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PROGRAMM 07–09 2012 P30860_KMB_VJP_Juli_September_2012.indd 1

Hermann Hesse zarina Bhimji antonio saura

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3 Vorwort 4 Sammlung / Ausstellungen Collection / Expositions 26 Kunstvermittlung Médiation culturelle 38 Gönnervereine Associations affiliées 42 Ihr Anlass Votre manifestation 50 Besucherinfo Infos visiteurs

Impressum: Kunstmuseum Bern, Marketing + Kommunikation, T direkt: 031 328 09 19, press@kunstmuseumbern.ch Redaktion/rédaction: Brigit Bucher Übersetzung/ traductions: Monique Nicol, Barbara Hofstetter Gestaltung / layout: Marie Louise Suter Inserate: Volkshochschule Bern: S. 44; Kulturagenda: S. 45; Loeb: S.46; Zentrum Paul Klee: S. 48, 49; Biennale Bern: S.51; Credit Suisse: S.52; Druck/imprimerie: www.jordibelp.ch Auflage/­tirage: 27'000 Ex. Erscheinung /parution: Juni 2012/juin 2012 Titelbild/photo de couverture: Aus der Ausstellung Antonio Saura. Die Retrospektive: Antonio Saura, Imaginäres Bildnis von Goya 3.85, 1985, Öl auf Leinwand, 195 x 159,5 cm, New York, Privatsammlung, © Succession Antonio Saura / www.antoniosaura.org, © 2012, ProLitteris, Zürich Bild Agenda /Couverture agenda: Zarina Bhimji, Yellow Patch (2011), Ausschnitt, 35 mm Film, Courtesy of the Artist, © 2012, ProLitteris, Zürich

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Vorwort

Liebe Kunstfreundinnen, liebe Kunstfreunde Ich freue mich ausserordentlich, dass wir Ihnen ab dem 6. Juli unsere grosse Sommerausstellung zu Antonio Saura (1930-1998) präsentieren können. Saura gehört zweifellos zu den bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts und zu den prägendsten Exponenten der spanischen Malerei seiner Epoche. Ein Besuch lohnt sich auch in der Ausstellung von Hermann Hesse, in der der berühmte Schriftsteller als Maler zu erleben ist. Nicht verpassen sollten Sie Zarina Bhimji, die sich in ihren poetischen Filmen und Fotografien mit Migration, Globalisierung und der postkolonialen Geschichte ihrer Herkunftsländer auseinandersetzt. Gerne mache ich Sie auf das neue Kinderangebot «Artur» und den Fäger-Ferienkurs aufmerksam. Mehr Informationen dazu finden Sie ab Seite 34 in diesem Programm. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer und freue mich, wenn Sie uns in den kühlen Museumsräumen besuchen, wenn es draussen zu heiss ist.

Mit herzlichen Grüssen

Dr. Matthias Frehner Direktor Kunstmuseum Bern

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Sammlung / Ausstellungen Collection / Expositions 28.03.– 12.08.2012

« ... die Grenzen überfliegen» Der Maler Hermann Hesse Le peintre Hermann Hesse

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01.06.– 02.09.2012

Zarina Bhimji 06.07. – 11.11.2012

Antonio Saura. Die Retrospektive Antonio Saura. La rétrospective

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Sammlung In der allgemeinen Sammlungspräsentation, die von Direktor Mat­thias Frehner persönlich kuratiert wurde, werden Werke der französischen Romantik über Realismus bis hin zu malerischen Positionen der ­Gegenwartskunst gezeigt.

Collection Dans la présentation générale de la collection, dont le directeur du musée, Matthias Frehner, a personnellement assuré le commissariat, on pourra voir des œuvres allant du romantisme français au réalisme et jusqu’aux orientations picturales contemporaines.

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Der Dichter als Maler 

«... die Grenzen überfliegen» Der Maler Hermann Hesse bis 12. August 2012 Zum 50. Todesjahr von Hermann Hesse (2.7.1877–9.8.1962) präsentiert das Kunstmuseum Bern zusammen mit dem Museum Hermann Hesse Montagnola die erste Retrospektive zu Hesses malerischem Werk. Das Kunstschaffen spielte in Hesses Werdegang eine wichtige Rolle. Seine intensive und komplexe Bildsprache ist für das Verständnis von Hesses persönlicher Entwicklung, seines Kunstverständnisses und seines literarischen Werkes von grosser Bedeutung. Die für die Rezeption von Hermann Hesse wohl wegweisende Ausstellung würdigt erstmals Hesses Beitrag zur Kunst der Moderne. 2012 sind es 100 Jahre her, seit sich Hermann Hesse in Bern niederliess. Das «Ougspurgergut» in der Schosshalde, der «Lohn» in Kehrsatz und das Schloss Bremgarten sind die Schauplätze, mit denen Hermann Hesse in Bern eng verbunden war und wo er Inspiration und Förderung fand. Hesses Berner Jahre von 1912 bis 1919 waren nicht nur im Hinblick auf sein literarisches Werk entscheidend. In dieser Zeit, in welcher er den Künstlerroman «Rosshalde» vollendete, begann auch seine bisher wenig bekannte Laufbahn als Maler, die ihren Höhepunkt in den 1920er- und 1930er-Jahren in Montagnola erreichte. Die Jubiläumsausstellung vergegenwärtigt alle Schaffensphasen, Themen, Gattungen und Stilrichtungen, in denen sich Hesse ab den ersten Malversuchen betätigt hat: die frühen Studien mit vielseitigen Bildinhalten, das grossformatige Landschaftsaquarell, die detailreiche Federzeichnung und die kleinformatige Textillustration.

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Hermann Hesse «Maskenball», 1926 Aquarell und Grafit, 24,1 x 23,1 cm Privatbesitz © Hermann Hesse-Editionsarchiv Volker Michels,Offenbach Fotonachweis: Archiv Sonnmatt, Luzern AG

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Poète et peintre 

«... die Grenzen überfliegen» Le peintre Hermann Hesse jusqu’au 12 août 2012 Pour le cinquantième anniversaire de la mort de Hermann Hesse (2.7.1877–9.8.1962), le Musée des Beaux-Arts de Berne présente, en collaboration avec le Musée Hermann Hesse de Montagnola, la première rétrospective consacrée à l’œuvre pictural de l’artiste. L’art visuel a joué un grand rôle dans l’évolution de Hesse. Son langage artistique intense et complexe est d’une grande importance pour la compréhension de son évolution personnelle, celle de sa vision artistique ainsi que celle de son œuvre littéraire. Cette exposition, certainement significative pour l’appréhension de l’artiste, révèle pour la première fois la contribution de Hesse à l’art moderne. L’année 2012 marque également les cents ans de l’établissement de Hesse à Berne. L’« Ougspurgergut » à la Schosshalde, le « Lohn » à Kehrsatz et le château de Bremgarten sont les lieux auxquels Hermann Hesse a été étroitement lié et où il a trouvé inspiration et soutien. Les années 1912 à 1919 passées à Berne n’ont pas été décisives uniquement pour son œuvre littéraire. Cette période, dans laquelle il a terminé son roman « Rosshalde » (dont le protagoniste est un artiste), marque le début de sa carrière encore méconnue d’artiste qui atteindra son point culminant dans les années 1920 et 1930 à Montagnola. L’exposition présente toutes les phases de création, les sujets, les genres et les styles, dans lesquels Hesse est actif dès ses débuts dans la peinture: des études de jeunesse aux motifs variés, aux aquarelles de paysage en grand format, en passant par les dessins détaillés à la plume et les illustrations de textes en petit format.

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Die Ausstellung steht unter dem Patronat von: Peter Gottwald, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Bernhard Pulver, Regierungspräsident, Erziehungsdirektor Kanton Bern Alexander Tschäppät, Stadtpräsident von Bern Kuratoren / Commissaires : Matthias Frehner (Kunstmuseum Bern), Valentine von Fellenberg (Gastkuratorin Kunstmuseum Bern), Regina Bucher (Museum Hermann Hesse Montagnola)

Agenda

Öffentliche Führungen: Sonntag, 11h: 1./15. Juli, 5./12. August und Dienstag, 18h: 24. Juli

Rahmenprogramm

Dienstag, 3. Juli, 19h - Kunstmuseum Bern «Der Jahrhundertgeiger Fritz Kreisler im Spiegel seines Zeitgenossen Hermann Hesse» - Musikalische Lesung Graziella Rossi, Helmut Vogel und Noëlle Grüebler (Violine), Andrea Wiesli (Klavier) Dienstag, 31. Juli, 19h - Kunstmuseum Bern «Hermann Hesse und die Politik» - Szenische Lesung Graziella Rossi, Helmut Vogel Eintritt: Beide Veranstaltungen im Kunstmuseum Bern je CHF 30.00 / red. CHF 25.00 (nur Abendkasse) Bei Abgabe des Rahmenprogrammtickets: Ausstellungseintritt CHF 7.00/ red. CHF 5.00, Angebot gültig während Ausstellungsdauer Reservationen: info@kunstmuseumbern.ch Mit Unterstützung der Hermann Hesse-Stiftung Bern / Erben Fritz Brun / Jürg-George Bürki-Stiftung, Bern

KATALOG / CATALOGUE

«... die Grenzen überfliegen». Der Maler Hermann Hesse. Hrsg. Kunstmuseum Bern, Matthias Frehner, Valentine von Fellenberg und Museo Hermann Hesse Montagnola, Regina Bucher. Mit Textbeiträgen von Regina Bucher, Thomas Feitknecht, Valentine von Fellenberg, Matthias Frehner und Volker Michels und zahlreichen farbigen Abbildungen. Gestaltung: Marie Louise Suter, Kunstmuseum Bern. Deutsch. Kerber Verlag, Bielefeld. ISBN 978-3-86678-635-6

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In Zusammenarbeit mit / En collaboration avec :

wo die Ausstellung vom 31. August bis 21. Oktober 2012 zu sehen sein wird,

wo die Ausstellung vom 3. November 2012 bis 20. Januar 2013 zu sehen sein wird. Mit der Unterstützung von / Avec le soutien de :

Hermann Hesse-Stiftung, Bern

Susanne Häusler Stiftung Stiftung Pro Scientia et Arte, Bern Ruth & Arthur Scherbarth Stiftung, Bern

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Poetische Annäherung an die postkoloniale Geschichte 

Zarina Bhimji bis 2. September 2012 In Zusammenarbeit mit der renommierten Whitechapel Gallery London präsentiert das Kunstmuseum Bern die erste Retrospektive der britischen Fotografin, Filmemacherin und Installationskünstlerin Zarina Bhimji. Die Künstlerin indischen Ursprungs – 1963 in Uganda als Tochter von indischen Eltern geboren und bis zu ihrer Vertreibung 1974 dort aufgewachsen – absolvierte ihre künstlerische Ausbildung in London. Sie wurde bisher an verschiedene internationale Gruppenausstellungen eingeladen und war 2007 für den Turner Prize nominiert. Als sanfte Kritikerin ihrer Zeit fördert Bhimji auf eine poetische Weise die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den schwierigen Themen Migration, Globalisierung und postkoloniale Geschichte in ihren Werken. Bhimjis poetische Filme und Fotografien sind Spurensuchen, die auf historischen Recherchen basieren. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen verwebt die Künstlerin fiktive Erlebnisse mit der postkolonialen Geschichte ihrer Herkunftsländer und konstruiert daraus fragmentarische Erzählungen. Damit zeigt sie eine persönliche Sicht auf die postkoloniale Geschichte dreier Kontinente (Europa, Afrika, Asien) und auf die Komplexität kultureller, ethnischer und politischer Identität. Neben Exponaten aus ihrem fotografischen und installativen Schaffen (u.a. Leihgaben des Victoria & Albert Museum in London) werden erstmals in der Schweiz ihre zwei Filme Out Of Blue (2002) und der eigens für die Ausstellung produzierte neue Film Yellow Patch (2011) präsentiert.

