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herbst 2014

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über nacht sich im schweigen üben, bemüht, die silben nicht zu beschmutzen, spucke zu nutzen für ärgeren unfug: fisch und hänfling einander vorstellen. träge biegt sich das schilf. unter obhut stromern am sonntag touristen, handtücher, alles nach maß. man kennt das, hat selbst schon briefe geschrieben mit kaltem bleistift, für die, die man liebt, und man wünschte, die silberne linie würde nicht stimmen, binnen sekunden anders fallen, an der brust angefangen, nicht richtung kopf zielen, die spitze der mine, schwer schätzbar, wie tief.

offensichtlich sich wehren dagegen, anstand haben, abstand: man geht angeln. armselig dörrt am ufer der fang. feuer verglimmt. abends dann nachgeben, schwimmen. stilles wasser schlucken, alleine nicht lang, ein gekrümmtes bündel im schlafsack, beim see.

angenommen aber, man bastelt am großen abmalen, am auslassen der farben am see. unruhig stellen sich fragen, leinwände fallen auf gegenstände, am ufer stemmen sie sich in den sand. man meint zu erwägen, schatten hätten mehr gewicht. und wäre das nichts: man ist eine frau, man weiß, von vordächern kann es genauso kalt schütten wie aus freien himmeln, salz, flüssig gerieben, und nachtisch sind im gepäck: eine decke, eine angel, einen ganzen arm sachen, die einen hoffnungslos glücklich machen.

angenommen aber

Herbst 2014

angenommen, man spürt seinen puls, verwunderung, und will wissen, was dieses tuckern sich dabei denkt, in welchen schüben im dunkeln, unter welchem umstand es wuchert. die rufe tragen ihre farben, warten auf einen neuen gebrauch.

der blick schaut aufs wasser, strauchelt zum boot, man grübelt, ob es zeit wird, die flammen zu verbuddeln, die zunderbüchse gleich mit zu verfluchen, aus purer vorsicht die scheite zu stutzen, eine schicht abzuziehen, man bückt sich runter zum kreis, den steinen und klumpen, tritt den zunder kaputt.

rückwärts drückt sich ruhe ins ufer. man schürt ein kleines feuer an. zuerst sprühholz, in der mulde schlummern flammen, man zückt seine quarzuhr aus freien stücken, zurrt mulmig am armband, und dumm wie man ist, lauscht man, den kopf schief, dem tuckern, sucht zwischen ziffern nach bruchstellen, muschlig wie glas.

die entscheidung zum aufbruch fällt über mich her, versorgt mich mit honig am morgen. wenn ich zweifel, schüttelt sie kleine begehren vom kopf zu den zehen. ich hatte sie nicht eingeladen, die anziehung, dagegen zu gehen. wieso neig ich mich, leit eine spannung, vom schuppen aus kapp ich strom von den zäunen. pflock schmale füße auf schemel. wähl die säge, die lärm macht, für was sie umkreist.

R e i h e Ly r i k

rike sch

der rest ist

gedi

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© F o t o : Ta b e a X e n i a M a g y a r

resonanz Rike Scheffler, geboren 1985 in Berlin, studierte nach ausgiebigen Reisen in Vietnam, Neuseeland und Australien Psychologie an der FU Berlin. Sie schreibt vor allem Lyrik und vertont diese in Zusammenarbeit mit Musiker*innen zu szenischen Lied-, Text- und Klangcollagen. Ihre Texte veröffentlicht sie in Zeitschriften und Anthologien. Sie ist Mitgründerin des Berliner Lyrikkollektivs G13 (www.gdreizehn.com). Die Gruppe verfolgt keine gemeinsame Poetologie, außer der, sich gegen Vereinzelung, Versnobbung und Konkurrenz im Literaturbetrieb auszusprechen. Gemeinsam tourt die Gruppe regelmäßig durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Eine G13-Anthologie erschien 2012 bei Luxbooks; im selben Jahr war Rike Scheffler Finalistin beim 20. Open Mike. Derzeit studiert sie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. „der rest ist resonanz“ ist ihr erster Einzelband. http://rikescheffler.tumblr.com/

die klanggebilde. plosives skelett. gedichte als orte, ohne korsett. wo ich bin, wenn ich liebe. utopie und reprise. wie weit kann ein vokal mich tragen, silben, und ein fußpedal? brech dir kein haar. wenn ich drüber schreibe – bin ich schon zu spät. Rike Scheffler

Rike Scheffler der rest ist resonanz Gedichte Reihe Lyrik Band 37 / ca. 64 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster 19,90 Euro [D] 20,50 Euro [A] / 978-3-937445-65-6 Auslieferung: Oktober 2014

chte

die spitzen trinken, blinzeln, dieses ganze nass in sich dringend finden, die fische milchig. wie ist das mit der mimikry?

effler


Herbst 2014

Es geht mir mit den Gedichten nicht um die Wirklichkeit an sich, noch sollen sie nur in einem Hirn oder einem Text stattfinden. Sie nehmen ihren Ausgang von den Teilen der Wirklichkeit, die zu schnell ihre Gestalten wechseln, die mir, das heißt uns, zu nahe stehen, als dass sie eine begriffliche Form annehmen könnten – oder wir darüber sprechen wollten. Ein Vogel im Flug: Ich versuche ihm beizukommen, indem ich seine reale Bewegung durch eine Bewegung des Textes ersetze. Ich muss das nicht tun. Es bleibt bloß jenseits von Erkenntnis und Handeln noch Sprache übrig. Das Flügelflattern wird als Wort synchron, im Satz beginnt es wieder zu flattern (wir sagen: Oh guck mal). Würde man Flattern und ‚Flattern‘ gegeneinander ausspielen, wäre das Spiel vorbei. Linus Westheuser

was in den tagen schob unterm haar: rubik, wale. oben völlig verloren. verstehst du?

R e i h e Ly r i k

linus west

die grossen

gedi

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vögel ja! nochmal: diese tiere tragen elternkostüme. sie haben sich das alles auf der fahrt erst ausgedacht. ich war vorhin da, es hieß 60490822. ohne weitere verarbeitung hätte alles hier einen ekligen film am rand. notiz: furchtlosigkeit (ein ausrufezeichen). die kritik der stimmung ist die voraussetzung aller kritik.

verstehst du? es ist 2 uhr 24, ich schiebe einen mechanismus vor mir her, neuralgisches betteln für nichts und wieder für später, eisigkeit, verschulung im tiefsten wochenende. hier ist jedenfalls nichts mehr drin. also would it be worth it, after all, if one should say: es ist sonnig, es ist warm, aber ich komm grade runter und geh nicht zur arbeit.

die nadel im himbeereis

und oh die affen. affirmation einer goldenen, umherschweifenden anfreundung, wie? gelegen. ich meine, das könnten jetzt wirklich auch tiere sein. abstraktes, gut gesehen, oder einfach nur hoch aufeinander getürmt. unter räumen, so dumm wie blumen: auf, zu. die kritik kommt diesmal von ganz weit draußen.

ich halte mein fenster weit offen an allen tagen, denn ich bin verliebt in die großen vögel. immer nachts sind sie bei mir.

was bin ich geworden, ich will mich gerade denken, aber es wuchert mir überm kopf, die sonne gibt sich hin in quadraten aus obst, die flecken kleben in der ganzen stadt. ich will sie lieben die stadt, aber ich liebe die großen vögel und wie es wuchert aus den leeren häusern. das licht ist eine kruste auf den leuten im bus und ich liege im bett und ich warte auf den tag ich warte auf die nacht.

ich liege in meinem bett, ein schirm sind die wände, ich schreibe F U C K an jede einzelne. in der stadt fällt der schnee, dann die streu, dann räumen sie den schnee, dann saugen sie die streu, die straßen sind leer und warm und überall kreisen die vögel. sie nisten in haufen von trockenen krusten an den häusern, es geht ein wind so sanft und böse, dass einem die gedanken schlingern.

jede wand ist ein schirm für bilder in meinem park steht ein vergoldeter hirsch auf kunstrasen, sein fell ist bedeckt mit der scheiße der vögel. was bin ich geworden? meine fühler gehen ins erdreich, ich versuche nur betrunken mich gerade zu denken. ich suche das stampfen im boden.

besonders wenn es warm ist in der nacht, gehen sie ein und aus bei mir. ich liege mit den geschlossenen augen an ihren krallen, ich saufe die architektur. was bin ich geworden, dass ich hier bin ohne stöße in der luft und verliebt?

ich bin verliebt in die großen vögel

Linus Westheuser, geboren 1989 in Berlin, ist Mitglied und Mitgründer des Berliner Lyrikkollektivs G13 (www.gdreizehn.com). Seine Gedichte erschienen in Magazinen, darunter BELLA triste, Belletristik und poet, und Anthologien, etwa „40% Paradies. Gedichte des Lyrikkollektivs G13“, Luxbooks 2012. Er ist Koautor des Kollektivgedichts „das war absicht“, SuKuLTuR 2013, und war 2012 für seine gemeinsam mit Tristan Marquardt verfassten Texte Finalist des 20. Open Mike. Mit Charlotte Warsen und Joel Scott betreibt er im Rahmen des Babelsprech-Projekts der Literaturwerkstatt Berlin den Blog „Hallo Präsident – für eine Politik der Lyrik“ (www.babelsprech.org). Linus Westheuser lebt in Berlin und studiert Soziologie. „die großen vögel“ ist sein erster Einzelband.

kommt! ein trampeln von flügeln, ich glaube, ich halte es jetzt. auf den klapprigen fingern ein haus gebaut, im flur überrascht euch im dämmern ein bild: goreckij, fin de siècle. und die farben sind nicht tot. so geht es, ruhen im stromgarten, den abfall geschafft mit zärtlichem ton. oder ich mag vielleicht lieber alleine sein: eine schweigende orgie, das zwinkern im fell. ihr schaut mir ein leben lang zu. und alles, was ich wünsche, ist wahr.

ist man ja einzig im schwung. und die wohnung, der letzte brocken vom singenden ding. wenn ich an himmel denke, denk ich an sterben nie. hört ihr? hacienda im abend, oder brom und wo, trittst du einzeln hinaus: „außerdem“. „lilie“. ich zähle das. man muss vorsichtig sein am abend. das saurierglühen steht in den gründen. auf der gabel die grillen aus grausigen lehrerköpfen. aber das alles wird euch gehören. kommt,

Linus Westheuser die großen vögel Gedichte Reihe Lyrik Band 38 / ca. 88 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster 19,90 Euro [D]/20,50 Euro [A] / 978-3-937445-66-3 Auslieferung: Oktober 2014

chte

kommt mal her, im gang steht was, das ist schon halb von dieser welt. man darf es nicht anfassen, aber aus der blüte fällt schwerkraft, ein bisschen kleiner als das ganze all. ich schaue einer mauer aufs schulterblatt und zähle, an der mauer liegt zartes gefieder an, eine markierte hand auf der axt, trägt auf einmal wurzeln. und hunderte kleine leute winken, aus formen vertrieben, zuhause.

bizarre stillleben, das. scharfe kanten als straußen, wie beine am tisch. ein zweimalzwei ums eck, im axthieb von einem augenblick, du hältst dicht. die prager spitzen zwischen falten im kopf, ein weinerlicher zug. ob das, nein ob, ich meinte bloß hey. hey du. das entscheide ich nicht allein.

Foto: © privat

dieses campari orange soll lebenslang bei mir stehen

heuser


Herbst 2014

Rozalie Hirs

Hier zerstiebt Welt und wird wieder zusammengesetzt, transformiert, vielfältig lesbar, Musik. Hier können verschiedene Stimmen gleichzeitig autonom sein und zusammenfinden. Hier schwirren Erinnerungen, überlagern sich, schmelzen ineinander. Hier wird hören oder nochnicht-hören Bild für sich noch-nicht-erinnern, zeigen, entschwinden. Hier reisen wir um die Welt in verschiedenen Sprachen, versuchen die eigene und fremde Sprache auszusprechen. Hier finden wir uns in Bedeutung, im Klang, im Stammeln. „Gestammelte Werke“ versammelt erstmals Gedichte von Rozalie Hirs auf Deutsch und in ca. 12 weiteren Sprachen in einem umfangreichen Kompendium.

hingegen wächst sogar aus sag’mal! und stell dich nicht so an! ein löwenzahn

Music and writing poetry are very closely related for me. By nature I am a dreamer, and while working I see play to be my main activity. The act of creation itself is in the first place intuitive and subconscious, reflection and awareness always follow further on in the creative process. I play with material, with words, sounds, meanings, notes. It’s an attitude that leads to intense experiences. You can only create something new when you take risks. Then the outcome can be a new experience for you and for others. Why do we love art? We want to have an experience that we haven’t had before, that gives us an insight, or that reminds us of something we have felt at some point but that we have forgotten about. We want to learn something, get to know something about ourselves, about our world, our emotions, our thought.

R e i h e Ly r i k

rozalie

gestamme

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lte werke fliegende augen mit federnden flügeln lichter geworfen auf einer karte gezeichnet in händen flammend hellwach das sagte ich doch nicht ein leichtgewicht atemlos nektarblatt und blütenstaub lebendiger klatschrosen blaue felder mit kornblumen als entpuppte köpfe einäugige heitere himmel aus denen träume zum vorschein kommen als seidenraupen sich in vieltausend metern spinnenden sprachen auf graugrünen maulbeerblättern bedeckt mit härchen enthüllenden fäden einer verliebten sonne entgegenkommen einfach so ohne auftrag oder regen sich streckende fühler eine flüchtige berührung von flügeln ausklappend nach dem was ist (ein tag)

das licht an den tag legen schatten das zimmer lässig aus einer undenkbaren sonne scheinen auf so und so viele arten mai und oktober niedrig genug durch (fenster) in ein (zimmer) sich auge zu wissen mit einem (bild)

stellt er ein zimmer aus einem anderen (zimmer) gibt fühlen denken sich der räumlichkeit zeigend auf ein (ding) in der welt sich wissend ein uhrwerk neben jedem denkbaren (stuhl) mit einem (kleidungsstück) von gestern ein (tisch) heute mit der leeren (streichholzschachtel) ein brotloses (messer) verschiebt sich ein gleicher (stuhl) aus seiner umgebung bis eine rücken (lehne) beim (tisch) ruhe sich zuerteilt in trauter umgebung

Rozalie Hirs, geboren 1965, lebt als Dichterin und Komponistin in Amsterdam. Sie veröffentlichte fünf Gedichtbände – „Locus“, 1998, „Logos“, 2002, „Speling“, 2005, „Geluksbrenger, 2008, und „Gestamelde werken“, 2012 –, alle bei Querido, Amsterdam. Hirs studierte Komposition bei Louis Andriessen und Tristan Murail am Koninklijk Conservatorium Den Haag und an der Columbia University New York. Ihre Kompositionen wurden unter anderem von Asko | Schönberg, Slagwerk Den Haag, dem Bozzini-Quartett und der Niederländischen Radio Philharmonie aufgeführt. Rozalie Hirs tritt international als Performerin ihrer elektroakustischen und Text-Arbeiten auf und hat zwei CDs veröffentlicht – „Platonic ID“, 2007, mit Instrumentalstücken, geschrieben für und eingespielt von Asko | Schönberg, und „Pulsars“, 2010, mit elektroakustischen Kompositionen mit Text –, beide bei Attacca Records, Amsterdam.

sieht das gedachte sich selbst keimen im anderen stockwerk kommt zum vorschein aus dem treppenhaus gräbt sich eine katzenkralle mit der beute in den fußboden beschattet sonnenlicht das blau des stuhls mit zweigen und blättern schlägt der gasofen seinen feuerstein an stehe ich heute morgen auf um zu radeln nach einer dusche mit butterbroten beim aussteigen verdrängen die reisenden den zug lassen ihn nicht vorbei geht die uhr einen schritt weiter in der monatlichen überweisung steckt ein ganzes haus die elektrizität verbindet die zimmer auf einen schlag genau wie das wasser liegt das gemüse im supermarkt als ob es niemals gewachsen wäre kommen sich näher im einkaufswagen als kostprobe auf den magen beugt der tisch das fallen vor zum beispiel meiner ellenbogen und hände begegnen dinge menschen tisch aus bäumen zersägt zusammengefügtes bett zusammengeschlafen fliegt der traum wie ein marienkäfer oder ein alp durch geschlossene lider ein auto mit flügeln braucht wasser entweder karotte oder hot dog fliegt ja nicht mit kerosin des gedachten verschließe ich die tür mit dem schlüssel rose

sonne dasselbe zimmer

F o t o : © w w w. m a r c o b o r g g r e v e . c o m

Rozalie Hirs gestammelte werke Gedichte Reihe Lyrik Band 39 / ca. 240 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster 19,90 Euro [D]/20,50 Euro [A] / 978-3-937445-67-0 / Auslieferung: Oktober 2014

chte

täglich

hirs


Herbst 2014

Natürlich ist „Feuerwache II“ ein Stück weit eine dokumentarische Arbeit, aber sie ist nie nur dokumentarisch. Denn in der Arbeit steckt ein stark narratives Element, ich möchte eine Geschichte oder die Geschichte zu einer Geschichte erzählen. Fotografie kann sich glücklicherweise heute von dem Zwang befreien, sich einordnen lassen zu müssen. Die Kategorisierung „Dokumentation oder Kunst“ ist irrelevant geworden. Ich arbeite eher phänomenologisch. Ich versuche, mich Dingen aus verschiedenen Perspektiven anzunähern. Es kann sein, dass ich mit dieser Herangehensweise auch einmal scheitere, aber ich bin auch der Überzeugung, dass ich nicht zwangsläufig zu einem wie auch immer gearteten Ergebnis gelangen muss. Es sind die sinnlichen Wahrnehmungen, die eine Grundlage für die Darstellung bilden. Insofern geht es um Farben, Formen, Geräusche, Gerüche. Hermann Recknagel Dr. Irene Schütze

Hermann Recknagel hat die Arbeit in der alten Mainzer Feuerwache vor und in ihrem Verschwinden festgehalten, hat Erfahrungen visualisiert, die sonst für immer verloren wären und allenfalls als Erinnerungen fortleben würden.

Was bleibt, wenn die Räume verschwinden?

Reihe Kunst

hermann

feuer

fot

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wache ii

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Hermann Recknagel Feuerwache II Fotos 160 Seiten, durchgehend farbig, 116 Fotos (einige schwarz-weiß), Hardcover mit SU, mit 4 Gedichten von Tristan Marquardt, einem Essay von Dr. Irene Schütze und einem Interview mit Hermann Recknagel, gestaltet von Andreas Töpfer / 39,00 Euro [D]/40,10 Euro [A] / 978-3-937445-64-9 Dieser Titel ist lieferbar (erschienen März 2014, noch nicht angekündigt).

Hermann Recknagel, geboren 1958 in Frankfurt/Main, lebt und arbeitet als Künstler in Mainz. Nach seinem Studium der Önologie und der Ökonomie begleitete er als Politikberater den europäischen Reformprozess und fotografierte die gesellschaftlichen Veränderungen in zahlreichen Ländern. Seine Fotografien wurden in vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Seit 2005 widmet er sich zunehmend den „Schwachen Signalen“ in Deutschland und erweitert seine künstlerische Arbeit um Objekt und Skulptur. Seine Ausstellungen „Brückenkopf“ im Jahr 2012 und „Feuerwache II“ 2014 beziehen sich auf die Veränderung im öffentlichen Raum.

recknagel Foto: © Hermann Recknagel


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13,80 14,20 13,80 14,20 15,90 16,30 24,80 25,50 15,90 16,30 14,40 14,80 14,90 15,30 14,90 15,30 15,90 16,30 15,90 16,30 22,90 23,50 19,90 20,50 19,90 20,50 24,90 25,60 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 17,90 18,40 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50

Jan Böttcher Lina oder: Das kalte Moor Erzählung Jan Brandt Doppelpass. Geschichten aus dem geteilten Fußballdeutschland Anthologie Silke Andrea Schuemmer Remas Haus Roman Michael Stavaric Europa. Eine Litanei Pierangelo Maset Klangwesen Roman Steffen Popp Ohrenberg oder der Weg dorthin Roman Johannes Jansen Bollwerk Vermutungen Pierangelo Maset Laura oder die Tücken der Kunst Roman Johannes Jansen im keinland ist schönerland stumm Texte aus der DDR 1983 –1989 Michael Stavaric Nkaah. Experimente am lebenden Objekt Tuuve Aro Karmiina K.: „Ich bin okay.“ Roman Annika Scheffel Ben Roman Sabine Scho Tiere in Architektur Texte und Fotos Pierangelo Maset Beauty Police Roman

14,40 10,00 UVP 7,90 UVP 19,90 17,90 17,90 16,90 19,90 22,90 18,90 19,90 19,90 19,90 19,90

20,50 18,40 18,40 17,40 20,50 23,50 19,50 20,50 20,50 20,50 20,50

Johannes Jansen Liebling, mach Lack! Faksimiles Jakob Dobers/Rainer Leupold Falsche Russen im Buch Geschichten Hermann Recknagel Feuerwache II Fotos

25,00 UVP 10,00 UVP 39,00

40,10

Heide Henschel/Thomas Mohnike Luise und das lang­weiligste Buch der Welt Michael Stavaric/Renate Habinger Gaggalagu Andreas Töpfer/Samara Chadwick Durch dick und dünn / Through thick and thin Melanie Laibl/Dorothee Schwab Ein Waldwicht fliegt in den Oman   Taubert/Tchemberdji/ Rinck/Jirka/Töpfer Ich bin der Wind Geschwinde Lieder für Kinder & CD

12,80 13,20 14,90 15,30 14,90 15,30 19,90 20,50 19,90 20,50

Thomas Kraft Schwarz auf weiß Eine Werbeschrift Monika Rinck Ah, das Love-Ding! Ein Essay Hendrik Jackson Im Innern der zer­brechenden Schale Poetik und Pastichen Kleilein/Kokkelkorn/Pagels/Stabenow Tuned City. Zwischen Klang- und Raumspekulation. Reader

7,90 UVP 18,90 17,90 25,00

Jan Böttcher Der Krepierer Erzählung, gelesen vom Autor Tragetasche Sterntaler Tragetasche Katzenziegen Rucksack-Tragetasche Tannenbaum-Yeti Plakat Laibl/Schwab Mit dem Waldwicht um die Welt Volker Reiche Mäzenatengabe „Poesie als Lebensform“ Plakat Blutbahn „Poesie als Lebensform“ (A1), Plakat Fisch „Poesie als Lebensform“ (A2 lang) Plakat Ameisenwolf „das amortisiert sich nicht“ (A1)

14,80

19,50 18,40 25,70

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