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Jahrhundertchance am Österreichring durch Red Bull
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Jahrhundertchance am Österreichring durch Red Bull
Die Hagelflieger –ein gefährliches Geschäft
Neu ab 28. Juni: 05 0100 - 36000
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Mit ihrem neuen Bürogebäude am Andreas-Hofer-Platz in Graz setzt die IMMORENT Süd ein deutliches Zeichen für die Zukunft.
Dynamisch konnte sich die IMMORENT Süd in den vergangenen Jahren entwickeln. Der steigende Personalstand des Unternehmens sowie der erhöhte Raumbedarf veranlassten Bmstr. Ing. Heinz Moser, Geschäftsführer der IMMORENT Süd, einen neuen Bürostandort in Graz zu suchen. Innerstädtisch mit hervorragender Infrastruktur gelegen sollte das neue Gebäude sein, das stand von Beginn an fest. Nach längerer Suche wurde man am Andreas-Hofer-Platz 17 fündig. Das Bürohaus, bisher im Besitz der Österreichischen Post AG, besticht durch seine Höhe und Dominanz über den Platz. – Ein idealer neuer Standort für die IMMORENT Süd. Um auf das Fassadenensemble am AndreasHofer-Platz bestmöglich Rücksicht zu nehmen, wurde ein geladener Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Das Projekt des Architekturbüros Boyer/Prettenthaler überzeugte. Die Gestaltung des Eingangsbereichs lässt den neuen Bürostandort der IMMORENT Süd markant auf dem Andreas-Hofer-Platz hervortreten. Die Fassade in der Höhe des sechsten Geschoßes, das dem Unternehmen als zentraler Kommunikationsbereich dient, wurde geöffnet, mit Glanzglas ausgeführt und symbolisiert das Stadtfenster.
Die IMMORENT Süd nutzt vier Geschoßedes siebenstöckigen Gebäudes selbst. Die übrigen Büroflächen waren bereits vor Fertigstellung zu hundert Prozent vermietet. Ein Stockwerk konnte an die VMG-Erste Bank Versicherungs-
MODERN. Im sechsten Geschoß befindet sich das „Stadtfenster“ der IMMORENT Süd
makler GmbH vergeben werden. Mieter des ersten und zweiten Geschoßes ist die Steuerund Unternehmensberatung Corti & Partner GmbH. Die hellen Geschäfts- bzw. Büroräume im Erdgeschoß mit Galerie bieten der Manpower GmbH einen großzügigen Dienstleistungsbereich mit durchgehender Glasfassade.
Nach nur sechs Monaten wurden die Umbauarbeiten Ende Mai 2004 abgeschlossen, Anfang Juni bezogen die MitarbeiterInnen die neuen Räumlichkeiten. Am 23. Juni feierte die IMMORENT Süd ihren Umzug mit einem großenFest am Andreas-Hofer-Platz. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und besichtigten das neue Haus. Die hellen, offenen Räumlichkeiten schaffen eine angenehme Atmosphäre. Mit der modernen Gestaltung setzt die IMMORENT Süd ein deutliches Zeichen für die Zukunft. An ihrem neuen Standort bietet sie nun ihre Dienstleistungen in den Bereichen Projektentwicklung, Baumanagement, Immobilien- und Mobilienleasing kundengerecht an.
Hier finden Sie ab sofort die …
A-8010 Graz, Andreas-Hofer-Platz 17
Tel. +43/(0)5 0100-27350
Fax +43/(0)5 0100-27359
E-Mail: office.graz@immorent.at
Spots. 6
Köpfe unterwegs. 8
Auto& Motor. 36
Gesundheit. 41
Bücher. 50
Steirisches „Sommerhoch“. Kultur,Highlights,Events und Freizeitaktivitäten. Beilage zum Herausnehmen.
Eine Pionierfrau der ersten Zeit. AMS-Geschäftsführerin Herta Kindermann-Wlasak.....14
Lilly Lotterblume. .............. 15
Vermischtes aus Politik & Wirtschaft: Betreiber für Therme Allerheiligen; Spitäler:Chirurgische Versorgung neu geregelt; Sonderförderung für „steirischen herbst“; Zukunftsfonds Steiermark................................. 12-13
Red-BullChef Dietrich Mateschitz hat sein 700-Mio.Euro-Megaprojekt am Österreichring gestartet....16
Kunststoff, der die Zukunft formt. Leobener Kunststoffforscher schaffen wissenschaftliche Grundlagen für Betriebe......... 22
Gemeinsame Bank in Slowenien. Kärntner und Steirer ziehen an einem Strang..................... 24
„Die Innovation in der Steiermark lebt.“ Die Fast-Forward-Award-Sieger................. 30
NeuesZentrumimLKHGraz. Heimstätte für Forschung auf höchstem Niveau.................... 31
Fast auf Urlaub. Ein kleines Stück Spanien:Die Cocktailbar „Pilar“..................................... 10
Motorrevolution made in Graz. AVL List sagt dem Dieselruß den Kampf an. 20
„Fingerspitzengefühl“. Eine Kurzgeschichte von Gregor Gratschner............................... 44
Noch nicht ausgetanzt! Opern-Ballett bleibt erhalten... 6
Bühnenoscars: Tripel für Jordan. 11 KLIPP-Oscars wurden vergeben. ............................6
www www.klippmagazin.at .klippmagazin.at
Weil ich mir was Gutes tun wollte. Ex-Fotomodell Titica Roschker ließ sich in Indien zur Yoga-Lehrerin ausbilden. ..... 45
Golf: Chippen. Der lange Rollweg auf das Grün................... 47
Hirsche und Partnerschaft. Zur Zeit gehen sich Hirsch und Weibchen lieber aus dem Weg. 49
Ich erinnere mich noch genau,wie ich bei Olympischen Spielen immer verwundert darüber war,wie unattraktiv,wenn nicht sogar hässlich die meisten der Athletinnen aus dem damaligen Ostblock erschienen. Nicht zuletzt waren mir Ihre Seriensiege deswegen auch nicht sympathisch,weil sie die Herzeigemenschen eines diktatorischen Polit-Systems waren. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Tamara Press,die die Kugel weiter stieß als viele Männer,aber auch an Svetlana Zlatewa,Irena Szewinska und Tatjana Kazankina. Und damit bin ich schon beim Punkt. Diese Sportlerinnen waren – egal ob in der Leichtathletik,im Turnen,aber auch beim Schwimmen usw. – in der Regel erfolgreicher als Ihre optisch weit attraktiveren Kolleginnen aus anderen Ländern. Heute,viel-
leicht auch schon damals,weiß man,dass sie mit stark gesundheitsschädlichen,verbotenen Präparaten für den Weltmeistertitel oder den Olympiasieg „herangezüchtet“ worden sind. Sie waren damals schon ein abschreckendes Beispiel und nach ihrem Karriereende quälten sich die meisten mit gewaltigen gesundheitlichen und psychischen Problemen,früher Tod bis Selbstmord waren keine Seltenheit. Und was ist der Unterschied gegenüber heute,wenn ab 13. August in Athen in der Geburtswiege des olympischen Wettkampfs die Siegerhymnen erklingen? Doping ist zu einer Seuche im Berufs- und Spitzensport geworden,nun haben auch die Kleinen Zugang zu den teuren und siegbringenden „Zauberpillen“ und „Nahrungsergänzungsmitteln“. Einen Unterschied gibt es zu den frühen sechziger Jahren:Die Präparate verunstalten rein äußerlich die Athleten nicht mehr,machen sie nicht zu Monstern,doch sie sind nicht ungefährlicher,zum Teil noch gefährlicher.
Medieninhaber:
KLIPP Zeitschriften GmbH Nfg & Co KG, 8041 Graz, Liebenauer Hauptstraße 2-6, Tel. 0316/ 42 60 80-0, Fax-Dw 122 office@klippmagazin.at
Herausgeber & Geschäftsführer: Dr. Jürgen Lehner
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Redaktion und Mitarbeiter (Verkauf): Mag. Helmut Bast, Bernd Hadler, Wolfgang Helke, Wolfgang Lax, Karl Knas jr. (Marketing), Mag. Vera Leon, Kornelia Macher, Peter Rappold,
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Katharina Riegler, Agnes Turza, Julia Weißensteiner
Produktion: Martin Druschkowitsch, Paul Scherübel
Lektorat: Mag. Dr. Günter Murgg
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Universitäts-Druckerei Klampfer, Weiz
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Graz, Verlagspostamt: 8020 Graz, P.b.b. www.klippmagazin.at
Mit ❑ gekennzeichnete Beiträge sind entgeltlich.
Nächster Erscheinungstermin: Ausgabe 7/2004, KW 37
1 Kinder-Karte (6-15 Jahre)* nur Euro 2,- (statt Euro 4,-)
Folgende Termine:
BL 6.Runde LIEBHERR GAK - FC Superfund 21.08.2004
BL 8.Runde LIEBHERR GAK - Austria Wien 11.09.2004
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BL 11.Runde LIEBHERR GAK - FC Wacker Tirol 02.10.2004
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Trotz Sparzwang bleibt Grazer Oper eigenes Ballett erhalten.
Dazu: die KLIPP-Bühnenoscars 2003/04.
Gewisse Sorgen steirischer Tanzfans waren in den letzten Wochen nicht zu leugnen. Die Grazer Oper,ab kommendem Herbst ja eine eigenständige GmbH (samt neuem Logo-Kürzel GO) und dadurch mit größerer wirtschaftlicher Verantwortung als in derVergangenheit,
Serie hätte Ballettchef Darrell Toulon ja auch gut in die Reihe der prominenten Grazer Bühnenabgänge Stone,Philippe Jordan und Matthias Fontheim (der im Sommer übrigens auch große Teile seines künstlerischen Personals im Schauspielhaus verliert) gepasst ...
sei natürlich gezwungen den Sparstift anzusetzen. Der Rechnungshof kritisierte die zu hohen Orchesterkosten,als potenzieller Einsparungskandidat machte die erst vor wenigen Jahren (von Karen Stone) wiedereingeführte „Tanz,Graz“-Ballettcrew die Runde. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch kein Wunder, gehören Ballettvorführungen ja selten zu den „Rennern“ am Spielplan. Und nach dem ungeschriebenen Gesetz der (Frust-)
Doch nun ist Entwarnung angesagt:Die Oper behält bis auf weiteres ihr Tanzensemble,Toulon wird seinen bis 2006 laufenden Vertrag in jedem Fall erfüllen. Und das Ballett wird auch weiterhin sowohl im Opern- als auch im Schauspielhaus präsent sein – allen neuen Selbstständigkeiten zum Trotz. Zudem erhielt der smarte Toulon auch moralischen Rückenwind.IntendantJörgKoßdorff höchstpersönlich stattete das (geniale) Bühnenbild zu „Der Feuervogel/Le Sacre du Printemps“ aus,er selbst wurde mit
Nach Ablauf der Bühnen-Saison ist es wieder so weit,das Steiermarkmagazin KLIPP sowie www.klippmagazin.at zie-
Die Oper bekennt sich weiter zum eigenen Ballett – beim Tanzsommer sorgte u.a. das Balé de Sao Paulo für sehr viel Applaus!
der Ausrichtung des sommerlichen Tanzsommers beauftragt. Die Gastspiele der Eifman-Kompanie,des Tokyo Balletts,des Balé de Sao Paulo sowie der Yamato-Trommler waren übrigens
Auszeichnung freuen:„Graz-Flüchtling“ Philippe Jordan erhielt zum dritten Mal en suite den Preis für das beste Dirigat des Jahres – nun für seinen famosen „Parsifal“. ■
Die KLIPP-Bühnenoscars 2003/04
nichtnureinErfolgbeiBesuchern und Kritikern (wie immer gab’s auch hier schon am Tag nach den Premieren die aktuellsten Rezensionen auf www.klippmagazin.at nachzulesen),sondern zeigten auch auf,wie kommerzielle Kunst funktionieren kann. Unter den Förderern und Subventionsgebernfindetsichnämlich ausdrücklich dasWirtschafts-undTourismusressort der Stadt Graz – Kultur-Euros wurden dafür nicht ausgegeben. Eine Vorgangsweise,die bei vielen Gegnern der zur Zeit üblichen Subventionsvergabe (Stichwort: Marketing GmbH von Schützenhöfers Ex-Pressesprecher Bernhard Rinner) für Zustimmung sorgen dürfte.
Übrigens:2005 steht ein noch spektakuläreres TanzsommerProgramm an. Unter anderem wird etwa das weltberühmte STOMP in Graz zu sehen sein! ■
hen wieder ein Resumée und vergeben die Bühnenoscars 2003/04. Ein Künstler darf sich dabei bereits über seine dritte
Tamar Iveri begeisterte (nicht nur) als Schwester Angelika.
Beste Schauspielhaus-Produktion: Rosenkranz und Güldenstern sind tot Beste Schauspielhaus-Regie: Robert Schmidt (Rosenkranz und Güldenstern ...)
Beste Schauspielerin: Julia Kreusch (Port)
Bester Schauspieler: Martin Bretschneider (Rosenkranz und Güldenstern ...)
Bestes Schauspielhaus-Bühnenbild: Dick Bird (Die Kunst des Hungerns)
Beste Opernhaus-Produktion: Otello
Bester Dirigent: Philippe Jordan (Parsifal)
Beste Opernhaus-Regie: Uwe Hergenröder (Don Pasquale)
Beste Sängerin: Tamar Iveri (Il trittico:suor Angelica)
Bester Sänger: Boris Statsenko (Otello)
Bestes Opernhaus-Bühnenbild: Jörg Koßdorff (Der Feuervogel)
Österreich gilt als gastfreundliches Land, insbesondere wenn die Gäste zahlungskräftige Touristen sind. Wie bedrohlich dagegen die „andere“ Seite der österreichischen Gemütlichkeit auf Hilfe suchende Asylwerber mitunter wirkt, darauf macht ein Projekt einer jungen Grazer Künstlergruppe aufmerksam.
„Der illegale Grenzübertritt kann Sie Ihr Leben kosten!“,„DieAb-
schiebung kann IhrenTod bedeuten!“,„Psychische Krankheit kann zu Ihrer Erschießung führen!“ ... warnte letztes Jahr eine „offizielle“ „Information für potentielle Einwanderer“ im Stil eines Folders des Innenministeriums. Die Warnungen vor der Einwanderung nach Österreich brachte die Agentur „no_milk//no–honey“ – eine 15 Leute umfassende engagierte Grazer Künstlergruppe um Laila Huber und Petra Kickenweitz – vor. Eine erfolgreiche,
wenn auch mitunter heiß diskutierte Aktion. „Wir bekamen beim FolderVerteilen von vielen Österreichern unterstützende Rückmeldungen, die nehmen diese Problematik sehr ernst. Natürlich gab es auch Aussagen wie ‚Was wollts denn,die sollen bleiben, wo sie sind’. Das bestärkt uns,mit einem neuen Projekt weitere Diskussionen und Denkanstöße anzuregen“,sagt Petra Kickenweitz.
Austria. Waits for You!
Fotos:Social
„Austria. Waits for you!“ Schicke T-Shirts mit doppeldeutiger Botschaft als Warnung vor dem nicht für alle „freundlichen” Österreich.
stützung bei des Innenministers Versuchen,„potentielle Flüchtlinge von der Flucht nach Österreich abzuhalten“. Viele Österreicher sollten durch die „Sommerkollektion“,die zum Selbstkostenpreis verkauft wird,zum Nachdenken angeregt werden und sie gilt als neuer Versuch, Aufmerksamkeit für die problematische Behandlung von Asylsuchenden seitens der Behörden zu erregen.
Daher legt man nun,2004,mit der „Sommerkollektion“ noch ein kreatives Schäufchen bei der Aufklärungsarbeit nach. Subtile
und eigentlich makabre Embleme und der Slogan der Österreich-Werbung von 2003,„Austria. Waits forYou!“,zieren da TShirts,Badetücher,Badeanzüge, Sonnenhüte,Frisbees und Luftmatratzen. Petra Kickenweitz und Co. wollen damit vor allem eine junge österreichische Zielgruppe über die „menschenrechtswidrigen Zustände in Österreich“ aufklären. Dabei versteht sich die Aktion durchausals,wennauch sehr ironische,Unter-
Gleichzeitig startet ein Gewinnspiel:Wer ein „Sommerkollektion“-Utensil benützt und ein aussagekräftiges Urlaubsfoto an die Agentur no_milk//no–honey schickt,kann an der Verlosung teilnehmen:Als Hauptpreis winkt immerhin ein Kurzurlaub in Barcelona; Einsendeschluss ist der 9. Oktober 2004. Vertrieben werden die Sommerartikel in Graz in den Initiativen NIL und KiG,bestellen kann man auch auf der Website: www.nomilk.at
no_milk//no–honey erregt Aufmerksamkeit mit Fun-Faktor, dem Menschenrechtsanliegen zu Grunde liegen.
Im Juli und August wird die Gruppe auch einen „Aktions-Urlaub“ am Grazer Hauptplatz machen.FürDiskussionenistgarantiert. no_milk//no–honey wird mit 914,– Euro (!) vom Sozialressort des Landes unterstützt,die Stadt Graz wollte nichts geben. ■
Über 200 Gäste,darunter Prominenz aus der Region,sowie LH
waren nach Langenwang gekommen,um mit
der Firma Kohlbacher das 10jährige Jubiläum zu feiern. Die
beiden Firmeninhaber Hubert und Bernd Kohlbacher beweisen, dass man eine erfolgreiche Firma auch mit Herz führen kann:Neben wertvollen Arbeitsplätzen in der Region wird auch noch die Mürztaler Trachtenkapelle Mitterdorf unterstützt – ebendiese hat auch eigens einen Marsch zu diesem Anlass komponiert – und die Lebenshilfe Kindberg unterstützt,die einen Wagen erhalten hat.
Nachtschicht-Legende Andreas Schutti ist zurück und lässt keinen Stein auf dem anderen. Mit World of Nightlife schenkt er Graz ein Nachtleben der anderen Dimension.
„Let me entertain you“: Was Robbie Williams seinen Fans verspricht, ermöglicht Andreas Schutti mit WON und dem Center West all jenen,die künftig den Tag zur Nacht machen. In den letzten 3 Monaten entsteht dort,wo einst Media-Markt seine Zelteaufgeschlagenhat,ein Entertainment Center der Superlative. Stilvolle Einrichtung,gehobene Unterhaltung,Fitness,Bowling,Western Saloon und Dance Club. „Das ist Entertainment für alle“,ist Schutti von seiner Philosophie
überzeugt. Schließlich bürgt eine Investition von 7 Mio. € für ein neues Konzept und
eine hyper-moderne Sound-,Licht- , Kommunikationsund Fitnessausstattung. So bleibt es keinGeheimnis,ob im Black Club getanzt wird,wenn Figaro oder Fit-
ness-Trainer am Programm stehen. Bleibt nicht verborgen,was im Western-Saloon getrunken, im Dance Club getanzt oder auf dem Catwalk präsentiert wird. Flachbildschirme machen’s möglich und informieren immer, wo gerade die Post abgeht oder wo gerade stilvoll an einem Cocktail genippt wird. Schon alles? Natürlich nicht. Ein Kamera-Team ist immer vor Ort und zeigt morgen,was heute an HighlightsamPlanetenWONdie Nachtschwärmer begeisterte. Rundherum-Ereignis
Nachtleben:Ab 6. August ist Schlafen Nebensache. ❑
15 Jahre und kein bisschen leise: Center West & WON, das starke neue Team am Verteilerkreis Webling
Der August 2004 ist für das Shopping Center West und seine Besucher ein ganz besonderer: Geburtstag zu feiern und einen neuen Partner präsentieren –was will man mehr:Mit WON „World of Nightlife“ entsteht auf 6.000 m2 das größte Entertainment Center in Graz. Und das Center West ist mit dabei. Mag. RomanaHohler,Managerinvom
Shopping Center West:„Wir investieren 2 Mio. € in WON und 350.000 € in ein neuesVerkehrskonzept,um in der Zukunft dem
Kunden noch mehr bieten zu können. Das ist aber noch nicht alles:Am Areal neben dem IKEA-Einrichtungshaus entsteht das neue Fertighauszentrum in Graz,das voraussichtlich im Frühjahr 2005 eröffnen wird – vorbehaltlich aller rechtlichen Genehmigungen. Kurz gesagt: Für das ShoppingCenter gibt es viele Gründe,um mit allen Besuchern zu feiern! Und da wird nicht gekleckert,da wird richtiggeklotzt:15Wochenlang,
ab Ende Juli,geht so richtig die Post ab. Zahlreiche Geburtstagsaktionen und Angebote im
Shopping Center West lassen den Geburtstag zum Feuerwerk werden.
Sei keine Flasche – nüchtern sein ist cool
Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist ein akutes Problem für die gesamte Gesellschaft. Strengere Jugendschutzbestimmungen sind zwar ein guter Beginn,aber parallel dazu gilt es,die Einstellung der Jugendlichen und der übrigen Bevölkerung nachhaltig zu verändern. Zu diesem Zweck initiierte Edith Hornig/Fa. Hornig vor zwei Jahren dieseAktion und erhält nun auch von Stainzer Milch und Sportstars sowie dem Hitparadenstürmer d-jmc tatkräftige Unterstützung. Die Handelsorganisationen Spar,Kik,ADEG,J. HornigundA&O–Nah&FrischsetzendieKampagneinihrensteirischen Filialen bereits flächendeckend um.
■
Neben enger Zusammenarbeit mit den verschiedensten Architekten wird auch eine kreative Planung und flexible Lösung in enger Zusammenarbeit mit den Kunden in den Vordergrund gestellt,um die Anfertigung von Öfen für den architektonischen Bereich zu erreichen. „Es gibt viele Möglichkeiten,Feuer einzurichten“,meint Hafnermeister Stefan Schönbacher. Neugierige sehen sich die Homepage an:www.schoenbacher.com ■
1 Jahr Terminal –
1 Jahr Erfolgsgeschichte
Genau ein Jahr nach dem Startschuss für das Cargo Center Graz wurde Bilanz gezogen und man ließ Daten, Zahlen und Fakten für sich sprechen. Alles in allem wurden sämtliche Erwartungen übertroffen und man kann nur von einem Erfolg auf der ganzen Linie sprechen. Doch damit nicht genug,gibt es schon ehrgeizige Pläne fürdieZukunft:derStandortGrazsoll ausgebaut werden,Erweiterung der Eisenbahnanlage Richtung Süden,zwei weitere Terminals in Wien Freudenau undWien Inzersdorf und noch einiges mehr. ■
Bisher gab es in der Steiermark zwei getrennte Landesjugendheime,den Rosenhof für Buben und den Blümelhof für Mädchen. Mit Regierungsbeschluss vom 25. 2. 2002 wurde die Zusammenlegung der beiden Einrichtungen in die Wege geleitet. „Die Bedürfnisse der Mädchen und Buben waren maßgebend für dieses Projekt“,sagt Landesrat Kurt Flecker. „Ihre Wünsche und die Erfahrungen der Fachleute sind in das neue Gesamtkonzept eingeflossen.“ Das neue Landesjugendheim ist für 48 Kinder und Jugendliche ausgelegt. ■
Fachabteilungsleiterin
Kastner & Öhler respektive Gigasport ermöglicht dreizehn KindernausSOS-Kinderdörferneinenzweiwöchigen Aufenthalt in Trient. Noch dazu wurden die Kids mit Raddressen und Fahrrädern ausgerüstet. Dazu meint der Österreichleiter von Gigasport Helmut Möstl:„Es hat sehr viel Spaß gemacht,den Kindern eine Freude zu bereiten,und wir hatten einen Riesenspaß bei derWahl der Dressen.“ ■
sich
Die „Nähe zum Menschen“,den Leitsatz der AIS-SENE-CURAGesundheitspflege,konnte das Team um Geschäftsführer Thomas Flatz,Regionaldirektor Anton Kellner und Heimleiter Ernst Summer auch bei seinem 5.Geburtstagwiedererfolgreichumsetzen. Über 250 Gäste,Bewohner und Mitarbeiter feierten ausgelassen im Gesundheitspflegeheim Graz. Beim Heurigenbuffet zeigten die SeniorInnen,dass Feiern keine Frage desAlters ist. Ihr Heim stand an diesem Tag als Synonym für optimale Pflege,Betreuung und den engen Kontakt mitAngehörigen. ■
Wer zum ersten Mal in der Mitte dieser Bar steht, denkt unwillkürlich an einen Sonnenuntergang. Zur perfekten Urlaubsstimmung fehlt im Pilar eigentlich nur eines: Das Meeresrauschen. Aber auch ohne Meer ist das Lokal einfach zum Wohlfühlen. Auf den bequemen niedrigen Hockern und Sofas kann der Gast durch die großen Fenster das Treiben auf dem Mariahilferplatz beobach-
ten oder dem Barmann,der übrigens aus der Dominikanischen Republik stammt,beim Cocktailmixen zusehen. Über 200 davon gibt es im Pilar,die meisten Rezepte kann der Barmann auswendig. Er mixt die unterschiedlichsten Früchte,mit und ohne Alkohol.
Das PalaisWertelsberg faszinierte das Ehepaar Mock immer schon. „Oft sind wir daran vorbeigegangen,
Zwischen Murufer und Mariahilferkirche hat sich ein kleines Stück Spanien angesiedelt: Die Cocktailbar „Pilar“.
und mein Mann hat gesagt,wie schade es doch ist,dass dieses schöne Gebäude nicht genützt wird“,erzählt Gerlinde Mock. Als es 2003 renoviert wurde,ergriffen die beiden die Gelegenheit und mieteten die Räumlichkeiten im Erdgeschoss. „Es war eine Art Lebenstraum. Wir sind nach der Arbeit immer in Bars gegangen,sind oft nach Spanien
und Italien gereist und haben uns Ideen geholt. Wir wollten das alles irgendwann einmal mit nach Graz nehmen und den Grazern ein wenig Urlaubsflair bieten“, lächelt sie. Sie hatte zuvor 13 Jahre lang ein zahntechnisches Labor gemeinsam mit ihrem Mann geführt. Jetzt haben die beiden ihr Hobby zum Beruf gemacht.
„Für uns ging ein Traum in Erfüllung“, so das Besitzerpaar Gerlinde und Manfred Mock.
Die Begeisterung,mit der das Lokal gestaltet wurde,ist in jedem Detail zu spüren. Ein Groß-
teil des Inventars kommt aus Italien,das meiste ist aus Naturmaterialien wie Holz und Leinen
hergestellt. Auch das Geschirr bietet eine Besonderheit,verrät Gerlinde Mock:„Für jeden Wein gibt es ein eigenes Glas!“ Das Weinsortiment ist umfangreich, die edlen Tropfen kommen aus Spanien,Italien und zum Teil auch aus der Steiermark. Am dazugehörigen Weinkeller wird bereits gearbeitet,er soll im Herbst fertig werden.
Die Revitalisierung des Palais Wertelsberg ist ein gelungener Beweis dafür, dass sich Altes und Neues perfekt vereinen lässt. Das „neue“ Palais ist zudem eine weitere Aufwertung für das Viertel rund um Kunsthaus & Co.
„Dieses Gebäude ist von historischem und baukulturellem Wert, und es liegt zudem in einem aufstrebenden innerstädtischenViertel,wo sich Alt und Neu treffen“, sagt BM Ing. Rudolf Leitner,Geschäftsführer derA&N PlanungsundVerwaltungs GmbH. Er leitetedasProjektvonUmbauundRenovierung des Palais Wertelsberg
undistauchMiteigentümerdes Hauses. Es sollte eine besondere Herausforderung für ihn und alle Beteiligten werden. Teile des Gebäudes sind bereits über 400 Jahre alt und es wurde immer wieder aus- und umgebaut. Schlussendlich konnten aber einige historische Elemente freigelegt werden,so
zum Beispiel Sandsteinsäulen im Innenhof oder Reste barocker Wandmalereien. Zudem bekam die Außenfassade die ursprüngliche Farbkomposition zurück. Damit wurde dem Palais einerseits sein ursprüngli-
Der Name Pilar ist spanisch,es ist ein spanischer Frauenname und zugleich auch der Name der Lieblingsbucht des Ehepaar Mock. Sie selbst beschreiben ihr Lokal als eine „südländische Bar imtypischenAmerican-Bar-Stil“. Diesen Mix haben die beiden auch gekonnt umgesetzt und mit ihrer Bar den perfekten Platz für einen Kurzurlaub der etwas anderenArt geschaffen. JW ■
ches Flair zurückgegeben,andererseits wurde es durch modernste Ausstattung für
eine zeitgemäße Nutzung adaptiert. Dem Gebäude wurde sozusagen wieder Leben eingehaucht. In den insgesamt vier Stockwerken befinden sich nun Wohnungen,stilvoll eingerichtete Büroräumlichkeiten und natürlich die Bar „Pilar“.
Das Palais Wertelsberg befindet sich in einem Teil der Stadt,wo alte Elemente wie die historische Architektur der Innenstadt und neue wie das Kunsthaus aufeinander treffen. Für ein Gebäude, dasinsichselbstsounterschiedliche Elemente vereint,ist es somit wirklich ein idealer Platz. ■
Die wichtigste strukturelle Maßnahme dieser Steuerreform im Bereich der Unternehmensbesteuerung ist eine moderne,international attraktive Gruppenbesteuerung. Der wesentlicheVorteileinerGruppenbesteuerungbestehtdarin,dassdie zu einer Unternehmensgruppe gehörenden rechtlich selbständigen Kapitalgesellschaften steuerlichzueinerEinheitzusammengefasst werden können und damit innerhalb der Gruppe ein Ausgleich von Gewinnen und Verlusten ermöglicht wird. Die Gruppenbesteuerung bietet aber auch beim Erwerb von Unternehmen in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften neue steuerliche Vorteile. FürdieGruppenbildungistinHinkunft eine finanzielle Eingliederung im Ausmaß einer mehr als 50%igen (mittelbaren oder unmittelbaren) Kapitalbeteiligung bei Stimmrechtsmehrheit ausreichend. Daher kann in Hinkunft auch eine reine „Finanzholding“ Gruppenmutter sein. Auch eine Mehrmüttergruppe ist in Hinkunft möglich (wichtig für Joint-Ventures). Das Konzept sieht eine volle Ergebniszurechnung (100%) vor. Wenn die Gruppenmutter z. B. nur zu 60% an der Gruppentochter beteiligt ist,so kommt es dennoch zu einer 100%igen Ergebniszurechnung und zu keinerAliquotierung. Zwischen in- und ausländischen Unternehmen kann ebenfalls eine Gruppe gebildet werden. Das bedeutet,dassVerlusteausländischer Tochtergesellschaften (nicht jedoch Gewinne) durch die inländische Gruppenmutter verwertet werden können (allerdings nur im AusmaßderBeteiligung).
Einen Bericht über den aktuellen Stand der möglichen Errichtung einer Therme in Allerheiligen (Bezirk Mürzzuschlag) haben LH-Stellvertreter Dipl.Ing. Leopold Schöggl und Tourismuslandesrat Hermann Schützenhöfer vorgelegt. Ausgangspunkt ist ein Projektentwicklungsübereinkommen,abgeschlossen zwischen der „Thermalbohrung Mürztal Aufschließungsgesellschaft mbH“ und der „PORR TECHNOBAU UND UMWELTAG“. Die Porr-Gesellschaft beabsichtigt in eigener Verantwortung ein Thermenprojekt auszuarbeiten. Diese Interessentengruppe plant ein 120-Betten-Hotel und eine Thermenanlage mit einer 2.400 Quadratmeter großen Wasserfläche. Die Betreiber berechneten die Investitionskosten mit 40 Millionen Euro. Neben der Porr-
Gruppe haben weitere Bewerber Interesse am ThermalprojektAllerheiligen angemeldet. Zur Fortsetzung der Projektarbeiten genehmigt die Steiermärkische Landesregierung,dass die PorrGruppe Optionen auf Grundstücke im Ausmaß von 11,5 Hektar in Anspruch nehmen kann. Die Steiermärkische Landesregierung erteilt LH-Stellvertreter Dipl.-Ing. Leopold Schöggl den Auftrag,als Steiermark-Vertreter in der bevorstehenden Generalversammlung der Thermalbohrung Mürztal Aufschließungsgesellschaft dafür zu stimmen. Diese Grundstückoptionen gelten unter der Bedingung,dass die Porr-Projekt ein Thermenprojekt vorlegt,das der Studie von Zolles & Edlinger „Entwicklungsstrategie fürThermen in der Steiermark“ entspricht. ■
Im Kampf gegen die Kürzung der Wohnbauförderungsmittel bekam Landesrat Johann Seitinger Unterstützung.
„DieWohnbauförderungisteinunverzichtbarerArbeitgeber in unserer Steiermark“,stellte Landesrat Seitinger bei einem Termin mit Bundeskanzler Schüssel klar. Er erklärte,dass eine Kürzung der Mittel in der Steiermark einen Förderungsstopp zur Folge hätte,der die Bauwirtschaft im Wohnbaubereich lahm legen würde. Bundeskanzler Schüssel
versicherteihm,sichbestmöglichfürdieSicherung der Förderungen einzusetzen. Mit der Wohnbauförderung werden in der SteiermarkWohnungen errichtet oder saniert und Ortserneuerungsmaßnahmen gefördert. Dadurch werden rund 12.000 Personen aus dem Bau- und Baunebengewerbe in der Steiermark beschäftigt. ■
Von allen Seiten kommt Kritik an den Forderungen des SPChefs Franz Voves nach einer Landesholding.
Als „weder finanzierbar noch realpolitisch sinnvoll“ bezeichnet Wirtschaftsbund-Direktor Jakob Taibinger die Forderung von Franz Voves,dass sich das Land Steiermark an Leitbetrieben beteiligen soll,um eine Abwanderung aus der Steiermark zu verhindern.
Ähnlich sieht das auch Industriellenvereinigung-Präsident Jochen Pildner-Steinburg:„Der erfolgreiche Strukturwandel in der Steiermark war nur möglich, weil die öffentliche Hand eben nicht mehr Eigentümer der Betriebe ist.“ Der Bedarf an dem
Experiment „Der Staat als Unternehmen“ sei mehr als gedeckt,so Pildner-Steinburg.
Eine klare Absage erhält Voves auch von WirtschaftskammerPräsident Peter Mühlbacher. Die Idee einer Steiermark-Holding erinnere „an die schlimmsten Zeiten der Planwirtschaft“ und Voves solle besser „die ganze Kraft in Richtung Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung bündeln“,so Mühlbacher. Generell zeigt man sich von allen Seiten verwundert,dass die Vorstellungen von Voves überhaupt noch diskutiert werden. ■
Unter dem Motto „Krise ist immer“ stehen die Veranstaltungen des Avantgarde-Kulturfestivals „steirischer herbst“ von 7. Oktober bis 7. November 2004. Zu den SchwerpunktengehörtdieUraufführung des neuen Wolfgang-Bauer-Stückes „Foyer“, das im „Theater im Bahnhof“ inderHelmut-List-Hallezusehen sein wird. Für die Produktion dieser Theateraufführung undalsBeitragfürdenBetrieb der Helmut-List-Halle erhält der „steirische herbst“ eine Sonderförderung in der Höhe von 622.000,– Euro.
Steirischer Autocluster will „center of excellence“ für Europa werden. Neues Konzept bei Strategie-Tagung in Graz präsentiert.
Mit rund 200 Partnerunternehmen,die 44.000 Mitarbeiter beschäftigen und jährlich 6,8 Milliarden Euro umsetzen,ist der Autocluster Styria unbestritten ein wichtiger europäischer Player für die Automobilindustrie. Angesichts der vor allem durch die EU-Erweiterung veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der sich rasant entwickelnden Anforderungen des automotiven Weltmarktes richtet der ACstyria seine Antennen nun neu aus.
Vorgestellt wurde die „Strategie 2011“ am Freitag den Spitzenmanagern der ACstyria-Partnerunternehmen.
„Wir wollen nicht primär durch Größe beeindrucken,sondern
Eine Neuordnung der chirurgischenVersorgung in vier Spitälern der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) hat Landesrat Mag. Wolfgang Erlitz zur Beschlussfassung vorgelegt. In den Krankenhäusern Bad Aussee,Mürzzuschlag,FürstenfeldundVoitsbergbleibeneinechirurgischeNotversorgung und ein Ambulanzbetrieb aufrecht. Ebenso sind weiterhin unfallchirurgische Eingriffe möglich. Anstelle selten praktizierter Operationen werden diese Landesspitäler künftig neue Aufgaben im Sinn der „Medizinischen Struktur- undAngebotsplanung 2010“ übernehmen. In Fürstenfeld,Voitsberg und Mürzzuschlag sind neue Geriatrie-Stationen geplant. In Bad Aussee wird ein Gesundheitspark mit einer Klinik für psychosomatische Erkrankungen geschaffen. ■
zum weltweit anerkannten ,center of excellence’für die Automobilindustrie werden“,beschreibt Magna-Vorstand Hubert Hödl die Stoßrichtung. Bis zum Jahr 2011 sollte die Steier-
Über Antrag von Landeshauptmann Waltraud Klasnic beschloss die Steiermärkische Landesregierung die Freigabe von rund 2,1 Millionen Euro für fünf neue Forschungsvorhaben,die aus dem „Zukunftsfonds Steiermark“ unterstützt werden. Ein beträchtlicher Teil dieser Förderungen ist für eine Kooperation der Technischen Universität Graz mit der Lehr- und Forschungsabteilung von Frank Stronach bestimmt. Mit Förderung von Bund und Land werden Lehrstühle für Fahrzeugsicherheit,Fahrzeugtechnik und „Werkzeugtechnik für spanlose Produktion“ geschaffen. Ferner sind die auch dem Zu-
Mit starkem Trommelwirbel hat die Leykam MedienAG mit Sitz in Graz ihr neues,zweiwöchig erscheinendes Gratismagazin „nova“ vorgestellt. Es handelt sich praktisch um das Nachfolgeprodukt des „Stadtmagazins“,das die Leykam mehrheitlich gekauft hat. Parallel dazu läuft auch in Slowenien – die Leykam betreibt in Maribor bereits seit Jahren eine gut laufende Druckerei –ebenfalls ein neues Gratiszeitungsprojekt,wo die Styria und Leykam darüber rittern,wer nun von derAuflage her das größte Gra-
mark „ein intellektuelles Impulszentrum für Fragen der Mobilität“ werden.
Nützen soll dem steirischenAutocluster,dass er nach der Südosterweiterung der Europäischen Union und dem Aufbau neuer Fertigungsstandorte in Mittel- und Osteuropa von einer Randlage stärker in das Zentrum des automotiven Europa gerückt ist.
„Wir sehen uns als wesentlichen Bestandteil der südosteuropäischen Region –wir wollen in dieser grenzüberschreitenden ‚Automotiven Region Südosteuropa’die koordinierende Rolle als Leas-Partner übernehmen“,ergänzt ACstyria-Geschäftsführer Uwe Galler. ■
kunftsfonds Steiermark freigegebenen Finanzmittel für ein HochleistungskeramikForschungsprojekt der Veitsch-Radex AG und Untersuchungen der Grazer Klinik für Kinderchirurgie zum Thema Unfallursachenforschung bestimmt.
Insgesamt stehen über den „Zukunftsfonds Steiermark“ heuer 10,6 Millionen Euro zur Finanzierung von 70 Projekten aus den Bereichen Gesundheit,Medizinische Forschung,Biotechnologie,Internet-Technologien,Verkehr und Fahrzeugtechnik,Landwirtschaft,Bildung,KunstundKulturbereit. LH Waltraud Klasnic hatte den „ZukunftsfondsSteiermark“vorzweiJahreninsLeben gerufen.
tiszeitungsprojekt Sloweniens besitzt. Das Erscheinen von Nova in der Steiermark ist nun der Auslöser dafür,dass das Verhältnis zwischenderMediaprintausWien(Krone)undLeykamstarkbelastet ist. Beide sind maßgeblich an der Gratiszeitung „der neue Grazer“ beteiligt. Leykam-Chef Alfred Annawitt hat mit seinem „Nova-Seitensprung“ die vertraglich vereinbarte Klausel gebrochen,sich nicht an Konkurrenzmedien zu beteiligen. Die Mediaprint verlangt nun ein Pönale von zumindest einer Million Euro, ja nicht gerade wenig.Annawitt dazu befragt:„No comment.“An der Behebung der Störung wird also intensiv gearbeitet. ■
Sie zählte zu den ersten, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen am Arbeitsmarkt einsetzte. Seit 22. Juni tut Dr. Herta Kindermann-Wlasak das von einer neuen Position aus: Sie ist stellvertretende Landesgeschäftsführerin des AMS Steiermark.
„Es war wirklich Pionierarbeit. Man redete zwar schon über Gleichbehandlung,aber es passierte noch nicht wirklich etwas. Ich musste ganz unten anfangen.“ Dr.Kindermann-Wlasak schmunzelt,während sie über ihre Anfänge beim AMS erzählt. Eine sympathische Frau mit einer fröhlichen Ausstrahlung,deren Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit man auf den ersten Blick gar nicht vermuten würde. Erst ihre nachdrückliche Gestik und der gelegentliche konzentrierte Blick über den Rand ihrer Brille verraten:DasisteineFrau,dieerreicht, was sie will.
NachihremFranzösisch-undGeschichtestudium begann sie bei der Maturantinnenberatung des AMS Leoben zu arbeiten. Zu dieser Zeit entstanden in der GesellschaftdieerstenFrauenbewegungen und langsam drang das Thema auch in die Arbeit des AMS vor. „Am wichtigsten war,einfach einmal die Tatsache ins Blickfeld zu holen,dass Männer und Frauen amArbeitsmarkt eine unterschiedliche Position haben. DaswarzudieserZeitnochsogut wie kein Thema,es wurde alles nach den Männern ausgerichtet.“ Sosetztsiesichunteranderemfür die Einrichtung von Frauenrefe-
rentinnen in jeder Landesstelle ein,was sich als „langer und schwierigerWeg“ erwies. Später begann Dr. KindermannWlasak als Frauenreferentin beim AMS Graz. Ihr Schwerpunkt verlagerte sich von der Frauenberatung zur Frauenförderung. Dazu zählte,Frauen für ungewöhnliche Berufe,wie zum Beispiel Nachrichten- oder Elektrotechnikerin,zubegeistern,was sich mitunter als gar nicht so einfacherwies.BeiInformationsveranstaltungen mit einer gemischten Gruppe fielen die meisten Teilnehmer sofort in ihre gesellschaftstypischen Rollen zurück. Die Frauen zogen sich zurück, wenn es um Technik oder Ähnliches ging. Zum Teil sei das auch heute noch so,meint Dr. Kindermann-Wlasak. „In solchen Fällen versuche ich,reine Frauentreffen zu organisieren.“ Oder sie greift zu ungewöhnlicheren Methoden: So hat sie in Seminaren mit Frauen schon Bügeleisen oder eine Mikrowelle zerlegt,um ihnen so die Scheu vor technischen Dingen zu nehmen. Sie erklärt auch, warum ihr diese Sache so wichtig ist.„WürdenFrauenimmernurin Frauenberufen arbeiten,weil ihnen der Zugang zu anderen Berufenverwehrtwird,gingewertvol-
les Potential verloren. Es wäre einfach schade um diese gutenArbeitskräfte.“
Im Laufe ihrerArbeit bei AMS lernte die heute 53-Jährige die unterschiedlichsten Bereiche kennen und brachte überall ihre Ideenein.DasUnternehmen selbst lernte sie dadurch sehr gut kennen,am 22. Juni wurde sie zur stellvertretenden Geschäftsführerin gewählt. Trotz vieler Erfolge gilt es immer noch Schwierigkeiten zu bewältigen. Das größte Problem sieht Dr. Kindermann-Wlasak in der Zusammenarbeit mit Unternehmen,bei denen es immer noch eine große Hemmschwelle gibt, wenn Frauen für einen „Männerberuf“ eingestellt werden sollen.
„Erfreulicherweise gibt es schon viele Unternehmen, die das Thema Frauenförderung wirklich ernst nehmen“, meint Dr. Kindermann-Wlasak.
„Wenn ein Mangel herrscht,nehmen sie natürlich auch die Frauen. Aber wenn sie es sich aussuchen können,suchen sie sich die Männer aus. Leider.“
Trotzdem sieht Dr. KindermannWlasakpositivindieZukunftund
Das AMS Steiermark hat in den vergangenen10Jahren1,04Millionen Zugänge in und 1,12 Millionen Abgänge aus Arbeitslosigkeit bearbeitet. Die durchschnittliche Dauer derArbeitslosigkeit konnte von 272 Tagen im Jahr 1994 auf 127 Tage im Jahr 2003 reduziert werden. In zehn
Jahren hat das steirische AMS 663.000 Arbeitsaufnahmen vermittelt. In den 17 regionalen AMS-Geschäftsstellen in der Steiermark arbeiten derzeit 700 MitarbeiterInnen.
AMS-Steiermark-GeschäftsführerMag.KarlHeinzSnobe:„Das AMS ist erster Ansprechpartner
in allen Fragen rund um die Berufs- und Arbeitswelt,und das nicht nur in Krisensituationen. Das Arbeitsmarktservice 2004 ist vertrauensvoller Makler in
ist sich sicher,dass sie auch von ihrer neuen Position aus weiterhin viel bewirken kann. Doch darüber macht sie sich erst wieder Mitte August Gedanken, wenn sie von ihrem Urlaub in Frankreich zurück ist. Nach Frankreich zieht es sie immer wieder,denn,so meint sie lachend:„Schließlich hab ich ja vor langer Zeit einmal Französisch studiert.“ JW ■
allen Fragen bezüglich Berufseinstieg, Jobwechsel und berufliche Entwicklung. Regionale Verfügbarkeit unserer Leistungen zählt neben höchster fachlicher Kompetenz und Professionalität zu unseren großen Stärken.“ ■
Foto:AMS Foto:AMSDerunerwarteteTodeinesMenschen,nochdazueinessobekanntenwieder des Ex-Bundespräsidenten,hat mich sehr betroffen und nachdenklich gestimmt.Nachalldem,wasThomasKlestilimAmt,amTotenbettundbeidiversenTrauerkundgebungen–beginnendbeiSchüsselüberKholusw.–widerfahren ist,habe ich das Gefühl:Im Land der Lüge,Heuchelei undVerdrängung ist alles möglich. „Trauer ja,aber mit mehr Ehrlichkeit wäre angebracht“,sagt mein Allerliebster,da stimme ich ihm ausnahmsweise zu, dassollauchfürsieSteiermarkgelten.
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WaltraudKlasnichabedurchdieESTAG-Affäre,denGrapscherskandal um einen hofrätlichen Mitarbeiter und einige andere Sachen viel von ihrem Image als Powerfrau undihrerStrahlkraftalsSauberfraueingebüßt,sind beiweitemnichtalleMitgliederderKartenrunde im Stammbeisl meines lieben Mannes
freund von der Grete,so köstlich aufregen kann:sowohl die Kleine als auch die Krone sind als Stimme und Hüter derAnständigen in diesem Lande aufgetreten,fastmitSchaumvordemMund,bissieWirtschafts-LandesratHerbert Paierl zur Strecke gebracht hatten,der unter Druck auch etliche Fehler machte. Zwei auch in Energiesachen erfahrene Spitzenmanager sollten für den herbeigeschriebenen Neustart der ESTAG geholt werden. Und jetzt? fragtderOtto.KeinenkritischenMuckservondengroßensteirischenTageszeitungen,dass das neue Führungsduo mit Energie – so wie von Klasnic gefordert–insoweitzutungehabthat,alssiemöglicherweiseeinenSaunaofen oder Kamin eingeheizt haben. Auch die 300.000 Euro Jahresgage der Vorstände Heinzl,Hirschmann und Jeneral wurden als überhöht heftigst angeprangert,mehr Maßhalten und Sparsamkeit wurde versprochen. Wie nachhaltigdiesdieHerrenDitz,Ramsauer,SchachnermitdemEinverständnisvon FrauKlasnicgetanhaben–dieNeuenwerdenrund420.000Eurofürsichund ihreFamiliennachhausetragendürfen.AlskleineFrau,ichhabdaauchkeine
überzeugt.BiszurLandtagswahlimHerbst2005seidasalleslängstkeinThemamehr,müsstensichVoves(SPÖ),Schöggl(FPÖ)unddieGrünenwasNeueseinfallenlassen,umKlasnicsThronzugefährden,mutmaßennichtwenige KaffeesudleserimStammbeislundverweisenauchaufdieUmfragen.
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SPÖ-ChefFranzVoveskündigtebereitsmehrmalsan,dasssichdervonihm geschätzte – aber offensichtlich nicht als Landesrat/Regierungskollege –KurtFleckerspätestensbisEnde2004ausderRegierungzurückziehenwerde.DieGundi,siekenntsoziemlichallewichtigenGenossen,vertrautemir beim letzten Treffen im Café Promenade an,sie weiß,dass viel getratscht wird,dass der Kurtl (SP-Jargon) seinen durchs viele Motorradfahren erprobtenedlenKörperteilbiszumJahre2005aufderRegierungsbank halten wird.ImkommendenHerbst2005sindjabekanntlichLandtagswahlen.
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Auch mit einem anderen Genossen hat der SP-Chef ein klärendes Gespräch zu führen,natürlich in aller Freundschaft. Günter Dörflinger,vor drei Jahren selbst noch Anwärter auf den Voves-Posten,soll sich von der FernwärmeverabschiedenundindenVorstandderSP-nahenLeykamMedienAG wechseln. Dies,obwohl Dörflinger erst 15 Monate,so die Uschi, dortwerktundseinVertragnochvierJahreläuft.InderLeykamhatAlfred Annawitt erst vor Monaten den ihm treu ergebenen Wunschkandidaten BrunnerzurSeitebekommen.WechseltDörflinger,soergibtdaseinereizvolle Situation,daAnnawitt sich in derVergangenheit öfters nicht gerade lobend über Dörflinger geäußert hat. Aber möglicherweise nur deshalb, weilerihnnichtgutgenuggekannthat.
DieLeutesinddochnichtsodumm,diemerkensichsehrwohl,dassnuran derFassadeherumgeputztwordenistundessichdahintergehörigabspielt, dieÖVPistbeiweitemnichtmehrsoselbstsicher,hörichwiederdieGrete sagen,dieimLandhausausundeingeht.WorübersichderOtto,einTennis-
Neidgefühle,frageichmichdaauch,obdasnochvertretbarist.Dagibt’simmer die vordergründige Schutzbehauptung,Spitzenleute bekomme man nicht für weniger. Ich würd’s einmal mit 200.000 Euro Gage probieren und bin mir sicher,dass es weder in der ESTAG noch in irgendeiner Bank oder Versicherungschlechterlaufenwürde,imGegenteil,dieübrigenMitarbeiter und die Öffentlichkeit würden das als gerechter empfinden. Der Alois wiederum,einVerwandter,eristselbstUnternehmer,meint,dasseischoninOrdnung,wo doch die ESTAG das beste Ergebnis im letzten Jahr seit ihrem Bestehenschaffte,sieschwimmtförmlichimGeld.Ichfragmich,soderHerwig aus der Burg,wer waren denn die Experten,die noch vor wenigen Monaten immer wieder warnten,die ESTAG sei als Unternehmen pleitengefährdet. Offensichtlichhatdiealte,mitdemJavonVoves,KlasnicundSchögglgefeuerteFührungdochgutgearbeitet.HörstdudavonetwasvonderhohenPolitik oderliestdudaetwasindenunabhängigenZeitungenoderimORF?fragtder HerwigätzendbeimletztenTarockabend.
InwenigenWochenbegibtsichderESTAG-Untersuchungsausschusswieder aufWahrheitssuche,damüssendieHauptbeteiligten,beginnendvonKlasnic an,nocheinmalRedeundAntwortstehen.DortwirdsicherlichbreitundausführlichüberdenhöchstenGewinnderESTAGimletztenJahrdiskutiertwerden,so der Herwig sarkastisch. Und er bringt einen nettenVergleich. Frank StronachhatWalterSchachneralsTrainerderWienerAustriagefeuert,alsdie Austria Tabellenführer war,er sei zu wenig erfolgreich,da müssten andere ran,hieß es,Schachner kam daraufhin zum GAK. Mit den Roten wurde SchachnerbekanntlichMeisterundCupsieger,dieAustriaschafftenichts,das besteJahrinderGeschichtedesKlubs.Ichdenkekaum,soderHerwig,dass PräsidentRudiRothsodummistundWalterSchachnerundseinTrainerteam feuert. Apropos Fußball,wie werden die nicht gerade geduldigen Fans reagieren,wennindiesemJahrderMeisternichtausderSteiermarkkommt?Das wär’s,nocheinenschönenSommer,biszumnächstenMal
EureLillyIntensiv, engagiert, aber ohne den erhofften Erfolg war das Bemühen der hellsten Köpfe des Landes in der Region zwischen Mürzzuschlag und Murau in der Obersteiermark für eine dynamische, zukunftsweisende Aufbruchsstimmung zu sorgen.
Tausende Jobs gingen durch den Zerfall der verstaatlichten Industrie verloren.
Die Folge: eine starke Abwanderung der Jugend!
Mit dem 700-Mio.-Euro-Mega-Projekt durch den gebürtigen Obersteirer, Mürztaler, den Milliardär und Red-BullChef Dietrich Mateschitz bietet sich nun eine Jahrhundertchance.
Motoren und Anrainerwelt – Gegner?
2007 geben nicht nur die Rennboliden,Karts,Motorbikes,Offroad Cars am Österreichring wieder Vollgas,können sich Motorfans auch in neuen Luxushotels verwöhnen lassen,parallel dazu startet auch eine Motorsport- und Luftfahrtakademie.
Nicht gerade kleinlaut „Universe of Motorsport and Aviation“ genannt, sie wird weltweit einzigartig sein. Mit zwei Gymnasien, sämtlichen Ausbildungsstätten,einem Campus,dem auch eine Technische Universität angeschlossen sein wird, in deren Umgebung sich internationale Hightechfirmen ansiedeln wollen,weil
diese dort von den Arbeitskräften her aus demVollen schöpfen können.Bereits700Arbeitsplätzegibt es in der Startphase,weitere tausend(e)sindmöglich.
„EsistaberkeineFrage,dassauch die Interessen und Anliegen der Anrainer ernst genommen wer-
den“,stellt Ansiedlungsexperte Alexander Schwarz nach jüngsten kritischen Berichten in den Medien fest,es gab sogar eineAnzeige der Staatsanwaltschaft,wegen der positiven Gutachten der Umbaupläne.ErwurdevonderLandesregierung zum Projektkoordinator
einzigartig in Österreich,es gibtabergeradedeswegenauch keinen Anlass Einwände und Befürchtungen von Anrainern unter den Teppich zu kehren –imGegenteil.
Motorsport und Luftfahrt in einer neuen Dimension
Ausbildung,Forschung und Unterhaltung,Wissenschaft, Spitzensport und Tourismus: Das„ProjektSpielberg“,dasab 2007 auf dem Gelände des ÖsterreichringsfürdieÖffentlichkeitzugänglichseinsoll,verbindet MotorsportundLuftfahrtinbisher nochnichtgekannterWeise.
Rund um die erste Motorsport & Aviation Academy der Welt,die 2007 ihren Betrieb aufnehmen soll,wird derzeit ein etwa 400 Hektar großes Areal errichtet und gestaltet. Es vereint neben allen nötigen Einrichtungen zur technischen und theoretischen Ausbildung in Sachen Motorsport- und LuftfahrttechnikeineVielzahlumfassend genützter,hochmoderner und multifunktionaler Renn- und Teststrecken. Ebenfalls gebaut werden Hotels,ein Museum und vielseitig nutzbare Freizeitarenen mit Kapazität von bis zu 100.000 Besuchern.
Die insgesamt sechs verschiedenen Test- und Rennstrecken,1850
Zur Zeit wenig attraktiv – alles Alte am Österreich-Ring abgetragen und weggesprengt. Linke Seite: Die neue Haupttribüne mit dem Automobilmuseum und der Boxenstraße.
bis6600Meterlang,sindfürAutoundMotorradrennsportallerKlassen geeignet,einige der Streckenabschnitte sind bewässer- sowie vereis- und beschneibar. Diese Strecken sollen Schülern derAcademy,Synergiepartnern aus der Industrie und auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Selbstverständlich sollen auf den Strecken auch Rennen der unterschiedlichsten Klassen wie auch innovative Wettbewerbe und Veranstaltungen durchgeführt werden.
In der Bauphase werden bis zu 1200 Personen am Ring arbeiten. Bei Inbetriebnahme ist mit etwa 500 direkten Arbeitsplätzen vor Ort in verschiedensten Bereichen (Hotellerie,Gastronomie,Akademie,Rennstrecken,etc.) zu rechnen. Dazu kommen tausende indi-
rekteArbeitsplätzeinderBau-und Tourismusbranche. Das „Projekt Spielberg“ wird damit auch zu einemwichtigen,ganzjährigaktiven ImpulsgeberderRegion.
„Hätten wir Mitte der neunziger Jahre nicht den Österreich-Ring umgebaut,so hätten wir nie die Chance für diese gewaltige Investition bekommen“, sieht Ex-Sport- und Tourismuslandesrat Gerhard Hirschmann im Nachhinein seine Bestätigung für „seinen Ring“. Er war es, der den Umbau des veralteten ÖsterreichRings gegen den Widerstand der steirischen SPÖ und Grünen im Landtag durchsetzte, damit massiver Kritikausgesetztwar.
sehr viel – für politischen Wirbel sorgte.
Hirschmann signalisierte daher demimMotor-undFlugsportausgesprochenengagiertenRed-BullChef Dietrich Mateschitz sehr früh,dass der A1-Ring zu haben wäre.Als „Einfädler“ dafür konnteerdenSeckauerMittelschulprofessor Helmut Winkler gewinnen,
Bis 2007 sind Baumaschinen die Wahrzeichen am Ring.
Red-Bull-Chef Mateschitz: 700 Mio. Euro riskiert er für sein Heimatland Steiermark.
Ex-Landesrat Hirschmann: Ohne Umbau des Rings in den 90er-Jahren wär’ Jahrhundertprojekt nicht möglich geworden.
Projektkoordinator und Ansiedlungsexperte Alexander Schwarz (Land Steiermark): Interessen der Anrainer werden ernst genommen.
AberHirschmannregistrierte sehr früh, dass die Formel 1 als einziges Zugpferd auf dem A1-Ring eine unsichere Sache war.Hinzukam,dass jede weitere Investition – und Bernie Ecclestonefordertda
er ist heute einer der beiden Projektleiter für das Projekt Spielberg.
Er hält sich bescheiden im Hintergrund – HelmutWinkler,der Projektleiter für das Projekt „Spielberg“. Bereits in den Jahren 1996 und 1997 – Winkler war bis zum Vorjahr Lehrer amAbteigymnasiuminSeckau,nunmehrkarenziert – hatte er die Vision einer Motorsportakademie.InSeckauistesfür SchülerabderOberstufemöglich, schon nebenher auch eine Berufsausbildung,z.B. eine Lehre zum
international anerkannten Architekten Günther Domenig. Das Grazer Architektenteam DomenigWallnersetztesich mitseinenVorstellungen und Entwürfen für das neue „Universum des Motorsports und der Luftfahrt“ am Österreichring durch. „Dies ist das größte zusammenhängende Bauwerk,an dem wir je gearbeitet haben“,sind Prof. Günther Domenig und sein ARGEPartner Gerhard Wallner natürlich begeistert. „Die Vielfalt der Funktionen,jedes GebäudehateineandereBestimmung,andere Inhalte,ist dabei die große Herausforderung. So etwas kommt nur
einmal in einem Architektenleben vor.“„IchmöchteIhreHandschrift sehen“,forderte Mateschitz die Grazer Architekten auf. 40 Mitarbeiter sind seit dem Vorjahr mit dem Projekt beschäftigt. „Es wird eine dynamische Architektur sein, mit viel Stahl,Glas und Beton,die sich gleichsam als Körper mit der Landschaftbewegtundklarunsere Handschriftträgt“,soGüntherDomenig. Allein die Haupttribüne wird eine Länge von 400 m und 35 m Höhe haben,einAutomobilmu-
seum beherbergen und natürlich auch Restaurants. Neben den Hochbauten für die Rennstrecken sind auch Flächen für OpenairVeranstaltungeneingeplant,wobis zu 100.000 Besucher Platz finden. AufgrundderPlanunggibtesmehrere derartige Openair-Arenen. Der Grazer Architekt Pernthaler plant indes ein Fünf-Sterne-PlusHotel in Zeltweg. Baubeginn soll imHerbstdiesesJahres,spätestens im Frühjahr 2005 sein,die Inbetriebnahmeerfolgtdann2007.
Goldschmied,zu absolvieren. Winkler wollte damals bereits auf eineAusbildunginSachenMotorsport hinarbeiten,die Gespräche mitRedBullwarenweitgediehen, doch letzten Endes sagten die Seckauer Mönche „NEIN“ dazu. Bereits damals zeigte sich auch Sport- u. Tourismuslandesrat Gerhard Hirschmann von dieser Idee begeistert. Als es schließlich die Überlegunggab,denA1-Ring–er warjaimBesitzdesLandesSteiermark – zu verkaufen,ist man an HelmutWinklermitderFrageherangetreten,bei Red Bull bzw. Dkfm.Dietrich Mateschitzvorzufühlen.MateschitznimmtdenBall
auf und erwarb bekanntlich den A1-Ring für die Realisierung des bisher einzigartigen Projekts „Universe Of Motorsport And Aviation“. Geplant ist u.a. ein Realgymnasium mit Internat,geteilt in die zwei Spezialzweige Motorsport und Luftfahrt. Das Training mit Karts oder am Flugsimulator beinhaltet ja neben lehrreichen und berufsbildenden auch sehr vielespielerischeElemente.Inder
Endausbaustufe werden es rund 700 Schüler sein,die je nach Wunsch im Anschluss an die MaturadannaucheinFachhochschulstudium machen können. Die Möglichkeit zur Ausbildung im Motorsport und in der Luftfahrt gibt es in dieser Kombination weltweitbishernirgends.DieAusbildung zum „Mechatroniker“ (zu einem hochwertigen TechnikSpezialisten) ist ein zusätzlicher
Anreiz,den Spielberg jungen Menschenbietenwird.Undhaben da auch Mädchen eine Chance? Helmut Winkler bestätigt uns, dass in den vorher genannten Berufen der Anteil nur bei etwa acht Prozent liegen wird,das wäre zu „bubenlastig“,daher werden auch für Mädchen Berufsbilder angeboten.EinfirmeneigenesFernsehstudio soll ermöglichen die Schülerinnen z.B. zu Medientechnikerinnen auszubilden,sodass der Mädchen-Anteil dann bis zu 25% wachsen sollte. Im Schuljahr 2007 ist geplant,mit vier ersten
Klassen und zwei fünften zu starten.
Das jetzige Projekt war in den neunziger Jahren eine Vision. Wir haben Helmut Winkler gefragt: Wie sieht die Vision für das Jahr 2014aus?
„Die erstenAbgänger der UniversitätverlassendieUnterrichts-und Wohnstätte,werden die wunderschöne Landschaft,vielleicht ihre Gasteltern und die Erlebnisse und Erfahrungen in der Gemeinschaft während ihrer Ausbildungsjahre inbesterErinnerungbehalten.Die Berufswelt setzt große Erwartungeninsieundnimmtsiegerneauf, die Schüler oder Studen-
auch im Bereich Hightech-Unternehmungen gegeben. Sie alle wissen,dass nach der Realisierung dieses Plans sie gleichsam alle aus demVollenschöpfenkönnen.“
Ex-Formel-1-Fahrer
Helmut Marko …
Einer der engsten Berater und Freunde,wenn es um Motorsport geht,ist für Dietrich Mateschitz der Grazer Helmut Marko,selbst ehemaliger Formel-1-Fahrer,heute auch Chef eines Rennstalls und anerkannter Geschäftsmann. Auch Marko zeigte sich von Beginn an vom Erfolg des Öster-
den USA oder in Asien realisiert. Ein Glücksfall für die Gemeinden Spielberg und Flatschach,aber logischerweise auch für die SteiermarkundganzÖsterreich,werden doch hunderttausende Besucher pro Jahr in der Region AichfeldMurbodenerwartet.
die nach Österreich gekommen sind für diese einzigartige und elitäre Ausbildung. Denn mit diesem unseren „valued input“ können wir auf dem Bildungssektor etwas Einmaliges weltweit anbieten.Unddannwissenwir,dasswir hoffentlich nicht nur einen „Schumacher“fürdenRennsportausgebildethaben,sondernauchalleanderen,die keine „Schumacher“ oder „Klien“ werden konnten, durch die effiziente Ausbildung einevielversprechendeberufliche Zukunftvorsichhaben.Unddasin Spielberg/Österreich oder irgendwosonstaufderWelt.
NichtumsonsthatesschonzuProjektstart viele Anfragen von Firmen verschiedenster Sparten,
Rennstrecken brachte er seine Ideen und Erhebungen in das zukunftsweisende Projekt für Spielberg ein. Ein Wesenszug von Helmut Marko:er hält sich im Hintergrund,meidet sogar die Öffentlichkeit.
Es ist den von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz beauftragten dutzenden Planungsteams nicht unrecht:Noch schläft Österreich, ist auch für die Steiermark noch nicht erkennbar,welches gewaltigeWerk da auf die Startrampe geschoben wird. Noch können mit dem „Universum für Motorsport und Luftfahrt“ nur jene etwas anfangen,die sich mit dem Thema beschäftigen.Vorhaben dieser Dimension werden üblicherweise in
Neben Red Bull und VW werden weitere internationale Großkonzerne mitmachen – darunter ein Mineralöl-,Reifenkonzern und der deutsche EADS-Konzern. Er produziertnebendenEurofightern auchwesentlicheTeilefürdasAirbus-Programm,für das ArianeWeltraumprogramm,also gibt es dieChancefürweitereindustrielle Spin-offs. Das Land Steiermark selbst hat in einerGrundsatzentscheidungfestgelegt,dass es sich bis maximal 15 Prozent vom Projektvolumen kostenmäßig beteiligen wird, das sind geschätzte 90 MillionenEuro.„WirwissenausUntersuchungen,dass sich derartige Engagements der öffentlichen Hand bei guten Projekten schon nach fünf Jahren praktisch hereingespielt ha-
so weit vorangetrieben werden, dass es zur „Go“-Entscheidung kommen kann. Niemand könne sich einen Bescheid wünschen, wehrt Alexander Schwarz Verdächtigungen ab,in Anbetracht derGrößedesProjektswürdendie Verantwortlichen großzügiger über Einwände hinwegschauen. Natürlich gibt es ein allgemeines öffentliches Interesse,was bei einem solchen Projekt Gewicht hat. Aberwieernsthaftindenbisher21 Gutachten gearbeitet worden ist, zeigt die Tatsache,dass sogar entsprechend dem Tierschutzgesetz
ben“,sagt Ansiedlungsexperte AlexanderSchwarz.Dieswirdvor allem in Spielberg umso sicherer sein,da es zu einer hohen steirischen und österreichischen Wertschöpfung kommen wird. Bereits biszumJahresendesollvonSeiten desLandesSteiermarkdasProjekt
überprüft und gemessen wurde, inwieweit Rinder durch den Lärm beeinflusstwerden.
Fortsetzung von „Ein Universum als Jahrhundertchance“
aufSeite36
Verursachen Dieselautos Atemwegserkrankungen und Lungenkrebs? Der Vorwurf wird seit Jahren immer lauter. Univ.-Prof. Egon Marth,Leiter des Hygieneinstituts der Uni Graz formuliert es vorsichtig:
„Fasst man die bisher bekannten wissenschaftlichen Studien zusammen,dann lässt sich nur bedingt ein Krebsrisiko für die Gesamtbevölkerung ableiten, wenngleich man einräumen muss,dass durch Rußpartikel aus Dieselabgasen (DEP) die Voraussetzung für die Entstehung einer Allergie geschaffen
wird.“ Dennoch legen sich vor allem in Europa und Österreich immer mehr Menschen Dieselautos zu. Überwiegend auf Grund der ökonomischen Vorteile:weniger Verbrauch,günstiger,weil steuerentlasteter Sprit. In Österreich sind rund 2 Millionen Dieselfahrzeuge zugelassen, ein Drittel davon LKW,Busse und Traktoren. Schon jetzt steigen mit dem „Dieselboom“ die allergisch bedingten Atemwegserkrankungen merkbar an. Dabei wird der motorisierte Individualverkehr,laut Delphi-Studie des ÖAMTC,bis 2010 um weitere 20 Prozent wachsen,bei nur geringer Entlastung der Umwelt. Für den internationalen Schwerverkehr
Im Zylinderraum: Die AVL-Regelungstechnik verhindert die Bildung von Kraftstofftröpfchen sowie die Verbrennung von giftigem Stickoxid.
werden in den nächsten 10 Jahren Wachstumsraten von 40 Prozent prognostiziert. Für die Entwickler von Dieselmotoren besteht also längst Handlungsbedarf. Die DieseltechnologiehateinigeFortschritte in Richtung Verbrauchsoptimierung geschafft:Das 2-LiterAuto ist im Blick. Doch schon jetzt liefertAVL List die Sensation:Den praktisch ruß- und stickoxidfreien Dieselmotor.
Es gibt wohl nur wenige auf der Welt,diebesserüberdieVerbrennungsprozesse in einem Dieselmotor Bescheid wissen als Dr. Theodor Sams,Leiter des Projektes „Alternative Dieselverbrennung“ und Leiter der gesamten Motorentwicklung bei AVL. Der bescheiden auftretende, sympathische,aus Salzburg stammendeTheodorSamsistseit
Als Verursacher von steigenden Atemwegserkrankungen hat man den Dieselruß längst ausgemacht. Mitverantwortlich auch der „Dieselboom“, der in Österreich und Europa ungebrochen anhält. Dieselruß machte auch der „Feinstaubhauptstadt“ Graz letzten Winter besonders zu schaffen. Für eine Sensation und baldiges Aufatmen sorgt nun der Grazer Motorentwickler AVL List. Mit der „alternativen Dieselverbrennung“ wird der praktisch ruß- und stickoxidfreie Dieselmotor Realität. Der Leiter der Motorentwicklung bei AVL List, Dr. Theodor Sams, erklärt im KLIPP-Gespräch, wie die Dieselwelt von 2010 aussehen wird.
sieben Jahren beiAVL List. Er ist es,der mit seinem 10-köpfigen Team in der nur vierjährigen ProjektzeitdieentscheidendenIdeen hatte und die „Entwicklung des neuen Dieselmotors als große persönliche Herausforderung“ sieht. Die Leistung,die derAVLMotorentwickler da vollbracht hat,spielt sich in dem unvorstellbaren Bereich von 20 Millisekunden ab,das sind 20Tausendstel Sekunden. In dem noch kleineren Zeitraum von 15 Millisekunden verbrennt das Gemisch aus Kraftstoff,Luft und rückgeführtem Abgas. Das AVL-Team um Sams hat es geschafft,innerhalb dieses Bruchteils eines
Bruchteils einer Sekunde über Regelungsprozesse die Verbrennung so vorauszuberechnen und zu steuern,dass dabei die krank machenden Emissionen Ruß und Stickoxid (fast) nicht entstehen.
Dr. Theodor Sams ist der Mann,der die herausfordernden Vorgaben seines Chefs
Dr. Helmut List umsetzt. Das Projekt „Alternative Dieselverbrennung“ sogar in der kurzen Zeit von vier Jahren. Der 48-jährigeDr.TheodorSamsstudierteinGrazMaschinenbau,lebt seit 27 Jahren in der steirischenHauptstadt.„DasistdasSchönean dieserArbeit,wirklich an vorderster Front anderTechnikarbeitenzukönnen,unddas mit einem jungen engagierten Team,das wirklich voller Zugkraft ist“,beschreibt Theodor Sams seine Motivation.
Sams: Ich muss immer im Vorhinein,bevor die Verbrennung einsetzt,wissen,wie die Zylinderladung zusammengesetzt sein muss,damit dann bei der erfolgenden Verbrennung mehr oder weniger ruß- und stickoxidfrei verbrannt wird. Und das muss man aber innerhalb von 20 Millisekunden wissen,solange einArbeitsspiel dauert:Umsetzungs- und Steuerorgane richtig stellen,die Zylinderladung feststellen und dann dieVerbrennung so ablaufen lassen. Und das alles in „Real Time“ im Brennraum des Motors realisieren.
KLIPP: Warum kann genau AVL List diese Sensation leisten?
Sams: Ich bin das schon oft gefragt worden, aber ich kann Ihnen dies wirklich nicht sagen. Ich glaube,wir haben vielleicht einige gute Ideen gehabt,nämlich dass man das genau mit einem vorausschauenden Regelsystem in den Griff bekommt. Das ist eigentlich die große Herausforderung.
KLIPP: Wann wird diese Technologie die Serienreife erreichen?
Sams: Im Jahr 2010 wird es in Serie sein. Teilaspekte werden bereits früher realisiert werden,weil einfach das so vielversprechend ist.
KLIPP: Wie viel emittiert eigentlich ein Dieselmotor jetzt und dann in der Endstufe der alternativen Dieselverbrennung?
Verteidiger in Strafsachen Mitglieder der Treuhandrevision der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer
KLIPP: Wie können die problematischen Dieselemissionen,RußundStickoxid,inder „alternativen Dieselverbrennung“ derart reduziert werden?
Sams: Ruß entsteht,wenn im Brennraum, während die Verbrennung einsetzt,winzige Kraftstofftröpfchen vorhanden sind. Wenn wir es nun schaffen,dass diese winzigen Kraftstofftröpfchen nicht mehr vorhanden sind,dann vermeiden wir Ruß. Und wenn wir es gleichzeitig schaffen,dass die Verbrennungstemperatur durch die genaue MischungnirgendsdiekritischeTemperaturerreicht,dass sie also unterhalb bleibt,dann vermeiden wir auch Stickoxide. Das ist das Kunststück.
KLIPP: Wie lässt sich das regeln?
2004
Sams: Die Emissionsgrenze liegt beim Dieselmotor heute bei 0,025 Gramm Rußwerte (PM) pro Kilometer und 0,25 Gramm NOXWerte pro Kilometer. Kombiniert mit dem Partikelfilter,dann sind es sicher vom Emissionsniveau von heute ausgehend Werte von einem Prozent.
KLIPP: Wie lange wird es dauern,bisAutos mit diesem Dieselmotor auf die Straße kommen?
Sams: Das wird sehr rasch gehen. Die Hersteller aller großen Marken werden den Dieselmotor mit diesem Brennverfahren verwenden,weil dieses Brennverfahren sich nach unserer Einschätzung auch recht kostengünstig umsetzen lässt. Der Motor wird nicht wesentlich teurer. ■
Zu den ureigensten Aufgaben anwaltlicher Tätigkeit gehört auch die Beratung in erbrechtlichen Fragen,insbesondere die rechtzeitige Regelung der Erbfolge,die Verfassung von letztwilligen Verfügungen und die Vertretung in sowie die Abwicklung von Verlassenschaftsverfahren. Richtig ist sicherlich,dass nach geltender Rechtslage ein eigenhändig geschriebenes und unterzeichnetes Testament prinzipiell rechtsgültig ist. Die anwaltliche Praxis zeigt jedoch,dass dem Laien bei der Abfassung des Testamentes immer wieder Fehler unterlaufen,die dann nach Ableben des Erblassers zu langwierigen und kostspieligen Gerichtsverfahren zwischen Erben,Pflichtteilsberechtigten und Vermächtnisnehmern führen. Ihr Anwalt berät Sie in diesem Zusammenhang in allen familiären,beruflichen,steuerlichen und versicherungsrechtlichen Rechtsfragen und sorgt dafür, dass durch durchdachte Formulierungen Ihrer letztwilligenVerfügung für die unverfälschte Umsetzung Ihres Willens gesorgt wird. Dies beinhaltet insbesondere auch betriebliche und gesellschaftsrechtliche Nachfolgeregelungen sowie letztwillige oder bereits zu Lebzeiten getroffene Verfügungen über Liegenschaftsvermögen. Auch als Erbe,Pflichtteilsberechtigter und/oder Vermächtnisnehmer steht Ihnen Ihr Anwalt als Berater in sämtlichen Fragen betreffend den Fortgang und die Abwicklung des Verlassenschaftsverfahrens zur Verfügung. Gerade für den Fall,dass das Testament unklare Passagen enthält,widersprüchliche Testamente vorliegen,Zweifel an der Gültigkeit eines Testamentes bestehen,mehrere Erben,Vermächtnisnehmer oder Pflichtteilsberechtigte einander widerstreitende Ansprüche anmelden,sich im Verlassenschaftsverfahren Grundstücke,Häuser, Wohnungen,Unternehmen oderAnteile daran befinden,die geordnete Weiterführung eines Unternehmens gefährdet ist,der Nachlass mit Schulden in nicht exakter Höhe belastet ist,größere Schenkungen zu Lebzeiten oder Vorausempfänge stattgefunden haben,sowie letztendlich der unbefugte Zugriff auf den Nachlass oder dessen Vermischung mit fremdenVermögen verhindert werden soll,empfiehlt es sich,den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens so frühzeitig als möglich einzuschalten. IhrAnwalt wird immer bemüht sein,Streitigkeiten zu verhindern und für eine rasche und effiziente Abwicklung des Verlassenschaftsverfahrens zu sorgen. Sollten sich im Einzelfall Konflikte jedoch nicht verhindern lassen,so wird er im Rahmen eines vor dem Zivilgericht geführten Rechtsstreits Ihre Interessen wahren und Ihre Rechte durchsetzen.
Mag. Georg Dieter Partner der Kanzlei Rath · Stingl · Dieter Rechtsanwälte Friedhofgasse 20, 8020 Graz Tel.: 0316/7085
Fax-DW: 25
E-Mail: law-office@rath-partner.at Internet: www.rath-partner.at
Die Kunststofftechnik stellt mittlerweile eine Schlüsseltechnologie der Zukunft dar:Bauen,Mobilität,Informationstechnologie,Elektronik, Solartechnik,Mikroelektronik etc.,ohne Kunststoff ginge heute und schon gar morgen nichts mehr. Für einen breiten,wissenschaftlich fundierten For-
von Helmut Bast
schungs- und Entwicklungszugang für die großteils mittelständisch aufgebaute Kunststoffindustrie in Österreich,aber auch für Global Player dieser Branche (wie bspw. BASF) sorgt das PCCL in Leoben.
„Unsere Hauptaufgabe sehen wir im Wissenstransfer zu den Betrieben,aber auch in der Ausbildung von wissenschaftlich-technischem Personal und eines qua-
DI Konrad Fischer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des PCCL, prüft ein Kunststoffformteil am 3D-Digitalisierungssystem auf Schwindung und Oberflächenbeschaffenheit.
Kunststoff verändert die Welt. Kunststoffe finden universelle Einsatzbereiche, kunststoffbeschichtete Bleche werden die Autoindustrie revolutionieren ... Das junge Team von Wissenschaftern von der Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) stellt das einzige
lifizierten Führungsnachwuchses,um den zukunftsträchtigen Markt der heimischen Kunststoffindustrie zu stärken“,sagt PCCL-Geschäftsführer Mag. MartinPayer,dergemeinsammit
österreichische Kompetenzzentrum dar, das im Bereich der Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften an dieser Zukunft mitarbeitet. 32 Industriepartner bauen in zahlreichen Projekten auf das grundlegende Wissen der fundiert ausgebildeten Kunststofftechniker des PCCL.
Univ.-Prof. Dr. Reinhold W. Lang das PCCL leitet. Hochwertige wissenschaftliche Infrastruktur im Wert von mehr als 1 Mio. EUR konnte im PCCL für dieses Ziel investiert werden
„Die Zusammenarbeit mit dem PCCL ist für uns insofern sehr interessant,weil wir Forschungstätigkeit, die wir von der Kapazität und Infrastruktur her nicht machen könnten, auslagern können. So eröffnet uns z.B. die Analyse und Beschreibung von Dichtungswerkstoffen viele Möglichkeiten,die wir sonst nicht
hätten“,beschreibt DI Dr. Thomas Schwarz,Technischer Geschäftsführer der ECONOMOS Austria GmbH, die Zusammenarbeit mit PCCL. Das Judenburger Unternehmen ECONOMOS ist mit weltweit 630 Mitarbeitern Weltmarktführer im Bereich der zerspanend hergestellten Polyuretanund Elastomer-Dichtungen.
und steht für Anwendungen zur Verfügung,die zielgerichtet zwischen der grundlagenorientierten Forschung der involvierten Forschungspartner und den konkreten Bedürfnissen der Industrie angesiedelt sind. Auf Basis von wissenschaftsbasierenden Innovationen soll die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie weiter erhöht werden. „Der Bedarf der Industrie an Kunststofftechnikern ist jetzt schonenorm.25Studienanfänger,die sich zuletzt an der Montanuniversität Leoben
für dieses Fach entschieden haben,sind zu wenig. Daher besucht das PCCL auch gerne Schulen,um junge Menschen für diesenAusbildungsweg,der ausgezeichnete Arbeitsmarktchancen bietet,zu begeistern“,sagt Martin Payer.
Die Arbeitsbereiche des PCCL umfassenAnwendungsmöglichkeiten von Kunststoffen,Polymere Werkstoffe und Werkstoffoberflächen und die Bauteil- und Werkzeugentwicklung.
PCCL-Geschäftsführer Mag. Martin Payer
„Die Projekte wurden gemeinsam mit Firmenpartnern und wissenschaftlichen Partnern definiert. So auch in jenem,in dem der Industriepartner ECONOMOS,die Mon-
„Wichtige Forschungs- und Entwicklungsarbeit“
tanuni Leoben und das PCCL in einem kooperativen Forschungsprojekt das technische Knowhow für die Untersuchungen des Reibungsverhaltens von Kunststoffen bereitstellen. Die Bündelung der vorhandenen Kompetenzen der Partner und der Zugang zur ausgezeichneten Laborinfrastruktur sowohl bei der Montanuniversität Leoben als auch bei ECONOMOS spiegeln den Geist des PCCL wider“,erklärt Martin Payer. Durchgeführt werden diese Untersuchungen
am so genannten Tribometer (von Tribologie = Reibungslehre),einem Messgerät am PCCL. „DietribologischeUntersuchung charakterisiertundmisstdasReibungsverhalten und den Verschleiß von zwei aufeinander einwirkenden Oberflächen“,erklärt DI Michael Jerabek,wissenschaftlicher Mitarbeiter des PCCL. Für die Firma ECONOMOSAustriaausJudenburgwird damit der Abrieb und Verschleiß von Kunststoffmaterialien wie z.B. Teflon (wichtig für Pumpen in der Medizintechnik) ermittelt,der Aufschluss über die Lebensdauer dieser Materialien gibt.
In einem weiteren Projekt in Kooperation mit 7 Unternehmen zur Werkzeugentwicklung für
Spritzgussteile,in dem die Berücksichtigung von Schwindung und Verzug im Spritzgussprozess untersucht wird,hilft das PCCL-Know-how teure Entwicklungszeitzusparenundzeitund kostenintensive Änderungen am Werkzeug zu minimieren, wodurch die „Time to Market“ für die beteiligten Unternehmen verkürzt wird.
Maßgeblich ist das PCCL auch an der Nanotechnologieinitiative NANONET-Styria des Landes Steiermark beteiligt,in dessen Rahmen es die Projektkoordination zwischen 19 Firmen und 10 Wissenschaftspartnern in einem Verbundprojekt innehat. Mit den Partnern BASF und voestalpine STAHL werden kunststoffbeschichtete Blechteile dahingehend untersucht,inwiefernsichderenOberflächeim Verbiegungsprozess ändert. Der Einsatz dieser Kunststoffbleche im Automobilbereich kündigt bereits eine Kosten sparende Re-
volution an. Und mit einem strategischen Projekt mit Forschungs- und Industriepartnern aus Slowenien und Ungarn ist manauchinzweineuenEU-Ländern aktiv.
32 Industriepartner: (Auswahl) Airbus,AT&S,BASF,BMW, BÖHLER Edelstahl,ECONOMOS,FACC,voestalpine STAHL
6 Forschungspartner: Montanuni Leoben,TU Graz,Uni Linz,Akademie der Wissenschaften,Joanneum Research,Upper Austrian Research
Förderer: Technologie Impulse Gesellschaft,Land Steiermark und OÖ,Steirische Wirtschaftsförderung SFG.
Mitarbeiter: 62
Forschungsbudget: 16,7 Mio. Euro (2002 – 2006)
Info: Polymer Competence Center Leoben GmbH
Parkstrasse 11,A-8700 Leoben, Tel. 03842/ 42962-0, office@pccl.at,www.pccl.at
Slowenien entwickelte sich schon vor seinem Eintritt in die EU mit 1. Mai dieses Jahres zu einem der wichtigsten Handelspartner Österreichs. „Wir wollen unsere Kunden in diese Länder klarerweise begleiten“,erklärte der zuständigeVorstandsdirektor, Vizegeneral August Jost,bei der Unterzeichnung des Grundsatzpapiers („Letter of Intent“). Dieses sieht vor,dass künftig die Kärntner Sparkasse gemeinsam mit der Steiermärkischen und der ErsteBankaufdemslowenischen
Bei der Unterzeichnung in Ljubljana: Karl Nedwed, Vorstandsdirektor der Kärntner Sparkasse AG, Mag. Reinhard Ortner, Vorstandsdirektor der Erste Bank, und August Jost, GD-Stv. der Steiermärkischen Bank (von li. nach re.).
Markt auftreten wird. Die Unterzeichnung erfolgte nach langen Vorgesprächen und gleichsam als letzter offiziellerAuftritt vonAugust Jost Ende Juni. Bekanntlich haben August Jost,Heinz Hofer und Josef Kassler die Geschäfte des Vorstands mit 1. Juli an das neueTrio Gerhard Fabisch,Franz Kerber und Georg Bucher übergeben.
Schon früh hatte sich die Steiermärkische um eine Bankenbeteiligung in Slowenien bemüht,allerdings führten dieses Anstrengungen nicht zum Erfolg. „Nun, nach dem EU-Beitritt Sloweniens,entschied man sich nach intensiven Vorgesprächen für einen gemeinsamen Auftritt des Sparkassensektors“,so August Jost.
Die Kärntner Sparkasse (600 Beschäftigte,2,6 Milliarden Euro
Bilanzvolumen) ist bereits in Slowenien vertreten,mit Zweigstellen in Ljubljana und auch den anderen größeren Städten unseres südlichen Nachbarn. Nach dem jetzigen KonzeptsollendieKärntnerin der geplanten gemeinsamen Aktiengesellschaft weiterhin mit mindestens 51 Prozent die Mehrheit halten,die Steiermärkische (mindestens 26 Prozent) und die Erste Bank (über die Höhe des Engagements wird erst entschieden) werden die restlichen Anteile besitzen. Auch die beiden bereits in Slowenien tätigen Leasing-Gesellschaften – sowohl jene der Steiermärkischen,als auch die der Kärntner – sollen dann logischerweise zusammengeführt werden. „Wir sehen ja auch an den Aktivitäten der Österreichisch-Slowenischen Handelskammer,dem starken Interesse der Unternehmen,wie gut sich der slowenische Markt entwickelt“,bemerkte August Jost
anlässlich der Unterzeichnung. Bereits vertreten in Slowenien sind praktisch sämtliche österreichischen großen Banken,aber auch natürlich italienische und andere europäische Mitbewerber. Gegenwärtig beträgt der Marktanteil der Kärntner Sparkasse in Slowenien rund 1 Prozent,mit dem gemeinsamen Auftritt wollen die Steiermärkische,die Kärntner Sparkasse und die Erste Bank aber die 10-Prozent-Marke mittelfristig anpeilen. Slowenien ist von den Gegebenheiten her natürlich anders,doch bekanntlich ist die Steiermärkische mit der Erste Bank bereits seit Jahren sehrerfolgreichinKroatienengagiert. Dort hat man sich mittlerweile bereits durch Zukäufe von Geldinstituten an die dritte Stelle der Bankenlandschaft gesetzt. Die Erträge aus der kroatischen Beteiligung tragen zu den guten WachstumsratenderSteiermärkischen bei. Mittelfristig erhofft man sich das auch vom Engagement in Slowenien. ■
Unter dem Motto „Kompetent,praktisch,schnell“ unterstützt Sie die Österreichisch-Slowenische Handelskammer bei all Ihren Vorhaben im neuen EU-Land.
Österreichisch-Slowenische HandelskammerÖSHK
c/o Steiermärkische Bank und Sparkasssen AG
Rathaus,Schmiedgasse 1/I,A-8010 Graz
Richarda Kölbl und Marjeta Vasari
Tel.:+43 (0)50100 / 35640
Fax:+43 (0)316 8033-36
E-Mail:office@as-chamber.com www.as-chamber.com
Mo-Fr von 08.00 bis 12.30 Uhr
Landesinformationsstelle Kärnten:
Kärntner Sparkasse AG
Bahnhofstraße 8a,9020 Klagenfurt
Assistentin Frau Cäcilia Malle
Tel.:050100-30213,Fax:050100-930213
E-Mail:kaernten@as-chamber.com,www.kaerntnersparkasse.at
Es ist eigentlich kein Wunder mehr, dass die letzten beiden steirischen Innovationssieger auch den österreichischen Staatspreis für Innovation für sich entscheiden konnten. Auch der heurige steirische Vertreter, AVL List, hat mit seinem revolutionären Projekt
Welch hohen Innovationsgrad und in die Zukunft weisende Entwicklung die ausgezeichneten Projekte besitzen,können zwei auf besondere
Hochgeschwindigkeitstechnologie mit hoher Reichweite.
gute Chancen dazu. Auch die anderen Preisträger beim steirischen Innovationspreis Fast Forward Award – österreichweit der bedeutendste Bewerb mit den meisten Teilnehmern – können sich mit ihren Projekten in puncto Innovationskraft sehen lassen.
SFG-Geschäftsführerin Patricia Theißl (links hinter Moderator Armin Wolf) und LR Gerald Schöpfer nominierten Dr. Theodor Sams (re.) von AVL List als steirischen Vertreter beim Österreichischen Staatspreis für Innovation.
Weise zeigen:Auf Infrarot als Informationsüberträger baut der von der Firma EFKON entwickelte Datenaustausch auf. Dieser funktioniert über ein aktives „Infrarot-On-Board-Modul“. Die intelligente Informationsschnittstelle wird im Wind-
Eine Revolution für Dieselfahrzeuge und die durch sie belastete Umwelt stellt die von AVL List entwickelte „Alternative Dieselverbrennung“ dar:Der emissionsfreie Dieselmotor IST Realität. Mittels Alternativer Dieselverbrennung können Stickoxid und Partikelemissionen um 90 % reduziert werden, in Verbindung mit dem Diesel-Partikelfilter wird die Umwelt um 99 Prozent weniger belastet. AVL-List-Entwickler Dr. Theodor Sams zu dieser revolutionären Entwicklung:„Ab 2007 können erste Teile dieser hochsensiblen RegelungindieMassenproduktion gehen,ab 2010 können die ersten emissionsfreien Motoren vom Band laufen.“
ward Award,veranstaltet von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG und dem Internet-Provider Inode, auszuwählen. So mussten die 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft,Wissenschaft und Medien im Tec Lebring,wo
schutzscheibenbereich von Fahrzeugen montiert,die blitzschnell ein „Ad-hoc-Netzwerk“ aufbauen kann. Bahnbrechend dabei die Entwicklung einer aktiven
Kein Wunder also,dass diese revolutionäre Technologie als steirischer Vertreter beim Österreichischen Staatspreis für Innovation nominiert wurde.
Die Jury tat sich sichtlich nicht leicht,aus den 180 eingereichten Unternehmen und Projekten die innovativsten für den Fast For-
Kleinstunternehmen: pro aqua
Kleinbetriebe: IPUS
Mittlere Unternehmen: EFKON
Großbetriebe: AVL List
Lebensmittel-Produkt und -design: Feldbacher Konserven
Lebensmittel-Technologie: Lactoprot
Sonderpreis „Hallo Nachbar“: TECOS
die Auszeichnung über die Bühneging,dennauchfasteineStunde warten,ehe die Jury die Wahl getroffen hatte. Verständlich:In keinem Bundesland stellen sich mehr Technologieprojekte dem Wettbewerb.
Freudige Gesichter dann bei den Siegern. Insgesamt 70.000,–Euro Preisgelder für sieben Sieger in sieben Kategorien und zwei Sonderpreise winkten ih-
nen. Landesrat Gerald Schöpfer betonte die heimische überdurchschnittliche ForschungsundEntwicklungsquote:„DieInnovation in der Steiermark lebt.“ Voraussetzung dafür:Die gute Achse zwischen Forschung und den KMUs. Auch die beiden SFG-Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck und Patricia Theißl waren von der Qualität der Projekte sehr angetan. ■
Die Grazer Medizin verdankt ihren international anerkannten Ruf vor allem dem gut funktionierenden Zusammenspiel zwischen universitärer Lehre,Forschung und Spitzenmedizin. Mit dem neu errichteten Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung verfügen die Grazer Wissenschafter und Medizinstudenten nun über eine Art „Heimstätte“,die bestmögliche infrastrukturelle Voraussetzungen für ihre Arbeit bietet. Durch die Abtrennung der medizinischen
Fakultät von der Karl-FranzensUniversität und Eigenständigkeit als Medizinische Universität (MUG) kann das ZMF auch außerhalb des Lehrbetriebes sein Forschungspotential optimal ausnützen. Das ZMF stellt somit für die Forschung einen gewaltigen Aufschwung dar,nicht nur durch die Selbstständigkeit,sondern auch durch die Kombination von Forschung und Lehre in einem Gebäude. Die hochwertig funktionale Architektur (Croce & Klug) und die topmoderne Aus-
stattung leisten einen wesentlichen Beitrag dafür,dass die Grazer Medizin auch auf internationaler Forschungsebene stark an Anerkennung gewinnen wird.
Um dem Forschungsfortschritt Genügezutunwurdesehrgroßzügiggeplant.ImRahmeneinesEUweit ausgeschriebenen Vergabeverfahrens wurde die Arbeitsgemeinschaft ZMF-Realisierung (Rinderer & Partner Ziviltechni-
„Die medizinische Forschung braucht keine Einzelpersönlichkeiten, sondern muss auf ein interdisziplinäres Netzwerk zurückgreifen können, welches auch funktioniert. Außerdem ist zukunftsweisende Forschung auf kleinen Flächen nicht mehr möglich“, stellt Prof. Dr. Andreas Tiran, Leiter des neuen Zentrums für medizinische Grundlagenforschung
(ZMF) am LKH-Universitätsklinikum, unmissverständlich klar. Mit dem ZMF konnten die besten Voraussetzungen für eine neue zukunftsweisende Ära der Grazer Medizin geschaffen werden. Auch architektonisch ein besonderer Bau, der Ende Juni feierlich eröffnet wurde.
http://www.alpine.at
Im pharmazeutischen Herstellungsprozess sowie in der klinischenAufbereitung von Sterilgütern ist der Sterilisator ein wichtiges Glied in der gesamten Kette. Das Verfahren, die Kapazität,das Beschickungskonzept und die Qualität der AusführungmüssenoptimalaufdasSterilisiergut und die betrieblichen und räumlichen Verhältnisse abgestimmt sein. Der Sterilisator muss zuverlässig innerhalb genau vorgegebener Spezifikationen arbeiten. Belimed mit Österreich-Sitz in Fehring hat sich auf Reinigungs-,Desinfektions- und SterilisationsanlagenfürKrankenhäuserunddenBereichLabor/Forschung/Industrie spezialisiert. Es kann mit seinen 15 Angestellten und 11 Vertragspartnern Referenzen wie beispielsweise IMP-Wien,Baxter (Orth,Wien),Sandoz (Kundl,Schaftenau),Versuchsanstalt für Milchwissenschaft (Rotholz),Institution für Ernährungswissenschaft (Linz),Mayrhofer Pharma (Linz) oder Ebewe Pharma (Unterach) aufweisen und ist somit eines der führenden Unternehmen im Bereich Infection Control. ZMF:Ein 9 STE Dampfsterilisator (siehe Bild) in Pharmaausführung wurde im Bereich S3/Entsorgung montiert,installiert und in Betrieb genommen. Diese Anlage steht den Forschungsgruppen für die Sterilisation von festen und porösen Sterilisiergütern,Flüssigkeiten,Filtern und Filtermaterialien sowie für kontaminierte Laborgüter zurVerfügung.
Wir sind in der Lage,Ihnen als Gesamtanbieter in der Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationstechnologie zu dienen.Wir bieten Ihnen einen flächendeckenden Kundendienst mit Niederlassungen in Fehring,Salzburg,Wien,Baden,Kappel in Kärnten,Traunkirchen und Marchtrenk in Oberösterreich,Fließ,Matrei und Imst in Tirol und Hard inVorarlberg an.
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Von der Planung,Projektabwicklung,Herstellung,Montage, Inbetriebnahme,Dokumentation,Personalschulung und bis zur Validierung treten wir nicht nur als Lieferant auf,sondern vielmehr als Partner einer anspruchsvollen internationalen Kundschaft.
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Fax: 03155/40005-1909
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ker KEG und VAMED Standortentwicklung & Engineering GmbH u. CoKG) als Generalplaner mit der Gesamtplanung,Projektsteuerung und örtlichen Bauaufsicht beauftragt. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit
konnte nach mehr als 4,5 Jahren komplexer Planungs- und Ausführungszeit das fertig gestellte Objekt seiner Nutzung übergeben werden. Im Generalplanungsauftrag derARGE wurde von Rinderer & Partner neben der örtlichen Bauaufsichtauch Projektmanagement und -steuerung,komplette Statik und konstruktive Bearbeitung sowie die Projektabwicklung inderAusführungsphasedurchgeführt. „Glücklicherweise hat es während der gesamten Bauzeit keine Unfälle oder sonstige Zwischenfälle gegeben. Zu unserer FreudekonntenZeitplanundKosten eingehalten werden“,betont Projektleiter DI Gerhard Hackel. VAMED stellte ihr Know-how und Können bei der Labor- und Gebäudetechnikplanung unter Beweis. „Neben vielen anderen von uns bereits geplanten und realisierten Forschungsprojekten stellt das ZMF Graz eine weitere wichtige Referenz für VAMED dar. Wir sind zuversichtlich,dass mit diesem Projekt die Grundlage für eine erfolgreiche Forschung gelegtwurde“,istIng.GerhardArthold,Abteilungsleiter der Medizin- und Labortechnikplanung bei VAMED überzeugt. Die sehr anspruchsvolle Gebäudetechnik wurde auch vonVAMED geplant. Spezielle Anlagen für den S3-Bereich,die Nuklearmedizin und vieles mehr waren für die FunktiondesGebäudeserforderlich.Unter engsten Raumangeboten,bedingt durch die Situierung auf der Tiefgarage wurde die notwendige Gebäudetechnik entsprechend dem neuesten Stand der Technik realisiert.
Den ebenfalls international ausgeschriebenen Baukunstwettbewerb gewann das Grazer Architekten-
team Helmut Croce & Ingo Klug. Dazu ins Boot holten sich die beiden einen erfahrenen Architekten im Bereich Planung von Laborund Forschungszentren – den WienerArchitektenErnstM.Kopper. Durch die räumliche Nähe wurde eine intensive Zusammenarbeit zwischen Architekten und den steirischen Krankenanstalten (KAGes) sichergestellt. Die Lage des Bauplatzes mit den Vorgaben aus dem Garagenbauwerk und demlandschaftlichenHintergrund warfürdieSituierung undAusformung der Baukörper von wesentlicher Bedeutung bei der Gebäudekonzeption. Größtenteils wurde das ZMF auf die Tiefgarage gebaut,ausgenommeneinenspeziellenBereich.IndiesenaufdemBoden aufgesetzten Räumlichkeiten befinden sich unter anderem die Elektronenmikroskope erschütterungsfrei verankert. Unterschiedlichste Raumansprüche zeichnen das ZMF aus:Einerseits die eher abgeschlossenen Laboreinheiten der medizinischen Forschung und andererseits die offenen Bereiche der Kommunikation und Lehre mit der Bibliothek der medizinischen Universität. Dies zeigt sich in den beiden lang gestreckten parallelen,aber sehr unterschiedlich ausgebildeten Baukörpern,die im Erdgeschoss durch eine dachverglaste „Bibliotheksstraße“ miteinander verbunden sind. „Es ist uns gelungen,dieses komplexe Phänomen sehr landschaftsschonend darzustellen“,freuensichdiePartner aus demArchitekturbüro. Das Gebäude ist geprägt von Glas und Stahl:Für sämtliche Stahlkonstruktionen wie Stiegen,Stege, LeiternundUnterkonstruktionsowie Schlosserarbeiten und den ellipsenförmigen Lüftungsaufbau amDachzeichnetMetallbauPapst verantwortlich.
Mit dem ZMF entstand die größte an einem Ort zusammenhängende Forschungsfläche am LKH-Univ. Klinikum Graz – das Forschungszentrum der Universitätskliniken
Zahlen & Fakten:
FUG:4.094 m2
Bibliothek/Lernzentrum:1.895 m2
Gesamtnutzfläche:6.141 m2
Bruttorauminhalt:49.041 m2
Baubeginn:19. November 2001
Übergabe:23. April 2004
Gesamtkosten: € 33,7 Mio.
Graz (FUG). Im Gegensatz zur fachspezifischen patientenorientierten Forschung an den einzelnen Kliniken
6 Arbeitseinheiten für: Zell- und Molekularbiologie Nuklearmedizin und Radiochemie Biochemie- und Biophysikalische Chemie Immunologie,Virologie und Mikrobiologie Biomedizinische Technik
werden im FUG interdisziplinäre und zeitlich begrenzte Projekte zur Grundlagenforschung durchgeführt.JedesStandardlaboristmitei-
Bibliothek mit Lernzentrum
Gesamtnutzfläche:1.895 m2
Geschätzter Benutzerkreis:3.500 Personen,davon 2.000 Studenten
1000 wissenschaftliche Personen
500 sonstige Personen
200 Lese- und Arbeitsplätze
70 EDV/Multimedia-Arbeitsplätze
nerBreitevondreiMeternundeiner Grundfläche von 20 m2 mit allen Medien versorgt. Dies entspricht Grundmodulenvon40,60und80m2 großen Laboreinheiten. Durch diesesmodulareSystemistgrößteFlexibilitätundNutzungssicherheitfür zukünftig sicher veränderte Anforderungengesichert.„Diesechsspeziellen Schwerpunktbereiche Zellund Molekularbiologie,NuklearmedizinundRadiochemie,Biochemie- und Biophysikalische Chemie,Immunologie,Virologie und
Mikrobiologie,sowie die Biomedizinische Technik erforderten ein hohes Maß an Erfahrung bei der Konzeption. Die Labor- und Nebenraumgestaltung unter Berücksichtigung der Funktionsabläufe war eine große Herausforderung, da die gesamte Planung flexibel auf zukünftige,noch nicht genau absehbare Entwicklungen in der Forschung abgestimmt werden musste“,betont Ing. Gerhard ArtholdvonVAMED.DieVoraussetzungen für Einrichtungen der für die Forschung erforderlichen Großgeräte wie beispielsweise Elektronenmikroskopie,Magnetresonanz,Massenspektroskopie usw. wurden eingeplant,bau- und haustechnisch vorbereitet und teilweise bereits realisiert. Wissenschaftliche Werkstätten und eine audiovisuelle Einheit runden das Infrastrukturangebot des Forschungszentrumsab.
Auffällige Architektur: Der Eingang ins ZMF
Laborgeräte höchster Qualität, Mikroskopie und Bildanalyse
„Das ZMF ist ein großartiges Projekt,welches in Zukunft mit Sicherheit Früchte tragen wird –eswirdunserenErwartungenentsprechen“,ist sich Mag. Peter Mahr,Sales Manager bei BioRad,sicher. Das mittlerweile über 50 Jahre am Markt bestehende Unternehmen lieferte mehrere Laborgeräte für die verschiedenen Forschungseinheiten. Darunter beispielsweise
Thermocycler (PCR) und Elektrophoresekammern. Bio-Rad hat sich auf Grundlagenforschung und klinische Diagnostik spezialisiert und ist mit seinen hochwertigen Produkten speziell für Forschungsund Laborinstitutionen mittlerweile auf allen Kontinenten der Erde vertreten. Für das ZMF war in Sachen Mikroskopie und Bildanalyse Olympus Austria GmbH der ideale Ansprechpartner. Insgesamt wurde das ZMF mit fünfzehn verschiedenen Mikroskopen ausgestattet,mit einer eigens fürMikroskopiekonzipiertenDigitalkamera. Die dazugehörige Software namens„analySIS“zur Bildarchivierung,Bilddokumentation,Bildanalyse und Bildverarbeitung wurde ebenso von Olympus geliefert.
„Wir sehen das ZMF als Jahrhundertchance,sowohl für das Klinikum als auch für die Medizinische Universität. Es geht uns nicht nur um den betriebswirtschaftlichen Aspekt – es soll für seine ForschungslaborsoptimaleStrukturen bieten,um den Wissenschaftern und Studenten zeitgemäße Bedingungen zu ermöglichen. Schließlich sollten gute Ergebnisse das Ziel sein“,so Prof. Dr.AndreasTiran.Vielleichterlangtdashochmoderne ZMF innerhalb des „Human Technology Bereichs“ denselben Stellenwert wie Magna innerhalb des Automobilclusters. Wenn dies gelingt,dann könnte das ZMF das neue Zugpferd für Ansiedelungen neuerUnternehmenalsinnovativer Think-Tank in der medizinischen Grundlagenforschung und als zentrale Anlaufstelle für projektbezogene innovative Netzwerke in Österreichsein.
Die Firma Air Liquide am Standort GrazbietetumfassendeLösungenim Bereich der tiefgekühlten Probenlagerungen an. Das LKH Graz als langjähriger Kunde von Air Liquide wird auch am demnächst in Betrieb gehenden„ZentrumfürMedizinische Grundlagenforschung“ (ZMF) auf dessen Lösungskompetenz zurückgreifen. Das ZMF am LKH Graz hat mitseinensechsSpeziallaborsu.a.im Bereich der Zell- und Molekularbiologie,NuklearmedizinundRadiochemie,Immunologie und Virologie ei-
nenhohenKonservierungsbedarfvon Probenmaterial:Stammzellen,Gewebe,Blutbankenetc.Zurtiefgekühlten Lagerung dieser Proben wird Stickstoff im flüssigen Zustand bei –196°Celsiusverwendet.FürdieLagerung der Laborproben des ZMF kanndasLKHGrazaufdieumfassende Lösungskompetenz des Grazer Unternehmens Air Liquide zurückgreifen. „Als langjähriger Partner beliefernwirdasgesamteLKHGrazmit allenrelevantenGaslieferungen:Medizinischem Sauerstoff,Stickstoff,
Lachgas,Kohlendioxid und allen Spezial-undPrüfgasen,diedasLKH benötigt,sowie einem Großteil des Versorgungsequipments (Schläuche, Leitungen etc.) für OPs und Patientenzimmer“,sagt Air Liqiude-KundenmanagerChristianKogler.Fürdie Stickstoffversorgung des ZMF hat Air Liquide vor dem Laborgebäude bereits einen 1.900-Liter-Stickstoffbehälter aufgestellt. Mit einer VakuumleitungwirdderflüssigeStickstoff insZMFgeleitet,woesvoneinerEntnahmestelleindiemobilenTransport-
behälterabgefülltwerdenkann.Doch AirLiquidebietetnebenderStandortnähe Graz dazu ein umfangreiches Servicean:EineFüllstand-undTemperaturanzeige für die Lagerbehälter ebenso wie die EDV-technische Verwaltung der in den so genannten Kryoboxen verwahrten Proben. Air LiquideistersterAnsprechpartnerfür die vielfältigen Kundenbedürfnisse rundumtechnischeundmedizinische Gase,deren Leitungen und Service, fürdasaucheinekompetenteMontagetruppesorgt. ❑
Projektleiter Helmut Winkler: „UnsereVision ist es,einen Ort zu schaffen,wo Menschen die perfekten Voraussetzungen finden, Technik zu erlernen,Technik zu beherrschen,Technik zu erleben und neue Techniken zu entwickeln. Das gesammelte Knowhow soll für alle verfügbar sein und so möglichst vielen Menschen den Traum von Freiheit,
Schönheit und Abenteuer näher bringen.“
Nicht Quantität,sondern Qualität steht hier im Vordergrund. Die wirklich Begabten sollen aus ihrem spezifischen Talent das Beste machen können. Die Academy will „Champions“ ausbilden und formen. Champions in Geist und Körper.
Trainiert wird auf der Formel-1Strecke oder in den Lüften,auf der Kartbahn oder auf der Runway, Offroad oder an Simulatoren. Ge-
fordert werden ein aufsässiger Geist und der Wille zum Siegen. Die Academy ist eine internationale Privatschule in Form einer Stiftung,die mindestens zur Hälfte durch Stipendien finanziert wird. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Schule.
Und das ist die Ausbildung der Champions-Akademien:
26 Klassenräume (für je 25 Schüler)
13 Sonderunterrichtsräume (für projektorientierten Unterricht)
2 Hörsäle (160 Personen/250 Personen)
GroßeAula fürVeranstaltungen
Kellertheater
Säle für Spezialfächer
Besprechungs- und Konfliktbewältigungsräume
Tonstudio
Café
3fach-Sporthalle
Akrobatikhalle
Schwimmhalle (Sprung- und Tauchbecken)
Schwimmstraße (z.T. im Freien)
Sportwissenschaftlicher Bereich
(inkl. Sportmedizin und Leistungsdiagnostik)
2 Beachvolleyballfelder
Fußball-,Basketball-,Streetballfelder
Diverse Trendsportanlagen
60 Karts
Uni. Gedacht ist hier an eine Technische Privatuniversität mit einer integrierten Fachhochschule.
Nirgendwo findet man an einem Ort ein derart komplexes Angebot an Möglichkeiten,Fahrzeuge zu entwickeln,zu testen und Rennen zu fahren. Wir sprechen hier von Onroad und Offroad,von Vierrad und Zweirad,von Kartsport Indoor und Outdoor,von Motocross bis Truckrace.
Wir sprechen von Grand-PrixStrecken,von Langstrecken à la Le Mans,von beschneibaren,vereisbaren,videoüberwachten Kursen bis hin zu Modellautoparcours oder Carrera-Rennbahnen.
Alles für die berühmten Männer in den tollkühnen Kisten.
Basis für diesenTraum aller Flieger und Flugverrückten ist die Airbase der österreichischen Luftstreitkräfte:Zeltweg.
-Flugzeugtechnik
35 Formelautos
5 Sportwagen,5 Rallyeautos
30 Straßenmotorräder
30 Geländemotorräder
Tiefgarage zwischen Campus und Schule
IFR
Wer die Matura auf der Academy gemacht hat,braucht auch eine darauf aufbauende und weiterführende
Nur 1 km weg von der Boxengasse der Formel 1,gerade mal 2 km vom Campus entfernt,befindet sich diese „Fliegerherzen höher schlagen lassende“ Anlage. Hier können Alphajets,Abfangjäger und Airbusse landen. Hier gibt es 2 Graspisten für alle Motor- und Segelflieger, hier entstehen eine Helikopterbase, ein Simulatorenkomplex usw. Selbst an eine Modellflugpiste und alles,was dazugehört,ist für die unter 14-Jährigen als Einstieg in die Künste der Lüfte gedacht. Die gesamteAnlage ist öffentlich nutzbar. Eine Flugschule bildet auch Privatpersonen aus. Und der Tag der offenen Tür wird wieder zehntausenden Besuchern die Faszination „Fliegen“ näher bringen. ■
Eine Vielfalt an Informationen und Serviceleistungen über Preise, Gesetze, Verkehrssituation, Staus ... bietet Österreichs Automobilclub ÖAMTC seinen Mitgliedern an. Österreichs Nr. 1 ist neben der technischen KFZ-Prüfung und Pannenhilfe auch zur wichti-
Woher wüssten wir,informativ und gut gebündelt,alles um die Rechte und Pflichten von uns Autofahrern,oder wo können wir beim Kauf eines Gebrauchtautos mit dem Ankaufstest sichergehen,nicht die Katze im Sack zu kaufen? Oder besonders jetzt zur Urlaubszeit,erfahren,was in welchem Land imAuto mitzunehmen ist,welche Geschwindigkeitsbeschränkungen in Italien,Kroatien etc. gelten?
gen Informationsdrehscheibe zum Thema Auto geworden. Das 10-jährige Jubiläum feiert man bereits am Stützpunkt Graz-Ost in der Conrad-von-Hötzendorfstraße, der mit einer Leistungsverdopplung alle Erwartungen übertraf.
„Unsere Kernkompetenz ist der Mensch. Klar,wir kümmern uns ums Auto,aber auch, dass der Mensch,der eine Panne hat,seinem Bedürfnis,vonA nach B zu kommen, diesmiteinemErsatz-
fahrzeug auch unternehmen kann, währendseinAutorepariertwird“, beschreibt ÖAMTCSprecher Hans-Peter AuerdenAnsatz. Aus allen Nähten platzen würde die Landeszentrale in der Reininghausstraße 80,gäbe es nicht seit 10 Jahren den zweiten Grazer Stützpunkt in der Conrad von Hötzendorfstraße 127. „Der Standort Graz-Ostistfürunsunverzichtbar geworden. Das inhaltliche Ange-
bot wäre in der Reininghausstraße 80nichtmehrbewältigbar,daauch viele Pendler die günstige Lage des StützpunktsGraz-Ost, gleich nach der Autobahn,und den Anschluss an die Straßenbahnlinie 4 nützen. Die Leistungserbringung hat sich in diesen 10 Jahren verdoppelt. Nun sind wir hier sogar fast schon am Limit, was die Räumlichkeiten und die Prüfkapazitäten betrifft“,ist Dir. Dr. Paul Fernbach,Geschäftsführer des ÖAMTC-Steiermark,über die erfolgreiche Entwicklung des StützpunktesGraz-Ostsehrerfreut. Neben den technischen PrüfmöglichkeitengibtesdazuimShopalles zu Verkehrssicherheit,aber auch Rechtsberatung ist an beiden Stützpunkten möglich sowie die sonstigenServiceleistungen.
Das Kundeninteresse sei erfreulich,so Skoda-Spartenleiter Werner Kuss vom Autohaus Kuss in Graz-Nord. „Der neue Octavia glänzt mit frischem Design,mit mehr Innen- und Kofferraum und mit modernster Technik.“ Das elegante,zeitlose Design,die hohe Qualität und die ausgezeichnete Verarbeitung beeindrucken die Kunden. Weiters zeichnet den neuen Octavia ein sehr gut zugänglicher und variabler Kofferraum aus. Der um 66 mm verlängerte Radstand schafft einen behaglichen Innenraum und kommt insbesondere den Fondpassagieren zugute.
Außen wirkt die Neuauflage des Octavia deutlich erwachsener, gleichzeitig drückt sie durch neue Designelemente (z. B. pfeilförmige Haube,neue B-Säule,neue,markante Schlussleuchten) aber auch mehr Dynamik aus. Der neue Skoda Octavia bietet modernste Technik,so etwa Direkteinspritzung für die Benzinmotoren, Sechsgang-Schalt- und Automatik-Getriebe mit dem sensationellen Doppelkupplungs-Direktschaltgetriebe (DSG),das den Komfort der Getriebeautomatik mit dem Wirkungsgrad des Handschaltgetriebes verbindet oder eine neue Mehrlenker-Hinterachse.
Der Sektor der Bartergeschäfte ist ein stark wachsenderWirtschaftszweig,da für die einzelnen Teilnehmerfirmen eine Vielzahl von Vorteilen angeboten werden. Das wichtigste Argument für die Teilnahme an einer Barterorganisation ist die Gewinnung NEUER KUNDEN und die Realisierung von ZUSATZUMSÄTZEN. Unter„Kompensation“oder„Barter“ versteht man alle wirtschaftlichen Transaktionen,bei denen Waren oder Leistungen ganz oder teilweise gegen andere Waren oder Leistungen getauscht werden. Sie verkaufen Ihre Produkte oder Dienstleistungen an irgendeinen GIT-Teilnehmer national oder international und erhalten den Gegenwert auf Ihrem GIT-Verrechnungskonto als Guthaben verbucht. Mit diesem Guthaben können Sie bei jedem anderen GITTeilnehmer sofort einkaufen. Die
GIT-Zentrale sorgt für den Austausch der Informationen zwischen den GIT-Teilnehmern und unterstützt diese in der gemeinsamen Geschäftsabwicklung.
Die GIT-Teilnehmer senden ihre AngeboteundNachfragenperInternet-Datenbank,Fax oder Email an die GIT-Zentrale oder informieren einfach Ihren GIT-Betreuer. Die Informationen werden sodann automatisch und zielgerichtet an die Interessenten – per Fax oder E-mail – weitergeleitet. Jeder GIT-Teilnehmer gibt hierfür sein individuelles Interessenprofil an. Dieses Interessenprofil kann per Internet jederzeit ergänzt oder geändert werden. Die GIT-Zentrale nimmt keinen Einfluss auf die Zahlungs- und Lieferbedingungen der Teilnehmer. Einkäufer und Verkäufer vereinbaren die Preise und alle anderen Geschäftsdetails selbst. Durch diesen Informationsaustausch bieten sich für unsere Partnerfirmen Möglichkeiten zur Geschäftsanbahnung.
Novität in Österreich: Aktuelle Infos zu Forschungs- und Entwicklungskompetenzen können online unter www.forschung.steiermark.at abgerufen werden.
Eine österreichweit einzigartige Orientierungshilfe im Bereich der Forschungsinstitutionen hat das Bundesland Stei-
ermark erstellt. Zur Zeit sind 235 wissenschaftliche Institute sowie 141 Unternehmen in diese Plattform aufgenommen. Sie er-
bringen Forschungsleistungen in insgesamt 821 Wissenschaftszweigen,erklärte Forschungslandesrat Leopold Schöggl.
Der elektronische Katalog auf Webbasis soll dem Suchenden quasi „auf Knopfdruck“ helfen, steirische Institutionen und Unternehmen zu identifizieren,die Forschungskompetenz zu technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellungen anbieten können. „Diese Bereiche haben eine besonders hohe Bedarfsrelevanz für dieWirtschaft“,sagte Christian Hartmann vom Institut für Technologie- und Regionalpolitik derJOANNEUM RESEARCH, das neben dem Institut für Informationssysteme und Informati-
onsmanagement an der Verwirklichung der Plattform gearbeitet hat.
Neben den steirischen Universitäten und Fachhochschulstudiengängensindauchdieaußeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie die deklariert forschenden Unternehmen in der Steiermarkenthalten.EineSuche ist nach Arbeitsgebiet/Wissenschaftszweig,Namen und Standorten der Institutionen / Unternehmen sowie nach Stichworten möglich. Die jeweiligen Arbeitsgebiete bzw. Wissenschaftszweige werden nach der Nomenklatur der Statistik Austria erfasst und präsentiert und sind somit auch international vergleichbar.
Am 26. Juni 1914 konnte wohl niemand im Entferntesten abschätzen,was die nächsten 90 Jahre dem Flughafen Graz bringen:Drei Fluggastgebäude – das vierte befindet sich gerade in Bau,der Ausbau der Piste von einer Gras- zur schließlich 3.000 Meter langen Asphaltpiste (die nun die Landung aller Flugzeugtypen möglich macht),die Anlage verschiedener Hangars,Gerätehallen, Frachtgebäude,Tower etc. sind nur einige Meilensteine auf diesem Weg in die Gegenwart. „Von einem Ort,an dem die Fliegerei zuerst militärisch geprägt war bzw. vor allem auch als Hobby ausgeübt worden ist,wurde der Flughafen zu einer touristischen und wirtschaftlichen Drehscheibe mit über 600 Beschäftigten am Standort“,erklärt Mag. Gerhard Widmann,Geschäftsführer des Flughafens Graz. „Gerade in den letzten 10 Jahren hat eine Entwicklung von fast atemberaubender Geschwindigkeit eingesetzt, haben sich doch die Passagierzahlen in diesem Zeitraum nahezu verdoppelt!“ Bis ins Jahr 2015 wird mit 1,5 Millionen Fluggästen gerechnet,auf die man sich heute schon gut vorbereitet. Das neue Terminal hat zum Jubiläum schon erkenntliche Gestalt angenommen und harrt der Gleichenfeier im Herbst. Nebenbei laufen die Planungen für einen Hangar und weitere Investitionen. ❑
10 bis 30 Prozent aller Erwachsenen schnarchen im Schlaf. Bei 5 Prozent dieser Schnarcher ist extrem lautes und unregelmäßiges Schnarchen ein Hinweis auf eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung. Krankhaftes Schnarchen ist nichts zum Lachen, es fördert Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Bluthochdruck und Schlaganfall.
Bis in die jüngste Zeit hat sich die Wissenschaft kaum mit dem Schnarchen beschäftigt. Schnarchen war vielmehr ein Dauergast in den Unterhaltungs- und Witzspalten von Zeitungen. Für den Schlafpartner eines schnarchenden Menschen ist das Schnarchgeräusch jedoch wenig unterhaltsam,werden doch Lautstärken von 90 Dezibel erreicht,so viel wie ein fahrender LKW. Schnarchen ist ein Geräusch,das meistens beim Einatmen und seltener beim Ausatmen in den oberen Luftwegen entsteht. Männer und Frauen schnarchen etwa gleich häufig,wobei das Schnarchgeräusch der Männer durch den größeren Resonanzboden meistens stärker ist. Die Schnarchneigung nimmt mit dem Alter zu. Schnarchen entsteht entweder durch Schwingungen des Gaumensegels oder durch Vibrationen von Schleimhautfalten im Rachen. Auch bei geschlossenem Mund sind Schnarchgeräusche möglich.
Viele Menschen schnarchen praktischimmer,injederSchlafstellung undinjederUmgebung–obzuhause,im Zug,Flugzeug oder im Ferienzelt. Wenn sehr heftig und laut beim Einatmen geschnarcht wird, besteht immer der Verdacht auf einen Schlaf mit Atemaussetzern, „Apnoen“ genannt. Für den Bettnachbarn ist gleichmäßiges,nicht zu lautes Schnarchen meist besser
erträglich als unregelmäßiges,aber dafür lautes Schnarchen. Art und Stärke des Schnarchgeräusches geben auch Hinweise auf den Entstehungsort des Schnarchens. Schnarchen,das im Gaumensegel seine Ursache hat,nennt man „velares“ Schnarchen,das Schnarchen mit dem Entstehungsort im Rachen nennt man „pharyngales“ Schnarchen. Auch eine Kombination beider Schnarchtypen ist nicht selten. Während manche Menschen praktisch immer während des Schlafes schnarchen,tun dies andere nur, wenn ihre Nase,etwa durch einen Schnupfen,verstopft ist. Ob ein Mensch schnarcht oder nicht,lässt sich am wachen Menschen nicht voraussagen.
Was kann man gegen Schnarchen tun?
Gewöhnliches Schnarchen ist äußerst störend,aber nicht ge-
Was Schnarchen fördert:
● Männliches Geschlecht
● Alter
● Übergewicht
● Rückenlage
● Alkohol,Beruhigungsund Schlafmittel
● ErschöpfendeArbeit/ Sport
● Muskel-entspannende Medikamente
● Verengte Nasen; Mandeln und Polypen
● Rauchen
fährlich. Nichts spricht dagegen, Verschiedenes auszuprobieren. Wer schnarcht und Schlaf- oder Beruhigungsmittel nimmt,sollte versuchen,die Dosis zu reduzieren oder die Mittel überhaupt wegzulassen. Da Alkohol ähnliche Wirkungen auf eine Schnarchlösung hat,sollte man abdemspätenNachmittagkeinen mehr trinken oder überhaupt enthaltsam leben. Der Risikofaktor Rauchen wirkt auch an den oberen Atemwegen,daher sollten Schnarcher nicht rauchen. Viele Menschen schnarchen nur mit verstopfter Nase. Bei allergischer Ursache empfehlen sich antiallergische Nasentropfen oder kortisonhältige Sprays,bei entzündlicher Ursache Tropfen. Übergewichtigen Schnarchern ist zu einer Gewichtsreduktion zu raten. Schon wenige Kilo weniger nützen oft viel. Menschen,die nur in Rückenlage schnarchen,wird
empfohlen in Bauch- oder Seitenlage zu schlafen. Untergelegte Polster oder Decken helfen bei der Beibehaltung der Schlafposition.
Schließlich gibt es Schnarcher, denen mit allen möglichen Tipps nicht zu helfen ist. Was tun,wenn das Schnarchen zu einer Belastung der „täglichen Nacht“ wird, zu einer Belastung vor allem des Schlafpartners? In diesen Fällen kann eine CPAP-Therapie mit einer Schlafmaske zur erfolgreichen Behandlung werden. Die meisten Schnarcher mit CPAPBehandlung machen die Erfahrung,dass auch eine nur wenige Stunden dauernde CPAP-Therapie die Schnarcherei zum Versiegen bringt. Über Nebenwirkungen wird nicht geklagt. In verzweifelten Fällen von Normalschnarchen versucht man chirurgisch mittels Laser eine Verkleinerung von Gaumensegel und Zäpfchen. Das „LAUP“ abgekürzte Verfahren hört auf den vollständigen Namen Laser-Assisted-Uvolo-Palato-Plastie. Bei über 2/3 der so Behandelten verschwindet das Schnarchen, kommtabernacheinigenJahren–meist milder – wieder.
Seit einiger Zeit gibt es eine Unzahl an „Schnarchstopps“ („Geld zurück bei Misserfolg“) zu kaufen. Die diversen Hilfsmittel und Geräte sind den üblichen klinischen Tests unterzogen worden, und erwiesen sich als weitgehend nutzlos. ■
Viele allein stehende Menschen haben große Angst, im Notfall in ihrer Wohnung „gefangen“ zu sein und niemanden zu haben, der ihnen zu Hilfe kommt. Seit Beginn 2002 hilft das Rote Kreuz rund um die Uhr mit einem Notrufsystem, das „auf Knopfdruck“ funktioniert.
ten Kreuz. Dadurch kann der Hilfesuchende direkt in den Raum hineinsprechen und wird gehört,wo immer er sich in seinem Wohnbereich befindet. Bei einem solchen Notfall reagiert das Rote Kreuz schnell. Im Computer der Zentrale sind alle relevanten Daten – wieAdresse, Telefonnummer,Name,Erkrankungen oder der Hausarzt – verzeichnet. Ein erster Anruf am
Frau Gertrud hatte Glück. Nur einen Tag nachdem das Rote Kreuz die Rufhilfe an ihrem Telefonanschluss installiert hatte,brach sich die Pensionistin bei einem Sturz in ihrer Wohnung die Schulter. Sie selbst konnte nicht mehr Hilfe holen. Über Knopfdruck alarmierte sie aber das Rote Kreuz. Seitdem gibt die Grazerin ihren ganz persönlichen elektronischen „Schutzengel“ nicht mehr aus der Hand. Das Alarm-Telefon ist eine Zusatzeinrichtung zum normalen Telefon. Das Gerät besteht aus einem Sender und einem Basisgerät,wobei Letzteres direkt am hauseigenen Telefon installiert wird. Der Sender selbst kann am Arm- oder am Halsband getragen werden. Somit ist ein Festnetzanschluss die einzige Voraussetzung für die Installation derAlarmhilfe. Bei Knopfdruck auf den Sender wird eine Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt,mittels Freisprecheinrichtung am Basisgerät erfolgt dann die Kontaktaufnahme durch die Mitarbeiter vom Ro-
Festnetztelefon klärt ab,ob es sich nicht um einen Fehlalarm handelt. Erst dann wird der nächste Angehörige verständigt,und das Rettungsfahrzeug der nächsten Ortsstelle fährt los.
Ein Rufhilfe-Gerät ist bei den Notrufzentralen in Graz oder Fürstenfeld sehr kostengünstig um 25,40 Euro mietbar. Nach Terminvereinbarung erfolgt eine Montage vor Ort,die persönlichen Daten werden in das Notrufsystem eingegeben. Auf Wunsch wird auch der Wohnungsschlüssel übernommen und im Safe der Notrufzentrale verwahrt.Rund500Schlüsselhat das Rote Kreuz bereits aufgenommen. Auch bei auftretenden Störfällen steht das Rote Kreuz mit Rat und Tat zur Seite. Mehr als 50.000 Grazer Einwohner sind über 60 Jahre alt. BesondersälterenMenschen,aberauch schwangeren oder behinderten Personen gibt die qualifizierte Hilfe des Roten Kreuzes Sicherheit. In Zukunft soll es sogar ein mobiles Notruftelefon mit GPRS-Funktion geben. Es wird mit einer kompatiblen Software ausgestattet sein und so eine Ortung über Landkartenkoordinaten ermöglichen. Damit kann der Teilnehmer auch bei einer Bergwanderung beinahe überall geortet werden. ■
Schutzengel „auf Knopfdruck“
Fast jeder hat schon einmal etwas von den Hagelfliegern gehört. Aber es kann sich wohl niemand vorstellen, was es heißt, an den Rand einer Gewitterwolke zu fliegen. Klipp im Cockpit bei den Hagel-„Kampf“-Piloten
„Irgendwie ist es immer gefährlich. Wenn Sie sich vorstellen,man fliegt bei Nacht,es stürmt und gibtTurbulenzen und dann soll man möglichst nahe an die Gewitterwolke heran“, erzähltWalterGolob,Begründerder Hagelabwehr Südflug. Er fliegt bereitsseit50Jahrenundgiltalserfah-
renerPilot.Trotzdemweißerumdie Gefahr,die jeder Hagelflug mit sich bringt. Turbulenzen,durch die sich die Flughöhe immer wieder ändert, starke Windböen und Vereisungen auf Tragflächen und Propellern zählenebensodazuwiediestatische Elektrizität,durch die Instrumente gestört werden,und natürlich die Blitze. Trotzdem ist Walter Golob zur Stelle,wenn Hagelgefahr herrscht. Aber nicht jeder weiß seinen Einsatz zu schätzen. Kritik an der Hagelabwehr gibt es nach wie vor genügend. Was passiert also bei einemHagelflug?
Die Hagelabwehr versucht,die Bildung von Hagel (siehe Kasten) von vornherein zu verhindern. Hagelflieger „impfen“ Gewitterwolken mitSilberjodid,einemSalz,dassehr viele Kondensationskerne aufweist. Dadurch kann sich die Feuchtigkeit in derWolke auf viele Kerne aufteilen und es entstehen keine Hagelkörner oder nur sehr kleine,die auf dem Weg zur Erde auftauen. Statt HagelgibtesdankderHagelabwehr
von Julia W von Julia Weißensteiner eißensteiner
● Die Hagelabwehr Südflug hat vier Flugzeuge und wurde 1962 gegründet. Heute umfasst ihr EinsatzgebietjenenTeilderSüd-undWeststeiermark,der südlich der Autobahn liegt.
● Die Steirische Hagelabwehrgenossenschaft gibt es seit 1955,sie verfügt über drei Hagelflugzeuge undfliegtEinsätzeinGrazundUmgebung,der Oststeiermark und dem Gebiet in der Weststeiermark,das nördlich derAutobahn liegt.
● Die Hagelabwehr hail air fliegt seit 1997 Einsätze und zwar in den Bezirken Voitsberg,Deutschlandsberg und Teilen von Graz Umgebung. Sie besitzt zwei Hagelflugzeuge.
Vor jedem Start wird der Brenner für das Silberjodid gecheckt. Das Salz ist teuer, aber umweltverträglich.
Wie entsteht Hagel?
Hagelwolken bilden sich in großen Höhen und beinhalten viel Feuchtigkeit. Im Inneren einer Hagelwolke herrschen starke Temperaturunterschiede und dadurch heftige Winde. Rund um feine Staubteilchen,so genannte Kondensationskerne,lagert sich die Feuchtigkeit ab und es entstehen Regentropfen. Diese werden durch die Aufwinde immer wieder nach oben gewirbelt, immer mehr Feuchtigkeit lagert sich ab und gefriert zu Hagelkörnern. Durch das ständige Kreisen innerhalb der Wolke entstehen wenige,aber große Hagelkörner,die nicht mehr auftauen und schließlich,wenn sie zu schwer für die Wolke sind,herausfallen.
Kommt das Gewitter, oder nicht?
Die genaue Beobachtung der Wetterlage – auch ein Job von Einsatzleiter Albert Neumeister.
Regen. Die Kunst der Hagelabwehr besteht darin,das Silberjodid rechtzeitigindieWolkenzubringen,und zwar schon bevor der Hagel überhaupt entsteht. „Früher haben wir wirklich direkt mit Meteorologen zusammengearbeitet“,sagt Walter Golob,„aber heute steht ja alles im Internet und wir sind ständig am neuesten Stand. Das erleichtert unsereArbeitsehr.“
Auch am 17. Juli hieß es wieder: „Feind imAnflug“ – eine Gewitterzelle über dem Reinischkogel alarmiert die Mitglieder der Südflug. Nach längerem Hin und Her heben die Flieger ab. Schon bald wird es
ungemütlich:Die kleinen Flugzeuge werden vom Wind geschüttelt,jeder Druckunterschied ist sofort spürbar. Nach dem gelungenen EinsatzwiederamBoden, erklärt ein Pilot,das wäre ja nur „ein kleines Gewitter“ gewesen. Bei einem „großen“ würde man selbst jetzt sicher nicht mehr in den Flieger steigen. Die Hagelfliegerschon. Kritiker der Hagelabwehr beziehen sich immer wieder darauf,dass die Wirkung von Silberjodid nicht hundertprozentig bewiesen ist. Es sei aber auchgarnichtmöglich,dassogenau nachzuweisen,sagt Walter Golob. „Dazu würde man zwei Gebiete benötigen,in denen exakt die gleiche Wetterlage herrscht,und im einenSilberjodidanwenden,imanderen nicht. Unmöglich.“ Tatsache ist aber,dassinvielenGebieten,diedie Hagelflieger betreuen,der Hagelschlag deutlich zurückgegangen ist.
Ausrangierte Bierfässer eignen sich bestens als Behälter für das Silberjodid.
Niemand ist allerdings dazu verpflichtet,die Hagelabwehr zu unterstützen. Gemeinden,die sich für die Hagelabwehr entscheiden,zahlen einen Pauschalpreis,dersichaus mehreren Faktoren zusammensetzt:Dazuzählen die Einwohnerzahl und die Gesamtfläche der GemeindesowiedieAnzahl der vorhandenen Gebäude.DerBeitrag der Gemeinden geht von500 € biszu7000 €. Davon lässt sich der gesamte Aufwand,von den Flugzeugen bis hin zum Personal,einigermaßenfinanzieren.
Gemeinden,die den Beitrag bezahlen, werden bei einem Einsatz angeflogen. Die anderen werden,so gut es geht,umflogen. Was immer wieder zu Problemen führt,weißWalter Golob:„Wenn es eine einzelne Gemeinde in einem größeren Gebiet ablehnt,angeflogen zu werden,werden die umliegendenGemeindenoftinMitleidenschaft gezogen.
nen immer noch,wir würden den Regen vertreiben. Das stimmt einfach überhaupt nicht. Wenn es sehr heißundtrockenist,gelangtderRegen,den wir durch unsere Einsätze sozusagen auslösen,gar nicht zur Erde,sondern trocknet vorher auf. Wäre genügend Feuchtigkeit vorhanden gewesen,hätte es trotzdem geregnet.Aber die Leute sehen nur, dass sich die Wolken nach einem Hagelflugauflösenundesnichtregnet.“
Beirren lässt sich Walter Golob von solchenVorurteilen undAnfeindungen nicht. Im Gegenteil – bei der nächsten Hagelgefahr steigt er wieder in sein Flugzeug. Und wenn es um sechs Uhr in der Früh „Hagelalarm“gibt,dannkannesschoneinmal vorkommen,dass er im Pyjama imFliegersitzt. ■
Auch die beste Hagelabwehr kann nicht zu 100% vor Schäden schützen. Im Ernstfall hilft die österreichische Hagelversicherung. Es gibt sie seit 1946 und sie versichert Hagelschäden an landwirtschaftlichen Kulturen. Die Versicherung von Autos,Häusern usw. fällt nicht in ihren Bereich, dafür ist die übrige Versicherungswirtschaft zuständig. Derzeit sind in der Steiermark rund 18.000 Personen bei der Hagelversicherung versichert, davon haben bis zum 14. Juli 2004 4300 einen Hagelschaden gemeldet.
Für sie ist der Hagelschutz nicht mehr vollständig gegeben,denn Wolken halten sich nun einmal an keine Gemeindegrenzen.“ Mit einem Vorurteil möchte Walter Golob endgültig aufräumen. „Viele Leute mei-
Ein Hagelflug ist nicht ungefährlich, die Piloten müssen erfahrene Flieger sein. Der Wohnwagen als Zentrale am Flughafen. Nur so ist ein rechtzeitiger Einsatz möglich. Fotos:KolaricSie wollte nicht mehr länger auf ihn warten,hatte sie ihm im Café gesagt.Ganzplötzlichkamdas.Daraufwarernichtvorbereitet,dieseOffenbarungihrerZuneigungtrafihnwieeinBlitzausheiteremHimmel. Und wie vom lauten Knall,der einen Blitz bei seinem Einschlag begleitet,stellte sich ein undeutbares Getöse in seinen Ohren ein,das mit jedemPulsschlagschmerzendaufrauschteumgleichdaraufwiederabzuebben.
Sie sah ihn nun erwartungsvoll an,offensichtlich erleichtert,als hätte sie eine Riesenlast endlich abgestoßen. Erwarsichnichtganzsicher,wasnunvonihmerwartetwurde.Siewusste doch,dass er viel auf Reisen war,seinen Weg gehen musste. Ihn alleinegehenmusste.ZumindestredeteersichdasbereitsseitJahrenein. Ihr waren seine Ängste bekannt,trotzdem riskierte sie alles. Jahre von Gesprächen,HundertevonAbendessen,dutzendeTänze,einewunderbare Freundschaft.Verzweifelt getrieben von demWunsch nach Liebe beugte sie sich waghalsig über den Tisch,nahm sein nach wie vor verdutztes Gesicht in ihre warmen Hände und legte ihre Lippen zart auf die seinen. Kaffee,schoss es ihm durch den Kopf.Wie wunderbar,ihre Lippen schmeckten nach Kaffee! Diese Lippen,die noch dazu so perfekt geschwungen waren. Eigenartig,dass ihm das erst jetzt auffiel. Er saß noch eine Zeit lang recht verdattert da. Die Gedanken begannen aufs Neue in seinem Kopf zu rotieren und pochende Schwindelgefühle zu verursachen. Die tosende Flut hatte wieder eingesetzt und er betete um die nächste Ebbe. Irgendwo zwischen Macht und Ohnmacht, da befand er sich gerade.
Mittlerweile saß sie ihm wieder lächelnd gegenüber,verunsichert erwiderte er ihr Lächeln.
Diese Frau war für ihn bestimmt und nicht nur das,sie begehrte ihn auch noch ganz offenkundig. Jetzt herrschte eine wohlig wärmende Leere in dem Raum vor,wo sich normalerweise sein Hirn befand.Vernunftbetont zu denken war ihm auf einmal gänzlich unmöglich.
Er fasste also den Beschluss sie zu lieben,und damit sich und sein ganzes Leben zu ändern.
Nun lehnte er sich gleichermaßen über denTisch und nahm seinerseits ihr liebliches Gesicht in seine Hände.
Nur wollte er sie noch nicht küssen. Zu schön war es,ihre duftende Haut tastend wahrnehmen zu dürfen. Dieser Moment sollte niemals enden. Er schloss die Augen und fuhr mit all der Liebe,die er über Jahre für sie aufgespart hatte,jeden einzelnen ihrer Gesichtszüge nach. Er strich über ihre Augenbrauen und fühlte sie weich unter dem zarten Druck seiner Fingerkuppen nachgeben. Er erforschte ihre Ohrläppchen und hielt sie gleichsam knetend zwischen Zeigefinger und Daumen. Sogar die Ohrmuscheln liebkoste er,indem er mit dem kleinen Finger ihre Form nachzeichnete. Von den Ohren ließ er seine Hände über das Jochbein zu ihrer Nase wandern, die so zierlich war und geradezu vollkommen. Einzig,ein winziger
Höcker tat sich am Nasenrücken auf.Von der ganzen Nase verehrte er diese minimale Erhebung aber am meisten,durch diesen kleinen Makel allein unterschied sie sich schon von allen anderen. Und er liebte Menschen für ihre Besonderheiten,nicht für ihr Perfektsein. Mit den Handrücken streichelte er nun ihre Wangen und spürte warme Tränen ihre Haut benetzen,die er wie der Scheibenwischer eines Autos auf ihren glühenden Bäckchen verteilte. Er war ein wenig erschrocken, hörte aber nicht auf ihr Gesicht mit seinen Händen zu verehren. Noch immer hielt er seine Augen geschlossen. Einer seiner Daumen zeichnete ihren Mund nach,zuerst die Oberlippe,dann die Unterlippe. Er konnte einen leichten Flaum auf ihrer Oberlippe fühlen,schon beim Ertasten der Nase hatte er ihn erahnt. Er war ganz weich und schien so zerbrechlich wie frischer Raureif auf den Gräsern einer Herbstwiese. VomMundstricherüberihrKinn,stützteesaufseinemZeigefingerab und malte mit dem anderen Zeigefinger perfekte Kreise darum. Schnurstracks strebten seine Daumen nun ihre Grübchen an,die er schon so oft gesehen hatte,wann immer sie lachte. Er fand das immer schon bezaubernd. Nur diesmal blieben sie ihm verborgen,ihr Gesicht war ganz ruhig. Es spiegelte die Konzentration wider,die es sie kostete,einigermaßen Fassung zu bewahren.Auf dieseArt und Weise hatte auch ihr noch niemand seine Liebe gestanden. Ihr ganzes Gesicht kannte er nun,nur ihre Augen fehlten noch. Die langen,gebogenen Wimpern,die hauchdünnen Lider,die ihm plötzlich wie Rosenblätter vorkamen. Seine Hände zitterten mittlerweile,sein Verlangen wuchs mit jederWahrnehmung mehr und mehr. Es zog seinen Mund ganz automatisch zu ihrenAugen hin. Er wollte ihre Tränen schmecken,sich mit ihrer Wimperntusche bekleckern. Dann fuhr er damit fort,ihre Stirn mit seinen Lippen zu erforschen. Jede einzelne ihrer Poren sog er in sich auf,jedes Fältchen prägte er sich ein. So wie er sie jetzt erfuhr, so wollte er sie sich für immer einprägen. Sie hatte nun aufgehört zu zittern,auch die Tränen versiegten langsam wiederinihrenKanälen.DieAugenaberhieltensiebeidenochfestgeschlossen.Esfehltenurnoch,sieauchzuküssen.DieselbeZuneigung, die sie ihm kurz zuvor dargebracht hatte,zu erwidern und ihr zu verstehen geben,dass er gleich wie sie fühlte und ihr dankbar dafür war, das so verborgen schlummernde Gefühl der Liebe wieder in ihm geweckt zu haben. Sein Mund schwebte vor dem ihren,er zögerte aber. Zwischen ihm und ihr lagen nur Millimeter. Er konnte sie riechen, spürenundatmenhören.SiehattedenMundbereitsleichtgeöffnet,sie verlangte nach seinen Lippen,und doch kamen sie ihr nicht entgegen. Er kämpfte,wollte so sehr die Brücke zu ihr schlagen,aber etwas ließ ihn nicht.
Diese Kurzgeschichte war ein Beitrag zu einem Wettbewerb des Münchner Autorenverlages Literareon (www.literareon.de),der alljährlich einen Kurzgeschichtenwettbewerb veranstaltet. Das Motto lautete „Dazwischen“. Gregor Gratschner,der Autor,ist Student an der Fachhochschule Joanneum am Studiengang Fahrzeugtechnik und schreibt im Moment gerade an seiner Diplomarbeit. Das Schreiben bietet dem 24-Jähri-
gen Möglichkeiten zur kreativen Kompensation seines sonst eher technisch-pragmatisch orientierten Lebens. Die Geschichte Fingerspitzengefühl schildert die Intensität eines Bandes,das über Jahre zwischen zwei Menschen entsteht. Eine Intensität, deren sich die Betroffenen einerseits nicht erwehren,sie aber andererseits auch nicht zulassen können. Es liegt etwas zwischen ihnen,das nicht überwunden werden kann.
Er wich zurück,als hätte ihn eine unsichtbare Macht zurückgestoßen.Siesahihnverschrecktan. Ihre Augen waren endlos traurig, sie stand auf und ging. Er hatte sie verloren.
Fast hätte er sie geküsst,er wusste doch,dassersieliebte.Einlächerliches bisschen Luft lag zwischen ihr und ihm.
Am ehesten lag aber wohl Angst dazwischen,die Angst davor,geliebt zu werden. Angst,und das wiedererlangte Bewusstsein in einer halben Stunde den nächsten Termin zu haben.
Gregor Gratschner
Wir Menschen sind ständig in ruheloser Bewegung. Je nach persönlichen Verpflichtungen,Neigungen und Interessen verwenden wir viel Zeit und Energie auf alle möglichen Lebensprojekte. Was treibt uns an? Wonach suchen wir? Die Grazerin Titica Roschker ließ sich in Indien zur Yoga-Lehrerin ausbilden. „Es ist ein achtstufiger,schwieriger Pfad,bis du für dich erkennst,was du tun sollst und was nicht.“
Vor ihrer Ausbildung zur YogaLehrerinlebtedieGrazerinbereits über längere Phasen in Indien, zwischendurch kehrte sie wieder nach Österreich zurück. Doch dannentschiedsiesichfürdieacht
Monate dauernde Yoga-Ausbildung. Dieser Weg bedeutet eine völlige Abkehr von den „täglichen“ Gewohnheiten. „Phasenweisedachteich,esnichtdurchzustehen,doch heute weiß ich,dass es für mich der richtigeWeg war.“ Denn Glück und Erfüllung finden wir letztlich nicht durch andere Menschen,sondern nur in uns selbst. Denn dieser Weg zu sich selbst bedeutet,zu lernen,Dinge loszulassen und geschehen zu lassen.DieweiterenSchritteergeben sich dann fast schon wie von selbst. Die Ausbildung selbst beginntmitdemErlernenvonAtemtechniken,yogischen Stellungen, bei denen vor allem auf die Wirbelsäule sehr geachtet wird. Es geht über Entspannungs- und Konzentrationstechniken bis zum Beherrschen der Emotion. „Der Weg dorthin ist so aufgebaut,dass du eine Stufe nach der anderen ersteigst und die nächste Stufe beginnst du erst dann,wenn du die vorhergegangene beherrschst.“ In der Yoga-Lehre heißt es,dass der Geist uns das Leben schwer macht,du brauchst den Körper, um klar zu werden,entspannt zu sein,einfach in Ruhe du selbst zu sein. Man wird nach und nach unabhängig von Ängsten,Sorgen, äußeren Beeinflussungen,Wünschen,Stimmungen und Launen. Die Grazerin zu ihrer Entscheidung,diese doch schwereAusbil-
dung durchzustehen:„Ich bin hingegangen,weil ich mir was Gutes tunwollte.DukommstdurchYoga drauf,wer du bist,und erfährst, was wichtig und richtig für dich ist.JederMenschkannseinLeben letztlich nur selbst in den Griff bekommen,ermussesnurwollen.“ Esseiabervölligirrig,zuglauben, dassYoga etwas ist,das einem im Leben einfach bleibt. „Man muss üben – ich sag’das sehr klar –, denn Yoga ist etwas Aktives,du musst es immer wieder erfahren und das geschieht einfach,indem man über die Meditation zur Ruhe,zur Besinnung kommt. Denn wirkliche Selbsterkenntnis, Selbstbeherrschung und Lebensmeisterung gelingen nur in der
erkannt:Wer sich nicht selbst kennt,derkannauchdenanderen nicht glücklich machen. Es sei einfach schwierig,den Anderen, das Gegenüber oder wen immer so zu nehmen,auch zu leben in einer Beziehung etwa,wie er ist. „Sobald du Erwartungen hast, wirst du enttäuscht.“ Dieses Insichselbstruhen sei die größte
Früher einmal Fotomodell, arbeitete sie später in einer Privatklinik und ging dann nach Indien, um sich zur Yoga-Lehrerin ausbilden zu
Ruhe,in der Stille.“ Nach all den MonatenderAusbildung–ebenin der Stille – konnte Titica Roschker in der ersten Zeit keine Musik hören. Sogar das Läuten desTelefons oder einer Glocke störte sie. Die Grazerin,die in den Sommermonaten auf einer kroatischen Insel Meditationsseminare mit Freunden und Bekannten abhält:„Ich weiß,dass es schwer für jemand Außenstehenden zu verstehen ist,man legt alte Musterab.DukannstdeinWohlbefinden praktisch selbst bestimmen und durch Yoga wird Toleranz, Weitblick,aber auch die Wachsamkeit größer.“ In den Jahren mit der Beschäftigung dieses Lebensstils hat sie eines ganz klar
Ein echter Entsorgungsfortschritt wäre Mülltrennung in eigener Sache.
Wenn Liebe und Humor abhanden kommen –dann ist es das Leben auch.
Kinder erfahren unsere Schwäche über ihre Stärke.
Herausforderung. „Und wenn du dann gibst,wirst du nie zu kurz kommen. Ich weiß das aus Erfahrung“,sagtTitica Roschker. Auch wenn du allein bist,es fällt die Angst des Alleinseins weg.“ Nur wer ganz selbstständig und eigenverantwortlichlebt,istinderLage, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Titica Roschker:„Dasheißtabernicht,dasssie immerfunktionieren,auchbeimir nicht.“ErstmussesdieSelbstständigkeit geben,dann kann Partnerschaftgeschehen.
Und was kann sie selbst in ihren Seminaren weitergeben? „Die Menschen spüren,dass sich meine positive Energie auf sie überträgt“,sagt Titica Roschker,die sich auch als Autorin von AphorismeneinenNamengemachthat. Noch in diesem Jahr erscheint ihr drittes Buch „Knöcheltief im Hochgefühl“.Mitgekonntgezielter Sprache trifft sie das Herz und HirndesLesers.ImFolgendeneinige Aphorismen aus ihrem neuesten Buch:
Der Staat muss einsparen! Hoffentlich kommt es nicht so weit,dass wir ausgepresst und mit Ablaufdatum versehen werden.
Höflichkeit ist dann verletzend,wenn man Herzlichkeit erwartet hat.
Vieles sollte man nur ein Mal machen.
... ein Tip für Anleger:
GRAZ
T 03854-6111-6 www.kohlbacher.at
Ab18. Juli erstrahlt die Heiltherme in neuem Glanz. Neben einem neu adaptierten Gymnastikbecken und der wunderschönen Sonnenterrasse mit Pavillon-Bar präsentieren sich auch der Kassenbereich und die
Information:
Heiltherme Bad Waltersdorf
8271 Bad Waltersdorf
Tel.: 03333/500-1, Fax: DW940 office@heiltherme.at, www.heiltherme.at
Beauty- und Therapierezeption in neuem Design. Der Therapiebereich,der sich nun zur Gänze im Erdgeschoß befindet,bildet ebenso wie der neue Beautybereich eine für sich harmonisch geschlossene Einheit.
Auch in diesem Jahr fand wieder das traditionelle Sommerfest der Volksbank Graz-Bruck imHotelParadiesstattundviele Kunden und Freunde des Hauses folgten mit großer Freude der Einladung. Kulinarische Genüsse der edelsten Art erfreute manch einen Gaumen und so war es nicht verwunderlich, dass das erstklassige Buffet gerne und öfters besucht wurde. Musikalisch wurde der
Abend stimmungsvoll von Obsession untermalt,wobei die Band eindrucksvoll bewies,zu Recht auch beim Grazer Jazzsommer einenAuftritt zu haben. Das wunderbare Fest hinterließ bei den zahlreichen Gästen zufriedene Gesichter und man darf sich schon auf das nächste im Jahr 2005 freuen. ■
Die Heiltherme erstrahlt nach Modernisierungsarbeiten in neuem Glanz!
benkästchen ver- oder entsperrt. Ab August können auf Wunsch alleKonsumationenaufdenChip gebucht werden.
Neu, modern und einfach – ein bargeldloses Chip-System
Ab sofort erhalten die Gäste statt ihrer Eintrittskarte einen Chip, der Tür und Tor in alle Bereiche öffnet und auch die Gardero-
Auf alle VIP-Chip-Besitzer in „Gold“ und „Silber“ warten Ermäßigungen bis –15%,freier Eintritt am Geburtstag und viele weitereVorteile.
Tolle Sommerveranstaltungen im August
Die neue Sonnenterrasse mit Pavillon-Bar lädt zutollenSommerveranstaltungen ein.Am 6. 8. verführen „Sharin und AlSharqiat“mitBauchtanz in den Orient. Südsee-Feeling versprechen „Kuba Libre und feurige Tänzerinnen“ am13./27.8.DieVeranstaltungen beginnen um 18.00 Uhr und sind öffentlich zugänglich!
ZumKennenlernenderNeuerungen sind von 18.–31. 7. alle Tagestarife um EURO 4,00 ermäßigt und die Abendtarife ab 16.00 Uhr um EURO 1,50 ermäßigt!DasneuadaptierteGymnastikbecken wird erst ab 1. 8. benützbar sein. ❑
Von Himmelblau Von Himmelblau bis Grasgrün ... bis Grasgrün ...
... von Penthouse bis Maisonette, wie es Ihnen gefällt.
- Moserhofgasse. Stadtleben und Entspannung sind hier kein Widerspruch. individuell modern wohnbauscheckgefördert
Definition: Kurze Flugphase des Balles mit langem Rollweg auf dem Grün.
Schwungkonzept:
Den Schlägerkopf entlang der Ziellinie schwingen und den Ball mit rechtwinkeligem Schlägerblatt treffen.
Übungshilfe:
Schlägergasse mit zwei Schlägern parallel zur Ziellinie,ein dritter Schläger liegt rechtwinkelig zur Schlägergasse gegenüber des Spielballes.
Schlägerwahl nach den folgenden Prinzipien:
1. Der Ball sollte,wann immer es möglich ist,auf dem Grün landen.
2. DerAnnäherungsschlag sollte flach gehalten werden und einen relativ langen Rollweg haben.
Visuelle Vorstellungen:
- Zielen mit einem Zwischenziel (Farbunterschied,Blatt,etc.) innerhalb von 50 cm vor dem Ball entlang der Ziellinie.
Schläger kürzer greifen, Schlägerblatt 90 Grad zum Ziel, Körperachsen parallel zur Ziellinie, linkes Auge vor dem Ball.
Von Head Pro Ali Rosker im Golfclub Erzherzog Johann, Maria Lankowitz
Internet:www.golfschule-ali.at E-Mail:office@golfschule-ali.at
- Einen Punkt auf dem Grün suchen,wo der Ball aufkommen soll.
-Arme und Schläger bilden ein Dreieck,welches als ganze Einheit bewegt wird.
- Unterschiedliche Ballflugbahn visualisieren und mit unterschiedlichen Schlägern umsetzen.
- Unterschiedliche Hindernisse – Golftasche,Eimer etc. – visualisieren,über die der Ball erst fliegen muss.
Fürs Gefühl:
- Mit verlängertem Schaft chippen.
- Gewicht ist primär links,rechter Fuß auf die Zehenspitzen.
- InnerhalbderSchlägergassechippen–gibtgefühlsmäßigeRückinformation.
Schlüsselgedanken:
1. Schlägerblatt ausrichten
2. Schläger kürzer greifen
3. Linkes Auge vor dem Ball
4. Schlägerkopf tief enden
5. Gewicht die ganze Zeit über auf der linken Seite halten
Am 21. Juli 2004 ist es 35 Jahre her,dass der erste Mensch den Mond betreten hat. Auf seinem Handgelenk:Eine Omega Speedmaster Professionell. Zum 35-jährigen Jubiläum hat sich der Uhrenhersteller Omega deshalb etwas ganz Besonderes einfallen lassen:Die OMEGA Speedmaster Professional 2004. Als Limited Edition gefertigt,weil weltweit auf 3500 Exemplare beschränkt, präsentierte der Grazer Juwelier Mag. Dr. Klaus Weikhard,exklusiv in der Steiermark,den Klassiker Moon-Watch. 50 Exemplare sind für Österreich vorgesehen und 10 davon kommen auch in die Steiermark. Klaus Weikhard zeigte sich stolz,bereits im Juli ein Meisterwerk aus dieser Kollektion auf einem Original OmegaMoon-Mobil in seinem Geschäftsbereich vorstellen zu können. Launige Laudatoren wie der ORF-Berichterstatter der Mondlandung Peter Nidetzky und Univ.-Prof. Siegfried Bauer,Leiter von NASA-Projekten,beleuchteten den Mythos Omega bis spät am Abend. Übrigens: Wer noch eines dieser kostbaren Exemplare sein Eigen nennen will,muss sich beeilen. 10 Stück dieser Limited Edition Apollo 11 sind bereits vor ihrem Eintreffen bei Uhren Weikhard Graz an ihre neuen stolzen Besitzer verkauft. ❑
Verspannungen und Gliederschmerzen sind mit gezieltem Einsatz von Moorbehandlungen kein Thema mehr. Immer mehr Heilsuchende aus nah und fern genießen hier die wirkungsvollen Moortherapien vom Hochmoor von Garanas und die kraftvolle Ausstrahlung des ehemaligen Kapuzinerklosters. Eine Moorbreibadkur bewirkt eine gründliche Entgiftung und Entschlackung des Körpers und stärkt das Immunsystem. Das Kurhotel Moorbad Schwanberg kann mit seinem höchstgelegenen Heilmoor Österreichs und den zusätzlichen Therapien, wie z.B. allen Arten von Massa-
gen,Hydroxeur,Ultraschall,Physiotherapie u.v.m.,auf besonders gute Heilerfolge hinweisen. Die Angebotspalette erstreckt sich von der „Schnupperkur“, „Gesunden Urlaubswoche“, „Wohlfühlwoche“, „Nordic-Walking-Woche“ und „Golfwoche“ bis hin zum „Heilfasten“ für Körperbewusste. Den besten Heilerfolg erzielt man natürlich mit einer dreiwöchigen Pauschalkur nach kurärztlicher Verordnung. ❑
Hochkönigs Bergreich im Salzburger Land lädt von Juli bis September mit Schulferien-Wochen-Paketen zu besonders attraktiven Familien-Preisen ein.
Die Touristiker mit den Gastgebern der Salzburger Orte Maria Alm,Dienten und Mühlbach am Hochkönig haben für ihre Sommer-Gäste attraktive Schulferien-Wochen-Pakete geschnürt. Die Freizeit mit der Familie kann starten. Langeweile ist bei Spiel und Spaß mit ausgefeiltem Jugend-,Kinder- und Freizeit-Programm für die ganze Familie ein Fremdwort. 7 Nächte für die ganze Familie (2+3) schon ab Euro 459,– buchen. Das 3. Kind wohnt gratis inklusive SalzburgerLand-Card. Juli,August,September 2004.
MehrInformationen unter:
Hochkönigs Bergreich SchulferienPaket
Telefon:+43 (0) 6216 / 20 20 27 270
Telefax:+43 (0) 6216 / 20 20 27 271
Maria Alm +43 (0) 6584 / 7816
Dienten+43 (0) 6461 / 263
Mühlbach +43 (0) 6467 / 7235
E-Mail:region@hochkoenig.at
Wenn man an Sexualität und Partnerschaft im Tierreich denkt, dann fallen den meisten Klischees ein, wie etwa die lebenslange Einehe der Graugans. Wem dazu ein Pascha mit Harem in den Sinn kommt, der hat zumeist den edlen Rothirsch vor Augen. Doch zur Zeit gehen sich Hirsche und deren Weibchen lieber aus dem Weg.
Dem Rothirsch wächst derzeit ein neues Geweih, welches mit einer stark durchbluteten,samtig weichen Haut überzogen ist. Die Weibchen – man nennt sie ganz einfach auch nur Tiere – kümmern sich um den Nachwuchs. Warum meiden sich aber gerade jetzt Rotwildmännchen und Tiere,und zur Brunftzeit im Herbst versucht jeder Hirsch so viele Weibchen wie nur möglich um sich zu scharen?
Eine ganz einfache Antwort ist zunächst die:Besonders ältere Hirsche haben gerne Ruhe und
weichen deshalb der übermütigen Jugend und den Damen aus. Mittelalte Hirsche schließen sich jetzt in der „Feistzeit“ manchmal zu richtig großen Herrenclubs zusammen – für Damen ist kein Zutritt. Feistzeit nennt man die Monate von Juni bis August deshalb,da die Hirsche derzeit besonders viel Feist – also Fett – anlegen. Und damit sind wir auch bei einem sehr wichtigen Grund,weshalb sich Männchen und Weibchen jetzt aus dem Weg gehen. Die „Ruhe“ ist nämlich nur die halbe Wahrheit. Ein bedeutender
Grund ist die Nahrungskonkurrenz.
Beim Hirsch bewundern wir immer wieder,wie in der kurzen Zeit von März bis August ein so großes Geweih mit einem Gewicht von 5 bis 6 kg wachsen kann. Diese Leistung wird jedoch relativiert,wenn man bedenkt,dass die Tiere,die jetzt Kälbersäugen,täglichrund2kg Milch produzieren. Die Milch einer Hirschkuh ist doppelt so fett wie Kuhmilch. Und um ein Rothirschkälbchen zu säugen, benötigt einTier jetzt doppelt so viel Nahrung wie ohne Kalb oder – um einen anderen Vergleich heranzuziehen – ebenso viel wie ein weit über 200 kg schwerer Hirsch. Hirschkühe, die Kälber säugen,brauchen also sehr viel gutes Futter,und das ist der eigentliche Grund, warum derzeit Hirsche und Tiere getrennte Wege gehen.
Anfang September,wenn das Geweih der Hirsche voll ausgebildet und verfegt ist,sucht der Pascha dann wieder die Nähe der Damen,dabei legen die Hirsche oft viele Kilometer zu ihren Brunftplätzen zurück,um dort einen möglichst großen Harem um sich zu scharen.
Landesjägermeister Gach meint dazu:„Unsere größte heimische Wildart,das Rotwild,verbringt derzeit beinahe den ganzen Tag mit der Aufnahme und dem Wiederkäuen von Nahrung. Immerhin braucht jetzt ein Hirsch bis zu 18 kg Grünfutter pro Tag. Der Waldbesucher sollte daher dem Rotwild vor allem die Morgen- und Abendstunden zur ungestörten Äsungsaufnahme gönnen.“
Dr. Hubert Zeiler,Wildökologe der Steirischen Landesjägerschaft
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wort werden die Rechtslage beleuchtet und die wirtschaftlichen Aufgaben des Aufsichtsrats dargestellt. Tipps und Checklisten zu den Themen Bilanz,Umstrukturierung,zustimmungspflichtige Geschäfte und Krise helfen bei der konkretenArbeit.
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Die Idee zum vorliegenden Buch entstand aus der Seminar- und Beratungstätigkeit für die ArbeitnehmervertreterInnen im Aufsichtsrat. Praxisnah in Form von Frage undAnt-
„Fußball,Familie und Ruhm,in meinen eigenen Worten,meine Autobiografie,meine Sicht der Dinge; die wahre Geschichte.“
David gegen Goliath – 33 überraschende Unternehmenserfolge
Klaus Schmeh Redline Wirtschaft
Die Großen fressen die Kleinen? In gesättigte Märkte soll man nicht einsteigen? Nicht immer bewahrheiten sich diese scheinbar unumstößlichen Weisheiten des Wirtschaftslebens! Denn immer wieder schaffen es unbekannte Neulinge,ihren großen Konkurrenten nicht nur Paroli zu bieten,sondern sie sogar zu überrunden. Die Geschichte von David und Goliath wiederholt sich häufiger,als man denkt,wenn mutige und gewitzte Newcomer gegen die Giganten der Märkte antreten. Dieses Buch beweist:Auch in der Wirtschaft ist kein Gegner unbesiegbar!
Karriere mit Stil – Der Ratgeber für eine erfolgreiche Zukunft: Top-Umgangsformen im Business!
Elisabeth Motsch Leykamenn Sie Erfolg im Beruf haben möchten,dann sollten Sie die Top-Umgangsformen im Business beherrschen. Einfühlungsvermögen,Wertschätzung und gute Umgangsformen sind der Schlüssel für erfolgreiche Gespräche. Wenn Sie neben Ihrer fachlichen Leistung ebenso „menschlich“ überzeugen,haben Sie einenWettbewerbsvorteil.
Produkte können noch so hoch in ihrer Qualität,noch so angemessen in ihren Preisen sein – nur wenn es ihnen gelingt,die Aufmerksamkeit von Konsumenten zu erregen, und sie von diesen als wünschenswert,nützlich und befriedigend erachtet werden,sind sie erfolgreich. Die Probleme,die Produkt-,Marketing- und Werbekonzepte heute zu lösen haben, sind also in erster Linie Profilierungs- und Differenzierungsprobleme. In der 3.,aktualisierten und erweitertenAuflage dieses Marketingklassikers werden die aktuellen Motive,Bedeutungen und Zeichenfelder analysiert; viele anschauliche Beispiele ergänzen die Erläuterungen.
Sozialleistungen im Überblick – Lexikon der Ansprüche und Leistungen
Kammer für Arbeiter und Angestellte
OGB Verlag
Das Buch bietet allen Interessierten einen einfachen Zugang zu den wichtigsten Informationen über die zentralen Sozialleistungen in Österreich,von der Familienbeihilfe bis zur Alterspension,von der Rechtsgrundlage und Finanzierung der jeweiligen Leistung bis hin zu Anspruchsvoraussetzungen und praktischen Hinweisen zur Antragsstellung.
Zauber der Thermenregion
Friedrich Arnold,János Kalmár
Pichler Verlag
WSüdlich von Wien erstreckt sich das Zauberreich der Thermenregion,eine Welt voll nostalgischem Reiz,erfüllt von Mythen,Märchen und Sagen. Wie auf einer Perlenkette aufgefädelt reihen sich entlang einer vulkanischen Bruchlinie Märkte,Städte und Kurorte mit großer Vergangenheit aneinander. Von Perchtoldsdorf bis Bad Fischau-Brunn laden warme Wässer,kraftvolle Weißweine,dichte Rotweine und eine herrliche Landschaft den Gast zum Besuch.