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Zarina Bhimji Yellow Patch (Gelber Fleck), 2011 Filmprojektion, 35 mm Film, Farbe, Ton 29 Min. 43 Sek. Courtesy of the Artist © 2012, ProLitteris, Zürich

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Filiation poétique avec l’histoire postcoloniale 

Zarina Bhimji jusqu’ au 2 septembre 2012 Le Musée des Beaux-Arts de Berne présente en collaboration avec la Whitechapel Gallery de Londres la première exposition rétrospective de l’artiste britannique Zarina Bhimji. L’artiste d’origine indienne est née en Ouganda en 1963 et elle y a grandi jusqu’à son expulsion en 1974. Diplômée d’une école d’art londonienne, elle a déjà participé à différentes expositions de groupes internationales et a été nominée pour le Turner Prize en 2007.

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Dans ses installations photographiques et filmiques, Bhimji aborde les difficiles questions des migrations, de la mondialisation et de l’histoire postcoloniale. Elle porte sur ces questions un regard à la fois critique, bien que tout en nuances, et plein de poésie. Dans ses films et ses photographies poétiques, Bhimji cherche à retrouver des traces et elle s’appuie pour cela sur des recherches historiques. Marquée par son propre passé, l’artiste construit des récits singuliers où elle entremêle des événements fictifs et l’histoire postcoloniale de ses pays d’origine. Ce faisant, elle livre sa vision personnelle de l’histoire postcoloniale de trois continents (l’Europe, l’Afrique et l’Asie) et de la complexité de l’identité culturelle, ethnique et politique.

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Zarina Bhimji Out of Blue (Aus heiterem Himmel), 2002 Filmprojektion, Super-16 mm Film Farbe, Ton, 24 Min. 25 Sek. Courtesy of the Artist © 2012, ProLitteris, Zürich

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L’exposition présente des installations photographiques (notamment grâce à des prêts du Victoria & Albert Museum de Londres) et les deux films de l’artiste, dont c’est la première diffusion en Suisse : Out Of Blue (2002) et Yellow Patch (2011), son dernier film, réalisé spécialement pour l’exposition. Kuratorin /Commissaire : Kathleen Bühler AGENDA Öffentliche Führungen: Sonntag, 11h: 15./29. Juli, 19. August, 2. September und Dienstag, 19h: 3. Juli, 7. August «Zeitfenster Gegenwart»: Rundgang und Gespräch mit Kathleen Bühler, Kuratorin: Dienstag, 26. Juni, 18h. Ohne Anmeldung, Ausstellungseintritt Kino Kunstmuseum – Filmreihe zur Ausstellung: Mit dem Ausstellungseintritt kann ein Gutschein für ein reduziertes Kinoticket verlangt werden. Kino Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern, Reservation: 031 328 09 99. www.kinokunstmuseum.ch: Général Idi Amin Dada: Autoportrait (F, 1974): 29. Juni, 18h30. The Last King of Scotland (UK, 2006): 27. Juni, 18h30. My Beautiful Laundrette (UK, 1985) 26. Juni, 18h30 / 28. Juni, 18h30 In Zusammenarbeit mit / En collaboration avec :

wo die Ausstellung vom 19. Januar – 9. März 2012 zu sehen war. Die Ausstellung steht unter dem Patronat von /Sous le patronage de : Sarah Gillett CMG CVO, Britische Botschafterin in Bern / Ambassadeur britannique à Berne

Unterstützt von /Soutenu par :

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Ein grosser Maler des 20. Jahrhunderts 

Antonio Saura. Die Retrospektive 6. Juli bis 11. November 2012 Antonio Saura (1930-1998) gehört zu den bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts und zu den prägendsten Exponenten der spanischen Malerei seiner Epoche. Sein Werk ist weltweit in den wichtigen Sammlungen moderner Kunst vertreten. Zusammen mit der Stiftung archives antonio saura in Genf, die den umfangreichen künstlerischen und schriftstellerischen Nachlass des Künstlers konserviert, wissenschaftlich aufarbeitet und öffentlich zugänglich macht, zeigen das Kunstmuseum Bern und das Museum Wiesbaden eine rund 200 Werke umfassende Retrospektive, die das Gesamtwerk des Künstlers in seiner ganzen Breite und Komplexität ausleuchtet. Saura beginnt seine künstlerische Tätigkeit im Jahre 1947 als Autodidakt unter dem Einfluss von Yves Tanguy und Joan Miró. In zahlreichen Zeichnungen und Malereien mit surrealistischem «TraumweltCharakter» erarbeitet er sich früh einen persönlichen Stil. Nach der Abkehr vom Surrealismus entwickelt er ab 1956 mit den thematischen Zyklen Damen und Selbstbildnisse ein sehr eigenständiges expressiv-gestisch strukturiertes Werk. In seinem umfangreichen Œuvre scheint immer wieder Sauras Beschäftigung mit Künstlern wie Diego Vélazquez, Francisco de Goya und Pablo Picasso auf. Die Ausstellung widmet sich sämtlichen Schaffensphasen Sauras, zeigt seine grossen malerischen Hauptwerke und Gemäldezyklen, aber auch Aspekte seines illustrativen und zeichnerischen Œuvres. Erstmals werden zudem seine Eisenplastiken vorgestellt. Das Projekt ist ehrgeizig, handelt es sich doch um die erste grosse Retrospektive seit der bedeutenden Ausstellung, die Ad Petersen dem Werk Sauras 1979 im Stedelijk Museum in Amsterdam gewidmet hat.

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Heute, vierzehn Jahre nach dem Tode des Künstlers, hat sich die Sicht auf Sauras Schaffen verändert und wissenschaftlich vertieft. Der reich illustrierte Katalog, der die Ausstellung begleitet, wird eine Würdigung des künstlerischen Werks, einführende Kapitel in die einzelnen Schaffensperioden und Bildzyklen sowie einen entsprechenden wissen-

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schaftlichen Apparat umfassen. Im Rahmen der Ausstellung wird die deutsche Übersetzung der von den archives antonio saura herausgegeben Publikation antonio saura, por sí mismo (Antonio Saura: Über sich selbst) erscheinen, in dem der Künstler sein eigenes Werk schriftstellerisch erschliesst.

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Antonio Saura Crucifixion rouge, 1962 Öl auf Leinwand, 130 x 162 cm Genf, Privatsammlung © Succession Antonio Saura / www.antoniosaura.org, © 2012, ProLitteris, Zürich

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Un grand peintre du XXe siècle 

Antonio Saura. La rétrospective Du 6 juillet au 11 novembre 2012 Antonio Saura (1930-1998) est un des grands peintres du XXe siècle et un des représentants les plus marquants de la peinture espagnole de son temps. Son œuvre est présent dans les grandes collections d’art contemporain à travers le monde. Le Musée des Beaux-Arts de Berne et le Musée de Wiesbaden se sont associés à la fondation archives antonio saura – installée à Genève, elle gère l’archivage scientifique et technique de l’énorme succession artistique et littéraire de l’artiste et en organise l’accès public – pour présenter une grande rétrospective d’environ 200 œuvres qui éclaire l’ensemble de l’œuvre dans toute sa diversité et sa complexité. C’est comme autodidacte et sous l’influence d’Yves Tanguy et de Joan Miró que Saura débute son activité artistique en 1947. Il crée son propre style très tôt et le « vrai paysage de l’inconscient » surréaliste se retrouve dans de nombreux dessins et peintures. Il renoncera au surréalisme et, dès 1956, avec les séries thématiques des Dames et des Autoportraits entreprend des travaux originaux fondés sur une expressivité et une gestuelle singulières. L’intérêt de Saura pour des artistes comme Diego Vélasquez, Francisco de Goya et Pablo Picasso réapparaît de façon récurrente dans tout son œuvre. L’exposition s’intéresse à toutes les périodes de création de Saura, elle en présente les grandes séries par des œuvres majeures, mais elle montre aussi certains aspects de l’œuvre d’illustration et de l’œuvre dessiné et donne pour la première fois un aperçu de l’œuvre sculptural en acier. Le projet est ambitieux, il s’agit en effet de la première rétrospective de Saura depuis la grande exposition organisée par Ad Petersen en 1979, encore du vivant de l’artiste, au Stedelijk Museum d’Amsterdam.

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Aujourd’hui, quatorze ans après la mort de l’artiste, les points de vue sur son œuvre se sont modifiés et de nouvelles recherches ont permis d’en approfondir l’étude. Le catalogue richement illustré qui accompagne l’exposition comprendra un hommage à l’œuvre plastique et des chapitres sur les différentes périodes de création et sur les séries picturales, le tout assorti de l’appareil scientifique nécessaire. L’exposition va aussi donner lieu à la parution en traduction allemande de antonio saura por sí mismo (antonio saura par lui-même), un ouvrage publié par les archives antonio saura où des écrits de l’artiste éclairent son propre travail. Projektverantwortliche /Responsables de projet : Matthias Frehner, Direktor Kunstmuseum Bern Alexander Klar, Direktor Museum Wiesbaden Kuratoren /Commissaires : Cäsar Menz, Honorardirektor Musées d’art et d’histoire Genf Olivier Weber-Caflisch, Präsident Fondation archives antonio saura AGENDA Eröffnung: Donnerstag, 5. Juli, 18h30 Öffentliche Führungen: Sonntag, 11h: 8./22. Juli, 12. August, 9./30. September, 14./28. Oktober, 11. November und Dienstag, 19h: 10./17./31. Juli, 21. August, 4./18., September, 9./30. Oktober Visite commentée en français: Mardi, 24 juillet, 19h30 et dimanche, 11 novembre, 11h30 Visite commentée en français avec le commissaire Olivier Weber-Caflisch: Mardi, 9 octobre, 19h30 Kunst und Religion im Dialog: Sonntag, 2. September, 15h30. (siehe S. 30) Kinderworkshop: Sonntagmorgen im Museum: Sonntag, 9. September, 10h30. Anmeldung: T 031 328 09 11, vermittlung@kunstmuseumbern.ch, Kosten: CHF 10.00 Michaela Wendt liest Texte von Saura in der Ausstellung: Sonntag, 13h: 9. September, 14. Oktober und Dienstag, 18h: 31. Juli, 21. August, 18. September Musemüntschi: Worte und Bilder: Sonntag, 21. Oktober, 10h – 17h: 11h Führung mit dem Kurator der Saura-Ausstellung Cäsar Menz. Eintritt frei Filmreihe zur Ausstellung im Kino Kunstmuseum: Mehr Informationen ab Mitte August unter www.kinokunstmuseum.ch

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Die Ausstellung steht unter dem Patronat von / L’exposition est placée sous le haut patronage de : S.E. Herr Miguel Angel de Frutos Gómez Botschafter Spaniens in der Schweiz / Ambassadeur d‘Espagne en Suisse KATALOG /CATALOGUE Antonio Saura. Die Retrospektive. Hrsg. Kunstmuseum Bern, Museum Wiesbaden, Fondation archives antonio saura. Texte von Bernard Dieterle, Matthias Frehner, Natalia Granero, Alexander Klar, Cäsar Menz, Marina Saura, Didier Semin, Olivier Weber-Caflisch. Gestaltung von Régis Tosetti mit Simon Palmieri. Deutsch, 2012, 300 Seiten, ca. 264 farbige Abbildungen. Hatje Cantz. ISBN 978-3-7757-3369-4 PUBLIKATIONEN / PUBLICATIONS Antonio Saura: Über sich selbst. Hrsg. Kunstmuseum Bern, Museum Wiesbaden, Fondation archives antonio saura. Deutsch. ca. 432 Seiten, ca. 580 Abbildungen. Hatje Cantz. ISBN 978-3-7757-3410-3 Bert Papenfuß/Antonio Saura: Die Mauer. Hrsg. Fondation archives antonio saura, Gestaltung von Ralph Gabriel. ca. 192 Seiten, ca. 74 Abbildungen. Hatje Cantz. ISBN 978-3-7757-3409-7

Weitere Station der Ausstellung / Prochaine étape de l’exposition : Museum Wiesbaden, 30. November 2012 - 24. März 2013 In Zusammenarbeit mit / En collaboration avec : Museum Wiesbaden, Alexander Klar, Direktor / Directeur Fondation archives antonio saura, Olivier Weber-Caflisch, Genf Mit der Unterstützung von / Avec le soutien de :

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Digital

Video scha & Kat uen a gewin log nen

Das Video zu Ferdinand Hodlers Die Nacht ist nur eines von zwölf online-Videos, die unsere sammlung vorstellen. Besuchen sie jetzt unsere Facebook-seite, schauen sie sich das Video an und finden sie heraus, was auf der rückseite der Leinwand steht. mit etwas Glück gewinnen sie dabei einen ausstellungskatalog ihrer Wahl.

> www.facebook.com/kunstmuseumbern

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ausstellungsgeschoss im

fenster zur gegenwart kunstmuseum bern @ Progr www.kunstmuseumbern.ch 8. Juli bis 4. August 2012 Sommerpause 5. August bis 1. September 2012 Credit Suisse Förderpreis Videokunst: De La Fuente Oscar De Franco, Body of Glass of Ornaments of Gloss (Luciftian), 2011 6. bis 30. September 2012 Im Rahmen der Biennale Bern: Kapital Maria Eichhorn, Die Anteilscheine der Kunsthalle Bern (2004/5) Silke Wagner, 53 Fahnen für Bern (2012) (Siebdrucke)

stadtgalerie bern www.stadtgalerie.ch 8. Juli bis 4. August 2012 Sommerpause 5. August bis 1. September 2012 Hannah Külling 6. bis 30. September 2012 Biennale Bern: Kapital

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Öffnungszeiten: mittwoch–Freitag: 14h–18h und samstag: 12h–16h

galerie bernhard bischoff www.bernhardbischoff.ch 7. juni bis 7. juli 2012 On Paper. Samuel Blaser, Sandra Boeschenstein, Katia Bourdarel, Quynh Dong, Kotscha Reist, Erich Weiss 16. august bis 1. september 2012 Summerproject 2012: Caspar Martig: Bern 13. september bis 20. oktober 2012 Elsbeth Böniger, Christian Indermühle

Videokunst.ch Showroom @ PROGR www.videokunst.ch Die neue Plattform für Videokunst. bis 7. juli 2012 Michael Spahr, Pimpolis, 2012

ovra archives_desk www.ovra-archives.com Der schalter des Projektes zur Förderung, Vermittlung und Vernetzung von Kunstschaffenden durch die archivierung ihres Werkes. anlässe werden per e-mail/Webseite publiziert.

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Kunstvermittlung Médiation culturelle Veranstaltungen für Erwachsene > Private Führungen > Öffentliche Führungen > Lesungen zur Ausstellung Antonio Saura. Die Retrospektive > Rendez-vous für Singles > Kunst über Mittag > Blicke auf Gegenwartskunst – mit Studierenden im Gespräch > Kunst und Religion im Dialog, Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der evangelisch-reformierten, römisch-katholischen und christkatholischen Kirche Bern

Art-Insider der Club für junge Kunstfans Veranstaltungen für LehrpersoneN und Schulklassen > Führungen und Workshops für Schulklassen > Einführung in die Museumspädagogik

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Workshops für Kinder > Sonntagmorgen im Museum > Neues Kinderangebot: « Artur» > Fäger-Ferienkurs > Workshop für Kinder in Russisch

Activités en français > Visites pour groupes > Visite commentée publique

Activities in English > Private guided tours > Guided tours for schools > Cool Kids’ Classes

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Veranstaltungen für Erwachsene Private Führungen Wir bieten Ihnen auf Anfrage eine Führung durch die Sammlung oder die Wechselausstellungen an. Gerne berücksichtigen wir Ihre spezifischen Wünsche und stellen Ihnen für besondere Anlässe – sei es ein Geburtstag, eine Klassenzusammenkunft oder ein Geschäftsausflug – eine thematische Führung zusammen. Mit einem zusätzlich in unserem Museumscafé organisierten Apéro wird Ihr Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anmeldung/Info: T 031 328 09 11, vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 180.00 plus Eintritt; ab 10 Teilnehmern reduzierter Eintritt

Öffentliche Führungen Öffentliche Führungen in den Wechselausstellungen finden > jeweils am Dienstag um 19h und > am Sonntag um 11h statt. Dauer 1 Stunde. Die genauen Daten sind in der Agenda, in den Informationen zu den Ausstellungen oder unter www.kunstmuseumbern.ch zu finden. Anmeldung nicht erforderlich, Ausstellungseintritt genügt.

