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Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß e.V.

Heft Nr. 130 • März 2009

WEISSER DORFECHO

Türen von Weiß


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Rufnummern für Notfälle in Ihrem Stadtbezirk Polizei-Notruf Feuerwehr - Notruf - Notarzt Polizei - Dienstelle Sürth Krankentransport Arztrufzentrale

Inhalt 110 112

02236 65343 0221 444401 01805 044100

(einschI. kinder- und augenärztlicher Notdienst)

Vergiftungszentrale Bonn 0228 33211 Ev. Krankenhaus Köln 0221 4791 Krankenhaus der Augustinerinnen 0221 33080 Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling 02236 77-0 Uniklinik Köln 0221 4780 St. - Antonius Krankenhaus 0221 37930 St. - Elisabeth-Krankenhaus 0221 46770 St. - Hildegardis-Krankenhaus 0221 40031 St. - Franziskus-Hospital 0221 55910 Entstördienste Gas, Strom und Wasser 0180 2222600 Notruf - Suchtkranke 0221 19700 Telefonseelsorge (ev.) 0800 1110111 Telefonseelsorge (kath.) 0800 1110222 Impressum

Seite

Apothekennotdienst in Weiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Impressum / Anschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Rufnummern für Notfälle in Ihrem Stadtbezirk . . . . . . . . . . . . . . 3 Die Dorfgemeinschaft informiert Liebe Leser und Leserinnen des WEISSER DORFECHOS . . . . . . . 4 Neues aus der Bezirksvertretung 2 / Rodenkirchen. . . . . . . . . . . . 5 Schließung der Polizeidienstaußenstelle Sürth . . . . . . . . . . . . . . . 5 „Erben und Vererben“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Aus der Nachbargemeinde Warum soll die Sürther Aue gerettet werden? . . . . . . . . . . . . . . . 8 Vereine Der MGV Weißt läßt Jubiläumsjahr 2008 Revue passieren . . . 10 Bezirksligist TSV Weiß - 1. Mannschaft mit neuem Trainer . . . . 12 Kinderturnabzeichen 2008 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Fit & Fun . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Wohlfühl-Gymnastik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Wir sind Kölle - TVR Ferienbetreuung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Nachruf: Günther Kalverkamp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Aktuell Finanzkrise? Zeit für alle, richtig zu handeln! . . . . . . . . . . . . . . . . 16

WEISSER DORFECHO

Handel & Handwerk Froschkönig, der Kreativ-Laden im Kölner Süden . . . . . . . . . . . . . . 17

Herausgeber Dorfgemeinschaft Weiß e.V. Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de

Glosse Neues Jahr, neues Glück! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Redaktion: Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Telefon 02236 9699970, Telefax 02236 9699971 E-Mail: ralf.perey@dorfgemeinschaft-weiss.de Ständige Mitarbeiter: Henning Ages, Friedhelm Brodesser, Jörg Dahmen, Renate Düffel, Dr. Eva-Marie Fiedler, Ralf Perey, Nicole Ritterbach, Helmut Schuhbäck, Inge Schuhbäck, Uschi Schupke Titelfotos: Armin E. Möller und Ralf Perey Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: Birgit Bloemer, Karl-Heinz Daniel, Franziska Dieckmann, Eleonore Flamm, Manfred Gees, Dieter Januszewski, Gertrud Josten, Thomas Kahlix, Heinz-Peter Kläs, Hans-Georg Klütsch, Hannelore Müller, Doris Noll, Sabine Pöschl, Matthias Schmitz, Ralf Scholz, Lothar Schwintzer, Friedhelm Siller, Margit Simon, Ingrid Strick, David Strickling, Knut Walter Anzeigenannahme: Uschi Schupke, Im Garten 33, 50999 Köln-Weiß Telefon 02236 64605 E-Mail: uschi.schupke@dorfgemeinschaft-weiss.de Gestaltung & Produktion: perey-medien, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Tel./Fax 0700 06330633 (12,4 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz) www.perey-medien.de • E-Mail: info@perey-medien.de Druck & Verarbeitung: Liebig Druck GmbH, Weißer Straße 51, 50996 Köln Telefon 0221 391095, E-Mail: info@liebigdruck.de Das „Weißer Dorfecho“ ist ein unabhängiges, überparteiliches Mitteilungsblatt der Dorfgemeinschaft Weiß und erscheint vierteljährlich. Die nächste Ausgabe erscheint ab 5. Juni 2009. Letzter Termin für Beiträge, Fotos und Anzeigen ist der 4. Mai 2009. Gedruckte Auflage: 3.200 Exemplare.

Karneval Karneval in Bildern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Kirchenchor auch Karneval aktiv . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Kölle „putzmunter“ - Löstige Wiever un ihre Kääls . . . . . . . . . . . 23 Wießer Episödcher 2009 der „Löstigen Wiever vun St. Georg“24 Och, wat wor dat schön! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Debüt für „drums of weiss“ im Weißer Karnevalszug . . . . . . . . 27 Karnevalistische Nachlese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Portrait Franz J. Hanrath - „Brasselmann und Band“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Kirche & Soziales Helfen mit Herz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Ein neues Schulgebäude für das Montessori-Zentrum Haiti . 30 Leuchtende Kinderaugen bei der Nikolausfeier . . . . . . . . . . . . . . 33 Leserbrief Fast wie die „Heinzelmännchen“... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Jugend Unsere Half-Pipe soll saniert werden! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Musikzwerge - Eine Eltern-Kind-Musikgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Umwelt Olive, der Baum des Lebens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Träumereien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Apotheken-Notdienst in Weiß An unten stehenden Tagen und Nächten hat die Rosen-Apotheke für Sie Nacht- bzw. Sonntagsbereitschaft. Telefon und Fax: 02236 61731. An allen anderen Tagen finden Sie an der Rosen-Apotheke einen Anschlag, welche die nächstgelegene offene Apotheke ist.

Samstag, 21. März 2009, Sonntag, 12. April 2009, Montag, 04. Mai 2009, Dienstag, 26. Mai 2009, Mittwoch, 17. Juni 2009, Donnerstag, 09. Juli 2009

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DIE DG

INFORMIERT

Die Dorfgemeinschaft informiert Liebe Leser und Leserinnen des WEISSER DORFECHOS, Sie wundern sich vielleicht über die veränderte Anrede, die ich gewählt habe. Die Erklärung ist ganz einfach. Zahlreiche Leser unseres Magazins stammen aus den benachbarten Stadtteilen und bekunden uns immer wieder ihr Interesse an Weißer Geschehnissen zum einen, weil sie entweder in Weiß geboren wurden oder hier eine Zeitlang gelebt haben und zum anderen weil sie sich auch als Nicht-Weißer einfach für die Belange des Kölner Südens interessieren. Darüber freuen wir uns natürlich sehr. Schließlich leben wir Weißer ja nicht auf einer Insel, sondern sind fest eingebettet in den Kölner Süden. Die Dorfgemeinschaft sieht sich daher in der Pflicht, nicht nur die Zusammenarbeit mit den anderen Bürgervereinen zu suchen, sondern eben auch im Verbund mit ihnen den Kölner Süden optimal zu gestalten. Dabei waren und sind uns auch in Zukunft die Parteien der Bezirksvertretung Rodenkirchen behilflich. Das erste Quartal des Jahres 2009 hat uns neben den erfreulichen, höchst intensiven Festlichkeiten des Karnevals eine Menge alter und neuer Aufgaben beschert. Dazu gehören die Sanierung des Parkplatzes an der Trauerhalle unter Mitfinanzierung durch die DG; die Optimierung des Sportplatzes in Weiß und die Gestaltung des Kirmesplatzes, der trotz der Wiederherstellung durch die Stadt sich immer noch und zum Teil auch schon wieder in einem desolaten Zustand befindet. Hierbei ist nicht nur unsere Eigeninitiative gefragt , sondern auch die Unterstützung der Verwaltung, die uns deren Chef, Herr Lindlar in Aussicht gestellt hat. Des weiteren hat die DG beschlossen, ihr soziales Engagement auszuweiten und wir sondieren zur Zeit die möglichen Projekte wie beispielsweise dafür zu sorgen, dass alle Kinder in der Übermittagsbetreuung der Albert-Schweitzer-Grundschule ein Mittagessen erhalten, was zur Zeit eben leider aus finanziellen Gründen noch nicht der Fall ist. Wir werden Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten. Ein weiterer Beschluss der Dorfgemeinschaft erging dahingehend, im Rahmen unserer Kooperation mit den Organisatoren von Kultur in der Sackgasse (K.i.d.S.) am ersten Wochenende im September, 05./06.2009 bei K.i.d.S. unter dem Motto „Ganz in Weiß – im bunten Kölner Süden“ ein großes Kinderfest zu organisieren.

Die Vorbereitungen zu diesem alljährlichen Highlight in unserem Stadtteil sind bereits in vollem Gange. Am Samstag, 26. September 2009 wird dann wieder unser traditionelles Seniorenfest im Pfarrheim St. Georg stattfinden. In diesem Zusammenhang möchten wir auch von dieser Stelle aus unsere besten Genesungswünsche für Karl Berger, dem „Obersenior“ und langjährigen Organisator und Leiter des Seniorenkreises übermitteln, der seit November letzten Jahres schwer erkrankt ist und sich in einem langwierigen Gesundungsprozess befindet. Wir freuen uns und hoffen, ihn bald wieder in unserer Mitte begrüßen zu können. Zugleich unser Dank an seine Mitstreiter, die Herren Maaß und Brodesser, die zur Zeit seine Aufgaben mit übernommen haben. Auch soll wieder ein Helferfest ausgerichtet werden, wobei wir allerdings noch keinen festen Termin vorweisen können. Aufgrund des großen Erfolges unseres ersten Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr ist es klar, dass wir auch zu Beginn der kommenden Adventszeit wieder antreten werden. Der Weihnachtsmarkt wird am 28. / 29. 11. 2009 auf dem Kirchvorplatz von St. Georg stattfinden. Anregungen und Interessenten sind uns höchst willkommen. Wenn Sie Vorschläge haben, richten Sie diese bitte an Inge und Helmut Schuhbäck, Tel.: 02236 – 65199, die sich erneut dankenswerterweise bereit erklärt haben, die Organisation und Koordinierung zu übernehmen. So weit der Stand unserer Planungen. Zum guten Schluss unser aller Dank an die Sponsoren von Bänken am Leinpfad: Frau Aenne Breuer hat zwei neue Bänke , der Bürgerverein Rodenkirchen eine weitere gestiftet. Der Vollständigkeit halber ergeht der Dank auch an die Dorfgemeinschaft, die ebenfalls eine Bank gestiftet hat. Ihnen allen ein frohes Osterfest und überhaupt eine schöne Frühlingszeit! Ihre Eva Fiedler

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UNSER DORF

Neues aus der Bezirksvertretung 2 / Rodenkirchen

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m 2. Februar 2009 fand die erste BV-Sitzung im neuen Jahr statt und dabei gab es u.a. einige positive Entscheidungen für unseren Stadtteil Weiß.

Die DG Weiß hatte ja bereits die Finanzierung und den Bau der Trauerhalle durchgeführt und damit zur Aufwertung des Kulturraumes beigetragen.

Parkplatz Friedhof Weiß Es erging einstimmig der Beschluss der BV2, die Verwaltung zu bitten, die Oberfläche des Parkplatzes vor der Trauerhalle des Friedhofes in Weiß grundlegend zu erneuern und mit einem widerstandsfähigen Belag zu versehen sowie für eine leistungsfähige Abführung des Oberflächenwassers zu sorgen und dabei das Angebot der Dorfgemeinschaft , sich auch bei dieser Maßnahme finanziell zu beteiligen, aufzugreifen.

Optimierung Sportplatz Weiß Auch hier erging ein einstimmiger Beschluss der BV2 mit der Empfehlung an die Verwaltung, den Sportplatz mit einer Aschentenne zu versehen, damit er wieder bespielbar wird. Dem wurde bereits in der Form entsprochen, als man die Sommerpause 2009 für die Umgestaltung ankündigte. Dr. Eva Fiedler

Schließung der Polizeidienstaußenstelle Sürth nisono ist festzustellen, dass die überwiegende Zahl der Weißer, Sürther, Godorfer und Immendorfer mit der Schließung der Polizeidienstaußenstelle Sürth nicht nur nicht einverstanden sind, sondern sie für falsch und zugleich riskant halten. Aus diesem Grund hat der im Kölner Süden uns allen vertraute, weil bei allen Ereignissen präsente und stets handlungsorientierte Karl-Heinz Daniel, Fraktionsvorsitzender der FDP in der Bezirksregierung Köln-Rodenkirchen, am 22. Dezember 2008 diesbezüglich eine Eingabe an die verantwortlichen Stellen gemacht, welche negativ beschieden wurde. In seiner Replik auf das Antwortschreiben vom 15. 01.2009 der Polizei NRW trägt er nochmals alle wichtigen Argumente, die gegen die geplante Schließung vorgebracht wurden, vor. Hier nun sein Brief, der die volle Zustimmung und Unterstützung der Dorfgemeinschaft findet :

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Von Dr. Eva Fiedler Brief von Herrn Karl-Heinz Daniel: Überzeugen konnte uns Ihre Argumentation allerdings nicht! Wenn Sie erfreulicherweise feststellen können, dass die Fallzahlen der Straßenkriminalität in den von der Polizeidienstaußenstelle Sürth bisher betreuten Stadtteilen: Sürth, Weiss, Godorf und Immendorf deutlicher zurückgegangen sind als im übrigen Stadtgebiet, sehen

wir das als Erfolg und Ergebnis der sehr nahen polizeilichen Präsenz infolge dieses Polizeistandortes in den südlichen Außenstadtteilen des Stadtbezirks an. Besser kann man die erzielte Sicherheitsleistung der Polizei für die Bevölkerung in den Stadtteilen kaum bestätigen! Aus dieser positiven Entwicklung der Sicherheitslage im Kölner Süden den Schluß zu ziehen:" Dann können wir ja den Laden In Sürth dicht machen", ist aus unserer Sicht die falsche Schlußfolgerung! Das Gegenteil ist der Fall: die örtliche Präsenz hat die Sicherheitslage überduchschnittlich verbessert! Es ist darüber hinaus festzuhalten, dass die Bezirkspolitik mit der Stadtverwaltung und "Köln kickt" ein MitternachtsSportangebot in der städtischen Turnhalle in Sürth für Jugendliche eingerichtet hat, welches gut angenommen worden ist. Auch zu diesem Projekt der Prävention mit der Polizei bekannten Jugendlichen haben die Bezirksbeamten vor Ort wesentlich beigetragen. Wie bekannt, gab es am Bahnhof in Sürth eine "Jugendszene", die sich u.a. durch dieses Sportangebot aufgelöst hat. Bezirkspolitik und Stadtverwaltung unterstützen die Polizei in den Aufgaben vor Ort mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir erwarten daher auch, dass sich die Polizei nicht ohne weiteres aus der Fläche zurückzieht. In Köln-Rondorf haben wir immer wieder Sicherheitsprobleme, weil die zuständi-

ge Polizeiaußenstelle in Meschenich weit entfernt ist! Die Verantwortung für die Entscheidung liegt bei der Polizeibehörde wie das IM in dessen Schreiben vom 09.01.2009 mitteilt. Ihre Entscheidung bedarf aber der Akzeptanz in der Bevölkerung und der politischen Unterstützung, wenn diese Maßnahme nachhaltig die Sicherheitslage vor Ort gewährleisten soll. Daran hat unsere Fraktion noch Zweifel. Mit freundlichen Grüßen FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Rodenkirchen Karl-Heinz Daniel, Vorsitzender

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D G I N F O R M AT I O N S A B E N D

„Erben und Vererben“ Aber nur mit einem gültigen Testament kann man seine Wünsche in der Erbfolge festlegen. Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Dies trifft auch beim ungültigen Testament zu. Die gesetzliche Erbfolge richtet sich nach dem Grad der Verwandtschaft und sieht wie folgt aus:

n unserem Informationsabend, dem sog. „Stammtisch“, am 22. Oktober 2007 konnten aus zeitlichen Gründen nur die Themen „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ behandelt und diskutiert werden. Die Referentin, Frau Notarin Dr. Karin Ohlenburger - Bauer erklärte sich bereit, die noch offenen Themen „Testament und Erbrecht“ im Folgejahr vorzustellen. Dies geschah dann am 20. November 2008 in den Räumen der Firma F. Brodesser in Weiß. Da wir, aus den Erfahrungen der letzten Informationsabende, nicht mit großem Zuspruch rechneten – zusätzlich das Wetter an diesem Abend sehr schlecht war – hatten wir den Vortragsraum normal bestuhlt. Das Thema „Erben und Vererben“ schien aber sehr interessant zu sein, denn der Besucherstrom riss nicht ab und es mussten noch viele Stühle nachgeräumt werden, damit alle Personen einen Sitzplatz fanden. Wie fast immer war der Informationsabend der Dorfgemeinschaft Weiß e.V. zeitnah und informativ. Selbst der STERN hatte in seiner Ausgabe 47 vom 13. November 2008 das Thema „Richtig erben und vererben“ auf der Titelseite und behandelte dieses Thema im Leitartikel aus aktuellem Anlass der neuen Gesetzgebung.

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Erben und Vererben Beginnen wir mit dem Vererben, also dem Testament. Dieses Thema wird normalerweise „weg geschoben“, weil man sich mit dem Tode nicht befassen will. 6

1. Ordnung Kinder – Enkelkinder (Abkömmlinge) 2. Ordnung Eltern und Geschwister (nur wenn keine Kinder da sind) 3. Ordnung Großeltern usw. 4. Ordnung Urgroßeltern 5. Ordnung fernere Ordnung Wenn keiner in der Erbfolge mehr lebt, erbt der Staat. Bei einem Ehepaar erbt der hinterbliebene Ehepartner nicht den gesamten Teil des Verstorbenen. Er ist jedoch ebenfalls erbberechtigt. Das Erbe ist in Quoten festgelegt, die sich nach den anderen Erben der obigen Ordnungen richtet. Bei einem Ehepaar mit z.B. 2 Kindern (ohne Ehevertrag) sieht die gemäß der gesetzlichen Regelung wie folgt aus: 1. der überlebende Ehepartner erbt 50%, also die Hälfte des Vermögens. 2. die Kinder (Verwandte der ersten Ordnung) erben die 2. Hälfte des Vermögens – also jeweils 25% - bei 3 Kindern wird die 2. Hälfte gedrittelt, usw. 3. ohne Kinder erbt die 2. Ordnung (Eltern und Geschwister) zu ein Viertel mit, der Ehegatte drei Viertel des Nachlasses.

Da ein Erbe nicht nur aus Geld, sondern auch aus Grundbesitz, wie Häuser, Grundstücke, Eigentumswohnungen u.a. bestehen kann, ist ein Vererben nicht einfach. Bei Haus/Wohnungseigentum muss man im Eigeninteresse auch an Nießbrauch, Nutzungsrecht und Wohnrecht denken und dies regeln. Hinzu können auch noch Querelen und komplizierte Familienverhältnisse (auch die, die man noch nicht erkennen kann) zu Streitereien und Kämpfen führen. Um dies alles auszuschließen, ist es ratsam ein Testament zu machen. Dies kann handschriftlich selbst verfasst sein, besser jedoch ist ein professionelles Testament vom Notar ihres Vertrauens oder einem in der Sache kundigen Anwalt. Eine fachlich gute und individuelle Beratung gehört sicherlich dazu, denn ein Testament steuert das Erbe nach ihren Wünschen. Ein handschriftliches Testament ist erlaubt und rechtlich gültig. Hier müssen nur folgende Punkte beachtet werden: 1. das Testament muss von A –Z handschriftlich erstellt werden. 2. Ort und Datum müssen ebenfalls handschriftlich darauf stehen. 3. die eigenhändige Unterschrift muss unter dem Testamenttext stehen. Ehepartner können ein Testament auch gemeinschaftlich nach den obigen Regeln erstellen. Dies trifft auch für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften zu. Ein Ehegatte erstellt das Testament in der zuvor beschriebenen Form, der andere unterzeichnet ebenfalls mit Ort und Datum und unterschreibt eigenhändig. Wenn einer der aufgeführten Punkte


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fehlt oder falsch ausgeführt ist, verliert das Testament in aller Regel seine Rechtsgültigkeit und es tritt die gesetzliche Regelung in Kraft. Nun zum Erbe Wir alle wissen, wenn es um Geld geht, ist manche Freundschaft beendet. So kann das auch in einer Familie sein. Einflüsse von „draußen“, wie z.B. dem Lebenspartner des Kindes, können eine vermeintlich unproblematische Erbfolge verändern. Man streitet um „sein Recht“. Dem kann man mit einem Testament begegnen, indem man klare Regeln für den Nachlass notariell niederschreiben lässt. Dies kostet im Normalfall auch nicht „die Welt“. Um zu wissen, mit welchen Kosten man zu rechnen hat, fragen

sie nach der Gebührenordnung. Nachstehend drei Kostenbeispiele: Wert des Vermögens

50.000,100.000,250.000,-

not. Einzeltestament

not. Erbvetrag/ gemeinschaftl. Testament

132,207,432,-

264,414,864,. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (In Euro) Bei Grundbesitz benötigen die Erben einen Erbschein – beim notariellen Testament ist dies nicht erforderlich. Und eines darf man bei seinen Überlegungen auch nicht übersehen: Ein Rechtsanwalt streitet um Erbe - ein Notar hilft! Für ein Testament gilt eine enorme

Formstrenge. Da ein Testament erst nach dem Tode gelesen wird, ist auch nichts mehr daran zu ändern. Das Thema „Erben und Vererben“ ist nicht einfach und jeder Fall ist individuell zu betrachten. Die Referentin unseres Informationsabends, Frau Notarin Dr. Karin Ohlenburger – Bauer hat jedoch kompetent und aufschlussreich den Themenbereich vorgetragen. Die anschließende lebhafte Diskussion zeigte, das viele Fragen zu unserem Thema zu beantworten waren: an diesem Abend wurden sie jedoch zufriedenstellend stellend beantwortet. Es war wieder ein rundum guter Informationsabend ihrer Dorfgemeinschaft Weiß. Helmut Schuhbäck

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AUS

DER

NACHBARGEMEINDE

Warum soll die Sürther Aue gerettet werden? Vielleicht haben Sie in den letzten Wochen in der Presse verfolgt, dass die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) Anfang Februar mit den Rodungsarbeiten im Naturschutzgebiet Sürther Aue begonnen hat. Das 16 Hektar große Gelände soll komplett gerodet werden, um die Voraussetzungen für den Bau eines neuen zusätzlichen Hafenbeckens zu schaffen. Diese Erweiterung des Godorfer Hafens wurde im Sommer 2007 vom Rat der Stadt Köln (mit zahlreichen Gegenstimmen) beschlossen. as bedeutet das konkret? Bei der Rodung werden schöne alte Bäume gefällt und viele Pflanzen wie z. B. wilde Rose und Schwarze Königskerze (zwei von 129 Pflanzenarten der Sürther Aue) entfernt. Ein großer Bagger ist in der Aue im Einsatz und macht alles platt, was ihm vor die Schaufel kommt – ohne Rücksicht auf Verluste. Im Gebiet leben über 250 offiziell geschützte Tierarten wie z. B. Zwergfledermaus und Schwarzmilan. Dazu kommen noch weitere Vogelarten, die dort brüten wie z. B. Nachtigall und Steinkauz. Ich schätze, es sind einige tausend Tiere, die durch die Zerstörung eines der letzten Naturschutzgebiete Köln’s ihren angestammten Lebensraum verlieren. Die HGK hat die Aue komplett einzäunen lassen. Ent-

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lang des Zauns wurde zusätzlich ein blickdichtes Gewebe angebracht. Von der einen Seite kann so niemand sehen, was drinnen vor sich geht und von der anderen Seite haben die Tiere keine Fluchtmöglichkeit nach draußen. Das Gelände ist Eigentum der HGK und sie kann damit machen, was sie will. Allerdings ist die Sürther Aue ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet und wie der Name schon sagt, soll die Natur geschützt werden. Hier ist allerdings das Gegenteil der Fall! Füchse, Igel, Hasen und die anderen Tiere werden getötet und die Pflanzen zerstört! Profitgier steht vor Natur- und Tierschutz! Haben die Verantwortlichen der HGK noch nie etwas von Verantwortung gegenüber der Natur gehört? Gott sei Dank gibt es im Kölner Süden Leute, denen der Tierund Pflanzenschutz wichtig ist, u. a. die Umweltschutz-Organisationen BUND und NABU und die Bürgerinitiative NABIS. Erst nach einem Ortstermin, bei dem Vertreter des NABU auf die fehlenden Fluchtmöglichkeiten für die Tiere aufmerksam gemacht hatten, war die HGK bereit, Löcher in den Zaun sägen zu lassen. Das Gelände wird rund um die Uhr von Sicherheitspersonal bewacht. Ich frage mich, was es da zu bewachen gibt. Wohl eher möchte die HGK den Ort der Zerstörung vor neugierigen Blicken

abschirmen. Es würde ja eine schlechte Presse geben, wenn die Bevölkerung sich die toten Tiere ansehen und fotografieren könnte. Nein, so viel Emotionen möchte man in der städtischen Häfen und Güterverkehr AG nicht haben. Das wäre nur hinderlich. Der Hafenausbau würde gegen das Naturschutzgesetz des Landes NRW verstoßen. Mit welchem Recht setzt sich die HGK darüber hinweg? Von wem wird sie unterstützt? Der Hafenausbau würde mit EU-Mitteln in Millionenhöhe gefördert werden. Möchten sich einige Herren der HGK und der Stadt gerne „ein Stück von diesem Kuchen abschneiden“? Beim Beginn der Rodungsmaßnahmen am 3. Februar waren etwa 300 (!) Polizisten und ein Spezialhubschrauber im Einsatz, die die Demonstranten daran gehindert haben, friedlichen Einsatz gegen die Naturzerstörung zu zeigen. Die HGK hat ihre Muskeln spielen lassen und der Steuerzahler bezahlt dafür. Der Polizeieinsatz wird von uns allen getragen. Steuergerechtigkeit sieht für mich anders aus. Gegen den Ratsbeschluss von 2007, den Hafen zu vergrößern, hat ein sog. Bürgerbegehren statt gefunden. Fast 38.000 Kölner Bürger haben dabei im Herbst 2007 gegen den Hafenausbau gestimmt. OB Schramma (CDU) hat das Bürgerbegehren flugs für ungültig erklären lassen - aus rechtlich formalen Gründen. Wenn einem sonst nichts mehr einfällt, dann müssen immer rechtlich formale Gründe her, und es gibt dann auch immer irgendwelche Juristen, die diese formalen Gründe aus dem Hut des Paragraphen-Dschungels zaubern. Die Realität sieht so aus, dass die Meinung von fast 38.000 Kölnern nicht zählt und der Geld- und Machtgier der Politiker und Firmenbosse ein Dorn im Auge ist. Also weg damit! Unter Demokratie verstehe ich etwas anderes. Bei der damaligen Demonstration, die dem Ratsbeschluss vorausging, habe ich live miterlebt, was Herr Schramma unter Bürgernähe versteht: Statt wie alle anderen Politiker an uns Demonstranten vorbei zu gehen, ist er – man könnte es feige nennen – durch einen Nebeneingang in das Gebäude gegangen, um ja nicht mit dem Demo-Volk in Kontakt zu kommen. Bei der Demonstration am 10.02.09 vor


AUS

dem Rathaus in Köln wurden sogar Sperrgitter aufgestellt, um die Demonstranten „in Schach zu halten“. War das nötig? Oder wollte man in der Presse den Eindruck vermitteln, die Demonstration wäre nicht friedlich gewesen? Der Rheinauhafen ist z. Zt. eines der Vorzeigeobjekte der Kölner Wirtschaft, bei dem es um richtig gute Gewinne geht. Möchte man auch den Deutzer Hafen zum Lifestyle-Objekt umformen und auf diese Weise hohe Immobilienpreise erzielen? Soll deswegen der Hafen in Godorf unbedingt ausgebaut werden? Es sind viele Fragen offen............. Die allgemeinen Fakten sind eindeutig: • Die Erweiterung des Godorfer Hafens ist unnötig, da im Hafen Niehl noch freie Flächen vorhanden oder mittelfristig zu schaffen sind. Dies ist durch diverse Gutachten belegt worden. • Weiterhin plant die HGK, zusätzliche Flächen für den Containerumschlag im Kölner Norden zu bauen. Geplante Investitionen: 60 – 70 Mio. Euro. Diese zusätzlichen Flächen waren den Politikern beim Ratsbeschluss im Sommer 2007 nicht bekannt. Wollten sie es nicht wissen oder hat die HGK ihr Vorhaben verschwiegen? • Der Hafenausbau würde über 60 Mio. Euro Kosten. Geld, das die Stadt besser in die kurzfristige und notwendige (!)

DER

NACHBARGEMEINDE

dass Gefahrgut-Container im Rhein herumschwimmen und das Wasser vergiften. Sie? • Die Bezirksvertretung in Rodenkirchen fordert einen sofortigen Baustopp in der Sürther Aue. • Im August oder September 2009 sind Kommunalwahlen in Köln.........

Renovierung von Schulen und Kindertagesstätten investieren würde, wie ich meine. Übrigens: Köln ist seit Jahren hochverschuldet. Die SPD spricht sich für die Erweiterung aus. Aus welchen Gründen auch immer....... Es sind zwei Klagen gegen den Ausbau anhängig. Eine davon ist die Klage gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens beim Oberverwaltungsgericht in Münster. Die EU Beschwerde des BUND gegen die Naturzerstörung ist noch anhängig. Die Wirtschaftlichkeit des Hafenausbaus ist nicht erwiesen und somit kann niemand sicher vorhersagen, ob tatsächlich Arbeitsplätze geschaffen werden würden. Durch den Bau des zusätzlichen Hafenbeckens würde eine wichtige Überschwemmungsfläche bei Hochwasser wegfallen. Ich möchte nicht,

Die Aktionen der Aktionsgemeinschaft contra Hafenausbau (AG) waren in den letzten Monaten sehr vielfältig und erfolgreich: Informationsveranstaltungen, Auenfeste, Demonstrationen, Vollmondfeuer usw. Die sog. Mahnwache am Rand der Sürther Aue (Wiese am Mittelweg) besteht nach wie vor. Auch für die Zukunft hat die AG viel geplant. Wenn Ihnen etwas an der Natur liegt und Sie der Verschwendung von Steuergeldern in Millionenhöhe nicht einfach so zusehen möchten, dann können Sie sich gerne unter www.sürther-aue-retten.de und/oder bei der Mahnwache (Telefon: 0152-29 15 46 67) informieren. Wir freuen uns über Ihr Interesse! Und natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie bei der einen oder anderen Aktion dabei sind und „Flagge zeigen“. Es gibt viele Möglichkeiten der sinnvollen Unterstützung. Text: Sabine Pöschl Fotos: Knut Walter und Thomas Kahlix

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VEREINE

Der MGV Weiß lässt Jubiläumsjahr 2008 Revue passieren

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nlässlich des 130-jährigen Jubiläums hatte sich der Männer-Gesang-Verein-Weiß 1878 e.V. einiges vorgenommen und letztlich auch mit Bravour umgesetzt. Es begann mit einem glanzvollen Konzert gemeinsam mit dem „Ural Kosaken Chor“am 27.04.2008 in der völlig ausverkauften Aula des Gymnasiums Rodenkirchen. Unter dem Motto: „Erinnerungen an das alte Russland“ ergänzten die Chöre aus Weiß und Godorf unter dem Dirigat von

Musikalisch unterstützt durch Horst Ritterbach (Gitarre) und Leo Ax (Akkordeon) verbrachte man ein paar fröhliche Stunden. Doch wurde auch in einer Messe am 13.07.2008 in der Kirche St. Georg in Weiß der lebenden und vor allem verstorbenen Mitglieder des Männergesangvereins gedacht. Seit vielen Jahren bilden die Chöre aus Weiß und Godorf unter dem Dirigenten Hans Wahn eine erfolgreiche und fruchtbare Chorgemeinschaft.

Chordirekter Hans Wahn thematisch abgestimmt die Vorträge des Ural Kosaken Chores, der mit seinem tief inbrünstigen Gesang die russische Seele spürbar werden ließ. Dass der Profi- und die Laienchöre auch gemeinsam harmonierten, bewiesen sie mit den Vorträgen in russisch und deutsch: „Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Eintönig klingt das Glöckchen“. So verwunderte es nicht, dass alle Sänger nach dem reichhaltigen Programm mit stehenden Ovationen verabschiedet wurden. Beim Sommerfest der aktiven und inaktiven Mitglieder am 14.06.2008, zu dem Inge und Bernd Lorbach eingeladen hatten, ging es naturgemäß erheblich lockerer zu.

Am 11.10.2008 war es dann endlich so weit, dass die Sänger mit ihren Frauen im Pfarrheim in Weiß auch einmal zusammen feierten. Hierzu hatte der MGV Weiß als Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit eingeladen. In gelockerter Atmosphäre verbrachte man bei gutem Essen und Getränken einige erholsame Stunden (siehe hierzu auch Bericht im Weißer Dorfecho vom Dezember 2008). Das Jubiläumsjahr endete mit einem musikalischen Highlight am 14.12.2008 in der trotz Zusatzbestuhlung ausverkauften Kirche St. Remigius in Sürth. Denn diesmal wurde ein vorweihnachtliches Konzert mit keinem geringeren als dem „Kölner Domchor“ unter der Leitung von Domkapellmeister Prof. Eberhard

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Metternich veranstaltet. Mit einem so renommierten Chor, den Konzertreisen durch Europa, Israel bis hin nach USA und Kanada führen, gemeinsam konzertieren zu dürfen, ist schon ein Erlebnis. Schon der Einzug des Domchores mit 42 Knaben und 24 Männern vom Hauptportal her mit dem Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ war äußerst imposant. Weitere Schilderungen über das Programm würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Doch die gemeinsamen Schlusslieder der Männerchöre und des Kölner Domchores: „Die Könige“, „Macht hoch die Tür“ und „Tochter Zion“ sind unbedingt noch erwähnenswert. Denn sie veranlassten die Konzertbesucher wiederum zu stehenden Ovationen. Mit dem Schlusslied: „Kumm, loss mer all nohm Dom jonn“, von allen Chören mit den Konzertbesuchern gesungen, ging ein denkwürdiges Konzert zu Ende. Noch Tage danach sprach man im Kölner Süden voll des Lobes von diesem musikalisch hochrangigen Ereignis. Mit der interessanten Feststellung, dass auch viele Musikfreunde aus dem ganzen Stadtbereich sowie dem Kölner Umland bis hin nach Leverkusen und der Eifel unsere Konzerte besucht haben, können wir mit ein wenig Stolz auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurückblicken. Doch ohne Fleiß kein Preis. Den Preis haben wir durch die vielen Konzertbesucher und deren Beifall erhalten. Für den Fleiß gilt es, unserem unermüdlichen Dirigenten Hans Wahn und den Sängern für die unzähligen und intensiven Proben zu danken. Denn es war nicht immer leicht, z.B. bei brütender Hitze im Sommer, Weihnachtlieder zu proben. Abschließend möchte ich nicht vergessen, unseren Konzertbesuchern und auch all denen zu danken, die uns organisatorisch und finanziell unterstützt haben. Ihnen, liebe Leser, wünsche ich in der Hoffnung, dass Sie uns auch weiterhin gewogen bleiben, eine gute Zeit. Vor allem: Bleiben oder werden Sie gesund. Hans-Georg Klütsch 1. Vorsitzender


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VEREINE

Fussball: Bezirksligist TSV Weiß 1. Mannschaft mit neuem Trainer nser bisheriger Trainer Werner Meyer ist nach einem kritischen Gespräch mit dem Fussballvorstand über die letzten Spiele der Hinrunde, überraschend zurückgetreten. Als neuer Trainer wurde von unserm 1. Vorsitzenden Heinz-Peter Kläs und unserem Fussballobmann Uwe Hinrichs, sowie unserm sportlichen Leiter Willi May für die Rückrunde der bisherige CoTrainer Nico Dopierala vom Verbandsligisten Wesseling-Urfeld verpflichtet. Er hat bereits am 15.01.2009 das Training für die Rückrunde geleitet. Nach der Hinrunde stehen wir mit unserer 1. Mannschaft in der Bezirksliga auf dem zehnten Tabellenplatz und haben

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damit unser Ziel, nicht sofort auf einem Abstiegsplatz zu stehen, vorerst erreicht. Wir hoffen in der Rückrunde die nötigen Punkte einzufahren, damit wir auch in der nächsten Saison 2009/2010 in der Bezirksliga spielen können. Unsere 2. Mannschaft belegt in der Kreisliga C den 3. Platz und wird in der Rückrunde sich steigern, um evtl. den Aufstieg zu schaffen. Die 3. Mannschaft ist leider z. Zt. noch im unteren Tabellenabschnitt der Kreisliga C zu finden. Hier ist durch die gute Arbeit von Trainer Klaus Knips und durch mehrere Neuzugänge für die Rückrunde eine Tendenz nach oben zu erwarten. Zu unserm Fußballplatz haben wir die

Information, dass nach der Besichtigung durch unseren Oberbürgermeister Fritz Schramma, die Anordnung der Sofortmaßnahme zu einem kompletten Tenneplatz vom Sportamt und Sportrat der Stadt Köln genehmigt ist und die schnelle Realisierung jetzt in Händen der Bezirksverwaltung Rodenkirchen liegt. Außer Fußball möchte ich auf unsere Sparten Turnen / Gymnastik, Badminton, Leichtathletik / Lauftreff und Radsport hinweisen. Falls sie hierzu mehr erfahren möchten, können sie sich im Internet unter unserer neu gestalteten Hompage www.tsvweiss.de sachkundig machen. Heinz-Peter Kläs,1. Vorsitzender

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VEREINE

Kinderturnabzeichen 2008 m Dezember vergangenen Jahres haben die Sportübungsleiterinnen Doris Noll & Katja Scherr erstmalig Vereinskindern des TSV Weiss die Möglichkeit zum Erwerb des Kinderturnabzeichens geboten. Dieses Turnabzeichen wurde vom Deutschen Turner-Bund (DTB) entwickelt und will bei Kindern im Alter von 4-10 Jahren die unterschiedlichsten motorischen Fähigkeiten fördern. Alle interessierten Kinder aus den laufenden Kindersport- und Eltern-/KindGruppen konnten seit den Herbstferien vielfältige Aufgaben aus den verschiedenen Fertigkeitsbereichen trainieren und sich für die Teilnahme anmelden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ins-

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gesamt haben 59 Kinder das Turnabzeichen erworben mit wirklich überragenden Punktzahlen. Im Durchschnitt wurde die 2-3fache Punktzahl erreicht, was zeigt, wie fit die Weißer Kids vom TSV sind. Es hat allen großen Spaß gemacht,

neue Anregungen in die Turnstunden gebracht und viele haben stolz ihre Urkunden und Medaillen im Familienund Bekanntenkreis, Kindergarten oder Schule präsentiert. So wurde beschlossen, dieses Angebot künftig in das Programm des Turnvereins aufzunehmen und 1x im Jahr anzubieten. In 2009 wird es also wieder die Möglichkeit zum Erwerb des Kinderturnabzeichens geben, geplant ist diesmal im Juni/Juli, vor den Sommerferien. Genauere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben und finden Sie auch unter „Turnen-Aktuelles“ bei www.tsvweiss.de. Doris Noll

Fit & Fun

Wohlfühl-Gymnastik

ieses neue 1,5 stündige Angebot des TSV Weiss am Freitagabend richtet sich an Frauen und Männer jeden Alters. Zu Beginn der Stunde wollen wir in der Aufwärmphase mit Musik unsere allgemeine Fitness und Ausdauer verbessern. Danach gibt es die Möglichkeit neue und altbekannte Ball- bzw. Mannschaftsspiele kennen zu lernen oder auch wieder zu entdecken. Die Spielauswahl richtet sich nach den Wünschen der Teilnehmer. Regeln können variiert oder neu erdacht werden. Im Vordergrund soll der Spaß in der Gruppe und am gemeinsamen Spiel stehen. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Entspannung in Form einer Igelballmassage, Elementen aus dem autogenen Training, Phantasiereisen,usw. Alle die Freude an einem solchen Bewegungsangebot haben sind herzlich willkommen. Doris Noll Freitags 18.30 -20.00 Uhr Turnhalle Weiß, Grundschule Am Hedelsberg Christa Bergrath, Sportlehrerin, Dipl. Motologin

nter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ sorgt Katja Scherr vom TSV Weiss immer dienstagabends für ein gutes Körpergefühl, Fitness und Kondition. Neben dem Schwerpunkt Wirbelsäulengymnastik mit Elementen aus Yoga und Pilates gehören Dehnungen, Übungen mit dem Thera-Band, Aerobic und Entspannung zum Programm. All diese Übungen sorgen für eine sanfte Kräftigung der Muskulatur. Wohlbefinden stellt sich schon nach kurzer Zeit ein und Rückenbeschwerden verschwinden. Wir sind eine lustige und flotte Gruppe, die Spaß an der Bewegung hat. Kommt doch einfach mal vorbei und lasst Euch überraschen. Kostenloses Probetraining jederzeit möglich. Doris Noll Dienstags 18.45 – 19.30 Uhr Turnhalle Weiß, Grundschule Am Hedelsberg Katja Scherr, Sportübungsleiterin, Walking-Trainerin

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VEREINE / NACHRUF

Wir sind Kölle – TVR Ferienbetreuung as diesjährige Weihnachtsferienprogramm des Turnverein Rodenkirchen 1898 e.V./ Trägerverein an der OGS Grüngürtelschule stand ganz im Zeichen der Stadt – denn es lautete „Wir sind Kölle“. (Gestaltet durch Marlene und Iris Januszewski) Und was gehört so alles dazu ... ??? Man lernt seine Stadt kennen – im heute – so ging es zu Fuß bei strahlendem Winterwetter zur Krippenführung von St. Maternus über St. Joseph bis nach St. Remigius. Jutta Müller, unsere Stadtführerin, erzählte den TVR & OGS Kindern Geschichten von damals und heute. Wer die Künstler der Krippen sind, welche kleinen Überraschungen in einer Krippe zu sehen sind – denn genaues Hinschauen lohnte sich. Am nächsten Tag wurde es Zucker-Schokoladen süß – wer kann schon von „seiner“ Stadt behaupten ein Schokoladenmuseum zu besitzen – Kölle hat das! – Olaf und Simon waren die Schokoladenmänner im Museum und weihten die Kinder in die Geheimnisse der braunen ach so süßen Köstlichkeit ein. In der Schokoschule konnten dann alle die kleinen Unterschiede von minderer und hochwertiger Schokolade kennen und schmecken lernen. Und wenn Köln auf dem Plan stand – durfte auf keinen Fall der „unser“ Dom fehlen. Dieser Tag sollte ein ganz besonderer werden –in weißer Pracht wie in Zuckerwatte gehüllt – war unser Kölle über Nacht eine Märchenstadt geworden – ja Köln bei Schnee –  die Kinder konnten es nicht fassen –und rubbeldiedupp ging der weiße Spaß los – erstmal eine Schneeballschlacht und dann einen Schneebär bauen – wenn Sie glauben auf dem Schulhof – nein! - direkt auf der Domplatte vor der Pforte des Kölner Doms – ein Heiden Spaß! Danach ging es gemeinsam in den Dom um den Geheimnissen und der Geschichte auf den Grund zu gehen. 1 , 1+1 , 2+2 , 4+4 wie jeder weiß ergibt dies das Grundsteinlegungsjahr „unseres“ Doms. Die Bewunderung war groß – als es dann ganz nah zum Schrein der „Heiligen„ Könige ging. So nah war ich noch nie – meinten Felix und Leon. Die Krippe im Dom lud zum Abschluss der Domführung alle Kinder noch einmal zum Staunen und Entdecken

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ein. – Danach ging es im warmen Bus zurück zur Schule um auf dem Schulhof weiter in der weißen Pracht zu toben. Der letzte Tag des Ferienprogramms stand im Zeichen Kölner Geschichten & Sagen – hier waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt – denn es ging künstlerisch-gestalterisch hoch her. Zum Abschluss waren sich alle Kinder einig – „Wir sind Kölle“ – unsere Stadt ist traumhaft schön! Dieter Januszewski

Günther Kalverkamp ine Zeitungsnotiz vom 21.02.2009: „Ein (67-jähriger) Fußgänger ist am Donnerstagbend (Weiberfastnacht) in Weiß von einem Wohnmobil erfasst und tödlich verletzt worden. Er prallte mit dem Kopf auf den Asphalt und erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.“ Die Nachricht macht betroffen, gerade jetzt, in der Zeit,in der fast überall fröhlich Karneval gefeiert wird. Welches Entsetzen wird aber ausgelöst durch die Nachricht, dass es hier um Günther Kalverkamp geht! Wer kennt ihn nicht, den immer zu einem Gespräch aufgelegten eifrigen Helfer der Dorfgemeinschaft Weiß? Ihn, der regelmäßig das Gelände um die Trauerhalle sauber gehalten und die Blumentöpfe gereinigt hat? Er tat das ohne die Hand aufzuhalten oder Bezahlung einzufordern. Über eine Kleinigkeit zu Weihnachten konnte er sich über alle Maßen freuen. Seine Hilfe wird der DG Weiß fehlen, wir werden Günther Kalverkamp im Ortsbild vermissen. Teilen wir den Angehörigen unsere aufrichtige Teilnahme mit, und hoffen, dass er ohne große Schmerzen seinen ewigen Frieden gefunden hat. Gertrud Josten für DG Weiß

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AKTUELL

! n l e d ? n e s ha i r k zu z n a htig n i F ric , e l l a r ü f t i Ze

eit Ende des vergangenen Jahres wird die Welt nur von einem Thema beherrscht – der Finanzkrise. Eine Krise, die uns wieder zu „Weltmeistern“ im Klagen macht. Am lautesten klagen die, die wegen besserer Gewinne höhere Risiken eingegangen sind. Nur, beim Pokern muss der Verlierer die Verluste selber verantworten und tragen. Die wirklichen Leidtragenden sind die, die unverschuldet durch falsche Beratung von Banken bei ihrer Geldanlage viel Geld verloren haben, die wegen nicht mehr erteilter Kredite ihr Auto oder Haus nicht mehr finanzieren können oder die, die aus dem Konsumverhalten der Bevölkerung ihren Arbeitsplatz verloren haben. Doch einen Trost haben wir – ein Rettungspaket soll allen helfen. Viele Milliarden Euro „auf Pump“ werden von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt, damit vor allem Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. Nur leider werden auch Milliarden für Probleme eingesetzt, die nichts, aber auch gar nichts mit der Finanzkrise zu tun haben. Sträfliche Versäumnisse der Kommunen in der Instandhaltung von Schulgebäuden, Kindergärten und dem Zustand unserer Straßen werden damit kaschiert. Nach der Renovierung kann man dann wieder laut „Seht mal, das haben wir alles für euch gemacht“ tönen und sich gegenseitig auf die Schultern klopfen. Wer verantwortet die Öffnung von Schulen, in denen elektrische Leitungen offen liegen, wo Bauschäden primitiv mit Holzverschlägen notdürftig „abgesichert“ werden, wo Schimmelpilzbefall die Gesundheit von Schülern und Lehrern gefährdet oder Türen, Fenster, Wände, Decken, Böden und sanitäre Anlagen in miserablem Zustand sind? Die Verantwortung für Lehrer, Schüler und Kinder trägt auch die Schulleitung. Doch hier versagen vor allem die zuständigen Ordnungsbehörden. Die gleiche Behörde würde jeden Betrieb mit diesen Zuständen schließen und evt. mit Ordnungsstrafen belegen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Das Gleiche trifft auch für den Zustand unserer Straßen zu. Ein Beispiel?: Am Militärring, an der Einmündung der Rodenkirchener Hauptstraße – direkt vor dem Marienburger Bootshaus, ist

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eine Leitplanke seit Monaten durch einen Unfall beschädigt und ragt in der Mitte hoch. Diese Leitplanke ist dort zum Schutz montiert. Im jetzigen Zustand würde ein Autofahrer bei gleicher Unfallursache unter die Leitplanke fahren und damit im wahrsten Sinne de Wortes „Kopf und Kragen riskieren“. Vielleicht wird dieser lebensgefährliche Zustand mit Geldern aus dem Finanzkrise-Rettungspaket behoben. Alle zahlen Steuern, auch für ordentliche Schulen und Kindergärten. Die Autofahrer zahlen Kfz-Steuern, auch für den ordentlichen Zustand unserer Straßen. Nur leider fehlt das Geld dafür – das hören wir zumindest seit Jahren. Vielleicht ist auch ein Grund darin zu finden, dass wir in vielen Bereichen „überverwaltet“ sind. In jedem wirtschaftlichen Unternehmen ist mit dem Einzug der Datentechnik und der Industrieroboter eine Personalreduzierung erfolgt. Damit hat eine Kostenanpassung stattgefunden. Diejenigen, die das nicht gemacht haben, mussten die Folgen tragen und sind evt. pleite gegangen. Nur bei Behörden, Verwaltungen aller Art und auch den Krankenkassen kann man das nicht erkennen. Der Personalstand ist höher als in den 60er Jahren, die Bürogebäude sind größer und „klotziger“ geworden und die Kosten wurden den Steuerzahlern und Mitgliedern durch neue Tarife aufgebürdet. Hier arbeitet man, obwohl man schon lange Pleite ist, genauso weiter! Geldinstitute, die unter den „Rettungsschirm“ der Bundesregierung schlüpfen, müssten verpflichtet werden, das Geld für die Kreditvergabe einzusetzen, damit kleinere Betriebe wieder arbeiten können und nicht Personal entlassen müssen oder sogar in eine Pleite steuern. Der Mittelstand war und ist noch immer der Motor unserer Volkswirtschaft. Die Milliarden der Rettungsaktion, die hier eingesetzt werden, wären sinnvoller bei den Geringverdienern eingesetzt, die nicht schon alles haben und das Geld aufs Sparkonto tun. Hier würde man sich über „ein Paar Euro“ noch freuen, denn jetzt kann man sich etwas leisten – vielleicht einen lang gehegten Wunsch erfüllen, das Geld würde sofort ausgegeben, in den Wirtschaftskreislauf einfließen, Produktion und Verkauf beleben und brächte Steuern in die Staatskasse zurück. Wir haben das große Glück in einer Solidargemeinschaft zu leben, und da darf es keine „Einbahnstraßen“ geben. Man kann nicht immer nur verlangen und nehmen, man muss auch geben und helfen können. Man hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. In Kindergärten und Schulen werden z.B. durch die Eltern in Eigeninitiative notwendige Anstreicharbeiten, kleinere Reparaturen und Verschönerungen im Freigelände vorgenommen – für die Allgemeinheit! Hier und in vielen anderen Bereichen in unserer Stadt könnten Sozialhilfe-Empfänger auch Arbeiten übernehmen. Soziale Hilfsdienste und Pflege von Grünflächen bieten sich hier an. Letzteres wird in Rodenkirchen schon lobenswert und vorbildlich gemacht. Mit dieser Leistung könnten sie der Allgemeinheit, von der sie ja letztendlich auch ihren Lebensunterhalt finanziert bekommen, etwas zurückgeben. Es muss mehr getan werden – für Kinder, Ausbildung, Bildung und einem besseren Miteinander und wieder mehr Vertrauen und ein positives Denken. Daran können wir alle mitarbeiten. Wir haben viel zu tun – packen wir es an oder wie Barack Obama, der neue Präsident der USA sagt: Yes, we can! Helmut Schuhbäck Foto: Ralf Perey


HANDEL & HANDWERK

Froschkönig, der Kreativ-Laden im Kölner Süden m März vor einem Jahr eröffnete Ralf Nießner in Rodenkirchen den Kreativ-Laden Froschkönig. Tatkräftig zur Seite steht ihm Henrike Fischer, eine leidenschaftliche Sammlerin von „Froschkönigen“ in allen Ausführungen. Sie gab dem Geschäft auch den Namen. So verwundert es auch nicht, dass der Kunde im Geschäft fast ein kleines Museum von Fröschen mit Krone vorfindet, und längst ist die Sammlerleidenschaft noch nicht beendet. Frau Fischer ist der kreative Teil des Geschäfts, während sich Herr Nießner mehr um die kaufmännischen Belange kümmert. Mindestens 90 % aller angebotenen Artikel sind solche, die noch be- oder verarbeitet werden müssen. So findet man hier alles für den Malbedarf, wie Leinwände, Farben (Acryl und Öl) usw. Für Porzellanmalerei sowie das Bemalen von Gläsern gibt es die entsprechenden Utensilien. Aber auch der „Schmuckbastler“ hat hier eine große Auswahl für sein Hobby. Ein gut sortiertes Angebot an Wolle ist ebenfalls vorhanden, und Frau Fischer ist immer gern bereit, bei den Strickversuchen fachmännisch Hilfestellung zu leisten. (Wenn man den Medien glauben darf, ist das „Selberstricken“ wieder groß im Kommen.) Natürlich gibt es auch die entsprechenden Anleitungen in Form von Bastelbüchern.

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Es ist ferner geplant, wenn entsprechende Räumlichkeiten gefunden sind, Bastelkurse anzubieten. Dies wäre sicherlich eine interessante Bereicherung für den Kölner Süden. Der „Froschkönig hat täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr und der Montag ist Ruhetag. Sie finden das Geschäft in der Mettfelder Str. 2, Ecke Weisser Straße. Uschi Schupke

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GLOSSE

Weiß der Bert Neues Jahr, neues Glück! Jawoll. Mit voller Fahrt in eine 12 Monate dauernde Glückssträhne, Pech hatten wir genug. Feierabend haben wir letztes Jahr gemacht, jetzt gehen wir das Bier dazu trinken. Und am Aschermittwoch ist doch sowieso alles vorbei, auch die Krise. Ist das Ironie? Möglicherweise. Werfen wir doch mal einen Blick auf die möglichen Humorformen. Fangen wir ruhig mit der Ironie an. In Wikipedia findet man dazu Folgendes: „Die einfachste Form der Ironie besteht darin, das Gegenteil von dem zu sagen, was man meint.“ Da hätten wir also einen wissenschaftlichen Ansatz für das berufliche Schaffen eines Politikers. Oder eines Bankers, oder eines Versicherungsvertreters. Ja aber ist denn das so einfach? Dann wäre ja jede Lüge die pure Ironie. Es muss also noch mehr dahinter stecken. Und das tut es, denn: „Wer damit rechnet, dass Ironie nicht verstanden werden könnte, wird das, was er sagt, durch besondere Betonung, Gesichtsausdruck oder Gesten begleiten, damit der Zuhörer erkennt, dass das Gesagte ironisch gemeint ist.“

Darum machen also Politiker immer so ein komisches Gesicht, wenn sie etwas sagen. Das ist ihr „Achtung! IronieGesicht“. Mit anderen Worten, sie meinen im Moment genau das Gegenteil. Kinderheime, Jugendeinrichtungen, Kindertagestätten und marode Bildungseinrichtungen, neudeutsch Schule genannt, können aufatmen. Die vielen Millionen, die jetzt den Banken versprochen wurden, sind gar nicht für die Banken bereit gestellt sondern für Kinderheime, Jugendeinrichtungen, Kindertagestätten und marode Bildungseinrichtungen. Sie meinen das also ironisch. Und wenn nicht? Moment, dann wäre es vielleicht zynisch. „Heute bezeichnet man als Zynismus zum einen eine Haltung, die in (manchmal absichtlich) verletzender Weise die Wertvorstellungen anderer herabsetzt oder missachtet, und zum anderen auch eine Haltung, die moralische Werte grundsätzlich in Frage stellt (und sich darüber hinaus manchmal auch über sie lustig macht). Zynismus kann Folge und Anzeichen von Resignation sein. (Ein Zyniker ist jemand, der Ideale hat, aber ganz genau weiß, dass sie nicht realisierbar sind.) „ Da liegt vielleicht der Hase im Estragon, oder im Pfeffer, ganz wie sie wollen. Bleiben wir bei dem Beruf Politiker. Es sind Zyniker und dem Wesen nach hoch-

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moralische Menschen, denen alle Illusionen geraubt wurden. Bedauernswerte Wesen, deren Gutmenschlichkeit unter der Härte der kalten Welt in der wir leben, abhanden gekommen ist . Sie wissen, dass ihre Ideale nicht erreichbar sind. Deswegen rasen Politiker in Radarfallen oder nehmen als Berater und Aufsichtsräte Geld von Sparkassen. Sie wollen auf ihre verzweifelte und zynische Weise auf Missstände hinweisen, hochmoralisch motiviert. Deswegen auch die Nähe des ein oder anderen Kölner Politikers zur Sparkasse. Man spart sich die Arbeit und macht Kasse. So kann man als Politiker Geld verdienen und hat Zeit für wichtigere Dinge als Arbeit, zum Beispiel für den Bürger und dessen Belange. Sollte man in so einem Aufsichtsrat etwas zu tun haben, hätte man ja gar nicht den Kopf frei für die Probleme des Bürgers. Denn die sind für einen Politiker nicht leicht zu verstehen. Diese Bürger kommen ja aus einer ganz anderen Welt als so ein Politiker. Da muss man sich erst einmal einarbeiten. Aber wenn das nun auch nicht zutrifft? Sind Politiker dann vielleicht Sarkasten? „Sarkasmus, also beißender Spott, kann durch direkte Aussage des Gemeinten ausgedrückt werden. Um Ironie zu erkennen - ob sarkastisch (also beißend spöttisch) oder nicht -, müssen verschiedene Teile des Gehirns zusammenarbeiten. Wenn jemand die soziale Situation nicht versteht (beispielsweise wegen einer Beschädigung der vorderen Gehirnlappen), kann er Ironie - und damit auch ironischen Sarkasmus - nicht als solche(n) identifizieren.“ Ist das die Lösung? Verschiedene Teile des Gehirns müssen zusammen arbeiten? Wenn das so ist, dann kann man das Ganze direkt vergessen. Das schafft ja keiner. Darum drei Rollen rückwärts. Die meinen das alles Ernst. Aber zum Glück ist am Aschermittwoch alles vorbei. Bis zwischen den Zeilen, Ihr Bert Weiß

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K A R N E VA L

Kirchenchor auch Karneval aktiv unte Clowns und Ballons an den Wänden und gut gelaunte Jecken im ausverkauften Pfarrheim. Souverän wie immer führte Gertrud Josten durch ein spritziges, abwechlungsreiches Programm. Witzige Reden und Sketche, z.B. ein Campingfan oder süße rosa Schweinchen beim Tierarzt, wechselten mit musikalischen Darbietungen ab. Schön bunt der Chor mit seinem ,,Möchte gern Weihbischof“ und einfach Spitze das Panikorchester d. KU Lövenicher Neustädter.

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Mit dem Schönsten was der Karneval zu bieten hat, nämlich mit dem Auftritt des Dreigestirns der Altgemeinde Rodenkirchen ging die Sitzung gegen 23.30 Uhr zu Ende. Pastor Windt sang und schunkelte nicht nur während der Sitzung ausgelassen mit, er stimmte auch ganz zum Schluss auf der Bühne „Minsche wie mir” an und alle sangen noch mal begeistert mit. Nach der Sitzung wurde noch „jet jeschwaad un jet gesüffelt“. Gegen 1.30 Uhr waren auch die letzten Gäste auf dem Weg nach Hause. Eine schöne Sitzung war zu Ende, und wir ließen uns müde aber zufrieden auf die Stühle fallen. Danke an alle, die zum Gelingen der Sitzung beigetragen haben - Ob auf, vor oder hinter der Bühne - An die Thekenmannschaft, der Bedienung und die Küchenmannschaft - An die Löstige Wiever vun St. Georg, die uns auch in diesem Jahr wieder die Bühne kostenlos zur Verfügung stellten. Kommt nächstes Jahr wieder, wir freuen uns auf Euch. Termin unbedingt vormerken: 06.02.2010. Haben Sie Lust bekommen unseren Chor zu verstärken? Probe ist immer Dienstags von 20 bis 22 Uhr im Pfarrheim. Hannelore Müller

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K A R N EVA L

Kölle „putzmunter“ Löstige Wiever un ihre Kääls holten den 9. Platz uch in diesem Jahr war Weiß mit 35 Personen, unter der Leitung von Claudia Zettelmeyer und Elke Wergen, wieder gut vertreten in den Schull- un Veedelszög. Und nicht nur das, sie machten Weiss auch alle Ehre, indem sie mit 179 Punkten wieder unter den ersten 10 landeten. Eine gute Motivation für alle Neu-Interessenten sich für die Teilnahme im nächsten Jahr anzumelden. Unter dem Motto: „Kölle putzmunter“ machten sie aufmerksam auf das Problem, unsere Stadt sauber zu halten. Ich hatte mir die Genehmigung der Leitung geholt, sie zu begleiten, um einmal die Atmosphäre hautnah mit zu erleben. Es hat sich gelohnt! Sehr imposant dargestellt wurde der Gebäudekomplex „Siebengebirge“ sowie die lustigen Altstadthäuschen: Gaffelhaus, Apotheke und Klimperkasten. Jedes Häuschen hatte einen anderen Gesichtsausdruck, listig, besorgt, verträumt oder lachend. Ebenfalls sehr eindrucksvoll der Rheinpegel, die Domtürme, Jan von Werth, der seinen Brunnen selbst trug, 1 Müllemer Böötchen und dazwischen die Putzkolonne, deren Kostüme zur Hälfte aus Straßenkehrer und zur Hälfte aus Clown bestanden. Bewaffnet mit Besen, Handfeger u. PutzutensilienWägelchen versuchten sie Sauberkeit zu schaffen.

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Wann geht so ein Tag los und wie? Um 7.30 Uhr: Antreten zum Schminken b. Bauer Altenhoven. Hier gibt’s sogar Kaffee, wer muss darf noch zum Klöchen um 8.30 Uhr: Bestattungsunternehmer F. Brodesser fährt mit seinem Hänger vor u. alle Gebäudeteile, Wägelchen + sonstige Gerätschaften werden eingeladen um 9.00 Uhr Abfahrt mit der Bimmelbahn d. Schokoladenmuseums zum Aufstellplatz. Dort angekommen, beginnt das Ausladen aus dem Hänger, der

schon vor uns dort ist. Kurz vor 12.00 Uhr können alle Bautenträger ein letztes Mal zur Toilette. Dann beginnt das Einkleiden, d.h. Auflegen des Schulterbrettes, Aufsetzen des Daches, verkleben mit bemalten Stoffen usw.. Das braucht seine Zeit, aber 12.55 Uhr ist alles geschafft. Ab jetzt kann sich kein Hausträger mehr an der Nase kratzen. Kurz v.d. Abmarsch erscheint noch der Veedelszog-Fotograf. Stehend auf der Trittleiter mit Trillerpfeife ordnet er erst einmal die Teilnehmer zum Foto. 13.00 Uhr, - Jetzt geht’s los! - Triumphal gestaltet sich der Einmarsch durchs Severins-Tor. Trotz beständigem Nieselregen haben sich Tausende von Zuschauern am Zugweg versammelt u. begrüßen die Gruppen mit Applaus und Zurufen. Nun heißt es gute 6 Km Fußmarsch bewältigen mit Lächeln u. Winken, trotz usseligem, nasskaltem Wetter. Nach 3 ½ Stunden haben sie es mit Bravour gemeistert, sind sie doch schon „alte Hasen“! Angenehm erschöpft, aber glücklich besteigen sie das bereitstehende Bimmelbähnchen. Die Leiterinnen beschreiben das Gefühl im Zug so: „Man wird getragen auf einer Wolke der Begeisterung. Man kann es nicht wirklich beschreiben, man muß es einfach selbst erleben.“ Für Interessierte hier die Telefon-Nummern der Leitung: Claudia Zettelmeyer: 0221 352301 und Elke Wergen: 02236 65086 Ein großes Kompliment geht auch an die Kääls der Löstijen Wiever, die sich, genau wie die Wiever, wieder einmal mit vielen Arbeitsstunden engagiert haben. Ebenfalls ein Extra- Kompliment an die beiden Leiterinnen, die gelassen und ausgeglichen, lächelnd, vom Anfang bis zum Abschluß im Landhaus, ihre Sache sehr professionell durchgezogen haben. Ingrid Strick

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K A R N EVA L

Wießer Episödcher 2009 der „Löstige Wiever vun St. Georg“

ilieu-Sitzungen, wie die der kfd sind echte Perlen, die man gar nicht hoch genug bewerten kann. In diesem Jahr boten sie ein Super- Programm, hervorragend zusammengestellt vom Leitungsteam: Eleonore Flamm, Doris Schucht und Beate Mais. Für mein Empfinden eine Spitzen-Sitzung, die sich im Verhältnis zum vergangenen Jahr noch gesteigert hat. Auch die Moderatorinnen, Claudia Zettelmeyer u. Ute Schulz, die sich offensichtlich gut verstehen, hübsch anzusehen sind, moderierten locker und spritzig, ulkten mit der Kapelle, flirteten mit dem

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Publikum und fanden für die Akteurinnen immer die richtigen Worte nach den einzelnen Auftritten. Sehr spaßig auch ihre Spielchen mit dem Dreigestirn der „Löstige Öhs“, die an einer Kuhattrappe aus einem improvisierten „Euter“ Kölsch zapfen mussten. Absolut überzeugend waren auch die Akteurinnen selbst, strahlte doch ihre Spielfreude wieder aufs Publikum ab und auch Professionalität, Spontanität, Komik und Improvisationsbereitschaft haben sich wieder durchgesetzt. Natürlich hoben sich einige ganz besonders ab durch eine gewisse angeborene Komik. Über manche Programm-Punkte konnte man sich wirklich biegen vor Lachen, sei es nun über das Ballett vom Moulin Rouge, wo der Ballettmeister,(Doris Altenhoven) mit stark französischem Akzent seine Balletteusen mit so wohlklingenden Namen wie: Mademoiselle Pralinee, Baguette, Camembert oder Au d`Cologne vorstellte und zu „graziösem Tanz“ aufforderte 24

oder die Bäuerin ( Karin Dott) mit ihren kranken Schweinchen oder die „barfüßigen Schwestern von der ewigen Unruh“, der „merkwürdigen Mutter Oberin“ u.d. entlaufenen Schwestern: Frikadella, Schnatteria, Tanzeria, Rabiata, Hallodria, Dollina, Spieleria und Flattia. Ein weiterer Schwerpunkt auch der „hochamtliche Gedanke“, wo Gundi Schmiel eine Messeteilnehmerin mimte, die durch lautes Denken uns alle den Spiegel vorhielt. Ihre Gedanken waren überall, nur nicht bei der Messe, z.B. bei den Nachbarn, der schlecht geputzten Kirche, den Liedern, die kein Mensch kennt, ihrem Braten in der Röhre, der wahrscheinlich die lange Predigt des Pastors nicht überstehen würde usw. Auch der Punkt „ Gesundheitsreform“, wo der Patient nach Handbuch seinen Blinddarm selbst zu entfernen, die Kabine hinterher zu reinigen und den Blinddarm abzugeben hatte, wegen der Abrechnung, ließ kein Auge trocken. Eigentlich verdienten alle Akteurinnen eine namentliche Erwähnung, denn jede für sich war etwas Besonderes. Aber der Platz ist nun einmal beschränkt und eigentlich müssten dann auch die vielen fleißigen, ehrenamtlichen Background-Helfer Erwähnung finden, ohne die eine Sitzung in dieser Version und zu diesen Preisen gar nicht möglich wäre. Nicht zuletzt verdiente die kfd-Hauskapelle, Frank u. Uwe ein besonderes Lob, die nicht nur Lieder spielten, die Ein- u. Ausmärsche begleiteten, sondern auch den Sketchen selbst durch lustige Quietschgeräusche beim Beinheben, Motor- u. Bremsgeräusche usw. eine besondere Würze verliehen. Sehr schön auch das Finale, wo alle Akteurinnen samt den Helferinnen im Piratenkostüm einzeln einmarschierten und sich auf der Bühne vereinigten um, zusammen mit dem Publikum, Seemannslieder zu singen. Zum Schluss bekam zur Abwechslung sogar das Publikum eine Rakete von den Akteurinnen.. Insgesamt wurde hier ein Gefühl der Zusammengehörigkeit geschaffen, wie man es nicht so oft findet. Vielen Dank für dieses schöne Sitzungserlebnis! Ingrid Strick Fotos: Helmut Schuhbäck


K A R N EVA L

Och, wat wor dat schön! ie Einen sagen: endlich, die Anderen: Och, schade schon vorbei. Mit Aschermittwoch ist die Karnevalszeit wieder mal beendet, und dabei war die Fastelovendszick in diesem Jahr sehr lang. Der Karneval – unser größtes Brauchtumsfest im Rheinland, und da besonders hier bei uns in Köln – hat seinen Ursprung bereits in den Zeiten der römischen Kolonisierung. In der römischen Stadt Colonia Claudia Ara Agrippinensis, unserem heutigen Köln, durfte die Bevölkerung – die Ubier – den Römern gleich feiern. Das Völkergemisch der Legionäre brachte durch unterschiedliche Kulturen und Götterverehrungen eine bunte Vielfalt an Feiern ins Rheinland. Hier liegt der Ursprung ausgelassener fastnachtlicher Feiern. Zeitzeugen davon wurden viele gefunden, von Archäologen ausgegraben und sind heute in unseren Museen zu besichtigen. Eine bekannte Darstellung einer antiken ausgelassenen Feier finden sie im Römisch-Germanischen Museum am Dom: Das Dionysos Mosaik. Jedoch richtig hat der Karneval – vergleichbar mit dem heutigen – erst 1823 mit dem „Held Carneval“ begonnen. Dies ist auch das Gründungsjahr der Roten Funken, einer bunten Parodie auf die sturen Stadtsoldaten. Im ersten romantischen Rosenmontagszug – im Jahr 1924 – war der „Held Carneval“ noch ohne Begleitung, also ohne Bauer und Jungfrau. Als Repräsentanten der Bürgerschaft gingen Bauer und Jungfrau einzeln im Zug mit. In alt überlieferter, traditionsträchtiger „Kaiserstimmung“ trafen sich die Offiziellen im „Kaiserlichen Hof“ auf der Breitestraße und zogen dann um 11.00 Uhr über die Apostelnstraße zum Neumarkt, auf dem „der Held seinen Thron“ bestieg. Der „Held Carneval“ zeigte sich dem Volk mit goldener Krone und Pfauenschweif ( Symbol der Unsterblichkeit ), einer goldenen Kette, einem weißen Untergewand und einem fürstlichen Purpurmantel, der mit Hermelin besetzt war. In der einen Hand hielt der „Held“ ein Zepter, die andere Hand ruhte auf einem Schwert ( der heutigen Pritsche ). Alle anderen Zugteilnehmer waren ebenfalls reich und prächtig ausgestattet. Reichtum und Glanz trennten sich hier von den normalen Bürgern, den Provinziellen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gesellten sich zum „Held Carneval“, der sich jetzt „Prinz Karneval“ nannte, der Kölner Bauer und die Kölner Jungfrau. Das uns allen bekannte Dreigestirn – das Trifolium – war geboren. Die „Kölner Jungfrau“ wurde fast immer von einem Mann dargestellt. Fast deswegen, weil in den Jahren 1938 und 1939 die Rolle der Jungfrau von Frauen besetzt wurde. Eine Frauenperson durfte nicht von Männern dargestellt werden, das passte nicht zur Weltanschauung der Nationalsozialisten – den damaligen Machthabern. Der Rosenmontagszug findet in Köln seit 1924 jährlich statt. In den Jahren 1915 – 1926 fielen die Umzüge wegen des 1.Weltkrieges und der darauf folgenden Besatzungszeit aus, in den Jahren 1931 -1932 wegen der Weltwirtschaftskrise und in den Jahren 1940 – 1948 wegen des 2.Weltkrieges und den schlechten Nachkriegsjahren. Im Jahr 1949 ging der erste Rosenmontagszug nach dem Krieg unter dem Motto „Meer sin widder do un dun wat meer künne“ in die Geschichte ein. Die Kölner feierten wieder „ihren Karneval“ zwischen Trümmern und ohne Geld – aber glücklich und zufrieden und dem Willen „die Ärmel hochzukrempeln“ und alles wieder aufzubauen.

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Auch in diesem Jahr kann man sehen, die Finanzkrise hat den Kölnern das Feiern nicht vermiest. Die Sitzungen der Traditionsvereine, die „Lachende LANCESS Arena“ und viele andere Veranstaltungen waren ausverkauft oder gut besucht. Hoffentlich hält diese Stimmung an und alle denken positiv. Die „kölschen 11 Gebote“ spiegeln die positive Lebensart der Kölner und Kölnerinnen wider, denn sie „künne doch jar nix doför“ , das ist ihnen angeboren. Hierzu wieder ein Text aus der Feder von Henner Berzau, der so viele besinnliche und erhaltenswerte Texte geschrieben hat: Wor dat en herrlije Fastelovendszick Wööt: Henner Berzau Wor dat en herrlije Fastelovendszick, un meer kunnte doch jar nix doför! Simmer fruh, dat uns einer vill Freud jescheck un de Pluute, de Stemm un de Klör. Jetz stonn de Jecke stell em Rään, de Trumme hö’t mer noch vun fän. Et letz et klingk: Ajuja, Ajuja, Ajuja, Ajuja un Alaaf! Wor dat en herrlije Fastelovendszick, un meer kunnte doch jar nix doför! En der Klick keine Strick un kei Hätz dat ligg, un bestemmp jitt et och kei Malör! Marieche, och, wat wor dat nett! Uns Billa, jeu! Dat wor su jet! Ich wor su brav, dat wor ich! Ajuja! Ajuja! Bei all däm dolle Klaaf. Wor dat en herrlije Fastelovendszick, un meer kunnte doch jar nix doför! Dat de Zick allt su flöck läuf un wigger trick. Seht! Der Summer steit för der Döör. En Scheffstour maache meer em Mai. De Urlaubszick jeit och vörbei. Dat Johr, dat hät zwei Hälfte, am Elfte em Elfte heiß widder et: Alaaf! Es dat en herrlije Fastelovendszick, un meer künne doch jar nix doför! Bald kommt Ostern, dann die Urlaubszeit und am 11. im 11. geht es wieder los. Ich freue mich mit alle jecken Kölnerinnen und Kölnern schon jetzt darauf! Helmut Schuhbäck

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Debüt für „drums of weiss“ im Weisser Karnevalszug as für ein Erlebnis, erst knappe 5 Monate dabei und schon 3 x öffentlich mit aufgetreten. Schön, dass Ralf Perey diese Trommelgruppe gegründet und in Olek Gelba so einen tollen Lehrer gefunden hat, der, selbst mir, in so kurzer Zeit so viel beibringen konnte. Es ist einfach traumhaft, trommelnd durch die Straßen zu ziehen, zu sehen wie die Menschen sich angesprochen fühlen, sich begeistern und anfangen zu tanzen. Und das Schönste ist, sie schreien nicht wie üblich: „Kameeellle“, sondern, wenn wir mal einen Moment nicht spielen,: Musiiiiiiiiiik“! Trommeln bringt nachweislich Schwingung in den Körper, hebt Energieblockaden auf und vermittelt Lebensfreude. Wer inte-

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ressiert ist, bitte unsere Internetseite besuchen: www.drums-of-weiss.de Wer einfach mal schnuppern will, besucht uns Mittwochs im Jugendheim von 19.30 bis 21.00 Uhr. Ingrid Strick

Karnevalistische Nachlese ie KG "Kapelle Jonge" Weiss haben eine erfolgreiche Session 2009 mit dem gemeinsamen Fischessen am Aschermittwoch abgeschlossen. - Aber fangen wir am Anfang an. Am Wochenende vom 16. bis 18. Januar fanden die Zeltveranstaltungen der Kapelle Jonge statt. Auch in diesem Jahr stand das Zelt auf dem Kirmesplatz in Weiß. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns bei allen Anwohnern des Festplatzes für ihre Geduld und ihre Nachsicht. Wenn es Ihnen mal zu laut wird, feiern Sie mit uns, denn wir führen die Veranstaltungen für die Weißer Bevölkerung durch, die dieses Angebot auch in diesem Jahr wieder gut nutzte. In der Kostümsitzung am Freitag Abend stürmten u. a. die "Kölschen Funken rut-wieß" die Bühne, die fast zu klein für alle war. Die bunt kostümierten Gäste lauschten Klaus & Willi und sangen mit der Kölsch-Fraktion die alten Lieder der Höhner. Die Stimmung im Zelt war gut, das Dreigestirn wurde mit viel Begeisterung empfangen. Am Samstag Nachmittag war das Zelt gut gefüllt mit den Kindern aus Weiß und Umgebung, die im Rahmen des Kinderkostümballs spielten und u.a. die Drillinge des Kinderdreigestirns aus Geyen und das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen auf der

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Bühne erlebten. Samstag Abend stieg in diesem Jahr die Fastelovends-Party für die "Großen", die leider nicht so gut besucht war. Die Herrensitzung am Sonntag Mittag ließ mit guten Auftritten, einem Nummerngirl und sehr viel Stimmung im Zelt für die Zukunft hoffen, dass noch einige Männer mehr den Weg ins Zelt finden. Durch alle Sitzungen führte Sebastian Wehner, der seine Aufgabe mit Bravour bewältigte, sowohl bei den "Großen" mit Kostüm- und Herrensitzung, aber auch bei den Weißer Pänz. Am Sonntag, dem 8. Februar gedachten die "Kapelle Jonge" bei der Kranzniederlegung auf dem Friedhof zunächst den Verstorbenen des Vereins. Anschließend feierten wir gemeinsam mit dem Dreigestirn, den Vereinen aus der Altgemeinde und vielen anderen Kirchenbesuchern die "Kölsche Mess", die von Pastor K.-J. Windt gelesen wurde. Die musikalische Begleitung hatte das Musikcorps der KG "Kapelle Jonge". Den karnevalistischen Höhepunkt bildete der Karnevalszug durch Weiß am Samstag, 21. Februar. Mit 5 Festwagen, 8 Musikgruppen und ca. 850 Teilnehmern zog der Zug durch Weiß und dieses Jahr auch durch Sürth, da bedingt durch die Baustelle der Stadtentwässerungsbetriebe der Holzweg gesperrt war und ein "Umweg" über die Hammerschmidtstraße erforderlich wurde. Die vielen Jecken am Straßenrand erlebten viele bunte Grup-

pen zu Fuß und auf den Festwagen mit dem Dreigestirn als Abschluss, Musik u.a. von der "Guggenmusik Turtalia" aus der Schweiz und konnten viele "Kamellen" und "Strüßjer" sammeln. Am Dienstag Abend wurde unter Leitung des Musikcorps der Kapelle Jonge im Landhaus Alt Weiß der Nubbel verbrannt. Das gemeinsame Fischessen rundete die Session ab. Im Rückblick war es eine erfolgreiche Session mit stimmungsvollen Veranstaltungen, die allen Teilnehmern und Besuchern viel Unterhaltung und Spaß gebracht haben. Jedoch nur mit der Unterstützung der Weißer Bevölkerung werden wir auch zukünftig die Sitzungsveranstaltungen und den Zug durch Weiß durchführen können. KG „Kapelle Jonge“ Weiß Margit Simon (GF)

Nachruf Niemals geht man so ganz… Am Karnevalssamstag verstarb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von nur 39 Jahren unser Mitglied Silvia Ratzke. Sie war seit 1997 aktiv im Musikcorps der KG "Kapelle Jonge" Weiß von 1985 e. V. tätig. Unser Mitgefühl gilt insbesondere ihren Kindern Nadja und David sowie der Familie und allen Freunden. Musikcorps der KG "Kapelle Jonge" Weiß von 1985 e.V. KG "Kapelle Jonge" Weiß von 1947 e. V. 27


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Franz J. Hanrath - „Brasselmann und Band“ Mitten unter uns in Weiß lebt und schreibt ein noch „junger“, wenn auch an Jahren und Erfahrungen reicher Schriftsteller: Franz J. Hanrath. eit 40 Jahren in Weiß ansässig, hat er im Alter von 64 Jahren begonnen, seinen ersten Roman, „Brasselmann und Band“, zu schreiben, an dem er mehr als drei Jahre arbeitete, um ihn dann 2007 im August von Goethe Literaturverlag zu veröffentlichen. Im vergangenen Herbst stellte er ihn auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt/Main persönlich vor. Des weiteren wird dieser Roman auch auf der Buchmesse 2009 in London vorgestellt. Diesem großen Erstlingswerk ging in unregelmäßigen Abständen das Schreiben von Gedichten und Reden zu verschiedenen Anlässen voraus. Franz J. Hanrath,1940 in Brühl bei Köln geboren, besuchte dort zunächst die Volksschule, dann ein Internat in Münstereifel, bevor er eine Schreinerlehre und diverse Praktika im Baugewerbe und in Architekturbüros absolvierte. Parallel dazu machte er auf der Abendschule sein Fachabitur, dem sich dann ein Ingenieurstudium anschloss. Von 1962 bis 2005, also volle 43 Jahre, arbeitete er als Bauleiter vornehmlich im Tiefbaubereich Gleisoberbau. Während dieser Zeit war er sechs Jahre lang Schulpflegschaftsvorsitzender in der Weißer Albert-Schweitzer-Schule, die seine beiden Töchter Brigitte und Michaela besuchten, beteiligte sich am Umbau des Schulhofes und gründete mit dem damaligen Rektor G. Gröner den Förderverein dieser Schule. Darüber hinaus engagierte er sich im Pfarrgemeinderat und ist einer der Mitbegründer der Initiative „Jugend, Familie und Altenbetreuung.

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WDE: Herr Hanrath, der Anlass Ihres Besuchs bei uns, der Redaktion des Weißer Dorfechos, ist das Erscheinen Ihres ersten 815 Seiten umfassenden, ungewöhnlichen Romans „Brasselmann und Band“. Ungewöhnlich deshalb, weil er in gereimten Versen abgefasst ist. Wie kam es dazu? F.J.H.: Ich wollte schon immer schreiben, schob aber diesen Plan lange vor mir her. Aufgerüttelt durch einen herben Schicksalsschlag sah ich im Schreiben zunächst 28

eine Flucht vor mir selbst und vor der Realität an. Beabsichtigt waren einige gereimte, satirische Geschichten ohne Trübsal, aber möglichst lebensnah, um mich aus den Bedrängnissen zu lösen, die mich umklammerten und gefangen hielten. So entstand zunächst die Figur des Josef Brasselmann, welcher versucht, sich in den Turbulenzen seiner Geschäftswelt durchzuschlagen. Etliche solcher Gedichte, die bereits mehr als zweihundert Seiten umfassten, dachte ich, würden am Ende ein kleines Buch ergeben. WDE: Was bewog Sie dann, ihren ursprünglichen Plan aufzugeben ? F.J.H.: Eine seltsame Begegnung im Jahre 2002 in Holland stellte alles bis dahin Geschriebene infrage und total auf den Kopf. Auf dem Rückweg meiner täglichen Strandwanderung stieß ich auf eine kleine, fast unscheinbare Asiatin, welche offensichtlich interessiert einem Muschelfischer zuschaute, der seine Netze einholte. Wir kamen ins Gespräch und gingen später den Rest des Weges gemeinsam. Sie hieß Fu-Jen, stammte aus Taiwan, studierte mit ihren achtundzwanzig Jahren Sprachwissenschaften in London und verbrachte einen Kurzurlaub bei ihren Großeltern in Alkmaar. Sie erzählte mir von ihrem ärmlichen Leben nahe bei Taipeh, von ihren kranken Eltern und von all den Schwierigkeiten als Ausländerin in Europa. Im Gegenzug vertraute ich ihr meine Lebensgeschichte an. WDE : Was an dieser Begegnung mit einer Fremden gab den Ausschlag für die Änderung Ihrer Schreibpläne? F.J.H.: Ihre Denkart und wie sie die Dinge sah, faszinierte mich besonders an Fu Jen. Ihr unerschütterlicher Glaube an das

Gute im Menschen sowie an eine Verbindung mit den Verstorbenen, die wir nicht loslassen konnten, machten mir deutlich, wie sehr der Glaube an eine alles beherrschende Macht, wie immer wir sie auch nennen, Hilfe sei, das Gute zu erkennen. Dieses einmalige, sehr intensive Gespräch veranlasste mich, aus meiner bisherigen Geschichte etwas ganz Anderes zu machen. Ich war plötzlich felsenfest überzeugt, Fu – Jen in meinem Roman einen festen Platz einräumen zu müssen. Also konstruierte ich um sie ein neues personelles Umfeld voller Gegensätze, im Licht und Schatten bewegender Ereignisse. WDE: Haben Sie Fu – Jen je wieder gesehen und haben Sie ihr von ihrem Roman erzählt? F.J.H.: Nein, ich habe sie nie mehr gesehen. Doch wo immer sie auch sein mag , ich werde sie und unser Gespräch, für das ich unendlich dankbar bin, niemals vergessen. Ich weiß, dass sie lebt und ich glaube, dass es immer irgendwo eine „Fu – Jen“ geben wird. Sie ist mir bis heute sehr nahe geblieben. WDE: Nun zu Ihrem fertigen Werk, Herr Hanrath. Ich muss gestehen, dass ich angesichts der 815 Seiten und dann noch in Reimen geschrieben etwas erschrocken war und ich hatte Hemmungen, mit der , wie ich meinte, „mühsamen“Lektüre zu beginnen. Doch kaum angefangen, zogen mich nicht nur die Personen und Charaktere in den Bann, sondern auch die realistischen und packenden Darstellungen der politischen Umstände und die z. T. akribischen Beschreibungen der unterschiedlichen Örtlichkeiten in den verschiedenen Ländern, die Emil Band durchwandern musste, bis er wieder in seine Heimat Deutschland zurückkehren konnte. Die leidenschaftliche und zugleich auch feinfühlige sowie je nach Situation auch mal derbe Sprache berühren den Leser zutiefst und machen aus Ihrem Roman „ein spannendes und außergewöhnliches Epos in Versen“ – wie so manche Rezensenten vermerkt haben – . Ein mit so viel Inbrunst geschriebenes Werk führt automatisch zu der Frage, ob es autobiografische Züge aufweist. Ist das so? F.J.H.: Vielleicht ein, zwei Zeilen. Die Personen um Fu – Jen herum sind alle frei


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erfunden, ebenso wie die Geschehnisse. Der Hintergrund, d. h. die Wirren des Zweiten Weltkriegs und die Nachkriegszeit hingegen sind nach gründlichen Recherchen der Realität nachempfunden. WDE: Vielleicht könnten Sie den Inhalt kurz für uns skizzieren, um die Neugier unserer Leser zu wecken. F.J.H.: Josef Brasselmann stammt aus ärmlichen Verhältnissen und dient als Soldat im Zweiten Weltkrieg, den er zuletzt als Gefangener erlebt. Sein Freund, Emil Band, aus einer reichen Familie, hält sich in dieser Zeit in China auf, wo er amouröse und aufregende Abenteuer erlebt. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches treffen sich die beiden gegensätzlichen Charaktere in der Heimat wieder. Über ihre Ehefrauen, zwei Schwestern, miteinander verbunden, sind sie in den Aufbaujahren Partner und Konkurrenten zugleich. Ein steter Kampf um Ruhm, Macht und Geld beginnt. Emil Bands Leben wird von seinen Erlebnissen im fernöstlichen Exil und einer beschwerlichen Heimreise bestimmt. Während ihm, dem Draufgänger, anfangs das Glück nicht von der Seite weicht, trifft ihn im Alter ein Schicksalsschlag nach dem anderen und zwingt ihn zur Demut. WDE: Herr Hanrath, Sie haben drei Jahre an diesem Roman geschrieben. Haben Sie in dieser Zeit niemals Zweifel ob des gewaltigen Unterfangens verspürt? F.J.H.: In der Tat, ich habe nicht nur drei Jahre gebraucht und mehr als 2.000 Tassen Kaffee getrunken, sondern mitten im Roman, ich war gerade mit meinen Charakteren in Tripolis, wollte ich alles hinschmeißen. Doch da hatte ich eines Nachts einen Traum, in dem eine Stimme

mir sagte : „Du hast alle diese Leute erschaffen! Und Du hast gefälligst nun die Verantwortung für sie zu tragen“. Das Wort „gefälligst“ war fast drohend ausgesprochen! Seitdem habe ich nie mehr an meinem Schreiben gezweifelt! WDE: Wie geht es jetzt weiter? Haben Sie ein neues Werk in Arbeit“ F.J.H.: Ja! Zur Zeit schreibe ich an meinem zweiten Roman, dieses Mal in Prosa. Der vorläufige Titel lautet „Rufmord“ und es geht darin um die Verfolgung von AltNazis in verschiedenen Ländern wie Frankreich, Holland, Italien, Russland und China. WDE: Auf welche Art und Weise beginnen Sie ein Werk? F.J.H.: Ich gründe zunächst eine Familie, statte sie mit Verwandten, Freunden und vor allem auch mit Feinden aus, denn Feindbilder sind sehr hilfreich beim Entwickeln von Konflikten und Krisen. Dann stelle ich mir die Frage, was innerhalb einer solchen Konstruktion passieren könnte und lege los. WDE: Wo und wie lange schreiben Sie täglich? F.J.H.: In der Regel beschäftige ich mich täglich etwa 5-6 Stunden mit meinem Buch. Dazu gehören Lesen, Recherchieren und Schreiben. Der Ort des Schreibens ist für mich besonders wichtig. Ich brauche keine absolute Ruhe, wie man annehmen könnte, sondern Menschen und Bewegung um mich herum. Mein Schreibplatz ist daher an einem etwas abgelegenen Tisch in der Kaminecke des Bistros in meinem Basics-Sport - Club, dem ich sehr verbunden bin. Hier bin ich unter Menschen und lebensnah in ihrer Mitte. Ralf Siebert und Jürgen Heyne, selbst kulturbegeistert, als Chefs der Anlage

haben mir diesen Platz begeistert von meiner Tätigkeit zur Verfügung gestellt. WDE: Zum Abschluss unseres Gesprächs noch die Frage nach weiteren schriftstellerischen Plänen und Vorhaben. F.J.H.: Ideen habe ich noch zahlreiche : z. B. Kinderbücher. Ich würde gerne aufregende Gute-Nacht-Geschichten schreiben oder Bücher über Begegnungen mit Tieren und deren Verhalten. Wenn mir die Zeit noch bleibt , würde ich mit Freude einen dritten Roman schreiben; allerdings nicht mehr vor dem Hintergrund des Dritten Reiches. WDE: Herr Hanrath, wir bedanken uns sehr herzlich für das anregende und besonders im Hinblick auf „Brasselmann und Band“ spannende Gespräch und wünschen Ihnen Gesundheit und die nötige Zeit, um ihre schriftstellerische Schaffenskraft weiterhin mit Erfolg auszuleben Dr. Eva-M. Fiedler Foto: Ralf Perey

Termine: Autorenlesungen Franz J. Hanrath: 09. 03. 2009 / 16.00 Uhr : Matthias - Pullem – Haus Grüner Weg 23 50999 Köln 17. 03. 2009 / 16.00 Uhr : Diakonie Michaelshoven Pfarrer – te – Reh – Str. 8 50999 Köln 29. 04. 2009 / 19.30 Uhr : Buchhandlung Köhl GmbH Hauptstr. 81-83 50996 Köln

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Helfen mit Herz Die Caritas Aktion „ Elisabeth Korb in Weiss / Sürth “ Jeden Freitag Nachmittag verteilt die Caritas Lebensmittel, wie Backwaren, Gemüse, Obst u.ä. an fünfzig bedürftige Familien aus Sürth und Weiss. Ein Teil der Waren wird in den Kirchen St. Georg und St. Remigius gesammelt. Ein anderer Teil wird von örtlichen Bäckereien gespendet, doch die größte Menge wird von der Kölner Tafel von großen Lebensmittelmärkten und Herstellern abgeholt und zu unserem „Elisabeth Korb“ gebracht. Darüber hinaus wird ein Grundbedarf von der Caritas selbst eingekauft, da man nie genau wissen kann, was und wie viel von den Spendern an dem jeweiligen Freitag zur Verfügung gestellt wird. Deswegen gibt es für die Unterstützung unserer Aktion auch ein Spendenkonto. Bei den fünfzig Empfängerfamilien handelt es sich um Einzelpersonen, Ehepaare, Lebens-Gemeinschaften und Familien mit kleinen oder großen Kindern. Damit unsere Hilfen bedarfsgerecht sind, werden für jeden Empfänger die Waren in

eine für ihn bestimmte und mit Namensschild versehene Kiste gepackt. Viele Hände sind nötig, um Brot und Backwaren hygienegerecht in Plastiktüten unterzubringen, bevor sie in die grünen Kisten gelegt werden. Manchmal muss sogar ein Zentner Pulverkaffee entsprechend portioniert werden. Wir danken an dieser Stelle unseren ca. 20 ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die in vier Teams organisiert sind, für ihre engagierte Mithilfe. So organisiert kommt jedes Team nur einmal im Monat zum Einsatz. Die Verantwortung für das Projekt tragen die Teamleiter gemeinschaftlich. Für eventuelle Fragen können sie unter den angegebenen Telefonnummern erreicht werden. Wir kennen alle Abnehmer und haben auf der Grundlage von Hartz4 Bescheinigungen oder Kölnpässen die Bedürftigkeit geprüft. Dazu gibt es für jeden einen Empfängerausweis, der gewährleistet, dass alles seinen geordneten Gang nimmt.. Langsam wächst der Kreis zu einer engen Gemeinschaft zusammen. Hierzu hat auch das Nikolausfest im Dezember 2008 beigetragen, das speziell für die Kinder der Bedürftigen mit ihren Eltern und Bekannten gefeiert wurde. Die Ver-

anstaltung mit 60 Teilnehmern fand zwar im Pfarrheim statt, aber die Organisation, das Eindecken der Tische, das Backen der Kuchen, die Bewirtschaftung der Küche sowie die Raumreinigung war von den Leistungsempfängern selber in die Hand genommen worden. Eine persönliche Beziehung und menschlicher Kontakt sind uns wichtig und unverzichtbar. Deshalb wollen und können wir nur Menschen, die in Weiss oder Sürth wohnen in die Empfängerliste aufnehmen. Mit ca. 50 Leistungsempfängern ist unsere räumliche und personelle Kapazität ausgeschöpft. Wir bitten deshalb die Mitbürger aus anderen Stadtbezirken, sich dort an die örtlichen Pfarrbüros zu wenden. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite, sollten auch hier Stellen für Lebensmittelausgaben eingerichtet werden. Wir befürchten, dass die soziale Not in den kommenden Monaten und Jahren größer werden wird und halten es deshalb auch für wünschenswert, dass in möglichst vielen Regionen „Elisabeth Körbe“ von den Empfängern zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden können. Friedhelm Siller

Ein neues Schulgebäude für das Montessori-Zentrum in Jérémie/Haiti m November 2008 wurde der Neubau des Montessori-Zentrums in Jérémie endlich fertiggestellt. Das alte Schulgebäude, das im Slumgebiet Mackandal lag, konnte aus sicherheitsund bautechnischen Gründen nicht weiter genutzt werden. Der Bau der neuen Schule Ste. Thérèse wurde mit Unterstützung des Kindermissions¬werks Aachen und des Arbeitskreises „Eine Welt“ St.Georg Köln-Weiß e.V. finanziert. Bischof Romélus weihte sie in Anwesenheit von Père Tony Léolien, dem örtlichen Diözesanpriester, sowie weiteren Mitgliedern des Episkopats von Jérémie feierlich ein. Gaetane Freckmann hat im Auftrag des AK „ Eine Welt“ an den Eröffnungsfeierlichkeiten teilgenommen. Sie hat eine selbstgestaltete Kerze als Gruß aus Köln-Weiß überbracht und sich vor

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Ort davon überzeugen können, dass die Kinder in dem neuen Gebäude gut untergebracht sind. Der Arbeitskreis wird sich nunmehr auf Wunsch der haitianischen Lehrer und Eltern darum kümmern, dass die Schule auch eine Kantine erhält. Bisher müssen die Kinder das Gelände zum Mittagessen über eine stark befahrene Straße verlassen, dies hat schon zu mehreren gefährlichen Situationen geführt. Einige Mütter haben sich erfreulicherweise bereit erklärt das Essen in der neuen Kantine zuzubereiten. Zu diesem Zweck erhalten sie eine vom Kindermissionswerk finanzierte Schulung, die auch eine Unterrichtung in allgemeinen Gesundheits- und Hygieneregeln beinhaltet. Der Kontakt zu Père Tony ist sehr gut, und so freuen sich der Arbeitskreis alle Förderer und Spender, dass die Hilfe in Jérémie so reiche Früchte trägt. Franziska Dieckmann Arbeitskreis „Eine Welt“ St.Georg e.V. Spendenkonto 8009100 Sozialbank Köln BLZ 370 205 00


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LESERBRIEF

Fast wie die „Heinzelmännchen“ ... ... wie war es doch in Köln vordem - wir alle kennen diese wunderbare Geschichte, die leider nur ein schönes Märchen geblieben ist. Aber ab und zu kann es auch in unseren Tagen noch angenehme kleine Überraschungen geben. Ein solches Erlebnis hatte ich Ende 2008: Unser Straßenschild "Im Salzgrund" war seit vielen Jahren nicht komplett. Unter dem Namen der Straße fehlten die Hausnummern, die man über den rechtwinkelig abzweigenden Fußweg erreichen kann. Polizei und auch Ärzte hatten sich schon mehrfach beklagt, daß sie im Eilfall nicht schnell genug das richtige Haus finden könnten. Nachbarn hatten zwar vor Jahren versucht, auf eigene Faust Abhilfe zu schaffen. Doch das provisorische kleine Nummernschild - aus Holz, beklebt und bemalt - konnte Sonne, Frost und Regen nicht lange widerstehen. Die Schönheit und vor allem die Lesbarkeit waren bald dahin. Endlich raffte ich mich auf, suchte die Nummer des Ordnungsamtes (waren die überhaupt zuständig?) und griff zum Telefon. Mit der geballten Argumentation von Polizei- und ArztBeschwerden trug ich mein Anliegen vor. Es wurde aufgenommen und Weiterleitung an die zuständige Stelle zugesagt. Offen gestanden habe ich nicht damit gerechnet, dass in absehbarer Zeit etwas geschieht. Deshalb sprach ich eine Woche später beim Ordnungsamt im Rodenkirchener Rathaus vor. Während ich meine Bitte vortrug, meldete sich durch die

offene Tür vom Nebenzimmer eine Stimme: "Sie hatten doch schon angerufen - wir haben die Sache an das zuständige Amt weitergeleitet" . Ich war angenehm überrascht und bedankte mich. Mit einer schnellen Reaktion des "zuständigen Amtes" habe ich allerdings nach wie vor nicht gerechnet. Und dann geschah das kleine Wunder: keine zwei Wochen später hielt ein städtisches Fahrzeug vor unserem Haus, und zwei freundliche Mitarbeiter wechselten nicht nur das verblichene Nummernschild, sondern gleich das gesamt Straßenschild aus. Dabei stellten sie fest, daß auf dem Nummernschild eine Hausnummer fehlte. "Kein Problem", hörte ich. Im Handumdrehen war die fehlende Nummer ergänzt. Für so schnelle und nette Arbeit wollte ich mich mit einem kleinen Trinkgeld bedanken. Aber als ich aus dem Haus zurückkam, waren die guten Geister bereits entschwunden. Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Stadt und ihre Mitarbeiter für diesen guten Service! Und das Fazit? Behörden und Ämter sind anscheinend doch besser als ihr Ruf - vielleicht sollten wir öfters den Mut haben, sie anzusprechen, zumindest zu testen. Wer macht mit? Es müssen ja nicht nur die Straßenschilder sein. Lothar Schwintzer

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Leuchtende Kinderaugen bei der Nikolausfeier o Ho Ho ...spielst Du eigentlich Fußball, fragte der Nikolaus (Udo Mais ) einen der 40 Kinder, die mit Eltern und Freunden, zum Nikolausfest ins Pfarrheim St. Georg gekommen waren? Der Junge stutzte ein wenig und als er dann heftig nickte, holte der Nikolaus einen echten Lederfußball aus seinem Sack. Von da an erklärten sich alle Jungens über 110 cm Größe für echt „fussballbegeistert“ und für fast alle hatten der Nikolaus und Knecht Ruprecht ( Friedhelm Siller) einen Lederball mit Pumpe. Natürlich gab es dazu für alle Kinder noch eine Tüte mit „Äppel, Nüss und Marzipan“ , die individuell ihrem Alter entsprechend gepackt und mit Namen versehen worden waren. Und da wir überraschend nach den gepackten Tüten noch eine großzügige Spende bekamen, konnten wir auch noch jedem Kind einen Gutschein von 10 Euro für etwas „Winterwarmes“ zum Anziehen schenken. Viele Ehrenamtliche waren für dieses Fest fleißig, aber ohne die Sponsoren wäre all das nicht möglich gewesen. So danken wir den Frauen der kfd von

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St. Georg und St. Remigius, den kfd-Frauen des Dekanats Rodenkirchen , dem Verein Jugend, Familie und Altenhilfe und weiteren Einzelpersonen für ihre Unterstützung. Das Nikolausfest für die Kinder der Empfänger aus der Lebensmittelhilfe „Elisabeth Korb“ war die Idee von Roswitha Hein gewesen. Alle, die sie ansprach, waren begeistert von dieser Idee und wollten helfen. So übernahmen die Eingeladenen selber den Küchendienst, brachten die selbst gebackenen Kuchen mit und hüteten die Garderobe. Natürlich war der Nikolaus mit seinen Geschenken die wichtigste Person, aber ohne Frau Plum, die als langjährige Grundschullehrerin in Weiss den meisten bekannt war, wäre die Feier nur halb so schön gewesen. Mit ihren drei Geschichten aus dem Leben des heiligen Nikolaus hielt sie die Kinder in Spannung und holte einige davon auch zum Mitspielen und zum Mitmachen auf die Bühne. Ein Kind sagte für den Nikolaus und alle Teilnehmer ein Gedicht auf. Alle fanden, es war ein schönes Fest. Friedhelm Siller

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Das Kinder- und Jugendzentrum Weiß bittet um IHRE Mithilfe: Unsere Half-Pipe soll saniert werden! m Jahr 2000 wurde der Skate-Park des Kinder- und Jugendzentrums Weiß durch die Unterstützung der Bezirksvertretung und der erfolgreichen Arbeit des Kinderund Jugendforums erbaut. Die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche die Anlage zu benutzen wird als sehr positiv gesehen und erfreut sich bis heute noch hoher Beliebtheit. Die mittlerweile Verselbstständigung der unterschiedlichen Gruppen (Fahrrad-, Trial-, Skate-Gruppen) verstärken die Nachfrage zur Instandsetzung der Anlage. Es ist uns ein Anliegen den Bewegungsdrang der Jugendlichen zu fördern und die Anlage als erlebnispädagogisches Mittel zu nutzen. Im Laufe der Zeit ist durch Verwitterungserscheinungen und durch die hohe Frequentierung der Skate-Geräte die Nutzung

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Musikzwerge – Eine Eltern-Kind-Musikgruppe mit Kindern von 10 bis 18 Monaten Im Jugendzentrum Weiß findet ab Februar ein neues musisches Angebot für Eltern mit Kind bis 18 Monate statt. Das Erleben der Musik mit allen Sinnen steht in diesem Kurs jeden Dienstag um 11.00 Uhr im Mittelpunkt. Durch Spielen, Lauschen, Singen und Bewegen erweitern die Kinder die Vielfalt ihrer Eindrücke mit Musik. Mit alten und neuen Kinderliedern, Tänzen, Kniereitern und Fingerspiele werden die Stunden gestaltet. Hinzu kommt das Spiel mit Alltags-Materialien und altersgerechten Instrumenten. Der Kurs ist offen für alle und ein Einstieg jederzeit möglich: Mitzubringen sind: Rutschsocken. Kosten 2,50 Euro pro Musikstunde. D i a k o n i e

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Olive, der Baum des Lebens r ist bis heute ein Symbol des Lebens und Friedens, nicht umsonst umrandet er die Weltkugel auf der Flagge der Vereinten Nationen. Der Olivenbaum, auch Echter Ölbaum genannt, wird seit gut sechstausend Jahren in der Hauptsache im Mittelmehrraum kultiviert. Er ist ein knorriger immergrüner Baum der extrem langlebig ist. Er kann bis zu zweitausend Jahre alt werden und eine unglaubliche Widerstandskraft entwickeln. Von der Wurzel bis zum Blatt steckt in ihm eine Vielzahl von Stoffen, die unserer Gesundheit zuträglich sind. Schon immer wurden seine Heilkräfte genutzt. Besonders um vor Parasiten-, Pilz- und Mikrobenbefall zu schützen, wurden die getrockneten Blätter gebraucht oder es wurden Extrakte hergestellt. Hierbei ist nach neuster wissenschaftlicher Erkenntnis nicht die Vielzahl der Einzelsubstanzen Ausschlag gebend, sondern deren synergetisches Zusammenspiel. Das alte Wissen wurde weiterentwickelt und findet sich vielfältig geformt in einer Vielzahl von guten und weniger guten Produkten auf dem Kosmetikmarkt und im Bereich der Nahrungsergänzung wieder. Alle sind sich hier einig, dass als Grundlage eine ausgewogene mit Bedacht ausgewählte Ernährung bleibt. Hierzu fällt, insbesondere um Nährstoffe im Körper umzusetzen, eine essentielle Aufgabe den qualitativ hochwertigen nativen Ölen zu. Im täglichen Küchenleben ist die Olive und insbesondere deren Öl nicht mehr wegzudenken. Die mittlerweile sehr bekannte mediterrane Küche gilt als Synonym für eine gesunde ausgewogene Ernährung und kann auch hier hervorragend übertragen werden. Sie besticht durch eine Vielfalt pflanzlicher Lebensmittel. Denken sie an Zucchini, Paprika, Lauch oder Zwiebeln, ein wenig Knoblauch, Brokkoli oder weiteres saisonales Gemüse, Pilze, frische Kräuter eine gute Pfanne und natürlich Olivenöl. Nicht zu hoch erhitzen und je nach Garungsgrat das Gemüse dazugeben. Ein anderes Mal nehmen sie nur ein oder zwei Gemüsesorten. Gutes Brot einen leichten Landwein. Was wollen sie mehr zum Leben? Wie gesagt das A und O ist ein gutes Öl. Eine griffige Faustregel: Probieren Sie: klarer Geschmack, fruchtige Aromen gegen harzig dunkle bis hin zu bitteren Noten. Und ganz wichtig erfragen Sie eine qualifizierte Beratung, der Sie vertrauen. Bedeutend ist, dass man die Produzenten und deren Produktionsverhältnisse kennt. Große Konzerne, die weltweit anbieten, liefern ein stan-

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dardisiertes Industrieprodukt. Kleine Anbieter bieten geringe Mengen einer individuellen Köstlichkeit. Ein kleiner Anbieter ist aus der Türkei ist z.B. die Firma OLEA ORGANICA GbR mit Sitz in Sürth, deren Olivenöl aus kontrolliertem Anbau über den Bioladen „edelWeiß“ angeboten wird. Ein süßes Öl, welches leichte Apfelaromen und viel Olive bietet, aber ganz und gar nicht bitter ist. Nicht gepresst, sondern getropft ist es eine Rarität. Die neue Ernte wird ab Ende April angeboten. Bis dahin ruht das Öl und die Schwebstoffe sedimentieren behutsam, ohne dass es einer Filterung bedarf. Echte Handarbeit, hergestellt mit viel Begeisterung für Olivenöl und Liebe zum Detail. Matthias Schmitz

WIRTZHAUS Der Treff für alle aus Weiß und Umgebung „Kölsch und gut“ Rustikale Gerichte Gaffel-Kölsch aus dem Fass Großer Biergarten Seperater Raum für bis zu 30 Personen Donnerstag ab 18:00 Uhr Frische Reibekuchen Inh. Frank Conzen und Jörg Dahmen Weißer Hauptstraße 36 – 50999 Köln-Weiß Telefon 0 22 36 – 87 08 395 Montag Ruhetag Di.-Fr. ab 17:00 Uhr – Sa. ab 15:00 Uhr – So. ab 11:00 Uhr

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Träumereien „I have a dream“, sagte Martin Luther King am 28. August 1963 in seiner weltbekannten Rede. Auch wir haben Träume. Man geht abends ins Bett, deckt sich zu und schläft ein. Der eine sofort, der andere braucht etwas länger. Der eine schläft tief und fest, der andere unruhig. Das kann mit ihren Träumen zusammenhängen. Jeder Mensch träumt, nur an die meisten Träume kann man sich am anderen Tag nicht mehr erinnern. Ich habe in letzter Zeit ein Problem - ein großes Problem: ich kann nicht mehr ruhig schlafen - ich habe Albträume. Ich wache nachts erschreckt auf, habe Angstzustände, mir steht der Angstschweiß auf der Stirn. Warum? Ich muss ihnen das mal erzählen, denn vielleicht hat ja auch einer von ihnen so ein Problem. Ich träume Sachen - Sachen die gibt es nicht – oder vielleicht doch? Ich erzähle ihnen jetzt einmal einige Beispiele, damit sie verstehen was ich meine. Traum 1: Die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. hat zu einem Informationsabend - dem so genannten „Stammtisch“ zu einem aktuellen Thema eingeladen. Man kalkuliert aus der Erfahrung resultierend, mit 20 – 30 Besuchern und stellt sich darauf ein. Doch jetzt geschieht das Fürchterliche – mein Albtraum. Es erscheinen weit über 100 Personen und alle wollen rein. Es sind zu wenige Stühle vorhanden, der Saal ist viel zu klein. Wir, die Dorfgemein-

schaft Weiß e.V., stehen der Situation machtlos gegenüber. Doch dann werde ich zum Glück wach und bin erleichtert, dass das alles nur ein Traum war! Traum 2: Karnevals-Samstag im Kölner Süden. Der Karnevalsumzug, der erstmals von den Weißer und Sürther Jecken veranstaltet wird, zieht durch die beiden Stadtteile. Die Straßen sind gesäumt mit so vielen Jecken, wie nie zuvor. Alle sind begeistert, machen mit, feiern zusammen, freuen sich gemeinsam – ja schunkeln und singen sogar zusammen. Und das geht! Doch das plötzliche Erwachen zeigt mir, das dies nur ein Traum war. Traum 3: Sonntagmorgen, die Sonne scheint, es ist warm und viele Menschen genießen das schöne Wochenende. Unsere Fähre hat viel zu tun, denn viele Porzer wollen auf die andere Rheinseite. Die Menschen zieht es in das Godorfer Naturschutzgebiet. Es hat sich herumgesprochen, dass man hier noch viele kleine Tierarten sehen und belauschen kann. Da hat die Stadt Köln doch wieder einmal etwas Gutes getan, für den Naturschutz, die Tierwelt und uns alle. Doch auch hier werde ich schnell wieder in die Wirklichkeit erwacht.

durch den Rheinbogen. Skater, Fahrradfahrer genießen ihre Fahrt am Rhein. 30 neue Bänke, um die die Dorfgemeinschaft Weiß e.V. fast zwei Jahre gerungen hat, sind montiert und laden zum Verweilen ein. Doch oh Schreck, was ist denn jetzt los, keiner setzt sich hin. Keiner will verweilen – keiner will sich ausruhen, keiner will genießen. Mit dem erschreckten Aufwachen ist auch dieser Angstzustand beendet. Traum 4: In der jüngsten Vergangenheit hat die Kriminalität im Kölner Süden sehr stark abgenommen. Die Wohnungseinbrüche sind drastisch zurückgegangen, die Sprayerszene scheint den Süden zu meiden. Das hat alles mit der neuen Strategie der Polizei zu tun. In jedem Ortsteil ist ein kleiner Polizeiposten installiert worden, der den Kontakt zu den Bürgern pflegt. Diese Bürgernähe vermittelt Sicherheit und die örtliche Präsenz führt zu dem vorgenannten positiven Ergebnis. Aber dann kam das böse Erwachen. Nach diesen Albträumen blieb mir nur eins – kalt duschen, die Träume sind sogleich fort und die Wirklichkeit ist wieder da! Helmut Schuhbäck

Traum 3: Wochenende – schönes Sommerwetter. Die Menschen spazieren

TERMINE

Termine der Dorfgemeinschaft 1. DG-Sitzungen 2009: Montags um 19.30 Uhr: 30.03., 11.05., 06.07, 31.08., 02.11. und 21.12. 2. Jahreshauptversammlung: Montag 18.05. um 19.30 Uhr TSV-Weiß 3. Feste: Samstag 05.09. und Sonntag 06.09. Kultur in der Sackgasse mit großem Kinderfest der Dorfgemeinschaft Weiß Samstag 26.09. um 13.30 bis 17.00 Uhr Pfarrsaal St. Georg Samstag 28.11. und Sonntag 29.11. Weihnachtsmarkt der Dorfgemeinschaft

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Sonstige Termine: Märchenfrau Marlis Arnold erzählt: Am Sonntag, 15. März, 11.00 Uhr in der Jungen Kammeroper Köln-Rodenkirchen, Friedrich-Ebertstr. 4 Märchen von Himmel und Hölle für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren Eintritt 4 und 8 Euro Am Sonntag, 17. Mai, 11.00 Uhr findet dort wieder eine Märchenmatinée statt zum Thema: Märchen von glücklichen Leuten.

Autorenlesungen von Franz J. Hanrath Montag, 09. März, 16.00 Uhr: Matthias - Pullem – Haus Grüner Weg 23 50999 Köln Dienstag, 17. März, 16.00 Uhr: Diakonie Michaelshoven Pfarrer – te – Reh – Str. 8 50999 Köln Mittwoch, 29. April, 19.30 Uhr: Buchhandlung Köhl GmbH Hauptstr. 81-83 50996 Köln


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