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Auflagenstärkste Anzeigenzeitung in Bremen und Umgebung

SAMSTAG, 7. FEBRUAR 2026

NR. 3794/56. JAHRGANG

Wein und Sicherheit

Event Bremen

Daniel Thioune soll es richten

Nadine Kloska über ihre Rolle bei der Schaffermahlzeit

Tarnen und täuschen: Der Schmetterlingscode

Wie Werders neuer Cheftrainer die Mannschaft wieder aufbauen will

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Goodbye Zugluft

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Messerverbotszone ausgeweitet Das Messerverbot in der Bahnhofsvorstadt wird ausgeweitet. Es gilt weiterhin von 22 bis 6 Uhr, neu umfasst es das Bahnhofsgebäude, den WillyBrandt-Platz sowie die Contrescarpe. Im Bahnhofsgebäude selbst gilt das Verbot künftig ganztägig. Auch im ÖPNV sind Messer nun verboten. pb

Beziehungen funktionieren auch ohne Ring – heiraten ist keine Selbstverständlichkeit mehr.

Kein Ring mehr am Finger?

Demo gegen Gewalt an Frauen Am 14. Februar 2026 um 14 Uhr findet auf dem Bremer Marktplatz eine besondere Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt. Unter dem Motto „One Billion Rising“ demonstrieren Menschen weltweit – in Bremen mit einem angeleiteten Tanz – für ein Leben ohne Gewalt. pb

B6-Brücke braucht Instandsetzung Die Autobahn Gesellschaft bereitet die Instandsetzung einer Brücke im Verlauf der B6 vor, welche die Bahntrasse an der Hans-Böckler-Straße überführt. Bei Überprüfungen wurden Risse festgestellt. Die Brücke gilt derzeit weiterhin als tragfähig – eine Instandsetzung ist dennoch nötig. pb Anzeige

Beratungsstellenleiter Andreas Janßen

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www.steuerring.de/janssen Steuerring e.V. (Lohnsteuerhilfeverein) | Wir erstellen Ihre Steuererklärung www.steuerring.de/janssen – für Mitglieder, nur bei Arbeitseinkommen, Renten und Pensionen. Steuerring e.V. (Lohnsteuerhilfeverein) | Wir erstellen Ihre Steuererklärung – für Mitglieder, nur bei Arbeitseinkommen, Renten und Pensionen.

Foto: pixabay

Weniger Eheschließungen und ein Steuermodell aus einer anderen Zeit L AU R A STACH E

Immer seltener läuten die Hochzeitsglocken: Der Trend in Bremen geht abwärts. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Bremen befindet sich die Zahl der Eheschließungen im Jahr 2024 mit 2.013 (2015: 2.294, 2005: 2.441) auf einem neuen Tiefstand. Wo früher der Trauschein selbstverständlich als nächster Schritt einer Beziehung galt, zögern Paare heute oder verzichten ganz darauf, „Ja“ zu sagen. „Die Ehe als einzig gesellschaftlich akzeptierte Form des Zusammenlebens mit eingebauter Rollenverteilung ist Geschichte“, sagt Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm. Kinder, Sex, Existenzsicherung – vieles habe sich über die Jahre von der Ehe entkoppelt. Heute ist die Ehe eine Option von vielen – Partnerschaft

wird vielfältiger gelebt als früher, alternative Lebensentwürfe setzen den Fokus neu. Auch die Kirche gehört nicht mehr zwangsläufig dazu: „War früher die kirchliche Hochzeit das entscheidende Ereignis, ist es heute der Termin beim Standesamt“, so Wilhelm. Die Ehe hat ihr altes Gewand zu einem großen Teil abgestreift. Seit 2017 ist es zudem gleichgeschlechtlichen Paaren in Deutschland möglich zu heiraten – in dieser Hinsicht ist die Ehe sogar ein Instrument für die Gleichstellung, meint Wilhelm. Dennoch haftet ihr ein Überbleibsel aus den 50er Jahren an: Das Ehegattensplitting. Begünstigt werden dabei Paare mit großen Einkommensunterschieden. „In der Praxis betrifft das häufig Haushalte, in denen Männer Vollzeit arbeiten und Frauen in Teilzeit. Dadurch werden traditionel-

le Rollenmodelle steuerlich gestützt“, sagt Peer Rosenthal, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer Bremen. Während eine Abschaffung des Splittings in der vergangenen Koalition im Gespräch war, ist derzeit keine Rede mehr davon. „Jahrzehntelang war – und bleibt – dies ein Anreiz, dass eine Person weniger Geld verdient“, betont Wilhelm und ergänzt, „der Mechanismus ist seit Jahrzehnten als eines der größten Hemmnisse für Gleichstellung identifiziert, EU und OECD haben Deutschland mehrfach ermahnt, dieses Instrument abzuschaffen. Andere Länder haben das längst getan und damit die Erwerbstätigkeit von Frauen deutlich erhöht.“ Auch Rosenthal beurteilt das Splitting aus arbeitsmarktpolitischer Sicht als problematisch, da es Anreize

setzt, Erwerbsarbeit ungleich zu verteilen: „Gerade in einer Stadt wie Bremen, die mit niedriger Frauenerwerbstätigkeit konfrontiert ist, wirkt dieses Modell nicht zeitgemäß.“ Die Kombination aus niedriger Erwerbsbeteiligung und hohem Teilzeitanteil erhöhe das Risiko einer finanziellen Abhängigkeit deutlich. „Viele Frauen in Bremen erzielen kein existenzsicherndes Einkommen und bauen nur geringe Rentenansprüche auf. Das macht sie abhängig von Partnern oder staatlichen Leistungen und erhöht die Gefahr von Armut – insbesondere bei Trennung oder im Alter“, führt Rosenthal aus. Trotz des Steuermodells ist eine Ehe auf Augenhöhe auf jeden Fall möglich und millionenfach Realität – mit einem Ehevertrag, unterstreicht Wilhelm, der wie andere Verträge regelmäßig auf den Prüfstand gehört.

Wetter bremst Müllabfuhr aus – Hilfen für betroffene Haushalte Aufgrund von Schnee und Eis sind in Bremen einige Mülltonnen nicht geleert worden. Die Bremer Stadtreinigung (DBS) bittet Betroffene, ihre Mülltonnen sowie Papierbündel wieder auf das eigene Grundstück zurückholen und erst zum

nächsten regulären Termin erneut bereitzustellen. Die DBS bietet außerdem folgende Hilfestellungen an:  Papier, Gelbe Säcke und Bioabfälle können auf Recycling-Stationen ohne zusätzliche Gebühr

abgegeben werden.  Restmüll kann vom kommenden Mittwoch bis Samstag, 14. Februar, auf den Recycling-Stationen bis zu einer Menge von 70 Litern pro Haushalt ohne zusätzliche Gebühren abgegeben werden.

 Bei der nächsten regulären Abfuhr werden Beistellungen akzeptiert (auch ohne Bremer Müllsack). Diese sind jedoch nur in den Straßen erlaubt, in denen es zu Einschränkungen der Leerung der Tonnen gekommen ist. pb

Berufs-Informations-Börse Syke

bib

an der BBS Syke Europaschule 19.–21. Februar 2026 Do und Fr 8:30–13, Sa 10–14

Rund 120 Firmen und Institutionen aus der Region zeigen über 80 Aus Ausbildungsberufe


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