Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen
SAMSTAG, 1. FEBRUAR 2025
NR. 3741/21. JAHRGANG
Gedenken an Opfer
Rasante Komödie
Viel Einsatz für Theater
Veranstaltungen zur Befreiung von Auschwitz Seite 3
De Worphüser starten mitneuem Stück
Elke Ohlrogge über ihre Zeit an der Freilichtbühne und mehr
Seite 6
Seite 2
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Vorverkauf für Ü60-Party OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die Ü60-Party erfreut sich großer Beliebtheit und ist immer schnell ausverkauft. Der Vorverkauf für die nächste Party beginnt am kommenden Dienstag bei Harry Schnackenberg, Bahnhofstraße 105 a, und bei Stagge. Die Karte kostet 10 Euro. rom
In der Galerie Murkens Hof eröffnete die Leiterin Martina Michelsen die Ausstellung „Raumsichten“ mit Arbeiten des Künstlers Martin Koroscha. Foto: Fricke
Architektonische Elemente
Emotionen ausdrücken OSTERHOLZ-SCHARMBECK – „Was ich fühle, bewegt mich“ – In diesem Kurs geht es darum, das eigene Wohlbefinden zu stärken. Mit tänzerischen Bewegungen werden Gefühlszustände erkundet. Der Kurs der VHS OHZ beginnt am 10. Februar. Mehr unter vhs-ohz.de hwr
Über ambulanten Hospizdienst OSTERHOLZ-SCHARMBECK – Die nächste Sitzung des Seniorenbeirates der Kreisstadt findet am 17. Februar ab 15 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Dort berichtet Bettina Szagowski in einem Vortrag über die Arbeit des Ambulanten Hospitzdienstes der Diakonie. rom
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Kreisverband Osterholz
Martin Koroscha zeigt malerische Details in seiner Ausstellung „Raumsichten“ MON I K A F R ICK E
LILIENTHAL – Eine Ausstellung mit Werken des Malers Martin Koroscha mit dem Titel „Raumsichten“ wurde in der Galerie des Lilienthaler Kulturzentrums Murkens Hof eröffnet. Die Leiterin des Kulturamtes, Martina Michelsen, eröffnete die Ausstellung vor zahlreichen Kunstfreundinnen und -freunden, darunter einige Kursteilnehmerinnen der VHS-Malkurse des Künstlers. Musikalisch begleitete Lynda Cortis die Vernissage auf dem Cello mit experimentellen Improvisationen. Seit 22 Jahren ist Koroscha Do-
zent für Aquarellmalerei an der Volkshochschule Lilienthal. Die Ausstellung Raumsichten passe sehr gut zum Semesterprogramm „Wohnen“ der VHS, bemerkte die Leiterin Michelsen. „Das Thema beschäftigt den Künstler schon lange“, so Michelsen. „Martin Koroscha stellt Räume dar, die es nicht gibt, er öffnet Räume. Die Bildsprache ermöglicht dem Betrachter eigene Interpretationen. Seltsame Öffnungen sind zu erkennen, wie Bodenluken und Türen, die teils bedrohlich wirken, es sind keine Menschen und Tiere zu sehen“, so Michelsen. Menschen habe er bewusst weggelassen, so Koroscha,
„besetzte Räume könnten auf Beziehungsprobleme hinweisen“. Seine Malerei verdeutliche unter anderem Illusionen zur Schaffung von neuen Räumen, so der Künstler. Die ersten Bilder waren 2012 nach einem Stipendium in Ahrenshoop im Panoramaformat entstanden. Der erste Eindruck beim Betreten der Ausstellung von Koroschas farbenfrohen Werken, die in Acryl auf Baumwolle entstanden, sind architektonische Elemente im Kontrast zu malerischen Bäumen zu erkennen: Es erscheinen Kontraste zwischen Natur und Konstruktion. Die Bilder entstanden in kräftigen
Acrylfarben mithilfe von Lineal und Bleistift. Sie zeigen menschenleere Orte, Räume und Landschaften. Motive erscheinen fast surreal, der digitalen Welt entsprungen. Koroscha, 1959 in Korbach geboren, studierte von 1991 bis 1995 Kunsttherapie/Kunstpädagogik an der FH Ottersberg. Seit 1993 präsentiert er seine Arbeiten in Ausstellungen. Zudem arbeitet er freiberuflich als Kunstpädagoge, unter anderem an der Volkshochschule Lilienthal-Grasberg-RitterhudeWorpswede. Die Ausstellung „Raumsichten“ ist bis zum 14. März in der Galerie Murkens Hof, Klosterstraße 25, zu betrachten.
Freilichtbühne Lilienthal hat einen neuen Theatermaler LILIENTHAL – Gianni Brontesi malt für die Freilichtbühne die Zauberwelt von Oz. Der 49-jährige stammt aus einem Dorf in der Nähe des Gardasees und hat als Animateur und Bühnenbildner in Griechenland und Malta gearbeitet, bevor er einen Praktikumsplatz an einem Theater in Bremen bekam. Dort hat er auch seine Ausbildung zum Theatermaler gemacht. An-
schließend war er einige Jahre am Theater in Dortmund, bevor er von einem Bremer Theater wieder zurückgeholt wurde, wo er seit 2010 arbeitet. „Es soll spannend sein auf der Bühne,“ sagt Brontesi. Das sei für Kinder wichtig. Schön bunt werde das Bühnenbild für den „Zauberer von Oz“, sagt er weiter. Das Stück stammt von Manfred Hinrichs-Bettinger nach dem gleich-
namigen Kinderbuch von Lyman Frank Baum, Vertriebstelle und Verlag deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten. Vier verschiedene Szenen sind geplant: „Wände und ganze Häuser sollen sich drehen, Fenster wie von Zauberhand öffnen und schließen, Menschen verschwinden und plötzlich wieder auftauchen“, erklärt Brontesi. Aber es gebe natürlich auch Grenzen, was
gehe und was nicht, da müsse er sich anpassen. Brontesi kommt von einem professionellen Theater. Dort habe er natürlich mehr Möglichkeiten. Neu ist es für ihn deshalb, darauf zu achten, dass die Farben wasser- und sonnenbeständig sind. Auch für das nächste Abendstück hat Brontesi schon Ideen. Gezeigt wird „Die Physiker“. hwr
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