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Delme Report vom 09.07.2023

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Anzeigenzeitung für Delmenhorst und Umgebung

SONNTAG, 9. JULI 2023

NR. 3357/33. JAHRGANG

Kita-Bedarfsplanung

Immer Ideen im Kopf

Wein und Sommer genießen

Politiker kritisieren fehlende Transparenz der Verwaltung

14-jährige Yasemin schreibt Geschichten mit ernster Note

Weinfest soll auf den Rathausplatz und in die Markthalle locken

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Absage für Graf Gerds Getümmel Das beliebte mittelalterliche Spektakel „Graf Gerds Stadtgetümmel“ findet in diesem Jahr nicht statt. Das hat die Delmenhorster Wirtschaftsförderung (dwfg) bekannt gegeben. Als Grund wird auf die sehr enge Termintaktung der potentiellen Aussteller verwiesen. Von den 51 Ausstellern, die 2022 das Spektakel belebt haben, konnten in diesem Jahr nur 23 gewonnen werden. Zu wenig für die dwfg, eine Absage aus wirtschaftlichen Gründen sei somit unvermeidbar gewesen. (klk)

Delmenhorst will Klimamusterstadt werden: Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin sind Balkonkraftwerke auf Häusern und in Gärten von Privatpersonen. Foto: Konczak

„Ein formloser Antrag reicht“

Musikalischer Wasserspaß Auf der Wollepark-Wiese können sich Kinder ab zwei Jahren am heutigen Sontag von 11 bis 18 Uhr musikalisch verausgaben. Mehr als 50 Wasserinstrumente warten darauf, ausprobiert zu werden. Der Eintritt ist frei. (klk)

Fehler im Familiennamen In der Ausgabe vom 2. Juli auf Seite 4 haben wir den Bürgermeister der Gemeinde Berne fälschlicherweise Hartmut Schierenbeck genannt. Sein richtiger Name lautet Schierenstedt. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen. (ble) Anzeige

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Ralf Dominke kritisiert fehlende Transparenz beim Fördertopf für private Balkonkraftwerke BR IT TA L EHNER „Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Photovoltaikanlage, die auf einem Balkon, einem Dach oder ganz einfach im Garten installiert wird, um Strom zu erzeugen“, erklärt Ralf Tietjen von der „Gemeinschaft Klimaschutz Ganderkesee“ (GKG). Der Ertrag wird entweder direkt genutzt oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist. In Ganderkesee und Umgebung sind bereits über 100 Balkonkraftwerke installiert worden – vielfach ging der Umsetzung der Besuch einer öffentlichen Informationsveranstaltung voraus. Anfang Februar diesen Jahres hatte Ralf Dominke, Mitglied im Vorstand der Grünen in Delmenhorst, zu solch einer kostenlosen, öffentlichen Veranstaltung eingeladen. Die Nachfrage sei so groß gewesen, dass er kurzfristig weitere Veranstaltungen organisierte. 143 Gäste konnte er insgesamt begrüßen. Zu denen gehörten neben Mitgliedern der GKG auch der damalige Klimaschutzmanager der Stadt Delmenhorst, Robert Gerling. Der teilte den Anwesenden damals mit, wie die

