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SO KLINGT NUR DORTMUND SAISON 2018 /19


SO KLINGT NUR DORTMUND

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SAISON

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Vorwort –

MUSS I DENN ...

Abschied von einem der schönsten Konzertsäle

Diesen Geist spüren auch die Künstler. Sie haben in Dortmund für Furore gesorgt und das Konzerthaus zu einem der besten und programmatisch wichtigsten Konzertsäle in Europa werden lassen. Die Künstler schätzen den Mut und Enthusiasmus der Macher und lieben ihre Zuschauer. In

kaum einem anderen Saal wird so ausgiebig gejubelt und gefeiert wie bei uns. Das darf und muss einmal gesagt werden.

Ich wünsche ihm und seiner Mannschaft eine gute Nase, viel Mut, Gelassenheit und eine Portion westfälischer Dickköpfigkeit.

Ich danke Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, für Ihre jahrelange Treue und Risikobereitschaft. Ich danke dem Team für die inspirierende und stets von Respekt und Freundschaft geprägte Arbeit. Ich danke den Freunden, Botschaftern und Sponsoren für ihren Support, der weit über die finanziellen Zuwendungen hinausgeht. Ich danke der Politik in Dortmund. Immer dem Konzerthaus freundschaftlich zugewandt, hat sie uns machen lassen und an uns geglaubt. Mehr geht nicht.

Auf Wiedersehen und eine schöne Saison 2018 / 19!

Das Konzerthaus ist wie die »Südtribüne«. Hier trifft Klassik auf Leidenschaft. Nun übernimmt Raphael von Hoensbroech das Ruder. Er ist mein idealer Nachfolger. Mit ihm teile ich viele musikalische Überzeugungen, die Neugier und den notwendigen Eigensinn in der Umsetzung der künstlerischen und organisatorischen Planungen. Sicher wird er an Bestehendes anknüpfen, vor allem aber eigene Akzente setzen und Neues ausprobieren.

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Benedikt Stampa Intendant bis zum 14.09.18

VORWORT

Dieses ist mein letztes Saisonprogramm. Nach dreizehn Jahren übergebe ich mein Amt mit Beginn der neuen Saison an meinen Nachfolger Raphael von Hoensbroech. Es ist für mich ein Abschied in großer Dankbarkeit. Ich durfte – welch Privileg! – in einem der schönsten Konzertsäle, die je für klassische Musik gebaut wurden, hunderte von Konzerten hören, die mein Team und ich mit Liebe, Hingabe und ökonomischem Bewusstsein programmiert und organisiert haben. Dieses Privileg teile ich mit all denen, die uns als Besucher, ja als Fans über die Jahre hinweg die Treue halten. Ihre emotionale Unterstützung ist einmalig. Mit Überzeugung sage ich daher: Das KONZERTHAUS DORTMUND ist die »Südtribüne der klassischen Musik«. Wie kaum anderswo trifft hier Klassik auf Leidenschaft. Es steckt so viel Dortmund in dem, was wir tun.


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KONZERTE

IM ZEICHEN DES NASHORNS

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Inhaltsverzeichnis –

DAS PROGRAMM So klingt nur Dortmund

VORWORT

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EINFÜHRUNG

Muss i denn…

Dortmunder Zeitenwende

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KALENDER

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ENGAGEMENT

16 21 26 35 36 46 53 58 62 66 74 78 85 93 97 105 109 110

Programm September Programm Oktober Exklusivkünstler Andris Nelsons Programm November Porträt Yuja Wang Porträt Thomas Hengelbrock Programm Dezember Porträt Teodor Currentzis Programm Januar Junge Wilde Programm Februar Zeitinsel Klang der Seidenstraße Programm März Programm April Programm Mai Programm Juni Programm Juli Partnerkonzerte

116 118 120 124

Sponsoren & Partner Botschafter Freundeskreis Medienpartner

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IMPRESSUM

Saison 2018 / 19

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Hinter den Kulissen

Kontakt & Ansprechpartner

KARTEN, SERVICE, ABO UND SAALPLÄNE im eingelegten Extraheft

INHALTSVERZEICHNIS

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Saison 2018 / 19 –

DORTMUNDER ZEITENWENDE

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von Jan Boecker

»Die Achttausender stehen auf dem Programm – Riesen wie Mozart, Schubert, Schumann.« Thomas Hengelbrock

Ein Blick auf die Konzerte der neuen Saison 2018 / 19 und es erweist sich gleich: Auch wenn Benedikt Stampa dann nicht mehr in Dortmund sein wird, hat er die Spielzeit doch wieder mit vollem Herzblut geplant. Dabei sind wieder Künstler in besonderen Porträts zu erwarten, mit denen das Konzerthaus und sein Noch-Intendant seit Jahren enge freundschaftliche Beziehungen pflegen. Im Alphabet vorne steht Teodor Currentzis, längst kein Geheimtipp mehr – ein solcher war er noch, als er vor drei Jahren in Dortmund mit Mozarts Da-Ponte-Opern für gänzlich

neue Höreindrücke sorgte. Jetzt kommen Currentzis und sein Chor- und Orchester­ ensemble MusicAeterna mit Verdis »La traviata«; ein zweites Konzert präsentiert den griechischen Wahlrussen erstmals als neuen Dirigenten seines deutschen Orchesters. Will sagen: Currentzis interpretiert Schnittke und Tschaikowsky mit dem SWR Symphonieorchester, an dessen Spitze er als Chefdirigent mit Beginn der neuen Saison stehen wird. Ein drittes Konzert schließlich sieht Brahms’ Requiem mit dem Mahler Chamber Orchestra vor. 8

Zahlreiche Sternstunden waren bereits mit Thomas Hengelbrock im Konzerthaus zu verzeichnen; er ist regelmäßiger Gast, vor vielen Jahren stellte er sich schon einmal in einem Porträt aus mehreren Konzerten vor. Doch ein so vielfältiger Dirigent wie Thomas Hengelbrock steht nicht still. Wie klingen seine Deutungen heute? Ein musikalisches Update ist fällig: Bei dem für ihn so charakteristischen Repertoire wie Mozarts Requiem oder Schumanns Missa sacra bringt er seine bewährten historisch informierten Balthasar-Neumann-Ensem­bles mit.


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Franz Schubert steht im Zentrum von Hengelbrocks Konzert mit einem der weltweit führenden Sinfonieorchester, dem Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam.

Während bisher nur von klassischer Musik die Rede war, kommt nun die Weltmusik zu ihrem Recht. Neben musikalischen Neuentdeckungen ist das kontinuierliche Networking mit Künstlern, die sich im Konzerthaus schon erste Sporen verdient haben, Teil der »Dortmunder Dramaturgie«: Vierteilig ist auch das Porträt der chinesischen

»The Flying Fingers – der Name begleitet mich seit ich Klavier spiele.« Yuja Wang 9

Pianistin Yuja Wang. Viele werden sich an sie noch aus ihrer »Junge Wilde«-Zeit erinnern. Sie war wirklich wild und erhielt angesichts ihrer unglaublichen Virtuosität zu Recht den Beinamen »Flying Fingers«. Damals war Yuja Wang bereits ein Star. Heute ist sie ein Super-Star. Zum Exklusivkünstler Andris Nelsons und den Porträts von Teodor Currentzis, Thomas Hengelbrock und Yuja Wang gesellt sich ein Zeitinsel-Festival als Schwerpunkt hinzu. Während bisher nur von klassischer Musik die Rede war, kommt nun die Weltmusik zu ihrem Recht. Halt, stopp! Einmal abgesehen von der Frage, ob die allgemeine Überschrift »Weltmusik« oder »World Music« der Kunst so vieler unterschiedlicher Gesellschaften und Ethnien überhaupt gerecht wird – unsere Zeitinsel beschäftigt sich tatsächlich auch mit Klassik: Die Aga Khan Music

EINFÜHRUNG

Dritter im Bunde derjenigen, mit denen Benedikt Stampa eine besondere musikalische Freundschaft verbindet, wiederum ein Dirigent, ist Andris Nelsons. Der Dortmunder Exklusivkünstler ist in seiner dritten und letzten Saison zu hören. Erst im Februar trat Nelsons das Amt des Leipziger Gewandhauskapellmeisters offiziell an; nicht weniger als viermal wird er das Gewandhausorchester nach Dortmund führen. Zwei aufeinanderfolgende Konzerte im Oktober bilden – mit den Sinfonien Nr. 1 und 5 – einen Mahler-Schwerpunkt. Und zwei Lieblingssolisten bringt Nelsons mit: seine Frau Kristine Opolais, die Arien von Tschaikowsky singt, und Håkan Hardenberger mit dem Trompetenkonzert des schwedischen Komponisten Rolf Martinsson. Das Silvesterkonzert im Gewandhaus mit Beethovens neunter Sinfonie hat in Leipzig eine lange Tradition. Wenn es dann am 1. Januar 2019 im

Konzerthaus beim Neujahrskonzert unter Nelsons’ Stabführung in gleicher Besetzung stattfindet, kann Dortmund sich ob dieses exklusiv-­musikalischen Beginns des neuen Jahrs besonders glücklich schätzen. Die Mittsommernacht 2019 ist eine Woche vorbei, wenn Nelsons, Opolais, diesmal im Duo mit dem großartigen Thomas Hampson, und das Gewandhausorchester ein letztes Mal zum Abschluss der Saison nach Dortmund kommen werden.


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»Wichtig ist für mich auch immer Improvisation und Spontanität.«

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Omer Meir Wellber

Initiative fördert die klassische Musik Zentralasiens. Eines ihrer Themen ist zum Beispiel die Musik der Seidenstraße. In den Ländern der Seidenstraße, ihren Städten und weiten Landschaften haben Generationen von Meistermusikern über Jahrhunderte hinweg ein virtuoses und faszinierendes Vokal- und Instrumentalrepertoire geschaffen. In lokalen spirituellen Praktiken ist es verwurzelt und steht für eine tiefreichende Tradition der klassischen fernöstlichen Musik. Wir kennen diese Klänge allenfalls verwestlicht, säkularisiert und auf diese Weise entzaubert – nun werden sie von einer neuen Musikergeneration aktiv wiederbelebt. Zu ihr zählt die im Konzerthaus bereits bekannte Pipa-Spielerin Wu Man mit ihrer chinesischen Laute. Ein Herzstück der Konzerthaus-Saison bilden stets die groß besetzten Orches-

terzyklen. Ein Sinfoniekonzert eröffnet üblicherweise die Saison. Überhaupt, wie steht es damit? Die Festliche Saisoneröffnung leitet am 16. September der israelische Dirigent Omer Meir Wellber, von dem immer häufiger zu lesen ist und der vor allem durch hinreißend leidenschaftliche Interpretationen glänzt. Mit von der Partie sind das City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) und unser früherer »Junge Wilde«-Pianist Jan Lisiecki. Im Mittelpunkt des Programms stehen Dvoráks berühmte Sinfonie »Aus der Neuen Welt« und Rachmaninows kaum weniger beliebtes Klavierkonzert Nr. 2. Das CBSO kommt im Verlauf der Saison noch einmal ins Konzerthaus zurück, dann mit seiner eigentlichen Chefdirigentin: Die in allen Feuilletons gefeierte junge Lettin Mirga Gražinyte-Tyla, in Birmingham Nachfolgerin von Andris Nelsons, hatte sich schon in der vergangenen Saison in 10

Dortmund eindrucksvoll vorgestellt. Mirga Gražinyte-Tyla und das CBSO führen ein Werk des polnisch-russischen Komponisten Mieczysław Weinberg auf, der sich etwa der Bewunderung eines Schostakowitschs erfreuen durfte. Aber auch Yuja Wang mit dem Klavierkonzert Nr. 5 von Prokofiew sowie Strawinskys vollständige »Feuervogel«-Ballettmusik sind zu hören. Pianistinnen? – ja, einer Frau am Flügel zuhören zu dürfen kommt glücklicherweise immer schon vor. Dirigentinnen? Diese sind immer noch rar gesät. Schön, wenn irgendwann einmal nicht extra darauf hinzuweisen wäre. In der letzten Saison traten Mirga und Barbara Hannigan bei uns auf. Mirga kehrt zurück und auch Barbara Hannigan: letztere zunächst als Sopranistin mit den Bamberger Symphonikern, die erstmals unter ihrem neuen Chefdirigenten Jakub Hruša im Konzerthaus spielen. Die Bamberger begleiten Barbara Hannigan in dem ihr von Hans Abrahamsen auf den Leib geschriebenen Stück »Let me tell you« für Sopran und Orchester. Bis Ende 2018 hat Hannigan das exklusive Recht, dass nur sie den Liedzyklus des dänischen Komponisten


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singen darf. Als Dirigentin leitet sie dann das Ensemble Ludwig bei einem weiteren Projekt, das ihr besonders am Herzen liegt: Igor Strawinskys Oper »The Rake’s Progress«. Für die handverlesene Besetzung dieses modernen Opernklassikers aus der Mitte des letzten Jahrhunderts schöpft Barbara Hannigan aus dem jungen Fundus von Equilibrium, einer von ihr selbst gegründeten Initiative für den professionellen Musikernachwuchs.

Debüts: Susanna Mälkki, Lahav Shani, Gustavo Gimeno und viele mehr

»Bringe dem Neuen ein warmes Herz entgegen, ehre aber auch das Alte hoch«, lautet, leicht abgewandelt, eine der musikalischen Haus- und Lebensregeln Schumanns. Esa-Pekka Salonen, einer der international begehrtesten Dirigenten

»Das Konzerthaus ist ein Zukunfts­ labor für Musik. Und es klingt fantastisch.« Esa-Pekka Salonen 11

und »alter« Dortmunder Exklusivkünstler vor Yannick Nézet-Séguin und Andris Nelsons, gibt sich mit dem Philharmonia Orchestra aus London erneut die Ehre. Und auch auf ein Wiedersehen mit Yannick kann sich das Publikum, das den kanadischen Dirigenten-Star und designierten Music Director der New Yorker Met besonders liebt, freuen: Als Ehrendirigent führt Yannick noch einmal das Rotterdam Philharmonic Orchestra ins Konzerthaus. Eine winzig kleine Abweichung wird bei diesem Konzert nötig: Weil Yannick und das Orchester am Sonntag erst kurzfristig aus Paris anreisen, wird die Symphonie um Vier abweichend einmal um 18.00 Uhr beginnen müssen… Herbert Blomstedt war zuletzt vor vier Jahren zu Gast; heute 90-jährig und bei bester Gesundheit wird der Maestro die Sächsische Staatskapelle Dresden und den Pianisten Leif Ove Andsnes in Brahms’ Erster und

EINFÜHRUNG

Eine Chefdirigentin hat seit der letzten Spielzeit auch das Helsinki Philharmonic Orchestra. Wenn Susanna Mälkki mit dem finnischen Klangkörper nach Dortmund kommt, dann ist das ein Debüt. Und zahlreiche weitere Debüts neben den bereits erwähnten sind zu nennen: das des erst 29-jährigen israelischen Dirigenten Lahav Shani – jüngster Musikdirektor, den das Rotterdam Philharmonic Orchestra je engagierte, Nachfolger Yannick NézetSéguins und ein absoluter Shootingstar.

Wenn Shani Mahlers Sinfonie Nr. 3 leitet, wird auch der Knabenchor der Chorakademie am Konzerthaus auf der Bühne stehen. Der hier oftmals gefeierte Daniel Harding besucht Dortmund erstmals in Begleitung seines Swedish Radio Sympho­ny Orchestra und der großartigen Janine Jansen als Geigensolistin. Gustavo Gimeno und das Orchestre Philharmonique du Luxembourg feiern ihre Konzerthaus-Premiere – nun ja, nicht ganz, der spanische Dirigent saß in früheren Zeiten schon als Solo-Schlagzeuger des Royal Concertgebouw Orchestra auf der Bühne…


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erstem Klavierkonzert anführen. Eine Pianistin, die vom Klavier aus dirigiert, ist die legen­däre Mitsuko Uchida; sie setzt gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra die Aufführungen der Mozart-Klavierkonzerte fort. Glasklarer, feinster Mozart-Klang erwartet uns. Riccardo Chailly kommt wieder mit dem Orchestra Filar­monica della Scala und Mahlers riesiger Sinfonie Nr. 6. Marek Janowski wird einigen noch als junger Dortmunder Generalmusikdirektor in den 1970er-Jahren in Erinner­ung sein; viele werden sich entsinnen, wie er im letzten Jahr grandios im »Rheingold« einsprang. Gerade nimmt Janowski sämtliche Beethoven-Sinfonien mit dem WDR Sinfonieorchester Köln auf; kein Wunder also, wenn er mit ebendiesem Orchester ein reines Beethoven-Programm spielt. Was außerdem und vor allem die besondere Handschrift Benedikt Stampas trägt, sind die stets mit höchstem musikalischen Qualitätsanspruch auf die Bühne gebrachten Opernproduktionen.

Konzertante Oper heißt das lange bekannte Konzept, das die Musik im Wortsinn aus dem Graben auf die Bühne hebt, wo sie erst so richtig klingen kann. Und nichts lenkt – mit Absicht ein anderer Ansatz als an den Opernhäusern – von ihr ab, kein Bühnenbild, keine Inszenierung. Musik pur. Auch dies ist Bestandteil der »Dortmunder Dramaturgie«.

Nach dreizehn Jahren verlässt Benedikt Stampa das Konzerthaus. Von Giuseppe Verdis »La traviata« mit Teodor Currentzis und Igor Strawinskys »The Rake’s Progress« unter Barbara Hannigan war schon die Rede. Als dritte konzertante Oper wird Richard Strauss’ nach eigener Aussage »dämonische, ekstatische«, in jedem Fall klanglich berauschende »Elektra« mit dem hr-Sinfonieorchester und Andrés Orozco-Estrada das Konzerthaus für einen Abend in das griechische antike Mykene verwandeln.

Endlich zu den großen Stimmen: Hier ist zu vermelden, dass Cecilia Bartoli mit einem Arienabend zurückkehrt – auch »La Bartoli« zählt ja, man denke nur an ihre »Norma« 2010 oder »La Cenerentola« im letzten Jahr zurück, zu den ganz besonderen Freundinnen des Konzerthauses. Nach ausgedehnten Recherchen in den Archiven und Handschriften hat sie ein erlesenes Programm aus Arien des Barockmeisters Antonio Vivaldi zusammengestellt. Die frühere »Junge Wilde« Annette Dasch lässt mit ihrer Stimme den Konzertsaal wieder zum kammermusikalischen Klangwunderraum werden. Und mit Diana Damrau und Xavier de Maistre kommen eine der international gefragtesten Sopranistinnen und ein Meisterharfenist ins Konzerthaus. Welch eine ausgesuchte und seltene Klangkombination! Apropos: Annette Dasch gehörte seit 2006 / 07 der ersten Generation der »Jungen Wilden« an. Zwölf Jahre später wurde nun die fünfte Staffel dieser Erfolgsreihe mit jungen Musikern, die allesamt aufgehende Stars am Klassikhimmel sind, gecastet. Ab 2018 / 19 singen und spielen

»Nur in Dortmund wurde einem Nashorn das Fliegen beigebracht.« Cecilia Bartoli 12


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»Die ›Jungen Wilden‹ ... das Gefühl, nach einem Konzert vollkommen glücklich zu sein.« Annette Dasch

Eine Zeitenwende kündigt sich an im KONZERTHAUS DORTMUND: Nach dreizehn Jahren verlässt Intendant Benedikt Stampa das Konzerthaus mit Ablauf der Saison 2017 / 18. Zukünftig wird er die Geschicke einer anderen großen Institution der Klassikwelt, die des Festspielhaus Baden-Baden, leiten. Wir geben unserem scheidenden Chef dazu alle guten Wünsche mit auf den Weg! Doch sein

Nachfolger gestaltet bereits seit seiner Berufung im vergangenen Sommer die folgenden Saisons.

2019 / 20 ist die erste von Raphael von Hoensbroech geplante Saison. Bislang war der Musikwissenschaftler und Kulturmanager Dr. Raphael von Hoensbroech Geschäftsführender Direktor des Konzerthaus Berlin. Er tritt sein Amt als neuer Intendant und Geschäftsführer des KONZERTHAUS DORTMUND mit Spielzeitbeginn 2018 / 19 an – ein fliegender Wechsel also. Wir heißen ihn herzlich willkommen und freuen uns auf ihn! An das, was Intendant Stampa begonnen und zu einem Höhepunkt geführt hat, wird Intendant von Hoensbroech sicher anknüpfen, der »Dortmunder Dramaturgie« aber auch seinen ganz eigenen Stempel aufdrücken. Kontinuität ist dabei das eine Stichwort, denn höchste musikalische 13

Qualität wird auch unter seiner künstlerischen Leitung Priorität Nummer eins sein. Neue, andere Aspekte werden indes hinzukommen, bislang unbekannte Musikernamen am Horizont auftauchen und sich in Dortmund in die Herzen der Menschen singen und spielen. Ein paar wenige hat er schon für diese Saison ausgesucht: die »Jungen Wilden«, da sie uns ja für drei Jahre erhalten bleiben. »Bleibt alles anders«, wie vor zwanzig Jahren das Album des »Ruhri« Herbert Grönemeyer hieß. 2019 / 20 ist dann die erste von Raphael von Hoensbroech geplante Saison. »So klingt nur Dortmund« setzt sich in Form einzigartiger Konzerte fort.

EINFÜHRUNG

die Sopranistin Anna Lucia Richter, die Pianistin Beatrice Rana, der Trompeter Simon Höfele, der Cellist Kian Soltani, der Schlagzeuger Alexej Gerassimez, der Geiger Emmanuel Tjeknavorian sowie das Klavierduo Lucas und Arthur Jussen für drei Saisons in Kammerkonzerten mit sorgfältig ausgewählten Programmfolgen. Die reine Auflistung soll zunächst die große Vielfalt der Instrumente verdeutlichen. Ausführlich stellen wir Ihnen die jungen Künstler auf S. 66 vor.


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SEPTEMBER

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DI 11. / MI 12.09. / 20.00 Uhr

HÖR-HITS UND ZITRONEN

FR 14.09. / 19.00 Uhr

KOPFHÖRER Holger Noltze Michael Stegemann Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2

1. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent Albrecht Mayer Oboe Zeitenwende Georg Friedrich Händel »Music for the

Royal Fireworks« HWV 351 (Auszüge) ⋅

Richard Strauss Konzert für Oboe und Orchester D-Dur ⋅ Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

Einführung um 19.15 Uhr

Veranstalter Theater Dortmund € 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42

Weitere Philharmonische Konzerte 23. / 24.10.18 / 13. / 14.11.18 / 11. / 12.12.18 / 15. / 16.01.19 / 19. / 20.02.19 / 19. / 20.03.19 / 07. / 08.05.19 / 04. / 05.06.19 / 02. / 03.07.19

Welche CD ist die beste? Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber warum einem dies gefällt, dem anderen jenes, darüber kann man sich bestens unterhalten. Das gilt besonders für Musik. Die Professoren Stegemann und Noltze, beide Kritiker und Liebende zugleich, setzen die Reihe »Kopfhörer« fort und beugen sich mit Liebe zum Detail, Lust an der Differenzierung und ohne Furcht vor Zuspitzung über Lieblingsplatten. Die Geschichte der Tonkonserve ist mehr als hundert Jahre alt, allerhand Schätze warten darauf gehoben zu werden. Stegemann und Noltze schlagen eine Brücke vom Kopf-Hören zum philharmonischen Live-Erlebnis, denn sie sprechen immer mit Blick auf ein kommendes Konzert. 17

Das Werk live im Konzerthaus So 16.09.18 / 16.00 Uhr

Abo Kopfhörer Nicht im Wahlabonnement erhältlich € 10 € 5 für Freundeskreis-Mitglieder

Weitere Veranstaltungen im Abo 29.10.18 Kopfhörer – Mozart Requiem 21.03.19 Kopfhörer – Schostakowitsch Sinfonie Nr. 13 21.05.19 Kopfhörer – Strawinsky »The Rake’s Progress«

SEPTEMBER

Bei der Uraufführung seines zweiten Klavier­ konzerts 1901 ließ Sergej Rachmaninow selbst die Finger über die Tasten fliegen und legte den Grundstein für einen ungebrochenen Siegeszug seines Werks durch die Konzertsäle. Doch auch auf Tonträger sind die spätromantischen Klänge unzählige Male gebannt worden – ausreichend Diskussionsstoff für die Musikprofessoren Noltze und Stegemann.


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ROMANTISCHE REISEN ZUM SAISONAUFTAKT

SO 16.09. / 16.00 Uhr

FESTLICHE SAISONERÖFFNUNG City of Birmingham Symphony Orchestra Omer Meir Wellber Dirigent Jan Lisiecki Klavier

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Antonín Dvorák »Othello« Ouvertüre op. 93 ⋅ Sergej Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 ⋅ Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der

Neuen Welt«

Einführung um 15.15 Uhr Nach dem Konzert Empfang mit Intendant Raphael von Hoensbroech zum Saisonauftakt

Ehemaliger »Junger Wilder« Jan Lisiecki greift als Solist in die Tasten.

Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256 »Du wirst dein Konzert schreiben… du wirst mit großer Leichtigkeit arbeiten… Das Konzert wird von exzellenter Qualität sein…« Mit diesen hypnotischen Worten half der Neurologe Dahl einst Sergej Rachmaninow, eine Schaffenskrise zu überwinden und sein 2. Klavierkonzert in Angriff zu nehmen. Für die Festliche Saisoneröffnung 2018/19 haben das City of Birmingham Symphony Orchestra und Omer Meir Wellber dieses und weitere nicht minder populäre Werke Antonín Dvoráks im Gepäck.

Abo Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier, 30 % Rabatt für Abonnenten der Orchesterzyklen I und II Sponsor HELLWEG DIE PROFI-BAUMÄRKTE Förderer BOTSCHAFTER DES KONZERTHAUS DORTMUND € 19 / 39 / 60 / 76 / 88 / 98

Weitere Veranstaltungen im Abo 25.11.18 Swedish Radio Symphony Orchestra 03.02.19 Mahler Chamber Orchestra 24.03.19 Rotterdam Philharmonic Orchestra (18.00 Uhr) 07.04.19 Helsinki Philharmonic Orchestra 26.05.19 WDR Sinfonieorchester Köln 18


SAISON

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MI 19.09. / 19.00 Uhr

DO 20.09. / 19.00 Uhr

FR 21.09. / 20.00 Uhr

JUNGE WILDE – BEATRICE RANA Pablo Ferrández Violoncello Beatrice Rana Klavier

Einführung um 18.15 Uhr Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech

Abo Junge Wilde

HAPPY HOUR – KLASSIK UM SIEBEN WDR Sinfonieorchester Köln Edward Gardner Dirigent Jascha Habeck Moderation Felix Mendelssohn Bartholdy Suite aus »Ein Sommernachtstraum« op. 61 ⋅ Witold Lutosławski »Konzert für Orchester« »Happy Hour« im Konzerthaus: eine Stunde Klassik und ein Treffen mit den Musikern beim anschließenden Umtrunk im Foyer

Schweden, das Heimatland von Kristian Matsson, der schon seit geraumer Zeit als The Tallest Man On Earth durch die Welt reist, ist unüberhörbar ein Teil seiner musikalischen Identität. Auch wenn sein letztes Album »Dark bird is home« aus dem Jahr 2015 sich nicht anhört, als käme es aus einer bestimmten Zeit oder von einem speziellen Ort, schwingt doch immer diese tiefe Sehnsucht, das Fernweh, die Trauer und die Euphorie mit, die ihn an seine Heimat erinnern. Seine leicht kratzige Stimme und seine manchmal fast nostalgischen Texte begründen diesen besonderen Zauber. Pop-Abo

Sponsor INNOGY Nicht im Wahlabonnement erhältlich € 23 In Zusammenarbeit mit Westdeutscher Rundfunk Köln Abo Junge Wilde Ausführliche Informationen auf S. 66

€ 16 / 24 / 30 / 35 / 39 Keine Ermäßigungen verfügbar

Weiteres Pop-Abo-Konzert 06.10.18 Ólafur Arnalds Alle Pop-Acts ab Sommer 2018 auf

Sponsor DSW21 € 16

popabo.de 19

SEPTEMBER

Franz Schubert Ausgewählte Lieder, Fassung für Violoncello und Klavier ⋅ Dmitri Schosta­ kowitsch Sonate für Klavier und Violoncello d-moll op. 40 ⋅ Robert Schumann Ausgewählte Lieder, Fassung für Klavier und Violoncello⋅ Johannes Brahms Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 2 F-Dur op. 99

THE TALLEST MAN ON EARTH


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SO KLINGT NUR DORTMUND

FR 28.09. / 20.00 Uhr

SA 29.09. / 20.00 Uhr

ARTEMIS QUARTETT MUSIK FÜR FREAKS – GIOVANNI GUZZO Giovanni Guzzo

Violine

Eugène Ysaÿe Sechs Sonaten für Violine solo

op. 27

Abo Musik für Freaks € 20

Vineta Sareika Violine Anthea Kreston Violine Gregor Sigl Viola Eckart Runge Violoncello Joseph Haydn Streichquartett g-moll Hob. III:74 »Reiterquartett« ⋅ Béla Bartók Streichquartett Nr. 4 Sz 91 ⋅ Johannes Brahms

Streichquartett a-moll op. 51 Nr. 2 Abo Streichquartett € 23

Weitere Veranstaltungen im Abo 18.01.19 Sarah Maria Sun 17.02.19 Maqam jetzt und einst 31.03.19 Quatuor Diotima

Weitere Veranstaltungen im Abo 10.10.18 Doric String Quartet 11.11.18 Emerson String Quartet 24.01.19 Gringolts Quartett 12.03.19 Trio Sepec – Zimmermann – Queyras 02.04.19 Klavierquartett

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OKTOBER

OKTOBER


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DO 04.10. / 20.00 Uhr

SA 06.10. / 20.00 Uhr

SO 07.10. / 11.00 Uhr

ÓLAFUR ARNALDS ORGELRECITAL WILLIBALD GUGGENMOS

Intermezzo grazioso und Intermezzo cantabile aus Sonate f-moll op. 32 ⋅ Musik für Orgel c-moll op. 81 ⋅ Marcel Dupré »Poème héroïque« op. 33 ⋅ Marco Enrico Bossi Thème et Variations op. 115 ⋅ Pierre Cochereau Adagio symphonique ⋅ Marcel Paponaud Toccata

Nach einer Vielzahl an Projekten kehrt Ólafur Arnalds nun mit einer völlig neuen Live-Show zurück: Begleitet von einem einzigartigen Streichquartett, einem Schlagwerker und Arnalds Spielplatz aus Pianos und Synthesizern, präsentieren sie gemeinsam altes, gegenwärtiges und brandneues Material in einem unkonventionellen Sound-Gewand. Das Herzstück der Show ist eine von Ólafur Arnalds entworfene Algorithmus-Software, mit der sich zwei selbstspielende Pianos gleichzeitig steuern lassen.

Abo Orgel im Konzerthaus

Pop-Abo

€ 20

€ 20 / 30 / 38 / 45 / 50 Keine Ermäßigungen verfügbar

Richard Frèteur »Carillon« ⋅ Jacques Vogt »Fantaisie-Orage« ⋅ Joseph Bonnet Deuxième légende aus Douze Pièces op. 7 ⋅ Gerard Bunk

MOZART MATINEE Heidelberger Sinfoniker Johannes Klumpp Dirigent Zhassulan Abdykalykov Trompete Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner-Sinfonie« ⋅ Johann Nepomuk Hummel Konzert für Trompete und Orchester E-Dur ⋅ Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 11

Veranstalter Mozart Gesellschaft Dortmund e. V. € 17 / 26 / 32 / 35 / 43

Weitere Mozart Matineen 11.11.18 L’arte del mondo 02.12.18 Werther Klavierquartett 13.01.19 Chaarts 10.02.19 Dortmunder Philharmoniker 07.04.19 Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

Weitere Veranstaltungen im Abo 04.12.18 Simon Daubhäußer 27.02.19 Olivier Latry 28.03.19 Thomas Trotter 30.04.19 Zuzana Ferjencíková

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ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT

MO 08.10. / 18.30 Uhr

MI 10.10. / 20.00 Uhr

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS Michael Stegemann

Vortrag

Aller Anfang ist schwer – die Pioniere der Alten Musik

Es ist längst nicht mehr nur die »Alte« Musik, die heute in historischer Aufführungspraxis dargeboten wird – auf alten Instrumenten oder adäquaten Nachbauten, in alter Stimmung, in originaler Besetzungsgröße und in den Spiel- und Gesangs­praktiken ihrer Zeit. Selbst Strawinskys »Sacre du printemps« gibt es inzwischen »historisch«. Wie die mittlerweile drei Generationen historischer Aufführungspraktiker unser Klangbild der Musik verändert haben, zeichnen die Kopfnoten-Vorträge nach.

DORIC STRING QUARTET Alex Redington Violine Jonathan Stone Violine Hélène Clément Viola John Myerscough Violoncello

Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

Joseph Haydn Streichquartett h-moll Hob. III:37 ⋅ Benjamin Britten Streichquartett Nr. 3 op. 94 ⋅ Franz Schubert Streichquartett Nr.

Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Abo Streichquartett

In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW €8

Weitere Veranstaltungen im Abo 26.11.18 / 10.12.18 / 14.01.19 / 18.02.19 / 01.04.19 / 06.05.19 / 03.06.19

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15 G-Dur D 887

€ 23

OKTOBER

Auf den Spuren der historischen Aufführungspraxis

Die Anfänge der historischen Aufführungspraxis führen zurück ins Fin de siècle, nach Frankreich. 1901 gründete Camille SaintSaëns in Paris die »Société des instruments anciens«, deren Konzerte auf historischen Instrumenten er bis etwa 1908 vom Cembalo aus leitete. Bald entstanden auch die ersten Schallplatten – Händels Concerti grossi op. 6 unter Ernest Ansermez (1929), Bachs Brandenburgische Konzerte unter Alfred Cortot (1932) oder eine Sammlung von Monte­verdiMadrigalen mit Nadia Boulanger (1937).


SAISON

2018/19

DO 11.10. / 20.00 Uhr

ERST SINGEN, DANN HÖREN

SA 13. / SO 14.10. / 15.00 Uhr

DORTMUND SINGT … MAGNIFICAT

SO KLINGT NUR DORTMUND

Joachim Gerbens

Neben zahlreichen Kantaten, mehreren Oratorien und Motetten steht Bachs Magnificat-Vertonung als singuläres Werk da. Mit Auszügen dieser Komposition des 1723 frisch ernannten Thomaskantors beschäftigen sich die Teilnehmer des Chorprojekts im Rahmen des Wochenend-Workshops.

KLAVIERABEND RAFAŁ BLECHACZ

Workshop Jeweils 15.00 – 18.00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart Rondo für

Klavier a-moll KV 511 ⋅ Sonate für Klavier a-moll KV 310 ⋅ Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 28 A-Dur op. 101 ⋅ Robert Schumann Sonate für Klavier Nr. 2 g-moll op. 22 ⋅ Frédéric Chopin Mazurken op. 24 ⋅ Polonaise As-Dur op. 53 Abo Meisterpianisten € 24 / 30 / 37 / 44

Weitere Veranstaltungen im Abo 10.11.18 Klavierabend Grigory Sokolov 19.01.19 Yuja Wang & Leonidas Kavakos 01.03.19 Klavierabend Alexandre Tharaud 04.05.19 Klavierabend Anna Vinnitskaya

Leitung

Große Chorwerke

Konzertbesuch So 28.10.18 / 18.00 Uhr

Mit einem Wochenend-Workshop für Gesangsneulinge ebenso wie für Sänger mit Vorkenntnissen lädt das Konzerthaus alle Interessierten ein, Auszüge aus großen Chorwerken in einem Kompaktprojekt einzustudieren und auf diese Weise genauer kennenzulernen. Dank teilweise vereinfachter Arrangements ist die anspruchsvolle Chorliteratur so jedem zugänglich. Ziel der Proben ist nicht die Erarbeitung einer aufführungsreifen Interpretation, sondern Freude an der Musik und das bessere Verständnis der Komposition. Abgerundet wird das Projekt durch den Besuch der Aufführung im KONZERTHAUS DORTMUND.

Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

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Nicht im Wahlabonnement erhältlich € 110 (inkl. Konzertkarte)


SAISON

2018/19

MO 15.10. / 19.00 Uhr

FRISCHER VERDI

DO 18.10. / 19.00 Uhr Porträt Teodor Currentzis

LA TRAVIATA Nadezhda Pavlova Violetta Valéry Airam Hernández Alfredo Germont Dimitris Tiliakos Giorgio Germont weitere Solisten MusicAeterna Chor und Orchester Teodor Currentzis Dirigent Giuseppe Verdi »La traviata« Oper in drei

Akten (konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent Sebastian 23 Moderation Hollywood Hits: War and Peace

Ungehörtes im Altbekannten

Veranstalter Theater Dortmund

Opernliebhaber sind bestens mit ihr vertraut und auch wer nicht vom Fach ist, kennt die eine oder andere Melodie aus Giuseppe Verdis »La traviata«. Sie gehört zu den beliebtesten Bühnenwerken weltweit. Doch indem er eine Kurtisane, die die Härte der bürgerlichen Gesellschaft zu spüren bekommt, zu seiner Titelfigur machte, schlug der Italiener einen riskanten Weg ein. Wagemutig ist ebenfalls Teodor Currentzis, wenn er bekannte Werke mit seiner eigenwilligen Lesart unter die Lupe nimmt und ihnen bisher ungeahnte Klänge entlockt. So wird er auch mit diesem Repertoire-Klassiker selbst bei den versiertesten Verdi-Experten für überraschte Ohren sorgen.

In diesem Jahr stehen die »Hollywood Hits« unter dem Motto »War and Peace«. Die Philharmoniker und Generalmusikdirektor Gabriel Feltz spielen die Musik zu den großen Leinwand-Hits. Das wird laut und groß, aber auch mal ganz leise und verletzlich; Slampoet und Comedian Sebastian 23 führt charmant durch den Abend.

€ 12

Weitere Konzerte für junge Leute 11.03.19 / 24.06.19

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Abo Porträt Teodor Currentzis, Konzertante Oper Förderer WILO-FOUNDATION, KULTURSTIFTUNG DORTMUND € 25 / 50 / 79 / 98 / 115 / 128

Abo Porträt Teodor Currentzis Ausführliche Informationen auf S. 58 Abo Konzertante Oper 17.03.19 Elektra 25.05.19 The Rake’s Progress

OKTOBER

Einführung um 18.15 Uhr

1. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE


SO KLINGT NUR DORTMUND

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SAISON

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SAISON

2018/19

EXKLUSIVKÜNSTLER Andris Nelsons – Der Hype geht weiter

Ja, der Hype, der in den vergangenen Jahren um ihn gemacht wurde, geht weiter. Fast hätte man – Klassikfans, Kritiker, Medien und die ganze Szene – sich inzwischen daran gewöhnen und bewundernd zur Kenntnis nehmen können, dass ein und derselbe Dirigent zwei der wichtigsten Orchesterämter in Europa und den Staaten gleichzeitig einnimmt. Dass einer es offensichtlich so souverän wie erfolgreich schafft zu dirigieren, nach Boston zu fliegen, zu dirigieren, nach Leipzig zurückfliegen und zu dirigieren, dann in Dortmund ein Konzert zu leiten… und dabei wie selbstverständlich künstlerische Höchstleistungen zu vollbringen. Aber nun geht es erst so richtig los, denn die offizielle Amtseinführung von Andris Nelsons als Leipziger Gewandhauskapellmeister hat 27

Ja, alle in der Klassik-Branche führen weiterhin, und das ganz zu Recht, den Namen von Andris Nelsons im Munde. Man schwärmt von großen Konzertmomenten, neuen CD-Aufnahmen, inspirierten Orchestern, fasziniertem Publikum. Bei jedem Konzert verausgabt er sich völlig, ist nachher in der Künstlergarderobe genauso erschöpft wie glücklich und aufgekratzt; erzählt, wie er die Musik, die er gerade dirigiert hat, in jenem Moment selbst empfand, wie seine Orchestermusiker mitzogen, was er demnächst dirigieren will; blättert noch einmal nach der einen oder anderen Stelle in seiner zerfledderten Partitur.

»Dortmund ist ein Beispiel dafür, wie ein erfolgreicher Konzertsaal das Leben einer Stadt beeinflussen kann.« Der Hype um Andris Nelsons ist so groß wie eh und je – gleich geblieben ist auch, dass ihn die Aufregung um ihn herum kaum zu kümmern scheint. Hervorzuheben ist nach wie vor: Andris Nelsons ist immer noch der freundliche Mensch und Dirigent geblieben, den nichts so sehr interessiert wie die Musik und seine Familie, Frau und Tochter, die ihn am besten immer umgeben sollen. Nelsons macht auf seinen Reisen vom Gewandhausorchester zum Boston Symphony Orchestra regelmäßig in Dortmund halt. Das Konzerthaus zählt zu seinen wichtigsten künstlerischen Fixpunkten. Für Dortmund hat das stets etwas sehr

EXKLUSIVKÜNSTLER ANDRIS NELSONS

Andris Nelsons führt das Gewand­ haus­orchester in der Saison 2018  / 19 viermal nach Dortmund.

kürzlich im Februar stattgefunden. Bereits seit der Spielzeit 2014 / 15 ist er Chef in Boston.


SAISON

SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

»Der Komponist ist die größte Autorität, die Nummer 1. Wir sind die Vermittler zwischen Komponist und Publikum.« Besonderes, Exklusives; seit zwei Jahren genießen wir dieses außergewöhnliche Privileg. Nun beginnt mit der Saison 2018 / 19 Andris Nelsons’ letzte Spielzeit als Exklusivkünstler.

»Die besten Orchester, die interessantesten Künstler kommen hierher und haben so auch die Stadt kennengelernt.« »Ich war unzählige Male hier«, sagt er, »mit unterschiedlichem Repertoire und unterschiedlichen Orchestern, und wann immer ich herkomme, denke ich in der Anspielprobe: ›Oh ja, das ist eine tolle Akustik.‹« Das Gewandhausorchester kennt diese Akustik aus Konzerten mit Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly – nun führt Andris Nelsons es zwischen Oktober 2018 und Juni 2019 nicht weniger als viermal nach Dortmund. Hält man sich vor Augen, dass Nelsons als 21. Gewandhauskapellmeister in Leipzig wirkt, wird die ungeheure Tradition dieser Musikinstitution deutlich.

Unter den vielen Vorgängern stechen Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler und Bruno Walter ganz besonders hervor, zuletzt Masur, Blomstedt und Chailly. Und tatsächlich, beim Gewandhausorchester handelt es sich um das älteste bürgerliche Konzertorchester im deutschsprachigen Raum. 1743 wurde die Vorläufergesellschaft »Das Leipziger Concert« begründet, 2018 liegt das Gründungsdatum 275 Jahre zurück. In diesem Jubiläumsjahr kommen die Leipziger zunächst für zwei aufeinanderfolgende Konzerte nach Dortmund, die zusammen einen kleinen Mahler-Schwerpunkt bilden. Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 erklingt, die 1888 – vor 130 Jahren – in Leipzig entstand, sowie die Sinfonie Nr. 5. Von Andris Nelsons als Familienmensch war schon die Rede. Kein Wunder, dass seine eigene Frau ihm die liebste Solistin ist. So singt Kristine Opolais, ebenfalls aus Lettland stammend und ein Star in ihrem Fach wie er in seinem, im ersten Konzert Arien aus Tschaikowskys Opern »Pique Dame« und »Eugen Onegin«. Gewissermaßen mit zur Familie gehört der Trompeter Håkan Hardenberger, ein weiterer Lieblingssolist Nelsons’. Hardenberger interpretiert das von ihm 1999 uraufgeführte Konzert »Bridge« seines schwedischen Landsmannes Rolf Martinsson. Der wiederum gilt als einer der führenden Komponisten Schwedens, wird gerühmt für seine subtile Instrumentationskunst. »Håkan Hardenbergers besonderer Trompetenton und Musikalität«, sagt er, »waren für mich eine fantastische Inspiration.« Der Solopart enthält sogar ein verstecktes musikalisches Zitat von Hardenbergers in Töne übertragenem Namen. Ihm ist das Werk gewidmet. 28

Hat man Andris Nelsons selbst schon einmal Trompete spielen hören? Für Nachteulen und aufgeweckte Konzertbesucher gibt es im Anschluss an Mahlers Fünfte dazu in einem Nachtkonzert noch die Gelegenheit: Der ursprünglich zum Trompeter ausgebildete Exklusivkünstler, der sein geliebtes Instrument stets mit sich führt, von dem aber bislang höchstens hinter verschlossenen Türen einige Tonfolgen zu erlauschen waren, geht dann öffentlich seiner geheimen Leidenschaft nach. Hinzu gesellen sich Freund Håkan Hardenberger und die Blechbläser des Gewandhausorchesters. Am 1. Januar wird es dann erst recht exklusiv. Die uralte Tradition des Leipziger Silvesterkonzerts gipfelt in diesem Jahr in einem Doppeljubiläum: In seinem 275. Jubiläumsjahr wird das Gewandhausorchester zum 100. Mal am Silvesterabend Beethovens neunte Sinfonie im Gewandhaus spielen. Welche Ehre für Dortmund, wenn die Neunte in der gleichen erlesenen Besetzung im Neujahrskonzert einen Tag später bei uns erklingt! Exklusivkünstler Andris Nelsons und die Seinen markieren auf diese Weise die musikalischen Höheund Eckpunkte der Konzerthaus-Saison. Mit der Gala zum Saisonabschluss klingt die Spielzeit besonders festlich aus. Ein ausgesuchtes italienisches Opernprogramm mit Soli, Duetten und instrumentalen Intermezzi stimmt uns auf den Sommer ein. Kein geringerer als der großartige Thomas Hampson tritt dann Kristine Opolais als Duopartner an die Seite.

Die Exklusivkünstler-Konzerte mit Andris Nelsons auf der nächsten Seite im Überblick


SAISON

2018/19

FR 19.10. / 20.00 Uhr

SA 20.10. / 18.00 Uhr

SA 20.10. / 21.30 Uhr

GEWANDHAUSORCHESTER LEIPZIG

GEWANDHAUSORCHESTER LEIPZIG

LATE NIGHT BRASS

Andris Nelsons Dirigent Kristine Opolais Sopran

Andris Nelsons Dirigent Håkan Hardenberger Trompete

Peter Iljitsch Tschaikowsky ›Voll Unruh

Rolf Martinsson Konzert für Trompete und Orchester Nr. 1 op. 47 »Bridge« ⋅ Gustav Mahler Sinfonie Nr. 5 cis-moll

Einführung um 19.15 Uhr

hörbar – Interaktive Einführung um 17.00 Uhr Sponsor SPARKASSE DORTMUND

Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE

Für aufgeweckte Konzertbesucher gibt es im Anschluss an Mahlers Fünfte in ungezwungener Atmosphäre bei einem kurzen Nachtkonzert die einmalige Gelegenheit, den ursprünglich zum Trompeter ausgebildeten Exklusivkünstler an seinem geliebten Instrument zu erleben. Hinzu gesellen sich Freund Håkan Hardenberger und die Blechbläser des Gewandhausorchesters.

DI 01.01. / 20.00 Uhr

SO 30.06. / 19.00 Uhr

FESTLICHES NEUJAHRSKONZERT BEETHOVEN NEUNTE

SAISONABSCHLUSS-GALA

Lucy Crowe Sopran Violeta Urmana Mezzosopran Klaus Florian Vogt Tenor Luca Pisaroni Bass MDR Rundfunkchor Gewandhausorchester Leipzig Andris Nelsons Dirigent Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-moll

op. 125

Gewandhausorchester Leipzig Andris Nelsons Dirigent Kristine Opolais Sopran Thomas Hampson Bariton

Andris Nelsons verabschiedet sich als Exklusivkünstler mit einer großen Gala zum Saisonabschluss: Gemeinsam mit den internationalen Opernstars Thomas Hampson und Kristine Opolais krönt er die Saison 2018/19 mit einem erlesenen italienischen Opernprogramm mit Soli, Duetten und instrumentalen Intermezzi. Einführung um 18.15 Uhr Förderer PETER POHLMANN STIFTUNG

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EXKLUSIVKÜNSTLER ANDRIS NELSONS

all mein Sehnen‹ Arioso der Lisa aus »Pique Dame« op. 68 ⋅ Polonaise aus »Eugen Onegin« op. 24 ⋅ ›Und wär’s mein Untergang‹ Brief­ szene der Tatjana aus »Eugen Onegin« op. 24 ⋅ Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Andris Nelsons Trompete Håkan Hardenberger Trompete Blechbläser des Gewandhausorchesters Leipzig


SAISON

2018/19

FR 19.10. / 20.00 Uhr Exklusivkünstlerkonzert

GEIGENGESPRÄCH ÖFFNET OHREN

SA 20.10. / 17.00 Uhr

HÖRBAR

SO KLINGT NUR DORTMUND

Anne Kussmaul

Die erste »hörbar« der Saison hat das zweite Exklusivkünstler-Konzert zum Thema: Wenn Håkan Hardenberger das ihm gewidmete Trompetenkonzert »Bridge« seines schwedischen Landsmannes Rolf Martinsson spielt und Andris Nelsons das Gewandhausorchester Leipzig in Mahlers Fünfter dirigiert, bietet sich Musikvermittlerin Anne Kussmaul reichlich Gelegenheit, in zwei unterschiedliche klangfarbenreiche Tonsprachen einzuführen.

GEWANDHAUSORCHESTER LEIPZIG Andris Nelsons Dirigent Kristine Opolais Sopran Peter Iljitsch Tschaikowsky ›Voll Unruh

all mein Sehnen‹ Arioso der Lisa aus »Pique Dame« op. 68 ⋅ Polonaise aus »Eugen Onegin« op. 24 ⋅ ›Und wär’s mein Untergang‹ Brief­ szene der Tatjana aus »Eugen Onegin« op. 24 ⋅ Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 D-Dur Einführung um 19.15 Uhr

Abo Exklusivkünstler Andris Nelsons, Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE € 25 / 50 / 79 / 98 / 115 / 128

Abo Orchesterzyklus I 15.11.18 Sächsische Staatskapelle Dresden / 18.12.18 SWR Symphonieorchester / 02.03.19 Philharmonia Orchestra / 15.05.19 CBSO / 11.06.19 Orchestre Philharmonique du Luxembourg

Eintritt frei

Interaktive Konzert­ einführungen Unter dem Titel »hörbar – Interaktive Einführung« sind auch unerfahrene Konzertbesucher eingeladen, sich im Komponistenfoyer vor dem Konzertbesuch mit wichtigen musikalischen Gedanken und Motiven des Abends vertraut zu machen. Anhand anschaulicher Demonstrationen mit ihrer Geige führt Musikvermittlerin Anne Kussmaul in das Programm des Abends ein und öffnet die Ohren für neue Eindrücke. Rückfragen, Reaktionen und Interaktion sind hier ausdrücklich erwünscht.

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Weitere »hörbar«-Veranstaltungen 16.11.18 Mozart Requiem 02.03.19 Philharmonia Orchestra 11.06.19 Orchestre Philharmonique du Luxembourg


SAISON

2018/19

SA 20.10. / 18.00 Uhr

SA 20.10. / 21.30 Uhr

Exklusivkünstlerkonzert

Exklusivkünstlerkonzert

Andris Nelsons Dirigent Håkan Hardenberger Trompete Rolf Martinsson Konzert für Trompete und Orchester Nr. 1 op. 47 »Bridge« ⋅ Gustav Mahler Sinfonie Nr. 5 cis-moll hörbar – Interaktive Einführung um 17.00 Uhr Abo Exklusivkünstler Andris Nelsons, Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte Sponsor SPARKASSE DORTMUND

MAX RAABE SOLO LATE NIGHT BRASS Andris Nelsons Trompete Håkan Hardenberger Trompete Blechbläser des Gewandhausorchesters Leipzig

Für aufgeweckte Konzertbesucher gibt es im Anschluss an Mahlers Fünfte in ungezwungener Atmosphäre bei einem kurzen Nachtkonzert die einmalige Gelegenheit, den ursprünglich zum Trompeter ausgebildeten Exklusivkünstler an seinem geliebten Instrument zu erleben. Hinzu gesellen sich Freund Håkan Hardenberger und die Blechbläser des Gewandhausorchesters.

Max Raabe Gesang Christoph Israel Klavier

Bereits zum dritten Mal wird Max Raabe mit einem Solo-Programm zu Gast sein: Erneut hat er sich mit seinem langjährigen Klavierpartner Christoph Israel ins stille Kämmerlein zurückgezogen, um neue Lieder in kammermusikalischer Intensität zu erarbeiten. Abo Cabaret + Chanson € 26 / 40 / 50 / 58 / 66 Keine Ermäßigungen verfügbar

€ 25 / 50 / 79 / 98 / 115 / 128 Abo Exklusivkünstler Andris Nelsons Abo Orchesterzyklus II 30.10.18 Bamberger Symphoniker 23.11.18 Mahler Chamber Orchestra 26.01.19 Orchestra Filarmonica della Scala 22.03.19 Royal Concertgebouw Orchestra 01.06.19 Rotterdam Philharmonic Orchestra 30.06.19 Saisonabschluss-Gala

€ 15

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Weitere Veranstaltungen im Abo 03.11.18 Hagen Rether 28.11.18 Tom Gaebel 11.01.19 Mnozil Brass 09.03.19 Tim Fischer

OKTOBER

GEWANDHAUSORCHESTER LEIPZIG

SO 21.10. / 18.00 Uhr


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

DI 23. / MI 24.10. / 20.00 Uhr

2. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Daniel Blendulf Dirigent Franziska Batzdorf Violoncello Langsamer Abschied Jean Sibelius »Die Okeaniden« op. 73 ⋅ Edward Elgar Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85 ⋅ Jean Sibelius

Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105

SO 28.10. / 18.00 Uhr

MO 29.10. / 19.00 Uhr

BACH MAGNIFICAT

KOPFHÖRER

Yetzabel Arias Fernandez Sopran Martha Bosch Sopran Maarten Engeltjes Alt Tilman Lichdi Tenor Klaus Mertens Bass Amsterdam Baroque Orchestra & Choir Ton Koopman Dirigent

Holger Noltze Michael Stegemann

Johann Sebastian Bach Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068 ⋅ Kantate »Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott« BWV 127 ⋅ Magnificat D-Dur BWV 243

Einführung um 19.15 Uhr

Mozart Requiem

Es ranken sich ebenso viele Geheimnisse und Spekulationen um Mozarts letztes Werk wie es Aufnahmen der Totenmesse gibt. Für den »Kopfhörer« werden die Musikprofessoren Noltze und Stegemann wieder einige besonders aufschlussreiche Einspielungen auswählen und vergleichend diskutieren. Das Werk live im Konzerthaus Fr 16.11.18 / 20.00 Uhr

Abo Chorklang, Schnupperabo Veranstalter Theater Dortmund

€ 13 / 26 / 40 / 50 / 58 / 66

Abo Kopfhörer Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Abo Chorklang 16.11.18 Mozart Requiem 01.02.19 Schumann Missa Sacra 02.06.19 Brahms Requiem

€ 10 € 5 für Freundeskreis-Mitglieder

€ 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42

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SAISON

2018/19

VIRTUOSE AUSDRUCKSVIELFALT

DI 30.10. / 20.00 Uhr

BAMBERGER SYMPHONIKER Jakub Hruša Dirigent Barbara Hannigan Sopran Hans Abrahamsen »Let me tell you« für Sopran und Orchester ⋅ Anton Bruckner Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«

Abo Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte € 17 / 35 / 55 / 68 / 80 / 88 OKTOBER

Barbara Hannigan ist mit einem maßgeschneiderten Werk zu erleben.

Es wird im wahrsten Sinne des Wortes exklusiv: Der preisgekrönte Komponist Hans Abrahamsen hat »Let me tell you« eigens für Barbara Hannigan und ihre Stimme geschrieben. Und auch nur ihr ist es bis Ende 2018 vorbehalten, den Orchesterlieder-Zyklus aufzuführen. »Als ich die Partitur zum ersten Mal aufschlug, war es, als ob ich auf meine DNA blicke«, erinnert sich die Sopranistin. Die Worte, die sie singt, gehören Shakespeares Ophelia, die in einem von Paul Griffiths geschriebenen Monolog über Liebe und ihren Schmerz reflektiert. Barbara Hannigan beseelt die intimen und hoch emotionalen Lieder mit ihrem einzigartigen Stimmklang.

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SAISON

2018/19

EINLADUNG AN ALLE KIDS

MI 31.10. / 19.00 Uhr

JUNGE WILDE – SIMON HÖFELE

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Simon Höfele N. N. Klavier

Trompete

George Enescu »Légende« für Trompete und Klavier ⋅ Toshio Hosokawa Konzert für Trompete und Orchester »Im Nebel«, Fassung für Trompete und Klavier ⋅ Augustin Savard »Morceau de concours« ⋅ Matthias Pintscher »Shining forth« für Trompete solo ⋅ George Antheil Sonate für Trompete und Klavier ⋅ Theo Charlier »Solo de concours« Nr. 1 Einführung um 18.15 Uhr Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech

Einführungen für Kinder Fünfmal pro Saison heißt das KONZERTHAUS DORTMUND Kinder auf ganz besondere Weise willkommen: Dann nehmen wir junge Gäste im Alter zwischen 6 und 12 Jahren vor dem Konzert mit hinter die Bühne, stellen musikalische Motive und Schlüsselstellen des jeweiligen Konzertprogramms vor, demonstrieren Instrumente und laden zum Mitmachen ein. Auf diese Weise vorbereitet, besuchen die Rhino-Kids anschließend mit ihren Eltern das Konzert, dem sie so auch ohne Moderation oder kindgerechte Präsentation folgen können. Und das Schönste daran: Für Kinder ist das alles kostenlos.

Rhino-Kids – kindgerechte Einführung um 18.15 Uhr. Konzertbesuch und Einführung für Kinder kostenlos. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

Abo Junge Wilde Sponsor INNOGY € 23

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SAISON

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Yuja

Wang 36


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EIN SYNAPSENFEUERWERK Das Porträt zeigt Pianistin Yuja Wang als Solistin und Kammermusikerin

Ganz auf ihre musikalische Vielseitigkeit konzentriert sich das Porträt Yuja Wang, das die Pianistin sechs Jahre nach ihrer »Junge Wilde«-Zeit noch einmal einlädt, sich mit aktuellen kammermusikalischen und solistischen Projekten umfassend zu präsentieren. Ihre fliegenden Finger sind ebenso legendär wie ihre gewagten Kleider, die unweigerlich Thema eines jeden Interviews mit Yuja Wang sind. Sollten Journalisten das Thema allerdings einmal nicht von sich aus anschneiden, kokettiert Yuja auch gerne damit, dass die Frage vergessen wurde. Auch in Dortmund kommentierte die Presse bereits mehr als einmal die Outfits der Musikerin ebenso ausgiebig 37

»Wenn die Musik schön und sinnlich ist, warum nicht passend anziehen? Wenn ich mich mit meiner Musik nackt mache, sollte ich mich dabei auch wohlfühlen.« Als Yuja Wang 2009 »Junge Wilde« am KONZERTHAUS DORTMUND wurde, lag ihr internationaler Durchbruch gerade zwei Jahre zurück. Mit 20 war die Pianistin für die erkrankte Martha Argerich eingesprungen und hatte euphorische Reaktionen geerntet. Damit war der Auftakt zu einer steilen Karriere gemacht. Doch der wahre Grundstein wurde viele Jahre zuvor in Peking gelegt, als sich die sechsjährige Tochter einer Tänzerin und eines Perkussionisten bei einer »Schwanensee«-Probe ihrer Mutter in die Musik Tschaikowskys verliebte und das heimische Klavier als natürliches Ventil für ihre musikalische Begeisterung entdeckte. Noch mit Ende zwanzig wurde die zierliche Chinesin von der Presse als Wunderkind bezeichnet, dabei war sie schon seit zig Jahren im Geschäft. Ihr selbst ist der Begriff ohnehin suspekt, verbirgt sich doch dahinter in ihren Augen meist eine glückliche Mischung aus Talent, Ausbildung, Timing und dem richtigen Fokus – und vielleicht ein paar Extra-Neuronen: »Wir Menschen benutzen bekanntlich nur zehn Prozent unseres Gehirns, vielleicht reicht es, nur ein paar Gehirnzellen darüber hinaus zu aktivieren, um diese Sphäre zu erreichen, die wundersam wirkt. Aber ich wollte das nie.« Wenn Yuja Wang mit Martin

PORTRÄT YUJA WANG

Fashion-Victim, SmartphoneJunkie, Kosmopolitin und Klaviervirtuosin: Yuja Wang ist eine fast normale 30-Jährige.

wie ihre musikalischen Qualitäten. Sie selbst sieht zwischen beidem durchaus einen Zusammenhang:


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

Grubinger und seinem Percussive Planet Ensemble die Bartók-Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug auf nur einem Klavier darbietet, kann man mit Sicherheit von erhöhter Synapsentätigkeit ausgehen. Die Frau mit den fliegenden Fingern und der Mann, der die Schlägel schneller wirbelt als das menschliche Auge wahrnehmen kann, sind eine garantiert explosive Kombination. Als Tochter eines Perkussionisten erfüllt sie sich damit zudem einen Herzenswunsch, der schon lange auf ihrer musikalischen To-Do-Liste stand. Überhaupt nehmen kammermusikalische Partnerschaften neuerdings eine größere Rolle im Kalender der 30-Jährigen ein. Nach Jahren des einsamen Übens und Konzertierens hat Yuja Wang in Leonidas Kavakos einen Duopartner gefunden, der ihr nicht nur neues Repertoire eröffnet, sondern auch Ratgeber ist:

»Da treffen Welten aufeinander. Wir sind so anders, aber doch auch dann wieder in unserer Neugier so ähnlich.« Kavakos, der erfahrene Kammermusiker, und Wang, die brillante Pianistin, die kammermusikalisch ein eher unbeschriebenes Blatt war, haben miteinander eine spielerische Symbiose gefunden, die in hochtourigen Stücken ebenso funktioniert wie in Passagen mit mehr Tiefgang bei Mozart, Bartók oder Strauss. Darüber hinaus dürfen bei einem Porträt Yuja Wang aber natürlich die großen russischen Komponistennamen nicht fehlen: Die Klavierkonzerte von Prokofiew und Tschaikowsky, Rachmaninow und Skrjabin gehören seit Jahren zu den Paradestücken

Wangs. Noch lebhaft in Erinnerung ist uns in Dortmund ihr Auftritt mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg und Valery Gergiev 2012, bei dem sie in Prokofiews zweitem Klavierkonzert bestach. Was das Konzertpublikum damals nicht wissen konnte: Der Maestro hatte die Anspielprobe vor dem Konzert lieber für ein anderes Werk genutzt und der Pianistin waren ganze fünf Minuten vergönnt, um sich auf den Auftritt mit dem Orchester einzustellen. Es ist anzunehmen, dass Dirigentin Mirga Gražinyte-Tyla Yuja Wang für die erste gemeinsame Aufführung von Prokofiews Klavierkonzert Nr. 5 mehr Probenzeit zugestehen wird, doch selbst wenn nicht: Es ist eines der Konzerte, die Yuja Wang vermutlich selbst dann in Perfektion abliefern könnte, wenn man sie nachts um drei mit Jetlag aus den Federn holte und an die Tasten setzte. Buchstäblich mit links spielt Yuja Wang auch Ravels Klavierkonzert »für die linke Hand«, bevor sie für Schostakowitschs zweites Konzert wieder beide fliegenden Hände einsetzt. Das gut gelaunte Werk bietet zum krönenden Abschluss ihres Porträts Gelegenheit, von kräftiger Pranke über spielerisch leichte Geläufigkeit bis zu perlenden Trillern noch einmal alle Facetten ihrer Virtuosität zur Schau zu stellen. Sechs Jahre nach ihrem Abschied als »Junge Wilde« ist die Wildheit sicher noch nicht einer Altersgelassenheit gewichen, doch darf man sich auf das Porträt einer künstlerisch gereiften und um etliche Erfahrungen reicheren Yuja Wang freuen.

Alle Konzerte mit Yuja Wang auf der nächsten Seite im Überblick 38


SAISON

2018/19

MO 05.11. / 19.00 Uhr

SA 19.01. / 20.00 Uhr

YUJA WANG & MARTIN GRUBINGER

YUJA WANG & LEONIDAS KAVAKOS

Yuja Wang Klavier Martin Grubinger Perkussion The Percussive Planet Ensemble

Leonidas Kavakos Violine Yuja Wang Klavier

MI 15.05. / 20.00 Uhr

DI 11.06. / 20.00 Uhr

CITY OF BIRMINGHAM SYMPHONY ORCHESTRA

ORCHESTRE PHILHARMONIQUE DU LUXEMBOURG

Mirga Gražinyte-Tyla Yuja Wang Klavier

Gustavo Gimeno Yuja Wang Klavier

Dirigentin

Mieczysław Weinberg Rhapsodie über Moldawische Themen op. 47 Nr. 1 ⋅ Sergej Prokofiew Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 G-Dur op. 55 ⋅ Igor Strawinsky »L’Oiseau de

feu« (»Der Feuervogel«) Ballett in zwei Bildern Einführung um 19.15 Uhr

Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE Förderer PROF. DR. ANGELA UND WILFRIED UTERMANN

Dirigent

Peter Iljitsch Tschaikowsky »Der Sturm«

Sinfonische Fantasie nach Shakespeare op. 18 ⋅ Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester D-Dur »für die linke Hand« ⋅ Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 ⋅ Maurice Ravel »Daphnis et Chloé«-Suite Nr. 2 hörbar – Interaktive Einführung um 19.00 Uhr Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE

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PORTRÄT YUJA WANG

Schlagzeug Sz 110, Fassung für ein Klavier und Schlagzeug von Martin Grubinger senior ⋅ Igor Strawinsky »Le sacre du printemps« (»Das Frühlingsopfer«), Fassung für Klavier und Schlagzeug

Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für Klavier und Violine B-Dur KV 454 ⋅ Sergej Prokofiew Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 f-moll op. 80 ⋅ Béla Bartók Rhapsodie für Violine und Klavier Nr. 1 Sz 87 ⋅ Richard Strauss Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18

Béla Bartók Sonate für zwei Klaviere und

»Ich habe das Glück, nie arbeiten zu müssen, weil das, was ich tue, das ist, was dem Leben eine Bedeutung gibt.«


SAISON

2018/19

SA 03.11. / 20.00 Uhr

SO 04.11. / 18.00 Uhr

MO 05.11. / 19.00 Uhr Porträt Yuja Wang

SO KLINGT NUR DORTMUND

MARIZA

HAGEN RETHER Hagen Rether

Klavier, Gesang

Liebe

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben. »Liebe«, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin übrigens nicht vor – und romantisch ist allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten. Abo Cabaret + Chanson € 16 / 24 / 30 / 35 / 39 Keine Ermäßigungen verfügbar

Mariza Gesang José Manuel Neto Portugiesische Gitarre Pedro Jóia Gitarre Fernando »Yami« Aráujo Bass Hugo »Vicky« Marques Perkussion

Mit ihrer Interpretation des traditionellen portugiesischen Fado hat sich Mariza weltweit eine Fangemeinde ersungen. In wenigen Jahren ist sie vom gut gehüteten, lokalen Phänomen in Lissabon zu einem Star der Szene geworden, der mit dem Fado ein Weltkulturerbe mit seinem Publikum teilt. Abo World Music

YUJA WANG & MARTIN GRUBINGER Yuja Wang Klavier Martin Grubinger Perkussion The Percussive Planet Ensemble Béla Bartók Sonate für zwei Klaviere und

Schlagzeug Sz 110, Fassung für ein Klavier und Schlagzeug von Martin Grubinger senior ⋅ Igor Strawinsky »Le sacre du printemps« (»Das Frühlingsopfer«), Fassung für Klavier und Schlagzeug Rhino-Kids – kindgerechte Einführung um 18.15 Uhr. Konzertbesuch und Einführung für Kinder kostenlos. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

Förderer SPARKASSE DORTMUND Abo Porträt Yuja Wang € 26 / 40 / 50 / 58 / 66 Förderer FREUNDE DES KONZERTHAUS DORTMUND E. V. Weitere Veranstaltungen im Abo 24.11.18 Oumou Sangaré 15.02.19 Kompass für neue Musik 06.04.19 Taksim Trio 03.05.19 Tomatito y Grupo

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€ 29 / 41 / 53 / 65

Abo Porträt Yuja Wang Ausführliche Informationen auf S. 36


SAISON

2018/19

DI 06.11. / 20.00 Uhr

MI 07.11. / 20.00 Uhr

DO 08.11. / 19.00 Uhr

ECM JAZZNIGHT Vijay Iyer Sextet Nik Bärtsch’s Ronin

LIEDERABEND JULIAN PRÉGARDIEN

Abo JazzNights

€ 29

In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH € 21 / 34 / 42 / 49 / 55 Keine Ermäßigungen verfügbar

Julian Prégardien Lars Vogt Klavier

Tenor

Franz Schubert »Winterreise« D 911

Abo Liederabend Förderer THEATER- UND KONZERTFREUNDE DORTMUND E. V.

Preisträger Amadeus Kammerorchester Dortmund Felix Reimann Dirigent

Die Theater- und Konzertfreunde Dortmund zeichnen junge, aufstrebende Künstler mit dem Förderpreis »Der Bajazzo« aus. Die Preisträger bedanken sich mit einem unterhaltsamen Festprogramm, umrahmt von beliebten Werken aus dem Konzertrepertoire. Veranstalter Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V. € 12 / 18 / 27

Weitere Veranstaltungen im Abo 01.12.18 Annette Dasch & Fauré Quartett 26.02.19 Benjamin Appl & James Baillieu 14.05.19 Diana Damrau & Xavier de Maistre

Weitere Veranstaltungen im Abo 07.03.19 Branford Marsalis Quartet 10.04.19 The All Stars 41

NOVEMBER

Kunstvoll nutzen die Musiker des Vijay Iyer Sextet an diesem Doppelabend die Fülle der Jazzhistorie, während sie kühn nach vorne drängen. Melodiöse Hooks, bezaubernde Atmosphäre, rhythmische Kraft und ein urwüchsiger Spirit prägen das Spektrum ihrer Musik. Dem Zürcher Komponisten und Pianisten Nik Bärtsch gelingt es, mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Mit seiner Band Ronin entwickelt er die richtige Spannung und die passende Dramaturgie eines Stücks aus dem Moment heraus.

PREISVERLEIHUNG »DER BAJAZZO«


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

FR 09.11. / 20.00 Uhr

KLAUS HOFFMANN & BAND Klaus Hoffmann Gesang, Gitarre Michael Brandt Gitarre Hawo Bleich Klavier Peter Keiser Bass Stephan Genze Schlagzeug Aquamarin

Nach der »Sehnsucht« und den »Leisen Zeichen« schließt Klaus Hoffmann mit »Aquamarin« nun den Kreis zwischen seinen Anfängen, der Zeit des Aufbruchs und der Reise zu dem heutigen Chansonnier und Entertainer. Auf Folk und Blues wurzeln Hoffmanns Chansons seit eh und je. Seine alten und neuen Lieder präsentiert der Sänger in diesem Programm und bringt den Aquamarin in einem wunderbar erzählten Konzertabend zum Leuchten.

SA 10.11. / 20.00 Uhr

KLAVIERABEND GRIGORY SOKOLOV Franz Schubert Vier Impromptus D 935

Weitere Werke werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Abo Meisterpianisten € 29 / 39 / 48 / 58

SO 11.11. / 11.00 Uhr

MOZART MATINEE L’arte del mondo Werner Ehrhardt Dirigent Anastasia Kobekina Violoncello Karl von Ordóñez Sinfonie B-Dur ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Flöte und

Orchester Nr. 2 D-Dur KV 314, Fassung für Violoncello und Orchester von Daniel MüllerSchott ⋅ Joseph Haydn Konzert für Violine und Orchester G-Dur Hob. VIIa:4, Fassung für Violoncello und Orchester von Daniel Müller-Schott ⋅ Johann Anton Zimmermann Sinfonie e-moll Veranstalter Mozart Gesellschaft Dortmund e. V. € 17 / 26 / 32 / 35 / 43

In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH € 23 / 36 / 45 / 52 / 58

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SAISON

2018/19

SO 11.11. / 18.00 Uhr

VIOLINEN DER HOFFNUNG

MO 12. – FR 16.11.

AUSSTELLUNG VIOLINEN DER HOFFNUNG Eine Ausstellung im Foyer des KONZERTHAUS DORTMUND macht die Instrumente Besuchern auch außerhalb der Konzerte zugänglich und ermöglicht einen genauen Blick auf die Violinen der jüdischen Musiker. Öffnungszeiten 10.00 – 18.30 Uhr

Eugene Drucker Violine Philip Setzer Violine Lawrence Dutton Viola Paul Watkins Violoncello Joseph Haydn Streichquartett D-Dur Hob. III:70 ⋅ Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 6 G-Dur op. 101 ⋅ Ludwig van Beethoven Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59 Nr. 1

Abo Streichquartett € 23

Wer dem Geiger zuhört, kann in Gedanken entfliehen. Der jüdische Komponist Pavel Haas wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Im Orchester der Dortmunder Philharmoniker, die im 3. Philharmonischen Konzert sein Scherzo spielen, erklingen ursprünglich jüdischen Musikern gehörende Violinen. Während die Menschen den Holocaust nicht überlebt haben, erinnern die Geigen an das Schicksal ihrer Besitzer. Initiator des Projekts ist der israelische Geigenbauer Amnon Weinstein. Seit über 20 Jahren sammelt und restauriert er die tönenden Zeitzeugen.

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Eintritt frei

NOVEMBER

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund

EMERSON STRING QUARTET


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

DI 13. / MI 14.11. / 20.00 Uhr

DO 15.11. / 18.00 Uhr

DO 15.11. / 20.00 Uhr

KLINGENDE ZEITZEUGEN 3. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent Radu Lupu Klavier Letzte Dinge Pavel Haas Scherzo triste op. 5 ⋅ Béla Bartók

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Sz 119 ⋅ Anton Bruckner Sinfonie Nr. 9 d-moll Einführung um 19.15 Uhr

Amnon Weinstein Vortrag Musiker des Orchesterzentrum | NRW

Seit mehr als 20 Jahren sammelt und restauriert Geigenbauer Amnon Weinstein in seiner Werkstatt in Tel Aviv Violinen von Holocaust-Überlebenden. Viele dieser Schätze sind in einem erbärmlichen Zustand, wenn sie bei ihm eintreffen. In einem musikalisch untermalten Vortrag gibt Weinstein Auskunft über seine Geigen, die Studierende des Orchesterzentrum| NRW zum Klingen bringen. Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

Veranstalter Theater Dortmund in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund

SÄCHSISCHE STAATSKAPELLE DRESDEN Herbert Blomstedt Dirigent Leif Ove Andsnes Klavier Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 ⋅ Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68

Abo Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE € 25 / 50 / 79 / 98 / 115 / 128

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund und Orchesterzentrum | NRW

€ 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42 Eintritt frei Platzkarte erforderlich

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SAISON

2018/19

FR 16.11. / 20.00 Uhr

SA 17.11. / 20.00 Uhr

MI 21.11. / 18.00 Uhr

Porträt Thomas Hengelbrock

Konzerthaus Backstage

MOZART REQUIEM

PROBENEINBLICK

Johann Caspar Kerll Missa non sine quare ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Requiem d-moll

KV 626

hörbar – Interaktive Einführung um 19.00 Uhr

Abo Porträt Thomas Hengelbrock, Chorklang € 17 / 35 / 55 / 68 / 80 / 88

TINA DICO – TOUR 2018 Sie macht Gänsehaut und Wohlgefühl, schlägt mal rockige Töne an und ist mal gefühlvolle Singer-Songwriterin, hier folkig-countryesk und da poetisch-nachdenklich. Mal wirkt Tina Dico nordisch-kühl und düster, mal elfenweich und immer ist sie eine grandiose, hoch professionelle Musikerin mit durchdringend beeindruckender Stimme. Das Schöne: Die Dänin bleibt immer offen, immer sympathisch. Vor allem live sorgt sie mit jener Ausstrahlung aus Professionalität, Nahbarkeit und viel Freude an der Musik – und nicht zuletzt dieser Wahnsinnsstimme – für außergewöhnliche Auftritte.

Mahler Chamber Orchestra Musiker der MCO Academy am Orchesterzentrum | NRW Andrés Orozco-Estrada Dirigent Bohuslav Martinu Sinfonia concertante Nr. 1 G-Dur für zwei Orchester

»Die Lust, auf die Bühne zu gehen, muss eine emotionale Motivation und nicht nur Kopfsache sein«, sagt Dirigent Andrés Orozco-Estrada, der in diesem Jahr die MCO Academy leitet. Wie er den sinfonischen Klangkörper aus Musikern des MCO und Musikstudenten zu einer präzisen und dennoch hochemotionalen Einheit formt, können Besucher in dieser Probe erleben. Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

€ 28 / 28 / 35 / 40 / 45 Keine Ermäßigungen verfügbar Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND

Porträt Thomas Hengelbrock Ausführliche Informationen auf S. 46

Eintritt frei Platzkarte erforderlich

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NOVEMBER

Katja Stuber Sopran Marion Eckstein Alt Jan Petryka Tenor Reinhard Mayr Bass Balthasar-Neumann-Chor Balthasar-Neumann-Ensemble Thomas Hengelbrock Dirigent


SAISON

SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

Thomas

Hengelbrock 46


SAISON

2018/19

ACHTTAUSENDER Thomas Hengelbrock entführt auf musikalische Gipfelpunkte

Es spannt sich von der Renaissance bis zur Moderne; Orientierungspunkt ist das jeweilige Klangbild der Werkentstehungszeit; gespielt wird auf originalem Instrumentarium. Hengelbrock selbst ist früh durch seine Mitwirkung in Nikolaus Harnoncourts Concentus-musicus-Ensemble entscheidend geprägt worden.

Das Porträt zeigt den Dirigenten mit Werken von Mozart, Schubert, Schumann bis zur Moderne.

Zu Thomas Hengelbrock und seinen Ensembles, deren Namenspate Johann Balthasar Neumann in seiner großartigen Barockarchitektur das harmonische Zusammenspiel verschiedenster Künste einfließen ließ, bedarf es eigentlich kaum mehr vieler Worte. Sie genießen das höchste Renommee, zumal aus langer Tradition im Konzerthaus. »Ich bin unglaublich gerne in Dortmund«, sagt Hengelbrock. »In all den Jahren haben wir in zahlreichen Konzerten ein großes Kaleidoskop von Werken ausgebreitet, von der Monteverdi-Vesper bis zum ›Parsifal‹.« Was der Balthasar-Neumann-Chor singt und das Balthasar-Neumann-Ensemble instrumental begleitet, reicht weit über das rein barocke Repertoire hinaus. 47

»Das Publikum ist großartig, sehr aufmerksam, neugierig, begeisterungsfähig, der Saal wunderbar, die Akustik fantastisch – ich finde Dortmund ist ein Traum.« In den ersten zwei Konzerten des Porträts Thomas Hengelbrock musizieren die Balthasar-Neumann-Ensembles. Sie halten Neuentdeckungen bereit, unbekannte Werke, und bieten neue Blickwinkel auf bereits Bekanntes. So stoße etwa, sagt Hengelbrock, die Missa non sine quare von Johann Casper Kerll musikalisch »das Tor zum Requiem von Mozart ganz weit auf«. Beim Requiem, das Wolfgang Amadeus Mozart unvollendet hinterließ und posthum durch Joseph von Eybler und Mozarts Schüler Süßmayr zu Ende

PORTRÄT THOMAS HENGELBROCK

Die Geschichte des Balthasar-Neumann-Chors beginnt im Jahr 1991. Damals begeisterte Thomas Hengelbrock einzelne befreundete Sängerinnen und Sänger für die Idee eines Chores, der durch höchste Klangqualität hervorstechen sollte. Vier Jahre später stellte er ihm dann das Balthasar-Neumann-Ensemble zur Seite. Heute schreibt das renommierte »Gramophone«-Magazin, der Chor sei »einer der besten der Welt« und die »Neue Zürcher Zeitung« betitelt das Orchester als »schlichte Sensation«.


SAISON

SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

komponiert wurde, erwartet das Publikum währenddessen eine sehr eigene Hengelbrock-Interpretation: »sozusagen eine eigene Fassung, was die Instrumentation angeht, aber auf der Grundlage von Eybler und Süßmayr sowie den Skizzen von Mozart«. Ein zweites Konzert führt in die Romantik, zu Franz Schubert und Robert Schumann, die, so Hengelbrock, »wirklichen Achttausender« der Musik neben einer singulären Erscheinung wie Mozart. Schuberts Stabat Mater und »Unvollendete« erklingen vor Schumanns Missa Sacra c-moll aus dem Jahr 1852. Hier hat ein »Riese der Musikgeschichte« ein Werk hinterlassen, das »unberechtigter Weise auf ein Abstellgleis gefahren« wurde. Hengelbrock ergänzt: »Gerade der späte Schumann ist in seiner Rätselhaftigkeit, auch in seiner schweren Melancholie, ein Komponist von sehr wahrhaftiger Musik. Die c-moll-Messe ist überwältigend. Das Agnus Dei gehört zu den großartigsten Schöpfungen überhaupt. Es wird auch dies wieder eine Entdeckung werden.«

»Mozart wagt den Rückgriff auf barocke Philosophien: Der Mensch kommt nach dem Tod nicht gleich in den Himmel oder in die Hölle, sondern in den Gerichtssaal. Es wird über sein Leben geurteilt. Das Requiem hat die Form einer Gerichtsverhandlung – sehr grausam und sehr schrecklich.« Thomas Hengelbock und seine BalthasarNeumann-Ensembles sind für musikalische Neuentdeckungen berühmt. Wer einen Einblick in die Arbeit dieses Spitzenensembles erhalten möchte, sei auf den 31. Januar besonders hingewie-

sen. Der Dirigent erläutert im Gespräch mit Intendant Raphael von Hoensbroech den nicht immer nur geradlinigen Weg von der anfänglichen Idee bis zur gefeierten Aufführung eines Werks im Konzert. Aber Thomas Hengelbrock musiziert nicht nur – wenn auch mit besonderer Vorliebe – mit seinen eigenen historisch informierten Ensembles. Viele werden ihn im Fernsehen beobachtet haben, als er mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester im Januar 2017 Hamburgs neues Konzerthaus eröffnete. Er ist auch Chef associé des Orchestre de Paris. Und im September 2017 eröffnete er mit dem Royal Concertgebouw Orchestra die Saison in Amsterdam. Überhaupt, jenes Concertgebouw Orchestra: Wiederum vom Magazin »Gramophone« wurde es zu einem der Top-Orchester der Welt gekürt; zwischen ihm und Maestro Hengelbrock herrscht eine besonders enge Freundschaft und künstlerische Beziehung. »Das Royal Concertgebouw Orchestra war eigentlich das erste moderne Orchester, zu dem ich gekommen bin und wo gleich in der ersten Probe das Gefühl bestand: das ist ja wie bei Balthasar-Neumann! Eine Frische, Neugier, Lebhaftigkeit und Anteilnahme, ein aktives Mitmachen und Mit-Musizieren! – da haben sich zwei gefunden.« Die zwei, Hengelbrock und das Royal Concertgebouw Orchestra, begegnen sich im dritten Konzert des Porträts erstmals in Dortmund. Erneut erscheint der »Achttausender« Franz Schubert auf dem Programm. In dieser Konstellation gilt es zu entdecken, welche Klänge der aus der historischen Aufführungspraxis kommende Dirigent Hengelbrock dem Sinfonieorches48

ter aus Amsterdam in Schuberts großer C-Dur-Sinfonie entlocken wird. Eine veritable Neuheit gibt es indes auch. Hengelbrock der Vielseitige, der genauso die ganz alte wie die neue Musik pflegt, wird uns mit dem 2009 entstandenen Flötenkonzert »Soie« der finnischen Komponistin Lotta Wennäkoski bekannt machen. »Seide«, erläutert Hengelbrock, »heißt der Titel des Werks in deutscher Übersetzung, und es beschreibt in musikalischen Metamorphosen die Veränderung von Stoffen zum Beispiel unter dem Einfluss von Licht – das bildet die Inspirationsquelle für dieses Stück. Es steht in einer impressionistischen Tradition, ich höre etwas Debussy und Messiaen durch – fantasievolle Musik, die Kersten McCall, unser großartiger Soloflötist des Concertgebouw Orchestra, sehr schön klingen lässt – auch das für das Dortmunder Publikum, glaube ich, eine Entdeckung!«

Alle Konzerte mit Thomas Hengelbrock auf der nächsten Seite im Überblick


SAISON

2018/19

FR 16.11. / 20.00 Uhr

DO 31. 01. / 19.00 Uhr

MOZART REQUIEM

VON DER IDEE ZUR AUFFÜHRUNG

Katja Stuber Sopran Marion Eckstein Alt Jan Petryka Tenor Reinhard Mayr Bass Balthasar-Neumann-Chor Balthasar-Neumann-Ensemble Thomas Hengelbrock Dirigent

KV 626

hörbar – Interaktive Einführung um 19.00 Uhr

Einblicke in die Arbeit eines Spitzenensembles

Die Balthasar-Neumann-Ensembles (BNCE) sind für ihre außerordentliche künstlerische Qualität bestens bekannt. Thomas Hengel­ brock, Gründer des BNCE, berichtet im Gespräch mit Intendant Raphael von Hoensbroech über die Arbeit mit seinem Chor und Ensemble. Geschäftsführerin Christina Schonk und Musiker geben Einblicke in die Entstehung eines Konzertprojekts. Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND

FR 01.02. / 20.00 Uhr

FR 22.03. / 19.00 Uhr

SCHUMANN MISSA SACRA

ROYAL CONCERTGEBOUW ORCHESTRA

Balthasar-Neumann-Chor und -Solisten Balthasar-Neumann-Ensemble Thomas Hengelbrock Dirigent Franz Schubert Stabat Mater g-moll D 175 ⋅

Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete« ⋅ Robert Schumann Missa Sacra c-moll op. 147 Einführung um 19.15 Uhr

Thomas Hengelbrock Dirigent Kersten McCall Flöte Franz Schubert Ouvertüre zu »Alfonso und Estrella« D 732 ⋅ Lotta Wennäkoski »Soie« für Flöte und Orchester ⋅ Franz Schubert

Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Die Große« Einführung um 18.15 Uhr Sponsor MERCEDES-BENZ NIEDER­LASSUNG DORTMUND 49

PORTRÄT THOMAS HENGELBROCK

Johann Caspar Kerll Missa non sine quare ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Requiem d-moll

Thomas Hengelbrock Dirigent Christina Schonk Geschäftsführerin BNCE Raphael von Hoensbroech Intendant


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

FR 23.11. / 20.00 Uhr

SA 24.11. / 20.00 Uhr

SO 25.11. / 10.15 / 12.00 Uhr

OUMOU SANGARÉ MAHLER CHAMBER ORCHESTRA Musiker der MCO Academy am Orchesterzentrum | NRW Andrés Orozco-Estrada Dirigent Emmanuel Tjeknavorian Violine Bohuslav Martinu Sinfonia concertante Nr. 1 G-Dur für zwei Orchester ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216 ⋅ Richard Strauss

»Ein Heldenleben« Tondichtung für großes Orchester op. 40

Abo Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte, Schnupperabo € 13 / 26 / 40 / 50 / 58 / 66

Oumou Sangaré Gesang Kandy Guira Gesang Emma Lamadji Gesang Guimba Kouyaté Gitarre Elise Blanchard Bass Jon Grandcamp Schlagzeug Abou Diarra Kamele N’Goni Alexandre Millet Klavier

Aufgewachsen in Malis Hauptstadt Bamako erforscht Sängerin Oumou Sangaré ihre musikalischen Wurzeln im entlegenen Süden des Landes: Der Musik der Wassoulou-Jäger sagt man magische Kräfte nach und Sangaré vereint in ihren Songs die hypnotischen Tanzrhythmen ihrer Vorfahren mit modernen Instrumenten. In ihren Texten thematisiert sie gesellschaftliche Tabus und singt gegen Missstände an.

1. FAMILIENKONZERT Dortmunder Philharmoniker Ingo Martin Stadtmüller Dirigent Der Krieg der Knöpfe

Seit vielen Jahren herrscht zwischen den Jungen aus zwei französischen Nachbardörfern Krieg. Eine Gelegenheit, diesen auszufechten, findet sich immer. Nachdem der ersten Geisel die Knöpfe von der Kleidung geklaut wurden, gibt es nur noch ein Ziel: Dem Gegner so viele Knöpfe wie möglich abzunehmen… Für die ganze Familie von 6 bis 110 Jahren

Veranstalter Theater Dortmund €7

Abo World Music Förderer SPARKASSE DORTMUND € 34

50

Weitere Familienkonzerte 20.01.19 / 12.05.19


SAISON

2018/19

SO 25.11. / 16.00 Uhr

MO 26.11. / 18.30 Uhr

MI 28.11. / 20.00 Uhr

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS

Daniel Harding Dirigent Janine Jansen Violine Allan Pettersson Sinfonischer Satz ⋅ Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 ⋅ Hector Berlioz »Roméo

et Juliette« Symphonie dramatique op. 17 (Auszüge)

Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

Michael Stegemann

Vortrag

Aufbruchstimmung – Barock-Interpreten nach dem Krieg

Anfang der 1950er-Jahre erlebte die europäische Barockmusik einen ungeheuren Aufschwung. Die Aufführungen und Aufnahmen der Werke Vivaldis durch I Musici di Roma, der Musik Bachs durch das Münchener Bach-Orchester oder die Deutschen Bach-Solisten, der Komponisten am Hofe Louis XIV durch das Ensemble Jean-Marie Leclair – sie alle stürmten an die Spitze der Klassik-Charts. Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

TOM GAEBEL – LICENSE TO SWING WDR Funkhausorchester Köln Wayne Marshall Dirigent Tom Gaebel Gesang

Tom Gaebel alias Dr. Swing, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, verbindet knackige BigBand-Sounds mit der mitreißenden Leichtigkeit des Easy Listening wie kein anderer. Mit Swing-Klassikern von Frank Sinatra bis zu »James-Bond«-Melodien zaubert Tom Gaebel gemeinsam mit dem WDR Funkhausorchester das Flair der Glitzermetropole Las Vegas auf die Konzerthaus-Bühne.

Abo Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier Sponsor HELLWEG DIE PROFI-BAUMÄRKTE

Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Abo Cabaret + Chanson € 20 / 30 / 38 / 45 / 50

€ 17 / 35 / 55 / 68 / 80 / 88

In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW €8

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NOVEMBER

SWEDISH RADIO SYMPHONY ORCHESTRA


SAISON

2018/19

FR 30.11. / 19.00 Uhr

SO KLINGT NUR DORTMUND

JUNGE WILDE – KIAN SOLTANI Kian Soltani Violoncello, Kamantsche Aaron Pilsan Klavier Shiraz Ensemble

Der 25-jährige Cellist Kian Soltani, geboren in Österreich als Sohn persischer Musiker, ist in zwei Kulturen zu Hause. Zum Auftakt seiner »Junge Wilde«-Residenz stellt er mit dem Shiraz Ensemble persische klassische Musik persischer Volksmusik gegenüber. Einführung um 18.15 Uhr Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech Rhino-Kids – kindgerechte Einführung um 18.15 Uhr. Konzertbesuch und Einführung für Kinder kostenlos. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

Abo Junge Wilde Sponsor INNOGY € 23

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SAISON

2018/19

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DEZEMBER

DEZEMBER


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

SA 01.12. / 20.00 Uhr

ANNETTE DASCH & FAURÉ QUARTETT Annette Dasch

Sopran

Fauré Quartett Erika Geldsetzer Violine Sascha Frömbling Viola Konstantin Heidrich Violoncello Dirk Mommertz Klavier Johannes Brahms Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25 ⋅ Gustav Mahler »Lieder aus

›Des Knaben Wunderhorn‹ « und »Lieder und Gesänge« (Auszüge), Fassung für Gesang und Klavierquartett von Dietrich Zöllner ⋅ Richard Wagner »Wesendonck-Lieder« WWV 91, Fassung für Gesang und Klavierquartett von Dietrich Zöllner

SO 02.12. / 11.00 Uhr

MO 03.12. / 19.00 Uhr

1. KONZERT WIENER KLASSIK MOZART MATINEE Werther Klavierquartett Wouter Valvekens Klavier Anouk Lapaire Violine Leonor Fleming Viola Shuya Tanaka Violoncello Alexander Edelmann

Kontrabass

Wolfgang Amadeus Mozart Klavierquartett g-moll KV 478 ⋅ Franz Schubert Klavier-

quintett A-Dur D 667 »Forellenquintett«

Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent Julian Pflugmann Klavier Wien Ludwig van Beethoven »Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria« op. 91 ⋅ Joseph Wölfl Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 C-Dur op. 43 ⋅ Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Veranstalter Theater Dortmund € 20

Veranstalter Mozart Gesellschaft Dortmund e. V. € 17 / 26 / 32 / 35 / 43

Abo Liederabend Förderer THEATER- UND KONZERTFREUNDE DORTMUND E. V. € 29

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Weitere Konzerte Wiener Klassik 25.02.19 / 27.05.19


SAISON

2018/19

DI 04.12. / 20.00 Uhr

FR 07.12. / 20.00 Uhr

SA 08. / SO 09.12.

ARIENABEND CECILIA BARTOLI Les Musiciens du Prince Gianluca Capuano Dirigent Cecilia Bartoli Sopran

WEIHNACHTSKONZERTE 2018 DER CHORAKADEMIE

Johann Sebastian Bach Choralvorspiele

Antonio Vivaldi

Chöre der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund

aus dem »Orgelbüchlein« BWV 599 – 644 ⋅

Charles-Marie Widor Orgelsinfonie Nr. 2

D-Dur op. 13 Nr. 2 ⋅ Orgelsinfonie Nr. 5 f-moll op. 42 Nr. 1 Abo Orgel im Konzerthaus € 20

Cecilia Bartoli beweist mit ihren Themen­ abenden regelmäßig dramaturgisches Feingefühl. Wenn sie sich also dem vermeintlich bekannten Barockmeister Antonio Vivaldi widmet, kann man gewiss sein, dass sich dahinter ein sorgfältig recherchiertes und klug kombiniertes Programm verbirgt, das sicher auch die eine oder andere Ausgrabung enthält. € 56 / 89 / 111 / 130 / 145 Keine Ermäßigungen verfügbar

Weihnachtliche Lieder im Advent mit den Chören der Chorakademie Dortmund. Eine fröhliche Einstimmung auf Weihnachten für die ganze Familie. Veranstalter Chorakademie am Konzerthaus Dortmund e. V. Vorverkauf ab 03.09.18 € 23 / 26 / 30 / 33 / 36

Vorkaufsrecht für Abonnenten der Reihen Konzertante Oper und Liederabend ab 26.04.18

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Vorstellungen 08.12.18 / 18.00 Uhr 09.12.18 / 11.00 Uhr 09.12.18 / 16.00 Uhr

DEZEMBER

ORGELRECITAL SIMON DAUBHÄUSSER


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

MO 10.12. / 18.30 Uhr

DI 11. / MI 12.12. / 20.00 Uhr

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS Michael Stegemann

Vortrag

Auf der Suche nach dem verlorenen Klang – die erste Generation

Von dem Barock-Boom profitierten auch einige Instrumentalensembles und Orchester, die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts erstmals in historischer Aufführungspraxis präsentierten. So entstanden 1953 in Wien der Concentus musicus, 1954 in Köln die Capella Coloniensis, 1955 in den Niederlanden das Leonhardt-­Consort. Anfangs noch belächelt, führte bald kein Weg mehr an ihnen vorbei. Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW

MO 17.12. / 20.00 Uhr

ANDREAS REBERS 4. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Marc Piollet Dirigent Alexandre Tharaud Klavier Trauer und Hoffnung Bohuslav Martinu »Památník Lidicím« (»Mahnmal für Lidice«) ⋅ Maurice Ravel

Konzert für Klavier und Orchester G-Dur ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager« ⋅ Benjamin Britten Sinfonia da Requiem op. 20 Einführung um 19.15 Uhr Während des Konzerts erzählt die Smartphone-App »Wolfgang« unauffällig, was in der Musik passiert. Infos unter:

tdo.li/wolfgang

€ 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42

€8 56

Weihnachten mit Onkel Andi

Als Onkel Andi kommt Kabarettist Andreas Rebers nach Dortmund, um mit dem Publikum Weihnachten zu feiern. Mit dabei hat er viele Freunde wie den niedersächsischen Fliesenleger, Paddy O’Shonassey aus Irland und jede Menge Clowns, die einem das Leben schwer machen wollen. Doch es werden auch selbst geschriebene Weihnachtslieder geschmettert, Tonfolgen aus Bachs »Kunst der Fuge« zitiert und wichtige weihnachtliche Fragen gestellt. Also: Ihr Kinderlein, kommet zuhauf. € 16 / 24 / 30 / 35 / 39 Keine Ermäßigungen verfügbar


SAISON

2018/19

DI 18.12. / 20.00 Uhr

MI 19.12. / 20.00 Uhr

Porträt Teodor Currentzis

WEIHNACHTSORATORIUM

Teodor Currentzis Dirigent Antoine Tamestit Viola Alfred Schnittke Konzert für Viola und Orchester ⋅ Peter Iljitsch Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 5 e-moll op. 64

Einführung um 19.15 Uhr

Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1, 2, 5 und 6)

Veranstalter Chorakademie am Konzerthaus Dortmund e. V. € 12 / 17 / 20 / 23 / 27

Abo Porträt Teodor Currentzis, Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE € 17 / 35 / 55 / 68 / 80 / 88

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DEZEMBER

SWR SYMPHONIEORCHESTER

Jugendkonzertchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund Bochumer Symphoniker Felix Heitmann Dirigent


SAISON

SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

Teodor

Currentzis 58


SAISON

2018/19

DURCH OFFENE TÜREN TRETEN Das Porträt Teodor Currentzis geht in die zweite Runde

Die Zeiten als Teodor Currentzis als Geheimtipp galt sind längst vorbei: Der aus Griechenland stammende Dirigent, der Russland zu seiner Heimat erkor, ist in aller Munde; seine Bekanntheit zieht weite Kreise und stets ist dem extravaganten Maestro Aufmerksamkeit gewiss, wenn er sich populären Werken widmet, um sie einmal auf links zu drehen und radikal auszuleuchten. Seit mehreren Jahren sorgt Currentzis auch regelmäßig in Dortmund für Aufsehen. In der vergangenen Saison begeisterte er mit zwei Klassikern des Opernrepertoires: »La clemenza di Tito« verpasste er durch Einschübe aus anderen Werken Mozarts eine neue Klangstruktur und 59

Als Porträtkünstler kehrt Teodor Currentzis in der Saison 2018 / 19 ins KONZERTHAUS DORTMUND zurück; natürlich darf auch da ein Abend in der Reihe Konzertante Oper nicht fehlen. Wieder steht ein Klassiker auf dem Programm und wieder kann man sicher sein, dass Currentzis angestaubte Hörgewohnheiten bis auf das letzte Körnchen wegfegen wird: Giuseppe Verdis »La traviata« kommt dann nicht nur zum ersten Mal vollständig, sondern ohne Zweifel auch in klanglich neuer Art und Weise auf die Konzerthaus-Bühne. Bereits im Sommer 2016 war über die Permer Premiere zu lesen: »So frisch und gefühlvoll, ohne ins Gefühlsduselige abzurutschen, hatte man diesen Opernklassiker im Walzertakt wohl noch nie gehört.« Bestens erprobte Klangkörper für solche experimentierfreudigen Neuentdeckungen sind die von Currentzis gegründeten MusicAeterna-Ensembles.

»Wir, das MusicAeterna-Ensemble, wollen etwas ganz Besonderes erschaffen. Bei uns sind die Musiker keine Fabrikarbeiter. Musik ist für uns eine Mission und kein simpler Beruf.« Seit 2004 bilden der Dirigent und die Orchestermusiker eine Einheit, zu der seit 2011 auch ein Chor gehört. Gemeinsam gehen sie musikalisch wie räumlich ungewohnte Wege, gaben etwa schon Konzerte im Hospiz oder im Frauengefängnis, tief berührt von der Wirkung, die Musik haben kann.

PORTRÄT TEODOR CURRENTZIS

»Ich suche den Geist der Musik, ihre Spiritualität. Ich versuche, die Wahrheit zu finden, um sie von der Lüge abzugrenzen.«

Puccinis Dauerbrenner »La bohème« wurde unter seinen Händen zur autobiografischen Neuinterpretation.


SAISON

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2018/19

Man hat schon sehr viele Vergleiche gefunden, um die Ausnahmeerscheinung Teodor Currentzis zu beschreiben. Für den Dirigenten ist jedoch klar: »Ich bin Teodor. Sonst nichts.« Was sich mit MusicAeterna in Perm am Fuß des Ural-Gebirges bereits zu einem exzellent funktionierenden Organismus gefügt hat, muss mehrere tausend Kilometer weiter westlich noch erarbeitet werden. Mit Beginn der Saison 2018 / 19 wird Teodor Currentzis Chefdirigent des fusionierten SWR Symphonieorchesters – keine leichte Aufgabe, die Traditionen und Profile der Rundfunkorchester von Baden-Baden und Freiburg sowie Stuttgart zusammenzuführen. Doch Currentzis kennt die beiden ursprünglichen Orchester gut, hat oft mit ihnen zusammengearbeitet und teilt ihren verbindenden Wagemut, »einen ganz neuen Klangkörper mit ganz eigener Perspektive zu formen«.

Das Dortmunder Publikum erhält kurz vor Weihnachten einen ersten Eindruck dieser frischen Partnerschaft mit einem Programm, bei dem es auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben wird: Bratscher Antoine Tamestit, einstiger »Junger Wilder« und Porträtkünstler 2017 / 18, eröffnet den Abend mit Alfred Schnittkes Violakonzert – ein erster Anklang des sich neu formenden Orchesterprofils, bei dem Currentzis ein Hauptaugenmerk auf ein erweitertes Repertoire zeitgenössischer Musik legt. Dass der 46-Jährige ein ausgewiesener Tschaikow­ sky-Experte ist, bewies er dem Dortmunder Publikum bereits Anfang 2017, als er mit den Wiener Symphonikern das Violinkonzert und die vierte Sinfonie in einen packenden Klangrausch verwandelte. Ende vergangenen Jahres überraschte seine CD-Einspielung der »Pathétique«-Sinfonie. Und auch Tschaikowskys fünfte Sinfonie wird der anspruchsvolle Dirigent im Konzerthaus vom »kitschigen Interpretations-Mainstream des 20. Jahrhunderts« befreien:

»Ich dirigiere Tschaikowsky nicht anders, ich dirigiere ihn richtig.« Sätze wie diese sind es natürlich auch, die Kritiker skeptisch machen, so manchen über Currentzis spotten lassen. Doch was sich hinter solchen Aussagen verbirgt, ist neben einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein sein unnachgiebiges Credo, Hörkonventionen zu hinterfragen und Komponisten wie ihre Werke auf bisher unbeachteten Wegen zu entdecken. »Tschaikowsky ist ein sehr ernsthafter Komponist. Bei ihm ist alles sehr streng, und seine vertiefte Art der Auseinandersetzung mit musikalischer Form ist auf demselben Niveau wie bei Johannes Brahms.« 60

Brahms ist auch das Stichwort für das letzte Konzert der Porträtreihe. Nach Konzertanter Oper und Sinfoniekonzert bietet der Maestro noch etwas für die Freunde des Chorklangs. Mit Johannes Brahms’ Deutschem Requiem wandelt Teodor Currentzis in den Fußstapfen von Pultgrößen wie Semyon Bychkov und Herbert Blomstedt, die das Werk bereits ins Konzerthaus brachten. Doch mit Sicherheit wird er auch bei diesem Repertoireklassiker wieder seine ganz eigene Lesart finden – äußerst passend bei einem Werk, dessen Text keineswegs dem klassischen Requiem entspricht. Statt der traditionellen lateinischen Totenmesse schickte Brahms sich 1868 an, selbst ausgewählte Zitate aus der Lutherbibel in Töne zu setzen. Die fehlende Erwähnung von Christus tat ihr Übriges für die zwiespältig aufgenommene Uraufführung. Provokant, eigensinnig, andersdenkend – Brüder im Geiste könnte man Brahms und Currentzis da durchaus nennen. Denn auch der Wahlrusse versteht sich darauf, sich aus Etabliertem zu lösen und den Blick für neue Perspektiven zu öffnen, womit er nicht nur sein Publikum in Atem hält:

»Manchmal staune ich, wenn ich Türen entdecke, die schon immer offen standen. Man hat sie nur nicht wahrgenommen.« Gespannt darf man also sein, durch welche musikalischen Türen Teodor Currentzis während seiner Porträtkonzerte gehen wird. Eine offene Tür in den Saal des KONZERTHAUS DORTMUND und neugierige offene Ohren beim Publikum wird er hier auf jeden Fall finden.

Die Konzerte mit Teodor Currentzis auf der nächsten Seite im Überblick


SAISON

2018/19

DO 18.10. / 19.00 Uhr

DI 18.12. / 20.00 Uhr

S0 02.06. / 18.00 Uhr

LA TRAVIATA

SWR SYMPHONIEORCHESTER

BRAHMS REQUIEM

Nadezhda Pavlova Violetta Valéry Airam Hernández Alfredo Germont Dimitris Tiliakos Giorgio Germont MusicAeterna Chor und Orchester Teodor Currentzis Dirigent

Teodor Currentzis Dirigent Antoine Tamestit Viola

Solisten MusicAeterna Chor

Giuseppe Verdi »La traviata« Oper in drei

Akten (konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

Alfred Schnittke Konzert für Viola und Orchester ⋅ Peter Iljitsch Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 5 e-moll op. 64 Einführung um 19.15 Uhr

Förderer KULTURSTIFTUNG DORTMUND, WILO-FOUNDATION

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Teodor Currentzis Dirigent Johannes Brahms Ein Deutsches Requiem

für Soli, Chor und Orchester op. 45 Einführung um 17.15 Uhr

PORTRÄT TEODOR CURRENTZIS

Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE

Einführung um 18.15 Uhr

Mahler Chamber Orchestra


SAISON

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2018/19

JANUAR 2019

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SAISON

2018/19

DI 01.01. / 20.00 Uhr

DO 10.01. / 20.00 Uhr

FR 11. 01. / 20.00 Uhr

Exklusivkünstlerkonzert

OZM | SYMPHONY

Lucy Crowe Sopran Violeta Urmana Mezzosopran Klaus Florian Vogt Tenor Luca Pisaroni Bass MDR Rundfunkchor Gewandhausorchester Leipzig Andris Nelsons Dirigent Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-moll

op. 125

Sinfonieorchester des Orchesterzentrum | NRW Vassily Sinaisky Dirigent Sebastian Manz Klarinette Michail Glinka Ouvertüre zur »Ruslan i Lyud­mila« ⋅ Magnus Lindberg Clarinet Concerto ⋅ Dmitri Schostakowitsch Sinfonie

Nr. 9 Es-Dur op. 70

HearINTRO – Einführung um 19.15 Uhr

Veranstalter Orchesterzentrum | NRW € 12,50

Abo Exklusivkünstler Andris Nelsons € 32 / 62 / 98 / 122 / 143 / 160 Keine Ermäßigungen verfügbar

MNOZIL BRASS Cirque

Auch nach einem Vierteljahrhundert im Dienste der gelebten Blechmusik bewegen sich die Herren von Mnozil Brass mit einem satten »pffrrr« mühelos durchs geblasene Paradies. Sie spielen Musik für alle Lebenslagen: typische Blasmusik, Schlager, Jazz und Pop, Oper und Operette. Ganz ohne Furcht, Tadel und Vorbehalte, dafür mit sehr viel Wiener Schmäh und großer Raffinesse. Mit »Cirque« betreten die sieben Blechbläser die Manege, um dem Affenzirkus des Alltags Musik und Humor entgegenzusetzen und ihn so in einen kleinen, feinen Flohzirkus zu verwandeln und sei es nur für wenige Stunden... Abo Cabaret + Chanson € 20 / 30 / 38 / 45 / 50

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JANUAR

FESTLICHES NEUJAHRSKONZERT – BEETHOVEN NEUNTE


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

MO 13.01. / 11.00 Uhr

MO 14.01. / 18.30 Uhr

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS MOZART MATINEE Chaarts Sophie Wang

Violine

Francesco Geminiani Concerto grosso d-moll

Nr. 12 »La Follia« (nach Corellis Sonata op. 5) ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento F-Dur KV 138 ⋅ Antonio Vivaldi »Le quattro stagioni« (»Die vier Jahreszeiten«) Vier Konzerte für Violine, Streicher und Basso continuo op. 8 Nr. 1 – 4 Veranstalter Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.

Michael Stegemann

Vortrag

Rückwärts und vorwärts – das Repertoire wächst

Nachdem sich Harnoncourt, Leonhardt & Co. vor allem um die Werke deutscher und italienischer Barock-Komponisten gekümmert hatten, richtete sich das Interesse bald auch zurück auf die Renaissance und das Mittelalter. Eine Vielzahl von Komponisten und Werken wurden wiederentdeckt, erstmals aufgeführt und aufgenommen. Auf der anderen Seite wagten sich auch die ersten Ensembles in die frühe Wiener Klassik vor, zu Haydn und Mozart. Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

€ 17 / 26 / 32 / 35 / 43 Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW €8 64

DI 15. / MI 16.01. / 20.00 Uhr

5. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent Teurer Triumph Peter Iljitsch Tschaikowsky Ouvertüre solennelle »1812« op. 49 ⋅ Dmitri Schostakowitsch

Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader« Einführung um 19.15 Uhr

Veranstalter Theater Dortmund € 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42


SAISON

2018/19

FR 18.01. / 20.00 Uhr

SA 19.01. / 20.00 Uhr

SO 20.01. / 10.15 / 12.00 Uhr

Porträt Yuja Wang

Sarah Maria Sun

Sopran

Luigi Nono »Djamila Boupacha« für Sopran solo ⋅ John Cage »The wonderful widow of eighteen springs« ⋅ Rebecca Saunders »O« für Sopran solo ⋅ Georges Aperghis »Récitations« Nr. 8, 9 und 11 ⋅ Luciano Berio Sequenza III für Frauenstimme ⋅ Luigi Nono »La Fabbrica

Illuminata« für Sopran und Tonband

Leonidas Kavakos Yuja Wang Klavier

Violine

Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für Klavier und Violine B-Dur KV 454 ⋅ Sergej Prokofiew Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 f-moll op. 80 ⋅ Béla Bartók Rhapsodie für Violine und Klavier Nr. 1 Sz 87 ⋅ Richard Strauss Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18

Abo Porträt Yuja Wang, Meisterpianisten Abo Musik für Freaks € 20

2. FAMILIENKONZERT Musiker der Dortmunder Philharmoniker Jörg Schade Schauspieler Herr Buffo jagt den Notendieb

Der Komponist und Musiktüftler Antonio Buffo erhält den Auftrag, ein Singspiel zu komponieren. Er macht sich gleich an die Arbeit, seine Musiker sind sofort begeistert. Doch dann passieren mysteriöse Dinge: Zuerst verschwinden einige Noten, später sogar ganze Akkorde. Wird es gelingen, den Notendieb zu fassen?

Förderer FREUNDE DES KONZERTHAUS DORTMUND E. V.

Für die ganze Familie von 6 bis 110 Jahren

€ 24 / 30 / 37 / 44

Veranstalter Theater Dortmund €7

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JANUAR

MUSIK FÜR FREAKS – SARAH MARIA SUN

YUJA WANG & LEONIDAS KAVAKOS


SAISON

SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

Junge

WILDE 66


SAISON

2018/19

TALENTE REIHENWEISE Sicheres Gespür für den Nachwuchs

Vier Generationen »Junge Wilde« hat das KONZERTHAUS DORTMUND inzwischen beim Flüggewerden begleitet. Und schaut man, wo die 30 jungen Musiker, die bislang aus der Reihe hervorgegangen sind, heute stehen, zeigt sich auch rückblickend ein treffsicheres Gespür für große Talente. Ob Janine Jansen oder Annette Dasch, Antoine Tamestit oder Yuja Wang, die uns alle in der Saison 2018 / 19 wieder besuchen – ihre Karriere kennt nur eine Richtung: steil nach oben. Nun übergeben wir den Staffelstab an die fünfte Generation der »Jungen Wilden«, die Intendant Raphael von Hoensbroech aus den vielversprechendsten Nachwuchsmusikern Europas ausgewählt hat. Den Anfang macht die italienische Pianistin Beatrice Rana, die nicht nur Preisträ67

Die Musik Johann Sebastian Bachs ist auch für den Trompeter Simon Höfele der Inbegriff von Zuhause, stammt er doch aus einem Musikerhaushalt, in dem Bach einer der Hausgötter ist. Aber das hält den 23-Jährigen nicht davon ab, sich genauso leidenschaftlich für zeitgenössische Musik einzusetzen. Die Offenheit und Freiheit, in der Gestaltung von Musik der Gegenwart noch unbetretene Pfade zu beschreiten, reizt ihn dabei, um sich selbst auf diese Weise besser kennenzulernen. So ist auch das Programm seines »Junge Wilde«-Auftakts Ausdruck seiner Neugier, mit der er das Publikum anstecken möchte: Werke von Hosokawa, Pintscher oder George Antheil zeigen, wozu die Trompete in der Lage ist.

»Die Trompete ist ein sehr vielfältiges Instrument – wenn man weiß, wie man sie leise spielen kann. Laut geht immer, aber richtig schön leise, das ist die Kunst.« Diese Kunst hat Simon Höfele perfekti­ oniert, seit er mit fünf Jahren erstmals in eine Fanfare blies, die sein Vater als Wanddeko auf Ebay ersteigert hatte. Es war Liebe auf den ersten Ton und die Entscheidung für die Trompete gefallen.

JUNGE WILDE

Erneut präsentiert das KONZERTHAUS DORTMUND aufregende junge Musiker auf ihrem Weg an die Weltspitze.

gerin des berühmten »Van Cliburn Wettbewerbs« ist, sondern auch bekennender Bach-Junkie. Selbst wenn sie die Phase, in der sie als Neunjährige ausschließlich Werke des Barockmeisters spielte, hinter sich gelassen und ihr Repertoire in viele Richtungen erweitert hat, widmete sie sich mit einer hochgelobten Einspielung der »Goldberg-Variationen« zunächst noch ihrer ersten großen Liebe.


SAISON

2018/19

Auch Emmanuel Tjeknavorian bleibt seiner ersten und bislang unangefochtenen Liebe treu: der Geige. Der Österreicher, der in der Saison 2017/18 bereits als »Rising Star« nach Dortmund kam, sagt von sich:

SO KLINGT NUR DORTMUND

»Ich musiziere aus einer inneren Notwendigkeit. Ich kann nichts anderes als Violine spielen.« Das jedoch ist gewiss eine Untertreibung, denn auch wenn es für eine Karriere als Mittelfeldspieler im Fußball nicht gereicht hat, beweist er seit Herbst letzten Jahres sein Unterhaltungstalent als Moderator einer eigenen Radiosendung, in der er mit (fachfremden) Gästen über den Blick eines jungen Musikers auf die Klassikwelt plaudert. Seinen Charme und Wiener Schmäh wird das Dortmunder Publikum dann bei den bewährten »meet the artist!«-Gesprächen nach dem Konzert erleben können, die in der neuen Saison Intendant Raphael von Hoensbroech persönlich moderieren wird. Da wird im Gespräch mit dem jungen Cellisten Kian Soltani, der in der Saison 2018 / 19 nicht nur »Junger Wilder«, sondern auch »Rising Star« der Euro­ pean Concert Hall Organisation ist, sicher sein Zuhause in zwei Welten Thema sein. Der in Österreich geborene Sohn iranischer Eltern fühlt sich Schubert und Schumann ebenso nahe wie den traditionellen Klängen Persiens. Genau diesen Spagat führt er dem Dortmunder Publikum in seinem ersten »Junge Wilde«-Konzert vor Ohren, zu dem ihn das von seinem Vater gegründete Shiraz Ensemble mit traditionellen persischen Instrumenten begleiten wird.

Das Spektrum bekannter Instrumente wird auch Alexej Gerassimez bedeutend erweitern, denn der Perkussionist hat ein besonderes Faible für die Klangvielfalt von Alltagsgegenständen – ob es der zufällige Rhythmus klickender Ampeln auf großen Straßenkreuzungen, die dröhnenden Schwingungen von Schiffsschrauben oder ein Tintenstrahldrucker, der im 5/4Takt druckt, sind: Alexej Gerassimez geht mit einem kindlich offenen Ohr durch die Welt und entdeckt überall Rhythmus und Klänge. Vom improvisierten Spiel mit akustischen Reizen aller Art ist der Weg zur seriösen Komposition dann nicht mehr weit und so hat Gerassimez inzwischen als Komponist mit einigen Klassikern das Repertoire der Schlagwerker erweitert – noch in der vergangenen Saison spielte Simone Rubino im Konzerthaus sein Werk »Asventuras« für kleine Trommel. Ein Improvisationstalent ist außerdem die Sängerin Anna Lucia Richter, die nicht davor zurückschreckt, in Konzerten manchmal sogar Gedichte aus dem Stegreif zu vertonen. Für den Auftakt als »Junge Wilde« widmet sie sich jedoch Liedern von Franz Schubert. Szenisch angelegte Miniaturen wie ›Der Zwerg‹ oder »Der Hirt auf dem Felsen« geben der Sopranistin Gelegenheit zu untermauern, was sie in der vergangenen Saison bereits als Servilia in Mozarts »La clemenza di Tito« unter Teodor Currentzis demonstrierte: ihr darstellerisches Gespür und die Fähigkeit, verschiedene Charaktere plastisch zum Leben zu erwecken. Die »New York Times« attestierte denn auch:

»Was Frau Richter im Überfluss besitzt ist Charme und Charisma.« 68

An Charme und Charisma mangelt es den beiden letzten in der Riege der »Jungen Wilden« genauso wenig: Erstmals sind mit Lucas und Arthur Jussen zwei Brüder gemeinsam in die Reihe berufen. Mit gerade einmal 21 und 24 Jahren gehörte das niederländische Klavierduo bereits mehrfach zur Entourage des Königshauses, die König Willem-Alexander auf Staatsbesuche begleitete; die Deutsche Grammophon machte sie zu den jüngsten Exklusivkünstlern des gelben Labels aller Zeiten und obwohl das Brüderpaar schon seit frühester Jugend ein Hype umgibt, nehmen sich die beiden Zeit für den behutsamen Aufbau ihrer Karrieren. Gefördert von der großen Pianistin Maria João Pires widmen sie sich ihren Studien, beschränken die Zahl der Konzerte und arbeiten auch an ihrem solistischen Repertoire. Bei so viel jugendlicher (Früh-) Reife ist man fast erleichtert zu hören, dass es auch in dieser Familie gelegentlich Reibereien unter Geschwistern gibt, die allerdings eher auf dem Tennisplatz als am Klavier ausgetragen werden. »Bühne frei« heißt es also für acht neue Talente, die in den kommenden drei Jahren das KONZERTHAUS DORTMUND zu ihrem musikalischen Spielplatz machen werden.

Die Konzerte der »Junge Wilde«-Künstler auf den nächsten Seiten im Überblick


SAISON

2018/19

FR 30.11. / 19.00 Uhr JUNGE WILDE – KIAN SOLTANI

MI 19.09. / 19.00 Uhr JUNGE WILDE – BEATRICE RANA Pablo Ferrández Violoncello Beatrice Rana Klavier Franz Schubert Ausgewählte Lieder, Fassung für Violoncello und Klavier ⋅ Dmitri Schosta­ kowitsch Sonate für Klavier und Violoncello d-moll op. 40 ⋅ Robert Schumann

Ausgewählte Lieder, Fassung für Violoncello und Klavier ⋅ Johannes Brahms Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 2 F-Dur op. 99

JUNGE WILDE – SIMON HÖFELE Simon Höfele Trompete N. N. Klavier George Enescu »Légende« für Trompete und Klavier ⋅ Toshio Hosokawa Konzert für

Trompete und Orchester »Im Nebel«, Fassung für Trompete und Klavier ⋅ Augustin Savard »Morceau de concours« ⋅ Matthias Pintscher »Shining forth« für Trompete solo ⋅ George Antheil Sonate für Trompete und Klavier ⋅ Theo Charlier »Solo de concours« Nr. 1

Einführung jeweils um 18.15 Uhr Nach den Konzerten »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech 69

Kian Soltani Violoncello, Kamantsche Aaron Pilsan Klavier Shiraz Ensemble Khosro Soltani Ney, Duduk Farshad Soltani Kamantsche, Setar Sepideh Raissadat Gesang Fardjam Derakhshani Tar Mohamad Ghavihelm Tombak, Daf

Der 25-jährige Cellist Kian Soltani, geboren in Österreich als Sohn einer persischen Musikerfamilie, ist in zwei Kulturen zu Hause. Zum Auftakt seiner »Junge Wilde«-Residenz stellt er persische klassische Musik persischer Volksmusik gegenüber.

JUNGE WILDE

MI 31.10. / 19.00 Uhr


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

»Das 21. Jahrhundert gehört den Schlagzeugern.«

FR 25.01. / 19.00 Uhr JUNGE WILDE – ANNA LUCIA RICHTER Anna Lucia Richter Sopran Matthias Schorn Klarinette Gerold Huber Klavier Franz Schubert ›Der Zwerg‹ D 771 ⋅ »Der

Hirt auf dem Felsen« D 965 ⋅ Gesänge der Mignon aus »Wilhelm Meister« D 877 ⋅ weitere Lieder

DO 21.02. / 19.00 Uhr

SA 30.03. / 17.00 Uhr

JUNGE WILDE – ALEXEJ GERASSIMEZ

JUNGE WILDE – RISING STARS

Alexej Gerassimez Perkussion Lukas Böhm Perkussion Richard Putz Perkussion Sergey Mikhaylenko Perkussion Julius Heise Perkussion

Josep-Ramon Olivé Bariton Kian Soltani Violoncello Peter Moore Posaune Anaïs Gaudemard Harfe Quatuor Arod Amatis Piano Trio Bjørn Woll Moderation

Genesis of percussion

Das Programm von Alexej Gerassimez entfaltet ein virtuoses und vielschichtiges Panorama: von der Stille über Soundflächen bis hin zu urban-groovigem Getöse und komplexen Kompositionen. Alexej Gerassimez zeigt die Entstehung von Klängen und Rhythmen aus unserer alltäglichen Umgebung mit Kochtöpfen, Zeitungspapier, Kieselsteinen oder Bodypercussion ebenso wie mit klassischen Perkussionsinstrumenten.

Einführung jeweils um 18.15 Uhr (außer 30.03.) Nach den Konzerten »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech 70

Sternstundenmarathon

Auch in diesem Jahr haben die Mitgliedshäuser der European Concert Hall Organisation (ECHO) aus den Nachwuchskünstlern Europas ihre »Rising Stars« gekürt. In Dortmund sind sie zu Gast in der Reihe »Junge Wilde« und gestalten einen Abend unterschiedlichster musikalischer Spielarten.


SAISON

2018/19

MI 22.05. / 19.00 Uhr JUNGE WILDE

JUNGE WILDE – EMMANUEL TJEKNAVORIAN Emmanuel Tjeknavorian Violine Maximilian Kromer Klavier Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für

Klavier und Violine Es-Dur KV 380 ⋅ Edvard Grieg Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 G-Dur op. 13 ⋅ Gabriel Fauré Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 A-Dur op. 13 ⋅ Darius Milhaud Cinéma-Fantaisie »Le bœuf sur le toit« op. 58, Fassung für Violine und Klavier

DI 25.06. / 19.00 Uhr JUNGE WILDE – LUCAS & ARTHUR JUSSEN Lucas Jussen Klavier Arthur Jussen Klavier Johann Sebastian Bach Vier Choral-

vorspiele, Fassung für zwei Klaviere von György Kurtág ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für zwei Klaviere D-Dur KV 448 ⋅ Franz Schubert Allegro für Klavier zu vier Händen a-moll D 947 »Lebensstürme« ⋅ Igor Strawinsky »Le sacre du printemps« (»Das Frühlingsopfer«)

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»Wenn wir auf dem Podium sind, ist alle Arbeit schon getan und wir müssen nur genießen.«


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

DO 24.01. / 20.00 Uhr

GRINGOLTS QUARTETT Ilya Gringolts Violine Anahit Kurtikyan Violine Silvia Simionescu Viola Claudius Herrmann Violoncello Arnold Schönberg Streichquartett Nr. 1 d-moll op. 7 ⋅ Antonín Dvorák Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106

FR 25.01. / 19.00 Uhr

JUNGE WILDE – ANNA LUCIA RICHTER

SA 26.01. / 20.00 Uhr

Anna Lucia Richter Sopran Matthias Schorn Klarinette Gerold Huber Klavier

ORCHESTRA FILARMONICA DELLA SCALA

Franz Schubert ›Der Zwerg‹ D 771 ⋅ »Der Hirt auf dem Felsen« D 965 ⋅ Gesänge der Mignon aus »Wilhelm Meister« D 877 ⋅ weitere Lieder

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 6 a-moll

Riccardo Chailly

Dirigent

Abo Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte Projektsponsoren MURTFELDT KUNSTSTOFFE, FELGENHAUER UNTERNEHMENS­GRUPPE

Abo Junge Wilde Abo Streichquartett Sponsor INNOGY

€ 22 / 43 / 68 / 84 / 98 / 110

€ 23 € 23

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SAISON

2018/19

DO 31.01. / 19.00 Uhr Konzerthaus Backstage

VON DER IDEE ZUR AUFFÜHRUNG JANUAR

Thomas Hengelbrock Dirigent Christina Schonk Geschäftsführerin BNCE Raphael von Hoensbroech Intendant Einblicke in die Arbeit eines Spitzenensembles

Die Balthasar-Neumann-Ensembles (BNCE) sind nicht nur dem Dortmunder Publikum für ihre außerordentliche künstlerische Qualität bestens bekannt – sie sind international erfolgreich. Thomas Hengelbrock, Gründer des BNCE, berichtet im Gespräch mit Intendant Raphael von Hoensbroech über die Arbeit mit seinem Chor und Ensemble. Geschäftsführerin Christina Schonk und Musiker der Ensembles geben Einblicke in die Entstehung eines Konzertprojekts. Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND Nicht im Wahlabonnement erhältlich €8 Eintritt frei für Freundeskreis-Mitglieder

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SAISON

SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

FEBRUAR 2019

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SAISON

2018/19

FR 01.02. / 20.00 Uhr

SA 02.02. / 20.00 Uhr

SO 03.02. / 16.00 Uhr

Porträt Thomas Hengelbrock

Balthasar-Neumann-Chor und -Solisten Balthasar-Neumann-Ensemble Thomas Hengelbrock Dirigent Franz Schubert Stabat Mater g-moll D 175 ⋅

Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete« ⋅

Robert Schumann Missa Sacra c-moll op.

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Einführung um 19.15 Uhr

Abo Porträt Thomas Hengelbrock, Chorklang

Ein Konzert des Ukulele Orchestra ist ein amüsanter, virtuoser, gezupftgesungener, eingängiger Nachruf auf Rock ’n’ Roll und leichte Unterhaltung, nur mit der Unterstützung der »Bonsai-Gitarre« und einer Menagerie aus Stimmen. Erneut zeigen sich die »Ukes« von ihren besten Saiten, wenn sie inspirierend, provozierend, berührend und tiefsinnig Musik mit Popkultur und britischem Humor kombinieren.

MAHLER CHAMBER ORCHESTRA Mitsuko Uchida

Klavier, Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 19 F-Dur KV 459 ⋅ Alban Berg Lyrische Suite für Streichquartett (Auszüge) ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-moll KV 466 Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

€ 20 / 30 / 38 / 45 / 50 Abo Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier

€ 17 / 35 / 55 / 68 / 80 / 88 Sponsor HELLWEG DIE PROFI-BAUMÄRKTE € 18 / 37 / 58 / 72 / 84 / 94

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FEBRUAR

SCHUMANN MISSA SACRA

THE UKULELE ORCHESTRA OF GREAT BRITAIN


SAISON

2018/19

SO 10.02. / 11.00 Uhr

FR 15. – SO 17.02.

MO 18.02. / 18.30 Uhr

SO KLINGT NUR DORTMUND

Zeitinsel Klang der Seidenstraße

MOZART MATINEE Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent Jugendkonzertchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund Sophie-Magdalena Reuter Sopran Magdalena Müllerperth Klavier Wolfgang Amadeus Mozart Maurerische Trauermusik c-moll KV 477 ⋅ Regina coeli für Sopran, Chor und Orchester KV 108 ⋅ »Ch’io mi scordi di te?« Konzertarie KV 505 ⋅ Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Veranstalter Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.

ZEITINSEL KLANG DER SEIDENSTRASSE Die dreitägige Zeitinsel dieser Saison widmet sich der reichen Musiktradition der Seidenstraße. Musiker aus Ländern, die einst zum weiten Netz dieser zentralen Handelsroute gehörten, lassen ihr uraltes Erbe wieder aufleben und schenken ihr in zeitgenössischen Neuinterpretationen eindrucksvolle Klangfacetten. Abo Zeitinsel Klang der Seidenstraße Förderer KUNSTSTIFTUNG NRW

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS Michael Stegemann

Vortrag

Der Beethoven-Schock – die zweite Generation

War die erste Generation historischer Aufführungspraktiker noch ziemlich puristisch und dogmatisch gewesen, so ging die zweite mit dem Notentext sehr viel freier (und vor allem oft auch schneller) um. Neben spektakulären Opern-Produktionen unter William Christie oder René Jacobs machten vor allem zwei große Editionen der 1980er-Jahre Sensation: Die Beethoven-Sinfonien unter Sir Roger Norrington und die Mozart-Klavierkonzerte mit Malcolm Bilson und John Eliot Gardiner.

In Zusammenarbeit mit Aga Khan Music Initiative, ein Programm des Aga Khan Trust for Culture

Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

Ausführliche Informationen auf S. 78

Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich

€ 17 / 26 / 32 / 35 / 43

In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW €8 76


SAISON

2018/19

DI 19. / MI 20.02. / 20.00 Uhr

DO 21.02. / 19.00 Uhr

6. PHILHARMONISCHES KONZERT

JUNGE WILDE – ALEXEJ GERASSIMEZ

Akiho Tsujii Sopran Ashley Thouret Sopran Olesya Golovneva Sopran Benjamin Glaubitz Tenor Maxim Aksenov Tenor Luke Stoker Bass Lucas Singer Bass Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn Petr Fiala Einstudierung Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent

Alexej Gerassimez Perkussion Lukas Böhm Perkussion Richard Putz Perkussion Sergey Mikhaylenko Perkussion Julius Heise Perkussion

Selige Stimmen Wolfgang Amadeus Mozart Missa c-moll KV 427 (»Große Messe«) ⋅ Sergej Rachmaninow »Die Glocken« op. 35 Sinfonisches

Einführung um 18.15 Uhr Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech

Poem nach einem Gedicht von Edgar Allan Poe für Sopran, Tenor, Bariton, Chor und Orchester

Genesis of percussion

Alexej Gerassimez entfaltet ein virtuoses und vielschichtiges Panorama: von der Stille über Soundflächen bis hin zu urban-groovigem Getöse und komplexen Kompositionen.

Rhino-Kids – kindgerechte Einführung um 18.15 Uhr. Konzertbesuch und Einführung für Kinder kostenlos. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

Einführung um 19.15 Uhr Abo Junge Wilde, Schnupperabo Veranstalter Theater Dortmund Sponsor INNOGY € 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42 € 23 77

MO 25.02. / 19.00 Uhr

2. KONZERT WIENER KLASSIK Dortmunder Philharmoniker Motonori Kobayashi Dirigent Annika Treutler Klavier Paris Ludwig van Beethoven Ouvertüre Nr. 3 zu »Leonore« op. 72a ⋅ Joseph Haydn Kon-

zert für Klavier und Orchester G-Dur Hob. XVIII:4 ⋅ Étienne-Nicolas Méhul Ouvertüre F-Dur ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 »Pariser Sinfonie«

Veranstalter Theater Dortmund € 20


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TRADITION UND NEUERFINDUNG Auf unbekannten Pfaden – die klassische Musik der Seidenstraße entdecken

Die westliche Musiktradition darf sich glücklich schätzen: Sie ist bestens überliefert, vielfach in allen möglichen Formen für die Nachwelt konserviert und erfährt in Konzertsälen, Musikschulen und vielen anderen Orten eine ständige Wiederbelebung. Ganz anders verhält es sich etwa mit der reichen Musiktradition Asiens: Sie fußt wesentlich auf der Kunst der Improvisa­ tion, kann also gar nicht in einer bestimmten Form halt- und reproduzierbar gemacht werden. Die Dominanz westlicher Musik kommt als erschwerender Faktor hinzu und aktuell werden die über Jahrhunderte überlieferten Gesangs- und Spieltechniken akut von Krieg und Verfolgung bedroht. Die Aga Khan Music Initiative (AKMI) hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Musi79

Zum ersten Mal bringt die AKMI ihre Konzertprogramme nach Deutschland und präsentiert im Rahmen einer Zeitinsel im KONZERTHAUS DORTMUND die Facetten klassischer Musik der Seidenstraße, deren Netz sich vom Mittelmeer über Zentral- bis Ostasien spannte. Der Auftakt der dreitägigen Residenz zeigt bereits die wesentliche Ausrichtung der Initiative auf Bildungsarbeit. Bei einem Schulkonzert werden Instrumente und Klangwelten präsentiert, von denen man im Musikunterricht meist nichts erfährt. Dann ist zu erleben, wie die lautenähnliche Pipa gezupft wird oder der arabischen Kastenzither Kanun gitarrenähnliche Klänge entlockt werden. Begleitet von Tanburtönen, Duclarmelodien und Perkussionsrhythmen zeugt dieser Konzertmorgen von den seit Jahrhunderten überlieferten Melodien und Instrumenten der Länder entlang der Seidenstraße. Für Wu Man eine Herzensangelegenheit:

»Ich denke, es ist wichtig, seinen Nachbarn durch Musik und Kunst kennenzulernen ‒ es ist für Menschen die gesündeste Art zu leben.« Am Abend haben alle Konzertbesucher die Gelegenheit, sich in diese facettenreichen Klangwelten führen zu lassen. Mit ihrem Programm »Neue Musik von den Enden der Seidenstraße« traten die Mu-

ZEITINSEL KLANG DER SEIDENSTRASSE

»Solche Konzerte verändern die Wahrnehmung, öffnen Augen, nähren den Wunsch zu lernen und brechen mit Stereotypen.«

ker und Musiklehrer dabei zu unterstützen, ihr musikalisches Erbe wiederzubeleben, ihr Wissen darüber weiterzugeben und es in Konzerten um die ganze Welt zu tragen. Dabei bewegen sich die mit diesem Antrieb konzipierten Programmreihen stets zwischen jahrhundertelanger Tradition und deren zeitgenössischer Neuinterpretation.


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siker im November 2016 zum ersten Mal auf und brachten es seitdem etwa nach Mumbai, zum indischen »Jaipur Literatur Festival« und in die Londoner Wigmore Hall. Auch für das Dortmunder Publikum hält das Quintett einen außergewöhnlichen Konzertabend bereit. Dann kommen in Europa meist unbekannte Instrumente zum Einsatz wie etwa die Duclar, eine Holzflöte mit Klarinettenmundstück, der Basel Rajoub samtig-weiche Töne entlockt. Der syrische Komponist ist daneben ein versierter Saxofonist und verbindet auf diese Weise traditionelle Rhythmen des Nahen Ostens mit Jazzmelodien. Ebenso entdeckt die in Dortmund bereits bekannte Pipa-Spielerin Wu Man mit ihrer chinesischen Laute vor dem Hintergrund ihrer Musiktradition immer wieder neue Klangmöglichkeiten, mit denen sie die »Königin der Zupfinstrumente« in unterschiedlichsten Stilen und Genres bekannt macht. So begibt sich das Ensemble um Wu Man und Basel Rajoub mit dem Publikum in Solo- sowie Gruppendarbietungen auf eine Klangreise zwischen Ost und West, zwischen Alt und Neu, zwischen Komposition und Improvisation, auf der Dutar- und Tanburspieler Sirojiddin Juraev auch einiges über sich selbst entdeckt:

»Mit Musikern zusammenzuarbeiten, die von den historisch verwandten Traditionen der Seidenstraße stammen, gab mir ein tieferes Verständnis meines eigenen kulturellen Erbes und seines Stellenwerts in unserer heutigen Zeit.« In eine ganz andere Richtung stößt der zweite Abend der Zeitinsel. Unter dem Titel »Qyrq Qyz – Vierzig Mädchen« wird eine jahrhundertealte Sage Zentralasiens

erzählt und musikalisch wie bildlich reflektiert: »Qyrq Qyz« handelt von einer Gruppe junger Amazonen, die ihr Land gegen Angriffe der Perser verteidigen – eine Ausnahmeerscheinung in der zentralasiatischen Heldenepik, die vorrangig von der Tapferkeit männlicher Krieger handelt. Inspiriert von der Geschichte dieser vierzig Mädchen hat die usbekische Regisseurin Saodat Ismailova gemeinsam mit Landsmann und Komponist Dmitri Yanov-Yanovsky ein multimediales Konzert konzipiert, das Live-Musik und Videoprojektion vereint. Sieben Frauen, die ebenso wie die vierzig Mädchen aus den Regionen Zen­ tralasiens stammen, singen, sprechen und spielen auf traditionellen Instrumenten ihrer Heimat und machen so mit dem kaum wahrgenommenen Musikerbe muslimischer Frauen bekannt. Die Filmsequenzen verstärken diese klanglichen Eindrücke mit eindrucksvollen poetischen Bildern und verbinden in bemerkenswerter Weise traditionelle mit moderner Kunstsprache. Regisseurin Saodat Ismailova sieht darin einen wegweisenden Konzertansatz:

»Dieses bahnbrechende Projekt hat uns mit einer neuen Generation herausragender Musiker aus Zentralasien zusammengebracht, deren intensives Auffassungsvermögen und großer Eifer sicher helfen werden, die musikalische Zukunft dieser Region zu formen.« Und als wäre diese Zeitinsel nicht schon außergewöhnlich genug, wird es zum Abschluss noch einmal richtig »freakig«. Mit den Musikern des Abends ist man bereits vom Auftakt der Konzertreihe bekannt, doch das Trio eröffnet zum Abschluss noch einmal einen ganz neuen Klangkosmos – 80

tief verwurzelt in der Musiktradition seiner Heimat. So finden Basel Rajoub, Feras Charestan und Sirojiddin Juraev einen gemeinsamen klanglichen Nenner im Maqam. In diesem klassischen jahrtausend­ alten Modus der Musik des Nahen Ostens und Zentralasiens besteht eine ständige Balance zwischen vorgegebenen Melodie­ strukturen und individueller Improvisation. Auf diesem Prinzip beruhend verleihen die drei diesem von Generation zu Generation überlieferten Kammermusikstil mit Saxofon, Duclar, Kanun und arabischen Formen der Laute sowie durch Eigenkompositionen eine neue, ganz persönliche Klangfacette. Eine Zeitinsel voller Neuentdeckungen, außergewöhnlichen Klängen und eindrucksvollen Einsichten – sie wird so manche Hörherausforderung, aber auch einen bereichernden Blick über den eigenen musikalischen Tellerrand bieten.

Die Konzerte der Zeitinsel Klang der Seiden­ straße auf Seite 82 im Überblick


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»Klassische Musik kann sterben, also sollte man die wertschätzen, die man noch hat.« ZEITINSEL KLANG DER SEIDENSTRASSE

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FR 15.02. / 11.00 Uhr

FR 15.02. / 20.00 Uhr

SA 16.02. / 20.00 Uhr

DER KLANG DER SEIDENSTRASSE – SCHULKONZERT

KOMPASS FÜR NEUE MUSIK

QYRQ QYZ – VIERZIG MÄDCHEN

Wu Man Pipa Basel Rajoub Saxofon, Duclar Sirojiddin Juraev Dutar, Tanbur Feras Charestan Kanun Andrea Piccioni Perkussion

Raushan Orazbaeva Musikalische Leitung, Kyl Kobiz Gumisay Berdikhanova Gesang, Girjek Gumshagul Bekturganova Gesang, Dutar Aziza Davronova Gesang, Dutar, Schlagwerk Tokzhan Karatai Gesang, Kyl Kobiz Makhabat Kobogonova Gesang, Kyl-Kiyak, Choor,

Neue Musik von den Enden der Seidenstraße

Chopo-Choor, Harfe

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Wu Man Pipa Basel Rajoub Saxofon, Duclar Sirojiddin Juraev Dutar, Tanbur Feras Charestan Kanun Andrea Piccioni Perkussion

Bei einem Schulkonzert erhalten Schüler der Klassen 5 bis 10 aller weiterführenden Schulformen einen Klangeindruck von der reichen Musiktradition Zentralasiens und dürfen hautnah Instrumente erleben, die im Musikunterricht sonst nicht vorkommen. Nicht im Wahlabonnement erhältlich €5

Das weite Netz der Seidenstraße steht nicht nur für regen Handel, sondern auch für ein virtuoses Instrumental- und Vokalrepertoire. Die Musiker um Pipa-Spielerin Wu Man wollen diese alten Musiktraditionen ihrer Heimat nicht in Vergessenheit geraten lassen und bewahren sie als stete Orientierungshilfe, mit der sie diesem Erbe durch zeitgenössische Klangimpulse neues Leben verleihen. Abo Zeitinsel Klang der Seidenstraße, World Music

Arailym Omirbekova Gesang, Dombyra Saltanat Yersultan Gesang, Jetigen Alibek Kabdurakhmanov Perkussion, Chang Saodat Ismailova Film und Inszenierung Dmitri Yanov-Yanovsky Komponist

Einmalig in der zentralasiatischen Heldenepik ist die Legende der »Qyrq Qyz«, der vierzig Mädchen, die ihren Turkstamm gegen Angriffe verteidigten. In einem multimedialen Konzert wird ihre Geschichte in Filmsequenzen, auf traditionellen Instrumenten und im Gesang der Musikerinnen auf die Konzerthaus-Bühne gebracht.

€ 20 Abo Zeitinsel Klang der Seidenstraße € 20

In Zusammenarbeit mit Aga Khan Music Initiative, ein Programm des Aga Khan Trust for Culture 82


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SO 17.02. / 18.00 Uhr MAQAM JETZT UND EINST Basel Rajoub Saxofon, Duclar Sirojiddin Juraev Dutar, Tanbur Feras Charestan Kanun Neue Kammermusik des Nahen Ostens und Zentralasiens

ZEITINSEL KLANG DER SEIDENSTRASSE

Das Trio gewährt einen Einblick in die jahrhundertealte Kammermusiktradition von Ländern der Seidenstraße und erweitert ihr Klangspektrum durch vielfältige Eigenkompositionen. Abo Zeitinsel Klang der Seidenstraße, Musik für Freaks € 20

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DI 26.02. / 20.00 Uhr

MI 27.02. / 20.00 Uhr

LIEDERABEND BENJAMIN APPL Benjamin Appl Bariton James Baillieu Klavier

Als »Rising Star« konnte der junge Bariton Benjamin Appl bereits 2016 das Dortmunder Publikum für sich einnehmen. Nun ist er erstmals mit einem eigenen Liederabend zu Gast, der den letzten Schüler Dietrich Fischer-Dieskaus als Spitzenreiter der neuen Generation der Liedersänger ausweisen wird. Programmatisch spannt er den Bogen von Brahms und Mahler bis hin zu dem im Dritten Reich verfolgten Komponisten Ullmann und Liedern aus Theresienstadt. Abo Liederabend Förderer THEATER- UND KONZERTFREUNDE DORTMUND E. V.

ORGELRECITAL OLIVIER LATRY Robert Schumann Sechs Fugen über den Namen B-A-C-H op. 60 ⋅ Franz Liszt Präludium und Fuge über B-A-C-H ⋅ Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate für Orgel Nr. 6 d-moll op. 65 ⋅ Johann Sebastian Bach Fantasie und Fuge g-moll BWV 542, Fassung von Franz Liszt ⋅ Charles-Marie Widor »Marche du veilleur de nuit« aus »Bach’s Memento« ⋅ Eugène Gigout »Air Celebre de la Pentecôte« ⋅ Johann Sebastian Bach Choralvorspiel »Schmücke dich, o liebe Seele« BWV 654 ⋅ Passacaglia c-moll BWV 582

Abo Orgel im Konzerthaus € 20

€ 29

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FR 01.03. / 20.00 Uhr

SA 02.03. / 20.00 Uhr

SO 03.03. / 13.00 / 16.00 Uhr

DAS KONZERT MIT DER MAUS KLAVIERABEND ALEXANDRE THARAUD

PHILHARMONIA ORCHESTRA

Johann Sebastian Bach »Goldberg-

Arnold Schönberg »Verklärte Nacht« op. 4, Fassung für Streichorchester ⋅ Anton Bruckner

Variatio­nen« BWV 988 Abo Meisterpianisten

Esa-Pekka Salonen

Dirigent

Sinfonie Nr. 7 E-Dur

hörbar – Interaktive Einführung um 19.00 Uhr

€ 24 / 30 / 37 / 44 Abo Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE

WDR Sinfonieorchester Köln Hossein Pishkar Dirigent Johannes Büchs Moderation

Die Maus geht ins Konzert! Gemeinsam mit Johannes Büchs, Moderator der »Sendung mit der Maus«, und dem WDR Sinfonieorchester taucht die Maus ein in die Welt der Musik und entdeckt Bedřich Smetanas »Die Moldau«. Mit Interviews, Lach- und Sachgeschichten erklärt Johannes mit den Musikprofis, was entlang der »Moldau« musikalisch passiert. Nicht fehlen darf natürlich die Titelmusik – gespielt vom WDR Sinfonieorchester, unterstützt von Kindern aus dem Publikum. Für Kinder ab 6 Jahren

€ 22 / 43 / 68 / 84 / 98 / 110 Nicht im Wahlabonnement erhältlich In Zusammenarbeit mit Westdeutscher Rundfunk Köln € 12 Keine Ermäßigungen verfügbar

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DI 05.03. / 19.00 Uhr

DO 07.03. / 20.00 Uhr

FR 08.03. / 19.30 Uhr

Konzerthaus Backstage

BRANFORD MARSALIS QUARTET Raphael von Hoensbroech

Vortrag

»Dirigieren ist der einzige Beruf, den man an einem Nachmittag lernen kann«, sagte einst der britische Dirigent Adrian Boult. Doch was genau macht ein Dirigent eigentlich? Takt schlagen, gut aussehen und Applaus entgegennehmen? Sein wahrer Aufgabenbereich bleibt für das Publikum oft rätselhaft. Außerdem haben die Musiker doch ihre Noten – würde ein Konzert nicht sogar ganz ohne ihn funktio­ nieren? Intendant Raphael von Hoensbroech beleuchtet den Mythos Dirigieren und erklärt, welche Rolle die schillernden Persönlichkeiten am Pult wirklich spielen. Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND Nicht im Wahlabonnement erhältlich €8

Branford Marsalis Saxofon Joey Calderazzo Klavier Russell Hall Bass Justin Faulkner Schlagzeug

Seit 1986 spielt das Branford Marsalis Quartet in nahezu gleicher Besetzung zusammen. In dieser jahrelangen Konstanz jedoch liegt der Schlüssel für ihr traumwandlerisches Zusammenspiel, von einigen gar als »telepathische Kommunikation« gepriesen. Rechnet man ihr enormes Repertoire an Eigenkompositionen mit ausdrucksstarken Melodien und ihren genüsslichen Hang zur musikalischen Provokation dazu, wird nachvollziehbar, warum das Branford Marsalis Quartet für alle ähnlichen Besetzungen inzwischen als Maßstab gilt. Abo JazzNights In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH € 26 / 40 / 50 / 58 / 66 Keine Ermäßigungen verfügbar 87

SIDE BY SIDE Erstes Mädchenchorfestival der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund zum Weltfrauentag

Seite an Seite mit dem Gastgeber JugendMädchenchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund präsentieren preisgekrönte Mädchenchöre aus ganz Deutschland ein stimmgewaltiges Konzert zur Feier des Weltfrauentags 2019. Veranstalter Chorakademie am Konzerthaus Dortmund e. V. € 12 / 17 / 20 / 23 / 27

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MYTHOS DIRIGIEREN


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2018/19

SA 09.03. / 20.00 Uhr

MO 11.03. / 19.00 Uhr

DI 12.03. / 20.00 Uhr

TIM FISCHER

2. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE

Tim Fischer Schauspiel, Gesang Thomas Dörschel Klavier

Dortmunder Philharmoniker Ingo Martin Stadtmüller Dirigent Larse Live-Elektronik Sebastian 23 Moderation

TRIO SEPEC – ZIMMERMANN – QUEYRAS

Die alten schönen Lieder

Tim Fischer und sein Pianist Thomas Dörschel sind nach vielen Jahren endlich wieder gemeinsam auf der Bühne zu erleben und erlauben sich eine musikalische Rolle rückwärts. Aus früheren Programmen fischen sie die schönsten Chanson-Perlen und kreieren einen wilden Mix, der einmal mehr die Magie und Zeitlosigkeit dieser schönen Lieder unter Beweis stellt.

Groove Symphony: RachmaniNOW!

Rachmaninow, große russische Romantik: seit Jahren ein Fixpunkt bei den Philharmonikern. Und jetzt auch bei der »Groove Symphony«! DJ Larse, bekannt von 1Live, rückt dem russischen Breitband-Sound mit seinen Beats und Loops auf die Pelle. Das wird einzigartig!

Abo Cabaret + Chanson

Veranstalter Theater Dortmund

€ 16 / 24 / 30 / 35 / 39

€ 12

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Daniel Sepec Violine Tabea Zimmermann Viola Jean-Guihen Queyras Violoncello Wolfgang Amadeus Mozart Präludien und Fugen KV 404a ⋅ Johann Sebastian Bach

Sonate für Violine solo Nr. 1 g-moll BWV 1001 ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento Es-Dur KV 563 Abo Streichquartett € 23


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DO 14.03. / 20.00 Uhr

ÜBERWÄLTIGENDES KLANGERLEBNIS

SO 17.03. / 17.00 Uhr

ELEKTRA Elena Pankratova Elektra Michaela Schuster Klytämnestra Simone Schneider Chrysothemis Michael Volle Orest N. N. Aegisth hr-Sinfonieorchester Andrés Orozco-Estrada Dirigent

Liebe

Einführung um 16.15 Uhr

Die vier Musikerinnen des Klassikquartetts Salut Salon behandeln das wohl älteste Thema der Menschheit – mit den gefühlt meisten Folgeproblemen, aber auch mit der schönsten Musik dazu: Es geht um Liebe. Salut Salon spielen mit allen Facetten der schönsten Nebensache der Welt und nehmen das Ganze am Ende – wie sollte es anders sein – mit Humor. Virtuos arrangieren sie Klassik, Piazzollas Tango Nuevo, eigene Chansons und hitverdächtige Medleys zu einem Programm voller Leidenschaft. In Zusammenarbeit mit Semmel Concerts Entertainment GmbH € 19 / 29 / 39 / 44 / 49

»Elektra« lässt das Konzerthaus erbeben Für Andrés Orozco-Estrada und sein hr-Sinfonieorchester ist es ein besonderes Vergnügen, sich mit einer konzertanten Oper austoben zu dürfen. Inhaltlich ist die Geschichte um die auf Rache für den Mord an ihrem Vater Agamemnon sinnende Elektra eine verstörende Familientragödie. Und auch musikalisch ist die Oper keine leichte Kost. Doch Orozco-Estrada weiß, wie man die komplexe musikalische Struktur angehen muss, damit jede Nuance sich zu einem überwältigenden Klangerlebnis fügt.

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Abo Konzertante Oper Förderer WILO-FOUNDATION, KULTURSTIFTUNG DORTMUND € 18 / 37 / 58 / 72 / 84 / 94

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SALUT SALON

Richard Strauss »Elektra« Tragödie in einem Aufzug op. 58 (konzertante Aufführung in deutscher Sprache mit Übertiteln)


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DI 19. / MI 20.03. / 20.00 Uhr

DO 21.03. / 19.00 Uhr

FR 22.03. / 19.00 Uhr

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Porträt Thomas Hengelbrock

KOPFHÖRER 7. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Julia Jones Dirigentin Midori Violine Stürmische Ruhe George Butterworth »A Shropshire Lad« Rhap­sodie für Orchester ⋅ Johannes Brahms

Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 ⋅ Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« Einführung um 19.15 Uhr Während des Konzerts erzählt die Smartphone-App »Wolfgang« unauffällig, was in der Musik passiert. Infos unter:

Holger Noltze Michael Stegemann

ROYAL CONCERTGEBOUW ORCHESTRA

Schostakowitsch Sinfonie Nr. 13

Einem höchst bewegten Werk, das nach der Uraufführung 1962 auf politischen Druck modifiziert werden musste, widmen sich die »Kopfhörer«-Referenten in dieser Ausgabe: Schostakowitschs 13. Sinfonie, die bisweilen auch als Liederzyklus und Chorsinfonie gehandelt wird, liegt in bedeutenden Einspielungen aus Ost und West vor und bietet reichlich Diskussionsstoff. Das Werk live im Konzerthaus So 24.03.19 / 18.00 Uhr

tdo.li/wolfgang

Abo Kopfhörer Nicht im Wahlabonnement erhältlich

Veranstalter Theater Dortmund

€ 10 € 5 für Freundeskreis-Mitglieder

Thomas Hengelbrock Kersten McCall Flöte

Dirigent

Franz Schubert Ouvertüre zu »Alfonso und Estrella« D 732 ⋅ Lotta Wennäkoski »Soie« für Flöte und Orchester ⋅ Franz Schubert

Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Die Große« Einführung um 18.15 Uhr

Abo Porträt Thomas Hengelbrock, Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte Sponsor MERCEDES-BENZ NIEDERLASSUNG DORTMUND € 22 / 43 / 68 / 84 / 98 / 110

€ 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42

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SO 24.03. / 18.00 Uhr

DO 28.03. / 20.00 Uhr

Chor des Bayerischen Rundfunks Yannick Nézet-Séguin Dirigent Mikhail Petrenko Bass

PANZERKREUZER POTEMKIN

ORGELRECITAL THOMAS TROTTER

Gustav Mahler »Totenfeier« Sinfonische Dichtung für großes Orchester ⋅ Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 13 b-moll op. 113 »Babi

Stummfilmkonzert mit Live-Musik

ROTTERDAM PHILHARMONIC ORCHESTRA

Yar«

Aufgrund des späteren Konzertbeginns entfällt die Kinderbetreuung.

Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent

»Panzerkreuzer Potemkin« von Sergej Eisenstein gehört zu den großen Klassikern der Filmgeschichte. Der junge Regisseur wurde über Nacht zum Star. Höhepunkt ist zweifellos die berühmte Szene an der Richelieu-Treppe von Odessa. Die Philharmoniker spielen die kongeniale Filmmusik von Dmitri Schostakowitsch.

Abo Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier Veranstalter Theater Dortmund Sponsor HELLWEG DIE PROFI-BAUMÄRKTE € 20 Förderer BOTSCHAFTER DES KONZERTHAUS DORTMUND € 22 / 43 / 68 / 84 / 98 / 110

Johann Sebastian Bach Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564 ⋅ Robert Schumann Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56 (Auszüge) ⋅ Alberto Ginastera Toccata, Villancico und Fuge für Orgel über B.A.C.H. op. 18 ⋅ Jonathan Dove »The dancing pipes« für Orgel ⋅ William H. Harris »Flourish for an occasion« ⋅ Percy Whitlock Sonate für Orgel c-moll (Auszüge) ⋅ Gustav Holst »Jupiter« aus »Die Planeten« op. 32, Fassung für Orgel von Thomas Trotter ⋅ Edward Elgar »Chanson de matin« op. 15 Nr. 2, Fassung für Orgel von Herbert Brewer ⋅ »Pomp and circumstance« Marsch D-Dur op. 39 Nr. 1, Fassung für Orgel von Edwin Henry Lemare

Abo Orgel im Konzerthaus € 20

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DI 26.03. / 19.00 Uhr


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SA 30.03. / 17.00 Uhr

SO 31.03. / 18.00 Uhr

JUNGE WILDE – RISING STARS Josep-Ramon Olivé Bariton Kian Soltani Violoncello Peter Moore Posaune Anaïs Gaudemard Harfe Quatuor Arod Amatis Piano Trio Bjørn Woll Moderation Sternstundenmarathon

Auch in diesem Jahr haben die Mitgliedshäuser der European Concert Hall Organisation (ECHO) aus den Nachwuchskünstlern Europas ihre »Rising Stars« gekürt. In Dortmund sind sie zu Gast in der Reihe »Junge Wilde« und gestalten einen Abend unterschiedlichster musikalischer Spielarten.

MUSIK FÜR FREAKS – QUATUOR DIOTIMA Yun-Peng Zhao Violine Constance Ronzatti Violine Franck Chevalier Viola Pierre Morlet Violoncello Enno Poppe »Buch« für Streichquartett ⋅ Pierre Boulez »Livre pour quatuor« (Auszüge)

Abo Musik für Freaks € 20

Abo Junge Wilde Sponsor INNOGY € 29

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APRIL

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2018/19

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MO 01.04. / 18.30 Uhr

DI 02.04. / 20.00 Uhr

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS Michael Stegemann

Vortrag

»Nun weiter denn, nur weiter« – die historische Aufführungspraxis entdeckt das 19. Jahrhundert

Die Lieder Franz Schuberts mit Hammerflügel-Begleitung, die »Symphonie fantastique« von Hector Berlioz mit Ophikleiden, Carl Maria von Webers »Freischütz« in Original-Besetzung – drei Beispiele für neue und spannende Hörerlebnisse. Dabei wird der Anspruch einer historischen Authentizität immer größer, je mehr aus Quellen und Erfahrungen geschöpftes Wissen diesen Interpretationen zugrunde liegt. Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

KLAVIERQUARTETT Alina Ibragimova Violine Nils Mönkemeyer Viola Christian Poltéra Violoncello William Youn Klavier Gustav Mahler Klavierquartett a-moll ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Klavierquartett g-moll KV 478 ⋅ Johannes Brahms Klavierquartett

Nr. 3 c-moll op. 60

DO 04 . 04. / 19.00 Uhr

HAPPY HOUR – KLASSIK UM SIEBEN WDR Sinfonieorchester Köln Jukka-Pekka Saraste Dirigent Marlis Schaum Moderation Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 11 g-moll op. 103 »Das Jahr 1905« »Happy Hour« im Konzerthaus: eine Stunde Klassik und ein Treffen mit den Musikern beim anschließenden Umtrunk im Foyer

Abo Streichquartett Nicht im Wahlabonnement erhältlich € 23 Sponsor DSW21 In Zusammenarbeit mit Westdeutscher Rundfunk Köln

Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich

€ 16 In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW €8 94


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2018/19

SA 06.04. / 20.00 Uhr

SO 07.04. / 11.00 Uhr

SO 07.04. / 16.00 Uhr

MOZART MATINEE

HELSINKI PHILHARMONIC ORCHESTRA

TAKSIM TRIO

Im Taksim Trio haben drei der bekanntesten türkischen Instrumentalisten zusammengefunden. Die Musik dieser drei Virtuosen aus Istanbul speist sich sowohl aus der traditionsreichen Musik der Gypsys als auch aus den Klängen des Bosporus. Fremd und zugleich vertraut klingt es, wenn sie in ihren Programmen orientalische Melodien türkischer Musik mit Elementen aus Jazz und Klassik verweben und sich dafür ebenso westlicher wie traditionell türkischer Instrumente wie Bağlama, Duduk und Kanun bedienen. Abo World Music

Georgisches Kammerorchester Ingolstadt Ruben Gazarian Dirigent Robert Neumann Klavier Franz Schreker Intermezzo für Streichorchester op. 8 ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 »Jeunehomme« ⋅ Edward Elgar Serenade für Streichorchester e-moll op. 20 ⋅ Peter Iljitsch Tschaikowsky Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48 Veranstalter Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.

Susanna Mälkki Dirigentin Pekka Kuusisto Violine Lotta Wennäkoski »Flounce« für Orchester ⋅ Peter Iljitsch Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 ⋅ Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Rhino-Kids – kindgerechte Einführung um 15.15 Uhr. Konzertbesuch und Einführung für Kinder kostenlos. Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

€ 17 / 26 / 32 / 35 / 43 Abo Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier

Förderer SPARKASSE DORTMUND Sponsor HELLWEG DIE PROFI-BAUMÄRKTE € 29 € 17 / 35 / 55 / 68 / 80 / 88

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Hüsnü Senlendirici Klarinette, Duduk Ismail Tunçbilek Baglama Aytaç Dogan Kanun


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2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

MI 10.04. / 20.00 Uhr

DI 30.04. / 20.00 Uhr

THE ALL STARS Nils Landgren Posaune, Gesang Michael Wollny Klavier Lars Danielsson Bass Wolfgang Haffner Schlagzeug

ORGELRECITAL ZUZANA FERJENCÍKOVÁ Zuzana Ferjencíková Orgel, Klavier

Nils Landgren und Michael Wollny haben sich im KONZERTHAUS DORTMUND bereits jeweils im Rahmen einer eigenen Zeitinsel als höchst wandelbare Allrounder präsentiert. Gemeinsam mit ihren langjährigen musikalischen Partnern Lars Danielsson und Wolfgang Haffner bringen die Vier nun ein ebenso vielfältiges wie hit-verdächtiges Programm nach Dortmund.

Zwei Seelen

Abo JazzNights

Abo Orgel im Konzerthaus

In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH

€ 20

Mit ihrem Programm geht Zuzana Ferjenčíková Liszts Seelenleben nach dem frühen Tod seiner beiden Kinder Daniel und Blandine auf den Grund: Trauer und Triumph, Verzweiflung und Trost äußern sich in den zwei miteinander verbundenen musikalischen Welten von Klavier und Orgel, von Originalkomposition und Transkription, von Thema und Variation.

€ 20 / 30 / 38 / 45 / 50 Keine Ermäßigungen verfügbar

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SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

DO 02.05. / 19.00 Uhr

FR 03.05. / 20.00 Uhr

SAISONVORSTELLUNG 2019 / 20

TOMATITO Y GRUPO

Intendant Raphael von Hoensbroech stellt das Programm der Saison 2019 / 20 vor und gibt Einblick in Interpreten und Werke, auf die sich das Publikum in der nächsten Spielzeit freuen kann. Im Anschluss ist Gelegenheit, mit dem Intendanten und den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Eintritt frei Platzkarte erforderlich

Tomatito, zu deutsch das Tomätchen, stammt aus einer Dynastie von Flamenco-Gitarristen. Schon sein Großvater und sein Vater, beide El Tomate genannt, waren bekannte Musiker. Tomatito ist seit über 30 Jahren als Solokünstler, Ensemblemusiker und Komponist von Filmmusik erfolgreich. Er ist der Inbegriff des Flamenco Nuevo und hat das musikalische Vokabular der verschiedenen Spielarten des Flamenco maßgeblich um Einflüsse aus Jazz, Rock, Blues, Bossa Nova und anderen Quellen erweitert und so dem Flamenco zu neuem Schwung verholfen. Abo World Music Förderer SPARKASSE DORTMUND € 20 / 30 / 38 / 45 / 50

98

SA 04.05. / 20.00 Uhr

KLAVIERABEND ANNA VINNITSKAYA Claude Debussy Sechs Préludes ⋅ Béla Bartók Sonate für Klavier Sz 80 ⋅ Robert Schumann Arabeske C-Dur op. 18 ⋅ Frédéric Chopin

Sonate für Klavier Nr. 2 b-moll op. 35 Abo Meisterpianisten € 24 / 30 / 37 / 44


SAISON

2018/19

MO 06.05. / 18.30 Uhr

DI 07. / MI 08.05. / 20.00 Uhr

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS Michael Stegemann

Vortrag

Alte Musik ist längst »hip« und steht hoch in der Gunst des Konzertpublikums, der CD-Käufer und der Streaming-Nutzer. Die dritte Generation schert sich oft mehr um den Effekt als um die Wahrheit: »Monteverdi goes Jazz« (Claudio Cavina), »Händel goes wild« (Christina Pluhar und L’Arpeggiata); und bei dem Ensemble Red Priest klingt Vivaldis »Tempesta di mare« eher wie »Fluch der Karibik«... Und die Zahl der neu gegründeten Ensembles, Orchester und Formatio­nen ist kaum mehr zu überblicken. Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

3. FAMILIENKONZERT 8. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Markus Stenz Dirigent Nemanja Radulovic Violine Düstere Leidenschaft Aram Chatschaturjan »Gajaneh« Ballett in

vier Akten (Auszüge) ⋅ Konzert für Violine und Orchester d-moll ⋅ Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 4 f-moll op. 36

Kinderorchester NRW Dortmunder Philharmoniker Philipp Armbruster Dirigent Wenn zwei sich streiten…

... dann ist das nie schön! Aber manchmal ist das auch unter guten Freunden nötig, und die Versöhnung nachher umso schöner. Gemeinsam mit dem Kinderorchester NRW suchen die Philharmoniker nach Streit und Versöhnung in der Musik. Für die ganze Familie von 6 bis 110 Jahren

Einführung um 19.15 Uhr Veranstalter Theater Dortmund Veranstalter Theater Dortmund €7 € 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42

Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW €8 99

MAI

Ad libitum? – die dritte Generation

SO 12.05. / 10.15 / 12.00 Uhr


SAISON

2018/19

DI 14.05. / 20.00 Uhr

MI 15.05. / 20.00 Uhr

DO 16.05. / 20.00 Uhr

SO KLINGT NUR DORTMUND

Porträt Yuja Wang

LIEDERABEND DIANA DAMRAU Diana Damrau Sopran Xavier de Maistre Harfe

Mehr als zehn Jahre ist der letzte Auftritt von Sopranistin Diana Damrau im KONZERTHAUS DORTMUND her. Nun kehrt die international gefeierte Kammersängerin mit einem außergewöhnlichen Liederabend zurück, der Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Sergej Rachmaninow in der seltenen Kombination mit Harfe zu Gehör bringt.

CITY OF BIRMINGHAM SYMPHONY ORCHESTRA Mirga Gražinyte-Tyla Yuja Wang Klavier

Dirigentin

Mieczysław Weinberg Rhapsodie über Mol­ dawische Themen op. 47 Nr. 1 ⋅ Sergej Prokofiew Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 G-Dur op. 55 ⋅ Igor Strawinsky »L’Oiseau de

feu« (»Der Feuervogel«) Ballett in zwei Bildern Einführung um 19.15 Uhr

ITALIENISCHE OPERNGALA Neue Philharmonie Westfalen Rasmus Baumann Dirigent Anna Pirozzi Sopran Gregory Kunde Tenor Eröffnung des 11. Klangvokal Musikfestival

Mit Ouvertüren, Arien und Duetten von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und anderen wird das »Klangvokal Musikfestival« stimmgewaltig eröffnet.

Abo Porträt Yuja Wang, Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte

Veranstalter Klangvokal Musikfestival

Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE

€ 18 / 25 / 32 / 39 / 45 / 55

Abo Liederabend Projektsponsoren HELLWEG DIE PROFIBAUMÄRKTE, RUHR NACHRICHTEN Förderer THEATER- UND KONZERTFREUNDE DORTMUND E. V.

Förderer PROF. DR. ANGELA UND WILFRIED UTERMANN, FREUNDE DES KONZERTHAUS DORTMUND E. V. € 18 / 37 / 58 / 72 / 84 / 94

€ 29 / 41 / 53 / 65

100


SAISON

2018/19

SA 18. / SO 19.05. / 15.00 Uhr

DORTMUND SINGT… BRAHMS REQUIEM Leitung

Brahms’ Deutsches Requiem ist ein einzigartiges Chorwerk, das nicht nur aufgrund seines Textes eine Sonderstellung innerhalb der Gattung einnimmt. Welche musikalischen Reichtümer darin stecken, können die Teilnehmer des zweiten »Dortmund singt...«-Projekts der Saison erfahren. In einem Wochenend-Workshop studieren Hobbysänger Auszüge des großen Chorwerks ein, das Teodor Currentzis zwei Wochen später zur Aufführung bringt. Workshop Jeweils 15.00 – 18.00 Uhr

DI 21.05. / 19.00 Uhr

KOPFHÖRER JORDI SAVALL

Holger Noltze Michael Stegemann

Hespèrion XXI Orpheus XXI

Strawinsky »The Rake’s Progress«

Hommage an Syrien

Der große spanische Gambist und Dirigent Jordi Savall, der von der UNESCO zum »Künstler für den Frieden« ernannt wurde, präsentiert erstmals sein Programm mit Musik aus Syrien in Deutschland. Mit dabei sind in diesem Konzert auch Künstler, die aus Krisengebieten fliehen mussten. Einführung um 18.15 Uhr

Premiere beim »Kopfhörer«: Zum ersten Mal nehmen sich die beiden Referenten eine ganze Oper vor. Welche Aufnahme der »Geschichte eines Wüstlings« wird Strawinskys neoklassizistischem Stil am besten gerecht? Der Komponist selbst legt die Messlatte hoch: Schon die Uraufführung am 11. September 1951 in Venedig unter Strawinskys eigener Stabführung wurde aufgenommen... Das Werk live im Konzerthaus Sa 25.05.19 / 19.00 Uhr

Veranstalter Klangvokal Musikfestival Konzertbesuch So 02.06.19 / 18.00 Uhr

€ 15 / 19 / 29 / 34 / 39 / 49

Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

Abo Kopfhörer Nicht im Wahlabonnement erhältlich € 10 € 5 für Freundeskreis-Mitglieder

Nicht im Wahlabonnement erhältlich € 120 (inkl. Konzertkarte) 101

MAI

Joachim Gerbens

SO 19.05. / 19.00 Uhr


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

MI 22.05. / 19.00 Uhr

JUNGE WILDE – EMMANUEL TJEKNAVORIAN Emmanuel Tjeknavorian Violine Maximilian Kromer Klavier Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für Klavier und Violine Es-Dur KV 380 ⋅ Edvard Grieg Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 G-Dur op. 13 ⋅ Gabriel Fauré Sonate für

Violine und Klavier Nr. 1 A-Dur op. 13 ⋅ Darius Milhaud Cinéma-Fantaisie »Le bœuf sur le toit« op. 58, Fassung für Violine und Klavier Einführung um 18.15 Uhr Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech

Abo Junge Wilde

DO 23.05. / 19.30 Uhr

AUSBALANCIERTES OPERNPROJEKT

7. BENEFIZKONZERT »MUSIK MACHT STARK« DER FÜNF DORTMUNDER ROTARY CLUBS Dortmunder Schulensembles Dortmunder Philharmoniker Motonori Kobayashi Dirigent

Die Rotary Clubs Dortmund veranstalten unter dem Motto »Musik macht stark« ihren inzwischen siebten Benefizkonzertabend zugunsten von Dortmunder Schulensembles im Konzerthaus. Aus den Erlösen des Benefizkonzerts werden 22 Dortmunder Schulorchester gefördert. Die besten Ensembles präsentieren sich beim 7. Benefizkonzert mit den Dortmunder Philharmonikern. Veranstalter Die Rotary Clubs in Dortmund – Gemeindienst e. V. € 27 / 49,50

Sponsor INNOGY € 23

102

Eine Herzens­ angelegenheit führt Barbara Hannigan als Dirigentin ins Konzerthaus.


SAISON

2018/19

SA 25.05. / 19.00 Uhr

SO 26.05. / 16.00 Uhr

THE RAKE’S PROGRESS Sofie Asplund Anne Trulove Gyula Rab Tom Rakewell Erik Rosenius Trulove Douglas Williams Nick Shadow Marta Swiderska Baba the Turk N. N. Mother Goose Ziad Nehme Sellem Cappella Amsterdam Ludwig Orchestra Barbara Hannigan Dirigentin Igor Strawinsky »The Rake’s Progress« Oper

Einführung um 18.15 Uhr Zu Igor Strawinskys »The Rake’s Progress« hat Barbara Hannigan eine ganz besondere Beziehung: Es war die erste Oper, die sie auf der Bühne gesungen hat, die Partie der Anne Trulove ist seitdem zu einer ihrer Paraderollen geworden und es wird auch die erste Oper sein, bei der sie die musikalische Leitung übernimmt. Schon im Dezember 2017 beeindruckte die gebürtige Kanadierin das Dortmunder Publikum in Doppelfunktion als Sängerin und Dirigentin. Beim ersten Projekt ihres Mentoring-Programms Equilibrium überlässt sie nun den Gesang dem Nachwuchs. Gemeinsam mit dem Ludwig Orchestra und ausgewählten jungen Sängern, die am Anfang ihrer professionellen Karriere stehen, erarbeitet sie Strawinskys tragikomischen Dreiakter.

Abo Konzertante Oper In Zusammenarbeit mit Barbara Hannigans Mentoring-Initiative Equilibrium:

equilibrium-youngartists.com

Marek Janowski

Dirigent

Ludwig van Beethoven Ouvertüre zu »Coriolan« c-moll op. 62 ⋅ Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 ⋅ Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 256

Abo Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier

Förderer WILO-FOUNDATION, KULTURSTIFTUNG DORTMUND

Sponsor HELLWEG DIE PROFI-BAUMÄRKTE

€ 26 / 34 / 42 / 50

€ 13 / 26 / 40 / 50 / 58 / 66

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MAI

in drei Akten (konzertante Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

WDR SINFONIEORCHESTER KÖLN


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

MO 27.05. / 19.00 Uhr

DI 28.05. / 20.00 Uhr

3. KONZERT WIENER KLASSIK Dortmunder Philharmoniker Justus Thorau Dirigent Preisträger des »Internationalen JosephJoachim-Violinwettbewerbs« 2018

DIE PERLENFISCHER MAX RAABE & PALAST ORCHESTER Der perfekte Moment... wird heut verpennt

Berlin E. T. A. Hoffmann Sinfonie Es-Dur ⋅ Luigi Cherubini Ouvertüre G-Dur ⋅ Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und

Orchester e-moll op. 64

Veranstalter Theater Dortmund

FR 31.05. / 20.00 Uhr

Max Raabe schätzt das Faulsein. Nur so kann Raum für den perfekten Moment entstehen, in dem die Muse küsst. Mit Leichtigkeit verbindet sich in seinem aktuellen Programm die feine Ironie der Lieder aus den 20er- und 30er-Jahren mit dem schrägen Humor in den »Raabe-Pop«-Songs.

N. N. Leila Liparit Avetisyan Nadir Alfredo Daza Zurga WDR Rundfunkchor Köln Robert Blank Einstudierung WDR Funkhausorchester Köln Friedrich Haider Dirigent Georges Bizet »Les pêcheurs de perles« (»Die

Perlenfischer«) Oper in drei Akten (konzertante Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

Einführung um 19.15 Uhr € 20

€ 30 / 50 / 64 / 75 / 85 Keine Ermäßigungen verfügbar Veranstalter Klangvokal Musikfestival Dortmund in Zusammenarbeit mit dem WDR € 18 / 25 / 35 / 45 / 55 / 65

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SAISON

2018/19

2019

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JUNI

JUNI / JULI


SAISON

2018/19

SA 01.06. / 20.00 Uhr

SO 02.06. / 18.00 Uhr

MO 03.06. / 18.30 Uhr

SO KLINGT NUR DORTMUND

Porträt Teodor Currentzis

ROTTERDAM PHILHARMONIC ORCHESTRA Knabenchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund Damen des Rotterdam Symphony Chorus Lahav Shani Dirigent Anna Larsson Alt Gustav Mahler Sinfonie Nr. 3 d-moll

KOPFNOTEN – EINE KLEINE GESCHICHTE DER HISTORISCHEN AUFFÜHRUNGSPRAXIS BRAHMS REQUIEM MusicAeterna Chor Mahler Chamber Orchestra Teodor Currentzis Dirigent Johannes Brahms Ein Deutsches Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 45 Einführung um 17.15 Uhr

Abo Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte € 19 / 39 / 60 / 76 / 88 / 98

Abo Porträt Teodor Currentzis, Chorklang € 22 / 43 / 68 / 84 / 98 / 110

Michael Stegemann

Vortrag

Historisch oder historisch orientiert? – Per­ spektiven der historischen Aufführungspraxis

Die wichtigen und wertvollen Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis haben auch den Klang moderner Ensembles verändert – nicht nur, wenn sie von Nikolaus Harnoncourt oder Philippe Herreweghe dirigiert werden. Und es klingt hörbar anders, wenn Rachmaninows Musik auf seinem eigenen Flügel gespielt wird oder Strawinskys »Sacre du printemps« in der Besetzung von 1913. Man muss sich um die Zukunft der historischen Aufführungspraxis keine Sorgen machen ... Ort Orchesterzentrum | NRW Brückstraße 47 / 44135 Dortmund

Abo Kopfnoten Nicht im Wahlabonnement erhältlich In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum | NRW €8 106


SAISON

2018/19

DI 04. / MI 05.06. / 20.00 Uhr

SO 09. / MO 10.06.

DI 11.06. / 20.00 Uhr Porträt Yuja Wang

9. PHILHARMONISCHES KONZERT

Wege und Gefährten Maurice Ravel »Le tombeau de Couperin«

(»Das Grabmal von Couperin«), Fassung für Orchester ⋅ Witold Lutosławski Konzert für Violoncello und Orchester ⋅ Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56 »Schottische« Einführung um 19.15 Uhr Während des Konzerts erzählt die Smartphone-App »Wolfgang« unauffällig, was in der Musik passiert. Infos unter:

tdo.li/wolfgang

Veranstalter Theater Dortmund

FESTKONZERTE 2019 DER CHORAKADEMIE Chöre der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund

Gustavo Gimeno Yuja Wang Klavier

Dirigent

Peter Iljitsch Tschaikowsky »Der Sturm«

Die Festkonzerte der Chorakademie mit einem bunt gemischten Programm, präsentiert von unterschiedlichen Ensembles aus Europas größter Singschule.

Sinfonische Fantasie nach Shakespeare op. 18 ⋅ Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester D-Dur »für die linke Hand« ⋅ Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 ⋅ Maurice Ravel »Daphnis et Chloé«-Suite Nr. 2

Veranstalter Chorakademie am Konzerthaus Dortmund e. V.

hörbar – Interaktive Einführung um 19.00 Uhr

Vorverkauf ab 04.02.19 € 23 / 26 / 30 / 33 / 36

Abo Porträt Yuja Wang, Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte Sponsor SIGNAL IDUNA GRUPPE

Vorstellungen 09.06.19 / 16.00 Uhr 10.06.19 / 11.00 Uhr

Förderer FREUNDE DES KONZERTHAUS DORTMUND E. V.

€ 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42 € 13 / 26 / 40 / 50 / 58 / 66

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JUNI

Dortmunder Philharmoniker Antony Hermus Dirigent Johannes Moser Violoncello

ORCHESTRE PHILHARMONIQUE DU LUXEMBOURG


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

FR 14.06. / 20.00 Uhr

MO 24.06. / 19.00 Uhr

DI 25.06. / 19.00 Uhr

3. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE OZM | SYMPHONY Sinfonieorchester des Orchesterzentrum | NRW Daniel Raiskin Dirigent Svetlin Roussev Violine Peteris Vasks »Viatore« (»Der Reisende«) für Streichorchester, Hommage an Arvo Pärt ⋅ Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47⋅ Peter Iljitsch Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 4 f-moll op. 36

Dortmunder Philharmoniker Motonori Kobayashi Dirigent Sebastian 23 Moderation

JUNGE WILDE – LUCAS & ARTHUR JUSSEN

Soundtrack: Krieg

Lucas Jussen Klavier Arthur Jussen Klavier

Wenn es unter der Oberfläche brodelt, dann heißt es bald: Revolution und Kampf ! Aber was passiert da genau? Die Dortmunder Philharmoniker, Motonori Kobayashi und Sebastian 23 gucken, was in der Musik geschieht, wenn die Barrikaden brennen und die Soldaten aufmarschieren.

HearINTRO – Einführung um 19.15 Uhr Veranstalter Theater Dortmund Veranstalter Orchesterzentrum | NRW

Johann Sebastian Bach Vier Choralvorspiele, Fassung für zwei Klaviere von György Kurtág ⋅ Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für zwei Klaviere D-Dur KV 448 ⋅ Franz Schubert Allegro für Klavier zu vier Händen a-moll D 947 »Lebensstürme« ⋅ Igor Strawinsky »Le sacre du printemps« (»Das Frühlingsopfer«) Einführung um 18.15 Uhr Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech

€ 12

€ 12,50 Abo Junge Wilde Sponsor INNOGY € 23

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SAISON

2018/19

SO 30.06. / 19.00 Uhr

DI 02. / MI 03.07. / 20.00 Uhr

Exklusivkünstlerkonzert

Gewandhausorchester Leipzig Andris Nelsons Dirigent Kristine Opolais Sopran Thomas Hampson Bariton

Andris Nelsons verabschiedet sich als Exklusivkünstler mit einer großen Gala zum Saisonabschluss: Gemeinsam mit den internationalen Opernstars Thomas Hampson und Kristine Opolais krönt er die Saison 2018 / 19 mit einem erlesenen italienischen Opernprogramm mit Soli, Duetten und instrumentalen Intermezzi.

10. PHILHARMONISCHES KONZERT Dortmunder Philharmoniker Gabriel Feltz Dirigent Ewige Heimkehr Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur Einführung um 19.15 Uhr

Veranstalter Theater Dortmund € 19 / 24 / 30 / 34 / 39 / 42

Einführung um 18.15 Uhr

Abo Exklusivkünstler Andris Nelsons, Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte Förderer PETER POHLMANN STIFTUNG € 28 / 56 / 89 / 111 / 130 / 145 Keine Ermäßigungen verfügbar

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JUNI / JULI

SAISONABSCHLUSS-GALA


SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

SAISON

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SAISON

2018/19

KONZERTE

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VERANSTALTUNGEN UNSERER PARTNER

PARTNER 


SAISON

2018/19

DI 21.08. / 20.00 Uhr

DI 25.09. / 20.00 Uhr

SA 15.12. / 20.00 Uhr

CHRIS DE BURGH

WDR 4 SYMPHONIC POP-TOUR 2018

CHILLY GONZALES

Solo-Tour 2018

WDR Funkhausorchester Köln Enrique Ugarte Dirigent Sydney Youngblood Gesang Sven Komp Gesang Martina Emmerich Moderation Peter Großmann Moderation

SO KLINGT NUR DORTMUND

Wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag geht Chris de Burgh auf Deutschlandtour, um mit seinen vielen Fans vorab zu feiern. Solo wird er seine Songs so spielen, wie er diese einst komponiert hat – ursprünglich und auf das Wesentliche reduziert. Veranstalter handwerker promotion e. gmbh AUSVERKAUFT

SO 23.09. / 17.00 Uhr CHRIS HOPKINS MEETS HIS PIANO FRIENDS Chris Hopkins Klavier Judy Carmichael Klavier Klassischer Jazz an zwei Steinway-Flügeln

Als einfühlsamer Begleiter und klangfarbenreicher Solist zählt Chris Hopkins heute zu den international gefragten Vertretern einer neuen Generation von Swing-Musikern. Ort Eingangsfoyer

Veranstalter Klavier & Flügel Galerie Maiwald GmbH

WDR Funkhausorchester Köln & Gäste

Die »WDR 4 Symphonic Pop-Tour« schickt ihre Besucher auf eine außergewöhnliche Reise in die 70er- und 80er-Jahre. Sinfonisch kunstvoll arrangiert und brillant gespielt vom WDR Funkhausorchester stehen die Lieblingshits der Popgeschichte im Fokus. Veranstalter handwerker promotion e. gmbh € 36,50 / 48 / 58,35 / 62,95 / 69,85

DO 29.11. / 19.30 Uhr WIENER SÄNGERKNABEN Weihnachtskonzert

Klassische Werke und Weihnachtslieder aus aller Welt Veranstalter Cm Reimann GmbH € 25 / 39 / 45 / 49 / 59

€ 30 € 25 ermäßigt

Chilly Gonzales

Klavier, Gesang

Wie immer bei Chilly Gonzales darf sich das Publikum auf einen unterhaltsamen und lehrreichen Abend freuen, wenn das »Musikgenie« beweist, dass sich populäre und klassische Musik näher stehen als man glaubt. »Gonzo« nimmt sich das Klavier mit seiner Klassikund Jazzausbildung vor, aber mit dem Gestus eines Rappers. Veranstalter Konzertbüro Schoneberg GmbH € 34,50 / 40 / 45,50 / 51 / 56,50

MI 09.01. / 20.00 Uhr WIENER JOHANN STRAUSS KONZERT-GALA K&K Philharmoniker K&K Ballett Matthias Georg Kendlinger

Leitung

Sie ist ein Garant für frisches Lebensgefühl, Vitalität und Sinneslust – die Wiener Johann Strauß Konzert-Gala. Ein musikalischer Jungbrunnen, an dem selbst Könige und Kaiser ihre wahre Freude hätten – Kultstatus inbegriffen! Veranstalter Da Capo Musikmarketing GmbH / Niederlassung Leipzig € 53 / 59 / 69 / 76 / 84 / 91

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SAISON

2018/19

MI 06.02. / 20.00 Uhr

DO 25.04. / 20.00 Uhr

SCHWANENSEE

GLENN MILLER ORCHESTRA

AFRICAN ANGELS

Bolschoi Staatsballett Belarus

directed by Wil Salden

Cape Town Opera Chorus

Eine der weltweit exzellentesten Ballett-Compagnien, ausgezeichnet mit dem großen Weltpreis »Fünf Kontinente« der UNESCO, verwöhnt die Freunde traditioneller Ballettkunst mit Tschaikowskys Klassiker »Schwanensee« (mit Musikeinspielung).

Jede Location wird zum Swing-Tempel und bringt das Lebensgefühl der 30er- und 40er-Jahre zurück. Mit der neuen CD im Gepäck und dem neuen Programm »Jukebox Saturday Night« geht das Glenn Miller Orches­tra directed by Wil Salden wieder auf große Europa-Tournee.

»Wenn ich singe, dann feiere ich.« Nichts beschreibt African Angels schöner als diese afri­ kanische Weisheit. Wenn der stimmgewaltige Cape Town Opera Chorus das Beste aus Oper, Gospel und African Traditionals präsentiert, dann bringt er das Herz des afrikanischen Kontinents zum Schlagen. African Angels ist ein Konzerterlebnis, das so bunt und facettenreich ist wie Südafrika selbst.

Veranstalter Hamburger Theater- und Konzert-Kontor HTK GmbH & Co. KG

Veranstalter Schmidt & Salden GmbH & Co. Event KG

€ 27,90 / 44,40 / 57,60 / 66,40 / 76,30

Veranstalter BB Promotion GmbH € 38 / 42 / 47 / 50 / 53 / 56

DI 22.01. / 20.00 Uhr CHRIS BARBER & THE BIG CHRIS BARBER BAND That’s Jazz

The best Jazz is timeless! Wenn die TraditionalJazz-Ikone Chris Barber mit seiner Big Chris Barber Band im Konzerthaus auftritt, erwartet die Besucher Weltklasse-Jazz. Denken Sie an »Bourbon Street Parade«, »When the Saints go marching in«, »Petite Fleur« und Barbers ganz großen Hit, die Dixie-Hymne schlechthin: »Ice Cream«.

€ 40 / 50 / 55,50 / 60,50 / 65,50

MO 22.04. / 19.00 Uhr SOY DE CUBA Feurige Tänze zu pulsierenden Rhythmen, gefühlvolle Gesangseinlagen und eine bewegende Liebesgeschichte vor der brillanten Kulisse Havannas: Im Handumdrehen führt Soy de Cuba auf eine unvergessliche Reise und mitten ins Herz der karibischen Insel. Weitere Vorstellung Di 23.04. / 20.00 Uhr

Veranstalter Hamburger Theater- und Konzert-Kontor HTK GmbH & Co. KG

Veranstalter BB Promotion GmbH

€ 33,50 / 41,50 / 47,50 / 53,50 / 59,50

€ 25,50 / 30 / 45,50 / 52,50 / 60,50 / 71

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FR 17. / SA 18.05. / 20.00 Uhr HERMAN VAN VEEN Tour 2019

Veranstalter handwerker promotion e. gmbh € 44,50 / 50,50 / 56 / 62 / 67,50

VERANSTALTUNGEN UNSERER PARTNER

DO 17.01. / 20.00 Uhr


SO KLINGT NUR DORTMUND

2018/19

SAISON

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SAISON

2018/19

ENGAGEMENT

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ENGAGEMENT

HINTER DEN KULISSEN


SAISON

2018/19

Unsere Sponsoren und Partner –

GARANTEN FÜR DIE SCHÖNSTEN KONZERTE SO KLINGT NUR DORTMUND

DER PARTNER

DIE PARTNERSTIFTUNG

DIE HAUPTSPONSOREN

DIE SPONSOREN

DIE FÖRDERER Kulturstiftung Dortmund Eine Initiative der Dortmunder Wirtschaft

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SAISON

2018/19

ENGAGEMENT

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SAISON

2018/19

Unsere Botschafter –

SO KLINGT NUR DORTMUND

ENGAGEMENT FÜR UNVERGESSLICHE MUSIKERLEBNISSE

Unsere Botschafter sind Diplomaten im Dienste der Musik.

Der Botschafterkreis trägt finanziell und ideell mit dazu bei, dem KONZERTHAUS DORTMUND als »Juwel der Stadt« Glanz zu verleihen. Botschafterinnen und Botschafter sind namhafte Persönlichkeiten und Unternehmen, die durch ihr bürgerschaft­liches Engagement unvergessliche Musikerlebnisse für sich und andere schaffen. Es ist ein Netzwerk aus musikbegeisterten Menschen, die mit ihrem guten Namen für das Konzerthaus stehen. Sie werden namentlich auf der Botschafterwand im Foyer, im Saisonbuch, im Konzerthaus-Magazin »hörbar« und auf der Website genannt. Traditionell finanzieren die Botschafter zwei Konzerte pro Saison. Ausschließlich für sie gibt es Künstlerbegegnungen nach Konzerten, exklusive Probenbesuche und Backstage-Empfänge in ungezwungener Atmosphäre. Jedes Jahr zum Saisonauftakt heißt es: »Bühne frei für die Botschafter!« An festlich gedeckten Tischen im Konzerthaus findet das Botschafterdinner statt. Ein anregender Abend in ganz besonderem Ambiente: entweder stilvoll auf der Konzerthaus-Bühne oder mit Werkstatt-Atmosphäre während einer zeitgleich stattfindenden Orchesterprobe. Beim alljährlichen Frühjahrsempfang der Botschafter gibt der Intendant 118

ihnen noch vor der Veröffentlichung der neuen Spielzeit einen persönlichen Einblick in die bevorstehende Saison. Selbstverständlich genießen sie einen individuellen und bevorzugten Kartenservice im Konzerthaus. Auch bei ausverkauftem Haus gibt es für Botschafter eine Platzgarantie. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Vielleicht entdecken Sie unter den Namen der Botschafter jemanden, den Sie persönlich kennen und ansprechen möchten? Auch wir informieren und beraten Sie selbstverständlich sehr gerne.

KONTAKT Elisabeth Nottelmann T 0231 – 22 696 261

botschafter@konzerthaus-dortmund.de konzerthaus-dortmund.de/unterstuetzen


SAISON

2018/19

DIE BOTSCHAFTER Likörfabrik & Schokolaterie KRÄMER / Traudel Kroh / Dr. Alice L. und Dr. Jochen Kühner / Dr. Gunther Lehleiter / Lensing Druck GmbH & Co. KG / Dr. Eva und Dr. Rainer Löb / Maiwald Klavier & Flügel Galerie / Jutta und Hans-Hugo Miebach / Murtfeldt Kunststoffe / MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner / Margarete und Axel Nill / Susanne und Medard Nolden / Marc T. Oehler / Pantel + Einhaus Steuerberater / Prof. Dr. Tido Park / PARK Wirtschaftsstraf­ recht. / Ines Pohlmann-Feuerhake-Fund und Peter Pohlmann / Beatrix Polchau / Rotkäppchen Peter Jülich GmbH & Co. KG / Cornelia und Thomas Schieferstein / Marie-Theres Schnarrenberger-Weitkamp /

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Familie Schneider / Dr. Wolfgang Schröder / Reinhold Semer / Spieker & Jaeger Rechtsanwälte und Notare / Andreas Spielmann / Mechtild und Paul Th. Steinau / Marie Elise und Dr. Hans Stetter / Technologie Zentrum Dortmund / Prof. Dr. Angela und Wilfried Utermann / Heidrun und Dr. Hans v. Dewall / Verlag Lensing-Wolff / Marijke und Sybe Visser / Iris Woerner und Axel Vosschulte / Peter Wiegmann / Martina und Thomas Wrede

... und weitere nicht genannte Botschafter ENGAGEMENT

Prof. Dr. Lutz Aderhold / apano Investments / Dr. Rainer Arntzen / audalis Kohler Punge & Partner / Guido Baranowski / Dr. Andreas Bellmunt / Britta und Roland Bracht / Gabi und Dr. Michael Brenscheidt / Lilo und Frank Bünte / Busche Verlagsgruppe / DHPD Dr. Stephen Dunker / Susanne und Udo Dolezych / ELMOS Stiftung / Christa und Heinrich Frommknecht / Benjamin Heinig / Ute Höfling / Martina und Hans Jörg Hübner / Husemann Eickhoff Salmen & Partner GbR / Dr. Carsten Jaeger / Daniela und Johann Jaeger / Ulrich Jordan und Claudia Vorländer / Hans-Jörg Karthaus / Annette und Dr. Uwe Kiszka / Dr. Wolfram Kiwit / Dr. Martin Kleine / Brennerei


SAISON

2018/19

Unser Freundeskreis –

SO KLINGT NUR DORTMUND

GEMEINSAM FÜR DEN GROSSEN KLANG

Die Freunde des Konzerthauses befügelt eine Idee: So klingt nur Dortmund.

Musik beflügelt uns alle. Und wenn Men­schen aus völlig unterschiedlichen Lebenszusammenhängen eine gemeinsame Idee konsequent verfolgen, entsteht Außergewöhnliches. Geringe Jahresbeiträge für jeden Einzelnen sorgen durch die Vielzahl der Mitglieder für Großes. Auf diese Weise hat der Verein »Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND« dem Konzerthaus einen Steinway & Sons-­ Flügel geschenkt. Pro Saison finanziert der Freundeskreis ein Konzert, in dem dieser

Flügel eine wichtige Rolle spielt. Bei aller Unterschiedlichkeit im Hinblick auf Alter und Beruf eint die Freundeskreis-Mitglieder die Liebe zur Musik und eine große Verbundenheit mit »ihrem« Konzerthaus. Einladungen zu exklusiven Sonderveranstaltungen bilden über die Konzertbesuche hinaus ein attraktives Zusatzprogramm. Internationale Stars, Lieblinge des Feuilletons, Weltklasse-Orchester und große Dirigenten unserer Zeit gastieren hier regelmäßig und finden überregionale Beachtung. Hochkarätiges aus der ganzen Welt mitten im Ruhrgebiet: So klingt nur Dortmund! Unterstützen auch Sie das Konzerthaus durch eine Mitgliedschaft im Freundeskreis. Wir freuen uns auf Sie!

KONTAKT Elisabeth Nottelmann T 0231 – 22 696 261

freunde@konzerthaus-dortmund.de konzerthaus-dortmund.de/unterstuetzen 120


SAISON

2018/19

Unser Dank –

KLEIN EINZAHLEN AUF EIN UNIVERSUM VON TÖNEN

EINLADUNGEN

zur jährlichen Saisonvorschau, zu Probenbesuchen und ausgewählten Sonderveranstaltungen

exklusiv für Freundeskreis-Mitglieder

BACKSTAGE-ANGEBOTE

Experten erklären Details – z. B. bei einer Akustikeinführung, der Vorstellung der Orgel, Informationsveranstaltungen zum Instrumentenbau oder zu Fragen, wie ein Orchester funktioniert

LESENSWERTES

10  % Mitgliederrabatt beim Kartenkauf (ausgenommen Partnerveranstaltungen und Konzerte ohne Ermäßigung)

FÜHRUNGEN

Individuelle Backstage-Führungen

WILLKOMMENSGESCHENK

Nashorn-Anstecknadel als Erkennungszeichen

MITGLIEDERWERBUNG

Zwei kostenlose Konzertkarten bei Mitgliederwerbung

Kostenlose Zusendung des Magazins »hörbar« sowie der Saisonbroschüre

KARTENVORKAUFSRECHT Bevorzugter Kartenservice

121

ENGAGEMENT

INTENDANTEN-EMPFANG

MITGLIEDERRABATT


SAISON

2018/19

Beitrittserklärung – Freunde des Konzerthaus Dortmund e.V.

WERDEN SIE EIN TEIL DES KONZERTHAUS DORTMUND Brückstraße 21 / 44135 Dortmund / freunde@konzerthaus-dortmund.de / T 0231– 22 696 261 / F 0231– 22 696 159

SO KLINGT NUR DORTMUND

MITGLIEDSBEITRAG PRO JAHR Kostenlose Studenten-Mitgliedschaft

ZAHLUNGSWEISE Ich möchte per Überweisung nach Rechnungserhalt bezahlen.

60 € 1-Personen-Mitgliedschaft Bitte buchen Sie den Rechnungsbetrag von meinem Konto ab: 90 € 2-Personen-Mitgliedschaft 150 € Firmen-Mitgliedschaft

IBAN DE

285 € Förder-Mitgliedschaft 575 € Paten-Mitgliedschaft

Kontoinhaber

€ Erhöhung um eine zusätzliche Spende

ANGABEN ZUR PERSON Name, Vorname

Firma

E-Mail

Straße

PLZ / Ort

Ort / Datum

Unterschrift

    

    

    

    

     


Saison 2018/19

ENGAGEMENT

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SAISON

2018/19

Unsere Medienpartner –

SO KLINGT NUR DORTMUND

DANK FÜR GROSSE MEDIALE REICHWEITEN

DER KULTURPARTNER

DIE MEDIENPARTNER

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SAISON

2018/19

Impressum –

KONTAKT UND ANSPRECHPARTNER TICKET-HOTLINE

KONZEPTION

KONZERTHAUS DORTMUND Brückstraße 21 44135 Dortmund

T 0231 – 22 696 200

Anne-Katrin Röhm, Milk, Köln

T 0231 – 22 696 200 F 0231 – 22 696 222

info@konzerthaus-dortmund.de konzerthaus-dortmund.de /konzerthaus.dortmund @konzerthaus_do @konzerthaus_do

/konzerthausdortmund

HERAUSGEBER Konzerthaus Dortmund GmbH Intendant und Geschäftsführer Benedikt Stampa

ART DIREKTION / DESIGN

Ab 15.09.18 Intendant und Geschäftsführer Dr. Raphael von Hoensbroech

Ralf Schneider Retouching

PROGRAMMPLANUNG

Milk, Köln

FOTO-RETUSCHE DRUCK Lensing Druck GmbH & Co. KG

Benedikt Stampa, Benedikt Müller

TERMINE / HINWEISE

TEXTE

Redaktionsschluss 15.02.18 Druckunterlagenschluss 01.03.18

Dr. Jan Boecker, Nicole Brodhof, Katharina Kierig

REDAKTION /  PROJEKTKOORDINATION Dr. Jan Boecker

125

Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen sowie mögliche Druckfehler vorbehalten

IMPRESSUM

KONTAKT


SAISON

2018/19

SO KLINGT NUR DORTMUND

FOTONACHWEISE Umschlag-Seiten Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching)

Batzdorf (Anke Sundermeier) / Hannigan (Elmer de Haas) / Koopman (Foppe Schut) / Höfele (Jakob Ganslmeier)

Vorwort Porträt Benedikt Stampa und Raphael von Hoensbroech (Sonja Werner)

November Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Wang (Norbert Kniat / DG) / Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Wang (Kirk Edwards) / Wang (Norbert Kniat / DG) / Rether (Klaus Reinelt) / Mariza (João Portugal) / Grubinger (Felix Broede) / Nik Bärtsch’s Ronin (Jonas Holthaus) / Prégardien (Marco Borggreve) / Bajazzo (Ralf Michalak) / Hoffmann (Malene) / Sokolov (Mary Slepkova) / Kobekina (David Ausserhofer) / Emerson String Quartet (Liza Mazzucco) / Violinen der Hoffnung (Dr. Brigitte Unger Richter) / Lupu (Klaus Rudolph) / Weinstein (Amnon und Avshalom Weinstein) / Blomstedt (J. M. Pietsch) / Hengelbrock (Florence Grandidier) / Dico (Helgi Jonsson) / Orozco-Estrada (Sonja Werner) / Hengelbrock (Gunter Glücklich / NDR) / Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Hengelbrock (Florence Grandidier) / Hengelbrock (Gunter Glücklich / NDR) / Orozco-Estrada (Sonja Werner) / Sangaré (Benoit Peverelli) / Jansen (Marco Borggreve / Decca) / Gaebel (Christoph Kassette) / Soltani (Holger Hage / DG)

Dortmunder Zeitenwende Hengelbrock (Florence Grandidier) / Wang (Norbert Kniat / DG) / Wellber (Felix Broede) / Salonen (Annick Ramp) / Bartoli (Sonja Werner) / Dasch (Daniel Pasche) September Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Meyer (Ralph Mecke) / Noltze, Stegemann (Petra Coddington) / Lisiecki (Holger Hage / DG) / Rana (Nicolas Bets) / Gardner (Benjamin Ealovega) / Matsson (Cameron Wittig) / Guzzo (Magnus Contzen) / Artemis Quartett (Nikolaj Lund) Oktober Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Arnalds (Benjamin Hardman) / Abdykalykov (Monika Lawrenz) / Stegemann (Simin Kianmehr) / Doric String Quartet (George Garnier) / Blechacz (Felix Broede / DG) / Dortmund singt (Nicole Brodhof) / Feltz (Magdalena Spinn) / Currentzis (Robert Kittel / Sony Classical) / Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Nelsons (Marco Borggreve) / Opolais (Elena Nezenceva) / Kussmaul (Pascal Amos Rest) / Hardenberger (Marco Borggreve) / Nelsons (Marco Borggreve) / Raabe (Marcus Höhn) /

Dezember Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Fauré Quartett (Mat Hennek) / Pflugmann (Monika Lawrenz) / Daubhäusser (Stefan Franke) / Bartoli (Hugo Glendinning / Rolex) / 126

Knabenchor (Finn Loew) / Tharaud (Marco Borggreve) / Rebers (Janine Guldener) / Tamestit (Alescha Birkenholz) / Jugendkonzertchor (Jannes Grothus) / Currentzis (Mischa Blank) / Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Currentzis (Pascal Amos Rest) Januar Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Nelsons (Marco Borggreve / DG) / Manz (Marco Borggreve) / Mnozil Brass (Daniela Matej­ schek) / Wang (Neda Navaee) / Feltz (Magdalena Spinn) / Sun (Rüdiger Schestak) / Kavakos, Wang (Benjamin Ealovega / Decca) / Familienkonzert (Bernhard Wesenick) / Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Gerassimez (Nikolaj Lund) / Rana (Nicolas Bets) / Simon Höfele (Sebastian Heck) / Soltani (Juventino Mateo) / Richter (Nafez Rerhuf) / Gerassimez (Nikolaj Lund) / Tjeknavorian (Uwe Arens) / Jussen (Marco Borggreve) / Gringolts Quartett (Tomasz Trzebiatowski) / Richter (Matthias Baus) / Chailly (Petra Coddington) / Hengelbrock (Florence Grandidier) Februar Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Hengelbrock (Florence Grandidier) / Uchida (Justin Pumfrey / Decca) / Reuter (Monika Lawrenz) / Man (Stephen Kahn) / Dortmunder Philharmoniker (Magdalena Spinn) / Gerassimez (Nikolaj Lund) / Treutler (Neda Navaee) / Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Juraev (Sebastian Schutyser) / Qyrq Qyz (AKMI) /


SAISON

2018/19

Rajoub (Sebastian Schutyser) / Man (Chad Batka) / Appl (Lars Borges / Sony Classical) / Latry (Philippe Guyonnet)

April Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Mönkemeyer (Irene Zandel) / Saraste (Felix Broede) / Neumann (Georg Thum) / Mälkki (Simon Fowler) / Landgren (Steven Haberland / Act) / Ferjencíková (Britt Schier)

Juni / Juli Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Shani (Marco Borggreve) / Currentzis (Robert Kittel / Sony Classical) / Moser (Uwe Arens) / Jugendkonzertchor (Finn Loew) / Wang (Norbert Kniat / DG) / Raiskin (Marco Borggreve) / Sebastian 23 (Pierre Jarawan) / Jussen (Marco Borggreve / DG) / Hampson (Jiyang Chen) / Feltz (Magdalena Spinn) Engagement Konzertsaal (Katharina Kierig) / Dinner (Mark Wohlrab) Konzertsaal Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching)

Mai Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Konzertsaal (Mark Wohlrab) / Tomatito (Ana Palma) / Vinnitskaya (Marco Borggreve) / Radulovic (Marie Staggat) / Armbruster (palm-fotografie) / Damrau (Jiyang Chen) / Graz­inyteTyla (Sonja Werner) / Kunde (Chris Gloag) / Dortmund singt (Nicole Brodhof) / Savall 127

FOTONACHWEISE

März Konzertsaal (Annika Feuss, Fotoretusche Ralf Schneider Retouching) / Tharaud (Marco Borggreve) / Salonen (Benjamin Suomela) / Maus (Michael Aichberger) / Marsalis (Roger Thomas) / Jugend-Mädchenchor (Finn Loew) / Fischer (Jim Rakete) / Larse (Lars Brodherr) / Queyras (Marco Borggreve) / Salut Salon (GABO) / Orozco-Estrada (Martin Sigmund) / Midori (Timothy Greenfield-Sanders) / Hengelbrock (Florence Grandidier) / Nézet-Séguin (Harald Hoffmann / DG) / Panzerkreuzer Potemkin (Deutsche Kinemathek) / Trotter (Adrian Burrows) / Amatis Piano Trio (Allard Willemse) / Quatuor Diotima (Jérémie Mazenq)

(David Iganaszewski) / Tjeknavorian (Uwe Arens) / Dortmunder Philharmoniker (Anneliese Schürer) / Hannigan (Pascal Amos Rest) / Janowski (Felix Broede) / Dortmunder Philharmoniker (Magdalena Spinn) / Raabe (Gregor Hohenberg) / Haider (Sim Canetty-Clarke)


KONZERTHAUS DORTMUND Brückstraße 21 / 44135 Dortmund T 0231 – 22 696 200 / F 0231 – 22 696 222 info@konzerthaus-dortmund.de www.konzerthaus-dortmund.de

Saisonbuch 2018/19  

Das Saisonbuch 2018/19 mit allen Konzerten und Abonnements im KONZERTHAUS DORTMUND

Saisonbuch 2018/19  

Das Saisonbuch 2018/19 mit allen Konzerten und Abonnements im KONZERTHAUS DORTMUND

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