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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 28.12.2024

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Die Lokalausgabe für den Landkreis

SAMSTAG, 28. DEZEMBER 2024

NR. 3736/54. JAHRGANG

Ein Hauch von Irland

Zwölf Bäume gepflanzt

Ein Blick ins neue Jahr

Live-Show in Bremen mit Hommage an die Dubliners

Gemeinde Weyhe löst Stadtradeln-Versprechen ein

Unser Horoskop zeigt, wie die Sterne in 2025 für Sie stehen

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WE YHE/SYK E/BASSUM

Konzert mit Leipziger Jazz-Duo Bisher kostet das Deutschlandticket 49 Euro monatlich. Ab Januar 2025 müssen Nutzerinnen und Nutzer für die beliebte Fahrkarte monatlich 58 Euro zahlen. Foto: Schlie

Mehrkosten für Verbraucher Von Deutschlandticket bis zum einheitlichen Ladekabel: Das alles ändert sich 2025 M A R INOS K A LOGLOU

Die letzten Kriegstage in Syke SY KE – Das Syker Nachbarschaftstreffen findet am Dienstag, 14. Januar, ab 15 Uhr im Syker Bahnhof, Gleis 1, statt. Das Thema des Nachmittags lautet „Die Stunde Null am 8. April 1945 in Syke und Barrien“. An diesem Nachmittag wird Ernst Bochnig eine Gästeführung im Sitzen anbieten. Berichtet wird über markante Ereignisse rund um die letzten Kriegstage in Syke und Barrien. Anmeldungen sind unter 04242/ 164252 möglich. tr

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Late Night Shopping am 03. Januar bis 22 Uhr

Zum Jahreswechsel treten eine Reihe von gesetzlichen Änderungen in Kraft. Für manche müssen Bundesbürgerinnen und -bürger tiefer in die Tasche greifen. Eine Kurzübersicht, was das neue Jahr mit sich bringt. So mancher Autofahrende hat es schon an der Rechnung von seiner Assekuranz festgestellt: Die Versicherungsbeiträge steigen zum Jahreswechsel. Grund dafür sind unter anderem teurer gewordene Ersatzteile und gestiegene Werkstattkosten. Doch dabei bleibt es nicht: Zum 1. Januar steigt der CO2-Preis als Teil des Klimaschutzpakets von bisher 45 auf künftig 55 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid. Das dürfte Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise haben. So könnten Benzin und Diesel um etwa drei Cent teurer werden. Alternativ könnten Verbraucher auf den ÖPNV umsteigen und sich ein Deutschlandticket zulegen. Die bundesweit für Busse und Bahnen im Nah- und Regionalverkehr geltende „Monatskarte“ wird allerdings auch teurer: Ab 1. Januar kostet das Ticket 58 Euro statt aktuell 49 Euro. Doch nicht nur im Bereich der

Mobilität müssen deutsche Verbraucher ab 2025 tiefer in die Tasche greifen. So erhöht etwa die Deutsche Post ihre Preise. Der Standardbrief verteuert sich um 10 Cent und kostet künftig 95 Cent, genauso viel kostet künftig auch das Versenden einer Postkarte (bisher 70 Cent). Auch für den Paket-Versand muss mehr gezahlt werden. So steigt etwa der Preis für das Päckchen S von 3,99 Euro auf künftig 4,19 Euro. Postfach-Mieter werden ab 2025 mit 29,90 statt jetzt 22,90 Euro zur Kasse gebeten. Weitere Änderungen bei der Post: Briefe können künftig bis zu drei Tage unterwegs sein. Zudem gehören Angebote wie „Einschreiben Eigenhändig“ und „Nachnahme“ nicht mehr zum Portfolio. Ebenfalls tiefer in die Tasche greifen müssen die Bundesbürger laut Verbraucherzentrale wegen deutlich gestiegener Gasnetzentgelte und den Stromumlagen. Für viele gesetzlich Versicherte könnte auch die Krankenversicherung 2025 teurer werden, zumal der durchschnittliche Zusatzbeitrag von aktuell 1,7 Prozent auf 2,5 Prozent steigen soll. Erfreulich für alle Eltern mit minderjährigem Nachwuchs: Der Bun-

desrat hat für die kommenden zwei Jahre der Erhöhung des Kindergeldes zugestimmt. Ab Januar 2025 steigt das Kindergeld einheitlich für jedes Kind um fünf Euro auf künftig 255 Euro pro Monat. Im Jahr 2026 kommen vier Euro dazu. Laut Bundesagentur für Arbeit steigt zum Jahreswechsel zudem der Sofortzuschlag um fünf Euro auf 25 Euro pro Monat, wodurch sich der monatliche Höchstbetrag des Kinderzuschlags auf 297 Euro pro Kind erhöht und automatisch angepasst wird. Ob Familien Anspruch auf einen Kinderzuschlag haben, können sie auf kinderzuschlag.de erfahren. Der gesetzliche Mindestlohn steigt ebenfalls ab 1. Januar 2025 von aktuell 12,41 Euro auf 12,82 Euro brutto pro Stunde. Auch die Minijob-Grenze erhöht sich zum Jahreswechsel von 538 Euro auf 556 Euro brutto. Mehr Geld soll es auch für Seniorinnen und Senioren geben, allerdings erst zum Sommer. Dann sollen die Renten voraussichtlich um rund 3,5 Prozent steigen. Ab März 2025 wird die elektronische Patientenakte (ePA) für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland eingerichtet. Zuvor findet eine

Pilotphase in ausgewählten Regionen statt. In der ePA werden zum Beispiel Medikamente, Röntgenbilder, Arztbriefe oder Befundberichte hinterlegt. Patienten können der Nutzung der ePA allerdings jederzeit widersprechen. Eine Änderung betrifft die Zahnarztpraxen – EU-weit: Ab dem 1. Januar 2025 darf kein Amalgam mehr für neue Zahnfüllungen verwendet werden. Der Führerscheinumtausch geht im neuen Jahr weiter. Bis zum 19. Januar müssen alle Personen der Jahrgänge ab 1971 ihren „alten Lappen“ gegen die neue, fälschungssichere Scheckkartenvariante umtauschen. Wer vor 1953 geboren wurde, hat für den FührerscheinWechsel noch Zeit bis zum 19. Januar 2033. Weitere Änderungen in Kürze: Fahrzeuge mit einer orangefarbenen HU-Plakette müssen 2025 zur Hauptuntersuchung. Einen Schluss mit dem Kabelchaos setzt die EU noch vor dem Jahreswechsel: Ab heute gilt laut Bundesregierung USB-C als das Standard-Ladekabel für alle elektronischen Kleingeräte wie Smartphones, Digitalkameras, Tablets und Co. Ab Frühjahr 2026 gilt das auch für Laptops.

Wir wünschen Ihnen ein buntes, frohes neues Jahr!

www.loewenherz.de

BASSUM – Ein Neujahrskonzert ist am Freitag, 3. Januar, ab 19 Uhr in der Bassumer Stiftskirche zu hören. Es musiziert das Leipziger Jazz-Duo mit Universitätsmusikdirektor David Timm und Reiko Brockelt. Besucher können das Programm mit beeinflussen: Im Vorfeld können weihnachtliche Improvisationswünsche unter kirchenmusik.bassum@evlka.de angegeben werden, über die dann am Konzertabend improvisiert wird. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei Papier und Tinte in Bassum, bei Schüttert in Syke und an der Abendkasse erhältlich. tr


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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 28.12.2024 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu