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Ausgabe 11/ 2013 Gratis für Sie!

Sammeln und bewahren Im Internet durch das Fürstenbad Zum Feiern: Sound & Dance-Nacht

www.louise-magazin.de


Liebe Leserinnen und Leser,

dem Turmbau zu Babel verdankten wir laut einer biblischen Erzählung die

Sprachenvielfalt auf der Erde. Bad Homburg v.d.Höhe verdankt seinen Türmen sein Wahrzeichen (Weißer Turm), eine schöne Stadtsilhouette (Weißer Turm-Erlöserkirche-Marienkirche) und attraktive Ausflugsziele (z.B. Herzbergturm). Gleich drei Gründe, dem Thema „Türme“ unser Stadtgespräch zu widmen. Als „Leuchttürme“ werden gerne auch Kulturhighlights bezeichnet, die weit

über die Stadt hinausstrahlen. In diesem Monat können wir uns gleich auf drei unserer kulturellen Leuchttürme freuen: das 4. Bad Homburger Poesie& LiteraturFestival, die Verleihung des Friedrich-Hölderlin-Literaturpreises und den Bad Homburger Sommer! Zum Poesiefestival dürfen wir wieder viele Stars der deutschen Film- und

Fernsehwelt in unserer Stadt begrüßen, die uns mit Lesungen und Konzerten bestens unterhalten werden. Das Festival umrahmt die Verleihung des Hölderlinpreises an Ralf Rothmann und des Förderpreises an Arno Camenisch. Beide Ereignisse sind sicher Anlass, auch mal wieder selbst zum Buch zu greifen, um sich auf die Lesungen einzustimmen. Der Bad Homburger Sommer findet in diesem Jahr vom 28. Juni bis 20. Juli

statt – freuen Sie sich in diesem Monat mit mir auf die Oper „Die Zauberflöte“, auf die SommerLounge mit Coolanova oder die ABBA Night vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad. Das Beste: Das ist erst der Anfang! Im Juli geht es weiter mit vielen Konzerten, Theater, Kabarett, Flohmarkt und vielem mehr! Herzlichst

Ralf Wolter

Kurdirektor

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E di t o r i a l

L iebe L eserinnen u nd L eser ,

Dostojewski war hier, Oscar Wilde und auch Theodor Fontane. Letzterer zählte Homburg, wie es damals hieß, neben Wiesbaden und Baden-Baden zu den drei großen deutschen Bädern. Die Schriftsteller kamen, weil sie in Homburg in bester Gesellschaft waren. Die Stadt war eines der Great Spas of Europe, der beliebten europäischen Fürstenbäder – ein Treffpunkt der feinen Gesellschaft. Wir Bad Homburger sind uns dieses Erbes bewusst! Ein hervorragend er-

haltener Kurpark und viele historische Gebäude im Stadtbild sind Zeugnisse dieser Zeit, und als LOUIS e -Leser/in haben Sie sicher die Gelegenheit genutzt, in einem der Beiträge mehr über unsere Geschichte zu erfahren. In Zukunft werden Sie auch online nach prominenten Gästen suchen können. Das Stadtarchiv hat gemeinsam mit dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg eine interaktive Karte unserer Stadt erarbeitet. Mit einem Klick erfahren Sie, welcher Fürst und welcher Dichter im 19. Jahrhundert wann und wo in unserer Stadt entspannt hat. LOUIS e widmet dem Projekt ein Special. Natürlich gibt es auch im November wieder ein vielfältiges Kulturprogramm im Kurhaus, im Kulturzentrum Englische Kirche und im Speicher Bad Homburg. Im Gotischen Haus öffnet eine Ausstellung mit prächtigen Sammlerstücken, die ich Ihnen besonders ans Herz legen möchte. Diese „Homburger Pracht“ stammt unter anderem aus jener Zeit, in der Dostojewski und andere Prominente unsere Kurstadt besucht haben

Über all das und mehr berichtet LOUIS e im November. Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihre

Beate Fleige

Kulturdezernentin


Inhalt

S t a d t g es p r ä c h

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Sammeln und Bewahren

P r o us t ’ s c h e r F r a g e b o g en 11 Wolfgang Zöll

12 13 14 16 17 18

Special Bad Homburg – ein „Great Spa of Europe“ Neuer interaktiver Stadtplan „Orte der Kur” Den „Hexen“ ihre Menschenwürde zurückgeben

B ü h ne

Schauspiel: Rot Volksbühne: Die Grönholm-Methode Klassische chinesische Oper: Der Päonien-Pavillon 18 Schauspiel: Der eiserne Gustav 19 Vorschau: Ballett „Frau Holle“ 19 Vorschau: Musical „Sissi“

K o nze r t e

20 Kurtheater: Deutsche Philharmoniker 21 Bad Homburger Schlosskonzerte: Eröffnungskonzert Bad Homburger Schlosskonzerte: Weihnachtskonzert 22 Schlosskirche: FUGATO-Preisträgerkonzert 22 Heilig-Kreuz: Gospel-Konzert 22 Schlosskirche: Orgelmatinee 22 Gedächtniskirche: Konzert für Alphorn, Posaune und Orgel 23 Zonta-Benefizkonzert: Belle Melange – die bittersüße Mischung 23 Erlöserkirche: Benjamin Brittens „War Requiem“ 24 Forum für junge Künstler: Duo-Abend Querflöte und Klavier 24 Kurtheater: Paddy Kelly 24 Gedächtniskirche: Musikalische Adventsvesper 25 Vorschau: Adventskonzert „Künstler gegen Krebs“ 25 Vorschau: Silvester-Gala 27 Kurkonzerte November

21

S p ei c h e r B a d H o m b u r g

26 26 26 26

Max Mutzke – Jazz Stephanie Neigel & Band – Jazz Carminho – Fado Pat Fritz & Band – Country

Klassische chinesische Oper

Auss t e l l un g en

28 28

Gotisches Haus: Homburger Pracht Gotisches Haus: Homburger Wahlen im 19. Jahrhundert 29 Sinclair-Haus: Still bewegt – Videokunst und Alte Meister 30 Galerie Artlantis: … ohne Worte 30 Englische Kirche: Prof. Dr. Otfried Schütz 31 Englische Kirche: Bianca Scheich 31 Gonzenheim: Eisenbahn-Ausstellung 31 Taunus Sparkasse: Faszination Afrika 31 Heimatmuseum Kirdorf: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kirdorf 32 Heimatstube Ober-Erlenbach: Josef Baumann 32 Horex Museum: Raritäten aus dem Hause Horex 32 CENTRAL GARAGE: Männer, Mythen und Motoren 32 Hochtaunuskliniken: Trude Sommer 33 StadtBibliothek: Judith Fox, Fotos – Lothar Müssig, Bilder – Begehbare Irritationen, Architekturmodelle

en g l is c h e ki r c h e

34 35 35 35 36 36 37 37 38 38

39 39

Queenz of Piano: TastaTour Requiem für eine Hexe Konzertpodium: Florian Prey und Rico Gulda Flamenco: Pasión y Arte Flamenco Kabarett: Timo Wopp young Friday: Sacarium – Metallica Tribute Band Vortrag: Prof. Dr. Niekisch, Zoo Frankfurt Irish Folk: Litha Purple Rising: Deep-Purple-Musik Multimediaschau: Panamobil – Losgelaufen – Arktisches Kanada Georg Schramm: Meister Yodas Ende A Tribute to Johnny Cash

V E RA N S TALT U N G E N Der November im Überblick


Inhalt

54

„Aus dem Stadtarchiv“: Satansstätte oder Heilbad? Der erste Homburg-Roman 54 St. Franziskus: Literatur-Café 54 Geschichtsverein: Die Geschichte der Homburger Friedhöfe 55 Volkshochschule: Politfestival „Jugend stark machen gegen Extremismus“ 55 Kalender 2014 von Heinz Mais 55 Über den Tellerrand geschaut: Hessenpark 56 Äppelwoi-Theater

Galerie Artlantis: ... ohne Worte

40 42

Y o un g L o uise Veranstaltungen für Kinder Jugendkulturtreff E-Werk

Mi t t en in B a d H o m b u r g

44 45 46

Bad Homburger Sound & Dance Nacht Bad Homburger Almstadl Es wird weihnachtlich

A la Carte

Dinnerkrimi u.a.

47 Saalburg: Römischer Abend 47 Steigenberger: Wiener Caféhaus,

49

C a sin o l o un g e Das Programm im November

römerkastell s a a l b u r g

50 50 50

Familienabend: Martinus – Sankt Martin Mit der Taschenlampe in die Römerzeit Vortrag: Römische Siedlung Waldgirmes

Chapeau!

56

Die MAUS

F i t und g esund

was steckt dahinter? Medizinischer Bürgerdialog: Alzheimer / Demenz Institut für Ost-West-Medizin: Burnout Hochdruckliga: Fragen und Antworten Kur-Royal: Specials im November Kur-Royal Aktiv Ayurveda im Kur-Royal

57 Kneipp-Verein: Reizdarm, Reizmagen – 57 57 57 58 59 59

F ü r S ie g e l esen / ku l t u r t i p p 61

„Im Griff“ von Stephan Enters

R ä t se l

62

Wer wird gesucht?

62 Impressum

L a nd g r a fens c h l o ss

51 Familien-Workshop: Wir bauen unser Traumschloss 51 Themenführung: Mode-Lust

dies und d a s

52

Deutscher Frauenring: Energie und Nachhaltigkeit 52 Lesung: Mirjam Pressler, „Ein Buch für Hanna“ 52 Lesung: Marjana Gaponenka, „Wer ist Martha?“ 53 Frauenkabarett: Spiel mir das Lied vom Abendrot 53 Führung: Vom Alten Bahnhof zum KulturBahnhof 53 Filmclub Taunus: Höhepunkte Nordindiens

Gerne kündigen wir auch Ihre Veranstaltungen in LOUISe an, liebe Leserinnen und Leser. Beachten Sie aber bitte, dass wir jeden

5. eines Monats

Redaktionsschluss für die Ausgabe des folgenden Monats haben. Ihre LOUISe-Redaktion


Foto: Stadtarchiv Bad Homburg

S t a d t g es p r ä c h

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S t a d t g es p r ä c h

Sammeln und bewahren S links: Privatsammlung Leonhardt

ammler sind glückliche Menschen.“ Natürlich Goethe! Er hat zu fast allem etwas gesagt und fast alles trifft nun einmal zu. Wie in diesem Fall. Die Familie Eric Leonhardt muss einfach glücklich sein, hat sie doch über Jahrzehnte eine kostbare und seltene Homburgensien-Sammlung aufgebaut. Erstmals zeigt sie jetzt eine Auswahl an Objekten dem breiten Publikum. Die neue Sonderausstellung „Homburger Pracht“ im Museum im Gotischen Haus, liebe Leserinnen und Leser, gibt uns den Anlass, einmal das Thema „Sammeln und bewahren“ aufzugreifen. Da die meisten Privatsammler jedoch aus verständlichen Gründen etwas öffentlichkeitsscheu sind, wollen wir es mit Hilfe von Menschen darstellen, die von Berufs wegen sammeln (und eindeutig auch dabei glücklich sind). Wir sprachen mit Dr. Ursula Grzechca-Mohr, Dr. Astrid Krüger und Dr. Peter Lingens. Sie sind, in der genannten, alphabetisch geordneten Reihenfolge, die Leiterin des Städtischen historischen Museums, die Leiterin des Stadtarchivs und der Wissenschaftliche Mitarbeiter im Museum.

Das Jagdfieber. Die Suche in Katalogen, Auktionshäusern, Antiquariaten und bei Antiquitätenmessen, auf Flohmärkten oder im Internet. Die Freude darüber, ein Schnäppchen geschlagen oder gar eine Rarität ergattert zu haben. Das Streben nach Wissen. All dieses haben unsere drei Gesprächspartner mit privaten Sammlern gemeinsam. Aber sie sammeln, forschen und bewahren in größeren Dimensionen und mit wissenschaftlichem Hintergrund. Sie dokumentieren die Geschichte Bad Homburgs systematisch. Und für sie gehört ein vierter Schritt unabdingbar dazu: das Vermitteln. Archiv und Museum haben den Auftrag, ihre Sammlungen jedem, der interessiert ist, zugänglich zu machen – Forschern ebenso wie, über Veranstaltungen, einer wissensdurstigen Öffentlichkeit.

Louise 11 / 2013 |

7


S t a d t g es p r ä c h

Die Sammlungen Durchgezählt hat die Objekte, die im Archiv, im Museum und in ihren jeweiligen Depots lagern, mit Sicherheit noch niemand. Sie gehen in die Hunderttausende. Das Stadtarchiv: Spätestens seit dem Mittelalter haben

die städtischen und später auch die landgräflichen Behörden ihre Akten aufbewahrt. Das älteste Dokument im Stadtarchiv geht auf das frühe 15. Jahrhundert zurück. Die Entwicklung hin zu einem wissenschaftlichen Archiv begann im kleinen Homburg Mitte des 19. Jahrhunderts. Seitdem wird dort laut Dr. Astrid Krüger gesammelt, was auf Papier geschrieben und gedruckt wurde. Neben Akten, Stadtplänen, Bauplänen, Büchern und Zeitungen sind das Plakate, Eintritts- und Menükarten, Programme, Postkarten, Fotos und auch Grafiken. Das Museum: Seinen Anfangsbestand verdankt es drei leidenschaftlichen Sammlerinnen, die zwischen 1853 und 1859 geboren wurden. Elisabeth, Sophie und Luise Balmer trugen alles zusammen, was sie über die Vergangenheit ihrer Heimatstadt in die Hände bekommen konnten. 1914 verkauften sie ihre Homburgensien einem Frankfurter Mäzen, der sie der Stadt übereignete. Im Sommer 1916 wurde in der Englischen Kirche das „Städtische historische Museum“ eröffnet. Generationen von Museumsleitern haben seither die Sammlung ergänzt. Durch die mehrfachen Umzüge konnte das eine oder andere Stück allerdings zum Schluss nicht mehr

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recht zugeordnet werden. Peter Lingens nennt ein Beispiel: Er fand im Depot einen Deckel. Erst später stieß er an anderer Stelle auf ein Behältnis, zu dem er passte – es war eine der Wahlurnen, die zurzeit in der Ausstellung „Homburger Wahlen im 19. Jahrhundert“ gezeigt werden. „Daran sehen Sie, dass wir das Depot hüten müssen wie unseren Augapfel. Wir bewahren jedes noch so unansehnliche Stück. Es könnte ja eine Geschichte haben, die wir irgendwann entdecken“, ergänzt Museumschefin Ursula Grzechca-Mohr.

Das Sammeln Der Platz ist letztlich begrenzt, um unbeschränkt sammeln zu können, aber auch nicht alles, was auf dem Markt angeboten wird, ist tatsächlich interessant. Für die drei ProfiSammler bedeutet das: auswählen. Das Museum: „Jedes Objekt muss in unser Profil pas-

sen“, erklärt Dr. Lingens. Dieses Profil umfasst die Geschichte der Landgrafschaft Hessen-Homburg, die Stadtgeschichte und die Industriegeschichte. Anders ausgedrückt, nicht jedes Museum muss Spinnräder sammeln, sondern nur, wenn es der Zielsetzung dient. Wie bei Heimatmuseen, die die volkstümliche Wohn- und Arbeitswelt vorstellen. Die Homburger Museumsmitarbeiter gehen selbst auf die Suche nach interessanten Stücken, aber Vieles wird ihnen von privater Seite ange-


S t a d t g es p r ä c h

Die abgebildeten Objekte befinden sich alle in den Sammlungen des Stadtarchivs und des Museums im Gotischen Haus. Das Titelbild zeigt Prinzessin Elizabeth von Großbritannien um 1797, die spätere Landgräfin von Hessen-Homburg, gemalt von Sir William Beechey (1753-1839).

boten. Vor allem, wenn eine neue Ausstellung ein Thema in die Öffentlichkeit bringt. Dann tauchen Dinge auf, die im Museum Begeisterungsstürme hervorrufen, wie eine große Wahlurne aus Weißblech, die jetzt die besagte Ausstellung ergänzt. Manchmal muss allerdings auch „Nein“ gesagt werden. Der vierzigste Zylinder oder noch einmal fünfzig Rex-Gläser sind einfach zu viel. Und natürlich spielt die Qualität eine große Rolle. Das zu beurteilen, erfordert Fachwissen. Kenntnisse, die nicht in jedem Fall vorhanden sind. Schließlich kann kein Museumsmitarbeiter eine Ausbildung haben, die von Motorrädern bis zu Spitzenhäubchen reicht, wie es Peter Lingens in Bezug auf die Sammlungsbreite des Museums formuliert. Deshalb werden des Öfteren auswärtige Kollegen zu Rate gezogen. Das Archiv: Im Stadtarchiv zeigt sich die Sammeltätigkeit weniger gezielt, damit umfassender, und die Mitarbeiter müssen sich in alle Themen einarbeiten, um dann entscheiden zu können, erklärt Astrid Krüger. Denn auch hier wird ausgewählt. Das betrifft in erster Linie das „Verwaltungsschriftgut“. Dokumente, Protokolle, Briefe aus Rathaus, Stadtparlament, Tochtergesellschaften der Stadt – die Flut ist gewaltig. Nicht alles kann aufgehoben werden. Ein gewichtiges Auswahlkriterium für die Stadtarchivarin: „Wir müssen uns immer wieder überlegen, worüber die Menschen in dreißig, fünfzig oder auch zweihundert Jahren vielleicht forschen wollen. Das ist eine sehr schwierige Angelegenheit.“ Wenn Angebote das Stadtarchiv erreichen, bedarf es oft keiner Frage, ob angenommen oder abgelehnt werden soll. Etwa als es um Bücher aus der einstigen hebräischen Druckerei am

Waisenhausplatz ging. Da stellte sich nur das Problem: Wie soll die Sammlung bezahlt werden? Archiv und Museum taten sich zusammen, wurden auch von anderen städtischen Abteilungen unterstützt, damit diese wertvollen Dokumente nicht für die Stadt verloren gingen. Nachlässe oder Unternehmensarchive werden immer angenommen, selbst wenn, sagt Dr. Krüger, „wir uns damit in absehbarer Zeit noch nicht befassen können“. Womit wir, liebe Leserinnen und Leser, zum nächsten Schritt kommen:

Das Bewahren Sammlungen zu bewahren, heißt nicht allein, sie unter optimalen Bedingungen aufzuheben, damit sie keinen Schaden nehmen. Vielmehr muss jedes Objekt katalogisiert werden. Das Stadtarchiv: Dort ist das nicht in vollem Umfang möglich. Insbesondere Nachlässe können nicht bis zum letzten Schriftstück durchforstet und erfasst werden. Sie werden in einer groben Ordnung in Kartons untergebracht und diese im Findbuch vermerkt. Das Museum: Alle Stücke im Museum und fast alle im Depot tragen eine Inventarnummer, unter der Informationen wie Herkunft, Entstehungsjahr, Aussehen etc. abgefragt werden können. Außerdem werden Objekte restauriert, zumeist gezielt für geplante Ausstellungen. Louise 11 / 2013 |

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S t a d t g es p r ä c h

Das Forschen

Das Vermitteln

Das Bewahren beinhaltet gleichzeitig das Forschen. Es wird gesammelt, um zu erklären und zu dokumentieren.

Den Bürgern und interessierten Gästen Bad Homburgs die facettenreiche Geschichte der Stadt nahe zu bringen, ist das Ziel der beiden Einrichtungen.

Das Museum: Woher kommt das Stück, welche Geschich-

te kann es erzählen, wer alles hat es in den Händen gehalten oder benutzt, in welchem kulturellen Zusammenhang steht es? Um derartige Fragen beantworten zu können, sind den beiden Wissenschaftlern die Bestände im Stadtarchiv unerlässliche Helfer. „Wir sammeln, bewahren und forschen aber nicht fürs Depot. Wir wollen ausstellen“, betont Museumsleiterin Dr. Grzechca-Mohr. Und dafür bedarf es eines langen Atems. Kollege Lingens: „Bis eine Sonderausstellung steht, braucht es etwa zwei Jahre. Wir forschen immer parallel zu drei Ausstellungen.“ Das Stadtarchiv: Das Archiv wird rege von Wissenschaftlern sowie Heimatforschern genutzt, die aus Liebhaberei die unterschiedlichsten Aspekte der Stadtgeschichte aufarbeiten. Aber natürlich forschen die Archivmitarbeiter auch selbst, wie aktuell über die Historie des „Fürstenbades“ im Zusammenhang mit der Welterbe-Bewerbung. Und manchmal lässt Unvermutetes das Herz der Archivare lachen: In den Kartons mit dem Nachlass von Baumeister Louis Jacobi fanden sich zahlreiche Unterlagen der Spielbank aus der Zeit zwischen 1841 und 1866! „So etwas ist das Salz in der Suppe“, schwärmt Astrid Krüger.

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Das Stadtarchiv: Das Archiv lädt zu Vorträgen ein, bei

denen die Heimatforscher oder auswärtige Historiker die Ergebnisse ihrer Recherchen vorstellen. Alle zwei Jahre werden die Vorträge in der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“ publiziert. Es finden interessante Lesungen und geschichtliche Wanderungen statt, und sehr beliebt sind auch die Stöbertage. Dann können sich Besucher mit Dokumenten zu einem bestimmten Thema befassen. Das Museum: Das Städtische historische Museum hat zwei Häuser, um Homburgs Historie erfahrbar zu machen: Seit nun einem Jahr wird im Horex Museum in der Horexstraße die Industriegeschichte dokumentiert. Im „Stammhaus“, im Gotischen Haus, werden die Sammlungen in der ständigen Ausstellung zur Geschichte der Stadt, im Münzkabinett und in Deutschlands einzigartigem Hutmuseum präsentiert. Hinzu kommen die themenspezifischen Sonderausstellungen, deren Objekte entweder aus den eigenen Sammlungen stammen oder als Leihgaben zur Verfügung gestellt werden. Wie jetzt in der Leonhardt-Ausstellung. Lassen Sie sich, liebe Leserinnen und Leser, die ganze „Homburger Pracht“ nicht entgehen. Sie werden ebenfalls glücklich sein! Eva Schweiblmeier


P r o us t ’ s c h e r F r a g e b o g en

Der französische Schriftsteller Marcel Proust beantwortete auf einer Feier als einer der ersten „Prominenten“ einen Fragebogen, der heute noch Grundlage für zahlreiche Fragebögen dieser Art ist und vielerorts verwendet wird. Aus den über dreißig Fragen wählen wir jeden Monat fünf Fragen aus und stellen sie einem Künstler, der in Bad Homburg v.d.Höhe auftritt. Erfahren Sie etwas über unsere Künstler – und über sich, wenn Sie die Fragen für sich beantworten. Wolfgang Zöll ist Teil des Bad Homburger Kulturlebens. Schon als Sozialarbeiter, ab Anfang der 1980er Jahre dann als Leiter des Jugend- und Kulturtreffs E-Werk organisierte er Jazzmatinees. Als Kulturamtsleiter von 1992 bis 2008 blieb er dem Jazz treu, insbesondere aber als Musiker in seinen Bands „Echoes of Harlem“, „Powerhouse Jazzband“ und aktuell mit dem „Powerhouse Swingtett“. Regelmäßig begeistern er und seine Musiker mit ihrem Sound nicht nur eingefleischte Jazzfreunde. Mit Helga Boss-Stenner und Esther Walldorf hat Zöll das Buch „jazz o’mania“ über die Jazzgeschichte in Bad Homburg und im Vordertaunus geschrieben.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?

Musik. 

Ihre liebsten Romanhelden?

Theo aus „Theos Reise“ von Catherine Clémente.

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Konfuzius.

H  einrich Heine.

Ihr Motto?

Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

Louise 11 / 2013 |

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Special

Bad Homburg – ein „Great Spa of Europe“!

B

ad Homburg ist der Chance, eines Tages vielleicht UNESCO-Weltkulturerbe zu werden, einen Schritt näher gekommen. Die Stadt wurde jetzt offiziell in die Gruppe der „Great Spas of Europe“ aufgenommen, die gemeinsam eine Bewerbung vorbereiten. Ihr gehören bedeutende europäische Kur- und Modebäder des 19. Jahrhunderts an: Baden-Baden, Wiesbaden, Bad Kissingen, Karlsbad, Marienbad und Franzensbad im böhmischen Bäderdreieck, Luhačovice Lázně, einer der ältesten Kurorte Mährens, das belgische Spa, Vichy in Frankreich, Montecatini Therme in Italien und Bath in England. Zusammen mit Bad Homburg wurden nun auch Bad Ems und Bad Pyrmont in die Gruppe aufgenommen. All diese Kurstädte stehen für die besondere historische Epoche der europäischen Bäderkultur, als sich die AdelsDynastien und die vornehme, mondäne Welt an ihren Brunnen ein Stelldichein gaben. Sie haben sich dieses Erbe bewahrt. Auch in Bad Homburg sind die Zeugnisse dieser Zeit erhalten. Als Alleinstellungsmerkmal gilt hier die Parklandschaft mit dem von Lenné geschaffenen, denkmalgeschützten Kurpark und dem angrenzenden Hardtwald, dem Schlosspark und der Landgräflichen Gartenlandschaft. Anderes kommt hinzu, wie die Bäderarchitektur oder der Golf- und Tennissport. Im Kurpark

12 | Louise 11 / 2013 11/ 2013

befinden sich der älteste Golfplatz Deutschlands und die ersten Tennisplätze des europäischen Festlandes. In der Mode setzte der Homburg-Hut sogar weltweit Akzente. Er wurde von einem berühmten Kurgast, dem britischen Kronprinzen und späteren britischen König Edward VII., erfunden. Nicht zuletzt haben zahlreiche Schriftsteller Bad Homburg in ihren Werken ein literarisches Denkmal gesetzt. Diese Beispiele und noch weitere erfüllen die Kriterien, die für eine Welterbe-Bewerbung Voraussetzung sind. Deshalb kam der französische Kunsthistoriker Professor Dominique Jarrassé Ende vergangenen Jahres zu seinem positiven Gutachten, das nun Grundlage für die Entscheidung der Gruppe „Great Spas of Europe“ gewesen ist. Derzeit laufen im Stadtarchiv die Forschungsarbeiten zur Geschichte der Kur weiter. Die Ergebnisse werden der breiten Öffentlichkeit leicht zugänglich gemacht – über das Internet. Dort kann schon jetzt eine Liste der Kurgäste abgerufen werden, die Bad Homburg zwischen 1834 und 1919 besuchten. Sie wird weiter vervollständigt. Das zweite Internet-Angebot geht in diesem Monat ins Netz: die Online-Anwendung „Orte der Kur“.


Special

Alt Meissener Porzellan „Das weiße Gold“ aus der Zeit 1710 bis 1910

Donnerstag, 14. November, 19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Durch Bad Homburgs Geschichte „surfen“

Neuer interaktiver Stadtplan „Orte der Kur“ im Internet Für alle diejenigen, die an der Geschichte des „Fürstenbades“ Bad Homburgs interessiert sind, wird das neue Internet-Angebot des Stadtarchivs ein wahrer Leckerbissen sein: Gemeinsam mit dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen interaktiven Stadtplan „Orte der Kur“ erarbeitet. Wie die Anwendung genutzt werden kann und was sie alles zu bieten hat, wird an diesem Abend vorgestellt. Der Eintritt ist frei. Im Mittelpunkt steht eine interaktive Karte, auf der insgesamt über 150 Gebäude, Institutionen und Stätten der Kur erfasst sind. Das sind zum einen die, die in direktem Zusammenhang mit dem Kurbetrieb stehen, wie Kurhaus, Brunnen, Kliniken, Hotels, Kurvillen und auch die Spielbank. Zum anderen zeigt die Karte Orte und Bauwerke, die den Kurbetrieb infrastrukturell ermöglichten bzw. von ihm abhängig waren, beispielsweise das Gaswerk, der Bahnhof, Fotoateliers oder Dampfwäschereien. Aufgenommen wurden auch Gebäude, die umgebaut wurden oder die verschwunden sind und an deren Stelle Neubauten entstanden. So können sich die Benutzer nicht nur über das kulturgeschichtliche Erbe informieren, sondern gleichermaßen darüber, wie die Strukturen der Stadt über Jahrzehnte gewachsen sind. Die auf der Karte verzeichneten Örtlichkeiten sind mit eingehenden Informationen, historischen Abbildungen und Plänen sowie modernen Ansichten hinterlegt. Aber die Anwendung eröffnet noch weitere Nutzungsmöglichkeiten. Beliebige Zeiträume können betrachtet werden, Einzelaspekte wie Infrastruktur, Gastronomie, Kultur oder Sozial- und Gesundheitswesen untersucht oder Sachbegriffe wie Brunnen, Badehäuser etc. als Auswahlkriterien herangezogen werden.

Die oben abgebildete große Prunkvase mit Landschaftsmalerei, Kronberg i.Ts. mit Kaiser-Friedrich-Denkmal und Schloss Friedrichshof, Höhe ca. 60 cm, Meissen um 1900 und weitere 886 Meissen Exponate aus der Zeit von 1710 bis 1910, teilweise aus kaiserlichem Kunstbesitz, stehen im Kurhaushotel Bad Homburg zum Verkauf. 

Alt Meissener Verkaufs-Ausstellung in der Zeit von Donnerstag, 14. Nov. bis Sonntag, 24. Nov. 2013. Die Ausstellung ist täglich von 10-21 Uhr durchgehend geöffnet. An Sonn- und Feiertagen von 11-21 Uhr (Sonntag, 24. Nov. bis 17 Uhr). 

Maritim Kurhaushotel

61348 Bad Homburg v.d.H. Ludwigstraße 3 Info-Telefon: 0172 - 45 333 22

www.bad-homburg.de/orte-der-kur

„Harlekin“, Meissen, von J. J. Kaendler

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Wir begutachten ihr Porzellan kostenlos. Auch Ankauf.


Special

Den „Hexen“ ihre Menschenwürde zurückgeben 400

Jahre hat es gedauert, bis die im seinerzeitigen Amt Homburg der Hexerei beschuldigten, gefolterten, verurteilten und hingerichteten Menschen öffentlich rehabilitiert worden sind. Im März vergangenen Jahres erkannte die Stadtverordnetenversammlung auf Anregung der Friedrichsdorfer Autorin Dagmar Scherf das Geschehen als Unrecht an. Neben diesem symbolischen Akt will die Stadt mit weiteren Aktionen an die Opfer erinnern. Eine davon ist die Aufführung „Requiem für eine Hexe“ am 1. November in der Englischen Kirche. „Für die wegen angeblicher Hexerei verbrannten Menschen gab es kein Grab, keinen Gedenkstein“, erklärt Dagmar Scherf, die sich seit über drei Jahrzehnten mit dem Thema

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Hexenverfolgung in der Landgrafschaft Hessen-Homburg befasst. „Niemand wäre damals auf die Idee gekommen, sich mit einem Requiem von ihnen zu verabschieden. Sie waren durch diese Verurteilung stigmatisiert, verfemt, aus der sozialen und religiösen Gemeinschaft ausgestoßen.“ Das „Requiem für eine Hexe“ soll dazu beitragen, den Hingerichteten ihre Menschenwürde zurückzugeben und sie in die Gemeinschaft der Toten aufzunehmen, derer man mit Achtung und Liebe gedenkt.

M

indestens 75 Menschen – 61 Frauen und 14 Männer, die man als Zauberer bezeichnete – starben zwischen 1603 und 1656 auf der Hinrichtungsstätte am Plat-

zenberg. Sie mussten sterben, weil sich der Glaube an Hexerei zu einer Massenhysterie steigerte. Dagmar Scherf hat schon vor Jahren ihre Namen in akribischer Recherche zusammengetragen und in ihrem Buch „Homburger Hexenjagd oder Wann ist morgen?“ veröffentlicht. Die meisten Opfer durften weder auf Gerechtigkeit noch auf Gnade hoffen. Einmal verdächtig, sperrte man sie in den Kerker und unterzog sie dem „peinlichen Verhör“, einer entsetzlichen, unvorstellbar schmerzhaften Folter. Die Gepeinigten gestanden letztlich alles, was man von ihnen hören wollte, und mussten auch Namen weiterer Personen nennen, die sich der Hexerei verdächtig gemacht hätten.


Special

D

er Hexenwahn begann 1603 mit der Bäckersfrau Else Pfraum aus Köppern, das zum Amt Homburg gehörte. Ihr warf man vor, dass aus dem Kopf eines Kindes, das sie gestreichelt hatte, Würmer gekrochen seien. Das Kind sei daran gestorben. Auch die angeblichen Komplizinnen und Komplizen wurden hingerichtet. Eine zweite Welle rollte ab 1634. Als der Dreißigjährige Krieg und die Pest unsäglich im Homburger Land wüteten, erhob sich der Schrei, da müsse jemand mit dem Teufel paktiert haben. Zwischen 1652 und 1656 schließlich ging die „Hexenjagd“ von Seulberg aus durch das Amt Homburg, und zwar von dem dortigen evangelischen Pfarrer Christian Zahnius. Er verhörte Kinder, die sich zu den ungeheuerlichsten Erzählungen hinreißen ließen. Man glaubte ihnen und nicht zuletzt tat dies auch Landgräfin Margarethe Elisabeth. Sie schrieb es dem Teufelswerk zu, dass mehrere ihrer Kinder und Enkel gestorben waren, und gab ihrem Hofrat den Auftrag zu weiteren Verhören.

D

er Tod der mindestens 75 unschuldigen Menschen in Hessen-Homburg war also kein Akt der katholischen Inquisition – die ohnehin Ketzer und nicht, wie vielfach angenommen, Hexen verfolgte –, sondern einer der landgräflichen Regierung und ihres Justizapparates. Die Beschuldigten wurden im Rathaus verhört und gefoltert. Es stand dort, wo jetzt die Rathausgasse in die Altstadt führt. Eingekerkert wurden sie im erhalten gebliebenen Rathausturm. An ihm will die Stadt noch eine Gedenktafel anbringen.

Laurie Reviol

Dagmar Scherf

Freitag, 1. November, 20.00 Uhr, Kulturzentrum Englische Kirche

Requiem für eine Hexe

Text: Dagmar Scherf, Musik: Laurie Reviol Dagmar Scherf hat das Requiem stellvertretend für alle Opfer der Hexenverfolgung der Becker Anna aus Seulberg gewidmet, die am 4. November 1653 auf dem Platzenberg verbrannt wurde. Neun Kinder hatten gegenüber Pfarrer Zahnius behauptet, die Becker Anna habe sie in Teufels Namen getauft. Zwei Mal gelang es der Frau, aus dem Gefängnisturm zu flüchten. Als sie nach Seulberg zurückkehrte, weil sie noch einmal ihre Kinder sehen wollte, wurde die Becker Anna am 23. Oktober wieder gefangen genommen. Von der klassischen Abfolge eines Requiems behielt Dagmar Scherf nur drei Titel bei: Das „Requiem aeternam dona eis“, das „Eleison“, allerdings mit der Frage, wer sich dieser Opfer erbarmt hat, sowie das „Dies irae“, wo es, anders als üblich, um Auszüge aus dem Verhörprotokoll, also um einen Dialog zwischen Richter und Opfer geht. Alle anderen Teile sind speziell auf das Anliegen der Friedrichsdorfer Autorin und das exemplarische Schicksal der Becker Anna zugeschnitten. Es kommen aber auch drei Träume vor, die Einblicke in die Psyche der Hexenjäger (Schultheiß, Pfarrer, Richter) bieten und heutige Symbole für Aggression (Panzer, Raketen, Giftgas) einbeziehen. Mit der aus Kanada stammenden, in Rosbach ansässigen Sopranistin und Musikpädagogin Laurie Reviol fand Dagmar Scherf eine ebenso begeisterte wie begeisternde Komponistin, die die Textvorlage vertonte. Mitwirkende: Gesangs- und Instrumentalsolisten der Musikschule Friedrichsdorf, Friedrichsdorfer Kantorei, La Capella Burgholzhausen, Ephata-Chor Friedrichsdorf, Volkschor Köppern, DGB-Chor Frankfurt und Gaudeamus-Chor der Musikschule Friedrichsdorf. Die musikalische Leitung hat der Friedrichsdorfer Pianist und Dirigent Lars Keitel. Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 8,00 €. Karten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof erhältlich. Eine zweite Aufführung findet am Sonntag, 3. November, um 17.00 Uhr in der evangelischen Kirche in Friedrichsdorf-Seulberg statt. Louise 11 / 2013 |

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B ü h ne

Sonntag, 17. November, 20.00 Uhr Kurtheater

Rot

Foto: © Barbara Braun

Schauspiel mit Dominique Horwitz u.a.

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B ü h ne

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ark Rothko auf dem Höhepunkt seiner Karriere: 1958 erhält der bekannte amerikanische Maler seinen bisher höchstdotierten Auftrag: Für das New Yorker Luxus-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ soll er einen Zyklus von Wandbildern malen. Für die aufwändige Arbeit braucht er einen Assistenten. Ken, ein junger Maler, soll Rahmen aufziehen, Farben anmischen, Pinsel auswaschen, aber auch Essen und Zigaretten ins Atelier schaffen. Und er muss den Reflexionen des Maestros über Kunst und Philosophie zuhören und dessen exzentrische Verhaltensweisen ertragen, die eine Mischung aus Genialität, Besessenheit, Arroganz, aber auch Verletzlichkeit sind. In diesem Schüler-Lehrer Verhältnis gewinnt Ken bald Sicherheit und entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden Gesprächspartner, der Rothko mit kritischen Fragen provoziert. Verkauft Rothko mit dem hoch bezahlten Auftrag nicht seine Seele? Aber auch Ken wird an den Rand seiner Kraft getrieben. Was will Rothko eigentlich von ihm? Ist er für ihn nur ein austauschbarer Zuhörer? Oder will er ihn tatsächlich fördern?

Sonntag, 3. November, 15.00 Uhr Dienstag, 5. November, 20.00 Uhr Mittwoch, 6. November, 20.00 Uhr Kurtheater

Die GrönholmMethode

Schauspiel von Jordi Galceran Volksbühne Bad Homburg, Regie Sylvia van Bentum Vier Bewerber haben sich zur Endrunde eines Auswahlverfahrens für eine äußerst attraktive Managerposition eingefunden. Sie werden mit einer höchst ungewöhnlichen Bewerbungssituation konfrontiert: Es gilt, unterschiedliche Aufgaben zu lösen, wobei die Vier ganz auf sich gestellt sind. Jeder Einzelne muss sich bewähren, ohne wirklich zu wissen, mit welchem Ziel die Aufgaben gestellt wurden oder was von den Bewerbern erwartet wird. Schon die erste Aufgabe sät Misstrauen: Unter den Bewerbern scheint sich ein Vertreter der Personalabteilung zu befinden. Beim Kampf um den begehrten Posten, der immer ungewöhnlichere Mittel fordert, wird auch das Privatleben der Bewerber nicht ausgespart. Jordi Galcerans Stück beschreibt eine Situation, die von der unerbittlichen Konkurrenz zwischen Arbeitssuchenden und gleichzeitig sehr unterhaltsam vom Wahn um die Ressource Mensch erzählt. Eintrittskarten zu 13,00 € | 16,00 €. Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Rentner und Kurgäste (nur Sonntag).

Abonnement „Der Schauspieler“. Eintrittskarten zu 15,00 € | 19,00 € | 25,00 € | 29,50 €.

über 35 Jahre

Eintrittskarten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, bei Tourist Info + Service im Bahnhof, Tel. 06172-178 3720, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg. de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-13 40 400 oder www. frankfurt-ticket.de, erhältlich.

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Foto: © Thomas Grünholz

B ü h ne

Montag, 18. November, und Dienstag, 19. November, 20.00 Uhr Kurtheater

Der eiserne Gustav

Samstag, 9. November, 19.30 Uhr Kurtheater

Der Päonien-Pavillon Kunqu-Oper – klassische chinesische Oper

Paris, Amsterdam, Wien – Bad Homburg: Auf ihrer Europa-Tournee 2013 macht die Kunqu-Oper auch in der Kurstadt Station. Sie ist mit ihrer über 600-jährigen Geschichte eine der ältesten klassischen Opern in China und wurde 2001 von der UNESCO in die Liste des mündlichen und immateriellen Welterbes aufgenommen. „Der Päonien-Pavillon“ wurde 1598 in der Ming-Dynastie geschrieben. Das Stück handelt von der rührenden Liebesgeschichte zwischen Du Liniang und ihrem Traumgeliebten Liu Mengmei. Sie stirbt für die Liebe und wacht drei Jahre später für diese Liebe wieder auf. Eintrittskarten unter Tel. 069 - 86 77 77 75, E-Mail info@kultur-chinas.de.

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nach dem Roman von Hans Fallada in einer Fassung von Peter Lund mit Walter Plathe, Dagmar Biener u.a. Gustav Hackendahl ist Preuße bis in die Haarspitzen. Er führt einen Droschkenbetrieb, der so viel abwirft, dass seine Familie davon gut leben kann. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, wird alles anders: Zwei von Hackendahls Söhnen werden einberufen, seine Pferde werden eingezogen und bei den zwei zu Hause verbliebenen Kindern verliert er zunehmend an Autorität. Nach Kriegsende verdrängen die aufkommenden Automobile die Pferdedroschken von den Straßen und Hackendahls Existenz ist vollends bedroht. Doch der eiserne Gustav macht seinem Namen alle Ehre und lässt sich nicht unterkriegen. Mit seinem Schimmel Grasmus und einem Reporter macht er sich auf den Weg nach Paris und schreibt mit dieser Aktion Geschichte: Sowohl in Paris als auch in Berlin werden er und sein Pferd von Tausenden von Menschen bejubelt. Hackendahl wird berühmt. Abonnement „Der Vielseitige I und II“. Eintrittskarten zu 15,00 € | 19,50 € | 25,50 € | 33,00 €.


B ü h ne V o r s c h a u

Sonntag, 1. Dezember, 11.00 Uhr Kurtheater

Frau Holle

Ballettschule Waltraud Oremek-Reeves

Freitag, 10. Januar, 20.00 Uhr, Kurtheater

Sissi. Liebe, Macht & Leidenschaft

Ein kaiserlicher Musical-Abend

Bei der traditionellen vorweihnachtlichen Vorstellung entführen die großen und kleinen Elevinnen der Ballettschule Oremek Reeves diesmal in das Reich von Frau Holle. Jeder kennt das Märchen von der Mutter und ihren beiden Töchter, die eine wunderschön und fleißig, die andere hässlich und faul. Beide Mädchen gelangen durch einen verzauberten Brunnen zu Frau Holle und werden dort nach getaner Arbeit mit Gold oder Pech belohnt. Der Zauber von Märchen versetzt in eine andere, magische, mystische und wundersame Welt. Diese Magie wird in der Aufführung in Musik und Tanz umgesetzt. Eintrittskarten zu 15,00 € Erwachsene, 10,00 € Kinder.

Das Interesse an Sissi, die als Elisabeth von Bayern geboren wurde und den österreichischen Kaiser Franz Joseph heiratete, ist auch über 100 Jahre nach ihrem Tod ungebrochen. Die Bühnenfassung würdigt diese große Persönlichkeit, die sich mit der Zeit zu einem unsterblichen Mythos entwickelt hat. Für die Produktion wurden über 140 Kostüme nach Originalschnittmustern in Wien hergestellt. Die Darstellung dieser opulenten Welt erfordert viel bühnentechnische Raffinesse und wird durch ungewöhnlich

hohen technischen Aufwand und modernste Projektionstechnik visualisiert. Aus der Feder des Komponisten George Amade stammt die eindringliche Musik, die sich an den Stil jener Zeit anlehnt. Er hat dafür die Klänge der Wiener Ballsäle, u.a. von Johann Strauß und Johannes Brahms, sowie den ungarischen Csárdás mit modernen Liedern zu einem typisch österreichischen Musical-Erlebnis verarbeitet. Eintrittspreise zu 44,90 € | 55,90 € | 66,90 €.

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K o nze r t e Donnerstag, 28. November, 20.00 Uhr Kurtheater

Deutsche Philharmoniker und Martin Stadtfeld am Flügel Nach ihrem grandiosen Auftritt zum Jubiläum „100 Jahre BAD Homburg“ im Oktober vergangenen Jahres kommen die Deutschen Philharmoniker wieder nach Bad Homburg. Diesmal bringt das Orchester den Starpianisten Martin Stadtfeld mit. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 und seine 3. Sinfonie, die „Eroica“.

Gerade der vergleichsweise dunkel timbrierte und dabei doch schlanke Orchesterklang als Charakteristikum z. B. der Klangtraditionen der deutschen Romantik, der den besonderen Reiz zahlreicher Kompositionen vom Frühwerk Beethovens bis hin zu den Werken von Johannes Brahms und Richard Wagner ausmachen kann, ist ebenso wie die Differenzierung der Sitzordnungen (z. B. für den französischen Spaltklang), die verschiedenen Intonationsmodelle und die historisch sich stark unterscheidenden Orchester-Spielweisen der verschiedenen Nationalstile in den vergangenen Jahrzehnten etwas in den Hintergrund getreten. Diese Tradition wird durch die Deutschen Philharmoniker wieder belebt. Eintrittskarten zu: 32,00 € | 39,00 € | 45,00 € | 51,00 €.

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Foto: © Yvonne Zemke

Mitglieder führender Sinfonieorchester gründeten 2005 die Deutschen Philharmoniker als gemeinnützigen eingetragenen Verein. Künstlerischer Leiter ist der Dirigent und Musikwissenschaftler Dr. Paulus Christmann. Hintergrund war der Wunsch der international besetzten Musiker-Formation, in sinfonischer Besetzung dem charakteristischen Orchesterklang der unterschiedlichen Nationalstile nachzuspüren und deren spezifische Klangcharakteristika neu erlebbar zu machen.


K o nze r t e

Bad Homburger Schlosskonzerte Freitag, 8. November, 19.30 Uhr Schlosskirche

Eröffnungskonzert

Foto: © Stephan Reising

Karl-Werner Joerg hat für diese Saison das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim als „Orchestra in residence“ verpflichtet. Dirigiert wird es vom Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2013, Ivo Hentschel. Der 37-Jährige ist in die Künstlerliste „Maestros von Morgen“ aufgenommen und wurde in diesem Jahr zum 1. Kapellmeister sowie stellvertretenden Musikdirektor an das Theater Hof berufen. In den Startlöchern zu einer großen Karriere steht auch der Pianist Hardy Rittner. Er wurde 1981 in Rüsselsheim geboren, studierte in Salzburg und Berlin und hat bereits mit Erfolg zahlreiche Konzertreisen im In- und Ausland absolviert. Zu hören sind an diesem Abend die Ouvertüre zu „La finta giardiniera“ sowie das Klavierkonzert F-Dur von Mozart, die Sinfonie C-Dur von Luigi Boccherinie und die Sinfonie Nr. 80 d-Moll von Joseph Haydn. Eintrittskarten kosten zwischen 15,00 und 49,00 €. Abonnements (65 bis 215 Euro) können unter Tel. 06007/930076 oder E-Mail: karten@badhomburger-schlosskonzerte.de bestellt werden.

Freitag, 29. November, 19.30 Uhr Schlosskirche

Weihnachtskonzert

Foto: © J. Thomas Fotographie

Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter dem Dirigenten Ivo Hentschel, dem Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2013, lässt folgende Werke erklingen: die Suite aus der Oper „King Arthur“ von Henry Purcell, drei Weihnachtslieder von Peter Cornelius, das Trompetenkonzert D-Dur von Giuseppe Tartini, die Sinfonie h-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach, die Serenade Nr. C-Dur von Robert Volkmann und „Let the bright seraphim“ von Georg Friedrich Händel für Sopran, Trompete und Streicher. Solisten sind die Sopranistin Sabine Goetz und der österreichische Trompeter Jürgen Ellensohn. Eintrittskarten kosten zwischen 15,00 und 49,00 €.

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K o nze r t e

Freitag, 1. November, 19.30 Uhr Schlosskirche

FUGATO-Preisträgerkonzert Konzert der Organistin Anna Pikulska

Die Organistin Anna Pikulska gibt ihr Preisträgerkonzert! Im vergangenen Jahr gewann die ungewöhnlich talentierte, mehrfach ausgezeichnete Künstlerin den Förderpreis des „9. Internationalen Orgelfestivals FUGATO“, den die Rotary Bad Homburg Schloss Stiftung vergibt. Er ist mit 2000 Euro dotiert sowie der Chance, ein eigenes Konzert in der Schlosskirche zu geben. Die 1985 geborene Polin spielt an der Bürgy-Orgel Kompositionen aus dem späten 17. bis 19. Jahrhundert: von Georg Muffat, Jan Pieterszoon Sweelinck, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Jacques-Nicolas Lemmens. Eintrittskarten zu 7,00 €, ermäßigt 5,00 €.

Sonntag, 3. November, 17.00 Uhr Kath. Heilig-Kreuz-Kirche Gonzenheim

Every Day is Thanksgiving Day

Samstag, 9. November, 11.30 Uhr Schlosskirche

Orgelmatinee

mit Geraldine Groenendijk Die Stipendiatin des Kuratoriums Bad Homburger Schloss spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude und Felix Mendelssohn Bartholdy. Eintritt frei.

Sonntag, 10. November, 18.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche, Weberstraße

Konzert für Alphorn, Posaune und Orgel

Abschlusskonzert des Gospel-Workshops mit dem Gospel-Sänger und Pastor Nehemiah H. Brown, den die katholischen Kirchen Bad Homburg und Friedrichsdorf in Zusammenarbeit mit dem „Rhine-Main Community Choir” vom 1. bis 3. November veranstalten.

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Hans Kuhner, Alphorn und Posaune, und Karin Giel auf der Orgel spielen u. a. Werke von Frescobaldi, Telemann, Guilmant und Krol. Hans Kuhner war von 1977 bis 2008 als Posaunist Mitglied des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks. Er ist Mitbegründer des Frankfurter Blechbläserquintetts und von hr-Brass, Gründer von Frankfurt Rythm´n´Brass. Darüber hinaus gibt er Solokonzerte. Seit mehr als zehn Jahren gibt Hans Kuhner außerdem Konzerte mit dem Alphorn, einem Instrument, das sich längst im Konzertsaal etabliert hat. Er spielt neben typischer Alphornmelodik auch klassische Werke. Eintritt frei.


K o nze r t e

Sonntag, 17. November, 18.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche

Sonntag, 24. November, 17.00 Uhr Ev. Erlöserkirche, Dorotheenstraße

Belle Melange – die bittersüße Mischung

Benjamin Britten: War Requiem

Benefizkonzert des Zonta-Clubs Bad Homburg

Das traditionelle Benefizkonzert des Zonta-Clubs präsentiert diesmal vier junge Musikerinnen, die unter dem Namen „Belle Melange – die bittersüße Mischung“ auftreten. Sie setzen die großen und kleinen Themen des Lebens mit viel Charme und Witz, einer gehörigen Portion Selbstironie und dem nötigen Ernst musikalisch in Szene. Moderne Stücke, Jazz, Chansons, Klassiker, Schlager und Lieder aus den 20ern ergeben so eine bittersüße Mischung. Gesang, Klavier, Cello und Querflöte harmonieren gekonnt miteinander. Im Eintrittspreis sind auch ein Begrüßungssekt, Fingerfood sowie eine attraktive Tombola enthalten. Der Erlös kommt in vollem Umfang den Clown-Doktoren zugute, die ihre Arbeit an diesem Abend vorstellen werden. Eintrittskarten kosten 30,00 €.

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Oratorienkonzert

Benjamin Britten, der am 22.11.1913 geboren wurde, schrieb sein War Requiem „für die Opfer vergangener und kommender Kriege“. Er stellt dem Text der römischkatholischen Totenmesse neun anklagende erschütternde Gedichte des englischen Lyrikers Wilfred Owen zur Seite. Owen fiel im 1. Weltkrieg als 25-jähriger Soldat eine Woche vor dem Waffenstillstand. Es musizieren der Bach-Chor der Erlöserkirche sowie Bach-Chor, Wiesbadener Knabenchor und Jugendkantorei der Lutherkirche Wiesbaden unter Begleitung des Bach-Orchesters Wiesbaden. Die Solopartien gestalten Juanita Lascarro (Sopran), Bernhard Schneider (Tenor) und Johannes Martin Kränzle (Bariton). Eintrittskarten zu 27,00 € (ermäßigt 25,00 €) | 18,00 € (16,00 €) | 13,00 € (11,00 €) | 8,00 € (6,00 €).

61348 Bad Homburg v. d. Höhe Audenstraße 1 Telefon 0 61 72 / 1 23 64 04

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K o nze r t e

Dienstag, 26. November, 20.00 Uhr Kurtheater, Foyer

Forum für junge Künstler

Freitag, 29. November, 19.30 Uhr, Kurtheater

Paddy Kelly – Solo & Unplugged

Kulturkreis Taunus-Rhein-Main

Den Duo-Abend gestalten Gina Gaul mit der Querflöte und Alexey Pudinov am Klavier. Beide sind bereits in Bad Homburg aufgetreten und erfreuen sich einer stetig wachsenden Fan-Gemeinde. Die Künstler haben ein französisch inspiriertes Programm mit Werken von Ravel, Debussy, Chaminade und Dutilleux zusammengestellt, das verspricht, zu einem funkensprühenden Feuerwerk aus Tönen zu werden. Eintrittskarten zu 10,00 €, ermäßigt 5,00 €, Mitglieder 8,00 €; erhältlich ab 19.30 Uhr an der Abendkasse.

Bevor sein Publikum ihn nächstes Jahr zur Veröffentlichung seines kommenden Solo-Albums auf einer größeren Tour erleben kann, gibt Paddy Kelly, der Frontmann der Kelly Family, eine Reihe von intimen Akustikkonzerten in Deutschland, Tschechien, Holland und der Schweiz. Ganz ohne Bandbegleitung spielt er dabei alte und auch einige neue Songs. Mal begleitet er sich an Gitarre oder Piano, spielt auf der Pennywhistle oder singt a cappella ohne Instrument und Mikrofon. Bewegend geraten manche Songs, doch es darf auch gelacht werden, denn Humor und Spontaneität gehören für Kelly einfach dazu. Die Spanne reicht von ausgelassenem Rock, der die Besucher von den Stühlen reißt, bis hin zu stilleren und kontemplativen Momenten, wenn Kelly einige der spirituellen Lieder vorträgt, die er während seiner Zeit im Kloster geschrieben hat. Eintrittskarten zu 29,00 € | 32,40 € | 38,05 €.

Samstag, 30. November, 18.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche, Weberstraße

Musikalische Adventsvesper Eintrittskarten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, bei Tourist Info + Service im Bahnhof, Tel. 06172-178 3720, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de, erhältlich.

Auf dem Programm stehen Werke von Albinoni, Diabelli, Mendelssohn u. a. Es musizieren Silke Meier, Sopran, Antonia Jacob, Alt, Oliver Hartstack, Bariton, Richard Althaus, Bass, und der Chor der Gedächtniskirche, begleitet von einem Instrumentalensemble. Die Leitung hat Karin Giel. Liturgin ist Pfarrerin Janine Knoop-Bauer. Eintritt frei.

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K o nze r t e

Dienstag, 31. Dezember, 19.00 Uhr, Kurtheater

VORSCHAU Sonntag, 1. Dezember, 18.00 Uhr Schlosskirche

Macht hoch die Tür

Adventskonzert der Initiative „Künstler gegen Krebs“

Beim diesjährigen Benefizkonzert spielen die Frankfurter Kammersolisten Werke von Purcell, Telemann, Torelli und Vivaldi. Solist ist der Trompeter Wolfgang Huhn. Franziska Vondru stimmt mit weihnachtlichen Texten von Hesse, Rosegger, Waggerl und anderen auf die Adventszeit ein. Schirmherrin der Veranstaltung ist Oberbürgermeisterin a.D. Dr. Ursula Jungherr. Der Erlös des Abends ist für die Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums in Gießen bestimmt. Eintrittskarten kosten 15,00 €, für Schüler und Studenten 8,00 €.

Die Gala-Nacht der Stars Fünf Musicalkünstler Künstler, allesamt Sänger, Tänzer und Schauspieler mit hervorragender Ausbildung und internationaler Bühnenerfahrung, bieten eine inszenierte Zeitreise zu den Welthits. Von A wie ABBA bis Z wie Zarah – bunter ist eine Mischung selten: Elvis Presley, Tina Turner, Michael Jackson, Nena, Stevie Wonder, Cher, Edith Piaf sowie die Blues Brothers sind nur einige der Stars, die die Darsteller – teils originalgetreu, teils witzig parodiert – bei der Gala-Nacht auf der Bühne verkörpern. James Bond und Moneypenny vervollständigen das Star-Ensemble und führen mit wiederkehrenden Comedy-Einlagen humorvoll durch das Programm. Die Show verbindet Gesang, Schauspiel und Tanz mit einer virtuellen Welt. Eine Riesenleinwand schafft die Kulisse. Live-Auftritte und Video-Illusion fließen kunstvoll ineinander. Eintrittskarten zu 29,00 € | 35,00 € | 43, 00 € | 49,00 €.

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S p ei c h e r

Foto: © Heiko Franz

Samstag, 23. November, 20.00 Uhr

Samstag, 16. November, 20.00 Uhr

Max Mutzke / jazz

Carminho / fado

Max Mutzke gilt zu Recht als einer der besten Sänger Deutschlands. Seitdem er 2004 Deutschland mit „Can’t wait until tonight“ beim Eurovision Song Contest vertrat, ist er gereift. Und er versteht, sich neu zu erfinden. Für sein umjubeltes Jazz-Debüt „Durch Einander“ erhielt er unlängst den Platin Jazz-Award. Das „Live“-Album unterstreicht diese Qualität nachdrücklich. Ein grandioses Jazz-Erlebnis!

Fado ist weniger eine Musikrichtung als vielmehr Nationalerbe und kulturelles Heiligtum Portugals – Carminho verkörpert ihn mit Leib und Seele. Ihr Gesang vermittelt die melancholische Tragik, die tiefe Sehnsucht und den emotionalen Schmerz des Fado und trägt ihn mit einer solchen Ausdruckskraft und tief empfundener Leidenschaft vor, dass es keinen Zweifel mehr geben kann: Carminho ist die neue Prinzessin und Zukunft des Fado! In Portugal gilt sie unter Fans und Kritikern gleichermaßen als eine der größten Stimmen unserer Zeit und auch auf den internationalen Bühnen werden die Auftritte der jungen Fadista als musikalische Offenbarung gefeiert.

ft Eintritt: 28,00 € | 25,00 € (mit eingeschränkter r k a uSicht). ausve

www.maxmutzke.de

Eintritt: 28,00 € | 25,00 € (mit eingeschränkter Sicht). Donnerstag, 21. November, 20.00 Uhr

Stephanie Neigel & Band / jazz Introducing Stephanie Neigel

Was macht die Musik aus, die uns berührt? Wann erreicht ein Lied unsere Seele, verzaubert unser Herz und hinterlässt dieses Leuchten in den Augen? Stephanie Neigel studierte Jazz-Gesang und stand bereits als Support für Lucas Graham und Tanita Tikaram auf der Bühne. Derzeit ist sie auch als Sängerin und Texterin in zahlreichen Bands wie dem A-cappellaQuartett „Les Brünettes“ und dem Duo „Neigelböhlen“ aktiv. Die vielseitige Künstlerin schafft es, die Grenzen zwischen Jazz und Popmusik fließend und charmant miteinander zu verbinden, so dass es schwer fällt, Stephanie Neigel einer einzigen Schublade zuzuordnen. Doch genau diese Mischung macht den Reiz aus. Eintritt: 21,00 € | 18,00 € (mit eingeschränkter Sicht). www.o-tonemusic.de und www.stephanieneigel.de

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www.carminho.net

Freitag, 29. November, 19.00 Uhr

Pat Fritz & Band / country Pat Fritz stimmgewaltiger Country-Latin-Rhythm´n`­ Blues-Mix wird getrieben von einer groovigen Akustikgitarre und unterstützt von einer höchst atmosphärisch aufspielenden Band. Pat Fritz ist mit einer großen Stimme gesegnet, allein zur Gitarre füllt sie schon den Raum, transportiert seine Geschichten. Zusammen mit seiner Band kommt knackiger Groove und lässige Atmosphäre hinzu. Er unterhält und berührt sein Publikum als charismatischer und sympathischer Frontman. Seine Musik ist eine Mischung aus Soul, Pop, Latin, Blues und Country – kurzum „Americana Music“. Eintritt: 21,00 € | 18,00 € (mit eingeschränkter Sicht). www.pat-fritz.de


K o nze r t e

Kurkonzerte November 2013 mit dem Kurensemble unter der Leitung von Momcilo Mihajlovic Ort: Orangerie im Kurpark, 15.00 Uhr (außer montags) Freitag

1. November

Kurkonzert

Samstag

2. November

Kurkonzert

Sonntag

3. November

Kurkonzert

Montag

4. November

Spielfrei

Dienstag

5. November

Spielfrei

Mittwoch

6. November

Kurkonzert

Donnerstag

7. November

Paul-Ehrlich-Klinik, Landgrafenstraße (16.00 Uhr)

Freitag

8. November

Kurkonzert

Samstag

9. November

Spielfrei

Sonntag

10. November

Kurkonzert

Montag

11. November

Spielfrei

Dienstag

12. November

Kurkonzert

Mittwoch

13. November

Kurkonzert

Donnerstag

14. November

Klinik Dr. Baumstark Viktoriaweg 18 (16 Uhr)

Freitag

15. November

Spielfrei

Samstag

16. November

Kurkonzert

Sonntag

17. November

Spielfrei

Montag

18. November

Spielfrei

Dienstag

19. November

Kurkonzert

Mittwoch

20. November

Kurkonzert

Donnerstag

21. November

Wicker Klinik, Kaiser-FriedrichPromenade (15.30 Uhr)

Freitag

22. November

Kurkonzert

Samstag

23. November

Kurkonzert

Sonntag

24. November

Spielfrei

Montag

25. November

Spielfrei

Dienstag

26. November

Kurkonzert

Mittwoch

27. November

Kurkonzert

Donnerstag

28. November

Paul-Ehrlich-Klinik Landgrafenstraße (16.00 Uhr

Freitag

29. November

Kurkonzert

Samstag

30. November

Spielfrei

Änderungen vorbehalten! Louise 11 / 2013 |

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a uss t e l l un g en

3. November bis 9. März, Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Homburger Pracht

Die Sammlung der Familie Eric Leonhardt

Durch Erbgänge des Hauses Hessen-Homburg, aber auch durch politische Entwicklungen sind zahlreiche erhalten geblieben Objekte aus der Landgrafenzeit weit gestreut. Der Bad Homburger Familie Leonhardt ist es über Jahrzehnte hinweg gelungen, kostbare Homburgensien wieder zurückzuholen. Ihre Sammlung, die wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zur museumseigenen Sammlung beizutragen vermag, umfasst Möbel bedeutender Ebenisten (Kunsttischler), seltenes Kunsthandwerk in Silber, Porzellan oder Glas sowie Grafiken, Gemälde und Miniaturen. Die frühesten Objekte widmen sich der Verbindung Hessen-Homburgs mit dem russischen Hof. Einen weiteren Schwerpunkt stellen Kostbarkeiten aus dem Besitz der englischen Prinzessin Elizabeth dar, die 1818 den Homburger Landgrafen Friedrich VI. Joseph ehelichte. Aufträge an führende Schreinermeister und Ebenisten ihrer Zeit verdeutlichen dabei den Wandel vom Empire hin zu einem auf das Material und die Eleganz seiner Form gerichteten Stil. Dabei war Landgräfin Elizabeth selbst künstlerisch tätig, wie auch ihre Schwester Charlotte Augusta Mathilda, die Königin von Württemberg. Ein Werk Charlottes zeigt die Ausstellung ergänzend. Es handelt sich um einen Tisch, der einst sehr wahrscheinlich Teil ihrer Appartement-Ausstattung im Neuen Schloss in Stuttgart war. Er ist mit einer Grisaille-Malerei in Porzellan von der Hand Charlottes verziert. Diese Arbeit verdeutlicht, wie sehr beide Schwestern einander künstlerisch beeinflussten. Schließlich wird in Werken bedeutender deutscher Grafiker ein Blick auf die Landgrafschaft selbst geworfen und damit die Zeit festgehalten, in der die Homburgensien entstanden. Eröffnung: Sonntag, 3. November, um 11 Uhr mit Kulturdezernentin Beate Fleige und Einführungen von Museumsleiterin Dr. Ursula Grzechca-Mohr sowie Theresa Victoria Leonhardt. Museum im Gotischen Haus Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Führungen auf Anfrage, Tel. 06172-37618, E-Mail: museum@bad-homburg.de. Eintritt: 2,00 € Erwachsene (ermäßigt 1,00 €), Kinder bis 14 Jahre sind frei.

28 | Louis LOUISe 11 / 2013 11/ 2013

bis 2. Februar Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Homburger Wahlen im 19. Jahrhundert Kabinettausstellung In der Ausstellung geht es unter anderem um die Wahl zur ersten Nationalversammlung in der Paulskirche 1848, zum Hessen-Homburger Landtag von 1849 sowie um kommunale Wahlen in landgräflicher Zeit sowie die Wahlen in preußischer Zeit. Abbildungen der gewählten Personen werden gezeigt, auch Ergebnislisten, Flugblätter und eine ganze Reihe von Karikaturen. Alle Blätter stammen aus der Sammlung des Städtischen historischen Museums. Augenfällig symbolisiert wird das Thema durch historische Wahlurnen. Zu den vier, in LOUISe bereits beschriebenen ist eine weitere hinzu gekommen: Sie stammt aus der Zeit zwischen 1889 und 1919, besteht aus Weißblech, das mit einer Holzmaserung bemalt wurde, und trägt das Wappen des Deutschen Reiches.


Auss t e l l un g en

Begleitprogramm Sonntags: Führungen um 11.15 Uhr. 3,00 € zzgl. Eintritt. Dienstags: 18.30 Uhr „Kunst am Abend“, Führung und Kunstgespräch bei einem Glas Rotwein. 3,00 € zzgl. Eintritt. Sonntag, 3. November, 13.00 bis 17.30 Uhr: Familientag. Sonderführungen, Lesungen und „Expeditionstasche“ zum Entdecken und Mitnehmen für Erwachsene und Kinder, künstlerische Techniken im Atelier zum Mitmachen. 5,00 €, Kinder bis 14 Jahre frei. Ori Gersht: Falling Bird, 2008 (Videostills)

bis 23. Februar Sinclair-Haus der ALTANA-Kulturstiftung, Dorotheenstraße Ecke Löwengasse

Still bewegt –

Videokunst und Alte Meister Auf den ersten Blick scheinen die Stillleben der alten Meister die Schönheit, die Opulenz, die Freuden und Genüsse des Lebens wiederzugeben. Tatsächlich geht es um Vergänglichkeit, vergehende Zeit, Verfall. Große Themen des Lebens sind das, mit denen sich natürlich auch die zeitgenössische Kunst beschäftigt. Videokünstler setzen sie in Bewegung. Sie entwickeln das Genre Stillleben 400 Jahre nach seiner Blütezeit weiter. Dass sie auf die Motive der alten Meister direkt Bezug nehmen, wird in der Ausstellung durch das Nebeneinander von Gemälden des 17. Jahrhunderts und den zeitgenössischen Videofilmen deutlich herausgestellt. Ein Beispiel: Die faulen Stellen des Obstes, mit denen einst ein Maler die Vergänglichkeit symbolisierte, werden im Film zum Fäulnisprozess im Zeitraffer. Gezeigt werden rund 50 Gemälde alter Meister und 21 Videofilme von neun Künstlern, die seit dem Jahr 2000 entstanden sind. Öffnungszeiten: Dienstag 14.00 bis 20.00 Uhr, Mittwoch bis Freitag 14.00 bis 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €, Familienkarte 12,00 €. Mittwochs Eintritt frei.

Mittwoch, 6. November, 19.00 Uhr: Autorenlesung mit Norbert Gstrein – „Eine Ahnung vom Anfang“. Eine Bombendrohung löst in diesem Roman über Heimat, Exil und Schuld Spekulationen aus und Mutmaßungen werden zu vermeintlichen Tatsachen. Liegen die Ereignisse in einem Sommer im Wald außerhalb gesellschaftlicher Konventionen begründet? 7,00 €, ermäßigt 5,00 €. Sonntag, 17. November, 11.15 Uhr: Kuratorenführung mit Dr. Johannes Janssen, Direktor Museum Sinclair-Haus. Mittwoch, 20. November, 19.00 Uhr: Autorenlesung mit Robert Schindel – „Der Kalte“. Figurenreich und vielperspektivisch erzählt Schindel mit großer sprachlicher Schönheit von den Auseinandersetzungen mit Österreichs politischen Mythen und den Versuchen des Vergessens im Spannungsfeld zwischen Verdrängung und Erinnerung. 7,00 €, ermäßigt 5,00 €. Donnerstag, 21. November, 18.00 Uhr: „Ganz schön hässlich“ – Philosophische Reflexionen auf zwei ästhetische Kategorien, die näher beieinander liegen, als man denkt; mit Dr. Stefan Scholz. 3,00 € zzgl. Eintritt. Mittwoch, 27. November, 19.00 Uhr: Barocker Konzertabend, mit Tabea Debus (Blockflöte, Barockcello), Johannes Berger (Barockcello) und Kohei Ota (Theorbe, Barockgitarre). 7,00 €, ermäßigt 5,00 €. www.altana-kulturstiftung.de

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2. bis 24. November Galerie Artlantis, Tannenwaldweg 6

… ohne Worte

Themenausstellung mit Künstlern des Kunstvereins Artlantis Manches verschlägt uns die Sprache, lässt uns „ohne Worte“ zurück. Der Versuch, in der Kunst wieder zu einer Sprache zu finden, ist das Verbindende dieser Arbeiten. Eine sehr vielfältige Präsentation mit Malerei, Grafik, Fotografie, Installation, Objektkunst und – paradoxer Weise – mit Worten. Teilnehmer sind Christel Bars, Johanna Broecker, Doris Brunner, Pilar Colino, Martina Czeran, Dorothee Ditzen, Marion Dörre, Andreas Elliesen, Gero Fuhrmann, Corinna Glaab, Fanny König, Lutz Krüger, Cornelia Kube-Druener, Helga Niederndorfer, Paul Pfeffer, Tatyana Ponamareva, Nadja Recknagel, Hans Helmut Rupp, Udo Schell, Laura Sebestyén, Christa Steinmetz, Karin Theisinger, Myeong-Ja Zimmerer und alle Kurzentschlossenen. Eröffnungsfest: Freitag, 1. November, um 20.00 Uhr mit dennoch wenigen Worten von Gero Fuhrmann. Und drum herum wird Biber Herrmann mit genial interpretiertem, wortgewaltigem Blues-Folk die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Öffnungszeiten: Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei. www.galerie-artlantis.de

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21. November bis 19. Dezember Kulturzentrum Englische Kirche

Prof. Dr. Otfried Schütz – Aquarelle, Collagen Der Entstehungsprozess eines Aquarells erfordert höchste Konzentration, denn ein Zurücknehmen einer aufgelegten Farbform, eine Korrektur gar oder ein Wegnehmen lässt er kaum zu. So spiegeln diese Werke eine fast meditative Arbeitsweise wider, die erst bei einer gefundenen Gelungenheit – dem Bild – endet. Das Ergebnis dokumentiert die Situation eines schöpferischen Vorgangs, die innige Verknotung von Handlung und Reflektion und einen nicht wiederholbaren Moment des Glückens. Die Frage nach dem Motiv bleibt unerheblich, ist doch das Ergebnis kein Abbild einer gesehenen Natur – obwohl Otfried Schütz bevorzugt in einer naturgegebenen Umgebung und im Tageslicht arbeitet. Da finden sich manchmal Formen im Bild, die auf ein solches Gegenüber hinweisen. Doch der in Schmitten lebende Maler hat mit den Augen und mit der Hand eine neue, eine gemalte Wirklichkeit entstehen lassen. Sie versucht, eine bildnerische, manchmal auch trotzige Antwort auf das Gesehene zu formulieren, die aber keine Vereinnahmung, nicht einmal eine Interpretation dieser Realität bedeutet. Vernissage: Mittwoch, 20. November, 19.00 Uhr, mit Begrüßung durch Kulturdezernentin Beate Fleige. www.otfried.schuetz-kunst.de


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bis 29. November, Taunus Sparkasse, Louisenstraße

Faszination Afrika

Fotoausstellung von Anja Georgi

Als eine Liebeserklärung an die Schönheiten der Natur Afrikas versteht die Oberurseler Hobbyfotografin Anja Georgi ihre Bilder. Sie zeigt 24 Aufnahmen, die von 2009 bis 20011 in Namibia und Botswana entstanden: Löwen, Zebras, Flusspferde, Elefantenfamilien, die bunte Vogelwelt und herrliche Landschaften. Geöffnet zu den Geschäftszeiten der Taunus Sparkasse. bis 31. Januar, Heimatmuseum Kirdorf, Am Kirchberg 41 Samstag, 23. November, 13.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 24. November, 10.00 bis 18.00 Uhr Vereinshaus Gonzenheim, Am Kitzenhof 4 Ecke Friedrichsdorfer Straße

Stets im Einsatz

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Homburg-Kirdorf

Eisenbahn-Ausstellung

Interessengemeinschaft Eisenbahn Bad Homburg

Zum Jubiläum „20 Jahre Taunusbahn“ zeigt die Interessengemeinschaft ihre große Modellbahnanlage sowie eine Fotoausstellung zu dem Thema. Zu sehen gibt es weiterhin ein funktionsfähiges Modell der Mönstädter Talbrücke in H0, eine Anlage der Westerwald-Querbahn, der Oberweißbacher Bergbahn, der Ostseebahn aus der Miba sowie weitere N- und Z-Anlagen. Eine MärklinKinderspielanlage der 60er Jahre und eine ModellbahnBörse werden ebenfalls geboten. Eintritt: 3,50 €, Kinder (6 bis 16 Jahre) 1,50 €, Familien 7,00 €. www.ige-hg.de

Kulturzentrum Englische Kirche bis 17. November:

Bianca Scheich – Ein Land aus Menschenhand Gemälde aus den vergangenen zwei Jahren Öffnungszeiten: eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen sowie samstags und sonntags 11.00 bis 14.00 Uhr. Eintritt frei.

Die Feuerwehr Kirdorf ohne Spielmannszug – das ist nicht denkbar. Wenige Jahre nach den Gründungen von freiwilligen Feuerwehren entstanden im 19. Jahrhundert viele dieser Musikgruppen. In Kirdorf wurde der Spielmannszug 1894 gegründet, als die Zahl der Mitglieder auf 58 angewachsen war. Zwei Trompeten, zwei Trommeln, zwei Flöten und ein Tambourmajor-Stab gehörten zur Grundausstattung. Die Lyren kamen später dazu. Es wurde geübt und bald fanden die ersten klangvollen Aufmärsche statt: etwa am kaiserlichen Geburtstag oder an Vereinsfesten in und um Kirdorf herum. Bis heute bereichert der Spielmannszug mit neuer und traditioneller Marsch- und Volksmusik viele Homburger und Kirdorfer Feste. In der Ausstellung findet man dazu und zu anderen historisch interessanten Themen Informationen, natürlich über die Anfänge der Freiwilligen Feuerwehr Kirdorf, über besondere Löscheinsätze früher und heute und vieles andere mehr. Öffnungszeiten: Mittwoch und Sonntag 15.00 bis 17.00 Uhr. Eintritt frei.

www.museum-kirdorf.de Louise 11 / 2013 |

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bis September 2014, Horex Museum, Horexstraße 6

Raritäten aus dem Hause Horex – Motorräder und seltene Motoren

bis Ende März, Heimatstube Ober-Erlenbach, Am Alten Rathaus

Josef Baumann (1877-1963)

Die Karriere von Josef Baumann begann in einer Freiburger Waschküche, wo er erste Versuche zur Herstellung naturreiner, unvergorener Obstsäfte anstellte. Ende der 1920er Jahre kam er nach Ober-Erlenbach, um eine Lehr- und Versuchsanstalt aufzubauen. Sie wurde bald zum Mekka derjenigen, die sich mit der gärungslosen Früchteverwertung beschäftigten, und Josef Baumann zu einem weit über den Ort hinaus anerkannten, geschätzten Wissenschaftler, Erfinder, Unternehmer, Publizisten und Pädagogen. Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 15.00 bis 17.00 Uhr. Eintritt frei. www.heimatstube-obererlenbach.de

1. bis 30. November, Hochtaunuskliniken

Trude Sommer Die Bad Homburger Künstlerin Trude Sommer malt sowohl figurativ als auch abstrakt in Mischtechnik auf Leinwand und Papier in kräftigen, leuchtenden Farben. Bei ihren großen Blumenbildern kann der Betrachter in sattem Grün und Rot der rauschhaften Gebilde schwelgen.

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Rund 20 Raritäten aus der Bad Homburger Horex-Motorradschmiede sind neu in das Museum eingezogen. Darunter befindet sich eine ganze Phalanx an Rebell-Mopeds aus den 50er Jahren sowie eine Parilla, eine T6 aus der Vorkriegszeit und eine Maschine, die für den schwedischen Markt gebaut wurde. Aber auch Fahrgeräte aus der Vor-Horex-Zeit werden gezeigt, wie das von Philipp Reis, das der Erfinder des Telefons um 1850 nach eigenen Plänen fertigte, oder ein historischer Rollstuhl, wie ihn einst die Gräfin Kisseleff auf dem Weg zur Spielbank benutzte. Öffnungszeiten: Mittwoch 10.00 bis 14.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 2,50 €, ermäßigt 1,00 €. Bad Homburger Schulklassen und Inhaber des Bad Homburg-Passes frei.

bis Jahresende, CENTRAL GARAGE, Niederstedter Weg 5

Männer, Mythen und Motoren Historische Renn- und Sportwagen

Neben dem Benz-Spezialtourenwagen, der 1910 mit der Startnummer 38 an der PrinzHeinrich-Fahrt teilgenommen hatte, zeigt das Oldtimer-Museum eine weitere neue Rarität: einen Benz von 1906. Im Vergleich beider Fahrzeuge wird deutlich, wie rasant die Entwicklung in der Anfangszeit des Automobilbaus war. Umrahmt ist die Präsentation von Bildern damaliger Wettbewerbe und einem Originalfilm der Zar-Nikolaus-Fahrt 1910. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 12.00 bis 16.30 Uhr. Eintritt frei; um eine Spende für die Leukämie-Typisierungsaktion von Jörg Hölzer wird gebeten. www.central-garage.de


V e r a n s t a l t u n g s - Üb e r b l i c k N o v e m b e r 2 0 1 3 Bitte heraustrennen und an die Pinnwand hängen!

Kurseelsorge

Ausstellungen

Katharina Maria Bald katholische Seelsorgerin, Tel. 06172-946473 o. 0162-4325068 k.bald@cj-badhomburg.de

Horex Museum Raritäten aus dem Hause Horex Mi. 10.00-14.00 Uhr, Sa., So. 12.00-18.00 Uhr

Pfarrerin Beatrice Fontanive evangelische Seelsorgerin, Tel. 0160-84 55 683 ev.kurseelsorge.badhomburg@web.de

Landgrafenschloss Führungen: Di. bis So. 10.00-16.00 Uhr, letzte Führung 15.00 Uhr

Kurkonzerte

Römerkastell Saalburg Di. bis So. 9.00-16.00 Uhr

Die Termine finden Sie auf Seite 27

Stadtführung am 1., 2., 8., 9., 15., 16., 22., 23., 29. und 30. November um 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

kurparkführungen am 2., 12. und 26. November um 15.00 Uhr Treffpunkt: Kaiser-Wilhelms-Bad mit Besichtigung der Russischen Kirche Dauer: 1,5 bis 2 Stunden Teilnahmegebühr 3,00 €, Kurgäste frei

Botanische Führung am 5. November um 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Führung durch den Kurpark (nur bei schöner Witterung) Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden Teilnahme kostenlos

Geschichte und Geschichten über die Tannenwaldallee am 16. November um 10.00 Uhr Treffpunkt: Tannenwaldallee Nr. 6 (Villa Teves) Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden Teilnahmegebühr: 5,00 €, Kurgäste 2,50 € Begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur mit Ticket, erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof

3. November bis 9. März Museum im Gotischen Haus Homburger Pracht Di. bis Sa. 14.00-17.00 Uhr, So. 10.00-18.00 Uhr 2. bis 24. November Galerie Artlantis … ohne Worte Fr. 15.00-18.00 Uhr, Sa. und So. 11.00-18.00 Uhr 21. November bis 19. Dezember Kulturzentrum Englische Kirche Prof. Dr. Otfried Schütz Sa. und So. 11.00-14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen 1. November bis 1. Februar StadtBibliothek Begehbare Irritationen – Architekturmodelle Di., Do., Fr. 11.00-18.00 Uhr, Mi. 15.00-18.00 Uhr, Sa. 11.00-14.00 Uhr

bis 17. November Kulturzentrum Englische Kirche Bianca Scheich – Ein Land aus Menschenhand Sa. und So. 11.00-14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen bis 23. Februar Sinclair-Haus Still bewegt – Videokunst und Alte Meister Di. 14.00-20.00 Uhr, Mi. bis Fr. 14.00-19.00 Uhr, Sa. und So. 10.00-18.00 Uhr bis 29. November Taunus Sparkasse Faszination Afrika Geöffnet während der Geschäftszeiten bis 2. Februar Museum im Gotischen Haus Homburger Wahlen im 19. Jahrhundert Di. bis Sa. 14.00-17.00 Uhr, So. 10.00-18.00 Uhr bis 31. Januar Heimatmuseum Kirdorf Stets im Einsatz 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kirdorf Mi. und So., 15.00 bis 17.00 Uhr bis Ende März Heimatstube Ober-Erlenbach Josef Baumann 1. So. im Monat 15.00-17.00 Uhr bis Jahresende Central-Garage Männer, Mythen und Motoren Mi. bis So. 12.00-16.30 Uhr

19. November bis 1. Februar StadtBibliothek Verbindungen – Lothar Müssig Di., Do., Fr. 11.00-18.00 Uhr, Mi. 15.00-18.00 Uhr, Sa. 11.00-14.00 Uhr bis 16. November StadtBibliothek Judith Fox – I still do Di., Do., Fr. 11.00-18.00 Uhr, Mi. 15.00-18.00 Uhr, Sa. 11.00-14.00 Uhr

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1.

Fr | 19.30 Uhr Schlosskirche Orgelkonzert Anna Pikulska FUGATO-Preisträgerkonzert 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Requiem für eine Hexe

2.

Sa | 15.00 und 16.30 Uhr Ev. Erlöserkirche Kasperl und die gestohlenen Orgelpfeifen Kasperl-Kompanie und Susanne Rohn, Orgel 15.00 Uhr, Landgrafenschloss Märchenhaftes im Schloss Führung für Kinder 19.00 Uhr ca. 15 Lokale in der Innenstadt Sound & Dance Nacht Aktionsgemeinschaft Bad Homburg e.V. 19.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Dadefür | The Srewjetz | Neuphoria Konzert

3.

So | 15.00 und 16.30 Uhr Ev. Erlöserkirche Kasperl und die gestohlenen Orgelpfeifen Kasperl-Kompanie und Susanne Rohn, Orgel 15.00 Uhr, Kurtheater Die Grönholm-Methode Volksbühne Bad Homburg 17.00 Uhr Kath. Kirche Heilig-Kreuz Every Day is Thanksgiving Day Gospel-Konzert

4.

Mo | 12.52 Uhr Buslinie Nr. 50 Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, Limesweg, Saalburg-Restaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 15 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 19.30 Uhr Volkshochschule Die Kaiserkrönung Karls des Großen Vortrag von Michael Schmidt

5.

Di | 20.00 Uhr, Kurtheater Die Grönholm-Methode Volksbühne Bad Homburg

6.

Mi | 13.25 Uhr Stadtbus Nr. 11ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Hirschgarten, Goldgrube, Restaurant Taunusblick (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 15.00 Uhr, Bürgerhaus Kirdorf Energie und Nachhaltigkeit Vortrag von Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink Deutscher Frauenring 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Ritter Ritter Theater für Kinder ab 4 Jahren 19.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Winterreise – Florian Prey und Rico Gulda Konzertpodium 19.00 Uhr, KongressCenter Reizdarm, Reizmagen, was steckt dahinter? Vortrag Kneipp-Verein Bad Homburg 19.30 Uhr Vereinshaus Gonzenheim Spritztechnik Diabetiker-Selbsthilfegruppe Bad Homburg/Friedrichsdorf 20.00 Uhr, Kurtheater Die Grönholm-Methode Volksbühne Bad Homburg

7.

Do | 16.15 Uhr StadtBibliothek Bilderbuchkino Nein! 20.00 Uhr, StadtBibliothek Ein Buch für Hanna Lesung von Mirjam Pressler Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Queenz of Piano – TastaTour

8.

Fr | 19.30 Uhr Schlosskirche Bad Homburger Schlosskonzerte Eröffnungskonzert 19.30 Uhr, StadtBibliothek Wer ist Martha? Lesung von Marjana Gaponenka Deutsch-Russische Brücke Bad Homburg

19.30 Uhr, Volkshochschule Nähe und Distanz – Thomas Mann und Richard Wagner Vortrag von Karl J. Keppler 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Flamenco Pasión y Arte Flamenco 20.00 Uhr, Erlenbach-Halle Spiel mir das Lied vom Abendrot Frauenkabarett Hick Hack Frauenbildungszentrum Bad Homburg

9.

Sa | 10.00 Uhr Kulturbahnhof, vor dem Haupteingang Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof Führung 10.00 Uhr, Kurhaus Weihnachtsbasar Deutscher Frauenring 11.30 Uhr, Schlosskirche Orgel-Matinee 17.00 Uhr Römerkastell Saalburg Martinus – Sankt Martin Familienabend 19.30 Uhr, Kurtheater Kunqu Oper Klassische chinesische Oper 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Flamenco Pasión y Arte Flamenco

10.

So | 10.00 Uhr Kurhaus Weihnachtsbasar Deutscher Frauenring 18.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche, Weberstraße Konzert Alphorn, Posaune und Orgel

11.

Mo | 12.52 Uhr Buslinie Nr. 50 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Rundwanderung zum Sandplacken-Restaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 19.30 Uhr, Volkshochschule Karl der Große und Harun Al-Raschid Vortrag mit Michael Schmidt


V e r a n s t a l t u n g s - Üb e r b l i c k N o v e m b e r 2 0 1 3

19.30 Uhr KongressCenter Alzheimer/Demenz 68. Medizinischer Bürgerdialog 19.30 Uhr Institut für Ost-West Medizin Ausgebrannt – vom Leistungswillen aufgefressen Vortrag von Dr. med. Walburg Marić

12.

19.30 Uhr, Haus der Altstadt Der Medailleur und Bildhauer Albert de Jaeger Vortrag von Dr. Joachim Zeitz Bad Homburger Münzfreunde

19.30 Uhr Volkshochschule Der Herrschaftsantritt Ludwigs des Frommen Vortrag von Michael Schmidt

20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Ein Wopp im Schafspelz Kabarett mit Timo Wopp

20.00 Uhr Kurtheater Der eiserne Gustav nach dem Roman von Hans Fallada

15.

Kurhaus Bad Homburg von A-Z Lichtbildervortrag von Heidi Delle

Fr | 15.00 Uhr Landgrafenschloss Könige, Prinzessinnen & Co Vorlesetag

20.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf Höhepunkte Nordindiens Filmclub Taunus

20.30 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Sacarium – Metallica Tribute Band young friday

Di | 19.30 Uhr

13.

Mi | 13.25 Uhr Stadtbus Nr. 11 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Hirschgarten, König-Wilhelms-Weg, Bleibeskopf, Hirschgarten-Restaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus Satansstätte oder Heilbad? Der erste Homburg-Roman von Carl Spindler (1853) Vortrag „Aus dem Stadtarchiv“ von Dr. Klaus-Dieter Metz 19.00 Uhr Römerkastell Saalburg Mit der Taschenlampe in die Römerzeit 19.30 Uhr Klink Dr. Baumstark Indonesien – Von Sumatra nach West Papua Dia-Vortrag von Horst Liebelt

14.

Do | 16.15 Uhr StadtBibliothek Spaß unter der Palme Der Cowboy 19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus Orte der Kur Vorstellung des neuen interaktiven Stadtplans

16.

Sa | 15.00 Uhr Landgrafenschloss Gut behütet durch die Biedermeierzeit Führung für Kinder 16.00 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Peter Pan Vorlesetheater mit Live-Musik für die ganze Familie 20.00 Uhr, Kurtheater Rot Schauspiel mit Dominique Horwitz, u.a.

17.

So | 15.00 Uhr Gemeindezentrum St. Franziskus Literatur-Café 18.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Belle Melange – die bittersüße Mischung Benefizkonzert des Zonta-Clubs

18.

Mo | 12.52 Uhr Buslinie Nr. 50 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, am kalten Wasser, Hirschgarten-Restaurant (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 13 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 19.30 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Prof. Dr. Niekisch, Zoo Frankfurt Diskussionskreis Taunus

19.

Di | 20.00 Uhr Kurtheater Der eiserne Gustav nach dem Roman von Hans Fallada

20.

Mi | 13.25 Uhr Stadtbus Nr. 11 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Hirschgarten, Saalburg (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 12 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Alles erlaubt? Theater für Kinder ab 5 Jahren

21.

Do | 16.15 Uhr StadtBibliothek Buchstabenkino Prinzessin Anna oder wie man einen Helden findet 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Litha Irish Folk 20.00 Uhr, Speicher Bad Homburg Stephanie Neigel & Band Jazz

22.

Fr | 15.00 Uhr Landgrafenschloss Wir bauen unser Traumschloss Workshop für Familien 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Purple Rising Musik von Deep Purple

23.

Sa | 13.00 Uhr Vereinshaus Gonzenheim Eisenbahn-Ausstellung Interessengemeinschaft Eisenbahn Bad Homburg


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19.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Zen Zebra | Sedna and Make Make | Open Parachine Konzert 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Carminho Fado

24.

So | 10.00 Uhr Vereinshaus Gonzenheim Eisenbahn-Ausstellung Interessengemeinschaft Eisenbahn Bad Homburg 10.00 Uhr Landgrafenschloss Mode-Lust Führung und Museumsbrunch 17.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Panamobil – Losgelaufen - Arktisches Kanada Multimediaschau von Andreas Eller 17.00 Uhr, Ev. Erlöserkirche Benjamin Britten: War Requiem Oratorienkonzert

25.

Mo | 12.52 Uhr Buslinie Nr. 50 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Sandplacken, Pfahlgraben, Fuchstanz (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 13 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei 18.30 Uhr, Volkshochschule Einhard und Seligenstadt Vortrag von Michael Schmidt

26.

Di | 20.00 Uhr Kurtheater Forum für junge Künstler Gina Gaul (Flöte) und Alexey Pudinov (Klavier) Kulturkreis Taunus-Rhein-Main

27.

Mi | 13.25 Uhr Stadtbus Nr. 5 ab Kurhausplatz Taunus-Wanderung Saalburg zum Herzberg (Kaffeepause) Wanderstrecke ca. 13 km Teilnahmegebühr: 3,00 €, Kurgäste frei

28.

Do | 16.15 Uhr StadtBibliothek Happy Palmtree This moose belongs to me 19.45 Uhr KongressCenter Gärten der Trauer – Die Geschichte der Homburger Friedhöfe Vortrag von Gerta Walsh, Bad Homburg Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg 20.00 Uhr, Kurtheater Deutsche Philharmoniker mit dem Starpianisten Martin Stadtfeld 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche A Tribute to Johnny Cash

29.

Fr | 13.00 Uhr Volkshochschule Jugend stark machen gegen Extremismus Politfestival 19.30 Uhr, Schlosskirche Bad Homburger Schlosskonzerte Weihnachtskonzert 19.30 Uhr, Kurtheater Paddy Kelly – Solo & Unplugged 20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Pat Fritz & Band Country

30.

Sa | 11.00 Uhr Kurhaus Ladengalerie Adventsbasar 11.00 Uhr Schlossplatz und Schlosshof Romantischer Weihnachtsmarkt Aktionsgemeinschaft Bad Homburg 18.00 Uhr Ev. Gedächtniskirche, Weberstraße Musikalische Adventsvesper 19.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk Impropuls Improvisationstheater

Änderungen vorbehalten. Alle Termine sind auch im Internet abzufragen unter www.bad-homburg.de www.bad-homburg-tourismus.de Kartenvorverkauf: Tourist Info + Service im Kurhaus Louisenstraße 58 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Tel. 06172 / 178-3710 bis -3713 Fax 06172 / 178-3719 tourist-info-kurhaus@kuk.badhomburg.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 10.00 - 14.00 Uhr Tourist Info + Service im Bahnhof Am Bahnhof 2 61352 Bad Homburg v. d. Höhe Tel. 06172 / 178-3720 und -3721 Fax 06172 / 178-3729 tourist-info-bahnhof@kuk.badhomburg.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 08.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.30 - 14.30 Uhr


Auss t e l l un g en

Ausstellungen in der StadtBibliothek bis 16. November

Judith Fox – I still do

Fotoausstellung der AG Demenz der Stadt Bad Homburg

Judith Fox fotografierte ihren an Demenz erkrankten Mann Ed, um Erinnerungen an ihn festzuhalten, um ihn zu feiern und um ihn in ihrer Nähe zu haben, während sie Abschied von ihm nahm. Das gleichnamige Buch kann in der StadtBibliothek ausgeliehen werden. 19. November bis 1. Februar

Verbindungen

Bilder von Lothar Müssig

Der Künstler ordnet das Chaos im Kopf mittels Farbe und Papier – manchmal abstrakt, oft bunt, immer experimentierfreudig. Es entstehen Verbindungen zwischen Figuren – sowohl geometrischen, als auch menschlichen. Strukturen formieren sich. Beziehungen werden sichtbar.

Die für 19. November bis 1. Februar angekündigte Ausstellung „The past is a foreign country. They behave differently there.”von Margareth Schwyter und Klaus Tinkel musste wegen einer Erkrankung der Künstlerin abgesagt werden.

1. November bis 1. Februar

Begehbare Irritationen – Architekturmodelle Kunstschüler des Humboldtgymnasiums entwerfen Mahnmale für die deportierten Juden Bad Homburgs

Überdimensionale Zacken, als entstammten sie einem zerborstenen Davidstern, spitzwinklige Flächen, die einander durchbohren, die Räume der Stille, aber auch der Beklemmung schaffen, die faszinierend und irritierend zugleich wirken – könnte so ein architektonisches Mahnmal für die Juden Bad Homburgs aussehen, die am 28. August 1942 vom Bahnhof aus deportiert wurden? Wenn es nach den Schülern des Humboldtgymnasiums ginge, ja. Über 30 von ihnen haben im Rahmen eines Kunstprojekts unter der Leitung von Kunstlehrerin Inken Dietrich Ideenmodelle für begehbare Mahnmale für den Bahnhofsvorplatz entworfen. Sieben Modelle werden ausgestellt. Zugunsten eines symbolhaften abstrakten Ausdrucks verzichten die Schüler bewusst auf konkrete Elemente wie Hände, Gleise, menschliche Konturen. Nicht in Stein sehen sie ihre Modelle realisiert, sondern Materialien wie Metall, Glas oder Holz sollten verwendet werden. Das ermöglicht es zum einen, die Fragilität historischer Prozesse zu thematisieren, etwa die so genannte „Reichskristallnacht“ Zum anderen lösen die Mahnmale als Ganze im öffentlichen Raum Irritationen aus und stellen so geschichtliche Fragen neu an unsere heutige, aber auch an eine zukünftige Gesellschaft. StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24: Dienstag, Donnerstag und Freitag 11.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch 15.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag 11.00 bis 14.00 Uhr. Eintritt frei. Louise 11 / 2013 |

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E N GL I S CH E K I RCH E

Donnerstag, 7. November, 20.00 Uhr

Queenz of Piano – TastaTour

Zwei preisgekrönte Pianistinnen und zwei Konzertflügel – mehr braucht es nicht für anspruchsvolle Unterhaltung. Doch was Anne Folger und Jennifer Rüth den beiden Instrumenten auf spielerische Weise entlocken, ist wesentlich mehr, als es Pianisten üblicherweise tun. Mit sprühendem Witz und einem Hang zur Selbstironie schaffen sie ein Klavierkonzert, das dem angestaubten Image klassischer Klavierkonzerte einen neuen Anstrich gibt. Feinfühlig, großartig aufeinander abgestimmt, korrespondieren die Musikerinnen in den Passagen, bei denen sie sich an die klassischen Vorlagen halten. Aber

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eigentlich ist Schwarzweiß-“Spielerei“ so gar nicht die Sache der beiden jungen Frauen, die nicht nur mit ihren leuchtend roten Roben Farbe ins Spiel bringen. Zumal sie das Klavierspiel grenzenlos interpretieren und bravourös beherrschen. Ob im Sitzen, Stehen oder bäuchlings auf dem Flügel liegend, stets treffen sie den richtigen Ton, lassen die Finger scheinbar schwerelos und in atemberaubendem Tempo übers Schwarzweiß gleiten. Eintritt: 14,00 €, ermäßigt 11,00 €. www.queenz-of-piano.de


E N GL I S CH E K I RCH E

Freitag, 1. November, 20.00 Uhr

Requiem für eine Hexe Die Friedrichsdorfer Autorin Dagmar Scherf hat das Requiem für die mindestens 75 Männer und Frauen geschrieben, die in Homburg im 17. Jahrhundert wegen angeblicher Hexerei verbrannt wurden. Einzelheiten unter SPECIAL auf Seite 15. Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 8,00 €.

Mittwoch, 6. November, 19.00 Uhr

Winterreise – Florian Prey und Rico Gulda

Freitag, 8. November, und Samstag, 9. November, 20.00 Uhr

Flamenco – Pasión y Arte Flamenco

Der Liederzyklus „Winterreise“ von Franz Schubert zählt zu den bedeutendsten Werken der Deutschen Romantik und gilt für Sänger wie für Pianisten als technisch wie interpretatorisch große Herausforderung. Er umfasst 24 Lieder, unter ihnen so bekannte wie „Der Lindenbaum“. Der Bariton Florian Prey und der Pianist Rico Gulda tragen große Namen. Wahrend die Väter zu den bedeutendsten Künstlern ihrer Generation zählen, sind die Söhne auf dem Weg, die Bühnen der Welt zu erobern. Prey sang die großen lyrischen Baritonpartien an den namhaften Opernhäusern Europas, Gulda stand immer wieder mit Martha Agerich oder als Solist mit den Wiener Philharmonikern auf der Bühne.

Die Leidenschaft und Kunst des Flamenco besteht darin, Harmonie und Rhythmus in Form von Gesang, Tanz, Gitarre und Perkussion in einzigartiger Weise zu verschmelzen. Die andalusische Tradition, dass Menschen feiern und zusammen musizieren, wandelte sich in eine Kunst, die im Laufe der Zeit die Bühne der Welt erobert. Der Flamenco, wie wir ihn heute kennen, ist eine Fusion aus verschiedenen rhythmischen und musikalischen Elementen mehrerer Kulturen. „La Calí“, Pilar Orozco Fernandez, kommt aus Jerez de la Frontera (Andalusien), der Wiege des Flamenco, und versteht es, die passenden Künstler zusammenzubringen, die nicht nur die Tradition des tiefgründigen, ursprünglichen Flamenco bewahren, sondern auch neue musikalische Einflüsse aufnehmen und andere Instrumente integrieren.

Eintritt: 14,00 €, ermäßigt 11,00 €.

Eintritt: 20,00 €, ermäßigt 15,00 €.

Konzertpodium

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E N GL I S CH E K I RCH E

Donnerstag, 14. November, 20.00 Uhr

Timo Wopp

Ein Wopp im Schafspelz

Wenn er wollte, könnte Timo Wopp als Moderator und Comedian einfach sympathisch sein. Etwas beinahe Vertrauenswürdiges umgibt ihn. Aber das dauert nur so lange, bis er den Mund aufmacht oder mit atemberaubenden Jonglagen jedes seiner Worte visuell-akrobatisch unterstreicht. Mit jedem Satz zerbricht er ein Stück des ersten Eindrucks und entpuppt sich als zuweilen scharfzüngiger, zuweilen arroganter Beobachter. Wer hier im Publikum sitzt, fühlt sich herausgefordert und bekommt das Bedürfnis, ihm das richtige Leben einmal zu zeigen oder ihm zumindest zuzurufen: „Du wirst schon noch sehen, Bürschchen!“ Doch dann schießt er, gänzlich unerwartet, gegen sich selbst. Dank dieser Mischung aus Frechheit und Selbstironie lacht sein Publikum bereitwillig mit, selbst dann, wenn es einen Spiegel vorgehalten bekommt. Eintritt: 14,00 €, ermäßigt 11,00 €.

Freitag, 15. November, 20.30 Uhr

Sacarium – Metallica Tribute Band young friday

Die Metallica-Tribute-Band Sacarium hat mit Tobias Regner einen Frontmann allererster Güte, der die Songs so authentisch singt, dass man ihn nicht mehr vom Original unterscheiden kann. Wer sein „Nothing else matters“ gehört hat, der weiß, was Gänsehaut pur ist. 2001 gegründet, spielt Sacarium seither Show um Show

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E N GL I S CH E K I RCH E

und konnte sich so eine große Fanbasis erarbeiten. Die vier Jungs waren unter anderem auch schon im Vorprogramm von Tito & Tarantula, Megaherz, Die Happy, Guano Apes und JBO gefragt. Dabei ist ein Auftritt der Band nicht nur etwas für eingefleischte MetallicaFans. Neben Songs wie „Wherever I may roam“, „Enter Sandman“, „Creeping Death“, „Fade to black“, „Seek and destroy“ und „Nothing else matters“ haben auch Perlen wie „Harvester of sorrow“ oder „Fuel“ den Weg ins Programm gefunden und werden jeden Rockfan begeistern. Eintritt: 5,00 €, Stehplatz. www.sonicboom.info

Montag, 18. November, 20.00 Uhr

Prof. Dr. Niekisch,

Naturschutzzentrum Zoo Frankfurt

Wer gern Tiersendungen im Fernsehen sieht oder, besser noch, Besucher des Frankfurter Zoos ist, der begegnet ihm immer dann, wenn es irgendeinem der Zootiere vielleicht nicht gut geht oder wenn ein liebevoll aufgezogenes Jungtier umziehen muss in einen anderen Tierpark: Prof. Dr. Manfred Niekisch. Seit 2008 ist er Leiter des Frankfurter Zoos. Den will er zu einem internationalen Naturschutz- Zentrum ausbauen. Der Naturschutz ist das Hauptanliegen von Niekisch, der seit 2010 ordentlicher Professor für Internationalen Naturschutz an der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist und Lehraufträge an Universitäten im In- und Ausland wahrnimmt. Seine Arbeitserfahrungen in zahlreichen Ländern der Erde mit Schwerpunkten in Vietnam und Lateinamerika machen ihn zum Fachmann für Strategien für nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und den Schutz der biologischen Vielfalt. Und da geht es nicht nur um große Tiere wie Löwen und Flusspferde. Auch die kleinen sind ihm wichtig: An der Universität Bonn promovierte er zum Dr. rer. nat. mit einer Arbeit über die Gelbbauchunke. Schon mal eine gesehen? Eine Veranstaltung mit dem Diskussionskreis Taunus.

Donnerstag, 21. November, 20.00 Uhr

Litha – Irish Folk Die Medien entdecken gerade das keltische Erbe Deutschlands für sich und Litha haben den Finger am Puls der Zeit. Vier der gefragtesten Musiker aus Schottland und Deutschland haben sich dem gemeinsamen musikalischen Erbe verschrieben und schlagen Brücken zwischen der halb in Vergessenheit geratenen deutschen Tradition und der quicklebendigen irisch-schottischen. Zusammen erschaffen sie so einen einzigartigen Sound, der sich irisch-leichtfüßig auch an die schweren Themen der deutschen und schottischen Tradition heranwagt und dabei einen völlig neuen Zugang eröffnet. Ganz ohne volkstümelnde Betulichkeit, ohne Whiskey preisende Trinkseligkeit gehen Litha Schritt für Schritt in eine neue Richtung – mit Kurs auf die „Celtic Crossroads“. Eintritt: 14,00 €, ermäßigt 11,00 €. www.lithamusic.com

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Freitag, 22. November, 20.00 Uhr

Purple Rising Deep Purple gelten zusammen mit Led Zeppelin und Black Sabbath als Mitbegründer des klassischen HardRock. Die Band schuf Songs für die Ewigkeit, die auch nach 40 Jahren nichts von ihrer Frische und Authentizität eingebüßt haben. Mit fünf erfahrenen Musikern – drei waren bis 2009 in der deutschlandweit erfolgreichen Deep-Purple-Tribute-Band Cheap Turtle aktiv – präsentiert Purple Rising die Musik mit zeitlosen Gitarren-Riffs, einer original Hammond C-3, mit fauchenden Leslies

und einer energiegeladenen Rhythmussektion ganz im Stil der Seventies. Für Gänsehaut pur sorgt insbesondere auch Sänger Alex Stahl, der die sehr unterschiedlichen Stile der Purple-Frontmänner Ian Gillan und David Coverdale gekonnt verschmelzen lässt. Purple Rising kopieren die Originale jedoch nicht einfach nur, sondern interpretieren sie mit furiosen Improvisationen und wilden Duellen zwischen Gitarre und Hammond ganz im Geiste von Deep Purple anno 1970. Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 9,00 €; Stehplatz. www.purple-rising.de

Sonntag, 24. November, 17.00 Uhr

Panamobil – Losgelaufen – Arktisches Kanada Länder, Menschen & Kulturen

Nach 2009 zog es Andreas Eller im Sommer 2011 erneut in die kanadische Provinz Yukon und in die Nordwest-Territorien. Der „Dempster Highway“ ist eine gewalzte Schotterstraße und führt von Dawson City nordwärts bis nach Inuvik. Wildnis pur, hier existieren kaum Ortschaften, wenig Menschen, dafür viele Tiere. Andreas Eller musste lernen, mit sich und den Umständen umzugehen. Und völlig entschleunigt erreichte er nach 750 Kilometern auf seinen Füßen das fast am Polarmeer gelegene Inuvik. Um die Strecke durch unbekanntes Gelände zu bewältigen, veranschlagte Eller eine Tagesleistung von ca. 30 km. Ausrüstung und Proviant transportierte er in einem geländegängigen Anhänger, der mit Hilfe eines Zuggeschirrs gezogen wurde. Der Abenteurer erzählt in seiner aktuellen, digitalen Multimedia-Projektion live von der Kanufahrt, dem Chilkoot Trail und seiner langen, einsamen Wanderung durch das Land der Bären und Elche. Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 8,00 €. www.panamobil.de

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E N GL I S CH E K I RCH E

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Donnerstag, 28. November, 20.00 Uhr

A Tribute to Johnny Cash Montag, 25. November, 20.00 Uhr Kurtheater

Georg Schramm – Meister Yodas Ende

Über die Zweckentfremdung der Demenz Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt, eine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die, wie er, lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende dahin zu dämmern. Ein bitter-komischer Abend, denn seit alters her bringt uns der Clown zum Lachen, weil wir ihm bei seinem vorhersehbaren Sturz zusehen dürfen, ohne selbst zu fallen. Er ist der Dumme, und deshalb ist auch ein August dabei! www.georg-schramm.de

Die fünf Musiker haben sich nach dem Ableben von Johnny Cash der Aufgabe verschrieben, sein Andenken im deutschsprachigen Raum würdig zu vertreten. Sie spielen seine Lieder, vom frühen Rockabilly bis zu Country und Folk, so authentisch, dass seine Musik darin weiterleben kann. A Tribute to Johnny Cash bereitet es Spaß, diese Musik stellenweise mit Bläserarrangements oder anderen Instrumenten zu untermalen. Wem es entweder auf Grund seines Alters oder aufgrund des damals noch nicht voll entwickelten Musikgeschmacks nicht vergönnt war, Mr. Johnny Cash und seine Frau June Carter live zu sehen, erhält mit A Tribute to Johnny Cash eine Chance, in den Genuss dieser großartigen Musik zu kommen. Eintritt: 13,00 €, ermäßigt 10,00 €; Stehplatz.

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Y o un g L o uise

Samstag, 2. November, und Sonntag, 3. November, jeweils 15.00 und 16.30 Uhr Erlöserkirche, Orgelempore

Kasperl und die gestohlenen Orgelpfeifen Kasperl-Kompanie Bad Homburg

Das ist eine Premiere für Susanne Rohn. Zum ersten Mal tritt die Kantorin und Organistin nicht nur als Musikerin auf, sondern auch als Schauspielerin. Und auch der Kasperl feiert Premiere – weil er auf der Orgelempore der Erlöserkirche spielt. Dort besucht er seine Freundin Susi, die gerade Orgelstücke für ein Kinderkonzert übt. Allerdings passt es dem Teufel Luzi und dem bösen Zauberer Zaubermeier gar nicht, dass sich die Kleinen und Großen an der Orgelmusik erfreuen. Und dazu noch in der Kirche. Sie ersinnen eine böse List und die könnte auch klappen – wenn nicht der Kasperl gemeinsam mit den Kindern den Bösewichten auf die Spur kommt und das Kinderkonzert rettet. Eintrittskarten zu 5,00 und 7,00 €. Erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, und im Bahnhof, Tel. 06172-178 3720, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de.

Mittwoch, 6. November, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk, Wallstraße 24

Ritter Ritter

Kindertheater, ab 4 Jahren

Zwei Ritter, eine Burg, ein Drache und eine gefangene Prinzessin. Für einen Ritter ist der Drache zu stark! Was kann man aber machen, wenn die Ritter im Streit sind? Ein fantastisches Abenteuer über Mut und Übermut und ein bisschen Liebe. Das Weite Theater & Theater des Lachens. Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 Uhr.

Donnerstag, 7. November, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Bilderbuchkino

für Kinder ab Kindergartenalter „Nein!“ von Kathrin Göpfert: Paul findet auf dem Spielplatz eine Tüte voll kichernder Neins, die darauf brennen, herausgelassen zu werden. Erst macht der Einsatz Spaß, aber dann ändert sich das.

Samstag, 2. November, 15.00 Uhr Landgrafenschloss

Eintritt frei.

Es war einmal... Märchenhaftes im Schloss

Donnerstag, 14. November, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Führung für Kinder mit Sonja Lohmann M.A., Historikerin Im Schloss wimmelt es vor Märchenmotiven. Details aus einer Märchentruhe werden beim Nacherzählen der Märchen eingesetzt. Anschließend ist ein Rätsel zu lösen, das schließlich auf die Spur eines Märchenschatzes führt. Eintritt: Kinder 5,50 €, Erwachsene 7,00 €. Anmeldungen: Tel. 06172-9262 148 oder info@schloesser.hessen.de.

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Spaß unter der Palme Vorlesen und Basteln, ab 4 Jahren

„Der Cowboy“ von Hildegard Müller: Anna macht Ferien am Meer und ihr Hund Toto ist auch dabei. Als Toto fast in den Wellen verschwindet, kommen alle Leute angelaufen, aber keiner tut etwas. Nur der Junge mit dem blöden Cowboyhut fragt: „Gibt’s ein Problem?“ Ob er hilft? Eintritt frei.


Y o un g L o uise

Freitag, 15. November, 15.00 Uhr Landgrafenschloss, Treffpunkt Vestibül

Könige, Prinzessinnen & Co

Bundesweiter Vorlesetag

Im kleinen Festsaal werden spannende Erzählungen und Märchen rund um Schlösser und Schlossbewohner vorgelesen. Eintritt: 1,00 € für den Märchensack.

Samstag, 16. November, 15.00 Uhr Landgrafenschloss

Gut behütet durch die Biedermeierzeit Führung für Kinder mit Sonja Lohmann M.A., Historikerin

Eine Spurensuche zum Thema Kindheit zur Zeit der Prinzessin Elizabeth: Mit passenden Kopfbedeckungen geht es in den Räumen der Prinzessin auf die Suche nach ausgelegten Spuren. An jedes Fundstück ist Interessantes aus einer Kindheit vor 200 Jahren geknüpft. Eintritt: Kinder 5,50 €, Erwachsene 7,00 €. Anmeldungen: Tel. 06172-9262 148 oder info@schloesser.hessen.de.

Samstag, 16. November, 16.00 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk, Wallstraße 24

Peter Pan

Eine Reise ins Land der Phantasie. Frei nach Motiven von James Matthew Barrie. Vorlesetheater mit Live-Musik für die ganze Familie Vor dem Schlafengehen spielen Paula und Lukas Geschichten aus „Peter Pan“. Die Beiden schlüpfen in die Rollen von Peter Pan, Mandy und Captain Hook und lassen vor unseren Augen das „Land der Fantasie“ entstehen. Mit viel Spaß wird hier die Welt der kindlichen Fantasie heraufbeschworen, in der Wunschträume, Freuden und Ängste Gestalt annehmen. In der aber auch beim heftigsten Kampf kein Blut fließt, die schlimmsten Feinde nicht triumphieren dürfen und immer alles zu einem guten Ende kommt. Geeignet auch für ältere Kinder, Mindestalter 6 Jahre. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €; Kartenverkauf ab 15.00 Uhr.

Mittwoch, 20. November, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff E-Werk, Wallstraße 24

Alles erlaubt?

Vom kleinen Raben, der aus Futterneid ganz eigenwillige Tischmanieren erfindet Kindertheater, ab 5 Jahren Das gierige Schwein schaufelt sich sooo viele Nudeln auf den Teller, dass der kleine Rabe glaubt, sein Soßenanteil sei nur durch einen Sprung in die Schüssel zu retten. Entnervt droht ihm Mutter Dachs, er bekäme keine Geburtstagsgeschenke, wenn er nicht das „brav sein“ lerne. Nachdem ihm in einem Albtraum die Geschenke davonfliegen, nimmt der kleine Rabe diese Aufgabe sehr, sehr ernst. Der coole Wolf ist ihm dabei zwar keine Hilfe, aber der Hase kennt dermaßen viele Regeln, dass ihm bald der Kopf schwirrt. Eine humorvolle wie ernsthafte Geschichte mit swingendem Happy End. Theater Mario. Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 Uhr. Louise 11 / 2013 |

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Y o un g L o uise

Donnerstag, 21. November, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Buchstabenkino

Freitag, 1. November, 19.00 Uhr

DanceClub

für Kinder ab Grundschulalter

Die Disco-Party für 12- bis 15-Jährige.

„Prinzessin Anna oder wie man einen Helden findet“ von Susanne Opel-Götz: Da steht Prinzessin Anna aber blöd da: Ihr Vater geht in Rente nach Mallorca und hinterlässt ihr ein halbes Königreich. Die andere Hälfte erhält der Held, der sie heiratet. Aber wo ist dieser Held?

Eintritt: 1,50 € inkl. Getränkegutschein.

Eintritt frei.

Samstag, 2. November, 19.30 Uhr

Dadefür, The Screwjetz, Neuphoria Rock-Konzert

Donnerstag, 28. November, 16.15 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Happy Palmtree

Vorlesen in englischer Sprache, 4 bis 6 Jahre „This moose belongs to me“ von Oliver Jeffers: Wilfred owned a moose. He hadn’t always owned a moose. The moose came to him a while ago and he thought he would call him Marcel. Eintritt frei.

Samstag, 30. November, 15.00 bis 18.00 Uhr Landgrafenschloss

Adventswerkstatt Kinder sind eingeladen, am offenen Bastelworkshop im Atelier der Museumspädagogik teilzunehmen. Und während sie für den Advent basteln, haben die Eltern Zeit für Weihnachtseinkäufe. Kosten: 3,00 €.

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Die sechs jungen Frankfurter Musiker von „Dadefür“ verbreiten mit ihrem knackigen Hessen-Rock und humorvollen Texten gute Tanzlaune. „The Screwjetz“ aus Langenselbold bringt Angry-Pop und Punk-Rock mit. „Neuphoria“ aus Frankfurt wollen mit Deutsch-Rock die Welt auf den Kopf stellen. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €.


Y o un g L o uise

Samstag, 9. November, 20.00 Uhr

Samstag, 23. November, 19.30 Uhr

Mitternachtsspiel

Zen Zebra, Sedna and Make Make, Open Parachine

Spieltrieb ausleben? Das geht im E-Werk mit der gut sortierten Sammlung von Brett- und Gesellschaftsspielen. Egal ob Klassiker oder Neuentdeckungen von der letzten Spielemesse, hier kann alles ausprobiert werden. Spaß haben, nette Leute treffen, gemütlich im Café zusammen sitzen und vor allem: spielen! Eintritt frei.

Freitag, 22. November, 19.00 Uhr

Jam Session im E-Werk Für Hobby-Musiker, Anfänger, Semi-Profis, Bands mit Lust auf einen Kurzgig, für alle, die Lust haben, gemeinsam zu spielen und zu improvisieren, die neue Musiker und Bands treffen wollen und für alle, die einfach nur zuhören möchten. Instrumente und Kabel sind mitzubringen, PA, Verstärker und Drums stehen zur Verfügung.

Konzert

Alternative und Postcore sind das Programm der Leipziger Band „Zen Zebra“, Noise, Experimental und Alternative von „Sedna and Make Make“ aus Augsburg. Die Hofheimer Gruppe „Open Parachine“ hat eine besondere Vorliebe für Progressive-Rock und Sludge Metal. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €.

Eintritt frei.

Samstag, 30. November, 19.30 Uhr

Jugendkulturtreff E-Werk Wallstraße 24 Bad Homburg v. d. Höhe www.e-werk-hg.de www.kulturtreff.info www.kulturtreff-ewerk.de info@e-werk-hg.de Tel. 0 61 72 - 2 11 37

Impropuls

Improvisationstheater Eintritt frei.

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Mi t t en in B a d H o m b u r g

Samstag, 2. November, 19.00 Uhr

8. Bad Homburger Sound & Dance Nacht Die lange Nacht der Musik! In 13 Locations heißt es feiern, tanzen, Spaß haben. Dafür sorgen nicht nur die Könner an den Plattentellern, auch die Gastronomen werden ihr Bestes tun, um einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Ob Schlager, House oder Pop – für jeden Musikgeschmack haben die DJs etwas zu bieten, da ist die Aktionsgemeinschaft Bad Homburg als Veranstalter zuversichtlich. Es nehmen teil: Louisen Lounge, Tiffany, Schreinerei Pfeiffer, Peppers, Alt Homburg, Irish Pub, Hölderlins, Gambrinus, Empire, Americanos, Bel Air und CasinoLounge, die als letzte Location um 4.00 Uhr schließt. In der Englischen Kirche gibt es Live-Musik mit Desperado.

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Der Eintritt kostet 9,50 € im Vorverkauf, 12,00 € an den Abendkassen. Einmalig! Für diesen Betrag erhält man ein Eintrittsbändchen, das zum Zutritt zu allen SoundTempeln berechtigt. Der Flyer, der eine Übersicht über die Lage der einzelnen Lokale und ihre Programme enthält, liegt in den meisten Mitgliedsgeschäften der Aktionsgemeinschaft, bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof sowie in den teilnehmenden Lokalen aus.


Mi t t en in B a d H o m b u r g

ab Donnerstag, 14. November, täglich ab 11.00 Uhr

3. Bad Homburger Almstadl „Servus, grüezi und hallo“ – zum dritten Mal öffnet der Almstadl der Aktionsgemeinschaft auf dem Kurhausplatz seine Pforten. In rustikaler Atmosphäre darf bis zum 22. Dezember geschunkelt und gefeiert werden. Anlässe gibt es reichlich. So stehen beispielsweise die vielseitigen Hunis aus dem Allgäu auf dem Programm und das Tschirgant Duo aus Tirol. Die Nixnutze stammen zwar nicht aus den Bergen, sondern aus der nahe gelegenen Wetterau, der Stimmung tut das aber keinerlei Abbruch und volkstümliche Musik liegt ihnen genauso im Blut. An verschiedenen Abenden sorgen Motto-Partys sowie DJs und DJanes (ja richtig gelesen!) für ausgelassene Fröhlichkeit. Wer Lust hat und Geschick beweisen möchte, kann dies beim Baumstamm sägen, nageln oder Bierkrug stemmen tun.

Die Hunis

Auch für die Jüngsten hat der Almstadl einiges zu bieten. Jeden Samstag von 14.00 bis 16.00 Uhr ist Kinderzeit! Zuerst wird ein Theaterstück aufgeführt und anschließend gemeinsam gebastelt. Natürlich kann man sich auch kulinarisch verwöhnen lassen. Bayerische Schmankerln wie Kässpatzen, Weißwurscht mit Bretzn und Obatzta stehen genauso auf der Karte wie das traditionelle Weißbier. www.stadl-badhomburg.de Louise 11 / 2013 |

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Mi t t en in B a d H o m b u r g

Es wird weihnachtlich Weihnachten naht mit großen Schritten. Ende November beginnt die Adventszeit mit dem Romantischen Weihnachtsmarkt der Aktionsgemeinschaft und dem Basar im Kurhaus. Und zuvor schon Mitte des Monats der traditionelle …

Romantischer Weihnachtsmarkt Samstag, 30. November, und Sonntag, 1. Dezember, 11.00 bis 21.00 Uhr Schlossplatz, Herrngasse und Schlosshöfe

Weihnachtsbasar des Deutschen Frauenrings

Eröffnung am Samstag um 17.00 Uhr an der großen Weihnachtskrippe mit Ansprachen von Vertretern der Stadt, des Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft, Jörg Hölzer, der Pfarrer von St. Marien und Erlöserkirche, mit Weihnachtsliedern und dem großen Stadtgeläut der Kirchenglocken.

Samstag, 9. November, 10.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 10. November, 10.00 bis 16.00 Uhr im Landgraf-Friedrich-Saal des Kurhauses

Adventsbasar im Kurhaus

Kartenausgabe für Einlieferer: Freitag 1. November, von 10.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr im Kurhaus vor der Tourist-Info.

Samstag, 30. November, und Sonntag, 1. Dezember, 11.00 bis 19.00 Uhr Ladengalerie Allerlei Adventsschmuck, Holzkrippen, Lavendelsäckchen, Stricksachen, Schmuck, Weihnachtskarten und vieles mehr, von privaten Anbietern in liebevoller Handarbeit hergestellt.

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A La carte

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Dinnerkrimi „Mord au Chocolat“ 79,00 € inkl. Aperitif, 4-Gang-Menü und Programm. Einlass eine halbe Stunde vor Beginn. Montag, 18. November, 15.00 bis 21.00 Uhr

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22.12.2013 aschenputtel – das musical Kurtheater, € 13,00 - 19,00 31.12.2013 die gala-Nacht der Stars Kurtheater, € 29,00 - 49,00 10.01.2014 Sissi (musical) Kurtheater, € 44,90 - 66,90 11.01.2014 Neujahrskonzert Johann-Strauß-Orchester Wiesbaden Kurtheater, € 9,00 - 28,00

19.01.2014 Nicolai Friedrich Kurtheater, € 28,85 - 39,20 24.01.2014 vince ebert Kurtheater, € 25,90 - 32,75

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24.01.2014 u-Bahn Kontrollöre Stadthalle Oberursel € 33,45

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Tourist Info + Service im Bahnhof Mobilitätszentrale Montag – Freitag 8.00 –18.00 Uhr Samstag 9.30 – 14.30 Uhr

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C a sin o L o un g e

Donnerstag, 7. November, 20.00 Uhr

Jazz-Lounge

Wolfgang Zöll stellt den Tenorsaxofonisten Peter Back vor, der langjähriges Mitglied des HR-Jazzensembles und Träger des Hessischen Jazzpreises 2009 ist. Sein differenziertes und flüssiges Linienspiel vereinigt Leichtigkeit und Tiefe in einem zeitgenössischen Personalstil. Begleitet wird er von Quincy Kline (Drums), Don Hein (Bass) und Natalya Karmazin (Piano). Eintritt: 10,00 €, inkl. 3,00 € Verzehrbon.

Das Freitag-Programm 1. November, 22.00 Uhr: Lucky Ladies Night mit Dennis Parker 8. November, 22.00 Uhr: Lucky Ladies Night mit DJ K.C 15. November, 22.00 Uhr: Ladies Night mit DJ Sherry – Black Music Edition 22. November, 22.00 Uhr: Lounge Mix mit DJ Sputnik 29. November, 20.00 Uhr: hr1-Dancefloor mit DJ Thorsten Mathieu Eintritt jeweils frei, Verzehrgutschein 5,00 €.

Das Samstag-Programm

Jeden Sonntag 15.00 bis 19.00 Uhr

Tea & Dance

An den Sonntagnachmittagen wird in der CasinoLounge Party gefeiert – mit den Hitklassikern aus vier Jahrzehnten zum Tanzen und mit Kaffee- und Kuchen-Hits: Kaffee + Kuchen + Glücksjeton im Wert von 2,00 € für nur 3,80 €. Außerdem wird ein Abendessen im Restaurant Crystal verlost. Eintritt frei.

Peter Back, Foto: © Michael „Jackie“ Stephan

2. November, 22.00 Uhr: Sound & Dance Nacht mit DJ Dino 9. November, 22.00 Uhr: Partytunes mit DJ Halbi 16. November, 22.00 Uhr: Partytunes mit DJ Manni 23. November, 22.00 Uhr: Just 80’s mit Video-DJ Peter Baur 30. November, 22.00 Uhr: Club Party mit DJane Miss Thunderpussy Eintritt jeweils frei, Verzehrgutschein 5,00 €.

François Blanc Spielbank Kisseleffstr. 35 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172/1701-0 www.spielbank-bad-homburg.de Der Zutritt zur Spielbank und zur CasinoLounge ist ab 18 Jahren erlaubt. Einlass nur mit einem gültigen Personalausweis. Damit Glücksspiel nicht zur Sucht wird: Beratung unter Tel. 06172/60080. Louise 11 / 2013 |

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Römerkastell Saalburg

Samstag, 9. November, 17.00 Uhr

Mittwoch, 13. November, 19.00 Uhr

Martinus – Sankt Martin Mit der Taschenlampe

Römischer Soldat und Legende Familienabend für Kinder und ihre Eltern

Erwachsene und Kinder (ab Vorschulalter) lernen den römischen Soldaten Martinus und sein Lebensumfeld durch Präsentationen und Mitmachaktionen kennen. Vor der Kulisse des Kastells spielt die Szene, in der Martinus, hoch zu Ross in originalgetreuer Ausrüstung, seinen Mantel teilt. Ein Laternenumzug und ein Martinsfeuer beschließen den Abend. Angeboten werden auch ein Imbiss und heiße Getränke. Laternen bitte mitbringen. Kosten: Kinder und Jugendliche frei, 10,00 Euro für Erwachsene (inkl. Eintritt, Imbiss und Getränke extra). Teilnahme nur nach Anmeldung bis 7. November

in die Römerzeit

Nach einem römischen Weinumtrunk erfahren die Teilnehmer, mit welchen Beleuchtungsmitteln die Römer Licht in das Dunkel der Abende und Nächte brachten. Danach erleben sie auf einem Rundgang das Kastell in der Dunkelheit, wobei besondere Objekte eindrucksvoll im Lichtkegel einer Taschenlampe auftauchen. Taschenlampe mitbringen! Kosten: 12,00 € inkl. Eintritt und Weinumtrunk; Anmeldungen bis zwei Tage vorher.

Sonntag, 17. November, 11.00 Uhr

Vortrag am Sonntag Dr. Armin Becker von der Römisch-Germanischen Kommission Frankfurt spricht über die römische Siedlung in Waldgirmes und die Okkupation Hessens unter Augustus. Teilnahme frei, es gelten die üblichen Eintrittspreise. Kinder von Zuhörern können an einer Kinderführung teilnehmen (1,00 €).

Anmeldungen Sofern Anmeldungen erforderlich sind, werden diese unter Tel. 06175-93740 (Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr) oder E-Mail: info@saalburgmuseum.de entgegengenommen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 16.00 Uhr. Eintrittspreise (regulär): Erwachsene 5,00 €, ermäßigt 3,50 €; unter 6 Jahren frei, 6 bis 18 Jahren 3,00 €; Familien 10,00 €, Inhaber der Familienkarte Hessen 7,50 €.

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L a nd g r a fens c h l o ss

Sonntag, 24. November, 10.00 Uhr

Mode-Lust

Themenführung mit anschließendem Museumsbrunch Das Schloss beherbergt eine Vielzahl an Gemälden und Grafiken, die die Mode vergangener Jahrhunderte und ihren Wandel sichtbar werden lassen. Dabei offenbart sich in Anekdoten und zeitgenössischen Äußerungen vieles, was uns heute skurril erscheint. Beim üppigen Brunch im festlich gedeckten Louissaal kann das Thema vertieft werden. Freitag, 22. Oktober, 15.00 bis 18.00 Uhr

Wir bauen unser Traumschloss

Kosten: 25,00 €.

Workshop für Familien

Kinder und Eltern bauen ihr Traumschloss aus Pappe, Holz, Farben und vielen weiteren Materialien. Eine Besichtigung des Homburger Schlosses zeigt, worauf man bei Bau und Ausstattung alles achten muss. Kosten: Kinder 16,00 €, Erwachsene 20,00 €.

Anmeldungen jeweils erforderlich: Tel. 06172-9262 148 oder info@schloesser.hessen.de.

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D ies und D a s

Mittwoch, 6. November, 15.00 Uhr Wohnstift am Schlosspark Vor dem Untertor 2

Donnerstag, 7. November 20.00 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstr. 24

Energie und Nachhaltigkeit

Ein Buch für Hanna

Vortrag von Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink Deutscher Frauenring

Die Referentin, die an der GoetheUniversität in Frankfurt am Main lehrt, spricht über Möglichkeiten der Energiegewinnung sowie das Verbraucherverhalten unter der Perspektive der Nachhaltigkeit. Eintritt frei.

Lesung von Mirjam Pressler Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus Mirjam Pressler (1940 in Darmstadt geboren, lebt zurzeit in Landshut) ist eine bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin und Übersetzerin aus dem Hebräischen, Englischen und Niederländischen. Sie erhielt viele Preise, in diesem Jahr die Buber-Rosenzweig-Medaille. In ihren Büchern ermöglicht sie den Lesern einen neuen Blick auf bekannte literarische Vorlagen. In „Ein Buch für Hanna“ erzählt sie die Geschichte ihrer langjährigen Freundin, die den Holocaust überlebte und nach Israel auswanderte. Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 5,00 €.

Freitag, 8. November, 19.30 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstr. 24

Wer ist Martha?

Lesung von Marjana Gaponenka Veranstaltung der Deutsch-Russischen Brücke Bad Homburg

Wer Martha ist, wird hier nicht verraten, aber über Luka Lewadski kann Folgendes berichtet werden: Ornithologe aus der Ukraine und Verfasser einer Studie „Über die Rechenschwäche der Rabenvögel“. Über seinen Forschungen ist er alt geworden. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sagt der Arzt. Da beschließt Lewadski, in Schönheit und Luxus zu sterben. „Wer ist Martha?“ ist ein wunderbar kühner Roman. Es geht um die Freude am Dasein, die Würde des Menschen, die Liebe zur Schöpfung. Marjana Gaponenka verhandelt diese und selbst die letzten Dinge auf ihre eigene originelle und freche Art. Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 5,00 €.

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D ies und D a s

Freitag, 8. November, 20.00 Uhr Erlenbachhalle Josef-Baumann-Straße 15

Spiel mir das Lied vom Abendrot

Frauenkabarett 25 Jahre Frauenbildungs­ zentrum Bad Homburg

Im warmen Licht des Abendrots blitzen sie auf: Gedanken an die Endlichkeit des Lebens, an Testament und Patientenverfügung, an Inkontinenz, Cholesterin und Altersstarrsinn. Der Lockruf des Pflegeheims kräuselt dünn gewordene Nackenhaare, die Ehrenamtspflicht trübt das Gemüt, die Rente zerrt an den Ansprüchen, noch nicht gelebte Träume drängen unerbittlich nach Verwirklichung. Und während Wolke neun kichernd am Himmel vorübersegelt und lang verborgene Wünsche aufflammen, fragt sich Frau: Bin ich jetzt alt oder erlebe ich gerade – ganz wie ein Mann – meine besten Jahre? Hick Hack hat die Antwort. Eintritt: 15,00 €, 18,00 € an der Abendkasse. Vorverkauf im Frauenbildungszentrum, Kirdorfer Straße 77, Tel. 06172-84188, info@frauenbildungszentrum.de; www.frauenbildungszentrum.de.

Samstag, 9. November, 10.00 Uhr KulturBahnhof, Haupteingang

Dienstag, 12. November 20.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf, Stedter Weg

Vom Alten Bahnhof zum KulturBahnhof Höhepunkte Nordindiens Führung Diese Führung ist eine Reise durch 150 Jahre Eisenbahn- und Bahnhofsgeschichte unserer Stadt und seiner unmittelbaren Nachbarschaft. Warum der heutige KulturBahnhof dort steht, wo er steht und so ist, wie er ist, erfahren die Teilnehmer auf einem Rundgang vom „Alten Bahnhof “ über den „Usinger Bahnhof “ und den „Kaiserpavillon“ zum „Neuen Bahnhof “ mit dem Fürstenbahnhof und seinen Nebengebäuden. Man lernt Menschen kennen, die sich um den Bahnhof verdient gemacht haben, natürlich auch Kaiser Wilhelm II., der das damalige Homburg durch kaiserliche Machtworte zum Nabel der Welt machte, zumindest „eisenbahntechnisch“. Kosten: 5,00 €, Kurgäste 2,50 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl, Tickets bei Tourist Info + Service im Kurhaus (Tel. 06172/178-3710) und im Bahnhof (Tel. 06172/178-3720).

Reisebericht von Inge und Klaus Rieger, Filmclub Taunus

Die Rundreise beginnt in der Hauptstadt Delhi mit der Qutab-Minar aus dem 11. Jahrhundert, dem Grabmal von Humayun und der Freitagsmoschee Yamma Mashid. In Varansi entstanden Bilder von einem Sonnenaufgang über dem Ganges. Khajuraho mit seinen Tempelanlagen zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Indiens, ebenso natürlich das weltberühmte Taj Mahal in Agra. Im Nationalpark Ranthambor erlebten die Reisenden einen Tiger aus nächster Nähe. In Rajasthan besuchten sie die Städte Jaipur, Jaisalmer, Bikaner Jodhpur und Udaipur. In allen Städten sind die Paläste der Maharajas zu bewundern. Eintritt frei.

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D ies und D a s

Mittwoch, 13. November, 19.00 Uhr Stadtarchiv im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Satansstätte oder Heilbad? Der erste Homburg-Roman

Carl Spindler: Der Teufel im Bade, 1853 Vortrag der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“ von Dr. Klaus-Dieter Metz

Homburgs Kur- und Badeliste Nr. 5 registriert am 4. Juni 1851 unter den neu angekommenen Gästen einen Dr. Spindler aus Freiburg. Zwei Jahre danach erscheint unter dem Titel „Der Teufel im Bade. Aufzeichnungen eines Kurgastes in Homburg v. C. Spindler“ ein kleiner Roman in Tagebuchform auf dem Markt der Unterhaltungsliteratur. Damit hat Homburgs erster Kur- und Baderoman das Licht der Bücherwelt erblickt. Was dieser über Gäste und deren Schicksale in einem jungen Heilund Spielbad erzählt, das beinhaltet der Vortrag. Dass es dabei auch rätselhaft, ja teuflisch zugeht, verrät bereits der Titel. Der Roman hat bisher in Bad Homburg kaum Beachtung gefunden, zudem ist Spindlers gesamtes Werk längst vergriffen und der Autor vergessen. Doch hütet das Stadtarchiv ein Exemplar von „Der Teufel im Bade“ als frühes literarisches Zeugnis des aufstrebenden Kur- und Modebades Homburg, von dem sich bis in die jüngste Zeit Gelegenheitspoeten wie auch renommierte Schriftsteller immer wieder angezogen fühlen. Eintritt frei.

Sonntag, 17. November 15.00 Uhr, Gemeinde­zentrum St. Franziskus Gluckensteinweg 101

Literatur-Café In der Bücherei des Gemeindeszentrums stellt Panja Schweder auf kurzweilige Art die Buchneuheiten vor. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen und auch einen BücherFlohmarkt. Eintritt frei.

Donnerstag, 28. November, 19.45 Uhr, Kurhaus

Gärten der Trauer – Die Ge­schichte der Homburger Friedhöfe

Vortrag von Gerta Walsh, Bad Homburg Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg Friedhöfe sind in erster Linie Ruhestätten für Verstorbene und Stätten der Trauer. Sie sind aber auch von großer kultur- und lokalhistorischer Bedeutung. Wenn man sie „Gärten der Trauer“ nennt, so ist damit neben der ästhetischen Einschätzung auf ihre ökologische Funktion innerhalb der Städte hingewiesen. Die Bad Homburger Friedhöfe sind eng mit der Ortsgeschichte verbunden. Schriftliche Nachweise gehen bis ins Jahr 1695 zurück. Hinzu kommen frühere, nur spärlich dokumentierte und später aufgegebene Grabstätten bei der Burg und außerhalb der Stadtmauer. Ausführliches Bildmaterial zeigt die in ihrem Charakter verschiedenen Begräbnisplätze und für die lokale Geschichte besonders wichtige Grabstätten. Eintritt frei.

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Foto: © auremar - Fotolia.com

Dies und Das

Freitag, 29. November, 13.00 bis 23.00 Uhr Volkshochschule Elisabethenstraße

Jugend stark machen gegen Extremismus

Politfestival der Volkshochschule

Extremismus ist ein Thema, das in unserer Gesellschaft sehr präsent ist. Es gibt viele Formen von Extremismus, aber auch Wege, wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann. Mit einem Politfestival möchte die Volkshochschule junge Menschen sensibilisieren und informieren. Eingeladen sind alle Jugendlichen aus Bad Homburg und Umgebung, die sich für das Thema politischer bzw. religiöser Extremismus interessieren und die nach Möglichkeiten suchen, wie man sich gegen Extremismus engagieren kann. Tagesablauf: ab 13.00 Uhr: Anti-Extremismus-Messe, Jungparteien stellen ihre Projekte gegen den Extremismus vor. 16.00 Uhr: Vortrag zum Thema Demokratie und Extremismus von Dr. Rudolf van Hüllen (Politikwissenschaftler, Extremismusforscher). 17.00 Uhr: Podiumsdiskussion zum Thema Extremismus. 19.00 Uhr: Polit-Rap, Musik, Open-End.

Bad HomburgAquarelle Über den Tellerrand geschaut

Hessenpark

Neu-Anspach, Laubweg 5

2. November: 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr Schauspielführungen „Heimat“. 3. November: 11.00 bis 16.00 Uhr „Von der Sau zur Worscht“, Fleischverarbeitung in der Schlachtküche; ab 13.00 Uhr Fleischverarbeitung in der historischen Hausfrauenarbeit. 9. November: 15.00 Uhr Themenführung „Frauen auf dem Land“. 10. November: 11.00 bis 16.00 Uhr Familientag „Licht und Dunkel“. 10. und 16. November: 18.00 und 20.00 Uhr Schauspielführung „Paul, der Nachtwächter“. 17. November: Bauernmarkt.

Kalender 2014 von Heinz Mais

25 Aquarelle hat der Maler Heinz Mais, der die schönsten Ecken seiner Heimatstadt liebevoll auf Papier und Leinwand abbildet und der im Januar seinen 80 Geburtstag feiert, für seinen Kalender 2014 gemalt. Die Motive im Hoch- und Querformat reichen vom Schlossund Kurpark über die Hölderlinschule (Titel) und den historischen Brauereiturm in der Höhestraße bis in die Stadtteile. Neben den Hochformaten finden sich Abbildungen weiterer Arbeiten, so dass der Kalender einen kleinen Überblick über das Gesamtwerk des Künstlers gibt. Das Vorwort schrieb der Fotograf und ehemalige Journalist Günther Scherf. Der Kalender kostet 15,00 Euro und ist bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof erhältlich sowie in der „Glücks Oase“ im Gluckensteinweg und bei Fotografie Langendorf in der Kirdorfer Straße.

30. November und 1. Dezember: Adventsmarkt.

Eintritt frei.

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Chapeau

Äppelwoi Theater

Kostbares & Kurioses Der Skulpturenpark am Gotischen Haus hat Zuwachs erhalten: Die MAUS von Isolde Schmitt-Menzel. Dieses kleine Denkmal für die bei Kindern vieler Nationalitäten beliebte Figur wird Treffpunkt einer neuen Veranstaltungsreihe werden. „Besuch doch mal die MAUS!“ soll die jüngsten Besucher in die Kultur einführen, die um und im Museum im Gotischen Haus zu entdecken ist.

Samstag, 2., 9., 16., 23. und 30. November, 20.00 Uhr

Rumkugeln in Rimini Die große Urlaubsshow

Sonntag, 3., 10., 17. und 24. November, 18.00 Uhr

Im Blaue Böckche Die neue Bembel-Show

Donnerstag, 7., 14., 21. und 28. November, 20.00 Uhr

Ei Gude wie! Die neue Hessen-Show

Die Maus 1969 zeichnete die Künstlerin Isolde Schmitt-Menzel eine kleine Tierfigur, die heute international berühmt ist: eine kleine, orangefarbene Maus. Sie tauchte zuerst in der Geschichte von der „Maus im Laden“ auf, avancierte schnell zum Symbol für die „Lach- und Sachgeschichten“ des WDR und gab später der „Sendung mit der Maus“ ihren Titel. Heute kennen und lieben Kinder und Erwachsene diese MAUS. Sie ist in Büchern, Spielen und weiterhin vor allem im Fernsehen zu erleben. 2003 schuf Isolde Schmitt-Menzel, die in Bad Homburg und in Texas lebt, eine kleine Bronze-Maus. Sie wurde bis Anfang 2013 auch in ihrer Werkschau im Museum im Gotischen Haus gezeigt. Jetzt hat die Künstlerin die Skulptur vergrößert. Dabei veränderte sich die MAUS ein wenig – sie wurde „erwachsen“, so Isolde Schmitt-Menzel. Und sie ist ein Unikat. Der Skulpturenpark am Gotischen Haus ist der einzige Ort auf der Welt, an dem diese bronzene Plastik zu sehen ist. UGM

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mber! iel im Nove Kein Gastsp Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg Im Kurhaus, Schwedenpfad 1 www.deutsches-aeppelwoi-theater.de Eintrittskarten für „Ei Gude wie“, „Im Blaue Böckche“ und „Rumkugeln in Rimini“: 19,80 €. Erhältlich bei Tourist Info & Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, und im Bahnhof, Tel. 06172-178 3720. Der Preis für die Gastspiele kann hier erfragt werden. Bei Angabe der Kreditkarte werden die Tickets auch zugesandt. Karten außerdem am jeweiligen Spieltag 90 Minuten vor Showbeginn an der Abendkasse, Tel. 06172-690407.


F i t und g esund

Mittwoch, 6. November, 19.00 Uhr, Kurhaus

Reizdarm, Reizmagen – was steckt dahinter?

Vortrag von Dr. med. Harald Gutberlet, Gastroenterologe Kneipp-Verein Bad Homburg Unter den Begriffen Reizdarm und Reizmagen sind verschiedenste Beschwerden des Bauchraumes zusammengefasst, für die keine organischen Veränderungen erkennbar sind und für die viele Ursachen infrage kommen. Eintritt 4,00 €, Mitglieder 3,00 €. Montag, 11. November, 19.30 Uhr, Kurhaus Foto: © Sonja Maric

Alzheimer / Demenz 68. Medizinischer Bürgerdialog, Forum Gesundheit

Namen vergessen, Dinge verlegen: Ist das normal, der Beginn einer altersbedingten Konzentrationsstörung oder kann es sogar Alzheimer sein? Wenn neben dem Vergessen auch der Orientierungssinn, die Lern-, Auffassungs- und Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt sind, liegt der Verdacht für eine Demenz nahe. Bei der Veranstaltung soll geklärt werden, wie es zu Gedächtnisstörungen kommt, was man prophylaktisch tun kann und mit welchen Konsequenzen man selbst und auch die Angehörigen rechnen müssen, wenn die Diagnose Demenz gestellt wird. Erfahrene Mediziner und Fachleute informieren über die neuesten Erkenntnisse und geben Ratschläge, wie Betroffene oder Angehörige im Alltag mit der Erkrankung umgehen können. Nach kurzen Einführungsvorträgen folgt eine Diskussionsrunde sowie die individuelle Beantwortung von wichtigen Fragen.

Montag, 11. November, 19.30 Uhr Institut für Ost-West-Medizin, Löwengasse 1

Ausgebrannt – vom Leistungswillen aufgefressen Burnout aus östlicher und westlicher Sicht

Dr. med. W.D. Patyna wird an diesem Abend bei der Bad Homburger Selbsthilfegruppe der Deutschen Hochdruckliga Fragen aus dem Publikum zum Bluthochdruck beantworten.

Burnout als medizinische Diagnose gibt es noch gar nicht so lange. Die meisten fühlen sich ausgeliefert. Der äußere und innere Druck sind enorm. Die Betroffenen identifizieren sich über ihre Leistung, andere Lebensbereiche verkümmern. Die aus dem Burnout resultierenden seelischen und körperlichen Beschwerden lassen sich über die energetischen Konzepte der asiatischen Medizinsysteme und der Akupunktur erklären. Die Beziehung zwischen Geist und Körper spielt hier eine besondere Rolle. Die Bad Homburger Allgemeinmedizinerin, Psychotherapeutin, Expertin für Integrative Medizin und Akupunktur Dr. med. Walburg Marić wird die verschiedenen Formen und therapeutischen Ansätze vorstellen, von der Akupunktur über die Veränderung von Ernährung und Lebensweise bis hin zu regulierenden Übungsverfahren und integrativen Ansätzen mit westlicher Psychotherapie.

Eintritt frei.

Eintritt frei.

Eintritt frei. Freitag, 15. November, 18.30 Uhr Parkhotel, Kaiser-Friedrich-Promenade 53-55

Fragen und Antworten

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F i t und g esund

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F i t und g esund

Kur-Royal Aktiv Kur-Royal Aktiv bewegt. Erstklassige Ausstattung, umfassende Angebote, hochqualifizierte Mitarbeiter und individuelle Betreuung. Der Fitnessclub im Kurpark verbindet in exklusiver Weise Sport, Wellness und Gesundheit. Informationen unter Tel. 06172-178 3200. www.kur-royal-aktiv.de

Siddhalepa Ayurveda

Anti-StressTeilkörpermassage Diese Massage ist besonders bewährt bei Menschen, die unter Stress stehen oder unter akuten Schmerzen in einer bestimmten Körperregion leiden. Drei verschiedene Regionen (Kopf, Nacken, Rücken oder Füße) werden nach Wunsch des Gastes mit reinem Kräuteröl massiert.

Von der Wichtel- bis zur Kaiserbox Geschenkkästchen mit Ligne Kur-Royal und mehr

Jetzt schon an Weihnachten denken! Neben den beliebten Geschenkgutscheinen – im Geburtstagsmonat November bei vier Stunden Eintritt mit einer Bonusstunde gratis – hat Kur-Royal Day Spa erstmals auch Geschenkpäckchen gepackt. Die edel aussehenden Kästchen tragen so klangvolle Namen wie Wichtelbox (40,00 Euro), Duftbox (70,00 Euro), Asia- oder Hawaiibox (99,00 Euro) und Kaiserbox, (150,00 Euro). Den Preisen entsprechend findet der Beschenkte unterschiedliche Inhalte. Immer dabei sind Pflegeprodukte aus der hochwertigen Serie Ligne Kur-Royal, zumeist auch Verwöhngutscheine für zwei- bzw. vierstündige Besuche im Kur-Royal Day Spa sowie wahlweise oder als Standard Gutscheine für Massagen, die von der kleinen klassischen Massage über ostasiatische Anwendungen bis hin zur 75-minütigen Kaisermassage reichen. www.kur-royal.de

Dauer: 45 Minuten. Preis: 46,00 €. Termine für Anwendungen und Konsultationen können am Counter des Kur-Royal Day Spa oder unter 06172-178 3178 gebucht werden. www.siddhalepa-ayurveda.de

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F ü r sie g e l esen

Innere Wandlungen Mit Stephan Enters poetischem Roman „Im Griff“ erklärt uns ausgerechnet ein Niederländer am Beispiel der ewigen Berge auf den Lofoten die Höhen und Tiefen unseres kurzen Lebens. Taunus Zeitung Der Plot ist schnell erzählt. Vor zwanzig Jahren wandern und klettern drei junge Männer und eine junge Frau durch die erdgeschichtlich steinalten Lofoten. Der Underdog Martin verspricht den anderen, sie einzuladen, wenn er es dereinst zu einem großen Haus am Meer gebracht habe. Zwei Jahrzehnte später ist es soweit. Die beiden ewigen Junggesellen Paul und Vincent treffen sich auf dem Brüsseler Bahnhof, denn Martin kann sein Versprechen einlösen. Er hat es nicht nur zu Haus und Professur gebracht. Er hat auch die einst von allen umschwärmte Lotte geheiratet. Stephan Enter genügt ein Tag im Zug von Brüssel nach Swansea in Wales, um aus den Perspektiven der beiden Reisenden und des am Endbahnhof wartenden Martin der Geschichte dieses Wiedersehens Leben einzuhauchen. Aus den feinen Fäden der Erinnerungen, die sich kreuzen, ergänzen und widersprechen, und den Fasern der Freundschaft, Liebe und Konkurrenz, die zwischen dem Quartett wuchern, knüpft Enter spielerisch leicht ein schwingendes Seil, auf dem die Reisenden sich über die Zeiten, Orte und Lebensläufe aufeinander zu bewegen.

stellt die wichtigeren Fragen nach der inneren Wandlung durch das Dasein. Bleiben wir im Wesentlichen die, die wir in der Jugend waren? Überdauern Freundschaft und Liebe den eigenen Wandel? Haben wir das Leben „im Griff“ oder laufen wir am Gängelband unserer Sehnsüchte, Missverständnisse und Selbstanforderungen? Schleifen uns gar Leben und Zeit einfach ab wie Regen und Wind die walisische Küste und die Gipfel der Lofoten? Enter inszeniert seine wohltuend zurückhaltenden Fragen und Antworten in großartigen Naturkulissen. Im Verschmelzen von Gefühlen und Gedanken mit Bildern der Natur schafft Enter ein stilistisches Juwel. Zwischen Schafweide, Steilklippe und Brandung klären die Männer auf ihre Weise ihr Verhältnis zu Lotte und damit zu sich selbst. Oder doch nicht so ganz? Die Chimäre selbst kommt nicht zu Wort beim Wiedersehen. Als rätselhafter Fixpunkt im Leben der Männer gebührt ihr schlüssig Enters letzter Satz. Ganz in der Ferne geht sie, kaum zu erkennen, vor einem Haus herum. Eben noch oder schon wieder erkennbar, doch nie erreicht.

Ausgangspunkt ist ein besonderer Tag der drei Männer mit Lotte bei einer Bergtour. Auf- und Abstieg werden ihrer aller Leben bestimmen. „So glücklich werden wir nie wieder werden“, orakelt Lotte auf dem Gipfel ihren so ungleichen Kameraden zu. Mit Vincent, dem Naturburschen, Paul, dem reichen Erben, und Martin, dem Macher, schaut sie in eine Sonne, so glänzend wie die eigene Zukunft. Doch noch bevor sie den Talgrund wieder erreichen, werden Martin, Paul und Vincent ihr je ganz eigenes Geheimnis mit Lotte teilen: Einen Kuss, einen Sturz, eine Heuchelei. Enters Credo lautet, dass wir nicht nur über uns, sondern erst recht vom Nächsten verzweifelt wenig wissen. Andererseits garantiert nur diese Distanz ein Mindestmaß an Nähe. Wüssten wir alles, wir würden uns abwenden voneinander. Erst als der Zug in Swansea hält und sich die drei Vierzigjährigen gegenüberstehen, bröckeln die Verschwiegenheiten. Äußerlich haben sie sich kaum verändert. Aber der Roman Stephan Enter: „Im Griff“ Berlin Verlag, 224 S., 17,99 €. Louise 11 / 2013 |

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R ä t se l

Die drei gesuchten Damen teilten eine große Leidenschaft: Sie sammelten alles, was sie über die Vergangenheit ihrer Heimatstadt Homburg in die Hände bekommen konnten. Die unverheirateten Schwestern verkauften ihre Sammlung an „Homburgensien“ im Jahr 1914 an einen Frankfurter Mäzen, der sie glücklicherweise der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe übereignete.

Wen suchen wir?

1. Preis Zwei Eintrittskarten für das Konzert von Kitty Hoff & Forêt-Noire am 6. Dezember 2013 im Speicher Bad Homburg und eine CD von Kitty Hoff.

2. Preis Zwei Vierstundenkarten für die Taunus Therme

3. Preis Katalog zu Blickachsen 8 Einsendungen per Postkarte, Fax oder E-Mail an: Kur- und Kongreß-GmbH Tourist Info + Service im Kurhaus 61348 Bad Homburg v.d. Höhe Fax: 06172-178 3158 E-Mail: info@louise-magazin.de Einsendeschluss: Freitag, 22. November 2013 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und in der Januar-Ausgabe bekanntgegeben

Auflösung des September-Rätsels: Wir suchten die Filmfigur Forrest Gump. Die Gewinner des September-Rätsels sind: 1. Preis: Susanne Burmeister, Oberursel 2. Preis: Rolf Rudat, Frankfurt am Main 3. Preis: Rita Crede, Bad Homburg v.d.Höhe

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IMPRESSUM Offizielle Informationsschrift der Kur- und Kongressstadt Bad Homburg v.d.Höhe Herausgeber: Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v.d.Höhe Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Redaktion: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3152 Fax 06172-178-3158 Mail: info@louise-magazin.de Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe Rathausplatz 1 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-100-1300 Fax 06172-100 1360 Mail: pressestelle@bad-homburg.de Chefredakteurin: Eva Schweiblmeier Tel. 06033-970283 Fax 06033-970284 Mail: eva.schweiblmeier@t-online.de Vertrieb u. Anzeigen: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3700 Fax 06172-178-3709 Mail: anzeigen@louise-magazin.de IS Anzeigenservice Ingrid Scheidemantel Am Auweg 25 60437 Frankfurt/Main Tel. 06101-42165 Fax 06101-49167 Mail: pnoerig@t-online.de Grafische Gestaltung: Dorothea Lindenberg www.lindisein.de Ralf Dingeldein www.dingeldeindesign.de Produktion: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH Kurhessenstraße 4-6 64546 Mörfelden-Walldorf www.wvd-online.de Gültige Preisliste: Januar 2013 Nächster Redaktionsschluss: 5. November 2013 Titelbild: Sir William Beechey (1753-1839), Prinzessin Elizabeth von Großbritannien um 1797, spätere Landgräfin von Hessen-Homburg (Foto: Museum im Gotischen Haus)


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