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SAMSTAG, 31. JANUAR 2026
NR. 3793/56. JAHRGANG
Universitätsmusik
Bremer Gastfreundschaft
Die letzten Prozente rausholen
Mariano Chiacchiarini dirigiert Chor und Orchester in der Glocke
Andreas Bovenschulte über die Gastgeberrolle am 3. Oktober
Werder-Trainer Horst Steffen fordert vom Team Genauigkeit und Konsequenz
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aok.de/bremen
LI N K S D E R W E S E R
RKK übernimmt Roland Klinik Rückwirkend seit dem ersten Januar ist die Stiftung Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) auch Träger der Roland Klinik am Werdersee. Das beschloss die Stiftung am 28. Januar. Nach einer Mitteilung sei der Zusammenschluss, „ein neues, großes Kapitel der Unternehmensgeschichte“. mas
Bremer Sondermünze im Umlauf Die Bremer 2-Euro-Sondermünze mit dem Klimahaus-Motiv auf der Rückseite ist seit dieser Woche im Umlauf. Anlässlich der Bundesratspräsidentschaft erhält jedes Bundesland eine eigene Sondermünze. Die Auflage ist auf 30 Millionen Stück limitiert. pb
Einblicke zum Weltkrebstag Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar öffnet die Bremer Krebsgesellschaft von 11 bis 16 Uhr ihre Türen, Am Schwarzen Meer 101-105, und lädt Betroffene sowie Interessierte zum Tag der offenen Tür ein. Der Tag steht unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“. pb Anzeige
Der ehemalige Kunsttunnel unter der Altmannshöhe ist ein besonderes Beispiel für schlechte Beleuchtung und Verwahrlosung.
Unterirdische Extreme
Zwischen Problem und Potenzial: Gestaltung und Pflege entscheiden über Sicherheit PHIL IPP BEHR BOM
Eng, unter der Erde und zumeist dunkel – allein das Prinzip Tunnel löst bei vielen Menschen Unbehagen aus. In Bremen zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen Unterführungen. Während einige durch Initiativen zu echten Erlebnisorten werden, sind Sicherheitsgefühl und Aufenthaltsqualität in anderen eher unterirdisch. Das Problem: Einige der markantesten Problembauwerke liegen nicht in der Hand der Stadt. Die Möglichkeiten, die Situation zu verbessern, seien dementsprechend begrenzt, heißt es von Seiten des Amtes für Straßen und Verkehr. Der Gustav-Deetjen-Tunnel steht aufgrund seiner engen Fuß- und Radwege häufiger in der Kritik. Da der Tunnel von der Deutschen Bahn verwaltet werde, könne man daran
auch nichts ändern. Lediglich die Beleuchtung liege in der Hand des ASV, erklärt Aygün Kilincsoy, Sprecher der Verkehrssenatorin Özlem Ünsal. Diese sei 2024 saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden. Für Michael Jonitz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, sei dies lediglich ein Mindeststandard. „Zudem ist anzumerken, dass die Einfahrt aus der Innenstadt weiterhin sehr dunkel ist und dort nach wie vor schwierige Lichtverhältnisse herrschen, insbesondere für den Radverkehr“, so Jonitz. Plakatierungen und dunkle Wände würden den Eindruck zusätzlich nicht verbessern. Deutlicher formuliert es Ralph Saxe, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion: „Der Gustav-Deetjen-Tunnel ist eine Schande für die Barrie-
refreiheit.“ Es werde Zeit, dass Tunnel und Brücken als stadtbildprägende Eingänge in die Stadt begriffen werden, so Saxe. Dabei gehe es über einmalige Aktionen hinaus. Während man die Situation im Findorff-Tunnel durch verbesserte Beleuchtung entschärft habe, gebe es weitere Sorgenkinder. „Der Kunsttunnel ist ein Beispiel dafür, dass Tunnel ständige Aufmerksamkeit brauchen oder zu unschönen Angsträumen werden“, meint Saxe. 2016 wurde die Unterführung zwischen Wall und Tiefer unter der Altmannshöhe mit Kunstwerken von Johann Büsen verschönert. Ab Ende 2022 nahmen gezielter Vandalismus und der Verschleiß des Materials jedoch überhand. Im Gegensatz zum Gustav-Deetjen-Tunnel und dem Findorff-Tunnel hat das ASV rein rechtlich die Möglichkeit, den Tunnel zu über-
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Foto: Schlie
Mit dem Crowdfunding-Contest „Mission: Impact Business“ unterstützt das Starthaus Bremen und Bremerhaven gemeinsam mit der Senatorin für Wirtschaft wirkungsorientierte Gründungsprojekte aus dem Land Bremen.
Das Prinzip: Projekte, die ihr Finanzierungsziel im Rahmen des Starthaus Crowdfundings erreichen, erhalten eine Verdopplung der CrowdUnterstützung, maximal 3.000 Euro. Gründer können sich bis zum 12. März bewerben. pb
arbeiten, und sieht auch Probleme vor Ort: „Die Beleuchtung im Kunsttunnel verursacht einen hohen Instandhaltungsaufwand, kann aber aufgrund des enormen Vandalismus dennoch nicht dauerhaft in einem zufriedenstellenden Zustand erhalten werden“, so Kilincsoy. Zeitpläne für Verbesserungen des Kunsttunnels können seitens des ASV nicht benannt werden. Die Priorisierung liege derzeit bei anderen Projekten, zum Beispiel den Weserbrücken, so Kilincsoy. Saxe und Jonitz sind sich einig: Das muss nicht so bleiben. Ein großes Positivbeispiel für Tunnel liegt gar nicht weit entfernt vom GustavDeetjen-Tunnel – der Friedenstunnel. Er besteche durch Ideen, Präsenz, Engagement und Verantwortlichkeit, so Jonitz. Vor Ort werde der Tunnel als Erlebnisort wahrgenommen, nicht als Angstraum.
Beiträge für Einheitsfeier Unter dem Motto „Viele Stärken – ein Land“ feiert Deutschland vom 2. bis zum 4. Oktober in Bremen seine Einheit. Um sich an der Feier zu beteiligen, können Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Vereine oder Verbände sich ab sofort bis
zum 20. April für einen Auftritt in einem beliebigen Format bewerben. Auch gastronomische Betriebe werden gesucht. Anmeldeformulare gibt es im Internet unter rathaus.bremen.de/ tagderdeutscheneinheit2026 lcs
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