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KulturStadtMagazin für Magdeburg » kulturschwärmer.de

Die 200 weltbesten Pressefotos im City Carré täglich zu sehen noch bis 05. Februar Interview World Press Photo Sieger Masturzo im Gespräch Klangwechsel Ein neuer Ton im Halberstädter Cage-Stück Spaziergang ...mit dem Neurobiologen Jochen Braun

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Februar-Termine 28 Tage Kultur, denn Magdeburg ist...


Es wird Februar...

Normalerweise hält der Februar nicht soviel Willkommenswertes bereit, dass sich lohnen würde, darüber ein paar Zeilen zu verlieren. Bis auf den „Ich-hab-dichjanz-doll-lieb“-Tag bietet der Schrumpfmonat nicht wirklich viel. Wären da nicht die kommenden Landtagswahlen, für deren Ergebnis der Februar die inhaltliche Vorhut abbildet. Wann, wenn nicht jetzt sollen die Weichen für das zukünftige Wohl des Frühaufsteherlandes gestellt werden? Also: Lass dich willkommen heißen, Februar, du entspannter Monat nach dem Besuch der ewig gestrigen rechten Idioten! Der 15./16. Januar ist Geschichte – Zeit fürs Alltagsgeschäft. Zu diesem zählt (leider) auch die ständige Auseinandersetzung mit gewissen undemokratischen Umtrieben. Der Miteinander e.V. zum Beispiel kann davon mehrere Lieder singen, wie es ist, abseits historisch aufgeladener Events einfach nur dringend nötige Basisarbeit gegen Rechts zu leisten, die verständlicherweise nicht zum Nulltarif zu haben ist. Aber der Nulltarif, sprich: die noch nicht überwiesenen Fördergelder, machen Miteinander so zu schaffen, dass nichts anderes übrig bleibt, als den eigenen Mitarbeitern zu kündigen. Das Geld vom Ministerium kommt – irgendwann.„Irgendwann“ macht sich übrigens nicht so gut in der Arbeit gegen rechtsradikale Gesinnungen. Aber bis dahin, so die Grüne Mitarbeiterin H.G. im Sozialministerium (SPD-geführt), kann der Verein doch einen Kredit aufnehmen, um die schmalen Gehälter der Mitarbeiter zu zahlen. Was heißt: Übernehmt doch bitte „gesellschaftlich-wirtschaftliches“ Risiko. Klingt irgendwie nach FDP, die eigentlich totgesagt war. Und danach, dass es neben der Forderung nach schneeberäumten Fahrradwegen auch noch andere Themen gibt, die zeigen, dass die Grünen ganz tief in ihrem Inneren anscheinend doch den politischen Katzentisch, trotz Stuttgart 21, ganz lieb gewonnen zu haben scheinen. Da kann man nur gespannt darauf sein, was der März an politischen Statements so bringt...

Wilkommen Abschied Gut Sowjet-Ding will Weile haben! Spätestens ab 30. März stehen wir nicht nur früher auf, um pünktlich zum Brötchenverdienen in Wolfsburg zu sein, sondern auch, um nicht unseren Flieger zu vier Urlaubszielen im sonnigen Süden zu verpassen. Das Timing stimmt: Soll doch der zwei Tage später beginnende April machen was er will – wir winken schon jetzt den Ryan-Air-Maschinen zu, die dann von Cochstedt zweimal pro Woche abheben Richtung Spanien. Die ehemaligen Waffenbrüder aus Moskau hätten sich bestimmt lieber Warschau als paktmäßiges Flugziel für ihren Ex-Stützpunkt gewünscht, aber man muss halt mit der Zeit gehen. Nur was bedeutet das im Februar für uns? Vorbereitung ist schließlich alles, wenn‘s um den Abschied von der Provinzialität des „Airport Cochstedt International“ geht. Erstens: Komplette Umstellung der Ernährung auf Tapas: Als weltgewandte Sachsen-Anhalter verzehren wir ab jetzt unsere Hülsenfrüchte mit dem Auerhahn nur noch häppchenweise. Zweites: Spanisch lernen! Bartzelona heißt ab jetzt Barthelona und ein los Dranhängos annos jedos Wortos el reichtos nichte mehros aussos! Aber drittens und viel wichtigeros: Den Valentinsmonat Februar sollten wir nutzen, um uns im ökologischen und ökonomischen Doppeldenk zu üben. Wir lieben den hochwasserfreien Süden, nur kreuzt sich diese Liebe mit dem Wissen um steuerbevorteilte CO Flugschleudern. Zumal wir mit den 2 bisher in Cochstedt investierten 60 Mille wahrscheinlich jetzt ganz Irland hätten aufkaufen können, in dem Ryan-Air seinen Hauptsitz hat. Aber Übung macht den Meister! Wir haben den ganzen Februar Zeit dafür, um zu zeigen, dass wir unser Steuergeld wirklich wert sind.

bastianehl.com

02.11




kulturschwärmer inhalt

02.11

Diese Artikel, die unsere Redakteure für diese Ausgabe schrieben, könnten im gerade beginnenden Februar auch Sie als Leser interessieren: 08

Der Entensee im Hirn Ein Spaziergang mit Professor Jochen Braun, der das neurobiologische Forschungsprojekt Coronet leitet.

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Musikalische Langsamkeit Am 5. Februar erfährt das John-Cage-Stück ORGAN2/ASLP den erst zehnten Klangwechsel seit mehr als neun Jahren.

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They don‘t give a fuck Der Israeli Nati Karrie aka DJ Igelkind baut seine Zelte in Magdeburg ab und lädt im Februar noch einmal zu vier Abschiedssets am Hassel.

Auch diesmal wieder mit dabei... Sehenswertes in Film & Kino ab Seite 12 // Bühnenreifes in Bühne & Theater ab Seite 16 // Konzertantes in Musik & Konzerte ab Seite 22 // Lesenswertes in Literatur & Lesung ab Seite 28 // Künstlerisch-Wertvolles in Kunst & Ausstellung ab Seite 30 // Nachtschwärmerisches in Nachtleben ab Seite 34 // Termine und Freikarten im Timer ab Seite 38 // Termine für kleine und große Schwärmer in den Kinderterminen ab Seite 63 // Hintergrundinfos im Impressum auf Seite 65 ...und zum Schluss: Ruth Schiffer denkt an Magdeburg auf Seite 70 Diese Ausgabe finden Sie auch online als PDF zum Nachlesen auf www.kulturschwärmer.de




Vorgänge

02.11

Guten Morgen, du Schöner!

bastianehl.com

Der Salbker Wasserturm wurde in die Trägerschaft des H2O Turmpark e.V. übergeben und soll zum Kulturzentrum in Magdeburgs Südosten werden. Die Fassade bröckelt leise vor sich hin, von der einst mit Kupfer beschlagenen Kuppel ragt nur mehr das genietete Eisengerüst bizarr ins Blau, das Gelände liegt zugewuchert brach: Zutritt für Unbefugte verboten! Der Dornröschenschlaf des ehemaligen Wasserturms der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin in Salbke, weithin sichtbare Landmarke des Magdeburger Südostens, könnte nun sein Ende finden. Anfang Dezember erwarb die Stadt von der Bahn das Industriedenkmal, das zugehörige Pumpenhaus und einen Teil des ehemaligen Turmparkgeländes, samt unterirdisch liegendem Filterkeller und übergab es zeitgleich in die Trägerschaft des H2O Turmpark e.V. „Wir wollen einen Ort schaffen, an dem es möglich ist, Neues zu machen. Einen Kulturbetrieb im herkömmlichen, kommerziellen Sinne streben wir nicht an“, so Joachim Röderer (rechts). Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2004 ist der Bildhauer gemeinsam mit dem dieHO-Galeristen Volker Kiehn (links) treibende Kraft hinter der Idee eines Kulturzentrums Wasserturm. Auf dem ausgedehnten Areal sehen sie Platz für Künstlerateliers, Werkstätten, einen Skulpturenpark und verschiedene Kulturveranstaltungen. „Es liegt an uns, die laufenden Betriebskosten zu erwirtschaften und zu entscheiden, welche Kultur- und Kunstvorhaben umgesetzt werden“, so Kiehn. 1,34 Millionen Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung stehen zur Sicherung des Turms zur Verfügung. „Gerade bei der Sanierung des Pumpenhauses würden wir uns wünschen, dass man nicht an unseren Ansprüchen vorbei plant.“ Wohlgesinnten Sponsoren sei an dieser Stelle ans Herz gelegt, dass Märchen heute nur noch mit dem nötigen Kleingeld wirklich wahr werden.  sr

Preisverdächtige blaue Bockigkeit Der Verein kulturkollektiv hat den Magdeburger Kulturpreis Der Blaue Bock ausgelobt und will damit die Kulturschaffenden der Stadt ehren. In Magdeburg werden zwar alljährlich unzählige Preise ausgelobt und vergeben. Aber das hiesige Kulturschutzgebiet an sich schien nicht ausreichend preisverdächtig zu sein, um mit großem Bahnhof eben dieses in den Mittelpunkt zu rücken. Dass das ein Trugschluss ist, hat der kulturkollektiv e.V. erkannt. Im Januar hat der Verein den Magdeburger Kulturpreis ausgelobt – und ihm den Namen Der Blaue Bock gegeben. Zwar ist der gewählte Titel gewöhnungsbedürftig, da man den (un)geliebten City-Bauklotz nicht unbedingt mit Kultur assoziiert. Aber für die Chuzpe, einfach so ein Wahrzeichen der Stadt wider Willen mit kultureller Reflexion zu verbinden, kann man den kulturkollektiv-Leuten schon ein oder zwei Vorschusslorbeeren spendieren. Und auch das Anliegen, nicht die Band oder den Künstler, sondern die Kulturschaffenden und Veranstalter der Stadt zu ehren, verdient Anerkennung. „Magdeburg ist eine Kulturstadt“, sagt Sandra Kilian, Vorsitzende des kulturkollektiv e.V.. „Es war einfach überfällig, einen Preis für die Kulturschaffenden auszuloben, die dafür sorgen, dass die Stadt kulturell lebendig ist und bleibt.“ Der Blaue Bock ist für das aktuelle Jahr 2011 ausgelobt und soll Anfang 2012 mit großem Bahnhof verliehen werden. kulturschwärmer ist offizieller Medienpartner des mit 5.000 Euro dotierten Magdeburger Kulturpreises und wird das preisverdächtige Geschehen der Kulturstadt Magdeburg blauer-bock-mäßig in den kommenden Ausgaben intensiv begleiten.  avb » Infos: www.blauerbock-kulturpreis.de



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Vorgänge

02.11

Ab jetzt berufsjugendlich Die Konzeptionsphase des bereits begonnenen Jahres der Jugend ist vorbei. Ab Februar ist das Projektteam mit Kevin Lüdemann, Marcus Lahn und Julia Wartmann für die Kampagne festangestellt. Finanziert werden die drei Stellen über Gelder der Stadt. Im Stadtrat fand das Projekt Zustimmung, dennoch wurde und wird Kritik laut an der nicht gesicherten Finanzierung und inhaltlichen Ausrichtung. kulturschwärmer sprach mit Julia Wartmann (23) über die Kritikpunkte. Julia, zum Jahr der Jugend wurden die verschiedensten Budgetzahlen veröffentlicht – von 100.000 Euro bis 400.000 Euro. Über wieviel finanziellen Spielraum verfügt das Jahr der Jugend denn wirklich? Insgesamt ist ein Volumen von ca. 330.000 vorgesehen. Wenn es mehr wird, wäre das natürlich auch gern gesehen. Die Stadt unterstützt das Jahr der Jugend mit 100.000 Euro, die zur Finanizierung der drei Personalstellen und der Sach- und Organisationskosten verwendet werden. Und die weiteren benötigten Julia Wartmann, Kevin Lüdemann und Marcus 230.000 Euro? Die werden über Lahn (v. l. n. r.) organisieren und koordinieren Sponsoren, Fördermittel und Stif- das Jahr der Jugend in Magdeburg. tungen eingeworben. Bis jetzt haben wir bereits feste Zusagen über 50.000 Euro. Zudem laufen gerade viele Förderanträge bei Stiftungen und öffentlichen Stellen, wo die Zusagen noch ausstehen. Was passiert, wenn diese Zusagen nicht kommen? Wir rechnen natürlich auch damit, dass nicht jeder Antrag bewilligt wird und haben deshalb an die 100 Stiftungen angeschrieben. Wir sind sehr zuversichtlich, das geplante Budget auch gefördert zu bekommen. Aber auch wenn es nicht ganz 330.000 Euro werden, ist das Jahr der Jugend immer noch sehr gut durchführbar. Aber können Projekte und Initiativen auch vom Jahr der Jugend finanziell gefördert werden? Ja, aber das kommt natürlich wie gesagt darauf an, wieviel Gelder wir noch einwerben können. Aber Unterstützung für Projekte hängt ja nicht nur am Geld, sondern auch an der bereits sehr gut funktionierenden ideellen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern. Diese ideelle Zusammenarbeit wurde in einem anderen Kontext auch im Kulturausschuss des Stadtrates kritisch beäugt: Es entstand der Eindruck, dass das „Jahr der Jugend“ oft nur ein Label ist, das Veranstaltungen aufgeklebt wird, die auch ohne das Jahr der Jugend stattfinden... Dieser Eindruck täuscht und ist auch falsch. Es werden etwa 30 vollkommen neue Veranstaltungen von uns als Projektbüro durchgeführt, z.B. findet im April gemeinsam mit dem Magdeburger Jugendforum „Generationen Rocken“ statt oder das Jugend Scout Netzwerk wird erstmals gegründet. Darüber hinaus sind Veranstaltungen wie „24 Stunden Magdeburg“, ein bundesweiter Jugendkongress oder Stadtplanungsprojekte geplant. All diese Projekte und Ideen sind nicht neu und auch zeitlich begrenzt. Was unterscheidet das Jahr der Jugend von bisher stattfindenden Jugendaktionen und Projekten? Es ist sehr wichtig, dass die Jugendlichen in den Köpfen der Verwaltung verankert werden. Genauso wichtig ist aber auch der generationsübergreifende Aspekt und Anspruch des Jahres des Jugend. Jugendliche sollen in einer Stadt, die dem demographischen Wandel unterlegen ist, auch bei den Älteren wahrgenommen werden. Da sie leider bei vielen häufig eher negativ gesehen werden, möchten wir zeigen, welches Potential in uns steckt und welche tollen Projektideen umgesetzt werden. Interview: Alexander Bernstein » Infos: www.jahr-der-jugend.de Film » 12

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Spaziergang mit...

marc eich

02.11

„Wissenschaftler sind beim Feiern nicht so demonstrativ“, sagt Prof. Dr. Jochen Braun.

Auf dem See der Gehirnforschung Wenn „Mageburger Neurobiologen Netzwerke zwischen Gehirn und Computer entwickeln“, wie es die Universität im Januar vermeldete, sind für den Laien (zu denen sich auch kulturschwärmer zählt) filmische Science-Fiction-Assoziationen nicht weit entfernt: Wird an der hiesigen Universität demnächst die menschlische USB-Schnittstelle Realität? Über solche Laiengedanken kann Prof. Dr. Jochen Braun nur schmunzeln. Der Neurobiologe leitet das europäische Forschungsprojekt Coronet, das Anfang dieses Jahres von der EU 2,7 Millionen Euro zur Erforschung und Entwicklung sogenannter „biohybrider Schnittstellen“ erhalten hat. Während eines Spaziergangs über den neurowissenscftlichen Campus konnte uns der 54-jährige Neurobiologe die Angst vor Terminator-Szenarien nehmen, uns anhand eines Entensees seine Arbeit erklären und auch verraten, dass Wissenschaftler über Skype keine Sektkorken knallen lassen. Professor Braun, herzlichen Glückwunsch zu der Fördermittelzusage der EU. Aber können Sie auch verstehen, dass ich als Laie bei der Erforschung von biohybriden Schnittstellen auch düstere Zukunftsszenarien vor Augen habe? Haben Sie manchmal Angst, wie Ihre Grundlagenforschung genutzt werden könnte? Das ist eine Frage ja, (stockt) aber Angst überhaupt nicht. Es gibt Leute, die sich besser eignen als ich, solche Ängste zu entkräften. Ich denke, je mehr wir verstehen, umso höher steigt unser Selbstwertgefühl und unser Respekt vor der Leistung von 500 Millionen Jahren Evolution. Viele Filme zeigen zukünftige Szenarien von Maschinen - halb Mensch, halb Roboter. Müssen Sie dann lachen oder schlucken? Kennen Sie den Stummfilm Die Frau im Mond? Da wird versucht, Menschen in einer Krupp-Kanone gen Mond zu schießen. Genauso unrealistisch sind in etwa auch die Terminator-Filme. Aber wenn man hört, dass es um die Verbindung von natürlichen und künstlichen Schaltkreisen beim Menschen geht, entstehen schnell Assoziationen, die genau in diese Richtung gehen. Wie erklären Sie leserfreundlich was sie genau erforschen? Wichtig ist erst mal, dass deutlich wird, wie sehr wir noch im Dunklen tappen, was die Gehirnforschung angeht. Folgendes Bild: Ein dunkler See mit bewegter Wasseroberfläche, wir sehen aber gar nichts, doch wir wissen, dass die Oberfläche sich bewegt. Wir würden gerne lesen, was in der Oberfläche geschrieben steht, wir würden auch gerne die Wellenbewegung beeinflussen und schlussendlich würden wir gerne den See als kleine Pfütze nachbauen. Und wieso wollen Sie den See als Pfütze nachbauen? Weil wir erst dann wissen, ob wir es verstanden haben. Und weil wir die künstliche Pfütze mit dem natürlichen See verknüpfen wollen, um eine organische Schnittstelle zu schaffen. Immer noch, wieso wollen Sie das tun? Aus unserer Sicht (überlegt kurz) einfach weil wir wissen wollen, ob es funktioniert. Die Mediziner überlegen dann weiter, wie sie die Grundlagenforschung nutzen können.



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Spaziergang mit...

02.11

Sie wollen also primär wissen, ob es funktioniert. Können Sie mir konkret erklären, was biohybride Schnittstellen sind? Die Idee ist, Nervengewebe nachzubauen, welches sich so mit natürlichem Gewebe verschmelzen lässt, dass es einen nahtlosen Übergang gibt. Sowohl von der Funktion als auch physikalisch, damit es in den Menschen eingearbeitet werden kann. Okay, verstanden. Aber zurück zum Anfangsbild. Was kann man denn mit der dunklen Wasseroberfläche anfangen? Um Licht ins Dunkel zu bringen, können wir nun beleuchtete Badezimmerenten auf den See werfen. Die hüpfen entsprechend der Wellenbewegung hoch und runter und dadurch sehen wir ein bisschen was. Das sind die Elektroden, die wir ins Gehirn implantieren. Die momentanen Ansätze gehen dahin, dass starke Einflüsse ausgeübt werden, also zum Beispiel viele Enten auf den See geworfen werden. Unser Ansatz ist, dass wir von dem See mehr mitbekommen wollen. Das ist der Fall bei einer kleinen Zellkultur, da bekommt man viel mit und kann sie präzise stimulieren. Und wie sieht das in der Forscherwirklichkeit genau aus? Da wird eine kleine Maus geschlachtet... Sie können aber schön bildlich werden... (lacht) Ich hoffe, das ist noch leserfreundlich … Gehirnzellen der Maus werden entnommen und in eine Nährlösung gegeben, wo Nervengewebe wächst. In dem Fall sind wir schon nahe am See dran. Aber es liegt kein echtes Gehirn vor. Noch näher sind wir bei einer Ratte in Trieste: Ihr wurden permanent Elektroden implantiert, also Enten auf den See gegeben. Dort können wir echte gedankliche Abläufe beobachten, da es nicht nur eine Zellkultur ist. Die Ratte in Trieste ist ein gutes Stichwort: Die am Forschungsprojekt beteiligten Wissenschaftler arbeiten in Dresden, Trieste, Rom, Haifa und Barcelona, wie läuft da die Kommunikation ab? E-Mail, Skype, viele Besuche – bis auf den israelischen Kollegen sind alle innerhalb einer Flugstunde gut erreichbar. Sind dann auch per Skype die Sektkorken geknallt, als die Förderzusage kam? Wissenschaftler sind da nicht so demonstrativ „Sie können aber schön bildlich wer(lacht). Wir haben es erst gar nicht verstan- den...“ – Jochen Braun und kulturFranziska den, weil solche Zusagen sehr verklausu- schwärmer-Redakteurin Dusch beim Spaziergang über den liert kommen. Die Fördersumme von 2,7 Millionen Euro Neuro-Campus der Universität. klingt nach sehr viel. Ist sie das wirklich oder ist dieses Budget in Ihrem Forschungsbereich eher wie Peanuts zu sehen? Es ist nicht so viel. Zum Vergleich: Die Neurowissenschaften hier in Magdeburg haben seit 1990 150 Millionen Euro Forschungsförderung eingeworben. Von den 2,7 Millionen werden sechs volle Mitarbeiterstellen geschaffen. Wie viele Jahre Forschung gingen denn der Förderungszusage durch das 7. EU-Rahmenprogramm voraus? Seit 2001 haben gleichgesinnte Wissenschaftler aus ganz Europa und ich an den Ideen schon geforscht. Wenn man ihren Lebenslauf liest, hat man das Gefühl, dass die Forschung ihr Leben schon immer sehr bestimmt hat. Es war schon immer klar, dass ich Wissenschaftler werden will. Die Frage war nur genau was. Die Physik war erst mal ausgelutscht und die Biologie war verhältnismäßig unbekannter. Die Entscheidung für die Biologie scheint, rückblickend, die richtige gewesen zu sein. Sie hat Sie auch nach England geführt. Aber wie kam es zum Sprung von Plymouth nach Magdeburg? Mein Werdegang ist ja Tübingen, Kalifornien, Israel, Kalifornien, Schweiz, England. Als ich vier Jahre in Plymouth war, kam ein Anruf aus Magdeburg, dass dort ein neues Neuro-Institut gegründet werden soll: Die Kombination aus Neurokonzentration und neuem Studiengang, den ich nach amerikanischem Vorbild gestalten kann und neuem Gebäude, da konnte man nicht wirklich nein sagen (lacht). Interview: Franziska Dusch » Info: Mehr Informationen zum Forschungsprojekt Coronet unter http://kobi.nat.uni-magdeburg.de Film » 12

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Ortstermin

kirsten mengewein (li) / bastianehl.com (re)

02.11

Warmlaufen gegen Rechts Was passierte eigentlich am Tag der Meile der Demokratie in der Stadt? „Sind das jetzt die Rechten?“, fragt die ältere Dame mit Hund verunsichert sich selbst. Wir stehen gegenüber den Grusonschen Gewächshäusern auf dem Gehweg der Schönebecker Straße, über uns kreist ein Hubschrauber, pathetische Trauermusik begleitet den „Gedenkmarsch“ von etwa 1.000 Neonazis, die die Bombardierung Magdeburgs am Ende des Zweiten Weltkriegs instrumentalisieren. Schwarz bekleidet, die Füße in modischen Sneakers, Kapuzenpullover sowie gepiercte, getunnelte und tätowierte Körperteile schauen teils andächtig, teils provozierend. Die Verunsicherung der Seniorin ist verständlich, denn ein Großteil des Naziaufmarschs könnte optisch auch der autonomen bzw. linken Szene zugeordnet werden. Trotz fehlenden martialischen Skinhead-Looks sprechen die mitgebrachten Banner eine deutliche Sprache: „In Gedenken an die Bombenholocaust-Opfer, kein Vergeben, kein Vergessen“. Die Konservenmusik schwillt an, das Pathos trieft, die militärisch exakte Organisation des Menschenzuges – exakt eine Person pro Zug mit einer weißen Ordnerschärpe – ist das Ergebnis einer perfekt geplanten Inszenierung. Eigentlich zum Lachen, wenn es nicht wirklich die Rechten wären und sie es nicht wirklich ernst meinen würden. Doch das „unernste“ Gedankenspiel verfliegt schnell. „Nie, nie wieder Deutschland!“, ertönen Sprechchöre von etwa 200 Gegendemonstranten, die von der Polizei abgeschirmt hinter den Büschen in der Schlammlandschaft des Klosterbergegartens ausharren. Ziviler Ungehorsam in Form einer Sitzblockade, um den rechten Zug aufzuhalten, wird von der Polizei rigoros beendet: „Wenn Sie den Anweisungen der Polizeibeamten nicht Folge leisten, wird körperliche Gewalt […] gegen sie eingesetzt!“. Dass die über 1.000 aus sieben Bundesländern angereisten Polizisten diese in Behördendeutsch vorgetragene Forderung ernst meinen, wird in mehreren Situationen während des Tages deutlich. Wo man sich aufhalten darf und wo nicht, wird an diesem Tag klar von der Staatsmacht vorgegeben. In derselben Stadt, zwei Kilometer nördlich, auf der Meile der Demokratie, findet ein Szenenwechsel statt: Manu Chaos „King of the Bongo“ klingt von einer der Bühnen. Über 150 Vereine und Organisationen präsentieren sich mit bunten Ständen und Aktionen und setzen so ein symbolisches Zeichen für ein tolerantes Miteinander. Mehr als 6.000 Menschen flanieren über die Meile und nehmen an den zahlreichen Aktionen teil (eine Programmübersicht würde jeden Flyer sprengen). Beiden Szenarien machen deutlich, dass es unterschiedliche Auffassungen von Protest gibt. Die Meile der Demokratie lässt die Nazis links liegen und setzt auf bunte Mitmach-Aktionen. Den anderen ist das zu wenig – sie gehen den direkten Weg der Konfrontation, „wollen aktiv blockieren statt ignorieren“. Diese Zweiteilung ist kein Magdeburger Novum und manch einer blickt neidisch auf Dresden. So wie sich die Rechten hier für Dresden im Februar warmlaufen, läuft sich Magdeburg im dritten Jahr des gemeinschaftlichen Protests für das große Ziel warm: Man kann zuversichtlich sein, dass beim nächsten Mal eine übergreifende Betriebstemperatur erreicht wird, die dafür sorgt, dass modisch gekleidete Nazis gar nicht erst zum Marschieren kommen. Auch wenn die taz diese Entwicklung gern wegschreiben will und vergisst, dass auch die Dresdner Jahre für eine effektive Blockierung gebraucht haben.  fd

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02.11

Tach Christian, altes Krimihaus! Mensch, lange nichts mehr von dir gehört. Aber ich wusste doch immer – auf eine der sechs Talkshow-Geißeln (sagt der Stern) ist Verlass! Die ganze Zeit, die ins Land gegangen ist seit der Töpfchen-Debatte und dem Sebnitz-Desaster, dachte ich immer: Mensch, was der Pfeiffer wohl so treibt? Immer noch fleißig beim Ausmerzen der Ursachen der Jugendgewalt? Und dann kommt unverhofft ein Lebenszeichen von dir in Gestalt der Studie zu den gewaltbereiten Jugendlichen in Sachsen-Anhalt. Hab davon in der Zeitung gelesen und dachte mir, schreibste doch mal ein paar Zeilen, bevor ichs wieder mal vergesse... Was machen die Kinder, Chris? Hmm, blöde Frage, denn ich weiß leider gar nicht, ob du seit deiner 52er Flucht in den Westen überhaupt welche bekommen hast. Aber wenn du keine hast: Sei froh! Zumindest, wenn du dich wie ich in Sachsen-Anhalt rumtreiben müsstest. Als fast 67-Jähriger wären deine Bälger ja bestimmt schon in dem Alter, in dem sie genau das machen würden, was du neulich so öffentlichkeitswirksam herausstudiert hast: Sich zusammenballen, vorzugsweise in Jugendclubs, und es dann krachen lassen. Da kann der Ministeriums-Bischoff an deiner Studie soviel rumkritisieren wie er will – ich weiß, wovon ich rede, wenn ich in die Tram steige und nur darauf warte, dass mich 13,4 Prozent der mitfahrenden Jugend gleich vermöbeln werden. Und ich bin dank dir jetzt auch wachsamer: Wenn mir jetzt einer von diesen Neuntklässlern einen Platz anbieten will, dann weiß ich jetzt, was passieren wird. Bestimmt irgendwas Hannibal-Lecter-Mäßiges... Danach geht er dann in den Jugendclub, egoshootet auf SchülerVZ, geht mit seinen Kumpels zusammen aufs Töpfchen – und dann ist der Nächste dran! Aber dank dir weiß ich nun endlich, wo die Quelle dieser Lebensbedrohung liegt! Gleich morgen geh ich zum Jugendclub um die Ecke, bringe Ziegelsteine und Zement mit – und dann wird gemauert! (das mit 1989 war ja eh‘ ein Fehler, wirst du dir bestimmt denken) Kein Jugendlicher soll mehr in diese Brutstätten der gesellschaftlichen Verwahrlosung reinkommen! Und weeste was?! Die Rechnung für Mörtel und Beton schick ich an alle Sozialarbeiter (naja, soviele sind‘s ja nicht), diese Pseudo-Alt68er. Deren Sozisprüche wurden sowieso schon immer überschätzt. Nur eine Sache krieg ich nicht hin: Warst du schon mal bei McDonalds? Da kommt (fast) alles zusammen, was du als Quelle der jugendlichen Gewaltbereitschaft ausmachst: Haufenweise Jugend, Drogen frei verfügbar (Bier), der Medienkonsum ist überdurchschnittlich (Gewinnspiele auf den Tablett-Unterlegern) und der Laden ist fast rund um die Uhr offen. Als ich dort mit Maurer-Werkzeug aufgekreuzt bin, wurde ich gottseidank nicht vermöbelt, aber weggescheucht. Kannst du nicht noch eine Studie machen, so in die Richtung „McDoof macht die Jugend nicht nur dick, sondern gewaltbereit?“ Die Journaille würde sich die Finger danach lecken, sogar die Alt-68er-Jugendarbeiter würden dir Recht geben – und ich würde mal wieder durch das Medienecho daran erinnert werden, dir eine nette Mail zu schreiben. Na, was meinste? Keep on rockin‘! Dein Kleiner Fuchs

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Kino&& Film Film Kino

centralfilm

02.11

Der König und der Fischersfritze Gesehen: Am 17. Februar startet Tom Hoppers The King‘s Speech im Cinemaxx. Die Adaption der wahren Geschichte von König Georg VI. glänzt mit einem grandiosen Ensemble, einer wunderbaren Ausstattung und emotionalem Understatement. Es ist ein persönliches Drama auf großer Bühne, kraft des neuen Massenmediums Radio zig tausendfach verstärkt: Bertie stottert. Obwohl er ein erwachsener Mann und der Duke of York ist, wäre das eigentlich nicht weiter schlimm. Denn seine öffentlichen Auftritte bewegen sich im erträglichen Maß und seine liebevolle Frau verspricht ihm, nach zahllosen gescheiterten Bemühungen mit den verschiedensten Methoden der Sprechtherapie, keine weiteren Vorstöße in diese Richtung zu unternehmen. Als letzten Versuch bittet sie den unkonventionellen Australier Lionel Logue (Geoffrey Rush) um Hilfe, der durch seine provokant-respektlose Art und einem bis dahin ungewöhnlichen psychoanalytischen Ansatz den schüchternen Adligen (Colin Firth) systematisch aus der Reserve lockt. Zwischen den beiden ungleichen Männern entspinnt sich eine Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird, als Alberts Vater, der englische Regent King George V. stirbt und sein älterer Bruder nur kurze Zeit später aus privaten Gründen abdankt. Denn plötzlich ist Bertie, inzwischen George VI., König von England und soll in einer Radioansprache den Bürgern des Empire erklären, dass England Deutschland den Krieg erklärt... Unglaublich persönlich-menschliche Züge verleiht Regisseur Tom Hopper in The King´s Speech dem britischen Königshaus. „We´ve become actors“ erklärt King George V. seinem Sohn und spielt damit auf die repräsentative, aber nichtsdestoweniger integrative Rolle der Monarchie an. Doch seine Söhne wollen davon nichts wissen. Thronfolger David (Guy Pearce) verzichtet auf die Krone, um eine Bürgerliche zu heiraten, und Albert als sein Nachfolger fühlt sich der Verantwortung, nicht zuletzt aufgrund seines Sprachfehlers, nicht gewachsen. Doch sein Freund und Lehrer Logue ist nie um einen trockenen Spruch verlegen und manövriert den künftigen König durch jede noch so heikle Situation. Die Idee zum Drehbuch von The King’s Speech hatte Autor David Seidler bereits vor vielen Jahren, wartete aber noch bis zum Tode der Queen Mum, bevor er sein Herzensprojekt umsetzte. Hopper inszeniert die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte mit leichter Hand als humorvolles, mitreißendes Drama, in dem seine beiden großartigen Hauptdarsteller sich abwechselnd gegenseitig die Show stehlen. Die Ausstattung, inklusive Londoner Nebel, ist so tadellos und beeindruckend, wie es sich für einen historischen britischen Film gehört. Die Dreißigerjahre wirken authentisch und werden von Kameramann Daniel Cohen wunderbar dezent eingefangen. Und: wer die Möglichkeit hat, sollte sich diesen wunderbar britischen Film in der Originalfassung ansehen, denn die englische Version von „Fischers Fritze“ ist einfach nur köstlich.  sam

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Literatur » 28

Kunst » 30

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Termine » 38

Kinder » 63


Kino & Film

02.11

Wilder Coen-Westen Irgendwie scheinen die Coen-Brüder Gefallen gefunden zu haben am Western-Genre. Zwar spielte ihr oscarprämierter No Country for Old Men nicht zwingend in Western-Gefilden, aber dieser weitere filmische Meilenstein scheint ihr Interesse an staubigen, der Selbstjustiz holden Protagonisten gesteigert zu haben. In True Grit inszenieren Joel und Ethan den Rachefeldzug der 14-jährigen Mattie. Diese will den Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt lassen, auch wenn oder genau weil sie die Wild-West-Behörden im Stich lassen. Für 100 Dollar engagiert sie den zwielichtigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges) und überredet ihn, die Jagd nach dem Mörder ihres Vaters aufzunehmen. Der ist zwar ein Marshall, aber nimmt es trunksüchtigerweise nicht so genau mit vermeintlich geltendem Gesetz. Ganz anders als der Ranger LaBoeuf (Matt Damon), mit dem unfreiwilig ein Triumvirat zur Selbstjustiz entsteht – bis Mattie dem Mörder ihres Vaters gefährlich nahe kommt... In den USA wurde True Grit von der Kritik begeistert aufgenommen und zählt schon jetzt zu den erfolgreichsten Western-Filmen aller Zeiten.  avb

paramount

Der Western True Grit der Coen-Brüder startet am 24. Februar in den Kinos

Betuliche intellektuelle Erfahrungen In dem kleinen französischen Städtchen schauen alle auf Germain (Gerard Depardieu) herab. Seine Mutter hat Zeit ihres Lebens den ungewollten Sohn nur mit Schimpftiraden belegt. In der Kneipe machen sich die Saufkumpanen über den Einfallspinsel lustig. Er ist ein sehr schlichtes Gemüt, aber gerade noch schlau genug, um zu merken, wie dumm er ist. Darin liegt die Tragik und die Chance der Figur, wie sie Marie-Sabine Roger in ihrem Roman Das Labyrinth der Wörter beschreibt, der nun von Jean Becker für die Leinwand adaptiert wurde. Denn eines Tages trifft Germain beim Taubenfüttern im Park eine feine, alte Dame. Die 95-jährige Margueritte (Gisèle Casadesus) lebt in einem Altersheim, ist promovierte Biologin und vor allem eine begeisterte Leserin. Bei ihren wöchentlichen Treffen trägt sie Germain Albert Camus’ Die Pest vor und zieht den Analphabeten immer tiefer hinein in die Welt der Literatur. Anders als seine französischen Regiekollegen hat sich Jean Becker von dem bourgeoisen Paris immer fern gehalten und widmete sich lieber dem einfachen Leben in der französischen Provinz – da passt Rogers Roman nur zu gut ins Konzept. Obwohl Becker seinen Film sehr eng an der Vorlage entlang führt, lässt sich die wichtigste Eigenschaft Germains, nämlich seine Selbstreflexionsfähigkeit, nur schwer auf der Kinoleinwand darstellen. Da kann sich Depardieu noch so gekonnt bemühen und einige Aha-Erlebnisse ins gutmütige Gesicht zaubern – der langsame Prozess der ersten intellektuellen Erfahrung, wie es im Buch beschrieben wird, lässt sich ohne gedankliche Innenansicht nur schwer vermitteln. Und so entsteht in Beckers Film das, was der Roman schon nicht immer erfolgreich zu vermeiden suchte: eine paternalistische Haltung zur minderbemittelten Hauptfigur, deren kulturelles Erwachen hier auf allzu betuliche Weise zelebriert wird.  ms Bühne » 16

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concorde

Gesehen: In Das Labyrinth der Wörter wird Analphabet Gerard Depardieu zum Literaturfan. Ab 24. Februar auf dem Moritzhof.

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Kino & Film

farbfilm

02.11

Wer glaubt noch an die Liebe? Gesehen: Satte Farben vor Schwarz läuft ab 24. Februar im Studiokino Überraschung! Die perfekte Beziehung gibt es nicht. Wohl aber die einzig große Liebe, die mit jedem Konflikt fertig wird und alles überdauert. Das zumindest will uns Sophie Heldmanns Spielfilmdebut glauben machen. Und das gelingt ihr ganz ausgezeichnet. Anita und Fred sind seit 50 Jahren ein Paar und fast genauso lange glücklich verheiratet. Selbstbestimmt, nicht symbiotisch, sondern in beweglicher Auseinandersetzung und gegenseitiger Achtung. Dass Fred schwer krank ist, haben sie ihrer kleinen, aber harmonischen Familie bislang verheimlicht. Doch erstmals in all den Jahren nimmt Fred sich nun plötzlich Freiheiten heraus, die seine Frau vor den Kopf stoßen. Anita reagiert trotzig mit einer Machtprobe, an der ihre Beziehung zu zerbrechen droht. Sollte so das Ende aussehen? Und wenn nicht so, wie dann? Der Beginn einer Liebe ist tausendfach auf der Leinwand zu sehen. Heldmann und ihr Ko-Autor Felix zu Knyphausen haben in ihrem Drehbuch konsequent das Finale durchgespielt. Senta Berger und Bruno Ganz werfen ihr ganzes schauspielerisches Können, ihre Lebenserfahrung und ihren persönlichen Umgang mit dem Alter in die Waagschale, ihr präzises und nuanciertes Spiel driftet an keiner Stelle ins Peinliche oder Sentimentale ab. Satte Farben vor Schwarz ist zugleich intimes Kammerspiel und ganz sam großes Kino mit einem unglaublich traurigen Happy End. 

Von Kinofreunden für Kinofreunde Heike Heinrich ist Kinoliebhaberin. Einmal in der Woche geht die Fachbereichsleiterin für Film und Fernsehen der Volkshochschule in die Lichtspielhäuser Magdeburgs und diskutierte danach mit ihrer Familie. „Irgendwann kennt man die Meinung und Vorlieben des anderen. Es muss doch noch mehr Verrückte wie uns geben.“ Als filmverrückt darf man Mario Harnisch wohl ohne schlechtes Gewissen bezeichnen; und so traf die Idee bei ihm im Studiokino auf offene Arme. Am 4. Februar trifft sich der Filmclub zum ersten Mal im Frühjahrsemester mit seinen bereits zwölf Mitgliedern, um den preisgekrönten Film Somewhere (Foto) von Sofia Coppola zu schauen. Filmkunst soll erlebbar gemacht werden und jeder darf sich einbringen. Sei es bei den nach den Filmen von Heinrich und Harnisch geleiteten Diskussionen oder bei der Filmauswahl; vorerst aus dem Programm des Studiokinos. Einmal im Semester wird es im Rahmen des Clubs eine Sonderveranstaltung zum Thema Film und Fernsehen geben, zusätzlich gibt es filmspezifische Informationen zu jeder der sechs geplanten Vorführungen. Offen sind die Vorstellungen für jedermann, einen günstigeren Eintrittspreis zahlen aber nur die Mitglieder. ed » Infos: www.magdeburg.de/volkshochschule » Verlosung: 1 Filmclubmitgliedschaft, Seite 38

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Im Februar startet der Filmclub Magdeburg im Studiokino.


Filmindex Kino &02.11 Film

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Filme von A - Z Babys » Doku, F 2009, R: Thomas Balmès » MH: 01., 02.02. Beautiful Thing – die erste Liebe » Komödie, UK 1996, R: Hettie MacDonald, D: Linda Henry, Glen Berry, Scott Neal » CM: 21.02. Bloomington » Drama, USA 2010, R: Fernanda Cardoso, D: Allison McAtee, Sarah Stouffer, Katherine Ann McGregor » CM: 28.02. Das kreative Universum » Dokumentation, D 2010, R: Rüdiger Sünner » MH: 03.-09.02. Das Labyrinth der Wörter » Tragikomödie, F 2010, R: Jean Becker, D: Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus, Maurane (Seite 13) » MH: ab 24.02. Der Freund » Drama, CH 2008, R: Micha Lewinsky, D: Philippe Graber, Michel Voïta, Therese Affolter » MH: 10.-23.02. Der ganz große Traum » Drama, D 2011, R: Sebastian Grobler, D: Daniel Brühl, Burghart Klaußner » CS: ab 24.02.

Gullivers Reisen » Komödie, USA 2010, R: Rob Letterman, D: Jack Black, Jason Segel, Emily Blunt » CS & CM: ab 10.02. Home for Christmas » Komödie, NO/SE/D 2010, R: Bent Hamer, D: Trond Fausa Aurvag, Reidar Sorensen, Nina Andresen Borud » SK: 01.-09.02. Ich sehe den Mann deiner Träume » Komödie, USA/GB 2010, R: Woody Allen, D: Naomi Watts, Antonio Banderas, Josh Brolin » MH: 01.-09.02. Kent Nagano - Montréal Symphony » Musik-Doku, CA/D 2010, R: Bettina Erhardt » MH: ab 24.02. Kokowääh » Komödie, D 2010, R: Til Schweiger, D: Til Schweiger, Jasmin Gerat, Emma Schweiger » CS & CM: ab 02.02.

Drive Angry [3D] » Action-Thriller, USA 2011, R: Patrick Lussier, D: Nicolas Cage, Billy Burke, Amber Heard » CS & CM: 23.02. Dschungelkind » AbenteuerDrama, D 2010, R: Roland Suso Richter, D: Thomas Kretschmann, Nadja Uhl » CM: ab 17.02. Ein gutes Herz » Drama, USA/IS 2008, R: Dagur Kari, D: Paul Dano, Brian Cox » SK: 10.-23.02. Fasten auf italienisch » Komödie, F 2010, R: Olivier Baroux, D: Kad Merad, Valérie Benguigui, Roland Giraud » MH: ab 17.02. Fitzcarraldo » Abenteuerfilm, D 1982, R: Werner Herzog, D: Klaus Kinski, Claudia Cardinale, José Lewgoy » OLi: 19.02. Freischwimmer » Thriller, D 2007, R: Andreas Kleinert, D: Frederick Lau, August Diehl, Dagmar Manzel » CC: 16.02. Freundschaft plus » RomantikKomödie, USA 2011, R: Ivan Reitman, D: Natalie Portman, Ashton Kutcher, Kevin Kline » CM: 14., ab 17.02. & CS: ab 17.02. Goethe! » Drama, D 2010, R: Philipp Stölzl, D: Moritz Bleibtreu, Burghart Klaußner, Alexander Fehling » SK: 20., 22.02.

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Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan » Komödie, F/AT/D 2011, R: Harald Sicheritz, D: Pilar Bardem, Anja Kling, Alina Freund » CM: ab 10.02.

Weiteres Filmreifes Am Anfang war das Wort » Film und Musik » Roncalli-Haus: 20.02. Das Urwort » multimedialer Vortrag des Quantenphysikers Dr. Michael König mit anschl. GongMeditation » Oli: 03.02.

Löwenkäfig » Drama, AR 2008, R: Pablo Trapero, D: Martina Gusman, Elli Medeiros, Rodrigo Santoro » CC: 02.02. Meine erfundene Frau » Romantik-Komödie, USA 2011, R: Dennis Dugan, D: Adam Sandler, Jennifer Aniston, Nicole Kidman » CS: 23.02. Miral » Drama, PS 2010, R: Julian Schnabel, D: Hiam Abbass, Freida Pinto » SK: 01., 02.02.

Drei » Drama, D 2010, R: Tom Tykwer, D: Sebastian Schipper, Sophie Rois » MH: 03.-18.02.

Filme für Kinder Emil und die Detektive » Kinderfilm, D 1931, R: Gerhard Lamprecht, D: Rolf Wenkhaus, Käthe Haack (FSK 6) » MH: 06.-13.02.

Satte Farben vor Schwarz » Drama, F/SE 2010, R: Sophie Heldman, D: Barnaby Metschurat, Carina Wiese, Leonie Benesch (Seite 14) » SK: ab 24.02. Somewhere » Tragikomödie, USA 2010, R: Sofia Coppola, D: Stephen Dorff, Elle Fanning, Chris Pontius » SK: 03.-16.02. (am 04.02. Filmclub, siehe Seite 14) So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn » Dokumentation, D 2010, R: Carlo Modersohn, D: Hanns Zischler, Robert Levin, Verena Güntner » MH: 17.-23.02. The Doors: When You‘re Strange » Musik-Doku, USA 2009, R: Tom DiCillo, D: Johnny Depp, John Densmore » MH: 11.-16.02. The King‘s Speech » Biopic, USA/ AU/GB 2010, R: Tom Hooper, D: Colin Firth, Helena Bonham Carter, Derek Jacobi (Seite 12) » CM: ab 17.02. True Grit » Western, USA 2010, R: Ethan Coen, Joel Coen, D: Jeff Bridges, Matt Damon (Seite 13) » CM: ab 23.02. & CS: ab 24.02. Vergissmichnicht » Komödie, F 2009, R: Yann Samuell, D: Sophie Marceau, Jonathan Zaccai, Marton Csokas » MH: 01., 02.02. Von Menschen und Göttern » Drama, F 2010, R: Xavier Beauvois, D: Lambert Wilson, Michael Lonsdale, Olivier Rabourdin » SK: ab 17.02.

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Homo Faber - Ein Bericht » Literaturverfilmung, F/D/GR 1991, R: Volker Schlöndorff, D: Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa » Roncalli-Haus: 16.02. Kinderwagenkino » für Eltern mit Kinder bis 12 Monaten, jeweils dienstags 10.30 Uhr » MH: 01.02. (Ich sehe den Mann deiner Träume), 08.02. (Drei), 15.02. (Der Freund), 22.02. (Fasten auf italienisch) Krieg vs. Krieg » Fotofilm des Journalisten und Künstlers Knut Mueller mit Bildern und Videos aus Afghanistan, Pakistan, Irak, Bosnien, Kosovo, Somalia. » MH: 09.02. Plastic Planet » Dokumentation, D 2008, R: Werner Boote, anschl. Gespräch mit Oliver Wendenkampf » Volkshochschule: 21.02. Unlike U » Graffiti-Doku über Berlin von Henrik Regel und Björn Birg » OLi: 04.02. Style Wars » Doku über die Graffiti-Szene New Yorks der 80er Jahre von Henry Chalfant » Oli: 04.02. Sudenburg – Napoleon, Ambosius, der Zucker und ein Eiskeller » Film und Gespräch, Videowerkstatt Elbe-Saale » Feuerwache: 17.02. Tarantino Filmnacht » mit Pulp Fiction & Kill Bill Vol. I » OLi: 05.02. Die genauen Spielzeiten der Filme finden Sie im Timer ab Seite 38. Die Spielzeiten der Kinderfilme finden Sie im Familienteil ab Seite 63. Abkürzungen: CC (Café Central), CM (Cinemaxx), CS (Cinestar), SK (Studiokino), MH (Moritzhof), FM (FestungMark)

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Bühne & & Theater Bühne Theater

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Sie suchen den „einfachsten Gedanken“: Das Faust-Ensemble mit Axel Strothmann als Mephisto (links), Jonas Hien als Faust (Mitte) und Hede Kalisch als Margarete.

Der einfachste Gedanke Martin Nimz inszenierte Faust I. Der Tragödie erster Teil feiert am 5. Februar Premiere im Schauspielhaus und im Hintergrund schwingt schon der Faust II der nächsten Spielzeit mit. Faust I ist so sehr ein Stück deutsches Kulturgut, sodass jeder, mal mehr, mal weniger, um des Pudels Kern in Johann Wolfgang Goethes Literaturklassiker um den Pakt des Heinrich Faust mit dem Teufel zu wissen glaubt. Wie man sieht, man ist kaum gefeit davor, beim F-Reizwort mit gefährlichen Zitathalbwahrheiten um sich zu werfen. Vor allem für Faust-Regisseure gilt es, sich von vorgefassten Meinungen und Auslegungen freizumachen, den eigenen Zugang zu erarbeiten. „Es ist wirklich ein Problem. Faust ist so oft inszeniert worden, es ist so unglaublich viel Material darüber vorhanden, jeder Satz ist von Philosophen, Germanisten, Literaturkritikern interpretiert worden. Man kann eigentlich nur versuchen, den Text so naiv wie möglich zu lesen, um den einfachsten Gedanken zu finden, “ beschreibt Regisseur Martin Nimz seine Suche nach der persönlichen Deutung. Kompliziert wird dieses Unterfangen erst recht dadurch, dass die Theatermacher in der nächsten Spielzeit Faust II hinterher setzen werden, jene Fortsetzung, die aufgrund ihrer vielschichtigen philosophischen, religiösen und mythologischen Zitate und Verweise lange für unspielbar gehalten wurde. „Wir versuchen schon jetzt den zweiten Teil mitzudenken. Unser Spiel in Faust I muss also schon auf das Ende von Faust II zielen, das ist ungewöhnlich, “ erklärt Nimz, die Schwierigkeiten, die die etappenweise Aufführung in sich birgt. Im erzählerischen Zentrum der Magdeburger Faust I-Inszenierung wird die Liebestragödie um Gretchen stehen. Faust selbst sieht Martin Nimz als jungen, dynamischen Menschen, der voll Energie vorangeht, immer in Bewegung ist, immer einen Ausweg sucht. „Er ist für mich kein alter Mann, das ist sicherlich ein Unterschied, wie man Faust auch lesen kann. Wir haben ja auch eine relativ junge Besetzung.“ Zugleich wird gezeigt, dass Faust nicht von Anfang an ein Egoist ist, der bedenkenlos über Leichen geht, in Liebesdingen ist er anfangs unerfahren und kindlich unbefangen. Jedoch wird der erste Teil nicht völlig losgelöst vom Folgefaust stehen. Darsteller und Bühnenbild wird man in der nächsten Spielzeit wieder finden und die Geschichte jetzt eine Art Eröffnung erfahren. „Faust ist ein Stationenspiel, eine Reise von der kleinen Welt in eine große. Insofern steht auch die Gretchengeschichte nicht abgetrennt.“ Für Martin Nimz war immer klar, dass er beide Teile auf die Bühne bringen möchte, obwohl er ein stärkeres Interesse am 2. Teil eingesteht. „Es ist sicherlich der herausfordernste Stoff, den ich in den letzten Jahren gemacht habe.“ Im Februar nun Faust I, der Tragödie erster Teil, die Faust als modernen Menschen beschreibt, dessen Denken und Handeln der Gier nach dem immer mehr folgt, der glaubt, dass Stillstand gleichbedeutend mit Tod ist. Für dieses Streben nach voller Entfaltung der eigenen Persönlichkeit opfert er die Liebe. Faust I, heutig und zeitlos.  sr

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Bühne & Theater

02.11

Eine Leiche im Keller Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Arsen und Spitzenhäubchen feiert nun endlich am 17. Februar seine Premiere im Theater Grüne Zitadelle. So langsam beschlich einen schon das Gefühl, dass auf dem Theateretablissement im rosaroten Hundertwasserhaus ein eigenartiger Fluch lastet. Der Start des Theaters Grüne Zitadelle, dem der MDRModerator André Holst als Geschäftsführer voran steht, gestaltete sich, nett formuliert, etwas holprig. Veranstaltungen wurden angesetzt und beworben, dann wieder ersatzlos vom Spielplan genommen. Welche Gründe es für dieses Vor und Zurück auch immer gab, jetzt scheint die dramatische Ampel auf Grün (was sonst!?) geschaltet zu sein. Vom Publikum lang erwartet, kommt nun Arsen und Spitzenhäubchen auf die Bühne, die sich „Gute Unterhaltung“ auf die Theaterbretter geschrieben hat. In der Kriminalkomödie, den meisten sicherlich in der mit Gary Grant verfilmten Version bekannt, muss der feingeistige Theaterkritiker Mortimor Brewster entdecken, dass seine bezaubernden alten Tanten Abby und Martha zwölf handfeste Leichen im Keller haben. In der Theatereigenproduktion steigen die Zuschauer mit Ingeborg Krabbe, Inge Sievers und Florian Tabor hinab in die Tiefen des Kellers, in dem Theodore Roosevelt an seinem Panamakanal buddelt und echte Serienmörder ihre eigenen Gräber schaufeln. Mit Mekka Events hat sich das Theater im Hundertwasserhaus scheint’s nun auch bewusst einen Veranstaltungsprofi zur Unterstützung mit ins Boot geholt. Wer Bushido, Element of Crime & Co. in Szene setzen kann, sollte ja wohl an einem theatralischen Giftcocktail nicht scheitern.  sr » Infos: www.theater-zitadelle.com » Freikarten: 2x2 auf Seite 38

Ruhr-Revolte an der Elbe Die Ruhrkampf Revue ist am 26./27. Februar zu Gast auf dem Moritzhof. Dass sich Magdeburg für das Jahr 2020 als Kulturhauptstadt bewerben will, dürfte sich allmählich herumgesprochen haben. Wünschenswert wäre es, wenn im Zuge einer Bewerbung jede noch so kleinste Blüte der hiesigen Kulturlandschaft Förderung durch die Stadtgremien erhalten würde. Dass es sich lohnt, dafür auch in den kleinen Nischen nach gutem Material zu suchen und dabei nicht den historischen Aspekt zu vergessen, zeigt das auf dem Moritzhof gastierende Musical Ruhrkampf Revue. Der Name lässt es erahnen: das auf einem Text von Yaak Karsunke beruhende Stück war einer der euphorisch gefeierten alternativen Beiträge zur letzten Kulturhauptstadt Essen. Aber Kampf? Wem das Stichwort „Rote Ruhrarmee“ in diesem Moment nichts sagen möge, dem sei kurz auf die Sprünge geholfen: Wir schreiben das Jahr 1920, der Kapp-Putsch bringt die junge Republik zum kochen. An der Ruhr formiert sich jedoch Widerstand gegen den Putsch von rechts: etwa 50.000 Arbeiter gingen erfolgreich auf die Barrikaden. Zurück nach Essen, 2010: Das Musical Ruhrkampf Revue begeistert seine Zuschauer. Herausstechend sind die bewusst gewählte Perspektive der „kleinen“ Leute und die Liebe zum emotionalen Detail. Im Moritzhof gastiert nun die erweiterte Fassung des Musicals, die auch die herrschende Klasse der Politiker und des Militärs mit einbezieht. Spannender historischer Stoff also, der Vorfreude macht und Inspiration liefern könnte – auf und für die Bewerbung 2020.  sy Film » 12

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Bühne & Theater

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Versuch eines Glückwunsches von einem ewigen Zwickmüller Die Zwickmühle feiert eigentlich in diesem Monat ihren 15. Geburtstag. Warum nur „eigentlich“, erklärt in einem Gast(glückwunsch)beitrag Michael Rümmler (links, 1996 mit Hans-Günther Pölitz), seines Zeichens „Herkuleskeuler“ aus Dresden und „Zwickmüller“ der allerersten Stunde... 15 Jahre alt, aber erst im nächsten Jahr der 4. Geburtstag???? Was soll das denn, geht das überhaupt, und wenn ja, wie denn? Ganz einfach, man muss am 29. Februar Geburtstag haben! Wer auf diese schräge Idee kam, weiß ich auch nicht mehr, (aber wahrscheinlich unser begnadeter Grafiker Gottfried Scheffler (Gott hab‘ ihn selig). Wir hätten die Magdeburger Zwickmühle ja auch einen Tag eher oder später gründen können. Aber nein, es sollte der 29. Februar sein. Angefangen hat alles im Frühjar 1995. Pölitz war an der Münchner Lach- und Schießgesellschaft engagiert und ich an der Dresdner Herkuleskeule; das Telefon klingelte, Pölitz war dran und sagte nur: „Du, ich hau‘ in München in den Sack und gründe in Magdeburg ‘nen eigenen Laden, haste Lust mitzumachen?“ JA ! „Ok, dann lass‘ es uns angehn.“ Nu kommt man ja nicht so schnell aus dem Engagement, weder ich in Dresden, noch Pölitz in München. Und wir hatten ja auch noch keine Spielstätte. Also managten wir das ganze aus Dresden bzw. München. Lange Rede, kurzer Sinn: Erste Spielstätte der Zwickmühle wurde dann das Theatercafe der Freien Kammerspiele. Es wurde ausgebaut, und wir hatten ‘nen saftigen Kredit am Hacken. Probiert haben wir unser erstes Programm in meiner Küche. Und zwar ganz kurzfristig. Erschwerend kam nämlich dazu, dass ich erst ab Juli komplett frei war. Pölitz aber schon ab Januar. Also haben wir meinen Part doppelt besetzt, mit Henry Pucklitzsch. Nur so war es möglich, den Premierentermin zu halten. Ach ja, ursprünglich sollte ja noch eine Frau mitspielen: Die Erste ging bevor sie überhaupt kam, die Zweite ging eine Woche vor der Premiere. Was tun? Pölitz schrieb das Programm um, von drei Personen auf zwei. Und wir hatten noch sechs Tage! Und im Theatercafe wurde noch heftigst gewerkelt... Am 29. Februar1996 dann die Generalprobe – oder besser gesagt: die erste Bühnenprobe überhaupt, wurde noch von den Handwerkern kritisch beäugt, ging bis kurz vor Einlass der Zuschauer. Der Saal war überfüllt, die Medien drängelten sich, und dann kam es: Das erste Programm der Zwickmühle Wir gehen euch auf den Geist. Und das tut die Zwickmühle nun schon 15 Jahre mit stetigem Erfolg. Glückwunsch! Glückwunsch euch allen, die immer noch die Fahne der politischen Satire in Magdeburg hochhalten. Aber besonders natülich denen, die seit dem ersten Tag dabei sind: Regina Laube, Regina Pölitz und natürlich Hans-Günther, ohne den sich in der Zwickmühle kein Rad drehen würde. Glückwunsch!! Und wir sehn uns nächstes Jahr zum 4. Geburtstag. Versprochen!!! Euer Rümmi aus Dresden

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Bühne & Theater

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Berlin-Osaka-Magdeburg Die 150-jährige deutsch-japanische Freundschaft beschert Magdeburg am 24., 25. und 26. Februar eine neue Fassung des Stückes Kebab. Eigentlich handelt Kebab, im Original Mady-Baby. Edu, der rumänischen Dramatikerin Gianina Carbunariu, ein immer wiederkehrendes literarisches Thema ab, die Suche nach dem wahren Glück. Regisseur Enrico Stolzenburg inszenierte bereits 2007 die deutsche Erstaufführung an der Berliner Schaubühne (Foto). Doch Magdeburg muss nicht mit einer Wiederaufnahme Vorlieb nehmen, kommt doch Kebab in einer japanischen Version auf die Bühne des Schauspielhauses. „2009 wurde ich mit Kebab nach Osaka eingeladen und es war ein richtiger Erfolg.“ 2011 feiern Deutschland und Japan ihre seit 150 Jahren verbürgte Freundschaft. Dieses Jubiläum ist Anlass für den bilateralen Kulturaustausch. Das Gastspiel des Ensembles aus Osaka bietet also tatsächlich vielfach Originäres, wird doch ein rumänisches Stück in japanischer Übersetzung von einem deutschen Regisseur aufgeführt. „Das Publikum sollte aber nicht vor der Sprachbarriere zurückschrecken, wir werden natürlich Übertitel anbieten“, so Stolzenburg. In Kebab entfliehen drei junge Leute, fast noch Kinder, der Lebenstristesse Rumäniens, um in Irland eine goldene Zukunft zu finden. Doch diese Geschichte findet kein Happy End. Stolzenburg wird Kebab für Magdeburg noch einmal neu adaptieren. „Es gab eine Berliner-Fassung, ein Osaka-Fassung und jetzt wird es eine Magdeburg-Fassung geben. Das ist, was ein Stück auch lebendig hält, “ erläutert der Regisseur. In ungewohntem Gewand schildert Kebab, wie schnell Solidarität ihre Grenzen findet, sobald dem einzelnen ein besseres Leben in Aussicht gestellt wird. Ein Thema, das die Menschheit leider zu verbinden scheint.  sr

Nur nicht das Steuer rumreißen! Wenn Wutbürger auf Demotrendwellen mitsurfen und andere wegen des Surfens Angst vor Stephanie zu neben bei Guttenberg haben, dann sind die Kugelblitze schon längst auf mehr oder minder hoher See. Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Sabine Münz präsentieren in ihrem neuen Programm neben einer satirischen Seefahrt auf diesen und jenen Wellen vor allem musikalische Höhepunkte, denn AusgeBOOTet ist von vielen Liedern geprägt: Sei es Sabine Münz als täuschend echtes Daniela-KatzenbergerDouble (Johansen: „Wenn die Leute die Spezialeffekte sehen, dann sagen die: Seid ihr bescheuert? Wie viel Kohle habt ihr denn?“) oder eine Hymne auf das Jerichower Land (genauer die Tongruben Zielitz und Möckern), in welchem man sich über Geschenke freut, auch wenn diese meistens nur Müll sind. Schauspielerisch wird es Duette und Soli geben, die reine Vorstellungskraft macht schon Lust auf das Duo Ökoschwein (Münz) und Massentierhaltungsschwein (Johansen). Mal mehr und mal weniger schippern die drei Kugelblitze dabei die Elbe flussauf- und flussabwärts, immer in der Hoffnung, dass die Kapitänin der Republik das Ruder fest in der Hand hält, ohne den Kahn an welche Brücke auch immer zu setzen.  ed

lars frohmüller

Die Kugelblitze gehen ab 22. Februar mit ihrem neuen Programm AusgeBOOTet auf eine satirische Seefahrt.

» Infos: www.kugelblitze.de » Freikarten: 2x2 auf Seite 38 Film » 12

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Bühnenindex 02.11 Schauspiel A - Z An kalten Tagen bitte die Türen schließen [Premiere] » von KaiIvo Baulitz, R: Enrico Stolzenburg » SH: 04., 05., 09.02. Arsen und Spitzenhäubchen [Premiere] » Kriminalkomödie (Seite 17) » TGZ: 17.-20., 24.-27.02. Das Ende der Welt » Ring-Uraufführung zu „Ost Ost Ost – 20 Jahre Westen“, R: Nina Gühlstorff » SH: 12.02.

02.11 Leben hat neun Katzen » Schauspielmonolog mit Knut MüllerEhrecke » BB: 19.02.

Comedy Lounge » diesmal mit: Daphne de Luxe, Der Wolli und Johannes Franke » FM: 08.02.

Kebab » von Gianina Carbunariu, Gastspiel aus Osaka / Japan (in jap. Sprache mit dt. Übertiteln), Seite 20 » SH: 24.-26.02.

Damenwahl » mit Marion Bach, Heike Ronniger a.G. und Oliver Vogt a.G. » ZM: 09., 19., 20.02.

Kleine Eheverbrechen » Szenen einer... Lesung » TA: 02., 09., 23.02.

Dick & Doof, aber gesund » mit Frank Hengstmann und Bernd Kurt Goetz » HM: 01., 02., 06., 08., 16., 17.02.

Der Besuch der alten Dame » Tragikomödie von Friedrich Dürrenmatt, R: Susanne Truckenbrodt » SH: 18., 24.02.

Die Eiligen Drei Wenige » von und mit Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann » HM: 05., 20., 23.-25.02. (letzte Vorstellung)

Der gute Mensch von Sezuan » nach Bertolt Brecht, R: Jan Jochymski » SH: 07., 26.02. Der Mann der die Welt aß » von Nis-Momme Stockmann, R: Stephanie Sewella » SH: 10.02. Die 39 Stufen » Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock, R: Johanna Schall » SH: 25.02. Die Acht Millionäre » Kriminalkomödie in der Rue de Zoll 19 » TA: 03.-06., 10.-13.02. Die Geschichte der Zukunft » Experiment für fünf SchauspielerInnen von Christian Lollike » SH: 19.02. Die Freier [Premiere] » Theatergruppe „Verkehrte Welt“» Volksbad Buckau: 04., 09., 11., 12.02. Ein seltsames Paar » Komödie von Neil Simon, R: Christoph Roos » SH: 08.02.

Davon wird die Welt nicht munter » mit Marion Bach, Klaus Schaefer und Hans-Günther Pölitz » ZM: 02., 05., 11.-13., 16., 17., 19., 20., 26., 27.02.

König Richard III. [Premiere] » von W.Shakespeare, Deutsch von Frank Günther für Menschen ab 16 » PT: 25., 26.02. Marleni – preußische Diven blond wie Stahl » Figurentheater von Thea Dorn für Menschen ab 16 » PT: 05., 06.02.

Die Kunst des Nehmens » Gastspiel Frank Lüdecke » ZM: 04.02. Du bist nur der Arsch – ein Festprogramm zum Muttertag » Gastspiel Kabarett Vera Feldmann » PT: 18., 19.02. Ein Dummer, zwei Gedanken » von und mit Frank Hengstmann » HM: 13., 18., 26.02.

Miß Sara Sampson » Bürgerliches Trauerspiel von Lessing, R: Kay Voges » SH: 11.02.

Einfall für Zwei » von und mit Sebastian und Tobias Hengstmann » HM: 03., 09., 10., 15., 19., 22.02.

Schuld und Sühne » von Fjodor M. Dostojewskij, R: Jan Jochymski » SH: 28.02.

Ein Hauch von Idiotie » von und mit Bernd Kurt Goetz » HM: 11.02.

Vergissmeinnicht – Eine Rede an den kleinen Mann » Theaterabend mit Matthias Engel » TA: 17.-19., 24.-26.02. Von morgens bis mitternachts » von Georg Kaiser, R: Marc Lunghuß » SH: 19.02.

Endlich pleite » Gastspiel Andy Sauerwein » HM: 04.02. & Ev. Gemeindehaus (Burg); 05.02. Krisen-FEST » Die Kugelblitze, mit Sabine Münz, Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel » ZM: 03.02.

Faust. Der Tragödie erster Teil [Premiere] » von Johann Wolfgang von Goethe, R: Martin Nimz (Seite 16) » SH: 05., 09.02. Fool for love » von Sam Shepard, in englischer Sprache, R: Axel Strothmann » SH: 15., 25.02. Frühlings Erwachen » Eine Kindertragödie von Frank Wedekind, R: Christine Hofer » SH: 11.02. Genannt Gospodin » Antikapitalistische Komödie von Philipp Löhle, R: Matthias Huhn » SH: 18.02. Hamlet » von W. Shakespeare, R: Jan Jochymski » SH: 12.02. Hausmeister Gomolka oder Das

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Liebe, Licht und ein Kamel » mit Knut Müller-Ehrecke und Martin Müller (Musik) » BB: 25.02.

Kabarett & Comedy AusgeBOOTet [Premiere] » Die Kugelblitze, mit Sabine Münz, Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel (Seite 19) » ZM: 22.-25., 27.02.

Nichts verstanden » Die Kugelblitze, mit Sabine Münz, Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel » ZM: 18.02. Ottokalypse now » Prolästerrat » BB: 12., 26.02.

Badesalz » Bindannda! » AMO: 19.02.

Schonmal gelacht oder Kinder, wie die Zeit besteht! » mit Marion Bach, Klaus Schaefer und Hans-Günther Pölitz » ZM: 05., 06., 10., 12., 13., 26.02.

Bürger Denk Mal – Rest of Holzhausen » von und mit Lothar Bölck » BB: 08.02.

Stulle und Bulle – Hart aber ungerecht » Undercover-Comedy » BB: 15.02.

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Bühnenindex Bühne & Theater 02.11

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Oper bis Ballett Das Phantom der Oper » von Arndt Gerber (Musik) und Paul Wilhelm (Text) » Stadthalle: 05.02.

Die Gesellschaft kotzt dich aus [Premiere] » Eine Produktion des Theaterjugendclubs, ab 16 Jahren » SH: 17.02. Die Schildkröte hat Geburtstag » Puppentheater von Pierre Schäfer nach Elisabeth Shaw für Menschen ab 3 » PT: 08.-13.02. Eine Drachengeschichte » Puppentheater „Sieben kleine Katzen“, frei nach einem Märchen von Gerd Prokop, für große und kleine Leute ab 4 Jahren » MH: 13., 20., 27.02.

Die Fledermaus [Premiere] » Operette von Johann Strauß, ML: Johannes Stert, R: Aaron Stiehl » OH: 19., 26.02., (Premierenfieber am 06.02.) Die Ruhrkampf-Revue » Musical nach einem Text von Yaak Karsunke, inszeniert zur Kulturhauptstadt ruhr.2010 (Seite 17) » MH: 26., 27.02. Die verlorenen Schritte » Ballett von Gonzalo Galguera » OH: 13., 20.02. Fledermäuse, Höllengötter » Musikalische Matinee mit Operettenforscher und Buchautor Volker Klotz sowie Mitgliedern des Opernensembles » OH: 27.02. Iphigenie auf Tauris » MET - The Metropolitan Opera live » Cinemaxx: 26.02. Orpheus in der Unterwelt » Operette in zwei Akten von Jaqcues Offenbach, ML: Michael Lloyd, R: Uew Hergenröder » OH: 12.02. Sunset Boulevard » Musical von Andrew Lloyd Webber nach dem Film von Billy Wilder, ML: Rainer Roos, R: Stefan Huber » OH: 06.02. Werther » Oper in vier Akten von Jules Massanet (in franz. Sprache mit dt. Übertiteln), ML: Rudolf Piehlmayer, R: Walter Sucliffe » OH: 05., 11., 18., 24.02.

Frank (und frei) » von Brian Drader, R: Nina Mattenklotz, ab 13 Jahren » SH: 14.02.

Geliebtes Leben » frei nach dem Theaterstück „Unsere kleine Stadt“ von Thornton Wilder, Kinder- und Jugendtheater für die ganze Familie » Schloss Hohenerxleben: 26.02. Kasperkrimi » Sonntagstheater mit dem Theater „B-B“» Kinder- & Familienzentrum EMMA: 06.02. Kinderträume » Eine Produktion des Theaterjugendclubs, ab 14 Jahren, Ltg: Max Schirmer, Henrike Nitzel » OH: 19., 26.02. Kinder-Uni Magdeburg: Oper - Schauspiel - Ballett. » Ein Einblick in die Theaterkünste » OH: 26.02. Reineke Fuchs – Eine Vergangenheitsforschung » Figurentheater nach Johann Wolfgang Goethe für Menschen ab 12 » PT: 15.-17.02. Quint & Essenz » Eine Produktion des Theaterjugendclubs, ab 14 Jahren, Ltg: Alexander Will, Caspar Weimann » OH: 25.02.

Die Geschichte von Lena » von Michael Ramlose/Kira Elhauge, ab 8 Jahren, R: Anke Salzmann » SH: 21.02.

Film » 12

Musik » 22

Das Hohe Lied der Liebe » Theater – Musik – Tanz mit dem Ensemble Theatrum » Schloss Hohenerxleben: 05.02. Der Clan vom Cafe Größenwahn » Eine Zwanziger-Jahre-Revue » Kaffeehaus Köhler: 05.02.

Der große russische Staatszircus „and friends“»...feiert Clown Olge Popovs 80. Geburtstag » Messeplatz „Kleiner Stadtmarsch“: 10.-13.02. Die Kugel des Jahres 2010 » mit Heizer Heinrich Schladen » Forum Gestaltung: 04.02. Frau K. verirrt sich » Show mit Katharina Brankatschk » SH: 12.02. Gunther Emmerlich » Anekdoten, Ansichten und anderes, Pianobegleitung von Klaus Bender » FM: 27.02. Japan-Nachtschicht » Theaterstück: Gemischtes Triple + Karaoke-Party » SH: 26.02. Julia und die Kavaliere der Nacht » extraordinäre Show über die versteckten Seiten des Ensembles » SH: 19.02. Kabale und Liebe » Serie für zwei Schauspieler und 61 Regisseure » SH: 11.02. Kammerjäger Go Opera » Impro-Abend des Theaterjugendclubs » OH: 05., 18.02.

Kinder & Jugend

Das Unglückshuhn [Premiere] » Puppentheater von Eva Kaufmann nach Hans Fallada für Menschen ab 5 » PT: 23.-25., 27.02.

Das Expertensofa » Improvisationstheater Herzsprung » MH: 18.02.

FrühStück » Schauspieler erzählen und spielen Märchen für Kinder ab 4 Jahren, anschl. große Malaktion » SH: 27.02.

West Side Story » Musical von Leonard Bernstein, ML: Rainer Roos, R: Andreas Gergen, Christian Struppek » OH: 25., 27.02.

Burattino oder die Suche nach dem goldenen Schlüsselchen » von Marco Dott frei nach Alexej Tolstoi für Menschen ab 6 » PT: 01.02.

Weiteres von A - Z Brecht-Kafka-Japanisches Theater » Das Opium der Verwandlung, Vortrag von Prof. Akira Ichikawa » SH: 25.02.

Vater Unser » Eine Produktion des Theaterjugendclubs, ab 15 Jahren, Ltg: Babette Slezak, Ralph Martin » OH: 06.02. Waldkinder [Premiere] » Kinderoper von Wilfried Hiller für Kinder ab 5 Jahren, ML: Jovan Mitic, R: Marei Gatemann » OH: 16.-18.02. Wusel und das rote Geheimnis » Puppentheater Katinchen, ab 3 Jahren » Volksbad Buckau: 13.02.

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

setz:ei – das fröhliche Geschichtenfrühstück » Geschichten für Kinder & Frühstücksbuffet, Spezial-Gast: Glückshuhn Glitter Gloria » PT: 27.02. Die genauen Spielzeiten finden Sie im Timer ab Seite 38. Die Spielzeiten für Kinder finden Sie im Familienteil ab Seite 63. Abkürzungen: OH (Opernhaus), SH (Schauspielhaus), TA (Theater an der Angel), ZM (Zwickmühle), HM (Kabarett nach Hengstmanns), MH (Moritzhof), FM (FestungMark), FW (Feuerwache), BB (Bölcks Brettl), TGZ (Theater Grüne Zitadelle)

Termine » 38

Kinder » 63

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Musik & & Konzert Musik Konzert

jan-pieter fuhr

02.11

Die musikalische Wiederentdeckung der Langsamkeit In Halberstadt geschieht am 5. Februar etwas (Un)Gewöhnliches: Das JohnCage-Stück ORGAN2/ASLP erfährt einen Klangwechsel. Was sich am 5. Februar in der kleinen Halberstädter Klosterkirche St. Burchardi tut, passiert während der Aufführung einer Orgelkomposition üblicherweise so häufig, dass es kaum weiter Beachtung findet, oder so schnell, dass schwierig zu folgen ist, nicht so jedoch in Halberstadt. Es findet nämlich ein Klangwechsel statt – dort der erste seit Juli vergangenen Jahres und überhaupt erst der zehnte seit Beginn des laufenden Konzerts vor genau neun Jahren und sechs Monaten am 5. September 2001. Zur Aufführung kommt seitdem ORGAN2/ASLSP von John Cage, gemeinhin bekannt als Komponist des vollständig ohne Töne auskommenden Klassikers Neuer Musik 4’33’’. ASLSP steht dabei für „as slow as possible“ – so langsam wie möglich – und verrät als Spielanweisung die Richtung, in die das Halberstädter Projekt weist: Wenn nichts dazwischenkommt, wird der Schlusston des Stückes nämlich erst im Jahre 2639 verstummen. Dahinter steckt, dass die weltweit erste Großorgel des Halberstädter Doms im Jahr 2000 ihr 639. Jubiläum feierte – und genauso weit sollte das Cage-Konzert von da an in die Zukunft reichen. Dieser immensen Spieldauer ist auch das Instrument angepasst, indem es einfach nach Bedarf aufgebaut wird und mit der Komposition wächst. So ist auch ein simpler Klangwechsel mit einem ungleich höheren Aufwand verbunden, als es sonst der Fall ist, weil kein Organist Register, Manuale oder Pedal bedient. Stattdessen wird zum entsprechenden Zeitpunkt einfach die passende Pfeife in die Orgel eingesetzt und nicht mehr benötigte werden herausgenommen. Die Klangwechsel dieses Konzerts wecken inzwischen überregionales, sogar internationales Interesse – „das Medienecho ist schon sehr bemerkenswert“, findet auch Hans Jörg Bauer, Mitglied im Vorstand des Fördervereins. Und auf die Frage, ob es nicht ein wenig im Widerspruch zum Konzept der Aufführung steht, wenn ein Tonwechsel für hektische Betriebsamkeit in St. Burchardi sorgt, gibt er mit einem Augenzwinkern zu bedenken, dass angesichts zweier Klangwechsel innerhalb eines Jahres auch beim Förderverein selbst schon von „Hektik“ gesprochen wurde. Dabei wird das Projekt von den InitiatorInnen eigentlich als „Form der versuchten Entschleunigung“ der schnelllebigen Gegenwart verstanden. Für diese Zwecke scheint die Burchardikirche bestens geeignet, denn das beschauliche Gemäuer war in seiner mehr als achthundertjährigen Geschichte immerhin Gotteshaus, Schnapsbrennerei und produktionsgenossenschaftlicher Schweinestall, bevor die Stiftung es mithilfe von Spenden zum Konzertsaal der besonderen Art machte. Hort der Kontemplation ist St. Burchardi also schon immer gewesen, wovon man sich am 05. Februar oder auch an irgendeinem anderen Tag in den kommenden sechs Jahrhunderten vor Ort überzeugen kann.  mz » Infos: www.john-cage.halberstadt.de

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Film » 12

Bühne » 16

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Termine » 38

Kinder » 63


Musik & Konzert

02.11

Das Gute und das Bessere Drei Benefiz-Musik-Projekte werben (und sammeln) im Februar für den guten Zweck Die Zeit der stillen Utopisten ist vorbei. Wer heute von einer besseren Welt träumt, träumt laut und öffentlichkeitswirksam. Da ist zunächst der eine, Heinz Ratz (Foto). 42 Jahre alt, weltgereist und passionierter Provokateur. Als Wandermissionar des musikalisch-moralisch Guten ist er unterwegs in der Republik. Momentan mit dem Rad. Im Winter. Klingt verrückt, und ist es wohl auch. Sein Triathlon der neuen Werte führt ihn am 22. Februar nach Magdeburg in die KJFE Knast. Im Gepäck: Seine Vision eines menschenwürdigeren Lebens für Flüchtlinge. Nicht weniger idealistisch, dafür tanzbarer, geht es am 11. Februar beim Weltverbesserungs-Apell der jüngeren Garde zu – dem mittlerweile fest im Kulturkalender verankerten Heb‘ Deine Hand für Courage. In der vierten Auflage des Mini-Festivals ist alles ein wenig anders. Eine neue Location ist da (FestungMark), ein neues Line-Up und eine dicke Portion Lokalkolorit. Mit Trashkönig Tomas Tulpe, Empty Guns und Cindy Ciser kommt ein weniger politischer, dafür energetischer Mix zusammen; gesammelt wird für den Kinder- und Jugendnotdienst. Und wessen GutmenschenGeldbörse dann noch nicht gänzlich geplündert ist, dem sei ein Stückchen beste „Tafelmusik“ ans Herz gelegt. Nicht live, dafür ewig reproduzierbar auf ein Silberscheibchen gepresst, musizieren Jan Josef Liefers, Inge Keller und andere „Spießer mit Herz“ für das gleichnamige Benefiz-Projekt. Initiator des Ganzen ist Ingo Westphal, Magdeburger Zahnarzt mit sozialem Engagement und Einsatz. Der Erlös der CDs kommt krebskranken Kindern und Obdachlosen der Landeshauptstadt zugute.  ib

Immer wieder Songtags Vorbotin der 6. Songtage: Tess Wiley ist am 5. Februar im Volksbad Buckau zu Gast. Ich könnte mir vorstellen, dass der aufmerksame Leser sich langsam darüber wundert, dass es schon wieder heißt „Magdeburger Songtage – es geht los“. War da nicht grad erst letztens was? Die Songtage erwachsen langsam zu einer festen Institution im Kulturkalender – man muss das ganze Jahr mit ihnen rechnen. Wir haben zwar erst Februar, aber die Songtage werfen tatsächlich schon wieder mit Perlen der Musik um sich. Am 05. Februar geht es im Volksbad Buckau mit Tess Wiley als offiziellem Kick-Off zur sechsten Auflage los. Superfast Rock n Roll Played Slow – besser, als es Tess Wiley mit dem Titel ihres aktuellen Albums sagt, kann man ihre Musik tatsächlich nicht ausdrücken. Wiley wurde in Texas geboren und hat sich der Liebe wegen im idyllischen Hessen niedergelassen. Da wundert es nicht, wenn in ihren Songs erstmal die Handbremse angezogen wird, denn weder die weite, staubige Wüste Texas’ noch das fachwerkelnde hessische Gemüt erträgt irgendeine Form von Hektik. Darum lässt sich Wiley entspannt durch ihre Songs treiben, hat den einen oder anderen Einschlag von Joan Baez im Vortrag, akzentuierten Folk und amerikanisches Musikerbe in der Musik. So ein bisschen Hippie kann sie halt nicht verhehlen. Das gefällt nicht nur dem Kleinodlabel tapeterecords. Es gefällt garantiert auch dem Publikum, dass Tess Wiley zusammen mit Tim Potzas an Gitarre und Stimme und Miriam Adameit am Gesang mit einem ganz sanften Schubs den diesjährigen Songtagen entgegen schieben wird.  lmg Film » 12

Bühne » 16

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Termine » 38

Kinder » 63

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Musik & Konzert

02.11

Eine Stadtfelder Jazz-Fusion Während neue Rockbands wie bald die Frühlingskrokusse aus dem Boden sprießen, tun sich Jazzbands etwas schwer mit dem in der Region sonst so fruchtbaren Boden. Gute Jazzmusik ist rar in Magdeburg. Was auch daran liegt, dass die Anzahl der Clubs und Bars, die regelmäßig Jazzbands buchen, recht überschaubar ist. Einige wenige, wie das KuCaf oder das bluenote, sind aber um ein entsprechendes LineUp bemüht und machen Hoffnung, dass sich wieder etwas mehr tut. Ein Name, der bei diesem Licht am Ende des Tunnels eine wichtige Rolle spielt, ist van HünerKlein. Nach mehrjähriger Pause haben sich Stephan van Briel, Michael Klein und Holger Hünemörder für eine Hand voll Konzerte wieder zusammengefunden. „Wir haben nach unserer Trennung in jeweils mehreren kleinen Projekten mitgespielt, aber gemerkt, dass keines an die Form unserer alten Band herankam“, so Gitarrist Stephan van Briel. Getrennt hatte man sich aus pragmatischen Gründen: Man wird älter, kriegt Kinder, die Arbeit nimmt die Zeit ein, welche dann der Musik fehlt. Die Arbeit wurde bestimmt nicht weniger, die Sehnsucht nach der alten Formation aber auch nicht. So kam es zur Reunion der Band, die sich auf Fusionjazz spezialisiert hat. Als Einflüsse können hier van Briels großes Vorbild Mike Stern genannt werden, auch die Breckerbrothers sind eine wichtige Inspiration für die Band. Van Briel kommt bei der Frage, was den Fusionjazz denn genau ausmache, ins Grübeln. Vielleicht der Groove, der ihn vom normalen, legeren Swing unterscheidet? Das könne auf jeden Fall sein, ja. „Inhaltlich verstehen es vielleicht nur die Kenner, aber was dort auf der Bühne passiert, dass etwas passiert, das verstehen eigentlich alle.“ Van HünerKlein bieten momentan in Magdeburg ein musikalisches Unikum, und das nicht nur aufgrund des eher spärlichen Angebots an Jazzbands. Funk trifft hier auf Rock, Jazzsoli auf eine gute Portion Groove. Nicht nur für Kenner bietet sich im Februar die Möglichkeit, an den zwei Abenden, an denen die Band in Stadtfeld auftritt, eine sehr komplexe, aber auch eine der vielfältigsten Musikrichtung kennenzulernen.  sy » Infos: Van HünerKlein tritt am 12. Februar im bluenote und am 26. Februar im allard‘s auf

Eine Rezensionslotterliste Gehört: Kitty Solaris ist mit ihrem neuem Album am 17. Februar auf dem Moritzhof zu Gast. Statt mit einer subjektiven Einschätzung zu Kitty Solaris’ neuem Album New Future Paris um die Ecke zu kommen, empfiehlt Ihnen kulturschwärmer heute, was Sie mit dieser Platte unbedingt anstellen sollten. Das bringt Sie vielleicht nicht weiter, aber mit Sicherheit voran: Den Sommer vom Balkon grüßen (Golden Future Paris) // Mit den besten Freunden auf dem Sofa rumhüpfen (Beggar and King) // Die Wände grün anmalen (Get Used To It) // Einfach mal mit Kopfhörern durch unbekannte Straßen wandern (Lost and Found) // Ein Festmahl für sich alleine kochen (Isolation) // Die Zehen im Schaumbad schrumpelig wackeln lassen (Five Minutes) // Papa oder Mama zum Wohnzimmertanz auffordern (Gitano) // Alte Fotos angucken (Follow) // Im Morgengrauen Tee am Fenster trinken (Happy In The Night). // Völlig unnütze Geschenke kaufen (I Don’t Care About Money) // Mit der Clique durch die Clubs ziehen (Table for Dancing) // Mit Musikern auf einer Winterwiese hocken (Such A Shame) // Im Cabrio durch die Technicolorwelt der Côte d’Azur heizen (Better Run) ... Sie glauben uns nicht? Ist Ihnen zu nebulös? Gehen Sie am 17. Februar zum Konzert von Kitty Solaris auf dem Moritzhof. Und dann legen Sie los.  lmg

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Film » 12

Bühne » 16

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Termine » 38

Kinder » 63

bastianehl.com

Porträt: Die Jazzband van HünerKlein hat sich wieder zusammengefunden.


01.11

Musik & Konzert

Wer ist schon Brecht? Das 19. Kurt Weill Fest in Dessau beleuchtet in diesem Jahr Berlin als Lebensstation des Komponisten, dessen Name zu Unrecht oft nur mit Brecht assoziiert wird. Steile These: Ohne die Musik von Kurt Weill wäre Brecht nur ein Dichter gewesen, der zwar Kluges und Mahnendes zu sagen hat, aber dem nicht wirklich Gehör geschenkt würde. Die Melodie von Mackie Messer wurde tausendfach interpretiert und jeder kann sie mitpfeifen. Weill schaffte es nicht nur, Einflüsse damals populärer Tanzmusik mit Jazzelementen und klassischer Komposition zu verbinden, er verstärkte mit seinem „Songstil“ auch die kritischen und politisch engagierten Botschaften der Brecht’schen Dichtungen. Es ist also jedes Jahr eine Hommage an eines ihrer größten Kinder, wenn Dessau das Kurt Weill Fest ausrichtet. Vom 25. Februar bis zum 13. März werden unter dem Motto Berlin im Licht Musik, Schauspiel, Film und Theater in der kleinen aber augenscheinlich fidelen Stadt zum 19. Mal davon zeugen, wie international sie sein kann. Zur Eröffnung wird der Einakter Der Protagonist von Weill und direkt danach I Pagliacci von Ruggero Leoncavallo im Anhaltischen Theater Dessau aufgeführt. Weitere Highlights sind der Auftritt des MDR-Sinfonieorchesters am 4. März mit der Kleinen Dreigroschenmusik oder die Uraufführung von Die Abenteuer des Prinzen Achmed (Foto) im Bauhaus am 4. März. Neben vielen weiteren Weillschen Kleinoden wird der Abschluss am 13. März durch Berlin im Licht, einer Aufführung von Songs Weills und Hanns Eislers gebildet. Das dürften erstmal genug Gründe sein, damit wir LandeshauptstadtKultursnobs mal den recht kurzen Weg nach Dessau antreten.  lmg » Infos: www.kurt-weill-fest.de » Freikarten: 3x2 auf Seite 38


Konzertindex 02.11 Rock, Pop & Indie 1. Magdeburger Rockfasching » mit Lennocks-Live und den Kellergeistern » Feuerwache: 18.02. Aerial » Indie/Noise/Pop » RiffClub: 19.02. Adoro » Pop-Klassik » Stadthalle: 19.02. Apparatschik - Taiga Tunes & Soviet Grooves » VolXmusik aus dem Wilden Osten (Seite 36) » Feuerwache: 05.02. Blank » Rockhits » Moll‘s Laden: 11.02. Eastern Projects » mit The Blackout Argument, Campus, Blonk// Screamo & Hardcore » BeatClub Dessau: 12.02. Element of Crime » AMO: 17.02. Gleichlaufschwankung » ChaosPunk » Cafe Panic Room Dessau: 05.02. Goosebumps » von Eric Clapton bis Melissa Etheridge » Cafè Flair: 02.02. Gruppe Pan » Rock » Moll‘s Laden: 04.02. Haruko & Hlynur Gudjonsson » Eperimental, Folk, Pop & Blues » Riff-Club: 15.02. Heb Deine Hand für Courage – Benefizkonzert » mit Empty Guns, Mit weit geschlossenen Augen, Cindy Ciser und Tomas Tulpe » Festung Mark: 11.02. Heinz Ratz » Tour der tausend Brücken - für eine menschliche Flüchtlingspolitik (Seite 23) » KJFE Knast: 22.02. Hip Hop-Jam » mit GRIS, WAKKA & DJ FIKS, LaRow, Vitarmin B, Aftershow mit DJ Taip » Heizhaus: 05.02.

02.11 Indie-Pop » Volksbad Buckau: 10.02. Martin C. Herberg » Total Guitar » Forum Gestaltung: 10.02. Michael Haupt » Projekt 7: 05.02. Monokel » Kraftblues & Rock´n´Roll » Feuerwache: 11.02.

Pretty Mery K » Indie-Rock/NeoFolk » Moritzhof: 10.02. Prison Riot - Winter Edition II » mit Rise from above, Blackest Dawn, Löschzug 23 und Face your Fate //Hardcore » KJFE Knast: 05.02. Ralf Löwenthal – Lagerfeuerromantik » einfühlsame Rocksongs zur Gitarre & Mundharmonika » Hegel-Bierbar: 05.02. Ruins Of Wyrd (aka Elis) » Ambient / Experimental / Rock » RiffClub: 12.02. Silent Song » Reise durch vier Jahrzehnte Musik » Moll‘s Laden: 12.02. Sixty Beats » Livemusik der 60er & 70er Jahre » Moll‘s Laden: 26.02. Skrotzki & Kempf auf Reisen » mit Touchy Mob, Jeannel und A Golden Pony Boy » Café Central: 11.02. Stonewall Noise Orchestra, Fluffy Ox » Groovy Rock Along und New German Krautrock » HOT – Alte Bude: 11.02. Summer Crowd Stereo » Künstlerbio » Jakelwood: 11.02. Tänzchentee » Party-Rock » Moll‘s Laden: 18.02.

Jazz in der Kammer » Conny Bauer im Duo mit Louis Rastig » Schauspielhaus: 21.02. Jugendjazzorchester SachsenAnhalt » Schauspielhaus: 14.02. Latin-Jazz-Tapas-Abend mit der Band „Eslavo“ » Amsterdam: 19.02. Marianne Dissard » Americana/ Chansons » Moritzhof: 12.02. Nachtbuffet mit Katelinje Philips-Lebon » Brel, Piaf et des autres » Feuerwache: 26.02. Syrano » Chansons und Literatur zwischen Kinderfabel und schauerlicher Poesie » Moritzhof: 23.02.

Klassik & Co. Tess Wiley » Trio Show mit Tim Potzas (Gitarre/Gesang) und Miriam Adameit (Gesang), (Seite 23) » Volksbad Buckau: 05.02. The Gentle Lurch » Country / Rock » Riff-Club: 13.02. The Mark Bennett Band » akustischer Folkpop und Rock » RiffClub: 02., 03.02.

Bühne » 16

Ich red mir ein, es geht mir gut… » ein männ(sch)licher Chansonabend » Kaffeehaus Köhler: 26.02.

van HünerKlein » Fusionjazz (Seite 24) » blue note: 12.02. & allards: 26.02.

M.A.D. Band » Ska/Punk/PopPunk aus Moskau » Riff-Club: 10.02.

Film » 12

Folk-Tassignon Quartet » Crossover-Folk » Volksbad Buckau: 26.02.

T&T Wollner: Eine schöne weiße Chrysantheme » Chansons » Feuerwache: 25.01.

Kitty Solaris » frankophoner Crossover-Pop (Seite 24) » Moritzhof: 17.02.

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Die Zwingenberger Brüder treffen Chris Jagger » Blues und Boogie Woogie » Karstadt-KulturCafé: 16.02.

Pandoras Box » Alternative / Electronica / Indie » Riff-Club: 17.02.

Hot Rats goes Bluenote » Ton Steine Scherben Musikabend » blue note: 10.02.

Marie Dahl » Adelaide and Hell’s Bridegroom // melancholischer

Jazz, Folk, etc. Country Rudi & friends » Blues » blue note: 26.02.

Webster-Solo » deutsche, int. Rocksongs & Eigenkompositionen zur Gitarre » Hegel-Bierbar: 19.02.

Literatur » 28

Kunst » 30

4. Kammerkonzert » mit Werken von Reicha, Taffanel und Bozza » Schauspielhaus: 20.02. 6. Sinfoniekonzert » mit Werken von Händel, Schönberg und Sibelius » Opernhaus: 01., 04.02. 492. Telemann-Sonntagsmusik » Telemann und Händel » Gesellschaftshaus: 06.02. Klangwechsel der John-CageOrgel » mit Orgelkonzert, Schwedenfeuer vor der Kirche und dem Klangwechsel » Burchardikirche, Am Kloster 1 in Halberstadt: 05.02.

Nachtleben » 34

Termine » 38

Kinder » 62


Konzertindex Musik & Konzert 02.11

02.11 Kodály Quartett » Werke von Zoltán Kodály, Joseph Haydn und Robert Schumann » Gesellschaftshaus: 26.02. Orgelmusik im Kloster » Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Danksagmüller, Arvo Pärt, Samuel Scheidt und Ulrich Steigleder » Konzerthalle Georg Philipp Telemann: 05.02. Preisträgerkonzert Jugend musiziert » Regionalwettbewerb » Opernhaus: 20.02. Von Prinzen und Forellen » Werke von Gioacchino Rossini, Louis Ferdinand von Preußen und Franz Schubert » Gesellschaftshaus: 20.02.

Und sonst... Amüsant, wortgewandt… » literarisch-musikalischer Abend » Kaffeehaus Köhler: 18.02. Andrea Berg » Tausend und eine Nacht » Bördelandhalle: 04.02. Chinesischer Abend – Im Reich der Mitte » Musikalische und poetische Schätze aus einer der ältesten Kulturen der Menschheit, mit landestypischem Buffet » Schloss Hohenerxleben: 25.02. Das GlasBlasSing Quintett » „Keine Macht den Dosen!“, frisch

Film » 12

Bühne » 16

verzapfte Flaschenmusik aus Berlin » Theater Halberstadt: 10.02. & Kurhaus Bernburg: 11.02. Der erste Lack ist ab! » Musikalisch-szenische Hautabschürfungen, zum letzten Mal » Kaffeehaus Köhler: 20.02.

wärmen mit Ina Friebe » Schloss Hohenerxleben: 20.02. Offene Bühne » Café Central: 24.02.

Die heiße Magdeburger Nacht - Das Stübl-Revival » Kneipenlieder und vieles mehr mit Marga Ahrendt und Dr. Klaus Vogler » Kabarett nach Hengstmanns: 12.02. Die Flippers » Abschiedstournee » Bördelandhalle: 06.02. Internationale Musikparade 2011 » Militär- und Blasmusik auf Jubiläumstournee » Bördelandhalle: 12.02. Kurt-Weill-Fest 2011 » „Berlin im Licht“ alle Termine im Timer ab Seite 38 und auf www.kurt-weillfest.de (Seite 25) » Dessau: 25.02. bis 13.03. Mein Lied für dich » große Hits und heitere Anekdoten aus Operette und Tonfilm » Gesellschaftshaus: 06.02. Mensch, Dir hängt ja´n Zippel raus! » Menschliches und Allzumenschliches in Liedern von Claire Waldoff » Kaffeehaus Köhler: 12.02. Nach grüner Farb´ mein Herz verlangt » Musik & Lyrik zum Auf-

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Piano-Abend » mit Daniel Laiter » Amsterdam: 17.02. Voices only » fröhliches Programm zum Valentinstag » Gesellschaftshaus: 13.02. Zum Valentinstag: Komm, lass uns leben » Lieder der Liebe mit Ina Friebe & Band » Schloss Hohenerxleben: 12.02.

Die genauen Startzeiten und Freikartenverlosungen zu den Konzerten finden Sie im Timer ab Seite 38.

Termine » 38

Kinder » 63

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Literatur & Literatur &Lesung Lesung

bundesarchiv

02.11

Der Mann, der sich selbst erfand Die Journalistin Christiane Baumann liest am 17. Februar in der Stadtbibliothek aus „Kader, Spitzel, Spitzenkandidat - Die verschiedenen Karrieren des Manfred ‚Ibrahim’ Böhme“. Wie der Staat, in dem er lebte, war auch Manfred, genannt „Ibrahim“, Böhmes Leben auf einen Mythos gebaut. Einen Gründungsmythos. In seinem Fall einen frei erfundenen. Manfred Böhme (Foto Mitte) war kein Kind jüdischer Eltern. Er hieß auch nicht „Ibrahim“, sondern schlicht Manfred. Noch heute existieren über den Mann, der letzter Ministerpräsident der DDR hätte werden können, unzählige Legenden, Gerüchte und Mythen. Wer aber war dieser Mann, dessen Leben für einen abendfüllenden Spielfilm reicht? Wer war er, der manchem heute noch als Oppositioneller gilt, obwohl er 20 Jahre lang im Dienste der Staatssicherheit arbeitete? Sein Leben (1944 – 1999) bietet reichlich Platz für Spekulationen. Über Dinge, die er vielleicht war, vielleicht aber auch nicht. Wer kann das schon genau sagen, von einem, der sein Leben aus Versatzstücken zahlloser Lügen zusammenbaute und am Ende selbst den Überblick verlor? Manfred „Ibrahim“ Böhme war Spitzenkandidat der Ost-SPD für die Volkskammerwahlen 1990. Kometenhaft aufgestiegen an den Polit-Himmel und gleichzeitig ein Hochstapler, ein „politischer Heiratsschwindler“, wie Christiane Baumann ihn nennt. Die Berliner Journalistin und Autorin forschte über vier Jahre zu Ibrahim Böhmes Biographie und trug erstmals eine verlässliche Rekonstruktion seines Lebens zusammen. Kader, Spitzel, Spitzenkandidat - Die verschiedenen Karrieren des Manfred „Ibrahim“ Böhme heißt sie, aus der sie am 17. Februar in der Stadtbibliothek lesen wird. Etwa 80 000 Stasi-Aktenblätter hielt Baumann dafür in Händen und sprach mit 50 Personen aus Böhmes Umfeld. „Dabei sind bis heute schätzungsweise 80 Prozent seines Lebens entschlüsselt“, umschreibt Christiane Baumann das Ergebnis und gleichzeitig die Herausforderung ihrer Recherchen. Denn Böhme inszenierte seine Geschichte von Beginn an selbst, setzte sie aus „biographischen Anleihen“ (Baumann) bei Freunden, Bekannten und Berühmtheiten zusammen. Wie ein Mosaik. Nüchtern, sachlich, Wertungen vermeidend dechiffriert Christiane Baumann Böhmes Leben und entmystifiziert so einen Mann, der ab 1969 im Dienste der Stasi politische Weggefährten und Freunde verriet, darunter Lyriker Reiner Kunze und Teile der oppositionellen Ost-Berliner Szene um Bärbel Bohley. „Folgt man seinem Leben, durchwandert man verschiedene Milieus der DDR. Dabei spiegelt sich in seinem Leben auch das Leben in der DDR wider – in all ihrer Enge und Verklemmtheit“, beschreibt Christiane Baumann die Tragweite ihrer Recherche. Denn mit Manfred „Ibrahim“ Böhmes Biographie zeichnet die Autorin nicht nur den Lebenslauf eines Hochstaplers nach, sondern enträtselt gleichzeitig die Welt, die ihn und seine Geschichten hervorbrachte. Ihre Lesung begleitet Ulrich Kasparick, SPD-Mitglied und ehemaliger Leiter der FriedrichEbert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Böhme aus seiner Jenaer Zeit kannte.  ib

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Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Termine » 38

Kinder » 63


Literatur & Lesung

02.11

Selbstfindungstrip im Weingebiet Ex-Muff-Potter-Mitglied Nagel liest am 4. Februar Was kostet die Welt im Projekt 7. Es läuft so ab: Meise hört zu, kommentiert wortkarg mit „das ist ja kacke“ und die Leute erzählen aus ihrem Leben. Danach steht kursiv geschrieben, was Meise wirklich von den Leuten denkt, aber laut sagen würde er das nicht, denn er gehört zur Kategorie „Mensch mit Angst vor Bindung und Konfrontation“. Meise ist der Protagonist und „Anti-Held“ aus dem Buch Was kostet die Welt von Nagel, dem Sänger, Texter und Gitarristen der Punkband Muff Potter, die sich 2009 nach 16 Jahren auflöste. Meise hat von seinem ungeliebten Vater Geld geerbt und weil der Vater sich und seiner Familie nie was gönnte, beschließt Sohn Meise das komplette Erbe auf Reisen zu verprassen. Einmal rund um die Welt und zurück im heimischen Berlin verbleiben noch 1.000 Euro in seiner Reisekasse. Kurzerhand nimmt Meise das Angebot einer Reisebekanntschaft an – ein Jungwinzer offerierte ihm auf einer Dachparty in New York, ihn auf dem heimischen rheinland-pfälzischen Weingut zu besuchen. Mit lässigen Sprachbildern – „Piercer, das sind so was wie die Surflehrer der Städte, oder?“ – seziert er schonungslos was er dort sieht und erlebt – auf Weinfesten, in der Dorfkneipe und im Wohnwagenbordell. Erst in Gedanken, doch mit zunehmender Geschichte und Alkoholkonsum auch lautstark, was Meise zum Ärgernis im ländlichen Idyll macht und auch ihn selbst zwingt, sich eigenen unbequemen Fragen zu stellen. Der (Ex)Punkmusiker schreibt rhythmisch und einnehmend von „Zeitgeistquatsch“ und „kosmopolitischen Angebern“ und nimmt den Leser am 4. Februar im Projekt 7 mit auf eine Achterbahnfahrt, von der man schon ahnt, dass sie nicht schmerzfrei ausgehen kann.  fd

Literaturindex 02.11. Lesungen A - Z 3 mal täglich – eine Dosis Humor » Heitere Texte über die Gesundheit und andere Krankheiten » Urania: 16.02.

Klaus Tietze/Kim Yin Hee (Korea), Klavier, spielt Werke von Sergej Rachmaninoff » Ratswaage Hotel: 25.02. Christiane Schütze: Morgens am Meer » Lyrik und Malerei » Literaturhaus: 09.02. Christine Liebsch Waldbach » Bitteres Schweigen » Literaturhaus: 02.02. Ernst Paul Dörfler - Was Vögel futtern. Speisekarte und Tischsitten » Lesung für die ganze Familie » Stadtbibliothek: 10.02.

Absturz der Hütchenspieler » Buchlesung mit dem Autor Prof. Dr. Titus Simon » Stadtbibliothek: 08.02. Adolf Muschg » Sax » Literaturhaus: 10.02. Carl Leberecht Immermann: Morgenbetrachtungen über den Hundeschwanz » Literaturdiskussion zur Faschingszeit » Literaturhaus: 16.02. Carl Leberecht Immermann: „Merlin“» Szenische Lesung mit Ingrid von Koppelow, Dieter Mai,

Film » 12

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Kader, Spitzel, Spitzenkandidat - Die Karrieren des Manfred „Ibrahim“ Böhme » Lesung mit Autorin Christiane Baumann (Seite 28) » Stadtbibliothek: 17.02. Lesebühne „Bermuda Schreibeck“» Lesung mit Autoren wie Schriftstehler, Lyly Cutz, Der Tom u.a. » NachDenker: 05.02. Manfred Köppe: Sieben Fenster » Poesie, Prosa und kleine Heiterkeiten » Literaturhaus: 23.02. Martina Rellin liest: Nicht ohne

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Sekt und Erdbeeren… » Ein Liebhaber zum Valentinstag? » Moritzhof: 18.02. Nagel liest » „Was kostet die Welt?“ (Seite 29) » Projekt 7: 04.02. Offenes Haus: AG Literatur » Flann O‘Brien: „In Schwimmenzwei-Vögel“ (deutsch von Harry Rowohlt): 08.02. // Werner Bräunig: „Gewöhnliche Leute“: 22.02. » Schauspielhaus Thomas Wischnewski » Liebesschimmer - und andere gereimte Ungereimtheiten des Lebens » Kulturscheune Olvenstedt: 27.02. Welchen Kästner hätten Sie denn gern? » „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!” - Ein literarischer Spaziergang mit Erich Kästner » Stadtteilbibliothek Sudenburg: 23.02. Wortwäsche » Poetry Slam » Moritzhof: 18.02. Die genauen Startzeiten der Lesungen und die Freikartenverlosungen finden Sie in den Terminen ab Seite 38.

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Kunst& & Ausstellung Kunst Ausstellung

pietro masturzo

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„Ich möchte frei arbeiten“ Noch bis zum 05. Februar sind im City Carré die 200 besten Fotos des World Press Photo Awards 2009 zu sehen. Aus 101.960 Bildern von 5.847 Fotografen wurde das Foto des 30-jährigen Italieners Pietro Masturzo zum Welt-Presse-Foto des Jahres 2009 gekürt. Für kulturschwärmer hat unser Fotograf Bastian Ehl den Fotojournalisten interviewt und einen Blick hinter die Kulissen des Fotojournalismus fernab aller Klischees werfen können. Pietro, wie bist Du eigentlich Fotograf geworden? Ich hatte nie den Plan, Fotograf zu werden. In den letzten Jahren meines Diplomatie-Studiums in Neapel begann ich, mich für Fotografie zu interessieren. Ich stellte fest, dass es besser für mich ist, Geschichten zu dokumentieren, anstatt als Hauptakteur daran teilzunehmen. So habe ich angefangen, meine ersten Reportagen überall auf der Welt zu fotografieren. Meine ersten Reisen führten mich in den Kaukasus, da ich mich in meinem Studium ebenfalls mit dieser Region befasste. Wie bist Du zu Deinen ersten Veröffentlichungen gekommen? Eine Tageszeitung in Italien hat Bilder meiner Kaukasus-Reisen veröffentlicht. Danach habe ich in Rom Fotografie studiert und begonnen, für italienische Magazine und Foto-Agenturen zu arbeiten. Anfangs habe ich auch Events und Hochzeiten fotografiert, um mich über Wasser zu halten. Heutzutage versuche ich nur von meinen Reportagen zu leben. Sind Deine Reportagen Auftragsarbeiten? Nein. Meistens fotografiere ich ein Thema und versuche dann im Anschluss die Fotos zu verkaufen. Es ist heutzutage fast unmöglich, einen Auftrag für eine Auslandsreportage von einer Zeitung oder einem Magazin zu bekommen. Das bedeutet auch, dass ich alle Kosten vorfinanzieren muss. Wie ist Dein World Press Gewinnerfoto entstanden? Ich war für vier Wochen für die Präsidentschaftswahlen 2009 im Iran. Nach den Wahlen war ich auf den Dächern Teherans unterwegs und sah diese besondere Form des Protests – das Rufen von den Dächern. Es war die gleiche Art von Protest wie 1979 während der islamischen Revolution gegen den Schah. Genau 30 Jahre später protestierte das iranische Volk auf gleiche Weise – damit hatte ich mein Thema für eine Reportage über die Wahlen im Iran gefunden. Ich habe genau zwei Fotos von den rufenden Frauen gemacht. Natürlich habe ich beim Fotografieren nicht im Entferntesten daran gedacht, dass ich mit einem dieser Fotos einmal den World Press Photo Wettbewerb gewinnen würde. Wurde Dein Foto vor dem Gewinn des World Press Photo Preises überhaupt veröffentlicht? Ein kleines Magazin in Italien hat es veröffentlicht, und es wurde im italienischen Fernsehen gezeigt. Ich war einer der letzten Journalisten im Iran, da fast alle anderen ausgewiesen worden waren. Hat sich für Dich nach dem Gewinn von World Press Photo etwas verändert? Jetzt ist es natürlich einfacher für mich, meine Fotos an Redaktionen zu ver-

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Kunst & Ausstellung

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kaufen. Die Bildredakteure kennen jetzt meinen Namen. Es ist aber weiterhin sehr schwierig, nur von dem Verkauf meiner Reportagen zu leben. Hast Du noch eine Wohnung in Italien, oder lebst Du aus Deiner Reisetasche? Im Moment habe ich nirgendwo eine feste Wohnung. Ich hatte eine Mietwohnung in Rom. Aber ich war für weniger als sechs Monate im Jahr dort – eine Wohnung hat sich einfach nicht mehr gelohnt. Ich habe viele Freunde in Rom und wohne dort, wenn ich in der Stadt bin. Wie stark sind deine Fotos nachbearbeitet und wo liegt für dich dabei die Grenze? Grundsätzlich ist Photoshop (Anm. d. Red.: Bildbearbeitungsprogramm) ein Muss für digitale Fotografien. Ein Bild direkt aus der Kamera ist in der Regel nicht verwendungsfähig. Zum Beispiel ist es immer notwendig, den Kontrast, die Farben und den Weißabgleich anzupassen. Im Prinzip mache ich nur das, was man früher in der Dunkelkammer gemacht hat. Man darf aber keine Bildteile verändern. Machst Du die Nachbearbeitung und Bildauswahl Deiner Arbeiten komplett allein? Es ist sehr schwer, die eigenen Arbeiten auszuwählen, sein eigener Bildredakteur zu sein. Heute habe ich einen Bildredakteur, der mir bei der Auswahl hilft. Zusätzlich kümmert sich eine Galerie um den Verkauf von ausgewählten Prints. Was den Verkauf an Magazine angeht, habe ich keinerlei Unterstützung. Und natürlich fehlt die Infrastruktur, auf die man als Agenturfotograf zurückgreifen kann. Ich möchte mich aber im Moment nicht an eine Agentur binden, sondern frei arbeiten. Was sind Deine Pläne für die Zukunft? Nächste Woche fliege ich für eine Reportage in die Palästinenser-Gebiete. Danach geht es weiter in den Kongo und nach Tansania. 2011 wird meiner Meinung nach ein wichtiges Jahr für Afrika und daher werde ich mich auf diesen Kontinent konzentrieren. Bastian Ehl » Info: www.worldpressphoto.org » Info: Die Ausstellung, die in Deutschland nur an maximal zehn Orten gezeigt werden darf, ist noch bis 5. Februar täglich im City Carré zu sehen.

In der Ende Januar eröffneten Ausstellung Alphaville MD begibt sich Maix Mayer im Kunstmuseum auf die architektonischen Spuren von Ulrich Müther. Utopien für die Zukunft haben in letzter Zeit Konjunktur, ist die Menschheit offensichtlich mit viel Elan dabei, sich den eigenen Strick zu knüpfen. Doch die großen Weltenthemen sind es nicht, die den Konzeptkünstler Maix Mayer beschäftigen. Seit Jahren ist der Leipziger jenen Architekten auf der Spur, die visionär unsere Zeit vorwegnahmen. Unter jenen steht einer ganz vorne an, wenn es um das typische Baumaterial der Moderne, den Stahlbeton, geht, Ulrich Müther. „Müther schuf in Magdeburg in den 60er und 70er Jahren einige fantastische, visionäre Solitärbauten, die Maix Mayer wie ein Archäologe ans Licht bringt,“ so Uwe Gellner, Kurator der Ausstellung Alphaville-MD im oberen Tonnengewölbe des Kunstmuseums. Monate lang durchstreifte Mayer die Stadt nach Müther-Bauten und war selbst überrascht, dass Magdeburg die heimliche „Müther-Hauptstadt“ ist, wie er sagt. Die Hyparschale, das Fahnenmonument an der Friedensbrücke, die ehemalige Kosmos-Gaststätte in der Planetensiedlung, ihr Pendant in Nord, die mittlerweile abgerissene Bördestube oder die Schirmschalen für den Ladenvorbau im Block der Julius-Bremer-Straße sind Fundstücke seiner Forschungsreise. Im Kernstück von Alphaville-MD, der gleichnamigen an Jean Luc Godards Filmfiktion Lemmy Caution gegen Alpha 60 angelehnte Videoinstallation finden sie sich alle wieder. Der architektonischen Feldforschung beigestellt sind mehrere Architekturmodelle, die der Künstler im Stadtplanungsamt entdeckt hat und für seine Konzeption modifizierte. Alphaville-MD zeigt eindrucksvoll, dass Zukunft durchweg schon in der Gegenwart ablesbar ist.  sr

maix mayer, hyparschale (ausschnitt)

Visionäres in Beton

» Infos: Die Ausstellung ist noch bis zum 27. März zu sehen » www.kunstmuseum-magdeburg.de Film » 12

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Kunst & Ausstellung

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Ein neues altes Kulturgut Im Februar öffnet in der Lippertschen Villa in Stadtfeld eine neue Galerie Dr. Klaus Vogler hat vor zwei Jahren die Kulturszene in Stadtfeld ein Stück weit gerettet. Als sich Anwohner neben dem ehemaligen Rayonhaus in der Steinigstraße über den „Lärm“ des Sommertheaters mit Mandoline beschwerten, lud er die Schauspieler kurzer Hand gegenüber in seinen Garten der Lippertschen Villa ein. Ebendiese wird ab 6. Februar selbst ein Teil der Kulturszene. Klaus Vogler erfüllt sich zum Sechzigsten einen lange gehegten Traum: Er eröffnet seine eigene Galerie. Die Stadtfelder Schlossküche bietet zur Eröffnung einerseits die Dauerausstellung Die Lippertsche Villa, das Schloss von Stadtfeld, welche ein Standbein der neuen Galerie bildet. Vogler möchte zeigen, „wie unvorstellbar die Villa mal war. Das Haus stellt das 20. Jahrhundert dar, mit all seinem Reichtum und prächtigem Ausbau.“ Gezeigt werden Bilder von der Erbauung 1904 (Foto), über die Sprengung 1985 bis heute. Die erste Wechselausstellung spiegelt gleichzeitig die Leidenschaft Voglers wider, die sich durch die nächsten fünf Jahre ziehen wird: die Keramik. Seit 1971 sammelt Klaus Vogler Keramik, denn „mit Auszug der zentralen Keramikausstellung aus dem Kloster verschwand die Keramik aus Magdeburg.“ Das möchte er ändern und so stellt er zu Beginn Keramiken von Hans Meyer aus. Aus seinem Privatbesitz, immer kombiniert mit Gastkünstlern, soll so ein Treffpunkt in Stadtfeld entstehen.  ed » Infos: www.schlosskueche.info

Ausstellungsindex 02.11. Anlaufend A -Z 250 Jahre Magdeburger Loge ‚Ferdinand zur Glückseligkeit‘ » Ausstellung zum Jubiläum » Stadtbibliothek: ab 25.02. (Eröffnung 16 Uhr) 56quadratmeter » Riesige Arktis-Panoramen von Gordon Adler » MDR-Landesfunkhaus: 03.02. (Vernissage 19 Uhr) bis 06.03. Die Lippertsche Villa, das Schloss von Stadtfeld » Dauerausstellung » Stadtfelder Schlossküche: ab 06.02. (Eröffnung 15 Uhr) Ein Realist zwischen Figur und Abstraktion » Alex Bär – Malerei » Galerie Himmelreich: 08.02. (Eröffnung 19 Uhr) bis 04.03. Entrückte Welt » Fotografien aus fernster Nähe von Stephan Sievers » Flurgalerie Eisenbart: ab 01.02. (Eröffnung 19 Uhr) Gartenbilder » Fotografie von Ulf Ahrendt » Stadtfelder Schlossküche: ab 06.02. (Eröffnung 15 Uhr) Gefäßkeramik » von Hans Meyer (1925-1982, Bischofswerda) » Stadtfelder Schlossküche: ab 06.02. (Eröffnung 15 Uhr) Runa Schröter » Malerei » Feuerwache: 17.02. (Eröffnung 19.30 Uhr) bis 21.03. Straßenkreuze » Wanderausstellung des VIERUNG Kunstvereins

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Magdeburg e.V. » Stadtbibliothek Flora-Park: 14.02. bis 10.03. Verrückt nach Kunst II » Objekt/ Plastik/Malerei/Grafik, Arbeiten aus den Ateliers der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg » Kunstwerkstatt: 18.02. (Eröffnung 19.30 Uhr) bis 19.03. Zwischen Pressefreiheit und Nudelsuppe » Eine fotografische Expedition nach Südostasien, Fotos von Anja Schildknecht und Markus Lippmann » Moritzhof: 02.02. (Vernissage 18 Uhr) bis 01.03.

Auslaufend A - Z 100 Bilder des Jahres 2009 » Fotoausstellung des gleichnamigen Wettbewerbs » Universitätsbibliothek: bis 02.02. Baldwin Zettl: Blätter zu Goethe und Exlibris » Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg u. Sachsen-Anhalt e.V. » Literaturhaus: bis 25.02. Bernd Luge » Fotografie » Feuerwache: bis 28.02. Die heile Welt der Diktatur? » Herrschaft und Alltag in der DDR, Fotos von Harald Schmitt und Texte von Stefan Wolle » BstU-Außenstelle: bis 25.02.

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Hannes-Meyer-Preis 2009 » Architekturpreis des BDA SachsenAnhalt » Info-Pavillon am Kunstmuseum: bis 13.02. Parallelwelten » Fotografien von Matthias Krüger (Berlin) aus der Serie FLATRATE » Galerie Himmelreich: bis 04.02. Peter Piek » Malerei » Feuerwache: bis 14.02. Wilhelm Höpfner (1899 - 1968) » Grafiken & Zeichnungen, Werkschau und Verkaufsausstellung aus privaten Sammlungen » Kunstwerkstatt: bis 12.02. World Press Photo 10 » Die besten Pressefotos des Jahres 2009 » City Carré: bis 05.02. Zuhause in de Fremde » FotoWanderausstellung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt des Deutschen Roten Kreuzes » Stadtbibliothek: bis 17.02.

Weitere Kunst... Der dieHO-Kunstpreis 2011 » Auch für 2011 hat die HünstlerOrganisation der dieHO-Galerie wieder den landesweiten Kunstpreis ausgelobt. Für den Kunstpreis und den Nachwuchspreis (jeweils dotiert mit 500 Euro) können sich Künstler noch bis zum 15. März bewerben » Infos: www.dieho.de & Tel. 0177 - 70 10 21 8

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Nachtleben Nachtleben

marc eich

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„They don‘t give a fuck“ Der Israeli Nati Karrie aka DJ Igelkind baut seine Zelte in Magdeburg ab. Im Februar legt er zum Abschied nochmal im Deep und im Dom Sikara auf. Für manche Menschen gibt es am Hasselbachplatz eine Art Bermudadreieck, zwischen dessen Ecken in nächtlichen Stunden gewandelt wird. Im Fall von Nati Karrie, besser bekannt als DJ Igelkind, zieht es sich vom Deep (Breiter Weg 231) über das Flowerpower (Breiter Weg 252) bis zum Dom Sikara (Keplerstraße 7). Als er im Oktober 2007 beschloss, sein Heimatland Israel zu verlassen und mit seiner damaligen Freundin nach Magdeburg zu gehen, stellte er sich im besagten Dreieck als DJ vor und ist seitdem regelmäßig an den dortigen Plattentellern zu finden. Im Februar feiert er seinen Abschied, nicht nur vom Dreieck, sondern auch von der Landeshauptstadt. Dabei schätzt Nati die Magdeburger sehr, „they don’t give a fuck“, und das meint er durchweg positiv, denn Entscheidungen zu treffen und sie dann durchzuziehen hat viel mit Mut zu tun und diese Entschlossenheit findet er gut. Arbeitgeber sind zu Freunden geworden und Nati Teil der Subkultur. Musikalisch legt Nati sich ungern fest, Ort und Atmosphäre entsprechend entscheidet er, was die passende Musik ist. „It’s like standing behind a mirror“, das DJ-Pult ist Natis Grenze, von der aus er agiert, aber am liebsten so gut wie unsichtbar. Die Gäste beobachtet er gerne, bleibt dabei aber im Hintergrund und erzeugt mit seiner Musik die passende Atmosphäre. Die verschnörkelte blaue Sonne auf seiner schwarzen Jacke verrät, dass auch Goa zu seinen Musikrichtungen zählt. Eine seiner ersten Bekanntschaften in Magdeburg fragte ihn auch direkt nach Goa, denn in Israel zählt die Musikrichtung mittlerweile beinahe zum Mainstream. Goa-Acts spielen dort vor mehreren 10 000 Menschen. Nati mag Goa, weil sich in der Musik immer was bewegt und verändert. Veränderung braucht er auch in seinem Leben, deswegen zieht er nun nach Berlin um. Während seiner Zeit in Magdeburg hat er zwar „unique people“ kennengelernt und konnte viel Kreativität freisetzen, aber jetzt braucht er mehr Stimulation und eine größere Clublandschaft, um genug Aufträge zu bekommen. Es ist immer schwer, zu gehen und wie zuvor in Italien und bei anderen Zwischenstopps, wo er bisher gelebt hat, lässt er ungern gute Freunde zurück, aber das gehört zu seinem Lebenskonzept dazu – sich frei zu bewegen, neue Orte und Menschen kennenzulernen. Der Name DJ Igelkind beruht übrigens auf einer kleinen Geschichte: Als Kind befreite er einen Igel, der sich in Stacheldraht verfangen hatte und ab diesem Zeitpunkt war er fasziniert von dem Tier. Einige Jahre, unzählige – schon zu viele – Igelgeschenke und auch einige gut gemeinte Ratschläge später, sich doch einen klangvolleren Künstlernamen zuzulegen, bleibt Nati einfach DJ Igelkind. Bei ungeliebten Fragen, wer Nati eigentlich sei und was seine Zukunft bringt, antwortet er: „Ich bin einfach nur ein Igel.“ fd » Info: Wer DJ Igelkind zum Abschied noch einmal hören möchte, hat dazu am 10. und 24. Februar mit „Delicious Trip Hop“ im Deep eine Chance. Weitere Abschiedssets werden am 11. und 12. Februar im Dom Sikara gespielt.

