Dialog für Europa
Friedenszug bringt 1.000 Gäste
Grazer „ding“ mit Kopfschuss
Mit den Tieren sprechen
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Friedenszug bringt 1.000 Gäste
Grazer „ding“ mit Kopfschuss
Mit den Tieren sprechen
Friedenszug bringt 1.000 Gäste
Grazer „ding“ mit Kopfschuss
Mit den Tieren sprechen
Wie wär’s mit einer Gold-Glas-Trophäe für Ihre Firma? Mit 10.000 Euro Preisgeld? Mit einem Firmenporträt im Fernsehen?
Für technische Neuerungen, die in der Steiermark erdacht wurden, aber über die Grenzen der Steiermark hinaus zum Einsatz kommen, vergibt die Steirische Wirtschaftsförderung SFG heuer den steirischen Technologiepreis „Fast Forward Award“.
Jetzt anmelden: http://ffa.at
15 Jahre und kein bisschen leise: KLIPP ist 15. ........ ab S 16
Lilly Lotterblume 6
Einladung zum “Dialog für Europa”. Es gibt keine Alternative zum Dialog. .....................30
Michail Gorbatschow. Kaum einer prägte das 20. Jahrhundert wie er. ..................................... 34
Stille Engel: “Styrian Award for Humanity”. Sie leisteten besonderes im humanitären Bereich........................................ 38
Professor Arno Gruen: Gehorsam gefährdet Demokratie”. Hass bedroht demokratische Werte. .......................... 46
KlangImPuls musiziert beim “Dialog für Europa” wie! Junges Orchester versprüht multikulturelles Flair. ............. 40
“Dialog für Europa”- Historisches Treffen in Graz: Helmut Kohl und Mi
Kanzler der Wiedervereinigung. Die historischen Verdienste Helmut Kohls. ................... 36
IMPRESSUM
Medieninhaber:
KLIPP Zeitschriften GmbH Nfg & Co KG, 8041 Graz, Liebenauer Hauptstraße 2-6, Tel. 0316/ 42 60 80-0, Fax-Dw 122
Herausgeber & Geschäftsführer:
Dr. Jürgen Lehner
Marketing:
Karl Knas jr.
Sekretariat:
Isabella Hasewend Chefredakteur-Stv.:
Mag. Karl Fitzthum
Anzeigenleitung:
Georg Schottmeier
Redaktion und Mitarbeiter (Verkauf):
Mag. Helmut Bast, Birgit Buchbauer, Daniela Gößler, Bernd Hadler Wolfgang Helke, Karl Knas jr., Helmut Kolaric, Mag. Vera Leon, Kornelia Macher, Peter Rappold, Agnes Turza
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agentur print-line, Helmut Kolaric
Lektorat:
Efi Papst
Cover:
Herbert Maitz
Internet / EDV:
Georg Schottmeier
Fotos:
KLIPP-Archiv (wenn nicht anders angegeben)
Druck:
Universitäts-Druckerei Klampfer, Weiz
Abonnentenpreise:
Jahresabo € 14,53, Zweijahresabo € 26,16,
Studentenabo: 2 Jahre € 18,16, 1 Jahr € 13,08
Vertrieb:
Morawa Pressevertrieb
Erscheinungsort:
Graz, Verlagspostamt: 8020 Graz, P.b.b.
Nächster Erscheinungstermin: Ausgabe 3/2003, KW 50
Menschen: Ein Wunderstuhl für den Alltag. Voll einsatzfähig. ...................................... 52
Behinderung ohne Handicap. ÖZIV vertritt Behinderteninteressen. ......................... 53
Bauen & Wohnen: Steine pflastern ihren Weg. Ulrike Katzer ist Österreichs einzige Pflastermeisterin. ............ 56
Maßgeschneiderte Wohnkonzepte. 58
Erdgas-Brennstoffzelle. Das eigene Kraftwerk im Haus. .....60
Die schnellsten Kritiken des Landes. Aktuelle Aufführungen, letzte Höhepunkte immer auf www.klippmagazin.at ............ 84
Otto Ritschel-Ausstellung in Graz: “Empfindungsvolle Vergeisterung”. ............................85
LEBEN&LEUTE
Wie “Alice in Wonderland”. Austauschschülerin Gaby Vilalba erkundet unser Land. .............. 94
Dubai - wie Tausend und eine nacht. 95
Die Gastgeber der Kulturhauptstadt Wie sich Hotels für den 2003-Ansturm rüsten..... 100
Die Sprache der Tiere - ein Weg zu sich selbst?
Wertvolle Verständigung. ....,,................ 104
Klipp März 2003
Dafür,dass notorische steirische Schwarzseher KLIPP nur eine Lebensdauer von wenigen Jahren prophezeit haben,sind die 15 Jahre,die KLIPP nun hinter sich hat,schon recht ordentlich. Sie waren allemal spannend. Die meisten der Mitbewerber gehören kapitalkräftigen Gruppen und sind daher so gesehen leichter zu bedienen. Das Wort von der freien Presse oder von freien Medien nimmt man gerne in den Mund,doch längstens dann,wenn kritisches über einen selbst berichtet wird,ist es mit der gewünschten Unabhängigkeit vorbei. Da
die in der Vergangenheit KLIPP unterstützt haben. Das war sicher einmal Jochen Pildner-Steinburg,der mit seinen Finanzmitteln KLIPP in den ersten Jahren erst einmal den Start ermöglicht hat. Ihn hat eines zusätzlich ausgezeichnet:Dass er sich nie in die redaktionellen Belange von KLIPP eingemischt hat. Zum Zweiten gilt es auch,der Leykam Medien AG zu danken,die KLIPP mehr als zwölf Jahre gedruckt hat und die auch in ihrer Phase als Gesellschafter tatkräftig mit geholfen hat,KLIPP zu fördern. Mit der klei-
kommt dann rasch das Wort „wer zahlt,der schafft an“. Die oft zitierte Objektivität in der Berichterstattung ist blanker Unsinn - es gibt diese nicht,weil wir wissen,wie unterschiedlich die Wirklichkeiten der Welt sind. Und wer will diese schon alle erkennen? Wer das Gegenteil behauptet, der lügt.
Objektiv richtig ist nur,dass wir den 15. Geburtstag feiern und es KLIPP mit Unterstützung des Landes,der Stadt Graz und vonSponsoren gelungen ist,mit Kohl und Gorbatschow zwei Persönlichkeiten, die die Welt entscheidend verändert haben,in diesem Zusammenhang nach Graz zu bringen. Das freut mich als überzeugten Europäer. Als solche erwiesen sich auch jene Persönlichkeiten,
STANDARDS
Spots. 6
Ironman Hawai: Es war brutal wie nie zuvor. ............ 7
nen Einschränkung,dass Industrieunternehmen sich eben schwer tun, die Freiheiten eines Verlages und des Journalismus zu verstehen.
K
LIPP hat in den Jahren seines Bestehens so manches enthüllt,ist oft angeeckt,hat Hintergründe und das Geschehen aufmerksam und erfolgreich kommentiert. Jene,die im Optimismus nur eine Form von Informationsmangel sehen,denen möchte ich sagen,dass KLIPP auch für die nächsten Jahre eine Zukunft hat und ich möchte in diesem Zusammenhang auch jenen Mitarbeitern danken,die zu dieser Zukunft maßgeblich beigetragen haben und beitragen werden.
Jürgen Lehner
Auto & Motor. 74
Gesundheit. 84
Harter Stahl - weiches Herz. Stahlprofi ESTET fördert DownSyndrom-Tagung. ..................84
Pathologen sind keine “Ärzte des Todes“ 91
Kino. 113
Lesestoff. 114
Jahre, die spannend waren.
... hier bin ich wieder. Nach den kurzen Wintertagen erwarte ich schon sehnsüchtig den wirklichen Frühling. Und damit bin ich schon bei meinem heutigen Thema. Hoffnungsstarken Menschen geht es in allen Lebensbereichen besser. Ob das nun die Gesundheit betrifft, den Beruf,die Arbeitswelt,die Schule,den Sport oder auch das Privatleben. Die Hoffnung ist unsere natürliche Glücksquelle und damit auch unser stärkstes Element für die Gesundheit,richte ich meineAllerliebsten auf,wenn’s mit dem Chef oder in der Schule nicht gut geht. Das habe ich so von meiner Großmutter mitbekommen und mir gemerkt. Sie und der Großvater haben mir da viel für mein Leben mitgegeben,und an diesem besonderem Datum,finde ich,kann man auch
Drei Tugenden hat der Mensch – das sind der Glaube,die Liebe und die Hoffnung. enn der Mensch das Element Hoffnung nicht mehr in sich verspürt, so sagte meine
Hoffnung sollten Sie daher nicht als reine Gefühlssache qualifizieren,darf man auch nicht als Gefühl missverstehen,auch wenn Emotionen dabei eine wichtige Rolle spielen. Für die Hoffnung ist wichtig,dass wir Wege erkennen,was ich meinem Jüngsten,einem begeisterten Schiläufer,versuche zu erklären,wie wir unsere Ziele erreichen können. Dieses wegbereitende Denken sollte parallel einhergehen mit jener Kraft,die wir aufbringen müssen,um uns auf den Weg zu machen,dieses Ziel auch tatsächlich zu schaffen.
Die Psychologie der Hoffnung konzentriert sich dabei auf eine ganz besondere menschliche Stärke,ohne die letztlich alle anderen wirkungslos wären:Tag für Tag führt uns Hoffnung individuell und gesellschaftlich oder kollektiv durch unser Leben. Sie hat uns da hingebracht,sehe ich noch heute meine Großeltern vor mir,wo wir heute stehen,und sie ist gleichzeitig immer ein Versprechen für eine bessere Zukunft.
Hoffnung – ist das positives Denken?
Natürlich denken hoffnungsstarke Menschen positiv. Dennoch darf man dies in keinem Fall mit positivem Denken verwechseln. Hoffnungsvolles Denken unterscheidet sich durch seine Realitätsnähe von meist unbestimmtem,nur im Ungefähren bleibendem und kaum wirklich nützlichem positivem Denken,erinnere ich meinen Mann öfters. Noch klarer gesagt:Hoffnungsvolles Denken baut keine Luft-
Großmutter,dann ist dieser Verlust gleichbedeutend mit dem Untergang. Hoffnung ist die mächtigste Lebenskraft. Es geht dabei nicht um ein vordergründiges „Alles ist und wird gut“,sondern um eine Persönlichkeitseigenschaft,die allerdings nicht angeboren ist. Es handelt sich um den Lebenswillen,vor allem gegen Not,Unglück und andere Widrigkeiten anzukämpfen und Kräfte zu mobilisieren, wie wir das ja jeden Tag tun müssen. Hoffnungsvolle Menschen setzen sich sinnvolle Ziele und motivieren sich gleichzeitig,diese auch zu erreichen. An Lebensprüfungen gibt es genug,ob es sich um das Studium handelt,um eine sportliche Höchstleistung,die man anstrebt,um emotionales Wohlbefinden oder den Umgang mit einer Krankheit. Und eines zeigt sich immer wieder:Nicht die Intelligentesten,Talentiertesten oder die Reichsten bewältigen diese Aufgaben am besten,sondern jene,die wirklich hoffnungsvoll sind. Sie schaffen es am besten. Hoffnungsvolles Denken und Handeln lässt sich erlernen,mache ich meinem Allerliebsten Mut,wenn ich ihn daran erinnere,dass wir auch einen Wäschekorb,einen Schuhkasten und eine Garderobe haben.
Dazwischen liegen 15 Jahre ungebroch
schlösser,sondern gründet im Gegenteil in einer vernünftigen Suche nach wirklichen Wegen zum jeweiligen Ziel und dem Engagement,das nötig ist,diesen Weg auch zu gehen. Hoffnungsvolle Menschen wissen,dass man sich nicht auf irgendeine magische Weise zu seinem Glück verhelfen kann oder ein starkes Selbst entwickelt. Dies gelingt nur in der Wirklichkeit.
Hoffnung ist daher nicht mit dem positiven Denken eng verwandt, sondern eher mit Optimismus. Maßgeblich für das Gelingen der Hoffnung ist jedoch,dass man sich konzentriert mit dem Weg beschäftigt,den man gehen will.
Was uns jetzt oder auch Sie,liebe Leser,interessiert:Ist Hoffnung angeboren als Talent oder individuelles Temperament,oder kann man den Faktor Hoffnung lernen? Also lernen,ein hoffnungsvolles und zuversichtliches Leben zu führen. Als kleine Frau und in Erinnerung an meine Großmutter sage ich ja,hoffnungsvolles Lernen, hoffnungsvolles Denken ist ein reiner Lernprozess,also kein angeborenes Talent. Dieser Umstand öffnet jedem Einzelnen die Tür für ein gutes,hoffnungsvolleres Leben. Wie schon ein altes Sprichwort sagt:Je früher,desto besser.
Eine Begleiteigenschaft von hoffnungsstarken Menschen:Sie sind nicht nachtragend. Das bemerke ich immer wieder,dass hoffnungsvolle Menschen nicht rachsüchtig oder ressentimentgeladen durchs Leben gehen,sondern zwischenmenschliche Konflikte rasch und fair bereinigen. Sie tappen dabei so gut wie nie in eine „Unglücksfalle“,indem sie lange darüber grübeln oder sich ärgern,wie schlimm sie jemand behandelt hat. Sie erkennen,wie sehr sie eine solche Verhaltensweise einschränkt und wie wenig ihnen das weiterhilft. Es liegt daher auf der Hand,dass diese Eigenschaft nicht nur für ein produktives Arbeitsklima wichtig ist,sondern für alle zwischenmenschlichen Bereiche.
Und das gilt auch für meine nächsten 15 Jahre.
Eure Lilly
Nähe Graz, ein sehr gediegenes und herrschaftliches Anwesen samt Nebengebäude inmitten einer sonnigen Parkanlage (ca. 4,5 ha) mit altem Baumbestand und stilvoller Alleeauffahrt.
Dieser liebenswerte Besitz in gepflegtem Zustand eignet sich ideal als Firmenrepräsentanz, Privatvilla, Sanatorium oder für Gastronomie.
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Es ist doch eine ganz andere Welt,in der sich Profi-Golfer bewegen. Das durfte Martin Wiegele schon bei seinem ersten Auftritt erleben. In Sambia - schon die Anreise ist nicht ganz kurz - verpasste er den Cut nur um einen Schlag. Für die Nicht-Golfer,er war daher bei den Finalrunden des Turniers nicht mehr dabei. Wieder in Österreich kam er zur Eröffnung des größten Golf-Shop Mitteleuropas in Graz-Liebenau. Die dort angesiedelte Golf Zone hat sich flächenmäßig gewaltig ausgeweitet. Nun gibt es genügend
Platz für die Präsentation aller großen Marken,die der GolfSport hat - eine starke Leistung von Geschäftsführer Rainer Egersbacher und seinem Team. Martin Wiegele selbst hatte bei der Eröffnung auch allen Grund zum Lachen. Mit Wilhelm
Stepek war auch sein Sponsor
Gast der Eröffnung. Stepek ist Repräsentant von Alaska-SportDress,die auch die Marke Masters in Österreich vertritt. Neben der TrendAG ist Masters Wiegele’s zweitgrößter Sponsor in seinem ersten Profijahr. Während diese Zeilen geschrieben werden
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bereitet sich Steiermarks bester Golfer in Marokko bereits auf seinen zweitenAuftritt bei einem Profi-Turnier vor - auf einer Golfanlage in der Nähe von Casablanca. Dort wird im April ein weiteres großes Turnier auf der Alps-Tour über die Bühne gehen. „Und so gesehen ist das für mich eine gute Generalprobe,weil ich dann den Platz schon kenne“,erklärt Martin Wiegele. Wenn Wiegele in Österreich und den umliegenden Ländern unterwegs ist,
dann liegt sein Golf-Bag in einem VW. Dieser wiederum wird ihm vom VersicherungsmaklerBüro Fuchs & Partner bereit gestellt,die ebenfalls den aufstrebenden Jung-Golfer unterstützen. Dass die Organisation des Umfelds für einen Profi viel,viel Aufwand nötig macht,konnte Wiegele’s „Manager“Ali Rosker in den letzten Monaten an den vielen Stunden ablesen,die er für die abgeschlossene Startphase aufwenden musste. ■
„Schönste Zeit meines Lebens“ nennt der ehemalige Krone-Hit-R@dio-Chef Bernd Sebor seine derzeitige Lebenslage:Seit Anfang des Semesters unterrichtet er an der Fachhochschule Joanneum Graz im Rahmen des Lehrgangs „Journalismus und Unternehmenskommunikation“. Bis Ende des Jahres ist Sebor zwar noch eingetragener Geschäftsführer,seine Agenden hat jedoch Martin Zimper bereits im Herbst übernommen. Hintergrundwissen in Sachen Radio – Programmformate, Musikmoderation,Nachrichtenwesen, Ausarbeitung und Abwicklung einer
Radiosendung – vermittelt er nun den 25 Studenten in Graz,vorerst bis März. „Ich führe sowohl in Österreich als auch in Deutschland und den USA Gespräche“,teilt Sebor mit – möglich sei der Fernseh- als auch der Radiobereich. Auch ein Umzug nach Amerika sei „privat geklärt“ – Anfang dieses Jahres werde er sich für erneute Gespräche über den Atlantik begeben. Konkretes wollte Sebor denn doch nicht verraten:„Ich muss erst die Verhandlungen abwarten.“ Bei seiner Lehrtätigkeit habe er jedenfalls die „Option auf Weiterverpflichtung“. ■
Ball-Rückblick: Das lief auf den besten Bällen der vergangenen Monate – dazu: Wer seine Frau „verlor“ und welches Kleidungsstück anscheinend jeder besitzt
Selten zuvor dauerte der Fasching so lange wie heuer –trotzdem ist es jetzt soweit
nen Steireranzug. Verwunderlich,dass anscheinend wirklich jeder eine Tracht bei sich zu Hause hängen hat ...
und die Ballsaison ist (praktisch) vorüber. Höchste Zeit also,um noch einmal kurz zurückzublicken.
Trotz mageren Zuseherzustroms war der BÖG-Ball im Congress auch heuer wieder ein Highlight. Und dass nicht nur,weil er heuer ganz im Zeichen von 2003 stand. KeinWunder,denn Florist Rudi Hajek hatte den kompletten Ballsaal mit 03-Blumengestecken geschmückt – ein absoluterAugenschmaus.
Im Vordergrund beim BÖG-Ball stehen jedoch auch Geschäftsin-
„Laufend wurde meine Grete mit Frau Urban verwechselt!“ War aber halb so schlimm:Die Umschadens und die „Lavazza“-Urbans sind ja beste Freunde,außerdem gleichen sich beide Damen ja wirklich auf den ersten Blick ... Um gleich bei Umschaden zu bleiben:Auch seine beste Klientin,die Jazz-Gitti ließ sich den „Ball der Bälle“ nicht entgehen und trällerte gemeinsam mit Franco Adolfo an dessen TopSpot Bar sogar ein Liedchen ...
Worin sich Opernredoute- und Bauernbundballbesucher einig sind:Beide Bälle sind die läng-
Frage des Abends auf der Opernredoute: Welche Frau gehört zu „Lavazza“-Urban, welche zu Beauty-Doc Umschaden?
Ein Trend sticht dabei klar hervor.Trotz erstmals ausverkaufter Opernredoute,trotz ClubbingWelle – am liebsten tanzen die Grazer steirisch. Denn der Bauernbundball in der Messehalle 12 war auch heuer an Spaß,Unterhaltung, Gästeanzahl,Flair usw. nicht zu überbieten. Kaum bitten
Franz Tonner & Co zum Tanze,ist Faschingdienstag angesagt und jeder Grazer,der etwas auf sich hält,schlüpft in sein Dirndl und sei-
teressen. So sah man (no na) jede Menge Gastro-VIPs in heftige Diskussionen verstrickt –unter anderem „Liechtenstein“Michi Hüttler,TopWirt Peter Hammerl, „Copacabana“-Robert Fischer, „Novapark“-Directrice Tina Bauer und natürlich die beiden Veranstalter Waltraud Hutter („Operncafé“) und „Landhauskeller“-Günther Huber.
Promi-Schwemme bei der Redoute
Freilich:Den höchsten Promifaktor gab’s wie immer bei der Opernredoute.
Da kann es sogar passieren,dass jemand wie TopSchönheitschirurg Hans Umschaden kurzzeitig eine neue Frau bekommt. Der Promi-Doc:
sten der Stadt – da gibt’s kein Heimgehen vor fünf Uhr in der Früh ... ■
Beim Signieren kamen Haas-Fans und der Autor doch noch auf ihre Kosten.
reichischen Bestsellerlisten. Die Haas-Fangemeinde plagen schmerzvolle Entzugserscheinungen schon quasi imVoraus. Es sollderletzteBrenner sein. Sagt Haas. Jammer Hilfsausdruck!
Mit dem Brenner ist einfach nicht gut Kirschen essen. Nicht nur der Erzähler bekommt in Wolf Haas‘ letztem Roman seinetwegen sein letales „ding“ ab. Als akustischer und veranstaltungstechnischer Kopfschuss geriet auch die Brenner-Lesung im Schwarzenegger-Stadion. Man hat sich das so ein bisschen eventmäßig gedacht. Gar nicht größenwahnsinnig, aber eine normale Dichterlesung bei 2003? „Buchpräsentation Hilfsausdruck!“ (2003-Ankündigung)
Mit DJ und so. Doch es half alles nichts. Der „quasi Pflichttermin“,so 2003, ging ordentlich in die Hose. Am Haas-Kult und Erfolg des Buches wird das nichts ändern. Was liegt näher,als Wolf Haas’ extra für Graz 2003 geschriebenen Roman „Das ewige Leben“ im Grazer Schwarzeneggerstadi-
on vorzustellen. Ist es doch (Haupt-)Ort der Romanhandlung. Wolf Haas sitzt auf einem Stuhl in der Mittelauflage des Spielfelds im Schwarzenegger-Stadion,liest aus dem Roman,doch zunächst kein Ton dringt zu den gebannt Lauschenden in den
VIP-Bereich,wo sonst die Präsidenten Hannes Kartnig und Rudi Roth herrschen. Und dann und wann nur ein kratziges Knacken. Anfänglicher Spannung wich schnell Amüsement. Eine schick und groß angedachter Event schlittert in die Peinlichkeit. Mehrere Versuche,Knacken ... Auch dann,als derAutor vor dem Publikum,schon im VIP-Bereich,liest. Was jeder Dichterlesung in einer Buchhandlung gelingt,Graz 2003 vermag es nicht, trotz oder wegen der Technik!? Dieser hochnotpeinlichen Situation konnte einzig Wolf Haas ein Schnippchen schlagen. Mit (Sprach-)Witz und Schlagfertigkeit. Sprachwitz und virtuosschlagfertige Ideen machtenWolf Haas schließlich zum erfolgreichsten Krimischreiber Österreichs. Er wollte eh schon länger abnehmen,nun habe er in zwei Stunden gleich 2 Kilo abgenommen,die Eventagentur möge sich doch als Diätberater betätigen. Als sich die Panne zum Schluss als „Sabotage“ von Haas herausstellt,der ein Richtmikrofon des ZDF eingesteckt hatte,gerät der Abend endgültig zur Farce. Immerhin bekamen die „sabotierten“ Gäste ihr Eintrittsgeld zurück. Der Krimi heimst inzwischen hymnische Rezensionen im deutschsprachigen Feuilleton ein und ist Nummer 1 der öster-
„Ja was glaubst denn du“ –geschwätziger Erzähler, Blick hinter glänzendste Fassaden
Detektiv Simon Brenner ist wieder in einer Extremsituation, nach Kopfschuss,Koma und Ge-
dächtnislücken kommen ihm böse Erinnerungen,er flieht aus „Puntigam links“,sprich vom Sigmund-Freud-Krankenhaus. Verschiedene Handlungsstränge laufen auf den Kulminationspunkt hinaus,bis zum „ding“. „Das ewige Leben“ bietet wieder alles,was Haas-Fans an seinen Kriminalromanen lieben:assoziative Sprachlust und Handlungsentwicklung, inklusive schwadronierendem und geschwätzigem Erzähler („Ja was glaubst denn du“), bissigen Seitenhieben auf Grazer Zustände bis zur Grazer Bürgerwehr. So spannend,komisch und in sprachlicher Hochform zugleich blickt halt keiner in menschliche und soziale Abgründe und hinter die glänzendsten Fassaden,die besonders Graz im Jahr 2003 bietet. ■
Wolf Haas, Das ewige Leben, Roman,Hoffmann und Campe Verlag,Hamburg 2003, 222 Seiten, 17,90 €.
Aktionspreise nur bis Samstag, 22. März!
Die internationale Möbelmesse in Köln ist noch in aller Munde,da sind beim starken Steirer in Lieboch schon die neuesten Modelle und Farben zu sehen. Neue Farben,neue Formen und clevere Details,mit denen man aus einer einfachen Sitzecke viel mehr machen kann. Als besonderes Zuckerl gibt’s bis 22. März besonders günstige Aktionspreise auf alle Polstermöbel, Sofas oder Polsterbetten. Außerdem profitieren Sie vom kostenlosen Liefer- und Montageservice.
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Aktionspreise auf alle Polstermöbel, Sofas und Polsterbetten!
Johann Assl: „Wir haben jetzt für Sie alle neuen Polstermöbeltrends von den internationalen Möbelmessen im Haus ausgestellt. Außerdem gibt’s für alle Kunden eine süße Aufmerksamkeit. Ich freue mich auf Ihr Kommen!"
Spannend und ehrlich schildert Markus Strini den Verlauf dieses unheimlich anstrengenden Wettbewerbs, seine Qualen beim Schwimmen, Radfahren und Laufen und wie er doch noch das Ziel erreichte.
Klipp bringt einige Passagen eines Berichtes,der auf der Homepage unter www.gsund.net nachzulesen ist (GSUND ONLINE und weiter zu PANORAMA oder einfach unter SUCHE „Hawaii“ eingeben).
Der Tag beginnt mit Regen
Es ist 4 Uhr morgens auf Hawaii. Rund um das kleine Städtchen Kona läuten soeben 1500 Wecker und jeder,der ihn hört denkt sich ähnliches. „Wo bin ich? Ach ja,Hawaii – Ironman – Renntag. Es ist wieder soweit. Das wird ein verdammt harter Tag.“
Der Blick aus dem Fenster zeigt nichts erfreuliches. Es regnet und das nicht zu knapp. Regen kann auch auf Hawai aber durchaus etwas Positives haben. Bei Temperaturen um die 35°C und Markus Strini kämpft sich auf den letzten Kilometern ins Ziel.
mehr freut man sich über jede Abkühlung. Der Blick aufs Meer verspricht wenig gutes. Wellen mit 2 m Höhe kommen unrhythmisch dem Land entgegen. Sie haben es vorhergesagt. Gestern war schlechtes,windiges Wetter, das bedeutet für heute rauhe See.
Die letzten Kilometer wurden zum Martyrium. An manche Strecken konnte ich mich nach dem Rennen nicht mehr erinnern. Das Rennen wurde zum härtesten Ironman meiner bisherigen Laufbahn. Ich wollte einfach nur durchkommen. Den Zieleinlauf konnte ich diesmal nicht genießen. Ich war einfach froh,es geschafft zu haben und dass es vorbei war. Alles ließ aus. Ich fiel auf die Schulter der Helfer und fand mich erst im Ersthilfezelt wieder. ■ Markus Strini arbeitet als Diplomkrankenpfleger an der Univ. Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am LKH-Univ. Klinikum Graz.
„Rauhnacht“ ist ein Volksbrauch aus dem Salzkammergut und eine steirisch-oberösterreichische Crossover/Volxmusikgruppe, die nun ihr drittes Album vorlegt: „Geist“.
Unter dem Titel „Geist“ hat der Altausseer Franz Thalhammer mit seinem sechs-
köpfigen Ensemble eine Mixtur aus Volxmusik und exotischen, hauptsächlich Afro-Latin-Rhythmen zusammengebraut.
Schräg-bunte Bodenständigkeit – aus der ganzen Welt. „Geist“ ist Authentizität weit jenseits von Schunkeln.
Da entpuppt sich die 90 Jahre alte Altausseer Musikanten-Legende Kalsn Hans als echter „Bluesmann“,wenn sein Interview-Rap zu Pop-Funk-Rhythmen zusammenmontiert wird („Echo“). Schlichte und starke
Dialektpoesie,die,eben wie eine Echo,mehrfach auf „Geist“ angespielt werden.
„Rauhnacht“ (neben Thalhammer sind das Bernie Rothauer, Kurt Mitterlehner,Wolfger Buchberger,GeorgWild,Andrea Gelsinger) schafft in „Geist“ eine lebensechte Verbindung lokaler Musiktradition mit der Musik der Welt. Leichter,grooviger Funk,authentischer Folk-Pop, stimmungsvoller Slidegitarrensound und Jazztrompete treffen auf Maultrommel,Harmonika &
Co.,eingebettet in Chorgesang, Sphären-Keyboard,mitgerissen von der Perkussion,getragen von persönlichen Liedern. ■
Info:
Die nächsten Konzerte: 28.03.2003 Wien,„Unter der Brücke“ 29.3.2003 Wien, Vorstadt Gasthaus 05.07.2003 Altmünster,OÖ mit Ausseer Hardbradler und Irish Steirisch.
Die CD:„Geist“ erschien bei BMG Ariola (2003)
Zunächst entfacht die Idee einer Umgestaltung und dann die Umsetzung. Bekanntlich braucht Qualität und das dafür benötigte Engagement eine angemessene Zeit, doch nicht für Turboschuh, den Trendseller. Dieser eröffnete gleich auf einmal drei Filialen im neuen Design. Am 27. Februar 2003 war es auch für die Filiale in der Weinzöttlstraße in Graz/Andritz soweit. Die Filialleiterin Annemarie Hiebler und die geladenen Gäste durften sich freuen. Nicht nur über das vollkommen gelungene Outfit der neu gestalteten Filiale, sondern auch die fabelhafte Präsentation der Frühjahrs- und Sommerkollektion 2003 erfreute Augen und Ohren der zahlreichen Gäste. Das Modelmanagement Graz brachte ebenfalls seine Ideen mit ins Spiel. Eine perfekt organisierte Präsentation der neuen Schuhmodelle in Form einer Modenschau. Wenn jemand glaubt, dass eine Modenschau keine Modenschau ist, wenn man die Modelle dabei nicht anzieht, der hat sich gewaltig getäuscht: Die Modelle wurden von den jungen Damen und Herren in den Händen getragen. Das Publikum war begeistert von den neuen und vor allem günstigen Schuhmodellen. Auch
Beate Baumgartner,
Finalistin von Starmania, war fasziniert von der Darbietung, an der sie mit ihrer Stimme beteiligt war. Aufheiternd bei der Vorstellung der Sommerkollektion waren auch die beiden Ö3-Stimmen Peter Moizi und Marion Petric, besser bekannt unter Dr. Schneckerl und Ingrid Thurnher. Im Rahmen der 15-Jahr-Feier von Turbo Schuh 2002 gab es unter anderem Kooperationen mit McDonald’s, der Schiregion Murau und Opel Austria. Für ein Gewinnspiel stellte Salis & Braunstein einen Opel Corsa zur Verfügung, und dieser wurde im Rahmen der Neueröffnung in Graz vom Verkaufsleiter an den glücklichen Gewinner übergeben. Der Turbo Schuh startet mit seinem neuen Sortiment, mit neuen Materialien wie Leinen- bzw. Baumwoll-Leinen-Mischungen, durch. Ein neues Facelifting ist für alle Turbo-Schuh-Filialen geplant. Wenn man sich die Modelle zu absoluten Toppreisen so anschaut und dazu noch das sensationelle Outfit, dann kommt man wirklich ins Staunen. Turbo Schuh, der Trendseller, gibt Vollgas. „Mittelfristig planen wir auch die weitere Expansion in Richtung Mittel- und Südeuropa“, so GF Norbert Steinwidder. Der zukunftsorientierte Turboschuh steht für junge Mode und ist mit seinem Sortiment zuToppreisen voll im Trend.
Das südoststeirische Familienunternehmen Fliesen-Keramik-Kachelofen Preglau lud zum italienischen Abend im Radkersburger Hof ein. Neben der Top-Präsentation der beiden italienischen Fliesenpartner „Floor Gres“ und „Trend Group“ waren die Eröffnung einer Vernissage,die Verkostung ausgewählter Weine und ein außergewöhnliches Kulinarium weitere große Höhepunkte des Abends. „Wir wollten mit diesem besonderen Event unseren Dank an unsere Partner aussprechen und den Weg in die Zukunft skizzieren“,so Firmenchef Johann Preglau. ■
Durch eine Verordnung der EU,die ihren Mitgliedsstaaten die Einführung einer 100% Großgepäckskontrolle mit 1.1.2003 vorgibt,war der Flughafen Graz in den letzten Monaten stark gefordert. Mag. Gerhard Widmann,Geschäftsführer Flughafen Graz:„Um der EU-weiten Verordnung nachkommen zu können,mussten wir,da unser Fluggastgebäude in den kommenden 2 Jahren ausgebaut wird,auf eine Übergangslösung zurückgreifen,die jedoch den gesetzlichen Vorgaben 100%ig entspricht. Mit einer Investition von € 1,4 Millionen haben wir das bestehende Fluggastgebäude um eine Containeranlage erweitert und Kontrollgeräte sowie neue Gepäckförderbänder installiert.“ ■
Das Haus Hornig,ständig bemüht,seinen Partnern und Kunden das Beste zu gönnen, hat die Rezeptur des Hornig Energy Coffee noch weiter verfeinert. So wurde schon das bisher einzigartige Geschmackserlebnis noch in einigen Details – dank der intensiven Mitarbeit hoch motivierterAngestellter – verbessert. Das volleAroma entfaltet sich nun bereits gleich nach dem Öffnen und behält dieses bis zum letzten Schluck. ■
Direkt gebrühter Arabica mit einer Nuance Karamell bedeutet volles, kräftiges und rundes Aroma.
Das familienfreundliche Ski- und Snowboardparadies Aflenz-Bürgeralm bietet lawinensichere, gut präparierte Pisten für Anfänger und Könner.
Die Skischulen veranstalten Kurse für jedes Alter:Ski- und Snowboardkurse. Pferdeschlittenfahrten durch die verschneite Winterlandschaft,Eislaufplatz,Eisstockbahnen,Naturrodelbahnen; ein Wellness-Center,wo man mit duftenden Bädern,Sauna,Massagen, Schönheitspackungen und dem neuen Softpack-System verwöhnt wird,runden das Winterangebot ab. ■
Die European Association of Political Consultants (EAPC) vereint rund 100 Agenturen,Regierungsberater,Lobbyisten und politische Marketer mit dem Ziel,Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund auf eine Zukunft in einem gemeinsamen Europa vorzubereiten. Nach der überaus erfolgreichen Ausrichtung der Konferenz 2002 in Innsbruck beschloss das EAPC-Board,Hartinger Consulting erneut mit der Aufgabe der heurigen Jahrestagung (24. bis 26. April) im spanischen Sevilla zu betrauen. ■
Holzstudio Resch,bekannt durch wunderbare Möbel und Einrichtungsgegenstände,bietet nun auch Beleuchtung für den Garten an:Wer nun denkt,dass hier normale Partyfackeln zum Einsatz kommen,irrt gewaltig. Die in hochwertigster Weise gefertigten Gartenfackeln sind ein Blickfang für jede Gartenparty und überzeugen durch modernes und edles Design und robuste Herstellung. ■
Der Prager Teil des Balkan Konsulats legt sein Hauptaugenmerk auf die Präsentation der jungen bildenden Kunst. Diese Schau wird durch Werke von KünstlerInnen der Nachbarländer (Polen,Slowakei und Deutschland) ergänzt. Kurator:Michal Kolecek.
Ausstellung:3.-19.4.2003
Balkan Konsulat c/o <rotor> association for contemporary art
Belgiergasse 8,8020 Graz
http://rotor.mur.at/balkan ■
„Did You Registrate Your Partnership?”
CNSystems,mit dem steirischen Technologiepreis Fast Forward Award 2002 ausgezeichnet,holt mit einem revolutionären Herz-Kreislauf-Messgerät die höchste Technologie-Auszeichnung Österreichs. Die Liste der Einsatzgebiete der Weltneuheit „Task Force Monitor“ reicht von der Monitorüberwachung auf Intensivstationen über Einstellung von Herzschrittmachern,Dialyseüberwachung bis zur Erforschung kreislaufwirksamer Pharmaka. Sogar die NASA verwendet das Gerät. ■
Drogen gehören weltweit zu den schwierigsten Themen,mit denen sich die Menschheit plagt. Wenn man nicht selbst Opfer des Nikotins,Alkohols oder eines Suchtgiftes ist,wird man bereits unmittelbar im Verwandtenkreis damit konfrontiert. Bekanntlich ist ja Alkohol die meistverbreitete und auch schlimmste Suchtkrankheit weltweit. Die erschreckendeAnzahl derAlkoholabhängigen in der Steiermark,aktuell bei Erwachsenen sowie auch vielen Jugendlichen,istAnlass für das Kinderschutzzentrum und die Drogenberatungsstelle,dieses Thema verstärkt zu behandeln.
Suchtexpertin Monika Maier wird am Sorgentelefon,der Einrichtung des Kinderschutzzentrums,am 19. März 2003 von 16 bis 19 Uhr zum Thema Sucht KOSTENLOS und ANONYM für alle Fragen zur Verfügung stehen. Tel. 0800/201440 ■
Das Team der Firma Schinko Baustoffe sorgte bei der Häuslbauermesse 2003 nicht nur mit dem „schnellen Keller“ für Aufmerksamkeit. Dieses neue Produkt sorgt für einen erheblich beschleunigten Start beim Hausbau. Beim Glücksrad gab es viele nennenswerte Sachpreise aus dem Hause Schinko sowie als Hauptpreis ein Wochenende für 2 Personen in der Therme Blumau zu gewinnen. ■
Eine ausgeklügelte Methode, ohne großes Kapital an eine Eigentumswohnung zu kommen,bietet nunVisio Immobilien an. Die Vorgangsweise ist gar nicht so schwierig. In Bestlagen,rund um Universitäten zum Beispiel,werden Eigentumswohnungen mit geringer Anzahlung angeschafft.
Bereits in der Finalphase: Objekte in der Kronesgasse.
