OSTERHOLZ-SCHARMBECK – In der Stadtbibliothek findet am Donnerstag, 12. Februar, von 15.30 bis 16 Uhr ein Bilderbuchkino für Kinder von vier bis sechs Jahren statt. Vorgelesen wird „Henri und Henriette – Wie Henri Henriette fand“. Anmeldung per 04791 / 175 00. rom
Straßenlaterne mitgeschliffen
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Eine Fahrerin verursachte am vergangenen Montagabend einen Unfall. Laut Polizei war sie auf der Straße Am Kohlgarten unterwegs und kam von der Fahrbahn ab. Sie kollidierte mit einer Laterne, die sie noch 500 Meter mitschliff. ots
Eröffnung der Klubkonzerte
LILIENTHAL – Das Oli Poppe Trio aus Bremen eröffnet mit der Sängerin Klara Schwabe die neue Reihe der Lilienthaler Klubkonzerte am Samstag, 14. Februar, um 19 Uhr im Kulturzentrum Murkens Hof. Der Eintritt kostet 20 Euro, frei für Kinder und Jugendliche. hwr
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Landkreis hervorheben
Standortkampagne wirbt für die Region Seite 9
Die Arbeit mit Beton im Winter Grundstein für neues Zentrum zur Kurzzeitpflege gelegt Seite 3
Einrichtung wurde 1976
Foto: Fricke
50 Jahre
Bildungsstätte Bredbeck
Bredbeck stellt sich vor / Öffentliches Sommerfest zum Jubiläum am 14. und 15. August
MONIKA FRICKE
OSTERHOLZ-SCHARMBECK –Bredbeck entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zum wichtigen Lernort für Jugendliche und Erwachsene. Seit der Gründung im Jahre 1976 ist der Landkreis Osterholz Träger der Bildungsstätte, die anfangs als Jugendbildungsstätte startete. „Das ist schon etwas Besonderes“, bemerkte Kirsten Dallmann, die Leiterin der Bildungsstätte Bredbeck, „dass ein Landkreis über fünf Jahrzehnte seine Bildungsstätte fördert“. Im Bereich Politische Bildung habe das Thema Demokratie in der heutigen Zeit besonders an Bedeutung gewonnen. Die Arbeit startete von Anfang an auf überparteilicher Grundlage, weder religiös noch weltanschaulich. Lehrgänge im Dienste der Jugendförderung, der internationalen Begegnung, sowie der erste Lehrgang
zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses zählten 1977 zur Seminararbeit nach der Gründung.
2013 wurde die Bildungsstätte als Niedersächsische Heimvolkshochschule anerkannt und schloss sich dem Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten an. Seitdem ist in den vergangenen Jahren viel passiert: Gästehäuser wurden modernisiert und erweitert, ein Hochseilgarten entstand und zusätzliche zeitgemäße Seminarhäuser kamen dazu. Unter dem Motto „Bredbeck regional“ werden bis heute Hauptschulabschlusskurse und Ausbildungen zum Übungsleiter/-leiterin angeboten. Seit 2022 kooperiert die Bildungsstätte mit der Werkstatt Nord, dem SOS Kinderdorf und weiteren Unternehmen und Institutionen aus dem Landkreis.
Die Leitung der Bildungsstätte wünscht sich zum Jubiläum, dass aus unterschiedlichen Gruppen
Erinnerungen aus den vergangenen Jahrzehnten der Bildungsstätte mitgeteilt werden. Eine dauerhafte Ausstellung mit QR-CodeHörstationen sei geplant: Hier sollen Geschichten und Erlebnisse aus 50 Jahren Bildungsstätte hörbar gemacht werden.
50 Jahre Bildungsstätte Bredbeck, das soll am 14. und 15. August mit Gästen aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Kooperationspartnern gebührend gefeiert werden. „Erste Einladungen wurden bereits verschickt“, so Dallmann. Zusammen mit Kathrin Busch stellte sie das Programm der Jubiläumsfeierlichkeiten vor.
Am Freitag, 14. August, starten abends die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem öffentlichen Empfang im Pavillon. Hauptfesttag ist Samstag, 15. August, mit diversen Aktionen. Bredbeck wird sich den Gästen vorstellen, „alles was die Bildungsstätte zu bieten hat“, so
Busch, die hier kulturelle Bildung fördert, „wir wollen ein großes buntes Fest mit viel Musik feiern“. Aktionen für Kinder seien geplant und es gibt Kaffee und Kuchen. Zum Beispiel werden die Bremer Band „Lauter Blech“ und der Hamberger Chor „Popchorn“ mitwirken. Den Gästen werde zur Jubiläumsfeier die Möglichkeit zur Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück für 50 Euro angeboten. Bis heute stehen politische, internationale und berufliche Bildung für Erwachsene, Multiplikatoren und Fachkräfte auf dem Jahresprogramm der Bildungsstätte. Seminare zur kulturellen Bildung mit diversen Kooperationen für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen sind dabei. Ein reges Netzwerk entstand mit Partnern in der Ukraine, Polen und Deutschland. Zudem gehören Gesundheits- und Persönlichkeitsbildung zum Bildungsprogramm.
Abend zum Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Labor
LILIENTHAL – Der Club of Lilienthal lädt zur 82. Diskursrunde am 19. Februar, ab 19.45 Uhr, in den Schroeter-Saal des Kulturzentrums
Murkens Hof ein. Im Mittelpunkt steht das Thema Nahrungsmittelproduktion im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Labor und damit die Frage, welche Auswirkungen biotechnische Verfahren auf bäuerliche, ökologische und solidarische Landwirtschaft ha-
ben. Zu Wort kommen Gerhard Dehlwes von der Bio Hofmolkerei Dehlwes und Lars Henken vom Eickedorfer Hof. rom
Das Programm zum Jubiläum 50 Jahre Bildungsstätte Bredbeck stellten Kathrin Busch (links) und Kirsten Dallmann vor. Die
gegründet.
Stammtisch für Senioren
WORPSWEDE – Der Seniorenbeirat Worpswede lädt für kommenden Donnerstag, ab 15 Uhr, zum öffentlichen Stammtisch in das Blaue Haus Galerie-Café Maribondo, Findorffstraße 9, ein. Im Rahmen einer Kaffeerunde können lockere Gespräche geführt und Anregungen mit den Beiratsmitgliedern ausgetauscht werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. hwr
Wer spendet Stammzellen?
RITTERHUDE – Stammzellenspenden retten Leben. Die DKMS hat es sich zur Aufgabe gemacht, passende Spender und Leukämiepatienten zueinanderzubringen. Um herauszufinden, wer ein passender Spender sein könnte, braucht es nur einen Wangenabstrich. Am Dienstag, 10. März, findet in der Aula der Ries-Schule eine Registrierungsaktion der DKMS statt. Ab 13 Uhr können sich Schüler als mögliche Stammzellenspender registrieren lassen, in der Zeit von 14 bis 15 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger. Die Registrierung dauert etwa zehn Minuten und erfordert ein internetfähiges Smartphone. Schulen, Betriebe und Sportvereine, die Interesse an einer Registrierungsaktion haben, können sich bei Gerd Holzhauer unter Telefon 04292 / 16 30 melden. aeu
Atlantische Landschaften
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – „Atlantische Landschaften von oben“ zeigt die Biologische Station Osterholz am Donnerstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr in ihren Räumen in der Lindenstraße 40. Besucher sehen die vom Atlantik und seinem maritimen Klima geprägten Küstenlandschaften aus ungewohnter Perspektive. Luftaufnahmen zeigen die wilden Ränder Irlands und Schottlands, ihre Inseln, Klippen, Berge und Moore, die Naturkulisse Islands sowie die Fjorde, Gletscher und grünen Küstenstreifen Grönlands. Die wichtigsten Landschaftstypen, ihre historische Bedeutung und regional unterschiedlichen Ausprägungen werden anschaulich vorgestellt. aeu
Projektionsfläche Paula
Ausstellungen und Filme ehren Paula Modersohn-Becker zu ihrem 150. Geburtstag
ANNEMARIE UTKE
Am morgigen Sonntag, 8. Februar, jährt sich der Geburtstag der Malerin Paula ModersohnBecker zum 150. Mal. Sie hinterließ rund 750 Bilder und über 1.000 Zeichnungen – und einen bleibenden Einfluss, der bis heute nachwirkt. Anlässlich dieses Jubiläums befassen sich das Paula-Modersohn-BeckerMuseum in der Bremer Böttcherstraße und die vier Worpsweder Museen mit ihrem Leben und Wirken. Bereits am heutigen Samstag öffnen die Museen ihre Ausstellungen „Becoming Paula“ in Bremen und „Impuls Paula“ in Worpswede mit freiem Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher von 11 bis 18 Uhr. Auch zwei Filmproduktionen geben Einblick in das Leben der Künstlerin.
Das Paula-Modersohn-Becker-Museum in der Bremer Böttcherstraße verfügt gemeinsam mit der Paula-ModersohnBecker-Stiftung über die umfangreichste öffentliche Sammlung ihrer Werke. Im Rahmen der Ausstellung „Becoming Paula“ versammelt das Museum auf seiner gesamten Fläche zahlreiche Werke der Künstlerin, Tagebucheinträge und Eindrücke ihres Alltags. Doch auch ihre Wirkung auf andere Kunstschaffende findet Raum: So befasst sich ein Areal mit dem Freundeskreis Modersohn-Beckers, ein anderes mit solchen Kunstwerken, die von Modersohn-Beckers Schaffen inspiriert sind. Bei der Ausstellung gehe es „nicht um die Person Paula Modersohn-Beckers, es geht um die Projektionsfläche“, so Frank Schmidt, Direktor des Paula-Modersohn-Becker-Mu-
Kurator Stefan Borchard vor „Halbakt einer sitzenden Bäuerin“. Foto: Worpsweder Museumsverbund/Joerg Sarbach
Samstag, 7. Februar
Max & Moritz Apotheke
Marktplatz 12
Osterholz-Scharmbeck 04791/985588
Sonntag, 8. Februar
AVIE Apotheke OHZ
Hördorfer Weg 44 - 50
Osterholz-Scharmbeck 04791/9652744
Montag, 9. Februar
Geest-Apotheke Wallhöfen
Wallhöfener Str. 62
Wallhöfen 04793/953445
Dienstag, 10. Februar
Hamberger Apotheke
Hauptstr. 22
Hambergen 04283/953435
Mittwoch, 11. Februar
Hemberg Apotheke Hembergstr. 14
Worpswede 04792/1262
Donnerstag, 12. Februar
Alte Apotheke
Die Schauspielerin Katharina Stark posiert im Atelier von Paula Modersohn-Becker, das heute als Ferienwohnung dient. Stark verkörpert die Künstlerin in einer Arte-Fernsehproduktion „Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse“ und dem Kinofilm „Paula Modersohn-Becker – Wer weiß schon, was ein Leben ist.“
seums.
Die vier beteiligten Museen in Worpswede folgen einem ähnlichen Ansatz: Hier nimmt jedes Haus ein Werk Modersohn-Beckers als Ausgangspunkt, um Arbeiten aus ihren Sammlungen thematisch zusammenzustellen und die Aktualität Modersohn-Beckers zu diskutieren.
So befasst sich die Ausstellung „ich bin/du bist. Menschenbilder“, die im Barkenhoff zu sehen ist, mit der Frage, wie sich die Darstellung von Menschen in Porträts über die Zeit wandelte – und welche Rollen der Zeitgeist, Individualität und Selbstinszenierung dabei spielen. Fragen, auf deren Beantwortung Paula Modersohn-Beckers Ziel, mit ihren Porträts nicht bloß das Aussehen, sondern das Wesen der Porträtierten einzufangen, bedeutenden Einfluss hatte.
In der Großen Kunstschau stellt man sich unterdessen unter dem Motto „Respekt!“ die Frage, welche ethischen Implikationen dem Verhältnis von Malerin und Gemalten innewohnen. Ausgangspunkt ist hier das Gemälde einer entblößten Bäuerin, deren Unwohlsein Modersohn-Becker bemerkte, künstlerisch einfing und auch persönlich in ihrem Tagebuch reflektierte. Eine solche Auseinandersetzung „habe ich bei keiner anderen Künstlerin gefunden“, berichtet Ku-
Foto: Worpsweder Museumsverbund/Joerg Sarbach
rator Stefan Borchard. Nähe und Nacktheit spielen auch bei „Hautnah. Inès Longevial“ in der Worpsweder Kunsthalle eine tragende Rolle. Gesichter, zarte Gesten oder nachdenkliche Stimmungen prägen Longevials oft großformatige Arbeiten. Ihre ersten Berührungspunkte mit Modersohn-Becker entdeckte Longevial während des Corona-Lockdowns, als eine Freundin sie auf Parallelen zwischen Modersohn-Beckers und Longevials Kunst hinwies. Nun sind Longevials ebenso zarte wie eindrückliche Arbeiten zum ersten Mal in einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen.
Das Haus im Schluh, gegründet von Modersohn-Beckers Freundin Martha Vogeler, widmet sich in „Angewandt. Frau + Design“ den Arbeiten von 15 erfolgreichen Künstlerinnen aus Textilkunst, Mode, Porzellan, Keramik, Silber, Messing, Werbegrafik und Fotografie von 1920 bis heute. Ausgangspunkt der Ausstellung sind Modersohn-Beckers wenig bekannte Gehversuche im Textildesign. Diese nimmt das Haus im Schluh zum Anlass, von Frauen geschaffene Designkunst zu präsentieren.
Doch nicht nur die Ausstellungen bieten Kunstinteressierten die Möglichkeit, sich mit Modersohn-Beckers Arbeit und Aktualität auseinanderzu-
setzen: Auch eine bald erscheinende Dokumentation und ein Kinofilm nähern sich ihrem Leben und Wirken. In beiden Produktionen verkörpert Schauspielerin Katharina Stark die Malerin. Beide Filme spielen an Originalschauplätzen in Worpswede, dokumentarische und spielerische Elemente greifen ineinander und ergänzen sich gegenseitig.
Die Dokumentation „Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse“ gibt es am Sonntag, 8. Februar, um 16.45 Uhr bei Arte zu sehen und wird anschließend für 30 Tage in der Arte-Mediathek abrufbar sein. Zu Wort kommen neben Experten zu Modersohn-Beckers Leben auch Künstlerinnen und Künstler, deren Werke in den Ausstellungen zu ModersohnBecker zu sehen sind.
Der Kinofilm „Paula Modersohn-Becker – Wer weiß schon, was ein Leben ist“ erscheint planmäßig im Herbst. Über das gesamte Jahr hinweg finden zusätzlich zahlreiche Veranstaltungsformate rund um Modersohn-Becker statt: Ob Fahrradtour, Führungen, Kooperationen mit Packhaus- und Figurentheater Bremen oder eine öffentliche Fachtagung zu kritischen Positionen in der Künstlerinnenforschung – das Spektrum ist weit gefächert. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es online unter paula150.de/mehr-paula
Musikschule zeigt sich
Tag der offenen Tür auf Gut Sandbeck
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Kreismusikschule Osterholz lädt zu ihrem jährlichen Tag der offenen Tür auf Gut Sandbeck ein. Er findet am Samstag, 14. Februar, von 14.30 bis 17.30 Uhr statt. Den detaillierten Veranstaltungsplan und weitere Informationen erhalten Gäste am Infostand in der ersten Etage des Herrenhauses. Den Auftakt des Tages gestalten wie in jedem Jahr die jüngsten Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule mit einem Eröffnungskonzert um 14.30 Uhr in der Großen Scheune. In Kursen wie dem Miniclub, dem Instrumentenkarussell und der Musik-Klasse erleben Kinder Musik auf elementare Weise, erwerben grundlegende musikalische Kenntnisse und entdecken ihren eigenen künstlerischen Ausdruck. Für das diesjährige Konzert studierten sie Lieder, Tänze und Instrumentalstücke zum Thema „Winterwunderland – Mu-
sik und Tanz im Schnee“ ein und nehmen das Publikum mit in eine winterliche Klangwelt – inklusive sachte fallender Schneeflocken, zwitschernder Vögel und Eisköniginnen. Im Anschluss präsentieren die Fachlehrkräfte der Musikschule von 15 bis 17 Uhr ihre Instrumente. Das Sprektrum reicht von Saiten- bis Blechblasinstrument, von Gesang bis Percussion. Besucherinnen und Besucher können alle an der Musikschule angebotenen Instrumente ausprobieren und erhalten persönliche Beratung sowie Anregungen rund um Unterricht und musikalische Entwicklung. Ab 17 Uhr beschließt ein weiteres Konzert in der Großen Scheune den Tag. Unter dem Motto „Leise und laut! Musik von Klassik bis Rock“ musizieren ein Gitarrenensemble, Solistinnen und Solisten auf Akkordeon, Klavier, Gesang und E-Gitarre sowie die Band Sequence. rom
Hauptstr. 72
Lilienthal 04298/91640
Freitag, 13. Februar
Rats-Apotheke
Hauptstr. 66
Lilienthal 04298/2345
Kandidat stellt sich vor
WORPSWEDE – Das Künstlerdorf wählt in diesem Jahr einen neuen Bürgermeister. Die CDU schickt Felix Westpfahl als Kandidaten ins Rennen um das Amt, das Stefan Schwenke nach 25 Jahren abgeben wird. Wer Westpfahl persönlich kennenlernen möchte, hat hierzu gleich zwei Mal die Gelegenheit: Am Dienstag, 10. Februar, ist Westpfahl ab 19 Uhr im Schlußdorfer Gemeinschaftshaus anzutreffen, Schlußdorfer Straße 62. Einen Tag später, am Mittwoch, 11. Februar, stellt er ab 19.30 Uhr seine Ideen für Worpswede im Dorfgemeinschaftshaus Hüttenbusch vor, Schulstraße 1. aeu
OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Europa-Union Osterholz lädt für Mittwoch, 11. Februar, zu einem Vortrag unter dem Titel „Ukraine – Vier Jahre Krieg. Die strategischen Antworten Europas“ ins Bocadillo im Allwetterbad ein, Am Barkhof 12. Als Referentin ist Janine Ludwig geladen, Direktorin des Dickinson College. aeu Europa und der Ukraine-Krieg
Keine Zeitung erhalten? Meldung bitte über www.weserreport.de/ewz
MARIUS ROSKAMP
OSTERHOLZ-SCHARMBECK
–
Auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses entsteht derzeit eine Kurzzeitpflegeeinrichtung von durchaus beachtlicher Größe. Nils Bielenberg vom Architektencontor ist der Architekt und berichtet, dass insgesamt 60 Bewohnerzimmer entstehen, und dass das zweigeschossige Bauwerk über zwei Bettenaufzüge verfügen wird. Es wird außerdem per Stichgang einen direkten Übergang zum Krankenhaus geben. Für eine Grüne Hausnummer, besonders klimafreundlichen Gebäuden vorbehalten, würde es nicht reichen. Die Massivbauweise stünde dem im Weg, so Bielenberg. Doch was die restlichen Baumaterialien betreffe, habe man auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit geachtet. Auf dem Dach wird auch eine PVAnlage entstehen.
Der Hochbau der Einrichtung startete im vierten Quartal 2025. Inzwischen stellte
Mehr Platz zur Pflege
das Bauunternehmen die Fundamente und die Bodenplatte des nördlichen Bauteils her.
Zu den vorbereitenden Arbeiten gehörten unter anderem umfangreiche Maßnahmen an den Entwässerungsleitungen. Im südlichen Bauteil bereitete das Team bereits die Leitungen sowie die Eisenflechtarbeiten vor.
Nach dem aktuellen Zeitplan soll die Kurzzeitpflegeeinrichtung im April 2027 den Betrieb aufnehmen. Auch die Baukosten liegen nach heutigem Stand innerhalb des vorgesehenen Budgets. Zeitgleich mit dem Hochbau setzt das Projektteam die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen um. Teile des Parkplatzes sind bereits fertiggestellt, weitere Abschnitte befinden sich in Bau. In einem späteren Bauabschnitt folgt die Gestaltung
der Außenanlagen. Sie umfasst die Innenhöfe, die Zufahrt, die Begrünung des Grundstücks sowie einen besonderen Garten, in dem sich insbesondere demenziell erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner aufhalten oder betätigen können.
Landrat Bernd Lütjen erklärte anlässlich der Grundsteinlegung: „Mit dem Neubau der Kurzzeitpflegeeinrichtung werden wir zumindest ein Stück weit den immer größer werdenden Bedarf in der Kurzzeitpflege besser decken können. Hierbei handelt es sich auch um ein Herzensprojekt des Kreistages, der mit diesem konkreten Projekt ein wichtiges Problem vieler Menschen im Landkreis angegangen ist.“
PLATT IM BLATT
Endlich mol Winter
MONIKA FRICKE
Wo lang‘ is dat woll her, dat de Snee mehrere Weeken bi us allens mit sien witte Pracht överdeckt hett? De een freut sick, de anner jammert över de Kulle un den Snee in’n Winter. Jo, Dag för Dag mööt sick de Lüüe warm antrecken: dicke Wullmütze, Schaal un allens wat noch nödig is. Mannigmol, wenn de koole Ostwind so richtig um de Hüüs un Stroten weiht, un allens noch veel kooler sick anföhlt, kanns de Lüüe gar nicht mehr kenn’n, weil se ehre warme Mutz so wiet int Gesicht togen hebbt, dat nur de Oogen noch ruut kieckt. Manch een wünscht sick, dat de Winter bald vörbi is. Ich denk denn, „dat duert wohl noch een poor Weeken, de Februar is noch nich vörbi“. In een Sprichwöört heet dat ok: „Ward de Dage länger, ward de Winter strenger“. Töövt wi mol af, wat noch so kümmt, die Winter is noch nich vorbi! – So recht umgohn könnt veele Lüüe gor nich mehr mit Wintertied, Snee un Ies. In een Zeitung hebb ick ok disse Tied leest, „een Stadt kann keen Snee“. Bi us is dat ok nich veel beter. Dat Sneerüümen von de Stroten und Gehwege fallt de Lüüe swor, se holt dat wohl nich för nödig. De Strotendienst is mit dat Rüümen un Streuen ok eher verholen, viellicht wet se gor nich mehr wi dat geiht? Hebbt jo so veele Johrn keen Snee rüümen bruukt. Ganz dull freut sick op alle Fälle de Kinner över de witte Pracht in Stadt un Land. Manch een hett noch nie nich weekenlang Sneedage beleevt. De Ollern hebbt de Slerrn von Boden holt un tosomen mit de Lütten geiht dat denn to’n Slittenföhrn to’n Weyerbarg oder annerswo: Endlich mol een richtigen Winter!
TIERE SUCHEN EIN ZUHAUSE
Fred sitzt gern am Fenster
Fred hat lange Zeit als Streuner gelebt – allein, draußen, Tag und Nacht. Sein linkes Auge musste entfernt werden, zudem wurde Fred positiv auf FIV („Katzen-AIDS“) getestet. Heute hat er sich an das Leben im Heim gewöhnt und genießt die kleinen Dinge: Futter, Leckereien und in Ruhe das Schneetreiben draußen zu beobachten – und sich dabei zu denken: „Zum Glück bin ich im Warmen und Trockenen.“ In einem geduldigen, liebevollen Zuhause, in dem er mehr als nur ein Zimmer erkunden darf,
Fred mag es ruhig. Foto: pv
kann aus dem vorsichtigen Kater ein treuer, gemütlicher Begleiter werden. Weitere Informationen bekommt man beim Verein Tiere in Not unter Telefon 04791 / 931 54 72. hwr
EP:Schmidtke & Peters
Top Online Angebote
Die Einrichtung zur Kurzzeitpflege wird baulich in vier Bereiche unterteilt. Das aktuell winterliche Wetter erschwert momentan die Arbeiten an dem Bau.
Grafik: Architektencontor
Landrat Bernd Lütjen (links) platzierte eine Zeitkapsel im Grundstein. Foto: Roskamp
Sophia berührt
Mit neuer Musik und berührenden Texten kommt Sophia am 17. März ins Modernes. Sie zählt inzwischen zu den spannendsten Künstlerinnen der deutschsprachigen Popmusik – authentisch, gefühlvoll und mit großer emotionaler Tiefe.
Der Schmetterlingscode
Mehr als 85.000 Schmetterlinge bewahrt das Übersee-Museum in seiner naturkundlichen Sammlung auf. Seit mehreren Jahren wird dieser umfangreiche Bestand digitalisiert und
Echt magisch
sofort bis zum 31. Mai zu sehen sein wird.
Die Werkschau widmet sich der Frage, welche Bedeutung Farben und Muster auf den Flügeln von Schmetterlingen haben. Ausgangspunkt der Ausstellung sind hochaufgelöste Digitalisierungsaufnahmen aus der Sammlung des Übersee-Muser Bilder gingen die Kuratoren mann und Michaela Grein, der Frage nach, warum viele ten Körperbaus so auffällige
„Dabei wird oft übersehen, dass die Muster klaren biologischen Prinzipien folgen, die wir in der Ausstellung sichtbar machen.“ Die Ausstellung zeigt, dass Farben und Muster für Schmetterlinge überlebenswichtig sind. Sie dienen der Tarnung, der Täuschung von Fressfein-
Seit zehn Jahren sind die lich Brothers mit ihren weltweit einzigartigen Illusionen unterwegs. Aus Anlass dieses Jubiläums gehen die Star-Magier mit einer ganz besonderen Show auf Tour: In „Diamonds“ bringen sie ihre spektakulä rsten Illusionen auf die Bü hne: Sie verbiegen Bahnschienen, verwandeln sich in Schmetterlinge und lassen es in der gesamten Arena schneien. Zu erleben ist die Zauberei am 23. und 24. Mai in der ÖVB-Arena.
Mark und die Chöre
len anderen Insekten verfügen sie weder über einen Stachel noch über einen schützenden
hand ausgewählter Exponate und Fotografien werden diese Strategien anschaulich erklärt.
Nach zahlreichen ausverkauften Tourneen und Charterfolgen ist Mark Forster der auf Tournee – und tritt am 9. Juli auf der Bremer Galopprennbahn auf. Im Gepäck hat er die aktuellen Singles „Zeitmaschine“ und „Rettest du mich“ und natürlich auch seine bekannten Hits: Von „Übermorgen“ über „Chöre“ und „194 Länder“ bis „Au Revoir“.
Pure Leidenschaft
Explosive Beats, grenzenlose Energie: Seit 15 Jahren begeistert Ballet Revolución mit elektrisierenden Rhythmen und leidenschaftlichem Tanz. Die kubanischen AusnahmeTänzer verschmelzen klassisches Ballett mit Streetdance, Contemporary Dance und heißen Latin Moves – mit Präzision, Eleganz und kraftvoller Dynamik. Getanzt wird zu den Hits von Weltstars wie Lady Gaga, Bruno Mars, Sabrina Carpenter, Dua
lassen wird.“, sagt Botanikerin ela Grein. „Dabei ist jedes Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entstehung der Flügelfarben. Besucher erfahren, wie Farbpigmente und sogenannte Strukturfarben wirken, warum manche Farben im Laufe der Zeit verblassen und andere dauerhaft erhalten bleiben und weshalb manche Muster für das menschliche Auge
Lipa und vielen mehr. Zu erleben vom 19. bis zum 22. Februar im Metropol Theater. Tickets und Infos unter metropoltheaterbremen.de
Stabil: Tickets für Maxi gewinnen und Blautönen.
Foto: Übersee-Museum Bremen, Volker Beinhorn
„Stabil“ heißt das neue Programm von Maxi Gstettenbauer mit dem er am 17. Februar, 19.30 Uhr, das Fritz Theater aufmischt. Seit inzwischen 15 Jahren geht der gebürtige Niederbayer einer geregelten Arbeit aus dem Weg und unterhä lt dabei tausende Zuschauer. Dabei verzweifelt der Familienvater Maximilian Ronald Alfons Gstettenbauer (so sein voller Name) sowohl an der Welt als auch an den eigenen Ansprüchen – und balanciert gekonnt zwischen Alltagscomedy und filigraner Gesellschaftskritik.
der Flügel des Morphofalters in unterschiedlichen ViolettIn „Diadie erleben
Für die Show von Maxi Gstettenbauer am Dienstag, 17. Februar, 19.30 Uhr, im Bremer Fritz Theater, verlosen wir 3 x 2 Tickets. Rufen Sie uns an bis Montag, 9. Februar, 15 Uhr, unter der Telefonnummer 0137 / 87 80 201 Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus dem Festnetz. Mobilfunkpreise können abweichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen oder Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/
der Schmetterge einfach nur schön“, sagt Insektenspezialist Lohrmann.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eindrucksvolle Beiuebersee-
Im Kino der Träume
Eisgekühlte Romantik und mehr – auch am Valentinstag: Mit Cinema of Dreams schreibt Holiday on Ice das nächste Kapitel der erfolgreichen Eisshow. Vom 12. bis 15. Februar begeistern 37 internationale Eiskunstläufer das Publikum in der ÖVB-Arena mit einer cineastischen Geschichte über
Freundschaft, Mut und große Träume: Inspiriert von großen Hollywood Blockbustern entführt die spektakuläre Show die Zuschauer in die Welt des Films, lässt sie diverse Filmgenres live auf dem Eis – von Retro über Glamour bis hin zu schillernder Science-Fiction –live erleben.
Flügelmuster einzigartig, ver-
spiele aus aller Welt.
Unser schönes Worpswede
Treffen für Gastgeber
Die Tourist-Information lädt in Zusammenarbeit mit dem Kulturland Teufelsmoor alle Gastgeberinnen und Gastgeber für Dienstag, 10. Februar, um 18.30 Uhr zum Gastgeber-Treffen 2026 ins Rathaus Worpswede ein. Eingeladen sind sowohl aktive Gastgeber und Gastgeberinnen als auch Bürger, die derzeit noch keine Ferienunterkunft betreiben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Vermarktung regional gestaltet werden kann, damit Wert-
schöpfung in der Region bleibt und allen Beteiligten zugutekommt.
Unter dem Leitgedanken „Stay Local“ stellt die TouristInformation die Vorteile einer Buchbarkeit über die örtliche Tourist-Information gegenüber großen Buchungsportalen vor. Vorgestellt wird außerdem das Vermarktungspaket der Tourist-Information Worpswede, ergänzt durch die Einladung zu einer kostenfreien Gästeführung im Frühjahr. rom
Geld für Brandschutz
Die Gemeinde erhält vom Land Niedersachsen eine finanzielle Unterstützung in Form einer Bedarfszuweisung in Höhe von
Symbolfoto: Pixabay
Die Gerätschaften der Feuerwehr werden Jahr um Jahr größer. Entsprechend braucht es größer dimensionierte Hallen zur Unterbringung. In Worpswede soll an der Bergedorfer Straße ein entsprechender Neubau entstehen.
Feuerwehr und Bauhof ziehen um
Bürger-Informationsveranstaltung zum geplanten Neubau in Worpswede angesetzt
ANNEMARIE UTKE
Schon seit vier Jahren ist klar: Das Worpsweder Feuerwehrhaus muss erweitert werden. Das Gerätehaus ist schlicht nicht groß genug, um bestehenden Versicherungsvorgaben zu genügen. Nach einigem Hin und Her gibt es nun einen konkreten Plan für den Neubau von Feuerwehrgerätehaus und Bauhof. Um die Anwohnerinnen und Anwohner über den aktuellen Stand des Verfahrens zu informieren, organisiert die Gemeinde für Donnerstag, 26. Februar, von 17 bis 19 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Ratsdiele.
Die Gemeinde erwarb Grundstücke von insgesamt etwa 21.000 Quadratmetern an der Bergedorfer Straße. Dort sollen das neue Feuerwehrgerätehaus und der Bauhof künftig stehen. Zu diesem Zwecke entzog der Landkreis dem anvisierten Gebiet bereits den Landschaftsschutz, der außerhalb des Ortskerns große Teile der Umgebung Worpswedes abdeckt. Wie genau der Neubau nach aktuellem Stand aussehen soll, erläutern die Verfahrensbeteiligten bei der Informationsveranstaltung. Dort steht auch der Ablauf im Alarmfall auf der Agenda – Immerhin gilt auf der Bergedorfer
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Osterweder Straße 21 27726 Worpswede
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Straße, über die die Feuerwehr im Brandfall ausrücken soll, Tempo 70. In der Vergangenheit gab es daher bereits Bedenken, ob ein gefahrloses Ausrücken möglich ist. Auch das Thema Entwässerung verlangt nach Aufmerksamkeit: Betroffen sind hier vor allem die Grundstücksnachbarn. Weil der Boden des auserkorenen Geländes zu wenig Wasser aufnimmt und ausgetauscht werden muss, braucht es ein entsprechendes Konzept, damit Nachbargrundstücke bei starkem Regen nicht womöglich unter Wasser stehen. Ebenfalls von Interesse: der Immissionsschutz.
Da Worpswede seit Jahren unter klammen Kassen leidet und auf Bedarfszuweisungen durch das Land angewiesen ist, wird das Bauprojekt in finanzieller Hinsicht ein Kraftakt. Ende 2024 sagte das Land Niedersachsen im Rahmen einer Bedarfszuweisung 1,5 Millionen Euro für Worpswede zu, die der Gemeinde bei der Finanzierung des Neubaus helfen sollen.
Der Baubeginn war ursprünglich für Anfang 2026 terminiert. Im Frühling wird die Kommunalpolitik die Rückmeldungen aus der Bevölerung zum Bauvorhaben evaluieren.
Gastlichkeit an der Hamme unter diesem Motto ist die Hamme Hütte Neu Helgoland zu jeder Jahreszeit ein Besuch wert. Bei Sonnenwetter lädt die schöne Terrasse direkt an der Hamme zum verweilen ein. Im Herbst und Winter bietet der urige Wintergarten mit herrlicher Ofenwärme und Blick in die Natur des Teufelsmoors Urlaub für die Seele.
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An vier Tagen zogen die siebten Jahrgänge der IGS Osterholz-Scharmbeck zum Moorschutz ins Kiebitzmoor. Hier entfernten sie mit Sägen und Astscheren den Aufwuchs, der dem Moorboden viel Wasser entzieht. Foto: Fricke
Schüler schützen Moor
Siebte Jahrgänge der IGS Osterholz-Scharmbeck entkusseln Kiebitzmoor
OHLENSTEDT – Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgänge der Integrierten Gesamtschule (IGS) OsterholzScharmbeck beteiligten sich zusammen mit der Biologischen Station (BioS) Osterholz und dem Nabu OsterholzScharmbeck aktiv am Moorschutz im Kiebitzmoor. Unter dem Motto „Moorhelden“ befreiten (entkusselten) die IGSSchülerinnen und -schüler Moorflächen vom Aufwuchs der Birken und Kiefern, die dem Moorboden viel Feuchtigkeit entziehen.
Früh morgens bei Sonnenaufgang brachte ein Bus die IGS-Schülerinnen und -schüler mit dem Lehrerteam, bestehend aus André Schlenker, Sonja Jordan und Thilo Eickhorst, ins Kiebitzmoor. Das letzte Stück zum Arbeitseinsatz marschierten sie zu Fuß. Die BioS und das Nabu-Team versorgten im Moor alle mit Werkzeug zum Entkusseln.
Eifrig waren die Mädchen und Jungen dabei, kleine Bäume und Sträucher mit Astscheren und Sägen zu entfernen. Ab und zu, wenn ein Baum drohte umzufallen, riefen die jugendlichen Moorschützer laut „Baum fällt, Vorsicht!“ Sie hatten anscheinend viel Freude am Einsatz im Moor für den Naturschutz. Der 13-jährige Aron packte tatkräftig die Säge an und in kurzer Zeit fiel eine Birke. Einige Mädchen arbeiteten in Dreier- oder Zweiergruppen mit Säge und Astscheren. Das Astwerk schafften sie auf einen Haufen am Rande der Moorfläche. „Unterricht im Moor macht viel Spaß“, meinten Laura und Luisa. Das Team vom Nabu und der BioS begleiteten die Aktionen mit praktischen Anleitungen. Das Kiebitzmoor bei Ohlenstedt ist ein kleines Restmoor mit einer Fläche von rund 8,5 Hektar. Einen Teil, zirka 3,1 Hektar Moor und Heide, pachtete seit 1986 der Nabu von der Kreisstadt. Insbeson-
Jubiläums-Bank mit Dach ausgestattet
PENNIGBÜTTEL – Nicht nur runde Geburtstage verdienen es, gefeiert zu werden. So auch in Pennigbüttel: Die etwa 2.000 Einwohner zählende Ortschaft, die seit 1974 Teil der Kreisstadt ist, wird in diesem Jahre stolze 810 Jahre alt. Mindestens, denn als Ausgangspunkt legt der Ortsverein Pro Pennigbüttel, der die Geburtstagsfeier ausrichtete, die erste urkundliche Erwähnung Pennigbüttels im Jahr 1216 zugrunde.
Zum 800-jährigen Jubiläum feierte die Ortschaft 2016 ein ganzes Wochenende lang den runden Geburtstag. Im Nachgang der Feier bestellte der Ortsverein damals eine Jubiläumsbank, die seitdem den Dorfplatz ziert und an Pennig-
büttels lange Geschichte erinnert. Den 810. Geburtstag feierte Pro Pennigbüttel im Rahmen eines gemeinschaftlichen Nachmittags bei Kaffee und Geburtstagstorte auf dem Dorfplatz. Ein Geburtstagsgeschenk erhielt dabei die Jubiläumsbank, denn diese ist nun überdacht. Die Zimmerei Brünjes fertigte das Dach auf Auftrag des Ortsvereins an. Pro Pennigbüttel finanzierte diese neue Ausstattung durch Mittel, die während des lebendigen Adventskalenders 2024 zusammenkamen, der jährlich in der Ortschaft stattfindet. Auch von ein Zuschuss aus der Klosterholz-Tombola profitierte der Ortsverein. aeu
Das neue Dach schützt die kunstvoll geschnitzte Pennigbütteler Jubiläumsbank vor Schnee und Regen. Foto: pv
dere der vordere Bereich mit seiner typischen Moorflora und -fauna soll durch die Moorschutzaktionen erhalten bleiben, weil aufkommender Baumbewuchs von Kiefern und Birken dem Moorkörper Wasser entzieht, erklärte das Nabu-Team.
Karl-Heinz Kabbeck vom Nabu nannte die Besonderheiten im Kiebitzmoor, wie hiesige Heidearten: Besenheide, Rosmarie- und Glockenheide, sowie die Moosbeere. Vielleicht würde sich die seltene Moorlilie hier wieder verbreiten, die bis in die 1980er Jahre hier beobachtet wurde.
Unter dem Motto „Moorhelden“ waren zum fünften Male IGS-Siebtklässler ins Kiebitzmoor gezogen, um die Flächen hier von Kiefern und Birken zu befreien. Die BioS bereitete die Schulklassen auf die Entkusselungs-Aktion vor, dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld, weshalb sie einen wichtigen Beitrag zum Moorschutz leisten. Der Nabu
als Pächter des Kiebitzmoores freute sich über die tatkräftige Unterstützung. Die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Neuner-Krämer packte bei der Aktion selbst tatkräftig mit Säge und Astschere an und unterstützte die Moorschutzaktion. Seitens der Stadt verschaffte sich die Fachbereichsleiterin für Bildung und Erziehung, Linda Gehrmann, vor Ort Eindrücke von der Aktion der IGS-Schüler.
Zum Abschluss der diesjährigen Moorschutzaktion übergibt der Nabu jedem siebten Jahrgang, der hier mitwirkte, einen Nistkasten mit Aufdruck der jeweiligen Klassen. Alle werden im Kiebitzmoor ihren Platz bekommen. Kurz vor den Osterferien werde der Staffelstab „Moorhelden“ an die nachfolgenden Jahrgänge feierlich mit allen Beteiligten von Nabu und BioS übergeben, berichtete Thilo Eickhorst, Fachbereichsleiter Naturwissenschaften der IGS OHZ.
Sprungbrett zur Karriere
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Die Vorzüge der Region
Landkreis will sich für Fachkräfte interessanter machen
MARIUS ROSKAMP
LANDKREIS – Der Mangel an Fachkräften will nicht nachlassen. Entsprechend suchen Regionen und Firmen, neue Wege zu finden, um sich als besonders attraktiv darzustellen. Die Bemühungen des Landkreises Osterholz haben nun mit „Impulse für morgen“ eine neue Frucht getragen.
Die Kampagne stützt sich auf die Ergebnisse einer umfassenden Unternehmensbefragung im Kreisgebiet. Diese zeigt, dass viele Betriebe die Region grundsätzlich positiv bewerten, zugleich jedoch den Wunsch sehen, die Stärken des Standortes klarer sichtbar zu machen. Als eine der größten Herausforderungen benennen die Unternehmen den anhaltenden Mangel an Fach- und Arbeitskräften. Mit der Initiative sollen die Standortqualität gestärkt und
die Wahrnehmung der Region verbessert werden. Dabei rücken unter anderem die Nähe zur Stadt Bremen, die hohe Umweltqualität sowie die vielfältigen Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten in den Fokus. Eine Online-Plattform bündelt die Informationen und richtet sich an Fachkräfte, Rückkehrerinnen und Rückkehrer sowie an Unternehmen. Sie stellt regionale Wirtschaftsakteure vor, zeigt berufliche Perspektiven auf und bietet Orientierung für Menschen, die im Landkreis Osterholz leben und arbeiten wollen. Ergänzend fasst eine Standortbroschüre die Inhalte in gedruckter Form zusammen. Firmen wie Schrage Metallspritz- und Schweißtechnik können sich präsentieren, wobei die Inhalte redaktionell von der Firma Neomedia betreut werden.
„Der Landkreis Osterholz
verfügt über vielfältige Potenziale. Mit der Kampagne ‚Impulse für morgen‘ schaffen wir eine Grundlage, um diese Potenziale sichtbar zu machen und die Region gezielt zu präsentieren. Unser Ziel ist es, Fachkräfte für den Landkreis zu gewinnen und gleichzeitig die hiesigen Unternehmen in ihrer Entwicklung zu unterstützen“, so Landrat Bernd Lütjen. Die Kampagne ist langfristig angelegt. Bestehende Formate sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden. Zudem wird die direkte Ansprache der Unternehmen intensiviert. Auch Themen wie nachhaltige Entwicklung und Verkehrsinfrastruktur sollen auf Basis der Rückmeldungen aus der Unternehmensbefragung künftig stärker berücksichtigt werden. Man findet die Online-Plattform unter impulse-fuer-morgen.de
Bremer Weg für neue Fachkräfte
Erster Lehrgang von HBQ+ qualifiziert auch bei geringen Sprachkenntnissen
MARCUS SCHMIDT
„Nur noch von anderen Betrieben abwerben?“ Das sei gestern gewesen, hofft Malermeister Michael Jepp. Er habe sich mit Familienvater Mouydad Almasri einen Handwerker ins Team geholt, der mit HBQ+ der Handwerkskammer und der Arbeitsagentur Bremen zu einer Fachkraft mit Zertifikat ausgebildet werde. „Ein echter Bremer Weg“, versichert Jörg Schäfer vom Kompetenzzentrum Handwerk, in dem in sechs Gruppen je ein Dutzend Kräfte ausgebildet werden. Sie waren arbeitslos, verstanden wenig berufswichtiges Deutsch oder hatten Qualifikationen sowie Erfahrungen, die nicht erkannt werden. Eine Besonderheit: Die Sprachschule Inlingua unterstützt die, die Handwerk und Sicherheit sonst schwer verstehen.
„Das Handwerk hat nach wie vor einen hohen Personalbedarf. Neben den fast überall stark gesuchten Fachkräften bietet es auch Menschen eine mögliche Perspektive, die sich trotz geringer Berufserfahrung und sprachlicher Hürden eine Zukunft im Handwerk erarbeiten möchten“, so Alexander Gündermann, Hauptgeschäftsführer der Handwerks-
Welches Handwerk darf es sein (v. l.)? Joachim Ossmann (Arbeitsagentur), Jörg Schäfer (Kompetenzzentrum Handwerk) und Alexander Gündermann (Handwerskmammer) bei HBQ+. Foto: M. Schmidt
kammer Bremen. An sie richtet sich das von der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven und dem Kompetenzzentrum Handwerk der Handwerkskammer Bremen entwickelten Pilotprojekt HBQ+ . In der ersten Woche des Lehrgangs, der am 2. Februar im Kompetenzzentrum Handwerk gestartet ist, bekommen die Teilnehmenden zunächst eine Orientierung über die Gewerke des Metallbaus, des Hoch- und Tiefbaus, des Maler- sowie des Tischlerhandwerks und üben in den folgen-
den sechs Wochen typische Tätigkeiten aus einem dieser Gewerke aus. Dabei bekommen sie auch eine Sprachbegleitung.
„HBQ+ richtet sich an Personen, die im Handwerk eine berufliche Perspektive für sich erkennen und trotz nicht perfekter Deutschkenntnisse erste Schritte in diese Richtung gehen möchten“, so Gündermann.
Aufgrund der Sprachbegleitung während des Lehrgangs können sie sich in erster Linie auf die fachlichen Inhalte kon-
zentrieren. Neben der Sprachbegleitung bekommen die Teilnehmenden bei Bedarf auch Beratungen zu Bewerbung und Weiterbildung.
Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit BremenBremerhaven, erläutert den Anlass für die Entwicklung des Pilotprojekts, das es nur in Bremen gibt: „Arbeit im Handwerk hat Zukunft.
Mit der Qualifizierungsmaßnahme Handwerkliche Basisqualifikation Plus (HBQ+) haben wir einen niedrigschwelligen Zugang zu Handwerkstätigkeiten für Arbeitslose ohne Vorkenntnisse geschaffen und kombinieren diesen mit einer Sprachbegleitung.“
Die Maßnahme verfolgt dabei zwei Ziele: Die Teilnehmerinnen könnten sich im Handwerk orientieren und nach der Teilnahme mit der Basisqualifikation schon in Arbeit einmünden und zugleich legen sie den Grundstein für weitere Qualifizierungsschritte bis hin zur Fachkraft.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Handwerkskammer diesen innovativen Ansatz inhaltlich umsetzen können. Er verbessert die Arbeitsmarktchancen“, so Ossmann.
beruht auf unserem starken Team. Als Familienunternehmen mit mehr als 100 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns ständig weiter. Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, bilden wir aus und bieten mit Beginn zum 01.08.2026 folgende Studien- und Ausbildungsplätze für unsere Standorte an: DUALES STUDIUM Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (m/w/d) Weyhe Bachelor in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d) Bremen