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gletscherspalten 3/2024

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Der Körper in dünner Luft Beim Bergsteigen in großen Höhen wird der menschliche Körper einer Reihe von physiologischen Herausforderungen ausgesetzt, die durch den sinkenden Sauerstoffgehalt in der Luft und ­andere Umweltfaktoren bedingt sind. Je höher wir gen Himmel steigen, desto dünner wird die Luft und ­desto größer die Belastung für den menschlichen Körper. Die wichtigsten Auswirkungen der Höhe auf den Körper sind:

7.500 m

Über 7.500 m: Die Todeszone! Der Körper regeneriert nicht mehr und ein akuter Kräfteverschleiß setzt ein. Die Überlebenszeit sinkt selbst für geübte Sportlerinnen und Sportler auf maximal 48 Stunden.

6.000 m

Ab 6.000 Meter: In dieser extremen Höhe nimmt die Leistungsfähigkeit rapide ab. Alle bisher auftretenden Symptome verstärken sich.

5.000 m

2.800 m

2.500 m

Ab 5.000 Meter: Der Sauerstoffgehalt sinkt um die Hälfte. Eine dauerhafte Akklimatisierung ist nicht mehr möglich. Nur kurzfristig lassen sich durch entsprechende Vorbereitungen Gesundheitsrisiken wie Lungenödeme weitgehend ausschließen. Ab 2.800 Meter: Die Hälfte aller Bergsteigerinnen und Bergsteiger bekommt ohne ausführliche Akklimatisierung erste Anzeichen der Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit). Ab 2.500 Meter: Der Luftdruck fällt und ab dieser Höhe muss sich der Körper akklimatisieren. Es können leicht veränderte Sinneswahrnehmungen auftreten.

1.000 m

Ab 1.000 Meter: Nach dem Aufstieg sollte eine zweite Nacht auf dieser Höhe verbracht werden. Eine Faustregel: Pro 1.000 Meter gibt es 10 Prozent Leistungsabfall.

600 m

600 Meter: Ab dieser Höhe nimmt die Leistungsfähigkeit kontinuierlich ab.

Grafik: Shutterstock/Pohl-Boskamp. Mit freundlicher Genehmigung von PR & Kommunikation, Claudia Rohlfs

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