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Othmarschen
Waitzstraße 29a 040- 88099988












Zum Leben zählen die Aufs und Abs des alltäglichen Empfindens – der eine freut sich, der andere ärgert sich und ganz andere trifft es nicht. Was immer auch so um einen herum passiert.
Nur eines haben wir alle gemeinsam: das Warten. Der legendäre US-Schauspieler Charles Bronson sprach im Western-Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ in seiner finalen Szene den hochphilosophischen Satz: „Irgendeiner wartet immer!“.

Klaus Schümann, Chefredakteur und Herausgeber Hamburger Klönschnack
Dafür haben wir heute sogar ein eigenes Zimmer, das Wartezimmer. Jeder verbringt Tage oder gar Wochen seines Lebens im Wartezimmer. Während einige den Umstand, mehr oder weniger genervt, zwangsläufig hinnehmen, finden andere darin Zeit zur Muße, daddeln auf dem Handy oder widmen sich dem Illustrierten-Angebot zwischen „Gala“ und „Auto, Motor, Sport“.
Auf einer Kneipen-Toilette fand sich dereinst die geniale Inschrift: „Komme gleich wieder, Godot!“ Eine grinsende Anspielung
auf Samuel Becketts Theaterklassiker der Nachkriegszeit: „Warten auf Godot“.
Und wir, die wir im täglichen Leben zwischen Charles Bronson und Samuel Beckett hin- und herpendeln, pflegen das Warten als klassischen Bestandteil des Lebens.
Wir warten an der Ampel auf Grün, wir warten beim Fußball auf den erlösenden Abpfiff, wir warten auf eine frohe Botschaft und wir warten auf das Ergebnis der Ziehung der Lottozahlen.
Und weil wir an das Warten gewohnt sind, warten wir auch, ohne uns dabei aufzuregen.
Jetzt warten wir erst einmal auf den Frühling.
Ihnen wünsche ich ..., herzlich Ihr Klaus Schümann
Übrigens: „Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.“ (Pearl S. Buck)

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März 2026
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Herausgeber und Chefredakteur (V.i.S.d.P)
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Hamburger Klönschnack ... man sieht sich!
Am 1. April erscheint die nächste gedruckte Ausgabe und am 27. März als E-Paper. Anzeigenschluss für April ist Montag, 16. März.
11 Interview: Dr. Stefan Bayer, Sicherheitsexperte
13 Mensch des Monats: Jost „Addi“ Münster
PERSÖNLICHES
Wer, was und wann? Ereignisse rund um die Menschen 8
INTERVIEW DES MONATS
Prof. Dr. Stefan Bayer, Ukrainekrieg und seine Auswirkungen 11
MENSCH DES MONATS
Jost „Addi“ Münster, Jazzmusiker 13
LEITARTIKEL I
Der Hafen im Wandel Hafenarbeit gestern und morgen 16
LEITARTIKEL II
Parkplatzmangel Wohin mit dem Auto? 22
ARTIKEL
Die Pfeife, die niemals ausging Siegfried Lenz zur Erinnerung 25
Hirschpark ohne Hirsche Widerstand formiert sich 26
Preiswürdig: „Wer die Wahl hat“ Stadtteilschüler erhalten Bertini-Preis 28
GASTKOLUMNE
Joachim Prinzenberg, Digitale Streitkultur 29 AKTUELLES
Doppelerfolg für
&
neue
KUNST & KÖNNEN
Termine in Ateliers, Museen, Galerien 46
LEIB & SEELE
Rezept des Monats, Kulinarisches 48
LEBEN & TREIBEN
Rissen tanzt, Buchspenden von der Haspa, Klönschnack kulinarisch: Sophie‘s 52
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Amelie Fried
In ihrem neuen Roman »Eine von uns« (ET: 11.3.26) erzählt Amelie Fried eine ebenso scharfsinnige wie berührende Geschichte über Absturz, Neuanfang und Stärke. Ein schwerer Unfall reißt Nelly den Boden unter den Füßen weg und mit ihm Sicherheit und Selbstbild. Sie muss lernen, wer sie wirklich ist, wenn nichts mehr bleibt.
Do., 26. März 2026 · 19:30 Uhr
Heymann am Erik-Blumenfeld-Platz 27 22587 Hamburg · Eintritt: € 20,–Vorverkauf überall bei Heymann und auf www.heymann-buecher.de
Adrienne Friedlaender
In »Halbzeit mit Aussicht« (ET: 4.5.26) nimmt Adrienne Friedlaender uns mit auf eine ehrliche, berührende und überraschend humorvolle Forschungsreise durch die Lebensmitte. Sie fragt: War das jetzt schon alles? und vor allem: Was kommt jetzt? Eine Veranstaltung für alle, die spüren: Da geht noch was.
Di., 5. Mai 2026 · 19:30 Uhr Heymann am Erik-Blumenfeld-Platz 27 22587 Hamburg · Eintritt: € 15,–Vorverkauf überall bei Heymann und auf www.heymann-buecher.de
HEYMANN in Blankenese:
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HEYMANN in Wedel: Welau Arcaden · Bahnhofstr. 31 Telefon: 04103 / 13039
HEYMANN in Schenefeld: Stadtzentrum · Industriestr. 1 Telefon: 040 / 8391687

Mo., 2.2.: Andreas hatte Geburtstag: Große Schüssel mit vielen leckeren Muffins, gingen zügig weg.
Di., 3.2.: Das Team begrüßt Mediaberater Sascha Cers. Herzlich willkommen!
Mi., 4.2.: Sophie hatte Geburtstag: Große Torte mit lila Soße und undefinierbarer Füllung, extrem lecker! Ach, und es schneit mal wieder ...
Mo., 9.2.: Redaktion debattiert, ob Autorin Harriet deutsch ausgesprochen werden sollte oder Härriet. Keine Einigung. Eine Kommission wird eingesetzt.
Mi., 11.2.: Klaus an der Kaffeemaschine: Wieder einmal war der Wassertank leer, hat auch was von Routine.
Fr., 13.2.: Schicksal an der Kaffeemaschine: Fertiger Becher mit Café con leche kippt um – es ist Freitag, der dreizehnte ...
Di., 17.2.: Tim resigniert angesichts des Winterwetters: „Ich erwarte nichts mehr ...“
Mo., 23.2.: Sophie will einen Tag im Monat in Jogginghose kommen und sagt: „Die Kontrolle über mein Leben habe ich eh verloren, ich sitze ja hier mit euch!“


Warme Speisen
Spargelcremesüppchen
Kalte Speisen
Vitello Tonnato (Kalbfleisch an Thunfischsauce)
Flusskrebsfleisch an Curry Joghurt Dressing
Parmaschinken an Cantaloupe Melone
Caprese Spießchen mit Mozzarella-Honigtomate & Olive
Hausgebeitzter Bio Lachs an Senf Dillsauce
Anti Pasti-Variationen von gegrillten & marinierten Gemüse
Wildblumenkäse - Der frühlingsfrische Käsegenuss
Als Nachspeise
Sizilianische Limonencreme pro Person 45,– € (bestellbar ab 5 Personen)
Unsere Empfehlung zu Ostern: Frisches Milchlamm von den Husumer Salzwiesen Bahnhofstraße 50 22880 Wedel Tel.: 04103 - 92 08 0 www.recht-wedel.de
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Bäckerstochter aus Blankenese, wurde im Februar zur Blankeneser Grünkohl-Königin ernannt. Gemeinsam mit Robert Dederbeck feierten rund 30 Mitglieder des Lions Clubs Blankenese die Königswürde. Austragungsort für das dazugehörige große Festmahl rund um den Grünkohl war das Waldcafé Corell im Niendorfer Gehege. Zum Klassiker zählten Kasseler, Backe, Kochwurst und die runden, leicht gesüßten Bratkartoffeln. In Form von körperlicher Bewegung war ein gemeinsames Boßeln bei nicht gerade entspannten Temperaturen vorausgegangen. Claudia Spieshöfer, die Grünkohlkönigin 2025, ist nun wieder bürgerlich.






















Schauspielerin und Vorständin der Benita Quadflieg Stiftung, Liedermacher Rolf Zuckowski und viele weitere Akteure folgten der Einladung von Andreas Klitsch, Vorsitzender von Brücken für Kinder e. V. und Frank Otto sowie Alexandra Wandel, Vorstände von All For One – Alle Menschen für eine Erde e. V. zum gemeinsamen Netzwerktreffen. Rund 90 Vertreter und Vertreterinnen von Kinderschutz- und Nachhaltigkeitsorganisationen sowie aus Wirtschaft, Kultur und Politik trafen sich im Hamburger Business Club. Sandra Quadflieg appellierte dabei eindringlich: „Wer Kinder schützt, schützt nicht nur einzelne Schicksale, sondern legt die Grundlage für eine gerechte, menschliche und zukunftsfähige Gesellschaft. Kinderschutz heißt hinschauen, handeln und Verantwortung übernehmen – heute, nicht morgen!“



























Nienstedterin und Gründerin der Firma Baumgold, engagiert sich für den Klimaschutz und hat ein nachhaltiges Brettspiel mit Klimaquiz erfunden. Die Brettspiel-Erfinderin von „Treepoly“ spendet alle Überschüsse aus dem Verkauf für den Klimaschutz. Dabei kooperiert sie mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. in Hamburg. Wenn es ihre Zeit zulässt, unterstützt sie zudem die Arbeit des Zukunftsforums in Blankenese. Von Haus aus ist die Sozial-Ökonomin seit über 30 Jahren in ihrer eigenen Tai Chi-Schule in Nienstedten als Tai Chi-Lehrerin tätig. Mehr über das Treepoly auf Seite 60.

Bernd Rudolph,
stadtbekannter Weinhändler aus Blankenese, lud zum 25. Mal zu einem kleinen, elitären Neujahrsempfang für sieben Personen in das Weinhaus Röhr an die Blankeneser Landstraße. Das Besondere an diesem schneereichen, frühen Februartag: Es war auch gleichzeitig sein 85. Geburtstag, zu dem die prominente Gästerunde Blankeneser Freunde gratulierte. Weinfreund Rudolph dankte mit einer wohlbekannten Rezitation.



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klönschnackt ...
Teemlich liesen warrt diskereert över dat Mitmaken bi de Football-WM, de in düt Johr in de USA, Kanada un Mexiko stattfinnen schall. Dat Vörgehen vun de Trump-Administratschoon gegen de Innwannerten, de Angreep op demokraatsche Strukturen un de Intransparenz üm den överbasigen Sexhannel- un Missbruukschandal schreet dorgegen to’n Himmel. 1936 hebbt de Olympschen Spelen in Berlin stattfunnen. Tovör harrn sünnerlich de USA Bedenken vunwegen de Missachten vun Minschenrechten in’t Düütsche Riek. Se överleggen, de Veranstalten demonstrativ to boykotteren. Dat hebbt se denn aver doch nich maakt un Hitler kreeg de Gelegenheit, en grote Schauspeel för de
Weltapentlichkeit to inszeneren. Sogor diverse Jazz-Orchester treden op. Dor hett sik woll ok de Swing-Jöögd in Hamborg orntlich freit. Mit lange Hoor, wiede Büxen un Regenschirms weren se an’t Danzen un föhlen sik dorbi free. Nau dat hebbt de Natschonalsotschalisten as’n Bedrohen vun de regelte Ornen ansehn. Blots een Johr na de Spelen hebbt se Swing-Danz Verbotten anornt. 1940 geev dat’n grote Razzia bi’n Veranstalten in’t Hamborger Curio-Huus un later de Fastnahm vun över 300 mehrst Minnerjöhrige ut de Swing-Jöögd. Vele sünd denn in Konzentratschoonslagers inwiest worrn.
Vun en Boykott sünd wi woll ok hüüt wiet af, man de Rhythmus vun’n Jazz-Standard „Goody Goody“ swingt in mien Ohr, wenn ik an dat WM-Endspeel in New Jersey denken do ...
Es fiel ein schwerer Blumentopf mir eines morgens auf den Kopf. Er grub sich tief in mein Gedächtnis und hinterliess mir als Vermächtnis ´nen rosaroten Blumenschopf
Den muss ich jeden Morgen gießen, auf dass die Blumen weiter sprießen. Ich sag euch als Verfasser: ich nehm nur warmes Wasser sonst müsst´ ich immer niesen.

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Der Mensch ist ein faszinierendes Wesen. Er kann auf dem Mond landen, vergisst aber regelmäßig seine Passwörter. Er entwickelt Künstliche Intel- ligenz und stellt sich gleichzeitig die Frage, ob Tomaten im Kühlschrank traurig werden. Intelligenz und Irritation liegen bei ihm oft nur einen Gedanken voneinander entfernt. Biologisch gesehen ist der Mensch ein Wunderwerk: ein aufrechter Gang, ein hochkomplexes Gehirn und ein Daumen, der ihn befähigt, Werkzeuge zu bauen – oder stundenlang auf Bildschirme zu tippen, um Katzenvideos zu liken. Evolutionär war das vermutlich nicht exakt so geplant, aber der Mensch war schon immer gut im Improvisieren. Besonders bemerkenswert ist seine Fähigkeit zur Selbstreflexion. Kein anderes Lebewesen stellt sich so oft die Frage: „Was mache ich hier eigentlich?“ Meistens kommt diese Erkenntnis spät abends, begleitet von Snacks und leiser Existenzangst. Trotzdem steht der Mensch am nächsten Morgen wieder auf und tut so, als hätte er alles im Griff.
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Prof. Dr. Stefan Bayer, Forschungsleiter des German Institute for Defence and Strategic Studies
„Abschreckung
Der Krieg in der Ukraine dauert schon mehr als vier Jahre an. Wie sieht es aktuell an der Front aus, wer hat Vorteile, ist ein Ende in Sicht und was kann oder muss die deutsche Bevölkerung davon lernen?
Welche wesentlichen militärischen Entwicklungen sind aktuell in der Ukraine zu beobachten, mit Blick auf Frontverläufe, Kräfteansätze, Ressourcenlagen auf beiden Seiten?
Es handelt sich um einen klassischen Stellungskrieg, einen Abnutzungskrieg, in dem die russische Führung ihre Soldaten als Kanonenfutter missbraucht – eine menschenverachtende Art der Kriegsführung. Darüber hinaus wird die Zivilbevölkerung der Ukraine durch Angriffe auf die Energieinfrastruktur zermürbt. Das Ziel ist ihre Desillusionierung. Man kann nicht genug betonen, wie beeindruckend der Widerstand der ukrainischen Bevölkerung ist – mental wie militärisch.
Hätten Sie am Anfang gedacht, dass die Ukraine so lange durchhält?
Gehofft hatte ich es. Putin hatte vier, fünf Tage nach Einmarsch schon eine Siegeserklärung vorbereitet. Aber er und auch wir hatten unterschätzt, dass die Ukraine sich bereits seit der Annexion der Krim gegen Russland verteidigen musste und daraus ihre Erfahrungen und Lehren gezogen hat. Die Ukraine hält nun im Großen und Ganzen stand, auch wenn 20 Prozent ihres Territoriums besetzt sind.
Wie beurteilen Sie die Fähigkeiten der Ukraine, den Widerstand noch lange aufrechtzuhalten?

Wenn Amerika sich rausziehen würde – könnte Europa das auffangen?
Die neuesten Zahlen des Institutes für Weltwirtschaft in Kiel sagen: Ja, rein quantitativ geht das. Die große Frage ist, ob das qualitativ ausreicht. Zudem gibt es rechtliche Restriktionen bei Waffensystemen. Das erklärt die zum Teil zögerliche Politik innerhalb Europas.
Kann der Krieg noch militärisch oder nur noch politisch entschieden werden?
Ich gehe davon aus, dass er nur politisch entschieden werden kann. Eine militärische Entscheidung sehe ich auf absehbare Zeit nicht. Aber die politische Entscheidung, die wird umso leichter fallen, je besser die Ukraine sich gegen Russland verteidigen kann, denn dann kann auf Augenhöhe verhandelt werden. So ein Diktatfrieden, der öfters im Raum stand, der auch jetzt zwischen Trump und Putin verhandelt wurde, das ist einer, den die Ukraine mit Sicherheit nicht eingehen wird. Dann wären vier Jahre aufopferungsvolle Gegenwehr gegen Russland mit Füßen getreten, um das mal salopp auszudrücken.
Die Durchhaltefähigkeit ist gegeben, trotz Versorgungsengpässen bei Bewaffnung und Munition. Die ukrainische Drohnenproduktion ist technologisch sehr, sehr gut geworden. Das macht Hoffnung. Gleichzeitig darf man nicht unterschätzen, wie sehr es an die Substanz geht, in eisigen Wintern in kalten, zerstörten Wohnungen auszuharren. Auch an der Front gibt es sowas wie Abnutzungserscheinungen, etwa durch die ausbleibende Auffrischung ukrainischer Kräfte, die sehr lange an der Front sein müssen. Das gilt aber auch für Russland. Es ist ein menschenverachtender Krieg, den Russland zu verantworten hat, dem bereits viel zu viele Menschen
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Die Strategie ist ausgesprochen zweckmäßig, der Einsatz der Drohnentechnologie effektiv. Aber auch Russland produziert enorme Stückzahlen – etwa 1.000 Kampfdrohnen pro Woche, plus Raketen. Der Krieg hat sich durch Drohnen massiv verändert. Beide Seiten sind wechselseitig gut vorbereitet, es ist ein schwieriges Hin und Her von Innovation und Adaption, ohne klare Vor-
Professor Dr. Stefan Bayer ist der Meinung, es bräuchte einen Operationsplan Zivil und einen Operationsplan Wirtschaft, damit im Ernstfall alle wissen, was zu tun ist.
Führt der politische Frieden zwangsläufig über Trump? Momentan sieht alles danach aus, als ob das nur über den stärksten Akteur weltweit geht. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass China – wenn dort noch Interesse bestehen sollte, das internationale System aufrechtzuerhalten – ein Stück weit mäßigend auf Russland einwirken könnte.
Damit Europa mitreden kann, müssten die Sanktionen spürbarer wirken. Wir sprechen vom 19. Sanktionspaket, richtig wirksam war da bislang noch keines. Bisher haben wir uns an die interessanten Hebel wie Öl- und Erdgasexport noch nicht rangetraut, da wir damit auch uns schaden würden. Denn noch ist Westeuropa nicht energiesouverän.
Wagen wir eine Prognose: Was erwarten Sie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten an der Front?
Schwer zu prognostizieren. Wahrscheinlich bleiben die Stellungen weitgehend fix, mit kleineren russischen Geländegewinnen. Daneben rechne ich mit einer Zunahme der ukrainischen Drohnenangriffe gegen entferntere Ziele, auch Richtung Moskau. Vielleicht bringt das die Bevölkerung gegen Putin auf. Meine Hoffnung ist, dass die Ukraine nicht verliert – aber der Preis, den die Ukrainer zahlen müssen, ist enorm.
Blicken wir auf Deutschland und Hamburg. Welche konkreten sicherheitspolitischen Konsequenzen ergeben sich?
Es besteht die Gefahr, dass der Krieg in irgendeiner Form näherkommt. Und auf diesen Worst Case müssen wir uns gesamt-
gesellschaftlich vorbereiten, etwa mit Blick auf das Militär, kritische Infrastrukturen, den Katastrophenschutz, aber auch die Zivilbevölkerung. Themen wie Notvorräte, Energiezugang, zivile Verteidigung müssen enttabuisiert werden. Ich will den Krieg nicht herbeireden. Aber wenn ein Krieg ausbricht, müssen wir bestehen. Jeder kann hierfür einen Beitrag leisten. Indem er zum Beispiel Vorsorge trifft, für eine bestimmte Zeit autonom zu Hause leben zu können. Je besser wir unsere Hausaufgaben machen, desto glaubwürdiger schrecken wir ab, desto besser können wir uns im Fall der Fälle verteidigen.
Hausaufgaben machen klingt nicht so, als wäre die Zivilgesellschaft jetzt schon auf eine veränderte Bedrohungslage vorbereitet. Ich gehe davon aus, dass wir das nicht sind. Die Bundeswehr hat zwar den sogenannten Operationsplan Deutschland, der genau vorsieht, was wann wie zu machen ist. Aber wir bräuchten zusätzlich einen Operationsplan Zivil und einen Operationsplan Wirtschaft, der sicherstellt, dass das Leben während eines Krieges weitergeht.
Krieg bedeutet nicht Stillstand. Wirtschaft, Bildung, Pflege, Energieversorgung und vieles andere mehr müssen und werden weiterlaufen – das zeigt uns nicht zuletzt ein Blick in die Ukraine.
Angenommen, die NATO tritt in den Krieg mit Russland. Was würde das für Hamburg als Hafenstadt bedeuten?
Dass Hamburg mitberücksichtigt wird bei Truppenverlegungen, das scheint mir außer Frage zu stehen. Also ist eine zentrale Aufgabe zu koordinieren, dass Ziviles und Militärisches nebeneinander funktioniert, obwohl die knappen Ressourcen deutlich mehr in Anspruch genommen werden durch solche militärischen Transporte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es zu Einschränkungen im zivilen Bereich kommt. Das ist der Preis, den wir für unsere Freiheit zahlen müssen.

Ist ein militärischer Angriff Russlands auf die NATO realistisch?
Als Ökonom glaube ich an die Macht der Spieltheorie. Spieltheoretisch hoffe ich, dass es uns und der NATO gelingt, Russland abzuschrecken. Wir müssen Stärke demonstrieren, auch militärische Stärke, damit Putin Abstand von seinen Drohungen nimmt und sich genau überlegt, was Sinn macht.
Sind Desinformation und Cyberangriffe einfachere Mittel für Russland als ein militärischer Angriff?
Das passiert bereits. Ich bin mir sicher, dass Telegram, Facebook, TikTok und wie sie alle heißen, schon geflutet sind mit Fake News. Da müssen wir mit Bildung und niedrigschwelligen Faktenchecks gegenhalten, die Resilienz unseres Systems und unserer Gesellschaft stärken.
Die „Welt“ hat letztens im Rahmen des Wargames „Ernstfall“ einen Angriff russischer Kräfte auf die NATO-Ostflanke durchgespielt. Wie realistisch ist ein echter Erkenntnisgewinn aus solchen Simulationen? Wargames versetzen Menschen in bestimmte Drucksituationen, in denen sie funktionieren müssen. Man kann sich gemeinsam auf Szenarios vorbereiten und erfolgreiche Strategien herausfinden, mit Hilfe derer man dann einen Ernstfall möglichst angemessen managen kann.
Russland ist unter anderem militärisch so flexibel und stark, weil es eine Diktatur ist. Was kann eine Demokratie da entgegensetzen?
Den Rückhalt und die Unterstützung der Bevölkerung. Weil wir in Freiheit leben, weil wir in einem Rechtsstaat leben, weil wir unsere Meinung sagen und Kritik aushalten können. Das sind unsere Stärken, das dürfen wir nie vergessen.
Welche Lehren müssen die Bundeswehr und Deutschland ziehen – etwa beim Wehrdienst?
Ich bin ein großer Freund der allgemeinen Dienstpflicht – nicht nur von Wehrdienst und Wehrpflicht.
Eine allgemeine Dienstpflicht könnte junge und gegebenenfalls auch alte Menschen in Bereichen schulen, die im Ernstfall entscheidend sind: Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, aber auch Pflege, Erziehung, Schulen, Krankenhäuser und kritische Infrastrukturen. Wenn wir erst im Ernstfall ausbilden, während Einrichtungen bereits unter Druck stehen, ist es zu spät. Vorbereitung ist der entscheidende Punkt. Mir ist bewusst, dass diese Position umstritten ist. Dennoch bin ich aus gesellschaftlicher Perspektive überzeugt, dass eine solche Dienstpflicht eine wertvolle Vorbereitung wäre, damit Menschen im Bedarfsfall wissen, was sie tun müssen. Nochmal: Vorbereitung ist elementar für glaubwürdige Abschreckung. Und Abschreckung ist der beste Garant für Frieden.
Vielen Dank für das Gespräch!

ist Forschungsleiter des German Institute for Defence and Strategic Studies, kurz GIDS. Der Thinktank der Bundeswehr in Hamburg forscht und berät zu militärund sicherheitspolitischen Herausforderungen. Zudem ist Bayer Professor für Volkswirtschaftslehre an der HelmutSchmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg sowie Mitglied des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Seine Schwerpunkte sind Strategie, Ökonomie, Sicherheit und nachhaltige Verteidigung.
Jost Münster mit seiner Posaune im Wohnzimmer.
Viele Jahre probte er hier täglich, jetzt nimmt er nach und nach Abschied von der (aktiven) Jazz-Musik.
Jost Münster: „Nach dem ersten Jazzkonzert wollte ich unbedingt auch so Musik machen.“

Jubiläum
Die „Old Merry Tale Jazzband“ feiert diesen Monat ein großes Jubiläum. Ein letztes Mal mit auf der Bühne steht dabei der 90-jährige Jost „Addi“ Münster, der fast seit Beginn dabei ist.
Eigentlich ist der Titel irreführend. Die „Old Merry Tale Jazzband“ feiert ihr 70-jähriges Bestehen. Unser Mensch des Monats, Jost Münster, brennt allerdings schon seit 1952, also 74 Jahre, für Jazzmusik.
Der erste Kontakt entstand wie bei vielen Jugendlichen zu der Zeit: „Ich war mit Klassenkameraden bei einem Konzert. Bei ,Jimmy Archey and his Riverboat-Five‘. Wir waren komplett begeistert und wollten auch so Musik machen“, erinnert sich Jost „Addi“ Münster.
Seinen Spitznamen bekam er auch zu der Zeit, „irgendwer fing damit an und dann nannten mich alle so“. Daraus entstand Kontakt zum Komiker und „ursprünglichen“ Addi Münster, als dieser fälschlicherweise eine Geburtstagseinladung für Jost Münster erhielt. Der Kontakt blieb, auch auf der Trauerfeier des Humoristen spielte Jost Münster mit seiner Band.
Doch von den ersten Versuchen an der Posaune bis zur eigenen Band war es noch ein Stück. Zunächst ging es in den Posaunenchor, „eigene Instrumente konn-

Jost „Addi“
Münster: „Ich habe so viele Musiker kennengelernt, weltweit Freundschaften geschlossen. Das lässt sich alles nur schwer in Worte fassen, was da in den letzten 70 Jahren passiert ist.“
ten wir uns nicht leisten“, so der 90-Jährige. Kurz darauf gründeten die Freunde einen Jazzclub. 1954 spielte Jost Münster erstmals in einer Jazzband, die knapp zwei Jahre später nach einem Todesfall aufgelöst wurde. Eine neue Band wurde gesucht – das sollte doch eigentlich nicht schwer sein, gab es damals bestimmt 50 Jazzbands in Hamburg. „Zu der Zeit haben viele junge Menschen mit Jazz angefangen, es war der Wahnsinn. Und man hat nach und nach alle kennengelernt, es war großartig“, erzählt Jost Münster.
Kurz gesucht, gefunden: Jost Münster trat 1957 der Old Merry Tale Jazzband bei, die bald internationale Erfolge feierte. Von 1960 bis 1962 hängten die Musiker kurzerhand ihre Jobs an den Nagel und tourten durch die ganze Nation, wo sie zur wohl bekanntesten und beliebtesten deutschen Jazzband wurden. Nicht zuletzt mit deutschen Titeln wie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir Segeln gehen“, der es auf Platz eins der Hitparade schaffte.
1984 teilte sich die Band. Jost Münster wurde Kopf von „Addi
Münsters Old Merry Tale Jazzband“, holte Mitglieder aus den Gründungsjahren und jüngere Musiker mit an Bord. Es folgten zahlreiche Gastspiele in Europa und sogar die zweimalige Teilnahme am größten DixielandFestival der Welt in Sacramento. „Ich glaub, das war unser schönster Ort für ein Konzert“, schwärmt der Posaunist. Aber auch der Auftritt als erste Band aus dem Westen in Dresden bleibt in Erinnerung, ebenso die vier Auftritte dort nach der Wende: „Ich hab 1975 großspurig gesagt, wenn wir nochmal eingeladen werden, kommen wir per Schiff über die Elbe – und das haben wir dann auch gemacht“, erzählt Jost Münster lachend.
An die Reisen, Tourneen und Konzerte erinnert er sich gerne: „Man hat so viele Menschen kennengelernt, so viele Freunde gefunden. Auch meine Frau hab ich durch die Musik getroffen. Was in den 70 Jahren alles passiert ist, kann man schwer in Worte fassen“, sagt er begeistert. Ob ihm das fehlt? „Ja, einerseits sehr. Andererseits ist es für mich mittlerweile zu anstrengend“, antwortet er ehrlich. „Und wenn ich mir alte Fotos anschaue, macht es mich traurig, wie wenige so alt geworden sind.“
Am 14. März feiert die Old Merry Tale Jazzband ihr 70-jähriges Bestehen mit einem großen Gala-Konzert in der Laeiszhalle – beide Old Merry Tale Bands gemeinsam stehen auf der Bühne. Tickets gibt es ab 32,50 Euro. „Ich werde versuchen, nochmal mitzusingen und vielleicht auch ein oder zwei Lieder mitzuspielen“, sagt Jost Münster. „Aber mehr ist nicht mehr drin. Wir stellen auch meinen Nachfolger, Markus Voigt, offiziell vor.“ Damit nimmt Jost „Addi“ Münster nach über 70 Jahren Abschied von der Bühne. Aber vielleicht bleibt sein Name im Bandnamen. „Das wird, glaube ich, noch entschieden“, sagt er lachend. Egal, wie die Entscheidung ausgeht – vergessen wird ihn in der Jazz-Szene so schnell niemand!

Autorin: Sophie Rhine Mail: sophie.rhine@ kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-24
ZUR PERSON:
Jost „Addi“ Münster
ist 90 Jahre alt und wohnt seit über 60 Jahren in seinem Bungalow mitten in Flottbek. Nach seinem Abitur 1954 am Gymnasium am Kaiser-FriedrichUfer absolvierte er eine Ausbildung im Finanzamt und machte sich später als Steuerberater selbstständig. Neben Jazzmusik waren und sind Fußball, Segeln sowie seine Familie und Ehefrau Bärbel wichtige Teile seines Lebens.

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Hafenarbeit gestern, heute und morgen

Vom Wimmelbild zur ServerFarm: Der Hamburg Hafen verändert sein Gesicht. Während früher Tausende gerinqualifizierte Arbeiter schufteten, ist der Hafen heute Arbeitsplatz für Fachleute und Spezialisten. Automatisierung und künstliche Intelligenz erreichen derzeit neue Superlative.
Es menschelt auf alten Bildern. Heerscharen von Schauerleuten wuselten auf den Kais herum, ackerten in Schiffsbäuchen mit bloßen Händen und bevölkerten Kaffeeklappen mit den Ausmaßen von Konzertsälen. Um 1900 galt der Hafen als das unbestrittene Herz der Stadt. Der Stand der Kaufleute war groß und einflussreich und jeder zwölfte Erwerbstätige arbeitete im Hafen. „Im Hafen“ ist hier wörtlich zu verstehen: An der Kaikante, beschäftigt mit Warenumschlag, Instandhaltung und den nachgelagerten
Dienstleistungen. Der gewaltige Bedarf an zupackenden Händen war einer geringen Automatisierung geschuldet. Es gab erste Dampfkrananlagen, aber der Container war noch nicht erfunden. Stückgut erforderte noch immer eine Menge Muskelkraft.
Arbeitskräfte im Hafen um 1900: 25.000 Anteil an der Hamburger Erwerbsbevölkerung: acht Prozent.
Um die Jahrhundertwende hatten Hafenbetriebe meist keine Schwierigkeiten, Stellen zu besetzen. Die damalige Demografie

war das Gegenteil der heutigen, mit einem gewaltigen Bauch im erwerbsfähigen Alter. Arbeiter waren in einem derartigen Überfluss vorhanden, dass die Unternehmen sie als eine Art billige physikalische Kraft sehen konnten. Vor 1900 wurden Arbeiter meist tageweise beschäftigt und bekamen ihren Lohn – das war‘s im wesentlichen. Es gab das Verbot von Kinderarbeit, die Sonntagsruhe, aber zum Beispiel keinerlei Beschrän-
kung der Wochenarbeitszeit. Nachtarbeit konnte jederzeit angekündigt werden, ebenso wie die Verlängerung der Schicht auf mehrere Tage. Die Löhne garantierten das Existenzminimum oder, aus Unternehmersicht, die nötige Regeneration der Arbeitskraft, nicht mehr.
„Die Löhne garantierten das Existenzminimum, nicht mehr.“
Eine derartige Machtlosigkeit erzeugte Widerstand: Bereits um 1890 galt Hamburg als Hochburg sozialistischer Gewerkschaften.
Auch die Hafenarbeiter waren organisiert und so kam es im Winter 1896/97 zu einem Streik, der heute als Initialzündung gilt, hin zu einer humaneren und ausgewogeneren Arbeitswelt.
Das Ausmaß der Erhebung war beispiellos. Rund 17.000 Arbeiter streikten, sorgten für Chaos in den Schuppen und hohe Verluste in den Kontoren. Die Gewerkschaften zahlten Streikgeld, um für einen langen Atem zu sorgen. Der war auch nötig, denn die Fronten zeigten sich auf der Seite der Betriebe eisenhart. Während die Streikführer eine

relativ flexible Verhandlungsbereitschaft signalisierten, verweigerten die Unternehmer die bloße Kontaktaufnahme. Wie gesagt: Arbeiter wurden als eine billige, meist reichlich vorhandene Kraft gesehen, mit der man sich nicht an einen Tisch setzen konnte. Das sorgte auf der anderen Seite für Verbitterung und damit für einen außergewöhnlichen Durchhaltewillen.
Letztlich aber siegte der Einfluss der Unternehmer auf das Hamburger Rathaus. Der Senat rückte im Verlauf des Streiks nach rechts und ließ Polizeitruppen auf die Streikenden los. Ein weiterer Gegner war das Wetter: Der strenge Winter hatte die Elbe in weiten Teilen vereisen lassen. Die Zahl der ankommenden Schiffe wurde geringer; wenige Streikbrecher genügten für eine Art Notdienst. Unter diesen Voraussetzungen erkannte eine Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder nach elf Wochen Streik die Aussichtslosigkeit der Lage: Am 6. Februar war Schluss.
Erscheinung. Man erkannte nun jedoch, dass Arbeiter von einer Situation, die sie als ausweglos empfanden, in eben jene Radikalisierung getrieben wurden. Die Folge der Erkenntnis war eine langsame Serie kleiner Reformen, die 1897 mit der Zulassung der Gewerkschaften als Vermittlungsinstanz begann. Es folgten kleinste Vergünstigungen. Der Lohn etwa durfte nicht mehr durch Hafenkneipiers ausgezahlt werden (bis dahin gängige Praxis, die Lohnbetrug erleichterte), sondern nur in einem Büro. Zehn Jahre später, 1907, folgten zaghafte Regulierungsversuche der Arbeitszeit. 1912 wurden neun Stunden als unverbindliche tägliche Regelarbeitszeit empfohlen.

„1912 wurden neun Stunden als unverbindliche Regelarbeitszeit empfohlen.“
Die Behörden reagierten mit harten Strafen für Rädelsführer, zeigten hinter verschlossenen Türen aber Anflüge von Weitsicht. Die Sozialdemokratie galt in Regierungskreisen als radikale Bewegung. Der erste Reflex war die Bekämpfung der
Der wichtigste Punkt aber war die eingangs erwähnte Akzeptanz der Gewerkschaften als Vertretung der Arbeiterrechte durch die Obrigkeit. Man kann hierin durchaus den Kern der Sozialdemokratie sehen, die in Hamburg eine Erfolgsgeschichte ist. Hamburg gilt nach wie vor als SPD-Hochburg und das Jahr 1897 könnte dafür verantwortlich sein.
Arbeitskräfte im Hafen um 1950: 15.000 Anteil an der Hamburger Erwerbsbevölkerung: zwei Prozent.
Bilder wie diese Hafenarbeiter, die um 1920 auf eine tageweise Beschäftigung hofften, verdeutlichen einen fundamentalen Unterschied zwischen damals und heute: Billige Arbeitskräfte waren zu der Zeit im Überfluss vorhanden. Technische Innovation lohnte sich häufig nicht.
Ab 1900 trat der Hamburger Hafen in eine Phase der Modernisierung. Die Dampfschifffahrt hatte sich weitgehend durchgesetzt, und an den Kais prägten nun Dampfund zunehmend auch Elektrokraftkräne das Bild. Diese neuen Hebeanlagen machten den Umschlag schneller und ersetzten nach und nach die Handarbeit der Schauerleute. Gleichzeitig wurden die Kaianlagen verbreitert, befestigt und mit Gleisanschlüssen versehen, sodass Güter direkt vom Schiff auf die Hafenbahn übergehen konnten. In die-

Visualisierung der geplanten Transformation des Waltershofer Hafens: Der Containerumschlag soll dort künftig automatisiert und elektrifiziert werden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung des Hamburger Hafens.
ser Zeit wurden Hafenbecken wie der Kaiser-Wilhelm-Hafen und der Ellerholzhafen erweitert, während zusätzliche Kanäle und Kleinhäfen gebaut wurden, um den inneren Verkehr zwischen Speicherstadt, Industriezonen und Elbarmen effizienter zu gestalten.
„Hafenbecken waren versperrt, Speicher und Werkhallen brannten aus ...“
Nach dem Ersten Weltkrieg verlangsamte sich dieser technische Fortschritt. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Weimarer Republik erschwerten Investitionen, sodass sich die Modernisierung eher auf die Optimierung bestehender Anlagen konzentrierte. Dennoch wurden Kräne verbessert, Speicher umgebaut und Abläufe rationalisiert, um mit dem wachsenden Welthandel Schritt zu halten. Auch wenn der Hafen weiterhin zu den bedeutenden europäischen Stückguthäfen gehörte, blieb die Arbeit stark personalintensiv – die entscheidenden Rationalisierungsschübe sollten erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts folgen.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Hafen schließlich stärker in militärische und rüstungswirtschaftliche Organisationen eingebunden. Die Infrastruktur wurde intensiver genutzt als zuvor, aber unter den Bedingungen des Krieges und
der Materialknappheit kaum modernisiert. Kräne, Kaianlagen und Gleise arbeiteten unter Dauerbeanspruchung. Ab 1943 führten die Luftangriffe auf Hamburg zu massiven Zerstörungen: Hafenbecken waren versperrt, Speicher und Werkhallen brannten aus, Kräne wurden beschädigt oder zerstört und große Teile der Hafenbahn waren nicht mehr nutzbar.
Nach 1945 begann der Wiederaufbau. Versunkene Schiffe und Trümmer wurden aus den Hafenbecken entfernt, beschädigte Kräne wieder instandgesetzt und die wichtigsten Gleise repariert. Der Hafen gewann langsam seine Funktionsfähigkeit zurück, wenn auch weit entfernt vom technischen Stand der Vorkriegszeit. Erst die folgenden Jahrzehnte sollten den Übergang zu einem umfassend modernisierten, hochgradig mechanisierten und später containerisierten Hafen einleiten – doch die Jahre 1900 bis 1950 markierten den wichtigen Weg vom handwerklich geprägten Stückguthafen zu einem industriell organisierten, technisch komplexen Verkehrsknotenpunkt.
Arbeitskräfte im Hafen um 2000: 8.800 Anteil an der Hamburger Erwerbsbevölkerung: 0,84 Prozent.

Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard und Jeroen Eijsink (CEO der HHLA) am Container Terminal Altenwerder (CTA). Hier gingen im Februar die ersten drei ferngesteuerten Containerbrücken in Betrieb.
Spätestens mit der Digitalisierung rund um die Jahrtausendwende begann die Transformation des Hamburger Hafens in etwas völlig Neues. Anschaulich machen lässt sich dies am Aussehen eines Krans. Zwischen 1930 und 1950 war der noch ohne weiteres als solcher zu erkennen. Aber bereits mit den Van Carrier der späten 60er-Jahre änderten sich Aufbau und Funktionalität grundlegend. Seit den späten 90er-Jahren gehen Digitalisierung und Automatisierung Hand in Hand, verdrängen den Menschen und werden in naher Zukunft zu einem autonomen Fahrbetrieb an der Kaikante führen.

Autonome Systeme auch unter Wasser: Die Unterwasserdrohne des Projekts „Simon“ befindet sich gerade in der Entwicklung. Ausgestattet mit Sensoren, Messgeräten und intelligenter Navigationssoftware soll sie künftig selbstständig durch das Hafengebiet fahren und Umweltdaten sammeln. Die Drohne misst kontinuierlich Parameter wie Sauerstoffgehalt, Temperatur, Salzgehalt und Schwebstoffkonzentrationen. Fachleute rechnen mit einem Einsatz 2027.
Heute liegt im Gebiet von Waltershof mit dem Containerterminal Burchardkai (CTB) einer der leistungsfähigsten Umschlagplätze in Europa. Bereits heute sind im CTB auf einer Fläche von mehr als einem Quadratkilometer automatisierte Blocklager und andere hochentwickelte Einrichtungen im Einsatz, die durch digitale Systeme, Sensorik und softwaregestützte Steuerung die Effizienz steigern und gleichzeitig Emissionen reduzieren.
Ein gutes Beispiel für diese Entwicklung sind die neuen, ferngesteuerten Containerbrücken, die seit Ende 2025 am benachbarten Terminal Altenwerder getestet und ab Februar 2026 in den regulären Betrieb integriert werden. Diese Geräte, die bis zu 120 Meter hoch sind und Schiffe mit bis zu 16.000 Standardcontainern handhaben können, werden nicht mehr am Gerät gesteuert, sondern aus einem Büro heraus über Kameras und Steuerungssysteme bedient. Bis zum Jahr 2030 sollen alle 14 Brücken am Terminal durch solche hochautomatisierten Modelle ersetzt werden.
Container vermutlich abgeholt wird oder wie sich seine Bewegung optimal planen lässt – ein Beispiel dafür, wie künstliche Intelligenz konkrete Entscheidungen in der Logistik verbessern kann.
digkeit von Kontrollen der KI an. Es ist aus heutiger Sicht aber unklar, ob ein Mensch Kontrolleur sein muss. Technik, die Technik überwacht – geschichtlich betrachtet ist das nichts Besonderes. Der leitende Ingenieur, der eigenhändig Druck und Temperatur in einem Aggregat überwacht, wurde durch Sensorik ersetzt, die Alarm schlägt, sobald ein Grenzwert erreicht wird. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich den Empfänger des Alarms ebenfalls als Roboter vorzustellen, der sich auf den Weg zur Reparatur macht.
„Der leitende Ingenieur, der das Aggregat überwacht, wurde ersetzt ...“
Parallel dazu planen die Betreiber im CTB, die dieselbetriebenen Transportfahrzeuge zwischen Kaikante und Lagerplatz durch fahrerlose, batteriebetriebene Fahrzeuge (AGVs) zu ersetzen, die automatisch Container transportieren und so den Umschlag weiter digitalisieren – eine Maßnahme, die nicht nur die Effizienz erhöht, sondern auch deutlich CO₂-Emissionen einspart. Darüber hinaus setzt HHLA schon heute bei der internen Steuerung von Abläufen auf Machine-Learning-Systeme, die etwa anhand historischer Daten vorhersagen, wann ein
All dies spielt sich in einem Umfeld ab, das zugleich durch Investitionen in die Infrastruktur ergänzt wird: Im Waltershofer Hafen wird der Drehkreis an der Elbe erweitert, zusätzliche Liegeplätze entstehen und neue Flächen für den Terminalbetrieb geschaffen, auf denen künftig die automatisierten Abläufe noch besser funktionieren sollen. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Sicherheit und Kapazität verbessern, sondern auch die Grundlage dafür schaffen, dass große moderne Schiffe weiterhin effizient abgefertigt werden können und gleichzeitig Elektrifizierung und digitale Steuerung im Standardbetrieb möglich werden. Was hier entsteht, ist kein einzelnes Projekt, sondern ein neues logistisches Nervensystem: KI-gestützte Entscheidungsprozesse, autonome Maschinen und digitale Steuerzentralen arbeiten zusammen mit den Mitarbeitern vor Ort, um einen der größten Seehäfen Europas fit für die Zukunft zu machen.
Arbeitskräfte um 2050: Jens und Marie Anteil an der Hamburger Erwerbsbevölkerung: zwei Personen
Zwei hoch spezialisierte Fachkräfte, in unserem Beispiel Jens und Marie, betreiben einen der größten Seehäfen der Welt? Das Beispiel ist übertrieben, verdeutlicht aber das Potenzial der Entwicklung. Fachleute führen zwar immer wieder die Notwen-
Würde diese Vorstellung dem Hafenarbeiter von 1900 gefallen? Darüber können wir nur spekulieren. Sicher hingegen ist die Notwendigkeit der Automatisierung. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sagte es im Februar 2026 in aller Deutlichkeit: „Der Wachstumsmotor in Deutschland wird schon allein wegen der Demografie nie mehr anspringen.“ Das rasante Altern der deutschen Erwerbsbevölkerung und der damit verbundene Arbeitskräftemangel macht es Deutschland unmöglich, die Wachstumsraten vergangener Jahre wieder zu erreichen. Da sich deutsche Regierungen nach wie vor nicht in der Lage sehen, eine gesteuerte Einwanderung in den Arbeitsmarkt zu organisieren, bleibt letztlich nur die Technik. Insofern ist die fortschreitende „Entmenschlichung“ des Hamburger Hafens ein Paradebeispiel für das, was in der deutschen Wirtschaft bald Alltag sein könnte. Intellektuell lässt sich das akzeptieren, aber angesichts des ersten Bildes auf diesen Seiten bleibt zu sagen: Ein bisschen schade ist es schon ...

Autor: Tim Holzhäuser Mail: tim.holzhaeuser @kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-63
ZUR SACHE: Umschlagszahlen 2025
Im Jahr 2025 verzeichnete der Hamburger Hafen einen Gesamtumschlag von 114,6 Mio. Tonnen (+2,6 Prozent). Besonders der Containerumschlag wuchs auf 8,3 Mio. TEU (+7,3 Prozent), getrieben durch starke Zuwächse aus China, Malaysia und Indien. Dagegen brach der US-Verkehr um 25,6 Prozent ein. Der Massengutumschlag sank um 1,7 Prozent, insbesondere durch den Einbruch beim Getreide (-45,8 Prozent). Zuwächse gab es bei Baustoffen und Chemikalien. Während alle Containerquartale im Plus lagen, zeigten sich im Massengut wechselhafte Quartalsergebnisse.
Klaus Schümann im Gespräch mit Thomas Sobania, Direktor Haspa Private Banking, zum aktuellen Kapitalmarktausblick und welche Schlüsse Anleger daraus für die Aufstellung ihrer Vermögensstruktur ableiten können.

Thomas, wie blickst Du auf das Börsenjahr 2026?
Thomas Sobania: Ein weiteres Rekordjahr für Aktien liegt hinter uns. Gleichwohl sollte sich die Wegstrecke in 2026 ruckeliger darstellen als in 2025. Für den DAX rechnen wir mit einer Kursspanne im Jahresverlauf von 21.000 bis 26.500 Punkten sowie für den Euro Stoxx 50 mit einer Bandbreite von 5.100 bis 6.300 Punkten per Jahresende 2026.
Wie wird sich denn nach Einschätzung Eures Hauses das Kapitalmarktjahr generell entwickeln?
Sobania: Für die Konjunkturentwicklung im Euroraum gehen wir von einem moderaten Wachstum von 1,0 Prozent aus. Der größte Gegenwind ist aus dem Außenhandel zu erwarten. So wird der internationale Wettbewerb weiter zunehmen und die US-Zölle werden das Handelsvolumen etwas drosseln, wo hingegen sich in den USA eine wirtschaftliche Abkühlung breit macht.
In Deutschland wirkte zuletzt der Beschluss des Fiskalpakets für Infrastruktur und Verteidigung als Stimmungsaufheller und sorgte bereits gegen Ende 2025 für ein Wachstumsplus von 0,2 Prozent. Dass die Milliarden nicht nur für neue Investitionen, sondern zunehmend für Konsumausgaben genutzt werden, könnte für eine erneutes Wachstum von 1,0 Prozent sorgen. Die Inflationsrate wird sowohl in Deutschland als auch im Euroraum bei rund 2,0 Prozent liegen.
Der Fokus der Kapitalmärkte liegt aber weiterhin auf den USA als größte Volkswirtschaft der Welt. Vor allem das Thema KI sowie die Konsumfreude der reichsten zehn Prozent der Bevölkerung treiben dort das Wachstum weiter an. Und das bei aller Unberechenbarkeit des US-Präsidenten. Mit Blick auf China, die zweitgrößte Volkswirtschaft, erwarten wir ein Wachstum in Höhe von ca. 4,5 Prozent. Gold dürfte auch nach zwei Rekordjahren infolge angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheiten seine Rolle als „sicherer Hafen“ behalten. Für 2026 rechnen wir mit einer Inflationsrate von etwa 2,0 Prozent.
Die Welt ist im Wandel. Kriege, politische Spannungen und technologische Umwälzungen machen es für Anleger immer unübersichtlicher. Wo ist mein Geld noch sicher? Sobania: Aus Anlegersicht war 2025 das dritte Premium-Jahr in Folge. Trotz vieler, vor allem großer geopolitischer Krisen und vereinzelten Turbulenzen ist für die meisten großen börsennotierten Unternehmen das Jahr 2025 gut gelaufen. Doch da wir in einer Welt des Umbruchs leben, müssen wir uns auch im Hinblick auf das Börsenjahr 2026 anpassen. Daher lautet das Anlagemotto der Haspa: „Chancen nutzen, Resilienz leben“. Dieser sich verändernden Weltordnung sollten wir mit einer maximalen Streuung begegnen, sowohl von Anlageklasse zu Anlageklasse als auch innerhalb der Asset-Klassen.
Je nach individueller Risikotragfähigkeit bietet sich eine langfristige Ausrichtung auf Qualitätsunternehmen an, also Unternehmen mit Preissetzungsmacht, soliden Bilanzen und nachhaltigen Ertragsmodellen.
Und welche Trends werden die Märkte beeinflussen?
Sobania: Besonders hervorzuheben ist die Rolle der Digitalisierung, insbesondere durch die fortschreitende Künstliche Intelligenz. Die Tech-Unternehmen, die in KI und Automatisierung investieren, dürften auch 2026 eine große Rolle spielen. Allerdings müssen die Bewertungen dieser Tech-Unternehmen aufgrund der hohen Marktkonzentration genau beobachtet werden. Weitere sogenannte Megatrends umfassen die Branchen der Telekommunikation, Medizintechnik und die Biotechnologie, die über eine hohe Innovationskraft verfügt. Auch der Pharma- und Energiesektor können lohnenswert sein.
Vor dem Hintergrund eines spannungsvollen weiteren Kapitalmarktjahres bin ich jedoch überzeugt davon, dass das beste Investment in einem gemeinsamen, fundierten Beratungsgespräch liegt, um die Anlagestrategie gemeinsam entsprechend der individuellen Bedürfnisse und des Risikoprofils unserer Kundinnen und Kunden nicht nur zu erarbeiten, sondern in regelmäßigen Abständen auch zu überprüfen. Dazu stehe ich mit meinem Team jederzeit sehr gerne bereit.
Vielen Dank für das Gespräch, Thomas.
Kontakt
Haspa Private Banking Elbvororte: Thomas Sobania Hamburger Sparkasse Erik-Blumenfeld-Platz 27 22587 Hamburg
Telefon: 040 / 3578-95047
E-Mail: thomas.sobania@haspa.de
Weitere Informationen gibt es auch online unter www.haspa.de/privatebanking


Komplett zugeparkte Wohnstraßen in Bahnhofsnähe stehen für eine „Partnerschaft“ zwischen Individualund öffentlichem Verkehr ...
Die mobile Gesellschaft erfährt ihre Grenzen. Längst an Staus, Baustellen und Umleitungen gewohnt, zeigt eine andere Behinderung die Grenzen des Wachstums: Wohin mit dem Auto, wenn ich da bin, wo ich eigentlich hin wollte – wo kann ich parken?



Zum Arzt? Zum Einkaufen? Zu Besuch? Wohin mit dem Pkw?
Ein Student übernimmt den Chevrolet des Abteilungsleiters, der seinen Job auf einem Außentermin in der Innenstadt wahrnehmen muss. Was er dort mit seinem Auto machen soll, weiß er nicht. Er weiß nur, dass es keinen Parkplatz in der Nähe gibt. Gar keinen. In New York ist das eine Job-Chance für Studenten, die sich ein paar Dollar hinzuverdienen möchten.
Schon vor Jahren wurde in den Medien von dieser beweglichen Parkmöglichkeit berichtet, die sich in Downtown NY breit gemacht hatte. Manager und Student – Kunde und Dienstleister – vereinbaren Zeit, Kosten und Personalien. Bevor von hinten jemand hupt, reiht sich der Chevy mit dem Übergangsfahrer in den fließenden Verkehr ein. Sein Kunde kann entspannt seinem Job nachgehen. Er muss nur die Zeit penibel einhalten, denn der studentische Fahrer kann zur Übergabe nicht parken. Beide sind wieder auf den fliegenden Wechsel eingestellt.
kenese, der „Hauptstadt der Elbvororte“, sieht es aber nicht anders aus.
„Ich muss schon bis 7.45 Uhr meinen Parkplatz finden“, meint eine Beschäftigte, die aus dem Hinterland mit dem Auto kommt, um ihrem Job nachgehen zu können, „sonst ist alles dicht! Aber richtig dicht! Keine Chance mehr auf einen Parkplatz!“
Ehemals gediegene Nebenstraßen sind tagsüber hoffnungslos zugeparkt und nerven die Anwohner.
Die gebührenpflichtigen Flächen in den Parkzonen kommen für sie nicht infrage. Denn dort kostet eine Stunde drei Euro bei maximal drei Stunden Gesamtparkzeit. Es gibt ein paar Findige, die nach Ablauf der Zeit mit neun Euro Kosten, schnell zum Automaten laufen und nachbuchen. Was theoretisch für einen Acht-Stunden-Tag auf 25 Euro hinauslaufen würde. Macht kein Mensch.
So etwas gibt es bei uns in Deutschland noch nicht. Nur das Parken eben auch nicht. Nicht mehr. Bis auf den letzten Millimeter sind die freien Parkflächen belegt – ob kostenlos oder kostenpflichtig.
Wer einen Termin in der Hamburger Innenstadt vor sich hat, überlegt schon dreimal, ob er sich das mit dem Auto wirklich antun soll. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ja schließlich auch noch da ... In Blan-
Ehemals gediegene Nebenstraßen wie beispielsweise die idyllischen Villenstraßen Witts Park, Goßlers Park oder Godeffroystraße sind tagsüber hoffnunglos zugesparkt und stellen eine Zumutung für die Anwohner dar. Nicht, weil die Idylle gestört ist, sondern eher, weil die Bewegung mit dem eigenen Pkw, dem Fahrrad oder auch zu Fuß hoffnungslos eingeschränkt und behindert ist. Die Wohnstraßen sind heute ausgebuchte Park&Ride-Hochburgen.
Die durchaus vorhandenen Parkhäuser an den S-Bahnhöfen der Elbvororte sind teuer und dummerweise auch immer wieder störanfällig, was den Frust im Individualverkehr

Hamburgs Wohnstraßen sind bis auf den Zentimeter zugeparkt. Mal eben irgendwo hin und Bekannte besuchen, ist nicht drin – jedenfalls nicht mit dem Auto. Und im Anwohnerparken winkt das Strafticket ...
verständlicherweise nach sich zieht. Das Verkehrsaufkommen unterliegt natürlich auch den physikalischen Gesetzen, sprich: Wo kein Platz mehr ist, kann man auch nichts mehr hinstellen.
In Hamburg besitzen beispielsweise von rund 1.070.000 Haushalten, 810.138 ein Auto (2024), davon sind 651.770 privat. Per 1. Januar 2025 meldete die Stadt 810.635 Pkws. Dass in den Elbvororten mühelos pro Haushalt zwei Pkws zusammenkommen, unterstreicht das Missverhältnis zwischen Anzahl Pkws und angebotener freier Fläche. Statistisch bedeutet es, dass 41 Prozent aller Haushalte keinen Pkw besitzen, 25 Prozent indes besitzen mehr als zwei.
Eine ärgerliche Einschränkung frei vorhandener Flächen ist zusätzlich das Abstellen von Campingfahrzeugen jeder Art. Im boomenden Freizeittrend fehlt es offenbar

an Überwinterungsplätzen, sodass geeignete Abstellplätze schlichtweg nicht vorhanden sind – es sei denn, man kann mit der Wut der Anwohner leben.
Auch hinterlassen Behindertenparkplätze den Eindruck, als sei die Anzahl der zu erwartenden Nutzer ein wenig überschätzt, denn häufig präsentieren sich diese Flächen eher ungenutzt. Hinzu kommen die zunehmend neu eingerichteten Ladeplätze für E-Autos, die nicht selten mangels Alternative von frustrierten Verbrenner-Nutzern in Anspruch genommen werden.
Also doch lieber mit dem Handy in der Hand in Bus und Bahn unterwegs?
Die Feststellung, dass es zuviele Autos gibt, ist auch nicht gerade hilfreich.
Heftige Kritik fällt dabei auf die Verkehrspolitik in Hamburg in Sachen Ausbau des Fahrradverkehrs. So wurden beispielsweise in Nienstedten Parkflächen zugunsten von Leihfahrradständen aufgehoben. Dabei hat „Die Zeit“ festgestellt, dass der Radverkehr in Hamburg insgesamt nur sehr wenig gestiegen ist und in bestimmten Zeiten sogar einen Rückgang zu vermelden hat.

Fakt ist: Ein Auto fährt nicht nur durch die Gegend, die meiste Zeit steht das Teil herum und weiß in den meisten Stadtteil-Zentren –und in der Innenstadt sowieso – gar nicht mehr, wohin. Die Feststellung, dass es zuviele davon gibt, ist nicht gerade hilfreich. Schließlich ist der Individualverkehr Ausdruck freiheitlicher Fortbewegung, was auch immer davon noch übrig ist.
Dauerparker Wohnmobil –Wut unter den Anwohnern
Hilft hier möglicherweise ein neues Start-up weiter? Dort werden private Flächen angeboten. Und noch nie haben so viele Parkplatzvermieter und Parkplatzsuchende über die Online-Plattform „Garages Near Me“ (GNM) gebucht: Das Start-up verzeichnete im November 2025 den umsatzstärksten Monat seit seinem Start im Jahr 2023. So lagen die Umsätze im November 8,2 mal höher als im Gesamtjahr 2023, was einem prozentualen Wachstum von 373 Prozent plus entspricht.
Für das starke Ergebnis sorgten sowohl Parkplatzbesitzer, die ihre ungenutzten Stellplätze immer öfter zur Verfügung stellen, als auch Privatpersonen, die einen Stellplatz für ihr Auto gebucht haben.
Für viele sind die „Öffis“ die Lösung.

Autor: Klaus Schümann
Mail: klaus.schuemann@ kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-0
SACHE: Pkws in Hamburg ...
Insgesamt 810.138 (2024) davon privat 651.770 ... und in Deutschland gibt es aktuell
49.3
Millionen zugelassene Pkw
Die alle irgendwo und irgendwann mal einen Parkplatz brauchen.
Am 17. März 2026 wäre der Schriftsteller und Ehrenbürger der Stadt Hamburg, Siegfried Lenz, 100 Jahre alt geworden. Gelebt hat er bis zu seinem Tod in den Elbvororten.
Siegfried Lenz sei ein „internationaler Superstar“ gewesen, sagt Günter Berg, sein damaliger Verleger und heutige Vorsitzende der Siegfried-Lenz-Stiftung. Viele seiner 15 Romane und fast 180 Erzählungen und Novellen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. Aus manchen wurde ein Film. Etwa aus den Büchern „Deutschstunde“ oder „Der Mann im Strom“ – 1958 mit Hans Albers, 2006 beim Remake mit Jan Fedder in den Hauptrollen. Jetzt gibt die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke heraus. Denn Lenz, seit 2002 Ehrenbürger der Stadt Hamburg, wäre am 17. März 100 Jahre alt geworden.
Der im masurischen Lyck geborene Schriftsteller hatte viel mit den Elbvororten zu tun. Seit 1963 wohnte er mit seiner Frau Lieselotte in der Preußerstraße 4 in Othmarschen. Er hat seinen Nachbarn in der Erzählung „Meine Straße“ ein ironisches Denkmal gesetzt. Er fand die Häuser von „schmuckloser Melancholie, pompöser Trübseligkeit“ und sah „Zigarre rauchende Männer vorgerückten Alters, die von Chauffeuren weggekarrt werden“. „Stille Vormittage, an denen Frauen mit ihrem ,Marktporsche’ zu voluminösem Einkauf zogen, von gepflegten Hunden begleitet“.
Die Waitzstraße nannte er eine „Dorfstraße mit Snob-Appeal“. Das kam nicht bei jedem gut an, obwohl Günter Berg sagt, Lenz sei ein „großer Menschenfreund“ gewesen. Der Anwohner Hans-Jürgen Brandt empfand die Schilderungen als „nicht sehr freundlich“. Keine seiner Nachbarinnen habe „sich uns gegenüber positiv zu Herrn Lenz geäußert. Man fand sein Verhalten befremdlich, um es positiv auszudrücken“.
Gleichwohl war der Mann, dessen Pfeife nie ausging, jemand, der sich irgendwann in Othmarschen zu Hause fühlte, obwohl er wenig Kontakt zu den Bewohnern

seiner Straße hatte. Aber seine Telefonnummer stand bis zuletzt im Telefonbuch, mancher hat mit ihm so über seine Dichtungen gesprochen. Und es geht die Mär, dass er mit dem Postboten auch mal ein Schnäpschen trank.

Wer einmal den Duft der Freiheit gerochen hat, dem bleibt er immer in der Nase.“
Siegfried Lenz hat eine Menge Preise für seine allesamt mit Kugelschreiber verfassten Werke eingeheimst. Die hatten oft mit Krieg, Moral, Verantwortung oder auch der Warnung vor einer Klimakatastrophe zu tun. Es ging um Fragen von Pflicht und Gewissen, Schuld und Unschuld. So erhielt er eine Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg, den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt und weitere Ehrenbürger-Urkunden von Schleswig-Holstein (wo er gern im Sommer lebte) und seiner ostpreußischen Geburtsstadt Lyck. Nur das Bundesverdienstkreuz hat er in den 1970er-Jahren abgelehnt. Er selbst meinte, Hanseaten würden so eine Auszeichnung nicht für richtig halten. Sein Freund Günter Grass verriet indes den wahren Grund: es hätten viele ehemalige NS-Leute das Verdienstkreuz erhalten, mit denen wolle er auf keinen Fall genannt werden.
Dabei hat Hamburg sich schwer getan mit seiner Ernennung zum
Ehrenbürger. Dass er 1943 mit 17 Jahren in die NSDAP eingetreten war, hätte ihn fast diese Auszeichnung gekostet. Dabei war Lenz als Erwachsener für die völkerverständigende Ostpolitik Willy Brandts und den Abtritt Schlesiens und Ostpreußens an Polen. Er stand generell der SPD nahe und war auch ein guter Freund von Helmut Schmidt.
Gleichwohl ist es bisher nicht gelungen, dem Ehrenbürger eine Straße zu widmen. Ausgerechnet auf Initiative der CDU wurde im September 2024 in der Bezirksversammlung der Beschluss durchgewunken, dass man 2029, wenn ein kleiner Park auf dem Autobahndeckel der A7 fertig ist, diesen nach ihm zu benennen.
Christoph Beilfuß vom Archiv Flottbek-Othmarschen, bezeichnet diese Lösung als „beschämend“. Beilfuß, der in der Preußerstraße wohnt und für eine Umbenennung in Siegfried-LenzStraße war, sieht da „eine kleine, schmale Fläche ohne größere Bäume, mit nur wenigen geraden Wegen“. Ob das eine angemessene Ehrung für den Ehrenbürger sei? Stattdessen plädiert Beilfuß für eine Umbenennung des Gymnasiums Othmarschen in „Siegfried-Lenz-Gymnasium in Othmarschen“. So wie das Gymnasium Willhöden in Blankenese 2009 zum 100. Geburtstag der Ehrenbürgerin Marion Gräfin Dönhoff in Marion-Dönhoff-Gymasium umbenannt wurde. Einer solchen Namensänderung müsste aber die Schulleitung zustimmen. Das ist bisher nicht der Fall.

Autor: Jörg Marwedel Mail: joerg.marwedel @kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-0
ERLEBEN Veranstaltungen zu Ehren von Siegfried Lenz
In Hamburg finden viele Veranstaltungen zu Lenz’ 100. Geburtstag statt.
Das Literaturfestival würdigt ihn mit der Reihe „Hamburg liest Lenz“.
Die Auftakt-Matinee von NDR Kultur ist am 17. März.
Das Altonaer Theater beschließt die Feiern am 28. März mit der Lesung „Deutschstunde. Ein Tag. Ein Roman“.

Im Hirschpark hängen bereits Plakate, die den Verbleib des Damwilds fordern.
Protest
Die Schließung des Damwildgeheges im Hirschpark sorgt weiterhin für politischen Streit und deutlichen Bürgerprotest. Während das Bezirksamt an seiner Entscheidung festhält, formiert sich Widerstand.
Nach der Entscheidung des Bezirksamts Altona, das Damwildgatter im Hirschpark dauerhaft zu schließen und die Tiere ins Wildgehege Klövensteen zu verlegen, bleibt die politische Diskussion kontrovers. Inzwischen haben FDP-Fraktion sowie der Verein der Freunde des Hirschparks Blankenese und des Wildgeheges Klövensteen, der Nienstedtener Bürger- und Heimatverein und der Blankeneser Bürgerverein Anträge auf Erhalt und konzeptionelle Weiterentwicklung des Geheges im Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport
eingebracht – diese wurden jedoch mehrheitlich abgelehnt. Das Bezirksamt hält an seinem Beschluss fest.
Als Grund für die Schließung gibt das Bezirksamt an, dass die Tiere im Hirschpark nicht artgerecht gehalten werden können. Trotz umfassender Umbaumaßnahmen in den vergangenen Jahren. In Folge von Brunftkämpfen kamen zwei Tiere ums Leben. Auch außerhalb der Brunftzeit sei die Situation nicht mehr tragbar, haben sorgfältige Beobachtung und intensive Abstimmung zwischen der zuständigen Forstabteilung so-

wie der Abteilung Veterinärwesen ergeben. Anders als das Wildgehege im Klövensteen hat der Hirschpark keine Schließzeiten, sodass die Tiere zum Teil auch nachts durch Lärm im Park gestört werden und dadurch nicht zur Ruhe kommen. Zudem gab es wiederholt Probleme mit unangeleinten Hunden.
Zustimmung kommt von den Grünen. „Ich bin es leid, Rechtfertigungen zu lesen, die Tradition und Attraktionswunsch über das Tierwohl stellen. Tierschutz ist nicht verhandelbar“, so Dana Vornhagen, Vorsitzende der Fraktion.
Kritik kommt von den Linken und der FDP. Hier wird ein „politisch gewolltes Aus“ für das traditionsreiche Gehege vermutet. Fraktionsvorsitzende Katarina Blume kritisiert insbesondere die späte Einbindung der Politik sowie Aussagen der Amtsveterinärin, wonach das Gehege über Jahre hinweg nicht genehmigungsfähig gewesen sei. Die Fraktion hat Akteneinsicht beantragt und prüft rechtliche Schritte.
Am 21. Februar sammelte die FDP auf dem Blankeneser Marktplatz Unterschriften für den Erhalt des Damwildgeheges. „Der Andrang an unserem Infostand zur Rettung des Damwildgeheges war enorm. In nur zwei Stunden haben wir über 250 Unterschriften gesammelt. Das zeigt deutlich, wie groß der Rückhalt für den Erhalt des Geheges ist“, sagte Katarina Blume und betonte: „Wir hören zu, wir nehmen den Wunsch für den Verbleib der Hirsche ernst und wir setzen uns weiter mit Nachdruck für den Erhalt des Damwildgeheges ein.“
Die Bürgervereine Blankenese und Nienstedten sehen die Lage ähnlich. In einer gemeinsamen Eingabe mit dem Verein der Freunde des Hirschparks Blankenese und des Wildgeheges Klövensteen fordern sie


eine artgerechte Haltung des Damwilds –weiterhin im Hirschpark. Diese sei durchaus möglich, auch im Einklang mit den Leitlinien der Bundesregierung für Wild in Gehegen. Als Hauptproblem wird angeführt, dass in dem Gehege nur männliche Hirsche gehalten wurden – da seien Brunftkämpfe vorprogrammiert.
Wie das Gattergelände genutzt werden soll, ist noch offen. Das Bezirksamt will sich mit Bezirkspolitik und den beteiligten Fachbehörden abstimmen. Eine Rückkehr der Hirsche ist seitens des Bezirksamts ausgeschlossen. Die Tiere sollen ins Wildgehege Klövensteen kommen, sodass Interessierte


In der Damwildanlage im Klövensteen sollen die Tiere ihr neues Zuhause finden.
weiterhin die Möglichkeit haben, sie kostenfrei zu beobachten.
Auch hier gibt es Kritik. Es sei fraglich, ob die männlichen Tiere sich in den bestehenden Verband problemlos einfügen können oder es auch dort zu Revierkämpfen kommt.
Die Diskussion um die Hirsche scheint noch nicht beendet zu sein. Denn die FDP will weiterhin an dem Thema dranbleiben und auch die Vereine planen weitere Veranstaltungen. Zudem haben sie ihre Petition nicht nur an Bezirksversammlung Altona gerichtet, wo sie bereits abgelehnt wurde, sondern auch an die Hamburgische Bürgerschaft.

Autorin: Sophie Rhine Mail: sophie.rhine@ kloenschnack.de Telefon: 86 66 69-24
ZUR SACHE: Infoabend
Der Blankeneser Bürgerverein veranstaltet am Freitag, 13. März, einen Infoabend mit anschließender Diskussion mit dem Titel „Hirschpark ohne Hirsche?“ im Blankeneser Markthaus. Los geht es um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Demokrat oder Faschist? Das Publikum weiß bis zum Schluss nicht, wer zu welcher Partei gehört.
Blankeneser Schüler erhalten Preis für Engagement
Schüler des 13. Jahrgangs der Stadtteilschule Blankenese erhielten für ihre Theaterproduktion „Wer die Wahl hat“ den renommierten Bertini-Preis. Die Ehrung geht an Projekte, die sich mit Unrecht und Solidarität befassen.
Große Ehre für Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs der Stadtteilschule
Blankenese: Das Geographie-Profil ist für seine Theaterproduktion „Wer die Wahl hat“ mit dem renommierten Bertini-Preis 2025 ausgezeichnet worden.
Das Stück setzt sich intensiv mit der aktuellen Entwicklung auseinander, dass faschistische Positionen sowohl schleichend als auch offen populistisch in den politischen Diskurs eingebracht werden. Die Theaterproduktion gleicht dabei einer Gameshow, die auf dem Spiel „Secret Hitler“ basiert. Dabei wurden die Schüler in Demokraten und Faschisten aufgeteilt.
Das Besondere daran: In der Inszenierung wird das Publikum aktiv in das Geschehen eingebunden, weiß aber bis zum Schluss nicht, wer welcher Partei angehört. Am Ende entscheidet das Publikum anhand von verschiedenen Darbietungen der Darsteller, welche Partei sie wählen würden. Der Ausgang ist also variabel. Um das Publikum für sich zu gewinnen, hält der eine Kandidat eine glühende Rede, der

Kerstin Hähnel, Kursleiterin:
„Wir finden, wer die Wahl hat, der sollte sich auch gut überlegen, was er wählt, denn es hat Konsequenzen.“
nächste amüsiert die Zuschauer mit 20 Liegestützen. Mal zeigte sich das Publikum von den demokratischen Kräften überzeugt, mal von den Faschisten.
Den Ernst ihrer Arbeit hatte die Gruppe bei aller Spielfreude stets im Blick. „Wir finden, wer die Wahl hat, der sollte sich auch gut überlegen, was er wählt, denn es hat Konsequenzen“, sagt Kursleiterin Kerstin Hähnel. Schülerin Chenai ergänzt: „Mit unserem Projekt zeigen wir natürlich auf den Bundestag und möchten alle ermutigen, genau hinzuschauen, ob ihre Vorstellung vom friedlichen Zusammenleben wirklich repräsentiert wird.“
Bei der Inszenierung des modernen Stücks gab es sogar professionelle Unterstützung vom Thalia Theater. Kerstin Hähnel berichtet: „Wir hatten uns zuvor bei dem Projekt „TUSCH“ (Theater und Schule) beworben. Dabei gehen Theater und Schule eine zweijährige Partnerschaft ein.“
In diesem Zeitraum erarbeiten Theatermacher und Pädagogen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Projekte rund ums Theater. Weiter sagt sie: „TUSCH
will die Zuschaukunst lehren, Spielfreude wecken, Kreativität und Sozialkompetenz stärken, kreative Handlungen erzeugen, Reflexionen und Diskussionen anstoßen.“
Nach den Aufführungen wurde deshalb das Publikum zum Austausch ermutigt. Dabei durften Zuschauer, aber auch die Schauspieler, Fragen stellen.
Timmy sagt: „Nach den Erfahrungen mit dem Stück steht fest, dass wir uns für kommende Generationen schon früher einen Blick auf unsere Historie wünschen, politische Bildung darf nicht erst ab der Oberstufe beginnen.“ Chenai führt aus: „Faschistischen Parteien fällt es einfach zu leicht, sich durch lustige TikTok-Clips Zugang zu jüngeren Menschen zu verschaffen. Da hilft nur Vorwissen, um beim ersten Gang zur Wahlurne eine fundierte Entscheidung treffen zu können.“

Im Gespräch: Timmy Wolff, Chenai Mushayavanhu, Jonas Bahn und Jannes Conrad
Die Schüler sind sich einig, dass sie durch die Produktion gereift sind. Jonas berichtet: „Die Erfahrung auf der Bühne, eine Persönlichkeit zu spielen, die voll gegen meine Natur ist, hat mich zum Nachdenken angeregt.“ Mitschüler Jannes fügt hinzu: „Wir mussten uns zum Teil anpöbeln und beleidigen. Also auch eigene und fremde Grenzen überschreiten, die man im normalen Schulalltag nicht überschreiten würde. Das war hart, hat uns aber auch wachsen lassen.“

Autorin: Anna-Lena Walter Mail: anna-lena.walter@ kloenschnack.de
Telefon: 86 66 69-20
SACHE: Bertini-Preis
Der Bertini-Preis wird jährlich an junge Menschen in Hamburg vergeben, die sich für ein solidarisches Zusammenleben in Hamburg engagieren. Er unterstützt Projekte von Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen, die gegen Ausgrenzung von Menschen eintreten. Die Preisverleihung findet immer am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, statt und wurde in diesem Jahr im Ernst Deutsch Theater ausgerichtet.
Joachim Prinzenberg: „Auch im digitalen Raum braucht es Mut zur Menschlichkeit.“


Es beginnt oft im Kleinen und leise. Ein abfälliger Kommentar, ein respektloser Blick und der Ton ist scharf. Worte werden härter, Geduld ist knapp und Mitgefühl ist selten.
Menschen fühlen es im Alltag – und nicht nur die Älteren. Die Gesellschaft wirkt rauer, kälter, unnachgiebiger. Was früher als Grenzüberschreitung galt, scheint heute normal. Diese Verrohung ist kein abstraktes Phänomen. Sie betrifft Beziehungen, Diskussionen, Nachbarschaften und letztlich damit das Fundament unseres Zusammenlebens.
Hinter der wachsenden Härte und Kälte verbergen sich vermutlich oft Angst, Überforderung und das Gefühl, kein Gehör zu finden. In einer Welt, in der man jeden Tag, wenn man die Nachrichten öffnet, das Gefühl hat, dass Anstand und Ehrlichkeit als Dummheit gewertet wird, fühlen sich viele Menschen verunsichert und abgehängt. Frustration sucht sich ein Ventil und trifft dann meist die Falschen. Besonders in den allgegenwärtigen sozialen Medien entladen sich Emotionen ungefiltert, die Distanz durch Anonymität senkt alle Hemm-
schwellen wie es scheint. Aus Meinungsverschiedenheiten werden Feindbilder, aus Worten Waffen.
Diese Verrohung kann kein unausweichliches Schicksal sein. Wir alle müssen daran arbeiten und dem Entgegenwirken. Ein Schlüssel liegt, wie so oft, auch in der Bildung, aber nicht nur im schulischen Sinn, als dem Vermitteln von Wissen, sondern im Erlernen von Menschlichkeit und Empathie.

Joachim Prinzenberg: Objektberater für Büroeinrichtungen und aktuell amtierender Präsident beim Lions-Club HamburgBlankenese
Kinder und Jugendliche müssen zuhören und lernen, andere Meinungen auszuhalten und Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Ihnen muss klar werden, dass nicht der Lauteste und der Dreisteste der Stärkste ist, sondern dass Stärke im Respekt gegenüber allen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und welchen Glaubens liegt. Das Erlernen einer konstruktiven Streitkultur und der Fähigkeit, Fehler einzugestehen bietet einen Ausweg.
Gleichzeitig beginnt Verantwortung für uns alle im eigenen Umfeld. In Familie, Freundeskreis, am Arbeitsplatz, in Sportvereinen oder im Service- und Charitybereich entscheidet sich jeden Tag, wie wir miteinander umgehen. Lassen wir die vermeintlich Stärkeren gewinnen – die, die ausgrenzen und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind oder zeigen wir Verständnis mit den Schwächeren? Vernunft statt Beschimpfungen, Abwägen statt schnellem Ausgrenzen, Zivilcourage statt Wegsehen.
Auch im digitalen Raum braucht es Mut zur Menschlichkeit. Hasskommentare und Hetze dürfen nicht unwidersprochen und ohne Konsequenzen sein. Gerade durch Sprache kann polarisiert, aufgehetzt und ausgegrenzt werden. Sachliche und auf Lösungen bedachte Kommunikation kann Vertrauen schaffen und deeskalieren.
Jeden Tag erleben wir derzeit, wie lautem Gepöbel, Diffamierungen und rassistischen Angriffen eine weltweite Bühne geboten wird. Jede sachliche Gegenrede, jedes Zeichen der Solidarität signalisiert, dass Entmenschlichung nicht akzeptiert wird. Internetplattformen und Politik stehen in der Pflicht, hier Grenzen zu ziehen, ohne Zensur auszuüben.
Das Entgegenwirken der Verrohung ist eine langfristige und dauerhafte Aufgabe, die Engagement auf allen Ebenen erfordert. Das Ziel muss immer eine humane und respektvolle Gesellschaft sein.
Joachim Prinzenberg





ENTWICKLUNG
Sozialer Wohnungsbau in Hamburg auf hohem Niveau
Der Hamburger Senat hat die Bilanz der Wohnraumförderung für das Jahr 2025 vorgestellt und einen Ausblick auf 2026 gegeben. Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 6.369 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen bewilligt. Nach Angaben der Stadt ist dies der höchste Wert seit den 1990er-Jahren. Für das Jahr 2026 sind rund 868 Millionen Euro für die Wohnraumförderung eingeplant.
Nach Darstellung des Senats basiert das Ergebnis auf einer Kombination aus Neubau, Modernisierung sowie der Verlängerung bestehender Miet- und Belegungsbindungen. Seit 2011 wurden in Hamburg insgesamt 32.446 Sozialwohnungen fertiggestellt. Damit liege die Stadt im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Zusätzlich seien zahlreiche bestehende Wohnungen modernisiert und Bindungen verlängert worden, um den Bestand an gefördertem Wohnraum stabil zu halten.
Martina Koeppen, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg, erklärte, die Zahlen belegten einen langfristig positiven Trend in der Wohnraumförderung. Ziel sei es, bezahlbaren Wohnraum für unterschiedliche Einkommensgruppen zu sichern. Dabei werde insbesondere der sogenannte erste Förderweg mit Anfangsmieten ab 7,25 Euro pro Quadratmeter ausgebaut. Ergänzend dazu gebe es Förderangebote für mittlere Einkommen im zweiten und dritten Förderweg sowie Investitionen in den bestehenden Wohnungsbestand. Parallel arbeite die Stadt daran, Baukosten zu senken, Planungs- und Bauprozesse zu vereinfachen und zusätzliche Flächen für den Wohnungsbau zu erschließen. Mit den für 2026 vorgesehenen Fördermitteln wolle Hamburg diesen Kurs fortsetzen.
ENTWICKLUNG
Kriminalstatistik
2025: „Hamburg wird immer sicherer“



Im Februar haben die Innenbehörde und die Polizei Hamburg die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 vorgestellt. Diese zeigt eine positive Entwicklung für die Hansestadt: Die Kriminalität in Hamburg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gesunken. Damit setzt sich der positive Trend fort, die Fallzahlen liegen nun fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Besonders deutlich ist der Rückgang bei der Gewaltkriminalität (-5,4 Prozent) und bei der Jugendkriminalität (-7,8 Prozent). Gleichzeitig verzeichnet die Polizei Hamburg die höchste Aufklärungsquote seit 28 Jahren (49,1 Prozent).
Dazu Sören Schumacher, innenpo-
litischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Dass die Straftaten in allen Bezirken zurückgehen, ist eine gute Nachricht für die ganze Stadt. Gerade auch der deutliche Rückgang bei Messerangriffen und Schusswaffendelikten verdeutlicht, dass sich unser sicherheitspolitischer Kurs auszahlt.“ Fachleute weisen jedoch immer wieder daraufhin, dass die PKS nur geringe Aussagekraft hat, handelt es sich doch um eine Aufstellung der angezeigten Fälle. Wenn also zum Beispiel in einem Viertel mehr Polizeistreifen eingesetzt werden, die mehr Delikte aufnehmen, dann steigt allein hierdurch die Statistik. Absichtliches „Wegschauen“ kann zu einem Absinken führen.
Die Hoffnung, dass die PKS durch ein geeigneteres Zahlenwerk ersetzt wird, ist bei Beobachtern mittlerweile jedoch gering.
MEHR PARKRAUM AM ABEND Feierabendparken soll auch in Altona geprüft werden
Die Parksituation in vielen Stadtteilen Altonas ist insbesondere in den Abendstunden stark angespannt. Wenn Anwohnende

zen, den Parksuchverkehr zu reduzieren und Anwohnende spürbar zu entlasten – ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln oder neue bauliche Maßnahmen einzuleiten. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob auch öffentliche Liegenschaften, etwa Parkplätze an Verwaltungsstandorten oder anderen öffentlichen Einrichtungen außerhalb ihrer regulären Nutzung einbezogen werden können.
nach Hause kommen, steigt der Parkdruck deutlich, während gleichzeitig zahlreiche Stellflächen – etwa bei Supermärkten oder anderen Einrichtungen –nach Geschäftsschluss ungenutzt bleiben. In einer Sitzung der Bezirksversammlung Altona haben sich die Abgeordneten daher auf Initiative der SPD-Fraktion darauf verständigt, die Einführung eines sogenannten Feierabendparkens auch im Bezirk Altona prüfen zu lassen. Ein entsprechender Antrag wurde beschlossen. Neben der SPD-Fraktion waren auch die Fraktionen von CDU, Volt und FDP Mitantragsteller.
Ziel des beschlossenen Prüfauftrags ist es, vorhandene private Stellflächen außerhalb der regulären Nutzungszeiten besser zu nut-
WEDELER LANDSTRASSE
werden.
Der Bezirk Hamburg-Mitte sammelt bereits erste Erfahrungen mit einem vergleichbaren Modell, bei dem Stellplätze eines Lebensmittelmarktes nach Geschäftsschluss zeitlich begrenzt für Anwohnende geöffnet werden. Diese Erfahrungen sollen nun ausgewertet und auf ihre Übertragbarkeit auf die unterschiedlichen Quartiersstrukturen in Altona geprüft werden. Gleichzeitig kann der Bezirk Altona auf eigene frühere Beispiele zurückgreifen, bei denen private Stellflächen zeitweise für die Nachbarschaft zugänglich gemacht wurden.
Mit dem Beschluss wird die zuständige Fachbehörde nun gebeten, die rechtlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen zu prüfen und die Bezirksversammlung über mögliche nächste Schritte zu informieren.
Weitere Baustelle verschärft angespannte Verkehrslage
Auf der Wedeler Landstraße in Höhe der Hausnummern 124 bis 130 ist eine seit Jahren bekannte Versackung der Fahrbahn zur Sanierung vorgesehen. Das geht aus einer von Anke Frieling gestellten schriftlichen Kleinen Anfrage hervor. Die Schadstelle ist dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer bereits seit 2015 bekannt. Das Bezirksamt Altona hatte den Bereich damals durch die Erneuerung der Binderund Deckschicht saniert; in den Folgejahren wurden weitere kleinere Ausbesserungen vorgenommen. Eine grundlegende Sanierung war ursprünglich für 2025 vorgesehen, wurde jedoch verschoben. Die Ursache der Versackung ist nach Angaben des Senats weiterhin nicht eindeutig geklärt. Die Sanierungsarbeiten werden im Juli 2026 erfolgen.

Verwurzelt in der Tradition und zugleich der Gegenwart angepasst, zeichnen sich die großzügigen Formen und ehrlichen Materialien der Serie CH290 von Hans J. Wegner durch sorgfältige Handwerkskunst und entspannte Eleganz aus. Die Kollektion umfasst Zwei- und Dreisitzer-Sofas, Loungesessel mit niedriger und hoher Rückenlehne sowie einen passenden Fußhocker. Jedes Stück bringt dauerhafte Wärme, ruhige Raffinesse und einen zeitlosen Ausdruck in anspruchsvolle Interieurs.
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Norddeutsches Netzwerk der Plattform Grüne Fernwärme gestartet
Mit einer Auftaktveranstaltung beim Energieunternehmen Enercity in Hannover hat das norddeutsche Netzwerk der Plattform Grüne Fernwärme des AGFW (Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V.) seine Arbeit aufgenommen. Die Plattform umfasst elf Netzwerke in sieben Bundesländern und bringt Akteure mit verantwortlichen Vertretern aus norddeutschen Kommunen persönlich zusammen. „Ziel der Plattform Grüne Fernwärme ist es, durch Vernetzung und Praxiserfahrungen anderen Kommunen den Weg zu klimaneutraler Wärme zu ebnen. Wir haben Paten, die von ihren Erfahrungen berichten und wichtige Multiplikatoren für weitere Städte und Gemeinden sind“, sagt Harald Rapp, Bereichsleiterbeim AGFW.
UMFRAGE
Hamburger Auslandsinvestitionen geprägt
Hamburger Unternehmen sind bei ihren Investitionen im Ausland weiter vorsichtig. Das zeigt eine Auswertung der Handelskammer im Rahmen ihrer regelmäßigen Konjunkturbefragung. 55 Prozent der Befragten rechnen mit etwa gleichbleibenden Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr, was darauf hindeutet, dass zukunftsweisende Entscheidungen aufgrund geopolitischer Veränderungen nach hinten verschoben werden. Gleichzeitig stellen die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in Deutschland Betriebe vor große Probleme. Richtungsweisend sind die veränderten Motive für Auslandsinvestitionen. Vertrieb und Kundennähe bleiben zwar der wichtigste Grund, stark zugelegt hat jedoch die Produktionsverlagerung zwecks Kostenersparnis. Sie liegt 2026 auf Platz zwei.
68,1 Prozent der befragten Unternehmen nannten die Eurozone als Zielregion für Investitionen. Asien-Pazifik (ohne China) bleibt mit 25,3 Prozent auf Platz zwei. China gewinnt deutlich an Bedeutung (23,1 Prozent) und rückt von Platz sechs auf Platz drei vor, knapp dahinter folgt

Nordamerika (22,7 Prozent).
„Die Gefahr schleichender Abwanderung von Produktion bleibt akut“, warnt Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. „Sie wird ausgelöst durch hohe Energieund Arbeitskosten, teure Bürokratielasten sowie fehlende Planungssicherheit in Deutschland und Europa. Dass die Eurozone trotzdem mit großem Abstand die wichtigste Zielregion für Auslandsinvestitionen bleibt, ist auch vor dem Hintergrund der geopolitischen Unsicherheiten und der aktuellen US-Zollpolitik eine klare Botschaft: Die geschlossene Antwort Europas hierauf muss eine Stärkung des EU-Binnenmarktes sein, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft muss absolute Priorität des politischen Handelns bekommen.“
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Filialleiterin Eltje Reimers-Booms
Haspa Iserbrook zieht in Neubau am alten Standort
Seit weit mehr als 70 Jahren ist die Haspa mit einer Filiale in Iserbrook vertreten. Standort war die Sülldorfer Landstraße 1 – nur in den vergangenen dreieinhalb Jahren nicht. Doch ab 17. März werden dort wieder Kundinnen und Kunden begrüßt. Weil das alte Gebäude abgerissen wurde, zog das Team in die ehemalige Filiale der Hamburger Volksbank ein, die den Stadtteil verlassen hatte.
„Es war klar, dass die Schenefelder Landstraße 183 nur eine Übergangslösung sein würde und wir zurück an den alten
Standort wollen“, betont Filialdirektorin
Eltje Reimers-Booms. „Mit elf Beschäftigten plus zwei Auszubildenden war der Platz mit rund 150 Quadratmetern schon sehr begrenzt.“
Nach dem Umzug um die Ecke hat das Team im Erdgeschoss des Neubaus fast doppelt so viel Fläche zur Verfügung. Die Ausstattung erfolgt nach dem inzwischen bewährten Haspa-Konzept als „Filiale der Zukunft“. „Die Besprechungsräume haben einen Bezug zum Stadtteil und es gibt sogar ein großes Bild mit Eindrücken aus der Umgebung“, erklärt Reimers-Booms. Gemalt hat es der Blankeneser Künstler Frank Thenert. Neben dem dauerhaften Bild in einem der Räume wird er auch der erste Aussteller in der Stadtteilwand sein.
„Dort können sich Unternehmen, Vereine und Institutionen aus der Nachbarschaft kostenlos vorstellen, ihre Dienstleistungen und Produkte präsentieren“, erläutert die Filialdirektorin.
Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Montag bis Freitag von 9.30 bis 13 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 18 Uhr. Beratungstermine sind Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr möglich.
Ab 17. März, Sülldorfer Landstraße 1, Iserbrook
STUDIE
Deutsche im Homeoffice offenbar produktiver als im Büro
Das Homeoffice hat es nicht immer leicht, steht es doch gerade in konservativen Branchen unter Generalverdacht für organisiertes Blaumachen. Studien kommen jedoch regelmäßig zu gegenteiligen Ergebnissen. Während 43 Prozent der Deutschen im Homeoffice während der Arbeitszeit die Wäsche waschen und fast 60 Prozent Pakete annehmen, steigt die gefühlte Produktivität paradoxerweise an. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage von TimO – Time Management Office GmbH in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Appinio zeigt ein weiteres Mal, dass Arbeitnehmer im Homeoffice ihre Produktivität überwiegend höher einschätzen als im klassischen Büro. Entgegen der Sorge vieler Arbeitgeber leidet die Leistung nicht unter der Flexibilität. Im Gegenteil: 75,9 Prozent der Befragten bewerten ihre Produktivität zu Hause als „höher“ oder „viel höher“ im Vergleich zum Büro. Nur ein Bruchteil (0,6 Prozent) fühlt sich im Homeoffice deutlich weniger produktiv. Dabei bleibt das Zeitmanagement diszipliniert: 74 Prozent der Arbeitnehmer verbringen insgesamt weniger als 30 Minuten pro Tag mit privaten Aufgaben.
Sturm, Regen und Frost gehen nicht immer spurlos vorbei. Manches bleibt lange unbemerkt – bis Feuchtigkeit ihren Weg findet. Ein fachlicher Blick im Frühjahr schafft Klarheit und bewahrt vor größeren Reparaturen.
Sollen wir einmal hochschauen?


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LIVE
Hans-Peter Ritz: „On the road again“
Nach einer bewussten Pause von öffentlichen Auftritten meldet sich der Hamburger Musiker Hans-Peter Ritz zurück. Die Zeit nach dem Corona-Lockdown nutzte er, um neue Ideen zu entwickeln, Songs zu schreiben und sein musikalisches Profil weiter zu schärfen. Mit frischem Programm, neuer Homepage und neuem Bildmaterial startet er nun wieder live durch. Unter dem Titel „On the road again“ steht sein erster Auftritt dieser neuen Phase im Markthaus Blankenese an. Der Ort ist dabei kein Zufall: Das Markthaus und sein kulturelles Konzept waren für den Musiker ein persönlicher Wunsch und bieten den passenden Rahmen für einen Abend voller Musik, Geschichten und Nähe zum Publikum.

Hans-Peter Ritz präsentiert eigene Songs, persönliche Eindrücke und musikalische Erfahrungen – ehrlich, handgemacht und mit Spaß bei der Sache. Sa., 21. März, 20 Uhr, Markthaus Blankenese

SHOW
Yared Dibaba im Forum Schenefeld
Inspiriert von Eckart von Hirschhausen, der Medizin mit Humor verständlich macht und von Martin Rütter, der sogar mit dem Thema Hundetraining die Bühne rockt, bringt Moderator Yared Dibaba nun Diversität auf die Bühne – klug, witzig, ehrlich. Denn: Wir sind alle verschieden – aber wir teilen etwas zutiefst Menschliches: den Wunsch, dazuzugehören. Von Oromia bis Ostfriesland. Vom Flüchtlingskind zum Fernsehstar. Vom Entertainer zum EmpowermentCoach. Yared Dibaba hat einiges durchlebt – und genau das bringt er jetzt auf die Bühne in Schenefeld. Tickets sind schon jetzt an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Do., 21. Mai, 19.30 Uhr, Achter de Weiden 30, Schenefeld
WEDEL
Tatort-Parodie sorgt für mörderisch gute Unterhaltung
Das Theater Wedel bringt mit „Mord aus heiteren Beweggründen“ eine ebenso spannende wie humorvolle Kriminalkomödie auf die Bühne. Die Tatort-Parodie von Volker Heymann verbindet klassischen Krimistoff mit augenzwinkerndem Witz und überraschenden Wendungen.
Im Mittelpunkt steht Kommissar Lüder, der an einem Speed-Dating in einem Lokal teilnimmt. Dort begegnet er der Psychologin Thea, die von ihrer attraktiven Freundin dorthin mitgeschleppt wurde. Die Begegnung nimmt jedoch eine dramatische Wendung: Plötzlich wird ein Mann tot vor dem WC aufgefunden – ausgerechnet Theas Speed-
Date-Partner. Für Kommissar Lüder beginnt eine turbulente Ermittlung. Der Fall erweist sich als knifflig, denn nicht nur ist der Täter schwer zu fassen, auch Lüders eigenes Auftreten bei Frauen – und insbesondere bei Thea –wirft Fragen auf. Zwischen kriminalistischem Spürsinn, neuesten Erkenntnissen aus Fortbildungen und persönlichen Unsicherheiten entspinnt sich eine unterhaltsame Jagd nach dem Mörder. Mit viel Wortwitz und liebevoll gezeichneten Figuren verspricht die Inszenierung beste Unterhaltung für Krimifans und Freunde intelligenter Komödien gleichermaßen. In den Rollen sind Britta Meiners, Lena Prehm, Marko Lohmann und Anton Speer zu sehen.
Premiere Sa., 7. März, 20 Uhr, Rosengarten 9, Wedel
Im flackernden Licht einer Kerze versinkt der Dichter Hoffmann in Erinnerungen –an drei Frauen, drei verlorene Lieben, drei Stationen einer zerstörerischen Suche nach der idealen Muse.
Da ist Olympia, schön und gehorsam – doch sie entpuppt sich als lebensechter Automat. Antonia, begabt mit einer wundervollen Stimme – aber ihr Gesang bedeutet zugleich ihr tödliches Schicksal. Und Giulietta, eine verführerische Kurtisane, die ihm im Auftrag des finsteren Dapertutto nicht nur sein Spiegelbild raubt, sondern ihn sogar zu einem Mord verleitet.
Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“, uraufgeführt 1881, basiert auf
LIVE VOR ORT
Klönschnack Allstars beim Open Air in Wedel
Im Februar trat die Band auf dem Theaterschiff „Batavia“ in Wedel auf – vor ausverkauftem Haus. Einige enttäuschte Fans haben nun eine neue Chance: Im Juni rockt die Band beim Sommerfest open air am Kai der Batavia, bei Schietwetter drinnen. Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro. Kartenvorbestellungen sind ab sofort über die homepage der Batavia möglich. www.batavia-wedel.de
KULTURAUSFLUG
dem gleichnamigen Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré. Inspiriert von Werken E.T.A. Hoffmanns, Chamissos und Mussets erschufen sie ein einzigartiges Künstlerdrama: keine klassische Literaturoper, sondern ein poetisches Fantasiestück über Kunst, Liebe, Wahnsinn – und das Scheitern an der eigenen Sehnsucht. Musikalisch entfaltet Offenbach ein ganzes Universum, das sich von Humor und Ironie über düstere Klangfarben bis hin zum vollen romantischen Opernglanz erstreckt. Ein Werk zwischen Illusion und Wirklichkeit – ebenso schillernd wie geheimnisvoll. Und am Ende steht die Frage: Ist der wahre Künstler dazu verdammt, immer wieder an der Wirklichkeit zu zerbrechen?
Premiere Fr., 13. März, 19.30 Uhr, Max-Brauer-Allee 76, Altona

Sänger Manfred Vesper lässt es krachen.
Fr., 19. Juni, 19.30 Uhr, Brooksdamm 1, Wedel
KONZERT
Von Vermeer bis van Vogh
Kunst neu erleben mit dem Kulturforum Wedel. Im Rahmen eines Ausflugs zum Port des Lumières, erleben die Teilnehmer die faszinierende Welt niederländischer Maler mit über 300 Kunstwerken von Vermeer, Rembrandt, van Gogh und weiteren Malern vom 17. bis 19. Jahrhundert. Zu sehen sind Alltagsszenen, beeindruckende Winterlandschaften und spirituelle Welten. Port des Lumières ist keine klassische Kunstausstellung, sondern ein immersives Erlebnis in einzigartiger Atmosphäre. Im Anschluss ist ein gemeinsames Mittagessen geplant. Anmeldung verbindlich unter Telefon 0152/56 37 05 87 und 04103/17035 oder an info@kulturforum-wedel.de.
24 Euro für Eintritt und Fahrt – Zahlung bei Anmeldung.
Mi., 4. März, 9.45 Uhr, Treffpunkt S-Bahnhof Wedel
Balladen von Carl Loewe
Der Organist, Komponist und Sänger Carl Loewe (1796–1869), nahe Stettin in eine Musikerfamilie hineingeboren, zählte in den 1820er-Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Kunstlieds. Mit seinen Balladen erlangte er große Popularität und gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter dieses Genres.
Sein Werk steht im Mittelpunkt eines Abends im Goßlerhaus, gestaltet von Dr. Hendrik Lücke.
Der Tenor, Pianist, Schauspieler und Musikwissenschaftler gilt als ausgewiesener Kenner der Balladenliteratur.
Mit seiner klaren Tenorstimme und einem differenzierten Vortrag nähert er sich Loewes Musik ebenso kenntnisreich wie lebendig. Mi., 11. März, 19 Uhr, Goßlers Park 1, Blankenese

Ebertallee 20 | 22607 Hamburg
Tel. 040 - 38 61 06 33
info@Kuechendesign-Hamburg.de
AUSSTELLUNG
Wegmarken
Jüdischer Geschichte
Mit dem neu eingerichteten
Projektraum „Wegmarken Jüdischer Geschichte“ präsentiert das Altonaer Museum ab sofort eine zunächst unbefristete Ausstellung, in der die über 400-jährige jüdische Geschichte Hamburgs anhand von 14 Wegmarken in komprimierter Form präsentiert wird.
Altonaer Museum

Das Musical feiert im Dezember 2026 seine Deutschlandpremiere.
KONZERT
Curly Strings mit neuer EP auf Tour
Obwohl sie ursprünglich keine klassische Folkband sein wollten, sind sie heute eine der bekanntesten Stimmen

der estnischen Folkszene. Mit ihrem Debütalbum „Üle ilma“ (2014) räumten sie gleich vier estnische Musikpreise ab, darunter in der Kategorie Album des Jahres. Inzwischen haben Curly Strings sieben Alben veröffentlicht, Tourneen durch Europa, Japan und Kanada gespielt und gastieren nun in Hamburg.
Mi., 18. März, 19.30 Uhr, Finnische Seemannskirche, Ditmar-Koel-Straße 6, St. Pauli
Glamour, große Emotionen und ikonische Charaktere halten Einzug auf der Musicalbühne: Deutschlandpremiere im Dezember im Stage Theater Neue Flora.
Mit schillernden Kostümen, pointiertem Witz und neu komponierter Musik von Elton John bringt „Der Teufel trägt Prada – Das Musical“ den internationalen Modekosmos auf die Bühne. Rund zwei Jahrzehnte nach dem Kinoerfolg mit Meryl Streep, Anne Hathaway und Emily Blunt feiert die Bühnenfassung nun Deutschlandpremiere – just in dem Jahr, in dem das mit Spannung erwartete Filmsequel in die Kinos kommt. Im Zentrum steht erneut die junge Journalistin Andy Sachs, die beim Modemagazin Runway in die Fänge der übermächtigen Chefredak-
teurin Miranda Priestly gerät und dabei zwischen Karrierehunger, Selbstverlust und moralischen Kompromissen taumelt. Die Produzenten Kevin McCollum, David Furnish und Jamie Wilson versprechen für Hamburg ein „emotionales, elegantes und herrlich bissiges Showerlebnis“. Die Songtexte stammen von Shaina Taub und Mark Sonnenblick, das Buch von Lauren Weisberger – der Schöpferin der Romanvorlage – sowie Kate Wetherhead. Inszeniert wird das Ganze vom dreifachen Tony-Award-Gewinner Jerry Mitchell. Der Vorverkauf hat begonnen. Dezember, Stage Theater
AUSSTELLUNG
Modefotografie der 80er in Hamburg
Die Galerie Hollstein von Mueller zeigt die Ausstellung „No Look for One Dollar“ des Fotografen und Galeriegründers Joerg von Mueller. Präsentiert werden Modefotografien und Porträts aus dem Paris der 1980er-Jahre, entstanden unter anderem in der Chanel-Suite des Hotel Ritz. Die Aufnahmen zeigen Haute Couture von Coco

Chanel sowie von Designern wie Givenchy, Ungaro, Dior, Gaultier und Schiaparelli. Die Ausstellung eröffnet am Dienstag, 10. März, von 16.30 bis 19 Uhr in der Galerie am Klosterwall 13 in Hamburg.
Vernissage Di., 10. März, 16.30 Uhr, Klosterwall 13, Altstadt
KUNST
KONZERT
Klavierabend mit Markus Altenkamp
Vom Bargheer-Museum in die Elphi: Nach seinem Gastspiel in Nienstedten im Januar tritt der Pianist Markus Altenkamp nun im kleinen Saal der Elbphilharmonie auf. Scarlatti und Mozart stehen auf dem Programm, ergänzt von Rachmaninow und Bortkiewicz: eine Brücke vom Barock zur Spätromantik. Do., 12. März, 19.30 Uhr, Elbphilharmonie

GEDOK: Wir sind die Neuen Mit der Ausstellung „Wir sind die Neuen“ präsentiert die Galerie der GEDOK Hamburg eine Gruppenausstellung neu aufgenommener Künstlerinnen. Gezeigt werden zeitgenössische Positionen aus Malerei, Grafik, Fotografie, Drucktechnik und Skulptur. 4. bis 21. März, Lange Reihe 75/ Koppel 66, St. Georg

Stilvolle Kaffee-Kultur: „1 Sack Liebe“
SCHMUCK
Koffein fürs Dekolleté
Ein Stück Hamburg zum Umhängen: In den Rohse Studios in Barmbek werden Kaffeesäckchen zu Schmuck. Designerin Friederike Rohse fertigt detailverliebte Miniatur-Anhänger, die an die legendären Rohkaffeesäcke erinnern, wie sie einst im Hafen umgeschlagen wurden – ein hanseatisches Symbol zwischen Speicherstadt, Kontorhaus und Kaffeegeruch. Entstanden sind die „Hamburger Kaffeesäckchen“ ursprünglich für die Ausstellung „Inspiration Hamburg“ im Museum für Hamburgische Geschichte. Seitdem gehören sie zu den „Evergreens“ im Portfolio der Künstlerin. Gefertigt werden die kleinen Säcke aktuell aus 100 Prozent 925er Silber, das kleinste Modell auch in 750er Gold. Die Preise liegen zwischen 148 und 290 Euro, Goldvarianten auf Anfrage. Jedes Stück ist sorgfältig gearbeitet, die Lederbänder und Ketten variieren in Farbe und Stärke – so wird jedes Exemplar noch individueller. www.rohse-studios.de

Schnell eingehakt und griffbereit.
Mit dem magnet-mechanischen TwistSystem von Fidlock lässt sich eine Trinkflasche schnell, sicher und intuitiv an verschiedensten Alltags- und Sportgeräten befestigen. Statt klassischer Halterungen klicken kompatible Flaschen beim „Twist“ direkt an einer magnetischmechanischen Basis ein und sind damit jederzeit griffbereit – ob am Golf-Trolley, am Fahrradrahmen oder am Kinderwagen. Die Lösung ersetzt herkömmliche Flaschenkäfige, sorgt für festen Halt auch bei holprigen Wegen und lässt sich mit verschiedenen Basen kombinieren, etwa einer Fahrrad-, Stroller- oder universellen Twist-Base. Darüber hinaus gehören magnetische Systeme für Taschen, Smartphone-Haltersysteme und weitere Alltags- und Outdoor-Anwendungen zum Fidlock-Portfolio. www.fidlock.com
KINDER
Wackel-Test fürs Kinderzimmer
Vom Warenkorb ins echte Leben: Die französische Interior-Marke Petite Amélie hat ihren ersten Hamburger Concept Store eröffnet. Statt klassischer Verkaufsfläche erwartet Familien ein kuratiertes Wohnumfeld im skandinavisch inspirierten Stil. Betten, Wickelkommoden, Spielmöbel und Accessoires können hier nicht nur angeschaut, sondern ausdrücklich getestet werden – inklusive „Wackel-Test“. Die Marke reagiert damit auf den Wunsch vieler Eltern, sicherheitsrelevante Möbel vor dem Kauf persönlich zu erleben. www.petiteamelie.de



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WEDEL
Onleihe 3 in der Bücherei
Die Stadtbücherei Wedel führt „Onleihe 3“ ein, eine überarbeitete, benutzerfreundliche und barrierearme Ausleihplattform. Neu sind unter anderem Verlängerung der Leihfrist, geräteübergreifende Synchronisation, eine unbegrenzte Merkliste, Leih-Historie und Dark Mode. Die Onleihe 3-App (Android, iOS) ist kostenlos in den App Stores verfügbar und ersetzt die vorherige App. Per PC/Laptop oder E-Reader (PocketBook/tolino) erreicht man die zentrale Bibliotheksauswahl über meine. onleihe.de. Ein Gastzugang ohne Anmeldung ermöglicht ein erstes Ausprobieren. meine.onleihe.de
ISERBROOK
Gedichte, Musik und Erste Hilfe
Das Eltern Kind Zentrum Iserbrook (EKiZ) bietet im März viele bunte Termine für Groß und Klein. Immer mittwochs ab 10.30 Uhr werden „Gedichte für Wichte“ gelesen. Am 10. März, 10 Uhr, kommt der „Geschichtenkoffer“ und am Donnerstag, 26. März, 10 Uhr, wird es mit dem „Musikschiffchen“ musikalisch. An zwei Terminen (17. und 24. März jeweils um 10 Uhr) bietet Maike Gosch-Matthies „Erste Hilfe am Kind“ an. Anmeldung: ekiz@ kgmsi.de. Am Donnerstag, 5. März, öffnet das EKiZ am Nachmittag von 14.30 bis 17.30 Uhr. Die Räume des EKiZ befinden sich im Gemeindehaus der Kirche Iserbrook und sollen ein Ort zum Wohlfühlen, Austauschen und Lernen sein. Alle Familien sind willkommen. Die Angebote sind kostenlos.
EKiZ, Schenefelder Landstraße 202, Iserbook
UMWELTSCHUTZ
„Elbwald retten“Demonstration auf der Elbe
Um gegen den von der Hamburg Port Authority (HPA) geplanten Rodungsbeginn des Elbwaldes (gegenüber dem Naherholungsgebiet Övelgönne) zu protestieren, hat der Verein „Elbwald retten“ am 7. Februar eine Demonstration auf der Elbe veranstaltet. Im Rahmen einer maritimen Kundgebung auf einer Barkasse betonte Stephan Jersch, parlamen-
Ansicht
FLOTTBEK
tarischer Geschäftsführer der Bürgerschaftsfraktion
Die Linke: „Ich halte es für schändlich, wenn hier jetzt mit Kettensägen vollendete Tatsachen geschaffen werden.“
Jenny Jasberg, umweltpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, ergänzte: „Ich hoffe sehr, dass dieses für Hamburg prägende Bild des Elbwaldes nicht zerstört wird.“ Mit diesem Statement hat sich laut Initiative erstmals eine führende Politikerin der Hamburger Grünen gegen die Rodungspläne des rot-grünen Senats ausgesprochen.
Die Stadtteilschule Flottbek veranstaltete unter dem Titel „Ganz normale Tage – stark durch Herausforderungen“ im Februar einen besonderen Abend mit Kunstausstellung, Lesung und Podiumsdiskussion. Schüler der Klassen 12A, 12B und 7A präsentierten kreative Arbeiten, inspiriert von dem Buch „Ganz normale Tage“, während die anschließende Diskussion mit Autorin Anna Jäger, Andreas Grutzeck, Psychologin Nonye Oranu und Bundestagsabgeordneter Linda Heitmann vielfältige Perspektiven eröffnete. Ein weiterer Höhepunkt war die Aufnahme der Schule in das Programm „Schule der Vielfalt“,

VHS-Teilnehmer formen aus Ton Korallen.
Franz Hermann, SPD, ergänzte: „Nach unseren Informationen hat die HPA bisher keinen Auftragnehmer für die Rodung gefunden und deshalb die Ausschreibungsfrist verlängert.“ Weiter sagt er: „Die Hamburger Landschaftsbaubetriebe weigern sich offensichtlich, den ökologischen Kahlschlag im Elbwald durchzuführen ...“ Der Verein „Elbwald retten“ sammelt derzeit Unterschriften für eine Volkspetition, mit der die Rodung des Elbwaldes zugunsten neuer Containerliegeplätze verhindert werden soll. www.elbwaldretten.de
die von der Schulgemeinschaft als wichtiges Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt gewürdigt wurde.

KUNST Keramik trifft Klimabewusstsein
Das Programm der Volkshochschule (VHS) setzt frische Impulse. Aktuell läuft das neue kreative Crossover-Angebot „Wunderwelt Korallenriff“, bei dem der Klimawandel im Mittelpunkt steht. Die Workshops verbinden Umweltbildung, politische Bildung und kreatives Gestalten. In Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum entstehen individuelle Keramikobjekte, die sich thematisch mit dem Klimawandel und dem bedrohten Lebensraum Korallenriff befassen. Zwei Online-Termine vermittelten Wissen zu den ökologischen Hintergründen, zeigten Good-Practice-Beispiele und schufen Bewusstsein für den Schutz maritimer Lebensräume. In zwei anschließenden Präsenzterminen formten 130 Teilnehmende eigene Korallenobjekte aus Ton, die zu einem einzigartigen Riff zusammengefügt wurden. Das entstandene Riff kann in der Elbgalerie des Altonaer Museums bestaunt werden. 21. + 23. März, Elbgalerie, Museumstraße 23, Altona
NIENSTEDTEN
Wann ist die Renovierung abgeschlossen?
Seit Mai 2024 ist das Landhaus J. C. Godeffroys, auch Hirschparkhaus genannt, eingerüstet. Im Zuge der Erneuerung des Anstrichs am Gesims wurde festgestellt, dass die bauliche Substanz stark angegriffen und marode ist. Die Verzierungen mussten zur denkmalgerechten Sanierung zurückgebaut werden. Dabei wurde ein Schwammbefall im dahinterliegenden Dachtragwerk festgestellt. Daraufhin wurde eine umfangreiche Schwammsanierung am Dachtragwerk und dem oberen Abschluss des Mauerwerks durchgeführt. Laut der verantwortlichen Sprinkenhof GmbH findet aktuell der Neuaufbau des Gesims mit seinen Zierelementen statt. Claudia von der Heide, Pressemitarbeiterin der Sprinkenhof, wagt eine vorsichtige Prognose: „Der Abschluss der Arbeiten – vorbehaltlich der Witterungsverhältnisse – ist aktuell für Juli geplant.“ Der Tanzbetrieb der hier beheimateten Lola Rogge Schule lief weiter.

Die Elbvororte bekommen ein neues Museum. Genauer gesagt, das Medienmuseum. Es ist kein klassisches Museum, was schon der Ort vermuten lässt: Es eröffnet in den Räumlichkeiten des Steuerberaters Max Eick, der gemeinsam mit Kurator Alexander Krauß verantwortlich ist. Am 29. März eröffnet die erste Ausstellung mit 46 Originaldrucken aus dem Frühwerk von Journalist und Fotograf Heinz Rohde.
Die Auswahl ist kein Zufall: Hinter dem Museum und der dazugehörigen Stiftung steckt ebendieser. Stiftungszweck und den Namen „Medienmuseum“ gab der ehemalige Mandant von Max Eick vor, jedoch verstarben er und seine Partnerin kurz darauf. Um den Nachlass und darum, dass Stiftung und Museum nach den Vorstellungen der beiden gegründet wurden und betrieben werden, kümmert sich Eick jetzt als Stiftungsvorsitzender gemeinsam mit Alexander Krauß. „Der Name ist vorgegeben und der Zweck – viel mehr nicht, wir sind da sehr frei“, erzählt er. Der Zweck klingt erst mal sehr allgemein: Junge Menschen und Kreativschaffende sollen auf ihrem Weg unterstützt werden. Forschung, Bildung, Wirtschaft und Kunst fördern.

Der Elternrat der Grundschule Windmühlenweg setzte sich im Februar mit der Aktion „Roter Teppich für Kinder“ für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein. An der Ampel Baron-Voght-Straße/Windmühlenweg wurde symbolisch ein roter Teppich ausgerollt, um auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Grundschulkindern aufmerksam zu machen. Eltern und Kinder forderten einen sicheren Schulweg, mehr Rücksicht und Verantwortung aller Verkehrsteilnehmenden.
Besonderes Augenmerk lag auf den sogenannten „Elterntaxis“, die den engen Windmühlenweg morgens und nachmittags zu einer Gefahrenzone machen.
Mit selbst gestalteten Plakaten wurde auf Missstände hingewiesen und zu einem Umdenken aufgerufen. Konkret fordert der Elternrat eine temporäre Einbahnstraßenregelung werktags von 7.30 bis 8 Uhr von der BaronVoght-Straße in Richtung Ostermeyerstraße. Nach der Aktion ging die Forderung laut Elternrat der Schule weiter an den Bezirk.

Das Museum ist demnach nur ein kleiner Teil. Der Stiftungszweck soll aber auch hier Anwendung finden: Nach der ersten Ausstellung sollen die eigens dafür ausgebauten Räumlichkeiten insbesondere jungen Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung gestellt werden, damit diese ohne Kosten ihre Kunst präsentieren können. Erste Betrachter sind mit den Mandanten der Kanzlei garantiert, „da spielt ein Vermittlungsgedanke mit rein. Die Kunst kommt so auch zu Leuten, die vielleicht nicht in so ein Museum gehen würden“, so Max Eick. Die Öffnungszeiten gleichen dementsprechend denen der Kanzlei, Interessierte können sich einfach per E-Mail anmelden.
Max Eick, Vorstand, und Alexander Krauß, Kurator der Stiftung Medienmuseum, freuen sich auf die Eröffnung Ende März.
Auch Workshops sollen ins Programm mit aufgenommen werden, „wer Ideen hat, kann
sich gerne melden“, so Eick. Eine kleine Dunkelkammer ist ebenfalls in Planung – denn im Nachlass fanden sich über 1.000 analoge Kameras aus DDR-Zeiten. Und auch über 4.000 Modelleisenbahnen. „Damit werden wir bestimmt auch was machen, aber wir sind noch in den Anfängen“, sagt Alexander Krauß. Harderweg 1, Osdorf www.medienmuseum.hamburg

ELBCHAUSSEE
Die geplanten Umbauarbeiten an der Elbchaussee sorgen bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für Unmut. Zu wenig Mitspracherecht, zu späte Offenlegung der genauen Baupläne, zu einseitige Umbauarbeiten, die lediglich dem Radverkehr helfen und die anderen Verkehrsteilnehmenden nicht mitdenken würden. Nachdem der Mobilitätsausschuss dem Aktionsbündnis „Rettet die Elbchaussee“ zwar zustimmte, dass die Informationen zum verfrühten Baustart zu spät kamen, sonst aber keine große Kritik an den Plänen – zumindest für den aktuellen Abschnitt – äußerte, gingen am 22. Februar einige Elbvorortler auf die Straße. Das Aktionsbündnis hatte zur „Menschenkette für Verkehrsfrieden“ aufgerufen. Trotz Schietwetters kamen insgesamt 150 Menschen, womit Initiator Oliver Barckhan zufrieden war. Er wehrt sich gegen den Vorwurf des Egoismus, es würde der Initiative nur um Parkplätze und den Autoverkehr gehen. „Wir fordern Mitbestimmung für die Anwohnerinnen und Anwohner und eine Verkehrsführung, die allen Verkehrsteilnehmenden zugute kommt.“
DÖNHOFF GYMNASIUM
Am 12. Februar richtete das Marion Dönhoff Gymnasium (MDG) das Regionalfinale des Hamburger „Jugend debattiert“-Verbunds „Tor zur Welt“ aus. Aus ganz Hamburg kamen Debattanten und Juroren zusammen, um über verschiedene Streitfragen zu diskutieren. Der Spiegelsaal des Gymnasiums verwandelte sich für den Anlass in eine stimmungsvolle Austragungslocation. Damit acht Debatten gleichzeitig stattfinden konnten, wurde zudem das Oberstufengebäude freigeräumt. Die Teilnehmer teilten sich in zwei Altersgruppen, bestehend aus Jahrgang 8 bis 9 und Jahrgang 10 bis 12, auf. Im Debattenformat wurde über insektenfreundliche Gärten, kostenloses WLAN auf öffentlichen Plätzen sowie die Veröffentlichung von Wahlumfragen vor Wahlen diskutiert. Nach zwei Vorrundendebatten standen die jeweils vier Finalisten fest. Im Finale debattierten die Teilnehmer in ihren jeweiligen Gruppen. Die erste Gruppe nahm sich das Thema „KI im Abitur?“ vor, die zweite Gruppe diskutierte darüber, ob „Buy now, pay later“-Modelle verboten werden sollten. Mariana Tiedemann, Schulkoordinatorin von „Jugend debattiert“, sagte: „Beide Debatten waren beeindruckend und stellten die jeweilige Jury vor die schwierige Aufgabe, die Landesvertreter zu bestimmen.“
VERANSTALTUNG
Iserbrook im Film
In unserer Februar-Ausgabe auf Seite 28 haben wir über den Hobbydokumentar Gerhard Seel aus Iserbrook berichtet. Im März haben Interessierte nun Gelegenheit, einen seiner Filme zu sehen. Im Blankeneser Markthaus wird sein Film „Iserbrook“ gezeigt. Teilnehmer lernen auf kurzweilige Weise viel über die Entwicklung und Geschichte des Stadtteils. Aktuell arbeitet Gerhard Seel an einem zweiten Teil. Mi., 4. März, 17 bis 19 Uhr, Sülldorfer Kirchenweg 2a, Blankenese
VERWALTUNG
Servicezeiten geändert
Ab April ändern sich die Öffnungszeiten des Hamburg Service vor Ort in Blankenese. Der persönliche Gang zur Behörde entfällt für viele Anliegen wie Um- oder Anmeldungen, Zusatzleistungen rund um den Personalausweis, Antrag auf ein Führungszeugnis und vieles mehr. Durch das ausgebaute digitale Angebot lässt die Nachfrage nach persönlichen Terminen im Amt laut Behörde deutlich nach.

