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Programm 2012/2013

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Liebe Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins,

wir präsentieren Ihnen unser neues Programmheft der vom Förderverein „Herzklopfen“ ins Leben gerufenen „Esslinger Gesundheitsakademie“. Natürlich hoffen wir, auch bei der 4. Auflage unserer Präventionsveranstaltungen, mit der Auswahl der Themen Ihre Zustimmung zu finden. Es macht uns stolz, dass wiederum viele hochkarätige Referenten für diese Termine zugesagt haben. Natürlich freut es uns, dass der Zuspruch an unseren Veranstaltungen stetig zunimmt. Auch wenn wir dadurch – wie beim Thema „Bluthochdruck“- an die Grenzen der zugelassenen Besucherzahlen gestoßen sind. Es tut uns leid, dass für einige Zuhörer dadurch kein Zutritt mehr möglich war. Wir haben deshalb – wie versprochen – dieses Thema am 24.09.2012 nochmals ins Programm genommen. Sie können sich sicher gut vorstellen, dass dieses Präventionsprogramm auch Kosten verursacht (Miete Altes Rathaus, Plakate, Programmheft etc.). Wir können Ihnen aber versichern, dass diese Kosten vollständig durch die Inserate in unserem Programmheft abgedeckt sind und somit unsere Spenden weiterhin in vollem Umfang der Kardiologischen Klinik am Klinikum Esslingen zur Anschaffung „wünschenswerter medizinischer Geräte“ zur Verfügung gestellt werden können. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Inserenten bedanken. Ohne ihr Engagement wäre diese Veranstaltungsreihe nicht möglich. Sie liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins Herzklopfen bitten wir, diese Firmen bei Ihren Aktivitäten und Anschaffungen zu berücksichtigen. Bleiben Sie uns auch weiterhin verbunden und unterstützen Sie unsere Aktivitäten „Für ein gesundes Esslingen“. Herzlichst Ihr

Wolfgang Haußmann Vorsitzender „Herzklopfen e.V.“


Ihr

Gesundheitsmagazin hat einen neuen Namen!

Kompass Gesundheit – das Magazin für Baden-Württemberg. Sie können es bei Ihrem Arzt mitnehmen. Oder bei uns anfordern. Mit unseren Beiträgen möchten wir Ihnen helfen, gesund zu bleiben. Oder auch

gesund zu werden. Wir wollen Sie nicht belehren, wie Sie Ihr Leben gesund gestalten. Wir möchten Ihre

Lust auf gesundes

Leben wecken. Wir informieren Sie im Kompass Gesundheit über Wichtiges und Interessantes aus der Medizin und sagen Ihnen, welche Ärzte in Ihrer Region Sie zu bestimmten neuen Therapien angehen können. Wir stellen

Selbsthilfegruppen in Ihrer Gegend vor und

informieren Sie über interessante Gesundheitsveranstaltungen in der Region. All das können Sie natürlich auch auf unserer Homepage erfahren. Und Sie können den Kompass Gesundheit

mitgestalten. Nennen

Sie uns Ihre Themenwünsche. Oder schreiben Sie selbst etwas für Betroffene. Kritisieren Sie uns. Korrigieren Sie. Sie können natürlich auch loben. Mischen Sie sich ein. So wird der Kompass Gesundheit mit Ihrer Hilfe ein Magazin für Ihre Region.

Kompass Gesundheit DAS MAGAZIN FÜR BADEN-WÜRTTEMBERG

Nr. 1 2012

TOP-THEMA

Laufen Sie sich glücklich! Ausgabe

ESSLINGEN Der kompetente Paent Burn-out vorbeugen Die fünf Esslinger

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TERMINE 16.07.2012

Dr. Klaus Mellwig: Sport und Herz 24.09.2012

Dr. N. Smetak, Prof. Dr. M. Leschke: Bluthochdruck – Killer Nr. 1 15.10.2012

Prof. Dr. Rüdiger Braun: Grippeschutzimpfung und Lungenentzündung 19.11.2012

Prof. Dr. Florian Liewald, Dr. Alexander Rupp, Dr. Martin Faehling: Rauchen, Raucherentwöhnung und chronische Bronchitis 28.01.2013

Dr. Ekkehard Gaus: Psyche und Herz 11.02.2013

Dr. Wolfgang Sperber: Schlaganfall 18.03.2013

Prof. Dr. Thomas Budde: Schlagen Frauenherzen anders? 22.04.2013

Dr. André Schneider: Schrittmacher- und Defibrillatortherapie

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Veranstaltungen finden im Alten Rathaus in Esslingen statt.

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Lebensfreude und Leistungssport: Olympiasieger Hartwig Gauder ist Botschafter für „Herzklopfen“ Hartwig Gauder, der ehemalige deutsche Leichtathlet und Olympiasieger, wurde 1954 in Vaihingen an der Enz geboren. In den 1980er und 1990er Jahren startete er für die DDR und zählte zu den weltbesten 50-km-Gehern. Als Marathon-Geher brach Hartwig Gauder alle Rekorde – bis nach einer Infektion plötzlich sein Herz den Dienst versagte. Als einzige Chance blieb ihm zunächst ein Kunstherz und dann die Transplantation. Es war ein schwerer, leidvoller Weg, der ihm bevorstand: Abstoßungsreaktionen, Herzversagen und Infektionen brachten Hartwig Gauder mehr als einmal an den Rand des Todes. Doch er gab nicht auf. Er akzeptierte die Krankheit nicht. Er wollte sie besiegen. Er wollte leben. Und diese mentale Einstellung gab ihm die Kraft, ein zweites Leben zurückzugewinnen. Unglaublich: Ein Jahr nach seiner Transplantation nahm er schon wieder am New-York-Marathon teil; und fünf Jahre später bestieg er als erster herztransplantierter Mensch Japans höchsten Berg, den heiligen Fuji-san. In seinem „zweiten Leben“ arbeitet Gauder als Architekt und engagiert sich leidenschaftlich für Gesundheitsprojekte. Er reist quer durch Deutschland und versucht in Vorträgen seine persönliche Erfahrungen mit der Krankheit anderen Menschen mit schweren Herzerkrankungen weiter zu reichen, ihnen Mut und Kraft zu verleihen: Gauder hat bewiesen, dass man auch mit einem Spenderherzen ein erfülltes Leben führen kann und körperlich und beruflich leistungsfähig ist! Das Engagement des Fördervereins „Herklopfen“ für eine ausgewogenere, gesündere Lebensweise, die chronischen Erkrankungen vorbeugt und eine bessere Lebensqualität, auch in höherem Lebensalter, schenken kann – diesen Einsatz für praktische Prävention veranlasste Gauder spontan dazu, die Funktion eines Botschafters für den Verein zu übernehmen und die Arbeit von „Herzklopfen“ auch überregional als nachamenswertes Beispiel bekannt zu machen.

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Botschafter mit Herz für „Herzklopfen“ – Fußball-Weltmeister Guido Buchwald Guido Buchwald ist ehemaliger deutscher Profi-Fußballer, 76facher Nationalspieler und Trainer. Seine Bundesliga-Laufbahn begann er in der Saison 1983/84 beim VfB Stuttgart, für den er in 325 Bundesligaspielen antrat und mit dem er zweimal Deutscher Meister wurde (1984 und 1992). Im Endspiel der Weltmeisterschaft 1990 in Italien, beim 1:0-Triumph der Deutschen gegen die Argentinier, stellte Buchwald seinen Gegenspieler, den Mittelfeldstar Diego Maradona, erfolgreich kalt. Seither wird er scherzhaft „Diego“ genannt. Mitte der 90er-Jahre spielte Buchwald drei Jahre lang für die Urawa Red Diamonds in Tokio. Dorthin zurück zog es ihn auch einige Jahre später als Trainer. Er holte den Meister- und Pokaltitel und wurde zum Trainer des Jahres 2006 gewählt. Heute lebt Guido Buchwald wieder im vertrauten Schwaben. Als Botschafter vertritt Guido Buchwald die Interessen des Fördervereins „Herzklopfen“ nach außen. Guido Buchwald ist unzähligen Menschen bekannt und wird mit seinem Engagement für die Vereinsziele die Herzen der Menschen öffnen. Wir sind überzeugt davon, dass seine langjährigen Kontakte und Freundschaften zu Unternehmern und Marketingprofis den Projekten unseres Fördervereins künftig neue Freunde und Förderer bescheren werden. Das Thema Corporate Social Responsibility findet bei vielen Unternehmen und deren PR-Agenturen immer mehr Beachtung. Ein Unternehmen, das sich heute für soziale Belange einsetzt, dieses Engagement mit seinem Kerngeschäft zu verbinden weiß und es auch in sein Leitbild integriert, verschafft sich Vorteile, die ihm helfen, seine Bedeutung im Markt auszubauen. Um diese Brücke zwischen hehrem Förderziel des Vereins und dem Nutzen für ein Unternehmen zu schlagen, bedarf es eines Botschafters, der mit seiner Autorität, seiner persönlichen Überzeugung und seinem gesellschaftlichen Ansehen Türen öffnen und die Entscheider in der Wirtschaft zu überzeugen vermag.

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16.07.2012 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Dr. Klaus Mellwig Sportkardiologe Dr. Klaus-Peter Mellwig ist am Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen, dem führenden Herzzentrum Europas, tätig. Gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse hat er das Projekt „Sport mit Herz“ ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, für möglichst viele Sportler kostengünstig ein Herz-Screening anzubieten, um angeborene oder erworbene Herzerkrankungen und bedeutsame Risikofaktoren wie Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen.

Sport und Herz Sport ist die beste Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insbesondere Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walken sind eine Wohltat fürs Herz: Der Blutdruck sinkt bzw. ein bereits bestehender Blutdruck lässt sich besser einstellen. Das Herz wird belastbarer, kann ökonomischer arbeiten. Selbst wenn bereits Herzkranzgefäße durch arteriosklerotische Ablagerungen verengt sind, fördert regelmäßiger Sport die Ausbildung von Kollateralgefäßen – Umgehungskreisläufen, die trotz der verstopften Ader eine gute Sauerstoffversorgung des Herzens gewährleisten. Es ist also nie zu spät, um mit Sport anzufangen: Auch wenn bereits eine Herzkrankheit besteht oder schon ein Herzinfarkt aufgetreten ist, kann man mit körperlicher Aktivität immer noch eine Menge erreichen. Wer freilich nach einer Zeit der Inaktivität eine Sportart aufnehmen möchte, sollte vorher seinen Arzt um Rat fragen und durch eine Untersuchung überprüfen lassen, wie belastbar sein Herz ist und wie viel körperliche Aktivität er sich zumuten darf. Immer wieder geistern Meldungen von plötzlichem Herztod bei Sportlern durch die Medien, die die Öffentlichkeit erschrecken und zu dem Vorurteil „Sport ist Mord“ beitragen. Diese insgesamt eher seltenen Todesfälle sind aber in der Regel darauf zurückzuführen, dass bei dem Sportler eine vorher unerkannte Herzerkrankung vorlag und sein Herz der körperlichen Belastung deshalb nicht standgehalten hat. Außerdem kommen sie hauptsächlich beim Leistungssport vor. Der Vortrag erläutert die positiven Wirkungen von Sport auf das Herz und erklärt, was man dabei beachten sollte. 10


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24.09.2012 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Prof. Matthias Leschke, Dr. Norbert Smetak Prof. Dr. Matthias Leschke (links) ist Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Klinikum Esslingen. Dr. Norbert Smetak ist Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie und Angiologie. Er ist Bundesvorsitzender des BNK (Bundesverband Niedergelassener Kardiologen).

Bluthochdruck – Killer Nr. 1 Zu hoher Blutdruck gehört zu unseren häufigsten Volkskrankheiten. Bis zu einem gewissen Grad ist er genetisch bedingt: Menschen, in deren Familie gehäuft Bluthochdruck vorkommt, haben ein erhöhtes Risiko, selbst daran zu erkranken. Unsere ungesunde Lebensweise und der allgegenwärtige Stress tun ein Übriges. Auch bestimmte Erkrankungen können einen zu hohen Blutdruck verursachen. Leider bereitet Bluthochdruck zumindest im Anfangsstadium keine Beschwerden und wird daher oft auf die leichte Schulter genommen: Die Patienten halten sich nicht an die Anweisungen ihres Arztes zur Änderung ihrer Lebensweise, nehmen ihre Medikamente nicht. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie einen zu hohen Blutdruck haben. Das ist verhängnisvoll, denn der erhöhte Druck schädigt die Gefäße und macht die Patienten anfälliger für Arteriosklerose. Durch diese Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden steigt das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das Herz, das ständig gegen einen zu hohen Widerstand anpumpen muss, wird dadurch mit der Zeit geschwächt. Herzinsuffizienz – eine Pumpschwäche des Herzens – kann die Folge sein. Im Vortrag wird über das Ende der Marcumar®-Ära gesprochen und über neue Blutverdünner. Ebenso berichten die Referenten über die neuen Medikamente Pradaxa® und Xarelto®. Studienergebnisse haben gezeigt, dass es mit diesen Medikamenten zu weniger Hirnblutungen kommt und dass keine Kontrollen erforderlich sind. 12


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Rosenau Apotheke Montag - Freitag 8.00 - 19.00 Uhr Samstag 8.00 - 13.00 Uhr

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Nicht erst, wenn Sie schon krank sind

Gesundheitstipps


15.10.2012 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Prof. Rüdiger Braun Prof. Dr. Rüdiger Braun ist Facharzt für Laboratoriumsmedizin im Labor Enders & Partner in Stuttgart und Esslingen.

Grippeschutzimpfung und Lungenentzündung Jedes Jahr im Herbst ist es wieder so weit: Millionen von Menschen gehen zur Grippeschutzimpfung. Für manche gehört die Impfung zum festen Programm; andere glauben, ohne sie auskommen zu können, oder haben Angst vor Nebenwirkungen (die in der Regel unbegründet sind). Es gibt jedoch Personengruppen, die sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen sollten, da eine Influenza-Infektion bei ihnen sehr schwer verlaufen oder Komplikationen nach sich ziehen könnte: zum Beispiel Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD, Asthma, Mukoviszidose, aber auch Diabetiker und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten. Für ältere Menschen ist eine Grippeschutzimpfung ebenfalls ratsam, da mit zunehmendem Alter das Immunsystem nicht mehr so gut funktioniert. Insbesondere gilt dies für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Die meisten Lungenentzündungen werden durch Pneumokokken verursacht. Auch dagegen kann man sich impfen lassen, und auch hier gibt es eine Patientengruppe, für die eine solche Impfung dringend zu empfehlen ist, beispielsweise immungeschwächte Personen, Menschen über 60 Jahre und Patienten mit chronischen Erkrankungen. Denn bei ihnen kann eine Lungenentzündung im schlimmsten Fall tödlich verlaufen. Der Vortrag informiert über die beiden wichtigen Impfungen und beantwortet Fragen zu Wirksamkeit, Sicherheit und Nebenwirkungen. 14


19.11.2012 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Prof. Florian Liewald, Dr. Alexander Rupp, Dr. Martin Faehling Prof. Dr. Florian Liewald, Dr. Alexander Rupp, Dr. Martin Faehling, Klinikum Esslingen.

Rauchen, Raucherentwöhnung und chronische Bronchitis Immer mehr Menschen leiden an chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), einer chronischen Schädigung der Atemwege. Hauptursache dieser Erkrankung ist das Rauchen: Tabakrauch enthält nämlich nicht nur Giftstoffe, die Herz und Gefäßen schaden, sondern auch Teere, die die Schleimhäute der Atemwege verkleben. Darauf reagiert der Körper mit einem Hustenreflex, um die Atemwege wieder zu reinigen. So entsteht der leider meist verharmloste Raucherhusten. Mit der Zeit entwickelt sich in den verklebten, geschädigten Schleimhäuten der Atemwege ein Dauerentzündungszustand: Sie schwellen an und produzieren zu viel Schleim. Außerdem neigt die Muskulatur der geschädigten Bronchien dazu, sich zu verkrampfen. Beides verengt die Atemwege und erschwert das Atmen. Durch den Entzündungsprozess werden auch die Flimmerhärchen auf den Atemwegsschleimhäuten, die für den Abtransport von Schleim zuständig sind, geschädigt und können ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen. Hatte man anfangs nur morgens mit dem lästigen Raucherhusten zu kämpfen, so entwickelt sich dieser nun allmählich zum Dauerzustand. Außerdem kommt Atemnot hinzu – zunächst nur bei Anstrengung, später auch im Ruhezustand. Aus der chronischen Bronchitis ist eine COPD mit dauerhafter Verengung der Atemwege geworden, die sich so sehr verschlimmern kann, dass der Patient ständig eine Sauerstofftherapie benötigt. Da diese Erkrankung in 90% aller Fälle durch Tabakkonsum verursacht wird, wäre sie eigentlich vermeidbar. Die beste Vorbeugung besteht darin, mit dem Rau16


chen aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen. Doch auch wenn die COPD bereits besteht, ist ein Rauchstopp immer noch sinnvoll und kann das Krankheitsbild bessern. Viele Menschen haben Angst vor einer Raucherentwöhnung, weil sie meinen, ohne den blauen Dunst nicht leben zu können. Zu Unrecht! Jeder kann es schaffen. Wer meint, sich ohne fremde Hilfe nicht zum Rauchstopp aufraffen zu können, sollte einen Raucherentwöhnungskurs belegen oder sich von einem Arzt, der hiermit Erfahrung hat, auf seinem Weg in ein rauchfreies Leben begleiten lassen. Ferner gibt es Nikotinersatzpräparate und Medikamente, die die Entwöhnung erleichtern.

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28.01.2013 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Dr. Ekkehard Gaus Dr. Ekkehard Gaus ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie und innere Medizin. Als Chefarzt leitet er die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Klinikum Esslingen.

Psyche und Herz Inzwischen weiß man, dass psychische Probleme eine wichtige Ursache für HerzKreislauf-Erkrankungen sind. Stress, Depressionen, Ängste und Sorgen können krank machen. Denn in solchen Situationen schüttet unser Körper vermehrt Stresshormone aus, die Blutdruck, Blutzuckergehalt und Blutfettspiegel erhöhen und die Verklumpungsneigung des Blutes (und somit auch die Gefahr einer Gerinnselbildung) verstärken. Auch Depressionen schlagen aufs Herz: Depressive Menschen haben ein erhöhtes Risiko für die Entstehung arteriosklerotischer Plaques in den Herzkranzgefäßen und für einen Herzinfarkt. Sie sind anfälliger für gefährliche Herzrhythmusstörungen. Der Blutdruck und die Ausschüttung von Entzündungsstoffen steigen bei Depressiven ebenfalls häufig an. Und ebenso wie Stress haben auch Depressionen ungünstige Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten: Man bewegt sich weniger, ernährt sich ungesünder, neigt eher zu gesundheitsschädigendem Verhalten wie erhöhtem Alkohol- oder Zigarettenkonsum und nimmt vielleicht auch die vom Arzt verordneten Medikamente nicht regelmäßig ein. Patienten nach einem Herzinfarkt oder mit schweren Herzerkrankungen (z. B. Herzinsuffizienz) leiden besonders häufig an Depressionen, die sich ungünstig auf ihre Prognose auswirken. Deshalb besteht hier dringend Handlungsbedarf. Wer unter großem Stress leidet, den er nicht allein bewältigen kann, sollte sich Hilfe holen – vor allem, wenn er bereits einen oder mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat. 18


Entspannungsverfahren und Stressbewältigungsstrategien kann man in Kursen (z.B. an der Volkshochschule) erlernen. In besonders schweren Fällen – etwa nach einem belastenden Lebensereignis oder bei Verdacht auf eine Depression – ist eine psychotherapeutische Behandlung angezeigt.

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11.02.2013 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Dr. Wolfgang Sperber Dr. Wolfgang Sperber ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, Klinische Geriatrie und leitet als Chefarzt die Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie am Klinikum Esslingen.

Schlaganfall Ein Schlaganfall kann verheerende Folgen haben. Oft endet er tödlich, in vielen Fällen führt er zu bleibenden Behinderungen. Zu der Katastrophe im Gehirn kommt es entweder durch eine Hirnblutung oder dadurch, dass eine hirnversorgende Arterie (z. B. die Halsschlagader) durch ein Blutgerinnsel verstopft wird. Dadurch wird das hinter dem Gefäßverschluss liegende Gewebe von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten, und die Gehirnzellen sterben ab. Daher sollte bei Verdacht auf einen Schlaganfall sofort ein Notarzt gerufen werden. Typische Ausfallerscheinungen wie plötzliche Schwäche, Lähmung oder Gefühlsstörung (meist nur auf einer Körperseite), plötzliche Blindheit (oft nur auf einem Auge) oder Verlust der Sprechfähigkeit deuten auf einen Schlaganfall hin. Sie sind selbst dann ein Alarmsignal, wenn sie sich innerhalb kurzer Zeit wieder zurückbilden: Häufig kündigt sich mit solchen Symptomen nämlich ein Schlaganfall an. Oft kommt er aber auch völlig unerwartet, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Deshalb sollte jeder sein Risiko kennen. Hauptrisikofaktoren für einen Schlaganfall sind Bluthochdruck und Arteriosklerose. Solche Risikofaktoren lassen sich durch Medikamente und eine Lebensstiländerung in den Griff bekommen. Wer sich unsicher ist, kann eine Ultraschalluntersuchung seiner Halsschlagader durchführen lassen: Ist sie durch arteriosklerotische Ablagerungen verengt, so erhöht sich das Risiko für einen Schlaganfall. Bei einer ausgeprägten Verengung der Halsschlagader können u. a. die arteriosklerotischen Plaques operativ ausgeschält werden. 20


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18.03.2013 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Prof. Thomas Budde Prof. Dr. Thomas Budde ist Chefarzt an der Klinik für Innere Medizin I am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen. Prof. Budde ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie.

Schlagen Frauenherzen anders? Noch bis vor einiger Zeit galt der Herzinfarkt als typische Männerkrankheit. Dass Frauen seltener einen Infarkt bekommen, gilt jedoch nur bis zum Eintritt der Wechseljahre; denn dann lässt die gefäßschützende Wirkung der weiblichen Sexualhormone nach. Und dann sind Frauen sogar stärker gefährdet als Männer: Sie haben häufig die schwereren Infarkte, eine höhere Sterblichkeit und ein größeres Risiko für einen zweiten Infarkt. Und nicht nur das: Frauen laufen auch eher Gefahr, am Herzinfarkt zu sterben – weil er sich bei ihnen oft nicht mit den typischen Symptomen bemerkbar macht, sie ihn daher nicht gleich bemerken und zu spät den Notarzt benachrichtigen. Statt wie Männer bei einem Infarkt starke Herzschmerzen in der linken Brusthälfte zu entwickeln, leiden Frauen häufig unter Übelkeit, Erbrechen, Schulter- und Nackenschmerzen oder Luftnot. Sie müssen lernen, solche Beschwerden nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern lieber einmal zu oft als einmal zu selten zum Arzt zu gehen. Außerdem haben Frauen teilweise andere Risikofaktoren als Männer. Stress erhöht bei ihnen das Herz-Kreislauf-Risiko stärker als bei den Herren der Schöpfung. Ein weiterer Risikofaktor ist die Einnahme der Antibabypille: In Kombination mit Bluthochdruck erhöht sie das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Daher sollte eine Frau, bevor sie sich für die Pille entscheidet, auf jeden Fall ihren Blutdruck überprüfen lassen und sich gegebenenfalls lieber für eine andere Verhütungsmethode entscheiden. 22


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22.04.2013 19 Uhr Altes Rathaus, Schickhardthalle: Dr. André Schneider Dr. André Schneider ist Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin. Er ist Leiter des Herzkatheterlabors in der Kardiologischen Klinik des Klinikums Esslingen.

Schrittmacher- und Defibrillatortherapie Bei einer Bradykardie schlägt das Herz zu langsam, sodass der Organismus nicht mehr ausreichend mit Blut und somit auch mit Sauerstoff versorgt wird. Ohnmachtsanfälle, Schwindelattacken und Schwächegefühl sind die Folge. Außerdem kommt es mit der Zeit zu einer Schädigung sämtlicher Organe durch die Minderversorgung mit Blut und Sauerstoff. Solche Patienten benötigen einen Herzschrittmacher. Dieser Mini-Computer sendet regelmäßig elektrische Impulse aus, die den aus dem Takt geratenen Herzschlag normalisieren. Es gibt auch eine Kombination aus einem Herzschrittmacher und einem implantierbaren Defibrillator (ICD). Der ICD wird Patienten eingesetzt, die ein Risiko für Kammerflimmern (eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung) haben. Dieses Gerät überwacht über eine oder mehrere Elektroden die Herztätigkeit. Registriert der „Defi“ eine gefährliche Herzrhythmusstörung, so gibt er einen Stromstoß ab, um das Herz wieder in Takt zu bringen. Beide Geräte sind für die Patienten ein Segen und ermöglichen ihnen trotz ihres Herzleidens ein gutes Leben – ohne ständig Angst vor herzbedingten Ohnmachtsanfällen oder vor Herzversagen haben zu müssen. Freilich ist das Leben mit dem Herzschrittmacher oder ICD auch eine Umstellung, und die Patienten bedrängen viele Fragen: Kann ich mit dem implantierten Gerät in Urlaub fahren? Darf ich Sport treiben? Tut es weh, wenn der Defi einen Stromstoß abgibt? Was passiert, wenn bei dem Gerät ein Defekt auftritt? Der Vortrag informiert über die Schrittmachertherapie und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. 24


Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Das Diagnostik- und Therapiezentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäß-, Lungen- und Nierenerkrankungen Klinikum Esslingen Chefarzt Prof. Dr. Matthias Leschke Arzt für Innere Medizin, Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin Telefon 0711 3103-2401 Telefax 0711 3103-2405 E-Mail: m.leschke@klinikum-esslingen.de


Unterstützen Sie unseren Freundeskreis! Für ein gesundes Esslingen Jedes Jahr sterben fast 400 000 Menschen an Erkrankungen der Herzkranzgefäße, an Herzschwäche, Herzinfarkt und Schlaganfall. 40–50 % aller über 50bis 60-Jährigen leiden an Bluthochdruck, dem bedeutendsten Risikofaktor für HerzKreislauf-Erkrankungen. Die moderne Medizin kann helfen, frühzeitig Herz-Kreislauf-Leiden vorzubeugen und im Notfall größeres Leid und den Tod zu verhindern. Doch das kostet viel Geld, das unser Gesundheitssystem nur noch schwer aufbringen kann. Deshalb haben wir den Förderverein „Herzklopfen e. V.” gegründet, der unsere Esslinger Kardiologie am Klinikum Esslingen aus privater Initiative unterstützen will. Modernste Medizintechnik hilft unseren Ärzten, Diagnosen schneller und zielgerichteter zu stellen und die Therapie wirkungsvoller durchzuführen. Durch unsere Spenden wollen wir helfen, innovative medizintechnische Geräte zu finanzieren. Als Patienten profitieren Sie von einer noch leistungsfähigeren, modernen Kardiologie. Hilfe zur Selbsthilfe – dieser Grundgedanke ist auch Leitsatz unseres Freundeskreises.


Mitleid allein ist nicht mehr als schwarzes Licht.

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FÜR DIE TIERE IN DER TÜRKEI Wir verstehen uns als Tierschutzverein, der präventiv Straßenhunde und -katzen in der Türkei kastriert und veterinärmedizinisch versorgt. Kastrierte, stabile und gesunde Tiere werden wieder in ihre angestammten Reviere zurück gesetzt, soweit möglich. Für Tiere, die keine oder wenig Überlebenschancen haben, suchen wir neue Besitzer in der Türkei oder Deutschland.

VERBESSERUNG DER SITUATION VOR ORT Tierschutz beginnt für uns jedoch immer vor der eigenen Haustüre! So sind wir auch an Tierschutz-Projekten in Deutschland beteiligt. Es wäre für uns unvorstellbar, uns für das Elend der Straßentiere im Ausland einzusetzen und ein in Not geratenes Tier in der eigenen Stadt abzuweisen. Verglichen mit der Tierschutz-Situation in Deutschland sind die Umstände in anderen Ländern geradezu katastrophal. Wir setzen auf Aufklärung und Hilfe direkt dort, wo die Not entsteht, denn wir möchten die Probleme lösen und nicht verschieben.

DAFÜR BRAUCHEN WIR IHRE HILFE Unsere aktuellen Projekte finden Sie auf unserer Internet-Präsenz www.care-4-life.de Wir freuen uns über Ihre Spende oder auch Ihre Mitgliedschaft. Vielleicht möchten Sie ja auch einem Vierbeiner ein neues Zuhause geben oder aber als Pflegestelle aktiv werden? Ihre Ansprechpartner sind

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung unserer Arbeit!

Leiterin des Tierschutzvereins Care-4-life Frau Silvia Greene Telefon 0711- 8 06 28 05 E-Mail s.greene@care-4-life.de

Presse und Öffentlichkeitsarbeit Frau Michaela Leschke Mobil: 0711 - 5 05 45 28 E-Mail m.leschke@care-4-life.de

Unser Spendenkonto: Sparda Bank Stuttgart · BLZ 600 908 00 · Konto-Nr. 609 00 08


Was eine leistungsfähige Kardiologie heute kann • Patienteninformation und Prävention Nur wer Bescheid weiß, wie Herz und Kreislauf arbeiten, wird bereit sein, herzgesund zu leben. Die Menschen darüber kompetent zu informieren, ist heute eine der grundlegendsten Aufgaben einer verantwortungsbewussten Kardiologie. • Bluthochdruck An Bluthochdruck leidet heute fast schon die Hälfte unserer Bevölkerung. Erhöhter Blutdruck tut nicht weh und fällt von selbst nicht auf. Aber er zerstört die Gefäße. Die Kardiologie muss auch hier mit Aufklärung und wirkungsvoller Behandlung ernsthaften Gesundheitsproblemen entgegenwirken. • Herzinfarkt Es kommen immer noch zu viele Patienten mit einem Herzinfarkt zu spät in die Klinik. Das hat böse Folgen. Wir müssen unermüdlich die Öffentlichkeit über die Symptome unterrichten und die Menschen dazu anhalten, bei Verdacht auf einen Infarkt unmittelbar eine Klinik aufzusuchen. • Herzinsuffizienz Herzschwäche kann vielerlei Ursachen haben. Es ist Aufgabe der Herzspezialisten, diese herauszufinden und wirksame Behandlungsstrategien anzubieten. • Herzrhythmusstörungen Wenn das Reizleitungssystem des Herzens geschädigt ist, z. B. durch koronare Herzkrankheit, Myokarditis oder Kardiomyopathie, kommt es zur Störung der Herzschlagfolge.

