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SAMSTAG, 19. OKTOBER 2024
NR. 3726/54. JAHRGANG
Leerstand statt Nutzung
Lauernde Wölfe
Ischa Freimaak!
Warum die Post an der Domsheide erst mal leer bleibt
Worauf Werder am Sonntag in Wolfsburg achten muss
Auf was sich Bremerinnen und Bremer in den nächsten zwei Wochen freuen können
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Offene Konservendosen, angefressene Mülltüten, schimmelnde Lebensmittel, Schuhe, Kleidung und Gestank: Vorm Bunker in der Konstraße soll es immer wieder so aussehen, obwohl sich die Stadtreinigung nach eigenen Angaben alle Mühe gibt, den Platz davon zu befreien. Das bestätigen zwei Menschen aus der Gegend. Ein weiterer Bremer findet das „nur grauenvoll“. Foto: Marcus Schmidt
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Sozialzentren eingeschränkt Das Amt für soziale Dienste ist am 30. Oktober nur eingeschränkt erreichbar. Der Grund dafür ist eine Personalversammlung. Bremerinnen und Bremern, die am Monatsende wichtige Termine planen, rät die Behörde bereits den 28. und 29. Oktober zu nutzen. pb
Schmuckgeschäft überfallen Ein unbekannter Täter überfiel am Mittwoch ein Juweliergeschäft in der Altstadt. Der Täter soll zwischen 35 und 40 Jahren und 180 cm groß sein. Er soll schwarze Haare, einen dunklen Bart und einen dunklen Tein haben. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und einer grauen Hose. eal
Herbstlaub abgeben „Die Entsorgung des eigenen Herbstlaubs kann über den Kompost im Garten oder über Recycling- oder Grün-Stationen erfolgen“, meldet die Bremer Stadtreinigung. Infos über Orte und Öffnungszeiten: die-bremer-stadtreinigung.de/ recycling-stationen mas Anzeige
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Müllberge und Ratten statt „total nett“ Nicht nur in Huckelriedes Mitte kämpft die Müllabfuhr gegen Speisereste, Windeln und Dosen M A RC US SCH MIDT
Einer von mehreren Müllbergen in Huckelriede – der größte, wie einige Anwohner meinen: Am vergangenen Montag, 11.15 Uhr, vorm Bunker an der Kornstraße, sieht man aus der Ferne, wie ein Mann in T-Shirt und Badelatschen etwas dazu wirft. Dann verlässt er den Ort. Rund um einen Schaltkasten liegen Stühle, fleckige Matratzen, gebrauchte Windeln, schmutzige Kleidung, Fischdosen, andere halb leere Konserven, Lebensmittelreste und ganz viel Undefinierbares, was oft schimmelt und stinkt. Ein Anwohner hatte den WESER REPORT darüber informiert, zeigt die Fundstelle und weitere Müllhaufen vor Häuserwänden.
Der Tippgeber bestätigt, dass der Müll etwa einmal die Woche abgeholt werde. Eine Passantin berichtet, „dass der Platz nach wenigen Tagen wieder komplett zugemüllt wird.“ Sie sei immer aufs Neue entsetzt, wenn sie das sehe. „Alle Anwohner hier sind total genervt“, meint sie. „Hier und in der Nähe sieht man am hellichten Tag Ratten laufen“, berichtet ein Augenzeuge. Die Löcher zu ihren Bauten gehen nah am Buntentorsdeich in die Erde. „Früher war es total nett in der Huckelrieder Mitte“, beschreibt der Bremer, der dort aufgewachsen ist: „Kleine Geschäfte, ein Fischladen, ein Blumenladen und saubere Straßen prägten die Gegend.“ Jetzt sei der Kern eher schmutzig und we-
Parkplätze in Mitte gesperrt
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„Im Rahmen der großen Bauwerksprüfung hat eine Sichtprüfung im Parkhaus Mitte ergeben, dass weiterführende Untersuchungen erforderlich sind,“ erklärt BreparkSprecherin Darja Koch. Um Gewicht zu sparen, wurden 80 Plätze
vorübergehend gesperrt. Die Sperrung komme anderen Parkplätzen zugute, da für die verbleibenden 160 Parkplätze mehr Platz zur Verfügung stehe. Das Fahrradparken ist von der Sperrung nicht betroffen. pb
niger einladend. Da die Spaziergängerin und der Leser nicht gezeigt und genannt werden wollen, lassen wir die Namen und Gesichter weg. Denn ein Grund sei, dass es ein Haus gibt, von dem aus „Repressalien“ zu erwarten seien. Das sagt Ramona Schlee von der Umweltbehörde zur Situation: „In diesem Fall wurde bereits im Frühjahr 2024 Kontakt zur Eigentümergesellschaft aufgenommen. Die hat die Bremer Stadtreinigung (DBS) darüber informiert, dass ein Reinigungsunternehmen mit der Reinigung und Beseitigung von Ablagerungen auf diesem Grundstück beauftragt ist. Die beauftragten Reinigungen konnte DBS als bislang ausreichend bewerten. Aktu-
ell wird erneut versucht Kontakt aufzunehmen, damit eine zeitnahe Beseitigung erfolgt“, so die Pressesprecherin. Vor Ort konnten bisher keine Verursacher ausfindig gemacht werden. Schlee erklärt auch: „Bei Rattenbefall muss eine Meldung an das Gesundheitsamt durch die Eigentümergesellschaft erfolgen.“ In ganz Bremen würde die DBS kontrollieren. Schlee, erklärt, wie man dann die Umweltsünder sucht: „Im Allgemeinen sezieren die Müll-Detektive der DBS zahlreiche der Ablagerungen auf Verursacherhinweise und bringen den Tatbestand dann über die senatorische Dienststelle zur Anzeige.“ Im Jahr 2022 seien so über 400 Delikte geahndet worden.
Schuleingangsuntersuchugen Die Bildungsbehörde verschickt jetzt die Einladungen zu den Schuleingangsuntersuchungen, die vom Schulärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes durchgeführt werden. Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit: „Die Ergebnisse der
Untersuchungen geben Einblick in den gesundheitlichen Zustand der schulpflichtigen Kinder und zeigen auf, in welchen Lebensumständen die Kinder aufwachsen. Sie sind für den Öffentlichen Gesundheitsdienst ein wichtiges Instrument.“ WR
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