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Hamme Report vom 09.07.2023

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Die WESER REPORT-Ausgabe für Osterholz-Scharmbeck und Hambergen

SONNTAG, 9. JULI 2023

NR. 3659/19. JAHRGANG

Lokaler Trinkgenuss

Sozialer Tag

Sportwoche in Bornreihe

Die Grasberger Brauerei hat noch Kapazitäten Seite 3

Aktion richtet sich nicht nur an Senioren Seite 4

Der Hans „Hexe“ Wendelken-Cup läutet wieder den Sommer ein Seite 9

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Blitzer in Hambergen HAMBERGEN An der Oldenbütteler Straße wird am kommenden Mittwoch geblitzt. Der Landkreis verfügt über mobile Geräte zur Geschwindigkeitsmessung, einzelne Kontrollpunkte gibt er vorher bekannt. Die generierten Einnahmeüberschüsse leitet der Landkreis in Maßnahmen zur Verkehrssicherheit. (rom)

Zusammenstoß beim Ausparken O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Am vergangenen Donnerstagmorgen ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Straße Am Osterholze, bei dem sich zwei Menschen leicht verletzten. Beim Ausparken aus einer Parkbucht stießen zwei Autos zusammen. (ots)

Emmaus-Gemeinde feiert PENNIGBÜT TEL Das Gemeindefest der Emmaus-Kirchengemeinde findet am heutigen Sonntag statt. Rund um das Gemeindehaus im St.-Willehadus-Weg 15 wird, beginnend mit einem Gottesdienst um 11 Uhr, gefeiert. Es gibt ein Grillbuffet, Ponyreiten, Musik und mehr. (rom) Anzeige

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Für das aktuell bestehende Biotop will der Investor einen Ausgleich schaffen. Auf dem Gebiet soll Platz für zwölf Häuser entstehen. Grüne und Linke äußern Bedenken an der Sinnhaftigkeit des Vorhabens. Foto: Roskamp

Schmuckstück wird versilbert Lange diskutiertes Gebiet „Südlich Rainstraße“ ging durch den Planungsausschuss der Kreisstadt M A R I US ROSK A M P O S T E R H O L Z -S C H A R M B E C K Ohne Frage ist das Gebiet südlich der Rainstraße ein wahres Idyll. Es ist ruhig, grün – Ein Musterbeispiel für den ländlichen Frieden, der in der Kreisstadt zu haben ist. Dass dort ein Wohngebiet mit Platz für zwölf Häuser entstehen soll, ist schon länger im Gespräch. Nun soll Nägel mit Köpfen gemacht werden, der Planungsausschuss der Stadt hat dem Projekt in seiner jüngsten Sitzung den Weg in den Verwaltungsausschuss geebnet. Glücklich waren darüber nicht alle. „Die Bebauung soll an die bestehende Siedlung andocken. Ein Teilgebiet ist laut Flächennut-

zungsplan schon für Bebauung vorgesehen“, erklärte Susanne Thein vom Planungsbüro Instara. Weiter gehe sie davon aus, dass die Wallhecken in dem Gebiet „Südlich Rainstraße“ bestehen bleiben könnten. Geschütztes Grünland werde vom Investor ausgeglichen. Auch auf einen früheren Einwand der LinkenFraktion, die sich in dem Gebiet eher Mehrparteienhäuser gewünscht hätte, ging sie ein: Aus städtebaulicher Sicht sei dies nicht realistisch. Mögliche Auswirkungen auf die Umwelt wischte Thein beiseite, indem sie auf die geringe Größe der Fläche hinwies. Der Grünen-Fraktion war so jede Menge Munition für Ein-

wände und Kritik gegeben. Bereits im Vorfeld haben Ute Gartmann, Grünen-Ratsfrau, und Anja Heuser, Beigeordnete der Fraktion, ihre Bedenken über die Baumaßnahme geäußert. „Wir erkennen keine dringliche Planungsabsicht“, so Heuser. Weiter argumentierte sie, dass auf der zu bebauenden Fläche ein schönes Biotop bestehe. Auch auf der neuen Fläche könnte etwas Vergleichbares entstehen, Heuser stellte aber die Frage, warum Bestehendes überhaupt zerstört werden müsste. Auch hinsichtlich der Bedarfe sehen die Grünen keinen Sinn bei einer Bebauung. Dafür gäbe es genügend leerstehende Häuser in der Stadt, die zu vergleich-

baren oder geringeren Kosten wie bei einem Neubauprojekt saniert werden könnten. Durch immer mehr Häuser für kleine Familien könnte auch bald ein Werteverlust entstehen, so die Politikerinnen. Wallhecken seien erfahrungsgemäß in Wohngebieten kaum zu erhalten, schlossen die Grünen. Grundmantatsträger Herbert Behrens (Linke) bezog sich auf Jörg Monsees (SPD), stimmte ihm zu, dass es sich bei dem Gebiet um ein „Schmuckstück“ handelt. Eines, das der Investor nun schnell zu versilbern suche. Bei zwei Gegenstimmen wurde das Bebauungsgebiet mit positivem Beschluss in Richtung Verwaltungsausschuss geschickt.

Neue Sperrungen am Kirchdamm LANDKREIS Der Ausbau der Kreisstraße 10 schreitet weiter voran. Nun müssen zwei Knotenpunkte ausgebaut werden. Der Bereich der Einmündung Ottersteiner Straße/Kirchdamm

wird ab dem 10. Juli für die Dauer von voraussichtlich dreieinhalb Wochen voll gesperrt. Die Zufahrt für alle Verkehrsteilnehmende ist über die Adolphsdorfer Straße aus Richtung Grasberg

oder aus Richtung Schlussdorf möglich. Der Bereich der Einmündung Adolphsdorfer Straße/ Kirchdamm wird ebenfalls ab morgen bis voraussichtlich Ende September voll gesperrt. Die

Umleitung für alle Verkehrsteilnehmenden führt nördlich über den Neu Bergedorfer Damm und von Westen kommend über Neu Bergedorf und Mooringen zur Landesstraße 153. (hwr)

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Hamme Report vom 09.07.2023 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu