Laugenbackwaren
Ditsch-CEO Gooding im Interview
Pinsa
Herstellung auf die industrielle Art
CleanLabel
Ein Trend, der sich weiterentwickelt
www.brotundbackwaren.de
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Laugenbackwaren
Ditsch-CEO Gooding im Interview
Pinsa
Herstellung auf die industrielle Art
CleanLabel
Ein Trend, der sich weiterentwickelt
www.brotundbackwaren.de
Verhoeven Bakery Equipment Family has a long and successful history of tailor-made development, engineering and production for the food industry. In the bakery market the family labels have established a strong position due our innovation and creative turnkey solutions. We sell high end production lines and state-of-the-art machines. Developed and made by a wonderful team of dedicated people. They make us proud. We would love to show you why.
Proofing
Mit dieser Aussage warnte Martin Luther davor, ein Vorhaben so lange zu verschieben â wofĂŒr sich immer viele gute GrĂŒnde finden lassen â, dass es letztendlich erst am âSankt-Nimmerleins-Tagâ stattfinden wird.Recht hat er! Wir alle kennen das aus dem eigenen privaten und beruflichen Umfeld âund einen Fachausdruck gibt es fĂŒr dieses Verhalten auch schon, nĂ€mlich Prokrastination.
Hinter diesem Hinweis von Martin Luther verbirgt sich aber auch der Appell, stets aktiv zu sein, um das eigene, aber auch das gesellschaftliche Leben insgesamt voranzubringen. âTua res agitur!â hieĂ das schon bei den alten Lateinern: âEs geht um Deine Sache!â Sie meinten damit, dass man sich um die eigenen Angelegenheiten vorrangig selbst kĂŒmmern solle.
Bedauerlicherweise zeigt die Entwicklung in unserer Gesellschaft, in unserer Wirtschaft und auf unserem Arbeitsmarkt aber oft in eine andere Richtung. Der Staat glaubt, sich immer mehr um unsere Angelegenheiten kĂŒmmern zu mĂŒssen. Er umgarnt uns mit immer neuen sozialen Errungenschaften, die leider hĂ€ufig eben nicht die Eigeninitiative fördern, sondern sie eher hemmen.
Immer neue Vorschriften erschweren zum Beispiel den Zugang zur SelbststĂ€ndigkeit. Kein Wunder, dass die Quote der SelbststĂ€ndigen in allen Branchen kontinuierlich zurĂŒckgeht. Aber deshalb aufgeben? Nein, das Gegenteil muss passieren!
Die Zahl der erfolgreich abgelegten MeisterprĂŒfungen liegt im Backgewerbe inzwischen im unteren dreistelligen Bereich. Bundesweit und pro Kalenderjahr, wohlgemerkt. Hilft jammern? Nein, stattdessen sollten wir ĂŒberlegen, wie wir unsere eigenen BeschĂ€ftigten motivieren können, sich zum Meister fortzubilden.
Die Zahl der neuen Azubis in Produktion und Verkauf geht stĂ€ndig zurĂŒck. Hilft jammern? Nein, stattdessen sollten wir ĂŒberlegen, wie wir unsere ArbeitsplĂ€tze so gestalten, dass sie noch attraktiver fĂŒr neue Auszubildende werden.
Wenn die vollumfĂ€ngliche FĂŒrsorge des Staates sich wie Mehltau auf die GemĂŒter und unsere Betriebe legt, dann wird das âNiemalsâ, von dem Martin Luther sprach, die Oberhand gewinnen.
Ohne unsere Eigeninitiative verschwindet das HerzstĂŒck unseres allgemeinen Wohlstandes, der Mittelstand. Er bildet aus, er schafft ArbeitsplĂ€tze und zahlt in erheblichem MaĂe Steuern und BeitrĂ€ge. Ein gesunder Mittelstand gibt den dort BeschĂ€ftigten die Grundlage fĂŒr eine wohlverstandene Work-Life-Balance.
Schaffen wir also selbst mit einer guten Bildung und Ausbildung, mit guten ArbeitsplĂ€tzen in unseren Betrieben die Grundlage fĂŒr eine gute Arbeit. So erhalten wir uns und unseren BeschĂ€ftigten den persönlichen und finanziellen Freiraum, um ein selbstbestimmtes Leben fĂŒhren zu können. Und zwar âjetztâ â nicht ânicht jetztâ und schon gar nicht âniemalsâ!
Armin Juncker
INTERVIEW
Sebastian Gooding verantwortet die strategische Ausrichtung der BrezelbĂ€ckerei Ditsch â in Europa und den USA.
PINSA-HERSTELLUNG
Die Pinsa ist auf dem besten Weg, sich bei Verbrauchern in der ganzen Welt zum Favoriten unter den Pizzaalternativen zu entwickeln. Moderne Techniken und neue Rezepturen tragen dazu bei, dass die Anforderungen an die industrielle Produktion erfĂŒllt werden.
INTERPACK 2023
Nach einer Corona-geschuldeten Zwangspause kehrt die interpack in diesem Jahr zurĂŒck â mit 18 ausgebuchten Hallen, klaren Branchenschwerpunkten und einem neuen Marken-Claim: âSimply Uniqueâ.
LUFTMANAGEMENT IN DER BACKWARENHERSTELLUNG
Mikrobiologische oder klimatische Risikofaktoren in der Produktion einzudÀmmen bzw. idealerweise auszuschalten, liegt im ureigensten Interesse von Backwarenherstellern.
CLEAN LABEL
Backwaren mit âClean Labelâ sind mehr als die Summe ihrer Zutaten. Die Herstellung ist mit besonderen technologischen Anforderungen verbunden.
DER BĂCKEREIMARKT IN DEUTSCHLAND
Die Marktmacher â vor und nach Beginn der Corona-Pandemie.
Interview
06 Sebastian Gooding, Ditsch: âUnser unternehmerisches Ziel ist, dass jeder beim Thema Lauge an Ditsch denktâ
Produktion
14 Rademaker: Pinsa-Herstellung: Auf die industrielle Art
22 Diosna: Clean Label â Ein Trend, der sich weiterentwickelt
Messen
18 interpack: Showtime in DĂŒsseldorf
Verpacken
21 REGO HERLITZIUS: Brote schneiden und eintĂŒten
28 Sinnack: DichtheitsprĂŒfung bei Hochgeschwindigkeit
Hygiene
26 Just in Air: Luftmanagement in der Backwarenherstellung
Marktmacher
32 Der BĂ€ckereimarkt in Deutschland: Vor und nach Beginn der Corona-Pandemie
Rubriken
03 Editorial
12 Nachrichten
17 Nachrichten
Nachrichten
...vom Trend zur modernen Form des Lifestyles
...stetig wachsende Zielgruppe fĂŒr vegane Produkte
...attraktives Gesamtpaket aus MELLA-VEGAN-RĂHR und MELLA-VEGAN-KREM
...fĂŒr vielfĂ€ltige vegane FeinbackspezialitĂ€ten
Sebastian Gooding verantwortet die strategische Ausrichtung der BrezelbĂ€ckerei Ditsch â in Europa und den USA. Auf beiden Seiten des Atlantiks sieht er Wachstumspotenzial fĂŒr Laugenbackwaren. Nur sehen die jeweils anders aus, denn die MĂ€rkte und Herausforderungen unterscheiden sich.
+Helga Baumfalk: Herr Gooding, Sie leiten Ditsch jetzt im fĂŒnften Jahr. Im November 2022 wurden Ihnen mit Klaus Westerwelle (als Managing Director Operations) und Björn Tiemann (als Managing Director Sales & Business Development) zwei Co-Chefs an die Seite gestellt. Was sind die HintergrĂŒnde?
Sebastian Gooding: GrundsÀtzlich ist es eine Mischung aus zwei Themen. Im Prinzip hat sich nichts verÀndert, weil wir schon lang als Team agieren, bis auf die Tatsache, dass ich nicht mehr allein hafte.
Vor allem aber ist es ein wichtiges Zeichen nach innen und auĂen. Klaus Westerwelle und Björn Tiemann sind Experten auf ihren Gebieten, absolute Profis und bekannt in der Branche. Menschen, die Verantwortung fĂŒr die Entwicklung, die Kultur und unsere Zukunft ĂŒbernehmen und bedeutend sind fĂŒr das Unternehmen, intern wie extern. So stĂ€rken wir den Ruf von Ditsch nochmals, indem wir uns ganz klar als GeschĂ€ftsfĂŒhrer-Trio positionieren.
Wir wollten zeigen, dass wir ein zuverlĂ€ssiger Partner sind und fĂŒr Long Time-Business stehen. Genau das und unsere Kompetenz fĂŒr Lauge wollen wir nach auĂen strahlen.
Baumfalk: Was sind Ihre Aufgaben in der Team-GeschĂ€ftsfĂŒhrung?
Gooding: Mein Bereich sind die ĂŒbergeordneten Strategien. Ich setze die Leitlinien der FĂŒhrungskultur und verantworte die Ressourcen-Allokation. Hierzu brauche ich den Input meiner Kollegen, und zwar auf allen Ebenen! Und wir brauchen den gemeinsamen Austausch.
Wir erarbeiten Hypothesen und Szenarien, wobei der Kern unserer FĂŒhrungskultur im dynamischen und unternehmerischen Austausch liegt. Ehrlichkeit setzen wir vor Harmonie. Dabei ist es mein Job, zwei, drei Schritte nach vorne zu denken, zukunftsorientiert und ĂŒber den Tellerrand hinaus. In derselben Funktion bin ich fĂŒr Ditsch in den USA tĂ€tig.
Baumfalk: Die Liste der Herausforderungen ist in der momentanen Situation lang. Wo liegen aus Ihrer Sicht die gröĂten Baustellen?
Gooding: Die Welt hat sich verĂ€ndert. DarĂŒber brauchen wir nicht zu diskutieren. Itâs just the way it is. Entscheidend ist, sich mit der neuen Welt auseinanderzusetzen. Das haben viele noch nicht verstanden. Die aktuelle Situation erfordert
eine andere Art des Managements. Nicht in dem Sinn, alles zu akzeptieren, aber in dem Sinn, mit unternehmerischem Optimismus nach vorne zu handeln. Es bedeutet auch, zurĂŒck zur Basis zu gehen. Die besten BĂ€cker machen das. Sie haben ihr Sortiment umgebaut, vielleicht auch dreimal â vor Covid, nach Covid, mit der Inflation. Sie versuchen, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit anzubieten. Sie ĂŒberlegen stĂ€ndig aufs Neue, was ihre Basis ausmacht. Genau das ist die entscheidende Frage fĂŒr jeden GeschĂ€ftsfĂŒhrer heute: âBist du dir sicher, dass dein Business-Modell relevant ist?â Wir mĂŒssen so wie nie zuvor bereit sein, proaktiv unternehmerisch von der Basis aus zu denken. Und noch etwas: Ja, die Situation ist kompliziert. Trotzdem dĂŒrfen wir uns nicht zu viel mit dem Negativen aufhalten. Lasst uns weitermachen. Es gibt viele exzellente HandwerksbĂ€cker, Start-ups und MittelstĂ€ndler, die das verstanden haben und sich behaupten.
Baumfalk: Wie entwickelt sich der Markt in den USA und welche Unterschiede stellen Sie zu Europa fest?
Gooding: Wir haben einen langfristigen Trend in den USA identifiziert. Der Markt wĂ€chst, was die Lauge anbelangt. Zu den Unterschieden: In vielen LĂ€ndern Europas ist Lauge ein kaum bekanntes Produkt, das sich quer ĂŒber den Kontinent noch entwickelt. NatĂŒrlich treiben die Top 30 LEHPlayer das voran, aber auch die Foodservice-Konzepte in Hochfrequenz-Pendlerstandorten â und klar, das Oktoberfest ist ein weiteres wichtiges Brezel-Erlebnis.
In der USA kennt fast jeder âPretzelsâ durch Sport-Veranstaltungen, ob national oder regional. Schaut man ProfiSport-Ereignisse, genieĂt man dazu Pretzels. Es entwickelt sich gerade ein Trend hin zu âFood Service Sport Locationsâ. Lauge wird mehr und mehr im Foodservice nachgefragt, da Restaurantketten stĂ€ndig auf der Suche nach etwas Neuem sind â vor allem das Konzept Laugenkonfekt entwickelt sich sehr stark in Food Service Chains, besonders in Sports Bars wie Buffalo Wild Wings oder Top Golf. Das bringt eine andere Dynamik mit sich. Auch die Geschwindigkeit, mit der VerĂ€nderungen die Gesellschaft durchlaufen, ist eine andere. In den USA gibt es zwar keinen derartigen Energieschock wie in der EU, auch der russische Angriffskrieg in der Ukraine wirkt sich nicht so extrem aus, aber ansonsten sind es oft dieselben Schocks, wie Inflation, MitarbeiterverfĂŒgbarkeit und Rohstoffknappheiten, die wir durchlaufen. Nur kommen die USA da schneller wieder raus. Wirtschaftlich gesehen ist der Markt schnell, groĂ, bietet viele Möglichkeiten und die Amerikaner bringen einen anderen unternehmerischen Optimismus mit.
Baumfalk: Wie entwickelt sich Ihr Produktionsstandort in den USA?
Gooding: Positiv. Wir haben in den letzten vier Jahren ein kompetentes Team aufgebaut und in zwei neue Linien investiert. Eine dritte Linie soll im ersten Quartal 2023 ans Netz gehen. Dann werden wir in der Lage sein, nicht nur
âDie besten BĂ€cker ĂŒberdenken stĂ€ndig, was die Basis ihres GeschĂ€fts ausmacht. Genau das ist die entscheidende Frage fĂŒr jeden GeschĂ€ftsfĂŒhrer heute: âBist du dir sicher, dass dein Business-Modell relevant ist?ââ
Sebastian Gooding, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ditsch BrezelbĂ€ckereimehr Output zu erreichen, sondern auch, Laugenbackware in einer ganz neuen QualitĂ€t auf den Markt zu bringen, und Produkte mit neuen Rezepturen. Dadurch erreichen wir einen anderen Geschmack, eine andere Farbe und eine andere Art der Teigstruktur. Das sichert uns einen Vorteil.
Baumfalk: Sind die GeschĂ€ftsmodelle fĂŒr Laugenbackwaren in den USA mit dem Modell in Deutschland vergleichbar?
Gooding: Es gibt in den USA keine richtigen TK-BackwarenModelle mit Bake-off. Darin liegt vielleicht der gröĂte Unterschied. âThaw and serveâ sowie âLong Shelf Lifeâ (Haltbarkeit) ist das ĂŒbliche Business. Wenn sich die USA und andere LĂ€nder fĂŒr Bake-off, wie wir es in Deutschland
+ Seit 2012 ist Ditsch Teil der Schweizer Valora Gruppe, die wiederum die europÀische Retaileinheit von Fomento Económico Mexicano, S.A.B. de C.V. (FEMSA) bildet.
+ Das Unternehmen produziert LaugengebÀcke in verschiedenen Formen wie Brezeln (50 bis 1.800 g), Brötchen, Stangen, Knoten, Zöpfe sowie Pizzen und Croissants. Die Produkte werden tiefgefroren in drei Convenience-Stufen vertrieben, als vorgegarte Teiglinge, vor- oder fertig gebacken.
+ Mit seinen 192 Stores in Deutschland ist Ditsch an hochfrequentierten Standorten wie Bahnhöfen vertreten. AuĂerdem beliefert das Unternehmen seit 1998 GroĂverbraucher wie BĂ€ckereien, Hotels, Restaurants, Cateringunternehmen sowie Tankstellen und den Lebensmitteleinzelhandel mit Backwaren.
+ Export in 32 LĂ€nder
+ 3 Produktionsstandorte, u. a. in Mainz und Oranienbaum (Deutschland) sowie Cincinnati (Ohio/USA)
+ insgesamt 17 Produktionslinien
+ weltweit 1.100 Mitarbeiter
Mainz (Deutschland)
+ Hauptsitz mit Verwaltung, Produktion und TK-Hochregallager
+ Start der Produktion: 1990
+ 4 Produktionslinien
+ rund 210 Mitarbeiter
Oranienbaum (Deutschland)
+ Start der Produktion: 1999
+ 10 Produktionslinien
+ rund 850 Mitarbeiter
Cincinnati (Ohio/USA)
+ 2017 kaufte die Valora Gruppe den in Cincinnati ansÀssigen LaugengebÀck-Hersteller Pretzel Baron und ist seither mit eigener Produktion in den USA vertreten. 2018 wurde Pretzel Baron in Ditsch USA umfirmiert.
+ Start der Produktion: 2016
+ 3 Produktionslinien
+ rund 160 Mitarbeiter
kennen, öffnen, dann könnte der Markt fĂŒr Brot und Backwaren nochmals quasi explodieren. âThaw and serveâ funktioniert, keine Frage, aber qualitativ und vor allem emotional reicht das Konzept nicht an die vor Ort gebackenen Produkte heran.
Auch das Ditsch-Shop-Modell, wie wir es in Deutschland betreiben, mit eigenen Filialen, sehr schnellen Transaktionszeiten, wenig Personal wegen Bake-off und einem guten Kaffeekonzept â das gibt es nicht 1:1 in den USA. Noch nicht, wĂŒrde ich sagen.
Baumfalk: Wann wollen Sie es einfĂŒhren?
Gooding: Maybe one day. NatĂŒrlich mĂŒsste man sich mit unserer Kompetenz die Frage stellen: Warum nicht? Im ersten Schritt dĂŒrfen wir aber die B2B-KapazitĂ€ten aufbauen, um den heutigen und zukĂŒnftigen Markt gut bedienen zu können. Darauf fokussieren wir uns zurzeit. SpĂ€ter werden solche GesprĂ€che sicherlich kommen. Allerdings, wenn eine ganze Industrie nicht auf Bake-off, sondern auf âThaw and serveâ ausgerichtet ist, dann wird es Zeit brauchen, bis die komplette TiefkĂŒhlkette aufgebaut ist. DarĂŒber muss man sich im Klaren sein.
Baumfalk: Welches sind Ihrer EinschĂ€tzung nach die MĂ€rkte mit dem gröĂten Potenzial fĂŒr Laugenbackwaren?
Gooding: Wenn wir ĂŒber Laugenbackwaren reden, sprechen wir ĂŒber einen Nischenmarkt. Selbst in Deutschland sind sie nicht ĂŒberall Standard. Aber wir sind ĂŒberzeugt von
Exakte Teig-/Fettschichtung Schonende Laminierung Verschiedene Laminiervarianten
dem Potenzial. Deshalb bleiben wir unserer Nische treu, spezialisieren uns, um den unterschiedlichen Markterwartungen an Lauge entsprechen zu können. Wir sehen, dass der Markt in UK, in Europa, in Asien und eben in den USA zulegt. Die Entwicklung des Brot- und Backwarenmarkts in Afrika ist auch faszinierend â vor allem entlang des LagosAbidjan-Korridors! Das ist zweifellos die Region, die die Zukunft der Urbanisierung vorantreiben wird.
Baumfalk: 2020 haben Sie damit begonnen, Laugen-Buns aus Oranienbaum in die USA zu liefern. Ist das heute noch der Fall?
Gooding: Wir exportieren nach wie vor in die USA, aber inzwischen andere Produkte. Gerade haben wir eine Aktion mit gefĂŒllten Brezeln beendet. FĂŒr das Produkt haben wir 2020 in Oranienbaum eine eigene Linie in Betrieb genommen. Das Feedback auf gefĂŒllte Brezeln war echt cool. Wir waren intern ĂŒberzeugt, dass Brezeln mit SchokoladenfĂŒllung groĂartig laufen wĂŒrden. Und? Es IST so! Meine Töchter hatten das ĂŒbrigens vorausgesehen. Es ist unser Job â und dieser Teil macht besonders viel Freude â ein Produkt, das im Prinzip nicht neu ist, neu zu denken. Wir liefern die Produkte nicht nur in die USA, sie gehen auch nach China. Insgesamt exportieren wir in 32 LĂ€nder und in jedem Land gibt es unterschiedliche Erwartungen an Laugenbackwaren.
Baumfalk: Sind die Laugenbackwaren, die Ditsch in den USA und Europa produziert, von der QualitÀt her gleich?
Gooding: US-Amerikaner bevorzugen es eher sĂŒĂ. Sie erwarten etwas Zucker in Laugenbackwaren. Der Markt ist insofern einen anderen Geschmack gewohnt. Wobei es nicht um gut oder weniger gut geht, sondern um unterschiedliche gesellschaftliche Geschmackvorlieben, die ĂŒber die Jahrzehnte erlernt wurden. Ein Beispiel: In Amerika
startet man in den Tag mit Donuts und Kaffee, in Europa mit Brötchen, Croissants oder oft auch mit Laugenbackwaren. In Kneipen essen die Amerikaner Laugenbackwaren gerne mit einem KĂ€se-Dip. Restaurants servieren Brezeln warm zusammen mit geschmolzenem KĂ€se zum Dippen. Und man trinkt ein Bier dazu. Die Amerikaner genieĂen Laugenbackwaren genauso wie EuropĂ€er und mit gleicher Begeisterung, aber anders.
âEin Ditsch-Shop-Modell, wie wir es in Deutschland betreiben, mit eigenen Filialen, sehr schnellen Transaktionszeiten, wenig Personal wegen Bake-off und einem guten Kaffeekonzept â das gibt es in den USA nicht 1:1.â
Baumfalk: Welche PlÀne haben Sie in nÀchster Zeit hinsichtlich des Sortiments?
Gooding: In Deutschland wollen wir zur Internorga Laugenbaguettes und sĂŒĂ sowie herzhaft gefĂŒllte Brezeln launchen. In den USA liegt der Fokus auf der KapazitĂ€t fĂŒr das bestehende Sortiment aus Laugenstangen, Brezeln und unseren Bites, dem Laugenbackwaren-Konfekt. Es gibt neue Rezepturen mit Cranberries, die passen gut zu Lauge, aber weniger gut zu Deutschland â daher sind sie vorrangig fĂŒr den US-Markt. Das wird uns bis zum FrĂŒhsommer beschĂ€ftigen. AnschlieĂend startet der nĂ€chste Innovationszyklus. Und bis dahin wird sich die Welt wieder verĂ€ndert haben â ich freue mich jetzt schon auf neue Herausforderungen.
Baumfalk: Herr Gooding, vielen Dank fĂŒr die spannenden Einblicke. +++
Im Zuge des Ăbergangs von Silowacht zu Royal Kaak Silos & Dosing hat Gert-Jan Bos am 1. Januar 2023 die Leitung des Standorts Zwolle/Niederlande ĂŒbernommen. Der Wechsel in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung ist ein weiterer Schritt bei der Integration in Royal Kaak, das Silowacht im MĂ€rz 2021 ĂŒbernommen hatte. Der damalige GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jules
Plevier blieb zunÀchst in seiner Position. Innerhalb der Royal Kaak Organisation wird sich Jules Plevier nun auf den weiteren Ausbau der Datenplattformen Smart Bakery und I-Bakecare konzentrieren.
Silowacht/Royal Kaak Silos & Dosing ist spezialisiert auf Dosiersysteme, Silo- und Prozessanlagen, ein Bestandteil der âSilo to Truckâ-Lösungspalette von Royal Kaak. Die Lösungen umfassen Entwicklung, Installation und Wartung, Reinigung und Inspektion. +++
GroĂbĂ€cker verleihen Förderpreis 2023 an Dr. Julia Zimmermann
Der Wissenschaftliche Förderpreis des Verbandes Deutscher GroĂbĂ€ckereien geht 2023 an Dr. Julia Zimmermann aus Stuttgart. Ausgezeichnet wird damit ihre Dissertation, in der sie prĂ€klinische und klinische Untersuchungen zu GetreideunvertrĂ€glichkeiten, insbesondere zur WeizensensitivitĂ€t, durchfĂŒhrte und auswertete. Mit ihrer Arbeit sollte geklĂ€rt werden, welche Mechanismen sowohl bei der Produktion als auch bei den Betroffenen selbst zu solchen UnvertrĂ€glichkeiten beitragen.
âInzwischen leiden viele Menschen in Deutschland unter WeizensensitivitĂ€t. Frau Dr. Zimmermann hat jetzt eine wissenschaftliche Grundlage zur besseren PrĂ€vention und Therapie von WeizensensitivitĂ€t geliefertâ, erklĂ€rte der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes, Armin Juncker. Insbesondere aus der vergleichenden Untersuchung aller Proteine von verschiedenen Getreidearten (Roggen, Weizen, Dinkel) und den daraus hergestellten Broten könnten bemerkenswerte Schlussfolgerungen ĂŒber die Bildung und Vermeidung von WeizensensitivitĂ€t gezogen werden. Weder eine bestimmte Getreideart noch eine bestimmte TeigfĂŒhrung allein seien der Auslöser fĂŒr die UnvertrĂ€glichkeit auĂerhalb von Zöliakie und Weizenallergie. Der Preis wurde im Januar 2023 im Rahmen der 52. Wissenschaftlichen Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft fĂŒr Getreideforschung in Berlin verliehen. +++
Cetravac/bakeXperts: Neue Strukturen und der Markteintritt in Polen
In Berlin: Armin Juncker, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes Deutscher GroĂbĂ€ckereien, ĂŒberreicht den Wissenschaftlichen Förderpreis an Dr. Julia Zimmermann
Aus der VerĂ€nderung ergeben sich neue Strukturen und eine VerstĂ€rkung im Management. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung von bakeXperts und damit auch die Verantwortung fĂŒr die gemeinsame Produktion obliegt seit 1. Januar Stefan Wirtheim. Die Backbranche kennt ihn als langjĂ€hrigen Werksleiter von Miwe in Meiningen und als CTO (technischer Leiter) von Wiesheu.
Die Cetravac AG, Hersteller von Anlagen zur VakuumkĂŒhlung und -konditionierung, und bakeXperts, Hersteller des VakuumLadenbackofens UDO, haben zum Jahresbeginn ihre Kooperation intensiviert. Beide in AltstĂ€tten, Schweiz, ansĂ€ssigen Unternehmen produzieren kĂŒnftig gemeinsam unter der FederfĂŒhrung von bakeXperts. Produktentwicklung und Service bleiben in beiden HĂ€usern eigenstĂ€ndige Stabsabteilungen. Hintergrund, so Adolf Cermak, GrĂŒnder beider Unternehmen, ist u. a. die angespannte Situation auf den RohstoffmĂ€rkten und entlang der Lieferketten. âEine BĂŒndelung von Einkauf und Produktion stĂ€rkt unsere Position im Einkauf und beschleunigt die VerfĂŒgbarkeit fertiger Anlagen und Ăfen und verkĂŒrzt unsere Lieferfristen. Andererseits erfordert der wachsende Erfolg des von bakeXperts entwickelten VakuumLadenbackofens UDO eine Erweiterung unserer Produktion.â
Veronika Grebner hat die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Cetravac AG ĂŒbernommen. Die Betriebswirtin begann ihre Karriere bei Cetravac 2015 als CFO und Leiterin der Administration. 2020 ĂŒbertrug ihr FirmengrĂŒnder Adolf Cermak die Position der stellvertretenden GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Cetravac AG. Ebenfalls zum Jahresbeginn haben die Cetravac AG und bakeXperts eine Vertriebs- und Servicevereinbarung mit dem auf BĂ€ckereitechnik spezialisierten Handels- und Serviceunternehmen Giko aus Tarnowskie GĂłry getroffen. Giko vertritt beide Unternehmen kĂŒnftig exklusiv auf dem polnischen Markt. Adolf Cermak sieht im Markteintritt in Polen die logische ErgĂ€nzung der bisherigen VertriebsaktivitĂ€ten von Cetravac AG und bakeXperts, die sich bislang auf Skandinavien, Westeuropa und GroĂbritannien konzentrieren. +++
Der Hersteller von Schlag- und RĂŒhrmaschinen, Knetmaschinen und Brot-Schneidemaschinen REGO HERLITZIUS aus Wuppertal verstĂ€rkt sich im Export. Seit Jahresbeginn ist Holger Protte als Exportleiter fĂŒr das Unternehmen tĂ€tig. Der 50-jĂ€hrige Vertriebsprofi kann auf bestehende HĂ€ndlernetze in Europa, Japan, China, Australien und der Golfregion aufbauen. Es gilt, diese zu stĂ€rken sowie neue Strukturen im nicht-deutschsprachigen Raum aufzubauen, heiĂt es aus dem Unternehmen. Holger Protte blickt auf langjĂ€hrige Erfahrung in der Betreuung von Auslandsorganisationen fĂŒr technische Produkte zurĂŒck. So war er in den letzten Jahren als internationaler Vertriebsleiter beim deutschen Hersteller BĂRO Retail Lighting tĂ€tig. Zuvor verantwortete Protte den Export bei der dĂ€nischen Firma OnRobot aus Odense und war in Bangkok fĂŒr den deutschen Kettenhersteller KĂBO aktiv. +++
Stefan Brehm (55) ist seit 1. Februar 2023 Chief Commercial Officer Germany and Austria. Er hat damit die kommerzielle Verantwortung fĂŒr das deutsche und österreichische GeschĂ€ft von CSM Ingredients ĂŒbernommen. In dieser Funktion folgt Stefan Brehm auf Kerstin Schmidt, die das Unternehmen nach mehr als 20 Jahren, zuletzt in nationalen und internationalen Top-Management-Funktionen, verlassen hat, um ein neues berufliches Ziel zu verfolgen. Stefan Brehm kommt von Symrise, einem fĂŒhrenden Unternehmen in den Bereichen Duft- und Geschmacksstoffe und Ingredienzien. Dort hatte er zuletzt die Position des Senior Vice President of Global Growth Platform inne.
Stefan Laackmann, Senior Commercial Director DAN (Deutschland, Ăsterreich, Nordics), und Aldo Uva, CEO von CSM Ingredients, beide GeschĂ€ftsfĂŒhrer der CSM Deutschland GmbH, setzen ihre TĂ€tigkeit in den genannten Verantwortungsbereichen fort. +++
Die Pinsa ist auf dem besten Weg, sich bei Verbrauchern in der ganzen Welt zum Favoriten unter den Pizzaalternativen zu entwickeln. Moderne Techniken und neue Rezepturen tragen dazu bei, dass die Anforderungen an die industrielle Produktion erfĂŒllt werden.
+Die AnfĂ€nge der Pinsa â auch Pinsa romana genannt â reichen zurĂŒck bis in die Antike. Neue Rezepturen machen die moderne Interpretation des traditionellen Brotfladens aus dem Mittelmeerraum heute noch leichter verdaulich. Die ideale Pinsa hat eine ovale Form, ist auĂen knusprig, innen fluffig, wird mit Sauerteig und mit einer Mischung verschiedener Mehle hergestellt (Weizenmehl, Reismehl und Sojamehl). Die traditionell handwerkliche Herstellung hat Rademaker auf einen automatischen Prozess ĂŒbertragen, wobei die typische Porenstruktur, die eine Pinsa charakterisiert, bewahrt bleibt.
Jedes Mehl in der Mischung einer Pinsa ĂŒbt eine Funktion aus: Das Sojamehl macht das Endprodukt knusprig, wĂ€hrend das Reismehl Wasser bindet und das Backen erleichtert. FĂŒr den feinen Geschmack wird Sauerteig oder Biga hinzugegeben. Der Hefeanteil in der Rezeptur ist gering. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Pizzateig (mit 53 bis 65 % Wasseranteil) enthĂ€lt ein Pinsateig mehr Wasser. Der Anteil kann zwischen 75 und 80 % liegen.
Ein wichtiger Schritt, der bei der Teigherstellung beachtet werden muss, ist die verlÀngerte Garzeit von etwa 72 Stunden. Auch das Backen ist auf die Anforderungen eines weichen Teiges abgestimmt und erfolgt in zwei Schritten: ZunÀchst wird der Boden vorgebacken, spÀter belegt und
anschlieĂend fertig gebacken. Im industriellen Verfahren wird die vorgebackene Pinsa heruntergekĂŒhlt, verpackt und gefrostet an Restaurants oder den Handel ausgeliefert.
Die industrielle Herstellung
Rademaker ĂŒbertrug die handwerkliche Produktion auf einen IndustriemaĂstab mit dem Ziel, in einem teigschonenden Verfahren gleichbleibende ProduktqualitĂ€t sicherzustellen. Um das zu erreichen, muss die aus dem Knetvorgang entwickelte Teigstruktur in den nachfolgenden Verarbeitungsschritten der Formgebung erhalten bleiben.
Nach dem Kneten folgt die Vorgare ĂŒber mehrere Stunden. AnschlieĂend wird der Teig in den Rademaker Teigbandformer gegeben. Je nach geforderter KapazitĂ€t kommt fĂŒr
Das macht die Pinsa attraktiv
+ Mit ihrer Kombination aus Weizen-, Soja- und Reismehl, einem hohen Wasseranteil und einer langen Garzeit ist die Pinsa eine besser verdauliche Alternative zu Pizza.
+ Mit seinem hohen Wasseranteil und dem im VerhÀltnis geringeren Mehlanteil (im Vergleich zu Pizza) enthÀlt das Produkt weniger Kohlenhydrate und Kalorien.
+ Pinsa kommt ohne Zuckerzusatz und gesÀttigte FettsÀuren aus. Es enthÀlt zwei Drittel weniger Gluten.
diesen Schritt ein Double-chunking Sheeting System (DSS) oder ein Dynamic Pre-Sheeter (DPS) zum Einsatz. Beide Lösungen sind speziell auf die Verarbeitung handwerklich hergestellter, stark hydratisierter Teige abgestimmt. Der Teigbandformer erzeugt ein gleichmĂ€Ăiges Teigband, wobei die gewĂŒnschte Teigstruktur mit grober Porung beim Ausrollen erhalten bleibt.
Mit der Teigbandlinie können unterschiedliche TeigbandgröĂen hergestellt werden. GrundsĂ€tzlich lĂ€sst sich die Produktionslinie zur Herstellung nahezu aller Brot- und Brötchensorten einsetzen. Teigbandformung und Teigauf-
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30 LITER
arbeitung sind produktspezifische Prozessschritte. âDeshalb haben wir verschiedene Ausroll- und Aufarbeitungs-Module konzipiert, die fĂŒr unterschiedliche Teige geeignet sind. Toastbrot beispielsweise hat eine sehr feine, gleichmĂ€Ăige Porenstruktur. Das genaue Gegenteil ist bei der Pinsa der Fall. Wenn es gewĂŒnscht wird, können wir dieses Modul fĂŒr Toastbrot einfach in die Linienkonfiguration einfĂŒgen. So können Kunden verschiedene Produkte auf einer Linie herstellenâ, erklĂ€rt Rademaker.
Nach der Teigbandformung wird das Teigband schonend abgewalzt, indem es eine Kombination aus Quickreduktoren
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oder Schlichtwerken durchlĂ€uft. Hat das Teigband die gewĂŒnschte TeigstĂ€rke, gelangt es entweder in den ZwischengĂ€rschrank oder wird direkt im Anschluss in Bahnen geschnitten, die wiederum ĂŒber eine Guillotine in die gewĂŒnschten TeigstĂŒcke geschnitten werden, bevor sich dann die Aufarbeitungs-Linie anschlieĂt. âDie Anlagen können auch an individuelle Vorgaben der BĂ€cker, was die Abmessungen der TeigstĂŒcke anbelangt, angepasst werdenâ, fĂŒgt Rademaker hinzu.
Restteig kann in den Produktionsprozess zurĂŒckgefĂŒhrt werden. âMit unserem Inline-Restteig-System können 100 % direkt in der Produktionslinie wiederverwendet werden.
Seiten- und Zwischenabschnitte durch die Omega-Stanze werden als kleine Restteig-Abschnitte zurĂŒck an den Anfang der Teigbandanlage transportiert und effizient in den Prozess zurĂŒckgefĂŒhrtâ, erklĂ€rt das Unternehmen. Auch kundenspezifische Optionen könnten entwickelt werden. Beispielsweise lĂ€sst sich die Anlage so einstellen, dass Seitenabschnitte zurĂŒck zum DSS transportiert werden, wĂ€hrend Zwischenabschnitte zum Mischer gelangen.
Wird kein Inline-Restteig-System verwendet, kann der Restteig in BehĂ€ltnissen gesammelt und dem Prozess manuell zugefĂŒhrt werden.
Der Teigbandformer DPS verarbeitet 500 bis 1.000 kg Teig pro Stunde zu einem gleichmĂ€Ăig geformten Teigband, das eine StĂ€rke von 16 bis 35 mm haben kann. Die Arbeitsbreite der Anlage â sie verfĂŒgt ĂŒber einen Sternteiler â liegt bei 600 mm (fĂŒr die Ausrollsektionen) und 800 mm (fĂŒr die Aufarbeitungssektionen). Ausgestattet mit einem Quickreduktor kann der âDPSâ mit geringerer KapazitĂ€t und kleinerer
StellflĂ€che gebaut werden und besitzt deshalb eine um 800 mm kleinere GrundflĂ€che als der âDSSâ.
âDer âDSSâ verfĂŒgt ĂŒber einen dynamischen Trichter, der den Teig kontrolliert transportiert und die Form der TeigstĂŒcke konstant hĂ€lt.â
Spezialist von Rademaker
Mit bis zu 6.000 kg Teig pro Stunde erreicht der âDSSâ eine höhere KapazitĂ€t. Der Teigbandformer erzeugt TeigbĂ€nder mit einer Breite bis 1.000 mm und 1.600 mm (fĂŒr die Aufarbeitungssektionen) und verfĂŒgt ĂŒber zwei Sternteiler. âDer âDSSâ besitzt einen dynamischen Zwischentrichter, der den Teig kontrolliert transportiert und die Form der TeigstĂŒcke konstant hĂ€lt. Sensoren und getrennte BĂ€nder fĂŒhren die Teiglinge sorgfĂ€ltig zur nĂ€chsten Arbeitsstation und gewĂ€hrleisten so die Genauigkeit von GröĂe und Gewicht.â
Ăhnlich wie Ciabatta oder Focaccia ist auch der Pinsateig weich. Um ein Verkleben am Trichter zu verhindern, setzt Rademaker auf Wachs als Trennmittel. âDie Kosteneinsparungen sind betrĂ€chtlich. Der ROI (Return on Investment) durch den geringen Reinigungsaufwand und Materialeinsatz â im Vergleich zu Ăl wird um ein Viertel weniger Wachs benötigt â ist schon nach 1 bis 1,5 Jahren erreicht. Ebenso wichtig ist, dass die Anlage durch den Einsatz von Wachs aufgrund des dynamischen Bandprinzips eine höhere Genauigkeit bei den TeigstĂŒckgewichten erreicht und damit eine höhere Gesamtleistung.â
DPS und DSS stellen Produkte Àhnlicher QualitÀt her. Beide Teigbandformer unterscheiden sich lediglich in ihren Funktionsprinzipien, betont Rademaker. +++
Die Hersteller von Feinen Backwaren in Deutschland verzeichneten 2022 einen leichten Zuwachs. In der Menge stieg die Produktion von Feinen Backwaren auf Basis der SchĂ€tzungen* des BDSI (Bundesverband der Deutschen SĂŒĂwarenindustrie) um +1,8 %. Insgesamt wurden etwa 765.000 t Feine Backwaren produziert. WertmĂ€Ăig stieg die Produktion um +7,1 % auf rund 2,4 Mrd. EUR. Auch die Exporte verzeichneten 2022 bei den Feinen Backwaren einen Anstieg von +4,8 % in der Menge. Der Exportwert stieg um +12,8 %.
Die Hersteller von Knabberartikeln verzeichneten 2021 hingegen leichte RĂŒckgĂ€nge. Die Produktionsmenge sank nach SchĂ€tzungen des BDSI um -0,1 % auf rund 365.000 t. Im Wert stieg die Produktion um +4,1 % auf etwa 1,7 Mrd. EUR. Die Exporte entwickelten sich 2022 bei den Knabberartikeln hingegen positiv, sie stiegen gegenĂŒber dem Vorjahr um +4,2 % in der Menge und +6,5 % im Wert.
Future Market Insights (FMI) schĂ€tzt den Markt fĂŒr vegane Kekse im Jahr 2023 auf ein Volumen von 359,23 Mio. USDollar und erwartet einen Zuwachs auf 773,31 Mio. USDollar bis 2033. Die zunehmende Nachfrage ist getrieben vom steigenden Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher. Laut Studie könnten sich insbesondere UK, die USA, Deutschland und Japan mit einer jĂ€hrlichen Wachstumsrate von 8,9 % zu den wichtigsten HerstellerlĂ€ndern entwickeln.
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Nach einer Corona-geschuldeten Zwangspause kehrt die interpack in diesem Jahr zurĂŒck â mit 18 ausgebuchten Hallen, klaren Branchenschwerpunkten und einem neuen Marken-Claim: âSimply Uniqueâ.
Rund 2.700 Key-Player und Newcomer aus aller Welt werden vom 4. bis 10. Mai 2023 auf dem DĂŒsseldorfer MessegelĂ€nde erwartet. Wie in den Jahren zuvor verfolgt die Messe DĂŒsseldorf mit der interpack das Ziel, ihrem Anspruch als internationale Leitmesse der Verpackungsbranche und verwandter Prozessindustrie gerecht zu werden. Das unterstreiche auch der neue Marken-Claim âSimply Uniqueâ. Project Director Thomas Dohse: âDie Einzigartigkeit der interpack wird vor allem durch die einmalige Angebotsvielfalt unserer Aussteller geprĂ€gt â komplettiert wird sie aber durch unsere Sonderthemen, die Trends der kommenden Jahre aufgreifen. FĂŒr 2023 wird Nachhaltigkeit in all seinen Facetten noch prĂ€gender sein als in den vergangenen Jahren schon, sodass wir diesen Themenkomplex in Zusammenarbeit mit unseren Partnern angehen werden. Neben den prĂ€genden PrĂ€senzangeboten wird es auch digitale Angebote geben.â
Zu den Top-Besucherzielgruppen gehört die Nahrungsmittelbranche. Dementsprechend groĂ ist das Angebot. Die Nachfrage nach verpackten Lebensmitteln steigt weltweit. Zudem verĂ€ndern sich in den gesĂ€ttigten, einkommensstarken MĂ€rkten Konsumbewusstsein und Konsumverhalten in Richtung Nachhaltigkeit, RegionalitĂ€t, BioqualitĂ€t oder Fairtrade, das bezieht sich auch auf die Verpackung. Dies bewirkt ebenso wie die aktuellen Herausforderungen beim Energiemanagement und in Bezug auf die Ressourcenschonung Transformationsprozesse. Ăhnliches gilt fĂŒr GetrĂ€nke sowie Non-Food Produkte, die wie der Nahrungsmittelbereich in den Hallen 5 und 6 sowie 11 bis 14 angesiedelt sind.
Prozesse und Maschinen fĂŒr das Verpacken von SĂŒĂ- und Backwaren finden Besucher insbesondere in den Hallen 1, 3 und 4. Hier sind z. B. Reading Bakery Systems, AMF, Sollich, Aasted, FRITSCH, BĂŒhler, Hebenstreit, Rheon, Colussi Ermes, Mecatherm, Diosna, GEA, AZO oder VEMAG zu finden. Wie in anderen Bereichen hat sich bei Verpackungen fĂŒr SĂŒĂ- und Backwaren oder Snacks viel bewegt. Ein groĂes Thema sind nachhaltige Lösungen. Die Maschinenbauer passen ihr Portfolio an Monomaterialverpackungen oder neue Materialien an. Zudem sind digitale Technologien âso wie in der gesamten Branche â im Fokus.
In den Hallen 7 und 7a, 8a, 9 und 10 der interpack treffen Besucher auf gut ein Drittel der gesamten Aussteller mit allen Materialien und den Endprodukten fĂŒr die Verpackung. Dieses anwenderĂŒbergreifende Angebot an Packmitteln, Packstoffen und Packhilfsmitteln ist laut Veranstalter fĂŒr sich genommen die gröĂte Packmittelmesse der Welt.
Etikettieren, Kennzeichnen, Veredeln, Individualisieren â die Verpackung ist ein InformationstrĂ€ger. Wie man das fĂŒr unterschiedliche Produkte und Anforderungen umsetzen kann, zeigen die Aussteller in den Hallen 8a und 8b.
Lösungen zur Teigbandformung und -aufbereitung zeigt FRITSCH , ein Unternehmen der MULTIVAC Gruppe, in Halle 3. âFRITSCH â Your first choice for tasteable qualityâ ist der Messeauftritt ĂŒberschrieben. In den Fokus rĂŒckt der
BÀckereimaschinenspezialist das Endprodukt. In zahlreichen Live-Backshows können die Messebesucher miterleben, welche Backwaren sich auf den Maschinen und Anlagen herstellen lassen. Dabei stehen vor allem kreative Produktinnovationen und der Einsatz alternativer sowie gesunder Rohstoffe im Vordergrund.
Auf dem Gemeinschaftsstand der Linxis-Gruppe in Halle 4 stellt VMI den Kneadster Âź vor, seinen vertikalen Chargenmischer, der mit einem intuitiven HMI und einem doppelten
Mischwerkzeug arbeitet. Die AusfĂŒhrung ist fĂŒr BĂ€ckereien konzipiert, die Artisan-Brot in industriellem MaĂstab herstellen wollen. Einsetzen lĂ€sst sich der Kneadster Âź fĂŒr eine breite Palette an Backwaren, wie Sandwich, Brioche, Kekse oder Snackprodukte. AuĂerdem wird der Phebus vorgestellt â ein Planetenmischer mit VMIs Digy Touch-Schnittstelle, asymmetrischen StellfĂŒĂen und einem höhenverstellbaren Kessel.
Bei Syntegon in Halle 6 gibt es die neueste Version des Seitenlader-Kartonierers Kliklok BEC zu sehen. Die ĂŒberarbeitete Maschine verfĂŒgt ĂŒber ein optimiertes Antriebssystem, ein HMI 4.0 fĂŒr die einfache Anbindung an das digitale Serviceportfolio, einen neuen Rahmen sowie angepasste Steuerungselemente. Der Kliklok BEC eignet sich insbesondere fĂŒr mittelstĂ€ndische Unternehmen, die ihre Kartonierung automatisieren möchten. âDer neue Kliklok BEC kombiniert die Vorteile unserer bewĂ€hrten Maschinenserie mit
Seitenlader-Kartonierer BEC von Kliklok mit optimiertem Antriebssystem und einem HMI 4.0
interessanten technologischen Erweiterungen, um den Anforderungen moderner, automatisierter Produktionsprozesse gerecht zu werdenâ, erklĂ€rt Russell Morgan, Technischer Vertriebsleiter bei Kliklok in Bristol.
Enromat Âź Ăberziehmaschinen ermöglicht das âClean in Placeâ-System. Neben einem fahrbaren Waschwagen und einer praktischen Zusatzausstattung erfĂŒllen laut Unternehmen sĂ€mtliche Maschinenkomponenten die steigenden Erwartungen an Hygiene.
MULTIVAC prĂ€sentiert sich als ganzheitlicher Lösungsanbieter fĂŒr den Bereich âPackaging and Processingâ. Auf insgesamt vier AusstellungsflĂ€chen zeigt die Unternehmensgruppe in DĂŒsseldorf ihr umfassendes Portfolio, fĂŒr Lebensmittel ebenso wie fĂŒr Medizin- und Pharmaprodukte. Im Mittelpunkt stehen innovative, nachhaltige Verarbeitungsund Verpackungslösungen sowie digitale Services, die dazu beitragen, Produktionsprozesse effizient und ressourcenschonend zu gestalten. Der Hauptstand mit mehreren unterschiedlichen Verpackungstechnologien befindet sich in Halle 5.
In Halle 3 prĂ€sentiert die Sollich KG u. a. einige Updates fĂŒr eine effiziente und einfache Maschinenreinigung. FĂŒr den Turbotemper Âź, eine Maschine zur Vorkristallisation von Schokolade, bietet der Anlagenspezialist fĂŒr die SĂŒĂwarenindustrie eine ergĂ€nzende SpĂŒlvorrichtung an, um schnelle Massewechsel durchfĂŒhren zu können. Die mobile SpĂŒlvorrichtung ist flexibel innerhalb der Produktion fĂŒr unterschiedliche Temperiermaschinen mit einem Durchsatz bis 3.600 kg/h einsetzbar. Eine effiziente Reinigung bei den
Der Handtmann Unternehmensbereich FĂŒll- und Portioniersysteme (F&P) hatte zum 1. April 2021 den hollĂ€ndischen Maschinenbau- und Handelspartner Verbufa zu 100 % ĂŒbernommen. Zum 1. Februar 2023 erfolgte nun die Umfirmierung von Verbufa B.V. zu Handtmann Benelux B.V. Der Sitz von Handtmann Benelux, der mit Verbufa ĂŒbernommen wurde und unverĂ€ndert im niederlĂ€ndischen Amersfoort bestehen bleibt, wurde um ein Branch Office im belgischen Kuurne erweitert, das unter Leitung von Christ Moulin die MĂ€rkte Belgien und Luxemburg betreut. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung von Handtmann Benelux B.V. obliegt Marc Fortuin. +++
Der âV-Packer IM-IVâ ist eine neue vertikale Verpackungslösung fĂŒr besonders zerbrechliche Produkte aus dem Teigund Backwarenbereich, beschreibt der Maschinenbauer GEA seine Innovation. Hersteller von Back- und SĂŒĂwaren informiert das Unternehmen in Halle 3 auĂerdem ĂŒber einen neuen Elektrobackofen und ein NachrĂŒst-Kit fĂŒr eine Umstellung von Gas- auf Elektroheizung. +++
Mit Kreismessermaschinen der ROTEC-Serie ist REGO HERLITZIUS seit vielen Jahren erfolgreich am Markt vertreten. FĂŒr mittelgroĂe Betriebe eignet sich die Variante ROTEC 2000. Sie verarbeitet sowohl Brot als auch Kuchen und schneidet bis zu 300 Scheiben pro Minute in einem Schneidekanal mit einer Nutzbreite von 200 mm. Das entspricht, je nach SchnittstĂ€rke, etwa 21 Broten pro Minute, die ergonomisch ĂŒber das angetriebene Auslaufband entnommen werden können. Arbeitet die Maschine im Doppelbahnmodus, verdoppelt sich die Leistung noch einmal. Ihr Servoantrieb reduziert den mechanischen VerschleiĂ und ist wartungsfreundlich. Mit einer antibakteriellen Teflon-Antihaftbeschichtung des Kreismessers erfĂŒllt die Maschine laut Unternehmen alle Hygienestandards. ZusĂ€tzliche Sicherheit und Effizienz schafft die integrierte Lichtschranke. Sie stoppt die Maschine bei einem Produktmangel. Dank integrierter Messerbeölung â die ĂlmengenDosierung ist zwischen 0 und 100 Prozent einstellbar â lassen sich mit der AusfĂŒhrung laut REGO HERLITZIUS auch ofenfrische Brote schneiden.
FĂŒr grobkörnige Schwarzbrotsorten ist die Sichelmessermaschine SITEC 2000 ausgelegt. Sie erreicht eine Schnittleistung bis 270 Scheiben pro Minute, wobei die SchnittstĂ€rke auch noch wĂ€hrend des Schnittvorgangs variiert werden kann. Die ZufĂŒhrung der Brote erfolgt durch eine maximal 200 mm breite Stachelkettenbahn, die Entnahme ĂŒber ein frei zugĂ€ngliches Ablaufband durch den Bediener.
Alle Schneidemaschinen des BĂ€ckereimaschinenspezialisten aus Wuppertal können mit der Verpackungsmaschine VERTEC 30 mit integriertem Beutelaufblastisch kombiniert werden. Die Kombination aus den drei Elementen (Schneiden plus Verpacken) fĂŒhrt zu einem effizienten Workflow. Unterschiedliche Aufstelllayouts sind möglich, damit bekommen BĂ€ckereien die nötige FlexibilitĂ€t bei der Positionierung in
der Produktion. Die VERTEC 30 ist fĂŒr BĂ€ckereien interessant, die eine Leistung bis 1.800 Brote pro Stunde wĂŒnschen. Das BefĂŒllen der Brotbeutel erfolgt manuell. Die VERTEC 30 verschlieĂt die Brotbeutel mit einem Drahtclip, und der MHD-Druck kann per Thermodruckeinheit direkt auf die Clips aufgedruckt werden. Brotbeutel in einer Breite von 80 bis 200 mm lassen sich verschlieĂen. Alle Einstellungen kann der Bediener ĂŒber ein Touchscreen-Panel direkt an der Maschine vornehmen. +++
Backwaren mit âClean Labelâ sind mehr als die Summe ihrer Zutaten. Die Herstellung ist mit besonderen technologischen Anforderungen verbunden.
mit Maschinen. Dazu muss der Teig eine ausreichend elastische, dennoch stabile Struktur aufweisen. AuĂerdem darf er nicht feucht oder klebrig sein.
+âClean Labelâ ist heute ein Begriff mit vielen Interpretationsmöglichkeiten. In der Vergangenheit bedeutete er, dass bestimmte Zutaten mit E-Nummern, die wie âChemikalienâ klangen, vermieden wurden. Seitdem wird der Begriff âClean Labelâ hĂ€ufig verwendet, wenn die Liste der Zutaten so reduziert ist, dass die Zusammensetzung aus Sicht des Verbrauchers klar und ĂŒbersichtlich erscheint. Zu diesem Zweck bieten viele Hersteller Backzutaten und Backvormischungen an, mit denen BĂ€ckereien diesen AnsprĂŒchen gerecht werden können. Der Clou: Viele âClean Labelâ-Vorgaben können im Vorfeld durch geeignete Teigtechnologien erfĂŒllt werden. Der nachfolgende Beitrag setzt sich mit dieser Thematik auseinander.
Teigtechnologien können âClean Labelâ-Backwaren in folgenden Bereichen verbessern:
+ TeigstabilitĂ€t fĂŒr die maschinelle Verarbeitung
+ Haltbarkeit/Frische
+ Haltbarkeit/Schimmelhemmung
+ Teigstruktur bei langer TeigfĂŒhrung
+ Teigstruktur nach dem Frosten
TeigstabilitĂ€t fĂŒr die maschinelle Verarbeitung
Nach dem Kneten wird der Teig geteilt, portioniert und entweder sofort oder nach der Teigruhe weiterverarbeitet. Bei der industriellen Herstellung geschieht dies typischerweise
Um die VerarbeitungsfĂ€higkeit des Teiges zu verbessern, können verschiedene Zutaten verwendet werden, um sicherzustellen, dass die gewĂŒnschte Teigstruktur erreicht wird. Sie stĂ€rken das Glutennetzwerk (Cystein, AscorbinsĂ€ure, Vitalkleber usw.) und fördern die WasseraufnahmefĂ€higkeit durch Quellmehle oder/und Enzyme.
Welche technologischen Möglichkeiten gibt es an dieser Stelle? Die Vorquellung findet in einem Vorteig unter Zugabe von Hefe statt. WĂ€hrend der Teigreife finden enzymatische Prozesse statt, die u. a. die anschlieĂende Bindung von Wasser oder die Verbesserung der ElastizitĂ€t (Weichheit des Brotes) unterstĂŒtzen.
Wird ein Hefevorteig proportional zum Hauptteig hinzugegeben, eignet sich der Teig gut fĂŒr die maschinelle Verarbeitung. Gleichzeitig ist er elastisch und stabil. Es gibt also einen sehr guten Grund, weshalb der sogenannte âSponge and Dough Processâ, eine indirekte FĂŒhrung, eine der gĂ€ngigsten Produktionsmethoden fĂŒr Sandwich- und Toastbrote (Kastenbrote) ist.
WĂ€hrend der âSponge and Dough Processâ noch durch feste Vorteige, typischerweise TA 165 (Mehl:Wasser 100:65), gekennzeichnet war, arbeiten BĂ€ckereien heute zunehmend
mit âflĂŒssigenâ, also pumpfĂ€higen Hefevorteigen ab TA 200 (Mehl:Wasser 100:100). Ein Vorteil der âflĂŒssigen Vorteigeâ ist ihr Platzbedarf, weil sie in Fermentern her gestellt werden können. Der wesentliche Vorteil liegt aber darin, dass der reife Vorteig gekĂŒhlt und fĂŒr eine begrenzte Zeit gelagert werden kann. Dies ermöglicht es, die Pro duktion und die Verarbeitung des Vorteigs voneinander trennen zu können.
Die verbesserte GlutenqualitÀt im Vorteig ergibt sich aus der optimierten Dehnbarkeit und Quellung. Allerdings wird keine verbesserte Vernetzung, wie es Cystein und AscorbinsÀure bewirken, erzielt. Um dies zu erreichen, werden zunehmend Sauerteige im Weizensektor eingesetzt.
Am Markt sind unterschiedliche Starterkulturen fĂŒr Weizen gebĂ€cke erhĂ€ltlich: von starken Startern, die schon mit einem kleinen Zusatz eine deutliche Stabilisierung des Glutennetzwerks erreichen, bis hin zu milden Starterkulturen, die im Teig nicht sauer schmecken, aber ebenfalls den pH-Wert senken, was sich positiv auf die Netzwerkbildung des Glutens auswirkt. Der Grund dafĂŒr liegt darin, dass die Proteinverquellung und die Ausbildung von Querver bindungen abhĂ€ngig ist vom pH-Wert. Die richtige Zuga bemenge â sie ist je nach Starter unterschiedlich â lĂ€sst sich im Vorfeld durch Backversuche bestimmen.
Der Begriff âHaltbarkeitâ umfasst zwei Aspekte: die Frische aus Sicht der Verbraucher und die Haltbarkeit, die sich sowohl aus der biochemischen und mikrobiologischen StabilitĂ€t als auch der verzögerten Schimmelbildung von Backwaren ergibt. Viele Backvormischungen wurden daraufhin entwickelt, diesen Anforderungen gerecht zu werden.
Schauen wir uns zunĂ€chst die Frische der Backwaren an. Unter den Teigtechnologien spielt die indirekte TeigfĂŒhrung eine wichtige Rolle. Durch die Zugabe eines Vorteigs kann die vom Verbraucher wahrgenommene Frische âdie Softness des Brotes â deutlich verlĂ€ngert werden. Dabei werden nicht nur das Vorquellen, sondern auch die natĂŒrlichen, enzymatischen Prozesse wĂ€hrend der Vorteigreifung genutzt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die im Mehl enthaltene StĂ€rke oder andere pflanzliche Zutaten zu verwenden. Dabei wird der Umstand genutzt, dass stĂ€rkehaltige Zutaten durch Zugabe von heiĂem Wasser verkleistert werden können, was spĂ€ter den Gesamtwassergehalt im Teig erhöht.
Die Methode der Vorverkleistung wird beispielsweise bei Quellmehlen verfolgt, einer hÀufigen Zutat in Backvormischungen. Weitere Zutaten, bei denen dieses Verfahren angewandt wird, sind Kartoffelflocken oder Kartoffelmehle.
Eine weitere Option ist die âBrĂŒhstĂŒck-/KochstĂŒckâTechnologie, bei der ein Teil des Mehls so stark mit Wasser erhitzt wird, dass die StĂ€rke gelatiniert und so zusĂ€tzliches Wasser in den Teig eingebracht werden kann.
Schon wenige Prozent Zugabe eines âBrĂŒh-â oder âKochstĂŒcksâ verlĂ€ngern die Frische der fertigen Backware. Das Ergebnis âdas Brot, das lĂ€nger Feuchtigkeit speichern kann â ist deutlich vom Verbraucher spĂŒrbar. Mit geeigneter Anlagentechnik können solche KochstĂŒcke auch vorproduziert werden, dann gekĂŒhlt oder gefrostet und spĂ€ter verwendet werden.
Auch der Einsatz von Sauerteig ist wichtig, um das Brot frisch zu halten. Die Krume hat einen guten Zusammenhalt, bleibt aber zugleich elastisch. Einige Sauerteige sorgen zudem fĂŒr eine besonders weiche Krume, die viele Tage bestehen bleibt. Die gröĂten Pluspunkte von Sauerteigen sind ihr zusĂ€tzlicher Geschmack und ihr Aroma. Ein spezialisiertes Verfahren zur Verbesserung des Backwarenaromas verwendet die gleiche AusrĂŒstung wie das KochstĂŒck, nutzt jedoch stattdessen einen speziellen Starter. Mit dieser âAromatechnologieâ wird aus StĂ€rke in einem temperaturgefĂŒhrten Prozess Maltose gebildet, Faserbestandteile werden geöffnet, Quellungen optimiert und das Aroma der Backwaren wird verbessert. Dieses Verfahren eignet sich fĂŒr eine Vielzahl von GebĂ€cken, insbesondere aber fĂŒr Backwaren, die Körner und Saaten enthalten, sowie fĂŒr Feine Backwaren.
Die Haltbarkeit â im Sinne einer verzögerten Schimmelbildung â wird dem âClean Labelâ-Trend folgend durch den Einsatz von Sauerteig auf natĂŒrliche Weise verlĂ€ngert. Die mögliche Optimierung hĂ€ngt nicht nur von der verwendeten Sauerteigkultur ab, sondern auch vom gesamten Back- und Verpackungsprozess.
Eine verlÀngerte Haltbarkeit um mindestens ein bis zwei Tage kann fast immer erreicht werden, in vielen FÀllen sogar um einen lÀngeren Zeitraum. Ein praktisches Beispiel: Kastenbrote werden typischerweise mit einem SÀureregulator wie Natriumacetat oder einem Konservierungsmittel wie Calciumpropionat zum Schutz vor vorzeitiger Schimmelbildung
hergestellt. In gemĂ€Ăigten Klimaregionen ist es in den Wintermonaten möglich, das Konservierungsmittel durch Sauerteig zu ersetzen, und zumindest anteilig in den Sommermonaten.
In einigen FĂ€llen werden Sauerteige aus Kulturen hergestellt, die selbst Substanzen produzieren, um Schimmel auf natĂŒrliche Weise zu hemmen. Da diese Sauerteige jedoch einer besonderen Behandlung bedĂŒrfen, ist ihr Einsatz im industriellen MaĂstab noch nicht ĂŒblich.
Teigstruktur bei langer TeigfĂŒhrung
Ein wachsender Trend liegt in der Verarbeitung gĂ€rverzögerter Teige, die meist ĂŒber Nacht ruhen. Dies hat den Vorteil, dass die hergestellten Backwaren frisch bleiben und ein einzigartiges Aroma besitzen, was höhere Verkaufspreise rechtfertigt im Vergleich zu Broten aus direkter FĂŒhrung.
LangzeitfĂŒhrung wird traditionell fĂŒr Baguettes und Ciabatta genutzt. Im Wesentlichen werden die Vorteile aus der Nutzung von Vorteigen mit der milden AktivitĂ€t der im Mehl vorhandenen MilchsĂ€urebakterien kombiniert.
Diese Technologie wird auch zunehmend fĂŒr andere Arten von Backwaren eingesetzt. Da viele enzymatische Prozesse wĂ€hrend der Langzeitfermentation ablaufen, ist es wichtig, dass dies kontrolliert geschieht. Eine bewĂ€hrte Methode ist das AbkĂŒhlen der Teige/TeigstĂŒcke. Zunehmend werden auch Sauerteige verwendet. Hier sind milde Kulturen vorteilhaft, die den Kleber stĂ€rken und den enzymatischen Abbau und Strukturaufbau ins Gleichgewicht bringen.
Die Herausforderung bei Backwaren, die als Teiglinge oder (halb-)gebacken einen Gefrierprozess durchlaufen haben, ist es, das fertige GebĂ€ck oder Brot in einer fĂŒr den Verbraucher guten QualitĂ€t herzustellen.
Wenn man âClean Labelâ arbeiten möchten, sind vor allem zwei Vorteig-Technologien sinnvoll. Vom BrĂŒh- oder KochstĂŒck (oben beschrieben) kann man auch im TiefkĂŒhlbereich profitieren. Die natĂŒrliche Wasserbindung durch StĂ€rke bewĂ€hrt sich vor allem beim Auftauen. Es werden sensorische Vorteile wie eine weichere, saftigere Krume und eine bessere Dehnbarkeit erzielt. Wenn die Rezeptur die Kombination mit Sauerteig zulĂ€sst, verbessert man zusĂ€tzlich den Zusammenhalt der Krume und ihre ElastizitĂ€t.
Der wachsende Trend zu âClean Labelâ-Backwaren kann nicht nur durch ein wachsendes Sortiment an âClean Labelâ-Backzutaten, sondern auch durch verschiedene (Vor-)Teigtechnologien beantwortet werden. BĂ€ckereien haben viele Möglichkeiten, mit ihrer KreativitĂ€t herausragende Produkte herzustellen, die diesem Trend entsprechen. +++
Mikrobiologische oder klimatische Risikofaktoren in der Produktion einzudÀmmen bzw. idealerweise auszuschalten, liegt im ureigensten Interesse von Backwarenherstellern. Dabei kann das Gefahrenpotenzial von den GebÀuden und Anlagen, dem Personal oder den Produkten selbst ausgehen. Verbesserungen verspricht ein optimiertes Luftmanagement.
+ Messung OberflÀchenkeimbelastung
+ Visualisierung der LuftströmungsverhÀltnisse
+Ein gut austariertes Luftmanagement verbessert die hygienische Sicherheit (Schimmelverminderung) und kann Prozess- sowie Energiekosten senken. Um die QualitÀt des eigenen Luftmanagements bewerten und ggf. optimieren zu können, muss zunÀchst die Ist-Situation analytisch erfasst werden, wobei der Fokus auf den Prozessen nach dem Ausbacken liegt. Betrachtet man die AblÀufe beispielsweise bei Toast-, Sandwich- oder Weizenmischbroten als eigenes Stufen-System, ergeben sich bei kybernetischer Betrachtung schnell Hinweise darauf, wo sich hygienische Risiken verbergen und wie sich die Luftströmungen innerhalb der RÀume, aber auch zu angrenzenden Bereichen verhalten.
Das Prozessumfeld und die Prozessschritte werden mit standardisierten Messverfahren systemisch analysiert:
+ Messung Luftkeimbelastung
+ Messung der Lufttemperatur und -feuchte (Langzeit)
+ Abgleich mit internen Grenzwerten und Vorgaben
Die ProduktionsablÀufe und das vorliegende Luft- und Hygienemanagement lassen sich auf diese Weise transparent darstellen und z. B. die Entstehung von inneren Lasten wie WÀrmeeintrag, Staubimmissionen, aber auch die Verschleppungsursachen etwa von Schimmel genau zuordnen.
Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Luftmanagement, das einen wesentlichen Einfluss auf die Produkt- und Umfeldhygiene hat. Damit man es bewerten kann, wird das Luftmanagement oder anders ausgedrĂŒckt die Luftvoraussetzung nach genormten lĂŒftungstechnischen Gesichtspunkten aufgeschlĂŒsselt (siehe Tabelle).
