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SAMSTAG, 15. JUNI 2024
NR. 3708/54. JAHRGANG
Acht Spuren für die A 1
Hoeg-Sommerfest
Peter Maffay
Was eine Machbarkeitsstudie für die Autobahn in Bremen vorsieht
Musik vom 21. bis 23. Juni auf fünf Bühnen mitten in der Stadt
Seine letzte Tournee: Wir verlosen Tickets und ein Meet & Greet mit dem Star
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Frag Anne: Alle Infos und Storys unter aok.de/bremen/frag-uns
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Sommerfahrplan und Baustellen Die Linien der Bremer Straßenbahn AG fahren ab Montag, 24. Juni, wieder nach Ferienfahrplan. Dieser gilt bis einschließlich 2. August. Während der Ferien sind zudem fünf Gleisbaustellen und somit Umleitungen geplant. Infos zu beidem unter bsag.de rf
Wie Betriebe sparen können Die Klimaschutzagentur Energiekonsens bietet kostenlose Energieanalysen und Coachings für Betriebe im Land Bremen an. So sollen CO2Emissionen und Energiekosten gesenkt werden. Die Anmeldung ist ab sofort möglich unter unternehmen@energiekonsens.de rf
Hallenbäder im Sommer zu In den Bremer Hallenbädern werden während der Ferien notwendige Reparaturen durchgeführt. Vom 24. Juni bis 4. August sind das Vitalbad, OTe-Bad, Hallenbad Schloßparkbad und Hallenbad Huchting sowie bis zum 14. Juli das Südbad geschlossen. Infos: bremer-baeder.de rf Anzeige
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Teurer Tausch für Laubenpieper Stromzähler-Wechsel auch in Kleingärten RIKE FÜLLER
Bis zum Jahr 2032 müssen alle alten Stromzähler durch neue digitale ersetzt werden. Das hat die Europäische Kommission für alle EU-Staaten beschlossen. In Bremen betrifft der Tausch nicht nur alle Privathaushalte, sondern auch die rund 17.000 Kleingärten. Diese verfügen oftmals noch über sehr alte Sicherungskästen mit einer bis drei Schmelzsicherungen sowie über oft bereits stark in die Jahre gekommene Zählerplätze. Der Zählerwechsel wird im Land Bremen durch Wesernetz als zuständigem Messstellenbetreiber vorgenommen. In der Regel ist der Austausch kostenlos für Eigentümer und Mieter. „Wesernetz trägt die Kosten für den Gerätewechsel und den Messstellenbetrieb, sofern die Kunden keinen anderen Messstellenbetreiber beauftragt haben“, erklärt Sprecherin Angela Dittmer. Aber: Nicht immer kann der Stromzähler ohne weiteres ausgetauscht werden. „In Schrebergärten kann man schon mal sehr abenteuerliche Konstruktionen vorfinden. Da kann ein Monteur nicht einfach dran. Auch zu alte Zählerplätze und mangelnder Platz für die moderne Technik sind problematisch“, sagt Dieter Siever, stellvertretender Obermeister der Elektroinnung Bremen und Inhaber von Siever und Knüppel in Woltmershausen. Entspricht der Zählerplatz nicht den aktuell gültigen Vorgaben der technischen Anschlussbedingungen, muss er erneuert werden – auf eigene Kos-
ten. „Das ist unterschiedlich teuer. Es kann aber zwischen 1.500 und 2.000 Euro kosten“, sagt Siever. Und: „Alle Kosten, die in Verbindung mit der Erneuerung der Kundenanlage anfallen, zum Beispiel die Erneuerung des Zählerplatzes, trägt der Kunde“, sagt Dittmer. Für viele Betroffene eine hohe Summe angesichts des Werts der Laube. Siever und sein Team haben zwar noch keine Aufträge von Laubenpiepern erhalten, die allermeisten Kleingärten sind in Sachen Zählertausch aber auch noch nicht an der Reihe. „In Teilen ist der Wechsel in Kleingartengebieten bereits erfolgt“, sagt Dittmer. Das sei auch von der Eichgültigkeit der Geräte abhängig. Läuft die Eichung ab, werden die Zähler direkt durch moderne ersetzt. Grundsätzlich werden Kleingärtner ebenso wie Privathaushalte drei Monate vor dem Zählerwechsel von Wesernetz angeschrieben. Herausfordernd gestaltet sich hierbei laut Dittmer aber die Erreichbarkeit der Eigentümer, da diese zum Teil nicht auf die Anschreiben von Wesernetz reagieren oder zum angekündigten Termin nicht auf der Kleingartenanlage angetroffen werden. „Die Sicherheit geht vor. Wenn Gefahr von den Geräten ausgeht, dann müssen sie getauscht werden“, erklärt Fachmann Siever. Nur so kann auch laut Dittmer der sichere Betrieb zukünftig gewährleistet werden. Für die Erneuerung können Parzellisten ebenso wie Privathaushalte einen Elektroinstallationsbetrieb ihrer Wahl anfragen. Sind alle notwendigen Ar-
Alte Drehstromzähler müssen auch in Kleingärten bis 2032 durch digitale ersetzt werden. Unter Umständen ist aber auch die Erneuerung des ganzen Zählerplatzes notwendig. Foto: Schlie beiten ausgeführt, melden Kunde oder Installateur die Behebung der Mängel wieder an Wesernetz. Das
Mehr Plätze für Geflüchtete Die Sozialdeputation hat eine Anmietung von Immobilien in Horn und Habenhausen für die Unterbringung von bis zu 300 geflüchteten Menschen beschlossen. Beide Gebäude sollen über 15 Jahre gemietet werden und kosten so insgesamt rund 22 Millionen Euro Miete. Zusätzlich sollen die
Leichtbauhallen in der Überseestadt mit Platz für 1.200 Menschen für 7 Millionen Euro gekauft werden. Auch der Haushalts- und Finanzausschuss muss dem Vorschlag noch zustimmen. Mehr zur Anmietung der Immobilie in Habenhausen: weserreport.de/go/ hotel-zum-werdersee rf
Unternehmen initiiert dann einen endgültigen Termin zum Zählertausch.
Schadenshöhe gestiegen Nach dem Fund von zahlreichen unbearbeiteten Akten in einem Bremer Sozialzentrum 2023 hat sich die im Januar festgestellte Summe der Verjährungen zum Schaden der Stadtgemeinde von 1,9 Millionen Euro auf derzeit 2,1 Millionen Euro erhöht. Das geht aus einem Sachstandsbericht zur
Aufarbeitung des Aktenfundes hervor. Ob weitere 200.000 Euro aus Verjährungen hinzukommen, wird aktuell noch geprüft. Das Personal im betreffenden Sozialzentrum wurde aufgestockt, Rückstände werden weiter bearbeitet, heißt es in dem Bericht. rf
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