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Nachtleben

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Wanderzirkus auf Kufen Seit fast sechs Jahren veranstaltet Stefan Pooch (Foto links) den Klub Elektrik an verschiedensten Orten der Stadt. Als er bei den Aufbauarbeiten der Eislaufbahn Ende des letzten Jahres am Damaschkeplatz vorbei lief, kam ihm die Idee einer Eisrevue. Klar, am 5. Februar wird es ordentlich laut und Elektroklänge werden die Lichtorgeln und Discokugeln glühen lassen, „aber die Leute müssen sich im Klaren sein, dass es hier um Eislauf geht.“ Es wird also keine übliche Tanzveranstaltung, sondern ein bunter, lustiger (wie das Foto schon vermuten lässt) und rutschiger Abend, der auch ungewohnter Weise schon 19 Uhr beginnt. Wer das karge Eislaufzelt kennt, weiß um die dröge Atmosphäre, doch auch darum hat sich Stefan Pooch schon Gedanken gemacht. Durch diverse selbst mitgebrachte Lichter und eventuell einer Bodennebelmaschine wird viel Atmosphäre für eine bunte Revue geschaffen. Wer ab um 1 Uhr dann wirklich noch tanzen will, der wird an einen noch unbekannten Ort gelotst, der die Aftershow-Party beherbergen wird. Ob im Zelt oder beim Tanzen, der Chef vom selbsternannten Elektrowanderzirkus weiß, dass es wie immer sein wird: „Von den 600 zu leihenden Schlittschuhen wird kein Paar mehr übrig sein.“  ed

bastianehl.com

Mit der Klub Elektrik Eisrevue wagt sich Stefan Pooch aufs Glatteis am Damaschkeplatz

» Infos: www.facebook.com/klubelektrik » Freikarten: 1x2 auf Seite 38

Fantastisch und absurd Mit Julia und die Kavaliere der Nacht startet am Schauspielhaus am 19. Februar im Foyer ein neues Nachtschicht-Showformat. Die Versprechungen sind groß und mannigfaltig, denn es soll zugleich echt, wild, grausam und lustig werden. Und das ist nur ein kurzer Abriss der Versprechungen. Was wirklich passieren wird, wissen wahrscheinlich nur Julia Schubert, Silvio Hildebrandt, Raphael Nicholas, Bastian Reiber und Sven Springer ganz genau, die Protagonisten der neuen Show im Nachtschichtprogramm und Ensemblemitglieder des Magdeburger Theaters, mit dem klangvollen Titel Julia und die Kavaliere der Nacht. Basierend auf einer Idee von Silvio Hildebrandt und wild weitergesponnen mit KollegInnen wird ein skurriler Abend versprochen. Die Ankündigung liest sich, als ob der britische Fantasyfilm Das Kabinett des Dr. Parnassus der Leinwand entsprungen und real geworden ist, zumindest auf der Theaterbühne. Während ein Tor zum Jenseits geöffnet wird, jonglieren dunkle Gestalten aus dem Raritäten-Kabinett mit Zwergen oder wilden Tieren, El Ponchio – der Mann mit den 16 Schwertern – zeigt sein Können und dazwischen tanzen gefährlich anmutende Killertänzerinnen. Wahrscheinlich sollte man gar nicht erst probieren sich vorzustellen, was einen genau erwartet, sondern einfach den Sprung in die burlesque Vorhölle wagen. Vor allem weil eine Fortsetzung der Show erst mal nicht geplant ist, so Dramaturgin Anja Sackarendt. Und nicht zu vergessen, es wird eine Live-Entbindung versprochen. Auf das Kind eines solchen Abends müsste doch wirklich jeder neugierig sein!  fd » Infos: www.theater-magdeburg.de » Freikarten: 2x2 auf eite 38

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Kunst » 30

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Nachtleben

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Tanz‘ den Apparatschik! In der Feuerwache werden am 5. Februar die Soviet Grooves und Taiga Tunes zelebriert. Dass es nicht immer Kaminer und die Russendisko sein muss, wenn man kyrillisch-rhythmisch zappeln möchte, zeigt die Feuerwache am 5. Februar: Mit ihrer Mischung aus russischer Volxmusik, Ska, Polka und Punk zelebrieren Apparatschik das ganz spezielle Heimatgefühl, welches von ihrer deutsch-ukrainischen-weißrussischen Herkunft herrührt. Dass damit Kalinka-mäßige Körperbewegungen beim Publikum provoziert werden, steht außer Frage. Nicht umsonst haben Bandleader Matrosov und sein ergebenes Team mit Juri, Viktor und Fedia auch die ganz Palette einschlägiger Instrumente dabei. Mit Balalaika, Bass, Akkordeon, Schlagzeug und nicht zuletzt der Matrosov-Stimme kämpfen Apparatschik für die Versöhnung von Konzert und Tanz, von Volxmusik und urbanem Groove. Dass das natürlich alles nur Show und waffenbrüdermäßige Strategie ist, sollte nicht weiter stören. Oder haben Sie schonmal bei Ivan Rebroff (Gott habe ihn selig) jemanden tanzen sehen? Genau! Und damit die sibirisch-coole Nacht in der Feuerwache nicht allzu schnell ihr Ende findet, lädt DJ Lehmann nach dem Konzert zur stilechten Russki Tanz-Party.  avb

Nachtlebenindex 02.11. Standards von A -Z Baracke » dienstags und samstags Disco Boys‘n‘Beats » mittwochs wird gesungen (Karaoke-Party) // donnerstag Spieleabend // freitags und samstags wird getanzt – oft bei Popp Pop Beats Cocktailbar One » am Sonntag und Montag gibt‘s Karaokeshows Deep » Elektronisches in der Woche Dom Sikara » jeden Tag Musik zum Chillen und Tanzen Ego Lounge » montags ist Manic Monday // dienstags nach der Arbeit: After Work // mittwochs Musique de Paris // Donnerstag feiern Master & Bachelor zum StudentenNacht-Club-Cafe // Freitags-Tanzen am Hassel bei der EGO Lounge // Am Samstag feiern die Studenten // Sunday Chill Lounge

Projekt 7 » Indietunes am Samstag und Klub Populär am Freitag

Specials von A - Z Altes Theater » Rockstudio mit Billy Rock und Bugs: 19.02. // Millenium Party: 26.02. Boys‘n‘Beats » 80er Jahre Party: 19.02. Deep » Jeburtstachsklatsche mit Marcy Hell und Freunden: 26.02. Eislaufarena Damaschkeplatz » Die Klub Elektrik Eis Revue: 05.02.

Flowerpower » Rock-Karaoke: 03.02. Kunstkantine » Closing Party: 12.02. Kunstkneipe NachDenker » Open-Mic-Night... Music and Comedy: 02., 16.02. // Legendary DJ Dan Dryer Senior – Rock‘n‘Roll, Country, Soul: 19.02. // E.T. on Air, Goa, Psy-Trance: 26.02. Moll‘s Laden » Ü33 1/3-Party: 05.02. // 80er-Jahre-Party: 19.02.

Factory » Dark Night - Offizielle Unheilig After Show Party: 05.02. // Oberstufenparty: 07.02. // Depeche Mode Party: 19.02. // Rock Factory: 25.02. // Dark Saturday: 26.02..

Feuerwache » jeden Donnerstag wird Tango getanzt: Tango-Café First-Club » Musik zum Bewegen ab 25 immer freitags und samstags Prinzzclub » In Pimps we trust mit Boogie Pimps: 05.02. // Bangkok mit Boris Dlugosch: 26.02.

Flowerpower » täglich HippieMugge und Rockmusik Heaven » Electromusik mittwochs, freitags und samstags

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Jakelwood » montags für Arme: Kickern for free

FestungMark » Saturday Night Fever - Party nur für Erwachsene: 12.02. // Die große Flower-PowerParty: 19.02.

Prinzzclub » freitags die ganze Palette von Partytrash über Pop und House bis R‘n‘B // samstags meist Finest House & Electro

Feuerwache » bluelines mit bugs und Guppy Groove: 04.02. // Russki Tanz-Party mit DJ Lehmann: 05.02. // EX-Schwoof: 12., 26.02.

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Projekt 7 » Klub Populär Speciell - Revolverclub: 18.02. // Popquiz - Werbesongs: 25.02. Schauspielhaus » Japan-Nachtschicht, Talk&Tanz: Lost in Translation/JapanClub: 25.02. Die genauen Startzeiten finden Sie in der Terminen ab Seite 38.

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Kinder » 63


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02.11

Termine & Freikarten im Februar

Element of Crime live Konzert Zwar trägt die aktuelle Tour von Element of Crime den Titel „Immer da wo du bist bin ich nie“, aber das ist natürlich nur metaphorisch gemeint. Denn am 17. Februar wird die Band um Sven Regener wahrscheinlich genau dort sein, wo Sie, liebe Leser, auch sind (Tipp: Wir verlosen Freikarten). Vorausgesetzt, Sie finden den Weg ins AMO zum Konzert einer Band, von der man nicht zu Unrecht sagt, dass sie mit ihrer melancholisch-kautzigen Art deutsche Rockgeschichte geschrieben haben – und immer noch schreiben.

Ausstellung Das nebenstehende Foto von der Spitzbergen Kunstexpedition ist nur ein Ausschnitt. Und zwar ein ganz kleiner. Denn die Arktis-Panoramabilder, die der Fotograf Gordon Adler ab 3. Februar im Landesfunkhaus unter dem Titel 56quadratmeter ausstellt, sind so unübertrieben riesig, dass man beim Betrachten fast die -25° spüren kann, bei denen die Fotos geschossen wurden.

Show Die Nachtschicht am Schauspielhaus lockt mit einem neuen Showformat: In Julia und die Kavaliere der Nacht können Sie verborgene Seiten des Ensembles in einem extraordinären Rahmen entdecken. Am 19. Februar werden dazu übrigens auch Stimmen aus dem Jenseits, Tiere und Entstellte und tausend kleine Absurditäten serviert. (Mehr auf Seite 35)

Bühne Als groteskes Clownsspiel mit 18 Puppen hat Regisseur Moritz Sostmann König Richard III. am Puppentheater für Menschen ab 16 inszeniert. Der Überbösewicht des Shakespearschen Werkes wandelt dabei nicht nur zur Premiere am 25. Februar auf dem schmalen Grat zwischen Manege und Konferenzzimmer und pflastert die Treppe zum Königsthron mit zahlreichen Leichen.

Freikarten 02.11

Gewinnen Sie mit der Glücksfee im Februar 2011

Klub Elektrik Eisrevue/Eishalle Damaschkeplatz/05.02. 1x2 *** Comedy Lounge/FestungMark/08.02. 2x2 *** Martin C. Herberg: Total Guitar/Forum Gestaltung/10.02. 2x1 *** Element of Crime/AMO/17.02. 2x2 *** Kitty Solaris/Moritzhof/17.02. 3x1 *** Rockstudio/Altes Theater/19.02. 3x2 *** Julia und die Kavaliere der Nacht/Schauspielhaus/19.02. 2x2 *** Kebab/ Schauspielhaus/24.02. 3x2 *** AusgeeBOOTet/Zwickmühle/24.02. 2x2 *** Arsen und Spitzenhäubchen/Theater Grüne Zitadelle/27.02. 2x2 *** Flower Power Party/FestungMark/27.02. 2x2 *** Kurt Weill Fest: Leben in dieser Zeit/Anhaltisches Theater Dessau/27.02. 3x2 *** 1 Filmclub-Mitgliedschaft für das Frühjahrssemester der Volkshochschule *** Schreiben Sie uns eine Mail mit dem Veranstaltungstitel in der Betreffzeile, Adresse und Telefonnummer bis spätestens drei Tage vorher an geschenkt@kulturschwaermer.de. Viel Glück!

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Termine im Februar

01 Dienstag

Kabaretttipp In Dick & Doof, aber gesund stehen Frank Hengstmann und Bernd Kurt Goetz wieder gemeinsam auf der Bühne. Im Kabarett nach Hengstmanns lassen beide in einem imaginären Filmstudio Vergangenes und Gegenwärtiges satirisch Revue passieren.

18.00 Pop10Live 20.00 Jugendstil 20.30 Xen°On – Das Thema 20.45 European Circle Report 21.00 Cybrix Club Lounge 22.00 N.O.I.S.E. Effects – Musikmagazin 23.00 Berlin Bohème 23.30 Platz der Freundschaft

01 02. 03. 04 05 06 07

02 Mittwoch

08 09 10 11 12

Bühne & Theater 19.30 Dick & Doof, aber gesund; Kabarett nach Hengstmanns

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-Malen-Drucken; Feuerwache 19.00 Vernissage: Entrückte Welt, Fotografien aus fernster Nähe von Stephan Sievers; Flurgalerie Eisenbart

Vortrag & Führung 17.00 öffentliche Führung durch das Archiv der früheren Stasi-Bezirksverwaltung Magdeburg; BStU Außenstelle

Musik & Konzerte 19.30 6. Sinfoniekonzert (18.45 Uhr: Einblick); Opernhaus

Literaturtipp Im Literaturhaus ist heute Bitteres Schweigen zu hören: Das Buch, aus dem die Autorin Christine Liebsch Waldbach liest, basiert auf einem Bericht aus dem Magdeburger Gerichtsmilieu und beschreibt das tragische Schicksal der 15-jährigen Ellen, die vom Großvater tyrannisiert wird.

21

19.30 Leib und Seele aus naturwissenschaftlicher Sicht: Beiträge der Hirnphysiologie; Roncalli-Haus

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

22 23 24 25 26 27

Kunst & Ausstellung

Vortrag & Führung

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE

18.

20

18.00 After Work; Ego Lounge 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Offener Kanal Magdeburg

16 17.

15.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 19.30 Dick & Doof, aber gesund; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 20.00 Kleine Eheverbrechen; Theater an der Angel

Nachtleben & Gastronomie

16.00 Rezeptionsgeschichte und Bedeutung Guerickes heute, Ringvorlesung; Lukasklause 19.00 Biographische Erinnerungen an den Sozialismus in Kyrgyzstan, Gebäude 40, Raum 427; Otto-von-Guericke Universität

15

19.

10.30 Kinderwagenkino: Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 18.00 Home for Christmas; Studiokino 18.15 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 19.00 Babys; Moritzhof 20.15 Miral; Studiokino 20.15 Vergissmichnicht; Moritzhof

Bildung & Wissen

14

Bühne & Theater

16.00 Nachgefragt, Beratung für Besitzer von Werken der Malerei, Grafik oder Bildhauerei; Kloster 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Zwischen Pressefreiheit und Nudelsuppe, Vernissage und Vortrag; Moritzhof 18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V.

Film & Kino

13

28

Literatur & Lesung 19.00 Christine Liebsch Waldbach: Bitteres Schweigen; Literaturhaus

Musik & Konzerte 18.00 Halbjahreskonzert B.i.T.; Thiem20 20.00 The Mark Bennett Band, akustischer Folkpop und Rock; Riff-Club 20.00 Goosebumps; Cafè Flair Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63

39


02.11

Termine im Februar 01

Film & Kino

Kunst & Ausstellung

02.

18.00 Miral; Studiokino 18.15 Vergissmichnicht; Moritzhof 19.00 Babys; Moritzhof 19.45 Kokowääh; Cinestar 20.00 Kokowääh; Cinemaxx 20.15 Home for Christmas; Studiokino 20.15 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 20.30 Löwenkäfig; Café Central

17.00 Mal- u. Zeichenkurs; Feuerwache 19.00 Vernissage: 56quadratmeter; MDR - Landesfunkhaus

03. 04. 05 06 07 08 09

Nachtleben & Gastronomie

10

16.00 Vegane Volxküche; Soziales Zentrum 18.00 La Musique de Paris; Ego Lounge 19.00 Flaschbier Nacht; Flowerpower 20.30 Open-Mic-Night..; NachDenker 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats 21.00 Deepkantine; Deep

11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 12.00 Pop10Live 14.00 Jugendstil 14.30 Xen°On 14.45 The European Circle – The Report 15.00 Cybrix Club Lounge 16.00 N.O.I.S.E. Effects - Musikmagazin 18.00 4 zu 1 – Das Stadtgespräch 19.00 TV Noir - Musikmagazin 20.00 Aufgespießt - Stadtratsmagazin

03 Donnerstag

27 28

Vortrag & Führung 15.00 Hoch hinaus – Magdeburg und seine Türme; Urania 19.00 Die Geschichte der Plötzkyer und Pretziener Steinbrüche; Museum für Naturkunde 19.00 Schulen in der DDR, Veranstaltungsreihe „Schön war die Zeit…?“; Roncalli-Haus 20.15 Das Urwort, multimedialer Vortrag; OLi-Kino

Musik & Konzerte 20.00 The Mark Bennett Band; Riff-Club

Film & Kino 18.00 Home for Christmas; Studiokino 18.15 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 19.00 Das kreative Universum; Moritzhof 20.15 Somewhere; Studiokino 20.15 Drei; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 18.00 Master & Bachelor; Ego Lounge 19.00 Rock-Karaoke; Flowerpower 19.00 Tangokurs Argentino, anschl. Übungsabend (ab 21 Uhr); Feuerwache 21.00 Super Spieleabend; Boys‘n‘Beats

Bildung & Wissen

Konzerttipp Nicht nur für Freunde: Heute hallt durch die Hallen des Riff der Sound der Mark Bennett Band. Dieser lässt sich am besten beschreiben als Fusion eigener Songs in der Tradition irischer Singer/Songwriter und zeigemäßem akustischen Folkpop und Rock, gewürzt mit den Grooves der Band.

17.00 Kompass zum Sprachenlernen, Informationsveranstaltung; Volkshochschule

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 18.00 Das Magdeburger Allerlei 19.30 Tanz Zeit

04 Freitag

Bühne & Theater 19.30 Einfall für Zwei; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Die Kugelblitze: Krisen-FEST; Zwickmühle 20.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel

Stadtleben & Sport 18.30 Auswertung und Vorbereitung der Montagsdemo; einewelt haus 19.00 Sprachcafé; einewelt haus

40

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Kugeltipp Es ist wieder soweit: Der Herrscher über das Kunstschulareal im Forum Gestaltung, Heizer Heinrich Schladen, tritt wieder vor sein Publikum und führt ihm nochmals vor Augen, für welchen Kandidaten sie rollen wird – die Kugel des Jahres 2010!

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

Bühne & Theater 19.30 Endlich pleite, Gastspiel Andy Sauerwein; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Die Freier, Premiere; Volksbad Buckau 19.30 An kalten Tagen bitte Türen schließen, Premiere; Schauspielhaus 20.00 Die Kunst des Nehmens, Gastspiel Frank Lüdecke; Zwickmühle 20.00 Die Kugel des Jahres 2010; Forum Gestaltung 20.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel

Stadtleben & Sport 11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 17.30 Chinesischkurs; einewelt haus 18.00 Landtagswahl 2011 – Gespräch mit den SpitzenkandidatInnen der Parteien; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 14.00 SWM-Tag: Sonderführungen in der Ausstellung von Maix Mayer; Kloster 18.00 Akt-Malerei VBK MD; Feuerwache 18.00 Workshop Aquarell-Malerei; Feuerwache

Vortrag & Führung 17.00 öffentliche Führung; Gesellschaftshaus 19.00 Vortragsreihe „Wissenschaft und Gesellschaft“ - Ist die Welt noch zu Retten?; Johanniskirche 22.00 Nachtführung; Dom

Literatur & Lesung 20.00 Nagel liest „Was kostet die Welt?“; Projekt 7

Musik & Konzerte 19.30 6. Sinfoniekonzert; Opernhaus 20.00 Gruppe Pan, Rock; Moll‘s laden 20.00 Andrea Berg; Bördelandhalle

Film & Kino 17.00 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 18.00 Home for Christmas; Studiokino 19.00 Drei; Moritzhof 20.00 Das kreative Universum; Moritzhof 20.15 Filmclub Magdeburg: Somewhere, Filmeinführung und Gespräch; Studiokino 20.15 Unlike U & Style Wars; OLi-Kino 21.00 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof www.kulturschwärmer.de


02.11

Termine im Februar 01

Nachtleben & Gastronomie

Stadtleben & Sport

02

19.00 Querbeat; Flowerpower 19.00 Ego Lounge Housebar; Ego Lounge 21.00 Hitmix; First-Club 21.00 Gute N8 mit Oli B.; Deep 22.00 bluelines; Feuerwache 22.00 Thx God is Friday!; Prinzzclub

10.00 Tiger und Schneeleopard laden ein, zu Lagerfeuer, Fütterungen, Mal- und Wissenstraße und russischer Folklore; Zoo 17.00 Chinesisches Neujahrsfest; einewelt haus

03 04. 05. 06. 07 08 09 10 11 12 13 14

Vortrag & Führung

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 16.00 Pop10Live – Musikshow 18.00 Cybrix - Partyreviews 18.30 M Hoch Drei - Monatsmagazin 19.15 50 Plus

05 Sonnabend

16 17 18

20 21 22 23 24

Konzerttipp Der Legende nach fließt durch die Adern der Jungs von Apparatschik immer noch das temperament-geladene Blut ihrer Vorfahren aus Machorka-Tabakistian. Sicher ist nur: Sie zelebrieren die Volxmusik aus dem Wilden Osten heute in der Feuerwache mit Taiga Tunes und Soviet Grooves.

25 26

Bühne & Theater

27

15.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 15.00 Die Eiligen drei Wenige; Kabarett nach Hengstmanns 19.00 Das Hohe Lied der Liebe, Theater – Musik – Tanz; Schloss Hohenerxleben 19.30 Die Eiligen drei Wenige; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 An kalten Tagen bitte Türen schließen; Schauspielhaus 19.30 Faust. Der Tragödie erster Teil, Premiere, anschl. Premierenfeier; Schauspielhaus 19.30 Werther, 19 Uhr: Einblick; Opernhaus 19.30 Kammerjäger Go Opera; Opernhaus 19.30 Endlich pleite, Jazkabarett mit Andy Sauerwein; Ev. Gemeindehaus, Grünstraße 2 (Burg) 20.00 Schon mal gelacht oder Kinder, wie die Zeit besteht!; Zwickmühle 20.00 Marleni; Puppentheater 20.00 Der Clan vom Cafe Größenwahn, Eine Zwanziger-Jahre-Revue; Kaffeehaus Köhler 20.00 Das Phantom der Oper; Stadthalle 20.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel

28

42

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur & Lesung 20.00 Lesebühne „Bermuda Schreibeck“; NachDenker

Musik & Konzerte

15

19

18.00 Landschaften & Lebensräume - Impressionen aus der Mongolei, Vortrag; Zoo

15.00 Klangwechsel der John-CageOrgel, Schwedenfeuer vor der Kirche (16.30) und dem Klangwechsel (17 Uhr); Burchardikirche, Halberstadt 19.30 Orgelmusik im Kloster; Kloster 20.00 Tess Wiley; Volksbad Buckau 20.00 Apparatschik; Feuerwache 20.00 Ralf Löwenthal; Hegel-Bierbar 20.00 Hip Hop-Jam, Aftershow mit DJ Taip; Heizhaus (Harsdorfer Str. 33b) 21.00 Prison Riot - Winter Edition II, mit Rise from above, Blackest Dawn, Löschzug 23 und Face your Fate, Hardcore; KJFE Knast 21.00 Michael Haupt; Projekt 7

Film & Kino 15.30 Home for Christmas; Studiokino 17.00 Drei; Moritzhof 18.00 Somewhere; Studiokino 18.00 Das kreative Universum; Moritzhof 19.15 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 20.00 Das kreative Universum; Moritzhof 20.15 Somewhere; Studiokino 20.15 Tarantino Filmnacht, mit Pulp Fiction & Kill Bill Vol. I; OLi-Kino 21.00 Drei; Moritzhof 22.30 Home for Christmas; Studiokino

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Lust for Life!; Flowerpower 19.00 Die Klub Elektrik Eis Revue; Eislaufarena Damaschkeplatz 20.00 Lange Samstag Nacht; Ego Lounge 20.00 Ü33 1/3-Party; Moll‘s laden 21.00 Popp Pop Beats; Boys‘n‘Beats 21.00 Ü25 Tanznacht; First-Club 21.00 Elbebassbypass; Deep 22.00 Dark Night - Offizielle Unheilig After Show Party; Factory 22.00 Russki Tanz-Party; Feuerwache

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

22.00 In Pimps we trust mit Boogie Pimps; Prinzzclub 23.00 Nachtschicht; Projekt 7 23.00 Disco; Baracke

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 Cybrix - Partyreviews 11.15 50 Plus 16.00 Pop10Live 18.00 M Hoch - Monatsmagazin 18.45 Erinnerungen auf 8mm 19.00 Kultur, Wissenschaft u. Wirtschaft 19.30 4 zu 1 – Das Stadtgespräch 20.30 TV Noir - Musikmagazin 21.15 Aufgespießt - Stadtratsmagazin 21.45 Das Magdeburger Allerlei 23.45 Tanz Zeit

06 Sonntag

Puppentipp In Marleni – preußische Diven blond wie Stahl treffen heute im Puppentheater zwei Frauen sondergleichen aufeinander. Die eine, der antifaschistische Engel (die Dietrich); die andere die braune Hexe (die Riefenstahl). Ein Dialog entspinnt sich über Schuld und Unschuld, über das Altern und die Unsterblichkeit.

Bühne & Theater 11.00 Premierenfieber zu „Die Fledermaus“; Opernhaus 15.00 Marleni; Puppentheater 16.00 Sunset Boulevard; Opernhaus 17.00 Dick & Doof, aber gesund; Kabarett nach Hengstmanns 17.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel 19.30 Vater Unser; Opernhaus 20.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 09.00 Sonntags-Flohmarkt; Gr. Diesdorfer Straße 209 / Lidl Parkplatz 10.00 Tiger und Schneeleopard laden ein, zu Lagerfeuer, Fütterungen, Mal- und Wissenstraße und russischer Folklore; Zoo

Kunst & Ausstellung 15.00 Ausstellungseröffnung: Gefäßkeramik von Hans Meyer & Fotografie „Gartenbilder“ von Ulf Ahrendt; Stadtfelder Schlossküche www.kulturschwärmer.de


02.11

Termine im Februar 01

Vortrag & Führung

Bühne & Theater

02

18.00 Landschaften & Lebensräume - Impressionen aus der Mongolei, Vortrag; Zoo

19.30 Der gute Mensch von Sezuan; Schauspielhaus

03 04

Stadtleben & Sport

05

Musik & Konzerte

06.

11.00 492. Telemann-Sonntagsmusik - Telemann und Händel; Gesellschaftshaus 15.00 Mein Lied für dich, große Hits und heitere Anekdoten aus Operette und Tonfilm; Gesellschaftshaus 18.00 Die Flippers; Bördelandhalle

07. 08. 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Film & Kino 15.30 Somewhere; Studiokino 16.00 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 18.00 Home for Christmas; Studiokino 18.00 Drei; Moritzhof 19.00 Das kreative Universum; Moritzhof 20.15 Somewhere; Studiokino 20.15 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Mr. Musika‘s Gitarrenklub; Flowerpower 19.00 Sunday Chill Out; Ego Lounge 21.00 Sofasurfen und Cocktailnight; Deep

25 26

Offener Kanal Magdeburg

27

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 Aufgespießt - Stadtratsmagazin 10.30 Das Magdeburger Allerlei 12.30 Tanz Zeit 14.15 Cybrix - Partyreviews 16.00 Pop10Live 18.00 M Hoch - Monatsmagazin 18.45 Erinnerungen auf 8mm 19.00 Kultur, Wissenschaft u. Wirtschaft 19.30 4 zu 1 – Das Stadtgespräch 20.30 TV Noir - Musikmagazin

28

07 Montag

Bühnentipp Ist die Welt wirklich so schlecht, wie die Götter es in Der gute Mensch von Sezuan vemuten? In Brechts Stück suchen sie wenigstens einen Erdenbewohner, der es fertig bringt, anständig und glücklich zugleich zu sein. Sie entdecken die Prostituierte Shen Te, die aber zunehmend daran zweifelt. Heute im Schauspielhaus..

44

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 15.30 Chinesischkurs; einewelt haus 18.45 Polnisch für Fortgeschrittene; einewelt haus 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs; Feuerwache 18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V.

Film & Kino 18.15 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 19.00 Das kreative Universum; Moritzhof 20.15 Drei; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 18.00 Manic Monday; Ego Lounge 21.00 Oberstufenparty; Factory

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 18.00 Stadtblick - Talkshow 19.00 Xen°On – Das Themenmagazin 19.45 Café Deutsch - Telenovela

08 Dienstag

Politiktipp Im März wird in SachsenAnhalt gewählt und diesmal steht eines schon vor der Wahl fest: Es wird einen neuen Ministerpräsidenten geben. Im Vorfeld der Landtagswahlen lädt der Presseclub Magdeburg zur heutigen Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten Wulf Gallert (LINKE), Jens Bullerjahn (SPD) und Reiner Haseloff (CDU) in das Maritim-Hotel.

Bühne & Theater 19.30 Dick & Doof, aber gesund; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Bürger Denk Mal - Rest of Holz-

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

hausen; Bölcks Brettl 19.30 Ein seltsames Paar; Schauspielhaus 20.00 Comedy Lounge; FestungMark

Stadtleben & Sport 19.30 Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2011 in Sachsen-Anhalt; Maritim Hotel 19.30 Spielplatz Demokratie? Demokratische Spielregeln oder warum das Spiel erst mit vielen Mannschaften spannend wird, Podiumsdiskussionen mit den Vertretern der im Deutschen Bundestag vertretenden Parteien; Roncalli-Haus

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-Malen-Drucken; Feuerwache 19.00 Vernissage: Ein Realist zwischen Figur und Abstraktion; Galerie Himmelreich

Vortrag & Führung 15.00 Mit der Straßenbahn durch unser schönes Magdeburg, Heiterer literarischer Nachmittag mit den „Machteburjern“; Urania 19.00 Vortragsreihe „Im Stadtarchiv gefunden...“, Tuberkulose - Alkoholismus - Geschlechtskrankheiten. Der Umgang mit „Volkskrankheiten“ im Magdeburger Gesundheitswesen zur Zeit der Weimarer Republik; Altes Rathaus 19.00 Die Wiederentdeckung der Königin Editha im Magdeburger Dom; Urania

Literatur & Lesung 19.30 Absturz der Hütchenspieler: Buchlesung mit dem Autor Prof. Dr. Titus Simon; Stadtbibliothek 19.30 Offenes Haus: AG Literatur; Schauspielhaus

Film & Kino 10.30 Kinderwagenkino: Drei; Moritzhof 18.00 Somewhere; Studiokino 18.15 Drei; Moritzhof 19.00 Das kreative Universum; Moritzhof 20.15 Home for Christmas; Studiokino 20.30 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 18.00 After Work; Ego Lounge 19.00 Studententag für alle; Flowerpower 22.00 Oldie-Disco; Baracke www.kulturschwärmer.de


02.11

Termine im Februar 01 02 03 04 05 06 07 08.

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 18.00 Pop10Live 20.00 Jugendstil 20.30 Xen°On 20.45 The European Circle – The Report 21.00 Cybrix Club Lounge 22.00 N.O.I.S.E. Effects - Musikmagazin 23.00 Berlin Boheme 23.30 Platz der Freundschaft

Moritzhof 20.15 Somewhere; Studiokino 20.15 Drei; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 16.00 Vegane Volxküche; Soziales Zentrum 18.00 La Musique de Paris; Ego Lounge 19.00 Flaschbier Nacht; Flowerpower 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats 21.00 Deephousemix; Deep

09. 10. 11

Offener Kanal Magdeburg

09 Mittwoch

12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28

Bühnentipp Im Volksbad Buckau kommen heute auf der Bühne Eichendorffs Die Freier zum Zuge. Das romantische Theaterstück mit Herschmerz, nächtlichen Serenaden, Intrigen, Verwirrung und einem Happy End wurde vom Kultur- und Theaterverein Die verkehrte Welt inszeniert.

10 Donnerstag

Bühne & Theater 19.30 Einfall für Zwei; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Die Freier; Volksbad Buckau 19.30 An kalten Tagen bitte Türen schließen; Schauspielhaus 19.30 Faust. Der Tragödie erster Teil; Schauspielhaus 20.00 Damenwahl; Zwickmühle 20.00 Kleine Eheverbrechen; Theater an der Angel

Kunst & Ausstellung 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V.

Konzerttipp Mit einer Mischung aus Indie-Rock und Neo-Folk sind heute Pretty Mery K auf dem Moritzhof zu Gast. Die Band um Frontfrau Meryem Kilic begleitet dabei ihre Lieder mit sicherer Hand durch die Frequenzen und lässt eine schleierhafte, aber zugleich angenehme Dynamik nachhallen.

Bühne & Theater

15.00 Arabisch kochen leicht gemacht, Anm. erwünscht; Urania

19.30 Einfall für Zwei; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Der Mann der die Welt aß; Schauspielhaus 20.00 Schon mal gelacht oder Kinder, wie die Zeit besteht!; Zwickmühle 20.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel

Literatur & Lesung

Stadtleben & Sport

18.00 Christiane Schütze: Morgens am Meer; Literaturhaus

09.30 Internationales Frauenfrühstück; Familienhaus am Uniplatz 11.00 Spiel, Spaß und lecker Essen: Erstes Magdeburger spielpädagogische Brunchen, Spielbegeisterte Menschen treffen, gemeinsam Brunchen, Spiele ausprobieren, Anm. unter Tel. 0391-40 82 90 90 (bis 16 Uhr); Tanzschule Röppnack, Schleinufer 16 16.00 Der große russische Staatszirkus

Vortrag & Führung

Film & Kino 18.00 Home for Christmas; Studiokino 18.00 Krieg vs. Krieg, Fotofilmprojekt; Moritzhof 18.15 Ich sehe den Mann Deiner Träume; Moritzhof 19.00 Das kreative Universum;

46

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 12.00 Pop10Live 14.00 Jugendstil 14.30 Xen°On 14.45 The European Circle – The Report 15.00 Cybrix Club Lounge 16.00 N.O.I.S.E. Effects - Musikmagazin 18.00 Johansen – Der Talk 18.45 Tapetenwechsel 19.00 TV Noir – Musiksendung

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

(auch 19.30 Uhr); Kleiner Stadtmarsch 18.30 Auswertung und Vorbereitung der Montagsdemo; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- u. Zeichenkurs; Feuerwache

Vortrag & Führung 15.00 Frauen in der bildenden Kunst; Urania 17.00 Archäologie an den Wasserstraßen in Sachen-Anhalt; Urania 18.00 Fairer Handel auf dem Vormarsch; einewelt haus

Literatur & Lesung 16.00 Lesung für die ganze Familie: Ernst Paul Dörfler - Was Vögel futtern. Speisekarte und Tischsitten; Stadtbibliothek 19.00 Adolf Muschg: Sax; Literaturhaus

Musik & Konzerte 19.30 Hot Rats goes Bluenote: Ton Steine Scherben Musikabend; blue note 20.00 Pretty Mery K; Moritzhof 20.00 Das GlasBlasSing Quintett; Theater Halberstadt 20.00 Martin C. Herberg: Total Guitar; Forum Gestaltung 20.00 Marie Dahl; Volksbad Buckau 20.00 M.A.D. Band ; Riff-Club

Film & Kino 18.00 18.15 20.15 20.30

Somewhere; Studiokino Drei; Moritzhof Ein gutes Herz; Studiokino Der Freund; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 18.00 Master & Bachelor: StudentenNacht-Club-Cafe; Ego Lounge 19.00 Donnerstanz; Flowerpower 19.00 Tangokurs Argentino, anschl. Übungsabend (ab 21 Uhr); Feuerwache 21.00 Super Spieleabend; Boys‘n‘Beats 21.00 Delicious Trip Hop; Deep

Bildung & Wissen 17.00 Systemüberblick für Hybrid Electric Vehicle („Aktuelle und zukünftige Fahrzeug- und Antriebskonzepte“), Gebäude 05, Hörsaal 4; Otto-von-Guericke Universität

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 18.00 The Collegium 19.00 Stolpersteine in Magdeburg 19.20 Pogromgedenken 2010 www.kulturschwärmer.de


02.11

Termine im Februar 01 02

11 Freitag

03 04 05 06 07 08 09 10 11.

Benefiztipp Zum bereits vierten Mal heißt es: Heb‘ Deine Hand für Courage. Zum Benefizkonzert zugunsten des Kinder- und Jugendnotdienstes haben sich in der FestungMark Tomas Tulpe (Foto), Empty Guns, Cindy Ciser, mit weit geschlossenen Augen, in My Days und The JETz angekündigt.(S. 23)

12. 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Bühne & Theater 19.30 Ein Hauch von Idiotie; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Die Freier; Volksbad Buckau 19.30 Werther, 19 Uhr: Einblick; Opernhaus 19.30 Miß Sara Sampson; Schauspielhaus 19.30 Frühlings Erwachen; Schauspielhaus 20.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 20.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel 21.30 Nachtschicht - Serie: Kabale und Liebe; Schauspielhaus

20.00 Stonewall Noise Orchestra, Fluffy Ox, Groovy Rock Along und New German Krautrock; HOT - Alte Bude 20.00 Blank, Rockhits; Moll‘s laden 21.00 Monokel; Feuerwache 21.00 Skrotzki & Kempf auf Reisen, mit Touchy Mob, Jeannel und A Golden Pony Boy; Café Central 21.00 Summer Crowd Stereo - Künstlerbio; Jakelwood

Film & Kino 17.00 Drei; Moritzhof 18.00 Somewhere; Studiokino 18.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 19.15 Der Freund; Moritzhof 20.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 20.15 Ein gutes Herz; Studiokino 21.00 Drei; Moritzhof 22.30 Ein gutes Herz; Studiokino

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Querbeat; Flowerpower 19.00 Ego Lounge Housebar; Ego Lounge 21.00 Popp Pop Beats; Boys‘n‘Beats 21.00 Disco; First-Club 21.00 Anti Tunes mit Supraphone; Deep 22.00 Remmi Demmi - Brillenfasching 2; Prinzzclub

25

Stadtleben & Sport

Offener Kanal Magdeburg

26

11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 15.30 Wahlbegleitende ökologische Gespräche zum Thema „Wirtschaft und Finanzen“, u.a. mit Jens Bullerjahn; Landesbetrieb für Hochwasserschutz (Otto-v-Guericke-Str. 5) 16.00 Der große russische Staatszirkus, (auch 19.30 Uhr); Kleiner Stadtmarsch 17.30 Chinesischkurs; einewelt haus

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 16.00 Pop10Live 18.00 Zu Hause bei... Dr. Lutz Trümper

27 28

12 Sonnabend

20.00 Tanztreff; Alte Schule Salbke

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 18.00 Workshop: Filzen mit Heidi Sack; Feuerwache

Vortrag & Führung 18.00 Vortrag Lena Kornyeyeva - Die Ukraine und Rußland: Volksfreundschaft oder Kolonisierung?; Stadtbibliothek

Musik & Konzerte 19.00 Heb Deine Hand für Courage; FestungMark 20.00 Das GlasBlasSing Quintett; Kurhaus Bernburg

48

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Jazztipp Die Jazzformation van HünerKlein hat sich wieder zusammengefunden und gibt heute ein Konzert im bluenote. Dabei wird ihre Interpretation von Fusionjazz zu erleben sein, in welchem Funk auf Rock und Jazzsoli auf eine gute Portion Groove treffen. (S. 24)

Bühne & Theater 15.00 Schon mal gelacht oder Kinder, wie die Zeit besteht!; Zwickmühle 19.30 Die Freier; Volksbad Buckau 19.30 Prolästerat: Ottokalypse now!; Bölcks Brettl 19.30 Hamlet; Schauspielhaus 19.30 Das Ende der Welt; Schauspielhaus

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

19.30 Orpheus in der Unterwelt; Opernhaus 20.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 20.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel 22.30 Nachtschicht-Show: Frau K. verirrt sich; Schauspielhaus

Stadtleben & Sport 10.00 Kreuzfahrtmesse; Gesellschaftshaus 13.30 1. FC Magdeburg - SV Wilhelmshaven; Stadion Magdeburg 16.00 Der große russische Staatszirkus, (auch 19.30Uhr); Kleiner Stadtmarsch 17.00 Andersrum tanzen, Kurs für Tänze zu zweit; Volksbad Buckau

Musik & Konzerte 14.30 Internationale Musikparade 2011, Militär- und Blasmusik, auch 19.30 Uhr; Bördelandhalle 18.00 Zum Valentinstag: Komm, lass uns leben; Schloss Hohenerxleben 19.30 Die heiße Magdeburger Nacht - Das Stübl-Revival; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Mensch, Dir hängt ja´n Zippel raus!, Menschliches und Allzumenschliches in Liedern von Claire Waldoff ; Kaffeehaus Köhler 20.00 Silent Song; Moll‘s laden 20.00 Ruins Of Wyrd (aka Elis); Riff-Club 21.00 Marianne Dissard; Moritzhof 21.00 van HünerKlein; blue note

Film & Kino 15.30 Somewhere; Studiokino 17.00 Der Freund; Moritzhof 18.00 Ein gutes Herz; Studiokino 18.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 19.00 Drei; Moritzhof 20.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 20.15 Ein gutes Herz; Studiokino 21.15 Der Freund; Moritzhof 22.30 Somewhere; Studiokino

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Lust for Life!; Flowerpower 19.00 Lange Samstag Nacht; Ego Lounge 21.00 Ficken Party; Boys‘n‘Beats 21.00 Dekadent; First-Club 21.00 Saturday Night Fever - Party nur für Erwachsene; FestungMark 21.00 House Beats; Deep 22.00 Ex-Schwoof; Feuerwache 22.00 Closing-Party: Das letzte Mal Kunstkantine; Kunstkantine 22.00 Housetag; Prinzzclub 23.00 Nachtschicht; Projekt 7 23.00 Disco; Baracke www.kulturschwärmer.de


02.11

Termine im Februar 01

Offener Kanal Magdeburg

Film & Kino

02

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 Zu Hause bei... Dr. Lutz Trümper 16.00 Pop10Live 18.00 Stadtblick - Talkshow 19.00 Xen°On – Das Themenmagazin 19.45 Café Deutsch - Telenovela 20.15 Johansen – Der Talk 21.00 Tapetenwechsel 21.15 TV Noir – Musiksendung 22.15 The Collegium

15.30 Ein gutes Herz; Studiokino 16.00 Drei; Moritzhof 18.00 Somewhere; Studiokino 18.15 Der Freund; Moritzhof 19.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 20.15 Ein gutes Herz; Studiokino 20.15 Drei; Moritzhof

03 04 05 06 07 08 09 10 11

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Mr. Musika‘s Gitarrenklub; Flowerpower 20.00 Sunday Chill Out; Ego Lounge 21.00 Sofasurfen; Deep

13 Sonntag

12. 13.

Offener Kanal Magdeburg

14.

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 Johansen – Der Talk 10.45 Tapetenwechsel 11.00 TV Noir – Musiksendung 12.00 The Collegium 13.15 Pogromgedenken 2010 13.30 Zu Hause bei... Dr. Lutz Trümper 16.00 Pop10Live 18.00 Stadtblick - Talkshow 19.00 Xen°On – Das Themenmagazin 19.45 Café Deutsch - Telenovela

15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28

Balletttipp In Gonzalo Galgueras Ballett Die verlorenen Schritte treibt die Protagonisten die Frage an, ob die moderne Gesellschaft tatsächlich Antworten auf die elementaren Fragen des Lebens bereithält. Die tänzerische Interpretation dieser Frage ist heute im Opernhaus zu sehen.

14 Montag

Bühne & Theater 15.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 16.00 Die verlorenen Schritte; Opernhaus 17.00 Ein Dummer, zwei Gedanken; Kabarett nach Hengstmanns 17.00 Die Acht Millionäre; Theater an der Angel 20.00 Schon mal gelacht oder Kinder, wie die Zeit besteht!; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 10.00 Tetfest des Deutsch-Vietnamesischen Freundschaftsverein; Altes Theater 11.00 Der große russische Staatszirkus, (auch 14.30 Uhr); Kleiner Stadtmarsch 15.45 SC Magdeburg – HSV Hamburg; Bördelandhalle

Kunst & Ausstellung 15.00 Alphaville: Führung in der Ausstellung von Maix Mayer; Kloster

Vortrag & Führung 17.00 Patagonien - Abenteuer definieren, multimediale Diashow; OLi-Kino

Musik & Konzerte 15.00 Voics only, fröhliches Programm zum Valentinstag; Gesellschaftshaus 20.00 The Gentle Lurch; Riff-Club

50

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Filmtipp Was passiert, wenn sich ein harmonisch-kämpferisches Paar unabhängig voneinander in ein und denselben Mann verliebt? In seinem neuem Film Drei ist Tom Tykwer wieder in seiner Heimatstadt Berlin angekommen und thematisiert eine ganz und gar unklassische Dreiecksbezeihung. Heute auf dem Moritzhof.

Bühne & Theater 11.00 Frank (und frei); Schauspielhaus

Stadtleben & Sport 09.30 Computertreff für Senioren; Volkshochschule 11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 15.30 Chinesischkurs; einewelt haus 18.45 Polnisch für Fortgeschrittene; einewelt haus 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 19.30 WebMontag; Café Central

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs; Feuerwache

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

Termine im Februar

18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V.

Vortrag & Führung 19.00 Eine (Ver)führung am Valentinstag, mit Aphrodite Nadja & Amor Frank, anschl. 6-Gänge-Menü; Treff: Straßenbahndepot Sudenburg 19.00 Der Unterhaltsanspruch Minderjähriger, Volljähriger, Azubi und Studenten; Katharinenhaus

Musik & Konzerte 19.30 Jugendjazzorchester SachsenAnhalt; Schauspielhaus

Film & Kino 17.00 Freundschaft plus; Cinemaxx 18.15 Drei; Moritzhof 19.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 20.30 Der Freund; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 18.00 Manic Monday; Ego Lounge 19.00 Hippie-Kneipe; Flowerpower

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 18.00 Olven TV – Stadtteilfernsehen 18.30 Filmgevagued - Filmmagazin 19.00 Kultur, Wissenschaft u. Wirtschaft 19.30 Die Flimmerkiste

15 Dienstag

Comedytipp Perfekte Frisuren, modische Schnurrbärte und exzessiver Gebrauch von Abkürzungen sind die Markenzeichen von SuB (Stulle und Bulle). Hart, aber ungerecht ermitteln die Zivilfahnder heute mal zur Abwechslung in Bölcks Brettl.

Vortrag & Führung

01

19.00 Argentinische Reisenotizen; Urania 19.30 Gespräche um Telemann; Gesellschaftshaus

02 03 04 05

Musik & Konzerte 20.00 Haruko & Hlynur Gudjonsson; Riff-Club

06 07 08

Film & Kino

09

10.30 Kinderwagenkino: Der Freund; Moritzhof 18.00 Ein gutes Herz; Studiokino 18.15 Der Freund; Moritzhof 19.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 20.15 Somewhere; Studiokino 20.15 Drei; Moritzhof

10

Nachtleben & Gastronomie 18.00 After Work; Ego Lounge 19.00 Studententag für alle; Flowerpower 22.00 Oldie-Disco; Baracke

11 12 13 14. 15. 16. 17 18 19 20

Bildung & Wissen

21

17.30 Französischer für Anfängerinnen, Auftakt des neues Kurses (bis 22. März); Volksbad Buckau

22

Offener Kanal Magdeburg

25

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 18.00 Pop10Live – Musikshow 20.00 Jugendstil 20.30 Xen°On 20.45 The European Circle – The Report 21.00 Cybrix Club Lounge 22.00 N.O.I.S.E. Effects - Musikmagazin 23.00 Berlin Boheme 23.30 Platz der Freundschaft

26

23 24

27 28

16 Mittwoch

Bühne & Theater 10.00 Reineke Fuchs; Puppentheater 19.30 Einfall für Zwei; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Stulle und Bulle; Bölcks Brettl 19.30 Fool for Love; Schauspielhaus

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-Malen-Drucken; Feuerwache Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

Kabaretttipp Davon wird die Welt nicht munter behauptet das Ensemble der Zwickmühle. Das aktuelle Programm inszenierte das KabarettUrgestein Rainer Otto für Pölitz & Co., welche versprechen, heute kabarettistischen Klartext zu reden.(Gastbeitrag auf Seite 18) Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63

51


02.11

Termine im Februar 01

Bühne & Theater

02

10.00 Reineke Fuchs; Puppentheater 19.30 Dick & Doof, aber gesund; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Treffpunkt Schauspiel; Schauspielhaus 20.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle

03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

Stadtleben & Sport 16.00 Vegane Volxküche; Soziales Zentrum 18.45 Schnupperstunde Chinesisch mit Dan Yao, Anm. erforderlich; Volkshochschule

13

Kunst & Ausstellung

14

17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V. 19.00 Dialog – in der Sammlung: Auf der Suche nach Zukunft: die menschliche Figur im Spiegel von Visionen, die Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, Aristide Maillol, Max Lachnit, Fritz Cremer, mit Uwe Gellner; Kloster

15 16. 17. 18 19 20

21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats 21.00 Deepkantine; Deep

Bildung & Wissen 18.00 SWM-Energiespar-Seminar: Energiesparpotentiale durch Optimierung der Heizungsanlage, Vom richtigen Einstellen bis zum hydraulischen Abgleich, mit Joachim Stratmann, Bosch Thermotechnik GmbH; SWM Kundencenter

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 12.00 Pop10Live 14.00 Jugendstil 14.30 Xen°On 14.45 The European Circle – The Report 15.00 Cybrix Club Lounge 16.00 N.O.I.S.E. Effects - Musikmagazin 18.00 Aufgespießt - Stadtratsmagazin 18.30 Leseland – Das Literaturmagazin

17 Donnerstag

21 22

Vortrag & Führung

23

18.00 Besuch im Graphischen Kabinett. Dr. Karin Kanter zeigt Arbeiten von Liebermann, Slevogt und Corinth; Kloster

24 25 26 27 28

Literatur & Lesung 15.00 3 mal täglich – eine Dosis Humor, Heitere Texte über die Gesundheit und andere Krankheiten; Urania 18.00 Carl Leberecht Immermann: Morgenbetrachtungen über den Hundeschwanz, Literaturdiskussion zur Faschingszeit; Literaturhaus

Musik & Konzerte 20.00 Die Zwingenberger Brüder treffen Chris Jagger; Karstadt-Kultur-Café

Bühne & Theater

18.00 Somewhere; Studiokino 18.15 Drei; Moritzhof 19.00 The Doors: When You‘re Strange; Moritzhof 19.30 Homo Faber - Ein Bericht; Roncalli-Haus 20.15 Ein gutes Herz; Studiokino 20.30 Der Freund; Moritzhof 20.30 Freischwimmer; Café Central

10.00 Reineke Fuchs; Puppentheater 19.30 Dick & Doof, aber gesund; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Die Gesellschaft kotzt dich aus, Theaterjugendclub, Premiere; Schauspielhaus 20.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 20.00 Arsen und Spitzenhäubchen, Premiere; Theater in der Grünen Zitadelle 20.00 Vergissmeinnicht - Eine Rede an den kleinen Mann; Theater an der Angel

Nachtleben & Gastronomie

Stadtleben & Sport

18.00 La Musique de Paris; Ego Lounge 19.00 Flaschbier Nacht; Flowerpower 20.30 Open-Mic-Night..; NachDenker

15.00 EDV-Übungsnachmittag; Volkshochschule

Film & Kino

52

Lesungstipp Manfred „Ibrahim“ Böhme (Mitte) war einer der prominentesten DDR-Politiker 1989/90 und galt als Hoffnungsträger. Allerdings verschwand er aus der Öffentlichkeit, als er als Stasi-Spitzel enttarnt wurde. Zehn Jahre nach seinem Tod hat Christiane Baumann sein Leben im Buch Kader, Spitzel, Spitzenkandidat – Die Karrieren des Manfred „Ibrahim“ Böhme rekonstruiert. Sie liest heute in der Stadtbibliothek. (Seite 28)

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

Termine im Februar

15.00 Erzählcafé Spätlese, Sudenburg - Napoleon, Ambrosius, der Zucker und ein Eiskeller; Feuerwache 18.30 Auswertung und Vorbereitung der Montagsdemo; einewelt haus 19.00 Sprachcafé; einewelt haus

18 Freitag

01 02 03 04 05

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- u. Zeichenkurs; Feuerwache 19.30 Ausstellungseröffnung: Runa Schröter, Malerei; Feuerwache 20.00 Wollen Sie in einem Ryokan übernachten?, Vortrag von Dr. Kenji Kamino zur Ausstellung „Kumamoto Artpolis“; Forum Gestaltung

Bühnentipp Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Nach der Absage von Arsen und Spitzenhäubchen kommt die Kriminalkomödie nun endlich im Theater Grüne Zitadelle zur Aufführung. In der Hauptrolle ist Ingeborg Krabbe (links) als Tante Abby zu sehen (Seite 17).

Vortrag & Führung 15.00 Das Haus des Handwerks; Urania 18.30 142. Guericke-Treff, Die Lutherund Reformationsstadt Magdeburg – Landeshauptstadt des Kardinals und Erzbischofs Albrecht von Magdeburg. Vortrag; Lukasklause 19.00 Die Ulrichskirche im Magdeburg der Reformation; Volkshochschule

20.00 Kitty Solaris; Moritzhof 20.00 Piano-Abend mit Daniel Laiter; Amsterdam 20.00 Pandoras Box; Riff-Club 20.30 Element of Crime; AMO

Film & Kino

Stadtleben & Sport

15.00 Sudenburg – Napoleon-Ambosius-der Zucker und ein Eiskeller, Film und Gespräch, Videowerkstatt ElbeSaale; Feuerwache 18.00 Ein gutes Herz; Studiokino 18.15 Der Freund; Moritzhof 19.00 So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn; Moritzhof 20.15 Von Menschen und Göttern; Studiokino 20.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof

11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 17.30 Chinesischkurs; einewelt haus

19.30 Kader, Spitzel, Spitzenkandidat - Die Karrieren des Manfred ‚Ibrahim’ Böhme; Stadtbibliothek

Musik & Konzerte

Nachtleben & Gastronomie 18.00 Master & Bachelor: StudentenNacht-Club-Cafe; Ego Lounge 19.00 Donnerstanz; Flowerpower 21.00 Super Spieleabend; Boys‘n‘Beats

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 17.00 H2 – Hörbar – Das Hörprogramm der Fachhochschule 18.00 Ruf Jetzt An! – Die Call-In Show Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

07 08 09 10 11 12 13

Bühne & Theater 19.30 Ein Dummer, zwei Gedanken; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Werther, 19 Uhr: Einblick; Opernhaus 19.30 Kammerjäger Go Opera; Opernhaus 19.30 Der Besuch der alten Dame; Schauspielhaus 19.30 Genannt Gospodin; Schauspielhaus 20.00 Die Kugelblitze: Nichts verstanden; Zwickmühle 20.00 Das Expertensofa, Improtheater Herzsprung; Moritzhof 20.00 Arsen und Spitzenhäubchen; Theater in der Grünen Zitadelle 20.00 Du bist nur der Arsch, mit Vera Feldmann; Puppentheater 20.00 Vergissmeinnicht - Eine Rede an den kleinen Mann; Theater an der Angel

Literatur & Lesung

06

14 15 16 17. 18. 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 14.00 SWM-Tag im Museum, freier Eintritt für Inhaber der SWM-Card; Kulturhistorisches Museum 18.00 Workshop: Porzellan-Malerei; Feuerwache 19.30 Ausstellungseröffnung: Verrückt nach Kunst II; Kunstwerkstatt

Vortrag & Führung 22.00 Nachtführung; Dom

Literatur & Lesung 19.00 Martina Rellin liest: Nicht ohne Sekt und Erdbeeren…, Ein Liebhaber zum Valentinstag?; Moritzhof 20.00 Wortwäsche (Poetry) Slam; Moritzhof Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63

53


02.11

Termine im Februar 01

Musik & Konzerte

02

20.00 1. Magdeburger Rockfasching, mit Lennocks-Live und den Kellergeistern; Feuerwache 20.00 Amüsant, wortgewandt…, literarisch-musikalischer Abend; Kaffeehaus Köhler 20.00 Tänzchentee; Moll‘s laden

03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

Film & Kino 17.00 Der Freund; Moritzhof 18.00 Ein gutes Herz; Studiokino 19.00 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 20.15 Von Menschen und Göttern; Studiokino 21.00 Der Freund; Moritzhof 22.30 Von Menschen und Göttern; Studiokino

15

Nachtleben & Gastronomie

16

19.00 Querbeat; Flowerpower 19.00 Ego Lounge Housebar; Ego Lounge 21.00 Top Ten Years; First-Club 21.00 Die Deeppremiere; Deep 22.00 Freaky Friday; Prinzzclub 22.00 School of Rock; BeatClub Dessau 23.00 Klub Populär speciell: Revolverclub; Projekt 7

17 18. 19. 20 21 22 23 24 25 26 27 28

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 Ruf Jetzt An - Die Call-In Show 16.00 Pop10Live – Musikshow 18.00 Haltestelle: Straßenbahnmagazin

19 Sonnabend

19.30 Einfall für Zwei; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Hausmeister Gomolka oder Das Leben hat neun Katzen; Bölcks Brettl 19.30 Von morgens bis mitternachts; Schauspielhaus 19.30 Die Geschichte der Zukunft; Schauspielhaus 19.30 Die Fledermaus, Premiere, anschl. Premierenfeier; Opernhaus 19.30 Kinderträume, Theaterjugendclub; Opernhaus 20.00 Damenwahl; Zwickmühle 20.00 Arsen und Spitzenhäubchen; Theater in der Grünen Zitadelle 20.00 Du bist nur der Arsch, mit Vera Feldmann; Puppentheater 20.00 Badesalz - Bindannda!; AMO 20.00 Vergissmeinnicht - Eine Rede an den kleinen Mann; Theater an der Angel 21.30 Nachtschicht-Show: Julia und die Kavaliere der Nacht; Schauspielhaus

Stadtleben & Sport 09.30 Systeme und Funktionen der Wirtschaft, Wochenendkurs, Anm. erforderlich; Volkshochschule 14.00 Casting zum Jugendweihegesicht 2011, mit stündlichen Modenschauen (15, 16, 17 Uhr) und Präsentationen der Schule für Mode und Design; City Carré 15.00 Nachtflohmarkt bis 23 Uhr; Messe Magdeburg

Musik & Konzerte 20.00 Latin-Jazz-Tapas-Abend mit der Band „Eslavo“; Amsterdam 20.00 Webster-Solo; Hegel-Bierbar 20.00 Aerial; Riff-Club 20.00 Adoro; Stadthalle

Film & Kino

Bühnentipp Wie sieht das echte Leben aus? Wofür lohnt es sich, zu verbrennen? Diesen Fragen ging der Magdeburger Dramatiker Georg Kaiser mit wilder Dynamik und kinoartig rasendem Tempo in Von morgens bis mitternachts nach. Das Stück, entstanden 1912 im Geiste des Expressionismus ist heute in der Inszenierung von Marc Lunghuß am Schauspielhaus zu sehen.

Nachtleben & Gastronomie

Bühne & Theater 15.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 15.00 Einfall für Zwei; Kabarett nach Hengstmanns

54

Film » 12

Bühne » 16

15.30 Ein gutes Herz; Studiokino 17.00 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 18.00 Von Menschen und Göttern; Studiokino 18.00 So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn; Moritzhof 18.30 Fitzcarraldo; OLi-Kino 19.00 Der Freund; Moritzhof 20.00 So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn; Moritzhof 20.15 Von Menschen und Göttern; Studiokino 20.30 Fitzcarraldo; OLi-Kino 21.00 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 22.30 Ein gutes Herz; Studiokino

Musik » 22

19.00 Lust for Life!; Flowerpower 19.00 Lange Samstag Nacht; Ego Lounge 20.00 80er-Jahre-Party; Moll‘s laden 21.00 80er Jahre Party; Boys‘n‘Beats

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

Termine im Februar

21.00 80er Jahre Party; First-Club 21.00 Die große Flower-Power-Party; FestungMark 21.00 Legendary DJ Dan Dryer Senior Rock‘n‘Roll, Country, Soul; NachDenker 21.00 Mixtapesmixe mit DJ Taip und Meta Zwo; Deep 22.00 Depeche Mode Party; Factory 22.00 What the f**k; Prinzzclub 23.00 Rockstudio; Altes Theater 23.00 Nachtschicht; Projekt 7 23.00 Disco; Baracke

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 12.00 D°Zentral – Musikmagazin 12.45 Mein Magdeburg - Doku 16.00 Pop10Live – Musikshow 18.00 Olven TV – Stadtteilfernsehen 18.30 Filmgevagued - Filmmagazin 19.00 Kultur, Wissenschaft u. Wirtschaft 19.30 Die Flimmerkiste 20.30 Aufgespießt - Stadtratsmagazin 21.00 Leseland – Das Literaturmagazin 22.00 Ruf Jetzt An! – Die Call-In Show 23.00 Haltestelle: Straßenbahnmagazin

20 Sonntag

Kunsttipp Der Konzeptkünstler Maix Mayer hat sich in Magdeburg auf die Spuren des Architekten Ulrich Müther (Hyparschale) begeben und zeigt seine Entdeckungen aktuell im Kunstmuseum. Heute hat der geneigte Besucher die Möglichkeit, an einer Führung durch die Ausstellung Alphaville MD teilzunehmen (siehe Seite 31).

Bühne & Theater 15.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 16.00 Arsen und Spitzenhäubchen; Theater in der Grünen Zitadelle 17.00 Die Eiligen drei Wenige; Kabarett nach Hengstmanns 18.00 Die verlorenen Schritte; Opernhaus 20.00 Damenwahl; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 09.00 Fischmarkt (bis 17 Uhr); Stadthalle

Kunst & Ausstellung 15.00 Alphaville: Führung in der Ausstellung von Maix Mayer; Kloster

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

Vortrag & Führung

01

15.00 Wie wächst eigentlich Schokolade? Kakao, Kaffee & Co. - tropische Nutzpflanzen; Gruson Gewächshäuser

02 03 04

Musik & Konzerte

05

11.00 Preisträgerkonzert Jugend musiziert, Regionalwettbewerb; Opernhaus 11.00 Der erste Lack ist ab!, Musikalisch-szenische Hautabschürfungen, zum letzten Mal; Kaffeehaus Köhler 11.00 4. Kammerkonzert, mit Werken von Reicha, Taffanel und Bozza; Schauspielhaus 16.00 Nach grüner Farb´ mein Herz verlangt, Musik & Lyrik zum Aufwärmen mit Ina Friebe; Schloss Hohenerxleben 17.00 Von Prinzen und Forellen, Werke von Gioacchino Rossini, Louis Ferdinand von Preußen und Franz Schubert; Gesellschaftshaus

06

Film & Kino

17

15.30 Kino der Wünsche: Goethe!; Studiokino 16.00 Der Freund; Moritzhof 18.00 Ein gutes Herz; Studiokino 18.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 19.00 So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn; Moritzhof 19.00 „Am Anfang war das Wort“ – Neustarten und Durchstarten!, Film und Musik; Roncalli-Haus 20.15 Von Menschen und Göttern; Studiokino 20.15 Der Freund; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie

07 08 09 10 11 12 13 14 15 16

18 19. 20. 21 22 23 24 25 26 27 28

19.00 Mr. Musika‘s Gitarrenklub; Flowerpower 20.00 Sunday Chill Out; Ego Lounge 21.00 Sofasurfen und Cocktailnight; Deep

Bildung & Wissen 10.30 87. Medizinischer Sonntag „Inkontinenz bei Mann und Frau“, Gebäude 26, Hörsaal 1; Otto-von-Guericke Universität

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 16.00 Pop10Live – Musikshow 18.00 Olven TV – Stadtteilfernsehen 18.30 Filmgevagued - Filmmagazin 19.00 Kultur, Wissenschaft u. Wirtschaft 19.30 Die Flimmerkiste 20.30 Aufgespießt - Stadtratsmagazin 21.00 Leseland – Das Literaturmagazin 22.00 Ruf Jetzt An! – Die Call-In Show 23.00 Haltestelle: Straßenbahnmagazin

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63

55


02.11

Termine im Februar 01 02

21 Montag

Nachtleben & Gastronomie 18.00 Manic Monday; Ego Lounge 19.00 Hippie-Kneipe; Flowerpower

03 04

Offener Kanal Magdeburg

05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15

Filmtipp Plaste (und Elaste) ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für seine Doku Plastic Planet hat Regisseur Werner Boote die Kunststoffe bis in die entlegensten Winkel der Wel verfolgt. Heute läuft der Film in der Volkshochschule, anschließend findet ein Filmgespräch zum Thema statt.

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 18.00 50 Plus 19.00 Xen°On – Das Thema 19.45 Tier, Natur, Zukunft

22 Dienstag

Bühne & Theater 09.00 Die Geschichte von Lena, ab 8 Jahren (auch 11 Uhr); Schauspielhaus

16 17 18 19 20 21.

Stadtleben & Sport 11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 15.30 Chinesischkurs; einewelt haus 18.45 Polnisch für Fortgeschrittene; einewelt haus 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood

22. 23

Kunst & Ausstellung

24

17.00 Keramikkurs; Feuerwache 18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V.

25 26 27

Vortrag & Führung

28

10.00 Blaues Blut in Magdeburg? Auf Spurensuche mit Königin Luise; Domplatz 10.00 Blau-Pausen und Tintenkleckse - Eine Wanderung durch die Magdeburger Schulgeschichte, ; Treff: Brandeburger Str. 10 10.00 „Ist denn die Elbe immer noch die Selbe!“ - Das Leben an der Elbe im Wandel der Jahrhunderte, ; Treff: Zeitzähler am Stadtplatz

21.00 Jazz in der Kammer, Conny Bauer im Duo mit Louis Rastig; Schauspielhaus

18.00 Plastic Planet, anschl. Gespräch mit Oliver Wendenkampf; Volkshochschule 18.15 Der Freund; Moritzhof 19.00 So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn; Moritzhof 20.00 Gay-Filmnacht: Beautiful Thing - die erste Liebe; Cinemaxx 20.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof Bühne » 16

Musik » 22

19.30 Einfall für Zwei; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Die Kugelblitze: Ausgebootet, Voraufführung; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 09.30 Elternfrühstück, Wenn Kinder schlecht träumen; Familienhaus am Uniplatz; 14.30 Die Geschichte von Cracau, Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren, mit Karin Grünwald; Kulturhistorisches Museum

Kunst & Ausstellung

Vortrag & Führung

Film & Kino

Film » 12

Bühne & Theater

17.00 AG Zeichnen-Malen-Drucken; Feuerwache

Musik & Konzerte

56

Benefiztipp Heinz Ratz ist Weltreisender, provokanter Musiker und Wandermissionar. Der 42-jährige ist ständig unterwegs – derzeit mit dem Rad. Heute führt ihn sein Triathlon der neuen Werte für ein Flüchtlings-Benefizkonzert in die KJFE Knast (Seite 23).

14.00 Die Hyparschale von Magdeburg – gestern-heute-morgen, Anm. erforderlich; Stadthalle 15.00 Von Südtirol bis zum Gardasee; Urania 17.00 Tipps zum Sprachenlernen; Volkshochschule 19.00 Schüßler-Salze, Anm. erforderlich; Volkshochschule 19.00 Vortragsreihe „Im Stadtarchiv gefunden...“, Schiffe mit dem Namen der Stadt Magdeburg; Altes Rathaus

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

Termine im Februar

Literatur & Lesung

Stadtleben & Sport

01

19.30 Offenes Haus: AG Literatur; Schauspielhaus

19.00 1. FC Magdeburg - VfB Lübeck Regionalliga Nord; Stadion Magdeburg 20.15 SC Magdeburg – VfL Gummersbach; Bördelandhalle

02

Musik & Konzerte 20.00 Heinz Ratz - Tour der tausend Brücken; KJFE Knast

Film & Kino 10.30 Kinderwagenkino: Fasten auf Italienisch; Moritzhof 18.00 Goethe!; Studiokino 18.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 19.00 So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn; Moritzhof 20.15 Von Menschen und Göttern; Studiokino 20.15 Der Freund; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 18.00 After Work; Ego Lounge 19.00 Studententag für alle; Flowerpower 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 18.00 Pop10Live – Musikshow 20.00 Jugendstil 20.30 Xen°On – Das Thema 20.45 The European Circle – The Report 21.00 Cybrix Club Lounge 22.00 N.O.I.S.E. Effects - Musikmagazin 23.00 Berlin Boheme 23.30 Platz der Freundschaft 24.00 Pop10Live

23 Mittwoch

Konzerttipp Syrano ist wirklich schwer definierbar: Zwischen Kinderfabel und schauerlicher Poesie mischt der 25-jährige Künstler Volksmelodien, synthetische Laute, Chansons und Literatur des 19. Jahrhunderts und identifiziert sich selbst dabei als ein Kind des HipHop. Wie das klingt, ist heute auf dem Moritzhof zu hören.

Bühne & Theater 19.30 Die Eiligen drei Wenige; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Die Kugelblitze: Ausgebootet, Premiere; Zwickmühle 20.00 Kleine Eheverbrechen; Theater an der Angel Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

03 04 05

Kunst & Ausstellung 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V.

06 07 08 09

Vortrag & Führung

10

17.00 Energetisches Heilen, Anm. erforderlich; Volkshochschule

11 12 13

Literatur & Lesung 15.00 Welchen Kästner hätten Sie denn gern?, ein literarischer Spaziergang mit Erich Kästner ; Stadtteilbibliothek Sudenburg 18.00 Manfred Köppe: Sieben Fenster; Literaturhaus

14 15 16 17 18 19

Musik & Konzerte

20

20.00 Syrano; Moritzhof

21

Film & Kino

22.

18.00 Ein gutes Herz; Studiokino 18.15 Der Freund; Moritzhof 19.00 So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn; Moritzhof 19.45 CineLady: Meine erfundene Frau; Cinemaxx 20.00 Männerabend: Drive Angry 3D; Cinemaxx 20.00 Simply the best: True Grit; Cinemaxx 20.00 CineMen: Drive Angry 3D; Cinemaxx 20.15 Von Menschen und Göttern; Studiokino 20.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof

23. 24 25 26 27 28

Nachtleben & Gastronomie 18.00 19.00 21.00 21.00

La Musique de Paris; Ego Lounge Flaschbier Nacht; Flowerpower Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats Deepkantine; Deep

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 12.00 Pop10Live 14.00 Jugendstil 14.30 Xen°On – Das Thema 14.45 European Circle Report 15.00 Cybrix Club Lounge 16.00 N.O.I.S.E. Effects – Musikmagazin 18.00 Jugendstil 18.30 Campus TV 19.00 Das Magdeburger Allerlei Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63

57


02.11

Termine im Februar 01 02

24 Donnerstag

Musik & Konzerte 21.00 Offene Bühne; Café Central

03

Film & Kino

04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24. 25. 26 27 28

Konzerttipp Es wurde ja auch mal Zeit, dass Rainald Grebe auch unser Frühaufsteherland in seinen Kanon der Landeshymnen aufnimmt. Das SachsenAnhalt-Lied wird heute in der Stadthalle höchstwahrscheinlich nicht auf der Setlist von Grebe und dem Orchester der Versöhnung fehlen...

Bühne & Theater 19.30 Die Eiligen drei Wenige; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Werther, 19 Uhr: Einblick; Opernhaus 19.30 Der Besuch der alten Dame; Schauspielhaus 19.30 Kebab, Gastspiel aus Osaka/ Japan; Schauspielhaus 20.00 Die Kugelblitze: Ausgebootet; Zwickmühle 20.00 Arsen und Spitzenhäubchen; Theater in der Grünen Zitadelle 20.00 Rainald Grebe & das Orchester der Versöhnung; Stadthalle 20.00 Vergissmeinnicht - Eine Rede an den kleinen Mann; Theater an der Angel

Stadtleben & Sport 09.30 Internationales Frauenfrühstück; Familienhaus am Uniplatz; 18.30 Auswertung und Vorbereitung der Montagsdemo; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- u. Zeichenkurs; Feuerwache 20.00 Zu Besuch in der Wohnung der Götter – Fujisan, Vortrag von Prof. Dr. Lutz Wisweh zur Ausstellung „Kumamoto Artpolis“; Forum Gestaltung

Vortrag & Führung 15.00 Erzählcafé Altstadt: Sagenhafte Begebenheiten um Magdeburgs Kirchen; Jugendherberge 15.00 Neues Bauen in Sachsen-Anhalt; Urania 19.00 Farbdia-Vorträge mit Musik, „Sphinx“ und „Madonna“, Leben und Werk des Malers Edvard Munch (18631944); Roncalli-Haus 19.30 Apulien - Land der Staufer und Normannen; einewelt haus

58

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

18.00 Von Menschen und Göttern; Studiokino 18.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 19.00 Kent Nagano - Montreal Symphony; Moritzhof 20.15 Satte Farben vor Schwarz; Studiokino 20.15 Das Labyrinth der Wörter; Moritzhof

Nachtleben & Gastronomie 18.00 Master & Bachelor: StudentenNacht-Club-Cafe; Ego Lounge 19.00 Donnerstanz; Flowerpower 19.00 Tangokurs Argentino, anschl. Übungsabend (ab 21 Uhr); Feuerwache 19.30 Dinner Krimi „Bei Verlobung Mord“; Maritim Hotel 21.00 Super Spieleabend; Boys‘n‘Beats 21.00 Delicious Trip Hop; Deep

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 18.00 39 Grad - Themenmagazin

25 Freitag

Kabaretttipp Mit ihrem neuen Programm AusgeBOOTet gehen die Kugelblitze auf eine satirische Seefahrt. Neben der Ausseinandersetzung und „Auseinandernehmung“ von Trendwellen und Surfangst spielen Sabine Münz, Ernst Ulrich Kreschel und Lars Johansen heute in der Zwickmühle auch ver(see)stärkt ihre musikalisch-satirischen Trümpfe aus (Seite 19).

Bühne & Theater 11.00 Fool for Love; Schauspielhaus 17.00 Brecht-Kafka-Japanisches Theater: Das Opium der Verwandlung, Vortrag; Schauspielhaus 19.30 Die Eiligen drei Wenige, zum letzten Mal; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Liebe, Licht und ein Kamel; Bölcks Brettl 19.30 Kebab, Gastspiel aus Osaka/ Japan; Schauspielhaus 19.30 Die 39 Stufen; Schauspielhaus 19.30 West Side Story; Opernhaus 19.30 Quint&Essenz, Theaterjugendclub; Opernhaus

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

Termine im Februar

20.00 Die Kugelblitze: Ausgebootet; Zwickmühle 20.00 Arsen und Spitzenhäubchen; Theater in der Grünen Zitadelle 20.00 König Richard III., Premiere; Puppentheater 20.00 Vergissmeinnicht - Eine Rede an den kleinen Mann; Theater an der Angel

21.30 Japan-Nachtschicht, Talk&Tanz: Lost in Translation/JapanClub ; Schauspielhaus 22.00 Rock Factory!, mit mit DJ MIG (Berlin); Factory 22.00 Bubblegumclub; Prinzzclub 22.00 Schools Out; BeatClub Dessau 23.00 Klub Populär Aftershowparty mit Herrn Indie; Projekt 7

10.00 LBA - 21. Landes-Bau-Ausstellung Sachsen-Anhalt (bis 18 Uhr); Messe Magdeburg 11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 17.30 Chinesischkurs; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 16.00 Eröffnung der Ausstellung „250 Jahre Magdeburger Loge ‚Ferdinand zur Glückseligkeit‘“; Stadtbibliothek 18.00 Workshop: Hirsch-Malerei mit Rainer Hirsch; Feuerwache 18.30 Gotische Kathedralbaukunst und gotische Architekturdetails, Vortrag; Forum Gestaltung

Literatur & Lesung 19.30 Carl Leberecht Immermann: „MERLIN“, Szenische Lesung; Ratswaage Hotel

04 05 06

08

17.00 Eröffnung des Kurt-Weill-Festes 2011; Anhaltisches Theater Dessau 19.00 Der Protagonist / I Pagliacci, Opern-Premiere; Anhaltisches Theater Dessau 22.00 Feuerwerk zur Eröffnung; Anhaltisches Theater Dessau 22.30 Keine Dreigroschenmusik, Alanluca Saxophon Quartett, Jazz; Anhaltisches Theater Dessau

09

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 Wiederholung vom Vortag 16.00 Pop10Live 18.00 Konspirative Küchenkonzerte

26 Sonnabend

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25.

18.00 Chinesischer Abend – Im Reich der Mitte; Schloss Hohenerxleben 20.00 T&T Wollner: Eine schöne weiße Chrysantheme; Feuerwache

Film & Kino 17.00 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 18.00 Von Menschen und Göttern; Studiokino 19.00 Das Labyrinth der Wörter; Moritzhof 20.00 Kent Nagano - Montreal Symphony; Moritzhof 20.15 Satte Farben vor Schwarz; Studiokino 21.00 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 22.30 Satte Farben vor Schwarz; Studiokino

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Querbeat; Flowerpower 19.00 Ego Lounge Housebar; Ego Lounge 20.00 Schlager-Party; Moll‘s laden 20.00 Ü40-Party; Gesellschaftshaus 21.00 Ladies Night; First-Club 21.00 Oll neiht loooong mit Plastik Soul; Deep 21.00 Popquiz: Werbesongs; Projekt 7 Musik » 22

03

Kurt Weill Fest 2011

Musik & Konzerte

Bühne » 16

02

07

Stadtleben & Sport

Film » 12

01

Literatur » 28

26.

Gastspieltipp Ein Gastspiel der besonderen Art ist heute am Schauspielhaus zu erleben: Anlässlich der 150-jährigen deutsch-japanischen Freundschaft wird heute Kebab vom Ensemble des Theaters Osaka / Japan aufgeführt. Das Stück ist in japanischer Sprache mit deutschen Übertiteln zu sehen (Seite 19).

27 28

Bühne & Theater 11.00 Oper - Schauspiel - Ballett. Ein Einblick in die Theaterkünste, KinderUni Magdeburg; Opernhaus 15.00 Schon mal gelacht oder Kinder, wie die Zeit besteht!; Zwickmühle 16.00 Geliebtes Leben, Kinder- und Jugendtheater; Schloss Hohenerxleben 19.00 MET - The Metropolitan Opera live: Iphigenie auf Tauris; Cinemaxx 19.30 Ein Dummer, zwei Gedanken; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Prolästerat: Ottokalypse now!; Bölcks Brettl 19.30 Der gute Mensch von Sezuan; Schauspielhaus 19.30 Die Fledermaus; Opernhaus 19.30 Kinderträume, Theaterjugendclub; Opernhaus Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63

59


02.11

Termine im Februar 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

19.30 Kebab, Gastspiel aus Osaka/ Japan; Schauspielhaus 20.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 20.00 Die Ruhrkampf Revue, Musical; Moritzhof 20.00 Arsen und Spitzenhäubchen; Theater in der Grünen Zitadelle 20.00 König Richard III.; Puppentheater 20.00 Vergissmeinnicht - Eine Rede an den kleinen Mann; Theater an der Angel 22.30 Japan-Nachtschicht, Theaterstück: Gemischtes Triple & KaraokeParty ; Schauspielhaus

21.00 Jeburtstachsklatsche mit Marcy Hell und vielen Freunden; Deep 22.00 Millenium Party; Altes Theater 22.00 Dark Saturday; Factory 22.00 Ex-Schwoof; Feuerwache 22.00 Bangkok mit Boris Dlugosch; Prinzzclub 22.00 E.T. on Air; NachDenker 22.00 MH1 Clubnight, Techno; BeatClub Dessau 23.00 Nachtschicht; Projekt 7 23.00 Disco; Baracke

Stadtleben & Sport

15.00 Emil und die Detektive, Film; Kiez Dessau 15.00 Ensemble Modern, Artist in Residence,im Gespräch mit Roland Diry; Festivalcafé im Radisson Blu Fürst Leopold Hotel 19.00 Die besten Liebhaber der Welt, musikalische Comedy; Marienkirche Dessau 22.00 Heute Abend: Lola Blau, Musical; Technikmuseum „Hugo Junkers“ 22.00 Berlin – New York und zurück, Konzert Littel Annie & Baby Dee; Altes Theater Dessau

10.00 LBA - 21. Landes-Bau-Ausstellung Sachsen-Anhalt; Messe Magdeburg 10.30 Öffentliche Festveranstaltung zum 250jährigen Bestehen der Magdeburger Loge „Ferdinand zur Glückseligkeit“; Ratswaage Hotel 18.30 Demokratische Stadtspaziergänge zu erlebten Orten der Diktatur und Demokratie in Magdeburg; Roncalli-Haus

20

Musik & Konzerte

21

19.00 Nachtbuffet mit Katelinje PhilipsLebon; Feuerwache 19.30 Kodály Quartett; Gesellschaftshaus 20.00 Folk-Tassignon Quartet; Volksbad Buckau 20.00 Ich red mir ein, es geht mir gut…, ein männ(sch)licher Chansonabend; Kaffeehaus Köhler 20.00 Sixty Beats; Moll‘s laden 21.00 Country Rudi & friends; blue note

22 23 24 25 26. 27. 28

Film & Kino 15.30 Von Menschen und Göttern; Studiokino 17.00 Das Labyrinth der Wörter; Moritzhof 18.00 Satte Farben vor Schwarz; Studiokino 18.00 Kent Nagano - Montreal Symphony; Moritzhof 19.00 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 20.00 Kent Nagano - Montreal Symphony; Moritzhof 20.15 Satte Farben vor Schwarz; Studiokino 21.00 Das Labyrinth der Wörter; Moritzhof 22.30 Von Menschen und Göttern; Studiokino

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Lust for Life!; Flowerpower 19.00 Lange Samstag Nacht; Ego Lounge 21.00 Popp Pop Beats; Boys‘n‘Beats 21.00 Dance Baby!; First-Club

60

Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Kurt Weill Fest 2011

Offener Kanal Magdeburg 09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 12.00 Haltestelle: Straßenbahnmagazin 16.00 Pop10Live 18.00 50 Plus 19.00 Xen°On – Das Thema 19.45 Tier, Natur, Zukunft 20.30 Jugendstil 21.00 Campus TV 21.30 Das Magdeburger Allerlei 23.30 39 Grad - Themenmagazin 24.00 Konspirative Küchenkonzerte

27 Sonntag

Musicaltipp Die Uraufführung der Ruhrkampf Revue fand 2010 als alternativer Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas ruhr.2010 statt. Heute ist das Musical als Gastspiel auf dem Moritzhof zu sehen (Seite 17).

Bühne & Theater 11.00 Die Ruhrkampf Revue; Moritzhof 11.00 Fledermäuse, Höllengötter, musikalische Matinee mit Operettenforscher und Buchautor Volker Klotz sowie Mitgliedern des Opernensembles; Opernhaus

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63


02.11

Termine im Februar

15.00 Davon wird die Welt nicht munter; Zwickmühle 16.00 Arsen und Spitzenhäubchen; Theater in der Grünen Zitadelle 16.00 West Side Story; Opernhaus 18.00 Gunther Emmerlich - Anekdoten, Ansichten und anderes; FestungMark 20.00 Die Kugelblitze: Ausgebootet; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 10.00 Tänze der Stille (bis 16 Uhr); Akademie für LebensArchitektur 10.00 LBA - 21. Landes-Bau-Ausstellung Sachsen-Anhalt (bis 18 Uhr); Messe Magdeburg 11.00 setz:ei, das fröhliche Geschichtenfrühstück; Puppentheater

Vortrag & Führung 14.00 Öffentliche Führung in der Festung, Anm. über Tourist-Information; Treffpunkt/ Ende: Kiosk im Park vor der FestungMark 19.00 Esprit Francais - Auf französischen Spuren durch Magdeburg, ; Treff: Wallonerkirche

19.30 Little Annie with Baby Dee, Zusatzkonzert; Altes Theater Dessau 20.00 Heute Abend: Lola Blau, Musical; Technikmuseum „Hugo Junkers“ 20.00 Gesang zwischen den Stühlen, Chansons von Edmund Nick nach Texten von Erich Kästner; Kurt Weill Zentrum / Haus Feininger

02 03 04 05 06

Bildung & Wissen

07

15.30 Diskussionsrunde „Asexualität“, Diskussionsrunde und Informationen zu Asexualität,Wohnheim 1; Otto-vonGuericke Universität

08 09 10 11

Offener Kanal Magdeburg

12

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 Jugendstil 10.30 Campus TV 11.00 Das Magdeburger Allerlei 13.00 39 Grad - Themenmagazin 13.30 Konspirative Küchenkonzerte 16.00 Pop10Live 18.00 50 Plus 19.00 Xen°On – Das Thema 19.45 Tier, Natur, Zukunft

13 14 15 16 17 18 19 20

28 Montag

Literatur & Lesung

01

21 22

16.30 Thomas Wischnewski liest Liebesschimmer - und andere gereimte Ungereimtheiten des Lebens; Kulturscheune Alt-Olvenstedt

23 24 25

Film & Kino

26

15.30 Satte Farben vor Schwarz; Studiokino 16.00 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 18.00 Von Menschen und Göttern; Studiokino 18.15 Das Labyrinth der Wörter; Moritzhof 19.00 Kent Nagano - Montreal Symphony; Moritzhof 20.15 Satte Farben vor Schwarz; Studiokino 20.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof

27.

Nachtleben & Gastronomie 19.00 Mr. Musika‘s Gitarrenklub; Flowerpower 20.00 Sunday Chill Out; Ego Lounge 21.00 Sofasurfen und Cocktailnight; Deep

Kurt Weill Fest 2011 11.00 Berlinisch für Nichtberliner, Ruth Hohmann und das Jazz Collegium Berlin; Restaurant Kornhaus 17.00 Leben in dieser Zeit, Konzert der Staatsoperette Dresden, Lyrische Suite in 3 Sätzen; Anhaltisches Theater Dessau Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

Bühnentipp Dostojewskijs Schuld und Sühne gilt vielen als der größte Kriminalroman aller Zeiten. Heute ist die Bühnenadaption der Geschichte von Rodion Raskolnikow in der Inszenierung von Jan Jochymski am Schauspielhaus zu sehen.

28.

Bühne & Theater 19.30 Schuld und Sühne; Schauspielhaus

Stadtleben & Sport 11.00 Deutsch für alle Interessierten; einewelt haus 15.30 Chinesischkurs; einewelt haus 18.45 Polnisch für Fortgeschrittene; einewelt haus 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs; Feuerwache 18.00 Fotokurs, Anm. erf: info@kunstvereinderart.de; derART e.V. Kunst » 30

Nachtleben » 34

Kinder » 63

61


Termine im Februar

Vorschau auf März

01

Vortrag & Führung

02

15.00 Ehe, Frauen und Familie im Islam; Urania

03

Konzert

04

Film & Kino

05

18.15 Fasten auf Italienisch; Moritzhof 19.00 Kent Nagano - Montreal Symphony; Moritzhof 20.00 L-Filmnacht: Bloomington; Cinemaxx 20.15 Das Labyrinth der Wörter; Moritzhof

06 07 08 09 10 11

Nachtleben & Gastronomie

12

18.00 Manic Monday; Ego Lounge 19.00 Hippie-Kneipe; Flowerpower

13 14

Offener Kanal Magdeburg

15

09.00 Guten Morgen Magdeburg LIVE 10.00 OK vor Ort 18.00 M Hoch Drei - Monatsmagazin 19.00 Kultur, Wissenschaft u. Wirtschaft 19.30 Die Flimmerkiste

16 17 18 19 20 21

29 Mienstag

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22 23 24 25

28.

62

ComedyKonzert

Helge Schneider: Wenn Helge Schneider sagt, er hat die „Buxe voll“, dann ist das keine verklausulierte Showbiz-Abrechnung, sondern nur seine Art, sich unter genau diesem Titel auf den Bühnen des Landes zurückzumelden. Im März ist der Entertainer mit dem eigenwilligen Humor, gepaart mit echter musikalischer Perfektion, mal wieder in Magdeburg. 13.03. * Stadthalle

Festival

26 27

Christian Friedel: Dass Christian Friedel, gebürtiger Magdeburger, auf der (Film) Bühne am rechten Platz ist, hat er in „Das weiße Band“ eindrucksvoll bewiesen. Dass er auch auf der (Konzert)Bühne glänzen kann, zeigt er als Musiker Anfang März in seiner Heimatstadt mit der Präsentation von „The Closer E.P.“. 09.03. * Moritzhof

Jubiläumstipp Was liegt zwischen Montag und Dienstag? Richtig, der Mienstag! Das ist übrigens der einzige Tag im Nicht-Schaltjahr, den nicht jeder verstehen kann. Ein gewisses Maß an satirischem Humor muss man schon im Blut haben, um zu wissen, dass Satire alles darf – sogar einen eigentlich nicht existenten Tag zwischen den 28. Februar und den 1. März zu schummeln. Was soll man auch machen, wenn der 29. nur alle vier Jahre vorbeischaut? Aus dieser Zwickmühle kommt man nur mit mienstaglicher Frechheit wieder raus. Vor allem, wenn genau diese Zwickmühle in Magdeburg am heutigen Mienstag schlappe 15 Jahre jung wird. Seit dem 29.02.1996 lautet das Motto der „Zwickmüller“ gemäß ihres ersten Programms „Wir gehn euch auf den Geist“. Ein Ende ist nicht abzusehen. Und das ist auch gut so. Denn wer würde Magdeburg sonst augenzwinkernd an folgendes erinnern: Kinder wie die Zeit besteht! (Was Ex-„Zwickmüller“ Michael Rümmler dazu meint, lesen Sie auf Seite 18) www.kulturschwärmer.de

3. Magdeburger Irish Folk Festival: Frühlingszeit ist Folkzeit. Das beherzigt auch das Team der FestungMark und lädt bereits zum dritten Mal zum dreitägigen Irish Folk Festival. Live zu erleben sind neben Sally Gardens, Adam Keating & Freddie McCorkey und John Barden auch die Folkjungs von Oracle (Foto). 25.-27.03. * FestungMark

Songtage

Blockflöte des Todes: Der Name klingt bedrohlicher, als der sich dahinter verbergende Matthias Schrei eigentlich ist. Zur Eröffnung der 6. Magdeburger Songtage zeigt der gelernte Kirchenorganist aber, dass die Blockflöte nicht nur was für blutjunge Zopfmädchen ist. 24.03. * Feuerwache


02.11

Termine für Kinder im Februar 01 Dienstag 09.00 Burattino oder die Suche nach dem goldenen Schlüsselchen (auch 10.30 Uhr); Puppentheater

09 Mittwoch

02 Mittwoch 15.00 Kinder.Kunst.Workshop., für Kinder von 6-8 Jahren (Anm. erf.); Kloster

03 Donnerstag 15.00 Kinder- und Jugendsprechstunde des Oberbürgermeisters; Altes Rathaus 16.00 Kochen mit Familien; Familienhaus Tagesgruppe (Innsbrucker Str. 30)

04 Freitag 17.30 Eltern-Kind-Disco, unter dem Motto „Gypsy“ (bis 19.30 Uhr); Kinder- & Familienzentrum EMMA

05 Sonnabend 09.30 Chinesischer Sprachunterricht und Kalligrafie für Kinder; einewelt haus 10.00 Tiger und Schneeleopard laden ein, zu Lagerfeuer, Fütterungen, Malund Wissenstraße; Zoo

06 Sonntag 10.00 Tiger und Schneeleopard laden ein, zu Lagerfeuer, Fütterungen, Malund Wissenstraße; Zoo 10.30 Sonntagstheater: Kasperkrimi, mit dem Theater „B-B“; Kinder- & Familienzentrum EMMA 14.30 Emil und die Detektive; Moritzhof

07 Montag 10.00 Ferienwerkstatt; Thiem20 10.00 Hampelnspaß mit Pippilotta und Herrn Nilsson, Basteleien (Anm. erf: Tel. 0391 – 404 808 9); Volksbad Buckau 14.00 Früherziehung für Kinder; einewelt haus 15.30 Vorschule für Kinder; einewelt haus 16.00 Emil und die Detektive; Moritzhof 16.15 Probe der Kindertanzgruppe; einewelt haus

08 Dienstag 09.00 Die Schildkröte hat Geburtstag (auch 10.30 Uhr); Puppentheater Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

10.00 Ferienwerkstatt; Thiem20 10.00 Hampelnspaß mit Pippilotta und Herrn Nilsson, Basteleien (Anm. erf: Tel. 0391 – 404 808 9); Volksbad Buckau 16.00 Emil und die Detektive; Moritzhof

Literatur » 28

09.00 Die Schildkröte hat Geburtstag (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 10.00 Ferienwerkstatt; Thiem20 10.00 Hampelnspaß mit Pippilotta und Herrn Nilsson, Basteleien (Anm. erf: Tel. 0391 – 404 808 9); Volksbad Buckau 16.00 Emil und die Detektive; Moritzhof

10 Donnerstag 09.00 Die Schildkröte hat Geburtstag (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 10.00 Ferienwerkstatt; Thiem20 10.00 Hampelnspaß mit Pippilotta und Herrn Nilsson, Basteleien (Anm. erf: Tel. 0391 – 404 808 9); Volksbad Buckau 10.00 Großeltern und Enkel, Ferienangebot für Kinder ab 6 Jahren und ihre (Groß-)Eltern; Kloster 11.00 Spiel, Spaß und lecker Essen: Erstes Magdeburger spielpädagogische Brunchen, Spielbegeisterte Menschen treffen, gemeinsam Brunchen, Spiele ausprobieren, Anm. unter Tel. 0391-40 82 90 90 (bis 16 Uhr); Tanzschule Röppnack, Schleinufer 16 16.00 Emil und die Detektive; Moritzhof 16.00 Der große russische Staatszirkus (auch 19.30 Uhr); Kleiner Stadtmarsch 16.00 Lesung für die ganze Familie: Ernst Paul Dörfler - Was Vögel futtern. Speisekarte und Tischsitten; Stadtbibliothek

11 Freitag 09.00 Die Schildkröte hat Geburtstag (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 10.00 Hampelnspaß mit Pippilotta und Herrn Nilsson, Basteleien (Anm. erf: Tel. 0391 – 404 808 9); Volksbad Buckau 15.30 Emil und die Detektive; Moritzhof 16.00 Der große russische Staatszirkus (auch 19.30Uhr); Kleiner Stadtmarsch

12 Sonnabend 09.30 Chinesischer Sprachunterricht und Kalligrafie für Kinder; einewelt haus 15.30 Emil und die Detektive; Moritzhof 16.00 Der große russische Staatszirkus (auch 19.30 Uhr); Kleiner Stadtmarsch 19.00 Die Nacht der Ungeheuer, Erkundung des Museums mit Taschenlampen (bis 20.30 Uhr); Technikmuseum Kunst » 30

Nachtleben » 34

Termine » 38

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02.11

Kindertermine im Februar

13 Sonntag

15.00 Kinder.Kunst.Workshop., für Kinder von 6-8 Jahren (Anm. erf.); Kloster

11.00 Der große russische Staatszirkus (auch 14.30Uhr); Kleiner Stadtmarsch 14.00 Klexxi Sause mit Spiel und Spaß, ab 15 Uhr Film: Hexe Lilli- die Reise nach Mandolan; Cinemaxx 14.30 Emil und die Detektive; Moritzhof 15.00 Die Schildkröte hat Geburtstag (auch 16.30 Uhr); Puppentheater 15.00 Familiennachmittag in der Ausstellung von Maiy Mayer, für Kinder ab 6 Jahren; Kloster 16.00 Eine Drachengeschichte, Puppentheater; Moritzhof 16.00 Wusel und das rote Geheimnis, Puppentheater Katinchen, ab 3 Jahren; Volksbad Buckau

