlich ist das ein arbeitsintensiver Vollzeitjob, von dem wir nicht wahnsinnig reich werden. Aber es macht einfach viel Spaß“, weiß Anna. „und verhungern oder dursten werden wir auch nicht“, fügt Bärbel lachend hinzu. Genau diese Einstellung hilft ihnen, auch die eine oder andere Durststrecke durchzuhalten. „Es ist einfach ein schönes Arbeiten und dafür hat es sich auf jeden Fall gelohnt, ein Abenteuer

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, ein Abenteuer zu wagen. Amrita torosa

zu wagen!“ berichtet Amrita. Das Ergebnis dieses Abenteuers ist ein volles Haus. Zum Beispiel beim vierwöchentlichen Frühstücksbüffet oder beim Häkelkränzchen. Da wird für ein zweites Frühstück sogar die Wolle aus der Hand gelegt. Doch im Café „Hundertwasser“ gibt es nicht nur etwas für den Gaumen, sondern auch für die Augen. Neben der farbenfrohen und gemütlichen Dekoration hängen an den Wänden Ausstellungen einheimischer Künstler.


Um der Namensverwandtschaft zur HundertwasserSchule alle Ehre zu machen, sind hierunter auch oft Schülerwerke. Und die Zukunft? „Vor allem das Abendprogramm ist noch ausbaufähig. Aber da die Bürgersteige hier spätestens um sechs hochgeklappt werden, ist es schwierig.“ Spieleabend, Geburtstagsfrühstück und Mitsing-Abend sind nur einige der Ideen, die im Café demnächst für noch mehr Leben sorgen sollen. Anna, Bärbel und Amrita haben noch lange nicht genug.

Leo-glücksmoment Café & Speisehaus „Hundertwasser“ Wir verlosen unter allen Einsendern einen Gutschein zum fröhlichen Schlemmen im Wert von 25€! Einfach E-Mail bis zum 15. April an info@leo-magazin.com mit dem Betreff „Hundertwasser“ senden. Das Los entscheidet. Kontakt:

Café & Speisehaus „Hundertwasser“ Markt 15, 06886 Lutherstadt Wittenberg Tel / Fax: 03491 / 410685 Mo - Sa 9:oo - 20:oo Uhr, So 10:oo - 20:oo Uhr Jeden ersten Sonntag im Monat Frühstücksbüffet

Anfang März präsentierte sich das Team des Autohaus Heise in Köthen im Rahmen eines GalaEmpfangs beinahe 400 interessierten Kunden. Die Ausstellungsräume in der Prosigker Kreisstraße, ein wenig außerhalb der Bachstadt an der Bundesstraße in Richtung Radegast und Zörbig, waren kaum wieder zu erkennen. Kein Auto weit und breit, nur gedeckte Tische, eine große Bühne, Scheinwerfer und zwei riesige Videowände. Am Abend war jeder Platz besetzt und Hartmut Fiedler, seit Herbst 2004 Geschäftsleiter des Hauses, trat auf die Bühne. Etwas aufgeregt begrüßte er neue und alte Kunden. Am Ende seiner Rede bedankte er sich herzlich bei Wolfgang Take. „Ein Mann, der Großes geleistet hat. Für seine Kunden, seine Angestellten und für Köthen“, und überreichte ihm sichtlich gerührt einen Blumenstrauß für sein langjähriges Engagement. Wolfgang Take war der Mann, der VW und Audi kurz nach der Wende nach Köthen holte. Doch schon in den Siebzigern eröffnete er dort seinen ersten Betrieb. In einer großen Garage reparierte er damals Motorräder. 1981 begann bereits der Bau einer neuen, größeren Werkstatt. Im Mai 1990 bekam Take endlich den ersehnten Händlervertrag mit Audi und Volkswagen. In einer Zeit, als Goldgräberstimmung in der Automobilebranche herrschte, begannen die Bauarbeiten am heutigen Autohaus Heise, damals

noch unter dem Namen seines Gründers. Im März 1993 zog „Take mobile“ in das Haus in der Prosigker Kreisstraße 9. Doch die gute Entwicklung der frühen Nachwende stagnierte recht schnell. Und kehrte sich irgendwann sogar um. Nachdem Take in dieser Zeit sogar eine Sekunde darüber nachdachte, aufzugeben, trat Ende 2001 die Heise-Unternehmensgruppe auf den Plan und bewarte das Traditionshaus vor der Schließung und die Mitarbeiter vor der Kündigung. Seit drei Jahren gehört Take mobile jetzt zur Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Dessau. Seit vergangenem Herbst trägt das Haus auch den Namen Heise. Das war auch die Zeit, als Hartmut Fiedler die Leitung vor Ort übernahm. Der gelernte Mess- und Prüftechniker verkauft seit über zehn Jahren Volkswagen und Audis und brachte viele seiner Stammkunden mit nach Köthen. „Nach einer leichten Flaute nimmt das neu aufgestellte Autohaus Heise in Köthen jetzt richtig Fahrt auf“. Dass das nicht nur Wunschdenken ist, zeigen die Zahlen, „Wir haben in der ersten März-Hälfte ganze 17 Golf, Golf Plus und Touran verkauft, waren damit ganz vorn in der Volkswagen-Statistik“.

Zum Team um Fiedler gehören im Moment 21 Angestellte, zu den ehemaligen Take-Leuten kamen in den vergangenen Monaten noch einmal drei hinzu. Ganze vier Lehrlinge absolvieren im Haus ihre Ausbildung. Und nicht nur am Abend des GalaEmpfanges wirkten die sehr motiviert. Denn alle zusammen haben ein Ziel: „Die Marktführung in der Region übernehmen“, grinst Fiedler siegesgewiss. Sein Team bestätigt Kopf nickend. <|

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News aus Anhalt Deftiges Luther-Futter Das Best Western Stadtpalais Wittenberg bietet seinen Gästen eine ganz besondere Gaumenfreude. Mit einem Mahl à la Martin Luther können sich die Besucher nach den Rezepten von Luthers Gemahlin, Katharina von Bora, beköstigen lassen. Ursprünglich kamen Gäste auf die Idee, Speisen aus dem 16. Jahrhundert auftischen zu lassen und erkundigten sich, was damals gegessen wurde. Markus Kuschel, der Küchenchef des Hauses, und seine Mitarbeiter stellten darauf hin Nachforschungen an und servieren nun die Resultate ihrer Recherchen. Gereicht wird beispielsweise eine Platte von Hofvieh für zwei Personen, bestehend aus Jungfleisch, Rindfleisch und einer gebratenen Hähnchenkeule. Ein Nachtisch und der hauseigene Wein runden die Köstlichkeiten ab. Damit das Essen ganz im Stil der Reformationszeit gehalten werden kann, hat das Hotel eigens für das Luthermahl Teller und Trinkgefäße aus Ton herstellen lassen. Auf den Tafeln liegen Papierdecken mit aufgedruckten Tischsprüchen von Martin Luther, die für Gesprächsstoff sorgen. Weitere Infos –

Luther-Mahl (19 € p.P.) mit vorheriger Anmeldung: Best Western Stadtpalais, WB Collegienstraße 56/57, 06886 Wittenberg Telefon: 034901 / 4250

Biber-Boom Im Landkreis Köthen gibt es laut Erhebungen aus dem Jahr 2004 etwa 70 Elbebiber. Damit ist die Zahl der Biber in den letzten zehn Jahren um 20 Biber gestiegen. Trotz des Wachstums liegt der Landkreis weit hinter den Beständen der Landkreise Stendal, Wittenberg

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leo kompakt

und Anhalt-Zerbst. Doch die neuesten Biberzahlen müssen die Landwirte nicht gleich ins Schwitzen bringen. Biberexperten wirken eventuell aufkommenden Sorgen entgegen, versichern, dass die Vermehrung der Biber ohnehin auf natürliche Grenzen stoßen würde. Die geeigneten Reviere an der Elbe sind bereits besetzt, lediglich an vereinzelten Randgebieten ist noch Platz für die Nager vorhanden. Dass der gemeine Elbe-Biber schon seit langem ein wahrer Exportschlager ist, wissen allerdings nur die wenigsten. Bereits seit 1973 werden die Tiere nach Holland und Dänemark gebracht, um dort Wiederansiedlungsproje kte zu unterstützen. Obwohl die Zahl der Biber stetig steigt, ist die Jagd auf das größte Nagetier Europas allerdings weiterhin untersagt, da diese Tiere nach Europäischem Recht weiterhin vom Aussterben bedroht sind.

Langwierige Schönheits-OP Die Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches e.V. hat sich Großes vorgenommen: Das

ehemalige Hotel „Eichenkranz“, bekannt als Eingangstor zum Wörlitzer Park, soll wieder in altem Glanz erstrahlen. Das Fachwerkhaus, das 1785 durch Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff erbaut wurde und ursprünglich als Unterkunft für die Gäste des Fürsten gedient hatte, soll für rund 3,5 Millionen Euro saniert werden. Die ersten Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Das Dach ist abgedichtet und nichthistorische Mauerteile wurden abgerissen. Auch der Schwamm wurde bereits beseitigt. Der nächste Schritt ist die Trockenlegung des Gebäudes. Außerdem sollen in den kommenden Wochen die Toiletten eingebaut werden. Erstes großes Ziel ist der Biergarten, der noch in diesem Jahr wiedereröffnet werden soll. Ferner soll der Bürgersaal schnellstmöglich in Betrieb genommen werden. weitere infos –

www.gartenreich.info Info-Hotline »Eichenkranz« 034905 / 30870


„Prinzesschen“ auf dem Rückflug Im Storchenhof Loburg haben die ersten beiden männlichen Adebare ihre Horste bezogen. „Jonas“ und „Satksi“ kehrten bereits Mitte März aus ihrem Winterquartier in Spanien zurück. „Prinzesschen“, die wohl bekannteste Storchendame Deutschlands, lässt sich wie im vorigen Jahr wieder mehr Zeit für ihren Rückflug. Das wurde der in Südafrika überwinternden Storchendame damals zum Verhängnis. Denn ihr Gatte „Jonas“ wollte schon letztes Jahr nicht mehr so lange auf seine in der „Weltgeschichte rumbummelnde“ Frau warten und nahm sich „Novi“ zur neuen Storchenfrau. Als „Prinzesschen“ in Loburg landete, war ihr angestammter Horst durch die neue Familie besetzt. Auch die heftigsten Angriffe auf ihre Nebenbuhlerin brachten ihr nichts ein. Sie musste sich geschlagen geben und einen neuen Horst in Rosian suchen. „Prinzesschen“, dessen Abbild seit 2004 eine 55 Cent Briefmarke ziert, wird mit Spannung Ende April in Loburg erwartet. Die Mitarbeiter der Vogelwarte gehen davon aus, dass sie sich ihren „Jonas“ zurück erobern möchte. Denn schließlich galten sie als das Traumpaar schlechthin. Bleibt abzuwarten, ob ihr nach der ca. 65 Tage währenden Interkontinentaltour vom Kap Horn nach Sachsen-Anhalt dafür nicht die Kraft fehlt…

klassische Tanzrichtungen bis hin zu Elementen des Hip Hop - die Showtänze der Gruppe begeistern das Publikum vor allem durch ihre vielfältigen Stilrichtungen.In diesem Jahr nun wird besonders hart geprobt, damit die selbst ausgearbeiteten Tanzschritte perfekt sitzen, denn der RKC feiert in der kommenden Saison, die im November beginnt, sein 40-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund treffen sich die „Girls United“ ab April regelmäßig in Roßlau zum Einstudieren der vier Choreographien, die sie sich zum Ziel gesetzt haben. Obwohl die Tanzgruppe fester Bestandteil des RKC ist, können die Mädels auch für Veranstaltungen gebucht werden, super Stimmung inklusive. Weitere Infos – www. Rosslauer-Karneval-club.de

LEO TIPP

LEO-exklusiv: Brauereirundgang am 8.Mai

„Die Stadt in der Stadt“ – ganz unbescheiden beschreibt der Slogan das Vorhaben der Umgestaltung des ExBrauereigeländes im Dessauer Westen zu einem neuen

Weitere Infos – www.storchenhof-loburg.de

Tanzkultur aus Roßlau

„Girls United“ nennen sich die Mädels des Roßlauer Karnevalvereins (RKC). Der Name stammt nicht von ungefähr, denn die elf Mitglieder verbindet eine gemeinsame Leidenschaft: das Tanzen. Angefangen bei Ballett über

Zentrum für Leben in einer schrumpfenden Stadt. Viel hat sich bewegt auf dem Gelände des Industriedenkmals, eine Menge Neues ist entstanden und Interessantes gilt es noch zu entdecken. Anlässlich des zweiten LEO-Geburtstages bietet das Anhalt Magazin gemeinsam mit dem Brauhausverein einen exklusiven Brauereirundgang an. Am Sonntag, dem 8.Mai um 14 Uhr, empfängt der Vorsitzende des Brauhausvereins, Thomas Busch, alle Interessierten, um sie in die geheimnisvolle (Unter)Welt dieses einmaligen Baus zu entführen. Aber Achtung: Melden Sie sich rechtzeitig an, die Teilnehmerzahl für diesen 90-minütigen Rundgang ist auf 50 Personen beschränkt! Termin, anmeldung & weitere Infos: Stadtrundgang am so., 8.mai, 14 uhr, ca. 90 min. anmeldung: leo-Redaktion, Telefon: 0340 / 2304680 e-Mail: info@leo-magazin.com

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Leo Dates

der veranstaltungsfinder für anhalt Freitag 01 Wittenberg – Barrik

19.30 Uhr

Premiere – Kabarett „Die Reißzwecken“ – „Entwischen Impossible“

Kabarett „Die Reißzwecken“– „Entwischen Impossible“

Dessau – Unicon

Dessau – Anhaltisches Theater

Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

Move Club

„Dornröschen“

„Deutschland ist der Superspar“

Wittenberg – Sakristei der Stadtkirche St. Marien

Musik 15.30 Uhr

20 Uhr

„20 Jahre Ungelenk“ – Die verrückteste Comedy-Show Deutschlands – Eröffnungskonzert zum Deutschland-PremierenTourprogramm

Party Wittenberg – Discothek Fun

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters Dessau – Melanchthonkirche Alten

17 Uhr

Konzert für zwei Gitarren mit „Teacher‘s Passion“ Wittenberg – Piesteritzer Hof

21 Uhr

„Formel 1@FUN“ – Übertragung auf Großleinwand

18 Uhr

Spanischer Musikabend mit spanischen Köstlichkeiten

17 Uhr

22 Uhr

Was noch

Dessau – Anhaltisches Theater

20 Uhr

Studio: „Top Dogs“

Musik

22 Uhr

„Bildweberei“ von Ulrike Drasdo Wittenberg – Volkspark Piesteritz

10 Uhr

Coswig – Rathaus

17 Uhr

177. Rathauskonzert – Chopinkonzert

28. Fläminglauf – 25 km und 12 km Dessau – Tourist-Information Dessau

10 Uhr

Stadtrundgang entlang des Kulturpfades mit Besteigung des Rathausturmes Dessau – Anhaltische Landesbücherei

10 Uhr

Was noch Dessau – Stadtgebiet

10 Uhr

„Franz, die Aue und Herr Gropius“ – Stadtführung Wittenberg – Stadtkirche

10 Uhr

Wittenberger Kanzelreden im Gottesdienst der Stadtkirche

Interneteinsteigerkurs

Dessau – Marienkirche

„Dejavus – Musik für Mädchen zum Tanzen“ – 50s, 60s, 70s, 80s, Schlager & Trash mit DJ Moshi und Die Jane

Dessau – Anhaltische Landesbücherei

„Mythos Großglockner“ – eine Reise auf den höchsten Gipfel Österreichs – Dia-Reportage

Dessau – Brauhaus

Wittenberg – Evangelische Akademie

Dessau – Beat Club

22 Uhr

10 Uhr

Treff bei Wilhelm Müller

22 Uhr

80er Jahre Party

Wittenberg – KTC, Großer Saal

Dessau – Unicon

„Frühlingskonzert der Klassik“

19.30 Uhr

23 Uhr

„Drum & Breaks“

Wittenberg – Cranach-Höfe

20 Uhr

Was noch

Lutz „KOWA“ Kowalewski – Blues vom Feinsten, Soloabend

Dessau – Winterkirche St. Johannes

Wittenberg – Katholische Kirche

19.30 Uhr

„Progressive Protestanten Protestieren“ – Vorstellung einer Studie zu Gottesdiensten der Johanneskirche 1970/ 71

20 Uhr

„Kontroll“

Dessau – Finekeller

„Skeptic Eleptic“ – Glam Punk

21.30 Uhr

„Colinda“ – Kajun Music

Party

Bühne Wittenberg – Phönix Theaterwelt

LEO TIPP

15 Uhr

„Traumzauberbaum“ – Gast: Reinhard Lakomy Dessau – Georgium

15.30 Uhr

„5. Kammerkonzert“ Dessau – Anhaltisches Theater

19 Uhr

„Don Karlos“

„Lebenswege“ - Dr. Christine Bergmann zu Gast bei Friedrich Schorlemmer Dessau – Kiez-Kino

Dessau – Hangar

19.30 Uhr

Revuetanzgruppe SHOWTIME – Jubiläumsgala, anschl. Disco Vockerode – Kraftwerk

21 Uhr

Discoparty mit DJ Jeff & Dj Rene Wittenberg – Discothek Fun

21 Uhr

„Formel 1@FUN“ – Übertragung auf Großleinwand

20 Uhr

Montag 04 Was noch Dessau – UCI-Kinowelt

17.30 Uhr

„Metallica – Some Kind of Monster“ – Filmhighlight Wittenberg – GesundheitsAkademie

20.30 Uhr „Kontroll“

18.30 Uhr

www.leo-magazin.com

Seminare „fit und gesund“ – Vitaminräuber im Alltag

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Wittenberg – Irish Harp Pub

21 Uhr

Sonnabend 02

19.30 Uhr

„Rock für Köln“ – ein Konzert der Superlative

Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

12

10.30 Uhr

Dessau – Beat Club

Kornhausdialog „Schillers Wort in Verdis Werk“ – Vor der Premiere „Louise Miller“

Dessau – Anhaltische Gemäldegalerie

Köthen – Theater

Bühne Dessau – Anhaltisches Theater

70s, Disco, Funk, NuJazz – On Stage: Dr. Love Experience

Dessau – Anhaltisches Theater „Happy End“

„Return 2 Disco“ – 70er, 80er und Schlagerparty

Wittenberg – Barrik

20 Uhr

19.30 Uhr

21 Uhr

22 Uhr 19.30 Uhr

Bühne

Sonntag 03

Wittenberg – Musikclub Bubbles

Sonnabend, 2. April 2005 Wittenberg – Phönix Theaterwelten

15 UHR

Traumzauberbaum – als Gast: Reinhard Lakomy

Aus Reinhard Lakomys großem kompositorischen Vermögen und der kraftvollen, skurrilen Poesie von Monika Ehrhardt entstand eine Symbiose, deren schöpferisches Ergebnis die Zeiten überdauert. Grundschulen und Kindergärten tragen den Namen „Traumzauberbaum“, eine Generation hat die Lieder und die Geschichte bereits an ihre Kinder weitergegeben. Landauf, landab wird er inszeniert, gespielt, gesungen und getanzt, der Traumzauberbaum. Ein lebendiges Kulturgut, das im Jahre 2000 zwanzigsten Geburtstag feierte. <|


Wittenberg – Begegnungsstätte Hospizienverein END-lich LEBEN

19.30 Uhr

„Der letzte Weg – aus der Arbeit eines Bestattungsunternehmens“ – Vortragsreihe Dessau – UCI Kinowelt

20.15 Uhr

„Metallica – Some Kind of Monster“ – Kinohighlight Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr „Kontroll“

Musik Dessau – Kath. Probsteikirche St. Peter und Paul

19.30 Uhr

Gregorianischer Chor Agnus Dei

Was noch Dessau – Saal der DVV

9 Uhr

Briefmarkengroßtausch mit Individualbörse Dessau – Anhaltische Gemäldegalerie

15 Uhr

Dienstag 05 Bü h n e Dessau – Anhaltisches Theater

10 Uhr

Kunstkurs für Kinder 10 – 12 Jahre Dessau – Buchhandlung und Galerie

17 Uhr

„Faust 1“

Literatur-Treff – „Provence in Wort und Bild“ – Ausstellungseröffnung

Dessau – Puppentheater

Dessau – Schwabehaus

12.30 Uhr

19 Uhr

„Angstmän“ Wittenberg – Barrik

19.30 Uhr

Kabarett „Die Reißzwecken“– „K.O.-tische Zeiten“

21 Uhr

„Boogie Brothers“

Donnerstag 07 Bühne

Dessau – Kiez-Kino

19 Uhr

„Kontroll“ Dessau – Schwabehaus

19 Uhr

Weightwatchers – Schlank durch bewusste Ernährung

Mittwoch 06 Bü h n e Dessau – Puppentheater

9.30 Uhr

Bühne Dessau – Anhaltisches Theater Foyer: Konzerteinführung

19.30 Uhr

Wittenberg – Barrik

19.30 Uhr

Travestie-Cabaret-Show der „Costa Divas“ – „Was geht ab, jetzt kommen wir!“

19.30 Uhr

„6. Sinfoniekonzert“ Dessau – Hangar

19.30 Uhr

„Life is Live“ Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

„Angstmän“

„Deutschland ist der Superspar“

Dessau – Anhaltisches Theater

Kunstkurs für Kinder 7 – 9 Jahre

Freitag 08

Dessau – Puppentheater

Freundeskreis „Mundart“

15 Uhr

„Rhythm is it!“

Dessau – Anhaltisches Theater

Dessau – Rolling Art

9.30 Uhr

Dessau – Anhaltische Gemäldegalerie

20.30 Uhr

„Visions of the Pharao“ – orientalische Tanzshow

Dessau – Schwabehaus

15 Uhr

Dessau – Kiez-Kino

Wittenberg – KTC

Studiokino „Bergkristall“ – Drama

14.30 Uhr

Kaffeeklatsch mit Tanzmusik

Vortrag zum 75-jährigen Bestehen der Auferstehungsgemeinde – „100 Jahre Siedlungsgeschichte“

Wittenberg – Phönix Theaterwelt

„Kontroll“

Dessau – Brauhaus

19.30 Uhr

20 Uhr

20.30 Uhr

Schlawwer Café

Dessau – Auferstehungskirche

Wittenberg – KTC

Dessau – Kiez-Kino

9 Uhr

„Multivisionsshow: Rundherum – Geschichte einer Weltreise“ – 99.000 km allein mit dem Rad durch 5 Kontinente

18.30 Uhr

Studiokino: „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“

Dessau – Schwabehaus

19.30 Uhr

Motivationstraining für Ernährung und Gesundheit

20 Uhr

Was n o c h

Was noch Wittenberg – Alte Canzley/ Gesundheits- und Tagungszentrum

10 Uhr

Generalprobe 6. Sinfoniekonzert

20 Uhr

Musik Dessau – Marienkirche

19.30 Uhr

18.30 Uhr

Konzert mit Orchester „La Stagione“ – Im Rahmen der 9. Internationalen Fasch-Festtage

Dessau – Anhaltisches Theater

19.30 Uhr

Dessau – Brauhaus „Zum Alten Dessauer“

Dessau – Anhaltisches Theater

„Die wilden 60er Jahre ...“ – LiveMusik-Programm

Dessau – Anhaltisches Theater Foyer: Konzerteinführung

„6. Sinfoniekonzert“

20 Uhr

Studio: „Top Dogs“

Party Dessau – Beat Club

21 Uhr

„Erstsemester Warm Up der FH Dessau“ – Live Electro Jazz

20 Uhr

Party Dessau – Beat Club

22 Uhr

„SCHUM – Die alternative Russendiskothek“ – Polka, Ska, Klezmer, Urban Folk, Alternative

„Angstmän“ Dessau – Anhaltisches Theater

10 Uhr

„Faust 1“

www.leo-magazin.com Jetzt mit dem größten Veranstaltungsfinder für die Region!

13


Dessau – Unicon

Dessau – Finekeller

23 Uhr

„CUTLESS SUPREME II“ – Funky Stylez and house – Sugar Daddy (Vanilla Halle)

Was noch

21.30 Uhr

Big Joe Stolle – The Blues Machine, Blues

Party Dessau – DVV-Stadtwerke / Saal

Dessau – Tourist-Information Dessau

20 Uhr

Historische Stadtführung: Abendspaziergang mit der Türmerin von St. Marien

Dessau – Brauhaus

Dessau – Schloss Luisium

Dessau – Gaststätte

17 Uhr

„Orientalische Nacht“ – Tanz-Show

20 Uhr

Oldietanz mit DJ Torsten

20 Uhr

18 Uhr

Vortrag „Berühmte Persönlichkeiten“ – „Sir William Hamilton und das DessauWörlitzer Gartenreich“

Disco mit Hits der 80er, 90er u. aus den aktuellen Charts m. DJ Uwe

20 Uhr

Studio: „Das Pflichtmandat“

Musik Wittenberg – Malsaal

17 Uhr

Junge Pianisten am Bechsteinflügel – „Mit Jazz in den Frühling“

Was noch Dessau – Stadtgebiet

10 Uhr

„Moderne Zeiten“ – Stadtführung Dessau – St. Bartholomäi

14 Uhr

Wittenberg – Discothek Fun

Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Kirche

BlueMan (WB)Group@GWK

Dessau – Anhaltische Gemäldegalerie

21 Uhr

Wittenberg – Musikclub Bubbles

21 Uhr

„Dressed in Black“ – Gothic, Darkwave, Electro, EBM, Classix

17 Uhr

22 Uhr

22 Uhr

20.15 Uhr

Wittenberg – KTC

Elektro-Gothic Party

„Intime Fremde“ – Filmhighlight

TJC-Chamäleon: „Deutschland meine Trauer“

Dessau – Depot

Dessau – Kiez-Kino

Groove Club mit DJ Bat (Berlin) vs. Lord Ohr & Bolexx feat. Sheriff

„Rhythm is it!“

Bühne 17 Uhr

Dessau – Anhaltisches Theater

17 Uhr

18 Uhr

19.30 Uhr

Travestiediseuse „Orlanda la Monte“ – Premiere Dessau – Hangar

Weinverkostung mit österreichischen Weinen Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

19.30 Uhr

„Rhythm is it!“

„Life is Live“ Köthen – Theater

20 Uhr

Was noch 17.30 Uhr

„Intime Fremde“ – Filmhighlight

20.30 Uhr

Dienstag 12 Bühne

Wittenberg – Piesteritzer Hof

Wittenberg – Barrik

Sonntag 10

LEO TIPP

„STOPPOK Solo“ – Stefan Stoppok – „Ruhrpottbarde“ im Konzert Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

20 Uhr

„Wer hier verkehrt, verkehrt verkehrt“

Musik Wittenberg – Irish Harp Pub

21 Uhr

„Flaxmill“ – trad. Irish Folk Köthen – Shamrock – Irish Pub

21 Uhr

23 Uhr

Was noch

„Die Räuber“

„The North Sea Chinaman“ – Irish Traditional Music and Folk

14

„Angstmän“

Dessau – UCI Kinowelt

Sonnabend 09

Bühne

Dessau – Puppentheater

9.30 Uhr

Theaterrestaurant: Kaffee im Salon Wittenberg – Barrik

17 Uhr

Kabarett „Die Reißzwecken“ präsentiert Barbara Schüler in „Heute geht‘s mir besser Schlecht!?!“ Dessau – Anhaltisches Theater

17 Uhr

Kaffeestunde & Livemusik Dessau – Kiez-Kino

19 Uhr

„Rhythm is it!“ Dessau – Schwabehaus

19 Uhr

Weightwatchers – Schlank durch bewusste Ernährung Dessau – Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg

19.30 Uhr

„Mobbing – der Arbeitsplatz wird zur Hölle“

Mittwoch 13 Bühne Dessau – Puppentheater

9.30 Uhr

„Angstmän“ Dessau – Marienkirche

10 Uhr

„Das Tagebuch der Anne Frank“ Wittenberg – Barrik

19.30 Uhr

Kabarett „Die Reißzwecken“ – „Entwischen Impossible“

Musik Wittenberg – Leucorea

19.30 Uhr

„Frühlingskonzert“

„Angstmän“ Dessau – Marienkirche

Party

10 Uhr

Köthen – Shamrock Irish Pub

Dessau – Marienkirche

Pub Quiz – Enter, know and get the chance to win a bottle of Irish Whiskey

„Das Tagebuch der Anne Frank“

13 Uhr

„Das Tagebuch der Anne Frank“

Party

Dessau – Anhaltisches Theater

15.45 Uhr

15 Uhr

9 Uhr

Dessau – Unicon

„Rhythm is it!“

Dessau – Ratskeller

Bühne

Dessau – UCI Kinowelt

20.30 Uhr

Schlawwer Café

Dessau – Puppentheater

„DE-VOTIONAL – Die ultimative Depeche Mode Party in Dessau“ – Specials: Video-Leinwand, DMDeko, Verlosung, Korn-Cola & Sekt 1 Euro, Freisekt

Dessau – Kiez-Kino

9 Uhr

Montag 11

22 Uhr

Dessau – Beat Club

Dessau – Schwabehaus

Thematische Führung in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Dessau – Wassily „El Caliente“ – Salsa Party

Was noch

Dessau – Anhaltisches Theater

Dessau – Brauhaus

19 Uhr

Bierparty mit Musik von DJ Uwe und live-Brauen

21 Uhr

Was noch Dessau – Schwabehaus

19 Uhr

Motivationstraining für Gesundheit und Ernährung Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Rhythm is it!“

Donnerstag 14 Bühne

„Frau Luna“ Dessau – Marienkirche

Köthen – Theater Köthen

Comedy mit Baumann & Clausen

„Die Bremer Stadtmusikanten“ – Musikalisches Märchen

19 Uhr

10 Uhr


event report

Ballkleider und Krawatten Ort Mehrzweckhalle Griebo Datum Sonnabend, 19.03.2005 Zeit 18 bis 23 Uhr Fotos Frank Aleithe Mit einem weinenden und einem lachenden Auge war leo-Mitarbeiter Frank Aleithe zum Abiturball des Wittenberger MelanchthonsGymnasiums in Griebo gefahren. Natürlich gefiel ihm die Festivität, wann sonst sieht man hunderte 18-Jährige in Ballkleid und Anzug? Unter den sich von der Schulzeit Verabschiedenden war leider auch leo-Redakteurin Luise Poser, die damit auch ihren vorläufigen Rückzug vom leo feiern musste. Nun stehen für Luise und Co. spannende Wochen und Monate an, viele werden Wittenberg verlassen und sich so schnell nicht wieder sehen. Für einen Abend aber spielte dies alles noch keine Rolle. Der leo wünscht Luise und allen anderen Abiturienten viel Glück in der Zukunft - auch ohne ihre königlichen Lehrer und Lehrerinnen…. Interesse an einem EventReport? Wir kommen gern bei Ihrer Veranstaltung vorbei und zeigen den leo-Lesern später, was sie verpasst haben. Einfach unter 0340 / 2304680 melden oder Mail an info@leomagazin.com senden und einen Event vorschlagen. <|

15


Dessau – Marienkirche

Köthen – Theater

„Das Tagebuch der Anne Frank“

„Dia-Show – Einmal Nordkap und zurück“ – mit dem Fahrrad durch Nord- und Osteuropa

10 Uhr

Dessau – Anhaltisches Theater

19.30 Uhr

„Landschaft mit Schatten“

Musik

20 Uhr

Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

20 Uhr

Wittenberg – Malsaal im Cranach-Hof

„Wer hier verkehrt, verkehrt verkehrt“

Klavierabend mit Michael Legotski – Werke von Brahms, Ravel, Strawinsky

Wittenberg – Barrik

19.30 Uhr

Was noch

Party 21 Uhr

House-Party mit DJ Bolle

Wittenberg – Lutherhaus

Dessau – Beat Club

Begegnung mit Originalen – „Kaufen und Verkaufen – Grafiken unter der Lupe“

„Die Schwarte Revival Party“ mit Markus & Friends

19 Uhr

21 Uhr

Wittenberg – Discothek Fun

Wittenberg – Lutherhaus

21 Uhr

„Filmstar Martin Luther“ – Vorführungen von „Copyright by Luther“ 1983 und der MDRProduktion von 2003 mit anschließender Diskussion

Dessau – Unicon

19 Uhr

Dessau – Stadtarchiv

„Ein Kessel Buntes“ - Die 80er Party mit großem Schlagerquiz – Kultgetränke aus dem Osten

22 Uhr

Neueröffnung Live Club – Blackflame, WBS70, ClashCity Crew

19 Uhr

„Auf Entdeckungstour durch den Fläming“ – Vortrag mit Lichtbildern Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Die Reise ins Glück“

www.leo-magazin.com

Freitag 15 Bühne Dessau – Marienkirche

10 Uhr

Was noch Wittenberg – Evangelische Akademie

22 Uhr

„Erinnerung als Verantwortung“ – Dietrich Bonhhoeffer und die Ethik des Widerstandes – Tagung Dessau – Anhaltische Diakonissenanstalt

22 Uhr

Frühjahrstagung der Landessynode Köthen – Marktplatz

„Das Tagebuch der Anne Frank“ Dessau – Anhaltisches Theater

Dessau – Schwabehaus

„Die verlorene Ehre der Katharina Blum“

Wittenberg – Irish Harp Pub

Travestie-Cabaret-Show der „Costa Divas“ – „Was geht ab, jetzt kommen wir...“

„Twiggy Killers“ – All Girl Punk

19.30 Uhr

Dessau – Anhaltisches Theater

19.30 Uhr

16 Uhr

„Lokales Bündnis für Familien, ein Thema auch für Dessau?“ Diskussionsrunde

Märchennacht – Eine-Welt-Zentrum Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Die Reise ins Glück“

Sonnabend 16 Bühne Dessau – Anhaltisches Theater

17 Uhr

Studio: „Top Dogs“ Wittenberg – Phönix Theaterwelt

19.30 Uhr

16

Konzert: „Wien – Berlin – New York – Hollywood“ – Deutschsprachige Komponisten in Amerika – mit Liedern von Weill, Korngold, Krenek

Dessau – Finekeller

21.30 Uhr

„RustNeverSleeps“ – Neil Young

Party Vockerode – Kraftwerk

Köthen – Theater

21 Uhr

20 Uhr

Baumann & Clausen: „Bitte nicht stören“ – Deutschlands erfolgreichste Beamte

Discoparty mit Karambolage & Co. Dessau – Beat Club

21 Uhr

Dessau – Anhaltisches Theater

Punkrock – mit Dritte Wahl, Schmachwanderung, Hörinfarkt

Studio: „Top Dogs“

Wittenberg – Discothek Fun

20 Uhr

Musik

21 Uhr

Dessau – St. Peter Törten

50cent-Schlager – Pils, Cola, Sekt, Wasser, Sambuca: alles 50 cent

Konzert für Harfe und Violine

Wittenberg – Musikclub Bubbles

16.30 Uhr

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21 Uhr

„Electronic Styles“ – Electro, EBM, Industrial

leo-empfehlung

Dessau – Schwabehaus

19 Uhr

21 Uhr

„Der Barbier von Sevilla“

14 Uhr

Frühlingsrummel – buntes Schaustellertreiben

19.30 Uhr

Wittenberg – Barrik

Immer dienstags Dessau, Schwabehaus, Johannisstraße

9-14 Uhr

Schlawwern im Schwabehaus

Dessauer schlabbern gern, sagt man. Alle die, denen manchmal vielleicht die Gesprächspartner fehlen und alle die, die einfach andere Menschen zum Reden finden möchten, können sich seit Anfang dieses Jahres immer dienstags im Dessauer Schwabehaus treffen. Die Begegnungsgruppe „Der Wegweiser“ lädt dort zwischen 9 und 14 Uhr zum gemeinsamen Quatschen „über Jott und die Welt“ ein. Eingeladen ist jeder, ob ohne Probleme oder mit. Natürlich gibt es auch frischen Kaffee und das ein oder andere Stück Kuchen. Aber am wichtigsten bleibt das „Schlawwern“. <|


leo empfiehlt – kirchensound

Crossbeats

Welcher Ort würde besser passen als die Dessauer Marienkirche, wenn evangelische und katholische Jugend gemeinsam einen Live-Musik-Event auf die Beine stellen? Ab 19 Uhr am 23. April wollen die Veranstalter zeigen, dass ihre Stadt Dessau noch nicht tot ist. Mehrere regionale Bands sorgen für die passende Beschallung. Unter anderem dabei: „Bacabi“, eine 11-Köpfige Coverband mit einem musikalischen Programm von „Wir sind Helden“ über „U2“ bis zu „Alanis Morissette“, „tauReif“, lyrischer Rock aus Dresden und als Gegensatz, der Gospelchor „Heaven Sings“. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, 50 Cent davon gehen an ein Bandprojekt der Justizvollzugsanstalt Dessau. TERMIN Samstag, 23. April 2005 Dessau, Marienkirche [Schloßplatz] Beginn: 19 Uhr

leo empfiehlt – Chorale Weltmusik

Gregorianische Klänge in der Probsteikirche

Der gregorianische Chor Agnus Dei hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Publikum von der Härte des Alltags zu befreien. Ein gemeinsamer Ausflug in eine phantasievolle Traumwelt, voller Frieden, Besinnlichkeit und Entspannung. Neun Stimmen erwecken mit ihren mittelalterlichen Mönchsgesängen die jahrhundertealten Traditionen des Gregorianischen Chorals zu neuem Leben und schlagen mit ihren einstimmig vertonten Bibeltexten und den mehrstimmigen Stücken eine Brücke zwischen dem frühen Mittelalter und der Moderne. Demnächst wird der Chor die katholische

Probsteikirche St. Peter und Paul mit Mönchsgewändern und Kerzenlicht in eine mystische Kulisse verwandeln. TERMIN Mittwoch, 6. April 2005 Dessau, Kath. Probsteikirche St. Peter und Paul Zerbster Str. 48 Beginn: 19.30 Uhr

leo präsentiert – cluberöffnung

Live Musik im Unicon Inc. mit Black Flame, WBS 70 und der Clash City Crew Das Unicon in der Daheimstraße hat sich in den vergangenen Monaten in der Dessauer Clublandschaft bestens etabliert. Jetzt wollen die Macher auch verstärkt auf Live-Musik-Events setzen und heben am 15. April den „Live Club“ aus der Taufe. Dafür steht ein pralles Line-Up parat. Die Dessauer Cross-Over Urgesteine „WBS 70“ sind nach längerer Pause endlich wieder da und wollen, dass die Massen springen. Unbestrittenes Highlight des Abends sind „Black Flame“ aus Schönhausen. Die Independent-Band beschreibt ihren Stil selbst als „gut hörbaren Rock von wild bis still“. Mit reichlich Local Heros-Erfahrung ausgestattet und ordentlich Radiopräsenz sind sie garantierter Publikumsmagnet. Damit die Plattenteller nicht still stehen, legt die „Clash City Crew“ aus Dessau die passenden Stücke auf. Der Eintritt für diesen fetten Abend liegt bei verträglichen 6 Euro. TERMIN Freitag, 15. April 2005 Dessau, Unicon Inc. [Daheimstraße] Beginn: 22 Uhr

LEO TIPP

Leo-glücksmoment Der LEO verlost anlässlich der Neueröffnung vom Live Club 2 x 2 Freikarten. Einfach eine Mail an info@leomagazin.com mit dem Betreff „Live Club“ bis zum 13. April senden und auf den Glücksmoment hoffen! Das Los entscheidet – Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

17


Dessau – Unicon

Dessau – Anhaltisches Theater

Move Club

„Happy End“

22 Uhr

17 Uhr

Was noch Wittenberg – Evangelische Akademie

22 Uhr

„Erinnerung als Verantwortung“ – Dierich Bonhoeffer und die Ethik des Widerstandes – Tagung Dessau – Anhaltische Diakonissenanstalt

22 Uhr

Frühjahrstagung der Landessynode Wittenberg – Hauptbahnhof Luherstadt Wittenberg

10 Uhr

Party Dessau – Kornhaus

19 Uhr

2. Jazz-Party – ein Konzert- und Tanzabend

Was noch Wittenberg – Evangelische Akademie

19 Uhr

„Erinnerung als Verantwortung“ – Dietrich Bonhoefer und die Ethik des Widerstandes – Tagung Dessau – Auferstehungskirche

9.30 Uhr

Modellbahnbörse Dessau – Tourist-Information Dessau

10 Uhr

Stadtrundgang entlang des Kulturpfades mit Besteigung des Rathausturmes Köthen – Marktplatz

14 Uhr

Bläsergottesdienst mit dem Posaunenchor Dessau Dessau – Stadtgebiet

10 Uhr

„Franz, die Aue und Herr Gropius“ – Stadtführung Wittenberg – Predigerseminar

11.15 Uhr

Frühlingsrummel – buntes Schaustellertreiben

„Wittenberger Sonntagsvorlesung“ – Das Evangelium auf Abwegen – das Gewissen sucht Auswege

Dessau – NH-Hotel

Köthen – Marktplatz

14.30 Uhr

„Wir gedenken des 200. Todestages von Friedrich Schiller“ – Vortrag

14 Uhr

Frühlingsrummel – buntes Schaustellertreiben

Coswig – Ratssaal

Montag 18

15.30 Uhr

Musikalischer Museumsbesuch Dessau – Ratskeller

Bühne

9 Uhr

Schlawwer Café Dessau – Anhaltische Landesbücherei

14 Uhr

Hörtest in der Bibliothek zum Tag gegen Lärm Dessau – Schwabehaus

18 Uhr

Fachgruppe Numismatik – Bewertung von Münzen Dessau – Kiez-Kino

19 Uhr

„Die Reise ins Glück“ Dessau – Schwabehaus

19 Uhr

Weightwatchers – Schlank durch bewusste Ernährung Dessau – Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg

19.30 Uhr

„Global Marshall Plan“ – Chance für eine Welt in schwierigen Zeiten

Mittwoch 20

Wittenberg – Barrik

19 Uhr

19.30 Uhr

Tanz mit „DJ Muck“ Wittenberg – Cranach-Höfe

20 Uhr

„Wetterwendische Geschichten“ – Aufmunterndes über das Wetter

Zusatzveranstaltung – TravestieCabaret-Show der „Costa Divas“ – „Was geht ab, jetzt kommen wir...“

Bühne Dessau – Anhaltisches Theater

20 Uhr

Studio: „Cash – und ewig rauschen die Gelder“

Musik

Was noch

Wittenberg – KTC

Dessau – Kiez-Kino

Dessau – Marienkirche

Studiokino: „Der neunte Tag“

„Die Reise ins Glück“

Bigband des Polizeiorchesters des Landes Sachsen-Anhalt

20 Uhr

20.30 Uhr

Dessau – Kiez-Kino

Dienstag 19

„Die Reise ins Glück“

Musik

Dessau – Rolling Art

Wittenberg – Melanchthonhaus

20.30 Uhr

21 Uhr

19 Uhr

„Crash Cats“

Sonntag 17 Bühne Dessau – Anhaltisches Theater

10 Uhr

Frühlingssingen – Chorkonzert des Sängerkreises Anhalt

Melanchtons 445. Todestag – Musik im Melanchthonhaus

Was noch Wittenberg – Piesteritzer Hof

19 Uhr

Erlebniswelt Beruf – Berufe zum Anfassen und Erleben

Köthen – Theater

Wittenberg – Volkspark Piesteritz

Das Rundfunkorchester Prag präsentiert: Wiener Operetten-Revue „Zauber der Operette“

Ausstellung „Unser Herr“ – größte mobile Ausstellung der Bundeswehr

16 Uhr

19 Uhr

www.leo-magazin.com

18

Dessau – Schwabehaus

19.30 Uhr

Was noch Wittenberg – Piesteritzer Hof

10 Uhr

Erlebniswelt Beruf – Berufe zum Anfassen und Erleben Wittenberg – BugenhagenDenkmal auf dem Kirchplatz

11.30 Uhr

Gedenkminute anlässlich des 447. Todestages von Johannes Bugenhagen Dessau – Schwabehaus

13 Uhr

„Papier hat viele Seiten“ – Wie entsteht Papier – Vortrag Dessau – Schloss Mosigkau

17.30 Uhr

Sonderführung „Aus der Geschichte des Hochadeligen Fräuleinsstifts Schloss Mosigkau 1780-1945“


leo bühne 1

Neues vom Phönix Um die langfristige Entwicklung der Phönix Theaterwelt Wittenberg auf solide Füße zu stellen, ist die Gründung eines Kuratoriums in Vorbereitung. Das Kuratorium soll den Phönix-Betreiberverein beraten und bundesweit für das Theater und sein Anliegen werben. Die Gründung ist für den Beginn der nächsten Spielzeit geplant. +++ Nach seinem Auftritt zur Silvester-Gala kommt Scott Lawton am letzten Aprilwochenende wieder nach Wittenberg. Der Chefdirigent des Filmorchesters Babelsberg wird das Publikum zusammen mit den Berlin Syncopators auf eine Zeitreise von den swingenden 20ern in Berlin über die 30er in New York bis in die Gegenwart des Musicals entführen. +++ Mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Sponsorengeldern und Unterstützung durch die Stadt ist es gelungen, eine solide finanzielle Basis für die Zukunft zu schaffen. Sowohl der Betreiberverein als auch der Förderverein schreiben schwarze Zahlen. Der enge wirtschaftliche Rahmen zwingt trotzdem weiter zur Sparsamkeit. Finanzielle Hilfe ist also weiterhin willkommen. +++ Das Wolfener Amateurtheater gastiert am 23. April in der Phönix Theaterwelt. Mit einer Inszenierung des „Gestiefelten Kater“ bewegen sich die Laienkünstler, deren Spezialtät Märchen sind, auf sicherem Terrain. Beginn der Vorstellung ist 16 Uhr. <|

leo bühne 2

Schiller, Verdi, Poesie Das Anhaltische Theater in Dessau ehrt Friedrich Schiller anlässlich seines 200. Todestages am 9. Mai mit seinem Verdi Schiller-Zyklus. Vom 5. bis 8. Mai wird täglich eines der von Guiseppe Verdi vertonten Werke Schillers gezeigt. Nach „Die Räuber“ und „Johanna d`Arc“ am Donnerstag und Freitag, folgt am Samstag die Premiere von „Louise Miller“. Den Abschluss des OpernMarathons bildet am Sonntag „Don Karlos“. Neben dem Besuch der Opernabende kann bei Bühnenführungen die Neugier befriedigt werden, wie es hinter den Kulissen des Anhaltischen Theaters aussieht. Die Dessauer Restaurants Brauhaus, Kornhaus, Pächterhaus und Steigenberger „Fürst Leopold“ bieten in dieser Zeit außerdem ein Menü nach Originalrezepten aus der Küche Giuseppe Verdis an. +++ Auch das Schauspiel des Anhaltischen Theaters will Friedrich Schiller ehren. Einfühlsame Gedichte, knapp formulierte Weisheiten, Lieder und spannende Balladen umrahmt von der Musik der „Mulde Jazz Buben“ gab es bereits Ende März einmal im Theaterrestaurant zu erleben. Am 9. und am 16. Mai laden Christel Ortmann, Andreas Preuß und Karl Thiele erneut ein. <|

19


Dessau – Moses-Mendelssohn-Zentrum

18 Uhr

„Nationalismus und Antisemitismus in Dessau“ – Vortrag Dessau – Schwabehaus

19 Uhr

Motivationstraining für Ernährung und Gesundheit Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Die Reise ins Glück“

Donnerstag 21 Bühne Dessau – Anhaltisches Theater

10 Uhr

„Die Schöne und das Tier“

Musik Dessau – Marienkirche

19.30 Uhr

Konzert mit Ivan Rebroff

der „Reißzwecken“, Travestie der „Costa Divas“ und Musicalsongs der „Voices“

Sonnabend 23 Bühne

19.30 Uhr

Wittenberg – Phönix Theaterwelt

Dessau – Anhaltisches Theater

„Der gestiefelte Kater“ – Gastspiel des Amateurtheaters Wolfen

Studio: „Das Pflichtmandat“

Wittenberg – Barrik

Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

Barrik-Überraschungsprogramm

Dessau – Anhaltisches Theater

16 Uhr

„Dornröschen“

20 Uhr

20 Uhr

„Wer hier verkehrt, verkehrt verkehrt“

Party Wittenberg – Discothek Fun

21 Uhr

Comedy-Mitsing-Party mit Ollie-the Flying Dutchman

19.30 Uhr

Dessau – Anhaltisches Theater

19.30 Uhr

„Louise Miller“ – Premiere Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

20 Uhr

„Wer hier verkehrt, verkehrt verkehrt“ Köthen – Theater

Dessau – Beat Club

21 Uhr

22 Uhr

„DIRTY FICTION – Die Rock ‘n‘ Roll Party im Beatclub“ – Special Live Act: „The Highkites“ – Rock ‘n‘ Roll, Surf, Instro-Trash, Rockabilly

Oldie Fete mit den „Magneten“

Dessau – Unicon

22 Uhr

Schulabschluss-Party Dessau – Stars Diner & Chaplin

22.30 Uhr

Disco Dice – Disco, House, 80‘s Funk

Musik

Was noch Was noch Dessau – Steigenberger Hotel

19 Uhr

Start: Sternzeichen Menü – Stier Wittenberg – Piesteritzer Hof

10 Uhr

Erlebniswelt Beruf – Berufe zum Anfassen und Erleben Coswig – Lindenhof

14 Uhr

Tanz für Senioren und Vorruheständler Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Sideways“

Freitag 22 Bühne Wittenberg – Barrik

19.30 Uhr

„‘Ne Schüssel Buntes“ – Die Showtime24-Revue – mit Kabarett

20

Dessau – Schwabehaus

Dessau – Marienkirche

Eröffnung der Fotoausstellung „Schloss-Ecken & Parkansichten“ von Barbara Liensdorf

Konzert junger Bands der Stadt

Dessau – Hangar

19.30 Uhr

22 Uhr

22 Uhr

18 Uhr

Wittenberg – Saal des Predigerseminars

Messe „Elbe-Mulde-Show“

„Begegnungen mit der Alten Musik um 1930“ – Musik im Seminar

Dessau – Tourist-Information Dessau

Wittenberg – Malsaal im Cranach Hof

Historische Stadtführung: Abendspaziergang mit der Türmerin von St. Marien

„Guck ab und zu mal in den Himmel“ – Konzert mit Stephan Krawczyk – Neue Lieder, alte Seele

Dessau – Brauhaus „Zum Alten Dessauer“

Wittenberg – Irish Harp Pub

17 Uhr

20 Uhr

„Heinz-Erhardt-Abend“ Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

19.30 Uhr

21 Uhr

„Stoutscout“ – Folk Dessau – Finekeller

21.30 Uhr

J.K. Bluesband – Hot electric R

„Sideways“

www.leo-magazin.com


Pa r t y

LEO CLUB werden Sie Mitglied im exklusiven Club der LEO-Leser.

Wittenberg – Discothek Fun

21 Uhr

Lady-Lounge – die Frauenverwöhnnacht – u.a. Manstrip

Der LEO 1 Tag vor dem offiziellen Erscheinungstermin in Ihrem Briefkasten.

Wittenberg – Musikclub Bubbles

2x jährlich das LEO-Club-Meeting – lernen wir uns kennen! Infos: 0340 2304680

Exklusive Geschenke, Gutscheine und Club-Angebote.

20,- € pro Jahr

21 Uhr

„Silent Pain“ live – Electronic, Darkpop – Support: „Felsenreich“ Dessau – Depot

LEO TIPP

22 Uhr

KING KONG DESSAU „THE MELONES“ live – Ramones Cover, danach: DESSAU ROCKT MIT Mr. FX

Dessau – Beat Club

22 Uhr

„Elektro-Smog vs. Darkness May Come“ – Gothic, Darkwave, EBM, Industrial,... Dessau – Unicon

22 Uhr

Starkstrom and Delicious Sounds

Was n o c h Dessau – Ratskeller

22 Uhr

Tag des Bieres Dessau – Hangar

22 Uhr

Messe „Elbe-Mulde-Show“ Dessau – Schwabehaus

10.30 Uhr

Literarische Werkstatt des Freien Autorenverbandes – Fortsetzung vom 04. März

Ihr Stopper im größten Veranstaltungsfinder der Region. z.B. 1-spaltig x 25 mm

29,- €

zzgl. Mw

St.

Dessau – Brauhaus

11 Uhr

Tag des deutschen Bieres Dessau – Wörlitz-Gartenreich

14 Uhr

„GartenReichWelterbe-Radtour nach Wörlitz“ Wittenberg – Piesteritzer Hof

18 Uhr

Russischer Musikabend – russische Menüspezialitäten

21


18.30 Uhr

Wittenberg – Discothek Fun

Gedenkfeier anl. des 447. Todestages von Johannes Bugenhagen – Vortrag

21 Uhr

Dessau – Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg

19.30 Uhr

Geburtstagsparty – alle AprilGeburtstagskinder erhalten eine Flasche Sekt

Was noch

„Mehr Umweltschutz von Dessau aus?!“ – Wie das Umweltbundesamt die nachhaltige Enwicklung nach vorne bringen will

Loburg – Loburg

Dessau – Kiez-Kino

21 Uhr

20.30 Uhr

21 Uhr

9. Fläming-Frühlingsfest in Loburg Dessau – Hangar

Bühne

Dessau – Kiez-Kino

19 Uhr

„Sideways“ Dessau – Schwabehaus

19 Uhr

Weightwatchers – Schlank durch gesunde Ernährung

Mittwoch 27

„Yoga im Gartenreich“ – Tageskur

Kabarett „Die Reißzwecken“ präsentiert Barbara Schüler in „Heute geht‘s mir besser schlecht!?!“

10 Uhr

17 Uhr

Kabarett von und mit Ralph Richter – „Augen auf und durch“

17 Uhr

Frühlingskonzert der Heinrich Berger Musikschule Reinharz – Wasserschloss Reinharz

Lebenswege: Edgar Most zu Gast bei Friedrich Schorlemmer

Dessau – Ratskeller

17 Uhr

Dessau – NH-Hotel

Preisskat

20 Uhr

18.30 Uhr

Konzert im Wasserschloss Reinharz mit der Wittenberger Hofkapelle

Köthen – Shamrock Irish Pub

Dessau – Kiez-Kino

Pub Quiz – Enter, know and get the chance to win a bottle of Whiskey

Dienstag 26 Was noch

Vollmondnacht – Ricoloop – OneMan-Band

Köthen – Theater

15 Uhr

Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Sideways“

Donnerstag 28 Bühne Dessau – Puppentheater

Schlawwer Café

Dessau – Schwabehaus

Angstmän

Dessau – Ratskeller

Motivationstraining für Gesundheit und Ernährung

9 Uhr LEO TIPP

Was noch

Dia Vortrag: „Hier ist es unendlich schön...“ – Das Gartenreich Dessau-Wörlitz in modernster 3 D Projektionstechnik – Reservierung erforderlich

Tanz für Senioren – mit dem Alleinunterhalter „Kirschi“ und Knobelecke

Dessau – Schwabehaus

Klavierabend im Spiegelsaal

21 Uhr

„Sideways“

Köthen – Schloß Köthen, Spiegelsaal

16.30 Uhr

Party

Darmerkrankungen – Prävention und Unterstützung

20.30 Uhr

15 Uhr

15 Uhr

LEO TIPP

19.30 Uhr

Was noch

Wittenberg – Gesundheits-Akademie

Coswig – Lindenhof

Frischer Wind – statt laue Lüftchen. Wir leben hier! Wittenberg – Evangelische Akademie

Montag 25

17 Uhr

Musik

19.30 Uhr

„Franz, die Aue und Herr Gropius“ – Stadtführung

Dessau – Anhaltisches Theater Großes Theater zum kleinen Preis – „Der Zauberer von Oz“ – jede Karte nur 7 Euro

Bühne Wittenberg – Barrik

Dessau – Stadtgebiet

Wittenberg – Barrik

22

Freunde der Literatur

Wörlitz – Gartenreich

10 Uhr

Sonntag 24

20 Uhr

15 Uhr

Messe „Elbe-Mulde-Show“

„Sideways“

Dessau – Depot

Dessau – Schwabehaus

©stefanie winkler

Party

Wittenberg – Katharinensaal

Kaffeestunde & Livemusik

19 Uhr

10 Uhr

Dessau – Anhaltisches Theater

16 Uhr

„Der gute Mensch von Sezuan“


Wa s n oc h Dessau – Brauhaus

11 Uhr

Tag des Lehrlings – Lehrlinge kochen und servieren Dessau – Pfarrhaus Törten

19.30 Uhr

„Das 3:16-Projekt“ – Bibelarbeit aus der Sicht eines Computerexperten Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Egoshooter“

Freitag 29 Bü hn e Wittenberg – Barrik

19.30 Uhr

Travestie & Comedy mit „The First Ladies“ aus Berlin Dessau – Anhaltisches Theater

19.30 Uhr

„Louise Miller“ Dessau – Hangar

19.30 Uhr

Dessau – Georgium

Köthen – Shamrock Irish Pub

„6. Kammerkonzert“

Mario Scherzer – Rock- und PopLegenden

15.30 Uhr

Dessau – Anhaltisches Theater

Dessau – Puppentheater

20 Uhr

Party

19.30 Uhr

„Frau Luna“

Dessau – Festplatz Großkühnau

15 Uhr

Dessau – Hangar

19.30 Uhr

Maifest mit Blasmusik vom Akener Musikverein und Discothek

Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

Köthen – Friedenspark

„Life is live“

20 Uhr

„Null Koma nix“

18 Uhr

Tanz in den Mai mit DJ Torsten und Einlagen Wittenberg – Stadtgebiet

Musik Dessau – Teehäuschen

14 Uhr

19 Uhr

Dessau – Gaststätte „Oberbreite“

Dessau – Anhaltische Gemäldegalerie

Tanz in den Mai mit Live-Musik und DJ Eike

15.30 Uhr

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters

LEO TIPP

Wittenberger Kneipenmusiknacht

Junge Talente und Musik mit Tommy

20 Uhr

Kakau – Sportplatz

21 Uhr

Dessau – St. Johannes

Tanz & Discoparty in den Mai mit take it easy

Konzert der Musikschule Dessau

Wittenberg – Discothek Fun

Dessau – Anhalt-Arena

17 Uhr

„Life is live“

Verkaufsausstellung

21 Uhr

21 Uhr

Ein Leben wie im Märchen – Andersen-Abend für Erwachsene

19 Uhr

13. Oldienacht Dessau

„Wittenberg goes Fun“ – für jedes Bändchen der Kneipenmusiknacht gibt es ein 0,5l Pils gratis

Wittenberg – Brett´l-Keller im Alaris Schmetterlingspark

Dessau – Marienkirche

Wittenberg – Musikclub Bubbles

20 Uhr

„Wer hier verkehrt, verkehrt verkehrt“

Par t y Dessau – Beat Club

21 Uhr

vinyl.junkies & beatclub präsentieren „Born From Pain“, „Zero Mentality“, „C.O.R“ und „GHC“ – Hardcore, Metalcore.

20 Uhr

21 Uhr

Konzert mit „L‘arc six“

„Depeche Mode“-Party

Wittenberg – Best Western

20 Uhr

„Eine Stimme – ein Piano“ – Weltbekannte Balladen von Elton John, Rod Steward und Barry Manilow

Wa s n oc h Kropstädt – Schloß Kropstädt

19 Uhr

Ritteressen auf Schloß Kropstädt Dessau – Kiez-Kino

20.30 Uhr

„Egoshooter“

Sonnabend 30 Bü hn e Wittenberg – Phönix Theaterwelt

Dessau – Beat Club

Dessau – Unicon

Groß- und Einzelhandel

Verkauf von ausgewählten Dekorations- und Einrichtungsgegenständen aus Bali (Indonesien): - massive Teakholzmöbel, Schnitzereien, Masken - Spiegel, Körbe, Schalen, Lampen, Mobiles - Windspiele, Webdecken, Tücher, Skulpturen - ausgefallene Geschenke - kunstvolle, hochwertige Tierschnitzereien - Trommeln, Didgeridoo - Bambusbetten - Traumfänger - Buddhas - Schmuck - Flugdrachen u.v.a.m. Samstag 11 - 18 Uhr o. nach tel. Vereinbarung 06896 Schmilkendorf Dorfstraße 4, Tel.: 034929/65080

22 Uhr

„Incognito“ live – Groove Rock

10 EUR-Party

„Si-Fi-Jazz-Night“ – Krause Duo Nummer 2

Hipshakin‘ – Northern Soul & Clubsounds – Special: Free CD for first 20

21 Uhr

22 Uhr

22 Uhr

22 Uhr

Wittenberg – Musikclub Bubbles

Dessau – Unicon

Dessau – KIEZ

BAGUS IMPORT

Move Club

Kleinanzeigen im größten Veranstaltungsfinder der Region. z.B. 1-spaltig x 70 mm nur

68,- €

zzgl. Mw

St.

20 Uhr

Was noch Oranienbaum – Sportplatz Kakau

22 Uhr Tanz

Dessau – Anhaltische Landesbücherei

Wiederverkäufer in Anhalt gesucht! Anfahrtsskizze

22 Uhr

Frühling in der 4. Jahreszeit – Seniorenfreizeitmesse in der Hauptsparkasse – Führung durch die Hauptbibliothek und die wissenschaftliche Bibliothek Wittenberg – KTC/ großer Saal

16 Uhr

Nachtflohmarkt

Tag der offenen Phönix-Tür Dessau – Puppentheater

11 Uhr

„Däumelinchen“

weitere Infos unter: Tel.: 0340 - 230 46 80

www.leo-magazin.com

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Neu aus Anhalt

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BÜCHER, CD, MUSIK, INternet

„Save Ass“

„Sagenhaftes Askanien“

Die Softies

Eduard von Anhalt

Um es voran zu schicken: Wer das Wort Rampensau erfunden hat, muss wohl „Die Softies“ gemeint haben. Denn was die Band hier als Erstlingswerk vorlegt, zeugt schon von einiger Erfahrung und einem sicheren Gespür dafür, wie man einen Laden so richtig rockt. Mit „Leader“ hämmern die Mannen um Frontmann UJ gleich ein Rockbrett in den Gehörgang, das mit seiner eingängigen Melodie dort auch bleiben will. Überhaupt scheint dies eine Stärke der ambitionierten „Die Softies“ zu sein. Alle Stücke haben das Potenzial, einen über den Tag zu begleiten. Verantwortlich hierfür ist Bandchef Andreas Leipold, der für das Schreiben, Arrangieren und Produzieren in Personalunion verantwortlich zeichnet. Dabei überrascht die Vielfalt, die spielerisch jede sprachliche Barriere nimmt, haben „Die Softies“ doch sowohl englische als auch deutsche Titel auf diese Compact Disc gebannt. Mit „Wolf“ gewährt Leipold einen kleinen Einblick in seine musikalische Vergangenheit bei der Köthener Band „Schrei“, aus der auch Teile der überaus erfolgreichen Band „Sternbuschweg“ stammen. Gut gemachte Coverversionen scheinen eine kleine Vorliebe von „Die Softies“ zu sein. Wer kennt ihn nicht, den Unknown Stuntman - Colt Seavers und die wundervolle Jody Banks... Mit Sicherheit live auf der Bühne der Song für alle Fälle. Selbst vor der „härtesten“ Rockband Deutschlands, den Scorpions, machen sie kein Halt und überraschen hier mit einer Ska-Version des Klassikers „Still loving you“. Ein absolut abwechslungsreiches Rock-Album, von vier Jungs, die ihren Traum vom Bühnendasein verwirklicht haben. Ehrliche Songs und ungemein abwechslungsreich, so klingen die Alt-Anhalter und Neu-Bouletten. Ein Album, dass sicher nicht überproduziert daher kommt, aber jede Menge Spaß macht. Eine Band, die autenthisch klingt und live mit Sicherheit rockt. (kind)

Eduard von Anhalt kehrte 1970 von einem siebenjährigen Aufenthalt in den USA nach Deutschland zurück, um die gesellschaftlichen Verpflichtungen des Hauses AnhaltAskanien wahrzunehmen. „Ich versuchte, Kaufmann zu sein, fand das aber furchtbar langweilig und begann, für verschiedene Gesellschaftsmagazine zu schreiben, bis ich für die Medien zum Adelsexperten wurde.“ Die Verbundenheit mit seiner alten Heimat beweist er auch als Autor. Soeben ist sein Buch „Sagenhaftes Askanien“ erschienen. Eduard Prinz von Anhalt erzählt Geschichten und Legenden, die über Generationen hinweg in seiner Familie weitergegeben wurden. Unterhaltsam und fesselnd vermittelt er Sagenhaftes aus einer Zeit, ehe die Geschichtsschreibung begann und lässt auch historische Persönlichkeiten wieder lebendig werden. Dieses Buch ist ein Muss für alle Anhalter. Prinz Eduard entführt uns in ein Anhalt vor unserer Zeit und lädt zum Träumen ein. Namen wie Katharina die Große, der Alte Dessauer, Fürst Franz und viele mehr werden in diesem Buch dem geschichtsinteressiertem Anhalter näher gebracht. Allen Lesern kann ich nur sagen: Ihr werdet Euch wundern, was es alles über die Ahnen unserer Kulturregion zu berichten gibt. (katrin)

Label:

Dominance Records

Netz:

www.die-softies.de

Preis:

lag uns leider nicht vor

Verlag:

Langen / Müller

preis:

ab 20 euro

Neues aus anhalt diesen monat präsentiert von:


leo weltweit

Eine Treppe in den Norden Natürlich – Anhalt ist nett und kein schlechter Platz zum Leben. Doch die Welt ist naturgemäß ein Stückchen größer. In der Rubrik „leo weltweit“ berichtet jeden Monat ein Anhalter über das Leben außerhalb seiner Heimat. Ein Stellenangebot in Norwegen. In einer Schreinerzeitung fand ich die Annonce. Gerade hatte ich meinen Tischlermeister bestanden und suchte neue Herausforderungen in meinem Leben. Ich bewarb mich, und schon nach einer Woche kam der ersehnte Anruf aus Oslo. Jetzt ging alles ganz schnell. Der Kurztrip nach Norwegen, das Bewerbungsgespräch inklusive Zusage, und dann auf direktem Wege zurück nach Dessau. Eine Woche blieb mir, um mich fürs erste von meinen Freunden und meiner Familie zu verabschieden. Und nun: Fliegen oder fahren? Im Internet fand ich einen recht günstigen Flug, 300 Euro hin und zurück. Das Problem war nur, dass man nur mit Kreditkarte zahlen konnte. Die ich natürlich nicht hatte. Im Internet fand ich eine Mitfahrgelegenheit. Eine Studentin aus Schwerin mit demselben Reiseziel. Für nur 90 Euro Benzinanteil und die Kosten der Fähre sollte ich mein Ziel also recht günstig erreichen. Zunächst ging es von Schwerin nach Dänemark, danach weiter mit der Fähre. Sieben Uhr morgens Ankunft in Kristiansand. Von dort noch einmal zirka 250 Kilometer bis zum Ziel nach Stavanger. Die Fahrt führte uns durch mindestens

zwanzig Tunnel und vorbei an ungefähr 50 zugefrorenen Seen. Als ich Norwegen sah, dachte ich: „Gott hatte wohl einen guten Tag, als er Norwegen schuf.“ Ich war von den Eindrücken völlig erschlagen. Ich dachte: Warum nicht schon eher? Bei meinem zukünftigen Arbeitgeber setzte sich die skandinavische Glückssträhne fort. Ich durfte in die Kellerwohnung seines Hauses ziehen. Der Hammer: Alles war kostenlos. Aber ich brauche meine eigenen vier Wände. Das erwies sich als etwas schwierig, aber der Junior-Chef verhalf mir zu einer super Wohnung. Die Firma, bei der ich arbeite, liegt direkt am Hafrsfjord. Meine Aufgabe ist es, Treppen zu bauen. Da mein Meisterstück in Deutschland eine Treppe war, habe ich mich natürlich darauf spezialisiert. Ein Rentier habe ich in Norwegen noch nicht gesichtet, auch nicht die „Aurora Borealis“ - Faszi-

Gott hatte wohl einen guten Tag, als er Norwegen schuf. nation Nordlicht. Die kann man am besten in klaren Winternächten von Februar bis April beobachten. Aber Norwegen ist viel mehr. Nicht weit von Sola sind die „Swords in Stone“, riesige Steinschwerter als Erinnerung an die Schlacht bei Hafrsfjord 872. Damals wurde Norwegen zu einem Königreich vereint. Was mich so fasziniert, sind nicht nur die Geschichte und die Natur. Auch die Menschen, die hier leben. Die kurzen Besuche in Deutschland bei meiner Familie genieße ich sehr, aber das Heimweh nach Norwegen ist stark. Ich glaube, in mir steckte schon immer ein Norweger. Ich freue mich auf die kommenden Jahre hier, meine Arbeit, das Leben und darauf, weitere Attraktionen für mich entdecken zu können. Stefan Krüger ist 31 Jahre alt und stammt aus Dessau. Seit fünf Wochen lebt er in Norwegen. <|

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leo backstage

Der mobile Verein Wenn jemand Langeweile hat, dann liest er vielleicht ein Buch. Macht einen Spaziergang oder schaut fern. Nicht so Frank Schories. Der Roßlauer gründete gemeinsam mit einigen anderen aus reiner Langeweile einen Verein, der sich für Jugendliche einsetzt – den Mobil e.V. in Roßlau. Gina Apitz hat den Verein besucht. „Wir wollten etwas Sinnvolles tun und persönlich Spaß daran haben“, erklärt Frank Schories seine Motivation. Die vier „Urväter“ des Mobil e.V., darunter auch der damals 17-jährige Frank, riefen diesen 1997 auf der Roßlauer Burg ins Leben und sind ihm bis heute treu geblieben. Ganz ohne Ahnung stürzte man sich jedoch nicht in das Vorhaben. So engagierte sich Frank schon vorher beim damaligen Nordlicht e.V. im Bereich der Jugendarbeit. Da hier jedoch vorwiegend die Belebung der Roßlauer Wasserburg im Mittelpunkt stand, gingen die Interessen irgendwann auseinander, die Wege trennten sich. Viel vorgenommen hatte man sich zu Gründungszeiten – und nicht alles konnte im Nachhinein umgesetzt werden: Konzerte, Jugendreisen und

Man muss aktiv werden, um etwas zu verändern. Frank Schories

Workshops standen auf dem Programm. Angefangen bei Auslandsreisen nach Holland oder Frankreich, über einen internationalen Jugendaustausch mit Liechtenstein bis hin zu Kindernachmittagen und Konzerten auf der Burg. In ihren aktivsten Jahren stellten die Mitglieder des Vereins eine Menge auf die Beine. „Bis zu 24 Mann wirkten zeitweilig bei uns mit“ erzählt Frank nicht ohne Stolz, dass auch in Roßlau „etwas Handfestes geschaffen“ wurde. Sind viele dieser Aktivitäten in der Zwischenzeit ein wenig eingeschlafen, blieb die Skifreizeit in den Winterferien als Kernstück bestehen. Die Reise nach Vrachlaby in Tschechien fand in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt, Frank ist der Hauptorganisator des Angebots. „Wir verfolgen

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mit der Fahrt auch pädagogische Ziele“, betont er, „die Jugendlichen sollen eine andere Kultur kennen lernen, wodurch Fremdenfeindlichkeit vorgebeugt wird“. Einen vorgeschrieben Ablaufplan bekommen die Teilnehmer jedoch nicht aufgezwungen. Die Besichtigung von Städten oder Museen erfolgt auf freiwilliger Basis, lediglich Vorschläge werden unterbreitet. Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bezeichnet Frank Schories diese Organisationsform. „Das Arbeiten mit den Jugendlichen stellt für mich eine geistige Bereicherung dar, denn das Organisieren ist meine Leidenschaft“, sagt er und schlug mit einem Tourismus- und Marketingstudium auch beruflich einen Weg in diese Richtung ein. Allerdings leidet darunter auch die Vereinsarbeit. Geldprobleme und Zeitmangel sind Gründe, weshalb man sich nur noch jedes Vierteljahr trifft um Projekte zu planen. „Die meisten Mitglieder wohnen verstreut in ganz Deutschland. Somit konzentriert sich die Arbeit auf einige Wenige, bemerkt Frank, der selbst gerade erst von einem Auslandssemester aus England zurück ist. Neue Leute werden gebraucht, um die Arbeit des Mobil e. V. in Zukunft fortzuführen. „Wer Lust hat mitzumachen, ist jederzeit willkommen“, ruft er zum Mitwirken auf. „Man muss aktiv werden, um etwas zu verändern.“ Und sei es nur aus Langeweile. <|

Leo-infokasten Kontakte Frank Schories, MOBIL e.V. Damaschkestraße 6 06862 Roßlau www.mobil-ev.de.vu


leo backstage

Auf dem Weg In Sachsen-Anhalt leben mehr als 290.000 Arbeitslose. Auf der verzweifelten Suche nach einem Arbeitsplatz werden diesen Leuten durch Einstellungsstopps und weiteren Sparmaßnahmen immer wieder Steine in den Weg gelegt. Doch Resignation bringt die Anhalter nicht weiter. Die Berufsbildende Schule II in Dessau bietet mit ihrer Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker eine Möglichkeit, den Weg zurück ins Berufsleben zu erleichtern. Steffen Bär hat diese Chance genutzt und beendet im Sommer dieses Jahres seine Ausbildung. Stefanie Winkler hat mit ihm gesprochen. Die letzten zwei Jahre haben sich für Steffen Bär gelohnt. Ob er mit seiner Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker einen Job bekommt, weiß er zwar noch nicht, doch er ist voller Zuversicht. „Vorher war ich eine ganze Zeit lang arbeitslos und wusste nicht so recht, wie weiter“, erklärt der 26Jährige. „Ein Freund hat mir von dieser Ausbildung erzählt. Da habe ich mich gleich erkundigt.“ Die Anstrengungen, einen Weg zurück ins Berufsleben zu finden, wirken sich natürlich auch auf den Unterricht aus. „Die Schüler sind hoch motiviert“, weiß Horst Wieczorek. Der 61-jährige Diplomingenieurpädagoge für Metalltechnik an der BbS II sieht einen klaren Unterschied zwischen den Berufsschülern und der Techniker-Klasse. „Die Einsatzbereitschaft hier ist eine ganz andere. Man merkt, dass die Leute etwas erreichen wollen und dafür hart arbeiten.“ Steffen Bär ist einer von 15 Schülern, die vor zwei Jahren in den Unterricht an der Berufsbildenden Schule II gestartet sind. Während der Ausbildung sollen die Techniker, alle im Alter zwischen 24 und 40 Jahren, unter anderem darauf vorbereitet werden, Führungsfunktionen zu übernehmen und Arbeitsprozesse zu organisieren. „Natürlich schlägt sich der Abschluss, den unsere Auszubildenden nach den zwei Jahren erwerben, auch auf dem Gehaltsschein nieder“, benennt Uwe Richter einen der Vorteile dieses Ausbildungsweges. Der Koordinator für Bautechnik und fachübergreifende Ausbildung ist stolz auf das hohe Niveau. „Wir legen viel Wert auf hoch qualifizierte Lehrer, stellen gleichzeitig viele Anforderungen an die Schüler“, erläutert der 43-Jährige die Grundlage für das gute Klima an der BbS II. „Die Möglichkeit, auch ohne Abitur einen höheren

Blick in die Technikerklasse an der BbS II mit Steffen Bär (links)

Bildungsweg einzuschlagen, hat mich am meisten beeindruckt“, sagt Bär. An seiner Vollzeitausbildung findet er nur Positives. „Die Leute gehen aufeinander zu, der Kontakt in der Klasse ist sehr intensiv.“ Auch den Altersunterschied empfindet er als Vorteil. „Die Älteren bringen das Know-how mit und die Jüngeren sagen die Sachen, die sich die Älteren vielleicht nicht mehr trauen. Der Lerneffekt ist dank dieser Mischung sehr groß.“ Auch in diesem Jahr soll eine neue TechnikerKlasse entstehen. Die Anmeldefrist läuft noch bis Ende Mai. Die Vermittlung von fundiertem Wissen und die praktische Vertiefung in Projektgruppen sollen auch den zukünftigen Schülern helfen, sich auf die Härte des Arbeitsmarktes einzustellen und mit Qualifikationen zu überzeugen. So wie Steffen Bär. <|

Leo-infokasten Aufnahmevoraussetzung: - einen nach Berufsbildungsgesetz/ Handwerksordnung oder Recht der Länder anerkannten und einschlägigen Ausbildungsberuf - mindestens einjährige Berufstätigkeit - Berufsschulabschluss oder Abschluss der Berufsschule und eine einschlägige Berufstätigkeit von 7 Jahren Ausbildungsdauer: Anmeldezeitraum: 2 Jahre Vollzeit Februar bis Ende Mai des aktuellen Jahres Abschluss: staatlich geprüfter Techniker Kontakt: Anhaltisches Berufsschulzentrum „Hugo Junkers“ Dessau - BbS II Junkersstraße 30, 06847 Dessau, Tel.: 0340 / 204-2046 E-Mail: Hugo.Junkers@gmx.de, ww.bsz-dessau.de

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leo SIX

Neue Männer für Anhalt Top Ten waren gestern. Wen interessieren schon die zehn schönsten, spannendsten, aufregendsten oder wildesten Dinge einer Hitliste, wenn sechs mehr als genug sind? Der leo hört sich jeden Monat zu einem Thema in Anhalt um und veröffentlicht dazu dann sechs Meinungen oder Ideen. In dieser Ausgabe kommen exklusiv Anhalts Frauen zu Wort, denen Katrin Stahlmann während der „Nacht der Frauen“ im Dessauer Hangar eine provokante Frage stellte: Sind Männer eigentlich verbesserungsfähig?

Katrin Seelmann Ganz grundsätzlich verklagen würde ich die Männerwelt nicht, sie sind einfach, wie sie sind. Jeder auf seine Art und Weise. Im Endeffekt tragen sie uns auf ihren Händen, leider brechen einige Männer dann zusammen. Aber das schöne ist: Sie stehen immer wieder auf. Zu meinem Mann fällt mir nur eines ein: Er hat alles, was eine Frau sich wünscht. Es gibt reichlich perfekte Männer, die Frauen sollten aufhören, sie zu formen.

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Lisa Schlüter Na und ob! Meiner Erfahrung nach mangelt es vor allen an ihrer Zuverlässigkeit. Zurzeit kann ich nur meinen Ex kritisieren, schade, dass es soweit gekommen ist – leider. Es waren ihm immer nur seine Freunde wichtiger als meine Anwesenheit.

Diana Streuber Das kann man laut in die Welt hinausschreien: Ja! Und ob die verbesserungsfähig sind! Aus den Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe, lautet mein Fazit: In allen Lebenslagen. Bei meinem Ex-Freund müsste ich ein Buch herausbringen. Ich würde sagen, er müsste grundsätzlich neu geboren werden.

Diana Bremer Es kommt ganz auf den Mann an. Was mich immer wieder stört, ist, dass Männer Angst haben, sich einer emanzipierten Frau zu nähern. Bei mir bleibt nur die Aussage zu meinem Ex: Eitel ist da wirklich kein Ausdruck, ich verleih Ihm den Titel: MR. EITEL.

Inge Richter

Franzi Krause

Männer sind immer verbesserungsfähig. Vor allem könnten sie im Haushalt mehr Begeisterung zeigen. Natürlich schließt das meinen Mann aus, er ist einer der wenigen Prachtexemplare, die pflegeleicht und ständig zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

Die größte Schwäche der Männer ist, treu zu bleiben. Leider hegen wir Frauen dann wütende Gedanken und sagen Sachen wie: „Da kann man ja nur lesbisch werden.“ Natürlich nur als Schutzbehauptung. Zu ändern gibt es bei meinem Freund eine Menge... <|


LARS GIBT...

...ratschl채ge f체r eine erfolgreiche zechtour

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leo kolumne

BEZahlAlarm Ich habe Angst! Denn bald kommen die Goldkettenbehangenen Homies zu mir. Nicht böswillig, sondern aus reiner Papierkram-Überlastung sind die letzten beiden Briefe (übrigens mit schicken gelben und grünen Umschlägen) der Gebühreneinzugszentrale an mich in den unendlichen Weiten unendlicher Papierstapel in diversen Schubläden verschwunden. Und jetzt kam ein Drohbrief, ich solle endlich meine Geräte anmelden. Radio, Fernseher, vielleicht auch das Handy mit Radiofunktion oder die Geräte vom Nachbarn über mir, dessen Programme ich bestens, zumindest akustisch, mitempfange. Ich bin nun versucht zu versichern, meinen Fernseher nur zum Abspielen von mir gekaufter oder gemieteter DVDs zu benutzen. Früher lief ständig MTV, da die aber nichts von der GEZ bekommen haben, mussten die ein JambaSpar-Abo XXL abschließen und nun habe ich das Gefühl, mein teures italienisches TV-Gerät hat sich in ein billiges japanisches Telefon verwandelt. Also bringe ich mir meine Unterhaltung aus der Videothek mit, in welcher es ja eigentlich kaum noch Videos gibt. Doch alle Wortspiele mit dem neuen Medium führen ins Leere. DVD-Thek, klingt nach Jean Pütz und DVDhek lässt sich wohl nur in bestimmten dialektischen Nischen durchsetzen.

Neun von zehn Radiosender scheinen etwa fünf CDs untereinander zu tauschen.

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Und beim Radio ist es doch das gleiche. Neun von zehn Sendern scheinen etwa fünf CDs untereinander zu tauschen. Und wenn mir penetrante Radiomoderatoren den ganzen Tag lang erklären, dass ich verpasst habe, was ihre nicht weniger lustigen Kollegen bereits zwischen sechs und acht Uhr in den Äther geblasen haben, dann halte ich es mit Peter Lustig (der wird auch von der GEZ BEZahlt) und schalte ab und greife auf meine eigene musikalische Sammlung zurück.

Doch die GEZ lässt sich wohl nicht auf diese medienpolitische Philosophiererei ein. Und irgendwann stehen sie dann vor meiner Tür und nach einem kurzen Breakdance-Battle muss ich meinen Klingelton absondernden Fernseher doch anmelden. Ansonsten ziehen die GEZ-Homies wahrscheinlich ihren vergoldeten Schlagring aus der Tasche und nach halbherzigen Verteidigungsversuchen prangen die drei großen Buchstaben auf meiner Stirn und ich unterschreibe unter Folter die Einzugsermächtigung und muss von da an jeden Abend Beckmann und Tita von Hardenberg ertragen. Ich gestehe, dass mich weniger die Angst vor Schlägen, denn die Peinlichkeit eines BreakdanceVersuches dazu motiviert, das Schreiben auszufüllen. Und ich überlege mir, ob ich zur Sicherheit nicht gleich noch Herd, Kühlschrank und Geschirrspüler mit anmelden soll. Und es sollen ja schon Leute über ihre Zahnfüllungen die wildesten Radioprogramme empfangen haben. „Vier Zahnfüllungen (alle aus Kunststoff )“ schreibe ich auf den GEZ-Bogen, als es draußen klopft: Ich hechte nach der Fernbedienung, werfe mit ihr nach dem Fernseher, der fällt rückwärts hinter den ihm zugewiesenen Schrank, als der erste Fuß durch die Tür bricht… <|

impressum Herausgeber Thomas Schaarschmidt, Oliver Schröter, Sebastian Völker Mitarbeit an dieser Ausgabe Stefanie Rumpler, Katrin Stahlmann, Mario Rudolph, Gina Apitz, Stefanie Winkler, Daniel Herrmann, Luise Poser, Marcus Herold, Frank Aleithe, Katrin Senkel Titelfoto Stefanie Rumpler Redaktion leo – Das Anhalt Magazin Humperdinckstr. 1b, 06844 Dessau Telefon: 0340 230 46 80 | Telefax: 0340 230 46 84 | info@leo-magazin.com Internet www.leo-magazin.com Anzeigenleitung Sebastian Völker Telefon: 0340 250 84 155 | Telefax: 0340 250 84 157 | anzeigen@leo-magazin.com Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 3 vom 27.12.2004. Veranstaltungstermine & Abonnentenservice Thomas Schaarschmidt Humperdinckstr. 1b, 06844 Dessau Telefon: 0340 230 46 80 | Telefax: 0340 230 46 84 | abo@leo-magazin.com Einzelheft: 2,00 EUR (Porto, inkl. Mwst) Produktion 3undzwanzig, Agentur für Werbung & Kommunikation Humperdinckstr. 1b, 06844 Dessau Druck Druckhaus Dessau, Askanische Str. 107, 06844 Dessau Für unverlangt eingesandte Fotos, Manuskripte und anderes Material haftet die Redaktion nicht und kann auch keine Beantwortung garantieren. Rücksendung nur, wenn Porto beiliegt. Veranstaltungshinweise im Veranstaltungsfinder sind kostenlos. Termine müssen rechtzeitig bis zum 15. des Vormonats mitgeteilt werden. Alle Veranstaltungshinweise sind ohne Gewähr - Änderungen sind möglich. Ein Nachdruck darf nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung erfolgen. Redaktionsschluss: 22.03.2005


Wer die Menschen in Anhalt kennen will, liest in ihren Herzen und im LEO.

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der leo wird zwei und bedankt sich bei allen lesern, mitstreitern und anzeigenkunden für 21 pralle monatsausgaben voller anhalter leben. leo, das anhalt magazin, informiert und berichtet jeden monat über das leben und die menschen in anhalt – kostenlos und lesbar. im monat april auch online unter www.leo-magazin.com, mit dem größten veranstaltungsfinder für die region.



LEO April `05 | Heft #22