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durch den Stadtrat beschlosse- beitet werden.“ Daraufhin wollne Förderung in Höhe von 200 te Dominike wissen, warum das Euro pro Anlage und Haushalt nicht besser kommuniziert worabgewickelt werden sollte. Im den sei und wohin man seinen Fördertopf war Geld für maxi- Antrag schicken müsse. „Formlos ans Rathaus“, so die knappe mal 75 Anlagen. Dominke nutzte in der Sit- Antwort der Stadtbaurätin. Laut den Experten von der zung des Rates der Stadt Delmenhorst am vergangenen GKG sind bei der Installation eiDienstag die Bürgerfragestun- nes Balkonkraftwerks zwei Dinde, um sich seinen Frust über ge zu beachten: So sollte darauf die fehlenden Informationen geachtet werden, dass mögvon städtischer Seite zu diesen lichst keine Verschattung der Module erfolgt, Förder mög l ichda selbst die keiten von der Fördertopf reicht für kleinste VerSeele zu reden: „Im Frühjahr hieß 75 Balkonkraftwerke schattung einen hohen Einfluss es, dass die Anträin Delmenhorst auf den Stromerge über die Wirttrag haben kann. schaftsförderung gestellt werden müssten. Der Ferner sollte auf die Ausrichvorzeitig aus seinem Amt ge- tung der Anlage geachtet werschiedene Klimaschutzmanager den. Während in der Verganhat aber für das Verfahren keine genheit die Module fast ausRichtlinien hinterlassen, wo- schließlich in Südrichtung insdurch keine städtischen Zu- talliert wurden, kann sich mittschüsse an Betreiber von Bal- lerweile auch eine Ost-Westkonkraftwerken ausgezahlt Ausrichtung lohnen. Sie macht Sinn, wenn die Betreiber solch werden können“, so Dominke. Dem widersprach Stadtbaurä- einer Anlage mittags nicht zu tin Bianca Urban. „Für die Aus- Hause sind und überwiegend zahlung der Zuschüsse benötigt morgens und abends Strom bedie Stadt keinen Klimaschutz- nötigen. „Ist die Anlage aufgestellt, manager. Uns liegen auch schon Anträge vor, die abgear- muss nur noch ein Stromkabel

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33.990,NISSAN QASHQAI N-CONNECTA 1.3 DIG-T Mild-Hybrid 4x2, 103 kW (140 PS), Benzin: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): niedrig: 8,6; mittel: 6,3; hoch: 5,5; Höchstwerte: 6,5; kombiniert: 6,4; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 145 (nach gesetzl. Messverfahren, Werte nach WLTP). Nissan Qashqai: Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km): 7 – 6,3; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 159 - 142 (nach gesetzl. Messverfahren, Werte nach WLTP). 1 Fahrzeugpreis: € 33.170,-, zzgl. € 820,- Überführungskosten. Leasingsonderzahlung € 5.405,44, Laufzeit 48 Monate (48 Monate a € 239,-), 40.000 km Gesamtlaufleistung, Gesamtbetrag € 11.472,-, Gesamtbetrag inkl. Leasingsonderzahlung und Überführungskosten € 17.697,44. Ein Kilometer-Leasingangebot für Neuwagen der Nissan Financial Services, Geschäftsbereich der RCI Banque SA Niederlassung Deutschland, Jagenbergstraße 1, 41468 Neuss. Ein Angebot für Privatkunden. Nur gültig für Kaufverträge bis zum 31.07.2023. Abb. zeigt Sonderausstattung.

Service

vom Wechselrichter zu einer Schuko-Steckdose gelegt und angeschlossen werden und schon kann der Strom fließen“ erläutert Gerhard Lüllmann von der GKG. Eine Anlage, die in Ganderkesee installiert wurde, erzeugte im vergangenen Jahr rund 540 Kilowattstunden (kWh) Strom. Bei einem Strompreis von 40 Cent können so pro Jahr 216 Euro Stromkosten eingespart werden. Bei Kosten von rund 850 Euro pro Anlage hat sich die Anschaffung damit bereits nach wenigen Jahren amortisiert. Und da ist eine Förderung noch nicht mit eingerechnet. „Werden in Delmenhorst die 75 von der Stadt geförderten Balkonkraftwerke installiert, so beträgt die Kohlenstoffdioxideinsparung mehr als 15 Tonnen“, erläutert Dominke. Die Grünen würden die Betreiber von Minisolaranlagen in Delmenhorst gerne zu einem Erfahrungsaustausch einladen. „Vielleicht entwickelt sich ja daraus ein Solarstammtisch wie in Ganderkesee“, sagt Nadja Allmers-Plump, Vorstandsvorsitzende der Grünen in Delmenhorst.

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Delme Report vom 09.07.2023 by Weser Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH - Issuu