Festlegung von Luftarten in Anlehnung, DIN EN 12792 und DIN EN 16798-3
Luftart AbkĂŒrzung Farbe Definition
AuĂenluft ODA GrĂŒn Unbehandelte Luft, die von auĂen einströmt. Z. B. offene Fenster, natĂŒrliche LĂŒftung
Zuluft SUP Blau Luft, die in den Raum eintritt, nachdem sie behandelt/konditioniert wurde
Raumluft IDA
Abluft / Fortluft ETA
Luft im Raum oder Bereich
Luft, die den Raum verlÀsst
Umluft, SekundĂ€rluft SEC Orange Luftstrom, der einem Raum entnommen und nach Behandlung demselben Raum wieder zugefĂŒhrt wird
Im Uhrzeigersinn: HygieneumluftgerÀt Esjet, Absaugvorrichtung an einer SÀgemesserschneidemaschine, Schneidstaub an einer Schneidemaschine ohne Absaugung
Unser Zavarka Botschafter ist vom HAFER gestochen!
Anhand der Ergebnisse aus der klimatischen Prozessumfeldanalyse können an den zuvor definierten Messpunkten MaĂnahmen zur Verbesserung von Hygiene und Klima technisch und operativ beschrieben werden. Vor einer Umsetzung der MaĂnahmen ist zunĂ€chst die Anfertigung von Lastenheften als wichtige Planungs- und Kostengrundlage zu empfehlen.
Lastenhefte beschreiben die funktionalen Anforderungen in den Bereichen:
+ Zu-, Ab- und Umluft (gefiltert)
+ Konditionierung (kĂŒhlen/wĂ€rmen) der Luft
+ AbfĂŒhren innerer Lasten (z. B. SchneidestĂ€ube) durch Vakuum + Luftströmungen von rein zu unrein
Beim Beispiel 1 wurde ein optimiertes Luftmanagement im Bereich âAuskĂŒhlen und Schneiden/Verpackenâ erreicht, indem eine den Anforderungen entsprechende LĂŒftungs-/Klimaanlage installiert wurde. Grundlage fĂŒr die Entscheidung bildeten das Lastenheft und die Ergebnisse aus der Prozessumfeldanalyse. Bei der realisierten Lösung wird bei diesem Beispiel neben dem notwendigen Luftwechsel auch ein RaumĂŒberdruck zur gezielten Luftströmung von rein nach unrein erreicht.
Die LuftfĂŒhrung im Raum verlĂ€uft ohne starre LuftkanĂ€le und Schlauchverteilsysteme ĂŒber HygieneumluftgerĂ€te Typ Esjet. Dadurch konnten nicht nur die Luftbedingungen und das Raumklima verbessert werden, sondern auch die mikrobiologische Belastung (Schimmel) auf ein Minimum unterhalb der Grenzwerte konstant gehalten werden.
Beim Beispiel 2 wurde die Staublast beim Schneiden von Brot reduziert. Abrieb- und SchneidestĂ€ube im Schneidebereich werden jetzt ĂŒber eine Hochvakuumabsaugung (- 25.000 Pa) bei kleinstem Luftvolumen pro Absaugstelle gezielt aus dem Raum gefĂŒhrt. Damit verkĂŒrzen sich die Reinigungszeiten der Anlage, und das Raumklima hat sich durch verminderte Staublasten deutlich verbessert. +++
ZAVARKA?
Mich sticht der HAFER.
Mit Zavarka hergestellte Backwaren ĂŒberzeugen mit einem saftigen Aroma, einer langen Verzehrsfrische und entsprechen den VerbraucherwĂŒnschennach natĂŒrlichen Zutaten ohne E-Nummern.
Ăberzeugen auch Sie sich!
Andreas GĂŒntert, BĂ€ckermeister Interner Baking Center Lesaffre Deutschland, 77694 Kehl
Wie Sinnack Snacks MAP-Verpackungen mit Inline-Leckdetektoren kontrolliert
+Sinnack Snacks ist eigenen Angaben zufolge Deutschlands einzige GroĂbĂ€ckerei fĂŒr Wraps. Der steigende Absatz der Flachbrote veranlasste das Unternehmen zur Automatisierung der Endverpackung. Dabei stellen Inline-Leckdetektionssysteme von Ishida die Unversehrtheit der SchutzgasatmosphĂ€re der Verpackungen sicher. Jedes einzelne Produkt wird auf Dichtheit geprĂŒft.
Das Unternehmen produziert Weizen-, Mehrkorn- und Proteinwraps in Durchmessern von 20, 25 und 30 cm, die in Einheiten zu 6, 8 oder 12 StĂŒck verpackt werden. Die dĂŒnnen Flachbrote ohne Konservierungsstoffe haben dank einer SchutzgasatmosphĂ€re aus Kohlendioxid und Stickstoff eine Mindesthaltbarkeit von sechs Monaten â allerdings nur dann, wenn die Thermoform-Verpackungen absolut dicht sind.
WÀhrend des Verpackungsprozesses können jedoch Produktbestandteile der Wraps in die Versiegelung geraten und Leckagen verursachen. Potenzielle QualitÀtsmÀngel entstehen auch durch Falten in der Siegelnaht. Kritisch ist zudem die Phase nach dem Folienwechsel an den
Tiefziehverpackungsmaschinen. Kommt es dabei zu Ăberlappungen der Folien, werden die Verpackungen nicht korrekt verschweiĂt. Sinnack Snacks kontrolliert daher seit jeher die Unversehrtheit der SchutzgasatmosphĂ€re. FrĂŒher wurde ein System mit Vakuumkammer genutzt, das den
Zerstörungsfreies Verfahren: Die Rollen der Leckagedetektoren ĂŒben nur minimalen Druck auf die Verpackungen aus
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Ob es Ihnen um FlexibilitĂ€t, maximale Effizienz, höchsten Durchsatz, ölfreies Schneiden/Teilen, hohe Gewichtsgenauigkeit, einfache Bedienung oder optimale Hygiene geht â eben alles, was das BĂ€ckerherz höherschlagen lĂ€sst: Der Teigportionierer von VEMAG ist die perfekte Lösung.
VEMAG: Das AushĂ€ngeschild fĂŒr Ihren BĂ€ckereibetrieb!
baeckerei.vemag.de· e-mail@vemag.de
Die MAP-Verpackungen mĂŒssen absolut dicht sein, um ein MHD von sechs Monaten zu sichern Sinnack Snacks verpackt die Wraps auf drei Linien Die Leckagedetektoren AirScan wurden direkt vor der Endverpackung in die Linien integriertgesamten Inhalt von fertig gepackten Kartons auf Leckagen prĂŒfte. âDiese QualitĂ€tskontrolle war sehr zeitraubend, weil wir bei einer Ausschleusung zunĂ€chst nicht wussten, welche der Verpackungen undicht war. AuĂerdem war die QualitĂ€tskontrolle nicht zu 100 Prozent zuverlĂ€ssigâ, berichtet die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Jana Sinnack.
Die Automatisierung der Endverpackung an einer der Linien machte schlieĂlich eine neue Lösung fĂŒr die DichtheitsprĂŒfung erforderlich. âWir suchten ein Inline-GerĂ€t, das bei Hochgeschwindigkeit jede einzelne Produktverpackung kontrollieren und gegebenenfalls aussondern kannâ, so Jana Sinnack. FĂŒndig wurde die GroĂbĂ€ckerei bei Ishida. Das vollautomatische Leckdetektionssystem AirScan erfasst mit einem Lasermodul die spezifischen Schwingungen austretender KohlendioxidmolekĂŒle. So entdeckt die Maschine undichte Stellen von nur 0,5 mm GröĂe. Anwender erhalten dem Hersteller zufolge nicht nur Sicherheit, sondern sie senken damit auch die Materialkosten. Das PrĂŒfverfahren arbeitet anders als Siegelnahttester mit minimaler DruckausĂŒbung und daher zerstörungsfrei. AirScan hat kompakte Abmessungen und lĂ€sst sich in bestehende Verpackungslinien integrieren. Die Investitionsentscheidung von Sinnack Snacks wurde auĂerdem dadurch beeinflusst, dass Ishida schon auf den Einsatz des Systems in einer Ă€hnlichen Anwendung in der Backwarenindustrie verweisen konnte.
AirScan bewĂ€hrte sich bei der PrĂŒfung der Wrapverpackungen laut Hersteller von Anfang an. Trotz Hochgeschwindigkeit hat demnach die QualitĂ€tssicherung ein
neues Niveau erreicht. Die GroĂbĂ€ckerei kontrolliert heute stĂŒndlich bis zu 2.500 Verpackungen, wobei sowohl der Boden als auch die Oberseite auf austretendes Kohlendioxid gecheckt werden. Der Leckagedetektor sammelt alle Prozessdaten und macht sie als Berichte abrufbar.
Jana Sinnack: âAusgesonderte Produkte nehmen wir genau unter die Lupe, denn die Ursachenforschung macht unsere AblĂ€ufe effizienter.â Wegen der positiven Erfahrungen rĂŒstete Sinnack Snacks im Zuge fortgesetzter Automatisierung noch zwei weitere Linien mit AirScan aus. Die GerĂ€te wurden von Ishida speziell an die jeweiligen Anforderungen angepasst, was die VerpackungsmaĂe und das Ausschleusungssystem anbelangt. âMittlerweile sind die Leckagedetektoren in unseren Anlagen Standardâ, sagt Jana Sinnack. Die QualitĂ€tskontrollsysteme sind auĂerdem Bestandteil der Audits.
Jana Sinnack sieht die Automatisierung schon wegen des FachkrĂ€ftemangels als alternativlos. âDurch den Einsatz von Packrobotern am Ende der Linien sparen wir jeweils eine Arbeitskraft ein. Allerdings verlangt die Prozessbeschleunigung eine absolut zuverlĂ€ssige und ebenso schnelle QualitĂ€tskontrolle.â Die wie es heiĂt einfach zu bedienenden Inline-Leckdetektionssysteme arbeiten im Dreischichtbetrieb. FĂŒr Produktwechsel braucht es keine Ănderungen der Einstellungen. Einzig der höhenverstellbare Kontrollarm mit dem Sensorkopf wird den unterschiedlichen Verpackungshöhen angepasst.
âDie AirScan Systeme haben uns Wachstum bei gleichzeitiger Steigerung der QualitĂ€t ermöglichtâ, urteilt Jana Sinnack. Inzwischen ist der Verpackungsbereich voll ausgelastet. FĂŒr weiteres Wachstum will das Unternehmen eine neue Halle errichten und auch dort sind die Leckdetektoren bereits fester Bestandteil der Planungen. +++
Die Sinnack Snacks GmbH aus Bocholt ist Deutschlands einziger Produzent von Wraps, die unter der Eigenmarke Sinnack sowie unter Handelsmarken an den Lebensmitteleinzelhandel, die Lebensmittelindustrie und Gastronomie geliefert werden. Die Herstellung erfolgt von der Teigbereitung, ĂŒber das Backen bis zur Verpackung der Ware ausschlieĂlich in eigenen ProduktionsstĂ€tten. (www.sinnack-snacks.de)
Ishida konzipiert, produziert und installiert Verpackungstechnologien fĂŒr den Food- und Non-Food-Bereich. Angeboten werden Maschinen fĂŒr das Verwiegen, AbfĂŒllen und Verpacken sowie die QualitĂ€tskontrolle. Die Ishida GmbH mit Standorten in SchwĂ€bisch Hall und Hamburg ist die fĂŒr Deutschland und Ăsterreich zustĂ€ndige Tochtergesellschaft von Ishida Europe. (www.ishidaeurope.com/de)
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Professionelle, leistungsstarke und wartungsfreundliche Brotschneideund Verpackungsmaschinen
American Pan und Turbelco haben eine Partnerschaft vereinbart. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen âTurbelco, an American Pan Companyâ am Markt agieren. American Pan gehört zu den weltweit fĂŒhrenden Anbietern von Blechen, Formen und Beschichtungen fĂŒr BĂ€ckereien. Turbelco betreibt Standorte in der TĂŒrkei und Deutschland und ist ebenfalls international tĂ€tig auf diesem Gebiet. Jason Bowman, PrĂ€sident von American Pan Europe & MENA, sowie Metin und Irem Akyilmaz, Turbelco, kĂŒndigten die GrĂŒndung des Unternehmens und bevorstehende âstarke Investitionenâ an. Geplant ist u. a., das Werk in Deutschland umzurĂŒsten, um die Beschichtung von Formen mit DuraShield Âź und Opti-Shield Âź anbieten zu können. American Pan ist ein GeschĂ€ftsbereich von Bundy Baking Solutions und hat seinen Hauptsitz in Urbana, Ohio/USA. Zum Unternehmen gehören auĂerdem Standorte in Brasilien, Kanada, Kolumbien, Mexiko, RumĂ€nien, Spanien, Schweden und GroĂbritannien. +++
Ulrike Vogt ist neue GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Weihenstephaner Instituts fĂŒr Getreideforschung (WIG). Damit folgt sie auf Dr. Margit Jekle, die an der SRH Fernhochschule âthe Mobile University die Professur Lebensmitteltechnologie angenommen hat. Ulrike Vogt war nach ihrem Bachelorstudium der Lebensmitteltechnologie in der F&E bei Dr. SchĂ€r in Italien tĂ€tig und erlangte daraufhin den M.Sc.-Abschluss im Fach Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel an der TU MĂŒnchen in Weihenstephan. WĂ€hrend des Masterstudiums engagierte sie sich im Arbeitskreis âWeihenstephaner Industrie Rundeâ und organisierte UnternehmensvortrĂ€ge und Exkursionen fĂŒr Studierende der Fachrichtung Lebensmitteltechnologie.