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10 – 20 Uhr 10 – 19 Uhr


Der Vorstand von „Herzklopfen“

Wolfgang Haußmann, Vorsitzender

Werner Waldmann, Reinhart Sauer, 1. Stellvertretender 2. Stellvertretender Vorsitzender Vorsitzender

Kerstin Haußmann, Janet Schubert, Beirätin Beirätin, Schriftführerin

Christof Mühlschlegel, Beirat 30

Kurt Wenger, Beirat

Otto Huissel, Schatzmeister

Sandra Brogle, Beirätin

Informieren Sie sich über unseren Freundeskreis unter www.herzklopfen-kardiologie-es.de Dort können Sie auch Mitgliedsunterlagen herunterladen.


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Dafür spendete „Herzklopfen“ Vorstand und Mitglieder von „Herzklopfen“ setzen sich für eine herzgesunde Lebensweise ein und versuchen unermüdlich die Bürger dafür zu sensibilisieren. Ebenso ein Anliegen ist es dem Förderverein, herzkranken Menschen durch moderne Behandlungsmethoden zu helfen. So sammelt der Verein durch Veranstaltungen und kulturelle und sportliche Events beträchtliche finanzielle Mittel, um die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Klinikum Esslingen zu unterstützen. Die finanzielle Situation der Krankenhäuser erlaubt es heutzutage oft nicht, den Klinikressorts all jene Anschaffungen zu ermöglichen, die eine noch wirkungsvollere Behandlung der Patienten ermöglicht. Die moderne Medizintechnik bietet ständig neue Verfahren an, die eine Therapie noch nachhaltiger gestalten, jedoch infolge eingeschränkter Klinikbudgets nicht mehr zu finanzieren sind. Und in dieser Situation helfen die Mitglieder von „Herzklopfen“. 50 000 Euro wurden der Esslinger Kardiologie für ein Gerät zur Verfügung gestellt, um mithilfe des intravaskulären Ultraschalls die Verengung der Herzkranzgefäße exakt bestimmen zu können. Dabei wird über einen Katheter eine winzige Ultraschallsonde in die Herzkranzgefäße vorgeschoben, um deren Verengungsgrad festzustellen – eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die weitere invasive Behandlung möglicher Verengungen der Herzkranzgefäße. 15 000 Euro spendete „Herzklopfen“ der Klinik für den LUCAS, ein automatisches Gerät zur Herzdruckmassage bei einem Herzstillstand. Man muss wissen, dass die Herzmassage für das medizinische Personal körperlich sehr belastend ist. Ein Helfer schafft es kaum länger als zwei, drei Minuten, eine Herzdruckmassage wirkungsvoll durchzuführen. LUCAS übernimmt diese Aufgabe selbstständig und ermöglicht es so den Helfern, sich auf weitere Maßnahmen der Wiederbelebung zu konzentrieren. Das ungefähr 12 kg schwere Gerät lässt sich auch in einen Rucksack verpacken und im Notarztwagen transportieren. 30 000 Euro wurden bereitgestellt, um eine neue Therapie, die renale Denervierung, anbieten zu können. Es gibt Patienten, deren Bluthochdruck durch kein Medikament zu senken ist. Bluthochdruck jedoch ist brandgefährlich und Herzinfarkt und Schlaganfall sind so vorprogrammiert. Mit der renalen Denervierung werden oberflächlich liegende Nervenfasern an den Nierenarterien mit Hochfrequenzstrom durchtrennt. Bisher war dies nur chirurgisch durchzuführen. Mit dem neuen schonenden minimalinvasiven Verfahren wird im Herzkatheterlabor über die Leiste 36


*zzgl. Überführungskosten. Gesamtverbrauch l /100km: kombiniert von 11,2 bis 5,0, C02- Emissionen: kombiniert von 262,0 g/km bis 115,0 g/km (Messverfahren gem. EU-Norm): Effi ziensklasse G-C. Abb. zeigen Sonderausstattungen.

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ein Katheter eingeführt, der über die Bauchschlagader bis zu den Nieren vorgebracht wird. Der Katheter trägt an seiner Spitze eine Elektrode, die hochfrequente Energie abgibt. Innerhalb der beiden Nierenarterien werden auf diese Weise die sympathischen, autonomen Nervenfasern unterbrochen. Der Eingriff dauert insgesamt etwa 60 Minuten. Mit dem Einsatz dieses Geräts ist das Klinikum Esslingen das einzige Krankenhaus in der Region, das dieses Verfahren anbieten kann. 40 000 Euro spendete „Herzklopfen“, um einen Mehrkanal-HF-Generator anzuschaffen, der die Ablationstherapie bei Vorhofflimmern noch differenzierter durchzuführen ermöglicht. Vorhofflimmern ist eine schwerwiegende Herzrhythmusstörung, die medikamentös behandelt wird, jedoch mit hohen Nebenwirkungen und zweifelhaftem Erfolg. Mithilfe der Katheterablation können heute Herzrhythmusstörungen wirkungsvoller beseitigt werden. Dabei werden Gewebeareale am Herzen, die falsche elektrische Impulse senden, durch Verödung ausgeschaltet. Außerdem konnte von dem Geld auch ein Gerät zur zentralen Blutdruckmessung und zur Messung der Pulswellengeschwindigkeit angeschafft werden.


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Gesund bleiben ist besser als krank werden von Werner Waldmann

Manche Erkrankungen sind erblich bedingt oder kommen mit dem Alter. Doch zum größten Teil haben wir unsere Gesundheit selbst in der Hand. Oft ist es reine Nachlässigkeit, dass wir uns nicht um unseren Körper kümmern und schädlichen Lebensgewohnheiten frönen. Wer ein wenig bewusster lebt und auf die Signale seines Körpers achtet, kann sich so manche Krankheit ersparen und echte Lebensfreude genießen.

