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6. Jahrgang

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KulturStadtMagazin für Magdeburg » www.kulturschwärmer.de » kostenlos

» Nacht-Schichtwechsel Caroline Gutheil übernimmt die Nachtschichten im Schauspielhaus » Die Schöne und das Biest Ein Wohnzimmergespräch in Buckau über die „Faszination Puppe“ » Zwischen Dampflok und Schwimmhalle Ein Interview-Spaziergang zum vierten SinusTon-Festival

Oktober-Termine 31 Tage Kulturprogramm von Kino bis Bühne, denn Magdeburg bleibt...


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Es wird Oktober

Alles neu macht der Herbst... Jazz in der Kammer heißt nach gefühlten Jahrhunderten plötzlich Jazz! Entdeckungen. Die Magdeburger Kulturnacht findet statt... ach nein, sollte stattfinden, wird aber um ein Jahr verschoben. Und Magdeburg schlägt Halle. Neeeee, nicht was Sie jetzt denken. Sondern beim Krimi. Tschüss, Wolfgang Winkler und Jaecki Schwarz an der Saale. Willkommen, Claudia Michelsen und Sylvester Groth an der Elbe. Ja, da ist das Ding, wir bekommen einen richtigen Film – in und über Magdeburg! Der Polizeiruf 110 spielt jetzt zweimal im Jahr mit der Perle an der Elbe. Und wenn Andreas Dresens Willenbrock das American Beauty Magdeburgs war, dann ist der Polizeiruf mindestens, also wenigstens, das CSI SachsenAnhalts. Oder der Columbo Mitteldeutschlands. Naja gut, dass der Fernsehfilm nun ausgerechnet gleich im Nazimilieu spielt, ist vielleicht etwas, nun ja, klischeehaft. Aber hey!: Der Film ist voll real geworden. Man sieht kaum Passanten auf der Straße, Bildung und Kultur sieht man eigentlich gar nicht (Zukunftsvision?), die Kommissare ermitteln in einem abgefuckten Bunker. Ach ja, und ein Neger wird abgeknallt. (Dashatternichgesagt!) Aber um mal zum Ernst zurückzukommen: Der Film ist gut und wird das Thema Rechtsextremismus erneut in die politische Debatte bringen – und in die öffentliche. Magdeburg wird nicht wirklich schlecht oder unvorteilhaft dargestellt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Zwei Magdeburger Krimis pro Jahr lassen ja einiges an Potential offen. Wie wäre es mit folgenden Szenarien: Skandal beim Original Holi. Das Pulver wurde aus Kükenschnäbeln gemacht. Oder: Das Allee Center öffnet am Montag nicht. Wer hat den Hausmeister verschleppt? Oder vielleicht: Magdeburger reden nicht nur über Kultur. Sie machen auch mal was draus. Und: Magdeburg wird Kulturhauptstadt 2025. Waren alle gedopt? Das könnte man ewig so weiterspinnen. Aber schauen Sie sich doch am 13. Oktober im Ersten das Ding erstmal an. Besser als Schlaftabletten-Schmücke ist es definitiv. Auch wenn Michelsen auf jeden eindrischt, der nicht bei drei seinen Arm runter nimmt. Und wenn die Quoten nicht gut werden, dann muss der MDR halt mal bei Andreas Dresen anklingeln...

& Abschied...

Willkommen...

Doppelt hält besser. Und: Trau, schau, wem! So lässt sich vielleicht ganz gut das kürzliche kulturelle, mediale und politische Geschehen in der Perle an der Elbe beschreiben. Als hoffnungsvoller (?) Abschied von früheren, fast schon historischen Unklarheiten, die Magdeburg eben lange „Umstände“ bereitet haben – und bestimmt auch noch bereiten werden: Verabschieden kann man sich z. B. endlich, mit offizieller Rückendeckung der Stadt, vom Trauerspiel um die Hyper-Hyper-Schale. Diese war jahrelang der feuchte Traum von hochfliegenden Kulturgedanken. Jetzt aber hat sich Magdeburg ein Herz gefasst und 1,8 Millionen vielleicht genau dafür locker gemacht, dass die vier hyperbolischen Paraboloiden eventuell doch ein zukünftiges Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum stützen könnten. Es muss ja nicht immer das Forum Gestaltung sein. Außerdem sagte sich der Bauer-Verlag medial kürzlich: Lieber zweimal einem Betriebsrat kündigen. Denn doppelt hält besser: Ex-Volksstimme-Redakteur Winfried Borchert wurde aufgrund seines bürgerschaftlichen Engagements von Barleben aus nochmals fristlos vor die Tür gesetzt. Was selbst der Konzernbetriebsrat kritisierte – und was somit zeigt: Magdeburgs einzige Tageszeitung verabschiedet sich bewusster als nötig vom guten Ton im nördlichen Sachsen-Anhalt. Und ach ja: Trau, schau, wem! Da war ja noch was mit Politik, Zukunft, Demografie und Bildung und so: Anfang September wurde bekannt, dass ministerial damit geliebäugelt wird, in Magdeburg nicht nur die Fakultät für Humanwissenschaften, sondern auch gleich die die gesamte Fachhochschule zu schließen. Was dieser Abschied für eine Noch-Landeshauptstadt bedeuten würde, muss wohl keinem, außer dem Wissenschaftsminister, erklärt werden. Man kann nur hoffen, dass auch die jetzigen Erstsemester-Frischlinge nicht nur feiern, sondern auch, so laut es geht, protestieren werden. Sonst wird es wahrscheinlich wirklich nix mit der Kulturhauptstadt Europas in etwas mehr als zehn Jahren. Ganz gleich, wie schön die Hyparschale dann saniert worden ist... 3


kulturschwärmer Inhalt

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Diese Artikel, die unsere Redakteure für diese Ausgabe schrieben, könnten im gerade beginnenden Oktober auch Sie als Leser interessieren:

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Nacht-Schichtwechsel Mit dem Start der aktuellen Spielzeit des Theaters gab es eine „nächtliche“ personelle Änderung: Nach dem Weggang von Dramaturg Holger Radke übernimmt die gebürtige Erfurterin Caroline Gutheil die Nachtschichten im Schauspielhaus.

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Die Schöne und das Biest In Buckau haben die beiden „neuen“ festen Ensemblemitglieder des Puppentheaters, Lennart Morgenstern und Leonhard Schubert, ihre derzeitige Heimat gefunden. kulturschwärmer traf beide Puppenspieler zu einem Wohnzimmergespräch über die „Faszination Puppe“.

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„Die DJs kennt doch keine Sau!“ Dass elektroakustische Neue Musik in durchaus spektakulärer Art daherkommen kann, darüber unterhielt sich der Projektkoordinator des Festivals SinusTon, Carsten Gerth, mit der kulturschwärmer-Redakteurin Sonja Renner während eines Interviewspaziergangs zwischen Dampflok und Badelatschen.

Auch diesmal wieder mit dabei... Begebenheiten in Vorgänge ab Seite 06 //Sehenswertes in Film & Kino ab Seite 10 // Bühnenreifes in Bühne & Theater ab Seite 14 // Konzertantes in Musik & Konzerte ab Seite 18 // Lesenswertes in Literatur & Lesung auf Seite 24 // Künstlerisch-Wertvolles in Kunst & Ausstellung ab Seite 26 // Familienfreundliches in Kinder & Familie ab Seite 28 // Termine für den Oktober im Timer ab Seite 30 // Hintergrundinfos im Impressum auf Seite 51 // ...und zum Schluss: Gregor Gysi denkt an Magdeburg auf Seite 52 kulturschwärmer

Diese letzte und frühere Ausgaben finden Sie auch online als E-Book zum Nachlesen auf www.kulturschwärmer.de

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Vorgänge

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Elektronische Sicherheit Der Netz39 e.V. lädt am 09. Oktober im Hackerspace in der Leibnizstraße zu einem Vortrag über EMail-Verschlüsselung und will damit zeigen, dass dies keineswegs nur noch ein Thema für Nerds ist.

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marc biskup

ine Postkarte aus dem Urlaub ist... Ja, sie hat ein nettes Motiv und viele Kilometer auf dem Buckel. Aber eine Eigenschaft hat sie noch: Jeder, der sie in die Hände bekommt, kann lesen, was drauf steht. Genauso verhält es sich mit unverschlüsselten E-Mails. Jeder, der will und kann, liest den Inhalt. „Und das geht relativ einfach.“ Frank Blaschke (Foto) ist Vorstandsmitglied des Vereins Netz39, der sich vor eineinhalb Jahren gegründet hat. Nicht erst seit den Enthüllungen über PRISM und die NSA nutzt der Magdeburger eine E-Mail-Verschlüsselung. Er möchte, dass sein elektronischer Postverkehr nur von ihm und seinen Empfängern gelesen wird. „Wir möchten so viele Menschen wie möglich davon überzeugen, aus ihren Postkarten Briefe im sicheren Umschlag zu machen.“ Dazu haben die knapp 40 Vereinsmitglieder

Stefan Schumacher vom Magdeburger Institut für Sicherheitsforschung eingeladen. Der Fachmann wird am 09. Oktober im Hackerspace mit der blauen Lampe über das sichere Versenden von E-Mails referieren. „Man braucht etwa zehn Minuten, bis man versteht, wie es geht,“ sagt Blaschke. Prinzipiell kann das jeder. Genauso wie jeder bei Netz39 mitmachen kann. Der Begriff des Hackerspaces bezeichnet nämlich eine „Tüftler- und Bastelwerkstatt“ – nur dass die Bastler nicht (nur) mit Hammer und Holz arbeiten, sondern auch mit 3D-Druckern, Lötkolben, Spiegeln und technischen Bauteilen. Frank Blaschke baut gerade an einem „Unendlichen Spiegel“, den er seinen Eltern schenken will. Wer wissen will, was das genau ist, der sollte mal im Hackerspace vorbei schauen. Dort findet man Platz und vor allem Wissen, wenn man etwas Eigenes bauen will. „Wir sind immer auf der Suche nach Gleichgesinnten,“ sagt Blaschke. Und wenn es wirklich hart auf hart kommt: Hilfe mit Computern wird man dort ganz sicher auch bekommen. mb » Mehr Informationen unter netz39.de

Die besondere Normalität Zusammenleben (nicht nur) auf kultureller Ebene: Vom 06. bis 24. Oktober laden die Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburgs zu Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen und Theater ein.

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ereits zum sechsten Mal finden in der Landeshauptstadt vom 06. bis 24. Oktober die Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburgs statt. Denn „von Beginn an versuchen wir“, erklärt Norbert Pohlmann vom Forum Gestaltung, „ein Ziel auf kultureller Ebene zu erreichen: Das Kennenlernen von und den Austausch unter jüdischen und nichtjüdischen Bürgern dieser Stadt zu ermöglichen.“ Zusammenleben könnte man es auch nennen. Und dieses Zusammenleben hat sich, besonders vor dem historischen Hintergrund der NS-Zeit, in den letzten Jahren positiv entwickelt. Pohlmann spricht von einer „besonderen Normalität, die in Magdeburg mittlerweile gelebt wird“ und die er zusammen mit den 15 zu den jüdischen Kulturtagen involvierten Institutionen weiter voranbringen 6

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möchte. Mit Konzerten, Ausstellungen, Theateraufführungen und Vorträgen soll diese „Normalität“, das „gesellschaftliche Sein in der Stadt“ reflektiert und weiter befruchtet werden. Dafür starten die Jüdischen Kulturtage zur Eröffnung am 06. Oktober auch eine neue Tradition: Mit prominenten Rednern wird sich zukünftig zum Auftakt der Kulturtage anhand von Vorträgen intensiv und aktuell mit der jüdischen Kultur in Deutschland und Magdeburg auseinandergesetzt. Für die jetzigen Kulturtage konnte der renommierte Autor Jürgen Rennert gewonnen werden, der bereits 1987 in Ost-Berlin die Tage der Jiddischen Kultur mitbegründet hat. Abgerundet wird die Eröffnung durch das Konzert von Sharon Brauner (Foto) und ihrer Band, die sich auf ihrem aktuellen Album Jewels ganz der jiddischen Musik widmet und traditionelle Lieder neu interpretiert. (Das komplette Programm der Tages der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburgs finden Sie im Timer ab Seite 30.) avb Kinder » 28

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Vorgänge

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matthias sasse

Nacht-Schichtwechsel Auch in der letzten Spielzeit des Schauspieldirektors Jan Jochymski gibt es noch eine wichtige personelle Änderung: Nach dem Weggang von Dramaturg Holger Radke übernimmt die gebürtige Erfurterin Caroline Gutheil die Nachtschichten im Schauspielhaus.

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en Strudelhof gleich neben dem Schauspielhaus hat Caroline Gutheil nicht zufällig für unser Gespräch ausgewählt. Die neue Dramaturgieassistentin des Schauspielhauses hat in Salzburg ihren Magister in Germanistik erworben und ihren – wie sie betont – ersten bezahlten Job als Regieassistentin angetreten. Mehlspeisen, Kapuziner, Melange und Co. wecken also angenehme Erinnerungen. Die Thüringerin kam allerdings auf Umwegen zum Theater, studierte Journalistik und Germanistik an der eher technisch ausgerichteten Uni in Karlsruhe, organisierte die Pressearbeit für das dortige studentische Kulturzentrum und musste dann aus Mangel an genügend weiblichen Darstellern in der griechischen Komödie „Lysistrata“ mitspielen. Ein Theaterseminar brachte die noch suchende Jungstudentin dann endgültig zur Bühne. Und im zweiten Anlauf schaffte es Gutheil, einen der heiß begehrten Plätze im Masterstudiengang Dramaturgie an der Frankfurter Uni zu ergattern, der sie sogar für ein Semester an die finnische Theaterakademie Helsinki führte. In ihrem ersten festen Engagement als Dramaturgieassistentin in Konstanz ab 2010 übernahm sie nicht nur erste Produktionsdramaturgien, sondern kümmerte sich als Produktionsleiterin auch um alle anfallenden Aufgaben, von der Logistik bis zum Rahmenprogramm, für das dortige Sommertheater. Erfahrungen, die ihr für die Nachtschichtübernahme am Schauspielhaus durchaus nützlich sind. Vor Magdeburg wählte sie Leipzig als erste Station im Osten, aus purer Lust auf die aufstrebende Stadt. Der Wechsel in die sächsische Metropole, wo sie u. a. Tanzprojekte betreute, hatte für Gutheil aber auch ganz pragmatische Gründe: „Ich hatte keinen Job,

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und die Lebenshaltungskosten sind einfach günstiger“. Magdeburg beginnt sie derzeit zu entdecken. Gutheil spürt viel politisches Engagement, traf aufgeschlossene, freundliche Menschen („Kein Vergleich mit Leipzig“) und ist neugierig auf die Begegnungen im Rahmen der Nachtschichten, die sie immer auch als eine Möglichkeit der Ausstrahlung in die Stadt hinein begreift. Das allerdings nicht nur, um neue Publikumskreise für das Schauspiel zu erschließen, sondern auch, um den Horizont der Theaterleute zu erweitern. Gutes Theater ist für Gutheil nur möglich, wenn die Macher über den Tellerrand schauen, Theater als Bestandteil einer Stadt begreifen. Für die Gestaltung hat sie alle Freiheiten, tastet aber Erfolgreiches wie Mixtape oder die Poetry Slams nicht an. Das Oktoberprogramm mit Theatersport und Literaturprogramm ist noch geprägt von Holger Radkes Vorplanungen. Für die Zukunft plant Gutheil unter dem Titel the other side of the stories eine Reihe mit Nebenfiguren, die aus dem Schatten der berühmten Dramenhelden treten. Im Rahmen von nachtschicht goes to... gibt es im November zusammen mit dem Miteinander e.V. einen Nachtspaziergang anlässlich der 75. Jubiläums der Reichspogromnacht, der zu den Schauplätzen der Zerstörung führt. Für Anregungen und Wünsche ist Caroline Gutheil, die auch den Facebook-Auftritt des Schauspielhauses betreut, immer offen. (Kontakt: caroline.gutheil@theater.magdeburg.de) ks

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Ortstermin

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Auf ein Neues! Was passierte eigentlich... bei der Premiere des Films No Pasaran am 18. September in der Stadtfelder Geschichtskantine? s wird Januar in Magdeburg. Also natürlich nicht wörtlich. Doch mit der Filmpremiere zur englisch-deutschen Koproduktion No Pasaran läutet das Bündnis Magdeburg Nazifrei die Vorbereitungen auf die Blockade des bevorstehenden, womöglich deutschlandweit größten Naziaufmarsches im Januar 2014 ein. Der Startschuss fällt fast erstickend leise an diesem kalten Septemberabend. Einen Tag zuvor wurde der griechische Rapper und Aktivist Killah P. alias Pavlos Fyssas von Nazis ermordet. Der Filmabend, der eigentlich die anstrengende Arbeit eines dreiviertel Jahres feiern soll, ist dem Griechen gewidmet – und beginnt mit einer Schweigeminute. Etwa 40 Menschen stehen in der kleinen, antik eingerichteten Geschichtskantine und starren auf den Boden. Mancher hält die Faust in die Luft. Trotzdem geht der Abend wie geplant weiter. Also fast. In der Ankündigung zur Filmpremiere wurde eine Live-Schaltung nach Newcastle versprochen. Aus jener englischen Stadt kommt ein Teil der Filmemacher, und zur weltweiten Premiere sollte es ein Zeitzeugengespräch geben. Sollte. Die Magdeburger Filmemacher weisen jedoch verschmitzt darauf hin, dass sie in „provinzieller Antifa-Arbeit die Zeitverschiebung vergessen“ hätten. Die Premiere war in Newcastle also schon durch. Genauso wie in Polen, Schweden, Italien und Griechenland. Einen zehnminütigen Film über und von den Newcastler Antifaschisten gibt es aber dennoch als Einführung. Diese rufen vor allem zu antifaschistischer Solidarität weltweit auf. Es ist beeindruckend, dass sich Menschen aus England und Magdeburg zusammenfinden und gemeinsam ein Ziel verfolgen. Es ist beeindruckend, dass Menschen aus Newcastle zum Naziaufmarsch nach Magdeburg kommen – am Anfang nur einer, im Jahr drauf zu dritt – um Neonazis zu blockieren. Und am beeindruckendsten ist, dass sie gemeinsam einen Film gestalten, der ohne finanzielle Mittel und größtenteils von Hand gezeichnet produziert wurde. Dem Filmbeginn fiebern alle Teilnehmer gespannt entgegen. Angekündigt ist eine Dokumentation über Magdeburg im Januar 2013. „Los fascistas no pasarán! NO PASARÁN!“ Der Ausspruch der spanischen Revolutionärin Dolores Ibárruri steht da auf schwarzem Grund, auch in 8

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„Besser jetzt, bevor es zu spät ist.“ Mit der Filmpremiere startete das Bündnis „Magdeburg Nazifrei“ die Vorbereitungen auf die Blockade des Neo-Nazi-Aufmarsches im nächsten Januar.

Englisch. „Die Faschisten werden nicht durchkommen! Sie werden nicht durchkommen!“ Unterlegt von Klaviermusik verschwindet der Schriftzug und eine gezeichnete Schneelandschaft erscheint. Eine Stimme aus dem Off erzählt den Beginn der Geschichte des Aufmarsches der Neonazis in Magdeburg im Jahr 1998 zu erzählen. Gut 15 Minuten wechseln sich alte Filmaufnahmen und gezeichnete Elemente ab, stets begleitet von Erzählungen der Teilnehmer der Gegendemonstrationen im Jahr 2013. Die letzten drei Minuten, nachdem die Auseinandersetzungen von Polizei und Demonstranten das Gemüt etwas aufgewühlt haben, wird der Westfriedhof und genauer der Platz der „Opfer des Faschismus“ in Magdeburg gezeigt. Ein Engländer sagt, dass es genau jetzt an der Zeit ist, Dinge wie Sexismus, Faschismus und Kapitalismus zu bekämpfen – „besser jetzt, bevor es zu spät ist.“ Es folgt ein kurzer aber bestimmter Applaus, viele der 40 Gäste verlassen zügig die Stadtfelder Geschichtskantine in die wirklich kalte Septembernacht. Ich unterhalte mich zum Abschluss mit Stadtrat, BUND-Geschäftsführer und MagdeburgNazifrei-Mitglied Oliver Wendenkampf. Wir sind uns einig, dass der Film gut war und dass es ein gelungener Auftakt für eine Mobilisierung zur Blockade sei. Ich merke an, dass ich Ende September recht spät finde. Er stimmt mir zu. In der ersten Hälfte des Jahres hatte das Bündnis dahingehend für Aufsehen gesorgt, als die Linksjugend ebenjenes verließ und Magdeburg Nazifrei für tot erklärt hatte. Tot ist es sicher nicht. Ob es erfolgreich sein wird, lässt sich nach so einem Abend nicht sagen. mb Das werden die nächsten Monate zeigen. » Den Film gibt es zu sehen unter vimeo.com/74914273 Kinder » 28

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» Kino & Film

alamode

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Ein Heimatfilm, der die Idylle sabotiert Gesehen: Finsterworld spielt in einem scheinbar aus der Zeit gefallenen Deutschland. Ein Land, in dem immer die Sonne scheint, Kinder Schuluniformen und Polizisten Bärenkostüme tragen, und Fußpfleger alten Damen Kekse schenken. Jedoch lauert hinter der Schönheit dieser Parallelwelt der Abgrund, und dorthin geht die Reise – ab 17. Oktober auf dem Moritzhof.

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ie Sonne scheint ohne Unterlass auf die Menschen in Frauke Finsterwalders Finsterworld: Auf den mobilen Fußpfleger Claude (Michael Maertens), der auf dem Weg zu seiner Lieblingsklientin im Altersheim ist, auf den Polizisten Tom (Ronald Zehrfeld), der im Kofferraum ein riesiges Stofftierkostüm mit sich führt, auf die Schüler (u.a. Carla Juri) des Geschichts-Leistungkurses, die eine KZ-Gedenkstätte besuchen, auf das versnobte Ehepaar (Corinna Harfouch, Bernhard Schütz), das im vollklimatisierten Allradgefährt Richtung Paris braust. Aber unter dem wolkenlosen Himmel braut sich etwas zusammen in den Seelen der Menschen, die dieses befremdlich gut aussehende Deutschland bevölkern. Abweichungen und Abgründe tun sich auf. Die Hornhaut, die Claude vom Fuß der alten Dame abschabt, wird in den Gebäckteig gemischt, das Eisbärenkostüm zur Kuschelparty übergestreift und eine Mitschülerin in den Verbrennungsofen des KZ-Krematoriums geschubst. Die Figuren und Ereignisse verbinden sich zu einem Schicksalsgewebe, das dem Lebensgefühl in diesem schönen, herzlosen Land auf den Grund gehen will. Mit einem kaleidoskopartigen Blick versuchen sich Frauke Finsterwalder und ihr Drehbuchautor Christian Kracht, der für Bestsellerromane wie Faserland und Imperium verantwortlich zeichnet, an einer seelischen Zustandsbeschreibung Deutsch10

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lands. Dabei geht es ihnen nicht um aktuelle politische Verweise oder die realistische Abbildung gesellschaftlicher Zustände, sondern um das, was in den Herzen der Menschen vor sich geht. Tief dort drin finden sie eine grausame Kälte, die nur punktuell durch die funktionale Benutzeroberfläche hindurch bricht. Und Sehnsüchte nach einer Nähe, die sich in der Liebesbeziehung nicht herstellen will und deshalb in Ersatzritualen gesucht wird. Regisseurin Frauke Finsterwalder zeigt in Finsterworld ein Universum von schlafwandlerischer Schönheit, gleichsam verzaubernd und entzaubernd, mit einer nachhaltigen poetischen Wucht. Liebevoll, absurd und zerstörerisch zeichnet sie ihre Helden in diesem idyllesabotierenden Heimatfilm. Das ist ganz sicher kein Realismus. Und wenn es nicht so grausam wäre, dann wäre es furchtbar komisch. Denn für die Figuren hält die Regisseurin sowohl dramatische wie auch komische Wandlungen und Ereignisse bereit. Das Happy End ist dabei ein Zufallsprodukt des Lebens, das nicht jedem vergönnt ist. Es ist die nüchterne und gleichzeitig einfühlsame Haltung zu seinen Figuren, die diesen sehr eigensinnigen, beeindruckenden Film auszeichnet. Und sollte irgendwann einmal ein Nachfolger für Michael Haneke gesucht werden, gehört Frauke Finsterwalder ab jetzt ganz oben auf die Warteliste. ms/avb Kinder » 28

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Kino & Film

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Es geht auch ohne Handlung

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lle 400 Jahre wird ein Eidechsenmann geboren - und ausgerechnet der vielbeschäftigte Polizist Roy „00“ Schneider muss sich mit ihm herumschlagen. Denn die zigarettenabhängige Eidechse schleicht durch die Stadt, bespuckt seine Opfer, die somit handlungsunfähig werden und der Eidechse ihre Nikotinstäbchen bescheren. Überhaupt wird in 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse soviel geraucht, wie man es lange nicht mehr im Kino erlebt hat, da muss sich sogar Jim Jarmusch hinten anstellen. Die Echse alias Jean-Claude Pillemann liefert dabei aber nur eine Rahmenhandlung, wenn man das Wort Handlung überhaupt benutzen darf. 00 Schneider erträgt in seinem zweiten Leinwandabenteuer Sittenstrolche, tyrannische Staubsaugervertreter, einen mysteriös blutenden Koffer, schottische Journalisten, den längsten Waschmaschinentransport der Filmgeschichte und seine spanisch/amerikanischen Kollegen. In Episoden werden Sketche dargeboten, und in jedem kann, wenn man möchte, ein Filmklassiker wiedererkannt werden. Verweise auf bekannte Schneider-Gags und sogar eine Anspielung auf Der kleine Prinz sind ebenfalls zu

finden. Helge ist eben Helge – und auch in 00 Schneider kein Volkskomiker: Es wird Menschen geben, die herzhaft lachen werden, diese auch gern aus völlig unterschiedlichen Gründen. Und es wird Zuschauer geben, die mit dem Film überhaupt nichts werden anfangen können. Trotzdem sei dem Publikum, das Helge Schneider gern kennenlernen möchte, dieser Film empfohlen: Er ist eine Perle der Schneider-Serie und lässt dem Wahnsinn freien Lauf. Besonders hervorzuheben ist Herr Schneider als morbider Zahnarzt. Rocko Schamonis Darstellung der hühnerliebenden Eidechse, reichlich Männer in Frauenkostümen und die bittere Erkenntnis, dass Pflaster erheblich teurer geworden sind, versprechen einen trashigen Kinobesuch. Bleibt nur noch eine der vielen Weisheiten in diesem Film zu zitieren: Rauchen ist besser als fernsehen! Danke, Helge! bw

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Gesehen: Roy „00“ Schneider ist zurück im Kino! In 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse muss sich dieser ab 10. Oktober im Cinestar mit einem nikotinsüchtigen Reptil herumschlagen.

Wachsen mit der Filmkunst

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o wie das Studiokino selbst, wachsen auch die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt mit ihrer dritten Auflage zu neuer Größe heran: Nicht nur, dass während des landesweiten Filmfestivals nun mehr acht Städte Teil des Programms sind (neben Stendal ist nun mit Burg auch Deutschlands ältestes Kino mit dabei). Das Festival vergibt 2013 auch erstmalig seine eigenen Filmkunstpreise: Am 11. Oktober werden im Studiokino ein Nachwuchspreis, ein „Department“-Preis (2013 für Kamera) und ein Ehrenpreis vergeben. Letzterer dürfte wohl am meisten, trotzdem er undotiert ist, im Mittelpunkt stehen. Schließlich wird ihn kein Geringer als Henry Hübchen in Empfang nehmen. Hübchen begann nach seinem Studium an der Berliner Ernst-BuschSchule 1970 seine Schauspiellaufbahn am Theater Magdeburg. Und passenderweise wird im Rahmen kulturschwärmer

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der Preisverleihung auch sein neuer Film Am Hang (Foto) in Magdeburg seine (fast) Deutschlandpremiere feiern. Ein weiterer Höhepunkt dürfte, neben zahlreichen Spielfilmpremieren, auch das Kurzfilmprogramm-Special mit Arbeiten dreier Nachwuchsregisseure (Daniel Krüger, Peter Bräuning, Martin Menzel) sein, die alle entweder in Magdeburg leben oder hier „filmisch sozialisiert“ wurden. Zudem können sich Cineasten am 12. Oktober auf eine bzw. die Symphonie des Grauens freuen. Murnaus 1922er Stummfilmklassiker Nosferatu wird im Kloster Unser Lieben Frauen von Orgel, Klavier, Stimme und experimenteller Elektronika live begleitet. (Alle Termine finden Sie ab 30 im Timer.) avb Literatur » 24

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Zum dritten Mal wird Sachsen-Anhalt wieder Schauplatz der Filmkunsttage. Vom 09.bis 13. Oktober ist das Filmfestival in acht Städten präsent und vergibt am 11. Oktober auch erstmalig drei Filmkunstpreise.

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Kino & Film

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Die Untoten kommen auf 35mm Zombies sind im Moment beliebter denn je, man denke nur an World War Z. Aber schon seit den 80ern sind sie ein großer Teil der Popkultur, wie das Forentreffen Deliria över Magdebürg auf dem Moritzhof zeigt.

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m 04. und 05. Oktober fallen Filmfans aus ganz Deutschland auf dem Moritzhof ein. Manche nennen es eine Invasion des schlechten Geschmacks, andere ein Filmerlebnis der besonderen Art. Und beide haben recht. Die Fans sind Mitglieder von Deliria Italiano, einem Internetforum, auf dem sich Sammler und Experten des italienischen Genrekinos zusammenfinden und über ihre Vorlieben austauschen. Das hier versammelte Wissen schlägt sich oft in Audiokommentaren oder Booklet-Texten von DVDs nieder. Viele von ihnen sammeln Material, wie Aushangfotos oder Programmhefte, aber auch Filme, sei es auf Video, DVD oder sogar 35mm-Kopien. Manche der Kopien sind so selten, dass sie dann sogar in Filmmuseen landen. Denn nicht der Besitz ist wichtig, sondern der Erhalt und die Kultur dieser Filme. Ab und zu treffen sich diese Fans auch im realen Leben. Nun sind sie zum ersten Mal im Osten der Republik unterwegs und zeigen ein paar ihrer raren

Schätze in Form von sehr seltenen 35mm-Kopien. Am Freitag ist es der berühmte Zombieklassiker Dawn of the Dead (Foto) von George A. Romero. Nanu, wird der aufmerksame Leser nun fragen, das ist aber doch kein italienischer Film. Ja, richtig und doch falsch, denn die europäische Fassung wurde von Kultregisseur Dario Argento geschnitten und mit der Musik der italienischen Band Goblin vertont. Am Samstag wird es sogar ein Doppelprogramm, mit zwei Filmen von Bruno Mattei, geben. The Riffs 3 – Die Ratten von Manhattan ist ein Endzeitfilm, der nach einem Atomkrieg spielt, Die Hölle der lebenden Toten ein weiterer Zombiefilm. Ergänzt wird das Programm durch Einführungen, DVD-Verlosungen und natürlich der Möglichkeit, mit echten Fans ins Gespräch zu kommen. elliott

Die Sehnsucht nach dem Happy-End Gesehen: In Mr. Morgan‘s Last Love erwacht Michael Caine als Witwer aus seinem Dornröschenschlaf. Zu sehen ab 17. Oktober im Studiokino. ach der Pensionierung ist der amerikanische Professor Matt Morgan (Michael Caine) mit seiner Frau nach Frankreich gekommen, und seit ihrem Tod führt der alte Mann ein einsames und zurückgezogenes Dasein. Aber dann trifft er im Bus auf Pauline (Clémence Poésy), und schon bald werden aus der zufälligen Großstadtbegegnung regelmäßige Treffen. Sandra Nettelbeck (Bella Martha), die hier Françoise Dorners Roman Die letzte Liebe des Monsieur Armand für das Kino adaptiert, inszeniert ihre Geschichte wie eine systemische Familienaufstellung, in der die Rollen allzu klar verteilt sind. Hier der alte Witwer, der als Vater versagt hat und über den Tod seiner geliebten Frau nicht hinweg kommt. Dort der Sohn, der durch die väterliche Vernachlässigung zum zornigen Zyniker geworden ist und dessen eigene Familie gerade auseinander bricht. In der Mitte als herzensgute Fee Pauline, die einen Vaterersatz, aber auch eine Liebe fürs Leben sucht. Und darüber schwebt der Geist

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der verstorbenen Mutter, der in Rückblenden als Inkarnation ehefraulicher Güte erstrahlt. Was sich als komplexes Drama geriert, erstickt in den allzu eindeutigen Figurenzuschreibungen und dem erklärten Willen zur finalen Versöhnung der Konflikte. Da hätte man Sandra Nettelbeck, die in ihrem letzten Film Helen sehr viel tiefer in die seelischen Abgründe tauchte, mehr Mut zur offenen Komplexität zugetraut. Was einen dennoch im Kinosaal bei der Stange hält, sind die schauspielerischen Leistungen von Michael Caine, der seinen alten Witwer recht überzeugend aus dem Dornröschenschlaf erweckt, und Clémence Poésy, die die herzallerliebste Aura ihrer Figur hell aufleuchten lässt. ms Kinder » 28

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Kino & Film

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Neu in den Kinos 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse » Komödie, D 2013, R: Helge Schneider (Seite 11) » CS: ab 10.10. African Safari [3D] » Dokumentation, B 2013, R: Ben Stassen » CM: ab 17.10. Alles eine Frage der Zeit » Komödie, USA 2013, R: Richard Curtis » CS: ab 17.10. & CM: 09.10. Am Ende der Milchstraße » Dokumentation, D 2013, R: Leopold Grün, Dirk Uhlig » MH: ab 24.10. Auf den zweiten Blick » Drama, D 2012, R: Sheri Hagen » MH: 02.10. (Preview) & 10.-16.10. Der Butler » Drama, USA 2013, R: Lee Daniels » CM: ab 10.10. Der Schaum der Tage » Tragikomödie, F 2013, R: Michel Gondry » SK: 24.-30.10. Deutschlands wilde Vögel » Dokumentation, D 2013, R: Hans-Jürgen Zimmermann » MH: 11.-22.10. Die Nonne » Drama, F/D/B 2013, R: Guillaume Nicloux » MH: ab 31.10. Drecksau » Tragikomödie, GB 2013, R: Jon S. Baird » CM: ab 16.10. Ender’s Game – Das große Spiel » Sci-Fi-Action, USA 2013, R: Gavin Hood » CM & CS: ab 24.10. Finsterworld » Drama, D 2013, R: Frauke Finsterwalder (Seite 10) » MH: 17.-30.10.

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Guerilla Köche » Dokumentation, D 2013, R: Jonas Gernstl » SK: 17.-30.10.

Thor 2 - The Dark Kingdom [3D] » Action-Fantasy, USA 2013, R: Alan Taylor » CM & CS: ab 31.10.

Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt » Biopic, USA 2013, R: Bill Condon » CS: ab 31.10.

Unter dem Regenbogen » Komödie, F 2013, R: Agnès Jaoui » MH: 17.-29.10.

Insidious: Chapter 2 » Horror, USA 2013, R: James Wan » CM: 11.10. & ab 17.10.

Zwei Leben » Drama, N/D 2012, R: Georg Maas » SK: 14.-23.10.

Jackass: Bad Grandpa » Komödie, USA 2013, R: Jeff Tremaine » CM: ab 23.10. & CS: ab 24.10. Liberace » Drama, USA 2013, R: Steven Soderbergh » CM: ab 03.10. Metallica – Through the Never [3D] » Musikfilm, USA 2013, R: Nimrod Antal » CM: ab 03.10.

Die Alpen - Unsere Berge von oben » Dokumentation, D 2013, R: Peter Bardehle, Sebastian Lindemann » MH: bis 09.10.

Michael Kohlhaas » Historiendrama, F/D 2013, R: Arnaud des Pallières » SK: 03.-08.10. & 14.-16.10.

Die Nordsee von oben » Dokumentation, D 2011, R: Silke Schranz, Christian Wüstenberg » MH: 03.-08.10.

Mr. Morgan‘s Last Love » Drama, B/F/D/USA 2013, R: Sandra Nettelbeck (Seite 12) » SK: 17.-23.10.

Hasta la vista, Sister! » Komödie, CUB/GB 2012, R: John Roberts » MH: bis 16.10.

Prisoners » Thriller, USA 2013, R: Denis Villeneuve » CM & CS: ab 10.10.

Prince Avalanche » Tragikomödie, USA 2013, R: David Gordon Green » SK: bis 08.10.

Runner Runner » Thriller, USA 2013, R: Brad Furman » CS: ab 17.10.

Strictly Ballroom » Tanzdrama, AU 1992, R: Baz Luhrmann » OLiKino: 20.10.

Rush – Alles für den Sieg » Drama, USA/GB/D 2013, R: Ron Howard » CM & CS: ab 03.10.

The Company You Keep - Die Akte Grant » Thriller, USA 2012, R: Robert Redford » MH: bis 08.10.

Sein letztes Rennen » Drama, D 2013, R: Kilian Riedhof » CM: ab 10.10.

The Congress » Animations-Drama, USA 2013, R: Ari Folman » SK: bis 02.10.

Frau Ella » Komödie, D 2013, R: Markus Goller » CM: ab 16.10. & CS: ab 17.10.

Silvi » Drama, D 2013, R: Nico Sommer , Reihe „Junges Deutsches Kino“ » SK: 25.10. (mit Filmgespröch) & 27.-29.10.

Gravity [3D] » Thriller, USA/GB 2013, R: Alfonso Cuarón » CM: ab

Slow Food Story » Dokumentation, IR/I 2013, R: Stefano Sardo »

kulturschwärmer

Repertoire Das Mädchen Wadjda » Drama, SAR/D 2012, R: Haifaa Al Mansour » MH: 02.-09.10.

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Filmreihen & Weiteres 3. Filmkunsttage Sachsen-Anhalt » Filmfestival in acht Städten (Seite 11), MD-Programm im Timer ab Seite 11, Infos: www.filmkunst-

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tage.de » versch. Orte: 09.-13.10. & Nachlese im SK: 20.10. Deliria över Magdebürg » Forentreffen, Filme: Dawn of the dead, Virus - Die Hölle der lebenden Toten und The Riffs lll – Die Ratten von Manhattan (Seite 12) » MH: 04., 05.10. Der große Irrtum » Doku, D 2012, R: Olaf Winkler, Dirk Heth, im Rahmen von Agenda 21 » MH: 21.10. (anschl. Filmgespräch) Grundeinkommen - Ein Kulturimpuls » einewelt haus: 16.10. Hannah Arendt » Biopic, D/F 2012, R: Margarethe Von Trotta » MH: 29.10. (Uni.FILMCLUB) Helen » Drama, D/USA 2009, R: Sandra Nettelbeck (im Rahmen der Aktionswoche zum Welttag der seelischen Gesundheit) » MH: 10.10. Reaching for the Moon » Drama, BRA 2012, R: Bruno Barreto (LFilmnacht) » SK: 28., 29.10. Septemberweizen » Doku, BRD 1980, R: Peter Krieg, im Rahmen von Agenda 21 » MH: 14.10. (anschl. Filmgespräch) The Big Wedding » Komödie, USA 2013, R: Justin Zackham » CM: 28.10. (Filmcafé) Wir könnten auch anders » Kann immerwährendes Wachstum tatsächlich ein “Gutes Leben” garantieren?, anschl. Filmgespräch mit Regisseur Holger Lauinge » Café Central: 16.10. Die genauen Spielzeiten der Filme finden Sie im Timer ab Seite 30. Filme für Kinder finden Sie auf Seite 29. Abkürzungslegende » SK (Studiokino), MH (Moritzhof), CS (Cinestar), CM (Cinemaxx)

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» Bühne & Theater

matthias sasse

10.13

„Das ist so, als entstünde ein Animationsfilm vor dem eigenen Auge.“: Mit den beiden „neuen“ festen Spielern am Puppentheater Magdeburg, Lennart Morgenstern und Leonhard Schubert (links) sprach kulturschwärmer über die „Faszination Puppe“.

Die Schöne und das Biest in Buckau Das Puppentheater hat zur neuen Spielzeit vier Puppenspieler fest angestellt. Somit gehören nun insgesamt sechs „Feste“ zum Ensemble. Zwei von den „Neuen“ sind Leonhard Schubert und Lennart Morgenstern. Beide wohnen in Buckau zufälligerweise im gleichen Haus wie kulturschwärmer-Redakteur Marc Biskup. Zeit für ein Wohnzimmergespräch, das eigentlich ganz anders ablaufen sollte und in dem es auch um die Frage ging, wie es um den Publikumsnachwuchs bestellt ist.

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om Hochsommer in die Regenfront. So in etwa könnte man die Lage beschreiben, die aus einem geplanten Buckauer Hinterhof- ein Buckauer Wohnzimmergespräch macht. War doch die Idee, bei selbst gemachtem Softeis das Restgrün und die Sonne zu genießen und dabei mit Lennart Morgenstern und Leonhard Schubert, kurz Leo, über Puppenspiel, Buckau und die Welt zu plaudern. Nun regnet es aber, und das Wohnzimmer wird für die nächste Stunde der Ort, an dem wir uns unterhalten. Einen Vorteil hat es: Kaffeenachschub kommt schnell und heiß, begleitet von Swingmusik der 50er Jahre. Leo und Lennart sind zwei von vier neu fest angestellten Spielern am Magdeburger Puppentheater. Als Gäste waren sie schon in mehreren Produktionen zu sehen. Ihre Wege zum Haus waren jedoch sehr unterschiedlich. „Bis vor fünf Jahren wusste ich quasi überhaupt nicht, dass man Puppenspiel studieren kann“ sagt Lennart. Bevor der Alfelder an die Schauspielschule Ernst Busch wechselte, studierte er Lehramt in Rostock. Nach drei Jahren und einem Schattentheater-Seminar hatte er darauf aber keine Lust mehr. Die "Faszination Puppe" hatte ihn gepackt. Seitdem spielt er im Magdeburger Puppentheater (ab 2011) zum Beispiel in Doktor Faustus 14

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oder den Bremer Stadtmusikanten. Und wirkte auch in zwei Filmen mit. In einem Steiff-Werbespot führte er mit zwei anderen Puppenspieler-Kollegen einen Teddy zum Sieg gegen ein Ungeheuer. Leo hingegen ist Magdeburger. Mit 19 absolvierte er am Puppentheater ein Freiwilliges Kulturelles Jahr, im darauffolgenden Jahr 2008 war er für eine Spielzeit dort als Eleve angestellt. Als er wie Lennart 2009 nach Berlin zur Ernst Busch wechselte, verlor Magdeburg die beiden aber nicht aus den Augen. „Frank Bernhardt, der künstlerische Leiter, hat sich in Berlin viele Vorspiele von uns angeguckt. Er sagte, er würde sich freuen, wenn ich wieder käme“ erinnert sich Leo. Wir reden eine ganze Weile über die bisherigen Puppentheater-Inszenierungen und über die bevorstehenden Weihnachtsstücke Sterntaler und Der kleine Lord, als wir auf das klassische Vorurteil des Puppentheaters zu sprechen kommen: „Das ist doch was für Kinder.“ Natürlich legt das Buckauer Puppenhaus den Fokus auf Kinder, aber es ist auch für das Hofspektakel und das Figurentheaterfestival bekannt. „Dass wir aber auch eine Erwachsenenproduktion pro Spielzeit haben, wissen leider die Wenigsten.“ Leo ist ein wenig enttäuscht davon. „Denn es ist nicht wirklich ein Unterschied, ob du für ein Kinderstück probst Kinder » 28

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kulturschwärmer


Bühne & Theater

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oder eines für Erwachsene. Die Probenarbeit ist die gleiche.“ Er spielt gerne für Kinder, weil sie die eigene Arbeit wertschätzen und gut widerspiegeln. „Man bekommt immer wieder etwas zurück.“ Eine Spezialisierung auf Kindertheater kommt für Lennart aber trotzdem nicht Frage. Er findet beides spannend, die Ambitionen für Erwachsene sind aber ein wenig größer. Auch wenn das Puppenspiel nicht selten im Schatten anderer Kunstformen zu stehen scheint. Das Theater hat seine Größen, der Film hat seine. Aber das Puppentheater? Lennart wirft René Marik ein. Und Michael Hatzius. Klar. „In der PuppenspielSzene gibt es natürlich auch bekannte Gesichter,“ sagt Leo. „Und ich finde Puppentheater auch massentauglich,“ meint Lennart. Nur in der Realtität funktioniert das eben nicht immer. Das Puppentheater macht ein qualitativ gutes Programm, aber es fehlt laut Lennart und Leo an Nachwuchs. Die Studenten kommen kaum, die mittlere Altersschicht lässt sich fast nicht blicken. „Entweder haben wir Schulklassen oder alteingesessene Puppenspielfans. Es ist schwer zu sagen, warum in einer Studentenstadt so wenige ins Puppentheater gehen,“ sagt Lennart. „Wir machen ein Programm für die Leute in der Stadt, die aber scheinbar nicht wissen, dass es ein Programm für

sie gibt.“ Möglicherweise hat Lennart damit den Kern des Problems erkannt. Beide stimmen zu, dass sich etwas ändern muss. Es ist aber wirklich schwer zu benennen, was. Ist es die Außenwerbung und -wahrnehmung des Hauses? „Was wir machen können, ist ganz klar,“ meint Leo, „und das machen wir auch: Auf der Bühne sein und Ausstrahlung versprühen.“ Inklusive der Faszination, dass man künstlerisches Handwerk vor dem eigenen Auge sieht. „Das ist so, als entstünde ein Animationsfilm vor dem eigenen Auge. Und das Geniale daran: Man sieht die Spieler, aber man konzentriert sich dennoch nur auf die Puppe.“ Eine brennende Rede für sein Metier – und gleichzeitig auch ein Plädoyer für die anderthalbstündige Entschleunigung ohne Schnickschnack, die das Puppenspiel möglich macht. Das „ohne Schnickschnack" gilt auch für Buckau. „Morbidität“ spricht Leo an. Vielleicht ist es der Kontrast zum Feingeistigen des Puppenspiels, fast wie die Schöne und das Biest, was die beiden (neben der Nähe zum Spielort) an dem Stadtviertel reizt. Es ist ein schwer beschreiblicher Charme – für beide. Und so wandern wir im Kopf noch weiter durch Buckau und das Puppentheater. Im Kopf nur – denn draußen regnet es noch immer. mb

Hit me baby, one more time! Idol sein oder nicht sein: Dieser in unserer Welt der Stars und Sternchen mittlerweile essentiellen Frage geht man am 13. Oktober im Schauspielhaus mit Kill your Idols! auf den Grund.

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wei Frauen, wie sie unterschiedlicher auf den ersten Blick nicht sein können, stehen im theatralen Mittelpunkt einer Inszenierung, die im Rahmen der Reihe Werkstatt für junge Regisseure, Bühnen- und Kostümbildner im Schauspielhaus stattfindet. Eine dünne Stimme, knappe Outfits und 2012 mit 58 Millionen Dollar Jahreseinkommen die bestbezahlteste Frau im Musikgeschäft. Die Rede ist von „Pinkey“ Britney Spears. Dem einstigen Teenie-Idol, dessen Aufstieg in den Pop-Himmel durch allerlei Skandalträchtiges kurzfristig kräftig abgebremst wurde, widmet die Schauspielerin Luise Audersch einen Bühnenabend. In Britneys Blackout sucht sie danach, ob hinter der vermeintlichen Kunstfigur, die ihre Auftritte gern ohne Unterwäsche oder auch mal rigoros kahl rasiert zelebriert(e), auch ein echter Mensch steckt. Im zweiten Teil von Kill your Idols! erhebt eine Antiheldin der griechischen Antike ihre Stimme. Im Monolog Schwester von vervollständigt die holländische Dramaturgin Lot Vekeman Sophokles Tragökulturschwärmer

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die Antigone und lässt, eintausend Jahre nach dem selbstlosen Freitod der antiken Heroine, Ismene, Antigones Schwester, Ödipus zweite Tochter zu Wort kommen. Katharina Schlothauer ist Ismene, sie ist die Nebenrolle, die sich aufschwingt und ansetzt zur Korrektur der herrschenden Meinung über Helden, Hauptrollen und all den großen Idealen. Sie ist die banale, die mittelmäßige Gegenspielerin zur mit großem Gestus den zivilen Ungehorsam praktizierenden Schwester. Sie denkt in kleinen, allzu menschlichen Bahnen, das alltägliche Überleben ist ihr Sinnen. Mensch sein ist bei ihr legitim und damit läuft sie ihrer berühmten Schwester den Rang ab. Kill your Idols! probt zweimal, auf denkbar andersartige Weise, den Denkmalsturz und lädt den Zuschauer zum erhellenden Blick auf die Kehrseite der Kultfigur-Medaille. sr

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Bühne & Theater

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Auf den Spuren der Zeit Ab 18. Oktober stehen die drei Kugelblitze wieder gemeinsam auf der Bühne der Zwickmühle und bieten in Eine Frage der Zeit satirische Märchennummern, Musikeinlagen und „Mutti“-Rollen.

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ein, verwirrt war das Publikum nicht“, sagt Lars Johansen als er danach gefragt wird, ob es für Verwunderung gesorgt hat, dass die Kugelblitze im Frühsommer mit Kehrseiten (Duo-Programm von Sabine Münz und Ernst-Ulrich Kreschel) und Lars Wars (Solo-Progamm von Johansen) getrennte Wege gingen. Und wer einen handfesten Beweis dafür braucht, dass die Kugelblitze zu Dritt immer noch die besten satirischen Fragen stellen, wird ab 18. Oktober nicht enttäuscht werden. Dann feiern Münz, Johansen und Kreschel in der Zwickmühle die Premiere ihres mittlerweile fünften gemeinsamen Kabarettprogramms. Eine Frage der Zeit heißt es, und diesem Titel geht das Trio in all seinen Facetten auf den Grund: Ist wirklich alles nur eine Frage der Zeit? Zum Bei-

spiel der EU-Eintritt der Türken? Oder der Austritt der Griechen? Oder Stichwort Finanzkrise: Ist Zeit Geld? Und wenn man kein Geld hat, hat man dann auch keine Zeit? Und wo sind eigentlich die guten alten Zeiten geblieben, wenn man sich 150 Jahre SPD-Geschichte anschaut. Eine Frage der Zeit wird im neuen Programm somit zum satirischen roten Faden im weitesten Sinn, mit musikalischen (Swing-)Einlagen, Märchennummern und natürlich Sabine Münz' Paraderolle als „Mutti“. Die Regie führte, wie auch beim letzten Dreier-Programm Das dicke Ende kommt zuerst wieder der Hamburger Lutz von Rosenberg-Lipinsky. avb

Bühnenindex Oktober 2013 Forum Gestaltung: 10.10.

Schauspiel A bis Z Adams Äpfel » nach dem Film von Anders Thomas Jensen, R: Alexander Marusch » SH: 30.10.

Kabale und Liebe » von Friedrich Schiller, R: Jan Jochymski » SH: 05.10.

Das Ding [Premiere] » von Philipp Löhle, R: Alexander Marusch » SH: 11., 12.10.

Kill your Idols! » Britneys Aussetzer / Lot Vekemans „Schwester von“, Einrichtung: Rahel Häseler (Seite 15) » SH: 13., 30.10.

Das Streben nach Glück » von Richard Dresser, R: Christoph Roos » SH: 26.10. Der letzte der feurigen Liebhaber » Komödie von Neil Simon » TA: 24.-27-, 30., 31.10. Der Wichtigtuer » von David Gieselmann frei nach Ludvig Holberg, R: Martin Pfaff » SH: 05.10. Die Ermittlung [Premiere] » von Peter Weiss, im Rahmen der jüdischen Tage » Forum Gestaltung: 19.10. Die Kunst des negativen Denkens » von Bård Breien, R: Jan Jochymski » SH: 20.10. Die Olsenbande: Der große Theatercoup » von Dirk Donat/Peter Grünig, R: Uta Koschel » SH: 31.10. Draußen vor der Tür » von Wolfgang Borchert, R: Angela Mund » SH: 18.10. Hinterm Vorhang! » TA: 03.-06., 11.-13., 17.-19.10. Janusz Korczak. Eine Legende » im Rahmen der jüdischen Tage »

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Liebe nach Rezept [zum letzten Mal] » Theater zur Nacht I für Menschen ab 16 Jahren » PT:, 18., 19.10. Love-Joging » Die Theaternomaden spielen eine Komödie von Derek Benfield » Ratswaage Hotel: 27.10. Marleni » Preussische Diven blond wie Stahl » PT: 25., 26.10. Meine koschere Lady » Komödie in russ. Sprache (mit dt. Übersetzung), im Rahmen der jüdischen Tage » Forum Gestaltung: 13.10.

Sonnenallee » Komödie mit LiveMusik nach dem gleichnamigen Film von Leander Haußmann und Thomas Brussig, R: Jan Jochymski, ML: Sven Springer » SH: 25, 26.10. Tschick » von Wolfgang Herrndorf, R: Dominik Günther » SH: 23., 24.10. Was Ihr wollt » von William Shakespeare, R: Cornelia Crombholz » SH: 19.10. Woyzeck [Premiere] » von Georg Büchner, R: Dominik Günther » SH: 12., 17.12.

Kabarett & Comedy Allein zu Dritt » von und mit Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann » HM: 01., 25., 26., 29., 30.10. Alter, Mensch sind wir jung » mit Frank Hengstmann & Bernd Kurt Goetz » HM: 12., 13., 17., 18., 31.10.

Nach dem Ende » von Dennis Kelly » SH: 25.10.

Andrea Volk » VolksBelustigung » TGZ: 10.10.

Nathan der Weise » von Gotthold Ephraim Lessing, R: Herrmann Schein » SH: 24.10.

Caveman: Du sammeln, ich jagen » mit Holger Dexne » TGZ: 19., 20.10.

Noch ist Polen nicht verloren » von Jürgen Hoffmann nach dem Filmscript von Melchior Lengyel zu "Sein oder Nichtsein" von Ernst Lubitsch, R: Uta Koschel » SH: 18.10.

Comedy Lounge » diesmal mit Martin Frank, Die Buschs, Moses W., moderiert von Vicki Vomit » FM: 08.10.

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Comedy-Wochenende » Fips Asmussen: 11.10. // mit Hacki Ginda Kinder » 28

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& Sohn, Marek Fis & Bernd Stelter: 12.10. » City Carré Damenwahl » mit Marion Bach, Heike Ronniger und Oliver Voigt » ZM: 12., 25.10. Das dicke Ende kommt zuerst » Die Kugelblitze mit Lars Johansen, Sabine Münz und Ernst-Ulrich Kreschel » ZM: 11.10. Der Tod - Death Comedy » Mein Leben als Tod » TGZ: 11.10. Des Wahnsinns kesse Meute » von und mit Frank Hengstmann » HM: 02., 04., 10., 11., 15., 16., 19., 20., 27.10. Deutschland etwas zurückgeben » mit Bernd Kurt Goetz » HM: 03.10. D-Kadenz » die HengstmannBrüder » HM: 05., 06., 08., 09., 22.-24.10. & Ev. Gemeindehaus Burg: 12.10. Eine Frage der Zeit [Premiere] » Die Kugelblitze mit Sabine Münz, Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel (Seite 16) » ZM: 18., 20., 21., 30.10. Helmut Schleich » „Nicht mit mir“ » ZM: 28.10. Himmel, Arsch und Hirn » mit Lothar Bölck a.G. und Hans-Günther Pölitz » ZM: 01., 07.-09., 24.10. Horst Schroth » Was weg ist, ist weg! » TGZ: 26.10.

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kulturschwärmer


Bühnenindex Oktober

10.13 Kehrseiten » Die Kugelblitze mit Sabine Münz und Ernst-Ulrich Kreschel » ZM: 26.10. Lars wars » Lars Johansen (Die Kugelblitze) solo » ZM: 02.10. LORIOT-Abend » mit Ilka Hein, Arno-Udo Pfeiffer, Richard Dobbert und Wolfgang-David Sebastian » TGZ: 12., 27.10.

ther Pölitz » ZM: 03.-06., 10., 12., 13., 15.-17., 22., 23., 29., 31.10.

Oper bis Ballett Die Hochzeit des Figaro » Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, ML: Michael Balke, R: Karen Stone, it. Sprache mit dt. Übertiteln » OH: 11., 26.10.

Magdebürger Nachschlag » Lars Johansen solo » MH: 28.10.

Die Nase » Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera » Cinemaxx: 25.10.

Manuel Andrack » Andracks kleine Wandershow - Lachen Sie sich Blasen! » TGZ: 18.10.

Don Quichotte » Ballett-LiveÜbertragung aus dem Royal Opera House » OH: 16.10.

Martin Buchholz » Gastspiel » ZM: 19.10.

Eugen Enegin » Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera » Cinemaxx: 05.10.

Olaf Schubert » So! » GETEC-Arena: 28.10. Ostalgieabend: nicht klagen... kämpfen! » Comedy-Show-Programm » Abtshof: 11.10. Robert Kreis » Ach Du liebe Zeit! » TGZ: 04.10. Vera Feldmann » Adam Schaf hat Angst » PT: 09.10. Walther Plathe: Alles weg'n de' Leut' » Der Otto-Reutter-Abend » TGZ: 05.10. Wo ein Weg ist fehlt der Wille » mit Marion Bach und Hans-Gün-

kulturschwärmer

Kiss me, Kate » Musikalische Komödie mit Musik von Cole Porter, ML: GMD Kimbo Ishii-Eto, R: Walter Sutcliffe » OH: 10., 27., 31.10. La Sylphide [Premiere] » Ballett von Herman Severin Løvenskiold, ML: Pawel Poplawski, C/I: Gonzalo Galguera » OH: 05., 12., 19., 25.10.

Für Jugendliche Der Himmel brennt » ErzählTheater von Marianne Fritz ab 16 Jahren » PT: 10.-12.10. Es lebe der Sport » L: Karen Bruhn,

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Maria Lehmann » OH: 26.10. Timm Thaler oder das verkaufte Lachen » ab 8 Jahren » PT: 05., 07.-09.10. Traumfetzen » Jugendstück der Magdeburger Theaterkiste von 1993 » Altes Theater: 02.10.

Weiteres Bühnenreifes Die Küche unserer Helden - eine kulinarische Reise » diesmal: Mozart, ab 16 Jahren » PT: 23., 24.10. Eine Frau in den (noch) besten Jahren » Lieder, die das Leben schrieb » Kaffeehaus Köhler: 19.10. Ein kleiner Gassenhauer » Musikalische Erinnerungen an den unvergessenen Hermann Leopoldi » Kaffeehaus Köhler: 18.10. Ich brauch Tapetenwechsel... » Bekenntnisse einer Chansonette » Kaffeehaus Köhler: 26.10. Karussell des Lebens » eine Liederrevue mit Pariser Charme und Chic » Kaffeehaus Köhler: 12.10. Musikschau Schottland » Showproduktion mit schottischer Musik und Tanz » GETEC-Arena: 05.10. Prometheus wartet » von Marianne Fritz, ErzählTheaterAbend, ab 16 Jahren » PT: 03.-05.10.

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Alltag und Wahnsinn » Głosy poetów/Stimmen der Dichter aus Masowien und Sachsen-Anhalt, Multimediales Poesietheater von Jacek Telus » einewelt haus: 01.10. Improvisationstheater Tapetenwechsel » Heute ist ein schöner Weltuntergang » Café Central: 19.10. Mit Schirmer, Charme und Melone » Moderation: Lothar Schirmer, zu Gast: Dr. Kai Perret » ZM: 27.10. Nachtschicht Aktion » Nach(t) gespräch zu „Was ihr wollt“ » SH: 19.10. Nachtschicht Show » Theatersport - Die Improshow » SH: 26.10. Nebelhorn-Tango » Die Nachtschwärmer » Theaterschiff: 04., 18.10. Premierenfieber » zu „Macbeth“ von Guiseppe Verdi » OH: 20.10. Die genauen Spielzeiten finden Sie im Timer ab Seite 30. Die Theateraufführungen für Kinder finden Sie in Kinder & Familie auf Seite 29. Abkürzungslegende » CM (Cinemaxx), FM (Festung Mark), FW (Feuerwache), HM (Kabarett nach Hengstmanns), MH (Moritzhof), OH (Opernhaus), PT (Puppentheater), SH (Schauspielhaus) TA (Theater an der Angel), TGZ (Theater Grüne Zitadelle), ZM (Zwickmühle)

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» Musik & Konzert

haraldkreig.de

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„Wie das Publikum, wissen auch wir nicht, was an dem Abend herauskommt. Die Unterwasseroper ist ein Experiment“, erklärt Carsten Gerth. Im Rahmen von SinusTon wird in der Elbeschwimmhalle „Die versunkene Stadt“ aufgeführt.

„Die DJs kennt doch keine Sau!“ Rave-Events mit harten Technobeats wird man vom 24. bis 26. Oktober im Programm von SinusTon vergeblich suchen, widmen sich die 4. Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik doch der ernsthaften Neuen Musik. Dass diese in durchaus spektakulärer Art daherkommen kann, darüber unterhielt sich der Geschäftsführer des Magdeburger Musikvereins und Projektkoordinator Carsten Gerth mit der kulturschwärmer-Redakteurin Sonja Renner während eines Interviewspaziergangs. Eine klärende Tonspurensuche zwischen Dampflok und Badelatschen. [Unser Spaziergang beginnt im Rechenzentrum der Universität. Schließlich geht es ja um elektroakustische Musik. Irgendwo im Bauch des Gebäudes stehen mannshohe Rechner. In die Sauberräume kommen wir aber gar nicht erst rein, bleiben also im Computerraum mit 15 PC-Flatscreens hängen.] Carsten, wie falsch liegt man denn, wenn man elektroakustische Musik mit Bits und Bytes, Algorithmen oder schlicht mit Datenströmen und Mathematik in Zusammenhang sieht? Man liegt ganz und gar nicht falsch! Die Gefahr falsch zu liegen, ist viel größer, wenn man sich zu sehr auf den Begriff elektronische Musik versteift. Heute verbinden viele damit Musik aus dem Pop-Bereich, aus der DJ-Kultur. Ich habe letztens tatsächlich erlebt, dass jemand meinte: „Die DJs, die ihr da im Programm habt, die kennt ja keine Sau!“ Im Vordergrund von SinusTon steht E-Musik. Deshalb der Titel Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik, denn in fast allen Konzerten geht es um die Verbindung von elektronischer und instrumentaler Musik. SinusTon trägt in diesem Jahr den Titel Frankophon! Wie groß sind die Einflüsse, die aus Frankreich kommen? Die Einflüsse sind tatsächlich groß. 18

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Generell wollten wir uns schon lange mit Neuer französischer Musik befassen. 2013 bietet uns das 50jährige Jubiläum der Unterzeichnung des ÉlyséeVertrages dafür eine perfekte Plattform. So wird u.a. das ausgezeichnete Ensemble Linea Strasbourg zu hören sein. Im Eröffnungskonzert gibt es eine Spezialität: Die Bearbeitung von George Antheils Ballet Mécanique, das 1926 in Paris uraufgeführt wurde. Im Original für mehrere Pianos, Percussion, elektrische Summer und Flugzeugpropeller, bei SinusTon in einer vom Pianisten Guy Livingston erstellten Fassung für Klavier und Akusmonium... Letzteres müsste ich jetzt glatt googeln… und Lautsprecherorchester! (lacht) Das Ensemble cross. art wird Werke von französischen Komponisten, unter anderem von Edgar Varèse oder Tristan Murail, aufführen. [Auf dem Weg zur Elbeschwimmhalle, in der zu SinusTon eine Unterwasseroper zu erleben sein wird, kommen wir am ganz und gar „unelektronischen“ rotschwarzen Dampfmaschinen-Koloss vorbei.] Also, wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns janz dumm… (Carsten Gerth lacht breit) Die große inhaltliche Programmvielfalt von SiKinder » 28

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kulturschwärmer


Musik & Konzert

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kulturschwärmer

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stellen? Die Abnahme des Gesanges, der Musik unter Wasser erfolgt mittels Unterwassermikrofonen. Die Lautsprecher sind über dem Wasser installiert. Müssen die Mitwirkenden zwischenzeitlich zum Luft holen auftauchen oder tauchen sie mit Pressluftflaschen? Auf dem Beckengrund sind Lufttanks aufgestellt, an denen sie Luft abnehmen können. Beteiligt sind insgesamt vier Gesangssolisten und ein Percussionist im Wasser, ein Chor, der teilweise auch mit rein muss und vier Instrumentalisten außerhalb des Beckens. Die versunkene Stadt ist als Unterwasseroper von Jugendlichen für Jugendliche angekündigt… …und Junggebliebene. Das Libretto wurde von Grundschülern verfasst und die Vertonung stammt von Kindern und Jugendlichen der Komponisten-

haraldkreig.de

nusTon, der bewusste Einsatz von spektakulären Veranstaltungen wie etwa der Maschinenmusik in den OLi-Lichtspielen, ist für strenge Verfechter der elektronischen Musik durchaus ein Kritikpunkt. Die Neue Musik-Szene hat einen Hang zum Dogmatismus. Es gibt darin sicher genug Leute, die das, was wir hier machen, als Quatsch abtun. SinusTon setzt aber darauf, durch die Verknüpfung von klassischer und elektronischer Musik ein neues Publikum zu erreichen. Und ehrlich: Neue Musik darf ruhig Spaß machen! [Beim Stichwort Spaß geht’s los in die Elbeschwimmhalle. Der freundlich-sportive Mann am Einlass – „Ins Wasser wollen Sie ja nicht?“ – begleitet uns zu den Zuschauertribünen. Bei gefühlten 35 Grad und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit wird man auf die fröhlich im kühlen Nass Schwimmenden richtig neidisch.] Wie wird das Musikfest denn vom Magdeburger Publikum angenommen? Wir hatten die letzten Jahre sehr konstante Besucherzahlen, im Schnitt zwischen 60 und 65 Besucher pro Konzert. Das kann sich für diese Art von Konzerten durchaus sehen lassen. Ich würde sogar behaupten, dass wir selbst in Berlin nicht mehr Besucher hätten. Natürlich wollen und müssen wir noch mehr Publikum ziehen. ...unter anderem mit speziellen Konzertformen an ungewöhnlichen Orten, wie die Elbeschwimmhalle. Wir versuchen möglichst Räumlichkeiten zu finden, die zu den Inhalten einen Bezug haben, dabei verbiegen wir uns aber auf keinen Fall. Diese speziellen Programmpunkte von 2013, die Unterwasseroper Die versunkene Stadt oder das Konzert Wie klingt mein Toaster? des Deutschen Stromorchesters – wie viel davon ist Show? Wie sinnvoll ist es, mit einem Fön oder einem Laubbläser zu musizieren? Der Sinn besteht darin, die eigene Wahrnehmung zu erweitern, zu hinterfragen, was alles Musik sein kann. Denken wir nur an John Cages 4‘33“, in dem kein einziger Ton gespielt wird. Die Stille, die Pause ist die Musik. Man kann für dieses Erleben auch Laubbläser verwenden. Für die Sopranistin Claudia Herr, die die Unterwasseroper konzipiert hat, geht es bei ihrem Projekt auch um eine Erweiterung der Wahrnehmung. Wie bist du auf sie aufmerksam geworden? Claudia Herr habe ich als Sopranistin kennengelernt. Im letzten Jahr erzählte sie mir von diesem Projekt. Die Idee fand ich sofort spannend. Man muss sagen, dass wir bei SinusTon durchaus gerne Mut zum Risiko beweisen. Wie das Publikum, wissen auch wir nicht immer, was an dem Abend rauskommt! Die versunkene Stadt ist ein Experiment. Musik unter Wasser, wie mag man sich das vor-

„Wir versuchen möglichst, Räumlichkeiten zu finden, die zu den Inhalten einen Bezug haben.“ SinusTon-Projektkoordinator Carsten Gerth im Gespräch mit kulturschwärmerRedakteurin Sonja Renner.

klasse Halle. Erzählt wird eine, was sonst, Liebesgeschichte (lacht). Der Sinuston kommt in der Natur nicht vor, er ist ein rein theoretisches Konstrukt. Strebt ihr mit dem Festival die Erreichbarkeit des Unmöglichen an? (lacht) Möglich! Nein, das Kind brauchte einen Namen und dieser künstliche Ton ist das Grundmaterial für elektronische Musik. Ich finde, es ist auch ein durchaus knackiger Begriff! [Zurück an der frischen Luft, Chlorgeruch kann durchaus fies sein. Das Schwimmhallenpublikum ist mit Jungen und Älteren sehr durchmischt.] Bist du der Meinung, dass es möglich ist, Menschen, so bunt zusammengewürfelt, wie wir es gerade hier erleben, mit SinusTon für elektroakustische Musik zu begeistern? Ja das glaube ich, weil wir es schon erlebt haben. Es trifft sich einfach gut, dass wir, Oliver Schneller (künstlerischer Leiter) und ich, einfach Lust auf Musik haben, die uns überrascht. SinusTon überrascht uns und das Publikum, sr das ist das Tolle daran! » Das gesamte Festivalprogramm finden Sie unter sinuston.org

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Musik & Konzert

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Nachtrag einer Nachtragenden Ist man wie unsere Autorin absolute Bossa-Nova-Hasserin, dann kann es schnell passieren, dass man eine Künstlerin wie Mélanie Pain übergeht. Dabei ist sie vor allem echt und echt talentiert. Eine Berichtigung vor ihrem Konzert am 17. Oktober auf dem Moritzhof.

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enn es eine Sache gibt, die die Welt sicher nicht braucht, dann sind es Bossa-NovaVerwurstungen von großen oder zumindest bekannten Songs. Dennoch hat das französische Projekt Nouvelle Vague mit genau diesem Konzept einen Bombenerfolg. Ihren Teil dazu beigetragen hat auch Mélanie Pain, die zeitweilig eine der zahlreichen Sängerinnen war und beispielsweise den Song Love Will Tear Us Apart ins Mikrofon hauchte – und damit ein Stück weit entweihte. Wohlgemerkt und an alle Protestler: Dies ist eine Kritik am Konzept, nicht an der Künstlerin. Denn für reichliche Coolness-Punkte sorgte Pain allein schon durch die Kollaboration mit M83 auf Dead Cities, Red Seas & Lost Ghosts von 2003. Solo macht Pain seit 2009 das, was sie am besten kann: Französisches Flair mit der Gießkanne verbreiten. Im Gegensatz zu Nouvelle-Vague-Zeiten wirkt sie dabei so authentisch, wie ein Spatz, der auf dem Montmartre liegengebliebene Baguette-

krümel vom Boden pickt. Auf ihrem aktuellen zweiten Album Bye Bye Manchester (französisch zu akzentuieren) haucht sie in ihrer wohl bekannten Art von der Liebe und dem Leben und schrammt an einer typischen Chansonsängerin dadurch vorbei, dass sie kleine elektronische Spezereien in den ansonsten akkuraten Lolitapop-Sound mischt. Das gibt ihrer ganzen Performance etwas Augenzwinkerndes, etwas Zeitgeistiges, das dafür sorgt, dass auch ChansonUnkundige Lust verspüren, sich ihrer Musik hinzugeben. Und sich nicht von allzu viel Liebreizgetue in die Ecke gedrängt fühlen. Und ihr die Sache mit Nouvelle Vague nicht mehr nachtragen. Spätestens am 17. Oktober auf dem Moritzhof haben sie dann dazu reichlich Gelegenheit. Verdient hat sie es. lmg

Dänische Familienband(e) Wenn es um ein bisschen Melancholie in der richtigen Dosis geht, haben Artificial Brothers aus Dänemark am 26. Oktober zum Nordlichtklub im bluenote das richtige Rezept parat.

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ie wahre Familie ist die, die man sich aussucht. Nicht Blutsbande oder fragwürdige Heiratsentscheidungen schweißen Menschen zusammen, oft ist es eher eine Seelenverwandschaft. Im Falle der Fünf von Artificial Brothers aus Dänemark, die am 26. Oktober zum Nordlichtklub ins bluenote kommen, hat wohl die Liebe zur melancholischeren Ecke des Alternativen für eine Seelenverbandelung gesorgt. Ihr Sound knüpft fast nahtlos an den PostPunk-Sound der späten Siebziger und Achtziger an, bedient aber gleichzeitig auch Elemente des modernen Postcore und Postrock: Sphärisch, ohne dabei klischeebehaftetes Heilsgedudel zuzulassen; düster genug, um bei Berufsmelancholikern auf offene Ohren zu stoßen, ohne unweigerlich in eine dunkel bemalte Subkulturecke geschoben zu werden. Dafür sorgen die niemals stringent durchgehaltenen Rhythmen, die zwischen treibend und getragen nie zur Ruhe kommen. Mit dem Gesang im Post-Bereich 20

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ist es dabei immer so eine Sache: Meist wird er gar nicht gebraucht oder er verkündet in Orakelstimmlage Unheilvolles. Frontmann Mathias Bertelsen orientiert sich eher an den klagend-defensiven Falsetten eines Thom Yorke, der fast verschwenderische Einsatz von Hall auf dem Debütalbum Make Our Hearts Sway von 2012 lässt es so klingen, als wären die Vocals eine Erinnerung, die aus dem auditiven Unterbewusstsein des Zuhörers wieder nach oben schwappen. In jedem Fall erfüllen Artificial Brothers nur wenige Klischees, aber viele Versprechen, die das Post-Genre mit sich bringt. Sie klingen organisch und rund; weich und unfassbar herrlich traurig. Man hat das Gefühl, zu dieser Musik alle Höhen und Tiefen akustisch kolorieren zu können – eben ganz so, wie man es mit seiner selbst ausgesuchten Familie machen kann. lmg Kinder » 28

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Musik & Konzert

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Gutes für den Lebenslauf Wenn sich die besten Nachwuchsbands Sachsen-Anhalts um den Titel Local Heroes streiten, werden in diesem Jahr zum ersten Mal auch die Besten der europäischen Besten am 26. Oktober in der Festung Mark um die Krone kämpfen. Dass das Europafinale diesmal in Magdeburg stattfindet, kommt dabei nicht von ungefähr.

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agdeburg steht momentan ziemlich im europäischen Fokus. Der Kulturdezernent Dr. Koch ist bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt sehr engagiert und da können wir mit unserem Wettbewerb einen ziemlich guten Beitrag leisten“, erklärt Dieter Herker, Projektleiter des Local Heroes Awards, die Entscheidung, dass Magdeburg nach Pecs 2010 und Wien 2012 nun erstmals Austragungsort des Europafinales von Local Heroes wird. Gleichzeitig zum Landesfinale stehen am 26. Oktober die besten jungen Künstler aus Rumänien, Österreich, Belgien, Italien und Polen auf der Bühne der Festung Mark. Sie stellen sich einer Jury, die weiß, worüber sie urteilt: Mit dabei sind Adam Perry, seines Zeichens Schlagzeuger der Bloodhound Gang und Produzent Peter Hoffmann, der nicht nur Tokio Hotel zu beträchtlichem Ruhm verholfen hat. „Es geht darum, erstklassigem Nachwuchs auf europäischer Ebene eine Plattform zu geben und sie mit Leuten bekannt zu machen, die in der Szene wirklich etwas zu sagen haben“, erklärt Projektleiter Herker das Jurykonzept. Deswegen brauche es für die Erstplatzierten auch keine Preise, denn „Local Heroes hat mittlerweile so einen guten Ruf, dass allein schon der Titel Auszeichnung und Türenöffner ist.“ Und verdient hätten es die beteiligten Künstler, ob

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nun auf Landesoder Europaebene allemal. „Es sind die jeweils besten Nachwuchskünstler ihres Genres, sagt Herker etwa mit Blick auf die rumänischen Metaller von Whisperblast oder die österreichischen Charteroberer von Frenzy Foundation, die mit ihrem Popfunk schon längst über Schülerbandniveau hinaus sind. Ziemlich weit oben dürften auch Nolunta’s (Foto) aus Italien landen. Die Südtiroler strafen ihre Herkunft musikalisch Lügen, spielen sie doch EinsA-Küstenfolk, der mächtig spaßig nach einer Menge „yohoo“ und mehreren Buddel voll Rum klingt. Wer sich schon vorab von den Qualitäten aus Europa überzeugen will, kann dies kostenlos am 25. Oktober im Jakelwood, Schauspielhaus, Café Central oder der Mobilfunkbar tun: Dort werden jeweils zwei europäische Bands ganz ungezwungen und akustisch zeigen, was sie können. Die deutschen Vertreter, Denmantau, Bundessieger von 2011, werden als Straßenmusiker den Hasselbachplatz beschallen, weil sie sich in den letzten Jahren intensiv mit dieser Form der Kunstdarbietung beschäftigt haben. lmg

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Musik & Konzert

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Neuer Name, neues Glück 23 Jahre lang war Jazz in der Kammer eine Magdeburger Institution. Doch damit ist jetzt Schluss. Zumindest mit dem Namen. Denn der passt eigentlich schon lange nicht mehr, wie auch der künstlerische Leiter Warnfried Altmann findet.

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logger Thoralf Winkler ist empört. Auf seiner Website zu Jazz in der Kammer fragt er indigniert: „Heißt Raider jetzt einfach nur Twix“? Grund für die Empörung ist eine Namensänderung. Zur neuen Spielzeit heißt Jazz in der Kammer eben nicht mehr so, sondern firmiert ab jetzt unter dem Titel Jazz! Entdeckungen. Saxophonist Warnfried Altmann, seit 1990 künstlerischer Leiter der Reihe, bringt gute Gründe für die Änderung an: „Die Jazzreihe fühlt sich dem Theater sehr verbunden. Die Kammerspiele – wie das Schauspielhaus früher hieß – ist ein Begriff aus der Vergangenheit.“ Aber einen Begriff, der selbst praktisch zur Marke geworden ist, einfach zu ändern, bedeutet doch auch ein Risiko? „Natürlich tut es das. Aber wir möchten ganz bewusst die Verflechtungen des Jazz mit dem Theater hervorheben, wir sind kein Gast im Schauspielhaus, sondern Teil des Ganzen.“ Auch inhaltlich geht es zukünftig auf leicht neue Wege: Mit Beginn der nächsten Spielzeit wird Jazz! Entdeckungen jedes Mal unter ein anderes Motto ge-

stellt: Etwa das Jahr des Gesangs oder das Jahr der Trompete. In dieser Spielzeit bleibt es allerdings noch bunt gemischt. Am 21. Oktober tritt beim ersten von neun Konzerten der Spielzeit das Stephan-BeckerTrio (Foto) auf. Mit Klavier, Bass und Schlagzeug treten die jungen Künstler in große Fußstapfen: „Diese Besetzung ist im Jazz das, was in der Klassik das Streichquartett ist.“ Also die Königsklasse. „Hier muss das Zusammenspiel perfekt sein, der Klang muss verschmelzen.“ Altmann ist ehrlich begeistert: „Die drei Musiker sind noch sehr jung. Also im Gegensatz zu mir [lacht]. Und trotzdem stehen sie den Großen in nichts nach.“ Fassen wir also zusammen: Trotz neuen Namens bleibt Jazz im Theater was es schon immer war: eine Magdeburger Tradition, die einmal im Monat das Beste präsentiert, was es in der Jazzwelt zu hören gibt. An Twix haben wir uns ja lmg schließlich auch gewöhnt.

Konzertindex Oktober 2013 and more » ML: 11.10.

Rock, Pop & Indie Artificial Brothers » melancholischer Alternative-Rock aus Dänemark (Seite 20) » blue note: 26.10.

Grave Digger-Metal Attack 2013 » mit Grave Digger, Wizard& Paragon & Gun Barrel » Factory: 04.10.

Catharina Boutari aka Puder und Vivie Ann » Pop und Indie » VB: 26.10.

GreyWolf » Blues & More » HegelBierbar: 12.10.

Captain Planet » Punk-Rock » Café Central: 11.10. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen: » „Jeder auf Erden ist wunderschön“, beswingter Pop » MH: 05.10. Dritte Wahl, Die Skeptiker, Zaunpfahl » PunkRock » Factory: 05.10. Duo Stefan & Charly » Cover der letzten 40 Jahre » ML: 25.10. Eric Gales Live feat. Eric Czar und TC Tolliver » Bluesrock » FW: 02.10. Final Stap: Auf die harte Tour » harte Beatmusik » FW: 25.10. friday concept » Folk, Rock, Blues

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Gruppe PAN » Coversongs » ML: 12.10. Heinz Rudolf Kunze » „Räuberzivil“ » OH: 03.10. Kein Hass da, Die Kellerratten und Dead Honeckers » HardcorePunk-Rock-Reggae, Punkrock und Honekcore » KJFE Knast: 12.10. Linda Hesse » moderner Schlager » Altes Theater: 05.10. Local Heroes Europa Award » Warm-Up » Café Central, Jakelwood, Mobilfunkbar, Schauspielhaus: 25.10. Local Heroes » Landesfinale Sachsen-Anhalt & Europafinale, u.a. mit Noluntas (I), Zgon (PL), Frenzyfoundation (A), Whisperblast (RU), Protection Patrol Pinkerton (BE),

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Loud and Black (HU) & Denmantau (D), Seite 21 » FM: 26.10. Manfred Maurenbrecher & Band » NO GO. Musik & Worte aus den Sperrzonen des Alltags » FW: 18.10. Manuel Richter » Hits aus Rock & Pop + Eigenkompositionen » Hegel-Bierbar: 18.10. Mick D. And The Bravehearts » amerikanischer Gitarrenrock » ML: 19.10. Mr. Fabulous Basti Szibor » eine ordentliche Ladung Blues, Rhythm‘n‘Blues, Rock‘n‘Roll » Jakelwood: 19.10.

Perkele „A Way Out“ » Record Release, support: Saits & Sinners, Shock Waves, Riot Company » Factory: 19.10. Project Pitchfork - Black Tour 2013 » support: Architect » Factory: 12.10. Sixty Mania Orchestra » 60erund Motown-Cover » FM: 25.10. Songs of Lemuria » romantischer Klassik-Pop » FW: 11.10. The Aberlour‘s » Celtic-Folkrock » FW: 05.10. The Beatles Connection » ML: 04.10.

Music Brothers » Oldie-Coversongs » ML: 05.10.

T&T Wollner und The Beatles » FW: 12.10.

Nordgau Monophones » 20 Jahre Rockgeschichte » ML: 26.10.

Turbostaat » Punk » FW: 30.10.

Pele Caster » Indie-Rock-Pop » Projekt 7: 11.10. Pepe: Meet me Underwater » RecordRelease-Konzert, SlowPop » MH: 11.10. Kinder » 28

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Ulla Meinecke & Band » Songs und Stories » FM: 06.10. VOKUHILA » Glamrock » ML: 18.10. Zed Mitchell und Band » Bluesund Rockcover » blue note: 10.10.

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Konzertindex Oktober

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Klein & Fein Bell, Book + Candle unplugged » FolkPop » FM: 13.10. Binoculers » Folk » VB: 19.10. Bedeutungslosigkeiten » Liedermacherabend mit Florian Aderhold » Gruson Gewächshäuser: 27.10. BerniKaloe & Band » Akustik-Pop » FW: 26.10. Blockflöte des Todes » IndieSinger/Songwriter » Café Central: 05.10. Great Elk » Amerikanischer IndieFolk » blue note: 31.10. Paul Armfield » Folk Noir » 39108 Weinhandlung & Bistro: 16.10. Phia: girl with a kalimba » Singer/Songwriter » MH: 12.10. Songwriternacht mit Circle of 3 » special guest: Angelina Grimshaw, Folk/Country » FW: 17.10.

Jazz, Chanson, etc. Axel Zwingenberger & Joja Wendt » Karstadt-Kultur-Café: 23.10. Jazz! Entdeckungen im Schauspielhaus » mit dem Stephan Becker Trio » Schauspielhaus: 21.10.

Piano » FW: 31.10.

Musik » Paulus Kirche: 06.10.

You‘ve got a friend » Doppelkonzert, Gospel Connection Magdeburg & das Jazz-Pop- Vokalensemble „Klangbezirk“ » Gertraudenkirche Buckau: 13.10.

Klavier-Duoabend mit Gertraud und Hermann Müller » Werke u.a von Schubert, Fauré, Dvořák, Trinko » FG: 10.10.

Klassisches 1. Kammerkonzert » mit Werken von Joseph Haydn, Astor Piazolla und Felix Mendelssohn Bartholdy » Schauspielhaus: 13.10. 2. Sinfoniekonzert » mit Werken von Richard Wagner, Sergeij Prokofjew und Johannes Brahms » OH: 17., 18.10. 516. Sonntagsmusik » Flötentöne und Claviertasten » GH: 06.10. Benefizkonzert des Exaudi Chors Magdeburg » zugunsten des Landesverbands für die Rehabilitation der Aphasiker in Sachsen-Anhalt » Otto-Kobin-Saal: 06.10. Benefizorgelkonzert » für Lambarene zum Albert-SchweitzerJahr, mit Barry Jordan » Dom: 04.10. Biederitzer Kantorei » MozartMesse » St. Petri Kirche: 12.10. Chor „Kapella Vokale“ » St. Petri Kirche: 23.10.

Jazzmatinee der Philharmonischen Gesellschaft » mit VanHünerKlein » GH: 20.10.

Farnhausmatinee » mit dem Streichquartett des Akademischen Orchesters der OvGU » Gruson Gewächshäuser: 27.10.

Kroke: Feelharmony » Weltmusik » MH: 31.10.

Herbstkonzert der Volkssolidarität » Johanniskirche: 13.10.

Mélanie Pain: Bye Bye Manchester » Chanson-Elektro-Pop (Seite 20) » MH: 17.10.

Jüdische Gesichter Magdeburgs » klassisches Konzert » FG: 08.10.

Pauline Paris: Moureuse » franz. ChansonPop » MH: 04.10. Sebastian Krumbiegel » Solo am

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Kammermusik: Zauber der Harfe » Harfenmusik aus unterschiedlichen Epochen mit einem Schwerpunkt in der französischen

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Konzert des Glorius-Chores Hoorn/NL » Dom: 05.10. Konzert des Landes-Akkordeon-Ensemble Sachsen-Anhalt » GH: 27.10. Kunst, Musik und mehr » Soiree in der Ausstellung von Frieder Heinze » Kunstmuseum: 10.10. Magdeburger Dombläser » Werke von Johann Sebastian Bach, Thomaso Albinoni, Traugott Fünfgeld, Chris Woods und Abba » Remter-Dom: 31.10.

der jüdischen Kultur » Norbertusgymnasium: 13.10. Hohenerxlebener Rundgesang » mit dem Hohenerxlebener Singekreis » Bürgerhaus Hohenerxleben: 10.10. Hot Rats Plattenbörse » mit Verlosung, Live-Musik, uvm. » MH: 13.10. Koe Kolé » jüdische Musik aus 1000 Jahren, Tage der jüdischen Kultur » FG: 20.10. Leise schwimmt der Mond durch mein Blut » Lieder nach Gedichten von Else Lasker Schüler, Tage der jüdischen Kultur » FG: 12.10. Operetten zum Kaffee » Wenn die Reblaus beißt... » GH: 23.10.

Orgelkonzert » mit Domorganist Ludwig Ruckdeschel » Kathedrale St. Sebastian: 12.10.

Orientexpress » Eine musikalische Zugfahrt von Paris über Wien nach Istanbul » GH: 13.10.

Sinfonisches Musikschulorchester » Herbstkonzert » Kloster: 26.10.

Schlager-Starparade GETEC-Arena: 13.10.

Und sonst... An Wassern Babels saßen wir und weinten » Liturgische und außerliturgische Musik des Judentums, Tage der jüdischen Kultur » FG: 12.10. Dreams of Musical 2012 » Show mit den erfolgreichsten Musicalhits » Altes Theater: 19.10. Eröffnung der Tage jüdischer Kultur » Konzert mit Sharon Brauner und Band, jiddische Musik (Seite 6) » FG: 06.10. Freibeuter Crew » Seemannslieder und mehr » ML: 03.10. Gala-Konzert » mit Künstlern aus den Jüdischen Gemeinden Dessau, Halle und Magdeburg, Tage

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SinusTon » Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik, Programm im Timer ab Seite 30 und unter www.sinuston.org (Seite 18) » versch. Orte: 24.-26.10. SONNTAG_19 » Thema: Kämpfen, Geigen-Konzert mit Texten » Roncalli-Haus: 20.10. Ute Freudenberg und Christian Lais » GETEC-Arena: 11.10. Willkommen bei Carmen Nebel » GETEC-Arena: 26.10. Die Startzeiten der Konzerte finden Sie im Timer ab Seite 30. Abkürzungslegende » FG (Forum Gestaltung), FM (Festung Mark), FW (Feuerwache), GH (Gesellschaftshaus), MH (Moritzhof), ML (Moll‘s Laden), OH (Opernhaus), VB (Volksbad Buckau)

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» Literatur & Lesung

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„Ohne Bibliotheken ist keine Kultur!“ Unter dem Motto: Treffpunkt Bibliothek – Information hat viel Gesichter öffnen Bibliotheken bundesweit vom 24. bis 31.Oktober ihre Türen zu einer Aktionswoche im Zeichen des geschriebenen Wortes. Anhand von Vorlesungen, Bibliotheksnächten und Fotowettbewerben wollen auch die Bibliotheken Magdeburgs ihren gesellschaftlichen Platz als Bildungszentrum und Ort der kulturellen Vielfalt in den Fokus des Interesses rücken. ibliotheken versammeln das Weltwissen in greifbarer Form. Sie sind der Raum, in dem sich die Humanität zeigt und entfaltet. Ohne sie ist keine Kultur.“ Treffender als Autor und Moderator Roger Willemsen kann man es wohl kaum formulieren. Nicht umsonst ist er, neben bekannten Größen wie Wladimir Kaminer, ein Aktionspate der vom Deutschen Bibliotheksverband ausgerichteten Aktionswoche Treffpunkt Bibliothek. In deren Verlauf finden auch in Magdeburg sowohl in der Zentralbibliothek als auch in der Stadtteilbibliothek Reform und der Medizinischen Zentralbibliothek zahlreiche Veranstaltungen statt. In Letzterer wartet am 24. Oktober mit Susanne Preusker (Foto) eine Magdeburger Autorin auf die Besucher. Preusker wird an diesem Abend aus ihren Büchern Sieben Stunden im April und Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt lesen und ihre bewegende Geschichte als Opfer körperlicher Gewalt, aber auch als Frau auf dem Weg zurück in die Normalität mit dem Publikum teilen. Bei einer weiteren Lesung am 29. Oktober verrät Prof. Dr. Gerald Wolf, was es mit dem Liebespulver auf sich hat. Der emeritierte Leiter des Instituts für Medizinische Neurobiologie gewährt den Zuhörern Einblicke in die Liebe und das dazugehörige Vertrauen und setzt dem die wissenschaftliche Suche nach einem Präparat entgegen, welches eben diese Eckpfeiler des Lebens entstehen lässt. Den Abschluss bildet die erste „Schmökernacht“ am 30. Oktober, in welcher die Schüler des Ökumenischen Domgymnasiums einer Lesung des slowakischen Autors Juraj Šebesta beiwohnen werden und anschließend die Bibliothek nach Belieben durchstöbern können. Fotoaffinen Magdeburgern sei in dieser Woche der Fotowettbewerb in der Zentralbibliothek ans Herz gelegt. „Mit dem Fotowettbewerb wollen wir unseren Besuchern die Möglichkeit geben ihren Blick auf unsere Räumlichkeiten künstlerisch umzusetzen“, erklärt Bibliotheksmitarbeiterin Chri-

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„Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt“: Zur Aktionswoche wird auch die Magdeburgerin Susanne Preusker lesen.

stine Helm. Des Weiteren sind ein Bilderbuchkino und das Nähen einer eigenen Leselotte in Form eines Bücherwurms angedacht. Noch in Planung dagegen befindet sich das Tagesprojekt Lebendige Bücher. „Die Idee ist, dass sich die Besucher eine Person für eine Viertelstunde ausleihen können und diese dann interessante Dinge aus ihrem Leben erzählt“, beschreibt Christine Helm die einmalige Aktion. Speziell für die jüngeren Lesebegeisterten hat sich die Stadtteilbibliothek Reform etwas einfallen lassen. Neben einer Taschenlampenlesung im stockfinsteren Lesezelt am 24. Oktober, findet auch ein öffentlicher Grusel- und Halloweenabend am 25. Oktober in der Otto-Baer-Straße 6 statt. „Kinder können sich kostenlos anmelden, brauchen aber eine Erlaubnis der Eltern“, erklärt Leiterin Karen Limberg. Pünktlich zum Start der Aktionswoche wird zudem mit dem Bibliotheksführer Magdeburg zum ersten Mal eine Broschüre erhältlich sein, die auf 32 Seiten eine Übersicht über alle 28 Bibliotheken der Stadt und ihre Bestände geben wird. „Bisher gab es noch keine einheitliche Übersicht zum öffentlich zugänglichen Bestand in allen Bibliotheken. Diese Lücke konnten wir nun schließen“, freut sich der Pressesprecher der Zentralbibliothek, Maik Hattenhorst. In diesem Sinne: Auf zum Treffpunkt Bibliothek! mh » Infos unter www.treffpunkt-bibliothek.de Kinder » 28

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Literatur & Lesung

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Was hat dich bloß so ruiniert? Es muss nicht immer Musik sein: Am 18. Oktober liest Sterne-Frontmann Frank Spilker im Projekt 7 aus seinem Romandebüt.

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aus aus Hamburg! Dieser Gedanke geht Thomas Troppelmann durch den Kopf, als ihm alles über den selbigen wächst: Seine Grafikagentur Tropical Design läuft nicht mehr. Seine Freundin hat ihn verlassen, und in all diesem Heckmeck hat er auch noch vergessen, den Mietvertrag für sein Büro zu verlängern. Tropical-Troppelmann setzt, nein, flüchtet sich in den Zug, der ihn durch Deutschland treiben und irgendwann an einem Kurort stranden lässt, in dem er schon als Kind nicht sein wollte... Mit Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen legte Frank Spilker in diesem Jahr sein Romandebüt vor. Richtig, genau der Frank Spilker, der in den 1990ern mit der Band Die Sterne neben Tocotronic den Begriff der sogenannten Hamburger Schule prägte. Die Band gibt es immer noch. Und Hamburg ebenso, wo Spilker auch immer noch

wohnt. Dennoch ist der Musiker und jetzt auch Schriftsteller älter geworden, 43 Jahre, um genau zu sein. Und hat nun ein „Krisenbuch“ geschrieben, wie der Spiegel sagt: „Ein Buch über die Wirtschaftskrise allgemein und über die Krisen der Musikindustrie und der Medien speziell, ein Buch zudem über eine Sinnund Lebens- und Liebeskrise.“ Das Magazin lässt am Romandebüt übrigens nicht wirklich ein gutes Haar und wünscht sich stattdessen Spilkers RuiniertSprödigkeit zurück. Ob dieser Eindruck berechtigt ist oder nicht, lässt sich nur mit einem Besuch von Frank Spilkers Lesung am 18. Oktober im Projekt 7 beweisen – oder widerlegen. avb

Lesungsindex Oktober 2013 Lesungen von A bis Z Angela Krauß liest » „Einübung der Zartheit. Vom Leben, Lesen und Schreiben in ruppigen Zeiten“ » Literaturhaus: 17.10. Asfa-Wossen Asserate liest » „Deutsche Tugenden - Von Anmut bis Weltschmerz“ » Theater in der Grünen Zitadelle: 24.10. Bernd Wagner » Der ehem. Stadtschreiber liest aus seinem Magdeburger Journal » Stadtbibliothek: 28.10. Depressionen – mehr als eine Krankheit » Lesung mit Thomas Kühne zur Aktionswoche zum Welttag der seelischen Gesundheit » Moritzhof: 07.10. Frank Spilker liest » „Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen“ » Projekt 7: 18.10. Franziska Troegner & Jaecki Schwarz lesen » „Mit der Lamm-

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keule auf dem Weg zum Himmel” » Feuerwache: 09.10.

mörder von Poserna” » Literaturhaus: 09.10.

Gerald Wolf liest » „Das Liebespulver” » Medizinische Zentralbibliothek: 29.10.

Lesung zum Welttag des Stotterns » Stadtbibliothek: 22.10.

Hans-Dieter Schütt liest » Andreas Dresen „GlücksSpiel“ (Filmkunsttage) » Studiokino: 13.10. Jugendliebe und mehr... » Lovesongs, Welthits und ein Meer von Liebe, ein vergnüglicher Abend mit Autorin Christine Dähn und Musiker Thomas Natschinski » Feuerwache: 04.10. Jürgen Reuß liest » „Kaufen für die Müllhalde – Das Prinzip der geplanten Obsoleszenz” » Unibibliothek: 24.10. Kathrin Schrocke liest » „Freak City” » Literaturhaus: 12.10. Klaus Seehafer liest » „Magister Tinius. Lebensbild eines Verbrechers aus Büchergier. Der Bücher-

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Nachtschicht Literatur » Georg Büchner zum 200. Geburtstag » Schauspielhaus: 18.10. Offenes Haus: AG Literatur » „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin: 15.10. // „Die Brücke über die Drina“ von Ivo Andric: 29.10. » Schauspielhaus Regio Poetry Slam » Café Central: 31.10. Ruth Hoffmann liest » „StasiKinder. Aufgewachsen im Überwachungsstaat” » Stadtbibliothek: 29.10. Siegfried Maaß liest » „Federschnee”, Buchpremiere » Literaturhaus: 23.10. So weit wie möglich weg von

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hier » Von Europa nach Melbourne – Holocaust - Überlebende erzählen, Lesung von Dr. Hannah Miska, mit musikalischer Begleitung » Forum Gestaltung: 14.10. Susanne Preusker liest » „Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt” » Medizinische Zentralbibliothek: 24.10. Thomas Zieler liest » aus Ulrich Rogges Lyrikband, musikalische Begleitung an der Violine: Thomas König » Fabularium: 08.10. Wortfeuer & Zauberklänge » Zweite Poetiknacht des Verbandes deutscher Schriftsteller – Landesverband Sachsen-Anhalt » Gruson Gewächshäuser: 11.10. Wortwäsche Poetry-Slam » Moritzhof: 18.10. Die genauen Startzeiten finden Sie im Timer ab Seite 30.

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» Kunst & Ausstellung

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Kosmogonie der Kunst Das Kunstmuseum im Kloster Unser Lieben Frauen widmet ab 29. September dem Maler und Grafiker Frieder Heinze eine umfassende Werkschau. Zeichen und Wunder gewährt Einblick in einen überbordenden Kunst-Kosmos. u Anfang dachte man noch an eine Retrospektive, die eine charakteristische Auswahl von Arbeiten aus den letzten 35 Schaffensjahren des 1950 in Leipzig geborenen Malers Frieder Heinze zeigen sollte. Zu Anfang stand der Titel Tagträume. Zu Anfang war man sich wohl auch der unbeschreiblichen Menge an Arbeiten nicht bewusst, die da zur öffentlichen Draufschau bereit lag. Kunst wie einem kreativen Urknall entsprungen. „Wir standen einem unglaublichen Kosmos gegenüber, dem wir nun die, unserer Meinung nach besten Werke entnommen haben“, erläutert Kunstmuseumsleiterin Annegret Laabs die Fokussierung der Frieder-Heinze-Ausstellung auf „Heinze-Kunst“ der letzen Jahre. „Auch wenn das Werk nicht chronologisch aufgearbeitet wird, ist es doch der ganze Frieder Heinze, den wir zeigen.“ Von biblischer Unschärfe ist der neugewählte Titel: Zeichen und Wunder. Und tatsächlich steht man einer schier endlosen Zeichensprache gegenüber, einem Code, dessen Elemente, amorphe Wesenheiten, Menschen, Tiere, Symbole, Gegenstände für die Entschlüsselung eines individuellen Alphabets dienen könnten. Frieder Heinze, war einer jener Studenten an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, die sich nicht einnehmen ließen für die gängige DDR-Kunstpraxis, die konsequent, inhaltlich wie formal, eigene Wege einschlugen. Neben Heinze zählten dazu Künstler wie Günter Huniat und Olaf Wegewitz. „Frieder Heinze hat in den 1970ern bei Tübke, Heisig und Mattheuer studiert, den drei Hauptvertretern der Leipziger Schule. Heinze geht in seiner Kunst von Anfang an der Frage nach dem kreativen Potential nach, verlässt die Enge der politisch-gesellschaftlichen Botschaft“, so Uwe Gellner, Ausstellungskurator und seit langen Jahren mit Frieder Heinze bekannt. Anfang der 1980er Jahre zieht Heinze einen radikalen Schnitt, wirft Kunstregularien und -dogmen über Bord. „Er verzichtet“, so Gellner, „auf Bilderrahmen, auf Kompositionsregeln, auf Bildillusion. Für ihn gibt es nur noch die einfache Fläche, über die er die ganze Welt spazieren lässt. Er nannte es angstfreies Arbeiten. So wie die Bilder passieren, passieren sie.“ Was da dann so passiert, wie es passiert, ist we-

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frieder heinze „marathon“ (2012), foto: hans-wulf kunze

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niger schwer zu beschreiben als zu übersetzen. Da tummeln sich Fische, manche von einem Fahrer gelenkt, es rollen sich Schlangen ab oder auf, Männchen, schon mal zähnefletschend, stehen Kopf oder verlieren diesen auch, Vögel, Blitze, Messer, Bäume, Raumkapseln, Dreiecke, Kreise, Amöben, eines steht neben dem anderen. Ein Kaleidoskop an Bildmomenten, bunt, comichaft , fabelhaft, rätselhaft, sehr sinnlich, einfach „wow“. Der Deutung bedarf es aber letzten Endes auch gar nicht. „Man denkt, er wandert durch alle Kulturen, aber nein, es ist seine ganz eigene, in 50 Jahren entwickelte Kultur.“ Frieder Heinze behelligt den Betrachter nicht mit der großen Botschaft. Scheinbar absichtslos auf die Fläche Geworfenes fügt sich zum einzigartigen Heinze-Universum. Was für den Künstler gilt, gilt bei Zeichen und Wunder auch uneingeschränkt für den Betrachter. Angstfreies Schauen ist in diesem, leichten Fußes daherkommenden Kosmos garantiert.  sr Kinder » 28

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Kunst & Ausstellung

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Die Galerie Himmelreich gewährt ab 01. Oktober einen Einblick in das Werk von Edda Grossman. Hinter dem Titel Geehrte Damen und Herren verbirgt sich eine beeindruckende Vielgründigkeit.

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ein Leben war farbig. Ein Satz, der die Malerin Edda Grossmann wohl am besten beschreibt. Mit diesem Konzentrat begegnet sie mir, auf die Frage, woher sie in der beschaulichen Idylle ihres Wohnortes Veckenstedt/Nordharz die Inspiration für ihre Kunst beziehe. Grossman studierte an der Hochschule der Künste in Berlin, ihre Lebens- und Kunstspuren hinterlässt sie immer wieder in Frankreich, Spanien, stellt in den Niederlanden und Polen aus, ist an vielen Orten quer durch die Republik präsent. Wie voll Edda Grossmans kreativer Farbtopf ist, lässt sich anhand ihrer Arbeiten erahnen. Ihr Werk lässt sich nicht auf ein Genre oder eine Technik reduzieren. Kaltnadelradierungen, Zeichnungen, Arbeiten in Öl, Collagen, Skulpturen und Keramiken. Die Fülle des Ausdrucks macht das Ergebnis jedoch nicht beliebig, es ist eher ein nie enden wollendes aus dem Vollen schöpfen. Mythologische, religiöse Themen sind für Edda Grossman offensichtlich Aufforderungen zur künstlerischen Auseinandersetzung. Orpheus, Eurydike, Knochenmänner und Heilige Frauen, Ausdruck einer spirituellen Weltenschau? „Mich interessiert

eine allumfassende Sicht auf die Welt“, erklärt sie. Dieser unverstellte Blick zeigt sich auch in ihren Stadtansichten, was durchaus nicht immer allen zu Pass kommt. 2011 malte sie im privaten Auftrag die Stadt Goslar. Im Zuge ihrer Recherche zur Stadthistorie stößt sie auf die immer noch intakte Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers und des Reichsbauernführers-SS Walther Darré. „Diese Tatsache fand sich in meinem Bild Goslarias Schublade wieder. Es wurde für die Ausstellung Künstler auf Spurensuche des Weltkulturerbes der Stadt Goslar abgelehnt“. Sie fertigt eine zweite Fassung (Foto), in der sie persönlich Position bezieht. Beide Arbeiten werden im Rahmen Geehrte Damen und Herren in der Galerie Himmelreich zu sehen sein. Wegdenken ist eben nicht ihre Sache. Zum Ende scheint mir eine Korrektur fällig. Es muss heißen: Mein Leben IST farbig. sr

„heinrichs herz und prüfstein“ (2013, ausschnitt)

Von ganzem Herzen der Kunst verschrieben

Ausstellungsindex Oktober 2013 nissage: 19.30 Uhr) bis 02.11.

Anlaufend... 15 Jahre Arbeitskreis Fotografie » Volksbad Buckau: 24.10. (Vernissage: 19 Uhr) bis 20.12. Augen zu » Ausstellung des dieHO-Nachwuchspreises, mit handgearbeiteter Brailleschrift von Lisa Brüggemann & Videoinstallationen von Paulina Farkas » dieHO-Galerie: 12.10. (Vernissage: 19.30 Uhr) bis 27.10. Begegnung in Malerei und Grafik » Künstlervereinigung „Gruppe 90“ » Feuerwache: 02.10. (Vernissage: 19.30 Uhr) bis 01.11. Bilder & Collagen » der Rehabilitationswerkstatt der Pfeifferschen Stiftungen zur Aktionswoche zum Welttag der seelischen Gesundheit » Moritzhof: 07.10. (Vernissage: 19 Uhr) bis 11.10. Das bin ich » HegelSchülerPorträts, Malerei/Grafik » Hegel-Gymnasium: 02.10. (Eröffnung: 15.30 Uhr) bis 20.12. Die seltsamen Spiele der Göttinnen » Collagen von Bernd Reichert » Kunstwerkstatt: 04.10. (Verkulturschwärmer

Edda Grossmann » Malerei, Collagen und Objekte (Seite 27) » Galerie Himmelreich: 01.10. (Vernissage: 19 Uhr) bis 25. Oktober Frauen fotografieren Israel » Tage der jüdischen Kultur und Geschichte » Bereshith FrauenNetzWerk, Immermannstraße 19: ab 05.10. (Eröffnung: 18 Uhr) Fußball für die Stasi » Der Berliner Fußball-Club Dynamo » BStU Außenstelle: 03.10. bis 01.11. Henry Alex » Malerei & Skulpturen » Feuerwache (da oben): 24.10. (Vernissage: 19.30 Uhr) bis 22.11. Himmelblau und Sonnengelb » Acrylbilder und textile Arbeiten von Michaela Meves-Tauch » Kleine Galerie/Kulturwerkstatt Gommern: 26.10. (Eröffnung: 14 Uhr) bis 10.01.2014 Stand der Dinge » Fotografien von Jim Rakete » Kloster/Kunstmuseum: ab 08.10. (Vernissage: 19 Uhr) Technisches aus der Kamera »

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Technikmuseum: ab 05.10. (Eröffnung: 10 Uhr) Urbane Fotosynthese » Ausstellung zum Fotowettbewerb f/12 des KanTe e.V. » Moritzhof: 16.10 bis 18.11. Vergessenes Magdeburg » Fotografien von Jutta Rödling » Medizinische Zentralbibliothek: 01.10. bis 31.12. Yes, we‘re open » Wanderausstellung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Willkommenskultur in Deutschland » AMO: 12. bis 27.10. Ziel Umerziehung! » Heimerziehung in der DDR » Gedenkstätte Moritzplatz: ab 14.10. (Eröffnung: 18 Uhr)

Auslaufend... Festung Magdeburg » Gartenhaus des Klosterbergegartens: bis 30.10. Freiheit und Zensur » Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung oder Opposition » Dokumentationszentr. Moritzplatz: bis 11.10.

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Ihr glücklichen Augen » RudiWeissenstein-Fotoausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum » Forum Gestaltung: bis 20.10. Incredible India » Fotografien von Kirsten Mengewein » Volksbad Buckau: bis 12.10. (Finissage: 19 Uhr) Kalligraphie trifft Skulptur » Mareike Ortmeier und Klaus Thiede » Kleine Galerie/Kulturwerkstatt Gommern: bis 12.10. Peter Pamperin » Radierungen & Plastik » Feuerwache (da oben): bis 18.10. Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht » Gewerkschafter im KZ 1933-1945 » City Carré: 30.10. Wellen des Lebens – Durch Licht und Schatten » Studentinnen der Kunsttherapie des Instituts für Kunst und Therapie Potsdam/ Ausbildungsort Magdeburg » Moritzhof: bis 03.10.

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kathrin singer

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Eine Oper zum Mitmachen Opera domani, Oper morgen, heißt ein Projekt der italienischen Theaterorganisation AsLiCo, die seit 17 Jahren erfolgreich Kinder aus ganz Oberitalien an die Oper heranführt. Im 18. Jahr ist das Theater Magdeburg erstmals dabei, mit einer kindgerechten Fassung der Wagner-Oper Der fliegende Holländer. Premiere ist am 10. Oktober, eine Familienvorstellung gibt’s am 13. im Opernhaus.

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per? 19. Jahrhundert? Singen? Für die teilnehmenden Kinder ist Der fliegende Holländer keine uncoole Schulaktion. Theaterpädagoge Andreas Schulze (Foto links), der seit dem Frühsommer in den Schulen Magdeburgs und der Umgebung unterwegs war, erzählt von Workshops mit begeisterten Kindern. „Es gibt Kinder, die Holländer-Chöre jetzt zu Hause zusammen mit der Oma singen üben.“ Da das Angebot an die Schulen fächerübergreifend angelegt war, und sich in Deutschland, anders als in Italien, doch hauptsächlich Deutsch- und Musiklehrer begeistern ließen, freuen sich die Theaterpädagogen besonders über eine Magdeburger Sportlehrerin, die mit ihrer Klasse am Projekt teilnimmt. Für die Vorbereitung wurde das Team vom Theater Magdeburg von der Musiktheaterpädagogin Iris Winkler verstärkt, die die Schulen bereiste. Für die Kinder besteht erstmals die Möglichkeit, aus dem Zuschauerraum an einer Opernproduktion mitzuwirken. Mit einem selbst gebastelten, universal verwendbaren Grammophontrichter haben die kleinen Zuschauer ein Requisit, das als Trichter, Blume und Hut verwendbar ist und lernen nebenbei, wie mit wie einfachen Mitteln Theater funktionieren kann. Und sie singen Opernchöre, werden aus dem Zuschauerraum zu den Seemännern Dalands, der Geisterschiffsbesatzung des Holländers, sowie zu Spinnerinnen und Webern aus Sentas Dorf und sollen über dieses Theatererlebnis und das gemein28

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same Singen ein großes Gruppengefühl erleben dürfen.Im Gegensatz zu den Italienern, die auf knapp zwei Jahrzehnte Erfahrung zurückblicken, betritt das Theater Magdeburg mit dem Projekt Wagner200 Neuland, junge Menschen an die Kunstform Oper heranzuführen. Erstmals beteiligt in diesem Jahr ist zudem die Opéra de Rouen in Frankreich. Aus Magdeburg und Umgebung werden Schülerinnen und Schüler aller Schulformen im Alter von 6 bis 14 Jahren ins Opernhaus kommen. Theaterpädagogin Elaine Schmidt (Foto rechts) hofft, dass das altersübergreifende Konzept aufgeht, dass Erst- und Achtklässler gleichermaßen von dem Erlebten profitieren können: „In der Holländergeschichte sind verschiedene Spuren gelegt, die je nach Alter aus verschiedenen Blickwinkeln entdeckt werden können.“ Die Kinderfassung der Wagner-Oper führt auf einen alten Dachboden, wo Senta im Traum die Geschichte vom Fliegenden Holländer erlebt, einem Kapitän, der dazu verdammt ist, mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren umher zu irren, ohne je nach Hause zurückkehren zu dürfen. Erst als Senta, in ihrem Traum die Tochter des Seefahrers Daland, ihm ewige Liebe und Treue beweist, findet er Erlösung – und Senta wacht auf... Bevor der Holländer nach Frankreich weiter schifft, gibt es neben den Schulvorstellungen auch eine Familienvorstellung. Material zur Vorbereitung zu Hause gibt es zum Download unter theater-magdgeburg.de (Bereich Theaterextra/ Jugend). ks Kunst » 26

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kulturschwärmer


Kinder & Familie

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Licht aus! Film und Abenteuer ab!

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ereits zum sechsten Mal lädt der ARTist! e.V. bzw. Max kleine Filmfreunde wieder zu Abenteuern auf den Moritzhof ein: Vom 20. bis 27. Oktober öffnet Max – Das Kinderfilmfest wieder seine Pforten und lässt nicht nur auf, sondern auch hinter die Leinwand schauen. Denn bevor die Kinohelden ihre Abenteuer für Kinder ab 5 Jahren bestehen, wartet Max noch mit einer Film-Workshop-Woche vom 16. bis 18. Oktober auf. In vier Workshops kann man erleben und lernen, wie Filmplakate gestaltet, das Auftreten vor Publikum geübt, im SchattenFilmStudio ein Film gedreht und als Fernsehreporter selbst filmen und gefilmt werden. Zwei Tage nach den Workshops beginnt dann das eigentliche Kinderfilmfest mit

einer täglichen Filmwerkstatt, die Kinder zum Geräuschmacher, Regisseur, Filmvorführer oder Fotomodel werden lässt und mit sechs ausgesuchten Leinwandabenteuern aus dem Reich der Tiere. Dazu gehören Das Pferd auf dem Balkon (A 2011, ab 7, Foto), Alfie, der kleine Werwolf (B/NL 2011, ab 7), Der kleine Rabe Socke (D 2012, ab 6), Herr Prop und die verzauberte Kuh (DK 2000, ab 5), Die Vampirschwestern (D 2012, ab 10) und Trommelbauch (NL 2011, ab 7). avb

filmladen

Vom 20. bis 27. Oktober lädt der Moritzhof wieder zum Kinderfilmfest Max. Im Vorfeld können Kinder an vier Film-Workshops teilnehmen.

» Das ganze Programm unter max-kinderfilmfest.de

Familienindex Oktober 2013 Kreatives... Besuch der Ausstellung von Frieder Heinze » mit Gestaltung von Fanta-Mobilen, für Schulanfänger » KM: 09.10. Drachenspaß » DrachenbauWettbewerb und Drachensteigen » Elbauenpark: 06.10. Familienzeit » Kunst entdecken und gestalten » KM: 02., 09., 30.10. Ferienangebot: Gewürzbilder basteln » Anm.: 4048089 » Volksbad Buckau: 21.-24.10. Gießen und Schmieden zum Mitmachen » Familientag » Technikmuseum: 13.10. Kindermusikstudio » einewelt haus: 02., 09., 16., 23., 30.10. Kunst mit Kindern ab 6 J. » KM: 17.10. Kürbiszeit » die Sonntagswerkstatt rund um das orange Gemüse, ab 4 Jahren » JKT: 27.10. Musikalische Früherziehung » ewh: 05., 12., 19., 26.10. Töpferwerkstatt » ein Workshopangebot für Familien, Anm.: 6213887 » JKT: 15.10. Windbewegungen » mit Papier, Karton und Leim werden Windobjekte gebaut, ab 4 Jahren, Anm.: 6213887 » JKT: 14.10.

MAX – Das Kinderfilmfest » Programm im Timer und unter www. max-kinderfilmfest.de » MH: 20.27.10. & Filmworkshops: 16.-18.10.

Die Bremer Stadtmusikanten » ab 6 Jahren » PT: 17., 18., 20.-22.10.

Käpt´n Säbelzahn und der Piratenschatz » Trick-Abenteuer, N 2003, R: Stig Bergqvist » MH: 06., 12., 13.10.

Die Brüder Löwenherz » Abenteuer vom theater marameo ab 10 Jahren » MH: 02., 03., 06.10. Die drei kleinen Schweinchen » Puppentheater ab 3 » KFE: 06.10. Die Waldkinder » Taschenoper II ab 5 Jahren » OH: 12., 19., 27.10. Frankophone Märchenstunde mit Pauline Paris » ab 4 Jahren, Anm.: frankophone.maerchenstunde@gmail.com » MH: 04.10. Gegenklänge » eine Produktion des Theaterkinderclubs ab 6 Jahren » OH: 03., 06., 13.10. Minka und Bolle » Puppentheater ab 3 Jahren » Feuerwache: 13.10. Peter und der Wolf » Märchenspiel für Kinder ab 4 Jahren » Holzhaustheater Zielitz: 27.10. Pettersson und Findus » Kinderoper ab 5 Jahren » OH: 06., 20.10.

Kinderwagenkino » für Eltern mit Kindern bis 12 Monate » MH: 01.10. (The Company You Keep - Die Akte Grant), 08.10. (Das Mädchen Wadjda), 15.10. (Hasta la vista, Sister!), 29.10. (Finsterworld) Sputnik » Komödie, BE/D 2013, R: M. Dietrich » CM & CS: ab 24.10. Tarzan [3D] » Animations-Abenteuer, D 2013, R: Reinhard Klooss » CM & CS: ab 10.10. Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum [3D] » Animations-Abenteuer, USA 2013, R: David Soren » CM & CS: ab 03.10. Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 [3D] » Animation, USA 2013, R: Cody Cameron, Kris Pearn » CM: ab 20.10. & CS: ab 24.10.

Sport & Spiel...

Teddy Brumm » ab 3 Jahren » PT: 01., 02., 04., 06.-08., 13.10.

Fußball » für 5-10 Jährige und für ab 10 Jährige » KFE: 11., 18., 25.10.

Timm Thaler oder das verkaufte Lachen » ab 8 Jahren » PT: 05., 07.-09.10.

Kindersport » ab 2 Jahren » KFE: 07., 14., 28.10.

Filmisches...

Theatralisches... Das Tierhäuschen [Premiere] » Märchenspiel von S. Marschak » Holzhaustheater Zielitz: 06.10. kulturschwärmer

Der fliegende Holländer oder der Traum vom Meer [Premiere] » Oper zum Mitmachen ab 6 Jahren (Seite 28) » OH: 10., 11., 13.10.

Das Pferd auf dem Balkon » Familienfilm, A 2012, R: Hüseyin Tabak » MH: 19.10.

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Krabbeltreff Mini » Familienhaus: 01., 08., 15., 22., 29.10. Spielen, Toben, Selbstbehauptung » Sporthalle am Nordpark: 02., 09., 16., 23., 30.10.

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Für Eltern... Babyzeichensprachekurs » KFE: 01., 08., 15., 22., 29.10. Elternfrühstück » Familienhaus: 10., 17., 24.10. Elternvertreter – Was tun? » Anm.: 5354770 » Volkshochschule: 12.10. Kinder in Facebook – Eltern ahnungslos? » Anm.: 5354770 » Volkshochschule: 16.10.

Und sonst... Duo Detektivo und der tanzende Geist » ab 8 Jahren » Gesellschaftshaus: 24.10. Europa Philharmonie – Familienkonzert » Die vier Jahreszeiten von Vivaldi » KM: 19.10. Großeltern und Enkel » Ferienangebot für Kinder ab 6 Jahren und ihre (Groß-)Eltern » KM: 24.10. Herbstferienangebot » Anm.: 6213887 » JKT: 21.-24.10. Jungle-Halloween » Spuken unter Palmen » Gruson Gewächshäuser: 31.10. Öffentlicher Markt- und Familientag in Megedeborch » Kulturhistorisches Museum: 05.10. Die genauen Startzeiten finden Sie im Timer ab Seite 30. Abkürzungslegende » CM (Cinemaxx), JKT (Jugendkunstschule Thiem20), KFE (Kinder- und Familienzentrum Emma), KM (Kloster/ Kunstmuseum), MH (Moritzhof), OH (Opernhaus), PT (Puppentheater)

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» Termine

Empfehlungen für den Oktober

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Experimente und Traditionen im Herbst Der Oktober...

Nun ist es amtlich: Der hoffentlich Goldene Herbst ist da. Zwar wird das die goldgelbe FDP bestimmt nicht so funkelnd sehen, aber schließlich geht es in diesem Heft ja (meist) um Kultur und nicht um Politik. Somit können sich die Magdebürger nach dem Bundestagswahlkampf wieder auf den kulturellen „Alltag“ in der Landeshauptstadt freuen. Der im Herbstmonat Oktober ganz ohne Wahlplakate und -slogans auskommt, stattdessen aber mit bühnen-, film- und ausstellungsreifen Wahrheiten ins Magdeburger Kulturschutzgebiet hereinspaziert und manchmal sogar experimentell abtaucht. Das Abtauchen in den kulturellen Herbst ist übrigens wörtlich gemeint: Am letzten Tag der 4. Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik, die vom 24. bis 26. Oktober stattfinden, wird Magdeburg erstmals eine Unterwasseroper (Foto oben) erleben. Im Rahmen von SinusTon ist „Die versunkene Stadt“ in der Elbeschwimmhalle neben der Frage Wie klingt mein Toaster (Foto links) einer der Höhepunkte des Festivals, welches experimentell ganz der elektronischen Neuen Musik verschrieben hat (Seite 18). Kein Experiment, sondern eher eine Tradition stellen im Oktober dagegen die 6. Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburgs dar (Seite 6). Vom 06. bis 24. Oktober widmen sich diese auf kultureller Ebene dem Zusammenleben mit und dem Kennenlernen von jüdischer Kultur in Magdeburg. Eröffnet werden die Kulturtage von einem Konzert der Schauspielerin Sharon Brauner (Foto) im Forum Gestaltung. Schauspielerisch golden startet auch das Theater Magdeburg in den Herbst. Gleich drei Premieren erwarten das Publikum im Schauspielhaus: Am 11. Oktober ist Philipp Löhles Das Ding erstmalig in Magdeburg zu sehen, einen Tag später feiert anlässlich des 200. Geburtstags von Georg Büchner Woyzeck (Foto) unter der Regie von Dominik Günther seine Premiere. Und am 12. Oktober in Projekt Werkstatt#2 gerufen: Kill your Idols! (Seite 15). Zudem wird im Herbst auch wieder ein Kinobesuch attraktiver, wenn sich draußen Symphonien des Regens ankündigen: Vom 09. bis 13. Oktober sind u.a. im Studiokino wieder die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt zu erleben. Die Regensymphonie sollte man hierbei unbedingt gegen eine Symphonie des Grauens eintauschen. Murnaus Stummfilmklassiker Nosferatu (Foto) wird am 12. Oktober im Kloster live nicht nur von einer Orgel begleitet. Es ist schon goldig, dass auf dieser Seite auch im Goldenen Herbst nie der Platz ausreicht und ausreichte, um wirklich alle sehens-, hörens- und erlebenswerten Ereignisse im Kulturschutzgebiet Magdeburg gebührend anzukündigen. Aber dieser Umstand gehört nunmal auch zum Kultur-„Alltag“ in Magdeburg, in dem wir für Sie, liebe Lerserinnen und Leser hoffentlich trotzdem immer ein verlässlicher und schwärmerischer Begleiter waren (Seite 48).

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kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

.............BÜHNESTADTLEBENKUNSTVORTRAGLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER................................................... Okt

01.

Dienstag

Bühne & Theater

Stadtleben & Sport 18.30 Seminar: Warum hört mir keiner zu? - Körpersprache und Stimme, mit Dipl.-Psych. Franz Teichert, Anm. erf.: 039172797314; Villa Böckelmann (Lüttgen-Ottersleben 18a)

Nachtleben & Gastro

02.