Seit April 2020 promoviert sie am Lehrstuhl fĂŒr Brau- und GetrĂ€nketechnologie in der national und international anerkannten Arbeitsgruppe Getreidetechnologie und -verfahrenstechnik zur AufklĂ€rung von TeigadhĂ€sionsphĂ€nomenen. Anfang dieses Jahres wurde Ulrike Vogt ĂŒber dies hinaus zur GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des WIG bestellt. +++
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âą Einfache und schnelle Verpackung von bis zu 1800 Brote pro Stunde
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VERGLEICH DER GESCHĂFTSJAHRE 2020 UND 2019
Fortsetzung des Beitrages aus der brot+backwarenAusgabe 6/2022.
2. Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote zeigt das VerhĂ€ltnis von Eigen- zu Gesamtkapital. Je höher die Eigenkapitalquote, desto höher ist die finanzielle StabilitĂ€t des Unternehmens und damit auch die UnabhĂ€ngigkeit gegenĂŒber Fremdkapitalgebern. Banken bewerten daher die BonitĂ€t eines Unternehmens bei hoher Eigenkapitalquote höher und es kommt immer hĂ€ufiger vor, dass eine bestimmte Quote als Nebenpflicht im Kreditvertrag (sog. Covenant) festgeschrieben wird, deren Nichteinhaltung den Banken das Recht zur auĂerordentlichen DarlehenskĂŒndigung gibt. Der Zielwert fĂŒr die Eigenkapitalquote betrĂ€gt mindestens 15 %, wobei kreditfinanzierende Banken sehr gerne Werte um 30 % sehen.
Eigenkapitalquote der sehr groĂen Unternehmen
Sehr hohe Werte ĂŒber 60 % sehen wir bei Görtz, WiehgĂ€rtner und HvA. Der schlechteste Wert wie bereits im Vorjahr erzielte Valora (-20,6 %; Vj. -19,7 %). Hosselmann und Malzerâs waren knapp positiv.
Eigenkapitalquote der GroĂunternehmen
Die besten Werte erzielten Stinges (79,2 % â fast gleichauf mit dem Vorjahr), Wolf (68 %; Vj. 62 %) und Hennig (68 %; Vj. 65 %). Das schwĂ€chste Ergebnis sehen wir bei Grobe (11 %; Vj. 28 %).
Eigenkapitalquote der mittelgroĂen Unternehmen
Horsthemke und Schmitt lagen ĂŒber 60 %. Werte ĂŒber 50 % erzielten Veit, Hackner, LĂŒning und SternenbĂ€ck, Gera. Weitere sechs lagen ĂŒber 40 %, und zwei ĂŒber 30 %. Die niedrigsten Werte erzielten Keim (-6 %; Vj. 10%) gefolgt von Hosselmann, Happ, Döbbe und Peters.
NACHHALTIGES LUFT- SOWIE HYGIENE- UND ENERGIEMANAGEMENT IN DER LEBENSMITTELHERSTELLUNG
Einfache Optimierung der Produkt-, sowie Hygienesicherheit und Steigerung der Energieeffizienz.
Seit ĂŒber 20 Jahren betreut die Just in AirÂź als spezialisierte Fachinstitution die internationale Lebensmittelherstellung als kompetenter Partner
DurchfĂŒhrung einer hygiene- klimatischen Prozessumfeldanalyse
Ausarbeitung von funktionalen Lastenheften fĂŒr das Luft- und Hygienemanagement (Schimmelverhinderung)
PlanungsunterstĂŒtzung fĂŒr LĂŒftungs- und Klimaanlagen / Luftmanagement
DurchfĂŒhrung von auf den Betrieb abgestimmten selectiv INDOOR Seminaren
Tab.
Eigenkapitalquote der Kleinunternehmen
Die besten Werte erzielten THOKS (knapp 100 %), SchmidKuhn (81 %) und Zöttl (72 %). Drei Betriebe lagen ĂŒber 60 %, vier ĂŒber 50 % und fĂŒnf ĂŒber 40 %. Schlusslicht mit -13 % (leicht verbessert) war Hoenen.
In dieser kleinen Gruppen sehen wir die gröĂte Spanne zwischen +72,8 % bei Jung & Schmitt und -18,4 % bei Neff.
Der dynamische Verschuldungsgrad als MaĂ fĂŒr die Schuldentilgungsdauer ist ein Indikator dafĂŒr, wann die Verschuldung des Unternehmens voraussichtlich abgebaut sein wird, und zwar unter der Annahme, dass der aktuelle Cashflow in Zukunft konstant bleibt. Die Nettoverschuldung ergibt sich aus der Summe der verzinslichen Darlehen abzĂŒglich der flĂŒssigen Mittel. 100 %, in den Tabellen als 1 dargestellt, stehen fĂŒr ein Jahr. Das bedeutet, ein dynamischer Verschuldungsgrad von 3 entspricht einer Tilgungsdauer von drei Jahren bei gleich-
bleibendem Cashflow. Die Angaben erfolgen mit zwei Kommastellen, um eine feinere Differenzierung zu ermöglichen. Die Schuldentilgungsdauer sollte kleiner sein als die durchschnittliche Nutzungsdauer der betriebsnotwendigen AnlagegĂŒter. Die Banken akzeptieren in der Regel Werte bis 4 Jahre.
Schuldentilgungsdauer der sehr groĂen Unternehmen
Mit Ausnahme von Kamps ist der dynamische Verschuldungsgrad unauffĂ€llig. Der Wert von WF Heberer wurde fĂŒr 2020 entfernt, weil er aufgrund des negativen Cashflows ebenfalls negativ wird. Dadurch wĂŒrden die ĂŒbrigen Werte um 0 nicht âim grĂŒnen Bereichâ, sondern nur gelb markiert erscheinen.
Schuldentilgungsdauer der GroĂunternehmen
Brinker liegt mit 8 Jahren wesentlich schlechter im Vergleich zu allen anderen und die Schuldentilgungsdauer hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Schuldentilgungsdauer der mittelgroĂen Unternehmen
Hier fĂ€llt Höflinger MĂŒller mit einem dem beinah
Tab.
âastronomischenâ Wert von 27 nach einem Wert von 0 im Vorjahr. Der Vorjahreswert kam dadurch zustande, dass es keine Bankverbindlichkeiten und folglich keine Nettoverschuldung gab. Deshalb ist er nicht maĂgeblich. Das Unternehmen hatte zum 31.12.2020 Bankverbindlichkeiten von 3 Mio. Euro. Nach Abzug der Liquiden Mittel ergibt sich eine Nettoverschuldung von 560 Tsd. Euro, aber der geringe Cashflow von nur 26 Tsd. Euro fĂŒhrt zu der perspektivisch langen RĂŒckzahldauer.
Der Wert von -5,4 bei Mack aufgrund des negativen Cashflows wurde entfernt, um eine farblich korrekte Darstellung zu erhalten. Bei Mecklenburger Backstuben sehen wir den sehr hohen Wert von 20,6 Jahre, was auf den niedrigen Cashflow in Verbindung mit einer hohen Nettoverschuldung zurĂŒckzufĂŒhren ist.
Schuldentilgungsdauer der Kleinstunternehmen
Bei Sipl VS wurde der Wert von -8,9 im Vorjahr entfernt.
Nach der Restrukturierung weist das Unternehmen zum 31.12.2020 keine Bankverbindlichkeiten aus, sodass sich ein rechnerischer Wert von 0 ergibt.
Das Anlagevermögen (AV) bezeichnet den Teil des Unternehmensvermögens, das dem Unternehmen langfristig zu dienen bestimmt ist. Es umfasst drei Bereiche, das immaterielle AV (Konzessionen, Marken und Patente), das Sachanlagevermögen (GrundstĂŒcke und GebĂ€ude, technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen sowie Betriebs- und GeschĂ€ftsausstattung und schlieĂlich im Bau befindliche Anlagen bzw. Anzahlungen auf Anlagen) und Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile, Beteiligungen und Ausleihungen).
Das Anlagevermögen lĂ€sst sich ĂŒber mehrere Kennzahlen analysieren, die eine allgemeine Aussage ĂŒber das langfristige Potential eines Unternehmens erlauben. Bei der Analyse des Anlagevermögens geht es um die Frage, ob
das Unternehmen in ausreichendem MaĂe mit Anlagen ausgestattet ist und ob das AV durch ausreichende Eigenmittel hinterlegt ist.
Die Asset Efficiency Ratio ergibt sich aus dem VerhÀltnis von Cashflow zum Sachanlagevermögen. Anhand dieser Kennzahl kann beurteilt werden, wie effizient das Anlagevermögen eingesetzt wird, um Cash zu generieren. Je höher die Kennzahl, desto effizienter die Vermögensnutzung.
Anlageneffizienz der sehr groĂen Unternehmen
Die negativen Werte fĂŒr WF Heberer und Valora aufgrund des negativen Cashflows wurden eliminiert, um eine Verzerrung der farblichen Kennzeichnung der Tabelle zu vermeiden. Die
Null-Werte von Bachmeier und Malzerâs wurden ebenfalls eliminiert (fĂŒr beide Jahre), weil diese Unternehmen kein eigenes Anlagevermögen halten. Der extrem hohe Wert bei den Hosselmann CafĂ©s ergibt sich, weil der sehr hohe Cashflow durch ein sehr niedriges Sachanlagevermögen erwirtschaftet wurde. Im Hinblick auf den Median dieser Gruppe in Höhe von 37,8 % stechen â auĂer bei Hosselmann â die Werte von Görtz, WiehgĂ€rtner und FrischbĂ€ck positiv ins Auge.
Anlageneffizienz der GroĂunternehmen
Verglichen mit dem Median von 37 % sind die Werte von Grobe und Stendaler LandbĂ€ckerei ganz hervorragend. Der niedrigste Wert weist Brinker auf; das Unternehmen hat sich in dieser Kategorie gegenĂŒber dem Vorjahr um ĂŒber 100 % verschlechtert.
Anlageneffizienz der mittelgroĂen Unternehmen
In dieser Gruppe ist BB Rösner der Sieger und hat sich gegenĂŒber dem Vorjahr verbessert. Zweitbester ist SternenbĂ€ck mit dem Standort Spremberg. Happ, Herbert Meyer,
Keim, Geiping, Hackner, LĂŒning, Döbbe, Gilgenâs und Peterâs liegen mit Werten ĂŒber 50 % weit ĂŒber dem Median von 38 %. Am anderen Ende der Skala sehen wir Evertzberg, Barbarossa, Grimminger sowie Höflinger MĂŒller.
Die negativen Werte bei Mack und WF Heberer, Standort Weimar, aufgrund des negativen Cashflows wurden entfernt. Der extrem hohe Wert bei Kamp resultiert daraus, dass ein hoher Cashflow mit einem sehr niedrigen Sachanlagevermögen erwirtschaftet wurde. Die ĂŒbrigen Werte sind nicht weiter auffĂ€llig, allein Ratschiller und Mecklenburger Bachstuben fallen mit Werten unter 10 % auf.
Bei Sipl VS erscheinen keine Werte, weil das Unternehmen kein eigenes Anlagevermögen unterhÀlt. Die Performance von Jung & Schmitt ist mit 77 % die beste; die von Armbruster mit 8 % am schlechtesten ausgefallen.
Als VerhĂ€ltnis von AnlagenzugĂ€ngen zum Bruttoanlagenwert zu Beginn der Periode gibt die Investitionsquote Auskunft darĂŒber, in welchem AusmaĂ in neues Anlagevermögen investiert wird. Eine hohe Investitionsquote ist grundsĂ€tzlich positiv zu werten, da das Anlagevermögen erhalten wird und eine fortwĂ€hrend hohe ProduktivitĂ€t durch moderne Anlagen erwartet werden kann. Die Kennzahl sagt jedoch nichts ĂŒber die Notwendigkeit oder QualitĂ€t getĂ€tigter Investitionen aus. Zu beachten ist auch, dass die Kennzahl gegebenenfalls durch Leasing verfĂ€lscht wird, weil getĂ€tigte Investitionen als solche nicht in Erscheinung treten, wenn sie beim Leasinggeber zu bilanzieren sind. FĂŒr die Kennzahlberechnung wurden die BruttozugĂ€nge, d. h. ohne die AbgĂ€nge, berĂŒcksichtigt.
Die Investitionsquote der sehr groĂen Unternehmen Starke InvestitionstĂ€tigkeit sehen wir bei FrischbĂ€ck und SchĂ€fer. Ansonsten sind die Ergebnisse nicht auffĂ€llig. Bachmeier und Malzerâs haben in den gegenstĂ€ndlichen Unternehmen kein Anlagevermögen.
Die Investitionsquote der GroĂunternehmen
Die höchste InvestitionstÀtigkeit sehen wir bei Grobe, Merzenich und Wimmer. Ansonsten sind die Werte sehr inhomogen, was der Umstand unterschiedlicher Investitionsphasen unterstreicht (siehe ErlÀuterung oben).
Die Investitionsquote der mittelgroĂen Unternehmen
Auch hier sind die Werte erwartungsgemÀà recht inhomogen. Schwarz liegt mit 72 % an der Spitze und weit oberhalb des Medians von 22 % fĂŒr diese Gruppe. Ăber 50 % liegen Meyer und Schmitt.
Die Investitionsquote der Kleinunternehmen
Zwei Unternehmen erreichten Werte ĂŒber 50 %: StadtbĂ€ckerei Kuhl und WF Heberer Weimar. Letzteres Unternehmen investierte sehr viel mehr als im Vorjahr. Wenn man die anderen Kennzahlen betrachtet, war dieser Standort kaum erfolgreich. Der Investitionsschub könnte eine bessere Entwicklung einlĂ€uten. Bei Ebbing erscheint kein Wert, weil in Ermangelung der Veröffentlichung des Anlagenspiegels keine Daten vorliegen. Das war bereits im Vorjahr so, wobei das Unternehmen seit Jahren die pflichtmĂ€Ăige Veröffentlichung des Anlagenspiegels unterlassen hat.
Die Investitionsquote der Kleinstunternehmen
Sipl VS unterhĂ€lt keine eigenes Sachanlagevermögen und daher fehlen hier die Werte. Armbruster ging auf sehr niedrigen Niveau leicht zurĂŒck. In Verbindung mit den bisher besprochenen, schwachen Kennzahlen ist das kein Hinweis auf eine sehr gute Entwicklung.
Beim Anlagenabnutzungsgrad werden die aufgelaufenen (kumulierten) Abschreibungen zu den historischen Anschaffungskosten des Anlagevermögens in Beziehung gesetzt.
Je höher der Anteil, umso nĂ€her rĂŒckt der Zeitpunkt fĂŒr notwendige Ersatzinvestitionen heran. BetrĂ€gt die Kennzahl z. B.
Tab. 37: Anlageabnutzungsgrad der sehr groĂen Unternehmen
80 % kann dies ein Indikator fĂŒr veraltete Produktionsanlagen und damit evtl. geringere ProduktivitĂ€t sein. Im Gegensatz dazu wĂŒrde eine Null bedeuten, dass sĂ€mtliche Anlagen neu sind. Nachdem das Sachanlagevermögen in den meisten FĂ€llen nahezu das gesamte Anlagevermögen eines BĂ€ckereibetriebes ausmacht, wurde das Gesamtanlagevermögen fĂŒr die Kennzahlbildung herangezogen. Diese Aussage gilt fĂŒr Konzerne zum Teil nur eingeschrĂ€nkt, dennoch wurde im Sinne einer durchgehenden Methode dieser Schönheitsfehler in Kauf genommen.
Anlagenabnutzungsgrad der sehr groĂen Unternehmen
Bachmeier und Malzerâs verfĂŒgen ĂŒber kein eigenes Anlagevermögen in diesen Unternehmen. Eine hohe Veralterung der Sachanlagen mit Werten ĂŒber 75 % sehen wir bei WiehgĂ€rtner, Ihle, Steinecke und vor allem bei WF Heberer, Standort MĂŒhlheim am Main mit 87 %. Das augenblicklich bestes Ergebnis weist HvA mit 41 % auf. Der fehlende Wert im Vorjahr liegt an der Reorganisation von Heinrich von Allwörden in einer Holding, wobei das historische Anlagevermögen nicht erhoben werden konnte.
Anlagenabnutzungsgrad der GroĂunternehmen
Die gröĂte Veralterung sehen wir bei Merzenich und Stendaler LandbĂ€ckerei mit Werten von 75 % bzw. 82 %; den besten Wert mit 51 % hat Hennig.
Anlagenabnutzungsgrad der mittelgroĂen Unternehmen
Elf, und damit fast ein Drittel der Unternehmen dieser Gruppe hatte Werte ĂŒber 75 %. Auf der anderen Ende der Skala zeigt der GĂ€ubodenbĂ€cker Hahn mit 36 % (Vj. 31 %) einen hervorragenden Erhaltungszustand der Sachanlagen.
Tab. 37: Anlageabnutzungsgrad der sehr groĂen Unternehmen
Gleiches gilt fĂŒr Viehmeier, dessen Wert bei 40 % lag. Bei Treiber fehlte der Anlagenspiegel fĂŒr 2020 und daher der entsprechende Wert. Wie bereits bei Ebbing (vgl. Hinweise zu Tab. 35 und 40) fehlt der Anlagenspiegel seit Jahren und folglich können hier keine Werte ausgewiesen werden.
Anlagenabnutzungsgrad der Kleinunternehmen
Zöttl verwendete nur einen Nettoanlagenspiegel fĂŒrs Jahr 2020, sodass hier kein Wert ermittelt werden konnte. Bei der StadtbĂ€ckerei KĂŒhl fehlte der Anlagenspiegel fĂŒr 2019; der Wert fĂŒr 2020 ist hervorragend. Bei Ebbing fehlt es seit Jahren und daher auch hier keine Werte (vgl. auch Hinweis zu Tab. 35 und 39). 13 der 18 Unternehmen weisen Werte ĂŒber 75 % auf. D. h. der Momentaufnahme in dieser Gruppe zeigt ein deutlich schlechteres Bild als bei der Gruppe der mittelgroĂen Unternehmen. Sehr gute Werte sehen wir auĂer bei KĂŒhl auch bei Schneckenburger und THOKS.
Anlagenabnutzungsgrad der Kleinstunternehmen
Wie bereits mehrfach angemerkt verfĂŒgt Sipl VS nicht ĂŒber eigenes Anlagevermögen und daher fehlen auch hier die Kennzahlen. Neff hat hier mit 85 % den schlechtesten Wert; Friedrich Viehmeier hat mit 55 % den besten.
Das Working Capital ist der Teil des Umlaufvermögens, der nicht zur Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten benötigt wird, und deshalb im Beschaffungs-, Produktions- und Arbeitsprozess arbeiten kann. Das Working Capital stellt ferner ein MaĂ fĂŒr die LiquiditĂ€t des Unternehmens dar, da es den Ăberhang der langfristigen Mittel ĂŒber die Teile des Anlagevermögens misst, die innerhalb eines Jahres liquidierbar sind. Wie wir gesehen haben, ist das Anlagevermögen bei BĂ€ckereiunternehmen deutlicher ausgeprĂ€gt als das Umlaufvermögen, dennoch ist das Working Capital als KerngröĂe fĂŒr die Beurteilung der Struktur
Das Working Capital liefert auĂerdem einen Hinweis auf das nicht ausgenutzte langfristige Finanzierungsvolumen an, da der Teil des kurzfristig freisetzbaren Umlaufvermögens mit mittel- bis langfristiger Finanzierung erkennbar wird. Somit ist dies eine Indikation fĂŒr die Expansionskraft des Unternehmens, denn das Working Capital stellt eine Manövriermasse zur Finanzierung des langfristigen Kapitalbedarfs dar, weil sie innerhalb eines Jahres liquidiert werden könnte.
Als Kennzahl wird die Working Capital Ratio als Ăberschuss der kurzfristigen Aktiva ĂŒber die kurzfristigen Passiva im VerhĂ€ltnis zu den kurzfristigen Aktiva verwendet. Als Zielwert wird im Allgemeinen mehr als 30 % erwartet, was bei BĂ€ckereiunternehmen hĂ€ufig nicht realistisch, vor allem nicht in den zahlenmĂ€Ăig stark besetzten Gruppen M und S. Vielmehr sind die Durchschnittszahlen hier im Mittel sogar negativ.
Die höchste Ratio gibt es bei WiehgĂ€rtner, FrischbĂ€ck und Valora. Besonders negative Werte sehen wir bei Schneider und Beck. Letzteres Unternehmen hat zwar ein hohes kurzfristiges Umlaufvermögen, aber dagegen stehen kurzfristige Verbindlichkeiten von ĂŒber 15 Mio. Euro. Die Kennzahl ist bei Kamps deutlich positiv nach einer sehr negativen Ratio-Zahl
Working Capital Ratio der GroĂunternehmen
Brinker und Standaler LandbÀckerei sind zweistellig negativ.
weist den höchsten Wert mit 85 % aus.
Working Capital Ratio der mittelgroĂen Unternehmen
Der negative Wert bei Hosselmann ist wenig aussagekrÀftig, weil man das Unternehmen zusammen mit dem Café-
Tab. 44: Working Capital Ratio der mittelgroĂen Unternehmen
Restaurant Hosselmann betrachten muss (Vgl. Tab. 42). Hier ist der Wert geringfĂŒgig positiv. In dieser Gruppe finden wir insgesamt 16 Betriebe, also beinahe die HĂ€lfte, mit einem negativen Working Capital. Beste Werte erzielten die drei SternenbĂ€ck-Unternehmen der BumĂŒller-Gruppe, mit jeweils ĂŒber 70 %.
Working Capital Ratio der Kleinunternehmen
Tiefrot ist die Kennzahl bei THOKS (-422 %; Vj. -300 %). Im hellroten Bereich folgt WF Heberer (Weimar). In dieser Gruppe ist ĂŒber die HĂ€lfte negativ. Betrachtet man die zwei gröĂten Gruppen M und K, dann drĂ€ngt sich der Gedanke auf, dass das kurzfristig generierte Umlaufvermögen den Unternehmen tendenziell wenig Handlungsspielraum fĂŒr die
Tab.
Tab. 46: Working Capital Ratio der Kleinstunternehmen
Innenfinanzierung bietet. So brauchen Sie entweder starke Finanzpartner (EigentĂŒmer, finanzstarke Mutterunternehmen) oder sie mĂŒssen bei Bedarf auf externe Finanzierungsquellen zurĂŒckgreifen.
Working Capital Ratio der Kleinstunternehmen
Tiefrot mit -452 % ist die Kennzahl bei Friedrich Viehmeier. Diese Momentaufnahme vom 31.12.2020 ist noch viel schlechter als ein Jahr davor. Jung & Schmitt ĂŒberzeugen durch eine bestĂ€ndig hohen Wert ĂŒber 80 %. +++
Der Bericht wird in der kommenden Ausgabe fortgesetzt.
Die Grupo Bimbo kauft die rumĂ€nische BĂ€ckerei Vel Pitar und steigt damit in den rumĂ€nischen Markt ein. Vel Pitar erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 120 Mio. EUR und einen Nettogewinn von 13,9 Mio. EUR. Mit rund 1.900 Mitarbeitern produziert die BĂ€ckerei Backwaren wie Brot, Brötchen, Donuts und Brezeln, die tĂ€glich an mehr als 7.000 GeschĂ€fte in RumĂ€nien ausgeliefert werden. Bimbo ĂŒbernimmt das Unternehmen von New Century Holdings (NCH Capital). Vel Pitar ging 2001 aus dem Zusammenschluss von vier Betrieben aus der MĂŒhlen- und Backwarenindustrie hervor: Mopariv VĂąlcea, Berceni Bukarest, Granpan Tecuci und Panegrano Cluj. +++
Der Schweizer GebĂ€ckhersteller HUG hat sich nach eigenen Angaben von den EinbuĂen durch die Corona-Pandemie vollstĂ€ndig erholt. 2022 stieg der Umsatz um 10 Mio. CHF auf jetzt 123 Mio. CHF. Insbesondere im GastronomieSektor konnte der Umsatz um 33 % gegenĂŒber Vorjahr deutlich gesteigert werden. âUnsere Halbfabrikate wie zum Beispiel die Tartelettes oder unsere TiefkĂŒhlprodukte sind in der Gastronomie aufgrund des FachkrĂ€ftemangels sehr gefragt und der Trend nach Convenience in der KĂŒche beflĂŒgelt die AbsĂ€tze weiterhinâ, erklĂ€rt Anna Hug, Co-GeschĂ€ftsleiterin MĂ€rkte. Sie fĂŒhrt das Unternehmen zusammen mit Marianne WĂŒthrich Gross, die den Bereich Operations verantwortet. Nicht nur in der Schweiz ist HUG mit seinen Gastronomieprodukten gewachsen, auch in ganz Europa, den USA und dem Nahen Osten. +++
brot + backwaren ISSN 0172-8180
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Jan Kamp und Denise Weber sind die neuen GeschĂ€ftsfĂŒhrer vom Haus der BĂ€cker. Das bisherige GeschĂ€ftsfĂŒhrer-Duo, GrĂŒnder Dr. Rigbert Fischer und Holger Schulz, Chef des Vaillant Family Office, bleiben als Gesellschafter und Beirat im Unternehmen. Der Wechsel wurde am 1. Februar wirksam. Jan Kamp bringt langjĂ€hrige Erfahrungen aus verschiedenen FĂŒhrungspositionen mit. Zuletzt war er als GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Autogrill Deutschland tĂ€tig. In dieser Zeit leitete er auch den Zusammenschluss mit dem Systemgastronomen LeCrobag. Denise Weber war sechs Jahre als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin bei der Badischen Backstubâ tĂ€tig und nimmt seit eineinhalb Jahren operative FĂŒhrungsaufgaben im Haus der BĂ€cker wahr.
Zum Haus der BÀcker gehören mittlerweile sechs BÀckereien, rund 240 Filialen und 2.400 Mitarbeiter. Damit zÀhlt das Haus der BÀcker zu den Top-10-Backwarenfilialisten Deutschlands. +++
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Fachwörterbuch
Das Wörterbuch mit bĂ€ckereispezifischen FachausdrĂŒcken.
Das âDictionary of Bakery Engineering and Technologyâ enthĂ€lt auf 336 Seiten Fachbegriffe von âAusbundâ ĂŒber âKesselgareâ bis hin zu âTeigportioniertrichterâ.
Dabei dient Englisch als Ausgangssprache fĂŒr die folgenden sechs Sprachen : deutsch, französisch, spanisch, russisch, dĂ€nisch und japanisch.
Das Buch ist bei Viktoria Usanova ( usanova@ foodmultimedia.de ) zu einem Einzelverkaufspreis von 39 EUR (zzgl. Versand) zu bestellen. Food2Multimedia GmbH Schoolkoppel 27 D-21449 Radbruch
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