Das BLV - Wochenzeitung vom 07.02.2026

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WIR-Vorstandsmitglied Philipp Romeiser über Chancen und Probleme in Bremen-Nord

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Das DRK hofft in den kommenden Wochen auf ein kontinuierlich hohes Aufkommen an Blutspenden.

„Hausgezeichnet“ am Wasser: Isa Fischer zeigt ihre neue Ausstellung im Schloss

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Symbolfoto: fr

Versorgung ist im Winter schwierig

Das Wetter und Krankheitswellen hemmen die Bereitschaft zur Blutspende

VON REGINA DRIELING

REGION – Das Winterwetter und Krankheitswellen sorgen dafür, dass Blutkonserven teilweise knapp werden. Einige Menschen sehen von einer Blutspende ab aus Angst, bei Eis und Schnee zu stürzen. Andere sind durch Grippe oder andere Erkrankungen dermaßen geschwächt, dass eine Spende gar nicht infrage kommt. Die kontinuierliche Versorgung mit lebensrettenden Blutkonserven ist aber zu jeder Zeit unverändert wichtig. „Das notwendige Spendeaufkommen richtet sich nach dem jeweiligen Versor-

gungsbedarf der Kliniken“, berichtet Markus Baulke, Hauptabteilungsleiter Blutspenderwerbung und Öffentlichkeitsarbeit bei den Landesverbänden des DRK in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen gGmbH. „Zum Jahresbeginn verzeichneten wir aufgrund der Feiertage im Dezember einen extrem hohen Blutbedarf. Aufgrund der bestehenden Grippe- und Erkältungswelle und letztlich durch das Sturmtief Elli war die Versorgung der Kliniken Mitte Januar stark eingeschränkt.“ Mittlerweile habe sich die Lage etwas stabilisiert, so Mar-

kus Baulke. Die eingeleitete Aktivierungskampagne des Blutspendedienstes sowie die intensive Medienberichterstattung hätten dafür gesorgt, dass das Spendeaufkommen deutlich gestiegen sei. „Aktuell können wir alle Klinikanfragen versorgen. Es ist wichtig, nun wieder einen Puffer in den Konservenbeständen aufzubauen, um weitere Schwankungen im Klinikbedarf auch zukünftig sicher versorgen zu können“, berichtet der DRKHauptabteilungsleiter. „Dafür benötigen wir auch in den kommenden Wochen ein kontinuierlich hohes Spendeaufkommen.“

Aktuell seien die Bestände an Blutkonserven in den Blutgruppen A, 0 positiv und B negativ am geringsten. Am besten aufgestellt sei man hingegen bei B positiv und AB negativ sowie AB positiv. Das DRK appelliert auch weiterhin an gesunde Menschen, Blut zu spenden, um die Versorgung der Kliniken zu gewährleisten. Der nächste Blutspendetermin des DRK in Vegesack ist am Montag, 2. März, 15.30 bis 19.30 Uhr, im Jugendfreizeitheim Alt-Aumund, Aumunder Heerweg 89. Weitere Termine sind unter www.blutspende-leben.de/ blutspendetermine zu finden.

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SONNTAG, 8. FEBRUAR 2026 www.das-blv.de
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Absurder Vorschlag Gesunde Zähne sind kein Luxus

Der CDU nahe Wirtschaftsrat hat ernsthaft den Vorschlag gemacht, dass Zahnarztbehandlungen keine Kassenleistung mehr sein sollen. Davon haben sich Teile der CDU und auch die Bundesregierung mittlerweile distanziert. Aber überhaupt auf so eine Idee zu kommen, das ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten – was nicht bedeutet, dass sich niemand daran versuchen würde. Wir reden hier nicht über Botox-Behandlungen, gemachte Brüste oder Fettabsaugungen. Zähne sind doch kein Luxus, sondern es geht um die Gesundheit! So ein Vorschlag ist nicht nur unsozial, sondern er spricht auch gegen den Präventionsgedanken. Wenn in einem Land, das Milliarden von Euro oftmals für Zweifelhaftes raushaut, so ein Vorschlag gemacht wird, dann

VON REGINA DRIELING

läuft hier gehörig etwas schief. Was denken diese Leute sich eigentlich? Reiche sollen ihr schönstes Lächeln zeigen und ohne Schmerzen leben können, während weniger Gutbetuchte mit verfaultem Gebiss rumrennen müssen? Und wie soll nach Vorstellung des Wirtschaftsrats mit Bürgergeldempfängern umgegangen werden? Ein solch absurder Vorschlag befeuert die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitssystem zusätzlich. Und dann wundern sich dieselben Leute, warum immer mehr Menschen kein Vertrauen mehr in die Politik haben. Verteilt der Staat dann wenigstens kostenlos Pürierstäbe, damit jeder sich sein Essen zubereiten kann? Gesundheit darf kein Luxus sein. Punkt.

ZITAT DER WOCHE

„Es schmerzt zu sehen, wie das maritime Erbe durch politischen Stillstand gefährdet wird.“

Maximilian Neumeyer, Vegesacker CDU-Beiratsmitglied, über die Klappbrücke im Museumshaven

Pflege und Instandsetzung der Schiffe

Der Verein Kutter- und Museumshaven lädt zu einem maritimen Flohmarkt ein

VON MARTIN THIES

VEGESACK – Für den Verein Kutter- und Museumshaven Vegesack steht ein wichtiges Datum bevor. Am Sonntag, 22. Februar führen Vorstand und viele aktive Mitglieder ihren beliebten maritimen Flohmarkt durch. Von 10 bis 17 Uhr stehen Ausstellern im „Kuba“ über 30 Tische zur Verfügung, um ihre Mitbringsel zu veräußern. Bereits um 8 Uhr kann mit dem Aufbau der Stände begonnen werden. Alle Personen sind willkommen, die für ihre Exponate Interessenten suchen. Dabei stehen maritime Schätze im Vordergrund. Natürlich können auch Zubehörteile, Ausrüstung, Bilder, Bücher und Broschüren angeboten werden. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Erfrischungsgetränke, Kaffee, Kuchen und heiße Waffeln stehen zur Auswahl. Der neue Vorstand des Vereins, der sich aus Hans Peter Huber (Vorsitzender), Ulf Tetens (Stellvertreter) und Schatzmeisterin Bärbel Dargel zusammensetzt, möchte an den bewährten Veranstaltungsformen festhalten, aber auch mit viel Schwung neue wichtige Impulse setzen. Im Mittelpunkt stehen die Pflege und Instandsetzung der Traditionsschiffe, die im Museumshaven Vegesack beheimatet sind. Auf diese Weise möchte man zugleich das Interesse für die Seefahrt mit ihren vielfäl-

Klönschnack mit dem Ortsamtsleiter

Oliver Fröhlich möchte mit Blumenthalern ins Gespräch kommen

BLUMENTHAL – In Beiratssitzungen, Vorträgen und Veranstaltungen haben Blumenthaler Bürger Gelegenheit, sich zu bestimmten Themen und Projekten zu informiereen. „Es gibt aber auch immer wieder Themen, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen und die an mich herangetragen werden“, berichtet Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich. „Um an dieser Stelle eine neue Möglichkeit zu schaffen und es auszuprobieren, ob eine derartige weitere Veranstaltung Anklang findet, freue ich mich im Rahmen der hervorragenden Zusammen-

arbeit mit der Sparkasse Bremen und der Stadtteilfiliale Blumenthal einen Klönschnack mit mir anbieten zu können.“ Dieser findet am Montag, 2. März, 18 bis 20 Uhr, in der Stadtteilfiliale statt. Bürgerinnen und Bürger können dann Themen ansprechen, die ihnen auf der Seele brennen, so Oliver Fröhlich. Er bittet darum, ihm Fragen vorab an oliver.froehlich@oablumenthal. bremen.de zuzusenden. Anmeldung unter Telefon 0421 / 1796223 oder stadtteilfiliale. blumenthal@sparkasse-bremen.de. rdr

Der Verein Kutter- und Museumshaven Vegesack engagiert sich für die Pflege und Instandsetzung von Traditionsschiffen. Seine Räumlichkeiten unterhält der Verein im Thiele-Speicher in der Alten Hafenstraße. Foto: th

tigen maritimen Geschichten wecken. Darüber hinaus engagiert sich der Verein für die Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder, aber auch dafür, jüngere Menschen für Schiffe und Boote zu interessieren und vertraut zu machen. Das passiert auch durch eine Ausbildung an Bord der Schiffe.

Weiterer Schwerpunkt ist das Treffen mit weiteren Traditionsschiffen und die Teilnahme an Hafenfesten und Schiffsparaden. Die Gründung des Vegesacker Kuttervereins reicht in das Jahr 1974 zurück. Im Zeitraum 1982 bis 1984 waren Mitglieder aktiv daran beteiligt, mit hohem Arbeitsein-

satz Teilbereiche des Thielespeichers am Vegesacker Hafen umfassend zu renovieren. Heute befinden sich dort in der Alten Hafenstraße 44 die Vereinsräume. Im Jahre 2004 wurde der Verein von Eignern der in Vegesack liegenden Schiffe gegründet. Das führte zu einer Umwandlung des heutigen Museumshavens. Die Mitglieder sind Eigentümer von Schiffen und viele Ehrenamtliche, die den Verein unterstützen. Darüber hinaus sind eine Reihe von weiteren Verbänden und Institutionen sowie Fördermitglieder dabei wie die ev. Kirche mit dem Plattbodenschiff „Veandering“, der Verein MTV Nautilus mit „BV 2“ und „Vegebüdel“, der Verein Bremer Weserlastkahn Franzius, das Hafenmuseum Bremen Speicher IX mit der „Bremen“, der Kahnschifferverein Rekum mit dem „Löschboot 1“. Gemeinsam mit weiteren Vereinen ist man bemüht, dass die bestehende maritime Meile nicht an Attraktivität verliert. Ganz im Gegenteil: „Wir möchten bewirken, dass gastronomische Betriebe die Aufenthaltsqualität im Stadtgarten stärken, so Vorsitzender Hans Peter Huber und spricht in diesem Zusammenhang von einer einmaligen Gartenanlage, die von vielen Ausflüglern gerne aufgesucht wird. Dabei werden Angebote wie Biergärten schmerzlich vermisst.

GROHN – Die Einwohnergemeinschaft Grohn (EWG) hat einen Antrag für die Sitzung des Vegesacker Beirats formuliert. Die Mitglieder fordern darin eine Geschindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer in der Friedrich-Humbert-Straße auch nach der Einmündung Fritz-Tecklenborg-Straße. Zurzeit darf dann wieder mit Tempo 50 gefahren werden.

Die EWG begründet diese Forderung mit vielen Veränderungen im Quartier. In der neuen Wohnanlage würden viele junge Familien wohnen, und auf dem früheren Parkplatz der Firma Leifheit sei ein Seniorenwohnheim entstanden, wie es auch eines an der Ecke Lesumstraße gebe. Auch die Constructor Uni weise eine steigende Anzahl an Studenten. Weiter seien viele Geschäfte im besagten Bereich ansässig, so dass Querungen von Kunden oder Anwohnern unabdingbar seien. All das seien Gründe, für eine Geschwindigkeitsreduzierung meint die EWG, die auch eine Querungsanlage wie einen Zebrastreifen oder besser noch eine Ampel fordert. rdr

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NICHT LANG SCHNACKEN, FISCH EINPACKEN !

Oliver Fröhlich Foto: rdr
der Einmündung FritzTecklenborg-Straße darf wieder mit Tempo 50 gefahren werden. Foto: rdr

Sozialsenatorin Dr. Claudia Schilling, WaBeQ-Geschäftsführerin Birgit Füllgrabe-Frede, Rolf Diener, Abteilungsleiter „Junge Menschen und Familie“ bei der senatorischen Behörde, Fachbereich Junge Menschen, und Assil Amin, Bereichsleitung Pädagogik bei der WaBeQ (von rechts) schauten sich eins der Zimmer an.

Foto: as

Stabilität schaffen

WaBeQ eröffnete Wohnprojekt am Goldbergplatz

BURGDAMM – Kürzlich wurde am Goldbergplatz das neue Jugendwohnprojekt „Am Gummibahnhof“ eröffnet. Jungen Menschen würden hier eine sozialpädagogische Betreuung und Wohnraum geboten, so Birgit Füllgrabe-Frede, Geschäftsführerin der Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (WaBeQ) GmbHg. „Eine stabile Wohnsituation ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration“, unterstrich sie. Der Name „Am Gummibahnhof“ spiele auf die Gaststätte im Haus an, jedoch sei der Goldbergplatz ein Umsteige- und Wendeplatz für Oberleitungsbusse gewesen. Nun sei der Bahnhof kein Endpunkt, sondern eine Station auf der Reise. „Wir wollen junge Menschen ein Stück auf dem Weg in ein eigenständiges Leben begleiten“, so Birgit Füll-

grabe-Frede. Am historischen Ort soll auch die Geschichte aufgegriffen werden, um Orientierung und Verantwortung zu fördern. Sie dankte Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, für das Vertrauen in das Projekt. Wohnen und Lebensorientierung gebe es bisher so nicht. Diese Form sei ein Modellprojekt. Würden junge Menschen stabilisiert, erfülle das Haus seinen Zweck. Bremen übernehme Verantwortung für Menschen, die sich in Ausbildung befinden, so Sozialsenatorin Dr. Claudia Schilling. „Wir schließen eine zentrale Lücke zwischen Jugendhilfe, Ausbildung und eigenständigem Wohnen“, erklärte sie. Mit Blick auf den angespannten Wohnungsmarkt könnten mit dem Modellpro-

jekt Abbrüche vermieden und Stabilität geschaffen werden. Assil Amin stellte kürzlich im Beirat noch einmal das Haus und dessen Ansinnen vor. Aufgenommen würden nach Paragraf 13/3, Sozialgesetzbuch VIII Auszubildende und jene, die dafür eine zeitnahe Perspektive hätten, ab 18 Jahre, die sich in der Jugendhilfe befinden. Es gibt 20 Plätze, zunächst schwerpunktmäßig für junge Erwachsene mit Fluchterfahrung und 90 Stunden sozialpädagogische Unterstützung in der Woche sowie eine Nachtbereitschaft von 20 bis 8 Uhr. Inhaltlich habe man keinen erzieherischen Auftrag, unterstütze jedoch bei Behördengängen, beim Ausbildungserhalt, mit Sozialkompetenztraining und dabei, wie man ins Wohnen kommt, beispielsweise mit dem Mietführerschein. as

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Blumenthaler Geschichten

VON REGINA DRIELING

BLUMENTHAL – Mit seinen „Kattenturmer Geschichten“ ist Martin Heckmann schon länger erfolgreich. Nun will der Sprecher und Rezitator mit Unterstützung des kulturpolitischen Sprechers der SPDBürgerschaftsabgeordneten Elombo Bolayela auch den Bremer Norden erobern. Eine erste Veranstaltung im Kito im vergangenen Oktober sei ein großer Erfolg gewesen, berichtet Martin Heckmann. Für das Format sammelt er für die nächsten Veranstaltung Geschichten von Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Stadtteil, die gerne schreiben, aber noch nicht als Autor in der Öffentlichkeit be-

kannt sind. Das können Anekdoten, autobiografische Erlebnisse, skurrile Ereignisse oder anderes sein, worüber die Menschen schreiben möchten. Gemeinsam mit Martin Heckmann werden diese Geschichten – sie sollten nicht länger als etwa drei Din A4Seiten und überwiegend in deutsch verfasst sein – lektoriert und zusammengefasst.

Der Sprecher trägt sie dann mit musikalischer Begleitung professionell vor.

Für den Blumenthaler Abgeordneten Elombo Bolayela ist es eine Format, das gegen die Einsamkeit hilft und eine soziale Komponente hat. „Vielleicht bringt das jemand erst auf die Idee, zu schreiben“, sagt er und spricht von

einem Zusammenhaltsgefühl, wenn sich Menschen treffen, die vielleicht wenig soziale Kontakte haben, von einer Behinderung betroffen sind oder nicht noch nicht so gut deutsch sprechen. Man sitze dabei auch beispielsweise bei Kaffee und Gebäck zusammen. Gefördert wird das Projekt vom Amt für Soziale Dienste mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“. Die nächste Veranstaltung dann zu „Blumenthaler Geschichten“ findet am Freitag, 10. April, im Doku Blumenthal, Heidbleek 10, statt. Geschichten können an info@ martin-heckmann. de geschickt werden. Weitere Informationen erteilt der Künstler unter Telefon 0175 / 8119637.

Elombo Bolayela, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Bügerschaftsfraktion (links), unterstützt Martin Heckmann dabei, ein besonderes Format im Bremer Norden zu etablieren. Foto: rdr

Eröffnung der Tagespflege im Wohnpark St. Magnus –Ein Ort der Begegnung und Geborgenheit

Mit großer Freude eröffnet der Wohnpark St. Magnus seine neue Tagespflege und schafft damit einen liebevollen Ort der Gemeinschaft, Aktivität und Entlastung für Angehörige. In unserer Tagespflege stehen 19 Plätze zur Verfügung, an denen unsere Gäste den Tag in angenehmer Atmosphäre verbringen können. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 08:30 Uhr bis 16 Uhr.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich bestens gesorgt: Unsere Gäste genießen ein gemeinsames Frühstück, ein frisch zubereitetes Mittagessen sowie am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Gemeinsame Mahlzeiten fördern nicht nur das

Wohlbefinden, sondern auch den sozialen Austausch.

Ein abwechslungsreiches Tagesprogramm sorgt für Freude, Bewegung und geistige Anregung. Dazu gehören Kreativangebote, Bewegungsangebote, gemeinsames Spielen sowie kognitives Training, das die geistige Fitness unterstützt. Unsere Angebote sind individuell angepasst und orientieren sich an den Fähigkeiten und Interessen unserer Gäste.

Die Tagespflege im Wohnpark St. Magnus bietet eine wertvolle Kombination aus Betreuung, Aktivierung und Gemeinschaft – ein Ort, an dem man sich willkommen, gesehen und gut aufgehoben fühlt.

Wir laden Sie herzlich zu unserem Tag der offenen Tür am Freitag, den 13. Februar 2026, ein.

In der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr haben Sie die Gelegenheit, unsere Räumlichkeiten kennenzulernen, Einblicke in unsere Arbeit zu erhalten und mit uns persönlich ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch! Herzliche Grüße Ihr Team vom

„Die

Brückenfrage drängt“

Bremen-Nord: Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, im Klinikum

Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228 (Aumund), Ö nungszeiten: täglich 19–23 Uhr, mittwochs 15–23 Uhr, Wochenende und Feiertage 8–23 Uhr. Tel. 116 117 oder 6 09 80 63

Außerhalb der Besetzung der Bereitschaftsdienstzentrale besteht

Rufbereitschaft des diensthabenden Arztes bis zum Morgen 7 Uhr.

Schwanewede und Ritterhude:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Kreiskrankenhaus OHZ: Mi. und Fr. 15–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 16–19 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen 8–20 Uhr, Kernzeiten der Ärzte 10–12 Uhr und 16–19 Uhr. Telefon 116117

Montag, 9. Februar:

Rönnebecker Apotheke, Hindrich-Dewers-Straße 2b, Rönnebeck

Tel. 0421 / 60 32 23

Dienstag, 10. Februar:

Flora-Apotheke, Landrat-Christians-Straße 126, Blumenthal Tel. 0421 / 60 11 19

Mittwoch, 11. Februar:

Pelikan-Apotheke, Stockholmer Straße 43/45, Marßel

Tel. 0421 / 63 33 320

Donnerstag, 12. Februar:

Weser-Apotheke, Rekumer Straße 20, Farge Tel. 0421 / 68 23 11

Lemwerder:

Unter der bundesweit einheitlichen Tel. 116117

Privatärztl. Notdienst:

ABD Region Bremen, Tel. 0421/19246

Kinderärztlicher Notfalldienst:

Mi. 17–19 Uhr, Sa., So. und an Feier tagen von 10–12 Uhr und 17–19 Uhr im Klinikum Nord, Tel. 0421/66061800

Zahnärztl. Notdienst: Tel. 12233

Augenärztl. Notdienst: Tel. 19292

ZKH Nord: Tel. 66060

Frauenklinik Bremen-Nord Tel. 66060

Rettungsdienste: Bremen-Nord: 112 Schwanewede und Ritterhude: Tel. 04791/19222 Lemwerder: Tel. 697610

Freitag, 13. Februar:

Lesum-Apotheke, Charlotte-Wol -Alllee 7, Lesum Tel. 0421 / 636 90 80

Samstag, 14. Februar:

Kronen-Apotheke, Friedrich-Humbert-Straße 149, Grohn Tel. 0421 / 62 20 56 Sonntag, 15. Februar:

Eichen-Apotheke, Hindenburgstraße 47a, Lesum Tel. 0421 / 63 20 53

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Mehr Befugnisse

BREMEN – Ob Luxusautos, Villen oder Geld – illegal erlangte Vermögenswerte einzuziehen, ist in Deutschland bislang nur schwer möglich. Im Kampf gegen Geldwäsche, Organisierte Kriminalität, Terrorismusfinanzierung und bandenmäßige Steuerhinterziehung hat der Bundesrat die Regierung aufgefordert, einen verfassungskonformen Gesetzentwurf für eine wirksamere Vermögensabschöpfung vorzulegen und

BREMEN-NORD – Die Bremen-Norder CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Bettina Hornhues, Silvia Neumeyer, Rainer Bensch sowie Maximilian Neumeyer, Deputierter und CDU-Beiratsmitglied in Vegesack, haben sich mit Jörn Gieschen vom Vegesack Marketing zu einem intensiven Austausch getroffen. Im Zentrum standen wichtige Themen für den Stadtteil – von der Zukunft des Festival Maritim, das jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher nach Vegesack zieht, über den Planungsstand zur Fußgängerbrücke über den Museumshaven, bis hin zur großen Frage: „Wie stärken wir die Sichtbarkeit von Bremen-Nord – über die Grenzen unseres Stadtteils hinaus?“

„Ein zentrales Thema war das Festival Maritim, das längst überregionale Strahlkraft besitzt und zu einem Markenzeichen für das maritime Vegesack geworden ist. Solche Veranstaltungen prägen nicht nur die Identität des Stadtteils, sondern tragen wesentlich zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Belebung bei. Sie brauchen politische Unterstützung und Pla-

nungssicherheit – insbesondere mit Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen“, betont Bettina Hornhues. Auch die generelle Sichtbarkeit Bremen-Nords über die Stadtteilgrenzen hinaus wurde thematisiert. „Die CDU setzt sich dafür ein, dass die Potenziale unseres Nordens – ob im Tourismus, im Einzelhandel oder im kulturellen Angebot – stärker ins Licht gerückt werden. Dazu gehört eine gezielte Vermarktung, aber auch eine bessere infrastrukturelle Anbindung und politische Präsenz in den Entscheidungsebenen Bremens“, so Bettina Hornhues weiter.

Kritisch sahen die Abgeordneten die Entwicklung rund um die Fußgängerbrücke am Museumshaven. „Noch immer gibt es keine belastbare Rückbaukosten-Schätzung – frühestens im Sommer 2026 ist mit einem Rückbau zu rechnen. Doch selbst danach bleibt unklar, ob und in welcher Form eine neue Querung entstehen soll. Für die Anliegerinnen und Anlieger, insbesondere für die Traditionsschiffe, bedeutet das monatelange Ungewissheit“, erklärt Silvia Neumeyer und wünscht sich einen zügigen

Vegesack Marketing-Geschäftsführer Jörn Gieschen mit den CDUVertretern Rainer Bensch, Maximilian Neumeyer, Silvia Neumeyer und Bettina Hornhues (von links). Foto: fr

Ersatz. „Für viele in Vegesack sind diese historischen Schiffe nicht bloß Boote – sie sind ein lebendiges Symbol für Heimat, Geschichte und Identität. Es schmerzt zu sehen, wie dieses maritime Erbe durch politischen Stillstand gefährdet wird. Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir mehr als nur Schiffe – wir verlieren ein Stück Bremen-Nord“, ergänzt Maximilian Neumeyer.

„Wir sind überzeugt: Bremen-Nord hat enormes Potenzial – kulturell, wirtschaftlich und touristisch. Dafür braucht es Vernetzung, gute Ideen und einen langen Atem. Gemeinsam mit engagierten Akteuren wie dem Vegesack Marketing setzen wir uns dafür ein, dass unser Norden lebendig bleibt und Zukunft gewinnt“, schließt Christdemokrat Rainer Bensch. red

für „wirksame Vermögensabschöpfung“

Finanzkriminalität: Senator Björn Fecker spricht sich für Beweislastumkehr aus

dabei eine Reihe an Punkten zu berücksichtigen. So sollen beispielsweise Finanz- und Strafverfolgungsbehörden mehr Kompetenzen bei der Ermittlung, Sicherstellung und Einziehung von Vermögenswerten unklarer Herkunft eingeräumt werden. Außerdem soll die Einführung einer Beweislastumkehr geprüft werden. Finanzsenator Björn Fecker: „Die Vermögensabschöpfung ist ein entscheidender

Schlüssel, um Kriminellen das Handwerk zu legen. Damit wird der Geldfluss gestoppt, der ihre illegalen Geschäfte am Laufen hält. Mit dem Antrag wollen wir den Kampf gegen Finanzkriminalität wirksamer machen. Wenn die Steuerfahndung jemanden überprüft, der ohne größere offizielle Einnahmen in einer Villa lebt und einen Sportwagen fährt, zieht sie derzeit zu oft den Kürzeren. Denn sie muss zweifelsfrei

nachweisen, dass die Vermögenswerte mit Geld aus Straftaten bezahlt wurden. Deshalb ist die Beweislastumkehr nötig: Ein Verdächtiger muss darlegen, wie er ohne Top-Job legal an seine Vermögenswerte gekommen ist. Der Rechtsstaat muss im Kampf gegen diese Machenschaften gestärkt werden. Das ist auch eine Frage von Gerechtigkeit gegenüber den ehrlichen Bürgerinnen und Bürgern.“

Neben der Beweislastumkehr und mehr Befugnissen für Behörden hält Finanzsenator Fecker auch schärfe Sanktionen bei bandenmäßiger Steuerhinterziehung für unabdingbar: „Bandenmäßige schwere Steuerhinterziehung findet längst nicht mehr allein bei Umsatzund Verbrauchssteuern wie etwa beim Zigarettenschmuggel statt. Jegliche Steuerart wie Körperschafts- oder Einkommenssteuer kann bandenmä-

ßig hinterzogen werden. Deshalb müssen die verschärften Sanktionen auf alle Steuerarten ausgeweitet werden. Schließlich entgehen dem Staat durch Steuerhinterziehung hohe Einnahmen, die für Bildung, Wirtschaftsförderung oder auch Infrastruktur gebraucht werden. Diese Straftaten rigider zu verfolgen und zu sanktionieren, dient auch dem Schutz der ehrlichen Steuerzahler.“ red

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COACHINGTIPPS Umsetzung von Vorsätzen

Mirja Romeiser ist seit sieben Jahren als systemischer Coach, Trainerin und Personalentwicklerin für Führungskräfte und Ausbilder selbstständig tätig. Sie arbeitet mit Menschen daran, in ihrem Beruf erfolgreicher zu werden, aber auch persönliche Themen und Probleme zu lösen. Sie hat Betriebswirtschaft studiert und sitzt mit ihrem Büro in Vegesack am Sedanplatz. An jedem zweiten Sonntag im Monat gibt sie Selbstcoaching-Tipps in der Wochenzeitung Das BLV.

Ich muss Ihnen etwas gestehen, das ich Ihnen bisher verschwiegen habe. Und das ist, dass Selbstcoaching ohne Selbstdisziplin nicht funktioniert! Das werden Sie beim heutigen Thema sicher selbst feststellen. Wo waren wir stehen geblieben? Richtig. Sie haben Ihre Vorsätze nach den Vorgaben vom letzten Mal notiert. Ihr Ziel ist positiv formuliert, terminiert, der gewünschte Zielzustand präzise beschrieben, durch Sie allein erreichbar und die Erfolgskriterien sind klar bestimmt. So weit so gut. Jetzt kommt der

Zielerreichungs-Aktions-Plan. Was für ein Wort – das ist übrigens das mit der Disziplin! Zuerst teilen Sie Ihre Vorsätze in kurz-, mittel und langfristig ein. Dann schreiben Sie für jedes Ziel die konkreten To do‘s auf und legen fest, WANN Sie diese erledigen wollen. Zudem kontrollieren Sie einmal pro Woche, wie weit Sie gekommen sind und ob Sie etwas anpassen müssen. Sonst rutscht das durch- wie sonst immer! Mir auch! Darum belohne ich mich, wenn ich erfolgreich war. Und das war ich, wenn ich meinen Plan umgesetzt habe! In unserem konkreten Fall bedeutet das: Kurzfristig: Jeden Sonntag eine Stunde spazieren gehen: To do‘s: Route, Uhrzeit, Startdatum festlegen, ggf. eine Person suchen, die mit mir geht. Mittelfristig: 30. Juni Mitglied im Sportverein / mit dem Rad fahren: To do‘s: Vereine in meiner Nähe suchen, Sportarten, Kurstermine und Beiträge vergleichen, Startdatum zum Testen festlegen, Fahrrad kaufen oder Reifen aufpumpen. Termine dafür setzen und los. Klingt anstrengend? Ist es auch. Aber es klappt - mit Disziplin.

VON MIRJA ROMEISER

Ein Herzensprojekt

Elke und Rainer Rogge unterstützen Waisenkinder in Uganda

REGION – „Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt“ – diesen Ausspruch von Albert Schweitzer haben sich Elke und Rainer Rogge auf die Fahnen geschrieben und den „Waisenhaus goldene Gorillas Unterstützungsverein e. V.“ gegründet. Das Ehepaar und weitere Helfer betreiben in Uganda ein Waisenhaus und eine Schule. Angefangen habe alles bei einer Gorilla-Trekking-Tour im November 2023, ausgehend von Ruhija, einem Bergdorf in 2600 Metern Höhe, berichtet Rainer Rogge, der derzeit seine Reisefotos von der Arktis und der Antarktis im Schloss Schönebeck ausstellt. Dort habe die insgesamt sechsköpfige Reisegruppe unter anderem Patience kennengelernt, die ihr eigenes Haus für Waisenkinder, die ihre Eltern an Aids oder Malaria verloren haben, zur Verfügung gestellt hat und vor der Basisstation des Gorillatrekkings tanzte, um für sie Geld zu verdienen. „Ich habe dagestanden und geheult“, berichtete Rainer Rogge über den Moment, als er

Die damals achtjährige Dellah und ihre zweijährige Schwester Jovita gehören zu den über zwei Millionen Waisenkindern in Uganda. Die Ältere habe sich auf der Straße um die Versorgung der jüngeren gekümmert, bevor sie in Patiences Waisenhaus kamen. Foto: fr

die Bedingungen vor Ort für rund 30 Kinder sah. „Patience lebte mit den Kindern in so

Café Miteinander

Kirchengemeinde St. Martini lädt ein

LESUM – Das westafrikanische Land Nigeria wird mit Bildern und Musik in der Kirchengemeinde St. Martini Lesum vorgestellt am Mittwoch, den 11. Februar um 15 Uhr im

Gemeindehaus in der Hindenburgstraße 30. Der Vortrag findet im Rahmen des Café Miteinander mit Birgit Tell statt. Gäste sind herzlich willkommen. fr

„Der kleine Prinz“

Familiennachmittag mit Puppenspiel

PLATJENWERBE – „D er kleine Prinz“ – Ein Familiennachmittag mit Puppenspiel und Musik ist am Samstag, 21. Februar, 15 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Platjenwerbe (DGH) zu erleben. Das poetische Puppenspiel nach dem Werk von Antoine de SaintExupéry wird von Mensch Puppe in Zusammenarbeit mit

der Cellistin Lynda Anna Boutros auf die Bühne gebracht. Das Stück richtet sich an Kinder ab vier Jahren. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene zehn Euro und für Kinder ab vier Jahren) fünf Euro. Anmeldung bei „Wein im Dorf“, Schulstraße 1, oder per E-Mail an Kultur@HV-Platjenwerbe. de. red

Das Puppenspiel soll die ganze Famile verzaubern. Foto: M. Menke

Angebote der Gemeinde

ST. MAGNUS – Die ev. Lutherische Gemeinde St. Magni, Unter den Linden 24, bietet mehrere Veranstatungen an. Am Mittwoch, 11. Februar, 14 Uhr, gibt es bei KinderKirchenZeit einen Gottesdienst für Kitakinder und ihre Eltern im Gemeindeshaus St. Magni.

Am Mittwoch, 11. Februar, 19 Uhr heißt es „Die Bibel im Gespräch“. Dabei handelt es sich um den ersten Abend im Rahmen des diesjährigen Bibelkurses zum Buch Esther. Es ist ein Angebot für alle, die mehr über Hintergründe und aktuelle Bezüge biblischer Texte erfahren möchten. Die Leitung der Veranstaltung obliegt Pastorin Katharina Falkenhagen. red

„70 Wochen Antarktis“

ASCHWARDEN – Die Landfrauen Rade und Umgebung laden unter dem Titel „70 Wochen Antarktis“ zu einem Vortrag von Michael Trautmann ein.

Er berichtet von seiner Zeit auf der Neumeyer-Station III. Die Veranstaltung findet am Montag, 16. Februar, 19 Uhr, im

Dorfgemeinschaftshaus Aschwarden statt. Der Eintrittspreis beträgt für Landfrauen zehn und für Gäste 15 Euro. Anmeldung bei Ulrike Stührenberg unter der Telefonnummer 0170 / 5345816. Nähere Infos auch unter www. landfrauenradeundumgebung. de . red

unvorstellbarer Armut, dass wir uns hier im ‚reichen‘ Europa kein Bild machen können, wie die Lebensverhältnisse dort sind“, so Rainer Rogge. Beispielsweise sei die Temperatur in der Höhe oft deutlich unter zehn Grad Celsius, zum Zudecken habe es jedoch nur eine dünne Decke gegeben. Zudem fehlte es an trinkbarem Wasser vor Ort, Essen, Möbeln, Spielzeug, Schulsachen und mehr.

Am allernötigsten sei Wasser gewesen, denn dieses hätte für alle 32 Personen in einem vierstündigen Marsch von der Wasserstelle mit Kanistern geholt werden müssen. Die Reisegruppe habe einen Wassertank und Auffangrinnen finanziert, damit Wasser auch außerhalb der Regenzeit zur Verfügung stehe. Zudem sei Essen und Kleidung gekauft worden, im Anschluss das Waisenhaus renoviert und ein Solarpaneel für Strom angeschafft. Es folgten Stockbetten und neue Matratzen und ein Anbau ans Haus. Im Septem-

ber 2024 wurde Ackerland und Kartoffeln zur Selbstversorgung gekauft, anschließend wurden eine Toilette, Waschräume und eine Treppe dorthin gebaut. Danach bekam Patience bei ihrer Arbeit Hilfe von Annah, die kocht. Im November 2025 wurde das Waisenhaus ans Stromnetz angeschlossen. Im Februar 2025 übernahm Patience zudem die „Hamungo Charity Nursery and Primary School“ der Gemeinde. Dafür wurden von Syke aus Bücher und Bänke angeschafft, fünf Klassenräume gebaut und diese ausgestattet. Seit Mai 2024 werden fünf HIV-positive Kinder des Dorfes unterstützt, für die in der Schule ein Wohnraum errichtet und eine Hilfe, Niwaha, eingestellt worden sei. Weitere Toiletten wurden gebaut, ein 6400 Quadratmeter großes Grundstück für die Schule dazugekauft. Derzeit würden weitere fünf Klassenräume errichtet sowie Küchengebäude mit Vorratsräumen, je eins, für Schule und Waisenhaus.

„Die Versorgung der Kinder und der Betrieb vom Waisenhaus und der Schule Hamungo sind unsere Dauerprojekte“, so Rainer Rogge. Die nächsten zu finanzierenden und anstehenden Projekte seien der Bau einer Krankenstation bei der Schule und die Einstellung eines Arztes und einer Schwester. Hilfe bekomme der seit 2025 eingetragene Verein von etwa 100 Menschen, unter anderem aus den europäischen Ländern, Australien, Japan und den USA. „Es ist mein Herzensprojekt“, sagt Rainer Rogge. Das Ehepaar möchte im November dieses Jahres wieder nach Uganda reisen. Inzwischen würde über 300 Kindern geholfen. Für viele werden noch Paten gesucht: kleinere Kinder können mit 25 Euro im Monat unterstützt werden, größere mit 35 Euro. Wer den Verein unterstützen möchte, kann unter elkeantarktis@kabelmail.de oder Telefon 0172 / 4531181 Kontakt aufnehmen. as

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Ju Ju Space Club im Pinökel

VEGESACK – Der Ju Ju Space Club, das psychedelisch angehauchte Bremer Rock-Trio wird am Freitag, 13. Februar, 20 Uhr, im Pinökel, Albrecht-PoppeStraße 2, eine Tour durch die 60er, 70er und 80er Jahre veranstalten. In der klassischen Besetzung Gitarre, Gesang, Bass und Drums werden Songs völlig unterschiedlicher Künstler präsentiert. Das geht von Tom Petty bis Amy Winehouse, von Brian Ferry bis Chris Isaac, von Cream zu den Stones, von Lou Reed zu Tom Waits, von David Bowie zu vielen anderen. Der Eintritt ist frei. fr

„Magisches Leuchten“

BLUMENTHAL – Am Montag, 9. Februar, 18 Uhr, liest Horst Wehrse in der Stadtteilfiliale der Sparkasse in Blumenthal aus seinem Reisebericht mit dem Titel „Magisches Leuchten am Firmament“ über seinen Trip nach Lappland. An drei Tagen zeigte sich das Polar- oder Nordlicht. Weitere High-lights dieser Reise waren eine HuskySchlittenfahrt, eine Fackelwanderung und eine Wanderung entlang der größten Stromschnellen Skandinaviens bei Tageslicht. Anmeldung für den Vortrag in der Stadtteilfiliale Blumenthal, Telefon 0421 / 1796223 oder stadtteilfiliale. blumenthal@sparkassebremen.de. fr

Exklusives Hochzeitsevent

BrautkleidMegaSale vom 13. bis 15. Februar in der Überseestadt

exklusive Messeangebote regionaler Dienstleister. Diese persönlichen Kontakte helfen Brautpaaren, einzelne Aspekte ihrer Hochzeit professionell zu planen und Dienstleister kennenzulernen. Der BrautkleidMegaSale versteht sich als branchenübergreifendes Hochzeitsevent, welches Inspiration für die Hochzeitsplanung bietet und

Brautmode in großer Auswahl präsentiert. Zudem bleibt Raum für Beratung, Austausch und exklusive Deals. Eintrittskarten sind direkt vor Ort erhältlich; zusätzliche Informationen zur Anfahrt und zu kostenlosen Terminbuchungen für persönliche Beratungen gibt es außerdem im Internet unter der Adresse www. brautkleidmegasale.de . red

Liebe Bremer,

es sind erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf

Bremer,

erschreckende Zahlen, die nun veröffentlicht wurden: Auf

Stellv. Fraktionsvorsitzender

offenbar sind Grüne und Linke nun endgültig von allen guten Geistern verlassen. Ginge es nach dem Willen dieser beiden Regierungsparteien, dann dürften Polizisten im Land Bremen zu ihrer Dienstuniform künftig auch religiöse Kopfbedeckungen wie Turban, Kippa oder Kopftuch tragen. Ja, Sie haben richtig gelesen! Natürlich steht auch Bremer Polizisten das Recht auf Glaubens- und Bekenntnisfreiheit zu, die das Grundgesetz garantiert. Doch in ihrer täglichen Dienstverrichtung für Sicherheit und Ordnung agieren die Beamten nicht als Privatleute, sondern als Repräsentanten des Staates. Und diese Außenwirkung muss weltanschaulich neutral sein. Auch dieser Grundsatz ergibt sich aus unserer Verfassung. Deshalb darf der Dienstanzug der Polizei nicht mit religiösen Symbolen kombiniert werden. Wer diese Vorgabe als „diskriminierend“ kritisiert, wie es Grüne und Linkspartei tun, der verkennt den wichtigen Unterschied zwischen privater Bekenntnisfreiheit und hoheitlicher Funktion. Die Polizei will Freund und Helfer aller Bürgerinnen und Bürger sein, unabhängig von Herkunft, sozialem Status und religiöser Überzeugung. Diesem Anspruch muss auch die Uniform unserer Ordnungshüter gerecht werden, die unterscheiden, aber nicht spalten soll. Wer daran rüttelt, der sendet ein fatales Signal in die Gesellschaft und erschüttert das Vertrauen der Menschen in den demokratischen Rechtsstaat. Für die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND ist deshalb klar: Religiöse Kopfbedeckungen haben im Polizeidienst nichts verloren! Statt für eine verfassungswidrige „Modernisierung“ der Bekleidungsvorschriften einzutreten, wäre der Bremer Senat besser beraten, unserer Polizei politisch den Rücken zu stärken. Hier hat die Landesregierung noch jede Menge Nachholbedarf. Das gilt speziell für die Koalitionsparteien Grüne und Linke, verspricht Ihr

Sie haben Fragen zu BÜRGER IN WUT? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: Bürgertelefon: 0421 - 51 23 98 96, Internet: www.biw-bremen.de, E-Mail: info@buerger-in-wut.de

Marktstraße 12, 28195 Bremen, Tel.: 0421 / 33651155, E-Mail: kontakt@bd-fraktion-bremen.de

Politische Anzeige:

- Der Auftraggeber der Anzeige ist die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft

- Die Anzeige steht in Zusammenhang mit der politischen Forderung nach einer Änderung der Uniformverordnung bei der Polizei Bremen.

- Weitere Informationen in der Transparenzbekanntmachung unter https://weserreport.de/transparenzbekanntmachung_2026_februar_01/

ÜBERSEESTADT – Vom 13. bis 15. Februar 2026 öffnen sich die Türen der BrautkleidMegaSale 2026, dem einzigartigen Hochzeitsevent in der Kaba Event Halle, Hagstraße 1, in der Bremer Überseestadt. Besucherinnen und Besucher erwartet ein inspirierendes Wochenende rund um Brautmode, Hochzeitsdienstleister und attraktive Messeangebote – perfekt für alle, die ihren großen Tag planen und gestalten möchten. Die Öffnungszeiten sind am Freitag, 13. Februar von 14 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag, 14. bis 15. Februar, von 11 bis 17 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro pro Person. Im Mittelpunkt des Events steht der große Verkauf neuer Brautkleider in einer vielfältigen Auswahl an traumhaften Modellen in den Größen 36 bis 50. Von klassischen langen Roben bis hin zu eleganten kürzeren Designs bleiben keine Wünsche offen.

Viele Kleider können direkt vor Ort erworben und mitgenommen werden und sind bereits ab 250 Euro erhältlich. Besucher und Besucherinnen haben die Gelegenheit, sich bei ausgewählten Ausstellern aus der Hochzeitsbranche inspirieren zu lassen und persönliche Beratung zu erhalten. Die Aussteller bieten Hochzeitsfotografie und Drohnenaufnahmen für unvergessliche Momente, Event- und Hochzeitsplanung, Papeterie und Design, Musikund Unterhaltung, Dekoration und Floristik, zudem gibt es

Alles für den hoffentlich schönsten Tag im Leben finden Paare auf der BrautkleidMegaSale. Foto: fr

Unzulässiges Vorgehen?

Beiratsmitglied übt Kritik an Verfahren

VEGESACK – Das Vegesacker Beiratsmitglied Ingo Schiphorst, „Stimme Vegesacks“ bezeichnet die inzwischen erfolgte Einladung zu der Vegesacker Beiratssitzung am Montag, 16. Februar, 18.30 Uhr, im Vegesacker Bürgerhaus, als mehr als enttäuschend, weil der Einladung weder für die Beiratsmitglieder noch für die Öffentlichkeit irgendwelche Planunterlagen, Begründungen und Gutachten beigefügt waren.

Es falle auf, dass immer wieder bei kritischen Vorhaben von der Bauverwaltung regelbasierte Verfahren verlassen werden und auch die Ortsamtleitung mitspiele. Die Anhörung des Beirates als Träger öffentlicher Belange nach Paragraf 4, Absatz 2 Baugesetzbuch sei ein förmlicher Vorgang, dem ein An-

schreiben der Bauverwaltung mit Frist zur Stellungnahme unter Beifügung der Unterlagen zugrunde liegen müsse, erklärt der Vegesacker. Offenbar werde hier versucht, diese Anhörung sozusagen auf dem kleinen Dienstweg durchzuführen und den Beirat und die Öffentlichkeit mit Informationen in der Sitzung abzuspeisen, so Ingo Schiphorst. Das sei unzulässig.

Gleichwohl rechnet Ingo Schiphorst damit, dass die Sitzung für die Öffentlichkeit die letzte Gelegenheit sein wird, sich vor einem Auslegungsbeschluss mit den Planungen auseinanderzusetzen, und fordert die Bürgerinnen und Bürger Vegesacks auf, sich in großer Zahl und rege an der Veranstaltung zu beteiligen. fr

Schönes für die Sinne

SCHWANEWEDE – Die Begegnungsstätte Schwanewede, Ostlandstraße 25a, verwandelt sich am 14. und 15. Februar 2026 in ein lebendiges Zentrum für Kunst und feines Handwerk. 35 Aussteller laden mit ihren handgefertigten Unikaten zum Staunen und Entdecken ein.

Besucher dürfen sich auf eine inspirierende Mischung aus traditionellen Techniken und modernen Designs freuen. Das Spektrum reicht von filigranem Schmuck und individueller Mode über kunstvolle Keramik bis hin zu Holzarbeiten und Malerei. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte – fernab von industrieller Massenware. Die Öffnungszeiten des Schwaneweder Kunstmarkts sind am von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Alle Aussteller sowie weitere Informationen sind im Internet unter www.schwanewederkunstmarkt.de zu finden. red

haben Fragen zu BÜRGER IN WUT? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit Bürgertelefon: 0421 - 51 23 98 96, Internet: www.biw-bremen.de, E-Mail: info@buerger-in-wut.de

Der Ju Ju Space Club tritt am Freitag, 13. Februar, auf. Foto: fr

Sprungbrett zur Karriere

Die Jobmesse findet am 19. Februar in der ÖVB Arena statt

REGION – Die ÖVB Arena als Karriereparadies. Mit diesem Anspruch veranstaltet das Jobwoche-Team am 19. Februar, 9.30 bis 17.30 Uhr, eine Jobmesse für Berufseinsteiger, Studienanwärter und Jobsuchende. Sie bringt die Suchenden direkt mit Entscheidern von rund 70 Unternehmen aus Handwerk, Industrie, Wirtschaft, Handel, Hotellerie und Gesundheitswesen zusammen. Der Eintritt ist kostenlos. Eine vorherige Registrierung unter bremenjobmesse.de wird empfohlen. „Wir bringen die richtigen

Menschen zusammen, am richtigen Ort und zur richtigen Zeit“, freut sich Veranstalter Sven Wolter-Rousseaux. „Jobmessen sind ein Schlüssel zur Karriere. Hier gibt es für jeden etwas, egal ob mit Ausbildung, Studium oder auf der Suche nach einer neuen Perspektive. Das persönliche Gespräch vor Ort ersetzt kein Online-Portal. Hier zählen Authentizität, Sympathie und direkte Eindrücke.“ „Wer seine Ziele kennt, sieht Veränderungen als Chance, um neue Wege zu beschreiten und die Gelegenheit

zu ergreifen, die Zukunft aktiv zu gestalten“, sagt Sven WolterRousseaux aus seiner langjährigen Erfahrung. „Die Besucher entdecken spannende Karrieremöglichkeiten und möglicherweise auch ihren zukünftigen Arbeitgeber, mit dem sie gemeinsam die Zukunft gestalten können. Häufig erhalten Interessenten direkt vor Ort eine Zusage für einen neuen Job.“

In der Mitmach-Area können Besucher aktiv in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern und Tätigkeiten

aus Handwerk, Gesundheitswesen oder staatlichen Institutionen selbst ausprobieren. Ein Highlight ist auch die individuelle Überprüfung der Bewerbungsunterlagen durch einen Profi – ein Must-have in Zeiten von Online-Bewerbungen. Experten geben Tipps, wie Lebenslauf, Anschreiben und Bewerbungsfoto perfekt aufbereitet werden. Denn eine überzeugende Bewerbung ist nach wie vor ein Schlüssel zum Erfolg. Weitere Informationen unter bremen-jobmesse.de im Internet. rl

Hermann-Fortmann-Straße 18 | 28759 Bremen | Tel. (0421) 6 02 87 87 | www.wir-bremennord.de | kontakt@wir-bremennord.de

Chancen und Risiken der KI

Beitrag des Vorsitzenden des gemeinnützigen Trägervereins der Charta digitale Vernetzung

VON JENS MÜHLNER

REGION – Kürzlich hat die Arbeitnehmerkammer Bremen die Beschäftigten im Land gefragt, wie sie den digitalen Wandel erleben. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Mehr als ein Fünftel arbeitet bereits mit Künstlicher Intelligenz. Aber 82 Prozent sehen einen großen Bedarf an Weiterbildung. Und nur jeder zehnte macht sich Sorgen, den Arbeitsplatz zu verlieren – obwohl viele in Berufen arbeiten, die technisch durch Künstliche Intelligenz (KI) ersetzbar wären. Dieses Missverhältnis ist symptomatisch: Wir unterschätzen das Risiko und nutzen kaum die Chancen.

KI bietet vor allem Chancen auf Produktivitätsgewinne. Angesichts eines zunehmend dramatischen Fachkräfteman-

gels könnte KI bis 2030 3,9 Milliarden Arbeitsstunden einsparen. Die Chance liegt dabei nicht im Jobabbau – sondern in der Möglichkeit, dem Wandel des Arbeitsmarkts zu begegnen. Gleichzeitig zeigt sich in Bremens Daten auch das Positive: 54 Prozent der Beschäftigten, deren Arbeit sich durch Digitalisierung stark verändert hat, erleben eine spürbare Entlastung. Kreatives Denken, Zusammenarbeit und Problemlösung – diese menschlichen Fähigkeiten werden nicht überflüssig, sondern wichtiger. Das Problem: 45 Prozent der Bremer Beschäftigten haben keine betrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten. 53 Prozent erhalten keine Unterstützung durch ihren Arbeitgeber. Und während nur neun Prozent Angst vor Arbeitsplatzverlust haben, arbeitet über ein Drittel

in Berufen mit hohem Automatisierungspotenzial.

Ein weiteres Risiko ist grundlegender: viele sorgen sich, dass KI-Abhängigkeit unsere Fähigkeit zum eigenständigen Denken aushöhlt. Das ist nicht unbegründet. Studien warnen bereits vor dem „kognitiven Verfall“ – wenn wir Denken kontinuierlich delegieren, verkümmert die Fähigkeit, eigenständig zu urteilen. Das betrifft nicht nur Einzelne, sondern ganze Organisationen.

Meine Botschaft an die Betriebe: KI einzuführen ohne Menschen vorzubereiten ist fahrlässig. Nur 25 Prozent der Beschäftigten mit hohem Weiterbildungsbedarf erhalten umfassende Schulungen. Das muss sich ändern. Investieren Sie in Ihre Teams, bevor Sie Systeme einsetzen. Das ist nicht Kosten– das ist Risikoma-

nagement. Meine Botschaft an die Menschen: Warten Sie nicht, bis Ihr Beruf unter Druck kommt. Lernen Sie jetzt, wie Sie KI verstehen und nutzen können. Der Unterschied zwischen denen, die gestalten, und denen, die gestaltet werden, ist Wissen. Jetzt zu investieren ist ein Wettbewerbsvorteil. KI kommt. Die Frage ist nur: Kommt sie zu uns oder über uns? Bremen-Nord kann zeigen, wie es anders geht – nicht schneller, sondern intelligenter. Mit Menschen, die die Kontrolle behalten. Mit Unternehmen, die wissen, was sie tun. Das wäre ein echtes Zeichen.

Jens Mühlner ist Vorsitzender des gemeinnützigen Trägervereins der Charta digitale Vernetzung und Head of Digital Sustainability Solutions bei T-Systems International.

Bremen-Nord eine Stimme geben

WIR-Vorstandsmitglied Philipp Romeiser erklärt, welchen Nutzen Unternehmen haben

BREMEN-NORD – Philipp Romeiser ist Geschäftsführer der Romeiser Plus Architekten und Projektentwickler GmbH. Der Architekt ist schon seit über zehn Jahren Mitglied im Wirtschafts- und Strukturrat (WIR) Bremen-Nord.

Das BLV: Warum sind Sie damals Mitglied geworden?

Philipp Romeiser: Wir betreiben in Bremen-Nord unser Büro. Und natürlich bin ich daran interessiert, Themen zu platzieren und Dinge voranzubringen. Der WIR verleiht Bremen-Nord entsprechend eine Stimme.

Welchen Nutzen haben Unternehmen vom WIR?

Der WIR bündelt Interessen und weiß, was Unternehmen bewegt. Auch beim Thema Arbeitskräftemangel und wie

Gemeinsam für die Region

BREMEN-NORD – „ Gemeinsam für die Region“ ist das Leitmotto des WIR. Gründungszweck war und ist, unternehmerischem Sachver-

stand auf den politischen Ebenen Geltung zu verschaffen und die Wirtschaft sowie den Bremer Norden zu stärken. red

man Mitarbeiter gewinnen kann, wird der WIR tätig und reicht diese Informationen an die Unternehmen sowie an die Politik weiter.

Was sind Ihre Aufgaben beim WIR?

Als Architekt habe ich insbesondere für bauliche Themen ein offenes Ohr. Ich höre von den jeweiligen Akteuren, wo der Schuh bei ihnen drückt. Wir stimmen beim WIR zudem Ziele und Aktionen ab und schauen, wer sich wo engagiert oder wen man als Gesprächspartner gewinnen kann. Netzwerkarbeit, wie sie ja auch bei unseren Netzwerktreffen stattfindet, ist sehr wichtig. Wir sind im Vorstand sehr breit aufgestellt. Meine Schwerpunkte sind beispielsweise Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Verkehr.

Was wünschen Sie sich für die Region von der Politik?

Wir wünschen uns eine gewisse Sichtbarkeit als Stadtteil, der ja kein kleiner ist. Wir möchten gehört werden; es gibt schließlich bedeutende Unternehmen in Bremen-Nord. Und wir haben hier ganz andere

Probleme als andere Stadtteile.

Welche Probleme sind das beispielsweise?

Zum Beispiel das Thema Verkehr und die Autobahn. Das wird uns in diesem Jahr wieder beschäftigen. So etwas wie der Bildungscampus in Blumenthal ist super, aber der muss vorangebracht werden. Und natürlich der Strukturwandel, von dem Bremen-Nord seit 25 Jahren betroffen ist. Viele Menschen sind hergezogen, um beispielsweise auf den Werften oder der Bremer Wollkämmerei zu arbeiten. Viele Arbeitsplätze, die es damals gab, gibt es heutzutage einfach nicht mehr. Aber viele Menschen sind immer noch da. Und für die ist es schwierig, Arbeit zu finden. Da setzt der WIR als Stimme der Wirtschaft an. rdr

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Architekt Philipp Romeiser. Foto: fr
Die Messe bietet die Chance zum direkten Kontakt zwischen Bewerbern und Entscheidern. Foto:
„Ein

weiterer großer Krieg ist kein Schicksal“

Großes Interesse an der Buchvorstellung von Stefan Luft und Jürgen Wendler im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus

VEGESACK – Dieses Buch hat schon einigen Wirbel verursacht: Bei der Vorstellung im vorigen Herbst im Bremer Presseclub wurde Ulrich Mäurer für ein Grußwort erwartet. Doch nicht nur sagte der damalige Innensenator nach medialem Druck den Auftritt ab, auch der Raum für die Veranstaltung wurde kurzfristig gekündigt. Das Buch des Politikwissenschaftlers Dr. Stefan Luft und des Historikers Dr. Jürgen Wendler heißt „Mit Russland – Für einen Politikwechsel“ und konnte auf Einladung der Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg nun auf der Studiobühne im Vegesacker Bürgerhaus vorgestellt werden. Die beiden Autoren betonten, es sei ein verengter Titel, das Buch könne auch „Mit China“ oder „Mit Trump“ heißen. Klar sei, dass es kein Miteinander gäbe, ohne miteinander zu reden. Dass das ohne oder gegen Russland nicht gehe, sei eigentlich trivial. Die Entspannungspolitik während des Kalten Kriegs sei auf Vertrauen und Kooperation begründet gewesen. „Heute hat sich die Debattenlage, obwohl man dachte, das geht gar nicht mehr, noch weiter ver-

schärft. Abschreckungs- und Wehrhaftigkeitslogik beherrschen die Politik.“ Das Buch solle daher einen Beitrag leisten, dass Entspannung eine Chance bekomme. Als Historiker habe Jürgen Wendler die These vom „Ende der Geschichte“ in den Neunzigerjahren für absurd gehalten. Das könne man an der Entwicklung von China seither erkennen. Im Welthandel würden die USA ihre Reservewährung Dollar nutzen, um ihre Vormachtstellung zu halten. Die Vorstellung, dass die gesamte Welt „westliches Denken“ übernehme, sei abwegig, unmoralisch und gefährlich. Die Aufteilung oder „Dekolonisierung“ Russlands sei ein altes politisches Motiv. Man müsse sich fragen, was solche Ideen dort auslösten. Dass der russische Einmarsch in die Ukraine gegen die UN-Charta verstoße, sei klar. Man müsse aber realistisch die Frage stellen: „Wo stehen wir heute und wo wollen wir hin?“ Als Stärken könne man Individualität und gesellschaftliche Pluralität nennen. Westliche Länder sähen sich unter Druck, doch Angst sei ein schlechter Berater: „Man kann vielleicht errei-

chen, dass alle Angst kriegen, aber wo bleiben dann unsere Stärken?“ Sein Fazit sei: Man müsse auch weiterhin den Meinungsstreit kultivieren und den Versuchen entgegentreten, diesen zu unterbinden. Sein persönliches Credo: „Es gibt nach wie vor nur ein Papier, an dem sich alle orientieren sollten, und das ist die Charta der Vereinten Nationen von 1945.“

Ein weiterer Beitrag im Buch von Jan Opielka beschäftigt sich mit der Perspektive osteuropäischer Länder. Als Brückenbauer würden sie dringend gebraucht, gingen aber meistens sehr unkritisch mit den USA um.

Stefan Luft sprach dann über den „Operationsplan Deutschland“, der ein Konzept skizziere, wie über Akteure wie Parteien, Medien, Kirchen und Gewerkschaften auf die Bevölkerung eingewirkt werden solle. So wolle man die Denkweisen der Gesellschaft umformen und das Militärische an den Lebensalltag heranrücken. Die Entwicklung der Ukraine seit 2014 sei dafür als Vorbild zu verstehen. Die Gesellschaft solle auf Schocks und Versorgungseinschränkungen eingestimmt werden. Gerade Bun-

desminister der SPD wie Karl Lauterbach und Boris Pistorius hätten sich dabei sehr profiliert hervorgetan.

Mit seinen Studenten habe er versucht, das zu diskutieren: Einige seien zwar kritisch gewesen, ein paar mehr hätten entlang des „Narrativs“ argumentiert, doch keiner habe sich selbst als betroffen wahr-

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genommen. Er habe ihnen gesagt: „Ich will das alles nicht, ich will eine friedliche Zukunft. Aber Sie sind es, die dann eingezogen werden.“ Wichtig sei, dass man weitergebe, dass deutsche Städte mal ganz anders ausgesehen haben. Man behaupte, sich bis 2029 auf einen langen Krieg vorbereiten zu müssen, müsse

aber wissen: „Nein, das wird ein ganz kurzer Krieg.“ Die zwei Positionen seien: „Wir möchten leben“ und „Ist doch egal“. Als Triebfeder hinter Letzterem vermute er Selbstverachtung und das Bedürfnis, „groß rauszukommen“. Die anschließende Diskussion unter den über 50 Zuhörern wurde von Walter Metag von der Friedensinitiative moderiert. Viele sorgten sich um den sozialen Zusammenhalt und forderten, dass Sozial- und Friedensbewegung mit den betroffenen jungen Menschen zusammenarbeiten: „Wir müssen beim Widerstand gegen die Wehrpflicht dabei sein.“ Stefan Luft sagte, er verstehe auch nicht, „warum ich meine Studenten da nicht sehe.“ Energisch wurde zudem auf die Vorgeschichte des aktuellen Konflikts verwiesen: „Es wird so getan, als ob das 2022 alles begonnen hat. Aber seit 2014 hat es im Donbass 14000 Tote gegeben.“ Hinsichtlich des Völkerrechts müsse man „so ehrlich sein, zu sagen: Da waren wir nicht ehrlich.“ Eine allgegenwärtige Doppelmoral bringe die Stimmung zum Kippen: „Wir werden international immer unglaubwürdiger.“ nik

Am 14 . ist Valentinstag

Woher kommt der Brauch?

Bischof Valentin von Terni soll trotz römischen Verbots heimlich Verliebte getraut haben

REGION – Der Valentinstag ist der romantischste Tag des Jahres, da sind sich viele Menschen einig – doch woher er kommt, da scheiden sich die Geister. Zyniker sagen, er sei die erfolgreichste Marketingkampagne der Geschenke- und Blumenindustrie... doch auch wenn am 14. Februar tatsächlich viel Geld über die Ladentheken geht, so hat der Tag der Liebe tatsächlich einen viel älteren und deutlich schöneren Ursprung.

Für die Einen geht der Valentinstag auf den Bischof Valentin von Terni zurück. Dieser lebte im 3. Jahrhundert nach Christus und traute, trotz eines

Verbotes durch Kaiser Claudius II, heimlich Verliebte in christlicher Zeremonie. Hierbei soll er den Paaren zum großen Tag Blumen aus seinem Garten überreicht haben. Der Legende nach starb er später den Märtyrertod und deshalb wurde ihm als Heiliger Valentinus jahrhundertelang am 14. Februar gedacht. Historisch belegt ist die Person allerdings nicht, weshalb die katholische Kirche den Gedenktag 1969 abschaffte. Andere führen den Vatentinstag auf einen Brauch im alten Rom zurück. Dort feierte man am 14. Februar die Göttin Juno, die Beschützerin von Ehe und Familie. Frauen

bekamen Blumen geschenkt und nahmen an einer „Liebeslotterie“ teil, bei der sie ihren Namen auf einen Zettel schrieben und in ein Körbchen warfen. Junge Männer zogen ihre Auserwählte und verwöhnten sie ein Jahr lang mit Briefen und kleinen Überraschungen. Für welche Variante man sich auch entscheidet, eines wird deutlich: Die Liebe steht zentral, aber auch Blumen, liebe Worte und Geschenke spielen eine wesentliche Rolle. Zwar ist der Valentinstag, wie er heutzutage zelebriert wird, eine eher junge Tradition in Deutschland, doch seine Bedeutung wächst. Während

2020 lediglich 17 Prozent der Befragten einer Studie planten, ihrem Partner oder ihrer Partnerin am Valentinstag ein Geschenk zu kaufen, waren es 2025 schon 28 Prozent. Das zeigt: der Tag der Liebe trifft einen Nerv, vor allem bei jüngeren Menschen. Unabhängig vom Alter und auch vom Geschlecht stehen übrigens Blumen auf Platz Eins der beliebtesten Geschenke - und auch wenn Rosen die unangefochtenen Romantiksieger sind, kommen durchdachte und individuelle Geschenke oftmals noch besser an. Am besten überlegt man sich also im Vorfeld, was dem Herzensmenschen gefällt und was man mit dem Geschenk ausdrücken möchte. Eine wundervolle Idee sind zum Beispiel Phalaenopsis - auch bekannt als Schmetterlingsorchideen. Es heißt, wenn man verliebt ist, habe man Schmetterlinge im Bauch. Gemeint ist ein aufgeregtes Flattern, das viele vor allem zu Beginn einer Beziehung sehr intensiv spüren. In dieser Zeit kann man es gar

nicht erwarten, die andere Person wiederzusehen. Am liebsten wäre man 24/7 bei ihm oder ihr. Diese Hochphase, in der Kopf, Herz und Körper verrücktspielen, ebbt irgendwann ab. Man setzt die rosarote Brille ab und der Alltag kehrt ein. Die Schmetterlinge werden ruhiger und sind weniger aktiv ...doch sie sind immer noch da, leiser zwar, aber spürbar in besonderen Momenten. Dieses Gefühl kann man wunderbar mit der Phalaenopsis ausdrücken. Ihr Name steht für die Schmetterlinge im Bauch, die man beim Anblick der geliebten Person spürt, ihre symbolische Bedeutung übermittelt die tiefe Verbundenheit, die man empfindet. Mit einer Orchidee drückt man also auf wunderschöne Weise die Gefühle und besondere Beziehung zum Partner oder zur Partnerin aus. Und das Beste: Die Topfpflanzen begleiten monate-, bei richtiger Zuwendung sogar jahrelang. Denn sie blühen immer wieder auf und erfreuen mit ihrer Schönheit, die bleibt. red

Rosen gelten als „unangefochtene
Bei dem Vortrag von Stefan Luft und Jürgen Wendler zeigte sich das Bedürfnis der Menschen nach Diskussion. Foto: nik

Am 14 . ist Valentinstag

Segensfest zum Valentinstag

Nordbremer Kirchengemeinden laden in die Stadtkirche Vegesack ein

VEGESACK – Alljährlich feiern Menschen auf der ganzen Welt am 14. Februar den Tag der Liebenden. Namensgeber ist nach heutigem Wissenstand der heilige Valentin, der Schutzpatron der Liebenden. Valentin lebte im 3. Jahrhundert in Rom und traute Liebespaare nach christlichem Ritus, obwohl Kaiser Claudius II. das verboten hatte. Nach Deutschland kam der Brauch, laut einem Bericht des Bayrischen Rundfunks zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre. „1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten ,Valentinsball’. Von da an verbreiteten sich die Bräuche des Valentinstags über ganz Deutschland.“

Mehrere Kirchengemeinden laden für Samstag, 14. Februar, ab 18 Uhr wieder zu einem besonderen Gottesdienst, dem „Segensfest“, in die Vegesacker Stadtkirche ein. „Sie sind frisch verliebt oder schon längere Zeit miteinander unter-

Der Segens-Gottesdienst findet am Samstag, 14. Februar, ab 18 Uhr in der Stadtkirche Vegesack statt. Die Einladung richtet sich an alle Menschen: ob verheiratet oder nicht, hetero oder LGBTQ+. Foto: fr

wegs, Sie leben in einer Partnerschaft oder sind verheiratet... Wie auch immer Ihre Liebe gerade aussieht und was Sie gemeinsam vorhaben, der

Valentinstag bietet eine wunderbare Gelegenheit, ganz persönlich und individuell den Segen Gottes zugesprochen zu bekommen und neue Kraft zu

tanken.“ Dazu rufen die beteiligten Gemeinden AumundVegesack, St. Magni, St. Michael und Heilige Familie Grohn sowie die methodistische Gemeinde Vegesack (EMK) auf. Zum „Segensfest“ gibt es einen kurzen Predigtimpuls, mehrere Stationen mit einem bunten Programm und der Möglichkeit, sich noch einmal persönlich segnen zu lassen. Wunderbare Musik versprechen die Organisatoren von Aumund-Vegesacks Kantor Rainer Köhler und Hochzeitssängerin Christina Beyer. Angesprochen sind ausdrücklich alle Menschen – ob verheiratet oder nicht, hetero oder LGTBQ+. Das „Segensfest“ soll mit einem Sektempfang ausklingen, also früh genug, um einen zweisamen Abend zu verbringen. Alle weiteren Auskünfte gibt es bei Pastorin Jenny Kauther unter der Telefonnummer 0421 / 685 91 48 oder per Mail an jennifer.kauther@kirchebremen.de fr

Umfrage: Blumen nach wie vor ganz vorn

REGION – „Am 14. Februar ist Valentinstag. Womit werden Sie Ihrem Partner oder einer Person, die Sie gerne für sich gewinnen möchten, an diesem Tag eine Freude machen?“ So lautete die Frage, die der Digitalverband Bitkom 1006 Bundesbürgern ab 16 Jahren in Detuschland stellte, um die

verschenken wollen – Männer mit 50 Prozent etwas häufiger als Frauen mit 40 Prozent. 36 Prozent der Männer und Frauen verschicken an diesem Tag eine romantische WhatsApp oder SMS an ihren Partner bzw. ihre Partnerin oder an eine Person, die sie gern für sich gewinnen möchten. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1006 Bundesbürgern ab 16 Jah-

ren in Deutschland.

Beliebt sind auch Süßigkeiten, die ebenfalls 36 Prozent verschenken. Drei von zehn Befragten wollen am Valentinstag gemeinsam essen gehen oder kochen. 22 Prozent verschenken Parfüm, wobei dies auf die Männer mit 30 Prozent doppelt so häufig zutrifft wie auf Frauen mit 15 Prozent. Genau anders herum ist es mit romantischen Briefen, die insgesamt 13 Prozent der Be-

fragten verfassen wollen, jedoch nur acht Prozent der Männer und 17 Prozent der Frauen. Schmuck ist für sieben Prozent am Valentinstag das Geschenk der Wahl. Die Befragten konnten mehrere Optionen angeben. Insgesamt geben 58 Prozent an, am Valentinstag einer anderen Person eine Freude machen zu wollen: 66 Prozent der Frauen sagen dies und 50 Prozent der Männer. red

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Bremer Weg für neue Fachkräfte

Erster Lehrgang von HBQ+ qualifiziert auch bei geringen Sprachkenntnissen

MARCUS SCHMIDT

„Nur noch von anderen Betrieben abwerben?“ Das sei gestern gewesen, hofft Malermeister Michael Jepp. Er habe sich mit Familienvater Mouydad Almasri einen Handwerker ins Team geholt, der mit HBQ+ der Handwerkskammer und der Arbeitsagentur Bremen zu einer Fachkraft mit Zertifikat ausgebildet werde.

„Ein echter Bremer Weg“, versichert Jörg Schäfer vom Kompetenzzentrum Handwerk, in dem in sechs Gruppen je ein Dutzend Kräfte ausgebildet werden. Sie waren arbeitslos, verstanden wenig berufswichtiges Deutsch oder hatten Qualifikationen sowie Erfahrungen, die nicht erkannt werden. Eine Besonderheit: Die Sprachschule Inlingua unterstützt die, die Handwerk und Sicherheit sonst schwer verstehen.

„Das Handwerk hat nach wie vor einen hohen Personalbedarf. Neben den fast überall stark gesuchten Fachkräften bietet es auch Menschen eine mögliche Perspektive, die sich trotz geringer Berufserfahrung und sprachlicher Hürden eine Zukunft im Handwerk erarbeiten möchten“, so Alexander Gündermann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Bremen. An sie richtet sich das von der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven und dem Kompetenzzentrum Handwerk der Handwerkskammer Bremen entwickelten Pilotprojekt HBQ+ . In der ersten Woche des Lehrgangs, der am 2. Februar im Kompetenzzentrum Handwerk gestartet ist, bekommen die Teilnehmenden zunächst eine Orientierung über die Gewerke des Metallbaus, des Hoch- und Tiefbaus, des Maler- sowie des Tischlerhandwerks und üben in den folgenden sechs Wochen typische Tätigkeiten aus einem dieser Gewerke aus. Dabei bekommen sie auch eine Sprachbegleitung.

„HBQ+ richtet sich an Personen, die im Handwerk eine berufliche Perspektive für sich erkennen und trotz nicht perfekter Deutschkenntnisse ers-

te Schritte in diese Richtung gehen möchten“, so Gündermann. Aufgrund der Sprachbegleitung während des Lehrgangs können sie sich in erster Linie auf die fachlichen Inhalte konzentrieren. Neben der Sprachbegleitung bekommen die Teilnehmenden bei Bedarf auch Beratungen zu Bewerbung und Weiterbildung.

Anlass für die Entwicklung des Pilotprojekts, das es nur in Bremen gibt: „Arbeit im Handwerk hat Zukunft.

Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit BremenBremerhaven, erläutert den

Malermeister Michael Jepp und HBQ+-Teilnehmer Mouayad

Almasri nutzen beide Ihre Chancen. Foto: Schmidt

Mit der Qualifizierungsmaßnahme Handwerkliche Basisqualifikation Plus (HBQ+) haben wir einen niedrigschwelligen Zugang zu Handwerkstätigkeiten für Arbeitslose ohne Vorkenntnisse geschaffen und kombinieren diesen mit einer Sprachbegleitung.“

Die Maßnahme verfolgt dabei zwei Ziele: Die Teilnehmerinnen könnten sich im Handwerk orientieren und nach der Teilnahme mit der Basisqualifikation schon in Arbeit einmünden und zugleich legen sie den Grundstein für weitere Qualifizierungsschritte bis hin zur Fachkraft.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Handwerkskammer diesen innovativen Ansatz inhaltlich umsetzen können. Er verbessert die Arbeitsmarktchancen“, so Ossmann.

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Welches Handwerk darf es sein (v. l.)? Joachim Ossmann (Arbeitsagentur), Jörg Schäfer (Kompetenzzentrum Handwerk) und Alexander Gündermann (Handwerskmammer) bei HBQ+. Foto: M. Schmidt

„Hausgezeichnet“ am Wasser

Isa Fischers neue Ausstellung im Kunstkeller von Schloss Schönebeck

SCHÖNEBECK – Die neue Ausstellung im Kunstkeller von Schloss Schönebeck zeigt viele Motive historischer Architektur. Die Künstlerin Isa Fischer erzählt, dass sie schon seit 15 Jahren bevorzugt draußen vor ihrem Motiv arbeitet. I nnerhalb von etwa drei Stunden entsteht so ein Aquarell. Sie hält dabei zunächst die Konturen mit Skriptol fest: „Das löst sich nicht an, wenn man mit Aquarell rübergeht.“

Die Ausstellung trägt den Titel „Hausgezeichnet – Stadtzeichnungen aus der Umgebung“; könnte laut Isa Fischer aber auch „Am Wasser“ heißen. Zahlreiche Motive hat sie im Bremer Norden gefunden. Viele der historischen Kämmereigebäude in Blumenthal seien dankbare Motive, genau wie der Wasserturm und das Schloss Schönebeck selbst. Eine Vegesack-Collage kombiniert den Walkiefer am Utkiek mit dem Museumshaven und dem Kito-Gebäude. Unter „Hausgezeichnet“ führt Isa Fischer auch Aufträge aus, wenn jemand etwa ein Aquarell von seinem Haus haben möchte.

„Das hat sich ganz gut entwickelt, es wollten schon Leute aus Hamburg, Hannover und an der Ostsee ihr Haus gezeichnet haben.“ Auf Wunsch können auch die Bilder aus dieser Ausstellung erworben

Eine neue Technik von Isa Fischer sind die Aquarelle auf hölzernem Grund, die einen dreidimensionalen Aspekt mit sich bringen. Foto: nik

werden. Als hauptberufliche Grafikdesignerin hat Isa Fischer zudem bereits mehrere Bücher gestaltet, in denen sie ihre Aquarelle mit den zugehörigen Rad- und Wanderwegen verknüpft. Sie veröffentlicht ihre Bücher im Selbstverlag: „Ich kann in Bremen ja einfach mit dem Fahrrad die Buchgeschäfte beliefern“, erzählt sie. Etwas ganz Neues seien Aquarelle auf Holz, welches sich mit einem Bindemittel grundiert fast wie Papier verhalte. So könne sie darauf mit Tusche

aquarellieren. „Das muss dann auch nicht gerahmt werden“, sagt sie. Viele der Motive haben einen großen Wiedererkennungswert: Der Molenturm am Getreidehafen ist sofort kenntlich. Auch das Stahlwerk, vom westlichen Ufer aus gesehen, bietet farblich ein eindrucksvolles Motiv. Der sogenannte Focke-Garten, mit dem die Wallanlagen zum Weserufer hin abschließen, wird nicht erst durch die Eisenbahnbrücke im Hintergrund erkennbar. „Man könn-

te ein ganzes Buch allein über die Wallanlagen machen“ findet Isa Fischer. „Das hält so ein bisschen fest, wie es einmal war.“ In Bremen würden zwar zahlreiche Fotos gemacht, doch gerade deshalb brauche es eine künstlerische Interpretation. Das Besondere sei, nah am Motiv zu bleiben, dabei aber auch davon zu abstrahieren. Die Ausstellung „Hausgezeichnet – Stadtzeichnungen aus der Umgebung“ ist bis zum 22. März im Kunstkeller zu sehen. nik

„Wintereskapismus“ zu erleben

VEGESACK – Frühling, Sommer, Erdbeeren, exotische Blumen, warme Farbkombinationen und abstrakte Muster. Die Ausstellung mit dem Titel „Wintereskapismus“, die von Cynthia Bolen-Nieland in der Reihe „Kunst & Wissenschaft“ organisiert wurde, ist die erste in diesem Jahr und läutet den Frühling ein. Sie beinhaltet 12 Gemälde auf Leinwand von Viktoria Engel aus BremenVegesack und lädt dazu ein, den kalten Winter einmal hinter sich zu lassen. Auch einige regionale Themen können seit Anfang Februar im Bürgerhaus Vegesack auf Ebene E & F angeschaut werden. Dort hängen die Bilder bis zum 1. März und werden teilweise für die Bewerbungen an Kunsthochschulen in Deutschland verwendet. red

Aus der Perspektive einer Silbermöwe

Neues Buch über den Bunkerbau in Farge

FARGE – Ein neues Buch des Literaturwissenschaftlers Ottmar Ette zum Bau des größten deutschen Bunkers soll mit einer Lesung am Ort des Geschehens vorgestellt werden. Es ist der dritte Roman des Autors, der den Anspruch hat, Forschung und Wissenschaft mit dem fiktionalen Schreiben zu verbinden.

LITERARISCHE PARABEL UND TIERFABEL

„Zwischen Wunderwaffe und Wirtschaftswunder erzählt der Roman »Wunder Bunker« vom Bau des größten Bunkers Deutschlands mit seinen Konzentrations- und Arbeitslagern als Chiffre deutscher und europäischer Geschichte im Übergang von den vierziger zu den fünfziger Jahren“, schreibt der Verlag.

SONNTAG, 8. FEBRUAR

KUBA

Comedy: Tobii FH „Mutti & Friends“. 20 Uhr. VVK 32,05, AK 37 Euro. – Hermann-FortmannStraße 32.

DIENSTAG, 10. FEBRUAR

BÜRGERHAUS VEGESACK

Tazcafé Faschingsparty mit Hans-Jürgen Dymala. Beginn 14.30 Uhr. Eintritt 7 Euro, Tageskasse 9 Euro. Kirchheide 49.

MITTWOCH, 11. FEBRUAR

OVERBECK-MUSEUM

Vortrag: „Sie malt fast wie ein Mann - Künstlerinnen zwischen Tradition und Emanzipation “. 18 Uhr. Alte Hafenstraße 30.

FREITAG, 13. FEBRUAR

KITO

Konzert: Ulla Meinecke mit Reinmar Henschke: „Bessere Zeiten“. Beginn 20 Uhr. Eintritt ab 24 Euro. Alte Hafenstraße 30.

PINÖKEL

Konzert: JuJu Space Club. Beginn 20 Uhr, Eintritt frei. Albrecht-Poppe-Straße 2.

STADTHALLE OHZ

„Pumps & Perlen“: Flohmarkt für Frauensachen. Standplatz 20 Euro, ausverkauft.18 Uhr. 23,40 Euro. – Jacob-FrerichsStraße 1.

BEGU LEMWERDER

Kabarett: Philipp Scharrenberg „Verwirren ist menschlich“. Karten ab 26,96 Euro. Beginn 20 Uhr – Edenbütteler Straße 5.

SAMSTAG, 14. FEBRUAR

KITO

Comedy: Andy Strauß: „Inhalte hinhalten“. Beginn 20 Uhr. Eintritt 23 Euro. Alte Hafenstraße 30.

STADTHALLE OHZ

„Puppen & Piraten“: Flohmarkt für Kindersachen: FÄLLT

AUS.11 Uhr. – Jacob-FrerichsStraße 1.

BEGU SCHWANEWEDE

SchwanArt: 20. Schwaneweder Kunstmarkt. 13 bis 18 Uhr –Ostlandstraße 25a.

SONNTAG, 15. FEBRUAR

BEGU SCHWANEWEDE

SchwanArt: 20. Schwaneweder Kunstmarkt. 11 bis 17 Uhr–Ostlandstraße 25a.

AUSSTELLUNGEN

DOKU BLUMENTHAL

„World Series of Madness“, Upcycling-Kunst von Janina Mau. Ab Mi., 4. 2., bis 10. 4. Infos: www.doku-blumenthal. de. – Heidbleek 10.

BEGU SCHWANEWEDE

„Kunst zwischen Haltung, Hoffnung und Farbe“, Werke von Karin Uthoff. Bis 10. 3. zu den Öffnungszeiten der Begegnungsstätte. Weitere Informationen unter www. BGSchwanewede.de oder telefonisch unter 04209/2030. – Ostlandstraße 25a.

KONTOR

Kleines Kunstschaufenster mit Werken von Bärbel Kock. Bis 1. 6. – Zum Alten Speicher 2.

SCHLOSS SCHÖNEBECK

„Magische Momente – Bilder aus der Antarktis“, von Elke und Rainer Rogge. Infos an Sonntagen. Bis 15. 3. Kunstkeller: Ab Sa., 7. 2. bis 22.3. „Hausgezeichnet“ – Stadtzeichnungen aus der Umgebung, Isa Fischer. Infos: www. museum-schloss-schoenebeck.de. – Im Dorfe 3-5.

ZIMMER GALERIE* NORDSTERN

„Wenn mein Haus aus Glas vom Wind zerbricht“, Collagen und Texte zum 27. Januar von Heide Marie Voigt. Bis März. Anmeldung: 0421/87 35 97.

RATHAUS SCHWANEWEDE „Abstrakt und Bewegend“, Werke von Sara Panknin. Bis 26. 3. – Damm 4.

OVERBECK-MUSEUM

„Du traust mir nicht genug Talent zu! – Hermine OverbeckRohte in ihrer Zeit“, Bis 8. 3. 7/ erm. 5 Euro. Kurzführung zum Bild des Monats: Do., 12. 2., 17 Uhr. 9/7 Euro. – Alte Hafenstraße 30.

BUR G ZU HAGEN

„Unbehagen im Bremischen“, von Bettina Bexte. Bis 22. 2. Eintritt 3 Euro. Infos: www. burg-zu-hagen.de. – Burgallee 1.

HOSPIZ LILGE-SIMON-STIFT

„TiERisch 2.0“, von Wolfgang Pohl. Bis 26. 7. Anmeldung: 0421/6267070. – Feldberg 1.

Zeichenworkshop

„Als historischer Roman deckt er die Kontinuitäten in dieser Geschichte auf, als literarische Parabel und Tierfabel entfaltet er aus der Perspektive einer Silbermöwe humorvoll die Abgründe menschlichen Daseins, als biographische Skizze beleuchtet er unterschiedliche Figuren, von Lagerinsassen aus ganz Europa, von Architekten und Ingenieuren, von Wachmannschaften und scheinbar unbeteiligten Nachbarn als Psychogramm der Zeit, als Thriller entfaltet er die Spannungen zwischen brutaler G ewalt und ästhetischem Widerstand.“, heißt es in der Pressenotiz weiter.

Als Teil des Gedenkprogramms „Erinnern für die Zukunft“ soll die Lesung am Mittwoch, 11. Februar um 18 Uhr am Denkort Bunker Valentin stattfinden. fr

VEGESACK – Einfach mal einen Bleistift zur Hand nehmen und sich von Kunstwerken zum Zeichnen inspirieren lassen – das ist am Samstag, 28. Februar im OverbeckMuseum möglich, denn dann findet von 11 bis 16 Uhr wieder der beliebte Zeichenworkshop unter Anleitung von Martina Jenning statt. Egal, ob Anfänger und Fortgeschrittene – jeder und jede kann vor den Originalen des

Malerpaares Fritz und Hermine Overbeck oder auch nach der eigenen Fantasie zeichnen, wie er oder sie Lust hat. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es geht vor allem um die Freude am Ausprobieren. Auf Wunsch und je nach Bedarf steht Martina Jenning mit Ratschlägen zur Seite. Um Anmeldung wird gebeten unter 0421 / 663 665, die Teinahmegebühr liegt bei 50 Euro. fr

Bilder von Viktoria Engel im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
Die Ausstellung von Viktoria Engel ist bis März im Vegesacker Bürgerhaus zu sehen. Foto: fr

EVENTS NEXT

Sophia berührt

Mit neuer Musik und berührenden Texten kommt Sophia am 17. März ins Modernes. Sie zählt inzwischen zu den spannendsten Künstlerinnen der deutschsprachigen Popmusik – authentisch, gefühlvoll und mit großer emotionaler Tiefe.

Echt magisch

Der Schmetterlingscode

Mehr als 85.000 Schmetterlinge bewahrt das Übersee-Museum in seiner naturkundlichen Sammlung auf. Seit mehreren Jahren wird dieser umfangreiche Bestand digitalisiert und

„Dabei wird oft übersehen, dass die Muster klaren biologischen Prinzipien folgen, die wir in der Ausstellung sichtbar machen.“

Seit zehn Jahren sind die lich Brothers mit ihren weltweit einzigartigen Illusionen unterwegs. Aus Anlass dieses Jubiläums gehen die Star-Magier mit einer ganz besonderen Show auf Tour: In „Diamonds“ bringen sie ihre spektakulä rsten Illusionen auf die Bü hne: Sie verbiegen Bahnschienen, verwandeln sich in Schmetterlinge und lassen es in der gesamten Arena schneien. Zu erleben ist die Zauberei am 23. und 24. Mai in der ÖVB-Arena.

Mark und die Chöre

Nach zahlreichen ausverkauften Tourneen und Charterfolgen ist Mark Forster der auf Tournee – und tritt am 9. Juli auf der Bremer Galopprennbahn auf. Im Gepäck hat er die aktuellen Singles „Zeitmaschine“ und „Rettest du mich“ und natürlich auch seine bekannten Hits: Von „Übermorgen“ über „Chöre“ und „194 Länder“ bis „Au Revoir“.

Pure Leidenschaft

Explosive Beats, grenzenlose

Energie: Seit 15 Jahren begeistert Ballet Revolución mit elektrisierenden Rhythmen und leidenschaftlichem Tanz. Die kubanischen AusnahmeTänzer verschmelzen klassisches Ballett mit Streetdance, Contemporary Dance und heißen Latin Moves – mit Präzision, Eleganz und kraftvoller Dynamik. Getanzt wird zu den Hits von Weltstars wie Lady Gaga, Bruno Mars, Sabrina Carpenter, Dua

Lipa und vielen mehr. Zu erleben vom 19. bis zum 22. Februar im Metropol Theater. Tickets und Infos unter metropoltheaterbremen.de

sofort bis zum 31. Mai zu sehen sein wird.

Die Werkschau widmet sich der Frage, welche Bedeutung Farben und Muster auf den Flügeln von Schmetterlingen haben. Ausgangspunkt der Ausstellung sind hochaufgelöste Digitalisierungsaufnahmen aus der Sammlung des Übersee-Muser Bilder gingen die Kuratoren mann und Michaela Grein, der Frage nach, warum viele ten Körperbaus so auffällige

Die Ausstellung zeigt, dass Farben und Muster für Schmetterlinge überlebenswichtig sind. Sie dienen der Tarnung, der Täuschung von Fressfein-

len anderen Insekten verfügen sie weder über einen Stachel noch über einen schützenden

Stabil: Tickets für Maxi gewinnen und Blautönen. Foto: Übersee-Museum Bremen, Volker Beinhorn

der Flügel des Morphofalters in unterschiedlichen Violettund Gesellschaftskri-

„Stabil“ heißt das neue Programm von Maxi Gstettenbauer mit dem er am 17. Februar, 19.30 Uhr, das Fritz Theater aufmischt. Seit inzwischen 15 Jahren geht der gebürtige Niederbayer einer geregelten Arbeit aus dem Weg und unterhä lt dabei tausende Zuschauer. Dabei verzweifelt der Familienvater Maximilian Ronald Alfons Gstettenbauer (so sein voller Name) sowohl an der Welt als auch an den eigenen Ansprüchen – und balanciert gekonnt zwischen Alltagscomedy und filigraner Gesellschaftskritik.

Für die Show von Maxi Gstettenbauer am Dienstag, 17. Februar, 19.30 Uhr, im Bremer Fritz Theater, verlosen wir 3 x 2 Tickets. Rufen Sie uns an bis Montag, 9. Februar, 15 Uhr, unter der Telefonnummer 0137 / 87 80 201 Ein Anruf kostet 0,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer aus dem Festnetz. Mobilfunkpreise können abweichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Gewinnerinnen oder Gewinner werden benachrichtigt. Die Teilnahme von Personen unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. weserreport.de/datenschutzerklaerung/

hand ausgewählter Exponate und Fotografien werden diese Strategien anschaulich erklärt.

lassen wird.“, sagt Botanikerin ela Grein. „Dabei ist jedes Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entstehung der Flügelfarben. Besucher erfahren, wie Farbpigmente und sogenannte Strukturfarben wirken, warum manche Farben im Laufe der Zeit verblassen und andere dauerhaft erhalten bleiben und weshalb manche Muster für das menschliche Auge

Flügelmuster einzigartig, ver-

der Schmetterge einfach nur schön“, sagt Insektenspezialist Lohrmann.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eindrucksvolle Beiuebersee-

spiele aus aller Welt.

Im Kino der Träume

Eisgekühlte Romantik und mehr – auch am Valentinstag: Mit Cinema of Dreams schreibt Holiday on Ice das nächste Kapitel der erfolgreichen Eisshow. Vom 12. bis 15. Februar begeistern 37 internationale Eiskunstläufer das Publikum in der ÖVB-Arena mit einer cineastischen Geschichte über

Freundschaft, Mut und große Träume: Inspiriert von großen Hollywood Blockbustern entführt die spektakuläre Show die Zuschauer in die Welt des Films, lässt sie diverse Filmgenres live auf dem Eis – von Retro über Glamour bis hin zu schillernder Science-Fiction –live erleben.

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Steigerung höher als Inflation

Preisanstieg bei Bestattungen hat sich

Im vergangenen Jahr sind die Preise für Bestattungen um 3,1 Prozent gestiegen, in den Jahren zuvor noch um 4,5 (2024) beziehungsweise 5,4 Prozent (2023). Dies ergibt sich aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die von Aeternitas e. V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur, ausgewertet wurden. Die Preise für Bestattungen steigen langsamer als in den Vorjahren. Mit 3,1 Prozent lag der Wert 2025 aber über der Inflationsrate von 2,2 Prozent – wie bereits 2024 (4,5 zu 2,2 Prozent). Es zeigt sich weiterhin, dass die Branche die höheren Kosten, insbesondere für Personal und Energie sowie für Materialien wie Holz, mit einer gewissen Verzögerung weitergibt. Dies gilt sowohl für Privatunternehmen als auch für die öffentliche Hand (Friedhofsträger und kommunale Krematorien). 2023 und 2022 lag der Preisanstieg bei Bestattungen noch unterhalb der Inflationsrate, mit 5,4 zu 5,9 beziehungsweise 4,3 zu 6,9 Prozent. Über einen Zeitraum von fünf Jahren stiegen die Bestattungspreise insgesamt um mehr als 20 Prozent.

aber leicht abgeschwächt

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Vom Sarg über die Urne bis zum Grabstein – die Preise für Begräbnisartikel sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Foto: aeternitas.de

 Weitere Informationen im Internet auf www. aeternitas.de

Als Basis der Aeternitas-Berechnung dienen die Preise für „Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühr“ (Steiger ung 2025: 3,2 Prozent) sowie für „Sarg, Urne, Grabstein oder andere Begräbnisartikel“ (Steigerung 2025: 1,9 Prozent). Dies sind die hier relevanten vom Statistischen Bundesamt im Rahmen des Verbraucherpreisindex erhobenen „Verwendungszwecke des Individualkonsums“. Entsprechend der jeweiligen Gewichtung im Verbraucherpreisindex, dem sogenannten Wägungsanteil, wurde der Wert für die Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühren mit einem größeren Anteil berücksichtigt. Dies entspricht der Praxis. Dienstleistungen wie Überführungen, Trauerfeiern und die Abwicklung von Formalitäten sowie die Friedhofsgebühren machen einen weitaus umfassenderen Teil der Bestattungskosten aus als die verschiedenen Waren wie Särge und Urnen.

Perfekte Optik bei der Grabgestaltung

Der Wunsch vieler Angehörigen, ein Grab schnell zu begrünen, wird bei der Grabgestaltung oft zu einer gärtnerischen Herausforderung. Das Ziel, eine verhältnismäßig kleine Fläche harmonisch und pflegeleicht zu bepflanzen, kann durch das Auslegen der „Bodendecker am laufenden Meter“ jedoch schnell erreicht werden. Der vorbereitete Boden wird mit den Pflanzmatten ausgelegt, fest angedrückt und ausreichend gegossen. Fertig. Durch eine Kombination von Bodendeckermatten mit unterschiedlichen Pflanzenarten - flach wachsender kombiniert mit höher wachsenden Sorten - ergeben sich interes-

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grüne Flächen – insbesondere bei Problemzonen im Garten oder im öffentlichen Raum: Überall dort, wo eine möglichst schnelle Begrünung, rasch sichtbare Ergebnisse, geringer Pflegeaufwand und ein dauerhafter attraktiver Anblick gewünscht werden.  Mehr Infos auf www. helix-pflanzen.de

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