Sollen die Senatorinnen der Linken ausgetauscht werden?
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Linien werden umgeleitet
Die Linien 22, 24 und N9 fahren ab kommenden Montag, bis einschließlich 9. März abweichende Strecken. Der Grund: Gleisbauarbeiten im Kreuzungsbereich Kurfürstenallee / Kirchbachstraße. Mehr Informationen zur Streckenführung unter bsag.de pb
„Pre:minale“ abgespeckt
Aufgrund des schlechten Ticket-Vorverkaufs wurde das Line-up des Breminale Vorläufers, der „Pre:minale“, eingedampft. Heute ab 18 Uhr findet das Mini-Festival im Magazinkeller des Schlachthofs statt. Tickets können an der Abendkasse erworben werden. pb
Jobmesse in der ÖVB-Arena
Informationen zum Berufseinstieg von rund 70 Unternehmen gibt es am 19. Februar ab 10.30 Uhr auf der Messe „Jobwoche“ in der ÖVB-Arena. Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Registrierung auf der Website www.bremenjobmesse.de/ wird empfohlen. pb
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SAMSTAG, 14. FEBRUAR 2026 Auflagenstärkste
Kritik am Jobcenter Beratungsstellen beklagen strukturelle Defizite
NR. 3795/56. JAHRGANG
Fernstraßen-Baustellen
Was Autobahn Gesellschaft und DEGES in diesem Jahr in Bremen planen
Immer mehr Schwarzfahrer
BSAG sieht Anstieg seit 2023 bei ticketlosem Fahren / Zahlen bei der Nordwestbahn stabil
PHILIPP BEHRBOM
Als Nachfolger des 9-Euro-Tickets sollte die Einführung des Deutschlandtickets im Jahr 2023 den öffentlichen Personennahverkehr langfristig attraktiver machen, den Übertritt von Tarifgrenzen vereinfachen und die Bürger finanziell entlasten. Schwarzfahren sollte dementsprechend durch die Schaffung eines einfachen und finanzierbaren Tickets unattraktiver werden. In Bremen zeigte sich in den vergangenen Jahren jedoch ein gegenteiliges Bild. Die Anzahl der Personen, die in Bussen und Bahnen der BSAG ohne Ticket angetroffen wurden, hat sich seitdem um mehr als die Hälfte erhöht. „Konkret lag die Quote 2023 bei 4,4 Prozent, stieg 2024 auf 6,2 Prozent und betrug zuletzt 2025 fast 6,9 Prozent“, erklärt Andreas Holling,
Sprecher der BSAG. Mögliche Gründe für die gestiegene Zahl der Schwarzfahrer, kann die BSAG auf Nachfrage nicht nennen. Diese wären „rein spekulativ“, so Holling. Aus Erfahrung lasse sich zudem sagen, dass die BSAG mehr Schwarzfahrer in Straßenbahnen als in Bussen erlebe, so Holling. Der Grund sei die Einstiegssituation: Mehr Türen und weniger Einblick durch die Fahrenden als im Bus würden das ticketlose Fahren vereinfachen. Eine positive Entwicklung durch das Deutschlandticket sei dementsprechend nicht bemerkbar.
Auch bei der Nordwestbahn sind keine positiven Entwicklungen zu melden, erklärt Sprecher Benjamin Havermann. Die Zahl der angetroffenen Schwarzfahrer sei weitestgehend stabil.
Seit Mai vergangenen Jahres läuft
in Bremen zudem ein Pilotprojekt: Wiederholungs-Fahrscheinlose müssen sich in Fahrzeugen der BSAG weniger fürchten. Nach dem vorangegangenen Senatsbeschluss zeigt die BSAG keine notorischen Schwarzfahrer mehr an. Auf das operative Geschäft habe das kaum Auswirkungen, stellt Holling klar: „Die BSAG wird bei ihren Schwerpunktkontrollen an Haltestellen durch die Polizei Bremen unterstützt. Dies erleichtert das Feststellen der Personalien und somit das Erheben des erhöhten Beförderungsentgelts.“
Um die Zahl der Schwarzfahrer in den Regio-S-Bahnen zu verringern, schlägt die Nordwestbahn ein System nach niederländischem Vorbild vor. „Aus unserer Sicht wären bauliche Maßnahmen am wirkungsvollsten, etwa Zugangskonzepte, bei de-
Filmabend über Fahrradstädte Grünkohl für
Die Klimaschutzagentur Energiekonsens lädt gemeinsam mit dem ADFC für 16. Februar ab 19 Uhr zu einem Filmabend ins Klima Bau Zentrum ein. Gezeigt wird die Dokumentation „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch.
Der Film begleitet eine zweimonatige Radreise durch Europa – von Freiburg über Paris bis nach Hamburg und Kopenhagen. Perowanowitsch zeigt, wie diese Städte das Fahrrad zum Hauptverkehrsmittel machten. Der Eintritt ist frei. pb
Die Johanniter veranstalten am 22. Februar ab 12.30 Uhr gemeinsam mit der Einsatzküche wieder das Grünkohlessen für Bedürftige. Nachdem das Angebot in der Vergangenheit gut angenommen wurde, wird es fortgesetzt.
nen Fahrgäste vor Betreten des Bahnsteigs ein gültiges Ticket vorweisen müssen“, so Havermann. Solche Lösungen würden jedoch umfangreiche Abstimmungen mit den Infrastrukturbetreibern erfordern. Zudem kämen Umbau- und Betriebskosten auf diese zu. Bei der BSAG würden bereits Maßnahmen gegen die steigenden Zahlen ergriffen, erklärt Holling: „Um die Zahl der Fahrten ohne gültiges Ticket langfristig zu reduzieren, werden zunächst die bestehenden Möglichkeiten – vor allem die Zahl der Kontrollen – intensiviert.“ Zudem werde bei aggressiven Behinderungen von Ticketprüfungen eine beschleunigte Aussprache eines Beförderungsverbots sowie eine Anzeige wegen Beleidigung angestrebt. So sollen die Zahlen langfristig wieder sinken.
Bedürftige
Rund 300 Portionen werden vor der ÖVB-Arena auf der Bürgerweide bereitstehen. Bis 14 Uhr haben Personen die darauf angewiesen sind die Chance, sich eine kostenlose warme Mahlzeit vor Ort abzuholen. pb
Trotz eines einfacheren und günstigen Tickets steigt die Zahl der Fahrgäste ohne Fahrschein in Bussen und Bahnen weiter an.
Foto: Schlie
Aus Bremen. Für Bremen. Für dich.
PHILIPP BEHRBOM
Schwarzfahren in Zeiten des Deutschlandtickets ist mehr als eine Ordnungswidrigkeit – es ist ein Warnsignal. Ein einfaches Ticket allein garantiert noch keine Akzeptanz. Wenn nahezu 7 Prozent ohne gültigen Fahrschein unterwegs sind, sind das nicht nur Einzelfälle, sondern eine Herausforderung für das System. Die Frage nach den Ursachen drängt sich auf: Liegt es an fehlenden Kontrollen oder daran, dass Tickets – wie viele andere Lebenshaltungskosten – teurer geworden sind? Für Bremerinnen und Bremer kann selbst ein vergleichsweise günstiges Abo eine finanzielle Abwägung gegenüber anderen notwendigen Ausgaben bedeuten. Forderungen nach strengeren Kontrollen allein greifen zu kurz. Ein öffentlicher Nahverkehr, der möglichst vielen Menschen offenstehen soll, muss langfristig bezahlbar bleiben – insbesondere in Zeiten steigender Kosten für Miete und Lebensmittel. Andernfalls könnte das Deutschlandticket sein Ziel verfehlen: Hürden senken, mehr Fahrgäste gewinnen und die Bereitschaft erhöhen, mit gültigem Ticket zu fahren.
Detailarbeit abgeschlossen
Koalition widmet Millionen im Haushalt um
„Streitbar“, „zielgerichtet“, „intensiv“ – an Adjektiven mangelt es den Fraktionsspitzen der Bremer Koalition nicht, um ihre Beratungen zu den Haushaltsgesprächen zu beschreiben. An Gestaltungsspielraum im engen Doppelhaushalt schon. 7,5 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2026 und 9,3 Millionen Euro für 2027 haben die Fraktionen umgewidmet. Das Ziel: Bremen soll handlungsfähig, sozial und lebenswert bleiben.
Die Bremer SPD setzt dabei auf die Sicherung eines handlungsfähigen Staates. Konkret will die Koalition 26 Stellen im Justizressort schaffen, davon allein zehn Staatsanwälte. Jene sollen unter anderem den großen Verfahrensstau abarbeiten, betont Mustafa Güngör, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Für uns ist klar: Wir investieren in die Substanz unseres Landes“, so Güngör. Innerhalb der Linksfraktion widmete man sich dem Thema Wohnen. „Wir tun alles dafür, dass das Leben in Bremen bezahlbarer wird“, so Leonidakis.
Insbesondere solle eine Mietmeldestelle geschaffen werden, an die sich Bremer wenden können, wenn sie von überhöhten Mieten betroffen sind. Zudem stellt Leonidakis die Wiedereinführung des Härtefallfonds gegen Energiesperren in Aussicht. Kritik kommt aus der Opposition. Der Plan sei „Unkreativ und ambitionslos“, so Jens Eckhoff, finanzpolitischer Sprecher der Bremer CDU-Fraktion. pb
neue Stellen: Mustafa Güngör. Foto: Schlie
Baustellen auf allen Bremer Autobahnen
Was Autobahn GmbH und DEGES auf den Fernstraßen der Stadt und umzu planen
ROBERT LÜRSSEN
Auch 2026 wird an Bremens Autobahnen kräftig gebaut. Neben mehreren Großprojekten der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) stehen umfangreiche Sanierungen der Autobahn GmbH an – unter anderem auf der A270 im Norden und der A281 im Süden. D ie DEGES arbeitet parallel an drei zentralen Vorhaben: dem Bauabschnitt 2/2 der A281 zum Anschluss an den Zubringer Arsten, der Weserquerung inklusive Tunnel zwischen Seehausen und Gröpelingen (Bauabschnitt 4) sowie der Sanierung der Weserstrombrücke auf der A1. Zusätzlich wird bereits der Ersatzneubau der Weserstrombrücke mit achtstreifigem Ausbau der A1 zwischen Stuhr und Bremer Kreuz vorbereitet.
„Es ist jetzt etwas geballt, weil das eigentlich mal anders vorgesehen war“, meint Jörn Kück, Leiter der DEGES-Zweigstelle Bremen. Insbesondere der Bauabschnitt 4 sei wegen rechtlicher Fragen deutlich verzögert worden. „Wir haben aber gezeigt, dass wir in der Lage sind, drei solcher Projekte gleichzeitig hinzubekommen“, erklärt er.
Im Bauabschnitt 2/2 der A281 zwischen Neuenlander Ring und Kattenturmer Heerstraße entstehen derzeit Tunnelabschnitte und Überbauten. Tausende Kubikmeter Unterwasserbeton wurden verbaut, Stützwände und Stahlkonstruktionen montiert. Noch in diesem Jahr soll das Anschlussbauwerk an den neuen Tunnel folgen.
Ab 2027 wird es in der Neustadt spürbar eng: Für den Abriss des alten Tunnels unter der Kreuzung Neuenlander Straße / Kattenturmer Heerstraße und den Anschluss an den Neubau sind erhebliche Ver-
kehrseinschränkungen geplant. Unter anderem entfallen Linksabbiegemöglichkeiten. Für den neuen Wesertunnel zwischen Seehausen und Gröpelingen sind die Baugruben an beiden Ufern vorbereitet. Auf der Nordseite sichert eine massive Unterwasserbetonsohle die Baugrube gegen Grundwasser. Auf der Südseite entstehen Spundwände für die Absenkrinne des ersten Tunnelelements. Zwei weitere Elemente werden derzeit in Bremerhaven gefertigt. Das Absenken ist für 2027 vorgesehen. Die Richtungsfahrbahn Hamburg der Weserstrombrücke im Zuge der A1 bleibt bis September gesperrt. Oben gibt es neuen Asphalt, im Inneren werden weiter Risse geschweißt und Bauteile verstärkt. Ab Oktober wechselt die Sperrung auf die Gegenrich-
tung. Laut DEGES liegen die Arbeiten im Zeitplan. Für die Stadt-Bremer relevant, wenn sie ein Ziel in Bremen-Nord ansteuern: die A270 Seit 2023 wird sie grundlegend saniert, 2026 soll der Abschluss folgen. Von März bis Jahresende wird die Fahrbahn Richtung A27/Ihlpohl erneuert, zudem werden 25 Bauwerke und alle Anschlussstellen instand gesetzt.
Geplant sind eine Wochenend-Vollsperrung ab Blumenthal Richtung Farge, anschließend mehrere Monate mit einspuriger Verkehrsführung je Richtung. Zeitweise gesperrt werden unter anderem die Auffahrten Lüssum, Lobbendorf, Vegesack-Hafen und Ihletal.
Ab Ende 2026 folgt auf der A270 der Ersatzneubau der Brücke über die Schönebecker
Aue. Für rund 2,5 Jahre wird im Baustellenbereich erneut je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen, die Straße An der Aue wird gesperrt. Auf der A27 sind die Einschränkungen deutlich geringer: Im dritten Quartal soll die Fahrbahn der Anschlussstelle Sebaldsbrück in Richtung Hannover erneuert werden. Dazu soll die Anschlussstelle voll gesperrt und der Verkehr über die Bedarfsumleitungen geführt werden. Noch bis Ende drittes Quartal 2026 läuft auf der A27 der Ersatzneubau der Brücke in der Anschlussstelle Bremerhaven-Wulsdorf. Bei Hagen im Bremischen werden aktuell unter der A27 zwei Unterführungen von Gräben erneuert. Noch bis August 2026 steht nur ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung.
Sofort-Millionen für die Uni
Geld für Stromversorgung und Versuchshalle
„Wir halten Wort und investieren in die Zukunft unserer Hochschulen und unserer Forschungseinrichtungen“, sagt Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Der Senat beschloss in dieser Woche die Sanierung der Stromversorgung der Bremer Universität und den Neubau einer Versuchseinrichtung der Hochschule, der WärmeKraft-Labor-Halle (WKL). Aus
Finanzsenator
Björn Fecker (l.) darf Senatorin Henrike Müller Millionen für eine neue UniStromversorgung überweisen. Foto: M . Schmidt
dem 350-Millionen-Euro starken Topf für Soforthilfen fließen 17,99 Millionen in die marode Stromversorgung, die immer mal wieder zu Ausfällen führe. Der Ersatzneubau der WKL-Halle koste etwa 27 Millionen Euro. Beide Projekte seien „schaufelfertig“, wie Bovenschulte es nennt. Man könne sofort mit den Arbeiten beginnen. mas
Blick von der Kattenturmer Heerstraße Richtung Flughafen: Nach Einbringen der Betonsohle konnte der Trog für die A 281 leergepumpt werden. Foto: Schlie
Legt den Fokus auf
Forderungen, die es in sich haben
Bündnis der Sozialberatungsstellen kritisiert strukturelle Probleme am Bremer Jobcenter
PHILIPP BEHRBOM
Es ist das Ergebnis von über einem Jahr Arbeit. Alle 15 Bremer Sozialberatungsstellen wollten am Donnerstag Gunnar Isenberg, Staatsrat bei der Senatorin für Arbeit, Claudia Schilling, ein umfassendes Forderungspapier übergeben. Der Staatsrat sagte kurzfristig ab, die Forderungen bleiben. Der Grund für das Papier: Die Beratungsstellen sehen strukturelle Mängel in der Bearbeitung von BürgergeldAnträgen durch das Jobcenter. Als sogenannte „Street-LevelBureaucrats“ sind die Beratungsstellen Anlaufpunkt für Personen, die an hohen Verwaltungshürden der Behörden scheitern, erklärt Olaf Reinhardt, Sprecher des Netzwerks der Beratungsstellen. Aus erster Hand bekomme man demnach die Probleme mit, denen viele Leistungsbezieher gegenüberstehen. Diese seien in allen Beratungsstellen ähnlich. Bürgergeldanträge würden viel zu langsam bewilligt – entweder, weil das Jobcenter bereits eingereichte Unterlagen erneut anfordert, sukzessive immer weitere Unterlagen benötigt oder auf Unterlagen Dritter beharrt, die Betroffene nicht selbst beschaffen können. Zudem wirft das Bündnis dem Jobcenter rechtswidrige Ablehnungen vor. Die Auswirkungen für Betroffene seien enorm, stellt Reinhardt klar: „Es führt dazu, dass die Betroffenen keine Miete mehr zahlen können.“ Die Beratungsstellen seien häufig im Austausch mit Vermieterinnen und Vermietern, einige würden Verständnis zeigen und auf die Zahlungen warten – bei anderen würden dann Kündigungen im Briefkasten landen. „Wir dürfen nicht vergessen, es geht hier um Menschen die oft unverschuldet in diese Situation kommen. Um Familien mit Kindern die dann ihre Wohnung verlieren oder nicht genügend Geld haben um Essen zu kaufen“, so Reinhardt. Auch bei der Vermittlung in Arbeit gebe es Probleme, betont Reinhardt. Laut dem Bündnis vermittele das Jobcenter vorran-
die Senatorin für Arbeit, um dies zu ändern. „Es geht um grundsätzliche Veränderungen in der Verwaltungspraxis des Jobcenters“, erläutert Reinhardt. In erster Linie solle schneller und unbürokratischer über Anträge entschieden werden. Auf nicht zwingend erforderliche Unterlagen, die den Prozess unnötig in die Länge ziehen, soll künftig verzichtet werden, fordert das Bündnis.
Zudem beharrt es auf dem Recht, Anträge auf Papier einzubringen. „Diese sind an sich schon häufig schwer zu verstehen“, so Reinhardt. Wenn diese auch noch hinter digitalen Hürden versteckt seien, würden jene weiter wachsen. „Des Weiteren fordern wir eine Rückkehr zu festen Ansprechpartnern“, so Reinhardt. So könnten etwaige Probleme mit Mitarbeitern geklärt werden, die bereits im Thema sind und nicht Menschen, die gar nicht wissen, worum es geht.
Contra Anna Fischer Landessprecherin Die Linke Bremen und Bremerhaven
Arwed Junglas sollte als Vertreter der 15 Bremer Beratungsstellen das Forderungspapier dem Staatsrat Gunnar Isenberg übergeben. Der Staatsrat sagte kurzfristig ab.
Foto: Schlie
gig in schlecht bezahlte Beschäftigung, anstatt Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten. Den Verantwortlichen habe man dies bereits in Gesprächsrunden mitgeteilt, so Reinhardt. „Das Jobcenter hat uns dann gesagt, das wären Einzelfälle, das wäre kein strukturelles Problem.“ Das Bündnis sieht das anders.
Neun Forderungen stellt das Bündnis an das Jobcenter und
Außerdem soll das Eingangssystem des Jobcenters überarbeitet werden, sodass keine Unterlagen verloren gehen. „Leider ist das immer wieder der Fall“, so Reinhardt. Dadurch würde es zu wiederholten Anforderungen kommen, die bei Leistungsbeziehern dann auf große Unverständnis stießen. Schlussendlich seien die Forderungen nicht utopisch, so Reinhard: „Das Gesetz gibt das alles her, es ist aber so, dass das Jobcenter einfach seiner Pflicht nicht nachkommt.“ Man sei sich im Bündnis bewusst, dass das Jobcenter mit wenig Personal ausgestattet sei, dies könne allerdings nicht auf Antragssteller abgewälzt werden.
Ja. Die Linke hat zunehmend Verflechtungen mit dem Linksextremismus: Die Linksfraktion hat einen mutmaßlichen Linksextremisten in den Staatsgerichtshof gebracht. Dieser soll Verbindungen zur Interventionistischen Linken (IL) haben. Die IL hat einen Anschlag auf das Privathaus des Verfassungsschutzleiters verübt. Ein Mitarbeiter der Linksfraktion engagiert sich wohl bei der IL. Beriet er womöglich wesentliche Sicherheitsgesetze der Koalition mit? Der linke Abgeordnete Olaf Zimmer stellt sein Büro der gewaltorientierten linksextremistischen Gruppe „Rote Hilfe“ zur Verfügung. Das sind Grenzüberschreitungen, die Demokraten nicht dulden dürfen. Wer Regierungsverantwortung trägt, muss jede Nähe zu verfassungsfeindlichen Strukturen ausschließen. Die Linke tut das nicht. Sie ist daher als Regierungspartei untragbar. Stellen wir uns vor, eine Partei hätte so enge Verflechtungen mit dem Rechtsextremismus –wir würden es zu Recht niemals dulden!
Die CDU irrt auf Abwegen. Eine linke Gruppierung hat einen V-Mann enttarnt – das ist i hr gutes Recht. Ein Anwalt hat sie dabei begleitet – das ist sein Job. Um dem Staatsgerichtshof eine lange öffentliche Debatte zu ersparen, ist der Anwalt als stellvertretendes Mitglied zurückgetreten – eine verantwortliche Entscheidung. Die „Interventionistische Linke“ ist eine Gruppierung, die sich seit Jahren innerhalb von Bündnissen dafür einsetzt, dass gut organisierte Blockaden, Protestaktionen und „Störmanöver“ die bessere Alternative zum Einschmeißen von Scheiben oder Straßenprügeleien sind. Das kann man gut finden oder nicht, eine gewaltorientierte Chaotentruppe ist sie nicht. Dass Die Linke für den Staatsgerichtshof linke Juristinnen u nd Juristen nominiert, entspricht der Landesverfassung: Nach der soll das Gericht die Pluralität des Parlaments widerspiegeln. Was aber all das m it der anerkannt guten Arbeit von Kristina Vogt und Claudia Bernhard zu tun hat, bleibt das Geheimnis der CDU.
Planetarium: Unbezahlbare Reise durchs All
MARCUS SCHMIDT
Der künstliche Himmel dreht sich vom Blau ins Schwarz. „So viele Sterne sieht man draußen in einer wolkenfreien Nacht über Bremen selten“, erklärt Henri Röpke unter der Kuppel des Olbers-Planetariums.
Rentnerin Sigrid Sachweh und ihr Sohn Oliver sind die einzigen Gäste des Sternentheaters.
Sie haben bei der Weihnachtsverlosung „Unbezahlbar“ des WESER REPORT eine exklusive Vorführung gewonnen. Wenige Meter vom Weserufer entfernt, löst Student Röpke Rätsel und steuert virtuelle Reisen durchs All – projiziert auf die Kuppelfläche: Er zeigt zum Beispiel, wie man sich am Himmel anhand von Sternenbildern orientieren kann. Er
markiert den großen Wagen, über dessen „Heck“ man in einer Linie hinweg den Polarstern findet. Der bleibt aus Sicht der Erde immer an der gleichen Stelle stehen, während sich alles durch die Erdrotation um ihn herum dreht. Gewinnerin Sachweh kommt ins Schwärmen, auch, als sie einen Sextanten, ein Navigationsgerät aus der Seefahrt sieht:
„Mein Mann kannte sich damit aus.“.
Zum Staunen entführt er die Stichwehs auch noch in die Milchstraße mit Millionen von Sonnen, zu Sternennebeln und zu unseren benachbarten Planeten. „Unbezahlbar, diese Stunde“, finden die Stichwehs. Weitere Shows entdeckt man online unter planetariumbremen.de
Die kleine Erde im Vordergrund, die riesige Sonne dahinter – auf die Kuppel projiziert: Sigrid Sachweh (l.) und ihr Sohn Oliver (r.) haben sich von Henri Röpke ins All entführen lassen. Foto: M. Schmidt
Arbeitsministerin beim Schaffermahl
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Zu den aufgeführten Hochbeeten gibt es 1 X HOCHBEETGRUNDFÜLLUNG im Wert von 12,99 € GRATIS dazu!
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Bringen Sie uns Ihren alten Rasenmäher oder Mähroboter und erhalten Sie bei Kauf eines neuen Rasenmähers oder Mähroboters:
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Die Freiwilligen-Agentur Bremen ruft Bremer Organisationen dazu auf, sich vom als Einsatzstelle am PULS Camp Bremen (30. März bis 4. April) zu beteiligen. Gesucht werden Einrichtungen, Vereine und Initiativen, die jungen Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren im Rahmen einer sogenannten „Herzaktion“ einen zeitlich begrenzten, sinnstiftenden Engagement-Einsatz ermöglichen.Voraussetzung ist eine konkrete Aufgabe oder ein kleines Projekt, das junge Menschen innerhalb weniger Stunden sinnvoll unterstützen können, sowie eine Ansprechperson vor Ort. Mehr: freiwilligen-agenturbremen.de/pulscamp rl
CDU will mehr Bremen im All
Unternehmen wie OHB, Beteiligungen an der Mondmission, eine engagierte Senatorin, ein Treffen der ESA-Minister und die jährliche Messe Space Tech Europe: All das reicht der CDUBremen noch nicht für Bremens Position als Space City. Deshalb hat sie das Raumfahrtprogramm „Bremens Zukunft ist oben“ entwickelt. „Welcome-Center für Fachkräfte oder einen Abbau der Zivilklausel für die Forschung“, will die Abgeordnete Theresa Gröninger. Der Landesvorsitzende Heiko Strohmann möchte das Programm „auf dem Bundesparteitag in Stuttgart verteilen und vorstellen.“ Man sei ja nicht die CSU, die die Raumfahrt am liebsten nur in Bayern fördern würde. mas
Theresa Gröninger will Kontakte zur Bundes-CDU für Bremen nutzen. Foto: Marcus Schmidt Von Arbeitsministerin Bärbel Bas, über den Chef der Reederei Maersk, Vincent Clerc, bis hin zum Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Cargo, Ashwin Bhat: Die Gästeliste für die Schaffermahlzeit war wieder einmalig. Einmal im Leben dürfen die Gäste dabeisein. Das Schaffer-Trio Nadine Kloska, Dirk Zeppenfeld und Dirk Rogge inszenierten das Mahl. Die Veranstaltung fand nach Redaktionsschluss statt. Mehr dazu finden Sie im Internet auf weserreport.de mas
PHILIPP BEHRBOM
Wohnungen statt Garagen
ÖSTLICHE VORSTADT - Es ist
auf den ersten Blick eine unscheinbare Fläche: ein Innenhof an der Straße Auf der Kuhlen, inmitten der Östlichen Vorstadt. Rund 40 verschlossene Garagentore reihen sich dicht an dicht. Von drei Seiten umgeben von Wohnhäusern und gen Norden von der Helenenstraße. Das soll bald Geschichte sein. Bereits seit drei Jahren ist die Verdener Firma Palladio Planen und Bauen GmbH Eigentümerin der Fläche. Vor Kurzem stellte sie den Bauantrag.
„Die Situation war für uns Bauherren in den vergangenen Jahren nicht rosig, da erzähle ich Ihnen nichts Neues“, erklärt Max Tödter, Geschäftsführer von Palladio. Nach mehreren Verzögerungen steht nun ein erster Plan: Rund 34 Wohnungen sollen auf der Fläche in drei verschiedenen Gebäuden entstehen. Den Eingang soll das sogenannte Torhaus bilden, das die Lücke schließen soll, die derzeit zwischen den Hausnummern 29 und 31 besteht.
Der Garagenhof „Auf der Kuhlen“ soll Wohnungen weichen. Rund 34 Wohneinheiten plant die Verdener Immobilien Firma Palladio.
„Hier planen wir mit drei Wohnungen à 40 Quadratmeter“, so Tödter. Die Wohnungen im Innenhof sollen dann deutlich größer werden und sich auf zwei Gebäudekomplexe aufteilen.
So könnte die Wohnbebauung auf dem derzeitigen Garagenhof an der Straße Auf der Kuhlen in Zukunft aussehen.
Visualisierung: Palladio
Während im östlichen Teil 24 Wohnungen angesiedelt werden sollen, werden im westlichen die verbleibenden zehn untergebracht. Bezüglich der Kosten stellt Tödter klar: „Das werden Eigentumswohnungen. Bei der Lage gehen wir von einem Quadratmeterpreis ab 6.000 Euro aus.“
Zum möglichen Baubeginn kann Tödter noch keine Angaben machen. Bei Palladio hoffe man, dass der Bauantrag zügig bearbeitet werde und man dann in die Detailplanung gehen könne, so Tödter. Im Anschluss würde ein Standardverfahren folgen. „Wir verkaufen rund 70 Prozent der Wohnungen an Interessenten, und dann beginnen wir mit dem Wohnungsbau“, erklärt Tödter. Wann es losgeht, ist dementsprechend vage – die Bauzeit hingegen
Foto: Schlie
steht schon fest. Nicht länger als 24 Monate soll es dauern, bis das Projekt steht. Von der pikanten Lage, direkt neben der Helenenstraße, sollen die neuen Wohnungseigentümer indes wenig mitbekommen, erklärt der Projektplaner. Balkone und Fenster seien so ausgerichtet, dass ein Blick auf die der Prostitution dienende Straße verhindert wird. Einen Zugang wird es trotzdem geben. Der Grund: Brandschutz. Noch ziert eine Mauer das Ende der Sackgasse, in Zukunft soll es ein Rolltor werden. Eine Abkürzung durch die Helenenstraße, um schnell ins Viertel zu gelangen, soll für die Bewohner allerdings nicht möglich sein. Das Tor bleibt die meiste Zeit verschlossen, so Petry. Den Schlüssel dazu hätten lediglich Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen.
Der Beirat Mitte trifft sich am kommenden Dienstag um 19 Uhr zur Sitzung im Johann-Jacobs-Haus am Jacobshof 1. Die Sitzung thematisiert die Entwicklung des Balgequartiers. Unter anderem soll über das neue Essighaus, die Stadtwaage, das Kontorhaus am Markt sowie das Johann-Jacobs-Haus gesprochen werden.
Vier Bürgeranträge werden auf der Fachausschusssitzung „Verkehr und Sicherheit im Stadtteil“ des Beirats Schwachhausen im Ortsamt am kommenden Mittwoch ab 18.30 Uhr diskutiert. Alle wurden vom ADFC eingebracht und betreffen die Führung von Radwegen sowie die Fahrradsicherheit im Verkehr des Stadtteils.
In der Östlichen Vorstadt missachtete am Dienstagmittag der Fahrer eines Range Rover offenbar das Rotlicht einer Ampel und kollidierte im Kreuzungsbereich Schwachhauser Heerstraße mit zwei Fahrzeugen. Alle drei Fahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht, es entstand hoher Sachschaden im fünfstelligen Bereich. pb
KLIMATIPP
Klimaschutz trifft Klimavergnügen
IRIS MATTHAEUS
Klimaschutzagentur Energiekonsens
Film ab für nachhaltige Mobilität: Für Montag, 16. Februar, lädt das Klima Bau Zentrum gemeinsam mit dem ADFC zum KlimaKino ein. Ab 19 Uhr wird in der Knochenhauerstraße 9 „Cycling Cities“ des Journalisten Ingwar Perowanowitsch gezeigt. Die Dokumentation führt in einige der fahrradfreundlichsten Städte Europas – darunter Groningen, Paris, Kopenhagen und Hamburg. Zwei Monate war der Filmemacher mit dem Rad unterwegs, um herauszufinden, was diese Orte so lebenswert macht und was deutsche Kommunen von ihnen lernen können. Im Anschluss an die 90-minütige Doku geht es in die Diskussion: Welche Potenziale hat der Radverkehr in Bremen –und was braucht es, damit noch mehr Menschen „umsatteln“? Einlass ab 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei und Popcorn gratis. Eine Anmeldung unter info@klimabauzentrum.de erleichtert die Planung, spontanes Kommen ist aber ebenfalls willkommen.
Was gibt es Neues beim Gelenkersatz?
Dr. Jörg Hedke, Leitender Oberarzt Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie
Mi 18. 2. 2026 um 17:30 Uhr
activo an der Roland - Klinik Niedersachsendamm 65a, 28201 Bremen. Begrenzte Platzzahl, ohne Reservierung. Vortrag und Parken sind kostenlos. Videos zu Krankheitsbildern und Therapien unter: www.roland - klinik.de/mediathek Roland - Klinik gemeinnützige GmbH www.roland - klinik.de
Ein inniger Kuss tauscht in nur zehn Sekunden bis zu 80 Millionen Bakterien zwischen zwei Menschen aus. Das klingt zunächst abschreckend, ist aber ein natürlicher biologischer Vorgang. Dieser Austausch bereichert die Mundflora und stärkt das Immunsystem – vorausgesetzt, die Mundgesundheit stimmt.
Küssen löst im Körper eine Kaskade aus. Rund 60 Gesichtsmuskeln arbeiten, Lippen und Gesicht werden besser durchblutet. Adrenalin schießt ins Blut, Neuropeptide sorgen für Entspannung. Stress schwindet, das Wohlbefinden steigt, sogar Schmerzen lassen nach.
Karies durch Küssen?
Küssen überträgt auch krankheitserregende Keime. Ob Karies oder Parodontitis dazugehören, ist noch unklar. Beide entstehen durch Bakterien, doch Faktoren wie Ernährung, Immunsystem und Veranlagung wiegen schwerer als
sondern schützt auch den Partner. Foto: Pixabay
das Küssen. Studien zeigen lediglich, dass Langzeitpaare ähnliche Bakterien im Speichel haben. „Wer regelmäßig Zähne putzt, auf eine insgesamt gute Mundhygiene achtet und zur Vorsorge geht, senkt nicht nur
Gelbes U-Heft erweitert
Zahnärztliche Früherkennung neu dabei
Seit dem 1. Januar 2026 enthält das Gelbe U-Heft neben den ärztlichen FrüherkennungsUntersuchungen U1 bis U9 auch die sechs zahnärztlichen Untersuchungen Z1 bis Z6. Diese gelten für Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum sechsten Geburtstag. Die Untersuchungen umfassen die Kontrolle der Zähne sowie Beratung zu Mundhygiene, Ernährung und Fluorid.
„Wer das Gelbe Heft zum Zahnarzttermin mitnimmt, macht Vorsorge einfach: regelmäßig kontrollieren lassen, gut beraten werden – und frühkindliche Karies vermeiden“,
sagt Dirk Kropp, Geschäftsführer von Pro Dente. „Mit den zusätzlichen Einträgen bietet das Gelbe Heft jetzt umfassende Informationen“, ergänzt Kropp.
Neugeborene erhalten seit dem 1. Januar 2026 ein Gelbes U-Heft, das alle Untersuchungen (U1 bis U9 und Z1 bis Z6) enthält. Bereits ausgegebene Hefte bleiben gültig. Eltern bekommen in der Zahnarztpraxis Einlegeblätter für die zahnärztliche Früherkennung. Wichtig: Das Gelbe Heft sollte auch zum Zahnarzttermin mitgebracht werden, damit die Praxis die Ergebnisse einträgt.
das eigene Risiko für Karies und Parodontitis, sondern schützt auch den Partner“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative Pro Dente. Trotz des regen Bakterienaustauschs überwiegen die
Vorteile des Küssens. Es entspannt, hebt die Stimmung und verbessert das Immunsystem. Mit guter Mundhygiene steht dem Kuss nichts im Weg. Im Gegenteil: Küssen tut Körper und Seele gut.
Das Gelbe U-Heft ist ein wichtiges Dokument, das alle Ergebnisse der ärztlichen und seit Anfang 2026 auch zahnärztlichen Untersuchungen für Kinder aufzeichnet. Foto: proDente/Kierzkowski
Wer auf Mundhygiene achtet, senkt nicht nur das eigene Risiko für Karies und Parodontitis,
IHRE GESUNDHEIT
Hightech im Operationssaal
Gastbeitrag: Wie moderne Robotik die Medizin am Diako Krankenhaus Bremen prägen wird
EMILE RIJCKEN
Als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Diako Krankenhaus Bremen stehe ich mitten in einem wichtigen Entwicklungsschritt. Mit der Einführung des Da-Vinci-Operationsroboters erweitere ich die Möglichkeiten unserer Klinik, präziser, schonender und patientenorientierter zu arbeiten. Für mich ist diese Technologie ein Werkzeug, das operative Exzellenz und Menschlichkeit miteinander verbindet.
Der Da-Vinci-Operationsroboter arbeitet niemals selbstständig. Jede Bewegung der Instrumente übersetze ich an der Konsole in feinste, kontrollierte Abläufe. Die hochauflö-
sende dreidimensionale Sicht ermöglicht es mir, selbst komplexe anatomische Strukturen exakt zu erkennen. Ich steuere jede Bewegung selbst, Verantwortung, Erfahrung und Feingefühl bleiben vollständig bei mir als Operateur.
INNOVATIONEN
Mit der Robotik kann ich Eingriffe am Bauchraum noch gewebeschonender durchführen. Kleinere Schnitte und präzisere Präparationen reduzieren Schmerzen und fördern eine
Neuer Chef im Gefäß-Zentrum
Nach zehn Jahren als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie verabschiedet das Rote Kreuz Krankenhaus (RKK) Dr. Frank Marquardt in den Ruhestand. Unter seiner Leitung wurden die Gefäßchirurgie und insbesondere die endovaskulären Behandlungsverfahren in der Aortenchirurgie auf höchstem Niveau weiterentwickelt - 2019 entstand im RKK das erste und einzige Bremer Aortenzentrum. In seine Fußstapfen trat zum 1. Februar Dr. Frank Trösch. Der hoch qualifizierte und erfahrene Facharzt für Gefäßchirurgie und Herzchirurgie mit Zusatzbezeichnungen in der Phlebologie und Notfallmedizin ist seit 2012 als Oberarzt und bereits
seit 2016 als leitender Oberarzt sowie ständiger Vertreter des Chefarztes in verantwortlicher Position am RKK tätig. Überregionale Schlagzeilen machte der neue Chefarzt 2025, als unter seiner Führung erstmals in Bremen das Team des Aortenzentrums am RKK eine komplette Aortenbogenprothese minimalinvasiv implantierte. Die Erfahrung, die benötigt wird, um diese hochkomplexe Operation durchzuführen, konzentriert sich in Deutschland auf wenige spezialisierte Zentren.
Das 2003 gegründete Gefäßzentrum am RKK gehört heute zu den größten Zentren dieser Art in Deutschland. rl
schnelle Genesung. Die Schonung sensibler Strukturen führt zu einem besseren Erhalt der Funktion und damit zu mehr Lebensqualität für die Betroffenen, auch nach aufwendigen Operationen. Ich habe die Möglichkeit, den Heilungsverlauf aktiv zu verbessern und die Belastung für meine Patientinnen und Patienten zu minimieren. Ich arbeite eng mit Kolleginnen und Kollegen aus der Urologie und Gynäkologie zusammen, um die robotische Chirurgie gemeinsam zu nutzen und Abläufe interdisziplinär weiterzuentwickeln. Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wächst unser Team im OP enger zusammen und kann die Vorteile der Technologie optimal ausschöpfen. Dabei
sind die Mitarbeiter der Pflege und der Anästhesiologie wertvolle Mitgestalter des gesamten Prozesses.
Für mich ist die Robotik auch eine Investition in die Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die modernen Operationsverfahren machen die Klinik attraktiv für neue und bewährte Ärzte und Pflegende. Junge Ärztinnen und Ärzte lernen neue operative Fähigkeiten, erfahrene Operateure profitieren von ergonomischem Arbeiten und können über lange Eingriffe hinweg konzentriert bleiben. Trotz der Technik bleibt der Mensch immer im Mittelpunkt, ich trage die Verantwortung für jeden Eingriff und nutze den Roboter als präzises Instrument.
bei einer Simulation. Foto:
DER AUTOR: Professor Dr. Emile Rijcken übernahm im Oktober 2025 die Leitung der Chirurgischen Klinik am Diako Krankenhaus Bremen. Er ist Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie mit Schwer-
punkt auf robotisch assistierten Verfahren und verfügt über langjährige Erfahrung aus führenden Kliniken, unter anderem dem Universitätsklinikum Münster und einem spezialisierten Robotikzentrum.
So geht Zahnarzt heute.
Rund um die Uhr für Sie da: 14-köpfiges Experten-Team in hochmoderner Zahnarztpraxis
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Markus Besters, Zahnarzt
Professor Dr. Emile Rijcken am Da-Vinci-Operationsroboter im OP des Diako Krankenhaus Bremen
Karsten Klama
Starke Schwankungen beim Goldpreis
SASCHA OTTO
Senior Manager Treasury bei der Sparkasse Bremen
Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden und können zu einem Kapitalverlust führen.“ Dieser Hinweis ist in meinen Kolumnen oft zu finden, weil er richtig und wichtig ist. Allerdings mag es überraschen, wenn der Hinweis im Zusammenhang mit Gold erfolgt, weil das Edelmetall den Ruf genießt, ein „sicherer Hafen“ zu sein. Tatsächlich hat der Goldpreis in den vergangenen Wochen aber stark geschwankt, denn der vorherige Preisanstieg hatte viel spekulatives Geld angezogen. Ein Motiv für den Goldkauf war dabei das Misstrauen gegen die US-Politik und die Sorge vor einer Schwächung der US-Notenbank Fed. Mit der Nominierung von Kevin Warsh als zukünftigem Fed-Chef mussten die Märkte aber ihre Erwartungen korrigieren. Warsh hat Notenbank-Erfahrung und gilt nicht als Verfechter einer lockeren Geldpolitik. Ob der Goldpreis nach diesen Schwankungen wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommt, werden die kommenden Wochen zeigen müssen.
Die Knef-Story im Theater
MITTE - Stephan Hippe ist am morgigen Sonntag mit seinem Programm „die Knef-Story“ im Fritz-Theater zu Gast. In „100 Jahre Hildegard Knef von und mit Stephan Hippe“ nimmt er das Publikum mit auf eine span-
nende Reise zwischen Originalen und Neuinterpretationen rund um die bekannte Schauspielikone. Beginn ist um 20 Uhr am Herdentorsteinweg 39. Tickets an der Abendkasse ab 28 Euro. WR
Es gibt wohl kaum ein beliebteres Säugetier in Europa als den Igel. In Märchen wird er aufgrund seiner Schläue gerühmt und in Comics als pfiffiger Geselle durch allerlei Abenteuer geschickt. Er taucht in vielen Redewendungen auf und gilt als Symbol von Wehrhaftigkeit. Und dennoch geht es dem Igel in unserer Landschaft immer schlechter. Darauf weist der Nabu hin. Peter Loschke, Leiter der Regionalgeschäftsstelle Weser-Mitte zeigt sich besorgt: „Der Igel, der als sehr anpassungsfähig galt, gerät zunehmend unter Druck. In einigen Bundesländern ist er sogar bis in die Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Arten vorgerückt. Das ist alarmierend.“ Loschke nennt Gründe: „Die Gefährdungen des Igels – die stets stellvertretend für viele andere Arten gesehen werden müssen – sind vielfältig: Das Hauptproblem ist die zunehmend ausgeräumte Landschaft, in der Hecken, Feldgehölze und Wegraine fehlen.“ Auch der zunehmende Straßenverkehr sorgt dafür, dass es dem kleinen Säuger immer schlechter geht:
Jetzt schon an den nächsten Winter denken: Der Nabu rät dazu, Laub im heimischen Garten liegen zu lassen. Foto: Pixabay
Schätzungen gehen davon aus, dass allein in Deutschland jedes Jahr bis zu einer Million Igel den grausamen Straßentod finden. Der rasante Flächenverbrauch gerade im Randbereich von Dörfern und Städten ist auch problematisch: „Da wo früher alte Obstbäume standen, ist heute Versieglung und findet sich allenthalben noch monotones Abstandsgrün“ – eine verheerende Entwicklung für Igel und Co. „Die Folge“ so Loschke
„ist zunehmender Nahrungsmangel“, unter dem die Tiere zu leiden haben. Gerade in Gärten, Parks und Grünanlagen hat es der Mensch in der Hand, für einen gedeckten Tisch zu sorgen. Mit Käfern und anderen Insekten sowie deren Larven, Regenwürmern, Ohrwürmern und anderen mehr. Laub muss auch mal liegenbleiben dürfen; heimische Wildsträucher und Stauden sollten im Garten Vorzug erhalten
Das Leben genießen
Treppenlifte & Aufzüge
vor schönen aber ökologisch nutzlosen Exoten. Wer sich daran beteiligen möchte, dem Tier dieses Jahr mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung zukommen zu lassen, kann bei der Regionalgeschäftsstelle WeserMitte ein Infopaket anfordern. Darin finden sich Baupläne für eine Igelburg und praktische Tipps zum Igelschutz. Das Infopaket kann gegen Einsendung eines Fünf-Euroscheins angefordert werden beziehungsweise ist in der Nabu-Regionalgeschäftsstelle Weser-Mitte (Strukturstraße 7, 27283 Verden) erhältlich. WR
Gerade im Alter ist regelmäßige körperliche Aktivität für die Gesundheit und das Wohlbefinden wichtig. Seniorensport trägt unter anderem dazu bei, das Risiko von Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen zu reduzieren, Typ-2-Diabetes zu vermeiden und die kognitiven Funktionen zu fördern. Darüber hinaus kann gemeinschaftlicher Sport das psychische Wohlbefinden stärken und den sozialen Austausch fördern.
Die ARAG Experten erklären, wie sich die eigene Fitness mit wenig Aufwand im Alltag trainieren lässt.
Sportlich altern: Bei vielen älteren Menschen sinkt das Bewegungsvolumen im Altersverlauf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen ab 18 Jahren zwar eine moderate Ausdaueraktivität von 150 bis 300 Minuten pro Woche. Doch nicht einmal die Hälfte der über 45-Jährigen erfüllt diese Empfehlungen. Die gute Nachricht: Eine Studie zeigt, dass bereits 30 Minuten weniger Sitzen täglich die Fettverbrennung ankurbeln können und Rückenschmerzen vorbeugt. Aktiv bleiben auch ohne Vereinssport: Wer lieber im eigenen Rhythmus trainiert, sollte laut ARAG-Experten am besten mehrere Disziplinen miteinander kombinieren. So könnten sich gelenkschonende Ausdauersportarten wie etwa Nordic Walking oder Radfahren mit kürzeren Gymnastik-Program-
Viele Menschen möchten auch im höheren Alter aktiv bleiben und ihre Lebensqualität erhalten. Sport, aber auch ausgedehnte Spaziergänge helfen, die Fitness zu erhalten. Foto: Pixabay
men von rund 15 Minuten an drei bis fünf Tagen pro Woche abwechseln. Darüber hinaus gilt es, Bewegung in den Alltag zu integrieren, wann immer sich die Möglichkeit bietet, indem man beispielsweise die Treppe statt des Aufzugs nutzt, für kleine Einkäufe zu Fuß zum Supermarkt geht, Spaziergänge unternimmt oder Stehpausen bei einem Telefonat einlegt. Beweglichkeit erhalten: Um die Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten, empfehlen die ARAG-Experten, täglich einfache Mobilisationsübungen in den Alltag einzubauen. Schon wenige Minuten am Morgen können helfen, Gelenke „in
Schwung“ zu bringen: langsames Schulterkreisen, sanftes Drehen des Oberkörpers oder das bewusste Beugen und Strecken von Füßen und Knien. Besonders wichtig ist es, große Muskelgruppen regelmäßig zu aktivieren, da diese mit zunehmendem Alter schneller an Kraft verlieren. Einbeinstand am Küchentisch, leichtes Aufstehen und Hinsetzen vom Stuhl oder das bewusste Abrollen der Füße beim Gehen fördern Kraft, Gleichgewicht und Koordination gleichermaßen. Auch Dehnübungen sind wichtig, um Verkürzungen der Muskulatur vorzubeugen. Dabei gilt: Dehnen sollte schmerzfrei sein und ruhig erfolgen. Ruckartige Bewegungen sind zu vermeiden. ARAG-Experten empfehlen Übungsprogramme für Senioren, die von Krankenkassen, Volkshochschulen oder online angeboten werden. Teilweise werden diese von Krankenkassen bezuschusst. Sicherheit geht vor: Damit Bewegung langfristig guttut, sollte man auf die richtigen Rahmenbedingungen achten. Festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle, ausreichend Platz und eine stabile Sitzgelegenheit erhöhen die Sicherheit beim Training. Bei Schwindel, Schmerzen oder Atemnot ist es ratsam, die Übung sofort zu unterbrechen. Zudem sollten neue Trainingsformen schrittweise begonnen und Intensität sowie Dauer langsam gesteigert werden.
Die neue S-Klasse ist da
Mit mehr als 50 Prozent neu entwickelter, überarbeiteter und verfeinerter Fahrzeugumfänge hat Mercedes-Benz die neue S-Klasse aufgefrischt. Besonders auffällig: Mercedes-Stern und der Grill sind erstmals beleuchtet.
Der E-Vitara ist gestartet
Zu Preisen ab 29.990 Euro steht der neue Suzuki E-Vitara bei den Händlern. Das erste vollelektrische Modell der Marke ist in zwei Batterieversionen und drei Ausstattungslinien erhältlich. Die größere Batterie besitzt eine Kapazität von 61 kWh und gibt es mit Front- oder Allradantrieb.
Mit dem
Das Warten hat ein Ende: Am 7. März findet die Markteinführung des neuen BMW iX3 statt. Jetzt wurden in der BMW Welt in München die ersten Neuwagen überreicht, darunter an Model Lena Gercke und die beiden Schauspieler Kostja Ullmann und Christoph Maria Herbst.
Für BMW markiert der Start des neuen BMW iX3 zugleich einen Meilenstein: Das erste Modell der Neuen Klasse setzt mit eDrive Technologie der 6. Generation, einer Reichweite von bis zu 805 Kilometern und 400 kW Ladeleistung Maßstäbe für Effizienz und Langstreckentauglichkeit.
Der Neuzugang kommt bei der Klientel gut an: „Seit der Weltpremiere auf der IAA im September 2025 war jedes dritte bestellte vollelektrische BMW-Fahrzeug in Europa ein BMW iX3. Deshalb beschleunigen wir den Hochlauf der Produktion“, freut sich Jochen Goller, Vorstand Kunde, Marken und Vertrieb der BMW AG. Christian Ach, BMW-Group-Leiter Deutschland
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Die Nachfrage nach dem neuen BMW iX3 ist bereits vor der offiziellen Markteinführung außergewöhnlich hoch, sagt BMW. und Kostja Ullmann zähNeuen Klasse unterwegs sind.
Jetzt kommt die Neue Klasse
mit, nämlich auch jede Menge Innovationen und eine große Reichweite.“
Christoph Maria Herbst brachte es auf den Punkt: „Ich fahre seit zehn Jahren E-Auto. Ab heute endlich das Richtige. Meine persönliche Vorfreude aufs Erfahren.“
Der Fiat Topolino zählt zu den Siegern des erstmals
Topolino
Nachgefragt bei Mark Rackles
Bremer Senator für Kinder und Bildung Können Sie sich an Ihr erstes Auto werinnern?
Das war ein Fiat Uno. Der war eine Katastrophe. Er hat mich 968 Kilometer transportiert, dann blieb er liegen und ich habe ihn verschrotten lassen. „F-i-a-t - Fehler in allen Teilen“, habe ich danach gelernt.
Foto: Schlie
Wann haben Sie Ihren ersten Strafzettel bekommen?
Mein erster Strafzettel war ein DDR-Strafzettel von der Vopo. Ich habe andere Autos gewarnt mit der Lichthupe, weil es hinter mir einen Blitzer gab. Sie waren so positioniert, dass sie genau das sehen konnten. Diesen Strafzettel habe ich auch heute noch.
Das Auto springt nicht an. Motorhaube auf oder Handy raus?
Ich würde reingucken, aber ich bin sehr schnell am Handy. Ich repariere kein Auto. Ich würde meine Frau fragen.
Welches Auto kaufen Sie, wenn Geld keine Rolle spielt?
Gar keins. Ich würde mir ein schönes Fahrrad kaufen. In Bremen sowieso. Ein neues Fahrrad kostet heute fast so viel wie der Fiat damals.
AUTO
Oldtimer- Saisonstart an der Weser
Ende Januar zog es wieder tausende Oldtimer-Fans zur Bremen Classic Motorshow in die Messehallen auf der Bürgerweide. Veteranen-Clubs und Händler zeigten dort ihre Schätze. Die Palette reichte vom Moped aus den 50er-Jahren bis zum Traumauto aus den 90ern. Besucher trafen Freunde, bestaunten die Exponate, kauften alte Prospekte und modernes Werkzeug für die Reparatur des Oldies, Fotos sowie ganze Autos von anno dazumal.
Vor zwei Jahren übergab der Bremer Borgward Club auf der Messe seltene Dokumente zur Geschichte der Bremer Autoindustrie an das Bre-
Rarität: Veritas RS Rennwagen „Aerosaurier“ mit 6-Zylinder-Motor (2 Liter, 115 PS, 195 km/h Spitze).
zzgl. Überführungskosten
mer Staatsarchiv. Ein Jahr später zog der Lloyd-Freunde e.V. nach und überließ den Nachlass des LloydWeltreisenden Wolfram Block ebenfalls dem Archiv. Auch dieses Jahr gab es wieder zahlreiche Dokumente. Archivleiter Prof. Dr. Konrad Elmshäuser, nahm 80 kg Schriftgut zur Borgward-Unternehmensgeschichte von Messe-Chef Hans Peter Schneider entgegen. Durch das eh-
Mitsubishi Handelspartner in Ihrer Nähe:
Autohaus Bodo Meyer GmbH & Co. KG Industriestraße 16
28832 Achim-Baden
Tel. 04202 / 7373
Autohaus Pleus GmbH
An der Schmiede 1-2 28816 Stuhr Tel. 04221 / 3717 www.autohaus-pleus.de
Die Sonderschau zeigte Sportwagen-Oldtimer mit Allradantrieb. Der bekannteste war der Audi Quattro aus den 80er-Jahren.
renhafte Engagement verteilen sich die wertvollen Dokumente der Bremer Auto Geschichte nicht in alle Welt, sondern lagern zentral und sicher in den Archivgebäuden am Präsident-Kennedy-Platz. Sie stehen jedem Forschenden zur Verfügung. Die traditionelle Verleihung des „Goldenen Kolbens“ durch das Forum für Fahrzeuggeschichte (Fkubik) fand am ersten Messetag statt. Die Auszeichnung erhielt der Bauingenieur und Lehrer Dieter Lammersdorf. Seine Bücher und seine Internet-Seite oltimermuseen.de informieren den Klassiker-Fan über die Fahrzeugmuseen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit rund 46.000 Besuchern und 751 Ständen bestätigte sich erneut der Erfolg dieser Bremer Messe. Peter Kurze
für das Archiv.
Auch Rostlauben, wie hier ein MercedesBenz SL „Pagoden“ aus den 60er-Jahren, ziehen Besucher an. Die nächste Bremen Classic Motor Show findet statt vom 5. bis 7. Februar 2027.
Schranke ö net
Brepark baut Kennzeichenerfassung aus
Autohaus H. Schmidtke GmbH Fritz-Thiele-Str. 23 28279 Bremen
Die Brepark, Bremens größter Parkraumanbieter, hat ihren Service für easy-Karte und Dauerparkkarte-Inhaber erweitert. Wenn das Kennzeichen bei der Brepark hinterlegt wurde, öffnet die Schranke an der Ein- und Ausfahrt automatisch. „Ein Vorhalten der Karte entfällt damit“, heißt es dazu. Es wird allerdings empfohlen, die Karte weiterhin im Auto mitzuführen; sollte das Kennzeichen beispielsweise druch Schnee verdeckt sein, kann das System das Kennzeichen nicht auslesen. Um diesen Service zu nutzen, teilen Karteninhaber einfach ihr Kennzeichen per Mail mit. Bis zu fünf können hinterlegt werden.
Auch Kurzparkticket-Kunden können die Kennzeichen-Erfassung nutzen: Ziehen sie bei der Einfahrt ein Kurzzeitticket, wird dieses mit dem Kennzeichen verknüpft. Nach dem Bezahlvorgang am Kassenautomaten erkennt die Ausfahrtsschranke, dass das Ticket bezahlt wurde und öffnet automatisch. Das Einstecken des Kurzparktickets entfällt. Die Kennzeichen-Erfassung funktioniert in allen Brepark-Parkhäusern (außer in Mitte und Am Vegesacker Hafen). Eine Veränderung gibt es noch im Parkhaus Am Dom: Der Tarif für das Kulturticket liegt jetzt bei 7 Euro, teilt die Brepark mit.
Prof. Dr. Elmshäuser vom Staatsarchiv Bremen (links), der MesseModerator Johannes Hübner und Messe-Chef Hans Peter Schneider bei der Übergabe der Borgward-Dokumente
AUTO
Vans adé: Trotzdem
Lieblinge
Der VW Sharan ist das Familienauto schlechthin: In keinem anderen Modell sitzen so häufig Eltern minderjähriger Kinder am Steuer. Der Van aus Wolfsburg gehört zu 152 Prozent häufiger einem Haushalt mit minderjährigen Kindern als der Gesamtschnitt aller Fahrzeuge. Das zeigt eine Auswertung der 100 am meisten über Verivox versicherten Modelle. Auch auf dem zweiten und
vierten Platz folgen Vans: Der Ford Galaxy transportiert zu 121 Prozent häufiger Familien, der VW Touran zu 90 Prozent. Dazwischen liegt auf dem dritten Platz der Skoda Superb, der besonders als Kombi beliebt ist. Dass Vans bei Familien besonders hoch im Kurs sind, zeigt auch der Vergleich unter den Fahrzeugklassen: Großraumlimousinen, wie die Fahrzeugart formal
genannt wird, gehören zu 118 Prozent häufiger zu einer Familie als der Durchschnitt aller Fahrzeuge. Ebenfalls überdurchschnittlich beliebt sind Transporter. Dessen Fahrer haben zu 52 Prozent häufiger minderjährige Kinder als der Durchschnitt. Passend dazu ist mit dem fünften Platz im Modellvergleich auch der VW Transporter weit oben.
Zum Jahresstart hat sich vieles verändert – was außerdem noch kommt, sagt der TÜV -Verband:
Braune HU-Plakette: Bestehen Fahrzeuge die Hauptuntersuchung, erhalten sie im Jahr 2026 eine braune Plakette mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2028. Abgasnorm Euro 7: Für neu zugelassene Pkw gilt die zweite Stufe der Abgasnorm Euro 6e. Ab dem 29. November 2026 gilt dann für neu entwickelte Pkw mit neuer Typgenehmigung die Abgasnorm Euro 7. Für alle neu zugelassenen Fahrzeuge greift sie ab Ende 2027. Die Norm schreibt eine präzisere Messung ul-
Ende
Der Dacia Spring hat im Modelljahr 2026: Im Gepäck hat der kleinste Rumäne eine überarbeitete Plattform und neue bis zu 100 PS starke Motoren, die für mehr Fahrspaß und Vielseitigkeit sorgen sollen. Trotz diverser Neuerungen bleibt der Spring mit einem Abpreis von 16.900 Euro der günstigste Stromer Deutschlands. Bis Ende dieses Monats wird es noch günstiger: Dacia verleiht der Elektromobilität weiteren Schwung für das vollwertige Elektroauto mit dem 5.000-Euro-Dacia-Elektrobonus. Der Dacia Spring Essential electric 70 ist im Barkauf somit derzeit ab 11.900
2026: Das ist neu – und das kommt noch
trafeiner Partikel vor und schließt erstmals auch den Abrieb von Reifen und Bremsen ein. Für Elektroautos und Plug-in-Hybride werden erstmals Anforderungen an die Haltbarkeit der Antriebsbatterien festgelegt. Next-GenerationeCall: Seit Januar ist für neu entwickelte Fahrzeugtypen die Ausstattung mit Next-Generation-eCall Pflicht. Konkret betrifft das Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Ab 2027 dürfen dann keine Neuwagen ohne diese Technik mehr zugelassen werden. Mehr Assistenzsysteme: Ab 7. Juli 2026 dürfen nur noch Pkw
E-Start in den Frühling
Euro erhältlich. Das Angebot von Dacia gilt bis zum 28. Februar, die Fahrzeugerstzulassung muss bis spätestens zum 30. Juni erfolgen. Der batterieelektrische Spring gilt seit seiner Markteinführung für viele als Eintrittskarte in die Elektromobilität und wurde bereits 40.000-mal in Deutschland verkauft. Der Rumäne punktet mit hoher Alltagstauglichkeit, einem Platzangebot der nächsthöheren Fahrzeugklasse sowie niedrigen Anschaffungs- und Unterhaltskosten.
Die Treuegarantie bis zu sieben Jahre oder 150.000 Kilometer und die langen Wartungsintervalle sind weitere
und leichte Nutzfahrzeuge mit folgenden Fahrassistenzsystemen neu zugelassen werden: Erweiterter Kopfaufprallschutzbereich (Fußgängerschutz), hochentwickeltes Notbremssystem zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern, Notfall-Spurhalteassistent auch für Fahrzeuge mit hydraulischer Servolenkung. Hochentwickeltes Warnsystem bei nachlassender Konzentration des Fahrers, Intelligenter Geschwindigkeitsassistent (ISA), eine Vorrichtung für Alcolock sowie Ereignisbezogene Datenaufzeichnung (EDR) und Notbremslicht.
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Pluspunkte. Mit sehr kompakten 3,70 Meter Außenlänge und vier vollwertigen Sitzplätzen ist der Dacia Spring perfekt für die Nutzung in der Stadt oder bei Überlandfahrten. Als leichtestes BEV (Battery Electric Vehicle) am Markt mit einem Leergewicht von nur 995 Kilogramm hat er zudem einen besonders geringen Stromverbrauch. Durch die 24,3 kWh neue LFPHochvoltbatterie (LFP steht für Lithium-Eisenphosphat) beträgt die alltagstaugliche Reichweite im kombinierten Zyklus nach WLTP bis zu 225 Kilometer und im City-Zyklus sogar bis zu 341 Kilometer.
Die Mini Blackyard Edition ist ab sofort auch in Deutschland bestellbar. Sie vereint stilvolles Design mit umfangreichen Inhalten und soll mit der Au-
ßenfarbe Midnight Black in Verbindung mit schwarzen Spiegelkappen für ein markantes Erscheinungsbild sorgen.
Energieverbrauch Proace City Electric, L1 verblecht 4-türig Duty, 50 kWh Batteriekapazität, Elektroantrieb, 100 kW (136 PS), stufenlose Automatik, kombiniert: 18,6 kWh/100 km, CO2-Emissionen: 0 g/km, CO2-Klasse: A, elektrische Reichweite (EAER): 336 km und elektrische Reichweite (EAER City): 457 km. Abbildungen zeigen aufpreispflichtige Sonderausstattungen. - Fahrzeuglistenpreis: 30.615,00 € (netto) • zzgl. 1.175,63 € Überführung (netto) • Leasingsonderzahlung 0,00 € • Gesamtbetrag 4.756,80 € (netto) • jährliche Laufleistung: 10.000km • Vertragslaufzeit: 48 Monate • 48 mtl. Raten à 99,00 € (netto) - Alle Preise zzgl. der gegebenenfalls gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Ein unverbindliches Angebot der KINTO Deutschland GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Alle Angebotspreise verstehen sich auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, per Januar 2026, zzgl. MwSt., Wartung & Überführung. Dieses Angebot ist nur für Gewerbekunden gültig. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.03.2026. Nur bei teilnehmenden Toyota Vertragshändlern. Individuelle Preise und Finanzangebote erhalten Sie bei Ihrem Toyota Händler.
Foto: Mini
Wurde bis Herbst 2022 gebaut: Kein anderes Auto ist bei Familien mit minderjährigen Kindern beliebter als der VW Sharan
Foto: Volkswagen
Seit über 60 Jahren steht das Autohaus Keyssler für Kompetenz, Leidenschaft und Innovation im Automobilbereich.
2015 wurde das Unternehmen um eine moderne Ausstellungshalle für Dacia erweitert – ein Meilenstein, der die Erfolgsgeschichte weiterführt. Der gesamte Auftritt der Hauptmarke Renault wurde zeitgemäß nach den neuesten CI-Vorgaben des Herstellers gestaltet. Die Fassade erhielt ein frisches Design, der Hof wurde neu gepflastert, und zukunftsweisen-
zeugung und erweitert sein Angebot stetig um zukunftsfähige Antriebe. Renault setzt dabei auf eine stetig wachsende Hybrid- und Elektroflotte. Zu den neuesten Highlights zählt der vollelektrische Renault Scénic – ein Klassiker im neuen, nachhaltigen Gewand. Auch der legendäre Renault R5 feiert mit seinem frischen Retrodesign sein elektrisierendes Comeback. Doch damit nicht genug: Bald folgt der ikonische R4 als E-Fahrzeug und erweitert das Portfolio um ein weiteres Kultmodell. Zusätzlich sind alle
ternehmen und errichteten das moderne Autohaus an der Neuenlander Straße. Heute lenkt bereits die dritte Generation, Dennis und Timo Keyssler, das Familienunternehmen in die Zukunft und unterstützt den Senior in den Bereichen Verkauf, Service und Mobilitätsmanagement. „Viele unserer Kunden begleiten wir seit Jahrzehnten – ein Vertrauen, auf das wir stolz sind“, so Heino Keyssler.
SUVs im Fokus – Dynamik und Komfort in Perfektion Neben der Elektromobilität
Derneue
Gewinner des Goldenen Lenkrads 2016
134–86 g/ km (Werte nachEU-Messverfahren). Abbildung zeigt RenaultMégane GT mit Sonderausstattung. BesuchenSieunsimAutohaus.WirfreuenunsaufSie.
sches Modell, das Innovation und Eleganz auf einzigartige Weise vereint.
Mehr als nur Autoverkauf –Service auf höchstem Niveau Keyssler ist weit mehr als ein Autohaus. In der modern ausgestatteten Full-Service-Werkstatt werden nicht nur Renaultund Dacia-Modelle betreut, sondern sämtliche Kundenwünsche rund um Fahrzeugpflege und Reparatur erfüllt. Ob Achsvermessungen, Bremsen- und Fahrwerksprüfungen, Scheibenwechsel oder Karosserie-Instandsetzungen – das Team aus 22 erfahrenen Mitarbeitern sorgt für höchste Qualität und
Sicherheit. Mit Spotrepair für Dellen, Kratzer oder Schrammen bietet Keyssler zudem eine schnelle und kostengünstige Lösung für kleine Schönheitsreparaturen. Keyssler steht für Mobilität, Innovation und exzellenten Service – gestern, heute und in Zukunft.
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Miet-Batterie ab 79 € monatliche Rate, EZ: 09.10.2020; km-Stand: 59.505; 52 kWh Batterie, Reichweite 395 km (WLTP) Aktionspreis 7.990 €
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Renault Zoe E-Tech 100% elektrisch, Z.E. 50 R 110 (52 kWh Batterie), Elektro, 80 kW/110 PS: Stromverbrauch kombiniert (kWh/100km): 17,4; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 0% CO2-Klasse A. (Werte nach WLTP)
Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure), NEFZ-Werte liegen für dieses Fahrzeug nicht vor. Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt.
Liedfest im Sendesaal
Mit Schubert und Strauss durch die zweite Februarhälfte
SCHWACHHAUSEN - Der Sendesaal wird vom 18. Februar bis zum 1. März zum Zentrum für Liedgesang: Das „Liedfest Bremen“ lädt zu einer besonderen musikalischen Entdeckungsreise ein. Unter der künstlerischen Leitung von Dietrich Henschel treffen internationale Star-Interpreten auf talentierte Nachwuchssängerinnen und Nachwuchssänger. Auf dem Programm stehen Meisterwerke von Schubert bis Strauss, ergänzt durch eine öffentlich zugängliche Masterclass, bei der Gesangsstudierende der Hochschule für Künste Einblicke in stimmtechnische und interpretatorische Feinheiten des Liedgesangs erhalten. Begleitet werden sie dabei von der Pianistin Bobae Cho, die die jungen Talente bei der Umsetzung ihrer Interpretationen unterstützt. Drei hochkarätige Konzertabende stehen im Fokus des diesjährigen Festivals. Den Auftakt bildet am 22. Februar
ARBEITSMARKT
Nächste Woche:
Job4U im Weserpark
JOACHIM OSSMANN
Vorsitzender der Geschäftsführung
Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven
Die Ausbildungskampagne 2025/26 läuft auf Hochtouren. In diesen Tagen und Wochen fallen in vielen Unternehmen die Entscheidungen, wer bei der Nachwuchsauswahl in diesem Jahr zum Zuge kommt. Gut, wenn man schon weiß, welchen Beruf man erlernen möchte. Man kann sich dann ganz auf die Bewerbungen konzentrieren.
Wer in der Berufswahlentscheidung noch schwankt oder noch gar keine Idee hat, wie es nach der Schule weitergehen soll, ist trotzdem noch nicht zu spät dran. Die nächste gute Gelegenheit, mit der eigenen Berufswahl ein Stück voranzukommen, ist die Job4U-Messe vom 20. bis 21. Januar im Weserstadion. Dort kann man sich im direkten Gespräch mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern über die angebotenen Ausbildungen informieren und schon mal einen guten Eindruck hinterlassen.
Foto: Simon Pauly
Die Sopranistin Michaela Kaune tritt am 25. Februar gemeinsam mit Matthias Samuil im Sendesaal auf. Beide präsentieren die „Vielfalt der Romantik“.
um 18 Uhr „Die Winterreise“ mit Tenor Benedikt Kristjánsson und dem Pianisten Ammiel Bushakevitz. Schuberts Zyklus D 911 entführt in die melancholische Welt der Romantik und wird von Radio
Bremen Zwei aufgezeichnet. Am 25. Februar um 19.30 Uhr folgt „Vielfalt der Romantik“ mit Sopranistin Michaela Kaune und Matthias Samuil, die Werke von Richard Strauss, Clara Schumann, Hugo Wolf
und Alban Berg präsentieren. Zum Abschluss am 1. März um 18 Uhr erklingen Brahms’ märchenhafte Lieder der „Schönen Magelone“ op. 33, interpretiert von Dietrich Henschel und Sholto Kynoch. pb
In der Regel bringen die Firmen auch eigene Nachwuchskräfte mit, mit denen man sich gut auf Augenhöhe unterhalten kann. Natürlich sind auch die Berufsberaterinnen und -berater der Arbeitsagentur zusammen mit weiteren Ausbildungsexperten aus der Jugendberufsagentur als Ansprechpartner vor Ort. Also: Bewerbungsunterlagen unter den Arm klemmen und auf jeden Fall hingehen!
Gastro & Genuss
Gaumenfreuden nicht nur zu zweit
Vielfalt garantiert: Nicht nur am Valentinstag lohnt sich ein Restaurantbesuch
Ein Pärchen sitzt bei Kerzenlicht an einem Tisch, auf dem zwei Gläser Wein und Teller mit leckeren Speisen stehen. Heute ist Valentinstag und vielerorts in Bremen und Umgebung wiederholt sich diese Szene in den Res taurants dieser Stadt. Der Tag der Liebe ist eine gute Gelegenheit für Liebende, sich in ihrem Lieblingslokal bekochen zu lassen.
Am heutigen Valentinstag spontan Essen zu gehen, ist zudem ein „köstlicher Ausweg“ für alle, die es verschwitzt haben, für die Partnerin oder den Partner eine kleine Aufmerksamkeit zu besorgen. Wegen der Restaurantfülle in unserer Region findet sich garantiert noch ein freier Tisch für das romantische Dinner for two.
Aber schick Essen zu gehen braucht nicht immer einen besonderen Anlass. Auch so zwischendurch sorgt der Besuch beim Lieblingsgastronomen für Abwechslung im tagtäglichen Speiseplan – kein Wunder bei der Fülle an internationalen Küchen. Speisen wie in den
Märchen aus 1001 Nacht gibt es in den arabischen Restaurants. Wer kulinarische Genüsse wie eine Maharani und ein Maharadscha erleben möchte, steuert ein indisches Restaurant an. Auch die Häuser mit deutscher Küche bieten die volle Palette an beliebten Kreationen, angefangen bei Vorspeisen über Suppen, Fleisch- und Fischgerichte bis hin zu köst-
lichen Nachspeisen. Viele deutsche Lokale haben aktuell auch das Nationalgericht des Nordens auf ihren Speisekarten: Grünkohl mit Kochwurst, Kassler und Pinkel. Ebenfalls wahre Gaumenfreuden finden sich bei den Italienern, Spaniern, Franzosen, Griechen, Türken, Thailänder und Japaner. Hoch im Kurs liegen auch chinesische Restaurants.
geöffnet
Der Valentinstag am heutigen Samstag ist eine gute Gelegenheit mal wieder auswärts Essen zu gehen.
Foto: AS Photography auf Pixabay
Einige Lokale bieten an ausgewählten Tagen auch Büfetts an – eine gute Gelegenheit sich durch die unterschiedlichsten Speisen druchzuprobieren. Ergänzt wird das kulinarische Angebot zudem durch vegetarische und vegane Speisen, die es mittlerweile in vielen Gastronomiebetrieben gibt. Auch bieten einige Restaurants in unserer Region Mittagstisch an. WR
Vorspeise: Bresaola und eingelegter Mozzarella mit hausgebackenen Brötchen
traumhaftem Weserblick. Wir freuen uns, Sie persönlich zu beraten.
Wahlweise: Rumpsteak mit gebratenen Zwiebeln und Champignons oder Wolfsbarschfilet auf Babyspinat mit Rosmarinkartoffeln und mediterranem Gemüse Kleine Dessertvariation p.P. 42,50 €
*** Alternativ: Ravioli mit Ricotta und Spinat
Wenig Möglichkeiten, große Aufgabe
Kaum Zeit für Änderungen / Werder muss sich dem Spitzenreiter aus München stellen
ROBERT LÜRSSEN UND
PHILIPP BEHRBOM
Viel konnte Daniel Thioune nicht bewegen in den wenigen Tagen zwischen seiner Verpflichtung als Werder-Trainer und dem ersten BundesligaSpiel seiner neuen Mannschaft. Die zeigte bei dem 0:1 in Freiburg mit bekanntem Personal und gewohnter Grundformation die gleichen Schwächen wie unter Vorgänger Horst Steffen. Nun liegt die erste komplette Trainingswoche hinter Thioune und seinem Team. Zeit, um an Veränderungen zu arbeiten. Doch die Aussichten, heute um 15.30 Uhr ein anderes Werdergesicht als in den vergangenen Wochen zu sehen, sind äußerst gering. Das liegt in erster Linie am Gegner: Branchenprimus FC Bayern München gibt im Weserstadion seine Visitenkarte ab. Für einen klitzekleinen Hoffnungsschimmer haben in den vergangenen Wochen ausgerechnet zwei Bremer Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gesorgt. Der FC Augsburg mit einem 2:1-Erfolg in München und der Hamburger SV mit einem 2:2 zeigten, dass es eben doch möglich ist, den Bayern Punkte abzuknöpfen. Deren 5:1-Sieg gegen Hoffenheim am vergangenen Wochenende zeigte jedoch auch, wie stark sie sein können, wenn sie eine Aufgabe ernst nehmen. Im Halbfinale des DFB-Pokals am Mittwoch marschierte das Team von Vincent Kompany zudem relativ mühelos mit 2:0 gegen Ole Werners RB Leipzig ins Halbfinale. Zum ersten Mal seit 2020. Zwar wird bei den Münchenern Michael Olise aufgrund einer Gelbsperre fehlen, aber deshalb von einer Schwächung zu sprechen, wäre angesichts eines wieder genesenen Jamal Musiala als Backup oder einen möglichen Startelfeinsatz von Top-Talent Lennart Karl, völlig vermessen. Konzentrierte Defensivarbeit und mutige Vorstöße nach Balleroberung kann für Werder nur die Devise lauten. Rein statistisch betrachtet besteht die größte Chance, um gegen die Bayern ein Tor zu er-
zielen, bei einer Ecke. Vier Gegentore bekamen die Münchener nach dieser Standardsituation. Problem: Sie lassen im Schnitt auch nur 3,5 Ecken pro Spiel zu. Perspektivisch wird Thioune mit Blick auf die Defensive aufatmen können. Mit Niklas Stark meldete sich am Mittwoch ein routinierter Innenverteidiger im Mannschaftstraining zurück. Nach mehrwöchiger Verletzungspause dürfte er aber allenfalls für einen Kurzeinsatz infrage kommen. Auch der Langzeitverletzte Mitchel Weiser trainierte unter der Woche erstmals indi-
viduell mit Ball. Eine Rückkehr des Schienenspielers, ist allerdings noch nicht absehbar. Im Gegensatz zu Felix Agu. Der Außenverteidiger gab gegen den SC Freiburg sein Comeback, mehr Spielzeit für ihn ist dementsprechend denkbar. Anders als bei Leonardo Bittencourt, der als Mentalitätsspieler von einigen WerderFans in der aktuellen Lage gerne mal wieder auf dem Platz gesehen werden würde. Beim 32-Jährigen sieht es nicht gut aus. Der Mittelfeldspieler musste am Dienstag das Training mit muskulären Problemen abbrechen.
SPORT KOMPAKT
Der Rückrundenauftakt der Fußball-Bremenliga verspätet sich erneut. Auch an diesem Wochenende finden im ganzen Bundesland keine Pflichtspiele statt. Der Bremer Fußballverband begründet die Absage mit den Witterungsbedingungen auf den Plätzen.
Die Handballer des ATSV Habenhausen müssen am heutigen Samstag ab 19.30 Uhr auswärts bei der HSG Varel antreten. Während die Habenhausener weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz rangieren, steht die HSG Varel auf Platz 12 der Dritten Liga NordWest.
Eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Amateursports erhofft sich der Bremer Fußballverband vom neuen Masterplan Amateurfußball des Deutschen Fussball Bundes. Ziel ist es, den Amateurfußball modern und zukunftsfest zu gestalten sowie bundesweit einheitliche Qualitätsstandards zu schaffen. pb
Der Tabellenführer zu Gast auf Platz 11
Genau wie die Herrenmannschaft trifft auch das Frauenfußballteam des SV Werder Bremen am kommenden Spieltag auf den FC Bayern München. Die Tabellenführerinnen sind am Montag ab 18 Uhr zu Gast auf Platz 11.
Während das Team von Trainerin Fritzy Kromp in der vergangenen Woche aufgrund einer Spielabsage pausieren musste, reisen die Münchenerinnen mit Rückenwind nach Bremen. Nach einem 4:1-Sieg gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende gewannen die Münchenerinnen auch das Nachholspiel gegen den Tabellenletzten, Carl Zeiss Jena, am Mittwoch mit 6:0.
Einen Grund zur Freude gab es für Trainerin Kromp unter der Woche: Spielmacherin Tuana Mahmoud stand erstmals nach monatelanger Verletzungspause wieder auf dem Trainingsplatz und verlängerte gleichzeitig ihren Vertrag. pb
Landessportbund will Klarheit
Der Landessportbund Bremen (LSB) fordert die Umsetzung des im Rahmenplan „Rennbahngelände“ vorgesehenen Sportareals in der Vahr, als Ausgleich zur Galopprenbahn. Geplant sind eine Bezirkssportanlage, offene Sportangebote und eine Multifunktionshalle, auch für Veranstaltungen.
„Der Sport muss in der Stadtentwicklung von vornherein mitgedacht werden“, fordert LSB-Präsidentin Eva QuanteBrandt. Gemeinsam mit Sportverbänden und dem Sportgarten wurde ein Anforderungsprofil erstellt, auf dessen Grundlage Gespräche mit öffentlichen und privaten Partnern im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Modells laufen. QuanteBrandt fordert zudem, dass die zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung des Rennbahngeländes nicht als wünschenswert und unrealistisch in eine unabsehbare Zukunft verschoben wird. WR
Wohnen Bauen
Leben
Barrierefrei entspannen
Keine Barrieren im heimischen
Badezimmer: Wannen der neuesten Generation öffnen jetzt vollelektronisch ein Türchen für den bequemen Einstieg. Baden bleibt damit ein Vergnügen für jedes Alter.
Thema: Barrierefrei
Die Lebensdauer eines Badezimmers beträgt im Durchschnitt mindestens 20 Jahre. Um ebenso viele Jahre altern auch die jeweiligen Nutzerinnen und Nutzer. Und so steigt allmählich die Notwendigkeit, das Bad rundum zu erneuern und wachsende Barrieren im Alltagsgebrauch zu reduzieren. Dafür gibt es mittlerweile immer mehr Lösungen auf dem Markt. Hersteller haben zum Beispiel Türeinsätze für Badewannen ins Programm genommen, mit denen die für manche schier unüberwindbare Barriere Beckenrand entfällt. Der Ein- und Ausstieg wird für Ältere wie für körperliche Eingeschränkte oder Kleinkinder einfach und sicher. Bei einigen Modellen gewährt die kleine Pforte elektronisch Zutritt. Eine Überflutung des
Badezimmers droht trotzdem nicht. „Die Steuerungstechnik ist so eingestellt, dass sich die Wanne nur bei geschlossener Tür füllt“, erklärt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. „Ist sie bereits voll, lässt sich der Zu-
gang ebenso wenig öffnen.“ Die Badewanne kann zudem als vollwertige Dusche genutzt werden. Die schlichte Ausführung einer Tür-Badewanne kostet rund 2.000 Euro, die elektronische an die 4.000 Euro.
Leichter Einstieg: per Türchen in die Badewanne. Foto: Duravit AG / BHW Bausparkasse
Mit welcher Taktik probiert es der SV Werder gegen den Ligaprimus aus München? Im Fokus der Grün-Weißen soll die Defensive stehen. Foto: nordphoto GmbH / gumzmedia
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