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Heim als letzte Option

Arno Geiger im Interview Zwei Spiele, 44 Tore

VP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg gab Aus- und Einblick in die Zukunft der Seite 2 Pflege im Bezirk Kitzbühel.

Der preisgekrönte österreichische Schriftsteller spricht über seinen neuen Roman „Unter der Drachenwand“. Seite 22

Für die Kitzbüheler Eishockey-Damen läuft es in der Landesliga. 44 Tore in zwei Seite 57 Spielen lautet ihre Bilanz.

KITZBÜHELER

Jahrgang 69 • Nr. 8 • Do., 22. Februar 2018 • Kitzbüheler Anzeiger Ges.m.b.H, Im Gries 21-23, 6370 Kitzbühel. Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

Österreichische Post AG WZ02Z030794W • € 1,30

Schwerverkehr wird genau kontrolliert Feierlich eröffnet wurde die neue Kontrollstelle für den Lkw-Verkehr in Going.

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Beim olympischen Einzelrennen der Biathleten holte sich Dominik Landertinger die Bronzemedaille. Dies ist bereits die vierte Medaille, die der Hochfilzener bei den Olympischen Spielen gewann. Mehr dazu auf Seite 55. Foto: Nordic Fokus


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Aktuell

Ausgabe 8

VP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg gibt Aus- und Einblicke in die Zukunft der Pflege

Pflege: Lieber Daheim als im Heim Letzte Möglichkeit Pflegeheim: „Ambulante vor stationärer Betreuung“, lautet ein Leitmotiv des Pflege-Strukturplanes 2012. Die Abschaffung des Pflegeregresses führt zudem derzeit zu Liquiditätsengpässen bei vielen Heimen.

Bezirk | „Die Themen gehen uns im Pflege- und im Gesundheitsbereich sicher nicht aus“, betont VP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg bei seinem Besuch letzte Woche. Im Rahmen eines Pressegespräches informierte er darüber, was in den letzten Jahren alles im Bezirk umgesetzt wurde bzw. was noch realisiert werden soll. Und die Liste ist lang. Seit

Inkrafttreten des „Strukturplan Pflege“ im Jahr 2012 wurden im Bezirk 74 neue Langzeitpflege-Plätze in Heimen geschaffen, in Kitzbühel ist eine Kurzzeit- und Übergangspflegeeinrichtung mit 15 Plätzen entstanden, die Tagesbetreuung wurde auf 35 Plätze aufgestockt und zwölf weitere Plätze im betreuten Wohnen geschaffen.

„Die Tiroler wollen Zuhause alt werden“ Die Statistik der Leistungsstunden in der mobilen Pflege und Betreuung weist einen Zuwachs von 18,3 Prozent im Bezirk aus. Insgesamt betreuten die Dienstleister im Jahr 2017 1.160 Klienten in 91.216 Stunden. „Eines unserer Leitmotive lautet ambulante vor stationärer Betreuung‘. Das entspricht auch

dem Wunsch der Tiroler, wie eine Umfrage zeigt. Die Menschen wollen so lange es geht Daheim alt werden“, veranschaulicht Tilg. Die Stellvertretende Bundesrats-Präsidentin Sonja Ledl-Rossmann bestätigt diesen Trend. „Ich glaube niemand gibt seine Eltern gerne in ein Heim, deshalb ist es umso wichtiger, passende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit zuhause Pflegende entlastet werden.“

Wer finanziert den Platz im Pflegeheim? Nichtsdestotrotz macht die Abschaffung des Pflegeregresses mit Anfang des Jahres, wodurch nicht mehr auf das Vermögen des

zu Pflegenden zurückgegriffen werden kann, um die Kosten zu decken, einen Heimplatz wieder attraktiver. „Ja, wir sehen schon jetzt, dass die Wartelisten mancherorts länger werden, Genaues können wir aber erst in ein paar Monaten sagen“, so Tilg. Durch die ausbleibenden Zahlungen haben einige Heime

mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen. Es trifft hier oft die Gemeinden, die als Rechtsträger auftreten. Das Land springt ein. „Wir halten die Heime finanziell am Laufen und sind bemüht, uns die Kosten beim Bund zu holen. Die Finanzierung ist aber noch nicht geklärt“, berichtet Tilg. Durch die Abschaffung des Pflegeregresses rechnet das Land Tirol mit Mehrkosten von bis zu 40 Millionen Euro.

Pflegeschülerzahlen sinken tirolweit Die Menschen werden immer älter, die Zahl der zu Pflegenden wird auch in den kommenden Jahren steigen – es braucht Pflegepersonal in allen Bereichen. In St. Johann wird, wie

berichtet, in Kooperation mit Kufstein, eine Gesundheits- und

Krankenpflegeschule errichtet. Die Bauarbeiten am Areal des Bezirkskrankenhauses starten im Frühjahr. Die Schülerzahlen sinken jedoch tirolweit, wie der Landesrat einräumt. „Wir werden eine Imagekampagne für Pflegeberufen starten. Der Beruf braucht unbedingt mehr Wertschätzung, dem Berufsbild des Pflegers muss ein höherer Stellenwert zugesprochen werden“, sagt Tilg.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit Ein Schritt dazu, um den Pflegedienst attraktiver zu gestalten, könnte eine gerechte Entlohnung sein. Hierfür setzte die Landesregierung bereits einen Schritt. „Als erstes Bundesland in Österreich sind wir auf dem Weg, die Gehälter für alle Pflegemitarbeiter, egal in welcher Institution sie arbeiten, anzugleichen“, erklärt Tilg. Die geplante Gesetzgebung gibt vor, dass diplomierte Pflegekräfte 2.400 bis 2.500 Euro brutto als Einstiegsgehalt bekommen. „Ziel ist es, dass die Regelung bis Ende des Jahres oder spätestens mit Jänner nächsten Jahres in Kraft tritt“, informiert der Landesrat. Johanna Monitzer

Daten & Fakten Ausbau Pflege bis 2022 Bezirk | Der Pflegestrukturplan des Landes Tirol sieht für den Bezirk folgende Pläne bis zum Jahr 2022 vor: - 601 Langzeitpflegeplätze in Wohn- und Pflegeheimen soll es geben (derzeit 584). - Die Anzahl der Kurzzeitpflegeplätze in Wohn- und Pflegeheimen soll von derzeit acht auf 18 erhöht werden. - Im Bereich Übergangspflege wird sich nichts ändern. Die 15 Plätze in Kitzbühel blei-

ben bestehen. Ein Ausbau ist nicht angedacht. - In der Tagesbetreuung soll es eine Aufstockung um 11 Plätze (derzeit 35) geben. - Massiv ausgebaut soll auch das betreute Wohnen werden, Die derzeit 24 Plätze sollen mehr als verdreifacht werden. Geplant sind 55 neue Plätze. Zusätzlich sollen bis 2020 alle Heimtarife vereinheitlicht werden. Im Bezirk wurden dazu bereits Pilotprojekte im Wohnund Pflegeheim Hopfgarten/ Itter sowie im Sozialzentrum Pillerseetal gestartet. jomo


Aktuell 3

22. Februar 2018

An der neuen Lkw-Kontrollstelle in Going hagelte es in 100 Stunden bereits 250 Anzeigen

Kontrollstelle feierlich eröffnet Mit der Eröffnung der Kontrollstelle an der Loferer Bundesstraße in Going ging auch für die Polizei des Bezirkes ein großer Wunsch in Erfüllung. Rund 200.000 Euro wurden in den Platz investiert.

Going | Bereits seit Anfang Dezember 2017 ist der ansonsten gut frequentierte Parkplatz zwischen Reischerwirt und Going mit einem Schranken abgeschlossen. Außerdem steht dort auch ein kleiner Container. Vergangene Woche wurde die neue Lkw-Kontrollstelle feierlich eröffnet und damit, der Anzeiger berichtete, auch ein langgehegter Wunsch der Polizei erfüllt. Nicht nur LH-Stellvertreterin Ingrid Felipe kam zur Feierstunde nach Going. Mit dabei war auch „Geburtshelfer“ LAbg. Josef Edenhauser sowie die Verantwortlichen des Landes, des Baubezirksamtes und der Polizei, allen voran der Chef der Tiroler Verkehrspolizei, Oberst Markus Widmann. Vor allem Goings Bürgermeister Alexander Hochfilzer freut sich: „Wir leben in einer wunderschönen Region, in der der Verkehr aber eine große Rolle spielt. Deshalb braucht es gewisse Spielregeln und Kontrollen. Der Platz ist deshalb für uns ein wichtiger Schritt.“ Der

Baubezirksamtsleiter Erwin Obermaier, Oberst Markus Widmann (Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei), LHStv. Ingrid Felipe, LAbg. Josef Edenhauser und der Goinger Bürgermeister Alexander Hochfilzer (v.l.) bei der Eröffnung.

Leiter des Baubezirksamtes Erwin Obermaier umriss kurz die Entstehungsgeschichte. Mit täglich rund 20.000 Fahrzeugen, die über die Loferer Bundesstraße rollen, davon sind in etwa 1600 Lkw, gehört die Strecke zur meist frequentiertesten Westösterreichs.

Sektorales Fahrverbot Bereits 1993 wurde daher ein sektorales Fahrverbot entlang dieser Straße erlassen. Das bedeutete das Aus für Lkw, die mit

Der Leiter der Verkehrspolizei im Bezirk, Josef Feyersinger (links), nimmt mit einem Kollegen einen Lkw unter die Lupe. Fotos : Klausner

nicht verderblichen Gütern wie zum Beispiel Schrott, Baustoffen, Hackschnitzeln oder auch Verpackungsmaterialien beladen sind. Ausgenommen ist der sogenannte Ziel- und Quellverkehr – also jene Lkw, die diese Güter aus den anliegenden Bezirken anlieferten oder abführten. Dass dieses Fahrverbot nicht immer eingehalten wird, liegt auf der Hand. Die Einrichtung einer Kontrollstelle an dieser Stelle lag nahe, da der Grund im Besitz der öffentlichen Hand ist. Für Oberst Markus Widmann, aber auch für den obersten Verkehrspolizisten im Bezirk, Josef Feyersinger, ist es vor allem auch wichtig, dass die Beamten die Kontrollen auf einen auch für sie sicheren Platz durchführen können. Die Kontrollen selbst sind vielfältig, wie Widmann betont. Es wird nicht nur überprüft, ob die Lkw überhaupt auf der Loferer fahren dürfen, überdies wird u.a. geschaut, ob die EU-Sozialvorschriften eingehalten werden. Auch die Fahrtüchtigkeit wird überprüft, außerdem wird das Fahrzeug selbst genau unter die

Lupe genommen. Allein in den letzten Wochen wurde über 100 Stunden kontrolliert, rund 250 Anzeigen gab es bereits.

Hohe Kontrolldichte Neben der Adaptierung der bereits vorhandenen Flächen für Kontrollzwecke wurde auch in eine spezielle Beleuchtung investiert, sodass die Überprüfungen, die bislang nur im Sommer am Parkplatz der Bergbahnen Itter möglich waren, nun auch in den Nachtstunden und Wintermonaten durchgeführt werden können. „Die Überwachung des Schwerverkehrs, gepaart mit einer hohen Kontrolldichte, ist ein ureigenes Landesinteresse, führt sie doch zu deutlich höherer Verkehrssicherheit und reduziert gleichzeitig unnötigen Transit“, ist LH-Stv. Ingrid Felipe überzeugt. LA Josef Edenhauser freute sich besonders, „dass wir mit diesem Platz Sicherheit schaffen.“ Rund 200.000 Euro wurden in den 55 Meter langen und 11,5 Meter breiten Platz investiert, rund ein Drittel steuerte der Verkehrssicherheitsfonds bei. Margret Klausner


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Aktuell

Ausgabe 8

Prekäre Verkehrssituation rund um Schulen und Kindergarten lassen Kössener aktiv werden

„Kiss & Ride“ gegen Verkehrschaos Es ist ein Dauerbrenner in der Kössener Gemeindestube – die Verkehrssituation rund um Schulen und Kindergarten. Jetzt wird ein Verkehrsplaner zu Hilfe geholt.

Kössen | Es ist ein Thema, das nicht nur den jetzigen Gemeinderat beschäftigt – die Verkehrssituation im Kössener Zentrum. Schulen – Volksschulen und Neue Mittelschule – sowie der Kindergarten liegen inmitten der Kaiserwinklgemeinde und vor allem an neuralgischen Punkten. „Vor allem zu den Stoßzeiten in der Früh und zu Mittag ist der Verkehr ein großes Problem“, weiß Bürgermeister Reinhold Flörl. Zum einen kommt es aus Platzmangel nahezu täglich zu kleinen Staus, da viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, wie der Dorfchef er-

Die Kössener Schulen, wie auch die Neue Mittelschule, befinden sich alle im Kössener Ortszentrum und liegen verkehrstechnisch schwierig. Foto: Klausner

klärt. Zum anderen seien durch das hohe, teils chaotische Verkehrsaufkommen Schul- wie Kindergartenkinder gefährdet. Seit Längerem sei man daher in der Gemeindestube auf der Suche nach einer geeigne-

ten Lösung. „Wir haben jetzt eine Variante gefunden, die wir vorerst einmal im Probebetrieb testen wollen“, schildert Flörl. Geplant ist eine Art „Kiss&Ride-Zone“, wie es sie inzwischen auch bereits an vielen

Bahnhöfen gibt. „Es gibt zukünftig einen Bereich, in dem die Eltern in einer Reihe stehen bleiben können. Die Kinder können dort sicher aussteigen. Dann müssen die Autos in einem Halbkreis weiterfahren und kommen wieder auf die Straße zurück“, schildert der Bürgermeister die Idee. Der Dorfchef hofft natürlich, dass das Projekt ein Erfolg wird. Vorerst schauen sich die Kössener die Lage noch einmal genau an. Außerdem holen sie sich einen Experten an Bord. „Die genaue Verkehrsflussabwicklung wird in den kommenden Wochen dann mit einem Verkehrsplaner diskutiert“, kündigt der Bürgermeister an, dem natürlich viel daran liegt, dass eine perfekte Lösung für das Verkehrsproblem und vor allem, dass die Sicherheit der jüngsten Kössener gewährleistet ist. Margret Klausner

Landesregierung setzt weiteren Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Bedarfsorientiertes Modell Ab März führt das Land Tirol auf Initiative von Bildungslandesrätin Beate Palfrader eine bedarfsorientierte Betreuung von schulpflichtigen Kindern in den Ferien ein.

Bezirk | „Mit dieser neuen Form der Betreuung setzt die Tiroler Landesregierung einen weiteren wichtigen Schritt hin zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, begründet LRin Palfrader ihr Engagement und dankt Finanzreferent LH Günther Platter für seine Unterstützung. Dem Jahresurlaub von in der Regel fünf Wochen pro Elternteil stehen jährliche Ferien und schulfreie Tage im Ausmaß von rund 14 Wochen gegenüber. Konkret soll es daher künftig möglich sein, in Gemeinden, in denen es keinen Hort gibt, weil

schulpflichtige Kinder während des Unterrichtsjahres die schulische Tagesbetreuung oder einen alterserweiterten Kindergarten besuchen, während der Weihnachts-, Semester-, Oster-, Sommer- und eventuellen Sonderferien eine bedarfsorientierte Ferienbetreuung anzubieten.

Diese soll in Schulräumen der jeweiligen Gemeinde ab fünf angemeldeten Kindern zwischen zwei und zwölf Wochen im Jahr von montags bis freitags jeweils von zumindest 7.30 bis 14 Uhr durchgeführt werden können und einen Mittagstisch enthalten. „Zahlreiche

LRin Beate Palfrader kann von einer Verbesserung in der Kinderbetreuung berichten. Foto: Betty‘s

Gemeinden in Tirol haben Interesse daran, mit Hilfe einer Landesförderung ein solches Ferienbetreuungsangebot zu schaffen“, informiert LH Platter.

140 neue Betreuungsplätze im Bezirk Darüber hinaus zahlt das Land Tirol über 7,8 Millionen Euro an 33 öffentliche und private Kinderbetreuungseinrichtungen in ganz Tirol aus. Davon fließt über eine Million Euro in den Bezirk Kitzbühel. Während die Gemeinde Kössen mit den Zuschüssen Gruppenräume saniert, schafft die Marktgemeinde St. Johann mit Hilfe der Fördergelder 140 neue Kinderbetreuungsplätze. „Verbesserte Kinderbetreuungsangebote tragen wesentlich dazu bei, Eltern zu stärken und zu entlasten“, sehen LH Platter und LRin Palfrader diese Förderung nachhaltig investiert.


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22. Februar 2018

150 Kindergartenkinder, 536 Pflichtschüler, 307 Berufsbildende Schüler und 166 Lehrlinge

Positive Bildungsbilanz Einen Bericht über die Bildungsstätten der Stadtgemeinde Kitzbühel lieferte bei der vergangenen Gemeinderatssitzung Stadträtin Ellen Sieberer, die auch dem Ausschuss für Bildung und Stadtjubiläum vorsteht, ab.

Kitzbühel | Genau zum Start des zweiten Semesters informierte Stadträtin Ellen Sieberer, Obfrau des Ausschusses für Bildung und Stadtjubiläum, den Kitzbüheler Gemeinderat über die städtischen Bildungseinrichtungen. In acht Gruppen werden im Kindergarten Voglfeld 150 Kinder von zehn Pädagogen mit neun Assistenten und drei Stützkräften betreut. Stolz ist man, dass sich im Kindergarten auch zwei Männer um die Betreuung kümmern. Die Ganztagesbetreuung wird von 40 Kindern in Anspruch genommen. Das Angebot des Kindergartenbusses wird von 80 Kindern genützt. Ein wichtiger Teil im Angebot des Kindergartens Voglfeld ist die Sprachförderung, hier werden 32 Kinder betreut.

Volksschule: „Wir sind international“ Seit diesem Schuljahr wird die Volksschule von der neuen Direktor, Barbara Jenewein, geleitet. 238 Schüler besuchen die Schule. 191 der Volksschüler haben Deutsch als Muttersprache, die anderen Schüler haben zum Beispiel Arabisch, Ungarisch, Russisch, Chinesisch, Serbisch, Holländisch oder Türkisch als Muttersprache. Multikulti ist mit zehn verschiedenen Sprachen an der Volksschule auf jeden Fall das Thema. 38 Kinder nehmen an der Sprachförderung teil. Ein weiterer Schwerpunkt an der Volksschule Kitzbühel ist die Förderung der Lesekompetenz. Zudem gibt es eine Klasse mit einem musikalischen Schwerpunkt, dieser setzt sich dann in der NMS fort. Die Schülerstube wird von 44 Kindern ge-

An der Volksschule Kitzbühel werden 238 Kinder unterrichtet.

nutzt. Neben den verschiedenen Projekten wird in der VS Kitzbühel auch hundegestützte Pädagogik angeboten.

ben den Schwerpunkten Sport und Musik auch die Sprachförderung oder die Lernnachmittage in Anspruch nehmen.

86 % der Volksschüler wechselten in die NMS

IT-Klassen steigerten den Zuspruch

Als ein Gütesiegel bezeichnete Stadträtin Ellen Sieberer den Zuspruch der Schüler für die NMS und Sport-NMS in Kitzbühel. „86 Prozent der Volksschüler haben im Herbst in die NMS gewechselt. Die Schwerpunkte Sport sowie die Musikklasse sprechen für die Schule, die nun auch sprengeloffen ist“, sagt Sieberer. Insgesamt werden 298 Schüler an der NMS unterrichtet, die ne-

„Mit der Installierung der ITHAK hat die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule deutlich an Zuspruch gewonnen“, erzählt Stadträtin Sieberer. An der Schule am Traunsteinerweg werden 307 Schüler von 40 Lehrpersonen unterrichtet. Sieberer betonte, dass es sich dabei um eine der wenigen Schulen in Österreich handelt, die eine digitale Kompetenz aufweisen.

Fotos: Pöll

In der Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro werden derzeit 166 Lehrlinge in acht Klassen unterrichtet. Auch in dieser Schule gibt es einen IT-Schwerpunkt.

680 Schüler an der Landesmusikschule Die Landesmusikschule Kitzbühel hat Exposituren in Reith und Kirchberg. 680 Schüler werden von 28 Lehrern ausgebildet. Unter der Leitung von Peter Gasteiger werden alle Fächer, die im Musikschulkanon aufgefächert sind angeboten. Derzeit nicht im Angebot ist der Tanz, doch dies sollte sich im kommenden Schuljahr ändern.

Wunsch nach Handwerksnachmittagen

307 Schüler besuchen derzeit die BHAK/BHAS in Kitzbühel.

FPÖ-Gemeinderat Bernhard Schwendter zeigte sich von dem großen Angebot an den Kitzbüheler Schulen begeistert, jedoch gab er auch zu bedenken, dass in den Handwerksberufen der Fachkräftemangel immer mehr steigt. „Man soll nicht nur die IT-Bereiche fördern, sondern auch das Handwerk“, regte Schwendter an. Er könne sich einen handwerklichen Nachmittag an den Schulen bzw. in den Werkstätten der Betriebe gut vorstellen. Elisabeth M. Pöll


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Aktuell

Ausgabe 8

Freitag MAX: 1° MIN: -5°

Samstag MAX: 2° MIN: -6°

Sonntag

MAX: 0° MIN: -7°

Mit einer nordöstlichen bis südöstlichen Strömung oben auf den Bergen gelangen weiterhin ausgesprochen kalte Luftmassen aus der Arktis direkt zu uns. Die Sonne kommt speziell am Samstag und Sonntag vorübergehend deutlich besser durch. Am Sonntag verschärft sich jedoch die eisige Kälte nochmals!

Vor allem Menschen mit bestehenden Rheumaleiden sowie mit bereits zu hohem Blutdruck müssen eventuell mit Beschwerden rechnen. Auch Atemwegsprobleme werden wetterbedingt wohl ein Thema sein. Viel Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem enorm.

Allgemeine Wetterlage: Für den Rest dieser Woche liegen wir zwischen hohem Luftdruck nördlich der Alpen, sowie einem Italientief in einer kalten Ostströmung. Der Winter hat uns damit weiterhin fest im Griff. Detailprognose: Freitag: Die Neigung für Schneeschauer ist die meiste Zeit nicht allzu hoch. Tagsüber steigen zudem die Chancen für die Sonne. Samstag: Auch wenn eine detaillierte Bewölkungsvorhersage schwierig ist, so sollte sich im Tagesverlauf doch etwas mehr Sonnenschein ausgehen. Sonntag: Es kündigen sich ausgesprochen kalte Luftmassen aus Nordosteuropa an. Teilweise Sonnenschein. Persönliche Wetterberatung: Tel.: 0900 511 599 (2,16 Euro/min) Quelle: meteo experts

Freiwillige Helfer werden für den Kleiderladen in Kitzbühel sowie in Kirchberg gesucht.

Foto: Pöll

Kleiderladen Kitzbühel sucht noch ehrenamtliche Mitarbeiter

Mehr als ein Kleiderladen Der Kleiderladen des Roten Kreuzes erfreut sich großer Beliebtheit. Während man die Kunden mit allen Textilien versorgen kann, fehlt es nun an freiwilligen Helferinnen und Helfern.

Kitzbühel, Kirchberg | Der Kleiderladen des Roten Kreuzes in Kitzbühel ist schon zu einer fixen Institution geworden. In dem Geschäft in der Unteren Gänsbachgasse, in dem alle einkaufen können, werden nicht nur hochwertige Kleidungsstücke zu günstigen Preisen verkauft, es hat sich auch zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Geöffnet ist der Laden an zwei Tagen in der Woche: am Mittwoch immer von 13 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Reinerlös für soziale Rot-Kreuz-Projekte „Den Kleiderladen in Kitzbühel gibt es schon seit 2012 und wurde von Josef Raithofer hervorragend geführt. Zu Beginn hofften wir, mit den Einnahmen zumindest die Miete für das Geschäftslokal bezahlen zu können. Das Ganze hat sich

aber sehr positiv entwickelt und nun können wir weitere soziale Projekte des Roten Kreuzes damit finanziell unterstützen“, erzählt Elisabeth Pircher. Einen weiteren Kleiderladen des Roten Kreuzes gibt es in Kirchberg. Das Geschäft in der Kitzbüheler Straße wurde 2016 eröffnet und wird von Martha Strasser geführt. In Kirchberg ist der Laden am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bist 13 Uhr geöffnet.

Hochwertige Kleidung für jedermann „Zu den Öffnungszeiten verkaufen wir nicht nur qualitativ hochwertige Kleidungsstücke zu überaus günstigen Preisen, wir nehmen auch Kleiderspenden an“, erzählt Elisabeth Pircher vom Roten Kreuz Kitzbühel. Aber nicht nur beim Kleiderladen werden Spenden angenommen, sondern auch bei der Rot-Kreuz-Stelle. „Es sollte sich dabei um noch gute, brauchbare Ware handeln“, sagt Elisabeth Pircher. Die gesammelten Kleidungsstücke werden dann im Lager in St. Johann aussortiert und für die Geschäfte bereitgestellt. „In der Sortierung arbei-

ten acht Freiwillige. 20 weitere Freiwillige arbeiten im Geschäft mit. Dabei trifft es im Schnitt jeden einen Tag pro Monat“, gibt Elisabeth Pircher einen Einblick in den Ablauf.

Freiwillige Helfer werden noch gesucht Die 28 Freiwilligen für den Kleiderladen in Kitzbühel sowie die ca. 20 ehrenamtlichen Helfer für den Kleiderladen in Kirchberg reichen aber leider nicht aus. „Für die ehrenamtliche Arbeit im Kleiderladen suchen wir noch helfende Hände. Ein bis zwei Mal im Monat sollten sie beim Verkauf in unserem Kleidergeschäft mithelfen. Zudem suchen wir auch noch Personen, die bereit wären, Transporttätigkeiten vom Kleiderlager in St. Johann zum Geschäft nach Kitzbühel durchzuführen“, erzählt Elisabeth Pircher. Sollten sich ausreichend freiwillige Helfer finden, könnte ein weiterer Öffnungstag ermöglicht werden. Elisabeth Pircher vom Roten Kreuz Kitzbühel erteilt gerne weitere Auskünfte und freut sich auf Ihren Anruf unter 0676/83621501. Elisabeth M. Pöll


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22. Februar 2018

Architektenbüro arbeitet bereits an Ausschreibung für Wettbewerb

Standort für Heim noch nicht fix Die Planungen für den Neubau des Altenwohnheims in Kössen gehen zügig voran. Nicht restlos geklärt ist derzeit aber noch die Standortfrage.

Kössen | Geht es nach Bürgermeister Reinhold Flörl sollen spätestens im Frühjahr 2019 in Kössen die Baumaschinen für den Neubau des Altenwohnheims auffahren. „Wobei es kein Altenwohnheim mehr werden wird, geplant ist ein Pflegeheim samt Einheiten für Betreutes Wohnen“, schickt der Dorfchef voraus. Dass das Altenwohnheim der Gemeinde nicht nur zu klein ist, sondern vor allem auch nicht mehr zeitgemäß, ist schon länger bekannt. Bereits seit über einem Jahr steht das Thema Neubau daher immer wieder auf der Agenda des Gemeinderates. Der Rücktritt des damaligen Bürgermeisters Vinzenz Schlechter im Frühjahr 2017 sorgte allerdings für eine zeitliche Planungsverzögerung, da ja die Kaiserwinklgemeinde einige Monate von

Reinhold Flörl als Vize-Bürgermeister geleitet wurde und daher nicht voll handlungsfähig war. Im Sommer des Vorjahres musste die sehr beliebte Tagespflege eingestellt werden, da sie nicht mehr den Bestimmungen des Landes entsprach.

Grundstück zu klein Jetzt aber laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zwar war bisher angedacht, dass das neue Gebäude dorthin kommt, wo das bisherige Heim steht, allerdings dürfte das Grundstück für die ehrgeizigen Pläne doch zu klein sein. Die Gemeinde machte sich auf die Suche nach einem anderen Grundstück und dürfte auch fündig geworden sein. Da aber noch nicht alles unter Dach und Fach ist, hält sich Flörl über den möglichen neuen Standort bedeckt. Dafür spricht er umso lieber über die ehrgeizigen Pläne. „Es wird definitiv kein Altenwohnheim im herkömmlichen Sinn mehr, denn es ist unser Bestreben, dass alte Menschen solange wie möglich Daheim bleiben können“, betont er. Können im

bisherigen Heim 34 alte Menschen ihren Lebensabend verbringen, sollen es künftig 50 Bewohner sein, die ein neues Heim finden sollen. Laut den laufenden Planungen sind neben den Pflegeplätzen überdies zwischen acht und zehn Einheiten für Betreutes Wohnen geplant. Außerdem wird der Gesundheits- und Sozialsprengel untergebracht. Die Tages- bzw. Übergangspflege wird nach Kitzbühel ausgelagert. „Wir haben inzwischen ein Architekturbüro beauftragt, das die Ausschreibung für einen Wettbewerb vorbereitet“, informiert der Bürgermeister. Er hofft, dass dieser bereits im Sommer abgeschlossen ist. Im Herbst sollen dann die Genehmigungen und Bauverhandlungen über die Bühne gehen. „Wir hoffen, dass wir im Frühjahr 2019 mit dem Bau beginnen können. Mir ist natürlich klar, dass das ein sehr ehrgeiziges Ziel ist“, räumt Flörl ein. Die Investitionskosten liegen bei rund 10 bis 12 Millionen Euro, so Flörl Margret Klausner

Außerdem 1,2 Mio. Euro für Denkmalpflege „Die Denkmalpflege und der Erhalt des baukulturellen Erbes nehmen in der Kulturpolitik des Landes Tirol einen hohen Stellenwert ein“, betont Kulturlandesrätin Beate Palfrader. Durch Mittel der Landesgedächtnisstiftung und des Landes Tirol können laufend notwendige Restaurierungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Bezirk | „Ich freue mich sehr, dass in der aktuellen Sitzung des Kuratoriums der Landesgedächtnisstiftung nun über 1,2 Millionen Euro in Tirol freigegeben wurden“, so LRin Palfrader. Damit können auch wichtige Projekte im Bezirk Kitzbühel realisiert werden. So saniert die Pfarre Hopfgarten mithilfe der Mittel die Fassade der Kirche. Die Pfarre Waidring restauriert neben der Fassade der Pfarrkirche Hl. Vitus und Nikolaus auch das dortige Ostergrab. Neben der Landesgedächtnisstiftung beteiligen sich auch die Abteilung Kultur des Landes Tirol, die Pfarren, die Erzdiözese, die jeweiligen Gemeinden sowie das Bundesdenkmalamt und private Spendengeber und Sponsoren an diesen Sanierungsmaßnahmen. „Diese Sakralbauten sind nicht nur Teil unseres baukulturellen Erbes, sondern auch unserer Identität“, begründet LRin Palfrader die Finanzierung der Erhaltungsmaßnahmen durch die Landesgedächtnisstiftung, welche anlässlich des Gedenkjahres 1959 gegründet und im Oktober 2011 bis zum Jahr 2034 verlängert wurde. KITZBÜHELER

Das bestehende Altenwohnheim in Kössen ist zu klein geworden und vor allem nicht mehr zeitgemäß – bereits seit rund einem Jahr laufen die Planungen für einen Neubau. Foto : Klausner

Redaktion: Tel. 05356/6976-0 redaktion@kitzanzeiger.at www.kitzanzeiger.at


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Aktuell

Blaulicht Verdacht auf Datenfälschung Going | Bei den Schwerverkehrskontrollen auf der B178, Loferer Straße, am 16. Februar, stellten die Polizeibeamten bei der Auswertung der Fahrerkarte eines 44-jährigen Halleiners fest, dass diese mehrmals manipuliert wurde. Der Lenker des Sattelkraftfahrzeuges wird wegen des Verdachtes der Datenfälschung und mehrerer Verwaltungsübertretungen bei den zuständigen Behörden angezeigt.

Kfz-Einbruch in Kitzbühel Kitzbühel | Am 18. Februar, zwischen 11 und 13.30 Uhr, brach ein bisher unbekannter Täter vermutlich mittels „Schlossstich“ in einen am Parkplatz der Kitzbüheler Bergbahn geparkten Pkw ein und stahl daraus einen Rucksack. Dadurch entstand ein Schaden in derzeit unbekannter Höhe.

Ausgabe 8

Alpinunfall bei Abfahrt nach Skitour in Westendorf

Retter sieben Stunden im Einsatz Aufgrund des starken Nebels stürzte ein 47-jähriger deutscher Tourengeher fünf Meter in die Tiefe. Der Verletzte musste mittels Akja geborgen werden.

Westendorf | Eine vierköpfige Skitourengruppe aus Deutschland stieg in der Mittagszeit des 18. Februar vom Windautal auf den Lodrongipfel auf. Im Bereich des Berggipfels war sehr starker Nebel, weshalb die Gruppe vorerst versuchte, den Aufstiegsspuren zu folgen und dann mit dem GPS– Gerät in der Hand abzufahren. Kurz unterhalb des „Lodrongipfels“ fuhr dann ein 47-jähriger Tourenteilnehmer aufgrund der sehr schlechten Sicht über eine Schneewechte hinaus und stürzte mindestens fünf Meter in die Tiefe. Dabei wurde der Deutsche schwer verletzt. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich, worauf die Tourengeher einen Notruf absetzten. Auch eine Bergung mittels Hubschrauber war witterungs-

Aufgrund des starken Nebels konnte die Crew des C4 den verletzten Tourengeher nicht bergen. Foto: Einsatzreport Tirol

bedingt nicht möglich, weshalb die Bergrettung Westendorf und Hopfgarten mit der Alpinpolizei zur Gruppe aufsteigen musste. Die Einsatzkräfte trafen um 17.30 Uhr ein. Der verletzte Deutsche musste mit dem Akja bei schwierigem Gelände unter sehr schlechten Schnee- und Sichtbedingungen

ins Tal gebracht werden. Um 21 Uhr wurde der verletzte Mann der Rettung übergeben, welche ihn ins Bezirkskrankenhaus St. Johann einlieferte. Die Ehefrau des Verletzten und zwei weitere Tourenmitglieder blieben unverletzt. Der Einsatz der Bergretter dauerte sieben Stunden.

Diebespaar auf frischer Tat erwischt

Pfarrer sperrte Diebe ein Ein rumänisches Paar wollte den Opferstock in der Kitzbüheler Kirche plündern. Der Pfarrer erwischte das Gaunerduo auf frischer Tat und legte ihnen das Handwerk.

Kitzbühel | Auf frischer Tat wurden am 16. Februar zwei rumänische Staatsangehörige erwischt. Der 29-jährige Mann und die 27-jährige Frau waren im Begriff den Opferstock in einer Kitzbüheler Kirche auszuräumen, als der Pfarrer auf das Duo, das sich beim Opferstock aufhielt, aufmerksam wurde. Aufgrund mehrerer Diebstähle in letzter Zeit und des verdächtigen Verhaltens

der Personen, vermutete der Pfarrer wiederum eine Straftat und sperrte das Paar deshalb kurzzeitig in der Kirche ein, um die Aufnahmen einer Überwachungskamera zu sichten. Auf den Aufzeichnungen war eindeutig zu erkennen, dass der Mann mit einem selbst angefertigten Werkzeug versucht hatte, Geld aus dem Opferstock zu entwenden, während die Frau „Schmiere stand“. Daraufhin verständigte er die Polizei. Die Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen und werden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck auf freiem Fuß angezeigt. Beute konnte keine sichergestellt werden.

Auf frischer Tat erwischt und in der Kirche eingesperrt wurde ein rumänisches Pärchen, das den Opferstock plündern wollte. Foto: Pöll


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2017


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Wahl 2018 Öffnungszeiten Wahllokale Aurach | Gemeindehaus von 7 bis 14 Uhr. Brixen | Gemeindeamt von 6.30 bis 15 Uhr. Fieberbrunn| Gemeindeamt von 7 bis 15 Uhr; Neue Mittelschule von 7 bis 15 Uhr; Volksschule Rosenegg von 7 bis 15 Uhr; Volksschule Pfaffenschwendt von 7 bis 15 Uhr. Going | Gemeindeamt von 7 bis 14 Uhr. Hochfilzen |Aula der VS Hochfilzen von 7 bis 13 Uhr. Hopfgarten | Marktgemeindeamt von 7 bis 14 Uhr; Volksschule Kelchsau von 7 bis 13 Uhr; Gasthaus Bichlwirt von 7 bis 13 Uhr; Mehrzweckraum im Kulturgebäude. Itter | Mehrzweckraum im Kulturgebäude von 7 bis 13 Uhr. Jochberg | Sitzungssaal der Gemeinde von 7 bis 13 Uhr. Kirchberg | Gemeindeamt von 7 bis 15 Uhr; Musikhaus Aschau von 7 bis 14 Uhr. Kirchdorf | Dorfsaal von 7 bis 15 Uhr; Feuerwehrhaus Erpfendorf von 7 bis 15 Uhr. Kitzbühel | Volksschule von 7 bis 15 Uhr; Sportplatz Langau von 7 bis 15 Uhr; Stadtbauhof von 7 bis 15 Uhr; Altenwohnheim von 9 bis 11 Uhr. Kössen | Neue Mittelschule von 7.30 bis 14.30 Uhr. Oberndorf | Volksschule (Veranstaltungssaal) von 7 bis 15 Uhr. Reith |Kulturhaus von 7 bis 15 Uhr. Schwendt | Sitzungszimmer der Gemeinde von 7.30 bis 13 Uhr. St. Jakob | Gemeindeamt von 7 bis 13 Uhr. St. Johann | Volksschule Neubauweg von 7 bis 15 Uhr; Bezirkskrankenhaus von 7 bis 15 Uhr; Volksschule Jodler von 7 bis 13 Uhr. St. Ulrich | Kultur- und Sportzentrum von 7 bis 13 Uhr. Waidring | Volksschule von 7 bis 15 Uhr. Westendorf | Wohn- und Pflegeheim von 6.30 bis 13 Uhr; Neue Mittelschule von 6.30 bis 13 Uhr.

Ausgabe 8

Die SPÖ Tirol fordert Taten und nicht nur politische Ankündigungen

„Es ist Zeit zum Handeln“

Kirchbergs Bürgermeister Helmut Berger mit den SPÖ-Kandidatinnen Claudia Hagsteiner und Elisabeth Blanik (v.l.).

Für ein neues politisches Konzept treten Elisabeth Blanik und Claudia Hagsteiner von der SPÖ bei den Landtagswahlen ein. Handlungsbedarf sehen die beiden im Bereich Wohnen, Digitalisierung und bei der Kinderbetreuung.

Kirchberg | Gemeinsam mit Bürgermeister Helmut Berger luden die SPÖ-Spitzenkandidatinnen Elisabeth Blanik und Claudia Hagsteiner zu einem Pressegespräch, um ihren neuen politischen Stil, aber auch ihre wichtigsten Themen für die Landtagswahlen am 25. Februar zu präsentieren.

Wahl 2018 „So weiter zu machen ist zu wenig, denn die nächsten fünf Jahre werden für Tirol entscheidend sein“, sagt SPÖ-Spitzenkandidatin Elisabeth Blanik und spricht damit das Tirol der zwei Geschwindigkeiten an. Während in der Inntalfurche eine Zuwanderung stattfindet, wandern die Tiroler abseits der Ballungszentren ab. „Es ist Zeit zu handeln,

diskutiert wurde schon viel“, sind sich die beiden einig. Handlungsbedarf gibt es im Bereich „Wohnen“. „Wir haben im Herbst eine Umfrage gestartet. 90 Prozent der Antworten hatte leistbares Wohnen als Thema“, sagt Claudia Hagsteiner. Eine Maßnahme alleine reicht nicht, es braucht hier eine komplexe Lösung, ist sich die Kirchbergerin sicher, um Wohnraum für die nächsten Generationen zu sichern. Ein weiteres Problem sieht Hagsteiner auch in den hohen Lebenserhaltungskosten in Tirol, denen das geringste Einkommen österreichweit gegenübersteht. „Die Schere geht immer weiter auseinander, hier muss gegengesteuert werden“, sagt Hagsteiner. Elisabeth Blanik spricht sich für eine Änderung des Wohnbaufördergesetzes aus und wünscht sich bei der Raumordnung auch klare Vorgaben seitens der Landesregierung für den Flächenanteil bei der Schaffung von Wohnraum für alle Gemeinden.

Detaillierte Vorgaben für die Digitalisierung Die Digitalisierung schnell voranzutreiben ist eine Forderung der Lienzer Bürgermeisterin

Foto: Pöll

Elisabeth Blanik, die als Spitzenkandidatin der SPÖ auftritt. „Die Förderungen vom Bund sollten hier direkt an die Gemeinden und nicht über das Land ausbezahlt werden“, sagt Blanik, die sich auch mehr Unterstützung für die Gemeinden wünscht. „279 Gemeinden in Tirol müssen sich hier mühsam die Informationen selber zusammentragen und sich im Förderdschungel zurechtfinden“, kritisiert Blanik, die sich in diesem Zusammenhang für externe und unabhängige Spezialisten als Berater ausspricht.

Kinderbetreuung verbessern „Über die Kinderbetreuung wird zwar viel geredet und angekündigt, aber wenn man den Bezirk anschaut, gibt es noch viele Baustellen“, sagt Claudia Hagsteiner. Für sie ist die finanzielle Belastung für die Gemeinde zu groß. Die Personalkosten sollte das Land übernehmen und die Gemeinden für die Infrastruktur sorgen, ist eine ihrer Forderungen. Aber auch eine flächendeckende, ganzjährige und ganztägige – vor allem in den Ferien – Betreuung ist ihr ein Anliegen. E. M. Pöll


Günther Platter Landeshauptmann

Tirol, im Februar 2018

Liebe Tirolerinnen, liebe Tiroler, wenn ich durch Tirol fahre, die Städte und Gemeinden besuche, wird mir immer wieder bewusst, in was für einem besonderen Land wir leben dürfen. Ein Land, das wirtschaftlich erfolgreich ist, weil fleißige Menschen tagtäglich ihr Bestes geben. Ein Land, in dem wir friedlich zusammenleben, weil wir aufeinander schauen. Tirol steht heute gut da. Dieser Erfolg kommt aber nicht von selbst, sondern ist das Resultat harter Arbeit, mutiger Entscheidungen und einer verlässlichen Politik. Wir brauchen uns nur umschauen: stabile politische Verhältnisse sind leider auch in Europa, selbst in unserem Nachbarland Deutschland, keine Selbstverständlichkeit mehr. Ich bin aber mehr denn je davon überzeugt, dass genau diese politische Stabilität entscheidend ist – sowohl für die Entwicklung eines Landes als auch für den sozialen Frieden. Gerade für ein Land wie Tirol ist es besonders wichtig, dass seine Interessen gegenüber Wien und Brüssel, aber auch gegenüber München oder Berlin stark vertreten werden. Als Landeshauptmann brauche ich dafür eine starke Unterstützung im eigenen Land – vor allem bei der Wahl am kommenden Sonntag. Nur wenn wir eine verlässliche Politik in Tirol fortführen können, nur dann können wir für unser Land etwas voran bringen, uns sicher und geborgen fühlen und auch unseren Kindern und Enkelkindern eine gute Zukunft bieten. Bei der Landtagswahl am 25. Februar darf ich Sie ganz persönlich um Ihre Stimme und damit um Ihr Vertrauen für die nächsten Jahre bitten.

Ihr

Günther Platter Landeshauptmann


12 Aktuell

Ausgabe 8

Alexander Gamper (FPÖ) fordert spürbare Erhöhungen der Pensionen

Der Altersarmut entgegen wirken Damit älteren Menschen nicht in die Armut schlittern, müssen die Erhöhungen der Pensionen spürbar sein, ist eine der Forderungen von FPÖ-Kandidat Alexander Gamper. Aber auch im Pflegebereich sieht der Kitzbüheler großen Handlungsbedarf.

Bezirk | „Die ältere Generation hat unser Land nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges unter großen Entbehrungen wiederaufgebaut und ist hauptverantwortlich für unseren heutigen Wohlstand. Das Sozialsystem hat auf die Bedürfnisse der Senioren besonders Rücksicht zu nehmen und darf diese nicht wie Bittsteller behandeln, sondern muss deren verdienstvolle Leistungen würdigen“, sagt FPÖ-Bezirksspitzenkandidat Alexander Gamper und führt weiter aus: „Sie sollen an den Entscheidungs-

prozessen beteiligt werden und die Möglichkeit erhalten, an der demokratischen Willensbildung mitzuwirken. Darüber hinaus soll die Gesellschaft weiterhin vom unschätzbaren Erfahrungsschatz unserer Senioren profitieren. Das Pensionssystem muss den Menschen die Sicherheit geben, dass sie Leistungen aus dem Topf auch tatsächlich erhalten, in den sie jahrzehntelang eingezahlt haben.“

völkerung wird weiter zunehmen. Diesen demografischen Wandel sehen wir als besonders große Herausforderung. Um den Senioren ein Altern in Würde zu ermöglichen, muss eine Gesundheits- und Pflegeversorgung sichergestellt sein.

Wahl 2018

„Die Erhöhungen müssen spürbar sein“ Die Forderungen der FPÖ sind daher, dass die Pensionen unbedingt in ihrem Wert gesichert werden müssen. Die Erhöhungen müssen spürbar sein, damit die älteren Menschen nicht in die Armut schlittern und sie ihren letzten Lebensabschnitt aktiv gestalten können. Besonders Frauen, die ihr Leben der Er-

Alexander Gamper (FPÖ) setzt sich für die Pensionen ein. Foto: FPÖ

ziehung ihrer Kinder gewidmet haben, sind dabei oft von Altersarmut betroffen. Dabei sollte gerade auch diese für die Gesellschaft wertvolle Arbeit entsprechend gewürdigt werden. Der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbe-

Dafür muss die familiäre Leistung in der Pflege anerkannt, die stationäre Pflegeform gefördert und die Unterstützungsmöglichkeiten von pflegenden Angehörigen verbessert werden und das Angebot auch entsprechend flächendeckend sichergestellt werden. Angesichts der Überalterung der Gesellschaft muss gelten: „Ambulant vor stationär.“ Diese Pflegeform muss gefördert und die Unterstützungsmöglichkeiten von pflegenden Angehörigen unbedingt verbessert werden.

LAbg. Josef Edenhauser tritt für eine Stärkung des ländlichen Raumes ein

Strategien für Stärkung des Landes LAbg. Josef Edenhauser tritt für regionale Strategien ein. „Es gilt, die Stärken des Landes zu entwickeln“, sagt der ÖVP-Kandidat.

Bezirk | Zukunft braucht Strategien. Das gilt auch für Österreichs Regionen. Für starke, erfolgreiche Regionen ist deren gezielte strategische Weiterentwicklung wichtiger denn je. Jede Region in Österreich soll ihre Stärken auf den Boden bringen können. Im nationalen und internationalen Wettbewerb zeigt sich deutlich, dass Regionen mit klarer Positionierung und starker Marke erhebliche Vorteile im Wettbewerb um Wertschöpfung und Arbeit haben. Für zahlreiche österreichische

Regionen wurden bereits kommunale bzw. regionale Entwicklungskonzepte in unterschiedlicher Qualität und fachlicher Tiefe erstellt. Sie unterstützen

strategische Entscheidungen für die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung. Eine besondere Rolle für den regionalen Erfolg spielen spezifische Stärke und Synergieeffekte für die Region.

Wahl 2018

Josef Edenhauser (ÖVP) tritt für mehr Regionalität ein. Foto: ÖVP

Innovationskraft ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für erfolgreiche Regionen und wettbewerbsfähige KMU (kleine und mittlere Unternehmen). Die Orientierung auf strategische Handlungsfelder, wie u. a. qualitativ hochwertige Nahrungsmittel, nachhaltige Energieversorgung oder Kreislaufwirtschaft fordert und fördert leistungsfähige regionale Innovationssysteme. Die Steige-

rung der Innovationsfähigkeit geht vielfach Hand in Hand mit intelligenten Kooperationen. Kollaboration ist daher ein wichtiges Instrument regionaler Strategien, um die Stärken eines Landes zu bündeln und weiterzuentwickeln. Als Ziele sollten die Entwicklung thematischer Schwerpunkte rund um Zukunftsthemen (z.B. Katastrophenprävention, nachhaltige Energieproduktion oder klimafreundliche Mobilität), die Nutzung des Leader-Programms zum Ausbau regionaler Stärkefelder oder strategische Kooperationen von Regionen (z.B. ein Ticket für den regionalen öffentlichen Verkehr, E-Mobilität, abgestimmter Fahrplan für Skilifte) angepeilt werden.


Aktuell 13

22. Februar 2018

Eine starke Landesrätin für ein starkes regionales Kulturleben

Viele Vorteile für die Region

Bezirk | Beate Palfrader hat den Fokus ihrer politischen Tätigkeit stets auf ein ausgeprägtes regionales Kulturleben gerichtet. Die Vielfalt des Angebotes in den Kommunen ist ihr ein besonderes Anliegen. „Musik, Literatur, Film, Darstellende und Bildende Kunst bringen Würze in unser Leben. Darüber hinaus stärken die Traditionskultur, das Bibliothekswesen, Denkmalpflege und Erwachsenenbildung unser Ge-

„Es geht darum Familien dauerhaft zu entlasten, Kindergärten, Horte und Kinderkrippen aufzuwerten oder das freudvolle Älterwerden im vertrauten Umfeld zu sichern. Zudem werde ich weiterhin das Ehrenamt aktiv unterstützen sowie die Ausbildungs- und Freizeitmöglichkeiten für die Jugend ausbauen“, betont die Landesrätin.

Foto: Betty‘s

Der Bezirk Kitzbühel hat mit Landesrätin Beate Palfrader seit 2008 ein eigenes, höchst engagiertes Regierungsmitglied. Für die Region bringt diese Stimme in der Tiroler Landesregierung zahlreiche Vorteile mit sich. Gerade auch für die vielen Traditionsvereine und lokalen Kulturvermittler.

Beate Palfrader unterstützen

Voller Einsatz für die Region und die Traditionsvereine von Beate Palfrader (2.v.r.)

meinschaftsleben in der Gesellschaft. Diese den Zusammenhalt fördernde Kulturarbeit will ich weiter stärken“, betont die Landesrätin. Nur ein Beispiel für Beate Palfraders erfolgreiches regionales Engagement: Im Bezirk Kitzbühel stieg die

Zahl der Musikschullehrer seit 2008 um fast 40 Prozent (38,9). 2316 Schülerinnen und Schüler können aus 31 angebotenen Fächern und Instrumenten wählen. Darüber hinaus strebt Beate Palfrader in den kommenden Jahren weitere wichtige Ziele an:

Damit der Bezirk Kitzbühel auch künftig eine starke Landesrätin hat, benötigt Beate Palfrader die Vorzugsstimmen möglichst vieler Wählerinnen und Wähler. So einfach lässt sich Beate Palfrader bei der Landtagswahl am 25. Februar das Vertrauen schenken: Kreuzen Sie zuerst VP Tirol an und dann auf der Bezirksliste noch „Beate Palfrader“. www.allefuerbeate.at P. R.

Unser Bezirk braucht eine Landesrätin: Beate Palfrader

1.

2.

VP TIROL ankreuzen

Beate Palfrader ankreuzen 1. Palfrader Beate, geb. 1958


WIRTSCHAFT UNESCO-Studie beleuchtet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Handwerks

Handwerk, ganz genau betrachtet Dem Handwerk wird zusehends der goldene Boden unter den Füßen weggezogen. Das zeigt eine UNESCO-Studie, die vergangene Woche auf Einladung des „Netzwerks Handwerk“ in Hopfgarten präsentiert worden ist.

Hopfgarten | Handwerk ist mehr als ein Beruf. Handwerk ist aber auch keine Liebhaberei, um der Tradition willen. Vielmehr erfüllt das Handwerk zahlreiche sozial-ökonomische Funktionen, eine der wichtigsten davon ist die Ausbildung der nächsten Generation. Mag diese Erkenntnis auch vielen der Anwesenden bei der Präsentation bewusst gewesen sein, für etliche Entscheidungsträger in der höheren Politik benötigte es dennoch eine offizielle Studie, um das aufzuzeigen. Autorin Heidrun Bichler-Ripfel fasste die wichtigsten Punkte vergangene Woche in einem Vortrag in Hopfgarten zusammen und kommentierte dazu: „Das Handwerk ist wissenschaftlich bis dato nicht abgebildet worden.“ Ein Versäumnis, das mittlerweile umfangreich nachgeholt worden ist. So wurde unter anderem ein Status quo erhoben: Welche Handwerke gibt es? Welche Funktionen hat das Handwerk und wie funktioniert die Weitergabe an die nächste Generation? Wichtig ist aber nicht zuletzt die Frage, wie Handwerk nachhaltig gestärkt werden kann.

180 verschiedene Handwerksberufe Derzeit gibt es in Österreich 180 unterschiedliche Handwerksberufe, die systematisch weitergegeben werden. Im Jahr 1954 waren es 249 Handwerksberufe sowie weitere 63 Fertig-

Das Handwerk ohne Netz und goldenen Boden? Nicht wenn es nach Studienautorin Heidrun Bichler-Ripfel, Netzwerk-Handwerk-Obmann Rainer Höck und Franz Stöckl von der Wirtschaftskammer Kitzbühel geht (v.r.). Foto: Galehr

keiten, die ohne Lehre vermittelt wurden (z.B. Korbflechten). Die Vertreter der Branche zeichnen sich durch hohe Kenntnis ihres jeweiligen Rohstoffes aus. Gleichzeitig zeigt sich das Handwerk regional und in der Tradition stark verwurzelt. Das gipfelt in einer engen Beziehung sowohl zu den Mitarbeitern als auch zu den Kunden. „70 Prozent der Kunden eines Handwerkers sind Stammkunden“, sagt Bichler-Ripfel.

Lehre als Motor des Wissens Ein wesentlicher Punkt, der sowohl dem Staat als auch der Gesellschaft zugute kommt, ist das Thema Ausbildung. Die Lehre ist logischerweise immer noch das klassische Mittel, um das handwerkliche Wissen weiterzugeben. „Den Menschen ist oft gar nicht bewusst, was ein Handwerker alles können muss“, ist sich die Studienautorin sicher. Dabei kann grundsätzlich gesagt werden, dass der jewei-

lige Meister zuerst ein Handwerk gründlich erlernt, es dann im Laufe seiner Tätigkeit weiter entwickelt und schließlich auf höherem Niveau an die Jugend vermittelt. Trotz der Stärken des Handwerks, ist es in der modernen Zeit unter Druck geraten. Die Studienautorin machte einige Risikofaktoren aus. So sinkt die Attraktivität sowie das soziale Ansehen einer Lehre – vor allem im Osten Österreichs. Gleichzeitig gerät der heimische Markt durch Arbeiter aus Billiglohnländern in‘s Hintertreffen. Hinzu kommen belastende Rahmenbedingungen, wie etwa eine starke Bürokratie. „Bürokratie legt das Handwerk in Fesseln“, stellte Bichler-Ripfel klar. Durch diese Faktoren sinkt oftmals das für den Betrieb verfügbare Kapital, die persönliche Arbeitsbelastung des Meisters bzw. der Meisterin steigt. „Je stärker der Wettbewerb, desto schwieriger ist es,

die soziale Komponente des Handwerks auszuüben“, ergänzte Bichler-Ripfel. Sie plädierte dafür, „dem amazonisierten Kaufverhalten des Kunden etwas entgegenzusetzen.“ Denn die Kunden hätten schlichtweg verlernt, zum Handwerker zu gehen. Wie aber eine Gesellschaft ohne diese Zunft ausschaut, zeigt ein Blick über den Kanal. Denn in England ist eine derartige Kultur mittlerweile fast verschwunden. Dabei kann gerade ein funktionierendes Handwerkswesen wesentlich dazu beitragen, dass ein Markt krisensicher bleibt, wie Bichler-Ripfel ergänzt. Daher plädiert sowohl das Netzwerk Handwerk als auch die Studie dafür, dass man die Leistungen der Branche in der Öffentlichkeit sichtbarer macht. „Handwerk ist mehr als Produkt und Dienstleistung“, sagt Heidrun Bichler-Ripfel. Die Studie steht in digitaler Form auf www.unesco.at bereit. Elisabeth Galehr


Wirtschaft 15

22. Februar 2018

Kitzbühel | Bei der Betriebsbesichtigung der Firma Kahlbacher geriet das Team der Kitzbüheler Adler regelrecht ins Staunen und verabschiedete sogleich das vierte Gerät der KFS170 M2 Hochgeschwindigkeits-Frässchleuder an den Flughafen Wien. P.R. Foto: Kahlbacher

Angesagt Unternehmerfrühstück St. Johann | Das Wirtschaftsforum St. Johann lädt am Mittwoch, 7. März, herzlich zum Unternehmerfrühstück ( von 7.30 bis 9 Uhr) mit Impulsvortrag zum Thema „Marketing und Datenschutz“ von Ing. Thomas Kolditz, S&K pardium, ins Hotel Schöne Aussicht ein. Für Mitglieder des Wirtschaftsforums ist das Unternehmerfrühstück kostenlos. Anmeldung beim Ortsmarketing unter Tel. 05252/90321 bzw. unter https:// www.treffpunkt-stjohann.at/ unternehmerfruehstueck/.

ER wollte ja

ganz genau wissen, wie es bei uns läuft.

SVA-Sprechtag in Kitzbühel

Josef Jenewein Fitnesszentrum Hopfgarten-Brixental

Ein guter Kundenbetreuer muss fit sein und darf nicht so schnell aus der Puste kommen. Wenn es die Situation erfordert, lässt er für seine Kunden auch mal die Muskeln spielen. Thomas Fischer Firmenkundenbetreuer Bankstelle Kirchberg Tel. 0 53 57 / 22 19 - 44 311

www.raiffeisen-kitzbuehel.at

www.nothegger-salinger.at · Foto: Johannes Felsch

Kitzbühel | Der nächste SVA-Sprechtag für Unternehmer findet am Freitag, 2. März, von 9 bis 13 Uhr in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Kitzbühel statt. An diesen kostenlosen Sprechtagen werden sämtliche Auskünfte über Versicherungs-, Krankenkassen- und Pensionsangelegenheiten erteilt sowie Anträge aufgenommen. Um telefonische Voranmeldung unter der Nummer 050808-9870 wird ersucht. Ein weiterer Termin ist am 16. März. Zusätzliche Informationen sowie Anträge zur Sozialversicherung finden sich auch im Internet auf der Homepage www.sva.or.at.


16 Wirtschaft

Ausgabe 8

Neuer Vorsitzender bei der Jungen Wirtschaft des Bezirks Kitzbühel präsentierte Schwerpunkte

Springinsfeld folgt Daxenbichler Die Junge Wirtschaft des Bezirks hat ein neues Führungsteam: Johannes Springinsfeld übernimmt den Vorsitz von Stefan Daxenbichler, ihm zur Seite stehen Katie Tropper und Florian Huber.

Bezirk | Johannes Springinsfeld ist 27 Jahre alt, studiert Internationale Wirtschaftswissenschaften und ist seit zwei Jahren Geschäftsführer im elterlichen Betrieb. Er präsentierte mit seinen Vorstandskollegen die neue Agenda für die Junge Wirtschaft im Bezirk. Sein Klientel – die Gründer und Übernehmer – sind immerhin 25 Prozent aller Unternehmer in Kitzbühel. Jedes Jahr werden im Bezirk rund 300 Unternehmen neu gegründet.

Investitionen in KMU‘s erleichtern Springinsfeld, Tropper und Huber fordern unter anderem einen Beteiligungsfreibetrag für private Kapitalgeber bis zu 100.000 Euro. Durch diese Maßnahme sollen Investments in Klein- und Mittelbetriebe vereinfacht werden. Der Jungen Wirtschaft ist zudem die Pflichtveröffentlichung in der „Wiener Zeitung“ ein Dorn im Auge. „Das ist nicht mehr zeitgemäß, das könnte man auch elektronisch verlautbaren“, so Springinsfeld. Einen bezirksweiten Fokus will das Junge-Wirtschaft-Team auf die Lehre setzen. „Wir wollen gemeinsam mit Schulen ein Konzept erstellen und ein Schnupperprogramm erarbeiten“, präzisiert der neue Vorsitzende.

Unterstützung bei der Betriebsnachfolge Auch das Thema Betriebsnachfolge wird oft sehr emotional diskutiert. Die Junge Wirtschaft sieht sich als Ansprechpartner und will den Austausch der Generationen fördern. Aktuell gibt es rund 200 Übergaben

Johannes Springinsfeld (Mitte) ist neuer Vorsitzender der Jungen Wirtschaft, ihm zur Seite stehen Katie Tropper und Florian Huber (l.). WK-Obmann Lackner wünschte viel Erfolg für die Arbeit. Foto: Galehr

pro Jahr im Bezirk Kitzbühel. Die Junge Wirtschaft Tirol legt ebenfalls einen Schwerpunkt darauf und forciert Veranstaltungen, bei denen Vernetzung und Information rund um das Thema Betriebsübergabe stattfinden kann. Die stellvertretende JW-Vorsitzende Katie Tropper unterstrich, dass die Gründer auch

verstärkt vor den Vorhang geholt werden sollen. Die Projektmanagerin will die „Energien, die junge Unternehmer haben, zusammenbringen.“

Starkes Netzwerk für Gründer Somit soll das Netzwerk gestärkt werden. Dadurch könne man auch die Erfolgsaussich-

ten der Jungunternehmer erhöhen. „Traut euch, zu gründen“, so Tropper. Derzeit ist das Wirtschaftswachstum mit drei Prozent auf einem erfreulichen Niveau. Daher ist das Marktumfeld für Betriebe denkbar günstig. Der Branchenmix im Bezirk sei ausgewogen, ergänzt auch Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Klaus Lackner: „Ein Drittel Gewerbe, ein Drittel Handel und ein Drittel Tourismus.“ Wer fünf Jahre nach der Gründung noch auf dem Markt besteht, hat die gröbste Hürde hinter sich. Der Bezirk Kitzbühel hat übrigens eine durchaus beeindruckende Überlebensquote. Knapp 70 Prozent der Betriebe sind nach fünf Jahren noch aktiv, wie es vonseiten der Wirtschaftskammer heißt. Vernetzen und Informieren sind die Schwerpunkte der Jungen Wirtschaft als Interessensvertretung. Jeder, der gründet, ist willkommen. Österreichweit betreut die Junge Wirtschaft 120.000 Selbstständige im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Elisabeth Galehr

Mitarbeiterehrung bei Sparer Auto Sparer in St. Johann ehrte kürzlich verdiente, langjährige Mitarbeiter.

St. Johann | Bereits seit 15 Jahren ist Gerhard Treffer im Unternehmen Auto Sparer beschäftigt, er verstärkt das Verkaufsteam. Ihren „20-er“ haben Martina Sparer (Fahrzeugdisposition) und Robert Oberhofer (KFZ-Meister) gefeiert. Gerhard Stolzlechner ist seit 35 Jahren bei Sparer für die Ersatzteile zuständig. Stolze 45 Jahre ist Anton Anhof im Unternehmen beschäftigt und hat das Sparer Team hervorragend im Bereich Fahrzeug-Lackierung unterstützt. „Wir freuen uns sehr, dass uns so viele Mitarbeiter über eine so lange Zeit die Treue halten“, betont Her-

Von links: Herbert Sparer jun., Robert Oberhofer (20 Jahre), Martina Sparer (20 Jahre), Gerhard Stolzlechner (35 Jahre), Anton Anhof (45 Jahre), Gerhard Treffer (15 Jahre), Klaus Lackner (WK Kitzbühel) und Herbert Sparer sen. Foto: Sparer

bert Sparer und möchte sich zusammen mit Klaus Lackner von der Wirtschaftskammer und Herbert Sparer sen. noch-

mal ganz herzlich für den langjährigen Einsatz und die Treue zum Unternehmen bedanken. P.R.


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22. Februar 2018

Wirtschaftskammer lud zum Vortrag „Neues Wirtschaftswunder oder bloß ein Strohfeuer?“ ein

Wachstumsschub für den Markt Einen Blick bzw. Ausblick auf die Konjunktur in Tirol und Österreich warfen Stefan Garbislander (Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik und Strategie in der WK Tirol) und Christoph Schneider (Stabsabteilung Wirtschaftspolitik in der WKÖ) in ihrem Vortrag in Going.

Going | „Ein neues Wirtschaftswunder oder bloß ein Strohfeuer?“ diese Frage stellten sich die Referenten. Waren die Jahre von 2012 bis 2014 von Zurückhaltung geprägt, geht es seit 2016 kontinuierlich bergauf. So zeigte das Tiroler Konjunkturbarometer durchaus Erfreuliches: Mit 65 Prozent konnte beim Geschäftsklimawert im Dezember 2017 ein neuer Höhepunkt erreicht werden. „Die bleierne Zeit ist vorüber“, sagt Stefan Garbislander. Auch weitere Indikatoren zeigen das deutlich: z.B. eine gute Auftragslage quer durch alle Sparten sowie eine deutlich verbesserte Ertragslage. „Das heißt wir haben nicht nur volle Auftragsbücher, sondern wir machen auch ein Geschäft. Wir sind in

einer kräftigen Aufschwungphase, wie wir sie lange nicht mehr gehabt haben – zwischen 3 und 3,5 Prozent reales Wirtschaftswachstum“, präzisiert Stefan Garbislander. Gleichzeitig gibt es eine Trendwende, was die Investitionen angeht. Betriebe trauen sich wieder, vermehrt zu investieren. Ein wichtiger Faktor ist natürlich auch die Stimmung bei den Konsumenten. Der Tiroler Konsumklimaindex erreichte ebenfalls einen neuen Höchstwert, die Kunden sind optimistischer. Der allgemeine Aufschwung findet natürlich auch seinen Niederschlag in der Arbeitsmarktstatistik – die Arbeitslosigkeit sinkt.

Fachkräftemangel drückt die Stimmung Die Jubelstimmung wird allerdings durch den grassierenden Fachkräftemangel ein wenig eingetrübt. Im Tourismus befindet Garbislander: „Es wären genug Leute mit der entsprechenden Ausbildung da, sie gehen aber nicht mehr in die Branche. Mit Familiengründung steigen viele Köche, Kellner aus. Da wäre der Gesetzgeber gefragt, verträgli-

JOSEF EDENHAUSER WEIL HANDSCHLAG ZÄHLT

Die Konjunktur hat kräftig angezogen – das wirkt sich positiv aus.

che Arbeitszeitmodelle für diese Menschen zu schaffen.“ Einen deutlichen Mangel gibt es bei technischen Berufen bzw. Bewerbern im IT-Bereich. „Da hat man praktisch eine Jobgarantie.“ Generell sehen die Unternehmer übrigens einen negativen Trend, was die Qualifizierung betrifft: 51 Prozent der Befragten gaben an, dass sich das Qualifikationsniveau der verfügbaren Arbeitskräfte in Tirol aus ihrer Sicht verschlechtert habe. Christoph Schneider blickte in seinen Ausführungen über Tirol

hinaus und zeichnete ein Bild von den Rahmenbedingungen in Österreich, der EU sowie dem globalen Umfeld. Das Risiko für spekulative Blasen ist derzeit gegeben. Gleichzeitig sollte Österreich den derzeitigen Aufschwung für wichtige Strukturreformen nützen. Im zweiten Jahr des kräftigen Aufschwungs ließ sich das Fazit ziehen: Die gute Konjunktur ist mehr als ein Strohfeuer. Mit dieser Energie müsste aber noch einiges umgesetzt werden. Elisabeth Galehr

SO WÄHLEN SIE MICH AM 25. FEBRUAR: 2. Edenhauser 62 Josef, geb. 19


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Ausgabe 8

Manfred Hofer hält im Interview Rückschau auf zehn Jahre Skischule element 3

Die Brettln, die die Welt bedeuten Die element3-Skischule feierte kürzlich mit einer großen Show ihr zehnjähriges Bestehen. Chef Manfred Hofer wirft im Interview einen Blick auf die Branche.

Kitzbühel | Wie hat sich der Skisport bzw. die Ausbildungsschiene in den vergangenen zehn Jahren entwickelt? Die Ausbildungsschiene im gesetzlichen ist gleich geblieben, das ist im Landesskilehrerverband sehr gut strukturiert. Intern bilden wir unsere Mitarbeiter verstärkt aus – und das jeweils schon ab Oktober. Das ist für uns eines der wichtigsten Ziele, dass wir unsere Mitarbeiter auf die Saison vorbereiten. Der Gast kommt mit einer hohen Erwartungshaltung nach Kitzbühel. Das setzt voraus, dass die Dienstleistung, die wir anbieten, von einem topausgebildeten Mitarbeiter kommt. Wir haben die „e3-Ski-Academy“. Sie umfasst nicht nur praxisorientierte Ausbildung, sondern dass die Lehrer auch das Skigebiet und den Ort kennen, z.B. machen wir eine Stadtführung. Dann Sprachausbildung, weil die Lehrer international aufgestellt sein müssen. Das alles, damit der Skilehrer genau weiß, wo er sich befindet und sich mit der Region identifiziert. Er soll auch die Skigeschichte kennen. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass der Skilehrer skifahren kann, der Rest ist Dienstleistung am Gast. Der Skilehrer ist jemand, der am meisten Zeit mit dem Gast vor Ort verbringt. Er hat einen enormen Einfluss und kann positiv einwirken. Die Branche gilt ja als sehr umkämpft, zum Teil bringt der Gast seinen eigenen Lehrer mit. Wie sieht das die einheimische Skischule? Unsere Stärke ist die Infrastruktur vor Ort. Angefangen von den Förderbändern, den Übungsgeländen, Buchungsab-

läufen, Gewährleistung und Flexibilität, wenn ein Lehrer ausfällt. Für uns ist wichtig, dass wir Qualität abliefern. Das kann ich nur, wenn ich das Skigebiet kenne. Da tut sich jemand, der nicht aus der Region ist, schon schwerer. Aber: Das ist grundsätzlich eine Richtung, die auch bei uns passiert, auch wir schicken Skilehrer in andere Regionen. Wenn die gesetzlichen Richtlinien eingehalten werden, sollte man das nicht negativ sehen. Das ist ein positiver Austausch, z.B. kommt so ein Gast, der vielleicht nicht nach Kitzbühel gekommen wäre, mit seinem Skilehrer zu uns. Der moderne Urlaub ist stark auf Events und Erlebnisse ausgerichtet. Wie geht man mit dieser Erwartungshaltung um? Wenn man das über eine längere Zeitschiene beobachtet, war man früher drei, vier oder sechs Wochen auf Urlaub. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist kürzer geworden. Der Gast will in dieser kurzen Zeit bewusst etwas Schönes erleben. Wir gehen die Richtung, dass wir nicht nur Tagesunterricht anbieten, sondern genauso einzelne Stunden. Der Gast will nicht mehr nur den ganzen Tag Skifahren. Er will genauso seine Zeit auf einer Berghütte mit einem guten Gespräch verbringen. Gottsdeidank gibt es bei uns alle Möglichkeiten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch, es gibt viele tolle Leistungsträger. Angefangen bei der Bergbahn, Hotellerie, Gastronomie, die sich auch am Berg fortsetzt. Da spielt die Skischule auch eine große Rolle. Stichwort „One-Stop-ShopPrinzip“: Wie kann sich die Skischule einbringen? Die Dienstleistung beginnt bereits beim Vorgespräch. Da ist es entscheidend, dass man da schon so gut wie möglich auf den Gast eingehen kann. Das wird die Zukunft sein, dass

Manfred Hofer feiert zehn Jahre Skischule element 3.

alles gleich bei einem Mal gebucht wird. Aber das ist rechtlich noch nicht in trockenen Tüchern. Eine unserer Stärken ist, dass wir aus dem Outdoor-Geschäft kommen, wir haben im Sommer das Paragleiten etc. Das ist eine Schiene, dann die Veranstaltungen und die Skischule. Da ist es schon interessant, dass man Pakete schnürt, wo für jeden etwas dabei ist. Wie schaut es aus mit den Einheimischen als skifahrerisches Vorbilder? Wie wirken sich etwa die Skikurse für einheimische Kinder aus? Das bringt auf jeden Fall etwas. Das ist in dieser Konstellation mit allen Leistungsträgern etwas Einmaliges. Es hat sich sichtlich verbessert, man merkt die Motivation bei den Kindern, z.B. bei den Skirennen. Es ist ganz entscheidend, dass man da wieder ansetzt und dass die Barrieren weggenommen werden. Der Einstieg ist in Kitzbühel ja denkbar einfach, dass man sich sportlich betätigt. Super für uns, wenn es Skifahren ist, aber wenn es etwas Anderes ist, auch gut: Der K.S.C. macht da ganz tolle Arbeit. Wir sind die

Sportstadt der Alpen, da kann man nicht früh genug anfangen. Wohin entwickelt sich das Skifahren? In Kitzbühel wird Skifahren immer eine große Rolle spielen, weil die Grundvoraussetzung da ist: gelebte Geschichte. Die Hahnenkammrennen haben zusätzlich eine enorme Strahlkraft. Das ist für mich immer noch faszinierend. Der Rückblick auf zehn Jahre Skischule? Eine Riesenherausforderung. Am Anfang waren wir 25 Skilehrer, jetzt sind wir 150. Das war nur möglich mit starken Leistungsträgern im Ort, speziell die Bergbahn. Da hat man Planungssicherheit, wenn man 150 Mitarbeiter anstellt: Man weiß, man kann zu Weihnachten Skifahren. Wenn man diese Sicherheit hat, kann man weiter wachsen. Die Erwartungshaltung ist, dass man sich ständig weiterentwickelt, aber doch seiner Linie treu bleibt. Mich macht es unheimlich stolz, so eine Skischule in Kitzbühel leiten zu dürfen. Das Interview führte Elisabeth Galehr


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22. Februar 2018

Wirtschaftskammer erinnert an Punkte in ihrem Lösungsprogramm

WIFI Kurse Adobe-Creative Grafik Workshop 06.03.-05.04., Di, Do 18-21.30 Uhr Ausbildung zum Führen von Hubstaplern 14.03.-16.03., Mi, Do, Fr 8-18 Uhr Neu in Verkauf und Außendienst 14.03.-15.03., Mi, Do, 9-17 Uhr Rhetorik – frei und sicher reden 19.03.-20.03., Mo, Di, 9 -17 Uhr Innere Stärke durch Mentaltraining 23.03., Fr, 14-22 Uhr Fotografie – Vom Schnappschuss zum gewollten Bild 30.03.-31.03., Fr, 13.30-17.30 Uhr, Sa, 9-13.30 Uhr Ausbildertraining 06.04.-16.04., Fr, Sa, Mo 8-17.30 Uh Italienisch A1 – Intensiv Anfänger Kleingruppe 09.04.-24.04., Mo-Do, 18-20.30 Uhr EDV und IT Grundlagen – Der optimale Einstieg in die Arbeit mit dem Computer 09.04.-09.05., Mo, Mi 18.30-21 Uhr Zertifizierter Datenschutzbeauftragter 02.05.-16.05., Mi, Fr 9-16 Uhr

Nach der Wahl ist vor der Arbeit Nach der Wahl ist vor der Arbeit: Die Wirtschaftskammer übergab wie bereits berichtet ein Lösungsprogramm. WK-Präsident Jürgen Bodenseer pocht nochmals auf die wichtigsten Punkte.

Innsbruck | Für die Zeit nach der Tiroler Landtagswahl hat die Wirtschaftskammer das „Lösungsprogramm“ ausgearbeitet und bereits an die Spitzenkandidaten der wahlwerbenden Gruppen überreicht. „In unserem Lösungsprogramm gibt es mehrere Prioritäten: einfachere Verfahren, Fachkräfteoffensive oder besser gesagt Arbeitskräfteoffensive, Steuern senken, Digitalisierung, damit Ausschreibungsverfahren fairer und besser genutzt werden, leistbares Arbeiten und Wohnen“, fasst Präsident Bodenseer die wichtigsten Lösungsvorschläge zusammen. Sobald die nächste Landesregierung steht, steht auch die Tiroler Wirtschaftskammer als Gesprächspartner bereit. „Wir wollen direkt danach mit den

St. Johann | Die Firma Florian Huber – Huber Kamin in St. Johann ist spezialisiert auf sämtliche Leistungen rund um das Thema Kamin. Im Rahmen einer Firmenfeier überreichten Florian Huber und Wirtschaftskammerobmann Klaus Lackner Mitarbeiterurkunden an langjährige verdiente Mitarbeiter und bedankten sich für ihre Kompetenz und das Engagement in den Arbeitsbereichen Kamin, Herd, Ofen, Brand- und Umweltschutz und Energieeinsparung. Die Wirtschaftskammer Kitzbühel gratuliert sehr herzlich! Im Bild von links: Florian Huber, Robert Frühwirth, Stephan Foto: Huber Kamin Fahringer und Klaus Lackner.

Spartengesprächen starten“, hält der WK-Präsident fest.

Vier Prioritäten im Lösungsprogramm Das Lösungsprogramm hat vier wesentliche Punkte, zunächst einmal einfachere Verfahren: „Schwierige Verfahren sind das größte Investitionshemmnis für die Unternehmen“, so WK-Direktorin Evelyn Geiger-Anker. „Es wurde in diesem Bereich schon viel getan, dennoch gibt es noch genügend Luft nach oben, zum Beispiel bei der Digitalisierung von Verfahren. Durch die vollständige Prüfung von Einreichunterlagen am Beginn könnten Verfahren verkürzt werden. Und wir wünschen uns zum Beispiel auch eine unabhängige Beschwerdestelle, falls bei Verfahren Schwierigkeiten auftauchen.“ Zum Thema Fachkräfte wird

festgehalten: Weiterbildung braucht nicht nur der Arbeitnehmer, sondern auch der Unternehmer muss auf der Höhe der Zeit bleiben. „Wir brauchen ein verpflichtendes Fach für Berufsorientierung an unseren Schulen. Und – ganz wichtig – wir müssen uns noch mehr um die Schulabbrecher kümmern.“ Rund um den Komplex Leistbares Arbeiten spricht sich die Wirtschaftskammer für Reindustrialisierung in der Inntalfurche aus. „Wir brauchen Raum für Gewerbe und Industrie, etwa in gemeindeübergreifenden Gewerbegebieten.“ Tirol ist bei der Digitalisierung Vorreiter in Österreich. Nach wie vor gibt es beim Thema Breitband aber noch einiges zu tun. „Unser Lösungsvorschlag hier ist u.a. die Digitalisierung der Verwaltung“, sagt die Kammerdirektorin.

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Ausgabe 8

Olympia als Bühne für die Wirtschaft Kitzbühel | In wenigen Tagen gehen die 23. Olympischen Winterspiele im Südkoreanischen Pyeongchang zu Ende. Dabei haben sich rund 3.000 Athleten aus 95 Nationen in 102 Bewerben gemessen. Darunter aus unserem Bezirk Kitzbühel einige Spitzenathleten, wie u.a die Biathleten Lisa Hauser und Dominik Landertinger, Ski-Ass Manuel Feller und Skicrosser Christoph Wahrstötter. Gratuliere allen Teilnehmern unseres Bezirkes zu ihren Leistungen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang/Südkorea sehr herzlich.

Aufträge lukrieren Doch nicht nur die sportlichen Erfolge rückten bei Olympia in den Blickpunkt, auch zahlreiche Tiroler Firmen, unter ihnen aus unserem Bezirk das Oberndorfer Unternehmen Steinbach Alpin und die Firma Loidl sowie

aus Kitzbühel die Firma Kahlbacher Machinery mischten bei dieser Großveranstaltung erfolgreich mit. Sie konnten dabei zahlreiche Aufträge an Land ziehen und gehören damit auch zu den Siegern dieser Spiele 2018. Wenngleich die Zuschauerzahlen vor Ort im Allgemeinen zu wünschen übrig ließen, waren diese Spiele wieder ein wichtiger Treffpunkt und eine Schnittstelle für Wirtschaft, Politik, Tourismus und Medien und unser Land präsentierte sich in Korea als Top-Wirtschaftsund Tourismusstandort.

Wichtiger Markt und Handelspartner Für Österreichs Touristiker hat sich Südkorea nach China als zweitgrößter Herkunftsmarkt Asiens für den österreichischen Tourismus etabliert. Rund 1,6 Millionen Südkoreaner reisen jährlich nach Europa, mit stark steigender Ten-

denz. Mit ein Grund, dass die Wirtschaftskammer mit einem Außenwirtschafts-Center in der Hauptstadt Seoul vertreten ist und im Dienst der Wirtschaft österreichische Unternehmen betreut und unterstützt. Feierlaune herrscht auch schon seit Längerem in puncto österreichisch-koreanische Handelsbeziehungen: So konnten Ende 2017 die rot-weiß-roten Exporteure bereits die magische Grenze von 1 Milliarde Euro übertreffen. Klaus Lackner, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel: „Nun gilt es, die neuen, begonnenen geschäftlichen Beziehungen weiter auszubauen und auch den reisefreudigen asiatischen Markt für den Tourismus noch mehr zu gewinnen.“

Geschäftsbeziehungen weiter ausbauen Nun gilt es, die neuen, begonnenen geschäftlichen Beziehungen weiter auszubauen und auch den reisefreudigen asiatischen Markt für den Tourismus in unserem Land noch mehr zu gewinnen. Klaus Lackner Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel

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KULTUR & SZENE Musiker aus aller Welt treffen sich beim 18. artacts Festival vom 9. bis 11. März in St. Johann

Konzertmarathon in der Gerberei

Ken Vandermark fungiert als Headliner von artacts 2018. Er hat für das Festival eine eigene Band zusammengestellt. Für Furore will Elisabeth Flunger mit einer Klanginstallation in der Wieshofer Mühle sorgen. Fotos: Krepper, Hörbst

Das 18. artacts Festival wartet mit musikalischen Überraschungen, neuen Formationen und einer spannenden Klanginstallationen auf. Von 9. bis 11. März gibt sich die internationale Freemusic Szene bei 17 Konzerten die Klinke in die Hand.

St. Johann | Vom Geheimtipp zum Anziehungspunkt für Musikliebhaber: Das artacts Festival hat sich in den letzten Jahren sein Stammpublikum erarbeitet. „Die letzten zwei Festivals waren praktisch ausverkauft“, freuen sich Hans Oberlechner und Karin Girkinger vom Organisationsteam. 80 Prozent des Publikums des Festivals für Free Jazz, freie und improvisierte Musik reist aus aller Welt nach St. Johann an, um internationale Musikgrößen auf der Bühne in der Alten Gerberei zu sehen. Das Erlebnis, internationale Musiker in relativ intimer Atmosphäre, man kann es Clubatmosphäre nennen, zu erleben, soll trotz ausverkaufter Ränge erhalten bleiben. „Wir folgen unserer

Vision, nicht in Besucherzahlen zu expandieren, sondern in Qualität“, betont Oberlechner.

Ken Vandermark als Headliner von artacts 18 Als diesjähriger Headliner fungiert niemand Geringerer als Ken Vandermark, der das Saxophonspiel im zeitgenössischen Jazz nachhaltig geprägt hat. Eigens für artacts hat der Ausnahmekünstler aus Chicago eine zehnköpfige Band zusammengestellt, die beim großen Festival-Finale ihre Weltpre-

miere feiern wird. Sämtliche Ensemblemitglieder, wie etwa die Pianistin Elisabeth Harnik oder Mette Rasmussen, hört man während des dreitägigen Festivals auch in anderen Formationen. „Ich bin besonders auf das Hawkins-Mitchener-Quartet, welches am Sonntag spielen wird, gespannt“, verrät Girkinger.

Freiraum für die Musik mit gratis Konzerten Um der freien Musik auch einen entsprechenden Freiraum

zu geben, werden auch wieder in „Außenstellen“ kostenlose Konzerte angeboten. Am Samstag wird der Kanadier Joe Williamson (Kontrabass) die St. Nikolaus Kirche bei der Weitau mit Klängen erfüllen. Danach geben Ken Vandermark und Terrie Hessels ein Duokonzert vor der Kulisse des Wilden Kaisers in der Galerie der Weitau. Die wohl intimsten Kurz-Konzerte der Welt erwarten Besucher in den Soundcabs am Hauptplatz. Kinder können im Rahmen der „The Kids Improvisers Workshop Band“, in diesem Jahr geleitet von Melvyn Poore, ihre musikalische Ader ausleben.

Klanginstallation in der Wieshofer Mühle Als Artist in Residenz gastiert die Südtirolerin Elisabeth Flunger in St. Johann. Neben Workshops für Schulen erarbeitet die Klangkünstlerin eine spektakuläre Installation in der Wieshofer Mühle. „Auf vier Stockwerken werden die Mühlen mit Klangwelten verschmelzen“, veranschaulicht Girkinger. Man darf gespannt sein. Johanna Monitzer

Daten & Fakten Überblick artacts 18 St. Johann | Donnerstag, 8. März, 19 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Sweet Addiction“ der slowenischen Fotografin Petra Cvelbar in der Galerie des Museums St. Johann. Freitag, 9. März, ab 19 Uhr Konzerte in der Alten Gerberei.

Samstag, 10. März, ab 13.30 Soundcabs am Hautplatz, 15.30 Uhr Konzert Joe Williamson in der St. Nikolaus Kirche bei der Weitau (freier Eintritt), 16.30 Uhr Konzert Ken Vandermark und Terrie Hessels in der Galerie der LLA Weitau (freier Eintritt), ab 19 Uhr Konzerte in der Alten Gerberei. Sonntag, 11. März, ab 13.30 Uhr Soundcabs am Hauptplatz,

14 Uhr „The Kids Improvisers Workshop Band“ mit Melvyn Poore in der Alten Gerberei, 16 Uhr Sound Installation in der Wieshofer Mühle von Elisabeth Flunger, ab 19 Uhr Konzerte in der Alten Gerberei.

Infos www.artacts.at Informationen zum Programm und Tickets unter www. artacts.at.


22 Kultur & Szene

Ausgabe 8

Der preisgekrönte Schriftsteller Arno Geiger ist am 26. Februar in der Alten Gerberei zu Gast

„Wer kann, läuft vom Krieg davon“ Arno Geiger nimmt sich in seinem jüngsten Roman „Unter der Drachwand“ dem Zweiten Weltkrieg an. Vor seiner Lesung in St. Johann sprach er mit dem Kitzbüheler Anzeiger über das abhandengekommene Gefühl für die Unmittelbarkeit des Krieges und die österreichische Tradition des Verächtlichmachens.

Ich habe gelesen, Sie haben sich, wenn auch mit großen Unterbrechungen, zehn Jahre lang mit dem Roman beschäftigt. Das erste Konzept zu „Unter der Drachenwand“ stammt aus dem Sommer 2005, unmittelbar vor dem Erscheinen von „Es geht uns gut“. Sonderlich viel hat der erste Entwurf mit dem Roman nicht mehr zu tun. Aber das Projekt hat mich nie losgelassen. Ich wusste, irgendwann habe ich das nötige Gefühl dafür und werde es schreiben. Was dann kam, war ein jahrelanger Prozess der Annäherung an den Stoff, an die Figuren. Ausdauer war bei „Unter der Drachenwand“ ein wichtiger Faktor. Entscheidend ist aber vermutlich das, was ich Hingabe nennen würde, ganz im Sinne von Leo Tolstoi: ohne Liebe kein Talent. Hingabe im Sinne von Neugier: Ich wüsste gerne mehr über diese Menschen und darüber, wie es sich anfühlt, im fünften, sechsten Kriegsjahr zu leben. Ein Satz Ihrer Hauptfigur Veit hat mich sehr berührt

„Als Kind dachte ich, wenn ich groß bin… nun: wenn ich den Krieg überlebe.“ Können wir uns heute zu schwer vorstellen, was Krieg bedeutet? Ja, uns ist ganz allgemein das Gefühl für die Unmittelbarkeit des Krieges abhandengekommen. Die Jahrzehnte haben hier vieles abgeschliffen. Dabei ist es für uns nach wie vor wichtig, zu vergegenwärtigen, wie sehr Krieg alles Stabile zerstört, auch im Privaten, wie sehr die Ungewissheit von heute auf morgen auch das Private langsam aushöhlt. Krieg ist ein alles beschädigender, permanenter Ausnahmezustand – wer kann, läuft davon. Und wer das nicht nachempfinden kann ...mein Gott! Veit Kolbe sagt: „Der Krieg nimmt einen mit wie Geröll im Fluss.“ Haben wir den Zweiten Weltkrieg noch nicht verarbeitet? Verarbeiten ist ein seltsames Wort in diesem Zusammenhang. Mit Sicherheit sind wir alle kraft unserer Geburt mit dem Zweiten Weltkrieg verdrahtet. Und selbst Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg wurden vererbt. Die Wissenschaft sagt, dass sich Traumata in die Genspirale einschreiben. Das heißt: Schreckliche Erfahrungen unserer Vorfahren stecken instinkthaft auch in uns. Junge Menschen frönen in Burschenschaften dem Deutschtum. Warum glauben Sie, ist das ist immer noch so? Ich habe keine Ahnung.

„Der kleine Mann trat hervor und spuckte an, wen er anspucken wollte, vor einigen Wochen hatte er das nicht getan und schien auch kein Bedürfnis gehabt zu haben“ beschreiben Sie den Einzug des Rassenwahns in Budapest – wäre das heute auch denkbar? Das Verächtlichmachen derjenigen, die anders oder anderer Meinung sind als man selbst, hat in Österreich eine lange Tradition. Im Grunde betrifft es das ganze Land, die politischen Hauptakteure machen einander verächtlich. Und darin sehe ich ein Hauptproblem der österreichischen Befindlichkeit. Das Verächtlichmachen wird von der Politik salonfähig gemacht, und dann wundern sich alle, dass es auch in der Bevölkerung gang und gäbe ist. Am Ende des Buches schildern Sie, was aus den Figuren geworden ist. Die beschriebenen Schicksale sind also real?

Der Roman hat seine eigene Tatsächlichkeit. Kraft seiner selbst. Und es geht in der Literatur ja ohnehin nicht um wahr oder unwahr, sondern um Wahrhaftigkeit, darum, ob Figuren Atem und Pulsschlag haben oder nicht. Und wenn sie Atem und Pulsschlag haben, haben die Romanfiguren auch Anrecht auf ein Leben. Veit Kolbe und Margot Neff sind real kraft der Literatur – wie man ja auch Anna Karenina die Existenz nicht gut absprechen kann. Auf Einladung des Literaturvereins St. Johann liest Arno Geiger am 26. Februar um 19.30 Uhr in der Alten Gerberei. Der Kitzbüheler Anzeiger verlost Karten für die Lesung unter www. kitzanzeiger.at. Johanna Monitzer

„Krieg ist ein alles beschädigender, permanenter Ausnahmezustand – wer kann, läuft davon“, sagt Autor Arno Geiger. Foto: Monitzer

Buchtipp „Unter der Drachenwand“ Wien, Wolfurt | Der österreichische Autor Arno Geiger zeichnet in seinem jüngsten Roman „Unter der Drachenwand“ ein anderes, stilles Bild des Zweiten Weltkrieges. Der Roman

spielt im Jahr 1944. Der Krieg ist so gut wie verloren, aber der Frieden ist noch fern. Und was kommt dann? Kann es besser werden? Geiger erzählt die Geschichte von jungen Menschen, die nicht wissen, wie es weitergeht. Veit, seit mehr als fünf Jahren Soldat, ist ausgelaugt und erschöpft, Margot lebt alleine

mit ihrem Baby und die Lehrerin Margarete kümmert sich um verschickte Mädchen, während andere wiederum ums Überleben kämpfen oder ihren Groll gegen den Krieg nicht mehr verheimlichen können. „Unter der Drachenwand“ (ISBN 978-3-446-25812-9) ist im Hanser Verlag erschienen.jomo


Kultur & Szene 23

22. Februar 2018

„Mr. Brainwash meets Kitzbühel“ – neue Galerie Frank Fluegel eröffnete am Freitagabend

Bunt, schrill und unangepasst Preisgekrönte Pop Art in die Kitzbüheler Alpen zu bringen, ist die Intention von Galerist Frank Fluegel. Den Beginn macht Mr. Brainwash, den u.a. Musikstars Madonna oder Rihanna zu Hause hängen haben.

Kitzbühel | „Life ist beautiful“ steht auf der Filmklappe, die Alfred Hitchcock hält. Der Meister der Gänsehaut wächst in schwarz/weiß gehalten, scheinbar aus dem turbulenten Hintergrund heraus. Mr. Brainwash alias Street-Art-Künstler Thierry Guetta, der in Los Angeles lebt, ist ein Phänomen in der Pop Art Szene. Seine beiden ersten Soloausstellungen in New York 2008 und 2010 waren nach wenigen Tagen komplett ausverkauft. Zahlreiche Stars, wie Madonna oder Rihanna, zählen zu seinen Fans.

Fokus auf Pop Art und zeitgenössische Kunst Nun soll der gebürtige Franzose mit der Ausstellung „Mr. Brainwash meets Kitzbühel“ auch in der Gamsstadt für Furore sorgen. Die am Freitagabend neu

Galerist Frank Fluegel bringt Pop Art nach Kitzbühel. Mit Werken wie, „Mickey und Minnie“ (links) und „Hitchcock“ sorgt der in Los Angeles lebende Künstler Mr. Brainwash weltweit für Furore. Fotos: Monitzer

eröffnete Galerie Frank Fluegel, mit Hauptsitz in Nürnberg, pflegt seit Jahren Kontakte zu Mr. Brainwash und hat ihn als „Opener“ erkoren. „So etwas hat in Kitzbühel noch gefehlt. Pop Art passt wunderbar hierher, sie ist unangepasst und anders – so wie Kitzbühel eben auch“, sagt Galerist Frank Fluegel. Fluegel kennt die Gamsstadt seit über zehn Jahren. „Kitzbühel ist ein Treffpunkt das ganze Jahr über. Viele Menschen wollen auch hier Kunst genießen

und kaufen“, betont der Galerist. Die Galerie Frank Fluegel in der Josef Pirchl Straße mit Fokus auf Pop Art und zeitgenössische Kunst, plant zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr. Die erste

Ausstellung „Mr. Brainwash meets Kitzbühel“ ist von Mittwoch bis Freitag von 12 bis 18 Uhr sowie samstags von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Johanna Monitzer

Vorhang Auf „Das hast jetzt davon“ Kirchdorf | Die Komödie „Des hast jetzt davon“ feiert am Donnerstag, 1. März, um 20 Uhr im Dorfsaal in Kirchdorf Premiere. Zum Inhalt: Die Familie Huber kämpft mit finanziellen Problemen, da bringt plötzlich eine großzügige Erbschaft ihr Leben gehörig durcheinander. Ob der Höhenflug nur Gutes bringt und man im Reichtum wirklich allen glauben kann, zeigen viele bekannte und einige neue Darsteller der Heimatbühne Kirchdorf in drei schwungvollen Akten.

Aufgeführt wird die humorvolle Komödie nach der Premiere noch bis 19. April jeden Donnerstag (jeweils ab 20 Uhr) im Dorfsaal Kirchdorf. Weitere Vorstellungen gibt es am Mittwoch, 28. März und Sonntag, 22. April.

Neu: Karten online reservieren Neu ist die Karten- und Sitzplatzreservierung rund um die Uhr online unter www.heimatbuehne-kirchdorf.at (Anfragen am Dienstag und Mittwoch von 14 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0664 3243263). Restkarten gibt es wie immer an der Abendkasse.

Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen mit Köstlichkeiten vom exklusiven Holzkohlegrill „The Big Green Egg“, vom Lavasteingrill oder dem „Hot Stone“. Erstklassiger Fleischgenuss trifft auf traumhafte Bergkulisse und gemütliches Ambiente im Steakhouse Kaps. Tischreservierung unter: +43 5356 65660-752 oder per Email: restaurants.kiz@a-rosa.at www.kaps-kitzbuehel.at

Ried Kaps 7, A-6370 Kitzbühel


24 Kultur & Szene

Ausgabe 8

Angesagt „Bartolomey Bittmann“ St. Johann | Das fulminante Duo „BartolomeyBittmann“ ist am Dienstag, 6. März, mit neuem Programm bei der Jeunesse ST. Johann zu Gast. Ein mitreißender Sound zwischen Klassik, Jazz, Pop und Folk erwartet die Besucher der Alten Gerberei ab 19.30 Uhr. „BartolomeyBittmann“ gelten als innovative Brückenbauer zwischen den musikalischen Zeiten und Genres, entlocken dem klassischen Instrumentarium Geige, Cello und Mandola einzigartige Sounds. Infos und Reservierungen unter www.jeunesse.at. oder 05352 6900 213.

Rodolfo Baldassarri liest Kitzbühel | Der in St. Johann lebende Autor Rodolfo Baldassarri, lädt am 6. März, zu einer Lesung ins Casino Kitzbühel ein. Er liest aus seinem erfolgreichen Roman „Unendlich“. Beginn ist um 19 Uhr.

Linder und Trenkwalder St. Johann | Gegensätze scheinen sich besonders anzuziehen – das beweisen Hubert „Hubsi“ Trenkwalder und Markus Linder auch mit dem neuen Programm „Doppelbuchung“. In der neuen Musikshow werden Linder & Trenkwalder für einen Auftritt irrtümlich doppelt gebucht. Die AK Comedy Musikshow „Doppelbuchung“ am 1. März ist kostenlos für alle Arbeiterkammer-Mitglieder mit Begleitung. Beginn ist um 19.30 Uhr im St. Johanner Kaisersaal, bereits ab 18.30 Uhr lädt die Arbeiterkammer Tirol zu einer Würstl-Jause und Getränken ein. Anmeldung unter der Telefonnummer 0800 22 55 10 erforderlich, die Plätze sind begrenzt.

Lisa Jungmann eröffnete am Freitagabend mit Vize-Bürgermeister Wolfgang Schwaiger ihre Foto-Ausstellung in der Dorfgalerie Fieberbrunn. Foto: Wörgötter

Fotografin Lisa Jungmann stellt im Gemeindezentrum Fieberbrunn aus

Fotografie mit Herz und Flair Nach einer kleinen Pause ist die Dorfgalerie in Fieberbrunn wieder mit Leben erfüllt. Am Freitag fand die Vernissage einer tiefgehenden Fotoausstellung statt.

Fieberbrunn | Schön dekoriert mit Blumenarrangements und allerlei Deko-Ideen präsentiert sich in den nächsten Wochen die Galerie im Erdgeschoss des Gemeindezentrums. An der Wand ziehen die ausdrucksstarken Fotografien im Retro-Style von der jungen Fieberbrunnerin Lisa

Jungmann die Blicke auf sich. Die leidenschaftliche Berufsfotografin zeigt eine Auswahl von Hochzeits- und Lovestories – mit geschultem Auge und viel Liebe zum Detail sind Augenblicke, Gesten, Gedanken und intime Momente farb- und stilsicher festgehalten. Die ausstellende Künstlerin und der Kulturausschuss der Marktgemeinde Fieberbrunn freuten sich über den guten Besuch und das große Interesse. „Auf Anfrage von Kulturreferent und Vize-Bürgermeister Wolfgang Schwaiger habe ich

mich zur Ausstellung entschlossen und freue mich sehr über die gelungene Zusammenarbeit mit dem kreativen Team von Blumen Plattner. Hochzeit und Blumen gehören unweigerlich zusammen, bilden eine Symbiose von Gefühlen. Beide Themen mit neuen Ideen ins rechte Licht zu rücken, macht mir sehr viel Spaß“, erklärt die junge Fotografin. Öffnungszeiten der Ausstellung auf telefonische Anfrage unter 0676 719 8672 oder Mail: info@lisajungmann.com. rw

ett Lewis (Ethan Hawke) an. In den langen Stunden, die sie allein im winzigen Haus ihres Arbeitgebers verbringt, entdeckt Maudie ihre große Leidenschaft: die Malerei.

die Ausstellung noch bis zum 31. März zu sehen.

Außerdem ELFs Film „Maudie“ St. Johann | Im Rahmen der ELF-Filmreihe wird am Donnerstag, 22. Februar, in der Alten Gerberei der Film „Maudie“ in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Maud Lewis (Sally Hawkins) leidet an rheumatoider Arthritis seit sie ein Kind ist. Ihre Gelenke sind zerstört, weswegen die körperlich eingeschränkte Frau von ihrer Familie als Bürde empfunden wird. Maud nimmt eine Stelle als Haushälterin des mürrischen Fischhändlers Ever-

Ausstellung wird eröffnet Kitzbühel | Am Freitag, 23. Februar, wird um 19 Uhr die neue Ausstellung in der Zeitkunst Galerie Kitzbühel eröffnet. Die deutschen Künstler Henrik Eiben und Natascha Schmitten präsentieren ihre Arbeiten. Im Anschluss an die Vernissage ist

Rotary Benefizkonzert Wörgl | Der Rotary Club Wörgl-Brixental lädt am Donnertag, 1. März, zum Benefizkonzert mit dem Gospelchor Wildschönau in die Stadtpfarrkirche Wörgl ein. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten. Bei der anschließenden Agape im Kirchhof erfolgt die feierliche Einweihung eines gespendeten Autos für den Sozialsprengel sowie eines Rettungsautos.


Kultur & Szene 25

22. Februar 2018

Außerdem Zurück in die Zukunft

Auch Kitzbühel Tourismus Präsidentin Signe Reisch (li.) erwarb ein Bild für den guten Zweck und posierte mit Gemeinderat Florian Huber, Künstlerin Purzi Eybl sowie Stadtpfarrer Michael Struzynski (re.). Foto: Monitzer

Purzi Eybl stellte für den guten Zweck im Kitzbüheler Pfarrhof aus

Der Pfarrhof wurde zur Galerie Warm, farbenfroh und authentisch sind die Bilder von Purzi Eybl. Am Wochenende lud sie zu einer Ausstellung für den guten Zweck.

Kitzbühel | Der Andrang bei der Vernissage am Freitagabend war groß. Einige Bilder bekamen sofort den roten Punkt – was heißt, sie sind verkauft. Purzi

Eybl stellte einen Querschnitt ihrer Aquarell-, Kreide- und Öl-Arbeiten am Wochenende im Pfarrhof Kitzbühel aus. Wobei es sich aber um keine konventionelle Ausstellung handelt. „Der Erlös wird an in Not geratene Familien im Bezirk Kitzbühel gespendet“, erklärt die heimische Künstlerin. Wie der Kitzbüheler Anzeiger bereits berichtete, kam die Idee zu die-

ser Ausstellung für den guten Zweck spontan. In Pfarrer und Kunstliebhaber Michael Struzynski fand die Künstlerin sofort einen Unterstützer. „Der Pfarrhof soll ein Ort der Begegnung sein“, erklärt der Stadtpfarrer. Wie viel für in Not geratene Familien im Bezirk zusammenkommen ist, stand vor Redaktionsschluss noch nicht fest. Johanna Monitzer

St. Johann | Die Landjugendmusikkapelle Bezirk Kitzbühel lädt recht herzlich zum alljährlichen Konzert ein. Dieses Jahr unter dem Motto „Zurück in die Zukunft – eine musikalische Zeitreise“ unter der musikalischen Leitung von Benjamin Sathrum. Das Konzert beginnt am Samstag, 24. Februar, um 20 Uhr im Kaisersaal St. Johann. Als Eintritt werden freiwillige Spenden erbeten.

„Movie Night“ in Waidring Waidring | Der Verein „Kijuwa“ lädt am Freitag, 9. März, zur „Movie Night“ in den Pfarrsaal ein. Die Filmauswahl erfolgt vor Ort. Beginn ist um 19 Uhr. Ab 12 Jahren auch Übernachtungsmöglichkeit (Schlafsack mitbringen). Anmeldung unter 0664 250 40 26 (Cindy Preindl).

Weine aus dem Weingut Markowitsch & Livemusik von Fiona Fergusson im Casino Kitzbühel

Wine und Dine mit Livemusik Genießen Sie einen außergewöhlichen Wine & Dine Abend am 24. Februar, ab 19 Uhr, im Cuisino, dem Restaurant im Casino Kitzbühel.

Kitzbühel | Genießen Sie ein exklusives 4-gängiges Menü mit passender Weinbegleitung vom Weingut Markowitsch und Livemusik von Jazz-Lady Fiona Fergusson um nur € 84,- inklusive € 20,- in Jetons. Das Menü ohne Jetons erhalten Sie um nur € 79,-. Das Weingut Markowitsch zählt zu den Großen in der Region Carnuntum, die Weine erregen weltweit Aufmerksamkeit. Die kraftvollen mächtigen Rotweine zählen zu den Spitzenweinen der österreichischen

Geduld lohnt sich - Weingut Markowitsch.

Jazz und Swing mit Fiona Fergusson.

Winzerlandschaft. Tischreservierung erforderlich unter: +43 5356 62300-15500. Eintritt ins Casino ab dem vollendeten 18. Lebensjahr im Rahmen der Besuchs- und Spielordnung der Casinos Austria AG. Amtlicher Lichtbildaus-

tion aus erfahrenen Musikern, deren Stil vor allem in der Interpretation von Jazzklassikern zur Geltung kommt, performt Fiona Fergusson live im Cuisino, dem Restaurant im Casino Kitzbühel. P.R.

weis erforderlich.

Livemusik von „Fiona Fergusson Trio“ Heißer Rhythmus, Gefühl und Swing sind ihre ständigen Begleiter. Mit dem „Fiona Fergusson Trio“, einer Forma-


26 Kultur & Szene

Kino 23. Februar bis 1. März Filmtheater Kitzbühel Tel. 05356/62662 Black Panther 3D: Freitag, Freitag, 23.2.: 20.15 Uhr. Samstag, 24.2. und Sonntag, 25.2.: 17.30, 20.15 Uhr. Montag, 26.2.: 20.15 Uhr. Dienstag, 27.2.: 17.30, 20.15 Uhr. Mittwoch, 28.2.: 20.15 Uhr. Donnerstag, 1.3.: 17.45 und 20.30 Uhr (ab 12 Jahren). Black Panther: Freitag, 23.2., Montag, 26.2., und Mittwoch, 28.2.: 17.30 Uhr (ab 12 Jahren). Die kleine Hexe: Samstag, 24.2.: 15.45 Uhr. Sonntag, 25.2.: 14.30 Uhr (ab 6 Jahren). Fifty Shades Freed OV: Mittwoch, 28.2.: 18.30 Uhr (ab 16 Jahren). Fifty Shades Of Grey – Befreite Lust: Freitag, 23.2., und Samstag, 24.2.: 18, 20.30 Uhr. Sonntag, 25.2., bis Dienstag, 27.2.: 18.30, 20.30 Uhr. Mittwoch, 28.2.: 20.30 Uhr. Donnerstag, 1.3.: 18 Uhr (ab 16 Jahren). Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft: Samstag, 24.2.: 15.30 Uhr. Sonntag, 25.2.: 16.30 Uhr (ab 6 Jahren). Jumanji – Willkommen im Dschungel: Sonntag, 25.2.: 15 Uhr (ab 10 Jahren). Red Sparrow: Donnerstag, 1.3.: 20.15 Uhr (ab 12 Jahren).

Ausgabe 8

Samstag, 24. Februar

Donnerstag, 1. März

Sonntag, 4. März

Hochfilzen | Die Volksbühne Hochfilzen präsentiert um 20 Uhr die Komödie „Der Deifi und die Kramerin“ im Kulturhaus. St. Johann | Musikalische Zeitreise der Landjugendmusikkapelle Bezirk Kitzbühel um 20 Uhr im Kaisersaal unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ unter Leitung von Benjamin Sathrum.

St. Johann | AK-Musikshow „Doppelbuchung“ mit Linder und Trenkwalder ab 19.30 Uhr im Kaisersaal, ab 18.30 Uhr Würsteljause. Anmeldung unter Tel. 0800/225510 erfoderlich, die Plätze sind begrenzt. Kirchdorf |  Die Heimatbühne Kirchdorf feiert um 20 Uhr im Dorfsaal mit der Komödie „Des hast jetzt davon“ Premiere.

Ellmau | Die Volksbühne Ellmau präsentiert das Lustspiel „Ein neuer Mann für meine Frau“ um 18 Uhr.

Montag, 26. Februar

Freitag, 2. März

St. Johann | Der Schriftsteller Arno Geiger liest auf Einladung des Literaturvereines St. Johann um 19.30 Uhr in der Alten Gerberei aus seinem Roman „Unter der Drachenwand“. Reservierung wird unbedingt empfohlen. Mehr Infos unter www.literaturverein.at.

St. Johann | Das Weitauer Bauernladl in der LLA Weitau hat von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Dienstag, 27. Februar Kitzbühel | Die Pfarre Kitzbühel lädt zu einer neuen Episode der Alpha Filmserie im Mesnerhaus ein. Diesesmal zum Thema: „Wie widerstehe ich dem Bösen?“ Mit Spezialitäten aus Afrika. Beginn 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Kitzbühel | Der Lions Club Kitzbühel lädt zum Motivationsvortrag mit Theo Kelz um 19.30 Uhr in den Rasmushof. Der Eintritt ist frei. Brixen | Dritte Alpeniglu Party auf Hochbrixen. Party und Gondelfahrt sind gratis.

Mittwoch, 28. Februar

Donnerstag, 22. Februar Ellmau | Die Volksbühne Ellmau präsentiert das Lustspiel „Ein neuer Mann für meine Frau“ um 20 Uhr. St. Johann | Im Rahmen der ELFs Filmreihe wird in der Alten Gerberei der Film „Maudie“ in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Beginn ist um 20 Uhr. Infos und Reservierungen unter www.muku.at.

Kitzbühel | Die Heimatbühne Kitzbühel präsentiert die Komödie in drei Akten von Peter Landstorfer „Der bezahlte Urlaub“ um 20 Uhr im Kolpinghaus. Karten sind bei Kitzbühel Tourismus (05356/66660) oder an der Abendkasse erhältlich.

Samstag, 3. März Kössen | Die Harley-Davidson Biker Kaiserwinkl laden zur Winter-Biker-Party in die VZK Arena. Beginn 19 Uhr.

Ausstellungen Kitzbühel | Ausstellung Henrik Eiben & Natascha Schmitten in der Zeitkunst Galerie in Kooperation mit Galerie Christian Lethert. Ausstellungseröffnung Freitag, 23. Februar, 19 Uhr. Kirchberg | Das Kunsthaus Aaartfoundation bringt mit Jimmy Nelson, Mahi Bine Bine und Stefan Szczesny erneut weltbekannte Künstler nach Kirchberg. Die Ausstellung „spirit of Colaurs“ ist bis 2. April Donnerstag bis Sonntag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Kitzbühel | Im Februar stellen in der Galerie Kitz Art Cordelia Doll und Rudolph Pigneter aus.

Sportlicher Wettkampf am Gaisberg

FIS/UNI Europacup Brixental | Mit dem FIS/UNI Europacup, dem Vereinsrodelrennen und der Alpeniglu Party endet der Februar.

FIS/UNI Europacup am Gaisberg Kirchberg | Der FIS/UNI Europacup findet am 24. und 25. Februar am Gaisberg in Kirchberg statt. Bei den Rennen sind Studenten und Nichtstudenten im Alter von 17 bis 28 Jahren startberechtigt. Samstag: Riesentorlauf Damen und Herren. Sonntag: Slalom Damen und Herren. Startzeit jeweils 1. Lauf 10 Uhr, 2. Lauf 13 Uhr.

Betriebs-, Vereins- und Familienrodelrennen Kirchberg | Der Kirchberger Rodelverein veranstaltet am 25. Februar wieder das Betriebs-, Vereins- und Familienrodelrennen in Kirchberg. Dreierbzw. Vierer-Mannschaften in

den Klassen Herren, Damen, Gemischt, Familien und Kinder messen sich auf der Rodelbahn am Gaisberg. Die Startnummernausgabe erfolgt bis 9 Uhr im Gaisbergstüberl und um ca. 9.30 Uhr ist der Start. Anmeldungen beim TVB Kirchberg oder rodelverein.kbg@ gmail.com. Das Nenngeld beträgt 25 Euro pro Mannschaft.

ALPENIGLU Ice Party Hochbrixen No.3 Brixen | Die dritte Alpeniglu Party auf Hochbrixen mit vielen Highlights findet am Dienstag, 27. Februar, statt. Party und Gondelfahrt sind gratis, der Eintritt in die Eisbar inklusive Führung durch die Eiskunstausstellung beträgt pro Person 3 Euro.


Sonderthema 27

22. Februar 2018

Reise aktuell

IPP REISETOCHE! DER W

Wenn Großeltern mit Enkel verreisen

Auch Kalabrien, hier im Bild Tropea, steht am IDEALTOURS Reiseplan 2018.

Wenn Kinder mit Großeltern, anderen Verwandten oder Bekannten auf Urlaub fahren reicht immer der Kinderreisepass. FALSCH. In einigen Ländern kann es bei der Einreise von Kindern ohne gültige Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zu Problemen kommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in fremder Begleitung oder alleine reisen. Es ist immer ratsam, eine Vollmacht, am besten in der jeweiligen Landessprache mitzuführen. Fotos: Shutterstock

Goldfarbene Sandstrände & smaragdgrünes Meer – in ca. 2 h sind Sie da!

Sehnsuchtsziel Mittelmeer Verträumte Fischerdörfer, kilometerlange Sandstrände und einsame Buchten mit kristallklarem Wasser. Wunderschöne Plätze warten darauf entdeckt zu werden!

Brixen | Sehnsuchtsziel Mittelmeer – lassen Sie sich vom „dolce vita“, dem spanischen Temperament oder der griechischen Gastfreundschaft verzaubern. Tauchen Sie in das südländische Leben ein - flanieren Sie

an den endlosen Strandpromenaden in Italien, betrachten Sie bei einem Glas Wein eine der zahlreichen spanischen Flamenco-Vorführungen oder genießen Sie einen frischen Fisch in einer der traditionellen Tavernen in Griechenland. Egal wo Sie Ihre Inselträume wahr werden lassen – es warten traumhafte Strände, einsame Buchten und eine atemberaubende Natur auf Sie. Die Auswahl der Hotels ist genau so vielfältig wie die Urlaubsziele – Men-

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AUS DEN GEMEINDEN Seniorenbund Wanderung Kitzbühel | Die Wandergruppe ist am Dienstag, 27. Februar, zwischen Hechenmoos (auf Wunsch auch ab Alpenhof) und Jochberg unterwegs. Nach dem Aufstieg winkt die übliche Einkehr, die Rückfahrt wird nach Lust und Laune mit einem Skibus angetreten. Wanderführerin Rosemarie Salinger freut sich auf Stammbelegschaft und Schnuppergäste. Anfahrt mit dem Jochberger Skibus ab Bahnhof (12.20 Uhr), Griesgasse (12.23 Uhr), Hammerschmiedstraße (12.25 Uhr) oder Eisenbad (12.28 Uhr).

Die NHT errichtet in St. Johann eine neue Wohnanlage mit 41 Wohnungen.

Foto: NHT

NHT-Spatenstich in St. Johann für das Projekt am Oberhofenweg

Rodelabend der Bauern

Der Baustart für 41 Wohnungen

St. Johann | Die Ortsbauernschaft St. Johann lädt alle St. Johanner Bäuerinnen, Jungbauern und Bauern am Samstag, 24. Februar, zu einem Rodelabend ein. Treffpunkt ist beim Parkplatz der Hochfeldlifte um 19 Uhr. Gemeinsam wandern wir zum Gasthaus Hirschberg. Die Rodel bitte unbedingt selber mitnehmen!

Die Neue Heimat Tirol (NHT) errichtet in St. Johann am Oberhofenweg eine neue Wohnanlage mit insgesamt 41 Wohnungen samt Tiefgarage.

Pensionisten Kirchdorf Kirchdorf | Der Pensionistenverband Kirchdorf/Erpfendorf startet nun wieder mit den Wanderungen. Am Dienstag, 27. Februar, trifft sich die Gruppe um 13.30 Uhr beim Spar Markt Schwaiger zu einem Spaziergang entlang der Ache mit Einkehr beim Furtherwirt. Info: Angela Riegler, Tel. 0664/1317957.

St. Johann | Diese Woche ist dazu der Baustart erfolgt. Bis zum Sommer 2019 sollen die neuen Wohnungen fertiggestellt und übergeben werden. Die NHT investiert im Rahmen dieses Projekts rund 6,9 Mio. Euro für leistbaren Wohnraum.

Fertigstellung bis Sommer 2019 „In enger Abstimmung mit der Gemeinde wollen wir hier am Standort insbesondere günstige Mietwohnungen für junge Familien errichten, insgesamt sind es 26 Einheiten. Zusätzlich entstehen 15 Eigentumswohnungen. In der neuen Süd-

tiroler Siedlung errichten wir 114 neue Wohnungen. Im Mai werden dort die ersten Wohnungen übergeben“, erklärt NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner. Bürgermeister Stefan Seiwald ergänzt: „Die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum ist in unserer wachsenden Gemeinde sehr groß. Gemeinsam mit der NHT gelingt es uns hier in einem modernen Umfeld und nahe zum Ortszentrum, ein zusätzliches Angebot für junge Familien zu schaffen.“

NHT setzt auf Passivhausqualität Die Pläne für den Neubau am Oberhofenweg stammen vom Wiener Architekten Günther Koppelhuber, der bereits zahlreiche Projekte für die NHT umgesetzt hat. Errichtet werden drei Wohnhäuser mit teilweise

unterschiedlicher Höhe. Das südlichste Haus hat vier oberirdische Geschoße, die beiden nördlichen Gebäude vier bzw. drei Wohnebenen. Sämtliche Wohneinheiten verfügen über Balkone bzw. Terrassen. Die Wohnraumlüftung sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die gemeinsame Tiefgarage mit 46 Abstellplätzen verbindet die drei Wohnhäuser. Auf der Grünfläche zwischen den Gebäuden ist der Kinderspielplatz angeordnet. Die Wohnanlage wird komplett in NHT-Passivhausstandard ausgeführt. Die Wärmeversorgung erfolgt über einen Fernwärmeanschluss der Ortswärme St. Johann. Zusätzlich wird auf dem Dach eine kleine Photovoltaikanlage für den Energiebedarf der Allgemeinteile (Lüftungsanlage, etc.) installiert.

Impressum Verleger, Inhaber & Herausgeber: Kitzbüheler Anzeiger GmbH, Im Gries 21 - 23, 6370 Kitzbühel, Tel. 05356/6976, Fax: DW 22 E-Mail Redaktion: redaktion@kitzanzeiger.at * E-Mail Inserate: werbung@kitzanzeiger.at; E-Mail Abonnement: abo@kitzanzeiger.at; Internet: www.kitzanzeiger.at Soweit personenbezogene Ausdrücke verwendet werden, umfassen sie Frauen und Männer gleichermaßen. Kundenfotos und -dokumente ohne Quellennachweis werden frei genutzt; zudem übernimmt der Anzeiger keine urheberrechtliche Haftung. Verlagsort: Kitzbühel * Herstellungsort: Kitzbühel-Linz Hersteller: OÖN Druckzentrum GmbH&Co KG, Medienpark 1, 4061 Pasching, Tel. 0732/7805


Aus den Gemeinden 29

22. Februar 2018

Bunt gestaltete sich in Waidring die „KiJuWa“-Faschingsparty

Superhelden und Fabelwesen Waidring | Wenn in Waidring Superhelden und Fabelwesen hüpfen: Am Samstag fand im bunt geschmückten Waidringer Pfarrsaal die Faschingsparty der „KiJuWa“ statt. Zwischen Konfetti und Luftschlangen tanzten Prinzessinnen, Indianer und Co, für Animation und Spiel war seitens der KiJuWa bestens gesorgt. Ebenso gab es zur Stärkung so einiges an Leckereien und für die zehn originellsten Kostüme wurden Medaillen und tolle Preise verliehen.

Angesagt Evangelikale Freikirche

Foto: KiJuWa

Montag, 26. Februar: 19 Uhr Gebet Plus. Sonntag, 4. März: 9.30 Uhr Gottesdienst mit Gemeinschaft. Montag, 5. März: 19 Uhr Gebet Plus. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Andreas Berger, Tel. 0699/10692652 oder bei Gottfried Haller, Tel. 0676/4233387. Infos sowie alle Predigten zum Anhören gibt es auch unter www.efk-kitzbuehel.at.

10-12 Uhr. Zahnärztlicher Notdienst, Bezirk Kitzbühel: Dr. Ingo Sellner MSC, Hopfgarten, Tel. 05335/3455. Notdienst von 9-11 Uhr. Apotheken-Bereitschaftsdienst Kitzbühel: Bis Sonntag, 25. Februar: Rosenapotheke, Mag. Koprowski-Koch, Jochbergerstr. 5, Tel. 05356/62207. Montag, 26. Februar, bis Sonntag, 4. März: Sonnberg-Apotheke, Kitzbüheler Straße 118, Kirchberg, Tel. 05357/20277. St. Johann: Samstag, 24. Februar, bis Freitag, 2. März: „Johannes-Apo-

theke“, Wieshoferstr. 33, Tel. 05352/61222. Tierärztlicher Sonntagsdienst im Bezirk Kitzbühel: Kleintiernotfälle: Mag. Jutta Strele, Westendorf, Tel. 0664/2125167. Tzt. Stefan Gmeiner, Kössen, Tel. 0664/5159010. Großtiere: Notdienst durch den jeweiligen Betreuungstierarzt sowie Dr. Manfred Vogl, Kirchdorf, Tel. 0664/4030167 (auch mobiler Kleintiernotdienst) und Dipl. Tzt. Matthias Prinz, St. Johann, Tel. 0676/7757336. Pferdenotfälle: Dr. Cornelia Z‘Berg, Kitzbühel, Tel. 05356/20230.

Zwischen Konfetti und Luftschlangen wurde gefeiert.

Ärztedienst Samstag, 24. Februar, Sonntag, 25. Februar. Kitzbühel, Aurach, Jochberg: Dr. Michael Plattner, Jochberg, Tel. 05355/20071. Notdienste von 1011, 17-18 Uhr. Kirchberg, Brixen, Reith: Dr. Kerstin Gasser-Puck, Brixen, Tel. 05334/8181. Notdienst von 10-12 Uhr. Hopfgarten, Itter, Westendorf: Dr. Johann Peter Kröll, Westendorf, Tel. 05334/6727. Notdienst von 10-12 Uhr.

St. Johann, Kirchdorf, Oberndorf: Dr. Gerhard Haas, St. Johann, Tel. 05352/63550. Notdienste von 1011, 17-18 Uhr. Fieberbrunn, Waidring, Hochfilzen, St. Ulrich, St. Jakob: Dr. Thomas Lahnsteiner, Fieberbrunn, Tel. 05354/56440. Notdienste von 10-11, 17-18 Uhr. Going, Ellmau, Scheffau, Söll: Dr. Hans-Jörg Lechner, Scheffau, Tel. 05358/8618. Notdienste von 10-12, 17-18 Uhr. Kössen, Schwendt, Walchsee: Dr. Martin Fahringer, Kössen, Tel. 05375/24560 oder 0664/4450264. Notdienst von

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Wer zuerst kommt, kocht zuerst!


30 Aus den Gemeinden

Ausgabe 8

Pendlerforum des Bezirks macht auf Lücken im Fahrplan aufmerksam

Forderungen des Pendlerforums Das Pendlerforum des Bezirkes Kitzbühel setzt weitere Schwerpunktforderungen: Drei davon betreffen zusätzliche Züge, die von den Mitgliedern für den Fahrplan 2019 (ab Dezember 2018) als besonders wichtig erachtet werden.

abendverbindung in Richtung Saalfelden verbunden werden – die Garnitur, die am Abend hinfährt, könnte am Tag darauf als Frühzug nach Wörgl zurückfahren. Die Notwendigkeit für den Spätabendzug ergibt sich laut Pendlerforum in vielerlei Hinsicht.

Bezirk | Zwischen 7.17 und 8.10 Uhr kommt kein Zug in Innsbruck an, der vom Bezirk Kitzbühel erreichbar ist. Das ist insbesondere für Pendler mit Arbeitsbeginn um 8 Uhr nachteilig (aus Kufstein hingegen kommen zwei REX dicht hintereinander – um 7.39 und 7.44 – an). Pendler nach Kundl bzw. Langkampfen/Schaftenau haben teilweise lange Wartezeiten. Bei Ankunft in Wörgl um 6.35 Uhr vergehen bis zur Abfahrt des Anschluss-REX in Richtung Innsbruck/Kufstein 23 bzw. 33 Minuten. Das Pendlerforum schlägt daher einen weiteren Zubringer-REX aus dem Bezirk vor, der um kurz vor 7 Uhr in Wörgl ankommt und allen Pendlergruppen helfen würde. Damit könnten zwei bestehende REXZüge von bzw. nach Kufstein, die rund um die volle Stunde dort abfahren, gut angebunden werden. Die Frühverbindung nach Wörgl könnte mit einer Spät-

Neben der Funktion als „Kulturzug“, der Veranstaltungsund Abendkursbesuchern nützen würde – in der Regel würde ab Innsbruck eine Verbindung um ca. 22.30 benötigt – würden auch drei Tagesrandverbindungen im Fernverkehr einen Anschluss in Richtung Kitzbühel erhalten. Reisende, die mit den letzten Railjets aus Zürich und Wien sowie (mit Umstieg in Kufstein) mit dem letzten Meridian (Name der Regionalzüge der Bayerischen Oberlandbahn) aus München ankommen, müssen in Innsbruck bzw. Wörgl über 60 Minuten auf die Weiterfahrt warten. Die Schließung dieser Lücke würde somit (auf diesen Relationen) das Gesamtangebot, das tagsüber schon sehr gut angenommen wird, vervollständigen. Insgesamt würden also mehrere unterschiedliche Fahrgastgruppen vom „Kulturzug“ profitieren, sodass ein entsprechender Bedarf gegeben wäre.

Außerdem

Welttag der Fremdenführer

Kitzbüheler Schulskitag Kitzbühel | Am Freitag, 23. Februar, findet der große Kitzbüheler Schulskitag auf der Rasmusleitn und am Ganslernhang statt. Um 11 Uhr starten die Teilnehmer der Neuen Mittelschule, bzw. Unter- und Oberstufen. Um 13 Uhr erfolgt der Start der Vor- bzw. Volksschüler.

Kulturzug gewünscht

Kitzbühel | Wie jedes Jahr veranstaltet der Verein ITF – Interessengemeinschaft Tiroler Fremdenführer – auch heuer, am Samstag, 24. Februar, zwischen 9.30 Uhr und 20 Uhr, den Aktionstag „Welttag der Fremdenführer“. An diesem Tag bieten die Tiroler Fremdenführer in neun Tiroler Städten und Gemeinden Führungen zu verschiedenen Themen an. In Kitzbühel finden folgende

Mit dem im Dezember 2016 eingerichteten Knoten Wörgl sind vom Vormittag bis zum Abend neue und schnelle Verbindungen zwischen Innsbruck und Kitzbühel entstanden.

Spätnachmittag ab Innsbruck, Entlastung Im Zeitfenster zwischen 17 und 17.30 Uhr, in dem die meisten Pendler die Heimfahrt antreten, gibt es jedoch seither nur mehr eine statt zwei Verbindungen ab Innsbruck. Während man zuvor um 17.05 den Railjet und um 17.24 den durchgehenden REX nach Hochfilzen benützen konnte, trägt nun Railjet 769 um 17.14 die Hauptlast. Eine angenehme Fahrt ist mit seiner derzeitigen Kapazität nicht möglich. Etliche Fahrgäste müssen die Fahrt bis Wörgl stehend verbringen und ein Durchkommen im Zug ist mühsam. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 fährt um 16.50 Uhr ein zusätzlicher REX von Innsbruck nach Wörgl. Diesen statt des Railjets zu benützen, würde aber einen Zeitverlust von 24 Minuten (von Jenbach aus 14 Minuten) bedeuten, da die Ankunftszeiten im Bezirk unverändert wären. Zwar ist dieser neue REX gut ausgelastet, unter den Fahrgästen dürften aber nur wenige frühere Railjet-Fahrgäste sein. Ein wirklicher Verstärkungs-

Führungen statt: 11 Uhr: Eine Spurensuche in Kitzbühel – Kupfer, Silber und weißes Gold mit Angelika Rothwangl. 14.30 Uhr Interessantes aus der Gamsstadt mit Dietrich Roschmann-Hörburg. Treffpunkt ist jeweils der Stadtbrunnen/Tourismusbüro. Die Tiroler Fremdenführer – austriaguides – erhoffen sich von dieser Veranstaltung nicht nur

zug nach Wörgl müsste zeitlich näher am Railjet verkehren, damit die Fahrzeit vertretbar bliebe, so das Argument des Pendlerforums. Der Vorschlag: Man könnte sich beispielsweise am erwähnten REX um 17.24 Uhr orientieren, der von Dezember 2015 bis Dezember 2016 verkehrte und 75 Minuten für die Strecke von Innsbruck nach Kitzbühel Bahnhof gebraucht hat.

Busverbindungen Das Pendlerforum unterstützt auch den beim VVT-ÖffiTreff im Dezember geäußerten Wunsch nach besseren Busverbindungen. Änderungen wären insbesondere für Schüler notwendig, die sich für die Anfahrt aus bestimmten Orten unverhältnismäßig früh auf den Weg machen müssten, um rechtzeitig zum ohnehin sehr frühen Schulbeginn anzukommen. Schülern, denen durch die Fahrplanänderungen im Dezember 2016 nicht mehr die gewohnten Verbindungen zur Heimfahrt nach Kitzbühel-Hahnenkamm und Schwarzsee oder nach Fieberbrunn und Hochfilzen zur Verfügung stehen, sollten an den Bahnhöfen Kitzbühel bzw. St. Johann entsprechende Busanschlüsse angeboten werden, so das Pendlerforum abschließend.

eine rege Teilnahme an den Führungen, sondern auch eine Stärkung ihres Images vor allem bei den Einheimischen. Die gesamten Spendeneinnahmen werden abzugsfrei an „Licht ins Dunkel – Soforthilfe Tirol“ weitergeleitet. Informationen und Programme sind beim Tourismusverband Kitzbühel sowie unter www.itf-tirol-guides.at oder unter Tel. 0664/3823098 erhältlich.


Auto der Woche 31

22. Februar 2018

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Der neue Skoda KAROQ

Kirchberg | Das emotionale und dynamische Design mit den zahlreichen kristallinen Elementen steht ganz im Zeichen der neuen SUV Formensprache von ŠKODA. Fünf Motorvarianten stehen in einer Leistungsspanne von 85 kW (115 PS) bis 140 kW (190 PS) zur Auswahl, vier davon sind neu. Es gibt zahlreiche clevere Ideen wie die VarioFlex-Rückbank. Besonders lange Gegenstände lassen sich komplett im Innenraum des kompakten SUV transportieren – möglich macht dies der klappbare Beifahrersitz. Das kompakte SUV misst 4.382 Millimeter in der Länge, 1.841 Millimeter in der Breite und 1.603 Millimeter in der Höhe. Der Größenzuwachs kommt den Passagieren zugute. Die Kniefreiheit beträgt 69 Millimeter. Die Marke ŠKODA steht für

ein außergewöhnliches Package. Der Kofferraum fasst ein Volumen von 521 Liter bei fest stehender hinterer Sitzbank. Bei umgeklappter Sitzbank erhöht sich das Fassungsvermögen auf 1.630 Liter. In Verbindung mit der optionalen VarioFlex-Rückbank ist der Stauraum variabel und fasst zwischen 479 und 588 Liter. Das VarioFlex-System besteht aus drei separaten Rücksitzen, die einzeln verstellt und komplett ausgebaut werden können – das kompakte SUV wird dann mit einem maximalen Laderaumvolumen von 1.810 Litern zum Kleintransporter.

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32 Familienseite

Ausgabe 8

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Milan Fritz

Eleonora

Geboren: 1. Februar 2018 Gewicht/Größe: 3.210 g, 49 cm Eltern: Daniela & Svetosar Lazic Geschwister: Laura, Marie, Elenor Wohnort: Hopfgarten

Geboren: 7. Februar 2018 Gewicht/Größe: 3.360 g, 52 cm Eltern: Sanela & Drazen Marinovic Geschwister: Teodor Wohnort: Kitzbühel

Leon

Mia

Geboren: 10. Februar 2018 Gewicht/Größe: 2.780 g, 54 cm Eltern: Sabrina Rudolf & Michael De Winter Wohnort: St. Johann

Geboren: 10. Februar 2018 Gewicht/Größe: 3.105 g, 51 cm Eltern: Katja Schultz & Martin Lechthaler Wohnort: Kössen

Unterstützung für Kinder und Jugendliche

Trost und Hilfestellung Westendorf | Wenn Eltern getrennte Wege gehen, sind sie mit all den Herausforderungen beschäftigt, die diese neue Lebenssituation mit sich bringt. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen brauchen aber gerade in dieser Umbruchphase, in der das ganze Leben manchmal auf den Kopf gestellt wird, jemanden, der ihre Bedürfnisse im Blick hat. Scheidungs- und Trennungskinder erleben sich zwischen den Eltern stehend. Sie fühlen sich zerrissen, oft schuldig, versuchen es beiden recht zu machen und sind enttäuscht, wenn dies nicht möglich ist. Manche Kinder reagieren auf die Trennungssituation auch mit Aggressionen, andere verweigern Leistung in der Schule, manche ziehen sich zurück und werden still und traurig. Frühzeitige professionelle Unterstützung, wie „Rainbows“ sie anbietet, ist für alle Betroffenen hilfreich, um langfristige

negative Auswirkungen einer Trennung oder Scheidung zu verhindern. In zwölf wöchentlichen Treffen unter der Leitung einer speziell qualifizierten Rainbows-MitarbeiterIn, werden die Kinder angeregt und ermutigt, ihre Gefühle rund um die Trennung kreativ, spielerisch oder erzählend auszudrücken. In den begleitenden Elterngesprächen erfahren Eltern, was sie in dieser schwierigen Zeit für ihre Kinder tun können. Neue RAINBOWS-Gruppen starten im März in Westendorf und Wörgl. Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren werden spezielle Youth-Gruppen angeboten! Weitere Informationen und Anmeldung: Landesleitung Rainbows-Tirol, Barbara Baumgartner, Amthorstraße 49, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/579930, Mobil: 0650/9578869, www. rainbows.at.

Sozialsprengel Alexander

Theo

Geboren: 12. Februar 2018 Gewicht/Größe: 3.308 g, 52,5 cm Eltern: Julia Fuchs & Christian Zotter Geschwister: Klara Wohnort: Stuhlfelden

Geboren: 13. Februar 2018 Gewicht/Größe: 3.585 g, 51 cm Eltern: Petra Pucherova & Wilfried Foidl Wohnort: St. Johann

Kostenlose Beratung in St. Johann und Kirchdorf

Mutter-Eltern-Beratung St. Johann, Kirchdorf | Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat findet eine kostenlose Mutter-Eltern-Beratung im Haus der KAPA Kinderstube in St. Johann und jeden 1. Freitag im Monat im Hort der KAPA Kinderstube in der Volksschule Kirchdorf statt. Eine Ärztin und eine Hebamme sind für euch da.

Folgendes wird angeboten: Beobachtung und Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern, Stillberatung, Ernährungsberatung bei der Beikost, Babypflege sowie Impfberatung. Dieser kostenlose Service wird von der Sanitätsdirektion der Tiroler Landesregierung angeboten.

Beratung am Bezirksgericht Kitzbühel | Die Familienberatung am Gericht ist eine Anlaufstelle für Menschen in Trennungs-, bzw. Scheidungssituationen. Das besondere Konzept ist, dass jeweils eine kostenlose psycho-soziale Beratung von der Familienberatungsstelle des Sozial- und Gesundheitssprengels Kitzbühel, Aurach und Jochberg und eine juristische Rechtsberatung vom Bezirksgericht Kitzbühel

zeitgleich ohne Voranmeldung durchgeführt werden. Hier können sich Ratsuchende Informationen holen, die hilfreich sein können, die eigenen Entscheidungen zu erleichtern. Die beiden Beratungen finden jeweils am Dienstag von 8 Uhr bis 10.30 Uhr (psycho-soziale) bzw. bis 12 Uhr (rechtliche) am Bezirksgericht statt. Die Beratung erfolgt kostenlos, anonym und vertraulich. Kontakt: Tel. 05356/75280-570 oder familienberatung@sozialsprengel-kaj.at.

Information in eigener Sache Bezirk | Wenn Ihr Baby im Krankenhaus nicht fotografiert werden konnte, Sie aber auch auf der Familienseite dabei sein wollen, dann senden Sie uns ein Mail mit Foto und Daten von Ihrem Sonnenschein oder rufen Sie uns an. Tel. 05356/6976 E-Mail: bezirk@kitzanzeiger.at, www.kitzanzeiger.at.


Aus den Gemeinden 33

22. Februar 2018

124. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Going mit Neuwahlen

Neues Führungsteam voll motiviert Nach zehn bzw. 20 Jahren standen mit Kommandant Andreas Pletzer und Schriftführer Stefan Pirchl zwei verdiente Funktionäre bei den Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung. Das neue Kommando freut sich geschlossen auf die neuen Aufgaben.

Going | Bürgermeister Alexander Hochfilzer sprach von einer zu Ende gehenden Ära und dankte den beiden Ausgeschiedenen für ihren Einsatz: „Andreas und Stefan haben gemeinsam die Feuerwehr Going geprägt und zur positiven Entwicklung beigetragen. Ich gratuliere dem neuen Kommando und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. In Sachen Feuerwehrhaus und Fahrzeugtausch gibt es in den kommenden Jahren einiges zu tun“, versichert Hochfilzer. Die einstimmig gewählte neue Führungsriege bringt große Erfahrung mit. Kommandant Gerhard Wallner war bisher als Stellvertreter tätig, der langjährige Kassier Alois Mitterer übernimmt die Agenden des Stellvertreters, Schriftführer Stefan Granegger war Bezirksschriftführer und Martin Wallner komplettiert als Kassier das neue Kommando.

Bezirkskommandant-Stv. Christoph Schipflinger mit dem neuen Kommando: Schriftführer Stefan Granegger, Kassier Martin Wallner, Kommandant Gerhard Wallner, Abschnitts-Kdt. Ernst Stöckl, Kdt.-Stv. Alois Mitterer, Bürgermeister Alexander Hochfilzer und Bezirksinspektor Bernhard Geisler (v.l.). Foto: Wörgötter

Vor den Neuwahlen blickte Kommandant Andreas Pletzer auf ein ruhiges Jahr mit 26 Einsätzen und knapp 800 Einsatzstunden zurück.

Einsätze und Ausbildung Bei den sechs Brandeinsätzen erforderte ein Stadl-Brand eine 1,8 km lange Zubringerleitung und auch beim Großbrand des Ebenhofes waren die Feuerwehren Going und Umgebung gefordert. Zudem waren einige schwierige Verkehrsunfälle an der B178 zu bewältigen. Für die Ausbildung wurden insgesamt 27 Übungen (850 Stunden) durchgeführt. Inte-

ressant und lehrreich gestalteten sich die Gemeinschaftsund Abschnittsübungen in Ellmau (Hartkaiserbahn) und St. Johann (LLA Weitau, Fa. Egger). Der aktuelle Mannschaftsstand der Goiner Wehr umfasst 61 Aktive, 26 Reservisten und drei Jungfeuerwehrmitglieder. Die erfreuliche Kurs- und Bewerbsstatistik 2017: sechsmal Gold beim Wissenstest der Feuerwehrjugend, dreimal Atemschutzleistungsabzeichen in Bronze, zwölfmal Technische Hilfeleistung in Bronze, acht Lehrgangsbesuche an der Landesfeuerwehr-

schule und fünf absolvierte Bezirks-Grundlehrgänge. Befördert und mit der Angelobung in den Aktivstand aufgenommen wurden Jakob Heuberger, Philipp Kiss, Leonhard Mayr, Christoph Pletzer und Sebastian Wallner. Beförderungen erhielten: Marco Czekay, Manfred Wallner und Christian Oberleitner zum Oberfeuerwehrmann sowie Christoph Eder, Martin Wallner und Michael Widmann zum Hauptfeuerwehrmann. Josef Schreder erhielt vom Landesfeuerwehrband eine Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft. rw

Reith | Aus den Bezirken Kitzbühel und Kufstein strömten an die 150 Tanzfreudige zum Rosenmontagstanz in das Kulturhaus in Reith, Foto: Flash Fotoservice um ausgelassen den Fasching zu feiern und das Tanzbein zu schwingen.


34 Gottesdienste

Ausgabe 8

GEMEINSAM DURCH DAS LEBEN Uhr hl. Messe mit Orgel im Ged. an Maria u. Johann Hechenberger, Hans-Jörg Pan, Prof. Konrad Mayr. Dienstag, 27. Februar: 15.30 Uhr Altenwohnheim hl. Messe. Mittwoch, 28. Februar: 8.30 Uhr Spitalskirche hl. Messe. Freitag, 2. März: 8.30 Uhr Spitalskirche: hl. Messe. 17 Uhr Pfarrkirche Rosenkranz der Bruderschaft. 17 Uhr Spitalskirche Kreuzweg-Andacht. Samstag, 3. März: 17 Uhr Vorabendmesse mit Chor im Ged. an Andreas Feiersinger, Maria Lechner, Andreas Krimbacher u. Ang. 3. Fastensonntag, 4. März: 10 Uhr Tauferneuerungsgottesdienst der Erstkommunionkinder im Ged. an Herbert Kuess, Elisabeth Pschick und Ing. Anton Pschick Das „Ewige Licht“ brennt in dieser Woche im Gedenken an Andreas Krimbacher u. Ang.

Donnerstag, 1. März: 18.30 Uhr Kreuzweg. 19 Uhr hl. Messe. Wir beten für Josef Mitterer-Egger mit Einschluss Katharina. Freitag, 2. März: 14 Uhr Seniorennachmittag. Sonntag, 4. März: 8.30 Uhr hl. Messe. Wir beten für Maria Gandler, im Anschluss Fastensuppe im Pfarrhof. Das Ewige Licht brennt in dieser Woche für Anna u. Michael DeMartin.

Franziskaner Kloster

Jochberg

Kirchberg

Sonntag, 25. Februar: 9 Uhr hl. Messe auf Meinung. 17.30 Uhr Rosenkranz. 18 Uhr hl. Messe auf Meinung. Montag, 26. Februar: 8 Uhr hl. Messe f. die armen Seelen. 19 Uhr Rosenkranz und Segen. Dienstag, 27. Februar: 8 Uhr hl. Messe f. die armen Seelen. 19 Uhr Rosenkranz und Segen. Mittwoch, 28. Februar: 18.30 Uhr Rosenkranz. 19 Uhr hl. Messe f. Maximilian Sias. Donnerstag, 1. März: 18.30 Uhr Rosenkranz. 19 Uhr hl. Messe f. Anton Winter. Freitag, 2. März: 18.30 Uhr Rosenkranz. 19 Uhr hl. Messe f. Alessandro Magris. Samstag, 3. März: 8 Uhr hl. Messe f. Josef Brix. 19 Uhr Rosenkranz u. Segen. Sonntag, 4. März: 9 Uhr hl. Messe f. Anna Sayr. 17.30 Uhr Rosenkranz. 18 Uhr hl. Messe f. Alois, f. Genesung.

Sonntag, 25. Februar: 10 Uhr hl. Messe. Wir beten für Josef Michal, für Hansi Mayr, für Josef und Barbara Feyersinger, für Josef und Christina Widmayr und für Anna Dödlinger. Dienstag, 27. Februar: 19.30 Uhr KBW-Vortrag: „Vorurteile – wie sie entstehen und was sie bewirken“ im Medienraum der VS Jochberg. Freitag, 2. März: 18.30 Uhr Kreuzweg. 19 Uhr hl. Messe. Sonntag, 4. März: 10 Uhr hl. Messe. Wir beten für Johann Hechenberger (Tenn), für Rupert Huber und für Elfriede und Josef Seibl. Das Ewige Licht brennt in dieser Woche für Familie Schmid und Kaserer.

Sonntag, 25. Februar: 10 Uhr Pfarrgottesdienst f. Margit Wurzrainer f. Hilda Walch, f. Willi Hartmann, f. Josef Horngacher, f. Sr. Perpetua Strieder und Karl Strieder. f. Hilde Huetz u. f. Tochter Christine. Montag, 26. Februar: 9.30 Uhr hl. Messe in der Kapelle des Sozialzentrums für Elisabeth und Peter Eisenmann, f. Margit Thaler. Freitag, 2. März: 9 Uhr hl. Messe auf bestimmte Meinung. 16.30 Uhr Rosenkranzgebet in der Kapelle des Sozialzentrums. 19 Uhr Pfarrsaal: Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen, Frauen aus Surinam, Thema: „Gottes kostbares Geschenk“. Samstag, 3. März: 11 Uhr Taufe Martin Niedertscheider. 15 Uhr Beichte Firmlinge. 19 Uhr Vorabendmesse f. Simon Schroll, f. Bartl Pöll, auf bestimmte Meinung, f. Agnes Eberharter, f. Josef Hochkogler. Sonntag, 4. März: 10 Uhr Pfarrgottesdienst f. Willi Hartmann,f. Michael Schmid, f. Maria Eigner. Das Ewige Licht brennt f. Kurt

Angesagt VorbereitungsTreffen Kitzbühel | Vorbereitungstreffen für den Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen am Donnerstag, 22. Februar, um 18.30 Uhr im Mesnerhaus.

Kitzbühel Evangelische Pfarrgemeinde Kitzbühel Sonntag, 25. Februar: Um 10 Uhr Gottesdienst in der Ev. Christuskirche neben der Hornbahn. Vorbereitungstreff ökum. Weltgebetstag: Donnerstag, 22. Februar, um 18.30 Uhr im Mesnerhaus. Gemeindevertretungssitzung: Sonntag, 25. Februar, um 11 Uhr im Jugendraum der Ev. Christuskirche neben der Hornbahn.

Pfarre zum Hl. Andreas Samstag, 24. Februar: 17 Uhr Wortgottesdienst mit Orgel. 2. Fastensonntag, 25. Februar: 10

Aurach Sonntag, 25. Februar: 8.30 Uhr hl. Messe. Dienstag, 27. Februar: 19.30 Uhr KBW-Vortrag: „Vorurteile – wie sie entstehen und was sie bewirken“ im Medienraum der VS Jochberg.

Reith 2. Fastensonntag, 25. Februar: 8 Uhr Rosenkranzgebet. 8.30 Uhr hl. Messe. Freitag, 2. März: 14.30 Uhr Kreuzwegandacht. 3. Fastensonntag, 4. März: 8 Uhr Rosenkranzgebet. 8.30 Uhr hl. Messe f. Gebhard Unterrader, f. Peter Ritter und alle Verstorbenen von Oberlehen, f. Schwester Judith.

Hetzenauer, f. Pater Helmut und Prälat Ritter, f. Manuela Kern/Schwarz.

Aschau Sonntag, 25. Februar: 8.30 Uhr Sonntagsgottesdienst (mitgestaltet von Kindern der Volksschule) f. Sepp Gründhammer, anschl. Fastensuppenessen am Kirchplatz, herzliche Einladung. Donnerstag, 1. März: 19 Uhr Abendmesse f. Leni Zimmermann mit Einschl. der Eltern Franz und Leni Engl. Sonntag, 4. März: 8.30 Uhr Sonntagsgottesdienst f. Anna Daxer, f. Michael Krimbacher, Hinterkrimbach. Das Ewige Licht brennt für Hubert Seitz.

Oberndorf Samstag, 24. Februar: 19 Uhr Vorabendmesse, hl. Messe für Gatten und Vater Alois Bachler; Mutter Barbara Grander, Gatten Josef, Brüder Josef und Johann; Gatten und Vater Sebastian Gantschnigg und alle Verst. d. Fam.; Mutter Anna Bachler, Gatten Josef und Sohn Josef, Mutter Theresia Riedmann und alle Verstorbenen der Familie. Sonntag, 25. Februar: 8.30 Uhr Familiengottesdienst für alle armen Seelen. Dienstag, 27. Februar: 15.30 Uhr hl. Messe im Pflegeheim für Pfarrer Hans Dollmann. Donnerstag, 1. März: 20 Uhr Hauslehre Angerer. Samstag, 3. März: 18.30 Uhr Beichtgelegenheit. 19 Uhr Vorabendmesse für Pfarrer Hans Dollmann. Sonntag, 4. März: 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst für Pfarrer Johann Dollmann, für Gatten und Vater Sebastian Hauser, Gattin Magdalena. Das Ewige Licht brennt für Eltern Josef und Maria Frei.

St. Johann Sonntag, 25. Februar: 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst. 10 Uhr Familiengottesdienst f. Eberhard


Gottesdienste 35

22. Februar 2018

GEMEINSAM DURCH DAS LEBEN Stärker, f. Ludwig Partl. Austeilung der Fastensuppe. 18.30 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche. St. Nikolaus/Weitau 9 Uhr Gottesdienst. Montag, 26. Februar: 8.30 Uhr Altersheim hl. Messe f. alle armen Seelen. 19 Uhr Gebetsabend im Pfarrhof. 20 Uhr Männerrunde im Pfarrhof.

Dienstag, 27. Februar: 19 Uhr hl. Messe f. Maria Burgstaller, f. Rosi Hölzl. Mittwoch, 28. Februar: 8.30 Uhr hl. Messe f. Maresi Foidl und alle Verstorbenen der Familie, f. Maria und Albin Schöser, anschl. eucharistische Anbetung für Priesterberufe. Donnerstag, 1. März: 19 Uhr Kran-

kenhaus hl. Messe f. Margarethe Kirchmair. Freitag, 2. März: 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Rosenkranz. 19 Uhr hl. Messe f. Barbara Seiwald und alle armen Seelen, f. alle armen Seelen, f. Leonhard Millinger und Angehörige, Segnung von religiösen Zeichen und Gegen-

Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerkes im Bezirk

Lebensbegleitende Bildung Bezirk | Das Katholische Bildungswerk fördert das Wissen und die Handlungskompetenz aus christlichen Wurzeln und lädt zu Veranstaltungen:

Vorurteile Jochberg, Aurach | Katholisches Bildungswerk: „Vorurteile – wie sie entstehen und was sie bewirken“, Vortrag mit. Richard Krön, am Dienstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr im Medienraum der Volksschule Jochberg. Von allen sozialen Verhaltensweisen gehören Vorurteile zu den verbreitetsten und gefährlichsten. Wir alle können aus einem einzigen Grund Opfer von Dis-

kriminierung werden – nämlich deswegen, weil wir zu einer identifizierbaren Gruppe gehören: auf Grund von ethnischer Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Körpergröße oder Behinderung.

Was Eltern stark macht Fieberbrunn | Katholisches Bildungswerk: Vortrag mit Petra Salvador-Pirkenseer am Dienstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr in der Neuen Mittelschule zum Thema „Was Eltern stark macht“.

Aktion Familienfasttag Kitzbühel | Frauentreff: „Informationsveranstaltung zur Aktion

ständen. 20 Uhr Pfarrsaal: Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen. Samstag, 3. März: 18 Uhr Stille Anbetung und Beichtgelegenheit. 19 Uhr Vorabendmesse f. Ernestine Zaruba, f. Jakob Pirchl. 3. Fastensonntag, 4. März: 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst. 10 Uhr Singmesse f. Johann Kowatsch, f. Josef und Maria Fischer, f. Trixi Berta Pleckó. 18.30 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche. St. Nikolaus/Weitau 9 Uhr Gottesdienst.

Familienfasttag“ mit Eva Oberhauser am Mittwoch, 28. Februar, um 18.30 Uhr im Mesnerhaus.

Angesagt

Auf dich kommt es an

Gastpriester in der Weitau

Kössen | Katholisches Bildungswerk: „Auf dich kommt es an!“, Vortrag und Gespräch mit Markus Danner am Dienstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal.

Medien St. Jakob | Katholisches Bildungswerk: „Mein Kind, die Medien und ich“, Vortrag von Sonja Messner am Dienstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal.

St. Johann | Am Sonntag, 25. Februar, feiert Koop. Christian Hauser, der im Vorjahr in der Heimatgemeinde Primiz hatte, beim Gottesdienst um 9 Uhr in der Nikolauskirche mit. Das Gebetsgedenken beim feierlichen Gottesdienst gilt dem früheren Kooperator von St. Johann, Dekan i. R. Josef Raninger, der vor kurzem in Saalfelden verstorben ist.

Bergmesse auf der Hohen Salve Brixen | Die Bergmesse mitten im Winter in der Kapelle der Hohen Salve am zweiten Fastensonntag hat eine lange Tradition. An diesem Tag wird im Evangelium an die Verklärung Christi am Berg Tabor erinnert. Die Berg-Tabor-Messe findet am Sonntag, 25. Februar, 11 Uhr, statt. Zur Mitfeier wird herzlich eingeladen.

Wallfahrt nach Lourdes Oberndorf | Die Oberndorfer Jungschar und die Ministranten hatten am Rosenmontag ihre eigene Faschingsparty. Es war eine riesen Gaudi und Kooperator Martin ließ sich diesen Faschingsnachmittag mit den Kindern nicht entgehen. Ein Herzliches Vergelt‘s Gott dem Krapfenspender. Foto: Conny Trixl

St. Johann | Wallfahrt nach Lourdes von 11. bis 17. Mai mit Dekan Johann Trausnitz. Anmeldung im Pfarrbüro: Tel 05352/62253.


LAND & LEUTE Erfolgsverwöhnte Schützengilde Fieberbrunn beschloss ein sehr aktives Vereinsjahr

Schöne Erfolge am laufenden Band Wie gewohnt blickten kürzlich die Christian Blattl Schützenkompanie und die Schützengilde Fieberbrunn im Rahmen der gemeinsamen Versammlung auf ein sehr erfreuliches Jahr zurück.

Fieberbrunn | Oberschützenmeister Leo Waltl hatte in allen Belangen nur positives von der Gilde zu berichten. Sein Tätigkeitsbericht fasste die nationalen und internationalen Erfolge einer kleinen, aber äußerst erfolgreichen Gruppe von 15 Sportschützinnen und -schützen zusammen. Zu den besten Sportschützen des Landes zählen unter anderem Conny Schwarzenauer, Rudi Perterer, Rosmarie und Josef Schwaiger sowie Martin Wimmer. In der Pistolenklasse ist Tamara Mettler sehr stark einzuschätzen. Die engagierte Jugend trainiert von September bis Mai unter der Leitung von Trainer Josef Danzl und bestreitet neben 60 Trainingseinheiten zahlreiche Bezirks- und Landesver-

Die anwesenden Geehrten (v.l.) Josef Hörl, Hanspeter Hinterreiter, Josef Wieser und Stefan Pletzer mit Viertelkommandant Manfred Schachner, Oberschützenmeister Leo Waltl und Bezirkssportleiter Josef Danzl. Foto: Wörgötter

anstaltungen. Das Finale des Bezirksjugendcups wird seit einigen Jahren in Fieberbrunn durchgeführt. Über 40 Jugendliche nahmen im Jänner 2018 daran teil, 14 davon aus Fieberbrunn. Lukas Laggner, Tobias und Conny Schwarzenauer feierten Klassensiege. Magdalena

Reiter wurde Zweite, Martha Schwaiger und Michael Waltl erreichten jeweils einen 3. Rang.

Osterschießen Neben Schulklassen, Betrieben und Vereinen, die zum Luftgewehrschießen ins Schützenlokal kommen, ist vor allem das

jährliche Osterschießen ein gesellschaftliches Highlight. Im Vorjahr verzeichnete man 479 Teilnehmer, 3.750 geschossene Eier, über 100 Osterhasen sowie 56 Einzeldienste mit 200 Dienststunden. Diese Veranstaltung und der Rosenstand sind die besten Einnahmequellen für die Gilde. Sportlich gesehen bestritten 2017 fünf Erwachsenen-Mannschaften 59 Rundenwettkämpfe. Zwei Mannschaften sind alljährlich beim KK-Sommerrundenwettkampf dabei. Obwohl die LG-Bezirksrundenwettkämpfe noch laufen, steht die Mannschaft Fieberbrunn A1 mit Conny Schwarzenauer, Katrin Jochriem, Kristina Binder und Gerhard Würtl bereits als Bezirkssieger fest.

Ehrungen Ehrungen für 50 Jahre erhielten Josef Brunner, Josef Hörl, Hanspeter Hinterreiter, Stefan Pletzer, Leo Trixl, Anton Widmann. Für 40 Jahre: Helmut Foidl, Johann Foidl, Josef Wieser. Für 25 Jahre: Georg Eder, Michael Gollner. rw

Servitutsholzeinschreibung der Österreichischen Bundesforste im Bezirk Kitzbühel

Servitutsholz- und Streubezüge Bezirk | Die Anmeldung der Servitutsholz- und Streubezüge für 2018 für die beim Forstbetrieb Unterinntal eingeforsteten Servitutsberechtigten, findet an nachstehend angeführten Orten und Zeiten statt: Gemeinde Kirchdorf/Erpfendorf: Donnerstag, 1. März, im Gasthof Mauth in Kirchdorf, von 7.30 bis 12 Uhr. Gemeinde St. Johann/ Oberndorf: Donnerstag, 1. März, im Hotel Post in St. Jo-

hann, von 14 bis 16 Uhr. Gemeinde Kö s s e n / Schwendt: Freitag, 2. März, im Gasthof Erzherzog Rainer in Kössen, von 7.30 bis 13 Uhr. Gemeinde Fieberbrunn, St. Jakob/St. Ulrich, Hochfilzen: Montag, 5. März, im Gasthof Alte Post, Eder in Fieberbrunn, von 7.30 bis 12 Uhr. Gemeinde Waidring: Dienstag, 6. März, im Gasthof Weinstube in Waidring, von 7.30 bis 12 Uhr. Gemeinde Hopfgarten

(Kelchsau), Gemeinde Westendorf (Windau), Gemeinde Kirchberg (Sperten): Dienstag, 6. März, in Brixen, Gasthof Brixnerwirt, von 9 bis 12 Uhr. Gemeinde Jochberg/Aurach, Kitzbühel: Mittwoch, 7. März, in Jochberg, im Gasthof Jochbergerhof, von 8 bis 12 Uhr. Gemeinde Going, Ellmau und Scheffau: Mittwoch, 7. März, in Going im Gasthof Stanglwirt von 8 bis 12 Uhr. Nachanmeldungen sind nur

in begründeten Ausnahmefällen gegen die Entrichtung einer Nachmeldegebühr von 15 Euro möglich. Personen, die zur Servitutsholzanmeldung nicht erscheinen, anerkennen die Richtigkeit der letzten Abmaß, spätere Reklamationen können nicht mehr berücksichtigt werden. Der Wunsch auf Ablöse diverser Rechte kann vor Ort dem jeweiligen Revierleiter bekanntgegeben werden.


Land & Leute 37

22. Februar 2018

Lions Club Kitzbühel: Motivationsvortrag mit Theo Kelz am 27. Februar

Eine Initiative von Rotary Kitzbühel präsentiert von:

Ein Leben mit neuen Händen Vor 24 Jahren riss ihm eine Bombe beide Hände weg, seit dem Jahr 2000 lebt Theo Kelz mit transplantierten Händen. Wie meisterte er sein Schicksal?

Kitzbühel | 1994 geht die Nachricht durch alle Medien: Eine von Franz Fuchs gelegte Rohrbombe reißt dem Polizisten Theo Kelz beide Hände weg. Am Dienstag, 27. Februar, berichtet er auf Einladung des Lions Club Kitzbühel um 19.30 Uhr im Hermann-Reisch-Saal im Rasmushof über die damaligen Ereignisse und schildert seinen Weg: Wie er Prothesen bekam und nach einem Jahr wieder zur Arbeit ging, wie sehr ihm dieser Weg zurück in den Beruf half.

Es lohnt sich, um sein Glück zu kämpfen

Serviceclubs ROTARY CLUB KITZBÜHEL Präsident: Anton Niederwieser Treffpunkt: Jeden DO um 19.30 Uhr Hotel Tiefenbrunner

Motorradfahren ist eine seiner großen Leidenschaften.

Foto: Theo Kelz

Hotel Rasmushof

und die Ausführungen Kelz’ ergänzen. Seit der Operation führt Kelz ein „normales“ Leben und hat seine große Leidenschaft, das Motorradfahren, wieder aufgenommen. Seine Touren führten ihn mittlerweile durch alle Erdteile. Ziel war und ist nicht nur das Abenteuer – er verbindet seine Reisen mit sozialen Projekten zugunsten der ansässigen Bevölkerung. Gegen Franz Fuchs, der sich in einer Gefängniszelle das Leben nahm, hegt er keinen Groll. „Hass ist ein schlechter

Begleiter“, meint er dazu. Mit seinem Vortrag schildert Kelz auf ehrliche und authentische Weise seinen Weg aus der Krise, seinen Umgang mit Emotionen gegenüber dem Bombenleger und wie es ihm gelang, mit viel Hartnäckigkeit seine Vision wahr zu machen. Er will sein Publikum motivieren und aufzeigen, dass es sich immer lohnt, für sein Glück zu kämpfen. Zu diesem Vortrag des Lions Club Kitzbühel sind alle herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Pensionisten Kitzbühel

Pillerseer Wanderfreunde

Pensionisten Reith

Kitzbühel | Am Mittwoch, 28. Februar, fahren die Wanderer des Pensionistenverbandes Kitzbühel mit dem Wörgler Bus bis Brixen und wandern von dort nach Kirchberg. Auch Nichtmitglieder sind herzlichst eingeladen. Abfahrt Bahnhof: 11.25 Uhr, Im Gries 11.29 Uhr,Voksschule 11.36 Uhr, Pfarrau 11.38 Uhr, Gundhabing 11.43 Uhr.

St. Johann | Eine Winterwanderung in Kirchberg steht am Sonntag, 25. Februar, auf dem Programm der Wanderfreunde. Wanderzeit 2,5 Stunden, Streckenläge 6,8 km, Anforderung leicht. Abfahrt ist beim Steinlechnerplatz in St. Johann um 8.30 Uhr. Anmeldung für eine Mitfahrmöglichkeit besteht bei Christian Seeber bis 23. Februar unter Tel. 0664/3455490

Reith | Die nächste Wanderung des Pensionistenverbandes, Ortsgruppe Reith, findet am Mittwoch, 28. Februar, statt. Fahrt mit Privat-Pkws nach St. Ulrich und Wanderung rund um den Pillersee. Bei schlechtem Wetter wird um eine Woche verschoben. Treffpunkt ist um 13 Uhr beim Kulturhaus. Gehzeit ca. 1,5 Stunden. Weitere Auskünfte bei Engelbert Weiss, Tel. 05356/73455.

Und davon, wie ihn sein Traum nicht losließ, wieder „echte“ Hände zu bekommen. Kelz berichtet davon, wie er 50 Transplantationskliniken auf der ganzen Welt kontaktierte, sich von 50 Absagen nicht entmutigen ließ und schließlich in Univ. Prof. Dr. Raimund Margreiter einen Chirurgen fand, der sich bereit erklärte, im März 2000 die 17-stündige Operation zu wagen. Margreiter wird beim Vortrag selbst anwesend sein

LIONS CLUB KITZBÜHEL Präsident: Werner Widemair Tel. 0676/83621428 Treffpunkt: Jeden 2. + 4. DI um 19 Uhr,

Angesagt

KIWANIS CLUB KITZBÜHEL Präsident: Johann Grander Tel. 0676/82563355

Treffpunkt: Jeden 2. + 4. DO im Monat um 19.30 Uhr im Hotel zur Schönen Aussicht, St. Johann

SOROPTIMIST CLUB KITZBÜHEL Präsidentin: Anna Maria Widmann Tel. 0664/4504408 Treffpunkt: Jeden 1. DI im Monat um 19 Uhr im Hotel Rasmushof

ROUND TABLE KITZBÜHEL Präsident: Dr. Thomas Krausse Tel. 0664/8333048 Treffpunkt: Jeden 1. + 3. DO um 19.30 Uhr im Casino Kitzbühel

CLUB 41 KITZBÜHEL Präsident: Andreas Obermoser Tel. 0664/3412787 Meeting jeden 1. Freitag im Monat Sporthotel Reisch


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Ausgabe 8

Der Kitzbüheler Kaufmann, Zeitungsmann und Multiaktivist Toni Werner ist kürzlich

Toni Werner, das ungewöhnliche Der Kitzbüheler Kaufmann, Zeitungsmann und Multiaktivist Toni Werner ist kürzlich im 93. Lebensjahr verstorben.

Kitzbühel | „Ich habe in meinem Leben sehr oft Glück gehabt, habe den Krieg überlebt und bei meinen riskanten Hobbys viele Abenteuer erleben dürfen.“ Das sagte Toni Werner vor vier Jahren im Rückblick auf sein Leben. Die beiden letzten Jahre waren durch Altersbeschwerden stark beeinträchtigt, aber so weit als möglich blieb er aktiv. 1979 hatte er mit der Frau Christa, geb. Krismer, im Bichlach ein wunderschönes Zuhause geschaffen, wo sie sich sehr wohlfühlten. Sie bereisten aber die „halbe Welt“, wovon unzählige Dias und Fotos zeugen. Den ersten Urlaub buchte er im Alter von 50 Jahren. Toni Werner war stolzer Vater von zwei Söhnen und zwei Töchtern, deren selbstständigen beruflichen Weg er mit Freude verfolgte. Am Ende der glücklichen gemeinsamen Zeit war die Gattin Christa eine einfühlende Kameradin, bestens unterstützt von ihrer Schwester Hilda. Nun ist Toni Werner kurz vor dem Erreichen des 94. Lebensjahres nach langer Krankheit gestorben. Seine letzte berufliche Aufgabe als Geschäftsführer beim „Kitzbüheler Anzeiger“ hatte er auf Wunsch des Aufsichtsrats bis ins 75. Lebensjahr verlängert. Toni Werner war zeitlebens technikbegeistert, er konzipierte und baute zuletzt noch einen Gasgriller. Der Prototyp war schon beim Jahrmarktstand der Edelweißgilde im Einsatz gewesen.

Eine Fülle von Aufgaben und Erfolgen Auffallend bei Toni Werner ist die Vielseitigkeit als Unternehmer, Mitglied und Organisator der Bergrettung und der Pistenrettung, Bergsteiger und Obmann der Bergsteigervereinigung Edelweißgilde, Segel-

Toni Werner war auch ein leidenschaftlicher Fotograf und Leica-Spezialist.

flieger und durch 17 Jahre Obmann der Segelfliegergruppe St. Johann i. T., Fotograf im Kameraklub unter der legendären Herta Walch, als ausdauernder und erfolgreicher Wildfotograf, als Leica-Spezialist (er hatte eine fast komplette Sammlung der Serien mit Schraubgewinde) und als Jäger gemeinsam mit Vater und Bruder. Er baute am Falkenstein in Aschau eine Jagdhütte, die er fast 35 Jahren nützen konnte, ehe sie an die Bundesforste fiel.

Eisenwarenhändler und Soldat Obwohl einer der Erben des Firmenbesitzers, musste sich Toni Werner die Anerkennung im väterlichen Unternehmen hart

erkämpfen. Die Hauptschule führte ihn in das Internat der Schulbrüder in Feldkirch. An dem Julitag 1938, an dem er die Lehre als Eisenhändler begann, wurde der Vater, früher Nationalrat, Amtsverwalter der Stadt und prominenter Nazigegner, wieder verhaftet. Er erhielt unbefristetes Gauverbot und pachtete eine einschlägige Firma in München. Dadurch hatte der Lehrling Toni zwei Ausbildungsplätze, in den Wintermonaten vorwiegend in Kitzbühel. Mit 15 Jahren konnte er die ausdrücklich als vormilitärisch bezeichnete Ausbildung zum Segelflieger beginnen. Dem Segelfliegen ist Toni Werner ein Leben lang treu geblieben.

Mit 18 Jahren begann mit der Einberufung eine lange Unterbrechung der Berufsarbeit, die dreieinhalb Jahre Arbeitsdienst, Krieg und Gefangenschaft brachte. Ende November 1945 kehrte Toni Werner, krank und gealtert, aus Frankreich heim. Dort nahm er die Arbeit im Betrieb wieder auf. Entschädigungsmaßnahmen ermöglichten der Fa. Werner den wirtschaftlichen Aufstieg, der freilich durch den Mangel an Waren aller Art lange eingeschränkt wurde. 1949 wurde Toni Werner neben dem Vater Geschäftsführer der Fa. Eisenwerner. In der zwei Jahre vorher ausgegliederten Fa. Kohlenwerner OHG. war der ältere Bruder Max Mitgeschäftsführer. Die totale Niederlage und der wirtschaftliche Zusammenbruch hatten 1945 zu einem gemeinsamen Überlebenskampf geführt, der für eine Fortsetzung des früheren Lagerdenkens keinen Platz hatte. Die nun gelebte Vergangenheitsbewältigung schloss die Verfolgung schwerer Verbrechen und eifriger Mitläufer nicht aus, ebnete aber den Weg für eine neue gemeinsame Aufbauzeit. In den Vereinen ergab sich nun ein Miteinander, das die Geschehnisse der Vergangenheit nicht vergessen machte, aber verbindende gemeinsame Ziele in Gesellschaft und Sport aufzeigte. Davon profitierte ganz besonders die unbelastete Jugend. Als Toni Werner 1949 die Führung der Edelweißgilde übernahm, wurde festgelegt, dass Parteipolitik dort keinen Platz hat. Zuletzt war er Ehrenvorsitzender.

Direktor einer Gasfirma Eine eigene Sparte fand Toni Werner als technischer und kaufmännischer Leiter der Abteilung Flügas. Das Gasgeschäft wurde aus einfachsten Verhältnissen aufgebaut, aber bald lieferte Werner Kleinflaschen auch nach Oberösterreich und in die Steiermark. Ein Vertriebs-


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kurz vor Erreichen des 94. Lebensjahres verstorben

Leben des begeisterten Kitzbühelers partner fiel überraschend aus, das erforderte rascheste Maßnahmen. Innerhalb einer Woche war in Oberösterreich ein zentral gelegener Lagerplatz mit Gleisanschluss gefunden und die Versorgung durch die Flügas KG Werner & Co. in Stadl Paura konnte sichergestellt werden. Im Jahr 1959 wurde mit dem Sitz in Kitzbühel die PAM Flügas Ges.m.b.H.gegründet, an der sich eine steirische Firma und die Steinkohlen Handelsvereinigung Utrecht beteiligten. Deren Direktor war bis 1968 Toni Werner. Drei Flüssiggasabfüllwerke von Oberösterreich über Tirol nach Vorarlberg wurden geplant und verwirklicht. Damals war die erste und einzige Firmenwerbung neben der Piste beim Hahnenkammrennen für die PAM, weil sie mit ihren Gasstrahlern die einfachen Reporterkabinen erwärmte.

Brandkatastrophe in der Vorderstadt Ein schwerer Schlag für die Besitzerfamilie war die als „Stadtbrand“ in die Geschichte eingegangene Feuersbrunst in der Nacht zum 3. April 1959. Insgesamt 15 Feuerwehren waren mit 24 Wasserrohren im Einsatz, um ein Übergreifen des Feuers von den Häusern Werner (Seidlwirt), Straßhofer und Messner auf weitere Gebäude zu verhindern. Dank des überlegten Einsatzes und der Windstille gelang dies tatsächlich. Es gab nicht nur einen großartigen Einsatz der Feuerwehrmänner und eine ungewöhnliche Hilfsbereitschaft, sondern auch logistische Meisterleistungen: Am zweiten Tag nach dem Brand konnte Werner im sofort zur Verfügung gestellten Tiefenbrunnersaal in vollem Umfang den Verkauf aufnehmen, die Buchhaltung fand im Englhaus der Handelskammer eine vorübergehende Unterkunft. Der Schaden von 4 Millionen

Schilling war nur zu einem geringen Teil durch Versicherungen gedeckt. Beim Neubau ab dem zweiten Stock wurde eine Höherzonung durchgesetzt. Auf Wunsch des Vaters konzentrierte Toni Werner ab 1968 seine Kraft auf die Fa. Eisenwerner, deren Leitung er auch nach dem Eintritt von drei weiteren Erben behielt.

Zukunftssicherung für die Bezirkszeitung Die Firmengruppe Werner, zu der auch das Babyhaus der Schwester Rikki Schuster gehörte, erwarb bei der Gründung im Jahr 1950 Geschäftsanteile am Kitzbüheler Anzeiger. Max Werner sen. war 20 Jahre Vorstand. Als Nachfolger des Vaters wurde Toni Werner in die Geschäftsführung der Bezirkszeitung berufen, die er lange gemeinsam mit Karl Planer, später mit Hansjörg Schlechter, innehatte. Er zog einige für den Bestand der eigenständigen Zeitung zwingende Maßnahmen durch. Er förderte im Jahr 1990 den Plan einer heimatkundlichen Beilage Kitzbüheler Heimatblätter, ursprünglich als Mittelbeilage mit jeweils vier Seiten, die seither mehrmals im Jahr erscheint. Die Gesellschafter der Zeitung waren immer aus dem Bezirk, und Werner gelang es durch eine vorsichtige, die Zeichen der Zeit bekennende Geschäftsführung auch im härtesten internationalen Wettbewerb die Eigenständigkeit zu erhalten. Für den Druck gab es verlockende Angebote, für die Gesellschaftsanteile viel Interesse in Deutschland. Die Lokalzeitung hatte genügend Reserven für die Bewältigung der Aufgaben. Es wurden mehrere Grundankäufe getätigt und Bauvorhaben abgewickelt, der Fotosatz ausgebaut und die Druckvorbereitung im eigenen Haus übernommen. Das erforderte den raschen Ausbau zu einem mittleren Medienbetrieb. Das

Land Tirol würdigte das mit der Verdienstmedaille.

Erbe der HeeressanitätsHochgebirgsschule Toni Werner trat als kaum der Schule Entwachsener dem Alpenverein bei und wurde als Bergretter ausgebildet. Er blieb 45 Jahre aktiv und war an zahlreichen Einsätzen beteiligt. Nach dem Krieg wurden aus dem Bestand der Heeressanitäts-Hochgebirgsschule 30 Akjas, Lawinensonden und Feldtelefone geholt. Bis zu 60 km Telefonleitungen wurden für die Alarmierung der Bergretter ausgelegt, um die Überwachung der Skipisten zu sichern. Werner war ab 1959 22 Jahre lang Ortsführer, im Winter waren bis zu 20 Mann angestellt. Die Einrichtung war von unschätzbarem Wert, ab 1970 wurde sie als „Pistenrettungsdienst“ auf eine neue Grundlage gestellt. Toni Werner erhielt für viele Bergrettungseinsätze die selten verliehene Auszeichnung „Grünes Kreuz“.

200 Jahre Familiengeschichte Toni Werner reiht seine Familie unter die „Urkitzbüheler“ ein, auch wenn er auf seine preußischen Vorfahren stolz ist. Als Napoleon gegen Moskau zog, wanderte Anton Werner I. (1792 – 1856) im Jahr 1812 aus seiner Heimat Preußisch-Schlesien aus, er landete in Kitzbühel und machte als Bergmann Karriere. Das Stammhaus der Familie Werner in der Bichlstraße wurde über Generationen als „Preußenhaus“ bezeichnet, es ist noch im Wernerschen Familienbesitz (Etz). Anton Werner II. (1830 – 1902) eröffnete 1860 einen Schlossereibetrieb mit Handel, hatte durch Krankheit schwere Phasen durchzumachen, erwarb aber das Haus in der Hinterstadt 6 zurück. Sein Sohn Anton III. (1864 – 1932) konnte nach dem Kauf des „Seidlwirts“ (1906) das Geschäft in die Vor-

derstadt verlegen. Er war von 1913 bis 1919 Bürgermeister der Stadtgemeinde. Im Jahr 1919 übernahm Max Josef Werner (1893 – 1972) das Geschäft, der Vater führte die Eisen- und Kohlenhandlung in der heutigen Franz-ReischStraße (Stamperl) weiter.

Ein Buch voller Erinnerungen Toni Werner hat Erinnerungen in Wort und Bild und die Familiengeschichte in einem 2008 erschienenen Buch zusammengetragen und im Eigenverlag veröffentlicht. Mit professioneller Hilfe entstand eine interessante Darstellung seines Lebenslaufes, seines Berufslebens und seiner zahlreichen sonstigen Tätigkeiten, wobei auch sein Einsatz im Zweiten Weltkriegs – der gelernte Eisenwarenhändler arbeitete beim Reichsarbeitsdienst als Koch, wurde für die Flak-Ersatzabteilung in Krems-Mautern ausgebildet, kam nach einer schweren Skiverletzung auf der Streif mit langem Lazarett- und Krankenhausaufenthalt im Koma trotz „Garnisonsverwendung Heimat“ zum Einsatz im Westen, und war nach dem Zusammenbruch in amerikanischer Gefangenschaft – ausführlich dargestellt wird, allerdings ergänzt um amüsante und amouröse Erlebnisse. Als erfolgreicher Kaufmann, der weiß, wie man seine Ware bewerben muss, wählte er für die Biographie den Untertitel „Wie wird man Kitzbüheler?“ Er erzählt, wie sein Urahn Anton Werner I. vor über 200 Jahren zum Kitzbüheler wurde, gibt aber auf 135 Seiten nicht einmal ansatzweise eine Antwort darauf, wie man heute zum Kitzbüheler werden könnte. Das Interesse am Buch zeigte, dass die Kalkulation aufgegangen ist – und das war Toni Werner aus einem langen Berufsleben gewohnt. H.W.


Was ist der Unterschied? Kitzbühel | In Österreich existieren neben den öffentlich-rechtlichen Sendern auch viele „Private“. Doch wo liegt der Unterschied? Wer auf beiden Sendern schon einmal einen Film geschaut hat, bemerkt ziemlich schnell den Unterschied. Im ORF gibt es keine Werbeunterbrechungen, was man von den Privatsendern nicht behaupten kann. Diese Werbeeinschaltungen sind nämlich die Haupteinnahmequelle von Privatsendern, währenddessen sich der ORF auch durch Rundfunkgebühren finanziert. Der ORF ist ein öffentlich-rechtliches Medienunternehmen und hat dadurch auch einen direkten Auftrag gegenüber der Öffentlichkeit: Objektiven Informationen sind eben nicht von Werbepartnern und Sponsoren abhängig. TS

Einblicke von Tarek Leitner in die ZiB und die tagesaktuelle TV-Arbeit

Journalisten sind auch Menschen

Anmeldung in der HAK Kitzbühel | Unter anmeldung. hak-kitz.at können sich Interessierte online anmelden:

ZiB-Anchorman Mag. Tarek Leitner disktuiert mit SchülerInnen in der Handelsakademie Kitzbühel

• Anmeldung IT-HAK (ITSchwerpunkt, 5 Jahre, Semestrierung, Praktikum, Reifeund Diplomprüfung).

Der ORF-Moderator Tarek Leitner besuchte im Zuge einer Schulveranstaltung die Handelsakademie in Kitzbühel und beantwortete Schülerfragen zu ORF und „Zeit im Bild“, zu Fake-News und zum Thema „Journalismus“ allgemein.

• Anmeldung PRAXIS-Handelsschule (3 Jahre, Pflichtpraktikum, Abschlussprüfung). Eigene Anmeldedaten ändern/ergänzen/bearbeiten (Anmelde-PIN notwendig).

Kitzbühel | Topaktuell in Journalismus und soziale Medien sind bewusste Lügen und falsche Fakten - bestens bekannt als „Fake-News“. Für ZiB-Moderator Mag. Tarek

• Anmeldung Handelsakademie (5 Jahre, Semestrierung, Praktikum, Reife- u. Diplomprüfung).

Leitner wirkt in der digitalen Welt diese „Verzerrung der Realität“ noch realer, da man auf das richtige Timing warten kann. Die Aufgabe von Journalisten ist es, diese falsche Informationsblase aufzubrechen und mit einem Fakten-Check, wenn nötig ein wenig länger, zu warten, um bestätigte Informationen veröffentlichen zu können.

Leitners Vorbereitung... Aktuelles Wissensupdate mit News und Hintergrund-Infos beim Frühstück: nationale und

Foto: LH

internationale Tageszeitungen sind hier die entsprechende Grundlage für einen perfekten Überblick. Nächstes Update - Redaktionssitzung: Rückblick und Vorschau auf die geplanten Themen: Studiogast? Liveschaltungen? Top-News? Um bei der Nachrichtensendung den Fokus auf die wichtigen Details legen zu können, ist die intensive Zusammenarbeit im ZiB-Redaktions-Team ein absolutes Muss für professionelle, auf Fakten basierende News, kombiniert mit ein wenig „Unterhaltungswert“. TS


JUGEND REDAKTION

JuRed dieser Ausgabe: PS (ChvD), CO, TS, LH

HAKKLASSENZIMMER WIRD ZUR REDAKTION

Übungsfirmen der BHAK/BHAS-Kitzbühel bieten SchülerInnen Einblick in das Business-Leben

Schüler werden zu Unternehmern Die Servicestelle der österreichischen Übungsfirmen, kurz ACT, bietet neben Bank, Finanzamt und dem Firmenbuch auch spannende Wettbewerbe an. In diesen messen sich die Übungsfirmen im Hinblick auf sorgfältige Erledigung ihrer Aufgaben.

Unternehmerisches Denken wird belohnt

Bei einem kurzen Briefing am Anfang werden die anstehenden Tagesgeschäfte besprochen.

Handelsakademie und Handelsschule bilden für auch das Berufsleben - eh klar! Neben dem unternehmerischen Fachwissen, das an der HAK-Kitzbühel vermittelt wird, arbeiten alle Schülerinnen und Schüler auch aktiv in einer Übungsfirma mit. Kitzbühel |  Die Fächer „Business-Center“ oder „E-Business-Center (Übungsfirma)“ hat man im 3. oder 4. Ausbildungsjahr, je nachdem ob man die HAS (3.) oder die HAK (4.) besucht. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, in dem das Alltagsleben und das Tagesgeschäft eines richtigen Unternehmens simuliert wird. Doch wie kann man sich den Ablauf in einem solchen Unternehmen vorstellen? In den ersten ÜFA-Stunden wird man von der Lehr-

person (=Geschäftsleitung) in verschiedene Abteilungen eingeteilt. Diese reichen von Buchhaltung und Personalverwaltung über Einkauf und Verkauf bis zu Marketing und Produktentwicklung. Um eine möglichst klares und umfangreiches Bild der unternehmerischen Tätigkeiten zu erzeugen, wechseln die einzelnen Schülerinnen und Schüler mehrmals die Abteilung (Job-Rotation). Um einen reibungslosen Ablauf in der Übungsfirma zu ermöglichen, wählt jede Abteilung eine/n AbteilungsleiterIn praktisch die Schnittstelle zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung. So treffen sich alle Abteilungsleiter am Beginn der Stunde mit der Lehrperson zu einem Briefing, um die anstehenden Tagesaufgaben zu besprechen. Nur wenn

Foto: CO

alle Abteilungen perfekt zusammenarbeiten, kann das Unternehmen erfolgreich sein und die unternehmerischen Ziele erreichen. Ein gut funktionierender Betrieb bringt viele Vorteile mit sich.

Besonders kreative Teams können mit ihrer Website oder einen kurzen Imagefilm zusätzliche ihr Können unter Beweis stellen. Um den internationalen Aspekt abzudecken, bietet die ACT den Unternehmen die Möglichkeit, mit anderen europäischen Firmen zu kooperieren. Eine gute Mischung aus theoretischen Wissen und praktischer Unternehmenserfahrung ist für Ausbildung und Berufsleben nötig. Die Übungsfirmen schaffen diese stabile Verbindung zwischen Theorie und Praxis. PS, CO

Um die Übersicht nicht zu verlieren, ist konzentriertes Arbeiten nötig. Foto: PS


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Ausgabe 8

Seniorenverein St. Johann lud zur Rückerinnerung an die Nachkriegszeit ein

Zigarettenstummel und Hinkbrote Zeitzeugen erzählten aus Jugenderinnerungen, viele hörten interessiert zu.

St. Johann | Die Erinnerungen an die unmittelbare Nachkriegszeit sind bei der Generation 75+ deutlich unterschiedlich. Wer bei Kriegsende Schulkind war, hatte noch heulende Sirenen, Tieffliegerangriffe, abgestellte Lazarettzüge im gesamten Bahnhofsbereich, die Hilfseinsätze von Frauen und Mädchen für die Verwundeten, die Flüchtlingswelle aus Ostösterreich und die Überraschung mit den Besatzungssoldaten, die Kinder beschenkten, oder die „Kohleferien“

Zeitzeugin Maria Holz und Referent Hans Wirtenberger.

Stöckl – im Dirndl – dabei. Unter den Verwundeten war auch Willi Walstra. Er blieb nach seiner Entlassung und pflegte Kameraden. Walstra ist in St. Johann sesshaft geworden und steht – eine ortsbekannte Persönlichkeit – im 100. Lebensjahr. Buben liefen hinter Militärfahrzeugen her, bettelten um Kaugummi und sammelten die weggeworfenen Zigarettenstummeln, die neu „gewuzelt“ wurden und bei Rauchern begehrt waren.

Zuteilungsperioden und „Marken“ Die Zeitzeugen Willi Müller (links) und Rudolf Guggenbichler.

in der Schule, weil zu wenig Heizmaterial zur Verfügung stand, erlebt.

Frauen im Lazaretteinsatz In St. Johann forderte Kooperator Franz Schiefer (später Pfarrer in Waidring) Frauen, die ihre Söhne verloren hatten, eindringlich auf, den Lazarettinsassen zu helfen. Milch und Zigaretten wurden dafür zusammengebettelt. Die Namen Laudon, Stöckl und Embacher sind noch bekannt, als jugendliche Helferinnen waren Inge Hofinger und Maria

Die ein paar Jahre Jüngeren hatten den Krieg an der „Heimatfront“ und das Chaos des Zusammenbruchs nicht erlebt, die fremden Soldaten waren Realität, die Sorge der Mütter um die ausreichende Ernährung noch spürbar und der Alltag von Zuteilungsperioden und „Marken“ für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs (Bekleidung, Schuhe oder Fahrradreifen) geprägt. Ein großer Helfer vieler Familien war Benefiziat Jakob Hirzinger, der „Bauer“ in der Weitau, der Kleingärten bereitstellte und Kindern „Hinkbrote“ (Honigbrote) auftischte. Der Besuch der einzigen

Fotos: Barbara Kogler

Hauptschule im Bezirk in Kitzbühel war wegen der unzureichenden Verkehrsverbindung und der Verpflegungsprobleme nur wenigen möglich. Der Besuch einer Berufsschule mit Schülerheim in Innsbruck war mit langen Bahnfahrten und Fußmärschen verbunden.

Als „Reichsdeutscher“ abgeschoben Mit der Errichtung des Staates Österreich wurde die 1938 innegehabte Staatsbürgerschaft wieder gültig. Im Herbst 1945 wurde ein seit Jahren in St. Johann lebender Familienvater als „Reichsdeutscher“ nach Deutschland verfrachtet. Familienbegegnungen waren für ein Jahrzehnt nur in einem abgegrenzten Bereich in der „Kiefer“ gestattet. Die Mutter konnte mit Sondergenehmigung zum Begräbnis des Vaters nach St. Johann fahren. Außerhalb der Ortszentren spürten die Kinder, vor allem auf den Bauernhöfen, weniger von den Schwierigkeiten. Aber insgesamt war alles „einfacher“ angelegt, man gab sich mit dem Wenigen, das man hatte, zufrieden.

Braunkohle aus St. Johann In St. Johann wurde der Braunkohlenbergbau im Foidl-

graben in Apfeldorf wieder aufgenommen, das Unternehmen wurde zuerst von Anton Kosta (Fa. Radbeule), Max Werner (Kohlenwerner) und Ferdinand Pierer aus Wien betrieben. Im Jahr 1947 war Kosta der einzige Betreiber. Die maximal 23 Arbeiter waren teilweise zwangsverpflichtete ehemalige Nationalsozialisten. Die Lagerstätte war arm und der Abbau nur in der wirtschaftlichen Not notwendig. Die erdgeschichtlich junge Braunkohle lieferte wenig gute Qualität. Als der Bergbau im Rueppenwald Ende 1947 eingestellt wurde, erhielten Gastwirtschaften und Schulen die restlich gelagerte Menge von rund 150 Tonnen.

Umstellung der bäuerlichen Wirtschaft Die Bauern wurden zu immer größerer Produktion angehalten. Die von den Amerikanern geförderte Ausrichtung der jungen Bauern nach den Vorstellungen der Farmbetriebe gelang nicht, aber das „Landwirtschaftliche Förderungswerk“ auf dem Lacknerhof (1947 – 1963) mit zahlreichen „Lehrhöfen“ hatte enormen Zuspruch. Es ging darum, die Bauern von der Naturegartwirtschaft und dem Getreideanbau, der knapp für die Selbstversorgung reichte, auf Dauergrünland zu gewinnen. Daher stand im Bezirk die erste Heubelüftungsanlage Österreichs. Der Bau von Siloanlagen wurde mit kammereigenen Schalungen gefördert, intensiv betrieben wurde die Bodenuntersuchung. Am Lacknerhof wurden 1.316 Fachveranstaltungen mit ca. 60.000 Besuchern abgehalten.

