Arlberg Classic Car Rally Magazin 2019

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Das Magazin zur Arlberg Classic Car Rally 2019

Mit Freunden durch alpine

Traumkulissen.


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Grußworte

m Juni 2010 erfolgte der Startschuss zur allerersten Arlberg Classic Car Rally, sodass wir heuer mit der zehnten Ausgabe ein kleines Jubiläum begehen können.

Dem Motto „Mit Freunden durch alpine Traumkulissen“ ist die Arlberg Classic Car Rally immer treu geblieben. Auch der Anspruch, seltene Kostbarkeiten und Prachtstücke aus der Geschichte der Automobilwelt mit einem vielfältigen Mix an Marken und Modellen für die Arlberg Classic Car Rally auszuwählen, besteht von Anfang an. Der Erfahrungsaustausch, das gemütliche Beisammensein, das kulinarische Wohl und das Erleben von Gastfreundschaft waren und sind wichtige Eckpfeiler dieser Veranstaltung. Die reizvollen und anspruchsvollen Straßen in unserer Region erlauben es den Veranstaltern, neben traditionellen Strecken auch immer wieder neue Streckenvarianten ins Programm aufzunehmen. Alle altbewährten und neuen Streckenabschnitte haben zweierlei gemeinsam: einerseits die Kulisse einer beeindruckenden und traumhaften Landschaft und andererseits die Herausforderungen bei den Streckenprüfungen, die gemeistert werden müssen.

EIN ELDORADO DER VIELFALT

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Doris Mittwoch, Armin Schwarz und das Team der Lech Zürs Tourismus für die perfekte Organisation. Ich freue mich auf die nächsten zehn Jahre Arlberg Classic Car Rally. Ihnen allen wünsche ich ein paar entspannte und erholsame, aber gleichzeitig auch erlebnisreiche Tage in unserer wunderschönen Berglandschaft und natürlich eine sichere Fahrt. Ludwig Muxel, Bürgermeister der Gemeinde Lech am Arlberg

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orarlberg wird heuer wieder in den Mittelpunkt des Motorsportgeschehens rücken, wenn von 27. bis 30. Juni 2019 die Oldtimer zum bereits zehnten Mal durchs Montafon und über den Arlberg rollen. Das Organisationsteam kann sich auch bei dieser Jubiläumsveranstaltung wieder über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland freuen. Teilnehmen können Teams mit automobilen Klassikern bis Baujahr 1975, welche eine Straßenzulassung besitzen. Die liebevoll gepflegten Automobile sind nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für das Publikum echte Blickfänger. Namens der Vorarlberger Landesregierung bedanken wir uns ganz herzlich beim Organisationsteam von Lech Zürs Tourismus. Allen Teilnehmenden wünschen wir einen gelungenen und unfallfreien Verlauf, den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern wünschen wir beeindruckende Erlebnisse.

AUF IN EIN ERLEBNIS

Mag. Markus Wallner, Landeshauptmann Vorarlberg Dr. Barbara Schöbi-Fink, Sportlandesrätin Vorarlberg

Fotos: Lech Zürs Tourismus, Land Vorarlberg

Grußworte

Arlberg Classic Car Rally 2019

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ACCR: WIR WAREN DABEI. „WIR HABEN GEHÖRT, DASS MAN IN LECH AUCH SKIFAHREN KANN ...?“ Mats und Annika Baath, Malmö/Schweden, ein kleines schwedisches Understatement

DIE ARLBERG CLASSIC IST wie ein strahlendes Juwel im jährlichen Rallye-Kalender. Perfekt organisiert bis ins kleinste Detail, mit spannenden Strecken, hochprofessioneller Zeitnahme und anspruchsvollen Sonderprüfungen. Ein Glücksfall, dass vor zehn Jahren die Besten der Rallyemacher um Richard Stolz mit ihrem einzigartigen ,savoirfaire‘ zusammenfanden und dieses internationale Event ins Leben riefen. Lockere Atmosphäre, gewollt limitierte Teilnehmerzahl, ein Rahmenprogramm vom Feinsten und vor allem eine nicht zu spürende Professionalität – die Arlberg Classic ist wie Urlaub mit Freunden in einer atemberaubenden Bergkulisse. Einzigartig! Georg Weidmann (Schweiz) und Curt Bloss (München)

ALS WIR UNS VOR ZEHN JAHREN mit unserem 12-Zylinder Lagonda Baujahr 1939 anmeldeten, kannten wir Lech und Zürs nur vom Skifahren. Umso überraschter waren wir von der gut organisierten 1. Arlberg Classic. Hier waren Profis am Werk, die es nicht nur verstanden, eine im Detail perfektionierte Routenführung, Zeitnahmen und Auswertung durchzuführen, sondern auch das Miteinander unter Oldtimerfreunden zu fördern und zu pflegen. Abgerundet wurde das Ganze durch eine nicht auf Hast, sondern auf Genuss ausgelegte Streckenführung, die wirklich das Motto ,mit Freunden durch alpine Traumkulissen‘ verdient. Doch auch der sportliche Ehrgeiz kam nicht zu kurz, der mit der Siegerehrung im Glaszelt seinen Höhepunkt erreichte. Nicht nur aus diesem Grund waren wir bei allen Rallyes mit unterschiedlichem Erfolg dabei. Nun freuen wir uns auf die zehnte Arlberg Classic und wünschen uns allen eine gute und unfallfreie Fahrt. Wir sagen dem gesamten Veranstaltungsteam ein herzliches Dankeschön und wünschen weiterhin viel Erfolg bei all den Veranstaltungen, die noch folgen werden. Christian D. Bender und Friedhelm Höchst, Grünberg

ZEHN JAHRE ARLBERG CLASSIC, nach dem Motto ,mit Freunden durch alpine Traumkulissen‘ – herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Die Kulisse kann man sich kaum schöner vorstellen. Die Begegnungen mit Gleichgesinnten haben sich in den zehn Jahren zu ,dicken‘ Freundschaften und ganz besonderen Beziehungen entwickelt, für die wir sehr dankbar sind. Schon an dem Tag, an dem das Schreiben zur Anmeldung im Briefkasten liegt, kommt es wieder, das Gefühl, eine Mischung aus Aufregung, Abenteuer und Ansporn, es dieses Mal besser zu machen: Vorfreude liegt in der Luft! Für uns bedeutet der Trip, drei Tage einzutauchen in die Schönheit der Umgebung und diese mit allen Sinnen zu genießen, das Einlassen auf das, was kommt, einfach unbegreiflich schön. Wir bedanken uns für das jedes Mal perfekt organisierte Erlebnis und wünschen allen viele weitere Jahre Arlberg Classic … Diana und Hartmut Higi, Sindelfingen

DIE ARLBERG CLASSIC IST für uns das Highlight in der Rallye-Saison. Das Motto ,mit Freunden durch alpine Traumkulissen‘ ist absolut Programm. Superschöne Landschaft und Fahrstrecken mit spannenden Prüfungen, die unseren Puls mehr als einmal auf Hochtouren gebracht haben, perfekte Organisation, ein freundschaftliches Verhältnis zum Organisationsteam um Doris Mittwoch und Fahrtleiter Armin Schwarz, tolle Gespräche mit unseren Mitstreitern und vieles mehr machen für uns dieser Top-Event aus. Wir sind sehr glücklich, dieses Jahr wieder an den Start gehen zu können.“ Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Lech! Heike Köppel und Ralf Ehlen, Düsseldorf

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Seit Anbeginn


,MIT FREUNDEN DURCH ALPINE TRAUMKULISSEN‘ – dieses Motto der Rally trifft es absolut! Nirgendwo sonst passt der Mix von einzigartigen Fahrzeugen, sympathischen Teilnehmern und faszinierender Strecke so perfekt wie hier. Durch diese spezielle Atmosphäre und vor allem auch das herzliche Orga-Team ist die Arlberg Classic Car Rally, schon seit der ersten Ausgabe, unsere absolute Lieblings-Rally. Schon sehr lange im Vorfeld freut man sich jedes Jahr auf diese Tage in Lech und das Wiedersehen mit allen. Chapeau und herzliche Gratulation an Doris, Armin und das ganze Team, auf noch viele weitere schöne Rallys und dass wir dann am letzten Juni-Wochenende in zehn Jahren wieder in Lech sind und dann auf die zwanzigste Ausgabe der ACCR anstoßen können! Dr. Kurt Wiederin und Michael Wiederin, Feldkirch/Vorarlberg

UNTER DEN VIELEN OLDTIMER-EVENTS ist die ARLBERG CLASSIC das Highlight des Jahres.„Mit Freunden durch alpine Traumkulissen“ zu fahren ist Motto und Passion zugleich. Bei keiner anderen Oldtimer-Veranstaltung empfindet man eine so herzliche Freundschaft Und die Kulisse ist wirklich traumhaft. Glückwunsche dem Organisationsteam und ein herzliches Dankeschön! Martina und René Staud, Leonberg

„DIE ACCR ZEICHNET SICH DURCH EINE SOLIDE ORGANISATION MIT EINEM ERFAHRENEN TEAM AUS UND FINDET STETS HIGHLIGHTS IN EINER TRAUMHAFTEN LANDSCHAFT. FÜR OLDTIMER-SPORTLER EIN MUSS MIT ERSTKLASSIGEM CATERING.“

KAUM ZU GLAUBEN! Zehn Jahre Arlberg Classic! Seit 2015 nehmen wir nun schon an der Arlberg Classic teil. Beim ersten Mal mit großen Augen ob der tollen Oldtimer, die den ganzen Ort einnahmen. Und wir mit unserem Mercedes 280 S aus dem Jahr 1970 als Rookies mittendrin. Die herzliche Aufnahme durch das Organisationsteam und die Teilnehmer nahmen uns zumindest einen Teil der Nervosität. Mittlerweile sind hier am Arlberg echte Freundschaften entstanden und auch der Winterurlaub, dann gemeinsam mit dem Hund, findet seitdem hier statt. Jedes Jahr aufs Neue, um einige Rallye-Erfahrungen reicher, freuen wir uns auf die Rückkehr zur Arlberg Classic, freuen uns aufs Wiedersehen mit netten Leuten, mit der tollen Landschaft und über die Herzlichkeit der Gastgeber. Besonderen Dank möchten wir dem gesamten Organisationsteam sagen und gratulieren zu dieser einzigartigen Rallye.“ Armin Rössner und Dr. Leonore Jahn

Eberhard Hess, Düren

SEIT MEHR ALS ZWANZIG JAHREN nehmen meine Frau Constanze und ich an diversen Oldtimer-RallyeVeranstaltungen teil, so unter anderem auch sieben Mal an der Millie Miglia, die ja zur Königsklasse gehört. Ebenfalls waren wir als Oldtimer-Enthusiasten bei der Colorado Grand und der Californian Mille in den USA dabei und natürlich bei vielen anderen Veranstaltungen in den österreichischen, schweizerischen, italienischen und deutschen Alpen. Seit 2012 kommen wir nun regelmäßig nach Lech, um an der Arlberg Classic Car Rally teilzunehmen. Diese Ausfahrten haben wir ganz besonders liebgewonnen, da eine uns sehr ansprechende, außergewöhnlich familiäre, entspannte und gesellige Atmosphäre herrscht. Die Landschaften, durch die wir fahren, faszinieren uns immer wieder auf ein Neues. Die von dem Organisationsteam ausgesuchten Strecken führen uns durch die schönsten Gegenden, die die Alpen zu bieten haben. Unsere besonders große Anerkennung gebührt Frau Doris Mittwoch! Dank ihrer Passion für klassische Automobile ist es ihr und ihrem Team gelungen, die Arlberg Classic zu einem außergewöhnlichen Event heranwachsen zu lassen. Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme im Jahr 2019 und werden versuchen, auch in den kommenden Jahren dabei zu sein. Constanze und Wolfgang Köhne, Bremen

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Weingut Hack-Gebell am Eckberg in Gamlitz

Ein typischer Südsteirer wird auf steilen Hängen „geboren“. Die 14 Hektar Weingärten des Weinguts Hack-Gebell verlangen nach einer sorgfältigen, großteils händischen Bearbeitung der Reben und später dann der Trauben. Ein Qualitätsanspruch, der dem Winzer entgegenkommt. Denn um den besten Wein zu keltern, gilt von Anfang an schonendste Behandlung. Das Weingut Hack-Gebell mit seinem schönen Hof-Ensemble liegt in einer wunderbaren Einzellage am Eckberg in Gamlitz. Der in einem 360 Jahre alten Gebäude untergebrachte „Ausgezeichnete Buschenschank“ überzeugt mit seiner heimelig-urigen Stube, einer idyllischen Sonnenterrasse, großartigen Weinen und einer Buschenschankjause, die hier noch selbst gemacht wird. Ein Picknick im Weingarten, das hier ebenfalls angeboten wird, kann auf Vorbestellung bei herrlichem Rundumblick genossen werden. Das Weingut verfügt zudem über zehn Gästezimmer und der autofreie Hof samt Spielplatz ist auch für Kinder besonders gut geeignet. Sauvignon blanc Ortswein Sausal 2018 Der Sausal zählt zu den ältesten Weinbaugebieten Österreichs. Die Böden sind karg und bestehen zu 85 Prozent aus Schiefer und 15 Prozent Muschelkalk. Sie sind für das langsame Wachstum der Reben verantwortlich, erbringen geringere Erträge und prägen den Charakter der Weine.

Weingut Erich und Walter Polz Die geologische Beschaff enheit des Bodens, viele Sonnenstunden und gut verteilte Niederschläge sind nahezu ideale Bedingungen für den Weinbau. Doch liegt die Qualität eines Weins nicht allein im Wohlwollen der Natur. Es sind die über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen, Nachhaltigkeit im Denken und Handeln sowie ein kompromissloser Qualitätsanspruch, die aus einer guten Ernte einen charaktervollen Wein machen. So steht der Name Polz seit vielen Generationen für ein nahezu von Hand herausgearbeitetes Terroir, das unsere ganze Leidenschaft und die Liebe zum Detail im Glas erlebbar macht.


DER WEINGARTEN Die Qualität der Weine beginnt beim Terroir: Das Zusammenspiel aus Boden, Klima und Mensch – all das hat Einfluss auf die Trauben. Arbeiten im Weingarten heißt arbeiten für und mit der Natur: Um das beste aus unseren Rebstöcken zu holen, haben wir unsere Reben seit 2010 auf den sanften Rebschnitt umgestellt. Nützlinge und Bienen in unseren Weingärten zu schützen, ist für uns eine Herzensangelegenheit. So verzichten wir auf Insektizide und Glyphosate und. Anstatt unsere Gräser immerwährend zu mulchen, setzen wir Walzen ein, um den Lebensraum vieler Tierarten sowie deren Nahrungsquelle zu erhalten. DIE LEIDENSCHAFT Nur wer gute Arbeit in seinen Weingärten leistet, kann qualitativ wertvolle Weine produzieren. So finden ausschließlich handverlesene Trauben ihren Weg in unseren Keller. Hier steht das „kontrollierte Nichtstun“, also jedem Wein seine Zeit zu geben, für uns im Fokus. Bei Orts- und Riedenweinen setzen wir auf eine spontane Vergärung mit natürlich im Weinberg und im Keller vorkommenden Hefearten. Die wertvollsten Riedenweine durchlaufen einen bis zu einjährigen Ausbau auf der Vollhefe. Um unseren großen STK Rieden auch eine konstante Reife in der Flasche zu garantieren und die Zugänglichkeit in den ersten Jahren zu erhöhen, verschließen wir diese seit dem Jahrgang 2016 wieder mit Naturkork.

Weingut Hannes Sabathi

Kranachberg . Gamlitz . Südsteiermark Hannes Sabathi brennt für den Boden! „Vom Boden bekommt der Wein seinen unverwechselbaren Charakter. Das fasziniert mich. Hier liegt für mich die Wahrheit im Wein“, so der Winzer. Oder in anderen Worten: „Geiler Boden, geiler Wein“, wie es Sabathi gerne auf den Punkt bringt. Stets zeigen die Weine von Hannes Sabathi Klarheit und Tiefe, eine präzise Bodencharakteristik sowie die Individualität des Jahrgangs. Man merkt, hier ist ein Winzer am Werk, der nicht nur sein Handwerk bravurös versteht, sondern sich auch zurücknehmen kann. Mit viel Gespür für das von Jahr zu Jahr unterschiedliche Zusammenspiel von Boden, Rebsorte und Wetter lässt Sabathi seine Weine entstehen: „Ich sehe mich nicht als ,Weinmacher‘, denn ich ,mache‘ keine Weine. Der Boden und der Jahrgang machen den Wein“, erklärt Hannes seinen Zugang als Winzer. Wer nach dem „Weniger-ist-mehr“-Prinzip agiert, wie Hannes Sabathi es tut, braucht viel Erfahrung, Mut zu Neuem, Intuition, Vertrauen in die Natur und vor allem Geduld. Schon immer war es der Traum von Hannes Sabathi, Weine von unterschiedlichen Böden zu vinifi zieren, denn jede Lage hat eine sehr spezifische geologische und mineralische Geschichte, die es zu verstehen gilt. Diesen individuellen Charakter will Hannes Sabathi in den Weinen weiterleben lassen, dazu greift er möglichst wenig ein und lässt der Natur ihren Lauf. Ob es nun Weine mit der salzigen Eleganz vom Kranachberg, der dichten Mineralik vom Jägerberg, der tiefen Substanz der Ried Loren oder der kühlen Würze des Kehlbergs sind, allen gemeinsam ist ihnen Jahr für Jahr ihre deutliche Lagencharakteristik. Das kann nur ein Bodenversteher wie Hannes Sabathi.


MIT 80 HAT MAN NOCH TRÄUME IM GESPRÄCH MIT EINEM KLASSIKER – AUF DER ­BÜHNE UND IM COCKPIT.

„ICH GLAUBE, DIE FILMPRODUZENTEN HABEN MICH NUR ENGAGIERT, WEIL SIE DURCH MICH PREISWERT ZU EINEM SPORTWAGEN KAMEN.“ Peter Kraus

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err Kraus, als Schauspieler, Sänger und Entertainer waren Sie schon in jungen Jahren ein gefeierter Star. Aber Ihre Leidenschaft für Autos begleitet Sie ebenso lange. KRAUS: Als Junge habe ich mir nach der Schule, unter dem Vorwand: „Mein Vater schickt mich, weil er ein neues Auto kaufen will“, in den großen Autohäusern Kataloge geholt. Die Bilder habe ich dann ausgeschnitten und eingeklebt oder nach meinen Vorstellungen nachgezeichnet und „verschönert“! Ich wollte Autodesigner werden und bei Pinin Farina arbeiten! Meine revolutionierende Idee wäre gewesen, die Frontansichten aller Fahrzeuge unsymmetrisch zu gestalten! Sie sind dann auch sehr früh zum ersten Auto gekommen. KRAUS: Ja, da ich schon als Schauspieler tätig war, durfte ich mit 16 den Führerschein machen. Ich hatte 1.600 DM gespart und sagte meiner Mutter, dass ich mir ein Motorrad kaufen wolle. Ich wollte zwar keines. Ich hatte eine BMW Isetta im Auge, die ich mir dann auch kaufte, weil meine Mutter mir, um zu verhindern, dass ich Motorrad fahren würde, bereitwillig den Rest drauflegte. Allerdings stand im Führerschein „beschränkt auf berufsnotwendige Fahrten vom Fahrzeugtyp BMW Isetta“. Es war nicht einfach, einem Polizisten nachts zu erklären, wohin ich beruflich unterwegs war. Am liebsten parkte ich meine Isetta in Schwabing vor dem Rialto Eissalon, denn ich hatte trainiert, mit kurzem Anlauf über das geöffnete Faltdach in die Isetta zu springen. Also ohne die Türe zu öffnen. Das brachte mir zwar oft aufgeschürfte Knie, aber auch bewundernde Blicke der Eis essenden Teenager. Da nahm ich die Wunden gerne in Kauf. Mit der Abrechnung meiner ersten Schallplattenerfolge wollte ich mir einen MG A kaufen, da war ich gerade 17 geworden. Beim Händler stand allerdings auch ein gebrauchter MG TF – klassisch schön in meinen Augen. Den musste ich haben als zukünftiger Oldtimer-Fan.

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Peter Kraus

Das war nach der „Knutschkugel“ eigentlich Ihr erstes richtiges Auto? KRAUS: Ja, mit ihm fuhr ich auch meine ersten Tourneen – sogar im Winter. Auf dem Beifahrersitz meine Gitarre, das Dach musste geschlossen sein, sonst hätte ich den kleinen Koffer und den Kleidersack mit dem Bühnenoutfit nicht mehr untergebracht. Wenn ich heute auf Ausstellungen einen TF sehe, stehe ich oft lange davor und denke: „Wie hast Du das nur gemacht – und wie herrlich war das!“ Der MG war übrigens weiß. Ich habe ihn dann schwarz spritzen lassen, damit einem die Lippenstiftaufschriften der Teenager nicht mehr so ins Auge stachen. In all Ihren Filmen gibt es immer wieder Szenen, wo man Sie mit einem schönen Mädchen in einem Sportwagen fahren sieht. KRAUS: Richtig, das waren immer meine eigenen. Ich glaube, die Filmproduzenten haben mich nur engagiert, weil sie durch mich preiswert zu einem Sportwagen kamen! (lacht) Ihre Lieblingsmarken waren? KRAUS: Zuerst Italiener, Alfas, dann AustinHealeys und dann natürlich Porsche. Auch ein BMW 507 war dabei. Mit ihm bin ich zusammen mit Senta Berger einen Blumenkorso in Tulln bei Wien gefahren. Die Fans stoppten das Auto, krochen auf der Haube und über den Kofferraumdeckel zu uns ins Auto. Senta bekam einen Schreikrampf, ich fuhr los, nur so könnte ich die Fans abschütteln. Zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert. Die schöne Alukarosserie war rundherum total verbeult. „Das auszubeulen kostet Sie ein Vermögen, Herr Kraus, sagten die BMW Leute, ob sich das rentiert?“ Es hätte sich rentiert, wie wir wissen – ich habe ihn für 12.000 DM verkauft. Und wann kam ein Ferrari? KRAUS: Erst viel später. Ich wollte eine spannende Steigerung mit meinen Autos erleben. Wenn heute ein Junge zum Abitur einen Supersportwagen geschenkt bekommt, denke ich


Sie werden die Arlberg Classic mit einem Mercedes 300 SL Roadster bestreiten. Ist dieser Oldtimer auch von Ihnen selbst restauriert worden? KRAUS: Nein, um Himmelswillen! Ich schraube zwar gerne, aber ich bin kein Fachmann. Das überlasse ich schon den Experten. Ich hatte mir vom amerikanischen Jaguar SS 100 Clubpräsidenten einen schönes Exemplar gekauft. Technisch perfekt. Aber als ich mit ihm die Targa Florio in Sizilien fuhr, haben ihn die vielen Schlaglöcher arg geärgert und er hat sich quietschend heftig geschüttelt. Da habe ich ihn total demontiert und neu aufgebaut. Es dauerte fast fünf Jahre. Dann bin ich mit ihm die Mille gefahren, war am Nordkap usw. Hatte viel Spaß.

mir immer, schön für ihn, aber eigentlich langweilig.

ZUR PERSON Am 18. März 1939 in München geboren, wurde ihm das Showgeschäft in die Wiege gelegt: Als Sohn des österreichischen Regisseurs und Kabarettisten Fred Kraus durfte Peter Kraus früh in die Welt der Musik und des Tanzes eintauchen – bereits mit 15 Jahren debütierte er in Kurt Hoffmanns Verfilmung von Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“. Es folgte eine außergewöhnliche Musik- und Schauspielerkarriere als einer der erfolgreichsten deutschen Entertainer, die bis heute andauert. Peter Kraus ist seit 1969 mit seiner Gattin Ingrid verheiratet und lebt im Schweizer Kanton Tessin.

Mit dem ersten Ferrari, einem 275 GTS, hatte ich großes Glück. Wir haben uns überschlagen. Wir? KRAUS: Ja. Ich, ein Freund auf dem Beifahrersitz und zwischen uns ein hübsches Mädchen auf einem Kissen auf der Handbremse. Landstraße, Kurve, Rollsplitt und schon machten wir drei Überschläge in die Wiese. Uns ist nichts passiert. Auto Totalschaden. Welche Oldtimer begeistern Sie heute? KRAUS: Es kommt darauf an, was man mit ihnen machen will. Bergrennen, Rallyes, gemütlich Reisen, Landstraßen genießen? Aber wenn ich eine Marke nennen soll, dann wäre es Lancia. Diese Firma hat in der damaligen Zeit die tollsten und innovativsten Autos gebaut. Und ist meiner Meinung nach unterbewertet. Es sollte mehr über Lancias berichtet werden. Die Berichte über 356er können wir Fans doch alle schon auswendig! Haben Sie selbst einen Lancia? KRAUS: Ja, natürlich! Eine Aurelia B 20 GTS, ein super Auto.

Peter Kraus

Sie sind gerade 80 Jahre alt geworden, ­stehen aber immer noch auf der Bühne und fahren Oldtimer-Rallyes. Verraten Sie uns Ihr ­spezielles Fitnessprogramm? KRAUS: Ich habe eigentlich kein Fitnessprogramm. Ich bin immer auf den Beinen. Und sich in seine Lieblinge reinzusetzen, das gehört einfach dazu. Ich steh auf der Bühne, nächste Tournee im Oktober/November, 29 Konzerte, bin im Weinberg, bin unterm oder im Auto. Wie viele Rallyes werden Sie dieses Jahr fahren? KRAUS: Nur zwei, die Arlberg Classic und die Ennstal Classic. Sie haben mittlerweile eine etwas distanzierte Haltung zu Oldtimer-Rallyes und zu ihren Teilnehmern. Warum? KRAUS: Ich bin glücklich, die schöne Zeit der Oldtimer-Rallyes, wie ich meine, miterlebt zu haben. Mir ist alles zu ernst geworden, zu professionell, die jüngeren Generationen wollen unbedingt gewinnen, fahren gerne mit Elektronik, das gefällt mir nicht mehr. Ich finde es gut, dass bei der Arlberg Classic auf den WPs nur mechanische Uhren erlaubt sind. Dann viel Spaß rund um Lech.

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ech am Arlberg steht für Gastfreundschaft, langjährige Tradition und nicht zuletzt für seine atemberaubende Natur. Seit Januar 2019 ist der beliebte Urlaubsort außerdem Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Denn mit der BMW i Green Garage eröffnete die Gemeinde Lech in Zusammenarbeit mit der Lech Zürs Tourismus GmbH und der BMW Group ein einzigartiges Vorzeigeprojekt. So wurde die ursprüngliche Kurzparkgarage Rüfiplatz im vergangenen Jahr komplett saniert und zur Elektrogarage ausgebaut. An jedem der insgesamt 23 Parkplätze lässt sich nun ein Elektrofahrzeug aufladen, während die Besucher in der Natur Energie tanken. Die Idee dahinter: die Natur rund um Lech schon bei der Ankunft erlebbar machen. NaturMotive, eine stimmige Holzoptik in der gesamten Garage sowie eine neun Meter breite Wand aus lebendigem Islandmoos setzen natürliche Highlights und veranschaulichen die Idee der umweltschonenden Elektromobilität. Dank der BMW i Green Garage können Autofahrer in Zukunft die Landschaft in Lech genießen – und gleichzeitig die Natur schonen.

DIE BMW GROUP: ERFOLGREICHSTER ANBIETER FÜR PREMIUM-ELEKTROMOBILITÄT IN ÖSTERREICH. Die BMW i Green Garage in Lech symbolisiert auch klar den Führungsanspruch der BMW Group bei der Mobilität der Zukunft. Gerade bei der Elektromobilität nimmt das Unternehmen in Österreich eine Vorreiterrolle ein: 2018 betrug der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge bei der Marke BMW mehr als acht Prozent. Man lag damit deutlich über dem Trend am Gesamtmarkt. Der vollelektrische BMW i3 war zudem auch 2018 wieder klar auf Platz eins im Premiumsegment für E-Automobile. Zudem war im vergangenen Jahr bereits jedes siebte vollelektrische Automobil in Österreich von der BMW Group.

DIE BMW GROUP. ERFOLG­ REICH IN ÖSTERREICH – ERFOLG­ REICH BEI ELEKTRO­ MOBILITÄT. LECH UND DIE BMW GROUP SCHAFFEN RAUM FÜR NEUES: DIE BMW I GREEN GARAGE. MIT DIESEM VORZEIGEPROJEKT FÜR EINE ALLTAGSTAUGLICHE NUTZUNG DER E-MOBILITÄT UNTERSTREICHT DIE BMW GROUP ALS ERFOLGREICHSTER ANBIETER VON PREMIUM-ELEKTROMOBILITÄT IN ÖSTERREICH IHR ENGAGEMENT BEIM ANTRIEB DER ZUKUNFT.

Auch bei den für Österreich wichtigen Plug-in-Hybrid-Automobilen spielt die BMW Group eine bedeutende Rolle. Aufgrund der Kombination aus emissionsarmem Verbrennungsmotor und Elektroantrieb und der damit verbundenen größeren Reichweite dienen diese Fahrzeuge als Brückentechnologie zum vollelektrischen Fahren. In Österreich war 2018 bereits jedes sechste verkaufte Hybridfahrzeug ein BMW oder ein MINI. Bestseller dabei: der BMW X5 xDrive40e. Fast ein Viertel aller 2018 in Österreich zugelassenen BMW X5 wurden bereits als Plug-in-Hybrid-Varianten verkauft.

BMW Elektromobilität

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AUCH IN ZUKUNFT TAKTGEBEND BEI DER ELEKTROMOBILITÄT. In Österreich bieten die Marken BMW und MINI eine sehr breite elektrifizierte Modellpalette. Vom rein elektrischen BMW i3*, über die im Sommer neu erscheinenden BMW 330e** und BMW X5 xDrive45e**, bis zum MINI Cooper S E Countryman ALL4* ist für jeden das richtige Automobil dabei. Besonders überzeugend ist bei den Plug-in-Hybrid-Modellen der BMW Group die elektrische Reichweite. Mit bis zu 80 Kilometern, wie zum Beispiel beim BMW X5 xDrive45e, ist im Alltag jede Strecke batteriebetrieben zu bewältigen. In den nächsten Jahren wird das Angebot weiter wachsen: Bereits Ende 2019 wird die BMW Group in Österreich zwölf elektrifizierte Modelle im Portfolio haben. 2020 folgen dann der erste vollelektrische MINI und der rein elektrisch angetriebene BMW iX3. Bis 2025 wird das Angebot sukzessive auf 25 Modelle ausgeweitet – davon werden zwölf Automobile vollelektrisch sein, 13 sind Plug-in-Hybride.

ELEKTROMOBILITÄT „MADE IN AUSTRIA“ IST AUCH GUT FÜR ÖSTERREICH. CO2-EMISSIONEN & VERBRAUCH. *BMW i3: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 0 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 13,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen aus Kraftstoff kombiniert: 0 g/km* **BMW 330e Limousine: Systemleistung: 185 kW/252 PS; 0-100 km/h: 6,0 s; elektrische Reichweite: 60 km; Kraftstoffverbrauch: 1,7 l/100 km; CO2-Emissionen aus Kraftstoff: 39 g/km** **BMW X5 xDrive45e:Systemleistung: 290 kW/394 PS; 0-100 km/h: 5,6 s; elektrische Reichweite: 80 km; Kraftstoffverbrauch: 2,1 l/100 km; CO2-Emissionen aus Kraftstoff: 49 g/km** *MINI Cooper S E Countryman ALL4: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,5-2,4 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 13,7-13,4 kWh/100 km; CO2-Emissionen aus Kraftstoff kombiniert: 56-55 g/km*

Einen großen Anteil am Erfolg der BMW Group auf dem Gebiet der E-Mobilität hat auch das BMW Group Werk in Steyr. 2018 stammte schon fast die Hälfte aller Antriebe für die weltweit verkauften Plug-in-Hybrid-Modelle der Marke BMW aus dem Motorenwerk in Oberösterreich. Zudem werden im dortigen Entwicklungszentrum komplexe E-Mobility-Komponenten konstruiert. Auch die Kühlkreisläufe für die kommenden batterieelektrischen Fahrzeuge der BMW Group werden in Steyr entworfen, entwickelt und erprobt. Über 700 Ingenieure arbeiten tagtäglich daran, mit viel österreichischem Know-how die Zukunft der Mobilität zu entwickeln.

Die mit * gekennzeichneten Angaben sind bereits auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. Alle mit ** gekennzeichneten Angaben zu Reichweite, Verbrauch und Emissionen beziehen sich auf den gesetzlichen EU-Testzyklus „NEFZ korreliert“ und sind vorläufig.

Ein weiteres Highlight in Oberösterreich: Die Zentralgehäuse für die fünfte Generation des Elektroantriebs der BMW Group – erstmals im für 2020 angekündigten BMW iX3 im Einsatz – werden für die weltweite Fahrzeugproduktion exklusiv im Motorenwerk in Steyr produziert. Im April wurde dafür eine eigene Produktionslinie fertiggestellt. Die BMW Group in Österreich investierte hier rund 58 Millionen Euro. In ihrer letzten Ausbaustufe soll die Fertigungslinie eine Kapazität von bis zu 460.000 Einheiten pro Jahr bieten. Das ist letztlich auch gut für Österreich, denn mit ihrem Engagement trägt die BMW Group zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zum Wohlstand im Land bei.

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THE X7

BMW X7: von 195 kW (265 PS) bis 294 kW (400 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt von 6,5 bis 8,7 l/100 km, CO2-Emissionen von 171 bis 198 g CO2 / km. Symbolfoto

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B ALTE LIEBE ROSTET NICHT MIT DEM BEGINN DES 20. JAHRHUNDERTS WAR AUCH IN DEN ­ALPEN DAS ­AUTOMOBILE ZEITALTER ANGEBROCHEN. FÜR MENSCH UND MASCHINE Z­ UERST ­EINE IMMENSE ­HERAUSFORDERUNG – S­ PÄTER EINE NICHT ENDEN WOLLENDE ­LIEBESBEZIEHUNG.

ergauf gab der Motor immer zu wenig Leistung, und bergab versagten die Bremsen. Wahrlich, es war in den Kinderjahren des Automobils keine Liebesbeziehung, die zwischen dem neuen Fortbewegungsmittel und den Straßen der Berge herrschte. Wie auch? Wurde doch das motorisierte Gefährt in den wirtschaftlichen Zentren Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Großbritanniens erfunden und weiterentwickelt – Regionen, die mit vielem punkten konnten, aber nicht unbedingt mit waghalsigen Bergstraßen, unendlichem Serpentinengeschlängel und Bergauf-/Bergabpassagen im hochprozentigen Bereich. Doch das Automobil, wie wir es heute kennen, wäre nie zu diesem Meisterwerk der Ingenieurskunst geworden, hätten die Ingenieure, Konstrukteure und vor allem Pioniere vergangener Jahre bei den ersten Schwierigkeiten aufgegeben. Nein, erst die großen Herausforderungen ermöglichten die stete Entwicklung – den Fortschritt – des Automobils.

SCHON 1895, NICHT EINMAL ZEHN Jahre nach der Premierenfahrt des Benz PatentMotorwagens in Mannheim, schaffte Graf Cognard mit seinem Peugeot Quadricycle die Bezwingung des St.-Gotthard-Passes –

der Auftakt zur neuen Liebe der Automobile, jener zu den Alpen. Gab es hier doch immer noch härtere, noch schwierigere Prüfungen zu bewältigen. Und natürlich auch ebenso rasch genügend Rennwettbewerbe, um Mensch und Maschine mit der Konkurrenz, aber vor allem mit den Bergen zu messen. Bereits 1897 erfüllte das erste Bergrennen die Bergstraße von La Turbie in den Seealpen von Monte Carlo mit Motorengeräuschen – und stellte mit einem Monsieur „Pary“, niemand Geringerem als André Michelin, den Premierensieger in den Alpen. Zwei Jahre später folgte das erste Langstreckenrennen: 465,6 Kilometer von Trafoi über den Stelvio, Cortina d‘Ampezzo und den Mendelpass bis nach Bozen, mit Adalbert Hermann und Wilhelm Bauer auf ihrem 6-PS-Daimler als erste Sieger einer großen Alpenfahrt. Die „Course“-Geschwindigkeitsrennen und „Concours“-Trialwettbewerbe hatten die Alpen noch vor dem Beginn des 20. Jahrhunderts erreicht – und prägten diese fortan sichtlich. Wobei neben etlichen großen Geschwindigkeitsrennen (Paris-Wien, Paris-Innsbruck) vor allem die Trialbewerbe nach britischem Vorbild eine Hochzeit hatten. Standen doch hier neben den fahrerischen vor allem auch die technischen Qualitäten der Automobile im Fokus und waren somit für die Weiterentwicklung des alpinen Automobils äußerst einflussreich. Insbesondere der Österreichische Automobil Club veranstaltete ab 1905 seine Trials – Alpenfahrten, die von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer und längere Strecken, bessere Fahrzeuge und neue Herausforderungen boten. Die automobile Welt entdeckte nicht nur die anspruchsvolle Seite

Premiere 1898. Am berühmtberüchtigten Stelvio begann die Geschichte der „Alpenfahrten“. Eine Liebesbeziehung zwischen Berg und Maschine, die von den Anfängen im 6-PS-Daimler über die Blütezeit der 30er Jahre bis heute ungebrochen anhält.

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Alte Liebe


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1927 und 1928 faszinierte die Kombination aus Motorsport und Alpenstraßen beim Arlberg-Rennen zwischen Innerbraz und der Landesgrenze zu Tirol über 10.000 Zuseher.

DIE AUTOMOBILE WELT ­ENTDECKTE NICHT NUR DIE ANSPRUCHSVOLLE ­SEITE DER ALPEN, NEIN, SIE DURFTE AUCH DIE AUSSERGEWÖHNLICHE SCHÖNHEIT DER BERGE UND DIE FASZINATION DER BERGSTRASSEN HAUTNAH ERLEBEN.

BUCHTIPP Eine umfassende Geschichte der Alpenfahrten – vom Anbeginn bis hin zu den Klassikern von heute. Martin Pfunder, 100 Jahre Alpenfahrt, Böhlau-Verlag, 220 Seiten.

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der Alpen, nein, sie durfte auch die außergewöhnliche Schönheit der Berge und die Faszination der Bergstraßen hautnah erleben. Bis der Ausbruch des Ersten Weltkriegs der glanzreichen Vorkriegs-Alpenfahrt ein jähes Ende bereitete.

DURCH DAS ENDE DER Habsburgermonarchie 1918 und die daraus resultierende neue Grenzziehung in Mitteleuropa waren die großen Alpenrunden in den ersten Nachkriegsjahren nicht durchführbar. An ihre Stelle traten vielmehr nationale Alpenfahrten. Vor allem Frankreich, Italien und Österreich versuchten sich an der Wiederbelebung der großen Alpenstrecken, zuerst mit eher bescheidenem Erfolg. Somit war in den 1920er Jahren die Zeit der „Course“Geschwindigkeitsrennen auf den alpinen Bergen gekommen. So auch am Arlberg 1927 und 1928: Über 10.000 Besucher wohnten dem Spektakel zwischen Stuben und dem Grenzstein zu Tirol, direkt auf der Passhöhe, bei. Und auch wenn die Rennen am Arlberg nach nur zwei Auflagen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eingestellt werden mussten, waren sie ein deutliches Zeichen dafür, dass die Faszination von Motorsport in der Bergwelt nichts eingebüßt hatte.

Arlberg Classic Car Rally 2019

Alte Liebe

SO WAR ES NUR EINE LOGISCHE Folge, dass sich nach Jahren der nationalen Eigenbrötlerei Ende der 20er Jahre die verschiedenen Automobilklubs wieder zusammenrauften und die Historie der Alpenfahrten wiederbeleben konnten. Als „Coupe Internationale des Alpes“ etablierte sich ab 1928 eine jährliche, transnationale Alpenfahrt als neuer Fixstern des alpinen Motorsports – mit jährlich immens wachsendem Zustrom. Die zweite Blütezeit der großen Alpenfahrten zeigte sich in den folgenden Jahren, doch erneut bedeutete ein großer Krieg das zwischenzeitliche Ende der großen, nationenverbindenden Fahrten. Doch während nach dem Ersten Weltkrieg die großen Rundfahrten für über zehn Jahre undenkbar waren, war Europa nach dem Zweiten Weltkrieg ein anderes – und so stand bereits 1948 die erste große, länderübergreifende Nachkriegs-Alpenfahrt auf dem Programm. Der Mythos wurde beibehalten und bis zum Ölschock Anfang der 70er Jahre umfassend zelebriert. Doch auch nach dem vorläufigen Ende 1972 waren die großen Alpenfahrten nicht Geschichte – vor allem die vielfältigen Classic-Rennen auf den einzigartigen Bergstraßen sorgten für eine weitere Pflege der nun schon hundertjährigen Liebesbeziehung. Und werden es auch in Zukunft tun.


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N

eue Wege gehen und Innovationen vorantreiben: Die Formel E ist das perfekte ­Technologielabor für die Mobilität der Zukunft. Seit dem ersten Rennen der Formel E ist BMW i als Official Vehicle Partner dabei und entwickelt so die Zukunft der Mobilität stetig weiter. Bei der zehnten Ausgabe der Arlberg Classic Car Rally wird neben den wertvollen Klassikern mit dem BMW i8 Coupé auch ein Stück mobile Zukunft, gepaart mit der nötigen Rennsport-Power, auf die Straße gebracht. Das Formel E Safety Car ist aus einem guten Grund Teil der heurigen Arlberg Classic Car Rally. Denn mit der BMW i Green Garage eröffnet die Gemeinde Lech, in Zusammenarbeit mit der Lech Zürs Tourismus GmbH und BMW, ein einzigartiges Vorzeigeprojekt in Sachen Elektromobilität. Das BMW i8 Coupé kombiniert Performance und Appeal eines Sportwagens mit dem Kraftstoffverbrauch eines Kleinwagens: emissionsfreies Fahren in der Stadt dank eDrive und effiziente Sportwagen-Performance außerhalb, in Kombination mit dem hochaufgeladenen, effizienten 1,5-Liter-Benzinmotor, mit BMW TwinPower Turbo Technologie. Der innovative Plug-In-Hybridantrieb erzeugt 275 kW (374 PS) und beschleunigt in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit seiner extremen Leichtbauweise vereint er die Leidenschaft eines Sportwagens mit den Vorteilen der Elektromobilität. Neben dem kraftvollen Antrieb garantiert ein aus dem Rennsport abgeleitetes Fahrwerk für perfektes Handling bei allen Witterungsbedingungen – ein absolutes Muss, auch für das Vorausfahrzeug der Arlberg Classic Car Rally.

Arlberg Classic Car Rally 2019

Vorausfahrzeug


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Ansonsten werden Sie vielleicht enttäuscht sein, denn sonst

hören? Ist ein „Classic Car“ automatisch ein Oldtimer? Kann ein

sehen Sie nichts. Sie betreten das Gebäude und sehen außer den

„Classic Car“ auch ein modernes Fahrzeug sein? Ist ein „Refugium“

Werkstatträumlichkeiten, immer noch nichts.

immer eine Zuflucht vor dem Bösen? Oder eher ein Schutz vor der Außenwelt? Oder doch ein Unterschlupf, der zum Schutz

Wenn Sie jedoch Ihr Fahrzeug hier einstellen, öffnen sich neue

dient? Wahrscheinlich ist das Classic Car Refugium von allem ein

Türen und Tore. Sie fahren mit Ihrem Fahrzeug an das Eingangs-

bisschen. Und die Classic Cars, die hier stehen, lassen sich auch in

tor, öffnen dieses mit Ihrer persönlichen Karte und fahren mit

keine bestimmte Kategorie einordnen.

Ihrem Fahrzeug in dem großzügigen Aufzug in das Stockwerk, in dem sich Ihr Stellplatz befindet. Nun können Sie Ihre Fahrzeu-

Das Classic Car Refugium bietet allen „Classic Cars“ ein „Refugium“.

ge tauschen und mit Ihrem Wunschfahrzeug ins Wochenende,

Und zwar nicht nur vor Kälte, Wind und Wetter, sondern auch vor

durch die Nacht oder in den nächsten Termin fahren.

neugierigen Blicken. Auch wenn manche Begriffe, die das Classic Car Refugium versuchen zu beschreiben, sprachlich negativ be-

Wenn Sie auf der Parkebene angekommen sind, werden Sie

haftet sind, ist das große Ganze nur positiv zu sehen.

sofort merken, dass die klimatischen Bedingungen optimal für

Wenn Sie vor dem Gebäude in der Nähe des Stuttgarter Flughafens,

Fahrzeuge sind. Die Stellplätze sind großzügig und in Kombi-

direkt bei der B27 und in unmittelbarer Nähe zur A8 stehen, sehen

nation mit dem einzigartigen Sicherheitskonzept ergibt dies

Sie sofort die Spezialwerkstatt PEMAC Fahrzeugtechnik GmbH,

die perfekte Symbiose, um ein oder mehrere Fahrzeuge im

die sich um alle Befindlichkeiten rund um Fahrzeuge kümmert.

Classic Car Refugium einzustellen.

Die PEMAC Fahrzeugtechnik GmbH steht allen offen, die Probleme

Sie können jederzeit mit Ihrer Zugangskarte zu Ihrem Fahrzeug,

mit ihrem Fahrzeug haben. Ob jung oder alt, ob robust oder ge-

müssen Sie aber nicht. Ihr Fahrzeug fühlt sich hier sehr wohl und

brechlich, das PEMAC Fahrzeugtechnik Team kümmert sich um alles.

ist gut beschützt. Machen Sie sich keine Sorgen. Ganz sorglos können Sie auch Veranstaltungen aller Art auf unserer Empore

Die PEMAC Fahrzeugtechnik GmbH wurde als Werkstatt für Klas-

ausrichten. Wir haben keine Nachbarn, die sich durch Lärm ge-

siker von Automobilenthusiasten und Technikprofis mit dem Ziel

stört fühlen und auch sonst wenig Einschränkungen. In der au-

ins Leben gerufen, Liebhabern klassischer, schneller und schöner

tomobilen Umgebung kann man ganz einfach Vollgas geben.

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BEIM BLICK AUF DIE START­AUFSTELLUNG WERDEN SICH SELBST VERWÖHNTE OLDTIMER-FREUNDE DIE AUGEN R ­ EIBEN: 122 AUTOMOBILE RARITÄTEN UND EXOTEN AUS DEN AUFREGENDEN 20ER BIS IN DIE WILDEN 70ER ­JAHRE MIT JUGENDERINNERUNGEN, DIE MAN GERN WIEDERSIEHT.

Vorausfahrzeug Arbeiter Sebastian (A) • N.N.

1 AUSTIN HEALEY BT 7 RALLYE COUPE

E

hre, wem Ehre gebührt: Die Jubiläums-Ralle wird heuer angeführt von den Siegerteams seit 2010. Ihnen folgen 33 Legenden aus der Vorkriegsära, wie sie so kompakt nur selten zu bewundern sind. Ein rollendes A ­ utomuseum von Alvis bis Rolls-Royce, von BWM bis Talbot.

UND DANN DIE KLASSIKER der 1950er Jahre, angeführt von einem Jaguar C-Type. Ihm folgen die frühen Porsche 356, die Stil-Ikone BMW 507 und die Mercedes-Benz 300 SL. Nicht weniger aufregend der Aston Martin DB 2/4, der Ferrari 250 GT oder die Lancia Aurelia. Dazwischen ein mutiger ­Renault 4 CV mit immerhin 19 PS, der gegen einen Muskelprotz wie den Jaguar XJ 13 mit 500 PS antritt. Wer wird nach über 20 Wertungsprüfungen und diversen gemeinen WPs die Nase vorn haben? Nicht weniger attraktiv präsentieren sich die Stars der 60er und 70er Jahre. Vom Austin-Healey 3000 MK I bis zum Maserati Mexico ist (fast) alles vertreten. Oder wann haben Sie zuletzt eine BMW-Glas-Limousine von 1967 gesehen, ein Fiat Osca Cabrio oder den bärenstarken Jensen Intercepter? Auf gehts, Ladies and Gentlemen: Start your engines and let the good times roll“.

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Baujahr 1959 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 220 PS Brodbeck Uwe (D) • Scholten Dr. Patricia (D) Gesamtsieger 2010

2 PORSCHE 356 B SUPER 90 CABRIO

Baujahr 1962 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 90 PS Sachs Prof. Hans-Ulrich (D) • Sachs Danielle (D) Gesamtsieger 2013


3

6

BENTLEY 3 1/2 VAN DEN PLAS

MERCEDES-BENZ 280 CE /8

Baujahr 1934 • 3,5-Liter-Reihensechszylinder • 115 PS Strupler Beat (CH)• Sting Peter (D)

Baujahr 1974 • 2,8-Liter-Reihensechszylinder • 185 PS Hanle Holger (D) • Rommel Sabine (D)

Gesamtsieger 2014

Gesamtsieger 2018

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INVICTA TOURER S-TYPE

CRYSLER 72 SPORT ROADSTER

Baujahr 1932 • 4,5-Liter-Reihensechszylinder • 110 PS Schaefer Wilfried (D) • Schaefer Sandra (D) Gesamtsieger 2015

Baujahr 1928 • 4,1-Liter-Reihensechszylinder • 95 PS Brucha Josef (A) • Brucha Jusef (A)

5 BENTLEY 4 1/2 L OPEN TOURER VDP

Baujahr 1929 • 4,5-Liter-Reihenvierzylinder • 120 PS Weidmann Georg (CH)• Bloss Curt (D) Gesamtsieger 2016

Startliste

8 BENTLEY 4,5 L LE MANS OPEN TOURER

Baujahr 1928 • 4,5-Liter-Reihenvierzylinder • 120 PS Köhne Wolfgang G. (D) • Wendisch Patrick (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

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FORD A ROADSTER 40 A

BENTLEY 4 1/2 L LE MANS TOURER VAN DEN PLAS

Baujahr 1928 • 3,2-Liter-Reihenvierzylinder • 40 PS Scrivener Peter (A) • Mathis Juliane (A)

Baujahr 1929 • 4,5-Liter-Reihenvierzylinder • 160 PS Bender D. Christian (D) • Höchst Friedhelm (D)

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ROLLS ROYCE PHANTOM I SPRINGFIELD

MERCEDES-BENZ SSKL

Baujahr 1928 • 7,6-Liter-Reihensechszylinder • 100 PS von Lerber Adrian (CH) • von Lerber Brigitte (CH)

Baujahr 1929 • 7,2-Liter-Reihensechszylinder • 250 PS Higi Hartmut (D) • Higi Diana (D)

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BENTLEY 4 1/2 LITRE RENNWAGEN

FIAT 514/5

Baujahr 1929 • 4,5-Liter-Reihenvierzylinder • 120 PS Schenk Dr. Christian (A) • Schenk Veronica (A)

Baujahr 1929 • 1,5-Liter-Reihenvierzylinder • 80 PS Schapmann Wilhelm (D) • Schapmann Sybille (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


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ALVIS 12/60 BEETLEBACK

VAUXHALL SPECIAL DRAGON ROADSTER

Baujahr 1931 • 1,6-Liter-Reihenvierzylinder • 60 PS Bittner Dr. Horst (D) • von Kürthy Elizabeth (D)

Baujahr 1932 • 3,2-Liter-Reihensechszylinder • 85 PS Schoch Dr. Christian (D) • Haferkamp Meike (D)

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BENTLEY 8 LITRE LE MANS OPEN TOURER

JAGUAR SS 1 OPEN TOURER

Baujahr 1931 • 8,0-Liter-Reihensechszylinder • 220 PS Heinrich Claus (D) • Polle Wilfried (D)

Baujahr 1933 • 2,0-Liter-Reihensechszylinder • 48 PS Zens Dieter W. (D) • Stolz Richard (D)

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ALVIS FIREFLY SPECIAL 4.3

ALVIS SPEED 20 SPECIAL

Baujahr 1932 • 4,3-Liter-Reihensechszylinder • 180 PS Hagenlocher Klaus (D) • Hagenlocher Nicola (D)

Baujahr 1934 • 2,7-Liter-Reihensechszylinder • 80 PS Krings Wilfried (D) • Krings Elke (D)

Startliste

Arlberg Classic Car Rally 2019

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BENTLEY 3 1/2 LITRE VAN DEN PLAS

ALVIS FIREBIRD SPECIAL

Baujahr 1934 • 3,6-Liter-Reihensechszylinder • 110 PS Renschler Andreas (D) • Birzele Christine (D)

Baujahr 1935 • 1,8-Liter-Reihenvierzylinder • 82 PS Jochum Stefan (A) • Jochum Ulli (A)

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LAGONDA M 35R LE MANS

ASTON MARTIN MK II ULSTER SPECIAL

Baujahr 1934 • 4,5-Liter-Reihensechszylinder • 200 PS Mayer Willi (D) • Mayer Christina (D)

Baujahr 1935 • 1,5-Liter-Reihenvierzylinder • 140 PS Pachleitner Michael (A) • Pachleitner Denise (A)

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TALBOT 65 BROOKLANDS SPORT OPEN TOURER

ALVIS SILVER EAGLE

Baujahr 1934 • 1,6-Liter-Reihensechszylinder • 65 PS Hosig Reto (CH) • Wolter Sven (CH)

Baujahr 1935 • 2,4-Liter-Reihensechszylinder • 66 PS Hasenöhrl Dr. Carlo (A) • Hasenöhrl Elisabeth (A)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


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BENTLEY 3.5 SS SPEZIAL EDDY HALL OPEN

ARMSTRONG SIDDELEY 17 HP SPORT SPECIAL

Baujahr 1935 • 3,7-Liter-Reihensechszylinder • 120 PS Horn Dieter (D) • Horn Tina (D)

Baujahr 1936 • 2,7-Liter-Reihensechszylinder • 100 PS Kellringer Mark (D) • Kellringer Sabine (D)

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LAGONDA M 45R LE MANS

BENTLEY 4,25 L DERBY SPECIAL

Baujahr 1935 • 4,5-Liter-Reihensechszylinder • 180 PS Mayer Christoph (D) • Mayer Lisa (D)

Baujahr 1936 • 4,25-Liter-Reihensechszylinder • 120 PS Torwesten Jens (D) • Torwesten Sabine (D)

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RILEY 12/4 SPECIAL SPORT 2 SEATS

BENTLEY 4 1/2 L - PETERSEN SPECIAL

Baujahr 1936 • 1,5-Liter-Reihenvierzylinder • 70 PS Schierle Horst (D) • Richter Barbara (D)

Baujahr 1936 • 4,5-Liter-Reihensechszylinder • 260 PS Schneider Johannes (A) • Schneider Christiane (D)

Startliste

Arlberg Classic Car Rally 2019

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MERCEDES-BENZ 170 V CABRIO

GORKI AUTOMOBILNY ZAVOD GAZ GL 1

Baujahr 1936 • 1,7-Liter-Reihenvierzylinder • 38 PS Flatz Dietmar (A) • Heller Ursula (D)

Baujahr 1938 • 3,5-Liter-Reihensechszylinder • 101 PS Wolf Siegfried (A) • Wolf Andrea (A)

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MG TA MIDGET SPECIAL K 3

Baujahr 1937 • 1,2-Liter-Reihenvierzylinder • 80 PS Zeberg Martin (CH) • Hausheer Iwan (CH) Team Zuger Kirsch

BMW 328 TORPEDO CABRIOLET

Baujahr 1939 • 2,0-Liter-Reihensechszylinder • 80 PS Ritzmann Peter (CH) • Ritzmann Silvia (CH)

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ALVIS 12-70/SPEED 20

Baujahr 1938 • 2,5-Liter-Reihensechszylinder • 100 PS Renger Ulrich (D) • Linder Maria (D) Team WAC

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Arlberg Classic Car Rally 2019

JAGUAR C-TYPE

Baujahr 1953 • 3,8-Liter-Reihensechszylinder • 285 PS Pelle Michael (D) • Sarnow Heike (D)

Startliste


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JAGUAR XK 120 OTS SE

ASTON MARTIN DB 2/4

Baujahr 1953 • 3,4-Liter-Reihensechszylinder • 180 PS Wiederin Dr. Kurt (A) • Wiederin Michael (A)

Baujahr 1955 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 140 PS Hildenbrandt Erich (D) • Hildenbrandt Birgit (D)

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AUSTIN-HEALEY 100 BN 1-L

AUSTIN-HEALEY 100/4 BN 2 ROADSTER

Baujahr 1954 • 2,6-Liter-Reihenvierzylinder • 90 PS Bickel Andreas (CH) • Gentsch Benjamin (CH)

Baujahr 1955 • 2,6-Liter-Reihenvierzylinder • 111 PS Strolz Gerald (A) • Strolz Anita (A)

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JAGUAR XK 120 CABRIO

MERCEDES-BENZ 300 SL COUPE

Baujahr 1954 • 4,3-Liter-Reihensechszylinder • 190 PS Kupferschmid Raimund (D) • Kupferschmid Elfie (D)

Baujahr 1955 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 215 PS Noller Hans Volker (D) • Noller Michael (D)

Startliste

Arlberg Classic Car Rally 2019

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PORSCHE 356 PRE A SPEEDSTER

ASTON MARTIN DB 2/4

Baujahr 1955 • 1,5-Liter-Vierzylinder-Boxer • 55 PS Brucha Susanne (A) • Mörwald Eva (A)

Baujahr 1956 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 140 PS Hilti Martin (FL) • Hilti Renate (A)

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AUSTIN-HEALEY 100/4 BN 1 ROADSTER

PORSCHE 356 A GT

Baujahr 1955 • 2,6-Liter-Reihenvierzylinder • 90 PS Knight Mark (UK) • Knight Joanna (UK)

Baujahr 1956 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 115 PS Brodbeck Alexander (D) • Reusch Gebhard (D)

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PORSCHE 356 SPEEDSTER

JAGUAR XK 140 OTS

Baujahr 1955 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 55 PS Noller Christel (D) • Weinmann Melanie (D)

Baujahr 1956 • 3,4-Liter-Reihensechszylinder • 210 PS Klahr Reinhard (D) • Kroj-Klahr Renate (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


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PORSCHE 356 SPEEDSTER

TRIUMPH TR 3 ROADSTER

Baujahr 1956 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 90 PS Ehlen Ralf (D) • Köppel Heike (D)

Baujahr 1956 • 2,2-Liter-Reihenvierzylinder • 143 PS Dratius Oliver (D) • Hiller Hans (D)

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BMW 507

LANCIA AURELIA B20 GT COUPE

Baujahr 1956 • 2,5-Liter-Reihensechszylinder • 120 PS Zeinler Christian (A) • Zeinler Cornelia (A)

Baujahr 1957 • 3,2-Liter-V8 • 150 PS Gruber Ing. Gerald (A) • Menches Nikolaus (A) Team BMW

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PORSCHE 356A - 1500 GS CARRERA COUPE

MERCEDES-BENZ 300 SL CABRIO

Baujahr 1956 • 1,5-Liter-Vierzylinder-Boxer • 100 PS Klingelnberg Jan (CH) • Klingelnberg Monica (CH)

Baujahr 1957 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 215 PS Kraus Peter (A) • Steng Peter (D)

Startliste

Arlberg Classic Car Rally 2019

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ASTON MARTIN DB 2/4

LANCIA AURELIA B 20 S COUPE

Baujahr 1957 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 160 PS Mörwald Toni (A) • Mörwald Johanna (A)

Baujahr 1957 • 2,5-Liter-Reihensechszylinder • 110 PS Wachs Otto Ferdinand (D) • Schubert Katharina (D)

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BMW 507

MERCEDES-BENZ 300 SL ROADSTER

Baujahr 1957 • 3,2-Liter-V8 • 150 PS Klingelnberg Diether (D) • Gossmann Thies (D)

Baujahr 1957 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 215 PS Mayer Klaus Hermann (D) • Mayer Tessa (D)

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MERCEDES-BENZ 300 SL ROADSTER

MERCEDES-BENZ 300 SL

Baujahr 1957 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 215 PS Ospelt Alexander (FL) • Ospelt Hedy-Marie (FL)

Baujahr 1957 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 215 PS Beck Lars (D) • Beck Anja (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


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JAGUAR XK 150 ROADSTER

FERRARI 250 GT COUPE PININFARINA

Baujahr 1958 • 3,4-Liter-Reihensechszylinder • 210 PS Wilson James (GB) • Wilson Davina (GB)

Baujahr 1959 • 3,0-Liter-V12 • 240 PS Stahel Alexander (CH) • Stähli Gregor (CH)

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MERCEDES-BENZ 300 SL ROADSTER

AUSTIN-HEALEY 3000 MK 1 ROADSTER

Baujahr 1958 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 215 PS Geissinger Dr. Jürgen (D) • Strommer Dr. Walter (D)

Baujahr 1959 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 124 PS Spies Eberhard (D) • Schulz Torsten (D)

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AUSTIN-HEALEY 3000 MK 1 ROADSTER

PORSCHE 356 GT CARRERA COUPE

Baujahr 1959 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 180 PS Meyers Leon (LUX) • Meyers Alix (LUX)

Baujahr 1959 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 115 PS Schuster Prof. Dr. Wolfgang (A) • Schuster Dr. Ingrid (A)

Startliste

Arlberg Classic Car Rally 2019

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RENAULT 4 CV

JAGUAR XK 150 FHC

Baujahr 1959 • 747-ccm-Reihenvierzylinder • 19 PS Fritz Horst (A) • Schäfer Daniel (D) Team SEA CLOUD

Baujahr 1960 • 3,4-Liter-Reihensechszylinder • 190 PS Biscaya Jose Manuel (PT) • Weber Dr. Helga (D)

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VW KÄFER 1200

TRIUMPH ITALIA 2000 VIGNALE

Baujahr 1959 • 2,0-Liter-Reihenvierzylinder • 100 PS Zoepffel Berndt (D) • Morawski-Zoepffel Katrin (D)

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Baujahr 1960 • 1,2-Liter-Vierzylinder-Boxer • 32 PS Zöchling Stephan (A) • Polat Evelin (A) Team REMUS

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AUSTIN-HEALEY 3000 MK 1 ROADSTER

JAGUAR XK 150 FHC

Baujahr 1960 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 123 PS Köhne Constanze J. (D) • Wendisch Brigitta (D)

Baujahr 1960 • 3,8-Liter-Reihensechszylinder • 210 PS Gießler Jürgen (D) • Weiner-Gießler Edda (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


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MASERATI VIGNALE SPIDER

MG A MARK II ROADSTER

Baujahr 1961 • 3,5-Liter-Reihensechszylinder • 235 PS Straehle Werner (D) • Rank Klaudia (D)

Baujahr 1962 • 1,6-Liter-Reihenvierzylinder • 86 PS Horvath Dr. Guenther (A) • Horvath Eva Maria (A)

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FIAT OSCA CABRIO

AC COBRA 289 LE MANS

Baujahr 1962 • 1,6-Liter-Vierzylinder • 90 PS Wurster Jürgen (D) • Wurster Maik (D)

Baujahr 1963 • 4,7-Liter-V8 • 357 PS Menche Dr. Arndt Ulrich (D) • Menche Ann-Sophie (D)

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MERCEDES-BENZ 190 SL

ALFA ROMEO 2600 SPIDER TOURING

Baujahr 1962 • 1,9-Liter-Reihenvierzylinder • 105 PS Huber Hermann (A) • Huber Mathilde (A)

Baujahr 1963 • 2,6-Liter-Reihensechszylinder • 145 PS Klein Andreas (D) • Klein Andreas (D)

Startliste

Arlberg Classic Car Rally 2019

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JAGUAR E-TYPE OTS

JAGUAR E-TYPE S1 ROADSTER

Baujahr 1963 • 3,8-Liter-Reihensechszylinder • 265 PS Dufour Stéphane (CH) • Dufour Géraldine (B)

Baujahr 1963 • 3,8-Liter-Reihensechszylinder • 269 PS Haßler Ing. Michael (A) • Haßler Natascha (A)

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LANCIA FLAMINIA 2.8 - 3 C PININFARINA CABRIO

PORSCHE 356 SC CABRIOLET REUTER

Baujahr 1963 • 2,8-Liter-V6 • 150 PS Klein Rolf (D) • Klein Susanne (D)

Baujahr 1963 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 95 PS Neuhaus Claudia (D) • Pfaffe Sandra (D)

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PORSCHE 356 BT6 2000 GS CARRERA 2

CHEVROLET CORVETTE C 2 ROADSTER

Baujahr 1963 • 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer • 130 PS Wolle Dr. Jörg (CH) • Wolle Ramona (CH)

Baujahr 1964 • 5,4-Liter-Reihenachtzylinder • 300 PS Schmidt Marko (D) • Schuermann Kathrin (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


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PORSCHE 356 C CABRIO

FERRARI 275 GTB 2 N.A.R.T. SPIDER

Baujahr 1964 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 95 PS von Essen Baron Alexander (D) • von Essen Baronin Iris (D)

Baujahr 1966 • 3,2-Liter-V12 • 280 PS Benze Hans-Jürgen (D) • Benze Leopold (D)

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PORSCHE 356 SC COUPE

MERCEDES-BENZ 230 SL ROADSTER

Baujahr 1964 • 1,6-Liter-Vierzylinder-Boxer • 95 PS Köhne Alexander (D) • Köhne Emily (D)

Baujahr 1966 • 2,3-Liter-Reihensechszylinder • 150 PS Hess Eberhard (D) • Hess Lotte (D)

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LOTUS MK I CORTINA

BMW GLAS-LIMOUSINE

Baujahr 1965 • 1,5-Liter-Reihenvierzylinder • 106 PS Ranson Wayn (GB) • Rahmes Christina (D)

Baujahr 1967 • 3,0-Liter-V8 • 160 PS Eberhart Heinz (CH) • Siegenthaler Stefan (CH)

Startliste

Arlberg Classic Car Rally 2019

35


96

93

PORSCHE 911 S TARGA

JAGUAR XJ 13

Baujahr 1967 • 5,4-Liter-V12 • 500 PS Moosbrugger-Lettner Klaus (A) • Leibner Werner (A)

Baujahr 1968 • 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxer • 110 PS Hupertz Christian (D) • Sturtzel Richard (D) Team Baiersbronn Classic

97

94

FIAT 124 SPIDER

MASERATI QUATTROPORTE LIMOUSINE

Baujahr 1967 • 4,1-Liter-V8 • 231 PS Heikaus Marc (D) • Dutsch Michael (D)

36

Baujahr 1969 • 2,0-Liter-Reihenvierzylinder • 90 PS Kießler Dr. Bernd-Wilfried (D) • Marquart Christine (D) Team Panoramabüro

95

98

MERCEDES-BENZ 280 SL

FORD MUSTANG GRANDE COUPE

Baujahr 1968 • 2,8-Liter-Reihensechszylinder • 180 PS Welle Juergen (D) • Stumpp Jenny (D)

Baujahr 1969 • 5,0-Liter-Reihenachtzylinder • 380 PS Wittig Axel (D) • Brommer Maximilian (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


102

99

TRIUMPH TR 5 ROADSTER

HONDA S 800 CABRIO

Baujahr 1969 • 800-ccm-Reihenvierzylinder • 67 PS Bongers Malte (D) • Kreymann Ute (D)

Baujahr 1969 • 2,5-Liter-Reihensechszylinder • 150 PS Andermatt Christian (CH) • Andermatt Urs (CH) Team Zuger Kirsch

100

103

MERCEDES-BENZ 280 SL

PORSCHE 911 S TARGA

Baujahr 1969 • 2,8-Liter-Reihensechszylinder • 180 PS Kapsch Dr. Kari (A) • Kapsch Isabella (A)

Baujahr 1970 • 2,2-Liter-Sechszylinder-Boxer • 180 PS Dreyer Dr. Uwe (D) • Dreyer Daniela (D)

101

104

MG C ROADSTER

MORGAN 4/4 SEATER COMPETITION

Baujahr 1969 • 3,0-Liter-Reihenssechszylinder • 145 PS Hess Carlo (CH) • Andermatt Mirjam (CH) Team Zuger Kirsch

Startliste

Baujahr 1970 • 1,6-Liter-Reihenvierzylinder • 86 PS Heiderscheid Roland (LUX) • Deltgen Nico (LUX)

Arlberg Classic Car Rally 2019

37


105

108

VW KARMAN GHIA CABRIO

LOTUS ELAN SPRINT CABRIO

Baujahr 1970 • 1,6-Liter-Reihenvierzylinder • 50 PS Rotach Roger (CH) • Rotach-Schaller Monika (CH)

Baujahr 1971 • 1,5-Liter-Reihenvierzylinder • 126 PS Deltgen Jean-Michel (LUX) • Deltgen Pia (LUX)

106

109

PORSCHE 911 T TARGA

PORSCHE 911 TARGA S 2.2

Baujahr 1970 • 2,2-Liter-Sechszylinder-Boxer • 125 PS Müller Matthias (D) • Gölsdorf Jule (D)

Baujahr 1971 • 2,2-Liter-Sechszylinder-Boxer • 180 PS Kolvenbach Dirk W. (D) • Kolvenbach Dagmar (D)

107

110

ALFA ROMEO GIULIA SPRINT GT

Baujahr 1971 • 2,0-Liter-Reihenvierzylinder • 160 PS Waitzinger Till (D) • Dobrig Jessica (D) Team OCC

38

Arlberg Classic Car Rally 2019

BMW 3.0 CSI COUPE

Baujahr 1972 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 200 PS Fiala Tomas (CZ) • Fiala Petr (CZ)

Startliste


111

114

CHEVROLET CORVETTE C 3 T-ROOF

PORSCHE 911 RS 2.7 CARRERA

Baujahr 1972 • 5,6-Liter-V8 • 200 PS Hoffmann Harald U. (CH) • Hoffmann Vera (CH)

Baujahr 1972 • 2,7-Liter-Sechszylinder-Boxer • 210 PS Scharf Ulrich (D) • Scharf Manuela (D)

112

115

JENSEN INTERCEPTER II SALOON

VW KÄFER 1303

Baujahr 1972 • 6,2-Liter-V8 • 310 PS Odemann Dr. Christian (CH) • Odemann Margarete (CH)

Baujahr 1972 • 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer • 80 PS Höcherl Dr. Eduard (D) • Bischoff Wunibald (D)

116

113

BMW 3.0 CSI

MASERATI MEXICO COUPE

Baujahr 1972 • 4,2-Liter-V8 • 260 PS Middelberg Wilhelm (D) • Eiken Heinz-Hermann (D)

Startliste

Baujahr 1973 • 3,0-Liter-Reihensechszylinder • 200 PS KR Unterberger Fritz (A) • N.N. (A) Team BMW

Arlberg Classic Car Rally 2019

39


40

117

120

PORSCHE 911 CARRERA 2,7 RS

PORSCHE 911 S 2,4 TARGA

Baujahr 1973 • 2,7-Liter-Sechszylinder-Boxer • 210 PS Baath Mats G. (SE) • Baath Annika (SE)

Baujahr 1973 • 2,4-Liter-Achtzylinder-Boxer • 190 PS Furchheim Dennis (D) • Knapp-Voith Valentina (D)

118

121

PORSCHE 911 T TARGA

MGB ROADSTER

Baujahr 1973 • 2,4-Liter-Sechszylinder-Boxer • 140 PS Lüthi Stephan (CH) • Jucker Ariella (CH)

Baujahr 1974 • 1,8-Liter-Reihenvierzylinder • 98 PS Gläser Horst (D) • Werkmeister Heiko (D)

119

122

VW PORSCHE 914/4 B

PORSCHE 911 2.7 TARGA

Baujahr 1973 • 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer • 100 PS Rössner Armin (D) • Jahn Dr. Leonore (D)

Baujahr 1975 • 2,7-Liter-Sechszylinder-Boxer • 210 PS Staud René (D) • Staud Martina (D)

Arlberg Classic Car Rally 2019

Startliste


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40 Jahre Gastfreundschaft


GRENZERFAHRUNG ZU EINEM JUBILÄUM DARF ES SCHON MAL ETWAS BESONDERES SEIN. DAZU GEHÖRT WOHL AUCH DIESE UNKONVENTIONELLE STRECKENBESCHREIBUNG VON STEFAN JOCHUM UND DIETMAR FLATZ. NICHT REIN UM FAKTEN GEHT ES HIER, SONDERN UM EMOTIONEN, ERLEBNISSE UND EINDRÜCKE.

M

it Freunden durch alpine Traumkulissen, das ist ein Motto, dem die Arlberg Classic Car Rally auf jeden Fall gerecht wird. Schlussendlich ist sie ja auch dafür verantwortlich, dass wir mit dem „Oldtimer-Virus“ infiziert wurden. Als neue Veranstaltung von Lech-Zürs Tourismus waren wir in die Organisation eingebunden und dachten nicht im Traum daran, selbst mitzufahren. Aber oftmals ändern sich Dinge schneller als man glauben würde: Die Restaurierung von Dietmars Käfer wurde wenige Wochen vor der Rallye abgeschlossen und als „Belohnung“ für die zweijährige Arbeit hat er seinem Mechaniker eine Teilnahme an der ersten ACCR geschenkt. Und ich landete als Beifahrer im Cockpit eines wunderschönen Adenauer Mercedes, ohne auch nur im Ansatz zu wissen, was auf mich zukommt. Der Besitzer des Autos meinte nur: „Du bist aus Lech und kennst dich hier aus, wir werden sicher wieder zurückfinden!“ Das taten wir auch, mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken und einem prall gefüllten Strafpunktekonto.

UND JETZT – ZEHN JAHRE SPÄTER: Wir sind begeisterte Vorkriegs-Oldtimer-Fahrer, neh-

Natur satt: am Hochtann­ bergpass, im Lechtal, im Ötztal.

men im Jahr an einigen Rallyes teil, jeder hat mittlerweile sein eigenes Auto, unsere Frauen teilen unser Hobby und wir durften auch schon den einen oder anderen Pokal gewinnen. Voller Stolz dürfen wir als Botschafter der ACCR unterwegs sein und haben in dieser Zeit viele liebe Menschen kennengelernt und es sind Freundschaften entstanden, die wir nicht mehr missen wollen. Das alles haben wir der ACCR zu verdanken, sie war im wahrsten Sinne des Wortes die „Initialzündung“.

VOR JEDER RALLYE STEIGT DIE ANSPANNUNG, bei uns ganz besonders beim „Heimspiel“ am Arlberg. Der Prolog über Warth hinunter nach Schoppernau ist gewissermaßen das „Einfahren“. Passt alles beim Auto, funktionieren die Stoppuhren, zeigt der Tripmaster richtig an … Auch als Einheimischer ist man immer wieder von der Landschaft begeistert. Und wann ergibt es sich schon einmal, auf gesperrter Straße nach Warth hinüberzufahren. Der Hochtannbergpass ist dann der erste Test, viele Kurven, tolle Ausblicke und langsam kehrt Ruhe ein. Eine „grüne Tafel“, denn es gibt nichts, was unser Rallyleiter Armin Schwarz mehr liebt, als hinter einer scharfen Kurve, kurz vor oder nach dem Ziel, den Puls von Fahrer und Beifahrerin nach oben zu schrauben. Man wird „eins“ mit dem Auto, die Lautstärke der Kommandos der Beifahrerin spielt sich ein und der Adrenalinspiegel sinkt endlich. Oben beim gemütlichen Eröffnungsabend auf der Rud-Alpe freut man sich darauf, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.

Strecke

DAS LECHTAL WIRD AM FREITAG BEFAHREN. Wildromantisch, schöne lange Geraden mit Panoramablick, Nebenstraßen, die auch wir als Einheimische noch nie befahren haben, freundliche Mädels in Tracht bei den Durchfahrtskontrollen, ständige Aufmerksamkeit, ob nicht hinter einer Ecke wieder eine grüne Tafel steht, mehrfache Querung des Lechflusses, und dann Mittagsstopp im Mohr Resort. Erster Blick natürlich auf die aushängenden Ergebnislisten. Früher haben wir die immer von unten nach oben gelesen, seit einiger Zeit trauen wir uns schon von oben nach unten zu schauen. „Es geht ja eigentlich um nichts,

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Arlberg Classic Car Rally 2019

Die Strecke


wir machen uns keinen Druck, aber da hätten wir schon, noch besser sein können …“ Die Mädels freuen sich immer schon auf das kleine Geschenk beim Losfahren. Wer hätte gedacht, dass ein kleines Marmeladeglas manchmal viel mehr Emotionen weckt als Gold und Edelsteine.

AUF INS ÖTZTAL. Landschaftlich ganz anders als das Lechtal. Auch die Häuser haben dort ihren eigenen Stil. Woher findet Armin immer wieder neue Wald- und Wiesenwege? Du glaubst, alle Ecken zu kennen, und doch ist die Route immer wieder anders. „Waren wir da schon einmal? Nein, völlig unbekannte Straße, wie heißt der Ort gleich wieder? Dass hier überhaupt Menschen wohnen können, wie kommen denn die im Winter hierher? In diesem Dorf möchte ich nicht Schneepflugfahrer sein!“

DANN IMST UND ES GEHT HINAUF zum Hahntennjoch. Die Belastung für Mensch und Maschine steigt. Jetzt macht sich das Stangenschleppen bei den Skirennen im Winter positiv bemerkbar. Waren es jetzt schon 100 Kurven oder sind es mehr? Wie kann ein Dorf Namlos heißen? Ist denen wirklich nichts eingefallen oder hat das eine Geschichte? Zwiegespräch zwischen Fahrer und Beifahrerin: Ja genau, vor Jahren gab es einmal den Ö3 Callboy (ein Moderator ruft irgendjemanden an, um ihn nach Strich und Faden zu verkohlen), der sich als Beamter der EU ausgegeben hat und den Bürgermeister von Namlos live via Radio angerufen und ihm erklärt hat, dass ein Ort nicht so heißen kann und er sich innerhalb einer Woche einen Namen für sein Dorf einfallen lassen müsse, ansonsten gäbe es Vorschläge aus Brüssel. Der Bürgermeister flippt aus, wir lachen auch, aber nicht mehr lange: Plötzlich nach der 90-Grad-Kurve die grüne Tafel: „Wieviel Sekunden waren das nochmal? Hast du die Stoppuhr bereit? Ach was, zählen wir ohne, wird schon klappen!“ Wieder unten im Tal, langgezogene Kurven, in jedem Dorf Holzschnitzergeschäfte, in Elbigenalp denken wir an die Geierwally und bald schon geht es aufwärts nach Warth und wir freuen uns auf die Zielankunft am Rüfiplatz. Die Dixie-Band spielt schon und unsere Teamkollegen geben uns ein kühles Bier direkt ins Auto. Ist das Leben nicht schön?

ZUM JUBILÄUM EINE NEUE STRECKE, an der haben wir lange getüftelt. Das Motto lautet: Vom Ländle (Vorarlberg) ins Ländle (Liechtenstein). Es verbindet uns vieles mit unserem Nachbarstaat, besonders aber seine Menschen. Viele von ihnen sind Stammgäste am Arlberg und einige davon seit Jahren Teilnehmer der ACCR. Ja, wenn es schon Local Heros gibt, dann fragen wir die doch einfach, wo die schönsten Straßen sind. Nach mehreren Erkundungsfahrten wurde die Route fixiert und die hat es in sich. Aber soweit sind wir noch nicht, denn wir starten ja in Lech. Den Lech Canyon kennen wir ja schon, heute dürfen wir ihn ohne „Druck“ von Wertungsprüfungen fahren (ganz gewiss ist das nie) und in Au biegen wir ab nach Damüls und dann wartet das Faschinajoch. Hier heißt es aufpassen! Enge Straße, viele Kurven, aber unvergleichlich schön. Besonders der Blick hinunter ins Rheintal. In Rankweil dürfen wir Vorarlberger „Großstadtluft“ schnuppern, sofern das für eine Marktgemeinde zutrifft. Immerhin hat dort der Fruchtsafthersteller Rauch seine Zentrale, ein echter Global Player. Und gleich daneben in Thüringen ein Werk von Hilti. Hatten wir dort nicht vor einigen Jahren einmal eine Wertungsprüfung? Jetzt wird es bald ernst mit der neuen Route: Schweizer Grenze, Heidiland (keine Angst, wir fahren nicht auf die Alm vom Geissenpeter hinauf), vorbei an Weinbergen ins Bergdorf Malbun. Dort oben fühlen wir uns daheim, denn die Malbuner sind – wie die

Die Strecke

Arlberg Classic Car Rally 2019

O.: Am Hahntennjoch – Kurven über Kurven. Mi.: Vom Ländle ins Ländle – nach Liechtenstein führt die neue Strecke. U.: Über den Flexenpass wieder h ­ inauf nach Zürs.

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Am Donnerstag steht der bewährte Prolog durch den extra abgesperr­ ten, legendären Lech Canyon am Programm (o.). Tags darauf geht es erstmals an die Tiroler Runde (u.) in Gegenrichtung. Zum zehnjährigen Jubiläum gibt es einen Ausflug ins Fürstentum Liechtenstein (re.).

Lecher auch – Walser. Mittagsstopp der besonderen Art – lasst euch überraschen! Und jetzt kommen unsere Liechtensteiner Freunde ins Spiel, denn ohne sie würden wir nicht direkt am Schloss vorbeifahren (haltet die Fotoapparate bereit, es könnte sein, dass wir tolle „Gebäude“ vor die Linse bekommen), in der fürstlichen Hofkellerei vorbeischauen und über Straßen und Wege fahren, die sonst nicht für jeden benutzbar sind. Über die Grenze geht es nach Feldkirch mit der imposanten Schattenburg und dann gemütlich über den Walgau und das Klostertal zurück auf den Arlberg. Bewusst keine zusätzlichen engen Passstraßen.

EINE KLEINE LETZTE HERAUSFORDERUNG – das aber wohl im positivsten Sinne mit atemberaubendem Ausblick, vor allem von der vorletzten Kehre oberhalb von Stuben, die einen einzigartigen Blick auf die Flexenstraße bietet. Es geht über den Pass und die Flexenstraße hinauf nach Zürs und dann sehnt sich wohl jeder nach dem freundlichen Lächeln von Doris Mittwoch im Ziel und der karierten Flagge von Armin Schwarz mit dem Wappen von Lech drauf.

44

Arlberg Classic Car Rally 2019

Die Strecke

„Was, schon wieder vorbei, das kann doch gar nicht sein?“ Noch nicht ganz, die Autos haben sich eine Pause verdient, wir ein kleines Bier am Rüfiplatz und der Blick schweift immer wieder hinüber zum Garten vom Hotel Arlberg, wo unser Zelt steht. Panoramadach mit Blick auf das Omeshorn. Moment, stand das nicht immer anders? Und überhaupt, dieser Garten schaut so verändert aus. Ja, es wurde einiges umgebaut beim Hotel Arlberg. Noch schöner, noch besser und mit einigen neuen Annehmlichkeiten, aber es ist schlussendlich ja die zehnte ACCR, die wir heuer veranstalten.

WIR GRATULIEREN DER ACCR recht herzlich zum zehnten Geburtstag und sagen Danke, denn ohne diese Rally hätten wir unsere Leidenschaft für Oldtimer nie entdeckt, viele tolle und liebe Menschen nie kennengelernt und hätten so manche landschaftliche Schönheit nie entdeckt.

Stefan Jochum und Dietmar Flatz (natürlich auch im Namen unserer Frauen Ulli und Doris, denn ohne die beiden würden wir so manches Mal am Ziel vorbeirauschen oder über das Ziel hinausschießen)


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Die Strecke

Arlberg Classic Car Rally 2019

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Donnerstag, 27. Juni 2019

Lech Canyon Ort

1. Fahrzeug

Lech, Rüfiplatz

16:30

Warth 16:40

ZEITPLAN ACCR 2019 IN IHRER ZEHNTEN AUFLAGE SUCHT DIE ARLBERG CLASSIC CAR ­RALLY WIEDER DIE BESTEN DER ­BESTEN. EIN SPANNENDES ­RENNEN IN TOLLER ATMOSPHÄRE IST GARANTIERT. SCHÖN, DASS SIE DABEI SIND.

Schröcken-Neßlegg 16:51 Schoppernau 17:07 Schröcken 17:23 Warth 17:54 Lech, Rüfiplatz Podium

ab 18:05

Freitag, 28. Juni 2019

Tiroler Runde Ort

1. Fahrzeug

Lech, Rüfiplatz

08:00

Warth 08:09 Steeg 08:22 Häselgehr 08:50 Weißenbach am Lech

09:17

Innergschwend 09:41 Pfronten 09:57 Roßschläg 10:16 Höfen 10:26 Namlos 10:58 Berwang 11:16 Bichlbach 11:22 Lermoos, MOHR life resort

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11:40/13:00

Fernpass

13:12

Tarrenz

13:37

Rammelstein

13:56

Imst

14:13

Hahntennjoch

14:35

Elbigenalp

15:08

Holzgau

15:20

Steeg 15:31 Warth 15:46 Lech, Rüfiplatz Podium

Arlberg Classic Car Rally 2019

ab 16:00

Organisation der Arlberg Classic Car Rally Veranstalter: Lech Zürs Tourismus GmbH, GF Hermann Fercher | Fahrtleiter: Armin Schwarz | Zeitnahme-Obmann: Leo Wilhelm | Roadbook: Detlef Ruf, Heinz Schneider | Leiterin Veranstaltungsbüro: Doris Mittwoch

Zeitplan

Fotos: Lech Zürs Tourismus / Christoph Schöch (1), istockphoto (1)


Samstag, 29. Juni 2019

Auf ins Fürstentum Liechtenstein Ort

1. Fahrzeug

Lech, Rüfiplatz

07:30

Schoppernau

08:03

Sonntag

08:34

Dünserberg

09:03

Rankweil

09:37

Feldkirch 09:24 Vaduz

09:49

Bad Ragaz

10:18

Malbun, Hotel Gorfin

10:57/12:15

Schellenberg

12:39

Rankweil

12:50

Bludenz 13:15 Dalaas

13:45

Stuben

14:18

Lech, Rüfiplatz Podium

ab 14:35

Impressum Herausgeber: Lech Zürs Tourismus GmbH, 6764 Lech am Arlberg, Tel. +43 (0)5583-2161, info@lech-zuers.at, www.lech-zuers.at | Projektleitung: Lech Zürs Tourismus GmbH | Verlag: eco.nova corporate publishing KG, 6020 Innsbruck | Redaktion: Markus Hahn, Doris Mittwoch, Sonja Niederbrunner, Bernd Ostmann | Layout: Tom Binder, Sonja Niederbrunner Titelfoto: Lech Zürs Tourismus, Christoph Schöch | Druck: Radin-Berger-Print GmbH

Zeitplan

Vor, während und nach der Arlberg Classic Car Rally bleiben Teilnehmer und Zuseher stets auf dem neuesten Stand unter www.arlbergclassic-car-rally.at

Arlberg Classic Car Rally 2019

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Siegertafel

Die Gesamtsieger der Arlberg Classic Car Rally 2010–2018

Fahrer

2010 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

2011 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

2012 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft 2013 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

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Fahrzeug

Baujahr

Uwe Brodbeck (D) Dr. Patricia Scholten (D) Georg Weidmann (CH) Kurt Bloos (D) Beat Strupler (CH) Peter Sting (D) „Glanz & Gloria“ Team Georg Weidmann (CH) / Kurt Bloos (D) Team Dr. Christian Schenk (A) / Dr. Erwin Bahl (A) Team Werner Straehle (D) / Barbara Eicklein (D)

Mercedes-Benz 300 SL

1957

Bentley 4 1/2 l Open Tourer

1927

Healey Silverstone Roadster

1950

Prof. Dr. Dr. Peter Krieglsteiner (D) Christian Krieglsteiner (D) Klaus Steffens (D) Karin Steffens (D) Christian Bender (D) Friedhelm Höchst (D) „Crazy Brits“ Team Beat Strupler (CH) / Peter Sting (D) Team Ulrich Maas (D) / Ute Maas (D) Team Michael Pelle (D) / Heike Sarnow (D)

Mercedes-Benz 280 SE

1971

Rolls-Royce 25/30

1936

Bentley Le Mans Tourer

1929

Prof. Dr. Dr. Peter Krieglsteiner (D) Christian Krieglsteiner (D) Peter Steng (D) Peter Reck (D) Berthold Dörrich (D) Veerle Ullrick (B) „WAC-Württ.AC2“ Team Berthold Dörrich (D) / Veerle Ullrick (B) Team Volker Stauch (D) / Gabi Stauch (D) Team Robert Wolf (D) / Ulrike Wolf (D)

Mercedes-Benz 280 SE

1971

Delahaye 135 S Roadster

1937

Alvis 12/70 Sport

1939

Prof. Hans-Ulrich Sachs (D) Porsche 356 B Super Danielle Sachs (D) Berthold Dörrich (D) Alvis 12/70 Sport Veerle Ullrick (B) Ellen Lohr (D) Triumph TR 6 Brigitt Dietel (B) „Eschelbach Classic“ Team Prof. Hans-Ulrich Sachs (D) / Danielle Sachs (D) Team Uwe Brodbeck (D) / Dr. Patricia Scholten (D) Team Rolf Schneeberger (CH) / Marietta Schneeberger (CH)

Arlberg Classic Car Rally 2016

Siegertafel

1962 1939 1972


2014 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

2015 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

2016 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

2017 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

2018 Sieger 2. Sieger 3. Sieger Mannschaft

Beat Strupler (CH) Peter Sting (D) Christian Dirk Bender (D) Friedhelm Höchst (D) Wilfried Schaefer (D) Sandra Hübner (D) „Weltmeister“ Team Beat Strupler (CH) / Peter Sting (D) Team Michael Pelle (D) / Heike Sarnow (D) Team Ulrich Maas (D) / Ute Maas (D)

Bentley MK VI Special Roadster 1950 Bentley 41/2 L Le Mans

1929

Invicta Tourer S-Type

1932

Wilfried Schaefer (D) Invicta Tourer S-Type Sandra Hübner (D) Christian Hupertz (D) Porsche 911 T Targa Kay Rüdebusch (D) Beat Strupler (CH) Bentley MK VI Special Roadster Peter Sting (D) „ASC“ Team Wilfried Schaefer (D) / Sandra Hübner (D) Team Prof. Hans-Ulrich Sachs (D) / Danielle Sachs (D) Team Uwe Brodbeck (D) / Dr. Patricia Scholten (D) Team Bernhard Kaluza (D) / Lukas Kaluza (D)

1932

Georg Weidmann (CH) Curt Bloss (D) Christian Hupertz (D) Norbert Schrader (D) Wilfried Schaefer (D) Sandra Hübner (D) „ASC“ Team Georg Weidmann (CH) / Curt Bloss (D) Team Wilfried Schaefer (D) / Sandra Hübner (D) Team Uwe Brodbeck (D) / Dr. Patricia Scholten (D)

FIAT 8V Coupé

1953

Porsche 911 T Targa

1968

Invicta Tourer S-Type

1932

Prof. Dr. Dr. Peter Krieglsteiner (D) Christian Krieglsteiner (D) Thomas Fiala (CZ) Petr Fiala (CZ) Armin Rössner (D) Dr. Leonore Jahn (D) „Eschelbach-Team“ Team Georg Weidmann (CH) / Curt Bloss (D) Team Uwe Brodbeck (D) / Dr. Patricia Scholten (D) Team Andreas Renschler (D) / Christine Birzele (D)

Mercedes-Benz 280 SE

1971

Austin-Healey 100/4 Roadster

1956

Mercedes-Benz 280 S

1970

1969 1950

Holger Hanje (D) Mercedes-Benz Holger SE 1965 Sabine Rommel (D) Armin Rössner (D) VW Porsche 914/4 B 1973 Dr. Leonore Jahn (D) Wilfried Schaefer (D) Invicta Tourer S-Type 1932 Sandra Schaefer (D) „Classic Trader“ Team Ralf Ehlen (D) / Heike Köppel (D) Team Christian Hupertz (D) / Jan Güntner (D) Team Torsten Claus (D) / Steffen Claus (D) Team Timo Joost (D) / Chr. Plagemann (D) Team Robert Hehn (D) / Dieter Nasser (D)

Siegertafel

Arlberg Classic Car Rally 2016

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Arlberg Classic Car Rally 2019

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Arlberg Classic Car Rally 2018

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RAUM FÜR HIMMEL DER ARLBERG IST UM EIN KUNSTWERK REICHER: IM SEPTEMBER 2018 WURDE DER SKYSPACE LECH DES USAMERIKANISCHEN LAND-ARTKÜNSTLERS JAMES TURRELL ERÖFFNET.

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Der Skyspace Lech wird laufend mit einem Licht­ programm bespielt, das sich zeitlich am Sonnenaufund untergang orientiert. Daneben werden individuell vereinbarte Gruppenführungen sowie ein fixer Besichtigungstermin pro Woche angeboten. Alle Infos unter www.skyspace-lech.com

ls James Turrell im September 2014 Lech besuchte, zeigte er sich fasziniert von der Gebirgslandschaft – und befand den Ort mit seinen rauen Witterungsverhältnissen für „perfekt“. Nach vier Jahren Planen und Bauen konnte der Skyspace Lech nun feierlich eröffnet werden. Der begehbare Lichtraum am Berg lädt zu einer Schärfung der Wahrnehmung von Raum, Licht und Zeit ein: „My desire is to set up a situation to which I take you and let you see. It becomes your experience“, so Turrell.

BEREITS DER WEG zum Skyspace Lech ist Teil dieser Erfahrung. Wenige Gehminuten von Oberlech entfernt auf der Alpe Tannegg gelegen, wurde der nach oben gewölbte Bau größtenteils unterirdisch in einem Hügel errichtet: „Damit wird er dem Wunsch des Künstlers nach einem möglichst minimalen Eingriff in die Natur gerecht“, erklärt Otto Huber, Obmann Horizon Field – Kunstverein Vorarlberg. Vor dem Kunstwerk eröffnet sich ein herrliches Panorama, wobei eine Blickachse über den alten Weiler Bürstegg bis hin zum imposanten Gipfel des Biberkopfs reicht.

DER ZUGANG ZUM KUNSTWERK führt über einen 15 Meter langen Tunnel in den ellipsenförmigen „Sensing Room,“ der mit einer umlaufenden Sitzbank ausgestattet ist. Von hier aus kann der Besucher die Lichtinstallation auf sich wirken lassen. Der Bau ist mit einer speziellen Kuppel versehen, die sich öffnen lässt und damit den Blick für den Himmel freigibt – eine Besonderheit, die es bei keinem anderen Skyspace weltweit gibt.

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Sky-Space


DAS ERSTE NACHHALTIGE ANLAGEKONZEPT ÖSTERREICHS.

Immer mehr Menschen investieren nicht nur nach wirtschaftlichen, sondern auch nach ökologischen und sozialen Kriterien. Unser nachhaltiges Anlagekonzept (8) berücksichtigt diese Wünsche, widmet sich gezielt nachhaltigen Segmenten und vermeidet Investments in unethische Branchen. Weil Achtsamkeit gute Erträge mit gutem Gewissen bringt. Erfahren Sie mehr über die acht Prinzipien der nachhaltigen Geldanlage: www.private-banking.at oder in unserem Private Banking Standort in Dornbirn am Marktplatz.


SCHÖNES SPIEL DER LECHER BERGSOMMER STARTET MIT EINEM BESONDEREN GOLFTURNIER: BEREITS ZUM DRITTEN MAL FINDET ­HEUER DER ARLBERG CLASSIC GOLF CUP STATT.

Das Vorarlberger „Sixpack“: Golfspieler, die während ihres Urlaubs am Arlberg eine Golftour unternehmen möchten, finden im Umkreis von 65 Kilometern jeweils drei reizvolle 18-Loch- und 9-Loch-Plätze. Mit dem Golfplatz in Lech-Zug wird das Vorarlberger „Sixpack“ durch ein absolutes Highlight gekrönt.

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m Mittwoch vor der Arlberg Classic Car Rally findet bereits zum dritten Mal der Arlberg Classic Golf Cup statt. Hier spielen Gäste gemeinsam mit Hoteliers und Einheimischen. Damit startet der Lecher Golfsommer und Turnierteilnehmer können bei anregenden Gesprächen mit den weiteren Spielern alle wichtigen Neuigkeiten über Lech Zürs am Arlberg austauschen. Denn beim gemeinsamen Spiel mit Ihrem Gastgeber ergeben sich interessante Gespräche schon fast automatisch.

HOLIDAY MEMBERSHIP IM GOLFCLUB LECH • Sie lieben Golf und kommen gerne nach Lech • Ihr Wohnsitz ist mindestens 150 km von Lech entfernt • Sie spielen uneingeschränkt auf der Anlage des GC Lech • Sie erhalten eine offizielle Clubkarte des ÖGV • Wir verwalten ihr Handicap

DER 19 HEKTAR GROSSE, handicap-wirksame 9-LochGolfplatz in Lech-Zug ist die „perfekte Spielwiese mitten in der Natur“ und bietet Golfern jeglicher Spielstärke mit PAR 66 eine spannende, aber realisierbare Herausforderung. Im atemberaubenden Zugertal, auf 1.500 Metern Seehöhe, liegt der höchstgelegene Golfplatz Österreichs. Auf dem vermutlich einzigen ebenen Gelände im gesamten Arlberggebiet schmiegt sich die 2016 eröffnete 9-Loch Anlage in die hochalpine Gebirgslandschaft, als wäre sie schon immer da gewesen, und verspricht höchsten Golfgenuss für jede Spielstärke.

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Aufnahme einmalig: 100 Euro Jahresspielgebühr: 350 Euro Verbandsabgaben: 36 Euro Wir freuen uns, Sie als Holiday-Membership-Mitglied im Golfclub Lech willkommen heißen zu dürfen. www.golf-arlberg.at/holiday-membership-golfclub-lech

Arlberg Classic Car Rally 2019

Golf


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bsolute Raritäten gibt es in Vaduz zu bestaunen: Neben einer begrenzten Anzahl spezieller Autos sind nur Fahrzeuge mit Baujahr 1950 oder älter zugelassen. Das Treffen beginnt um 11.00 Uhr mit der Einfahrt des Oldtimer-Konvois. Danach werden diese im „Städtle“ geparkt. Sobald die Wagen alle platziert sind, können sie vom Publikum von Nahem bewundert werden. Die Besitzer sind vor Ort, um Fragen zu ihren Wagen zu beantworten. Zusätzliche Informationen zu den Fahrzeugen gibt es im Oldtimer-Magazin, welches vor Ort kostenlos abgegeben wird.

OLDTIMERTREFFEN IN VADUZ AM 25. AUGUST FINDET DAS OLDTIMER-TREFFEN IN VADUZ STATT. BESUCHER DÜRFEN SICH AUF ABSOLUTE RARITÄTEN FREUEN.

Der Besuch des Oldtimer-Treffens in Vaduz ist kostenlos. Die Ausstellung befindet sich im „Städtle“, der Strasse entlang von Höhe Rathausplatz bis zur Höhe der Postgasse von 11.30 bis 15.00 Uhr.

Vaduz

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er Arlberg ist unter den Wintersportlern unumstritten. Traumhafte Pisten ohne Ende, toll gepflegte Abfahrten und ein Panorama wie gemalt. Kein Zweifel, die Region Arlberg mit den Orten Lech und Zürs gehört im Reigen der großen Skigebiete dieser Welt ganz nach vorn. Aber was ist im Sommer?

VOR EINIGEN JAHREN NOCH kamen rustikal gekleidete Wanderer in

DER ARLBERG FEIERT DIE ARLBERG CLASSIC CAR RALLY FINDET ZUM ZEHNTEN MAL STATT – DER ASC-D IST VON ANFANG AN DABEI.

das Gebiet, viele hatten Brot und Wasser im Rucksack und genossen in kleinen Pensionen die blühende Landschaft zwischen Lech und Zürs. Zürs allerdings war und ist im Sommer eine Geisterstadt – verlassen und ohne jede Möglichkeit zum Einkehren. Was also tun, damit der Arlberg auch im Sommer besser frequentiert wird?

BÜRGERMEISTER LUDWIG MUXEL UND ICH haben an vielen Abenden darüber diskutiert. Ich selbst kannte als Skifahrer alle Pisten, bin aber auch seit über 20 Jahren ein begeisterter Wanderer im Sommer und glaube, nahezu jeden Wanderweg in diesem Gebiet zu kennen. Lech im Sommer ist ein Traum. Wer von Zürs aus in den Ort Lech hineinfährt, blickt in ein Blumenmeer, die Hotels haben ihre bunten Schirme geöffnet, es gibt Tennisplätze und auch Schwimmbäder mitten im Ort zu sehen.

UND JETZT HABEN WIR DIE ARLBERG CLASSIC CAR RALLY. Und dies nun im Jahre 2019 als eine Jubiläumsveranstaltung: Zum zehnten Mal findet diese Rally durch einige der schönsten Landschaften statt, und ich bin stolz darauf, daß der Allgemeine Schnauferl-Club Deutschland e. V. (ASC-D) von Anfang an als Partner dabei ist. Wir haben diese Veranstaltung auch aus Überzeugung unterstützt und auch dafür gesorgt, dass immer wieder auch einige der schönsten und interessanten Oldtimer an den Start gehen.

DIE VERBUNDENHEIT ZWISCHEN DEM ARLBERG und dem seit 119 Jahre existierenden ASC-D trägt Uwe Brodbeck ist Präsident des Allgemeinen nun auch anderweitig Früchte. Seit 2019 existiert eine sehr lebendige und aktive Bezirksgruppe des AllSchnauferl-Club Deutschland e.V. und seit 40 Jahren Stammgast am Arlberg. gemeinen Schnauferl-Clubs Deutschland am Arlberg. Bisher haben sich bereits über 20 Oldtimer-Freunde dieser Bezirksgruppe angeschlossen, die den Namen Allgemeiner Schnauferl-Club Lech-Arlberg trägt. Vorsitzender dieser Bezirksgruppe ist der Chef des Hotels Arlberg, Hannes Schneider, ein überzeugter Oldtimer-Fahrer, der selbst einige alte Autos besitzt und an vielen auch internationalen Rallyes teilnimmt. Wir vom ASC-D sind stolz darauf, Wegbegleiter der ersten Stunde der Arlberg Classic Car Rally zu sein, und wir wünschen der zehnten Auflage und dem ganzen Arlberg weiterhin viel Glück und Erfolg.

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ASC


Allgemeiner Schnauferl-Club e.V.(ASC) gegründet 1900

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er Allgemeine Schnauferl-Club e.V. (ASC) als einer der ältesten Automobilclubs der Welt begleitet die Arlberg Classic Car Rally von Beginn an als Partner. Und wir freuen uns mit allen Teilnehmern auf die nunmehr neunte Auflage dieser wunderschönen Rally rund um den Arlberg, an der auch viele Fahrzeuge aus der Vorkriegszeit teilnehmen und den Zuschauern damit ein Stück automobile Geschichte vermitteln. Der Allgemeine Schnauferl-Club, der heute aus 15 Landesgruppen in Deutschland besteht und 1500 Mitglieder hat, bietet eine große Bandbreite an Veranstaltungen und hat sich auch der Mobilität mit all seinen Facetten verschrieben. Mitglieder des ASC sind weltweit auf Oldtimer-Rennen- und Rallyes aktiv vertreten, sie besitzen Museen, engagieren sich politisch und pflegen auch gesellschaftliche Events. Der ASC freut sich über neue und engagierte Oldtimer-Freunde. In einer der 15 Landesgruppen können Sie als Gast an einem Clubabend teilnehmen und den Allgemeinen Schnauferl-Club kennen lernen. Ein Kontakt kann über unsere Geschäftsstelle stattfinden: Allgemeiner Schnauferl-Club e.V. c/o Motor Presse Stuttgart Leuschnerstraße 1 D-70174 Stuttgart oder über www.asc-schnauferlclub.com


10 JAHRE ACCR – UNSER BESONDERER REISETIPP Mit der SEA CLOUD zum GRAND PRIX MONACO HISTORIQUE

06.05. – 13.05.2020 7 Nächte Nizza/Frankreich – St. Tropez – Sanary-sur-Mer – Monte Carlo inklusive 2-Tages-VIP-Ticket auf der Terrasse des Automobile Club de Monaco mit Catering, Besuch der Rennen und Zugang zur Boxengasse – Elba – auf See – Neapel/Italien Frühbucherpreis ab € 4.995 p. P. ab/bis Hafen in einer Garantie-2-Bett-Außenkabine bei Buchung bis 30.11.2019.

Informationen erhalten Sie unter www.seacloud.com/monaco oder vor Ort im Veranstaltungsbüro der Arlberg Classic Car Rally.


Das Schiff muss an den Berg Zwei Männer, die eine gemeinsame Leidenschaft für Oldtimer und ein Händchen für partnerschaftliches Engagement haben: Hannes Schneider, Initiator der Arlberg Classic Car Rally und Inhaber des Hotel Arlberg Lech***** sowie SEA CLOUD CRUISES Geschäftsführer Daniel Schäfer im Gespräch über Spontanität, gute Jahrgänge und warum das Schiff an den Berg musste.

Herr Schäfer, Sie schmunzeln schon. Wie kam es zum Engagement von Sea Cloud CruiSeS bei der Arlberg Classic Car Rally? Daniel Schäfer: Ich war Gast einer Autorally auf Sylt und lernte dort Christiane und Hannes Schneider kennen. Das war samstags. Am Mittwoch darauf war ich auf eine viertägige Reise mit der Sea Cloud ii gebucht. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch und das Thema Windjammer begeisterte die beiden. Also fragte ich „Wie spontan sind Sie eigentlich?“ und lud sie ein, beim Törn dabei zu sein. Hannes Schneider (lacht): Genau! Wir sind am Montag von Sylt direkt nach Lech, haben die Koffer neu gepackt und sind wieder los. Während der Schiffsreise haben wir dann schnell gemerkt, wie viel die ACCR und die beiden Sea Clouds gemeinsam haben. Da ist der Sinn für das Schöne, das Originale. Es geht familiär, aber stilvoll zu und man genießt das Miteinander unter Gleichgesinnten. Die einen auf der Straße, die anderen auf dem Meer. ... der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? Daniel Schäfer: Ja, und einer großartigen Partnerschaft! Was im privaten Gespräch bei einem Glas Wein begann, hat sich zu einer intensiven Zusammenarbeit entwickelt. Sea Cloud CruiSeS ist mittlerweile im sechsten Jahr Partner der ACCR und wir finden einfach, dass die Sea Cloud und Lech hervorragend zusammen passen. Hannes Schneider: Das meinen wir ja mit „Das Schiff muss an den Berg“: Wir möchten unseren Teilnehmern das Beste aus beiden Welten bieten. Daniel Schäfer (lacht): Wenn die Sea Cloud Straßenzulassung hätte, würdet Ihr Euch um ihre Teilnahme reißen. Sie ist Baujahr 1931, ein toller Jahrgang. Apropos Teilnahme: Herr Schneider, worauf können wir uns im Jubiläumsjahr des ACCR besonders freuen? Hannes Schneider: Natürlich auf unsere Rally, eine kleine, feine Veranstaltung mit maximal 120 Fahrzeugen. Wir sind

stolz auf unser breitgefächertes Starterfeld und darauf, dass die Klassiker keine Museumsleihgaben sind, sondern von ihren Besitzern gefahren werden. Daniel Schäfer: Außerdem kam gerade zum ersten Mal der Berg aufs Schiff: Patrick Tober, der Küchenchef des Hotel Arlberg, begleitete die Reise der Sea Cloud ii von Barcelona nach Livorno und beglückte die Gäste mit einem Gala-Menü. Seinen Küchenstil beschreibt er mit „monte e mare“. Wie passend! Hannes Schneider: Eben das Beste aus zwei Welten. Daniel Schäfer: Unter einem Horizont.


EIN SOMMERMÄRCHEN ZEHN JAHRE! ZEHN MAL ROLLTEN DIE LEGENDEN BEREITS ÜBER DIE LECHER STRASSEN, ZEHN MAL SCHRIEBEN DIE TEILNEHMER IHRE GANZ EIGENEN GESCHICHTEN. GESCHICHTEN VON WUNDERVOLLEN ERLEBNISSEN, ENGEN FREUNDSCHAFTEN, VON ATEMBERAUBENDEN EINDRÜCKEN. ES SIND WAHRE SOMMERMÄRCHEN. EIN RÜCKLICK IN BILDERN.

2018

Was wäre ein Event ohne die Menschen im Hinter- und Vordergrund, die es Jahr für Jahr begleiten, organisieren und betreuen. Ein DANKE an all die guten Geister, die jede ACCR zu einem besonderen Erlebnis machen.

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Fotorückblick 10 Jahre ACCR

Fotos: Lech Zürs Tourismus / Christoph Schöch / Kistin Toedtling


2010

Die erste! 93 Teilnehmer gingen an den Start, Automobile von 1924 bis 1979 machten die StarĂ&#x;en rund um Lech zur rollenden Geschichte. Man war sich einig: Das schreit nach Wiederholung.

2011 110 Automobile von 1924 bis 1975 waren 2011 am Start. Wie auch in den kommenden Jahren galt hierbei das Motto: Klasse statt Masse.

FotorĂźckblick 10 Jahre ACCR

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2012

48 Klassiker aus den 1920er und 30er Jahren waren bei der ACCR 2012 dabei, insgesamt 111 Fahrzeuge von 1908 bis 1973 machten das Event zu einem Gustost端ckerl. Ein gediegenes Rahmenprogramm sorgte f端r wundervolle Abende.

118 Automobile waren 2013 am Start. Vor atemberaubender alpiner Kulisse begeisterte die Arlberg Classic Car Rally trotz durchwachsenen Wetters mit aufregender Streckenf端hrung, regionalem Charme und herzlicher Gastfreundschaft.

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2013

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Fotor端ckblick 10 Jahre ACCR


LECH IM JANUAR 2019

UNSERE HÄUSER HALTEN JEDEM DRUCK STAND ... Sie träumen schon lange vom eigenen Haus aus Holz? Unverwechselbar und einzigartig? Mit uns haben Sie einen kompetenten Partner, der Ihre Ansprüche versteht und Ihre Vorstellungen von Holzhäusern verwirklicht. Mit regionaler Präsenz und viel Erfahrung. Damit beim Einzug einfach alles stimmt. Sie können auf uns bauen.

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Willi Mayer Holzbau GmbH & Co. KG | ZimmerMeisterHaus®-Manufaktur 72406 Bisingen | Telefon 07476 94002-0 | www.willi-mayer.de


2014 Der fünfte Geburtstag! Während Freundschaften wachsen und die Vorfreude Jahr für Jahr immens ist, bleibt das Starterfeld ein sorgsam zusammengestelltes.

138 Automobile, so viele wie noch nie, traten zur ACCR 2015 an. Was für Augenweiden, was für ein Ohrenschmaus – was für ein Klassiker inmitten des Lecher Bergsommers.

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Fotorückblick 10 Jahre ACCR



2016 Es geht nicht um den Einzelnen, es geht um das Gesamte: Das ist mit ein Geheimnis der ACCR, zu der 2017 erneut 115 Stars/ Cars antraten. Denn wo viele mit dem gleichen Gedanken und derselben Begeisterung zusammenkommen, da entsteht pure Freude.

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121 Automobile der Jahre 1908 bis 1973 waren 2016 am Start. FahrspaĂ&#x; pur, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte. Doch der Stimmung tat das keinen Abbruch.

2017 Arlberg Classic Car Rally 2019

FotorĂźckblick 10 Jahre ACCR


Baiersbronn Classic Schwarzwald-Rallye für Genießer 2019

26.–29. September

Wir wünschen gute Fahrt bei der Arlberg Classic und freuen uns auf ein Wiedersehen im Schwarzwald bei der Baiersbronn Classic 2019 Weitere Informationen zu den Strecken und Durchfahrtszeiten erhalten Sie bei der Baiersbronn Touristik | Rosenplatz 3 | DE-72270 Baiersbronn Tel. +49 (0)74 42 84 14-0 | www.baiersbronn-classic.de Mehr Schwarzwald gibt’s nirgends!


THE 8

BMW 8er Cabrio: von 235 kW (320 PS) bis 390 kW (530 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt von 6,2 bis 10 l/100 km, CO2-Emissionen von 161 bis 229 g CO2 / km. 68 Arlberg Classic Car Rally 2019 Symbolfoto

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