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Das Stadtteilmagazin für Köln-Weiß • Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß e.V.

© Foto: Sandra Milden

Geheimer Ort

Heft Nr. 172 • September 2019


Die Energie einer ganzen Region. Es sind Menschen wie Mira, die unsere Region ausmachen. Mit ihrer Begeisterung. Mit ihrem Wissen. Mit ihrer Energie. Wir stellen Ihnen Mira und andere inspirierende Persönlichkeiten unserer Region vor:

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Rufnummern für Notfälle in Ihrem Stadtbezirk Polizei-Notruf 110 Feuerwehr - Notruf - Notarzt 112 0221 22990 Polizei - Dienstelle Rodenkirchen Krankentransport 0221 444401 Arztrufzentrale    116 117 Zahnärztlicher Notdienst    0221 29010200 Kinder- und Jugendärztliche Notrufpraxis  0221 47888999 Giftnotruf Bonn 0228 19240 Ev. Krankenhaus Weyertal 0221 4790 Krankenhaus der Augustinerinnen 0221 33080 Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling 02236 77-0 Uniklinik Köln 0221 4780 St. - Antonius Krankenhaus 0221 37930 St. - Elisabeth-Krankenhaus 0221 46770 St. - Hildegardis-Krankenhaus 0221 40030 St. - Franziskus-Hospital 0221 55910 Psychiatrisches Krankenhaus(Alexianer Krankenhaus) 02203 369110000 Entstördienste Gas, Strom und Wasser 0180 2222600 0221 19700 Notruf - Suchtkranke Telefonseelsorge (ev.) 0800 1110111 Telefonseelsorge (kath.) 0800 1110222 Bei Sirenensignal: Radio Köln einschalten! Erste Informationen werden dort sofort gesendet. Weiteres Verhalten entnehmen Sie bitte der „Information für unsere Nachbarschaft“.

Inhalt

Apothekennotdienst in Weiß / Impressum / Anschriften Rufnummern für alle Notfälle in Ihrem Stadtbezirk Liebe Leser

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Dorfgespräch Sommerimpressionen

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Neues aus der Albert-Schweitzer-Schule Neues von den Pänz aus der Albert-Schweitzer-Schule

Unser Dorf

Weinfest als großes Dorffest Bienen-Blumenwiese Tag der offenen Gartenpforte Zehn Jahre Weißer Jugendzentrum Holzpferde dank Rheinbogenstiftung saniert Freunde kochen für Freunde

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Quo Vadis Mitgliederantrag

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Unsere Senioren

Seniorenkreis Weiß wieder auf Tour

Vereine Impressum

WEISSER DORFECHO Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V. Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln-Weiß Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de Chefredaktion: Sandra Milden, Am Hagelkreuz 23a, 50999 Köln Telefon 02236 961272, E-Mail: redaktion@dorfgemeinschaft-weiss.de Mitarbeiter dieser Ausgabe: Albert-Schweitzer-Grundschüler, Ulf Below, Jörg Blöck, Willi Esser, Eva Fiedler, Ralf Hoffmeister, Wilfried Kahl, Jule Kießling, Petra Loog, Udo Mais, Sandra Milden, Eva-Maria Pätzold, Ralf Perey, Jürgen Pfeiffer, Christian Pieck, Mechthild Posth, Melanie Rohrbeck, Inge Schubäck, Uschi Schupke, Florian Uhlig, Jürgen Zaverl. Anzeigenannahme: Uschi Schupke, Im Garten 33, 50999 Köln-Weiß Telefon 02236 64605 • uschi.schupke@dorfgemeinschaft-weiss.de Gestaltung & Produktion: Silke Oepen, Grüner Weg 1, 50999 Köln Telefon 02236 5095064 Druck & Weiterverarbeitung: Küpper Druck GmbH & Co. KG, Toyota Allee 21, D-50858 Köln Telefon 02234 949990-0 www.kuepperdruck.de • info@kuepperdruck.de Das „Weißer Dorfecho“ ist ein unabhängiges, überparteiliches Mitteilungsblatt der Dorfgemeinschaft Weiß und erscheint vierteljährlich. Die veröffentlichten Beiträge der Autoren spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider! Die nächste Ausgabe erscheint Anfang September 2019. Letzter Termin für Beiträge, Fotos und Anzeigen ist Freitag, der 1. November 2019 bis 18 Uhr. Gedruckte Auflage: 3.400 Exemplare.

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Löstige Wiever op Tour Köln bewegt wird fünf Jahre alt Kapelle Jonge fiere

Aus den Nachbarbezirken

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Bouleplatz an der Côte da Sürth Tag des offenen Denkmals in der Diakonie

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Im stillen Gedenken

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Handel und Gewerbe

Neues vom Anwalt: Patientenverfügung Das Herz im Fokus

Auf Reise

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Unterwegs mit dem Eisbrecher 14 Tage im Ugandischen Dschungel Leserbrief Mit dem Rad durch Deutschland Rezept von Jörg Blöck

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Die letzte Seite: Kalle Paltzer Termine der Dorfgemeinschaft

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Apotheken-Notdienst in Weiß An unten stehenden Tagen und Nächten hat die Rosen-Apotheke für Sie Nacht- bzw. Sonntagsbereitschaft, jeweils von 9 bis 9 Uhr (Termine unter Vorbehalt). Auf der Ruhr 86, 50999 Köln, Telefon und Fax: 02236 61731. An allen anderen Tagen finden Sie an der Rosen-Apotheke einen Anschlag, der die nächstgelegene offene Apotheke ausweist.

Mittwoch, 18. September • Freitag, 1. November Montag, 18. November • Mittwoch, 4. Dezember Freitag, 20. Dezember

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Die historische Dorfführung wurde musikalisch begleitet.

Liebe Leser, haben Sie in den letzten Wochen einen Parkplatz direkt vor der Tür bekommen? In der Ferienzeit durchaus möglich, auch wenn nie mehr als 10 % der Bevölkerung gleichzeitig Urlaub macht. Schwindelig wird mir allerdings, wenn ich an das Flugaufkommen pro Tag denke: Am 13. Juli meldete Flightradar24 einen absoluten Rekord - weltweit waren es 205.468! Und das vor den Sommerferien in NRW. Ein Höchstwert, der uns aufrütteln muss. Live lässt sich der Luftverkehr auf www.flightradar24.com verfolgen.

Ralf Perey

Unser Titelbild zeigt den nicht allen Weißern bekannten Teich. Er liegt tatsächlich gut versteckt und das hat seinen Grund, denn er gilt als Refugium für unsere Tierwelt. Der kleine Teich hat auch Gott sei Dank kein hübsches Ufer, das man belagern könnte und bleibt dementsprechend ein gut verstecktes Biotop für unsere heimische Tierwelt. Die Stadt hat hier gleichzeitig mit der Anlage des Teichs einen Hügel aufgeschüttet. Wenn Hochwasser die Grünflächen überschwemmt, haben unsere heimischen Tiere hier eine Möglichkeit, sich auf den Hügel zu retten, um nicht zu ertrinken. Wir stellen den Teich als Titelmotiv aber an dieser Stelle gerne einmal vor. Titelmotiv: Sandra Milden

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Überragendes Weißer Weinfest Auch in diesem Jahr hat uns das Wetter verwöhnt: Knapp 640 Besucher haben die Zeit auf dem Weinfest genossen - rund 200 mehr als 2018. Wir waren natürlich vorbereitet, hatten mehr Wein und Softdrinks geordert. Trotzdem war am Ende des Tages alles ausverkauft. Organisationsmäßig übrigens eine Veranstaltung des TSV sowie der Dorfgemeinschaft. Historische Dorfführung Im Abstand von drei Jahren veranstaltet die Dorfgemeinschaft eine historische Dorfführung. Diesmal waren über 40 Wissbegierige dabei. Die einzelnen Stationen wurden musikalisch begleitet von Jochen Börner. Nach der Führung ging es im Landhaus Alt Weiß, das eigens für die Veranstaltung geöffnet wurde, weiter. Unter anderem wurde hier in 200 historischen Fotos aus Weiß gestöbert. 2022 soll die Führung am Friedhof starten. Die neue Tour recherchiert und organisiert Elke Hecker. Wir freuen uns schon jetzt! Der Karl-Berger-Platz In unserer letzten Ausgabe haben wir über den Platz Ecke „Auf der Ruhr / Weißer Hauptstraße“ berichtet. Jetzt ist er fertig - der fehlende Mülleimer positioniert, alle Pflanzen sind eingesetzt. Wir bedanken uns bei den Nachbarn für die Betreuung des Grüns. Eigentlich sorgt dafür die Firma Goldrichtig, aber während der Hitzeperioden konnten sie das tägliche Gießen nicht sicherstellen…. Und wir haben nach einem Namen für den neugestalteten Platz gesucht: Er wird „Karl-Berger-Platz“ heißen. Der vor wenigen Monaten verstorbene Karl Berger, ein Weißer, hat viel für unser Dorf getan. Auch sein Vater war hier extrem aktiv - wir wollen das Engagement der beiden Weißer mit dieser Geste würdigen. Herzlichst Ihr Ralf Perey 1. Vorsitzender

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Dorfgespräch

rechts der Schrebergarten, links blühende und gepflegte Baumscheiben, die sämtliche Anwohner erfreuen

Blühendes Engagement im Sommer Wer macht die Schmiererei wieder weg?

Weiß hat aber auch viele schöne Seiten. Mit Liebe werden die Baumscheiben mit blühenden Pflanzen angereichert und erfreuen damit Besucher und Nachbarn wie hier Am Hagelkreuz. Wir finden das ganz toll!

Tags im Dorf

„Tags“, das ist eine Ausdrucksform der Jugend. Doch muss das wirklich auf unserem viel genutzten Bücherschrank sein? Oder andere Stellen im Ort sind leider unschön besprüht worden. Der Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft, Jürgen Pfeiffer, hat dazu einen Appell in diesem Heft auf Seite 23 verfasst.

Rücksicht bei den Containern

An Sonn- und Feiertagen ist der Einwurf nicht erlaubt.

Auf Bitten der direkten Anwohner rund um den Glascontainer möchten wir alle Nutzer der Glascontainer noch einmal bitten, sich an die Einwurfzeiten zwischen 7 und 20 Uhr zu halten. An Sonn- und Feiertagen ist der Einwurf ganz verboten. Auch wäre es schön, wenn kein „Restmüll“ an den Containern abgeladen würde. „Unsere Kinder werden auch unter der Woche weit nach 20 Uhr oder morgens weit vor 7 Uhr durch den Einwurf von Altglas geweckt. Zudem wäre es schön, wenn ausschließlich die dafür vorgesehene Parkfläche genutzt wird und nicht Bürgersteige und Zufahrten der Nachbarn zugeparkt werden“, schreibt ein direkter Betroffener des Pflasterhofwegs. Da trotz Gesprächen sich nicht alle an die Zeiten halten, hat der betroffene Anwohner die Container jetzt zu Nicht-Einwurfzeiten verriegelt. Es wäre doch wirklich schön, wenn dies ohne diese Erziehungsmaßnahme funktioniert, einfach mit gegenseitiger Rücksichtnahme. 6

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Dorfgespräch

So schön ist es in Weiß im Sommer!

40 Grad und flimmernde Hitze! Was für ein Wetter im Juli zuhause!

Ob mit Hund, in Gruppen, alleine, auf dem Fahrrad, Roller oder mit Blades. Weiß und die anliegenden Strände, die Fähre nach Zündorf,

Weiß im

ein Eis zwischendurch bei Marano.

Die Felder laden abends zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

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Dorfgespräch

Kurzfristig hatte die Bezirksvertretung in Rodenkirchen in der letzten Sitzung vor der Sommerpause auf Antrag des Freien Wählers Torsten Ilg über ein Strandbad diskutiert. Das gab es schon einmal vor langer, langer Zeit auf Höhe des Kanu-Club Grün-Gelb. Doch die Gefahren an Europas größter Wasserstraße überwogen, die Strömungen waren ein weiteres Gegenargument. Auch bezweifelte die BV, dass es dafür Personal gäbe. Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt. Generell ist das Baden im Rhein verboten, es wird aber geduldet, auch wenn jährlich Menschen beim Baden ihr Leben lassen.

Sommer!

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Unsere Schule

Neues aus der Albert-Schweitzer-Schule

Die Mannschaft Mädchen-A mit Trainer Leon Schmermbeck

Meister der Kölner Grundschulen im Fußball 2019

Großer Jubel beim Fußball Die Mannschaft Jungen-A wurde nach vielen Anläufen zum ersten Mal Stadtmeister der Kölner Grundschulen im Fußball. Beim größten und umkämpftesten Wettbewerb aller Kölner Schulen, dominierte die Mannschaft mit dem Trainergespann Nikolaos Charalabidis und Leon Schmermbeck in allen Spielen. Auch wenn sie zuweilen vergaß, Tore zu schießen, war sie letztendlich verdienter Sieger und durfte erstmalig den Pokal des Stadtmeisters bei der Siegerehrung unter dem Applaus der anwesenden Eltern und Lehrer entgegennehmen. Erstmalig wurden die A-Wettbewerbe im Fußball sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen in der Vor- und Endrunde am Geißbockheim unter der Leitung des 1. FC Köln durchgeführt. Die Mannschaft Mädchen-A startete in der Vorrunde stark, belegte nach einem kleinen Durchhänger abschließend in ihrer Gruppe einen verdienten vierten Platz. Die Mannschaften Mädchen-B und Jungen-B, hier waren zwei Teams der Schule vertreten, beendeten ihre Wettbewerbe sehr unterschiedlich. Während beide Jungen-Mannschaften das Ende der Tabelle zierten, errangen die Mädchen-B den B-Stadtmeistertitel in ihrer Gruppe.

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Sommerliches Schulfest im Mai Ende Mai lud die Albert-Schweitzer-Schule bei sommerlichem Wetter zu ihrem traditionellen Schulfest ein. Die Klassen der Schule hatten sich wieder zahlreiche kreative Spiele einfallen lassen, die bei Groß und Klein für Spannung und Spaß sorgten. Beim Dosenwerfen, Mehlschneiden, Stelzenlauf, Erbsenknallen und vielen anderen Attraktionen waren Ausdauer und Nervenstärke gefragt. Belohnen konnte man seinen Einsatz am Limonadenstand der OGS, an dem selbstgemachte Zitronen- und Orangen-Limo Abkühlung brachte.

Für den musikalischen Hochgenuss waren der Schulchor, die JeKits-Kinder der Stufe 2, das JeKits-Orchester der Stufe 3 sowie die Ramba-Zamba-Samba-Kids verantwortlich. Alle präsentierten ihre musikalischen Ergebnisse des letzten Schuljahres und sorgten ordentlich für Stimmung. Tosender Applaus war der Lohn der stolzen Künstlerinnen und Künstler. Der Schulhof wimmelte an diesem herrlichen Sommertag nur so von großen und kleinen Weißer Bürgerinnen und Bürgern. In zahlreichen Gesprächen und anhand der zahlreichen Köstlichkeiten, die die Eltern für die Buffets mitgebracht hatten, zeigte sich der besondere Zusammenhalt der Schule. Mit dem gemeinsamen Singen des Schulliedes klang das gelungene Schulfest am frühen Abend aus.

Der Schulchor beim Schulfest

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Schüler- und Bundessieger Stufe 3

Schüler- Landes- und Bundessieger der Stufe 4

Bundesjugendspiele Viele Eltern halfen wieder bei den Bundesjugendspielen. Auch dieses Jahr konnten sich die Kinder auf der Bezirkssportanlage in Rodenkirchen in den Disziplinen Sprint, Wurf, Sprung und Ausdauerlauf messen und erzielten sehr beachtliche Leistungen. Rollstuhlbasketball Dank der erneuten finanziellen Unterstützung durch den Förderverein konnten die Viertklässler im vergangenen Schuljahr Erfahrungen im Rollstuhlbasketball sammeln. Die Cologne 99ers kamen mit Trainern und Equipment in die Schule und ließen die Schülerinnen und Schüler den Basketballsport aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

Sascha Ott von den Physikanten

Feuerball und Wasserschwall – Die große Wissensshow der Elemente Dem naturwissenschaftlichen Wissendurst der Schülerinnen und Schüler begegnete Sascha Ott von den Physikanten in einer Unterrichtsstunde der besonderen Art. In der Turnhalle ließ er ein unscheinbares Teelicht zum Feuerball anschwellen, brachte Luft zum Knallen, ließ eine Rakete starten, machte Schall sichtbar und zeigte viele weitere spektakuläre Experimente und verblüffende Effekte. Die Kinder konnten bei den faszinierenden Experimenten mitmachen, mitdenken und mitexperimentieren. Sie erhielten Antworten auf Fragen wie: Warum werden wir von der Erde angezogen? Wie ist Wasser eigentlich entstanden? Und kann Feuer auch unter Wasser brennen? Diese spektakuläre Wissensshow hatten sich die Weißer Schülerinnen und Schüler durch das KlasseMüllProjekt selbst erwirtschaftet, bei dem sie durch aktives Mülltrennen, Geldprämien erhalten.

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Heureka-Wettbewerb „HEUREKA – Ich hab´s!“ Dieser freudige Ausruf sprudelte aus zahlreichen Kindermündern nach der Lösung der kniffligen Aufgaben des Heureka-Wettbewerbs. Die Anstrengung und das Durchhaltevermögen der Kinder hatten sich gelohnt. Im Juli durfte die Schule stolz ihre diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger küren. Sie stellten ihr umfassendes Wissen aus den Bereichen Erdkunde, Geschichte, aktuellem Zeitgeschehen sowie Politik und Wirtschaft unter Beweis und wurden dafür mit interessanten Preisen und anerkennendem Applaus ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler belohnt. Neben zahlreichen Schulsiegern konnte die Schule auch Preisträger auf Landesund sogar auf Bundesebene beglückwünschen. Über diesen Erfolg freute sich die gesamte Schulgemeinschaft besonders.

Schulmusical – Die Eulen finden den Beat Mitte Juni begeisterte der Schulchor unter der Leitung von Eva-Maria Pätzold und Iris Schweitzer zahlreiche große und kleine Zuschauer – Eltern, Großeltern, Geschwister, die Kinder der Schule sowie die Schulneulinge – mit einer Reise über den Musik-Globus. In diesem Jahr wurde das Musical „Die Eulen finden den Beat“ als krönender Abschluss eines erfolgreichen Chorjahres in der schuleigenen Turnhalle präsentiert. Etwa 80 Albert-Schweitzer-Kinder sangen, tanzten und spielten die Geschichte um eine kleine Eulenfamilie, die die unterschiedlichen Beats der Welt erkundet. Auf ihrer abenteuerlichen und facettenreichen Reise tauchten sie dank vieler Begegnungen mit anderen Tieren in zahlreiche Musik-Welten ein. So lernten sie den Rock-Maulwurf auf einem Festival-Zeltplatz kennen oder bekamen von der Pop-Fliege einen saftigen Ohrwurm verpasst. Auch die Punk-Katze, der Reggae-Papagei oder die Elektro-Fledermaus hatten ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie ein ideales Musikstück klingen muss. Die Hip-Hop-Ratte stimmte spontan einen Freestyle-Rap an, die Jazz-Assel schwärmte von alten Musiklegenden und auch die Opern-Motte hatte, wie alle Tiere in dieser Geschichte, ihren ganz eigenen Beat.

Ava und Victor erreichten in der Landeswertung den 2. Platz.

Das Happy End wurde mit begeistertem Applaus und zahlreichen Zugaberufen aus d e m Publikum belohnt. Zusätzlich zu den Gesangstücken übte die stellvertretende OGS-Leiterin Iris Schweitzer einmal wöchentlich mit den Darstellern den schauspielerischen Teil.

Leni erlangte in der Bundeswertung den dritten Platz und Robert durfte zu einem großartigen ersten Platz in der Bundeswertung beglückwünscht werden. „Heureka!“

Diese tolle Aufführung wurde auch durch die vielen helfenden Hände im Hintergrund ermöglicht. Die Technik wurde durch den Hausmeister Harald Philippi und den OGS-Mitarbeiter Lucas WEISSER DORFECHO 172


Radfahrmeisterschaft der Kölner Grundschulen

Motz begleitet, das Bühnenbild entstand teils in der OGS. Zahlreiche Eltern wirkten bei der Kostümerstellung mit. Überraschung für JeKits-Kinder Zum Abschluss des JeKits-Jahres lud das Bläserensemble der Stufe 3 zu einem Mini-Konzert in die Aula ein. Das schuleigene Blasorchester zeigte, was es innerhalb des letzten JeKits-II-Jahres gelernt hatte. Gespielt wurden Kinderlieder, die Europahymne und einige improvisierte Stücke.

Radfahrprüfung auf den Weißer Straßen und Radfahrmeisterschaft Dass Radfahren an der Albert-Schweitzer-Schule großgeschrieben wird, ist inzwischen in ganz Weiß bekannt. Diesmal durften sich die Lehrerinnen bei der Durchführung der Radfahrprüfung in Weiß an ihrer Station sogar über kleine kulinarische Aufmerksamkeiten aus der Nachbarschaft freuen. An der in diesem Jahr erstmalig durchgeführten Radfahrmeisterschaft in der Jugendverkehrsschule in Nippes nahmen im Anschluss

Das JeKits-Orchester unter der Leitung von Eva Oberleitner

Die Rheinische Musikschule hatte noch eine Überraschung für das Bläserensemble im Gepäck. Im neuen Schuljahr, wenn für die Kinder der Stufe 4 das JeKits-Programm eigentlich beendet ist, können interessierte Kinder weiterhin teilnehmen. Sie erhalten dann unter gleichen Konditionen fortgeschrittenen Instrumentalunterricht und bleiben im JeKits-Orchester. Eine erfreuliche Nachricht, die Begeisterungsstürme auslöste.

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fünf der besten Radfahrerinnen und Radfahrer der Schule teil. Verabschiedung und neue Menschen Mit einem „Korb voller Erinnerungen“ wurden in einem ökumenischen Abschiedsgottesdienst die Viertklässler von den Schülerinnen des dritten Schuljahres unter der Leitung von Diakon Kleesattel und Pfarrer Warnecke vor den Sommerferien verabschiedet. Nach den Ferien

wurden 97 Schulneulinge freudig empfangen und in die Schulgemeinde aufgenommen. Verabschieden musste sich die Schule leider von Nina Isensee, die eine feste Stelle an einer Schule in der Eifel antreten konnte, sowie von der OGS-Leiterin Kerstin Köster. Nach mehr als sechs Jahren sehr erfolgreichem Einsatz für den Offenen Ganztag an der Albert-Schweitzer-Schule wechselt sie innerhalb des Trägervereins Perspektive e. V. ihr Aufgabengebiet. Nachfolgerin ist Alexandra Zülch. Ebenfalls konnten drei neue Lehrerinnen in der Weißer Grundschule begrüßt werden. Während Sabrina Wagner-Emden als Klassenlehrerin in der zusätzlich eingerichteten 1d eingesetzt wird, übernehmen Angelika Karczewska und Stefanie Sodar Teile des Fachunterrichts. Infoabend zur Schulanmeldung Obwohl das neue Schuljahr gerade erst angefangen hat, starten schon die Vorbereitungen auf das kommende Schuljahr. Wie in jedem Jahr beginnt dies mit der Anmeldung der Kinder, die im nächsten Schuljahr schulpflichtig werden, also im Schuljahr 2020-2021. Der Informationsabend zur Schulanmeldung für die Eltern findet diesmal am 7. Oktober um 19.30 Uhr in der Aula der Schule statt. Ab dann werden auch die Termine für die Schulanmeldung vergeben, die dieses Jahr voraussichtlich vom 5.-8. November stattfindet.

Ralf Hoffmeister und Eva-Maria Pätzold

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Unsere Schule

Das schreiben die Kinder Singen mit Klasse 2019 In diesem Schuljahr hatte die Klasse 2a das Glück, bei dem Philharmonie-Projekt „Singen mit Klasse“ mitzuwirken. Dort stehen 300 Grundschüler gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln und professionellen Schauspielern auf der Bühne der Kölner Philharmonie. Ein eigens komponiertes Stück zu der Geschichte „Nils Holgerssons wunderbare Reise“ wurde Ende Juni in der Kölner Philharmonie unter Mitwirkung der Wombatklasse uraufgeführt. Über einen Zeitraum von acht Wochen wurden die Schülerinnen und Schüler durch erfahrene Gesangspädagoginnen und -pädagogen auf die beiden großen Abschlussaufführungen vorbereitet. Im Anschluss berichten Kinder der Wombatklasse über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit dem Projekt.

Nils Holgerssons wunderbare Reise ein Projekt mit 12 Klassen (=300 Kinder), 8 Proben und 2 Auftritte in der Philharmonie

Das haben wir alles Herrn Dobernecker zu verdanken. Es war toll. Herr Dobernecker hat uns alles gezeigt. Er war uns eine große Hilfe. Für diesen großen Tag haben wir 8 Mal geprobt. Das Orchester war toll. Die Schauspieler waren grandios. Als wir fertig waren, haben wir Eis, Lollis, Applaus und Geschenke gekriegt. von Sarah, 2a, Wombatklasse

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Nils wunderbare Reise nach Lappland Wir haben ein tolles Projekt gehabt. Wir haben viel geübt bis wir mit der Bahn in die Philharmonie gefahren sind. Als wir da waren, haben wir erstmal was gegessen. Und dann ging es los. Wir hatten so viel Publikum. Und die Schauspieler waren toll. Ich habe ganz vergessen, dass wir 7 Lieder gesungen haben. Wir haben ein paar Mal oben gesessen und einmal unten auf der Bühne. Das war sehr toll. von Anna, 2a, Wombatklasse

Singen mit Klasse Wir haben Herrn Dobernecker kennengelernt und hatten 8 Proben mit ihm. Dann kamen die zwei Auftritte. Wir durften durch den Künstlereingang gehen. Das Stück hieß Nils Holgerssons wunderbare Reise. Aber vorher mussten wir unsere Kostüme selber basteln. Es waren Kappen. Auf der einen Seite waren wir Kühe und auf der anderen Seite Gänse. Wir hatten eine eigene Garderobe mit Bad. Die Garderobe war riesig und schön. Dann war es soweit: Das Publikum durfte rein. Sie haben gejubelt als wir reingegangen sind. Beim ersten Auftritt waren wir auf dem Balkon. Beim zweiten Auftritt waren wir auf der Bühne beim Orchester. Wir durften uns das Schauspiel angucken. Es war schön. Und am Ende haben wir uns verbeugt. Wir haben Belohnungen bekommen. Und dann war ich der Star von unserer Familie. Es war ein tolles Erlebnis, in der Philharmonie zu stehen. von Charlotte, 2a, Wombatklasse

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Das Weiß meiner Mutter Vor ungefähr 40 Jahren war meine Mutter 6 Jahre alt. Sie lebte in dem Haus, wo meine Großeltern jetzt noch leben. Meine Mutter hatte einen Hund und mit dem ist sie immer auf ihren Lieblingsbaum geklettert . In den Kindergarten ging sie auch, in die Weidengasse. Früher war, wo jetzt das Neubaugebiet ist, eine Wiese, auf der Kühe standen. Am Rhein war es damals gleich. Nur der Verkehr war nicht so groß. Einkaufen gingen sie beim Famka in der Körberstraße. Außerdem gab es noch einen Bastelladen, zwei Bäcker, einen Metzger, einen Gem üseladen, einen Spielzeugladen, eine Frittenbude, auße rdem gab es noch einen Friseur und noch eine Post. Den großen Spielplatz an der Schule gab es noch nicht . Dafür gab es den Spielplatz an der Kirche. Eine Eisdiele gab es auch noch nicht, die gab es nur in Sürth. Ein Jahr später kam meine Mutter in die Schule, in die Albert-Schweitzer-Schule. Im Winter konnte man dann auf der Kuhwiese Schlitten fahren. Die KJG gab es auch schon. Da waren weniger Kinder. Unsere Schu le war früher kleiner, das neue Gebäude gab es noch nicht . Es gab auch schon Bauernhöfe, aber da gab es oft nur Kühe, Pferde gab es noch nicht so häufig. Der Lorba chhof hieß früher Aldenhoven und sah damals schon gleich aus, aber eine Reithalle gab es noch nicht . Es hat sich viel verändert in Weiß, aber es ist immer noch schön hier. von Helena Knips, 3c, Wölfeklasse

Die Fähre hrt zwischen eine Fähre. Sie fä es bt gi f ß ei W in Bei uns r Groov in Zündor ßer Bogen und de ei W im ad pf in dem Le Krokodil. Die Fähre heißt über den Rhein. fahren. Im s zu 18 Personen bi en nn kö il od mit der Fähre Mit dem Krok viele Menschen hr se t of n le ol hre hinzu. Sie Sommer w ch eine zweite Fä no t m m ko nn zu 40 Personen fahren. Da okolino kann bis Kr s Da die o. in ol ok heißt Kr Fahrrad mit auf kann auch sein uan in M . M 5 en m hr fä eh mitn rt unge Überfahrt daue e Di . en hm ne e Fähr ten. Sonderfahrten. olino auch kleine ok Kr ht ac m al Personen mit, Manchm nur maximal 30 er ab sie t m m eng wird. In den Dann ni Fahrten nicht so en g ng la i be es damit nn man jeden Ta bis September ka ril re Ap de n an vo e di en f at Mon r Fähre au s abends mit de nur von morgens bi Oktober fährt sie im d un z är M Im . en Ei nicht. ne Rheinseite fahr r fährt die Fähre te in W Im e. nd man das Rad am Wochene et 3 Euro. Wenn st ko t hr fa ck Rü es schön, dass Hin- und 0 Euro. Ich finde 3,5 sie et st ko t, mitnimm . feklasse es die Fähre gibt von Julie, 3c, Wöl

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Aus dem Dorf und der Dorfgemeinschaft

Ein großes Dorffest

Sommerliche Temperaturen beim zweiten Weißer Weinfest

D

ie Weinberatung durch Markus Gantenberg von Jaques Wein Depot war beim zweiten Weißer Weinfest inklusive und auch redlich genutzt. „Der Roséwein ist extrem präsent und hat sein zwielichtiges Image nicht nur abgelegt, vielmehr hat er dem Rotwein gut 20 Prozent Umsatz abgenommen, während der Weißwein gleichsam gerne getrunken wird“, fachsimpelte der Depot-Inhaber auf dem gut besuchten Sportplatz des TSV Weiß. Der ortsansässige Sportverein hatte auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft das kleine Fest organisiert, das sich bereits zur Öffnung am frühen Nachmittag trotz Hitze über zahlreiche

Besucher freuen konnte. Keine Musik und keine weitere Unterhaltung gehören für DG Vorstand Ralf Perey dabei zum Konzept. Nur nette Häppchen aus der Südstadt aus dem Restaurant „Capricorn i Aries“, das einem Weißer Ehepärchen gehört, acht ausgewählte Weine und alkoholfreie Kaltgetränke bestimmten das Geschehen auf dem Aussengelände. Schon am Vorabend hatten die Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde, der KJG in Weiß, gegen einen kleinen Obolus die Zelte aufgebaut, falls es regnet. Was allerdings nicht der Fall war. Die Sonne prallte vom Himmel, dementsprechend gut liefen die Kaltgetränke. „Wir wollten etwas für das Dorf tun und mit wenig Personal möglichst viel erreichen“, meinte TSV Vorsitzen-

der Herbert Schmiel. Seine Frau stand ebenso hinter der Theke wie Amelia Pomponio und Ulrike Perey. Im zweiten Jahr, da sind sich die Initiatoren einig, hat sich das kleine Fest in eher unscheinbaren Ambiente zu einem richtigen Dorftreff entwickelt, Überschüsse wandern in die beiden Vereinskassen. Nachbarn, die schon lange Tür an Tür wohnen, nutzten die Gelegenheit, sich einfach mal besser kennen zu lernen oder über die Vereinsmöglichkeiten und Treffs im Kölner Süden auszutauschen. Durch die Veranstaltung hat auch die Dorfgemeinschaft neue Mitglieder generieren können. Wie Anni und Erhard Maiworm. Sie war bei der letzten Veranstaltung gleich so begeistert, dass sie seitdem aktiv das Weinfest unterstützt. Es ist einfach eine nette Idee und es kommt zu netten Gesprächen mit netten Menschen.

Bienen-Blumenwiese im Weißer-Reinbogen Ein Projekt der Nachhaltigkeits-AG am Gymnasium Rodenkirchen

I

m Weißer Rheinbogen, in der Nähe des Sportplatzes, hat die Nachhaltigkeits-AG des Gymnasium-Rodenkirchen 300 m2 Blumenwiese für Bienen gepachtet. Das heißt, dass der lokale Bauer (Herr Rottscheid), der es anbietet, Blumenwiese statt Nutzpflanzen einsät. Um das nötige Geld von 150 Euro für die Blumenwiese zusammen zu kriegen, hat die Nachhaltigkeits-AG in der Nachbarschaft Spenden gesammelt und in der Schule veganen Kuchen verkauft. „Am Ende hatten wir dann 130 Euro, ne Menge Geld, aber nicht genügend. Zum Glück hat Herr Rottscheid noch 20 Euro dazu getan,“ schreibt Florian Uhlig.

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Warum hat die AG das gemacht? Da es gerade in Mode ist, Vorgärten mit wenig Natur zu haben, viele neue Häuser gebaut werden und durch die Gifte der konventionellen Landwirtschaft kaum Blumen wachsen, dachte sich die Nachhaltigkeits-AG: „Wir wollen etwas dagegen unternehmen.“ Schaut es euch doch mal selbst an! Ludwigstraße Richtung Rhein fahren bis auf der linken Seite ein Schild ist. Foto und Text: Florian Uhlig Vielen Dank, Florian. WEISSER DORFECHO 172


Aus dem Dorf und der Dorfgemeinschaft

Ein beliebter Treffpunkt im Sommer Tag der offenen Tür im Schrebergarten

D

ie Bauernnelke ist ganz selten. „Sie darf nicht ausgerottet werden, das habe ich meiner Mutter versprochen“, meint Christa Kaes. Die 78jährige ist eine von insgesamt 40 Mitgliedern, die einen Schrebergarten in Weiß besitzen. Der Kleingärtnerverein gehört damit zu den kleineren Vereinigungen im Süden. Besucher waren am Tag der offenen Gärten zu Kaffee und Kuchen oder zum Obst naschen eingeladen. Kaes lebt quasi in ihrem Garten. Drei Stunden morgens und abends ist sie zugange. Für schwerere Arbeiten holt sie sich Hilfe, aber eigentlich legt sie fast überall selbst Hand an. Zum Beispiel an ihrer Pumpe, die dreizehn Meter tief in das Grundwasser reicht. „Es ist die älteste Pumpe der Kleingärtneranlage, sie wurde 1950 geschlagen“, erzählt sie. Der Garten gehörte schon ihren Eltern. Sie züchtet auch eigene Sorten, wie die Ochsenherz- oder die Ananastomate. Von ihren Tomaten zehrt die ganze Familie. Mit der „Flotten Lotte“, einem Passiergerät, reicht der Tomatenvorrat auch in den Wintermonaten, denn ein guter Anteil der Nachtschattengewächse wird im Haushalt Kaes eingefroren. Privat wohnt sie im benachbarten Sürth.

Franz Bauske, der Vorsitzende des Vereins, versucht bei der Auswahl neuer Pächter, eine möglichst gerechte Auswahl zu treffen. Zwei Gärten werden zeitnah frei. „Als Präferenz suche ich junge Familien aus, die aus dem Dorf oder aus der Nähe kommen sollten“. Gut ein Dutzend Anträge auf einen Schrebergartenplatz liegen dem Verein derzeit vor. Bei brodelnder Hitze war das lauschig gelegene Gelände im Carré Ensener, Pflasterhofweg und Am Hagelkreuz gut besucht. In manchen Schrebergärten herrschte regelrechte Partystimmung. Alles muss hier im Gegensatz zu anderen Anlagen mitgebracht werden. Die Anlage verfügt nicht über Strom, allerdings hat fast jeder eine der erwähnten Pumpen. Neben Führungen wurden auch wieder Spielaktionen für Kinder angeboten. Dazu gab es reichlich Plausch und Fachsimpelei über das eigene kleine Stück Grün, aber auch über die schwelende Angst, der Schrebergarten könnte Bauland weichen. Der letzte Vorstoß liegt allerdings schon sieben Jahre zurück, hier anstatt grünem Idyll Bauland zu schaffen. „Wir haben das zwar nicht schriftlich, aber die Sorge sollte ganz weit im Hintergrund stehen“, gibt sich der Vorsitzende sicher, dass es dazu nicht kommen wird. Vielleicht war es ja auch hilfreich, Baudezernent Markus Greitemann privat auf ein Bier hier anzutreffen. Fotos und Text: Milden WEISSER DORFECHO 172

Die gepflegte Kleingartenanlage erfreut auch die Nachbarn

Christa Kaes an ihrer Pumpe

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Aus dem Dorf und der Dorfgemeinschaft

10 Jahre Weißer Jugendzentrum Aus Sicht der Leiterin, Melanie Rohrbeck

W

eiß – ich dachte im August 2009 noch, das sei einfach eine Farbe, das Gegenteil von schwarz sozusagen. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Weiß ist ein kleiner dörflicher Stadtteil im Süden von Köln, direkt am Rhein und sehr grün. Als ich im Sommer 2009 davon hörte, dass im Jugendzentrum Weiß die Mitarbeiter wechseln sollten, horchte ich auf. Da gab es doch sehr viele Zirkusrequisiten, verschiedene Zirkusgruppen und ein großes Außengelände! Ich hatte erst zwei Jahre zuvor meine Ausbildung zur Zirkuspädagogin beendet und arbeitete im Jugendzentrum in Gremberg. Dort hat mir die Arbeit immer sehr viel Spaß gemacht, aber die nicht vorhandene Verbindlichkeit der Eltern in der Zirkusgruppe dort, war mir schon länger ein Dorn im Auge. Ich wollte viele verschiedene Zirkusgruppen anleiten, Camps veranstalten, große Premieren mit Kindern und Jugendlichen feiern. Ich besprach mich also mit meinem Chef, ob er einem Wechsel nach Weiß positiv gegenüber stand. Es fehlte eine Leitung, ein vollständiges Team und attraktive Angebote. Nach der ersten Einrichtungsbesichtigung stand für mich fest: Hier will ich hin! So viele Möglichkeiten taten sich vor meinen Augen auf: Ein wunderschönes Außengelände mit Platz für ein Zirkuszelt, Rampen für den offenen Bereich mit dem Schwerpunkt auf Trendsportarten, Räume zum Vermieten, für Discos, Feiern und andere größere Veranstaltungen. Das alles bot und bietet das Jugendzentrum. Aber: Es gab tatsächlich nur zwei Stammbesucher im offenen Bereich. Nur zwei Zirkusgruppen für Kinder. Keine weitere pädagogische Fachkraft. Wie sollte ich hier einen blühenden Laden draus machen? Wie sollte ich meine Ideen umsetzen? In den ersten zwei Jahren wurde mir durch die älteren Jugendlichen vor Ort einiges an Hilfe zuteil. Sie kannten den Betrieb, sie kannten den Stadtteil und unterstützten mich, wo es ging.

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Spaß bringt auch die Halfpipe auf dem Gelände des JuZ

Damit ich nicht sieben Tage die Woche arbeiten musste, schmiss einer der schnell zu Übungsleiterinnen ernannten Jugendlichen einmal pro Monat den sonntäglichen Flohmarkt, ein anderer Übungsleiter baute für uns den Rampenhügel aus, damit so etwas ähnliches wie ein Dirt entstehen konnte. Weitere Übungsleiter veranstalteten Discos, damit Leben in die Bude kam. Mit den Mitarbeitern der Jugendeinrichtung in Raderthal veranstalteten wir ein gemeinsames Sommerferienprogramm. 2010 veranstaltete ich dann mein erstes Jugend-Zirkus-Camp in der Einrichtung. Mit großem Erfolg und 30 Jugendlichen als Teilnehmern. Mit einer großen von den Jugendlichen selbst gestalteten Premiere und 150 Zuschauern im Zirkuszelt. Leider waren einige Nachbarn nicht so glücklich über das neue Leben im Jugendzentrum. Es gab viele runde Tische, ich bemühte mich um Transparenz und kündigte jede Veranstaltung extra in Briefen für die Nachbarn an. Trotzdem gab es immer wieder Beschwerden über zu laute Partys, Musik im Zirkuszelt oder Spiele auf dem Außengelände. Ich sitze da immer noch zwischen den Stühlen; natürlich gönnen wir jedem Nachbarn seinen Feierabend oder Erholung. Andererseits ist es einfach meine

Aufgabe und die Aufgabe der offenen Kinder- und Jugendarbeit, attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche anzubieten, besonders an Wochenenden, außerhalb der Schultageszeiten und in den Ferien. Räume für Partys zu vermieten gehört auch dazu, denn nur so können wir bei immer geringer werdendem Etat für die Kinder- und Jugendarbeit zusätzlich Einnahmen erwirtschaften, um weiterhin unsere Angebote durchführen zu können! Mittlerweile stehe ich dem Ganzen weniger ängstlich gegenüber. Ich muss es nicht mehr jedem recht machen. Ich muss vor allen Dingen meine Arbeit machen. Da steht das Wohl der Kinder und Jugendlichen ganz vorne. Würde jeder Nachbar 5 Euro monatlich spenden, müsste ich unsere Räume nicht mehr an „laute“ Partys vermieten. Aber auch das gehört einfach zu einem Jugend- und Kulturzentrum (wie wir unser Haus seit 2010 nennen): Jugendliche, die sich in einem geschützten Raum (auch bei Partys) ausprobieren können und die eine tolle Immobilie beleben, dadurch dass sie sie nutzen. Vereine, die ihre Trainings bei uns abhalten können. Kinder, die auf Kindergeburtstagen draußen toben können. WEISSER DORFECHO 172


Aus dem Dorf und der Dorfgemeinschaft

Wie ging es weiter? 2012 habe ich endlich meinen perfekten Mitarbeiter gefunden. Martin Schneider, der schon als Kind Besucher des Hauses war und sich mit den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen aus dem Kölner Süden auskannte. Obwohl er damals sein Studium der sozialen Arbeit erst begonnen hatte, war er mir von Anfang an eine große Unterstützung auch in fachlicher Hinsicht. Ohne ihn hätten wir den Zirkusbereich niemals so ausbauen können, wie wir es haben: 5 Gruppen für unterschiedliche Altersstufen an 4 Tagen die Woche. Eine regelmäßige Premiere des Circus Pappnase am 2. Wochenende der Osterferien. Kindercamps in den Herbstferien, Jugendcamps in den Osterund Sommerferien. Seit 2016 ergänzt uns mit einer halben Stelle noch ein Sozialarbeiter: Sascha Rogosz. Er ist die Seele des offenen Bereiches, durch ihn und die Kollegin Jana Böhle kommen mittlerweile täglich bis zu 25 Kinder und Jugendliche zu uns. Sie fahren auf den Rampen, sprayen gemeinsam Graffittis auf unsere Werkstattwände, kochen mit uns, zocken ab und an auf irgendeiner Konsole (überhaupt nicht mein Thema, aber die Kids finden das toll). Im Juli diesen Jahres gewannen die Jugendlichen sogar Geld für den Bau einer Dachterasse auf einem unserer Container! Der Bau beginnt nach den Sommerferien. Auch von Seiten unserer Dauernutzer erfahren wir viel Unterstützung. Es wurden immer mehr und ihre Themen immer vielfältiger. Da gibt es die

Das heutige Jugendzentrum war früher die Volksschule. Schön, dass es ein Treff für die Jugend geblieben ist.

Musikschule Nadja Schubert, mit der wir 2010 die Werkstatt um eine Musikwerkstatt erweiterten. Es gibt Tanzunterricht in unseren Räumen, die Kinder ergänzen unsere Premieren und die Auftritte am Tag der offenen Tür ganz großartig. Außerdem kam mit dem Paddelclub Köln eine weitere Sportart auf unser Gelände. Die Kapelle Jonge sorgen für den traditionellen Part in unserem Sortiment. Seit 2016 gibt es ein regelmäßiges Kunstangebot in unserem Atelier. Es wird geturnt, geboxt und gelernt in unserem Haus. Es wird Yoga, Pilates und Schwertkampf betrieben. Auch in 2016 begannen wir endlich damit, unseren Garten auszubauen; nun können wir Wildkräuter und Wildgemüse ertragreich ernten! Wie wir das alles schaffen, erstaunt mich mitunter selbst. Denn mit zwei 39-Stundenstellen, die wir auf vier Personen aufteilen, sind wir für das große Haus und das Außengelände recht unterbesetzt.

Und mein Blick auf Weiß? Ich sitze öfter im Büro und schaue mir zur Entspannung den Rhein an. Da fließt es. In mir drin auch, Ideen meine ich. Es wird nie langweilig, immer wieder entdecke ich neues Potential in „meinem“ Juku. Räumlich betrachtet ist der Weg noch längst nicht gegangen, das Haus steht unter Denkmalschutz, bauliche Veränderungen sind meist nicht drin. Aber die Nutzung der Räume kann unendlich sein... Übernachtungen mit Kindern und Jugendlichen aus allen genutzten Bereichen des Juku sind so ein Plan für die Zukunft. Oder eine Nähwerkstatt für die Kostüme des Circus Pappnase gründen. Ich gebe mir Zeit für all das. Ich habe schon zehn Jahre in Weiß verbracht und kann mir weitere gut vorstellen. Melanie Rohrbeck

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Aus dem Dorf und der Dorfgemeinschaft

Die Weißer Rheinbogen Stiftung war wieder aktiv Holzpferde saniert

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evor die Jugendlichen ihre akrobatischen Figuren auf einem galoppierenden Pferd vorführen können, müssen sie sehr viel an einem Holzpferd üben und an der Ausführung der Figuren hart arbeiten. Zu diesem Zweck besitzt die Voltigier- und Reitsport-Gemeinschaft KölnSüd zwei Holzpferde, an denen bis zu 60 Jugendliche ihre Übungen einstudieren. Mit dem Wunsch, eine Förderung für die Sanierungsarbeiten zu erhalten, wandte sich die Führung des Vereins an die Weißer Rheinbogen Stiftung. Nach Prüfung des Antrages erhielt der Verein die Zusage, dass ein Förderbetrag in Höhe von 1.500 Euro für die Sanierungsarbeiten bereitgestellt werden konnte. Die Stiftung wurde 2011 gegründet, mit dem Ziel, soziale und kulturelle Projekten in den Gemeinden des Weißer Rheinbogens, Rodenkirchen, Weiß und Sürth zu unterstützen. Die Holzpferde des Vereins sind mittlerweile über zehn Jahre alt. Mit den Spenden konnten jetzt beide Übungsgeräte neu aufgepolstert und mit neuen Gurten versehen werden. Ausserdem reichte die Spende auch für neue Trampoline. Im Juni 2019 machten sich die Vertreter der Weißer Rheinbogen Stiftung einen Überblick über die erfolgreiche Sanierung der beiden Holzpferde. Als kleines Dankeschön zeigten die Nachwuchsgruppen des VRG, der Voltigier- und Reitsportgemeinschaft im Kölner Süden, ihr Können auf den jetzt neu instand gesetzten Holzpferden. An einem Sonntagnachmittag zeigten ca. 20 Jugendliche ihre Künste auf den Holzpferden. Es war beeindruckend zu sehen, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Die Leitung der Voltigier- und Reitsportgemeinschaft Köln-Süd e.V. bedankte sich recht herzlich für die Unterstützung durch die Stiftung. „Mittlerweile nehmen wir an Kölner und rheinischen Meisterschaften teil“, erklärte Vereinsvorsitzende Uschi Schmermbeck. Viermal pro Woche darf der Verein zu festen Zeiten und mit eigenen Pferden die Halle im Hof Lorbach nutzen. Den Vorteil des Sports sieht die Trainerin vor allem in der Kombinati-

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on unterschiedlicher Komponenten. „Es geht um Beweglichkeit, aber auch um das Soziale. Denn Voltigieren ist ein Partnersport, in dem Alter keine Rolle spielt. Hier agieren jüngere und ältere gemeinsam. Ein anderer Partner ist natürlich auch das Pferd“, erläutert Schmermbeck. Für den Sport hat der Verein leider Wartelisten, gut 50 Voltigierer trainieren auf dem Hof Woche für Woche. Allerdings sind Plätze zum Schnuppern in den Herbstferien frei für alle Kinder ab sechs Jahren.

Anmeldung Schnupperkurse: Uschi Schmermbeck Telefon: 0177 8249872 oder E-Mail: uschmermbeck@gmx.de Text: Willi Esser, Foto: Milden

iftung.de www.weisser-rheinbogen-st

VOLTIGIEREN

Voltigieren ist eine eigenständige Pferdesportart und bedeutet kurz gesagt Akrobatik auf dem Pferd. Beim Voltigieren trägt das Pferd einen Gurt mit zwei Griffen, der zahlreiche turnerische Übungen ermöglicht. Es gibt sowohl statische als auch dynamische Voltigierübungen, die in allen drei Gangarten des Pferdes ausgeführt werden können. Viele Übungen eignen sich außerdem als Einzelund Partnerübung. In den Turniergruppen turnen bis zu drei Voltigierer auf dem galoppierenden Pferd. Voltigieren ist eine ausgesprochen vielseitige Sportart, bei der sowohl koordinative als auch konditionelle Fähigkeiten gefördert werden. Daneben spielen kommunikativ-soziale Fähigkeiten eine wichtige Rolle: oftmals trainieren Kinder unterschiedlichen Alters in einer Gruppe, sodass Zusammenhalt geübt wird und Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft gefragt sind. Nicht zuletzt steht der verantwortungsvolle Umgang mit dem Trainingspartner Pferd im Mittelpunkt des Voltigiertrainings. Die Mannschaftssportart Voltigieren ist nicht nur für Kinder, sondern auch für junge Erwachsene interessant. WEISSER DORFECHO 172


Termine nach Vereinbarung

Starten Sie mit Sport beim TVR in den Spätsommer/Herbst

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Kurs-Start ab 28.08.2019 Infos unter: TV Rodenkirchen 1898 e.V., Geschäftsstelle - Sürther Str. 195, 50999 Köln, Telefon 0221-6695050, Mail info@tvr1898.de Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8.30 - 12.30 Uhr, Mo. - Do. 17 - 20 Uhr, Sportangebote können Sie auch direkt auf www.tvr1898.de einsehen.

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Aus dem Dorf und der Dorfgemeinschaft

Freunde kochen für Freunde in Weiß

Diesmal waren (von links) Jörg Blöck, Albert Lyon, KaJo Wirtz und Günter Oeser in der Küche zugange.

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as Kochevent im Landhaus Alt Weiß war wieder einmal ein voller Erfolg. Diesmal mit drei bekannten Männern aus dem letzten Rodenkirchener Dreigestirn. Schon das erste Event war ein voller Erfolg und die Drei wollen es noch toppen. Die neuen Küchenchefs waren - Prinz Jörg Albert Lyon, Prinzenführer Kajo Wirtz und Adjutant des Bauern Günter Oeser. Die Anwärter wollen ein vier Gänge-Menü zaubern.

Jörg Blöck und Ralf Perey initiierten 2015 diese spannende Erlebnisreihe. „Für die drei neuen Küchenchefs wird es ganz sicher ein Abenteuer“ meinte Ralf Perey, der mit seinen besten Freunden Herbert und Hans das erste „Freunde kochen für Freunde“ selber kochen dürfte. Damals kochte das Team von 12 Uhr mittag bis 21.30 Uhr abends in der kleinen Küche von Jörg Blöck und so machten es die neuen Küchenchefs wieder. Fotos und Text: Ralf Perey

Neue Verstärkung für noch mehr Mundgesundheit Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort Frau Dr. Bachstädter als Verstärkung bei uns im Team begrüßen dürfen. Als geborene „Marlerin“ hat Dr. Bachstädter ihr Studium der Zahnmedizin binnen kürzester Zeit in der Uni Witten/Herdecke abgeschlossen, um sich dann in einer freien Praxis zahlreich fortzubilden. Durch diese Verstärkung ist es uns möglich, ein erweitertes Spektrum der Wurzelkanalbehandlung und der Chirurgie für unsere Patienten anbieten zu können. Zusätzlich werden die Öffnungszeiten verlängert, so dass wir noch umfassender versorgen können. Des Weiteren wird die Praxisausstattung erweitert, um das Versorgungsangebot für die Patienten fortlaufend zu verbessern. Vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin, um das Team und unsere Behandlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Wir freuen uns auf Sie!

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„Bei uns bucht Weiß seinen Urlaub. Wir planen mit viel Leidenschaft Ihren individuellen Traumurlaub!“ Nicole Siefen und ihr Team freuen sich auf Sie. DER Touristik Partner Südstadt-Reisebüro Severinstraße 1 50678 Köln t: 0221 - 31 70 81 info@das-suedstadtreisebuero.de

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Jetzt Mitglied werden

Unser Dorf

„Quo Vadis“ Weiß haft

Antrag für eine Mitgliedsc

Liebe Weißer Mitbürger,

!

ich wende mich heute an Sie, mit dem Thema: Wenn der sinnentleerte Stumpfsinn um sich greift…

Ein sehr eigenwilliger Künstler hat nun beschlossen, das Kunstwerk zu zerstören mit seinen tags, die ich als Schmiererei bezeichne. Hier wird gezielt das Werk eines anderen zerstört. Die wunderbaren Szenen der Weißer Fähre oder des Nepomuks wurden von einem, ich nenne das jetzt mal so, Schmierfinken, unwiderruflich zerstört. Ich frage mich, was in dem Kopf desjenigen vorgegangen ist, das

!

stimmberechtigt) Förderer (nichtkann, nd underkennen ! Freu mehr welche passivnicht

cher im Schrank stehen.

Bü-

________

____ ____ Name: ____________

Vorname: ________________

Herzlichen Dank an denjenigen, der eine die von _________ genutzt den Weißer Bürgern intensiv ____ ____ atum urtsd Geb ______ Telefon ________________ wird, zerstört hat.

___________ _____ Straße: ____________ PLZ/Ort ________________ der sinnvollsten Einrichtungen,

Was ich damit meine, das können wir jeden Tag in unserem schönen Dorf „bewundern“, wie es einige Graffitikünstler schaffen, die schönsten und wertvollen Dinge zu zerstören. Wir kennen seit langem die Unkultur, alles mögliche auf fremde Mauern und Wände zu sprühen. Ich möchte nicht davon reden, was für ein materieller Schaden auf die Betroffenen zukommt, die diese sonderbare „Kunst“ mit tags („tags sind Signaturkürzel, das Pseudonym des Verfassers) auf ihren Hauswänden wiederfinden, sondern ich möchte über die gezielte Zerstörung von Allgemeineigentum reden. Ich glaube, jeder hat sich an dem Elektrokasten, der neben dem Blumengeschäft Krosse steht, erfreut.

aktiv

______

________ _______ Eintrittsdatum ____

Mobil ________________

Gerne möchte ich____ mich mal mit denjeni_____________ ____________________ E-Mail ________________gen unterhalten, die meinen, auf Kosten __ ____ ________ der ____ Allgemeinheit Dinge und Einrichtun________________ gen zu zerstören, die andere mühevoll 24,00 Euro Der Jahresbeitrag beträgteingerichtet haben.

Datum / Unterschrift ________

Überweisung

alle laufenden Jahresbeiträge für das erste Jahr sowie auf das Konto der Meinen Beitrag von 24 Euro Jahres überweise ich des ar Janu Ende möglichst bis der Dorfgemeinschaft Weiß bei

Hier finden Sie einige fragwürdige Impressionen, die in unserem Dorf zu sehen sind. BIC: COLSDE33XXX

Stadtsparkasse KölnBonn 4378 78, IBAN: DE52 3705 0198 1902

Mir tut es echt leid für diejenigen, die von dieser Art „Kunst“ betroffen sind und die unter großem finanziellen Aufwand auf eigene Kosten wieder den Ursprungszustand herstellen.

Aufgaben des Vereins: Sinne § 2 der Satzung: Zweck und gemeinnützige Zwecke im chließlich und unmittelbar a) Der Verein verfolgt auss innützigen geme der und der §§51 ff der AO 1977 er Bürg es, die Interessen der kulturellen und sportlichen b) Zweck des Vereins ist Köln-Weiß auf sozialen, Vereine eines Stadtteils sind: ke Zwec e Solch rn. förde Gebieten zu eit - Senioren und Jugendarb lichen und gesellschaftlich
 Jürgen Pfeiffer, Geschäftsführer dere und Förderung von kulturellen, sport tellungen, - Pfleg Informationsabenden, Auss Veranstaltungen wie z.B. von anten relev Dorfgemeinschaft Weiß Straßen- und anderen Festen Denkmalschutz - Umwelt-, Landschafts- und Anlagen, die der Weißer altung von Plätzen und - die Errichtung und Verw Verfügung gestellt werden... zur Bevölkerung zur Nutzung

Kunstwerk eines anderen, an dem sich so 01.01.2018 viele Menschen erfreut haben, zu zerstören. Wahrscheinlich hatte derjenige sich gar nichts dabei gedacht.

Es geht aber weiter so. In den letzten Wochen wurde unser Bücherschrank an der Grundschule auch Opfer dieser Subkultur. Hier ist der „Künstler“ besonders aggressiv vorgegangen und hat die Scheiben beschmiert, so dass man nun

Ich möchte Sie auffordern, diese Dinge der Stadt Köln zu melden. Dort gibt es eine Task Force Graffiti, die sich „KASA“ nennt - „soweit sind wir mittlerweile“, die dann die Schmierereien entfernt. Ich hoffe, dass wir in Zukunft von dieser Art von „Kunst“ verschont bleiben. In diesem Sinne herzlichst Ihr Jürgen Pfeiffer

Fragwürdige Impressionen, die in unserem Dorf zu sehen sind

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Antrag für eine Mitgliedschaft Antrag für eine Mitgliedschaft !

! aktiv

aktiv !

! passiv ! Freund und Förderer (nicht stimmberechtigt) passiv ! Freund und Förderer (nicht stimmberechtigt)

Vorname: ____________________ Name: ________________________ Vorname: ____________________ Name: ________________________ PLZ/Ort _____________________ Straße: _______________________ PLZ/Ort _____________________ Straße: _______________________ Telefon ______________________ Geburtsdatum _________________ Telefon ______________________ Geburtsdatum _________________ Mobil _______________________ Eintrittsdatum __________________ Mobil _______________________ Eintrittsdatum __________________ E-Mail _____________________________________________________ E-Mail _____________________________________________________ Datum / Unterschrift __________________________________________ Datum / Unterschrift __________________________________________ Der Jahresbeitrag beträgt 24,00 Euro Der Jahresbeitrag beträgt 24,00 Euro

Überweisung Meinen Beitrag von 24 Euro für das erste Jahr sowie alle laufenden Jahresbeiträge Überweisung

möglichst bis Euro Ende des überweise ichJahresbeiträge auf das Konto der Meinen Beitrag von 24 für Januar das erste JahrJahres sowie alle laufenden Dorfgemeinschaft Weiß bei der möglichst bis Ende Januar des Jahres überweise ich auf das Konto der Dorfgemeinschaft Weiß bei der Stadtsparkasse KölnBonn IBAN: DE52 3705 0198 1902 4378 78, BIC: COLSDE33XXX Stadtsparkasse KölnBonn IBAN: DE52 3705 0198 1902 4378 78, BIC: COLSDE33XXX

§ 2 der Satzung: Zweck und Aufgaben des Vereins: a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne § 2 der Satzung: Zweck und Aufgaben des Vereins: der §§51 ff der AO 1977 a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne b) Zweck des Vereins ist es, die Interessen der Bürger und der gemeinnützigen der §§51 ff der AO 1977 Vereine eines Stadtteils Köln-Weiß sozialen, kulturellen und sportlichen b) Zweck des Vereins ist es, die Interessen der auf Bürger und der gemeinnützigen Gebieten zu fördern. Solche Zwecke sind: Vereine eines Stadtteils Köln-Weiß auf sozialen, kulturellen und sportlichen - Senioren Jugendarbeit Gebieten zu fördern. und Solche Zwecke sind: Pflege und Förderung von kulturellen, sportlichen und gesellschaftlich
 - Senioren und Jugendarbeit relevanten Veranstaltungen z.B. von und Informationsabenden, - Pflege und Förderung von kulturellen,wie sportlichen gesellschaftlich
 Ausstellungen, Straßenund anderen Festen relevanten Veranstaltungen wie z.B. von Informationsabenden, Ausstellungen, Umwelt-, LandschaftsStraßen-- und anderen Festen und Denkmalschutz die Errichtung Verwaltung von Plätzen und Anlagen, die der Weißer - Umwelt-, Landschafts- undund Denkmalschutz Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden... - die Errichtung und Verwaltung von Plätzen und Anlagen, die der Weißer Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden... 01.01.2018 01.01.2018

Vorsitzender: Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln, T. 02236 9699970, ralf.perey@dorfgemeinschaft-weiss.de Geschäftsführer: Jürgen Pfeiffer, Zum Hedelsberg 99, 50999 Köln, T. 02236 31500, juergen.pfeiffer@dorfgemeinschaft-weiss.de Schatzmeisterin: Christine Wilke, Auf der Ruhr 27, 50999 Köln, T. 0177 7214098, christine.wilke@dorfgemeinschaft-weiss.de Kontoverbindung: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE 52 3705 0198 1902 4378 78, BIC: COLSDE33XXX, Steuernummer: 219/5881/0577 Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de, E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de


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Unsere Senioren

Seniorenkreis Weiss wieder auf Tour und man konnte im vorgekühlten Bus die Heimreise antreten. An der Stimmung im Bus war zu erkennen, dass es allen gut gefallen hat. Der DJ „Busfahrer“ legte nur solche Scheiben auf, die fast alle mitsingen konnten. So kamen wir frohgelaunt bei immer noch um die 35 Grad Außentemperatur im Kölner Süden an. Hier noch Hinweise auf die nächsten Touren, bei denen jeder mitfahren kann: Mittwoch, den 25. September in den Westerwald zur Abtei „Marienstatt“. Anmeldung: Herr Lambert 0178 8910037 Im Schlösschen sind Brauerei und Gastronomie untergebracht.

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ie vierte „Seniorenfahrt“ in diesem Jahr führte am 24. Juli zum Mittelrhein nach Niederlahnstein. Dort besuchten wir das Brauhaus „Maximilians Brauwiesen“. Hierbei handelt es sich um ein direkt am Rhein, gegenüber der Burg „Stolzenfels“ gelegenes, ehemaliges Schlösschen in dem Brauerei und Restaurant untergebracht sind. Zum Schlösschen gehört auch ein großer Außen-Gastronomiebereich. Trotz der extremen Hitze von rund 40 Grad ließen es sich immerhin 54 Senioren aus sämtlichen Ortschaften der Altgemeinde Rodenkirchen nicht nehmen, an dieser schönen Tour teilzunehmen. Bei den Teilnehmern handelte es sich nicht nur um Senioren, sondern auch um einige Jungsenioren, U70 und U65. Im Bus konnte man es bei angenehmen Temperaturen

und gekühlten Getränken gut aushalten. So machte auch die Busfahrt, die teilweise am Rhein entlang führte, viel Spaß. Im Schlösschen angekommen, waren bereits die Tische gedeckt und es gab leckeren Kuchen und Kaffee. Wegen der Hitze verzichteten die meisten Teilnehmer nach dem Kaffeetrinken auf die Erkundung der Umgebung, obwohl es dort viel zu sehen gab, sondern blieben im Brauhaus oder nahmen draußen unter den Sonnenschirmen Platz. Bei einem kühlen Glas Brauhausbier unterhielten sich die Senioren mit Erzählen nicht nur über Gott und die Welt, sondern auch über die neuesten Ereignisse im Kölner Süden oder man spielte Karten. Das ging solange, bis sich der Appetit au ein schmackhaftes Brauhausessen regte. Gegen 19 Uhr waren alle gesättigt

Mittwoch, den 23. Oktober nach Schuld an die Ahr zum Hotel-Café-Restaurant Schäfer. Anmeldung: Frau Witzel 02236 67769 Einstiegmöglichkeiten sind in: Weiß Heinrichstraße gegenüber KVBHaltestelle „Weißer Hauptstraße“ Sürth Ritterstraße, Hammerschmidtstraße, Kirche St. Remigius, Marktplatz, Wesselinger-Str. vor dem Bahnübergang Godorf KVB-Bahnhof Immendorf Godorfer-Str. Bushaltestelle „Immendorf“ (bei Bedarf) Die Fahrt im klimatisierten Reisebus inklusive Kaffee und Kuchen kostet 21 Euro und ist vor Fahrtantritt zu entrichten. Fotos und Text: Udo Mais

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Vereine

Löstige Wiever vun St. Georg op Tour... Auf nach ..?

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nser Jahresausflug stand an und so trafen wir uns bei herrlichem Wetter Samstagmorgen bei Hans & Sophie am Hof. Pünktlich 8.30 Uhr traf auch Fritz, unser heutiger Busfahrer ein und los ging es. Mit lecker belegten Brötchen und Sekt konnte der Tag starten. Die Spannung wuchs, was war heute unser Ziel? Roermond sollte es sein... Wir begannen mit einer Stadtführung, diese Wanderung führte uns an die schönsten Plätze und Gebäude der Innenstadt. Unser Fremdenführer Hary wusste die ein oder andere Anekdote der Stadt zu erzählen und gestaltete den Vormittag recht spannend. Auch die Münsterkirche stand mit auf dem Programm, sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Anschließend war ein bisschen Shoppingzeit eingeplant, der Markt war schnell von uns eingenommen. Zum Mittagessen ging es mit dem Bus weiter ins Kasteeltje Hattem, das kleinste Schloss der Niederlande. Unser Outfit entsprach vielleicht nicht ganz dem Ambiente, aber die Gastgeber wussten ja, wer zu Gast kam. Das Essen war ebenso ein Genuss wie das gesamte Schloss, innen wie außen. Weiter ging es nach Vlodrop, in den National Park De Meinweg. Dort wartete „Helios“ mit seinem Planwagen auf uns. Trotz des kurzen, aber heftigen Gewitters fuhr er uns durch Wälder, Heide, Moore und Bachtäler und zeigte uns die abwechslungsreiche Landschaft der Nationalparkregion. Zur Stärkung gab es im Anschluss Kaffee und Limburger Kuchenspezialitäten. Und so ging ein sehr lustiger und abwechslungsreicher Tag zu Ende. Aber wir wären nicht die Löstigen Wiever, wenn wir nicht in unserem „Dorf“ den Tag zu Ende gingen ließen... Das „Hingerfoff Summerfess“ der Wießer Funken wurde „geentert“, um feucht fröhlich den Tag ausklingen zu lassen.

Die Löstige Wiever besichtigten Roermond…

Feiert mit uns!

Köln bewegt e.V. wird bereits fünf Jahre alt und das möchten wir gerne mit Euch feiern! Geburtstagsfeier als Fest der Inklusion Wir stellen uns und unsere Projekte vor. Es gibt ein buntes, „Köln bewegtes“ Programm Wann? 3. Oktober 2019, 11 Uhr bis 19 Uhr Weißer Hauptstraße 52, Kulturhof in Weiß Feiert mit uns! Köln bewegt e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln-Rodenkirchen. Der Verein berichtet über soziales Engagement und bietet von Profis geleitete, inklusive Workshops an, die alle eins gemeinsam haben: Talente fördern! Spaß haben! Etwas Eigenes erschaffen! Sich unterstützen! Filmen und fotografieren! Köln bewegt heißt: Wir backen, kochen, singen, tanzen, zaubern, malen und gestalten gemeinsam eigene Events. Die Projekte sind alle inklusiv, also für Kinder und junge Menschen mit und ohne Behinderungen.

Wir helfen bei Bewerbungen für den 1. Arbeitsmarkt und wir vermitteln Angebote anderer Vereine, deren Menschen und Arbeit wir kennen und schätzen. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns in diesen Jahren unterstützt haben und auch weiterhin unterstützen möchten. Auf unseren Seiten könnt Ihr sehen, wer das im Einzelnen ist und welche Projekte wir aktuell realisieren. Möchtet Ihr ein Teil der Köln bewegt-Familie sein? Dann schreibt uns und macht mit, wenn es heißt: WIR ZAUBERN!, TANZ MIT! oder SING MIT! und vieles mehr. Alle Workshops sind für die Teilnehmer kostenfrei. www.koeln-bewegt.tv und info@koeln-bewegt.tv und www. facebook.com/koelnbewegt Feiert mit uns! Text und Fotos: Petra Loog

Für die Löstigen Wiever Jule Kießling Fotos: mit und von den Löstige Wiever Ob BACK MIT!, SING MIT!, KOCH MIT! t oder MAL MIT! - Köln bewegt biete unterschiedliche Projekte. Ab jetzt wird auch gezaubert…

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Vereine

Oktoberfest der Kapelle Jonge

Trachten und Dirndl sind nicht obligatorisch, aber gerne gesehen.

Das Oktoberfest der Kapelle Jonge hat sich als „Sommerfest“ etabliert.

4 x 11 Jahre Sommerfest der KG Kapelle Jonge. 44 Jahre ein Fest der Mitglieder für die Weißer Bürger und Freunde. 44 Jahre Freude und Gemeinschaft. 44 Jahre zu Gast auf dem Hof von Kati und Heinz Breuer – zu Recht das legendäre „Breuer-Fest“.

Zum dritten Mal wollen wir unser Sommerfest am 7. September feiern als „Oktoberfest“ Mit Oktoberfestbier und Kölsch, mit Leberkäs-Semmeln und Currywurst, mit Radi und Brezn, mit Tombola und Spielen, mit DJ Andreas Hallermayer und als Highlight des Abends, der Gruppe „Krageknöpp“. Liebe Weißer, Freunde und „Kollegen“, seid ab 16 Uhr herzlich willkommen, kommt gerne in Tracht und gebt unserem Fest einen besonderen Flair. Christian Pieck PR KG Kapelle Jonge

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Unser Dorf Aus den Nachbarbezirken

Ein Bouleplatz an der Côte da Sürth

Mit persönlichem Einsatz und Mitteln aus der Stadtverschönerung

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ie Sürther brauchen kein Mittelmeer, um ihrer mediterranen Lebensfreude Ausdruck zu verleihen. Seit vier Jahren findet hier nicht nur mit „Tischlein deck Dich“ ein Fest ganz in blauen und weißen Farben statt. 800 Menschen finden sich auf dem Sürther Marktplatz dazu zu einem großen, gemeinsamen Picknick und zum Schwadronieren zusammen. Organisiert wird die Veranstaltung von dem gerade mal elf Mann starken Verein Côte da Sürth, der zwei Zielsetzungen hat: Das Fest zu organisieren und mit den wenigen Überschüssen etwas für den Ort zu leisten. Und das sollte auch in diesem Jahr so sein. Seit über einem Jahr kämpft Claudia Franzen mit ihrem Verein um einen Boule Platz auf dem lauschigen Marktplatz. Nachdem sie im ersten Versuch, der fast drei Jahre zurückliegt, keine Genehmigung seitens des Grünflächenamts erreichen konnte, holte sie mit Karl-Heinz Daniel einen alten Politikhasen als Unterstützung ins Boot. Daniels (FDP) konnte bei einigen Treffen zwischen Verwaltung und dem Verein bei der Vermittlung helfe, und so gab es dann jetzt endlich grünes Licht. Seit Mitte Juli ist der Boule Platz, das Boulodrome Sürth, fertig. Im August wurde die kleine Anlage dann auch noch feierlich eingeweiht. So, wie es sich gehört. „Zunächst hatte das Grünflächenamt Sorge um die Baumwurzeln, doch jetzt steht fest, dass sie nicht beschädigt werden“, erzählte Franzen gut gelaunt, während sie die Arbeiten am Platz Mitte Juli bei schönstem Wetter verfolgte und schon mal das Schild für den „Sürther Boulodrome“ mitbrachte. Gleich hinter der Parkfläche und dem Imbiss wurde eine ehemalige Grünfläche zunächst von der Landschaftsgärtnerei Bock von Unrat befreit, dann mit Schotter verfüllt und verhärtet. Als letztes wurde auf die zwölf Meter lange Bahn eine Sandmischung aufgetragen, die auch für wassergebundene Wege, ähnlich denen auf Friedhöfen, verwendet wird. Damit ist der Boden leicht hart und dennoch sandig. Beste Voraussetzungen, um eine ruhige Kugel

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Claudia Franzen und Maria Aachen vom Verein Côte da Sürth setzten sich für das „Boule O-Drome auf dem Marktplatz ein“.

Ab jetzt kann eine ruhige Kugel geschoben werden.

Claudia Franzen hat eigens noch das Klohäuschen aufgehübscht.

zu schieben. „Wir haben im Verein einen Franzosen, der bereits seine Kugeln poliert hat“, ergänzt Mitglied Maria Aachen. Rund 2500 Euro hätte den Verein die private Initiative gekostet. „Jetzt fanden alle Beteiligten die Idee so gut, dass die Anlage aus dem Stadtverschönerungsprogramm bezahlt wird“, verriet Franzen, die auch gleich noch zwei weitere Bänke beantragt hat, die zukünftig das umrandete Feld umsäumen werden. Boule als mediterrane Sportart passt gut zu den Sürthern. „Es geht um das Miteinander

und die Kommunikation im Dorf“, meint Franzen. Einer Bouleweisheit zur Folge, gelangst Du nicht zu einer Partie Boule, indem Du eine besondere Leistung vorweisen kannst, sondern alleine durch die Freundlichkeit der anwesenden Spieler. Nicht Leistung rechtfertigen die Teilnahme, sondern das Bemühen.

Text: Milden, Fotos: Milden und Verein Côte da Sürth WEISSER DORFECHO 172


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Aus den Nachbarbezirken

Diakonie Michaelshoven

Tag des offenen Denkmals am 8. September

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uf dem 20 Hektar großen Areal der Diakonie Michaelshoven befinden sich viele denkmalgeschützte Häuser mit den klassischen Elemente der 50er Jahre, Architektur, wie beispielsweise klare Strukturen, Rasterfassaden und freischwebende Treppenhäuser. Das einem mittelalterlichen Runddorf nachempfundene, denkmalgeschützte Gelände liegt wie eine Oase der Ruhe inmitten des sonst so hektischen Kölner Stadtlebens. Im Zentrum des historischen Parks mit seinen unzähligen exotischen Pflanzen befindet sich die 1964 eingeweihte Erzengel-Michael-Kirche. Bei der Führung über das Gelände besuchen Sie einzelne Gebäude, wie die Kirche und erfahren viel Wissenswertes über den Strukturwandel. Führungen finden am 8. September um 12, 14 und 16 Uhr statt. Treffpunkt ist die Erzengel-Michaelkirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 7 Foto und Text: Diakonie Michaelshoven

G DUN FORziTerBteIL chen tli m na n ehre

zur qualifi ng Seniorenbegleitu

S

ie möchten sich in Ihrer Freizeit für Senioren ehrenamtlich engagieren und deren Alltagsleben bereichern? Die Diakonie Michaelshoven bietet ab Oktober 2019 eine Fortbildungsreihe für neue Ehrenamtliche an.

Sie können aus einer Vielzahl von Themen diejenigen aussuchen, die Sie interessieren. Neben einer Basisqualifikation besteht die Möglichkeit, in weiteren Fortbildungseinheiten Themen der seelsorglichen Begleitung kennen zu lernen.

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Themen der Fortbildungsreihe sind u.a.: Umgang mit Demenz, Gesprächsführung, Leben in einer Pflegeeinrichtung, Biografiearbeit. Die Veranstaltungen finden in der Diakonie Michaelshoven statt. Sollten Sie Interesse haben, freuen wir uns, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen. Carlos Stemmerich (Ehrenamtskoordination) und Verena Miehe (Pastorin) Telefon: 0221 9956-1134 E-Mail: c.stemmerich@diakonie-michaelshoven.de

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Kartoffel

fest

Eine Einrichtung der Stiftung der Cellitinnen e.V.

Freitag,

20. SeptembeR 18:00 Uhr

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Unser Programm für das zweite Halbjahr 2019: In den letzten Monaten sind folgende Mitglieder der Weißer Notgemeinschaft verstorben:

Helene Liebfried im Alter von 88 Jahren Peter Hecker im Alter von 85 Jahren

28. September, 11 Uhr Damit das Herz im Rhythmus bleibt Referent: Priv.-Doz. Dr. med. Erol Saygili, Sektionsleiter Elektrophysiologie Veranstaltungsort: Cafeteria, St. Antonius Krankenhaus, Schillerstraße 23

Durch das solidarische Prinzip konnten die Mitglieder der Notgemeinschaft den Angehörigen der Verstorbenen eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen.

Weitere Themen sind: • Kniegelenksbeschwerden • Die schmerzhafte Hand • Wenn das Atmen schwerer fällt - COPD • Herzrasen • Plötzlicher Herztod

Werden Sie Mitglied, damit wir eine starke Gemeinschaft bleiben. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Friedhelm Brodesser, Tel: 02236-66333

Veranstalter ist der Förderverein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Wir wünschen den Familien die nötige Zeit zu Trauern sowie viel Kraft und Zuversicht.

Programmbestellung: foerderverein@antonius-koeln.de St. Antonius Krankenhaus Schillerstraße 23 ▪ 50968 Köln www.antonius-koeln.de

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Neues vom Anwalt

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

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ls ich neulich mit meiner Frau bei einem runden Geburtstag eingeladen war, ergab es sich, dass zu vorgerückter Stunde Themen des letzten Lebensabschnitts zur Sprache kamen. Ich habe schnell gemerkt, dass bei diesen Themen Unsicherheit und viel Halbwissen vorhanden war, so dass die beste Ehefrau von allen meinte, „schreib doch dazu mal was im „WDE“. Patientenverfügung- was ist das? Mit der Patientenverfügung wird geregelt, welche ärztlichen Maßnahmen der Verfasser im Falle einer notwendigen medizinischen Versorgung wünscht und welche Maßnahmen abgelehnt werden. So ist jeder Mensch in der Lage, im Fall einer schweren Erkrankung oder nach einem Unfall Einfluss auf die Heilbehandlung auch dann zu nehmen, wenn der Wille nicht mehr geäußert werden kann. Die Regelung kann jederzeit vom Verfasser geändert oder widerrufen werden. Was muss die Verfügung konkret regeln? Patientenverfügungen sind verbindlich: Sie müssen von Ärzten umgesetzt werden, wenn die Behandlungs- und Lebenssituation eintritt, für die sie ausgestellt wurden. Damit Ihre Verfügung anerkannt wird, muss sie schriftlich vorliegen und sollte enthalten: · Vor- und Familienname, Geburtsdatum und Anschrift · eine genaue Beschreibung der Situation, in der die Patientenverfügung gelten soll. Zum Beispiel: „Wenn ich mich aller Wahrscheinlichkeit nach unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess befinde“, oder „wenn ich mich im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit befinde“. · genaue Vorgaben, etwa zu lebenserhaltenden Maßnahmen, Schmerz- und Symptombehandlung sowie künstlicher Ernährung. Einfache Äußerungen wie „ich will nicht an Schläuchen hängen“ reichen nicht aus.

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Fachanwalt Jürgen Zaverl gibt Tipps.

· Wünsche zu Sterbeort und -begleitung, etwa zum Sterben in vertrauter Umgebung · einen Hinweis auf weitere Vorsorgeverfügungen · Datum und Unterschrift Man sollte die Regelung spätestens alle zwei Jahre aktualisieren, indem man aktuelles Datum und Unterschrift unter die Verfügung setzt. Wann tritt die Patientenverfügung in Kraft? Wer Sorge hat, dass die Patientenverfügung mißbräuchlich von den Angehörigen genutzt wird, kann unbesorgt sein: Unabhängig von Art und Verlauf einer Erkrankung müssen folgende Kriterien zwingend erfüllt sein, nämlich: · Dass Sie aktuell als Patient nicht mehr einwilligungsfähig sind – dies stellt idR. ein Arzt fest

Was ist eine Vorsorgevollmacht? Mit einer Vorsorgevollmacht beauftragen Sie eine Person Ihres Vertrauens stellvertretend für Sie zu handeln, zu entscheiden und Verträge abzuschließen – entweder umfassend oder in abgegrenzten Bereichen. Die Vollmacht gilt nur, wenn Sie die Dinge nicht mehr selbst bewältigen können. Sie können die Vollmacht dem Beauftragten auch jederzeit entziehen oder sie inhaltlich verändern. Die Vorsorgevollmacht kann sich auf Verträge, den Einzug in ein Pflegeheim, finanzielle Angelegenheiten (beachten Sie, dass viele Banken eigene Konto-/ Depotvollmachten verlangen) oder andere Bereiche beziehen. Auch persönliche Wünsche können formuliert werden. Wenn darin Angelegenheiten der Gesundheit geklärt werden sollen, muss sie für den Bevollmächtigten ausdrücklich die Befugnis enthalten, in ärztliche Maßnahmen einzuwilligen oder sie zu untersagen. Ähnliches gilt für eine Vollmacht in Angelegenheiten des Aufenthalts: Sie sollte dem Bevollmächtigten das Recht geben, dass er für Sie über die Unterbringung in einem Heim entscheiden darf. Nicht nur ältere Menschen sollten eine Vorsorgevollmacht haben, weil Ehepartner oder Kinder nicht automatisch für Sie entscheiden können. Ohne Vollmacht oder die formale Durchführung eines rechtlichen Betreuungsverfahrens beim Amtsgericht ist das nicht möglich.

· Dass Sie beim Verfassen der Patientenverfügung volljährig und einwilligungsfähig waren (zB. können für Letzteres Zeugen benannt werden, die bei der Niederschrift anwesend waren)

Um die Vorsorgevollmacht rechtlich wirksam zu erstellen, sollte sie von einem Rechtsanwalt oder Notar beglaubigt (und von Letzterem auch beurkundet) sein. Sofern Sie nicht vorhaben, Grundstücke zu kaufen oder zu verkaufen, Firmenanteile zu veräußern oder Darlehensgeschäfte abzuschließen reichen auch Zeugen wie Freunde oder Nachbarn, die sie gut kennen. Die Vorsorgevollmacht sollte ebenso wie die Patientenverfügung von Zeit zu Zeit überprüft werden.

Wer jetzt allerdings meint, er habe mit der Patientenverfügung rundum vorgesorgt, der muß auch noch an die Vorsorgevollmacht denken.

Wurde keine Vorsorgevollmacht errichtet, wird das Amtsgericht nach Überprüfung durch den medizinischen Dienst einen rechtlichen Betreuer einsetzen

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· entweder aus dem Familienkreis oder auch einen (berufsmäßigen) Betreuer. Die Betreuungsverfügung Diese Verfügung ist der schriftliche Auftrag an das Gericht, eine von Ihnen gewünschte Person zu Ihrem rechtlichen Betreuer zu bestellen, wenn das später einmal nötig wird.Hier hilft – wie so oft – ein Blick in das Gesetz: Paragraph 1896 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regelt bei Volljährigen Folgendes: Kann der Volljährige im Falle einer psychischen Krankheit oder einer Behinderung rechtliche Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln, so bestellt das Gericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen einen Betreuer. Dies ist immer dann der Fall, wenn keine anderen Regelungen getroffen wurden. Der Betreuer wird Sie nur in den rechtlichen Aufgaben vertreten, die Sie nicht mehr bewältigen können. So kann der

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Betreuer entscheiden, wo Sie wohnen, welche Medikamente Sie erhalten oder Ihre finanziellen Angelegenheiten regeln – das hängt von der Vollmacht ab. Den Umgang mit den Finanzen prüft regelmäßig das Amtsgericht.

Anderenfalls wählt das Betreuungsgericht eine dritte Person aus – soweit möglich, aus Ihrem näheren Umfeld, sonst einen fremden ehrenamtlichenoder beruflichen Betreuer. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!

Das Gericht prüft, ob Ihr gewünschter Vertreter für diese Aufgabe geeignet ist: Wenn ja, wird es Ihrem Wunsch entsprechen.

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Vermischtes

Das Herz im Fokus

Neues Programm im Antonius-Forum zu Herz, Lunge und Gelenken

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as Herbst-Programm des Antonius-Forums steht in den Startlöchern. In der zweiten Jahreshälfte stellen Ärzte des St. Antonius Krankenhauses (Schillerstraße 23) wieder zahlreiche Krankheitsbilder und deren Behandlungsmöglichkeiten vor. Diesmal geht es um Herz, Lunge und Gelenke. Los geht es am 27. September um 15 Uhr in der ASB Seniorenresidenz, Ringstraße 18. Oberärztin Dr. med. Julia Kolibay-Knief spricht über Kniegelenksbeschwerden. Dabei stellt sie unterschiedliche Therapieoptionen bis zum Gelenkersatz vor. Direkt am nächsten Tag, am Samstag, den 28. September, um 11 Uhr, lädt das Antonius-Forum seine Besucher in die Cafeteria des St. Antonius Krankenhauses (Schillerstraße 23) ein. Dort referiert der neue Leiter der Sektion Elektrophysiologie, Privatdozent Dr. med. Erol Saygili, zu Herzrhythmusstörungen. Er erklärt die elektrophysiologische Untersuchung, mit der Kardiologen eine 3D-Karte vom schlagenden Herzen erstellen können. Auf diese Weise können Herzrhythmusstörungen erkannt und bei Bedarf direkt behandelt werden. Rund um die Hand dreht es sich am 9. Oktober um 17 Uhr ebenfalls in der Cafeteria. Dann zeigen Chefarzt Prof. Dr. med. Tim Lögters und der Leitende Oberarzt Dr. med. Robert Joseph Julian, beide aus der Abteilung Unfall-, Hand- und

Orthopädische Chirurgie, wie mit modernen Therapieverfahren die Funktionstüchtigkeit der Hand nach Unfällen und Erkrankungen wiederhergestellt werden kann. „Wenn das Atmen schwer fällt – Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD“ lautet das Thema, zu dem der Oberarzt Roland Brunken am 29. Oktober im Seniorenhaus Rosenpark (BernhardFeilchenfeld-Straße 5) referiert. Denn was als chronische Bronchitis beginnt, kann sich zu einer lebensbedrohlichen Krankheit entwickeln. Früh erkannt, kann der Krankheitsverlauf jedoch positiv beeinflusst werden. Im Herzmonat November geht es gleich bei zwei Vortragsterminen um diesen wichtigen Muskel des Menschen. „Herzrasen: Veröden oder vereisen?“ lautet der Titel einer Veranstaltung am 5. November um 18 Uhr im Maternus Seniorencentrum, Hauptstraße 128 in Rodenkirchen. Oberarzt Dr. med. Christoph Ndawula aus dem St. Antonius Krankenhaus und ein Vertreter aus der Kardiologischen Praxis

Rodenkirchen erläutern die vielfältigen Behandlungsmethoden von Herzrhythmusstörungen vom MRT über den Eventrekorder bis zum Herzschrittmacher. Mit dem Thema „Plötzlicher Herztod – Wie kann man sich davor schützen?“ befassen sich Prof. Dr. med. Frank M. Baer, Chefarzt Medizinische Klinik und Kardio-Diabetes Zentrum am St. Antonius Krankenhaus, und Prof. Dr. med. Reinhard Griebenow, Jürgen Konradi und Dr. med. Sebastian Schäfer aus der Praxis Rheingalerie. Sie referieren am 20. November um 18 Uhr im Restaurant Rheinstation zu Herzkrankheiten, die zum Herztod führen können, und wie diese im Vorfeld behandelt werden können. Der Besuch der Termine ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter ist der Förderverein des St. Antonius Krankenhauses. Das komplette Programm kann unter foerderverein@antonius-koeln.de bestellt werden. Text: Ann-Christin Kuklik

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AUF REISE

Wassersportfreunde Weiß

Unter Dampf auf der Elbe und im Nord-Ostsee-Kanal

Wie immer ging es bei den elf Freunden feucht fröhlich zu

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m 1. Wochenende im Juli fuhren wir elf Wassersportfreunde und ein befreundetes Ehepaar aus Berlin in Richtung Hamburg. Ziel war es, die Stadt zu erkunden und mit dem Eisbrecher ,,Stettin“ einen Tagesausflug auf der Elbe und dem Nord-Ostsee-Kanal zu erleben. Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir mit einem Doppeldeckerbus eine Stunde quer durch Hamburg. Ein ortskundiger Stadtführer mit viel Humor brachte uns die Stadt näher. Mit einem schönen gemeinsamen Abendessen und dem Absacker an der Bar wurde der 1. Tag beendet. Am Samstag, direkt nach dem Frühstück, fuhren wir zum Museumshafen nach Övelgönne, wo schon der dampfende Eisbrecher ,,Stettin“ auf uns wartete. Pünktlich um 10 Uhr ging es die Elbe runter in Richtung Brunsbüttel. Der ruhig fahrende Eisbrecher wurde 1933 bei den Stettiner Oderwerken erbaut. Der Stapellauf erfolgte im gleichen Jahr. Das Schiff hat eine Länge von 51,75 m und eine Breite von 13,43 m. Maximaler Tiefgang 6,01 m. Die 3fach Expansions-Dampfmaschine hat eine Leistung von 2.200 PS. Das Schiff kann eine Geschwindigkeit bis maximal 14,5 Knoten laufen. 2-Zylinder Kessel mit je 3 Flammrohren wollen bei voller Fahrt stündlich mit mehr als 1.000 kg bester Kohle von Hand beschickt werden. Gegen 13.30 Uhr erreichten wir die Schleuse Brunsbüttel. Vorher kam noch ein Lotse an Bord. Nach 30 Minuten Schleusung konnten wir in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufen. Als dann noch die Sonne hervorkam ließen wir uns das Bier und den ,,Eisbrecher-Schnaps“ schmecken. Die Verpflegung, es gab Suppe, Matjes und Käsebrötchen, kam bei allen gut an. Gegen 18 Uhr erreichten wir unser Ziel Rendsburg. Von dort aus wurden wir mit einem Bus nach Hamburg zurückgebracht. Ein tolles Erlebnis auf dem größten kohlebefeuerten Dampfschiff der Welt. Am Sonntag fuhren wir schon früh zum Hamburger Fischmarkt, wo wir uns in der alten Fisch-Versteigerungshalle zum Brunch WEISSER DORFECHO 172

Der Eisbrecher ist über 50 Meter lang.

trafen. Dort spielten 2 Kapellen, leider ein wenig zu laut für unsere Ohren. So ging es dann schon ein wenig früher als geplant zu den Landungsbrücken. Es folgte eine 2-stündige Hafenrundfahrt. Einige besichtigten dann noch den alten Elbtunnel. Es war ein ereignisreiches und schönes Wochenende, welches von unseren Mitgliedern Colin Hughes und Heinz-Georg ,,Whisky“ Goebel hervorragend ausgearbeitet wurde. ,,Ob am Fluss oder am Siel, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel‘. Text und Fotos: Wilfried Kahl

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AUF REISE

14 Tage im ugandischen Dschungel Ein Erfahrungsbericht

gleiteten wir die Waldarbeiter jeden Tag in den Dschungel, um Bäume und deren Vegetationszustand zu erfassen, Vögel einzufangen, allerlei Parameter an ihnen zu untersuchen, sie zu ringen und dann wieder frei zu lassen, Schimpansen zu finden und zu verfolgen, um ihre Lebensgewohnheiten zu dokumentieren und auch die anderen Affenarten zu beobachten, ihre Fresszeiten und –arten festzuhalten und schließlich Insektenfallen aufzustellen und zu entleeren.

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och nie war ich dem Äquator so nahe! Auf Anregung eines Verwandten von mir, verbrachten wir im Juni 14 Tage als Volunteers im ugandischen Dschungel. Im Budongo Forest im Nordwesten des Landes, einem 830 qkm großen Gebiet mit altem Baumbestand, leben sehr viele Primaten: neben zwei communities von Schimpansen (mit jeweils etwa 100 Tieren) finden sich dort Baboons (die wir als Paviane bezeichnen), Rotschwanzmeerkatzen (red tailed monkeys), schwarz-weiße Stummelaffen (colobus monkeys) und blue monkeys. Diese haben in den letzten Jahrzehnten zunehmend Ärger gemacht, indem sie den Wald verlassen haben, um den umgebenden Kleinbauern auf ihren Feldern die Früchte wegzufressen. Die Forscherfrage lautet demnach: Warum verlassen die Affen den Wald, verändern ihre Nahrungsgewohnheiten und fallen in die Plantagen ein? Und wie können wir dem begegnen?

Vier Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt:

Die weltweit agierende Organisation Earthwatch mit Sitz in den USA unterstützt das Forschungsvorhaben und vermittelt viele Freiwillige aus aller Welt, die dort im Budongo Forest helfen wollen.

Sehr früh morgens, noch im Dunkeln begann der Tag für uns: mit Stirnlampen, festem Schuhwerk, Arbeitskleidung und einem Tagesrucksack (Wasser, Lunchpaket, Fernglas, einer Trillerpfeife – falls wir uns im Wald verlaufen!) ausgestattet, be-

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1. Wie verändert sich der Wald? Zeigen die Bäume Schwächesymptome, fruchten nicht mehr richtig oder entwickeln weniger Blätter? Sind die Wurzeln geschwächt? 2. Gibt es möglicherweise nicht genügend Bestäuber in Form von Insekten oder Vögeln, so dass die Bäume weniger fruchten? 3. Wie reagieren die unterschiedlichen Affenstämme auf dieses Phänomen? Wer entscheidet bei ihnen, wer und wann der Wald verlassen wird, um in umliegende Äcker einzubrechen? 4. Wie reagieren die Kleinbauern auf die Raubzüge der Affen? Mit welchen Möglichkeiten können sie die Tiere abhalten?

An den letzten beiden Tagen durften wir mit den Kleinbauern der Umgebung Kontakt aufnehmen, ihre Felder besuchen und sie zu den Problemen befragen. Für mich war dies der mit Abstand beeindruckendste Teil der Expedition, da wir hier einen Einblick in das tägliche Leben der dortigen Bevölkerung erhalten konnten. Uganda war eine britische Kolonie, weshalb fast alle Menschen ganz gut englisch sprechen und wir uns somit gut verständigen konnten. Die ugandischen Dörfer bestehen fast alle aus runden Lehmhäusern ohne fließend Wasser und ohne Strom; entsprechend gibt es keinerlei Kühlmöglichkeit für Lebensmittel, folglich auch keine Milch oder Milchprodukte. Das Essen ist zumeist vegetarisch, da Fleisch sehr teuer ist. Mit dem Besitz einer Ziege ist man ein reicher Mensch, denn die kleinen Zicklein werden als Fleischquelle genutzt. Ebenso hat fast jeder Hühner (für Fleisch und Eier) oder auch Schweine, die alle munter frei durch die Dörfer rennen. Ein überaus bunter Anblick! Alle arbeiten auf den Feldern – ich habe keinen einzigen Traktor gesehen, alles wird in Handarbeit bewältigt! Schon die kleinen Kinder müssen Ziegen hüten oder tragen eine Art Hacke über der Schulter, mit der sie Kassawa (das Hauptessen dort: Maniok wird getrocknet und gemahlen) ernten. Es wächst in dem dortigen Klima fast alles: Bananen, Ananas, Mangos, Papayas, Melonen, Zuckerrohr, Mais, Sesam, Maniok, Avocado, Kaffee, Kakao, Kartoffeln, Tomaten,... mit teilweise mehreren Ernten pro Jahr! Aber alles sehr extensiv! Kein Vergleich mit unserer intensiven Landwirtschaft! Auf die Frage, was der Kleinbauer denn für seinen Sesam, seinen Kaffee oder seine WEISSER DORFECHO 172


Unser Dorf

Ich hatte eine Wasserpistole mitgebracht (die dort unbekannt ist – Plastikspielzeug habe ich nirgendwo gesehen!) – damit kann man die Baboons verscheuchen,

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denn die mögen kein Wasser. Ist aber nur eine kleine Hilfe und hält vermutlich nicht lange an. Die Bauern haben es mit einer Pufferzone versucht und roten Chili angebaut, den die Affen nicht mögen. Das Problem ist aber – wer kauft den? So wird weiter nach Früchten gesucht, die die Affen nicht mögen, die sich aber dennoch vermarkten lassen. Wir hatten Zwiebeln vorgeschlagen, aber die scheinen die Baboons auch zu mögen... Forschungsergebnisse der letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass der Urwald entlang des Äquators in der ganzen Welt 15% weniger fruchtet und somit die heimische Fauna nicht mehr ausreichend ernähren kann. Woran das liegt ist bisher unbekannt. Sollte auch das eine Folge des immer schneller fortschreitenden

Klimawandels sein?? Weitere Forschung ist nötig.... Wer mehr Information zu diesem Projekt erhalten möchte, soll sich gerne bei mir melden. Mechthild Posth

Leserbrief *

tz steht. Sie war lange ein ist eine alte Villa, die unter Denkmalschu Villa ist vor einiger Zeit Die . . Leider hat sich das erheblich geändert optisches Highlight am Eingang zu Weiß t, in den Garten der haff gesc er, hat es, auf welchem Wege auch imm e gefällt damit verkauft worden und der neue Besitzer Bäum alte en wurd Hässlichkeit nicht zu überbieten ist. Es einfach unerVilla einen Neubau zu erstellen, der an ist , kann men kom e. Wie man auf so eine Idee wurd en haff gesc eit ichk heul Absc e Platz für dies ntlich müsste er für hat dafür ein Honorar bekommen. Eige itekt Arch che ortli ntw vera der ute, verm klärlich. Ich de an Kindergärten leisten, zurückzahlen und eine erhebliche Spen eld ieng Stud sein eit ichk heul Absc so eine n Kindergartenjahr schon machen auch Pampersrocker im erste eln stap zu nder eina über hen lötzc denn Bauk

recht ansehnlich. lgt wurde. Diese Verfahrensweislich ohne Konsequenzen nicht befo Es wurde ein Baustopp verhängt, der nach t über einen Verlust an Glauban. So dürfen sich unsere Politiker nich weise regt zu großer Nachdenklichkeit t gelingt, so klare Dinge zu regeln. würdigkeit wundern, wenn es ihnen nich e Ungereimtheiten da einAnlass zum Nachdenken, zumal sich einig All diese Ausführungen geben reichlich ns des Bauherrn geprägt, seite it r unglaublichen Geschmacklosigke fügen. Insgesamt ist dieser Bau von eine ur direkt im ehemals itekt arch haus Es steht jetzt eine billige Kauf te. konn n halte lich mög für t nich die man alles abzureißen und in ntümer dazu verpflichtet werden, dass Eige der ste müs h ntlic Eige en. Gart schönen te man rlich zu seinen Lasten. Anderseits könn den Urzustand zurückzuversetzen, natü n gibt . selte nur l hmackloses Ambiente woh darüber nachdenken, dass es ein so gesc estellt, darg Raum Unvermögen auf engstem Hier wird architektonisches Können und n so selte ist en itekt des Besitzers und Arch wie wohl selten wo anders. Die Blamage t es bleib nde Scha an diesem Objekt. Eine offensichtlich auf so dichtem Raum, wie für den Besitzer! sowohl für den Ort, den Architekten wie Ulf Below

WEISSER DORFECHO 172

* Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.

Avocados erhält, bekommen wir die für mich schockierende Antwort: nur wenige Euros! Und davon soll er seine Familie ernähren (Ugandische Frauen bekommen im Durchschnitt 6,4 Kinder!!)?? Zudem wird dort Schulgeld verlangt und auch für die Schul-Uniformen, die Arbeitsmaterialien und den Bus zur Schule muss Geld bezahlt werden. Alles undenkbar für uns! So mangelt es einem Großteil der Bevölkerung an Bargeld – zu Essen haben sie genug, aber der Preis für ihre Früchte ist viel zu niedrig und dann fressen die Affen auch noch alles weg! Was können sie tun?

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Unser Dorf

Auf zwei Rädern durch Deutschland

Vor einigen Jahren kam uns die Idee, einmal durch ganz Deutschland zu radeln, und zwar vom Süden bis in den äußersten Norden. Wie es im Leben stets so ist, gibt es immer wieder familiäre Ereignisse, für die man so ein Vorhaben verschieben muss. In diesem Jahr haben wir uns als begeisterte Radsportler aber gesagt: „Nun muss es los gehen“. Am 4. Juni machten wir uns deshalb mit vollgepackten Taschen an den Rädern und guten Mutes auf den Weg. Unser Ziel war eine Radtour vom Allgäu bis in den hohen Norden. Mehr als 1500 Kilometer hatten wir uns vorgenommen. Eine große Herausforderung. Erst einmal aber ging es zum Kölner Hauptbahnhof. Der Zug war pünktlich und hat uns in gut 6 Stunden nach Kempten ins Allgäu gebracht. Hier startete unsere Deutschlandreise nach einer ruhigen Nacht und gutem Frühstück in einer ländlichen Pension.

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Von Kempten ging es zunächst auf dem Iller-Radweg in Richtung Ulm. 96 km am ersten Tag, auf teils schlechtem, durch vorheriges Hochwasser ausgeschwemmtem Radweg, war schon eine erste echte Aufgabe. Aber für den Einstieg auch nicht mal verkehrt, denn so konnten wir uns sagen: „Schlimmer kann es ja nicht kommen“. Und so war es auch. Weitere 21 Tage sind wir mit nur einer technischen Panne, einer gebrochenen Speiche, die von einem sehr freundlichen Mechaniker des Radhauses Raab in Bad Neustadt an der Saale schnell behoben wurde, durch unser wunderschönes und sehr sehenswertes Land geradelt. Unsere Route führte uns weiter von Ulm die Donau flussabwärts bis Donauwörth. Ab da nahmen wir Kurs auf den Radweg „Romantische Straße“, dem wir bis Röttingen folgten. Auf diesem Radweg, dem sich nahtlos auch der liebliche Taubertal-Radweg anschließt, fuhren wir durch prachtvolle und historische Städte und Dörfer mit bewegter Geschichte. Allen voran Nördlingen, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber. Ab Röttingen folgten wir dem Gaubahnradweg bis nach Ochsenfurt am Main. Die Bahntrasse wurde in den achtziger Jahren nicht mehr für den Transport von Zuckerrüben benötigt, deshalb stillgelegt und zum Radweg umgebaut. Weiter ging es auf dem Main-Radweg bis kurz vor Schweinfurt. Von dort auf dem Main-Werra-Radweg weiter bis nach Meiningen an die Werra. Auch hier kamen wir wieder einmal durch sehr sehenswerte historische Dörfer und Städte wie z.B. Münnerstadt und Bad Neustadt. Der Werra folgten wir über Bad Salzungen, Philippsthal, Bad Sooden-Allendorf und Witzenhausen bis zu ihrer Mündung in der wunderschönen Stadt Hann. Münden. Die Stadt ist wegen ihres geschlossenen mittelalterlichen Stadtkerns sehr sehenswert. Diese Stre-

cke führte uns auch über Thüringen teils entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Eines unserer Ziele war die Weser, die hier bekanntlich aus Werra und Fulda entspringt. Der Weser folgten wir von hier bis nach Achim, kurz vor Bremen. Unser Ziel lag nun noch einige hundert Kilometer weiter in Richtung Norden. Von Achim gelangten wir über Oyten nach Fischerhude auf den Mönchsradweg, ein alter Pilgerweg, der uns an historischen Steingräbern und sehenswerten Kirchenbauten vorbei über Zeven und Stade bis an die Elbe nach Wischhafen führte. Dort ging es mit der Fähre über die Elbe nach Glückstadt und weiter am östlichen Elbeufer bis nach Brunsbüttel an den Nord-Ostsee-Kanal. Diesem folgten wir bis Rendsburg. Unsere letzten zwei Etappen fuhren wir über Schleswig auf dem Ochsenweg. Der Ochsenweg, in Dänemark auch Heerweg genannt, führte durch ein uns bis dahin unbekanntes Schleswig-Holstein. Wir fuhren durch eine abwechslungsreiche Mischung einzigartiger Naturlandschaften in Form von weiten Moor-, Wiesen- und Heidegebieten sowie Wälder, bis wir unserer Ziel Flensburg erreichten. Exakt 1583 km sind wir in drei Wochen durch eines der schönsten Länder dieser Erde geradelt. Und das vollkommen CO2-neutral, vorbei an zahlreichen schönen und beschaulichen Orten. Glauben sie uns: Es lohnt sich einmal auf den Flieger zu verzichten. Bevor es mit der Bahn wieder Richtung Heimat ging, verweilten wir noch einen radfreien Tag in der historischen Hafenstadt Flensburg. Wir nutzen die Zeit für Besichtigungen und einen kurzen Rückblick auf die letzten ereignisreichen Wochen. Wir sind so begeistert von unserer Radtour, dass wir bereits jetzt eine weitere Tour planen. Sollten Sie durch unseren Reisebericht neugierig geworden sein, bieten wir Ihnen gerne an, weitere Tipps zur genauen Strecke und besonders empfehlenswerten Unterkünften bei uns zu erfragen (Tel. 02236-61516). Uwe und Rita Wittmann WEISSER DORFECHO 172


Kalbsbäckchen 150 g 200 g 300 g 4 1 kg 3 El 1 1⁄2 El 5 Stiele 2 150 ml 1 1⁄2 l 3 El

Möhren Knollensellerie Zwiebel Knoblauchzehen Kalbsbäckchen küchenfertig (beim Metzger vorbestellen) Olivenöl, Salz, Pfeffer Tomatenmark Thymian Lorbeerblätter Rotwein Kalbsfond Speisestärke

Selleriepüree 800 g Knollensellerie 50 g Butter Salz 1 El Weißweinessig 3 El Haselnussöl Paprika und Pilze 450 g Spitzpaprikaschote rote 6 El Olivenöl 7 Stiele Thymian Salz Pfeffer 80 g Haselnusskern 2 Schalotte 50 g 6 Stiele Petersilie glatte 500 g Steinpilz kleine, feste (ersatzweise TK) 1⁄2 Tl Bio-Zitronenschale fein

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Zubereitung Möhren und Sellerie in ca. 1 cm große Stücke schneiden, Zwiebeln 1 cm groß würfeln. Knoblauch mit dem Messer andrücken. Von den Kalbsbäckchen das äußere Fett und die Häutchen entfernen. Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Fleisch darin bei starker Hitze rundum dunkelbraun anbraten, mit Salz würzen. Fleisch aus dem Bräter nehmen und auf einem Teller beiseitestellen. Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch im Bräter bei mittlerer Hitze unter Rühren rundum braun anbraten. Tomatenmark, Thymian, Lorbeer und Pfeffer zugeben, mit Rotwein ablöschen und stark einkochen lassen. Mit Kalbsfond auffüllen. Fleisch in den Fond legen, kurz aufkochen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Gas 2, Umluft 160) auf der 2. Schiene von unten ca. 2 Stunden schmoren, dabei das Fleisch mehrmals wenden. Für das Selleriepüree Sellerie schälen, waschen und in 2 cm große Stücke schneiden. Butter im Topf zerlassen. Sellerie darin bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten farblos dünsten, salzen. Mit 600 ml Wasser auffüllen. Zugedeckt 25-30 Minuten sehr weich garen. Sellerie in ein Sieb gießen, dabei das Kochwasser auffangen. Sellerie in einer Küchenmaschine sehr fein pürieren, mit Weißweinessig, Haselnussöl und Salz abschmecken. Für die Schmorpaprika Paprika vierteln, entkernen und schräg in 2 cm breite Stücke schneiden. 2-3 El Öl in einer Pfanne erhitzen. Paprika darin 10-15 Minuten unter gelegentlichem Schwenken bei mittlerer Hitze braten. Nach 8-10 Minuten 3 Stiele Thymian zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bräter aus dem Backofen nehmen. Haselnüsse auf einem mit Backpapier belegten Blech im heißen Backofen 7 Minuten rösten, grob hacken. Fleisch vorsichtig aus dem Bräter nehmen und auf einem Teller beiseitestellen. Den Fond durch ein Sieb in einen Topf passieren, aufkochen und mit in wenig Wasser angerührter Stärke binden. Fleisch in der Sauce bei kleinster Hitze warmhalten. Für die Steinpilze Schalotten sehr fein würfeln. Restliche Thymianblättchen von den Stielen abzupfen und fein hacken. Petersilienblätter von den Stielen abzupfen und in feine Streifen schneiden. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze darin in 6 Minuten bei starker Hitze goldbraun anbraten. Schalotten und Thymian zugeben und bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten unter Rühren braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Zitronenschale und Petersilie untermischen. Mit freundlichen Gruß Jörg Blöck

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Unser Dorf

Kalle Paltzer

Wir freuen uns, an dieser Stelle immer über die vielen kreativen Menschen bei uns im Ort und Kölner Süden. Ob Sie uns einen Spruch zusenden oder sich als Künstler vorstellen. Heute stellen wir Kalle Paltzer vor. Seit drei Jahren hat Paltzer sein Atelier hier in Weiß, im ehemaligen Bauernhof.

Termine im Dorf

1. September ab 11 Uhr

Einmal um Weiß 10 Kilomenter Grenzwanderung Treffpunkt ist am Kirchplatz St. Georg 7. September ab 14 Uhr

Tag der offenen Tür im Maternus Seniorencentrum

mit Hausführungen, Jazz-Livemusik, und Vernissage Maternus Seniorenwohnanlage, Hauptstraße 128, Eintritt frei 14. September ab 14 Uhr

Seniorenfest

für Weißer Bürger und Bürgerinnen Ü65 Pfarrsaal St. Georg, Einlass ab 13.30 Uhr

„Paltzer nutzt den vergänglichen Werkstoff Papier als recyceltes Werkmaterial für seine plastischen Körper mit lebendigen Oberflächenlandschaften. Er entwickelt - spielerisch zwischen Transparenz und Dichte changierend – experimentelle Produktionstechniken!“, schreibt die Kölner Kunsthistorikerin Dr. Marta Cencillo-Ramirez 2015 über ihn. Farbe hat bei ihm keinen Raum. Denn Paltzer will sich mit seinen dreidimensional wirkenden Werken mit ihren nahezu skulpturalen Oberflächen auf das Wesentliche konzentrieren. „Es gibt auch warme Grautöne“, erklärt er. Seine Leinwände erstellt er selbst, nach einem uralten, eiweißreichen Rezept. Seine Strukturen wirken mitunter surreal und lassen Interpretationen Raum. Mondlandschaften? Ungewöhnliche oder krankhafte Veränderungen? Adern oder Gerippe? Unperfektes Perfektes? Der gelernte Keramiker, Kerammaler, Modulleur und Töpfer ist sich sicher, dass irgendwo im Universum seine Strukturen vorhanden sind. Vielleicht nicht in unserer Umlaufbahn, aber wer weiß das schon so genau.

30. November ab 15 Uhr, Sonntag 1. Dezember ab 13 Uhr

29. September, 16 Uhr

„Der letzte Streich der Turmalins“

Das Ensemble wurde nach seiner erfolgreichen Teilnahme am Regional-, Landes- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Frühjahr 2017 ins Kammermusikzentrum NRW aufgenommen. Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh-Straße 7, 50999 Köln 3. Oktober von 11 bis 19 Uhr

12. Weißer Weihnachtsmarkt Kirchplatz St. Georg

14. Dezember um 16 und 19 Uhr

„Jedanke zor Adventskranzkääzezick“ mit Günter Schwanenberg Haus Brodesser. Reservierung: 02236.65199 bei H. Schubäck

Geburtstagsfeier

als Fest der Inklusion von Köln bewegt e.V. Weißer Hauptstraße 52, Kulturhof, 50999 Köln-Weiß

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GEMEINSAM TRAUERN UND ERINNERN Im Brodesser Gedenkportal geben wir der Trauergemeinschaft Raum für tröstende Worte, Erinnerungen und vieles mehr. Zu jeder Zeit. An jedem Ort.

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Unser Engagement für Kultur.

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Musik, Film, Theater, Tanz, Literatur oder die Vielfalt der Museen: Ein breites kulturelles Angebot macht unsere Region lebendig. Daher unterstützen wir kulturelle Großveranstaltungen, aber auch die vielen kleinen Bühnen und Initiativen in Köln und Bonn. Mit jährlich über 500 geförderten Projekten sind wir einer der größten Kulturförderer in der Region.

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Weisser Dorfecho 172  

Das Stadtteil-Magazin aus Köln-Weiß. Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V.

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