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Das Stadtteilmagazin für Köln-Weiß • Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß e.V.

Heft Nr. 141 • Dezember 2011

Foto: Helmut Schuhbäck

WEISSER DORFECHO

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Impressum

WEISSER DORFECHO Herausgeber Dorfgemeinschaft Weiß e.V. Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de Redaktion: Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Telefon 02236 9699970, Telefax 02236 9699971 E-Mail: ralf.perey@dorfgemeinschaft-weiss.de Ständige Mitarbeiter: Friedhelm Brodesser, Jörg Dahmen, Renate Düffel, Willi Esser, Dr. Eva-Marie Fiedler, Günter Krosse, Doris Noll, Ralf Perey, Joachim Pütz, Nicole Ritterbach, Helmut Schuhbäck, Inge Schuhbäck, Uschi Schupke Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: Ella Friese, Walter Maas, Cordes Koch-Mehrin, Brigitte Orth, Theo Oleff, Peter Pies, Rolf Pommé, Heinz Rosen, Ernst Schmelzer, Dr. med. Nils Thiessen, Jürgen Zaverl Anzeigenannahme: Uschi Schupke, Im Garten 33, 50999 Köln-Weiß Telefon 02236 64605 E-Mail: uschi.schupke@dorfgemeinschaft-weiss.de Gestaltung & Produktion: perey-medien, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Telefon 02236 9699970 www.perey-medien.de • e-Mail: info@perey-medien.de Druck & Verarbeitung: Liebig Druck GmbH, Weißer Straße 51, 50996 Köln Telefon 0221 391095, e-Mail: info@liebigdruck.de Das „Weißer Dorfecho“ ist ein unabhängiges, überparteiliches Mitteilungsblatt der Dorfgemeinschaft Weiß und erscheint vierteljährlich. Die nächste Ausgabe erscheint bis Ende März 2012. Letzter Termin für Beiträge, Fotos und Anzeigen ist Mittwoch, den 22. Februar 2012. Gedruckte Auflage: 3.400 Exemplare.

Inhalt

Seite

Apothekennotdienst in Weiß / Impressum / Anschriften . . . . . 3 Rufnummern für Notfälle in Ihrem Stadtbezirk . . . . . . . . . . . . . . 3 Die Dorfgemeinschaft informiert Liebe Leserinnen und Leser des Weißer Dorfechos . . . . . . . . . . . 4 Unser Dorf Nachrichten aus Weiß in Kurzform . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Weißer Annotationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Spaßcircus in Weiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Zum Jahresende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Hurra, wir sind Prinz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Schön kalt - unser Kapellchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Eine Weißer Bürgerin wurde 100 Jahre. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Gemeinschaft statt Egoismus! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Gesundheit Erkältung und Grippe auf dem Vormarsch! . . . . . 16 Portrait Tom Sawyer und Huckleberry Finn in Weiß am Rhein . . . . . . . . 18 Glosse Weiß der Bert - Nepomuk, der Krimi - 3. Teil. . . . . . . . . . 20 Vereine Endlich... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Angelsportverein Weiß am Rhein e.V. - 80 Jahre. . . . . . . . . . . . . . 22 Wenn die Rente nicht reicht: Job-Börse 60+ Köln . . . . . . . . . . . . 22 Tischtennis am Mittwoch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Boden- und Geräteturnen am Donnerstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Tradition verpflichtet. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Herbstfest des MGV Weiß 1878 e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 25. Rhein-Angelmeisterschaft der Weißer-Rheinstipper . . . . . . 25 Unser Weißer Weihnachtsmarkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Rezept Entenbrust - niedrig gegart - Sauce julienne . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Kirche & Soziales Kino, Kino . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Kolumbarium in Weiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Eine Rakete für Marita . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Albert-Schweitzer-Grundschüler singen für Ostafrika . . . . . . . 30 Der Seniorenkreis berichtet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Dass ich das noch erleben durfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Heimat & Brauchtum Mer wade / Wir warten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Recht Winterreifen: Bußgeld und Verlust des Versicherungsschutzes 33 Jugend Der Circus Pappnase sucht dringend Verstärkung . . . . . . . . . . . 34 Tag der offenen Tür im Jugend- und Kulturzentrum Weiß . . . . 34 Rätsel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 The Crazy Rabbits. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Apotheken-Notdienst in Weiß An unten stehenden Tagen und Nächten hat die Rosen-Apotheke für Sie Nacht- bzw. Sonntagsbereitschaft. Telefon und Fax: 02236 61731 An allen anderen Tagen finden Sie an der Rosen-Apotheke einen Anschlag, welche die nächstgelegene offene Apotheke ist.

Donnerstag 19. Januar 2012, Freitag 10. Februar 2012, Samstag 03. März 2012, Sonntag 25. März 2012 Montag 16. April 2012, Dienstag 08. Mai 2012

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Die Dorfgemeinschaft informiert Liebe Leserinnen und Leser des Weißer Dorfechos Frau Dr. Fiedler als meine Vorgängerin im Amt hat in der Dezember-Ausgabe des Weisser Dorfecho immer einen Rückblick auf das Jahr vorgenommen. Diese gute, alte Tradition (in Köln ist ja bekanntlich schon mehr als einmal das Gleiche tun als Tradition zu bezeichnen) möchte ich beibehalten, obwohl mir als „Neuling“ in der DG noch nicht alle Einzelheiten im Dorfgeschehen voll präsent sind. Die DG hat – wie immer – bei vielen Festivitäten mitgemacht und gezeigt, was sie leisten kann. An dieser Stelle einen Dank an die Personen, die die DG hierbei im Einzelnen vertreten haben. Wir wollen in Zukunft weiter im Rahmen unserer bescheidenen finanziellen Möglichkeiten kleine Geldspenden – zweckbestimmt - verteilen, die letztendlich die Kinder und Jugendlichen in Weiß unterstützen. Dies ist uns ein besonderes Anliegen und für mich eine Investition in die Zukunft. Das Thema „alte Trauerhalle“ in Weiß ist in 2011 nicht gelöst worden und scheint auch in 2012 zum Dauerbrenner zu werden. Eine Nutzung als Kolumbarium ist doch eine optimale Lösung. Die Stadt tut sich mit diesem Thema offensichtlich besonders schwer; wir hoffen aber hier auf eine positive Entscheidung. Die gelbe Zitrone, wenn eine solche „NegativEntscheidung“ in Weiß zu vergeben wäre, hätte im Jahre 2011 mit Sicherheit die Sparkasse KölnBonn erhalten. Die Schließung der Filiale in Weiß war keine Bravour-Leistung und hat uns sehr verärgert; hierfür haben die Bürgerinnen/Bürger von Weiß kein Verständnis. Ich möchte hier an dieser Stelle die Argumente gegen eine Schließung nicht mehr alle aufführen. Leidtragende sind vor allem die älteren Menschen, die kein Home-Banking beherrschen und auch Probleme haben, eine andere Sparkasse/Bank zu erreichen.

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Eine besondere Aufgabe der DG für die Zukunft wird es auch sein, die Infrastruktur in Weiß auf Dauer im Auge zu halten und zu verbessern, damit Weiß nicht nur eine Schlaf-Stadt wird. Vor allen Dingen braucht Weiß einen größeren Lebensmittel-Laden, das Wort „Supermarkt“ möchte ich hier gar nicht gebrauchen. Es wird aber nicht einfach sein diese Verbesserung zu erreichen. Das setzt nämlich erst voraus, dass ein entsprechendes Gebäude/Gelände gefunden wird, wo auch Parkplätze für PKWs vorhanden sind. Einen Investor zu finden, der alles „stemmen“ kann, wird auch schwierig sein. Und schließlich müssen wir in Weiß auch dieses Angebot nutzen. Hier müssen wir uns als Einwohner selbst auf die Brust klopfen und unser eigenes Kaufverhalten ändern! Wir müssen dann vor Ort kaufen und nicht wegen eines nur wenige Cent günstigeren Angebots irgendwo anders einkaufen. Bleiben wir optimistisch, dass es für Weiß vielleicht doch noch eine gute Lösung gibt. Mit einem positiven Ergebnis, nämlich mit dem erneuten Gelingen unseres diesjährigen Weihnachtsmarktes, möchte ich schließen. Es hat im Vorfeld wieder viel Arbeit gekostet, diesen Weihnachtsmarkt zu gestalten. Die Freude über den großen Zuspruch hat die ganze Arbeit „entschädigt“. An dieser Stelle gilt mein Dank an Sie, die den Markt besucht haben. Aber auch an alle ehrenamtlichen Helferinnen/Helfer der DG und an alle ehrenamtlich wirkenden DG-Mitglieder! Ich wünsche Ihnen allen, auch den Leserinnen und Lesern, ein frohes Weihnachtsfest sowie ein glückliches und friedvolles Jahr 2012. Bleiben Sie gesund! Ihr Günter Krosse

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UNSER DORF

Nachrichten aus Weiß - in Kurzform Filiale der Sparkasse KölnBonn Das leidige Thema noch einmal! Wie Ihnen als Kurzinfo schon in der letzten Ausgabe des Weisser Dorfecho mitgeteilt wurde, stehen Geldautomat und Kontoauszugdrucker nur noch bis Ende des Jahres in den bisherigen Räumen/im Vorraum zur Verfügung. Die Sparkasse wird zum Ende des Jahres das Gebäude komplett räumen, weil sie es nur bis zum 31.12.2011 gemietet hat. Nach unseren Informationen versucht der Eigentümer des Objektes die Räumlichkeiten zum 1. Januar 2012 für gewerbliche Zwecke zu vermieten. Die Aufteilung/Anordnung der Räume im Gebäude sprechen hier eindeutig für eine gewerbliche Nutzung. Gewerbliche Zwecke kann natürlich alles sein. Man „träume mal“: ein Lebensmittelgeschäft! Es kann natürlich auch eine Arztpraxis sein oder man denke mal ganz „jeck“: eine Sparkasse oder eine Bank, natürlich eine andere als die Sparkasse

KölnBonn! Jetzt überspanne ich den Bogen und werde sarkastisch: Vielleicht gibt es doch noch eine Sparkasse/Bank, die - wie bei anderen Finanz-Geschäften in der Vergangenheit - ein weiteres „Risiko-Geschäft“ eingeht und hier in Weiß eine Filiale aufmacht! Wir haben doch einen „Rettungsschirm“, der alles abdeckt und den wir als Steuerzahler finanzieren. Die paar Peanuts mehr oder weniger, wenn eine Filiale Weiß ein Minus in der Bilanz verursacht! Es bräuchte bei einer anderen Bank als Nachmieter auch nichts umgebaut werden, die entsprechenden Räumlichkeiten sind ja passend vorhanden. Mit Sicherheit gäbe es von der Dorfgemeinschaft Weiß einen Preis für dieses „soziale“ Engagement, weil die älteren Einwohner in Weiß dann weiter fußläufig ihre Bankgeschäfte machen könnten. Ende des Sarkasmus und der „Träume“! Wir werden sehen, was sich hier tut und berichten.

Ehemaliger Kiosk („Gerti’s“ Kiosk), Weißer Hauptstraße 66 Dieser Kiosk steht jetzt schon seit längerer Zeit leer. Wie oder von wem die Räume zukünftig genutzt werden, ist uns unbekannt. Weitere Infos hierzu werden wir weitergeben, wenn wir mehr wissen und es für die Öffentlichkeit interessant ist. Lotto-, Schreibwarenladen/ Poststelle, Auf der Ruhr 34 Dieses Geschäft von Frau Schiffer hatte – wie es in Weiß üblich war – montags nachmittags immer zu. An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal darauf hinweisen, dass der Laden ab 31.10.2011 jetzt auch immer montags nachmittags geöffnet hat. Das ist doch schon – in Sachen „Geschäft in Weiß“ – ein kleiner Fortschritt! Weiter auf der nächsten Seite >>>

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UNSER DORF

Baumaßnahme „Weißer Brunnenhof“, Weißer Hauptstraße 111 In der vorletzten Ausgabe (Nr. 139) des Weisser Dorfecho haben wir berichtet, dass an dieser Stelle ein ImmobilienKomplex (6 Stadthäuser und 3 Penthouse-Wohnungen) geplant ist. In den letzten Wochen war aber festzustellen, dass an dieser Stelle baulich nichts passierte. Der planende Architekt (Herr Kraus aus Weiß) teilte mir auf Anfrage mit, dass zur Zeit (Anfang November) noch keine Baugenehmigung durch die Stadt Köln vorliege. Er rechnet aber damit, dass die Baugenehmigung in Kürze erteilt werde, so dass zu Beginn des neuen Jahres mit der Baumaßnahme begonnen werde. Ehemalige Räume der Rosenapotheke, Auf der Ruhr 58 Im letzten Weisser Dorfecho hatten wir als Kurzinfo verbreitet, dass in den alten Räumen der Apotheke bauliche Veränderungen vorgenommen werden, nachdem die Mieter ausgezogen sind. Hinsichtlich der zukünftigen Nutzung des Gebäudes haben wir keine verlässlichen Informationen. Wir werden auch hier Konkretes weitergeben, wenn es für Weiß interessant ist. Weißer Kapellchen Wer sich in der kälteren Jahreszeit schon

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einmal längere Zeit im Weißer Kapellchen aufgehalten hat (vielleicht auch schon dort ein schönes Gitarren-Konzert miterlebt hat), hat mit Sicherheit nachher kalte Füße gehabt und sich nach einer Heizung gesehnt. Jetzt ist der Wunsch erfüllt! Seit November ist im Kapellchen eine Heizung installiert und es muss keiner mehr frieren. Alte Trauerhalle Hierzu verweise ich auf den Artikel „Kolumbarium in Weiß“ - eine unendliche Geschichte oder Posse der Politik?“ Seite 28. Einbrüche/Diebstähle in Weiß Jetzt beginnt die dunkle Jahreszeit und die Gefahr von Diebstählen und Einbrüchen in Häusern/Wohnungen steigt rapide an – auch in unserem „heilen“ Stadtteil Weiß. Wir haben schon Informationen, dass der Diebstahl von Fahrrädern oder vor der Haustür stehenden Blumenkübeln zunimmt. Also Vorsicht ist geboten und besser entsprechende Sicherungsmaßnahmen treffen! In der Vergangenheit hatten wir in Weiß auch öfters Einbrüche zu verzeichnen und es steht statistisch fest, dass die Anzahl solcher Delikte in der dunklen Jahreszeit stark zunimmt. Hierbei erfolgen die meisten Einbrüche in der Zeit zwischen 16 und 22 Uhr. Sichern Sie Ihr Haus/Ihre Wohnung jetzt besonders und beobachten Sie genau, wenn sich fremde Personen in Ihrer Umgebung auffällig verhalten. Denn vor dem Einbruch spähen die Täter erst ihr Objekt aus und suchen nach Schwachstellen Ihrer Behausung. Deshalb als Tipp: Lassen Sie auch bei Ihrer Abwesenheit Ihr Haus immer bewohnt erscheinen. Wenn Sie also länger in Urlaub sind oder abends für ein paar Stunden weg sind, können ZeitSchaltuhren, die die Beleuchtung in Ihrer Wohnung steuern, schon vielfach Einbrecher abschrecken. Auch der Nachbar, der während Ihrer Abwesenheit die Rollläden in Ihrem Hause bewegt, ist hier eine große Hilfe.

Friedhofskreuz Das Kreuz auf dem Friedhof in Weiß soll saniert werden (das hatten wir schon berichtet). Mit der Sanierung ist begonnen worden. Zwei der vier Metalltafeln, auf denen die Namen der gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges aufgeführt sind, sind abmontiert worden, damit sie bei der Sanierung nicht beschädigt werden. Die beiden anderen Tafeln sind abgedeckt und der Verputz am Sockel des Kreuzes rundherum abgeschlagen worden. Es sieht momentan danach aus, als würde an dem Kreuz nur gelegentlich gearbeitet. Wir werden weiter beobachten, ob eine Sanierung stattfindet oder die Arbeiten aus irgendwelchen Gründen wieder eingestellt worden sind. Kurznachrichten in eigener Sache Wie Sie oben aus einzelnen Meldungen entnehmen konnten, sind wir vielfach von Informationen abgeschnitten und können deshalb manchmal nichts Konkretes berichten, was für Sie in Weiß interessant sein könnte. Wir haben Verständnis, wenn aus Gründen des „Betriebsgeheimnisses“ oder „privater Interessen“ im Vorfeld von Überlegungen Fakten nicht an die Öffentlichkeit dringen sollen. Es kann aber auch in manchen Fällen (z. B. bei einer Geschäftseröffnung) von Vorteil sein, wenn wir schon frühzeitig hierüber berichten. So können wir auch für Sie indirekt eine Werbung machen, die Ihnen auch hilft. Senden Sie uns deshalb bitte vorzeitig eine Information; an die Redaktion des Weisser Dorfecho: Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln. Joachim Pütz

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Weißer Annotationen er kennt schon Weiß? Ein betagter Weißer verriet mir: in Weiß sei er geboren, in Rodenkirchen aufgewachsen und in Köln werde er wohl sterben. „...und das alles, ohne dass ich jemals umgezogen wäre.“ Der Mann hat durchaus Recht. 1975 nämlich wurden Rodenkirchen und Weiß dem benachbarten Köln einverleibt. Aus den damals etwa 6000 Weißern wurden plötzlich, ohne ihr Dazutun, ebenso viele Kölner. Was aber viele Ureinwohner unseres Dörfchens am Rhein nicht hindert, sich nach wie vor als Weißer zu fühlen. Wahl-Weißer aus Überzeugung ist auch Dr. Peter Pies. Die Erforschung der Geschichte seines Heimatortes hat er zu seinem Hobby gemacht. Sein Verbündeter dabei ist ein Ur-Weißer namens Paulus Krauss, verstorben zwar vor 171 Jahren, aber doch immer noch verblüffend lebendig. 1811, vor genau 200 Jahren also, wurde der damals 51-Jährige zum Ortsvorsteher von Weiß ernannt. Dazu bedurfte es der Genehmigung der Franzosen, die die linksrheinischen Gebiete seit 1794 besetzt hielten. Sie hatten alsbald verfügt, dass die Dörfer Sürth, Godorf, Immendorf, Rondorf, Meschenich, Klettenberg, Immendorf, Rondorf und eben auch Weiß eine Verwaltungseinheit bildeten: Die mairie (Bürgermeisterei) Rondorf. Manche Folgen dieser Ordnung sind bis heute noch spürbar. So ist der Stadtbezirk 2 (Rodenkirchen) von Köln in seiner Ausdehnung identisch mit der damaligen Bürgermeisterei. Auf die Spurensuche hat sich Peter Pies gemacht. Dabei stieß er auf eine fulminante Handschrift, ein Buch, in das Paulus Krauss über 26 Jahre hin, von 1814 bis 1840, Eintragungen zu wichtigen Ereignissen im Dorf gemacht hatte. Besitzerin des Buches war und ist heute die Urenkelin von Paulus Krauss, Frau Agnes Düsterhöft, geb. Krauss. Ausdrücklich hatte Paul Krauss in einem Vermächtnis verfügt, dass seine „Annotationen“ nicht von der Gemeinde in Anspruch genommen werden darf. Vielmehr habe er es „hinterlassen nur meinen Kindern“. Paulus Krauss war zu recht stolz auf seine damals noch wenig verbreitete Fähigkeit des Lesens und des Schreibens. Und Dr. Peter Pies seinerseits verfügt über die Fähigkeit, die alten Schriften zu entziffern. Kein Wunder, dass sich daraus eine fruchtbare Symbiose ergeben konnte. Die Ergebnisse dieser fruchtbaren Zusammenarbeit hat Peter Pies in einem Buch zusammengefasst, das in der Reihe „Ortstermine“ des Rheinlandia-Verlags erschienen ist. Entstanden ist eine spannende Lektüre, die dadurch erleichtert

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wird, dass die vielfältigen Inhalte der Eintragungen vom aktuellen Autor in Themengruppen geordnet sind wie zum Beispiel „Preußische Regierungsübernahme“, „Bürgermeisterei Rondorf“, „Vagabunden und Geldspiele“, „Bevölkerungsentwicklung“, „Zum Leben der Weißer“, „Schifffahrt und Fähren“, „Hochwasser und Mäuseplagen“ usw. Paulus Krauss schrieb alles auf, was ihm erwähnenswert erschien. Weit und breit war er offenbar der einzige, der dazu in der Lage war. Das Führen eines „Annotationsbuches“ gehörte jedoch keineswegs zu seinen Aufgaben. So fällt auf, dass er – drei Jahre schon im Amt - erst 1814, nach Abzug der Franzosen also, mit seinen Eintragungen begonnen hat. Offenbar fürchtete er, dass seine Aufzeichnungen die Aufmerksamkeit übergeordneter Stellen erregen könnten. Aber auch nach Übergabe der Regierungshoheit an die Preußen, behielt er seinen Vorbehalt bei. Und so entstand ein einmaliges Kaleidoskop zum Leben und Treiben in einem kleinen Dörfchen am Rhein, ein Kaleidoskop, um das uns manche Großstadt beneiden würde. Aber auch zahlreiche Nachgeborene der damals etwa 450 Einwohner profitieren von den Eintragungen. Erstaunlich viele der heute hier lebenden Familien haben ihre Wurzeln 200 und mehr Jahre zurück; ihre Namen finden sich in den Annotationen des Ortsvorstehers, z.B. in einer umfangreichen Einwohnerliste von 1818. Alle damaligen Einwohner konnten im rheinischen Personenstandsarchiv, Brühl, recherchiert werden. Nicht nur auf dem Weißer Friedhof finden sich manche in den „Annotationen“ erwähnte Namen, sondern durchaus auch auf den Klingeln und Briefkästen mancher unserer Nachbarn. Es lohnt sich, im Annotationsbuch von Paulus Krauss einmal nachzuschauen, ob und wie vielleicht einer unserer Vorfahren hier in Weiß gelebt hat. Cordes Koch-Mehrin Das Buch ist für 18 Euro zu erwerben bei: - Blumen Krosse, Auf der Ruhr/Müller-Armark-Straße - Bestattungen Brodesser, Auf der Ruhr - Rosmarie Pies, Markusweg 15, Tel. 02236 66987 - Buchhandel in Rodenkirchen und Sürth

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Spaßcircus in Weiß - für und mit Kindern as Weißer Kinderfest der Dorfgemeinschaft Weiß e.V. - jetzt schon eine Traditionsveranstaltung - fand wieder an den beiden Tagen der Kulturveranstaltung „Kultur in der Sackgasse“ auf dem Gelände des Weißer Jugendzentrums statt. Der KÖLNER SPIELECIRCUS hatte auch in diesem Jahr wieder ein tolles Mitmachprogramm für die Weißer Kinder dabei. In einer eigens für die Kinder aufgebauten Manege waren jetzt hohe Konzentration und gutes Zuhören erforderlich. Mit nackten Füßen über Glasscherben laufen, über Feuer springen, Akrobatik und Geschicklichkeitsspiele – die Kinder waren wieder mit Eifer dabei. Die Spielleiter des Spielecircus brachten die Kinder zu Höchstleistungen – und das vor Publikum. Dass auch einige Papas und Mamas bei den Spielen mitmachen durften – besser gesagt: mussten – war ein Gaudi für die Kinder. Neben dem großen Applaus und „Zugabe“ – Rufen waren kleine, süße Geschenke der verdiente Lohn für die kleinen „großen Künstler“. Die Begeisterung der Kinder war so groß, dass man einige an beiden Tagen beobachten konnte. Neben den Mitmach-Aktionen waren wieder einige Spielstationen auf dem

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Gelände aufgebaut: Balancier- Parcours, Ballwerfen, Tellerdrehen, Jonglieren usw. – hier war für jedes Kind etwas dabei. Für eine vielseitige Beschäftigung und professionelle Betreuung war gesorgt. Im Programm des Kölner Spielecircus wurde an beiden Tagen jeweils ein Programmteil vom Jugendzentrum Weiß eingefügt. Samstag und Sonntag Nachmittag führten Kinder vom Tanzzentrum des Jugendzentrum Weiß unter der Leitung von Heike Kuchenbuch mit Stolz ihr Können vor. Natürlich bei gleichem Lohn: Applaus und Süßigkeiten für die „Tanzmäuse“. Das Jugendzentrum Weiß hatte unter Leitung von Melanie Rohrbeck eine leckere Mitmach-Aktion für die Kinder im Angebot: Spieße mit Gemüse und Obst selbst hergestellt – und für „kleines Geld“ zu erwerben. Ebenfalls im Angebot – extra nur für Kinder – kleine Bratwürstchen und natürlich Popcorn. Mmh – lecker!!! Das Kinderfest 2011 war wieder ein großer Erfolg und die Kinder warten schon auf das nächste Fest der Dorfgemeinschaft. Helmut Schuhbäck

Zum Jahresende . . . …möchten wir – die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. - uns bei allen bedanken, die uns in diesem Jahr so tatkräftig unterstützt haben. Das sind zum einen Sie, die uns auf unterschiedliche Art bei dem notwendigen finanziellen Background unterstützen. Das sind all jene, …die mit einem Inserat im WEISSER DORFECHO einen Teil zu einem interessanten kommunikativen Spiegel des Kölner Südens - und hier besonders aus Weiß - beitragen …die mit ihrem Geld bei unserer jährlichen Haussammlung und/oder einer Geldspende finanziell helfen Zum anderen sind das all die vielen Helferinnen und Helfer, die ehrenamtlich die gesamte Arbeit für alle Aktivitäten erledigen, die allen Bewohnern in Weiß zugute kommen. Das sind all die, … 10

…die mit viel Kraft und Geschick beim Auf- und Abbau des Weihnachtsmarktes helfen

…die Artikel schreiben, das DORFECHO und Internet kreieren, betreuen und „auf dem Laufenden“ halten

…die an vielen Tagen bei unserer Haussammlung unermüdlich an jeder Haustüre in Weiß geklingelt haben, um damit für die notwendige finanzielle Unterstützung zu sorgen

…die neue Ideen für Weiß haben, diese planen, organisieren und umsetzen

…die mit Eifer in Küche und Service beim Seniorenfest für ihr Wohl tätig sind …die beim Kinderfest und Veranstaltungen jeglicher Art immer präsent sind und für einen guten Ablauf sorgen …die an den Nachmittagen für Senioren (Montag und Mittwoch) für Kaffee und Kuchen sorgen und die Seniorinnen und Senioren betreuen …die für die Weißer Seniorinnen und Senioren Tagestouren planen, organisieren und durchführen

All diesen Personen danken wir hiermit, verbunden mit der Bitte uns auch im Jahr 2012 zu unterstützen, damit wir unsere vielfältige Arbeit fortsetzen können. Helfen können Sie auch, indem Sie Mitglied der Dorfgemeinschaft Weiß e.V. werden. Das können Sie schon für nur 2,00 Euro pro Monat. Interesse? Fragen Sie uns – wir freuen uns über jedes neue Mitglied in unserer und Ihrer Gemeinschaft! Mit uns können Sie auch im neuen Jahr rechnen – wir hoffentlich mit Ihnen auch! Helmut Schuhbäck

…die unsere Inserenten des WEISSER DORFECHOS betreuen und neue werben WEISSER DORFECHO 141


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UNSER DORF

„Hurra, wir sind Prinz“ Nach einem Jahr Abstinenz gibt es wieder ein Dreigestirn in der Altgemeinde Rodenkirchen. Das neue Dreigestirn ist da – das sind Andreas Scheuß – als „Jungfrau Andrea“ von der „KG Der Reiter“ Hartmut Remus – als „Prinz Hartmut I.“ von den „Wießer Funken“ Fritz Schatte – als „Bauer Fritz“ von der „KG Der Reiter“. Es wird besonders die Weißer Jecken begeistern, denn in Weiß findet der 50. Umzug statt. Zudem führt ein „Weißer Jung“ diesen Jubiläumszug an. „Prinz Hartmut I.“ – im normalen Leben Hartmut Remus – stammt aus Weiß, ist in Weiß geboren und ging in Weiß zur Schule. Sein Traum „Eimol Prinz zo sin, en Kölle am Rhing“ wurde damit wahr. Auch wenn er jetzt nicht mehr in Weiß wohnt, sein Herz hängt immer noch sehr daran. Als aktives Mitglied bei den „Wießer Funken“ ist er den Weißern stets verbunden. Mit dem Herzen ist er „Weißer“ geblieben. 1963 in Weiß geboren, wuchs er mit fünf Geschwistern im Elternhaus auf dem Ensener Weg auf. Viele „alten Weißer“ werden sich noch an die jugendlichen Streiche des kleinen Hartmut erinnern, denn dafür war er bekannt. Im heutigen Jugendzentrum, der damaligen Grundschule, verbrachte er u.a. mit Günter Krosse, seines Zeichens heute Vorsitzender der DG, bei Frau Rüssel die ersten Schuljahre. In der bekannten Konditorei „Kläger“ in Rodenkirchen erlernte er das Bäcker- und KonditorHandwerk. Nach 5 Jahren folgte ein Wechsel in die Bäckerei der Diakonie in Michaelshoven. Von hier wurde nicht nur die Diakonie bedient, sondern auch viele Stellen in Köln mit Backwaren, die auch mit Hilfe von Behinderten hergestellt wurden, beliefert. Hartmut Remus hat viele Hobbys, wie z.B. Boot fahren, Wasserski, Rad fahren und natürlich den Karneval. Ein Hobby hat er

sich seit 1990 zum Beruf gemacht. Er reist gerne und ist heute Reisebusfahrer bei „Felix-Reisen“ – früher in Sürth, heute in Rodenkirchen ansässig. Die Liebe zu Oldtimer-Bussen hat bei dem Berufswechsel zusätzlich geholfen. Venedig, Paris, Sizilien, Moskau, St. Petersburg sind nur einige, die regelmäßig angefahren werden. Über 200 Tage pro Jahr ist Hartmut Remus auf mehrtägigen Reisen - meist 2–12 Tage - unterwegs. Bei Bedarf wird auch die Reiseleitung übernommen, denn als ausgebildeter Stadtführer kann er das – und der Rest wird angelesen. Über seinen Schwager – ein Gründungsmitglied – hat Hartmut Remus zu den „Wießer Funken“ gefunden und ist seit 2000 aktives Mitglied. Hier wird in ca. 30 Auftritten pro Session das karnevalistische Hobby ausgelebt. Die Krönung dessen – im wahrsten Sinne des Wortes, folgt am 13. Januar 2012 im Festzelt auf dem Kirmesplatz in Köln-Weiß. Denn da wird das neue Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen – das zweitgrößte Dreigestirn in Köln – gekürt. Die beiden Partner von Hartmut Remus machen das jecke Trifolium erst komplett. Dies sind Andreas Scheuß --Werkstoffprüfer und gelernter Maschinenschlosser als Jungfrau Andrea und Fritz Schatte – Justizangestellter der JVA als Bauer, beide aus der „KG Der Reiter“. Die Aussage von Hartmut Remus bei der Vorstellung des Dreigestirns: „Wir wollen den Karneval gut vermitteln und unseren Spaß an der Freude weitergeben“ zeigt ein karnevalistisches Miteinander im ursprünglichen Sinne auf - nicht der Kommerz steht im Vordergrund, sondern der Spaß an der Freude. Auch das Motto – vom Dreigestirn gemeinsam kreiert - drückt diese Gesinnung aus: „Met üch zo fiere un zo laache dat es dat, woför mer et maache. Dröm loßt uns zosamme stonn un jemeinsam durch de Jemeinde jonn.“ In der „Jemeinde“ ist das neue Dreigestirn schon für über 80 Auftritte gebucht und weitere werden folgen. Die „Weißer“ warten schon mit Freude darauf! In diesem Sinne viel Erfolg, Sonnenschein an den Zugtagen und „vill Spaß an der Freud“, das wünschen die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. Helmut Schuhbäck

Erinnerung … an alle Mitglieder der Dorfgemeinschaft Weiß 1962 e.V. Der Jahresbeitrag in Höhe von 24,00 Euro für das Jahr 2012 zur Mitgliedschaft in der Dorfgemeinschaft Weiß ist bis zum

31. Dezember 2011 fällig Ihre pünktliche Überweisung auf das Beitragskonto der Dorfgemeinschaft Weiß 1214

Konto – Nr. 19 024 378 78 Bankleitzahl 370 501 98 Sparkasse KölnBonn erspart uns viel Arbeit! Vielen Dank für Ihre Mitgliedschaft. Neue Mitglieder sind stets willkommen. Inge Schuhbäck WEISSER DORFECHO 141


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UNSER DORF

„Schön Kalt – unser Kapellchen“

Eine Weißer Bürgerin wurde 100 Jahre!

m 9. Oktober 2011 war es wieder soweit. Die Konzert-Reihe „Imi meets Kölner“ wurde mit Folge 4 fortgesetzt. Unter dem Titel „M’r mööt jet don“ (Man müsste etwas tun) wurden von den beiden Liedersängern – Günter Schwanenberg und Gerd Schinkel – Lieder wechselweise in kölsch und hochdeutsch vorgetragen. Von Günter Schwanenberg waren u.a. wieder Liedtexte aus dem 19ten Jahrhundert „ausgegraben“ worden. Aber auch neue Texte, zum Teil aktuell und zeitnah, wurden zu Gehör gebracht. Texte, historisch und persönlich, hart am Leben entlang – von Notwendig-, Zwangsläufig-, Unabwendbar- und Unvermeidbarkeiten, waren verarbeitet. Themen über Menschen, wie z.B. die Träume der Hotelkraft Anna, die unreifen Jugendlichen oder schutzbedürftige Kinder, fanden in wunderschönen Worten und Melodien ihr Publikum. Deutliche, ja - schon fast beängstigende Worte waren in dem Lied „Katastropheneinsatzplan“ zu hören, aber auch humorvolle Lieder, wie „Hic Rhodos…“, über den Kreislauf des Geldes, der durch die Bezahlung einer Rechnung in Gang gesetzt wird. Bei dem Lied „Alt genug“ konnte sich so mancher selbst wieder finden. Hier ging es um all das, was wir falsch machen, obwohl wir alt genug sind. Aber auch die kölschen Texte über die „cölnischen Funken“, „dat Muttersöhnche Pitterche“ oder „Weegeleedche für de kölsche Kinder“ hatten alle eine Aussage: Da müsste man mal etwas tun - „ M’r mööt jet don“ Zwei Stunden Programm, zwei Stunden Lieder mit anspruchsvollen Texten und zwei Stunden in einem kalten Kapellchen – und es war trotzdem schön. Teil 5 folgt am 3. Oktober 2012. Wir freuen uns schon jetzt darauf! Helmut Schuhbäck

enn einer seinen runden Geburtstag feiert, hat er viele Gratulanten. Familie, Freunde, Kollegen und Nachbarn gratulieren. Doch ein hundertster Geburtstag ist etwas seltenes und ganz besonderes – und so ist das auch bei den Gratulanten. Besondere Anlässe rufen auch besondere Gratulanten auf den Plan – so auch hier: Frau Elise Sella feierte am 29. September im Kreise ihrer Familie ihren 100sten Geburtstag. In Buschdorf bei Bonn geboren, lebte sie viele Jahre mit ihrer Familie in Köln-Weiß. Das Mathias-Pullem-Heim, in dem sie heute lebt, hatte an ihrem Ehrentag eine Feier für sie und die Familienmitglieder ausgerichtet. Die Gratulanten waren:

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Hilde Cichon Günter Sella Hans-Adolf und Rosemarie Sella mit 3 Kindern Helmut und Helga Cichon Harry und Helga Kowitz Elise Sella: „Für die vielen Glückwünsche und Geschenke zu meinem hundertsten Geburtstag möchte ich mich bei allen bedanken, die an dem Tag an mich gedacht haben. Das sind: Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, Diakon Kleesattel, kath. Kirchengemeinde St. Georg in Weiß, der Caritas Verein, die Dorfgemeinschaften Weiß und Sürth und alle Bürger aus Weiß, die gratuliert haben. Ein besonderer Dank gilt der Leitung des Mathias-Pullem-Heimes sowie allen Helferinnen und Helfern, die das schöne Fest gestaltet haben.“ Helmut Schuhbäck

Gemeinschaft statt Egoismus! er Artikel „Egoismus siegt über Sicherheit“ wurde leider falsch gelesen und/oder aufgenommen? – so lassen es zumindest zwei Leserbriefe vermuten. Ich habe keinen Artikel über Fehler in der Bauplanung und der Bauten inklusive Tiefgaragen geschrieben, somit war auch keine Recherche in dieser Richtung notwendig. Meine Kritik gilt nur dem menschlichen Miteinander – mehr ist in dem Artikel nicht beschrieben. Wenn man eine vermeintliche Gefahr bei seinen Kindern sieht und dieses „Problem“ zu anderen Eltern und deren Kinder verschiebt – wobei das bei den „anderen“ dann vollkommen egal ist – dann ist das „Egoismus“. Da wird nach dem Motto „Brot für die Welt – Kuchen für mich“ gehandelt. Jetzt ist diese Gefährdung viel größer und trifft weit mehr Eltern und deren Kinder. Fragen sie doch mal diese Eltern

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– ich habe das getan! Im Verkehrsunterricht der Grundschule wird vorbildlich mit den Erstklässern ein Rundgang über die umliegenden Straßen von Polizisten begleitet. Dabei lernen die Kinder u.a. auch die Gefahren bei Garagenausfahrten kennen. Hier hätte man auch bei der Tiefgaragenausfahrt in der ersten Version – die auch genehmigt war – bei Kindern erzieherisch von Schule und Eltern einwirken können. Dass Autos über einen Fußweg fahren ist den Kindern sicherlich schwerer zu vermitteln, denn hier fehlt jegliche Logik. Kinder müssen Gefahren – deren es viele, nicht nur im Verkehr gibt – erkennen und lernen, ihnen zu begegnen. Das nennt man Erziehung! Teilnahme an einem Behindertenturnier in Oberursel Helmut Schuhbäck (Taunus) im Jahre 1974

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GESUNDHEIT

Erkältung und Grippe auf dem Vormarsch! m Schnitt erleidet jeder Bundesbürger zweimal pro Jahr eine Erkältung. Kleinkinder aber schon bis zu dreizehnmal. In 90% der Fälle sind Viren die Übeltäter. Davon gibt es ca. 100 Verschiedene. Die restlichen 10 % gehen auf das Konto von Bakterien. Man spricht auch von einem grippalen Infekt der oberen Luftwege. Viren werden besonders gerne durch Tröpfcheninfektion, zum Beispiel beim Niesen, übertragen. Häufige Ansteckungsmöglichkeiten sind Orte, in denen viele Menschen nah beieinander sind wie z.B. in Bussen und Bahnen. Die Viren können in Aerosolform die Nasenschleimhaut besetzen und bei ausreichender Menge eine Infektion auslösen. Wichtig ist daher viel zu trinken, damit die Nasenschleimhaut immer feucht ist und Viren abwehren kann. Auch Besuche der Sauna wirken prophylaktisch. Viren überleben einige Stunden auf der Hautoberfläche. Da man sich mit der Hand häufig an die Nase fasst und die Augen reibt, kann es auch auf diese Weise zu einer Infektion kommen. Die Vorbeugemaßnahme besteht darin, sich mehrmals am Tag die Hände zu waschen und Räume gut durchzulüften. Geniest wird auch nicht mehr in die Hand, sondern in die Ellenbeuge. Bis die ersten Symptome auftreten, vergehen 2 – 5 Tage (Inkubationszeit). Hintergrund ist, dass das Immunsystem erst antikörperbildende Plasmazellen bilden muss. Während nun die viralen Eindringlinge bekämpft werden, sind wir sehr anfällig für Bakterien, die Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung und Entzündungen der Bronchien auslösen können. Im schlimmsten Fall kann eine Lungenentzündung – Pneumonie – resultieren. Wird während einer Erkältung weiterhin Sport getrieben, ist die Gefahr groß, dass sich daraus eine Herzmuskelentzündung entwickelt, die lebensbedrohlich sein kann. Nutzen Bakterien die akute Abwehrschwäche, welche durch Viren ausgelöst worden ist, dann spricht der Fachmann meist von einer Superinfektion oder Sekundärinfektion. Ein grippaler Infekt tritt meistens im Winter und im Frühjahr auf. Dieser verläuft in der Regel harmlos und dauert etwa eine Woche. Gefahr eine Erkältung zu bekommen läuft man vor allem dann, wenn man in der kalten Jahreszeit häufig kalte Hände,

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Füße, Nasen und Ohren hat. Durch eine Minderdurchblutung scheint hier das Immunsystem geschwächt. 90 Studenten hielten an der Universität in Cardiff, Wales, ihre Füße in eine Schale mit kaltem Wasser. Aus dieser Gruppe entwickelten 13 Versuchspersonen einen grippalen Infekt. Die Kontrollgruppe – ebenfalls 90 Studenten – hielt ihre Füße nur in eine Schale, die aber nicht mit kaltem Wasser gefüllt war. Hier erkrankten lediglich 5 Studenten. Deswegen raten Mediziner vorbeugend immer zu dicken Socken, Schals und Mützen. Ebenso wichtig sind ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Vitamine in Form von Obst und Gemüse (keine Vitamin Präparate), ausreichend Flüssigkeit in Form von Tees und Wasser. Flüssigkeit braucht der Körper vor allem, weil er viel Wärme in Form von Fieber produziert. In dieser Phase geht viel Flüssigkeit verloren und man fühlt sich schlapp und müde. Das Fieber ist eine normale Abwehrreaktion des Körpers gegenüber Eindringlingen. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur wird das Überleben der Viren und Bakterien bekämpft. In dieser Situation ist es daher nicht sinnvoll durch Medikamente das Fieber zu senken. Kleinkinder im Alter von 5 Monaten bis 5 Jahren können einen Fieberkrampf entwickeln, 2 – 5 % der Kinder sind hiervon betroffen. Das Gehirn wird hierdurch nicht geschädigt, der Krampfanfall limitiert sich meist selbst. Kinder von Eltern mit niedrigem sozialen Status und von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, besitzen ein höheres Risiko. Ebenso Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht. Eine familiäre Häufung ist prädisponierend. Eine prophylaktische, fiebersenkende Therapie mit Paracetamol kann nach neuesten Erkenntnissen den Krampfanfall nicht verhindern. Im Gegensatz zum grippalen Infekt, versteht man unter dem Begriff der „echten Grippe“ die Influenza. Hierbei kommt es zu einem fieberhaften, viralen Infekt, der häufig einen kurzen, dramatischen Beginn zeigt. Bei der Grippe können ein schweres Krankheitsgefühl und Komplikationen entstehen, die vor allem den älteren Menschen gefährden und nicht selten auch zum Tode führen. Die „echte Grippe“ wird durch Influenzaviren verursacht, gegen die man sich impfen lassen

kann. Auch hier stellt die Tröpfcheninfektion der Übertragungsweg dar. Gefährlich ist die Influenza deswegen, weil sich in regelmäßigen Abständen neue Varianten bilden können. Im Jahr 1918/ 1919 gab es eine spanische Pandemie, also eine länder – und kontinentübergreifende Infektion. Dabei kamen mehr als 20 Millionen Menschen ums Leben – mehr als im 1. Weltkrieg. Geimpft werden sollten vor allem Risikogruppen wie medizinisches Personal, die über 60 – Jährigen, Kinder, Herz – Kreislaufkranke, Schwangere und Patienten, deren Immunsystem per se geschwächt ist. Gefährdet sind aber auch Arbeitnehmer wie Verkäufer und Lehrer. Ein gesunder Lebensstil bewahrt uns vor einem grippalen Infekt, aber keineswegs vor einer „echten Grippe“ oder Influenza. Diese kann auch junge Menschen treffen. Jeder sollte sich über seine gesellschaftliche Verantwortung bewußt sein. Das bedeutet, dass man bei eigener Erkrankung eventuell Risikogruppen ansteckt und lebensbedrohlich gefährdet. Eine Therapie erfolgt symptomatisch und durch Neuramidasehemmer, welche das Virus an der Vermehrung hindern. Zusätzlich Informationen liefert das Robert Koch Institut durch die Arbeitsgruppe Influenza. Weiterführende Informationen zum Thema Grippe findet man im Netz unter www.grippeinfo.de, www.grippe-online.de oder http://influenza.rki.de/ Arbeitsgemeinschaft.aspx. Dr. med. Nils Thiessen Quellen: • Gerd Herold und Mitarbeiter, Innere Medizin, eine vorlesungsorientierte Darstellung, 2004. • Duale Reihe, Innere Medizin, Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2001. • Die Grippewelle rollt durch Deutschland, Hermann Feldmeier, Frankfurter Rundschau • www.netdoktor.de: Erkältung, Dr.med. Angela Schilling. • Fetal Growth Retardation and Risk of Febrile Seizures. Annemarie M. Visser et al., Pediatrics 2010;126;e919 • Klinik, Behandlung und Verlauf von Fieberkrämpfen. Aksu, F. et al., Monatszeitschrift Kinderheilkunde, Volume 155, Number 5, 419-424, DOI: 10.1007/s00112-007-1500-2 WEISSER DORFECHO 141


Weihnachten in Weiß Country – Weihnachten Ulf Below alias „Hardin“ amerikanische Weihnachtslieder im Country – Gewand Freitag, den 16. Dezember 2011, Beginn um 19.30 Uhr im Hause Brodesser in Weiß, Auf der Ruhr 84

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Foto: Henning Kaiser, Foto: dpa

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Tom Sawyer und Huckleberry Finn in Weiß am Rhein er kennt sie nicht die Lausbubengeschichten um die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn von Mark Twain, erschienen in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Die Erzählungen zählen auch heute nach 135 Jahren immer noch zu den Klassikern der Jugendliteratur, an denen auch viele Erwachsene ihre Freude haben. Mark Twain, Pseudonym für Samuel Langhorne Clemens, geboren 1835 in Florida und gestorben 1910 in Redding/Conneticut, ist ein Vertreter des Amerikanischen Realismus, der bekannt ist für seine humoristischen, von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen des sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen.

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Leon Seidel

Seine Protagonisten durchschauen dabei die Heuchelei und die Verlogenheit der damals herrschenden Verhältnisse. Hier nun ein kleiner Vorgeschmack auf die Handlung der ersten, 1876 erschienenen und inzwischen mehrfach verfilmten Erzählung „Die Abenteuer des Tom Sawyer“: In St. Petersburg, einer fiktiven Kleinstadt am Mississippi in den USA, leben um die Mitte des 19. Jahrhunderts die beiden Jungen Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Huck Finn, der kein Zuhause hat, wurde von seinem Vater verlassen und lebt seitdem in einer Tonne am Rande der Stadt. Der Waisenjunge Tom, stadtbekannter Lausejunge und Raufbold, lebt dagegen mit seinem strebsamen Halbbruder Sid, seiner Cousine Mary und dem schwarzen Sklaven Jim bei der strengen Tante Polly . Es vergeht kaum ein Tag, an dem Huck 18

und Tom nicht irgendwelche Streiche aushecken und dabei in so manche nicht immer ungefährliche Abenteuer verstrickt werden... In diesem Jahr, also zu Beginn des 21. Jahrhunderts und damit gut 100 Jahre nach dem Todestag von Mark Twain, fand am 5. November 2011 hier in Köln die Premiere der neuen deutschen Tom- Sawyer-Verfilmung unter der Regie von Hermine Huntgeburth und in der Besetzung so renommierter Mimen wie Heike Makatsch, Benno Fürmann und Joachim Krol statt. Die Hauptdarsteller kommen beide aus Weiß und haben sich in einem aufwändigen Casting in der Finalrunde jeweils gegen 150 Mitbewerber aus

Er wird irgendwann im kommenden Jahr, also 2012, seine Premiere feiern. WDE: Wie war das denn mit der Freistellung vom Unterricht? Schließlich haben wir hier in Deutschland nicht 2 1/2 Monate Ferien. Louis: (ganz lakonisch): Man sollte nicht ganz so schlecht sein. WDE: Und habt Ihr nach der Rückkehr in die Schule gleich wieder Anschluss an den Stoff gefunden? Louis: Für mich war das kein Problem. Wir hatten nämlich während der Drehzeit einen Lehrer, der uns täglich nach der Arbeit in den Hauptfächern unterrichtete, so dass ich ohne Schwierigkeiten mitkam.

Louis Hofmann

Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgesetzt. Tom Sawyer ist der 14-jährige Louis Hofmann und Huckleberry Finn ist der 15jährige Leon Seidel. Beide sind Gymnasiasten in der 9. Klasse. Beide Burschen haben schon mehrjährige Fernseh- und Filmerfahrung und werden von der Kölner Agentur Schwarz vertreten und vermittelt. Louis und Leon, zwei äußerst sympathische, muntere und wortgewandte Schüler haben offensichtlich die 2 1/2- monatigen Dreharbeiten in Rumänien, Berlin und Brandenburg sowie in den Ossendorf Studios in Köln genossen. Am 17. November kam nun der in 2010 gedrehte Film „Tom Sawyer“ in die Kinos. In 2011 wurde bereits der Folgefilm „Huckleberry Finn“ an denselben o. g. Drehorten mit denselben Darstellern Tom und Huck, Louis und Leon realisiert.

Leon: Ich hatte da weniger Glück. Gleich an meinem ersten Schultag musste ich eine Mathe-Arbeit schreiben, deren Stoff ich nicht beherrschte. Das war gar nicht lustig. WDE: Wie habt Ihr Euch denn auf den Filmstoff vorbereitet? Kanntet Ihr die Erzählung vonTom Sawyer schon? Louis: Ja, ich hatte das Buch gelesen. Leon: Ich kannte es aus einer Zeichentrickfassung. Wir wurden übrigens beide von einer Coacherin Szene für Szene vorbereitet. Das war toll. Unsere Coacherin Gudrun Bahrmann (und das betonten beide voller Begeisterung) ist die beste Coacherin der Welt! WDE: Die Geschichten und Abenteuer um Tom und Huck sind ja im 19. Jahrhundert entstanden und spiegeln in oft kritischer Weise das amerikanische Kleinstadtleben wider. Kam das Euch nicht etwas antiquiert vor? WEISSER DORFECHO 141


PORTRAIT

Beide: Überhaupt nicht! Louis: Die Geschichte von Tom Sawyer ist doch zeitlos. Es geht dabei um das Erwachsenwerden, Freundschaft und um Abenteuer eben. Das sind doch wichtige Themen des Lebens, die nicht veralten! WDE: Welches Abenteuer bzw. welche Episode hat Euch denn am besten gefallen? Beide: Da gibt es mehrere. Leon: Mir hat die Szene mit Joachim Krol am Hafen am besten gefallen. Joachim Krol ist super! Louis: Ich könnte einige aufzählen: zum Beispiel die Höhlenszene mit Becky, die Szene mit Heike Makatsch alias Tante Polly, die mir eine Ohrfeige verpassen sollte und sich erst nicht traute, weil sie mir nicht weh tun wollte. Ich redete ihr aber gut zu. Schließlich sollte ja alles echt wirken. Und dann, als ich es nicht mehr erwartet hatte, schlug sie tatsächlich in echt zu. Und das war nicht ohne! Doch ich war sehr zufrieden, denn so wirkte alles sehr realistisch. Ich hatte mich nämlich einmal mit einem Stunt-

man über Stunts und deren Wirkung unterhalten. Danach habe ich fast alle Stunts selbst gemacht. Eine andere Szene fand ich genial, nämlich die Zaunszene: <Tom kam mal wieder nach einer Prügelei mit zerrissenem Hemd nach Hause und musste zur Strafe Tante Pollys Zaun streichen, was ihm gar nicht gefiel. Doch pfiffig, wie er war, erklärte er jedes Mal, wenn ein Junge vorbei kam, was es für eine Ehre sei, den Zaun streichen zu dürfen. Die Jungen fragten dann, ob sie es auch einmal versuchen dürften und so wurde der Zaun in kürzester Zeit vollständig gestrichen.> (Während Louis erzählt, spielt er vor unseren Augen die Szene in Gestik und Mimik so herrlich und anschaulich nach, dass wir alle richtig begeistert sind) WDE: Nach all den positiven Kommentaren stellt sich die Frage, ob es auch etwas gegeben hat, was Euch nicht so gefallen hat. Leon: Bei den Dreharbeiten in Rumänien wären wir beim Essen lieber in Deutschland gewesen.

WDE: Ihr macht uns so richtig Lust auf den Film und Eure Darbietung. Wir werden ihn uns mit Sicherheit anschauen. Abschließend noch die Frage nach Euren Zukunftsabsichten und -träumen. Fazit: Nach dem Abitur wollen beide Schauspieler werden. Zum Schluss meldet sich Louis noch einmal zu Wort: Louis: Es muss noch gesagt werden, dass Leon kürzlich den Preis als bester Nachwuchsschauspieler für seine Rolle in dem Film „Wintertochter“ erhalten hat. WDE: Herzliche Gratulation, Leon! Herzlichen Dank an Leon und Louis für eine so lebhafte, unterhaltsame und interessante Gesprächsrunde, in der noch viel mehr enthalten war, was wir hier aus Platzgründen leider nicht abdrucken konnten. Alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft! Eva-M. Fiedler / Fotos: Ralf Perey

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Weiß der Bert Nepomuk, der Krimi 3. Teil ans B. schaltete als Erster:“ Ach du Scheiße, das ist ja der Mike!„ In der Tat. Noch als körperloser Kopf schien Mike Schiefer, nach Mallorca ausgewanderter ehemaliger Gastwirt aus dem Nachbarort Sürth mit einer Mischung aus Arroganz und Überheblichkeit in die Welt zu grüßen. Ausgerechnet in Weiß, wo ihn eigentlich niemand so richtig leiden konnte, denn sein größtes Hobby war zu Lebzeiten, sich über Weiß und seine Bewohner lustig zu machen und mit Spott zu übergießen. Zwar bemühten sich Weißer und Sürther schon seit vielen Jahrzenten diese Rivalität zu pflegen. Mike Schiefer jedoch war der ungekrönte Meister in dieser Disziplin und nicht jeder Weißer nahm das sportlich. „Der Kölner Süden ist ein sympathisches Pflaster. Hier wird sauber gearbeitet!“ Ello Kowacz begegnete dem unappetitlichen Fund mit der ihm eigenen Ironie. Kollege Schneider, der in Sürth

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aufgewachsen war, jedoch schon seit über 20 Jahren in Nippes wohnte, ging diese Ironie ab. Er hatte Mitleid mit den Entdeckern des Kopfes. Einen, Hans B., kannte er noch persönlich. „Ello, verschon uns jetzt bitte mit Deinen Kommentaren.“ „ Ist doch war! Vor drei Jahren hat hier im Nachbarort ein Wahnsinniger den Jungs die Eier abgeschnitten und jetzt rollen Köpfe. Das nenn ich mal eine Entwicklung!“ Der Fall des Serientäters vor drei Jahren in Sürth hatte für mächtiges Aufsehen gesorgt und brachte dem kleinen Ort für eine kurze Zeit eine traurige Berühmtheit ein. Das nun offenbar wieder ein so schreckliches Verbrechen den Kölner Süden erschüttern sollte, ging Hauptkommissar Schneider doch sehr nahe. Er wandte sich an Marion Unger, die Rechtsmedizinerin, die den Fund und den Fundort mit ihren Kollegen untersuchte. Der Kopf war schon gesichert, zur Spurensuche alles abgesperrt. „Und, kannst Du etwas sagen?“ Marion Unger streifte sich die Gummihandschuhe ab, steckte sich ihr blondes Haar mit der rechten Hand links hinter das Ohr, eine Geste, die typisch war für sie:“ Nein, aber der Gerinnungsfaktor, soweit augenscheinlich zu beurteilen, deutet darauf hin, dass der Kopf, beziehungsweise der Mann, dem der Kopf gehörte, schon mindestens 48 Stunden tot ist. Da wir wenig Blut in der Mülltüte festgestellt haben, war der Kopf schon eine Weile abgetrennt, bevor man ihn dort hinein gesteckt hat. Wir haben sonst nichts in der Tüte entdeckt, für die Spuren um den Fundort bitte an die Kollegen. Und was den Kopf angeht, der kommt zu mir auf den Tisch, da kann ich euch vielleicht übermorgen mehr zu sagen.“ Kowacz und Schneider bestellten die geschockten Augenzeugen für den nächsten Tag zur Vernehmung in die Dienststelle. Jetzt blieb ihnen nichts anderes als die Ergebnisse der Spurensicherung abzuwarten. Nachdem alle Personalien festgestellt waren, blieb nur Hans B. bei den Beamten, denn eines war noch unklar. War der abgetrennte Kopf des Nepomuk mit dem Kopf des Sürther Ex-Wirtes in Verbindung zu bringen? Oder handelte es sich hier um einen unglaublichen Zufall? Eher nicht. Und dann natürlich: wo ist der Rest des Leichnams von Mike Schiefer? Wer hat Mike Schiefer zum letzten Mal gesehen? Aufgrund des vermutlichen Todeszeitpunkts von Schiefer kam er als Schänder des Nepomuk jedenfalls nicht in Frage. Das Fragen über Fragen. Schneider verdrehte die Augen und dachte an das, was jetzt auf sie zukam. Polizeiarbeit der langweiligsten Sorte. Sie würden eine Sonderkommission einrichten müsse, dachte er, während Kowacz mit dem ihm eigenen Charme schon aussprach, was er noch dachte: “Gut. Dann heißt es wohl ab morgen – Soko „Rübe ab“!“ Hans B. schlug vor, bei Tino in der Eisdiele noch einen Kaffee zu trinken, um zu besprechen, was zu besprechen war. „Das ist eine gute Idee, sagte Schneider!“ „Finde ich auch“, ergänzte Kowacz: “der wird ja wohl auch einen vernünftigen Grappa haben!“ Schneider schluckte und beeilte sich in Richtung Hans B. hinzu zu fügen: “Der Kollege hat einen eigenen Humor“ Polizisten trinken morgens um 9 Uhr 30 noch keinen Grappa!“ Sicher war er sich allerdings nicht. Kowacz bewies mit der nächsten Bemerkung, dass die Unsicherheit angebracht war: „Stimmt, Grappa trinken wir keinen um die Uhrzeit. Ich nehme einen Averna!“ Bis zwischen den Zeilen, ihr Bert Weiß WEISSER DORFECHO 141


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VEREINE

Endlich … müssen wir nicht mehr so schwer schleppen! Über die 10 neuen Leichtturnmatten in der Turnhalle freuen sich nicht nur die Kinder - auch für die Übungsleiterinnen des TSV und die Lehrerinnen der Grundschule bedeuten sie eine enorme Erleichterung beim täglichen Auf-und Abbau von Sportgeräten und Bewegungsparcours. Konnte eine alte Matte (hellblau) mit einem Gewicht von 23,8 kg pro Stück nur von 4 Kindern gleichzeitig bewältigt werden, so wird die neue Matte (dunkelblau) mit nur 10 kg bereits von einem einzelnen gestemmt, wie man sieht. Da macht das Aufräumen doch gleich mehr Spaß?! Diese neuen Leichtturnmatten, die - wie vieles, was Qualität hat - nicht ganz billig sind, konnte der TSV Weiß anschaffen aufgrund großzügiger Spenden seitens der Sparkasse KölnBonn (1000 Euro), der Dorfgemeinschaft Weiß (500 Euro) und eines weiteren Spenders (500 Euro). Ich möchte mich hier im Namen aller Kinder und Erwachsenen, die nun davon profitieren, ganz herzlich bei den Spendern bedanken. Wir freuen uns wirklich sehr darüber! Doris Noll