Einladung zum Schulter-Symposium für Ärzte und Physiotherapeuten 14. Juli 2012, 9.00 - 15.00 Uhr "Kleiner Kursaal", Bad Cannstatt

Orthopädische Praxis Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Unser oberstes Ziel ist die schnelle Rehabilitation des Patienten. Zum Konzept der ATLASKLINIK gehören kurze Verweilzeiten, individuelle Serviceleistungen sowie persönliche Nachbetreuung nach operativen Eingriffen. Dabei operieren wir schonend durch millimeter dünne Kanülen. Unser Therapie Schwerpunkt liegt in der konservativen und operativen Behandlung von Knie und Schulter. (Siehe auch: Buch "Schulterschmerzen! Was tun?" von Dr. med. Wolfgang Kunz)

Dr. med. Wolfgang Kunz | ATLASKLINIK Orthopädische Chirurgie | 73765 Neuhausen | www.atlasklinik.de

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Der Blick in die Regenbogenpresse und ins Fernsehen lässt uns vor Neid erblassen: Die Titelseiten und Werbespots präsentieren schöne Körper, durchtrainiert, schlank, muskulös, faltenfrei und nahtlos gebräunt. Auf jedem HomeshoppingKanal werden Lotions und Cremes für eine samtene Haut angepriesen. Ob „Fit for Fun“ oder „Men’s Health“, ob „Brigitte“ oder „Vanity Fair“: Die Redaktionen praktizieren den Body-Kult mit Leidenschaft. Einen tieferen Blick in den Körper wagen nur wenige. Doch dort wird entschieden, wie wohl man sich fühlt, wie stabil man auf Krankheitsattacken reagiert – und auch, wie attraktiv die äußere Hülle wirkt. Zwar hat jeder schon einmal gehört, dass Rauchen schadet, Alkohol und Drogen dem Körper nicht bekommen, dass Stress und zu wenig Schlaf das Immunsystem in Schwierigkeiten bringen; doch so richtig glaubt man das erst, wenn der Körper nicht mehr mitmacht und man beim Arzt oder womöglich gleich in der Notaufnahme der Klinik landet. Nehmen wir das Beispiel Bluthochdruck. Die meisten Menschen leiden daran – sehr viele wissen nichts davon und interessieren sich auch nicht dafür. Auch wenn sie es ständig in den Medien hören. Bluthochdruck tut nämlich nicht weh. Aber nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ändert sich das Leben von


Grund auf. Dann tut es jedem leid, dass er nicht vernünftiger war. Warum erschrickt niemand angesichts der Möglichkeit, einen Herzinfarkt zu bekommen, mit allen seinen Folgen? Viele denken, dass sie so etwas nie kriegen. Also Augen zu und weiter unvernünftig gelebt. Ein Grund für diesen Leichtsinn mag auch darin liegen, dass zu wenige Menschen wissen, wie es zu einem Infarkt kommt. Was den Blutdruck in die Höhe treibt. Was Bluthochdruck überhaupt ist. Immerhin: Nur jeder zweite Bundesbürger, der an Hochdruck leidet, weiß davon. Und von denen, die es wissen, lassen sich nur die Hälfte behandeln. Und von diesen behandelten Patienten wird nur jeder Zweite mit Erfolg therapiert. Wer glaubt, er werde vom Bluthochdruck verschont, der irrt: Die Statistik besagt, dass gut 90 Prozent aller Menschen über 55 Jahre Bluthochdruck bekommen. An den Folgen des Bluthochdrucks sterben mehr Menchen als an Krebs. Und noch eine alarmierende Zahl: Die Hälfte aller Schlaganfälle geht auf Bluthochdruck zurück. Dabei müsste dies alles nicht sein, denn kein anderes Volksleiden ließe sich so einfach diagnostizieren und so gut frühzeitig behandeln, wie Bluthochdruck. Doch Bluthochdruck ließe sich recht simpel vermeiden, in den meisten Fällen. So könnten wir uns 113,5 Millionen Rezepte über Hochdruckmedikamente, welche die Ärzte den Kassenpatienten verordnen, einsparen. Doch leider nehmen viele Zeitgenossen ihre Pillen erst gar nicht ein und die Krankheit nicht ernst: Jedes Jahr landen Medikamente gegen Bluthochdruck im Wert von 2,5 Milliarden Euro auf dem Müll!

Behandeln Sie Ihren Körper genauso gut wie Ihr Auto? Unser Auto kennen wir genau. Wir sind stolz darauf. Wir pflegen es hingebungsvoll. Gehen pünktlich zur Inspektion in die Werkstatt oder machen uns selbst fachkundig und legen uns unter den Wagen. Jede Schraube, jedes Aggregat wird geprüft. Klingt der Motor einmal etwas anders als sonst, werden wir nervös und suchen den Werkstattspezialisten auf. Doch wenn es im Körper irgendwo zwickt – Schmerzen im Oberbauch nach einem fetten Essen, Sodbrennen, Herzrasen –, dann denken wir: Das wird sich schon wieder geben. Vor allem Männer stellen sich häufig taub gegenüber den Warnsignalen ihres Körpers und gehen nicht gern zum Arzt – bis sie dann irgendwann der Notarzt abholt. 42


Wir sollten unseren Körper besser kennenlernen. Es ist töricht, einfach so vor uns hinzuleben, zu arbeiten, Spaß zu haben und es für selbstverständlich zu halten, dass unser Körper, diese komplexe Maschinerie, uns das alles ermöglicht. Rund um die Uhr. Seit unserer Geburt. Ohne Pause. Der Körper ist unser Leben. Und wir sollten ihn endlich ernst nehmen. Ein intakter Körper ist der beste Besitz, den wir haben können. Nicht das Auto, das Haus, das Aktienpaket. Unser Körper ist geduldig und extrem strapazierfähig. Er macht alles klaglos mit: maßloses Essen, Alkohol bis zur Bewusstlosigkeit, nächtelanges Feiern. Unter Umständen spielt er lange mit, auch wenn einzelne Organe – anfangs noch unbemerkt – bereits Schaden nehmen. Die Leber beispielsweise verkraftet viel, doch irgendwann ist sie am Ende. Dann heißt es: Fettleber, Zirrhose, Leberkrebs. Vielleicht bietet eine Transplantation noch eine Chance, zu überleben – allerdings mit enormen Einbußen an Lebensqualität. Wer seinen Körper kennt und versteht, der kann ihn beeinflussen. Ein solcher Körper funktioniert, ist gesund, ist leistungsfähig; das Gedächtnis arbeitet auf Hochtouren, Schmerzen sind unbekannt. Und Infektionen? Wo die meisten Zeitgenossen während einer Erkältungswelle sofort flachliegen, wird die immunologi-

Bei uns ist Ihr Auto in guten Händen!

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sche Abteilung eines gesunden, durchtrainierten Körpers mit solchen Krankheitserregern im Handumdrehen fertig.

Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand! Wir möchten Ihnen mit den Vorträgen der Esslinger Gesundheitakademie Wissen über das „Innenleben“ Ihres Körpers vermitteln. Vielleicht haben Sie das eine oder andere schon einmal gehört, früher in der Schule, oder Sie haben es gelesen oder im Fernsehen gesehen – wir wollen Ihnen das Wissen um unseren Körper und seine Funktionen im Zusammenhang präsentieren. Denn wenn Sie verstehen, wie das alles funktioniert, werden Sie auch eher merken, ob es irgendwo hapert. Und Sie werden sich dann auch klüger verhalten und möglicherweise darauf verzichten, Ihrem Körper unnötig zu schaden. Krankheiten lassen sich nicht immer vermeiden. Krebs beispielsweise. Manche Menschen leben vernünftig und bekommen trotzdem irgendwann einen bösartigen Tumor. Krebs und viele andere Leiden sind – zumindest teilweise – genetisch programmiert. Doch wenn wir alles tun, um unseren Körper leistungsfähig zu halten, können wir vieles erreichen und viele Krankheiten vermeiden. Um gesund zu bleiben oder nach einer Krankheit wieder gesund zu werden, brauchen wir die Selbstheilungskräfte eines intakten Körpers. Die Medizin kann uns zwar unterstützen, doch sie nimmt uns die Verantwortung für das Gesundbleiben und Gesundwerden nicht ab. Wir haben unsere Gesundheit zu einem großen Teil selbst in der Hand. Es ist einer der größten Irrtümer unserer Zeit, zu glauben, dass die moderne Medizin es – wenn wir unseren Körper zugrunde gerichtet haben – mit ihrem geballten Apparatearsenal schon wieder richten wird. Die Ärzte vollbringen heute wahre Wunder; doch das kostet viel Geld (das wir nicht mehr haben) und – was noch wichtiger ist – Lebensqualität.

Schönheit kommt nicht aus der Tube Wer will nicht gerne jünger aussehen, wenn er erst einmal über fünfzig ist? All die Cremes und Tinkturen und Schönheitsmassagen knapsen an unserem Geldbeutel, 44


lassen aber keine einzige Falte verschwinden. Auch die Schönheitschirurgen machen uns nicht wirklich jünger. Denn Jungsein spiegelt sich nicht in einer gestrafften Gesichtshaut und silikonunterfütterten Brüsten wider. Jungsein strahlt aus einem Gesicht, das altersbedingt ruhig auch irgendwann einmal ein paar Falten haben darf. Den Elan eines gesunden Körpers ersetzt kein Schönheitschirurg. Jung blei-

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ben können Sie am besten durch Ihr Verhalten – und dazu sollten Sie Ihren Körper kennen. Sie können die Zeit nicht anhalten. Doch Sie können jünger sein, als das Geburtsdatum in Ihrem Pass anzeigt. Denn es gibt einen Unterschied zwischen wahrem Alter und gefühltem Alter: Um sich jung zu fühlen, müssen Sie pfleglich mit Ihrem Körper umgehen. Ab dem 50. Lebensjahr können Sie Ihr gefühltes Alter zu 80 % durch Ihre Lebensweise bestimmen. Den Rest besorgt Ihre genetische Programmierung. Sie müssen Ihre Maschine Körper in Gang halten. Maschinen, die nicht laufen, rosten. Das liegt am Sauerstoff, der Metall oxydieren lässt. Auch im Körper spielen Oxydationsprozesse eine wichtige Rolle. Bestimmte Nahrungsmittel hemmen diese Prozesse, bei denen aggressive Sauerstoffradikale entstehen, die den Körper altern lassen. Natürlich will die Industrie da gleich wieder mitmischen und verkauft Nahrungsergänzungsmittel als Antioxydanzien. Lassen Sie die Finger von dem teuren Zeug – essen Sie lieber jeden Tag Obst und Gemüse. Und wenn Sie möchten, trinken Sie ab und zu ein Glas Rotwein. Das ist gut fürs Herz, aber wer keinen Alkohol mag, kann ähnliche Effekte auch durch grünen Tee oder Traubensaft erzielen.

Rückschläge sind Realität Seine Lebensweise umzustellen, ist keine leichte Aufgabe. Und sie lässt sich auch nicht von heute auf morgen verwirklichen. Warum sollen Sie auf fette Speisen verzichten, die doch so gut schmecken? Fett ist ein Geschmacksverstärker. Deshalb steckt ihn die Lebensmittelindustrie auch so gerne in fast alle ihre Produkte. Man kauft ja schließlich nur das, was toll schmeckt. Aber wenn Sie genau wissen, was fette, kalorienreiche Speisen in Ihrem Körper anrichten, welche giftigen Substanzen das Fett Ihres Bierbauchs in Ihren Körper jagt – wenn Sie sich das einmal so richtig klar gemacht haben, fällt Ihnen die Wahl zwischen einer Schweinshaxe und einem Gemüserisotto möglicherweise leichter. Und wenn Sie sich vor Augen halten, wie Sie mit einer Zigarette das Wunderwerk Ihrer filigran verästelten Bronchien quälen, dann fällt es Ihnen vielleicht künftig schwerer, sich einen Glimmstängel anzustecken.

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„... im Mittelpunkt der Mensch und nicht allein der Kunde; die Berufung und nicht der Beruf ...“ pino DER FRISEUR seit 1986 in Esslingen

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Die Veränderung des Lebensstils lässt sich auf einen simplen Nenner bringen: 1. Verzichten Sie auf Genussgifte wie Nikotin, Alkohol, Drogen. 2. Essen Sie fett- und kalorienarm, dazu viel Gemüse und Obst. 3. Bewegen Sie sich regelmäßig. Sicher findet jeder eine Form des körperlichen Trainings, die ihm Spaß macht. Es gibt so viele Möglichkeiten: Man kann wandern, Rad fahren, schwimmen, mit den Kindern Federball spielen oder mit dem Hund um die Wette laufen. 4. Lernen Sie, Ihr Leben zu lieben. Behalten Sie Ihren Humor und halten Sie sich den Alltagsstress und -frust vom Leibe.

Impressum Herausgegeben vom Förderverein Herzklopfen e. V. Wolfgang Haußmann Plochinger Straße 42 73730 Esslingen Tel.: 0711 22667277 Fax: 0711 39697299 info@herzklopfen-kardiologie-es.de www.herzklopfen-kardiologie-es.de Programm-Management: Werner Waldmann MA Redaktion und Design: Dr. Magda Antonic Gesamtherstellung: Meditext Dr. Antonic 50


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