Aufgrund der guten Lage ist die Vermietung des Objektes kein Problem,und mit den Einnahmen werden die monatlichen Rückzahlungen finanziert.
Nähere Informationen:Karoline Mihelic,0664 / 61 47 047. ■
Darf´s ein bisschen mehr sein?
Eingebettet in einen idyllischen Talkessel unweit der Therme Loipersdorf präsentiert sich das neue Suitenhotel VitalResort mit 80 geräumigen Thermensuiten und 16 Thermenzimmern,ausgestattet mit allem,was anspruchsvolle Gäste erwarten dürfen. Dieses Mehr an Komfort,an Platz zum Leben,an Erholungs- und Vitalangeboten,an persönlichem Service wird am 23. Mai 2003 eröffnet. ■
Der Plan des neuen Hotels sieht sehr vielversprechend aus.
Der 1. Mai war für ein kleines Redaktionsteam in der Grazer Glacisstraße ein besonderer Tag der Arbeit. Druckfrisch hielten die Redakteure der ersten Stunde – Bernd Schmidt, Ulli Glettler, Josef Kirchengast und Wolfgang Skerget – die Erstausgabe ihres „KLIPP“ in Händen. Das erste Bundesland-Magazin Österreichs. Idealistisches Ziel des medialen Stapellaufs war es, steirisch und unabhängig zu sein, ein echter Kontrapunkt zur damals starken Parteienpresse. Erster Chefredakteur Kirchengast: „Hinter uns steht keine Partei, keine Interessengruppe, keine Institution, keine Kirche. Hinter KLIPP steht die Idee, eine Zeitschrift zu machen, die sich bewusst vom Tagesjournalismus absetzt und sich dem Land und seinen Menschen so widmet, wie deren Probleme und vor allem Leistungen es verdienen.“
Wie zum Beweis zeigen zwei Erfolgsgeschichten der Erstausgabe die 15-jährige Haltbarkeit von KLIPP: die des Unternehmerclans Roth und die von Wolfgang Lorenz, damals frisch gebackener ORF-Landesintendant.
KLIPP-Geschichten waren und sind Teil der Geschichte, ein Spiegel der steirischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Vom Ankauf der Draken bis zur Eurofighter-Debatte, vom Voest-Debakel bis zum Land der hellen Köpfe, vom trigon-Museum bis zum Kunsthaus, von Krainer und Gross zu Klasnic, Schachner und Voves. Von Götz, Edegger und Stingl bis zu Nagl, Ferk und Kaltenegger. Ab- und Aufsteiger wie Martin Bartenstein, Paul Rappold, Red-Bull-Mateschitz, EAV, GAK & Sturm. Skandale und Skandälchen wie der Fall Feneberg, Bernhard Lanz oder der „phänomenale“ Stefan Karner.
15 Jahre KLIPP sind natürlich auch selbstkritisch zu sehen: Manches hätte besser gemacht werden können. Vieles ist gelungen. Der Verdrängungswettbewerb im Medienbereich ist härter geworden. Dass es KLIPP nach wie vor gibt, verdanken wir unseren Lesern, die diesen Farbtupfen in der Zeitschriftenlandschaft nicht missen wollen. Viel Vergnügen bei der Zeitreise!
„Farbig wie der Name“,lautete eine Schlagzeile zum 40-jährigen Jubiläum der RothDynastie. EinenVerweis auf die vielschichtigen Unternehmensbereiche in einem geschlossenen Familienverband. Familienoberhaupt Kommerzialrat Hans Roth 1988:„Wir sind die einzige Unternehmerfamilie in Österreich,in der alle Kinder,und noch dazu sechs,im Betrieb mitarbeiten.“ Die Urzelle des Unternehmens stand in Obergnas:eine kleine Landwirtschaft und ein Gasthaus. Der Vater des heutigen Seniorchefs erwarb dann drei in Gnas zur Versteigerung ausgeschriebene Häuser,mit einem Kredit des Grazer Bankhauses Krentschker. 1945 gründete Sohn Hans mit seiner Frau Maria einen Lan-
Graz den Länder übergreifenden Siegeszug von „Saubermacher“ einleiten sollte. Mister Saubermacher Hans Roth:„Wir haben fast alles ohne Geld angefangen. Das Umweltschutz-Unternehmen beispielsweise hatte ein Startkapital von nur 100.000 Schilling“. Heute steht der Name Roth für ein Milliarden-Unternehmen. Der Grundstein für den rot(h)en Siegeszug liegt wohl in den Unternehmer-Genen,die Hans Roth sen. und seine Gattin Maria auf ihre sechs Kinder verteilt haben. Sohn Hans erhielt eine praktische Ausbildung als Kaufmann,eine gediegene Basis für den „größten Saubermacher Österreichs“. Rudi kam der Forderung „Der Zweite soll studieren“ zur väterlichen Zufrieden-
Der Ur-Vater des Roth-Clans,Firmengründer Hans Roth,verstorben 1969,war Landtagsund Nationalratsabgeordneter während der Zwischenkriegszeit und nach 1945. Der eingefleischte Christlichsoziale erreichte inVerhandlungen mit demArbeiterführer KolomanWallisch,dass die Frau des vormaligen LHs Rintelen,die vom sozialdemokratischen Schutzbund gefangen gehalten wurde,freikam. Roth war ein erklärter Gegner des Nationalsozialismus und wurde gleich nach dem Anschluss verhaftet,kam aber wieder frei. „Die Leute haben sich gekannt und wollten letztlich irgendwie miteinander auskommen“,beschreibt Hans Roth sen.,damals 15-jährig,die Situation. „Nach dem Krieg haben wir uns dann gegenüber den Ehemaligen zurückgehalten.“ ■
desproduktenhandel in Gnas. 1947 eröffnete die erste Filiale und Roth stieg ins Taxi- und Transportgewerbe mit einem eigenen Unternehmen ein. 1968 kam das erste Kaufhaus dazu,1969 der Baustoffhandel. Bereits 1970 kam es zur Gründung der Roth Heizöle GmbH in Graz,1979 zu jener von Roth Umweltschutz,die ab 1985 mit einer Filiale in
heit nach (Roth-Heizöl). Ferdinand hält mit Schwester Maria das Umsatzbarometer im Gnaser Modehaus und Supermarkt in der Gewinnzone. Ewald Roth ist mit den Zahlentürmen (Buchhaltung und Lohnverrechnung) im elterlichen Unternehmen beschäftigt. Helmut wurde mit der Geschäftsführung der Roth Baumärkte betraut. ■
Das war dasAus für denAdel der niedrigen Kennzeichen! DieWunschkennzeichen kommen,und Originalität regiert. Die Meinungen darüber spalten die Steiermark. Dr. Alois Schützenhofer,Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit:„Damit wird eine weitere Emotionalisierung des Autos institutionalisiert.“ Richtig:Denn über den Gefühlswert von „KLIPP 1“ ließ sich weder damals noch heute streiten. ■
Über das öffentliche Echo seiner Bestellung
„Es hat noch nie ein solchesAffentheater um einen Landesintendanten gegeben. Ich weiß schon,was ein Landesintendant ist – aber diese Wertigkeit hat er nie und nimmer. Ich habe auch keine Lust,mich in der hiesigen Gesellschaft zu profilieren.“
Auf die Frage nach dem Geschmack der Macht
„Macht an sich interessiert mich nicht,Geld an sich auch nicht. Es interessiert mich, so mächtig zu sein,dass man halt was machen kann.“
Angesprochen auf die „Zusammenarbeit“ mit Josef Krainer, dem Mentor Ziesels
„Ich halte die Frage allein schon für obszön,nämlich den Besitzanspruch,auf den sie offensichtlich anspielt. Ich bin nicht über Politikergunst Landersintendant geworden und muss keinem Politiker dankbar sein. Ich bin an sich der Meinung:so wenig Politik wie möglich im Studio und so viel Programm wie möglich aus dem Studio.“
Wie er politischer Einflussnahme begegnet
„Die Frage ist:Zieht man selbst Interventionen an? Wie weit macht man sich zum Nudelsieb? Ich fühle mich eher als Platte:Ich hab’keine Löcher. Ich wüsste gar nicht,wo die Politik die Finger bei mir reinstecken soll. Und so wird’s auch bleiben,das kann ich ganz sicher sagen.“
Der amtierende Rektor Christian Brünner in KLIPP:
„Schon während des Einmarsches deutscher Truppen sind unliebsame Professoren außer Dienst gestellt. In den Tagen nach dem Einmarsch wird nahezu die gesamte Führungsgarnitur der Universität ausgetauscht. Zur gleichen Zeit rollt die Verhaftungswelle. In mehreren Siebungsdurchgängen werden 17 Prozent des Lehrkörpers entlassen. Darunter die Nobelpreisträger Otto Loewi,Viktor Hess und Erwin Schrödinger ...“ ■
Mit 2. Mai 1988 wird Wolfgang Lorenz Nachfolger von E. Breisach
Die Intrigen um seine Wahl starteten naturgemäß viel früher. Ein heißes Datum,der 18. März 1988. Bis zur letzten Sekunde dauerte die politische Regsamkeit in Wien. Erst durch ein Verzichtstelegramm von LH Krainers Favorit,Günther Ziesel,waren die Würfel gefallen. Eine Aktion,die,so Bernd Schmidt in KLIPP,„haarscharf am Gesichtsverlust“ vorbeiführte. Auch der ZiB1-Moderator Klaus Edlinger hätte mehr als nur Außenseiterchancen gehabt. Doch er wurde – so die brodelnde Gerüchteküche – zu spät von der roten Reichshälfte unterstützt. So konnte ORF-GI Thaddäus Podgorski seinen Jolly Joker Wolfgang Lorenz,Chef von Minderheitensendungen von Format (Kunststücke),positionieren. Nur wer war der Zuagroaste eigentlich und was blieb von ihm? – Eine Frage,die sich auch 15 Jahre später,Lorenz ist 2003-Intendant,stellt. ■
Der Konflikt war festgefahren,von Landeshauptmann Krainer hieß es „nein“,nicht in der Steiermark,Verteidigungsminister Lichal wollte drüberfahren. Dabei waren die Jets schon für Sommer bestellt. Die Bürgerinitiativen in Zeltweg liefen Sturm und drangen bis ins LH-Zimmer vor. Tumultartige Szenen und ein Polit-Versteckspiel,das Krainers Stern zum Sinken brachte. Die Bundesheerfront setzte auf einen Modus vivendi,schließlich sei man in Zeltweg seit 50 Jahren gewohnt,mit Militärflugzeugen zu leben. Um vollendete Tatsachen zu schaffen, wurde schon einmal die Infrastruktur (Wartungshallen,Pistenverlängerung) um 800 Mio. Schilling aufgerüstet. Minister Lichal versprach einen optimierten Flugeinsatzplan,also „dass wir hier starten und irgendwann einmal wieder zurückkommen ...“. Prophetische Worte,wo nun der Eurofighter anfliegt.
Draken-Staffelkommandant Doro Kowatsch 1988:„Der Draken ist ein Vollblut. Jeder,der ihn geflogen ist,steigt gern wieder ein.“ ■
BAUPARZELLEN
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Privater Großwaldbesitz ist fest in der Hand des Adels und der Kirche
Bundesforste:83.492 ha
Kirche:41.075 ha
Mayr-Melnhof-Saurau:27.247 ha
Land Steiermark:15.918 ha
Karl Johannes
Schwarzenberg:12.426 ha
Von und zu
Liechtenstein:11.732 ha
Franz und Sophie
Hohenberg:ca. 10.000 ha
Afred,Franz,Anton und Christa de Roys:6021 ha
Friedrich Flick:4528 ha
Stubenberg:2659 ha
Grafen Meran:2350 ha
Gottfried Pengg-Auheim:1554 ha
Vinzenz Liechtenstein:1164 ha
Kottulinsky:630 ha
Herberstein:575 ha
Hans Kinsky:84 ha
Mit seinem definitiven Nein zu einer Mock-Nachfolge hat der Steirer Josef Riegler klargemacht,dass er seine Zukunft nicht in der Bundespolitik sieht. – Es sollte anders kommen.
Mit seinem Draken-Volksbegehren sorgte er bei seinen Parteifreunden in Wien für stärkste Irritationen.
Im Dezember 1988 beginnt eine KLIPP-Institution
„Dieser Tage hat unser steirischer Botschafter inWien,der Herr Prinz Vincenz von und zu Liechtenstein,meinen Mann im Büro besucht. Hoffentlich stimmt der Titel so,aber bei denAdeligen kenn’ich mich nicht so aus. Ganz gesprächig sei er gewesen,die Hoheit – na,das wird wohl richtig sein. Richtig tratscht hat er. Den Krainer tät’er gar nicht mehr verstehen,der Herr Botschafter,hat mein Mann gesagt. Und zwar deshalb nicht,weil sich der Herr Landeshauptmann bei den Blaublütigen gar so einipressen tät’... Und weil der Joschi am liebsten überhaupt nur noch in Schlössern auftritt – erinnern Sie sich noch an seinen mächtigen Auftritt im Schloss
Sie nennen sich selbstbewusst „Grazer Giants“ und sind seit dreit Jahren österreichischer Meister im American Football. Jetzt steht die Truppe um Dr. Stefan Herdey am Scheideweg:erschwinglicher österreichischer Lorbeer oder der dornige Weg ins internationale Rampenlicht.
Stainz? –,hat der Vincenz jetzt schon richtig Angst, dass der Joschi ihn bitten könnt’,ihm bei der nächsten
Wenn er ihre Landung schon nicht verhindern kann,dann sollen die Draken Joschi Krainer wenigstens zum eigenen Durchstarten verhelfen. Mit kurzfristig angesetzten Neuwahlen konnte Krainer seine innerparteilich angeschlagene Position nicht nur in der Steiermark,sondern auch bundesweit wieder festigen. Hintergrund für Krainers Straucheln sind das Scheitern der Anti-Mock-Aktion,die Einstellung der parteieigenen Süd-Ost-Tagespost,die Niederlage bei der Bestellung des ORF-Landesintendanten und schließlich seine Draken-Ablehnung,die in der eigenen Partei schwere Irritationen auslöst. ■
Mehr als 30.000 Österreicher kutschieren bereits mit Autotelefon.
Radamateur Hans Lienhart zum dritten Mal bei den Olympischen Spielen
Die künftigeWirtschafts-Landesrätin Klasnic büffelt fürs Amt. Mehrere zehntausend Schilling soll der EnglischSpezialkurs gekostet haben.
Der rettende Gong in die Sommerpause kam für die steirischen Sozialisten knapp vor dem technischen K.o. Dass sie sich erholen können, solange ihr Coach Hans Gross heißt, glauben nicht einmal die Berufsoptimisten unter ihnen.
Kämpfer fürs Volksbegehren: Leopold Dorfer, Bernd Schilcher und Herwig Hösele.
Gelegenheit Schloss Waldstein –dort wohnt der Vincenz und ab und zu auch seine Großmama, die Kaiserin Zita – zur Verfügung zu stellen.
Die Majestät tät’sich schon schrecken,hat der Liechtenstein meinem Mann zugeflüstert, wenn der Krainer in Waldstein auftauchen tät’. Die alte Dame würde nämlich glauben,dass wir wieder eine Monarchie bekommen hätten,jetzt,70 Jahre nach dem Untergang der Donaumonarchie.Also,Sorgen haben’s,die Blaublüter. Dabei hat der Joschi gar keine Habsburgerlippe ...“ ■
Unser Name hat sich geändert – die Qualität der Energieversorgung und alle bewährten Service-Leistungen bleiben gleich!
EAV: Der harte Weg an die Spitze Jede Zeile eine Headline,jedes Wort ironisch jenen Idiolekt nachahmend,den chronische Discobesucher gerne als Sprache bezeichnen. Songs als ätzende Satiren,die sich auch noch ausgezeichnet verkaufen. Seit die Erste Allgemeine Verunsicherung auf Wirkung setzt und nicht auf Niveau,sind die Nummern von Spitzer,Eberhartinger,Stenmo,Holm,Botazzi undSchönbergernichtmehraus den Charts zu kriegen.
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Das Zusammenwachsen Europas rückt den Wirtschaftsstandort Steiermark in eine zentrale Position. Mit einer offensiven Unternehmensstrategie und Eigeninitiative können Sie als Unternehmer viel versprechende Chancen lukrieren. Der Steirische Wirtschaftsbund hat in Kooperation mit der Wirtschaftkammer Steiermark eine spezielle KMUCheckliste zur EU-Erweiterung erstellt. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit dem Wirtschaftsbund als Partner sich schon jetzt fit für die kommende EU-Erweiterung zu machen, und fordern Sie unter 0316/672244-14, Sabine Vötsch, die Checkliste an.
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Als Unternehmer haben Sie in dieser Zeit ein hohes Maß an Verantwortung. Der Steirische Wirtschaftsbund ist mit seinem dichten Netzwerk ein Partner, der Sie als Unternehmer bei Ihrer Tätigkeit begleitet und unterstützt. 13.000 Mitglieder bekennen sich zu dieser unternehmerischen Interessenvertretung und arbeiten mit den WBEntscheidungsträgern gemeinsam an der zukünftigen Standortverbesserung.
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Durch die enge Zusammenarbeit in diesem Netzwerk herrscht ein ständiger Informationsaustausch. Mit dem speziell eingerichteten Newsletter werden alle wichtigen Informationen auf schnellstem Weg an die Mitglieder vor Ort weitergeleitet und Reaktionen berücksichtigt.
KLIPP stöbert hinter den Kulissen
Für karriere- und machtbewusste junge Talente ist das saure Leben als Sekretär wohl die sicherste Art,die Erfolgsleiter zu erklimmen. Wer treu gedient hat,darf mit ordentlicher Belohnung rechnen. Oder auch nicht.Als Leiter des Bürgermeisteramtes unter Götz schien Paul Tremmel als künftiger großer Macher nicht aufzuhalten sein. Tatsächlich avancierte er nach Götz’Abgang zum Stadtrat, dann zum Vizebürgermeister. Weil sein Ehrgeiz aber gar so groß war – Tremmel zählte zum Verschwörerkreis bei der Abhalfterung von Norbert Steger als FPBundesparteiobmann –,wurde er von den „Liberalen“ in seiner Landesorganisation politisch erledigt und seiner schönen hohen Ämter entkleidet. Die größte Enttäuschung für den massigen Paul war, dass sein vermeintlicher Schutzpatron,Jörg Haider,ihn persönlich zumAbschuss freigab. Ein schönes Beispiel dafür,was
Geduld und Geschick in dienender
Position eines Tages doch einbringen,war die attraktiveVP-Stadträtin Ruth FeldgrillZankel. Als VP-Pressereferentin erfreute sie sich schon des Wohlwollens von Josef Krainer dem Ersten.Auch Franz Hasiba wollte bei seinem Wechsel ins Rathaus nicht auf ihre Unterstützung verzichten. Charmant und umsichtig führte sie dann die Rathauskorrespondenz und vollbrachte das Kunststück,keine der Stadtsenatsparteien bleibend zu verärgern. Verheiratet ist die fesche und tüchtige Ruth mit dem Altlandtagspräsidenten Franz Feldgrill und lebt im malerischen Frohnleiten.
Einen guten Griff machte Dr.
Dass sie Kärnterin ist, ist Zufall. Dass Frauen in der „Macho-FPÖ“ im Kommen sind,keiner. Nachdem Jörg Haider Klaus Turek karenziert hat,führt Margit UrayFrick interimistisch die steirischen Freiheitlichen. ■
Wolfgang Messner,Nesthäkchen im Stadtsenat und bereits als Nachfolger des mächtigen Finanzreferenten Vizebürgermeister Dr. Alfred Edler feststehend. Er holte sich beim Einzug ins Rathaus den stellvertretenden Lokalchef der „Neuen Zeit“,Dr. Peter Grabensberger,als engsten Mitarbeiter. Messner:„Es war Freundschaft auf den ersten Blick.“ Damit war für Grabensberger ein Platz an der Sonne allemal gesichert. ■
Als 1980 das Eumig-Imperium des Karl Vockenhuber endgültig das Zeitliche segnete, konntemanmitdemeinstigenZauberwort„Eumig”vielerreichen:BankdirektorenfielenintiefeDepression, und japanische Unterhaltungselektroniker wanden sich in Lachkrämpfen. Damals übersiedelte Helmut Zoidl als Troubleshooter zum maroden zweiten Eumig-Standbein,dem Werkzeugbau in Fohnsdorf. Er wollte so lange bleiben,bis die Länderbank-Chefs einen anderen Job für ihn gefunden hätten – ein paarWochen. 1990 sitzt er immer noch dort – und macht Gewinne. Statt dem großen Kreis derer,die mit Subventionen aufstehen und mit Stützungen zu Bett gehen,führt Zoidl den Begriff „Gewinn“ in der Verstaatlichten-Holdung ein. Zoidls einfache Management-Philosophie:„Wer soll was warum von mir kaufen?“ Mangelndes Fachwissen um Produktion und Technik ersetzt der gebürtige Linzer,der über die Stationen Nettingsdorfer,Schöller und Turnauer zu Volksbank und Eumig kam,durch seine Diagnose-TherapieErfahrungen und durch kongeniale Partner. Bei Eumig Fohnsdorf liegt der technische Bereich in den Händen des ZwillingChefsWillibald Dörflinger. ■
Nach einer Steueraffäre (unversteuerte Aufwandsentschädigungen) ist Feuer am Dach der steirischen Freiheitlichen. Selbst Friedrich Peter spricht von einem Saustall. Der Jörgl kommt zum ersten Mal zum „Ausmisten“ in die Steiermark. Haider:„Ich appelliere an meine steirischen Parteifreunde,sich nicht als Filialbetrieb der sozialistischen Partei zu profilieren.“ ■
MitdemChefderLannacherHeilmittelwerke,Dr.MartinBartenstein, glaubt die Junge Industrie den richtigen Medizinmann gefunden zu haben.Wenn es um den neuen Bundesvorsitzenden der Jungen Industriegeht,geratenalleinsSchwärmen:„EintüchtigerUnternehmermit großem gesellschaftspolitischem Engagement“,so Generalsekretär HerbertKrejci.DerMann,denalleüberdengrünenKleeloben,istder 35-jährige Dr. Martin Bartenstein,seit 8 Jahren Chef der Lannacher Heilmittel GmbH mit 50 Mitarbeitern und 50 Mio. Schilling Umsatz im Jahr. ■
Der 36-jährigeWolfgang Routil,praktischerArzt,wird künftig die steirische Ärztekammer führen. Mit seinem knappen Koalitionssieg über Richard Piaty zwingt er diesen nach 27 Jahren Präsidentschaft in die Pension. Der gekränkte Langzeitpräsident:„Da haben sich zwei unerfahrene Minderheiten (die „Vereinigung“ und die „Überparteilichen Ärzte“) zu einer regelrechtenAnti-Piaty-Partei zusammengeschlossen und regieren eine Mehrheit.Aber Insider wissen,dass es in der Kammer keine demokratischenVerhältnisse gibt.“ Koalitionspartner Routils ist Klaus Schindlbacher. ■
„Wenn’s um Sturm geht,dann setzt das Hirn aus.“ Der 38-jährige Grazer Hannes Kartnig,Chef der Plakatierungsfirma „Perspektiven“,ist den schwarz-weißen Balltretern in der Gruabn total verfallen. Für den traditionsreichen Edelproleten-Klub setzt sich Kartnig als Sturmspitze ein,lässt die Schillinge springen und führte bei der Ablöse von Langzeitpräsident Alois Paul Regie. – Und trotzdem kann sich Kartnig seinen sehnlichsten Wunsch nicht erfüllen:einmal Präsident der Schwarz-Weißen,des Fußballklubs Sturm,zu werden. „Als ehemaliger Häfinger bist gebrandmarkt“,so Kartnig. Eineinhalb Jahre bevölkerte Kartnig wegen betrügerischer Krida – Schadenssumme 2,5 Mio. Schilling – das landesgerichtliche Gefangenenhaus. So bleibt für ihn nur die Rolle des starken Mannes im Klub,der aufgrund seiner Geschäftsverbindungen von der zweiten Reihe aus seine Fäden zieht und dabei SturmpräsidentWerner Mörth streichelt,indem er sagt:„Er ist ein guter Mann,aber jung im Sportgeschäft,und muss halt noch lernen.“
Die zunehmend differenzierte und dynamischeArbeitswelt von heute und morgen stellt auch an den Gesetzgeber neueAnforderungen. „Es wäre mitAngelobung der neuen Bundesregierung höchst an der Zeit,über eine generelle Neukodifikation des Österreichischen Arbeitsrechts nachzudenken“,lässt Landesrat Hermann Schützenhöfer seine Politiker-Kollegen in der Regierung wissen. Ein neues allgemeines Arbeitnehmerrecht (oder:das neue Arbeitsrecht) muss die überkommenen Unterscheidungen von Arbeitern und Angestellten auflösen und gleichzeitig flexibel neue Modelle von Beschäftigung ermöglichen, ohne unverrückbare Grundsätze in der sozialen Sicherung vonArbeitnehmern zu untergraben.
Neben derVereinfachung und Straffung der arbeitsrechtlichen Vorschriften muss auch
über neue Rechte diskutiert werden. Einer der wesentlichen Punkte ist nach Meinung des Landesrates,der auch steirischer ÖAAB-Landesobmann ist, das Recht auf Teilzeit. Dieses Recht müsse in der Familienphase für einen Elternteil festgeschrieben werden. „Es wäre ein großer Erfolg für die neue Bundesregierung,wenn dieser Plan umgesetzt würde im Interesse unserer Familien mit Kindern“, argumentiert Schützenhöfer. ❑
Mitglied der Treuhandrevision der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer
Ein nach wie vor boomendes Segment innerhalb der Versicherungswirtschaft ist die Sparte der Rechtsschutzversicherungen. Immer häufiger werden verschiedenste Produkte aus diesem Bereich alleine,als Bestandteil von Paketen oder als Serviceleistung mitangeboten. Für den Fall,dass der Versicherungsnehmer tatsächlich mit einer Rechtssache konfrontiert ist,die vom Versicherungsverhältnis umfasst ist,stellt sich die Investition in eine solche Versicherung als gut angelegt dar. Nicht selten erreichen die Prozesskosten ein Vielfaches dessen,was über die Jahre hin an Prämienleistung aufgewendet wird.
Praktisch alle derzeit auf dem Markt befindlichen Produkte versichern spartenweise gewisse Gruppen von in der Praxis auftretenden Rechtssachen. In der Praxis am häufigsten ist der so genannte Beratungsrechtsschutz zu nennen. Dieser umfasst gewöhnlich das Recht,einmal im Monat eine anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Sparte „Privatund Vertragsrechtsschutz“ umfasst Streitigkeiten aus Verträgen aller Art. Der Kfz-Rechtsschutz wiederum erweist sich als relativ umfassend absichernd,wenn es zu Fragen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen kommt. Davon erfasst sind unter anderem auch Kauf und Verkauf des Kfz sowie Fragen im Zusammenhang mit der Erhaltung des Fahrzeuges. Arbeitnehmer sollten darauf Bedacht nehmen,dass das Produkt Rechtsschutz im Zusammenhang mit arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren beinhaltet. Aus der praktischen Tätigkeit ist ein Fall zu nennen, welcher häufig zu negativen Deckungsbescheiden führt,der so genannte Haus- und Wohnungsbereich. Einerseits ist zu beachten,dass Vertragsverhältnisse, welche im Zuge von Neuerrichtungs- oder Renovierungsarbeiten eingegangen werden,nicht von den üblichen Versicherungen umfasst sind,andererseits auch die typischen „Nachbarschaftsstreitigkeiten“ einer gesonderten Versicherung bedürfen. Auf ein häufiges Missverständnis sei hier verwiesen. Der Rechtsschutzversicherungsvertrag stellt darauf ab, dass lediglich Schadenfälle versichert sind,welche eine gewisse Zeit nach Abschluss des Vertrages „eingetreten“ sind.
Zusammenfassend kann gesagt werden,dass gemäß einem bekannten Werbespruch Versichern sicherlich beruhigt,jedoch nur dann,wenn tatsächlich jene Risiken und Sachverhalte versichert werden,welche individuell betrachtet eintreten können.
Ihr Rechtsanwalt berät Sie auch in dieser Frage selbstverständlich gerne und wird gegebenenfalls den Deckungsumfang einer bereits vorhandenen Rechtsschutzversicherung mit Ihnen besprechen.
Nach einer besonders schmerzhaften Strukturerneuerung hat die Steiermark seit dem zweiten Halbjahr 1988 nicht nur Anteil am Aufschwung in Österreich,sondern sie liegt 1989 über dem Bundesdurchschnitt und ist 1990 sogar
Was vor einigen hundert Jahren angeblich damit begonnen hat,dass schottische Hirten mit ihren gebogenen Stöcken Schafkot und Steine durch die Gegend geschleudert haben,hat mit der üblichen respektvollenVerspätung auch die Steiermark erfasst. Neun Clubs haben bereits ihren Spielbetrieb aufgenommen:Fürstenfeld,Ennstal/Weissenbach,Bad Gleichenberg,Pichlarn,Lebring/Murstätten,Schladming, Frauenthal,Graz und natürlich Frohnleiten Murhof. In diesem ältesten steirischen Club,der gräflichen Spielwiese von Carl Anton Goess-Saurau,gibt’s bereits Aufnahmesperre. ■
Erich Edeggers Verkehrspolitik „Platz für Menschen“ spaltet die Grazer in zwei Lager. Dieeinenqualifizierenihngeringschätzig als „Kipflbäck“,„Träumer“ oder „Totengräber der Innenstadt“,seinen Fans wiederum imponiert er seiner konsequenten Haltung wegen. Edeggers Ziel: die (fast) autolose Innenstadt. ■
Zu Zeiten eines Anton Benya oder eines Alfred Dallinger galt der ÖGB noch als echte Arbeiterfestung. „Das gibt’s nur einmal,das kommt nie wieder“, resümierte der steirische ÖGBDenker Rupert Gmoser. Doch Selbstbeweihräucherung und Eigenlob können nicht darüber hinwegtäuschen:Der ÖGB-
Riese wankt,ist zerrissen und schwer groggy.
Insider-Stimmen:
Joachim Ressel, steirischer ÖGB-Boss:
„Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Wenn uns nichts Neues einfällt,werden wir ein Minderheitenprogramm.“
österreichische Konjunkturlokomotive.
Die Top-5-Unternehmen:Leykam-Mürztaler Papier u. Zellstoff AG,Agrosserta,Böhler GmbH,Mayr-Melnhof’sche Industrieholding und Steirische Spitalsholding GmbH. ■
SPÖ-LandessekretärKurt
Flecker:
„Der Gewerkschaftsbund hat keine wirkliche Funktion mehr. Die meisten Genossen haben nur Angst um ihre Posterln,sie bringen inhaltlich nichts mehr ein.“
HermannSchützenhöfer (ÖAAB):
„Von Solidarität keine Spur.“
Skandalöse Vorgänge bei Vergabe,Bausausführung und in der Abrechung der Pyhrn-Autobahn. Wegen Millionen-Manipulationen erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage. Der Vorsitzende des Rechnungshofausschusses,Andreas Wabl,über die politische Verantwortung:„Die liegt sicher bei den Ministern und den Landeshauptleuten Krainer,Purtscher und Partl,die ihrer Aufsichtspflicht nicht entsprechend nachgekommen sind.“ ■
Er war seit jeher einer,der immer aufs Ganze ging.Auch in seinem Privatleben. Zwei Kinder hat er – beide amerikanische Staatsbürger. Einfach deshalb,weil Lanz die amerikanischeVerfassung nicht nur kannte, sondern auch nützte,wonach jeder ein US-Bürger ist,der in den Staaten geboren wird. So brachten beide Mütter seiner Kinder den Lanz’schen Nachwuchs in
denUSAzurWelt.Ähnlichbuchstabengenau verfolgte Lanz die Trägheit der Stadtverwaltung, und das in zuzähligen Verfahren und Attacken. Weniger diese Streitlust als vielmehr Lanz’Dynamik erkannte auch der einflussreichsteManager der grünen Mark,Dr. Franz Mayr-Melnhof, und engagierte Lanz alsAnkäufer von Realitäten. Zunächst agierte dieser erfolgreich für den
Großindustriellen,unterschätzte aber dessen Furcht,sein Name werde durch Berichte und Meldungen in Konsumentensendungen angeschwärzt. Grund dafür war der Stil von Lanz,der bald schon als „Lanz-Methode“ in der Branche sprichwörtlich war:etwa indem er nicht mehr Jahre wartete,bis sämtliche Baugenehmigungen vorlagen,sondern gleich zu bauen begann,oder indem er Mietparteien in Häusern den Strom abdrehte oder das Wasser. Bei der Kommunal- wie bei der Finanzbehörde braute sich bald ein Unwetter gegen Lanz zusammen. Als Beschaffer von Zahngold fühlte ihm die Fi-
nanz gehörig auf den Zahn. Hintergrund für den Absturz von Lanz waren Liegenschaftsgeschäfte in Wien und Graz,in die Lanz einen „Silberschatz“ als Beteiligungs-Sicherheit einbrachte. Er sei aber nicht 76 Mio.,wie Lanz angab,sondern nur 28 Mio. Schilling wert gewesen,so seine Geschäftspartner und Freunde. Außerdem habe Lanz Unterschriften gefälscht. Zum Strafverfahren kam es,als das steuergünstige Beteiligungsmodell,das Lanz seinen Partnern angeboten hatte,vom Finanzamt nicht anerkannt wurde. Lanz’Ex-Freunde fühlten sich hintergangen und klagten. ■
Kleinere und mittlere Unternehmen, die sich professionell präsentieren wollen, stehen vor einem Problem. Die Kosten für den Druck kleiner Auflagen sind nicht wirtschaftlich, Tintenstrahldruck meist zu aufwendig. Die Lösung ist digitaler Farbdruck. Wir sprachen mit Helmut Holper, dessen Unternehmen sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Druck beschäftigt.
Herr Holper,als Profi für Peripheriegeräte und Druck ist Ihnen dieses Problem sicher bekannt. „Dieses Problem ist praktisch allgegenwärtig. Schließlich wird geradedieösterreichischeWirtschaft von kleinen und mittleren Unternehmen getragen. Oft geht es um den Druck von Kleinstauflagen oder überhaupt Einzelexemplaren.“
Mit herkömmlichen Druckereien ist das sicher teuer.
„Im Grunde genommen ist der Druck von Kleinstauflagen und Einzelstücken völlig unwirtschaftlich. Meist kosten 3.000 Stück eines Druckwerkes nur unwesentlich mehr als ein einziges Exemplar.“
Nehmen die Unternehmen diese Kosten in Kauf?
„Oftmals haben die Unternehmen gar keine andere Wahl. Schließlich müssen sie sich ja ihren Kunden gegenüber professionell präsentieren. Da werden dann solche Mehrkosten eben geschluckt. Als bittere Pille sozusagen.“
Ist das schon der Weisheit letzter Schluss? In Zeiten wie diesen müsste es doch bessere Möglichkeiten geben.
„Es gibt mittlerweile Alternativen. Jedoch sind diese vielen Unternehmern nicht bewusst. Schließlich haben diese Menschen andere Sorgen,als sich um den technischen Fortschritt im Farbdruck zu kümmern. Ich will mir ja auch keine Gedanken über die Weiterentwicklung von ABS-Systemen bei Autos machen. Ich will sicher am Ziel ankommen. Genau so geht es den Unternehmern.“
Welche Alternativen gibt es nun tatsächlich?
„Die billigste Alternative ist schon seit einigen Jahren der Tintenstrahldruck. Doch der hat viele Nachteile. Erstens kann die Farbe sehr leicht verschmiert
werden – was nicht gerade professionell wirkt. Zweitens,wenn Sie es einmal probiert haben, werden Sie es wissen,ist der Zeitaufwand enorm.“
Das klingt nicht gerade aufbauend.
„Gott sei Dank gibt es mittlerweile noch eine zweite Alternative:digitaler Laser-Farbdruck. Mit dem digitalen Laser-Farbdruck kann man zwar noch keine Fotoqualität erreichen,doch für hochwertigen Präsentationsdruck ist die Qualität mittlerweile hervorragend.“
Und wie komme ich zu digitalem Farbdruck?
„Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder Sie nehmen die Pro-
duktion als Dienstleistung in Anspruch – zum Beispiel bei uns,oder Sie kaufen einen Farblaserdrucker. Als Beginn würde ich die ersteVariante empfehlen; wenn der Bedarf steigt,kann man ruhig an einen Kauf denken. Immerhin sind günstige Farblasermodelle schon ab ca. tausend Euro erhältlich. Das ist ein Bruchteil dessen,was LaserFarbdrucker noch vor ein,zwei Jahren gekostet haben – eine echte Kostenrevolution ist da im Gange.
Das Wichtigste dabei ist aber professionelle Beratung vom Spezialisten – es gibt riesige Unterschiede in der Qualität dieser Drucker. Sie sollten bei einer solchen Zukunftsinvestition kein Risiko eingehen.“ ❑
Ab jetzt ist der Traum vom ganz persönlichen Wellness-Paradies für jedermann erfüllbar!
In nur einer Woche können Sie Besitzer eines Wohlfühlrefugiums sein, dass Ihrer Freizeit einfach mehr Qualität gibt.
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Walter Sperr,Gründungsgeschäftsführer des Steiermarkmagazins KLIPP, über die Motive zur Gründung des KLIPP:
„Nach der Einstellung der Tagespost haben wir Gründer des KLIPP den steirischen Medienmarkt qualitätsmäßig verarmt und ausgedünnt gesehen. Daher waren wir bemüht,diesen Markt zu schaffen,mit einem Mediumprodukt zu bereichern,das um Qualität bemüht ist.“ Walter Sperr ist heute im Anzeigenbereich der Verlagsgruppe News tätig.
Als Mann der „zweiten Stunde“ stieg der damalige Kurier-Journalist Bernhard Eibisberger ein Jahr nach der Gründung im KLIPP ein. „Damals wollten wir ein Produkt in der steirischen Medienlandschaft etablieren, das nicht aus einem ‚No-na-Journalismus‘ bestand,das sich auch eine kritische Haltung zur Landespolitik u. a. des ‚Landesfürsten‘ Josef Krainer erlaubte – aus einer politischen Unabhängigkeit heraus. Deshalb auch die Kreation der ‚Lilly Lotterblume‘,die ironisch auf das Geschehen im Land blickte“,erinnert sich Bernhard Eibisberger an sein Jahr im KLIPP. „Bald darauf stellte sich jedoch heraus,dass der groß konzipierte Mix aus Politik,Wirt-
schaft und Kultur sich als für die Steiermark zu groß und daher untauglich herausstellte, vor allem in redaktioneller Hinsicht. Deren Anspruch war es,über den Tellerrand der Steiermark zu blicken,Gastkommentatoren zu Wort kommen zu lassen,schließlich größer zu werden. Schnell zeigte sich:Geschäftlich ließ sich der Teller nur halb füllen. Darunter litt die redaktionelleArbeit. Bald wandte man sich zu sehr der PR-Schreiberei zu. Da wollte ich nicht mehr mittun.“
„Das Problem der österreichischen Medien ist eigentlich eine Verwechslung:Ein Haflinger soll ein Springreitturnier bestreiten,der Reiter ist der Herausgeber,der dem Pferd die Sporen gibt. Kracht es dann in die Planken,ist natürlich das Pferd,sprich die Redakteure,schuld“, bringt Bernhard Eibisberger einen Vergleich aus dem Sportbereich.
Den damaligen Herausgeber Jochen Pildner-Steinburg und GF Walter Sperr einerseits und die Redaktion auf der anderen Seite trennten mitunter Welten, so Bernhard Eibisberger heute. „Angst vor Klagen und die Rücksichtnahme auf das Geschäft plagten Herausgeber und Geschäftsführer.Applaus für die Redaktion konnte sich da schnell als wirtschaftliche Watsche erweisen. Heute scheint im KLIPP ja dieser Spagat zwischen Ökonomie und redaktionellem Anspruch geschafft. Meine Hochachtung. “
Bernhard Eibisberger arbeitet heute als Osteuropa-Korrespondent des französischen „Le Figaro“ sowie als freier Journalist für amerikanische Medien. ■
Schon im Frühjahr1988 die Richtschnur Grundlegende Richtung:KLIPP ist eine von politischen Parteien,Interessenvertretungen aller Art und von Kirchen unabhängige steirische Monatszeitschrift. In einer von Liberalität,Toleranz und Weltoffenheit geprägten Grundhaltung bekennt KLIPP sich vorbehaltlos zur demokratischen Entfaltung jedes Menschen – unter Anerkennung seiner sozialen Verantwortung – und damit gegen jede politische,wirtschaftliche oder bürokratische Bevormundung.
„EinWalter Sperr B. Eibisberger Jochen PidnerSTeinburg Wolfgang Skerget, Renate Ritter, Ulli Glettler, Bernd Schmidt, Elfriede Werthan, Josef Kirchengast (v. l.).
Edmund Müller, der Leiter der Abteilung Strategie und Forschungsplanung der TNO, Dr. Kees Ekkers, EARTO-Präsident und TNO-Vorstandsvorsitzender Dr. Jan Dekker und JR-Geschäftsführer Dr. Bernhard Pelzl.
Die Weichen für einen starken österreichischen Beitrag zum Europäischen Forschungsraum sind gestellt: Als erstes Forschungsunternehmen Österreichs hat
JOANNEUM RESEARCH ein Kooperationsmodell mit einem internationalen Partner entwickelt.
Die steirische Forschungsgesellschaft setzt auf die Verstärkung der internationalen Vernetzung:Bereits im Vorjahr wurden auf Geschäftsführungsebene Gespräche mit möglichen strategischen Partnern geführt. Das Ergebnis dieser Gespräche ist eine enge Kooperation mit der „Niederländischen Organisation für angewandte wissenschaftliche Forschung“ (TNO), eine unabhängige Forschungsorganisation,die mit etwa 5.400 MitarbeiterInnen eine Vielfalt an
wissenschaftlichen Disziplinen repräsentiert und marktgerechte Forschungsergebnisse für private Unternehmen und die öffentliche Hand erarbeitet.
Ziel ist eine Beteiligung der TNO im Ausmaß von 10%,verbunden mit einer Kapitalauf-
stockung von 322.000 € und einem gemeinsamen Entwicklungsfonds mit 778.000 € von Seiten der TNO. Gesamt beläuft sich also diese Zukunftspartnerschaft immerhin auf 1,1 Mio. €uro!
Das Ziel der Kooperation be-
steht darin,gemeinsam die international verfügbaren Technologien und das Knowhow der Wirtschaft und der öffentlichen Hand stärker zur Verfügung stellen zu können und die Wettbewerbsfähigkeit der Partner und damit der Standorte zu stärken. Durch die Kooperation,die auch in einer gesellschaftsrechtlichen Beteiligung der TNO an der JOANNEUM RESEARCH münden soll,sollen gegenseitig Marktmöglichkeiten geöffnet,gemeinsame F&E-Projekte entwickelt und bearbeitet und vor allem EUProjekte gemeinsam entwickelt, eingereicht und bearbeitet werden. Eine Zusammenarbeit,die auf enger Kooperation in Forschungs- und Entwicklungsstrategien und Austausch von ForscherInnen beruhen soll. In einer ersten Phase wird die Intensivierung der Kooperation zunächst für die Bereiche Nachhaltigkeit/Wasser,Innovations-/ Regionalpolitik,Humantechnologie und neue Materialien angestrebt.
Völlig neu präsentiert sich das steirische Forschungsunternehmen JOANNEUM
RESEARCH seit Anfang März 2003 im Web.
Eine der vielen Neuerungen
Unter www.joanneum.at bietet die „Skill Map“ das Know-how der Joanneum Research auch in LexikonForm. Die Forschungsergebnisse werden damit – zusätzlich zu den Projektbeschreibungen bei den einzelnen Instituten – im Sinne eines Nachschlagewerkes allen Interessierten mit Querverweisen angeboten.
Kontakt
Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Hans-Peter Weingand
A 8010 Graz,Steyrergasse 17
Te.:+43 / 316 / 876-1151 - Fax:+43 / 316 / 876-1181
pr@joanneum.at - http://www.joanneum.at
Regionale Außenpolitik war in der Steiermark immer wichtig. Durch ihre geografische Lage ist die Steiermark ein guter Treffpunkt für Menschen aus den europäischen Nachbarländern. Daher waren sowohl die Steirer als auch die Vertreter der Regionen aus Ungarn, Kroatien, Slowenien, Oberitalien immer um Kontakte bemüht. Graz als Kulturhauptstadt findet in diesem Jahr vor allem in diesen Regionen Beachtung. Das tödliche Attentat auf den serbischenMinisterpräsidenten beweist einmal mehr, dass es Kräfte gibt, die den Dialog ablehnen. Zu ihm gibt es jedoch langfrsitig keine Alternative.
Die Steiermark wird in diesem Zusammenhang mit der internationalen Großveranstaltung am 28. März 2003 in der neuen Stadthalle in Graz die Chance nützen,sich als Drehscheibe und Plattform zu präsentieren und ihre Stärken als Wirtschafts-,Tourismus-,Kultur-,Sport- und Bildungsland hervorzuheben. In einer gemeinsamen Aktion haben das Land Steiermark und die steirischen Gemeinden Vertreter und Abordnungen aus ihren europäischen Partnergemeinden eingeladen. Auch namhafte Vertreter der Europäischen Union und Repräsentanten aus den Nachbarländern werden durch ihre Anwesenheit diese Großveranstaltung auszeichnen. Die Idee und Konzep-
tion dieses Projektes kommt vom Steiermarkmagazin KLIPP, das auch mit der Projektleitung und Koordination beauftragt worden ist. Die Veranstaltung läuft in der Grazer Stadthalle ab, zu der rund 3.000 Besucher erwartet werden.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung besteht in einem Podiumsgespräch zwischen Friedensobelpreisträger Michael Gorbatschow und Altkanzler Helmut Kohl. Die Zuhörer in der Stadthalle bekommen gleichsam Weltgeschichte aus erster Hand serviert. Danach gibt es ca. ab 22 Uhr ein Clubbing („Dialogparty“) für die jungen Teilnehmer, wer immer sich als solcher fühlt.
Den „Dialog für Europa“ sollte man auch im Rahmen der kommenden EU-Erweiterung sehen, womit die Tradition der Steiermark als Gastland vor allem für Begegnungen mit Menschen aus dem südosteuropäischen Raum fortgesetzt wird. Sie wird damit wieder einmal ihrer Brückenfunktion in Mitteleuropa gerecht. Weiters gibt es Symposien zu Themen der Umwelt,Integration und zu den Lebenswelten in einem künftigen Europa. Zu dieser Veranstaltung erwarten wir auch rund 1.000 junge Menschen aus den Nachbarstaaten Österreichs.
Und damit zum Projekt „Europazug mit Zielbahnhof Graz“:
Dieser wurde mit der ARGE Korridor X abgestimmt,welche die technischen Voraussetzungen (Fahrplan usw.) für den Europazug übernahm. Aus Sofia bzw. Thessaloniki werden Waggons nach Belgrad geführt,wo dann der eigentliche Sonderzug zusammengestellt wird. Von den Studentenorganisationen,die in diesem Projekt vor Ort die Anmeldungen der Studenten annehmen,gibt es ein sehr großes Interesse für die Reise nach Österreich,sodass wir hier nicht allen Wünschen entgegenkommen können. Die Graz-Köflacher Eisenbahn (GKE) will mit demKunstzug die ungarischen Studenten aus Budapest nach Graz bringen.
Der Zug wird bereits am 27. März 2003 in Graz sein und wird
Graz am frühen Nachmittag des 29. März 2003 wieder Richtung Südosten verlassen. Die Unterbringung der Zuggäste liegt in der Verantwortung der Plattform „Dialog für Europa“. Den Fahrplan und das Routing wurde logischerweise von der ARGE Korridor X in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Bahngesellschaften Kroatiens,Sloweniens,Serbiens,Mazedoniens, Griechenlands,Bulgariens und Österreichs erstellt. Jedes Land stellt Waggons zur Verfügung.
Der Zugverband wird dann bis nach Graz auf der Korridor-XTrasse geführt. Jeweils 100 bis 150 Teilnehmer werden in den Städten zusteigen.
Das Österreichische Außenministerium stellt die Visa kostenlos aus,handelt damit im Sinne ei-
nes Europas ohne Grenzen,und auch die Ministerien in den Nachbarländern schließen sich dem vorbildlichenVerhalten der Österreicher an. Es ist zu hoffen, dass durch die Todesschüsse von Belgrad der Europazug seinen „Fahrplan“ einhalten kann. In den Hauptstädten bzw. an den Ausgangspunkten des Zuges kommt es jeweils zu einer offiziellenVerabschiedung mit Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Die Plattform „Dialog für Europa“ wird eine Zugführung bereitstellen,die am Zug selbst ist und für den reibungslosen organisatorischen Ablauf zu sorgen hat. Im Zug selbst gibt es einAlkoholverbot. Eine Verpflegung mit Getränken und Snacks sollte vorhanden sein,die Planungen dafür laufen. ■
Auch in der Stadt Graz hat das „Dialog für Europa“-Projekt in Bürgermeister Alfred Stingl und Stadtrat Siegfried Nagl engagierte Unterstützer gefunden.Es ist geplant, dass sich Friedensnobelpreisträger MichailGorbatschow ins Goldene Buch der Stadt Graz eintragen wird. Damit wäre er die erste internationale Persönlichkeit, die der neue Bürgermeister Sigfried Nagl im Rathaus empfängt. ■
Der „Europazug“ wird um die 1.000 junge Menschen aus Griechenland, Mazedonien, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Kroatien, Slowenien und Ungarn zu der großen Veranstaltung „Dialog für Europa“ am 28. März 2003 nach Graz bringen. Am „Dialog“ werden Michail Gorbatschow und Helmut Kohl mit den jungen Leuten über Europa diskutieren. Schon am 26.3. werdenStudenten in Thessaloniki und Sofia ihre Graz-Reise beginnen. In jeder Station (Skopje, Belgrad, Zagreb und Maribor) werden Waggons aus dem jeweiligen Land angehängt. Als eigeneEinheit wird der Europazug ab Belgrad geführt. Gäste aus Bosnien-Herzegowina und aus dem Kosovo werden in Zagreb zusteigen, aus Bulgarien und Montenegro in Belgrad. Aus Budapest bringt der Kunstzug der GKE die Studenten nach Graz.
Abgewickelt wird dieses Projekt dankenswerterweise durch die Arge „Korridor X“, bestehend aus den Bahngesellschaften der Länder, die an diesem mittel- und südosteuropäischen Schienennetz liegen: Griechenland, Mazedonien, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Slowenien und Österreich. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) (und seit drei Wochen sind auch die Graz-Köflacher-Bahnen Mitglied der „Arge Kooridor X“) unterstützen den „Europazug“ durch die Logistik der Schienenführung auf den verschiedenen Netzen der Korridor X-Länder bis nach Graz. Eine neue Hercules-2016Lokomotive wird den Europazug von Zagreb nach Graz führen. Mit dem Projekt „Korridor X“ wollen die ÖBB „österreichische Wirtschaftsleistung“ auf den Gebieten der Infrastruktur, der Logistik und in den Bereichen Engineering, Technik und Management bewerben. Der Korridor X wird zusätzlichen Aufschwung erleben, wenn etwa 2004 Griechenland die Olympischen Spiele abhalten wird.
„Europäisches“ Ziel des Projektes „Korridor X“ ist es, die Integration der Bewerberländer in die Wirtschaft der EU mitzuunterstützen. Dazu bedarf es einer funktionierenden Marktwirtschaft in einem stabilen gesamtwirtschaftlichen Rahmen. ■
Ab 9:30 Uhr: Uhr Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnungsplenum
✶ „Vorsprung durch Mobilität“ - Präsentation von Mobilitätsprogrammen für Studierende, Lehrlinge und junge Menschen.
„Info-Corner" mit Informationsmaterialien über die vorgestellten Programme. Incoming-Studierende und Returnees berichten über persönliche Erfahrungen.
„Memories“ - Die Ausstellung gibt Einblick in das Erfahrungsspektrum Austauschstudierender der Uni Graz.
„Projektpräsentation – Workshops“- Praktika-Projekte, die im Rahmen von Programmen wie COMENIUS und LEONARDO entstanden sind.
„Tammuriata nera“– Präsentation eines italienischen Volksliedes
✶ „HIV/AIDS“ - Die Steirische AIDS-Hilfe informiert über Schutzmöglichkeiten, Angst und Angstreduktion durch Information, vom Wissen zum Verhalten.
✶ Infocorner Suchtgiftprävention Grundsätze der Suchtvorbeugung
✶ „Junge Dynamik“ - Die Wirtschaftskammer Steiermark präsentiert innovative Jungunternehmer. Sie sichern die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes.
11:15 Uhr: „Der Gehorsam und die Gefährdung der Demokratie“ - Vortrag von Buchautor, Geschwister-Scholl-Preisträger und Psychoanalytiker Prof. Dr. Arno Gruen (Zürich)
Ende: Ca. 12.30 Uhr
anschließend Diskussion
Ende: ca. 12.30 Uhr
DDie Aktivitäten des PORRKonzerns konzentrieren sich auf die Bereiche Hochbau, Ingenieurbau, Straßenbau und Projektentwicklung. Auf der Basis von hoher technischer Kompetenz und umfassendem Know-how hält PORR in allen ihren Geschäftsfeldern eine Spitzenstellung und setzt diese innovativ und nutzbringend für ihre Bauherrenein. Erfahrung ist unsere Stärke.
PORR TECHNOBAU UND UMWELT AKTIENGESELLSCHAFT NIEDERLASSUNG STEIERMARK
THALERHOFSTRASSE 88, 8141 UNTERPREMSTÄTTEN
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Nachmittag:
ab 16:00Uhr:„Das Land des weiss-grünen Panther“. Einheit durch Vielfalt. (Produktion ORF Landesstudio Steiermark)
anschließend: Eröffnung durch Landeshauptmann Waltraud Klasnic
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel
Grußadressen der Gäste
Musik
Interviews
„Ein Zug fährt nach Europa“
17:05Uhr: Europa und die Welt
Moderation: Vera Russwurm
„Wachsender Hass - er bedroht unsere demokratischen Werte“ - Festvortrag von Buchautor, Geschwister-Scholl-Preisträger und Psychoanalytiker Prof. Dr. Arno Gruen (Zürich) “The growing hatred endangers our democratic values”
ca. 17.30 Uhr: Pause
18:15 Uhr:Festfanfare
18:20 Uhr: „WelcheZukunfthatEuropa?“– Das GesprächGorbatschow-Kohl.
IhreEntscheidungenverändertendieWelt.
19:45 Uhr: „Styrian Award for Humanity“ – Die stillenEngel derSteiermark.
Menschen und Organisationen, die selbstlos humanitäre Hilfe leisten.
Auszeichnung durch Friedensnobelpreisträger MichailGorbatschow und Dr. Helmut Kohl.
20.15 Uhr:Großes Dialog-Finale
Ab 22:00Uhr „Dialogue-Party“ - Music Night und Clubbing mit Gruppen und DJs aus Südosteuropa.
Mitwirkende: Orchester KlangIMPULS unter Leitung Prof. Wolfgang Schmid Gruppe Eyeland
Der Chef der steirischen SPÖ,FranzVoves, setzte auf Routine und eine unbestrittene Person.Wolfgang Erlitz erfüllt diese Kriterien ideal – und somit einigte man sich im SPÖ-Präsidium und Vorstand darauf,dass Erlitz Günter Dörflinger als Gesundheitslandesrat ersetzen wird. Erfahrung hat Mag. Wolfgang Erlitz ausreichend. Er macht im Land als SPÖ-Gesundheitssprecher seit längerem gute Figur und kann mit Menschen gut umgehen.
Nach 27 Jahren bei SPAR ging der Bereichsleiter für Werbung und Information der Grazer Zentrale,Karl Pertl,in den verdienten Ruhestand. Ab 31. Jänner 2003 machte er seinem Nachfolger,Robert Renz,Platz. 9 Jahre war Pertl als Filialsgebietsleiter tätig,1984 übernahm der die Leitung des Bereiches Werbung und Information für die Steiermark und das südliche Burgenland.
Anfang September
2002 übernahm Guido Stürböth die Geschäftsführung bei Glas Zemann GmbH in Graz. DerVorgänger Bruno Lindner ist zum Chef des Pilkington Konzerns Österreich, dem Glasproduzenten von Zemann,gewechselt. Guido Stürböth sammelte 30 Jahre Erfahrung im Glas- und Metallbaubereich sowie im Handel mit Kunststoffgläsern und Aluminiumprofilen und tritt nun in die Fußstapfen von Bruno Lindner.
Hausmann Großhandel hat einen neuen Marketingmann. Christoph Hausmann übernahm mit Anfang März 03 die Marketingleitung des Unternehmens. Der 25Jährige lernte sein Handwerk bei der Metro GroßhandelsgesmbH in Deutschland. Nach 2 Jahren zog es ihn wieder in die Heimat nach Rottenmann. Er war auch bei der Firma JoWooD Software AG im Vertrieb tätig.
Wer immer die politische Leistung Michail Gorbatschows beurteilen mag – unbestritten bei seinen Bewunderern wie bei seinen Verächtern ist,dass dieser aus dem Nichts kommende Landwirtschaftsfunktionär der einstigen Sowjetunion das Jahrhundert geprägt haben wird wie vor ihm vielleicht nur Lenin und Stalin oder Mussolini und Hitler.
Das weltumspannende Imperium im Osten, das gestern noch die große Gegenmacht zu Amerika war,Ostasien wie den Mittleren Osten und Europa bedrohte,hat sich in wenigen Jahren durch das Wirken dieses Mannes aufgelöst. Wie am Anfang der Sowjetunion Lenin steht,so ist der Name Gorbatschow mit ihrem Ende verbunden. Ein Dreivierteljahrhundert revolutionärerer Prozesse,extremer Ausdehnung und endlich Überdehnung – und gewalttätiger Bedrohung seiner Nachbarn – ist zu Ende gegangen. Das alles ist das Werk dieses Mannes,dessen Namen auch Kremlologen vor einem Jahrzehnt noch buchstabieren mussten.
In seinen Momoiren lässt dieser Michail Gorbatschow sein Leben Revue passieren,und das allein ist aufregend genug,um dieses Buch zu einer Sensation zu machen. Gorbatschow hat sich Zeit genommen und die Ruhe des erzwungenen Machtverlusts genutzt,das Geschehen des letzten halben Jahrhunderts vor seinem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen. Er erzählt von seinem Elternhaus, kleinen Tagelöhnern im Kaukasus. Er berichtet,wie sein Großvater und Vater in den Strudel der Revolution Lenins gezogen wurden. Als Kind erlebt er den großen Terror Stalins,der alle Gefährten Lenins liquidiert, bis er am Vorabend des zweiten Weltkriegs Alleinherrscher Russlands ist – wie vor ihm nur Peter der Große und Iwan der Schreckliche.
Dann kommen die Jahre des Kriegs,den der
Geboren in Priwolnoje bei Stawropol am 2.3.1931; Jurist
Eintritt in die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) 1952; Parteichef von Sawropol 1966-68; Erster Sekretär des Gebietes Sawropol 1970-78; Vollmitglied im Zentralkomitee (ZK) der KPdSU 1971; Zentralsekretär und Abteilungsleiter für Agrarwirtschaft im ZK der KPdSU 1978; Mitglied des Politbüros 1980; Generalsekretär der KPdSU 198591; Abkehr von der sowjetischen hegemonialen Großmachtpolitik; Annäherungspolitik an die USA; Unterzeichnung des Abkommens zur Vernichtung atomarer Mittelstreckenraketen 1987; Rückzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan 1988/89; Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung 1990; mit Auflösung der UdSSR Rücktritt als Präsident im Dezember 1991.
zehnjährige Michail Gorbatschow in der sowjetischen Provinz erlebt,wo er in den folgenden Jahrzehnten auch seinenAufstieg machen wird – im Rahmen der Partei natürlich, die diesem Namen- undVerbindungslosen alle Chancen gibt. Dieses Buch erlaubt zum ersten Mal einen Blick auf die Sowjetunion von innen,zum Beispiel wie die Partei zutiefst durch die „Entstalinisierung“ Nikita Chruschtschows erschüttert wird. Dann steigt der immer noch unwichtige Gorbatschow über das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei in das Politbüro auf,wird Günstling des allmächtigen Chefs des sowjetischen Geheimdienstes,Jurij Andropow. Reformer
und Konservative im Politbüro wählen diesen Unbekannten zum Generalsekretär und damit zum Nachfolger Lenins und Stalins.
Mit seiner „Perestroika“ und „Glasnost“ setzte der Herrscher im Kreml gleich nach seinem Machtantritt einen Prozess der Erneuerung in Gang – zum Staunen der Welt und zum Zweifel der Staatsmänner im Westen,die nicht glaubten,dass Gorbatschow wirklich meinte,was er sagte. Aber die Dynamik dieses Mannes überzeugte und überrannte allmählich alles und jeden; die Gipfeltreffen von Reykjavik und Malta machten auch den letzten deutlich,dass es eine neue Sowjetunion war,die Amerika,Europa (und schließlich auch Deutschland) gegenüberstand. Gorbatschows geistigeVitalität,sein Charisma,ganz einfach seine Art,sich zu bewegen und zu reden,sah man bis zuletzt fast ungläubig. Wusste dieser Mann,worauf er sich einließ? Das ist die Frage des Wappenspruchs des Herzogs von Marlborough:„Der kommt am weitesten,der nicht weiß,wohin er geht.“
Das Ende ist bekannt. Für die Sowjetunion oder,seit 1991,Russland ist dieses Ende tragisch. Russland sieht sich auf die „vorpetrinische“ Zeit zurückgewor-
fen,als es vor Peter dem Großen noch eine östliche Macht war,die mit Europa wenig zu tun hatte. Heute steht Russland wieder wie vor drei Jahrhunderten am Rande Europas,und die einstigen Satelliten Polen,die tschechoslowakischen Staaten und Ungarn sind ein Kordon zwischen ihm und dem Westen. Verzweifelt gibt Moskau zu erkennen,dass es gern Mitglied jener Bündnissysteme werden wollte,die einst gegen es gegründet wurden,die Europäische Union und die Nato. Wie die Geschichte ausgehen wird,werden die nächsten Jahre oder Jahrzehnte zeigen.Aber der Mann,der all das bewirkte,mit dem die Weltgeschichte eine neue Wendung nahm,Michail Gorbatschow,sagt jetzt sein Wort. Noch immer rätselt jedermann,wie der Gegner der deutschen Vereinigung praktisch über Nacht die DDR freigab und warum er das tat. Er erzählt ungeschminkt,wie er den Lauf der Dinge erlebte,was seine Hoffnungen,seine Träume und seine Enttäuschungen waren. Natürlich gerät ihm manches in seinen Memoiren zur Rechtfertigung seines Handelns – manche werden sagen:zur Vorbereitung seines Comebacks. Aber diese „Erinnerungen“ werden auf jeden Fall eines der großen Bücher dieses Jahrhunderts sein und bleiben. ■
Im Sommer 1989 wurden die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in Prag, Budapest,Warschau und die StändigeVertretung in Ost-Berlin von DDR-Flüchtlingen besetzt,die so ihreAusreise aus der DDR erzwingen wollten. Die vom sowjetischen Partei- und Staatsführer Michail Gorbatschow ausgehende Politik von Perestroika und Glasnost und die dadurch möglichen politischen Veränderungen in Ungarn führten dazu,dass der Balkanstaat die in dem Freundschaftsvertrag mit der DDR vorausgesetzten Gemeinsamkeiten als nicht mehr gegeben ansah,den Vertrag außer Kraft setzte und für
Anfang Oktober 1989 setzten die Massenproteste auf den Straßen in der ganzen DDR ein. Die friedli-
die DDR-Flüchtlinge die Grenze nach Österreich öffnete. Die Öffnung führte zu einer Massenflucht in die Bundesrepublik. Nach einem Einlenken der DDR konnten auch die Flüchtlinge aus den Botschaften in Prag und Warschau in den Westen ausreisen. Noch im September 1989 reisten 15.000 DDR-Bürger in die Bundesrepublik ein.
che Revolution begann. Die politische Führung sah keinen anderen Ausweg,als die Grenzen zu öffnen.
Fall der Mauer
Es war der 9.11.1989. Damit trat in der öffentlichen Diskussion - national und interna-
Gegenüber dem in Bau befindlichen Güterterminal Cargo-Center-Graz (CCG) entwickelt die Firma PBGES-Projektmanagement gemeinsam mit der Gemeinde Wundschuh einen neuen Wirtschaftspark mit rd. 215.000 m2 unmittelbar neben dem derzeit errichteten Vollautobahnanschluss Wundschuh
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tional - die Frage eines einheitlichen deutschen Staates auch in seiner historisch-politischen Problematik immer stärker in den Vordergrund. Der Ministerpräsident der DDR, Hans Modrow,forderte eine Vertragsgemeinschaft als Ziel einer deutsch-deutschen Zusammenarbeit. Ausgehend von diesen Vorstellungen stellte Bundeskanzler
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„Dialog für Europa“Altkanzler Dr. Helmut Kohl: Historische Funktion nach dem Fall der Mauer
Helmut Kohl einen Zehn-Punkte-Plan auf (28.11.1989),demzufolge die deutsche Einheit über eine Konföderation erreicht werden sollte.
Die offenen Grenzen,das wirtschaftliche Gefälle und die zerfallenden Machtstrukturen förderten bei den demonstrierenden Menschen in der DDR den Wunsch nach einer schnellen deutschen Einheit. Die in der Bundesrepublik regierende konservativ-liberale Koalition machte eine rasche Vereinigung quasi zum Regierungsprogramm. Die aus den ersten freien Wahlen in der DDR (18.3.1990) hervorgegangene Regierung einer großen Koalition unter Ministerpräsident Lothar de Maizière strebte ebenfalls eine zügige Vereinigung an. In einem Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR (in Kraft seit 1.7.1990) wurden die Grundzüge einer Vereinigung beider Staaten,besonders durch eine Wirtschafts-,Währungs- und Sozialunion vereinbart. (Einführung der D-Mark als Zahlungsmittel in der DDR am 1.7.1990) Dem zwischen den Regierungen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland ausgehandelten Einigungsvertrag (September 1990) stimmte der Bundestag nach heftigen Kontroversen am 20.9.1990 zu, so dass der Beitritt zum 3.10.1990 wirksam werden konnte. Nach über 40 Jahren der Teilung war Deutschland wiedervereint.
Der deutsch-deutsche Einigungsprozess wurde begleitet von Verhandlungen der vier Siegermächte und der beiden deutschen Staaten (2+4-Verhandlungen),um eine Einbettung in ein europäisches Sicherheitskonzept zu erreichen.
Polen forderte für sich eine Teilnahme an den Verhandlungen, weil seine Westgrenze von einer
Vereinigung der beiden deutschen Staaten berührt ist. Der deutsche Bundestag (8.11.1989 und 8.3.1990) und die Volkskammer der DDR betonten die Endgültigkeit der polnischen Westgrenze.
Die Christlich-Demokratische Union (CDU) wurde 1945 in allen vier Besatzungszonen als politische Partei auf überkonfessioneller Grundlage gegründet. In der Bundesrepublik Deutschland vertrat und vertritt die CDU die Integration in das westliche Bündnis und das Konzept der sozialen Marktwirtschaft. Im Bundestag bildet sie eine Fraktion mit der Christlich-Sozialen Union ( CSU),die ähnliche Ziele verfolgt.
Die CDU war zunächst von 1949 bis 1969 Regierungspartei. Ihre deutschlandpolitische Haltung wurde maßgeblich durch Konrad Adenauer (Bundeskanzler bis 1963) bestimmt. Er vertrat gegenüber der DDR und Osteuropa eine Politik der „Stärke“ bzw. „Nichtanerkennung“. Westintegration und Sicherheit der Bundesrepublik hatten Priorität vor dem Ziel einer Wiedervereinigung. Das sowjetische Angebot eines neutralen Gesamtdeutschlands war für Adenauer nicht akzeptabel. Erst mit der sozialliberalen Regierungskoalition von 1969 (SPD-FDP) wurde eine neue Ost- und Entspannungspolitik eingeleitet. Nach dem Sturz dieser Regierungskoalition durch ein konstruktives Misstrauensvotum im Jahr 1982 übernahm die CDU zusammen mit CSU und FDP erneut Regierungsverantwortung. Bundeskanzler von 1982 bis 1998 war der CDU-Politiker Helmut Kohl. Die CDU tastete das von der sozialliberalen Regierung in der Ostpolitik Erreichte nicht an,obwohl sie diese Politik zuvor bekämpft hatte. ■
Die Kapsch BusinessCom AG ist innerhalb der Kapsch-Gruppe für die Realisierung von Kommunikationslösungen in Unternehmen verantwortlich. Seit 2001 ist sie ein Unternehmen der Kapsch-Gruppe (74% Anteile) und beschäftigt österreichweit über 700 Mitarbeiter an 6 Standorten.
Kapsch BusinessCom versteht sich als hersteller- und providerunabhängiger System-Innovator – ein österreichisches Unternehmen,das seinen Kunden international maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kommunikation bietet. Die Lösungen decken alle Bereiche der Sprach- und Datenübertragung in Unternehmen ab. Das beginnt bei „einfacher“ Telefonie,geht mit Wireless- und Mobile Business-Lösungen und Voice over IP weiter und beinhaltet Netzwerksicherkeit,Netzwerkmanagement,Integration des Internets,Call- und Contact-Center-Lösungen,Kommunikations-Consulting,Outsourcing und vieles mehr.
Die Kapsch-BusinessCom-Geschäftsstelle in Graz ist eine der größten Niederlassungen des Unternehmens. Mit insgesamt 46 Mitarbeitern werden 15% der rund 20.000 österreichischen Kapsch-Vertragskunden von Graz aus betreut. Internationale Konzerne wie AVL,AT&S,Neckermann Versand oder Magna Heavystamping,aber auch Institutionen wie die Wirtschaftskammer Steiermark,die Grazer Stadtwerke,Kastner & Öhler oder der Magistrat Graz gehören zu den Kunden der Grazer Niederlassung unter der Leitung von DI Igo Huber.
„Das Know-how unserer Mitarbeiter und ein Netzwerk von internationalen Partnern und Lieferanten bietet die Möglichkeit, den Kunden die für ihre Ansprüche notwendigen Lösungen zu designen und zu entwickeln“,erklärt DI Igo Huber,Leiter der Region Süd. Maßgeschneiderte,am Kundenbedarf orientierte Systemintegration für Key Accounts gehören ebenso zum Geschäft wie branchenspezifische Paketlösungen für KMUs.
„Wichtig dabei sind unsere Herstellerunabhängigkeit und die Partnerschaften mit technologisch führenden Anbietern wie Ericsson,Nortel und Cisco und vielen anderen,die unser Lösungs-Know-how bei der Realisierung von Kommunikationslösungen mit ihren Produkten unterstützen.“
Für mehr Info:
Kapsch BusinessCom AG
Triester Straße 40
8020 Graz
Tel. 050 811 0
Fax. 050 811 7210
E-Mail:kd-center.graz@kapsch.net
Sie leisten seit Jahren selbstlos humanitäre Hilfe in Krisengebieten. Am 28. März 2003 werden einige stellvertretend für das Heer der Stillen Engel in der Steiermark mit dem „Styrian Award for Humanity“ – Designer ist Hans Schullin – in der
Frau D. Schöff aus Bosnien lebt seit 33 Jahren in Graz. Sie führt ein abgesichertes Leben,hat einen großen Freundeskreis und doch trägt sie eine Unruhe in sich,die sie zu großen Hilfeleistungen treibt. Unauslöschbar haben sich die grauenhaften Bilder der zerstörten Dörfer im ehemaligen Jugoslawien,der körperlich und seelisch gepeinigten Menschen eingegraben.
Seit mehr als 10 Jahren sammelt Frau Schöff vor allem Medikamente und Kleidung und fährt etwa fünf mal im Jahr nach Serbien und Bosnien um zu helfen. Helfen,das Gute in den Menschen wecken,die ärgste Not lindern. Waisenkinder, Flüchtlinge und Kriegsversehrte mit dem Nötigsten zu versorgen ist für Dusanka Schöff eine Herzenssache, die zum Lebensinhalt geworden ist. So viel Engagement aus eigener Kraft ist wirklich beispielhaft und bemerkenswert. ■
Dezember 1989. Die Weltpresse berichtet in erschüttenden Worten und Bildern von den,sich überschlagenden Ereignissen in Rumänien. Es war die Geburtsstunde der „Südsteirischen Rumänienhilfe“,denn nicht nur Mureck sondern die gesamte Region hatte sich mit großem Tatendrang auf den Weg gemacht Notleidenden Menschen zu helfen. Eine unerwartet dynamische Solidaritätsbewegung war entstanden.
Rasch kamen nach einer ersten Soforthilfe langfristige Aktionen und umfassende Hilfspro-
jekte in Gang,die bis heute von der Südsteirischen Rumänienhilfe gesteuert und mit außerordentlichem Einsatz betreut werden. Im Wesentlichen wird an Langzeitprojekten zur Verbesserung der Infrastruktur gearbeitet. Die Bereiche sind:Krankenhäuser,Beheizung,örtliche Wasserversorgung. Unzählige Personen sind bei der Planung und Abwicklung dabei,einige Firmen stellen bereits über viele Jahre unentgeltlich ihre Leistungen zur Verfügung. Bereits seit 1990 ist Lenauheim
Stadthalle Graz ausgezeichnet. Es sind „Einzelkämpfer“ sowie Menschen, die in Organisationen Großes leisten. Die Auszeichnung in der Stadthalle werden Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow und Dr. Helmut Kohl vornehmen.
1989. „Die grausamen Bilder aus Rumänien waren überall. Wir konnten nicht mehr nur zuschauen,wir wollten helfen. Wir wollten diese Menschen aus derTrostlosigkeit herausholen,ihnen Mut machen“ – so Bgm. Gratzer. Die Gemeinden Anger,Baierdorf, Feistritz,Floing und Naintsch haben sich zusammengeschlossen und der rumänischen Gemeinde Zavoi Hilfe angeboten.
Bgm.Maierüberzeugtesichvor Ort von den dramatischen Umständen und erstellte eine Bedarfsliste. Die Steirer,die nicht
nur die Wirtschaft unterstützen mussten,sondern auch die Gedanken der Menschen verän-
die Partnerstadt von Mureck. Die „Südsteirische Rumänienhilfe“ als humanitärer Verein umfaßtt heute 700 Mitglieder. Der Obmann des Vereins ist Helmut Kahr,sein Stellvertreter – Bgm. Ing. Franz Wieser.■
dern,haben beschlossen „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten. Die haben die Aktionen genau durchdacht und systematisch durchgeführt. Die ersten Transportebestandenvorwiegendaus Lebensmitteln,Bekleidung und Medikamenten.
Eine der besten Ideen war die der Familienpatenschaft. Daraus sind zwischenmenschliche Beziehungen entstanden,die eine eigene Dynamik entwickelt haben und zu Freundschaften führte. Diese moralische Unterstützung ist für die Rumänen mindestens so wichtig wie die materielle. Der mit österreichischer Hilfe aufgebaute Maschinenring zählt mittlerweile 63 Mitglieder mit 220 ha Ackerland. Eine der steirischen Familien unterstützt den Agrarigenieur,der die Arbeit in Zavoi fachmännisch begleitet. ■
Seit 1989 gehen die von Dr. Gerhard Trousil organisierten Hilfsaktionen nach Oberwischau. Diese kleine Stadt befindet sich im Norden Rumäniens.
Die Stadt liegt sehr abgelegen, hat eine bunte Bevölkerungsstruktur,die jahrzehntelang gegeneinander ausgespielt wurde und die Zustände unmittelbar nach dem Zusammenbruch wa-
ren katastrophal. Bei den ersten Besuchen standen die Menschen vor völlig leeren Geschäften und es herrschte schreckliche Hungersnot. DieVersorgung erfolgte nur über den Schwarzmarkt. Im Spital trug das Personal Mäntel, weil die Räume ungeheizt waren.
Seit damals hat sich vieles verändert; niemand ist wohlhabend, aber zumindest der Hunger hat
Marianne Graf,aus Gössendorf bei Graz, ist 50 Jahre alt und arbeitet in ihrem bürgerlichen Beruf als Volksschullehrerin. Seit 1992 ist sie Präsidentin der Hilfsorganisation „Albania-AustriaPartnerschaft“. Sie kennt viele Gesichter der Not und ist stets bemüht den Ärmsten der Armen eine Zukunft zu geben. Nach außen wirkt sie ruhig und ausgeglichen,aber in ihr drinnen steckt eine enorme Kraft,die Unmögliches in Taten umsetzt. Die Albaner nennen sie „Eiserne Lady der Menschlichkeit“. Im Norden des Landes baute sie 30 Hilfsprojekte auf,renovierte Dorfschulen,Krankenhäuser,Kindergärtenunderrichtete Gesundheitsstationen. Dazu zählen auch tausende Notpakete als Soforthilfe. Frau Graf meint,dass Sachspenden auf Dauer keine Lösung sind. Sie leistet mit Erfolg „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das nötige Geld wird mühsam gesammelt,durch Spenden, Flohmärkte,oder durch den Erlös aus dem Buch „Liebeserklärung an unsere Mitgeschöpfe“,das sie selbst geschrieben hat. Mit ihrer unermüdlichen Arbeit im Namen der Menschheit hat M. Graf für angstfreie Lebensräume gesorgt,für Hoffnung,für Mut zum Leben. Marianne Graf wurde für ihre tatkräftige Unterstützung unter anderem mit dem höchsten Staatsorden Albaniens ausgezeichnet,dem „Mutter-Theresa-Orden“. ■
die Stadt verlassen. Mit den steirischen Helfern hat sich die Versorgung des Spitals mit Arzneimitteln deutlich verbessert,ist aber noch immer auf einem sehr tiefen Standard.
Im Zuge der Hilfstransporte für das Spital versucht Dr. Trousil mit allgemeiner Grundausstattung wie Infusionen,Antibiotika,Verbandmaterial usw. das winzige Budget zu entlasten. Im Mai 2002 konnte ein Ersatz für das alte Rettungsauto organisiert werden. Darüber hinaus wurden Ärzte,MTA und Pflegepersonal
nach Österreich zur Weiterbildung eingeladen.
Die Organisation für die Transporte wird immer von Dr. Trousil gemacht,meistens mit zwei LKW der FF,gefahren von ihm persönlich und dem Bezirkskommandanten der Feuerwehr. Da der Transport,die Verzollung und die Verteilung vor Ort in eigener Regie verlaufen, kann man garantieren,dass jedes Stück tatsächlich am Ziel eintritt und nicht unterwegs versickert. ■
Die Projektvorbereitungen treten in die heiße Phase. Das steirische „Dialog für Europa“-Projekt erregt auch die Aufmerksamkeit rumänischer und ungarischsprachiger Tageszeitungen, denen unser Engagement bereits eine TitelseiteStory wert war.
Ausführlich berichten die beiden Zeitungen in Satu Mare (ungarisch: Szatmari) erscheinenden „Informatia Zilei“ (rumänisch) und „Satmari Friss Ujsag“ (ungarisch) am 25. Jänner 2003 über den Besuch der „Dialog für Europa“-Mitarbeiter Ferdinand Krainer und Kian Walizadeh, die Schulen und Jugendliche vor Ort zur Veranstaltung am 28. März 2003 nach Graz eingeladen haben. ■
Großer Andrang herrschte bei der Vorstellungspressekonferenz des „Dialog für Europa“-Projekts in Jugoslawi-
Eine der vielen Kooperationen in diesem Grazer Kulturhauptstadtjahr geht die „Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas“-Gesellschaft auch mit dem Projekt „Dialog für Europa“ ein. Die Kooperationspartner des 2003-Projektes „Lokomotive - Die Kunst ist am Zug“, die Graz-Köflacher Eisenbahnen (GKE) sowie Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas, schließen sich mit dem Europazugprojekt der Arge „Dialog für Europa“ kurz und knüpfen weiterere Kooperationen mit der MAV (Ungarische Bahn) und der „Arge Korridor X“, um ungarischen Studenten die Anreise für den „Dialog in Europa“ in Graz zu ermöglichen. Der „Kunstzug“, dessen Waggons von namhaften Künstlern wie Siegrun Appelt / Gerald Tagwerker, Eva Schlegel, Erwin Wurm, Otto Zitko und Heimo Zobernig künstlerisch-auffällig gestaltet wurden, wird am Vormittag des 26. März von Graz nach Budapest fahren. Mit an Board: Verantwortliche der ÖBB und der GKE. Nach Eintreffen des Zuges in Budapest wird es einen „kleinen Bahnhof“ für Medien geben und das Projekt Kunstzug sowie die Graz als Kulturhauptstadt präsentiert. Am 27. März wird sich der Kunstzug mit etwa 200 Studenten um ca. 8.00Uhr von Budapest auf den Weg nach Graz machen, um am „Dialog für Europa“ teilzunehmen. Kurze Aufenthalte und Zusteigmöglichkeiten für Studenten sind in Szekesvehevar (Stuhlweißenburg) und Veszprem vorgesehen. Ankunft des Zuges wird ca. 14.00 Uhr sein. Heimo Zobernigs wie eine „Stretchlimousine“gestalteter GKE-Waggon - der Kunstzug wird auffallen (Foto: Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas) ■
ens Hauptstadt Belgrad.
Mit 15 Journalisten hatte man gerechnet, mehr als 30 Medien-
vetreter kamen. Darunter waren Vertreter von Fernsehstationen,Radios und Printmedien wie „RTS Dnevnik 2“, „Blic“,„Nedjeljni Telegraf“,„Politika Beograd“,„Radio Beograd I“, „Radio Beograd II“, „Magyar SZÖ,Novi Sad“,Radio Jugoslavija“,„Televizija YU“,„Radio Studio B“,„Glas javnosti“, „Radio Televizija Beograd“ etc.. Viele dieser meist jungen und an Europafragen sehr inter-
essierten Presseleute wollen auch nach Graz kommen,um über den „Dialog“ zu berichten. Das Projekt fand in Österreichs Botschafter in Jugoslawien,Dr. Hannes Porias,einen regen Förderer und Mitinitiator. Er ermunterte die öffentlichen Stellen dazu,die Jugend auf das Projekt aufmerksam zu machen. „Es gibt keine Alternative zum Dialog. Wenn nicht die Jugend vom Projekt Europa überzeugt wird,dass Europa eine Zukunft hat,dann ist das Projekt Europa zumScheiternverurteilt.“ ■
Der Geschwister-SchollPreis ging an das Buch
„Der Fremde in uns“ von Arno Gruen. Der 1923 in Berlin geborene Autor musste als Kind in die USA emigrieren; dort und in der Schweiz wirket er jahrzehntelang als Wissenschaftler und Psychotherapeut. Seine zahlreichen Publikationen nehmen den Blickwinkel der Psychoanalyse ein,ohne diese als Patentrezept zu verstehen. Sie suchen nach Wegen,die Ganzheitlichkeit und Autonomie des
Menschen zu bewahren oder wiederzugewinnen.
Gruen schreibt über die Wurzeln von Fremdenhass (vor allem des Antisemitismus) und Terror: „Fremdenhass hat auch immer etwas mit Selbsthass zu tun, richtet sich gegen einen entfremdeten,unterdrückten Teil des eigenen Ich und führt zu Lebenslügen,falscher Anpassung an die Macht und Selbstpreisgabe,innere Leere und Destruktivität“. Gruen erforsch die Her-
kunft dieses „Verrats am Selbst“ in den Erfahrungen der Kindheit und Sozialisation,er zeigt die Mechanismen und Metamorphosen der Täter-Opfer-Beziehung und erhellt die komplexe Dynamik von Selbstentfremdung,Fremdenhass und destruktiver Gewalt. Die Beispiele reichen von den NS-Tätern bis zu den aktuellen Beispielen von
Fanatismus,etwa auf dem Balkan,und Rechtsradikalismus.
Gruen schreibt trotz seiner schwierigen Thematik klar, pointiert und eindringlich, wenngleich zuweilen überspitzend und provokant. Er verharrt nicht bei der Diagnose, sondern zeigt Wege aus der Gewalt auf. ■
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Zahlreich sind inzwischen die Reaktionen der Schüler aus dem Galabov-Gymnasium in Sofia auf das Projekt „Dialog für Europa“. Bulgarien wird wahrscheinlich mit Kroatien und Rumänien 2007 der EU beitreten. Es geht auch darum, diesen und auch allen anderen Ländern, die noch in einer längeren Warteschleife vor den EU-Grenzen verbleiben, zu zeigen „dass jemand auch an die Menschen ausserhalb der Grenze der Europaeischen Union denkt“, wie es einer der Schüler, die unten zu Wort kommen, ausdrückte. Das Projekt „Dialog für Europa“ ist ein Versuch, den europäischen Gedanken weiterzutragen, in die Länder, die sich wohl immer als Europäer gefühlt haben, aber sich von der mächtigen EU (noch) allzu sehr an den Rand geschoben sehen.
Assja Pavlova
Hallo,ich bin Assja Pavlova aus dem deutschsprachigen GalabovGymnasium in Sofia. Ich bin eine Schülerin der Projektklasse,die an der Veranstaltung in Graz teilnehmen wird. Ich habe Ihre Seite im Internet gesehen. Es freut mich sehr,dass da Information über unsere Schule steht. Ich habe fast die ganze Information,die man auf der Seite finden kann, gelesen. Die Idee für die Veranstaltung „Dialog für Europa“ ist wirklich interessant. Ich glaube, man weiß nicht sehr viel über Bulgarien,obwohl es nicht so
weit liegt. Der Europazug ist eine gute Idee,die das Interesse vieler Menschen wecken wird. Die Themen,die man behandelt wird, setzen voraus,dass wir unsere persönliche Meinung über die Europäische Union und die damit verbundenen Ideen frei äußern müssen. Da Jugendliche aus verschiedenen Länder teilnehmen werden,wird man bestimmt viele verschiedene Standpunkte hören. DieAnwesenheit berühmter Politiker wie Helmut Kohl und Michail Gorbatschow ist ein Zeichen dafür,dass diese Veranstaltung ein wichtiges Ereignis ist.
Ich war bisher nie in Österreich. Ich weiß,dass Graz die europäische Kulturhauptstadt 2003 ist. Noch einmal will ich Ihnen für die Einladung danken!
Boris Seriozhev Mladenov, Ich bin ein 17-jaeriger bulgarischer Junge. Die zukünftige Vereinigung Europas ist besonders wichtig für den Fortschritt aller europäischen Länder - sowohl ökonomische als auch Kulturentwicklung. Es ist klar,dass dieser Prozess als langsam und sogar schwierig bezeichnet wird,aber ich bin der Meinung,dass solche
Projekte dieVereinigung Europas erleichtern. Ich hoffe darauf,dass dieses Projekt erfolgreich sein wird und alle Teilnehmer viel Spass haben werden.
Momchil Ognjianov Rusev,17 Jahre alt
Hallo! Nun schreibe ich das erste, was mir einfiel,nachdem ich diese Seite gelesen hatte. Ich denke, dass die Idee fuer die Veranstaltung in Graz der Anfang vieler solcher Initiativen sein sollte. Die Leute,die sich mit der Organisation dieses Ereignisses beschaeftigen,haben der ganzen ent-
für Europa“
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Claude Racinewickelten europaeischenWelt gezeigt,dass jemand auch an die Menschen ausserhalb der Grenze der Europaeischen Union denkt. Sie haben keine Vorurteile mehr und halten die Leute aus Osteuropa,die auch ihre Identitaet und grosses Potential haben,fuer Gleiche.Wie es in „ Eine Bruecke zwischendenKulturenschlagen„ geschrieben ist,gibt es keinen Platz fuer Rassismus,Fremdenfeindlichkeit und Hass. Wir alle leben auf ein und demselben Stueckchen Land und sollen uns immer helfen. Trotz der Lebensschwierigkeiten sind wir ein Teil vonEuropa,zudemwirschongehoeren,aber das uns wegen unserer zahlreichen Probleme nicht akzeptieren will. Das,was mir am meisten von der Idee „ Dialoge fuer Europa „gefaellt,ist,dass die Jugendlichen die wichtigste Rolle im Projekt haben. Die Gesichtspunkte der jungen Menschen sind wirklich wertvoll,weil die Zukunft der Welt in ihren Haenden liegt. Und noch etwas,fuer viele ist das eine Chance,zum ersten mal insAusland zu fahren und eine bessere Welt zu sehen,das finde ich prima. Ich will noch einmal fuer die Einladung,an diesem internationalen Projekt teilzunehmen, danken,weil das fuer mich persoenlich ein unvergessliches Erlebnis sein wird.
Maya Nikolova,17 Jahre alt Zuesrt will ich unbedingt sagen, dass es fuer mich eine echte Ehre ist,an diesem Projekt teilzunehmen. Soweit ich selbst „Dialogue fuer Europa“ übers Internet studiert habe,bin ich der Ueberzeugung,dass es als Erlebnis sowohl ziemlich interessant,als auch sehr nuetzlich sein wird. Vielleicht werden wir keine andere solche Chancehaben,dieMeinungenJugendlicher verschiedener Laender bei brennenden Fragen zu erfahren. Das ist sicherlich etwas,das den Horizont erweitert!
Dimiter Ivanov Kutzaro Hallo,Ich heiße Dimiter Ivanov Kutzarov. Ich bin aus Bulgarien und werde hoffentlich an „Dialog For Europe“ teilnehmen. Natuerlich lerne ich im deutschsprachigen Gymnasium „Galabov in Sofia. Meiner Meinung nach ist das, was sie machen wirklich sehr gut und nuetzlich,da das fuer die Integration zwischen der verschiedenen Kulturen und Voelker helfen wird.
So werden wir uns näher kommen. Außerdem werden wir den Rassismus bekaempfen. Man wird auch neue Leute kennen lernen,neue Freundschaften schließen. Ich denke,dass je mehr Freunde man hat,desto reicher ist man. Es wird Programme „Jugend genannt. Unser Ziel ist
neue Freunde zu finden und machen. Deshalb machen wir (ich und noch zwei jungen Menschen) ein Sommercamp hier in Bulgarien. Zu diesem Camp werden uns einige Deutsche fuer zwei Wochen zu Besuch kommen aber ich habe mich ein bisschen vom Thema entfernt…> P.S. Im grossen und ganzen bin ich froh,dass ich und die anderen Schueler aus meiner Schule unserem Land helfen koennen und werden.
Manuela Paunova
Die Idee von diesem „Dialogue for Europe“ finde ich sehr gut
Lehnen Sie sich gemütlich zurück. Schließen Sie die Augen und denken Sie an Ihren Wohntraum. Was erscheint vor Ihrem geistigen Auge? Ein Haus im Grünen, eine Eigentumswohnung, Ihre derzeitige Wohnung neu saniert oder frisch eingerichtet?
und ich freue mich,dass ich an dieser Konferenz teilnehmen kann. Ich glaube,dass es sehr nuetzlich sein wuerde,wenn junge Leute aus Europa die Probleme und aktuellen Fragen besprechen koennen. Die Konferenz in Graz ist eine sehr gute Moeglichkeit,die Jugendliche ihre Meinungen und Einsichten klar zu aeussern. Als Bulgarien ein Kandidatmitglied fuer die EU ist,ist die Anwesenheit von bulgarischen jungen Menschen sehr wichtig,und wir,die Schueler vom Galabov-Gymnasium in Sofia,werden unser Land gern vertreten. ■
Allen Spekulationen zum Trotz. Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, mit Altkanzler Helmut Kohl Stargast des „Dialogs für Europa“ am 28. März in der Grazer Stadthalle, wird im Rahmen seines Talk-Auftrittes zum „Dialog für Europa“ selber kein Honorar erhalten. Die „Gorbatschow-Stiftung“ wird von der Plattform „Dialog für Europa“ unterstürzt und Michail Gorbatschow nutzt seinen Graz-Auftritt, um für die Anliegen der Gorbatschow-Stiftung zu werben.
Die Gorbatschow-Stiftung ist eine Einrichtung, die sich in letzter Zeit stark im Kampf gegen die wiederaufgeflammte Tuberkulose in Russland engagiert. Besonders viele Kinder sind in den letzten Jahren Opfer von Tuberkuloseerkrankungen geworden. Die GorbatschowStiftung investiert ihr Geld nun besonders für medizinische Projekte in Gorbatschows Geburtsregion Stawropol. ■
BKS-Direktor Türk: „Beim derzeit niedrigen Finanzierungszinssatz sollte man Fixzinskredite abschließen.“
Egal,welchen Wohntraum Sie haben,ausschlaggebend für seine Erfüllung ist die optimale Finanzierung. Wobei Finanzierung viel mehr ist als nur die Kondition. „Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir BKS-Berater den für Sie besten Finanzierungsmix. Dabei starten wir mit einer gemeinsamen Analyse Ihrer bisherigen Finanzsituation“, erklärt BKS-Direktor Bernhard Türk.
Umfassender Check am Beginn
Im Mittelpunkt des Checks stehen dabei unter anderem folgende Fragen:Welche Einnahmen haben Sie? Welche Ausgaben fallen derzeit an,mit welchen müssen Sie künftig rechnen? Haben Sie Anspruch auf Förderungen und wo bekommen Sie diese?Auf welche Mittel wie z. B. Bauspardarlehen haben SieAnspruch? Können allfällige Sparguthaben miteinbezogen werden? Welche Nebenkosten wie z. B. Notar etc. fallen an? Dies sind nur einige Beispielfragen,die Sie vor jeder Finanzierung klären sollten. Damit Ihr Häuschen im Grünen nicht doch zu Hinterholz 8 wird.
Sichern Sie sich Ihre niedrigen Kreditzinsen
Derzeit gibt Türk den Häuslbauern folgenden Tipp:„Aufgrund des zurzeit historisch niedrigen Zinsniveaus lohnt es sich,für seinen Wohnbaukredit einen Fixzinssatz zu vereinbaren. Denn damit sichern Sie sich die niedrigen Zinsen über einen längeren Zeitraum und sparen somit Geld.“
Darüber und über alle anderen wichtigen Wohnbaufragen informiert Sie Ihr BKS-Berater gerne und unverbindlich montags bis freitags von 7.00 bis 19.00 Uhr,nach telefonischer Terminvereinbarung. Nähere Informationen erhalten Sie in jeder BKS-Filiale oder unter der Telefonnummer 0316/8002-201. ❑
Da soll noch einer sagen,alles wird teurer! Unvorstellbares Telefonieren aus heutiger Sicht.
Wie glücklich war die Geschäftswelt doch über die funkgerätegroßen ersten Mobiltelefone. Heute ist es beinahe unvorstellbar,mit solchen „Trümmern“ herumzulaufen. Auch die Preise waren atemberaubend. Heute kann man mit denKosten für ein einziges Gerät aus der „Urzeit“ eine ganze Firma mit Handys ausstatten.
Verpflichtende Deutschkurse für Ausländer, die in Österreich leben, gibt es ja, seit Schwarzblau. Schon vor fünf Jahrenwar dies ein Thema - noch unter Rotschwarz. Die Rechtschreibreform erregte die Gemüte. Dem scharfen ß und Wörtern wie „Stengel“ (neu heißt es bekanntermaßen ja “Stängel“) ist es nun (fast) endgültig an den Kragen gegangen. In einem KLIPP-Kommentar von 1998 hat sich auch jemand des bedrohten Dativs angenommen. Wie es heute um ihn steht, ist ja gänzlich aus den Schlagzeilen verschwunden. Es steht zu hoffen, dass er sich wieder erfangen.
HannesKartnigwiemanihn kennt - ein Mann geschaffen für die Karikatur möchte man meinen. Immer gut für einen Sager,mächtig dröhnt sein Poltern,wenn Kritik an ihm erklingt,oder seine Kicker von Sturm es wieder vermurkst haben. Ein Zittern ging in den späten 90er Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Stadtpolitik als Kartnig ankündigte eine eigene Partei zu gründen und einmal eine ordentliche Politik zu machen. Schnee von gestern. Lieber sonnte sich „il presidente“ im Glanz von Meistertitel und passabler Champions-League-Erfolge seiner „Blackys“. Ist auch schon wieder eineWeile her.
»IN DIESEM ARBEITSPPROGRAMM SIND DIE SCHWERPUNKTE
SKIZZIERT, DIE ALS IDEEN, VORSCHLÄGE UND KONZEPTE
DERSTEIRISCHEN SPÖ FÜR EIN LAND MIT ZUKUNFT, DAS
„ZUKUNFTSLAND STEIERMARK“, IN DAS POLITISCHE GE-
SCHEHEN EINGEBRACHT UND VERTRETEN WERDEN. IN ALLEN
BEREICHEN WOLLEN WIR FLAGGE ZEIGEN – NÄMLICH DIE DES
„KURS 2005“ ALS HINWEIS AUF DAS JAHR DER
NÄCHSTEN LANDTAGSWAHL, FÜR DIE WIR UNS VIEL
VORGENOMMEN HABEN.« FRANZ VOVES UND DIE STEIRISCHE
SOZIALDEMOKRATIE
Die Wiedereingliederung in das Berufsleben - das ist das, was sich Menschen mit einem Handicap, nach einem Unfall oder Schicksalsschlag meist sehnlichst wünschen.
Nicht zuletzt deshalb, weil damit auch eine Form von „Gleichstellung“ und Unabhängigkeit gegenüber anderen verbunden ist. Der Fortschritt der Technik lässt einen daher wundern,was alles möglich ist. So gibt es einen Rollstuhl,der es Menschen möglich macht,aufzustehen - selbst dann, wenn keine Restfunktion der Beine gegeben ist. Günther Knobloch von der Firma Egger Georg Heilbehelfe:„Mit Hilfe eines LEVO Aufrichte-
rollstuhles können Menschen mit den verschiedensten Beeinträchtigungen arbeiten. Vorwiegend wird er jedoch nach wie vor von Menschen mit kompletten Querschnittslähmungen in verschiedenen Läsionshöhen und Multiple Sklerose eingesetzt. Was wichtig ist,die Bedienung ist einfach - sie erfolgt entweder per Knopfdruck elektrisch oder mittels der Arme über die winkelverstellbaren Armlehnen.“ Es hängt also von der Beeinträchtigung des Benutzers ab,welches Modell sinnvoll eingesetzt wird. So gibt es einen LEVO Rollstuhl mit mechanischer Stehfunktion und manuellem Antrieb,aber auch einen mit elektrischer Aufstehfunktion und elektrischem Antrieb. Die unterschiedlichen Modelle ermöglichen einen effizienten Einsatz in den verschiedensten Arbeitsbereichen und Branchen. Günther Knobloch,Produktmanager LEVO Österreich:„Büroangestellte,Frisöre oder auch Ärzte haben durch die Verwendung von LEVO Aufrichterollstühlen wieder die Möglichkeit gefunden, ihrer gewohnten Tätigkeit nachzugehen,oder auch berufliche Veränderungen trotz körperlicher Beeinträchtigung durchzuführen.“
Informationen über LEVO erhalten sie bei der Fa. Georg Egger Heilbehelfe,Herrgottwiesgasse 12,8020 Graz – Ansprechpartner ist Günther Knobloch
Ein Gedenkprojekt der Chance B und des Dachverbandes Die Steirische Behindertenhilfe zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 und zum 100. Geburtstag und 60. Todestag Herbert Eichholzers.
KLUMP ist ein ganz besonderes Holzspielzeug. Es wurde 1935 von namhaften steirischenKünstlern,demArchitekten HerbertEichholzerunddemBildhauer Walter Ritter,entworfen. Aus Anlass des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 wird KLUMP exklusiv wieder aufgelegt.
Das Projekt ist ein kritischer Beitrag zu einer „anderen“,einer humanen und menschenwürdigen Steiermark. KLUMP gedenkt der Tausenden von der NS-Todesmaschinerie vernichteten Behinderten und Kranken und würdigt den Einsatz von Menschen,die dagegen Widerstand geleistet haben. Herbert Eichholzer wurde 1943 von den Nationalsozialisten hingerichtet.
Mehr Informationen zu KLUMP: www.chanceb.at/klump
Kontakt: Chance B
Frau Mag. Maria Ackerl
Franz-Josef-Straße Nr. 3
A 8200 Gleisdorf
Tel.:03112-4911 dw 90
E-Mail:maria.ackerl@chanceb.at
Rechbauerstraße
Behinderte haben in unserer Gesellschaft nicht immer die Möglichkeit, Leben selbstbestimmt und in individueller Freiheit zu gestalten. Umso wichtiger ist für die Betroffenen eine starke Interessenvertretung, die sich um den Abbau von Barrieren in jeglicher Form bemüht. Der „Österreichische Zivil-Invalidenverband“ (ÖZIV) nimmt sich seit mehr als 40 Jahren der großen und kleinen Anliegen von Behinderten an und leistet einen wesentlichen Beitrag für die Chancengleichheit behinderter Menschen.
Der ÖZIV macht sich seit Beginn seines Bestehens (1962 schlossen sich verschiedene Behinderten-Selbsthilfegruppen unter dem Dachverband ÖZIV zusammen) dafür stark,alle behinderten Menschen,ungeachtet des Grundes ihrer Behinderung, gleichzustellen.
„Wir sind ein auf dem Gedanken des Föderalismus basierender Zusammenschluss aller Bezirksgruppen des ÖZIV-Steiermark. Unter dem Motto ‚Behinderung darf kein Handicap sein‘ ist es
wichtig,das Gemeinsame und nicht Trennende zu suchen. Derzeit vertreten wir in der Steiermark 5.377 Mitglieder,davon sind 600 Mitglieder unterstützend“,freut sich Andreas Jarc, Obmann des steirischen ÖZIVLandesverbandes. Seit 1999 konnte eine Mitgliedersteigerung um 565 erzielt werden. Österreichweit hat der Verband rund 25.000 Mitglieder und ca. 70 Bezirksgruppen und Sektionen,davon 15 in der Steiermark.
95 Prozent der ÖZIV-Mitarbei-
ter arbeiten ehrenamtlich. Die angestellten Mitarbeiter sind ausnahmslos Personen,die ein Handicap aufweisen. Der ÖZIV hat ein breitesAngebot für Menschen mit Behinderung jeder Art und deren Angehörige:von der persönlichen Beratung über Fahrdienst,Interessenvertretung,
berufliche Rehabilitation und Freizeitanlagen bis zur Hilfsmittelzentrale.
»fitness for work«
• Berufsqualifizierung für gehörlose Jugendliche
»Wegweiser«
• Berufsorientierung für sehbehinderte und blinde Menschen
Arbeitsassistenz
• für Jugendliche mit Hörbehinderung
• für Erwachsene mit Hörbehinderung
• für sehbehinderte und blinde Menschen
Jobcoaching
• für Menschen mit Hörbehinderung
»Zeichen setzen«
• Weiterbildungsangebote für gehörlose MultiplikatorInnen unter dem Einsatz von Gebärdensprache
ISIS Information – Service – Integration – Schulung
• Für blinde Menschen und alle an der Integration von sehbehinderten Menschen Interessierten
»Technische Assistenz«
• für Spätertaubte, Tinnitus-Betroffene und Sprachbehinderte
Computerkurse
• Für gehörlose und schwerhörige Frauen
0316/7090-645 (Brigitte
Das Projekt Support wurde im Januar 2003 vom Österreichischen Zivilinvalidenverband (ÖZIV) durch Unterstützung des Bundessozialamtes ins Leben gerufen.
Hauptziel von Support ist es, Menschen mit Behinderung „jobfit“ zu machen und die Klienten optimal auf einen Jobum- oder Neueinsteig vorzubereiten. Eine wichtige Coachingmethode ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Klienten werden von den Supportern mit gezielten Fragen und Übungen motiviert,um passende Lösungsmöglichkeiten für diverse Probleme selbst zu erarbeiten. Diese Form der Begleitung kann als wirkungsvolle Unterstützung zu einem selbstbestimmten Leben betrachtet werden. Unter dem Motto „Betroffene beraten Betroffene“ wird ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Klienten und Supportern aufgebaut und somit auch eine qualifizierte Information und Beratung in allen Lebensbereichen ermöglicht.
Der ÖZIV bietet diese Beratungsleistungen österreichweit an,wobei in der Steiermark sich die Standorte Kapfenberg,Expositur Graz und Liezen auf dieses Pro-
jekt spezialisiert haben. Im Rückblick auf das Jahr 2002 wurde ein ständiger Klientenzuwachs in allen betreuten Regionen verzeichnet,und aus diesem Grunde wurde seitens des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen sowie dem Bundessozialamtes unter der Leitung von Frau Hofrat Dr. Steiner eine Weiterführung des Projektes im Jahre 2003 begrüßt und gewährleistet.
Beratungsstellen
in der Steiermark:
● Kapfenberg:
Lindenplatz Nr. 5, 8605 Kapfenberg
Berater: Walter Pickl und Christina Strobl
Tel.: 03862/22465 dw 13 bzw. 16
Fax: 03862/22465 dw 4
E-Mail: support@oeziv-kapfenberg.at
● Liezen:
Fronleichnahmsweg Nr. 4/2, 8940 Liezen
Berater: Karin Peer
Tel./Fax: 03612/25056
E-Mail: Support-liezen@oeziv.at http://support.oeziv.at
Dieses Projekt für Menschen mit Behinderung wird von der Landesstelle Steiermark des Bundessozialamtes aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der österreichischen Bundesregierung finanziert
Frau M. ist eine zufriedene Mutter,die in der Betreuung ihrer beiden Söhne ihr ganzes Glück findet. Eines Tages im Sommer,als sie mit den Kindern im Garten spielt und kurz zum Telefon geht,verschluckt sich der Jüngere der beiden – Andreas, gerade einmal eineinhalb Jahre alt – an einer Banane. Als die Mutter einige Minuten später wieder aus dem Haus kommt, findet sie das Kind bereits blau im Gesicht vor. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche werden von der Rettung bis in die Klinik fortgeführt,aber alle Bemühungen können einen gravierenden Sauerstoffmangel im Gehirn nicht verhindern.Andreas ist seither ein schwerer Pflegefall,nicht in der Lage,jemals gehen oder sprechen zu lernen. Fr. M. ist verzweifelt. Mit Hilfe regelmäßiger Beratungsgespräche über viele Monate hinweg schafft sie es,ihren Schock zu überwinden und die neue Lebenssituation zu bewältigen,um das Leben mit einem behinderten Kind zu bejahen. Fr. M. ist froh, sich an die Elternberatung der Lebenshilfe gewandt zu haben, durch die sie wieder neuen Lebensmut erhalten hat.
Die Lebenssituation einer Familie ändert sich grundlegend, wenn sie ein behindertes Kind hat. Im Bemühen der Familie um die Bewältigung der unerwarteten Situation beginnt die Suche nach Schuld,Erklärungen,Information und Unterstützung.Aber auch im weiteren Lebensweg stellen sich schwierige Fragen nach medizinischen, rechtlichen,pädagogischen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten. Die Kindergarten-,Schul- und Jugendzeit bringen neue Unsicherheiten.
Ein wichtiger Stützpfeiler bei der Lebensbewältigung ist dabei die Elternberatung. Professionelle Beratung der Eltern gibt die benötigten Informationen in konzentrierter und partnerschaftlicher Form weiter. Dabei hat sie ständig das Wohlergehen des Menschen mit Behinderung und auch das der Angehörigen im Blick. Am meisten kommt es aber auf die emotionale Begleitung an. Die Beratung kann schon sehr früh einsetzen: Eltern,die ein behindertes Kind erwarten,haben schon vor der Geburt ihres Kindes die Möglichkeit,sich unbürokratisch Hilfe zu holen.
Die Lebenshilfe Graz und Umgebung –Voitsberg bietet diese spezielle Beratung an. Beratungsangebote haben in dem mittlerweile sehr weitläufigen System der Behindertenhilfe eine zentrale Funktion. Das größte Problem der noch jungen Elternberatungsstelle der Lebenshilfe liegt in der Finanzierung,da diese Leistung nicht aus den Mitteln des Bundes oder Landes regelfinanziert wird. Aufgrund der beschränkten Subventionen der Stadt Graz und des Landes Steiermark kann meist nicht in jenem Maße auf die Bedürfnisse der Eltern eingegangen werden,wie es wünschenswert wäre. Um den Eltern einen gesetzlichen Anspruch auf diese Dienstleistung zu sichern,wäre daher eineVerankerung im neuen Behindertengesetz dringend notwendig. ❑
Sollten Sie weitere Informationen über die Elternberatung der Lebenshilfe Graz und Umgebung – Voitsberg benötigen, wenden Sie sich bitte an Frau DSA SabineWenko, Telefon 0316/715506/860.
Pflasterer, ein typischer Männerberuf, würde man glauben. Doch die zierliche Ulrike Katzer steht als Frau ihren Mann in einem Gewerbe, das sonst von muskelbepackten Männern strotzt. Die „Frau Ingenieur“ ist Pflastermeisterin. Die perfektionistische Bauleiterin der Firma Alpine Mayreder wollte einfach wissen, wie es kommt, dass so mancher gepflasterte Weg vor Unebenheiten stolpern lässt. Als Pflastermeisterin arbeitet sie nun täglich an der Vermeidung letzterer. Stolz auf die einzige Pflastermeisterin Österreichs ist natürlich nicht nur ihr Chef, Prokurist Ing. Manfred Bachmayer von Alpine Mayreder, sondern auch der Innungsmeister der Pflasterer, Baumeister Raimund Grebien.
Die Gestaltung von Straßen und Wegen mit Pflastersteinen gewinnt im öffentlichen Bereich oder im Gewerbe immer mehr an Bedeutung. Eine beinahe unübersehbare Menge von Natursteinen,Betonsteinen etc. findet jedoch auch in der privaten Gartengestaltung immer mehr Anwendung. Denn Garten bedeutet nicht nur Rasen,Blumenbeet,Sträucher oder Ähnliches. Wege zum Garten oder durch ihn hindurch machen ihn erst zu dem,was er ist. Wer will schon bei feuchtem Wetter im Schlamm versinken? Eine Vielzahl von Steinmaterialien, unterschiedlich in Form,Farbe und Charakter,kann für die un-
terschiedlichen Bedürfnisse von Eingangsbereich,Garagenzufahrt oder Hauptwegen Verwendung finden. Pflastersteine bieten nicht nur festen Boden unter den Füßen,sie sorgen auch für die ästhetische Auflockerung. Dass aber nun ausgerechnet eine Frau sich für die körperlich nicht gerade leichte Tätigkeit des Pflasterns entscheidet und auch noch den Männern sagt,wo es den Pflasterweg langgeht,ist auch heute noch eine Ausnahme. Ulrike Katzer sagt,wie es geht.
Welche Beweggründe stecken dahinter,in so einen männerdominierten Beruf einzusteigen?
Ulrike Katzer:„Pflastermeisterin zu werden hat sich im Laufe der Jahre ergeben. Da ich beiAlpine Mayreder als Bauleiterin hauptsächlich in der Abteilung der Außenanlagen bin,wollte ich auch einmal selber gepflastert haben,und entschloss mich deshalb,die Pflastermeisterprüfung abzulegen.“
Das Metier ist Ulrike Katzer schon in die Wiege gelegt worden,war doch ihr Vater im Baunebengewerbe tätig. Also ist sie sozusagen damit aufgewachsen. Dennoch absolviert sie zuerst die AHS,will zunächst noch Veterinärmedizinstudieren,steigtaber in ein zweieinhalbjähriges CollegefürHochbauein.Gleichnach dessen Abschluss,das war 1994, heuert die heute 30-Jährige bei Alpine Mayreder an.
Als Bauleiterin ist Ulrike Katzer für die Gestaltung vonAußenanlagen zuständig. Konkret kommen Kunden ins Unternehmen und sehen sich verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten an. Beratung,Erstellung einesAngebotes inklusive Planung,Zeichnung und Ausführung,das alles gehört ins Aufgabengebiet der jungen Frau. Inklusive Schlussrechnung und Übergabe der fertigen Außenanlage bzw. der Pflasterung.
Wobei eine Außenanlage ein breites Spektrum umfasst:den Weg zur Garage,eine Eingangsstiege,eine Terrasse,einen Weg zum Pool,zur Wäschespinne etc. inklusive Entwässerungen, damit vor dem Eingang keine Eisbahn entsteht.
Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Pflastersteinen weiß auch Geschäftsführer Ing. Harald Rutter vom bekannten Pflastersteinerzeuger Schinko aus Kirchbach in der Steiermark Bescheid. In der Weggestaltung mit Pflastersteinen gilt die alte,hier sprichwörtliche Zen-Weisheit:Der Weg ist das Ziel. Individuelle Beratung über die Weggestaltung im Garten lässt nicht nur die Rosen am Wegesrand in neuem Blickwinkel bestaunen. Bewundern kann man Ideen der Weggestaltung bei den größten steirischen Pflastersteinausstellungsflächen am Waltendorfergürtel 29 in Graz. Nicht nur für den entsprechenden Pflastergrund,sondern auch für sämtliches Material,das im Zuge der Herstellung einer schönen Außenanlage benötigt wird, ist der Grazer Bauprofi Quester immer ein fachlich kompetenter und zuverlässiger Partner. Auf vielen Wegen ist auch unsere Pflastermeisterin unterwegs. Sie hat jeden Tag mehrere Bau-
stellen und ihre dort arbeitenden Partien zu betreuen und zu beaufsichtigen. Da sie auch Baustellen in Ober- und Niederösterreich,im Burgenland und in Kärnten in ihrer Obhut hat,muss vieles per Telefon geregelt werden.
„Das Problem ist, dass so manche Granitrandleiste so viel wiegt wie ich.“
Hauptsaison ist von April bis Spätherbst. Ulrike Katzer hat schon einige interessante Großbaustellen mit allem Drumherum bravourös gemeistert. „Eine meiner liebsten,nicht während der Bauzeit~,aber im nachhinein betrachtet,war der Schloßbergplatz in Graz. Auch die Ortsdurchfahrt Gröbming zählt natursteinmäßig zu den Favoriten. Mit Betonsteinpflaster wurden zuletzt Baustellen in Mörbisch,der Vorplatz BOF und der Haupteingangsbereich im Shopping Center West Graz zugepflastert. Eine unserer größten Baustellen in Natur- und Betonstein ist jetzt der Güterterminal Werndorf mit einer Pflasterfläche von ca. 30.000 m2“,erzählt Ulrike Katzer.
Die Zeiten,als die zierliche,gerade 50 Kilo wiegende Frau selbst Hand an die schweren Pflastersteine anlegen musste, sind jetzt vorbei,doch bei ihrer Ausbildung zur Pflastermeisterin musste sie selbst pflastern. Das heißt,sie musste die Pflastersteine und Granitrandleisten selbst setzen bzw. legen,die mitunter so schwer waren wie sie selbst. Ulrike Katzer:„Während der Ausbildung hat dies nie ein Problem dargestellt,weil ich bei Bedarf auf männliche Hilfe zurückgreifen konnte,aber bei
der Prüfung selbst schon. Bei der zweitägigen Prüfung musste ich eineinhalb Tage selbst pflastern. Da bekam ich eineAufgabe und musste eine Komposition von verschiedenen Mustern mit verschiedenen Steingrößen herstellen. Glücklicherweise darf man bei der Prüfung einen Helfer mitnehmen,und dieser hat mir die Pflastersteine so gereicht,dass es mir eine große Hilfe war. Aber tagtäglich auf der Baustelle als Pflasterer zu arbeiten wäre für mich körperlich unmöglich.“
In Ulrike KatzersAufgabengebiet fallen auch „Kleinbaustellen“ wie Privathäuser mit Gartengestaltung inklusive Biotopen,Swimmingpools etc. Alpine Mayreder arbeitet natürlich in Absprache mit den Hausherren mit professionellen Gartengestaltern. Einer der innovativsten ist der Gleisdorfer Franz Schinnerl jun.,der neben der Gartengestaltung auch Spezialist für Dachgärten und Sportanlagen ist und eine wahre kreative Hand dafür hat,wie die NaturinEinklangmitdenpersönlichen Vorlieben der Garteninha-
ber gebracht werden kann. Der Grund,warum Ulrike Katzer schließlich die Pflastererprüfung gemacht hat,hat viel mit ihrem Hang zur Perfektion zu tun. „Beim Pflastern treten immer wieder Komplikationen auf,und um diese professionell und effektiv in der Praxis lösen zu können, machte ich diese Ausbildung“, begründet Ulrike Katzer.
Inzwischen „meistert“ sie die Herausforderungen des täglichen Baustellenlebens souverän. ❑
Steiermärkische: wohn2 Leiter Kurt Suppan (links) und Vorstandsdirektor Gerhard Fabisch.
Seit Spätsommer vergangenen Jahres betreibt die Steiermärkische ein wohn2 Center am Grazer Hauptplatz direkt im Rathaus. Auf insgesamt 600 m2 „High-Tech-Marktplatz“ sind 25
Mitarbeiter ausschließlich für persönliche Wohnberatung da. Im wohn2 Center werden aber nicht nur Geldfragen beantwortet. Gemeinsam mit den Verbundspartnern s Bausparkasse,s
Versicherung,s Real und Schauersberg Immobilien hilft die Steiermärkische auch bei der Suche nach Grundstück,Haus oder Wohnung. Seit Bestehen des Centers haben sich schon sehr viele Familien so ihren „Traum vomWohnen“ erfüllt. Ob ein neu errichtetes Einfamilienhaus in der Umgebung von Graz,oder eine wunderschöne Wohnung in Graz,im Eigentum oder in Miete,im wohn2 Center findet jeder, was er sucht.
Mit Anfang Dezember hat sich das Team weiter verstärkt. Eine
Mitarbeiterin widmet sich nun voll und ganz dem suchenden Kunden,begleitet ihn auf dem oft mühevollen Weg zur Wunschimmobilie und betreut ihn dabei aktiv.
Modernste technische Hilfsmittel stehen dabei zur Seite,z. B. die Immobiliendatenbank im Internet unter www.wohn-quadrat.at der Sparkassen,die durch weitere Kooperationen mittlerweile auf über 40.000 Objekte ausgeweitet wurde. Das wohn2 Center dient als Drehscheibe für Immobilienkauf,-verkauf,-miete oder –vermietung sowie zahlreiche aktuelle Angebote von Maklern und Bauträgern vor Ort. Es gibt Informationen zum Thema Hausbau,Renovierung,Förderungen undVersicherungen. ❑
Graz-Rosenberg/Waldheimatweg
3 Doppelhäuser, Carport Graz/Haaräckerstraße
17 Wohnungen mit Tiefgaragenabstellplätzen, teilweise Garten, Nutzfläche von ca. 50 bis 135 m2 Wohnbauscheck vorgesehen
Graz-Mariatrost/Teichhofweg
5 Wohnungen, Tiefgarage, Garten, Nutzfläche ca. 120 m2
Alle Projekte befinden sich zurzeit im Planungsstadium. „Mitplanen“ ist noch möglich. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2003 vorgesehen, Fertigstellung 2004.
Wir stehen Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie mit Frau Mag. Gudrun Werth oder Herrn Ing. Walter Dobler einen Besprechungstermin.
Telefon 0316/48 30 01
Unser Büro ist im Arnold-Schwarzenegger-Stadion im Erdgeschoss des Stadionturms.
In der zeitlosen Schlichtheit liegt der besondere Reiz. Stapelsessel € 389.–
Frühlingswochen: mitWohlfühlangebotenbei Flecht-u.Gartenmöbeln (fürIn-u.Outdoor) vom17.bis29.März2003 beiHolzstudioResch Kärntnerstraße155–8053Graz
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Mo. - Mi. 9 - 12 u. 14 - 18 Uhr
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„Jetzt haben wir ein eigenes Kraftwerk im Haus“, meint Astrid Ochensberger, Chefin des gleichnamigen Garten-Hoteldorfes, bei der Inbetriebnahme der ErdgasBrennstoffzelle. Dieses revolutionäre Pilotprojekt einer dezentralen, zukunftsorientierten Energietechnik versorgt den Hotelkomplex in St. Ruprecht/Raab mit Strom, Wärme und Warmwasser.
Als Brennstoff dieses ersten Brennstoffzellen-Heizgerätes in einem Hotelgewerbe in Europa dient Erdgas,welches durch die so genannte „kalte“ Verbrennung elektrische Energie und Wärme entstehen lässt. Die Steirische Ferngas liefert hier nicht nur das benötigte Erdgas,sondern fungiert auch als Leiter dieses innovativen Projektes. Die Technik dieser zukunftsweisenden Technologie kommt von VAILLANT,die PICHLER WERKE Energie haben den Strompart übernommen,und die TU GRAZ begleitet dieses von der ESTAG vorangetriebene Projekt von der wissenschaftlichen Seite.
Die nun präsentierte Lösung nutzt Wasserstoff,der mittels eines Reformers aus Erdgas gewonnen wird. Dieser Wasserstoff wird in den Brennstoffzellenstapelgeleitet,wo er mit Luftsauerstoff vermischt wird. In einer elektrochemischen Reaktion mit hohem Wirkungsgrad werden auf diese Weise Wärme und Strom erzeugt. Die angewendete Kraft-Wärme-Kopplung (die Nutzung der anfallenden Koppelwärme zum Heizen und zur Brauchwasserbereitung) hilft,Energiekosten zu sparen. Eine effizientere
Nutzung der produzierten Energie und ein höherer Gesamtwirkungsgrad wird erreicht,weil 25 Prozent weniger Primärenergie für die Abdeckung mit Strom und Wärme verbraucht werden. Verteilverluste gehören mit dem Brennstoffzellen-Heizgerät ebenso der Vergangenheit an. Besonders erfreulich aus ökologischer Sicht:der CO2-Ausstoß
wird um bis zu 50 Prozent verringert. Kohlenmonoxid-,Stickstoffoxid- und Staubemissionen sind praktisch nicht vorhanden.
VDir. DI Peter Köberl von der Steirischen Ferngas sprach von „Erdgas als Multitalent und Brücke zu neuen Energielösungen“,aber auch von „effizienter Energiegewinnung und einem tollen Beitrag zum Umweltschutz durch Erdgas-Brennstoffzellen-Heizgeräte“. Nur durch die enge Zusammenarbeit des Anwenders,der Techniker,der ESTAG und der Steirischen Ferngas konnte ein solches Musterprojekt durchgezogen werden.
LR DI Herbert Paierl,der dieAnlage offiziell in Betrieb nahm,freute sich vor allem,dass die „hellen Köpfe der Steiermark“
Planung
Planen heißt entwerfen, Lösungen suchen und diese auch finden.
Bauen mit Holz
Holz kann sowohl im dekorativen wie auch im konstruktiven Bereich gleichermaßen eingesetzt werden. Es ist möglich, ein Haus komplett aus Holz zu bauen, wie uns Beispiele alter Blockhäuser zeigen. In der Praxis hat sich heute die so genannte Mischbauweise von Ziegelmauerwerk in Verbindung mit Riegel- oder Blockbau bewährt.
Sanieren, revitalisieren und restaurieren
Das Bewahren alter Bausubstanz ist für das Traditionsunternehmen oberstes Prinzip.
PLANUNG & BAU
Fenster – mehr als bloße Wandöffnung –architektonisches Element
Sanierung – Bewahren alter Bausubstanz
Tür und Aufgang – Einladung und Abgrenzung zugleich
Balkon – im Freien und doch daheim
„Altes erhalten –mit Neuem gestalten“
Die Acoton Projektmanagement & Bauträger Ges.mbH, seit vielen Jahren auf dem Grazer Immobilienmarkt erfolgreich tätiges Unternehmen, expandiert nun kräftig in Wien. Nachdem in den letzten Jahren eher kleinere, aber exklusive Wohnbauten in den Wiener Nobelbezirken errichtet wurden, hat man nun ein absolutes Top-Objekt an Land gezogen.
Acoton-Geschäftsführer Ing. Gerald Gollenz konnte nach mehrmonatigen Verhandlungen in der Josefstadt im 8. Bezirk in unmittelbarer Nähe zu Parlament und Wiener Rathaus und nur 10 Gehminuten von der Kärntnerstraße entfernt ein Zinshaus mit 55 Wohnungen und 4 Geschäftslokalen käuflich erwerben. Zusätzlich können im derzeit unausgebauten Dachgeschoss Wohnungen mit einer Gesamtnutzfläche von 1.100 m2 errichtet werden,ebenfalls geplant ist der Einbau einer mechanischen Tiefgarage im Keller. Geschäftsführer Ing. Gollenz:„Dieses Objekt ist ein Jahrhunderttreffer,der einem im Berufsleben nicht oft passiert. Das Haus besticht nicht nur durch die Topadresse und den hervorragenden allgemeinen Zustand,der Voreigentümer hat rd. 50% der Wohnungen frei gemacht,sodass wir inklusive der neu zu errichtenden 2-geschossigen Dachgeschosswohnungen mehr als zwei Drittel des Hauses imWohnungseigentum verkaufen können. Das Projekt ist für uns eine riesige Herausforderung und zugleich die Möglichkeit,uns auch auf dem Wiener Immobilienmarkt entsprechend zu platzieren.“
In den letzten Jahren wurden in Wien von Acoton 60 Wohnungen errichtet, zuletzt konnte ein exklusives Projekt im 19. Wiener Gemeindebezirk,bei welchem alle Wohnungen bereits bei Baubeginn verkauft waren,fertig gestellt und übergeben werden. In den nächsten Wochen
wird am Wiener Schafberg eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt 12 Einheiten fertig gestellt,noch heuer
berichten. Nach 2 Jahren Vorarbeit an der Thalia onnte Ende Jänner die Bauverhandlung durchgeführt werden,Acoton rechnet mit einer Baugenehmigung noch im Laufe des Frühjahres. Das Geschäftsund Bürohaus „Kai-Center“ neben dem Hotel Weitzer wird in den nächsten Wochen fertig gestellt,die Mieter übernehmen bereits mit 1. April ihre Büroflächen. Ganz nebenbei errichtet Acoton auch in Salzburg derzeit 2 Projekte,ein Wohnhaus im Zentrum und ein Bürohaus in der Nähe des Flughafens.
„Durch unser Engagement in Graz,Wien und Salzburg ist es uns möglich,Vergleiche anzustellen,um so kurzfristig auf Bewegungen zu reagieren. Wir streuen nicht nur unser Geschäftsrisiko, sondern können unsere Erfahrungen der verschiedenen Immobilienmärkte in die Projekte einfließen lassen. Wir stehen auch in Graz wieder vor neuen Aufgaben,auf die wir uns freuen und die den Grazer Immobilienmarkt in den nächsten Jahren wiederbeleben werden“,so Ing. Gollenz.
INFO
Tel.-Nr. 0316/29 15 46
E-Mail: acoton@alpine.at
www.acoton.at
Förderungen und Unterstützungen beim Kachelofen bzw. bei Holzheizungen gibt es ausreichend,jedoch wissen das nur die wenigsten. Die Landesinnung der Hafner – Steiermark klärt auf:
Biomassedirektförderungen:
Kachelöfen werden im Sinne der Biomassedirektförderung als Ganzhausheizung vom Land gefördert. Keine Förderungen hingegen gibt es bei fossilen Brennstoffen wie Öl,Gas oder Kohle. Voraussetzungen:Beratung vor Antragstellung bei einer der Einreichstellen (Energieberatungsstellen),die Feuerungsanlage entspricht den Bestimmungen des Feuerungsanlagengesetzes,die Leistung der Feuerungsanlage muss zumindest 75% des Wärmebedarfes (Heizlast) des Gebäudes,als Ganzhausheizung,entsprechen, Möglichkeit von Fern- und Nahwärmeanschluss ist nicht vorhanden,die zu fördernde Heizanlage muss als Gesamtheizsystem gelten,Antragstellung innerhalb von sechs Monaten ab Rechnungsdatum. Die Höhe des Zuschusses beträgt max. 25% der Nettoinvestitionskosten,mit einer Obergrenze von € 1.100,– für Stückholzheizungen,Kachelöfen und Pelletszentralheizungsöfen.
Landwirtschaftliche Betriebe können nur dann gefördert werden, wenn eine Förderung seitens der Kammer für Land- und Forstwirtschaft nicht möglich ist.
Wohnbauförderung:
Bei der Wohnbauförderung gibt es massive Unterschiede zwischen Alt- und Neubau. Beispielsweise schon bei der Laufzeit des Darlehens. Beim Altbau beträgt die Gesamtlaufzeit 10 Jahre und beim Neubau20Jahre.
Eine Förderungsmöglichkeit für die Wohnbauförderung als auch für die Biomassedirektförderung ist nach Erfüllung der Anforderungen soweit gegeben! ❑
Biomassedirektförderung: www.engergieberatungsstelle.stmk.gv.at bei den Gemeinden und Beratungsstellen.
Wohnbauförderung: www.wohnbau.steiermark.at
Wohnhaussanierung: www.energieberatungsstelle.stmk.gv.at
Dass Tag und Nacht sich abwechseln nach einer kosmischen Regelmäßigkeit daran sind wir von Geburt an gewöhnt. Dass in manchen Nächten der Mond von der Sonne bestrahlt wird so dass unsere Augen auch in der Nacht gut sehen können ist eine angenehme Erscheinung. Wir Menschen bezweifeln nicht, dass am Morgen die Sonne immer vom Osten uns wecken wird und stellen das gar nicht in Frage. Aber was, wenn eines Tages dieses Licht, die Sonne im Osten nicht erscheinen würde?
Wenn es auf der Erde nur Dunkelheit gäbe,können wir uns das überhaupt vorstellen? Schwer. Und doch es lohnt sich,dies zu versuchen. Wir machen einfach die Augen
zu und versuchen uns im Raum zu bewegen. Und wenn wir Angst bekommen,dass wir stol-
pern könnten,bewegen wir uns trotzdem weiter. Wir stoßen eine Vase um,stolpern,tun uns weh und wollen ganz bewusst etwas zum Essen oder zum Trinken zu finden. Oder wir sitzen einfach, weil wir weder lesen,noch telefonieren,noch am Computer arbeiten,noch fernsehen,auch nicht aufräumen ... können. Es wird plötzlich klar,wie die Pflanzen- und Tierwelt,unser Körper alles,alles vom Licht ab-
hängig ist und wir machen schnell die Augen wieder auf und entdecken,dass rund um uns viel Licht ist und wir sind dankbar,dass es so ist.
Wir können uns auf die Ordnung im Kosmos verlassen und das ist gut. Manchmal,wenn es zu einer Sonnenfinsternis kommt,bewundern wir das Spektakel am Himmel und prägen uns diese eigenartige Lichtstimmung ein.
Und wir genießen sie und reden noch lange darüber. Damit wir Licht auch dann haben,wenn die Sonne sie uns nicht ausreichend gibt,bei Nacht,trüben,nebeligen Tagen,dunklen Räumen mit kleinen Fenstern produzieren wir künstliches Licht.
So können wir den Tag verlängern,mehr aus demTag machen. Aber wir brauchen auch Licht um Stimmungen zu gestalten, die nicht nur vom Nutzen sind sondern auch unserer Seele gut tut. Dafür verwenden wir Strom. Wie wir zu dem Strom kommen, da haben wir uns viele Möglichkeiten geschaffen.Vor allem nützen wir Naturquellen dafür.Aber
bedarfsgerechtkompetent modern33-jährige Erfahrung und Referenzen leistungsstark aufgeschlossenbeständigGeschäfts-, Büro-, Industrie- und Wohnbauten funktional zuverlässigkostenbewusstIndividuelle Gestaltung von Bauten Planung, Bauaufsicht, Generalplanung Architekten Hauser & Hiebl KG, ZT–Gesellschaft Ortsbildsachverständigentätigkeit Staatlich befugte und beeidete ZiviltechnikerParifizierungen gem. WEG 2002
A-8160 Weiz, Freiligrathgasse 12Genehmigungsmanagement bei Behörden
Tel.: 0 31 72 / 28 95, Fax: 0 31 72 / 28 95 17im Bau- und Gewerbeverfahren
E-Mail: office@hauserhiebl.atBausachverständiger gem. Stmk. Baugesetz www.hauserhiebl.at Projektleitung, Planungs- und Baustellenkoordination
wir riskieren auch indem wir auchAtomenergie benutzen ....
Mit Licht lässt sich derart viel gestalten,wie sonst nirgends. Eine wunderbare ,7.000 Euro teure de-Sede-Sitzgruppe kann gar nicht wirken,wenn die Beleuchtung nicht passt. Das passende Licht für eine billige IKEAGruppe und sie kann viel darstellen.
Was den heimischen Lichtexperten die Grausbirnen aufsteigen lässt:dass noch allzu oft ein kahler Luster,von der Decke baumelnd,mit fünf oder sechs 100Watt-Birnen sein kahles Licht im Wohnzimmer versprüht und Lichteffekte beim Einrichten des trauten Heims noch ein Schattendasein fristen. Erst viele kleine Beleuchtungszonen machen zum Beispiel den Wohnbereich größer,lebendiger und gemütlicher. Hunderttausende sauer verdiente Euro werden für die Einrichtung ausgegeben,doch beim
Einkaufen und Planen der passenden Beleuchtung greifen Herr und Frau Österreicher oft daneben.
Als erstes sollte man daher die unterschiedlichen Aufgaben berücksichtigen,die die gewünschten Lichtquellen zu erfüllen haben. Helles Licht zum Arbeiten,gestreutes Licht zum Aufhellen oder gezieltes Licht zum Anstrahlen von Bildern, Blumen oder Büchern. Die Raumfarbe hat dabei auch einen Einfluss auf die Helligkeit. Helle Wände reflektieren mehr Licht als dunkle,glatte Flächen mehr als strukturierte. Die Beleuchtungsart hängt natürlich von der Funktion des Raumes ab. „Im Wohnzimmer sollte man keine Deckenbeleuchtung anbringen“, raten anerkannte Beleuchtungsspezialisten. ■
Unsere Lilly! Meist kommt sie etwas gehetzt von ihrem geliebten Kaffeehauskränzchen in die Redaktion geschnauft. Sie ist ja nicht mehr die Jüngste! Lilly nimmt sich kein Blatt vor den Mund,wie hier aus dem Jahr 1991,alssie über die Bedeutung von Nummertafeln im LH-Umfeld schwadronierte. Zu unserer Freude plaudert sie,geschätzig wie sie ist,munter drauf los und aus , was sie an brisanten und mitunter pikanten Neuigkeiten im steirischen Biotop so alles aufschnappt.
„Richter im Schneegestöber“ lauteteeineKLIPPTitelstoryaus1997. Wie Schispringer Andi Goldberger etwas später ging der Richter nicht beim Schifahren verloren,sondern im Kokaindunst. Goldberger derrappelte sich und segelt wieder,der Richter fand in seinen vorgesetzten Richterkollegen ebenfalls Rückhalt undUnterstützung.
Ferdinand Spielberger 1997 am Höhepunkt seiner Macht :Was hat ihm dieStadt-FPÖheutenichtalleszuverdanken:EinenSexskandalundeine Wahlschlappe,diesichgewaschenhat...
Noch vor sechs Jahren in KLIPP-Storys präsent,heute politische Geschichte. Politik verschleißt ihre Protagonisten. Aus unterschiedlichen Gründen sagten sie der Politik ade: Christian Brünner,Wolfgang Pumpernig,Mares Rossman, Werner Stoiser,Peter Weinmeister ... - alle sind sie weg.
„Es war durchaus eine interessante Erfahrung,diese Zeitung zu machen. Wenn wir auch mit einer Portion Blauäugigkeit darangingen Wir haben journalistisch ein hohes Niveau bringen wollen,aber mit dem angepeilten Verbreitungsraum Steiermark und Kärnten war das wirtschaftlich nicht machbar. Für unser hohes Niveau wurden wir allseits gelobt. Wegen dem „steirisch“ im Titel,dachten viele,wir seien ein ÖVPBlatt,weil man das automatisch mit der ÖVP gleichgesetzt hat. Dabei waren wir durchaus kritisch gegenüber dieser dominanten Partei im Land und auch kritisch gegenüber Landeshauptmann Krainer. Viele dachten auch,das sei die Rache der Tagespostler,die ja kurz zuvor eingestellt wurde, und eine Rache an Krainer,was natürlich auch nicht stimmte. Wir wollten einfach auf hohem Niveau Themen für das Land bringen.“
Josef Kirchengast ist heute im Außenpolitik-Ressort beim „Standard“ tätig.
Bereits zum 4. Mal findet in Leibnitz am 11.+ 12. April 2003 ein Bluesfestival der Extraklasse statt. Verantwortlich sind niemand Geringerer als Oliver Mally und Sigi Feigl von der Kulturorganisation. Nicht nur in Österreich ist er die Nr. 1. Nein,er schnuppert mit seinem Blues auch weit über die Grenzen hinaus. In Ländern wie der Schweiz, Frankreich,Deutschland, Schweden oder Holland ist die Bluesikone längst kein Unbekannter mehr. Mit seiner Band „Sir“ Oliver Mally’s Blues Distillery oder im Duo mit Keyboarder Raphael Wressnig bestreitet er europaweit unzählige Auftritte. In Leibnitz,am 12. April 2003,wird er das zweitägige Festival beschließen. Das grandiose Programm kann sich hören lassen. Tom Shaka,Memo Gonzalez & the Bluescasters und John Mooney werden gemeinsam mit dem Vollblutmusiker O. Mally Leibnitz auch heuer auf den Kopf stellen. Mit diesem Programm stellt er in seiner Heimat sein Können und Talent erneut unter Beweis. Sir Oliver, übrigens noch immer Single, konzentriert sich voll und ganz auf die Musik und wird Mitte Mai mit dem neuen Akustikalbum „triple trouble“,die Herzen,aber vor allem die Ohren der Bluesfans erfreuen. Er zeigt Geschmack,legt Wert auf wirklich guten Blues und ist trotz seines Erfolges am Boden geblieben. 2002 wurde der Preis „Bester Bluesact national“ erneut Mally,dem etwas launischen,aber trotzdem menschlichen Bluesgiganten, verliehen. www.sir-oliver.com
TOM SHAKA zählt zu den besten Solokünstlern in Sachen Blues. In Nashville/Tennessee wurde der mittlerweile 50-jährige Gitarrist 1973 ein Star,und im Austin Chronicle hat man ihn zweimal als einen der „top acoustic guitarists“ gewählt.
MEMO GONZALEZ mit seiner Band THE BLUESCASTERS aus dem Südwesten der USA ist mit seiner Mundharmonika in den berühmtesten Bluesclubs vertreten gewesen. Von gitarrelastigem Roadhouse-Blues bis zum gewürzten Louisiana Rock ’n Roll entfacht dieses internationale Quartett ein wahres Bluesbeben.
JOHN MOONEY wird am 12. April 2003 den Abend fulminant eröffnen. Bereits mit 10 Jahren beherrschte er die Gitarre wie kein anderer, und mit 12 konnte er bereits seine ersten Auftritte verzeichnen. Quer durchAmerika ist er unterwegs und heizt seinem Publikum ganz schön ein.Aber nicht nur in den USA,sondern auch in Europa,Asien oder Australien kennt man ihn mit seiner Band „Bluesiana“ schon lange,und jeder,der die Welt des Blues versteht,weiß,dass man ihn auf keinen Fall versäumen darf.
Das gesamte Programm am 11. + 12. April 2003 ist für Bluesfans ein Zuckerl der besonderen Art und ein absoluter Pflichttermin, den man sich im Kalender notieren sollte.
Kartenvorverkauf: 03452/82 95 70
Veranstaltungsort:
Kulturzentrum Leibnitz
Beginn: 20 Uhr
Tageskarte: € 14,–
Zweitagespass: € 20,–
Traurige Wahrheiten
Südosteuropa ist weiterhin ein Unruheherd
Androsch: Globalisierung ist eine Chance!
Der heutige Hauptdarsteller ist ein Fahrzeug, das trotz seiner Lorbeeren noch mehr hält als man nach dem ersten Blick vermutet. Das Autohaus Ing. Franz Kuss in Andritz stellte dem Steiermarkmagazin KLIPPeinen Phaeton W 12 für eine eintägige „Gewöhnungstour“ zur Verfügung.
Rein äußerlich kann man nicht wirklich vorausahnen, was einen im Inneren erwartet. Von außen,da wirkt er ganz normal,doch sobald man sich ihm nähert,die Türen öffnet oder auch den Kofferraum,merkt man, dass man es mit einem besonderen Fahrzeug zu tun hat. Es bietet seinem Fahrer oder seiner Fahrerin „Wellness“ in allen Fahrsituationen. Wobei man bemerken muss,dass es verwöhnten Automobilisten ja oft nicht leicht fällt, von einem Luxusgefährt auf das andere umzusteigen.
Diese Herrschaften plagen manchmal Probleme,von denen ein Golf-Fahrer gar nichts ahnt. Etwa,dass der Phaeton eben in die Garage nicht passt,sonst würdemanihnsichganzgernkaufen.
Von wegen Garage:Die Sensoren des Phaeton melden sofort,wenn man sich einem festen Hindernis nähert und anzufahren droht. So kann man ihn auch dort gefahrlos einparken,wo‘s eng zugeht.
Das Auto ist in aller Munde. Das Publikum nimmt gebührend Notiz,und selbst skeptisch eingestellte Journalisten nörgeln nur verhalten. Mag er bisweilen auch noch auf Unkenntnis („der neue Passat?“) oder Bosheit („Blähton“) stoßen,die Feuertaufe hat der teuerste VW aller Zeiten gut bestanden.
Bleibt nur noch die Frage,wie er gegen jenen Konkurrenten be-
hauptet,den sich Phaeton-Erfinder und Ex-VW-Chef Ferdinand Piech ausgesucht hatte:die SKlasse von Mercedes. S-KlasseQualitäten,aber zum günstigeren Preis,versprach dereinst Piech, der Ehrgeizige,und im Fall des Phaeton W12 heißt das S600-Niveau.
Der Phaeton von Kuss mit der Chefsesselgarnitur (zwei Einzelsitze im Fond) kommt ohne weitere Extras auf € 118.300,-.
Der de Luxe-Komfort lässt auch dann nichts zu wünschen übrig, wenn man sich – was dank der 420 PS leicht fällt – in höheren Geschwindigkeitsbereichen aufhält. Geschmeidig und ungewöhnlich leise zieht der Phaeton des Weges,wobei es gefühlsmäßig keine Rolle spielt,ob mit Tempo 130 oder 200. Selbst beim elektronisch festgelegten Limit von 250 km/h dominiert Gelassenheit – gepflegter und komfortabler lässt es sich im Auto zur Zeit nicht reisen.
Da müssen sich auch die Mitbewerber geschlagen geben,den Autobahnkomfort des luftgefederten Phaeton erreichen sie nicht.
Luxus ist nicht nur Raum,sondern vor allem das,was auf neudeutsch Wellness heißt. Und wellnessmäßig gibt es zurzeit kaum ein Auto,das dem Phaeton das Wasser reichen könnte,nicht einmal die Königsklasse von Mercedes.
Man muss nur hineinschauen –weiches Leder (das wie Leder aussieht),exquisite Ziermaterialen,raffinierteDetailsundelegantes Design,so weit das Auge reicht. Da trifft es sich gut,dass der Phaeton auch nach dem Platznehmen hält,was er optisch ver-
Nähert man sich ihm in der Dunkelheit, so macht er sofort Licht, um einem beim Einsteigen den Weg zu weisen.
spricht. Fahrer und Mitfahrer erwartet ein Komforterlebnis der Kategorie „Abrahams Schoß“. Daunenweich und vornehm flüs-
Mithilfe – toll. Klar,dass hier auch die Insassen im Fond verwöhnt werden.
Bei der Rückgabe des Phaeton
ternd rollt er los,selbst das auf den ersten Metern sonst übliche Blaskonzert der Klimaanlage ist piano.
Weil einem die Luft über die ganze Cockpitbreite entgegenfleucht,wehen die Winde ungewöhnlich sanft,nur bei hohen Temperaturen verschiebt die Klimaautomatik Holzpaneele im Armaturenbrett und bittet die dahinter verborgenen Ausströmer um
kam leichte Wehmut auf,denn gibt es jemanden,der sich nicht verwöhnen lassen will?
Für die technisch interessierten KLIPP-Leser:
Der Phaeton W 12: 5.998 cm3 Hubraum,309 kW/ 420 PS,Länge 5,055 m,Breite 1,9 m,Höhe 1,45 m.
Die 6-Zylinder-Version gibt es ab € 67.700,– ■
Anlässlich des Genfer Automobilsalons 2003 wurde der Citroen C3 Pluriel zum „Cabrio des Jahres 2003“ gewählt.
Bereits zum 10. Mal vergab heuer die Jury,die aus 19 Journalisten zusammengesetzt ist,denbegehrtenundprestigeträchtigenPreis.DerC3Plurielpunktetebesondersbei der Jury durch durchdachtes Konzept,Originalität und Stil:Die dreitürige Limousine kann nämlich zur Panorama-Limousine,zum Cabriolet,zum viersitzigen Spider oder zum Pickup umgewandelt werden.Wenige Monate vor demVerkaufsstart des Citroen C3 Pluriel bestätigt dieseAuszeichnung die stilistischen Qualitäten,dieAkzeptanz kreativer Variabilität und nicht zuletzt die verführerische Kraft des jüngsten Citroen-Sprosses. ■
Wird demnächst die Herzen höher schlagen lassen: Citroen C3 Pluriel.
Mehr PKW-Komfort, viele praktische Details, hohe Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit bringen kräftige Bewegung in das KleintransporterSegment.
Salis & Braunstein bietet eine Modellvielfalt an,die nahezu jeden individuellen Wunsch abdeckt und Opel zu einer der beliebtesten Marken in Österreich und Europa macht. Der Opel Corsa Van kombiniert Wendigkeit,Spritzigkeit und großes
Ladevolumen mit steuerlicher Begünstigung – nicht nur bei der Anschaffung,auch bei den Betriebskosten. Das jüngste Mitglied der erfolgreichen Opel-Nutzfahrzeugpalette ist die maßgeschneiderte Antwort auf fehlende Parkplätze und hohe Treibstoffpreise.
Mit dem OpelVivaro,einem der besten Arbeitsplätze der Welt,bekommt das Wort „Nutzfahrzeug“ eine neue Dimension. Nicht umsonst wurde der Vivaro von einer internationalen Fachjury mit der Wahl zum „International Van of the Year 2002“ gewürdigt. Bereits nach dem ersten Eindruck dürften viele ihre Ansichten über Nutzfahrzeuge
ändern. Der Opel Movano eignet sich für höhere Nutzlast (zwischen 978 und 1606 kg je nach Version), da reicht eine einzige Fahrt,um alles zu transportieren. Robust,vielseitig,geräumig und komfortabel sind seine Eigenschaften. Dank seiner großen seitlichen Schiebetür ist z. B. das Beladen mit Europaletten voll Dachziegeln ein Kinderspiel. Der AstraVan bietet einen überraschend großzügigen Laderaum mit den Maßen eines kompakten Kombis. Eine große Ladefläche und einfaches Beladen – das zeichnet den Astra-Lieferwagen aus. Der Opel Combo,auf der Plattform des Erfolgsmodelles Corsa gefer-
tigt,bringt die neue Generation mit mehr Pkw-Komfort.
Die Motoren werden von Salis & Braunstein in den verschiedensten Versionen,ob Diesel oder Benzin, mit einer großen Anzahl von Ausstattungsvarianten und auch zahllosen Extras angeboten. KR Max Braunstein:„Wir können jedem Kunden eine auf seine Bedürfnisse maßgeschneiderte Variante anbieten,bezogen nicht nur auf die technische Ausrüstung,auch auf die günstigste Finanzierungsart.“ (bereits ab Euro 9.733,- exkl. MwSt. erhältlich).
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Ein spannendes Projekt von Arbeitsmarktservice Steiermark (AMS) und Wirtschaftskammer wird von der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) mit Know-how unterstützt. Schließlich soll bei der Jobbörse für LKW-Fahrer gleich von Anfang an auf eine entsprechende Sicherheitsausbildung geschaut werden. Zusätzlich bezahlt die AUVA 50% der Kosten des Sicherheitstrainings. Was wenige wissen, ist, dass die AUVA auch Berufskraftfahrern und beruflich bedingten Vielfahrern wie Außendienstmitarbeitern das „halbe” Training finanziert.
werden seine Kenntnisse imVorbereitungskurs für die Konzessionsprüfung zum Transportunternehmer geschätzt. Denn die Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal ist groß! Österreichweit fehlen derzeit aufgrund der 21-Jahre-Klausel in den entsprechenden EU-Verordnungen rund 2.000 weitere Fahrer. Österreichweit werden fast 70% aller Güter auf der Straße transportiert. Die Verkehrswirtschaft leistet einen wesentlichen Beitrag für das Funktionieren derVersorgung – die reibungslo-
und Arbeit suchenden Personen. Das Besondere an dieser Aktion ist,dass eine spezielle Ausbildung der Arbeitsplatzsuche vorgeschaltet wird. Diese Implacement-Stiftung in Zusammenarbeit vonAMS und der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe der Wirtschaftskammer Steiermark strebt das Ausbildungsziel „Top Truck Driver“ an,für die rund 80 sofort zu besetzende offene Stellen in der steirischen Transportwirtschaft vorhanden sind.
Das Modell zeigt,dass besonde-
Eine Investition,die sich laut Dipl.-Ing. Hans Jürgen Zichner,Leiter derAbteilung Unfallverhütungsdienst der AUVA, auf alle Fälle lohnt.Von den vier Kernkompetenzen Heilbehandlung,Rehabilitation,Entschädigung und Prävention (die Hauptaufgabengebiete der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt)
kommt der Prävention sicher das Hauptaugenmerk zu. Schließlich verhindert ein Unfall,der nie passiert ist,alle anderen Schritte – medizinischer wie finanzieller Natur. Ganz zu schweigen von menschlichem Leid und sozialen Tragödien,ausgelöst z. B. durch Unwissenheit im Straßenverkehr.
Geschult wird in den ÖAMTCFahrtechnikzentren Spielberg,
Teesdorf,Saalfelden und Mölbling,wo qualifizierte Instruktoren die Betreuung übernehmen. Infomaterial und Anmeldeformulare liegen übrigens an allen ÖAMTC-Stellen auf und müssen ausgefüllt an die AUVA geschickt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeitssicherheit und Ladegutsicherung für Berufskraftfahrer. Ungenügend gesichertes Ladegut entwickelt eine gefährliche Eigendynamik im Inneren eines Laderaums. Ing. Alfred Schneider vom AUVA-Unfallverhütungsdienst ist Experte auf diesem Gebiet. Er wird von Spediteuren (kostenlos) engagiert und bringt sein Fachwissen direkt an Ort und Stelle vor.
Auch in der Wirtschaftskammer
se Lieferung von Waren des täglichen Bedarfs. Rund 40 Transportunternehmen und 140 Arbeit suchende Personen trafen sich im Europasaal der Wirtschaftskammer im Rahmen der Fahrerpool-Jobbörse. Dieses Treffen bot die Möglichkeit persönlicher Kontaktaufnahme zwischen Unternehmen
re Qualifizierungswünsche der Wirtschaft schnell berücksichtigt werden können. Die Partner Wirtschaftskammer Steiermark, AMS Steiermark,Arbeitsinspektortat Graz,AUVA,steirische Fahrschulen,Landesgendarmeriekommando Steiermark,und Mentor ÖAMTC garantieren Sicherheit durch Qualität. ❑
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„Wo ein Rover,da ein Weg“ – unter diesem Motto veranstaltet Retter Events Touren durch die Südoststeiermark. Viele Fahrerwechsel,knifflige W endemanöver, Brücken aus Baumstämmen,Schlammlöcher und vieles mehr gilt es zu bezwingen. Von speziell geschulten Off-Road Instruktoren betreut,wird man in die eigene Welt des Geländefahrens eingewiesen. Unterwegs abseits der touristischen Trampelpfade werden einige Geheimtipps erfahren. ■
Welcher Dachdecker,Spengler und andere Metall verarbeitende Betrieb hat noch nicht davon geträumt,Blechstreifen vollautomatisch aus einem Blechcoil zu schneiden? Mit der Entwicklung des SIRIUS 1,der ersten vollautomatischen Zuschnittanlage für Bandbleche,ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. „Es geht darum,das Blechschneiden im Bereich der Dachdeckereien,Fassadenbauer etc. zu erleichtern. Die wichtigsteVorgabe für die Entwicklung dieser Maschine war eine einfache Bedienführung. Die Maschine soll selbständig arbeiten können und Personal soll nur sporadisch nötig sein.“, erklärt Dipl.-Ing. Reinisch von der FE Vertriebs-GmbH.
Einer der vielen Vorteile der SIRIUS 1 ist die einfache Bedienung. Es können beliebig große Blechstreifen aus der Blechbahn geschnitten werden. Es müssen lediglich die Stückzahlen,
die Abmessungen und die gewünschten Materialien der Blechstreifen eingegeben werden.
Alles schön und gut,aber man kauft nicht die „Katze im Sack“,besonders wenn es um ein Produkt geht,welches einzigartig und noch nie da gewesen ist. Natürlich hat sich Dipl.-Ing. Reinisch auch darüber Gedanken gemacht und mit seinem Team eine weitere Besonderheit „kreiert“:Speziell für Testzwecke wurde eigens auf einer mobilen Einheit (LKW) eine SIRIUS 1 montiert,damit eventuelle Kauf-interessenten die Maschine direkt vor Ort im eigenen Betrieb testen können. ❑
Das Autohaus Robinson versucht mit vielen Frühjahrsaktionen einmal mehr das Familienbudget zu schonen. Bei Mazda gibt’s für den 323,den Premacy und den MPV einen Eintauschkinderscheck von 1.500 bis 2.000 Euro.
KIA bietet das neue Fairplay-Leasing mit Fixraten für den Carnival,den Carens und den Rio. Ach ja,für solche,die sich jetzt für einen KIA Rio entscheiden gibt’s bis Ende April 670 Liter Treibstoff gratis! ■
Am 1. Juni 2003 wird das Logistics Center Styria von Schenker eröffnet. Innerhalb des weltweiten Schenker-Netzwerkes wird das Logistics Service Center Styria eine Drehscheibenfunktion für internationale Warenströme übernehmen. Die steirische Werbeagentur Rubikon setzt dabei wirkungsvoll Akzente bei der Präsentation. Vom Prospekt über kreativ gestaltete Mailings bis hin zur Messestandgestaltung zeigt sich Rubikon für Design und Ausführung verantwortlich. ■
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Mit der Markteinführung des BMW Z4 im Frühjahr 2003 in Europa unterstreicht dieser in jeder Hinsicht bestechende Roadster die Kompetenz von BMW im Sportwagen-Segment. Dabei ist der 4 nicht nur sportlich,sondern auch durchaus komfortabel zu nennen:Mit einem für Roadster-Verhältnisse großzügigen Platzangebot
für Fahrer und Gepäck,dem optionalen vollautomatischen Verdeck – eine Novität in dieser Klasse –,den speziell für den Z4 entwickelten HiFi-Systemen der Spitzenklasse und den erstmals in einem BMW eingesetzten Navigationssystemen mit DVD-Speicher erweist sich der Z4 als ein umfassender Innovationsträger. ■
Die wohlbekannten Kürzel stehen für mehr Leistung bei weniger Verbrauch,und wer kennt sie nicht:TDI, CDI,TDCI,D4D,JTD usw. Die weltweit ersten Unternehmen, die diesen hochdynamischen CommonRail-Hochleistungsdiesel auf dem Markt eingeführt haben,sind die steirischen Alfa-RomeoHändler,allen voran Vogl & Co in der Grazer Schießstattgasse. Was diesen Motor ganz besonders auszeichnet,ist das überwältigende Drehmoment,wobei der Verbrauch sogar noch gesenkt werden konnte. Der 1.9 Liter JTD,der auch noch von
Zwei- auf Vierventiltechnologie aufgerüstet wurde,leistet in der Multijet-Variante nun stattliche 140 PS,das ist ein Leistungsplus um 22 Prozent. Auch nicht zu verachten:Die Geräuschemissionen des Motors wurden um 6 Dezibel verringert. ■
Die beiden Grazer TraditionsAutohäuser Ford Gaberszik und Ford Reisinger durften dieser Tage die ersten nagelneuen Ford Focus an die Koiner Fahrschulservice GmbH ausliefern. Die neue Focus-Flotte wird vorerst in zwei Tocherunternehmen,den Fahrschulen Mayer und Nurmi,zum Einsatz kommen. Ausschlaggebend für die Partnerschaft waren die
sprichwörtliche Zuverlässigkeit und das überzeugende Gesamtpaket,welches man für Ing. Simon Koiner schnüren konnte. ■
Das Intercontinental Resort & Spa Loipersdorf ist ab sofort mit drei neuen Mercedes-BenzVaneo unterwegs. Der Vaneo von Mercedes Wittwar,einem Unternehmen der Pappas Gruppe,eignet sich hervorragend als „Einsatzfahrzeug“ im Hotelbetrieb. Die Flexibilität des Vaneo erschöpft sich nicht allein im Raumangebot,vor al-
lem die Vielfalt macht ihn zur Lösung für alle Alltagsaufgaben – auch wenn es mal nichts Alltägliches ist. ■
Prof. Dipl.Ing. Jürgen Hubbert,Mitglied des Vorstandes von DaimlerChrysler,besuchte die Kulturhauptstadt 2003. Auf Einladung von Landeshauptfrau Waltraud Klasnic wurden die Matinee des Orchesters des Mariinsky-Theaters und dieAcconci-Insel besucht. Im Hotel Erzherzog JohannwurdeanschließenddiniertundJürgenHubbertfürseinEngagement in der Steiermark das „große goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark“ verliehen.Auch weitereAuto-Granden wie Herbert Demel oder Helmut List waren unter den hochrangigen Gratulanten. ■
Das gibt’s nur auf www.klippmagazin.at: die schnellsten Premierenkritiken der Steiermark! Wie Bernd Hadler die aktuellsten Aufführungen in Graz gesehen hat, lesen Sie immer schon am nächsten Tag auf unserer Homepage – einen kleinen Auszug aus den letzten Höhepunkten gibt’s hier:
Woyzeck: ein hinreißender Klassiker
Wieder ein Höhepunkt auf der Probebühne:Sebastian Reiß und Minique Schwitter brillieren in einer hervorragenden und spannenden Inszenierung von Conny Crombholz. Auch das Bühnen-
bild verdient ein Lob:Das komplette Stück spielt in einer Art Strandkiosk,in dem die Schauspieler nicht nur agieren,sondern auch auf ihre Auftritte warten. Sensationell besetzt auch die Nebenrollen – vor allem Franz Solar und „Golden Lady“ Gerti Pall begeistern.
Pique Dame als glanzvoller Gergiev-Auftakt
Drei Opern,ein „Ikonen des 20. Jahrhunderts“-Konzert und eine Matinée mit Markus Schirmer brachte Stardirigent Valery Gergiev mit seinem St. Petersburger Mariinsky-Theater in die Kulturhauptstadt – ein voller Erfolg. Als Auftakt gab es „Pique Dame“ – und diese TschaikowskiOper erwies sich trotz der Dauer von vier Stunden als niemals langweilig. Großartige Stimmen,ein beeindruckendes Büh-
nenbild – Opernfreund,was willst du mehr?
La Cleopatra / Oedipus Rex –eine zweischneidige Angelegenheit
Gergiev in der Oper,Teil 2:Begeistert die ewig nicht mehr gespielte Kurzoper „La Cleopatra“ in erster Linie durch die schönen Stimmen,so imponiert „Oedipus Rex“ mehr durch die brachiale Gewalt der Chöre und die Inszenierung von Sir Jonathan Miller. Nicht zu vergessen natürlich der Auftritt von Bühnen-Star Klaus Maria Brandauer als Sprecher. Er vermeidet sein in letzter Zeit häufiges „overacting“ und „brandauert“,wie man es sich
von ihm erwarten durfte. Ein Erlebnis.
Eine Vollblut-Oper im wahrsten Sinne des Wortes –das ist die dritte Aufführung des Mariinsky-Theaters im Rahmen des Graz-2003-Projektes „Drei Jahrhunderte russische Musik“. Valery Gergiev und das Orchester waren in Spiellaune,bombastisch und gefühlvoll zugleich sorgten sie für ein unvergessliches Klangerlebnis. Wunderbar und für Graz absolut ungewohnt waren übrigens auch die Kostüme von Wjatscheslaw Okunew - far-
benfroh,prächtig, vielfältig:eine Oper nicht nur für die Ohren.
Ariadne – mehr als ein Höflichkeitsbesuch im Schauspielhaus
Weil Gergiev & Co. das Opernhaus blockierten,„wanderte“ das Opernensemble einfach ins Schauspielhaus aus und gibt dort „Ariadne auf Naxos“ zum Besten. Resultat:ein absoluter Gewinn für beide Häuser. Ausgerechnet Schauspielhausdirektor Matthias Fontheim gelingt mit der Inszenierung eine seiner besten Arbeiten überhaupt – er lässt die zweiteilige Oper in einem Autosalon (mit einem nagelneuen Audi auf der Bühne) steigen. Ein gelungener RegieGag,wie viele andere auch. Stimmlich imponieren vor allem Andries Cloete als Brighella,
Stephanie Houtzeel als zerbrechlicher und zerbrochener Komponist (auch schauspielerisch Weltklasse) und Margareta Klobucar als freches Flittchen Zerbinetta. Ein Sonderlob gebührt Martina Stilp,einzige Vertreterin des Schauspielhauses.
Schade, dass sie eine Hure war: Liebe und Sterben in reinster Perfektion
Robert Schmid macht das Stück des Shakespeare-Zeitgenossen John Ford zu einem Erlebnis der Sonderklasse. Zwei Stunden Theater pur,ohne einen einzigen Negativpunkt – das gibt’s nur selten in Graz zu bewundern. Von der flott-genialen Regie über das mutige Bühnenbild (die Zuseher sitzen links und rechts der Bühne) bis hin zu einer Ensembleleistung (allen voran Andrea Wenzl als verletzliche Annabella und ihr geliebter Bruder Martin Horn alias Giovanni, Alexander Weise als brillantkomischer Bergetto und Helfried Edlinger als Mönch,der völlig neue Facetten seiner schauspielerischen Palette zeigt) auf allerhöchstem Niveau – dieses Stück ist ein absoluter Pflichttermin. ■
In der Zeit vom 5. April bis 31. August 2003 findet im Frühjahrssalon der „LorliRitschl-Foundation“ am Joanneumring 16/3 eine Ausstellung vom Meister der abstrakten Kunst, Otto Ritschl, statt. Unter dem Titel „Empfindungsvolle Vergeisterung“ ist dieses Programm ein wichtiger Bestandteil der Kulturhauptstadt 2003.
er 1885 geborene,aus Erfurt in Deutschland stammende Otto Ritschl, der große Meister der abstrakten Kunst schlechthin, ist mit seinen über 1.600 Werken international ein sehr anerkannter Mann. Die frühen Arbeiten von Ritschl sind Kleinwerke mit einfacher Problemstellung. Nach anfänglicher Orientierung am Expressionismus eines Oskar Kokoschka kam Ritschl bald zu
Deiner „bauenden“,alle Themen sehr diszipliniert gliedernden Malweise. Dies war die Folge von „Begegnungen“ mit Bildern Cezannes bei der Ausstellung „ECOLE DE PARIS“ im Biebricher Schloss 1920. Ritschl nahm auch an der „DOCUMENTA 1“ und „DOCUMENTA 2“ in Kassel teil und ist kein leicht zu entschlüsselnder Künstler,den es für die Nachwelt erst in seiner ganzen Größe und Bedeutung zu entdecken gilt. Diese Ausstellung ist ein absolutes „MUSS“ für Kenner der abstrakten Kunst.
Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 18 Uhr Donnerstag von 11 bis 20 Uhr Samstag von 10 bis 13 Uhr Führungen täglich um 11 Uhr
Bei etwa jeder 600. Geburt kommt in Österreich ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt.
Viele Eltern sehen sich nach der Geburt eines Kindes mit DownSyndrom im ersten Schock mit
einer ausweglosen Situation konfrontiert. Sie wissen meist nicht,was sie im Leben mit dem Kind erwarten wird.
Vom 12. bis 14. September 2003 findet im Tagungszentrum St. Virgil in Salzburg-Aigen die erste österreichische Down-Syndrom-Tagung statt. Selbsthilfegruppen aus ganz Österreich organisieren gemeinsam diese Infotage,die nicht nur Eltern, sondern auch Ärzte und The-
rapeuten mobilisiert sollen,sich über neueste Erkenntnisse zu dieser genetischen Besonderheit zu informieren.
Lange Zeit wurden die geistigen Fähigkeiten von Kleinkindern mit Down-Syndrom unterschätzt. Die große Freude und Motivation,mit der sich Kinder mit Down-Syndrom neuen Förderungsmethoden zuwenden, schafft die ideale Basis für überraschende Lernerfolge.
Die Gesamtkosten für diese Tagung belaufen sich auf etwa 50.000 Euro. Die Eltern versuchen nun,in ganz Österreich Sponsor- und Spendengelder zu sammeln. DI Jürgen Wieser aus Leoben,dessen 8-jährige Tochter ein munteres Down-Syn-
Die Physiotherapie BOMA im Sportzentrum Kapfenberg besteht aus einem Team von 4 Physiotherapeuten, die sehr eng mit den umliegenden Ärzten und Krankenhäusern zusammenarbeiten.
drom-Kind ist,organisiert als Vorsitzender von Down-Syndrom Österreich mit einem 20köpfigen Team diese Tagung.
Die Firma ESTET,spezialisiert auf schweißtechnologisch hochwertigen Stahlbau sowie Personalservice mit Hauptsitz in St. Michael ob Leoben,hat sich als erstes Unternehmen Österreichs spontan entschieden,diese Fachtagung zu unterstützen. ESTET spendete 3.500 Euro für das ambitionierte Vorhaben. ■
Die Therapie gilt als wesentlicher Bestandteil im Heilungsverlauf der Patienten nach Unfällen,Operationen,Bandscheibenerkrankungen und Sportüberlastungen. Sie ermöglicht ein schnelleres Gesundwerden und Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess sowie eine raschere Rückkehr in den Sport. Was das Team der Physiotherapie BOMA auszeichnet,ist die persönliche Betreuung des Patienten vom Beginn der Rehabilitation,bis das Therapieziel erreicht ist. Die Therapie setzt sich zusammen aus einer genauen phsysiotherapeutischen Befunderhebung und einem individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlungsprogramm. Dieses inkludiert je nach Indikation Manualtherapie,Entlastungstechniken zur Schmerzbehandlung, spezielle Trainingsprogramme für Muskelaufbau,Stabilität,Ausdauer sowie Koordination. Die Therapeuten sind auf dem aktuellen Stand der Medizin durch Teilnahme an Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen. Positiv hervorzuheben ist außerdem,dass die Räumlichkeiten hell und freundlich sind und den Patienten ein gut ausgestatteter Trainingsraum zur Verfügung steht,weiters die Nutzung der Sportanlage des Stadions,das Hallenbad sowie der Kletterraum des ÖAV.
Birgit Auer-Matthijs dipl. PT Instruktorin für Nichtoperative Orthopädie und Manuelle Therapie der International Academy of Orthopedic Medicine, ehem. leitende Therapeutin d. LKH-Bruck u. Lehrerin an d. Akademie f. Physiotherapie,Hospitationen in D, B und USA.
Walter Gußner dipl. PT Berufserfahrung im UKH Linz, in Praxen in Wien und Graz, Studium der Medizin.
BOMA Praxis für Physiotherapie, Johann-Brandl-Gasse 25, 8605 Kapfenberg neben Sporthotel Tel.: 03862 211 03
Gertraud König dipl. PT
Assistentin für Nichtoperative Orthopädie und Manuelle Therapie der International Academy of Orthopedic Medicine. Berufserfahrung in GKK
Graz, UKH Kalwang, Privatklinik Kastanienhof, Leistungssportbetreuung als Physiotherapeutin und Konditionstrainerin: Weltcup-Schiteam Neuseeland / Claudia Riegler.
Omer Matthijs dipl. PT Instruktor für Nichtoperative Orthopädie und Manuelle Therapie der International Academy of Orthopedic Medicine, Berufserfahrung in Europa (D, B, NL, CH) und USA(u. a. Konsulent der University of Arizona), Fachbuchautor, Research-Veröffentlichungen.
Viele therapeutische Synergien vereinen Frau Barbara Stefan und Dr. Günter Stefan, Facharzt für Innere Medizin-Kardiologie, Sportmedizin (ÖÄK-Diplom), in ihrem von viel Natur umgebenen „Physiotherapiezentrum B. Stefan Ltd.“ im heilklimatischen Kurort Laßnitzhöhe bei Graz. Es werden umfassende Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der Physiotherapie und physikalischen Medizin sowie der Sportmedizin und Sportphysiotherapie angeboten.
weg,Biotop und Wäldern vor der Haustür. In enger Zusammenarbeit mit der Kurkommission,dem Tourismusverband und den Beherbergungsbetrieben von Laßnitzhöhe werden Laufgruppen und Nordic Walking unter entsprechender physiotherapeutischer Anleitung und Nachbetreuung für alle Altersgruppen angeboten.
Im Falle der Zuweisung durch den Arzt werden dem Patienten 80 Prozent des Krankenkassentarifes für die Behandlungen erstattet. Bei Transportunfähigkeit werden auch Hausbesuche angeboten.
Seit fast zwei Jahren betreibt Barbara Stefan mit dem „Physiotherapiezentrum B. Stefan Ltd.“ im Ärztehaus der Schwarzl Tagesklinik in Laßnitzhöhe ein Ambulatorium der besonderen Art. Als selbständiges Ambulatorium nach den Bestimmungen des Steiermärkischen KrankenanstaltengesetzesbieteteseinbreitesBehandlungsspektrum,das alle Bereiche der Physiotherapie und physikalischen Therapie umfasst: Nachbehandlungen von Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen,HerzKreislauf- und Atemwegserkrankungen,von Erkrankungen aus dem orthopädischen und posttraumatischen Bereich bis zu Einzel- und Kleingruppengymnastik sowie die komplette Leistungsdiagnostik,Trainingsberatung und medizinischeTrainingstherapie nach Sportverletzungen. Stefans Physiotherapiezentrum,das verkehrstechnisch ausgezeichnet erschlossen ist,öffnet sich vielen Bedürfnissen. Das entspannende und gemütliche Ambiente der Einrichtung,eingebettet in wohl tuenden,dezenten Düften gemäß der Aromatherapie,lädt ein zum Wohlfühlen. Diplomierte Physiotherapeuten,Heilmasseure, diplomierte medizinische Fachkräfte sowie Sportwissenschaftler betreuen neben Familie Stefan die Kunden und Patienten. Einbezogen in den Heilprozess wird vielfach auchdiemalerischeLandschaftdes Kurortes Laßnitzhöhe mit Wander-
Das Physiotherapiezentrum bietet ca. 500 m2 Behandlungsräume,die so gut wie jede physiotherapeutische Behandlung erlauben: Physiotherapie- und Massageräume,zwei Räume für Gruppentherapie und Trainingszwecke,eine sportmedizinische Untersuchungsstelle und einen physikalischen Behandlungsbereich für die Trocken- und Nasstherapie sowie für Laser- und Magnetfeldtherapie. Die physikalische Therapie umfasst klassische und spezielle Massagen von der Lymphdrainage,Akupunktmassagen,Bindegewebs- und Reflexzonenmassagen bis zur Kryo(Kalt-),Parafango- und Inhalationstherapie,Laser,Farbpunktur nach P. Mandel,spezielle Entspannungstechniken, Shiatsu,Tuina,Esalenmassage etc. werden im gewerblichen „Fachinstitut für Massage“ und „Institut für Bioenergetik“ von Frau Stefan angeboten,welches sich im gleichen Hause befindet.
Info: Physiotherapiezentrum B. Stefan Ltd., Fachinstitut für Massage, Institut für Bioenergetik, Institut für Sportmedizin und Sportphysiotherapie (im Ärztehaus der Schwarzl Tagesklinik) Hauptstraße 140 – A 8301 Laßnitzhöhe Tel.: 03133/ 30 505 – Fax: 03133/ 38 105 E-mail: info@schmerzade.at www.schmerzade.at
Kräftigung: Abduktoren (Beinabspreizer) links und rechts
Ausgangsstellung: Seitlage,unteres Bein gebeugt, rechtes Bein im Knie gestreckt, im Sprunggelenk gebeugt, Fuß nach innen gedreht.
1. Übung:
Dehnung: Adduktoren – Innere Beckenmuskeln – Rumpfmuskeln
Ausgangsstellung:Grätschsitz aus Grätschsitz beide Fersen zum Gesäß ziehen und mit Ellbogen beide Oberschenkel nach außen drücken
7 Atemzüge lang (ca. 1 Minute)
Buch u. Videobestellung:DKB Institut, Dr. Aigelsreiter,Untere Teichstr.88,8010 Graz, Fax:0316/ 46 61 41
Neue Ausgangsstellung: Seitlage,unteres Bein gebeugt, linkes Bein im Knie gestreckt, im Sprunggelenk gebeugt, Fuß nach innen gedreht.
7 – 14 – 21 mal rechtes Bein abspreizen,Hüftgelenk muss gestreckt sein.
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1. Übung: 7 – 14 – 21 mal linkes Bein abspreizen. Hüftgelenk muss gestreckt sein.
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Moorbad Schwanberg • 8541 Schwanberg • Tel. 03467/ 8217-0 Fax-Dw 70 • E-Mail: info@moorbad-schwanberg.at www.moorbad-schwanberg.at
(Aus dem Buch: Für Wohlbefinden und Leistungssteigerung)
Die Sensation ist perfekt. Während Wissenschaftler und Chemiker noch immer am Forschen sind, hat ein Tüftler aus dem Schwarzwald die Entdeckung seines Lebens gemacht. Er hat Wirkstoffe von verschiedenen Pflanzen gefunden, welche in jedem Fall das Haarwachstum wieder anregen. Das Haarproblem für Millionen von Menschen ist jetzt endlich gelöst.
Ein Wunder?
Der Erfinder Erwin Stückler sieht es anders. Seine Entdeckung basiert auf der Überzeugung, dass die wichtigsten Faktoren für die meisten Haarprobleme in der mangelhaften Ernährung mit zu wenig Vitaminen, Mineralstoffen und der Übersäuerung des Körpers sowie in der Umweltbelastung zu suchen sind. Deshalb kann aus seiner Sicht nur ein Präparat, das von innen heraus wirkt, positive Resultate bringen. Erwin Stückler, seit Jahrzehnten mit der Herstellung und dem Handel von naturbelassenen Lebensmitteln beschäftigt, hat ein natürliches Mittel gegen viele Erkältungskrankheiten entwickelt. Die gefundene Rezeptur, mit sehr großem Anteil an pflanzlichenVitaminen sowie Kräuteressenzen, Blütenpollen und ionisiertem Korallen-Calcium, zeigte bei den Anwendern völlig überraschend höchst erfreuliche Nebenwirkungen. Immer häufiger war zu beobachten, dass der Haarausfall gestoppt wurde und neue Haare auf schon kahlen Stellen wuchsen.
Die Haar-Vitamin-Kapsel
Nach anfänglichem Zögern entschloss sich Erwin Stückler schließlich, der Sache auf den Grund zu gehen, und unternahm den entscheidenden Schritt. Er ließ das Mittel in einem großen Basler Forschungslabor wissenschaftlich testen.
Erwin Stückler Erfinder und Hersteller
Nach einigen Monaten war die Sensation perfekt.
Die von Erwin Stückler entdeckte Wirkstoffkombination fördert das Haarwachstum und trägt dazu bei, dass ein bereits vermehrt eingetretener Haarausfall gestoppt und neues Haarwachstum wieder angeregt wird. Esta Vital, die Haar-Vitamin-Kapsel, war geboren. Die Wirkung setzt zwar nicht über Nacht ein, aber nach 3 bis 8 Wochen sind erste Erfolge sichtbar, der überdurchschnittliche Haarausfall ist jetzt gestoppt.
Bei regelmäßiger Anwendung trägt Esta Vital zur Reaktivierung der vorhandenen Haarwurzeln bei. Dank der Zuführung dieser lebenswichtigen pflanzlichen Vitamine, Nähr- und Mineralstoffe und des ionisierten Korallen-Calciums (800 mg), welches den Energiefluss fördert, profitiert der Anwender von weiteren angenehmen Wirkungen des Präparates.
Diese wertvollen organischen Mineralien helfen dem Körper, einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt herzustellen. Haarausfall sowie verschiedene andere Krankheiten können durch Übersäuerung verursacht werden. Die Harmonie des Körpers wird positiv beeinflusst, und das allgemeine Wohlbefinden wird gesteigert. Sichtbare Zeichen dafür sind neben den schönen Haaren auch eine gesunde Haut und feste Nägel.
Zur optimalen Ergänzung der Esta Vital Haar-Vitamin-Kur empfiehlt Erwin Stückler die gleichzeitige Anwendung des ebenfalls von ihm entwickelten Spezial-Pflegemittels Esta Vital Vitamin-Haar-Shampoound Esta Vital Vitamin-Haar-Wasser.
Esta Vital Haar-Vitamin-Kapseln enthalten:
Kapsel A:
Bockshornkleeesamenextrakt, ionisiertes Korallen-Calcium, Magnesium, Vitamin E, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12,Niacin.
Kapsel B:
Blütenpollen, ionisiertes Korallen-Calcium, Vitamin C, Lecithin, Zink, Vitamin B1, Folsäure, Biotin, Selen, L-Lysin, L-Cystin, Aminosäuren.
Die Kapseln sind ohne Fließmittel und Füllstoffe hergestellt. Die Kapselhüllen bestehen aus 100% Cellulose.
Verzehrempfehlung:
Je 4 Esta Vital Kapseln der Sorte Aund B über den Tag verteilt vor den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit einnehmen!
*Laut RDAder EU-Richtlinie über die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln.
Esta Vital Vitamin-Haar-Shampoo enthält: Jojobaöl, Aloe Vera,Kamille, Hamamelis, Vitamin E, Brennnessel, Rosskastanie, Vitamin C, Vitamin B5.
Esta Vital Vitamin-Haar-Wasser enthält: Jojobaöl, Brennnessel, Kamille, Rosskastanie, Hamamelis, Arnika, Rosmarin, Lindenblüte, Vitamin C und Vitamin B5.
Die Stadt Bruck an der Mur macht sich bereits jetzt startklar für die Landesausstellung 2006, die dem Thema Gesundheit gewidmet sein wird.
Alljährlich findet die Brucker Gesundheitsmesse statt. Für die Landesausstellung 2006 baut die Stadt Bruck auf drei Standorte:die neu gestaltete Stadthalle,ein neu errichtetes Sozial- und Gesundheitszentrum und das beliebte Naherholungsgebiet Weitental,die im Sinne von Nachhaltigkeit auch nach 2006 der Brucker Bevölkerung auf vielfältige Weise zur Verfügung stehen. Bürgermeister
dem Betritt zum Netzwerk „Gesunde Städte Österreichs“ ganz besonders dem Thema Gesundheit. Deshalb haben wir auch versucht,eine Großveranstaltung mit diesem Thema anzugehen,und sind froh,2006 die Landesausstellung zum Thema Gesundheit machen zu können. Wir haben Ende des Vorjahres begonnen,gemeinsam mit den Bürgern in Arbeitskreisen eine Ideenbörse einzurichten,die alle Lebensbereiche umfasst. Ab April versuchen wir die Ideen, die in der Ideenbörse aufgetaucht sind,gemeinsam mit der Bevölkerung umzusetzen.
KLIPP:Bruck will „Gesundheitsstadt“ werden. Wie bereitet man sich auf die LA 2006 vor?
Ein wichtiger Standort der LA 2006 ist der Kulturhaus-Stadtsaal. Wir werden in einigen Monaten mit dem Umbau des Hauses beginnen – mit insgesamt sieben Millionen Euro Investitionskosten – und Ende 2004 fertig sein. Das Haus wird Standort der Hauptausstellung der LA 2006 sein. Im Anschluss an die Landesausstellung werden wir
KLIPP:Wie sehen Sie die Zukunft von Bruck?
Rosenberger:Wir waren schon bisher in der Dienstleistung stark, und da versuchen wir unsere Stärken auszuspielen. Allein im Jahr2002habenwirinderInnenstadt 18 neue Geschäfte und Betriebe angesiedelt. Das war ein großer Erfolg für unser City-
dort ein attraktives Kultur- und Konferenzzentrum haben. Und das dritte Standbein ist in unserem Weitental. Wir wollen hier die Gesundheit mit der Natur vernetzen:Wir haben hier ein einzigartiges Gebiet mit Steingarten,Kräutergarten,60 km familienfreundlichen Wanderwe-
management. Durch unser Stadtmarketing,den Einkaufstourismus und den Kulturtourismus verzeichnen wir große Erfolge. Wir haben von 1992 bis 2002 die Nächtigungszahlen verzehnfacht. Wir wollen,und das ist ganz neu und noch nicht bekannt,ein großes Wellness-Zentrum auf-
Bernd Rosenberger berichtet über die Neupositionierung von Bruck/Mur als Stadt der Gesundheit.
KLIPP:Alljährlich findet in Bruck die Gesundheitsmesse statt, 2006 wird die Landesausstellung mit dem Thema Gesundheit ausgerichtet. Welche Bedeutung hat dieses Thema für Bruck?
Bürgermeister Bernd Rosenberger:Wir machen die Gesundheitsmesse schon seit 13 Jahren, heuer zu den wichtigen Themen „Gesundheit am Arbeitsplatz“ und „Gesund in Pension“. Die Stadt Bruck widmet sich seit
Rosenberger:Es geht nicht darum,sechs Monate eine Ausstellung zu haben und sehr viel Geld zu investieren,ich denke an die ganze Infrastruktur,die hier ja dafür zu errichten ist,sondern es geht darum,Nachhaltigkeit zu erzeugen. Ziel ist es,die Brucker Bevölkerung und die der Region – es werden ja andere Gemeinden auch mittun – gesünder zu machen. Zum Beispiel mit der Errichtung unseres Sozial- und Gesundheitszentrums,das bereits Ende 2003 seine Pforten öffnen wird. Dort werden in einem Haus verschiedene Sozialeinrichtungen,ein Frauengesundheitszentrum,verschiedene ausgesuchte Fachärzte und niedergelassene Ärzte untergebracht sowie ein physikalisches Ambulatorium,in dem Untersuchungen,Therapien und Kleinoperationen möglich sind – mit viel geringeren Kosten als bisher. Während der Landesausstellung sollen hier die Besucher eine Diagnosestraße nutzen können und sich durchchecken lassen.
gen,einem Naturschutzzentrum, einem großen Waldspielplatz etc. Wir werden hier für die LA unser Jugend- und Familiengästedorf ausbauen und die Bettenkapazität erweitern.
bauen. Die Pläne dazu gibt es bereits. Mit vielen begleitenden Projekten wollen wir die Landesausstellung als Initialzündung nützen,um Bruck auch österreichweit zu bewerben. ❑
Seit entdeckt wurde, dass Stammzellen sich in verschiedene Zellen verwandeln können, scheinen Visionen zum Greifen nahe. Therapien bei zahlreichen Erkrankungen werden denkbar und weltweit intensivst erforscht.
Der Grazer Arzt Karl-Heinz Preisegger widmet sich mit der neu gegründeten EccoCell Biotech der Stammzellforschung für Erwachsene. „Dass man Stammzellen aus dem Nabelschnurblut gewinnen kann,ist bekannt und wird ebenfalls von uns mit der Firma Lifecord betrieben. Wir möchten jedoch auch die Stammzellen von gesunden Erwachsenen gewinnen und uns deren Erforschung widmen“,so Preisegger.
Durch diese medizinische Revolution werden zahlreiche neue Therapieansätze möglich. Die Erforschung gerade solcher Stammzell-Therapienhateinneues Zentrum in Graz zum Inhalt.
Derzeit laufen 10 Forschungsprojekte in Kooperation mit der Universität Graz,der TU sowie bei EccoCell und Lifecord. Durch eine Vernetzung zahlreicher Spezialisten aus den Gebieten der Kardiologie,der Dermatologie,der Onkologie oder der Orthopädie errichtet man ein Stammzellen-Center of Excellence. Das Land Steiermark stuft
diesen Forschungsbereich als so interessant ein,dass EccoCell mit Mitteln aus der Wirtschaftförderung und auch des Forschungsförderungsfonds gefördert wird. Ein heute angelegtes Stammund Immunzellen-Depot könnte in der Zukunft für vielfältige Therapien als Rohstoff wichtig sein. „Derzeit fragen am intensivsten Ärztekollegen nach,die Immun- und Stammzellen einlagern möchten,um später bei schweren Erkrankungen darauf zurückgreifen zu können“,berichtet Preisegger über die beginnende Nachfrage. ❑
Stammzellen:
Sind unreife Zellen,die sich in unterschiedlichste Zelltypen verwandeln können. Sie können auch ein Blutund Immunsystem wieder aufbauen.
Behandlung:
Erfolgt heute schon bei Tumoren,Herzinfarkt oder bei Immunerkrankungen. An weiteren Anwendungen wird weltweit geforscht.
Vorsorge-Depot:
Die Anlage eines Stammund Immunzellen-Depots kann auf zwei Arten erfolgen:bei der Geburt aus dem Nabelschnurblut über lifecord (www. lifecord.at).
Bei Erwachsenen aus Knochenmark oder aus Blut über EccoCell (www.eccocell.com).
Prof. Dr. Karl-Heinz Preisegger
Das zeitaufwendige Zeremoniell mit dem GesundheitsCheck ist nicht jedermanns Sache,doch wenn’s hilft,dann soll es so sein. Der kleine,enge Stollenzug,der jeweils hunderte Gäste bis zu 2,5 km in das Ber-
verspricht eine Einfahrt in den Gasteiner Heilstollen sehr gute Heilungsaussichten,auch Zivilisationskrankheiten und Allergien wie z.B. Heuschnupfen können wirkungsvoll bekämpft werden.
ginnere transportiert,wo sie in verschiedene Stationen dem Körper Ruhe und Erhohlung gönnen,wirkt nicht auf jeden befreiend und anregend,aber was tut man nicht alles für die Gesundheit.
Bei bis zu 41,5 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 % registrierten Geologen und Geophysiker auch eine geringe Alphastrahlung des Edelgases Radon. Diese relativ niedrige Radonkonzentrationen in günstiger Kombination mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit kann die verschiedensten Krankheitsbilder sehr positiv beeinflussen. Nicht nur bei Erkrankungen wie Morbus Bechterew
In den tiefen Stollen des Radhausbergs, wo man schon im Mittelalter nach Gold suchte,fanden Bergarbeiter zwar nicht die erwarteten ergiebigen Mengen des begehrten Edelmetalls, doch machten sie eine andere wundersame Entdeckung:Ihre rheumatischen Beschwerden verschwanden trotz körperlicher Schwerstarbeit im Inneren des Berges. Ein Phänomen,das Wissenschaftler durch gezielte Untersuchungen in den 50er-Jahren bestätigten. Der Gasteiner Heilstollen eignet sich nämlich keinesfalls ausschließlich zur gezielten Behandlung von Erkrankungen,sondern stellt aufgrund des positiven Reizes auf den Stoffwechsel auch eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Stärkung des Immunsystems dar. Unbestritten sind unter anderem auch die positiven Reize des Heilstollenklimas auf Fruchtbarkeit und Potenz,was wiederum zur kreativen Namensgebung wie „Viagra der Alpen“ oder „Luststollen“ geführt hat,aber auch das äußerst umfassende Wirkungsspektrum und die Vielseitigkeit der „Natursauna im Berg“ unterstreicht. ■
Die Pathologie ist ein unentbehrlicher Bestandteil der modernen Medizin. Pathologen sind ein wesentlicher Faktor in Diagnostik und Therapie und wichtiger Partner der meisten chirurgischen Fächer.
Pathologen sind klinisch tätige Ärzte,die unter anderem mit chirurgischen Fächern,endoskopischen Disziplinen und Radiologen eng zusammenarbeiten. Ihre Befunde sind von zentraler Bedeutung für die Behandlung von Krebspatienten. Daher trifft der Bezeichnung „Ärzte der Toten“ für Pathologen nicht zu. Das LKH Graz West verfügt über ein eigenes Institut für Pathologie,welches in enger baulicher Synthese der Endoskopie, dem Operationssaal und dem Institut für Radiologie unmittelbar benachbart ist. Dadurch sind ein enges interdisziplinäres Zusammenspiel und ein Arbeiten auf hohem fachlichen Niveau gewährleistet.
Der Schwerpunkt der Pathologen liegt in der Gewebsdiagnostik anhand von Biopsaten und Operationspräparaten. Jedes aus dem Körper entnommene Gewebe sollte einer Gewebsuntersuchung zugeführt werden. Dies dient zur Diagnostik bösartiger Erkrankungen und deren Vorstufen sowie entzündlicher und degenerativer Erkrankungen.
Durch die Schnellschnittdiagno-
se wird das weitere operative Vorgehen beeinflusst. Neben Gewebsstücken können auch Zellen anhand von Abstrichen von Schleimhäuten (Gebärmutterhals,Bronchialtrakt,Gastrointestinaltrakt,Harntrakt) sowie Punktate von Organen (z. B. Schilddrüse) und Flüssigkeiten in Körperhöhlen (z. B. Brustund Bauchhöhle) untersucht werden (Zytopathologie). Eine rasche pathologische Diagnostik ist Grundvoraussetzung für eine effiziente Therapie im Rahmen einer qualitativ hochwertigen Medizin. Dies wird im LKH Graz West durch eine moderne Logistik und ein hoch qualifiziertes und erfahrenes Team umgesetzt. Schnellschnittbefunde dauern je nach Aufwand ca. 10 –30 Minuten. Bioptische Befunde dauern im Schnitt 1–2 Tage,können aber in dringenden Fällen innerhalb weniger Stunden erstellt werden. Befunde an Operationspräparaten dauern 2–3 Tage,bei aufwändigen Untersuchungen maximal5Tage,zytologischeBefunde meist nur einen Tag. Dadurch ist gesichert,dass Operationen zügig geplant werden können undderhistologischeoderzytologische Befund nach einem Eingriff bereits vor der Entlassung des Patienten fertig ist. Durch die histologische oder zytologische Untersuchung wird auch die Qualität des endoskopischen oder röntgenologischen Befundes sowie eines operativen Eingriffes überprüft. Qualitätssicherung ärztlichen Handelns wird im LKH Graz West durch enge interdisziplinäre Kommunikation praktiziert. So werden z. B. kompliziertere Fälle von Darmentzündungen vor der Behandlung zwischen Pathologen und Gastroenterologen gemeinsam am Mikroskop diskutiert. Bei derAbklärung von Knoten in der Brustdrüse wird die Diagno-
se innerhalb weniger Stunden aus der Nadelbiopsie mittels eines gewebeschonenden Schnelleinbettungsverfahrens gestellt. Während der Operation eines Brustkrebses,die im LKH Graz West in ca. 80% der Fälle organerhaltend durchgeführt wird,beurteilt der Pathologe,der ein Stockwerk unter dem Operationssaal arbeitet,mittels der Gefrierschnitttechnik (so genannter Schnellschnitt) innerhalb von ca. einer Viertelstunde,ob die Schnittränder krebsfrei sind. Nach der Operation wird die Stadieneinteilung des Tumors,das gesamte Präparat minutiös zerlegt und eingehend analysiert.
Durch den Einsatz moderner Methoden im eigenen Labor am LKH Graz West wie Immunhistochemie und in situ Hybridisierung (FISH) werden wichtige Zusatzinformationen für die Therapie geliefert,z. B. über das Ansprechen bösartiger Tumoren auf bestimmte Therapieformen. Die Bestimmung von Östrogenund Progesteronrezeptoren und des Rezeptors Her2/neu am Tumorgewebe mittels automatisierter immunhistochemischer Technik dient als wesentliche Voraussetzung für die weiterführende Therapie. Ob eine Frau nach ihrer Brustkrebsoperation sich einer Hormontherapie oder einer Chemotherapie unterziehen muss bzw. ob die Tumorzellen auf eine Antikörpertherapie gegen Her2/neu mittels des Medikamentes Herceptin ansprechen wird,wird somit maßgeblich durch die Befunde des Pathologen bestimmt.
Zu den besonderen fachlichen Schwerpunkten des Institutes gehören auch die Diagnostik gynäkologischer Tumoren (Gebärmutter- und Eierstockkrebs und derenVorstufen) und von Erkrankungen der Schilddrüse,die in enger Zusammenarbeit mit
dem KH der Barmherzigen Brüder in der Marschallgasse erfolgt. Die Einbindung von Pathologen in das Krankenhausteam,wie im LKHGraz West,verkörpert eine moderne Spitalsstruktur und gewährleistet eine hohe Behandlungsqualität zum Wohle der Patienten. In Abwandlung eines Sprichwortes trifft wohl für moderne klinische Pathologen Folgendes zu:„Sie können vieles, haben nicht immer Recht,aber bringen oft Licht ins Dunkel einer Krankheit.“
Prim. a. o. Univ.-Prof. Dr. Sigurd Lax mit seiner Stellvertreterin OADr. Ursula Humer-Fuchs (rechts), der leitenden MTA Karin Wendl und MTA Stefanie Löcker (vorne). OA Dr. Ursula Humer-Fuchs bei der Vorbereitung eines Schnellschnittes (siehe Detailfoto in der Leiste unten). Die leitende MTA Karin Wendl(oben)koordiniert acht MitarbeiterInnen. Prim. a. o. Univ.-Prof. Dr. Sigurd Lax, Vorstand der Pathologie im LKHWest Fotos: Helmut Kolaricsich zusehends.
Ich fühle mich schon sehr sicher, als zwei Reiter aus dem gleichen Stall mich überholen. „Kari-
Alljährlich findet in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein 130 km Langstreckenrennen mit Pferd statt, zu dem die besten Reiter der Welt eingeladen werden. Dieser Ritt nennt sich „The World´s Most Preferred Endurance Ride“ und gehört als CEI**** zu der schwersten Kategorie in dieser Disziplin.
Ich hatte in den letzten Jahren an zahlreichen internationalen Turnieren bzw. Europa- und Weltmeisterschaften in dieser Sportart teilgenommen und konnte einen guten Kontakt zu den selbst reitenden Scheichs aus Dubai herstellen-was mit ei-
ner Einladung zu diesem Ritt belohnt wurde.
Die erste Lektion,die ich in Dubai lerne ist:„Nix is fix“. So erfahre ich gleich einmal,dass die Leihpferde erst am Tag vor dem Rennen verteilt werden und wei-
ters,dass das Rennen überhaupt einen Tag später ist,am 21.März. Dafür sind die Leute alle sehr freundlich,die Unterbringung ist luxuriös,wie überhaupt ganz Dubai eine Märchenwelt ist.
Fühle ich mich am ersten Tag noch etwas allein und verloren, fällt nach und nach auch von mir der Druck ab,ich treffe viele Freunde,die sich riesig freuen, dass ich da bin,Valerie Kanavy,
mehrmalige Weltmeisterin aus den USA,begrüßt mich,als wär ich auch ein Weltmeister. Sundar,der Sekretär der dortigen FN (mein Kontaktmann nach Dubai) hilft mir auch und durch ihn darf ich sogar das Pferd „Karimah“ bereits vorher reiten. „Karimah“ ist ein sehr hübscher,rotbrauner Araberwallach und gehört dem Präsidenten Sheikh Zayed,er zeigt sich aber aufgrund des Sturms in der Nacht zuvor übernervös (nach einer olympiareifen Pirouette lieg ich gleich einmal unten-sehr gut fürs Selbstbewußtsein). Ich denke,dass ich beim Start gut aufpassen muss, bis er sich beruhigt hat,dann wird alles gutgehen. Viele Informationen,wie ich reiten soll, bekomme ich nicht,ich hole mir aber Tips vom Stallpersonal,alles Pakistani. Eine der Assistenztrainerinnen dort ist sichtlich nicht begeistert,dass ich dieses Pferd reite,ich vermute, sie hätte es sonst gekriegt. Ich merke schnell,dass die Dinge, die sie mir sagt,eher dem Pferd schaden (bin ja auch nicht sozusagen „auf der Nudelsuppe dahergeschwommen“). Die anderen Trainerinnen und vor allem der Chef Charles EdwardWilson sind aber durchwegs nett und wohlwollend.
Der Start ist wesentlich gesitteter,als ich erwartet habe,es sind genügend,die auch ruhiger beginnen wollen und ich schließe mich an,„Karimah“ beruhigt
mah“ flippt aus und ist kaum zu bändigen,er will nach. Ich pariere zum Schritt durch und warte auf die Nächsten,eine kluge Entscheidung,denn nun relaxt er wirklich und ich kann ihn am langen Zügel reiten,er geht sein Tempo,er kennt sich aus.
Ich hab ein eigenes Betreuerauto ständig neben mir,die Markierungsfahnen sind meterhoch,ein Verreiten ist also selbst für mich nicht möglich,auch sehr beruhigend. Flotte Liedchen auf den Lippen spule ich die ersten 60 km ohne irgendwelche Probleme herunter und fühle mich prächtig.
Dann aber die dritte 30er -Runde:die Temperatur steigt auf 45 Grad und irgendwie wird jeder km länger,ich bin sicher,es ist jeder km eigentlich 10km,die haben sich sicher vermessen, weit und breit nur Wüste. Dazu kommt,dass „Karimah“ allein nicht richtig vorwärtsgeht,aber wenn ich langsamer reite,verdorre ich am Pferd. Da ich aber das Gefühl habe,dass er sich etwas verspannt,er will auf der rechten Hand nicht galoppieren, trabe ich lieber mit Beinwechsel. Mir fällt ein,dass dies einer der Stallburschen erwähnt hat. Das Vetgate (=tierärztliche Kontrolle mit Zwangspause) kommt und kommt nicht,nur Kaktusbäume. Vielleicht haben sie es schon weggeräumt,mir kommt vor, ich bin schon 20 Stunden unterwegs. Ich beginne,die Wasser-
flaschen auch über mich zu gießen,um wieder für ein paar Meter Biß zu kriegen. Das hilft ungefähr bis zum nächsten Kaktus. Da hole ich gottlob die Dänin ein und mit dem zweiten Pferd geht „Karimah“ wesentlich schneller und wir sind endlich im Gate. „Karimah“ hat keine Probleme beim Check,den
erforderlichen Pulswert (ein Pferd,das nicht 64 oder weniger innerhalb von 30 Minuten hat, wird eliminiert) hat er immer gleich. Ich erwähne,dass ich glaube,er ist verspannt,bekomme aber die Anweisung,ich soll jetzt schneller reiten,er sei fit. Ich denke,die müssen das wissen,und reite nun die nächsten 19 km wirklich schneller (für mich natürlich angenehmer, Sandsturm zieht auf und ich vermute in jedem Kaktus dasVetgate,bin schon recht fertig). Vor mir sind ein paar Reiter,ich gebe Gas,aber nein,es sind Kamele. Mir dämmert,was eine Fata Morgana ist. Endlich das Vetgate. Der amerikanische Tierarzt sagt „he walks on his heinis“ (klingt für mich sehr lustig) und
ich muß nochmals zur Kontrolle,ärgere mich sehr,dass ich auf diese Trainerin gehört habe. Ich verlange nach dem Stallmasseur und sehe staunend,was man mit Physiotherapie beim Pferd erreichen kann:Er zieht Karimahs Hinterbein zweimal nach vorn (richtiges Stretching),massiert ein bißchen nach und der Muskel ist entspannt.
Die letzten mörderischen 16 km reite ich,obwohl schon im Delirium,stur mit 4 Schritte rechtes Bein traben,4 Schritte linkes Bein traben,das habe ich von der Schweizer Teamreiterin Doris Frei,welche mir einmal anläßlich eines anderen Rittes erklärt hatte,sie habe einen Muskelkrampf auf diese Weise lösen können. Es scheint auch zu wir-
Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 mit Hintertuxer Gletscher und Ski Zillertal 3000 236 km Pisten bis auf 3250 Meter, Halfpipe, Sonnenterrassen, Wellness, Events…
Prospekte: Tourismusverband Tux A-6293 Tux, Tel. ++43/(0)5287/8506, Fax 8508
ken,„Karimah“ wird wieder lockerer.
Blöderweise machen sich nun die 100 l Wasser bemerkbar,die ich getrunken habe und ich verspüre ein ganz dringendes Bedürfnis. Was tun aber,neben mir das Betreuerauto,hinter mir das Masseurauto,und weit und breit kein einziger Kaktus. Mir ist alles „wurscht“,ich stoppe, drücke dem Betreuer „Karimah“ in die Hand „I must go toilette“ und stürze mich hinters Betreuerauto,inbrünstig hoffend,dass jetzt nicht unbedingt der König vorbeikommt. Nun gehen die letzten km gleich leichter und ich bin endlich im Ziel. Der Masseur stretcht Karimah nochmals durch und ich komme mit ihm problemlos durch die Endkontrolle. Alle gratulieren und sind sichtlich beeindruckt von meiner Leistung,der Trainer sagt „you have done very good work“. Ich bin überglücklich und falle ins Heu und in ein tie-
Bei 45 Grad: 100 Liter Trinkwasser, dennoch komt es zur Fata Morgana. Nur die Geländewagen waren „wirklich“.
fes Koma. Nur am Rande bekomme ich mit,dass ich 36. bin (von 108 Startern) und dass viele aufgegeben haben wegen dem extrem schwülheißen Wetter (dadurch fühl ich mich erst recht als Ironwoman).
Die Siegerehrung findet wieder in der Wüste statt,es ist gigantisch,was die alles auftischen. Wir bekommen alle Superpreise, Pokal mit Uhr,Pferdedecke, Windjacke,Poloshirt usw. und nicht zu vergessen:Eine CDRom:in 5 Minuten Arabisch.... Nun ist nur mehr Urlaub und relaxen angesagt und ich niste mich am Meer ein...einfach traumhaft.
Diese Woche in Dubai wird für mich unvergeßlich bleiben,vor allem der immense Einsatz der UAE für unseren Sport und die herzlichen Bemühungen,alle Reiter zufriedenzustellen,hat mich tief beeindruckt. ■
The snow must go on…and on…and on…365 Tage Hintertuxer Gletscher
„DenAnstoß für den internationalen Austausch hat eigentlich unser Sohn
Richard gegeben“,erzählt
Edeltraud Birnstingl aus Hitzendorf. Als Sohn Richard vor drei Jahren
über ein AFS („American Field Service“) -
Jahr wieder bereit erklärt,ein Mädchen im Rahmen des AFS-Austauschprogramms aufzunehmen. Für ein Jahr hat im letzten Herbst die 17-jährige Gaby Villalba aus Asuncion,der Hauptstadt von Paraguay,nun ihre „Zelte“ in Hitzendorf aufgeschlagen. Ihren Aufenthalt erleichtert,dass Gaby schon Deutsch in der Schule in Paraguay gelernt hat. Nun geht sie für ein Schuljahr ins Akademische Gymnasium in Graz,hat sich 7 Gegenstände ausgesucht,tut sich sprachlich aber auch in den anderen Fächern leicht.
„Inzwischen hat sie sich auch an die Tempe-
abbauen. Insofern sind die AFS-Austauschprogramme für interkulturelles Lernen tatsächlich ein kosmopolitischerAnsatz,den wir begrüßen“,begründet Frau Birnstingl ihre Bereitschaft,als Gastfamilie fürAFS zu fungieren.
Und Gaby Villalba? Sie fühlt sich bei Familie Birnstingl sehr wohl und findet Österreich total interessant:„Ich fühle mich wie ‚Alice in Wonderland‘,genieße die schöne grüne und weiße Landschaft“,gesteht Gaby Villalba. Sie findet auch Geschmack an guten heimischen Gerichten,bloß die Kälte
Schüleraustausch schafft nicht nur Verstehen anderer Kulturen, er hilft auch, Vorurteile abzubauen.
Edeltraud und Werner Birnstingl haben bereits zum zweiten Mal eine Austauschschülerin aus Lateinamerika im Rahmen der AFS-Schüler-Austauschprogramme für ein Jahr bei sich aufgenommen.
Gaby Villalba aus Paraguay erkundet das Land mit großem Interesse.
Austauschprogramm in Richtung New York Upstate (Staat N.Y.) aufbrach,bezog im Gegenzug Charline aus Chile sein Zimmer im Elternhaus.
Gerne hat sich die Familie Birnstingl dieses
raturen gewöhnt. In der Schule hat man große Freude mit ihr“,freut sich Edeltraud Birnstingl. „Es ist uns wichtig zu ermöglichen,dass Jugendliche die Welt und andere Kulturen kennen lernen und damitVorurteile
machte ihr anfangs etwas zu schaffen. „Heimischer“ wird sie sich im nahenden Frühling fühlen,wenn Temperaturen à la Paraguay herrschen.
Info: Näheres unterhttp://www.afs.at/
Snowboarden in der Wüste mit anschließendem BBQDinner unter freiem Himmel oder Shopping pur in der Metropole der VAE. Dubai bietet dem Urlaubshungrigen, was sein Herz begehrt.
Ob süchtiger Golfer,passionierter Snowboarder oder dem Kaufrausch erlegener Tourist:Dubai bietet so manches, was das Urlauberherz begehrt. Und das natürlich zur kalten eu-
ropäischen Winterszeit. Ist das nicht die Hauptreisezeit für den Touristen,der die Wärme sucht?
25°–35°C in den Monaten Oktober bis Mai versprechen einen sicheren Badeurlaub mit mildem Klima und sonnigen Tagen an den schönsten kilometerlangen Sandstränden am Persischen Golf.
Für Abenteuerlustige steht auch eineAllrad-Jeep-Tour in die Wüste zur Verfügung,zu den Dünen bei Tawi al-Hibab,der Hochburg der Sandsurfer. Anschließend folgt der ruhige Teil des AprèsSki als BBQ-Dinner unter freiem Himmel mit arabischen Spezialitäten und einem unvermeidlichen erotischen Bauchtanz.
Zieht es einen in die Metropole Dubais,so stehen viele Dinge zur Auswahl:vom
Sightseeing,einer Besichtigung der Gold-Souks über das Bewundern des einzigen 7-Sterne-Hotels Burj al Arab mit einem Restaurant unter Wasser oder einer ausgiebigen Shopping-Tour in der Heritage-Village bzw. in den internationalen Shopping Malls. Scheich Zayeds Politik seit 1970,
Burj al Arab: das teuerste Hotel der Stadt und das höchste (321 m) der Welt. Wahrzeichen am feinsandigen Jumeirah Beach ist das Luxushotel Burj al Arab, das die Urlauber ins Reich von Tausendundeiner Nacht entführt.
das Land zu öffnen und das Volk am Ölreichtum teilhaben zu lassen,machte Dubai zu einem der modernsten und reichsten Staaten der Welt. Dubai zählt zu den „Vereinigten Arabischen Emiraten“ (VAE),einer Föderation von sieben weitgehend unabhängigen
Fürstentümern. Der Erdölboom katapultierte sie vom Mittelalter in die moderne High-Tech-Zeit. Das Dubai-Musem im historischen Fort Fahidi informiert sehr anschaulich über das Leben vor dem Ölboom,über Kunsthandwerk und Perlentaucherei. ■
Liebenauer Hauptstraße 2-6
A-8041 Graz
Tel: +43 (0) 316/42 28 29-0
Fax: +43 (0) 316/42 28 29-30
e-mail: info@golfzone.at www.golfzone.at
Die Brucker Firma FellnerCaravan vertreibt Hymer+Adriatik-Reisemobile und Wohnwagen und zeichnet sich durch beste Beratung echter Wohnwagen-Experten aus. Mit den anspruchsvollen Wohnmobilen von Fellner-Caravan wird garantiert jeder Urlaub auf vier Rädern zu einem echten Erlebnis.
Hymer- +Adriatik-Wohnmobile gibt es bei Fellner-Caravan zu kaufen und zu mieten. Die Caravan-Experten von Fellner stehen im neuen Betrieb in Bruck/Mur unter der Tel. 03862/ 57 509 zur Beratung bereit. Besuchen Sie uns auf der Ferienmesse! ❑
www.fellner-caravan.at
Mit dem Alltag kämpfen viele Menschen, und das Abschalten fällt oft sehr schwer. Im Einklang mit den Felsen, der Luft und dem Wasser und rundherum alles vergessen – das ist der Traum von vielen, und er kann wahr werden.
Extremsportarten sorgen für außergewöhnliche Spannung mit großer Nachhaltigkeitswirkung. Man muss nicht weit reisen,um den ultimativen Adrenalinkick zu erleben,denn in Österreich nimmt das Angebot an Extremsportarten wie Bungy Jumping,Rafting,Paragleiten, Canyoning,Fallschirmspringen,Hochseilklettern oder Höhlentouren stark zu. Extremsport wird oft sofort mit Gefahr verbunden,doch dass dies nicht richtig sein muss,beweisen beispielsweise die Adventureanbieter BAC BestAdventure Company in Pruggern und Bungy Jumping Rupert Hirner in Graz.
Vor noch nicht langer Zeit erschien die Verwirklichung eines Bungy-Jumping-Sprunges von der Europabrücke,der höchsten und gleichzeitig schönsten Autobahnbrücke der Welt,eingebettet in die Tiroler Bergwelt, unmöglich,doch durch die Hartnäckigkeit Hirners gab es 1993 den Pionierjump,von ihm persönlich durchgeführt. Bis zur Genehmigung des ersten Sprungtages dauerte es dann weitere fünf Jahre. Der Extremsport,so wie er in Österreich angeboten wird,ist nicht nur für Jugendliche gedacht. Die Nachfrage ist auch bei den Älteren sehr groß geworden,weil die Ausrüstung qualitativ hochwertiger ist und die Sicherheitsvorkehrungen sich ins Positive entwickelt haben. Extremsport bringt Gefahr mit sich, wenn man sich ohne professionelle Beratung und vor allem ohne fachgerechte Ausrüstung in das Abenteuer stürzt. Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich,sich als Laie von einem Profi wie BAC oder Rupert Hirner über sämtliche Gefahren und Sicherheitsvorkehrungen zu erkundigen. „Unser
oberstes Prinzip ist es,das immer verbleibende Restrisiko gering zu halten“,so die Geschäftsführerin von BAC,Mag. Claudia Berger. ❑
Die Best Adventure Company in Pruggern bei Schladming macht so manches, was unmöglich erscheint, doch wahr. Das Unternehmen BAC zählt zu den führenden Unternehmen in Sachen Abenteuersportarten. Angeboten werden u. a. Canyoning, Rafting, Kanu-Trekking, Hochseilgarten, Adventure Trail, Klettern, Floßbau, Wandern, Flying-Fox u. v. m. Die neue Errungenschaft ist der Hochseilgarten. In etwa 12 Meter Höhe auf den Baumstämmen gibt es zahlreiche künstliche Hindernisse zu überwinden. Das kann in einer derartigen Höhe schon eine hohe emotionale Spannung erzeugen. Auch zahlreiche Unternehmen wählen die professionellen Dienste des BAC für ihre Betriebsausflüge. Die einmaligen Outdoorerlebnisse stärken den Teamgeist und steigern die Motivation. „Die Sicherheit aller Teilnehmer steht bei aller Abenteuerlust stets im Vordergrund“, so GF Mag. Claudia Berger.
Information: BAC – Best
Adventure Company
A 8965 Pruggern 96
Tel: 03685/222 45, Fax: dw 4
E-Mail: info@bac.at, www.bac.at
Für Bungy Jumping von der Europabrücke ist das Unternehmen Rupert Hirner zuständig. 1993 erschien die Verwirklichung unmöglich, doch durch die Hartnäckigkeit Hirners gab es dann genau am 3.10.1993 den Pionierjump durch den Geschäftsführer selbst. 2000 und 2001 wurden zwei bis drei Wochenenden für das Jumpen von dieser Megabrücke freigegeben. Erst 2002 wurde eine fixe Station genehmigt, und dann er-
schufen Rupert Hirners Mitarbeiter diese moderne Bungy-Anlage auf der höchsten Autobahnbrücke der Welt. Ein Adrenalinkick der Extraklasse ist der Sprung von der Europabrücke nun für viele, welche die Höhe, den Fall und den Rausch der Tiefe lieben.„Mittels ausgereifter Technik und einer fabelhaften Crew lassen wir den Jump von der 192 Meter hohen Brücke zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis mit großer Nachhaltigkeitswirkung werden“, so Geschäftsführer Rupert Hirner.
Bungy Jumping
GF Rupert Hirner
Info: 0043(0)316 688777
Fax: DW 4
www.europbruecke.at bungy@rupert-hirner.at
Schauen wir uns einmal an, worauf es ankommt, damit Ihr Schwung konstanter wird.
Von „reverse pivot“ spricht man, wenn man das Gewicht beim Rückschwung auf die linke Seite verlagert.
Der „reverse pivot“ – das heißt beim Aufdrehen des Körpers eine Gewichtsverlagerung zur verkehrten Seite hin – ist einer der häufigsten und schlimmsten Fehler im Golf,den wir jedoch alle zu irgendeinem Zeitpunkt einmal begehen. Wir werden nachlässig,stellen uns nicht richtig an den Ball. Statt unser Gewicht im Rückschwung korrekt auf
die rechte Seite zu verlagern,tun wir genau das Gegenteil und lehnen uns schwerfällig nach links (Abb. 2). Keine Drehung,keine Kraft,keine Aussicht auf einen guten Schlag.
Ein Mittel,um euch davor zu schützen – und dies ist ein besonders nützlicher Tipp für die Übungswiese –,besteht darin, gleich beim Set-up etwas mehr
Das Grand Hotel **** in LIGNANO SABBIADORO an der oberen Adria zwischen Venedig und Triest liegt direkt an der Promenade gegenüber dem hoteleigenen Strand.
Es ist mit beheizbarem Außenschwimmbad, Sonnenterrasse, Whirlpool und Fitnessgeräten auf der Dachterrasse sowie Fahrrädern, Parkplatz und Garage ausgestattet. Alles im Preis inbegriffen.
Beim korrekten Aufdrehen des Körpers – wie eine Feder –wird das Gewicht eindeutig auf die rechte Seite verlagert.
Gewicht auf die rechte Seite zu verlagern als normal,sagen wir im Verhältnis von etwa 60 :40 (Abb. 3).
Auf diese Weise verhindern wir eine Verlagerung des Gewichts auf die verkehrte Seite,weil ein Großteil des Gewichts bereits auf der rechten Seite ruht. Außerdem befindet sich bei diesem Set-up die rechte Schul-
ter etwas niedriger als die linke, und das erleichtert Ihnen eine korrekte Schulterdrehung und das richtige Aufdrehen des Oberkörpers im Rückschwung hinter den Ball (Abb. 4). Als Folge dieser Korrektur können Sie mit einem deutlich verbesserten Abschwung eine erheblich größere Schlägerkopfgeschwindigkeit erzeugen und damit eine größere Weite erzielen.
Das Hotel bietet seinen Gästen eine sehr gute italienische Küche mit Menüwahl (zu jeder Mahlzeit ein Fischgericht), Gemüse-, Salat- und Dessertbuffet sowie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Alle Zimmer und Suiten sind komfortabel und auch mit Balkon (direkter oder seitlicher Meerblick) ausgestattet. Internetbenützung gratis. Besonders eignet sich das Hotel auch für Familien mit Kindern. Eigener Speisesaal für Familien mit Kindern bis zu 5 Jahren, neben Miniclub, Kinderstadt, Kinderspielzimmer, kleine Spielterrasse im Freien, Kindercocktail, Kinderbuffet, Kinderanimateurin.
Bitte besuchen Sie uns im Internet unter
www.playa.it
2003 ist Graz Kulturhauptstadt Europas. Ein Bundesland geht mit großen Schritten in eine kulturelle Zukunft. Große Prominenz und Besucher aus aller Herren Länder werden erwartet – aber werden die steirischen Hotels und Beherbergungsbetriebe diesem Ansturm auch gerecht? Vor allem auch im Hinblick auf das große Europa-Treffen am 28. März 2003 in der neuen Stadthalle, zu dem prominente Gäste wie u. a. Helmut Kohl und Michail Gorbatschow erwartet werden, stellt sich die Frage, wie gut unsere Hotels gerüstet sind.
Das Hotel Erzherzog Johann in Graz,„das erste Haus am Platz“,ist auf alle Fälle gerüstet. Umfangreiche Investitionen im Laufe der Jahre haben dazu beigetragen,dass das VierSterne-Hotel in puncto Komfort keine Wünsche offen lässt,ohne deshalb seinen historischen Char-
besserung der Zimmerqualität sowie der Ausbau des Dachbodens in eine große Suite vorgenommen. Nicht zu vergessen ist,dass auch alle Zimmer mit ADSL/Internetzugang ausgestattet sind und neben den bereits bestehenden „Kaiserzimmern“ die ersten Themen- und Künstlerzimmer gestaltet wurden. Die ErwartungenfürdiesesbesondereJahrsind groß:„Über 700.000 Übernachtungen für Graz 2003 und eine höhereWertschöpfung für Handel und Gastronomie durch den stärkeren Tagestourismus“,erklärt Bernhard K. Reif-Breitwieser,der
me des seit 150 Jahren bestehenden Hauses eingebüßt zu haben. Den Gästen stehen 62 HotelzimmerundSuiten,einekleineSauna mit kleiner Sonnenterrasse sowie das Haubenrestaurant Wintergarten,das Wiener Kaffeehaus und die „Ernst Fuchs Bar“ zur Verfügung. Fünf Seminar- und Veranstaltungsräume für Veranstaltungen von 10 bis 250 Personen runden die Palette ab. Im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr wurden im Jahr 2002 die weitereVer-
Hausherr des Erzherzog Johann. „Die Vorbuchung in unserem Haus ist deutlich besser im Vergleich zu den Vorjahren! Wir rechnen mit einer Zimmerauslastung von ca. 65% gegenüber 59% imVorjahr.“
Nahe dem Weltkulturerbe Graz, umgeben vom historischen Markt Frohnleiten,befindet sich das ****-Hotel Frohnleitnerhof. Ein Ort zum Ausruhen und Auftanken,zum Genießen und aktiven Erholen. Die einzelnen Geschosse des Gebäudes wurden terrassenförmig angelegt,um das Tageslicht möglichst optimal auszunützen. Beinahe jedes der 29 Doppelzimmer verfügt über einen eigenen Balkon,und der Gast genießt einen wunderschönen Rundblick über die Mur hin zu den bewaldeten Bergen. Entspannung findet man abends in der Saunalandschaft mit Trocken-, Kräutersauna und Dampfbad. Aber auch „das Tagen“ wird im Frohnleitnerhof ein voller Erfolg. Die Ausstattung der Seminarräume geht vom Flip-Chart über Video-Beamer bis hin zu Funk-
Mikrophonen und Modemanschlüssen. Im Restaurant wird der Gast in die Tiefen der kulinarischen Genüsse entführt. Hier kann man im herrlichen Ambiente der Murterrasse ausgewählte SpeisenderHaubenkücheverzehren und ein Tröpfchen aus dem gut sortierten Weinkeller oder ein Glas selbst gebrautes Frohnleitnerhofbräu aus der rustikalen Hausbrauerei mit Braustube genießen. Die Freitzeitmöglichkeiten wie Golf,Tennis,Radfahren oder sogar ein Ausflug mit einem Heißluftballon in luftige Höhen runden das Angebot des Frohnleitnerhofes ab. Auch der Frohnleitnerhof ist gewappnet. Rechtzeitig zum Kulturhauptstadtjahr öffnete das neue Gesundheits- und Wellnesszentrum Apartmenthaus Pfauenhof in St. Michael seine Pforten. Die 8.000m2-Wohlfühl-Oase bietet sowohl Tages- als auch Nächtigungsgästen Bade- und Wellnessvergnügen pur. Die Hotelanlage ver-
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Die Soft-PackLiege zum Entspannen und Wohlfühlen.
beim Eder! Hier erleben Sie die 4 Sinne des Genießens.
fügt unter anderem über ein Restaurant,einen Seminarraum und Komfortapartments von 30 bis 61 m2. Das Vulkanbecken innen mit Luftsprudel,Therapiedüsen und ca. 36 Grad Celsius Wassertemperatur,das Außenbecken mit 130 m2 , einem Erlebnisteil,Schwallbrause und Luftsprudel sowie die Erlebnisduschanlagen und der Wellnesspark mit Sonnenterrasse laden zum Entspannen vom Alltag ein. Herrlich heiße Entspannung findet der Gast in der „Quelle derWärme“ mit Dampfsauna,Finnischer Blocksauna,Biosaunarien mit Aromatherapien und dem Ruhebereich unter dem Dach und im Freien. Um der Winter-Depression zu entfliehen und stattdessen in Sommer-Impressionen einzutauchen,bietet der Pfauenhof eine Sandliegefläche,die neben der Wärme und der Energie spendenden Lichtquelle auch für die Anregung des Geruchssinnes durch die harmonisierenden Düfte sorgt. Im Fitnessraum des Hauses bringen Aktiv- und Entspannungsprogramme den Körper in Schwung und verhelfen zu Gesundheit,Wohlbefinden und Lebensfreude. Um das höchste Gut im Leben,die Gesundheit,zu erhalten,kann man unter ärztlicher Aufsicht die „Mir geht es gut“-Aktion des Wellnesszentrums in Anspruch nehmen. Hauseigene Kosmetikerinnen sorgen für die Schönheit und das Wohlbefinden der Gäste. Kurz gesagt,der Pfauenhof lädt auf alle Fälle zum Bleiben und Wohlfühlen ein.
Aber auch der Almenlandgasthof Eder in St. Kathrein am Offenegg mit seinem 462 m2 großen Wellnesscenter hat einiges zu bieten. Das Angebot reicht neben der exklusiven Badelandschaft vom Solarium über Sauna,
• Seminare
• EDV-Schulungen
• Workshops
Dampfbad bis hin zur Infrarotkabine. Im Kraxnofen kann sich der Gast mitAlmenlandheu regenerieren,und die Soft-Pack-Liege sowie die Hydrosonik-Wanne und Massagen und diverse Anwendungen versprechen Entspannung und Erholung. Im Entspannungsbereich kann sich der Gast am hauseigenen Kraftbrunnen und an der Teebar fit für neue Vitalität trinken. Das Panoramahallenbad mit Whirlbank ist direkt in den Felsen hineingebaut und bietet einen einzigartigenAusblick in die Region des größtenAlmenlandes Europas. Aber auch den sportlichen Aktivitäten sind keine Grenzen gesetzt. Ob Schifahren in der hauseigenen Schischule mit Tochter Beate, Mountainbiken,Reiten,Golfen oder Wandern mit dem Hausherrn Karl Eder – die verschie-
für Sport und Spaß.Aber auch Genießer guter Küche kommen beim Eder auf ihre Rechnung. Ob festlich getafelt oder ungezwungen à la carte,genießt man hier höchste Gaumenfreuden. Selbstverständlich sind die 23 Komfortzimmer im Haus mit Dusche,WC,Sat-TV,Telefon und Balkon ausgestattet. Doch auch fürs „Tagen“,ob Seminar,Workshop oder Firmenausflug,findet man hier den idealen Rahmen. Nicht zu vergessen sind auch die Spezialitätentage,Wochenprogramme und die einzelnen Packages des Hauses Eder. Der Wellness- und Almengasthof Eder hält,was er verspricht. Für dieses heurige,so bedeutende Jahr des Weltkulturerbes sind unsere Gastgeber auf alle Fälle gerüstet,und so mancher Gast wird es sich nicht nehmen lassen,wiederzu-
• Drei modulare Seminarräume für Veranstaltungen, Besprechungen und Events für bis zu 50 Personen
• Perfekte Technische Ausstattung (z.B. Video-Beamer und PC, Fernseher – Videorekorder und Kamera, Funkmikro etc.)
• Attraktive Seminarpauschalen
• EDV-Schulungsraum zu vermieten, auf Wunsch mit Trainer
• Auf Wunsch Rahmenprogramm (z.B. Live Musik, Ausflüge, Brauereiführung, etc.)
• Kräuter-, Trockensauna und Dampfbad
• Golf, Tennis, Radfahren, Ballonfahrt
Der Frohnleitnerhof ist prägnanter Bestandteil der historischen Murfassade. Das Restaurant bietet eine hervorragende Haubenküche, excellente Weine, ein hausgebrautes Naturbier und eine besondere Atmosphäre. Die Kombination von Komfort und reizvollem Umfeld machen ihn einzigartig. A-8130Frohnleiten, Hauptplatz 14 A Tel. 03126/4150-0, FaxDW-555 E-Mail: info@frohnleitnerhof.at http://www.frohnleitnerhof.at
■ 8.000 m2 Wohlfühl-Oase für Tages- und Hotelgäste
■ 8.000 m2 Wohlfühl-Oase für Tages- und Hotelgäste
■ Wahlarztpraxis
■ Wahlarztpraxis
■ Komfortapartments in ruhiger Lage
■ Komfortapartments in ruhiger Lage
Abendkarte von 19 - 22 Uhr
Vormittagskarte von 10 - 13 Uhr
17,-
täglich 10.00 - 22.00 Uhr
Zutritt für Kinder: ab 11 Jahre
■ Soft-Pack-System
■ Massage
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■ Solarium
■ Sportmedizin
■ Leistungsdiagnostik
■ Dampfbad
■ Sanarium
■ Finnische Sauna
■ Damensauna
■ Whirlpool mit Therapiedüsen
■ Erlebnisduschen
■ Sabbia Med
■ Fitnessstudio
■ Gymnastikraum
■ Ruheräume
Viele Leistungen z.B. Körperpackungen, Kosmetik, Massagen, Solarium und ärztliche Leistungen können auch ohne Tageseintritt konsumiert werden.
Viele Leistungen z.B. Körperpackungen, Kosmetik, Massagen, Solarium und ärztliche Leistungen können auch ohne Tageseintritt konsumiert werden.
■ Beheiztes Edelstahlbecken (35°C) mit Erlebnisbereich
■ Parkanlage
Wollte nie in den Anhänger, machte immer Probleme. Seit dem klärenden „Gespräch“ hat Mungo keine Angst mehr vor dem Hänger.
Kascha antwortete in Form von Bildern und Gefühlen,die mir Paloma dann mitteilte. Ich war mehr als verblüfft,und der Lümmel entpuppte sich als ausgesprochenfrech!(„Warumsollich die Futterkrippe nicht mit den Hufen zerschlagen,DU machst ja auch alles mit den Händen?“) Es war jedenfalls eine sehr lustige Unterhaltung,Paloma sagte,
In einer hektischen Zeit, in der der Informationsfluss via Internet schneller funktioniert, als man denken kann, und die Welt sich nach außen orientiert, ist die Entdeckung einer stillen neuen Verständigung im Inneren ein wertvolles Gut.
Es begann damit,dass mich mein halbstarker Achaltekkiner (edle russische Pferderasse) Kalacsnyikov zur Verzweiflung brachte,weil er im Gelände lieber Saltos in einen Graben machte,als vorwärts zu gehen, und das,obwohl ich mich selbst eigentlich immer für DIE Pferdeflüsterin schlechthin gehalten hatte. Zufällig hörte ich von einer Tierkommunikatorin in der
Schweiz,Paloma Bärtschi-Herrera,die telepathisch mit Tieren sprechen könne. Na,dachte ich, nützt’snix,schadet’snix,undvereinbarte einen telefonischen Ter-
min für ein Gespräch. Ich sandte Paloma vorab lediglich ein Foto des Pferdes.
Kascha (Kalacsnyikov) stand im Laufstall regungslos und schien schon gespannt auf etwas zu warten. Erst erzählte mir Paloma,was sie von ihm bereits alles erfahren hatte,und ich war überrascht, dass alles hundertprozentig auf ihn zutraf. Dann konnte ich meine Fragen stellen. Es lief ab,als wäre es ein richtiges Gespräch mit Fernübersetzung:Ich fragte etwas,Paloma übermittelte die Frage telepathisch an Kascha,und
Tiere reden immer so frei heraus, und außerdem würden sie gerne „handeln“,wenn man etwas von ihnen wollte. Mag sein,dass ich beim nächstenAusritt energischer war als sonst,mag sein,dass Kascha das versprochene Brot lockte:Tatsache ist,er ging wie ein normales Pferd und tut das auchseither. DieserErfolgbrachte mich auf die Idee,auch mein Langstreckenpferd Mungo zu befragen,vor allem im Hinblick auf bevorstehende Turniere. Mungo war voll bei der Sache und gab durchwegs nützliche,kluge Antworten („Wenn wir zwei Tage trainieren,brauche ich einen Tag Pause,und die Bandagen dürfen nicht zu fest sitzen,aber auch nicht zu locker,sonst kommen Steine rein“). Ich fand die Art, wie er sich ausdrückte,unglaublich rührend.
Als Mungo schließlich wie versprochen anstandslos in den Pferdeanhänger ging (nachdem er 8 Jahre lang jedes Mal ein kleines Theater aufgeführt hatte),war ich endgültigüberzeugtundmirdämmerte,wie unglaublich wertvoll diese direkte Kommunikation ist. Also packte ich als Unterstützung meine Kaukasenhündin Raissa ein und reiste in die Schweiz zu einem Grundkurs mit Paloma. Wir übten,unsere Gedanken zu kanalisieren und zwischen unserem Blickwinkel und dem des Tieres zu differenzieren,was wirklich schwierig war. Wichtig war vor allem auch,die Welt mit denAugen des Tieres zu sehen,z. B. indem man sich einfach vorstellte,das Tier zu sein,eine Schnauze zu fühlen,Pfoten oder Krallen usw. Allein dies war schon eine sehr interessante Er-
von Marguerita Wagner
Beim Nachd vor demFot
klubkollegen:„Komm schnell, der Kascha telefoniert schon wieder mit dem Handy ...“. Ist ja gut, wenn die anderen auch Spaß haben. Der einzige Nachteil ist, dass ich nunmehr auch alle Wünsche meiner Pappenheimer zu hören bekomme.
Aber wenn man sich intensiver damit beschäftigt,wie z. B. Paloma,kann man ungemein viel Wissenswertes erfahren. Es gibt unter den Tieren richtige Philosophen,wie Palomas Hase Spot,ihr hilfreichster Berater. Er gibt ihr genaue Anleitungen,wie man sich so zu verhalten hat,und er ist sehr streng (er fordert auch,dass
fahrung (probieren Sie es aus!). Am zweiten Tag diente uns Raissa als Lehrerin und Übungstier, jeder konnte sie fragen,sie lag in der Mitte unserer Gruppe und teilte bereitwillig Informationen aus. Paloma lehrte uns,dass der erste Gedanke,den man empfängt,immer der richtige ist. und je absurder,desto richtiger. Was mich besonders erstaunte:dass wirklich JEDER im Kurs irgendwas erhielt,einen Gedanken,ein Bild,ein Wort,auch wenn er es zuerst gar nicht glauben wollte. Ich dachte anfangs ja eigentlich nur an den unglaublichen Wert, den diese Gespräche für die Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Tiere haben könnten und natürlich auch im Hinblick auf künftigte Turniererfolge. Was kümmerten mich da die belustigten Bemerkungen meiner Reit-
man sich bei jedem Tier für das Gespräch bedankt,das gehört sich so). Paloma schreibt gerade ein Buch nach seiner Anleitung, er ist wirklich sehr weise.
Sie glauben das nicht?Wie soll so etwas gehen? Hirngespinste einer wunderlichen Landpomeranze? Nun,wenn Sie selbst Tierbesitzer sind,hatten Sie sicher schon mal das Gefühl,irgend etwas stimme mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze nicht,ohne dass äußerliche Anzeichen einer Krankheit bemerkbar waren. GENAU DAS ist bereits eine telepathische Kommunikation. Das Tier hat es Ihnen in Form von einem Gefühl übermittelt. Ja,aber wie soll das von der Schweiz aus nach Österreich gehen? Denken Sie nach,wann haben Sie das letzte Mal dasTelefon abgehoben und schon vorher gefühlt,wer dran ist?
JEDER kommuniziert bereits telepathisch,nur ist er sich dessen nicht bewusst.
Diese Art der stillen Verständigung ist auch mit jedem Tier möglich,ob Katze oder Wildschwein,Gelse oder Pferd,so unglaublich das klingt. Wichtigste Voraussetzung ist,dass man das Tier als seinesgleichen sieht und offen ist für jede Information. Es kann natürlich auch sein,dass man trotz angestrengterVersuche nichts erhält,auch Tiere möchten nicht immer sprechen. Dann probiert man es eben später. Ein Hund,der soeben die Katze von gegenüber verbellt,wird kaum seine Aufmerksamkeit auf unsere verzweifelten esoterischen Versuche richten.
Natürlich ist es auch schwierig, die Gedanken,Gefühle und Bilder,die vom Tier kommen,aus unseren eigenen,verstanddurchsetzten herauszufiltern. Aber das ist eine Übungssache,die jeder lernen kann,sagt Paloma.Wir haben es nur im Laufe der Zeit VERLERNT,weil wir gewohnt
sind,ständig unseren Verstand einzusetzen,der uns zwar oft weiterhilft,hier aber absolut hinderlich ist.
Wieerholsamdoch,ihneinwenig beiseite zu schieben und offen zu sein für die unverfälschten,ehrlichen Informationen unserer Erdenmitbewohner:vielleicht sogar der bessere Weg zu universeller Weisheit. ■
Weitere Infos bzw. Literatur: „Gespräche mit Tieren“ von Penelope Smith,Verlag Zweitausendeins Paloma Bärtschi-Herrera:www.tiertalk.ch oder paloma@tiertalk.ch
Marguerita Wagner,Tel. 0699/2556116 mail:alacsnyikov@yahoo.de
Nachdenken braucht man einfach Ruhe, aber m Fotografen ist man nirgends sicher.
Ich warte schon Stunden und frage mich, was am weißen Ball so faszinierend ist.
besitze. Als Opa konnte ich natürlich nicht nein sagen. Vor
Unsere Wochenenden verbringen wir in unserem Wochenendhäuschen in
dem Haus gibt es im Frühling immer ein riesiges Meer von weißen Margeriten. David,mit
mit seine künstlerische Begabung,wie schon so oft,unter Beweis. Sein Werk ist trotz Regens noch wochenlang erhalten geblieben und durch meine Fotografien heute noch zu bewundern.
der Nähe von Birkfeld in der Oststeiermark. Sehr oft war auch unser Enkel David mit dabei.
An einem solchen Wochenende verlangte er einen Malkasten, weil er wusste,dass ich einen
Ihre gute steirische Gaststätte in
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Deckfarben ausgerüstet,begann nun die Blüten zu bemalen,das viele Weiß sei zu langweilig,meinte er. Seine Schwester Almud sah ihm dabei aufmerksam zu. Mich überraschte er mit dieser Idee,und ich lobte ihn. David stellte da-
David Auner ist heute 20, er besucht in Wien das College für digitale Filmproduktion. ■
Wer hierher zum Essen kommt, weiß, dass ihm hervorragende Speisen serviert werden. Die Küche ist regional und international und geht elegant auf saisonale Besonderheiten ein.
Davon einmal abgesehen werden in den heimeligen Gasträumen mehr als 120 Weine kredenzt.
Das Café zur gemütlichen Rast beim Rundgang im Eggenberger Schlosspark
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Weiters hat die Familie Steinbichler den barocken Pavillon im Schlosspark Eggenberg im März 2001 wiederbelebt, welcher sich als modernes Kaffeehaus, Event- und Veranstaltungslocation der besonderen Art in der Grazer Szene bereits etabliert hat.
Das Ensemble „KlangImPuls“ hat sich bereits als Opernorchester der Grazer Kunstuniveristät einen Namen gemacht. Beim „Dialog für Europa“ wird es das Musikprogramm bestreiten. Mit der Montane Fanfare, der Glinka Ouvertüre zu Ruslan und Ludmilla sowie Mozarts Ouvertüre zu „Die Hochzeit des Figaro“ wird das junge Orchester multikulturelles Flair verströmen.
Das Orchester „KlangImPuls“ besteht aus jungen Musikern aus 19 verschiedenen Ländern der Kunstuniversität Graz,die
von Helmut Bastam Ende ihres Instrumentalstudiums stehen oder dieses bereits abgeschlossen haben. Das Ensemble versteht sich als Gruppe mit dem
klasse des „Instituts für Musiktheater“. KlangImPuls ist aus dem Opernorchester der Grazer Kunstuniversität heraus gewachsen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine breite Vielfalt von klassischer bis moderner Musik ins Programm aufzunehmen.
Aristoteles’aktuellstem Tangoprojekt,sondern auch im Repertoire des Orchesters,das neben sämtlichen großen Mozart-Opern auch zahlreiche Werke jüngerer und jüngster Musik genauso umfasst wie Händels Alcina oder Schubert/Denissows Lazarus.
„Schon von Beginn an hat dieses Orchester auch sinfonische Musik gespielt und sie in mehreren CDs veröffentlicht. Durch die Vertrautheit mit der Opernliteratur hat sich dabei ein programmatischer Schwerpunkt gebildet,der das weite Gebiet inhaltlich bedeutsamer Musik betreut“,beschreibt
Ziel,ein interkulturelles Biotop für das friedvolle Zusammenarbeiten von Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und kultureller Prägung (auf engstem Raum) zu sein. Es handelt sich um das kleine Opernorchester der Kunstuniversität Graz,seit 8 Jahren gediehen unter der Pflege des dort wirkenden Prof. Wolfgang Schmid,Leiter der Opern-
Professor Wolfgang Schmid die musikalischen Interessen des Orchesters. Dazu zählen Bergs „lyrische Suite“ genauso wie Beethovens „Coriolan-Ouvertüre“,Wagners „Siegfried-Idyll“ oder Haydns Sinfonie „Le Matin“.
Doch der musikalische Bogen spannt sich noch weiter. Das zeigt sich nicht nur in den Techno-Aktivitäten der verdienstvollen Konzertmeisterin,Grooveproduzentin und obersten ImpulserhalterinAlbana di Ré oder
Das Orchester hat auch bereits Teile des symphonischen Repertoires und kammermusikalische Werke zu Gehör gebracht. Mit der Zeit formte sich ein multikulturell geprägter Geist,den viele als freundschaftlich, doch professionell preisen. Vielleicht kommt es daher,dass bei (wie neulich,in Polen) 19 Nationen auf 35 m? eigentlich nur gute oder gar keine Kommunikation denkbar ist. Da ist es kein Wunder,wenn die jungenYüo Luns auf „Theorie der Musik“ verweisen:„Die große Musik bewirkt mit Himmel und Erde zusammen harmonische Vereinigung. ... Harmonische Vereinigung bewirkt,dass die Dinge nicht verloren gehen. Rhythmische Gliederung ermöglicht,dem Himmel zu opfern und der Erde zu spenden.“ Das musikalische Selbstverständnis des Ensembles fassen die jungen MusikerInnern im praktischen Zusammenwirken so zusammen:Zum Musizieren muss man kommunizieren. Und wie. ■
Der gelernte Österreicher wird sich vermutlich heftig gegen die Tatsache wehren, dass der Weg hinter „schwedische Gardinen“ hierzulande ein sehr kurzer ist. Jedoch: Das Böse ist immer und überall, und ein Fehler reicht oft, um dem Kerkermeister frei nach EAV ein herzliches Grüß Gott wünschen zu können – und unter Umständen aus dem Leben auszuchecken ...
Ein Fallbeispiel dafür,dass Dummheit nicht vor Strafe schützt,liefert der authentische Casus des Johann E.*:Be-
von Walter Heldruflich und gesellschaftlich gleichermaßen anerkannt,bei Freunden und Kollegen geschätzt,ein
Typ,dem man nicht nur bedenkenlos seine Frau,sein Auto,die Brieftasche und das Lieblingsmeerschweinchen anvertrauen würde,wird er von finanziellen Problemen,von denen keiner weiß,geradezu erdrückt. E. ist in die klassische Schuldenspirale gerutscht:Leben auf zu großem Fuß,gespielte und tatsächliche
Diesen Satz sagen sich mehr Leute,als man denkt. Doch gerade heutzutage beginnen sehr viele Menschen erst mit einem Alter von 40 Jahren oder älter mit dem Klavierspielen,weil sie als Kind zwar den Wunsch,aber im Elternhaus nicht die Möglichkeit hatten. Diese Leute machen jetzt mehr aus ihrer Freizeit und halten sich durch Musizieren fit. Wissenschaftliche Studien belegen, dass das Klavierspielen die Konzentrationsfähigkeit sowie die Fingermotorik fördert und gleichzeitig ein ausgezeichnetes Mittel zum Stressabbau ist.
Wahrscheinlich wird man nicht dieVirtuosität eines Chopin erreichen. Aber Spaß macht’s auf jeden Fall,und das ist für die meisten ohnehin das Wichtigste. Im Grazer Klavierhaus Streif kann man alles über private und öffentliche Musikschulen erfahren sowie aus einerVielzahl an Instrumenten das für den eigenen Bedarf richtige finden.
Nonchalance in finanziellen Angelegenheiten,die Banken legen sich quer,es wird enger und enger und enger,die Frau soll selbstverständlich nicht mit den Problemen konfrontiert werden. Fehlversuch im Spiel. Weitere Verluste. Die Luft wird knapp, bei einem geschäftlichen Termin lotet (rotwelsch:baldowert) E. die Möglichkeiten in einer Raiffeisenfiliale aus,unauffällig,wie er meint,fasst den folgenschweren Entschluss,diese Bank zu überfallen.
Johann E. benimmt sich nicht besonders professionell:Die fast
schon klassische Spielzeugpistole könnten Experten noch hinnehmen,die „Tarnbekleidung“ (eine grellgelbe Seglerjacke) und das „Fluchtfahrzeug“ (ein altes Rennrad) eher weniger. Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben: E. fuchtelt nervös mit seiner „Waffe“ umher,hat zweifellos mehr Angst als das Personal und die Kunden,richtet angeblich sein Spielzeug auf eine alte Frau. Keine Nerven mehr,leider auch keine Beute,Flucht,Johann E. kommt nur wenige hundert Meter weit,dann springt zu allem Überfluss auch noch die Fahrradkette ab. Offensichtlich nicht der Tag des Johann E. Festnahme,Einvernahme. Zwischenla-
Für die einen ist sie ein absolutes Tabu,für die anderen einfach das „älteste Gewerbe der Welt“:die Prostitution.
Die Kömödie „Katzenzungen“ wurde nach der Wiener Fassung von Hans Weigel von Mag. Robert Weigmüller für die „Kleine Komödie“ produziert und ist wie immer eine sehr gelungene Inszenierung.
Ein junger Mann,Alleinerbe einer Schokoladenfabrik hat endlich die Frau seiner Träume gefunden. Doch „Liebe macht blind“,denn der Mann bemerkt nicht,dass die Dame ihre Brötchen mit dem „ältesten Gewerbe der Welt“ verdient. DieAngebetete soll der Familie vorgestellt werden,wobei diese versucht,ihre Identität zu verbergen. Die dabei entstehenden Missverständnisse führen zu turbulenten und komischen Situationen.
„Katzenzungen“ ist ein absolut empfehlenswertes Stück,bei dem sicherlich kein Auge trocken bleibt.
Termine:Im März – 20. 22. 26. 28. jeweils 19.30 Uhr
gerung im „Hotel Paulustor“. Die Hoppalas gehen auch nach der U-Haft bei der Verhandlung munter weiter:Das Urteil hätte milder ausfallen können,aufgrund seiner Unbescholtenheit und seines eher unglücklich ausgefallenen Auftritts wäre Johann E. beinahe mit einer „Bedingten“ weggekommen. Aber das Strafausmaß festzulegen liegt,wie es das Gesetz will,„im Ermessen“ des Richters. Und dieser estimiert,dass das Pistolengefuchtel der alten Dame gegenüber den Tatbestand der versuchten Geiselnahme darstellt. Fünf Jahre Haft,zwei davon unbedingt. Überstellung in die Justizstrafanstalt. Willkommen daheim für die nächsten 104 Wochen oder 730 Tage.
Im Ermessen
Der bereits erwähnte gelernte Österreicher bekäme Albträume, würde er mit der Tatsache konfrontiert,dass jeder Einzelne aus
Das Klicken der Handschellen: Ein häßliches Geräusch, das viele fürchten.
dieser seltsamen Gattung de jure mit einem Fuß im Häfen steht: „Im Ermessen“,diese ekelhaft amorphe Amtssprachschöpfung, bildet eines der (Brech-)Reizwörter,die sich quer durch alle Bestimmungen von Exekutive, Strafrecht und Strafvollzug wich-
tig machen. Es liegt „im Ermessen“ des Exekutivbeamten,wie er amtszuhandeln habe,es liegt „im Ermessen“ des Richters,ob eine blankeBlödheitodereinetatsächlich verübte schwere kriminelle Verfehlung (siehe Geiselnahme) vorliegt. Rechtlich ist derVersuch
einer Straftat der tatsächlich ausgeführten so gut wie gleichzusetzen. Konsequent weitergedacht, ist das zu intensive Beobachten der Überwachungsmonitore einer Bank bereits die Eintrittskarte in die geschlossenste aller Abteilungen,theoretisch wäre eine Fest-
AFS-Austauschprogramme für interkulturelles Lernen ermöglichten SchülerInnen imAlter zwischen 15 und 18 Jahren,den Alltag in Österreich hautnah zu erleben. Die SchülerInnen kommen ab Ende August 2003 für 3 Monate,für ein Schulsemester bzw. ein Schuljahr nach Österreich und suchen Familienanschluss. AFS sucht daher aufgeschlossene Gastfamilien in der Steiermark,die einem ausländischen Jugendlichen die Möglichkeit geben,am Familienleben teilzuhaben. Wenn Sie selbst nicht die Chance haben zu verreisen,aber interessiert an anderen Kulturen sind,sich selbst als engagiert und aufgeschlossen bezeichnen würden,dann holen Sie sich mit einem AFS-Schüler die Welt ins Haus! Egal,wo Sie wohnen,ob Sie Kinder haben oder diese schon „ausgeflogen“ sind,egal,ob jung oder schon älter – ein freies Bett,ein Platz am Tisch und ein offenes Herz genügen,um einen Gastschüler bei sich aufnehmen zu können.
Interessierte werden gebeten,sich unter 01/3192520-0 zu melden oder eine E-Mail an office@afs.at zu schreiben. Weitere Informationen können Sie auch unserer Homepage www.afs.at entnehmen. ❑
Die Frage, wo man die schönsten und qualitativ hochwertigsten Dessous erhält, ist nun beantwortet. Selbst übertroffen haben sich die Designer von Triumph International AG bei der Wahl der Dessous-Kollektion Frühjahr/Sommer 2003. Eine wundervolle, fantasievolle, romantische und elegante Dessous-Kollektion.
Ohne Zweifel ist bei dieser Mischung aus Fantasie und Technik Magie im Spiel. Noch nie war elegante Lingerie so wunderbar, farbig und so anmutig. Bewundern Sie die Dessous auch auf der Homepage unter: www.triumph-international.at
nahme gerechtfertigt,wenn ein Exekutivbeamter beobachtet,wie in Autofenster geschielt wird,ob nicht vielleicht ein Schlüssel steckt.Undfolgtmanderpapierenen Logik weiter,sollte man(n) mit Erektionen vorsichtig sein, weil sie ja „nach Ermessen“ dem Versuch gleichkommen ... (das würde vielleicht doch zu weit führen).
Die erwähnten „versuchten“ Delikte sind nicht selten der Schnittlauch,der dem Delinquenten (sic!) aufs Supperl gestreut wird, das er mit dem Urteil auszulöffeln hat.
Da der Angeklagte in eher selteneren Fällen schlüssig beweisen kann,etwas nicht versucht zu haben,vertiefenderleiZusatzdelikte sehr häufig den Griff in den Schmalztopf.
„Im Ermessen“ liegt letztendlich auch die Behandlung der Delinquenten (nebenbei bemerkt,völlig egal,ob es sich um tatsächliche Straffällige,Verwaltungssünder,„Angehaltene“,die offiziell nur offene Geldbußen abdienenen müssen,oder so genannte Schubhäftlinge handelt – wobei deren Behandlung nicht zuletzt durch intensive Berichterstattung wesentlich verbessert wurde).
Das „Ermessen“ lässt auch ein gewissesWest-Ost-Gefälle erkennen:Nachweislich ist der Umgang mit rigiden,langen und unbedingtenHaftstrafeninGrazund Wien wesentlich „lockerer“ als beispielsweise in Salzburg oder Innsbruck.
Das „Einspirr’n und Dunstenlassen“ ist auch verbunden mit einer gelinde gesagt kranken Beziehung zu humanitären Grundsätzen:Anstatt sich zu bemühen,die zweifellos strengste (vor allem aber auch in den meisten Fällen sinnloseste und volkswirtschaftlich absurde) Bestrafung,den Freiheitsentzug,möglichst sparsam einzusetzen,scheint das „Ermessen“ der Richter sich immer wieder in einer rigorosen Gesetzesauslegung niederzuschlagen. 90 Prozent (!) aller Knastbrüder und -schwestern dunsten österreichweit wegen Bagatelldelikten – obskurstes Fallbeispiel:erwiesene 3 Monate unbedingt wegen einerWurstsemmel.
Der kleine Fisch ist dran
einer „Bedingten“ weg,während der chronische Falschparker früher oder später gnadenlos hinter Schloss und Riegel entsorgt wird.
Märchenhaft schön ist die Dessouskollektion von Triumph International AG
Seit 13. März gibt es den neuen Triumph Shop in der Shoppingcity Seiersberg.
Top 2/2/23
8055 Seiersberg info@triumph-international.at
CPT,der Europäische Ausschuss zur Verhütung von Folter oder erniedrigender Behandlung oder Strafe,legte im Juni 2001 den Bericht über die Besuche in österreichischen Haftanstalten vor. Sonderlich gut ist Österreich –vor allem die Steiermark – dabei nicht weggekommen,wobei die jährlichen Berichte vonAmnesty International über die Strafvollzugs-„qualität“ (was für eine Wortschöpfung!) noch niederschmetternder sind und das Land der begrenzten Unmöglichkeiten im Ranking stets im Umfeld der Türkei führen. Aber das liegt „im Ermessen“ – wessen auch immer.
Moral,EthikundGesetzerweisen sich in der österreichischen Gesetzgebung als mehrere Paar Schuhe:
Der kleine Fisch,der sich widerrechtlich ein Auto unter die Flossen klemmt,wird tatsächlich wesentlich härter bestraft als der gescheiterte Wirtschaftszampano, der Arbeitsplätze gefährdet und der Volkswirtschaft schwerste Schäden zufügt; der kleine Fisch, der sich an fremdem Eigentum vergreift,wird schwerer bedient als ein Sittlichkeitstäter,der Frauen nicht nur verunsichert,sondern ihnen bleibende psychische Schäden zufügt („Maskenmann von Kapfenberg“),einAutofahrer; der eine ganze Familie auslöscht, kommt mit einer Geldstrafe und
Johann E. betreffen derlei Überlegungen derzeit nicht. Der Schockphase auf Verhaftung, Einvernahme,UHaft,Verurteilung, Überstellung mit allem Entsetzen und der schützenden Hirnlähmung folgt dieAkklimatisierungsphase, während der Johann sich in den Gefängnisalltag eingewöhnt und die recht deftigen Spielregeln kennen lernt. Dann die Phase,in der sich Wurschtigkeit und Panik überlagern: Die Angst vor dem „Draußen“ wird zur veritablen Paranoia. Draußen sind Frauen, sind Lokale,in denen man sich ohne jegliche Kontrolle amüsieren kann,draußen sind alle die anderen,die brav und frei und glücklich ihren (wenn auch nicht immer) redlichen Aktivitäten nachgehen.
Draußen sind alle anderen,und Johann E. hat bei seinem ersten Ausgang nach sechs Monaten (12 Stunden zur „Erledigung persönlicher,familiärer und finanzieller Angelegenheiten“) ungeheuer weiche Knie,unglaublich Schiss und einen paranoiden Neid auf alle anderen. Nach sechs Monaten zum ersten Mal in der Straßenbahn,nach 26 Wochen erstmals wieder auf dem Jakominiplatz,
„Sommertagstraum“ einfach nur himmlisch
Weiche Knie nach der Haft, wenn plötzlich ein Polizeibeamter zur Kontrolle auftaucht.
nach 182 Tagen wieder in – gestundeter – Freiheit. E. verhält sich derartig unauffällig,dass sich jeder nach ihm umdreht,verspürt einen bitteren Vorgeschmack darauf,was ihn nach seiner Entlas-
sung erwartet. Erwin Ringel hat postuliert:Die eigentliche „Strafe“ liegt im „Draußen“:Die mittlerweile Ex-Frau empfängt ihn höflich,aber kühl,die Verwandten sind froh,von ihm zu hören und ihn nicht sehen zu müssen, das wilde Tschechern in diversen Kneipen war nie das Seine.Allein wäre er im Häfen auch gewesen.
Es flattern die Nerven
Schließlich die Entlassung:Das Einzige,was ein Gefängnis mit einem Hotel vergleichbar macht, ist die Tatsache,dass das Auschecken mit dem gesamten Geraffel pünktlich vollzogen werden muss. Johann E. hat schon davor dafür gesorgt,dass seine spärlichen Habseligkeiten entsprechend entsorgt werden. Dann der letzteTag,dieletztenStunden.Johann E. flattern die Nerven beinahe mehr als nach dem Überfall, als ihn die Polizei hochgenommen hat. Der Beamte drückt auf den Summer,E. steht im Freien und ist verwundert darüber,wie schnell alles gegangen ist – und wie wenig er sich eigentlich darüber freut.
Epilog: geschafft
Sozialamt,Arbeitsamt,Jobsuche, Fortbildungskurse,Unterstützung durch die Haftentlassenenhilfe. Zwei Jahre nach der Haftentlassung ist er,wie es so schön heißt, resozialisiert – fixer Job,akzeptable Wohnung,sogar ans Heiraten denkt er. ■
LandSteiermark-Wasserwirtschaft
Wildbach-undLawinenverbauung-SektionStmk
StadtGraz-Kanalbauamt
GrazerStadtwerkeAG-BereichWasser
StyrianAquaService
FachgruppeAbfall-undAbwasserwirtschaft derWK
Landesfischereiverband WasserlandSteiermark
> Begrüßung
> Neptun-Wasserbild2003
EhrungderSiegerdesFotowettbewerbsdurchLandesratErichPöltl
> DasschwimmendeKlassenzimmer
aufderGrazerMurinsel
Tageszusammenfassung
> Istder WasserkreislaufwiederimLot?
Trockenheit-Hochwasser
> GedankenzumWeltwassertag
WolfgangLorenz,Intendant2003·VorstandderGrazerStadtwerke
BürgermeisterderStadtGraz·LandeshauptmannWaltraudKlasnic
> Uraufführungvon"MurMirMar"
ArminPokornlive·Duftwolke·LorenzoDanteFerro,EaudeStyrie WasserfeuerwerkderFreiwilligenFeuerwehrAuersbach WasserfotosvonJulianeKöhler
Gala:
18.30Uhr·DieInselinderMur
Moderation: SigridHroch,ORFSteiermark
Moderation: SigridHroch,ORFSteiermark
Gestaltung/Ausstattung:
Gestaltung/Ausstattung:
RobertW.Sackl-KahrSagostin
RobertW.Sackl-KahrSagostin
Sie,dieHeldendesAlltags,begleitet, besucht und beobachtet der GrazerMag. Klaus Höfler (30)bei seinen Expeditionen entlang der Breitengrade urbanen Lebens am liebsten.
Es entstehen feinskizzierte Momentaufnahmen und vielschichtige Sprachbilder, die tiefe Einblicke in die verwinkelte Einzigartigkeit des scheinbar Banalen gewähren
Ois nur weg`n an Reh!“,wundert sich ein bermudashortbehöster Mann über den Gehegezaun in der Westecke des Schlossparks Eggenberg. Sein Kollege,dessen kalkweiße Wadeln dank knielanger Hose ebenfalls wie Atomreaktoren durchs Gehölz strahlen,doziert sogleich:„Nein,meine Herrschaften,das ist Damwild.“ „Des is` a Schaß!“,liefert die einzige Frau der dreiköpfigen Spaziergängergruppe eine weniger begeisterte Spezifikation des Tieres,das sich vor ihren Augen an der Futtergrippe stärkt. „Jedenfois is` echt“,will der Dinosafari-Recke den von ihm entfachten Disput beenden.Schnellen Schrittes durchmisst das Besuchertrio den großen Schloss-Vorplatz Richtung Haupteingang. Das trommelfellzerfleddernde Gekreische eines Pfaus zersägt die vorüber-
sollen. Co-Autor des Buches „Hoh(l)es Haus“ und Bundesländer-Korrespondent der Österreichischen Tageszeitung „Die Presse“. Dem Überschreiten von Grenzen der menschlichen Gefühlswelt widmetsichder Stüdsteirer Wolfgang Garofalo (40) in seinem künstlerischen Schaffen seit gut zwanzigJahren.
gehende Stille. Im Schatten neben der Brücke wacht Rupert Haubenwallner. Seit 1995 ist er Schlossparkaufseher,garantiert, dass in dem rund 60.000 Quadratmeter großen Areal auch alles mit rechten Dingen zugeht. „Junger Mann,Fußball spielen derfst da herinnen net. Nur drüben am Spielplatz“,klärt er einen Nachwuchskicker freundlich,aber bestimmt auf und schiebt sich dabei seine Beamtenkappe ins Genick.
Hilfsbereit und neugierig verlässt er dann sein schattiges Platzerl. Am Rande der Hauptallee hat ein Volksschüler im für ihn fast schulterhohen Gras eine Pfauenmutter samt Nachwuchs ausgemacht. Ein ganzes Quartett sei „wirklich etwas B`sonderes“, klärtParkwächterHaubenwallner auf.SeineVersuche,dieaufmerk-
same Jungvogelmutter aus dem Schutz des hohen Grases herauszulocken, scheitern. „Sind kane Blöden net,de Vegl:Die wiss`n genau,dass i nix in der Hand hab`“,glaubt er auch den Grund seines Misserfolgs zu kennen. Es scheint,als seien diese nicht rasend flugtauglichen Vögel Luxusartikel der Natur. Mit erhabenem Stolz promenieren sie durch den Schlosspark,ziehen ihre langen Schwanzfedern wie eine Schärpe hinter sich her und genießen es,vom niederen menschlichen Volke bestaunt zu werden,im exaltierten Wissen, die einzig standesgemäßen Überbleibsel einer prunkvollen Vergangenheit zu sein. Immerhin wollte der italienische Hofarchitekt Pietro de Pomis den Familiensitz der zunächst einfachen Handels-,später einflussreichen Fürstenfamilie Eggenberg zu nicht weniger als einem mathematisch konstruierten Spiegelbild des Universums ausbauen.
Die mehr als 600 Wand- und Deckengemälde,die sich in den barocken Repräsentationsräumlichkeiten hinter den prächtigen dreistöckigen Arkadengängen drängen,sind für Besucher ein Fixstern am Firmament der Grazer Sehenswürdigkeiten. Bis zu siebenhundert Gäste sind es pro Tag,samt Haubenwallner. Darunter seien „fast alle Arten: Deutsche,Franzosen,Amerikaner...“ – „Sichscht,do ob`n:Des isch às Wopp`n“,freut sich ein
Passant über seine Entdeckung –„... und Tiroler“,ergänzt Haubenwallner trocken.
Die Damwild-Safarigruppe hat mittlerweile den Ententeich erreicht. „Schau,Franz,echte Ent`n!“,wühlt die angriffslustige Frau mit ätzendem Unterton im Selbstwertgefühl des begleitenden Tierexperten. Der berichtet auch gleich ganz aufgeregt über seine Entdeckung im südsteirischen „Styrassic Park“. „De Dinosauria dort unt`n san olle aus Huiz.“ „Na,aus Plastik!“ (die Frau) „I` glaub`,aus Beton“ (die Bleichwade). „Jedenfois net echt“,wiederholt Damwildspezialist Franz. Die tiefschürfende Diskussion mischt sich übergangslos in die Endlosschleifen verbaler Nebensächlichkeiten,die andere Schlossbesucher über dem Ententeich kreisen lassen. Wie ein Adriatief stauen sich die Tratschwolken über dem Tümpel, regnen in einem aufgeregt schimpfenden Donnerwetter ab oder entleeren sich als verträumt plätscherndes Gesprächsbacherl. So schwimmen am Ende des Tages Erpel und Ente in einem wahren Wörter-See. ■
Die obige Geschichte ist dem Buch „Wortbilder“ mit freundlicher Genehmigung der Autoren entnommen
Anderswo, im Jahr 2000, 12 Monate, 12 Episoden, Wochen, Tage, einzelne Momente verschiedenster Lebensweisen.
Tradition und Veränderung.
ELSEWHERE ist ein Film über die Zeit und wie Menschen mit ihr umgehen. 20 Minuten pro Monat und eine klare geometrische Bildsprache bilden einen formal strengen Rahmen,der Raum für zufällige Momente,spontane Augenblicke und unerwartete Begegnungen bietet.
Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster kultureller und geographischer Herkunft:
Tuareg,Sami,Himba,Korowai, Inuit,Aborigines,Ladakhis, Chanten,Moso,Sardinier,Nisga´a und Rei Metau. Eine Reise durch Sprachen,Stimmen und Klänge von anderswo,ganz ohne Kommentar.
Eine Reise durch Landschaften, als Blick in dieWelt,als Blick in das Leben:
Die Wüste Tenèrè,die finnische Tundra,das Marienflusstal,der Dschungel von Irian Jaya,das arktische Eis,der Regenwald in Arnhem Land,die Steinwüste Ladakhs,die westsibirischen Sümpfe,die Berge in Yunnan, das Meer Sardiniens,die Wälder des Nass River Valley und das Südseeatoll.
ELSEWHERE ist eine Hommage an die Vielfalt menschlichen Daseins und die Größe der Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Demnächst im Kino im Augarten
Wolfgang Haas „Das ewige Leben“
Hoffmann und Campe, € 18,50
Sir Hustvedt „Was ich liebte“
Rowohlt, € 23,60
Sandor Marai „Wandlungen einer Ehe“
Piper, € 20,50
Philip Roth „Das sterbende Tier“
Hanser, € 17,40
Leon de Winter „Malibu“
Diogenes, € 23,60
Alfred Komarek „Polterabend“
Haymon, € 17,90
Henning Mankell „Tea-Bag“
Zsolnay, € 25,60
Michael Moore „Stupid white men”
Piper, € 12,40
„Genial kochen mit Jamie Oliver“
Dorling, € 25,60
Peter Scholl-Latour „Kampf dem Bösen“
Propyläen, € 25,60
Allan Pease „Warum Männer lügen ...“
Ullstein, € 17,50
Chris Lohner „Kein Grund zum Lachen“
Lübbe, € 15,40
Hannes Leidinger „Schwarzbuch der Habsburger“
Deuticke, € 24,90
Bob Woodward: „Bush at war“
DVA, € 25,60
Alle Bücher erhältlich unter:
www.webbuch.at
„Das Mädchen hinter dem Foto – Die Geschichte der Kim Phuc“
Von:Denise Chong Verlag:Bastei Lübbe
1972 geht ein Foto um die Welt:Es zeigt die neunjährige Südvietnamesin Kim Phuc,die mit schmerzverzerrtem Gesicht um ihr nacktes Leben läuft. Napalmbomben,die feindlichen nordvietnamesischen Stellungen galten,fügen ihr schwerste Verbrennungen zu. Innerhalb von Tagen geht ihr Bild weltweit durch die Presse und wird zum Sinnbild für das Leiden aller zivilen Kriegsopfer. Die weitere Lebensgeschichte des Mädchens hinter dem Foto bleibt jedoch nahezu unbekannt und wird hier authentisch und sensibel dargestellt. ■
Blauer Brief für falsche Wirtschaftspolitik –Kurswechsel für Arbeit undGerechtigkeit
Von:Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik
Verlag:Papy Rossa
Das Memorandum 2002 untersucht die aktuelle Konjunkturlage und die Perspektiven der Weltwirtschaft. Es entwirft Strategien,wie Rezession und Arbeitslosigkeit bekämpft, die soziale Sicherung breiter Bevölkerungsschichten gewährleistet und die überfälligen Maßnahmen zum Klimaschutz finanziert werden können. Themenschwerpunkte:Konjunktur-,Arbeitsmarkt- und Sozialhilfepolitik in Deutschland; Arbeitszeit sozial gestalten; die missratene Gesundheitsreform; Abschied vomAufholprozess Ost; Haushaltspolitik in der Europäischen Union; Weltwirtschaft in der Krise – ein theoretischer Erklärungsansatz; Klimaschutz – Alternativen durchsetzen.
In der AG Alternative Wirtschaftspolitik haben sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Universitäten; Forschungsinstituten und Gewerkschaften zusammengeschlossen. Ihr jährliches Memorandum ist die wichtigsteAntwort auf das Jahresgutachten der Fünf Weisen. ■
GlobaleSpiele
Imperialismus heute –Das letzte Stadium des Kapitalismus
Von:Werner
Biermann/Arno Klönne
Verlag:Papy Rossa
Die Autoren charakterisieren das neue Stadium,in das der Kapitalismus nach seinem globalen Triumph eingetreten ist. Sie belegen, welche Folgen dieser Triumph weltweit hat, wer seine Früchte erntet und wer die Kosten trägt. Sie benennen die Risiken und fordern zum Nachdenken überAlternativen heraus. Werner Biermann,Dr. phil.,*1948,ist Privatdozent für Soziologie und International Business Culture an der Universität Paderborn. Zuvor Lehr- und Forschungstätigkeit u.a. in Sussex und Paris I/Sorbonne. Aron Klönne,Dr. phil. *1931,war Professor für Soziologie an der Universität Paderborn. ■
„Seitensprung – Ein Fall für drei“
Von:Cornelia Dittmar
Verlag:Bastei Lübbe
Fast alle denken dran, viele tun es,die meisten wollten es eigentlich nicht und kaum jemand weiß,wie es weitergehen soll … Der Seitensprung: Ein schier unerschöpfliches Thema,an dem die Geister sich scheiden. Die einen verteufeln ihn generell,andere meinen,zumindest sie seinen davor gefeit, aber es kann jedem passieren,es gibt nichts, was davor schützt. In diesem sensiblen Ratgeber findet sich konkrete Hilfe für eine Lebenskrise,die mehr Menschen betrifft,als man meint ... ■
„Your Style – Besser mit Elfi Rauch gestylt als vom Leben gezeichnet“
Elfi Rauch
Charley Mayer Kneipp Verlag
Your Style ist kein vordergründiges „Tippsfür-Schönheit-Buch“,sondern gibt Denkanstöße,sich mit sich selbst und seinen Zielen auseinander zu setzen. Schönheit bedeutet nicht nur makelloses Make-up und perfektes Haarstyling. Schönheit ist auch geistige und körperliche Fitness. Innere Leere kann man nicht mit dem ultimativen Kick und auch nicht mit perfektem Make-up überdecken. Zufriedenheit und ein aktives Leben sind die wichtigsten Schlüssel zu seelischer und geistiger Schönheit. ■
in Graz,Liezen, Deutschlandsberg,Hartberg, Kapfenberg,Leoben und Feldbach