LESUNGEN IN DER AUSSTELLUNG ANTONIO SAURA. die retrospektive Michaela Wendt liest Texte von Antonio Saura > Dienstag, 31. Juli, 21. August, 18. September, 18h > Sonntag, 9. September, 14. Oktober, 13h Anmeldung nicht erforderlich, Ausstellungseintritt + CHF 5.00

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Rendez-vous für Singles 45 Minuten zusammen Kunst betrachten, miteinander ins Gespräch kommen und dieses nach der Veranstaltung im Museumscafé fortsetzen. Jeden ersten Dienstag des Monats. > Dienstag, 3. Juli, 7. August, 4. September, 18h30 -19h15 Anmeldung nicht erforderlich Leitung: Beat Schüpbach, Anna Bähler Kosten: CHF 10.00 oder CHF 20.00 inkl. Cava und kl. Tapas im Café Kunstmuseum

Kunst über Mittag Gesprächsveranstaltung vor Originalwerken > Jeden Mittwoch von 12h30 –13h Anmeldung nicht erforderlich Leitung: Anna M. Schafroth, Franziska Vassella, Magdalena Schindler Kosten: CHF 10.00 oder CHF 25.50 inkl. Suppe, Salat und Glas Tee im Café Kunstmuseum

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BLICKE AUF GEGENWARTSKUNST – MIT STUDIERENDEN IM GESPRÄCH Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Uni Bern blicken auf ausgewählte Werke innerhalb der Wechselausstellungen und der Sammlung. Der junge Blick richtet sich an alle Interessierten mit dem Ziel, in einen spannenden Dialog mit dem Publikum und den Werken zu treten. > Samstag, 1. September, 14h-15h Anmeldung nicht erforderlich, Ausstellungseintritt genügt. Leitung: Gabriel Flückiger, Anna Friedli, Etienne Wismer

KUNST UND RELIGION IM DIALOG Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der evangelisch-reformierten, römisch-katholischen und christkatholischen Kirche Bern im Rahmen der Retrospektive zum Werk von Antonio Saura. > Sonntag, 2. September, 15h30-16h15 Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt bei der Kasse. Leitung: Anna M. Schafroth (Kunstmuseum Bern) und Adrian Ackermann (Theologe, röm. kath.) Kosten: CHF 10.00

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ART-INSIDER DER CLUB FÜR JUNGE KUNSTFANS Werde mitglied des neuen Clubs und ein insider der Kunstszene in Bern. Du triffst Dich mit Gleichgesinnten, lernst Künstler, sammler, ausstellungsmacher und die anderen Profis im Kunstbetrieb kennen oder entdeckst beim gestalterischen experimentieren deine talente. einmal pro jahr findet eine exklusive reise zu einem Kunstort statt. ab 16 jahren. Weitere Privilegien: Gratis-eintritt ins Kunstmuseum Bern, 20 Prozent rabatt im museumsshop, museumsnachtticket Neugierig? Dein erster Besuch ist gratis. > Freitag, 10. August, 18h – 24h und Samstag, 11. August, 17h – 24h Buskers animiert: aktive teilnahme am aktionsmarkt Bizaar auf der münsterplattform > Samstag, 8. September, 13h30 – 17h30 KaPitaL- aktion an der Biennale Bern Kosten: CHF 50.00 pro jahr (exkl. reisekosten) Leitung: annette rhiner, Künstlerin und Kunstvermittlerin Anmeldung / Info: t 031 328 09 11 oder art-insider@kunstmuseumbern.ch Mit der Unterstützung von:

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Veranstaltungen für Lehrpersonen und Schulklassen Führungen und workshops für Schulklassen Für Klassen aller Stufen haben wir ein entsprechendes Angebot an Vorschlägen und Ideen, sind aber auch offen für spezielle Wünsche. Wir bieten Möglichkeiten, die Kunstbetrachtung durch eigenes Gestalten zu vertiefen und zu erweitern. Der geführte Besuch von Schulklassen kostet CHF 140.00 (Dauer: 90 Minuten). Führen Lehrerinnen und Lehrer ihre Klasse selbst durch das Museum, ist der Eintritt frei und keine Anmeldung nötig. 4 für 3: Gerne arbeiten wir mit derselben Klasse mehrere Male. Der vierte geführte Museumsbesuch während des gleichen Schuljahres ist gratis. Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch

Einführung in die Museumspädagogik Dreistündige Weiterbildungsveranstaltung für Lehrkollegien. Termin nach Vereinbarung. Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 250.00, Termin nach Vereinbarung

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Workshops für Kinder Sonntagmorgen im Museum – FARBHUNGER TEIL 1 UND 2 Von Rot, Blau und Gelb bis Erdbeerrot, Veilchenblau und Senfgelb. Wir ziehen die Farbbrille an, machen uns auf die Suche nach farbigen Kunstwerken und experimentieren mit Farben im Atelier. Im zweiten Workshop besuchen wir ausserdem die Ausstellung von Antonio Saura. (Zwei unterschiedliche Workshops) Ab 6 Jahren. Für die Erwachsenen findet um 11h eine öffentliche Führung statt. > Sonntag, 19. August, 9. September, 10h30 –12h Anmeldung/Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00 pro Workshop

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NEUES KINDERANGEBOT: «Artur», Vermittlungsprojekt mit Studierenden des Master of Art Education der HKB

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Auf Streiftouren im und ausserhalb des Museums suchen wir gemein­ sam spielerische Zugänge zu Kunst. «Artur», eine Kunsttransportkiste, begleitet uns je nach Vorhaben gefüllt mit Fragen, Bildern und Materialien. In Gesprächen und gestalterischen Aktionen stellen wir Bezüge zu Kunst und Lebenswelten der Kinder her und regen zu eigenen Sichtweisen und kreativen Umsetzungen an. Die Samstage sind als Einheit strukturiert. Für Kinder von 6 – 12 Jahren. > Samstag, 7. Juli, 10h30 – 12h30: «rundum» ... in der Stadt > Samstag, 1. September, 10h30 – 12h30: «lange Nasen» ... im und ums Museum Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00

FÄGER-FERIENKURS «GESTALTEN MIT SCHERE UND LEIM» Ausgerüstet mit den drei P’s «Phantasie, Pinsel und Palette» betrachten wir originale Kunstwerke, lassen uns von den Künstlern inspirieren und verwandeln unser Atelier in eine Werkstatt, wo gemalt, geklebt und gestaltet wird. Für Kinder von 6 – 12 Jahren > Dienstag, 24. Juli – Donnerstag, 26. Juli, 10h – 12h Anmeldung: www.faeger.ch Kosten: CHF 30.00

Workshop für Kinder in Russisch Kunstwerke betrachten, Farben und Formen entdecken, Geschichten hören und erfinden, anschliessend im Atelier eigene Werke gestalten. > Samstag, 25. August, 15. September, 10h15 – 12h Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00

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Activités en français Visites pour groupes Nous organisons sur demande des visites commentées en français de la collection permanente ou des expositions temporaires. Il est possible de mettre l’accent sur des thèmes spécifiques selon accord préalable. Visites de groupe : CHF 180.00, prix d’entrée réduit dès 10 personnes Inscription : T 031 328 09 11, vermittlung@kunstmuseumbern.ch

VISITE COMMENTÉE PUBLIQUE Les visites commentées donnent un aperçu des aspects principaux d’une exposition et durent environ une heure. Ne payer que son entrée. Pas besoin de s’inscrire. Antonio Saura. Rétrospective > Mardi, 24 juillet à 19h30 > Mardi, 9 octobre à 19h30: Visite commentée en français avec le commissaire Olivier Weber-Caflisch > Dimanche, 11 novembre à 11h30

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Activities in English Private guided tours Private guided tours for individuals and groups through the museum’s permanent collection and temporary exhibitions are available upon request. CHF 180.00, reduced entrance fee for groups of 10 or more. For further information: T 031 328 09 11 or vermittlung@kunstmuseumbern.ch

guided tours for schools The museum’s collection is an excellent out-of-school resource for incorporating art appreciation into a school’s curriculum. Art workshops and guided tours to fit the needs of students are available upon request. CHF 140.00 (90 min.), which includes entrance fee. For further information: T 031 328 09 11 or vermittlung@kunstmuseumbern.ch

COOL KIDS’ CLASSES ART WORKSHOPS FOR KIDS AND TEENS (AGES 6 –14) Do you like art? Can you speak English? Then you can come to the Museums’s «Cool Kids’ Classes» art workshops for English-speaking kids and teens to draw, paint, model in clay after works by Matisse, Miró, Renoir and Monet...Degas, Franz Marc, Picasso and Klee. The workshops are designed to stimulate cognitive, verbal and creative skills and the youngster’s ability to think independently. > Tuesdays, August 28, September 11, 4:30 - 6 pm > Saturdays, August 25, September 8, 10:30 am - noon Registrations are obligatory: T 031 328 09 11 or vermittlung@kunstmuseumbern.ch CHF 10.00 per participant per session Workshop instructor: Mrs. Anita Geiser

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Gönnervereine Associations affiliées

Verein der Freunde Kunstmuseum Bern Werden sie mitglied des Vereins der Freunde Kunstmuseum Bern. sie leisten einen wertvollen Beitrag an das Kunstmuseum und an das Berner Kunstleben. Der Verein fördert das Kunstmuseum Bern insbesondere durch den ankauf von Kunstwerken und die unterstützung von ausstellungen und anlässen. www.kunstmuseumbern.ch

Amis du Musée des Beaux-Arts de Berne adhérez à l’association des amis du musée des Beaux-arts de Berne (Verein der Freunde Kunstmuseum Bern). Vous rendrez ainsi un service précieux à notre musée et à la vie culturelle de Berne. L’association soutient le musée, en particulier dans l’organisation de projets d’expositions ou de manifestations, de plus elle acquiert des œuvres pour le musée. www.kunstmuseumbern.ch

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Bernische Kunstgesellschaft BKG Die BKG fördert das Verständnis für die zeitgenössische Kunst und unterstützt inbesondere begabte junge KünstlerInnen, das Kunst­ museum Bern und die Kunsthalle Bern. Die BKG veranstaltet Führungen in Ausstellungen, Besichtigungen von Kunstwerken im In- und Ausland, Atelierbesuche und organisiert Vorträge. Jährlich vergibt sie mit dem Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stipendium den höchstdotierten privaten Kunstpreis im Kanton Bern. www.kunstgesellschaft.be

Bernische Kunstgesellschaft BKG – Association d’art La Bernische Kunstgesellschaft encourage la compréhension de l’art, en particulier l’art contemporain et apporte surtout son appui à de jeunes talents, au Musée des Beaux-Arts de Berne et à la Kunst­ halle Bern. Elle organise des visites guidées d’expositions, des découvertes d’œuvres d’art en Suisse et à l’étranger, des visites d’atelier et organise des conférences. Elle accorde chaque année la Bourse Louise Aeschlimann et Margareta Corti, le prix artistique privé le mieux doté dans le canton de Berne. www.kunstgesellschaft.be

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Stiftung Kunsthalle Bern Die private «Stiftung Kunsthalle Bern» wurde 1987 durch Sammler von Gegenwartskunst gegründet. Ziel ist es, mit den jährlichen Spenden aus den internationalen Ausstellungen der Kunsthalle herausragende Werke anzukaufen, um diese für den Kunststandort Bern zu erhalten. Die bereits beachtliche Sammlung steht dem Kunstmuseum Bern für Ausstellungen zur Verfügung. www.stiftungkunsthallebern.ch

Fondation Kunsthalle Bern La fondation privée «Stiftung Kunsthalle Bern» a été fondée en 1987 par des collectionneurs d’art contemporain. L’objectif est d’acheter avec les dons annuels des œuvres exceptionnelles dans les expositions internationales qui se tiennent à la Kunsthalle Bern, afin de les conserver pour le patrimoine artistique bernois. La collection déjà richement dotée est à disposition du Musée des Beaux-Arts de Berne pour ses expositions temporaires. www.stiftungkunsthallebern.ch

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bernerkunstfonds

Berner Kunstfonds 1993 wurde der Berner Kunstfonds durch den «Verein der Freunde Kunstmuseum Bern», die «Bernische Kunstgesellschaft» und die «Kunst­halle Bern» gegründet, um die Beziehungen zu Mäzenen und Sponsoren auf privatwirtschaftlicher Basis zu intensivieren und zu koordinieren. Die Mitglieder leisten einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit zwischen dem Kunstmuseum Bern und der Kunsthalle Bern sowie zur Kunstvermittlung und zum Kunstleben. www.kunstmuseumbern.ch

Berner Kunstfonds En 1993, les associations «Verein der Freunde Kunstmuseum Bern», «Bernische Kunstgesellschaft» et «Kunsthalle Bern» s’associent pour créer le «Berner Kunstfonds», afin d’intensifier et de coordonner les rapports aux mécènes et sponsors de façon efficace. Les membres contribuent de façon significative à l’intensification de la collaboration entre le Musée des Beaux-Arts de Berne et la Kunsthalle Bern, ainsi qu’à la vie culturelle du canton. www.kunstmuseumbern.ch

Kontakt: Gönnervereine, Sekretariat, Hodlerstrasse 8–12, 3000 Bern 7, T +41 31 328 09 44, member@kunstmuseumbern.ch Contact : Associations affiliées, Secrétariat, Hodlerstrasse 8–12, 3000 Bern 7, T +41 31 328 09 44, member@kunstmuseumbern.ch

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Ihr Anlass Das Kunstmuseum Bern für Ihren Anlass Ob Tagungen, Kurse, Firmenevents oder Familienanlässe – der ausser­ gewöhnliche Rahmen setzt Zeichen und sorgt für unvergessliche ­Augenblicke. Das Kunstmuseum Bern bietet das kunstvolle Umfeld und die nötige Infrastruktur für Anlässe im kleinen wie auch grossen Rahmen. Einige unserer Museumsräume sind vielseitig nutzbar und ermöglichen Veranstaltungen nach Ihren Vorstellungen. Beliebt als Rahmenprogramm sind u.a. persönliche Führungen durch Ausstellungen oder thematische Bildbetrachtungen zu einem Leitgedanken von Ihnen. Lassen Sie sich von uns beraten. Rosmarie Joss gibt Ihnen Auskunft und unterstützt Ihre Idee bis zur Realisierung: T +41 31 328 09 18, rosmarie.joss@kunstmuseumbern.ch

Votre manifestation Le Musée des Beaux-Arts de Berne pour votre manifestation Qu’il s’agisse d’un congrès, d’un cours, d’un événement au sein de votre entreprise ou d’une réunion de famille, un cadre exceptionnel est un signe de marque et procure des instants inoubliables. Le Mu­sée des Beaux-Arts de Berne offre l’environnement prestigieux et l’infrastructure nécessaire aussi bien pour des manifestations de petite que de grande envergure. Quelques salles du musée sont polyvalentes : vous pouvez y organiser vos manifestations en fonction de vos souhaits. Les visites guidées d’expositions sont très appréciées comme programme cadre, de même que la contemplation de tableaux en suivant un thème choisi par vous. Nous vous conseillerons volontiers. Rosmarie Joss vous renseignera et vous aidera à réaliser votre idée : T +41 31 328 09 18, rosmarie.joss@kunstmuseumbern.ch

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Biennale Bern 2012 Ein transdisziplinäres Festival zeitgenössischer Kunst

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September In Zusammenarbeit mit: Association du Concours Nicati • Berner Münster • Dampfzentrale Bern • Graduate School of the Arts (Doktoratsprogramm der Universität Bern und der Hochschule der Künste Bern) • Graduiertenschule der Philosophisch-historischen Fakultät, Universität Bern • Grosse Halle • Hochschule der Künste Bern • IGNM Bern • Kindermuseum Creaviva • Konzert Theater Bern • Kunsthalle Bern • Kunstmuseum Bern • Musikschule Konservatorium Bern • PROGR • Reitschule Bern • Schlachthaus Theater Bern • Stadtgalerie • Zentrum Paul Klee

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Mehr KUNST für die Schweiz. Die Credit Suisse pflegt langjährige Partnerschaften mit ausgewählten Kunstinstitutionen. So mit dem Kunstmuseum Bern, Kunsthaus Zürich, Kunstmuseum Basel, Kunstmuseum Winterthur, Kunsthaus Zug, Museum Rietberg in Zürich, Museo d’Arte Lugano, der Fondation Pierre Gianadda in Martigny und der Fondation de l’Hermitage in Lausanne. credit-suisse.com/sponsoring

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Programm Juli - September 2012  

Programm Kunstmuseum Bern Juli bis September 2012

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