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AAD 2013 - Volkskrankheiten der Augenheilkunde.

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AAD2013_Teil_2_QX9_Teil_2 06.11.12 16:47 Seite 161

Der ophthalmologische Notfall im Kleinkindalter 297

KU

Raum-27

Prof. Dr. Petra Meier (Leipzig) PD Dr. Ina Sterker (Leipzig)

Dienstag, 26.02.2013

16:30 - 18:15

Prof. Dr. Anja Eckstein (Essen)

Ziele Erkennung und Behandlung wichtiger akuter Krankheitsbilder im Kleinkindalter

Abstracts

Kursinhalte Im Kurs werden wichtige ophthalmologische Erkrankungen im Kleinkindalter dargestellt, die einer sofortigen Diagnostik und Therapie bedürfen. Da Säuglinge und Kleinkinder ihre Beschwerden nicht detailliert artikulieren können, kommt der Differenzialdiagnose typischer Leitsymptome und klinischer Bilder eine elementare Bedeutung zu, die wichtigsten sind das „Rote Auge“, die Leukokorie, die Lidschwellung, der Exophthalmus und der akute Strabismus. Es werden die speziellen Untersuchungsabläufe und -verfahren bei Kindern erörtert , dazu gehören die spezielle altersgerechte Sehschärfenprüfung, die Möglichkeiten der spaltlampenmikroskopischen und funduskopischen Untersuchung, die Prüfung der Bulbusmotilität und die Tensionsmessung. Es werden die Kriterien für die Durchführung bildgebender Verfahren erörtert und für die einzelnen Krankheitsbilder werden die entsprechenden Behandlungsstrategien unter Berücksichtigung der spezifischen interdisziplinären Zusammenarbeit mit Radiologen, Pädiatern und HNO-Ärzten dargestellt. Zuhörerkreis Weiterbildungsassistent/-in Facharzt/-in Klinik Niedergelassene/r Arzt/Ärztin Mindestteilnehmerzahl: Teilnehmergebühren Mitglieder:

15

Maximale Teilnehmerzahl:

106

35,00 €

Nichtmitglieder:

47,00 €

LowVision und High Quality of Life: Leit-Pfade zur umfassenden Rehabilitation sehbehinderter und Blinder 298

KU

Raum-110

Dr. Barbara Schaperdoth-Gerlings (Essen)

Samstag, 02.03.2013

14:00 - 15:45

Dr. Stephan Fröhlich (Nürnberg)

Ziele Darstellung des möglichen interdisziplinären Netzwerkes der Rehabilitation Sehbehinderter und Blinder in ophthalmologischer, optischer und sozialer Hinsicht und der daran beteiligten Berufsgruppen. Kursinhalte Eine erfolgreiche Rehabilitation von Menschen mit beginnender oder manifestierter Sehbehinderung zeichnet sich nicht durch die Bereitstellung eines möglichst umfangreichen und kostspieligen Hilfsmittelparks aus, sondern durch eine gut vernetzte medizinische und soziale Betreuung vor Ort. Sie hat primär die Bedürfnisse des Betroffenen als Maßstab. Nach der Diagnostik und meist während der noch laufenden Therapie wird dem Patienten die Tragweite der eingetretenen Behinderung immer deutlicher, die Fragen, die sich stellen, können aber weder von ihm, noch von der behandelnden Augenärzten zügig und eindeutig beantwortet werden. Die resultierende Orientierungslosigkeit, gar Hilflosigkeit stellt die gesamte Lebensplanung in Frage, psychische Belastungen sind immens für den Patienten selber aber auch seine Angehörigen. Der individuelle Weg durch die notwendige umfassende Versorgung ist für die Betroffenen, deren Angehörigen und uns als Augenärzte verschlungen und unübersichtlich. Hier sind professionelle „Pfadfinder“ gefragt, die es bereits vielerorts gibt. Wir möchten Ihnen die einzelnen Berufsgruppen und ihre Aufgaben, die Koordination dieses Leit-Pfades in solchen Netzwerken darstellen und ermutigen, „Ihr Netzwerk vor Ort“ zu suchen und zu finden. Zuhörerkreis Weiterbildungsassistent/-in Facharzt/-ärztin in Klinik Niedergelassene/r Arzt/Ärztin Orthoptistin Mindestteilnehmerzahl: Teilnehmergebühren Mitglieder: Orthoptistinnen:

15

Maximale Teilnehmerzahl:

56

35,00 € 22,00 €

Nichtmitglieder:

47,00 €

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