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BUSINESSPLAN Buniq


BUSINESSPLAN MM0408 Estefania Olivares Archibaldweg 10 10317 Berlin Tel: 0176 23453808 estefania_oli@hotmail.com Denise Schwarze Archibaldweg 10 10317 Berlin Tel.: 0176 22830090 denise.schwarze@web.de Miguel Gisbert Ostpreußendam 99b 12207 Berlin Tel: 0163 2793337 luismiguel.gisbert@gmail.com Josef Höhnow Proskauer Straße 35 10247 Berlin Tel.: 01520 4143573 josef.hoehnow@berlin.de

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Inhaltverzeichnis

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 2.1 Produktbeschreibung 2.3 Produktentwicklung 3. Kundennutzen 3.1 Kundennutzen f체r den K채ufer 3. Kundennutzen f체r die Boutiquen 4. Branche und Markt 4.1 Analyse Branche/ Gesamtmarkt 4.2 Wettbewerb 4.3.1 Zielgruppe der Konsumenten 4.3.2 Zielgruppe der Boutiquen 5. Unternehmensziele 6. Marketing 6.1 Produktpolitik 6.2 Preispolitik 6.3 Distributionspolitik 6.4 Kommunikationspolitik

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Inhaltverzeichnis

7. Organisation 7.1 Rechtsform 7.2 Personalbedarf 7.3 Weisungssystem 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 9.1 Materialaufwand 9.2 Personalaufwand 9.3 Sonstiger Betrieblicher Aufwand 9.4 Einmalige Kosten 9.5 Finanzierungsbedarf 10. Ausblick 10.1 Magazin 10.2 Veranstaltung von buniq VIP-Partys

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Einleitung

„Kleider machen Leute“, Gottfried Keller 1847

1. Executive Summary

Kleider, Mode, Stil, was bedeutet dies für die Menschen?

2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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Einleitung

„Mode ist jener Vorgang, bei dem allen plötzlich etwas gefällt, was ihnen gestern noch nicht gefallen hat und was ihnen morgen nicht mehr gefallen wird.“ Margot Hielscher, deutsche Schauspielerin und Sängern

„Mode ist das, was morgen von gestern sein wird.“ Franz Mehring, deutscher. Journalist, Historiker und Politiker

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt

„Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.“ Karl Lagerfeld, deutscher Modeschöpfer

5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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1. Executive Summary

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ode ist also ein kurzlebiges Phänomen, obwohl es in der Gesellschaft eine sehr wichtige Rolle spielt. Im unüberschaubaren Modedschungel fällt es vielen Menschen schwer Orientierung zu finden. Dabei wird der Lebensstil der Hollywood- Prominenz zum Vorbild erkoren. Immer mehr wollen so sein, so aussehen, so leben wie sie. Wie in Modemagazinen Tag täglich dargestellt, spielt die überdimensionale Präsenz von Kleidung und Accessoires eine wichtige Rolle. 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung

Die Idee ist es, auf der Grundlage der von Stars geprägten Mode, einen Onlineshop zu eröffnen, der möglichst originalgetreue Prominentenbekleidung in limitierten Auflagen anbietet. Wir sorgen dafür, dass die angesagtesten Styles der Welt in einem Shop zu finden sind und wir machen sie für eine breite Masse bezahlbar. Das Erlebnis der Prominentenwelt wird greifbar und tragbar.

In Rubriken wie „Dress Like A Star“ wird den Lesern eine Auswahl an Kleidungstücken mit Verweisen auf unzählige Stores gezeigt. Genau das greift buniq.com auf!

3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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2. Produkt und Dienstleistung 2.1 Produktbeschreibung

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er gegenwärtige Modemarkt agiert als geschlossenes System. Jede Boutique handelt lokal in ihren begrenzten Märkten. Dem Kunden fällt die Orientierung schwer. Buniq löst diese Barrieren auf, bündelt den Markt und bildet eine neue Plattform.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung

Wir agieren als Schnittstelle zwischen den Boutiquen, also den Händlern und den Konsumenten. (Abb.1) Der Kunde kann sich aus einer Vielzahl von Geschäften eigene Outfits zusammenstellen, ohne dabei bei mehreren Geschäften kaufen zu müssen. In Kooperation mit den Partnerboutiquen wird ein speziell für buniq zusammengestelltes Sortiment originalgetreuer Prominentenbekleidung angeboten. Gleichzeitig bieten wir auf unserer Webseite den Eintrag von Boutiquen in ein Brachenverzeichnis an. Es können sich sowohl unsere Partnerboutiquen als auch externe Boutiquen eintragen, sodass ein deutschlandweites Netz von Modeboutiquen entsteht. Diese können von unseren Besuchern bewertet werden, sodass die Boutiquen auf dieses Feedback ihren Zielen entsprechend reagieren können. Die Kunden können sich einerseits über die Herkunft der angebotenen Produkte informieren, anderseits auch Tipps über Einkaufsmöglichkeiten in vielen StädAbb.1 Kunde ten Deutschlands buniq.com als Schnittstelle erhalten. Kooperierende Boutiquen

10. Ausblick

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2. Produkt und Dienstleistung 2.2 Produktentwicklung

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ie Realisierung des Projekts kann in zwei große Aufgabenbereiche unterteilt werden. Einerseits muss die Website erstellt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Agentur „junge meister“ wird dies in zwei Phasen: Struktur/ Design und Programmierung/ Warenwirtschaft, geschehen.

Deutschland Team Aufteilung in vier Gebiete mit ausgewählten Städten - Berlin, Hamburg, Köln Münschen, Frankfurt M.

Anderseits müssen die Kollektionen zusammengestellt werden.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele

Während einer vierwöchigen Geschäftsreise aller vier Teammitglieder, sollen 100 Partnerboutiquen geworben werden, die sich in das Branchenverzeichnis eintragen. Jeder wird ein ihm zugewiesenes Gebiet Deutschlands bereisen, um in ausgewählten Städten, Kooperationspartner zu finden und die Verträge abzuschließen. (Abb. rechts) Für den Ausbau des Branchenverzeichnises ist die Werbung weiterer drei Boutiquen im Monat geplant.

6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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3. Kundennutzen

3.1 Kundennutzen für den Käufer

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ie bereits erläutert, fungiert buniq.com als Schnittstelle zwischen Konsument und Boutique, demnach betrachten wir den Kundennutzen für beide Seiten getrennt.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt

Bei gleichzeitigem Boom des Massenmarktes steigt das Bedürfnis der Menschen, sich von eben diesem abzuheben. Mit besonderen Produkten soll Individualität gezeigt und sich ein entsprechendes Image verschafft werden. Genau da knüpft buniq an, denn wir bieten dem Kunden die Möglichkeit nicht die Kleider von der Stange zu kaufen sondern aus einem limitierten Angebot auszuwählen. Eines der wichtigsten Kriterien ist die Individualisierung durch Unikate, welche wir somit für den Käufer erfüllen. Wir geben ihnen dadurch die Möglichkeit dazuzugehören und ganz nebenbei Zeit und Kosten für die Beschaffung dieser Kleidung zu sparen. Wir bieten dem Käufer die Möglichkeit buniq als Ratgeber

zu nutzen und sich an der vorgestellten Kleidung zu orientieren und zu inspirieren.

5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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3. Kundennutzen

3.2 Kundennutzen für die Boutiquen

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it unserer Hilfe gelingt es den Lieferanten ihre Bekanntheit zu steigern und somit auch die Absatzförderung zu maximieren. Leitgedanke des Ganzen ist hierbei: Nationales statt regionales Handeln.

Somit ist es für sie einfacher, die Wünsche der Kunden aufzugreifen und die beispielsweise negative Resonanz in positive Ergebnisse umzuwandeln. Für viele Boutiquen, gerade neuere und kleine, ergibt sich daraus auch der Vorteil der Kostenersparnis, da die Notwendigkeit einer eigenen Website zunächst zurückgestellt werden kann. Denn auf buniq.com können sie ihre Kollektion verkaufen, ohne dabei selbst aktiv ins Onlinegeschäft eintreten zu müssen. Sie können sich also voll und ganz auf die Arbeit vor Ort im Laden und den Entwurf ihrer Kollektionen konzentrieren.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing

Schließlich erweitern die Boutiquen durch einen Eintrag in unser Branchenverzeichnis nicht nur ihren Kundenstamm, sondern haben so auch die Möglichkeit, Feedback zu ihrem Geschäft direkt von den Käufern selbst zu erhalten.

7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.1 Analyse Branche/ Gesamtmarkt

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as Thema Mode gewinnt im Internet mehr und mehr an Bedeutung. Vor allem in der schnellen und gezielten Suche nach bestimmten Artikeln, im einfachen Preisvergleich und im bequemen Einkaufen von zu Hause aus, sehen die Konsumenten Vorteile des Internets gegenüber dem stationären Handel. Jeder Dritte konsultiert bei Kaufentscheidungen zum Thema Mode das Internet.

Wenn es um den Kauf von Bekleidung und Modeartikeln geht, liegt der stationäre Handel noch vor dem Kauf im Internet, jedoch steigt der Anteil der Onlinekäufe stetig. An erster Stelle stehen die großen Bekleidungshäuser (H&M, Mango), gefolgt von den Einzelmarken (Esprit), den Kaufund Warenhäusern (Karstadt, Peek & Cloppenburg) und dem stetig wachsenden Mode Onlineversand. (vgl. http:// de.media.yahoo.com/insights/yahoo-studien.html)

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.1 Analyse Branche/ Gesamtmarkt

Bei der Kaufentscheidung kommt es den Kunden vor allem auf einen günstigen Preis bei bestmöglicher Qualität an. Durchschnittlich geben Frauen und Männer zwischen 18 und 39 Jahren 300-400 Euro im Quartal für Bekleidung aus.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

Bei den Frauen entfällt 60 % davon auf Oberbekleidung, bei den Männern hingegen ist es die Hälfte für Sportbekleidung. Die große Nachfrage für eine „Demokratisierung des Designs“, vor allem durch niedrigere Preise, ist zum Beispiel an den Zusammenarbeiten bekannter Designer mit großen Modeketten ersichtlich. So schuf Karl Lagerfeld, Chefdesigner der Häuser Chanel und Fendi, 2004 eine eigens für H&M entwickelte Kollektion. Sie lag nur leicht über dem Preisniveau der H&M Kollektionen. Der Erfolg spricht für die These, einer Demokratisierung des Designs. In wenigen Stunden war die Kollektion in allen Häusern Deutschlands ausverkauft. Weitere erfolgreiche Kooperationen mit: Stella McCartney, Viktor&Rolf und Roberto Cavalli folgten. Auch andere Häuser wie das Unternehmen Tschibo arbeiten nun mit bekannten Designern, aktuell mit Michael Michalsky. (vgl.http://www.kreativeoekonomie.de/fileadmin/images/ content/Kolumne/Oktober_Kolumne_ZI.pdf?HPPSESSI=D2 b38213c1b7fa8e8f8dd60c64ac8c7a0)

Eine weitere Entwicklung im Modegeschäft ist der Bedeutungszuwachs der Bloggosphäre zum Thema Mode. Die Entscheidung für den Kauf eines Kleidungsstückes wird immer öfter vor dem Besuch einer Boutique oder eines Onlineshops getätigt. Kunden informieren sich demnach im direkten Austausch über die Vor- und Nachteile des bestimmten Produktes. (vgl.http://www.faz.net/s/RubB62D23B6C6964CC9ABBFCB78BC047A8D/Doc~E68FB823416C421B2833979C04 E4CAECF~ATpl~Ecommon~Scontent.html) Auf dem Boutiquenmarkt ist auch eine eindeutige Entwicklung erkenntlich. Der wirtschaftliche Erfolg und das starke Image der großen Modeketten wie H&M, Mango und Zara, ermöglicht es ihnen, weiter zu expandieren und neue Läden zu eröffnen, als auch neue Märkte zu erschließen. Kleine, unabhängige und individuelle Modeboutiquen sind die Verlierer dieser Entwicklung. Sie haben nicht die finanziellen Mittel, um durch umfassende Kommunikationsmaßnahmen Aufmerksamkeit zu erregen und sich dadurch einen Kundenstamm aufzubauen. Die großen Ketten bauen schier unüberwindbare Markteintrittsbarrieren auf.

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4. Branche und Markt 4.2 Wettbewerb

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uniq hat keine direkten Wettbewerber, da es ein derartiges Portal im Internet nicht gibt. Vielmehr sehen wir die groĂ&#x;en Modeketten als indirekte Wettbewerber, da auch sie eher national, beziehungsweise international handeln und nicht auf lokale Märkte begrenzt sind.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.2 Wettbewerb - Hennes & Mauritz

wurde 1947 in Schweden gegründet. H&M ist heute in 33 Ländern vertreten und beschäftigt über 73.000 Mitarbeiter. Ihre Philosophie ist es, die neueste Mode aus Qualitätsprodukten zu Tiefstpreisen anzubieten. Die Kollektionen für Damen, Herren, Jugendliche und Kinder werden von einer zentralen Design- und Einkaufsabteilung mit etwa 100 eigenen Designern in enger Zusammenarbeit mit Einkäufern und Musterzeichnern entworfen.

H&M will sowohl bei seinem Warenangebot als auch beim Look seiner Geschäfte und seiner Kommunikation innovativ sein. Das H&M Image spiegelt ganz eindeutig einen beispiellosen Sinn für Mode wider und vermittelt ein Gefühl von Jugend und Freiheit. Mit der Website erschließt sich eine weitere Möglichkeit für den Kunden die Produkte zu erwerben.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.2 Wettbewerb - Zara

ist ein Textilunternehmen und eine Tochter, des von Amancio Ortega gegründeten spanischen Inditex-Konzerns. Sie ist die bekannteste Produktions- und Verkaufskette des Konzerns. Zara beschäftigt 25.000 Menschen in fast 1.000 Filialen in der ganzen Welt. Der Mittelpunkt liegt mit mehr als 250 Filialen im spanischen Heimatmarkt.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen

Eine Internetplattform gibt es derzeit nicht, um die Kleidung auch online erwerben zu können. Lediglich unter dem Namen Zara Home bietet das Unternehmen vor allem in Spanien, Portugal und Italien Einrichtungsideen aus den Bereichen Schlafen, Bad, Wohnen und Accessoires an. In Deutschland gibt es noch keine Zara Home-Filiale, aber über den Online- Shop ist auch der Versand nach Deutschland möglich.

Zara produziert Mode für Damen, Herren und Kinder. Kurze Reaktionszeiten um die neuen Trends zu kopieren ist das Kennzeichnen des Unternehmens. Im Marketing-Mix legt Zara sehr wenig Wert auf klassische Werbung. Stattdessen investieren sie in die Kollektionen und vor allem in die Präsentation vor Ort im Laden.

4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.2 Wettbewerb - Mango

ist ein spanisches Unternehmen, welches schon seit den frühen 1990erJahren in der internationalen Modebranche aktiv ist. Hergestellt und vertrieben werden Damen- und Herrenmode, als auch Accessoires. Die Modekette betreibt mehr als 1000 Geschäfte in 84 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Mango präsentiert zweimal jährlich drei verschiede Kollektionen – von abendlich-festlich über sportlich-leger, bis zum städtischen Büro-schick. 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing

Zusätzlich wurde im Jahr 2000 ein Online-Shop gestartet. Auf www.mangoshop.com findet man neben den aktuellen Kollektionen auch viele Sonderangebote. Das Mango Konzept ergibt sich aus der Verbindung zwischen einem Qualitätsprodukt und eigenen Designs. Themen, mit denen sie sich auseinandergesetzt haben, ist die moderne und selbstbewusste Frau im Einklang mit ihren täglichen Bedürfnissen. Sie haben dieses Prinzip an allen

Ländern, in denen MANGO vertreten ist, angepasst und dort angewandt. Alle drei Wettbewerber verfolgen ähnliche Ziele: Sie präsentieren dem Kunden eine Scheinwelt, arbeiten im mittleren bis niedrigem Preissegment und nutzen weltweite Trends als Vorlage für ihre Kollektionen. Allerdings hat sich kein Wettbewerber auf den Vertrieb originalgetreuer Prominentenbekleidung spezialisiert. Hier sehen wir unseren entschiedensten Wettbewerbsvorteil. Kein Unternehmen der Konkurrenz vereint die von uns angestrebten Ziele.

7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.2 Wettbewerb - seenon.com

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1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing

eenon.com ist das einzige Online Portal, welches ein ähnliches Konzept anbietet ist www.seenon.com. Dort kann man ebenfalls in verschiedenen Kategorien nach den Looks seines Lieblingsprominenten stöbern. Jedoch arbeitet www.sennon.com nicht mit einem eigenen Warenvertrieb. Entscheidet sich der Kunde für unterschiedliche Produkte, so wird er an die jeweilige Originalfirma weitergeleitet und muss bei unterschiedlichen Anbietern die Ware bestellen. Die von uns angestrebte direkte Schnittstelle zwischen Konsument und Händler bietet www.seenon.com nicht. Des Weiteren arbeitet www.seenon. com mit Originalprodukten, sodass sie sich in einer exquisiten Preiskategorie ansiedeln.

7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.3.1 Zielgruppe der Konsumenten

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nalog zum Kundennutzen, muss auch die Zielgruppe getrennt voneinander analysiert werden. Soziodemografisch lässt sich die Zielgruppe wie folgt zusammenfassen: Geschlecht Alter Sexuelle Orientierung Einkommen Bildung Beruf

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung

Familienstand Wohnart

Frauen und Männer 18- 35 Jahre hetero,- metro,- homosexuell mittleres Einkommen mittlerer, aber qualifizierter Bildungsstandard Studenten, Angestellte, mittlere Führungspositionen ledig, liiert Großstadt

3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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4. Branche und Markt 4.3.1 Zielgruppe der Konsumenten

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1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

nsere zukünftigen Kunden definieren sich über materiellen Besitz, sind Prestige orientiert, zeigen gern was sie haben, sind äußerst konsumfreudig, saugen Trends auf und verbreiten diese aktiv. Sie lieben das Luxusleben und streben nach Anerkennung. Das Erreichen eines gehobenen sozialen Standards dokumentieren diese Verbraucher mit dem Kauf angesagter Mode und grenzen sich so von der Masse ab. Wir sprechen verschiedene Altersklassen gleichermaßen an.Jugendliche zwischen 18 und 22 Jahren zählen zu den Konsumpionieren, sie wollen Neues immer als Erstes ausprobieren und hoffen durch ihren materiellen Besitz, wozu auch die Kleidung zählt, Anerkennung und Bewunderung zu erhalten. Die Frauen lieben Beauty, Glamour und Partys in einem gepflegten Ambiente. Mode spielt in ihrem Konsum die zentrale Rolle, sie shoppen viel und gern, haben dafür aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Ihr Stil orientiert sich an den aktuellen Trends, jagen diesen stets hinterher, sie imitieren lieber angesagtes, als sich selbst neu zu erfinden. Sie sind offen, wollen mit ihren Freunden Spaß haben, nutzen vielfältige Kommunikationsmittel (soziale Netzwerke, Mobiltelefon), verbringen ihre Wochenenden oft in In- Diskotheken und präsentieren sich gern. Bei den Herren legen sie Wert auf Kavaliereigenschaften und lieben es als „Prinzessin“ behandelt zu werden.

Sie kreieren sich eine Scheinwelt von Luxus und Reichtum. Buniq.com baut diese weiter aus und gibt den Kunden die Möglichkeit, tiefer in diese einzudringen. Nicht nur die Frauen, auch die Männer zeigen gern was sie haben und suchen nach Anerkennung. Sport, Fitness und Mode sind die zentralen Themen. Sie legen Wert auf eine gehobene technische Ausstattung und sind im realen, als auch virtuellen Leben stark vernetzt. Die Mitglieder dieser sozialen Netzwerke definieren sich über materiellen Besitz, daher ist es ihnen wichtig stets die angesagtesten Produkte zu erwerben. Ihre (unbewussten) Ängste sind vor allem: Ablehnung, Einsamkeit, und Ausschluss aus der Peer- Group. Unser Augenmerk liegt unter anderem auch auf der Gruppe der metro- und homosexuellen Männer. Sie lassen die feminine Seite ihrer Persönlichkeit zu und zeigen Verhaltensweisen und Interessen, die dem Klischee nach eher Frauen zugerechnet werden. Metrosexualität ist heute ein moderner Lebensstil. Alle Personen der Zielgruppe haben ähnliche Wünsche, Probleme und Bedürfnisse.Es ist vor allem das Begehren nach sozialem Aufstieg, der Abgrenzung von der bürgerlichen Mitte, das Bedürfnis nach Anerkennung und der Wunsch nach Luxusgütern. Sie haben Angst nicht individuell genug zu sein und der ständigen Veränderung nicht Stand halten zu können.

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4. Branche und Markt 4.3.2 Zielgruppe der Boutiquen

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1. Executive Summary

nsere Lieferanten entwerfen Mode, wie die HollywoodStars sie auf dem roten Teppich und im Alltag tragen. Sie orientieren sich an den aktuellen Trends, die durch die Stars gesetzt werden. Um diesem stetigen Wandel stand halten zu können, informieren sie sich stetig in Modemagazinen und Fernsehprogrammen (Red, Prominent, Exklusiv, Explosiv), über die Stilikonen unserer Zeit und deren Lebensstil. Die Kollektionen der von uns gesuchten Boutiquen, sollen stilistisch in die Richtung unserer indirekten Wettbewerber Zara, Mango, H&M (vgl. Wettbewerber) tendieren, jedoch vor allem Unikate darstellen. Somit sind unsere Lieferanten keine Nachahmer der Mode (der A-Prominenz), sondern bringen ihren eigenen Charakter ein, sodass die Kleidungs-

stücke nah am Original, aber mit einem Hauch an Individualität versehen sind. Boutiquen, die ein großes Interesse haben, mit uns zusammen zu arbeiten, sind meist kleine oder gar Start-up Unternehmungen. Daraus erschließt sich, dass sie wenig Kapital zur Verfügung haben, um sich selbst umfassend bekannt machen zu können und ihre Geschäfte aus eigener Kraft heraus zu erweitern. Das größte Problem, welches jede einzelne Boutique zu bewältigen hat, ist die Überwindung der regionalen Beschränktheit und der sich daraus ergebende kleine Kundenstamm. Buniq ermöglicht es, diese Barriere kostengünstig zu überwinden.

2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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5. Unternehmensziele

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele

kurzfristige Ziele:

mittelfristige Ziele:

langfristige Ziele:

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rreichung einer hohen Markenbeas Erreichen des Break Even im kanntheit, sowie Akzeptanz innervierten Quartal des zweiten halb der Zielgruppe nach den ersten Geschäftsjahres! drei Monaten! Am Ende des dritten Jahres sollen moDie Werbung von 100 Partnerbouti- natlich 390.000 Besucher buniq.com quen während einer vierwöchigen aufrufen! Geschäftsreise aller Gesellschafter vor Beginn der Unternehmung! Zweimal jährlich wechselnde Kollektionen, kongruent zu den Saisonstarts Eine monatlich wachsende Zahl von der Designer! drei Kooperationspartnern! Stetige Aktualisierung des WebsiteinZielgerichtete Positionierung buniqs im halts: Kollektionen; Must Haves; PromiMarkt, durch ein ausgewogenen nenten Informationen Kommunikationsmix! (vgl. 5.4 Kommunikationsmaßnahmen)

er Aufstieg buniqs zum Opinion Leader im Thema Mode!

Schaffung eines Modeblogs! Eine Ausweitung der Geschäftstätigkeiten ins Ausland! Findung eines passenden Testimonials! Bekanntmachung der Marke auch ausserhalb der Zielgruppe! Publikation eines buniq Magazins als neue Kommunikationsmaßnahme zur weiteren Etablierung der Marke!

6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing 6.1 Produktpolitik

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uniq erschafft eine Scheinwelt von Luxus und Glamour. Unsere Dienstleistung, also der ist darauf abgestimmt. Auf den Angebotsseiten buniqs werden stets Prominente mit ihren verschiedenen Outfits abgebildet, die der Konsument dann erwerben

kann. Es stehen zus채tzliche Informationen zu den aktuellen Aktivit채ten der Stars zur Verf체gung.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

Entwurf und Gliederung der buniq.com Webseite

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6. Marketing 6.1 Produktpolitik

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ie Gestaltung des Geschäftspapiers, der Briefumschläge und der Visitenkarten folgt dem Corporate Design von schwarz, lila und gold. Die Versandverpackungen wird in schwarz, mit dem aufgedruckten buniq Logo gestaltet. Zusätzlich wird die Ware in einer goldenen Folie eingeschlagen.

tr 11 | 00000

buniq.com GmbH | Musters

Frau/ Herr Thomas Müller Müllerstraße 22 00000 Berlin

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele

Berlin, 0.Janur.2009

buniq GmbH Musterstr. 11 00000 Berlin T 030 | 000000-0 F 030 | 000000-1 info@buniq.com www.buniq.com Öffnungszeiten Mo - Fr 08:00 - 18:00 Geschäftsführung -----------------Bankverbindung Postbank Berlin KTO. 000 000 000 BLZ. 000 000 000

Betreff Sehr geerte -----------------

egdrjnrdfgv hfaefwjefkgmjreojnrejzu fuofhfuewhfuwhfasnfuw fjedhfhfhdsfjhewfheuwh utehgeruohgvurdngu fdshfouwdfhewtfmgkrd gert juehfrwuehfaeshfuasdih rehuthurewfneuhtriirem ushfgmlkntekgnerjngu rihgiernveirojgwjjfiw jgirejgie dsjfrguhehuahgushruhg rejgijeri gnierthgiujerijfijerijgiejgi tgnrdkegnmirenginterio gfzrgzarigzarsfgruhreg frhtfuarwhtueagairzirez itjijrfkrjgrejgrt gtegjiejrthijteirjhitejijzre hgf fgerhguerhguerthguert

Mit freundlichen Grüßen buniq.com GmbH

6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing 6.2 Preispolitik

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ie Preise der angebotenen Produkte richten sich nach den jeweiligen Einkaufspreisen. Durch die Kooperationsverträge mit den Boutiquen bekommen wir die Ware 40 Prozent günstiger, als sie in der Boutique angeboten wird. Auf diesen Preis schlagen wir wiederum 40 Prozent Marge auf. Die Kunden erhalten dadurch einen durchschnittlichen Preisvorteil von 16 Prozent.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele

Eine weitere Ertragsquelle bietet die Gebühr für den Eintrag in das Branchenverzeichnis in Höhe von monatlich 49,99 Euro. Auf Grund unserer fundierten Kenntnisse über Design, Mode und Textilen, den Einkauf der richtigen Produkte in den passenden Boutiquen und dem durchgängigem Kostenbewusstsein, ist es möglich diese Konditionen anzubieten.

Angedacht sind Gutscheine und ein Punktesystem. Je nach Umsatz erhalten registrierte Kunden Sterne, die sie beispielsweise gegen Gutscheine oder Eintrittskarten zu den Buniq- Events eintauschen können. (vgl. 10. Ausblick) Buniq bietet ihren Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten. Als Gängigstes wird sich die Bezahlung per Rechnung erweisen. Ergänzt wird das Angebot durch die Bezahlung über die Kreditkarte und das Abrechnungssystem PayPal, welches wahrscheinlich nur bei hohem Warenwert genutzt wird.

Bei erfolgreichem Start der Unternehmung werden einige preispolitische Aktionen eingeführt.

6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing 6.3 Distributionspolitik

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uniq wird in den Geschäftsräumen ein eigenes Lager aufbauen. Jedes Produkt wird mit einer Mindestabnahmemenge von zwanzig Stück eingekauft, sodass sich eine durchschnittliche Lagergröße von 12000 Teilen ergibt. Jedes dieser Teile wird mit einer Auszeichnungsetikette markiert, um eine eindeutige Identifikation zu gewährleisten.

Wird ein Produkt auf der Seite bestellt erhält der Mitarbeiter im Bereich Verpackung/ Versand eine Nachricht und kann daraufhin das Bestellte für den Versand vorbereiten. Der Transport zum Konsumenten wird von unserem exklusiven Vertragspartner DHL vorgenommen. (vgl. Anhang Verträge)

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik

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a wir uns in der Position einer Marktneueinführung befinden, stellen sich uns spezielle Herausforderungen. In der Einführungsphase muss vor allem Neugier und Interesse bei den Konsumenten und den Boutiquen geweckt werden, um mit ihnen langanhaltende Kundenbeziehungen aufzubauen. Unsere Botschaft lautet: Vermittlung von Einzigartigkeit, Ruhm und Exklusivität Sie ist: auffordernd, selbstbewusst und glamourös

1. Executive Summary

Um buniq in den Köpfen unserer Zielgruppe zu platzieren haben wir uns für verschiedene Kommunikationsmaßnahmen entschieden, die in einem Realisierungsfahrplan zeitlich eingeordnet werden. Unsere Botschaft muss in jeder Form der Werbemaßnahmen einheitlich kommuniziert werden.

2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik - buniq Visitenkarte

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en Kunden wird die Mรถglichkeit gegeben nach erfolgreicher Registrierung eine individuell gestaltete Visakarte zu beantragen. Diese wird unter anderem das buniq Logo enthalten.

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik - Floor Graphics

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m gesamten Stadtgebiet Berlins sollen 200 Floor- Graphics 端ber drei Monate geschaltet werden. Diese greifen das Thema des Roten Teppichs auf und vermitteln dem Konsumenten einen Zugang zur Welt der Prominenten.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik - Flyer/Sticker

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n den รถffentlichen Verkehrsmitteln Kรถlns, Stuttgarts und Hamburgs werden 3000, 100cm x 20 cm groรŸe Sticker, angebracht. Flyer sollen im gesamten Bundesgebiet verbreitet werden.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik - Busbranding

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n Hamburg, Berlin, Frankfurt und Stuttgart werden zwanzig gestaltete Busse 端ber einen Zeitraum von sechs Monaten eingesetzt.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing

6.4. Kommunikationspolitik - Google Adwords/Blogs

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oogle Adwords bietet eine Werbeform ohne große Streuverluste, da die Werbung nur bei speziellen Stichwörtern auftaucht und nur nach erfolgtem Klick der Konsumenten bezahlt werden muss. Für die ersten sechs Monate werden bei dem Suchmaschinenanbieter und auch auf Modeblogs google Adwords Anzeigen mit zehn Klicks/ Stichwort/ Tag geschaltet. Ab dem sechsten Monat erhöht sich die Klickzahl auf 40 pro Tag und Stichwort.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

Die Stichwörter sind: Fashion Fashion shop Style Fashion clothes Mode exklusive Mode Mode Promi mode Onlineshop Trend Style VIP style shop Mode VIP fashion und style

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik - Anzeigen

I

n bekannten Modemagazinen wird monatlich eine Anzeige im Format 1/3 hoch geschaltet. (vgl. Tabelle 12) Zielmedien sind:

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik - PR

Z

eitgleich zu allen Kommunikationsmaßnahmen werden zahlreiche Veröffentlichungen in der Presse, vor allem in Fachzeitschriften wie der Textilwirtschaft, angestrebt. Als Themen für Pressemitteilungen bieten sich an: Produktentwicklung/ -neuigkeiten; wirtschaftliche Entwicklungen; Berichte über Kampagnen

buniq.com - eCommercer Start up 2009

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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6. Marketing

6.4 Kommunikationspolitik - Realisierungsfahrplan

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen

Teaser

AuflĂśsung

WeiterfĂźhrung

Floor Graphics

PR

PR

Bus

Bus

Online

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Sticker

Online

12 Wochen

12. - 20. Woche

ab 20. Woche

4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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7. Organisation 7.1 Rechtsform

F

ür die in Deutschland ansässige Gesellschaft ist die Rechtsform der GmbH geplant. Die Gesellschaftsanteile und damit einhergehend auch das Gründungskapital werden zu gleichen Teilen von den vier Gründern gehalten.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen

Luis Miguel Gisbert

Estefania Olivares Lagos

geb. 1988 Fachhochschulreife 2007 seit 2008 Studium an der Mediadesign Hochschule im Fachbereich Medienmanagement

geb. 1986 Abitur 2006 seit 2008 Studium an der Mediadesign Hochschule im Fachbereich Medienmanagement

Geschäftsführender Gesellschafter Strategischer Einkäufer

Fashion Stylist Marketingleiterin

4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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7. Organisation 7.1 Rechtsform

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen

Denise Schwarze

Josef Hรถhnow

geb. 1987 Abitur 2006 seit 2008 Studium an der Mediadesign Hochschule im Fachbereich Medienmanagement

geb. 1986 Abitur 2006 seit 2008 Studium an der Mediadesign Hochschule im Fachbereich Medienmanagement

Human Resource Verwaltung

Finance

4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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7. Organisation 7.2 Personalbedarf

A

lle vier Gesellschafter werden als Vollzeitkraft im Unternehmen arbeiten und dort verschiedene Aufgaben wahrnehmen. Die vier größten Aufgabenbereiche sind Marketing, Einkauf, Finance und Human Resource.

