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PORTFOLIO BA Architektur 2016 - 2019 Technische Universität München

Konstantin Kirilov


Inhaltsverzeichnis

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4

MOTIVATION PROJEKTE TUM

8

Studies of Sameness Konstruktion 4

18

Künstlerkolonie Konstruktion 3

24

Schwellenraum Entwerfen und Gestalten

28

Kunstinstallation Bildnerisches Gestalten

30

Tragwerksentwurf Tragkonstruktion

PROJEKTE ROMA TRE 34

Fassadenpflege und Restaurierung Restaurierung und Denkmalpflege

38

Projekt für öffentliche Räume Landschaftsarchitektur

3


Motivation

4


Für die Anregung von meinem Interesse an Architektur und Konstruktion könnten die Spuren bis auf meine Kindheit leiten, als ich mich mit größer Leidenschaft mit der Konstruktion von unterschiedlichen Modellen aus Legoblöckchen auseinandergesetzt habe. Dieses besondere Interesse hat einen Beitrag geleistet, mich nicht nur in einem primären Schritt mit Konstruieren zu beschäftigen, sondern auch das Detail beim Aufbau schätzen lernen. Im weiteren Lauf der Zeit habe ich meine zeichnerischen Fähigkeiten entdeckt und durch Zeichenkurse weiterentwickelt. Auf dieser Art und Weise setzte ich mich besser auf die Vorbereitungsphase für die Bewerbung für den Studiengang Architektur an der Universität um, sowie bildete die Fähigkeit aus, meine Entwurfsideen zeichnerisch darstellen zu können. An der Technischen Universität München wurden mir bisher Themen bzw. Fachbereichen wie Konstruktion, Entwerfen und Gestalten, Statik und Tragkonstruktion, sowie Bau- und Architekturgeschichte sehr gut vermittelt. Das Bachelor-Ausbildungsprogramm an der Technischen Universität München bietet die Möglichkeit an, eine praktische Erfahrung aufgrund einer vertieften Theoriebasis im Bereich von Design, Konstruktion, Kunst, Geschichte und Gestalten zu haben. Durch die Technische Universität München war es mir möglich nach dem zweiten Jahr im Bachelor Studiengang für ein ganzes akademisches Jahr ins Ausland zu gehen. An der Università degli Studi Roma Tre in Rom, Italien lag der Schwerpunkt der von mir ausgewählten Fächer auf Restaurierung, Architekturgeschichte und Landschaftsarchitektur, weil ich bis zu diesem Zeitpunkt bei der Mehrheit von den oben genannten Fachbereichen nicht ausreichende Kenntnisse besaß und nämlich neue Fachrichtungen entdecken wollte. Sowohl ist Italien für seine Tradition im Restaurierungsfeld bekannt, als auch das Ausbildungsprogramm an der Roma Tre hat mir eine hervorragende Theorie- und Praxiserfahrung besonders im Bereich von Architekturgeschichte und Denkmalpflege gewährleistet. Darüber hinaus hat der Kontakt zu Menschen aus unterschiedlichem kulturellem Hintergrund mir einen Beitrag dafür geleistet, nicht nur einen interkulturellen Austausch zu ermöglichen, sondern auch meine sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen zu verbessern. Weiterhin waren diese dafür hilfreich, um während einer Gruppenarbeit einen erleichterten Umgang mit meinen internationalen Kommilitonen zu schaffen. Nach dem Auslandsaufenthalt würde ich gerne einen weiteren Schritt übernehmen, indem ich meine bisher gesammelten Kenntnisse berets in dem Arbeitsumfeld mitteilen könnte und in der Praxis mich noch bereichern lasse. Der Grund für meine Bewerbung bei Ihnen ist, um neue Kenntnisse in der Praxis zu erwerben, neue Arbeitsstrukturen zu erlernen, neue Projekte zu bearbeiten, mich mit neuen Programmen bzw. Software auseinanderzusetzen, neue Gestaltungsmethoden zu erlernen und mir vertieftes Wissen über Fachbereiche der Architektur anzueignen. Durch dieses Motivationsschreiben hoffe ich darauf, dass ich Ihnen vermitteln konnte, dass ich nicht nur motiviert, verantwortungsvoll und kommunikativ, sondern eine offene und neugierige Einstellung auf neues Wissen in unterschiedlichen architektonischen Bereichen besitze, sehr interessiert in Geschichte, Kultur und Kunst bin und mich gerne auf die Details vertiefe.


Inhaltsverzeichnis

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MOTIVATION PROJEKTE TUM

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Studies of Sameness Konstruktion 4

18

Künstlerkolonie Konstruktion 3

24

Schwellenraum Entwerfen und Gestalten

28

Kunstinstallation Bildnerisches Gestalten

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Tragwerksentwurf Tragkonstruktion

PROJEKTE ROMA TRE 34

Fassadenpflege und Restaurierung Restaurierung und Denkmalpflege

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Projekt für öffentliche Räume Landschaftsarchitektur

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Studio Krucker Bates Professoren: Stephen Bates und Bruno Krucker Assistentin: Dipl. Ing. Akad. Oberrätin Claudia Düll-Buchecker Gruppenmitglieder: Özge Kilimci, Christian Lippolis, Kivanc Mertek

Ort: Das Projekt bezieht sich auf ein im Norden von München liegendes Wohngebäudeareal, das östlich von dem Luitpoldpark und westlich von dem Olympiapark eingegrenzt wurde. Das jeweilige Wohngebiet ist von der durchlaufenden Straßenachse der Schleißheimerstraße stark geprägt. Entwurf: Das vorgegebene Grundstück liegt vorwiegend auf der Grünfläche an der nordwestlichen Kante der Straßenkreuzung von der Schleißheimerstraße und der Ackermannstraße in München und betrifft ein viergeschossiges Wohngebäude, das mit drei weiteren Gebäuden ein Wohngebäudekomplex zusammenbilden.

Studies of Sameness

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Die folgenden Elemente stellen eine abwechslungsvolle städtebauliche Situation, indem der Übergang vom Lärm der Straßenkreuzung bis zum ruhigen Hinterhof durch die grüne Fläche hervorgehoben ist. Mit unserem Entwurf wollten wir die Qualitäten der einzelnen Elemente behalten, indem wir das viergeschossige Gebäude ersetzt haben und mit der Form den Innenhof völlig abgeschlossen haben. Außerdem entspricht die Form gezielt auf den Straßen- und Begrünungsverlauf, ohne dass Bäume abgesägt wurden.


Ansicht der sĂźdlichen Fassade 9


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Lageplan mit Schwerpunkt auf das GrundstĂźck 11


Grundriss Obergeschoss(e) 12


GrundstĂźckszeichnung

GrundstĂźckszeichnung

Schnittzeichnung 13


GrundstĂźcksmodell mit Vegetationsumgebung

Fotoaufnahme auf dem Innenraummodell 14


Fassadenmodell 15


Case Study: Grundriss- und Schnittzeichnungen von Dronningegården | Kay Fisker

Case Study: Grundstücksmodell von Dronningegården | Kay Fisker 16


Case Study: Fassadenmodell von DronningegĂĽrden | Kay Fisker 17


Lehrstuhl für Baukonstruktion und Baustoffkunde Professor: Prof. Dipl.-Ing. Florian Musso (Architekt) Assistent: Dipl.-Ing. (Univ.) Tobias Kogelnig (Architekt) Gruppenmitglieder: Christian Lippolis, Dimitri Van De Sijpe, Aygul Akhmetzyanova, Kivanc Mertek

Ort: Die Stadt München stellt im nördlichen Teil ein Ost-West ausgerichtetes Grundstück zur Verfügung. Darauf sollten möglichst viele horizontal addierbare Atelierhäuser sowie ein Ausstellungsraum (nicht Teil des Entwurfes) untergebracht werden. Raumprogramm: Das Raumprogramm wurde am Anfang des Projekts vorgegeben. Das Treppenhaus übernimmt die Rolle sowohl von einem Haupterschließungsraum, als auch von einem Eingangsbereich. Im Erdgeschoss befinden sich das vom nördlich beleuchtete Atelierraum und der südlich gerichtete Wohnzimmerbereich mit eingebauter Kochnische. Die Schlaf- und Badezimmer sind im Obergeschoss gelegen, indem das Obergeschoss besitzt den Charakter von einem Privatbereich.

Künstlerkolonie

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Entwurf: Die einzelne Einheit von den addierbaren Atelierhäusern erfüllt das Raumprogramm. Das Treppenhaus übernimmt die Rolle als den Einheitshaupteingang und den Verbindungselement zu den restlichen Räumen. Die Eingänge sind entweder südöstlich oder nordwestlich gerichtet, sodass die Wohnräume mit eingebauter Küche ein ausreichendes Licht aus dem Süden bekommen und dem Atelierraum und den Schlafzimmern eine optimale nördliche Tagesbeleuchtung gewährleistet wird.


SCHWARZPLAN

1:2000

„Ad personam“ konstruieren. leben als leitender Faden

Das des

KünstlerEntwurfs.

Das Konzept artikuliert sich um die Bedürfnisse und Tätigkeiten eines Künstlers. Die Kolonie wird zur Möglichkeit des Zusammenkommens und Mitarbeitens in einem hochwertigen Ambiente. Durch eine modulierte Bauweise wird das Wohnen und Schaffen unter einem Dach ermöglicht, ohne dass sich diese überlappen. Drei unterschiedlichen Volumen sind verschiedene Funktionen untergeordnet und werden durch ein komplett getrenntes und selbständiges Erschließungsvolumen verbunden. Durch einzelne Einheiten entsteht ein Komplex, der mit Fußgängerwegen in Verbindung gesetzt wird und durch einen gemeinsamen Platz und Ausstellungsraum das Gemeinschaftsgefühl fördert. In einem solchen Kontext kann der Künstler in einem für ihn entworfenen und gebauten Gebäude die perfekte Lage finden, sowohl um zu arbeiten, als auch um zu Wohnen.

LAGEPLAN

1:500

PERSPEKTIVE AUSSEN

AREA 51

KOGELNIG DATUM 06.02.18

AIGUL AKHMETZIANOVA DIMITRI VAN DE SIJPE KONSTANTIN KIRILOV CHRISTIAN LIPPOLIS KIVANÇ MERTEK

Visualisierung der einzelnen Wohneinheiten in der Künstlerkolonie 19


GRUNDRISS EG

1:100

Grundriss Erdgeschoss

GRUNDRISS EG

1:100

GRUNDRISS OG 1:100 GRUNDRISS OG

AREA AREA 51 51 20

KOGELNIG KOGELNIG DATUM DATUM 06.02.18 06.02.18

Grundriss 1. Obergeschoss

AIGUL AKHMETZIANOVA DIMITRI VAN DE SIJPE AIGUL AKHMETZIANOVA KONSTANTIN DIMITRI VAN DEKIRILOV SIJPE CHRISTIAN LIPPOLIS KONSTANTIN KIRILOV KIVANÇ MERTEK CHRISTIAN LIPPOLIS KIVANÇ MERTEK

1:100


Grundriss Erdgeschoss

GRUNDRISS EG

1:50

GRUNDRISS EG

1:50

SCHNITT

1:50

SCHNITT

AREA 51

KOGELNIG DATUM 06.02.18

AIGUL AKHMETZIANOVA DIMITRI VAN DE SIJPE KONSTANTIN KIRILOV CHRISTIAN LIPPOLIS KIVANÇ MERTEK

1:50

Schnitt- und Ansichtszeichnung der östlichen bzw. westlichen Fassade

AREA 51

KOGELNIG DATUM 06.02.18

AIGUL AKHMETZIANOVA DIMITRI VAN DE SIJPE KONSTANTIN KIRILOV CHRISTIAN LIPPOLIS KIVANÇ MERTEK

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DachaufbauDachaufbau mit 2% Gefälle mit 2% Gefälle Dachaufbau mit 2% Gefälle Vegetationsschicht Vegetationsschicht 100 mm 100 Vegetationsschicht mm Dachaufbau mit 2% Gefälle Kiesschüttung Kiesschüttung 100 mm 100Kiesschüttung mm Vegetationsschicht 100 mm Filtervlies Filtervlies Filtervlies

100 mm

Kiesschüttung 100 mm 25 mm 25 Dränmatte mm Filtervlies Schutzmatte

25 mm

Dränmatte Dränmatte SchutzmatteSchutzmatte

Dränmatte Abdichtung

Abdichtung Abdichtung

6.786.78 m m

6.646.64 m m

100 mm

25 mm

Schutzmatte Wärmedämmung Wärmedämmung Wärmedämmung 16 mm 16 mm Dachaufbau mit 2% Dachaufbau mitGefälle 2% Gefälle Dampfbremse AbdichtungDampfbremse Dampfbremse 16 mm mm 200 Wärmedämmung mm 200Bodendeckenplatte Vegetationsschicht Vegetationsschicht100Bodendeckenplatte mm 100 mm Bodendeckenplatte Dampfbremse 12 Innenputz mm Innenputz Innenputz 12 mm Kiesschüttung Kiesschüttung Bodendeckenplatte 200 mm Filtervlies Filtervlies 25 mm 25 mm Innenputz 12 mm Dränmatte Dränmatte

5° 5°

16 mm 200 mm 12 mm

Ketten-Aktuator Ketten-Aktuator

Ketten-Aktuator

Befestigungswinkel Befestigungswinkel Ketten-Aktuator

Schutzmatte Schutzmatte

Spanneisen

Abdichtung Abdichtung Wärmedämmung Wärmedämmung 16 mm 16 mm Dampfbremse Dampfbremse

Befestigungswinkel

Spanneisen Befestigungswinkel

Spanneisen

Spanneisen Dränprofil

Dränprofil

Bodendeckenplatte Bodendeckenplatte200 mm 200 mm Innenputz Innenputz 12 mm 12 mm

Dränprofil

Dränprofil

Hartschaumdichtung Hartschaumdichtung

Hartschaumdichtung

Hartschaumdichtung

74 cm 74 cm 64

64

64

55

55

64

5 55

5,905,90 m m

20

20 cm 2020 cm

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8 18

8

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31 cm 31 cm

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18150

18

18

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15018 8

8

8

18 8

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DETAIL_aa_d1

1:5

Wandaufbau Wandaufbau Keramikplatten Keramikplatten

38.5 38.5 mm mm

Hinterlüftung Hinterlüftung

16.5 16.5 mm mm

ProfilProfil

33.8 33.8 mm mm Wärmedämmung Wärmedämmung 120 mm 120 mm Betonwand Betonwand 250 mm 250 mm

25 cm 25 cm

ınnenput ınnenput

12 mm 12 mm

31 cm

3.043.04 m m 5

5

18 cm

10 10 cm cm Bodenaufbau OG OG Bodenaufbau

20 cm 20 cm

Parkettboden Parkettboden

20 mm 20 mm

Estrich Estrich

65 mm 65 mm

Trittschaldämmung Trittschaldämmung20 mm 20 mm Betonplatte Betonplatte

200 mm 200 mm

Innenputz Innenputz

2.722.72 m m

12 mm 12 mm

20 cm 20 cm

Bodenaufbau EG EG Bodenaufbau Parkettboden Parkettboden

20 mm 20 mm

DETAIL_aa_d2Estrich

65 mm Estrich 65 mm 1:5Trittschaldämmung Trittschaldämmung50 mm 50 mm Betonplatte Betonplatte

200 mm 200 mm Wärmedämmung Wärmedämmung 120 mm 120 mm

Sauberkeitschicht 50 mm Sauberkeitschicht 50 mm Kiesschüttung Kiesschüttung

DETAIL RINNE

50 mm 50 mm

1:5

0.040.04 m m 0.000.00 m m 14 cm 14 cm

20 cm 20 cm

12 cm 12 cm 5 cm 5 cm 12 cm 12 cm

-0.84 m m -0.84 55 cm 55 cm

45 cm 45 cm

5 5 cm 5 5 cm

AREA 51

DETAIL_aa_d3

DETAILS SCHNITT A-A

1:5

1:5

KOGELNIG DATUM 06.02.18

Detailzeichnungen 22

2 20

5.705.70 m m

12 cm 3.853.85 cm 5cm cm 12 cm 5 cm

20

AIGUL AKHMETZIANOVA DIMITRI VAN DE SIJPE KONSTANTIN KIRILOV CHRISTIAN LIPPOLIS KIVANÇ MERTEK


ANSICHT

SCHNITT

1:20

1:500

PERSPEKTIVE OST

GRUNDRISS

1:20

AREA 51

KOGELNIG DATUM 06.02.18

AIGUL AKHMETZIANOVA DIMITRI VAN DE SIJPE KONSTANTIN KIRILOV CHRISTIAN LIPPOLIS KIVANÇ MERTEK

Schnitt- und Ansichtszeichnung der südlichen Fassade | Grundrisszeichnung des Wohnzimmerbereiches Außenperspektive Ost

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Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten Professor: Prof. Dipl.-Ing. Uta Graff Assistent: Benedict Esche Gruppenmitglieder: Jakob Deffner

Ort: Dieses Modell ist das Ergebnis eines konzeptuellen Projekts, das sich auf das Thema „Schwellenräume“ bezieht, das teilweise während unserer Zeichenreise nach Ravenna (Italien) ausgeführt wurde. Während unseres Ausflugs mussten wir einen Raum erforschen, von dem wir annehmen, dass er die Eigenschaften einer Schwelle hat. Entwurf: Das später in München fertiggebaute Modell stellt eine der zahlreichen japanischen Holzverbindungen dar, die in der japanischen Baukultur stark vertreten sind. Sie unterscheiden sich deutlich von den europäischen Holzverbindungen durch ihre Verzahnung, die durch die außergewöhnliche Form der Zinken erfolgt.