17 Donnerstag 09.30 Waldkinder, Kinderoper (auch 17 Uhr); Opernhaus 10.00 Reineke Fuchs – Eine Vergangenheitsforschung; Puppentheater 16.00 Kochen mit Familien; Familienhaus Tagesgruppe (Innsbrucker Str. 30)

18 Freitag 09.30 Waldkinder, Kinderoper; Opernhaus

19 Sonnabend

14 Montag 14.00 Früherziehung für Kinder; einewelt haus 15.30 Vorschule für Kinder; einewelt haus 16.15 Probe der Kindertanzgruppe; einewelt haus

15 Dienstag 10.00 Reineke Fuchs; Puppentheater

09.30 Chinesischer Sprachunterricht und Kalligrafie für Kinder; einewelt haus

20 Sonntag 10.30 Der kleine Angsthase, Märchenspiel; Holzhaustheater Zielitz 16.00 Eine Drachengeschichte, Puppentheater; Moritzhof

21 Montag

16 Mittwoch 09.30 Waldkinder, Kinderoper, Premiere (auch 11.30 & 17 Uhr); Opernhaus 10.00 Reineke Fuchs; Puppentheater 11.30 Waldkinder, Kinderoper; Opernhaus

09.00 Die Geschichte von Lena, ab 8 Jahren (auch 11 Uhr); Schauspielhaus 14.00 Früherziehung für Kinder; einewelt haus 15.30 Vorschule für Kinder; einewelt haus

Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn? Premiere: Das Puppentheater zeigt ab 23. Februar für Kinder ab 5 Jahren, wie man vom Unglückshuhn zum Glückshenne wird Das Unglückshuhn hat es wirklich nicht leicht: Während alle anderen Hennen ihr Tagwerk mit silbernen, gar goldenen Eiern vollbringen, will dem Unglückshuhn nicht mal ein simples weißes Eierchen gelingen. Klar, dass es im Heimatstall nicht gerade zu den beliebtesten Tieren gehört. Die letztendliche Depression ist nicht weit, auch wenn der Zauberer Adrian dem Huhn tröstend erzählt, dass es einmal ganz berühmt werden wird. Doch als die Prinzessin des Reiches sterbenskrank wird, zögert es keinen Moment und rettet sie unter Einsatz seines Lebens vor dem sicheren Tod. Denn wie im richtigen Leben ist man nicht gleich ein Unglückshuhn, nur weil bei allen anderen goldene Eier purzeln... In dem Puppentheaterstück von Eva Kaufmann nach einer Geschichte von Hans Fallada können kleine und große Menschen ab 5 Jahren mit allerlei Zauberei erleben, dass die Erkenntnis, einfach auf seine eigenen Stärken zu vertrauen, manchmal etwas Zeit braucht....  avb

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Film » 12

Bühne » 16

Musik » 22

Literatur » 28

Kunst » 30

Nachtleben » 34

Termine » 38


02.11

16.15 Probe der Kindertanzgruppe; einewelt haus

Impressum - Anzeige -

KulturStadtMagazin für Magdeburg » kulturschwärmer.de

kulturschwärmer KulturStadtMagazin

23 Mittwoch

Porsestraße 17 39104 Magdeburg

09.00 Das Unglückshuhn (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 15.00 Kinder.Kunst.Workshop., für Kinder von 6-8 Jahren (Anm. erf.); Kloster

Die 200 weltbesten Pressefotos im City Carré täglich zu sehen noch bis 05. Februar Interview World Press Photo Sieger Masturzo im Gespräch

Fon: 0179 - 41 22 842 Fax: 01803 - 55 18 49 579 www.kulturschwärmer.de

Klangwechsel Ein neuer Ton im Halberstädter Cage-Stück

24 Donnerstag 09.00 Das Unglückshuhn (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 16.00 Kochen mit Familien; Familienhaus Tagesgruppe (Innsbrucker Str. 30)

25 Freitag 09.00 Das Unglückshuhn (auch 10.30 Uhr); Puppentheater

26 Sonnabend 09.30 Chinesischer Sprachunterricht und Kalligrafie für Kinder; einewelt haus 11.00 Oper - Schauspiel - Ballett. Ein Einblick in die Theaterkünste, KinderUni Magdeburg; Opernhaus 14.30 Stadtentscheid beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen; Stadtteilbibliothek Flora-Park 16.00 Geliebtes Leben, Kinder- und Jugendtheater; Schloss Hohenerxleben

27 Sonntag 10.00 Sonntagswerkstatt: Maskenzauber, bis 13 Uhr; Thiem20 11.00 setz:ei, das fröhliche Geschichtenfrühstück, SpezialGast: Glückshuhn Glitter Gloria; Puppentheater 11.00 FrühStück, Schauspieler erzählen und spielen Märchen für Kinder ab 4 Jahren, anschl. Malaktion; Schauspielhaus 16.00 Eine Drachengeschichte, Puppentheater; Moritzhof

28 Montag 14.00 Früherziehung für Kinder; einewelt haus 15.30 Vorschule für Kinder; einewelt haus 16.15 Probe der Kindertanzgruppe; einewelt haus

www.kulturschwärmer.de

Spaziergang ...mit dem Neurobiologen Jochen Braun

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Februar-Termine 28 Tage Kultur, denn Magdeburg ist...

Titelfoto: Pietro Masturzo World Press Photo 2009

Herausgeber Alexander Bernstein (V.i.S.d.P.) 0179 - 41 22 84 2 | avb@kulturschwaermer.de

Redaktion Franziska Dusch (Leitung) 0179 - 54 69 061 | redaktion@kulturschwaermer.de Autoren in dieser Ausgabe: Sonja Renner (sr), Sylvia Schmidt (sy), Franziska Dusch (fd), Wiebke Eichler (lmg), Marc Biskup (ed), Swetlana Moser (sam), Iris Barthel (ib), Martin Schwickert (ms), Alexander Bernstein (avb) und Kleiner Fuchs Haus-, Hof- und Lieblingsfotografen: Bastian Ehl (www.bastianehl.com), Harald Krieg (www.haraldkrieg.de) und Marc Eich / Fotos ohne Nennung des Bildnachweises wurden uns von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt. Willkommen & Abschied und E-Mail an... sind natürlich vollkommen ernst gemeint und nebenbei Satire im Sinne des Pressegesetzes.

Terminredaktion Marc Biskup (Leitung) 0176 - 63 27 53 32 | termine@kulturschwaermer.de Wir veröffentlichen gern kostenlos Ihre Veranstaltungstermine, übernehmen für die Richtigkeit der Angaben aber keine Gewähr. Bitte senden Sie uns Ihre Termine bis zum 10. des Vormonats an: termine@kulturschwaermer.de Für die Februar-Ausgabe des kulturschwärmers bitte bis zum 10. Januar 2011.

Anzeigen Alexander Bernstein (Leitung) 0179 - 41 22 84 2 | anzeigen@kulturschwaermer.de

Vertrieb Der kulturschwärmer wird kostenlos im Kulturschutzgebiet Magdeburg und Umgebung ausgelegt, und zwar durch unsere Dispositionshelden Alexander Schierhorn, Rolf Tyll, Eddie, Mikro und die Agentur Frische Ideen.

Layout & Druck Das Zusammensetzen von Text und Bild realisieren die erntehelfer. Den 13.500fachen Druck übernimmt freundlicherweise die Harzdruckerei GmbH Wernigerode.

Fortsetzung am 25.02.11


02.11

Veranstaltungsorte Alte Diamantbrauerei Lübecker Straße 127-129 Altes Theater Tessenowstraße 11 · Tel. 504 54 30 · www.altes-theater.info AMO Erich-Weinert-Straße 27 Tel. 593 45 0 · www.mvgm.de Ambrosiuskirche Halberstädter Str. 132· Tel. 604729 Amsterdam Olvenstedter Str. 9 · Tel.4005400 ArtDepot Große Diesdorfer Str. 200a Tel. 744 75 96 · www.artdepot-magdeburg.de BeatClub Dessau Schlachthofstraße 25, Dessau Tel. 0340/266 02 26 www.beatclubconcerts.de Bölcks Brettl Kleinkunstbühne in der Feuerwache, Halberstädter Straße 140 Bördelandhalle Berliner Chaussee 32 Tel. 593450 · www.mvgm.de Boys‘n‘Beats Liebknechtstr. 89 · Tel. 541 22 52 www.boysnbeats.de Buckauer Engpassbistro Schönebecker Str. 23 BStU Außenstelle Magdeburg Georg-Kaiser-Straße 4 · Tel. 627 10 · www.bstu.bund.de

Café Canapé Gr. Diesdorfer Str. 60 · Tel. 5066716 · www.canape-cafekneipe-kunst.de Café Central Leibnizstr. 34 · Tel. 0151/23273964 www.cafecentral.cc Café Frösi (FH) Breitscheidstraße 2 (Haus 1) Tel. 886 47 76 Café Flair Breiter Weg 21 · Tel. 561 89 55 www.cafe-flair.de Café Rossini Uniplatz 9 (Oper)· Tel. 540 65 55 www.theater-magdeburg.de Cinemaxx Kantstraße 6 · Tel. 598 91 00 www.cinemaxx.de Cinestar Am Pfahlberg · Tel. 255 25 25 · www.cinestar.de Circus Museum Magdeburg Karl-Schmidt-Str. 13a · Tel. 405 15 45 Club Klangwelten Erzberger Straße 2 · www. myspace.com/clubklangwelten CVJM Magdeburg Tismarstraße 1-2 · Tel. 731 84 26 www.cvjm-magdeburg.de

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Film » 12

Bühne » 16

Deep Breiter Weg 231 derART e.V. Große Diesdorfer Str. 249 · Tel. 0178/7313322 · www.kunstvereinderart.org Dom Am Dom 1 · Tel. 543 24 14 Dom Sikara Keplerstraße 7 · Tel. 563 91 38 www.domsikara.de einewelt haus Schellingstr. 3-4 · Tel. 537 12 00 www.ewh-md.de Elbauenpark Tessenowstraße 5a · Tel. 593 45 0 www.mvgm.de Espresso Kartell Breiter Weg 232a · Tel. 58 28 187 www.espressokartell.de Factory Karl-Schmidt-Str. 26-29 · Tel. 401 88 92 · www.dominionclub.de Familienhaus am Uniplatz Walther-Rathenau-Straße 30 www.familienhaus-magdeburg.de FestungMark Hohepfortewall 1 · Tel. 662 36 33 www.festungmark.de Feuerwache Halberstädter Str. 140 · Tel. 60 28 09 www.feuerwache-md.de First-Club Alter Markt 13/14 · Tel. 5975027 www.first-md.de Flowerpower Breiter Weg 252 · Tel. 503 95 48 www.flowerpower.eu Flurgalerie Eisenbart Dr.-Eisenbart-Ring 2 Forum Gestaltung Brandenburger Straße 9-10 · Tel. 886 41 97 · www.forum-gestaltung.de Froximun-Arena Sudenburgerwuhne 60 Galerie AM Druckhaus Laun & Grzyb Lessingstraße 62 · Tel. 258 9000 Galerie Grimm Jean-Burger-Straße 2 · Tel. 622 83 07 Galerie Hegel-Gymnasium Geißlerstr. 4 · Tel. 536 17 11 Galerie Himmelreich Breiter Weg 213b · Tel. 543 01 14 www.galerie-himmelreich.de Galerie ÜberFLUSS Schönebecker Str. 112 (Engpass) www.galerie-ueberfluss.de dieHO-Galerie Alt Westerhüsen 31 Tel. 55 73 853 · www.dieho.de Galerie Süd & Galerie da oben Halberstädter Str. 140 · Tel. 622 7561 · www.feuerwache-md.de Garten der Möllenvogtei Altstadt, hinter dem Dom Gesellschaftshaus Schönebecker Straße 129 · Tel. 540 67 76 · www.gesellschaftshaus-magdeburg.de Gröninger Bad Gröninger Straße 2 · Tel. 401 50 75 · www.groeningerbad.de Grüne Zitadelle Magdeburg Breiter Weg 9 · Tel. 7275400 www.gruene-zitadelle.de Gruson-Gewächshäuser Schönebecker Str. 129a · Tel. 4042910 · www.gruson-ev.de

Musik » 22

Literatur » 28

Kunst » 30

EGO Lounge Liebigstr. 6 · Tel. 5430299 www.myspace.com/egoloungemagdeburg Haus des Waldes (Schloss Hundisburg) · Tel. 03904 668757 Heaven Einsteinstraße · www.myspace. com/dasheaven Hegel-Bierbar Hegelstraße 37 · Tel. 561 00 35 Hermann-Gieseler-Halle Wilhelm-Kobelt-Straße 39/402 Hochschule MagdeburgStendal Breitscheidstraße 2 · Tel. 886 41 06 · www.hs-magdeburg.de Holzhaustheater Zielitz e.V. Lindenweg 19 · Zielitz · Tel. 039208 24397 · www.holzhaustheater.de HOT „Alte Bude“ Karl-Schmidt-Str. 12/13 · Tel. 40 82 0 833 · www.hot-altebude.de IBA-Shop Regierungsstraße 37 Jakelwood Otto-v.-Guericke Str. 48 Tel. 0172/ 3875824 www.jakelwood.de Johanniskirche Johannisbergstraße 1 · Tel. 593 45 0 · www.mvgm.de Jugend- und Sozialzentrum „Mutter Theresa“ Am Charlottentor 31 · Tel. 8185821 · www.caritasverbandmagdeburg.de Kabarett ...nach Hengstmanns Breiter Weg 37 · Tel. 4025540 www.hengstmanns.de Kaffeehaus Köhler Leiterstraße 3 · Tel. 535 59 87 www.kaffeehaus-koehler.de Karstadt-Kultur-Café Breiter Weg 128 · Tel. 595 90 Katharinenhaus Leibnizstraße 4 · Tel. 534 64 65 KSG St. Augustinus Neustädter Str. 4 · Tel. 543 48 95 · www.ksg-magdeburg.de Kinder- u. Familienzentrum EMMA Annastraße 32/2 · www.spielwagen-magdeburg.de KJFE „Knast“ Umfassungsstr. 76 · Tel. 2528347 Kloster Unser Lieben Frauen (Kunstmuseum) Regierungsstraße 4-6 · Tel. 565 02 0 · www.kunstmuseum-magdeburg.de Konservatorium Breiter Weg 110 · Tel. 5406864

KuCaf Otto-v.-Guericke-Straße 54 · Tel. 597 69 49 · www.kucaf-md.de

Nachtleben » 34

Termine » 38


02.11

Veranstaltungsorte 73 ADRESSENSERVICE

Kulturhistorisches Museum KuCaf Otto-v.-Guericke-Straße 68-73 Otto-von-Guericke-Straße 54 Tel. 540 35 01 · Di-So 10-17 Uhr Tel. 597 69 49 · www.kucaf.de www.khm-magdeburg.de Kulturhistorisches Kunstwerkstatt e.V. Museum Otto-v.-Guericke-Straße Schönebecker Straße 114 68-73 Tel. 540 35 0140 · Di-So 10-17 Uhr (Engpass) Tel. 82 407 www.khm-magdeburg.de Kulturwerk Fichte Fichtestraße 29a ·Alt-OlTel. 623 42 0 Kulturscheine www.kulturwerk-fichte.de venstedt Landesfunkhaus (MDR)1 Stefan-Schütze-Straße Stadtparkstraße 8 Kulturwerk Fichte L-BE Fichtestraße 29a · Tel. 623 42 0 Schleinufer 30 · Tel. 5446655 www.kulturwerk-fichte.de www.l-be-md.de Literaturhaus Le Frog Thiemstraße 7 · Tel. 404 49 95 Heinrich-Heine-Platz 1 · Tel. Mo-Fr 10-12 Uhr und 14-16 5313556 www.lefrog-md.de Uhr www.literaturhaus.de.md Libertäres Zentrum (L!Z) Alt Salbke 144 Lukasklause Literaturhaus Schleinufer 1 · Tel. 541 06 16 Thiemstraße 7 · Tel. 404 49 95 Maritim Hotel www.literaturhaus-magdeOtto-von-Guericke-Straße 87 burg.de Tel. 594 98 58 Looop www.maritim.de Halberstädter Str. 21 · Tel. 0163/ Magdeburger Urania 3450567 · www.myspace. Nicolaiplatz 7 com/looopmd Tel. 255 0 60 Lukasklause www.urania-magdeburg.de Schleinufer 1 · Tel. 88 69 833 Mensa der Hochschule MagMaritim Hotel Otto-von-Guericke-Straße deburg-Stendal (FH) / 87 Tel. 59490 · www.maritim.de Herrenkrug · BreitscheidMDCC-Arena (Stadion) straße 2 Friedrich-Ebert-Str. 69 · Tel. Mensa der Otto-von6334000 · www.stadion-magGuericke-Universität deburg.de Universitätsplatz 2 Mensa der Hochschule MagMESSE MAGDEBURG deburg-Stendal Tessenowstraße 92 Breitscheidstraße Tel. 593der 45 Otto-von-Gue0 · www.mvgm.de Mensa Moll‘s Laden ricke-Universität Universitätsplatz Gellertstraße 1 · 2Tel. 733 58 34 MESSE MAGDEBURG www.mollsladen.de Tessenowstraße 9 · Tel. 593 45 0 · Moritzhof www.mvgm.de Moritzplatz 1 · Tel. 257 89 32 Moll‘s Laden www.moritzhof-magdeGellertstraße 1 · Tel. 733 58 34 burg.de www.mollsladen.de Museum für Naturkunde Moritzhof Tel. 540 35 35 · Di-So Moritzplatz 1 · Tel. 25710-17 89 32 Uhr www.magdeburgermuseen.de www.moritzhof-magdeburg.de Offener Kanal Magdeburg Mückenwirt Olvenstedter 10 An der Elbe 14 Straße · Tel. 5209337 www.mueckenwirt.de Tel. 739 13 27 Museum für Naturkunde www.ok-magdeburg.de Otto-v.-Guericke-Str. 68-73 · Tel. Oli-Kino 540 35 35 · Di-So 10-1725 Uhr Olvenstedter Straße www.magdeburgermuseen.de Tel. 0171/317 54 84 NachDenker Opernhaus Olvenstedter Straße 43 Universitätsplatz 9 · Tel. 540 Offener Kanal Magdeburg 65 55 Olvenstedter Straße 10 · Tel. 739 www.theater-magdeburg.de 13 27 · www.ok-magdeburg.de OLi-Kino Olvenstedter Straße 25 www.oli-kino.de

Film » 12

Bühne » 16

Opernhaus Otto-von-GuerickeUniversitätsplatz 9 · Tel. 540 Universität Magdeburg 65 55 · www.theater-magdeUniversitätsplatz 1 · Tel. 67-01 burg.de www.uni-magdeburg.de Otto-von-GuerickePauluskirche Universität Magdeburg Universitätsplatz Goethestraße 28 1 · Tel. 67-01 www.uni-magdeburg.de Tel. 733 31 66 · www.paulusÖko-Zentrum (ÖZIM) e.V. kirche-magdeburg.de Harsdorfer Straße 49 · Tel. 73 15 Pearl Club (am Nautica) 980 · http://oezim.gl.aser.de Herrenkrugstraße 150 · Tel. Pauluskirche 81 81 00 Goethestraße 28 · Tel. 733 31 66 · www.pauluskirche-magPrinzzclub deburg.de Halberstädter Straße 113a Prinzzclub Tel. 555 81 60 · www.prinzzHalberstädter Straße 113a · Tel. club.de 555 81 60 · www.prinzzclub.de Projekt Projekt 77 Johann-Gottlob-NathusiusJohann-Gottlob-NathusiusRing 5 · Tel. Ring Tel. 671 67183 8363 63· ·www. www. projekt7.org projekt7.org Puppentheater Puppentheater Warschauer Straße 25 · Tel. 540 Warschauer Straße 25 · Tel. 33 10 · www.puppentheater540 33 10 magdeburg.de www.puppentheater-magRennbahn Magdeburg Herrenkrug 4 · Tel. 8520054 deburg.de www.galopprennbahn-magRiff-Club deburg.de Sternstraße 29 · Tel. 531 56 47 Riff-Club www.nurfuerfreunde.net Sternstraße 29 · Tel. 531 56 47 Roncalli-Haus www.nurfuerfreunde.net Roncalli-Haus Max-Josef-MetzgerMax-Josef-Metzger-Str. 12/13 Straße 12/13 · Tel. 596 14 00 · · Tel. 596 14 00 · www.roncalliwww.roncalli-haus.de haus.de Sackfabrik Roter Stern Bauernwerder ·Tel. 254 40 Sternstr. 9 · Tel. 1 0173/5802219 70 · www.sackfabrik.com www.stern-bar.de Sackfabrik Schauspielhaus Bauernwerder 1 ·Tel. 254 40 70 Otto-von-Guericke-Straße 64 · www.sackfabrik.com Tel. 540 63 00 Schauspielhaus www.theater-magdeburg.de Otto-von-Guericke-Straße 64 Stadion · Tel. 540 Magdeburg 63 00 · www.theaterFriedrich-Ebert-Straße 69 magdeburg.de Soziales Zentrum Tel. 633 40 00 Alexander-Puschkin-Str. 20 www.stadion-magdeburg.de Tel. 622 23 79 · www.aloria.de Stadtbibliothek Spieltrieb (Zentralbibliothek) Halberstädter Straße 90 Breiterweg 109 · Tel. 540 48 00 Tel. 622 23 79 · www.aloria.de Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr Stadtbibliothek www.stadtbibliothek.magBreiter Weg 109 Tel. 540 48 00 www.stadtbibliodeburg.de thek.magdeburg.de Stadthalle Stadthalle Heinrich-Heine-Platz 1 Heinrich-Heine-Platz 1 Tel. 593 45 0 · www.mvgm.de Tel. 593 45 0 · www.mvgm.de Studentenclub Baracke Studentenclub Baracke Campus der Universität Uni-Campus · Tel. 671 29 14 · Tel. 671 29 14 · www.scwww.sc-baracke.de baracke.de Studiokino Moritzplatz 1 · Tel. 256 49 25 www.studiokino.com

Musik » 22

Literatur » 28

Kunst » 30

Technikmuseum Studiokino Dodendorfer Straße 65 Moritzplatz 1 ·· Tel. 256 49 25 Tel. 622 39 06 www.technikmuwww.studiokino.com seum-magdeburg.de Technikmuseum Theater an der Angel Zollstraße 19 ·Straße Tel. 555656 555 Dodendorfer www.theateranderangel.de Tel. 622 39 06 · www.technikTheater Grüne Zitadelle museum-magdeburg.de Breiter Weg 8a · Tel. 0800Theater 2010900an der Angel Zollstraße 19 · Tel. 555 6 555 www.theater-zitadelle.com www.theateranderangel.de Theaterschiff Magdeburg Petriförder (Steiger Viking) Thiem20 Tel. 01805 - 232009· Tel. 57 621 38 87 Thiemstraße www.theaterschiff-magdeTourist-Information burg.de Ernst-Reuter-Allee 12 · Tel. Thiem20 194 33 Thiemstraße 20· Tel. 621 38 87 (Jugendkunstschule) und Tel. www.magdeburg-tourist.de 400 36 77 (Musikschule) Universitätskirche St. Petri Thiembuktu Neustädter Straße 4 · Tel. Thiemstraße 13 543 40 95 www.thiembuktu.de Tourist-Information Ernst-Reuter-Allee 12 · Tel. 194 33 www.magdeburg-tourist.de Universitätskirche St. Petri Neustädter Straße 4 · Tel. 543 40 95 Urania Nicolaiplatz 7 · Tel. 255 0 60 www.urania-magdeburg.de

Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage Karl-Schmidt-Straße 56-58 Tel. 404 80 89 www.courageimvolksbad.de Volkshochschule Leibnitzstraße 23 Tel. 535 47 70 www.magdeburg.de/volkshochschule Volksbad Buckau Zoo Magdeburg Karl-Schmidt-Straße 56 · Tel. Am 12 · Tel. 280 90 0 404Vogelsang 80 89 · www.courageimSommerzeit: volksbad.de tgl. 9-19 Uhr, Volkshochschule www.zoo-magdeburg.de Leibnizstraße 23 ·Tel. 535 47 70 Zum Waschfaß www.magdeburg.de/volksAm Krökentor 9 ·Tel. 563 97 31 hochschule www.waschfass.de Wallonerkirche Zwickmühle Neustädter Str. 6 Leiterstraße 2a · Tel. 541 44 26 Wissenschaftshafen Am Handelshafen · Tel. 532900 www.magdeburger-zwickwww.wissenschaftshafen.de mühle.de Zoo Frösi Magdeburg Café (FH) Am Vogelgesang 12 · Tel. 280 90 Breitscheidstraße 2 (Haus 1) 0 · www.zoo-magdeburg.de Tel. 886 47 76 Zwickmühle Leiterstraße 2a · Tel. 541 44 26 www.zwickmuehle.de

Nachtleben » 34

Termine » 38

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Karte: Kulturschutzgebiet Magdeburg Filiale Weizengrund

Filiale Holzweg

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ARNDTSTRASSE » 3 Min.

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AMBROSIUSPLATZ » 12 Min.

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IM TAKT DER NACHT AM DAMASCHKEPLATZ/ZOB AB 21 UHR: Das Anschlusstreffen der Linien 91 bis 96 findet auf dem Damaschkeplatz/ZOB statt. Es besteht die Möglichkeit zwischen den Linien 91, 92, 93, 94 und 96 umzusteigen.   Die Anschlüsse finden zu folgenden Zeiten statt: 21.00 Uhr, 21.30 Uhr, 22.00 Uhr, 22.30 Uhr,

Hinweis: Die Zeiten hinter den markierten Haltestellen sind die Fahrtzeit zum/vom Damaschkeplatz/ZOB.


02.11

Kulturschutzgebiet Magdeburg: Karte Filiale Nicolaiplatz Filiale Agnetenstraße

NICOLAIPLATZ » 12 Min.

Filiale Cruciger Straße 94

THEATER » 6 Min. 94

DAMASCHKEPLATZ » 0 Min.

HASSELBACHPLATZ » 6 Min.

91, 92, 93

Filiale Genthiner Straße

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NEUE STRASSE » 12 Min. 92

Filiale Alt Fermersleben F

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DER MVB-ANSCHLUSSVERKEHR... 23.00 Uhr, 23.30 Uhr, 0.00 Uhr, 0.40 Uhr, 1.30 Uhr*, 2.30 Uhr*, 3.40 Uhr* und 4.45 Uhr sowie nur Mo – Fr 4.15 Uhr* (* zu diesen Anschlüssen verkehren Montag bis Freitag nicht alle Linien.) Die MVB wünscht Ihren eine angenehme Fahrt durch die Nacht.

Fahrplanauskunft über SMS-Anfrage: Einfach seine SMS mit dem Text „mvb Haltestelle“ (zum Beispiel „mvb leiter“ an die 0172 / 301 56 22 schicken. 

Mehr MVB-Infos unter www.mvbnet.de


Station Magdeburg

02.11

Das Maritim-Hotel ist schuld marc biskup

Ruth Schiffer besucht Magdeburg schon seit der Gründung der Zwickmühle vor gut 15 Jahren. Dass es zu dieser Zeit noch anders in der Stadt aussah, daran erinnert sie sich nur zu gut. Vor ihrem Gastspiel Halbe Stunde/60 Euro in der jubilaren Zwickmühle erzählt Ruth Schiffer im Interview vom leeren Dom, vom Ernst und Witz des Themas Prostitution und vom Kabarett mit Bildungsauftrag. Frau Schiffer, an welchen Moment erinnern Sie sich in Magdeburg? Früher, als es alles zwischen Bahnhof und Dom noch nicht so gab, bin ich hier ganz viel spazieren gegangen. Da ich aus Köln komme, hat mich natürlich der Dom interessiert. Begeistert wäre das falsche Wort. Das war sehr eindrucksvoll, denn es war kein Gestühl drin, der war komplett leer; eine riesige Halle. Auf diese andere Art und Weise bekommt man Kathedralen nie zu sehen. Das ist ja ein gewaltiger Unterschied – wie eine leere und eine möblierte Wohnung. Ich war richtig froh, dass ich das in Magdeburg sehen konnte. Eine Erinnerung, die negativen Ereignissen geschuldet ist... Ich empfinde das als positive Erinnerung. Der leere Dom hat mir sehr gut gefallen, die Dimensionen des leeren Gebäudes so zu sehen, ist großartig. Naja, und das was zwischen Dom und Bahnhof war, hat mir vorher auch besser gefallen. Von daher waren das positive Eindrücke. Negativ wurden die erst, als das Maritim plötzlich da stand. Ein Bordell wurde da nicht gebaut. Ihr Programm dreht sich aber um das Thema Prostitution. Wie viel Ernst steckt einerseits und wie viel Humor der Sache andererseits darin? Ich behaupte mal, dass das Programm witzig ist. Der Ernst ist ganz klar: der Beruf wird weltweit flächendeckend von Frauen ausgeübt und zwar nicht, weil die den unbedingt ausüben wollen, sondern weil der Bedarf da ist. Genau so flächendeckend werden diese auch diskriminiert. Ist das Thema dabei „nur“ Projektionsfläche für politisches Kabarett? Prostitution ist ja Teil der Gesellschaft. Und man entwickelt eine gesamtgesellschaftliche Zustandsbeschreibung, und da frage ich mich: Wie politisch ist das, dass Massen von Frauen einen Beruf ausüben, den Sie beispielsweise nicht in eine Bewerbung reinschreiben können. Weder für einen Kredit, noch für einen Kinderkrippenplatz. Das ist absurd, wirklich Vergleichbares gibt es für Männer nicht. Ein Bildungsauftrag also? Das ist Kabarett ja immer ein bisschen. Wer ins Kabarett geht, ist schon informiert, aber will noch etwas mehr wissen. Mir liegt etwas daran, dass die Leute, die zu mir kommen, erkennen, wie erschreckend das ist – fernab von skandalisierten Reportagen über Zwangsprostitution und Privatvideos aus dem Schlafzimmer – sondern alles was dazwischen liegt. Kabarett ruft aber in dem Sinne nicht zum Handeln auf... Nein, aber ich sage zumindest: Dass jetzt Dioxin in den Eiern ist, seid ihr selber Schuld. Man kann nicht erwarten, dass man ein Ei für 12 Cent kauft und dass die Hühner dann glücklich sind und frei rum laufen und das beste Futter bekommen; dann muss ein Ei eben mehr kosten. Und das gleiche ist es beim Flatrate-Puff. Man kann nicht erwarten, dass es den Frauen gut geht, wenn Männer meinen, dass das drin sein müsste für 5 Euro hinter der Klotür.  ed » In der Serie „Station Magdeburg“ befragt kulturschwärmer regelmäßig Persönlichkeiten zu ihren Magdeburg-Gefühlen, was sie mit der Stadt verbinden, wie es ist, „auf Station“ in Magdeburg zu sein. Zwischen Konzerten, Promotionterminen oder Ausstellungen. Denn ein prominenter ehrlicher Blick von außen auf die Landeshauptstadt kann ja nicht verkehrt sein...

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kulturschwärmer Februar 2011