Mittwoch

Bühne & Theater 19.00 Magdeburger Theaterkiste: Traumfetzen; Altes Theater 19.30 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 LARS WARS – Ein Kugelblitz auf Abwegen; Zwickmühle

Stadtleben & Sport

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-MalenDrucken; Feuerwache 19.00 Vernissage: Edda Grossmann, Malerei, Collagen und Objekte; Galerie Himmelreich

Vortrag & Führung 14.30 Seniorenakademie: Frauenleben in der griechischen Antike, Vortrag v. Dr. Ulrike Theisen; Kulturhistorisches Museum 17.00 Öffentliche Führung durch das Stasi-Archiv; BStU Außenstelle

15.30 Prince Avalanche (auch 20 Uhr); Studiokino 17.30 The Congress; Studiokino 18.00 The Company You Keep; Moritzhof 19.00 Die Alpen; Moritzhof 20.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 20.00 Behind Sikara; Dom Sikara 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Kinder & Familie 09.00 Teddy Brumm, (auch 10.30 Uhr); Puppentheater

16.15 Gemeinsam musizieren von Anfang an, Kurs, auch 17.15 Uhr; Volksbad Buckau

19.00 Vorfeiertags-Studi-Party; Flowerpower 20.00 Open Mic Night handmade music & stand up comedy; NachDenker 20.00 Cocktailnight; Dom Sikara 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats 21.00 Die große Schlagerparty; Festung Mark 22.00 My Boyfriend is miles away; First-Club 22.00 Zugabe; Baracke 22.00 Einheits-Tanz; Ballhaus 22.00 Black Attack; Prinzzclub 23.00 Trashfactory No.3 – Rythm is a dancer; Factory

Kinder & Familie

18.00 Yoga; Spielemma 19.30 Greenpeace Plenum; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 12.30 Kunstpause; Kloster 15.30 Ausstellungseröffnung: Das bin ich, HegelSchülerPorträts, Malerei/Grafik; HegelGymnasium 16.00 Nachgefragt. Beratung für Besitzer von Werken der Malerei, Grafik oder Bildhauerei; Kloster 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 19.30 Vernissage: Begegnung in Malerei und Grafik, Künstlervereinigung „Gruppe 90“; Feuerwache

09.00 Teddy Brumm (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 15.00 Familienzeit, Kunst entdecken und gestalten; Kloster 15.30 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Treff: Familienhaus 16.00 theater marameo: Brüder Löwenherz; Moritzhof 16.00 Kindermusikstudio; einewelt haus

03. Okt

Film & Kino

kulturschwärmer

17.30 The Congress; Studiokino 18.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof 19.00 Die Alpen; Moritzhof 20.00 Simply the Best: Gravity 3D; Cinemaxx 20.15 Das Mädchen Wadjda; Moritzhof

Okt

18.00 „Alltag und Wahnsinn“ Głosy poetów/Stimmen der Dichter aus Masowien und Sachsen-Anhalt, Multimediales Poesietheater von Jacek Telus; einewelt haus 19.30 Hengstmanns: Allein zu dritt; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle

09.30 Sch(w)atztreff, Treff des Projektes Ver-rückte Zeiten; Familienhaus 10.00 Babyzeichensprachekurs; Spielemma 10.30 Kinderwagenkino: The Company You Keep; Moritzhof 15.30 Krabbeltreff Mini; Familienhaus

Donnerstag Bühne & Theater

20.00 Eric Gales Live, feat. Eric Czar & TC Tolliver; Feuerwache

Film & Kino

Stadtleben & Sport

15.30 Prince Avalanche (auch 20 Uhr); Studiokino 16.30 Preview: Auf den zweiten Blick; Moritzhof

11.00 Präsentation von Verbänden und Vereinen zum 22. Rathausfest; Johanniskirche 14.00 Tag der offenen Tür:

19.30 Reisereportage: Vietnam - von Nord nach Süd; Fotohaus Picasia

Musik & Konzerte

Vorgänge » 06

Kino » 10

Bühne » 14

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Kunst & Ausstellung

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17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache

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Vortrag & Führung

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17.00 Entlang der Alten Elbe - eine Oktober(fest)führung; Treffpunkt: Fussgängerbrücke Wasserfall/Cracauer Seite

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Musik & Konzerte 18.00 Heinz Rudolf Kunze „Räuberzivil“; Opernhaus 20.00 Freibeuter Crew, Seemannslieder und mehr; Moll‘s Laden

Film & Kino 15.30 Michael Kohlhaas (auch 18 und 20 Uhr); Studiokino 18.00 The Company You Keep; Moritzhof 19.00 Die Nordsee von oben; Moritzhof 20.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof

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Nachtleben & Gastro

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16.00 Rohkostli; Thiembuktu 19.00 Rock-Karaoke; Flowerpower 20.00 Future Beat Longdrink Night; Dom Sikara

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Kinder & Familie

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16.00 theater marameo: Brüder Löwenherz; Moritzhof 18.00 Gegenklänge, Theaterkinderclub; Opernhaus Do.03.10

18.00 Prometheus wartet., ErzählTheaterAbend; Puppentheater 19.30 Bernd Kurt Goetz: Deutschland etwas zurückgeben; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 20.00 Hinterm Vorhang!; Theater an der Angel

Vortrag & Führung

„Stasi-Fußball – Jagd nach Punkten und Verrätern“, mit Ausstellung, Film und Vortrag sowie Führungen, Beratung zur Akteneinsicht etc.; BStU Außenstelle

Kunst » 26

Konzerttipp Langweilig wird Heinz Rudolf Kunze nie: Seit einigen Jahren hält der PopPoet zwei Bandprojekte am Laufen: Während „Verstärkung“ mehr für den Rock zuständig ist, widmet sich Räuberzivil mehr den leisen literarischen Tönen. Und mit letzterem ist Kunze am Donnerstag zu Gast im Opernhaus. Kinder » 28

Adressen » 46

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2013 ..................................................BÜHNESTADTLEBENVORTRAGKUNSTLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER............... Oktober Termine 01

05. 06. 07. 08. 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

Freitag

Bühne & Theater 15.00 Robert Kreis: Ach Du liebe Zeit!, auch 20 Uhr; Theater Grüne Zitadelle 18.00 Prometheus wartet., ErzählTheaterAbend; Puppentheater 19.00 Die Nachtschwärmer: Nebelhorntango; Theaterschiff 19.30 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 14.00 Survachkafest der Deutsch-Bulgarischen Vereinigung; einewelt haus

20

Kunst & Ausstellung

21

09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 18.00 Porzellanmalerei; Feuerwache 18.00 Akt-Malerei VBK MD; Feuerwache 19.30 Vernissage: Die seltsamen Spiele der Göttinnen, Collagen von Bernd Reichert; Kunstwerkstatt

22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Literatur & Lesung 19.00 Jugendliebe und mehr..., vergnüglicher Abend mit Autorin C. Dähn und Musiker T. Natschinski; Feuerwache

Musik & Konzerte 19.00 Grave Digger-Metal Attack 2013; Factory Fr.04.10

Pauline Paris den Namen der französischen Hauptstadt trägt, die junge Singer-Songwriterin verkörpert diese auch perfekt! Charmant, hier und da ein bisschen frech, dann wiederum zärtlich und poetisch wird sie am Freitag auf dem Moritzhof ihr neue EP „Moureuse“ live präsentieren. Vorgänge » 06

Kino » 10

05.

Sonnabend Bühne & Theater

Film & Kino

14.30 Musikschau Schottland, auch 20 Uhr, Showproduktion mit Musik & Tanz; GETEC-Arena 15.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille (auch 20 Uhr); Zwickmühle 15.00 HengstmannBrüder: D-Kadenz (auch 19.30 Uhr); Kabarett nach Hengstmanns 18.00 Prometheus wartet., ErzählTheaterAbend; Puppentheater 19.00 Eugen Enegin, LiveÜbertragung aus der Metropolitan Opera; Cinemaxx 19.30 Kabale und Liebe; Schauspielhaus 19.30 Der Wichtigtuer; Schauspielhaus 19.30 La Sylphide [Premiere] , Einblick 19 Uhr; Opernhaus 20.00 Walther Plathe: Alles weg‘n de‘ Leut‘ - Otto-ReutterAbend; Theater Grüne Zitadelle

15.30 Michael Kohlhaas (auch 20 Uhr); Studiokino 17.00 Hasta la vista, Sister! (auch 21.15 Uhr); Moritzhof 18.00 Die Nordsee von oben; Moritzhof 18.00 Prince Avalanche; Studiokino 19.00 The Company You Keep; Moritzhof 20.00 Dawn of the dead, Deliria över Magdebürg (Forentreffen); Moritzhof 20.15 Die Alpen; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Querbeat; Flowerpower 20.00 Psychedelic Sikara; Dom Sikara 21.00 Oktoberfest; Boys‘n‘Beats 21.00 Weekend-Lounge; Cocktailbar One 22.00 Fucking wild Friday; FirstClub 22.00 Havana Club Night; Ballhaus 22.00 It‘s friday dude; Prinzzclub 23.00 Bluelines; Feuerwache

Kunst & Ausstellung 10.00 Fotoausstellungseröffnung: Technisches aus der Kamera; Technikmuseum 18.00 Ausstellungseröffnung: Frauen fotografieren Israel, Tage der jüd. Kultur und Gescichte; Bereshith FrauenNetzWerk, Immermannstraße 19

Vortrag & Führung 14.00 Ausflug in den goldenen Herbst: Eine Zeitreise zu den Anfängen der „Elektrischen“; Feuerwache

Musik & Konzerte 19.30 Konzert des GloriusChores Hoorn/NL; Dom 20.00 Linda Hesse, moderner Schlager; Altes Theater 20.00 Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen; Moritzhof 20.00 Blockflöte des Todes; Café Central 20.00 The Aberlour‘s, CelticFolkrock; Feuerwache 20.00 Music Brothers, OldieCoversongs; Moll‘s Laden 20.00 Dritte Wahl, Die Skeptiker, Zaunpfahl; Factory

Film & Kino

Kinder & Familie 09.00 Teddy Brumm (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 10.30 Frankophone Märchenstunde mit Pauline Paris, für Kinder ab 4 Jahren Anm.: frankophone.maerchenstunde@ gmail.com; Moritzhof

Stadtleben & Sport 15.00 Nachtflohmarkt bis 23 Uhr; Messe Magdeburg 16.00 Treff TransMann Magdeburg; LSVD

15.00 The Riffs lll – Die Ratten von Manhattan, Deliria över Magdebürg; Moritzhof 15.30 Prince Avalanche (auch 20 Uhr); Studiokino 16.00 Die Nordsee von oben (auch 20 Uhr); Moritzhof 17.00 Virus - Die Hölle der lebenden Toten, Deliria över Magdebürg; Moritzhof 17.30 Michael Kohlhaas; Studiokino 18.00 Die Alpen; Moritzhof

Nachtleben & Gastro Sa.05.10

Konzerttipp Nicht nur, dass

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19.30 Benefizorgelkonzert für Lambarene zum AlbertSchweitzer-Jahr; Dom 20.00 Pauline Paris: Moureuse, franz. ChansonPop; Moritzhof 20.00 The Beatles Connection; Moll‘s Laden

Okt

03 04.

04. Okt

02

So.06.10

Flötentipp Anscheinend hat

sich die Lage nach der „HasselLeben“-Debatte wieder etwas normalisiert: Im Café Central darf seit einiger Zeit nicht nur geslammt, sondern auch gerockt werden. Am Sonnabend gibt sich Multinstrumentalist Matthias Schrei alias Die Blockflöte des Todes im Kiezwohnzimmer am Hassel die Ehre.

Bühne » 14

Musik » 18

Literatur » 24

Kulturtipp Am Sonntag

werden im Forum Gestaltung offiziell die Tage der Jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburgs eröffnet. Neben einem Vortrag von Jürgen Rennert (Begründer der Berliner Jiddischen Kulturtage) wird auch Sharon Brauner (Foto) mit ihrer Band und dem Programm „Reloaded“ zu hören sein. Kunst » 26

Kinder » 28

19.00 Rockladen; Flowerpower 19.30 Das Magdeburger Dinner, Magdeburger Hausmannskost mit einem Programm von Matthias Krizek und Oliver Vogt, Anm. erf.: 0391-72797314; Kaffeehaus Köhler 20.00 Sikara Riffs; Dom Sikara 21.00 Oktoberfest; Boys‘n‘Beats 21.00 DJ Lounge mit Kurt Jansen; Cocktailbar One 22.00 Inner City Dance Night; Allee Center 22.00 Ü25 Tanznacht; First-Club 22.00 Tanz die Nacht; Festung Mark 22.00 Buckau Bumms mit Marco Resann; Kunstkantine 22.00 It‘s Partytime; Ballhaus

Adressen » 46

kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

..............BÜHNESTADTLEBENKUNSTLITERATURKUNSTMUSIK.................................................... 22.00 God is a DJane; Prinzzclub 23.00 Disco; Baracke

Kinder & Familie 10.00 Öffentlicher Markt- und Familientag in Megedeborch, bis 14 Uhr; Kulturhistorisches Museum 10.00 Musikalische Früherziehung; einewelt haus 15.00 Kunst mit Kindern; Kloster 19.00 Timm Thaler oder das verkaufte Lachen; Puppentheater

Okt

06.

Sonntag

Bühne & Theater 17.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 17.00 HengstmannBrüder: D-Kadenz; Kabarett nach Hengstmanns

Stadtleben & Sport

Musik & Konzerte 11.00 516. Sonntagsmusik: Flötentöne und Claviertasten; Gesellschaftshaus 17.00 Kammermusik: Zauber der Harfe; Paulus Kirche 20.00 Ulla Meinecke & Band, Songs und Stories; Festung Mark

15.00 Die Alpen (auch 19 Uhr); Moritzhof 15.30 Michael Kohlhaas (auch 20 Uhr); Studiokino 16.00 Das Mädchen Wadjda; Moritzhof 17.00 Die Nordsee von oben; Moritzhof 18.00 The Company You Keep; Moritzhof kulturschwärmer

19.30 Depressionen – mehr als eine Krankheit, Lesung mit Thomas Kühne zur Aktionswoche zum Welttag der seelischen Gesundheit; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 10.00 Sonntagsbrunch; Gartenhaus am Le Frog; 19.00 Sunday Jam; Flowerpower 19.00 Dohf oder kluk - ein Rätsel-Gruppenabend; Jakelwood 20.00 Chilling Zone; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Kinder & Familie 10.00 Drachenspaß, Drachenbau-Wettbewerb und Drachensteigen, bis 17 Uhr; Elbauenpark 10.30 Die drei kleinen Schweinchen, Puppentheater ab 3 Jahren von Inga Hartmann; Spielemma 10.30 Das Tierhäuschen [Premiere]; Holzhaustheater Zielitz 14.00 Kinderkino: Käpt´n Säbelzahn und der Piratenschatz; Moritzhof 15.00 Teddy Brumm (auch 16.30 Uhr); Puppentheater 16.00 Pettersson und Findus, Kinderoper; Opernhaus 16.00 theater marameo: Brüder Löwenherz; Moritzhof 16.00 Gegenklänge, Theaterkinderclub; Opernhaus

Montag

07.

Bühne & Theater 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 14.30 Senioren-Spiel-Montag; Familienhaus 18.00 Yoga; Spielemma 19.30 Treffpunkt Theater Magdeburg, Offen für alle Theaterfreunde; Opernhaus

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs mit Kathrin Bunzenthal; Feuerwache 19.00 Vernissage: Bilder & Collagen aus der Rehabilitationswerkstatt der Pfeifferschen Stiftungen, zur Aktionswoche zum Welttag der seelischen Gesundheit; Moritzhof

Film & Kino 15.30 Michael Kohlhaas (auch 20 Uhr); Studiokino 18.00 Prince Avalanche; Studiokino 18.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof 19.15 Die Alpen; Moritzhof 20.15 Das Mädchen Wadjda; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Rock-Kneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 20.00 Directions of Music Open Decks; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Tage der jüd. Kultur 14.00 Wir sind schon 10 Jahre alt., zehnjähriges Vereinsjubiläums des Jüdischen Soziokulturelle Zentrums Ludwig Philippson, mit einem Theaterstück; Forum Gestaltung 18.00 Die Judenfrage des Winters 53, Der Ärzteprozess als Auftakt zur Deportation aller sowjetischen Juden?, Vortrag; Forum Gestaltung 19.30 Jalda und Anna – Erste Generation danach, Dokumentarfilm, anschl. Gespräch mit der Regisseurin Katinka Zeuner; Forum Gestaltung

Kinder & Familie 09.00 Teddy Brumm (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 09.30 Timm Thaler oder das verkaufte Lachen; Puppentheater 16.00 Kindersport ab 2 Jahren; Spielemma

08. Okt

Film & Kino

Literatur & Lesung

Okt

09.00 Sonntagsflohmarkt (bis 13 Uhr); Otto-von-Guericke Universität 11.00 Familienmesse zum Erntedank; St. Petri Kirche 13.30 1. FC Magdeburg - SV Wacker 90 Nordhausen; MDCCArena 15.00 Der rote Dior des Ostens - Geschichte der Firma Bormann, Eine Bormann-Modenschau; Feuerwache 16.00 Eröffnung der Tage jüdischer Kultur, mit Vortrag, 20 Uhr: Konzert mit Sharon Brauner und Band; Forum Gestaltung

18.00 Prince Avalanche; Studiokino 20.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof

Dienstag

Bühne & Theater 19.30 HengstmannBrüder: D-Kadenz; Kabarett nach Hengstmanns

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2013 ..................................................BÜHNESTADTLEBENVORTRAGKUNSTLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER............... Oktober Termine 01 02 03 04 05 06 07 08. 09. 10. 11. 12 13 14 15 16 17 18

20.00 Comedy Lounge, diesmal mit Martin Frank, Die Buschs, Moses W.; Festung Mark 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 16.00 Politischer Runder Tisch der Frauen Magdeburg; Altes Rathaus 20.00 Legenden gegen die Flut: Lothar Matthäus & Friends vs. Magdeburg Allstars, Benefizspiel für die Flutopfer, mit Lothar Matthäus, Ulf Kirsten, Jean-Marie Pfaff, Sven Hannawald u. v. m.; MDCC-Arena

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-MalenDrucken; Feuerwache 19.00 Ausstellungseröffnung: Stand der Dinge, Fotografien von Jim Rakete; Kloster

19

Vortrag & Führung

20

15.00 Altes und Neues Magdeburg; Urania

21 22

Literatur & Lesung

23

19.00 Thomas Zieler liest aus Ulrich Rogges Lyrikband, musikalische Begleitung an der Violine: Thomas König; Fabularium

24 25 26

15.30 Michael Kohlhaas (auch 20 Uhr); Studiokino 18.00 Prince Avalanche; Studiokino 18.15 Das Mädchen Wadjda; Moritzhof 19.00 Die Nordsee von oben; Moritzhof 20.15 The Company You Keep; Moritzhof

29 30 31

Di.08.10

16.00 Diesdorf - Ein Stadtteilrundgang; Treff: Endstelle der Straßenbahnlinie 6 (Richtung Diesdorf) 17.00 Stadtführung mit Geocaching für neu(gierig)e Studierende; Ev. Hochschulzentrum 19.00 Pretty Good Privacy – Verschlüsselung für E-Mail und mehr; Netz39 19.00 Wissenschaft und Gesellschaft, Über die Entstehung von Farbmustern und Formen bei Fischen, Vortrag mit der Nobelpreisträgerin Prof. Christiane Nüsslein Volhard; Johanniskirche 19.00 Crystal – die unterschätzte Droge?; Urania 19.30 Leben und Denken unter dem Olymp: Die „alten“ Griechen und wir; Roncalli-Haus 19.30 Kamtschatka: Zu Fuß durch Russlands große Wildnis, Multivisionsvortrag; Stadtbibliothek

Tage der jüd. Kultur 17.00 Jüdische Gesichter Magdeburgs, klassisches Konzert; Forum Gestaltung 19.30 Preisverleihung des Hermann-Spier-Preises; Forum Gestaltung

Kinder & Familie 09.00 Teddy Brumm (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 09.30 Timm Thaler oder das verkaufte Lachen; Puppentheater 10.00 Babyzeichensprachekurs; Spielemma 10.30 Kinderwagenkino: Das Mädchen Wadjda; Moritzhof 15.30 Krabbeltreff Mini; Familienhaus 16.00 Feuergruppe „Feuer und Flamme“; Spielemma

Literatur & Lesung 18.00 Klaus Seehafer liest „Magister Tinius. Lebensbild eines Verbrechers aus Büchergier. Der Büchermörder von Poserna“; Literaturhaus 19.00 Franziska Troegner & Jaecki Schwarz lesen „Mit der Lammkeule auf dem Weg zum Himmel“; Feuerwache

09.

18.15 Das Mädchen Wadjda; Moritzhof 19.00 Die Alpen; Moritzhof 19.00 Tore tanzt, Eröffnung 3. Filmkunsttage Sachsen-Anhalt; Studiokino 20.00 Ladies Night: Alles eine Frage der Zeit; Cinemaxx

Bühne & Theater

Do.10.10

Stadtleben & Sport

Benefiztipp Unter dem

Titel Legenden gegen die Flut werden zugunsten der Hochwasseropfer des vergangenen Sommers am Dienstag Lothar Matthäus & Friends gegen die Magdeburg Allstars in der MDCC-Arena kicken. Mit dabei sind neben Loddar u.a. auch Ulf Kirsten und Sven Hannawald (ohne Schnee).

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Vorgänge » 06

Kino » 10

18.00 Yoga; Spielemma 19.30 Greenpeace Plenum; einewelt haus 20.15 SC Magdeburg - THW Kiel, Handball; GETEC-Arena

Kunst & Ausstellung 12.30 Kunstpause; Kloster 15.00 Führung in der Ausstellung: Bhutan – Land des Donnerdrachens; Kulturhistorisches Museum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache

Bühne » 14

Musik » 18

Nachtleben & Gastro 19.00 Studi-Party; Flowerpower 20.00 Cocktailnight; Dom Sikara 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats 22.00 Prinzzton University; Prinzzclub

Tage der jüd. Kultur 19.00 Synagogen in Deutschland seit 1970, Vortrag; Forum Gestaltung

Kinder & Familie 09.30 Timm Thaler oder das verkaufte Lachen; Puppentheater 15.00 Familienzeit, Kunst entdecken und gestalten; Kloster 15.00 Besuch Ausstellung von Frieder Heinze und Gestaltung von Fanta-Mobilen, für Schulanfänger; Kloster 15.00 Kochen für die Seele; Spielemma 15.30 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Treff: Familienhaus 16.00 Kindermusikstudio; einewelt haus

10.

Film & Kino

Mittwoch

19.30 HengstmannBrüder: D-Kadenz; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Vera Feldmann: Adam Schaf hat Angst; Puppentheater 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle

20.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof

Okt

Film & Kino

28

Vortrag & Führung

19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 20.00 Behind Sikara; Dom Sikara 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Okt

27

Nachtleben & Gastro

Literatur » 24

Donnerstag Bühne & Theater

18.00 Der Himmel brennt., ErzählTheater; Puppentheater 19.30 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Kiss me, Kate; Opernhaus 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 20.00 Andrea Volk: VolksBelustigung; Theater Grüne Zitadelle

Kabaretttipp Wo ein Weg

ist fehlt der Wille behaupten am Donnerstag Marion Bach und Hans-Günther Pölitz in der Zwickmühle. In ihrem neuen Programm gehen sie der Frage nach, welchen Weg die Macht in der Republik nimmt. Die Macht, die doch eigentlich laut Verfassung beim Volke liegen sollte... Kunst » 26

Kinder » 28

Stadtleben & Sport 14.30 Senioren-Kaffee und Musik; Familienhaus

Adressen » 46

kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

..............BÜHNESTADTLEBENKUNSTLITERATURKUNSTMUSIK....................................................

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache 19.00 Treff Fotoclub Magdeburg 07; Fotostudio in der Zielitzer Straße 20.00 Vermeer and Music - The Art of Love and Leisure, filmischer Ausstellungsrundgang; Cinemaxx

Vortrag & Führung 17.00 Vortrag: Gegenwärtige und zukünftige Therapieansätze bei einer Depression, zur Aktionswoche zum Welttag der seelischen Gesundheit; Moritzhof 17.00 Passau und die Kraft des Wassers; Urania 19.30 Wieviel „Europa“ ist in unseren Investitionen der letzten 20 Jahre enthalten?; einewelt haus

Musik & Konzerte 18.30 Kunst, Musik und mehr. Soiree in der Ausstellung von Frieder Heinze; Kloster 19.00 Klavier-Duoabend mit Gertraud und Hermann Müller; Forum Gestaltung 20.00 Zed Mitchell und Band, Blues- und Rockcover; blue note

Film & Kino 09.00 In the Darkroom, Fr.11.10

Medienpädag. Angebot zu den Filmkunsttagen; Studiokino 11.00 Die Moral der Banditen, Hommage Henry Hübchen (Filmkunsttage); Studiokino 11.00 Die Moral der Banditen, Medienpädag. Angebot zu den Filmkunsttagen; Studiokino 15.30 Kopfüber, (Filmkunsttage); Studiokino 17.30 Alphabet, (Filmkunsttage); Studiokino 17.45 Helen, Film zur Aktionswoche zum Welttag der seelischen Gesundheit; Moritzhof 19.00 Slow Food Story; Moritzhof 20.00 Kurzfilmprogramm: Made in Sachsen-Anhalt, (Filmkunsttage); Studiokino 20.00 Cinemaxx Sports: Into the Mind; Cinemaxx 20.15 Auf den zweiten Blick; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 16.00 Donnerstags-Café ; Thiembuktu 19.00 Essen in vollkommener Dunkelheit; First-Club 19.00 Tango Argentino Unterricht (Übungsabend ab 21 Uhr); Feuerwache 19.00 Monsters of Rock - Die 80er Jahre Party; Flowerpower 20.00 Future Beat Longdrink Night; Dom Sikara 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats 22.00 Beschnüffelungsball, Erstsemesterparty zum Kennenlernen; Festung Mark

Freitag und Sonnabend hat Marianne Fritz (Foto) für die Erzähltheatertage auf dem Hof des Puppentheaters ihre riesige mongolische Jurte aufgebaut. Zu hören und zu erleben ist an beiden Tagen gemeinsam mit Uta Schulz in Kooperation mit dem Theater „o.N. Berlin“ Der Himmel brennt.

kulturschwärmer

Freitag

Bühne & Theater 18.00 Der Himmel brennt., ErzählTheater; Puppentheater 19.30 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Das Ding [Premiere]; Schauspielhaus 19.30 Die Hochzeit des Figaro (Einblick 19 Uhr); Opernhaus 20.00 Ostalgieabend: nicht klagen... kämpfen!, ComedyShow-Programm; Abtshof 20.00 Die Kugelblitze: Das dicke Ende kommt zuerst!; Zwickmühle 20.00 Comedy-Wochenende, mit Fips Asmussen; City Carré 20.00 Der Tod - Death Comedy: Mein Leben als Tod; Theater Grüne Zitadelle

Stadtleben & Sport 18.00 Skandinavischer Abend, mit dem Ensemble Theatrum; Schloss Hohenerxleben 18.00 Einführungsseminar Gewaltfreie Kommunikation; Waldorfschule Magdeburg

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 18.00 Filzen mit Heidi Sack; Feuerwache

Tage der jüd. Kultur

Literatur & Lesung

16.00 Jüdische Frauen in Laufe der Geschichte, Vortrag; Forum Gestaltung 18.00 Janusz Korczak. Eine Legende, Theaterstück; Forum Gestaltung 18.00 Tanzgruppe Jahad; Forum Gestaltung

19.30 Wortfeuer & Zauberklänge, Zweite Poetiknacht des Verbandes deutscher Schriftsteller – Landesverband SachsenAnhalt; Gruson Gewächshäuser

Bildung & Wissen

Erzähltipp Nur noch am

11. Okt

18.00 Emaille Objekte: eine Werkstatt für Jugendliche, Anm.: 6213887; Jugendkunstschule THIEM20 18.30 Ich & Du - Geschmackvolle Bekanntschaften, Gourmetkochen mit netten Gespräche (ab 50 Jahren), Anm. erf.: 0391-72797314; Officina del Gusto (Goldschmiedebrücke 10)

17.30 Fachgruppe Ornithologie: Vogelwelt Osttirols, Vortrag; Museum für Naturkunde

Kinder & Familie 09.30 Elternfrühstück; Familienhaus 09.30 Der fliegende Holländer oder der Traum vom Meer [Premiere]; Opernhaus 11.30 Der fliegende Holländer oder der Traum vom Meer; Opernhaus 15.00 Kunst mit Kindern; Kloster

Musik & Konzerte 20.00 Pepe: Meet me Underwater; Moritzhof 20.00 Songs of Lemuria; Feuerwache 20.00 friday concept, Folk, Rock, Blues; Moll‘s Laden 20.00 Ute Freudenberg und Christian Lais; GETEC-Arena 21.00 Captain Planet, PunkRock; Café Central 21.00 Pele Caster; Projekt 7

Film & Kino 09.00 Finsterworld, Medienpädagogisches Angebot zu den Filmkunsttagen; Studiokino

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2013 ..................................................BÜHNESTADTLEBENVORTRAGKUNSTLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER................ Oktober Termine 01

19

Nachtleben & Gastro

20

19.00 Querbeat; Flowerpower 20.00 Psychedelic Sikara; Dom Sikara 21.00 Cocktails Non Stop; Boys‘n‘Beats 21.00 Weekend-Lounge; Cocktailbar One 21.00 NachDenklich - Das Freitags-Quiz im NachDenker Vol. 9 ; NachDenker 22.00 I like you but I love Disco; First-Club 22.00 Kiste zu Gast bei Freunden, Benefiz-Party; Festung Mark 22.00 Gaydance; Baracke 22.00 Ladies Night; Ballhaus 22.00 Friday I‘m in love; Prinzzclub

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Tage der jüd. Kultur 09.30 Stolpersteinverlegungen: Halberstädter Str. 134, Uhlandstr. 20, Fürstenufer 12, Breiter Weg 83, Andr. Kritzmannstr., Nicolaiplatz 7, Charlottenstraße 11.00 Führung über den israelitischen Friedhof; Fermersleber Weg 46 16.00 Die unbekannte Größe – Der Schriftsteller Emmanuel Kazakevitch (1913-1962), Vortrag in deutsch und russisch; Forum Gestaltung

Bildung & Wissen 09.00 Perspektiven - Messe für Bildung und Berufsorientierung, bis 18 Uhr; Messe Magdeburg

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Vorgänge » 06

Kino » 10

20.00 Kaltes Herz; Puppentheater 20.00 Karussell des Lebens, Liederrevue; Kaffeehaus Köhler 20.00 Damenwahl - Zwei Weiber mit Schuss; Zwickmühle 20.00 Loriot-Abend; Theater Grüne Zitadelle

Kinder & Familie 09.30 Der fliegende Holländer oder der Traum vom Meer (auch 11.30 Uhr); Opernhaus 16.00 Fußball für 5-10 Jährige, ab 17 Uhr für ab 10 Jährige; Spielemma

Stadtleben & Sport

12. Okt

18

11.00 Kriegerin, Werkschau Filmland Sachsen-Anhalt (Filmkunsttage); Studiokino 15.30 Djeca – Kinder von Sarajevo, (Filmkunsttage); Studiokino 17.00 Auf den zweiten Blick; Moritzhof 18.00 Deutschlands wilde Vögel; Moritzhof 18.00 14 Arten den Regen zu beschreiben, Deutschlandpremiere (Filmkunsttage); Studiokino 19.00 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof 20.00 Slow Food Story; Moritzhof 20.00 Am Hang, Deutschlandpremiere (Filmkunsttage); Studiokino 21.00 Auf den zweiten Blick; Moritzhof 23.00 Preview: Insidious Chapter 2; Cinemaxx

02

10.00 Informationsveranstaltung: 15. Familien-Infotag „Aktiv gegen Krebs!“, bis 16 Uhr; Johanniskirche 13.00 ComeIn (Magdeburg) trifft Queerulanten (Halle), Fahrt nach Halle; Hauptbahnhof 20.00 Taizé-Nacht; Dom

Sonnabend Bühne & Theater

14.00 Comedy-Wochenende, mit Hacki Ginda & Sohn (14 Uhr), Marek Fis (20.15 Uhr) & Bernd Stelter (21 Uhr); City Carré 15.00 HengstmannBrüder: D-Kadenz, auch 19.30 Uhr; Ev. Gemeindehaus Burg

Kunst & Ausstellung 19.00 Finissage: Incredible India, Fotografien von Kirsten Mengewein; Volksbad Buckau 19.30 Vernissage: Augen zu, Ausstellung des dieHO-Nachwuchspreises, mit Arbeiten von Lisa Brüggemann & Paulina Farkas; dieHO-Galerie

Vortrag & Führung 15.00 Bewegung und Geist – eine Wanderung für Körper und Seele um den Neustädter See; Urania 19.00 Magnus Hirschfeld. Seine Zeit in Magdeburg und seine Rolle als Vorkämpfer der Lesben- und Schwulenbewegung im 20. Jh.; LSVD

15.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 15.00 Goetz/Hengstmann: Alter Mensch sind wir jung (auch 19.30 Uhr); Kabarett nach Hengstmanns 18.00 Der Himmel brennt., ErzählTheater; Puppentheater 19.30 Das Ding; Schauspielhaus 19.30 Woyzeck [Premiere]; Schauspielhaus 19.30 La Sylphide (Einblick 19 Uhr); Opernhaus Sa.12.10

Literatur & Lesung

Musik & Konzerte 19.30 Biederitzer Kantorei: Mozart-Messe; St. Petri Kirche Sa.12.10

Mal lädt das City Carré am Freitag und Sonnabend zum großen Comedy-Wochenende. Und den Hauptact haben sich die Veranstalter für den Schluss aufgehoben: Bernd Stelter kennt die Allheilmittel gegen deutsche Unglücklichkeiten und gibt einen Abend lang Tipps für mehr Spaß am Leben.

Bühne » 14

Musik » 18

Literatur » 24

Filmkunsttipp Im Rahmen

der Filmkunsttage ist am Sonnabend im Kloster Unser Lieben Frauen ein besonderer Höhepunkt zu erleben: Murnaus Stummfilm-Klassiker Nosferatu - Symphonie des Grauens von 1922 wird live von der Orgel, einem präparierten Klavier und elektronischen Instrumenten begleitet. Kunst » 26

Kinder » 28

Film & Kino 11.00 Magdeburger Ansichten in Dokumentarfilmen der DDR, (Filmkunsttage); Studiokino 13.00 Der Verdacht, (Filmkunsttage); Studiokino 14.45 Stein der Geduld, (Filmkunsttage); Studiokino 16.00 Deutschlands wilde Vögel (auch 18 Uhr; Moritzhof 17.00 Auf den zweiten Blick (auch 19 Uhr); Moritzhof 17.00 Sputnik, (Filmkunsttage); Studiokino 19.30 Nosferatu - eine Symphonie des Grauens, Stummfilm mit Live-Musik (Filmkunsttage); Kloster 20.00 Das große Heft, (Filmkunsttage); Studiokino 20.15 Slow Food Story; Moritzhof 21.00 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof

Nachtleben & Gastro

13.00 Kathrin Schrocke liest „Freak City“; Literaturhaus

Comedytipp Zum zweiten

19.30 Orgelkonzert mit Domorganist Ludwig Ruckdeschel; Kathedrale St. Sebastian 20.00 GreyWolf; Hegel-Bierbar 20.00 Phia: girl with a kalimba, Singer/Songwriter; Moritzhof 20.00 T&T Wollner und The Beatles; Feuerwache 20.00 Gruppe PAN; Moll‘s Laden 20.00 Project Pitchfork - Black Tour 2013, support: Architect; Factory 21.00 Kein Hass da, Die Kellerratten und Dead Honeckers; KJFE Knast

17.00 Lichterfest zum Saisonausklang, Lichterglanz, Lampion- und Fackelumzug, Lagerfeuer, Lichtinstallationen, Schwedenfeuer, Live-Musik und Feuerwerk; Elbauenpark 19.00 Rockladen; Flowerpower 20.00 Subergs Ü30-Party; Maritim Hotel 20.00 Sikara Riffs; Dom Sikara 21.00 Popp Pop Beats; Boys‘n‘Beats 21.00 Loungeabend; Cocktailbar One 22.00 90er Mega Party mit Whigfield live; Altes Theater 22.00 Dekadent; First-Club 22.00 Querbeat; Ballhaus 22.00 Freudenhouse; Prinzzclub 22.00 Liebe auf den ersten Blick, elektronische Klangkultur; Sound Manufaktur, Umfassungsweg 17 23.00 Schwoof; Feuerwache 23.00 Disco; Baracke

Adressen » 46

kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

..............BÜHNESTADTLEBENKUNSTVORTRAGLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER...................................................

Tage der jüd. Kultur 14.00 An Wassern Babels saßen wir und weinten, Liturgische und außerliturgische Musik des Judentums; Forum Gestaltung 19.30 Leise schwimmt der Mond durch mein Blut, Lieder nach Gedichten von Else Lasker Schüler; Forum Gestaltung

Literatur & Lesung 11.00 Lesung mit HansDieter Schütt: Andreas Dresen – GlücksSpiel (Filmkunsttage); Studiokino

09.30 Excel Spezial: Aussagefähige Diagramme, zweiter Teil am 19.10., Anm.: 5354770; Volkshochschule 10.00 Perspektiven - Messe für Bildung und Berufsorientierung, bis 17 Uhr; Messe Magdeburg

Kinder & Familie 10.00 Musikalische Früherziehung; einewelt haus 15.00 Kinderkino: Käpt´n Säbelzahn und der Piratenschatz; Moritzhof 15.00 Die Waldkinder; Opernhaus

Okt

13.

Bühne & Theater

Film & Kino 13.00 Willenbrock, Werkschau Filmland Sachsen-Anhalt (Filmkunsttage); Studiokino 15.00 Deutschlands wilde Vögel; Moritzhof 15.30 Zonenmädchen, (Filmkunsttage); Studiokino 16.00 Auf den zweiten Blick (auch 18.15 Uhr); Moritzhof 17.00 Slow Food Story (auch 19 Uhr); Moritzhof 17.30 Finsterworld, (Filmkunsttage); Studiokino 17.30 Eltern, 3. Filmkunsttage Sachsen-Anhalt; Studiokino So.13.10

Stadtleben & Sport

15.00 Bionik – Was sich Ingenieure von Pflanzen abgucken können; Gruson Gewächshäuser 16.00 Esprit Français – Auf französischen Spuren durch kulturschwärmer

Kinder & Familie 10.00 Gießen und Schmieden zum Mitmachen, Familientag (bis 14 Uhr); Technikmuseum 11.00 Kinderflohmarkt, bis 15 Uhr; Allee Center 11.15 Kinderkino: Käpt´n Säbelzahn und der Piratenschatz, (auch 14 Uhr); Moritzhof 15.00 Teddy Brumm (auch 16.30 Uhr); Puppentheater 16.00 Minka und Bolle, Puppentheater Krimmelmokel; Feuerwache 16.00 Gegenklänge, Theaterkinderclub; Opernhaus 16.00 Der fliegende Holländer oder der Traum vom Meer; Opernhaus

14.

Druck des One-Hit-Wonders haben sich Bell, Book + Candle nie ergeben, auch wenn es dem Trio ihr 1997er Hit „Rescue Me“ nicht leicht machte. Am Sonntag präsentiert die Band ihr aktuelles Album „3 Days under Pressure“ mit den großen Momenten der Bandära unplugged in der Festung Mark.

Vorgänge » 06

Kino » 10

Bühne » 14

14.30 Senioren-Spiel-Montag; Familienhaus 18.00 Yoga; Spielemma 19.00 attac Arbeitstreffen; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs mit Kathrin Bunzenthal; Feuerwache 18.00 Ausstellungseröffnung: Ziel Umerziehung! Heimerziehung in der DDR; Gedenkstätte Moritzplatz

Musik » 18

Literatur » 24

02 03 04 05 06

Film & Kino

07

15.30 Zwei Leben (auch 20 Uhr); Studiokino 17.30 Michael Kohlhaas; Studiokino 18.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof 19.00 Agenda 21: Septemberweizen, anschl. Diskussion; Moritzhof 19.15 Slow Food Story; Moritzhof 20.15 Auf den zweiten Blick; Moritzhof

08

Nachtleben & Gastro

18

19.00 Rock-Kneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 20.00 Directions of Music Open Decks; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

19

Tage der jüd. Kultur

25

18.00 So weit wie möglich weg von hier: Von Europa nach Melbourne – Holocaust - Überlebende erzählen, Lesung von Dr. Hannah Miska, mit musikal. Begleitung; Forum Gestaltung

26

09 10 11 12. 13. 14. 15. 16 17

20 21 22 23 24

Kinder & Familie

27 28 29 30 31

15.00 Windbewegungen, Windobjekte bauen, für Familien, Anm.: 6213887; Jugendkunstschule THIEM20 16.00 Kindersport ab 2 Jahren; Spielemma

15. Okt

Vortrag & Führung

15.00 Meine koschere Lady, Theaterkomödie in russ. Sprache (mit dt. Übersetzung); Forum Gestaltung 17.00 Gala-Konzert, mit Künstlern aus den Jüdischen Gemeinden Dessau, Halle und Magdeburg; Norbertusgymnasium

18.00 Zur Lebenssituation von Trans* - Menschen; LSVD 18.30 Welche sozialen Leistungen und Hilfen gibt es bei Trennung und Scheidung?; Katharinenhaus

Stadtleben & Sport

Konzerttipp Dem Fluch und

15.00 Führung in der Ausstellung Frieder Heinze; Kloster

Tage der jüd. Kultur

Montag

09.00 Fischmarkt auf dem Parkplatz bis 17 Uhr; Stadthalle 18.00 Willkommensabend zum Semesterstart; Ev. Hochschulzentrum

Kunst & Ausstellung

10.00 Sonntagsbrunch; Gartenhaus am Le Frog; 11.00 Brunch bis 15 Uhr; Thiembuktu 19.00 Sunday Jam; Flowerpower 20.00 Chilling Zone; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Okt

17.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 17.00 Goetz/Hengstmann: Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 17.00 Hinterm Vorhang!; Theater an der Angel 19.30 Kill your Idols! [Premiere], Britneys Aussetzer / Lot Vekemans „Schwester von“; Schauspielhaus

11.00 Hot Rats Plattenbörse, mit Verlosung, Live-Musik, uvm. (bis 19 Uhr); Moritzhof 11.00 1. Kammerkonzert; Schauspielhaus 14.30 Herbstkonzert der Volkssolidarität; Johanniskirche 14.30 Schlager-Starparade 2013; GETEC-Arena 16.00 You‘ve got a friend - Doppelkonzert , Gospel Connection Magdeburg & das Jazz-Pop- Vokalensemble „Klangbezirk“; Gertraudenkirche Buckau 17.00 Orientexpress - Eine musikalische Zugfahrt von Paris über Wien nach Istanbul; Gesellschaftshaus 20.00 Bell, Book + Candle unplugged; Festung Mark

01

Vortrag & Führung

Nachtleben & Gastro

Musik & Konzerte

Bildung & Wissen

Sonntag

20.00 Ich fühl mich Disco, (Filmkunsttage); Studiokino 20.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof

Magdeburg, Anm.: 5354770; Volkshochschule

Kunst » 26

Dienstag

Bühne & Theater 19.30 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 20.15 SC Magdeburg - TuS N-Lübbecke; GETEC-Arena Kinder » 28

Adressen » 46

37


2013 ..................................................BÜHNESTADTLEBENVORTRAGKUNSTLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER............... Oktober Termine 01 02 03 04 05

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-MalenDrucken; Feuerwache

Vortrag & Führung

09

15.00 Lebensmittel – Lügen; Urania 19.00 Die identitätsstiftende Wirkung des Magdeburger Rechts, Vortrag; Kulturhistorisches Museum

10

Literatur & Lesung

11

19.30 Offenes Haus: AG Literatur, „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin; Schauspielhaus

06 07 08

12 13

15.30 Michael Kohlhaas (auch 20 Uhr); Studiokino 18.00 Zwei Leben; Studiokino 18.15 Auf den zweiten Blick; Moritzhof 19.00 Slow Food Story; Moritzhof 20.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof

16. 17. 18. 19 20 21 22

Nachtleben & Gastro

23

19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 20.00 Behind Sikara; Dom Sikara 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

24 25 26 27 28 29 30 31

Tage der jüd. Kultur 14.00 Präsentation der Entwürfe für ein neues jüdisches Gemeindezentrum mit Synagoge in Magdeburg; Forum Gestaltung 18.00 Ein Buch – Zwei Religionen: Die Beziehungen zwiMi.16.10

Tradition von Jacques Brel, Nick Lowe oder Beaver and Krause beschreibt wohl am besten die Musik des 2-Meter-Hünen Paul Armfield, der bittersüß und mit warmem Timbre von seinem Leben auf der Isle of Wight singt. Am Mittwoch kann man ihm in der Weinhandlung 39108 dabei live zuhören. Vorgänge » 06

Kino » 10

20.00 Paul Armfield, Folk Noir; 39108 Weinhandlung & Bistro

Kinder & Familie 15.00 Familienzeit, Kunst entdecken und gestalten; Kloster 15.00 Kochen für die Seele; Spielemma 15.30 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Treff: Familienhaus 16.00 Kindermusikstudio; einewelt haus

17.

Film & Kino

16.

Mittwoch

Bühne & Theater 19.30 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 20.15 Don Quichotte, BallettLive-Übertragung aus dem Royal Opera House; Cinemaxx

Stadtleben & Sport 10.00 Tag der offenen Tür der Magdeburger Stadtmission e.V. und 10-jähriges Bestehen der Pflegeabteilung „Am Adelheidring“; Diakonie Pflegeabteilung (Am Adelheidring 14) 16.00 BioAbendMarkt: Erdapfelfest; Moritzhof 19.30 Greenpeace Plenum; einewelt haus

Kunst & Ausstellung

Konzerttipp Folk Noir in der

38

09.30 Sch(w)atztreff, Treff des Projektes Ver-rückte Zeiten; Familienhaus 10.00 Babyzeichensprachekurs; Spielemma 10.30 Kinderwagenkino: Hasta la vista, Sister!; Moritzhof 15.30 Krabbeltreff Mini; Familienhaus 16.00 Feuergruppe „Feuer und Flamme“; Spielemma 16.30 Töpferwerkstatt für Familien, Anm.: 6213887; Jugendkunstschule THIEM20

Seminar: Neue Trends bei Passivhäusern, Was ist beim Bau von Passivhäusern zu beachten und wie können Baufehler vermieden werden?; SWM Kundencenter

Okt

Film & Kino

drucke aus der Bundesdruckerei; Literaturhaus

Musik & Konzerte

Kinder & Familie

Okt

14 15.

schen Judentum und Christentum durch die Jahrhunderte, Vortrag; Forum Gestaltung

12.30 Kunstpause; Kloster 15.00 Führung in der Ausstellung: Bhutan – Land des Donnerdrachens; Kulturhistorisches Museum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache 18.00 Urbane Fotosynthese, Fotowettbewerb f/12 des KanTe e.V.; Moritzhof 19.00 Kunst-Talk mit Prof. Dr. Jens Stackeljahn; Kloster

Vortrag & Führung 17.00 Wohnen und Persönlichkeit; Urania 19.00 Dr. Konrad Vanja: ReichsBühne » 14

Musik » 18

Literatur » 24

15.30 Zwei Leben (auch 20 Uhr); Studiokino 17.30 Michael Kohlhaas; Studiokino 18.00 Grundeinkommen- Ein Kulturimpuls; einewelt haus 18.15 Hasta la vista, Sister!; Moritzhof 18.30 Wir könnten auch anders, Kann immerwährendes Wachstum tatsächlich ein „Gutes Leben” garantieren?, anschl. Filmgespräch mit Regisseur Holger Lauinge; Café Central 19.00 Slow Food Story; Moritzhof 20.00 Ladies Night: Frau Ella; Cinemaxx 20.00 Simply the Best: Behind the Candelabra; Cinemaxx 20.00 Preview : Drecksau; Cinemaxx 20.15 Auf den zweiten Blick; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Studi-Party; Flowerpower 20.00 Open Mic Night - open stage; NachDenker 20.00 Cocktailnight; Dom Sikara 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats

Tage der jüd. Kultur 16.00 Demokratie-Workshops der Landeszentrale für politische Bildung; Forum Gestaltung

Bildung & Wissen 09.30 Click it 2, Fachtag & Präventionstheater gegen Cybermobbing & sexuelle Gewalt; Schauspielhaus 18.00 SWM-EnergiesparKunst » 26

Kinder » 28

Donnerstag Bühne & Theater

19.30 Goetz/Hengstmann: Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Woyzeck; Schauspielhaus 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 10.00 Gesundheitstage - Echt stark!, Ausstellungen, Präsentationen und Showküche rund um die Gesundheit (bis 20 Uhr); City Carré 14.30 Senioren-Kaffee und Musik; Familienhaus 15.00 Erzählcafé Spätlese: „100 Jahre Polizeipräsidium“; Wallonerkirche 18.00 Yoga; Spielemma 18.30 Seminar: Wie gelingt mein öffentlicher Auftritt? Farben, Stil und Etikette, mit Do.17.10

Bühnentipp Georg Büchners Drama Woyzeck verarbeitet literarisch die Geschichte des arbeitslosen Friseurs und Perückenmachers Johann Christian Woyzeck, der die Frau, die er liebt, ersticht. Der Bühnenklassiker ist in der Inszenierung von Dominik Günther am Donnerstag im Schauspielhaus zu sehen.

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kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

..............BÜHNESTADTLEBENKUNSTLITERATURKUNSTMUSIK.................................................... Anja Nysalk, Anm. erf.: 039172797314; Villa Böckelmann (Lüttgen-Ottersleben 18a) 19.30 Gesund werden – Gesund bleiben, Erlebnis-Workshop zum Thema Aromatherapie; Volksbad Buckau 19.30 Mut Bürger - Die Kunst des neuen Demonstrierens, Podiumsdiskussion mit Holger Platz, Christine Böckamnn; Stadtbibliothek

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache 19.00 Treff Fotoclub Magdeburg 07; Fotostudio in der Zielitzer Straße

Vortrag & Führung 15.00 Faszinierende Reisebilder - Thema „Via Claudia Augusta“; Urania 18.30 Guericke-Treff: Dank dem Ratsherrn der Alten Stadt Magdeburg, Neues zu Schriften aus Guerickes Zeit; Lukasklause 19.00 Planung und Bau des Wasserstraßenkreuzes, Anm.: 5354770; Volkshochschule

20.00 Future Beat Longdrink Night; Dom Sikara 21.00 Mixed Club Night; Boys‘n‘Beats 21.00 Semesteranfangsparty; Messe Magdeburg

Tage der jüd. Kultur 14.00 Das alte Volk Moses: Bucharim, Krimtschaken, Karaimen, Vorträge (bis 18 Uhr); Forum Gestaltung 19.00 Zwei Israelis, drei Meinungen, vier Parteien – Wer regiert Israel?, Vortrag; Forum Gestaltung

Kinder & Familie 09.00 Die Bremer Stadtmusikanten (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 09.30 Elternfrühstück; Familienhaus 15.00 Kunst mit Kindern; Kloster 18.00 Comic und Cartoons, Workshop ab 14 Jahren, Anm.: 6213887; Jugendkunstschule THIEM20

19.00 Angela Krauß liest „Einübung der Zartheit. Vom Leben, Lesen und Schreiben in ruppigen Zeiten“; Literaturhaus

Musik & Konzerte 19.00 2. Sinfoniekonzert (Einblick 18.45 Uhr); Opernhaus 20.00 Mélanie Pain: Bye Bye Manchester; Moritzhof 20.00 Songwriternacht mit Circle of 3, special guest: Angelina Grimshaw; Feuerwache

Film & Kino 16.00 Guerilla Köche; Studiokino 18.00 Zwei Leben; Studiokino 18.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof 19.00 Deutschlands wilde Vögel; Moritzhof 20.00 Mr. Morgan‘s Last Love; Studiokino 20.15 Finsterworld; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 16.00 Donnerstags-Café ; Thiembuktu 19.00 Tango Argentino Unterricht (Übungsabend ab 21 Uhr); Feuerwache 19.00 Donnerstanz; Flowerpower kulturschwärmer

18. Okt

Literatur & Lesung

Freitag

Bühne & Theater 19.00 Die Nachtschwärmer: Nebelhorntango; Theaterschiff 19.30 Goetz/Hengstmann: Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Noch ist Polen nicht verloren; Schauspielhaus 19.30 Draußen vor der Tür; Schauspielhaus 20.00 Ein kleiner Gassenhauer, Musikalische Erinnerungen an den unvergessenen Hermann Leopoldi; Kaffeehaus Köhler 20.00 Die Kugelblitze: Eine Frage der Zeit, Premiere; Zwickmühle 20.00 Manuel Andrack: Andracks kleine Wandershow; Theater Grüne Zitadelle 21.30 Liebe nach Rezept, Theater zur Nacht I; Puppentheater

Stadtleben & Sport 10.00 Gesundheitstage - Echt stark!, Ausstellungen, Präsentationen und Showküche rund um die Gesundheit (bis 20 Uhr) sowie DRK-Blutspende (13 bis 19 Uhr); City Carré 18.00 Klangreise - ein Zusammenspiel von Worten,

Klang und Stille mit Dipl. Musik- und Gesangspädagogin Juliane Schmidt, Anm.: 602809; Feuerwache

Kunst & Ausstellung 09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 18.00 Aquarell-Malerei; Feuerwache

Literatur & Lesung 20.00 Wortwäsche PoetrySlam; Moritzhof 21.00 Frank Spilker liest „Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen“; Projekt 7 22.00 Nachtschicht Literatur: Georg Büchner zum 200. Geburtstag; Schauspielhaus

Musik & Konzerte 19.00 2. Sinfoniekonzert (Einblick 18.45 Uhr); Opernhaus 20.00 Manuel Richter; HegelBierbar 20.00 Manfred Maurenbrecher & Band; Feuerwache 20.00 VOKUHILA; Moll‘s Laden

Film & Kino 16.00 Zwei Leben; Studiokino 17.00 Finsterworld; Moritzhof 18.00 Deutschlands wilde Vögel; Moritzhof 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 19.00 Unter dem Regenbogen; Moritzhof 20.00 Slow Food Story; Moritzhof 20.00 Mr. Morgan‘s Last Love; Studiokino 21.00 Finsterworld; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 21.00 Celebrate; Boys‘n‘Beats 21.00 Weekend-Lounge; Cocktailbar One 22.00 Amazing People - are you on the List?; First-Club 22.00 Black & White Party; Ballhaus 22.00 Thx god it‘s friday; Prinzzclub 23.00 Tekk Gestörte Party; Factory

Kinder & Familie 09.00 Die Bremer Stadtmusikanten (auch 10.30 Uhr); Puppentheater 16.00 Fußball für 5-10 Jährige, ab 17 Uhr für ab 10 Jährige; Spielemma

39


2013 ..................................................BÜHNESTADTLEBENVORTRAGKUNSTLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER............... Oktober Termine 01

Okt

19.

02 03 04 05

Sonnabend Bühne & Theater

07

15.00 Gastspiel Martin Buchholz, (auch 20 Uhr); Zwickmühle 15.00 Des Wahnsinns kesse Meute (auch 19.30 Uhr); Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Was ihr wollt; Schauspielhaus 19.30 La Sylphide (Einblick 19 Uhr); Opernhaus 20.00 Eine Frau in den (noch) besten Jahren, Lieder, die das Leben schrieb; Kaffeehaus Köhler 20.00 Caveman; Theater Grüne Zitadelle 21.00 Improvisationstheater Tapetenwechsel; Café Central 21.30 Liebe nach Rezept, Theater zur Nacht I; Puppentheater 22.30 Nachtschicht Aktion: Nach(t)gespräch zu „Was ihr wollt“; Schauspielhaus

08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19. 20. 21. 22. 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Stadtleben & Sport 10.00 Gesundheitstage - Echt stark!, Ausstellungen, Präsentationen und Showküche rund um die Gesundheit (bis 20 Uhr); City Carré 13.30 Renntag; Pferderennbahn im Herrenkrug

Film & Kino 16.00 Deutschlands wilde Vögel; Moritzhof 16.00 Zwei Leben; Studiokino 17.00 Finsterworld (auch 21 Uhr); Moritzhof 18.00 Slow Food Story (auch 20 Uhr); Moritzhof 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 19.00 Unter dem Regenbogen; Moritzhof 20.00 Mr. Morgan‘s Last Love; Studiokino

10.00 International Brunch; Ev. Hochschulzentrum 19.00 Rockladen; Flowerpower 21.00 Dommy Dean; Boys‘n‘Beats 21.00 Loungeabend; Cocktailbar One 21.00 Baikaltrain-Disco; Feuerwache 22.00 Die großer 80erJahre-Party, mit Electro- und Depeche-Mode-Floor; Festung Mark 22.00 Saturday-Night-Party; Ballhaus 22.00 What the fuck mit Gestoert aber geil; Prinzzclub 23.00 Disco; Baracke

Tage der jüd. Kultur 10.00 Stolpersteine in Magdeburg - eine Führung; Treff: Synagogendenkmal

Musik & Konzerte 20.00 Dreams of Musical 2012, Musicalhits; Altes Theater 20.00 Mick D. And The Bravehearts; Moll‘s Laden 20.00 Perkele „A Way Out“,

40

Vorgänge » 06

Kino » 10

10.00 Musikalische Früherziehung; einewelt haus 15.00 Kinderkino: Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof 15.00 Die Waldkinder; Opernhaus 16.00 Europa Philharmonie Familienkonzert; Kloster

20.

Sonntag

Bühne & Theater 11.00 Premierenfieber zu „Macbeth“; Opernhaus 17.00 Die Kugelblitze: Eine Frage der Zeit; Zwickmühle 17.00 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Die Kunst des negativen Denkens; Schauspielhaus 20.00 Caveman; Theater Grüne Zitadelle

Stadtleben & Sport 09.00 10. Magdeburg-Marathon; Messe Magdeburg 10.00 Festgottesdienst 650 Jahre Domweihe; Dom 18.30 Taizé-Gebet; Ev. Hochschulzentrum

16.00 Strictly Ballroom (auch 18 Uhr); OLi-Kino 16.00 Alphabet; Studiokino 18.00 Ich fühl mich Disco, Filmkunsttage-Nachlese; Studiokino 18.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof 19.00 Slow Food Story; Moritzhof 20.00 Tore tanzt; Studiokino 20.15 Finsterworld; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 10.00 Sonntagsbrunch; Gartenhaus am Le Frog 19.00 Sunday Jam; Flowerpower 20.00 Chilling Zone; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Tage der jüd. Kultur 16.00 Vortrag über Sitten und Gebräuche der Juden; Forum Gestaltung 17.30 Koe Kolé, jüdische Musik; Forum Gestaltung

Bildung & Wissen 10.30 108. Medizinischer Sonntag: „Erblindung durch Diabetes“; Otto-von-Guericke Universität (HS 1)

Kinder & Familie 14.00 Klexxi-Sause, ab 15 Uhr Film: Wolking mit Aussicht auf Fleischbällchen 2; Cinemaxx 15.00 Die Bremer Stadtmusikanten; Puppentheater 16.00 Pettersson und Findus, Kinderoper; Opernhaus

Kinderfilmfest Max 10.00 Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof

Vortrag & Führung

Sa.19.10

Mo.21.10

14.00 Führung durch die Friedrichstadt; Treffpunkt: Anna Ebert Brücke/Höhe Turmschanzenstraße

15.00 Kirchenführung; St. Petri Kirche

19.00 In Sachsen gewachsen – Ein Lene Voigt Portrait; Schloss Hohenerxleben

Kinder & Familie

Nachtleben & Gastro

Vortrag & Führung

Literatur & Lesung

14.00 Geocaching: Jüdische Kultur in Magdeburg, auf den Spuren jüdischer Kultur, dreistündige Tour ab 16 Jahren, Anm: 0391-2445174; Start: lkj) Sachsen-Anhalt (Liebig Str. 5) 19.30 Peter Weiss – Die Ermittlung, Theater-Premiere; Forum Gestaltung

Okt

06

Record Release, support: Saits & Sinners, Shock Waves, Riot Company; Factory 20.00 Binoculers, Folk; Volksbad Buckau 21.00 Mr. Fabulous Basti Szibor; Jakelwood

Musik & Konzerte Konzerttipp Wenn Nadja

Rüdebusch unter dem Namen Binoculers eines ihrer zahlreichen Konzerte spielt, sind nicht Wenige von der Leichtigkeit beeindruckt, mit der sie Töne und perkussive Sounds als live erstellte Loops zu Folk-Songs verdichtet. Zu erleben ist das am Sonnabend im Volksbad Buckau.

Bühne » 14

Musik » 18

Literatur » 24

11.00 Jazzmatinee der Philharmonischen Gesellschaft mit VanHünerKlein; Gesellschaftshaus 19.00 Veranstaltungsreihe SONNTAG_19: Kämpfen, Geigen-Konzert mit Texten; Roncalli-Haus

Jazztipp Jazz in der Kammer

Film & Kino 14.00 Sputnik, FilmkunsttageNachlese; Studiokino Kunst » 26

Kinder » 28

heißt zwar Jazz! Entdeckungen im Schauspielhaus (Seite 22), aber auf erstklassigen monatlichen Jazz muss in Magdeburg natürlich nicht verzichtet werden: Am Montag eröffnet das Stephan-BeckerTrio mit modernen Grooves die alte, neue Konzertreihe im Schauspielhaus.

Adressen » 46

kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

..............BÜHNESTADTLEBENKUNSTLITERATURKUNSTMUSIK.................................................... 10.30 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 14.00 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.00 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof 16.00 Die Vampirschwestern; Moritzhof 16.30 Trommelbauch; Moritzhof

Okt

21.

