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Das Stadtteilmagazin für Köln-Weiß • Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß e.V.

Heft Nr. 144 • September 2012

WEISSER DORFECHO

50 Jahre

Dorfgeme inschaft W eiß 1962 e .V.

Wir li eben W eiß Was Sie b is

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Impressum

WEISSER DORFECHO Herausgeber Dorfgemeinschaft Weiß e.V. Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de Redaktion: Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Telefon 02236 9699970, Telefax 02236 9699971 E-Mail: ralf.perey@dorfgemeinschaft-weiss.de Ständige Mitarbeiter: Friedhelm Brodesser, Jörg Dahmen, Renate Düffel, Willi Esser, Dr. Eva-Marie Fiedler, Günter Krosse, Dr. med. Nils Thiessen, Doris Noll, Ralf Perey, Joachim Pütz, Nicole Ritterbach, Helmut Schuhbäck, Inge Schuhbäck, Uschi Schupke Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: Franz Bauske, Karl Berger, Ernst-Wilhelm Diek, D. Gehringer, Dorothea Grünwald, M. Grüttner, A. Kever-Henseler, Johannes Hoffmann, Heinz-Peter Kläs, St. Antonius Krankenhaus, Hans Werner Löckmann, Walter Maaß, Heinz Rosen, Lothar Schwintzer, Harald Stumpf, Sparkasse KölnBonn, Armen Yeritsyan, Jürgen Zaverl Anzeigenannahme: Uschi Schupke, Im Garten 33, 50999 Köln-Weiß Telefon 02236 64605 E-Mail: uschi.schupke@dorfgemeinschaft-weiss.de Gestaltung & Produktion: perey-medien, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Telefon 02236 9699970 www.perey-medien.de • E-Mail: info@perey-medien.de Druck & Weiterverarbeitung: Liebig Druck GmbH, Weißer Straße 51, 50996 Köln Telefon 0221 391095, E-Mail: info@liebigdruck.de Das „Weißer Dorfecho“ ist ein unabhängiges, überparteiliches Mitteilungsblatt der Dorfgemeinschaft Weiß und erscheint vierteljährlich. Die nächste Ausgabe erscheint bis Anfang Dezember 2012. Letzter Termin für Beiträge, Fotos und Anzeigen ist Freitag, den 2. November 2012 bis 18.00 Uhr.

Apothekennotdienst in Weiß / Impressum / Anschriften . . . . . 3 Rufnummern für Notfälle in Ihrem Stadtbezirk . . . . . . . . . . . . . . 3 Die Dorfgemeinschaft informiert Liebe Bürgerinnen und Bürger von Weiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Unser Dorf Nachrichten aus Weiß - kurz und wichtig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Straftaten in Weiß durch „militante“ Veganer-Gruppen! . . . . . . 8 Weiß demnächst ohne Eis? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Kolumbarium - Antwort der Stadt Köln .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Kleingärtner sehen die Dorfbewohner hinter sich . . . . . . . . . . . 12 Fotowettbewerb „Weiß heute“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 50-hähriges Jubiläum in Weiß und alle Weißer sind dabei!. . . 16 Die Zeit rast schnell dahin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Glosse Weiß der Bert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Vereine TSV Weiß 1. Mannschaft - Saison 2012/2013. . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2. Mannschaft des TSV Weiss schafft den Aufstieg . . . . . . . . . . . 22 Schöne Sch.... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Neuer Kickboxverein im Kölner Süden! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 RolliTennis 92 Jahre alt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Ausflug des Männergesangver. Weiß e.V. 1878 zum Rursee . . . 24 Recht Der letzte zahlt die Zeche? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Rezept Schlemmen mit der Familie oder mit Freunden . . . . . . . . . . . . . 25 Brauchtum Altstädter Köln 1922 e.V. „Am guten Alten in Treue halten“ . . . 26 Kirche & Soziales Notgemeinschaft Köln-Weiß 1922 – Sterbekasse . . . . . . . . . . . . 28 40 Jahre Seniorenkreis in Weiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Handel & Gewerbe Gütesiegel für Leistenbruch-Chirurgie im St. Antonius Krhs.. 30 Lese-Rechtschreibstörung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Vortragsprogramm im St. Antonius-Krankenhaus . . . . . . . . . . . 33 20 Jahre Bioladen in Weiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Sparen, spielen, spenden „Für Kapelle Jonge“ . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Weisser Personen Michael Paul - Ein Politiker aus Weiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Hinweis Caritas - Haussammlung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Apotheken-Notdienst in Weiß An unten stehenden Tagen und Nächten hat die Rosen-Apotheke für Sie Nacht- bzw. Sonntagsbereitschaft. Telefon und Fax: 02236 61731 An allen anderen Tagen finden Sie an der Rosen-Apotheke einen Anschlag, welche die nächstgelegene offene Apotheke ist.

Montag 17. September 2012, Dienstag 9. Oktober 2012, Mittwoch 31. Oktober 2012, Donnerstag 22. November 2012, Freitag 14. Dezember 2012

WEISSER DORFECHO 144 Gedruckte Auflage: 3.400 Exemplare.

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DIE DORFGEMEINSCHAFT

INFORMIERT

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Weiß In diesem Jahr dreht sich alles um das 50jährige Jubiläum unserer Dorfgemeinschaft Weiß. Neben unserer Jubiläumsveranstaltung am Sonntag, den 16. September, zu der ich Sie nochmals herzlich einladen möchte, haben wir auch ein Jubiläumsmagazin herausgebracht. Diese Sonderausgabe enthält viele wissenswerte Berichte, Porträts und Beiträge über unser Dorf, sie wird der heutigen Ausgabe des Weißer Dorfechos beigefügt. Ich hoffe, dass sie alle einen schönen Urlaub hatten und würde mich freuen, wenn viele Weißer Bürgerinnen und Bürger die Veranstaltungen der Vereine im September wahrnehmen würden. Alle Vereine haben sich viel Mühe gegeben, um Ihnen etwas zu bieten. Günter Krosse Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Weiß

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IN+ÚLN 2ODENKIRCHEN

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GUT HÚREN WEISSER DORFECHO 144


UNSER DORF

Nachrichten aus Weiß - kurz und wichtig Reinigungsarbeiten in Weiß - Eigeninitiative von Bürgern/Bürgerinnen So langsam kennen wir das: Die Stadt Köln muss wegen enger finanzieller Mittel sparen, vieles ist deshalb desolat oder stark verschmutzt und wird nicht mehr gereinigt. Immer häufiger ist Eigeninitiative der einzelnen Bürgerinnen/Bürger angesagt. So hat jetzt ein Bürger aus Weiß große Grundstücksteile um die Weißer Grundschule, die im städtischen Eigentum stehen, gesäubert. Vielen Dank an die Person, die nicht genannt werden möchte! Es gibt noch viele Grundstücksteile (im städtischen Eigentum!) in Weiß, die dringend sauber gemacht werden müssten. Vielleicht finden sich nach dem obigen Beispiel noch „Initiativen“ vor Ort, die diese Aufgaben freiwillig übernehmen. Kiosk in Weiß auf der Weißer Hauptstraße/Zufahrt zum Friedhof

Foto: Ralf Perey

Viele werden es schon bemerkt haben: wir haben in Weiß wieder einen kleinen Kiosk. Er liegt an der Weißer Hauptstra-

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ße, unmittelbar an der Bushaltestelle „Friedhof“. Hier können die üblichen Kiosk-Artikel gekauft werden, wie da sind: Getränke, Süßigkeiten, Eis, Zeitungen und Zigaretten. Die Öffnungszeiten des Kiosk: jeden Tag von 6.00 bis 20.00 Uhr, auch am Samstag und Sonntag! Das Parken mit dem Auto unmittelbar am Kiosk ist nicht so ideal, man kann aber einige Meter weiter auf dem Friedhofsparkplatz kurz halten, um etwas einzukaufen. Schrebergärten an der Ecke Pflasterhofweg/Am Hagelkreuz In der letzten Ausgabe des WEISSER DORFECHO hatten wir berichtet, dass der Bestand der Anlage gefährdet ist, weil die Stadt Köln beabsichtigt, die Kleingartenfläche mit Einfamilienhäusern zu bebauen. Formal rechtlich bedarf es der „Umwandlung“ dieser Fläche in Bauland; hierfür ist eine Entscheidung des Rates der Stadt Köln nötig. Diese Entscheidung gibt es bisher nicht. Wir haben auch vernommen, dass die geplante Bebauung längst noch nicht bei den Fraktionen des Rates „abgehakt“ ist. Uns ist zugetragen worden, dass es zurzeit zumindest bei der CDU Widerstand gegen diese Umwandlung gibt; die Haltung der übrigen Fraktionen im Rat ist uns noch nicht bekannt. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen (BV 2) ist jedenfalls gegen die Bebauungspläne. Hier besteht also auch noch die Hoffnung, dass die Mitglieder der BV interfraktio-

nell die Kolleginnen/Kollegen im Rat „bekehren“ können. Positiv ist bisher, dass die Pächter der Anlage noch keine Kündigung des Pachtverhältnisses erhalten haben. Die Stadt Köln sollte sich die Bebauung der Kleingartenfläche reiflich überlegen. Der Ortsteil Weiß hat schöne, grüne und unbebaute Flächen, die gerade ein Wohnen hier attraktiv machen. Man sollte nicht alles „betonieren“ und zubauen. Vielmehr ist es angebracht, die schönen Grün- oder Freiflächen beizubehalten. Es gibt zudem in Weiß noch genügend Baulücken in bereits vorhandener Bebauung, die zunächst geschlossen werden sollten. Dieses Baulücken-Programm hat sich die Stadt auch seit Jahren „auf die Fahnen geschrieben“, aber noch lange nicht konsequent umgesetzt. Viele Einheimische in Weiß wissen auch, dass bei sehr hohem Hochwasser des Rheins an der Ecke oder im Umfeld Pflasterhofweg/Am Hagelkreuz immer ein hoher Grundwasserstand vorhanden war; hier war einmal in früheren Zeiten ein alter Arm des Rheins. Diese Fläche ist also auch aus diesem Grunde keine gute Stelle für eine Einfamilienhaus-Bebauung. Oder meint man bei der Stadt Köln, dass die nunmehr vorhandene, oberirdische Hochwassermauer ein unterirdisches Grundwasser „abschotten“ kann? Lesen Sie hierzu den Artikel auf Seite 12. Fußball-Platz des TSV Weiß, Am Damm und neue Bezirkssportanlage „Sürther Feld“ Ursprünglich sollte am 01.08.2012 die

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UNSER DORF

Eröffnung der neuen Bezirkssportanlage am „Sürther Feld“ sein, jetzt ist als neuer Termin der 20.8.2012 vorgesehen. Auf jeden Fall ist geplant, dass der TSV Weiß seine Pflichtspiele der neuen Saison auf der neuen Anlage austrägt. Der TSV Weiß freut sich hierauf! Die Stadt Köln hatte sich außerdem vorgenommen, den alten Sportplatz des TSV Weiß, Am Damm, bis zum Herbst 2012 zu sanieren, damit er wieder einigermaßen bespielbar ist. Ob das bis zu diesem Zeitpunkt vorgenommen wird, wird sich zeigen. Straftaten in Weiß – Beschädigungen am Geschäft der Metzgerei Gillessen Lesen Sie bitte hierzu den separaten Artikel in diesem Heft. Tag des offenen Denkmals am 09.09.2012 – Weisser Kapellchen Der Tag des offenen Denkmals ist eine jährlich im Herbst wiederkehrende Tagesveranstaltung (im Bundesgebiet und teilweise auch in anderen europäischen Ländern) mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. In Deutschland findet der Tag des offenen Denkmals seit 1993 jährlich am zweiten Sonntag im September statt. In diesem Jahr ist der Tag des offenen Denkmals am 09.09.2012. An diesem Tag wird das Weisser Kapellchen näher vorgestellt. Beteiligt an dieser Präsentation sind der Bürgerverein Rodenkirchen und die Dorfgemeinschaft Weiß. Boule-Gruppe auf dem Schildkrötenplatz in Weiß, Georgstraße Um richtig Boule (Petanque) spielen zu können, braucht man nicht immer nach Frankreich zu fahren. Das hat sich eine fitte, männliche Rentner-/Pensionärs-Gruppe aus Weiß gesagt und den Schildkrötenplatz am Kindergarten zunächst einmal zum Boule-Spielen hergerichtet. Größere Steine auf dem Platz wurden beseitigt und die Fläche schön gekratzt, damit die Boule-Kugeln gut rollen können. Es wird sogar versucht, von der Stadt Köln die Patenschaft über diesen Platz zu erhalten. 6

Wir treffen uns regelmäßig an jedem Mittwoch, nachmittags, zum Boule-Spielen, schönes Wetter vorausgesetzt. Schönes Wetter ist so zu interpretieren: „Es darf und sollte nicht regnen!“ Es wird nach den üblichen Regeln gespielt, die Spielzeit dauert etwa 1,5 Stunden. Die Spiel-Laune und der Ehrgeiz sind bei unserer Truppe reichlich vorhanden. Ein „Maßband“ ist auch dabei, um unklare Entfernungsschätzungen zu korrigieren. Magnete an der Kordel, wie man sie auch in Frankreich bei älteren Spielern sieht (als Erleichterung beim Aufnehmen der Kugel, damit der Rücken geschont wird), sind zwar vorhanden, aber noch nicht eingesetzt worden. Ein solcher Einsatz ist bisher geächtet! Einige Spieler haben sich sogar „Spezial“Kugeln in Frankreich gekauft, damit die Chancen zum Sieg noch größer werden. Damit auch alles seine Richtigkeit hat und den französischen Verhältnissen fast total ähnlich ist, wurde der Spielplatz an der Schildkröte auch zum „Place de la Petanque“ umbenannt. Das entsprechende Schild mit diesem Namen wurde symbolisch an einem Pfosten angebracht! Das schöne Schild hatte ein Spieler in seinem Urlaub in Frankreich zufällig entdeckt und „eingeführt“. Nach dem Spiel ist als gemütlicher Ausklang ein Besuch im Biergarten der „Alten Post“ angesagt.

Straßenbaumaßnahmen in Weiß In der letzten Ausgabe des WEISSER DORFECHO hatten wir über die geplanten Straßenbaumaßnahmen in Weiß für die nächsten Jahre berichtet. Die Durchführung einzelner Maßnahmen (Weidengasse, Friedhof-Parkplatz und Weißer Unterkölnweg) wäre eventuell noch im Jahre 2012 möglich, vorausgesetzt eine vakante Ingenieurstelle bei der Stadt Köln kann in diesem Jahr noch rechtzeitig besetzt werden. Bisher konnten wir bei der Stadt Köln jedoch noch keine Information erhalten, ob dies der Fall ist. Renate Düffel und Friedhelm Brodesser von der Dorfgemeinschaft im Amt bestätigt Im letzten Heft des WEISSER DORFECHO ist leider vergessen worden, einen kurzen Bericht über die Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Weiß 1962 e.V. wiederzugeben. Die Voll-Versammlung der Mitglieder des Vereins fand im Mai im Clubhaus des TSV Weiß statt. Es ist an dieser Stelle als wichtiges Ergebnis nachzutragen, dass Renate Düffel als Kassiererin und Friedhelm Brodesser als Geschäftsführer einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden. Joachim Pütz

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Straftaten in Weiß durch „militante“ Veganer-Gruppen! dass ihr Geschäft Objekt von Straftaten wurde. Auch die Grundschule in Weiß ist vor ca. einem Jahr mit ähnlichen Parolen „Meat“ (Fleisch) und „Murder“ (Mord) besprüht worden. Die Polizei ermittelt und nimmt an, dass es sich bei den Tätern um „militante“ Veganer-Gruppen handelt. Zu erklären ist, dass es sich bei Veganismus (Adjektiv vegan) um eine Einstellung, Lebensweise und Ernährungsweise handelt, die eine Nutzung von Tieren und tierischen Produkten

enn man an den Ortsteil Weiß denkt, hat man immer den ruhigen, beschaulichen Stadtteil im Kölner Süden im Kopf, der seinen netten, dörflichen Charakter beibehalten hat und deshalb zum Wohnen sehr attraktiv ist. Soziale Brennpunkte oder kriminelle Energie – Fehlanzeige! Die „heile“ Welt haben wir in Weiß denn leider doch nicht, wie der nachfolgende kurze Bericht zeigt. Die alt eingesessene und bekannte Metzgerei Gillessen hat uns informiert, dass am 22.6.2012 schon wieder die Schaufensterscheibe ihres Geschäftes in Weiß eingeschlagen und die Hauswand besprüht wurde. Diejenigen, die in der Nähe des Tatortes wohnen bzw. im Geschäft einkaufen waren, haben die Schäden unmittelbar nach der Tat sehen können. Wie Herr Jürgen Gillessen mir berichtete, ist das jetzt schon innerhalb eines Zeitraumes von einem Jahr das dritte Mal,

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ablehnt. Aktuelle Wörterbücher der deutschen Sprache definieren Veganer als „Vegetarier, der vollständig auf tierische Produkte verzichtet“; historisch ging der Veganismus aus dem Vegetarismus hervor.

Zu Produkten und Lebensmitteln, die bei einer veganen Lebensweise nicht in Frage kommen, gehören neben Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern auch Honig, Leder, Wolle sowie Medikamente, Kosmetika mit tierischen Anteilen. Wenn viele Menschen aus moralischen oder politischen Gründen vegan leben und sich ernähren möchten, sogar auf entsprechende Kleidung achten und Zoo- oder Zirkusbesuche (mit Tiernummern) ablehnen, ist das deren Sache und rechtlich in Ordnung. Wenn diese Personen aber Beschädigungen an Sachen vornehmen, um auf ihre Ablehnung von Fleisch und das Töten von Tieren massiv hinzuweisen, ist eine Grenze überschritten. Das sind keine „Streiche“ mehr, das sind Straftaten, die der rechtlichen Verfolgung unterliegen. Wir in Weiß verabscheuen solche Taten und wollen, dass Weiß weiter „sauber“ bleibt. Herr Jürgen Gillessen ist auch froh, wenn die Angelegenheit mit den „militanten“ Veganern einmal ein Ende hat. Die Firma hat erheblichen Aufwand, die Schäden zu beseitigen, in Kontakt mit der Polizei und den Versicherungen zu treten. Auch der finanzielle Schaden ist nicht unerheblich, weil bei jedem Versicherungsfall immer ein Eigenanteil bei der Firma hängen bleibt. Wir haben deshalb die Bitte: Wenn Sie Hinweise zur Aufklärung der Tat geben können, wenden Sie sich bitte an die Polizei. Die Telefon-Nummer der Dienststelle in Rodenkirchen lautet: 0221/2295285. Joachim Pütz WEISSER DORFECHO 144


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Weiß demnächst ohne Eis? er kennt den Eisladen in Weiß nicht. Im Sommer der beliebteste Laden im Zentrum von Weiß. Schon letztes Jahr hatte sich eine Person beschwert, dass durch die auf dem Bürgersteig aufgestellten Tische und Stühle kein Platz wäre für den Durchgang mit Kinderwagen. Allein aus diesem Grunde mussten, laut dem Rodenkirchener Ordnungsamt, die Tische und Stühle auf der Straßenseite entfernt werden. In diesem Jahr wurde bereits früh versucht, eine erweiterte Baugenehmigung zu bekommen. Leider ist dies nicht gelungen. Wer schon einmal in Rodenkirchen oder auch in Köln an ähnlichen Objekten wie Eisdielen, Gaststätten bzw. Außengastronomien vorbei ging, weiß ganz genau dass diese Entscheidung für die Eisdiele in Weiß mehr als übertrieben ist. Wir haben diese Situation einmal fototechnisch nachgestellt,

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um den Sachverhalt zu beleuchten und um der Stadt ein paar Argumente an die Hand zu geben, diese Entscheidung zu überdenken. Wie Sie an dem Foto sehen, ist genügend Platz sogar für einen Zwillingskinderwagen. Sie kommen leicht hindurch ebenso Rollatoren und Rollstühle. Jeder Eisladen in Deutschland ist darauf angewiesen im Sommer den Umsatz für das ganze Jahr zu erwirtschaften, um z.B. seine Familie zu ernähren und ein nötiges Einkommen zu haben. So kann man sich sicher vorstellen, dass, wenn 6-8 Sitzplätze fehlen, die Rechnung nicht mehr aufgeht und aus diesem Grund die Eisdiele eventuell schließen muss, da ja logischerweise weniger am Ende des Tages übrig bleibt. Bitte, bitte liebe Stadt, lasst uns den Eisladen hier in Weiß, denn ohne Eis in Weiß ist der Sommer mehr als traurig. Ralf Perey

Kolumbarium - Antwort der Stadt Köln...

... auf das Schreiben der Dorfgemeinschaft. In der letzten Ausgabe des WEISSER DORFECHO war das Schreiben abgedruckt, dass die Dorfgemeinschaft (DG) an den Oberbürgermeister Roters gerichtet hatte. Wegen Redaktionsschluss konnte die Antwort der Stadt Köln in der letzten Nummer nicht mehr abgedruckt werden (im Kölner Stadt-Anzeiger vom 14.6.2012 ist die Antwort der Stadt bereits bekannt gemacht worden). Damit Sie in Sachen Kolumbarium auch voll informiert bleiben, ist nachfolgend die Antwort der Stadt Köln (Amt für Landschaftspflege und Grünflächen) wiedergegeben. 10

„Sehr geehrter Herr Krosse, in der Zuschrift vom 05.04.2012 bittet Herr Joachim Pütz im Auftrag der Dorfgemeinschaft Weiß 1962 e.V., die vom Rat der Stadt Köln abgelehnte Einrichtung eines Kolumbariums auf dem Friedhof Weiß nochmals zu überprüfen. Vorab bitte ich die verspätete Rückmeldung auf die Anfrage von Herrn Pütz zu entschuldigen. In seiner Sitzung vom 24.11.2011 hat der Rat der Stadt Köln die Errichtung eines Kolumbariums in der alten Trauerhalle auf dem Friedhof Weiß abgelehnt. Diese Entscheidung ist für die Verwaltung selbstverständlich bindend. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass im Vorfeld alle für die Entscheidung maßgeblichen Gesichtspunkte berücksichtigt worden sind. Im Übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass die alte Trauerhalle auf dem Friedhof Weiß unter Denkmalschutz steht und ein Abriss des Gebäudes nicht zu befürchten ist. Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Informationen behilflich sein konnte.

Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Manfred Kaune Amtsleiter“ Soweit die Antwort der Stadt Köln, die sehr dürftig ist und auch nicht auf die Argumente der DG näher eingeht. Die Aussage der Stadt Köln, dass die alte Trauerhalle unter Denkmalschutz steht, ist für die DG überraschend, weil die bisherige Recherche davon ausging, dass das nicht der Fall ist. Wenn ein Abriss nicht zu befürchten ist (wegen Denkmalschutz geht das auch nicht mehr!), muss die Stadt Köln als Eigentümerin auch handeln. Sie ist jetzt am Zuge; einfach das Gebäude leer stehen und verfallen lassen, geht bei einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude nicht mehr. Wir werden darauf achten, dass die Stadt Köln ihrer Erhaltungspflicht nachkommt und sich ein neues Nutzungskonzept einfallen lässt. Da hätte die DG eine Lösung: Ein Kolumbarium machen! Joachim Pütz / Foto: Ralf Perey WEISSER DORFECHO 144


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Kleingärtner sehen die Dorfbewohner hinter sich eit 1997 lädt der Kleingärtnerverein in Weiß am Pflasterhofweg die Dorfbewohner jährlich ein, sich am Tag der offenen Tür die Gartenanlage in ihrer Nähe von innen anzusehen. Das Wetter war am 1. Juli dem Verein wohl gesonnen. Durch Zeitungsmeldungen und Aushänge am Gartenzaun war bekannt geworden, dass die Stadtverwaltung Köln Pläne für eine Bebauung der Anlage entwirft. Nach zwei Jahren ist die Stadtverwaltung jetzt erneut an die Kleingärtner herangetreten und hat ihre Überlegung präsentiert, das Grundstück komplett zu bebauen. Eine dichte Bebauung mit 30 Wohneinheiten (Einfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau) sind in der Vorstellung der Planer für das städtische Grundstück. Ein über 75 Jahre ortsbildprägendes Element und die letzte öffentliche Grünfläche würden verloren gehen. Die Kleingärtner wehren sich vehement gegen die Absicht der Verwaltung, die Kleingärten nach Rodenkirchen zu verlegen und das Grundstück einem Investor zu überlassen. Kleingärten erleben aktuell eine Renaissance. Da passt es nicht in die Landschaft, existierende Gärten zu vernichten – auch oder gerade, wenn sie im Innenbereich eines Ortes liegen. Viele Städter, meist junge Familien, entdecken das Kleingärtnern für sich. Sie suchen Erholung in der Nähe. Und da nimmt man auch die Arbeit in Kauf, den eigenen „Urlaubsort“ herrichten zu müssen, indem man ihn pflegt. Aber nicht nur das „Abhängen“ hat Konjunktur: Selbst die eigenen Lebensmittel herzustellen, hat nicht nur durch die vielen Lebensmittelskandale eine neue Wertigkeit erfahren. Das greift die relativ neue Bewegung des „urban gardening“ auf. Die Idee hier ist, brache Flächen in einer Stadt sinnvoll zu nutzen und die Lebensmittel nicht über den halben Kontinent zu transportieren, sondern möglichst nahe am Verbraucher und wenn möglich von ihm selbst herzustellen. Diese Rückbesinnung auf die eigene Herstellung spüren wir seit einigen Jahren im Verein. Die Anfragen zum Pachten

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eines Gartens nehmen stark zu und auch der stadtweite Mangel an Gärten dürfte allgemein bekannt sein. Die zunehmende Reduzierung der Nahversorgung in Weiß – erst jüngst wurde die Sparkassenfiliale geschlossen – gestaltet die Daseinsvorsorge schwierig und trägt nicht dazu bei, die Verkehrslage zu verbessern. Das rege Interesse und der starke Zuspruch der Weißer Bevölkerung angesichts der Bedrohung durch die Absicht der Stadtverwaltung hat die Kleingärtner zuversichtlich gestimmt. Allein am Tag der offenen Tür wurden 250 Unterschriften am Haupteingang zur Anlage gesammelt. Daraus schließt der Verein, dass mindestens so viele (erwachsene) Personen die Anlage besucht haben. Inzwischen werden schon über 1.000 Unterschriften gezählt. Die Unterschriftensammlung geht weiter. So viel Zustimmung zum Anliegen der Vereinsmitglieder war auch für die Gärtner überraschend. Bislang war nicht bekannt, dass die Kleingärtner so vielen Dorfbewohnern etwas bedeuten. Obwohl mit dem Weißer Bogen ein naheliegendes Grün vorhanden ist, erzählten viele Besucher (besonders ältere Dorfbewohner), dass sie bei kurzen Spaziergängen oder bei Besorgungsgängen ins Dorf um die Anlage herumgehen und den Blick in die Gärten genießen. Das Votum der Bürger findet Niederschlag bei den Politikern der Bezirksvertretung. Elke Bussmann (SPD), Dr. HeinzDieter Klein (SPD), Monika Roß-Belkner (CDU), Karl-Heinz Daniel (FDP), Marion Heuser (Grüne) und aus dem Bundestag

Dr. Michael Paul (CDU, MdB), der Anwohner der Weißer Anlage ist, haben uns am Tag der offenen Tür besucht und sich einhellig für den Weiterbestand der Kleingartenanlage in Weiß ausgesprochen. Auch Karl-Jürgen Klipper, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, hat sich deutlich gegen eine Bebauung ausgesprochen. Sein Statement ist in der Rheinzeit bei CenterTV von 2. Juli nachzuhören. Völlig unbelastet von diesen Problemen hatten sich viele Kinder in der Anlage eingefunden und den Tag genossen. Die angekündigte Schnitzeljagd durch die Gärten mit der Aussicht, einen verborgenen Schatz zu finden, fand ebenso viele Mitmacher, wie das Zusammenschrauben von vorgefertigten Nistkästen für Meisen. Die konnten bei erfolgreicher Herstellung mit nach Hause genommen werden. Ein Ratespiel zum Thema Garten war auch sehr beliebt. An anderer Stelle gab es eine kleine Eisenbahn. Die Kinder des nahegelegenen Kindergartens Am Damm hatte ihre besondere Freude: Sie konnten ihren Eltern und Großeltern erstmals ihre Erfolge als Kleingärtner präsentieren. Das war ein Spaß! Seit Jahresanfang bewirtschafteten die Kids eine eigene Parzelle. Große Verwunderung bereiten die Sonnenblumen, deren Samen die Kinder vor Monaten in die Erde gedrückt haben. Sie sind fast drei Meter hoch geworden. Und die vier Kartoffeln, die sie gepflanzt haben, können sie jetzt aus der Erde buddeln. Im Herbst gibt es wieder was für die Dorfbewohner und besonders für die Kinder: Für den 23. September plant der Verein ein Kartoffelfest. Es gibt dann von 14-18 Uhr neben einem Kartoffelfeuer, Kürbisschnitzen, Kürbissuppe, Glühwein und Punsch für die Kinder. Ort: Onkel Toms Hütte, der Garten mit der Nummer 26, Eingang von der Straße Am Hagelkreuz. Informationen gibt es vorher am Gartenzaum. Die Dorfbewohner sind hierzu herzlich eingeladen. Kleingärtnerverein Weiß e.V. Franz Bauske Am Hagelkreuz 6, 50999 Köln 02236 63533, 0177 6663533 WEISSER DORFECHO 144


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UNSER DORF

Fotowettbewerb „Weiß heute“ ie Kühe brachten es! Dass Leon W. den Kinderpreis im Fotowettbewerb „Weiß heute“ gewann, stand schnell fest. Die drei Juroren Armin E. Möller (Textund Foto-Journalist), Thomas Möllmann (Videoproduzent und Theatermaler) und Ralf Perey (Grafiker/Fotograf) hatten jeweils unabhängig voneinander eine Eins auf das Bild mit den beiden Kühen von der Weide unterhalb des Pflasterhofwegs geschrieben. Drei Mal die Nummer eins, das war nicht zu toppen. Dass Leon W. erst sieben Jahre alt ist, erstaunte. Ein echtes Fototalent, das - darin war sich die Jury einig - auch beim „Erwachsenenpreis“ ganz vorne gelegen hätte. Der Fotowettbewerb ist für Weiß insgesamt ein Gewinn. Die eingereichten Bilder zeigen das Weiß von heute. Die schönen Seiten unseres Dorfes wurden ebenso sichtbar, wie manches, was weniger erfreulich ist. Einige Fotos dokumentieren die Veränderungen, die es gegenwärtig in Weiß gibt. Der Fotowettbewerb wurde anlässlich des 50-Jahre Jubliäums der Dorfgemeinschaft ausgeschrieben. Wie schön wäre es, zu wissen, wie genau das Dorf 1962 ausgesehen hat, und was die Menschen damals bewegte. Im Jahr 2062 - also in 50 Jahren - werden es die Weisser einfacher haben, denn die eingereichten Bilder zeigen sehr genau, wie Weiß heute aussieht und was die Menschen hier 2012 bewegt. Die Schildkröte am Kapellchen auf dem, wie er inoffiziell in Weiß schon heißt, „Schildkrötenplatz“ überzeugte als typisch Weißer Motiv, als ein Bild davon, was alte und junge Weißer an unserem Kölner Stadtteil lieben. Weil genau diese Stimmung getroffen wurde, kam dies Foto von Christine Heinrichs auf den ersten Platz. Weiß liegt im Rheinbogen und lebt im Guten und im Bösen mit dem Strom. Immer wieder verlässt der Fluss sein Bett. Auch das ist Weiß, wie wir es erleben und wie wir unser Dorf kennen. Wenn das farblich und inhaltlich gut rüber kommt, ist das einen Preis wert. Aber welchen? Das Hochwasserbild erreichte die gleiche Punktzahl wie der Schönwetterblick von der Kirche St. Georg aus über den Rhein hinweg. Hier entschied ein Fünfcentstück. Kopf

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oder Zahl? Die geworfene Münze - Kopf brachte die Entscheidung. Siggi Hein und das Hochwasser gewannen gegen Detlef Meyer, der den sonnigen Rhein eingereicht hatte. Auch wenn der Fluss hin und wieder Probleme macht, er gehört zur Identität von Weiß, Weißer lieben ihn. Deshalb gab es viele Einsendungen, die den Rhein auf Weißer Höhe zeigen. Wie schön Vater Rhein sein kann, zeigt das Foto von KarlHeinz Ritterbach der eine besondere Abendstimmung am Strom einfing. Dass abgewartet wurde, bis ein Rheinschiff die für das Bild genau richtige Position erreichte, spricht für ein geschultes Auge des Fotografen. Schon allein der Bildaufbau und dazu die gut wieder gegebene Stimmung am Rhein überzeugte die Jury. Die Bilder wurden am 1. und 2. September anlässlich des Events „Kultur in der Sackgasse“ gezeigt. Auch in der Jubiläumsschrift „50 Jahre Dorfgemeinschaft Weiß“ werden einige davon zu sehen sein. Nicht nur die Gewinner. Der Wettbewerb soll keine einmalige Veranstaltung sein, sondern dient als deutlicher Hinweis darauf, dass die Dorfgemeinschaft auch weiterhin an aktuellen Fotos zum Geschehen im Dorf interessiert ist und Einsendungen (Adresse unten) hoch will kommen sind. Das gleiche gilt für Fotos von früher. Was auch kommt, bitte keine alten Fotos und auch keine Fotoalben aus früherer Zeit fortwerfen. Die Dorfgemeinschaft sammelt all das, damit sich auch künftige Weißer ein Bild davon machen können, wie Weiß einmal aussah, sich entwickelt hat und sich entwickelt. Die Preisverleihung findet am 16. September, ca. 18.00 Uhr auf dem Kirchplatz anläßlich der 50-Jahrfeier der Dorfgemeinschaft Weiß statt. Bilder können weiterhin eingerecht werden an foto@verliebt-in-weiss.de

Kinderpreis

1. Platz

2. Platz

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UNSER DORF

50-jähriges Jubiläum in Weiß und alle Weißer sind dabei! Am Sonntag, dem 16. September feiert die Dorfgemeinschaft Weiß 1962 e.V. mit einer Jubiläumsveranstaltung ihr 50-jähriges Bestehen und alle Weißer Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen mitzufeiern. Die Festveranstaltung ist wie nachstehend vorgesehen: 17:00 Uhr

Eröffnung in der Kirche St. Georg: Gospelkonzert mit Adrienne Morgan Hammond, dem Ensemble „The Ladies“ und dem Chor „Pitch The Key“ Für die geladenen Gäste und die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Weiß sind Plätze reserviert! - Soweit eine Zusage vorliegt -

18:00 Uhr

Fortsetzung auf dem Kirchplatz: Musikalische Unterhaltung mit der Gruppe „BACK TO LIVE“ Grill-, Reibekuchen- und Getränkestand Für die Kinder ist der „KÖLNER SPIELECIRCUS“ wieder da

Das Gospel-Konzert in der Kirche, die musikalische Unterhaltung auf dem Kirchplatz und die professionelle Beschäftigung der Kinder durch den Kölner Spielecircus sind kostenlos. Speisen und Getränke werden zu zivilen Preisen anhand von Wertchips abgerechnet. Chips dazu erhalten Sie am Stand der Dorfgemeinschaft. Für gute Unterhaltung, Spiel und Spaß – für Groß und Klein – haben wir gesorgt, das Wetter spielt hoffentlich mit! Tragen Sie mit Ihrem zahlreichen Erscheinen dazu bei, diese Veranstaltung zum Highlight in diesem Jahr für unser Dorf werden zu lassen. Helmut Schuhbäck

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Die Zeit rast schnell dahin…

… und die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. hat viel zu tun. In diesem Monat sind das: das jährliche Kinderfest, das Dorffest zum 50-jährigen Jubiläum der DG, das traditionelle Seniorenfest und der Weißer Weihnachtsmarkt ist auch schon in „trockenen Tüchern“. Sie fragen sich sicherlich: „Weihnachtsmarkt – wie, jetzt schon?“ Tja, wenn Sie die nächste Ausgabe des Weißer Dorfechos lesen, ist der Weihnachtsmarkt schon Vergangenheit. Sie sehen: Die Zeit rast schnell dahin! Am Samstag, dem 1. und Sonntag dem 2, Dezember findet wieder unser Weißer Adventsmarkt-Wochenende auf dem Kirchplatz von St. Georg statt. Klein und gemütlich, übersichtlich – wo man sich nicht verirren kann. Also ideal für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Dafür sorgt auch in diesem Jahr wieder ein kleines Kinderkarussell. Aber nicht nur für unsere kleinen Mitbürger ist der Weihnachtsmarkt, den wieder die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. veranstaltet – nein: auch die „Großen“ sind willkommen. Hier sind wieder Glühwein, Reibekuchen, Grillspezialitäten u.v.a.m. im Angebot.

An den Weihnachtsbuden können Sie wunderschöne Weihnachtsgeschenke für Groß und Klein, Alt und Jung anschauen und natürlich auch erwerben. Reges Interesse und zahlreiche Käufe Ihrerseits sichern den Fortbestand des Weihnachtsmarktes. Wir jedenfalls haben mit der Auswahl der Verkaufsstände wieder für ein ansprechendes, schönes Angebot gesorgt. Schauen Sie sich doch einmal in „Renates Döppewerkstatt“ die selbstgefertigten wunderschönen Keramiken an, die weihnachtlichen Motive wie z.B.: Schneemann, Engel, Nikolaus und Lichtobjekte – wie Sternenhimmel und Kugeln. An einem weiteren Stand (im Pfarrsaal) finden Sie handgenähte Taschen – also nur Unikate – und floristische Gebinde. Eine Vielzahl von Geschenkideen wie: Kinderbücher, aktuelle Literatur und CDs, Stickereien und Strickwaren, Marmeladen, Öle und Pestos, Modeschmuck und für die Kleinen Spielsachen – natürlich pädagogisch wertvoll, laden zum Kauf ein. Ein breites kosmetisches Angebot wie Cremes, Puder und „alles was Frau braucht“ sind in Beratung und Verkauf vorhanden. „Auf den letzten Drücker“ sind die weihnachtlichen Gestecke und Dekos zum Adventbeginn sicher wieder ein willkommenes „Mitnehmerle“. Im Pfarrsaal wird wieder geschnitten, geklebt, gemalt und gebastelt – was das Angebot bietet und worauf die Kinder Lust haben. Am Stand der Dorfgemeinschaft finden Sie ein kleines Angebot an Geschenkartikeln. Überraschen Sie doch Ihre Lieben damit oder gönnen Sie sich selbst etwas. Hier liegen auch Anträge für Ihre Mitgliedschaft in der Dorfgemeinschaft aus. Mitnehmen – oder besser noch: sofort ausfüllen! Mit 24 Euro Jahresbeitrag – also nur 2 Euro monatlich – unterstützen Sie unsere Aktivitäten. Die Öffnungszeiten in diesem Jahr sind: Samstag, den 1. Dezember 2012 ab 15:00 Uhr - Ende offen und Sonntag, den 2. Dezember 2012 ab 11:00 Uhr - Ende offen Wir hoffen, dass der Weihnachtsmarkt wieder zu einem Weißer Kommunikationstreff wird und freuen uns auf Ihren regen Besuch. Helmut Schuhbäck

Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz St. Georg Samstag, den 1. Dezember 2012 ab 15:00 Uhr – Ende offen Sonntag, den 2. Dezember 2012 ab 11:00 Uhr – Ende offen

„Jedanke zor Adventskranzkääzezick“ Günter Schwanenberg stimmt Sie mit kölschen Liedern und Gedichten auf das Weihnachtsfest ein

Samstag, den 15. Dezember 2012 Beginn um 17:00 Uhr im Hause Brodesser in Köln-Weiß, Auf der Ruhr 84 Telefonische Voranmeldung unbedingt erforderlich bei: Helmut Schuhbäck Telefon 02236/ 65199 18

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GLOSSE

Weiß der Bert Kinder, wie die Zeit vergeht. Morgen ist heute schon gestern. Oder, nichts ist so langweilig wie die Zeitung von gestern. Außer dem Dorfecho natürlich. Alles Binsenweisheiten, wie man so schön sagt. Natürlich stimmt es, wenn man so vor sich hinlebt und auf einmal ist das halbe Leben schon vorbei. Ich bin schon fünfzig und doch gerade eben erst von der Schule geflogen. Daher kommt das, die Zeit vergeht wie im Fluge. Aber das ist eben doch nicht ganz richtig. Geschichte begreifen und die Bedeutung ihres Einflusses auf das Heute und Morgen zu erkennen, ist ein Prozess, genau wie die Geschichte selbst. 50 Jahre Dorfgemeinschaft Weiß! Ein großartiges Jubiläum. Das Geburtsjahr der Dorfgemeinschaft ist demnach das Jahr 1962. Wer sich mit den Chroniken einzelner Jahre beschäftigt, wird erkennen, dass in jedem einzelnen Jahr etwas beson-

deres passiert ist, an das man sich erinnert, ohne gleich zu wissen, in welchem Jahr das gewesen ist. Was nun im Einzelnen in Weiß seit 1962 passiert ist? Dies zu rekapitulieren, ruft die Dorfgemeinschaft zu dem Fotowettbewerb „Verliebt in Weiß“ auf, der den Stadtteil und seine Entwicklung darstellen soll. Man darf darauf gespannt sein. Um der Dorfgemeinschaft zu gratulieren, hier nun einige Ereignisse aus dem Geburtsjahr der Dorfgemeinschaft, die sich praktisch auf Augenhöhe ereignet haben und auch Einfluss auf die Weißer Bürger hatten, ganz sicher. Umso skandalöser, dass die Gründung der Dorfgemeinschaft in kaum einer Chronik des Jahres 1962 zu finden ist. Adenauer war immer noch Kanzler, aber international gab es Zoff. Die Kubakrise

führt die Welt an den Rande des Abgrunds, der dritte Weltkrieg wird gerade noch abgewendet. Obwohl es noch keine Handys gab, telefonierten sich Kennedy (USA) und Chruschtschow (Sowjetunion) die Ohren heiß, bis Chruschtschow irgendwann nachgab. Weil sich der fidele kubanische Staatspräsident Castro vorher auch noch eingemischt hatte, wurde er vom damaligen Papst exkommuniziert. Castro lieferte darauf hin keine Zigarren mehr in den Vatikan. Ein englischer Agent kommt zu Weltruhm. Die Dreharbeiten zu „ James Bond jagt Dr. No” beginnen und damit startet eine einzigartige und die erfolgreichste Serie in der Geschichte des Kinos. Die Bösewichte wurden in der Reihe übrigens häufig von deutschen Schauspielern dargestellt, was eine gewisse Symbolik hat. Ein Jahr vor Gründung der Bundesliga

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GLOSSE

wird der 1. FC Köln deutscher Fußballmeister! Fünfzig Jahre später steht er vor dem Abstieg in die dritte Liga. Wie gut, dass die inzwischen auch eine Profiliga ist, denn der FC ist doch kein Provinzverein! Marylin Monroe wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Todesursache wurde bis heute nicht geklärt. Sie war heimlich eine enge Beraterin des amerikanischen Präsidenten während der Kubakrise. Vielleicht war sie aufgrund dieser Heimlichkeit nur unglücklich und hatte keine Lust mehr, mit dem amerikanischen Präsidenten Weltkrisen heimlich im Liegen zu diskutieren. Karl May feiert seinen 120. Geburtstag. Er selbst erlebt ihn nicht mehr so richtig aber was er leider auch verpasste, war die Verfilmung seines Buches „Der Schatz im Silbersee“ und damit den Beginn einer langen Reihe von Verfilmungen seiner Bücher, allen voran die Winnetou Reihe. Viele Weißer Jungs wollten von da an lieber Winnetou als Feuerwehrmann oder Polizist von Beruf werden. Die Homo-Ehe war übrigens 1962 trotzdem noch kein Thema. Ein größeres Thema war die Einführung der AntiBaby-Pille. Mit der Pille war auch die Liebe frei. Sie ermöglichte die enorme gesellschaftliche Kraft, die in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre zur Hippieund Flower-Power Bewegung führte. Love and peace ist wesentlich einfacher, wenn man nicht dauernd kleine Soldaten produziert. 1962 war sie dann auch

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auf dem deutschen Markt erhältlich. Der Papst sah damals gnädigerweise davon ab, ganz Deutschland zu exkommunizieren. Ein paar Jahre später gab es für einen kurzen Moment mehr Lehrer als Schüler, aber das hat sich ja dann auch wieder gedreht. Musikalisch war 1962 eine Art Big Bang für die Bedeutung und Wahrnehmung der Musik als massenkulturelles Phänomen. Sicher, es gab schon Heino, Frank Sinatra und Elvis. Aber jetzt rappelte es im Karton, lange bevor es in ihm rappte. Fangen wir an mit den bedeutendsten nationalen Erscheinungen. Gus Backus etwa oder Freddy Quinn, der veröffentlicht sein erstes Album „Freddy auf hoher See“. Sogar Bruce Springsteen schrieb ein Stück über den großen Freddy, „ The mighty Qinn“, ein Hit in der Interpretation von Manfred Mann’s Earthband. Wer diese Information für ironisch hält, verkennt, dass Freddy Quinn weit über 60 Millionen Tonträger verkauft hat und mit 10 Nummer 1 Hits in Deutschland mehr hatte als jeder andere Interpret, mit einer Ausnahme; den Beatles. Sie legten mit „love me do“ ihre erste Single vor und veränderten die Popmusik in ihrer recht kurzen Karriere. Dabei produzierten sie in Deutschland allein 12 Nummer 1 Hits und lösten mit ihren Konzerten Massenhysterien aus. Als den Gegenentwurf zu den Beatles sah man allgemein eine andere englische Band, die sich 1962 gründete. Mick Jagger und Keith Richards liebten den Blues, der aus Amerika nach Europa

kam. Sie gründeten ihre eigene Band, die Rolling Stones. Lauter weiße Jungs, die „schwarze Musik“ spielten. Das war ein Skandal. Aber ihr Erfolg war unaufhaltsam und dauert an. Sie touren heute noch und feiern wie die Dorfgemeinschaft ihr 50-jähriges Jubiläum. Unterschlagen darf man natürlich nicht die Beach Boys und Bob Dylan, ebenfalls jeweils mit dem ersten Album auf dem Markt. Das alles und natürlich so unendlich vieles mehr passierte im Jahr 1962 ob Dorfgemeinschaft, Beatles, Stones oder Beach Boys und viele andere. Die 50 ist eine würdige Zahl und ein Jubiläum, an dem man beides feiern kann, Vergangenheit und Zukunft. Denn egal, wie schnell die Zeit auch vergeht, für weitere Aufgaben ist es nicht zu spät. Dies zeigt die Dorfgemeinschaft mit ihren Erfolgen klar und deutlich. Besinnung auf Geschichte, Tradition mit gleichzeitigem Blick nach vorn und neuen Aufgaben. Frei nach den Beatles, „we all live in the weißer submarine“, frei nach den Rolling Stones, „ paint it Weiß“, frei nach den Beach Boys, „Weißer girls“ oder dem großen Freddy Quinn mit seinem Titel „Junge, komm bald wieder nach Weiß.“ Und der Weißer Dorfgemeinschaft mit all den engagierten Mitarbeitern somit herzlichen Glückwunsch zu einem halben Jahrhundert Arbeit für, mit und in dem Dorf, in dem Sie leben, lieben und leiden. Herzlichst, ihr Bert Weiß

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VEREINE

TSV Weiss 1. Mannschaft Kreisliga A Rhein-Erft Saison 2012/2013 ach dem Abstieg aus der Bezirksliga haben wir die vergangene Saison 2011/2012 mit dem 9. Tabellenplatz abgeschlossen. Unser Fußballobmann, Uwe Hinrichs, hat für die neue Saison einen Umbruch vorgenommen und mit Conny Wieting als Cheftrainer und Hasan Aktas als Co-Trainer ein neues Trainerteam verpflichtet. Um in dieser Saison im oberen Drittel mitzuspielen haben Uwe Hinrichs und Rolf Klein 12 neue Spieler zum TSV geholt. An dieser Stelle möchte ich die Arbeit von Uwe Hinrichs und Rolf Klein besonders hervorheben. Unser Chef-Trainer Conny Wieting wird nach der Trainingsvorbereitung über die Einsätze der Spieler entscheiden. Leider war durch die Renovierung unserer Duschen im Sportheim für alle Mannschaften eine schwierige Zeit, aber die Einheiten wurden auf unserm Sportplatz optimal durchgezogen.

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Der Spielerkader der 1. Mannschaft: Tor: Jonas Leuschen, Tim Scheer, Abwehr: Cem Dörter, Michael Meier, Markus Meyer, Simon Wingen, Raja Gahra, Markus Lohbusch, Engin Kardes, Alexander Tautz, Markus Gorgs, Ruben Glöckner, Mittelfeld + Angriff: Wolli Löbach, Pascal Heutergas, Robert Alewell, Ali Güner, Muhammed Aktas, Onur Ayazoglu, Eddy Musaj, Maurice Wieting, Tobias Zopes, Ibo Aktas, Volkan Tinaz Das erste Heimspiel unserer 1. Mannschaft ist am 02.09.2012 um 15.00 Uhr gegen den Horremer SV. Über Ihren Besuch und Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr. Unsere 2. Mannschaft hat unter den Trainern Torsten Link und Harald Stumpf den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga B geschafft. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und viel Erfolg in der höheren Spielklasse. Die Bezirkssportanlage im Sürther Feld soll nach mehreren Verzögerungen jetzt endgültig Ende Aug. 2012 fertig gestellt werden. Der TSV Weiss wird, wie unsere Nachbarvereine, die beiden

Kunstrasenplätze für Training und Meisterschaftsspiele nutzen. Die Sanierung unseres Fußballplatzes soll nach Aussage der Stadt Köln in diesem Jahr erfolgen. Im Namen unserer Fußballabteilung möchten wir uns bei den Fußballfreunden, Sponsoren und Förderkreismitgliedern für die Unterstützung des Weisser Fußballs recht herzlich bedanken und hoffen, dass wir auch in Zukunft gemeinsam diesen Weg weitergehen. Mehr Information über den TSV Weiss und die weiteren Sportangebote können sie sich im Internet unter unserer Homepage www.tsv-weiss.de holen. Heinz-Peter Kläs 1. Vorsitzender

Alle Spiele Hinrunde 2012/2013 TSV Weiss 1. Mannschaft Kreisliga A Rhein-Erft Sonntag, 26.08.2012 15.00 Uhr

Löv. Widdersdorf - TSV Weiss

Sonntag, 02.09.2012 15.00 Uhr

TSV Weiss - Horremer SV

Sonntag, 09.09.2012 15.00 Uhr

Rheinsüd Köln – TSV Weiss

Sonntag, 16.09.2012 15.00 Uhr

TSV Weiss - GKSC Hürth

Sonntag, 23.09.2012 15.00 Uhr

Badorf Pingsdorf - TSV Weiss

Sonntag, 30.09.2012 15.00 Uhr

TSV Weiss - SV Niederaussem

Sonntag, 07.10.2012

15.00 Uhr Kaster-Königshofen - TSV Weiss

Sonntag, 21.10.2012

15.00 Uhr

TSV Weiss - VFL Sindorf

Sonntag, 28.10.2012

15.00 Uhr

BC Stotzheim - TSV Weiss

Sonntag, 04.11.2012

14.30 Uhr

TSV Weiss - GW Brauweiler

Sonntag, 11.11.2012

14.30 Uhr

TSV Weiss - FC Hürth II

Sonntag, 18.11.2012

14.30 Uhr Türkspor Bergheim - TSV Weiss

Sonntag, 02.12.2012

14.30 Uhr

TSV Weiss - BW Kerpen

Sonntag, 09.12.2012

14.30 Uhr

RW Berrendorf - TSV Weiss

Sonntag, 01.06.2012 14.30 Uhr

GKSC Hürth - TSV Weiß

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VEREINE

2. Mannschaft des TSV Weiss schafft den Aufstieg

m letzten Spieltag der Saison war alles angerichtet zur großen Abschlussfeier der 2. Mannschaft des TSV Weiss. Die Krönung einer fast perfekten Saison sollte ein weiterer Heimsieg gegen die Mannschaft aus Vochem sein, gleichbedeutend mit der absolut verdienten Meisterschaft in diesem Jahr. Die Werbetrommel wurde kräftig gerührt und so startete das Spiel vor einer dem Anlass angemessenen Kulisse von ca. 185 Zuschauern. Viele Fans, Freunde, Verwandte und Bekannte wollten diesem großen Spektakel beiwohnen. Auch wieder mal begrüßt werden konnte die Mannschaft des SV Godorf (Gratulation zum Mitaufstieg als Tabellenzweiter), die dieses Fußballfest mit vielen schönen Toren wohl nicht versäumen wollte.

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Die Heimelf benötigte zunächst eine kleine Anlaufzeit von 25 Minuten, als dann Lukas Hildner einen direkten Freistoß aus 25 Metern knallhart zum 1-0 unter die Latte hämmerte. Nun fiel die Anspannung von den Weissern ab und sie kamen immer besser ins Spiel. In der 33. Minute konnte Spielmacher Moritz Fernandez nach schöner Vorlage von Richard Lungstraß zum 2-0 einschießen. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt. Kurz nach der Pause war es wieder der heute überragende Moritz Fernandez, der auf Vorlage von Volker Müller den Ball zum 3-0 ins Tor spitzeln konnte. Nun war der Widerstand der Vochemer gebrochen und so konnten die weiteren Tore mit teilweise schönen Kombinationen herausgespielt werden. Das 4-0 in der 62. Minute erzielte Patrik Meineke (Vorlage Moritz Fernandez) mit der Hacke. Nach einem herrlichen Doppelpass mit Michael Müller erzielte Moritz Fernandez mit seinem 3. Tor das 5-0 (75.) und 10 Minuten später vollendete Volker Müller nach Zuspiel von David Engels zum 6-0. Den Schlusspunkt in dieser dann doch relativ einseitigen Partie setzte wieder Volker Müller, der einen Pass von Patrik Meineke zum 7-0 im Tor versenkte (90.). Als dann der Abpfiff ertönte, gab es für die Mannschaft des Erfolgstrainers Tors-

ten Link und für die Fans kein Halten mehr. Unglaublicher Jubel wechselte sich ab mit Sektduschen und lautstarken Siegesgesängen. Nach der feierlichen Übergabe des Meisterpokals durch die Spielerfrauen konnte nun die Aufstiegsparty der 2. Mannschaft starten, die die Mannschaft selbst innerhalb von vier Tagen mit Hilfe der Spielerfrauen, Fans, Eltern, Freunden und weiteren fleißigen Helfern auf die Beine gestellt hatte. Es wurde gegrillt, getrunken, Salate und Kuchen gegessen und die vergangene Saison nochmal aufgearbeitet. Es war ein absolut gelungener Tag und wann die letzten Spieler die Feier verlassen haben, wissen diese selbst nicht mehr. Von Seiten der Mannschaft gilt es noch einmal einen riesigen Dank auszusprechen an die vielen, mit vollem Einsatz tätigen, freiwilligen Helfer, die diesen unvergesslichen Tag erst möglich gemacht haben!!! Die 2. Mannschaft freut sich nun auf die große Herausforderung in der Kreisliga B auf dem schönen neuen Kunstrasenplatz und hofft dann auch auf eine genauso große Unterstützung der Fans. Zusammen können wir auch dort einiges bewegen. Harald Stumpf

Schöne Sch.... Zunächst ist der Wanderer amüsiert - dann fragt er sich beim Weitergehen: Was hat sich der witzige Aktivist mit der Beflaggung wohl dabei gedacht? -

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Warnung der anderen Wanderer vor dem „Hineintreten“? Signal an den Hundebesitzer, künftig die Hinterlassenschaft seines Tieres wegzuräumen? (spart übrigens ein Ordnungsgeld) womöglich Herabsetzung der Nationalfahne? oder humorvolle Entsorgung übriger Papierfähnchen? Aufforderung an andere, mit ähnlichen Markierungen vor Tretminen zu warnen? Dann wäre allerdings viel zu tun, denn der Leinpfad ist leider reichlich mit Hundedreck drappiert.

Entdeckt am 29.7.2012 auf dem Weisser Leinpfad, nahe „Am Wingert“ Lothar Schwintzer 22

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VEREINE

Neuer Kickboxverein im Kölner Süden! Kampfsportfreunde Köln e.V. eit dem 1. Juli 2012 kann man nun auch in Rodenkirchen Kickboxen lernen. Dieser Kampfsport ist für jeden Sportlertyp sehr gut geeignet. Seien es die Breitensportler, Kinder, Frauen oder die Wettkämpfer. Jeder kann an dem für ihn passenden Kurs teilnehmen und seine körperlichen sowie geistigen Grenzen kennenlernen. Mit der optimalen Schutzausrüstung wird außerdem gewährgeleistet, dass der Sportler ausreichend geschützt ist. Kickboxen kombiniert Techniken und Trainingsformen aus mehreren asiatischen Kampfsportarten und wird in Europa immer populärer. Selbstverteidigung, Fallschule, Faust-/Fußtechniken, Kraftausdauer, Stabilisations- und Konditionstraining sind Hauptbestandteile des Trainings. Je nach Kurs werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Besonders für Kinder und Frauen eignet sich

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Kickboxen hervorragend um das eigene Selbstbewusstsein zu stärken und sich sicherer zu fühlen. Beim Kindertraining wird Disziplin, Fairness und gegenseitiger Respekt groß geschrieben. Die Kinder erfahren den respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen, verbessern ihre allgemeine Körperfitness und können Wettkampferfahrungen sammeln. Durch die regelmäßigen Gürtelprüfungen hat jeder Kickboxer ein klares Ziel vor Augen und wird spezifisch darauf vorbereitet. Jeder der Lust hat, kann an den Prüfungen teilnehmen und so seinen Gürtel-Grad erhöhen. An dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass Kickboxen sich klar von bekannten Vollkontakt-Sportarten wie K1, Thai-Boxen oder MMA unterscheidet. Beim Training und bei den Wettkämpfen existieren klare Vorschriften und Regeln. Jeder Kämpfer hat eine weit entwickelte Auf einem Grundstück im Kölner Süden entstehen 6 Stadthäuser und 3 Penthauswohnungen, alle mit nach Südwest ausgerichteten Terrassen und Gärten. Das Grundstück grenzt an die Weißer Hauptstraße, die in diesem Bereich als Allee gestaltet ist, und ragt mit der Rückseite in den kleinen Weißer Friedhof mit seinem alten Baumbestand. Wohnungsgrößen zwischen 90 bis 160 m² bieten Familien und Pärchen einen Lebensraum auf

Schutzausrüstung, bestehend aus Kopfschutz, Tiefschutz, Zahnschutz, Schienbeinschutz, Fußschutz sowie Handschuhen. Die Verletzungsgefahr ist somit nicht höher als bei anderen Vereinssportarten wie z.B. Fußball oder Tennis. In diesem Sinne ist jeder herzlich eingeladen, beim nächsten Training reinzuschnuppern und sich ein eigenes Bild zu machen! Für weitere Informationen, besuchen sie diese Website: www.ksf-koeln.de Marc Hetges Mobil: 0178 1875337 Marc.Hetges@gmx.de Wankelstraße 19 Rodenkirchen (Industriegebiet) Haltestelle Mannesmann-Straße Armen Yeritsyan

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VEREINE

RolliTennis: 92 Jahre alt - aber das hatte der MSC noch nicht erlebt! er Marienburger Sport-Club 1920 e.V. (MSC) ist der größte Tennis- und Hockey-Club im Kölner Süden mit einer wunderschönen Anlage am Forstbotanischen Garten in Rodenkirchen. Tennis und Hockey wird in allen Leistungsklassen bis hin zur Regionalliga gespielt - aber diese Art Tennis zu spielen war denn doch neu: Tennis im Rollstuhl. Anfang Juni fand ein Trainingscamp für Neulinge in dieser Sportart statt. Der MSC hatte dafür 3 zusammenhängende Plätze zu Verfügung gestellt und konnte beobachten, mit wie viel Leidenschaft und Freude die Teilnehmer bei der Sache waren. Als Außenstehender macht man sich zunächst gar nicht klar, welch schwierige Koordination erforderlich ist, mit einem Sportgerät in der Hand (dem Tennisschläger) den Rollstuhl mit beiden Händen genau dahin zu dirigieren, wo man ihn braucht. Zunächst galt es, den Tennisball möglichst präzise eine der Linien entlang zu treiben; dann musste ein zugeworfener Ball getroffen werden. Danach konnte man sich gegenseitig zuspielen, bis es dann um Punkte ging. Faszinierender Sport! Ansonsten wurde kein besonderes Aufhebens gemacht, schließlich gibt es im Zuge der Kinder- und Jugendförderung ständig Trainingseinheiten auf der Anlage. Umso überraschter war der Club, wenn nicht auch ein wenig beschämt, als er erfuhr, wie positiv die Teilnehmer dieses Camp beurteilten und wie wohl sie sich im MSC gefühlt hatten (siehe "Schönes Ambiente in Marienburg", Tennissport im TVM, Ausgabe 5 / 2012, Juli 2012; TVM = Tennisverband Mittelrhein). Vielleicht, weil das Camp als ganz normal angesehen wurde und die Teilnehmer nicht als Exoten behandelt wurden? Jedenfalls freut sich der MSC schon darauf, dass am zweiten Wochenende im September, also am 8./9.9., ein Nachwuchstur-

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nier für RolliTennis wieder am Forstbotanischen Garten stattfindet. Dieses Turnier ist bundesweit ausgeschrieben für Spieler zwischen 6 und 24 Jahren. Es wird veranstaltet von der GoldKrämer-Stiftung, die sich bereits seit vielen Jahren für die Betreuung und Integration von Behinderten einsetzt. Dazu gehört der Bau und Betrieb verschiedener Wohnanlagen, die berufliche Qualifikation und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie ein Engagement in verschiedenen Sportarten. Die Abteilung RolliTennis wird geleitet von Frau Regina Isecke. Sie war eine intensive Sportlerin mit teils guten Erfolgen in Schwimmen, Judo und Rudern, als sie durch einen unverschuldeten Unfall querschnittsgelähmt wurde. Sie entschied sich für Rollstuhl-Basketball, spielte jahrelang in der Nationalmannschaft, die sie auch dann noch betreute, als sie ihr Herz für Rollstuhl-Tennis entdeckt hatte. Lange Jahre war sie darin Deutsche Meisterin mit besten Wertungen in der Weltrangliste und bei den Paralympics (eine Bronzemedaille), parallel Vorstandsvorsitzende des Verbandes. Kein Wunder, dass sie in der Gold-Krämer-Stiftung RollstuhlTennis, das sie lieber RolliTennis nennt, eingeführt hat und mit allen Fasern voranbringt. Getreu dem Stiftungsmotto "Stärker als Schicksal ist ertragen". Bei dem, was Frau Isecke und ihre Schützlinge zeigen, sollte es noch positiver heißen: "Mein Schicksal - das Beste daraus machen!". Von dieser Stärke können wir alle lernen und die sportliche Leidenschaft und Geschicklichkeit bewundern. Dazu ist am 8. / 9. September auf der Anlage des MSC am Forstbotanischen Garten in Rodenkirchen Gelegenheit. Adresse: Schillingsrotter Straße 99, 50996 Köln. Alle Freunde und Interessierte sind herzlich willkommen - kein Eintritt. Hans Werner Löckmann

Ausflug des Männergesangvereins Weiß e.V. 1878 zum Rursee m Freitag, dem 20. Juli 2012, starteten wir gegen 13,00 Uhr von Weiß mit Sängern Ehefrauen, inaktiven Mitgliedern und Freunden in Richtung Eifel. Nachdem auch in Sürth und Godorf die restlichen Chormitglieder eingesammelt waren, konnte unser Busfahrer, Herr Jürgen Lamberz, Kurs auf unser Ziel Einruhr am Obersee (Rursee) nehmen. Bei bedecktem Himmel, von kleinen Regenschauern begleitet, bot sich mit Wäldern und Höhen der Hocheifel ein schönes und

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abwechslungsreiches Panorama. Am Ziel angekommen, kehrten wir zu Kaffee und Kuchen im unmittelbar am See gelegenen Hotel Seemöwe ein. Ordentlich gestärkt wurde dann je nach Lust und Laune eine Bootsfahrt über den Obersee, eine Wanderung am See entlang oder eine Erkundung des Ortes Einruhr unternommen. Bemerkt werden muss, dass seit der Ankunft dort kein Regentropfen mehr gefallen ist, sondern sich sogar die Sonne gezeigt hat. Nach dieser „Frischluftkur“ kehrten wir wieder im Hotel Seemöwe zum Abendimbiss ein. Bei gutem Essen und leckerem Bier bzw. Wein wurde es noch ein munterer Abend. Dieser wurde dann musikalisch beschlossen. Unser Chorleiter Hans Wahn hatte – dankenswerterweise - sein elektronisches Klavier mitgebracht und dann sang unter seiner Leitung der Chor „Kölsche Leedcher“ und ein amerikanisches Potpourri wurden geboten, sehr zur Freude aller Anwesenden. Nach problemloser Rückfahrt rollte der Bus wie geplant gegen 21.00 Uhr in Weiß ein. Ein besonderer Dank gilt Herrn Lamberz für die ruhige und sichere Fahrt und all denen, die vor, während und zum Ende des Ausflugs zum Gelingen beigetragen haben. Heinz Rosen

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RECHT & REZEPT

Der letzte zahlt die Zeche? Was man in manchen Restaurants Spannendes erleben kann… or kurzem konnte ich in einem Restaurant in der Kölner Innenstadt – nicht ohne Verwunderung – folgende Szene vom Nebentisch aus mitverfolgen: Eine offensichtlich unternehmungslustige Gruppe von freundlichen Damen hatte es sich bei Tappas, Cocktails und Co. gut gehen lassen und es war Zeit, die Zeche zu zahlen, da der Abend offensichtlich mit einer kleinen Schiffstour ausklingen sollte. Die neunköpfige Gruppe erhielt vom Kellner eine Gesamtrechnung kommentarlos auf den Tisch gelegt. Die Damen - die offensichtlich Arbeitskolleginnen waren – wollten getrennt zahlen, was bei dem Kellner nach dessen Gesichtsausdruck nur mäßige Begeisterung hervorrief. Die lustige Runde ließ sich nicht beirren und bestand auf Einzelabrechnungen, und so rückte unsere Servicefachkraft mit Kugelschreiber und einem briefmarkengroßen Zettel an, um die Rechnungen aufzuschlüsseln.

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Dies gelang auch relativ zügig bis zu dem Zeitpunkt, als die letzte Dame „den Rest“ zahlen sollte. Zum einen waren drei Cocktails offen, die die Dame unmöglich auch noch konsumiert haben konnte und zwei Vorspeisen, die nicht an diesem Tisch serviert worden waren. Nun ließ sich der Kellner nicht beirren: Er verkündete mehr oder weniger überzeugend, dass die offenen Speisen und Getränke von der Gruppe zu zahlen seien. Es entstand eine hitzige Diskussion und nach einigem Hin-und Her einigte man sich darauf, die drei Getränke ohne die Vorspeisen kollektiv zu zahlen. Offensichtlich, weil die Damen ihr Ausflugsschiff noch erreichen wollten, legten sie kurzerhand zusammen und zahlten den vermeintlich offenen Betrag von rund 30 Euro. Ich musste mich schwer zusammenreißen, mich nicht zu Wort zu melden.

Die rechtliche Einschätzung hätte dazu geführt, dass der Kellner die Differenz aus eigener Tasche hätte zahlen müssen: Juristisch gesehen hat der Restaurantbesitzer Pech gehabt, wenn er nicht beweisen kann, wer welche Getränke bestellt und auch getrunken hat. Es kommt nur ein Vertrag mit jedem einzelnen Gast durch die Bestellung und Lieferung des Gewünschten zustande. Notiert der Gastwirt den Verzehr des Gastes also nicht einzeln sondern für alle gemeinsam, muss er im Zweifel beweisen, ob und was der Gast zu zahlen hat. Andernfalls geht er leer aus. Für die Annahme einer gesamtschuldnerischen Haftung dieser Gruppe gibt es keinen Anhaltspunkt. Es gilt also die alte kölsche Weisheit: „Wer die Musik bestellt, zahlt auch“. Jürgen Zaverl Rechtsanwalt u. Fachanwalt für Versicherungsrecht

Schlemmen mit der Familie oder mit Freunden (6 Pers.) Hähnchenfilet mit Gorgonzolahaube und grünen Nudeln Zutaten: 2 Zwiebeln, 6 EL Öl, 5 in Öl eingelegte Sardellenfilets, 6 getrocknete Aprikosen, 2 Packungen Tomaten in Stücken (à 500 g), 2 Knoblauchzehen, 2 TL getr. Majoran, frisch gemahlener Pfeffer, 1/8 l Rotwein oder Hühnerbrühe, Kräutersalz, 1,2 kg Hähnchenbrustfilets (ohne Haut und Knochen), Cayennepfeffer, 2 EL Mehl, 250 g Butterschmalz, 2 EL saure Sahne, 200 g Gorgonzolakäse (oder Roquefort), 50 g Mandelblättchen, ein paar Salbeiblätter. Die Soße zubereiten: Zwiebeln würfeln und in 3 EL Öl andünsten. Die Sardellenfilets abspülen, zerkleinern, dazu geben und unter Rühren mitWEISSER DORFECHO 144

dünsten, sie lösen sich dann auf. Aprikosen in Würfel schneiden, das Tomatenfruchtfleisch dazu geben und verrühren. Knoblauchzehen ungeschält halbieren und darüber pressen. Mit Majoran und Pfeffer würzen. Rotwein oder Brühe angießen. Alles offen um die Hälfte einkochen. Das Sugo mit Kräutersalz abschmecken. Das Ganze in eine gefettete, ofenfeste Form geben.

fertigen Gericht verteilen. Beilage: grüne Nudeln (Tagliatelle) Aus „ Kochen für Gäste“ von Inge Schiermann Eva Fiedler / Foto: Ralf Perey

Hähnchenfilets waschen, trocken tupfen und mit Kräutersalz und Cayennepfeffer würzen. Dann mit Mehl bestäuben(das geht gut mit einem feinen Sieb). Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen, darin die Filets von jeder Seite kurz und kräftig anbraten und zum Schluss nebeneinander in der Auflaufform auf das Tomatensugo legen. Saure Sahne und Gorgonzola mit einer Gabel mischen und über die Filets verteilen. Mit Mandeln bestreuen. Backofen auf 225° / Umluft auf 200° vorheizen und die Form einschieben und ca. 15 Min. backen. In der Zwischenzeit die Salbeiblätter in einer Pfanne im restlichen Öl knusprig braten und über dem 25


BRAUCHTUM

Altstädter Köln 1922 eV „Am guten Alten in Treue halten“ n der Vorstellung der Kölner Traditionskorps nach Gründungsjahren sind wir jetzt im Jahr 1922 angekommen, dem Gründungsjahr der Altstädter eV Köln, einem der fünf Ur-Traditionskorps im Kölner Karneval. Aus einem 1905 im historischen Brauhaus Lölgen - in dem zum ersten Mal der berühmte „Halve Hahn serviert wurde - gegründeten Stammtisch aus dem Waidmarktviertel in der Altstadt wurde 1919 ein Kegelklub. Um dem offiziellen Karnevalsverbot der britischen Besatzer nach dem 1.Weltkrieg zu entgehen, gab man bei der Gründung der „Altstädter“ 1922 dem Kind einen anderen Namen. Man nannte sich die „Familiengesellschaft Altstädter“ ohne jedoch Frauen als Mitglieder zuzulassen. Servatius Jussenhoven – schon karnevalistisch erfahren – wurde zum 1. Präsidenten der Gesellschaft gewählt, zumal er Mitglied der 1905er Gründerrunde war. Bis 1946 wird er als Präsident der Gesellschaft geführt. Nach dem Abzug der britischen Besatzer war der Karneval wieder erlaubt und die Gesellschaft nannte sich jetzt „Fidele Altstädter“. Bereits nach der Session 1924 gründete sie ein eigenes Korps. Eine Uniform musste her und die fand man in den Farben Grün-Rot des kurkölnischen Landregiments und des kurkölnischen Leibdragonerregiments „Reitende Grenadiere von Rechberg“, auch „Grüne Dragoner“ genannt. Das neue Korps brauchte jetzt ein „Mariechen“, das damals noch von einem Mann dargestellt wurde. In der Person von Jean Küster fand man eine temperamentvolle „Marie“, die in die Geschichte des Kölner Karnevals einging. Bis 1935 war Jean Küster das „Mariechen“ der Altstädter. Da die Nationalsozialisten keinen Mann als „Mariechen“ duldeten, erhielt der Tanzoffizier Fritz Rosenbaum, der seit 1932 mit „Mariechen“ Jean Küster tanzte, 1936 mit Marianne Velder eine weibliche Tanzpartnerin. In der weiteren Folge der Tanzpaare waren auch einige im wirklichen Leben ein Paar. So auch das legendäre Tanzpaar Gerdemie und Karl Heinz Basseng, das auch viele Jahre in Weiß beheimatet war. Sie waren es, die als erste mit Hebefiguren den Korpstanz im Kölner Karneval revolutionierten. 1961 – 1973 gemeinsam Tanzpaar, wurde Karl Heinz Basseng 1979 – 1995 zum Vizepräsidenten und 1996 – 2004 zum Präsidenten gewählt. Im Kölner Dreigestirn waren die Altstädter in den Jahren 1973 und 2001 vertreten. 1973 stellten sie neben Prinz Claus II. – Claus Kegelberg von der Ehrengarde den Bauern Rudolf – Rudolf Paffrath und die Jungfrau Claudia – Klaus Ulonska. 2001 stellten sie das gesamte Dreigestirn: Franz Buchholz wurde Prinz Franz VIII., Walter Engelmann wurde Bauer Walter und Hans Kölschbach Jungfrau Hansi. Prinz und Bauer stammen beide aus dem Kölner Süden, die Jungfrau wurde 2004

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zum Präsidenten gewählt und führt bis heute die Gesellschaft. Von den Kriegsjahren unterbrochen, wird der Straßenkarneval in Köln seit 1953 wieder an Weiberfastnacht um 11:11 Uhr auf dem Altermarkt vom Altstädterkorps, dem Dreigestirn, dem Oberbürgermeister und natürlich auch vom Präsidenten des Festkomitees eröffnet. Auf der Bühne, vor der Bühne – die Farben Rot-Grün sind vorherrschend. Dieses Jahr wurden die „Altstädter“ 90 Jahre und sind trotzdem jung geblieben. Seit 1992 haben sie die Patenschaft über die neu gegründete Kindertanzgruppe „Kölsche Dillendöppcher“ übernommen. Mit Begeisterung ist diese muntere Truppe in ihren rot-grünen Kostümen auf Straßenfesten, in Altenheimen und natürlich auch im Karneval willkommen. Ganz jung dabei ist ein neuer, eigener Regiments-Spielmannszug, nachdem nach über 60 Jahren die musikalische Begleitung der Altstädter durch das 1. Kölner Tambourkorps „In Treue fest“ aufgekündigt wurde. Ehemalige „In Treue fest“- Musiker, Musiker aus anderen Gruppen und einige aus den eigenen Reihen bilden diesen neuen Spielmannszug. Dr. Gerhard Jussenhoven - Sohn des Gründungsmitglieds Servatius Jussenhoven und Komponist so bekannter Lieder wie: „Kornblumenblau“, „Die Hüsjer bunt om Aldermaat“, „Man müsste nochmal 20 sein“, „Dat Glockespill vum Roothuusturm“, dem „Badewannentango“ u.v.a.m., komponierte 1991 zum 70-jährigen den „Altstädter-Jubiläums-Marsch“ – Text von Ludwig Sebus. Hier spiegelt sich die Überzeugung und das „Jeföhl“ jedes Altstädters zur Familiengesellschaft wider: „Su wie em Kölsche Wappe Krune un Flamme, su stonn mer Altstädter en Fründschaff zesamme. Dat Kölle blüht, singe Glanz nit vergeiht, nimmb ne Altstädter op singe Eid!“ Der Fahneneid eines jeden Altstädters ist im folgenden Wortlaut zu leisten: „Beim Hölzer Zabel un Knabüs Un bei dä Grön Rut Farve verschriev ich mich dem Fastleer well bütze schunkele un karresseere dat Altstädter Korps nit blameere well treu sin un brav dat soll Gott walten am guten Alten in Treue halten!“ Alt und Jung – Erfahrung und Nachwuchs - eine gute Basis in einer sympathischen Familiengesellschaft für noch viele Jahre „Altstädter Köln 1922 e.V.“ und „Kölsche Dillendöppcher“ in alter Tradition nach dem Motto „Am guten Alten in Treue halten“. Im nächsten Jahr steht wieder ein großes Fest an, denn dann wird jeder Altstädter mit Stolz sagen: „Wir stehen jetzt seit 60 Jahren auf dem Altermarkt“ und eröffnen den Kölner Straßenkarneval. Dazu von uns: ein „3 X Kölle Alaaf“, vill Spaß un Sunnesching! Helmut Schuhbäck / Foto: Archiv Altstädter WEISSER DORFECHO 144


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NOTGEMEINSCHAFT Köln-Weiß 1922 – Sterbekasse Die überarbeitete Satzung ( 6.Fassung vom 14.12.2011) ist fertig gedruckt und wird von den Hauskassierern bei den nächsten Sammlungen mit verteilt. Zur Satzung gehört das Merkblatt Ausgabe 2012 (Stand 01.01.2012) Die Notgemeinschaft dankt folgenden Firmen für die Unterstützung durch ihre Spende zum Druck der neuen Satzung: - Bäckerei & Cafe Rainer Lippe - Blumenhaus Günter Krosse - Rosen Apotheke Dorothee Hassel - Grabmale Lothar Schmitt - Fa. Dirk Kalverkamp - Restaurant Landhaus Alt Weiss - Schreinerei J. Fahlenbock & W. Skutnik - Bestattungen Friedhelm und Michael Brodesser - TAMCO Tiefbau Service GmbH Anmerkung: Wer mehr über die Notgemeinschaft wissen

möchte oder an einer Mitgliedschaft interessiert ist, kann sich an folgende Personen wenden: Vorsitzender: Ernst Wilhelm Diek, Michaelweg 21, Tel. 02236/62021 Geschäftsführerin: Ursula Wehner, Hammerschmidtstraße 76, Tel. 02236/61344 Stellv. Geschäftsführer: Josefine Reinartz, Weißer Hauptstr. 40, Tel. 02236/67212 Hauskassierer: Friedhelm Brodesser, Auf der Ruhr 84, Tel. 02236/65752 Hauskassierer: Hannelore Müller, Rudolfweg 9, Tel. 02236/62882 Vertrauensfrau: Anja Faßbender, Lucas-Cranach-Str. 8, Tel. 0221/99200650 Ernst-Wilhelm Diek

40 Jahre Seniorenkreis in Weiß

n diesem Jahr feiern wir unser 40-jähriges Bestehen. 40 Jahre Seniorenkreis Weiß, 40 Jahre unterhaltsame Nachmittage für unsere Senioren, 40 Jahre selbstgebackene Kuchen mit einer Tasse Kaffee oder auch zwei. 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit unserer Helferinnen und Helfer. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Und so haben wir alle Senioren, Helferinnen und Gäste am 22.08.2012 auf eine Schifffahrt eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir einen herrlichen Tag an Bord des Schiffes Moby Dick verbracht. Wir wurden bestens verpflegt und wir denken, alle Teilnehmer werden diesen schönen Tag noch lange in Erinnerung behalten. Der Seniorenkreis ist auf Initiative der Dorfgemeinschaft, der Katholischen und Evangelischen Kirche entstanden. Der Pfarrsaal von St. Georg

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wurde uns von Anfang an bis heute zur Verfügung gestellt. Anfänglich trafen sich die Weißer Senioren und gern gesehene Gäste einmal pro Woche nachmittags dort zu einem gemütlichen Beisammensein. Da der Zuspruch groß war, wurden es bald zwei feste Nachmittage (montags und mittwochs). Und das ist bis heute so! Im Laufe der Zeit kamen unsere nachmittäglichen Ausflugsfahrten hinzu. Von April bis Oktober führen sie uns in die nähere Umgebung, ins Bergische Land und in die Eifel. Besondere Verdienste im Seniorenkreis gehörten Herrn Steinhover. Er war von Anfang an bis zum Jahre 1998 1. Vorsitzender. Aus Altersgründen legte er den Vorsitz in die Hände unseres heutigen Führungsteams. An dieser Stelle möchte der Vorstand sich bei allen aktiven und inaktiven Helferinnen für die ehrenamtliche Tätigkeit an unseren Nachmittagen bedanken, für die vielen selbstgebackenen Kuchen und die nette Bewirtung. Auch herzlichen Dank den KFD Frauen (Löstige Wiever vun St. Georg) für die Gestaltung unseres Karnevalsnachmittags und den vielen anderen Helferinnen und Helfern. Wir möchten Sie, liebe Senioren, nochmals ganz herzlich zu unseren Nachmittagen einladen. Jeden Montag und Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr treffen wir uns im Pfarrsaal. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, mit Spielen verschiedenster Art oder einfach nur mit Gesprächen erleben Sie einen unterhaltsamen Nachmittag. Jeder neue Gast, egal welcher Konfession, ist immer herzlich willkommen. Der Vorstand Walter Maaß und Karl Berger Foto: Dorothea Grünwald

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HANDEL & GEWERBE

Gütesiegel für Leistenbruch-Chirurgie im St. Antonius Krankenhaus

ie Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie am St. Antonius Krankenhaus ist von der Deutschen Herniengesellschaft ausgezeichnet worden. Als eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland hat das St. Antonius Krankenhaus in Köln-Bayenthal ein Zertifikat für höchste Qualität in der operativen Therapie von sog. Eingeweidebrüchen (Hernien) wie Leisten-, Nabel-, Narben – oder Bauchwandbrüchen bekommen. Das von der gemeinnützigen Deutschen Herniengesellschaft verliehene Qualitätssiegel „zertifiziertes Hernienzentrum“ wird an Kliniken vergeben, die große fachliche Erfahrung nachweisen können und ihre Behandlungsergebnisse im Rahmen einer Qualitätssicherungsstudie offen legen sowie weitere Auflagen erfüllen. „ Wir sind sehr stolz auf dieses Zertifikat, mit dem unsere Bemühungen um eine erstklassige chirurgische Versorgung unserer Patienten gewürdigt werden“, betont der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie im St. Antonius Krankenhaus, Prof. Dr. med. Jan Brabender. Das Team mit den Oberärzten Dr. Selim Yavuzyasar und Dr. Sven-Oliver Gellersen

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besitzen ein hohes Maß an operativer Erfahrung in der Chirurgie der Eingeweidebrüche. Als Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie wird diese Expertise regelmäßig durch nationale und internationale Kongressbesuche erweitert. Durch die Vielzahl an Techniken und durch neue Kunststoffnetze ist es inzwischen möglich, für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. In einer eigenen Sprechstunde werden Patientinnen und Patienten gründlich untersucht und ausführlich individuell beraten. Für die Empfehlung einer Behandlungsmethode werden das Lebensalter, die Ausprägung des Bauchdeckenbruches, Vorerkrankungen oder Voroperationen, die persönlichen Wünsche und auch körperliche Belastungen und sportliche Aktivitäten berücksichtigt. Ein spezialisiertes Team führt die Operationen durch. Häufig kommen hierbei Schlüssellochverfahren zum Einsatz, wobei mit einer Kamera durch winzige Schnitte in der Bauchwand operiert wird. Diese Schnitte sind teilweise unter 3mm groß und bereits nach 14 Tagen kaum zu sehen. Bei dieser OP-Variante wird ein spezielles Netz ver-

wendet, welches halb so schwer ist wie die Standardnetze und aufgrund seiner speziellen Oberfläche sehr gute Einheilungseigenschaften besitzt. „Unser Ziel ist es, jedem Patienten mit einem Leisten- oder Bauchwandbruch die bestmögliche Therapie zukommen zu lassen, so dass eine zügige, schmerzarme und dauerhafte Heilung erreicht wird.” erklärt Chefarzt Professor Brabender. Sprechstunde nach Vereinbarung

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HANDEL & GEWERBE

Lese-Rechtschreibstörung (LRS, Entwicklungsdyslexie/ -dysgraphie) ie Lese-Rechtschreibstörung ist eine Störung im Erwerb des Lesens und Schreibens. Eine Rechtschreibstörung kann auch isoliert auftreten. Eine Lesestörung ist charakterisiert durch eine niedrige Lesegeschwindigkeit, häufiges Stocken, Verlieren der Zeile im Text, aber auch das Auslassen, Vertauschen oder Hinzufügen von einzelnen Buchstaben, Silben oder Wörtern. Das Gelesene kann zum Teil nur unzureichend wiedergegeben bzw. interpretiert werden. Bei der Rechtschreibstörung kommt es u.a. zu Vertauschungen (z.B. d statt b), Auslassungen, Hinzufügungen von Lauten und zu Regelfehlern. Wörter werden teilweise fragmentarisch oder im selben Text auch mehrfach unterschiedlich falsch geschrieben. Häufig kommt eine unleserliche Handschrift hinzu. In den ersten Grundschuljahren können „lautgetreue Fehler“ toleriert werden. Hierbei werden Wörter so geschrieben, wie sie gesprochen oder gehört werden (z.B. Der Hunt belt). Voraussetzung für die Diagnose einer LRS ist, dass die Lese- oder Rechtschreibleistung deutlich niedriger ist als es der übrigen Altersgruppe entspricht und dass die Lese- und/oder Rechtschreibleistung deutlich schwächer ist als es der Intelligenzquotient und der allgemeine Entwicklungsstand erwarten lassen. Ursächlich wird im Wesentlichen eine zentral bedingte kognitive Störung der Informationsverarbeitung (z.B. auditive Wahrnehmungsstörung) angenommen, wobei auch genetische Faktoren betei-

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ligt sein können. Häufig tritt eine LRS als Folge einer Sprachentwicklungsstörung auf. Auch Umweltfaktoren können an der Entstehung einer LRS beteiligt sein. Ein Kind sollte bei Verdachtsmomenten frühzeitig fachkompetent untersucht und behandelt werden. Psychische Belastungen aufgrund der Misserfolgserfahrungen sowie Spannungen im Umfeld müssen abgebaut und ein stabiles Selbstwertgefühl aufgebaut werden. Weiterhin orientiert sich eine Therapie an den zugrunde liegenden Schwächen des Kindes, z.B. in der allgemeinen Sprech- und Sprachkompetenz, in den Kenntnissen über die Lautstruktur der gesprochenen Sprache, der auditiven und visuellen Wahrnehmung, der Durchgliederungs- und Strukturierungsfähigkeit von Wörtern sowie der Merkfähigkeit.

Tipps zum Umgang mit einem Kind mit LRS - Wenn Sie unsicher sind, ob die Leseund Rechtschreibfehler Ihres Kindes entwicklungsbedingt noch normal sind, sprechen Sie mit seinem Lehrer, um nicht Gefahr zu laufen, Ihr Kind durch verfrühtes Korrigieren zu überfordern. - Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt über Möglichkeiten einer gezielten Diagnostik und Therapie. Wenn eine LRS mit einer Sprachentwicklungsoder auditiven Wahrnehmungsstörung zusammenhängt (was häufig der Fall ist), kann eine Therapie auch

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über den Kinderarzt verordnet werden. Bedenken Sie, dass ständiges Üben zu Hause ohne therapeutische Begleitung, verbunden mit dem Druck, besser werden zu müssen, selten den gewünschten Erfolg bringt und alle Beteiligten sehr belasten kann. Ein Kind mit einer LRS leidet häufig unter einem mangelnden Selbstwertgefühl. Deshalb sollten Sie nicht kritisierend sondern immer ermutigend auf die Fehler Ihres Kindes reagieren, ihm stets wertschätzend begegnen und Ihre Wahrnehmung immer wieder auf seine guten Eigenschaften und Fähigkeiten richten.

Falls Sie Fragen zum Thema Lese-Rechtschreibstörung haben, können Sie sich gern wenden an die Praxis für Logopädie D. Gehringer / Tel.0221-396229 Am Lennartzhof 16, 50996 Köln-Rodenkirchen und Am Feldrain 82, 50999 Köln-Sürth (an der Grenze zu Weiß) www.logopaedie-gehringer.de

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Vortragsprogramm im St. Antonius-Krankenhaus ür den Herbst hat der Förderverein des St. Antonius Krankenhauses wieder ein interessantes Vortragsprogramm mit neuen Themen und zum Teil auch neuen Referenten zusammengestellt. Am Samstag, dem 29.Sept., 11.00 Uhr im Festsaal des St. Antonius Krankenhauses in Köln-Bayenthal, Schillerstr. 23, referiert Prof. Dr. med. Norbert Körber zum Thema „Grüner Star – kein Grund zur Angst“. Prof. Körber ist niedergelassener Facharzt für Augenheilkunde im Augenzentrum Köln und Belegarzt im St. Antonius Krankenhaus. Er informiert vor allem über die neuesten operativen Möglichkeiten zur Behandlung dieser häufigen Krankheit. Ebenfalls zum erstenmal referiert Dr. med. Peter Bernards, Facharzt für Gastroenterologie und Pneumologie und seit einigen Monaten Oberarzt im St. Antonius Krankenhaus. Thema am Samstag, 27. Okt. 2012, 11.00 Uhr im Festsaal des Krankenhauses: „Lebererkrankungen und Komplikationen“. Leberstörungen verursachen keine Schmerzen und werden deshalb oft zu spät behandelt. Im Nov. beteiligt sich das Antonius-Form wieder an den Herzwochen der Dt. Herzstiftung. In der MATERNUS-Seniorenwohnanlage, Hauptstr. 128, Rodenkirchen, beschäftigen sich Oberarzt Dr. med. Ch. Ndawula und

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ein Mitglied der Rodenkirchener kardiologischen Praxis Drs. Stäblein, Schramm, Hirsemann am Dienstag, dem 6. Nov., 18.00 Uhr, mit dem Thema „Herz in Gefahr – Diagnose und Therapie“. Den letzten Vortrag in diesem Jahr hält am Samstag, dem 24. Nov., 11.00 Uhr im Festsaal des Krankenhauses, der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, Dr. med. E.-A. Cramer. Er informiert über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei „Schulterschmerz“. Für Dienstag, den 4. Dez., 18.00 Uhr, laden Krankenhausleitung und Förderverein alle Interessierten zu einem „Weihnachtlichen Konzert“ mit anschließendem kleinen Umtrunk und Imbiss in die Kapelle des Krankenhauses ein. Der Chor 61 Cantus Mundi Köln singt unter der Leitung von Mariano Galussio Weihnachtslieder aus aller Welt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Das komplette Programm finden Sie unter www.antonius-koeln.de. A. Kever-Henseler

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20 Jahre Bioladen in Weiß ranz – was darf ich essen, was nicht? Im Jubiläumsmonat Juni fanden viele Aktionen statt, oft begleitet von den jeweiligen Herstellern – so u.a. die Präsentation der greenbag-Gemüsetüte, die wöchentlich mit Obst und Gemüse plus Rezept zum Nachkochen bestückt ist. „Wir sind froh einen solchen Laden in der Nähe zu wissen“, bestätigen denn auch viele Kunden, die oft mehrmals täglich sogar den Weg in den kleinen Bioladen finden. Für die Zukunft wünschen sich das Team und die Kundschaft einen Fortbestand dieses Services und freuen sich schon auf die Feier zum 25. Geburtstag!

„In dieser Lage würde ich von einer langfristigen Ganztagsöffnung lieber absehen.“ So die Worte des damaligen Unternehmensberaters des gerade sich neu gründenden Naturkostladens mitten im reinen Wohngebiet an der Grenze Weiß/Rodenkirchen/Sürth. Nicht gerade ermutigend für die Betreiberin Mechthild Posth, die soeben ihr Studium der Agrarwissenschaften an der Universität Bonn abgeschlossen hatte und sich nun zu diesem Schritt entschied. Bio gab es damals nirgendwo im näheren Umfeld – die Leute mussten weite Wege in Kauf nehmen, um an die Produkte heran zu kommen und so lag es nahe diese Lücke hier zu schließen. Eine Gewerbekonzession lag vor, da die Eltern von Mechthild Posth Ende der 50er Jahre genau hier einen ersten Supermarkt (damals Spar Markt) eröffnet hatten, der später verpachtet und Mitte der 70er Jahre ganz aufgegeben wurde. Umso stolzer feiert der so versteckte Bioladen nun seinen 20 Geburtstag und dankt allen KundInnen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben – aller betriebswirtschaftlicher Bedenken zum Trotz. Am 1.Juni 1992 eröffnete der Laden damals ganztägig mit einem Vollsortiment, nachdem es vorher nur sporadische Öffnungszeiten und nur Brot und 34

Gemüse aus der Region gegeben hatte. Heute haben Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau ihren festen Platz in den meisten Haushalten, weiß Mechthild Posth zu berichten. Das Bewusstsein der Menschen für das, was sie essen, ist extrem sensibilisiert. So steht die Beratung im Ladenalltag auch ganz oben an neben den üblichen Fragen zu Herkunft, Anbau und Verarbeitung der verschiedenen Lebensmittel. Wer weiß heute noch wie Backferment hergestellt wird und welche Besonderheit das damit gebackene Brot in sich hat? Oder die gerade in aller Munde diskutierte Laktoseintole-

Naturkosmetik-Präsentation Im Rahmen der 20-jährigen JubiläumsAktion von Rabatula fand auch eine Naturkosmetik-Präsentation statt. Hierbei konnte sich jede Kundin und jeder Kunde zum Thema Hautpflege informieren und beraten lassen und sich mit passenden Proben und Geschenken eindecken. Durchgeführt wurde diese Aktion von Karen Ages, Naturkosmetikerin und Sugaring-Expertin mit eigener Kosmetikkabine (KosnaturA) im WellCome-Studio im Gewerbegebiet Rodenkirchen. Frau Ages blickt auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung zurück und arbeitet ausschließlich mit Bio-Wirkstoffkosmetik. Ab August, bietet KosnaturA dekorative Kosmetik und regelmäßige Make-up Seminare an. Infos unter www.kosnatura.de oder telefonisch 02236-3319804 Uschi Schupke / Fotos Ralf Perey

NaturkosmetikPräsentation von Karen Ages, im Rahmen der 30-jährigen Jubiläumsaktion von Rabatula

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HANDEL / WEISSER PERSONEN

Sparen, spielen, spenden - Neue Uniformen und Trainingskleidung für Tanzcorps „Kapelle Jonge“ ischtennisplatte oder Computer, Stühle und Tische für den Aufenthaltsraum, Bücher, Spiele oder Musikinstrumente, Spiel- und Bastelmaterial oder Holz und Farben für die dringend notwendige Renovierung von Clubräumen und Vereinsheimen: Mit den Mitteln des "PS-Zweckertrags" können gemeinnützige Vereine, Institutionen und Gruppen wichtige Anschaffungen tätigen oder Projekte realisieren. Die Gelder stammen aus der Sparform "PSSparen und Gewinnen", die das Sparen mit einer Lotterie verbindet. Vier der fünf Euro des PS-Lospreises sind die Sparrate, der restliche Euro fließt in den Lotterietopf, aus dem monatliche Gewinne zwi-

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schen 2,50 Euro und 250.000 Euro ausgeschüttet werden. 25 Cent pro verkauftem Los führen die teilnehmenden Sparkassen als so genannten "Zweckertrag" ab und geben ihn an als gemeinnützig anerkannte Träger der Jugend-, Wohlfahrts- und Kulturpflege in ihrem Geschäftsgebiet weiter. Die nächste Spendenübergabe findet statt am Donnerstag, dem 6. September 2012, 17.30 Uhr in der Geschäftsstelle Sürth der Sparkasse KölnBonn, Sürther Hauptstraße 112, 50999 Köln.

B. Hughes vom Tanzcorps der Karnevalsgesellschaft "Kapelle Jonge" einen Betrag von 1.000 Euro aus dem PS-Zweckertrag übergeben. Für den Betrag sollen für die Kinder und Jugendlichen des Tanzcorps neue Uniformen, Trainingskleidung und Winterjacken angeschafft werden. Bisher wurde die Ausstattung immer wieder geändert, ausgebessert und an die jeweils kleineren Tänzer "vererbt". Doch jetzt ist der Verein an einem Punkt angekommen, wo nur noch zahlreiche und recht kostspielige Neuanschaffungen helfen. Sparkasse KölnBonn

Marc Westebbe, Leiter der Geschäftsstelle Sürth, wird an Gundolf Noa und Colin

Michael Paul - Ein Politiker aus Weiß „Ist die niedlich!“ Seit Michael Paul seine Tochter im Kinderwagen durchs Dorf schiebt, sprechen den Bundestagsabgeordneten noch mehr Menschen an als sonst. Kaum einer hat Berührungsängste. Seit Jahren wohnt er am Pflasterhofweg, ist über seine lokalpolitische Tätigkeit für viele ein bekanntes Gesicht. Vor zwei Jahren hat er die bundespolitische Bühne betreten – jetzt geht es für ihn schon in die zweite Halbzeit der Wahlperiode. Seine Tochter, gerade ein Jahr alt, sieht er selten, seit er hauptberuflich Politik macht. Beruf und Familie gerecht werden zu können, ist auch für ihn eine Herausforderung. „Das ist sehr schwierig“, bekennt er. Den Großteil seiner Zeit verbringt er in Berlin, pendelt zwischen Rhein und Spree. „Ich muss meiner Frau ein Riesenkompliment machen, weil sie die Hauptlast trägt, oft völlig allein auf sich gestellt ist, zumal unsere Eltern leider nicht mehr leben, die sonst helfen könnten.“ Die Tage sind lang geworden, seit er den Job in einem Bonner Ministerium einge36

tauscht hat gegen das Abgeordnetenleben. Vor 22 Uhr ist selten Schluss. Fraktions-, Plenums- und Ausschussitzungen, Anhörungen, Aktenarbeit prägen den Tag, dazu Gespräche mit Besuchern, Experten, Kollegen. Und nach den offiziellen Terminen geht es weiter zu einer der zahllosen Veranstaltungen, zu der irgendwo in Berlin eine Interessengruppe einlädt, um für sich und ihre Position zu werben. „Fortbildung in Sachfragen“ sei das, erklärt Paul. Fußläufig zum Regierungsviertel hat er sich eine kleine Wohnung genommen. Die Bücher, die er aus Köln mitgebracht hat, stehen fast alle noch so im Regal, wie er sie eingeräumt hat. Keine Zeit, keine Lust mehr, abends noch zu lesen. Und die berühmte Berliner Partyszene? „Da kann ich nicht mitreden“, lacht er. Michael Paul klingt mit sich im Reinen, wenn er über die vergangenen zwei Jahre spricht. Der Wechsel aus dem Bundesumweltministerium in die aktive Politik, das sei schon eine enorme Veränderung gewesen. „Ich muss völlig unterschiedliche Jobs unter einen Hut bringen“, erklärt er. In Köln ist er Ansprechpartner für alle bundespolitischen Fragen, in Berlin wirkt der Experte für Atomrecht als Fachpolitiker. Seine beruflichen Erfahrungen bringt der promovierte Jurist unter anderem im Umweltaus-

schuss des Bundestages ein. Die Katastrophe von Fukushima und der anschließende Blitzausstieg aus der Kernenergie-Nutzung haben auch bei Paul Spuren hinterlassen. Schon im Wahlkampf hatte er sich für die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken eingesetzt, „weil ich die Nutzung der Kernenergie für verantwortbar gehalten habe“. Aktiv wirke er an dem 2010 verabschiedeten Gesamtenergiekonzept mit – das ein Jahr später zurückgenommen wurde. Als einer von einer Handvoll Abgeordneten widersetzte er sich dem Fraktionszwang, als es um den Kernenergie-Ausstieg ging. Die Fragen, die er aufgerufen hatte, waren für ihn nicht zufriedenstellend beantwortet worden. Er sah sich außerstande, zuzustimmen. Eine Entscheidung, die nicht jeder Paul zugetraut hätte. „Am Ende bin ich zufrieden, dass ich das so gemacht habe.“ Auch in seinem Wahlkreis habe ihm niemand vorgeworfen, falsch gehandelt zu haben. „Die Menschen honorieren, dass man – zumindest in einer Frage, wo man einen gewissen Sachverstand hat – auch mal aus der Reihe ausschert, wenn man überzeugt ist, dass es nicht in Ordnung ist, was da passiert.“ Sorge, deswegen als Atomlobbyist abgestempelt zu werden, hat er nicht. „Die Menschen wissen, dass ich über meinen beruflichen HinterWEISSER DORFECHO 143


WEISSER PERSONEN / HINWEIS

grund Zugang zu der Materie habe, und nicht, weil ich von irgendeiner Seite gekauft worden wäre.“ Ähnlich komplex wie die Atom- ist für ihn und alle anderen Parlamentarier die Euro-Frage. Hier gehen die Einschätzungen allerdings noch viel weiter auseinander. „Keiner weiß, was passieren wird“, fasst er die Stimmungslage vieler Kolleginnen und Kollegen zusammen. „Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Solche Unwägbarkeiten gab es nie.“ Die Arbeit im Berliner Betrieb hat ihn dünner, sein Haar grauer werden lassen. Um dem täglichen Stress gewachsen zu sein, versucht er so diszipliniert wie möglich zu leben. „Sonst hält man den Job auf Dauer nicht durch.“ Er bemühe sich, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Das Leben unter der „Käseglocke“ im Regierungsviertel habe mit dem wirklichen Leben wenig zu tun hat. Seine Erdung findet er in Weiß. Eine „schöne Mischung aus behütetem Vorort mit dörflichem Charakter und gleichzeitiger

Nähe zum Mittelzentrum Rodenkirchen und zur Großstadt Köln“. Was ihm im Dorf fehlt, sind Geschäfte für den täglichen Bedarf. „Es ist schon ein schlechtes Zeichen, dass seit über einem Jahr ‚Gertis Kiosk’ geschlossen ist und nichts Neues nachkommt.“ Sürth habe bewiesen, dass es auch anders geht. „Das würde ich mir auch für Weiß wünschen.“ Ein Thema, das auch in seiner Bürgersprechstunde immer wieder vorgetragen wird. „Von A wie Auszubildende bis Z wie Zahnersatz“, fasst er das Spektrum der Themen zusammen, mit denen die Menschen zu ihm kommen. Eine halbe Stunde nimmt er sich Zeit für jedes Gespräch, die Termine sind immer schnell vergeben. Einblick in die Sorgen und Befindlichkeiten im Wahlkreis bekommt er bei der Einladung in Einrichtungen vor Ort, von Unternehmen bis zu Kindertagesstätten. Bei seiner „Sommertour“ informiert er sich, welche Auswirkungen die große Politik – und damit seine Entscheidun-

gen im Bundestag – auf die lokale Ebene haben. Soziale Themen sind in der Millionenstadt Köln Alltag für die Bundestagsabgeordneten, gleich welcher Couleur. Hartz IV und die Umsetzung des „Bildungspakets“ waren Schwerpunkte der vergangenen Monate. „In meine Sprechstunden kommen Menschen, die glaubhaft erklären, dass sie sich bemühen die Leistungen abzurufen, es aus bürokratischen Hindernissen aber nicht schaffen.“ Beim Besuch im Jobcenter wurde ihm bestätigt, dass zu den großen Anlaufschwierigkeiten ein mangelndes Zusammenspiel zwischen Arbeitsagentur und Stadt Köln kam. „Da sind dann gerade die Leute, die sich für ihre Kinder einsetzen wollen, die Leidtragenden“, so Paul. „Ich bemühe mich im Einzelfall zu helfen, und hin und wieder gelingt das auch.“ Für ihn macht das den größten Reiz an der Politik aus: „Festzustellen, dass man vielleicht doch ein bisschen was bewegen kann.“ Johannes Hoffmann

Caritas - Haussammlung Bei der letzten Haussammlung (19.05.12-09.06.12) haben wir in Weiß einen Betrag von 2.782,54 Euro durch ihre Spendenbereitschaft erhalten. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Spendern nochmals recht herzlich bedanken. Mit dem Erlös der 2 x jährlich durchgeführten Haussammlung helfen wir Familien und Menschen in unserem Rheinbogen, die in schwierigen, wirtschaftlichen und sozialen Situationen leben. Wir unterstützen diesen Personenkreis mit Lebensmittelgutscheinen, einem wöchentlichen Mittagstisch für Obdachlose in St. Maternus in Rodenkirchen, dem Elisabethkorb - Lebensmitttelausgabe in Weiß - an ca. 60 Familien oder z.B. einem Zuschuss für Kinder aus bedürftigen Familien.

Dieses soziale Engagement ist nur mit den finanziellen Mittel durch die Haussammlung gesichert. Für die Durchführung der zweiten Haussammlung in der Zeit vom 17.11.12.-08.12.12 bitten wir erneut um Ihre finanzielle Unterstützung und freundliche Aufnahme der Sammlerinnen und Sammler, die diese nicht leichte ehrenamtliche Aufgabe zum Wohl bedürftiger Mitmenschen durchführen. Hinweis: Für die Unterstützung bei den Haussammlungen suchen wir noch weitere Verstärkung. Wir sagen Ihnen heute schon Dank und wünschen Ihnen alles Gute. M. Grüttner

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TERMINE

DORFGEMEINSCHAFT WEISS Ihre Veranstaltungstermine mailen Sie bitte an: termine@dorfgemeinschaft-weiss.de September 2012 Samstag, 8. September Skulptur Draussen Vernissage um 17.00 Uhr Die Ausstellung geht bis zum 15.12.2012. TINA HAASE - „Luftveränderung“. Weißer Hauptstr. 52, 50999 Köln Am Abend der Vernissage präsentiert Südkunst e.V. um 20.00 Uhr Moritz Netenjakob mit „Multiple Sarkasmen“. Einlass 19.00 Uhr - Eintritt 15 Euro Der Kartenvorverkauf für diese Abendveranstaltung erfolgt über die Buchhandlung Köhl, Hauptstr. 81, 50996 KölnRodenkirchen Sonntag, 16. September 50 Jahre Dorfgemeinschaft Weiß Jubiläumsveranstaltung zum 50-jährigen der Dorfgemeinschaft Weiß. Festveranstaltung für alle Weißer Bürger mit musikalischer Unterhaltung sowie Speis und Trank zum kleinen Preis. 17.00 Uhr Gospelkonzert mit Adrienne Morgan Hammond, dem Ensemble „The Ladies“ und dem Chor „Pitch The Key“. Ab 18.00 Uhr gemütliches Beisammensein auf dem Kirchplatz. Samstag, 22. September Seniorenfest der Dorfgemeinschaft Weiß um 13.30 Uhr Pfarrsaal St. Georg. Einlass nicht vor 13.00 Uhr Eingeladen sind alle Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren. Donnerstag, 20. September Jazzkonzert mit „Open Source“ 19 Uhr Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh-Str. 7, Michaelshoven. Eintritt frei. Samstag, 22. September The Undertakers um 20.12 Uhr Live-Konzert mit Johannes Schenk (Piano) und Klaus Mages (Percussion). Eisdiele Marano, Auf der Ruhr 63, 50999 Köln. Eintritt frei.

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Freitag, 28. September Kartoffelfest der „Löstigen Wiever“ von St. Georg. 18.00 Uhr Kirchplatz von St. Georg. Freitag, 28. September Weinhändler lesen aus ihren Lieblingsbüchern um 19.30 Uhr Literamus e.V. in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen im Rahmen der „Südlese“. Eintritt: 5 Euro Samstag, 29. September Tag der offenen Tür im Reit-TherapieZentrum Weißer Bogen e.V. Mit integrativem Stallcup. Gut Pflasterhof, 50999 Köln-Weiß, weitere Informationen auf der Internetseite: www.rtz-weisser-bogen.de Oktober 2012 Mittwoch, 3. Oktober Musikalische Stadtgeschichten mit . Schwanenberg, um 15.00 Uhr Eine humorvolle augenzwinkernde Geschichtsstunde mit Günter Schwanenberg. Veranstaltungsort: Firma Brodesser, Auf der Ruhr 84, 50999 Köln Anmeldungen unbedingt erforderlich bei Helmut Schuhbäck Telefon: 02236-65199 Samstag, 6. Oktober Veranstaltung im Reit-TherapieZentrum Weißer Bogen e.V. Freundschaftstreffen für Menschen mit Behinderung. Gut Pflasterhof, 50999 Köln-Weiß. Weitere Informationen auf der Internetseite: www.rtz-weisserbogen.de Sonntag, 14. Oktober Literamus fährt mit dem Bus zur Frankfurter Buchmesse, um 7.00 Uhr Rückkehr ca. gegen 20.00 Uhr. Kosten incl. Eintritt: 10 Euro für Jugendliche, 25 Euro für LITERAMUS-Mitglieder, 28 Euro für alle anderen. Karten nur im Vorverkauf! Karten ab Juli 2012 in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen! Keine Reservierung möglich.

Mittwoch, 24. Oktober Kinderveranstaltung von Literamus, um 16.00 Uhr Kinderveranstaltung „Das magische Baumhaus auf Tour - Gefahr am Amazonas“. Literamus e.V. in der Stadtteilbibliothek. Eintritt frei Freitag, 26. Oktober Poetry Slam 3 am 26.10.2012, um 19.30 Uhr Stadtteilbibliothek Rodenkirchen Poetry Slam 3 - (5 Minuten-Dichterwettstreit). Eintritt: 5 Euro - für Schüler frei November 2012 Donnerstag, 8.11.2012, Grußkartenverkauf von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr Pfarrheim St. Georg Grußkartenverkauf. Veranstalter: Löstige Wiever von St. Georg Dezember 2012 Samstag, 1. Dezember 5. Weißer Weihnachtsmarkt ab 15.00 Uhr und Sonntag, 2. Dezember ab 11.00 Uhr auf dem Kirchplatz St. Georg. Samstag, 15. Dezember, 17.00 Uhr „Jedanke zor Adventskranzkääzezick“ Günter Schwanenberg stimmt Sie mit kölschen Liedern und Gedichten auf das Weihnachtsfest ein. Ort: im Hause Brodesser, Auf der Ruhr 84, 50999 KölnWeiß. Telefonische Voranmeldung unbedingt erforderlich bei: Helmut Schuhbäck 02236-65199

Unter dieser Rubrik werden die der Dorfgemeinschaft Weiß bekannten/gemeldeten Termine veröffentlicht. Hierbei bemühen wir uns, die einzelnen Termine zeitnah in den quartalsmäßigen Ausgaben des Weisser Dorfecho aufzuführen. Aus Platzgründen kann es jedoch möglich sein, dass wir nicht alle Termine abdrucken können. Deshalb weisen wir hier ausdrücklich noch einmal auf die Homepage der Dorfgemeinschaft hin: www.dorfgemeinschaft-weiss.de. Dort können unter der Rubrik „Termine“ weitere Veranstaltungen und Details nachgelesen werden.

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Einladung Samstag, 29.09.12, 11.00 Uhr, Festsaal, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Köln-Bayenthal, Grüner Star – kein Grund zur Angst, Prof. Dr. med. Norbert Körber (Facharzt für Augenheilkunde, Augencentrum Köln)

Samstag, 27.10.12, 11.00 Uhr, Festsaal, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Köln-Bayenthal, Lebererkrankungen und Komplikationen, Dr. med.Peter Bernards (Oberarzt Medizinische Klinik und KardioDiabetes Zentrum)

Dienstag, 6.11.12, 18.00 Uhr MATERNUS-Seniorenwohnanlage, Hauptstraße 12, KölnRodenkirchen, Herz in Gefahr – Diagnose und Therapie, Dr.

med. Christoph Ndawula (Oberarzt Medizinische Klinik), Drs. med. Stäblein, Schramm und Hiersemann (Kardiologische Praxis Rodenkirchen)

Samstag, 24.11.12, 11.00 Uhr, Festsaal, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Köln-Bayenthal, Der Schulterschmerz. Dr. med. Ernst-Albert Cramer (Chefarzt Klinik, für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie) Dienstag, 4.12.12, 18.00 Uhr Kapelle, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Köln-Bayenthal, Weihnachtliches Konzert zum Jahresausklang, Chor 61 Cantus Mundi Köln, Leitung: Mariano Galussio

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Der bewegende Kölner Süden auf www.rheinbogen.net

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