Zusätzlich wird eine 30 Stunden Gleitzeitkraft für die Verpackung und den Versand der Ware zuständig sein. Eine weitere 20 Stunden Arbeitskraft übernimmt vielseitige Aufgaben im Tagesgeschäft und unterstützt vor allem den Bereich des Marketings. Bei erhöhtem Arbeitsbedarf wird ein Praktikant eingestellt. (vgl. Anhang Stellenbeschreibung)

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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7. Organisation 7.3 Weisungssystem

Finance

Human Resource

GF 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung

Einkauf

Marketing

3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

Art Director

Fashion Manager

Vertrieb

Interne Kommunikation Volle Weisungsbefugnis

Online Marketing

Handelsfachpacker

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8. Chancen und Risiken

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung

Stärken vs. Chancen

Stärken vs. Risiken

W

A

ie bereits in der Wettbewerbsanalyse aufgezeigt, gibt es derzeit kein Geschäftsmodell, das unseren Grundsätzen entspricht. Dementsprechend besitzt buniq.com ein Alleinstellungsmerkmal, das uns die Chance gibt, als Opinion Leader aufzusteigen und darauf ein Image aufzubauen. Unsere interdisziplinären Aufgaben, wie die Komprimierung der Boutiquen in einem Onlineshop, bestärken die angestrebte Stellung auf dem Markt. Vor allem die Fähigkeit unbegrenzt Boutiquen bei uns aufzunehmen, ermöglicht uns, einen Stellenwert zu erlangen, bei dem die Boutiquen ihre Anfragen nach einer Kooperation an uns senden und nicht wir an sie. Unsere Fähigkeit flexibel und schnell auf aktuelle Entwicklungen, im soziologischen und wirtschaftlichen Bereich zu reagieren, hilft uns bei einer schnelleren Realisierung des langfristigen Zieles zur Expansion ins Ausland. Unsere Partner wie: „Computacenter“ und „Junge Meister“, erleichtern uns, durch ihre vielfältigen laufenden Aufgabenbereiche die Arbeit. Somit können wir unsere Prioritäten zielgerichteter auf die Ansprache unserer Zielgruppe setzen und uns dabei ganz und gar auf die Umsetzung unserer Meilensteine konzentrieren.

uf Grund unserer Stärken können wir vorhandene Risiken leicht eliminieren. Da wir keine begrenzte Aufnahmekapazität für die Zusammenarbeit mit Boutiquen haben, können wir schnell entscheiden mit wem wir zusammen arbeiten möchten und mit wem nicht. Erscheint uns also ein Partner zu unzuverlässig und erfüllt nicht die Vorstellung von einer gewinnbringenden Zusammenarbeit, können wir diesen eliminieren. Ein weiterer Punkt sind die hohen First- Copy- Costs, die sich bei einem Neuanfang immer ergeben. Wir nutzen die Tatsache, dass es eine Dienstleistung in dieser Form noch nicht gibt und wir somit schnell hohe Erträge erzielen können, um diese Kosten umgehend auszugleichen. Der Break Even errechnet sich bereits im dritten Quartal des zweiten Jahres. Natürlich hilft uns der Umfang des Branchenverzeichnisses zusätzlich, die entstandenen Aufwände wieder zu erlösen.

10. Ausblick

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8. Chancen und Risiken

Schwächen vs. Risiken

Schwächen vs. Chancen

W

U

ie in den beiden oberen Teilen beschrieben, liegen unsere Schwächen in der Abhängigkeit zu den Vertragspartnern, im Nachahmertum und in der Möglichkeit des direkten Zugangs der Kunden zu den Boutiquen. Diese werden durch unsere Stärken eliminiert und somit die Chance genutzt, zum Opinion Leader aufzusteigen.

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen

Die Chance der Expansion ins Ausland wird durch die internationalen ähnlichen soziologischen Entwicklungen unterstützt (vgl.www.look.co.uk). Daraus ist erkenntlich, dass auch die globale Bevölkerung immer mehr Tendenzen hin zum Lifestyle der Stars aufzeigt, woraus sich die Notwendigkeit eines Angebots von einer vielfältigen Variation an Prominentenbekleidung ergibt.

m uns vor dem Nachahmertum zu schützen, werden wir für unsere Idee ein Patent anmelden, um so zu verhindern, dass es für uns zu einem enormen Risiko werden könnte. Des Weiteren können wir die Kundenabwanderung durchgehend ausschließen, da wir zu jeder Zeit dem Käufer den Preisvorteil gegenüber einem Kauf in der Boutique bieten und die einzigartige Option geben überregional einzukaufen.

4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

37


9. Finanzierung

Die folgende Nummerierung folgt der Gewinn- und Verlust Detailplanung.

Umsatzerlöse

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt

01. Verkauf Bekleidung

02. Gebühr Branchenverzeichnis

03. Porto

D

D

D

er Verkauf der Bekleidung stellt die größte Ertragsquelle von buniq dar. Für die Berechnung des Ertrags durch den Verkauf, sind wir von einer monatlichen Zahl an Besuchern auf unserer Website ausgegangen. Wir nehmen an, dass 1% der Besucher zu einem Durchschnittseinkauf von 50,00 Euro Waren erwerben. Die Entwicklung der Besucherzahlen und den damit einhergehenden Umsatzzahlen werden in der Tabelle 1 aufgezeigt.

ie zweite Ertragssäule ist die Gebühr für den Eintrag von Boutiquen in das Branchenverzeichnis in Höhe von monatlich 49,99 Euro. Zu Beginn der Unternehmung sollen 100 Boutiquen geworben werden, angestrebt sind weitere drei pro Monat. (vgl. Tabelle 2)

ie dritte kleine Einnahmequelle bietet der Versand der Ware. Durch einen Vertrag mit unserem Versandpartner DHL können wir Pakete zum Preis von 3,42 Euro versenden. Da der Versand für die Kunden jedoch 5,95 Euro beträgt, bleibt uns eine Differenz als Ertrag erhalten. Der Preis von 5,95 Euro liegt jedoch immer noch unter dem Preis für das Versenden eines versicherten Pakets für Privatpersonen (7,00 Euro). (vgl. Tabelle 3)

5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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9. Finanzierung 9.1 Materialaufwand

04. Einkauf Bekleidung

D

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung

urch die schon beschriebenen Kooperationsverträge mit unseren Partnerboutiquen erhalten wir einen Nachlass von 40 % auf den Einkauf unserer Bekleidung. Wir schlagen wiederum 40% Marge auf den Einkaufspreis drauf. Um unsere Einkaufspreise zu ermitteln sind wir von der Prognose unserer Verkaufserlöse ausgegangen. Werden im ersten Monat Waren im Wert von 810,00 Euro erlöst, so muss man für 578,58 Euro Waren einkaufen. Der Prozentsatz für die Differenz zu einem Verkaufspreis und Einkaufspreis beträgt 28,57Prozent. Von den Verkaufserlösen werden also 28,57 Prozent abgezogen, um den Einkaufspreis zu errechnen.

Beispiel: 100,00 Euro Originalpreis in der Boutique - 40 % 60,00 Euro Einkaufspreis für buniq.com + 40% 84,00 Euro - 28,57 %

Verkaufspreis auf buniq.com

60,00 Euro

Einkaufspreis

3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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9. Finanzierung 9.1 Materialaufwand

05. Karton Die Bestellmenge für die Verpackung errechnet sich ebenfalls aus der Zahl der Käufer im Monat. Bestellt werden jeweils 500 Stück zu einem Preis von 171,72 Euro. Die Bestellphasen entnehmen sie der Tabelle 4. (vgl. www.globetrotter.de) 06. Goldfolie Auch die Bestellungen der Goldfolie für die Verpackung erfolgt nach versendeten Kartons. Aufgrund der Größe der Folie kann ein Karton mit 520 Blättern für 1040 Verpackungen genutzt werden, sodass sich Bestellphasen, wie in der Tabelle 5 dargestellt sind, ergeben. (vgl. www.bag-stage.de/Seidenpapier- Handicraft-feuc.761.0.html) 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing

07. Plastikbeutel/ Auszeichnungsetiketten Jeder Artikel im Lager muss in Plastikbeuteln verpackt und mit Auszeichnungsetiketten gekennzeichnet sein, um eine korrekte Identifizierung des Artikels zu gewährleisten. (vgl. www.globetrotter.de) 08. Filamentabroller/ Packband Für die Verpackung und den Versand wird oben genanntes Zubehör benötigt. (vgl. www.globetrotter.de)

7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

40


9. Finanzierung 9.2 Personalaufwand

09. Löhne und Gehälter

10. Soziale Abgaben

A

Aus den beschriebenen Löhnen errechnen sich folgende monatliche soziale Abgaben:

lle vier Gesellschafter werden im Unternehmen als Vollzeitkraft arbeiten und einen Monatsbruttolohn von 1400,00 Euro erhalten. Zusätzlich werden ab dem ersten Monat eine 30 Stunden und eine 20 Stunden Gleitzonenarbeitskraft eingestellt. Diese erhalten 855,00 Euro beziehungsweise 570,00 Euro brutto. Eine weitere 30 Stunden Gleitzonenkraft wird ab dem 16. Monat benötigt, um den höheren Arbeitsaufwand im Bereich Verpackung und Versand auszugleichen. (vgl. Tabelle 7/ 8/ 9)

Vollzeit 515,20 Euro 30 h Gleitzeit 314,64 Euro 20 h Gleitzeit 209,76 Euro (vgl. Tabelle 7/ 8/ 9)

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

41


9. Finanzierung

9.3 Sonsttiger Betrieblicher Aufwand

11. Miete

D

ie Büroräume und das Lager unseres Unternehmens werden sich in der Storkower Straße 115, 10407 Berlin Prenzlauer Berg befinden. Das Gebäude besteht aus mehreren Büroräumen, die ab einer Fläche von 180m² zu einem Preis von 4,00 Euro/ m² gemietet werden können. Diese Fläche ist nach erfolgreicher Startphase problemlos erweiterbar. Daraus ergibt sich ein monatlicher Nettomietpreis von 720,00 Euro. 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung

Für unsere Planung der Gesamtfläche berücksichtigten wir folgende Punkte:

Arbeitsplätze für sechs Mitarbeiter Doppelarbeitsplatz (á 8 m²) Konferenzraum Lager

24 m²

25 m²

70 m²

Verpackungs- und Versandräume 30 m² sanitäre Anlagen Summe

20 m²

169 m²

3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

42


9. Finanzierung

9.3 Sonsttiger Betrieblicher Aufwand

12. Strom/ Gas/ Wasser Die Verwaltung des Bürogebäudes berechnet 2,55 Euro Nebenkosten pro Quadratmeter. Dies ergibt bei einer Größe von 180 m² 459,00 Euro. Da der Stromverbrauch durch mindestens fünf Laptops und anderer technischer Geräte deutlich über der angegebenen Pauschale liegt, entscheiden wir uns für die gesamten Nebenkosten (Wasser, Strom, Heizung) einen monatlichen Betrag von 600,00 Euro in die Finanzplanung aufzunehmen. 13. Versicherungen

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung

Die Versicherungen werden über die Allianz- Versicherungs AG abgeschlossen. Die Betriebsinhaltsversicherung versichert die gesamte kaufmännische und technische Ausstattung sowie den Warenbestand. Des Weiteren ist in der Versicherungssumme von monatlich 36,25 Euro eine Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung enthalten. (vgl. www.allianz.de) 14. Bürobedarf Sämtliche Artikel des Bürobedarfs werden mit einer Pauschale von monatlich 500,00 Euro berechnet. 15. Telefon, Fax, Internet Die vier Gesellschafter benötigen jeweils ein Mobiltelefon mit einer Komplettflatrate für 80,00 Euro im Monat. Hinzu kommt ein ISDN Anschluss für die Büroräume mit einer Flatrate für Telefonie und Internet. Als Geschäftskunde erhalten wir 20% Rabatt auf die Gesamtrechnung. Es ergeben sich folgende Preise: monatlich: 4*80,00 € + 25,00 € = 345,00 € - 20% = 276,00 Euro Für den ersten Monat werden 80,00 Euro Anschlussgebühr addiert (356,00 Euro). (vgl. www.o2.de)

10. Ausblick

43


9. Finanzierung

9.3 Sonsttiger Betrieblicher Aufwand

16. Porto Für ein versendetes Paket entstehen uns Kosten in Höhe von 3,42 Euro. (vgl. Tabelle 10/ Anhang Verträge) 17. Porto für Retoure Da wir als Onlineshop auch einen Umtausch der Bekleidung nicht ausschließen können, wodurch zusätzliche Kosten vor allem für das Porto entstehen, berechnen wir für 10% der verschickten Ware doppelte Portokosten. 18. Kosten für Überweisung 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken

Die Deutsche Bank berechnet für Geschäftskunden im „db BusinessBest tarif“ 0,05 Euro ab der 501. Überweisung im Monat. Diese Kosten sind in diesem Posten berücksichtigt. (vgl. Tabelle 11) 19. Werbung Die Kosten für sämtliche Kommunikationsmaßnahmen entnehmen Sie bitte der Tabelle 12. 20. Laufende Reisekosten Jeden Monat sollen drei weitere Boutiquen für den Eintrag in das Branchenverzeichnis geworben werden. Diese Aufgabe wird ein Gesellschafter wahrnehmen. Berechnet wird auch hier eine Pauschale für Flüge, Mietwagen, Benzin, Unterkunft und Verpflegung, die sich auf 1426,92 Euro für zwölf Tage belaufen. (vgl. Tabelle 13)

9. Finanzierung 10. Ausblick

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9. Finanzierung

9.3 Sonsttiger Betrieblicher Aufwand

21. BWL- Beratung Um einen erfolgreichen Start der Unternehmung zu gewährleisten, werden in den ersten vier Monaten externe Berater für betriebswirtschaftliche Fragen und Angelegenheiten herangezogen. Die Kosten für diese Beratung belaufen sich auf 1215,00 Euro. 22. Rechts- und Steuerberatung Es sind monatlich Rechts- und Steuerberatungen notwendig. Wir berechnen eine Pauschale von 421,20 Euro. 23. Geschäftskonto 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing

Das Geschäftskonto wird bei der Deutschen Bank im Tarif „db BusinessBest Konto“ eingerichtet, wodurch monatlich Kosten in Höhe von 49,90 Euro entstehen. Weitere Kosten entstehen nur ab der 501. Buchung im Monat. (vgl. www.deutschebank.de) 24. Server Der Server wird über die Firma Host Europe GmbH angemietet, woraus sich monatlich Kosten in Höhe von 28,34 Euro ergeben. (vgl. www.hosteurope.de/produkt/WebPack-Pro-XL)

7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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9. Finanzierung 9.4 Einmalige Kosten

25. Gründungskosten Bei der Gründung der GmbH fallen Gründungskosten in Höhe von 528,00 Euro an. Die genaue Zusammenstellung entnehmen Sie bitte der Tabelle 14. 26. Einrichtung/ Bürobedarf/ Küche- Sanitär Für die genannten Posten entstehen lediglich einmalige Kosten die Sie in der Tabelle 14 nachvollziehen können. 27. Reisekosten 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele

Für die Werbung der 100 Boutiquen wird eine vierwöchige Geschäftsreise aller Gesellschafter geplant. In der Planung von 9542,40 Euro sind Kosten für Flüge, Bahnfahrten, Mietwagen, Benzin, sowie Pauschalen für Unterkunft und Verpflegung berechnet. (vgl. Tabelle 15) 28. Repräsentation Repräsentationskosten sind Kosten für Visitenkarten, Briefbögen, Briefpapier und Stellenanzeigen. (vgl. Tabelle 14)

6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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9. Finanzierung 9.4 Einmalige Kosten

29. Technik Jeder Mitarbeiter bekommt einen Laptop. Des Weiteren steht ein fester leistungsfähiger PC für das Warenwirtschaftssystem, ein farb- und ein schwarz weiß Drucker, sowie ein Beamer für Präsentationszwecke zur Verfügung. Alle Gearäte sind mit einer Garantieerweiterung über fünf Jahre und einem technischen Support bei eventuell auftretenden Problemen abgedeckt. Es ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von 6744,36 Euro. Das genaue Angebot unseres Technikpartners Computacenter finden Sie im Anhang Verträge. 30.Website

1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung

In enger Kooperation mit der Agentur „junge meister“ soll die Erstellung der Website in zwei Phasen vorgenommen werden. Zuerst werden Struktur und Design bei 50 Anwesenheitsstunden der Agenturmitarbeiter erarbeitet. In der zweiten Phase wird das Warenwirtschaftssystem realisiert. Angesetzt sind insgesamt 350 Arbeitstunden für 22.750,00 Euro. (vgl. Tabelle 14/ Anhang Verträge)

3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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9. Finanzierung 9.5 Finanzierungsbedarf

D

ie detaillierte Gewinn und Verlust- Planung führt zu einem Finanzierungsbedarf von 1,35 Millionen Euro. Diese werden in zwei Schritten benötigt. Die ersten 700.000 Euro sind zu Beginn der Unternehmung notwendig. Um die weiterer Liquidität zu sichern sind weitere 650.000 Euro im fünften Monat nötig.

Der Break Even errechnet sich im vierten Quartal des zweiten Geschäftsjahres. Mit der Tilgung beider Kredite kann bereits im III. Quartal des dritten Geschäftsjahres begonnen werden.

in T. ! 600 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing

500 400 300 200

7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

100 0 I

II

III

IV

I

II

III

IV IV

I

II

III

IV

Quartal 48


10. Ausblick 10.1 Magazin

N

ach den ersten drei erfolgreichen Jahren streben wir eine Erweiterung unseres Portfolios an. Dazu gehören die Erschaffung eines Magazines und die Veranstaltung von Buniq VIP Partys.

Dieses Heft soll unsere Zielgruppe begleiten und die aktuellen Trends zusammengefasst in einem Blatt präsentieren. Hierbei werden wir sowohl auf die Neuerscheinungen eingehen, die demnächst auf unserer Onlineplattform zu erwerben sind, als auch eine Must-have Liste erstellen, in der unsere Käufer auf einen Blick alles finden was sie in diesem Quartal unbedingt im Schrank hängen haben müssen. 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing 7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

Geschäftsidee eine weitere lukrative Kommunikationsmassnahme. Dadurch erhoffen wir uns, unsere Zielgruppe noch schneller, direkter zu erreichen und auf uns aufmerksam zu machen und dabei den Absatz signifikant zu steigern.

Unser Magazin wird halbjährig, angepasst an die Saisonstarts (Frühjahr/Sommer, Herbst/Winter), erscheinen. Somit ist unser Heft auch dem Wandel angepasst, an dem sich die Designer unserer Boutiquen orientieren werden. Ausgeschmückt wird dieses durch Informationen zu den Prominenten und Stilikonen, die derzeit die Trends setzen. Die Idee besteht darin, das Magazin an Orten kostenfrei auszulegen, wo unsere Käufer ein- und ausgehen und einkaufen (beispielsweise bei unseren Kooperationspartnern, Szene-Bars und Cafés). Für uns ergibt sich aus dieser Ergänzung der bestehenden

49


10. Ausblick

10.2 Veranstaltung von buniq VIP -Partys

D

ank unseres Punktesystems ab dem ersten Tag haben unsere Käufer die Chance auf Gutscheine und Einladungen zu unseren Buniq VIP Partys. Käufer, die regelmäßig bei Buniq.com einkaufen, gewähren wir somit den Eintritt in eine noch speziellere Gruppe von Ausgewählten einzutreten. Wir erhoffen uns dadurch eine Steigerung der Kaufkraft und damit einhergehend steigende Umsätze. Die Partys finden 2 – 4 mal im Jahr statt, je nach Kollektionsund Katalogswechsel. 1. Executive Summary 2. Produkt und Dienstleistung 3. Kundennutzen 4. Branche und Markt 5. Unternehmensziele 6. Marketing

Wichtig hierbei ist nochmal zu erwähnen, dass das SterneSystem ab dem ersten Tag besteht und der Kunde für jedes Erreichen der nächsten Stufe (Bronze, Silber, Gold, Platin) zusätzlich einen Einkaufsgutschein erhält. Die Einladungen beginnen erst mit Beginn des vierten Geschäftsjahres, demnach haben unsere Käufer 3 Jahre, um an die begehrten Buniq- Sterne zu gelangen und mit jedem Kauf dem Platin-Treppchen näher zu kommen.

Zur Aufmerksamkeitssteigerung werden wir am Tag der Veranstaltung Flyer in Berlin verteilen, um neue Kunden für uns zu gewinnen. Die Events können, nach erfolgreichem Start in Berlin, auch in anderen deutschen Großstädten veranstaltet werden. Die Einteilung des Systems könnte wie folgt aussehen: Zunächst kauft der Kunde bei uns für einen Wert von 100€ ein und erhält somit seinen ersten Buniq- Stern. Für jeden weiteren Einkauf im Wert von 39,90€ erhält er einen weiteren Stern. 1-3 Sterne > Bronze (Einladung & 1 Getränk deiner Wahl) 4-6 Sterne > Silber (Einladung+Kostenloser Eintritt &1Getränk deiner Wahl) 7-9 Sterne > Gold (Einladung+Kostenloser Eintritt & 2. Person zahlt nur die Hälfte des Eintritts& 1 Getränk/Person) ab 10 Sternen > Platin (Kostenloser Eintritt für Du+ 1 und Getränkegutschein imWert von 20€)

7. Organisation 8. Chancen und Risiken 9. Finanzierung 10. Ausblick

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