Montag

Bühne & Theater 20.00 Die Kugelblitze: Eine Frage der Zeit; Zwickmühle

Kinder & Familie

Vortrag & Führung

10.00 Herbstferienangebot, Anm.: 6213887; Jugendkunstschule THIEM20 10.00 Ferienangebot: Gewürzbilder basteln, Anm.: 4048089; Volksbad Buckau 10.30 Die Bremer Stadtmusikanten; Puppentheater

17.00 Die Luftverteidigung in Magdeburg 1939 bis 1945; Urania 19.00 Aufwerten ohne Verdrängen – bürgernahe (Innen-) Stadtentwicklung Magdeburgs; Rosa-Luxemburg-Stiftung (Ebendorfer Str. 4)

Kinderfilmfest Max

Literatur & Lesung

09.00 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 10.00 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof 11.00 Das Pferd auf dem Balkon, (auch 16 Uhr); Moritzhof 14.00 Die Vampirschwestern; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.30 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof

19.30 Lesung anlässlich des Welttages des Stotterns; Stadtbibliothek

Stadtleben & Sport

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs mit Kathrin Bunzenthal; Feuerwache

Musik & Konzerte 20.00 Jazz! Entdeckungen im Schauspielhaus mit dem Stephan-Becker-Trio; Schauspielhaus

Film & Kino 16.00 Zwei Leben; Studiokino 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 18.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof 19.00 Agenda 21: Der große Irrtum, anschl. Diskussion; Moritzhof 19.15 Deutschlands wilde Vögel; Moritzhof 20.00 Mr. Morgan‘s Last Love; Studiokino 20.15 Finsterworld; Moritzhof

22. Okt

14.30 Senioren-Spiel-Montag; Familienhaus 18.00 Yoga; Spielemma

Dienstag

Bühne & Theater 19.30 HengstmannBrüder: D-Kadenz; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle

Stadtleben & Sport 18.00 Festveranstaltung 650 Jahre Domweihe; Dom 18.30 Nutzen statt Besitzen - Warum muss man Dinge besitzen, wenn man sie nur nutzen möchte?, Vorstellung der Kurzstudie & Podiumsdiskussion; Katharinenhaus 20.00 Ökumenischer Semestereröffnungsgottesdienst; Wallonerkirche

kulturschwärmer

16.00 Zwei Leben; Studiokino 18.00 Mr. Morgan‘s Last Love; Studiokino 19.00 Deutschlands wilde Vögel; Moritzhof 20.00 Zwei Leben; Studiokino 20.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 20.00 Behind Sikara; Dom Sikara 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Tage der jüd. Kultur 19.30 Würde die wahre Cindy Sherman bitte vortreten?, Vortrag über die jüdische Fotografin Cynthia Morris; Forum Gestaltung

Kinder & Familie 10.00 Ferienangebot: Gewürzbilder basteln, Anm.: 4048089; Volksbad Buckau 10.30 Die Bremer Stadtmusikanten; Puppentheater 16.00 Feuergruppe „Feuer und Flamme“; Spielemma

Kinderfilmfest Max

Nachtleben & Gastro 19.00 Rock-Kneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 20.00 Directions of Music Open Decks; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One 22.00 Die legendäre Oberstufenparty; Factory

Film & Kino

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-MalenDrucken; Feuerwache

09.00 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof 10.00 Trommelbauch; Moritzhof 11.00 Die Vampirschwestern; Moritzhof 14.00 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.30 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 16.00 Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof

41


2013 ..................................................BÜHNESTADTLEBENVORTRAGKUNSTLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER................ Oktober Termine 01

Okt

23.

02 03 04 05

Mittwoch

07

15.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 19.00 Die Küche unserer Helden, heute: Wolfgang Amadeus Mozart; Puppentheater 19.30 HengstmannBrüder: D-Kadenz; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Tschick; Schauspielhaus 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle

10 11 12 13 14 15

Stadtleben & Sport

16

09.30 11. Firmenkontaktmesse Magdeburg, bis 17 Uhr; Ottovon-Guericke Universität 10.00 Gesprächskreis für Senioren; einewelt haus 18.00 Yoga; Spielemma 19.30 Greenpeace Plenum; einewelt haus 20.00 Denkkino / Eiswüste & Asphaltblut, zwei philosophische Live-Experimente mit Veronika Reichl, Kurt Mondaugen und Udo Hagedorn; Forum Gestaltung

17 18 19 20 21 22 23. 24. 25 26 27 28 29 30 31

Kunst & Ausstellung 12.30 Kunstpause; Kloster 15.00 Führung in der Ausstellung: Bhutan – Land des Donnerdrachens; Kulturhistorisches Museum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache

Vortrag & Führung 19.00 Kaiser und Könige Teil VII „Die Staufer II“; Urania Mi.23.10

15.00 Operetten zum Kaffee: Wenn die Reblaus beißt...; Gesellschaftshaus 19.00 Chor „Kapella Vokale“; St. Petri Kirche 20.00 Axel Zwingenberger & Joja Wendt; Karstadt-Kultur-Café

10.00 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 11.00 Trommelbauch; Moritzhof 14.00 Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.30 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof 16.00 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof

24. Okt

Bühne & Theater

09

18.00 Siegfried Maaß liest „Federschnee“, Buchpremiere; Literaturhaus

Musik & Konzerte

06

08

Literatur & Lesung

Film & Kino 16.00 Zwei Leben; Studiokino 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 18.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof 19.00 Slow Food Story; Moritzhof 20.00 Mr. Morgan‘s Last Love; Studiokino 20.00 Männerabend: Jackass Bad Grandpa; Cinemaxx 20.15 Finsterworld; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 Studi-Party; Flowerpower 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats

Kinder & Familie 10.00 Ferienangebot: Gewürzbilder basteln, Anm.: 4048089; Volksbad Buckau 15.30 Spielen, Toben, Selbstbehauptung; Treff: Familienhaus 16.00 Kindermusikstudio; einewelt haus

Kinderfilmfest Max 09.00 Die Vampirschwestern; Moritzhof

Fr.25.10

Donnerstag

Mittwoch lädt das PhilosophieInstitut der Universität zu zwei Live-Experimenten ein: Veronika Reichl, Kurt Mondaugen (Foto) und Udo Hagedorn präsentieren im Forum Gestaltung unter dem Titel Denkkino und Eiswüste & Asphaltblut als Imaginationen zwischen Text und Bild.

42

Vorgänge » 06

Kino » 10

Klangtipp Die konsequente

Weiterentwicklung des klassischen Sinfonie-Orchesters auf elektronischer Basis ist das Stromorchester, das elektrisch betriebene Geräte als Instrumente verwendet. Im Rahmen des 4. SinusTon-Festivals (Seite 18) fragt es am Freitag im Forum Gestaltung: Wie klingt Mein Toaster?

Bühne » 14

Musik » 18

Literatur » 24

18.00 Jürgen Reuß liest „Kaufen für die Müllhalde – Das Prinzip der geplanten Obsoleszenz“; Unibibliothek 19.30 Susanne Preusker liest „Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt“; Med. Zentralbibliothek Leipziger Straße 19.30 Asfa-Wossen Asserate liest „Deutsche Tugenden Von Anmut bis Weltschmerz“; Theater Grüne Zitadelle

Musik & Konzerte 20.00 Guy Livingston und Sebastian Wendt: Maschinenmusik 1919-2013, im Rahmen von SinusTon; OLi-Kino

Bühne & Theater

Film & Kino

19.00 Die Küche unserer Helden - eine kulinarische Reise, heute: Wolfgang Amadeus Mozart; Puppentheater 19.30 HengstmannBrüder: D-Kadenz; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Tschick; Schauspielhaus 19.30 Nathan der Weise; Schauspielhaus 20.00 Himmel, Arsch und Hirn; Zwickmühle 20.00 Der letzte der feurigen Liebhaber; Theater an der Angel

16.00 Der Schaum der Tage (auch 20 Uhr); Studiokino 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 18.15 Finsterworld; Moritzhof 19.00 Am Ende der Milchstraße; Moritzhof 20.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof

Stadtleben & Sport 14.30 Senioren-Kaffee und Musik; Familienhaus 18.00 Yoga; Spielemma

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache 19.00 Treff Fotoclub Magdeburg 07; Fotostudio in der Zielitzer Straße 19.00 Vernissage: 15 Jahre Arbeitskreis Fotografie; Volksbad Buckau 19.30 Vernissage: Henry Alex, Malerei & Skulpturen; Feuerwache

Vortrag & Führung Philosophietipp Am

Literatur & Lesung

15.00 Erzählcafé Altstadt: Kirche und Kloster Unser Lieben Frauen, Anm.: 5354770; Volkshochschule 18.00 Zeitreise durch Magdeburgs Stadtgeschichte: Martin Luther - Lebensstationen des Reformators; IBA-Shop 19.00 Roman(t)isches Elsaß (Teil 1), Vortrag mit Musik; Roncalli-Haus

Kunst » 26

Kinder » 28

Nachtleben & Gastro 16.00 Donnerstags-Café ; Thiembuktu 19.00 Tango Argentino Unterricht (Übungsabend ab 21 Uhr); Feuerwache 19.00 Donnerstanz; Flowerpower 20.00 Future Beat Longdrink Night; Dom Sikara 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats 22.00 Festungsnacht zum Semesterstart, Party für Studierende; Festung Mark

Tage der jüd. Kultur 19.30 Nathan der Weise, Theaterstück; Schauspielhaus

Kinder & Familie 09.30 Elternfrühstück; Familienhaus 10.00 Herbstferienangebot, Anm.: 6213887; Jugendkunstschule THIEM20 10.00 Großeltern und Enkel, Ferienangebot; Kloster 10.00 Ferienangebot: Gewürzbilder basteln, telef. Anm.unter: 0301-4048089; Volksbad Buckau 15.00 Duo Detektivo und der tanzende Geist, ab 8 Jahren; Gesellschaftshaus

Adressen » 46

kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

..............BÜHNESTADTLEBENKUNSTVORTRAGLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER...................................................

Kinderfilmfest Max

Musik & Konzerte

Kinderfilmfest Max

09.00 Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof 10.00 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof 11.00 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof 14.00 Trommelbauch; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.30 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 16.00 Die Vampirschwestern; Moritzhof

15.00 Workshop: Kleines Stromorchester, musikal. Experimente mit alltäglichen strombetriebenen Geräten (Mixer, Toaster, Föne, etc.), im Rahmen von SinusTon (Anm: gerth@mkm-md.de); Forum Gestaltung 19.00 Sixty Mania Orchestra; Festung Mark 19.00 Ensemble cross.art: Klanghybride, u.a. mit einer Uraufführung von Oliver Frick, im Rahmen von SinusTon; Altes Rathaus 20.00 Final Stap; Feuerwache 20.00 Duo Stefan & Charly; Moll‘s Laden 20.00 Local Heroes Europa Award - Warm Up; Mobilfunkbar, Jakelwood, Café Central (20.30 Uhr), Schauspielhaus (21.30 Uhr) 21.30 Wie klingt mein Toaster? - Musik für Elektrogeräte aus Haus, Garage und Garten, Sinfonie mit dem Paukenschlag (feat. Joseph Haydn) & 3. Sinfonie für Stromorchester mit ThereminCello, im Rahmen von SinusTon; Forum Gestaltung

09.00 Trommelbauch; Moritzhof 10.00 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 11.00 Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof 14.00 Die Vampirschwestern; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.00 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof 16.00 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof

Freitag

Bühne & Theater 19.00 Die Nase, Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera; Cinemaxx 19.30 Hengstmanns: Allein zu dritt; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Sonnenallee; Schauspielhaus 19.30 Nach dem Ende; Schauspielhaus 19.30 La Sylphide; Opernhaus 20.00 Marleni. Preussische Diven blond wie Stahl; Puppentheater 20.00 Damenwahl - Zwei Weiber mit Schuss; Zwickmühle 20.00 Der letzte der feurigen Liebhaber; Theater an der Angel

Stadtleben & Sport 09.00 Männerfrühstück von ProMann, Thema: Arbeit und Leistung / Soziale Hilfesysteme; Nachbarschaftstreff der MWG, Schrotebogen 28 16.00 Stolpersteinverlegung für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus: Waldemar Böhmel und Albert Rädiger; Otto-von Guericke-Str. 48a (16 Uhr) und Bahnhofstr. 08 (16.30 Uhr)

Film & Kino 16.00 Der Schaum der Tage; Studiokino 17.00 Unter dem Regenbogen (auch 21 Uhr); Moritzhof 18.00 Am Ende der Milchstraße (auch 20 Uhr); Moritzhof 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 19.00 Finsterworld; Moritzhof 20.00 Junges Deutsches Kino: Silvi, anschl. Filmgespräch mit Regisseur Nico Sommer; Studiokino

02 03

10.00 1. Gründermarkt des Vereins Generation Selbständig e.V., junge Unternehmen stellen sich vor (bis 20 Uhr); City Carré 16.00 Modavision 2013, Modeshow (auch 20 Uhr); Maritim Hotel

05 06 07 08 09 10 11 12 13

26.

14 15 16

Sonnabend

17

Bühne & Theater

18

19.30 Hengstmanns: Allein zu dritt; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Sonnenallee; Schauspielhaus 19.30 Das Streben nach Glück; Schauspielhaus 19.30 Die Hochzeit des Figaro (Einblick 19 Uhr); Opernhaus 20.00 Marleni; Puppentheater 20.00 Ich brauch Tapetenwechsel..., Bekenntnisse einer Chansonette; Kaffeehaus Köhler 20.00 Die Kugelblitze: Kehrseiten; Zwickmühle 20.00 Der letzte der feurigen Liebhaber; Theater an der Angel 20.00 Horst Schroth: Was weg ist, ist weg!; Theater Grüne

Kunst & Ausstellung 10.00 Malseminar „Herbstsonne, Stürme und Blätterleuchten“; Schloss Hohenerxleben 14.00 Ausstellungseröffnung: Himmelblau und Sonnengelb, Acrylbilder und textile Arbeiten von Michaela Meves-Tauch; Kleine Galerie/Kulturwerkstatt Gommern

19 20 21 22 23 24. 25. 26. 27

Vortrag & Führung

28

18.00 Über das Experimentelle in der französischen Musik, im Rahmen von SinusTon; Gesellschaftshaus

29 30 31

Nachtleben & Gastro

09.30 Freitagsmaler; Feuerwache 18.00 Hirsch-Malerei; Feuerwache

19.00 Querbeat; Flowerpower 20.00 Psychedelic Sikara; Dom Sikara 21.00 NachDenklich - Das Freitags-Quiz im NachDenker Vol. 10; NachDenker 21.00 Havana Club Night; Boys‘n‘Beats 21.00 James Bond Night; Cocktailbar One 22.00 Ladies Night; First-Club 22.00 School of Rock; Factory 22.00 Doppeldecker-Party; Ballhaus 22.00 Watch this; Prinzzclub

Vortrag & Führung

Kinder & Familie

Kunst & Ausstellung

01

04

Stadtleben & Sport

Okt

Okt

25.

Zitadelle 22.00 Nachtschicht Show: Theatersport - Die Improshow; Schauspielhaus

18.00 Zwischen strafrechtlicher 16.00 Fußball für 5-10 Jährige, Verfolgung und gesellschaftab 17 Uhr für ab 10 Jährige; licher Ächtung: Lesbische Spielemma Frauen im Dritten Reich; LSVD kulturschwärmer Vorgänge » 06 Kino » 10 Bühne » 14 Musik » 18

Literatur » 24

Kunst » 26

Kinder » 28

Adressen » 46

43


2013 ..................................................BÜHNESTADTLEBENVORTRAGKUNSTLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER................ Oktober Termine 01

03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

27. 28. 29 30 31

Nachtleben & Gastro

Vortrag & Führung

15.00 Die versunkene Stadt - Unterwasseroper von Jugendlichen für Jugendliche und Junggebliebene, im Rahmen von SinusTon; ElbeSchwimmhalle 17.00 Sinfonisches Musikschulorchester - Herbstkonzert; Kloster 18.00 Local Heroes: Landesfinale Sachsen-Anhalt & Europafinale; Festung Mark 19.00 Ensemble Linea Strasbourg - Traummusik, im Rahmen von SinusTon; Gesellschaftshaus 19.00 BerniKaloe & Band; Feuerwache 20.00 Nordgau Monophones; Moll‘s Laden 20.00 Catharina Boutari aka Puder und Vivie Ann, Pop und Indie; Volksbad Buckau 20.15 Willkommen bei Carmen Nebel; GETEC-Arena 20.30 Nordlichtklub: Artificial Brothers (Dänemark); blue note 20.30 Entr’acte: Arsalan Abedian, FrühAkusmatikStück für Küchengeräte, im Rahmen von SinusTon; Gesellschaftshaus 21.30 Wolkenmusik: Portrait Gilles Gobeil, Werke von Gilles Gobeil und Olivier Messiaen, im Rahmen von SinusTon; Gesellschaftshaus

19.00 Rockladen; Flowerpower 21.00 Huuh Huuh Halloween; Boys‘n‘Beats 22.00 Back to Black; First-Club 22.00 The Best Music in Town; Ballhaus 22.00 The Halloween Ball; Prinzzclub 23.00 Schwoof; Feuerwache 23.00 Dub’n’Bass Factory; Factory 23.00 Disco; Baracke

14.00 Öffentliche Führung; Festung Mark

10.00 Musikalische Früherziehung; einewelt haus 19.30 Es lebe der Sport, eine Produktion des Theaterjugendclubs ab 6 Jahren; Opernhaus

Kinderfilmfest Max 14.00 Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.00 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof 15.45 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 16.30 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof

Film & Kino 16.00 Der Schaum der Tage (auch 20 Uhr); Studiokino 17.15 Finsterworld (auch 21 Uhr); Moritzhof 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 18.15 Am Ende der Milchstraße (20 Uhr); Moritzhof 19.00 Unter dem Regenbogen; Moritzhof Mo.28.10

Literaturtipp Der Berliner

Schriftsteller Bernd Wagner war bis September als erste Stadtschreiber Magdeburgs im Amt. Derzeit läuft zwar schon die neue Berufung des nächsten Stadtschreiber. Aber am Montag ist Wagner noch einmal in der Stadtbibliothek mit Texten aus seinem Magdeburger Journal zu hören und zu erleben.

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Kinder & Familie

Vorgänge » 06

Kino » 10

27. Okt

26.

Musik & Konzerte

Sonntag

Montag

Literatur & Lesung 16.00 Der Herbst, der reiche, zog ins Land, Lieder, Szenen und Poesie zum Erntedank; Schloss Hohenerxleben

Musik & Konzerte 11.00 Farnhausmatinee mit dem Streichquartett des Akademischen Orchesters der OvGU; Gruson Gewächshäuser 17.00 Konzert des LandesAkkordeon-Ensemble SachsenAnhalt; Gesellschaftshaus 19.00 „Bedeutungslosigkeiten“ - Liedermacherabend; Gruson Gewächshäuser

Film & Kino 16.00 Der Schaum der Tage (auch 20 Uhr); Studiokino 18.00 Silvi; Studiokino 18.15 Finsterworld; Moritzhof 19.00 Am Ende der Milchstraße; Moritzhof 20.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 10.00 Sonntagsbrunch; Gartenhaus am Le Frog; 19.00 Sunday Jam; Flowerpower 20.00 Chilling Zone; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One

Bühne & Theater

Kinder & Familie

16.00 Kiss me, Kate; Opernhaus 17.00 Mit Schirmer, Charme und Melone, Talk mit Lothar Schirmer, zu Gast: Dr. Kai Perret; Zwickmühle 17.00 Des Wahnsinns kesse Meute; Kabarett nach Hengstmanns 18.00 Theaternomaden - LoveJogging; Ratswaage Hotel 20.00 Der letzte der feurigen Liebhaber; Theater an der Angel 20.00 Loriot-Abend; Theater Grüne Zitadelle

10.00 Kürbiszeit die Sonntagswerkstatt rund um das orange Gemüse, für Familien mit Kindern ab 4 Jahren; Jugendkunstschule THIEM20 10.30 Peter und der Wolf; Holzhaustheater Zielitz 15.00 Die Waldkinder; Opernhaus

Stadtleben & Sport 09.00 42. Magdeburger Münzbörse; AMO 09.00 Fischmarkt und Tuckmarkt auf dem Parkplatz bis 17 Uhr; Stadthalle

Kunst & Ausstellung 15.00 Führung in der Ausstellung Frieder Heinze; Kloster Bühne » 14

Musik » 18

Literatur » 24

28. Okt

02

Bühne & Theater 19.30 Magdebürger Nachschlag, Lars Johansen solo; Moritzhof 20.00 Nicht mit mir, Gastspiel Helmut Schleich; Zwickmühle 20.00 Olaf Schubert - So!; GETEC-Arena

Stadtleben & Sport 14.30 Senioren-Spiel-Montag; Familienhaus 18.00 Yoga; Spielemma 19.00 attac Arbeitstreffen; einewelt haus

Kunst & Ausstellung 17.00 Keramikkurs mit Kathrin Bunzenthal; Feuerwache

Literatur & Lesung 19.30 Bernd Wagner, Stadtschreiber, liest aus seinem Magdeburger Journal; Stadtbibliothek

Film & Kino 13.15 Filmcafé: The Big Wedding; Cinemaxx 16.00 Der Schaum der Tage; Studiokino 18.00 Silvi; Studiokino 18.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof 19.00 Am Ende der Milchstraße; Moritzhof 20.00 L-Filmnacht: Reaching for the Moon; Studiokino 20.15 Finsterworld; Moritzhof

Mi.30.10

Kinderfilmfest Max 10.00 Alfie, der kleine Werwolf; Moritzhof 10.30 Herr Prop und die verzauberte Kuh; Moritzhof 14.00 Trommelbauch; Moritzhof 14.30 FilmWerkstatt, bis 17 Uhr; Moritzhof 15.00 Der kleine Rabe Socke; Moritzhof 16.00 Das Pferd auf dem Balkon; Moritzhof 16.30 Die Vampirschwestern; Moritzhof Kunst » 26

Kinder » 28

Punktipp Mit Punkbands ist

das so eine Sache: Entweder „richtig“ Punk - und nicht erfolgreich werden dürfen. Oder erfolgreich - und sich dann Fragen gefallen lassen müssen, ob das noch Punk ist. Ist es, zumindest bei Turbostaat, die längst Popkultur sind, ab trotzdem noch Punk. Am Mittwoch auch live in der Feuerwache.

Adressen » 46

kulturschwärmer


Termine Oktober 2013

..............BÜHNESTADTLEBENKUNSTVORTRAGLITERATURKUNSTMUSIKFILMNACHTLEBENGASTROKINDER...................................................

Literatur & Lesung

Stadtleben & Sport

19.00 Rock-Kneipe; Flowerpower 19.00 Kickern für Arme; Jakelwood 20.00 Directions of Music Open Decks; Dom Sikara 21.00 Karaokeshow; Cocktailbar One 21.00 E.T. & e69 on AIR - GOA Sounds ; NachDenker

19.30 Gerald Wolf liest „Das Liebespulver“; Medizinische Zentralbibliothek Leipziger Straße 19.30 Offenes Haus: AG Literatur, „Die Brücke über die Drina“ von Ivo Andric; Schauspielhaus 19.30 Ruth Hoffmann liest: „Stasi-Kinder. Aufgewachsen im Überwachungsstaat“; Stadtbibliothek

Kinder & Familie

Film & Kino

17.00 Projektabschluss Bulgarische Kulturquellen 2013 ; einewelt haus 18.00 Yoga; Spielemma 18.30 Ich & Du - Geschmackvolle Bekanntschaften, Gourmetkochen mit netten Gespräche (ab 35 Jahren), Anm. erf.: 0391-72797314; Officina del Gusto (Goldschmiedebrücke 10) 19.30 Greenpeace Plenum; einewelt haus

10.00 Offene Krabbelgruppe; Spielemma 14.00 Kinderzeit; Spielemma 16.00 Kindersport ab 2 Jahren; Spielemma

16.00 Silvi; Studiokino 18.00 L-Filmnacht: Reaching for the Moon; Studiokino 18.15 Finsterworld; Moritzhof 19.30 Uni.Filmclub: Hannah Arendt; Moritzhof 20.00 Der Schaum der Tage; Studiokino 20.15 Unter dem Regenbogen; Moritzhof

Okt

29.

Dienstag

Bühne & Theater 19.30 Hengstmanns: Allein zu dritt; Kabarett nach Hengstmanns 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle

Kunst & Ausstellung 17.00 AG Zeichnen-MalenDrucken; Feuerwache

Vortrag & Führung 17.30 Plötzlich pflegebedürftig – Was ist zu tun?; Urania 19.00 Im Stadtarchiv gefunden..., Die alte/neue Leiterstraße – eine Erinnerungsreise durch die Geschichte einer beliebten Magdeburger Altstadtstraße; Altes Rathaus

Nachtleben & Gastro 19.00 Musik-Bingo; Flowerpower 19.00 Jam-Session; Jakelwood 20.00 Behind Sikara; Dom Sikara 21.00 Salsakurs; Cocktailbar One 22.00 Oldie-Disco; Baracke

Okt

Bühne & Theater Konzerttipp Obwohl in den

eigenen Kompositionen von Kroke die jiddischen Einflüsse weiterhin vernehmbar sind, erweiterten die Musiker das Repertoire ihrer Musik doch gewaltig, mit sephardischen, arabischen, ja sogar indischen Sounds. Am Donnerstag ist die polnische Band live auf dem Moritzhof zu hören.

kulturschwärmer

19.30 Hengstmanns: Allein zu dritt; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Adams Äpfel; Schauspielhaus 19.30 Kill your Idols!, Britneys Aussetzer / Lot Vekemans „Schwester von“; Schauspielhaus 20.00 Die Kugelblitze: Eine Frage der Zeit; Zwickmühle 20.00 Der letzte der feurigen Liebhaber; Theater an der Angel

Vorgänge » 06

Kino » 10

Bühne » 14

15.00 Familienzeit, Kunst entdecken und gestalten; Kloster 15.00 Kochen für die Seele; Spielemma 15.30 Spielen, Toben, Selbstbehauptung: Angeleitetes Sportangebot; Familienhaus 16.00 Kindermusikstudio; einewelt haus

Musik » 18

Literatur » 24

Kunst » 26

03 04 05 06 07

Kunst & Ausstellung 17.00 Mal- und Zeichenkurs; Feuerwache

16.30 Führung im Dämmerlicht, Vom dunklen Werder zur hell erleuchteten Sternbrücke; Treffpunkt: Haltestelle Zollhaus;

Kinder & Familie

02

18.00 Kiss me, Kate; Opernhaus 19.30 Goetz/Hengstmann: Alter Mensch sind wir jung; Kabarett nach Hengstmanns 19.30 Die Olsenbande; Schauspielhaus 20.00 Wo ein Weg ist fehlt der Wille; Zwickmühle 20.00 Der letzte der feurigen Liebhaber; Theater an der Angel

21.00 Turbostaat, Punk; Feuerwache

19.00 Halloween Party; Flowerpower 20.00 Cocktailnight; Dom Sikara 21.00 Karaoke-Party; Boys‘n‘Beats 21.00 Halloween-Party, die lange Nacht der Schönen und Schrecklichen; Festung Mark 22.00 Elbeclubsounds 20; Altes Theater 22.00 Sol de Cuba; First-Club 22.00 Buckau Bumms mit Rampa; Kunstkantine 22.00 Zugabe; Baracke 22.00 Black Halloween; Prinzzclub

01

Bühne & Theater

Vortrag & Führung

Nachtleben & Gastro

30.

Donnerstag

Musik & Konzerte

16.00 Der Schaum der Tage (auch 20 Uhr); Studiokino 18.00 Guerilla Köche; Studiokino 19.00 Am Ende der Milchstraße; Moritzhof 20.15 Finsterworld; Moritzhof

10.00 Babyzeichensprachekurs; Spielemma 10.30 Kinderwagenkino: Finsterworld; Moritzhof 15.00 EMMAs grüner Daumen; Spielemma 15.30 Krabbeltreff Mini; Familienhaus 16.00 Feuergruppe „Feuer und Flamme“; Spielemma

Mittwoch

12.30 Kunstpause; Kloster 15.00 Führung in der Ausstellung: Bhutan – Land des Donnerdrachens; Kulturhistorisches Museum 17.30 Aquarell- und Ölmalkurs; Feuerwache

Film & Kino

Kinder & Familie

Do.31.10

Kunst & Ausstellung

31. Okt

Nachtleben & Gastro

08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

Literatur & Lesung

22

14.00 Kreatives Schreiben am Reformationstag; Schloss Hohenerxleben 20.00 Regio Poetry Slam; Café Central

23

Musik & Konzerte

27

18.00 Magdeburger Dombläser; Remter-Dom 20.00 Great Elk; blue note 20.00 Kroke: Feelharmony, Weltmusik; Moritzhof 20.00 Sebastian Krumbiegel: „Solo am Piano“; Feuerwache

28.

24 25 26

29. 30. 31.

Film & Kino 18.15 Die Nonne (auch 20.15 Uhr); Moritzhof 19.00 Am Ende der Milchstraße; Moritzhof

Nachtleben & Gastro 19.00 The great Rockabilly Rythm Corner; Flowerpower 20.00 Future Beat Longdrink Night; Dom Sikara 21.00 Lounge Abend; Boys‘n‘Beats 22.00 Baracke goes Rock & Alternative; Baracke

Kinder & Familie 17.00 Jungle-Halloween Spuken unter Palmen; Gruson Gewächshäuser

Kinder » 28

Adressen » 46

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Adressen & Veranstaltungsorte Aerosol Arena » Freiluft-Atelier e.V. / Klosterkamp 4 » Tel. 0157-8 388 76 36 » www.freiluft-atelier. com Altes Theater » Tessenowstraße 11 » Tel. 504 54 30 » www.altestheater.info

10.13

Café Central » Leibnizstr. 34 » Tel. 0151/23273964 » www. cafecentral.cc

GETEC-Arena » Berliner Chaussee 32 » Tel. 593450 » www. mvgm.de

Kaffeehaus Köhler » Leiterstraße 3 » Tel. 535 59 87 » www. kaffeehaus-koehler.de

Café Flair » Breiter Weg 21 » Tel. 561 89 55 » www.cafe-flair.de

Gröninger Bad » Gröninger Straße 2 » Tel. 401 50 75 » www. groeningerbad.de

Karstadt-Kultur-Café » Breiter Weg 128 » Tel. 595 90

Cinemaxx » Kantstraße 6 » Tel. 598 91 00 » www.cinemaxx.de

Grüne Zitadelle Magdeburg » Breiter Weg 9 » Tel. 7275400 www.gruene-zitadelle.de

AMO » Erich-Weinert-Straße 27 Tel. 593 45 0 » www.mvgm.de

Cinestar » Am Pfahlberg » Tel. 255 25 25 » www.cinestar.de

Amsterdam » Olvenstedter Str. 9 » Tel.4005400

Circus Museum Magdeburg » Karl-Schmidt-Str. 13a » Tel. 405 15 45

Gruson-Gewächshäuser » Schönebecker Str. 129a » Tel. 4042910 » www.gruson-ev.de

CVJM Magdeburg » Tismarstraße 1-2 » Tel. 731 84 26 » www. cvjm-magdeburg.de

Heaven » Otto-von-GuerickeStraße 56b (Ecke Einsteinstraße) » www.myspace.com/dasheaven

Deep » Breiter Weg 231

Hegel-Bierbar » Hegelstraße 37 » Tel. 561 00 35

ArtDepot » Große Diesdorfer Str. 200a » Tel. 744 75 96 » www.artdepot-magdeburg.de Atelier M. » Schönebecker Straße 31 (Engpass) BeatClub Dessau » Schlachthofstraße 25, Dessau » Tel. 0340/266 02 26 » www.beatclubconcerts.de

derART e.V. » Große Diesdorfer Str. 249 » Tel. 0178/7313322 » www.kunstvereinderart.org

bluenote » Lessingstraße 20 » Tel. 732487

Dom Sikara » Keplerstraße 7 » www.domsikara.de

Dom » Am Dom 1 » Tel. 543 24 14

einewelt haus » Schellingstr. 3-4 » Tel. 537 12 00 » www. ewh-md.de Elbauenpark » Tessenowstraße 5a » Tel. 593 45 0 » www. mvgm.de Factory »Sandbreite 2 » Tel. 401 88 92 » www.factory-magdeburg.de Familienhaus im Park » Hohepfortestr. 14 » Tel. 99 00 00 99 » www.familienhaus-magdeburg. de BonApart » Restaurant, Breiter Weg 202 » Tel. 66 23 850 » www. bonapart-md.de Boys‘n‘Beats » Liebknechtstr. 89 » Tel. 541 22 52 » www. boysnbeats.de Buckauer Engpassbistro » Schönebecker Str. 23 BStU Außenstelle Magdeburg » Georg-Kaiser-Straße 7 » Tel. 627 10 » www.bstu.bund.de

FestungMark » Hohepfortewall 1 » Tel. 662 36 33 » www. festungmark.de

Hochschule Magdeburg-Stendal » Breitscheidstr. 2 » Tel. 886 41 06 » www.hs-magdeburg.de Holzhaustheater Zielitz e.V. » Lindenweg 19 » Zielitz » Tel. 039208 24397 » www.holzhaustheater.de HOT „Alte Bude“» Karl-SchmidtStr. 12/13 » Tel. 40 82 0 833 » www.hot-altebude.de Hot Rats Recordstore » Arndtstraße 42 » ww.hotrats-shop.de IBA-Shop » Regierungsstraße 37 Jakelwood » Otto-v.-Guericke Str. 48 » Tel. 0172/ 3875824 » www.jakelwood.de Johanniskirche » Johannisbergstraße 1 » Tel. 593 45 0 » www. mvgm.de

Kabarett ...nach Hengstmanns » Breiter Weg 37 » Tel. 4025540 » www.hengstmanns.de

Galerie AM » Druckhaus Laun & Grzyb » Lessingstraße 62 » Tel. 258 9000

Vorgänge » 06

Kino » 10

Bühne » 14

Musik » 18

KuCaf » Otto-v.-Guericke-Straße 54 » Tel. 597 69 49 » www.kucafmd.de Kulturhistorisches Museum » Otto-v.-Guericke-Straße 68-73 » www.khm-magdeburg.de Kunstwerkstatt e.V. » Schönebecker Straße 25 (Engpass) » Tel. 40 82 407 » www.kunstwekrstatt-md.de Kulturwerk Fichte » Fichtestraße 29a » Tel. 623 42 0www. kulturwerk-fichte.de Landesfunkhaus (MDR) » Stadtparkstraße 8

Lukasklause » Schleinufer 1 » Tel. 88 69 833 Maritim Hotel » Otto-vonGuericke-Straße 87 » Tel. 59490 » www.maritim.de

Mensa der Otto-von-GuerickeUniversität » Universitätsplatz 2

Galerie Himmelreich » Breiter Weg 213b » Tel. 543 01 14 » www. galerie-himmelreich.de

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Konservatorium » Breiter Weg 110 » Tel. 5406864

MDCC-Arena (Stadion) » Friedrich-Ebert-Str. 69 » Tel. 6334000 » www.stadion-magdeburg.de

Galerie Hegel-Gymnasium » Geißlerstr. 4 » Tel. 536 17 11

Gesellschaftshaus » Schönebecker Straße 129 » Tel. 540 67 76 » www.gesellschaftshausmagdeburg.de

Kloster Unser Lieben Frauen (Kunstmuseum) » Regierungsstraße 4-6 » Tel. 565 02 0 » www. kunstmuseum-magdeburg.de

LSVD » Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16 » Tel. 54 32 596 » sachsen-anhalt.lsvd.de

Flurgalerie Eisenbart » Dr.Eisenbart-Ring 2

Café Canapé » Gr. Diesdorfer Str. 60 » Tel. 5066716 » www.canapecafe-kneipe-kunst.de

KJFE „Knast“» Umfassungsstr. 76 » Tel. 2528347

Literaturhaus » Thiemstraße 7 » Tel. 404 49 95 » www. literaturhaus-magdeburg.de

Flowerpower » Breiter Weg 252 » Tel. 503 95 48 » www. flowerpower.eu

dieHO-Galerie » Alt Westerhüsen 31 » Tel. 55 73 853 » www. dieho.de

Kinder- u. Familienzentrum EMMA » Annastr. 32/2 » www. spielwagen-magdeburg.de

Libertäres Zentrum (L!Z) » Alt Salbke 144

First-Club » Alter Markt 13/14 » Tel. 5975027 » www.first-md.de

Café Tart » Regierungsstr. 4-6 (im Kloster Unser Lieben Frauen) » www.cafe-tart.de

KSG St. Augustinus » Neustädter Str. 4 » Tel. 543 48 95 » www. ksg-magdeburg.de

Le Frog » Heinrich-Heine-Platz 1 » Tel. 5313556 » www.lefrogmd.de

Feuerwache » Halberstädter Str. 140 » Tel. 60 28 09 www. feuerwache-md.de

Forum Gestaltung » Brandenburger Straße 9-10 » Tel. 886 41 97 » www.forum-gestaltung.de

Katharinenhaus » Leibnizstraße 4 » Tel. 534 64 65

MESSE MAGDEBURG » Tessenowstraße 9 » Tel. 593 45 0 » www.mvgm.de Moll‘s Laden » Gellertstr. 1 » Tel. 733 58 34 » www.mollsladen.de Kabarett Zwickmühle » Leiterstraße 2a » Tel. 541 44 26 » www. zwickmuehle.de

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Montego Beachclub » HeinrichHeine-Platz 1 » www.montegobeachclub.de

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kulturschwärmer


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Adressen & Veranstaltungsorte

Moritzhof » Moritzplatz 1 » Tel. 257 89 32 » www.moritzhofmagdeburg.de

Stadthalle » Heinrich-HeinePlatz 1 » Tel. 593 45 0 » www. mvgm.de

Mückenwirt » An der Elbe 14 » Tel. 5209337 www.mueckenwirt.de

Strandbar Magdeburg » Petriförder 1 » www.strandbarmagdeburg.de

Museum für Naturkunde » Otto-v.-Guericke-Str. 68-73 » Tel. 540 35 35 » Di-So 10-17 Uhr » www.magdeburgermuseen.de

Studentenclub Baracke » UniCampus » Tel. 671 29 14 » www. sc-baracke.de

NachDenker » Olvenstedter Straße 43 Offener Kanal Magdeburg » Olvenstedter Straße 10 » Tel. 739 13 27 » www.ok-magdeburg.de

Studiokino » Moritzplatz 1 » Tel. 256 49 25 » www.studiokino.com Technikmuseum » Dodendorfer Straße 65 » Tel. 622 39 06 » www. technikmuseum-magdeburg.de

OLi-Kino » Olvenstedter Straße 25 » www.oli-kino.de »

Theater an der Angel » Zollstraße 19 » Tel. 555 6 555 » www. theateranderangel.de

Opernhaus » Universitätsplatz 9 » Tel. 540 65 55 » www.theatermagdeburg.de

Theater Grüne Zitadelle » Breiter Weg 8a » Tel. 0800-2010900 » www.theater-zitadelle.com

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg » Universitätsplatz 1 » Tel. 67-01 » www. uni-magdeburg.de

Theaterschiff Magdeburg » Schiffsanleger Sarajevo-Ufer » Tel. 01805 - 23 09 57 » www. theaterschiff-magdeburg.de

Pauluskirche » Goethestraße 28 » Tel. 733 31 66 » www. pauluskirche-magdeburg.de

Thiem20 » Thiemstraße 20» Tel. 621 38 87 » (Jugendkunstschule) und Tel. 400 36 77 (Musikschule)

Prinzzclub » Halberstädter Straße 113a » Tel. 555 81 60 » www. prinzzclub.de Projekt 7 » Johann-GottlobNathusius-Ring 5 » Tel. 671 83 63 » www.projekt7.org Puppentheater » Warschauer Straße 25 » Tel. 540 33 10 » www. puppentheater-magdeburg.de Rennbahn Magdeburg » Herrenkrug 4 » www.galopprennbahn-magdeburg.de Riff-Club » Sternstraße 29 » Tel. 531 56 47 » www.nurfuerfreunde.net

Thiembuktu » Thiemstraße 13 » www.thiembuktu.de Tourist-Information » ErnstReuter-Allee 12 » Tel. 194 33 » www.magdeburg-tourist.de unique recordstore » Ernst-Reuter-Allee 32 » www. uniquestore.de Universitätskirche St. Petri » Neustädter Straße 4 Urania » Nicolaiplatz 7 » Tel. 255 0 60 » www.urania-magdeburg. de

Roncalli-Haus » Max-JosefMetzger-Str. 12/13 » Tel. 596 14 00 » www.roncalli-haus.de Roter Stern » Sternstr. 9 » Tel. 0173/5802219 » www.stern-bar. de Sackfabrik » Bauernwerder 1 »Tel. 254 40 70 » www.sackfabrik. com Schauspielhaus » Otto-vonGuericke-Str. 64 » Tel. 540 63 00 » www.theater-magdeburg.de Stadtbibliothek » Breiter Weg 109 » Tel. 540 48 00 » www.stadtbibliothek.magdeburg.de Stadtteilbibliothek Flora Park » Olvenstedter Graseweg 37 » Tel. 7219550 » www.stadtbibliothek.magdeburg.de Stadtteilbibliothek Reform » Otto-Baer-Str. 6 » Tel. 613151 » www.stadtbibliothek.magdeburg.de Stadtteilbibliothek Sudenburg » Halberstädter Str. 55 » Tel. 615084 » www.stadtbibliothek.magdeburg.de

kulturschwärmer

Volksbad Buckau » KarlSchmidt-Str. 56 » Tel. 404 80 89 » www.courageimvolksbad.de Volkshochschule » Leibnizstraße 23 » Tel. 535 47 70 » www. magdeburg.de/volkshochschule Wallonerkirche » Neustädter Str. 6 Werk4 » Brauereistr. 4 » www. werk4-md.org Wissenschaftshafen » Am Handelshafen » Tel. 532900 www.wissenschaftshafen.de Zoo Magdeburg » Am Vogelgesang 12 » Tel. 280 90 0 » www. zoo-magdeburg.de

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Premiere & Abschied

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Das schwerste Leichteste der Welt Vielleicht ist es Ihnen, liebe LeserInnen, noch gar nicht aufgefallen. Aber seit einiger Zeit gibt es im kulturschwärmer die Rubrik Premiere von.... Darin lassen wir Menschen ganz intim zu Wort kommen, die für sich Neuland betreten – also eine ganz persönliche Premiere erleben. Wie zum Beispiel den Herausgeber, der mit dieser letzten kulturschwärmer-Ausgabe ein ganz persönliches, ungewisses, aber hoffnungsvolles Neuland betritt. Dass ich selbst mal Gegenstand eines solchen Premieren-Textes werde, hätte ich mir nie träumen lassen. Aber es gibt ja immer ein erstes Mal, oder? Und ein letztes Mal....

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a, aufmerksame Menschen haben richtig gelesen: Diese Oktober-Ausgabe ist die letzte Episode des kulturschwärmers. Denn sehr schweren Herzens habe ich mich dazu entschieden, mein geliebtes „Kind“ nach fast sechs Jahren los- und enden zu lassen. Wer mich ein wenig kennt, wird sich vorstellen können, dass mir das nicht leicht fällt. Und wer mich richtig kennt, wird wissen, dass dieser Abschied für mich gerade das Schwerste der Welt ist. Denn ich muss die bittere Realität akzeptieren, dass ich einen persönlichen Traum aufgeben muss, für den ich sechs Jahre fast alles gegeben habe. Der Traum war ein ganz einfacher, schöner und idealistischer. Auch wenn er zu Beginn, als im Januar 2008 die erste Ausgabe des Kulturfalters erschien, noch gar nicht so scharfe Konturen hatte. Wie das bei Träumen und Idealen halt so ist. Aber ziemlich schnell bekam das später schwärmerische Projekt eine klare Kontur und Philosophie: Ein KulturStadtMagazin in Magdeburg zu ermöglichen, das die Stadt mit journalistischem Anspruch wirklich reflektiert und repräsentiert. Kurz: Ein Stadtmagazin, welches authentisch ist. Aber was so selbstverständlich klingt, ist es leider nicht. Deshalb spreche ich auch von Träumen und Idealen – und nicht von Selbstverständlichkeiten oder Realitäten. Trotzdem möchte ich noch ein wenig bei den Träumen und Idealen verweilen, die ich für den kulturschwärmer mit allem denkbaren Einsatz gelebt habe – und die mit der ebenso idealistischen Unterstützung von Autoren, Partnern, Freunden und Anzeigenkunden 69 Ausgaben lang erst möglich wurden. Immer hart an der Grenze der Selbstausbeutung entlang schrammend konnten wir Magdeburg Monat für Monat – trotz der Abhängigkeit von Anzeigengeldern – ein Stadtmagazin schenken (der schwärmer war ja kostenlos), das anders war. Vielleicht ist diese Andersartigkeit ja auch Ihnen als Leser aufgefallen: Dass der kulturschwärmer fast das einzige, wenn nicht sogar das einzige Printmedium in Magdeburg war, welches auch gegenüber potentiellen Anzeigenkunden keine Kritik scheute. Dass im kulturschwärmer keine kopierten PR-Texte zu finden waren, sondern immer nur echte

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redaktionelle Artikel. Dass die Monatshighlights und Tagestipps immer wirkliche Empfehlungen waren und keine versteckten Anzeigen... Wir waren, der kulturschwärmer war wirklich anders. Und dass diese Andersartigkeit sechs Jahre lang, trotz aller Schwierigkeiten, gelebt und gedruckt wurde – ich glaube, das war etwas Großes im kleinen Magdeburg. Und alle Autoren, Vertriebsfahrer, Korrekturleser, alle treuen Anzeigenkunden, alle geduldigen Druckvorstufenleiter und alle stets mitzitternden Freunde können wirklich stolz darauf sein: Habt tausend Dank für euer Engagement bei der Verwirklichung dieser Andersartigkeit, dieses medialen und hoffentlich nicht vergebenen Traums. Und nun vom Traum zur harten Realität, die den kulturschwärmer lange begleitet hat und jetzt auch enden lässt: Natürlich habe ich als komplett allein wirtschaftlich verantwortlicher Herausgeber viele Fehler gemacht. Hätte früher andere Entscheidungen treffen müssen, weniger idealistisch und mehr realistisch handeln müssen. Aber zum einen ist man hinterher immer schlauer. Und zum anderen hätten andere Entscheidungen im hart umkämpften lokalen Anzeigenmarkt nur dazu geführt, dass der schwärmer nicht mehr der schwärmer gewesen wäre – sondern eben nur eines dieser Werbeblättchen. Und davon gibt’s in Magdeburg schon genug. Mein Anspruch war immer, ein Magazin zu ermöglichen, welches die Redaktion auch selbst lesen würde. Meine wirtschaftliche Hoffnung dabei war immer, dass es somit auch für Anzeigenkunden attraktiv wird. So attraktiv, dass durch die Werbeeinnahmen z. B. Honorare nicht nur pünktlich, sondern auch angemessen bezahlt werden können. Ebenso die Druck- und die Vertriebskosten. Aber diese Hoffnung hat sich nur zum Teil erfüllt. Denn oftmals musste ich direkt und indirekt erleben, dass nicht die redaktionelle Qualität eines Mediums entscheidet, ob Anzeigen geschaltet werden, sondern nur, wieviel „redaktioneller“ PRText zur Anzeige mit angeboten wird. Nicht nur in Magdeburg sind die Stadtmagazine voll mit solcher „redaktioneller“ Werbung, die eigentlich keinen interessiert, außer natürlich die AnzeigenkunKinder » 28

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kulturschwärmer


Abschied & Premiere

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den. Es klingt hart, aber: Die Leser werden somit im Denn all der jahrelange Druck, der Stress, die Fruwahrsten Sinne des Wortes für dumm verkauft. strationen, drohen nicht nur meinen Idealismus und Optimismus aufzufressen, sondern auch mein Die kulturschwärmer-Autoren habe ich be- ganz persönliches Leben – das mit fast 36 Jahren stimmt ziemlich genervt mit dem Spruch: „Denkt wahrscheinlich zur Hälfte schon rum ist. beim Schreiben an die Leser!“. Nicht selten flogen Die andere Hälfte möchte ich nicht damit verhinter den Kulissen die Fetzen, wenn avb seine bringen, nur über Kultur unter stets riesigem finanberühmt-berüchtigten Textüberarbeitungen vor- ziellen und zeitlichen Druck zu schreiben. Ich will nahm. Und manchmal waren diese leider auch diese auch erleben und genießen können. Und ich überzogen. Idealismus und immenser wirtschaft- will irgendwann auch „echte“ Kinder haben. Die licher Druck haben leider auch ihre Schattenseiten. sollen zwar auch und unbedingt kritisch und ideAllerdings kann man mir das vielleicht auch nach- alistisch sein, und bestimmt werden sie auch ganz sehen, denn als Anzeigenchef und Chefredakteur schön rumstressen. Aber es wäre Stress, über den in Personalunion habe ich immer der Redaktion ich mich freuen würde. Über den kulturschwärmer den Vorrang gegeben. Aus finanzieller Sicht hätte habe ich mich die letzten Monate oft nur noch freuich das eigentlich anders machen müssen. Aber en können, wenn die Heftproduktion vorbei war. dann wäre es ja nicht mehr der kulturschwärmer Ich hoffe, ich werde jetzt nicht falsch verstangewesen, der diesen Namen auch verdient hätte. den: Der Abschied von diesem Magazin ist gerade Und das, was somit an den nötigen Einnahmen das Schwerste der Welt für mich, bittere Tränen infehlte, weil ich den schwärmer eben nicht zum Wer- klusive. Denn ich habe wirklich um diesen Traum gebeblatt verkommen lassen und die Leser nicht für kämpft. Und nicht nur auf meinen Kontoauszügen dumm verkaufen wollte, habe ich versucht, mit ei- wird dieser Abschied noch eine ganze Weile nachgener Kraft aufzufangen: Mit 70-Stunden-Wochen hallen. Aber diesen Traum, diesen Kampf, tausche und den damit verbundenen schlaflosen Nächten. ich jetzt ein gegen einen Neuanfang, gegen Zeit, geMit dem ständigen Runterschlucken der Frustration gen echtes Leben. Das ist es mir wert, nein, das muss darüber, dass man um 20, 30 Euro für einen Stopper es mir wert sein. Und darum ist das Schwerste der feilschen muss, obwohl schon allein das Text- und Welt in Wirklichkeit Das Leichteste der Welt. So wie Fotohonorar für beispielsweise einen Interview- es Nils und Gisbert als Kid Kopphausen bis vor fast Spaziergang (lächerliche) 140 Euro beträgt (ohne genau einem Jahr so schön besungen haben, bevor Druckkosten, etc.). Kompensiert habe ich die feh- Nils einfach nicht mehr aufgewacht ist... lenden Einnahmen auch mit einem Stundenlohn, Ich würde jetzt gern noch mehr schreiben. Hab soden ich mich gar nicht traue, auszurechnen. „Neben- gar viel mehr geschrieben. Dabei geweint, gelacht, bei“ gingen zwei Beziehungen zu Bruch und somit nachgedacht, überarbeitet, rigoros gekürzt. Und die Chance auf echtes Glück, abseits von der medi- trotzdem ist eine Textwüste dabei herausgekomalen Wunderwelt der Kultur- und Kreativwirtschaft. men. Aber so was passiert halt, wenn Idealismus Absolutes Phrasenverbot! Das ist auch so eine auf knappen Seitenplatz trifft. Aber es soll ja nicht Sache, die ich den Autoren immer um die Ohren ge- ich, sondern Gregor Gysi das letzte Wort im letzten hauen habe: Also keine „Rockmusik vom Feinsten“ kulturschwärmer haben. Soviel Routine muss sein, es und keine „Djs an den Plattentellern“, etc.. Aber geht ja weiter, das Leben. Im Zweifel immer links. jetzt wird der nun Ex-Chef höchstpersönlich dieses Hmm, eigentlich hätte ich das alles auch kürzer Phrasenverbot brechen: Achtung!, jetzt kommt‘s: und lyrischer machen können. Denn die Quint„Wenn‘s am schönsten ist, sollte man aufhören.“ essenz ist ja nur folgende: „Ich wurde geboren an (Oh! Mein! Gott! Ich hab‘ jetzt Fingerkrebs...) einem Fluss und seitdem treibe ich dahin, durch Aber diese bescheuerte Phrase hat hier ihre iro- dieses Leben, das mich lieben will, egal was ich auch nische Daseinsberechtigung: Die letzten schwär- bin. Und also existiere ich und atme und finde, das mer-Ausgaben waren schön, nein, sogar phänome- war gar kein schlechter Anfang...“ nal. Genauso hatte ich mir das vorgestellt mit dem Vielleicht finden Sie, liebe Leser, das ja auch. Und Kulturjournalismus in Magdeburg. all die Schwärmer, die jahrelang idealistisch mit Nur höre ich jetzt nicht auf, gebe mein „Kind“ höchstem Einsatz dabei waren. Das würde mich nicht auf, weil es gerade so schön ist. Das wäre ge- freuen, mich trösten, mich motivieren für meine jetzt nauso dämlich, wie die Phrase selbst. Nein, das Ge- anstehende Premiere namens Leben. Wir sehen und genteil ist der Fall: Für mich ist durch den schwär- lesen und lachen uns dann wieder, hoffentlich. mer die „Situation“ schon lange nicht mehr schön. We‘ll be saved by Rock‘n‘Roll.  sagt: Alexander Bernstein kulturschwärmer

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» Karte: Kulturschutzgebiet Magdeburg

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Um die aktuellen Abfahrtszeiten bequem aufs Handy zu erhalten, können Sie die SMS-Auskunft der MVB nutzen: Schicken Sie einfach eine SMS mit dem Text mvb Haltestelle (Beispiel: „mvb hasselbachplatz“) an die 0172 / 301 56 22. Sie erhalten dann nach kurzer Zeit die Abfahrtszeiten der Haltestelle ab dem aktuellen Zeitpunkt. Mehr Infos unter: www.mvbnet.de

Und falls Ihnen unterwegs einmal das Bargeld ausgehen sollte: Die markieren die Filialen bzw. Bankautomaten der Stadtsparkasse Magdeburg in der Nähe der kulturellen Hotspots.

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Alle Nachtlinien fahren täglich ab 21 Uhr: wochentags meist bis 4.45 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen meist bis 6.30 Uhr. Bis Mitternacht gilt auf fast allen Linien der Halbstundentakt. Zentraler Umsteige- und TRAM-Treffpunkt ist der Damaschkeplatz.

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Magdeburg ist Kulturschutzgebiet. Aus diesem Grund haben wir auf dieser Karte die wichtigsten kulturellen Hotspots der Landeshauptstadt dargestellt (hinter den unbenannten kleinen Punkten verbergen sich entdeckenswerte Cafés und Kneipen) und mit den Routen des MVB-Nacht- bzw. Anschlussverkehrs kombiniert.

kulturschwärmer


Impressum

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kulturschwärmer

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Porsestraße 17 39104 Magdeburg

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Fon: 0179 - 41 22 842 Fax: 03222 - 41 80 298 www.kulturschwärmer.de

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Danke an... ...Marc, der seit der ersten Ausgabe dabei war und bestimmt ein guter Journalist wird. Nein, ist. ...Sonja, die auch immer dabei war und den schwärmer mit zu dem gemacht hat, was er war. ...Sandra, die gute Korrektur-Fee im Hintergrund und die heimliche Ehrenbürgerin Magdeburgs. ...Wiebke, deren Musiktexte dem schwärmer die Coolness gegeben haben, die sonst gefehlt hätte. ...Herrn Anger, der sich hoffentlich freut, dass zumindest die letzte Ausgabe (fast) pünktlich war. ...Bastian, Harald und Emster, die mit ihren Fotos dem schwärmer ein Gesicht gegeben haben. ...Jophi, der nicht nur unser MD-Dorf, sondern auch den schwärmer schöner gemacht hat. ...Marie, die dem schwärmer-Chaos immer unerschütterlich entgegen getreten ist. ...Iris, die dem schwärmer viel Inspiration gegeben und dann sehr gefehlt hat. ...Franziska, die ich gern gehalten hätte. Aber die trotzdem die richtige Entscheidung getroffen hat. ...Federgeistchen, das leider nur zwei E-Mails an geschrieben hat, aber immer inspirierend war. ...Tom, der immer gute und klare Tipps gab und nebenbei Stadtfeld „beschwärmt“ hat. ...Mr. S., der von Anfang an die meisten schwärmer unter die Leute gebracht hat. Rock und Pop! ...Mikro, ebenfalls ein unermüdlicher Vertriebler und wichtiger, lieber Ruhepol. ...Detzi, der sich mit meinen Vertriebstabellen heldenhaft abgekämpft hat. Nicht umsonst. ...AFI-Robert & AFI-Maik, die einfach mal coole Agenturleute sind. „Don‘t stop till you get enough.“

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Alexander Bernstein (V.i.S.d.P.) 0179 - 41 22 84 2 | avb@kulturschwaermer.de

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...sowie die Autoren Marian, Kathrin, Benedikt, Petra, Martin, Hannah, Kathleen, Sylvia, Sara, Eric, Christoph, Lars, Ulrike, Jochen und Daniel und Daniel. Ihr habt den schwärmer mit euren Texten nicht nur gefüllt, sondern belebt.

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Besuchen Sie uns auch im Internet: www.sparkasse-magdeburg.de

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...und Jacqueline Brösicke, Cornelia Muhl-Hünicke, Mathias Geraldy, Thomon von Diemar, Mirko Stage, Christian Szibor, Ralf Steinmann, Guido Reuter, Ronald Huth, Constanze Henning, Carsten Gerth, Frau Knopfloch, Richard, Ulrike Löhr und Dr. Rüdiger Koch. Danke für das Vertrauen, mit dem Sie und ihr nicht nur den schwärmer ermöglicht habt. ...und natürlich an: Sweta, die nicht nur die schwärmerische Namensidee hatte, sondern noch viel viel mehr. Thomas, auf den ich hätte viel früher hören sollen. SMH, die jetzt bestimmt erleichtert ist. AnnaJuliane, die das alles hoffentlich versteht. Peggy, die zum Glück immer noch da ist. Und die Brieffreundin, die zurecht irgendwann meinte, „wenn es dich nicht glücklich macht, hör‘ auf damit.“

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P.S.: Ich liebe Trash. Und port01 ist ein Bombenheft! kulturschwärmer

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http://www.youtube.com/watch?v=fLqyF5JadhA


» Station Magdeburg

10.13

„Ich fand Magdeburg immer spannend.“

Herr Gysi, sind Sie froh, wenn der Wahlkampf vorüber ist und sich das politische Tagesgeschäft wieder einstellt? Ja, volle Kante bin ich da froh. Dann versuche ich auszuschlafen und entspannt zu frühstücken. Klar, man ist irgendwann müde und erschöpft. Aber es hat mich sehr gefreut, dass hier viel Leidenschaft im Publikum herrschte, und die Leidenschaft steckt mich dann auch an. Gibt’s regionale Unterschiede, was den Zuspruch betrifft? Ja, selbstverständlich. Die Mentalität der Menschen ist unterschiedlich. Ich mag den Norden, ich mag aber auch den Süden, weil es dort ganz anders ist. Früher gab es Städte mit Top-Kundgebungen und andere mit schlechten, und plötzlich drehte sich das. Ich erkenne aber kein Gesetz, wonach das geht. Haben Sie neben Wahlkampfveranstaltungen und Parteitagen auch einen persönlichen Bezug zu Magdeburg? Ich fand Magdeburg immer eine spannende Stadt. Man ahnt, wie schön sie sein würde, wenn vieles nicht zerstört worden wäre. Sie war für mich auch immer eine Stadt der Mahnung. Andererseits ist inzwischen vieles saniert worden – was ich anerkennen will, wenn es nicht gleichzeitig so viel Abbau gäbe. Sie sind also nie mit Magdeburger Studienfreunden hier nachts um die Häuser gezogen… Nein, das haben wir in Berlin gemacht. Das reichte, und da musste man aufpassen, dass man nicht aus Versehen ins Grenzgebiet kam. Dann wäre es problematisch geworden... Magdeburg sieht sich zuletzt stärker als Kulturstadt. Bekommt man das in Berlin mit? Wenig, aber man bekommt mit, dass es für die Kommunen immer schwieriger wird, Kultur zu bezahlen, dass es wachsende Probleme gibt, kleine Theater zu halten, und immer wieder neue Wege gegangen werden. Wie bezahlen? Wie machen? Das sind auch Fragen, die den Bund beschäftigen. In Sach-

haraldkrieg.de

Am 18. September rührte Gregor Gysi, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE, kurz vor der Bundestagswahl auf dem Moritzhof noch die Wahlkampftrommel. kulturschwärmer ergriff die Gelegenheit zum kurzen Plausch über Unzulänglichkeiten der Kulturfinanzierung, nächtliche Ausflüge im geteilten Berlin und die Politikern stets drohende Gefahr der Verwandlung in parlamentarische Drucksachen.

sen-Anhalt gibt es noch Halle neben Magdeburg, und es ist nicht einfach, alles aufrecht zu erhalten. Deshalb brauchen wir eine andere Finanzstruktur zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Ich bin es auch leid, dass wir für Kultur und Bildung kein Geld haben, während die Banken Milliarden zugeschoben bekommen. Da ist noch nie gesagt worden, es fehle irgendwas. Haben Sie privat Zeit für kulturellen Müßiggang? Ich gehe inzwischen gerne in die Oper und in Konzerte. Sprechtheater strengt mich etwas an, aber bestimmte Dinge reizen mich da auch. Ab und zu gehe ich auch ins Kino, aber alles viel zu selten. Und ich lese gerne Belletristik, aber ich komme nicht dazu, denn ich muss meist Bundestagsdrucksachen lesen. Da besteht die Gefahr, dass du glaubst, sie würden das Leben widerspiegeln. Dann kommt der Tag, da siehst du aus wie eine Bundestagsdrucksache, und es hat sich ganz und gar erledigt. Deshalb bin ich ja nicht nur Politiker, sondern auch Anwalt, Publizist und Moderator. Im Deutschen Theater habe ich Gäste wie Hape Kerkeling oder Daniel Barenboim, muss mich mit ganz anderen Biografien beschäftigen, mich richtig darauf vorbereiten und andere Sachen lesen. Ich glaube, Politikerinnen und Politiker laufen immer Gefahr, zu einseitig zu werden, wenn Sie sich nicht in irgendeiner Form so etwas organisieren. Zum Schluss, Ihr Tipp bitte: Wann spielen Union und der FCM ihr erstes Bundesligaduell? Naja, das könnte irgendwann passieren. Jetzt steht Union ganz gut, Magdeburg kann sich auch noch entwickeln. Also, ich habe nichts dagegen, muss mz ich sagen.

» In dieser Interviewserie befragt kulturschwärmer regelmäßig Persönlichkeiten, die im Vormonat auf „Station“ in Magdeburg waren – zu Konzerten, Bühnenauftritten, Vorträgen oder Promotionterminen. Denn auch die Gäste „von gestern“ haben viel zu erzählen...

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kulturschwärmer


kulturschwärmer Oktober 2013  

Der letzte seiner Art. Danke für sechs schwärmerische Jahre.

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