Schwellenraum

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Außerdem ist eine Dynamik während des Verzahnungsprozesses zu betrachten. Dieser Prozess verdeutlicht einen Übergang zu einer steifen Verbindung von zwei Holzkörpern, die es sich in einer eigenartigen Schwelle umwandelt. Die konzeptuelle Darstellung anhand des Modells der japanischen Holzverbindung stimmt mit unserer Wahrnehmung eines Schwellenraumes überein. Der Schwellenraum entsteht nämlich in dem Übergangsbereich von zwei Haupträumen und verwirklicht eine Verbindung zwischen diesen Räumen.


Ansicht der zwei Holzkรถrper 25


Vordere Ansicht der Verbindung 26


Seitliche Ansicht der Verbindung 27


Lehrstuhl für Bildende Kunst Professorin: Tina Haase Assistent: Gruppenmitglieder: Axel Rasmussen, Christaian Lippolis, Dimitri Van De Sijpe, Mohamed Ghoneim

Ort und Aufgabe: Als eine Aufgabe während einer Reise nach Ingolstadt sollten wir im Unterdachbereich der größten Kathedrale Ingolstadts „Unsere Liebfrauenmünster“ eine räumliche Installation entwickeln. Als Ort für die Installation haben wir das Bereich zwischen den letzten zwei Dachstühlen. Das war eine besondere Stelle, die sowohl durch die angereihten Dachstühle aus der Distanz, als auch aus der nähren Umgebung sichtbar ist. Entwurf: Noch am Anfang des Arbeitsprozesses haben wir uns auf einen Haufen verlassener und unbenutzter Ziegel im Dachbereich gestoßen. Die Entscheidung für die Nutzung der Ziegel für die Installation lag an ihrem untrennbaren Charakter als Konstruktionsund Schutzelement des Dachaufbaus.

Kunstinstallation

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Wir haben die Ziegel mithilfe von transparenten Fäden an den Rähm und Kehlbalken aufgehängt, als hätten sie frei im Raum geschwebt. Die Reihe von Holzstühlen verstärkt den zweidimensionalen Charakter und schafft eine eingeschränkte Vorstellung für die Anzahl der Ziegel und deren Lage im Raum gebildet zu werden. Wenn man sich dem Ausstellungsraum nähert, dann entdeckt man den dreidimensionalen Charakter der aufgehängten Ziegel. Das könnte auch den Zuschauern erlauben, sich den Raum anhand der Ziegel zu vermessen und schließlich dem räumlich massiven Dachstuhl der Kathedrale nahezukommen.


Perspektivisches Bild auf der Installation 29


Lehrstuhl für Statik und Festigkeitslehre Professor: R. Barthel Assistent: Jakob Weiler Gruppenmitglieder: Axel Rasmussen

Ort: Am Ufer des Chiemsees bei Übersee soll aus der temporären Seebühne eine dauerhaft genutzte Seebühne entstehen. Dazu soll eine Überdachung geplant werden. Die Überdachung soll eine Grundfläche von 10 x 25 Meter überspannen und eine lichte Höhe von 8 Meter haben. Der Bauherr gibt als Konstruktionsmaterial Stahl vor.

Tragwerksentwurf

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Entwurf: Nach den angegeben Maßenund Materialvorgaben konnte man mit einer raffinierten Stahlkonstruktion rechnen, die in seinem Überdachungsbereich aus einem weiterspannenden, im vorderen Teil aufgebauten Hauptfachwerkträger (Stahlprofil: IPE 220), einem am hinteren Rand aufgesetzten Vollwandträger (Stahlprofil: IPE 270) besteht. Für die umlaufenden Stützen werden zwei unterschiedlichen Profilarten genutzt – die vordere zwei, am Fachwerkträger angeschlossenen Stützen werden mit HEB 200 ausgeführt und die restlichen - mit HEB 160.


Vordere Ansicht des Tragwerksentwurfs

Perspektivisches Bild auf den Tragwerksentwurf 31


Inhaltsverzeichnis

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MOTIVATION PROJEKTE TUM

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Studies of Sameness Konstruktion 4

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Künstlerkolonie Konstruktion 3

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Schwellenraum Entwerfen und Gestalten

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Kunstinstallation Bildnerisches Gestalten

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Tragwerksentwurf Tragkonstruktion

PROJEKTE ROMA TRE 34

Fassadenpflege und Restaurierung Restaurierung und Denkmalpflege

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Projekt für öffentliche Räume Landschaftsarchitektur

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Restaurierung und Denkmalpflege (ital. Laboratorio di Restauro) Professorin: Maria Margarita Segarra Lagunes Assistent: Antonio Belmonte Gruppenmitglieder: Anna Esperanca, Ornella Rastoll, Chiara Battistelli, Lorenzo Cupellini

Ort: Die südliche Kante des Stadtviertels „Testaccio“ liegt an den Resten der ehemaligen römischen Stadtmauer. Am Anfang des 19. Jh. wurden die ersten Wohngebäude auf die ehemaligen, nach einem Raster eingeordneten Weintraubenfelder gebaut. Die Mehrheit der Gebäude haben ein quadratisches Grundstück, dessen Form durch das ähnliche Fassadenbild von allen vier Seiten des jeweiligen Gebäudes stark lesbar ist. Diese spezifische Gebäudetypologie ist noch durch die Nutzung einheitlicher Fensterformate und den vorhandenen Innenhof gekennzeichnet.

Entwurf: Als eine erste Fase des Projekts beschäftigt sich man mit einer vertieften geschichtlichen Analyse des jeweiligen Stadtviertels bzw. der jeweiligen Zone, indem man einen Schwerpunkt auf die Baugeschichte und die Stadterweiterung legt. Im weiteren Lauf setzt sich das Projekt mit der zeichnerischen Analyse des gebauten Kontexts um – die Fassadenelementen und deren Zusammenhang mit der Materialität, sowie die unterschiedlichen Arten von Schäden auf der Fassadenoberfläche. In der Schlussfase werden Verbesserungsvorschläge für die beschädigte Fassade angegeben, die einen Beitrag für ein einheitliches und gepflegtes Fassadenbild leisten.

Fassadenpflege und Restaurierung

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lli Chiara _ Cupellini Lorenzo Kirilov Konstantin _ Rastoll Ornella

Esercitazione III _ Il patrimonio culturale di Testaccio Proposte d’intervento

Laboratorio di restauro _ A _ 18-19 19.01.19 Segarra Lagunes Maria Margarita _ Belmonte Antonio

Aufgeteilte Ansichtszeichnung der beschädigten Fassade (links) und des gepflegten Fassadenbilds (rechts) 35


Analyse der Fassadenmaterialien 36


Via Alessandro Volta

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3

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on

lVer si

tiona

duca

GSE

Presenza di vegetazione Degrado legno Esfoliazione EfflorescenzaAlterazione Distacco di vegetazioneMacchia Fratturazione Efflorescenza PresenzaDilavamento diCromatica vegetazione Distacco Distacco umidità Mancanza PO DI DEGRADO Efflorescenza Macchia di umidità Fratturazione Degradodilegno Efflorescenza Presenza ALTERAZIONE CROMATICA

DISTACCO

EFFLORESCENZA

Presenza di macchie biancastre sulla parte superiore della facciata.

Distacco dello strato superficiale tinteggiatura dall’intonaco sottostante.

CAUSA Interventi di restauro incuranti delle cromiè e dei materiali originari.

CAUSA Ritiri provocati dall’assorbimento differenziato dell’acqua nei vari strati; differenze rilevanti nelle dilatazioni termiche dei materiali; fenomeni di umidità; effetti meccanici dovuti all’azione di agenti atmosferici; errori esecutivi.

CAUSA Presenza di umidità che favorisce il trasporto di sali in soluzione all’interno dei materiali, provocando indebolimenti e fenomeni disgregativi; azione del vento che accelera l’evaporazione superficiale dell’acqua; sostanze saline aggiunte durante lavori di restauro.

CAUSA Infiltrazioni d’acqua; applicazione di verniciature pellicolanti su intonaco tradizionale a base di calce, cemento e pozzolana.

DILAVAMENTO

FRATTURAZIONE

VANDALISMO

DEGRADO ANTROPICO

Colori differenti tra diverse parti del bugnato al piano terra e utilizzo di bugne di intonaco sagomato ad imitazione di quelle che probabilmente erano in origine lastre di travertino.

Distacco di parti di intonaco soprattutto dalla parte superiore della facciata, dall’ultima cornice e dai balconi.

ESFOLIAZIONE

di

DEGRADO LEGNO

Presenza di alcune persiane con assi mancanti e legno vecchio e degradato. CAUSA Esposizione legno ad agenti atmosferici senza una adeguata protezione superficiale; invecchiamento naturale del materiale.

Vandalism Macchia di Effloresce

MACCHIA DI UMIDITÀ

Depositi nerastri discendenti localizzati in corrispondenza di giunti mai sigillati e sporgenze senza adeguati gocciolatoi. CAUSA

Malfunzionamento sistemi di smaltimenScoloritura di parti dipartiPresenza Colori differenti tra diverse del to della acque (gronde e sporgenze che di alcune Distacco dello strato Presenza nerastri discendenti di alcune grandi quantità d’acqua sugli Depositi nerastri disc Depositiconvogliano nerastri discendenti bugnato al piano terra e utilizzo di intonaci, situazioni di ristagne, Presenza di crepe più o gocciolatoi meno D Distaccodidicrepe parti di Presenza piùintonaco o meno Distacco di parti di intonaco ti di intonaco sporchi, infiltrazioni). localizzati corrispo localizzati in corrispondenza di in di Presenza di macchie Caduta di di parti di Presenza macch Presenza macchie Presenza di muschio sul bugne di intonaco sagomato ad Presenza di muschio sul Presenza di muschio sul consistenti su alcune parti di soprattutto parte superiore consistenti alcune parti di soprattutto dalla parte superiore a parte superioresudalla giunti mal sigillati ss giunti mal sigillati e sporgenze biancastre sulla parte calcestruzzo dai parte balconi biancastre sullaepa biancastre sulla DESCRIZIONE balcone di destra imitazione di quelle che balcone di destra balcone di destra intonaco e sulle cornici in stucco d della facciata, dall'ultima cornice intonaco e sulle cornici in stucco della facciata, dall'ultima cornice dall'ultima cornice senza adeguati gocc senza adeguati gocciolatoi superiore della facciata superiore della fac superiore della facciata probabilmente erano in origine e e dai balconi e dai balconi lastre di travertino Dilavamento formazione

Aggiunta di elementi in facciata che non apCause naturali: presenza di umidità; partengono al progetto originario (insegne, lampade); posa esterna di reti impiantistiche carbonatazione del calcestruzzo (tubazioni, impianti di condizionamento); CAUSA antenne in copertura e fili in facciata. Giunti mal sigillati che permettono (reazione tra anidride carbonica e calce all’acqua di infiltrarsi e di scorrere lungoScoloritura la di parti di Presenza di umidità che favorisce Movimenti naturali delle Presenza murature di umidità ch Presenza di umidità che favorisce naturali delle murature ella Movimenti parte cornice, scolorendo la tinteggiatura. idrata, fa diminuire il ph del materiale Rit Graffiti, scritte diffusi sulla Prospetto Via A. Ritiri provocati dall'assorbimento Ritiri provocati dall'assorbimento all'assorbimento tinteggiatura dell'ultima il trasporto di sali income soluzione cedimenti o assestamenti; ilMalfunzionamento trasporto disusali inVolta so il trasporto di sali in soluzione come del cedimenti o assestamenti; cestruzzo sist Malfunzionamento sistemi di causando l'ossidazione del ferro); Presenza di umidità; attacco di dif Presenza umidità; attacco di zoccolatura in travertino e suldi dei Presenza di in umidità; attacco didei differenziato dell'acqua nei vari differenziato dell'acqua nei vari 0 0.5 1 2 5 10m 'acqua nei vari cornice, corrispondenza all'interno materiali, incompatibilità tra gli strati di all'interno dei materiali all'interno dei materiali, incompatibilità ra, che presenta tra gli strati di smaltimento delle acqu smaltimento delle acque (gronde e anidride solforosa che può trasformarsi organismi autotrofi (sintetizzano le str organismi autotrofi (sintetizzano le bugnato organismi autotrofi (sintetizzano le strati; differenze rilevanti nelle strati; differenze rilevanti nelle rilevanti nelle giunti provocando indebolimenti e e tradi intonaco rivestimento provocando indebolime intonaco e tra rivestimento e tra le lastre di ardesia Esercitazioneprovocando Laboratorio restauro _sporgenze Ae _ 18-19 19.01.19 telli Chiara _ Cupellini Lorenzo che convog III _ Il patrimonioindebolimenti culturale di Testaccioe sporgenze che convogliano grandi Scoloritura di parti di tinteggiatura dell’ultima cornice, in corrispondenza dei giunti tra le lastre di ardesia.

Presenza di crepe più o meno consistenti su alcune parti di intonaco e sulle cornici in stucco. CAUSA Movimenti naturali della murature come cedimenti o assestamenti; incompatibilità tra gli strati di intonaco o tra rivestimento e supporto, movimenti causati da dilatazioni termiche differenziate tra i vari materiali, dall’assorbimento dell’acqua e dalle vibrazioni.

_ Kirilov Konstantin _ Rastoll Ornella

sostituzione cestruzzo con

Graffiti e scritte diffusi sulla zoccolatura in travertino e sul bugnato. CAUSA Atti vandalici.

Analisi del degrado

Giunti mal sigillati che permettono all'acqua di

Segarra Lagunes Maria Margarita _ Belmonte Antonio

Aggiu non ap origina estern impian

Atti vandalici

Analyse der Schäden auf der Fassadenoberfläche 37


Landschaftschaftsarchitektur und öffentliche Räume Professor: Annalisa Metta Assistent: Giulia Triolo Gruppenmitglieder: Clothilde Courtot, Adrien Lavacherie, Eri Marko, Lucie Taillardat

Ort: Das Institut „San Michele“ und die umliegenden öffentlichen Räume befinden sich in dem südlichen Stadtviertel von Rom „Ardeatino“, dessen Grenzen stark durch die hügeligen Grünflächen „Fossi Ardeatini“, den Park „Via Appia“ und die durchlaufende Großstraße „Cristoforo Colombo“ ausgezeichnet werden. Die Institut „San Michele“ und die umliegenden Freiflächen haben eine zentrale Lage in dem oben genannten Stadtviertel, jedoch bleiben eher geschlossen und schwierig erreichbar wegen der stark ausgeprägten Ummauerung, der mangelnden Pflege der öffentlichen Räume und der nicht festgelegten Funktion der Mehrheit der öffentlichen Freiflächen. Entwurf: Das Projekt setzte sich ausschließlich mit dem Abriss des abgrenzenden Ummauerungsbogens und der Erfindung eines funktionellen Systems der öffentlichen Räume um.

Die zentrale Lage des Instituts wurde durch die Durchführung von Fahrradwegen und Erbreiterung der Bürgersteige, die eine ununterbrochene Verbindung zwischen den angrenzenden Grünflächen über die Institutsfläche bis auf die Zone der Hauptstraße „Cristoforo Colombo“. Die Einführung von einer „Wohngebietszone“ auf bestimmten Straßen in der Nähe zu der Institut gewährleistet einen stärker ausgeprägten, offenen und sicheren Zugang zu der Institut „San Michele“ und den umliegenden öffentlichen Freiflächen. Die Verbesserung der Pflege für die Grünflächen im Innenbereich, die Durchführung von Fußgängerwegen, die im Zusammenhang mit der bestehenden Vegetation entworfen wurde, zählen zu den Projektabsichten in dem Innenbereich des Instituts „San Michele“.

Projekt für öffentliche Räume

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Visualisierung der Eingangssituation zum Institut “San Michele� 39


PERCORSI scala del quartiere 0

2019

50

EDIFICI

SUOLO MINERALE

SPAZI VERDI

STRADA INTERNA

PERCORSI ALL’INTERNO

ALBERI E VEGETAZIONE

Masterplan des Projekts 40

25

125 m


Visualisierung der Ruhezone innerhalb des Instituts “San Michele”

Visualisierung der Hauptfußgängerzone innerhalb des Instituts 41


Visualisierung der durchlaufenden Fußgängerzone außerhalb des Instituts “San Michele”

Visualisierung des neu gewachsenen Waldes und des durchlaufenden Wegs innerhalb des Instituts “San Michele” 42


Visualisierung des Kinderspielplatzes und der durchlaufenden Pergola innerhalb des Instituts “San Michele� 43


Kontakt


kirilov.v.konstantin@gmail.com kirilov.konstantin97@gmail.com +39 333 7635113 /in/konstantin-kirilov-118a80183/


Konstantin Kirilov Juli 2019

Profile for kirilov.v.konstantin

Architektur Portfolio 2016-2019/ Architecture Portfolio 2016-2019  

Architektur Portfolio 2016-2019/ Architecture Portfolio 2016-2019  

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