Hamburg Service vor Ort in Blankenese
Das werden die Anwohner der Elbvororte in diesem Jahr vermehrt spüren. Die Öffnungszeiten verringern sich von 60 auf 34 Stunden pro Woche. Allerdings sind in diesem Zeitraum mehr Mitarbeiter für den Kundenservice verfügbar. Künftig sollen frühe und späte Zeitfenster kombiniert werden: montags bis dienstags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 14 Uhr sowie freitags von 7 bis 12 Uhr.
Hamburg Service vor Ort, Sülldorfer Kirchenweg 2a, Blankenese

Der Spiegelsaal des MDG war Austragungsort für „Jugend debattiert“.
Die zwei besten Debattanten sind direkte Vertreter im Landesfinale, Platz drei und vier sind Nachrücker. In der ersten Altersgruppe haben sich Johannes und Tuana (Walddörfer Gymnasium), Jaschu (Matthias-Claudius-Gymnasium)und Adela (Gymnasium Bornbrook) durchgesetzt. Finalisten der Gruppe zwei sind: Henry (Walddörfer Gymnasium), Paul (Christianeum), Maralde (Gymnasium Hochrad) sowie Joscha (Walddörfer Gymnasium).

BLANKENESE
Osterfeuer
Jeder Landstrich hat so seine Traditionen, teilweise fantasievoll, manchmal laut, manchmal leise. Auch nachfolgende Generationen halten an Traditionen fest, die der Identifikation mit heimatlichen Ursprüngen dienen. Osterfeuer gibt
es vor allem in Nord- und Teilen von Ost- und West-Deutschland. Im Ländlichen sind sie tief verwurzelt und zentrales Ereignis auf Dorffesten. Hamburg hat mehrere (genehmigungspflichtige) Osterfeuer. Zu den tradtionellsten Feuern zählen ohne Zweifel die in Blankenese. Osterfeuer sollen die bösen Geister des Winters vertreiben. Kenner
Hol dir jetzt farbenfrohe Ideen für drinnen und draußen – Narzisse, Hyazinthe & Co. – frisch & duftend
wissen, dass es vier bedeutende Osterfeuer gibt, die am Karsonnabend (4. April) zwischen 18 und 19 Uhr entzündet werden:
Viereck, Strandweg 58 Knüll, Strandweg 40 Oster, Strandweg 3 Mühlenberg





OBDACHLOSIGKEIT
Duschbus in Blankenese
Begegnung, Unterstützung und viele offene Gespräche prägten den Besuch des Duschbusses auf dem Blankeneser Marktplatz. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, Kleidung, Hygieneartikel und Geldspenden abzugeben – und vor allem, um ins Gespräch zu kommen. Das Interesse war trotz des eisigen Wetters groß, viele Passantinnen und Passanten informierten sich über die Arbeit des Projekts und zeigten ehrliche Anteilnahme.

Gespräche und Spendenannahme am Duschbus
„Wir haben viele tolle Spenden bekommen und interessante Gespräche geführt. Es war ein Abend, der in die Tiefe ging“, war sich das Team von Gobanyo einig. Der Duschbus bietet obdachlosen Menschen die Möglichkeit zu duschen, frische Kleidung zu erhalten und Beratung in Anspruch zu nehmen. www.gobanyo.org
Wir brauchen Platz für Neues - radikal reduziert -




UMWELT
Frühjahrsputz in Wedel
Im März veranstaltet die Stadt Wedel einen gemeinsamen Frühjahrsputz unter dem Motto „Unser sauberes Schleswig-Holstein“. Gruppen und Einzelpersonen, Jung und Alt – jede kleine und große helfende Hand kann einen Beitrag für eine sauberere Stadt leisten. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wo und wie es am Samstagvormittag dem Müll „an den Kragen geht“ – ob an der Elbe oder im Wald, ob individuell oder in einer Gruppe oder Verein – jede Aktion ist willkommen.
Am besten eignen sich stark frequentierte Flächen, die nicht kontinuierlich vom Bauhof gereinigt werden können. Solche „Hot-Spots“ sind erfahrungsgemäß etwa Elbwanderweg und -hang, in der Industriestraße sowie am Elbring (Businesspark).
Müllsäcke und -handschuhe für diesen Aktionstag gibt es zu den regulären Rathausöffnungszeiten am Empfang. Müllgreifer müssten selbst mitgebracht werden. Eine Alternative zu den Müllgreifern bietet auch die klassische Wäscheklammer.
Damit der Bauhof weiß, wo der gesammelte Müll abgeholt werden soll, sind die Teilnehmenden gebeten, vorher den Ablageort (Straße/Anhaltspunkt) an Uwe Kaven unter 04103/707-334 oder u.kaven@stadt.wedel.de zu melden.
Sa., 7. März, 10 – 12 Uhr, in ganz Wedel



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TERMINE
Blankeneser Markthaus
Das Blankeneser Markthaus lädt im März zu interessanten Veranstaltungen ein.
Mi., 11. März: BBV-Vortrag „Vom Fischmarkt nach WittenbergenTinsdal“ beleuchtet die Entwicklung des Elbufers von 1900 bis heute.
Sa., 21. März: ist Hans-Peter Ritz mit seinem Programm „On the Road again“ (Musik & Comedy) zu Gast.
Sa., 28. März: Es wird musikalisch: An dem Samstag spielt Greg Baker „The Music and Artistry of Dave Brubeck – A Tribute to Dave Brubeck“.
Weitere Angebote werden sein: Oldtimer Café, Spieleabende, Die Neue Masche, Urban Dance YCC, Markthaus-Kneipenchor, Marktschach, On parle Français avec Maryse! sowie Vorlesekoffer.
Blankeneser Bahnhofstraße 31A


zu veranstalten?
NEUER BETREIBER GESUCHT
Seit fast einem Jahrzehnt steht das Drachenbootrennen des Kiwanis-Club Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt für Teamgeist, Engagement und gelebte Solidarität. Zwischen 2015 und 2024 paddelten Hamburger Unternehmen auf der Alster um die Wette – immer mit einem Ziel: den Zusammenhalt in den Firmen zu stärken und gleichzeitig Kindern in Not zu helfen. Bis zu 16 Mitarbeiter pro Team saßen dabei in einem Boot, traten gegeneinander an und wuchsen bei jedem Schlag enger zusammen. Ein Teil der Startgelder kam sozialen Kinder- und Jugendprojekten zugute, die der Abendblatt-Verein seit Jahren unterstützt. Die Teilnahme am Event war für Firmen, Freundesgruppen oder gemischte Teams eine einzigartige Mischung aus sportlichem Wettkampf, Teambuilding und sozialem Engagement. Nun steht das erfolgreiche Projekt vor einem wichtigen Schritt: Für die Durchführung wird ein neuer Betreiber gesucht. Bisher lag die Organisation – von
der Bootsverteilung über die Koordination mit Sponsoren bis hin zur Rennorganisation – in ehrenamtlichen Händen. Diese Aufgabe soll nun an eine neue, engagierte Organisation oder Person übergeben werden, die bereit ist, das Projekt fortzuführen und weiterzuentwickeln.
Der Kontakt zum Hamburger Abendblatt bleibt bestehen, ebenso wie der Zugang zu Unterstützern, Sponsoren, Firmenlisten und bewährten Abläufen. Für die Einarbeitung ist eine Übergangsphase vorgesehen, in der alle organisatorischen Schritte begleitet werden. Eine Einführung in den Aufbau des Veranstaltungsbereichs sowie vorhandene Unterlagen erleichtern den Einstieg zusätzlich. Der künftige Betreiber hat die Chance, eine beliebte und öffentlichkeitswirksame Hamburger Benefizveranstaltung zu übernehmen – ein Event, das sportliche Begeisterung mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet und jedes Jahr zahlreiche Teilnehmende bewegt.
Interessierte können sich direkt melden bei: Michael Lietke, E-Mail: michael.lietke@t-online.de Telefon: 0172/425 60 89

Vermögen weitergeben heißt, vorauszudenken.
Vermögensnachfolge braucht Klarheit, Weitblick und Verantwortung. Wer frühzeitig plant, sichert sein Vermögen für die nächste Generation.
Bei unserer Veranstaltung im März geben wir Ihnen Impulse zum Thema Testament und Erbfolge.
26. März 2026 Testament und gesetzliche Erbfolge.
Mit unserer Testamentsvollstreckerin Yulia Link und externen Experten.
Drei Plätze für Klönschnack Leser:innen verfügbar unter:


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Dänemarks Küsten und Strände faszinieren schon lange. Licht, Farben, Wolkenspiel, Stimmungen und Momente zogen und ziehen immer noch in den Bann. Berühmt sind mit diesen Motiven Ende des 19. Jahrhunderts die Skagen Maler mit ihren luftigen Impressionen geworden. Aber auch davor und danach haben viele Künstler:innen, auch an anderen Orten in Dänemark, die Faszination des Meeres eingefangen. Die Galerie Rieck präsentiert an zwei Tagen ausgewählte Arbeiten in einer thematischen Sonderausstellung. Im Fokus stehen die Skagener Künstlerkolonie und Bornholm Maler sowie zahlreiche andere Küstenbilder und maritime Szenen der „Kunst des Nordens”. Es ist eine Rundreise durch die Kunst zwischen 1850 und 1950 – ergänzt mit Werken im Kontext der Zeit und anderen Motiven. Die Ausstellung findet als Gastausstellung in der Studio-Galerie Othmarschen statt.
21. und 22. März, 12 bis 18 Uhr, Ansorgestraße 19, Othmarschen





Die Hofmaler, eine Gruppe von drei Aquarellmalerinnen, sind zu Gast im Elbmarschenhaus.
Inge Rosa Meyer, Sabine Goetz und Martina Beck präsentieren unter dem Titel „Land Schafft Natur – Hofmaler unterwegs“ eine Ausstellung mit dem Schwerpunkt Landschaftsmalerei aus Haseldorf und der umliegenden Region.

Zu sehen sind Naturmotive aus Haseldorf und der Umgebung.
Seit vielen Jahren arbeiten die Künstlerinnen gemeinsam. Ihren Namen verdanken sie den Wintermonaten, in denen sie auf dem Hof von Inge Rosa Meyer zusammen malen. In den Sommermonaten zieht es sie hinaus in die Natur des Kreises Pinneberg und der näheren Umgebung, wo sie ihre Motive direkt vor Ort finden. Die Inspiration durch Landschaft, Licht und Atmosphäre steht dabei im Mittelpunkt.
Innerhalb der Gruppe legen die Hofmaler großen Wert auf Komposition, Lichtführung und Verschattung, ebenso auf die Entwicklung einer jeweils eigenen künstlerischen Handschrift. Bis 22. März, Hauptstraße 26, Haseldorf

für Interessierte an ehrenamtlicher Tätigkeit
Sonntag, den 22.03.2026 von 13.00 bis 17.00 Uhr

Bei Ka ee und Kuchen heißen wir Sie herzlich willkommen und geben Ihnen Einblicke in unser Haus für Familien schwer kranker Kinder und die Aufgaben unseres Ehrenamts-Teams.
RONALD M c DONALD HAUS HAMBURG-ALTONA
im Altonaer Kinderkrankenhaus, Bleickenallee 38, im 1. OG über Cafeteria
Weitere Infos unter:



Der Künstler Horst Stockdreher präsentiert in seiner Ausstellung keramische Objekte, die sich intensiv mit der Formen- und Symbolwelt afrikanischer Tiermotive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen individuell modellierte Nashörner – kraftvolle, archaisch wirkende Skulpturen, die zugleich Ruhe und Verletzlichkeit ausstrahlen. Alle Arbeiten entstehen in freier
Handarbeit und sind Unikate. Horst Stockdreher arbeitet mit unterschiedlichen Brenntechniken, die den Charakter der Werke entscheidend prägen: klassischer Glasurbrand, Raku-Firing sowie der Obvara-Brand verleihen den Oberflächen eine außergewöhnliche Tiefe, lebendige Strukturen und spontane, teils unvorhersehbare Farbverläufe.
9. bis 30. März, Am Kiekeberg 1, Blankenese

Worte in 3D –Miniaturen mit Hintersinn
Jörg de Wolff stellte bereits in den vergangenen Jahren seine Werke in der Galerie aus. Erneut handelt es sich um selbstgebaute kleine Schaukästen, in denen de Wolff Inhalte präsentiert, die aus dem alltäglichen Leben, Film und Fernsehen und der Politik stammen.

Zum Einsatz kommen Figuren aus dem Eisenbahn-Modellbau im Maßstab 1 zu 87. Er greift selbst zu Farbe und ganz feinem Pinsel, um die Figuren entsprechend zu bemalen.
Schaukästen sind die Bühne ...
Bis 21. März, Stadtzentrum Schenefeld (1. Obergeschoss), Kiebitzweg 2, Schenefeld
Das Cruise Center Altona wird zur
Beim Festival „Hamburg zeigt Kunst“ präsentieren mehr als 100 Künstler aus verschiedenen Disziplinen ihre Werke. Besucher können Gemälde, Fotografien, Skulpturen und andere Arbeiten entdecken – und auch direkt erwerben.
Ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Performances, Kinderschminken und Kreativ-Workshops richtet sich an Familien und Kunstinteressierte.
Sa., 28. März, 10.30 bis 19 Uhr, Cruise Center Altona

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Beratung , Aufmaß und Montage von den Profis. Termine erhalten Sie in der Filiale oder unter www.knutzen.de
Rissener Straße 101 | WEDEL 04103 - 12 11 60 | www.knutzen.de Mo. – Fr. 10:00 – 18:00 Uhr Sa. 10:00 – 16:00 Uhr
Verwaltung: Knutzen Wohnen GmbH | Gutenbergstraße 12 | 24941 Flensburg
Tel. 86 33 41 www.weinhaus-röhr.de
Blankeneser Landstraße 29
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Er ist zurück:
2021 Terroir de Vigne et de Truffe Reserve Limoux
€ 10,00 / 0,75
Chardonnay der auf der Zunge schmilzt wie wenige
Altona wird noch grüner
In Altona eröffnet mit dem Knospenclub e. V. die erste Cannabis-Anbauvereinigung mit eigener Abgabestelle. Ab März können Erwachsene mit Wohnsitz in Deutschland vor Ort Mitglied werden und im Anschluss Cannabisprodukte erhalten – ein Personalausweis genügt. Der Club hat von Montag bis Samstag täglich geöffnet.
Adresse:
Alte Sülldorfer Landstraße 420C (in der Sackgasse)
22559 Hamburg, Deutschland
Tel: +49 40 41420984
Mobil: +49 176 43803715
Web: www.bocarestaurant.de
Email: boca@bocarestaurant.de Insta: @boca.restaurant.bar

Angeboten werden laut Verein mehrere Sorten getrockneter Cannabisblüten sowie verarbeitete Produkte wie Rosin und sogenanntes Bubble Hash. Parallel informiert das Team in den Räumen in Bahrenfeld auch über Risiken und verantwortungsvollen Konsum.
Der Club betont, auf geprüfte Qualität, transparente Strukturen und Jugendschutz zu setzen. Eine Aufnahmegebühr werde nicht erhoben. Ziel sei es, legale und kontrollierte Alternativen zum Schwarzmarkt zu schaffen. Ruhrstraße 47, Bahrenfeld, www.knospenclub.de

Vereins-Geschäftsführer Jannik Friedrich und Mitglied Dmytro Burakov vor den jungen Pflanzen
Wer sich vorm Bildschirm lachend anguckt, wie mehr oder weniger berühmte Menschen im Dschungel Insekten essen oder trinken müssen, kann sich ab dem 11. März selber an solchen kulinarischen Herausforderungen probieren: Olivia Jones eröffnet mit der „Olivias Dschungel-Bar“ Deutschlands erste Reality-TV-Bar – stilecht im australischen Dschungel-Look. Palmen, Pritschen, Dschungelthron für Selfies und DJ-Sounds inklusive.

Im Mittelpunkt stehen Spaß, schrille Showmomente – und natürlich Essen und Drinks. Mutige können am Tresen „Prüfungen“ buchen: von Insekten-Knabbern bis zu eigens kreierten Ekel-Cocktails. Wer es weniger krass mag, schlürft Drinks entspannt zwischen Lianen und Lichteffekten. Auch optisch setzt die Bar auf Fan-Kultur: Hinter Glas werden Devotionalien von Reality-Stars ausgestellt, darunter Teile von Olivias originalem Dschungelcamp-Outfit. Und wer sein Wissen über Dschungelcamp, Sommerhaus & Co. unter Beweis stellen möchte, kann dies im „Reality-Quiz“ tun.
Ab 11. März, immer freitags und samstags, Große Freiheit 32, St. Pauli

Bio-Shots mit Zusatznutzen
Mit vier neuen 95-Milliliter-Shots erweitert Voelkel sein Sortiment erstmals um als Nahrungsergänzungsmittel registrierte Produkte. Die Sorten Matcha, Immun, Eisen und Ballaststoff basieren laut Hersteller vollständig auf Bio-Zutaten aus Frucht- und Gemüsesäften, Pflanzen-, Pilz- und Flechtenextrakten.
Inhaltlich setzen die Shots auf funktionale Zusätze wie natürliches Koffein aus Matcha und grünem Kaffee, Eisen und B-Vitamine oder Ballaststoffe und Vitamin C. Geschmacklich reicht die Bandbreite von limettig-frisch über fruchtige Rote Bete bis hin zu Pflaume, Orange und einer leichten Ingwernote. www.voelkel.bio
BUCHTIPP
Nicht rot, nicht weiß
Roséwein hat sein Image als bloßes Sommergetränk längst hinter sich gelassen. Was früher oft als Nebenprodukt der Rotweinherstellung belächelt wurde, ist heute ein eigenständiges, ernstzunehmendes Genre mit beeindruckender Qualität und Vielfalt. Genau dieser Entwicklung widmet sich Wein-Journalist und Assistant Sommelier Pascal Strehler in seinem neuen Buch.
Die norddeutsche Bio-Bäckerei Moin hat ihr Sortiment um zwei Produkte erweitert: vegane Zimt- und Schokoschnecken sowie Bio-Dinkel-MehrkornKrustis. Die süßen Schnecken kommen ohne tierische Zutaten aus und ergänzen das pflanzliche Angebot des Unternehmens im Bereich Feingebäck. Produziert wird in Bio-Qualität. Mit den Dinkel-Mehrkorn-Krustis bietet Moin zudem tiefgekühlte Aufbackbrötchen an, die auf Dinkelbasis hergestellt werden. Die beiden Schnecken gibt es im Bio-Fachhandel und dann an den Backtheken der Bio-Supermärkte. Die Dinkel-Krustis gibt es dort in der Tiefkühltruhe. www.moin.bio
VEGAN
Proteine satt

Tempeh bekommt ein Upgrade: Das Londoner Start-up Better Nature bringt einen neuen High-Protein-Tempeh auf den Markt. Die Bio-Variante liefert 22 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm, die geräucherte Version 20 Gramm – und damit ähnlich viel Protein wie Hähnchenfleisch. Der fermentierte Sojabohnen-Klassiker punktet nicht nur mit hohem



Unterhaltsam und kenntnisreich nimmt er seine Leserinnen und Leser mit in die Welt des Rosé: von den Ursprüngen über unterschiedliche Herstellungsmethoden und Rebsorten bis hin zu spannenden Anbaugebieten – darunter überraschend viele Spitzenweine aus Österreich. Dabei geht es nicht nur um Aromen und Ausbau, sondern auch um Mythen, Geschichten und die Frage, wie Rosé eigentlich am besten getrunken wird. Wer noch mehr über Wein lesen möchte, wird auf Strehlers Blog Traubengucker.de mit interessanten und skurrilen Fakten versorgt. Erscheint am 14. März im mairisch Verlag, Preis: 20 Euro

120 Seiten im farblich passendem Einband widmen sich dem Rosé
Proteingehalt, sondern auch mit Ballaststoffen, Präbiotika, Eisen, Antioxidantien und Vorteilen für die Darmgesundheit.
Möglich macht das Upgrade eine neue Sorte Sojabohnen. Laut Hersteller sorgt diese für bessere Nährwerte und eine saftigere Konsistenz, zudem nehme der Tempeh Gewürze besonders gut auf und lasse sich vielseitig zubereiten.
Ab März bei Rewe, Globus, Hit und Tegut erhältlich.
BOOK NOW

Perfekt unperfekt
So lautete das Motto, als Katja Baum und Helena Gouveia beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival (SHGF) das Restaurant Deichkind im StrandGut Resort übernahmen. Im Februar teilten sich die beiden Hamburgerinnen erstmals den Herd von Küchenchef Markus Friederici – und lieferten einen Abend ganz im Stil ihrer TV-Wurzeln bei The Taste.

Sülldorfer Landstr. 230 - 22589 Hamburg
ReservierungTel.: 86 69 37 61 oder www.tibet.restaurant
Di.–Fr. 17 – 22 Uhr Sa.,So.&feiertags 12 – 15 und 17 – 22 Uhr

Katja Baum steht für klare Linie, pure Produkte und große Wirkung. Die 37-Jährige arbeitet heute als Privatköchin und Food-Stylistin in Hamburg. Helena Gouveia, Chefin der „Zur Flottbeker Schmiede“ in Nienstedten, bringt portugiesische Aromen und ihre vielfach ausgezeichneten Petiscos ins Spiel – seit 2019 trägt ihr Familienrestaurant den Bib Gourmand im Guide Michelin.

Die rund 200 Gäste an zwei Abenden zeigten sich begeistert von der besonderen Präsentation: Vom ersten „Finalisten-Löffel“ an kochten sich Baum und Gouveia in die Herzen der Feinschmecker.
Wer Lust auf ein bisschen Gourmet bekommen hat, der kann sich für März noch Tickets für die Veranstaltungen des SHGF sichern. Am 6. und 7. März kocht Dirk Hoberg im Waldhaus Reinbek, den Abschluss macht Patissier Taro Bünemann im Maritim Seehotel mit einem außergewöhnlichen DessertLunchmenü. www.gourmetfestival.de
SÜLLBERG
Brunch mit Aussicht
Seit Februar lockt der Süllberg mit einem weiteren kulinarischen Angebot: Jeden Sonntag lädt das Team der Süllberg Gastronomie in gemütlicher Atmosphäre mit Blick auf die Elbe zum Sunday Brunch. Das Brunch-Buffet verbindet mediterrane und klassische Frühstücksköstlichkeiten mit liebevoll zubereiteten Eierspeisen, frischem Obst, herzhaften Schmankerln aus der Almküche und süßen Desserts. Ergänzt wird das Angebot durch mediterrane Antipasti, aromatische Käse- und Wurstspezialitäten sowie eine Auswahl an frischem Gebäck. Zusätzlich können Gäste auf Wunsch frisch zubereitete Eiergerichte genießen, raffiniert verfeinert mit Kräutern, Speck oder Käse. Eine Reservierung wird empfohlen. Der Brunch kostet 39 Euro pro Person. Sonntags, 10.30 bis 13.30 Uhr, Süllbergsterrasse 12, Blankenese





VON KLÖNSCHNACKMITARBEITER TIM HOLZHÄUSER
stufada“ heißt im Portugiesischen „geschmort“ und bezeichnet eine Vielzahl einfacher Gerichte, die Gulasch ähnlich sein können. Eine elegantere Variante habe ich in Mafra gegessen, vis-à-vis des berühmten Palastes. „Vitela estufada“ verwendet Kalbsfleisch und erzeugt damit ein wunderbar klares Aroma, das gut in den Frühling passt. Wichtig ist, kein Filet zu nehmen, sondern langfaseriges Fleisch. Außerdem braucht der feine Geschmack Platz, daher der Verzicht auf Piment & Co.
Zubereitung:
Fleisch in Stücke zerteilen, etwa doppelt so groß wie Gulasch. In Olivenöl bräunen und in einen Bräter geben. Gemüse würfeln und im Bratensatz anschwitzen. Nun Tomaten zum Gemüse geben und sorgfältig mitbräunen (wir wollen von den Tomaten Frische, Säure und Umami, ohne eine Tomatensauce zu kochen).
Ein Glas Weißwein angießen und Kalbsfond. Salzen und pfeffern. Paprika-Pulver und Lorbeerblatt hinzugeben, alles verrühren und zum Fleisch in


den Bräter. Im Ofen bei 180 Grad zwei Stunden mit Deckel garen. Zum Schluss, wenn nötig, Sauce reduzieren und mit Salz, Pfeffer und Weißweinessig abschmecken. Zuletzt mit Speisestärke binden. In Mafra gab‘s dazu Pommes und Reis, serviert auf Edelstahl, was das Kind in mir liebt, zuhause aber nicht darf. Dafür darf es Bagaço trinken und dieser Tresterbrand macht vieles wett.


Zutaten für vier Portionen:
1 kg Kalbsbraten (z. B. Nuss)

1 Stange Sellerie
1 große Mohrrübe
2 Zwiebeln
1 Petersilienwurzel
1 Zehe Knoblauch
2 Lorbeerblätter
1/2 Dose Tomaten
500 ml Kalbsfond Stärke Weißwein Edelsüßes Paprika nach Belieben

Beilage: Pommes oder Reis




Guten Appetit!



Ihre Spezialisten bei Wasserschäden

Bei einem Wasserschaden ist professionelles Handeln gefragt, um Aufwand, Schaden und Kosten so gering wie möglich zu halten. Als Experten für Leckortung, Trocknung und Schimmelsanierung unterstützen wir Sie im Falle eines Falles schnell, effektiv und unbürokratisch. In Hamburg, der Metropolregion und ganz Schleswig-Holstein.
Ostsee und Böhmisches Bäderdreieck
Fordern Sie noch heute unverbindlich den Katalog für Ihren Urlaub 2026 mit Hotels an der Ostsee und neu im böhmischen Bäderdreieck an, z.B. inkl. HP, inkl. Hin- und Rückfahrt im Kleinbus ab/zur Haustür, 7 Tage für nur 759,– €. Tel. 0 83 76 / 92 92 72 Seniorenausflug Keller GmbH, Alpenblickstr. 17, 87477 Sulzberg • www.seniorenausflug.de •
Kay Louwien, Tischlermeister
Dockenhudener Chaussee 231 · 25469 Halstenbek
Tel: 04101 - 402 999 · Info@Tischlerei-Louwien.de www.tischlerei-louwien.de









UMGANGSSPRACHE
Moin ist nicht out
„Moin“, sagst du. Die schicke Verkäuferin im „flagship store“ auf dem Neuen Wall mustert dich mit kühlem Lächeln. Sie antwortet kurz „Hello“ und wendet sich den Easy Cosmetics zu. Es ist dasselbe „Hello“ wie bei Prada auf der 5th Avenue in New York oder bei Harrods in London. Als Käufer bist du Bittsteller. Die Verkäuferin ist Grande Dame und erweist dir die Gnade: „Can I help you?“
Mit „Moin“ kommst du in den piekfeinen Läden rund um die Binnenalster seit Jahren nicht zu Potte, geschweige denn in Blankeneser Restaurants an einen Tisch. „Moin is out“, sagen Zyniker. „Denn Hamburg ist seit dem G7-Treffen von Olaf Scholz globalisiert.“ Aber das stimmt nicht: Unser Klempner in Flottbek sagt immer noch „Moin“, genauso wie der Chef der Garage im „Vierjahreszeiten“ oder der Schuster am Altonaer Bahnhof. Die Jugendlichen im Burger-Shop sind sich uneins: Die einen grüßen mit „hey“, die anderen, also die mit dem Rechner unter dem Arm, mit „Moin“.
Wenn Willy Wientapper mit seinem braunen Hengst vor dem Wagen jeden Morgen durch die Elbvororte kutschierte, hier und da hielt, um Vollmilch, Sahne und „echte Butter“ zu verkaufen, sagten alle „Moin, wie geiht?“, oder „Moin, grüßen Sie ihre Frau Mutter“.
„Moin, Jungs“, begrüßte uns Hein Dürssen, als wir in der Sexta unseren neunjährigen Weg durchs Gymnasium Christianeum antraten. „Ick küm ut Dithmarschen. Do secht man ok Moin. Aver ihr schallt met mi Latein lern. Un wenn ik nu in eure Klass kümm, dann steiht ihr all op. Ik sech: „Salvete, discipuli“. Dat is Latein und het: „Moin, Kinners.“ Darop secht ihr all tosom: ‚Salve, magister.‘ Dat het op Platt: ‚Moin, Herr Lehrer.“ Wir haben das „salve“ täglich im Chor gebrüllt, toll mit Hein Latein gelernt und viel mit ihm gelacht.
21./22. März 2026
12–18 Uhr
Studio-Galerie-Othmarschen Ansorgestr. 19
Mehr unter: www.galerie-rieck.de
Aus dem Küstenplatt/dem Niederländischen ins Hochdeutsche übersetzt, bedeutet „moi“: „schön, sanft, gut“. So wünschen wir mit „Moin“ allen denen, wann immer wir ihnen begegnen: „Schönen Tag, sanften Mittagsschlaf oder gute Nacht.“
Professor Karl Schiller begann jede Vorlesung mit „Moin“. Herbert Wehner grüßte im Bundestag „Moin, Herr Strauß“ und Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust: „Moin, zusammen.“ Ich geh‘ nur noch selten über den Neuen Wall, bin nicht globalisiert und erspare mir, „hello“ zu sagen. Franz Wauschkuhn

Filialdirektor Jürgen Rösler und Servicemitarbeiterin Silke Häbel
NIENSTEDTEN
Über 4.200 Euro dank Buchspenden
Mit ausgelesenen Büchern etwas Gutes tun – wie das geht, zeigt eindrucksvoll die HaspaFiliale Nienstedten. Denn dank Buchspenden wurden dort 2025 insgesamt 4.282,80 Euro eingenommen, die direkt an zahlreiche Vereine und soziale Institutionen weitergegeben wurden.
Darunter waren unter anderem das Jugendcafé Basement, das Bunte Haus Blankenese, der Freundeskreis UKE für Kinder mit Demenz, die
Rissen tanzt wieder
Nach der erfolgreichen Premiere im November geht „Beats & Greets“ in die nächste Runde: Am Samstag, 21. März, laden KulturRissen und der ASB Ortsverband Mitte erneut in die Halle 15 ein.
Das bewährte Konzept bleibt: Musik aus den 80ern, 90ern und 2000ern, eine volle Tanzfläche, entspannte Gespräche an der Bar und ein Abend, der Nachbarinnen und Nachbarn aus Rissen und Umgebung zusammenbringt. Schon beim ersten Mal feierten über 160 Gäste – die besondere Stimmung machte Lust auf mehr.
„Die Rückmeldungen waren überwältigend. Genau deshalb machen wir weiter“, sagt Lars Breuer von KulturRissen.
Der gesamte Erlös fließt in den gemeinsamen Kulturtopf von KulturRissen und ASB
Tiertafel Hamburg, verschiedene Senioren-Hilfsorganisationen und Ärzte ohne Grenzen. Seit drei Jahren können in der Filiale am Nienstedtener Marktplatz 36 gebrauchte Bücher abgegeben werden. Sie müssen in gutem Zustand und dürfen nicht älter als acht Jahre alt sein. Lesebegeisterte können dann im Regal stöbern und die Bücher kaufen. „Pro Quartal finden so mehr als 100 Bücher ein neues Zuhause“, sagt Servicemitarbeiterin Silke Häbel, die sich um den Büchermarkt kümmert. „Das ist eine Win-Win-Win-Situation. Sie schafft auf der einen Seite Platz im Regal, erfreut die neue Leserschaft und fördert noch zusätzlich soziale Zwecke. Manche bringen ihre ausgelesenen Krimis oder andere Romane vorbei und decken sich gleich mit neuem Lesestoff ein.“ Wer möchte, bekommt von ihr auch Literaturtipps, denn sie kennt „ihre“ Bücher. Um den Spendenbetrag zu erhöhen, hatte das Haspa-Team auf dem Weihnachtsmarkt Waffeln und Glühwein verkauft und Häbel mit eigenem Stand zusätzlich Selbstgemachtes aus Papier. „Dabei haben wir darauf geachtet, dass viele Bereiche abgedeckt werden: von Kindern und Jugendlichen über Erkrankte und Senioren bis zu Tieren sowie weitere Zwecke“, erläutert Filialdirektor Jürgen Rösler.

und unterstützt weitere Veranstaltungen im Stadtteil. Tickets gibt es ausschließlich im Vorverkauf über Eventfrog für 15,57 Euro.
Sa., 21. März, ab 19 Uhr, Suurheid 20, Halle 15, Rissen





















































Sollten Sie die Schneeglöckchen nicht wachsen hören, könnten wir mal einen Hörtest wagen...?!
ÄrzteZentrum Langelohstr. 158/Ecke Osdorfer Landstr. Tel. 040/41 42 15 00 · www.hnopraxishamburg.de

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Fragen ... ganz persönlich!
KlönschnacKs kleine Fragen beantwortet in diesem Monat Ian K. Karan, Senator a. D.

Verraten Sie uns Ihren Hamburger Lieblingsplatz? Die Alsterwiesen. Was zeigen Sie den Besuchern von auswärts? Den Hafen. Was auf keinen Fall? Reeperbahn. Wofür hätten Sie gern mehr Zeit?
Mich mit Freunden zu treffen. Was ist Ihre schönste Erinnerung?
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an mich
Rund um die Außenalster liegen die Alsterwiesen. Mit so viel Grün und viel Wasser gehören sie zu den schönsten Orten Hamburgs.
durch Bürgermeister
Ole von Beust. Welches Ereignis hat Sie am meisten beeindruckt?
Der Mauerfall. Was macht Ihnen Angst? Der wieder erstarkende Rechtsradikalismus. Was nervt Sie bei anderen? Reden ohne Ende. Was halten Sie für absolut überflüssig?
Das Gendern. Was war Ihre peinlichste Situation?
Meine Rede in der Bürgerschaft zum falschen Zeitpunkt. Wen finden Sie toll?
Unseren HSV-Trainer Polzin. Wo gehen Sie gern essen? In das Restaurant „Henriks“ in der Tesdorpfstraße. Was wollten Sie immer schon mal tun, trauten sich aber nicht?
Ein Flugzeug steuern. Welches Buch lesen Sie gerade?
„Zukunft Deutschland, Bestehen in einer gefahrvollen Welt“ von Michael Rutz. Was nehmen Sie auf eine einsame Insel mit?
Meine Frau.
Sophie‘s

Am Strandweg kann man Kleinigkeiten im stilvollen Interieur und bei bester Aussicht genießen.
CAFÉ MIT FLAIR
Tasty & healthy
Wer Lust auf ein ausgiebiges Frühstück, eine herzhafte Stulle oder hasusgemachten Kuchen hat, kann in Blankenese eine neue Adresse testen: Im Strandhotel, mit bestem Blick auf die Elbe, hat das Sophie‘s vor einem
Monat geöffnet. Teamleiter Tom Luke Naujok hat hier den Hut auf: „Wir produzieren alles selber aus regionalen und saisonalen Produkten“, erzählt er. Morgens gibt es das vielfältige Hotelfrühstück mit Lachs, Eierspezialitäten, Käse, Overnight Oats und vielem mehr auch für

Nicht-Hotelgäste, ab elf Uhr hausgemachte Kuchen – Apfel-Zimt und Zitrone sind bisher am beliebtesten –, krosse Stullen, Speciality Coffee von Black Delight sowie Drinks. Für den Sommer soll die Terrasse mitgenutzt, die Karte nach und nach erweitert werden. „Frische Ingwer-Shots, Kaviar-Topping aus Obst – ich habe noch ganz viele Ideen und es geht hier gerade erst los“, sagt Tom Luke Naujok.
Was haben wir gegessen?

Wir konnten uns nicht entscheiden und haben einen Mix aus allen drei Stullen probiert (einzeln jeweils 9,50 Euro): ein Drittel Hummus mit Gurke und Tomate, ein Drittel Schinken mit Gewürzgurke und Perlzwiebeln und –unser Favorit – ein Drittel Käse mit Weintrauben und Feigensenf.
Wir haben die „Klönschnack-Kulinarisch“-Plakette verliehen an:
Sophie‘s im Strandhotel Blankenese
Strandweg 13, 22587 Blankenese
Telefon: 86 13 44
























Einblicke auf alles, was hinter der Kamera und neben der Tastatur passiert


Youtube




Jeden Tag aktuelle News, bunt gemischte Themen aus den Elbvororten
Auf unserem Youtubekanal stellen wir Ihnen regelmäßig spannende Orte und Personen in Hamburg vor, die Sie so wohl noch nie gesehen haben...



Alles rund ums Dach!
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Kunst
Ich sehe was, was du nicht siehst!
Fengler, Haider, Klar, Ellert & Richter, ISBN 978-3-831-90-8981, Hardcover, € 29,95
In diesem Buch stellen die Autoren 66 Meisterwerke aus der Kunsthalle vor – von Malerei über Druckgrafik bis hin zu Skulptur. Die Redakteurin Vera Fengler erläutert die Werke fachkundig, ergänzt durch persönliche Eindrücke und Gespräche mit dem Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und dem Chefredakteur Lars Haider aus ihrem gleichnamigen Podcast. Entstanden ist ein unterhaltsamer, inspirierender Begleiter, der den Blick auf bekannte und überraschende Kunstwerke schärft und Leserinnen und Leser dazu einlädt, Kunst neu zu entdecken und zu sehen, was andere vielleicht noch nicht sehen.
(ehemals Praxis Andreas Deutsch)
Neue Praxis an bekannter Stelle DIE Adresse für kompetente und individuelle Behandlung Ihrer Beschwerden
Blankeneser Landstraße 53 www.physiolounge.hamburg
Telefon 040 / 86 64 51 85 mail@physiolounge.hamburg


Die weiße Nacht
Anne Stern, Piper, ISBN 978-3-492-07461-2, Hardcover, € 25
Der erste Fall für Lou und König: Ein Nachkriegskrimi, historisch präzise, bewegend und extrem spannend!
Zur Story: Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Während Heiligabend näher rückt, lassen Lou die gefalteten Hände der Toten nicht los. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, das sie verbindet. Der Fund weiterer Leichen setzt die Ermittler unter Druck ...

Carsten Meier, Murmann Verlag, ISBN 978-3529-86774-851-3, Softcover, € 39
Carsten Meier ist Initiator von Deutschlands größter Studie zur 4-Tage-Woche. In seinem im Februar erschienenen Buch geht es darum, wie Menschen, Teams und Organisationen auf dem Mischpult von Arbeit und Leben leistungsfähiger und zufriedener werden. Statt starrer Arbeitsmodelle denkt dieses Buch neu. Ein Buch für alle, die den Beat selbst bestimmen wollen.

Rachid Benzine, Piper, ISBN 978-3-492-07457-5, Hardcover, € 22 2014 begegnet ein Fotojournalist in einer Gasse von Gaza-Stadt einem alten Mann, der inmitten seiner Bücher lebt. Während der Mann von seinem Leben erzählt – geprägt von Flucht, Vertreibung und dem langen Schatten der Nakba –, entsteht ein eindringliches Porträt eines Menschen und eines ganzen Volkes, das trotz Elend und Gewalt an der tröstenden und verbindenden Kraft der Worte festhält.
Jeden Monat ermittelt der KlönschnacK unter den hiesigen Buchhändlern die Top-Titel der Elbvororte.
BLANKENESE Kurt Heymann
„Jetzt gerade ist alles gut“, Stephan Schäfer, Ullstein, € 22
WEDEL Kurt Heymann
„Lázár“, Nelio Biedermann, Rowohlt, € 24
SCHENEFELD Kurt Heymann
„Wehe, du gibst auf“, Clara Lösel, Now, € 18
BLANKENESE Wassermann
„Im ersten Licht“, Norbert Gstrein, Hanser, € 27
RISSEN Bücherfuchs
„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“, Alena Schröder, dtv, € 23
KLEIN-FLOTTBEK Thalia
„Lázár“, Nelio Biedermann, Rowohlt, € 24
OTHMARSCHEN Harder
Gespräch Monika Maron bei Wassermann
Do., 9. April, Elbchaussee 577, Blankenese
Die Schriftstellerin Monika Maron spricht mit Zeit-Literaturchef Adam Soboczynski über ihre Tagebücher aus den Jahren

1980 bis 2021. Unter dem Titel „Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig“ berichtet die Autorin über ihre Zeit in der DRR, in London, New York und Rom – als Reisende zwischen den Systemen. Wie fällt ihr Blick auf die späten Jahre der DDR aus, was denkt sie über die Wiedervereinigung und wie kommentiert sie die Gegenwart? Die Zahl der Karten ist begrenzt.
Roman Was nicht gesagt werden kann
David Szalay, Claassen, ISBN 978-3-546-101-509, Hardcover, 25 €


Maler- und Lackierermeister Akademie für Farbe und Gestaltung staatl. geprüfter Fachwirt · Elbchaussee 518 Tel. 82 241 300 · a-hector@elbmaler.de · www.elbmaler.de

„Lázár“, Nelio Biedermann, Rowohlt, € 24 ... für Hamburg!
stván, fünfzehn, lebt mit einer Mutter in einem Plattenbauviertel am Rande einer ungarischen Stadt. Er ist schüchtern und es fällt ihm schwer, die sozialen Codes der Gleichaltrigen zu durchschauen. Als sich aus der widerwilligen Bekanntschaft zu einer Nachbarin im Alter seiner Mutter eine sexuelle Beziehung entwickelt, die István selbst kaum begreift, gerät sein Leben außer Kontrolle. Ein Unfall ereignet sich, ein Mann stirbt.
Die Jahre, die folgen, führen István von Ungarn nach London, wo er sich von Job zu Job hangelt und wo jede Abzweigung, die er nimmt, bestimmt ist von den guten oder eigennützigen Absichten Fremder. Während er auf ungeahnte Weise aufsteigt und schließlich fällt, bleibt István

selbst beinahe unbeteiligt am Geschehen, sprachlos – ein stiller Beobachter seines eigenen, turbulenten Lebens. Hypnotisch, mit erschütterndem Nachdruck und großer Sensibilität erzählt David Szalay von einem Leben in seinen intimen Momenten – ein Leben, das kaum wahrnehmbar geprägt ist von den Erschütterungen der Gegenwart, der Prekarität menschlicher Existenz in einem kalten Europa.
Beeindruckende Sprachlosigkeit eines vorbeirauschenden Lebens. Absolut lesenswert.

Häusliche Pflege & Tagespflege
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Drei Wochen dauert der Werftaufenthalt des Traditionsschiffs. Ziel ist Fahrtüchtigkeit und – wie beim Fußball – Klassenerhalt.

„Cap
Wenn die „Cap San Diego“ bald in Bremerhaven festmacht, stehen etwa 200 Reparaturarbeiten an. Ob das nötige Geld dafür bereitsteht, war lange fraglich. Nun aber gibt es einen Sanierungsfonds.
Die „Cap San Diego“ gilt als eines der wichtigsten maritimen Wahrzeichen Hamburgs. Damit das Schiff diese Rolle auch in Zukunft erfüllen kann, unterstützen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen die anstehende Sanierung mit 250.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030.
Im Mittelpunkt der Förderung steht eine turnusmäßige Werftzeit zur sogenannten Klasseerneuerung. Diese ist Voraussetzung dafür, dass die „Cap San Diego“ weiterhin offiziell als seetüchtig gilt und zu besonderen Anlässen – etwa beim Hamburger Hafengeburtstag – auslaufen kann. Insgesamt werden für die Arbeiten rund zwei Millionen Euro benötigt, die von der Stiftung Hamburger Admiralität getragen werden. Die Maßnahmen sind umfangreich und
NIEDERSACHSEN
Neuer Schiffsanleger für Stade
Die Metropolregion Hamburg und die Hansestadt Stade finanzieren den Neubau des Anlegers Stadersand gemeinsam. Der Förderbescheid der Metropolregion Hamburg wurde am 11. Februar von Karin Beckmann, Landesbeauftragte und Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, an den Ersten Stadtrat der Hansestadt Stade, Lars Kolk, übergeben. Mit dem Projekt wird
essenziell für den Erhalt des Schiffes: dazu zählen die gründliche Reinigung des Rumpfes, ein neuer Anstrich zur Bewahrung der historischen Optik sowie zahlreiche technische Instandhaltungen. Auch das Holzdeck wird erneuert, damit Besucherinnen und Besucher weiterhin sicher an Bord gehen und das Leben auf See authentisch erleben können. All diese Arbeiten dienen nicht nur der Sicherheit, sondern auch dem Erhalt des originalgetreuen Erscheinungsbildes des denkmalgeschützten Frachters.
Für die Betreiberinnen und Betreiber des Schiffes ist die Unterstützung ein entscheidender Schritt, um die „Cap San Diego“ auch künftig als fahrtüchtiges Museumsschiff und lebendiges Zeugnis hamburgischer Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten.
UMWELTSCHUTZ
LNG-Schiffe vor Landstrom-Problem
LNG (Liquefied Natural Gas) wird häufig als klimafreundlichere Alternative zu Schweröl und Marinediesel beworben. Gleichzeitig gilt Landstrom als zentrale Maßnahme, um Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen in Häfen zu reduzieren – und wird für viele Schiffstypen in der EU ab 2030 verpflichtend. Eine neue, vom NABU Bundesverband beim Forschungsinstitut CE Delft in Auftrag gegebene Studie zeigt jedoch, dass diese beiden Ansätze in Konflikt geraten können: Viele LNG-betriebene Schiffe können ihre Motoren während der Liegezeit technisch nicht problemlos abschalten, ohne neue Emissions- oder Sicherheitsprobleme zu riskieren. Das liegt am sogenannten „Boil-Off-Gas“, das bei der Lagerung von LNG zwangsläufig entsteht und kontinuierlich abgeführt werden muss. Wird dieses Gas beim Hafenaufenthalt nicht über die Schiffsmotoren genutzt, kann es zu zusätzlichen Methanemissionen oder zu sicherheitstechnischen Problemen durch Druckanstiege in den Tanks kommen.
Lehmann Marine liefert Batteriesysteme für neue Elektro-Fähren der HADAG
Die HADAG modernisiert ihre Flotte und setzt dabei erstmals vollständig auf Elektrobetrieb: Für drei neue Hafenfähren liefert das Unternehmen Lehmann Marine insgesamt 3,8 MWh starke Batteriesysteme pro Schiff. Die rund 30 Meter langen Neubauten des Typs 2030e sollen ab 2028 im Hamburger Hafen fahren und Platz für jeweils 250 Passagiere bieten.
ein zentraler Knotenpunkt des Wassertourismus modernisiert, barrierearm gestaltet und langfristig gesichert.
Der Schiffsanleger Stadersand ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Ausflugsschiffe, Charterfahrten sowie für Einsätze von Wasserschutzpolizei, DLRG und Feuerwehr. Ein aktuelles Gutachten hat ergeben, dass der bestehende Ponton aufgrund seines baulichen Zustands nicht mehr wirtschaftlich instandgesetzt werden kann.

Das Batteriesystem hat eine Leistung von 3,8 MWh und ist wartungsfreundlich.
Kern der Technik ist das modulare CUBEEnergiespeichersystem, das laut Hersteller durch hohe Sicherheit, lange Lebensdauer und einfache Wartung überzeugt. Für Lehmann Marine handelt es sich um den größten Auftrag der Firmengeschichte.

Kärnten
Bad Kleinkirchheim setzt im Frühjahr weiterhin auf Wintersport und bietet Skibetrieb mit Pistengarantie bis zum 6. April. Insbesondere im März und April profitieren Skifahrer von längeren Tagen mit viel Sonne.
Das österreichische Skigebiet setzt in dieser Phase auf gut präparierte Pisten und ein familienfreundliches Umfeld. Ergänzend dazu wird das Angebot durch Veranstaltungen im Skigebiet und im Ortszentrum erweitert.
Ein besonderer Akzent liegt auf der Eventreihe „NockBeats – All You Can Beat“. DJs und Live-Acts sorgen während der Osterzeit für musikalische Begleitung auf den Pisten und im Dorfzentrum. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den klassischen Skitag mit einem zusätzlichen Freizeit- und Erlebnisangebot zu verbinden und das Frühjahr als attraktive Skisaison hervorzuheben. Neben dem Skifahren stehen in Bad Kleinkirchheim auch Möglichkeiten zur Erholung
NORDSEE Lanserhof Sylt erweitert Angebot
Der Lanserhof Sylt erweitert sein Portfolio um neue, flexible Gesundheitsprogramme. Neu im Angebot sind Zwei- und Vier-Tage-Retreats, die Gästen ermöglichen, in kurzer Zeit gezielte Impulse für Gesundheit, Regeneration und Wohlbefinden zu erhalten. Die kompakten Programme bündeln das
zur Verfügung. Bei wechselhaftem Wetter oder zur Entspannung nach einem Skitag bieten die Thermen Thermal Römerbad und St. Kathrein Thermalbecken, Saunen und Wellnessbereiche. Im Zeitraum vom 7. März bis 6. April profitieren Gäste von einem Kombiticket: Ab einem Skipass mit mindestens drei Tagen erhalten sie 30 Prozent Ermäßigung auf einen vierstündigen Aufenthalt in das Thermal Römerbad.
Unterkünfte in der Region richten ihr Angebot gezielt auf den Frühlingsskilauf aus. Dazu zählt auch das Hotel GUT Trattlerhof & Chalets, das seit Anfang 2026 erneut zu den bestbewerteten Hotels Kärntens gehört und wiederholt mit dem HolidayCheck Award ausgezeichnet wurde.
NEU
Roadsurfer eröffnet eine Station am Hamburger Flughafen
Roadsurfer, der weltweit führende Anbieter für Camper-Reisen, hat das Stationsnetz in Deutschland erweitert. Seit Februar können Interessierte an der Station mit der Adresse Appelhoff 3, 22309 Hamburg, Campervans, Kastenwagen und Wohnmobile abholen. In der Hansestadt betreibt roadsurfer bereits einen Standort am Billbrookdeich. Damit wächst die roadsurfer-Flotte in Hamburg auf mehr als 400, in ganz Norddeutschland auf rund 700 Fahrzeuge. Campingreisen gewinnen dabei weiter an Bedeutung, da sie eine individuelle Gestaltung von Route, Aufenthaltsdauer und Reiseverlauf ermöglichen. Eine aktuelle Umfrage von roadsurfer zeigt, dass 53 Prozent der Deutschen ihren Urlaub 2026 in Deutschland, Österreich oder der Schweiz verbringen möchten.

Weitere 43 Prozent planen Reisen nach Südeuropa, während 17 Prozent nordische Länder als Reiseziel nennen – Regionen, die häufig mit individuell gestalteten Routen bereist werden.
REISE-HACK
Lanserhof-Konzept aus moderner Medizin, individueller Betreuung und ganzheitlichen Anwendungen.
Ergänzend dazu richtet sich der Lanserhof erstmals mit Resident Programmen gezielt an Sylter mit Erst- oder Zweitwohnsitz. Die tagesbegleitenden Angebote verbinden moderne Diagnostik und Therapie mit dem eigenen Alltag auf der Insel und eröffnen einen flexiblen Weg zu mehr Vitalität und nachhaltiger Gesundheit.
Viele Urlaube beginnen mit einem vollen Programm direkt nach der Ankunft. Besser ist es, bewusst einen freien Tag am Anfang der Reise einzuplanen. Ohne Termine, ohne Sightseeing, ohne Erwartungen. Dieser Ankunftstag hilft, Reisestress abzubauen, sich an Zeitverschiebung, Klima oder neue Eindrücke zu gewöhnen – und mental wirklich umzuschalten. Ein Spaziergang, ein Cafébesuch oder einfach Nichtstun reichen oft aus, um anzukommen. Wer sich diesen Puffer gönnt, startet entspannter in den Urlaub, trifft bessere Entscheidungen vor Ort und nimmt das Reiseziel intensiver wahr. Weniger Hetze – mehr Erlebnis.

Skilanglauf überzeugten
Blankenese
Ob in der Loipe oder auf dem Hockeyplatz – das Gymnasium Blankenese sorgt sportlich für Furore: mit drei Qualifikationen fürs Bundesfinale im Skilanglauf und dem Titelgewinn der U14-Hockeymädchen.
Das Gymnasium Blankenese bleibt Hamburgs Nummer eins im Skilanglauf. Bei den Hamburger Meisterschaften in Finsterau sicherte sich die Schule gleich mit drei Teams die Qualifikation für das Bundesfinale in Schonach.
Die Jungen U16 holten souverän Platz 1, die Mixed-Mannschaft U14 stand ebenfalls ganz oben auf dem Podest. Die Mädchen U16 belegten einen starken zweiten Platz. Insgesamt waren neun Schulen am Start –doch am Ende führte kein Weg am GymBla vorbei.
Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Bevor es überhaupt ins Landesfinale geht, müssen sich die Schülerinnen und Schüler über Cross- und Inlineläufe qualifizieren. Trainiert wird in Hamburg auf Turnschuhen, In-
SPENDEN
Gravel-Tour nach Ahrensburg
Der Seals Bike Store lädt zu einem Charity-Ride auf Gravel-Bikes ein. Die Tour führt gemeinsam durch Hamburg bis zum Robben Café in Ahrensburg.
Das inklusive Restaurant-Café wird mit den gesammelten Spenden unterstützt. Auf der rund 45 Kilometer langen Strecke zum Café ist eine gemeinsame Pause eingeplant, um
linern und Rollski – ergänzt durch Konditions- und Gleichgewichtseinheiten. Dreimal pro Woche heißt es Frühtraining um sieben Uhr. Rund 100 Schülerinnen und Schüler engagieren sich in der Skilanglauf-AG – ein echtes Aushängeschild der Schule. Auch im Hockey durfte gejubelt werden: Die U14-Mädchen gewannen die Schulhockeymeisterschaften im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Nach einem 3:1 im Halbfinale gegen das Johanneum folgte im Finale die Revanche gegen das Gymnasium Hochrad. In einem spannenden Spiel fiel das entscheidende 1:0 in der letzten Minute. Besonders bemerkenswert: Fünft-, Sechst- und Siebtklässlerinnen spielten gemeinsam – und überzeugten mit Teamgeist, Disziplin und großer Spielfreude.
KINDER
Olympisches Flair
Der Rissener Sportverein lädt Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren zur großen Kinder-Olympiade ein – ausdrücklich auch Nicht-Mitglieder sind willkommen. In einem standardisierten, abwechslungsreichen Parcours mit Klettern, Hüpfen, Laufen, Balancieren und Rollen treten die Kinder in altersgestaffelten Gruppen an. 2026 erhält das traditionsreiche Format besonderen
Rückenwind: Die Kinder-Olympiade feiert Jubiläum und wird im Zeichen der möglichen Hamburger Olympia-Bewerbung ausgerichtet. Dank breiter Unterstützung soll die Veranstaltung größer und farbenfroher werden als je zuvor. Jedes Kind erhält eine Medaille, ausgewählte Schulen stellen den Parcours bereits im Sportunterricht vor. Das Finale ist für April geplant – bis dahin heißt es: Mitmachen und olympische Luft schnuppern.

sich zu stärken und zu erholen. Für den Rückweg stehen 39 Kilometer per Rad auf dem Programm, alternativ kann auch die Bahn genutzt werden.
Die Teilnahme ist mit einer Spende möglich – der Mindestbetrag beträgt einen Euro. Anmeldung bis zum 5. März.
So., 8. März, ab 10 Uhr, Blankeneser Bahnhofstraße 4, Blankenese
Sa., 28. März, 10 bis 13 Uhr, Voßhagen 15, Rissen Anmeldung unter www.rissenersv.de
VOLLEYBALL
MDG erreicht Endrunde
Erfolg für den Nachwuchs: Bei der Zwischenrunde des Hamburger Mixed-Volleyball-Wettbewerbs (Altersklasse III) im Februar am Marion Dönhoff Gymnasium (MDG) überzeugten gleich zwei Teams aus dem siebten Jahrgang.
In zwei Gruppen trafen sie auf Teams des Gymnasiums Ohmoor und der Klosterschule. Einem der MDG-Teams gelang dabei ein souveräner Gruppensieg: Mit druckvollen Aufschlägen, sicherer Annahme und großem Teamgeist setzte sich die Mannschaft entscheidend gegen das Gymnasium Ohmoor durch und löste als Gruppenerster das Ticket für die Endrunde. Das zweite Team erreichte Platz zwei und qualifizierte sich somit auch für die Endrunde.

RISSEN
Schule neu denken
Anfang Februar luden die Rissener Grundschulen Iserbarg und Marschweg gemeinsam zu einem Vortrag des Schulreformers Stefan Ruppaner (Schulleiter a. D. der preisgekrönten Allemannenschule in Wütoschingen) ein. Rund 150 Teilnehmer, darunter Lehrer und Mitarbeiter des Ganztags beider Schulen, nahmen lebhaft an Workshops und Diskussionen rund um das Thema „selbstgesteuertes Lernen“ teil. Hierbei zeigte der Referent den Interessierten, wie klassischer Unterricht anders gestaltet werden kann, wo die Kinder im Mittelpunkt der Lernprozesse stehen, wie individuelle Voraussetzungen ideal eingebunden werden und ein Schwerpunkt auf das selbstgesteuerte Lernen gelegt werden kann. Heiner Koop, Schulleiter Marschweg, erläutert: „Während des Vortrags haben wir Impulse erhalten, wie wir als Schule Türen öffnen für neue Ideen, mehr Verantwortung in die Hände der Kinder geben, Transparenz in Lernwege bringen, Eigenverantwortung sowie Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler stärken können.“ Nicole Essing, Schulleiterin Iserbarg, ergänzt: „Wir haben spannende Einblicke in den Schulalltag der Allemannenschule erhalten. Die seit Jahren erfolgreich mit ihrem Konzept ohne Frontalunterricht, ohne feste Prüfungstermine und ohne feste Klassenzimmer auskommt.“ Die Schulleiter

Schule Iserbarg und Grundschule Marschweg nahmen gemeinsam an einem Workshop von Schulrefomer Stefan Ruppaner teil.
sind sich einig, dass sie die gängigen Schulmodelle überdenken möchten und sich frischen Wind im Schulsystem wünschen.
Heiner Koop weiß: „Entwicklungsprozesse brauchen Zeit und einen intensiven Austausch. Das Kollegium beschäftigt sich daher intensiv mit dem selbstgesteuertem Lernen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie gestalten wir eine Schule, zu der Kinder jeden Tag gerne kommen, weil sie dort selbstbestimmt lernen und ihre natürliche Neugier und Lernfreude bewahren können?“ Nicole Essing sagt: „Wir werden gemeinsam den weiteren Weg bestreiten und im engen Austausch stehen, Unterricht neu zu denken. Die Schulbehörde begrüßt diese Bemühungen, den Mut, Veränderungen zu gestalten.“
SHOW
REZEPTE Kochbuch im Comic-Stil
Mit 16 Jahren hat der Hamburger Jung Kalle Voigt ein eigenes Kochbuch im Comic-Stil geschrieben. Anlass war, dass er als Kind gern gemeinsam mit seiner Oma kochte. In seinem Buch „Kochmic“ verewigt er die liebsten Rezepte von ihm und seiner Großmutter. Dabei ist Kochmic mehr als nur ein Kochbuch, es ist ein kreativer Mix aus traditionellen Lieblingsrezepten und modernen Mitmach-Ideen. In 33 alltagstauglichen Rezepten zeigt Kalle mit einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das Kochen der Rezepte seiner Oma Spaß Jung und Alt Spaß macht. Von fluffigen Pfannkuchen über hausgemachte Lasagne bis zu gebrannten Mandeln. Abgerundet wird das Buch durch liebevoll gestaltete Comics, Koch-Bingo, DIY-Seiten und Tipps für kleine Küchenhelden. Kalle Voigt, Malix Publishers, ISBN 978-3-691-72000-6, Taschenbuch, 14,95 Euro

Wenn’s stinkt und kracht, ist’s Wissenschaft
SCHNEFELD
Gitarrenkurs für Kinder und Jugendliche
Die Stephanskirche Schenefeld bietet für Kinder und Jugendliche einen Gitarrenkurs bis zu den Sommerferien an. Geeignet für Kinder zwischen sechs und sechzehn Jahren. Der Kurs trifft sich jeden Mittwoch um 16 Uhr in der Kirche. Die Teilnahme ist kostenlos, eine regelmäßige Teilnahme wird vorausgesetzt. Gegebenenfalls fallen Kosten für Materialien an. Eine Aufführung ist für den 28. Juni geplant. Anmeldung erbeten unter: Telefon 040 - 830 19 643 Stephanskirche Schenefeld Hauptstraße 3, Schenefeld
FAMILIENBILDUNG
Flohmarkt + Gartenaktion
Im April lädt die Familienbildung Blankenese zum Flohmarkt ein. Hier warten tolle Schnäppchen rund um Kind und Kegel auf die Gäste. Zugleich ist der Termin Auftakt für den neuen Gartentreff. Jeden zweiten Freitag sind Interessierte eingeladen, im Familienbildungsvorgarten gemeinsam zu gärtnern. Die Teilnehmer werden mit leckeren Waffeln verpflegt. Anmeldung: www.fbs-blankenese.de 25. April, Mühlenberger Weg 60
Stadtführer
Wien erleben: Reiseführer für Jugendliche
Glaw & Lubahn, Mediathoughts Verlag, ISBN 978-3-947724-63-5, Spiralbindung, € 18,50

Konrad Stöckel, der quirlige Wissenschafts-Comedian mit der AlbertEinstein-Frisur, bekannt aus vielen TV- und Liveshows, begeistert das Publikum mit einem krachenden Feuerwerk der verrücktesten Live-Experimente für die ganze Familie. Konrad Stöckel beweist mit seiner Show, dass Wissenschaft richtig Spaß machen kann. Diesmal dreht sich alles um die Umwelt. In dieser amüsanten Wissenschaftsshow lüftet Konrad so manches Geheimnis. Empfohlen für Kinder ab sechs bis 14 Jahre. Karten ab 17 Euro; Erwachsene ab 25 Euro. So., 29. März, 12 + 16 Uhr, Schmidt Theater Wissenschafts-Comedian Konrad Stöckel
Ob beim Chillen auf der Donauinsel, beim Entdecken versteckter Innenhöfe, die leckerste Eisdiele, wandeln auf den Spuren von Legenden –dieser Reiseführer verbindet spannende Inhalte mit leicht verständlichen Touren und exakten Karten. Der Clou: Alles ist auf die Interessen junger Menschen zugeschnitten. Mit Tipps, die in klassischen Reiseführern fehlen und Routen, die Spaß machen. „WIEN erleben!“ ist mehr als ein Stadtführer. Es ist ein Mitmachbuch für Entdecker:innen, Schulklassen, Familienausflüge und Gruppenreisen.

BLANKENESE
Rudi gewinnt
Vorlesewettbewerb
Der Sechstklässler Rudi brillierte als Repräsentant der Stadtteilschule Blankenese am 9. Februar beim Vorlesewettbewerb auf Kreisebene und gewann mit seiner Leistung den ersten Platz. Zuvor war er an seiner Schule Sieger geworden und hatte sich so für die nächste Runde qualifiziert. Beim Entscheid der Elbvororte in der Bücherhalle Blankenese zog der Zwölfjährige aus Iserbrook das Publikum nun erneut in seinen Bann. Mit seiner außergewöhnlichen Lesefähigkeit überzeugte er sowohl das Publikum als auch die fünfköpfige Jury. Durch seinen Erfolg hat sich Rudi für den Landesentscheid des „Vorlesewettbewerbs der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“ qualifiziert. Dieser wird im Mai in der Zentralbibliothek stattfinden.

Sechstklässler Rudi aus Iserbrook gewinnt Vorlesewettbewerb.

Krimi
Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen
Judith Rossell, Penguin, ISBN 978-3-328-30412-8, Hardcover, € 16, ab 10 Jahren

aggie Fishbone lebt in einem Waisenhaus in Mud Harbour, doch sie reißt immer wieder von dort aus. Schließlich haben die Nonnen genug von ihrem Verhalten und schicken sie nach Midwatch. Das Institut soll Mädchen wie sie zu feinen Damen erziehen – zumindest sieht es nach außen so aus. Doch schon bald merkt Maggie, dass hinter Midwatch mehr steckt: In Wahrheit werden die Mädchen dort zu Detektivinnen ausgebildet, um gefährliche Fälle zu lösen. Das Buch gefiel mir sehr gut, da es detailreich ist. Außerdem ist es fesselnd, geheimnisvoll und einfühlsam geschrieben. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch viele Bilder und kleine Zeichnungen enthält, die die Geschichte noch lebendiger machen. Für Leserinnen und Leser, die einen spannenden, aber nicht zu gruseligen Krimi suchen, ist dieses Buch genau das Richtige.

Erfolgreicher Abschluss des neuen Ausbildungsgangs zur Schulmediation
BLANKENESE II
Neue Streitschlichter am MDG
Anfang Februar fand am Marion Dönhoff Gymnasium (MDG) der abschließende Projekttag des Ausbildungsgangs zur Schulmediation statt. Der Projekttag bildete zugleich den Rahmen für die Abschlussprüfung, die von allen Teilnehmenden erfolgreich absolviert wurde. Ab sofort verstärken die neu ausgebildeten Schulmediatorinnen und Schulmediatoren das bestehende Support Team. In ihrer Ausbildung haben sie gelernt, Streitschlichtungen professionell durchzuführen und Schülerinnen und Schüler bei Konflikten beratend zu begleiten. Ziel ihrer Arbeit ist es, bei Meinungsverschiedenheiten zu vermitteln, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten und so zu einem respektvollen Miteinander im Schulalltag beizutragen. Darüber hinaus übernehmen die neuen Schulmediatoren Patenschaften in den 5. und 6. Klassen. Sie werden diese regelmäßig im Klassenrat besuchen und die Klassen aktiv bei der Klärung auftretender Konflikte unterstützen. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Schulgemeinschaft.
FOTO: B. HÄRTEL/ J. VERNUNFT
RANKING
Viele neue Vor- und Grundschüler
16.833 Schüler starten zum Schuljahr 2026/27 an Hamburgs staatlichen Grundschulen. Im Hamburger Westen wurden insgesamt 887 Vor- und Grundschulkinder angemeldet. Dabei belegt die Blankeneser Gorch-Fock-Schule mit 122 Anmeldungen Platz eins im Ranking der zwölf Grundschulen im Hamburger Westen. Den letzten Platz belegt die Schule Iserbrook mit 36 Anmeldungen. Das komplette Ranking finden Sie hier: kloenschnack.de/nachrichten/ gorch-fock-schule-verzeichnet-hoechste-anmeldezahlen
VERANSTALTUNG
Anouk – Das Kindermusical
Die beliebte Kinderbuchreihe „Anouk“, benannt nach Peter Maffay und Hendrikje Balsmeyers Tochter, kommt jetzt als Kindermusical auf die Bühne. Im Mittelpunkt des Stückes steht die liebenswerte Anouk. Eine Sache mag sie allerdings gar nicht: Schlafengehen! Umso erstaunter sind ihre Eltern, als Anouk plötzlich voller Vorfreude abends ins Bett geht. Was sie nicht wissen: Jede Nacht öffnet sich eine magische Tür zu einer Welt voller Fantasie und Abenteuer für Anouk. Die Musik hat Peter Maffay komponiert, Text von Hendrikje Balsmeyer und Georg Veit. Für Kinder ab vier Jahren. Tickets ab: 30 Euro. 12. März, 16 Uhr, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Neustadt

RISSEN
Achtung: Krötenwanderung!
Der kalte Winter hatte Hamburg lange im Griff. Doch mit den nun steigenden Temperaturen machen sich die Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Die Bilanzen der Amphibienwanderungen der letzten Jahre zeigen einen stetigen Rückgang von wandernden Amphibien. Der NABU bittet Rad- und Autofahrer*innen deshalb um besondere Rücksichtnahme. Eine Übersicht, wo Amphibien in Hamburg wandern, ist unter www.NABU-hamburg.de/amphibien zu finden.
Im vergangenen Jahr haben NABU-Aktive an 15 Straßen wochenlang Amphibienzäune betreut und konnten so 7.500 Fröschen, Kröten und Molchen das Leben retten. Wer sich ebenfalls für den Schutz der Amphibien engagieren

Szene aus „Artjom retten?!“
BLANKENESE
Artjom retten?!
Die Gemeinde Akademie Blankenese lädt zu einer Veranstaltung mit Theaterszenen zum UkraineKrieg ein. In dem Stück „Artjom retten?!“ geht es um den russischen Dichter Artjom, der 2022 in Moskau Gedichte gegen den Ukrainekrieg rezitiert. Tags darauf wird er vor den Augen seiner Frau vergewaltigt, abgeführt und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Wer rettet nun Artjom? Das ukrainisch-russisch-deutsche Ensemble ist sich uneins: Kann man das eine Unrecht gegen das andere aufwiegen und rechtfertigen? Wem gebührt die Freiheit?
Julia Solovieva und Evgeni Mestetschkin, Regie, stellen in Szenen ihres Theaterstückes diese Fragen. Das Ensemble möchte mit dem Publikum darüber ins Gespräch kommen. In Kooperation mit dem Runden Tisch Blankenese sowie dem Verein Drama Syndesi. Mi., 18. März, 19.30 Uhr, Gemeindehaus, Mühlenberger Weg 64 A, Blankenese
möchte, findet unter www.NABU-Hamburg.de/ fachgruppe-amphibien alle Informationen. „Besonders viele Arten machen sich in milden Nächten mit leichtem Regen auf den Weg und legen über mehrere Tage verteilt Strecken von bis zu zwei Kilometern zurück. Eine gefahrvolle Reise, denn sie müssen auf ihrer Wanderung viele Straßen überqueren und kommen dabei buchstäblich unter die Räder. Für den Amphibienbestand sind diese Verluste erheblich. Alle in Hamburg vorkommenden Amphibienarten sind besonders geschützt und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten“, sagt Frederik Schawaller, Referent für Moorschutz beim NABU Hamburg.
NABU-Aktive bauen jedes Jahr Schutzzäune auf, um die Anzahl der getöteten Amphibien im Straßenverkehr möglichst gering zu halten. Es werden an Straßen mit großer Wanderaktivität

in und um Hamburg Zäune aufgebaut und Eimer eingegraben. Während des gesamten Zeitraums der Laichwanderung werden diese Eimer täglich geleert und die geretteten Tiere gezählt sowie über die Straße gesetzt. „Die NABU-Ehrenamtlichen machen diese wichtige Arbeit mit viel Zeitaufwand und Herzblut“, so der NABU.
Schließlich überzeugen erlebte Eindrücke doch am besten, oder? Verbringen Sie ein paar Tage zur Probe bei uns und lernen Sie das Leben und die Betreuung im Rosenhof Hamburg in aller Ruhe kennen. Knüpfen Sie Kontakte zu Bewohnern, genießen Sie die kulinarische Vielfalt der Rosenhof-Gastronomie und überzeugen Sie sich von dem umfangreichen Dienstleistungsangebot.
Sind Sie neugierig geworden? Dann lassen Sie doch mal von sich hören: Für ausführliche Informationen stehen Ihnen Diane Reimers unter 040 / 87 08 73 37 sowie Martina Hake unter 040 / 87 08 73 33 gern zur Verfügung.

NACHHALTIGES SCHIFFSRECYCLING
Maritime Kreislaufwirtschaft stärken
Nachhaltiges Schiffsrecycling bietet für den maritimen Standort Hamburg erhebliche wirtschaftliche und ökologische Chancen. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen setzen sich daher mit einem gemeinsamen Antrag dafür ein, Recyclingkapazitäten für ausgediente Handelsschiffe aufzubauen, regulatorische Hürden auf Bundesebene abzubauen und Genehmigungsverfahren zu vereinfachen.
Ziel ist es, die maritime Kreislaufwirtschaft zu stärken, strategische Rohstoffe zu sichern und qualifizierte Arbeitsplätze in Hamburg zu schaffen. Über den rot-grünen Antrag stimmt die Hamburgische Bürgerschaft am 25. Februar (nach Redaktionsschluss) ab. Dazu Hansjörg Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Schiffsrecycling ist ein zentraler Baustein einer funktionierenden maritimen Kreislaufwirtschaft. Heute verschrotten Unternehmen rund 80 Prozent der Schiffe unter ökologisch und sozial problematischen Bedingungen in Süd- und Südostasien. Dadurch leiden nicht nur Umweltstandards, sondern wir verlieren auch wertvolle Rohstoffe und industrielle Wertschöpfung. In den kommenden zehn Jahren stellen Reedereien weltweit bis zu 16.000 Schiffe außer Dienst.
Diese Chance dürfen wir nicht verstreichen lassen. Die maritime Industrie in Deutschland
ENGAGEMENT
könnte mit dem Aufbau von High-EndRecyclingkapazitäten eine strategische Lücke der deutschen Kreislaufwirtschaft schließen. Hamburg kann hier eine Vorreiterrolle übernehmen.
Recycelter Stahl verschafft Green Steel und der maritimen Industrie einen strategischen Vorteil.
Dafür brauchen wir praxistaugliche Genehmigungsverfahren, klare Zuständigkeiten und faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber außereuropäischen Standorten. Auch bei ausgedienten Bundesschiffen sollten Bund und öffentliche Auftraggeber nachhaltige und ortsnahe Lösungen bevorzugen.

Was passiert mit ausgedienten Schiffen?
die an anderer Stelle wiederverwendet werden könnten. Das liegt vor allem an den komplizierten Genehmigungsverfahren in Deutschland sowie den niedrigeren Kosten für das Abwracken an Standorten außerhalb Europas.
Hamburg soll nicht nur führender Hafen bleiben, sondern sich auch als führender Standort für nachhaltiges Schiffsrecycling im europäischen Hafenverbund etablieren.“
Dazu Eva Botzenhart, hafenpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „Die meisten ausgedienten Schiffe werden noch immer unter gefährlichen und umweltschädlichen Bedingungen außerhalb Europas abgewrackt. Damit verlieren wir wertvolle Rohstoffe,
Wedeler Unternehmen spendet an KinderHospiz Sternenbrücke rund 1.500 Euro
Ein starkes Zeichen für den Hamburger Westen: Der Wedeler Salon Trend-Cut hat seine weihnachtliche Spendenaktion erfolgreich abgeschlossen. Dank zahlreicher Einzelspenden der Kundinnen, einer Online-Kampagne und einer Aufstockung durch das Team kamen stolze 1.500 Euro für das Kinder-Hospiz Sternenbrücke zusammen.

Christin Hagen, Sternenbrücke, sagte bei der Scheckübergabe: „Wir danken allen Beteiligten von Herzen für dieses tolle Engagement“. Für Betriebsleiterin Katharina Blaschke ist Hilfe Ehrensache: Über die Spende hinaus schenkte sie erkrankten Mädchen in der Sternenbrücke pro bono Zeit und professionelle Stylings. Die Betriebsleiterin erklärt: „Das soziale Bewusstsein hat bei Trend-Cut Tradition – von der Unterstützung des TSV Wedel bis hin zum Einsatz bei den ‚Barber Angels Brotherhood‘ für Obdachlose.“
UKRAINIAN FUTURE Hilfe, die ankommt
Mit unserem Antrag setzen wir uns deshalb zum einen für weniger Bürokratie durch einfachere und schnelle Verfahren ein. Zudem wollen wir neue, effiziente Technologien fördern, damit künftig auch bei uns in Deutschland mehr Schiffe nachhaltig und kostengünstig recycelt werden können. Auf diese Weise verbinden wir Wirtschaftlichkeit mit konsequentem Ressourcen- und Klimaschutz und stärken Hamburg auf dem Weg zu einer nachhaltigen, erfolgreichen Hafenwirtschaft.“

Vor vier Jahren gründete sich in Klein Flottbek der Verein „Ukrainian Future“. Der Verein steht auf zwei Säulen. Zum einen hilft er Geflüchteten in Hamburg Fuß zu fassen. Die zweite Säule betrifft humanitäre Hilfe in der Ukraine. Der Verein konnte dank vieler Spender medizinische Geräte, Lebensmittel, aber auch eine Wasseraufbereitungsanlage finanzieren. Diese versorgt 30.000 Menschen, Krankenhäuser und Schulen mit frischem Wasser. Aktuell unterstützt der Verein bei der Lieferung einer Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung. Sie möchten helfen? Hier erfahren Sie mehr: ukrainianfuture.org
BLANKENESE
Spielend Bäume pflanzen: Brettspiel mit Klimaquiz

Ende März sind Interessierte eingeladen, gemeinsam mit der Nienstedtener Spielerfinderin Birgit Siemssen „Treepoly“ auszuprobieren. Ein neues Brettspiel, das Klimaschutz und Stadtbegrünung spielerisch in den Mittelpunkt stellt. Das Spiel kombiniert klassisches Brettspiel-Feeling mit einem Klimaquiz und regt alle Mitspielenden dazu an, über den eigenen ökologischen Fußabdruck nachzudenken. Alle Interessierten ab zwölf Jahre können mitspielen. Das Spielangebot ist gratis. Dauer circa 60 bis 90 Minuten. In Treepoly schlüpfen die Spielenden in die Rolle von „Green Heroes“, die ihre Stadt Schritt für Schritt in eine grünere, lebenswertere „Green City“ verwandeln. Ziel ist es, einen eigenen Stadtwald aufzubauen, Bäume zu pflanzen und die Stadt gegenüber Hitze, Luftverschmutzung und Artenverlust widerstandsfähiger zu machen. Bei Interesse gern per E-Mail beim Zukunftsforum Blankenese e. V. für den Anmeldung zum Spielevormittag: info@zukunftsforum-blankenese.de.
Sa., 28. März, 10 Uhr, Bücherhalle Elbvororte, Sülldorfer Kirchenweg 1b, Blankenese
ENERGY NEWS
Wärmepumpe angekommen, Politik benennt um
2025 machte unmissverständlich klar, wohin die Reise bei der Energie geht. Über 300.000 Wärmepumpen wurden in diesem Jahr installiert – mehr als jedes andere Heizsystem. Damit hat die Wärmepumpe erstmals alle Alternativen hinter sich gelassen und ist vor allem im Sanierungsbereich zum neuen Standard geworden. Dieser Trend gilt als nicht mehr umkehrbar. Parallel dazu sortiert sich die Politik sprachlich neu. Künftig soll ein „Gebäudemodernisierungsgesetz“ kommen – ein Name, der sperrig klingt, aber offenbar Ordnung schaffen soll. Das bisher viel zitierte „Heizungsgesetz“, das es so nie gab, wird damit offiziell beerdigt. Noch ist vieles offen, doch zum Glück bleibt vorerst alles, wie es ist. Das Gebäudeenergiegesetz gilt weiter, ebenso die Förderung. Wie es danach aussieht? Das wird 2026 zeigen.


Aufruf für Vereine – Schnäppchenjäger im Frühling: Flohmarkt für einen guten Zweck.
PINNEBERG
Flohmarkt für Natur- und Umwelt
Umwelt- und Ressourcenschutz ist so einfach. Das zeigt das erfolgreiche Flohmarktkonzept der Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH (GAB) und des Kreises Pinneberg immer wieder. Mit dem Verkauf von „Müll“ konnten beim letzten Mal über 2.000 Euro Umsatz erzielt werden, die der Förderkreis Arboretum Baumpark Ellerhoop-Thiensen e. V. bekommen hat. Regionale Vereine aus dem Kreis Pinneberg können sich ab sofort bis zum 6. März, 12 Uhr, online auf gab-umweltservice.de/flohmarkt bewerben.
Zwei Kriterien müssen erfüllt sein, um an der Verlosung für die Begünstigung teilnehmen zu können: Der Verein muss zwingend in dem Bereich Natur- und Umweltschutz aktiv sein und es muss eine Gemeinnützigkeit vorliegen.
Mit der Bewerbung ist eine Kurzvorstellung der Vereinsaktivitäten einzureichen und darzustellen, in welches anstehende oder aktuelle Projekt der Erlös investiert werden soll. Die Teilnahme und eine Unterstützung beim Auf- und Abbau des Flohmarkts wird vorausgesetzt. Der begünstigte Verein wird über ein Losverfahren durch das FlohmarktTeam der GAB ermittelt.
Das Konzept spricht Menschen aus dem Kreis Pinneberg an, die die Wiederverwendung fördern möchten. Der Kreis Pinneberg und die GAB weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Verkauf der Produkte Privatkunden zugutekommen soll und bittet Wiederverkäufer und Gewerbetreibende um Berücksichtigung.
Sa., 21. März, 14.30 – 17.30 Uhr, auf dem Gelände der Wertstoffannahme Quickborn, Güttloh 1-5, Quickborn
LOKI-SCHMIDT-GARTEN Ikebana-Workshop

Weiter Infos unter: www.diehn-heizungstechnik.de
Diehn Heizungstechnik GmbH, Telefon 040/83 93 95 45, Kreuzweg 7b, Schenefeld
Ein Praxisworkshop zur traditionellen japanischen Kunst des Blumenarrangierens mit der Ikebana-Lehrerin Barbara Gelis. Jeder Termin steht unter einem eigenen Schwerpunkt und nimmt Bezug auf die Jahreszeit oder einen bestimmten Anlass. Das Praxisseminar teilt sich dabei in zwei Blöcke mit jeweils vier Terminen auf. Kostenbeitrag: 100 Euro pro Terminblock (inkl. Material). Anmeldung unter: (04122) 446 05. Der erste Block startet am 31. März, 15 Uhr, Grüne Schule, Ohnhorststraße. Zugang über den Besuchereingang des Loki-Schmidt-Gartens.
Lernen Sie die japanische Kunst des Blumenarrangierens.
HÖRBUCH
Die Känguru-Rebellion
Fast fünfeinhalb Jahre gab es nichts Neues von Kleinkünstler und Känguru. Na gut, Comics, aber im März erscheint der fünfte Teil mit

KINO
Beats vom Traktor
Pinneberger Stadtges als App STREAMING HIGHLIGHTS
neuen Geschichten aus der vielleicht bekanntesten und witzigsten WG Berlins. War ja auch Zeit, drei, fünf oder sieben müssen es schließlich sein bei bedeutenden Werken. Worum genau es diesmal geht, hält Marc-Uwe Kling traditionell unter Verschluss. Sicher ist jedoch: Das Känguru wäre nicht das Känguru, würde es sich mit kleinen Reformen zufriedengeben und startet direkt eine Rebellion. Wogegen? Gegen die Zustände! Zwischen ideologischen Grundsatzdebatten, sprachlicher Präzision und anarchischem Alltagswahnsinn dürfte erneut kein Stein auf dem anderen bleiben.
Ab 12. März als Buch und Hörbuch

Wenn der 15-jährige Schafhirte Ahmet durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbst gebastelten Soundanlage. Die elektronischen Klänge verheißen einen Ausweg aus der konservativen Dorfgemeinschaft. Leider ist die nächste Disco unerreichbar weit entfernt, die örtliche Download-Geschwindigkeit katastrophal und sein strenger Vater versucht alles, um ihm die Liebe zur Musik auszutreiben. Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für TikTokTänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck. Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher – dumm nur, dass ihre Hand bereits einem anderen versprochen ist.
Eine herzerwärmende und augenzwinkernd komische „Boy-MeetsGirl“-Geschichte.
Kino-Start: 19. März
MUSIK
Pop auf Platt
Hamburg bekommt plattdeutschen Nachschub: Die Tüdelband hat ihr neues Album „Foffteihn“ veröffentlicht. Damit zeigt die Tüdelband einmal mehr, dass Plattdeutsch kein nostalgisches Relikt ist, sondern lebendige Gegenwart – urban, gesellschaftlich relevant und musikalisch eigenständig. Was nach großer Band klingt, entsteht weiterhin im Duo-Format: Malte Müller spielt HybridSchlagzeug und bedient zugleich das Bass-Pedal, während Mire Buthmann mit klarer Stimme, Gitarrenspiel und plattdeutschen Texten für die unverwechselbare Note sorgt. Diese Mischung hat der Band bereits mehrfach Anerkennung eingebracht. 2020 erschien das Kiez-Hörspiel „AHAB“, dessen Soundtrack mit dem Bad Bevensen-Preis ausgezeichnet wurde. 2022 trat das Duo beim LIET International Festival in Dänemark an, dem europäischen Wettbewerb für Regional- und Minderheitensprachen. Für das Album „Koppheister“ erhielt Die
GRAPHIC NOVEL-APP „Pinneberg 1950 –1990. Gemeinsam gewachsen“
Das Pinneberger Museum hat mit Unterstützung der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek im Rahmen des 150. Stadtjubiläums eine besondere App im Stil einer Graphic Novel unter dem Titel „Pinneberg 1950 – 1990. Gemeinsam gewachsen“ ausgearbeitet.
In dieser zeichnerisch aufwendig und kunstvoll gestalteten Graphic Novel-App, wird die (fiktive) Familie Weber über drei Generationen vorgestellt, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf der Flucht aus Schlesien in Pinneberg niederlässt, Wohnung und Arbeit sucht und findet, Kinder bekommt und großzieht und die Pinneberger Stadtentwicklung der 1950er- bis 1990er-Jahre an der eigenen Biografie exemplarisch miterlebt. Dr. Caroline Schröder, Museumsleitung, betont: „Denn die Geschichte einer Stadt ist
Tüdelband 2023 zudem den FritzReuter-Literaturpreis. „Foffteihn“ versammelt 15 Songs zwischen Hafenpoesie, Zeitgeist und norddeutschem Humor. Mit „Deine Oma“ liefert die Band eine augenzwinkernde Hymne auf alle Großmütter, die Plattdeutsch lebendig halten. „De Maschien“ widmet sich der Beziehung zwischen Mensch und Technologie und greift das Thema Künstliche Intelligenz überraschend poetisch auf. Und in „Parkbank in’n Hamborger Haven“ schlägt das Duo leisere Töne an: Der Song erzählt von Obdachlosigkeit, Sehnsucht nach Teilhabe und dem Blick auf die vorbeiziehende Hafenwelt. www.dietuedelband.de


immer auch die Geschichte ihrer Bewohner.“ Über integrierte Infopunkte können die User zusätzliche Hintergrundinformationen anwählen.
Die Graphic Novel erzählt von Heimat, Neuanfang und dem Wandel einer Stadt. Überall, wo es Apps gibt.
Doro Beitinger (Franziska Weisz) kehrt nach längerer CareArbeit in ihren Beruf als Kriminalkommissarin zurück. Ihre neue Chefin bei der Kripo, Chiara Locatelli (Maria Wördemann), ist eine junge und ambitionierte Kollegin, die ihr karrieretechnisch deutlich voraus ist.
Die beiden Frauen merken trotz der Unterschiede schnell, dass sie als Team unschlagbar sind und scheinbar unlösbare Fälle in der Bodensee-Region in den Griff bekommen. Ab 6. März in der ZDF-Mediathek

KINO

Liebe zwischen Staub und Jenseits
Mit „A Useful Ghost“ startet eine der ungewöhnlichsten Romanzen des Kinojahres bundesweit in den deutschen Kinos. Der Film des thailändischen Regisseurs Ratchapoom Boonbunchachoke, eine deutsche Koproduktion, wurde bei der Semaine de la Critique in Cannes mit dem Grand Prix ausgezeichnet und sorgte bereits auf internationalen Festivals für Aufsehen. Im Zentrum der Geschichte steht March (Witsarut Himmarat), der eine ebenso absurde wie zärtliche Beziehung führt: Die Seele seiner an Luftverschmutzung verstorbenen Frau Nat (Davika Hoorne) lebt in einem Staubsauger weiter. Gemeinsam trotzt das ungleiche Paar nicht nur konservativen Familienwerten und religiösen Dogmen, sondern auch einer Welt voller politischer Abgründe und überholter Rollenbilder. Boonbunchachokes Film verbindet Fantasy, Romantik und scharfe Gesellschaftssatire zu einer ebenso verspielten wie provokanten Fabel über Liebe, Erinnerung und Identität. Neben dem Cannes-Erfolg wurde „A Useful Ghost“ beim Sitges Film Festival für das beste Drehbuch ausgezeichnet, der Regisseur erhielt zudem den Citizen Kane Award als bester Newcomer. Kino-Start 26. März
Tim Mälzer am Mikro beim Genuss-GuidePodcast
Mit Tim Mälzer bekommt der GastroPodcast des Genuss-Guide Hamburgs eine zusätzliche Stimme mit klarer Haltung, Erfahrung und Lust auf Meinung. Nicht zuletzt durch „Kitchen Impossible“ und zahlreiche weitere TV-Auftritte ist Tim Mälzer eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Gastro-Szene geworden.
Die Hörerinnen und Hörer dürfen sich auf neue Perspektiven, starke Gespräche und spannende Einblicke in die Gastro-Szene freuen.
In der ersten Folge war Hannes Schröder zu Gast. Der Koch und Unternehmer betreibt sechs gastronomische Konzepte in Hamburg und Umgebung. Besonders gespannt darf man auf seinen Ausblick auf den Alsterpavillon am Jungfernstieg sein, den er ab Sommer 2026 gemeinsam mit der Nordmann-Gruppe eröffnen wird. Für Tanya Kumst ist die Verstärkung am Mikro eine echte Bereicherung: „Ich freue mich total auf diese besondere Konstellation und hoffe, dass Tim möglichst oft Zeit findet, sich neben mich ans Mikro zu setzen“, sagt die Herausgeberin von Szene Hamburg und dem Genuss-Guide Hamburg. www.genussguide-hamburg.com
PODCAST II
STUDIO 16
NDR startet neues regionales YouTube-Format für junge Menschen
Mit „Studio16“ bündelt der NDR die Kompetenzen der 16 NDR-Regionalstudios in einem Format für junge Menschen ab 30 Jahren in Norddeutschland.
Im Mittelpunkt stehen vielfältige regionale Geschichten, erzählt von jungen Reporterinnen und Reportern. Sie kennen ihre Regionen und sind nah dran an den alltäglichen Themen und Lebensrealitäten ihrer Generation. Studio16 zeigt, was Norddeutschland bewegt, modern erzählt und verständlich aufbereitet. So holt der NDR junge Menschen dort ab, wo sie Medien konsumieren, und bietet Orientierung bei komplexen Themen. Das Format wurde speziell für Youtube entwickelt.
Das Besondere: Das Studio ist der Norden selbst. Ob im Hamburger Hafen, auf dem Acker oder in der Feuerwehrwache – Studio16 ist dort, wo die Geschichten entstehen. Moderiert wird das Format im Wechsel von Anna Albrecht und
Jonathan Doll. Die Redaktion für Studio16 liegt im Landesfunkhaus Schleswig-Holstein.
Im März erscheint Folge 2: Stell dir vor es brennt – und niemand kommt. Wenn es brennt, dann kommt die Feuerwehr, das ist für viele selbstverständlich. Meistens ist es die Freiwillige Feuerwehr, die ausrückt. Anna Albrecht stellt in unserer zweiten Folge die Frage: Was passiert, wenn es brennt, aber niemand kommt? Viele Freiwillige Feuerwehren im Norden schlagen Alarm und die Gründe sind vielfältig. In Golm bei Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) ist die Feuerwehrwache vollkommen marode und in Sierksdorf an der Ostsee (Schleswig-Holstein) wäre aus der Freiwilligkeit fast Pflicht geworden. In Hamburg haben wir gefragt, welches Bild junge Menschen von der Freiwilligen Feuerwehr haben und warum so wenige noch mitmachen wollen. Währenddessen zeigt die Feuerwehr in Wiesmoor in Niedersachsen, wie es gehen kann – wenn die richtigen Bedingungen herrschen.
Ab 4. März in der Mediathek und auf Youtube
Die Schule brennt –der Bildungspodcast
Der erneute Pisa-Schock ist ein Hinweis: Im Bildungssystem herrscht Reformstau. Es fehlen Lehrkräfte bei gleichzeitig wachsender Bildungsungerechtigkeit. Auch Klima, Krieg, KI und Antisemitismus fordern die Bildung heraus. Kurz gesagt: Die Schule brennt.
Bob Blume ist Lehrer und Bildungsinfluencer. Um zu verstehen, welche Brände gelöscht werden müssen, spricht er im SWR Podcast „Die Schule brennt“ mit Fachleuten. Gemeinsam versuchen sie, die Bildungsmisere aus verschiedenen Perspektiven und Fachrichtungen zu beleuchten. Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Welche Hindernisse gibt es? Aber auch: welche Lösungen?
Jede Woche Montag gibt es eine neue Folge auf SWR.de/Wissen, in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.

Der heutige Erik-Blumenfeld-Platz trug damals noch den eher fantasielosen Namen Blankeneser Bahnhofsplatz. Erst am 9. Mai 2003 wurde der CDU-Politiker Erik Blumenfeld posthum durch den damaligen Bürgermeister Ole von Beust im Beisein von Blumenfelds Witwe mit der Namensnennung gewürdigt.
Kleine Busse, die „Bergziegen“, sorgten für die Anfahrt des Blankeneser Hanggebiets. Sie sind im Laufe der Jahre ein wenig größer geworden. Der Bahnhofsvorplatz wurde von 2006 bis 2009 in seinem heutigen Zustand umgebaut. Das alte Bahnhofsgebäude selbst steht unter Denkmalschutz.


Aus dem Amtsgericht Im Dunkel
Ein dringender Zahnarzttermin und in Blankenese auf der Suche nach einem Parkplatz – so etwas hat sicher jeder in der Gegend schon einmal erlebt. Wer hierfür zu wenig Zeit einplant und dabei Schäden verursacht, könnte Probleme bekommen, wie der folgende Fall zeigt, bei dem die Anklage auf unerlaubtes Entfernen vom Unfallort lautet.
Erkan T. (Namen geändert) steuerte eines Nachmittags bei beginnender Dunkelheit gemeinsam mit seiner Frau eine vermeintlich freie Parkbucht an der Blankeneser Bahnhofstraße an. Dabei beschädigte er einen kostspieligen, mit Hydraulik versenkbaren, 5.500 Euro teuren „Poller“, Eigentum einer dort ansässigen Geschäftsfrau. Erkan T. ist ein kleiner untersetzter Mann mit Halbglatze und Bart, der von einem Übersetzer unterstützt wird. Er sagt, er habe einen Stoß gehört, aber es sei „kein so lauter Zusammenstoß“ gewesen. Zurückgelehnt faltet er seine Hände zwischen Brust und Bauch und ergänzt, in seinem Auto sei Musik gelaufen. Seine Frau habe gesagt, er solle mal gucken gehen, erzählt er auf Türkisch. Das habe er getan, indem er seinen Kopf aus dem Fenster steckte. „Das ist ein Eisen“, habe er gedacht, es könne mit Müll zusammenhängen. „Das Metall, das hier genannt wurde“, formuliert der Übersetzer, „war dunkel und nicht beleuchtet“.
THEMA:
Die Grünen sind schuld!
WIm Kontrast dazu sagt die als Zeugin geladene Eigentümerin des beschädigten Pollers, dieser sei beleuchtet gewesen. Sie berichtet, schon öfter seien Parkplatz-Suchende gegen ihn gefahren. Dadurch habe er sicherlich Spuren gehabt, habe aber bisher anstandslos funktioniert: „Ich seh nur, ich drücke die Fernbedienung, der Poller geht hoch und runter, das Lämpchen leuchtet, oder eben nicht.“
„... einen Stoß gehört ...“
Der Angeklagte und seine Frau fanden einen anderen Parkplatz, absolvierten den Termin beim Zahnarzt und fuhren nach Hause. Ein paar Tage später steht die Polizei vor der Tür. Erkan T. fällt aus allen Wolken: „Ich habe diesen Moment der Berührung nicht mehr im Gedächtnis gehabt“, ist vom Dolmetscher zu hören. Eine junge Polizistin sagt demgegenüber aus, dass Erkan T. den Vorfall mit dem Poller durchaus erinnerte und auch Deutsch ganz gut verstand.
Trotzdem stellt die Richterin das Strafverfahren ein: „Vom Sachverhalt her können wir hier nichts mehr klären.“ Es gibt zwar noch die Aussage einer weiteren Zeugin, die von einem „lauten Geräusch“ berichtet, doch müsse man sagen, dass dieses wohl innerhalb des Autos anders wahrzunehmen sei als außerhalb.
Harriet v. Schwerin

Autorin: Harriet von Schwerin
Mail: redaktion@kloenschnack.de
Telefon: 86 66 69-0
enn ich morgens am Fenster stehe und Regen sehe, Kälte und Dunkelheit – dann knurre ich „Fegebank-Wetter“! Abends die Frage an die Liebste, ob sie gut zur Arbeit gekommen sei. „Tjarks!“, ruft sie dann. Es klingt wie „Bärks“, ist aber auf unseren Umweltsenator gemünzt und benennt seine Schuld an Stau, Ampeln und anderen Autos. Auch unsere Tochter behauptete nach versiebter Mathearbeit, dass Wissenschaftssenatorin Blumenthal Schuld sei. Der Lehrstoff sei „ideologisch“.
Die Grünen sind an allem Schuld. Aber warum eigentlich? Entgegen konservativer Stimmen in Hamburg sind die Grünen kein Grüppchen von Spinnern, sondern stellen im Bezirk Altona die stärkste Fraktion: Bei der Bürgerschaftswahl 2025 erreichten sie 31,5 Prozent. Die Vermutung also, dass ein paar versprengte Radikale unsere gemütliche Mitte schikanieren, ist wenig plausibel. Wahrscheinlicher erscheint mir dies: Die Grünen sind derzeit die einzige bürgerliche Partei, die Entscheidungen gegen die eigene Wählerschaft trifft und dafür die Legitimation hat. Das ist das Ärgerliche und genau hier sitzt der Grund für den Widerstand konservativer Kräfte. In Hamburg wurden die Grünen unter anderem für die Verkehrswende gewählt – nicht von LastenradfahrerInnen aus der Schanze, sondern von einem großen Teil der Bevölkerung, die eben doch nicht so egoistisch und kurzsichtig ist, wie viele vermuten. Dies in Kontrast zur konservativ agierenden Bundesregierung. Konservativ kommt von bewahren: Das Wahlversprechen muss also lauten: Ihr, liebe Wähler, könnt euer Leben ohne Änderungen auch wei-
terhin genießen. Traditionell richtet sich dieses Versprechen an 60plus.
Leider machen Demografie, wirtschaftliche Lage und sich wandelnde Umweltbedingungen dieses Konservieren unmöglich. Im heutigen Deutschland müsste jeder, der klar bei Verstand ist, den Mund aufmachen und sagen, dass die Zeit der Ausnahmen vorbei ist.

„Klappt nicht ...“
Was passiert stattdessen von Seiten der Bundesregierung? Nebelkerzen: „Herbst der Reformen“. Dann versucht man Bürgergeldempfänger zu melken. Klappt nicht. Bürgergeld wird umbenannt in Grundsicherung. Beamte kommen ungeschoren davon, ebenso Erben und große Vermögen. Dann hagelt es Vorschläge, bei denen von vornherein klar ist, dass sie zu nichts führen. Ist es „wirklich nötig“, dass sich Leute krank melden, fragt der Kanzler und folgert daraus ... Nichts.
Die Leute sollen nicht mehr Teilzeit arbeiten und daher gibt es nun folgende Maßnahmen ... nicht. Weitere Nebelkerzen: Das Jahr der Reformen wird im Januar ausgerufen und im Februar kassiert. Eine Kommission soll sich kümmern.
Wer vor dem Hintergrund einer solchen Erstarrung Entscheidungen fällt, die dann tatsächlich Auswirkungen haben, erscheint zwangsläufig als radikal. Und genau das sehen wir jetzt bei den Grünen.

Autor: Tim Holzhäuser
Mail: tim.holzhaeuser @kloenschnack.de
Telefon: 86 66 69-63


























Holzart besitzt ihren eigenen Charakter. Lärche verbreitet ein ätherisches Licht.
Parkett ist auch 2026 einer der beliebtesten Bodenbeläge in deutschen Wohnräumen. Doch Geschmack, Anforderungen und Prioritäten verändern sich. Der Verband der Deutschen Parkettindustrie verrät die Trends 2026 und was der „Ikea-Effekt“ ist.
Laut dem Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) bleiben Landhausdielen ein Dauerbrenner. Parkett ist ein langlebiges Produkt – einmal verbaut, können die Dielen viele Generationen überdauern. Ebenso langlebig wie der natürliche Bodenbelag sind auch manche Trends im Parkettbereich. So wird die Landhausdiele auch 2026 ihren Siegeszug fortsetzen. Schon im letzten Jahr war fast die Hälfte des verkauften Parketts eine Landhausdiele. Wenig verwunderlich, denn die großen Dielen bestechen durch ihre warme Atmosphäre, sind besonders pflegeleicht und lassen sich vergleichsweise einfach verlegen.
Trend 1: Die inneren Werte Optik ist das eine, aber zunehmend entscheidet das Material, das im Bodenbelag steckt. Denn Parkett punktet beim Klimaschutz: Holz speichert Kohlenstoff über Jahrzehnte im Boden und entlastet das Klima. Wer sich für Parkett aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern entscheidet, setzt bewusst auf einen Bodenbelag, der aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Besonders mit Blick auf
das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) entwickelt sich das Argument Nachhaltigkeit zum Muss. Parkett spielt hier seine Stärken aus und hebt sich klar von vielen anderen Bodenbelägen ab.

Der „Ikea-Effekt“: Ruhige Sortierung harmoniert mit der Einrichtung.
Trend 2: Der „Ikea-Effekt“ Astlöcher, starke Maserungen im Holz und lebhafte Oberflächen waren jahrelang sehr beliebt. „Rustikal“ sollte es sein, entweder weil man das Haus im Landhausstil eingerichtet hat oder für einen „Industrial Style“ unbehandelte Oberflächen präsen-
tieren wollte. Dieser Trend ist abgeflaut, dafür beobachten die Hersteller eine starke Nachfrage nach ruhigeren Sortierungen, die
zum zurückhaltenden, skandinavischen Möbelstil des schwedischen Möbelhauses passen. Mit diesem „Ikea-Effekt“ ist auch das Fischgrät-Muster wieder gefragt. Kleinere Dielen sind eher ohne Astlöcher erhältlich, und diese lassen sich gut im Fischgrät-Muster verlegen. Wird das auf Dauer die Landhausdiele vom Thron stoßen? „In jedem Fall ist das gut fürs Handwerk“, sagt vdp-Vorsitzender Michael Schmid. „Denn das Fischgrät-Muster lassen viele Endkunden lieber vom Profi verlegen.“
Fazit: Mehr Mut zur Vielfalt!
Zum Schluss nachgefragt bei Parkett-Experte Michael Schmid, welcher Trend besonders wünschenswert wäre: „Mehr Vielfalt bei den Holzarten. Eiche dominiert nach wie vor, doch in unseren Wäldern wachsen auch andere Bäume. Buche, Esche, Ahorn oder Roteiche bieten spannende Alternativen mit eigener Charakteristik. Wenn diese Holzarten stärker in den Fokus rücken würden, bei Endkunden oder zumindest bei Architekten, würde Parkett weiter an Vielfalt und Individualität gewinnen.“
Über den Verband der Deutschen Parkettindustrie e. V.:
Der Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. wurde 1950 in Wiesbaden gegründet. Seit 2006 befindet sich die Geschäftsstelle in Bad Honnef. Zurzeit sind 17 Parkett-Hersteller im vdp organisiert, die mehr als 90 Prozent der deutschen Parkettproduktion repräsentieren. Auf seiner Website www.parkett.de informiert der vdp Fachleute und Endverbraucher über alles Wissenswerte rund um das Parkett.
Infos: www.parkett.de


Schloss Kaarz beherbergt ein Boutiquehotel mit 21 Zimmern.
Umgeben von Naturschutzgebieten und Nationalparks liegen steinerne Zeugen einer jahrhundertealten Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern: Heute sind diese denkmalgeschützten Gutshäuser und Landschlösser schmucke Hotels oder Pensionen. Manche beherbergen auch stilvolle Ferienwohnungen für eine Auszeit mitten im Grünen.
Zwischen Ostseeküste und Mecklenburgischer Seenplatte locken idyllische Orte mit Charme und Charakter. Hinter historischen Mauern finden sich individuelle Hotelzimmer, Feinschmecker-Restaurants und Wellness-Angebote. Für längere Aufenthalte empfehlen sich großzügige, sehr komfortable Ferienwohnungen mit eigener Küche. Außerdem locken Konzerte, Kochkurse, Yoga-Retreats oder Kreativ-Kurse interessierte Gäste. Am 20. und 21. Juni lädt die „MittsommerRemise – das Festival der Gutshäuser“ dazu ein, die Häuser zu entdecken. Hotels, Ferienwohnungen und aktuelle Termine sind zu finden auf der Internetseite.
Schlösser, Guts- und Herrenhäuser, www.baltic-manors.eu/gutshaus



& Loungemöbel Osdorfer Landstr. 253





Hilke Kwasnicki plant seit 25 Jahren Küchen.
Wer mit einer Küchenplanung in den Frühling starten möchte, sollte wissen: Es wird kompliziert! Genau hier setzt elbküchen an. Das Hamburger Planungsbüro begleitet Bauherren und Renovierende auf dem Weg zur neuen Küche – jedoch ohne selbst Küchen zu verkaufen. Statt Verkaufsdruck stehen eine unabhängige, herstellerneutrale Küchenplanung und Beratung im Fokus. Gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden entwickelt Gründerin Hilke Kwasnicki durchdachte Raum- und Nutzungskonzepte, berät zu Materialien, Farben, Arbeitsflächen und Elektrogeräten und erstellt detaillierte Installationspläne für eine reibungslose Umsetzung durch Handwerksbetriebe. Dabei stehen stets die baulichen Möglichkeiten und individuellen Bedürfnisse im Vordergrund – nicht bestimmte Marken oder Hersteller. Das Ergebnis sind professionelle, maßgenaue Planungen, mit denen Sie bestens auf den Küchenkauf vorbereitet sind und sicher Angebote verschiedener Küchenstudios vergleichen können. Elbküchen – Ihre unabhängige Küchenplanung, Hilke Kwasnicki, Rissen, Telefon 99 99 25 70 und 0179/223 97 66, www.elbkuechen.com
Der Frühling steht vor der Tür und man bekommt Lust auf Veränderung. Wie wäre es, bei den Haaren anzufangen? Ob Spitzen schneiden, Highlight im Deckhaar oder eine Dauerwelle, das kompetente Team vom Salon Heidi berät Sie gern! Die drei Friseurinnen starten motiviert in die neue Jahreszeit und freuen sich auf Ihren Besuch. Seit über 60 Jahren ist der Salon in Nienstedten ein Anlaufpunkt für die ganze Familie. Aber auch, wer sich momentan in den eigenen vier Wänden wohler fühlt, muss nicht auf eine schicke Frisur verzichten: Das Team bietet auf Wunsch auch Hausbesuche an. Salon Heidi, Kanzleistraße 2, Nienstedten, Telefon 82 88 14

Das Team Stephanie Knodt, Anne Brümmer und Iryna Kozak








Iris Schroeder
Osdorfer Landstr.188
Di.-Fr. 11-18 Uhr sowie nach Vereinbarung
040-25331717
über dem Futterhaus www.kuechenkult-hamburg.de




Hausgemachte Torten im Hof Café
Im Obstparadies Kleinwort erwartet Besucher ein besonderes Ausflugsziel mit ländlichem Charme. Auf einem Hof vereinen sich das bekannte Hof Café der Familie Kleinwort und der im März 2025 eröffnete Blumenladen MK floral design von Marnie Kroll. Nach einem Spaziergang durch die Wedeler Marsch laden im Hof Café hausgemachte Kuchen und Torten sowie guter Kaffee zum Verweilen und Genießen ein, während im liebevoll eingerichteten Blumenladen frische Schnittblumen und ausgewählte Dekorationsartikel für ein einzigartiges Einkaufserlebnis sorgen.
Ein besonderes Highlight sind die regelmäßig stattfindenden Workshops, bei denen Kunden selbst einmal kreativ werden können.
Sonntags ab 10 Uhr wird im Café Frühstück angeboten.
Ob Kaffeepause, Geselligkeit oder besondere Geschenkidee –dieses Ausflugsziel vereint alles an einem Ort.
Hof Café und MK Floral Design, Winterros 1, 22880 Wedel, flowers@mk-floraldesign.de, www.mk-floraldesign.de und hofcafé@obst-paradies-kleinwort.de, www.obst-paradies-kleinwort.de
Raus aus dem Winterschlaf, fit für den Frühling: Mit den Anti-Aging-Kosmetikprodukten von SkinCeuticals bekommt die Haut einen neuen Frischekick und wird vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt. Die professionelle Dermo-Hightech-Pflege enthält konzentrierte Aktivstoffe in Kombination mit natürlichen Pflanzenextrakten. Sie wird optimal von der Haut aufgenommen und beugt einer vorzeitigen Hautalterung vor. „Am Mittwoch, den 18. März, bieten wir wieder von 10 bis 15 Uhr einen speziellen Beratungstag an“, sagt Kosmetikerin Beate Biller von der Johannis Apotheke. Eine Expertin von SkinCeuticals wird vor Ort sein und mit einem professionellen Hautanalysegerät (SkinScope) eine kostenlose Hautanalyse vornehmen. „Die Ergebnisse helfen uns, eine maßgeschneiderte Hautpflegeroutine zu erstellen“, erklärt Biller. „Mein Tipp: Reservieren Sie Ihren individuellen Beratungstermin.“

Kosmetikerin Beate Biller freut sich auf den SkinCeuticals-Beratungstag am 18. März in der Johannis Apotheke.
Johannis Apotheke, Blankeneser Bahnhofstraße 26, Blankenese, Telefon 86 02 45, www.johannis-apotheke-blankenese.de
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass man abgenutzte, in die Jahre gekommene Polstermöbel nicht immer durch neue ersetzen muss? Dass man sie stattdessen auch aufpolstern und neu beziehen lassen kann und damit sogar noch einen Beitrag zur Umweltschonung leistet?

Ein Egg-Chair nach der „Schönheitskur“ in der Polsterwerkstatt von Raumdesign Meyer
Mit den Jahren weisen Sessel, Sofas und Stühle Gebrauchsspuren auf. Neben abgenutzten Stoffen sind häufig auch die Sitzflächen durchgesessen. In solch einem Fall ist der Raumausstatter-Meisterbetrieb Raumdesign Rudolf Meyer die richtige Adresse für Sie. Ihre Sitzmöbel könnten z. B. aufgepolstert und anschließend mit einem Filz, der zu 70 Prozent aus Wolle besteht, neu bezogen werden. Dieses moderne und zeitlose Material entsteht in einem umweltfreundlichen Verfahren, bei dem hochwertige Konfektionsabschnitte aus der Modeindustrie nach Farben sortiert, kardiert und zu einem neuen Garn versponnen werden. Durch die Reduktion von Abwasser, Färbemittel und Chemikalien wird die Umwelt geschont und kostbare Energie eingespart. RAUMDESIGN Rudolf Meyer, Wedeler Landstraße 53 g, Rissen, Telefon 81 23 92, www.raumdesign-meyer.de


Steht in Ihrer Garage auch ein Schmuckstück auf vier Rädern, das darauf wartet, endlich wieder ins Freie geführt zu werden? Bevor Sie das tun, denken Sie auch an das Innenleben Ihres geschätzten Automobils! Es gibt jemanden, der dafür sorgt, dass Sie mit einem schicken und widerstandsfähigen LederInterieur in die neue Saison starten können:

Klassiker-Leder kümmert sich um das wertvolle Interieur von Automobilen.
Thomas Abholte. Ob Pflege, Reparaturen oder Nach- und sogar komplette Umfärbungen: Beim Profi von Klassik-Leder dreht sich alles um den Erhalt des wertvollen Original-Leders. Denn oft ist der Prozess der Lederschwächung schleichend – und der Übergang von Patina zum Schaden fließend.
„Die altersgerechte Behandlung stärkt das Leder. Zudem trage ich in der gesicherten Werkstatt dafür Sorge, dass das Erscheinungsbild zum gesamten Wagen passt – und natürlich den individuellen Wünschen des Kunden entspricht“, so Thomas Abholte.
Klassiker Leder, Erik-Blumenfeld-Platz 3, Blankenese, Telefon 0152/24 58 92 79, info@klassiker-leder.de, www.klassiker-leder.de

Dienstag bis Freitag 9 – 18 Uhr
Samstag 8 – 12 Uhr





Für mehr Infos kontaktieren Sie unseren Kollegen Alexander Schophoff!




Strahlende Haut mit

Am 18.3. – exklusiver Beratungstag von 10 - 15 Uhr
Jetzt persönlichen Termin sichern!
Blankeneser Bahnhofstr. 26 · 22587 Hamburg www.johannis-apotheke-blankenese.de · Tel. 86 02 45


neuen
Pünktlich zum Start in die neue Saison veröffentlicht das Bauzentrum Lüchau am 3. März seine Gartenkataloge 2026 – eine umfangreiche Ausgabe für die Standorte Wedel und Uetersen und eine etwas abgespeckte Variante für alle acht Standorte.

Timo Sauer zeigt Lüchaus neue Gartenkataloge.
Ein wichtiges Trendthema: Elektro-Grillgeräte. Modelle wie der Weber Lumin oder die eUrban-Serie von Enders sind saubere Alternativen zu Kohlegrills und daher auch perfekt für den Stadtbalkon geeignet. Im Bereich Gartenpflege geht es so effizient und smart zu wie nie zuvor. Das beweisen KI-gestützte Mähroboter und herstellerübergreifende Akku-Systeme. Dass auch Nachhaltigkeit großgeschrieben wird, zeigen solarkraftbetriebene Bewässerungssysteme für Balkon und Hochbeete. Und im Segment Outdoor-Living stehen innovative Loungemöbel-Serien und individuell konfigurierbare Tischsysteme („Gartenherz“) im Fokus. Mit ihnen wird der Außenbereich zu einem echten Lieblingsplatz.
Tipp: Der neue Gartenkatalog steht auch als Blätter-PDF auf www.kloenschnack.de bereit.
Bauzentrum Lüchau, Rissener Straße 142, 22880 Wedel, Telefon 04103/800 90 und Wittstocker Straße 5, 25436 Uetersen, Telefon 04122/95 77 33, www.luechau.de

Am Kiekeberg 1
22587 Hamburg Tel. 040/86 37 32 www.Brillenhaus-Blankenese.de
Interessante Frühjahrsaktion des Malerbetriebs Tobias Gerdtz: Die inhabergeführte Firma, die seit 2009 erfolgreich im westlichen Hamburg tätig ist, bietet ab dem 1.4.26 eine neue Fassadenaktion! Je nach Objektgröße sind Zugaben möglich. Nachfragen lohnt sich. Der Malerbetieb bietet neben klassischen Malerarbeiten auch Tapezier-, Lackier- und Bodenbelagsarbeiten, Fassadensanierungen, Triflex-Beschichtungen, die Gestaltung von fugenlosen Bädern und die Anwendung dekorativer Handwerkstechniken.

„In Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen bieten wir zudem Handwerksleistungen aus einer Hand an“, erklärt Tobias Gerdtz. „Dazu gehören Elektro-, Maurer-, Parkett-, Trockenbau- und Fliesenarbeiten sowie Gerüstbau.“
Tobias Gerdtz Malerbetrieb, Sülldorfer Landstraße 166, Sülldorf, Telefon 18 29 76 76, www.malerbetrieb-gerdtz.de

Von Power-Workout am Morgen bis zu Tanzspaß am Abend: Im Verein Aktive Freizeit (VAF) findet jeder genau den Kurs, der zu seinem Lifestyle passt. Das Frühjahrsprogramm des VAF bietet zahlreiche Möglichkeiten, sportlich aktiv zu werden und individuelle Trainingsziele zu verfolgen. Im Bereich Ausdauer stehen unter anderem Fitnesstraining, Body Workout und Cycling zur Verfügung. Für mehr Beweglichkeit und Körperwahrnehmung bieten sich Kurse wie Yoga, Pilates oder Faszientraining an. Wer den sportlichen Ausgleich mit Musik und Freude an der Bewegung verbinden möchte, kann auf Angebote wie Zumba® und weitere tänzerische Formate zurückgreifen.

Mit über 60 Kursen pro Woche lässt sich Bewegung problemlos in den Alltag integrieren. Für maximale Flexibilität sorgt das Gym-Abo: Für 35 Euro monatlich ermöglicht es die Teilnahme an sämtlichen Kursen. Alternativ sind viele Kurse auch einzeln buchbar, ohne Mitgliedschaft. Kostenlose Probestunden können telefonisch vereinbart werden.
Verein Aktive Freizeit (VAF), Bertrand-Russell-Straße 4, Bahrenfeld, Telefon 890 60 10, info@vafev.de, www.vafev.de
Im Frühling eignen sich die Ostertage vermutlich perfekt für die erste Auszeit des Jahres. Ob einfach mal „kurz um die Ecke“ in die Lüneburger Heide oder in die UNESCO-Welterbestadt Hildesheim, ob nach Görlitz zur Osterreiterprozession oder nach Bamberg ins Herz der fränkischen Tradition – der Reisering Hamburg hat für jeden Geschmack etwas im Programm. Oder wie wäre es mit der Tulpenblüte in Holland? Lassen Sie sich zum Frühlingserwachen im berühmten Keukenhof von einem Meer aus Millionen Tulpen, Narzissen und Hyazinthen verzaubern. Dazu gibt es eine Bootsfahrt auf den Kaager Seen sowie eine Grachtenfahrt in Amsterdam. Reisetermin ist zum Beispiel vom 9. bis 12. April (955 Euro pro Person im DZ/HP). Wer weiter weg möchte: Der 5-Sterne-Bus mit Panoramaglasdach fährt auch nach Nordspanien und dort u. a. zum Guggenheim-Museum in Bilbao.

Mit dem Reisering geht’s zur Tulpenblüte in Holland.

Weitere Infos und Kataloge: Reisering Hamburg, Adenauerallee 78 (ZOB), Innenstadt, Telefon 280 39 11 und 721 32 00, www.reiserung-hamburg.de


Blumen für jeden Anlass
Wir sind für Sie da:
Mi.: Wochenmarkt am Hasenknick in Wedel, 8 - 12 Uhr
Do.: 14 - 18 Uhr
Fr.: 9 - 13 & 14 - 18 Uhr Sa.: 9 - 18 · So.: 12 - 17 Uhr
Winterros 1 · 22880 Wedel · Tel. 0152/21 52 79 98 flowers@mk-floraldesign.de · www.mk-floraldesign.de

Hausgemachte Kuchen und Torten mit Dinkel- und Emmermehl gebacken Geöffnet
Do.-Sa. von 14-18 Uhr, So. von 10-18 Uhr Frühstück
Jeden Sonntag von 10-13 Uhr
Winterros 1 · 22880 Wedel · Tel. 04l03-88805 www.obst-paradies-kleinwort.de
• Dachreinigung und -imprägnierung
• Regenrinnenreinigung
• Fenster Einbau
• Reparaturen
• Sanierung
• Kundendienst
Mitglied der Handwerkskammer Hamburg Telefon: 040 - 34 96 27 41 · info@dachreinigung-nord.de www.dachreinigung-nord.de
Mobil: 0151 - 14 36 13 45


Ausgezeichnetes hausgemachtes Essen, erfrischende Biere von Jever und Radeberger, eine gemütliche, sehr familiäre Wohlfühl-Atmosphäre und sympathische Gastgeber, von denen man mit ganz besonderer Herzlichkeit empfangen wird – dafür steht das Rio Grande, dafür stehen Ranko Gnjatic und seine Ehefrau Kremena Todorova gemeinsam mit ihrem seit Jahren eingespielten Team. Sie sorgen dafür, dass ihre Gäste das Restaurant stets mit dem Gefühl verlassen, wieder einmal gut gegessen und eine schöne Zeit verbracht zu haben – sei es beim wöchentlich wechselnden Mittagstisch (montags bis sonnabends von 11.30 bis 17 Uhr), am Abend oder beim sonntäglichen Brunch. Apropos Brunch: Der wird natürlich auch am Ostersonntag und Ostermontag (5. und 6. April) angeboten. Es ist ratsam, frühzeitig zu reservieren, denn es hat sich längst herumgesprochen, dass an Ostern im Rio Grande sehr festliche Gaumenfreuden aufgetischt werden. Rio Grande, Dockenhudener Straße 2, Blankenese, Telefon 88 94 19 41, blankenese.rio-grande.net

Mit hochwertigen Gartenmöbeln von Kai Wiechmann wird der Frühling noch schöner.
Den Frühling begrüßt man idealerweise mit einem Besuch der Gartenwelt von Kai Wiechmann. Dort findet sich alles, was das Herz des Gartenliebhabers höher schlagen lässt und im Außenbereich stets eine gute Figur macht, etwa Teak-Gartenmöbel in Premiumqualität, Sonnenschirme, komfortable Auflagen und praktische Abdeckhauben. Geöffnet hat der Showroom montags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr. Alternativ kann man auch im Online-Shop stöbern, in dem das gesamte Sortiment präsentiert wird. Die Bestellabwicklung ist einfach, die Lieferzeit kurz und der Kundenservice exzellent.
Kai Wiechmann e. K., Am Diebsteich 55, Bahrenfeld, Telefon 851 49 00, www.kai-wiechmann.de
Der Frühling steht vor der Tür und die Fahrrad-Saison nimmt wieder volle Fahrt auf. Bevor man jedoch in die Pedale tritt, sollte man sein Rad durchchecken lassen. Wer weiß, was der Winter für Spuren hinterlassen hat? Eine gute Adresse für eine Inspektion ist die Fahrradwerkstatt Blankenese. Die Experten machen Ihr Rad wieder sicher und fit für die neue Saison. „Wir kümmern uns um alles und beraten Sie bei Bedarf zu anstehenden Reparaturen“, sagt Zweiradmechatroniker Dennis Bolwin. Die Service-Annahmezeiten der Werkstatt sind montags bis sonnabends von 9 bis 13 Uhr, mittwochs ist geschlossen.

Herzlichen Glückwunsch! Dennis Bolwin feiert das zweijährige Bestehen seiner Fahrradwerkstatt.
Übrigens feiert die Fahrradwerkstatt Blankenese jetzt ihr zweijähriges Bestehen. Innerhalb dieser relativ kurzen Zeit hat sie sich einen Namen als zuverlässiger Partner für schnellen und kompetenten Service rund ums Fahrrad, Lastenfahrrad und Kinderrad gemacht und viele Stammkunden gewonnen.
Fahrradwerkstatt Blankenese, Dennis Bolwin, Am Klingenberg 1 a, Blankenese, Telefon 0152/22 93 17 66, www.fahrradwerkstatt-blankenese.de

Landhausküche im Angebot
Seit vielen Jahren gestaltet Küchenkult Hamburg besondere und einzigartige Küchen. „Zum Saisonstart in den Frühling möchten wir Licht und Luft schaffen und bieten unsere besonders schöne Landhausküche im Rahmen eines Abverkaufs zum Super-Sonderpreis an – ganz nach Wunsch mit oder ohne Geräte“, sagt Inhaberin Iris Schroeder. Aber natürlich stehe auch jede neue geplante Küche zur Verfügung, ergänzt sie. Kundinnen und Kunden von Küchenkult haben viele Vorteile auf ihrer Seite: Sie werden komplett aus einer Hand beraten und betreut und sie profitieren vom Architekten-Fachwissen, den handwerklichen Meisterwerken und der langjährigen Erfahrung des Teams. Zudem übernimmt Küchenkult ergänzend auch Planungsleistungen, Koordinierung, Badmöbel, Hauswirtschaftsräume und Heizkörperumbauten. „Termine bitte gerne nach telefonischer Vereinbarung, damit wir vor Ort sind und Zeit für Sie haben“, so Iris Schroeder. Küchenkult Hamburg, Iris Schroeder, Osdorfer Landstraße 188 (über dem Futterhaus), Osdorf, Telefon 25 33 17 17, www.kuechenkult-hamburg.de

Wer sich fit halten will, so denken viele, muss ein FitnessStudio besuchen. Dabei ist ein effektives Training zur Steigerung von Kraft und Ausdauer genauso gut in den eigenen vier Wänden möglich. Dabei kommen neben verschiedensten Trainingsmethoden auch Hilfsmittel wie Hanteln, Widerstandsbänder oder Gewichtsmanschetten zum Einsatz. Viele der Übungen verbessern dabei nicht nur die Kraft und Kondition, sondern fördern auch die Koordination und das Gleichgewicht. So beugt man Schmerzen vor und verbessert die Beweglichkeit. Wie genau so ein Training funktioniert, zeigt Ihnen der geprüfte Medical Fitnesscoach und Personal-Trainer David Meyn aus Blankenese. Er fährt zu seinen Kunden und bringt jegliches Equipment für ein individuelles Training mit. „Man sollte seinen Körper zwei- bis dreimal in der Woche richtig belasten, um Schmerzen, Bluthochdruck oder Muskelabbau entgegenzuwirken, egal ob man 30 oder 90 Jahre alt ist“, betont Meyn. Nähere Informationen unter 01577/314 33 08 und im Internet auf www.meyntraining.de

Training zu Hause mit David Meyn

Maximal 30 Gäste · Einzelplatzgarantie für Alleinreisende

13.03. - 16.03. Dresden mit Bastei & Schloss Pillnitz € 739,–02.04. - 06.04. Lüneburger Heide zu Ostern € 905,–03.04. - 06.04. Ostern in Hildesheim € 870,–9.-12./23.-26.4. Zur Tulpenblüte nach Holland € 955,–03.05. - 17.05. Nordspanien im 5*-Bus € 3.458,–04.05. - 13.05. Comer See & Lago Maggiore (ohne Ausflüge) € 1.822,–17.05. - 26.05. Kvarner Bucht € 1.797,–27.05. - 31.05. Kurztrip Prag € 1.148,–07.06. - 12.06. Erlebnis Vierwaldstätter See € 1.700,–
Alle Preise p.P. im DZ inkl. Halbpension, Taxiservice, Ausflugsprogramm.
Reisering Hamburg RRH GmbH·Adenauerallee 78·20097 Hamburg % 040-280 39 11 oder 040-721 32 00· www.reisering-hamburg.de

Hautspezialistin
Angela Rethmeier
Haben Sie es schon mit Magneten versucht? Madonna und halb Hollywood schwören auf diese Behandlung. antiTOX ist das Zauberwort! Das Gesicht wird mit zwei Magneten massiert, wobei zugesetzte Mineralien in der Haut wohltuend zirkulieren. Eine schwarze Maske drückt reinigende Biostoffe in die Poren, holt Ablagerungen heraus, bindet Schadstoffe, Verhornungen und Säuren und umklammert Bakterien und Mitesser. Nach einer relaxenden Einwirk-Phase ziehen zwei Magnete die Reste der Maske zusammen mit den gelösten Schadstoffen vom Gesicht. Und Ihr Teint? „Der strahlt klar und frisch, nahezu porenlos sauber“, sagt Hautspezialistin Angela Rethmeier. „Diese feine und entspannende Behandlung sollten Sie jetzt bei mir in Schenefeld genießen. Unbedingt!“
Angela Rethmeier Hautspezialistin, Blankeneser Chaussee 178, 22869 Schenefeld, Telefon 040/830 20 51 und 0176/31 39 25 35, www.angela-rethmeier.de

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Am Klingenberg 1a · 22587 Hamburg · Tel. 0152 / 22 93 17 66 www.fahrradwerkstatt-blankenese.de




Umstieg auf die Wärmepumpe: mit heimWatt ein Rundum-Sorglos-Paket
heimWatt kommt nach Othmarschen, um vor Ort darüber zu informieren, wie der Umstieg von der Gas- oder Ölheizung auf die Wärmepumpe gelingt und unter welchen Bedingungen der Staat dies mit bis zu 70 Prozent der Investitionskosten fördert. Die kostenlose Veranstaltung mit dem Fachvortrag „Effizient heizen mit Zukunft – Die Wärmepumpenlösungen von WOLF“ findet statt am Dienstag, den 24. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr in den Räumlichkeiten von Casini & Görner Immobilien in der Liebermannstraße 44 a. Besucher erfahren unter anderem, wie eine Wärmepumpe funktioniert, wie Photovoltaik günstigen Strom liefert und wie der smartY Energiemanager niedrige Verbrauchkosten ermöglicht. „Mit Photovoltaik, smartY und dynamischen Tarifen sind heute Strompreise von rund 15 Cent/kWh möglich – das spart bis zu 2.500 Euro pro Jahr“, erklärt heimWatt-Regionalleiter Alexander Schophoff, der gemeinsam mit seinem Team durch den Abend führt. heimWatt, Telefon 04172/981 95 50, info@heim-watt.de, www.heim-watt.de
Jetzt im März gibt es bei Haus & Garten Ambiente die neue Kollektion 2026 – und das zu Set-Preisen. Es lohnt sich also. Auf Gartenmöbel, Sonnenschirme und Loungemöbel gibt es 10, 15 oder 20 Prozent Rabatt mit Wunschlieferung der neuen Möbel frei Terrasse. „Für Frühjahr und Sommer haben wir die aktuellen Gartenmöbel-Trends und viele Klassiker in unserer Ausstellung parat“, freut sich Frank Plüdemann von Haus & Garten. Und er fährt fort: „Auch dieses Jahr starten wir in die Saison mit wirklich tollen Angeboten für hochwertige Gartenmöbel in wetterfestem Aluminium, Rope-Geflecht, Edelstahl und Teakholz.“ Haus & Garten Ambiente ist auch autorisierter Fachhändler für Glatz-Sonnenschirme und bietet diese in zahlreichen Größen, Formen und Farben an. Ebenfalls in der Ausstellung: trendige Strandkörbe, schöne Teakbänke und traditionelle Deckchairs. Alle Möbel werden natürlich auch frei Haus zum Kunden geliefert. Haus & Garten Ambiente im Landhaus, Osdorfer Landstraße 253, Alt-Osdorf, Telefon 80 01 02 27, www.gartenmoebel-hamburg-shop.de

Wetterfeste Gartenmöbel von Haus & Garten Ambiente


Die Kollektion „BRETT“ umfasst mehrere Linien, die oft nach Film- und MotorsportLegenden benannt sind.
Endlich ist die neue Herrenmarke „BRETT“ im Brillenhaus Blankenese eingetroffen. „BRETT Eyewear“ ist ein französisches Brillenlabel, das für einen markanten, maskulinen Stil steht – zwischen Eleganz und Stärke. Die Entwickler haben sich von Kultfilmen und -serien der 1970er-Jahre inspirieren lassen, insbesondere von der Figur Lord Brett Sinclair aus „Die 2“. Das Design überzeugt mit Kontrasten aus schmal/breit sowie matt/glänzend, das Material mit lasergeschnittenem Monoblock-Titan, Edelstahl, Carbon und Acetat. „BRETT“ vereint Retro-Charakter mit moderner Technik – und Komfort: Die Bügel sind ultraleicht und flexibel, viele Modelle sind so konstruiert, dass sie auch unter einem Helm gut sitzen. Lassen Sie sich im Brillenhaus-Blankenese von Ulrike Rother, Sven Hartmann, Susanne Wagner und Tanja Fischer beraten. Brillenhaus Blankenese oHG, Am Kiekeberg 1, Blankenese, Telefon 86 37 32, www.brillenhaus-blankenese.de
Immer mehr Menschen, die dem Dach ihres Hauses zu neuem Glanz verhelfen wollen, wenden sich an Dachreinigung Nord. Kennt man deren Team einmal, merkt man schnell, dass es auch in den Fachbereichen Leckageortung, Sturmschäden, Einbau von Velux-Fenstern und förderfähige Einblasdämmung professionelle Hilfe leisten kann. Inhaber Kevin Werner, dessen Firma auch Mitglied der Handwerkskammer Hamburg ist, kann mittlerweile auf eine seit 11 Jahren erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Heute wie damals stehen er und sein Team der Kundschaft auch bei kleineren Anliegen mit Rat und Tat zur Seite.

Schauen Sie gerne auf der Internetseite vorbei oder vereinbaren Sie direkt einen Termin mit Kevin Werner, um sich unverbindlich beraten zu lassen.
Dachreinigung Nord, Inh. Kevin Werner, Telefon 34 96 27 41 und 0151/14 36 13 45, www.dachreinigung-nord.de

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REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE APRIL-AUSGABE
16. MÄRZ 2026

Klönschnack – eine Welt für sich ...
... GEDRUCKT, DIGITAL UND UNTER MENSCHEN!



Mit Luxury CleanUp zur perfekten Reinigungskraft
Was ist sauber, was aufgeräumt und ordentlich? Weil die Meinungen darüber auseinandergehen, stoßen die Ergebnisse von Reinigungsarbeiten nicht immer auf Begeisterung. Dehalb setzt Luxury CleanUp dort an, wo im Bereich des hochwertigen Wohnens Feingefühl für Luxuseinrichtungen sowie Sauberkeit und Ordnung im Detail erwartet werden. Das Angebot des Unternehmens richtet sich an Auftraggeber, die mit den Arbeitsergebnissen ihrer Reinigungskraft nicht zufrieden sind. Gemeinsam mit einer erfahrenen Reinigungskraft hat der DiplomWirtschaftsingenieur Martin Schiemann ein 10-stündiges Training für Reinigungskräfte entwickelt, das viele Facetten im Luxusbereich beleuchtet, Problemstellen analysiert, Zeit- und Arbeitspläne systematisiert und die Effizienz der Reinigung fördert. Der Kurs wird durch Videos und Training in neun Sprachen unterstützt, zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein 60-seitiges Trainingshandbuch, ein LCU-Zertifikat und einen speziellen Putzmittelkorb. Luxury CleanUp – Intensivtraining für Reinigungskräfte, Telefon 0173/920 17 04, www.Luxury-CleanUp.de
Mit dem Ende des Winters ist der richtige Zeitpunkt gekommen, auch Teppiche von den Belastungen der kalten Monate zu befreien. Feuchtigkeit, Straßenschmutz und feiner Staub setzen sich über den Winter tief im Flor fest und bleiben beim normalen Staubsaugen oft unsichtbar zurück. Eine fachgerechte Teppichwäsche sorgt jetzt für neue Frische, klare Farben und ein sauberes Wohngefühl. Bei Orientteppich Exklusiv werden Teppiche in der eigenen Werkstatt schonend und gründlich gereinigt. So wird die Wolle gepflegt und der Teppich langfristig erhalten. Als familiengeführter Fachbetrieb mit über 40 Jahren Erfahrung steht Orientteppich Exclusiv für Vertrauen, Qualität und persönliche Beratung. Gerne holt das Team Ihren Teppich kostenlos ab und bringt ihn sauber zurück – für einen natürlich schönen Start in die neue Saison. Orientteppich Exclusiv am Blankeneser Bahnhof, Erik-Blumenfeld-Platz 1 a, Blankenese, Telefon 86 28 20, www.exclusiveteppiche.de

In einem ungereinigten Teppich lauern unzählige Keime.



















































Früher kannte man den Salon unter dem Namen Meisterschnitte, seit Januar heißt er „Holistic Solutions by Mandy Dau“ und versteht sich als Atelier für Haargesundheit und Wohlbefinden. Die Philosophie: ganzheitliche Schönheit, von außen sichtbar, von innen spürbar. „In meinem Atelier vereine ich Handwerk, wissenschaftliche Erkenntnisse und Achtsamkeit. Denn wahre Schönheit entsteht dort, wo Körper, Geist und Seele in Balance sind“, erklärt Inhaberin Mandy Dau. Als Expertin für innere und äußere Haargesundheit behandelt sie das Haar mit hochwertigen organischen Produkten sanft und nachhaltig von außen. Begleitend dazu bietet sie einen tiefgehenden modernen Ganzkörper-Scan, der eine holistische Körperanalyse und Quantenmessung beinhaltet. Dieses Tool, erklärt Mandy Dau, zeige auf, was es wirklich braucht, um das Haar, die Haut und das gesamte Wohlbefinden zu stärken.
HOLISTIC SOLUTIONS by Mandy Dau, Wedeler Landstraße 25, Rissen, Telefon 740 236 00, www.holisticsolutionsmd.de
Geschenkideen rund um den Kaffeegenuss

Becking Kaffee steht seit 1928 für höchsten Genuss und Leidenschaft für Spezialitäten-Kaffees. Mit Sorgfalt ausgewählte Bohnen und die traditionelle Trommelröstung garantieren unvergleichliche Qualität. Neben exquisiten Kaffees und Espressi bietet Becking Kaffee ein vielseitiges Sortiment an Geschenkideen –von edlen Präsenten bis hin zu individuell zusammengestellten Präsentkörben, ideal für die Osterzeit. Auch erlesene Tees, feine Schokoladen, Nüsse und edle Liköre finden sich im Sortiment und sorgen für genussvolle Momente. Ein besonderes Highlight sind die Kaffee- und Espressoseminare, geleitet von Sönke Plautz und Lars Herden. Sie vermitteln fundiertes Wissen und eine neue Wertschätzung für die Kunst des Kaffeegenusses. Auch das ist ein originelles Geschenk für Genießer, die hochwertige Qualität und Geschmack zu schätzen wissen.
Becking Kaffee, Leverkusenstraße 31, Bahrenfeld, Telefon 851 92 83, www.becking-kaffee.de
Am 21. Februar feierte das Maklerunternehmen Fidania Hamburg die Eröffnung ihres neuen Shops in der Waitzstraße 5 – ein Anlass, der zahlreiche geladene Gäste ebenso anzog wie spontane Besucher. Kurz nach Beginn der Veranstaltung füllte sich der modern gestaltete Shop mit interessierten Anwohnern, Geschäftspartnern und Freunden des Hauses, die den nächsten Wachstumsschritt des Unternehmens feiern wollten. Bei guter Musik, einem leckeren Tropfen und kleinen Köstlichkeiten nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich über den Immobilienmarkt und aktuelle Projekte des Unternehmens zu informieren.

Uwe Welzel (Geschäftsführer), Doris Janning (Büro City Alster) und Jana Hoge (Büroleitung Elbvororte)
„Neben unseren Büros im Alstertal und in Ahrensburg sowie an anderen Standorten in Deutschland und der Schweiz freuen wir uns, für unsere Kundinnen und Kunden nun auch in den Elbvororten da zu sein und sie persönlich bei ihren Wohnträumen begleiten zu dürfen“, so Uwe Welzel, Geschäftsführer des Unternehmens.
FIDANIA Hamburg, Büro Elbvororte, Waitzstraße 5, Othmarschen, Telefon 334 67 13 10, elbvororte@fidania.de, www.fidania.de
Seit über 35 Jahren steht die Proaktiva GmbH für eine unabhängige, werteorientierte Vermögensverwaltung, die den Menschen und seine Ziele in den Mittelpunkt stellt. „Frei von Provisionsinteressen und ausschließlich dem Erfolg unserer Mandanten verpflichtet, verbinden wir langjährige Erfahrung mit klarem, zukunftsgerichtetem Denken. Vertrauen, Transparenz und persönliche Betreuung bilden dabei die Basis unserer Arbeit“, sagt Andreas Vulovic, Vermögenspartner bei Proaktiva. Die Anlagephilosophie des Unternehmens sei „konservativ“, betont er. Sie ziele auf den langfristigen Erhalt des Vermögens und nutze zugleich gezielt Chancen für nachhaltiges Wachstum. „Gemeinsam entwickeln wir individuelle Anlagestrategien – von der klassischen und digitalen Vermögensverwaltung bis hin zu aktiv gemanagten Investmentfonds. Übersichtlichkeit, Kosteneffizienz und eine breite Diversifikation stehen dabei stets im Fokus“, so Vulovic.

Andreas Vulovic, Vermögenspartner bei Proaktiva
PROAKTIVA GmbH, Valentinskamp 90, Hamburg-City, Telefon 41 32 61-0, www.proaktiva.net
Ab dem 25. Lebensjahr baut unser Körper langsam Kraft und danach auch Muskelmasse ab, wenn wir nicht aktiv gegensteuern. Früher oder später kommt bei jedem von uns die Zeit, in der wir merken, dass die Kraft nachlässt – spätestens dann, wenn wir einen spürbaren Abfall der körperlichen Leistungsfähigkeit registrieren oder uns Schmerzen plagen. Oft sind es Beschwerden in Rücken, Nacken oder Gelenken, die uns zeigen, dass die Muskulatur schwächer wird. Dann ist es höchste Zeit, mit dem Krafttraining zu beginnen, besser jedoch, man startet, bevor Muskelkraft abnimmt.

Professionelle Beratung bei Kieser in Altona
Die Vorteile sind vielfältig: Man stärkt seine körperliche Haltung und Beweglichkeit, beugt Rückenschmerzen vor, tut seinem HerzKreislauf-System Gutes, wirkt dem Knochenschwund (Osteoporose) entgegen, optimiert den Abbau ungesunden Körperfettes und ist besser gegen Verletzungen gewappnet. Erreichen kann man das alles bei Kieser in Altona.
Kieser Hamburg-Altona, Güterhallen Mitte Altona, Harkortstraße 79 d, Telefon 38 28 44, www.kieser-training.de
Klaviere und Flügel vom Fachmann
Klang in Perfektion, Harmonie in farbiger Vielfalt. Darum geht es Waldemar Bader, wenn er sich mit Flügeln und Klavieren beschäftigt. Und das tut er höchst professionell, mit viel Erfahrung, Geduld und Leidenschaft. Der Klavierbauer, dessen traditionsreiches Unternehmen an der Elbchaussee 518 seinen Sitz hat, weiß nur zu gut, dass regelmäßiges Stimmen des Tasteninstrumentes natürlich sinnvoll ist, aber bei weitem nicht ausreicht, um seine technische und klangliche Qualität dauerhaft zu gewährleisten. „Dazu sind auch kurze Inspektionen, kleine Reparaturen und Reinigungsarbeiten vor Ort erforderlich“, sagt Waldemar Bader. „So verhindert man ernstere Schäden, die sich im Lauf der Zeit schleichend und unbemerkt entwickeln können, und erhält den Wert des Instruments.“

JUBILÄUM
90 Jahre exklusive Düfte
Von Montag, den 2. März, bis Sonnabend, den 7. März, feiert die Parfümerie Nickel ihr 90-jähriges Bestehen. Als Dankeschön für die langjährige Treue ihrer vielen Kundinnen und Kunden hat das Team spannende Aktionen vorbereitet: Beim „Babor Make-up Event“ am Montag können sich Kundinnen professionell schminken lassen. Von Dienstag bis Donnerstag verwöhnt die Parfümerie dann mit attraktiven Rabatten, besonderen Aktionen und exklusiven Überraschungen aus der Duft-, Beauty- und PflegeWelt. Und am Freitag folgt der große Jubiläums-Sektempfang.
Seit 90 Jahren steht die Parfümerie Nickel für exklusive Düfte, Schönheit und persönliche Beratung. 1936 eröffneten Edith und Erwin Nickel in Danzig eine Fachdrogerie. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog das Ehepaar mit seinem Geschäft nach Wedel um. Von 1974 an entwickelte die Tochter der Nickels, Bärbel Haut, die Drogerie zu einer Parfümerie weiter. Am 1. März 2009 übernahm die heutige Inhaberin Dörte Hatecke das Fachgeschäft. Parfümerie Nickel, Bahnhofstraße 39, 22880 Wedel, Telefon 04103/26 03, www.pa-ni.de

Ein Klavier oder einen Flügel kaufen kann man bei ihm übrigens auch. Bader bietet Modelle aller Preisklassen in erstklassigem Zustand an. Wer unsicher ist, kann das Instrument zunächst einmal auch nur mieten. Wenn dann die Entscheidung zum Kauf fallen sollte, wird der Mietpreis voll auf den Kaufpreis angerechnet.
Klaviere Bader, Elbchaussee 518, Blankenese, Telefon 87 93 25 39, www.klaviere-bader.de
Im Blumenhof Pein ist er schon da! Viele wunderschöne Frühlingsblüher machen Lust auf die Gestaltung des Gartens und der eigenen vier Wände. Was das Pflanzen im Freien angeht, kann man jetzt nach Herzenslust loslegen: Primeln, Stiefmütterchen, Hornveilchen und viele andere bunte Frühlingsblüher, die schon wieder gute Laune verbreiten, vertragen Kälte ganz gut. Auch für alle anderen Gartenpflanzen ist jetzt die beste Pflanzzeit. Besonders wurzelnackte und Pflanzen mit Ballen müssen in diesen Wochen in die Erde. Denn wenn es wärmer wird und sie austreiben, dann endet die Pflanzzeit. Aber auch das ist kein Problem: Es gibt heute fast alle Pflanzen auch im Topf und die kann man das ganze Jahr über verpflanzen. Für alle, die ihr eigenes Gemüse anpflanzen wollen, gibt es Saatgut und auch vorgezogene Jungpflanzen in diversen Arten und Sorten. Zudem gibt es die richtigen Erden für Aussaat sowie für die Pflanzung. Und die passenden Tipps gibt es natürlich gratis dazu! Auf der großen Ostermarkt-Sonderfläche erwarten den Besucher schon jetzt zusätzlich eine ungezählte Ideenvielfalt und viele hübsche Accessoires. Kiek doch mol in!

Buntes Blumenmeer zum Frühjahrsstart
Blumenhof Pein, Dockenhudener Chaussee 96, 25469 Halstenbek, Telefon 04101/411 88, www.blumenhof-pein.de

Teil der Identität genommen?
Betr.: Damwildgehege im Hirschpark geschlossen (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Generationen haben sich am Damwild im Hirschgatter, das ursprünglich im Jahr 1860 angelegt wurde, erfreut. 2024 zum 100. Jubiläum des Parks war das Wildgatter im Hirschpark extra umgebaut worden, um künftig gerade den Anforderungen des Tierschutzgesetzes gerecht zu werden. Unter anderem erhielt das denkmalgeschützte Futterhaus ein neues Reetdach, die Einzäunung wurde erneuert und eine neue Futterstelle wurde angelegt, einschließlich artgerechter Wasserversorgung. Über 150 Jahre lang wurde Tierschutz mit artgerechter Haltung einer kleinen gemischten Herde praktiziert. Doch statt dies fortzuführen, wurde 2024 ein Damwild-Rudel lediglich aus fünf männlichen Tieren bestehend, ins Gehege gesetzt. Ein eklatanter Tierschutzverstoß vom Bezirksamt, denn dies führte zu erwartbaren heftigen Brunftkämpfen unter den Hirschen, in deren Folge ein Tier, wie berichtet, derart verletzt wurde, dass es eingeschläfert werden musste. Jetzt allerdings für die Schließung den Tierschutz vorzuschieben, wie es Dana Vornhagen, die aus dem Münsterland stammende Vorsitzende der Fraktion Grüne begründet, ist nur als Ausrede zu bewerten, da der Bezirk, wie bereits geäußert, eine anderweitige Nutzung des Geländes im Auge hat. In dieses Bild fügt sich auch der bereits früher
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Zuschriften werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Ihren Leserbrief senden Sie bitte
uper Post an: Hamburger Klönschnack Elbchaussee 586 a 22587 Hamburg
uper E-Mail an: leserbriefe@kloenschnack.de
erfolgte Abtransport der Pfauen und Wasservögel aus dem Gehege, aufgrund einer angeblichen „Zooverordnung“. Es ist eher zu vermuten, dass die Begründung der Schließung, wie so häufig, im Kostenbereich zu finden ist. Denn Hamburg spart sein Grün kaputt – trotz steigender Kosten für Personal, Pflege und Bauleistungen sind die Finanzmittel für die Grünpflege in den Bezirken seit 2019 nahezu unverändert geblieben, obwohl die Flächen wachsen und die Inflation die Ausgaben drastisch erhöht. Seither beträgt der Etat unverändert rund 12,5 Millionen Euro – trotz Inflation und wachsender Flächen. Die Kaufkraft der Bezirke hat sich damit auf rund ein Drittel reduziert. Für viele Bürger gehört es zu den prägendsten Kindheitserinnerungen, das Gehege mit der vormaligen schönen Herde von Damwild erlebt zu haben. Und dass dies beibehalten wird, wünschen sich vermutlich die meisten Bürgerinnen und Bürger.
STEFAN BICK PER E-MAIL
„Köstliches Wildfleisch ...!“
Betr.: Damwildgehege im Hirschpark geschlossen (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Als Zuhörer in der Sitzung des Grünausschusses der Bezirksversammlung hat es einem fast die Sprache verschlagen, wie die Abteilungsleiterin Veterinärwesen des Bezirks Altona die angekündigte Schließung des Damwildgeheges im Hirschpark
gerechtfertigt hat. Sie allein habe kraft Artikel 11 Tierschutzgesetz darüber zu entscheiden. Das Gehege dort werde seit 2014 illegal betrieben. Man fragt sich nur, warum das ihrem Vorgänger anscheinend gar nicht und ihr selbst erst vor kurzem aufgefallen ist. Wie sonst lässt es sich erklären, dass Frau Dr. Bertram – seit August 2020 im Amt – die Wiedereröffnung des Geheges im September 2024 nach teuren Umbauarbeiten überhaupt zugelassen hat? Und warum hatte sie keine Einwände, dass entgegen den offiziellen Leitlinien für eine tierschutzgerechte Haltung von Wild in Gehegen dort seither nur noch männliche Tiere untergebracht waren, was vorhersehbar zu heftigen Brunftkämpfen führen musste? Diese Brunftkämpfe lieferten dann den Aufhänger für die dramatisch formulierte Pressemitteilung des Bezirksamts vom 26. Januar 2026 zur Schließung des Geheges. Im Grünausschuss hieß es nun, der Besucherdruck und die vielen Hunde in dem beliebten Park machten den Tieren Tag und Nacht zu schaffen. Selten legten sich die Hirsche hin, was ein eindeutiges Zeichen für Stress sei. Als täglicher Spaziergänger im Hirschpark gewinnt man einen völlig anderen Eindruck, wenn die Tiere in fast stoischer Ruhe vor ihrem Futterhaus oder anderswo auf dem über 2,5 ha großen eingezäunten Gelände liegen. Sie wissen sich offenbar in Sicherheit. Nun sollen die verbliebenen Hirsche im Klövensteen-Gehege ein angeblich besseres Leben bekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass die drei ausgewachsenen Junggesellen sich in die dortige Herde brav integrieren. Bei Damwild besteht insbesondere bei ausgewachsenen Tieren ein stark ausgeprägtes Dominanz- und Territorialverhalten. Die Integration in eine bestehende Sozialstruktur führt regelmäßig zu intensiven Rangkämpfen, die mit erheblichen Verletzungsrisiken verbunden sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Tiere dann – wie es so schön heißt – „entnommen“, also abgeschossen werden müssen, ist groß. Dann dürften sie sehr bald als „köstliches Wildfleisch“ im „traditionellen Wildfleischverkauf“ im Klövensteen enden,
organisiert und auf der offiziellen Webseite des Bezirks beworben von Nils Fischer, dem auch für den Hirschpark zuständigen Abteilungsleiter Forst im Bezirksamt Altona.
PETER SCHÖNBERGER BLANKENESE
„Mir
erschließt sich der Sinn nicht ...“
Betr.: Tims Thesen „Kommt das gute Internet?“ (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Ich kaufe meine Handschuhe zwar nicht bei Manufactum, schalte aber auch eher 3Sat oder Arte ein ;-) Und auch ich sehe die Entwicklungen im Internet mit Social Media, Deepfake und Co. sehr kritisch und sorgenvoll. Die Geister, die ich rief ... Ich bin ausdrücklich und bewusst nicht bei X, nicht bei Insta, nicht bei irgendwelchen (a)sozialen Medien, in denen die Leute ihren Hass, ihren Zorn auf die Welt oder ihre kruden Theorien absondern und steil gehen, wenn Markus Lanz „Zensur“ schreit und Daniel Günther seinen Shitstorm bekommt. Mir erschließt sich der Sinn nicht, warum ich meine wertvolle Lebenszeit mit so einem Müll verschwenden sollte. Und das Rad dreht sich gefühlt immer schneller und schneller.
Wo stehen wir in drei Jahren, in fünf oder in zehn, wenn es so weitergeht? Wie Tim auch sagt, die Technologie ist aus dem Sack und nun nicht mehr einzufangen, was ja auch gar nicht beabsichtigt ist. Ich als Einzelperson werde diese Entwicklung nicht aufhalten können. Was ich aber tun kann, ist, mich an diesem ganzen digitalen Wahnsinn und dieser Perversität nicht zu beteiligen und sie auch nicht aktiv zu befeuern. Mein Leben hat ganz andere Inhalte. So sehe ich das.
... faktisch falsch
Betr.: Eine politische Entscheidung, Stefan Bick, Vorsitzender des Blankeneser Bügervereins zum Umbau der Elbchaussee (KLÖNSCHNACK, 02.26)
Aus meiner Sicht ist das aus folgenden Gründen kein guter Journalismus, sondern eher eine
polemische Einzelmeinung von Herrn Bick:
1.) Ist die Notwendigkeit der Umgestaltung in erster Linie aufgrund der dringend geboten Erneuerung von Gas/Strom , Wasser und Telekommunikationsleitungen gegeben gewesen.
2.) Wenn in diesem Zusammenhang die Verkehrswege aller Verkehrsteilnehmer sicherer und moderner gestaltet werden, ist das auch aus Gründen der Effizienz nur zu begrüßen.
3.) Und wenn diese Umgestaltungen im wesentlichen nur im zum Teil sehr beengten öffentlichen Raum erfolgen können, sind leider Kompromisse zum Nutzen aller notwendig.
4.) Kann man natürlich über die „Optik“ der Umsetzung im einzelnen streiten, aber soweit ich weiß, sind die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt worden.
5.) Ist eine Gegenüberstellung von Bildern VOR dem Umbau und Bildern WÄHREND des Umbaus/ Baustellen nicht geeignet, einen objektiven Eindruck zur Verschlechterung/Verbesserung der Situation nach Ende des Umbaus zu gewährleisten.
5.) Den Eindruck zu erwecken, dass dies ausschließlich Ergebnis einer „grünen Ideologie“ und praktisch nur auf Veranlassung, Betreiben und Wünschen von Verkehrssenator Tjarks beruht, ist faktisch und prozessual falsch. Und ich bezweifle sehr stark, dass dieser Artikel das Meinungsbild der Mehrheit der Mitglieder der Bürgervereine (welche weiteren außer dem Bürgerverein Blankenese übrigens?) widerspiegelt.
FRANK HERTIG RISSEN
Anm.d.Red.: Im Text weist der Autor auch auf die Position des FlottbekOthmarschener Bürgervereins hin.
Betr.: Eine politische Entscheidung, Stefan Bick, Vorsitzender des Blankeneser Bügervereins zum Umbau der Elbchaussee (KLÖNSCHNACK, 02.26)
Obiger Artikel ist eine sehr gelungene Beschreibung der UmbauMaßnahmen. In der Manteuffelstraße gibt es eine Fortsetzung. Wir haben eine Fahrad-Autobahn von etwa 900 Metern. Dazu
wurden diverse Bushaltestellen abgeschafft und 250 Meter Gehweg auf der Seite der Führungsakademie versiegelt.
Die Versiegelung ist nötig, weil es Bestrebungen von Schulen in der Nachbarschaft gibt, Fußwege zu entsiegeln. Man muß doch Vorrat schaffen. Vor den Baumaßnahmen gab es 150 Meter wilde Natur etwa zwei Meter breit aus Sträuchern Büschen etc. Jetzt versiegelt.
Die Manteuffelstraße war vorher 30-Zone. Jetzt nicht mehr. Seltsam? Die Manteuffelstraße läuft parallel zur Elbchaussee. Auf der ist ein Fahradvorrang gepinselt. Seltsam?
Die Autobahn endet stadteinwärts im Nichts. Seltsam? Ach ja, Kfz und Motorräder dürfen weiterhin fahren. Toll, wofür Steuergeld verwendet wird.
PETER GRÖNWOLDT PER E-MAIL
Von Klimaschutz noch nie etwas gehört?
Betr.: Eine politische Entscheidung, Stefan Bick, Vorsitzender des Blankeneser Bügervereins zum Umbau der Elbchaussee (KLÖNSCHNACK, 02.26)
Zur Hamburger Verkehrspolitik und den entsprechenden Baumaßnahmen kann man sicher viel Kritisches anmerken. Insbesondere auch zu den an der Elbchaussee eingerichteten Fahrradstreifen, die oft mehr den Charakter von Kosmetik haben, einfach weil der Platz nicht wirklich ausreicht. Radfahrer, die sich nicht in Lebensgefahr begeben wollen, sollten dann auch lieber auf andere Strecken ausweichen. Einen Kernsatz von Herrn Bick, den das Layout auch noch dick und rot hervorhebt, sollte man sich aber mal auf der Zunge zergehen lassen: „Der landschaftlich schöne Charakter der einstigen Prachtstraße im Landschaftsschutzgebiet wurde einer grünen Ideologie geopfert und auf Provinzniveau reduziert.“ Leider ist der landschaftlich schöne Charakter schon längst einer ganz anderen Ideologie zum Opfer gefallen, nämlich der eines entfesselten Kapitalismus. Dieser brachte eine ständig anwachsende Blechlawine hervor
– entgegen der Formulierung kein Naturphänomen, sondern Folge von aggressiver Lobbyarbeit einer Branche und hemmungslosem Individualismus der Autofahrer. Zudem haben die Profitinteressen von Immobilienhaien dafür gesorgt, dass viele der schönen Villen und Landhäuser mittlerweile durch hässliche, seelenlose Flachdachbauten ersetzt worden sind. Und das kleinteilige, dabei unzureichende Flickwerk der Fahrradstreifen müsste nicht sein, wenn, siehe oben, mehr Platz wäre. Dafür müssten aber die Anwohner womöglich etwas von ihren Vorgärten opfern – im Zuge der Verbreiterung vieler Ausfallstraßen für den Autoverkehr war man da früher weniger zimperlich ... Das alles scheint dem Bürgerverein Blankenese („den“ Bürgervereinen?) und seinem 1. Vorsitzenden aber egal zu sein. Das Konzept der Mobilitätswende, wie immer man dazu stehen mag, ist aber natürlich ein Gemeinschaftswerk unserer rotgrünen Landesregierung. Es wäre bedauerlich, wenn der Klönschnack zu einem neoliberalen Kampfblatt mutieren würde. Natürlich muss Kritik und Polemik erlaubt sein. Zumindest bei einem so kontroversen Thema sollte dann aber auch die Gegenposition zu dem „Leitartikel“(!) zu Wort kommen können – und zwar möglichst nicht erst als Leserbrief in der nächsten Ausgabe.
SUSANNE STEIN PER E-MAIL
schlechtes Gewissen?
Betr.: Eine politische Entscheidung, Stefan Bick, Vorsitzender des Blankeneser Bügervereins zum Umbau der Elbchaussee (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Eigentlich fand ich Ihre Zeitschrift bisher immer informativ. Und ja, der Bericht ist auch nur eine von vielen „Meinungen“. Aber er passt in das Bild bei vielen in der Stadt gesetzten Bild der „Blankeneser Schnösel“, die auf ihre Pkw nicht verzichten wollen (und auch bei anderen Themen immer wieder einen Extraweg beschreiten – Thema Asylunterkunft fällt mir spontan dazu ein ...).
Der Bericht beschreibt leider nur zu gut, warum eine Mobili-
tätswende so vielen schwer fällt (und den Blankenesern offenbar besonders schwer ...).
Die Elbchaussee eine Prachtstraße zu nennen, wo es möglich gewesen sein soll, in jeder Richtung zweispurig fahren zu können, entbehrt wohl jeder echten Wahrnehmung. Zweispurigkeit in jede Richtung war auch schon in der Vergangenheit nur an den wenigsten Stellen wirklich möglich, die größte Strecke wurde schon immer einspurig je Richtung befahren. Da macht es doch nur Sinn, diese Straße besser zu nutzen und auch für anderen Verkehr (Radfahrer) zu öffnen. Ich kann leider auch nicht erkennen, wo die Straße bisher elegant gewesen sein soll. Vielleicht zu Zeiten der Kutschen? Sicher nicht zu Zeiten des Berufsverkehrs. Die Zeiten sind lange vorbei. Aber offenbar steigen viele Blankenser noch immer lieber in ihren SUV anstatt in die vorhandene S-Bahn oder auf das Fahrrad, verschmutzen und verlärmen weiterhin die Umwelt und haben so überhaupt kein schlechtes Gewissen wegen ihres negativen Einflusses auf die Umwelt (CO2-Abdruck, Lärm, Platzverbrauch). Ich hätte mir hier an dieser Stelle eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht. So ist das ganze leider einseitig „pro Pkw“, „Anti Grünen“, „Anti-Klimaschutz“. Und das Ganze leider sehr groß aufgemacht im Klönschnack.
NILS GERECKE BLANKENESE
Betr.: Eine politische Entscheidung, Stefan Bick, Vorsitzender des Blankeneser Bügervereins zum Umbau der Elbchaussee (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Über den Beitrag kann ich mich nur wundern. Der Klönschnack bietet Herrn Bick auf 5 Seiten Platz für eine anscheinend persönlich motivierte Abarbeitung an Herrn Dr. Tjarks, ohne sachliche Argumente vorzubringen. Es geht wieder einmal nahezu nur um den Autoverkehr, der durch Veränderungen nicht gestört werden soll. Es wäre von Interesse zu erfahren, wie dieses Meinungsbild entstanden ist, da Herr Bick als Vorsitzender des Blanke-
neser Bürger Vereins Position bezieht und somit wohl dessen Einstellung wiedergeben will. Einerseits wird von ihm bei den im Rahmen der Baumaßnahmen zu Tage getretenen alten Straßenbahnschienen dieses umweltfreundlichen Verkehrsmittels gedacht, im nächsten Absatz aber die Errichtung eines breiten Fahrradstreifens als Zerstörung der Prachtstraße und Opferung an eine grüne Ideologie bezeichnet. Die Zerstörung der Prachtstraße hat dabei doch schon vor vielen Jahren stattgefunden, in dem sich hier täglich bis zu 33.000 Fahrzeuge längsschleichen – in Zeiten des Berufsverkehrs in zumeist mit nur einer Person besetzten immer größer werdenden Karossen. Im 2. Bauabschnitt der Elbchaussee kommt noch hinzu, dass die „Prachtstraße“ hier in weiten Bereichen zu beiden Seiten von parkenden Autos „geschmückt“ wurde. Von der Eleganz der großzügigen Straße ist hier daher schon lange nichts mehr zu sehen. Mehr sichere und gut ausgebaute Radwege wären in dem im Artikel erwähnten Landschaftsschutzgebiet daher nur wünschenswert.
CARMEN BLÖSE BLANKENESE
Betr.: Eine politische Entscheidung, Stefan Bick, Vorsitzender des Blankeneser Bügervereins zum Umbau der Elbchaussee (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Der erste Abschnitt der Sanierung der Elbchaussee ist schon eine bemerkenswerte Fehlplanung für Fahrradfahrer und Autoverkehr. Da müsste schon teuer geändert werden (wie schon bei dem ersten großen Fahrradprojekt Harvestehuder Weg).
Und für auswärtige Autofahrer gibt es immer noch Gefahrenstellen, zum Beispiel unvermittelte Enden vom Fahrradweg ohne irgendwelche Hinweise. Besonders bei Schnee und verschmutzter Fahrbahn (Herbst) ist das meiner Einschätzung nach unverantwortlich.
MANFRED CRAMER BLANKENESE
Betr.: Eine politische Entscheidung, Stefan Bick, Vorsitzender des Blankeneser Bügervereins zum Umbau der Elbchaussee (KLÖNSCHNACK, 2.26)
Als regelmäßiger Nutzer der Elbchaussee verfolge ich den nun schon langjährigen Umbau mit wachsender Frustration. Was ursprünglich als notwendige Modernisierung einer der schönsten und wichtigsten Verkehrsachsen Hamburgs angekündigt wurde, ist längst zu einer Dauerbaustelle mit erheblichen Belastungen für Anwohner, Gewerbetreibende und Pendler geworden. Selbstverständlich ist es unbestritten, dass eine grundlegende Sanierung der in die Jahre gekommenen Infrastruktur erforderlich war. Straßenbelag, Leitungen und Radwege mussten erneuert werden, um Sicherheit und Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. Doch die Art und Weise der Umsetzung wirft erhebliche Fragen auf: Bauabschnitte ziehen sich über Monate hin, Sperrungen wechseln scheinbar willkürlich, und Umleitungen sind häufig unzureichend ausgeschildert. Besonders kritisch ist die mangelnde Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Zeitpläne werden verschoben, ohne dass nachvollziehbar erklärt wird, warum Verzögerungen auftreten oder welche konkreten Maßnahmen zur Beschleunigung ergriffen werden. Für viele Anwohner entsteht der Eindruck, dass hier eher verwaltet als gestaltet wird. Eine so prestigeträchtige Straße wie die Elbchaussee sollte nicht über Jahre hinweg zum abschreckenden Beispiel für ineffizientes Baustellenmanagement werden. Hamburg versteht sich als moderne Metropole. Dazu gehört auch ein professionelles Projektmanagement bei Großbaustellen – mit realistischen Zeitplänen, klarer Kommunikation und einer besseren Koordination der Bauabschnitte. Es wäre wünschenswert, wenn die Verantwortlichen die berechtigte Kritik ernst nehmen und endlich für spürbare Fortschritte sorgen würden.
GERHARD PETERS PER E-MAIL
Steuertipp
13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG befreit „die üblichen Gelegenheitsgeschenke“ von der Erb- und Schenkungsteuer. Gemeint sind anlassbezogene Zuwendungen im täglichen Leben (z. B. Geburtstag, Weihnachten, Hochzeit, Abitur, Volljährigkeit, bestandenes Examen), bei denen eine Besteuerung weder sozialtypisch noch verwaltungspraktisch sinnvoll wäre. Die Vorschrift ist aber zugleich Ausnahme vom Grundsatz, dass unentgeltliche Vermögensübertragungen steuerbar sind; deshalb verlangt sie neben einem konkreten Anlass auch, dass Art und Wert „üblich“ bleiben – ein unbestimmter Rechtsbegriff, der durch Auslegung zu konkretisieren ist.
Das FG Rheinland-Pfalz hat diese Grenzen mit Urteil vom 04.12.2025 (4 K 1564/24) geschärft: Ein Vater schenkte seinem Sohn zu Ostern 2015 20.000 €. Zuvor hatte der Sohn seit 2006 wiederholt Geldbeträge erhalten; bis zur Osterzuwendung waren bereits 450.000 € zusammengekommen und damit der persönliche Freibetrag von 400.000 € im Zehnjahreszeitraum überschritten. Das Finanzamt setzte für das Ostergeschenk 1.400 € Schenkungsteuer fest; die Klage blieb erfolglos.
Zentral ist die Begründung: „Üblich“ sei nach allgemeiner Verkehrsauffassung zu bestimmen – nicht nach den Gepflogenheiten wohlhabender Kreise oder den Vermögensverhältnissen von Schenker/ Beschenktem. Andernfalls könnten gerade Vermögende

das System der absolut festgelegten Steuerklassen und Freibeträge unterlaufen; eine enge Auslegung sei auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG geboten. Zur quantitativen Einordnung griff das FG auf die Wertungen der Kleinbetragsgrenze des § 22 ErbStG (keine Festsetzung bis 50 € Steuer) zurück und leitete – unter Berücksichtigung der Abrundung nach § 10 Abs. 1 S. 6 ErbStG – als Indiz Schwellen von ca. 800 € (StKl I), 400 € (II) bzw. 200 € (III) ab. Das seien keine starren Grenzen, sprächen aber deutlich gegen vier- oder fünfstellige „Gelegenheitsgeschenke“; zudem biete Ostern nach allgemeiner Anschauung keinen Anlass für derart hohe Zuwendungen.
Die Revision zum BFH wurde zwar zugelassen, soweit ersichtlich wurde diese aber (noch) nicht eingelegt, sodass abzuwarten bleibt, ob der Bundesfinanzhof sich zu diesem Thema in absehbarer Zeit äußern wird.



Klönschnack – eine Welt für sich ...
Arbeitsrecht
RA Tobias Burgmann
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Erik-Blumenfeld-Platz 27 b, 22587 Hamburg Telefon 040 / 86 64 61 71, www.arbeitsrecht-blankenese.de
Erbrecht • Familienrecht
RA und Notar Maximilian Fischer M.A. Am Marktplatz 2a 22880 Wedel Telefon 04103 / 6574
Erbrecht • Testamentsvollstreckung
Kai-Jürgen Aßmann Rechtsanwalt und Mediator
Blankeneser Bahnhofstraße 46, 22587 Hamburg Telefon 040 / 210 913 660, www.anwalt-assmann.de
Frederike Borsdorff LL.M., www.btp-recht.de Rechtsanwältin, zertifizierte Testamentsvollstreckerin (AGT) ABC-Straße 38, 20354 Hamburg – auch Hausbesuche Telefon 040 / 605 33 73 10, borsdorff@btp-recht.de
RA Tobias Burgmann
RAe Holzhäuser & Burgmann
Erik-Blumenfeld-Platz 27 b, 22587 Hamburg Tel. 040 / 86 64 61 71, www.blankenese-kanzlei.de
Erbrecht • Vermögensnachfolge
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Blankeneser Bahnhofstraße 7, 22587 Hamburg Tel. 040 / 71 14 81 00, www.rassfeld-wilske.de
Familienrecht • Scheidungsrecht
RA Ingo Holzhäuser, Fachanwalt für Familienrecht
Erik-Blumenfeld-Platz 27 b, 22587 Hamburg Telefon 040 / 86 64 61 71, Fax 040 / 86 64 61 93, E-Mail: info@ familienrecht-blankenese.de, www.familienrecht-blankenese.de
RA Klaus Martin Meyer, www.blankenese-rechtsanwalt.de Rechtsanwalt für Familien- und Erbrecht, Mediator Auguste-Baur-Straße 8, 22587 Blankenese, Telefon 040 / 866 33 56, E-Mail: meyer@kmm-legal.de
RAin Astrid Weinreich, Infos unter: www.astrid-weinreich.de Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin Blankeneser Bahnhofstraße 29, 22587 Hamburg Tel. 040 / 866 031-0, E-Mail: info@astrid-weinreich.de
Miet-/Wohnungseigentumsrecht • Immobilienrecht
Immobilienkanzlei Ramm, Rechtsanwältin Dr. Melanie Ramm Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Blankeneser Landstraße 88, 22587 Hamburg Tel. 040 / 87 08 02 92, www.kanzlei-ramm.de
Mietrecht • Wohnungseigentum • Nachbarrecht
Rechtsanwaltskanzlei Jungmann & Kaut
Blankeneser Landstraße 39a, 22587 Hamburg
Tel. 040 / 86 55 58, Fax 040 / 866 36 24 www.jungmann-rechtsanwalt.de
Wird an einer vermieteten Wohnung Wohnungseigentum begründet und wird das Wohnungseigentum sodann veräußert, tritt die sog. Kündigungssperrfrist gem. § 577a Abs. 1 BGB ein: Eine Eigenbedarfskündigung des Erwerbers gegenüber dem bisherigen Mieter ist in diesem Fall grundsätzlich erst drei Jahre nach der Veräußerung möglich.
Die zugrunde liegende Norm des § 577a Abs. 1 BGB schützt Mieter davor, unmittelbar nach dem Verkauf verdrängt zu werden, indem der Erwerber die Eigenbedarfskündigung ausspricht. In einigen Regionen Deutschlands kann die Kündigungsfrist bei hohem Wohnungsnotstand gem. § 577a Abs. 2 BGB auf fünf bis zehn Jahre verlängert werden, wenn die Landesregierung dies durch Rechtsverordnung bestimmt.
In Hamburg verlängert sich die Frist zum Ausschluss der Eigenbedarfskündigung des Erwerbers gem. § 577a Abs. 2 BGB auf zehn Jahre, da die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen in Hamburg besonders gefährdet ist (sog. Sozialklauselverordnung).
Die Sperrfrist beginnt mit der Vollendung des Eigentumserwerbs, die mit Eintragung des Erwerbers im Wohnungsgrundbuch erfolgt. Für viele Erwerber kommt daher der Erwerb einer Eigentumswohnung nur im sog. entmieteten Zustand in Betracht, da der Ausspruch einer Eigenbedarfskündigung aufgrund der Sperrfrist regelmäßig scheitert. Der Kündigungsausschluss gilt für Mietverhältnisse über Wohnungen, die nach dem Abschluss des Mietvertrages und Überlassung an den Mieter in Wohnungseigentum umgewandelt worden sind. Die

Dr. Melanie Ramm, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, www.kanzlei-ramm.de
Kündigungssperre wird daher bei folgender Reihenfolge stets ausgelöst: Vermietung – Überlassung – Umwandlung. Die lange Sperrfrist führt dann schnell zu Umgehungstatbeständen. Der Bundesgerichtshof hat mit aktuellem Urteil vom 21.01.2026, Az. VIII ZR 247/24, entschieden, dass die Einbringung einer Wohnung, die zuvor in Wohnungseigentum umgewandelt worden war, in eine Familien-GbR als Veräußerung i.S.d. § 577a Abs. 1 BGB zu behandeln ist. Mit dem Rechtsträgerwechsel vom Vater/von der Mutter zur Familien-GbR wird ein neuer Kreis an Bedarfspersonen für die Eigenbedarfskündigung eröffnet: vom Elternteil als Alleineigentümer auf sämtliche Mitglieder der Familien-GbR. In einer solchen Situation soll der Mieter durch die Sperrfrist geschützt werden. Die Mitglieder der Familien-GbR können daher erst nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist eine Eigenbedarfskündigung aussprechen. Zu beachten ist dabei, dass eine Eigenbedarfskündigung immer erst nach Ablauf der Sperrfrist ausgesprochen werden darf. Der Ausspruch der Eigenbedarfskündigung während der Sperrfrist, sodass die Kündigungsfrist mit der Sperrfrist endet, ist nicht möglich.
Immer mehr Eigentümer stehen vor der Herausforderung, ihre Immobilien energetisch zu sanieren. Dies ist ein komplexes Vorhaben, vor allem dann, wenn alle Maßnahmen nach den gesetzlichen Vorgaben erfolgen sollen, damit von staatlichen Fördermitteln profitiert werden kann. Die Hamburger Sparkasse hat mit dem Haspa Sanierungslotsen ein umfassendes Angebot entwickelt, das Eigentümern von Wohnimmobilien den Weg durch den Sanierungsdschungel erleichtert. Die Tatsache, dass bisher bereits weit mehr als 1.000 Erstgespräche geführt wurden, unterstreicht den hohen Bedarf an einer solchen Lösung bei Eigentümern.
Der Haspa Sanierungslotse ist ein modulares Beratungsangebot, das Eigentümern dabei hilft, ihre Immobilien energetisch zu sanieren. Viele Maßnahmen sind hier denkbar: von der Dach- und Fassadendämmung über den Austausch von Fenstern, Türen und Heizung bis zum altersgerechten Badumbau und andere Maßnahmen, die im Zuge der Sanierung gleich mit erledigt werden können.
Nach einer KI-gestützten Einschätzung des aktuellen Zustands der Immobilie wird ein vorläufiger Sanierungsfahrplan erstellt. Danach erfolgt eine ausführliche Vor-Ort-Beratung, was getan werden muss, was umgesetzt werden sollte und was zusätzlich möglich wäre. Der Eigentümer kann dann frei entscheiden, was realisiert wird. Mit dem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) gibt es einen konkreten Überblick der Sanierungsmaßnahmen und deren Einsparpotenziale sowie zugleich eine offizielle Grundlage für die Beantragung staatlicher

Förderzuschüsse. Im Rahmen der Sanierungsbegleitung können Angebote bei Fachbetrieben aus einem Handwerker-Netzwerk angefragt werden. Dann werden die Gewerke koordiniert, Fördermittel beantragt und die passende Finanzierung aus mehr als 300 Angeboten sichergestellt. Nach Abschluss – oder auch unabhängig davon – organisiert die Haspa einen Energiebedarfsausweis für die Immobilie mit einer Gültigkeit von 10 Jahren.
Die Eigentümer von Wohnimmobilien haben mit dem Haspa Sanierungslotsen stets einen erfahrenen Begleiter an ihrer Seite, der durch den gesamten Sanierungsprozess führt und hilft, die Immobilie nachhaltig zu gestalten und so zum Werterhalt oder sogar zur Wertsteigerung beizutragen.
Weitere Informationen gibt es online unter www.haspa.de/ sanierungslotse, wo auch eine Terminvereinbarung möglich ist.
Ich informiere Sie auch gern über weitere Finanzthemen. Sie erreichen mich unter Telefon 040/3578-95020 oder per E-Mail an alexander.luehdorff@haspa.de
Eick & Partner mbB Steuerberater, Dipl.-Kfm. Eckard Eick und Max Eick, Steuerberater, Unternehmensberatung, Testamentsvollstreckung Harderweg 1, 22549 Hamburg-Osdorf, Telefon 040 / 800 71 22
E-Mail: eick@eick.de, Internet: www.eick.de
Baur Drews Partnerschaftsgesellschaft mbB Steuerberater
Blankeneser Bahnhofstraße 21, 22587 Hamburg Telefon 040 / 284 10 07-60, Telefax 040 / 81 16 55
E-Mail: office@bd-partner.de
Ekkehart D. Voß, Steuerberater, Blankeneser Bahnhofstraße 37, 22587 Hamburg, Telefon 040 / 81 51 11, Fax 040 / 81 51 71
E-Mail: info@steuer-voss.de, www.steuer-voss.de
Ingenieurbüro Weisser, von der IHK zu Kiel öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für KFZ-Schäden und Bewertungen, Havarien und Kaufberatungen für Boote und Yachten, Schwimmfähigkeitszeugnisse Mühlenstraße 25, 22880 Wedel, Tel. 04103 / 91 2000, www.weisser.com

Michael Debus GmbH Steuerberatungsgesellschaft Auguste-Baur-Str. 5 · 22587 Hamburg · Tel. 040 866 61 61 0 www.michaeldebustax.com



„Sing
together“-Evening: Der Gospelchor Nienstedten lädt zum Jubiläum ein.
Der Gospelchor Nienstedten feiert im März sein 25-jähriges Bestehen mit einem kommunikativen Chorabend. Unter dem Motto „Sing together“ freut sich der Chor auf viele Gäste, die Lust auf tolle Songs, Geselligkeit und Austausch mit Imbiss sowie eine kleine Überraschung haben. Die Jubiläumsfeier wird in der stimmungsvoll erleuchteten Nienstedtener Kirche zelebriert. Die Teilnahme ist kostenlos. Di., 17. März, 19.30 Uhr, Elbchaussee 410, Nienstedten

Anmeldung über den QR-Code




BLANKENESE
Pastor Poehls verabschiedet sich
Im Sommer 1992 kam Pastor Klaus-Georg Poehls nach Blankenese, um für ein halbes Jahr Vertretung zu machen. Aus dem halben Jahr wurden nun schon bald drei Jahrzehnte. „Über eine so lange Zeit Menschen und Familien begleiten zu dürfen, ist für mich ein Privileg. In unserer Gemeinde zu arbeiten und zu leben, macht Freude“, so Poehls. Neben dem ganz normalen pastoralen Alltag lag ihm die Arbeit mit Jugendlichen der MarafikiGruppe, Geflüchteten und theologisch Interessierten am Herzen. Zudem engagierte er sich im Projekt Weltethos und im interreligiösen Dialog, in der Partnerschaft mit Lupombwe, im Zukunftsforum, im Förderverein und weiteren Institutionen.

Am Palmsonntag, 29. März um 15 Uhr wird Pastor Poehls in einem großen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Anschließend lädt die Kirche zu einem Empfang ins Gemeindehaus ein.
KLEIN FLOTTBEK
Zwei stimmungsvolle Kirchenkonzerte zu Ostern
Die Flottbeker Kirchenmusik und Kantor Simon Obermeier begehen die Karwoche und das Osterfest in diesem Jahr auf besondere Weise. Am Karfreitag führt das Flottbeker Kammerchor das „Stabat Mater“ des italienischen Komponisten Domenico Scarlatti in der Flottbeker Kirche auf. Dieses zehnstimmige Meisterwerk ist eine aufwühlende Vertonung des Gedichts, das die Schmerzen Marias schildert, während sie unter dem Kreuz steht. Der Eintritt ist frei.
Im Festgottesdienst am Ostersonntag, dem 5. April, um 10 Uhr musizieren die Flottbeker Kantorei und das Flottbeker Kammerorchester in Osterjubel die feierliche Missa solemnis in C KV 337 von Wolfgang Amadeus Mozart.
Fr., 3. April, 17 Uhr, Bei der Flottbeker Kirche 2, Flottbek
TEILHABE
Demenzsensible Museumsführungen

Mitmachstation am Sextant im Internationalen Maritimen Museum
Hamburgs Museen erweitern ihr Angebot mit Führungen für Menschen mit Demenz. Ab sofort vermittelt der Museumsdienst Hamburg neue demenzsensible Gruppenführungen aus der Reihe „Museum zum Anfassen“. Mit allen Sinnen und vielen Objekten zum Be-Greifen wecken die besonderen Museumsbesuche persönliche Erinnerungen. Gemeinsam und in geschützter Umgebung erlebt die Gruppe das Museum in einer positiven Atmosphäre. Im Mittelpunkt der Führungen steht der persönliche Zugang zu den Objekten, zu Erinnerungen und spontanen Eindrücken: Seemannslieder und Hafengeräusche wecken Assoziationen an Urlaube oder maritime Berufserfahrungen. Quartettspiele und beliebte Rezepte erinnern an Kindergeschichten aus den 60er-Jahren. Sinnsprüche, Seife und Stechuhren lassen vergangene Arbeitswelten wiederauferstehen. Die 90-minütigen Rundgänge finden in Einfacher Sprache statt. Die Wegführung ist barrierefrei und reizarm gestaltet. Besinnungs- und Trinkpausen bilden einen festen Bestandteil der Führungen. Dank einer Projektförderung stehen besonders ermäßigte Führungsentgelte in begrenzter Zahl zur Verfügung (42,60 Euro pro Gruppe). Begleitpersonen haben freien Eintritt.
Die Formate wurden im Rahmen des Projektes „Hamburg All Inclusive“ vom Museumsdienst Hamburg partizipativ mit der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e. V. entwickelt. Sie tragen dazu bei, Museen als offene Orte der Begegnung zu gestalten und Menschen mit Demenz aktive kulturelle Teilnahme in Hamburg und der Metropolregion zu ermöglichen. Das Projekt „Hamburg All Inclusive“ wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert.
Mit dabei sind: Deutsches Hafenmuseum – Standort Schuppen 50A, Internationales Maritimes Museum Hamburg, Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Museum der Arbeit. Details und Inhalte der Führungen: museumsdienst-hamburg.de/museum-zum-anfassen-fuermenschen-mit-demenz/
BERATUNG, VERNETZUNG UND UNTERSTÜTZUNG
Neue Demenzberatung in Lurup
In Lurup startet ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen: Das Demenznetzwerk Altona richtet sich an An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz, Menschen mit einer Demenzdiagnose sowie Fachkräfte. Das Beratungsangebot des Demenznetzwerks ist im neuen Kultur- und Bildungszentrum Lurup angesiedelt. Ziel des Netzwerks ist es, pflegende Angehörige gezielt zu entlasten, wohnortnahe Hilfen zu vermitteln und bestehende Angebote sichtbar zu machen. „Wir möchten Betroffene und ihre Familien nicht nur beraten, sondern sie langfristig begleiten – vor allem auch durch den Austausch im Quartier“. Eine Demenzdiagnose wirft viele Fragen auf. Die persönliche Beratung findet in Lurup statt. Beratungstermine können Sie unter Telefon 47 25 38 vereinbaren. Demenzberatung, Langbargheide 7, Lurup

Der Seniorenverein „älter & besser“ lädt Interessierte im März zu einem lockeren Kick-Off-Singen in die Volkshochschule Othmarschen ein.
Der Seniorenchorverein „älter & besser“ mit 450 Mitgliedern gründet im März eine neue Chorgruppe in Othmarschen. Singen macht Spaß, singen bringt in Bewegung, singen schafft Verbindung. Das sind drei von unzähligen Gründen dem Chor beizutreten. Die Proben finden jeden Dienstag im Saal der Volkshochschule – mit Flügel, Buntglasfenstern und Parkettboden – statt. Chorleiterin ist die studierte Sängerin und Kirchenmusikerin Friederike Schorling: „Die Stimme ist ein einzigartiges Instrument, das jedem Menschen zur Verfügung steht und gemeinsames Musizieren ermöglicht.“
Die Initiatorinnen Ute Frank vom Bürgerverein Flottbek-Othmarschen e. V. und Inka Stubbe von älter & besser e. V. freuen sich über die gelungene Kooperation: „Mit dem gemeinsamen Chorprojekt in der Volkshochschule können wir Synergien nutzen und den älteren Menschen in Klein Flottbek und Othmarschen ein bereicherndes Angebot machen.“
Das Besondere an älter & besser: Es geht nicht um Leistungsdruck, sondern um die Freude am Musizieren in einer fröhlichen und offenen Atmosphäre. Neben Chorstücken, Kanons und Songs gehören auch Stimmbildung, Körperarbeit und viel gemeinsames Lachen zum festen Programm.
Dreimal im Jahr gibt es turbulente Chortage und große Konzerte –sogenannte „Familientreffen“ – bei denen alle älter & besser-Chorgruppen zusammenkommen und gemeinsam singen.
Mehr Infos unter: www.aelter-besser.de
Offenes Kick-Off-Singen: Di., 17. März, 11.30 Uhr, Volkshochschule Othmarschen, Waitzstraße 3, Othmarschen


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Rauchwarnmelder, Wassermelder und CO-Melder leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in Wohngebäuden, werden jedoch häufig unterschätzt. Dabei können sie Leben retten und hohe Sachschäden verhindern. Rauchmelder warnen nachts vor gefährlichem Brandrauch, Wassermelder melden frühzeitig Leckagen, und COMelder schützen vor dem unsichtbaren, hochgiftigen Kohlenmonoxid aus defekten Feuerstätten.
am Boden platziert und schlagen Alarm, sobald Wasser austritt – etwa bei einem geplatzten Schlauch an Wasch- oder Spülmaschine.
Smarte und vernetzte Sicherheitsmelder bieten einen zusätzlichen Mehrwert. Sie können untereinander gekoppelt werden, sodass bei einem Alarm alle Melder gleichzeitig warnen. Zudem senden sie Push-Nachrichten aufs Smartphone – auch bei Abwesenheit.

Elektrizität zählt zu den häufigsten Brandursachen in deutschen Haushalten. Defekte Elektrogeräte, beschädigte Kabel oder überlastete Steckdosen sind typische Auslöser. Gerade deshalb sind Rauchwarnmelder unverzichtbar. Sie sind in allen Bundesländern Pflicht, mindestens in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren. Da die meisten Brandopfer durch Rauchvergiftung sterben, oft im Schlaf, ist eine frühe Warnung lebensentscheidend. Beim Kauf sollten Verbraucher auf geprüfte Qualität achten, etwa Rauchwarnmelder nach DIN 14604 mit Q-Label. Eine jährliche Funktionsprüfung wird empfohlen, nach etwa zehn Jahren müssen die Geräte ausgetauscht werden. Besonders brandgefährdet ist die Küche: Rund 40 Prozent der Wohnungsbrände entstehen hier, häufig am Herd. Zwar sind Rauchwarnmelder dort nicht vorgeschrieben, spezielle Küchenmelder oder Herdwächter können jedoch zusätzlichen Schutz bieten, indem sie gefährliche Situationen erkennen und im Notfall die Stromzufuhr unterbrechen. CO-Melder sind überall dort sinnvoll, wo Gasgeräte oder Kamine betrieben werden. Sie überwachen die Raumluft und warnen rechtzeitig vor gefährlichen Kohlenmonoxid-Konzentrationen. Wassermelder wiederum werden
Zusätzlichen Schutz bieten sogenannte Herdwächter, die den Kochvorgang überwachen und im Notfall automatisch die Stromzufuhr unterbrechen.
In Kombination mit automatischen Absperrventilen können smarte Wassermelder die Wasserzufuhr im Ernstfall sogar selbstständig stoppen. Unterstützung bietet die Initiative Elektro+ unter www.elektro-plus.com/ fachbetriebssuche. Weitere Informationen zum Thema Sicherheitsmelder bietet die kostenlose Broschüre „Gefahrenmelder für Wohngebäude“ der Initiative Elektro+ im Downloadbereich auf: www.elektro-plus.com/ downloads
MIET-MAP HAMBURG Wohnen an U-Bahn-Station Überseequartier am teuersten
Die neue ImmoScout24 MietMap für Hamburg zeigt, wie stark sich die Angebotsmieten für eine Zwei-Zimmer-Wohnung entlang der Hamburger U- und S-Bahn-Stationen unterscheiden: Am höchsten ist die Miete rund um das Überseequartier (1.607 Euro) an der U4 in der HafenCity. Auch die benachbarten Elbbrücken (1.490 Euro) gehören zu den besonders teuren Standorten der Hansestadt. Beide Stationen gehören zur Linie U4.
PREMIUMIMMOBILIEN
Dahler analysiert Transaktionen im Jahr 2025
36.971 Euro pro Quadratmeter – das ist der höchste Preis, der im Jahr 2025 für eine Eigentumswohnung in Hamburg bezahlt wurde. Die Wohnung liegt in Rotherbaum. Der höchste Gesamtpreis wurde derweil in Harvestehude erzielt: Für 13,5 Millionen Euro wechselte hier eine Eigentumswohnung den Besitzer. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 312 Eigentumswohnungen im Premiumsegment verkauft (plus
TEMPORÄRES WOHNEN
11,8 Prozent zu 2024).
Und bei den Häusern? Der höchste Verkaufspreis im Premiumsegment des Marktes für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde mit 12,5 Mio. Euro in Nienstedten verzeichnet. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 356 Ein- und Zweifamilienhäuser veräußert (plus 7,2 Prozent zu 2024).
Dies zeigt eine Analyse von Dahler, die einen Blick auf das Transaktionsgeschehen in den Teilmärkten Alster-Ost, Alster-West/ Eppendorf, Alstertal/Walddörfer, Eimsbüttel/Altona/St. Pauli, Elbvororte, HafenCity, NiendorfSchnelsen und Rahlstedt wirft.
Rot-Grün will Zwischennutzungen leerstehender Büroflächen weiterentwickeln
Leerstand von Büroflächen eröffnet neue Möglichkeiten für eine flexible Nutzung des vorhandenen Gebäudebestands. Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen dafür ein, experimentelle Zwischennutzungen von leerstehenden Gewerbegebäuden zu Wohn-

Es soll geprüft werden, unter welchen Voraussetzungen das Wohnen in Bürogebäuden möglich ist.
zwecken weiter zu erproben und rechtlich zu prüfen. Ziel ist es, zusätzliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, unter welchen Voraussetzungen temporäres Wohnen sinnvoll, genehmigungsfähig und übertragbar ist.
Dazu Leon Alam, Sprecher für Bauen und Wohnen der Grünen Fraktion Hamburg: „Unsere Innenstadt hat sich in den letzten Jahren verändert. Während Läden und Büroflächen zunehmend leer stehen, steigt der Bedarf an Wohnraum. Das Pilotprojekt ‚Pop-Up Wohnen – Verborgene Wohnraumpotenziale‘ der HafenCity Universität hat gezeigt, dass es sich lohnt, diese Entwicklungen zusammenzudenken: Leerstehende Bürogebäude können kurzzeitig als Wohnraum genutzt werden.“
Über den rot-grünen Antrag hat die Hamburgische Bürgerschaft am 25. Februar nach Redaktionsschluss beraten.

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Wenn sonst keiner kommt, kommen Sie dann vielleicht? Ab und zu ein Besuch bei Menschen, die sonst kaum einer besucht! Der Besuchsdienstkreis der Maria-Magdalena-Kirchengemeinde am Osdorfer Born freut sich auf Verstärkung. Kontakt: Pastor Mathias Dahnke dahnke@maria-magdalena-kirche.de / Tel. 040/84 07 95 99
Der Helferkreis für Menschen mit Demenz sucht Freiwillige f. die Betreuung älterer Menschen. Die HelferInnen kommen stundenweise ins Haus, um die Angehörigen zu entlasten u. den Demenzerkrankten individuelle Ansprache, Anregung u. Abwechslung anzubieten. Neue Helfer bekommen eine qualifizierte Schulung. Ansprechpartner Frau Kossol der Diakoniestation Flottbek-Nienstedten. Tel. 040/82 27 440
Schenken Sie eine Extraportion Zuwendung: Werden Sie mitKids-Pat:in! Gemeinsam auf Entdeckungstour gehen, Mbappé beim Kicken nacheifern oder zusammen leckere Plätzchen backenSchauen Sie wieder mit Kinderaugen in die Welt und lassen Sie ein Kind an Ihrer Welt teilhaben. Wir vermitteln Kinder zwischen 2 und 9 Jahren. Mehr Infos: Britt Köster, Projektkoordinatorin mitKids Aktivpatenschaften, mitkids@ehlerding-stiftung.de, mitkids.ehlerding-stiftung.de, Tel. 040/411 723 27
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Ludger Menke: „Ich mag Menschen, ich mag Bücher – ich liebe es, wenn Menschen Bücher lesen.“

„Ich bin Bibliothekar– aus Leidenschaft. Gemeinsam mit meinem zehnköpfigen Team begrüßen wir in der Bücherhalle Elbvororte jährlich 110.000 Besucher, organisieren über 270 Veranstaltungen und verzeichnen rund 300.000 Ausleihen. Der Standort in
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Blind Date with a Book“ ist auf einer kleinen Hinweistafel zu lesen. Im zugehörigen Bücherregal warten neutral verpackte Bücher, versehen mit kleinen Hinweisen wie Genre, Sprache und Stichpunkten auf Leser. „Diese schöne Aktion zum Valentinstag haben sich zwei Mitarbeiterinnen ausgedacht. Die Leser sollen sich beim Auspacken überraschen lassen“, erklärt Ludger Menke, Leiter der Bücherhalle Elbvororte.
Wie modern die Bücherhalle ist, zeigen auch Neuerungen wie die hauseigene App oder auch die Rückgabe am Automaten. Ludger Menke erklärt den „Maschinenraum“. Der Apparat liest den Code auf dem Buchrücken und transportiert das Medium
Blankenese ist ein ganz besonderer, denn unsere Kundschaft ist bunt, bildungsaffin und anspruchsvoll. Bei uns ist immer viel los – vormittags besuchen uns gern Kita- und Schulgruppen, Lesungen sowie Veranstaltungen für jedes Alter runden das umfassende Portfolio ab.“
über ein Laufband in die richtige Schippe. Die Fächer sind nach Themengebieten sortiert und erleichtern die Zuordnung in den Bestand. Aber nicht nur die Technik ist auf dem neuesten Stand, auch die Medien müssen aktuell sein. Die Mitarbeiter verfolgen den Buch- und Filmmarkt. Achten auf Strömungen, die von akuten Geschehnissen, aber im speziellen auch von den Interessen der Leser im Hamburger Westen geprägt sind. Der Buchmarkt klagt bekanntlich über schwindende Käufer, die Bücherhallen erfreuen sich hingegen großer Beliebtheit und stabiler Nutzerzahlen. „Unser breites Angebot reicht über Bücher und Events hinaus.“

Er spricht über die E-Bücherei. Diese bietet unbegrenzten Zugriff auf digitale Bücher, Hörbücher und Musik. Es gibt sogar eine Streamingplattform für Filme und Einsicht in 7.500 weltweite Zeitungen und Magazine. Aber sein Herz schlägt natürlich für das physische Buch. „Wir geben 40.000 Medien ein Zuhause. Anhand von Büchern erfahren wir etwas über uns, aber auch die Welt. Das versuche ich besonders jungen Lesern zu vermitteln.“
Ludger Menke versteht die Bücherhalle als einen sozialen Raum, wo nicht nur Medien ausgeliehen werden, sondern Austausch, Gespräche und Diskussionen willkommen sind. „Wir wollen ein sicherer Raum sein.“
















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9. April 2026, 16 Uhr im Restaurant „Hanseatic“



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