Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen
SONNTAG, 1. OKTOBER 2023
NR. 3671/19. JAHRGANG
Buch über Worpswede
Tanz aus Amerika
Preis für Schüler der BBS
Autor setzt sich kritisch mit dem Ort auseinander Seite 4
Lokale Gruppe pflegt den Square Dance Seite 9
Solarfahrzeug konnte in Dortmund gleich mehrfach überzeugen Seite 7
Anzeige
Gemeinsam der Herbst besingen O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Am Sonntag, 8. Oktober, werden ab 15 Uhr in der St.-Willehadi-Kirche Lieder zum Thema Herbst gesungen, bekannte und unbekannte, alte und neue. Eingeladen sind alle, die Lust haben zu singen. Für Kinder gibt es ein Bastelangebot. Weitere Infos unter Telefon 04791 / 90 54 04. (hwr)
Sanierung verschiebt sich WORPSWEDE Die Teilsanierung des Waakhauser Polders verschiebt sich. Laut Worpsweder Verwaltung werden die Arbeiten erst ab den 9. Oktober beginnen. Die Arbeiten werden im Rahmen einer Vollsperrung des Weges durchgeführt. (hwr)
Heuballen in Brand WORPSWEDE Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten am vergangenen Donnerstag mehrere aufgestapelte Heuballen auf einem landwirtschaftlichen Anwesenan der Hüttendorfer Straße in Brand. Die freiwillige Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindern. Die Polizei ermittelt nun. (ots) Anzeige
Moderne Windräder ragen sehr hoch hinaus. Der Landkreis rechnet mit einer Höhe von 250 Metern, sobald der Regionale Raumordnungsplan umgesetzt ist. Viele sorgen sich jetzt um Landschaft und Natur. Foto: Pixabay
Kreis macht Tempo für Wind Bürgerinitiative in Lilienthal will sich gegen Pläne für Energiekonzept wehren M A R I US ROSK A M P LANDKREIS Das Thema Windparks im Landkreis (wir berichteten) beschäftigt weiterhin viele Einwohner. Unter anderem gibt es die Bürgerinitiative Gegenwind St. Jürgen, die sich gegen Windparks im St. Jürgensland ausspricht. Derweil schreiten Politik und Verwaltung hinter verschlossenen Türen mit der Planung voran. Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am 26. September die Entscheidung getroffen, dass das Windenergiekonzept, welches am 20. September in einer Ausschusssitzung öffentlich beraten wurde, als Grundlage für den Teilplan Windenergie
des Regionalen Raumordnungsprogramms dienen soll. Das Windenergiekonzept wird dabei um das neue Kriterium ergänzt, dass auch Denkmale mit im nationalen Vergleich einmaliger historisch-politischer Bedeutung zuzüglich eines Abstandes von 417,5 Metern aus den Suchräumen ausgeschlossen werden. Damit entfällt ein im Entwurf des Windenergiekonzepts vorgesehene Teilbereich des Suchraums 2 im Umfeld des ehemaligen Lagers der Baustelle des Bunkers Valentin. Hierfür hatte sich Dörte Gedat (Grüne) auf der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Planung am 20. September ausgesprochen. Ansons-
ten bleibt das Windenergiekonzept unverändert. „Der Landkreis Osterholz hat den Auftrag, auf seinem Gebiet aufgrund gesetzlicher Vorgaben und unter Berücksichtigung der Herausforderungen des Klimaschutzes mehr Raum für Windenergieanlagen zu schaffen als bisher“, erläutert Landrat Lütjen. „Das ist keine einfache Aufgabe, weil moderne Windenergieanlagen erhebliche Auswirkungen auf ihre Umwelt haben – zeitgleich aber notwendig sind, um die Sicherheit der Energieversorgung zu gewährleisten und den Klimaschutz voran zu bringen.“ Zwei der Planungsgebiete liegen im Lilienthaler St. Jürgens-
land. Die dortige Bürgerinitiative argumentiert: „Das St. Jürgensland bietet einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Vor allem die älteren Grün- und Gehölzflächen sind von hoher Bedeutung für den Naturhaushalt.“ Wilhelm Dehlwes, im St. Jürgensland wohnhaft, richtete an den Umweltausschuss unter anderem die Frage, ob man wirklich wolle, dass dortige Naturschutzgebiete zerschnitten werden, sodass der gesamte Bereich „dann nicht mehr als Biotopverbund-Korridor funktionieren würde?“ Weitere Informationen zur Bürgerinitiative gibt es unter gegenwind-st-juergen.de
Zur sogenannten „Schaufenster-Krankheit“ O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Der nächste Vortrag am Kreiskrankenhaus beschäftigt sich mit der Spinalkanalverengung der Lendenwirbelsäule. Umgangssprachlich auch „Schaufenster–Krankheit“ genannt, tritt diese im zu-
nehmenden Alter auf. Hans G. Töppich ist Chefarzt der Abteilung für Wirbelsäulen- und Nervenchirurgie am Kreiskrankenhaus und widmet sich in diesem Vortrag den Ursachen und Mechanismen für die Entstehung der Erkran-
kung, der typischen klinischen Symptomatik sowie den verschiedenen konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten und Indikationen. Daneben erläutert er mögliche andere Erkrankungen außerhalb der Wirbelsäu-
le, die ähnliche Beschwerden und Symptome verursachen können. Eine Anmeldung zu dem Vortrag, der am Mittwoch, 11. Oktober im Krankenhaus und online stattfindet, ist per E-Mail ibf@ kkhohz.de notwendig. (rom)
Der Küchenspezialist Komplettmontagen Gerätetausch Arbeitsplatten Küchenplanung
Küchen
Badmöbel
Garderoben
Haushaltsschränke
Speckmannstraße 10 · 28879 Grasberg · 04208 – 91 56 10 · E-Mail: der-kuechenspezi@t-online.de