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m program s r u K t i M 1. Jahreshälfte 2011 – www.klangwelt.ch

Im Frühjahr wird die Klangschmiede fertig renoviert und eröffnet. Später werden hier Hackbretter und Schellen – wie im Film «Johle und Werche» (Foto) – produziert.

«Klangschmiede» öffnet im Frühjahr Bauarbeiten in Alt St. Johann schreiten voran — Vielseitige Angebote werden vorbereitet. Noch einige Monate werden Handwer-

ten und später sollen auch verschiedene

schiedene bekannte Wissenschafter und

ker in der ehemaligen Bäckerei in Alt

Kurse stattfinden. Gäste können in ver-

Künstler aus aller Welt wurden kontak-

schiedenen

mit

tiert. Und diese haben ihr Interesse be-

Klängen experimentieren und im neuen

kundet in der Schellenschmiede zu ar-

Shop verschiedene Produkte zum Thema

beiten. So werden die Werke des Künstlers

«Klang» kaufen. «Die Klangschmiede ist

Alexander Lauterwasser in Alt St. Johann

eine hervorragende Ergänzung des Ange-

ausgestellt. Am Aufbau des Angebotes

botes von KlangWelt Toggenburg.» Peter

beteiligt sind aber auch zahlreiche Einhei-

Roth rechnet damit, dass die Klang-

mische. Verantwortlich für den Aufbau

schmiede insbesondere an Tagen mit

der Klangschmiede ist Alois Ebneter, ehe-

schlechtem Wetter sehr gut besucht wird.

maliger Präsident von KlangWelt Toggen-

St. Johann mit der Renovation und dem Umbau beschäftigt sein. Danach zieht KlangWelt Toggenburg ein. Die Vorbereitungen für den Betrieb laufen. Peter Roth, Initiant und künstlerischer Leiter von KlangWelt Toggenburg, hat eine klare Vorstellung, was in der Klangschmiede zukünftig laufen soll. «Im Zentrum steht die Weiterentwicklung und Produktion von Schellen, Klangschalen, Gongs

und

weiteren

geschmiedeten

Klangobjekten aus Metall sowie Hackbrettern, Monochorden, Cajón usw. aus Holz», erklärt er. In dem ehemaligen «Haus zur Mühle» wird ab dem kommenden Frühjahr auch sonst einiges los sein. Im Zusammenhang mit den Werkstätten werden regelmässig Führungen angebo-

Ausstellungsräumen

burg. Robert Alpiger kümmert sich um die Ausstellungen über mehrere Monate

Schmiede, Fredi Zuberbühler und Baldur

Eine Looser-Hausorgel, Ammanns Stock-

Stocker um die Hackbrett-Werkstatt, die

klarinette und -Fagott werden ausge-

Musiker und Klangspezialisten Heinz Bür-

stellt. Wechselausstellungen — wie die

gin aus Lichtensteig und Hansheiri Haas

Schellenausstellung vor einem Jahr in der

aus Wildhaus arbeiten am Klangexperi-

Propstei — sollen mehrere Monate be-

mentierraum. Viele weitere mehr machen

sucht werden können und im Klangexpe-

mit.

rimentierraum wird man Klänge sichtbar

Das renovierte und umgebaute Gebäude

machen und Interessierten so einen neuen

wird im kommenden Frühling der Öffent-

Zugang zum Thema ermöglichen. Ver-

lichkeit gezeigt.

INHALT: 2 Adressen 3 Kolumne 6 Trophy gewonnen/DVD und CD 7-21 / k1-k12 Kursprogramm/Anmeldeformular

>siehe auch Seiten 4/5

22 Robert Alpiger 24 Klangmix


Editorial Die vier Dimensionen des Klangs Klang ist ein unerschöpfliches Thema! Das liegt daran, dass uns Klang in allen Seinsschichten, von den feinsten Strukturen bis zu den Schwingungen des Alls, berührt. Die Angebote von KlangWelt Toggenburg nehmen diesen Zusammenhang in vier Aspekten auf: 1. Klang verbindet uns mit unserer eigenen Mitte. In einer Zeit von Hektik, Stress und Rastlosigkeit finden wir

Adressen und Personen

Die Projekte von KlangWelt Toggenburg weiten sich aus, das Team im Hintergrund wird stetig grösser. Nachfolgend die Adressen und Namen der Verantwortlichen in den verschiedenen Gremien. KlangWelt Toggenburg Dorf / Postfach 150 9657 Unterwasser Tel. +41 (0)71 999 19 23 Fax +41 (0)71 999 20 85 E-Mail: info@klangwelt.ch Homepage: www.klangwelt.ch Geschäftsstelle: Andreas B. Müller (Leiter), Bernadette Ebneter, Patricia Bürkler

durch den Klang von Hackbrett und Klangschalen, Schellen, Gongs und Monochord zu uns selbst.

Stiftung KlangWelt Toggenburg Kathrin Hilber, Stiftungsratpräsidentin und Regierungsrätin Alois Ebneter, Projektleiter Klangschmiede Peter Roth, Musiker und Initiant KlangWelt Toggenburg Hans Bütikofer, Präsident Verein KlangWelt Toggenburg Christian Schmid, Landwirt und Vorstandsmitglied Toggenburg Tourismus

2. Klang verbindet uns mit unseren Mitmenschen. In einer Zeit von Einzelkämpfern und zahllosen Menschen, die sich isoliert und einsam fühlen, erleben wir im gemeinsamen Singen und Musizieren, im Klang von Mantras, Naturjodel und Gradhäbe Verbundenheit und Nähe. 3. Klang verbindet uns mit andern Kulturen. In einer Zeit der Kämpfe zwischen Kulturen und Religionen spüren wir bei Gesang und Musik über kulturelle Grenzen hinweg die Gemeinsamkeiten. Unser Naturstimmen-Festival

Gabriela Manser, Geschäftsleiterin und VR-Präs. Mineralquelle Gontenbad Matthias Eppenberger, Verwaltungsrat Toggenburg Bergbahnen AG Verein KlangWelt Toggenburg Hans Bütikofer, Mogelsberg (Präsident) Philipp Kamm, Ebnat-Kappel Peter Roth, Unterwasser (Künstlerischer Leiter) Max Nadig, Herisau Urban Frye, Luzern Förderverein KlangWelt Toggenburg Dr. med. Sepp Germann, Nesslau (Präsident) Doris Ammann, Unterwasser Susanne Birrer, Unterwasser

und die künftigen Angebote der Klang-

Patricia Bürkler, Unterwasser

schmiede sind der klingende Beweis.

Philipp Kamm, Ebnat-Kappel

4. Klang verbindet die verschiedenen

Andreas Roth, Wildhaus

Zugänge von Musik, Philosophie, Spiri-

Peter Roth, Unterwasser

tualität und Naturwissenschaften. In internationalen Symposien werden Ver-

Kontaktadresse Förderverein:

treterinnen und Vertreter der ver-

Förderverein KlangWelt Toggenburg, Dorf / Postfach 150, CH - 9657 Unterwasser

schiedensten Forschungsrichtungen im

E-Mail: foerderverein@klangwelt.ch

Klanghaus am Schwendisee zusammen arbeiten und das gemeinsame Konzept

KlangWelt Toggenburg wird unterstützt von

von Schwingung entdecken. Ja, und darum bedeutet KlangWelt auch: Die Welt, vom Mikrokosmos bis zum Makrokosmos, ist Klang! Wahrlich, ein unerschöpfliches Thema! Peter Roth, Künstlerischer Leiter von KlangWelt Toggnburg 2

IMPRESSUM 1/2011, erscheint halbjährlich

Herausgeberin: KlangWelt Toggenburg, Postfach,

CH-9657 Unterwasser, Tel. +41 (0)71 999 19 23, E-Mail: info@klangwelt.ch Auflage: 12 000 Exemplare Texte/Fotos: Stephan K. Haller, zVg.

Realisation: Büro für Ideen und Lösungen, CH-9630 Wattwil


«Am Anfang war der Klang» KlangWelt Toggenburg lädt Persönlichkeiten ein, ihre Gedanken zum Thema Klang in der neuen Kolumne zu notieren. Den Anfang macht: Christoph Sigrist

Im Zusammenhang mit dem Klangfestival Naturstimmen, im

Zeiten und sammelt alles in harmonischem Gesang des Kos-

Mai 2010 in Alt St. Johann, sangen Marianne und Hans-Jakob

mos. Spiritualität ist nicht etwas, das zum Menschsein dazu-

Scherrer zusammen mit uns Teilnehmenden Naturjodel. Zu Be-

kommt. Jeder Atmen in dieser Welt lässt uns tief aufatmen: Wir

ginn des Workshops umrahmten beide mit Naturtonreihen Verse

sind von Spiritualität umgeben, wir sind seit dem Mutterschoss

von Ernesto Cardenal, die er im Gedichtband «Wir sind Sternen-

mit ihr gewoben (Psalm 139, 13).

staub» herausgab:

Im Anfang war der Klang: Das heisst zum Zweiten, dass alle Welt Klangraum des einen Gesangs Gottes ist. Wir Menschen unter-

«Am Anfang war der Gesang.

nehmen alles, um diesen Klang mit eigenem Geschrei zu über-

Den Kosmos schuf er singend.

tönen. Wir stopfen die Ohren voll und berieseln Strassen und

Und deshalb singen alle Dinge.

Häuser mit eigenem Sound. Früher wussten die Menschen, im

Wer Ohren hat zu hören, der höre.

Tempel war Gott, und wer im Tempel lauschte, der hörte Gottes

Wir sind vom Klang umgeben.

Stimme. Der Apostel Paulus verdichtete dieses Bild, wenn er den

Alles, was ist, vereint durch seinen Rhythmus.

Menschen als Tempel beschrieb, in dem der Geist Gottes wohnt

Kosmischer Jazz, nicht chaotisch und nicht kakophonisch.

(vgl. 1. Kor 3,16). Der singende Mensch ist Resonanzraum des

Harmonisch. Alles schuf er singend, und der Kosmos sang.

kosmischen Gesangs und Klangraum des persönlich geglaubten

Alle Dinge singen.

Gottes. Wer Ohren hat, zu hören, der höre.

Die Dinge, nicht erschaffen aus Berechnung,

Im Anfang war der Klang: Das heisst schliesslich zum Dritten,

sondern aus Poesie.»

dass Klangwelt mit seinen Stimmen und Tönen Räume eröffnet, wo sich Menschen verschiedener Religionen und Konfessionen

Solche Augenblicke, wo Klang und Wort miteinander tanzen und

begegnen. Kosmischer Jazz interreligiöser Begegnung, nicht

sich drehen, vereint im Rhythmus von Ein- und Ausatmen nenne

chaotisch durch institutionelle Normen geregelt, nicht kakopho-

ich spirituelle Momente. Das mittelhochdeutsche Wort «klanc»

nisch durch scheinheiliges Getue, sondern harmonisch durch

wird von «klingan» abgeleitet. Das Wortfeld Klang hat lautmale-

Vielfalt im Akkord eines Mehrklanges. Harmonischer Akkord

rische Herkunft und kann auf eine nasalierte Wurzelform der

öffnet das Herz. Es entstehen Räume, wo unterschiedliche reli-

Lautnachahmung von «gal» «Klagen» zurückgeführt werden.

giöse Empfindungen und Gewohnheiten durch den Rhythmus

Sind es Klageschreie, die am Anfang unseres Lautwerdens im

von Aufnehmen und Loslassen vereint werden.

Kosmos standen? Am Anfang war der Gesang: Und der Gesang

Wenn sich Sänger aus Zulu, Südafrika und Starkenbach, Toggen-

war am Anfang von Religion. Was in Gesängen besungen, in hei-

burg im Klang vereinen, wenn Frauen aus Zürich und Männer

ligen Schriften festgehalten, in Ritualen begannen, in Ge-

aus St. Gallen sich in der Harmonie eines Naturjodels finden, be-

schichten beschrieben, durch Propheten und Lehrer angemahnt

ginnt es, in mir zu singen und ich höre:

und in Normen heiligt ist, ist Klang, der uns umgibt. Am Anfang war Klang. Und Klang war bei Gott, und von Gottes Wesen war

Von guten Klängen wunderbar geborgen,

der Klang (vgl. Joh 1,1).

erwarten wir getrost, was kommen mag,

Im Anfang war der Klang: Das heisst zum Ersten, dass Klang-

Gottes Atem ist bei uns, am Abend und am Morgen,

Welt von jenem Atem durchweht ist, der Leben schafft. In jedem

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Ein- und Ausatmen der Schöpfung atmet der Schöpfer mit: Alle Dinge atmen Gottes Atem mit. Klang transzendiert Räume und

Christoph Sigrist, Pfarrer im Grossmünster, Zürich 3


Viele Ideen und ambitionierter Zeitplan KlangWelt Toggenburg bekommt ein Haus mit eigenem Büro, einer Schmitte, Werkstätten, Ausstellungsräumen, zwei Zimmer für Künstler aus anderen Kulturen und vielem mehr. Zahlreiche Handwerker aus der Region sind mit der Renovation und dem Umbau der «Klangschmiede» in Alt St. Johann beschäftigt. Bis zur Eröffnung im Frühling gibt es noch viel zu tun.

«Der Umbau kommt gut voran. Trotzdem

auf dem Gerüst und reiht geduldig Holz-

aber die Ansprüche für die neue Nutzung

gibt es noch viel zu tun, bis KlangWelt Tog-

schindel an Holzschindel.

zu berücksichtigen», erklärt Alois Eb-

genburg im kommenden Frühjahr in die

«Ich brauche wohl etwa drei Monate, bis

neter. Dass dies nicht immer einfach ist,

ehemalige Bäckerei einziehen kann», er-

die knapp 80 000 Schindeln auf 210 Qua-

kann man sich vorstellen. Zu beachten

klärt Alois Ebneter. Das Haus wurde, als

dratmetern an der Fassade angebracht

gab es zahlreiche Vorschriften, beispiels-

Haus zur Mühle, erstmals im Jahr 1536

sind», erklärt der Handwerker aus Stein.

weise die des Brandschutzes. Zusammen

urkundlich erwähnt. Es gehörte zum Klo-

Sie sind nicht nur wertvoller Schutz für

mit dem Herisauer Architekten Paul Knill,

ster Alt St.Johann. Zuletzt wurde es als

das Haus. 500 Personen haben bei einer

dem Bauleiter Bernhard Güttinger aus

Bäckerei genutzt, in letzter Zeit stand es

Sammlung symbolisch Holzschindeln be-

Nesslau und der Baukommission wurde

leer. In einigen Monaten sollen hier Schel-

zahlt und einen wertvollen Zustupf zur Fi-

das Projekt stetig weiterentwickelt. Wie

len, Gongs, Hackbretter, Monochorde ent-

nanzierung des Kaufs und Umbaus ge-

bei einem Umbau eines Altbaus üblich,

stehen. Der alte Backofen im ersten Stock

leistet. «Hergestellt hat die Schindeln ein

musste auf Überraschungen reagiert

wurde rausgerissen. Hier entsteht die

80-jähriger Mann aus Ennetbühl in Hand-

werden. «Dank einer guten Planung und

Werkstatt für die Holzarbeiten. Im Par-

arbeit. Er ist seit Monaten daran», erklärt

dem fundierten Wissen um die Substanz

terre, wo sich früher der öffentliche Ge-

Willi Bösch.

blieben Konzeptänderungen aber weitgehend aus», so Ebneter.

frierraum der Gemeinde Alt St. Johann befand, steht schon bald eine Doppelesse,

Alte Substanz, neue Leitungen

in der Metalle erhitzt und anschliessend

Im Haus wird ebenfalls intensiv gearbei-

Etwas mehr als ein Jahr Umbauzeit

auf dem nebenstehenden Amboss ge-

tet. Heizungsrohre müssen verlegt, Bö-

Im Februar 2010 fand der symbolische

schmiedet werden. Ehemalige Wohn-

den neu gelegt, Türen herausgesägt,

Spatenstich statt. Im Frühjahr 2011 will

räume werden zu Ausstellungsräumen

Stromleitungen gezogen werden. Eine

KlangWelt Toggenburg einziehen. Dank

und Büros umgebaut. Nur der ehemalige

kleine Küche, Bad und mehrere WCs wer-

grosser Flexibilität und Einsatz der betei-

Laden bleibt, wo er war. Verkauft werden

den eingebaut. «Wir versuchen die alte

ligten Handwerker wird dieses Ziel er-

in Zukunft aber keine Brote und Gipfeli

Substanz möglichst zu erhalten, dabei

reicht, verspricht der Projektleiter. Eine

mehr. «Stattdessen wir man hier Klangsouvenirs, CDs, DVDs und Objekte aus der eigenen Produktion erstehen können», berichtet Ebneter. Ideen hat man viele. «Das detaillierte Nutzungskonzept und die Angebote wird man in den ersten Monaten sicher weiter entwickeln.» Handgemachte Schindeln Als Projektverantwortlicher besucht der ehemalige Präsident von KlangWelt Toggenburg die Baustelle regelmässig und kontrolliert die Fortschritte. Der Dachdecker und Fassadenbauer Willi Bösch steht 4

Fleissarbeit: Willi Bösch aus Stein wird während drei Monaten fast 80 000 handgemachte Holzschindeln an der neu abgedichteten Fassade anbringen.


Alois Ebneter, Projektkleiter «Klangschmiede», freut sich über die fortgeschrittenen Umbauarbeiten in der Klangschmiede in Alt St. Johann.

Herausforderung war, das Hangwasser

Augenfälliges Wasserrad

hinter dem Haus zu stoppen. Eine Sicke-

Aussergewöhnlich an und um dieses

rungsleitung und eine Betonmauer hel-

Haus ist vieles. Besonders augenfällig

«Klangschmiede» in Alt St. Johann: Der Überblick

fen, damit das Mauerwerk trocken wird

wird sicher das oberschlächtige Wasser-

Erdgeschoss:

und bleibt. Bis in der Esse die Kohlen glü-

rad aus Metall mit etwa vier Metern

Schmiederaum mit Esse, Verkaufsla-

hen gebe es aber noch viel zu tun. Das

Durchmesser, welches vom Bach neben

den mit KlangWelt-Produkten, Keller.

Haus muss nicht nur renoviert, sondern

dem Haus angetrieben wird. Mittels

1. Etage:

auch eingerichtet werden (zukünftige

Transmissionsriemen werden die Schmie-

Hackbrett-Werkstatt mit Entwick-

Nutzung siehe Front des «Klangblatts»

dehämmer bewegt, die das glühende Ei-

lungs- und Planungsraum, Küche und

und Kasten rechts). Auch hier sind die in-

sen schlagen – und ein Generator erzeugt

Pausenraum.

tensiven Vorbereitungen im Gang. Alois

Strom. Das Wasser stammt nachgewie-

2. Etage:

Ebneter besuchte, zusammen mit dem

sen

Ausstellungsräume mit Hausorgel,

zukünftigen

verantworlichen

vom

acht

Kilometer

entfernten

Schmied

Zwinglipass, fliesst unter der Erde tal-

Klanglabor und weiterem Klang-

Robert Alpiger, mehrere Werkstätten und

wärts und sprudelt nur wenige Meter ne-

experimentier-Raum.

Schmiede und sucht Einrichtungsgegen-

ben dem Haus aus einer Quelle.

3. Etage:

stände zusammen. KlangWelt Toggen-

Alois Ebneter schaut fasziniert ins Wasser

Büros für Geschäftsstelle KlangWelt

burg bekommt mit der Klangschmiede

und freut sich, wenn der Bau abgeschlos-

Toggenburg, zwei Zimmer für «Artist

erstmals ein eigenes Daheim. Hier sollen

sen ist.«Ich habe schon mehrere Baupro-

in Residence» (Künstler aus anderen

in Zukunft viele Aktivitäten geplant und

jekte begleitet. Dies ist das anspruchs-

Kulturregionen, die hier arbeiten).

ausgeführt werden.

vollste!» 5


KlangWelt von Culinarium mit Trophy geehrt Anfangs November konnte KlangWelt Toggenburg, an der Culinarium Genussakademie, eine Culinarium Trophy in der Kategorie Tourismus entgegennehmen. Der Preis ist zwar nur ideeller Natur, dennoch sieht Hans Bütikofer, Präsident von KlangWelt Toggenburg, im Preis eine Bestätigung für das vielseitige und ansprechende Angebot. Der Präsident von Ostschweiz Tourismus, Christoph Tobler, gratuliert Hans Bütikofer (rechts) zum Gewinn der Culinarium-Trophy.

Ebenso wie der Trägerverein Culinarium setzt sich KlangWelt Toggenburg für die Urtümlichkeit und den Erhalt regionaler Traditionen ein. Allerdings nicht im Bereich Ernährung, sondern im Bereich Musik und Klang. Klangweg und Klangkurse haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen touristischen Standbein der Destination Toggenburg entwickelt. Mit regelmässigen gemeinsamen Auftrit-

nis. Die «genussvolle Symbiose» kam

lockt. Bei der Bewirtung legt der Veran-

ten zeigen Culinarium und KlangWelt Tog-

sehr gut an, auch in Winterthur, wo sich

stalter grossen Wert auf das Verwenden

genburg ihre Verbindung gegen aussen

das Toggenburg in ähnlicher Form prä-

regionaler Produkte. Auch am Markt vor

und werben als Einheit für das «genuss-

sentierte.

der Kirche sind regelmässig Culinarium-

volle» Toggenburg. Und dies mit grossem

Betriebe vertreten. Dieser Einsatz zur

Erfolg: Am St.Galler Genusstag 2009

Genussvolle Symbiose

«genussvollen Symbiose» verdient Aner-

überzeugten die Toggenburger Culina-

Das Verbinden von Culinarium und Klang-

kennung. Der Präsident von Ostschweiz

rium-Produzenten mit ihren herausra-

Welt funktioniert auch im Tal. So etwa

Tourismus, Christoph Tobler, ehrte Klang-

genden Spezialitäten und Toggenburger

beim Klangfestival Naturstimmen, das

Welt Toggenburg für ihre ideelle und fi-

Streichmusiker, Jodler, Schellenschütter,

alle zwei Jahre zwischen Auffahrt und

nanzielle Unterstützung bei Projekten von

Talerschwinger und Perkussionisten mit

Pfingsten mehrere tausend Besuche-

Culinarium Toggenburg mit der Trophy in

einem aussergewöhnlichen Klangerleb-

rinnen und Besucher nach Alt St.Johann

der Sparte Tourismus.

CD «Naturstimmen» und DVD «Klang» sind erhältlich KlangWelt Toggenburg verkauft den Tonträger und den Film über den eigenen Shop. Der neue Film über das Thema «Klang»

chinger vertieft das Gesagte mit starken

schnitt durch das ausverkaufte, zehntä-

mit Peter Roth und die Doppel-CD mit

Bildern aus den Churfirstenalpen.

gige Programm auf zwei CDs, mit einem

Konzertausschnitten aus dem Klangfestival «Naturstimmen» sind ein Erfolg. Peter Roth, Komponist und Initiant von KlangWelt Toggenburg, erzählt im Film in packender Weise über die Klangkultur der

36seitiges Booklet und einer attraktiven Doppelalbum zum Festival

Verpackung. Was am Klangfestival «Na-

Das Doppelalbum mit Aufnahmen vom

turstimmen» für Furore sorgte, ist in auf-

Klangfestival «Naturstimmen» 2010 ist

wändiger Bearbeitung von Hansheiri Haas

soeben erschienen. 31 Titel bieten einen

als Tondokument veröffentlicht worden.

lebendigen und beeindruckenden Quer-

Das Album zeigt die Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit

Toggenburger und Appenzeller Alpen. Mit

des

Klangfestivals.

Höhepunkte gibt es viele...

seiner Stimme, dem Hackbrett und anderen Instrumenten schafft er Bezüge zu Naturtonkulturen rund um die Welt. Ausgehend von der Obertonreihe macht er den Klang als formbildende Energie in der ganzen Schöpfung bewusst. Thomas Lü6

CD «Naturstimmen»

DVD «Klang»

Die DVD «Klang» kann für 22 Franken und das Doppelalbum für 39 Franken inkl. Porto und Versandkosten gegen Rechnung bestellt werden. Weitere Infos siehe Bestellblatt, in der Mitte dieses Klangblatts.


Klangkurse Alle Informationen auf www.klangwelt.ch

Februar Nr Kurstitel 4. bis 6.2 101 Oberton singen 4. bis 6.2 102 Monochord Spielkurs I 5. bis 6.2 103 Zaure und Gradhäbe I 11. bis 13.2 104 Gesang bewegt 18. bis 22.2 105 Wir sind Klang I 18. bis 20.2 106 Klang im Alltag I 26. bis 27.2 107 Zaure und Gradhäbe II März 4. bis 6.3 108 Singe was ist voicing 5. bis 6.3 109 Faszination Cajon - Perkussions Workshop 11. bis 13.3 110 Naturstimmen singen I 11. bis 13.3 111 Nada Brahma I 18. bis 20.3. 112 Rhythme en mouvement I 18. bis 20.3 113 Klangperlen finden I 19. bis 20.3 114 Kehlgesang 25. bis 27.3 115 Klänge im Kosmos I 25. bis 27.3 116 Naturjodelkurs I 26.3 117 Lieder aus aller Welt und dem Toggenburg 26. bis 27.3 118 Mit der Stimme berühren April 1. bis 3.4 119 Wahrnehmung und Klang 8. bis 10.4 120 Hackbrettweekend 8. bis 10.4 121 SteinKlang = Urklang 12. bis 15.4 122 Klezmer Musik - auf dem Instrument tanzen 15. bis 17.4 123 Alphorn - Einsteigerkurs I 15. bis 17.4 124 Ur-Saiter – der Wellenreiter 16. bis 17.4 125 Mit Mantren und Mudren den Alltag meistern 16. bis 17.4 126 Das Bücheln wiederentdecken 22. bis 24.4 127 Naturtöne und Obertongesang 30.4. bis 1.5. 128 Naturjodelkurs mit Chor Mai 7. bis 8.5 129 Didgeridoo 9. bis 15.5 130 KlangWelt Kurs in Korsika 9. bis 13.5 131 Stimme und Körper I 21.5 132 Obertonsingen 27. bis 29.5 133 Naturjodelkurs II 28. bis 29.5 134 Alalà und Allelùa Juni 2. bis 5.6 135 Monochord-Polychord Baukurs I 2. bis 3.6 136 Die Joik-Stimme 4. bis 5.6 137 Flöten aus Naturmaterialien 10. bis 13.6 138 Alphorn Meisterkurs 11. bis 13.6 139 Lieder aus Georgien 17. bis 19.6 140 Alphorn - Weiterführungskurs 24. bis 26.6 141 Seelenklang Juli 24. bis 29.7 142 Stimme und Körper II 25. bis 30.7 143 Klang Ferien August 19. bis 21.8 144 Beatbox und Stimmimprovisation 27. bis 28.8 145 Zaure und Gradhäbe III 26. bis 28.8 146 Nada Brahma II September 2. bis 4.9. 147 Hörendes Auge - sehendes Ohr 9. bis 11.9 148 Klang im Alltag II 9. bis 11.9 149 Naturstimmen singen II 9. bis 11.9 150 Rhythme en mouvement II 16. bis 18.9 151 Klangperlen finden II 23. bis 25.9 152 Naturjodelkurs III Oktober 30.9 bis 2.10 153 Alphorn – Einsteigerkurs II 30.9 bis 2.10 154 Xylophone bauen 2. bis 9.10. 155 «Mare, monti e canti», Kurs in Sardinien 7. bis 9.10 156 Monochord - Polychord Spielkurs II 14. bis 16.10 157 Klänge im Kosmos II 15. bis 16.10 158 Zaure und Gradhäbe IV 22.10 159 Lieder aus aller Welt und dem Toggenburg November 5.11 160 Jüüzli aus dem Muotathal und Umgebung 5. bis 6.11 161 Klangkraft erfahren und Mantras singen 11. bis 13.11 162 Naturjodelkurs IV Dezember 2. bis 5.12. 163 Monochord-Polychord Baukurs II 9. bis 14.12 164 Wir sind Klang

2011

Kursleiter Christian Zehnder Heinz Bürgin Hans-Jakob Scherrer, Anita Windlin, Hansruedi Ammann Doris Ammann, Ella Alpiger Margrith Schneider, Kathrin Graf Heinz Bürgin Hans-Jakob Scherrer, Anita Windlin, Annelies Huser

Bea Mantel Hakim Ludin Hansheiri Haas Peter Roth, Heinz Bürgin, Ferdi Rauber Pierre Favre Hansheiri Haas Christoph Hintenender Hansheiri Haas Peter Roth, Anita Windlin, Annelies Huser, Hansruedi Ammann Philipp Kamm Gabriela Tanner Christiane Tietze-Gerhards , Arthur Henzel Andrea Kind Rudolf Fritsche Cookie Segelstein, Stuart Brontmann, Joshua Horowitz Rudolf E. Brülisauer Rüdiger Schödel Kerstin Stoll Balthasar Streiff Hartmut von Voigt Hans-Jakob Scherrer, Annelies Huser, Jodelklub Säntisgruess Ferdi Rauber Jean - Etienne Langianni, Doris Ammann Lisa Sokolov Ferdi Rauber Peter Roth, Anita Windlin, Hans-Jakob Scherrer, Hansruedi Ammann Maria Walpen Heinz Bürgin Berit Alette Mienna Oisten Hanssen Balthasar Streiff Tutarchela Rudolf E. Brülisauer Marianne Huber, Franz Hildebrand Lisa Sokolov Hansheiri Haas Alessandro Zuffellato Hans Jakob Scherrer, Anita Windlin, Annelies Huser Peter Roth, Heinz Bürgin, Ferdi Rauber Hansheiri Haas Heinz Bürgin Hansheiri Haas Pierre Favre Hansheiri Haas Peter Roth, Hans-Jakob Scherrer, Annelies Huser, Hansruedi Ammann Rudolf E. Brülisauer Rüdiger Schödel Susanna Roth, Gianpriamo Incollu, Margrit Mettler Heinz Bürgin Hansheiri Haas Hans-Jakob Scherrer, Annelies Huser, Hansruedi Ammann Philipp Kamm Agatha Kälin-Schönbächler, Monika Portmann-Schönbächler Kerstin Stoll Peter Roth, Anita Windlin, Annelies Huser, Hansruedi Ammann Heinz Bürgin Margrith Schneider, Kathrin Graf


SARDINIEN

Kurs Nr. 130 KORSIK A

Kurs Nr. 155

Klangwelt in Korsika

«Mare, monti e canti»

Sonntag 8. Mai bis Sonntag 15.Mai Leitung: Jean – Etienne Langianni, A Cumpagnia Begleitung Doris Ammann, KlangWelt Toggenburg In Korsika gibt es die gleiche Naturtonkultur wie im Toggenburg. Die Hirtenvölker mit ihren polyphonen korsischen Gesängen haben eine lange Tradition. Die Gruppe A Cumpagnia war bereits dreimal am Klangfestival Naturstimmen in Alt St. Johann zu Gast. 2010 fand zum ersten Mal ein Kurs statt, bei dem Einblick in die Gesangskultur der Korsen geboten wurde. Nun besteht die Möglichkeit erstmals in einem Dorf in Korsika die Musik hautnah zu erfahren. Jean-Etienne Langianni, ein begnadeter Sänger und Komponist der korsischen Musik, gibt uns einen Einblick in die über Generationen vocal weitergeleiteten Gesänge der Insel, welche von Hass und Rache sowie von Liebesgeschichten handeln. Lernen Sie mit uns das Land und die Menschen näher kennen und tauchen Sie in die Musikkultur der Insel. > Detailprogramm erhältlich. > Teilnehmer: min. 10, max. 16 Kurskosten: Einzelzimmer  1678 Franken Doppelzimmer  1583 Franken Reisespesen, Übernachtungen, sowie Vollpension in Korsika sind im Preis inbegriffen. Kurshotel: www.stjean-corbara.com

Anmeldungen an: KlangWelt Toggenburg Postfach 150 CH-9657 Unterwasser Telefon +41 (0)71 999 19 23 info@klangwelt.ch

k1

Sonntag 2. bis Sonntag 9. Oktober 2011 Leitung: Susanna Roth Gianpriamo Incollu Organ.: Margrit und Urs Mettler Santa Maria di Navarrese ist ein kleines Hafendorf am Meer, angrenzend an ein grosses Naturschutzreservat mit wunderschönen Buchten und Wandermöglichkeiten. Wir wohnen im Ostello hoch über den Klippen mit fantastischem Blick übers Meer (ein paar Minuten Fussmarsch zum Meer). Für Frühaufsteher gibt es vor dem Frühstück einen halbstündigen, meditativen Tagesanfang bei Sonnenaufgang. Das Frühstück mit Meerblick ist ein Genuss! Nach dem Frühstück wecken wir die Freude und Kraft in unserem Körper, bewegen uns und lassen es singen und klingen. Wir tauchen in Kraftlieder ein und lassen uns von Kanons tragen (1 ½ Std). Den Nachmittag kannst du nach Lust und Laune gestalten, sei es, dass du dich am Meer räkelst oder einen Spaziergang durch die wunderschöne Landschaft machst. Von 17 bis 19 Uhr führt uns Gianpriamo, der einheimische Chorleiter, in die Welt der archaischen, sardischen Gesänge ein. Mit einem gemeinsamen Nachtessen beschliessen wir den Tag. Höhepunkte der Woche sind die Begegnung mit dem einheimischen Chor sowie das Singen in der Grotte. Für Wanderfreudige besteht die Möglichkeit, dem Singkurs drei oder sechs geführte Wandertage anzuhängen. > Teilnehmer: min. 12 / max. 20 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  1372 Franken Doppelzimmer, HP  1274 Franken Mehrbettzimmer, HP  1176 Franken Die Anreise erfolgt durch die Kursteilnehmer individuell! Im Preis inbegriffen sind: Unterkunft und HP, Kursleitung sowie Rahmenprogramm. Kurshotel: Ostello Bellavist, www.ostelloinogliastra.com

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Neu: KlangWelt-Kurse in Korsika und Sardinien!

Christian Zehnder

Heinz Bürgin

Hans-Jakob Scherrer

Singen, Trommeln, Gradhäbe – und vieles mehr! KlangWelt Toggenburg präsentiert für 2011 auf den nachfolgenden Seiten ein spannendes und vielfältiges Kursprogramm...


Kurs Nr. 101

Obertonsingen

– Körperstimmen und ihre Resonanzen Freitag, 4. Februar, 18 Uhr bis Sonntag, 6. Februar, 17 Uhr Leitung: Christian Zehnder Assistenz: Marcel Wick Praktisch alle Töne beinhalten Obertöne. Wer die Kontrolle über diese manchmal sehr flüchtigen und sphärisch klingenden Töne erlangt, kann sie musikalisch und harmonisch vielfältig nutzen und damit zweistimmig singen. Dabei können aus einem einzigen Grundton mehr als 13 Obertöne heraus gesungen werden. Durch die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit diesen phänomenalen logischen Resonanzen unseres Körpers, erschliessen sich schnell ganz neue Möglichkeiten im kreativen Umgang mit dem Gesang, und ein ganz neues Verhältnis zu unserem Stimmenkörper entwickelt sich. Mittels praktischer Übungen in der Gruppe und in Einzelarbeit, theoretischer Erläuterungen und weiterführender Atem- und Körperarbeit führen Christian Zehnder und Assistent Marcel Wick in die Faszination des Obertonsingens ein. > Kursleitung: zehndermusic.ch > Teilnehmer: min. 16, max. 24 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  707 Franken Doppelzimmer, VP  657 Franken Mehrbettzimmer, VP  637 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  557 Franken Kurshotel: Gasthaus Rössli, Mogelsberg Tel. 071 374 15 11, roessli-mogelsberg.ch

Kurs Nr. 102

Monochord-Polychord Spielkurs I Freitag, 4. Februar, 18 Uhr bis Sonntag, 6. Februar, 16 Uhr Leitung: Heinz Bürgin

Tauchen Sie ein in die Welt der Naturtöne und erleben Sie die entspannende Wirkung von Klängen. Auch wenn Sie bis anhin kaum Zugang zu Musik hatten, können Sie sich überraschen lassen, wie einfach es ist, auf den vorhandenen Naturton-Instrumenten Harmonien entstehen zu lassen. Wir lassen uns inspirieren von Gongs, Klangschalen und verschiedenen Saiteninstrumenten und Monochorden. Beim Experimentieren lernen wir einige theoretische Grundlagen der Harmonik, das Prinzip des Oktavierens und die Planetentöne kennen. Mit Improvisieren erzählen wir Geschichten oder vermitteln Stimmungen und freuen uns an dieser neuen Art von Kommunikation und am Hineinhorchen in die Unendlichkeit dieser neu entdeckten Welt.

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Der Kurs richtet sich sowohl an Personen, welche Naturtöne in ihrer Arbeit einsetzen möchten, als auch an solche, welche bereits ein Monochord-Polychord besitzen oder noch nicht wissen, ob sie eines bauen möchten. > Kursleitung: pythagoras-instrumente.ch > Teilnehmer: min. 4, max. 12 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  605 Franken Doppelzimmer, HP  605 Franken Ohne Unterkunft und Essen  445 Franken Kursort: Klang am Hang, Uttenwil, 9620 Lichtensteig Kurshotel: Café Hotel Huber, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 987 69 49, huber-lichtensteig.ch

und Bewegungsdrang, Schneeschuhe (falls nicht vorhanden können diese auf Voranmeldung gemietet werden), Stirnlampe, Gymnastik- oder Jogamatte, gutes Schuhwerk, warme Winterkleidung, Trinkflasche und kleiner Rucksack. > Teilnehmer: min. 6, max. 12 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  655 Franken Doppelzimmer, VP  635 Franken Mehrbettzimmer, VP  615 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  485 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser Tel: 071 999 11 10. seeguetli.ch

Kurs Nr. 105 Kurs Nr. 103

Zaure und Gradhäbe I (2-Tages-Kurs) Samstag, 5. Februar, 13.30 Uhr bis Sonntag, 6. Februar, 15.30 Uhr Leitung: Hans-Jakob Scherrer Anita Windlin Hansruedi Ammann

Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns selber mit «Gradhäbe». Die Vokale in ihrem Klang und Farben bestimmen dabei unseren «Chorklang». Dabei lernen wir die Alp und Klangkultur (Talerbecken und Sennschellen) im Alpstein kennen und erfahren etwas über die universale Bedeutung der Naturtöne. Atem- und Jodeltechnik lernen wir im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. > Teilnehmer: min. 15, max. 25 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  325 Franken Doppelzimmer, VP  315 Franken Mehrbettzimmer, VP  305 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  240 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 104

Gesang bewegt

Freitag, 11. Februar, 18 Uhr bis Sonntag 13. Februar, 16 Uhr Leitung: Doris Ammann, Gesang Ella Alpiger, Bewegung Zwei junge Naturliebhaberinnen führen Sie auf singende Weise durch die Toggenburger Winterlandschaft. Wir erlernen traditionelle Lieder aus der Region und das «Gradhäbe» des Naturjodels. Zum Ausgleich erkunden wir auf Schneeschuhen unberührte Gegenden im obersten Toggenburg. Mitbringen: Singlust

Wir sind Klang I

Freitag, 18. Februar, 18 Uhr bis Dienstag, 22. Februar, 16 Uhr Leitung: Margrith Schneider Kathrin Graf Durch die Erschliessung der empfindlichen Atemarbeit werden wir auch durchlässig für den Klang. Mit unserer Stimme erforschen wir die erfahrenen Räume als Klangkörper. Im Wechsel zum Atem kommen wir summend und tönend in Resonanz oder singen zusammen belebende Lieder und Kanons, die uns einstimmen auf die Lichtwende. Es braucht keine Vorkenntnisse, wir singen ohne Noten. > Teilnehmer: min. 10, max. 20 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  1325 Franken Doppelzimmer, VP  1150 Franken Anmeldung direkt im Kurshotel: Sunnehus, 9658 Wildhaus Tel. 071 998 55 55, sunnehus.ch

Kurs Nr. 106

Klang im Alltag I

Freitag, 18. Februar, 18 Uhr bis Sonntag, 20. Februar, 16 Uhr Leitung: Heinz Bürgin Auf der Suche nach dem Zusammenhang von unserer Umgebung und ihren Klängen entdecken wir Erstaunliches. Wir erfahren die formgebende Kraft der Klänge im Grossen und Kleinen, begegnen z.B. dem Akkord eines Ahornblattes, dem Klang des Kosmos, der Farbe des Schellendreiklangs, der Melodie einer Landschaft oder dem Intervall unseres Wohnungsgrundrisses. Mit verschiedenen Naturtoninstrumenten (Monochorde, Tambura, Gong, Klangschalen, Flöten) und der eigenen Stimme vermitteln wir Stimmungsbilder, improvisieren und messen. Die Gegend von «Klang am Hang» mit Jurte, Naturhöhle, Pendel und Labyrinth prägt unser Vorhaben.

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> Kursleitung: pythagoras-instrumente.ch > Teilnehmer: min. 4, max. 12 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  605 Franken Doppelzimmer, HP 605 Franken Ohne Unterkunft und Essen  445 Franken Kursort: Klang am Hang, Uttenwil, 9620 Lichtensteig Kurshotel: Café Hotel Huber, 9620 Lichtensteig, Telefon 071 987 69 49, huber-lichtensteig.ch

Kurs Nr. 107

Zaure und Gradhäbe II (2 Tages-Kurs) Samstag, 26. Februar, 13.30 Uhr bis Sonntag, 27. Februar, 15.30 Uhr Leitung: Hans-Jakob Scherrer Anita Windlin Annelies Huser

Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns selber mit «Gradhäbe». Die Vokale in ihrem Klang und Farben bestimmen dabei unseren «Chorklang». Dabei lernen wir die Alp und Klangkultur (Talerbecken und Sennschellen) im Alpstein kennen und erfahren etwas über die universale Bedeutung der Naturtöne. Atem- und Jodeltechnik lernen wir im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. > Teilnehmer: min. 15, max. 25 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  330 Franken Doppelzimmer, HP  320 Franken Mehrbettzimmer, HP  310 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 240 Franken Kurshotel: Hotel Sternen, 9657 Unterwasser, Telefon 071 998 62 62, sternen.biz

Kurs Nr. 108

Singe, was ist (Voicing©) Einführungs-Wochenende Freitag, 4. März, 18 Uhr bis Sonntag, 6. März, 16 Uhr Leitung: Bea Mantel

Wir möchten alle gerne singen, denn wir wissen instinktiv, wie schön und befreiend das Singen ist. Singen ist ein Geburtsrecht, und jedeR kann singen und die unglaubliche Kraft des Gesanges erfahren. Viele von uns trauen sich das jedoch nicht zu. Das Voicing© ermöglicht dir das Erforschen dieser Zusammenhänge: Wir begeben uns auf eine Forschungsreise zu verschiedenen Teilen unserer Innenwelt, geben diesen eine Stimme

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und lassen sie in freiem Gesang erklingen. Auf dieser Reise lassen wir uns vom indischen Chakra-Modell leiten. Die Chakras dienen als Landkarte, mit deren Hilfe wir bekannte und unbekannte Gebiete in unserem Innern besuchen und im Gesang ausdrücken. Die zugehörigen zentralen Themen, Musik und gezielte Körperübungen unterstützen das Aktivieren bestimmter Zonen und Chakras. Der Hauptakzent liegt darauf, dem aktivierten inneren Erleben Ausdruck zu verleihen und die Achtsamkeit für die Wirkung der Stimme zu schärfen. > Kursleitung: stimmraeume.ch > Teilnehmer: mind. 6, max. 12 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  545 Franken Doppelzimmer, VP  525 Franken Mehrbettzimmer, VP  505 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  385 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 109

NEU

Faszination Cajon Percussion-Workshop Samstag 5. März 10 Uhr bis Sonntag 6. März 16.30 Uhr Leitung: Hakim Ludin

Cajon, die «Kiste» ist aktuell eines der beliebtesten Percussionsinstrumente. Es ist leicht zu erlernen und wird in vielen modernen Musikrichtungen eingesetzt. Schon mit wenigen technischen Grundkenntnissen lassen sich tolle Rhythmen spielen. Das Konzept Einführende Technik-Übungen befähigen die TeilnehmerInnen rasch erste Rhythmen auf dem Cajon zu spielen. Wiederholungen und Variationen fördern die Aufmerksamkeit und führen mit den ersten Lernerfolgen zu rascher Begeisterung in der Gruppe. In einem zweiten Schritt werden Rhythmen auf die gesamte Gruppe übertragen und so Motivation und Synergien erlebt und unmittelbar erfahren. Ein abschliessendes «Gesamtstück» basierend auf den Lernerfolgen in der Gruppe rundet die Erfahrung ab und hinterlässt ein bleibendes, stark positiv besetztes Gefühl der gemeinsamen Interaktion miteinander. Die Methodik Basierend auf einfachen Grundschlägen, hat Hakim Ludin eine rhythmische Schnelleinführung für Cajon entwickelt. Gefordert und gefördert werden Lernbereitschaft und Spontaneität. Angesprochene Fähigkeiten Konzentrationsfähigkeit, Lernbereitschaft, allgemeine Aufmerksamkeit, Teamfähigkeit, Offenheit, Begeisterungsfähigkeit, Einsatzbe-

reitschaft. Erleben und erlernen Sie die klangliche Vielfalt dieses einzigartigen Percussioninstruments. Erspüren Sie im kreativen Umgang mit unterschiedlichsten Rhythmen aus der Weltmusik den Groove. Im Kurs werden unterschiedlichste Spieltechniken und das Hören und Gestalten von Rhythmen erlernt. Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Instrument muss mitgebracht werden! > Kursleitung: hakimludin.de > Teilnehmer: min. 10, max. 20 > Mindest-Alter 15 Jahre Kurskosten: Einzelzimmer, HP  490 Franken Doppelzimmer, HP  477 Franken Mehrbettzimmer, HP  461 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 371 Franken Kurshotel: Stump’s Alpenrose, 9658 Wildhaus stumps-alpenrose.ch

Kurs Nr. 110

Naturstimmen singen I Freitag 11. März, 18 Uhr bis Sonntag 13. März, 16 Uhr Leitung: Hansheiri Haas

Rund um den Globus beginnt jede Volksmusik mit den Klängen der natürlichen, menschlichen Stimme. Wir suchen diese Naturtönigkeit zunächst in einfachen Beispielen aus aller Welt und versuchen den typischen Merkmalen singend nachzuspüren, z.B. im Naturjodel, in Liedern, Gesängen und Rhythmen verschiedenster Kulturen, im Obertonsingen, in Mantras etc. Wir werden unsere Stimmen auch als Musikinstrumente benutzen und lernen dabei neue Möglichkeiten im Ausdruck kennen. Von der Human Beatbox bis zur klassischen Arie liegt in diesem Spannungsbogen alles drin. Wir werden in der Gruppe Vorbereitetes mehrstimmig singen aber ebenso viel Platz für improvisierte Klänge finden. Vorkenntnisse sind dabei keine nötig, möglicherweise braucht es jedoch eine gewisse Abenteuerlust, sich auf ungewohnten Pfaden zu bewegen. Zur Erinnerung erhalten alle Teilnehmenden am Schluss eine CD mit den schönsten Momenten. > Teilnehmer: min. 6, max. 16 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  595 Franken Doppelzimmer, VP  525 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  395 Franken Kurshotel: Sunnehus, Ökumenisches Kur- und Bildungszentrum, 9658 Wildhaus, Telefon 071 998 55 55, sunnehus.ch


Nada Brahma I

Freitag, 11. März, um 18 Uhr bis Sonntag, 13. März 2011, um 16 Uhr Leitung: Peter Roth Heinz Bürgin Ferdi Rauber Mit Peter Roth singen wir, begleitet von Hackbrett und Tanpura, Vokale und Mantras aus verschiedenen Kulturen und tauchen in die Naturtonkultur von Säntis und Churfirsten. Auf der Basis von Stimme und Atem öffnen wir uns mit einfachen Techniken dem Klang und seinen Obertönen. Mit Heinz Bürgin erkunden wir die Zusammenhänge zwischen Klang, Form und Farbe. In den Klängen von Polychorden, Gong und Klangschalen erfahren wir die Wirkung der Obertöne auf Körper und Seele und werden in die Geheimnisse der Obertonreihe eingeweiht. Wir lernen die formgebende Kraft der Klänge kennen, befassen uns mit dem kosmischen Klang und benutzen das Improvisieren als Kommunikation. Mit Ferdi Rauber singen wir Obertöne und lassen den Klang unserer Stimmen mit den Farben von Didgeridoo, Klangschalen und anderen Obertoninstrumenten verschmelzen. > Kursleitung: peterroth.ch, pythagoras-instrumente.ch, ferdinandrauber.ch > Teilnehmer: min. 10, max 25 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  495 Franken Doppelzimmer, VP  475 Franken Mehrbettzimmer, VP  455 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  335 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 112

Rhythme en mouvement I Freitag, 18. März, 18 Uhr bis Sonntag, 20. März, 16.00 Uhr Leitung: Pierre Favre

Dieser Kurs ist allen zugänglich und für jede Person geeignet, die bereit ist, in die Welt des Rhythmus einzutauchen. Der Schlagzeuger Pierre Favre hat während seiner langjährigen Tätigkeit eine eigene Methode entwickelt Rhythmus zu vermitteln. Diese Rhythmus-Bewegungsmethode ermöglicht auf spielerische Art, den Rhythmus zu fühlen und wahrzunehmen. Tauchen Sie ein Wochenende lang ein und lassen Sie sich überraschen. Jede Kursteilnehmerin und jeder Kursteilnehmer bringt sein eigenes Djembe mit. Djembe-Miete bei Pierre Favre ist möglich. > Kursleitung: pierrefavre.ch > Teilnehmer: min. 10, max. 25

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Kurskosten: Einzelzimmer, HP  585 Franken Doppelzimmer, HP  565 Franken Mehrbettzimmer, HP  545 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 385 Franken > Miete Djembe:  25 Franken > Kauf Kissen:  15 Franken Kurshotel: Hotel Sternen, 9657 Unterwasser Telefon 071 998 62 62, sternen.biz

Kurs Nr. 113

Klang-Perlen finden I Freitag, 18. März, 18 Uhr bis Sonntag, 20. März, 16 Uhr Leitung: Hansheiri Haas

In spontanen, improvisierten Klängen und Rhythmen suchen wir nach musikalischen Perlen und entwickeln daraus einfache Kompositionen und Klangszenen mit einem «eindrücklichen Ausdruck». Wir suchen im Klang der Instrumente nach ihrem typischen Charakter und nutzen diese Eigenschaften um unsere Improvisationen zu gestalten. Wie beim Malen benutzen wir Klangfarben und spielen z.B. Ton in Ton oder sehr kontrastreich. Wir werden versuchen, archetypische Eigenschaften der Temperamente der Menschen oder der Elemente der Natur zu gestalten und mit Kombinationen zu spielen. Selbst ein Horoskop lässt sich auf diese Weise hörbar und auf einer anderen Ebene erlebbar machen. Für alle, die mit den Ohren, vielen verschiedenen Instrumenten und ungewöhnlichen Klängen experimentieren möchten. Besondere Vorkenntnisse sind dazu nicht nötig. Zur Erinnerung dokumentieren wir das Beste auf einer CD. > Teilnehmer: min. 6, max. 16 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  595 Franken Doppelzimmer, VP  525 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  395 Franken Kurshotel: Sunnehus, Ökumenisches Kur- und Bildungszentrum, 9658 Wildhaus Telefon 071 998 55 55, sunnehus.ch

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Kurs Nr. 111

Hakim Ludin

Pierre Favre

Christoph Hintenender

Hansheiri Haas

Kurs Nr. 114

Kehlgesang – Das Alphorn in Dir Samstag, 19. März, 13 Uhr bis Sonntag, 20. März, 16 Uhr Leitung: Christoph Hintenender Wir haben ungeahnte Tiefen, die es hier zu «ent-decken» gibt. In der Tradition des Altai lebt von Sibirien bis Tibet die bei uns vergessene Kunst des Untertonsingens. Männer und Frauen können mit dieser «Singtechnik» neue

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Bestellung schriftlich via Fax: +41 (0)71 999 20 85 Post: E-Mail: info@klangwelt.ch

KlangWelt Toggenburg Dorf / Postfach 150 CH-9657 Unterwasser

KlangWelt Toggenburg – Bestellung Shop q Anzahl Preis 22.-

q Anzahl

«Klang» (DVD) - Ein Film über die Klangkultur des Obertoggenburgs

Peter Roth, Komponist und Initiant von KlangWelt Toggenburg, erzählt in packender Weise über die Klangkultur der Toggenburger und Appenzeller Alpen. > inkl. hochauflösenden QuickTime- und Windows Media-Audio-/Videodateien. Dauer: 20 Min

«Naturstimmen» – Live-Doppelalbum (CD)

Preis 39.-

31 Titel bieten einen lebendigen und beeindruckenden Querschnitt durch das Programm 2010. > 2 CDs, 31 Songs, 36seitiges Booklet und eine attraktive Verpackung.

q Anzahl

Johle und Werche (DVD) ‑ Ein faszinierender Musikfilm

Preis 30.-

q Anzahl Preis 43.-

q Anzahl

Ein Film von Thomas Lüchinger mit Hansruedi Ammann, Peter Roth, Emil Mattle, Annelies Huser, den Jodelchören Säntisgruess und Churfirstenchörli. > Sprache: ch-deutsch; Untertitel: de/en/fr; Dauer: 86 Min; Bonus: Interview

«echt toggenburg» (Buch) - für alle Toggenburger Fans

Das 144 Seiten starke Buch ist kein Touristenführer, kein Geschichtsbuch, kein Lehrmittel, kein Nachschlagewerk, sondern ein «Kompaktwerk voller Rosinen». Die Rosinen sind die Besonderheiten und Seltenheiten der neuen Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann, die in acht Kapiteln plus Editoral von verschiedenen Autoren erläutert und mit rund 200 Fotos illustriert wurden. > 144 Seiten, Toggenburger Verlag

Toggenburger Klangpanorama (CD)

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Klangwellness für Zuhause oder Alpenklänge als Souvenir für die Ohren aus dem obersten Toggenburg. CD von Hansheiri Haas, Musiker, Grafiker, Toningenieur, Tonjäger, Klangbegleiter KWT.

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Ammanns Vermächtnis (Buch)

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Das Buch beschreibt die faszinierende Lebensgeschichte des Instrumentenmachers Ulrich Ammann, der 1766 in eine einfache Bauernfamilie oberhalb von Unterwasser geboren wurde. Text von Rea Brändle. > 60 Seiten, Toggenburger Verlag

Toggenburger Lieder – gesammelt von Albert Edelmann

Albert Edelmann (1886-1963) hat zahlreiche Toggenburger Lieder gesammelt. Kürzlich wurde diese schöne Sammlung neu herausgegeben. > 96 Seiten, Toggenburger Verlag

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Datum / Ort Unterschrift Die Preise sind inklusive Porto und Verpackung. Reduktion von 5 Franken bei gleichzeitiger Bestellung von 3 und mehr Produkten. Diese Bestellung ist verbindlich (Lieferung per Rechnung ‑ zahlbar innert 30 Tagen).

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Klangkurse Anmeldung schriftlich via Fax: +41 (0)71 999 20 85 Post: E-Mail: info@klangwelt.ch

2011

KlangWelt Toggenburg Dorf / Postfach 150 CH-9657 Unterwasser

Klangwelt Toggenburg – Anmeldetalon Kurse I ch melde mich / Wir melden uns definitiv für folgenden Kurs an: (Bitte pro Kurs einen Anmeldetalon ausfüllen. Herzlichen Dank)

Kursnummer Kurstitel Datum

von

bis

Übernachtung

q Ja q Nein q Ich organisiere meine Übernachtung privat, das Nachtessen ist im Preis inbegriffen. *

Zimmerwunsch

q Einzelzimmer q Doppelzimmer mit q Mehrbettzimmer mit Ist der / die ZimmerpartnerIn ebenfalls KursteilnehmerIn? q Ja q Nein

Verpflegung

Die Kurskosten beinhalten Halbpension (Frühstück und Abendessen). Das Mittagessen ist Sache der Teilnehmer/-innen.*

Kosten CHF** Bemerkungen

Persönliche Angaben

1. Person: q Frau

q Herr

2. Person: q Frau

q Herr

Name / Vorname Jahrgang Strasse / Nr PLZ / Ort Land Telefon E-Mail

Datum / Ort Unterschrift

* falls nicht anders vermerkt ** Kursgeldreduktion/ -zuschlag möglich aufgrund anderer Übernachtungsvariante / Kind / etc. Mit der Bestätigung erhalten Sie die genauen Preise! Innerhalb von zwei Wochen nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Eingangsbestätigung. Nach dem Zustandekommen (genügend Anmeldungen) wird Ihnen die definitive Rechnung, inklusive Einzahlungsschein, zugeschickt. KlangWelt Toggenburg behält sich vor, Kurse bei zu geringer Teilnehmerzahl abzusagen. Allfällig bereits einbezahlte Kursgebühren werden Ihnen vollumfänglich zurückerstattet. q In meinem Freundeskreis interessiert sich folgende Person ebenfalls für Kurse von KlangWelt Toggenburg. Bitte senden Sie an nachfolgende Adresse Ihre Unterlagen:

Diese Anmeldung ist definitiv (Bitte beachten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter www.klangwelt.ch/informationen/).

Weitere Kurse und Informationen siehe auch unter www.klangwelt.ch/klangkurse/


und alte Klangräume in sich erschliessen, die erfahrungsgemäss selbst-heilend sind. Jeder kann das lernen, mancher schon am ersten Tag, andere nehmen sich Zeit. Doch alle bekommen den Schlüssel zu den drei Energiezentren und deren Art zu atmen. Auch für Obertonsänger/Innen geeignet, die Basis und Umfang erweitern möchten. > Teilnehmer: min. 6 / max. 12 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  340 Franken Doppelzimmer, VP  330 Franken Mehrbettzimmer, VP  320 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  255 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 115

Klänge im Kosmos I Freitag, 25. März, 18 Uhr bis Sonntag, 27. März, 16 Uhr Leitung: Hansheiri Haas

Das ganze Universum und somit auch wir selber sind erfüllt von Schwingungen, von denen wir nur einen Bruchteil mit unseren menschlichen Sinnen wahrnehmen können. Naturwissenschaftliche Methoden und philosophische Überlegungen haben jedoch unseren Wahrnehmungs-Horizont inzwischen ins Unendliche erweitert. In diesem Kurs werden wir physikalische Vorgänge aus der Natur hörbar und unseren Platz zwischen Mikround Makrokosmos besser erlebbar machen. Wir werden versuchen, anhand von leicht verständlichen Beispielen aus den Fachgebieten der Astronomie, Physik, Chemie, Biologie und andern Wissenschaften ein hörbares Bild von den Vorgängen in der Natur und in uns selber zu erhalten. Wir werden eine abenteuerliche Forschungsreise für Laien unternehmen, von fernen Galaxien, Sternen, Planeten und ihren Monden zurück auf unsere Erde und weiter bis zu den kleinsten bekannten Teilchen der Welt, in der wir leben. Bei klarem Himmel werden wir abends mit dem Teleskop den Himmel beobachten und am Tag können wir die Sonne näher kennenlernen. > Teilnehmer: min. 6, max. 16 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  595 Franken Doppelzimmer, VP  525 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  395 Franken Kurshotel: Sunnehus, Ökumenisches Kur- und Bildungszentrum, 9658 Wildhaus Telefon 071 998 55 55, sunnehus.ch

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Kurs Nr. 116

Kurs Nr. 118

Naturjodelkurs I

Mit der Stimme berühren

- Zaure und Gradhäbe Freitag, 25. März, 18 Uhr bis Sonntag, 27. März, 15.30 Uhr Leitung: Peter Roth Anita Windlin Annelies Huser Hansruedi Ammann Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns vielstimmig auf den Vokalen des «Gradhäbe». Die dazu benötigte Jodeltechnik lernen wir im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Im Klang der Schellen und Talerbecken erfahren wir etwas über die Alp- und Klangkultur der Säntis- und Churfirstenalpen. Peter Roth führt uns in die universale Bedeutung der Naturtonreihe ein. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. > Teilnehmer: min. 15, max. 25 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  470 Franken Doppelzimmer, VP  450 Franken Mehrbettzimmer, VP  430 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  300 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 117

Lieder aus aller Welt und dem Toggenburg I

Freie Stimm–Improvisation und Körperwahrnehmung Samstag, 26. März, 9.30 Uhr bis Sonntag, 27. März, 16.30 Uhr Leitung: Gabriela Tanner

Wenn wir tiefer in die Materie schauen, wenn wir unsere Körper und die Dinge um uns herum in immer kleiner werdende Teile aufspalten, so bleibt am Schluss nichts als eine Welle. Eine Schwingung, weiter nichts. Schwingung ist Licht. Schwingung ist Klang. Darauf richten wir unsere Aufmerksamkeit, wenn wir mit unseren Stimmen frei improvisieren. Es ist erstaunlich, was sich offenbart, wenn wir zusammen in gegenseitiger Achtsamkeit ein Klangfeld entstehen lassen. Wir können in die eigene Essenz hinein hören! Hier gibt es keine richtigen und falschen Töne. Alles, was unsere Stimmen hineingeben, trägt zur Schönheit des Ganzen bei. Wir tönen, bewegen, berühren und staunen! Weitere Informationen zur Kursleitung: jazzchanson.ch > Teilnehmer: min. 6, max. 16 (ab 16 Jahren) Kurskosten: Einzelzimmer, HP 530 Franken Doppelzimmer, HP  517 Franken Mehrbettzimmer, HP  501 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 421 Franken Kurshotel: Stump's Alpenrose, 9658 Wildhaus stumps-alpenrose.ch

Samstag, 26. März 2011, 10 Uhr bis 17 Uhr Leitung: Philipp Kamm Kurs Nr. 119 Der Kurs richtet sich an alle Singbegeisterten, welche gerne mit neuen mehrstimmigen Gesängen aus allen Weltregionen und in verschiedensten Sprachen Bekanntschaft machen möchten. Neben Afrika und Europa im Allgemeinen bildet auch das einheimische Liedgut einen Schwerpunkt. Dieser Tag ist für alle gedacht, die einige fröhliche Stunden im Kreise singender Menschen verbringen möchten. > Teilnehmer: min. 8 max. 35 (ab 14 Jahren) Kurskosten: inklusive Mittagessen 100 Franken Kursraum: Evang. Pfarreisaal, 9656 Alt St. Johann

NEU

Klangheilung und Wahrnehmung Freitag 1. April, 18 Uhr bis Sonntag, 3. April, 16 Uhr Leitung: Christiane Tietze-Gerhards Arthur Herzel Klang berührt – direkt und unmittelbar, er erreicht in Sekundenbruchteilen jede Zelle im Körper und kommuniziert so direkt mit unserer Neurochemie. Die Heilarbeit mit Klang bietet, belegt durch neueste Erkenntnisse der Hirnforschung, der Physik und Biochemie, eine wundervolle Möglichkeit, über Töne Wandlung in unser Leben zu bringen – sowohl psychisch als auch physisch. Das Besondere an der Spirit Touch Klangheilung ist, dass Sie nichts tun müssen - Sie gestatten in Resonanz zu gehen. Heiltöne wirken wie ein Schlüssel zu Türen im Inneren, wo vielleicht bisher «das Schloss geklemmt hat» – sie können blockierte Energien wieder in Fluss bringen, Ihre Frequenz erhö-


Christiane Tietze-Gerhards

Arthur Herzel

Rudolf Fritsche

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Philipp Kamm

hen und den Raum zu neuen Sichtweisen öffnen - Ihnen helfen zu leben, was Sie wirklich sind. Wir arbeiten mit Trommeln, Kristallund Edelsteinklangschalen, sowie medial empfangenen Heiltönen. In diesem Workshop lernen Sie alltagstaugliche Methoden kennen, Ihre Gesundheit, Ihre DNS zu stärken, mühelos Stress abzubauen und mit sich selbst wieder in Ein-Klang zu kommen. Sie schulen Ihre Wahrnehmung und lernen neue Wege der Kommunikation kennen. Und keine Sorge, Sie müssen nicht «singen können»! > Kursleitung: worldinspirit-touch.de > Teilnehmer: min. 14, max. 25 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  745 Franken Doppelzimmer, HP  719 Franken Mehrbettzimmer, HP 687 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 517 Franken Kurshotel: Stump's Alpenrose, 9658 Wildhaus stumps-alpenrose.ch

Kurs Nr. 120

Hackbrett-Weekend Freitag 8. April, 18 Uhr bis Sonntag 10. April, 16 Uhr Leitung: Andrea Kind

Dieser Kurs eröffnet allen Hackbrettspielern und Spielerinnen die Möglichkeit sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Der Kurs hat zum Ziel sich in Vorspiel, Begleitung sowie Improvisation in kleinen Gruppen zu vertiefen. Jede Formation wird verschiedene Stücke einüben, welche den anderen Gruppierungen dann am Abschlusstag vorgetragen werden. > Jeder bringt sein eigenes Hackbrett mit. > Kursleitung: anderscht.ch > Teilnehmer: min. 5, max. 12 (ab 12 Jahren) Kurskosten: Einzelzimmer, HP  485 Franken Doppelzimmer, HP  465 Franken Mehrbettzimmer, HP  445 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 325 Franken Kursraum: Propstei Alt St. Johann Kurshotel: Hotel Rössli, 9656 Alt St. Johann Tel.: 071 999 24 60; roessli-toggenburg.ch

Kurs Nr. 121

SteinKlang = Urklang Freitag 8. April 18 Uhr bis Sonntag, 10. April, 16 Uhr Leitung: Rudolf Fritsche

In diesem Kurs werden wir die faszinierenden Klänge von Steininstrumenten kennen lernen.

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Wir spielen auf dem Gramorimba, Gramogong, GramoEi und den Klangpyramiden aus Bergkristall. Unter Anleitung von Rudolf Fritsche (Klangtherapeut und Steinmusiker) erkunden wir am eigenen Körper die Kraft der Steininstrumente und erleben ihre Wirkung. Die Resonanz unseres Körpers mit den obertonreichen Schwingungen der Steine, machen diesen Kurs zu einem Erlebnis. > Kursleitung: steinklang.ch > Teilnehmer: min. 6, max. 8 Personen Kurskosten: Einzelzimmer, VP  505 Franken Doppelzimmer, VP  435 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  305 Franken Kurshotel: Sunnehus, Ökumenisches Kur- und Bildungszentrum, 9658 Wildhaus Tel. 071 998 55 55, sunnehus.org

Kurs Nr. 122

AU S N E W Y

ORK

Klezmer-Musik

– auf dem Instrument tanzen Dienstag, 12. April, 10 Uhr bis Freitag, 15. April, 16 Uhr Leitung: «Veretski Pass» Cookie Segelstein Joshua Horowitz Stuart Brotman Nach dem erfolgreichen Kurs vom letzen Jahr freuen wir uns «Veretski Pass» wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Klezmer – diese zum Teil sehr alte, klassische Musik wurde über Jahrhunderten an Feierlichkeiten und Festen gespielt und hat die Gabe mit Musik- und Tanzrituale die tiefer gehen als Worte, Familien, Gemeinschaften und Kulturen zusammen zu bringen. Im Kurs versuchen wir die Seele dieser facettenreichen und vitalen Musik zu erspüren und die Harmonie zwischen Musiker und Tänzer zu ergründen. Neben dem Erlernen verschiedener Stile und Melodien und dem Improvisieren der KlezmerMusik, werden auch einfache Tanzschritte ausprobiert, um die Verbindung von Klang, Bewegung, Instrument und Stimme zu erleben. > Kursleitung: veretskipass.com > Teilnehmer: mind. 15, max. 20 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  985 Franken Doppelzimmer, HP  955 Franken Mehrbettzimmer, HP  925 Franken Ohne Übernachtung (mit Nachtessen)  755.Kursraum: Propstei, Alt St. Johann Kurshotel: Hotel Rössli, 9656 Alt St. Johann Tel. 071 999 24 60; roessli-toggenburg.ch


Alphorn – Einsteigerkurs I Freitag, 15. April, 17 Uhr bis Sonntag, 17. April 16 Uhr Leitung: Rudolf E. Brülisauer

Dieser Alphorn-Einsteigerkurs umfasst folgende Ausbildungs-Elemente: eine Einführung in die Technik des Alphornblasens, Kennen lernen der Naturtonreihe, Wiederholtes Üben des Ansatzes und des Anblasens, Intensives Einüben von Melodien, Spielen einfacher Melodien in der ersten, zweiten oder dritten Stimme, Abschlusstest als Begleitstimme, Studium von Fachliteratur und AlphornnotenSammlung, Vorführung traditioneller wie moderner Alphornmusik, Vorstellung – Alphörner vor 70 Jahren bis High-Tech-Alphörner von heute, Vorführung DVD «das Alphorn», Film von Stefan Schwietert > Teilnehmer: max. 10 > Ein Alphorn kann gemietet werden persönliches Mundstück «MundArt» 98.-. Kurskosten Einzelzimmer, VP  575 Franken Doppelzimmer, VP  555 Franken Mehrbettzimmer, VP  535 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  435 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 124

Ur–Saiter – Der Wellenreiter Freitag 15. April, 18 Uhr bis Sonntag 17. April, 16 Uhr Leitung: Rüdiger Schödel «Wellenreiter» sind VielSaiter, denen jeder Mensch ohne Vorkenntnisse bezaubernde, sphärische Klänge entlocken kann. Sie sind Vertreter einer neuen Instrumenten-Familie, die originär im Atelier «Klangwerk» entwickelt worden ist. Cembalo-Saiten werden auf massiven, handbeschnitzten Holz-ResonanzKörpern (einheimische Laubhölzer) montiert. Ausgangspunkt ist die Auswahl eines ansprechenden Werkholzes in seiner rohen, unbearbeiteten Form. Aus diesem entwickelt der Teilnehmer mit Hilfe des Kursleiters schrittweise sein individuelles Saiten-Instrument, das zuletzt durch Zupfen oder Streichen zum Klingen gebracht werden kann. Zur Bearbeitung gehören Sägen, Schnitzen, Raspeln, Feilen, Bohren, das Saiten-Aufziehen und Stimmen. Zur Teilnahme braucht es keine Vorkenntnisse, weder handwerkliche noch musikalische, nur Entdeckungs- und Spielfreude. Ab 8 bis 80 Jahren. > Teilnehmer: min. 5, max. 8

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> Kursleitung: klangkunstwerk.de Kurskosten: Einzelzimmer, HP  635 Franken Doppelzimmer, HP  615 Franken Mehrbettzimmer, HP  595 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 475 Franken Materialkosten: Je nach Grösse und Ausführung 80 bis 300 Franken Kursraum: Werkstatt, Primarschule Alt St. Johann Kurshotel: Hotel Rössli, 9656 Alt St. Johann Tel.: 071 999 24 60; roessli-toggenburg.ch

Kurs Nr. 125

Mit Mantren und Mudren

kraftvoll den Alltag meistern Samstag 16. April 13 Uhr bis Sonntag 17. April, 16 Uhr Leitung: Kerstin Stoll Lerne, deine Emotionen zu besänftigen, Organe zu stärken, Leiden zu heilen, Disziplin und Geduld zu fördern; dich vor Unvorhergesehenem zu schützen, alte Muster aufzulösen, Blockaden zu durchbrechen und Neues in deinem Leben zu manifestieren. Nach Wunsch eigenes Sitzkissen und Mala (Gebetskette) mitbringen. > Teilnehmer: min. 8, max. 20 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  270 Franken Doppelzimmer, VP  260 Franken Mehrbettzimmer, VP  250 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  205 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 126

Bücheln wiederentdecken Samstag 16. April 10 Uhr bis Sonntag 17. April, 16 Uhr Leitung: Balthasar Streiff

Das Bücheln ist eine Randerscheinung des Alphornspiels. Es ist technisch anspruchsvoller und schwieriger in der musikalischen Anwendung als das Alphorn. Kennenlernen dieses wunderschön sperrigen Instrumentes. Erlernen der Blastechnik, die zu unangestrengtem und flexibem Spielen führt. Erlernen von traditionellen Melodien. Kommunizieren unter freiem Himmel. Entwickeln kurzer Signale und kleiner Sätze. Gruppenspiel. Die Teilnehmenden benötigen Erfahrung auf Trompete, Flügelhorn, Kornett, Horn oder Posaune. > Kursleitung: streiffalphorn.ch, hornroh.ch

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Kurs Nr. 123

Balthasar Streiff

Rudolf E. Brülisauer

Ferdi Rauber

Rüdiger Schödel


> Büchel können gemietet werden. 50.> Teilnehmer: min. 6, max. 10 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  515 Franken Doppelzimmer, HP  505 Franken Mehrbettzimmer, HP  495 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 435 Franken Kurslokal: Propstei Alt St. Johann Kurshotel: Hotel Rössli, 9656 Alt St. Johann 071 999 24 60; roessli-toggenburg.ch

nen Einblick in das Schaffen am traditionellen Jodelgut und deren kulturelle Hintergründe. Das Gelernte vom Nachmittag singen wir mit ihnen gemeinsam. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. > Teilnehmer: min. 17, max. 28 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  345 Franken Doppelzimmer, HP  320 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 230 Franken Kurshotel: Hotel Säntis, 9657 Unterwasser Tel. 071 998 50 20, beutler-hotels.ch/saentis

Kurs Nr. 127

Naturtöne, Obertongesang – zwei Stimmen aus einer Kehle Freitag 22. April, 18 Uhr bis Sonntag 24. April, 16 Uhr Leitung: Hartmut von Voigt

Unsere Stimme ist das vielseitigste Klangund Musikinstrument. Im Kurs Naturtöne und Obertongesang befassen wir uns mit ihrer wohl erstaunlichsten Fähigkeit, solo mehrstimmig zu singen. Musikalische Voraussetzungen sind nicht erforderlich. Weitere Themen sind: Naturtöne und Obertöne aus dem Klang, Urklang: Atem, Stimme, Körper, Technik des Obertongesangs, wenig Theorie über Klang, Naturtöne, Obertöne, Teiltöne, Unendliche Tonleiter; Klang der Gruppe, individueller Klang, Spiel mit der Mehrstimmigkeit. Das Prinzip der intensiven Einfachheit, verschiedene Obertontechniken, Obertongesang – intuitiv und / oder kontrolliert, Oberton-Improvisation – kreativer Ausdruck der Persönlichkeit, Perspektiven > overtone.cc/profile/HartmutvonVoigt > Teilnehmer: min. 7 / max. 16 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  584 Franken Doppelzimmer, HP  544 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 335 Franken Kurshotel: Hotel Hirschen, 9658 Wildhaus Tel: 071 998 54 54, hirschen-wildhaus.ch

Kurs Nr. 129

Spielkurs für Didgeridoo Samstag, 7. Mai, 14 Uhr bis Sonntag, 8. Mai, 15 Uhr Leitung: Ferdi Rauber

Dieser Kurs eignet sich für Einsteiger, aber auch für weniger Fortgeschrittene, die an ihrer Technik weiterarbeiten möchten. Schwerpunkte werden der Ansatz (ein guter Ton), die Zirkularatmung und das rhythmische Spielen sein. Bei gutem Wetter begehen wir zwischendurch die zweite Etappe des Klangwegs, wo wir auf dem Felsendidgeridoo experimentieren können. > Kursleitung: ferdinandrauber.ch > Teilnehmer: min. 6, max. 12 (ab 14 Jahren) Kurskosten: Einzelzimmer, VP  290 Franken Doppelzimmer, VP  280 Franken Mehrbettzimmer, VP  270 Franken Ohne Übernachtung (mit Essen)  205 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 130

IN KORSIK

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Klangwelt in Korsika

Kurs Nr. 128

Sonntag 8. Mai bis Sonntag 15.Mai Leitung: Jean – Etienne Langianni, A Cumpagnia Begleitung Doris Ammann, KlangWelt Toggenburg

Naturjodel mit Jodelklub

Details siehe Seite k1

Samstag, 30. April, 13.30 Uhr bis Sonntag, 1. Mai, 16 Uhr Leitung: Hans-Jakob Scherrer Annelies Huser

Wir lernen Naturjodelmelodien aus der Alpsteinkultur und erleben die Vokale und deren Klang beim «Gradhäbe». Naturtöne, Jodeltechnik und Atem sind weitere Themen, die wir streifen. Am Samstagabend besucht uns ein einheimischer Jodlerklub und gibt uns ei-

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Kurs Nr. 131

AU S N E W Y

ORK

Stimme und Körper I Montag, 9. Mai, 18 Uhr bis Freitag, 13. Mai, 14 Uhr Leitung: Lisa Sokolov

Sängerin und «Nährerin der Seele», Lisa Sokolov, ist die Gründerin von «Embodied Voice-

Work», einer Methode, welche sich der ganzheitlichen Integration von Atem, Körper und Improvisations-Gesang widmet. Diese Technik wird vor allem von Künstlern, Therapeuten und Ärzten angewendet, welche Zugang zu einer freien, ausdrucksstarken Stimme erhalten möchten. Anerkannt als Pionierin in der Entwicklung von Vokal-Techniken, im Bereich künstlerischer Selbstverwirklichung und in der Musiktherapie, arbeitet Lisa Sokolov als Professorin an der «New York University Experimental Theater Wind» und ist Direktorin des Instituts für «Embodied VoiceWork» in New York. Seit 20 Jahren kommt Lisa Sokolov in regelmässigen Abständen ins Toggenburg, um ihre Methode zu lehren. Sie ist eine international bekannte Sängerin, welche an zahlreichen Festivals aufgetreten ist. So zum Beispiel am Montreux Jazz Festival, Spoleto Festival, Vision Festival, Tampere Jazz Happening, Stimmen Festival, Alice Tully, Havana International Jazz Festival und vielen anderen. Ihre Aufnahmen «Lazy Afternoon», «Angel Rodeo», «Presence» und «A Quiet» haben ihr grosse Anerkennung und Auszeichnungen eingebracht. Der Kurs startet am Freitagabend um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Essen und fährt später im Kursraum fort. > Kursleitung: lisasokolov.com > Teilnehmer: min. 12, max. 16 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  1115 Franken Doppelzimmer, VP  1075 Franken Mehrbettzimmer, VP  1035 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  775 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 132

Obertonsingen

Sonntag 21. Mai, 10.30 Uhr bis 17 Uhr Leitung: Ferdi Rauber Obertonsingen ist die Fähigkeit eines Menschen, die Teiltöne im Gesamtklang seiner Stimme so zu verstärken, dass der Eindruck der Zweistimmigkeit entsteht, weil Grundton und Oberton als zwei einzeln klingende Töne wahrgenommen werden. Diese Fähigkeit ist leicht zu erlernen und tut dem Körper und der Seele sehr gut. Wir lernen zusammen tönen und mit praktischen Übungen die Grundtechniken zum Obertonsingen kennen. > Kursleitung: ferdinandrauber.ch > Teilnehmer: min. 6, max. 12 Kurskosten: 115 Franken (inkl. Mittagessen) Kursraum: Propstei Alt St. Johann

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Naturjodelkurs II

- Zaure und Gradhäbe Freitag, 27. Mai, 18 Uhr bis Sonntag, 29. Mai, 15.30 Uhr Leitung: Peter Roth Hans Jakob Scherrer Anita Windlin Hansruedi Ammann Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns vielstimmig auf den Vokalen des «Gradhäbe». Die dazu benötigte Jodeltechnik lernen wir im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Im Klang der Schellen und Talerbecken erfahren wir etwas über die Alp- und Klangkultur der Säntis- und Churfirstenalpen. Peter Roth führt uns in die universale Bedeutung der Naturtonreihe ein. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. > Teilnehmer: min. 15, max. 25 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  470 Franken Doppelzimmer, VP  450 Franken Mehrbettzimmer, VP  430 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  300 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurs Nr. 134

Alalà und Alleùia

– Volkslieder und Gregorianik Samstag 28. Mai, 11 Uhr bis Sonntag 29. Mai 13 Uhr Leitung: Maria Walpen Was verbindet ein Klagelied aus Südeuropa mit dem Jubelruf im gregorianischen Choral? Im Singen von «Liedern ohne Worte» und «Alleùia» in verschiedenen Kirchentönen spüren wir dieser Frage nach. Zur Einstimmung üben wir uns im «Körper-Ton-singen» und halten uns mit rhythmischen Sequenzen in Bewegung. Weitere Kursinhalte sind: Einstimmen unseres Singinstruments mit Übungen nach der «Lichtenberger-Methode», mit der sich die Kursleiterin intensiv beschäftigt. Achtsame Wahrnehmung des Atems. Übungen zu zweit und in Kleingruppen. Begegnung mit dem Choral und den Kirchentönen in Hörbeispielen. Kennenlernen von Melodien übers Hören und Nachsingen, d.h. ohne Noten: Singen in verschiedenen Räumen: Saal, Kirche, evtl. Wald. Rhythmische Sequenzen mit Trommelbegleitung. Kleines Abschlusskonzert von und für die Gruppe > Teilnehmer: min. 10 / max. 18

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Kurskosten: Einzelzimmer, HP  315 Franken Doppelzimmer, HP  305 Franken Mehrbettzimmer, HP  300 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen)  235 Franken Kurshotel: Hotel Schweizerhof, 9656 Alt St. Johann Tel: 071 999 11 21; hotelschweizerhof.ch

Kurs Nr. 135

Monochord–Polychord Bau I Das Instrument mit dem Nat-Ur-Klang Donnerstag 2. Juni 9 Uhr bis Sonntag 5. Juni, 16 Uhr Leitung: Heinz Bürgin

Im Einklang mit der Natur bedeutet nahe bei sich selbst sein. Überall dort, wo wir Naturklänge bewusst erleben, sind wir ergriffen. Verschaffen wir uns durch ein selbst gebautes Polychord den Zugang zu diesem neuen Erlebnisbereich. Das Polychord ist ein Klangkörper mit drei Saiteninstrumenten (Monochord für Obertonerfahrung und Meditation / indische Tambura für Improvisation und Obertonsingen / Koto für pentatonisches Improvisieren). In Fachgeschäften kostet dieses hochwertige Instrument ca. 1'600.- Franken. Handwerkliche und musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, hingegen Spass am Holzbearbeiten, am Experimentieren und am Entdecken. Kurze Einführung ins Stimmen und Spielen. > Kursleitung: pythagoras-instrumente.ch > Teilnehmer: min. 4, max. 6 (ab 16 Jahren) Kurskosten: Einzelzimmer, HP (inkl. Mat.)  1435 Franken Doppelzimmer, HP (inkl. Mat.)  1435 Franken Ohne Unterkunft und Essen (inkl. Material)  1195 Franken Kursraum: Pythagoras-Werkstatt von Heinz Bürgin, Im Uttenwil, 9620 Lichtensteig, Tel 071 988 27 63, heinz.buergin@pythagoras-instrumente.ch Kurshotel: Café Hotel Huber, 9620 Lichtensteig, Telefon 071 987 69 49, huber-lichtensteig.ch

Kurs Nr. 136

AU S N O R W

EG E N

Die Joik-Stimme

Donnerstag 2. Juni 10 Uhr bis Freitag 3. Juni, 17 Uhr Leitung: Berit Alette Mienna Im Fokus steht die Joikstimme und die Arbeit mit dem Atemfluss und der unmittelbaren persönlichen Stimme sowie die Kraft der freien Stimme. Der Kurs richtet sich an Erwachsene, die ihre eigene Joikstimme entwickeln und mehr über die ältesten Gesangs-

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Kurs Nr. 133

Tutarchela

Peter Roth

Hansruedi Ammann

Berit Alette Mienna


formen in Europa erfahren und praktizieren möchten. Es werden keine Vorkenntnisse in Joik vorausgesetzt. Die Kursmethodik ist sowohl von westlichen und östlichen Elementen inspiriert und versucht, die natürliche Kraft der eigenen Stimme zu erforschen, freizulegen und zu entwickeln. Die Teilnehmer werden sich in Joik-Klängen üben, die Stimmkraft erfahren, Sinn und Aufgabe des Joiks kennenlernen und Geschichten sowie traditionelle Joik hören können. Die erfahrene Kursleiterin spricht Norwegisch und Englisch. Eine deutsche Übersetzung ist organisiert. > Teilnehmer: min. 10, max. 20 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  445 Franken Doppelzimmer, HP  425 Franken Mehrbettzimmer, HP 415 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen)  355 Franken Kursraum: Propstei Alt St. Johann, sanktjohann.ch Kurshotel: Hotel Rössli, 9656 Alt St. Johann Tel. 071 999 24 60, roessli-toggenburg.ch

Kurs Nr. 137 EG E N AU S N O R W

Flöten aus Naturmaterialien

Samstag, 4. Juni, 10 Uhr bis Sonntag 5. Juni , 16 Uhr Leitung: Øistein Hanssen, Tromsø Øistein Hanssen ist Instrumentenbauer, Komponist und Musiker sowie Kulturarbeiter mit grossen Kenntnissen über die mehrethnische Musik- und Kulturgeschichte der Nordkalotten (Nord-Norwegen, -Schweden, - Finnland und Nordwestrussland). Er gilt heute als der Einzige, der sowohl die traditionelle Herstellungstechnik sowie die Spielweise des samischen Blasinstrumentes FADNU (hergestellt aus der Pflanze kvann = Engelwurz = sam. fadnu). Mit der Entwicklung von Blasinstrumenten sucht Hanssen die ureigensten Naturtöne mit seinen vielfältigen Arten von Flöten aus Naturmaterialien wie der sog. Tromsöpalme (Riesenbärenklau), Wir lernen alte Naturtoninstrumente kennen und entdecken und bauen auch eigene Instrumente aus Naturmaterialien wie beispielsweise Sträuchern, Gräsern, Eicheln und Vogelknochen…Øistein Hanssen gilt heute als der Einzige, der sowohl die traditionelle Herstellungstechnik sowie die Spielweise des samischen Blasinstrumentes FADNU (hergestellt aus der Pflanze Engelwurz) beherrscht. Der erfahrene Kursleiter spricht norwegisch und englisch. Eine deutsche Übersetzung ist organisiert. > Teilnehmer: min. 10, max. 20 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  445 Franken

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Doppelzimmer, HP  425 Franken Mehrbettzimmer, HP 415 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen)  355 Franken Kurshotel: Hotel Rössli, 9656 Alt St. Johann Tel. 071 999 24 60, roessli-toggenburg.ch Kursort: Propstei, Alt St. Johann

Kurs Nr. 138

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Alphorn Meisterkurs Freitag, 10. Juni, 18 bis Montag, 13. Juni , 16 Uhr Leitung: Balthasar Streiff

Master Classes sind in Jazz und Klassik seit langem das A und O der Weiterbildung für Fortgeschrittene. Es ist wichtig, dies auch in der Volksmusik anzubieten. Der Kurs richtet sich an Bläserinnen und Bläser aus dem überdurchschnittlichen Amateurbereich oder an Profis. Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie ein eigenes Standard-Repertoire sicher beherrschen. Balthasar Streiff (Duo Stimmhorn und Hornroh, modern alphornquartett) ist ein Meister des Alphorns. Er schafft avantgardistische Klangwelten, sucht neue Ausdrucksformen und hat Visionen für eine vielfältige Alphornkultur im Austausch mit Traditionen. Erlernen Sie in diesen Kurstagen Leichtigkeit, Ausdauer und Flexibilität im persönlichen Alphornspiel und Schulung in Intonation, Klanglichkeit und Artikulation im Gruppenspiel. Es werden verschiedene Stimmungen kombiniert und anspruchsvolle Kompositionen einstudiert. Erfahrungen und Vorstellungen der Teilnehmenden sollen in die Kursrunde einfliessen. > Kursleitung: streiffalphorn.ch, hornroh.ch > Teilnehmer: min. 6, max. 10 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  955 Franken Doppelzimmer, HP  925 Franken Mehrbettzimmer, HP  895 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen)  705 Franken Kurslokal: Propstei Alt St. Johann Kurshotel: Hotel Rössli, 9656 Alt St. Johann 071 999 24 60; roessli-toggenburg.ch

Kurs Nr. 139

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Lieder aus Georgien

mit dem Vokalensemble «Tutarchela» Samstag 11. Juni, 10 Uhr bis Montag, 13. Juni, 16 Uhr Leitung: Tutarchela, Georgien

dition kennen. Die Frauen des georgischen Vokalensembles «Tutarchela» werden ihr Volksgut – Liebes-, Spott-, Neck-, Tauf-, Wiegen-, Hochzeits-, Arbeits- und Trinklieder mit uns teilen, und die meisten Lieder übers Gehör mit uns einüben. Ein einmaliges Erlebnis, inmitten dieser Stimmen in die wunderbare Welt des georgischen Gesanges einzutauchen. > Kursleitung: tutarchela.com > Teilnehmer: min. 15, max. 25 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  749 Franken Doppelzimmer, HP  709 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen)  525 Franken Kurshotel: Hotel Hirschen, 9658 Wildhaus, Tel. 071 998 54 54, hirschen-wildhaus.ch

Kurs Nr. 140

Alphorn - Weiterführungskurs Freitag, 17. Juni um 16 Uhr bis Sonntag, 19. Juni, 16 Uhr Leitung: Rudolf E. Brülisauer Dieser Alphorn-Weiterführungskurs umfasst folgende Ausbildungs-Elemente: Grundlegendes zu Blas- und Atemtechnik, Wiederholtes Üben des Ansatzes und des Anblasens, Intensives Einüben von Melodien, Schwierigkeitsgrad 1 und 2, (Schwierigkeitsgrade: leicht 1, mittel 2, schwer 3, sehr schwer 3+), Spielen der Melodien vor allem in der ersten, dann zweiten/dritten Stimme, Abschlusstest in der ersten Stimme oder als BegleitStimme, Studium von Fachliteratur und Alphornnoten-Sammlung, Vorführung traditioneller wie moderner Alphornmusik, Vorstellung von Alphörner vor 70 Jahren bis High-Tech-Alphörner von heute, Vorführung «Das Alphorn», Film von Stefan Schwietert. > Voraussetzung: max. 9 Alphornspieler /-innen, welche bereits einen Anfänger-, oder Einführungskurs besucht haben oder wieder einsteigen wollen und echte musikalische Fortschritte erzielen möchten > Ein Alphorn kann gemietet werden, persönliches Mundstück «MundArt» 98.-. Kurskosten: Einzelzimmer, VP  575 Franken Doppelzimmer, VP  555 Franken Mehrbettzimmer, VP  535 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  435 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

Wir lernen Volkslieder und liturgische Gesänge aus der reichen georgischen Musiktra-

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Kurs Nr. 143

Seelenklang

Klangferien

Freitag 24. Juni, 18 Uhr bis Sonntag 26. Juni, 16 Uhr Leitung: Marianne Huber Franz Hildebrand Sind wir im Einklang mit unserer Seele? Ist unser Leben im Gleichgewicht? Oder haben wir die Verbindung zu unserem Inneren und wahren Ausdruck verloren? Tief verborgene Muster und Bindungen können unser Lebensglück verhindern und trotz vielerlei Anstrengungen verläuft das Leben nicht nach unserer Zufriedenheit. Unsere Wünsche und Bedürfnisse bleiben ungestillt und manchmal geraten wir in seelische Not. Ganz bewusst machen wir uns in diesen Tagen auf den Weg, Licht in verborgene Glaubensmuster und Rollen zu bringen. Wir lösen Blockaden und befreien uns von alten Mechanismen, decken unbewusste Zusammenhänge auf und schaffen uns damit neuen Zugang zu unserer Kraft und Wahrhaftigkeit. Unsere Wegbereiter sind die Klänge und Schwingungen obertonreicher Instrumente. Mit Klangreisen, Sinnes- und Körperübungen fördern und vertiefen wir den Prozess. Neue Schritte sind möglich und werden achtsam begleitet. > Teilnehmer: min. 6, max. 12 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  695 Franken Doppelzimmer, HP  669 Franken Mehrbettzimmer, HP  637 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 467 Franken Kurshotel: Stump’s Alpenrose, 9658 Wildhaus stumps-alpenrose.ch

Kurs Nr. 142

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Stimme und Körper II Sonntag 24. Juli, 18 Uhr bis Freitag, 29. Juli, 14 Uhr Leitung: Lisa Sokolov

Informationen zum Kurs siehe bei Kurs 131, Seite K8 > Kursleitung: lisasokolov.com > Teilnehmer: min. 12, max. 16 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  1365 Franken Doppelzimmer, VP  1315 Franken Mehrbettzimmer,VP  1265 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  950 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Telefon 071 999 11 10, seeguetli.ch

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Montag 25. Juli 10 Uhr bis Samstag 30. Juli, 12 Uhr Leitung: Hansheiri Haas Eine ganz besondere Ferienwoche mit Atem und Klang. Vormittags haben Sie die Gelegenheit an der Atemgruppe teilzunehmen, nachmittags und abends stehen jeweils Klangthemen im Vordergrund. Je nach Witterung und Wunsch können dies sein: Wanderung auf dem Klangweg, Besuch der Klangschmiede, Klangmeditation, Klang-Jam, Erforschung der Obertöne, Klang im Pool etc. > Teilnehmer: min. 6, max .12 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  1225 Franken Doppelzimmer, VP  1050 Franken Ferienhotel: Sunnehus, Kur- und Bildungszentrum, CH-9658 Wildhaus Tel. 071 998 55 55, sunnehus.ch,

Kurs Nr. 144

Beatbox und Stimmimprovisation Freitag, 19. August, 18 Uhr bis Sonntag, 21. August, 17 Uhr Leitung: Alessandro Zuffellato Frei improvisieren, frech kreieren, schlagfertig beatboxen und gemeinsam «Circles» singen. Geniessen was aus dem Moment entsteht. Dieser Kurs lädt ein, die eigene Stimmenmusik zu entdecken, den Körper bewusst wahrzunehmen, Mut zu schöpfen und die Freude am mehrstimmigen Singen zu entfachen. Abwechslungsreich und spielerisch wird eine Atmosphäre geschaffen, in der Mut zum Tun erwacht. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. > Kursleitung unter: teatrozuffellato.ch > Teilnehmer: mind. 8, max. 20 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  485 Franken Doppelzimmer, VP  465 Franken Mehrbettzimmer, VP  445 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  385 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

NEU

Kurs Nr. 141

Lisa Sokolov

Alessandro Zuffelato

Annelies Huser


Kurs Nr. 145

Zaure und Gradhäbe III (2 Tages-Kurs) Samstag, 27. August, 13.30 Uhr bis Sonntag, 28. August, 15.30 Uhr Leitung: Hans-Jakob Scherrer Anita Windlin Annelies Huser

Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns selber mit «Gradhäbe». Die Vokale in ihrem Klang und Farben bestimmen dabei unseren «Chorklang». Dabei lernen wir die Alp und Klangkultur (Talerbecken und Sennschellen) im Alpstein kennen und erfahren etwas über die universale Bedeutung der Naturtöne. Atem- und Jodeltechnik lernen wir im Ansatz kennen und wenden sie an. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. > Teilnehmer: min. 15, max. 25 Kurskosten: Einzelzimmer, HP  360 Franken Doppelzimmer, HP  335 Franken Ohne Unterkunft (mit Nachtessen) 245 Franken Kurshotel: Hotel Säntis, 9657 Unterwasser Tel. 071 998 50 20, beutler-hotels.ch/saentis

Kurs 146

Nada Brahma II

Freitag, 26. August, 18 Uhr bis Sonntag, 28. August, 16 Uhr Leitung: Peter Roth Heinz Bürgin Ferdi Rauber Mit Peter Roth singen wir, begleitet von Hackbrett und Tanpura, Vokale und Mantras aus verschiedenen Kulturen und tauchen in die Naturtonkultur von Säntis und Churfirsten. Auf der Basis von Stimme und Atem öffnen wir uns mit einfachen Techniken dem Klang und seinen Obertönen. Mit Heinz Bürgin erkunden wir die Zusammenhänge zwischen Klang, Form und Farbe. In den Klängen von Polychorden, Gong und Klangschalen erfahren wir die Wirkung der Obertöne auf Körper und Seele und werden in die Geheimnisse der Obertonreihe eingeweiht. Wir lernen die formgebende Kraft der Klänge kennen, befassen uns mit dem kosmischen Klang und benutzen das Improvisieren als Kommunikation. Mit Ferdi Rauber singen wir Obertöne und lassen den Klang unserer Stimmen mit den Farben von Didgeridoo, Klangschalen und anderen Obertoninstrumenten verschmelzen. > Kursleitung: peterroth.ch, pythagoras-instrumente.ch, ferdinandrauber.ch > Teilnehmer: Min. 10, max 25

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Kurskosten: Einzelzimmer, VP  495 Franken Doppelzimmer, VP  475 Franken Mehrbettzimmer, VP  455 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  335 Franken Kurshotel: Kulturhotel Seegüetli, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 10, seeguetli.ch

Kurskosten: Einzelzimmer, HP  605 Franken Doppelzimmer, HP  605 Franken Ohne Unterkunft und Essen  505 Franken Kursort: Klang am Hang, Uttenwil, 9620 Lichtensteig Kurshotel: Café Hotel Huber, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 987 69 49, huber-lichtensteig.ch

Kurs Nr. 147

Hörendes Auge – Sehendes Ohr Freitag 2. September, 18 Uhr bis Sonntag 4. September, 16 Uhr Leitung: Hansheiri Haas Wenn wir mit Farben gestalterisch umgehen, fragen wir uns: passen diese oder jene Farben zusammen? Wieso stört diese Farbe im Bild, oder macht genau dies das Bild interessant? Genauso ist es beim Musizieren: Schwingen die verschiedenen Klangfarben der Instrumente in Harmonie zueinander oder macht ein Kontrast die Sache erst spannend? Wir werden in diesem Kurs zunächst etwas Theorie zur Farbenlehre und Physik der Klänge betreiben und anschliessend einige Beispiele aus der Kunst- und Musikgeschichte hörend betrachten. Die meiste Zeit werden wir aber damit verbringen, der Wirkung unseres eigenen kreativen Tuns nachzuempfinden. Wir werden mit Farbe und Pinsel arbeiten aber auch mit vielen Instrumenten und «Klangerzeugern». Verschiedene Experimente zu diesem Thema vertiefen unsere Erlebnisse mit diesen unterschiedlichen, aber dennoch so verwandten Gestaltungsmedien. Bei diesem Kurs werden keine Vorkenntnisse erwartet, jedoch kann eine gewisse Erfahrung im Umgang mit diesen kreativen Medien die Arbeit erleichtern > Teilnehmer: min. 6, max. 12 Kurskosten: Einzelzimmer, VP  595 Franken Doppelzimmer, VP  525 Franken Ohne Unterkunft (mit Essen)  395 Franken Kurshotel: Sunnehus, Ökumenisches Kur- und Bildungszentrum, 9658 Wildhaus, Tel. 071 998 55 55, sunnehus.ch

Kurs Nr. 148

Klang im Alltag II

Freitag, 9. September, 18 Uhr bis Sonntag, 11. September, 16 Uhr Leitung: Heinz Bürgin Text siehe Kurs 106, Seite «k 2» > Kursleitung: pythagroras-instrumente.ch > Teilnehmer: min. 4, max. 12

Weitere KlangWelt Toggenburg-Kurse 2011: Detailangaben unter www.klangwelt.ch/klangkurse/ 149 9. bis 11.9 Naturstimmen singen II: Hansheiri Haas 150 9. bis 11.9 Rhythme en mouvement II: Pierre Favre 151 16. bis 18.9 Klangperlen finden II: Hansheiri Haas 152 23. bis 25.9 Naturjodelkurs III: Peter Roth, Hans-Jakob Scherrer, Annelies Huser, HR Ammann 153 30.9 bis 2.10 Alphornkurs - Einsteigerkurs II: Rudolf E. Brülisauer 154 30.9 bis 2.10 Xylophone bauen: Rüdiger Schödel 155 2. bis 9.10. «Mare, monti e canti» in Sardinien 156 7. bis 9.10 Monochord Spielkurs II: Heinz Bürgin 157 14. bis 16.10 Klänge im Kosmos II: Hansheiri Haas 158 15./16.10 Zaure und Gradhäbe IV: Hans-Jakob Scherrer, Annelies Huser, HR Ammann 159 22.10 Lieder aus aller Welt und dem Toggenburg: Philipp Kamm 160 5.11 Jüüzli aus dem Muotathal und Umgebung: Agatha Kälin-Schönbächler, Monika Portmann-Schönbächler 161 5. bis 6.11 Klangkraft erfahren und Mantras singen: Kerstin Stoll 162 11. bis 13.11 Naturjodelkurs IV: Peter Roth, Anita Windlin, Annelies Huser, Hansruedi Ammann 163 2. bis 5.12. Polychord Baukurs II: Heinz Bürgin 164 9. bis 14.12. Wir sind Klang: Margrith Schneider, Kathrin Graf


«Das Schötte musste ich erst lernen» Robert Alpiger aus Unterwasser ist verantwortlich für die Schmiede-Werkstatt in der Klangschmiede. In den letzten Wochen und Monaten hat er sich intensiv mit dem Aufbau eines Netzwerkes unter den Schmieden und der Beschaffung der Materialien beschäftigt. Das «Schellenschötte» hat er kürzlich gelernt und eine Toggenburger Tracht angeschafft.

Robert Alpiger sitzt in der Stube seines

produziert er zudem verschiedene Kunst-

tungen,

umgebauten Bauernhauses und schaut

objekte aus Metall und berät als Privat-

zungsmonteur, das Kunsthandwerk und

zum Fenster hinaus. Vom Wohnzimmer

mann Menschen mit gesundheitlichen

später die Klangschmiede unter einen

aus hat er einen erstklassigen Überblick

Problemen. «Das fing damit an, dass ich

Hut? Robert Alpiger lacht. «Ich bin struk-

ins Dorf Unterwasser und auf die mehr

selber krank war und grosse Probleme

turiert und arbeite gerne.» Das Privatle-

als 170-jährige Esche vor dem alten Haus.

mit dem Rücken hatte. Ich hatte im Alter

ben müsse derzeit etwas hinten anste-

Einen vergleichbar guten Überblick ver-

von zwanzig die Aussicht bis an mein Le-

hen. Für einiges fehlt die Zeit. «Zum

schafft er sich seit einigen Monaten auch

bensende mit Pillen zu leben. Da befasste

Schweissen der Engel komme ich fast nur

über die Schellen- und Glockenprodu-

ich mich intensiv mit verschiedenen Hei-

noch kurz vor Weihnachten, weil dann

zenten in der Schweiz. «Zusammen mit

lungsarten, bin seither mehrheitlich be-

auch die Nachfrage am grössten ist.»

Alois Ebneter habe ich verschiedene

schwerdefrei und darf heute Interessier-

besucht und mich intensiv mit dem The-

ten helfen», sagt er. Zu den Metallarbeiten

Haus selbst umgebaut

ma Schellenschmieden auseinanderge-

kam er vor etwa zehn Jahren – aus Zufall,

Das Haus in dem er lebt, hat er selber um-

setzt», berichtet Robert Alpiger.

wollte etwas ausprobieren. Heute stehen

gebaut. Vier Jahre hat das gedauert. Auf-

eine

Vollzeitstelle

als

Hei-

rund ums Haus verschiedene Figuren, ei-

fällig ist vor allem der Anbau mit den

Grosse Vielseitigkeit

nige davon sind auch käuflich zu erwer-

grossen Fenstern, der vom Dorf auch gut

Der 36-jährige Obertoggenburger freut

ben. Wie bringt man Gesundheitsbera-

sichtbar ist. «Ich wollte etwas Eigenes

sich auf seine neue Aufgabe als Verant-

und habe lange gesucht. Ich habe das

wortlicher für die Schmiede in der Klang-

Meiste selbst gemacht – deswegen dau-

schmiede in Alt St. Johann. «Ich bin als

erte es auch etwas länger», erinnert sich

Betriebsleiter verantwortlich, dass spä-

Robert Alpiger. Bei einem kurzen Rund-

ter alles vorhanden ist, was von den

gang wird schnell sichtbar, dass der en-

Künstlerinnen und Kunstlern gebraucht

gagierte Handwerker ein besonderes

wird und dass es funktioniert. Zudem

Haus realisiert hat. Das Bauernhaus

muss ich Auskunft geben können und

hatte früher einen alten Anbau. Heute ist

werde auch Hauswartsarbeiten überneh-

alles sehr modern, die Räume sind hoch,

men.» Diese Aufgaben erfordern eine

hell und grosszügig. Eine Eisentreppe

grosse Flexibilität. Ihm kommt entgegen,

führt aus dem Wohnzimmer auf eine Ga-

dass er sehr vielseitig begabt und veran-

lerie. Das Wohnzimmer ist nicht nur ein

lagt ist. Seit 14 Jahren ist er bei derselben

Ort mit besonderem Blick, sondern auch

Firma in Alt St. Johann als Heizungsmon-

Zentrum.

teur angestellt. Dies wird er auch weiterhin bleiben. Früher arbeitete er auch

Aus Zufall zur KlangWelt

schon als Elektriker, mauerte auf dem

Hier macht er sich auch intensive Gedan-

Bau und fuhr LKW. Seit einigen Jahren

ken zur Klangschmiede, die Abläufe und

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Robert Alpiger hat in den letzten Monaten das richtige Schellenschötte erlernt. In Zukunft wird er für den Betrieb der Klangschmiede in Alt St. Johann tätig sein.

Arbeiten im Haus. Und wie kam er zu die-

geht es schon ziemlich gut. Er freue sich

und vieles ist noch offen. Ich gehe aber

ser neuen Aufgabe? «Auch das war ein

über diese neue Fertigkeit, sagt er. Die

davon aus, dass ich später etwa einen Tag

Zufall. Peter Roth hat mich gefragt. Wahr-

Faszination des Themas Klang hat ihn

in der Klangschmiede in Alt St. Johann tä-

scheinlich dachte er, dass es jemand

auch gepackt und wer weiss, «vielleicht

tig sein werde.»

braucht, der viele Talente hat. Hier oben

probiere ich später sogar auch mal aus

kennt jeder jeden», schmunzelt Alpiger.

selber Schellen zu fertigen.»

Klang aus dem Gullydeckel

Einen besonderen Bezug zu Klang oder

Der Reiz für seine neuen Tätigkeiten in der

Nebst den Schellen hat Robert Alpiger

Musik hatte er bisher nicht. Er war zwar

Klangschmiede ist es, Neues zu erfahren.

doch einen weiteren besonderen Bezug

regelmässig bei Konzerten der hiesigen

«Zudem lerne ich sehr viele neue Men-

zum Thema Klang. Steht man nämlich vor

Jodelchöre dabei, selbst gesungen hat er

schen und deren Kulturen kennen und

seiner Garage, dringt ein lautes Glucksen

aber nicht. Die Arbeiten mit der Hand lie-

knüpfe interessante Kontakte. Haupt-

aus dem Gullydeckel. «Da sind schon viele

gen ihm besser. Und was ist mit den drei

grund ist aber, dass ich hier im Tal etwas

Leute hingelaufen und wollten wissen,

Schellen, die vor der Küche stehen? «Da-

Positives bewegen kann», sagt Robert Al-

was da drin ist», lacht er. Dabei ist es nur

mit habe ich geübt. Das Schellenschötte

piger. Seine Begeisterung ist deutlich

das Quellwasser, das durch die Leitungen

musste ich nämlich erst lernen», lacht er.

spürbar. Seine Hauptaufgabe als Hei-

drückt und hier an die Oberfläche kommt.

Von Peter Roth und Hausruedi Ammann

zungsmonteur wird er aber nicht aufge-

Als kleines Klangerlebnis fasziniert es

hat er sich dies zeigen lassen. Und jetzt

ben. «Wir sind noch mitten in der Planung

trotzdem. 23


Klangmix

Dies und das aus der KlangWelt Toggenburg.

Konzert mit dem Kurorchester «umbra curae» In den Kurhotels um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert spielte jeweils ein Orchester zur Unterhaltung der Kurgäste und trug damit zu einem besonderen Ambiente bei. Diesen Gedanken greifen Geigerin Barbara Kamm, Pianistin Susanne Bolt und Hackbrettlerin Andrea Kind wieder auf. Das breite Repertoire des Trios «umbra curae» reicht von Wiener Walzer über alte Appenzeller Stücke bis hin zu Tango. Am Donnerstag, 6. Januar 2011, sind sie Gast im Hotel Stump's Alpenrose in Wildhaus. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Reservationen via Tel. 071 998 52 52 www.stumps-alpenrose.ch

Einführung in den Naturjodel Feriengäste sind am Sonntag, 26. Dezember (Hotel Stump's Alpenrose in Wildhaus) und am Freitag, 7. Januar (Hotel Sternen in Unterwasser) eingeladen (je um 20.30 Uhr), in die Klangwelt des Naturjodels einzutauchen. www.klangwelt.ch/klangwellness

Toggenburger Hausorgel in Zürich Im März 2011 steht die Hausorgel von Wendelin Looser (sie gehört KlangWelt Toggenburg) für drei Wochen im Haus Appenzell in Zürich und kann besichtigt werden. www.hausappenzell.ch

Toggenburger Lieder Als klingendes Angebot organisiert Toggenburg Tourismus am Dienstag, 28. Dezember um 20.30 Uhr (Hotel Säntis in Unterwasser) und am Donnerstag, 30. Dezember um 20.30 Uhr (Hotel Stump's Alpenrose in Wildhaus) für Gäste einen Abend zum Thema «Toggenburger Lieder». Im spontan zusammengestellten Chor werden «Kuhreihen» und «Alpsegen» kennengelernt und anschliessend Toggenburger Volkslieder mehrstimmig gesungen. Es braucht keine Vorkenntnisse. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Reservation ist nicht notwendig. www.klangwelt.ch/klangwellness

Jodelkonzert mit drei Jodelchören in Alt St. Johann Der Jodelclub Säntisgruess, das Churfirstenchörli und der Jodelclub Thurtal laden am Mittwoch, 29. Dezember, um 20 Uhr in die katholische Kirche Alt St. Johann zum Konzert ein. Anschliessend trifft man sich zum gemütlichen Zusammensein in der Festwirtschaft im Propsteisaal. Der Eintritt ist gratis, eine Reservation nicht notwendig.

Jodelsymposium findet zum zweiten Mal statt – in Altdorf Am Samstag, 28. Mai 2011, findet das zweite Jodelsymposium statt. Auf Einladung von Nadja Räss und Stephan K. Haller treffen sich Interessierte aus der gesamten Schweiz dieses Mal in Altdorf (Uri), um sich vertieft mit dem «Muotathaler Jutz» zu beschäftigen. Verschiedene Referenten – unter anderem auch Peter Roth – und versierte Workshopleiter wurden eingeladen. Die Veranstaltung findet im Haus der Volksmusik und im Hotel Schlüssel statt. Anmeldungen auf der Webseite. www.jodelsymposium.ch

Angebote zur Entspannung mit Klang sind buchbar Im Projekt «Klangwellness» wurden verschiedene Angebote entwickelt, die ab sofort via Telefon 071 999 99 11 oder kontakt@toggenburg.ch buchbar sind. So sind in den Klangwellness-Hotels unter anderem eine Klangschalen-Massage, eine besondere Entspannung auf der Klangrelax-Liege, entwickelt von Berndt Vogel, oder auf der Tabula Sonora verfügbar. Am Montag, 27. Dezember, findet um 17 Uhr im Hotel Hirschen in Wildhaus (kostenlose Teilnahme, keine Anmeldung notwendig) eine besondere Meditation mit Klängen von Monochord, Klangschalen und Gong statt. Reiche Obertöne führen in eine tiefe Entspannung. www.klangwelt.ch/klangwellness 24


Klangblatt 1-2011