Förderung von Kleinseilbahnen Wesentlich zum wirtschaftlichen Aufstieg Europas außerhalb des sowjetischen Einflussbereichs trug der ERP-Plan eines amerikanischen Verteidi-


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gungsministers bei. Der „Marshallplan“ lieferte die finanzielle Grundlage für den Ausbau der E-Wirtschaft, der Industrie, der Land- und Forstwirtschaft, der Industrie und später auch des Verkehrs, bald auch der Seilbahnen, in Westeuropa und Österreich. Die Arbeit am „Lacknerhof “ und der Bau von Kleinseilbahnen wurden ebenfalls gefördert. Die Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wurden durch eine „Presseschau“ von Hans Wirtenberger ergänzt.

55 kg Schweineknackwurst in Koffern Es gab eine einzige Lokalzeitung für das Unterland (Sonntagspost), Lokalreporter war Martin Wörgötter. Aus Kitzbühel und St. Johann wurde durch die Exekutive über Einbrüche, Diebstähle von Butter, Käse und Speck aus Kellern und Almhütten, Geld und Zigaretten aus Gasthäusern berichtet, ein „Fremdarbeiter“ wurde verhaftet, weil er ein versperrt abgestelltes Fahrrad gestohlen und abmontiert im Winkl gelagert hatte. Eine Wienerin hatte in Ellmau 55 kg Schweineknackwurst um S 3.000 erworben und wollte sie in drei Koffern nach Wien transportieren. Der Metzger und die Käuferin wurden verhaftet.

Leserbrief Schließung von Unterkünften In der Ausgabe vom Donnerstag, 15. Februar, Seite 2, beruft sich der Kitzbüheler Anzeiger auf eine Aussage von Georg Mackner von den Tiroler Sozialen Diensten. Er berichtet über die bevorstehende Schließung von Unterkünften, die zur Unterbringung der Asylwerber bereit gestellt wurden. Der Druck sei weg, nun müsse die Unterbringung „optimiert” werden. Dazu nun meine Meinung. Seit drei Jahren unterrichte ich ehrenamtlich Deutsch im Seehof und kenne daher die Be-

wohner und die Zustände dort gut. „Freie Kapazitäten” sind dadurch entstanden, dass immer mehr negative Bescheide ausgestellt wurden. Nach langen Wartezeiten von bis zu drei Jahren sollen Asylwerber nun abgeschoben werden, in “sichere Herkunftsländer” wie zum Beispiel Afghanistan. Wenn das nicht zynisch ist! Auch nach dem jahrelang erwarteten Interview in Innsbruck oder Wien warten die Asylwerber oft weiterhin monatelang auf eine Antwort. Sie wissen nicht, ob sie einen positiven oder negativen Bescheid bekommen werden und sind zunehmend frustriert. Da die Tiroler Sozialen

Aurach | „Start frei“ hieß es beim Schülerrodeln des Rodelvereines Aurach auf der perfekt präparierten Blaufeldnaturrodelbahn in Aurach für 40 Schüler. Spannend verlief der Kampf um den Schülermeister, schlussendlich konnten sich wieder Stefanie Erber und Philipp Mitterer-Egger den begehrten Titel sichern. Die einzelnen Klassensieger: Kindergarten: Timea Haller, Henry Muennighof; VS 1. Klasse: Laura Eppensteiner, Paul Mitterer; VS 2. Klasse: Alexander Pletzer; VS 3. Klasse: Leonie Filzer, Moritz Sellke; VS 4. Klasse: Jana Haller, Jonas Verhonik; NMS 1. bis 4. Klasse: Stephanie Erber, Philipp Mitterer-Egger. Im Bild die Sieger der Kindergartenklasse v. l.: Sophia Rehbichler, Timea Haller, Marie Verhonik und Emma Wallnöfer.

Sonderausschuss für Schuhverteilung Ein Sonderausschuss der Gemeinde verteilte 175 Paar Schuhe, die in Kitzbühel beschlagnahmt und auf den Bezirk aufgeteilt worden waren. Das Schwimmbad wurde mit Hilfe der Besatzungstruppen instand gesetzt, ebenso der Tennisplatz (Stundengebühr S 1,50). Durch die Schulausspeisung konnten 400 minderbemittelte oder von der Schule weit entfernt wohnende Kinder im Schulhaus ein warmes, kräftiges Essen bekommen. Bemerkenswert an der gut besuchten Veranstaltung war die Bilanz der Seniorengeneration: Eigentlich haben wir es gut erwischt! H.W.

Dienste unverständlicher Weise den vom Land versprochenen Sprachunterricht an private Firmen ausgelagert haben, wurde monatelang von offizieller Seite gar kein Sprachunterricht angeboten, sodass nur ein paar Ehrenamtliche im Seehof Deutsch unterrichteten. Die Integration von fleißigen und strebsamen Asylwerbern, die für drei Euro pro Stunde für die Gemeinde arbeiten, wird von den Tiroler Sozialen Diensten nicht gefördert, indem nun ihr Heim, ihre einzige Zuflucht, geschlossen wird. Immerhin leben im Seehof mehr als dreißig Personen, der Bedarf ist also gegeben. Monika Skowronski Kitzbühel

Selbstverteidigungskurs im JUZ St. Johann | Am Donnerstag, 22. Februar, heißt es ab 18 Uhr „Ran an den Herd“. In der JUZ Küche wird gekocht. Wer Lust hat mitzukochen, kommt einfach vorbei.

Jugendzentrum im Februar Am Samstag, 24. Februar, ver-

anstaltet das Jugendzentrum St. Johann einen kostenlosen Selbstverteidigungskurs für Mädchen ab 12 Jahren. In diesem Basiskurs werden neben der richtigen Technik auch Körpersprache und Stimme trainiert. Stefan Wörgötter vom Verein SWAT Tirol leitet diesen Kurs.

Beginn: 9.30 Uhr. Sportbekleidung mitbringen. Weitere Infos unter 0676/88690490. JUZ-Öffnungszeiten: Mittwoch, 18 bis 21 Uhr, Donnerstag bis Samstag, 17 bis 21 Uhr. Kindernachmittag für Acht- bis Zwölfjährige jeden Mittwoch von 15.30 bis 17.30 Uhr.


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Gipfelstürmer Alpenverein Wilder Kaiser St. Johann | Am Sonntag, 4. März, findet eine Winterwanderung mit Hubert Haselmaier statt. Anmeldung bei Hubert Haselmaier bis Samstag um 18 Uhr unter der Tel. 05352/62267. Nähere Auskünfte bezüglich Zeit, Route und Ausrüstung erteilt Hubert Haselmaier bei der Anmeldung.

Angesagt Schülerskitag in St. Johann St. Johann | Am Donnerstag, 22. Februar, werden die Bewerbe Langlauf (Beginn um 18 Uhr im Koasastadion) und Biathlon (Beginn um 17 Uhr im Koasastadion) ausgetragen. Am Freitag, 23. Februar, geht ab ca. 13 Uhr das Skispringen sowie der Riesentorlauf und das Snowboardrennen bei den Eichenhof Liften in Szene.

Ausgabe 8

Harley-Davidson Biker Kaiserwinkl

Winter-Biker-Party Kössen | Alle Biker, Clubs und Freunde aller Marken sind herzlich willkommen bei der Winter-Biker-Party der Kaiserwinkl Biker in der VZK Arena am Samstag, 3. März, Beginn 19.30 Uhr. Es geht wieder heiß her: Die Szeneband „First Coming“ aus Tirol und DJ Sepp Wylde gehören genauso dazu wie eine

Motorradausstellung, Harley´s, Custombikes sowie stilgerechte Dekoration, die den ganz speziellen „American Way of Life“ vermitteln. Ein „Must“ für alle Freunde der Szene. Der Eintritt ist frei. Info: www.kaiserwinklbiker. com oder harley-kaiserwinkl. com oder Facebook.

InfoEck: Ab ins Ausland Innsbruck | Das InfoEck Innsbruck, Kaiser-Josef-Straße 1, lädt am Donnerstag, 8. März, von 16 bis 19 Uhr Jugendliche und junge Erwachsene zur Veranstaltung „Ab ins Ausland“. Sei es im Rahmen einer Sprachreise, eines Praktikums, eines Studiums oder als Au-Pair – viele Wege führen ins Ausland. Maßgeschneiderte Infos und Tipps bietet das InfoEck – die Jugendinfo des Landes Tirol. Interessierte können sich außerdem über die vielfältigen Möglich-

keiten informieren, in andere Kulturen einzutauchen, fremde Länder zu entdecken oder die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Bei der Infoveranstaltung erhalten Jugendliche nicht nur einen Überblick über die verschiedenen Programme wie „Erasmus+:Jugend in Aktion“, sondern können sich auch über Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Außerdem Filmserie im Mesnerhaus Kitzbühel | Die Pfarre Kitzbühel lädt zu einer neuen Episode der Alpha Filmserie im Mesnerhaus am Dienstag, 27. Februar, ein. Dieses Mal zum Thema: „Wie widerstehe ich dem Bösen?“ Mit Spezialitäten aus Afrika. Beginn 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Yogakurs für Kinder Kirchdorf | Am Donnerstag, 8. März, startet die Erwachsenenschule Kirchdorf um 16.30 Uhr mit einem neuen Yogakurs für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Mit spielerischen Übungen fördert Yogalehrerin Martina Mayr bei den Kindern die Konzentration, Aufmerksamkeit und Freude an der Bewegung. Für sieben Einheiten zu je einer Stunde im Gymnastikraum der Volksschule Kirchdorf sind noch einige Plätze frei. Informationen und Anmeldungen bei der ES Kirchdorf unter 0664/1750984 (von 18 bis 21 Uhr).

Ausbildung zum Kräuterexperten

Versammlung der FF Jochberg

Kirchberg | Der Verein Freunde Naturgemäßer Lebensweise bietet einen volksheilkundlichen Kräuterkurs nach Ignaz Schlifni an. Der Kurs geht über zwei Vegetationsperioden, von März 2018 bis August 2019 mit freiwilliger abschließender Prüfung und Zertifikat. Leitung und Organisation: Maria Eigner, geprüfte Referentin des FNL, Kräuterpädagogin des LFI, Ortsgruppenleiterin, Kirchberg.

Jochberg | Einladung zur 111. Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Freiwilligen Feuerwehr Jochberg am Freitag, 2. März. Beginn ist um 20 Uhr im Schulungsraum (Einsatzzentrale) der FF Jochberg.

Infoabend Am Freitag, 9. März, findet um 19 Uhr im Lifthotel Kirchberg ein Infoabend statt. Anmeldung und weitere Informationen bei Maria Eigner, Tel. 0664/4670780, E-Mail: eignermaria@aon.at.

Pensionisten St. Johann Kirchdorf | Die Organisatoren der ,,Angerlalm Mountain Bike Trophy‘‘ überbrachten bei der 121. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf ein besonderes Geschenk. Edi Bichler sowie Michael und Hans Brunschmid überreichten dem Kommandanten Josef Wörgötter und Bürgermeister Gerhard Obermüller einen Scheck über 3.000 Euro als Spende für die Neuanschaffung der Drehleiter. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf bedankt sich recht herzlich bei den Organisatoren für diese großzügige Geldspende zugunsten der Sicherheit der Bevölkerung und Gäste in der Gemeinde Kirchdorf.

St. Johann | Am 28. Februar treffen sich die St. Johanner Pensionisten zu einer leichten Rundwanderung in Lofer – Au. Treffpunkt Steinlechnerplatz um 12 Uhr, Gehzeit ca. 2 Std., Privatauto Zone 4. Weitere Auskunft bei Wanderbegleiter Günther Haberl, Tel. 0699//12092907. Bei Schlechtwetter wird um eine Woche verschoben.


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Gipfelstürmer Alpenverein Kitzbühel von Herbert Jordan

Brixntoiarisch uichigspitzt Das gibt‘s Bein Ochswiascht inna geht‘s zua wieda heit: „die Viecha“, schreit oana, „send gscheida wia d‘Leit!“ Üba d‘Hund‘ und die Katzn, üba d‘Rössl, die schnelln, woaß drauf a jeda a Gschichtl z‘dazöhln. „Ös weascht‘s es nit glabn“ gehn s‘ moast u die Gschichtn, und a niada woaß no ebbas Rarers z‘berichtn. Da Simmal, dea schleckt aus ‘n Schnauza an Foam: „I hu scho seit zwanzg Jahr a Kaibi dahaom.“ „Zwanzg Jahr a Kaibi? Dös ku do nit stimma schrein s‘ oi durchanond: „dö Lug glam ma nimma!“ „Dös wear i scho wissn“, beendigt da Simmal den Striet. „I bi ja scho zwanzg Jahr vaheiridt damit.“ Aus dem Buch „Brixntoiarisch uichigspitzt, aufgschniedn und dalogn“

Kitzbühel | Sektionstour auf einen schönen Sellrainer Skitourengipfel am Samstag, 24. Februar.

Sektionstour Aus den unzähligen Möglichkeiten der Sellrainer Berge wird kurzfristig, je nach Lawinen- und Schneesituation, ein ansprechender Gipfel ausgewählt. Es muss also damit gerechnet werden, dass es ein „rassiger Gipfel“ mit bis zu 1600 Hm ist. Als Ausgangspunkt ist Lüsens geplant, von wo es mehrere Touren mit bis zu 5 Stunden Aufstiegszeit gibt. Ausrüstung: Skitourenaus-

Angesagt rüstung; Harscheisen; LVS-Gerät (Pieps), Lawinensonde und Lawinenschaufel; (keine Gletscherausrüstung). Alpine Erfordernisse: Übung im Skihochtourengehen, Kondition für ca. 400 Hm/ Std., 1.600 Hm gesamt und 5 Aufstiegsstunden. Abfahrt ist am Samstag, 24. Februar, um 5.30 Uhr beim Parkplatz Pfarrau. Kostenbeitrag: 40 Euro für Mitglieder der AV-Sektion Kitzbühel, 55 Euro für Nichtmitglieder. Tourbegleitung: ein Bergführer und weitere Übungsleiter. Anmeldung bis Donnerstag, 22. Februar, 17 Uhr bei Eurotours, Tel. 05356/606-00.

Euregio Summer Camp Bezirk | Jugendliche im Alter von elf bis 14 Jahren haben wieder die Gelegenheit, beim Euregio Summer Camp Freundschaften über die Landesgrenzen hinaus zu schließen. Von 15. bis 21. Juli lädt die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino zum sechsten Mal Gleichaltrige aus den drei Regionen zur gemeinsamen Erlebniswoche ein. Toblach, die Gemeinde der Drei Zinnen im Südtiroler Pustertal, bietet dabei die optimalen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt der Erlebniswoche stehen der kulturelle Austausch und das Ken-

nenlernen der Europaregion in ihrer Vielfältigkeit.

Informationen zur Anmeldung Das Euregio Summer Camp richtet sich vorrangig an sprachbegeisterte Jugendliche – Grundkenntnisse in Italienisch sind erwünscht. Die Kosten betragen 150 Euro inkl. Betreuung, Unterkunft und Verpflegung. Anmeldungen sind bis zum 1. Juni möglich (maximal 60 Teilnehmer). Weitere Informationen zum Programm sowie Anmeldemöglichkeiten unter www.europaregion.info/summercamp.

Forsttagssatzung mit hochinteressanten Informationsveranstaltungen

Forsttagssatzungen im Bezirk Bezirk | Neben einem Rückblick werden bei der heurigen Forsttagssatzung die Themenschwerpunkte „Käferbefall – was nun“, der „Einheitswert und seine Auswirkungen“ sowie „Eigentumswechsel – was gibt es zu berücksichtigen“ behandelt. Zudem wird über eine heuer laufende „Aktion betreffend

Schließsysteme bei Weganlagen“ informiert.

Termine Am 27. Februar um 19.30 Uhr im Gasthof Hüttwirt in Kössen für Kössen und Schwendt. Am 1. März um 19.30 Uhr im Gasthof Bruggerhof in Kitzbühel für Aurach, Jochberg, Kirchberg und Kitzbühel. Am 7. März um 19.30

Uhr in der Salvena in Hopfgarten für Brixen, Hopfgarten, Itter und Westendorf. Am 8. März um 19.30 Uhr im Gemeindesaal in St. Jakob für Fieberbrunn, Hochfilzen, St. Jakob, St. Ulrich und Waidring. Am 21. März um 19.30 Uhr im Gasthof Schöne Aussicht in St. Johann für Going, Kirchdorf, Oberndorf, Reith und St. Johann.

Die nächsten LFI-Kurse St. Johann | „LQB – Erfolgreiche Hofübergabe und -übernahme“ am Donnerstag, 8. März, von 9 bis 17 Uhr im Medienraum der LLA Weitau. Referenten: Ing. Hans Bachler, Angelika Wagner MSc, Mag. Peter Egger, 46 Euro Kurskosten (Teilnahmebeitrag gefördert, ohne Förderung 230 Euro), Kosten pro Betrieb, Anmeldung: LFI Kitzbühel, Tel.-Nr.: 05 92 922305 oder -2307. St. Johann | „Kochen für ein gutes Klima“ am Donnerstag, 1. März, von 19 bis 22.30 Uhr, 4 UE, mit Seminarbäuerin HM Adelheid Gschösser in der LLA Weitau: Kosten: 18 Euro (inkl. Kursunterlagen und Raummiete) plus Materialkosten, Anmeldung: LFI Kitzbühel, Tel. 05 92 92-2305 oder -2307.

ÖZIV Tirol Stammtisch Kitzbühel | Stammtischrunde des ÖZIV Tirol, (Interessensvertretung für Menschen mit Behinderungen), Bezirksverein Kitzbühel, am Freitag, 2. März, um 15 Uhr im Huberbräustüberl, Kitzbühel.

Trachtenverein Kitzbühel Kitzbühel | Der nächste Trachtlertreff findet am Donnerstag, 22. Februar, um 19 Uhr im Vereinsheim statt. Der Ausschuss freut sich auf zahlreiche Teilnahme.

Weitauer Bauernladl St. Johann | Der nächste Termin des allseits beliebten Weitauer Bauernladls ist am Freitag, 2. März, von 10 bis 13 Uhr in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Weitau.


Urbi e x c l u s i v Mobil: 0664/100 0 176 urbi@kitzanzeiger.at Fasching in der Gamsstadt

Große und kleine Fische beim Heringsschmaus Haremsdamen im Café Evi Fotokünstler im Hotel Schloss Lebenberg Schönheit ohne Skalpell im Grand Tirolia Sasamusikanten begeisterten mit Schlagern

Beim traditionellen Faschingsumzug in der Vorderstadt kamen die Kitzbühel Tourismus-Indianer ohne Mustangs, aber mit Wigwam und Federschmuck als prominente Gruppe. Sie ernteten den verdienten Applaus des Publikums. Strahlende Mienen wirken immer sympathisch – für Einheimische und Gäste.

„Die Haie waren schon lange vorm Stanglwirt am Wilden Kaiser“, so Hausherr Balthasar Hauser. Daher ist der Heringsschmaus in der Nobelherberge auch so toll. Er lachte, als er Werner Baldessarini die Fische zeigte und dieser sich vor der Garnele schreckte. Wie alljährlich ein Festtag für Liebhaber von Meeresfrüchten aller Art. Als mondäne Lady präsentierte sich die Tenne Starkellnerin „Lou“ beim Umzug vor dem Touristentempel (im Bild links).

Drei orientalische Grazien, Jana, Evi und Dani, empfingen mich im Café Evi am Hornweg bei meiner täglichen Kaffeepause, bevor ich mich in das Faschingsgetümmel stürzte. Da begegnete mir das Trio erneut vollverschleiert in ihren Burkas, die sie unkenntlich, aber aktuell machten. Der Gurt besteht aus Jägermeister-Fläschchen, was in den Taschen war, blieb geheim...


Urbi e x c l u s i v

D.A.S.-Boss Dir. Johannes Loinger mit Gattin, Andreas Natmessnig und Stanglwirt Direktrice Trixi Moser. Der Wiener Versicherungsprofi kam extra wegen des Heringsschmauses nach Going und war darüber „very happy“... Küchenchef Thomas Ritzer mit seinen „Ungeheuern“ beim Stanglwirt (im Bild rechts).

Ares Yannakopoulos (re.), ambitionierter Fotograf, stellt im Hotel Schloss Lebenberg seine großformatigen Bilder aus, die außergewöhnlich sind, da sie nach spezieller Ausarbeitung Ansichten aus aller Welt präsentieren. Zur Eröffnung kamen auch Franz Prader sowie die Mentorin des Fotokünstlers, Elfriede Mandl. Sie posierte mit dem Töchterl Helena fürs Exclusiv-Foto.

Fedra Sayegh, Top Magazin Herausgeberin, brachte den international bekannten Dr. Sina Djalaei, Experte für ästhetische Chirurgie von Köln ins Hotel Grand Tirolia. In seinem Referat verblüffte er mit Beispielen über ganzheitliche Behandlungen für Gesicht und Hals ohne OP die interessierten Damen und Herrn. Der „Beauty Doc“ Dr. Djalaei wird künftig öfters kommen, um zu verschönern.

Lilo Deicker von Rüschenbeck-Kitzbühel nützte den Heringsschmaus, um mit ihrem Team und Kunden einen netten Abend als „Firmenfeier“ zu genießen. Alle waren in bester Stimmung bei den Schmankerln, die aus der Haubenküche kamen und bis zum Dessert nur so entzückten. Dazu spielte die Sasaband und zeigte ihr umfangreiches Repertoire vom Wienerlied bis zum „Hiatamadl“(Bild links).


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Ausgabe 8

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Ausgabe 8

Das Familien- und Sozialberatungszentrum Unterland mit den Beratungsstellen in Kufstein, Wörgl und St. Johann (ehemals in Kitzbühel) trauert um Frau

Wo du auch weilst, im Herzen bist du unser.

Ilse Niemann-Delius die am 31. Jänner 2018 in sehr hohem Alter verstorben ist. Frau Niemann-Delius hat unseren Verein in der Pionierzeit der Familienberatung vor mehr als 40 Jahren mit großer Initiative und konsequentem Vorgehen aufgebaut. Ihre Begeisterung für das Arbeitsfeld mit den vielfältigen Problemstellungen und das stets offene Ohr für die Ratsuchenden haben den Stil der Familienberatung in unserem Verein nachhaltig geprägt. Dafür werden wir Frau Ilse Niemann-Delius in Dankbarkeit und ehrenvoller Erinnerung behalten. Mag.a Ines Deutsch-Bosin

Für den Vorstand: Mag.a Christine Hubeny

DSA Edith Albrecht

Danksagung Für die große Anteilnahme zum Tode von

Eric Gustav Adler bedanken wir uns ganz herzlich. Besonders bedanken wir uns bei: - Frau Dr. Christiane Schwentner für die langjährige Betreuung - dem BKH St. Johann Medizin 3, besonders bei Primar Dr. Kaiser mit seinem Team - seinen langjährigen Betreuerinnen Gertrud und Anna - dem Sozialsprengel Kirchberg - Reith - den vielen Freunden und Bekannten, die uns all die Jahre begleitet haben Reith bei Kitzbühel, im Februar 2018

Die Trauerfamilien

Danksagung Wir danken herzlichst für die große Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserem lieben

Toni Werner Kaufmann i. R. Unser besonderer Dank gilt:

*15.4.1924

†13.2.2018

• Herrn Prim. Dr. Norbert Kaiser und seinem Team von der Inneren 3 vom BKH St. Johann, Herrn Dr. Michael Seng, Frau Dr. Elisabeth Krainz, Herrn Dr. Hubert Gröbner, Herrn Dr. Christoph Vergeiner und Herrn Dr. Gerold Härting für die gute medizinische Betreuung • dem AWH Kitzbühel, 3. Stock für die liebevolle Begleitung in den letzten Wochen • Herrn Pfarrer Mag. Michael Struzynski mit seinen Ministranten für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes, meiner Freundin Marlene Planer für das Vortragen seines Lebenslaufes • Frau Kerstin Planer für das Rosenkranzgebet • dem AR-Vorstand und der Geschäftsführung mit Kollegen des Kitzbüheler Anzeigers • Tonis Kameraden von der Edelweißgilde, der Bergrettung und dem Alpenverein für ihre zahlreiche Teilnahme, besonders danken wir Herrn Peter Brandstätter für seinen so treffenden Nachruf • seinen ehemaligen Mitarbeitern und Lehrlingen der Firma Eisenwerner • dem Kirchenchor und den Kitzbüheler Weisenbläsern für die musikalische Umrahmung des Trauergottesdienstes • für alle angezündeten Gedenkkerzen, Kranz- und Blumenspenden und Beileidsbekundungen, die uns ein großer Trost sind in dieser schweren Zeit • allen Verwandten, Freunden und Bekannten für ihren tröstenden Beistand • dem Team der TrauerHilfe Kitzbühel für die hilfreiche Unterstützung Reith bei Kitzbühel, im Feber 2018

Die Trauerfamilien


SPORT Meisterschaft der Skispringer Fieberbrunn | Am Sonntag, 25. Februar, veranstaltet der Skiclub Fieberbrunn, Sektion Sprunglauf, die Tiroler Meisterschaften im Sprunglauf und in der nordischen Kombination auf der Silberbergschanzenanlage beim Lauchsee. Bei freiem Eintritt können die absolut besten Nachwuchsspringer und -kombinierer Tirols ihr Können unter Beweis stellen. Auch die Weitenjäger Fieberbrunn rechnen sich Chancen aus, auf der eigenen Schanzenanlage ganz vorne mitmischen zu können. Die Wettkämpfe beginnen um 9 Uhr auf den Fieberbrunner Schanzen sowie um ca. 13.30 Uhr der Kombinationslanglauf auf der Loipe beim Schanzengelände.

Das Siegerpodest mit Jakov Fak (Zweiter), Sieger Johannes Thingnes Boe und dem drittplatzierten Dominik Landertinger (von links). Foto: Nordic Focus

Dominik Landertinger gewinnt Bronze im Einzelbewerb

Olympiamedaille für Landi Biathlet Dominik Landertinger hat beim olympischen Einzelbewerb in Pyeongchang (Korea) die Bronzemedaille gewonnen. Den Grundstein für diesen Erfolg legte der Tiroler mit 20 Volltreffern am Schießstand.

Pyeongchang, Hochfilzen | Manchmal gibt es sie, die kleinen Sportmärchen. Vergangene Woche hat Dominik Landertinger ein solches geschrieben – ein olympisches noch dazu. Erst im Dezember letzten Jahres musste sich der Hochfilzener einer Bandscheiben-Operation unterziehen, nach knapp zwei Monaten Pause kehrte er im Jänner mit sattem Trainingsrückstand in den Weltcupzirkus zurück. Mit einer Form, die zwar nicht an vergangene, glorrei-

che Zeiten herankam, dennoch überzeugend genug, um auf die „Road to Pyeongchang“ aufzuspringen. „Aber läuferisch fehlt mir noch einiges, ich hab’s noch nicht so drauf “, betonte der 29-jährige Weltmeister und Olympia-Medaillengewinner immer wieder. Nicht umsonst sah er seine größte Chance in Südkorea im Herren-Einzelrennen, „weil es da rein ums Schießen geht.“ Landertinger sollte recht und am Schießstand eine weiße Weste behalten. Mit vier lupenreinen Serien rückte er Stockschub für Stockschub in den Kreis der Medaillenfavoriten vor. Als dann auch noch große Favoriten wie Tarjei Boe (Norwegen) oder Martin Fourcade (Frankreich) patzten, war Edelmetall zum Greifen nah. Für ganz oben ging es sich lei-

der nicht aus, rund 14 Sekunden war Johannes Thingnes Boe (Norwegen) am Ende schneller. Die Silbermedaille in diesem packenden Biathlon-Krimi schnappte ihm dann noch der Slowene Jakov Fak weg. Aber dass sich Landertinger bei der Winterolympiade überhaupt eine Medaille sichert, das hätte er vor wenigen Monaten wohl selbst nicht geglaubt. „Ich bin wirklich überwältigt, das heurige Jahr war brutal hart. Läuferisch war es auch heute nicht richtig gut, aber ich habe um jeden Zentimeter gefightet – es ist einfach nur geil“, meinte Dominik Landertinger mit Tränen in den Augen. Überhaupt präsentierten sich die Österreicher als starkes Kollektiv. Simon Eder belegte Rang elf, Julian Eberhard wurde mit drei Fehlschüssen noch 17.

Meisterschaft des SEC Aurach Aurach | Der SEC Aurach veranstaltet am 21. und am 22. Februar die Clubmeisterschaft. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Anmeldeschluss ist am 19. Februar um 18 Uhr. Das Einzel findet am 25. Februar ab 15 Uhr statt.

Karate Anfängerkurs St. Johann | Die Karate-Union Shotokan Tirol hält im März wieder einen Anfängerkurs für Kinder und Erwachsene ab. Die Trainings finden immer dienstags und donnerstags, jeweils von 17 bis 18 Uhr ,statt. Ein Einstieg ist jederzeit ohne Voranmeldung möglich. Die Einheiten finden in der Halle der Neuen Mittelschule St. Johann statt. Weitere Infos unter Tel. 0664/1555026 oder per Email unter karate-st.johann@gmx. at bzw. auf der Homepage unter www.karatetirol.at.


56 Sport

Außerdem Drei Siege im Tischtennis Bezirk | Mit drei Erfolgen bestätigten die Tischtennis-Bezirksteams in der dritten Frühjahrsrunde ihre gute Form. Gleich mit 6:1 fegte das St. Johanner Trio Rum 1 von der Platte. Über einen hart erkämpften 6:4-Sieg gegen Rum 2 freuten sich das Team SPG Kitzbühel/Jochberg 1. Das zweite SPG-Team setzte sich in Fulpmes mit 6:3 durch. Niederlagen setzte es für St. Johann 2 (2:6 gegen Wörgl/Hopfgarten 3) und St. Johann 3 (3:6 gegen Jenbach 2). gs

Top-Ergebnisse der Skispringer Auf der Schanze und in der Loipe waren die Skispringer und Kombinierer des KSC wieder erfolgreich.

Eisenerz | Die KSC Springer und Kombinierer waren bei den Österreichischen Schülermeisterschaften in Eisenerz im Einsatz. Elias Kogler wurde mit dem Team Tirol Österreichischer Schülermeister und im Einzelwettkampf wurde er Vize-Meister im Skispringen. In der Nordischen Kombination wurden Dominik Gartner und Andreas Pisecker im Teambewerb Österreichische Vize-Meister. Am gleichen Wochenende startete Maximilian Lienher beim Alpen-Cup in Kranj (SLO) und sprang zwei Mal auf den dritten Platz. Er hat damit weitere Qualifikationen für die kommende Saison geschafft. Florian Dagn war mit dem Kombi-Team in Baiersbronn, Deutschland, beim Alpen-Cup unterwegs. Am ersten Tag wurde er Sechster. Mit etwas Wut im Bauch trumpfte er am zweiten Wettkampftag groß auf und holte sich den Sieg. „Wir sind nur glücklich, dass es unseren Springern und Kombinierern so gut geht“, freute sich Referent Seppi Jenewein.

Ausgabe 8

KSC-Athletin Simona Pöll war beim Kinderskitag in Mayrhofen erstklassig

Tagessieg für Simona Pöll Beim Kinderskitag in Mayrhofen sicherte sich Simona Pöll vom Kitzbüheler Ski Club den Tagessieg.

Mayrhofen | Starker Nebel war am 10. Februar Anlass, den 49. Tiroler Kinderskitag zu verschieben. Eine weise Entscheidung, denn beim Ersatztermin am vergangenen Wochenende gab es bei Sonnenschein und guten Pistenverhältnissen perfekte Bedingungen. Mit 249 Kindern war das Starterfeld wiederum sehr groß. Simona Pöll (KSC) gelang ein toller Lauf und sie holte sich mit dem Sieg in der Klasse U12 den Tagessieg und qualifizierte sich damit auch für das Kids Spring Festival in Vorarlberg. Weitere Klassensiege holten sich Lucas Fritz (U8, SC Kössen) und Lea Hauser (U9, SC Jochberg). Zudem konnten sich die jungen Skiasse aus dem Bezirk noch zahlreiche Top-Ten-Platzierungen sichern. Top-Ten Ergebnisse aus dem Bezirk: U8 m: 1. Lucas Fritz, SC Kössen; 2. Maximilian Huber, SC St. Johann; 3. Laurenz Pernhofer, SC Jochberg; 7. Allesandro Lohfeyer, SC St. Johann. U9 w: 1. Lea Hauser, SC Jochberg; 7. Emily Sieberer, SK Hopfgarten; 8. Nina Grü-

Simona Pöll vom Kitzbüheler Ski Club holte sich beim Kinderskitag in MayrhoFoto: Sylvia Pöll fen den Tagessieg.

ner, SC Kirchberg; 9. Romy Mayr, SC Kössen. U9 m: 2. Lorenz Hochfilzer, SC Jochberg; 7. Maximilian Sandbichler, SK Hopfgarten; 8. Florian Erharter, SC Kelchsau; 10. Lukas Prem, SK Hopfgarten. U10 w: 3. Johanna Lang, SC Going. U10 m: 8. Samuel Fuchs, SK Hopfgarten. U11 w: 2. Jo-

hanna Seisenbacher, SC St. Johann; 8. Mona Steiner, SC St. Johann; 9. Sanja Seisenbacher, SC St. Johann. U11 m: 5. Noah Bachler, SC Jochberg; 6. Christian Exenberger, SC St. Johann. U12 w: 1. Simona Pöll, KSC; 6. Victoria Pühringer, SC Waidring. U12 m: 2. Lukas Scharf, SC Westendorf.

Absam | Insgesamt fünf Siege und acht weitere Podiumsplatzierungen erreichten die KSC-Überflieger beim Landescup in Absam. Christoph Müller, Jonathan Jöchl holten den Hattrick, sie siegten im Spezialspringen und in der Nordischen Kombination. Elias Kogler (Schüler 2) war erneut beim Springen nicht zu bezwingen. Neun weitere Podiumsplatzierungen rundeten das Erfolgswochenende der Skispringer und Nordischen Kombinierer ab.


Sport 57

22. Februar 2018

EC „Die Adler“ Kitzbühel verliert auch das zweite Duell gegen Red Bull Juniors mit 7:3

Niederlage gegen Red Bull Juniors Nach verpatztem zweiten Drittel musste sich die Mannschaft des EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel auswärts gegen die Red Bull Juniors mit 7:3 geschlagen geben.

Salzburg | Am 14. Februar waren die Kitzbüheler Adler zu Gast bei den Red Bull Juniors im Volksgarten in Salzburg. Im bisher einzigen Duell unterlagen die Adler vor zwei Wochen den Jungbullen zu Hause mit 2:6. Im Auswärtsspiel waren die Gamsstädter im ersten Drittel mehr als ebenbürtig, Treffer gelangen jedoch auf beiden Seiten keine und somit gingen beide Teams mit einem 0:0 in die erste Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt riss dann der Faden und die Adler waren komplett von der Rolle. Mit sechs Gegentreffern gingen die Kitzbüheler mit einem 6:0-Rückstand ins letzte Drittel. Am Beginn des dritten

Drittels rehabilitierten sich die Adler ein wenig und konnten durch drei Treffer von Henrik Hochfilzer, David Lidström und Filip Orsagh auf 6:3 verkürzen. Die Schlussoffensive blieb dann unbelohnt und die Hausherren aus Salzburg machten mit einem Empty-Net Treffer zum 7:3 (59. Spielminute) alles klar und feierten den zweiten Sieg im zweiten Duell über die Kitzbüheler Adler. Nach einem spielfreien Wochenende trafen die Adler am vergangenen Dienstag, 20. Februar, auswärts auf den EHC Lustenau. (Spiel nach Redaktionsschluss noch im Gange).

Nächstes Heimspiel Am Samstag, 24. Februar, steigt das vorletzte Heimspiel der Adler im Sportpark Kitzbühel. Die Gamsstädter empfangen mit der VEU Feldkirch die momentan stärkste österreichische Mannschaft. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Markus Ehrensperger

Trotz eines Treffers von Filip Orsagh mussten sich die Adler auswärts gegen die Red Bull Juniors mit 7:3 geschlagen geben. Foto: Gerhard Nöckler

Damenmannschaft des EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel in der Landesliga nicht aufzuhalten

44 Tore in zwei Landesliga-Spielen Die SPG Kitzbühel/Kufstein fertigte Silz (28:1) und Feldkirch (16:0) einmal mehr ab und feierte die nächsten beiden Kantersiege in der Tiroler Landesliga.

Mit zwei Kantersiegen über Silz und Feldkirch sind die Adler-Damen immer noch Tabellenführer in der Tiroler Landesliga. Foto: Maurer

Kitzbühel | In der Tiroler Landesliga scheint es für die Damenmannschaft der Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein keine Gegner zu geben. Nach dem 28:1-Sieg in Kufstein gegen Silz am vergangenen Samstag, gewannen die Adler-Ladies am Sonntag in Feldkirch mit 16:0 gegen die VEU Feldkirch Damen. Somit haltet die Damenmannschaft bei einem Torverhältnis von 97:4 nach fünf Spielen und ist weiterhin über-

legener Tabellenführer in der Tiroler Landesliga. Im letzten Landesligaspiel gegen die Red Angels aus Innsbruck haben die „Mädls“ somit die Chance, ihren Titel zu verteidigen. Spieltag wird noch fixiert.

Kampf ums Play-Off in der DEBL In der Damenbundesliga (DEBL) geht es für die SPG Kitzbühel/Kufstein noch um ein begehrtes Play-Off Ticket. Im letzten Grunddurchgangsspiel (Sonntag, 25. Februar) müssen die Adler-Damen nach Villach und benötigen unbedingt einen Sieg. Mit etwas Schützenhilfe könnte dann noch der Einzug ins Play-Off geschafft werden. Markus Ehrensperger


58 Sport

Ausgabe 8

In Hochfilzen wurden die Österreichischen Biathlonmeister ermittelt

Elf Medaillen bei der Biathlon-ÖM Bei den Österreichischen Biathlonmeisterschaften räumten die Athleten aus dem Bezirk ordentlich ab.

Hochfilzen | Am 17. und 18. Februar standen in Hochfilzen die Österreichischen Biathlonmeisterschaften Sprint und Massenstart in den Klassen Jugend U16 bis U19, Junioren sowie Damen und Herren am Programm. Anna Gandler (Kitzbüheler Ski Club) krönte sich an beiden Tagen mit einer hervorragen Lauf- und Schießleistung zur Österreichischen Meisterin in der Klasse U17. Lara Wagner (KSC), Lea Wörter (Skisclub St. Ulrich) und Maximilian Prosser (KSC) sicherten sich souverän im Massenstart den Österreichischen Meistertitel und im Sprint den Vize-Meistertitel. Vize-Meister im Sprint darf sich auch Jakob Patrick und Lukas Weißbacher im Mas-

Erfolgreiche Biathleten: Anna Gandler (Gold im Massenstart und Sprint), Maximilian Prosser (Gold im Massenstart, Silber im Sprint) und Lara Wagner (Gold im Massenstart, Silber im Sprint) Foto: Komma

senstart, beide SC St. Ulrich, nennen. Lukas Weißbacher sicherte sich zusätzlich im Sprint noch die Bronzemedaille, ebenso Lukas Kröll (KSC). Bronze im Massenstart ging an Benedikt Foidl (HSV

Hochfilzen). Sandra Millecker (KSC) schrammte mit Platz vier bei beiden Rennen knapp am Podest vorbei, genauso wie Vereinskollege Markus Ortner mit Platz fünf. Mit diesen spannenden Ren-

nen geht die Rennsaison für die Nachwuchsbiathleten in die Zielgerade. Österreichische und Tiroler Meisterschaften sind geschlagen. Es steht noch ein Alpencup im März in Pokljuka/Slowenien an.

Die schnellsten Polizeibiathleten des Landes Tirol kommen aus dem Bezirk Kitzbühel

Titel an Kendler und Kitzbichler Am 9. Februar wurden beim Loipenzentrum Schwoich vom Polizeisportverein Tirol die Tiroler Landespolizeimeisterschaften Biathlon durchgeführt.

Schwoich | Bei besten Schneeund Loipenbedingungen trafen sich langlauf- und schießbegeisterte Beamtinnen und Beamte aus dem ganzen Land Tirol, um sich im Wettkampf zu messen. GrInsp Anton Lengauer-Stockner war für die Durchführung der Landesmeisterschaft verantwortlich und organisierte ein perfektes Rennen, sowohl am Schießstand wie auch auf den für Damen und Herren unterschiedlichen Kursen. Von den sechs teilnehmenden Beamtinnen und Beam-

ten aus dem Bezirk Kitzbühel konnte RevInsp Christian Kitzbichler von der PI St. Johann einen ungefährdeten Sieg in der allgemeinen Herrenklasse erringen und wurde gleichzeitig auch unangefochten Landesmeister im Biathlon. Beim Koasalauf konnte er über die 50 km trotz Stockbruchs mit nur 15 Sekunden Rückstand den hervorragenden fünften Platz erlaufen. Bei den Damen konnte RI Elisabeth Kendler von der PI Erpfendorf mit 0,4 Sekunden Vorsprung den Sieg erringen und wurde ebenso Landesmeisterin. In der Klasse Herren AK III siegte AbtInsp Martin Hautz vom BPK-Kitzbühel, Insp Lisa Wibmer von der PI St. Johann und RevInsp Carina Gander von der PI Kitzbühel erreich-

ten die Plätze drei und vier. RevInsp Raphael Baber von der PI Kitzbühel belegte ebenso den vierten Platz. Wie in der Einzelwertung

ging auch der Sieg in der Mannschaftswertung in den Bezirk Kitzbühel. Auf den Plätzen folgten der Bezirk Kufstein und Imst.

Anton Lengauer-Stockner mit Vzbgm. Peter Payr, Christain Kitzbichler, Elisabeth Kendler und Obstlt. Walter Meingassner (BPK-Kdt Kufstein, v.l.).


Sport 59

22. Februar 2018

Kitzbühel und die Sportloipe waren ganz im Brennpunkt der Tiroler Langläufer

Tiroler Titelkämpfe in der Loipe Die Tiroler Langlaufmeisterschaften wurden am Wochenende in Kitzbühel ausgetragen. Ausgetragen wurden die Bewerbe im klassischen Stil sowie die Staffelmeisterschaft.

Kitzbühel | Nach vier Jahren Pause war der Kitzbüheler Ski Club wieder Gastgeber der Tiroler Meisterschaften im Langlauf Einzel- und Staffelbewerb und holte sich ein gutes Zeugnis ab. „Der KSC hat mit seiner Sportloipe und der Veranstaltungsorganisation seine nordische Kompetenz gezeigt und wir sind froh, dass es so gute Vereine in Tirol gibt!“, schwärmte TSV-Referent Jan Prokes. KSC-Präsident Michael Huber gratulierte nicht nur allen Teilnehmern, „Ein großes Dankeschön an alle Freiwilligen, die eine so gewaltige Veranstaltung auf die Beine gestellt haben!“ Die KSC-Athleten konnten

ihre starke Position mit sieben Siegern beim Einzelbewerb ausbauen. Leo Hölzl und Lilly Fuchs haben den Meistertitel im Langlauf Einzelbewerb geholt. Ebenso über Gold freuen sich Samuel Wakolbinger, Paul Ritter, Markus Krimbacher und Toni Ehrensperger. Leon Puchinger hat zweimal Silber bei den Österreichischen und nun auch Silber bei den Tiroler Meisterschaften in der Tasche. Kilian Achorner belohnte sich mit Bronze, wie auch Maximilian Fuchs, Pia Lorenzoni und Mathias Prosser. Knapp am Podium vorbei lief Lara Gandler und Luca Gintsberger wurde Fünfter. Im Staffelbewerb kämpften Samuel Wakolbinger und Maxi Fuchs und wurden in der starken Kinderklasse Dritte. Ebenso die beiden Mädchen Rebecca Achorner und Anna-Sophie Mayr. In der Schülerkategorie gab es in der Wechselzone

Start frei zu den Tiroler Meisterschaften im Langlauf.

spannende Positionskämpfe. Die KSC-Duos Mathias Prosser und Paul Ritter landeten auf dem vierten Rang, Kilian Achorner und Lara Gandler auf dem fünften Platz sowie Simon Grasberger und Lilly Fuchs auf dem sechsten Rang. Bei den Da-

Foto: KSC

men war das Trainer-Trio Barbara Laner, Sabine und Simone Ehrensperger stark, sie holten Silber. Bei den Herren konnten Florian Klingler, Toni Ehrensperger und Christoph Nöckler die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Raiffeisen Bezirkscuprennen und Bezirksmeisterschaft im Super-G der Schüler in Kirchberg

Zwei Super-G‘s am Gaisberg Die Bezirksmeisterschaft sowie ein Raiffeisen Bezirkscup im Super-G wurden am Gaisberg in Kirchberg ausgetragen.

müller, KSC; 2. Theresa Erharter, SK Hopfgarten; 3. Amelie Leitner-Hölzl, SC Westendorf. Jugend w: 1. Elisabeth Kapeller, SC Fieberbrunn; 2. Lae-

titia Deusch, KSC. U13/14 m: 1. Christian Kaufmann, KSC; 2. Nikolaus Attensam, KSC; 3. Kilian Endstrasser, SC Kössen. U15/16 m: 1. Christoph Pöll,

Kirchberg | Am 18. Februar fanden am Gaisberg ein Raiffeisen Bezirkscup und die Raiffeisen Bezirksmeisterschaft im Super-G an einem Tag statt. Bei guten Pistenverhältnissen wurde von den Kids auf diesem sehr anspruchsvollen Hang viel abverlangt. Die Laufzeit wurde nur von zwei Läufern unter einer Minute gefahren. Die beiden Rennen gingen mit den 69 Startern verletzungsfrei über die Bühne. Sieger des BC Super-G: U13/14 w: 1. Paula Margreiter, SK Hopfgarten; 2. Zoe Zass, SC Westendorf; 3. Valentina Rings-Wanner, KSC. U15/16 w: 1. Nina Wies-

Die Klassensieger des Bezirkscup Super-G am Kirchberger Gaisberg. Foto: S. Pöll

KSC; 2. Felix Marksteiner, SC Westendorf; 3. Felix Endstrasser, SC Waidring. Sieger der Bezirksmeisterschaft Super-G: U13/14 w: 1. Zoe Zass, SC Westendorf; 2. Paula Margreiter, SK Hopfgarten; 3. Lisa Millinger, SC St. Johann und Valentina Rings-Wanner, KSC. U15/16 w: 1. Theresa Erharter, SK Hopfgarten; 2. Nina Wiesmüller, KSC; 3. Michaela Rieser, SC Brixen. Jugend w.: 1. Elisabeth Kapeller, SC Fieberbrunn; 2. Laetitia Deusch, KSC. U13/14 m.: 1. Nikolaus Attensam, KSC; 2. Luca Foidl, SC Waidring; 3. Kilian Naderhirn, SC Kirchberg. U15/16 m: 1. Felix Marksteiner, SC Westendorf; 2. Felix Endstrasser, SC Waidring; 3. Quirin Naderhirn, SC Kirchberg. Jugend m: 1. Lukas Haas, SC Kelchsau.


NACHSCHAU

22.

Int. Koasamandlrennen

Nachwuchs zu Gast in St. Johann in Tirol

Fotos: Simon Hausberger Photography

Das 22. Koasamandl-Rennen fand nach vielen Jahren erstmals wieder auf der „Sportiv“ Rennstrecke St. Johann Eichenhof am Mittwoch, den 14. Februar 2018 am Vormittag in den Semesterferien statt. Von den Zwergerl bis zur Jugend waren viele Talente auf der neuen selektiven Rennstrecke mit Begeisterung am Start und bewiesen ihr großes Schifahrerisches Talent. Mit der 22. Auflage des beliebten Koasamandlrennen stellt der Ski Club St. Johann seit vielen Jahren eines der beliebtesten Nachwuchsrennen im Skizirkus, das von über 25 Vereinen aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden gerne besucht wird. Nicht weniger als 4 Läufe wurden ausgeflaggt, wo sich die Kleinsten zwischen den Riesenslalomtoren maßen und mit Kampfgeist sowie Freude am Sport die Zuschauer begeisterten. Ab Kinder U8 bis hin zur Jugend galt es Marcel Hirscher im Slalom nachzueifern, und das technische Können unter Beweis zu stellen, wobei Schüler und Jugend ihren Lauf ein 2. Mal durchfahren mussten. Neben den Betreuern und Eltern säumten zahlreiche Zuseher und Anhänger die Strecke an den Eichhofliften. Sie alle erlebten faire wie spannende Wettkämpfe bei ausgelassener Stimmung. Im Rahmen der anschließenden Siegerehrung durften sich wiederum alle Starter über das Koasamandl-Erinnerungsgeschenk und jede Menge tolle Sachpreise freuen. Der Ski Club St. Johann bedankt sich herzlich bei den St. Johanner Bergbahnen für die guten Pistenverhältnisse, allen Helfern und Sponsoren, insbesondere bei HEAD und Intersport Patrick, und gratuliert den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern zu ausgezeichneten Leistungen.

www.skiclubstjohann.com


www.skiclubstjohann.com

Ergebnisliste Zwergerl bis Jugend - Rang 1 bis 5 Zwergerl (Gäste) w 1. SCHEIBER Stefanie 2. SCHEIBER Alena 3. HUBER Marie 4. LANZINGER Lisa 5. BRANDSTÄTTER Tara

Kinder U8 m 1. HUBER Maximilian 2. FRITZ Lucas 3. MÜHLBERGER Maximilian 4. SCHNAITL Matthias 5. MILLAUER Julian

SC St. Johann in Tirol SC Kössen SC Kössen SK Maria Alm SC Leogang

Kinder U12 w 1. PÜHRINGER Victoria 2. BREITFUSS Alina 3. FANKHAUSER Hannah 4. WALTER Anna 5. KRIMBACHER Eva

SC Waidring SC Leogang SV Thiersee SC Westendorf SK Kirchberg in Tirol

Zwergerl (Gäste) m 1. BRANDSTÄTTER Matthias SK Kirchberg in Tirol 2. NEIDERMÜHLBICHLER Dominik SC Going a.W.K. 3. WALCH Vincent 4. LANG Gabriel SC Going a.W.K. 5. ACHRAINER Benjamin SC Westendorf

Kinder U9 w 1. GRÜNER Nina 2. WALTER Eva 3. STÖCKL Hannah 4. OBERSCHNEIDER Giulia 5. WALLNER Josefa

SK Kirchberg in Tirol SC Westendorf SC St. Johann in Tirol SC Zell am See SC Fieberbrunn

Kinder U12 m 1. SCHARF Lukas 2. WEBHOFER Stefan 3. FANKHAUSER Sebastian 4. BRÜGGL Johannes 5. LARCHER Valentin

SC Waidring SC Hochpustertal USV Stuhlfelden SC St. Ulrich/Pillersee SC St. Johann in Tirol

Bambini 1 w 1. REITER Larissa 2. KOIDL Anna 3. PLETZENAUER Romy 4. PLETZENAUER Elisa 5. OBERLEITNER Annalena

Kufsteiner SV SC Going a.W.K. SC Fieberbrunn SC Fieberbrunn SC Going a.W.K.

Kinder U9 m 1. GASSER Simon 2. PLATTNER Laurin 3. SANDBICHLER Maximilian 4. FISCHER Julius 5. LANZINGER Lukas

SV Anras SC St. Johann in Tirol SK Hopfgarten SV Reith SC St. Johann in Tirol

Schüler U13/U14 w 1. RABOU Noah 2. ZASS Zoe 3. MILLINGER Lisa 4. MITAS Alina 5. RADLHERR Gloria

SC Brixen im Thale SC Westendorf SC St. Johann in Tirol SC St. Johann in Tirol SV Thiersee

Bambini 1 m 1. SANDBICHLER Philipp 2. BELLINGER Simon 3. SCHLOSSER Charlie 4. SEIWALD Hannes Paul 5. RIMML Lennard

SK Hopfgarten SC Kössen SK Schwaz SC St. Johann in Tirol SC St. Johann in Tirol

Kinder U10 w 1. FANKHAUSER Ella-Marie 2. SEETHALER Raphaela 3. HUBER Klara 4. FANKHAUSER Theresa 5. GRUMER Elena

USV Stuhlfelden SV Thiersee SC St. Ulrich/Pillersee WSV Hippach SC Hinterthiersee

Schüler U13/U14 m 1. PIRNBACHER Andreas 2. RAINER Florian 3. HÖLZL Luka 4. VUCAK Luka 5. ASCHENBRENNER Alexi

SC St. Ulrich/Pillersee SC Fieberbrunn SC Kelchsau SV Reith SV Reith

Bambini 2 w 1. OBERSCHNEIDER Celine 2. EXENBERGER Viktoria 3. PÜHRINGER Sofie 4. FANKHAUSER Greta 5. BLASSNIGG Franziska

SC Zell am See SC St. Johann in Tirol SC Waidring WSV Hippach SC Fieberbrunn

Kinder U10 m 1. FUCHS Samuel 2. WEBER Quirin 3. FANKHAUSER Paul 4. TÖNIG Thomas 5. WEIHS Matthias

SK Hopfgarten SV Reith WSV Hippach SC St. Johann in Tirol SC St. Johann in Tirol

Schüler U15/U16 m 1. HÖLZL Niklas 2. HÖLZL Christian 3. JEURISSEN Jurre 4. VAN DIJK Mees 5. WIJMAN Thijmen

SC Kelchsau SC Itter SC Brixen im Thale Dutch Skiracing Team Dutch Skiracing Team

Bambini 2 m 1. BRANDSTÄTTER Kilian 2. NOCKER Philipp 3. GASSER Gabriel 4. CZEDZIWODA Jamie 5. BRANDTNER Benjamin

SK Kirchberg in Tirol USV Stuhlfelden SV Anras SC St. Johann in Tirol WSV Kirchdorf

Kinder U11 w 1. SEISENBACHER Johanna 2. STEINER Antonia 3. SEISENBACHER Sanja 4. HUTTER Anna 5. SCHREDER Anna

SC St. Johann in Tirol SV Thiersee SC St. Johann in Tirol SC St. Johann in Tirol SC Unken

Schüler U18 bis U 21 w 1. KAPELLER Elisabeth

SC Fieberbrunn

WSV Hippach SC Kaprun SC Westendorf SK Kirchberg in Tirol SC St. Ulrich/Pillersee

Kinder U11 m 1. FÜRHAPTER Laurin 2. PARTEL Johannes 3. EXENBERGER Christian 4. HINTERSEER Felix 5. WIDMOSER Josef

SC Hochpustertal SK Kirchberg in Tirol SC St. Johann in Tirol SC Oberndorf in Tirol SC St. Ulrich/Pillersee

Kinder U8 w 1. KOMUTZKI Paula 2. LEDERER Jana Ina 3. SCHROLL Sophia 4. HIRZINGER Hanna 5. EDER Katharina

SC Leogang SC Leogang SC St. Johann in Tirol SC St. Johann in Tirol SC Zell am See

Ein Dankeschön Der Ski Club St. Johann in Tirol bedankt sich bei allen Teilnehmern, Betreuern und Zuschauern für den Besuch am Koasamandlrennen und freut sich auf ein Wiedersehen im Februar 2019!

Weitere Infos und Ergebnisse unter www.skiclubstjohann.com oder www.skizeit.net Ski Club St. Johann in Tirol Fieberbrunner Straße 36 • 6380 St. Johann in Tirol • Österreich • Tel.: 0664 /833 99 11 • E-Mail: exenberger@skiclubstjohann.com


62 Fernsehen

Ausgabe 8

Österreichische Kabarett Legenden

„Roland Düringer“ authentisches Bild vom Menschen Roland Düringer und blickt zusammen mit Weggefährten und Kollegen, wie Lukas Resetarits, Andreas Vitásek, Eva Maria Marold, Heinz Marecek, sowie Düringer selbst hinter die Kulissen seines rasanten Aufstiegs, seiner großen Erfolge und seiner Rolle als politischer Aktivist.

Österreichische Traditionshäuser im Winter

“Hotel Legenden“ schichten. In kaum einem anderen Land ist die Hoteldichte so hoch wie in Österreich. Es gilt, sich mit kultiviertem Feingefühl, der richtigen Portion Gastlichkeit und individuellem Stil ab-

zuheben. ServusTV zeigt einige dieser Prachtexemplare, die so facettenreich sind wie die ausgefallenen Wünsche so mancher Gäste. Die erste Folge am 23. Februar nimmt die Zuseher mit ins SkiMekka Lech am Arlberg. Hier betreibt der Moosbrugger-Clan das Hotel Gasthof zur Post in dritter Generation, in dem u.a. die königliche Familie der Niederlande seit Jahrzehnten ihren Winterurlaub verbringt. Doch

so glamourös wie es sich anhört, ist der Fünf-Sterne-Luxus nicht immer. Die Mossbruggers erzählen in aller Offenheit über ihr von harten Schicksalsschlägen geprägtes Leben, über Freud und Leid mit königlichen Gästen und von unvorhergesehenen Ereignissen, wie z.B., dass der älteste Sohn und eigentlicher Nachfolger seinem jüngeren Bruder verkündete: „Kannst du es machen? Ich werde Winzer!“ Foto:©ServusTV - Oliver Lerch

Die zweite Staffel des Erfolgsformats „Österreichische Hotel-Legenden“ gewährt Einblicke in die Spitzenhotellerie im Winter – gespickt mit Anekdoten, Flair und persönlichen Ge-

Foto: ©ServusTV - Markus Hörmandinger

Ob auf den heimischen Bühnen, vor der Kamera oder zurückgezogen im Wald – was Roland Düringer macht, macht er mit Leidenschaft. Der Popstar und Revoluzzer der hiesigen Kabarettszene steht im Zentrum der neuen Folge der „Österreichischen Kabarett-Legenden“. In seinem Porträt zeichnet Filmemacher Rudi Dolezal ein

Winterliche Stimmung rund um den Gasthof Post in Lech.


Fernsehen 63

22. Februar 2018

Ihr Abend mit ServusTV vom 22. 2. bis 28. 2. TOP-TIPP DER WOCHE

Heimatleuchten Eiszeit – Kärntens Winterseen

DONNERSTAG 18.30 19.15 19.20 19.35 20.15

Bares für Rares Magazin Servus Sport aktuell Servus Nachrichten Quizmaster Show Österreichische KabarettLegenden Roland Düringer

FREITAG 19.35 Quizmaster Show 20.15 Heimatleuchten – Eiszeit – Kärntens Winterseen

HEIMAT

SAMSTAG 18.00 18.05 19.15 19.20 19.26 19.40

PORTRÄT

Der Winter an Oberkärntens Seen ist eine zauberhafte Zeit. Große Betriebsamkeit herrscht am zugefrorenen Weißensee. Europas größte Natureisfläche ist vor allem für Wintersportler ein Anziehungspunkt. Der Afritzer- und der Brennsee unterscheiden sich von ihrem großen Bruder nicht nur durch ihre Größe. Hier zaubert Klaus Kohlweiß Kärntner Käseköstlichkeiten. Und am Millstättersee tauchen wir in die Welt der Hufschmiede und Instrumentenbauer ein. FR: 23.2., 20.15 UHR

DOKUMENTATION

MAGAZIN

Weißensee und Millstättersee ziehen auch im Winter unzählige Menschen in ihren Bann. Afritzer- und Brennsee stehen Der Revoluzzer unter den ihnen an Zauber um nichts nach. österreichischen Kabarettisten im Portrait von Regisseur Rudi Dolezal. 21.15 Österreichische Hotel-Legenden – 21.15 Im Kontext – Die Reportage Traditionshäuser im Winter 22.15 Talk im Hangar-7 DOKUMENTATION 23.25 kulTOUR mit Holender – Malta – Kulturschatz im Mittelmeer

Conny Bürgler trifft in Matrei in Osttirol zwei Matreier Originale, bei denen Beruf und Berufung schon immer eins waren. 20.15 Walk the Line

FILM

MAGAZIN

Moderator Ian Holender präsentiert die wichtigsten Kulturereignisse. 23.55 Die geheime Welt von Zwillingen

SONNTAG 19.30 Kommando Gebirgskampf 19.40 Zu Tisch ... Reportagereihe 20.15 Bermuda-Dreieck: Mythos und Realität

Servus Nachrichten Bares für Rares Magazin Servus Sport aktuell Servus Nachrichten Der Wegscheider Magazin Hoagascht – Mein Felbertauern

Das Format gewährt Einblicke in die Spitzenhotellerie im Winter Filmbiografie über Johnny Cash – gespickt mit Anekdoten, Flair von James Mangold, mit Joaquin und persönlichen Geschichten. Phoenix und Reese Witherspoon. 22.15 Ripley’s Game Thriller, I/USA/GB 22.45 Die Unbestechlichen Politthriller, 2002. Mit John Malkovich USA 1976. Mit Dustin Hoffman, 0.15 Österreichische Kabarett-Legenden Robert Redford, Jack Warden

MONTAG 18.05 18.30 19.15 19.20 19.35 20.15

Servus am Abend Magazin Bares für Rares Magazin Servus Sport aktuell Servus Nachrichten Quizmaster Show Bergwelten – Alpen

DIENSTAG 18.30 Bares für Rares

SHOW

MITTWOCH 18.05 18.30 19.15 19.20

Servus am Abend Magazin Bares für Rares Magazin Servus Sport aktuell Servus Nachrichten

NACHRICHTEN

DOKUMENTATION

Wenn das Wasser komplett abgelaufen ist, was wird am Grund des Bermuda-Dreiecks zu entdecken sein? 21.15 Der Traum von der Neuen Welt – Die Rekorde

DOKUMENTATION

Berglandschaften, wie sie durch die Augen ihrer Bewohner, die sie am besten kennen, gesehen werden. 21.15 Sport und Talk aus dem Hangar-7

19.15 19.20 19.35 20.15

Kuriositäten, lang in Vergessenheit geratene oder auf dem Dachboden gefundene Raritäten, viele Schätze, aber auch Täglich besser informiert – unabFälschungen: All das präsentiert hängig & neutral, hintergründig. Horst Lichter in neuem Licht. 19.35 Quizmaster Show Servus Sport aktuell 20.15 Terra Mater – Wildes Kanada Servus Nachrichten NATURDOKUMENTATION Quizmaster Show Die Brücken am Fluss

SPORT & STAR

FILM

Europäische AuswandererSchicksale im 19. Jahrhundert. Nationale und internationale Liebesdrama von und mit Clint 22.15 Morgan Freeman: Mysterien des Sport-Persönlichkeiten live zu Eastwood sowie Meryl Streep. Weltalls Dokureihe Gast im Hangar-7. 22.35 Two Lovers Romanze, USA/F 23.10 Breaking the Day: Ein Moment der 22.45 Ultimate Rush – Der ultimative Kick 2008. Mit Joaquin Phoenix alles verändert Doku-Soap 23.15 Abenteuer Tauchen Dokureihe 0.15 Die Brücken am Fluss Liebesfilm, 0.05 Red Bull TV – Magazin 0.05 Bergwelten Dokureihe. Alpen USA 1995. Mit Clint Eastwood

Auch live auf www.servustv.com

Grandiose Landschaften und endlose Wildnis - diese vierteilige Dokumentation präsentiert die spektakulären Naturwunder Kanadas. 21.15 Tierische Gauner Dokureihe 22.15 Die Farbe des Geldes Drama, USA 1986. Mit Paul Newman 0.05 Spektakuläre Bauwerke


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Kitzbüheler Anzeiger KW 08 2018  
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