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SONNTAG, 10. SEPTEMBER 2023
NR. 3668/53. JAHRGANG
LdW-Schließung
Shakespeare Company
Reise
Mitarbeiter ziehen bei geplanter Klinik-Verlegung nicht mit
Neue Spielzeit mit Hamlet im O-Ton
Das bulgarische Albena ist ein Traumziel am Schwarzen Meer
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Neue Nutzung für Wasserturm Der Wasserturm auf dem Stadtwerder, auch umgedrehte Kommode genannt, bekommt ein neues Nutzungskonzept. Im Erdgeschosss soll ein Café oder eine Gastronomie entstehen sowie gewerbliche oder kulturelle Nutzungen. Darüber soll Wohnen möglich sein. (kea)
Bei der Bremer Straßenbahn AG wird stichprobenartig der Ausweis zum Deutschlandticket kontrolliert. Und diese Maßnahme wird aufgrund der Fälschungen ausgeweitet. Foto: WR
Verschärfte Kontrollen
Musik am See Das Open-Air-Konzert „Musik und Licht am Hollersee“ findet am heutigen Sonntag um 20 Uhr zum 33. Mal im Bürgerpark statt. Der Höhepunkt ist das Feuerwerk zur Musik von Georg Friedrich Händel. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. (kea)
Austausch mit Bürgermeister Bürgermeister Andreas Bovenschulte lädt Bremerinnen und Bremer zum offenen Austausch ein. Die Veranstaltung findet am 12. September um 18 Uhr in der Berufsschule an der Nordstraße 360 statt. Um Anmeldung unter Telefon 36 11 56 07 wird gebeten. (kea)
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Immer mehr gefälschte Deutschlandtickets in Bremen und umzu im Umlauf K E A NE E L A N D Viele Bremerinnen und Bremer profitieren vom günstigen Angebot des Deutschlandtickets. In Zügen in und um Bremen kursieren allerdings mittlerweile auch gefälschte Deutschlandtickets. „Die Täter verwenden beispielsweise Bildkopien gültiger Tickets, die sie mit ihrem eigenen Namen angereichtert haben und zeigen diese bei Kontrollen auf dem Handy vor“, sagt Benjamin Havermann, Sprecher der Nordwestbahn, in deren Netzen auch bereits gefälschte Deutschlandtickets aufgetaucht sind. Auch die Chipkarten sind nicht vor Betrug sicher. „Die Betrüger
zeigen Chipkarten vor, die nicht der kontrollierten Person, sondern Dritten gehören“, erklärt Havermann. Da das Deutschlandticket, auch 49-Euro-Ticket genannt, nicht übertragbar ist, handele es sich dabei um Betrug. „Selbst wenn das Ticket in dem Zeitraum gültig ist“, betont der Nordwestbahn-Sprecher und ergänzt: „Wenn solche Fälle auf den Zügen auftauchen, wird nach Möglichkeit die Polizei hinzugezogen oder über unsere Fach-Abteilung Strafanzeige gegen den Fahrgast gestellt.“ Auch beim Metronom sind gefälschte und von Dritten genutzte Deutschlandtickets im Umlauf. „Unser Personal ist dazu angehal-
ten, sich grundsätzlich Lichtbildausweise vorzeigen zu lassen“, so Sprecher Richard Lemloh und betont: „Wir stellen uns wegen steigender Vorfälle mit verschärften Kontrollen darauf ein.“ Die Bremer Straßenbahn AG hat noch keine Unregelmäßigkeiten während der Kontrollen festgestellt. „Wir prüfen stichprobenartig die Personalausweise zu den Deutschlandtickets. Und diese Stichproben werden wir nun ausweiten“, sagt Sprecher Andreas Holling. Auch die Nordwestbahn behält sich Schwerpunktkontrollen jederzeit vor. Jörg Ristow, Sprecher der Bundespolizei, weiß: „Der Einsatz eines gefälschten oder manipulier-
ten Tickets kann drei Straftatbestände nach dem Strafgesetzbuch erfüllen.“ Darunter fallen Betrug, Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen. Um sich vor falschen TicketKäufern zu schützen, rät eine Sprecherin der Deutschen Bahn, die Fahrkarte nur bei Anbietern des Deutschlandtickets zu kaufen. Alle Anbieter sind unter d-ticket.info aufgelistet. „Eine Buchung für Dritte sollte online nur durch eine bekannte Person durchgeführt werden“, so die Sprecherin. Auch bei vermeintlichen Schnäppchen über Drittanbieter, zum Beispiel über Mitfahrer-Portale, sollte man vorsichtig sein.
Fahrspur soll für Radfahrer und Fußgänger genutzt werden Für die Baustelle der Gewoba am ehemaligen Bundeswehrhochhaus musste an der Daniel-vonBüren-Straße und am Breitenweg eine Fahrspur gesperrt werden. Nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2026 soll das so bleiben, um
am Q 45 (Gewoba-Bezeichnung für das Projekt) mehr Platz für Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Das bestätigte René Möller, Pressesprecher der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung. „Betroffen ist die heutige
GmbH
zweispurige Auffahrt der Danielvon-Büren-Straße auf den Breitenweg. Die Zweispurigkeit ist hier nicht erforderlich, da am Knotenpunkt Falkenstraße / Daniel-von-Büren-Straße nur jeweils eine Fahrspur für diese Fahrt-
richtung zur Verfügung steht“, erklärt Möller. Die Kapazität sei sowohl nach Berechnung als auch nach faktischer Lage (Erfahrung mit der Absperrung für die Baustelle) überdimensioniert. (rl) Mehr: weserreport.de/go/fahrspur
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