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Hamme Report vom 23.07.2023

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SONNTAG, 23. JULI 2023

NR. 3661/19. JAHRGANG

Rock auf dem Acker

Mehr Mut im Internet

Erleichterung ab Oktober

Das Programm zum Burning Q Festival in Freißenbüttel Seite 5

Ausbilder wollen Senioren Tablet-Umgang zeigen Seite 4

Osterholzer Stadtwerke geben neue Preise für den Winter bekannt Seite 2

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Meldeamt geschlossen WORPSWEDE Das Meldeamt bleibt am 25., 26., 28. und 31. Juli geschlossen. Am 24. und 27. Juli ist es nur für Notfälle geöffnet. Eine vorherige telefonische Anmeldung unter 04792 / 312 32 ist dringend erforderlich. Termine können außerdem unter gemeindeworpswede.de vereinbart werden. (joh)

Stammtisch für den Frieden O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Das Mahnwachen-Team des Friedensbündnis OHZ lädt zum „Friedenspolitischen Stammtisch“ ein. Treffpunkt ist am Mittwoch, 26. Juli, um 19 Uhr das Kulturzentrum Kleinbahnhof in Osterholz-Scharmbeck. Das Thema lauter „Europa nach dem Krieg … und dann?“. (joh)

810.000 Euro für Kreisstadt O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Die Kreisstadt erhält 810.000 Euro aus dem Innenstadt-Programm „Lebendige Zentren“ des Landes. Darüber informierte der Landtagsabgeordnete Axel Miesner. Ziel des Programms ist es, attraktive und lebendige Stadtzentren zu schaffen. (joh) Anzeige

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Wenn das Thermometer immer weiter steigt und die 30 Grad-Grenze geknackt hat, kann es für Menschen lebensgefährlich werden. Ein Hitzeschutzplan könnte helfen, doch noch liegen keine konkreten Konzepte vor. Foto: Pixabay

Der Hitze ausgeliefert Gesundheitsgefahr durch Extremwetter mit hohen Temperaturen: Keine konkrete Pläne im Landkreis JA SM I N JOH A N NSE N O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Auch wenn die aktuellen Temperaturen den Sommer vermissen lassen, die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Dabei steigt das Gesundheitsrisiko: Im Sommer 2022 starben laut statistischem Bundesamt in Deutschland mehr als 8.000 Menschen an den Folgen hoher Temperaturen. Betroffen sind vor allem die Schwachen in der Gesellschaft. Dazu gehören Kinder, Schwangere, chronisch Kranke und Senioren. Doch wie können sie geschützt werden? In Berlin sieht man die Verantwortung auch bei den Ländern und Kommunen. Sie sollen Anpassungskonzepte an

den Klimawandel erstellen. Dazu würde ein Hitzeschutzplan gehören. Beim Landkreis und in der Kreisstadt liegen allerdings noch keine konkreten Konzepte vor. Das bestätigen beide Verwaltungen auf Nachfrage dieser Zeitung. „Das Thema ist wichtig und wird immer relevanter“, sagt Manuel Reichel, Dezernent in der Kreisstadt. Er erklärt, dass man am Stadtklima arbeite. Dazu gehöre unter anderem die Begrünung von Dächern. Im kommenden Jahr wolle man zudem 15.000 Bäume pflanzen. Dazu sei ein Trinkwasserspender im Zuge der Umgestaltung am BrigitteEscherhausen-Platz, besser bekannt als „Schuhkartonplatz“, geplant. Ein echtes Hitzeschutz-

konzept sei aber noch nicht erarbeitet worden. „Da sehe ich auch den Landkreis in der Verantwortung“, so Reichel weiter. Dort heißt es: „Im Rahmen der Gesundheitsprävention ist geplant, sich diesem Thema im Gesundheitsamt gemeinsam mit Stadt und Gemeinden tiefergehend zu widmen.“ Ein Zeitrahmen wird nicht genannt. Stattdessen der Verweis auf einen Flyer mit Tipps rund um den Hitzeschutz. Immerhin gibt es auch eine kleine Entwarnung: Eine Häufung von Patienten mit lebensbedrohlichen Hitze-Symptomen gäbe es diesen Sommer noch nicht zu verzeichnen, bestätigt Rolf Weiß, Pflegedienstleiter im Kreis-

krankenhaus. „Es sind zwar einige Patienten in jüngster Zeit aufgenommen worden, weil sich ihr Allgemeinzustand verschlechtert hat, dies steht aber nicht zwingend mit dem schwülen und sehr warmen Wetter im Zusammenhang.“ Da das Thema gerade auch ältere Menschen betrifft, wolle sich der Seniorenbeirat nun mit der Problematik beschäftigen, sagt dessen Vorsitzender Harry Schnakenberg. Ein erster Schritt ist bereits gemacht: Der Beirat hat die städtischen Sitzbänke in ein Kataster aufgenommen und will weitere aufstellen. Denn auch genügend Plätze zum Ausruhen sind Bestandteil des Hitzeschutzes.

Radweg an der Viehlander Straße wird saniert W O R P S W E D E Entlang der Kreisstraße 11 (Viehlander Straße) wird auf einer Länge von rund einem Kilometer der Radweg saniert. „Die Arbeiten sind erforderlich, weil starke Schäden im

Radweg vorhanden sind“, heißt es von der Landkreisverwaltung. Zunächst wird der Radweg gefräst und dann in zweilagiger Asphaltbauweise neu hergestellt. Die Bauarbeiten finden ab 1. Au-

gust statt. Vorbehaltlich der Witterung soll die Bauzeit rund drei Wochen betragen. Die Arbeiten erfolgen unter einer halbseitigen Straßensperrung mittels einer Baustellenampelregelung. Für

die Radfahrenden und Menschen, die zu Fuß gehen, wird die Strecke voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird über den Waakhauser Polder entlang der Hamme ausgeschildert. (hwr)

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Hamme Report vom 23.07.2023 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu