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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 14.09.2024

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Die Lokalausgabe für den Landkreis

SAMSTAG, 14. SEPTEMBER 2024

NR. 3721/54. JAHRGANG

Konzept Schwammstadt

Neue Rathaus-Außenstelle

Duell der Sieglos-Unbesiegten

Wie Bremen sich vor Starkregen besser schützen will

Weyher Kulturbüro und die Jugendpflege sind umgezogen

Wie Werder in Mainz nach zwei Remis den ersten Dreier einfahren will

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WE YHE/SYK E/BASSUM

Mit dem Taxi zur Polizei SULINGEN – Nicht zu ihrer Bank, sondern direkt zur Polizei fuhr ein Taxifahrer eine Seniorin. Sie hatte dem Fahrer erzählt, dass sie 17.000 Euro von ihrem Konto abholen müsse, um es an die Polizei zu übergeben. Diese hätte sie angerufen und ihr von einem schweren Unfall eines Familienmitglieds erzählt. Mit dem Geld sollte eine Verhaftung vermieden werden. Der Taxifahrer merkte sofort, dass es sich um einen Trick handelte und brachte die Frau zu den echten Ordnungshütern. tr

29-Jähriger festgenommen T W ISTRINGEN – Die Polizei hat nach intensiven Ermittlungen auf dem Bahnhofsparkplatz in Twistringen einen 29-jährigen Mann festgenommen. Der 29-Jährige steht in dringendem Tatverdacht, nach dem Schützenfest einen 46-jährigen Mann überfallen und ausgeraubt zu haben. Der 46-Jährige wurde bei dem Raub schwer verletzt und musste ins Krankenhaus. Der Festgenommene befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. WR

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Der Vorstand des Vereins „Change my way“ wurde auf der Jahreshauptversammlung einstimmig wiedergewählt. Nun steht die Planung des 15-jährigen Bestehens im kommenden Jahr auf dem Programm. Foto: pv

Jüngere Menschen in den Blick nehmen Verein „Change my way“ kümmert sich um Betroffene mit Essstörungen / Theaterstücke an den Schulen T HOR ST EN RU NGE

BASSUM – Seit den Anfängen im Jahr 2006 und der Vereinsgründung 2010 kümmern sich die Mitglieder des Vereins „Change my way e. V.“ um Betroffene mit Essstörungen im Landkreis Diepholz. Im kommenden Jahr besteht der Verein 15 Jahre und das soll gebührend gefeiert werden. Im Mittelpunkt wird erneut eine Theateraufführung zu diesem ernsten Thema stehen. Und das Rahmenprogramm ist auch schon weitgehend ausgearbeitet, nun liegen noch ein paar Detailplanungen für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen an. Im Vorstand arbeiten derzeit mit: Dörte Heyken, Andrea Kanowski, Holger Theek, Maja Nording, Tina Sänger, Claudia Theek,

Maja Oehmichen, Anja Brötzmann und Lars Hartwig Die wöchentliche Gruppenarbeit läuft kontinuierlich und immer wieder gibt es neue Anfragen von Betroffenen, deren Freundinnen und Freunden, Eltern und Fachkräften. Die Arbeit mit den Mädchen und jungen Frauen ist eine Begleitung und Ergänzung zur erforderlichen Psychotherapie. Das Schaffen von Krankheit- und Behandlungseinsicht, die Arbeit an der Körperschemastörung und die Unterstützung in all den Themen, die das Leben mit einer Anorexie oder Bulimie betreffen, sind die vielleicht wesentlichsten Dinge, die im Einzel- oder Gruppensetting besprochen werden. Das Thema Essstörungen in die Präventionsarbeit der umliegenden

Schulen zu bringen, ist ein weiteres wesentliches Anliegen des Vereins. Während und auch noch nach der Pandemie stiegen die Zahlen aller psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen deutlich. Bei den Essstörungen waren es laut der DAK bei Kindern bis 14 Jahren zwischen 2019 und 2021 gut 22 Prozent und bei den Jugendlichen im gleichen Zeitraum sogar fast 40 Prozent mehr Krankenhauseinweisungen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnten die Infoveranstaltungen des Vereins nicht regelmäßig stattfinden. Das wird sich nun wieder ändern und die Arbeitsgruppe freut sich immer über neue Kooperationspartner-Schulen. Im kommenden Winter werden an fünf Schulen des Landkreises Theaterstücke vom Verein gespon-

sert. In Twistringen, Varel, Schwaförden, Syke und Leeste werden die Schauspielerinnen aus Hamburg das Stück „Püppchen“ aufführen und in einer persönlichen Nachbereitung in den Klassenverbänden das Thema besprechen. Außerdem sollen die Lehrkräfte in einer Gesamtkonferenz für dieses Thema sensibilisiert werden. Ein Zukunftsprojekt wird möglicherweise die Arbeit mit jüngeren Betroffenen. Bei Diagnosenstellung sind die Mädchen mittlerweile erst elf oder zwölf Jahre alt. Therapieschemata passen da oft nicht so gut und müssen angepasst werden. Kliniken nehmen Patientinnen oft erst ab 14 Jahren auf, was an der Realität vorbei geht. Weitere Informationen unter change-my-way.de

Polizei warnt vor falschen Spendensammlern im Landkreis LANDKREIS – In den vergangenen Wochen sind in der Stadt Diepholz und den umliegenden Ortschaften Spendensammler unterwegs gewesen. Eine Gruppe mehrerer Frauen und Männern baten um Spenden im Auftrag des „Landesverbandes für Behinderte

und taubstumme Kinder“. Die vorgezeigten Zettel hatten auch einen entsprechenden Aufdruck. „Dem Landesverband sind keine Spendensammler bekannt und auch nicht in ihrem Auftrag unterwegs. Der Verband macht generell keine Sammlungen oder

Haustürgeschäfte“, so ein Polizeisprecher aus Diepholz. Die vorgezeigten Zettel stammen auch nicht vom Landesverband und sind eine Fälschung. Ein Sprecher des Landesverbandes distanzierte sich ausdrücklich von den Spendensammlern.

LOHENGRIN Oper von Richard Wagner Premiere 15. September, Theater am Goetheplatz Termine und Karten unter www.theaterbremen.de

Die Polizei bittet um Mitteilung, sollten erneut entsprechende Spendensammler in Erscheinung treten und nicht zu schnell die Geldbörse herauszuholen. Hinweise nimmt die Polizei Diepholz unter 05441 / 9710 entgegen. WR


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Weser Report - Weyhe, Syke, Bassum vom 14.09.2024 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu