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Weser Report - Mitte vom 01.02.2025

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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 1. FEBRUAR 2025

NR. 3741/55. JAHRGANG

„Es ist ein Kulturwandel“

Werbung zur Wahl

Urlaub auf dem Wasser

Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal zur Neuordnung des Parkraums

Die psychologische und politische Wirkung der Plakate

MS „Hamburg“: Unterwegs mit dem kleinsten Kreuzfahrtschiff Deutschlands

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Gönn dir,, Bremen

Tombola startet am Mittwoch Die rot-weißen Buden in der Bremer City sind ein deutliches Indiz. Die Saison der bunten Losbriefchen, Schokoladentafeln, Keksrollen und Autogewinne steht bevor. Am 5. Februar öffnet die 71. Bürgerpark-Tombola ihre Türen. Bis einschließlich 11. Mai kann man sich dann wieder auf die Jagd nach kleinen und großen Gewinnen machen und nebenbei zum Erhalt der privat finanzierten Parks in Bremen beitragen. Neben dem Bürgerparkverein profitieren in diesem Jahr auch der Verein Park links der Weser, die Lür-KroppStiftung und der Verein Freunde des Rhododendronparks. rl / Foto: Schlie

Alle Infos unter aok.de/bremen

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MIT TE

Günstigste Krankenkassen Nach der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge landet die Bremer HKK (Handelskrankenkasse) mit einem Zusatzbeitrag von 2,19 Prozent bundesweit auf dem zweiten Platz der günstigsten Kassen. Billiger ist nur die BKK firmus mit 1,84 Prozent. rl

Immer wieder schulfrei

Secondhand-Markt Piratini Am Sonntag, 9. Februar, findet wieder der – für Eltern organisierte – Piratini-Markt im Weserpark statt. Ein Secondhand-Verkauf, der alles rund ums Kind bietet. 11 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, für Kinder bis einschließlich 15 Jahren ist der Eintritt frei. mas

650.000 bei Lichtinstallationen 650.000 Besucher zeigen, dass die „Lichter der City“ ein Publikumsmagnet waren. Vom 3. bis 19. Januar zog die Veranstaltung der City-Initiative Bremen Gäste von nah und fern an. Geschäftsführerin Carolin Reuther: „Im Nordwesten einzigartig.“ mas Anzeige

Lehrerfehltage an Grundschulen aus „anderem Grund“ auf Rekordhoch PHIL IPP BEHR BOM

Zu Beginn des Jahres ist es Thema in den meisten Arbeitsstätten: die Urlaubsplanung. Für Eltern sind die Zeiten, in denen sie frei brauchen, schon häufig festgelegt. Denn um ihre Kinder ausreichend zu betreuen, sollte zumindest ein Elternteil während der Ferien zu Hause sein. Schon jetzt kommen Eltern, insbesondere wenn sie alleinerziehend sind, mit den üblichen 25 bis 30 Urlaubstagen kaum hin. Wenn dann noch mehr unterrichtsfreie Tage dazu kommen, wird es schwierig. An der Grundschule am Buntentorsteinweg gab es beispielsweise im Schuljahr 2024/2025 bisher sechs solcher Unterrichtsausfalltage. Die Gründe: Personalversammlungen, Elternsprechtage und Fortbildungen des Kollegiums. Im April und

Mai sollen weitere dazu kommen. Hier wurden Eltern aufgefordert „aufgrund von eingeschränkten personellen Möglichkeiten eine Betreuungsmöglichkeit außerhalb von Schule zu organisieren.“ Das eingeschränkte Vertretungskonzept müsse immer mit der Schulaufsicht abgestimmt und von jener genehmigt werden, erklärt Patricia Brandt, Sprecherin der Senatorin für Bildung. Ferner lägen die Termine, an denen es zu Unterrichtsausfällen kommt, aber in der Eigenverantwortung der Schule. Unterrichtsausfälle dieser Art gibt es jedoch nicht nur in der Neustadt, sondern im ganzen Stadtgebiet. Das zeigt die monatlich herausgegebene Unterrichtsausfallstatistik des Bildungsressorts. Im Schuljahr 2023/2024 fehlten Lehrkräfte an Grundschulen aufgrund „anderer

Gründe“ an rund 3,1 Prozent der Unterrichtstage – ein Rekordhoch seit der Erfassung der Statistik. Unter die „anderen Gründe“ fallen neben Prüfungen, Beurlaubungen und Klassenfahrten auch Elternsprechtage, Fortbildungen oder innerschulische Fachtage. Der Trend geht auch im aktuellen Schuljahr weiter. Die neuesten Daten aus dem Bildungsressort weisen nur im August eine knapp geringere Fehlquote (3 Prozent) aus. Im September (4,4 Prozent), Oktober (3,5 Prozent) und November (3,1 Prozent) lag die Quote gleichauf oder sogar über dem Schnitt des vorherigen Schuljahres. Fortbildungen, welche einen Teil der Ausfälle verursachen, werden vom Landesinstitut für Schule geplant. „Die Schulen haben die Möglichkeit, einmal jährlich einen

schulinternen Fortbildungstag auf Antrag bei der Schulaufsicht durchzuführen“, so Brandt. Dass diese auch während der Schulzeit stattfinden würden, liege am „vielfältigen Fortbildungsangebot des LIS.“ Allerdings geht es auch anders. Das zeigt das Nachbarbundesland Niedersachsen. Im Schulgesetz verankert steht dort in Paragraf 51 Absatz 2: „Die Lehrkräfte sind verpflichtet, sich zur Erhaltung der Unterrichtsbefähigung in der unterrichtsfreien Zeit fortzubilden.“ Im Bremer Schulgesetz gibt es so eine Vorgabe nicht, sondern nur eine Wegweisung. „Die Schulleitung ist gefordert, das Maß eines möglichen Unterrichtsausfalls möglichst gering zu halten“, sagt Brandt. Der Blick auf die steigenden Ausfallzeiten zeigt aber, dass sich dies nicht immer umsetzen lässt.

Airport Bremen setzt auf Wachstum durch zusätzliche Billigflieger

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nen Verlust zu erwirtschaften. 2025 setzt der Airport deshalb einerseits auf Wachstum bei den Fluggästen, andererseits sollen die Kosten weiter gesenkt werden – etwa durch Automatisierung aber ohne Personalabbau.

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Trotz guter Auslastung der Flugzeuge von durchschnittlich 78 Prozent sei es derzeit schwierig, zusätzliche Maschinen nach Bremen zu lotsen, so Cezanne. Zwar gebe es ausreichend Nachfrage, doch die Fluggesellschaften verfügten auf-

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Rund 1,9 Millionen Passagiere zählte der Airport Bremen im Jahr 2024. Das ist zwar ein Plus von etwa 4 Prozent gegenüber 2023. Nach Angaben von Geschäftsführer Marc Cezanne ist die Zahl aber immer noch deutlich zu niedrig, um zumindest kei-

grund von Lieferengpässen der Industrie aktuell nicht über ausreichend Maschinen. Wachstum erhofft sich der Flughafen insbesondere bei den Billigfliegern. Ryanair wolle seine Kapazitäten in Bremen um 16 Prozent ausbauen. rl

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