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01 | September 2 0 1 3

k o n s tr u kt i o n - i n d u s tr i e

industrial market Magazine

Morgan Advanced Materials gründet Geschäftsbereich für Kompositwerkstoffe und Wehrtechnik

24 Kubisches Konzept von Redex jetzt mit HQ-GF-Technologie

12 Die neue Mill 4-15™ Plattform von Kennametal: Best-in-Class-Lösung für das Eckfräsen

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Das tragbare Markiergerät M7000

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KEYENCE

EATON

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HURON

SIC Marking

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KENNAMETAL

RAYTEK

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ATLAS COPCO

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MTS

PROSOFT

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Verbesserte Antriebslösungen für Dreh-Frästische

Die neueste Version des MSR-Twin Drive-Antriebs vereinfacht die mechanische Kraftübertragung auf großen vertikalen Drehmaschinen erheblich.

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adurch wird die gesamte Konstruktion der Drehtische wesentlich einfacher. Gleichzeitig nimmt die Präzision zu, und die Maschine lässt sich kompakter bauen. Redex war einmal mehr äußerst innovativ und kann so mit Spitzenprodukten und Lösungen aufwarten, die für den Maschinenhersteller einfach einzusetzen und zu warten sind. Redex hat das Produktspektrum an Drehtischen für große vertikale Drehmaschinen noch einmal verbessert. Der aktuellste MSR-Antrieb wurde mit der neuesten Generation von Antrieben und Steuerungen (z. B. von Siemens oder Fanuc) aufgewertet. Der MSR-Antrieb besteht aus zwei identischen Getrieben (TwinDrive), die sich das Antriebsdrehmoment während der Drehbewegung im Verhältnis 50:50 teilen. Durch die CNC-Steuerung wird ein Motor-Vorspannmoment eingestellt und so das Getriebespiel neutralisiert. Darüber hinaus gewährleisten

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die einzigartigen Eigenschaften des MSR-Antriebs eine sehr hohe Positioniergenauigkeit. So ermöglicht der Antrieb zusätzliche Funktionen der C-Achse ohne weitere Antriebskomponenten. Höchste Genauigkeit bei der Fräsbearbeitung lässt sich beispielsweise dadurch erreichen, dass ein Motor als Antrieb, der andere dagegen als Bremse dient. Redex bietet eine einzigartige Lösung für die Dreh- und Fräsbearbeitung im Werkzeugmaschinenmarkt. Vor der Entwicklung des MSR-Antriebes haben Drehtischhersteller zwei unterschiedliche Antriebstypen eingesetzt, wenn eine C-Achse gebraucht wurde: einen Hauptantrieb für die Drehbewegung, der von einem Spindelmotor angetrieben wurde, und ein vorgespanntes Getriebe, um das Umkehrspiel zu eliminieren, das beim Einsatz der C-Achse beim Ein- und Auskuppeln des Zahnkranzes auftrat. Außerdem musste der Hauptantrieb in die Leerlaufposition geschaltet werden. Die MSR-Antriebslösung von Redex vereinfacht die Konstruktion der Kraftübertragung von Drehtischen dramatisch. Die Entwicklung eines komplizierten und teuren Getriebes für die C-Achse kann entfallen. Auf das sonst übliche komplizierte Ein- und Auskupplungssystem kann verzichtet werden. Die Lösung mit zwei Motoren


Auch die Optik wurde entsprechend den hohen DesignAnforderungen an High-Tech-WerkzeugmaschinenKomponenten verbessert. Das System wird als einbaufertige, kompakte Baugruppe geliefert. Je nach Maschinenkonstruktion kann der Hersteller das Kegelstirnradgetriebe optional zum Einsatz bringen. Die neue Baureihe mit den verbesserten Eigenschaften gibt es in den folgenden vier Baugrößen: MSR 330, MSR 640, MSR 650 und MSR 660 mit einem maximalen Drehmoment am Abtriebsritzel von 2000 / 4000 Nm (zwei Motoren à 40 kW) bis zu 9000 / 18000 Nm (zwei Motoren à 100 kW). Folgende drei Getriebeübersetzungen sind möglich: 7,66&2, 9,88&2, 11,49&3. Diese Lösung erlaubt in Kombination mit einem Untersetzungsverhältnis Ritzel zu Zahnkranz von 10-15 ein Drehmoment des Drehtisches von 200.000 Nm bis zu 270.000 Nm und ein Gesamtübersetzungsverhältnis Getriebe zu Zahnkranz von 77/20 und 172/45.

ist günstiger und einfacher in der Handhabung. Im Unterschied zu einem Schwerlastdrehtisch, wie er in einer üblichen Konfiguration mit einem 160kW-Motor zum Einsatz kommt, verfügt der MSR-Antrieb über zwei 80kWMotoren. Diese werden in höheren Stückzahlen hergestellt und sind günstiger (obwohl zwei Motoren benötigt werden). Wenn der Durchmesser des Futters oder des zu bearbeitenden Teiles groß ist, kommt bei der üblichen, eigenkonstruierten Kinematik eine 1:1-Übersetzung zum Einsatz, die zu hohen Kosten und geringer Effizienz führt. Durch die MSR-Kinematik kann der Antrieb unmittelbar unter das Futter gesetzt werden und greift so direkt in den Zahnkranz ein. Die Ersatzteilversorgung ist durch den Einsatz des kleineren Motors ebenfalls einfacher. Außerdem braucht man sich nicht um die C-Achsgetriebefertigung mit all ihren Komponenten zu kümmern. Für diese neue MSR-Antriebslösung, die von Redex als schlüsselfertiges System entwickelt wurde, wird das neueste Zweigang-MSD-Getriebe mit einer verbesserten Version der Winkel-Kegelstirnradgetriebe der kubischen R-Baureihe kombiniert. Die Weiterentwicklung umfasst einen neuen, kompakteren und zuverlässigeren Geschwindigkeitsregler sowie eine neue Kühlmittelzufuhr.

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Profilprojektor von Keyence beschleunigt und vereinfacht Prüfungen von Timex-Uhrwerken

Die Fralsen Horlogerie S.A. in Besançon stellt mechanische Uhrwerke her und produziert somit sehr kleine Komponenten in hoher Stückzahl.

Bildgestütztes Messen mit dem Profilprojektor IM 6500 erlaubt eine sehr schnelle Fertigungsüberwachung

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imex, Amerikas führender Uhrenhersteller, ist in Europa mit einem Entwicklungsstandort (in Pforzheim) und mit einer französischen Tochtergesellschaft vertreten: Die Fralsen Horlogerie S.A. in Besançon stellt mechanische Uhrwerke her und produziert somit sehr kleine Komponenten in hoher Stückzahl. An alle Komponenten werden sehr hohe Anforderungen in Bezug auf Maßhaltigkeit gestellt. Das gilt für Spritzgussteile aus Kunststoffe ebenso wie für Zahnräder, Wellen und Nieten, die spanabhebend gefertigt werden, und für die Federn, die in jedem Uhrwerk die Energie speichern. All diese Präzisionsteile müssen mit Kontaktfühlern (Komparatoren, CARY-Geräten, Tastspindeln) und optischen Systemen geprüft werden. Typische Toleranzen liegen bei 15µm für die Konzentrizität und bei ±10µm für Mittelpunktabstände und Längen. Pro Teil gibt es mindestens fünf kritische Messpunkte.

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IM-6500 von Keyence

Ursprünglich benutzte Fralsen unterschiedliche Messsysteme, um fertigungsbegleitend die Bemaßung der Bauteile zu prüfen. Aber es gab „pain points“, die eine Investition in neueste Prüftechnik erforderlich machten. Sylvain Scotto, im Unternehmen zuständig für die Qualitätssicherung: „Unsere Werkstattmikroskope liefern zwar genaue Messungen. Sie sind aber schwierig zu bedienen und man muss einen Referenzpunkt zum Ausrichten setzen. Aufgrund der manchmal langen Prüfzeiten erlauben unsere Schablonen und Projektoren auch die Messung von nur einer begrenzten Zahl von Teilen und es besteht immer das Risiko einer Fehlinterpretation.“ Deshalb suchte Fralsen nach einer moderneren und effizienteren Prüfeinrichtung, die mehr Teile in weniger Zeit prüft. Zudem sollte das Gerät auch von Nicht-Spezialisten bedient werden können und die Messungen aufzeichnen. Nach einer intensiven Marktrecherche fiel die Entscheidung auf den Profilprojektor IM-6500 von Keyence. Dieses Prüfsystem ist einfacher zu bedienen, spart Zeit und eliminiert Abweichungen in der Interpretation der Messungen. Die Ergebnisse werden anschaulich als grün (gut) oder rot (schlecht) dargestellt.


Die neuen Profilprojektoren der Modellreihe IM-6500 von Keyence arbeiten sehr zuverlässig und geradezu blitzschnell. Der Bediener muss nur das Zielobjekt auflegen und einen Knopf drücken. Bis zu 99 Punkte werden innerhalb von Sekunden mit einer Wiederholgenauigkeit von ±1 Mikrometer gemessen. Das Messgerät erfasst und misst Objekte unabhängig von ihrer Position oder Ausrichtung, und das Geschick des Bedieners hat keinen Einfluss auf die Messergebnisse. Dank der FormErkennungsmethode iPASS bestimmt das System Position und Winkel der Zielobjekte und automatisiert somit den Messprozess. Die Verantwortlichen von Fralsen sind mit dem neuen Messsystem vollständig zufrieden. Sylvain Scotto: „Wir können gleichzeitig mehrere Teile messen und es besteht keine Notwendigkeit zum Ausrichten mehr, weil das System die Geometrie jedes Teil erkennt. Ferner können wir die Ergebnisse speichern und dokumentieren. Weil das System die Profile der Teile mit aus CAD-Dateien importierten Master-Profilen vergleichen kann, müssen wir nun nicht mehr Schablonen auf Teile legen und Formabweichungen per Augenschein feststellen. Das Gerät tut dies automatisch und stellt die Kontur mit den Abweichungen und den zugelassenen Toleranzen dar“.

Prüfobjekt und Darstellung der Messergebnisse. Das Bild rechts zeigt eine rote Kontur, dass sich die Abmessung des Zahnrades am Rand des Toleranzbereiches befindet.

Auch mit der Inbetriebnahme des Profilprojektors ist Sylvain Scotto zufrieden: „Es war einfach, das System einzurichten. Man muss nur fokussieren und das Programm für das zu prüfende Teil laden.“ Inzwischen setzen alle Techniker in der Qualitätssicherung die Maschine zur Endkontrolle ein, bevor die Teile ins Lager gehen. Die Maschinenbediener bei der spanabhebenden Bearbeitung benutzen die IM-6500 auch für fertigungsbegleitende Messungen: „Das Programm ist ausgesprochen benutzerfreundlich. Die kürzeren Prüfzeiten erlauben uns auch, eine höhere Maßhaltigkeit zu erreichen und so die Qualität der auszuliefernden Teile zu verbessern. Bislang haben wir nicht eine einzige Kundenreklamation zu den auf der Maschine gemessenen Teilen erhalten.“ Prüfung der Mittenabstände der Bohrungen des Getriebezugs auf einer Kunststoffplatine: Weniger als drei Minuten werden zur Prüfung von zwei Teilen benötigt.

Korrektorrad: Prüfung der Konzentrizität der Verzahnung mit der inneren Bohrung. Mit einem Profilprojektor und einer Schablone wurden diese Teile in drei Minuten geprüft. Mit der Modellreihe IM kann man bei Timex mehr als 10 Teile in derselben Zeit gleichzeitig prüfen (und die Ergebnisse dokumentieren).

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Ne u he i t

Wandel und neue Denkansätze unterstützen Siegerrekord

Von links nach rechts: John Huffman - Fertigungsleiter, Mechaniker Curt Saunders, Zack Robertson, Scott Stukenborg und Jay Marshall.

Als diversifizierter Hersteller präsentiert Eaton neue Signalsäulen mit verbesserter Funktionalität und markantem Erscheinungsbild für ein modernes Maschinendesign

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ie Standardausführung SL7 und die kleinere Variante SL4 in 40-mm-Durchmesser zeichnen sich durch extrem gute Wahrnehmbarkeit aus. Anlagenbetreiber können somit Systemzustände und Fehler schneller erkennen bzw. rechtzeitig vorbeugen und so ihre Maschinenund Anlagenverfügbarkeit erhöhen. Montage- bzw. Demontage beim Maschinentransport erfolgt werkzeuglos mit einer Hand, denn das Schnellmontagesystem mit Bajonettverschlüssen reduziert Montagezeiten auf ein Minimum. Die Signalsäulen sind konsequent modular aufgebaut und bestehen aus dem Grundbaustein Basis sowie den Licht- und Akustikmodulen. Bis zu fünf Module lassen sich an einer Säule individuell kombinieren und überwachen. Für eine stärkere Signalwirkung hat Eaton die Helligkeit und Lautstärke der Produkte erhöht sowie mehrere Tonvarianten integriert. Daher melden diese nun wichtige

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Ein Indy-Fahrzeug in voller Größe und zahlreiche Sieger-Trophäen begrüßen die Besucher des Target Chip Ganassi Racing IndianapolisGeschäfts.

Maschinenzustände wie Materialbedarf, Störungen und Gefahren noch eindeutiger und effektiver. Die neuen Signalsäulen ermöglichen dem Wartungspersonal insgesamt eine bessere Kontrolle und Überwachung, sodass Betreiber die Sicherheit, Produktivität und Verfügbarkeit ihrer Maschinen und Anlagen weiter steigern können. Bei Signalsäulen müssen Art und Wichtigkeit einer Meldung selbst aus einiger Entfernung immer sofort und eindeutig zu erkennen sein. Eaton hat deshalb die Signalwirkung der Säulen noch weiter verbessert. Sie leuchten heller dank LEDs bzw. leistungsstarker Performance LEDs (nur SL7) – verfügbar in den Ausführungen 24 V, 120 V und 230 V bzw. die High Performance LEDs in 24 V. Für eine optimale Wahrnehmbarkeit steht dem Anwender eine große Signalvielfalt zur Verfügung: insgesamt sechs Farben, unterschiedliche Lichtmodi (Dauerlicht, Blinklicht, Blitzlicht, Multi-Blitzlicht) sowie integrierte Akustikmodule mit bis zu acht wählbaren Tonsignalen für unterschiedliche Störungsmeldungen und einstellbarem Lautstärkepegel mit bis zu 100 dB. Dies ermöglicht auch den Einsatz in besonders lauten Umgebungsbedingungen. Die einzelnen Lichtmodule gibt es in gleichmäßiger Ausleuchtung in sechs Farben – rot, gelb, grün, blau, klar und jetzt auch orange (Bernstein) – für den internationalen Markt. Dies erlaubt den weltweiten Einsatz.


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Das tragbare Markiergerät M7000

Mit der M7000 kommt eine Markierpistole mit für die Elektroindustrie und Militär sind nur Microperkussionstechnologie auf den Markt, Ausrüstungen einige Bereiche, für die die Einführung der M7000 von mit dem endlich Werkstücke aller Art und auch Vorteil sein wird. in schwer zugänglichen Zonen einfach und Einfach mitzunehmen Im Gegensatz zu anderen Markiersystemen ist die dauerhaft markiert werden können. M7000 eine Komplettlösung. Markierkopf, Steuerung

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ußerdem überzeugt die M7000 durch ihre Markierleistung sowie die einfache Handhabung, die vor allem der Touchscreen-Bedienung zu verdanken ist. Die M7000, die unter dem ProPen Label vertrieben wird, ist eine überaus komfortabel tragbare Markierpistole. Sie ist mit der Mikroperkussionstechnologie ausgestattet, ermöglicht selbst dann ein dauerhaftes Aufbringen von Texten, Logos, Zeitstempeln oder sogar 2D-Codes auf Werkstücke, wenn diese besonders schwer, groß, flach oder gewölbt sind und sorgt so für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Somit bietet die M7000 für alle Industriezweige einen Mehrwert, die bis vor kurzem noch mit unpraktischen, weniger dauerhaften und langsamen Markierlösungen wie Etiketten, Tintenstahldruck und Stempeln auskommen mussten. Die Öl- und Gasindustrie, der Schiffsbau, die Eisenbahn, Spezialfahrzeuge, Werkzeugmaschinen und

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und Bedienoberfläche sind in einem einzigen Gerät untergebracht. Ein zusätzlicher PC, weitere Software oder eine externe Tastatur werden nicht benötigt. Aufgrund dessen ist der Nutzer mit der M7000 völlig autonom und kann sie überall hin mitnehmen. Ein weiterer einzigartiger Vorteil der M7000 ist der Li-Ionen-Akku, den man sich an einem Gürtel umschnallen kann. Dadurch ist eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gegeben. Dank der außergewöhnlichen Markiertiefe ermöglicht die M7000 präzise und dauerhafte Markierungen auf Werkstücken und Materialien aller Art, von Kunststoff bis hin zu den anspruchsvollsten Metallen. Sie ist bestens geeignet für die Markierung rauer und behandelter Oberflächen (sofern sie vor dem Sandstrahlen, der Galvanisierung, dem Kugelstrahlen, dem Aufbringen eines Korrosionsschutzes und anderen Behandlungen eingesetzt wird) und liefert genau die Qualität und Genauigkeit, die für Aufbringung von DataMatrixTM-Codes erforderlich ist.


Werkstoffen gebaut. Dadurch kann sie problemlos auch in rauen Industrieumgebungen eingesetzt werden.

Durch das große Markierfenster (80 x 30 mm) können auch große Schriftzeichen aufgebracht und viele verschiedene Markierungen vorgenommen werden. Intuitives Markieren durch hervorragendes ergonomisches Design und extrem einfache Handhabung! Mit der M7000 zu arbeiten ist das reinste Vergnügen. Durch die leichte, ergonomische Ausführung werden Schwingungen minimiert und eine hervorragende Stabilität sichergestellt. Mit der M7000 können so ohne weiteres qualitativ hochwertige Markierungen auf ebenen und gewölbten Oberflächen aufgebracht werden.

Schließlich bietet die M7000 einen echten geldwerten Vorteil: Sie enthält nur sehr wenig Verschleißteile und ist quasi wartungsfrei. Der Markierkopf ist auf eine lange Lebensdauer ausgelegt und kann nachgeschliffen werden. Und natürlich profitieren die Nutzer vom weltweiten Servicenetz der Fa. Gravotech.

Die M7000 verfügt über einen 7´´-Farbbildschirm mit intuitiver Menüführung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zeitersparnis und ein geringeres Fehlerrisiko. Die M7000 wurde von Gravotech, dem Weltmarktführer für dauerhafte Markierlösungen entwickelt. Die P07-Software ist eine einfache, bewährte und auf die Kundenwünsche zugeschnittene Lösung, mit der Schriftsätze, Logos und Markierdateien im- und exportiert werden können. Die M7000 ist sofort einsetzbar und kann, da Touchscreens aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, ohne weitere Schulung bedient werden. Die M7000 wurde in Frankreich aus hochwertigen und unempfindlichen

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Kubisches Konzept von Redex jetzt mit HQ-GF-Technologie

Um sowohl die Kosten als auch die Leistung im Blick zu behalten und ihre Komplettlösungen für Achsantriebe zu verbessern, haben sich die meisten führenden Werkzeugmaschinenhersteller für das kubische Konzept entschieden, das Redex erfunden und entwickelt hat.

Die Gesamtentwicklungs- und -herstellungskosten sind entscheidende Faktoren, um eine Führungsposition in den im Weltmaßstab gesehen wichtigsten und am stärksten umkämpften Märkten für Werkzeugmaschinen zu behaupten.

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m sowohl die Kosten als auch die Leistung im Blick zu behalten und ihre Komplettlösungen für Achsantriebe zu verbessern, haben sich die meisten führenden Werkzeugmaschinenhersteller für das kubische Konzept entschieden, das Redex erfunden und entwickelt hat. Was ist das kubische Konzept? Das kubische Konzept basiert darauf, dass die Achsantriebe, die auf dem Maschinenrahmen (in der Regel als RitzelZahnstangenantrieb mit Planetenuntersetzung) befestigt sind, nicht mehr Teil der Maschine, sondern des Antriebs sind. Das kubische Konzept bietet eine Reihe von Vorteilen. So besteht keine Notwendigkeit mehr, hochpräzise Verlängerungen zur Befestigung am Maschinenrahmen anzubringen. Dank diesem entscheidenden Vorteil kann die Konstruktion deutlich vereinfacht werden. Der Hersteller

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1 HQ-GF, verglichen mit der Standard-DIN Qualität 6 für umgeformte Zahnräder

kann sich viele Stunden Steifigkeitssimulation auf einem hochentwickelten 3D-CAD-System ebenso ersparen wie die sonst notwendigen Praxistests. Die Implementierung der Antriebe wird leichter, da lediglich geometrisch einfache Montageflächen vorhanden sein müssen. Diese Entwicklung reduziert die Gesamtentwicklungsund -herstellungskosten um 15-20 % gegenüber konventionellen Lösungen. Das kubische Konzept ermöglicht die hochmodernen Produktlinien DRPng und KRPXng Das Herzstück der Redex-Achsantriebe ist eine Planetenuntersetzung mit sehr geringem Umkehrspiel und sehr hoher Steifigkeit. Dieses Planetengetriebe ist vollständig von einem kubischen Gehäuse umgeben. Somit ist es perfekt vorbereitet, um so am Maschinenrahmen befestigt zu werden, als wäre es ein Teil davon. Lieferbar in den fünf Standardabmessungen (die gesamte Baureihe von Größe 1 bis 5 wird offiziell auf der EMO vorgestellt) ist KRPXng ein kompakter Einzelantrieb, der so entwickelt wurde, dass er die einfache Konstruktion eines völlig spielfreien Achsantriebssystems ermöglicht. (In Verbindung mit einer elektrischen Vorspannung wird daraus ein Doppelantrieb.) Das aktuelle Design bietet einen großen Vorteil bei der Implementierung, da die jeweiligen Ritzelhöhen nicht größer als 75,9-135 mm sind.


und Lager lediglich der Dicke der Befestigungsmutter entspricht. Diese Konstruktion verringert die Biegekräfte, die 60 % der gesamten Verformung ausmachen, deutlich. Damit unterscheidet sie sich von bisher verwendeten Sytemen, die hier deutlich schlechtere Werte erzielen. Die Gehäuseauslegung wurde mittels Finite Elemente Methode (FEM) optimiert, um Verformungen während des Beschleunigungsvorgangs zu vermeiden. Die Befestigung muss eine dauerhafte Verbindung mit dem Maschinenrahmen herstellen. Dieses intelligente System wurde entwickelt, um die Gefahr einer Verformung des montierten Systems auszuschließen.

Die hochmodernen Lösungen und Produkte des Unternehmens bieten dem Maschinenbauer die Möglichkeit einfacherer Integration, höherer Wirtschaftlichkeit und längerer Lebensdauer und sie ermöglichen es, neue und innovative Maschinenkonstruktionen risikoloser als je zuvor umzusetzen.

Auch die DRPng-Baureihe ist in fünf Standardabmessungen erhältlich. Hierbei handelt es sich um einen Doppelantrieb, der zwei Planetengetriebe in einem sowohl kompakten als auch höchststeifen kubischen Gehäuse vereint. Das kubische Design der DRP-Serie bietet dank einer kostengünstigen mechanischen Vorspannung völlige Spielfreiheit. Außerdem wird so der Einbau wesentlich vereinfacht, wenn ein elektrisches Vorspannungssystem zum Einsatz kommen soll. Steifigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg Keine Unterbaugruppe und keine Komponente der Maschine darf die Gesamtsteifigkeit des Maschinenrahmens beeinträchtigen. Nur so lässt sich eine Verringerung der Maschinendynamik vermeiden. Die außerordentliche Steifigkeit der DRP- und der KRPX-Produktlinien ist das Ergebnis des integrierten patentierten AbtriebsritzelDesigns mit überdimensionierten Lagern. Die Abtriebsritzel haben den gleichen Durchmesser wie die Achsen. Dies gewährleistet ein optimales Verhältnis von übertragbarem Drehmoment und Steifigkeit an der Zahnstange. Die Lager der Abtriebsritzel enthalten zwei vorgespannte und deutlich überdimensionierte Schrägrollenlager. Diese Bauweise bedeutet, dass Lager und aufzunehmende Kraft eng beieinander sind, da der Abstand zwischen Ritzel

Das Ergebnis ist eine bessere Dynamik, die es ermöglicht, größere Lasten bei höheren Geschwindigkeiten zu bearbeiten. Seine Leistungsfähigkeit, ausgedrückt als Gesamtsteifigkeit in Kombination mit einem niedrigen Trägheitsmoment, ermöglicht höhere Beschleunigungen von bis zu 25 m/s2. Mit den neuen Produkten konnte der Einfluss der Eigenschwingungen der Achsantriebssysteme daher deutlich reduziert werden. achhaltiges Design Nachdem die jüngsten Erfolge der Entwicklungsabteilung zum Standard geworden sind, gingen die RedexIngenieure noch einen Schritt weiter: Sie führten eine neue Technologie zur Endbearbeitung der Zahnräder für die Werkzeugmaschinenindustrie ein. Diese neue Technologie, HQ-GF, gewährleistet eine hohe Wiederholgenauigkeit, eine nennenswerte Lautstärkenreduzierung und vor allem eine Verringerung der Leistungsverluste von über 15 %. Das spart Tausende von Kilowatt-Stunden während der Lebensdauer einer Maschine. Mit HQ-GF als Bestandteil der DRP- und KRP-Produktlinien reiht sich die Technologie in die große Kette der Innovationen ein, mit denen die RedexIngenieure der Werkzeugmaschinenindustrie immer wieder Verbesserungen bieten. Höchste Steifigkeit, schlüsselfertige Lösungen und nachhaltiges Design sind für die Redex-Ingenieure nicht nur theoretische Zielsetzungen, sondern wichtige Schritte, die zu einer ständigen Verbesserung industrieller Antriebe führen.

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Eaton XC152 PLC: Kosteneffiziente Integration in den modularen Maschinenbau

Die neue kompakt konstruierte XC152 deckt als kosteneffiziente Lösung hochperformante PLC Anwendungen mit flexiblem Schnittstellenbedarf ab.

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ls diversifizierter Hersteller bietet die Eaton Corporation neue XC152 CompactPLC und unterstützt damit intelligente, modular aufgebaute Automationskonzepte mit lokaler PLC und verschiedenen Kommunikationsschnittstellen wie SmartWire-DT, CANopen, RS232, RS485 oder Profibus und Ethernet.

Als Betriebssystem nutzt XC152 Windows CE 5. Die CPU ist als RISC CPU mit 32Bit 400MHz ausgelegt. Ein 64 MB umfassender interner Speicher (OS, Programm, Daten) wird durch einen SD Slot für externen Storage ergänzt. On Board befindet sich zudem ein Run-Stop Switch, ein Ethernet Interface und ein USB Host. Ab Werk lieferbar ist wahlweise eine CANopen (Master/Slave) oder Profibus (DP/MPI Master) Schnittstelle, außerdem ist optional ein SmartWire-DT Master Device verfügbar. Die Compact PLC mit WEB/ Remote Server besitzt je nach Kommunikationsschnittstellenvariante zudem eine RS232

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u/o RS485 Schnittstelle. Folgende fünf Varianten stehen abrufbar bereit: XC-152-E3-11 SmartWire-DT, RS232; XC-152-E6-11 SmartWire-DT, CAN, RS485; XC-152-E8-11 SmartWire-DT, DP, RS485; XC-152-D6-11 CAN, RS485, RS232 und XC-152-D8-11 DP, RS485, RS232.

Anwender aus dem modularen Maschinenbau mit standardisierten Automationslösungen werden die XC152 PLC aufgrund ihrer hohen Performance (mit dem CoDeSysbasierten Programmiersystem xSoft-Codesys-2 als PLC gemäß IEC61131-3 programmierbar), ihrer kompakten Bauweise (100mm x 155mm x 40mm HxBxT) und ihren vielfältigen Kommunikationsoptionen zu schätzen wissen. Insbesondere SmartWire-DT unterstützt das Lean Automation Konzept von Eaton, das innerhalb der Lean Solutions Strategie gleich mehrere signifikante Vorteile bietet. Mit SmartWire-DT ist die I/O-Ebene direkt in die Schaltgeräte integriert. So kann die PLC über SmartWireDT direkt auf die digitalen und analogen Daten vom Befehlsgerät bis zum Leistungsschalter zugreifen. Gateway und I/O-Ebene entfallen. Mit weniger Komponenten und geringem Engineering-Aufwand schaffen Anwender flexible Automatisierungslösungen. Eaton nennt dieses Konzept Lean Automation, es bietet dem Maschinen- und Anlagenbau Freiräume für kreative und wirtschaftliche


Verbindungs- und Kommunikationstechnologie SmartWireDT die Einzelverdrahtung von Schaltgeräten, Sensoren und Aktoren mit der zentralen Steuerung durch eine „grüne“, standardisierte Leitungsverbindung. Damit gelingt es, den Aufwand für Verdrahtung, Test und Inbetriebnahme in vielen Schaltanlagen um bis zu 85 Prozent zu reduzieren. Außerdem verhilft SmartWire-DT dazu, Ressourcen effizient, intelligent und schonend einzusetzen. Mit Lean-Automation entfallen ganze Geräteebenen wie die zentrale SPS mit Ein-/ Ausgabebaugruppen und folglich deren komplette Anschaffungs- und Wartungskosten. Denn die „grüne“ Leitung dient nicht nur der Stromversorgung aller Komponenten, sondern übernimmt gleichzeitig die Datenkommunikation. Alle Teilnehmer des Systems werden somit kommunikationsfähig. Dank dieser dezentralen Intelligenz lassen sich in Kombination mit Eatons HMI/PLCTechnologie, bei der eine singuläre Einheit alle Steuerungs-, Visualisierungs- und Datenmanagementaufgaben übernimmt, schlanke Automatisierungslösungen realisieren. Lean-Power zielt auf den Einsatz energieeffizienter Komponenten und die Standardisierung der Steuerstromverdrahtung ab. Zudem wird die Energieeffizienz einer Maschine oder Anlage erhöht – dank der durch SmartWire-DT inhärenten Datentransparenz: Von der Steuerung bis zum Sensor/ Aktor liegen alle relevanten Strom- und Energieverbräuche vor, die sich nun leicht analysieren und gezielt optimieren lassen.

Lösungen. Modulare, kosteneffiziente Lösungen setzen heute als Alternative zu einer kombinierten HMI/PLC gerne auf eine High-performance PLC, wie die XC 152, mit externer HMI. Diese Lösung ist zukunftssicher auslegbar, da etwaige Applikationserweiterungen u/o Änderungen noch einfacher und flexibler umzusetzen sind. Den direkten Zugriff, die Visualisierung und Datentransparenz gestattet hierbei der Ethernet-Anschluss - Anwender nutzen bei XC152 wahlweise die WEB-Visualisierung oder den Remote Server. Dank dem Plattformkonzept lassen sich erfolgreiche Lösungen und existierendes Know-how stets erneut wieder verwenden. Kern der Eaton Lean Solution Strategie ist es, Arbeitsabläufe im Maschinen- und Schaltschrankbau zu identifizieren, um Verschwendung zu vermeiden und Optimierungspotentiale voll auszuschöpfen. Verschwendung kann Aspekte betreffen wie lange Wege, Wartezeiten, Überproduktion, Fehler sowie komplizierte Prozesse und ungenutzte Potenziale. Eatons Strategie für Lean Solutions umfasst drei Themen: Lean-Connectivity, Lean-Automation und LeanPower. Lean-Connectivity eliminiert die aufwendige und fehleranfällige Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung im Schaltschrank und in der Peripherie. So ersetzt die

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Die Baureihe MX: Leistung, Geschwindigkeit und Genauigkeit – im Dienste vielfältiger Anwendungen

Lieferbar in verschiedenen Größen, stellt die Baureihe MX kompakte, vollautomatische Universalmaschinen dar, mit denen Fertigungszeiten verringert und so die Investitionen optimiert werden.

Die Baureihe MX multifunktionaler Fräszentren stellt Maschinen von größter Flexibilität dar, die das Bearbeiten in 5 Achsen und auf 5 Seiten gestatten

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öchste Steifigkeit und Stabilität sind gegeben. Eine Maschinenstruktur mit einem Fahrständer aus Gusseisen und von hervorragenden mechanischen Eigenschaften steigern die Steifigkeit der Maschinen und bewirken die Dämpfung der durch die Schneidkräfte hervorgerufenen Schwingungen bei der Bearbeitung auch der härtesten Materialien. Steifigkeit, Genauigkeit und geometrische Stabilität werden noch weiter gesteigert durch die besondere Anordnung der Verankerungspunkte am Boden. Die Maschinen sind modular konzipiert – von der MX 8 bis zur MX 12 für Verfahrwege von 1000 x 1600 x 900 mm bis 1200 x 1600 x 1000 mm und Werkstücke von 2000 kg bis 4000 kg; so kann man genau die auf die Anwendung zugeschnittenen Details der Maschine wählen: Fräsen oder Dreh-Fräsen, Drehtisch oder palettisierter Tisch, Taster, Kühlmittel usw.

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Typ MX 12 ohne Palettisierung

Der Drehtisch der Baureihe MX der multifunktionalen Fräszentren ist mit einem Torquemotor ausgerüstet. Das hohe Klemmdrehmoment wie auch die Steifigkeit der Konstruktion erlauben beim Schruppen hohe Leistung. Bei der Dreh-Fräs-Ausführung geschieht die Spindelklemmung über eine Hirth-Verzahnung. Der Tisch dreht mit bis zu 500 U/min, wobei die Konstruktion sehr hohe Beschleunigungen erlaubt. Der Torquemotor ist in einer 45°-Ebene angeordnet, was einen Schwenkbereich von -45° bis +180° erlaubt. Die hohe Leistung der Spindel (Drehmoment, Leistung, Geschwindigkeit) stellt eine hohe Späneabtragleistung sicher, wie auch bei Konturen und Profilen hohe Genauigkeit und Qualität der Oberfläche. Die Überwachung von Schwingungen beim Zerspanen schützt Maschine und Werkzeug in vollkommener Weise. Es stehen verschiedene Spindelkopfvarianten zur Verfügung, die je nach vorgesehener Bearbeitungsart gewählt werden können. Die Konstruktion des Kopfes ist speziell auf das Zerspanen harter Materialien wie Titan, Inconel usw. ausgerichtet. Er ist unter 45° angeordnet, ausgestattet mit einer Spindel mit


Mit ihrer besonders innovativen Ergonomik gewährleistet die Baureihe MX ein hohes Produktivitätsniveau und bietet dabei optimale Sicherheit des Bedieners. Die Maschine ist serienmäßig ausgestattet mit einem außerhalb des Arbeitsbereichs angeordneten Werkzeugmagazin mit einer Kapazität von 48 Werkzeugen. Die Maschine ist komplett verkleidet, was vollständigen Schutz des Arbeitsbereichs, des Bedieners und seiner Umgebung bietet. Die Türen bieten ausgezeichnete Erreichbarkeit des Tisches und des Werkstücks, und die Palettisierungs-Option reduziert Leerlaufzeiten durch hauptzeitparalleles Be- und Entladen mit den Werkstücken.

Mechanischer Kopf - Gabelkopf - Typ MX 10

hohem Drehmoment (6000 U/min, 28 kW, 1350 Nm) und ist sowohl für Fräs- wie auch für Dreharbeiten vorgesehen. Er erlaubt schweres Schruppen bei gleichzeitig hoher Späneabtragleistung. Ein spezieller Werkzeugwechsler erlaubt das Laden von Werkzeugen mit einem Durchmesser von 250 mm, einer Länge von 250 mm und einem Gewicht von 25 kg, passend für die jeweilige Spindelaufnahme. Der Gabelkopf ist fürs Fräsen vorgesehen. Seine Besonderheit ist das Annehmen negativer Winkel. Seine zur Y-Achse parallele Drehachse, die B-Achse mit einem Schwenkbereich von +10° bis -110°, gestattet das Schwenken der Spindel um eine horizontale Achse. Sein Torquemotor ist direkt mit den sich drehenden Teilen gekoppelt, womit spielfreie Bewegung und hochpräzises Positionieren gewährleistet sind. Der Kopf ist mit einer Motorspindel mit einer Drehzahl von 8000 U/min ausgestattet (86 kW / 235 Nm). Die Palettisierung mit Doppel-Palettenwechsler resultiert in einer Steigerung der Produktivität und erlaubt hauptzeitparalleles Be- und Entladen mit dem Werkstück. Der Dreh-Palettenwechsler ist an der Vorderseite der Maschine angeordnet. Die runde Verkleidung erlaubt den Zugang zur Palette von oben, so dass ergonomisches, leichtes Be- und Entladen gegeben ist.

Der Target Chip Ganassi Racing-Montagebereich ist ein Zentrum reger Aktivitäten mehrerer Indy Racing Teams.

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Die Laser L-Box – eine logische Wahl!

Ausgestattet mit einem Ytterbium-dotierten Faserlaser, ermöglicht es das leistungsstarke System, kontrastreiche Markierungen in Millisekunden zu produzieren! Es ist so konzipiert, dass Anwender mit einem Minimum an Schulung in dieser Technologie (Laser-Sicherheitstraining) es intuitiv bedienen können. Kostengünstig und vielseitig, ist es für Anwendungen wie die industrielle Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit sowie für die Herstellung charakteristischer Markierungen (Logos, Designs usw.) bestimmt.

Die Laser L-Box ist ein kompaktes und sehr einfach zu bedienendes Markierungssystem, das problemlos auf eine Werkbank passt.

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ufgrund seiner robusten Komponenten kann das System Markierungen in großer Zahl bei extrem niedrigen Betriebs- und Wartungskosten in einem industriellen Umfeld produzieren. Die Lebensdauer der Pumpendioden ermöglicht bis zu 100.000 Betriebsstunden des Lasers. Die Laser L-Box markiert Metalle aller Art (wie Stahl, Aluminium, rostfreien Stahl und Titan), Verbundwerkstoffe, Keramik und die meisten Kunststoffe (je nach Grundmaterial, Additive und Pigmente). Das Sichtfenster und die LED-Innenbeleuchtung ermöglichen eine einfache Überwachung der Markierungsfunktion. Die Laser L-Box bietet viele Möglichkeiten: -Rotierende D-Achse -Station mit motorisierter Z-Säule für Serien-Kennzeichnung und gute Ergonomie

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-geschweißter Tragrahmen -verschiebbare oder drehbare Station für Serienmarkierung Allgemeine technische Daten: - Markierungsfenster: 100 x 100 mm (170 × 170 mm optional) - Maximale Höhe des Teils: 235 mm - Maximale Länge des Teils (Betrieb mit geschlossener Tür): 500 mm - Möglichkeit der Markierung bei offener Tür für Teile über 500 mm Länge: ausgebildetes Personal mit persönlicher Schutzausrüstung, das nach Anleitung arbeitet - Arbeitstisch: 369 × 450 mm Optimierte Stellfläche: 504 × 765 × 780 mm Laser-Spezifikationen: Ytterbium-dotierte FaserTechnologie. Ausgangsleistungen der verfügbaren Quelle: 10, 20, 50 und 100 W (Spitzenleistung: 10 kW) Wiederholungsfrequenz: 20-200 kHz (gepulst) Strahl Wellenlänge: 1064 nm Länge optische Faser: 3 m Anzeige des Markierungsorts: Laser-Pointer Software-Spezifikationen: Windows-basierte Software für die Bearbeitung und


Erstellung von Markierdateien. Für die extrem einfache Anpassung von Markierungen sind diese vollständig über die Software konfigurierbar. Markierung von alphanumerischen Zeichen (Vielzahl von Schriftarten, alle TTF-Schriftarten), Logos, Bilder, Barcodes, Data-MatrixCodes. Intuitive Programmier-Schnittstelle: - Windows-basiert - Mehrsprachig: Französisch, Englisch, Deutsch, Chinesisch (bei kundenspezifischen Anfragen weitere Sprachen möglich) - Kompletter Datei-Editor (Bearbeitung via Tastatur und Maus) - Große Flexibilität bei der Vergabe von Laser-Parametern (Sweep-Geschwindigkeit, Frequenz) an Einheiten - Import und Verwaltung von Dateien in Windows-Formaten (BMP, PLT, DXF, AI, SVG etc......) - Markierung von 1D- und 2D-Codes (Data-Matrix) -.Alle TTF-Markierungs-Schriften - Integrierte Datenbank-Funktionen

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Kennametal und Haimer unterzeichnen Lizenzvereinbarung für die zukunftsweisende Spindelschnittstelle KM4X™ von Kennametal

“Diese Lizenzvereinbarung passt perfekt, da sie Haimer und Kennametal als innovative Technologieführer für die globale High-End Fertigungstechnologie bestätigt” sagt Andreas Haimer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Haimer GmbH.

John Tucker (L) und Andreas Haimer (R).

Beide Hersteller profitieren von der Kombination aus ihren führenden Lösungen zu Werkzeugspanntechnik und Spindelschnittstelle

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ohn Tucker (L) und Andreas Haimer (R) unterzeichnen die Lizenzvereinbarung für den globalen Vertrieb der bahnbrechenden Kennametal KM4XTM Spindelschnittstelle durch Haimer. .

In einer Lizenzvereinbarung vom 23. Juli 2013 hat Kennametal die Haimer GmbH, weltweit führender Hersteller im Bereich der Werkzeugspanntechnik aus Igenhausen, Deutschland, lizenziert, die neue und fortschrittliche Spindelschnittstelle KM4X™ von Kennametal global zur Verfügung zu stellen. Als weltweiter Technologieführer im Bereich der Werkzeugspanntechnik und Anbieter der innovativen Werkzeugauszugsicherung SAFE-LOCK™ sieht Haimer zusammen mit Kennametal signifikante Vorteile für die Kunden in der spanenden Fertigung. “Die KM4X™ Spindelschnittstelle ist derzeit das System mit der größten Steifigkeit weltweit. Das KM4X™ Design ermöglicht es getätigte Maschineninvestitionen maximal

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zu nutzen. So erlaubt KM4X™ ein höheres Zeitspanvolumen, was wiederum zu effizienterer Maschinennutzung und geringeren Stückkosten führt. Dabei wird zudem die verfügbare Maschinenkapazität gesteigert”, sagt John R. Tucker, Vice President und President Industrial Business Segments bei Kennametal Inc. „Einen innovativen Technologiepartner wie Haimer an der Seite zu haben, der die KM4X™ Schnittstelle zusätzlich zu den Werkzeugaufnahmen wie SAFE-LOCK™ anbietet, wird für einen immensen Fertigungsvorteil bei produzierenden Unternehmen in aller Welt sorgen.“ “Diese Lizenzvereinbarung passt perfekt, da sie Haimer und Kennametal als innovative Technologieführer für die globale High-End Fertigungstechnologie bestätigt”, sagt Andreas Haimer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Haimer GmbH. „Wir sind stolz darauf und werden alle Marktsegmente aktiv in Bezug auf den Nutzen dieser beidseitig vorteilhaften Technologien aufklären und unterstützen.“ Die Spindelverbindung als Schnittstelle zwischen Spindel und Werkzeugaufnahme muss dafür Sorge tragen, dass das Anzugsmoment und die Biegetragfähigkeit kompatibel zu den Werkzeugmaschinen-Spezifikationen sind. Die Schnittkräfte erzeugen insbesondere beim Schruppen


Branchen wie Luft-und Raumfahrt, Energiesektor und Transportwesen betreiben kontinuierliche Forschung zur Weiterentwicklung von hochfesten, leichten Materialen wie beispielsweise Titanlegierungen, Inconel und neuen Aluminium-Legierungen. Diese neuen Materialien stellen extreme Herausforderungen für die Zerspanung dar. Der hohe Wettbewerbsdruck in den genannten Industriezweigen erklärt, dass die Suche nach fortschrittlichen und innovativen Zerspanungslösungen höchste Priorität genießt. “In den meisten Fällen bestimmt die Verbindung zwischen Werkzeug und Spindel wie viel Material bei einer bestimmten Anwendung zerspant werden kann”, sagt Doug Ewald, Direktor Global Product Management, Tooling Systems bei Kennametal. „Das resultiert daraus, weil die Schnittstelle hohen Belastungen standhalten und dennoch ihre Steifigkeit gewährleisten muss. Mit der laufenden Weiterentwicklung, die im Bereich der Schneidwerkzeuge und Bearbeitungszentren von Statten geht, ist eine Spindelverbindung, welche die zur Verfügung stehende Leistung bestmöglich zu nutzen vermag, ein wichtiger Aspekt, der frühzeitig in der Produktionsplanung bedacht werden sollte. «

SAFE-LOCK™ von Haimer kombiniert formschlüssige Nuten im Werkzeugschaft mit entsprechenden Stiften in der Werkzeugaufnahme, um somit das Herausziehen des Werkzeugs bei hohen Schnittkräften zu verhindern.

oder bei der Bearbeitung hochwarmfester Materialien Biegemomente, die die Grenzen der Schnittstelle an sich schon vor Erreichen der Grenzwerte des Anzugsmoments überschreiten. Das KM4X™ System hingegen bietet durch die Kombination aus hoher Haltekraft und optimierten Passungsmaßen eine robuste Verbindung, extrem hohe Steifigkeit und gleichzeitig Biegetragfähigkeit für signifikant verbesserte Zerspanungsleistungen bei hochfesten Legierungen und anderen Materialien. Das wiederum bedeutet extrem hohes Zeitspanvolumen und größere Fertigungsstückzahlen pro Tag. „Wir halten viele Schulungen zum Thema „Werkzeugspanntechnik“, vor allem wie Steifigkeit, Rundlaufgenauigkeit, Wuchtgüte und Prozesssicherheit in der Metallbearbeitung optimiert werden können,” sagt Brendt Holden, Geschäftsführer von Haimer USA (Villa Park, IL). “Eine der häufigsten Fragen, die uns dabei gestellt wird, ist die Frage nach der besten Spindelschnittstelle. Mit einer einzigartig hochfesten Spindelschnittstelle, die auch noch sicher in hohe Drehzahlbereiche beschleunigt, glauben wir die beste Antwort auf diese Frage gefunden zu haben.“ Innovative Materialien erfordern innovative Zerspanungslösungen Fertigungsunternehmen aus vielen unterschiedlichen

Die Steifigkeit bei Werkzeugaufnahmen ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. „Aus technischer Perspektive gesehen, ermöglicht es uns die KM4X™ Spindelverbindung, das volle Potential unserer Werkzeugaufnahmen auszuschöpfen “, sagt Oliver Sax, Direktor Produktmanagement und Mitglied der Geschäftsleitung Vertrieb bei Haimer. „Veraltete Doppelkontakt Steilkegel Aufnahmesysteme limitieren das Potential hochleistungsfähiger Werkzeugmaschinen. Das Feedback von Kennametal Kunden veranlasste uns, die KM4X™ Schnittstelle etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nach Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass KM4X™ die richtige Schnittstelle für die auf hohes Drehmoment ausgelegten und auf hohe Drehzahlen feingewuchteten Werkzeugaufnahmen von Haimer ist. “Dies stellt eine komplette Systempartnerschaft zwischen zwei Unternehmen mit identischen Philosophien dar“, sagt John Jacko, Vice President und Chief Marketing Officer von Kennametal. „Mit der KM4X Spindelverbindung und der Werkzeugspanntechnologie von Haimer gibt es keinen Grund mehr, warum Unternehmen nicht das Leistungsvermögen für die Bearbeitung mit hohem Drehmoment und zugleich höchsten Schnittgeschwindigkeiten eingehend untersuchen und erschließen sollten. Dies gilt für existierende und neue Maschinenkonzepte. Denn das Resultat daraus ist die Ausschöpfung des maximalen Potentials Ihrer Werkzeugmaschinen.“

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TJ MOLDES erweitert seine Kapazitäten und steigert die Performance für die Produktion von Spritzgussformen für die Automobilindustrie

Miguel Silva von Tecnirolo sagt: “Bei jedem Projekt, bei jeder Gussform fordert TJ MOLDES die Optimierung der Durchlaufzeiten. Unsere Rolle besteht darin, jeden erdenklich möglichen Support zu leisten und die Maschine strategisch so zu programmieren, dass sie in der Lage ist, die Arbeit in noch kürzerer Zeit vollständig zu erledigen. Wir repräsentieren HURON, und da versteht es sich von selbst, dass wir diese Verantwortung übernehmen.“

Mit der Installation neuer HURON Hochleistungs-5-Achs-Bearbeitungszentren hat TJ MOLDES seine Kapazitäten für die Produktion von Kunststoff-Spritzgussformen ausgebaut

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as in Marinha Grande, Portugal, ansässige Unternehmen ist einer der führenden Hersteller von Gussformen für die Automobilindustrie.

Investitionen in Spitzentechnologien beim Equipment für die maschinelle Bearbeitung waren schon immer ein Kennzeichen von TJ MOLDES seit seiner Gründung im Jahr 1985. Während zu dieser Zeit die USA der hauptsächliche Export-Markt für die portugiesische Gussform-Branche waren, konzentrierte sich TJ MOLDES auf den europäischen Markt und auf Spezialisierungen. So erwarb sich die Firma im Lauf der Jahre einen hervorragenden internationalen Ruf. Alle kaufmännischen Aktivitäten und das Management werden von einer Firma durchgeführt – TJ MOLDES. Die Produktion hingegen ist auf vier entsprechend spezialisierte Geschäftsbereiche aufgeteilt: TJ MOLDES für kleine Gussformen (bis zu 2t Klemmkraft), TJ AÇOS für mittelgroße Gussformen (bis zu 10t), ITJ für große

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Gussformen (bis zu 30t) und auf RTJ, ein Bereich zum Testen der Gussformen und für die Produktion – das Spritzgießen – von Vorlaufserien und kleinen Serien, die mit Spritzgussmaschinen mit einer Klemmkraft von 125t bis 1.300t ausgestattet ist. “Mit separaten Produktionsbereichen können wir alle Vorteile der Spezialisierung ausschöpfen, und als kleinere Unternehmen sind wir flexibler in der Planung und können schneller Kundenwünsche erfüllen“, sagt João Faustino, Gründer und Direktor von TJ MOLDES, der kürzlich zum Präsident des nationalen Verbands der Spritzguss-Industrie, CEFAMOL, gewählt wurde. „Mit der Produktionseinheit, in der wir testen und Vorlaufserien herstellen, können wir unseren Kunden auch Komplett-Pakete anbieten, die nicht nur die Entwicklung und Herstellung von Gussformen beinhalten, sondern auch Produkttests.“ Die Test-Einheit kann sowohl Standard-Spritzguss-Verfahren durchführen als auch Spritzgussverfahren mit zwei verschiedenen Materialien oder Spritzgussverfahren mit Wasser. Die Erfolgsstrategie TJ MOLDES ist international als einer der besten Hersteller von Gussformen für Beleuchtungsanlagen im Auto, für Frontends und Getriebegehäuse bekannt. Die Gussformen, die TJ MOLDES entwickelt und herstellt, werden von führenden Automobilherstellern verwendet, so von Audi,


europäische Länder beliefern, müssen wir die beste Technik bieten. Zweitens müssen Hersteller in Bearbeitungszentren als Partner agieren, und räumliche Nähe ist entscheidend beim Aufbau solcher Beziehungen.“ TJ MOLDES gab HURON 2002 den ersten Auftrag. „Wir waren an einem Wendepunkt angelangt. Um einige sehr wichtige Aufträge zu sichern, mussten wir die Präzision erhöhen und gleichzeitig die Durchlaufzeiten und unseren Output steigern. Wir brauchten Maschinenanlagen der nächsten Generation, Maschinen mit sehr hoher Drehzahl und immenser Beschleunigung. Außerdem benötigten wir Fullservice inklusive Training und technischem Support, weil wir das Maximum aus den neuen Maschinen herausholen wollten. HURON erfüllte diese Bedingungen, weshalb wir ihnen den Auftrag erteilten“, sagt João Faustino. TJ MOLDES war eines der ersten Unternehmen Portugals, die in die Technologie von HURON investierten. Seit 2002 pflegen die beiden Firmen eine Partnerschaft, die über eine normale Kunden-Lieferanten-Beziehung weit hinausgeht. Bernard Echevard, Generaldirektor von HURON, bestätigt: „TJ MOLDES ist ein Kunde, der genau weiß, was er will. Wenn sie zu uns kommen, um über eine neue Investition in Maschinenanlagen zu sprechen, haben sie quasi schon alle technischen Spezifikationen genau im Kopf. Sie sind sehr fordernd, und sie verhandeln hart und ohne Umschweife, aber fair – sie sagen genau dazu, weshalb sie so hohe Anforderungen stellen.“ TJ MOLDES hat kontinuierliches Wachstum verzeichnet und die Kapazitäten erfolgreich erweitert. Seit 2002 hat TJ MOLDES 15 HochleistungsMaschinenzentren in seinen Fertigungsanlagen installiert. Alle wurden von HURON hergestellt. Wir werden unsere Fertigungskapazitäten noch weiter ausbauen und einige Maschinen ersetzen. Sie sind noch absolut funktionsfähig, aber heutzutage reicht es nicht aus, funktionsfähige Maschinen zu besitzen – sie müssen auch immer schneller werden.

BMW, Chrysler, Land Rover, Maseratti, Mercedes Benz, Opel, PSA/Renault, Porsche, Seat, Skoda, Vibac, Volvo und VW. “Eine einfache Gussform gibt es nicht”, erklärt João Faustino. „Alle Gussformen haben ihre jeweiligen speziellen Anforderungen und können wesentlich die Performance der Sprizgussmaschinen und die Qualität der daraus entstehenden Teile beeinflussen. Das genau ist der Grund dafür, dass einige Kunden, die zunächst auf der Suche nach kostengünstigeren Gussformen nach Asien abwanderten, jetzt wieder zurückkommen. In der Automobil-Branche spielen Gussformen eine umso wichtigere Rolle, weil sie eine komplexe Geometrie und eine Detail-Genauigkeit beinhalten, die ein extremes Ausmaß an Präzision erfordern. Das betrifft vor allem die Beleuchtung, insbesondere die Scheinwerfer, denn die Konstruktion der Beleuchtung ist eine sehr feine Detail-Arbeit, wenn man zum Beispiel die Streuung des Lichts optimieren will. Am Frontend hingegen geht es vor allem um die Ästhetik und den Markennamen. Unsere Spritzgussformen, die wir in Portugal fertigen, haben eine exzellente Qualität und sind berühmt dafür.“ Partnerschaft mit HURON seit 2002 Für die Herstellung von Gussformen hat TJ MOLDES schon immer europäische Maschinenanlagen bevorzugt. „Und dies aus zwei Gründen“, betont João Faustino. “Wenn wir

“Als Hersteller von Bearbeitungszentren ist es unsere Pflicht, neue Trends vorwegzunehmen und die Bedürfnisse der Hersteller von Spritzgussformen zu erfüllen“, sagt Bernard Echevard, Generaldirektor von HURON. „Bauteile aus Plastik verlangen eine immer höhere Ingenieurskunst, was wiederum die Komplexität des Herstellungsprozesses von Gussformen erhöht. Die Maschinen von HURON ermöglichen es, Details selbst bei hohen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen auch dann mit größter Exaktheit und Präzision auszuführen, wenn Fertigungspläne immer straffer werden.“

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Morgan Advanced Materials gründet Geschäftsbereich für Kompositwerkstoffe und Wehrtechnik

Mit einem um bis zu 50% geringeren Gewicht als vergleichbare Panzerungen aus Stahl schützen unsere Technologien Menschen, die sich in lebensbedrohlichem Umfeld aufhalten müssen, gegen Artillerie- und Maschinengewehrfeuer, Splitterbomben, Granaten, Minen und brennende Flüssigkeiten.

Morgan Advanced Materials, ein weltweit führendes Unternehmen für innovative Werkstofflösungen in einem breiten Anwendungsspektrum

ersten Erfahrungen mit Verbundwerkstoffen sammelte Morgan Advanced Materials hat einen eigenen Die das Unternehmen bereits 1926. In jenem Jahr produzierte Geschäftsbereich für Kompositwerkstoffe und ein Werk des Herstellers Courtaulds, das später von Morgan Advanced Materials übernommen wurde, das weltweit Wehrtechnik gegründet. erste Kompositmaterial. Das Werk in Coventry, in dem dies

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er Geschäftsbereich mit der Bezeichnung „Composites and Defence Systems“ umfasst die Aktivitäten der früheren NP Aerospace, die sich auf die Entwicklung und Produktion von Kompositsystemen für die Wehrtechnik spezialisiert hat. Diese Produkte kommen u.a. in Fahrzeugpanzerungen, in Schutzausrüstungen für Armee und Polizei sowie in zahlreichen kommerziellen Anwendungen zum Einsatz. Das neue Geschäftsfeld bündelt die Kompetenz von Morgan Advanced Materials in den Bereichen Keramik und Kompositwerkstoffe mit dem Ziel, diesen Bereich stärker auszubauen. Schon jetzt ist das Unternehmen in der Lage, fortschrittlichste Panzer-ungen und Schutzmaterialien herzustellen und zu verarbeiten, die sich durch hohe Schutzwirkung bei extrem geringem Gewicht auszeichnen. Diese Werkstoffe kommen auch in anderen Einsatzfeldern wie z.B. dem Fahrzeugbau und der Medizintechnik verwendet.

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geschah, ist heute die zentrale Produktionsstätte des neuen Geschäftsbereichs „Composites and Defence Systems“. Duncan Eldridge, Geschäfstführer von Morgan Advanced Materials – Composites and Defence Systems: “Unsere vorausschauende, pro-aktive Herangehensweise bei der Entwicklung von neuen Werkstoffen ist immer schon Grundlage für unseren Erfolg gewesen. Diesen Weg werden wir weitergehen und immer bestrebt sein, den anspruchsvollsten Probleme und Herausforderungen unserer Kunden mit neuen Lösungen zu begegnen. Vor über 80 Jahren haben wir den weltweit ersten Verbundwerkstoff entwickelt und somit den Markt, in dem wir uns bewegen, überhaupt erst begründet.“ Zur Position des neuen Geschäfstbereichs im weltweiten Markt erläutert Duncan Eldridge: „In den 50er Jahren waren wir Pioniere bei der Entwicklung von carbonverstärkten Kunststoffen. Heute stehen wir an der Spitze der Technologie, wenn es um innovative Werkstoffe und Strukturen wie Keramik, Graphen und Nano-Tubes aus Carbon geht, und wir haben das umfangreichste Know-how im Bereich der Kompositwerkstoffe“.


kurze

Dazu Koen Lauwers, Vice President Marketing der Industrial Air Division: „1994 ebnete Atlas Copco den Weg für Kompressoren mit variabler Drehzahlregelung. Mit dieser neuerlichen Innovation werden wir erneut Maßstäbe in der Kompressorbranche setzen. Der GA VSD+ wurde vollständig unternehmensintern entwickelt und vereint unser gesamtes Fachwissen und Know-how über energieeffiziente Kompressortechnologie.“

GA VSD+: Atlas Copco führt KompaktkompressorTechnologie mit bahnbrechender Energieeffizienz ein Auf der Hannover Messe 2013 überraschte Atlas Copco den Markt mit dem 7-37 GA VSD+, einem neuen, äußerst kompakten Schraubenkompressor mit Öleinspritzung von 7 bis 37 kW. Außer mit seiner kleinen Stellfläche überzeugt der Kompressor auch mit einem verbesserten Volumenstrom (um bis zu 12 %) und einer bahnbrechenden Energieeffizienz: Er benötigt im Durchschnitt 50 % weniger Energie als ein vergleichbarer Kompressor im Leerlauf. Dieser neue Kompressortyp mit variabler Drehzahl (frequenzgesteuert) eignet sich für die meisten Industrieanwendungen und leistet einen entscheidenden Beitrag zu einem umweltfreundlichen Wirtschaftssystem. Atlas Copco hat die am häufigsten genannten Kundenanforderungen in diesem neuen Kompressortyp umgesetzt: bessere Leistungen bei weniger Energieverbrauch, ein niedriger Geräuschpegel und eine kompakte Stellfläche. Mit dem GA VSD+ erzielt ein Kompressor mit variabler Drehzahlregelung selbst bei Volllastbetrieb bessere Leistungen als ein vergleichbarer Kompressor im Leerlauf. Dank dieser Neuerung können alle Kompressornutzer auf Kompressoren mit variabler Drehzahlregelung umsteigen: ein wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Industrie.

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Kleiner Kompressor, große Ideen Atlas Copco hat jedes Bauteil dieses Kompressors einer genauen Überprüfung unterzogen. Ein Lüfter mit höherem Wirkungsgrad, ein robustes Luftansaugsystem, ein verlustfreies Abblasesystem und die besten elektronischen Bauteile zusammen mit dem neuen Antriebsstrang ergeben Energieeinsparungen von durchschnittlich 50 % gegenüber einem herkömmlichen Kompressor des gleichen Typs im Leerlauf. Der neue GA VSD+ ist um weitere 15 % effizienter als der aktuelle Kompressor mit variabler Drehzahlregelung von Atlas Copco (GA 7-37 VSD). Eine vollumfängliche Version mit integriertem Trockner ist wahlweise erhältlich. Atlas Copco hat viele wichtige Bauteile wie den Antriebsstrang sowie die generelle Bauweise des GA VSD+ urheberrechtlich schützen lassen. Viele weitere Patente sind bereits beantragt. Ab sofort verfügbar Atlas Copco hat auch die Produktionsumgebung zukunftsfähig ausgerichtet: Der GA VSD+ entsteht gegenwärtig im belgischen Antwerpen auf einer Fertigungsstraße, die effizienter ist, ein höheres Maß an Standardisierung aufweist und weniger Platz in Anspruch nimmt. Die Produktion des neuen Kompressors läuft, und Atlas Copco freut sich auf zahlreiche Kundenbestellungen.

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Die Serie LR-Z Ein Lasersensor, der durch seine Erkennungsstabilität, die einfache Bedienung und seine Robustheit hervorsticht.

Die Erkennung mit Reflexionssensoren bereitet häufig Schwierigkeiten, die auf eine ganze Reihe von Ursachen zurückgehen, wie etwa Farbe des Messobjekts, Material, Oberflächenbeschaffenheit und Umgebung und vor allem die Entfernung zum Hintergrund. Der Lasersensor LR-Z weist eine Reihe von Leistungsmerkmalen auf, die mit derartigen Problemen fertig wird. Zunächst einmal sind sie mit einem eingebauten Messverstärker ausgestattet, der die Helligkeit überwacht und über eine spezielle Steuerungsfunktion seine Empfindlichkeit um das bis zu 350.000-fache anpasst. Diese Steuerung ist möglich durch die Kombination eines CMOS-Bildempfängers mit einer Laserlichtquelle. So ist eine stabile Erkennung gewährleistet, ungeachtet der Farbe oder des Winkels zum Messobjekt. Zum zweiten ist die Serie LR-Z die einzige Baureihe auf dem Markt mit eingebauter Funktion zur Hintergrund- und Vordergrundunterdrückung, die Störungen durch den Erkennungshintergrund auf ein Minimum reduziert. Die Funktion DATUM schließlich bestimmt die Erkennungszustände und erlaubt Erkennung jedes Messobjektes unabhängig von Abweichungen der Oberfläche und der Form – selbst dann, wenn der Einfallswinkel hoch ist (80°). Dies ermöglicht die Erkennung auf unregelmäßigen Oberflächen und dunklen oder reflektierenden Messobjekten. Dank all dieser Leistungsmerkmale


bietet die Baureihe LR-Z die höchste Erkennungsstabilität von allen Sensoren mit eingebautem Messverstärker ihrer Klasse.Die neue Baureihe LR-Z zeichnet sich

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durch ihre einfache 1-Tasten-Funktion aus. Empfindlichkeit und Erkennungsmodus können leicht mit dem 7-Segment-Display bestimmt werden. Ferner werden die Erkennungswerte angezeigt und machen so Erkennungszustände sichtbar. Das Display zeigt den Wert „0“, wenn ein Messobjekt nicht erkannt wird und „999“ im Falle der Erkennung.

Die neue Mill 4-15™ Plattform von Kennametal: Best-in-Class-Lösung für das Eckfräsen

Diese Eigenschaften machen die Serie LR-Z über konventionelle Einsätze in der Automation hinaus auch zu einem effektiven Sensor für den

«Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Mill 4-15™ das Eckfräsen verändern wird», sagt Juan Seculi, Produktmanager für Wendeplattenfräsen bei Kennametal. «Egal welche Ausführung von Fräskopf und Wendeplatte der Anwender wählt: Die neue Baureihe bietet hohen Nutzen und beste Fräsergebnisse.» Die Präzisionswendeplatten für die Mill 4-15™ Fräswerkzeuge gibt es mit geschliffenen oder fertiggepressten Schneideinsätzen und sind mit Eckenradien von 0,4 mm bis 2,4 mm lieferbar. Zu den verfügbaren Wendeplattengeometrien gehört u.a die Ausführung GE mit hochpositivem Schneidwinkel. Diese Variante reduziert wirksam die Schnittkräfte und erhöht zugleich die Schneidleistung bei mittleren bis schweren Anwendungen.

Ein weiteres neues Leistungsmerkmal ist die große, gut ablesbare Anzeige, die auch aus weiter Entfernung auf einen instabilen Erkennungszustand aufmerksam macht. Die Serie LR-Z zeichnet sich auch durch ihre Robustheit aus. Sein Gehäuse aus Edelstahl der Schutzart SUS316L verträgt Stöße von bis zu 100g; das Risiko einer Beschädigung, sei es durch ein zu festes Anziehen der Schrauben oder durch Stöße von außen, ist somit minimiert. Ihr gekapseltes Gehäuse mit den Schutzklassen IP68/69K und NEMA 4X, 6P, 13 (NEMA250) widersteht den Einwirkungen von Öl, Säuren und alkalischen Reinigungsmitteln. Somit kann das Gerät unter widrigsten Umgebungsbedingungen ohne zusätzliche Schutzabdeckung eingesetzt werden.

Die besondere Form der Schneidkante schafft die Voraussetzung für konstanten Eingriff während des 90°-Eckfräsens. Eine integrierte Schlichtfase sorgt für hervorragende Oberflächenqualitäten.

Innovatives doppelseitiges Design mit vier Schneidkanten - optionale Ausführungen für das 90°-Eckfräsen Unternehmen der Zerspanungstechnik wissen, dass es beim Fräsen auf drei Faktoren ankommt: Zerspanungsleistung, Lebensdauer des Werkzeugs und Oberflächenqualität. Alle drei Eigenschaften sind unabdingbar, um die Kunden zufriedenzustellen, aber in der Praxis kommt es häufig vor, dass nur einer der Faktoren dominiert. Metallbearbeiter, die Komponenten mit 90°-Schultern herstellen, wissen auch, dass es nicht einfach ist, solche Ecken in perfekter Qualität zu erzeugen.

Die Fräser werden mit extrem geringen Toleranzen gefertigt. Verschiedenste Ausführungen sind verfügbar, darunter u.a. Einschraub- und Schaftfräser, WeldonSchaftfräser und Aufsteckfräser mit innerer Kühlmittelzufuhr. Juan Seculi: »Beim Eckfräsen sind die Anwender oft gezwungen, Abstriche bei der Effizienz, der Oberflächenqualität und den Gesamtkosten zu machen. Mit Mill 4-15™ steht ihnen jetzt eine Lösung zur Verfügung, die sich bei einer Vielzahl von Werkstoffen und Aufgaben universell einsetzen lässt - kosteneffizient und mit überzeugenden Ergebnissen, ohne Kompromisse.»

Um Rattermarken und andere Fehler zu vermeiden, benötigt man ein Hochleistungswerkzeug, das nach höchsten Qualitätsmaßstäben gefertigt wurde.

Zustand „Vorhandensein/Fehlen“ in der Nahrungsmittelindustrie, der Mikromechanik und der Metallverarbeitung.

Genau diese Anforderungen erfüllt die neue Mill 4-15™ Plattform von Kennametal. Als das neue Best-in-Class-System ist sie mit doppelseitigen Schneideinsätzen mit jeweils vier Schneidkanten ausgestattet. Dieses Design sorgt für niedrige Kosten pro Schneide und erlaubt eine Schneidtiefe von bis zu 15mm.

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kurze

Geräte mit besonders kurzer Ansprechzeit zum Einsatz.

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InfrarotTemperaturmesslösungen für die Metallindustrie Temperaturüberwachungslösungen für die metallverarbeitende Industrie. Das Unternehmen, das die renommierten Marken Raytek und Ircon vertreibt, ist seit 50 Jahren einer der Marktführer im Bereich der berührungslosen Temperaturmessung mit Infrarotsensoren. Das diesjährige Highlight am Messestand ist die neue Generation der Ircon-Zeilenscanner ScanIR3. Darüber hinaus präsentiert Raytek sein breites Programm an IRPyrometern für verschiedenste Prozesse auf allen Stufen der Stahlproduktion – von Kokereien und Hochöfen bis zu Glüh- und Beschichtungsanlagen – sowie messtechnische Lösungen für Gießereien, Schmiedebetriebe und weitere Anlagen der industriellen Wärmebehandlung. Exakte Echtzeit-Temperaturdaten ermöglichen u.a. die Optimierung der Ofen- und Walzeneinstellungen sowie den effizienten Einsatz von Kühlmitteln, um einen störungsfreien Betrieb, einheitliche Produktqualität, hohe Produktivität und geringe Energiekosten zu erreichen. Zur Anbindung an die Leitebene stehen Schnittstellen für alle gängigen Ethernetund Feldbussysteme zur Verfügung. Leistungsfähige Zubehörteile, wie z.B. Kühlgehäuse und Luftblasvorsätze gewährleisten präzise Messungen selbst unter erschwerten Einsatzbedingungen. An geregelten Kühlstrecken beispielsweise, wo Wasserschleier, Dampf oder Staub die berührungslose Temperaturmessung erschweren, liefern Quotientenpyrometer der Marathon-Baureihe selbst bei einem bis zu 95 % verdeckten Messobjekt noch akkurate Daten. In Hochgeschwindigkeitsprozessen kommen

Souriau bringt Hybrid JDX (Strom und Signal kombiniert) heraus SOURIAU, führender globaler Hersteller von Verschaltungslösungen hoher Leistung und Zuverlässigkeit kündigt die Marktfreigabe der JDX-Hybrid-Steckverbinder-Familie an. Diese in einer Steckverbindungslösung hoher Dichte vereinigte Kombination von Strom und Signal minimiert die Bereitstellung zusätzlicher Komponenten, reduziert die Systemkomplexität und den andernfalls nötigen Platzbedarf und die Installationskosten. Die neue Steckverbindung JDX Hybrid bietet auch eine verstärkte und gekapselte IP69-Lösung für Anwendungen bei starken Vibrationen und Stößen. Mit ihrer Kombination von Wasserdichtheit und außergewöhnlicher Zuverlässigkeit und Qualität ist das Verschaltungs-System JDX ideal sowohl im Außen- wie auch im Inneneinsatz. Die Strom-Signal-Mischsteckverbindung JDX bietet die Integration von 2 bis 3 Stromkontakten mit 6 bis 8 Signalkontakten in einer Kapsel. Zur Verfügung stehen Kapselgröße 2 und 3 in Messing- und Leichtaluminiumausführung. Der Hybrid-Steckverbinder JDX kann auch Kundenwünschen angepasst werden, so dass sich die Lösung eines kosteneffektiven Kabelstranges gemäß den Erfordernissen des Kunden ergibt.

Die gekapselten und ungekapselten Steckverbinder von SOURIAU werden in einer Vielzahl von Märkten eingesetzt, darunter Instrumentierung und Messung, allgemeine Industrie, Wehrtechnik und Luftfahrt, Rundfunk, Medizintechnik und Telekommunikation.

Mehr Information Ein Fest der Technologie

Vom 23. bis zum 26. September wird die führende Ausstellung über Automation für führende Industrieunternehmen und interessierte Fachleuten ihre Tore im NSE Goregaon Complex in Mumbai öffnen. Über 600 inländische und internationale Aussteller werden vertreten sein und das Neueste zum Stand der Technik bei Automationssystemen präsentieren. Im Fokus von Automation 2013 steht die Automation in der Automobil-, der Nahrungsmittel- und der Verpackungsindustrie. Die Aussteller, alles führende Namen, stehen bereit, ihre neuesten Automationssysteme zu präsentieren, die ein breites Feld von Anwendungen abdecken: Fertigungsautomation, Prozessautomation und Steuerungssysteme, Robotik und Antriebe, Feldinstrumentierung und Smart-Sensor-Bustechnologien, Softwarelösungen, Funktechnologie, Automatisierung am Bau sowie Automation in Hydraulik und Pneumatik im Hinblick auf erneuerbare Energien. Die Größen der Industrie stellen ihre neuesten Produkte aus und stehen bereit, Lösungen in allererster Qualität zu liefern, so zum Beispiel Waaree, Janatics, Sick India, Wago, Contrinex, Connectwell, Mitsubishi Electric India Pvt Ltd, Omron, Ge Industrial Sensing, and Phoenix Contact. Die Messe Automation 2013 stellt ein außergewöhnlich günstiges Sprungbrett dar, von dem aus neues Geschäftspotential aufgebaut bzw. bestehendes gefördert werden kann und Aussteller ihre allermodernsten Neuheiten präsentieren. Erfahrungsgemäß bietet die Messe beste Gelegenheit für Geschäftsabschlüsse.


Darüber hinaus ist die Ausstellung nicht nur der Ort, neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten, sondern bietet Ausstellern und Besuchern für zukünftige Geschäftsentwicklungen unschätzbaren Zugang zu Trends in der Industrie. Die viertägige Konferenz zielt auch darauf ab, Impulse für technologisches Wachstum in Indien zu liefern und ist Forschern und Praktikern somit die Bühne, um über neueste Entwicklungen wie auch über gegenwärtige und potentielle Anwendungen in der industriellen und betrieblichen Automation zu berichten. Automation 2013 ist somit ein Muss für Teilnehmer und Besucher. Zu weiteren Information kontaktiere man: Tel. 91-2222079567/22073370.

Mehr Information Amphenol Socapex bringt MODUL R auf den Markt, die neue Baureihe von Steckverbindungen für Avionik der nächsten Generation Den zukünftigen Bedürfnissen der Avionik für den Markt von LRM IMA (Line Replaceable Module Integrated Modular Architecture) verpflichtet, vereinigt das MODUL R Modularität und Hochleistung in rauher Umgebung. MODUL R wurde entwickelt, um den modernen Anforderungen bei den mehr und mehr eingesetzten elektronischen Baugruppen zu entsprechen, und zwar Widerstandsfähigkeit, Größen- und Gewichtsreduzierung zusammen mit leichter Wartung und Modularität. „Diese neue Steckverbindung kommt der Entwicklung der Baugruppenarchitektur in der Elektronik zu größerer Modularität entgegen. Modul R passt sich den Anforderungen des Kunden an, unabhängig von der Funktion der Karte oder der Box“, sagte Gregory Devineau, Leiter der Sparte Aerospace bei Amphenol Socapex.

Hauptmerkmale und Vorteile dieses neuen Produkts sind unter anderem: -Modularität und hohe Leistung bei den Formaten 6U und 3U für alle Größen von Baugruppen und einen weiten Bereich bei Modulen: hohe Geschwindigkeit (bis 15 GB/s), hohe Dichte, Signal, Leistungsdaten (10, 36 und 70 A), konfigurierbar nach spezifischen Anforderungen. -Hohe Widerstandsfähigkeit in rauher Umgebung durch verstärkte mechanische Verbindung (Stöße und Vibrationen), sowie EMI (elektromagnetische Interferenz)Abschirmung -Kompatibilität mit WärmeabfuhrVerbindung bei ±0,4 mm seitlicher Verschiebung. Gegenwärtig in Dual-Source-Technik, wird diese neue Verbindung innerhalb europäischer Projekte standardisiert werden (CORAC, GENOME, IDEE5, Primae …). MODUL R wird auf dem Stand von Amphenol (Stand E80, Halle 2B) auf der Pariser Luftfahrtmesse vom 17. bis 23. Juni 2013 präsentiert werden.

Mehr Information Temposonics® Modelle EH, EP, EL mit SSI und CANopen-Ausgang Die kompakten Sensoren der Temposonics E-Serie sind jetzt auch mit digitalem SSI- und CANopen-Ausgang erhältlich. Die kompakten Sensoren der Temposonics® E-Serie – EH in der Stab-, EP in der Profil- und EL in der ultraflachen Profilbauform - sind jetzt auch mit digitalem SSI- und CANopen-Ausgang erhältlich. Damit wurden die verfügbaren Ausgangssignale der genannten Sensormodelle auf die marktüblichen Standardausgänge komplettiert und deren Anwendungsmöglichkeiten vergrößert. Die robusten Positionssensoren eignen sich

insbesondere für beengte Platzverhältnisse


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in Standardanwendungen mit Meß- und Regelaufgaben. Mit den neuen intelligenten Schnittstellen, ihrer robusten Signalübertragung und hochgenauen Positionsermittlung tragen die magnetostriktiven Positionssensoren dem Trend der zunehmenden Automatisierung von Applikationen Rechnung. Sie eignen sich als Alternative zu Reed-Ketten oder Endschaltern in Textilmaschinen, Maschinen der holzverarbeitenden Industrie, Kunststoffspritz- oder Verpackungsmaschinen, messen hochgenau im µm-Bereich und überzeugen durch ein optimales Preis-/ Leistungsverhältnis.

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Morgan Advanced Materials setzt Versorgungsunternehmen in die Lage, Verbrauch genauer zu messen Morgan Advanced Materials, weltweit führend in Konstruktion und Herstellung innovativer Werkstofflösungen, hat nun ihre Möglichkeiten zur Prüfung auf Nullwertverschiebung bei Ultraschallsensoren erweitert, was Versorgungsunternehmen in die Lage versetzt, den Verbrauch von Wärme, Gas und Wasser sogar noch genauer zu messen. Mit der Fähigkeit zur Prüfung auf Nullwertverschiebung antwortet das Unternehmen auf die Bedürfnisse der Industrie niedrige Volumenströme zu messen, damit Leckagen in Rohrleitungen entdeckt oder Fälle identifiziert werden können, wo jemand versucht „das System zu überlisten“, indem abgezapfte Mengen so niedrig gehalten werden, dass das Messgerät den Verbrauch nicht erfasst. Die Nullwertverschiebung bezieht sich auf die Laufzeit von durch zwei Sensoren erfassten Messungen bei Durchflussmenge Null. Grundsätzlich gilt, wenn die Entfernung zwischen zwei Messwandlern bekannt ist,kann der Volumenstrom berechnet werden. Dies geschieht, indem ein Messwandler angesteuert wird, und die Zeit bis zum Ansprechen des anderen gemessen wird. Danach wird der Vorgang umgekehrt. Die Differenz beider Messungen (bei Durchfluss Null) ist die Nullpunktverschiebung.

Ewan Campbell, Leitender Ingenieur für Messwandler bei Morgan Advanced Materials, sagt dazu: “Früher mussten die Kunden die Nullwertverschiebung der von uns gelieferten Messwandler selbst messen. Diesen kritischen Parameter konnten sie erst finden, nachdem wir das Produkt konstruiert hatten, während er nun Teil des Konstruktionsprozesses ist, damit wir unserer Kundschaft klare Präzisions-Levels liefern. Auch können wir so die für die Anwendung des Kunden beste Sensorausführung wählen und unseren Herstellungsprozess entsprechend optimieren.

Fertigungs- und Montagebranche. Mit dem Typ Micropulse BTL6 Profil PF IO-Link stattet Balluff als erstes Unternehmen weltweit magnetostriktive WegmessSysteme mit IO-Link-Schnittstelle aus.

Unsere Ultraschallsensoren sind dabei, mit ihrer erhöhten Genauigkeit mechanische Alternativen zur Verbrauchsfeststellung bei Wärme-, Wasser- und Gasanwendungen zu ersetzen. Durch Innovationen wie eben unsere Möglichkeit zur Feststellung der Nullwertverschiebung entwickeln wir beständig unser Produktangebot und gewährleisten die Befriedigung gestiegener Kundenansprüche wie die der Versorgungsindustrie an immer genauere Verbrauchsmessung.

Sämtliche Messwerte und Zustandsdaten gelangen digital und über ein einfaches dreiadriges Kabel via IO-Link Master zur Steuerungsebene. Die berührungslos arbeitenden Wegaufnehmer mit der intelligenten Kommunikationsschnittstelle kommen bevorzugt dort zum Einsatz, wo ganzheitliche IO-Link Konzepte die Konfiguration vereinfachen, die Installation beschleunigen und Kosten bei der Verkabelung sparen sollen. Dank IO-Link stehen am Ende schlanke und produktive Fertigungslösungen, die automatisierte Parametrierung bei laufendem Betrieb und transparente Diagnose bis auf Prozessebene erlauben.Magnetostriktive Wegmess-Systeme PF von Balluff zeichnen sich durch ihre flache Bauform sowie durch eine robuste, erschütterungs-, vibrationsund verschmutzungsunempfindliche Ausführung in der Schutzart IP 67 aus. Dank Mehrmagnettechnik erfassen die berührungslosen Wegaufnehmer die Messpositionen zuverlässig und gewährleisten absolute und präzise Ergebnisse. Messlängen von 50 bis zu 4.570 mm sind realisierbar, die WegmessSysteme tolerieren einen vertikalen wie horizontalen Versatz des Positionsgebers zum Sensorprofil von bis zu 15 mm.IOLink schafft mit seiner Punkt-zu-PunktVerbindung unterhalb beliebiger Netzwerke einen leistungsfähigen Kommunikationskanal in beide Richtungen. Vor dem Hintergrund zunehmend nachgefragter IO-Link Konzepte hat Balluff mit dem Micropulse PF IO-Link ein weiteres Device aus seinem Produktportfolio mit der intelligenten Schnittstelle ausgestattet. Die berührungslose Wegmesstechnik kommuniziert mit einer Geschwindigkeit von 230kB, erreicht einen Prozessdatenzyklus von 1 ms und bietet eine Auflösung von 1µm. Damit lassen sich auch schnelle Bewegungen sicher erfassen. Über M12 -Steckverbinder mit einem Standard-Sensorkabel werden die Wegaufnehmer schnell und einfach an den IO-Link-Master angeschlossen und in die Steuerung integriert.

„Über die Fähigkeit hinaus, in verschiedenen Anwendungen Volumenströme zu messen, können wir auch Strahlbreite, Bandbreite, Eigenschaften der Impedanz, Temperaturstabilität und Berstdruck prüfen, womit wir gewährleisten, dass die Leistung der von uns gelieferten Ultraschallsensoren beständig optimiert wird. Unser Niveau bei der Prüfung auf dem Gebiet der häuslichen Durchflussmessung hat auf dem Markt nicht seinesgleichen.“ Morgan Advanced Materials ist Spezialist in Entwurf und Herstellung von Sensorenund Messwandlerkomponenten nach Kundenspezifikation. Das Team in Forschung und Entwicklung arbeitet zum Verständnis der Wünsche und des Bedarfs eng mit den Kunden zusammen, wobei Spezialisten der Firma die Architektur eines Sensors anpassen wie auch den Herstellungsprozess und die verwendeten Werkstoffe nach dem einzelnen Kunden ausrichten kann.

Mehr Information Measuring systems with IO-Link Erste magnetostriktive Wegmess-Systeme mit IO-Link. Wegmess-Systeme von Balluff stehen für die exakte Erfassung von Messwegen in weiten Teilen der

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kurze

Die Wälzfräsmaschine Gleason Titan® 1200H Mit der neuentwickelten Wälzfräsmaschine Titan®1200H setzt Gleason wieder einmal Maßstäbe hinsichtlich Produktivität, Bedienfreundlichkeit und Leistungspotenzial.

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RLX2

Diese neuen Funktionen liefern eine schnelle nahtlose Ethernet-Verbindung für mobile Maschinen und Fahrzeuge, die große Entfernungen in Fabrikhallen, Kransystemen und Minen zurücklegen. Das sichere schnelle drahtlose Netzwerk reduziert die Projektkosten und erhöht gleichzeitig die Produktivität, indem es die Schleppkabel, Rails und Schleifringe eliminiert und damit wirtschaftliche und zuverlässige mobile Applikationen realisiert. Die schnelle Roaming-Technik des Funks benötigt weniger als 50 ms Zeit zwischen Zugangspunkten und liefert ein vollständiges Device-Bridging. Das Modul liefert sichere 802.11i- und 128-Bit-AES-Verschlüsselung und arbeitet in den 2,4-GHz- oder 5-GHz-Bändern. Es besitzt ebenfalls fortschrittliche Management-Werkzeuge. Diese Werkzeuge umfassen IH-Browser Dienstprogramm, Web- und OPC-Server. Die micro.-SD Karte speichert und lädt automatisch Konfigurationen, was die Ausfallzeiten reduziert.

Die Titan 1200H Wälzfräsmaschine sorgt für eine optimale Spanabfuhr beimTrockenund Nassfräsen und bietet eine ergonomisch optimierte Zugänglichkeit. Durch die Verwendung von Stahlverbundkomponenten beim Maschinenbett werden hohe Dämpfungseigenschaften erreicht. In Verbindung mit dem neuen, zum Patent angemeldeten, Führungsbahnenprinzip bedeutet dies einen Quantensprung in der Systemsteifigkeit. Die neu konzipierte Benutzeroberfläche, basierend auf einer Siemens 840D-SolutionLine-Steuerung, bietet exzellenten Bedienkomfort. Ein weiterer Vorteil von Titan 1200H ist die Energieeffizienz, die dank der neuesten Antriebs- und Motorentechnologie sowie durch die verfügbaren Softwareprogramme zur Überwachung und zum Management des Energieverbrauchs erreicht wurde.

Der Hotspot ist speziell für extreme Umgebungsbedingungen und explosionsgefährdete Bereiche ausgelegt, wie Öl- und Gasanlagen.

ProSoft Technology bringt einen neuen drahtlosen 802.11n-Access-Point/Bridge/ Repeater für industrielle Anwendungen mit schneller RoamingTechnik auf den Markt. Der schnelle 802.11abgn-Hotspot ist eine fortschrittliche drahtlose Ethernet-Lösung, die speziell für die Fabrikautomatisierung, die SCADA-Systeme, die mobile Anlage und für Prozessteuerungssysteme entwickelt wurde. Dieser Hotspot enthält eine breite Palette an Funktionen für industrielle Anwendungen, wie schnelles Roaming und besitzt eine hervorragende Leistung bezüglich der Übertragung von Datenpaketen pro Sekunde. Er bietet eine robuste Kommunikationsmöglichkeit in anspruchsvollen industriellen Umgebungen. Bereits im Juni 2013 kündigte ProSoft Technology die Markteinführung des schnellen industriellen 802.11abgn-Hotspots an. Der neue schnelle 802.11abgn-Hotspot (RLX2) bietet technische Durchbrüche bezüglich des schnellen Client/Bridge Roamings zwischen Zugangpunkten, der Optimierung von Ethernet-Datenpaketen und verbesserter Diagnose.

Er ist eine ideale drahtlose Lösung für Producer/Consumer PLC/PACNetzwerke, Remote-I/O, Safety-I/O, Backhaul-Netzwerke, Remote-Video und Verbindungen zu mobilen Außendienstmitarbeitern. Der Hotspot arbeitet im erweiterten Temperaturbereich von –40°C bis +75°C (-40°F bis +167°F) und besitzt mit Class1, Division 2 und ATEX Zone 2 die nötigen Zulassungen und Zertifizierungen. Das Modul ist auf eine hohe Schock/Vibrationsbelastung geprüft. Die Schockbelastung wurde nach IEC 60068 2-6 (20 g in drei Achsen) und die Vibration nach IEC 60068 2-27 (5 g bei 10 bis 150Hz) getestet.

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Konstruktion Industrie 1