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Weser Report - West vom 02.11.2022

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

MITTWOCH, 2. NOVEMBER 2022

NR. 3622/52. JAHRGANG

Trotz Aufnahmestopp

Sieger aus Bremen

Schon wieder an Bord

Bremen braucht 215 Plätze für minderjährige Flüchtlinge

Stiftung Warentest prüfte Kartoffelchips

Werder mit begnadigtem Kapitän Marco Friedl am Samstagabend gegen Schalke

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WEST

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Mutterschutz und Elterngeld

„Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld“ lautet der Titel einer Online-Infoveranstaltung der Arbeitnehmerkammer Bremen am 8. November um 18 Uhr. Anmeldungen über die Internetseite bit.ly/akb_MS oder telefonisch unter 0421 / 363 01 28. Ein Link für die Teilnahme wird per E-Mail gesendet. (rl)

Die Branche rechnet damit, dass sich trotz Krise weiterhin die Menschen ihre Weihnachtsbäume für ein besinnliches Fest kaufen. Foto: Verband natürlicher Weihnachtsbaum

Feiern ohne Aufschlag

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Weihnachtsbäume sollen in diesem Jahr nicht viel teurer werden Pflegeheim insolvent Die gemeinnützige Gesellschaft Leben im Alter hat nach Angaben des Diakonischen Werks Bremen Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin betreibt ein Seniorenund Pflegeheim im Bremer Kirchweg. Der Betrieb des Altenpflegeheims soll unverändert weiterlaufen. (rl)

Diskussion über 4-Tage-Woche Was bringen neue Arbeitszeitmodelle für Arbeitnehmer? Margareta Steinrücke (Bremer Arbeitszeitinitiative) und Rena Fehre (RKW Servicestelle Beruf und Familie) diskutieren darüber am 14. November ab 17 Uhr im Forum Kirche, Holler Allee 75. Eintritt frei, Anmeldung: kirche-bremen.de/veranstaltung/arbeitszeit/ (rl)

KEA NEELAND Endlich mal eine gute Nachricht zwischen den Alles-wird-teurerSchlagzeilen: Weihnachtsbäume sollen trotz Inflation erschwinglich bleiben. „Weihnachtsbäume sind ein Symbol der Ruhe und Besinnlichkeit, das schätzen die Leute“, sagt Benedikt Schneebecke vom Verband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Daher gehe er davon aus, dass trotz Inflation und Energiekrise die Menschen nicht weniger Weihnachtsbäume kaufen als in den Jahren zuvor. „Wir rechnen sogar

mit einem leichten Anstieg, da viele Menschen nicht in den Urlaub fahren und sich dafür lieber einen Baum nach Hause holen. Auch haben die Leute schon viel gespart und wollen daher nicht auch noch auf einen Weihnachtsbaum verzichten“, vermutet Schneebecke. Zudem ständen aufgrund der guten Wetterbedingungen und der kaum vorhandene gefährlichen Spätfröste im Frühjahr viele formschön gewachsene Bäume zur Verfügung. Die steigenden Kosten gehen allerdings auch an den Weihnachtsbaumproduzenten und -verkäufern nicht spurlos vorbei. „Uns betrifft vor allem das Energiethema,

Zweite Eishalle öffnet

Blick auf den Wohnungsmarkt

Ab etwa Mitte November wird im Paradice an der Waller Heerstraße auch die zweite Halle geöffnet. Das teilen die Bremer Bäder mit. Damit habe die Eissporthalle ausreichend Kapazitäten für Öffentlichkeit, Vereine, Schulen und das Eishockeyteam der Weserstars. Die Vorbereitungen bis das Eis befahren werden kann dauern etwa zehn Tage. (rl)

Das Bremer Aktionsbündnis „Menschenrecht auf Wohnen“ trifft sich am Montag, 7. November, zu seinem nächsten Plenum. Ab 17 Uhr geht es in der Friedensgemeinde (Humboldtstraße 175) unter anderem um die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt,

die sich angesichts steigender Inflation und Energiepreise weiter verschärft. Außerdem wird die Situation am Hauptbahnhof und die Versorgung obdachloser Drogenabhängiger im Winter thematisiert. Teilnehmer sind willkommen. (WR)

Dieselkosten und die steigenden Löhne“, so der Sprecher. Zwar hätten viele Betriebe schon vorher über Mindestlohn bezahlt, doch wer gute Leute haben möchte, müsse auch gutes Gehalt zahlen. „Das ist ein schmaler Grad, da wir unsere Preise auch erschwinglich halten wollen, damit jeder sich einen Baum leisten kann“, betont Schneebecke. Die Schätzungen des Verbands haben allerdings ergeben, dass die Preisspanne in diesem Jahr dieselbe ist wie 2021: ein Laufmeterpreis für Nordmanntannen von 21 bis 27 Euro, für Blautannen von 12 bis 16 Euro und für Fichten von 9 bis 12 Euro. „Das kann natürlich vari-

ieren, da wir keine Preise vorgeben. Auf dem Land sind die Kosten immer an der unteren Grenze, während in der Stadt die Standgebühren teurer sind und so die Preise sich im Mittelfeld bewegen“, erklärt der Sprecher. Die Höchstpreise würden laut den Gesprächen mit Herstellern und Verkäufern nach nur sehr selten vorkommen. Schneebecke betont: „Trotz aller Zukunftssorgen und Krisen möchten wir nicht, dass jemand in diesem Jahr auf einen Baum verzichten muss. Daher arbeiten wir intensiv daran, auch in diesem Jahr erschwingliche Bäume zu garantieren.“

BSAG-Center geschlossen Die drei BSAG-Kundencenter an Hauptbahnhof, Domsheide sowie in Vegesack bleiben am Freitag, 4. November, ganztägig geschlossen. Davon ist auch das Fundbüro betroffen, das an dem Tag nur telefonisch von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 55 96 75 75 zu

erreichen ist. Die telefonische Kundenbetreuung der BSAG von 9 bis 13.30 Uhr unter der Telefonnummer 559 66 66 zu erreichen. Darüber hinaus können sich Kunden der BSAG unter der Rufnummer 59 60 59 an die 24-StundenHotline des VBN wenden. (rl)

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