Angelsportverein Weiß am Rhein e.V. 1931 - 80 Jahrfeier ie im letzten Jahr angekündigt, konnte der Verein jetzt sein 80jähriges Jubiläum feiern. Das Fest fand am 29.10.2011 in der Gaststätte Maassen in Sürth unter Beteiligung der Mitglieder mit ihren Familien statt. Als Ehrengäste wurden die Familien Brodesser und Hilfert begrüßt sowie die Ehrenmitglieder Fritz Haus und Albert Kalscheuer. Der 1. Vorsitzende des „Rheinischen Fischereiverbandes“, Herr Walter Solbach, überreichte anlässlich des Jubiläums einen Teller, gestiftet vom Verband. Nach dem ausgiebigen Menu und einem gelungenen Auftritt einer Kölsch-Italienischen Alleinunterhalterin wurden einzelne Mitglieder mit Pokalen geehrt. Zum Jahresmeister wurde Andre Saltenberger mit 35 Punkten von 40 möglichen gekürt. Ein besonderer Erfolg und Lacher des Abends war die Proklamation von Rolf Flock zum „König der Schlesen“ (aus Schleien und Bresen). Das Ornat bestand aus einem königlichen Umhang, einer Krone und einem Zepter (natürlich selbstgebastelt). Die Stimmung hielt bis in die frühen Morgenstunden bei Tanz, Gesang und viel Spaß an. Ernst Schmelzer

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VEREINE

Tischtennis am Mittwoch Unsere neue Tischtennis-Abteilung ist schon etwas gewachsen. Mittlerweile sind einige neue Erwachsene, Jugendliche und auch Kinder dazugekommen. Nichtsdestotrotz würden wir uns über weitere Interessenten freuen, die Lust auf gemeinsames Spiel haben. Mittwochs 19.00 – 21.00 Uhr Turnhalle Weiß, Grundschule Zum Hedelsberg Doris Noll

Boden- und Geräteturnen am Donnerstag er Kurs Boden - und Geräteturnen hat wieder Plätze frei! Wir vermitteln nicht nur Elemente aus dem traditionellen Geräteturnen, sondern auch aus anderen Bereichen wie Parcour, Akrobatik, Sportgymnastik, ... . Darüber hinausgehende Wünsche werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Begonnen wird jede Stunde mit intensiver Gymnastik, danach turnen wir an verschiedenen Turngeräten und zum Abschluss spielen wir zusammen ein Bewegungsspiel. Es wäre schön, wenn ihr einige Grundfertigkeiten, wie Rolle vorwärts, Handstand, schon könnt. Wenn ihr Interesse habt, dann kommt doch einfach mal vorbei, eine kostenlose Probestunde ist jederzeit möglich. Wir freuen uns auf euch. Donnerstags 17.30 – 18.00 Uhr Barbara Beyer (Sportlehrerin), Sarah Hanner (Übungsleiterin) Turnhalle Weiß, Grundschule Zum Hedelsberg. Doris Noll

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Tradition verpflichtet Das Musikcorps der Kapelle Jonge Weiß von 1985 e.V. sucht neue Mitspieler zur Verstärkung. Notenkenntnisse sind von Vorteil aber nicht zwingend notwendig! Instrumente und Notenmaterial werden, soweit vorhanden, kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer Interesse hat, kann gerne zu unseren Proben kommen. (jeden Mittwoch im Jugendhaus Weiß / Georgstr. 2, 50999 Köln, von 20.00-21.15 Uhr) Natürlich sind wir mehr als nur ein „Musikcorps“! Wichtig ist uns der interne Zusammenhalt. Das soll heißen, wir unternehmen viele Dinge auch außerhalb von Karneval und der Musik! Im Jahr 2010 waren wir z.B. zusammen mit dem Tanzcorps der KG in Hamburg. Es gibt einige interne Veranstaltungen, wie zum Beispiel unser jährliches Grillfest oder unsere Weihnachtsfeier. Natürlich liegt unser Schwerpunkt im Kölner Karneval! Die Kölsche Messe der KG Kapelle Jonge in der Kirche St. Georg gestalten wir jedes Jahr musikalisch. Wir gehen in fünf Karnevalsumzügen im Kölner Süden mit und haben einige Auftritte zusammen mit den Weißer Funken! (www.wiesser-funken.de). Neben dem Karneval gehören auch zahlreiche St. MartinUmzüge zu unserem jährlichen Programm. Wir bestehen nun schon 25 Jahre und es kann nur weitergehen, wenn wir neue Mitglieder bekommen. Wir würden uns sehr über euer Interesse freuen! Informationen unter und 02236 / 33 15 657 Rolf Pommé und 02236 / 65086 Christian Wergen oder www.kapelle-jongemusikcorps.de Rolf Pommé WEISSER DORFECHO 141

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VEREINE

Herbstfest des MGV WeiĂ&#x; 1878 e.V. um diesjährigen Herbstfest hatte der MGV WeiĂ&#x; am Samstag, 22. Oktober 2011, in den Pfarrsaal von St. Remigius in SĂźrth die Mitglieder und Freunde des Männergesangvereins eingeladen. Mit unseren Sangesfreunden vom MGV Godorf wollten wir fĂźr und mit den Besuchern singen. Die Voraussetzungen fĂźr einen schĂśnen Nachmittag waren auf Grund der zahlreichen Besucher und des Engagements unserer Mitglieder und Ehefrauen (Kaffee und Kuchen) gegeben. Nach der BegrĂźĂ&#x;ung der Gäste durch den Vorsitzenden des MGV WeiĂ&#x;, Heinz Rosen, begannen die ChĂśre unter der Leitung ihres Chorleiters Hans Wahn den musikalischen Teil mit vier romantischen Liedern Ă  capella. Die hierauf folgende â&#x20AC;&#x17E;Kaffeepauseâ&#x20AC;&#x153; wurde von Aktiven und Gästen ausgiebig zur Stärkung und zu Gesprächen genutzt.

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Mit einem Potpourri aus der Operette â&#x20AC;&#x17E;GlĂźckliche Reiseâ&#x20AC;&#x153; setzten die ChĂśre den musikalischen Teil des Festes fort und ernteten viel Beifall. Diese Melodien und Texte hatten die meisten Besucher noch von frĂźher â&#x20AC;&#x17E;im Ohrâ&#x20AC;&#x153;. Das anschlieĂ&#x;ende gemeinsame â&#x20AC;&#x17E;Volksliedersingenâ&#x20AC;&#x153; von  ChĂśren und Besuchern (Noten mit Texten lagen auf den Tischen) wurde begeistert aufgenommen. Viele sangen die Lieder - auch mehrere Strophen - auswendig mit. Im Rahmen dieses Herbstfestes war die Ehrung unseres Chormitglieds â&#x20AC;&#x17E;Heinz BĂśnderâ&#x20AC;&#x153; zur 50 jährigen Mitgliedschaft im MGV WeiĂ&#x; vorgesehen. 50 Jahre Mitgliedschaft in einem Verein muss in einem festlichen Rahmen gefeiert werden. Die Laudatio hielt Konrad Hochkirchen, unser lebendes Archiv im MGV WeiĂ&#x;. Danach wurde  dem Jubilar die Ehrennadel angesteckt und die Ehrenurkunde Ăźberreicht.

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Nach kurzer  Pause  begeisterte unser Mitglied Wendel Rustige alle Anwesenden mit einem pointenreichen und humorvollen "Vortrag", der von viel Beifall begleitet wurde. Das musikalische Finale  leiteten die ChĂśre mit vier â&#x20AC;&#x17E;KĂślsche Leedcherâ&#x20AC;&#x153; ein, von â&#x20AC;&#x17E;KĂślsche Heimatâ&#x20AC;&#x153; Ăźber â&#x20AC;&#x17E;En unserem  Veedelâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;He am Rhingâ&#x20AC;&#x153; bis zur abschlieĂ&#x;enden â&#x20AC;&#x17E;De Ă&#x201E;hzezuppâ&#x20AC;&#x153;.  Der reichliche Beifall und die tolle Stimmung im  Saal war ihr Lohn. Vor dem gemĂźtlichen Ausklang des Festes lieĂ&#x;en sich die ChĂśre noch einmal mit einem Potpourri â&#x20AC;&#x17E;Melodien zum Verliebenâ&#x20AC;&#x153; hĂśren. Die Stimmung im Saal war hervorragend, die Melodien wurden zum Teil mitgesummt. Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen des â&#x20AC;&#x17E;Herbstfestesâ&#x20AC;&#x153; beigetragen haben und freuen uns auf ein Wiedersehen.   Heinz Rosen

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VEREINE / WEISSER WEIHNACHTSMARKT

25. Rhein-Angelmeisterschaft der Weißer-Rheinstipper m 17. September 2011, nach dem 4. Meisterschaftsangeln am Sürther-Grundelstrand, wurde Michael Schnell neuer Fischerkönig der Weißer-Rheinstipper. Somit ist er Nachfolger von Hennes Pfeiffer, der 2010 zum 8. Mal Fischerkönig wurde. Hennes Pfeiffer konnte in 25 Jahren die meisten Siege und Platzierungen (2. oder 3. Platz) für sich verbuchen. Er klebte förmlich am Siegertreppchen. Und selbst bei Windstärke 12 hatte er immer noch eine Hand am Podest. In diesem Jahr muss er sich aber mit dem 4. Platz (vor Peter Dederichs Platz 5) zufrieden geben, denn Platz 3 wird von Manfred Schnell und Platz 2 von Theo Oleff belegt. Manfred Schnell und Manfred Thies wurden in diesem Jahr als aktive Angler bei den Rheinstippern aufgenommen. 12 Angler nehmen nun an den vier Meisterschaftsangeln pro Jahr teil. Der gesamte Verein besteht aus 60 Personen. Unser neues aktives Mitglied Manfred Thies konnte in diesem Jahr leider nur an zwei Meisterschaftsangeln teilnehmen und wurde auch zwei Mal Tagessieger. Der zweite Neuzugang, Manfred Schnell, wurde sofort Dritter in der Jahreswertung. Das wird für alle aktiven Rheinstipper im nächsten Jahr eine Herausforderung sein, gegen M. Thies und M. Schnell zu angeln. Im kommenden Jahr feiern wir unser 25 jähriges Beste-

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hen. Aus diesem Anlass werden wir als Fußgruppe im Weißer Karnevalszug mitgehen. Als Präsident der Rheinstipper bedanke ich mich bei unseren Mädels für die am Rhein servierten Frühstücksbrötchen, den heissen Kaffee und die weichgekochten Eier, für die würzigen Salate und selbst gebackenen Kuchen bei den anschließenden Feiern, bei Klaus Schaefer für 100 Liter Päffgen-Kölsch, bei den Familien Tambach, Gillessen und Kowitz für direkte und indirekte Spenden, bei allen anderen Mitgliedern für geleistete Geldoder Sachspenden und für die Gartenfeier bei Siggi, Tanja und Hans Frinken. Am 24.9. endete das Angeljahr für uns mit dem 6. Gemeinschaftsangeln gegen den ASV-Sürth. Die Rheinstipper konnten auch dieses 6. Angeln für sich entscheiden. Peter Dederichs wurde mit 59 Fischen zum vierten. Mal Einzelsieger. Das Frühstück für alle Angler wurde wie immer von W. Kahl gestiftet. Die anschließende Siegerehrung mit Erbsensuppe von der Firma Gillessen (richtig lecker) und 30 Litern Kölsch von Nino Amore (ebenfalls richtig lecker) fand im sizilianischen Garten der Familie Amore in Weiß statt. Im nächsten Jahr feiern wir dann unser 25 jähriges Bestehen. Mit einem Petri Heil, nichts am Seil! Theo Oleff

Unser Weißer Weihnachtsmarkt m ersten Adventwochenende war es wieder soweit – die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. hatte zum Besuch des diesjährigen Weihnachtsmarktes geladen und viele waren dem Ruf gefolgt. Der Weihnachtsmarkt hat sich zu einem kommunikativen Treff für die Weißer Bürger entwickelt. Frauen, Männer und Kinder, ganze Familien und Alleinstehende aller Altersklassen sorgten für ein lebhaftes, buntes Bild auf unserem Kirchplatz. Wiederum konnten wir viele Gäste aus dem Kölner Süden und auch aus der Ferne begrüßen. Die neue Anordnung der Weihnachtsbuden und der kulinarischen Stände, sowie die bessere Platzbeleuchtung sorgten für eine gute weihnachtliche Atmosphäre. Der Duft von Glühwein, Waffeln und Reibekuchen und die weihnachtliche Musik rundeten das Weihnachtsmarkt - Feeling ab. Aus einem breiten Angebot an den Verkaufsbuden und -ständen konnte jeder das passende Geschenk zu Weihnachten finden und erwerben: Modeschmuck, Stickereien und Strickwaren, Öle, Pestos und Marmeladen, Leckereien, aktuelle Bücher für jung und alt und natürlich weihnachtliche Gestecke. Neu in diesem Jahr war ein Stand mit pädagogisch wertvollen Spielsachen

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nebst der fachlichen Beratung, ein Stand mit handgemachten Grußkarten, handgefertigten Kissen – Keilrahmen – Turnbeuteln und Nackenhörnchen, wahlweise mit Domspitzen oder Namenszug und ein Stand im Pfarrsaal mit wunderschönen Bildern der bekannten Künstlerin Reni Kauka, die ihre Kunst persönlich vorstellte. Ebenfalls im Pfarrsaal konnten die Kinder am Stand von Flexi – Haus weihnachtlich basteln und diese selbst hergestellten Produkte auch erwerben. Das Jugendzentrum Weiß beschäftigte die Kinder mit der Herstellung von weihnachtlichem Salzgebäck. Interessiert schauten viele Besucher beim Gravieren auf Gläsern zu. Auf Wunsch konnte man „sein“ Glas-Unikat mitnehmen – zum Verschenken oder für sich selbst.

Sie sehen - es war für jeden etwas dabei. Geschenkideen wurden geliefert, Wünsche geweckt und so mancher wurde fündig. Neben den Verkaufsständen ist natürlich auch an „Verpflegungsstände“ gedacht worden. Hierfür sorgten: Kfd-Frauen, Frauen des TSV Weiß, Firma Schlömer und die Dorfgemeinschaft Weiß e.V.. Die zu Stoßzeiten langen Warteschlangen an den „Versorgungsständen“ zeigten, dass das Angebot von Grillsachen, Reibekuchen, Waffeln Glühwein, Bier u.a. die Wünsche erfüllte. Für die Kinder ging es an beiden Tagen rund – das Karussell war wieder beliebt und stets belagert. Für die musikalische Abwechslung sorgten am Samstag die „Brühler Musikfreunde“ und am Sonntag die Musikgruppe der „Kapelle Jonge“. Dank gilt allen, die zum Gelingen dieser schönen Veranstaltung beigetragen haben. Beide Tage waren ein stimmungsvoller Beginn der vorweihnachtlichen Zeit. Wir, die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. wünschen Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen „guten Rutsch“ ins neue Jahr. Wir freuen uns, Sie im nächsten Jahr hier wieder zu sehen! Helmut Schuhbäck 25


REZEPT

Entenbrust – niedrig gegart – mit Sauce julienne ollen Sie etwas neues ausprobieren? Hier eine Anregung: Zum Niedriggaren: Nach dem Anbraten bei hoher Temperatur kommt der Braten bei nur 80°C (bei Geflügel 90°C) auf einer

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Ein Fleischthermometer (zu kaufen z.B. bei Messing Müller) ist sehr hilfreich. Ein Fühler wird in das Fleisch gesteckt und mit einem Anzeigegerät verbunden. Die Wunschtemperatur ist einzustellen. Der mit dem Anzeigegerät verbundene Wecker meldet sich.

Foto: Entenbrust, Entenjus, Glas mit grünem Pfeffer, Fenchel, Möhren, Cointreau, vielleicht auch Gemüseraffel, Temperaturmessgerät

Platte in den vorgeheizten Backofen. Das Fleisch ist gar, wenn es eine Innentemperatur von 60°C (bei Geflügel 65°C) hat. Durch das langsame Garen bei niedriger Temperatur tritt kein Fleischsaft aus – das Fleisch bleibt saftig und zart.

(bei einer Entenbrust z.B. nach etwa einer Stunde). Nun zur Entenbrust: Die Haut wird vor dem Braten kreuz und quer geschnitten, damit das Fett beim Anbraten heraus-

laufen kann. Bitte aber nicht das Fleisch anschneiden. Dann hart in Öl anbraten – zuerst die Fleischseite, dann die Hautseite, die unbedingt schon viel Fett verlieren und eine braune Farbe bekommen sollte. Nach dem Anbraten wird die Entenbrust auf eine Platte gelegt. Die Fühlernadel wird eingesteckt, der Verbindungsdraht über die Dichtung der Ofentüre geführt und in das Anzeigegerät gesteckt. Dann die Solltemperatur einstellen. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht! Jetzt die Sauce julienne: Fenchel und Möhren werden in feine Streifen geschnitten (z.B. mit einer Raffel) und in der Pfanne mit dem verbliebenen Entenfett gegart. Nach etwa 20 Minuten 50 bis 100 ml Brühe (noch besser Entenjus z.B. der Marke Lafer oder Menzi) und etwas Sahne zugeben. Reduzieren. Evtl. noch etwas mit Mehl eindicken. Grüner eingelegter Pfeffer wird hinzugefügt (z.B. einen Teelöffel voll) und kurz vor dem Servieren kann ein guter Schuss Cointreau (Orangenlikör) zugegossen werden. Servieren: Entenbrust in dünne Scheiben schneiden, wieder auf die heiße Platte legen und die Sauce drum herum garnieren. Ein weiterer Vorteil der Niedriggarmethode: Wenn die Gäste nicht pünktlich kommen oder zu lange schwätzen und das Fleisch schon gar ist, macht nichts: Bitte die Temperatur des Backofens auf 65°C reduzieren und geduldig bis zu einer halben oder maximal einer ganzen Stunde warten, bevor mit dem Servieren begonnen wird. Peter Pies, Foto Ralf Perey

Kino, Kino... urch Freunde wurde ich vor Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass im Rahmen des Beratungstages im Rathaus Rodenkirchen jeweils am 1. Dienstag eines Monats kostenlos Spielfilme älterer und neuester Fassung gezeigt werden... Diese Aktion ist eine Veranstaltung der Bezirksarbeitsgemeimschaft „Altenpolitik“ und trägt den Namen „SENIORENKINO“. Die Filmvorführungen finden immer im Plenarsaal 1. OG (Aufzug) Rathaus Rodenkirchen, Hauptstraße, statt, und zwar um 15.30 Uhr. Wir haben schon sehr gute Filme gesehen. Die nächste Vorstellung ist also am 2.1.2012 und es steht der Film „Die Band von nebenan“ auf dem Programm. Dies ist ein Spielfilm Italien/Frankreich aus dem Jahr 2007 und dauert 88 Minuten, also knapp 1,5 Stunden.

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Am 7. Februar 2012 wird der Spielfilm „Dschungelbuch“ gebracht, ein Zeichentrickfilm USA 1967, 76 Minuten. Das Programm von März bis Juni 2012 wird rechtzeitig im Rathaus bekannt gegeben, man kann auch an den Dienstagen vor den Filmvorführungen das Programm mitnehmen. Ich persönlich habe sehr gerne daran teilgenommen. In unserem schönen Ort Weiß mußte ich aber feststellen, dass die meisten unserer Mitbürger, für die ein so angelegtes Kino infrage kommt, keine Kenntnis von dieser Aktion haben. Also dachte ich mir, dass hierüber mal ein Artikel im Dorfecho fällig sein dürfte. Ich hoffe, dass in Zukunft sich einige Bewohner aus Weiß aufschwingen und mit der Buslinie 131/130 nach Rodenkirchen „Rathaus“ fahren lassen. Bis dann, Brigitte Orth WEISSER DORFECHO 141


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Kolumbarium in Weiß – eine unendliche Geschichte oder Posse der Politik? ie Frage der Nutzung der alten Trauerhalle in Weiß als Kolumbarium (Urnenstätte) ist schon seit Monaten ein „Dauerbrenner“. Die bisherigen Fakten, wie die Stadt Köln und die „hohe“ Politik hier agieren, sind äußerst interessant. In Weiß gibt es eine alte Trauerhalle, die nicht mehr zum alten Zweck gebraucht wird, weil seit Jahren eine neue Trauerhalle existiert. Diese alte Trauerhalle ist zwar kein Denkmal (nicht in der Denkmal-Liste eingetragen), aber sie ist altes Gebäude vom Baustil schön anzusehen, steht seit „Ur-Zeiten“ in Weiß und ist es deshalb wert als „Zeitzeugnis“ erhalten zu werden. Ein Haken ist, dass die alte Trauerhalle, wenn man sie erhalten will, Sanierungskosten verursacht. Die Stadt als Eigentümerin will hierfür kein Geld ausgeben, deshalb möchte sie auch die Trauerhalle „platt machen“ - sprich abreißen. In Weiß will man aber keinen Abriss und entwickelte die Idee, sie als Kolumbarium zu nutzen. Der Bedarf für eine Urnenstätte ist vorhanden und die Dorfgemeinschaft Weiß (DG) erklärte sich sogar bereit, die Kosten der Sanierung für die Stadt zu übernehmen. Das Argument der Sanierungskosten kann die Stadt also nicht mehr vorbringen. Aber die Friedhofsverwaltung (als Teil der Stadtverwaltung) will auch kein Kolumbarium, weil sie wohl fürchtet, dass die im Vergleich teureren Friedhofsplätze (Grabplätze) nicht mehr hinreichend an die Bürgerinnen/Bürger „verkauft“ werden können. Denn der „Kauf“ eines Urnenplatzes, für den man keinen Grabstein und keine teure Grabpflege braucht, ist die preiswertere Alternative. Da bei „Umnutzung“ der alten Trauerhalle als Kolumbarium die Kölner Bestattungs- und Friedhofssatzung und die Friedhofsgebührensatzung geändert werden müssen, liegt kein sogenanntes Geschäft der laufenden Verwaltung vor. Das heißt, die Verwaltung der Stadt Köln darf diese Entscheidung nicht selbst treffen, sondern muss hierzu eine Entscheidung der politischen Vertretung der Stadt herbeiführen. Und jetzt wird es rechtlich und parteipolitisch kompliziert und vor allen Dingen zeitlich sehr aufwendig. Die Umnutzung der Trauerhalle als Kolumbarium setzte nämlich die ganze „Zuständigkeits-Kette“ mit der Politik in Gang. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen (BV 2) hat sich am 28.2.2011 mit dem Thema befasst und sich einstimmig (mit den Stimmen der CDU, SPD, GRÜNE, FDP, DIE LINKE, pro KÖLN) für ein Kolumbarium in Weiß ausgesprochen. Soweit so gut! Aber damit ist die Sache noch nicht in der Politik

Lebensweisheiten

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Wenn in der Politik etwas gesagt werden soll, fragt man einen Mann. Wenn etwas getan werden soll, fragt man eine Frau. MARGARET THATCHER Männer sind die geborenen Sucher: Am liebsten suchen sie das Weite URSULA HERKING Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau. HENRY FORD 28

gelaufen. Die BV (also auch die BV 2 in Rodenkirchen) hat zwar, wie es so schön heißt, das „Allvertretungsrecht im Stadtbezirk“. Bei einem Satzungsbeschluss (oder hier auch Änderung einer Satzung) ist jedoch die Satzungs-Kompetenz des Rates der Stadt gegeben. Die BV 2 hat deshalb bei der Sache Kolumbarium – wie rechtlich in den meisten Fällen ihrer Zuständigkeit – lediglich eine Empfehlungskompetenz an den Rat abgeben und nicht selbst abschließend entscheiden können. Die positive Empfehlung der BV 2 ging postwendend an den Rat, aber damit kam die Sache nicht unmittelbar im Rat zur Entscheidung. Nach der „Zuständigkeits- und Verfahrensordnung“ der Ausschüsse der Stadt Köln (wie auch bei anderen Kommunal-Verwaltungen) bedient sich nämlich der Rat zur Vorbereitung seiner Entscheidungen seiner Ausschüsse. Die Sache Kolumbarium kam also zunächst in den zuständigen Ausschuss Umwelt und Grün der Stadt Köln, der aber die Angelegenheit in seiner Sitzung am 12.5.2011 zurückstellte. In der darauf folgenden Sitzung des Ausschusses am 30.6.2011 wurde die Sache erneut vertagt; dann waren erst einmal Parlamentsferien! Am 10.11.2011 (nicht am 11.11.2011, sonst vielleicht erklärbar!) befasste sich der Ausschuss endlich mit dem Kolumbarium und gab seine Empfehlung: Mit den Stimmen der SPD, GRÜNE und pro KÖLN (gegen die Stimmen der CDU, FDP und LINKE) wurde das Kolumbarium abgelehnt. Nach der vorläufigen Tagesordnung soll sich der Rat der Stadt Köln auf seiner Sitzung am 24.11.2011 mit der Sache befassen. Zum jetzigen Zeitpunkt (Redaktionsschluss für diesen Artikel: 14.11.2011) ist die Entscheidung der politischen Vertretung der Stadt Köln nicht berechenbar! Befasst sich der Rat am 24.11.2011 überhaupt mit dem Thema oder wird der Tagesordnungspunkt, wie man es üblicherweise mit noch behauptetem Beratungsbedarf begründen kann, vertagt. Nach diesem langen Zeitablauf gibt es nach meiner Meinung keinen Beratungsbedarf mehr. Alle Argumente liegen vor. Oder haben die Damen und Herren im Ausschuss/Rat etwa noch nicht mit ihren jeweiligen Parteifreunden/Vertretern vor Ort in der BV gesprochen/sich beraten? Oder fühlen sich die Damen/Herren im Ausschuss/Rat „schlauer“ als die Kolleginnen/Kollegen vor Ort, die ja ohnehin keine Beschlusskompetenz haben und vielleicht von ihnen als „Politik zweiter Klasse“ gesehen werden? SPD, GRÜNE und pro KÖLN sind im Ausschuss für Umwelt und Grün „umgekippt“. Es gibt aber auch keine Gewähr, dass CDU, FDP und LINKE im Rat bei ihrem bisherigen Votum für ein Kolumbarium bleiben. Das sind auch nur „Partei-Menschen“. Die Bürgerinnen und Bürger in Weiß wollen eine sachlich fundierte Entscheidung in dieser Sache und keinen politischen Hick-Hack! Hier lässt ein Monopolist (gemeint ist die Friedhofsverwaltung als Teil der Stadtverwaltung) einen Wettbewerb (nämlich ein preiswerteres Urnen-Angebot für die Bürgerinnen/Bürger) durch Ratsbeschluss verhindern! Und jetzt kommt noch das „Schmankerl“: Dieser Monopolist „gehört“ auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Köln! Joachim Pütz WEISSER DORFECHO 141


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Eine Rakete für Marita um diesjährigen Seniorenfest am 24. September 2011 hatte die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. alle Weißer Seniorinnen und Senioren Ü-65 eingeladen und pünktlich – ja, zum Teil auch überpünktlich – waren viele dem Aufruf gefolgt. Der von Helfern wunderschön herbstlich dekorierte Pfarrsaal von St. Georg war voll - kein Stuhl blieb leer. Auch der Tisch der Ehrengäste war komplett besetzt. Hier konnten wir Pfarrer Windt, Diakon Kleesattel, Herr Daniel/ FDP, Frau Klein und Herr Müller von der Dorfgemeinschaft Sürth begrüßen. Pünktlich um 13:30 Uhr wurde der Nachmittag in einer kurzen, launigen Ansprache von Günter Krosse, dem neuen Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Weiß, eröffnet, bevor er das Mikrofon an Gertrud Josten zur Moderation übergab. Gewohnt routiniert führte sie durch das Programm. Nachdem der Kirchenchor traditionell mit schönen Melodien den ersten Programmpunkt setzte, verzauberte „Pepino“ mit kleinen Tricks das interessierte Publikum. Der lustige Vortrag – mal mit Seil, mal mit Hut und anderen Utensilien – entführte die Weißer Seniorinnen und Senioren staunend und lachend in die Welt der Magie.

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Was dann folgte war sicherlich der absolute Höhepunkt des Seniorenfestes: Marita Köllner – „Et fussich Julche“. Sie hatte das Publikum schon beim Einmarsch „im Griff“. Bei „denn mir sin kölsche Mädche“ wurde sofort mitgesungen und geschunkelt. Marita ging nicht auf die Bühne – nein, sie kletterte auf einen Stuhl und unterhielt von dort ihr Publikum. Bei „hast du denn noch niemals eine Kölnerin gebützt“ hatte sie sich einen Mann – den Hein - auserkoren, den sie natürlich auf ihre charmante, lustige Art zur Gaudi des Publikums „auf den Arm“ nahm. „Och, häs do schöne Dackelauge“ erkannte Marita bei Hein und sang dann unter schunkeln und mitsingen „alte Liebe macht Flügel im Bauch“. „Es war in Altenahr – wo ich den Neuen sah und nicht in Neuenahr – wo ich immer mit dem Alten war“ wurde von allen kräftig mitgesungen, bevor Marita die Männer mit dem Lied „Widde, widde, witt – mer sin se quitt, schwenk der Hot – un maach et jot“, zur Kur in die Lüneburger Heide schickte. Passend zu ihrem bedruckten T-Shirt trug Marita Köllner ihr neues Lied vor, das die Männer-Antworten auf Frauen-Fragen beim Nachhause-Kommen sein sollen. Tja, Männer – ist das so? Lauten eure Antworten: „Können diese Augen lügen, wenn sie dich so treu anseh’n? – Können diese Füße fremdgehen, wenn sie vor der Haustür’ stehen?“ Der nicht endende Beifall und die Zugabe-Rufe wurden mit der Lebensweisheit: „Fröher hammer ‚nä’ jesaht, hück fröcht uns keiner mih!“ belohnt und ein toller Auftritt, der für viel Lachen und Freude sorgte, war been-

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det – nur eine „Rakete“ fehlte! Nicht einfach an diese Stimmung anzuknüpfen – doch „De Pänz us dem ahle Kölle“ – eine neue Tanzgruppe schaffte das mit Tänzen auf altbekannte kölsche Melodien, die jeder kannte und zum Mitsingen anregten, bevor die Ehrung der ältesten anwesenden Seniorinnen und Senioren stattfand. Elf Damen, angeführt von Hildegard Ott mit 94 Jahren und sechs Herren, hier Hans Jansen mit 90 Jahren erhielten von der Dorfgemeinschaft Weiß e.V. einen Blumenstrauß bzw. eine Flasche Wein, verbunden mit dem Wunsch, sie im nächsten Jahr gesund und gutgelaunt wieder zu sehen. Das unterhaltsame und fröhliche Seniorenfest fand mit den Minis und MiniMinis der Tanzgruppe der „Kapelle Jonge“ einen schönen Abschluss. Als Gag musste Renate Düffel von der DG Weiß mit den Kleinsten der Mini-Minis ein „Stippeföttchen“ unter tosendem Applaus tanzen. Ein fast vierstündiges Programm war zu Ende. Möglich ist das nur mit der Hilfe und der Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer. Dafür allen ein „dickes Dankeschön“. Auf Wiedersehen – bis im nächsten Jahr in „alter Frische“. Helmut Schuhbäck

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KIRCHE & SOZIALES

Albert-Schweitzer-Grundschüler singen für Ostafrika

m Sonntag, 23.10.2011 sind etwa 70 Kinder der Albert-Schweitzer-Grundschule innerhalb des Gottesdienstes mit ihrem Lied „Wir alle sind die Welt“(We are the world) aufgetreten. Dieses Lied widmeten sie den 12 Millionen vom Hungertod bedrohten Menschen am Horn

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von Afrika. Gleichzeitig riefen sie damit die Gottesdienstbesucher zu helfenden Spenden auf. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen fliegenden Basar, auf dem von Kindern und Eltern Kuchen, Muffins, selbstgebastelte Postkarten, Kerzen, Bilder, etc. verkauft wurden.

Der Auftritt in der St. Georgskirche war der dritte dieser Art. Im Vorfeld gab es bereits zweite Aktionstage in St. Joseph und St. Remigius. Bisher führte das Engagement zu fulminantem Erfolg. In St. Joseph sammelten die Kinder 800 Euro, in St. Remigius 1200 Euro und in St. Georg 1000 Euro. Sensationell!!!! Allen großzügigen Spendern sei an dieser Stelle schon jetzt sehr herzlich gedankt. Der gesamte Spendenerlös fließt in das Projekt „Gemeinsam für Afrika“, welches unter der Schirmherrschaft unseres Bundespräsidenten Christian Wulff steht. Eva Pätzold Es werden auch weiterhin Spenden für Ostafrika entgegengenommen. Diese können Sie überweisen auf folgendes Konto: „ASK für Ostafrika“ Konto: 1 930 374 515 BLZ: 370 501 98 (Sparkasse KölnBonn)

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KIRCHE & SOZIALES

Der Seniorenkreis berichtet m Ende eines jeden Jahres schaut man gerne zurück, um sich die schönen Dinge in Erinnerung zu rufen. Und so tun auch wir dies. Ein Höhepunkt unserer diesjährigen Aktivitäten war der Karnevalsnachmittag am 2. Februar 2011. Wie jedes Jahr wurde das Programm von den „Löstigen Wievern“ gestaltet und in hervorragender Weise präsentiert. Wir wurden bestens unterhalten. Dafür allen Beteiligten ein großes Dankeschön. Für unsere Senioren haben wir wieder Kaffeefahrten in die nähere Umgebung organisiert. Die erste Fahrt im April ging nach Wassenach in die Eifel. Im Mai führte uns unser Ausflug nach Heimbach/ Eifel; im Juni war unser Ziel Asbach-Löhe im Westerwald, im Juli ging es nach Kirchsahr in die Eifel. Das Ziel im August war die Stadt Blankenberg im Westerwald. Unsere 6. Fahrt brachte uns nach Mayen in die Eifel. Bei der Abschlussfahrt im Oktober besuchten wir das schöne Ahrtal, wir waren in Altenahr im Cafe Lang. Diese Ausflüge sind für alle eine willkommene Abwechslung. Mit unseren Helferinnen sind wir im Mai nach Heimbach gefahren. Bei Kaffee und Kuchen verging der Nachmittag wie im Fluge, bis gegen 18.00 Uhr die Heimfahrt angetreten wurde. Den Tag haben wir bei

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einem gemütlichen Beisammensein im Gasthof „Zur Post“ in Weiß ausklingen lassen. Für alle Teilnehmer war es ein herrliches Erlebnis. Zum Martinsfest am 9.11.2011 besuchten uns die Kindergartenkinder von St. Georg mit viel Gesang und bunten Laternen. Ein großes Dankeschön der Leitung des Kindergartens für diesen schönen Nachmittag. Als Überraschung gab es für alle Senioren einen Weckmann. Unser Adventnachmittag ist am Mittwoch, den 14.12.2011. Die Helferinnen bewirten uns mit Stollen und selbstgebackenem Kuchen. Als Dank für die ehrenamtlichen Tätigkeiten während des ganzen Jahres haben wir für die Helferinnen im Dezember einen gemütlichen Abend organisiert. Was würden wir ohne sie tun? An dieser Stelle möchten wir wieder ganz herzlich zu unseren Seniorennachmittagen einladen. Wir treffen uns jeden Montag und Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr im Pfarrheim von St. Georg. Gäste sind bei uns immer herzlich willkommen! Zum Abschluss wünschen wir allen Weißer Bürgern ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2012. Walter Maaß

Termine 2012, die Sie sich unbedingt merken sollten: Jeden Montag und Mittwoch finden von 14.00 – 18.00 Uhr unsere Seniorennachmittage statt. Mittwoch, den 25.01.2012 ist unser diesjähriger Karnevalsnachmittag von 15.00 – 19.00 Uhr Seniorenfahrten Montag Mittwoch Montag Mittwoch Mittwoch Montag Mittwoch

16.04.2012 16.05.2012 18.06.2012 18.07.2012 22.08.2012 17.09.2012 10.10.2012

Die Fahrt der Helferinnen findet am 10.05.2012 statt Martinsfeier der Senioren am 7.11.2012 von 15.00 – 18.00 Uhr Nikolausfeier der Senioren am 12.12.2012 von 15.00 – 18.00 Uhr Nikolausfeier der Helferinnen am 13.12.2012 von 19.00 – 22.00 Uhr

Dass ich das noch erleben durfte! s ist Samstagnachmittag. Arnold Derichsweiler wartet ungeduldig auf das Eintreffen von Andrea Krei-Rosenbach, Mitarbeiterin der Home Instead Seniorenbetreuung. Doch diesmal steht kein gemeinsamer Einkaufsnachmittag oder ein Besuch auf dem Friedhof auf dem Programm, es soll ins Rhein Energie Stadion gehen. Arnold Derichsweiler freut sich wie ein Schulbub: „Ich kann kaum glauben, dass ich wirklich noch einmal den FC live spielen sehen kann.“ Gefragt danach, ob er denn wisse, welche Mannschaft der Gegner des 1. FC Köln sein werde, antwortet er wie aus der Pistole: „Ja klar, der FC empfängt Hoffenheim und der FC wird gewinnen, da bin ich sicher.“ Früher war der 92-jährige häufiger Gast im Stadion und feuerte seinen Lieblingsverein an. Herrlich sei es gewesen, aber mit dem Alter seien die Beschwerden gekommen, die es ihm unmöglich gemacht hätten alleine zum Fußballspiel zu gehen. „Das hat mir gefehlt und ich habe nicht geglaubt, dass ich das ich das noch einmal erleben werde“ lacht Arnold Derichsweiler und hat dabei einen fast verklärten Blick. Möglich gemacht haben den Stadionbesuch von Arnold Derichsweiler und weiteren Kunden die Home Instead Seniorenbetreuung. Da alle

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Senioren auf Hilfe angewiesen sind, wurden sie zuhause von Mitarbeitern der Home Instead Seniorenbetreuung abgeholt und ins Stadion gefahren. Gebannt verfolgt er das Spiel, fiebert bei jedem Angriff mit und springt, sein Alter total vergessend, mit einem lauten Jubelschrei auf, als Mato Jajalo in der 20. Minute das 1:0 für den FC erzielt. Podolskis Siegestreffer zum 2:0 in der 64. Minute bringt Arnold Derichsweiler dann endgültig ins Schwärmen. „Das ist ja wie in alten Zeiten, ich bin so glücklich“, lacht er und hakt sich bei Andrea Krei-Rosenbach ein. Die Freude des Seniors hält auch auf dem Nachhauseweg noch an. „Als mich Frau Krei-Rosenbach eingeladen hat, habe ich es erst gar nicht glauben mögen und nun habe ich einen solch tollen Tag zusammen mit anderen Senioren und den Betreuungskräften von Home Instead verleben dürfen.“ Begeistert ist auch Andrea Krei-Rosenbach: „Solche emotionalen Momente sind einfach wunderbar und zeigen uns, dass es sich lohnt sich für die Senioren über die eigentliche Dienstleistung von Home Instead hinaus zu engagieren. Es kommt so viel Lebensfreude von den alten Herrschaften, die uns Mitarbeiterinnen auch viel Kraft gibt.“ Home Instead Seniorenbetreuung 31


H E I M AT & B R A U C H T U M

Mer wade Wir warten Warten auf ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest hier mit den Worten des Mundart-Autoren Dr. Henner Berzau – geschrieben 1994 für Uschi Werner-Fluss. Wööt: Henner Berzau Wörter: Henner Berzau, Übersetzt: H. Schuhbäck Mer wade, mer wade, un froge Johr för Johr: Wann steit dä Stän vun Bethlehem am Himmel, hell un klor ? Allt widder leef de Zick su flöck. Der Wind blös üvver’t Land. Verjange es et Summerjlöck. Jestivvelt litt der Brand. Et Lauv weed bungk, et danz un fällt. Der Rän papp Blatt op Blatt. Stell krüff en Hätz un Siel de Kält, spät kütt mer en’t Jewatt. Mer wade, mer wade, un froge Johr för Johr : Wann steit dä Stän vun Bethlehem am Himmel, hell un klor? Zint Mätes kom noch jrad zorääch, stohch de Lantäncher aan. Hä sohch de Nut un wess der Wääch. Adventszick kütt eraan! Wie fröh et widder düüster weed! Wie möd mer Laste dräht! Mer Wade, dat mer Chressfess feet, dat et hell weed, dat et hell weed, bei uns he op der Äd!

Wir warten, wir warten, und fragen Jahr für Jahr: Wann steht der Stern von Bethlehem am Himmel, hell und klar? Schon wieder lief die Zeit so schnell. Der Wind bläst übers Land. Vergangen ist das Sommerglück. Gestapelt liegen die Brikett. Das Laub wird bunt, es tanzt und fällt. Der Regen klebt Blatt auf Blatt. Still kriecht in Herz und Seele die Kälte, spät kommt man in die Gänge. Wir warten, wir warten, und fragen Jahr für Jahr: Wann steht der Stern von Bethlehem am Himmel, hell und klar? St. Martin kam noch gerade zurecht, steckte die Laternen an. Er sah die Not und wies den Weg. Adventszeit kommt heran! Wie früh es wieder dunkel wird! Wie müde man Lasten trägt! Wir warten, dass man das Christfest feiert, dass es hell wird, dass es hell wird, bei uns hier auf der Erde! In diesem Sinne wünscht Ihnen allen ihre Dorfgemeinschaft Weiß e.V ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen „Guten Rutsch“ ins Neue Jahr.

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RECHT

Winterreifen: Bußgeld und Verlust des Versicherungsschutzes? Auch wenn es nach der milden Witterung in diesem goldenen Herbst schwer fällt, daran zu denken: Bald steht der Winter vor der Tür und damit auch die Frage, ob und wann eine Winterreifenpflicht besteht. Achtung: Bußgeld droht Der Gesetzgeber hat es versäumt, eine eindeutige Klarstellung vorzunehmen obwohl erstmals 2006 in der Straßenverkehrsordnung eine Regelung getroffen wurde, dass  „bei Kraftfahrzeugen die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen“ ist. Sind Winterreifen damit in Deutschland allgemeine Pflicht? Die Antwort lautet: Nein. Der Gesetzgeber vermeidet den Begriff „Winterreifen“ und stellt auf die „geeignete Bereifung“ und Frostschutz in der Waschanlage ab. Doch wie erkennt man, ob das Fahrzeug und die Reifen den Wetterverhältnissen angemessen sind? Lösen Sommerreifen bei leichtem Flockenfall schon ein Bußgeld aus? “Geeignete Bereifung“ im Winter ist grundsätzlich gegeben, wenn die Reifen mit dem Schneeflockensymbol gekennzeichnet sind (M+S) und eine ausreichende Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern vorliegt. Es dürfte aber jedem Autofahrer einleuchten, dass bei Schnee, Schneematsch oder gefrierender Nässe Winterreifen erforderlich sind.   Die Frage, ob die Bereifung den Witterungsverhältnissen angemessen ist, entscheidet im Zweifel die Polizei vor Ort.   Für die Verhängung eines Bußgeldes muss nicht erst etwas passieren, damit der Autofahrer zur Kasse gebeten werden kann: Wird er bei winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen und somit nicht geeigneter Bereifung erwischt, sind 40 Euro fällig. Kommt sogar eine Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer hinzu, kostet das 80 Euro. Bringt er andere Autofahrer in Gefahr, z. B. Schleudern auf der Autobahn, sind 100 Euro zu berappen. Kommt es in der Folge zu einem Unfall, schlagen neben den zivilrechtlichen Konsequenzen beim Verursacher 120 Euro zu Buche. Neu ist neben der hier erläuterten Bußgeldverdoppelung seit Dezember 2010 auch, dass es in allen genannten Fällen einen Punkt in Flensburg gibt. WEISSER DORFECHO 141

Im Ausland wird es teuer Viele Autofahrer unterschätzen auch die teilweise drakonischen Strafen im europäischen Ausland, wenn es beispielsweise  in den Wintersporturlaub geht: in Frankreich, Schweden und Slowenien werden bei nur ungeeigneter Bereifung bereits 120 bis 135 Euro fällig, in Österreich bei Gefährdung sogar bis zu 5.000 Euro! Zahlt die Kfz-Versicherung? Kfz-Haftpflicht Die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung tritt bei Personen- und Sachschäden des Unfallgegners ein. Einen Leistungsausschluss wegen „grober Fahrlässigkeit“ gibt es in der Haftpflicht nicht. Der Versicherer kann den Versicherungsnehmer bei sogenannten „Obliegenheitsverletzungen“ (die im Kleingedruckten des Kfz-Versicherungsvertrages genannt werden) oder Gefahrerhöhungen in Regress nehmen. Maximal bis zu 5.000 Euro können dann zurückgefordert werden, wenn der Versicherungsnehmer vor Eintritt des Schadenfalles diese Voraussetzungen erfüllt hat. Auch bei unverschuldeten Unfällen kann es zu einer Mithaftung (z.B. überlanger Bremsweg wegen Sommerreifen bei Schneematsch bei einer Vorfahrtsverletzung) kommen und zwar auch bei schuldhafter Verursachung des Unfalles durch den Unfallgegner. Das Gericht kann im Falle eines Falles die eigenen Schadenersatzansprüche kürzen, wenn der Geschädigte mit ungeeigneter Bereifung unterwegs war. Ist für die Reparatur des Schadens am eigenen Auto ein Betrag von 6.000 Euro erforderlich, kann das Gericht diesen Anspruch um 1/3 kürzen, wenn die fehlerhafte Bereifung mitursächlich war. Im Rahmen der sog. Betriebsgefahr, die sich durch falsche Bereifung erhöht, kommt es auf Verschulden nicht an. Der Autofahrer bliebe in diesem Fall auf 2.000 Euro der Reparaturkosten sitzen.  Kfz-Kasko Grundsätzlich bleibt die Vollkaskoversicherung verpflichtet, dem Eigentümer des Fahrzeuges den Schaden an seinem Fahrzeug zu ersetzten, soweit die ungeeignete Bereifung als Unfallursache nicht konkret nachgewiesen werden

kann. Die Beweislast hierfür trägt die Kaskoversicherung. In vielen Verträgen ist zwischenzeitlich der Einwand der groben Fahrlässigkeit sogar ausgeschlossen. In diesen Fällen ist es der Versicherung also verwehrt, sich auf grobe Fahrlässigkeit zu berufen. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen oder ein Anruf beim Versicherer schafft hier Klarheit. Ist der Versicherer nicht bereit auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit zu verzichten, wird es teuer: Der Versicherte kann in diesen Fällen seinen Versicherungsschutz für dieses konkrete Schadenereignis ganz oder teilweise verlieren. Dies bedeutet, dass die Kaskoversicherung bei einem selbstverschuldeten Unfall von ihrer Leistungspflicht befreit oder zumindest berechtigt ist, ihre Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Dies sehen auch die Gerichte so: Das Oberlandesgericht Frankfurt (Urteil vom 10.07.2003 - 3 U 186/02 -) führt hierzu aus: "Keinen Kaskoversicherungsschutz genießt, wer im Winter in Arosa / Schweiz mit seinem mit Sommerreifen ausgestatteten Fahrzeug nebst auf den Hinterreifen montierten - für die Reifenart nicht zugelassenen - Schneeketten ins Rutschen gerät". Das im Rahmen der Beweisaufnahme eingeholte Gutachten kam nämlich zu dem Ergebnis, dass der Unfall bei der Verwendung von Winterreifen hätte vermieden werden können. Somit ging der Versicherungsnehmer leer aus. Fazit: Das Fahren mit ungeeigneter Bereifung kann Grund für teure Bußgelder und Ärger mit der Versicherung sein. Im Vordergrund sollte jedoch der Aspekt der Fremd- und Selbstgefährdung sein: Wer mit der Witterung angepasster Bereifung fährt, schont Nerven und das Leben und die Gesundheit aller Beteiligten. Jürgen Zaverl Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht

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JUGEND

Der Circus Pappnase sucht dringend Verstärkung inder ab 10 Jahren, die Lust am Zirkus haben, sind herzlich eingeladen, freitags von 16.00 bis 19.00 Uhr beim Training der Pappnasen im Jugend- und Kulturzentrum Weiß mitzumachen. Interessierte Kinder von 6 bis 8 Jahren trainieren donnerstags von 16.00 bis 17.30 Uhr. Ihr könnt unter zirkuspädagogischer Anleitung Akrobatik, Jonglage, Balance und andere Kunststücke lernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hineinschnuppern in den Zirkussport könnt ihr noch bis Ende diesen Jahres. Melanie Rohrbeck

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Der Monatsbeitrag beträgt 20,00 Euro. Anmeldung und Information: Jugend- und Kulturzentrum Weiß, Georgstr. 2, 50999 Köln Telefon: 02236 66 795 info@weiss.jugz.de

„Es weihnachtet - ein Türchen öffnet sich“ – 4. Advent und Tag der Offenen Tür im Jugend- und Kulturzentrum Weiß m Sonntag, den 18. Dezember öffnet das Jugend- und Kulturzentrum für eine weihnachtliche Jahresabschluss-Veranstaltung. Bei vorweihnachtlicher Atmosphäre gibt es an diesem 4. Advent einen Einblick in unsere Angebotspalette sowie in verschiedene Kursangebote der Einrichtung. Der Circus Pappnase und die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzzentrums Heike Kuchenbuch stellen sich vor und liefern spannende Vorstellungen zur weihnachtlichen Unterhaltung. Die Crew des Jugend- und Kulturzentrums bietet zudem einige Mitmachaktionen für Kinder und Jugendliche an. Im Café gibt es kulinarische und weihnachtliche Leckereien zu familienfreundlichen Preisen. Melanie Rohrbeck

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Die Türen werden geöffnet ab 13 Uhr! Nähere Informationen gibt es per Mail: info@weiss.jugz.de oder telefonisch unter 02236 66795 (ggf. auf den Anrufbeantworter sprechen)

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Weinlokal

... Gast zu sein Nur ein paar Schritte vom Rhein und dem Sürther Marktplatz entfernt biete ich Ihnen zu ausgesuchten Weinen kleine herzhafte Gerichte der Saison.

Ich biete an: • ein frisches Tagesgericht, • wechselnde Themenabende, • Familien- oder Firmenfeiern im kleinen Kreis. Kommen Sie vorbei und genießen Sie es, mein Gast zu sein. Ich freue mich auf Ihren Besuch! Ihre Gisela Keil

eine Kaninchen Lisa und Schneeweißchen sind die “crazy rabbits“ (crazy rabbits = verrückte Kaninchen). Sie treiben den ganzen Tag nur Blödsinn. Das Weibchen Lisa scheucht ständig das arme Männchen Schneeweißchen, immer wenn es Lust hat, auf. Er kann nie ungestört liegen bleiben. Dabei machen sie Bocksprünge und ganz viele Wendungen. Wenn sie etwas Futter von mir bekommen, geben sie nie ihren Napf her. Sie denken bestimmt, dass ich ihnen den Napf wegnehmen möchte. Auch wenn sie genug Futter zu fressen haben, fressen sie den ganzen Stall auf. Das Holz von der oberen Etage ist am Gitter schon reichlich abgeknabbert worden. Wir haben natürlich eine Stütze hin gemacht, damit nicht alles zusammen kracht. Obwohl sie so „crazy“ sind, habe ich sie trotzdem ganz doll lieb!!! Ella Friese, (10 Jahre)

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Weinlokal malZeit · Sürther Hauptstraße 30 50999 Köln-Sürth · Telefon: 0172-25 22 397 Dienstag bis Samstag · 18:00 bis 23:00 Uhr Sonntag und Montag Ruhetag

www.weinlokal-malZeit-suerth.de 36

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Praxis für Logopädie Dorothee Gehringer

jetzt auch in Sürth (an der Grenze zu Weiß)

Wir bieten Diagnostik, Beratung und Therapie bei Menschen jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Lese-Rechtschreibstörungen

Am Feldrain 82, 50999 Köln-Sürth, Tel. 02236 4906939 (Nähe Aldi), Am Lennartzhof 16, 50996 Köln-Rodenkirchen, Tel. 0221 396229 (Nähe Grüngürtelstraße und Römerstraße)

Terminvereinbarung: Tel.: 0221 39 62 29 www.logopädie-gehringer.de / alle Kassen und privat

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Bleiben Sie gepflegt zu Hause!

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Sie wohnen im eigenen Zuhause, möchten unabhängig bleiben aber brauchen Unterstützung? Welche Hilfen Sie von der Pflegekasse bekommen können, erläutern wir Ihnen in einem kostenlosen Beratungsgespräch!

Unsere Schwerpunkte Alten- und Krankenpflege Essen auf Rädern Haushaltshilfe Notdienst Palliativpflege Ambulante Pflege Michaelshoven Michaelshovener Str. 10 50999 Köln Telefon 0221 353035 www.diakonie-michaelshoven.de WEISSER DORFECHO 141

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TERMINE

DORFGEMEINSCHAFT WEISS Ihre Veranstaltungstermine mailen Sie bitte an: termine@dorfgemeinschaft-weiss.de

Sonntag, 4. Dezember Heimspiel TSV Weiß 1. Mannschaft 14:30 UHr: TSV Weiß gegen GKSC Hürth Ort: Am Damm 7, 50999 Köln-Weiß Vorspiel 2. Mannschaft um 12:30 Uhr www.tsv-weiss.de; Tel.: 02236/67202 Mittwoch, 7. Dezember Rodenkirchen erinnert sich, mit Dr. Cornelius Steckner, um 19:30 Uhr Eintritt: Frei, Literamus e.V., Förderverein der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotterstr. 38, 50996 Köln (Nähe Bahnhof), Tel.: 0221/221-92370 www.literamus.de E-Mail: rodenkirchen@stbib-koeln.de Freitag, 9. Dezember "Buch für die Stadt " von Jovan Nikolic, um 19:30 Uhr Die Kölner Musik-Kabarett-Gruppe „Liederschlag“ mit den beiden Rezitatoren Karin Titz und Max Erben gestaltet die eindrucksvollsten Passagen aus Jovan Nikolics Buch für die Stadt: „Weißer Rabe, schwarzes Lamm“. Veranstalter: LITERAMUS e.V. Eintritt: 5 Euro Sonntag, 11. Dezember Weihnachtslieder am Tannenbaum um 17.00 Uhr Am 3. Adventssonntag (11.12.2011) findet ab 17:00 Uhr auf dem Hof der Fam. Aldenhoven (Heinrichstr. 8, 50999 Köln) das traditionelle Weihnachtsspielen des Musikcorps der Kapelle Jonge Weiss von 1985 e.V. statt. Mit diesem gemütlichen Abend bei Glühwein, Christstollen und Gebäck leitet das Musikcorps das Jahresende 2011 ein.

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Sonntag, 11. Dezember Flohmarkt im Jugend- und Kulturzentrum Weiß um 13:00 Uhr Von 13:00 bis 19:00 Uhr hat jeder Gelegenheit zum Trödeln (bitte keine Gewerbetreibende!). Gerne werden Kuchenspenden angenommen, die zu Gunsten der Jugendeinrichtung im Flohmarktcafe verkauft werden. Anmeldungen bitte bis Donnerstag vor dem Termin telefonisch oder per Mail unter: 02236 - 66795 bzw. info@weiss.jugz.de Freitag, 16. Dezember Country-Weihnachten, um 19:30 Uhr Ulf Below alias "Hardin" trägt amerikanische Weihnachtslieder im CountryGewand vor. Ort: im Hause Brodesser, Köln-Weiß, Auf der Ruhr 84 Nur mit telefonischer Anmeldung bei Helmut Schuhbäck (02236/65199)! Freitag, 16. Dezember Weihnachtsfeier Literamus, um 19:30 Uhr Eintritt: Frei, Literamus e.V., Förderverein der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotterstr. 38, 50996 Köln (Nähe Bahnhof), Tel.: 0221/221-92370 www.literamus.de E-Mail: rodenkirchen@stbib-koeln.de Sonntag, 18. Dezember Günter Schwanenberg, um 17:30 Uhr „Jedanke zor Adventskranzkääzezick“ Günter Schwanenberg stimmt Sie mit kölschen Liedern u. Gedichten auf das Weihnachtsfest ein. Ort: im Hause Brodesser, Köln-Weiß, Auf der Ruhr 84

Nur mit telefonischer Anmeldung bei Helmut Schuhbäck (02236/65199)! Sonntag, 18. Dezember Tag der offenen Tür im Jugend- und Kulturzentrum Weiß, um 13:00 Uhr „Es weihnachtet - ein Türchen öffnet sich“ – 4. Advent und Tag der offenen Tür im Jugend- und Kulturzentrum Weiß Am Sonntag, dem 18. Dezember 2011 öffnet das Jugend- und Kulturzentrum für eine weihnachtliche JahresabschlussVeranstaltung. Nähere Informationen gibt es per Mail: info@weiss.jugz.de oder telefonisch unter 02236- 66 795 (ggf. auf den Anrufbeantworter sprechen) Mittwoch, 21. Dezember Tauschabende des Briefmarkensammler-Vereins Sürth Die Termine für 2011 lauten: 19.1.; 16.2.; 16.3.; 20.4.; 18.5.; 15.6.; 20.7.; 17.8.; 21.9.; 19.10.; 16.11.; 21.12. Der Tauschabend findet von jeweils 17 bis 20.00 Uhr im Clubraum von St. Remigius in Sürth statt. Kontakt: HartmutD Geyer; 02236/69358 wunderknubbel@aol.com

Unter dieser Rubrik werden die der Dorfgemeinschaft Weiß bekannten/gemeldeten Termine veröffentlicht. Hierbei bemühen wir uns, die einzelnen Termine zeitnah in den quartalsmäßigen Ausgaben des Weisser Dorfecho aufzuführen. Aus Platzgründen kann es jedoch möglich sein, dass wir nicht alle Termine abdrucken können. Deshalb weisen wir hier ausdrücklich noch einmal auf die Homepage der Dorfgemeinschaft hin: www.dorfgemeinschaft-weiss.de. Dort können unter der Rubrik „Termine“ weitere Veranstaltungen und Details nachgelesen werden.

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BUCHMÜLLER & NEUHAUS

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Wir wünschen Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!!! Auf der Ruhr 46 Di.-So. 11.00 – 14.30 Uhr 50999 Köln-Weiß und ab 17.00 Uhr Tel/Fax: 02236 8708149 Mo. ab 17.00 Uhr

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Garten- und Landschaftsbau

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Neuanlagen · Pflasterarbeiten · Natursteinmauern Zaunanlagen · Gartenpflege · Baumfällarbeiten

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GUT HÚREN WEISSER DORFECHO 141


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