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Hamme Report vom 27.08.2023

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SONNTAG, 27. AUGUST 2023

NR. 3666/19. JAHRGANG

Von Armut bedroht

Neue Ausrichtung

Wieder Luft im Wasser

Immer mehr Menschen greifen auf Notgroschen zurück Seite 9

Volkshochschule bietet mehr Gesundheitskurse an Seite 4

Hamme-Strand wieder zum Baden frei und Fische können atmen Seite 2

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Sehr gutes Jahr für Störche Dem Landkreis bescheinigt der Nabu-Storchenbeauftragte Ortwin Vogel ein außergewöhnliches Jahr für Störche. „Die hohe Zahl der flüggen Jungstörche ist auf die sehr gute Witterung während der Aufzuchtzeit zurückzuführen“, so Vogel. Die Zeit der Starkregen-Ereignisse habe den Tieren nichts ausgemacht, da sie zu diesem Zeitpunkt schon ausreichend gefiedert waren. Unser Leser Horst Becker konnte eine große Zahl der Vögel auf einer Wiese in der Region beobachten. Laut Vogel verabschieden sich auch die Spätbruten dieser Tage in Richtung Afrika. Foto: Horst Becker

Rathaus am 1. September zu O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Das Rathaus ist aufgrund einer betrieblichen Veranstaltung am Freitag, 1. September, geschlossen. Dies betrifft auch alle städtischen Kindertagesstätten. Ob und wo gegebenenfalls ein Notdienst angeboten wird, ist bei der Leitung der jeweiligen Kindertagesstätte zu erfragen. (joh)

Unterstützung für Trauernde O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Das nächste Trauercafé findet am Sonntag, 3. September, von 15 bis 17 Uhr, in den Räumen des Ambulanten Hospizdienstes, Findorffstraße 21, statt. Anmeldungen gibt es unter der Telefonnummer 04791 / 806 87. (joh)

Vortrag zum Energie sparen O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Der Seniorenbeirat kommt am morgigen Montag, 28. August, zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung um 14 Uhr im Rathaus zusammen. Unter anderem steht auf der Tagesordnung ein Vortrag der Verbraucherzentrale zum Thema Energieeinsparung in Haus und Wohnung. (joh) Anzeige Neue Herbstmode

Zum Hammefest am Sonntag, 03.09.2023 von 13 – 17 Uhr geöffnet. Viele Angebote & mehr! Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di. – Fr. 10.00 – 13.00 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr, Sa. 10.00 – 13.00 Uhr Am Großen Geeren 7 – 9 · 27721 Ritterhude 04292 / 818 61 25 · www.wunderschoen-ritterhude.de

„Kunst für Jedermann“ Neue Dauerausstellung in der Worpsweder Bergstraße zeigt Skulpturen von Bernd Altenstein JA SM I N JOH A N NSE N WORPSWEDE „Kunst kennt keine Eile“ – In der Worpsweder Bergstraße ist dieser Satz schon beinahe zum Mantra geworden. Denn im dritten Jahr stehen in der Straße große Sockel mit Skulpturen, die mitunter auch den einen oder anderen Autofahrer stören. „Es gab Beschwerden“, sagt Klaudia Krohn, Kulturbeauftragte der Gemeinde. Doch von den Unkenrufen wollen sie und die Arbeitsgruppe rund um die Galerie Altes Rathaus sich nicht von dem Projekt „Skulpturen im öffentlichen Raum“ abbringen lassen. Und so ist seit dem 1. Juli eine neue Outdoor-Ausstellung in der Bergstraße zu sehen. Nach der Frauen-Ausstellung „Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen“ und der letztjährigen Präsentation „Eisenzeiten“ stehen nun der Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein und seine Schülerinnen und Schüler mit Mittelpunkt. Altenstein gilt als einer der wichtigsten Vertreter der figürli-

ffrau/mann au K r zu s au en ild b ir W t m/w/d für Büromanagemen

chen Bildhauerei in Deutschland nach 1970. Über drei Jahrzehnte unterrichtete er an der Hochschule für Künste in Bremen junge Bildhauer, die inzwischen

selbst erfolgreich sind. Zu seinem 80. Geburtstag präsentieren sie nun zusammen ihre Werke – und zwar sowohl in der Bergstraße als auch in der Galerie Al-

Der Meister Bernd Altenstein stellt zusammen mit einigen seiner Schülerinnen und Schüler in Worpswede aus. Foto: Johannsen

tes Rathaus. Dort eröffnet die Ausstellung am Sonntag, 3. September, um 11.30 Uhr. „Wer an Worpswede denkt, der denkt an Maler“, sagt Altenstein. „Das finde ich schade, schließlich gab und gibt es hier auch viele Bildhauer.“ Ein Paradebeispiel ist Bernhard Hoetger, der während des Ersten Weltkrieges in Worpswede als Bildhauer aktiv war. Aber auch heute leben und arbeiten Bildhauer in dem Künstlerdorf. Christoph Fischer zum Beispiel, Schüler Altensteins und Arbeitsgruppen-Mitglied. „Die meisten Menschen kommen wegen der Kunst nach Worpswede“, sagt Detlef Schobeß von der Arbeitsgruppe. „Aber bei manchen reicht das Geld für ein Museum vielleicht nicht.“ Es sei „Kunst für Jedermann“, die in der Bergstraße präsentiert wird. Und tatsächlich habe man schon viele Menschen mit den Skulpturen erreicht, so Schobeß: „Das sind Leute, die sich sonst gar nicht dafür interessieren, trotzdem stehen bleiben und diskutieren.“

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Hamme Report vom 27.08.2023 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu