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für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. JAHRGANG | ERSCHEINT ALLE 14 TAGE

2020 | 11 24. MAI – 6. JUNI

IM SCHATTEN DES ERSTEN ­VATIKANISCHEN KONZILS

ÖKUMENE – NEUE SCHRITTE

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focus

aus kirche und welt

Die meist projektorientierte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Konfessionen ist vielerorts selbstverständlich geworden. Zahlreiche Handlungsfelder der Ökumene sind im Kanton Solothurn auch institutionell abgesichert: die Spitalseelsorge, die Gefängnisseelsorge, die Gehörlosenseelsorge, die Notfallseelsorge, die Ausbildung der Religionslehrpersonen (OekModula) usw. Das bedeutet, dass das Gelingen nicht mehr allein vom guten Willen einzelner Personen abhängt, sondern zur gemeinsamen Aufgabe der Kirchen geworden ist. In St. Gallen ist der ökumenische Religionsunterricht deshalb durch ökumenische Unterrichtskommissionen ergänzt worden, die diesen Unterricht behördlich mittragen und verantworten. In Bern treten die reformierten Kirchgemeinden Markus und Johannes und die katholische Pfarrei St. Marien für die Christinnen und Christen des Quartiers gemeinsam als «Ökumene Bern Nord» auf. Noch einen Schritt weiter wollen der evangelische Landesbischof von Hannover und der katholische Bischof von Hildesheim gehen. Sie sagen, dass es in Zukunft Kirchgemeinden mit evangelischen und katholischen Mitgliedern unter einem Dach geben wird. Sind das Schritte für eine ökumenische Zukunft? «Schaut hin» heisst das Motto des ökumenischen Kirchentages 2021 in Frankfurt. Dort soll gemeinsam über solche Schritte nachgedacht werden. Noch ist es bewusst unscharf, noch muss man genau hinschauen und überlegen, was es sein könnte. Aber nur so lässt sich Neues erkennen und erhoffen. KUNO SCHMID

Bild von «Kirche in Not» zur Verfügung gestellt

ÖKUMENE – NEUE SCHRITTE

Gläubige aus Venezuela bedanken sich für die Hilfe.

GEBETSKETTE UM DIE WELT

Das Hilfswerk «Kirche in Not» nimmt den Aufruf von Papst Franziskus auf und unterstützt die weltweite Verbundenheit in der Corona-Krise durch das Rosenkranzgebet. Das Perlengebet ist weltweit und seit vielen Jahrhunderten in der katholischen Kirche verankert. Es gibt jenen Halt, die vom Virus betroffen sind, in Quarantäne ausharren müssen und auf Hilfe hoffen. Es stärkt aber auch die Helfenden und alle, die auf ein normaleres Leben hoffen. Dabei denkt das Hilfswerk «Kirche in Not» auch an die Menschen in den Entwicklungsländern, mit denen sie durch ihre Projekte verbunden sind. Sie berichten von Schwestern, die sich in der Ukraine um Kranke kümmern oder von der engagierten Arbeit der Kirchen in krisengeplagten Ländern wie Syrien, Niger oder Venezuela. Hier ist materielle Hilfe und die Verbundenheit durch eine weltweite Gebetskette besonders gefragt. www.kirche-in-not.ch

75 JAHRE NACH DEM KRIEG

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Es blieb ein zerstörtes Europa in Not und Elend. Auch die Verbrechen des Naziregime gegenüber der jüdischen Bevölkerung und Andersdenkenden wurden für alle sichtbar. Seither forderten überlebende Katholiken, die damals in den Widerstand gingen, eine kritische Klärung der Rolle der Kirchenleitung in der Nazizeit. Durch die Anweisung der damaligen Bischöfe zur «treuen Pflichterfüllung bis zuletzt» fühlten sie sich im Stich gelassen. Im Herbst 2019 entzog nun die Stadt Konstanz dem früheren Freiburger Erzbischof Conrad Gröber die Ehrenbürgerschaft wegen seiner Kollaboration mit den Nazis. Erstmals hat sich jetzt auch die Deutsche Bischofskonferenz für das Verhalten ihrer Vorgänger entschuldigt und sich in einem umfassenden Dokument beschämt gezeigt. «Indem die Bischöfe damals kein eindeutiges ‹Nein› aussprachen, machten sie sich mitschuldig an Krieg und Verbrechen», sagt der Vorsitzende Bischof Georg Bätzing. www.katholisch.de

TITELSEITE: Papstkrone «Tiara» im Vatikanmuseum. Papst Paul VI. legte sie 1964 als «Verzicht auf menschliche Herrlichkeit und Macht» nieder.

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editorial

«Erzählen ist Umgehen mit Zeit. ­Eine ­Geschichte hat einen Anfang und ein Ende – wie das Leben.»



Peter Bichsel Aus: Peter Bichsel: Was wäre, wenn? Kampa Verlag Zürich 2018, Seite 71. Peter Bichsel feierte am 24. März 2020 seinen 85. Geburtstag.

KUNO SCHMID | CHEFREDAKTOR

SONDERFALL SOLOTHURN Solothurn ist der einzige Deutschschweizerkanton, der den Kompetenzbereich «Ethik, Religionen, Gemeinschaft» aus dem Lehrplan 21 gestrichen hat. Es ent­ spreche nicht der Solothurner Schultradition, sich mit «Religion» zu beschäftigen, man überlasse diesen Kompetenzaufbau dem kirchlichen Unterricht, hiess es. Wirken da immer noch die Abgrenzungen des 19. Jahrhunderts nach?

Mediensonntag

In seiner Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel 2020 legt Papst Franziskus den Fokus auf das Erzählen von Geschichten. In jeder Geschichte wird etwas vom Leben der Menschen hinein gewoben. Wie Fäden zu «Textilien» werden, entstehen aus Ereignissen erzählbare «Texte». Es ist die Aufgabe der Journalistinnen und Journalisten, solche Geschichten zu «texten», auch im Bereich von Glaube und Kirche. In der Schweiz erfüllt nebst den Pfarrblättern das Katholische Medienzentrum diesen Auftrag und publiziert auf dem Newsportal kath.ch Geschichten des christlichen Lebens in der Schweiz. Ueli Abt von kath.ch schreibt: «Entscheidend ist das Aufspüren von Geschichten oder nur schon von erzählerischen Elementen. Fakten bleiben Fakten. Wenn Journalisten Unwichtiges weglassen und damit die dargestellte Situation dramatischer machen, geschieht es mit dem Ziel, Wesentliches sichtbar zu machen. Ein solcher Text folgt der Devise: Sage nicht, was du zu sagen hast. Sondern erzähle es.» www.kath.ch

INHALT

Medien7

Schwerpunkt4 Erstes Vatikanisches Konzil

Liturgischer Kalender Namenstage

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Innehalten6

Aktuell8  Pfarreien10 Region 9 Jugend32

Damals war die Solothurner Bevölkerung polarisiert. Radikale konservative Katholiken stellten die von den Bürgern seit 1830 erkämpfte demokratische Ordnung infrage. Für sie galt nur die Autorität des Papstes, die Kirche stand über jeder staatlichen Ordnung. Entsprechend radikalisiert waren auch ihre Gegner, die liberalen Katholiken. Sie wollten den jungen demokratischen Staat und die bürgerlichen Freiheiten verteidigen und erachteten es als unabdingbar, dass dazu die Macht der Kirche eingeschränkt werden musste. Katholiken standen gegen Katholiken. Misstrauen und Feindschaft prägten Generationen und spalteten Vereine und Dörfer. Vieles wäre noch differenzierter zu sagen und manche Positionen werden bis heute vertreten. Bei kantonalen Wahlen siegten jeweils die liberalen Kräfte deutlich. Gleichzeitig blieb die Bevölkerung mehrheitlich katholisch. Nur wenige entschieden sich später für die neugegründete christkatholische Kirche. Liberal und katholisch – Sonderfall Solothurn. Innerkirchlich setzte sich jedoch nach dem I. Vatikanum (1870) die konservative, antimoderne Haltung voll durch. Liberale wurden vielerorts über Jahrzehnte durch die Pfarrer und die «Schwarzen» auf Distanz zur Kirche gehalten. Ein Grossteil der Solothurner Katholikinnen und Katholiken ist deshalb schon seit 150 Jahren zu Fernstehenden geworden. Sonderfall Solothurn. Das alles hat sich in den letzten Jahrzehnten entspannt und gewandelt. Aber die Zurückhaltung gegenüber Religion und Kirche ist geblieben und zeigt sich auch darin, dass der Kanton Solothurn einen hohen Anteil an distanzierten Christen und viele Kirchenaustritte aufweist. Trotz guter Initiativen scheint die Kirche für manche auch heute fest in der Hand von Konservativen zu sein, und ein entspannter Dialog über Religionen in Schule und Gesellschaft bleibt schwierig. Ich wünsche Ihnen segensreiche Pfingsttage.

Kuno Schmid 11 | 20 20

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schwerpunkt

Im Schatten des Ersten ­Vatikanischen Konzils Vor 150 Jahren tagte das Erste Vatikanische Konzil. Im damaligen Zeitalter des Imperialismus erhob auch die Kirche den Papst zu einem absolutistischen, geistlichen Monarchen mit weltweitem ­Herrschaftsanspruch. Die dreifache Papstkrone «Tiara» war Symbol dieser Herrschaft und wurde ­gedeutet als «Vater der Könige, Oberhaupt der Welt und Statthalter Christi». Manche Debatten und ­Beschlüsse wirken aus heutiger Sicht geradezu bizarr. Aber die Konzilsbeschlüsse von 1870 ­prägen die Kirche bis heute. Kuno Schmid befragt dazu ­Stephan Leimgruber, den emeritierten ­Theologieprofessor und ehemaligen Solothurner Kantonsschullehrer.

Das Erste Vatikanische Konzil (8. Dezember 1869 bis 1. September 1870) wurde nach nur neun Monaten abrupt abgebrochen, weil der Kirchenstaat und Rom erobert und dem vereinigten Italien angeschlossen wurden. War das Konzil eine verzweifelte letzte Machtdemonstration, um den Verlust des Kirchenstaates abzuwenden?

Option für die Armen wie in der lateinamerikanischen Befreiungstheologie. Vielmehr gab es zahlreiche Verbindungen mit der Oberschicht. Die Bischöfe waren bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch in der ­ Schweiz z. T. adelige Fürstbischöfe mit eigenen Territorien.

Stephan Leimgruber: Das Erste Vatikanum war für mich eine (durchaus problematische) Antwort auf den seit der Französischen Revolution gärenden Konflikt um die Macht in Kirche und Staat. Die Kirche wusste sich bedroht von weltlichen Mächten. Sie bangte um ihre Hoheit in Glaubens-, Wissens- und Sittenfragen. Es gab noch keine Pluralität von Standpunkten, die zu tolerieren waren, sondern nur den einen wahren und richtigen Standpunkt. Natürlich spielte auch der Verlust des Kirchenstaates im Sinne eines Machtverlustes eine Rolle.

Die katholisch-konservative Bewegung der «Ultramontanen» forderte, dass das Konzil den sogenannten «Syllabus» als Glaubenslehre definieren sollte. Dazu kam es aber nicht. Worum geht es beim «Syllabus»?

Die Zeit vor dem Konzil war geprägt von philosophischem, politischem und auch gewalttätigem Ringen um Freiheitsrechte und Mitbestimmung der Bürger. Warum hat sich die Kirche so einseitig auf die Seite des «Ancien Régime» und der traditionellen Monarchien gestellt?

SL Zur damaligen Zeit stand die Kirche nicht auf der Seite der Armen und traf noch keine 4

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SL Der «Syllabus errorum» war eine Sammlung von Irrtümern, die Papst Pius IX. den zeitgenössischen Strömungen anlastete. Sie muten heute «bizarr» an, wie Redaktor Schmid im Lead meint. Dazu gehörten die Verurteilungen der Religionsfreiheit, der Gewissensfreiheit, des Atheismus, des Protestantismus. Mit der Verurteilung aller Entwicklungen der Moderne verteidigt der Papst die alleinige Deutungshoheit der Kirche gegenüber der Wahrheit und wehrt sich gegen die Ansprüche, die Kirche der staatlichen Gewalt und Rechtsordnung zu unterstellen. «Der römische Papst kann und muss sich mit dem Fortschritt, dem Liberalismus und der gegenwärtigen Zivilisation versöhnen und vergleichen.» Mit der Verurteilung dieses Satzes schliesst der «Syllabus errorum» ab.

Das Zweite Vatikanische Konzil machte den Weg für eine dialogische Beziehung zur Welt frei, hat die Religionsfreiheit proklamiert und damit den Syllabus korrigiert. tattdessen verkündete das Erste VatikaS nische Konzil die sogenannte «Unfehlbarkeit des Papstes», die der Schweizer Theologe Hans Küng mit dem «Verbleiben der Kirche in der Wahrheit» umschrieb. Wie ist diese Unfehlbarkeit zu verstehen?

SL Die Unfehlbarkeit ist ein heute ungeeigneter Begriff, weil er mit einem Maximalismus aufgeladen ist, der heutigem Denken fern ist. Es geht nicht um die moralische Vollkommenheit des Papstes, sondern um die Botschaft der Kirche. Besser ist der Begriff «Unzerstörbarkeit», d.  h. die Kirche wird vom Hl. Geist in der Wahrheit gehalten und geht nicht einfach in die Irre. Unfehlbarkeit bezieht sich auf – unter strengen Auflagen formulierte – Dogmen, nämlich, wenn der Papst als «oberster Hirte und Lehrer aller Christen in Glaubens- und Sittenfragen» endgültig entscheidet. Bis jetzt ist es zu einer einzigen Äusserung des unfehlbaren Lehramts gekommen: 1950 das Dogma der Aufnahme Mariens in den Himmel. as zweite Dogma des Konzils betrifft die D rechtliche Stellung des Papstes, den soge-


schwerpunkt nen sich geschwisterlich. Beide haben ähnliche Probleme. Theologisch hat man sich stark angenähert: Die Christkatholiken haben auch ein Bischofsamt; sie feiern die Sakramente und verstehen sie praktisch gleich wie die römisch-katholischen Christinnen und Christen. Die liturgische Erneuerung und der Religionsunterricht sind auch bei ihnen grosse Themen. Unterschiedlich ist die Lebensform der Pfarrer, und über die Papstdogmen könnte man wohl reden. Einige katholische Theologen (und Theologinnen) sind zu den Christkatholiken gegangen, weil sie heiraten wollten und den Papst nicht für so wichtig empfanden. icht alle haben sich der ChristkatholiN schen Kirche angeschlossen. Aber viele liberal denkende Katholiken blieben auf Distanz zur Kirche und fühlen sich bis heute ausgegrenzt. Was kann ihnen heute gesagt werden?

Das Erste Vatikanische Konzil fasste seine Beschlüsse im Petersdom in Rom.

nannten «Jurisdiktionsprimat». Wurde damit der römische Zentralismus begründet?

SL Der Jurisdiktionsprimat betrifft die oberste innerkirchliche Rechtsgewalt. Der Papst kann sie in jeder Hinsicht frei ausüben und die Gläubigen sind ihr im Gehorsam unterworfen. Hier wird bereits sprachlich ein Untergebenenverhältnis zum Ausdruck gebracht, in dem sich unsere Zeitgenossen nicht mehr verstanden wissen. Theologisch kommt das Ernstnehmen des Gewissens und des Glaubenssinnes der Gläubigen dazu. Stimmt der Vorwurf, dass der katholische Glauben auf einen bedingungslosen Gehorsam gegenüber der päpstlichen Autorität reduziert wurde?

SL Ich vermute ja und erinnere mich an die Fragen des Bischofs bei der Priesterweihe: «Versprichst du mir und meinem Nachfolger Ehrfurcht und Gehorsam?» Da gehört heute sicher ein Mitspracherecht und das Einbringen der eigenen Gedanken in einen Lernprozess hinein, sonst wäre es ja ein Kadavergehorsam, der für Menschen unwürdig ist. I nwiefern hat das Zweite Vatikanische Konzil dieses Glaubens- und Kirchenverständnis korrigiert und warum blockieren

die Beschlüsse von 1870 trotzdem die Kirche bis heute?

SL Das Zweite Vatikanische Konzil musste das Erste ergänzen und insofern korrigieren. Es äusserte sich über die Bischöfe, die Priester und über die Laien. Es hat ein neues dialogisches Kirchenbild entworfen. Der Papst sollte nichts entscheiden ohne das Einverständnis der Bischöfe; ein Bischof sollte nicht selbstherrlich regieren, sondern den Glaubenssinn der Gläubigen einholen; ein Pfarrer sollte den Pfarreirat konsultieren, wenn es um wichtige Veränderungen geht. Die Beschlüsse des I. Vatikanums blockieren die Kirche heute, weil sie wörtlich in die Texte des II. Vatikanums aufgenommen wurden (v.a. Lumen gentium Nr. 22). Fazit: Die beiden Dogmen des I. Vatikanums (Unfehlbarkeit und Jurisdiktionsprimat) sollten heute neu formuliert werden. (Mutige vor!)

SL Victor Conzemius (1929–2017) hat mit seiner kirchengeschichtlichen Forschung viel zur Rehabilitierung der liberalen Katholiken beigetragen. In der Pastoral gibt es einen Topos: Seelsorge für kirchlich Distanzierte, d. h. für Menschen, die durchaus christlich denken, aber der Kirche konkret vor Ort entfremdet sind. Mit ihnen sollten die Seelsorgenden vermehrt das Gespräch suchen. Welche Auswirkungen haben die Dogmen von 1870 auf die ökumenischen Gespräche mit den anderen christlichen Kirchen und auf die Suche nach der Einheit der Christen?

SL Es sind Stolpersteine, die heute im theologischen Diskurs unnötige Hindernisse bieten und die man, wie gesagt, neu formulieren sollte. Andererseits gilt es zu bedenken, dass jede der Kirchen ihre gewachsene Gestalt und Struktur aufweist und wahren möchte. Keine soll von der anderen absorbiert werden. Ökumene im Sinn der Annäherung der Verschiedenen, die aber in vielen Fragen einander nahestehen, insbesondere in den Grundfragen des Glaubens und Lebens.

I m Kanton Solothurn leistete damals die Mehrheit der Katholiken Widerstand gegen die Beschlüsse des Konzils. Aus den Protestversammlungen ging die Christkatholische Kirche hervor. Wie stehen die christkatholische und die römisch-katholische Kirche heute zueinander?

SL Die christkatholische und die römischkatholische Kirche verstehen sich heute nach meinen Erfahrungen gut und begeg11 | 20 20

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innehalten

liturgischer kalender und namenstage

Schöpfungskraft, geheimnisvolle, erwecke unsere Sinne. Lass uns staunen über deine Wunder, Gold der Sonne, Pracht des Himmels, deine Stille, Blütensterne, Kraft des Baums, Lied des Vogels, Augenglanz der Liebe. Schöpfungskraft, du, Leben spendend, befrei uns von der Angst, vor Nicht-Genug, vor Fremden, vor dem Tod. Mach Mut für neue Schritte. Weck Freude am Andersartigen, am Miteinander und am Teilen. Schöpfungskraft, begeisternde, erfüll mit uns den Traum: Eine Welt, in der wir Menschen einander helfen, die Mitgeschöpfe gleichberechtigt achten, dem wunderbaren Erdball Sorge tragen, Gewalt der Friedenssuche weicht und Wahrheit, Schönheit unser Tun bestimmen.

Montag, 25. Mai N: Beda, Gregor, Maria Magdalena von Pazzi Dienstag, 26. Mai N: Philipp Neri, Alwin, Mariana Mittwoch, 27. Mai N: Augustin von Canterbury Donnerstag, 28. Mai N: Germanus, Wilhelm, Dietland Freitag, 29. Mai N: Paul VI., Maximin, Irmtrud, Bona Samstag, 30. Mai N: Reinhild, Jeanne d’Arc

WOCHE VOM 31. MAI BIS 6. JUNI 2020 Sonntag, 31. Mai PFINGSTEN Du sendest deinen Geist aus: sie werden erschaffen und du erneuerst das Angesicht der Erde. Ps 104,30 L1: Apg 2,1–11. L2: 1 Kor 12,3b–7.12–13. Ev: Joh 20,19–23. N: Petronilla, Aldo, Mechthild Montag, 1. Juni PFINGSTMONTAG Maria, Mutter der Kirche N: Justin, Simeon Dienstag, 2. Juni N: Marcellinus, Petrus, Armin, Blandina Mittwoch, 3. Juni N: Karl Lwanga, Morand

Amen.

Martin Voessler Der Arzt und Umweltaktivist ist 2019 als Radfahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Quelle: Daniel Frei / Hans-Adam Ritter (Hrsg.): Du weisst, wer wir sind. Basler Gebetsbuch, TVZ-Verlag Zürich 2018, Seite 205.

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Sonntag, 24. Mai 7. SONNTAG DER OSTERZEIT Sie verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern. Apg 1,14 L1: Apg 1,12–14. L2: 1 Petr 4,13–16. Ev: Joh 17,1–11a. N: Esther, Dagmar, Madeleine-Sophie

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Donnerstag, 4. Juni N: Chlothilde, Christa, Quirin Freitag, 5. Juni N: Bonifatius Samstag, 6. Juni N: Norbert, Kevin, Bertrand

www.liturgie.ch/26-liturgiepraxis/direktorium

Pfingsten

WOCHE VOM 24. BIS 30. MAI 2020


medien

FERNSEHEN SRF 1 Samstag, 19.50 Uhr, Wort zum Sonntag Sonntag, 10.00 Uhr, Sternstunde Religion Sonntag, 11.00 Uhr, Sternstunde Philosophie Monatlich eine Gottesdienstübertragung ZDF oder BR Sonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienstübertragung ARD Sonntag, 17.30 Uhr, Echtes Leben ORF 2 Sonntag, 12.30 Uhr, Orientierung Sonntag, 18.15 Uhr, Was ich glaube Dienstag, 22.30 Uhr, Kreuz und quer RADIO Radio SRF1 Samstag, 18.30 Uhr, Zwischenhalt Sonntag, 6.40/8.40 Uhr, Wort aus der Bibel Sonntag, 9.30 Uhr, Text zum Sonntag Radio SRF2 Kultur Sonntag, 8.00 Uhr, Blickpunkt Religion Sonntag, 8.30 Uhr, Perspektiven Sonntag, 9.00 Uhr, Sakral/Vokal Sonntag, 10.00 Uhr, Radiopredigten oder Radiogottesdienst Radio 32 Mittwoch, 15.45 Uhr, Oekumera Sonntag, 10.40 Uhr, Wiederholung

LITERATUR

WEBSITES www.medientipp.ch www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion www.fernsehen.katholisch.de www.religion.orf.at/tv www.vaticannews.va/de.html

FERNSEHEN

RADIO

Im Internet und über verschiedene Fernsehkanäle werden zusätzliche Gottesdienste und spirituelle Impulse übertragen. Beachten Sie die Angaben auf den Pfarreiseiten, in der Tagespresse oder auf der BistumsWebsite www.bistum-basel.ch → Corona-Update.

Sonntag, 24. Mai SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Religionspodcasts Wie neu sind digitale Angebote?

Sonntag, 24. Mai ZDF, 09.30 Uhr Evangelischer Gottesdienst Vertrauen aufbauen – ganz einfach!? Montag, 25. Mai Arte, 20.15 Uhr Das weisse Band Alle verschliessen die Augen. Dienstag, 26. Mai 3sat, 22.55 Uhr Der Wildheuer Ein Leben auf 1000 Metern.

Arte, 21.45 Uhr Mensch. Herbert Grönemeyer – mehr als ein Rockstar. Samstag, 30. Mai SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Wie neu geboren. Sonntag, 31. Mai SRF 1, 10.00 Uhr Katholischer Pfingst-Gottesdienst St. Gallen Rotmonten. Mittwoch, 3. Juni BR, 19.00 Uhr Einsamkeit Fluch oder Segen? Donnerstag, 4. Juni 3sat, 21.00 Uhr Die Macht des Vertrauens Nachhaltiger Corona-Effekt?

Donnerstag, 28. Mai 3sat, 20.15 Uhr Reif für den Knast? Straftätige Kinder. Freitag, 29. Mai Arte, 20.15 Uhr Imam wider Willen Konfliktreiches Vater-Sohn-Gespann.

Das kriegsbedingt vertagte, kurze Erste Vatikanische Konzil (1869–1870) wollte die Übel der Moderne abwehren und setzte auf Autorität und Gehorsam. Auf Kosten der Ortskirchen wurde die Macht des Papstes auf die ganze Kirche weltweit ausgedehnt. Vieles wurde seither ergänzt und korrigiert. Doch der Schatten dieses Konzils wirkt bis heute mächtig nach. Ein mutiger Paradigmenwechsel ist überfällig.

Peter Neuner Der lange Schatten des I. Vatikanums Wie das Konzil die Kirche noch heute blockiert Herder Verlag, Freiburg i.Br. 2019 240 Seiten, CHF 38.90, ISBN: 978-3-451-38440-0

3sat, 22.55 Uhr Die Kinder von Zaatari Hoffnung auf Rückkehr in die ­Heimat. Samstag, 6. Juni SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag: Ausgebrannt Depression und Spitzensport.

KINO | DVD

Regelmässige Sendungen

SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Silvia Huber, röm.-kath. Stefan Moll, evang.-method. SWR2, 12.05 Uhr Glücklicher ohne Wirtschafts­ wachstum? Ökumenischer Prozess «Umkehr zum Leben». Sonntag, 31. Mai SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Pfingstkirchen Eine weltweit wachsende Bewegung. SRF 2, 10.00 Uhr Kath. Pfingstgottesdienst St. Gallen Rotmonten. SWR2, 12.05 Uhr Zuhören – die Seele des Gesprächs Von der Kunst, genau hinzuhören. Montag, 1. Juni BR2, 08.05 Uhr Väter im Wandel Mehr als Wochenend-Papa.

Radiopredigten können über www.radiopredigt.ch nachgehört, nachgelesen oder ausgedruckt werden. Die Basler Bibelgesellschaft bieten neu auch einen Telefondienst an. Die Radio­predigten können über die Nummer 032 520 40 20 gehört werden.

Erhobenen Hauptes brennt Jeanne d’Arc am Ende auf dem Scheiterhaufen. Sie «brennt» schon vorher für die Freiheit ihrer Landsleute, für Gerechtigkeit und für Gott, dessen Aufträge sie unbedingt erfüllen will. Bruno Dumonts «Jeanne d’Arc»-Adaption ist eine Reflexion über Machtstrukturen und Willenskraft. Schonungslos entlarvt das Mädchen das kirchliche Gericht. Sie wird geopfert, um das System – die katholische Kirche – zu retten.

Jeanne Bruno Dumont, Frankreich 2019 Streaming über www.outside-thebox.ch 11 | 20 20

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aktuell

Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste im Bistum Basel Noch bleiben öffentliche Gottesdienste und Veranstaltungen verboten (Ausnahme: Abdankungen). Neu hat der Bundesrat Ende April mitgeteilt, dass Grossveranstaltungen (über 1000 Personen) bis Ende August untersagt sind. Dies legt nahe, Erstkommunionfeiern, Firmungen oder andere Festgottesdienste zu verschieben. GOTTESDIENSTE VORAUSSICHTLICH AB 8. JUNI Am 29. Mai 2020 wird der Bundesrat die nächsten Lockerungsschritte entscheiden, die ab dem 8. Juni 2020 gültig sein werden. Mit der Erlaubnis, wieder öffentliche Gottesdienste feiern zu können, ist also frühestens ab dem 8. Juni 2020 zu rechnen. Bis dahin soll das Schutzkonzept für das Bistum Basel in allen Pfarreien vorbereitet werden. Wo das Schutzkonzept nicht vollumfänglich eingehalten werden kann, bleiben öffentliche Gottesdienste untersagt. Der Gottesdienstbesuch und der Infektionsschutz sollen gleichermassen gewährleistet werden. Darum erwartet der Bischof von allen Selbstverantwortung, Vorsicht und Geduld. VORBEREITUNGEN ZUM INFEKTIONSSCHUTZ • An gut sichtbaren Stellen im Aussen- und Innenbereich der Kirche sind Plakate mit den Abstands- und Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) anzubringen. • Die Eingangstüren sind klar erkennbar zu kennzeichnen und andere Türen mit einer gut sichtbaren Markierung abzusperren. Gleichwohl müssen alle Türen aus feuerpolizeilichen Gründen jederzeit von innen und aussen geöffnet werden können. • Der Zugang zur Empore wird abgesperrt; sie ist nur für den Organisten / die Organistin und – falls die räumlichen Möglichkeiten es zulassen – für einen oder einige wenige Instrumentalisten / Instrumentalistinnen betretbar. • Der Einsatz der Kirchenchöre ist zurückhaltend zu planen, weil die Schutzmassnahmen kaum eingehalten werden können. Die Leitungen der Pfarreien und der Chöre sprechen sich ab. • Kirchengesangbücher werden nicht verwendet oder nach jedem Gebrauch desinfiziert. • Der Zugang zum Gotteshaus ist auf maximal einen Drittel seiner ordentlichen Besucherkapazität begrenzt. In jedem Fall ist den einzelnen Gläubigen ein Raum von mindestens vier Quadratmetern zuzuteilen. Die Einhaltung der notwendigen Abstände wird mit geeigneten Massnahmen sichergestellt (etwa: Sperrung jeder zweiten Sitzreihe; Entfernung von Stühlen). Farbige Markierungen der Plätze erleichtern die Orientierung. • Um zu vermeiden, dass bei gut besuchten Gottesdiensten Gläubige vor dem Gotteshaus abgewiesen werden müssen, werden Anmeldeverfahren mit Platzreservationen empfohlen. Sollten Gläubige keinen Einlass erhalten, so wird ihnen geraten, auf einen anderen Gottesdienst auszuweichen (Gottesdienst an einem anderen Ort oder zu einer anderen Zeit, allenfalls während der Woche). • Freiwillige rekrutieren, die als Kirchenordner/-innen eingesetzt werden können (ggf. Einsatzpläne vorbereiten). • Auf der Internetseite, im Pfarrblatt, im Schaukasten werden die konkreten Schutzmassnah-

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130 www.kirchenblatt.ch | info@kirchenblatt.ch

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men bekannt gemacht und die Gottesdienstbesucher/-innen ins richtige Verhalten eingeführt (z. B. Eintritt in die Kirche, Sitzordnung, Kommunionempfang, Verlassen der Kirche). VERHALTEN VOR DEM GOTTESDIENST • Die Kontaktstellen (Türgriffe, Handläufe, Handauflage der Kirchenbänke) sind zu ­säubern und zu desinfizieren, ebenso allenfalls vorhandene sanitarische Anlagen. • Die Weihwasserbecken bleiben bis auf Weiteres leer. • Die Gläubigen werden mit Wegweisern zu den klar gekennzeichneten, offen stehenden Eingangstüren und zu den Sitzplätzen gelenkt (Betätigung der Türgriffe vermeiden). Dabei sind die staatlich angeordneten Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Von der Pfarrei beauftragte Personen kontrollieren dies. • Die Gläubigen reinigen sich beim Eingang zum Gotteshaus die Hände mit einem viruziden Desinfektionsmittel. – Von der Pfarrei beauftragte Personen stellen Spender mit einer genügenden Menge an Desinfektionsmitteln bereit und sorgen für die lückenlose Handdesinfektion. • Die Gläubigen nehmen an den gekennzeichneten Orten Platz. Ihre Plätze sind gegenüber den Plätzen der vorderen oder hinteren freien Reihe versetzt. – Von der Pfarrei beauftragte Personen überwachen die Einhaltung dieser Ordnung. – Familien werden nicht getrennt, d. h. sie können die Plätze zwischen markierten Plätzen in einer Bank auffüllen. VERHALTEN WÄHREND DES GOTTESDIENSTES • Für den Einsatz von Vorsänger/-innen oder Instrumentalistengruppen besteht derselbe Spielraum wie für jene im weltlichen Kulturbereich. Es empfehlen sich hier Kantorengesänge (Wechsel zwischen einer Solostimme und kurzen Gemeindeversen) oder Kanones und Quartette. Der Gemeindegesang wird reduziert. • Messdiener/-innen, Lektoren/-innen können eingesetzt werden, sofern im Chorraum genügend Freiraum vorhanden ist. Die Bewegungen sind im Voraus abzusprechen. • Das Herumreichen der Kollektenkörbchen durch die Sitzreihen wird unterlassen; die Gläubigen legen ihre Kollekte beim Verlassen des Gotteshauses in ein Gefäss beim Ausgang. • Der Austausch des Friedensgrusses per Handschlag wird durch ein Lächeln/Zunicken ersetzt. • Die eucharistischen Gestalten (Brot und Wein) sind auch während des Hochgebets abzudecken (Palla). Der Vorsteher der Eucharistie desinfiziert sich zu Beginn der Gabenbereitung die Hände. Nur der Vorsteher der Eucharistie kommuniziert am Kelch. Konzelebranten kommunizieren «per intinctionem».

Adressänderungen sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Produktion und Druck Vogt-Schild Druck AG | Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen Tel. 058 330 11 73 | Fax 058 330 11 78 | kirchenblatt@vsdruck.ch

• Vor der Austeilung der Kommunion desinfizieren sich die Kommunionspender/-innen die Hände. Der Dialog «Der Leib Christi» – «Amen» wird vor dem Kommuniongang gemeinsam gesprochen. Die Austeilung der Kommunion erfolgt still und unter Beachtung der Hygienevorschriften. Auf dem Fussboden sind deutlich sichtbare Klebebänder anzubringen, die den vorgeschriebenen Mindestabstand beim Kommuniongang kennzeichnen. Beachten Sie bitte auch, dass die Wege zur Kommunionspendung und wieder zurück an den Platz die Abstände einhalten. Kommunionspender/-in und Kommunionempfänger/-in stehen je hinter einer Linie, die am Boden ausgezogen ist (hier beträgt die Distanz einen guten Meter). Mundkommunion ist nur kniend an einer Kommunionbank erlaubt. • Während des ganzen Gottesdienstes stehen von der Pfarrei beauftragte Personen an den Eingangs- bzw. Ausgangstüren, um sie im Bedarfsfall ohne Verzug zu öffnen. NACH DEM GOTTESDIENST • Von der Pfarrei beauftragte Personen öffnen die Ausgangstüren. • Die Gläubigen verlassen das Gotteshaus nach einer von der Pfarrei festgelegten Ordnung und unter Einhaltung der Abstandsregeln, und sie unterlassen vor dem Gotteshaus Gruppenansammlungen. Von der Pfarrei beauftragte Personen kontrollieren dies. • Alle Kontaktstellen sind zu säubern und zu desinfizieren, ebenso allenfalls vorhandene sanitarische Anlagen und verwendete Kirchengesangbücher. WEITERE ANORDNUNGEN • Auch für Wort-Gottes-Feiern, andere Wortgottesdienste, Tagzeitenliturgien oder Gruppenfeiern ist das Schutzkonzept einzuhalten. Symbolhandlungen mit irgendwelchen Gegenständen, die physische Kontakte bewirken, sind untersagt (insbesondere Weihwasser). • Betagte Priester entscheiden frei, ob und wann (sonntags, werktags) sie öffentlichen Gottesdiensten vorstehen. Wenn möglich verzichten sie auf die Kommunionspendung. • Die Kirchen und Kapellen bleiben tagsüber für den individuellen Besuch geöffnet. • Der Bischof entbindet weiterhin von der Sonntagspflicht. • Gläubigen, die krank sind oder sich krank fühlen, ist es untersagt, Gottesdienste zu besuchen. Sie können indessen die Kommunion unter Einhalten der Schutzmassnahmen durch dafür ausgebildete und beauftragte Personen zu Hause empfangen. Weitere Weisungen, Hinweise und Antworten auf häufig gestellte Fragen sind auf der Website des Bistums zu finden: www.bistum-basel.ch → Corona Update Redaktionsteam (allgemeiner Teil) Chefredaktor | Kuno Schmid | Grenchenstrasse 43, 4500 Solothurn | Heinz Bader, Balsthal| Dr. Urban Fink-Wagner, Oberdorf | Stephan Kaisser, Lommiswil| Monika Poltera-von Arb, Neuendorf | Reto Stampfli, Solothurn | Jugendseite | Daniele Supino, Solothurn Layout | Yvonne Bieri-Häberling, Oekingen


Region Einsendungen für diese Seite an Pfarreisekretariat St. Ursen | Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch

BEHÖRDEN UND FACHSTELLEN Bischofsvikariat St. Verena Bahnhofplatz 9 | 2502 Biel/Bienne Tel. 032 321 33 60 bischofsvikariat.stverena@bistum-basel.ch www.bistum-basel.ch Römisch-Katholische Synode des Kantons Solothurn Bahnhofstrasse 230 | Postfach 308 | 4563 Gerlafingen Tel. 032 674 42 02 info@synode-so.ch www.synode-so.ch KANTONALE FACHSTELLEN DER SYNODE Fachstelle Religionspädagogik Obere Sternengasse 7 | 4502 Solothurn Tel. 032 628 67 60 fachstelle@kath.sofareli.ch www.kath.sofareli.ch

RELIGIONSLEHRPERSONEN AN DEN KANTONSSCHULEN SOLOTHURN Stephan Kaisser | Allmendstrasse 6 | 4514 Lommiswil Tel. 032 641 32 10 | stephan.kaisser@ksso.ch Peter Lehmann | peter.lehmann@ksso.ch Andreas Ruoss | andreas.ruoss@ksso.ch Dr. Reto Stampfli | reto.stampfli@ksso.ch Jonas Widmer | jonawi@gmx.ch OLTEN Stephan Hodonou | Krummackerweg 31 | 4600 Olten | Tel. 062 296 36 37 | stephan.hodonou@kantiolten.ch Thomas Stirnimann | thomas.stirnimann@kantiolten.ch ANDERSSPRACHIGE SEELSORGE ITALIENISCHSPRACHIGE SEELSORGE Rossmarktplatz 5 | 4500 Solothurn Tel. 032 622 15 17 solothurn@missioni.ch oder mciso@bluewin.ch

Fachstelle Diakonie und Soziale Arbeit Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 12 info@fadiso.ch www.fadiso.ch Kantonale Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Solothurn Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 10 kast@jubla-so.ch www.jubla-so.ch juse-so Kirchliche Fachstelle Jugend Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 08 sekretariat@juse-so.ch www.juse-so.ch

SPANISCHSPRACHIGE SEELSORGE Rue de Morat 48 | CH 2502 Biel/Bienne Tel. 032 323 54 08 mision.espanola@kathbielbienne.ch PORTUGIESISCHSPRACHIGE SEELSORGE Zähringerstrasse 25 | 3012 Bern Tel. 031 533 54 42 mclportuguesa@kathbern.ch KROATISCHSPRACHIGE SEELSORGE Reiserstrasse 83 | 4600 Olten Tel. 062 296 41 00 sito.coric@gmx.net SPEZIALSEELSORGE SPITALSEELSORGE Bürgerspital Solothurn Tel. 032 627 31 21

Fachstelle Kirchenmusik Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 05 sekretariat@kirchenmusik-solothurn.ch www.kirchenmusik-solothurn.ch

Psychiatrische Dienste Tel. 032 627 11 11

VON DER SYNODE BEAUFTRAGTE FACHSTELLEN Caritas Solothurn Niklaus Konrad-Strasse 18 | 4501 Solothurn Tel. 032 621 81 75 info@caritas-solothurn.ch www.caritas-solothurn.ch Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen, Partnerschaft und Familie Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität www.velso.ch REGIONALSTELLE SOLOTHURN Rossmarktplatz 2 | 4500 Solothurn Telefon 032 622 44 33 solothurn@velso.ch

Kantonsspital Olten Tel. 062 311 41 11 www.spitalseelsorge.ch GEFÄNGNISSEELSORGE gefaengnisseelsorge.so@bluewin.ch GEHÖRLOSENSEELSORGE Tel. 031 869 57 32 / 078 833 51 01 felix.weder@kathbern.ch NOTFALLSEELSORGE Tel. 117 www.notfallseelsorge.ch/so

REGIONALSTELLE GRENCHEN Solothurnstrasse 32 | 2540 Grenchen Telefon 032 652 19 22 grenchen@velso.ch

Ab 8. Juni 2020 werden vermutlich neue Bestimmungen gelten; wir werden Sie zu gegebener Zeit entsprechend informieren.

Gottesdienstübertragung durch Radio Maria Christi Himmelfahrt Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Liveübertragung der Eucharistiefeier aus der Kathedrale St. Ursen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit Weihbischof Denis Theurillat. Pfingstsonntag 31. Mai, 10.00 Uhr Liveübertragung der Eucharistiefeier aus der Kathedrale St. Ursen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit Bischof Felix Gmür.

Antoniusfest 2020 Samstag, 13. Juni Gottesdienste und Andacht mit Kindersegnung Wegen der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus entfallen in diesem Jahr sowohl der Festgottesdienst in der St.-Ursen-Kathedrale als auch die Kindersegnung und die Andacht mit Predigt im SLS-Areal. Im Vertrauen auf die Fürbitte des heiligen Antonius von Padua werden wir dennoch mit Ihnen verbunden sein.

REGIONALSTELLE OLTEN Hammerallee 19 | 4600 Olten Telefon 062 212 61 61 olten@velso.ch

GOTTESDIENSTE UND ANDACHTEN SOLOTHURN SAMSTAG

SONNTAG St.-Ursen-Kathedrale* 10.00, 19.00 St. Marien** 18.00 Jesuitenkirche 17.00 portugiesisch 9.30 italienisch Kloster Visitation 8.00 Kloster Namen Jesu 19.00 Vigil, keine hl. Messe 10.45, 17.00 Vesper Bürgerspital 10.00

ES ALL SAGT E ABG

Beichtgelegenheit in der Kathedrale: Jeden 1. und 3. Samstag im Monat, 16.30 – 17.30 Uhr. ** Beichtgelegenheit St. Marien: Jeden 2. und 4. Samstag im Monat, 16.30 – 17.30 Uhr. *

Aufgrund der Anordnungen des Bundesrats zur Eindämmung des neuen Coronavirus entfallen sämtliche öffentlichen Gottesdienste und Veranstaltungen bis auf Weiteres.

Weitere Hinweise: Aus dem genannten Grund entfallen auch die Andacht am 6. Juni in der Antoniuskapelle und das Sunntigskafi am 28. Juni.

Pfarreiwallfahrt der Männerkongregation Maria Himmelfahrt und der Franziskanischen Gemeinschaft Solothurn Leider muss die geplante Wallfahrt nach Oberdorf vom 26. Mai 2020 abgesagt werden.

Lange Nacht der Kirchen Aus den bekannten Gründen kann die Lange Nacht der Kirchen vom 5. Juni 2020 leider nicht stattfinden. Die Veranstaltung wird verschoben auf den 28. Mai 2021.

Pfarreiausflug St. Ursen und St. Marien Der geplante Tagesausflug der Pfarreien St. Ursen und St. Marien vom Mittwoch, 10. Juni 2020 ins Kloster Fahr, Unterengstringen, muss leider auch abgesagt werden. Das voraussichtliche Verschiebedatum ist der 9. Juni 2021.

Feier der Goldenen Hochzeit Diese jährliche Feier war für den 5. September 2020 in Olten vorgesehen. Leider kann dieser Anlass aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden. Über eine allfällige Verschiebung wird später informiert.

Wir wünschen Ihnen in dieser Zeit trotz allem Zuversicht, Kraft, viel Freude und danken für Ihr Verständnis. Mit freundlichen Grüssen, Antoniushaus Solothurn

OLTEN SAMSTAG SONNTAG St. Martin 18.00 St. Marien Kloster 6.45

9.30 11.00 8.00, 19.00

www.kath-solothurn.ch | www.katholten.ch 11 | 2020

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Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn Pfarradministrator | Dr. Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 | thomas.ruckstuhl@kath-solothurn.ch Pfarreiseelsorger i.A. | Basil Schweri | 032 623 32 11 | basil.schweri@kath-solothurn.ch Katechese | Annina Schmidiger | 032 623 32 11 | annina.schmidiger@kath-solothurn.ch | Ehe-/Familienpastoral | Carole Imboden | 032 623 32 11 | carole.imboden@kath-solothurn.ch Firmprojekt | Christiane Lubos | Baselstrasse 25 | 032 623 54 72 | firmprojekt@bluewin.ch Kirchenmusik | Konstantin Keiser | Domkapellmeister | konstantin.keiser@hotmail.com | Benjamin Guélat | Domorganist | benjamin.guelat@gmail.com | Andreas Reize | Leiter Singknaben | ar@singknaben.ch | Doychin Raychev | Organist St. Marien | d_raychev@windowslive.com

Der Lockdown der Jüngerinnen und Jünger zwischen Himmelfahrt und Pfingsten

Gottesdienste Das Versammlungsverbot bleibt voraussichtlich bis zum 8. Juni 2020 bestehen. Bitte beachten Sie das Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste im Bistum Basel auf Seite 8. Das Seelsorgeteam feiert einmal wöchentlich die Eucharistie, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Sonntag um 10.00 Uhr wird die Feier auf unserer Homepage aufgeschaltet. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf www.kath-solothurn.ch. ST.-URSEN-KATHEDRALE Sonntag, 24. Mai 10.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt 19.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Mittwoch, 27. Mai 12.00 Uhr, Chorgebet, abgesagt 12.15 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Samstag, 30. Mai 16.30–17.30 Uhr, Beichte, entfällt Pfingstsonntag, 31. Mai 10.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt 19.00 Uhr, Eucharistiefeier, entfällt

Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten befanden sich die Jüngerinnen und Jünger in einem «Lockdown». Sie zogen sich in die Häuser zurück, aus Angst vor Verfolgung. Viele haben Jesus als Auferstandenen gesehen. Mit ihm gesprochen und mit ihm Gottesdienst gefeiert. An Christi Himmelfahrt aber verabschiedet er sich aus dem Blickfeld, er ist natürlich immer noch mit ihnen, aber sie können ihn ab jetzt nicht mehr sehen. Das Christentum, wie es für sie bisher war, gibt es nicht mehr. Keine Gespräche von Angesicht zu Angesicht mit Jesus. Kein gemeinsames Teilen von Brot. Nichts ist mehr so wie es bisher war. Zukunftsängste plagten sie. Wie soll alles weitergehen? Sie mussten neue Wege finden, um mit Jesus und untereinander in Beziehung zu sein, aber wie? Jesus versprach ihnen, dass sie neue Wege finden werden. Zwar nicht sofort, aber bald. An Pfingsten war es soweit: Plötzlich erfüllt sie ein Feuer, eines im Herzen und ein anderes in der Gemeinschaft, ein neuer «Teamgeist» entstand. Sie merkten: Auch ohne Jesus zu sehen, können sie ein christliches Leben führen. Es war der Beginn einer neuen Form des Christentums, einer weltumspannenden Kirche, wo alle Menschen rund um den Globus untereinander und mit Christus in Verbindung stehen können. Nicht nur die Menschen, die gerade mit ihm in Israel unterwegs sind. Und das ist mein Wunsch an Sie und mich: Dass wir uns nicht unterkriegen lassen von der jetzigen Krise. Dass wir von den sieben Gaben des Heiligen Geistes gestärkt werden: Von Weisheit, Stärke, Verstand, Rat, Erkenntnis, Spiritualität und dem Vertrauen, dass eine liebende Hand letztlich alles zum Guten führt. Basil Schweri, Pfarreiseelsorger in Ausbildung

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Mittwoch, 3. Juni 12.00 Uhr, Chorgebet, abgesagt 12.15 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt JESUITENKIRCHE Sonntag, 24. Mai, 09.30 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission, abgesagt

Freitag, 5. Juni Herz-Jesu-Freitag 08.45 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt 18.30 Uhr, Rosenkranz der Männerkongregation Mariä Himmelfahrt, abgesagt Samstag, 6. Juni, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt ST. MARIEN Samstag, 23. Mai 16.30–17.30 Uhr, Beichte, abgesagt Pfarrer Thomas Ruckstuhl. 17.30 Uhr, Rosenkranz, abgesagt 18.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Sonntag, 24. Mai, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission, abgesagt Samstag, 30. Mai Pfingsten 17.30 Uhr, Rosenkranz, abgesagt 18.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Pfingstsonntag, 31. Mai, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission, abgesagt ST.-PETERS-KAPELLE Samstag, 30. Mai, 18.00 Uhr Hl. Messe der portugiesisch­ sprachigen Mission, abgesagt Samstag, 6. Juni, 18.00 Uhr Hl. Messe der portugiesisch­ sprachigen Mission, abgesagt ST.-URBAN-KAPELLE Donnerstag, 28. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt

Mittwoch, 27. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt

Donnerstag, 4. Juni, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt

Freitag, 29. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt

KLOSTER NAMEN JESU Alle öffentlichen Gottesdienste und religiösen Versammlungen sind untersagt. Homepage: www.namenjesu.ch

Samstag, 30. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt Pfingstsonntag, 31. Mai, 09.30 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission, abgesagt Pfingstmontag, 1. Juni, 09.30 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt Mittwoch, 3. Juni, 08.45 Uhr Wortgottesfeier, abgesagt

KLOSTER VISITATION Die Kirche ist für individuelle, persönliche Gebete geöffnet. Die Anbetung im Chor fällt weiterhin aus. Die geplanten Anlässe im Kloster fallen bis auf Weiteres aus. Homepage: www.klostervisitation.ch KIRCHE ZU KREUZEN Pfingstsonntag, 31. Mai, 18.00 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt


ST. URSEN | Propsteigasse 10 | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch | Sekretariat | Barbara Moos und Claudia Küpfert Öffnungszeiten | MO–DI 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI 8.30 –11.30 (Nachmittag geschlossen) | DO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Sakristan | Peter Schnetz | 079 611 07 57 | Sakristei | 032 622 87 71 ST. MARIEN | Propsteigasse 10 | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch | Sekretariat | Claudia Küpfert und Barbara Moos Öffnungszeiten | MO–DI 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI 8.30 –11.30 (Nachmittag geschlossen) | DO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Sakristan | Abwart | René Syfrig | 079 824 23 21 | Verwaltung | Roland Rey | Hauptgasse 75 | 4500 Solothurn | 032 622 19 91 | kg-verwaltung@kath-solothurn.ch

PSYCHIATRISCHE KLINIK Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr Pfingsten mit Abendmahl, abgesagt ANTONIUSKAPELLE Aufgrund der aktuellen Krisensitua­tion bezüglich des Coronavirus entfallen die Eucharistiefeiern und die Antonius­andacht bis auf Weiteres. Homepages: www.gem-sls.ch

Mitteilungen Gratulationen Wir gratulieren herzlich: zum 95. Geburtstag am 25. Mai, Frau Helene Baschung-Rohr; zum 93. Geburtstag am 27. Mai, Frau Martha Heim; zum 90. Geburtstag am 3. Juni, Frau Annemarie Burki; zum 85. Geburtstag am 28. Mai, Frau Rosa Marie Bosshard; zum 85. Geburtstag am 6. Juni, Frau Zita Tognelli; zum 80. Geburtstag am 31. Mai, Frau Rosmarie Cakici; zum 80. Geburtstag am 1. Juni, Herr Kurt Probst; zum 80. Geburtstag am 4. Juni, Herr René Hürzeler-Weiss. Wir wünschen unseren Jubilarinnen und Jubilaren einen frohen Festtag und für die Zukunft Gottes Segen. Todesnachrichten Aus unserer Pfarrei ist verstorben: am 7. Mai, Herr Alois Burki. Gott schenke dem lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Mediensonntag vom 23./24. Mai Bitte Spenden direkt überweisen an den Mediensonntag der kath. Kirche, Raiffeisenbank Sense-Oberland, Dorfplatz 7, 1735 Giffers: Kontokorrent Mediensonntag, IBAN CH34 8080 8002 9922 2163 9 (Vermerk: «Mediensonntag 2020»).

Shibashi St. Ursen Donnerstag, 28. Mai, 17.30–18.30 Uhr Pfarrsaal St. Ursen Dieser Anlass findet nicht statt.

Musikalische Andacht St. Marien Donnerstag, 4. Juni, 19.30 Uhr Zwei Celli duettieren Dieser Anlass ist abgesagt.

Tertianum Residenz Sphinxmatte Freitag, 5. Juni, 16.15 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt

Gottesdienstübertragung durch Radio Maria Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Liveübertragung der Eucharistiefeier aus der Kathedrale St. Ursen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit Weihbischof Denis Theurillat. Pfingstsonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr Liveübertragung der Eucharistiefeier aus der Kathedrale St. Ursen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit Bischof Felix Gmür.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Solothurn Infolge Pandemie wird die ordentliche Kirchgemeindeversammlung (Rechnungsgemeinde) verschoben auf den 30. November 2020. Sie fällt dannzumal zusammen mit der Budgetgemeinde. Die Kirchgemeinderatskommission

Kirchenmusik Samstag, 23. Mai, 11.30 Uhr Jesuitenkirche Das Orgelmatinee ist abgesagt. Freitag, 5. Juni, 18.00–24.00 Uhr St.-Ursen-Kathedrale und Jesuitenkirche Lange Nacht der Kirchen Dieser Anlass ist abgesagt und auf Freitag, 28. Mai 2021 verschoben.

Videoaufzeichnungen der Sonntagsgottesdienste Der Sonntagsgottesdienst vom 24. Mai 2020 in der St. Peterskapelle wird durch das Seelsorgeteam, unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert. Er ist ab 10.00 Uhr eine Woche lang auf der Webseite abrufbar: https://www.kath-solothurn.ch/ aktuelles-pfarreileben/videogottesdienst/ Der Gottesdienst vom Pfingst­ sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr wird von Radio Maria übertragen (DAB+ oder Internet).

Stägefest 2020 – Glacewagen Mit herzlicher Empfehlung Liebe Pfarreiangehörige Wenn wir vom Seelsorgeteam an die vergangenen «Stägefester» denken, haben wir schöne Erinnerungen. Es waren immer Feste der Begegnung unter den Menschen der Pfarrei, unter verschiedenen Generationen, von grosser Vielfalt. Es wurde diskutiert, gelacht, geschminkt, gegessen. Leider ist es uns nicht möglich, Sie auch in diesem Jahr zu einem «Stägefest» einzuladen. Und trotzdem laden wir sie ein! Zu einem «Stägefest» der etwas anderen Art. Am Sonntag, 7. Juni, wenn wir normalerweise das «Stägefest» mit ihnen gefeiert hätten, feiern wir unseren Gottesdienst wie gewohnt online. Ab 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen, beim Glacewagen auf der St.-Ursen-Terrasse vorbeizuschauen. Mit nebenstehendem Gutschein (bitte ausschneiden und mitbringen) wird Ihnen dort eine Glace ihrer Wahl spendiert. Wir hoffen Ihnen damit einen süssen Nachmittag zu bescheren und freuen uns auf die eine und andere Begegnung. Mit freundlichem Gruss und auf bald,

Mittagstisch St. Marien

Ihr Seelsorgeteam

Dienstag, 26. Mai, 12.00 Uhr Dieser Anlass findet nicht statt. 11 | 2020

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Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn

Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg Information über die Ergebnisse der Projektarbeit (Teil 1)

Was ist wichtig im Pastoralraum SO-UL Aus der Situationsanalyse ergeben sich wichtige pastorale Perspektiven für den Pastoralraum: • Es ist uns wichtig, in unseren Pfarreien und im ganzen Pastoralraum spirituell, gemeinschaftlich und solidarisch zu leben und zu handeln. Wir behalten die Interessen und Bedürfnisse aller Menschen in unserem Raum im Blick, besonders auch der Armen und Benachteiligten und der Konfessionslosen. • Die Ökumene mit den verschiedenen christlichen Konfessionen ist in unserem Pastoralraum zentral. • Wir respektieren die Stadt-Land-Unterschiede in unserem Pastoralraum. Im Pastoralraum befinden sich zwei städtische, zwei eher ländliche Pfarreien und eine «gemischte». Wir werden diese Unterschiede in unseren Angeboten und unserer Arbeitsweise respektieren. • Der Pastoralraum soll vermehrt konkrete Zusammenarbeit ermöglichen. • Ansprechpersonen vor Ort sind den Pfarreimitgliedern auch in Zukunft wichtig. Auch wenn alle Pastoralraumteam-Mitglieder im ganzen Pastoralraum präsent sein werden, so wird doch weiterhin eine Ansprechperson vor Ort dafür sorgen, dass sich die Menschen in der Kirche beheimatet fühlen. Thomas Ruckstuhl, Projektleiter

Fortsetzung (Teil 2) folgt im nächsten «Kirchenblatt» Nr. 12.

ZAHLEN und NAMEN Am 30. Oktober 2018 und am 18. Juni 2019 durften wir jeweils rund 100 Personen zu den Informationsabenden für das Pastoralraumprojekt begrüssen. Die dritte Information war auf den 7. Mai 2020 geplant. Bedingt durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie mussten wir den Anlass ausfallen lassen. Umso wichtiger ist es uns, die Ergebnisse des Pastoralraumkonzepts auf diesem Weg zu präsentieren. Pastoraler Entwicklungsplan des Bistums Basel Vor bald 15 Jahren startete im Bistum Basel ein umfassender Prozess zur Erneuerung der pastoralen Arbeit und der Strukturen in den Pfarreien. Es war Bischof Kurt Koch, der den Pastoralen Entwicklungsplan (PEP) mit dem Titel «Den Glauben ins Spiel bringen» 2006 verabschiedete. Dieser Entwicklungsplan sieht zur Erneuerung des Glaubens unter anderem die Errichtung von Pastoralräumen vor, in denen die Pfarreien, die Mitarbeitenden und die Gläubigen verstärkt zusammenarbeiten, gemeinsame Schwerpunkte setzen und Projekte entfalten. Quer durch das Bistum Basel hat Bischof Felix Gmür mittlerweile 70 der 100 Pastoralräume errichtet – im Kanton Solothurn 11 von 16. Am 23. August ist es so weit, dass der Bischof bei uns den Pastoralraum Solothurn-­ Unterer Leberberg (SO-UL) errichten wird. Antworten auf Herausforderungen unserer Zeit Die gesellschaftlichen Veränderungen fordern die Kirche zu allen Zeiten heraus, sich den neuen Bedürfnissen zu stellen und die Seelsorge darauf auszurichten. Die physische und ebenso die weltanschauliche Mobilität prägen das Denken und Verhalten unserer Zeitgenossen und ebenso von uns Kirchenmitgliedern. Das hat Konsequenzen für das Leben der Pfarreien und wirft Fragen auf: Was braucht es heute neu oder anders, um den christlichen Glauben kennenzulernen, zu leben, zu feiern und weiterzugeben? Diese und andere Fragen hat die Projektgruppe für die Erarbeitung des Pastoralraumkonzepts aufgegriffen und für unsere Situation zu beantworten versucht. Dabei war es ihr wichtig, die Fakten ernst zu nehmen, sich aber nicht von ihnen allein bestimmen zu lassen, sondern auf die Kraft des Geistes Gottes zu vertrauen. Eine offene Kultur der Begegnung, Respekt gegenüber der Tradition, die Wahrnehmung von Bedürfnissen von eher distanzierten Mitgliedern, Motivation und Begleitung von Freiwilligen sowie eine gepflegte Kommunikation sollen unsere Seelsorge noch stärker prägen und verlebendigen.

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Der Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SO-UL umfasst rund 7000 Gläubige in den fünf Pfarreien Flumenthal-Hubersdorf-Attiswil, GünsbergNiederwil-Balm, St. Marien und St. Ursen Solothurn und St. Niklaus. Die Katholikinnen und Katholiken machen einen Viertel der Gesamtbevölkerung von 28 000 Personen aus. Die ökumenische Zusammenarbeit mit der reformierten Kirche, der christkatholischen Kirche und freikirchlichen Gemein­ schaften ist bedeutsam und wird gepflegt. Zur Projektgruppe, die das Konzept für den Pastoralraum erarbeitet hat, gehörten Toni Galliker (Peter und Paul Flumenthal), Bernadette Häfliger (St. Pantaleon Günsberg) Carole Imboden (Solothurn St. Marien und St. Ursen), Thomas Ruckstuhl (Projektleiter), Karl Heinz Scholz (St. Niklaus) und Jean Pierre Barras als Vertreter der Kirchgemeinden (Kirchgemeinde St. Niklaus). Begleitet wurde das Projekt durch Urs Wettstein aus Bern. Er ist Projektbe­ gleiter im Bistum Basel. Die Arbeitsgruppe der Kirchgemeinden besteht aus den vier Präsidien der zugehörigen Kirchgemeinden: Krista Rüst (St. Niklaus), Gerd Übelhart (Flumenthal), Karl Heeb (Solothurn), Thomas Hilger (Günsberg). Sie haben den Zweckverband als Zusammenarbeitsmodell der Kirchgemeinden im Pastoralraum vorgeschlagen und erarbeitet. Der Zweckverband ist von allen Kirchgemeinden im Frühjahr 2020 genehmigt worden. Eine Delegiertenversammlung und ein Vorstand sind die Organe des Zweckverbandes.

Jahrzeiten und Gedächtnisse Die Jahrzeiten werden durch das Seelsorgeteam während der internen Eucharistie, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, gefeiert. Dieser Gottesdienst wird jeweils am Sonntag ab 10.00 Uhr auf der Homepage www.kath-solothurn.ch ab Videoübertragung aufgeschaltet. Jahrzeit: Alois Rudolf von Rohr; Domkaplan Johann Pfluger, Eltern und Geschwister; Ehrendomherr Josef Eggenschwiler; Urs Viktor und Maria Marbet-Probst und Angehörige; St. Ursenbruderschaft; verstorbene Mitglieder der Männerkongregation Mariä Himmelfahrt; Angelo und Alice Frigerio-Sterk und Marie-Theresia Frigerio (Domkapitel); Werner Huber-Wilhelm.


Pfarrei St. Niklaus Pfarramt | St. Niklausstrasse 79 | 4500 Solothurn | www.sanktniklaus.ch | pfarramt@sanktniklaus.ch Gemeindeleiter | Karl-Heinz Scholz | Diakon | 032 622 12 65 ÖFFNUNGSZEITEN | MO, MI und FR 9.00 –11.00 Uhr | 032 622 12 65 | Fax 032 622 12 05 | Ursula Binz und Christa Hürlimann Kirchgemeindepräsidentin | Krista Rüst | 032 622 04 44 | Kirchgemeindeverwaltung | Legatax Bertschi AG | 032 626 36 86 Sakristei- und Abwartsdienst | St. Niklaus | Theresa Ackermann | 032 622 17 46 | Riedholz | Markus von Arx | 079 814 52 05 Rüttenen | Malgorzata Gonschiorek | 077 473 40 30 | 032 637 01 23 | ruettenen@sanktniklaus.ch Begegnungszentrum Riedholz | Judith Jurt-von Arx | 032 637 04 13

Gottesdienste Am 29. Mai 2020 wird der Bundesrat die nächsten Lockerungsschritte entscheiden, die ab dem 8. Juni 2020 gültig sein werden. Mit der Erlaubnis, wieder öffentliche Gottesdienste feiern zu können, ist also frühestens ab dem 8. Juni 2020 zu rechnen. Bis dahin soll das Schutzkonzept für das Bistum Basel in allen Pfarreien vorbereitet werden (vgl. Kirchenblatt Seite 8).

Mitteilungen Gratulationen Zum 80. Geburtstag gratulieren wir am 3. Juni Herrn Jean-Pierre Simmen. Zum 96. Geburtstag gratulieren wir am 25. Mai Frau Maria Janas. Wir wünschen der Jubilarin und dem Jubilar ein frohes Fest im Kreise ihrer Familien und Gottes Segen im neuen Lebensjahr. Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg Information über die Ergebnisse der Projektarbeit (Teil 1) vom Projektleiter Thomas Ruckstuhl erhalten Sie auf Seite 12.

Kollekten Wir durften dankbar folgende Kirchenopferbeiträge entgegennehmen: Januar 2020 1./5.1. Epiphanieopfer für die Inländische Mission 12.01. Solodaritätsfonds für Mutter und Kind SOS 19.01. Universität Freiburg 26.01. Kollekte der Regionalen Caritas-Stellen Februar 2020 02.02. Studentenpatronat 09.02. Kollegium St. Charles in Pruntrut 16.02. Diöz. Kirchenopfer für die Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie in Solothurn 23.02. Projekt «Peace» Katharinenwerk Basel März 2020 01.03. Projekt «Peace» Katharinenwerk Basel 08.03. Scalabrini-Mission 15.03. Diöz. Kirchenopfer für die Arbeit in den diöz. Räten und Kommissionen

Fr. 239.00 Fr. 146.20 Fr. 158.75 Fr. 84.75 Fr. 163.10 Fr. 108.60 Fr. 163.25 Fr. 230.40 Fr. 93.20 Fr. 192.20 Fr. 158.75

Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre gar nicht selbstverständliche Grosszügigkeit.

Verantwortung und Ziele

Der verstorbene Journalist Robert Lembke sagte einmal: «Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten.» In der letzten Zeit musste ich immer wieder an diese Aussage denken. Normalerweise leben wir nämlich in der Annahme, dass wir die volle Verantwortung für unser Leben tragen. Mehr noch: Wir sind fest davon überzeugt, dass wir uns Ziele setzen und es in unserem Leben darum geht, die selbstgesetzten Ziele möglichst vollständig zu erreichen. Welche Ziele es sind,

dass ist nur wenig selbstbestimmt oder «Geschmackssache», denn wir werden sehr früh dazu erzogen, unser Leben in die Hand zu nehmen, um glücklich zu werden. Darum geht es. Und worin besteht das viel gepriesene Glück? Richtig! Es besteht darin, die gesetzten Ziele zu erreichen. Hier schliesst sich der Kreis ziemlich schnell, auch wenn es dafür im realen Leben Jahre oder gar Jahrzehnte braucht. Dieses Lebensgefühl setzt natürlich voraus, dass wir auch die Kontrolle über das Leben haben. Und was machen wir, wenn es mit

dem Erreichen der Ziele nicht klappt? Wir suchen nach einem Schuldigen oder einer Schuldigen. In der Regel sind die Schuldigen «die anderen», häufig «die widrigen Umstände» und ab und zu auch mal wir selbst. Ist aber der Unterschied zwischen meinem «Soll» und dem «Ist» des Lebens noch grösser, so wie jetzt und während der Pandemie, dann taucht häufig folgendes Phänomen auf: Von Jetzt auf Gleich gebe ich meine gesamte Verantwortung ab: Je nach persönlichen Vorlieben mache ich irdische oder jenseitige Mächte dafür verantwortlich, was geschieht. Mit anderen Worten: Ich nehme eine Art kindlich-magische Haltung ein. Diese besteht aus einer Mischung aus Angst, Ohnmacht, dem Ausgeliefertsein sowie einer guten Priese Wut. Genau dieser Zustand macht mich für das, was ist und geschieht, blind und zugleich offen und anfällig für die unterschiedlichsten Theorien, welche vor allem eine einzige Aufgabe erfüllen müssen: Meinen kindlich-magischen Zustand mit passenden Geschichten zu nähren. Bei diesen Ansätzen, diesen Zustand zu erhalten, dominiert

eine Sichtweise: Ich will, dass es so wird, wie ich es will. Alle physischen, irdischen und metaphysischen Kräfte sollen mich dabei unterstützen. Tun sie es nicht und ich bekomme nicht das, was ich bekommen möchte, dann empfinde ich es als Strafe. Was wir allzu schnell übersehen, ist ein kleiner, aber umso wichtigerer Punkt: Wir sind nicht wirklich die Mitte des Universums und die Welt dreht sich nicht ausschliesslich um uns, um unsere Wünsche und unsere Vorstellungen. Wir wissen erst seit relativ kurzer Zeit, dass sie sich überhaupt dreht und noch gar nicht warum, wieso und wozu. Ein kleines Wachwerden in diesem Zusammenhang könnte bedeuten, dass wir uns erneut des riesigen Geheimnisses der Welt und des Lebens bewusst werden; dass wir erneut die Tatsache zulassen, wie fragil und flüchtig unsere Existenz ist und wie wenig es bedarf, um sie aus der Bahn zu werfen oder gar zu beenden.  Vielleicht freunden wir uns langsam mit diesen Tatsachen an? Bleiben Sie wach und gesund! 11 | 2020

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Pfarrei Flumenthal-Hubersdorf-Attiswil Pfarramt | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 032 637 16 42 | pfarramt.kath.flum@bluewin.ch | www.pfarrei-flumenthal-hubersdorf-attiswil.ch Gemeindeleitung | Paul A. Bühler, Diakon | 079 656 05 49 | Wohnadresse | Dammstrasse 14 | 4562 Biberist | 032 530 40 25 Sekretariat | Béatrice Hubler | MO 16.00 –17.00 im Pfarrhaus Sakristane | Anita und Urs Schreiber | 032 637 19 91 | 079 673 16 26 Senioren-Betreuung | Barbara Steiner | 032 637 30 51 | 079 413 05 60

Gottesdienste Das Versammlungsverbot bleibt voraussichtlich bis zum 8. Juni 2020 bestehen. Bitte beachten Sie das Schutzkonzept für öffentliche Gottes­dienste im Bistum Basel auf Seite 8. Sonntag, 24. Mai Attiswil Ökum. Gottesdienst abgesagt Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr Pfingsten Gottesdienst abgesagt

Mitteilungen Eingeladen Bis zur Lockerung des Versammlungsverbots finden keine Veranstaltungen statt.

Aktuell Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg Information über die Ergebnisse der Projektarbeit (Teil 1) Lesen Sie bitte auf Seite 12.

Damals, am Ostertag waren keine Klosterfrauen dabei, aber sicher waren es «Osterfrauen». Denn die Jünger Jesu hatten sich versteckt. Sie wagten sich vor lauter Angst nicht aus ihrem Versteck. Vielleicht hatten sie Angst, ebenfalls von den Soldaten verhaftet zu werden. Doch die «Osterfrauen» wagten sich zuerst hinaus. Sie wollten sehen und begreifen, was mit ihrem Freund geschah. Sie wagten sich zum Grab Jesu. Frauen wagten den ersten Schritt. Sie verkündeten der Öffentlichkeit, dass Christus lebt. Diese «Osterfrauen» waren die ersten Apostelinnen, bevor die sogenannten zwölf Apostel es begriffen hatten. Ja, mit den zwölf Aposteln und in der damaligen sowie anschliessenden 2000-jährigen Kultur wurden die Frauen oft auf fromme Beterinnen und Dienerinnen reduziert. Heute ist die reine Männerkirche ins Wanken geraten: durch den Priestermangel wie auch eine neue Beachtung der Qualitäten und des Wirkens der Frauen hat sich etwas verändert. Was würde die Kirche darstellen ohne Frauen?

Glauben und Leben

Ich schätze alle Pfarreien und geistlichen Institutionen, welche den «Osterfrauen» einen gebührenden Platz geben. Frauen haben in der Kirche Wichtiges zu sagen!

Liebe Mütter, Frauen, Osterfrauen und Klosterfrauen

Freuen wir uns, wenn wir zusammen sein können!

Pfarrei Günsberg-Niederwil-Balm Pfarramt | Kirchgasse 1 | 4524 Günsberg | 032 637 30 53 | kathpfarrgue@bluewin.ch Gemeindeleiterin | Bernadette Häfliger Pfarrverantwortung | Paul Rutz Sekretariat | Urszula Kamber

«Pfingstwärts» – nicht kneifen – das Abenteuer mit Gott wagen! GOTT ist da, auch wenn die Kirchen­glocken schweigen. GOTT ist da, auch wenn wir Christinnen und Christen keine öffentlichen Gottesdienste feiern. GOTT kommt vor dem Missionar!

Als wir damals mit unseren kleinen Enkeln zum Elisabethenheim kamen, das von den Ingenbohler Schwestern geführt wird, erzählten sie daheim von den «Osterfrauen» – das K und das L kamen noch nicht so gut von den Lippen.

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meines heisst DU (Rose Ausländer)

Ich bleibe dabei: Spirituell betrachtet ist die CoronaPandemie für uns alle eine grosse Chance! Wegen der «Unter-brechung»! Zuerst kam sie äusserlich daher. Durch das Instrument des «Lockdowns» wurden Menschen weltweit kollektiv «heruntergefahren». Dann hielt die «Unter-brechung» Einzug in unseren Arbeits- und Familienalltag. Es gab ein davor und danach.

Es ist jedoch nicht immer so einfach, von GOTT unterbrochen zu werden: Manchmal begegnen wir in der Stille auch existenziellen Fragen, die wir lieber umgehen würden. Oder wir werden mit Eigenschaften von uns konfrontiert, die wir nicht besonders vorteilhaft finden.

Ähnlich ist es beim Beten: Unser Gebet lebt im Prinzip von der «Unter-brechung»; davon, dass wir uns Zeit nehmen für GOTT, den EINEN, und Zeit für uns. Eigentlich kann das überall sein. GOTT kann uns überall rufen. Wir profitieren aber noch mehr, wenn wir GOTT in unserem «Wochenplan» gezielt «Raum geben»: wenn wir mit IHM «abmachen»! So erlauben wir IHM offiziell, uns zu «unter-brechen» ...

Paul Bühler, Diakon

Am 10. Mai feierten wir Muttertag. Darum wünschen wir allen Müttern (und Frauen), also allen «Osterfrauen» nachträglich alles Liebe und Gute, hoffentlich konnten sie zusammen mit den Kindern und Enkeln, Nichten und Neffen feiern.

Sag mir dein liebstes Freund

Solche Situationen gilt es aus­ zuhalten, denn hier geschieht Wachstum: GOTT übt an uns «zer-brechen», damit wir uns weiterentwickeln – von der Oberfläche immer mehr in die Tiefe kommen, und dort immer mehr die werden, die wir sind: keine Kopien, sondern «Originale»; einmalige «Menschen», kostbare «Perlen», «Licht» vom Licht. GOTT kommt vor dem Missionar. Darum erreicht er uns auch in diesen Tagen der Corona-Pandemie: in gottesdienst-freien Zeiten!

Wir werden von GOTT unterbrochen, um – bildlich gesprochen –, in den «Brunnen» hinabzusteigen, und in der Tiefe unseres Herzens Seine Stimme zu hören: Wir wohnen Wort an Wort

GOTT will, dass nicht nur einige wenige «brennen». Nein, wir alle sollen Seine Stimme hören – und Seinen Heiligen Geist empfangen. Wagen wir das Abenteuer! Springen wir in den «Brunnen»; geben wir uns Mühe, unser eigenes «Haus» zu bewohnen; zu Hause zu sein, wenn ER kommt!


Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg West | www.pastoralraum-wwb.ch

Sakristaninnen | Beate Hilger | MO, DI, MI oder SA/SO | 032 637 28 10 Vroni Müller | DO, FR, MI oder SA/SO | 032 637 28 55

Pastoralraumleiter | Max Herrmann | Diakon | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | max.herrmann@pastoralraum-wwb.ch Leitender Priester | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Seelsorger | Dominik Meier-Ritz | Diakon | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Kaplan | Arno Stadelmann | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@bluewin.ch Verantwortlicher Katechese | Paul Füglistaler | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 34 | paul.fueglistaler@pastoralraum-wwb.ch Pastoralraumsekretariat | Manuela Jäggi-Lisser | 079 100 66 01 | Bürozeiten | DI und DO 8.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | sekretariat@pastoralraum-wwb.ch

Pastoralraum WWB

Bild: «Ich bringe Geist in euch, dann werdet ihr lebendig» (Ez 37,1–14); Grafik von Sigfried Grän OFM, Franziskanerkloster Füssen. Text: Bernadette Häfliger, Gemeindeleiterin Da du alles schon weisst, mag ich nicht beten – Tief atme ich ein, lang atme ich aus Und siehe: du lächelst. Kurt Marti

Hinweis zu den beiden «Brunnen»Bildern auf Seite 14 Sie entstammen dem «Jesusgebet. Für Anfänger/-innen und Liebhaber/ -innen» von Sr. Nicola Franz CJ (*1941, Ordensschwester und pensionierte Lehrerin) und Veronica Ilse (*1983, pastorale Mitarbeiterin im Quo vadis?, Zentrum für Begegnung und Berufung, Wien). Das Bilderbuch will Menschen für den Weg in die Tiefe / für den Weg mit GOTT begeistern. Es steht allen Interessierten auch online zur Verfügung unter: http://www.quovadis.or.at/angebote/ aktuell/84-jesusgebet-bilderbuch

Aus der Pastoralraumsitzung vom 1. Mai 2020 Das Thema «Corona» hat, wen wunderts, auch die 2. Sitzung der Leitungsverantwortlichen des Pastoralraumes in diesem Jahr beschäftigt. Nichts ist mehr, wie es war. So ist es eine anspruchsvolle Aufgabe, die immer wieder neuen Entscheidungen des Bundesrats und des Bistums hinsichtlich der Gottesdienste und des pfarreilichen Lebens in unserem pastoralen Raum umzusetzen. Kommt dazu, dass die Vakanzzeit ab 1. Juli aufgrund der Pensionierung des Pastoralraumleiters Max Herrmann konkret zu planen ist. Nachstehend einige wichtige Infor­mationen aus dieser Sitzung: • Geplanter Start der Gottesdienste in unseren Pfarreien ist Fronleichnam, 11. Juni. In allen Pfarrkirchen wird ein Gottesdienst angeboten; in der Kirche und ohne Prozessionen und Beteiligung von Harmonie und Kirchenchören. • Die Planung der Liturgien ist vorerst einmal bis und mit Bettag, 20. September erstellt. Die Situation kann sich schnell wieder ändern. • Grundsätzlich finden die Gottesdienste ausschliesslich in den Kirchen statt. Die Gottesdienste in den Kapellen entfallen bis auf weiteres (Platzverhältnisse). Wenn immer möglich finden die Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten statt. • Die Erstkommunionen und Firmungen finden im Spätsommer und Herbst 2020 statt. • Bezogen auf die geltenden Hygienemassnahmen, die bei den Gottes­ diensten einzuhalten sind, verweisen wir auf Seite 8 des «Kirchenblatt». • Sämtliche Kirchengesangbücher werden aus Hygienegründen eingezogen. Für die Gottesdienste können Liedblätter verteilt werden. • Es wurde beschlossen, im Pastoralraum eine neue Kantorengruppe mit gesangsfreudigen Männern und Frauen zu gründen. Die Ausbildung findet durch die Arbeitsstelle Kirchenmusik in Olten statt. Interessierte melden sich bitte auf ihrem jeweiligen Pfarramt. • Mit Wirkung ab 1. August 2020 wurde Frau Saskia Mayer aus Solothurn als religionspädagogische Mitarbeiterin mit einem Pensum von 75 Prozent angestellt. Sie ist für den Einsatz sowohl im Religionsunterricht als auch für die Jugendarbeit in verschiedenen Pfarreien vorgesehen. Die Mitglieder der Pastoralraumleitung freuen sich, wieder vielen bekannten Gesichtern in den Gottesdiensten zu begegnen. Freuen wir uns an der schrittweisen Öffnung der angeordneten Corona-Massnahmen. Bleiben Sie alle gesund.

Mein Pfingstwunsch Machen wir aus der «grossen Unterbrechung», die uns die CoronaPandemie beschert, das Beste! Lassen wir GOTT ganz tief in unser Herz hinein … Dann sind wir anschliessend umso dankbarer für die «kleinen Unterbrechungen», die wir Gebetszeiten und Gottesdienste nennen! Bernadette Häfliger, Gemeindeleiterin

Foto: Tobias Nordhausen

Mitteilungen Pfingstnovene Der Ursprung der Pfingstnovene liegt wahrscheinlich im neuntägigen Gebet um den Heiligen Geist, wie es die Apostel und die Jünger Jesu mit Maria nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal praktizierten. Sie stützt sich auf den Bericht in der Apostel­ geschichte 1,13–14. Nach der Überlieferung zogen sich die ersten Christen nach der Himmelfahrt Christi zurück und beteten unter sich, bis am Pfingsttag der Heilige Geist über sie kam. Sibylle Hardegger hat eine Pfingstnovene geschaffen, die uns jeden Tag ein Vorbild im Glauben vorstellt. Konkret gibt es an jedem der neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten eine Karte mit einem Text über ein Vorbild im Glauben und einem Gebet um den Geist Gottes. Es werden die folgenden Vorbilder zum Zug kommen: Hildegard von Bingen: Kosmologie – Gott in allem verherrlichen Lebendigmachender Geist Ignatius von Loyola: Gott in allem suchen Geist der Wahrheit Maria Bernarda Bütler: »Das Evangelium ist mein Leitstern» Geist der Frömmigkeit Alfred Delp: Kritischer Geist und Glaubensbote in Zeiten der Bedrängnis Geist der Stärke John Henry Newman: Cor ad cor loquitur – vom Herzen zu Herzen sprechen Geist des Mutes Teresa von Avila: Solo dios basta Geist der Geduld Madleine Delbrel: Gott im Leben der Menschen suchen Geist der Liebe Charles de Foucauld: Der kleine Bruder Jesu Geist der Freude Birgitta von Schweden: Die Patronin Europas Heiliger Geist der Tröster Die Karten finden Sie ab Christi Himmelfahrt auf unserer Homepage zur persönlichen Meditation. 11 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei St. Marien | Biberist Pfarramt | Max Herrmann | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | max.herrmann@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 671 20 32 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Sakristanin | Liliane Bläsi | 032 672 17 64 | liliane.blaesi@bibla.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Verabschiedung Max Herrmann Der Verabschiedungs-Gottesdienst für den scheidenden Pastoralraum- und Gemeindeleiter Max Herrmann kann nicht wie geplant am Sonntag, 28. Juni 2020 stattfinden. Die geltenden Einschränkungen betreffend den Gottesdienst wie auch die Festlichkeiten im Anschluss daran haben zum Entscheid geführt, diesen Anlass auf ein noch festzulegendes Datum im Jahr 2021 zu ver­ schieben.

Vakanz in der Marienpfarrei ab 1. Juli Folgende Übergangsregelung konnte getroffen werden: Die Leitungsaufgaben der Marienpfarrei übernimmt während der Vakanz Arno Stadelmann. Für die Gottesdienste an den Wochenenden und Festtagen sowie für die Spendung der Sakramente stehen Arno Stadelmann, Branko Palic und Stefan Keiser zur Verfügung. Die Altersheim-Gottesdienste im Läbesgarte Bleichematt übernimmt Paul Füglistaler und jene im Altersheim Heimetblick Fränzi Jäggi Beer. Als Kontakt- und Ansprechperson zu den Vereinen der Pfarrei ist Arno Stadelmann zuständig. Der Bereich Katechese, Jugendarbeit und Outdooraktivitäten liegt in der Verantwortlichkeit von Paul Füglistaler und Stefan Keiser. Allen Mitarbeitenden sei für ihre Einsatzbereitschaft und Flexibilität herzlich gedankt. Unter den gegebenen Umständen eine sehr gute Lösung. Wir sind dankbar, wenn auch die Pfarreimitglieder diese Regelung mittragen und Verständnis zeigen, wenn nicht für alle Probleme immer sofort passende Lösungen bereitstehen.

Vor 150 Jahren Bischof Joseph Anton Salzmann weihte im November 1846 unsere Kirche ein. 1870, also vor 150 Jahren, er­­hielt sie die erste Orgel mit zwei Manualen und 14 Registern, erbaut von Louis Kyburz in Solothurn. Diese diente der Pfarrei bis zum Jahr 1932. Organisten – und zugleich Dirigenten des Gemischten Chores – waren Klemenz Allemann und Gustav Häfeli.

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Gottesdienste

Heimosterkerzen

Die ausserordentlichen Massnahmen des Bundesrats bleiben bis am 8. Juni bestehen. Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlich­ keiten fallen daher aus. In diesen Wochen entfiel oder entfällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitmesse. Beten Sie in Gedanken an Ihre Verstorbenen – das kann ein «Vater unser» oder ein «Gegrüsst seist du, Maria» sein, oder ein anderes, auch frei formuliertes Gebet.

Mitteilungen Schutzkonzept für öffentli­ che Gottesdienste im Bistum Basel Bitte beachten Sie die Ausführungen auf Seite 8.

Die diesjährigen Heimosterkerzen waren nach Ostern nach kürzester Zeit verkauft. Fleissige Frauen aus beiden Pfarreien haben nochmals nachgefertigt. Diese stehen wieder für Fr. 8.00 zum Verkauf. Mit dem Erlös wird eine wohltätige Institution unterstützt. Öppis zum Schmunzle

Neue Daten für Erstkom­ munion und Firmung Erstkommunion Samstag, 19. September, 15.00 Uhr in der Marienkirche Biberist Firmung Sonntag, 8. November, 10.00 Uhr in der Marienkirche Biberist Firmspender: Dr. Agnell Rickenmann, Regens. Vereinsreise Elisabethenverein und Frauenforum Mittwoch, 17. Juni Die Reise nach Mariastein wird abgesagt, resp. auf den Herbst verschoben, je nach Lage. Die Vorsichtsmassnahmen und die notwendigen Schutzmassnahmen zwingen uns zu diesem Entschluss. Über ein neues Datum wird später informiert.

Ein Mann begegnet in den Schweizer Alpen dem lieben Gott. Fragt er ihn: «Was machst du denn hier?» Antwortet Gott: «Homeoffice!» Pfarreiräumlichkeiten Aufgrund der derzeit geltenden Hygienemassnahmen sowie der Einschränkungen bei der Durchführung von Anlässen stehen die Pfarreiräumlichkeiten nur beschränkt zur Verfügung. Die Küche ist bis auf weiteres geschlossen. Infos bei der Reservationsstelle, Kathrin Beer, 032 672 43 49.


Pfarrei Guthirt | Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg Pfarramt | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 677 06 62 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sakristan | Jean-Patrick Dobler | 031 721 13 02 | doblers@bluewin.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Gratulationen Im bündnerischen Ilanz beging am 19. Mai unser ehemaliger Pfarrer Urs Keusch seinen 70. Geburtstag. Den 80. Geburtstag feiert am 23. Mai Heinz Lehmann-Sansoni, Amselweg 1. Den 85. Geburtstag begeht am 26. Mai Sonja Jud-Friedli, Eigerstrasse 2, am 27. Mai Lina BaderHafner, Werkhofstrasse 6a und am 4. Juni Fritz Isch-Studer, Venusweg 15. Das Fest der Goldenen Hochzeit begehen am 29. Mai Elsbeth und Roland Käser-Scheidegger, Ulmenweg 8. Wir gratulieren den Jubilierenden ganz herzlich zum Festtag und wünschen ihnen weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen. Unsere Verstorbenen Am 7. Mai hat Silvano Bianchi-Aebi, Waldstrasse 11, 72-jährig, seine Augen für immer geschlossen. Am 11. Mai hat sich der Lebens­ kreis von Stjepan Andlar-Petrovic, Grüngenstrasse 18a, 75-jährig, geschlossen. Am 15. Mai haben wir ihn auf seinem letzten Weg begleitet. Gott schenke den lieben Verstorbenen seinen Frieden und tröste die Angehörigen.

Voranzeige Fronleichnam Donnerstag, 11. Juni, 11.00 Uhr Die traditionelle Feier auf dem Areal des Fällimoos-Kinder­ gartens kann aus aktuellen Gründen nicht stattfinden. Wir halten eine Eucharistiefeier in der Marienkirche ohne Mitwirkung der Musikgesellschaft Harmonie und der Erstkommunionkinder. Auf das Mittagessen und den Spielbetrieb müssen wir ge­ zwungenermassen verzichten.

Gottesdienste

Es geschehen Wunder:

Die ausserordentlichen Massnahmen des Bundesrats bleiben bis am 8. Juni bestehen. Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten fallen daher aus.

Worte – die wärmen, trösten Schmerzen lindern, heilen – Worte machen Mut.

In diesen Wochen entfiel oder entfällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitmesse. Beten Sie in Gedanken an Ihre Verstorbenen – das kann ein «Vater unser» oder ein «Gegrüsst seist du, Maria» sein oder ein anderes, auch frei formuliertes Gebet.

Mitteilungen Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste im Bistum Basel Bitte beachten Sie die Ausführungen auf Seite 8.

Neue Daten für Erstkom­ munion und Firmung Erstkommunion Samstag, 12. September, 15.00 Uhr in der Guthirtkirche Firmung Sonntag, 15. November, 10.00 Uhr in der Guthirtkirche. Firmspender: Dr. Agnell Rickenmann, Regens.

Das Pfingstwunder

Anfangs – Worte – falsch verstanden als Waffen gebraucht um Recht zu haben als Todesurteile.

Vgl.: Ilse Pauls, Worte am Weg. Gedichte. Wolfgang Hager Verlag

Gratulationen Den 85. Geburtstag feiert am 23. Mai Alexandre Sassine, Lehnmattstrasse 46, Lohn-­ Ammannsegg. Das Fest der Goldenen Hochzeit begehen am 1. Juni Monica und

Rolf Rindlisbacher-Künzli, Mühlebühlstrasse 5, Lohn-­ Ammannsegg. Wir gratulieren den Jubilierenden ganz herzlich zum Festtag und wünschen weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen. Unsere Verstorbenen Am 28. April hat sich der Lebens­ kreis von Maria Thommen-Hintler, Sonnhaldenstrasse 4, Lohn-­ Ammannsegg, 90-jährig, geschlossen. Gott nehme die liebe Verstorbene auf in sein Licht und seinen ewigen Frieden.

Pfingsten Worauf vertrauen wir in dieser Zeit, die oft mehr Fragen zurücklässt als Antworten zu geben? Wir haben nun alle erfahren, was es heisst, Abstand zu halten, auf Distanz zu gehen, sich zurück­ zuziehen. Die Jünger um Jesu zogen sich nach dem Karfreitag ebenfalls zurück, sie versteckten sich, schlossen sich ein. Trauten sich nicht mehr hinaus, weil sie fürchteten, ihnen könnte es Foto: Stefan Keiser gleich gehen wie ihrem Meister. Mit Pfingsten brach jene Wende an, die sie wachrüttelte. Ein Ereignis, das die Zurück­gezogenen und Verstummten wieder hinaus zu den Menschen auf die Strassen brachte, um zu berichten, dass Jesus auferstanden ist! Dieses mutige und kraftvolle Verkünden der frohen Botschaft ist der Geburtstag der Kirche – das ist Pfingsten. Gegenwärtig bewegen wir uns ebenfalls von der Isolation Richtung «Alltag». Es ist noch ungewiss, wie uns dies gelingt. Gefühle von Hoffen und Bangen machen sich breit. Wir benötigen einen Halt, eine Richtschnur, die uns leitet, ein Sicherungsseil, an welchem wir uns festhalten können. Es braucht Mut, sich am Abgrund zu bewegen, und viel Vertrauen, dass wir von Einem getragen werden. Wenn uns Sein Geist berührt, können wir vernünftige Entscheidungen treffen und uns von ihm führen lassen. Wir alle brauchen in dieser Zeit auch Mut, wieder unsere gewohnten Sicherheitszonen zu verlassen und auf andere zuzugehen. Mögen wir einander stärken, wenn wir weitersagen und bezeugen, dass Jesus lebt, dass er seine Freundinnen und Freunde ermutigt, die frohe Botschaft zu verkünden, und dass er uns auch heute leitet, selbst wenn wir am Abgrund stehen. In diesem Sinne allen ein gesegnetes, ermutigendes Pfingstfest. Stefan Keiser

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei Bruder Klaus | Gerlafingen Pfarramt | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | in dringenden Fällen 079 643 84 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Käthy Signorini | Öffnungszeiten | DI und FR 9.00–11.00 Uhr | 032 675 65 88 | pfarrei.gerlafingen@pastoralraum-wwb.ch Sakristanin | Birgit Friedrich | 032 675 55 49 | 079 572 64 92 | Reservationen Pfarreiheim | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Voranzeige An Fronleichnam starten wir voraussichtlich wieder mit den Feiern von Gottesdiensten: Donnerstag, 11. Juni, 10.00 Uhr Fronleichnam Eucharistiefeier

Bitte beachten Sie: Die Dienstags-Gottesdienste werden ab dem 16. Juni in der Kirche gefeiert (nicht in der Kapelle).

Mitteilungen Unsere Verstorbenen Am 17. April starb Frau Elfriede Lehmann-Backes, zuletzt wohnhaft gewesen im APH am Bach, in ihrem 94. Lebensjahr. Der Herr nehme die liebe Verstorbene auf in seinen ewigen Frieden und schenke den Angehörigen Kraft und Trost.

Pfingsten

mit der Liebe zu hungernden und armen Menschen, mit der Liebe zu Menschen, denen sich keiner zuwendet, mit der Liebe zu Menschen, die Schuld auf sich geladen haben, mit der Liebe zu unterdrückten Menschen. Zieh mich auf seinen Weg! Sei du der fröhliche lachende Geist in meinen Augen! Sei du der tröstend streichelnde Geist meiner Hand! Sei du der zärtlich küssende Geist meines Mundes! Sei du der verzeihende Geist meiner offen entgegengestreckten Arme! Sei du der helfende Geist meiner auf den anderen zugehenden Schritte! Sei du der nach Gott suchende Geist in meinem Denken! Sei du der nach Liebe und Frieden strebender Geist all meiner Sinne! Heiliger Geist! Geist Jesu Christi! Geist der Liebe! Komm herbei! Erfülle mich mit deiner Wärme! Leuchte mir mit deinem Licht! Sei du die treibende Kraft in meinem Leben! Erfülle mich mit der Begeisterung Jesu Christi, seiner bedingungslosen Begeisterung für die Liebe! Amen. Aus: Hans Joachim Remmert, Firmung vorbereiten, Freiburg 1995.

bitte bild kb_1120_ger_so_pfingsten Heiliger Geist! Geist Jesu Christi! Geist der Liebe! Komm herbei! Erfülle mich mit deiner Wärme! Leuchte mir mit deinem Licht! Sei du die treibende Kraft in meinem Leben! Erfülle mich mit der Liebe Jesu Christi, mit der Liebe zu kranken und alten Menschen, mit der Liebe zu behinderten und schwachen Menschen,

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Gratulationen zum Dienstjubiläum im Jahre 2020 Mit grosser Freude und Dankbarkeit möchten wir auch in diesem Jahr einigen Angestellten unserer Kirchgemeinde zu ihrem Dienstjubiläum herzlich gratulieren. Es sind dies: 35 Jahre: Jäggi Anny

Gerlafingen

Organistin

Mai 2020

30 Jahre: Heeb Monika

Solothurn

Organistin

Mai 2020

15 Jahre: Aebi Felix Büttler Vreni

Gerlafingen Gerlafingen

Pflege Umgebung Reinigungsarbeiten

Mai 2020 August 2020

5 Jahre: Boniface Consalta

Gerlafingen

Reinigungsarbeiten

August 2020

Wir wünschen allen Jubilaren alles Liebe und Gute. Im Namen der Kirchgemeinde Kriegstetten-Gerlafingen: Richard Tschol, Präsident

Hinweise zum Gottesdienstablauf / Umsetzung Schutzmassnahmen in der Bruder-Klausen-Kirche ab 11. Juni Details zum Schutzkonzept der SBK sh. Seite 8. Allgemeines • beide Kirchentüren werden vor und nach dem Gottesdienst geöffnet. Bitte öffnen oder schliessen Sie keine Türen! • die Kirchengesangsbücher kommen nicht zum Einsatz (nur Orgelspiel oder Liedblätter) • bitte halten Sie die Hygiene-Regeln ein – Desinfektionsmittel liegen bereit Sitzordnung • jeder 2. Bank bleibt frei (abgesperrt). Die Sitzplätze sind farbig gekennzeichnet. Bitte halten Sie die Abstandsregeln ein! Ausnahme: Familien dürfen zusammensitzen. Kommunionempfang • Bitte beachten Sie beim Empfang der Kommunion die Abstandsmarkierungen am Boden. Freiwillige Helfer unterstützen Sie bei der Einweisung zu Ihrem Sitzplatz und stehen bei Fragen zur Verfügung. Wir danken für Ihr Verständnis.


Pfarrei St. Mauritius | Kriegstetten Pfarramt | Dominik Meier-Ritz | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 032 675 60 10 | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | DI 9.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | MI/DO 9.00–11.00 Uhr Sekretariat | Barbara Walker und Ruth Brunner | 032 675 60 10 | pfarrei.kriegstetten@pastoralraum-wwb.ch Sakristan | Gaudenz Kläusler | 032 614 10 74 | Sakristei | 032 675 57 46 | Reservationen Pfarreizentrum | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Momentan dürfen noch keine Gottesdienste, öffentliche Veranstaltungen oder Pfarreianlässe stattfinden. Eine Lockerung wird voraussichtlich auf den 8. Juni erwartet. Sollte der Bundesrat eine frühere Lockerung beschliessen, erhalten Sie aktuelle Infor­ma­ tionen in unseren Schau­kästen oder auf unserer Website www.pastoralraum-wwb.ch. Wir sind auch telefonisch für Sie erreichbar. Nähere Angaben über das Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste entnehmen Sie bitte auf Seite 8 unter «aktuell»!

Zum Gedenken Am 3. Mai hat sich der Lebenskreis von Hugo Gerber aus Hersiwil im Alter von 67 Jahren geschlossen. Gott nehme unseren lieben Verstorbenen in seinen ewigen Frieden auf. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Gratulationen zu Dienstjubiläen im Jahre 2020

Jahrzeiten Die folgenden Gedenkfeiern werden in einer stillen Messe (ohne Gemeinde) gehalten: Jahrzeiten: Cäsar und Therese Lüthi-Stampfli, HO; Richard und Emma Gerber-Späti, HA; Vreni Gerber-Stalder, HA; Josef und Elisabeth Lüthi-Allemann, HA; Lina Guldimann, HO; Francesco Righini, Derendingen; Alexander Stampfli, HEI; Paul und Bertha Lanthemann-Bielmann, RE; Eugen Schläfli-Steiner, HO; Eugen und Marianne Strähl-Fuchs, OE.

Das Pfingstereignis Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen liess sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten ausser sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes grosse Taten verkünden. Alle gerieten ausser sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten? Andere aber spotteten: Sie sind vom süssen Wein betrunken.

In diesem Jahr dürfen wir zu fünf Dienstjubiläen gratulieren. Näheres dazu entnehmen Sie bitte auf der Seite Gerlafingen.

Frauengemeinschaft Liebe Frauen Am Dienstag, 5. Mai hätten wir uns zur Generalversammlung der Frauenge­ meinschaft getroffen, hätten Rück- und Ausblick gehalten, hätten in froher Runde das Dessertbuffet genossen und hätten ohne Abstand geplaudert, Erfahrungen ausgetauscht und den sozialen Kontakt gepflegt. Abgesagt! Das Coronavirus lässt es nicht zu! Am 27. Mai hätten wir im Antoniushaus Solothurn gemeinsam gefeiert, hätten in der Maiandacht Maria, die Mutter Jesu verehrt, hätten wir Marienlieder gesungen und uns im gemeinsamen Glauben für den Alltag gestärkt. Abgesagt! Nicht abgesagt ist unsere Frauengemeinschaft! Auch wenn wir uns nicht treffen können, auch wenn wir keinen physischen Kontakt haben dürfen, so sind wir doch miteinander verbunden, im Glauben, im Gebet und in guten Gedanken füreinander. So wünsche ich uns allen guten Mut, Geduld und Kraft und freue mich auf ein Wiedersehen irgendwann im Sommer oder Herbst! Eure Präses Brigitte Werder

Der «Heilige Geist» Ganz selbstverständlich sprechen wir das Wort «Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes». Wir denken an Gott, den Vater im Himmel und an seinen Sohn Jesus und eben an den Heiligen Geist. Jesus verspricht seinen Freunden, den Jüngern, nach seiner Himmelfahrt eine «Kraft» zu schicken, einen «Beistand». Gemeint ist der «Heilige Geist». Wir Menschen suchen nach Bildern. Der Heilige Geist wird häufig als weisse Taube dargestellt. Die Jünger erfahren diese Kraft als Sturm, der frischen Wind bringt und ihnen Kraft gibt, hinaus in die Welt zu gehen. Sie spüren die BeGEISTerung auch als Feuer der Liebe (Feuerszungen), die ihre Herzen «in Brand» steckt. So können wie andere verstehen und ihre BeGEISTerung weitergeben.

Leider muss auch die Jubiläumsfeier des Katholischen Frauenbundes Solothurn vom Sonntag, 28. Juni in Mariastein abgesagt werden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben! 11 | 2020

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg Leitung | Luisa Heislbetz | Büro Pfarramt Bellach | 032 618 03 66 | luisa.heislbetz@pfarrei-bellach.ch Leitender Priester | Hans Zünd | Büro Pfarramt Oberdorf | 079 519 22 36 | hans.zuend@so.kath.ch Pfarreiseelsorger | Gilbert Schuppli | Büro Langendorf | 032 621 17 16 | g.schuppli@so.kath.ch Katechetin RPI | Renate Wyss | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | renate.wyss@so.kath.ch Katechet in Praxisstelle | Davide Bordenca | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | davidexyz@gmail.com Sekretariat | Sabine Gammenthaler | Büro Bellach | 032 618 10 49 | sabine.gammenthaler@pfarrei-bellach.ch

Mama, was heisst «glauben»? Wie kommst zu dieser Frage? – Jan sagt, er glaubt nichts und sein Vater glaubt auch nichts, und er fragte mich, ob ich etwas glaube. – Manchmal hast du Mühe, aufzustehen, doch warum stehst dann doch auf? – Weil ich in die Schule muss. – Und du glaubst also, dass deine Lehrerin dort ist, auch wenn sie vielleicht auch lieber im Bett geblieben wäre? – Ja, sie ist doch immer dort. – Auch Jan glaubt doch, dass die Lehrerin kommt; sonst würde er nicht zur Schule kommen. – Dann glaubt also Jan doch etwas? – Ja sicher. Ohne zu glauben können wir gar nicht leben und zusammenleben. Doch Jan geht auch nicht in den Religionsunterricht. Er sagt, er glaubt an nichts, auch nicht an einen Gott. Was soll ich ihm sagen? – Glaubst du denn an einen Gott? – Ich war kürzlich mit Oma in der Kirche und da haben wir auch gebetet. Dann sind wir lange ganz still dagesessen, und da hatte ich ein gutes Gefühl. Da war etwas, was ich so noch nicht erlebt hatte. – Wie war denn dieses Gefühl? Schön? – Ja, es ist irgendwie warm geworden da drinnen. Ich fühlte mich wohl, wie zu Hause. – Nimmst du dir wieder einmal Zeit, ganz in der Stille? – Ja, ich möchte dies wieder einmal erleben. – Siehst du, dann öffnest du dich Gott und glaubst, dass er dir nahe ist. Fühlst du dich denn wohl in unserer Familie? – Ja, es ist meistens schön, auch wenn ich manchmal lieber tun würde, was ich will und nicht was du und Papa sagen. – Glaubst du denn trotzdem, dass wir es gut meinen mit dir? – (Das Kind lächelt verschmitzt) Eigentlich schon. – Dann vertraust du uns? – Ja, schon. – Siehst du, glauben hat viel mit Vertrauen zu tun. Wir können dann sagen: «Ich glaube dir» oder «Ich glaube an dich». Doch, wenn du Papa und mir glaubst, dass wir es gut mit dir meinen, dann musst du auch tun, was wir dir sagen. – Mmh. Du hattest also mit Oma in der Kirche ein gutes Gefühl, dass jemand da ist, vielleicht in deinem Herzen wohnt? Sogar zu dir spricht, ganz leise? – Oma hat geweint, weil Opa gestorben ist. Sie hat gesagt: «Gott, ich bitte dich, mach dass es Opa schön hat bei dir.» – Und wenn es diesen Gott nicht gäbe? Zu wem könnte der Vater von Jan sprechen? – Jan sagt, er glaubt nur, was er sieht. – Armer Bub, was ist denn mit den Gedanken, den Erinnerungen, der Liebe; ist dies alles nichts, weil man es nicht sehen kann? Man kann eben nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen sehen. Und was wir mit dem Herzen sehen, ist etwas viel Grösseres. In der Stille in der Kirche hast du mit dem Herzen gesehen. Darum sitze ich manchmal einfach still da und denke: Gott sieht mich mit lieben Augen an. Und dabei komme ich zu mir selber. Woher weisst du denn, dass Gott liebende Augen hat, dass er es gut meint mit dir? – Das ist eben unser Glaube als Christen. Seit es Menschen gibt, spüren sie, dass es etwas Grösseres geben muss, als was sie sehen können. Irgendjemand muss doch all das geschaffen haben: die Blumen in ihrer vielfältigen Schönheit, das weite Meer, dein Häschen und dein Meerschweinchen, die Kinder mit ihren strahlenden Augen. Meistens stellten sie sich vor, dass es Götter sind, gute Götter, die es gut mit den Menschen meinen, aber auch böse Götter, die Krieg führen und den Menschen schaden wollen. Damit diese Götter gut gestimmt sind, musste man ihnen Opfer bringen, Tiere oder manchmal sogar Menschen opfern. Und sie hatten grosse Angst vor diesen Göttern. Doch vor 2000 Jahren kam im heutigen Israel einer, Jesus, der verkündete, Gott ist wie ein guter Vater oder eine liebende Mutter. Hast du im Unterricht von ihm gehört? – Ja, er war sehr lieb, Jesus hat vielen Menschen Gutes getan. Doch sie haben ihn doch getötet. – Ja, weil er gesagt hat, Gott ist wie ein lieber Vater, sein Vater und unser Vater, der nur die Liebe will. Darum hat sich Jesus wehrlos kreuzigen lassen und hat noch gebetet für sie. Doch nach seinem Tod ist er plötzlich wieder erschienen, mehreren Frauen und den Jüngern, die mit ihm gegangen waren. Er hat mit ihnen gesprochen, ja sogar gegessen, und dann ist er wieder verschwunden. Da haben die Leute geglaubt: In diesem Jesus hat Gott gelebt. Er hatte ja auch gesagt: «Wer mich sieht, sieht den Vater», in menschlicher Gestalt natürlich. Und Jesus hat gesagt: «Wenn ich Menschen heile, wirkt Gott mit seiner Kraft durch mich und was ich spreche, sind Worte vom unsichtbaren Gott.» Möchtest du, dass Gott so ist? – Aha, das heisst also an Jesus glauben: dass Gott so ist wie er sich in Jesus gezeigt hat? Aber das ist doch ein ohnmächtiger Gott, der sich verspotten und kreuzigen lässt. – Ja, seine Macht ist die Ohnmacht der Liebe. Und wo die Liebe ist, da ist Gott. Und der auferstandene Jesus

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11 | 2020

Christus lebt weiter. Er sucht Menschen, die ihn in sich aufnehmen, damit er durch sie weiterlebt in dieser Welt und Gutes bewirken kann. Möchtest du das? – War es damals in der Kirche die Liebe von Jesus, die ich in mir spürte? Dann möchte ich das. – Ja, das heisst glauben. Ich freue mich für dich. Hans Zünd

Kirche – wenn vieles nicht mehr selbstverständlich ist Kirche neu denken, das war das Anliegen der Klausur des Seelsorgeteams, und diese Frage wird uns weiterhin beschäftigen. Bei einer so grundsätzlichen Fragestellung ist es entscheidend, nicht schnelle, kurzfristige «Lösungen» zu entwickeln. Und es kann auch nicht einfach eine Antwort der hauptamtlich Tätigen sein. Das folgende Zitat aus einem Brief von Dietrich Bonhoeffer, geschrieben 1944 aus dem Gefängnis zur Taufe seines Neffen, formuliert die ganz grundsätzliche Anfrage an uns alle: «Du wirst heute zum Christen getauft. Alle die alten grossen Worte der christlichen Verkündigung werden über dir ausgesprochen und der Taufbefehl Jesu Christi wird an dir vollzogen, ohne dass du etwas begreifst. Aber auch wir selbst sind wieder ganz auf die Anfänge des Verstehens zurückgeworfen. Was Versöhnung und Erlösung, was Wiedergeburt und heiliger Geist, was Feindesliebe, Kreuz und Auferstehen, was Leben in Christus und Nachfolge Christi heisst, das alles ist so schwer und so fern, dass wir es kaum mehr wagen, davon zu sprechen. In den überlieferten Worten und Handlungen ahnen wir etwas ganz Neues und Umwälzendes, ohne es noch fassen und aussprechen zu können …» Wir vom Pastoralraumteam sind sehr gespannt auf die Antworten, die wir miteinander entwickeln werden.

Suchrätsel für Klein und Gross Findet die acht Unterschiede


Pfarrei Bellach

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Selzach

Pfarramt Dreifaltigkeit | Friedhofstrasse 5 | 032 618 10 49 | kath.pfarramt@pfarrei-bellach.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler Öffnungszeiten | MI 8.00–11.30 Uhr | FR 14.00 –17.30 Uhr Seelsorge Alterszentrum Leuenmatt | Béatrice Fessler-Roth | 032 351 40 22 Sakristanin | Tanja Pürro | 076 582 16 26

Gottesdienste

Mitteilungen

Bis am 8. Juni sind öffentliche Gottesdienste untersagt. Wir hoffen, dass ab 9. Juni wieder Gottesdienste stattfinden dürfen. Diese werden im nächsten «Kirchen­ blatt» sowie in unserem Anschlag­ kasten publiziert.

Verschiebung Kirchgemeinde­ versammlung Die Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 9. Juni ist verschoben. Das Verschiebungsdatum steht noch nicht fest, wir werden Sie wieder informieren. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Die anstehenden Jahrzeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt nach­ geholt.

Ausfall Blocknachmittage Religionsunterricht Die Blocknachmittage im Rahmen der 2. Säule fallen bis am 8. Juni aus. Die Eltern wurden schriftlich informiert.

Danke, Gabi Wartmann Gabi Wartmann, die reformierte Pfarrerin von Bellach, musste Ende April mitteilen, dass sie wegen einer schweren Erkrankung ihren Beruf aufgeben muss und von Bellach wegziehen wird. Diese Nachricht macht uns sehr betroffen und traurig. Ich kenne niemanden, der Gabi nicht geschätzt hätte: ihre fröhliche, aufrichtige Persönlichkeit, ihre ganz den Menschen zugewandte Seelsorge, ihre ökumenische Offenheit in der Zusammenarbeit, den gemeinsamen Gottesdiensten und der Seniorenarbeit. Liebe Gabi Unsere Gedanken, unsere besten Wünsche und Gebete begleiten dich in eine Zeit, die du hoffentlich gut und erfüllend gestalten kannst – dass du dich wirklich an jedem Tag freuen kannst, wie du es selbst schreibst. Danke für die gemeinsame Zeit. Im Namen der ganzen Pfarrei Bellach Luisa Heislbetz

Besuch der Missionsschwestern aus Peru Auf den Besuch der Schwestern aus Peru, die bereits 2018 in unserem Pastoralraum waren, müssen wir noch bis Ende Oktober warten (hoffentlich klappt dann alles). Zwischendurch schicken die Schwestern einen Rundbrief und erzählen von ihrer anspruchsvollen Arbeit. Sie wirken in Gegenden, in die zwei-, dreimal im Jahr ein Priester kommt. Alle andere Arbeit liegt bei den Schwestern. Im Osterbrief erzählen sie von ihrer Tätigkeit im Norden von Peru. Ihr Brief erinnert an die Apostelgeschichte: Sie kamen in eine Gegend, in der in der Zwischenzeit viele Menschen zu einer Sekte abgewandert waren. Nur mit ihrem glaubwürdigen Zeugnis gelang es ihnen, Zugang zu den Menschen, v. a. den Jugendlichen zu bekommen und sie für das Evangelium zu öffnen. Insbesondere die Mädchen haben sich ihnen anvertraut: «Die jungen Mädchen erzählten uns, wie sehr sie daheim kämpfen müssten, um geschätzt zu werden und in die Schule gehen zu dürfen. Die Männer sind nämlich der Meinung, dass die Frau nicht lernen dürfe, da sie nur für die häuslichen Arbeiten da sein sollte … und welch eine harte Arbeit wartete auf sie! Es ist wahr, dass man die Mentalität einer Kultur nicht von einem Tag auf den anderen verändern kann, aber wir strengten uns an, damit die jungen Menschen mit einer anderen Geisteshaltung aufwachsen können. Die Mission beginnt Früchte zu tragen. Bei unserem dritten Missionsbesuch im Monat Oktober begannen sich die Dinge zu verbessern. Es fanden sich mehr Menschen zu Wortgottesdiensten in der Nacht ein. Sie wollten mehr über Gott wissen. Wir nahmen ihren Durst und Hunger nach Gott wahr. Diese einfachen Menschen sollen wirklich ihren Glauben kennenlernen und in ihm verweilen.»

Pfarramt Maria Himmelfahrt | Dorfstrasse 35 | 032 641 10 50 | pfarramt.selzach@besonet.ch Sekretariat | Jacqueline Zuber | Öffnungszeiten | DI Vormittag | FR Vormittag Sakristane | Daniel Kilchenmann | 079 959 29 18 | Jarina Thiviathasan | Kapelle Altreu | 078 673 86 35

Gottesdienste An dieser Stelle stehen normalerwei­ se die Hinweise auf die Gottesdienste in unserer Kirche. Diese können nach der neuen Verordnung des Bundes­ rates bis zum 8. Juni nicht stattfinden.

Prozession Umgangssonntag am Sonntag, 14. Juni

Die anstehenden Jahrzeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Besten Dank für das Verständnis.

Mitteilungen Verschiebung der Firmung Die Firmung vom 6. Juni wird verschoben. Wann der neue Termin ist, wird in nächster Zeit den Jugendlichen und deren Familie persönlich mitgeteilt. Gottesdienste in der Kapelle Altreu Wir verzichten im Moment auf Gottesdienste in der Kapelle Altreu. Wir können dort den vorgeschriebenen Abstand und die Vorschriften leider nicht einhalten!

Leider wird wegen der aktuellen Situation auch unsere Prozession am Umgangssonntag nicht stattfinden können. Sämtliche Altare, der Blumenschmuck, die Himmelsfahne werden nicht hervorgeholt. Die Gardisten und Schützen werden nicht auftreten. Schade für die Pfarrei, eine so lange Tradition im Moment nicht aufleben zu können …

Wieso versuchen wir’s nicht mal mit einem Abendspaziergang? Das Abendroth brennt an des Himmels Saum, Ich schlendre so, als wie im halben Traum, Zum Dorf hinaus auf grünem Wiesenwege Am Wald hinunter, wie ich täglich pflege. Rings auf der Wiese wimmelt es und schafft, Vom frischen Heu kommt mit gewürz’ger Kraft Ein süßer Duft auf kühler Lüfte Wogen, Mein alter Liebling, zu mir hergezogen. Roth, Blau und Gold, ein ganzes Farbenreich, Betrachtet sich im spiegelhellen Teich, Wild-Enten sieht man durch die Wellen streben Und hoch in Lüften Weih und Sperber schweben. Ein flüsternd Wehen geht im dunkeln Wald, Die Vögel rufen, daß es weithin schallt, Die Unke will sich auf der Flöte zeigen, Die Grille zirpt und auch die Schnaken geigen. Studieren wollt’ ich einen Predigtplan, Nun hör’ ich selbst die große Predigt an, Voll Kraft und Mark, ein Menschen­herz zu stärken, Die große Predigt von des Meisters Werken. Friedrich Theodor von Vischer (1807–1887), deutscher Philosoph, Lyriker, Erzähler und Ästhetike

Lesen Sie selbst, wie es Schwester Balbina bei ihrer Missionsreise in Nordperu erging. Kopien des Rundbriefs liegen in der Kirche auf. 11 | 2020

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg Pfarrei Maria Himmelfahrt | Oberdorf

Pfarrei Langendorf

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Kirchgasse 7 | 032 622 29 60 | oberdorf@so.kath.ch Sakristan | Josef Lang | 032 530 34 47 | 079 422 21 32 Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 14.00–17.30 Uhr | FR 8.30–11.30 Uhr

Gottesdienste Kircheninnenrenovation / Regelung: Kaplanei: Sonntags- und Festtagsgottesdienste. Michaelskapelle: Werktagsgottesdienste und Rosenkranzgebete.

Pfarrei Langendorf Stöcklimattstrasse 22 | 032 623 32 94 | langendorf@so.kath.ch

Eingeladen zum Fest des Glaubens …

Hier stehen eigentlich die Hinweise auf die Gottesdienste in unserer Kirche. Diese können gemäss Verordnung des Bundesrates bis am 8. Juni nicht stattfinden.

An dieser Stelle stehen normalerweise die Hinweise auf die Gottesdienste in unserer Kirche. Diese können nach der neuen Verordnung des Bundes­rats bis am 8. Juni nicht stattfinden. Gebetsmeditation «… dass du hörst» Es gibt Zeiten, Gott, da weiss ich nicht, wie du bist, ob du bist, da ist es nur wichtig, dass du hörst. Darauf hoffe ich, wenn alles fraglich wird, wenn die Welt, das Leben, ich selber auf einmal verrückt spielen, dass du hörst. Dass du hörst meine Sorgen und Ängste, meine sprachlosen Klagen und das Gebet aller Fremden, Witwen und Waisen dieser Welt. Dass du sie hörst, selbst dann, wenn sie verstummen, wenn ihr Leid die Sprache verschlägt – ihnen, anderen, mir. Du lässt es an dich heran, wenn niemand es mehr hören kann. Weil du sie hörst, will ich nicht schweigen, will ich für sie, von ihnen, mit ihnen sprechen und selbst zum Ohr werden wie du.

Glaubensbekenntnis Einer ist Vater und Mutter für dich und für mich, für alle. Den nennen wir Gott, den Schöpfer.

Seid herzlich willkommen! Wir sind bereit. Der «Altarraum» auf der Bühne der Kaplanei Oberdorf für die Gottesdienste während der Kirchenrenovation ist eingerichtet. Er lädt uns ein zum Feiern, sobald vom Bistum das grüne Licht gegeben wird. Der Raum ist in warmen Farben gehalten im Stil des bekannten Gebetsraums von Taizé in Frankreich. Ein einfaches Holzkreuz bildet den Mittelpunkt. Von ihm fliesst ein warmer Gnadenstrom aus, der allen Menschen zugutekommen möchte. Die Feuerflammen erinnern an das Pfingstfest. Der Heilige Geist möge die Herzen entflammen in Gemeinschaft mit Jesus Christus, der die Mitte ist. Der einfache Tisch und das Lesepult aus Holz stellen den Altar des Brotes und den Altar des Wortes dar, auf denen sich Gott durch Jesus Christus schenken will, um Fleisch anzunehmen in den Gläubigen. Die Osterkerze versinnbildlicht den auferstandenen Christus, «das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet» und gibt allen, die ihn aufnehmen, die Macht, Kinder Gottes zu werden. Der Holzsockel rechts im Bild ist für Maria gedacht, die mit ihrem «mir geschehe nach deinem Wort» die Menschwerdung Gottes ermöglichte und uns Mut macht, es ebenso zu tun. Die Statue von Maria wird bis Ende des Marienmonats noch in der Kirche Langendorf bleiben und dann leihweise nach Oberdorf kommen. Eine Holztreppe verbindet den erhöhten Altarraum mit dem Saal. Die Idee, den Raum in der Atmosphäre von Taizé zu gestalten, ist im Gespräch mit dem Pfarreirat Oberdorf entstanden. An der Ausführung waren Vreni Sieber als Präsidentin des Pfarreirats und Vertreterin der Baukommission, Architekt Peter Widmer für die Beleuchtung, Renée Michel von «michel interior» für die Vorhänge, die Schreinerei Adam für die Schreinerarbeiten, Sakristan Josef Lang für die Einrichtungen und Roger Brunner als designierter Leitender Priester ab August für die ästhetische Beratung beteiligt. Ich danke allen Mitwirkenden für die angeregte Zusammenarbeit im selben Geist. Anlässlich des ersten Gottesdienstes werden wir den Altarraum und den Saal in einer kleinen Feier einweihen. Hans Zünd

Konfessionelles Fenster im Juni

Thorsten Latzel

Mitteilungen Firmung Langendorf/Oberdorf Eigentlich sollten am 6. Juni die Firmanden von Langendorf und Oberdorf das Sakrament der Firmung empfangen. Wegen des Coronavirus wird dieser Festgottesdienst verschoben. Das neue Datum wird später mitgeteilt. Pastoralraumreise nach Armenien Neu: Anmeldefrist bis 30. Juni. Die Lage in Armenien ist gut. Flyer liegen in der St. Michaelskapelle.

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11 | 2020

Gottesdienste

Liebe 5.- und 6.-Klässler Ich vermisse die konfessionellen Fenster-Nachmittage. Vieles vermisse ich, doch habe ich in dieser Corona-Zeit auch viel Schönes erlebt und wunderbare

Begegnungen (virtuell) genossen. Wir sind trotz allem in Bewegung auf unserem Weg. Diesen Weg habt ihr Kinder in den vorherigen zwei Nachmittagen zum Thema «Pilgern, sich auf den Weg machen» erarbeitet. Möchtet ihr erfahren, was wir am Nachmittag vom 4. Juni erleben würden? Auf der Homepage, welche Melinda Heimgartner und Katechetinnen aus Selzach zusammen mit Material gefüllt haben, könnt ihr es erfahren: www.reli4kids.com. Unter Konf.Fenster katholisch, findet ihr das Material. Viel Spass! Liebe Gruess und bliibet gsund Eure Reli-Lehrerin, Sylvie Freiburghaus

Einer ist Bruder und Freund für dich und für mich, für alle. Den nennen wir Jesus, den Sohn. Einer ist Feuer und Flamme für dich und für mich, für alle. Den nennen wir Heiligen Geist, der alles lebendig macht. Gott sagt: Du bist mein Kind. Und Jesus sagt: Du bist mein Freund. Der Heilige Geist sagt: Du bist mein Schatz. Daran glaube ich. Du und ich, wir alle sind Gottes Haus. Er wohnt in uns und ich wohne am Ende meines Lebens bei ihm. Das glauben wir. Amen.

Mitteilungen Zum Gedenken Verstorben ist am 30. April Frau Elisabeth Lauber, geb. 26.10.1932, wohnhaft gew. am Hubelacker 8. Gott nehme sie auf in sein Licht und seinen ewigen Frieden. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Firmung Langendorf/Oberdorf Eigentlich sollte am 6. Juni der Festgottesdienst zur Firmung gefeiert werden. Doch «Corona» verhindert auch dies, zwingt uns Geduld zu üben – je länger, je härter fällt es uns. Schweren Herzens wird die Firmung verschoben. Das neue Datum wird später mitgeteilt. Pastoralraumreise nach Armenien Neu: Anmeldefrist bis 30. Juni. Die Lage in Armenien ist gut. Flyer liegen im Schriftenstand der Kirche.


Pfarrei St. German I Lommiswil Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 8.30–11.30 Uhr | DO 8.30–11.30 Uhr Reservation Pfarrsaal | Hanny Fürholz | 032 623 24 40 Sakristan | Hong Su Phan | 032 510 31 47

Pfingsttraum Wir träumen das Reich Gottes auf Erden. Was aber, wenn der Himmel über uns aufgeht? Wir träumen eine offene Kirche. Was aber, wenn der Geist unsere eigenen Mauern durchdringt? Wir träumen eine Kirche der Freiheit. Was aber, wenn der Geist bei unseren eigenen Begrenzungen beginnt? Wir träumen eine Kirche als Raum der Versöhnung. Was aber, wenn der Geist unsere eigenen Ecken und Kanten glättet? Wir träumen von einer Kirche voll menschlicher Wärme. Was aber, wenn der Geist unsere eigene Erstarrung löst? Wir träumen von der Gemeinschaft der Kirche. Was aber, wenn der Geist uns zueinanderbewegt? Wir träumen die Herabkunft des Geistes. Was aber, wenn Pfingsten ist?

Pfarrei St. German | Kirchweg 1B | 032 641 25 09 | lommiswil@so.kath.ch Sekretariat | Katrin Flury-Meyer Öffnungszeiten | DI 8.00–11.00 Uhr | DO 13.30–17.30 Uhr Sakristane | Edi Flury | 032 641 22 66 | Gertrud Eberhard | 032 618 10 41

Gottesdienste Bis am 8. Juni können gemäss Verordnung des Bundesrates keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. Auch die Firmung vom 6. Juni wird verschoben. Das neue Datum wird später mitgeteilt.

Konfessionelles Fenster im Mai

Angela M.T. Reinders

Für uns alle Guter Gott, wir gehen durch eine Zeit der Unsicherheit und Angst: Da ist die Sorge um geliebte Menschen. Da ist die Furcht, sich anzustecken. Da ist die Ungewissheit, wie sich unsere Welt in diesen Monaten verändern wird. Da ist jetzt schon ein grundlegender Einschnitt in unser gewohntes Leben: Wir müssen auf vieles verzichten, das wir gerne tun, um andere Menschen nicht in Gefahr zu bringen. Das belastet uns, und wir hoffen, dass diese Zeit bald vorübergeht. Dies alles: unsere Befürchtungen, unsere Hoffnungen, unsere Ängste, tragen wir vor dich. Du hast gesagt, dass du unsere Gebete hörst. Du hast gesagt, dass wir unsere Sorgen auf dich werfen dürfen. Du hast gesagt, dass du bei uns bist alle Tage bis ans Ende der Welt – auch in dunklen Zeiten. Wir vertrauen dir. Wir legen die Menschen, die wir lieben, in deine Hand: Segne sie und behüte sie. Und wir bitten dich, schenke uns Kraft und Zuversicht und beschütze uns in dieser Zeit. Amen. Ursula Schumacher

Liebe 5.- und 6.-Klässler Ich vermisse die konfessionellen Fenster-Nachmittage. Vieles vermisse ich, doch habe ich in dieser Corona-Zeit auch viel

Schönes erlebt und wunderbare Begegnungen (virtuell) genossen. Wir sind trotz allem in Bewegung auf unserem Weg. Diesen Weg habt ihr Kinder an den vorherigen zwei Nachmittagen zum Thema «Pilgern, sich auf den Weg machen» erarbeitet. Möchtet ihr erfahren, was wir am Nachmittag vom 28. Mai erleben würden? Auf der Homepage, welche Melinda Heimgartner und Katechetinnen aus Selzach zusammen mit Material gefüllt haben, könnt ihr es erfahren: www.reli4kids.com. Unter Konf.Fenster katholisch, findet ihr das Material. Viel Spass! Liebe Gruess und bliibet gsund Eure Reli-Lehrerin, Sylvie Freiburghaus

Liebe Kinder Das Pfingstfest steht vor der Türe. Wir feiern, dass der Heilige Geist vom Himmel auf die Erde nieder gekommen ist und die Liebe Gottes in allem wirkt. Der Heilige Geist ist die göttliche Lebenskraft. Sie steckt in Menschen, Tieren und Pflanzen. Sie begleitet, stärkt und schützt Lebewesen. Sie ist die Verbindung von Himmel und Erde. Das Pfingstfest nach Jesus Tod, vor 2020 Jahren, war ein sehr besonderes Pfingstfest. Viele Menschen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Sprachen, spürten, wie der Heilige Geist sie durchflutete. Sie fühlten sich einander tief verbunden. Viele dieser Menschen liessen sich nach diesem Erlebnis taufen und begannen an Jesus Christus zu glauben. Das Pfingstfest vor 2020 Jahren war der Anfang der christlichen Kirche. Gerne stellt man die Verbindung von Himmel und Erde mit Vogel- oder Regenbogen-Bildern dar. Vögel leben in der Luft und auf der Erde. Regenbogen reichen vom Himmel bis zur Erde. Magst du das folgende Bild ausmalen? Lasse die Taube in der Mitte weiss. Male die anderen Flächen in Regenbogen­ farben aus. Du darfst das Bild ausschneiden und auf deinen Nachttisch legen. Es ist dein Bild der göttlichen Kraft, des Heiligen Geistes. Myriam Wolf 11 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pastoralraumpfarrer ad interim | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Gemeindeleiter | Thomas Faas | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch Seelsorge-Team | Paul Rutz | Rosa Tirler | Petra Raber Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Sandra Schläfli | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pawaost@pfarrei-zuchwil.ch | Alfons Frei | 4556 Aeschi | 062 961 11 68 | pfarramt.aeschi.so@bluewin.ch Kirchgemeinde-Präsidien-Kommission | Vorsitz Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Post öffnen Liebe Mit-Glaubende im Pastoralraum Wasseramt-Ost, mit den Pfarreien Aeschi, Derendingen, Deitingen, Luterbach, Subingen und Zuchwil Am 1. Mai lag im Briefkasten bei C5-Briefen auch ein grösseres Kuvert im C4-Format, mit dem Signet des Bistums Basel. Beim Weg vom Briefkasten zur Haustür die Frage: «Was will das Bistum senden?» – Dann ziemlich rasch die Vermutung. «Ach ja, daran hab’ ich gar nicht mehr gedacht: wohl die ‹Missio› (Sendung/Beauftragung) in Sachen Pastoralraumleitung.» Ich habe die «Post» geöffnet, die Dokumente gelesen, auf den Schreibtisch gelegt und am Schreibtisch eine kurze Andacht gehalten. Natürlich mit einem Vaterunser. Und ein Bittgebet: «Komm, Heil’ger Geist, herab zu mir, erleuchte mich, ich folge dir.» Und auch das Pastoralraumgebet, in dem es heisst: «… manchmal möchten wir, dass alles bleibt, wie es ist.» Ja, ich hätte gerne gehabt, es wäre bei der Seelsorge- und Leitungsaufgabe der drei Pfarreien südlich der Autobahn geblieben. Die Agenda ist immer angefüllt. Ich hätte lieber gehabt, Valentine wäre Pastoralraumleiter geblieben und ich danke ihm sehr, dass er sich damals bereit erklärt hat, das Bistumsprojekt der Errichtung eines Pastoralraums auch hier auf die Wege zu bringen. Nun, jemand muss die Leitungsaufgabe des Pastoralraums weiter wahrnehmen. In der konkreten Situation und auf meinen ausdrücklichen Wunsch, dass dies sei, bis wir im Pastoralraum jemanden haben, die/der dies gerne macht, werde ich diesen Dienst tun. Dazu konnte ich nur Ja sagen, weil wir im Pastoralraum gute, kompetente und loyale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, in der Seelsorge (gute Kolleginnen und Kollegen!), gute Leute in den Kirchgemeinderäten, in den Pfarreiräten, in der Katechese, in den Sekretariaten, gute Sakristaninnen und Sa­kristane und viele kompetente, fleissige Engagierte in den kirchlichen Gruppen und Vereinen. – Ich will also versuchen, diesen Dienst zu tun. Es muss uns um nichts anderes als um dies gehen, was der Auftrag der Kirche ist: Gott zu ehren, Christus in unserer unterdessen so vielgestaltigen Gesellschaft zu thematisieren, offen zu sein für Seinen Heiligen Geist. Wie ist doch die Kirche etwas Wunder­ bares! – Lasst uns aus dieser Liebe zur Kirche den Gottesglauben leben und in unserer Gesellschaft «ins Spiel bringen», wie es im Grundsatzpapier zum «Pastoralen Entwicklungsplan» unseres Bistums heisst. In der Ausübung der zusätzlichen Aufgabe der Leitung unseres Pastoralraums danke ich für alles Wohlwollen, für alle Mithilfe und für alle Nachsicht. Erleichtert haben wir kürzlich vernommen, dass ab Sommer Pfarrer Pascal Eng die Leitung der Pfarrei Zuchwil übernehmen wird. Wir danken Pfarr-Resignat Paul Rutz, dass er die Vakanz in Zuchwil bis im Sommer überbrückt und wie immer fleissig da und dort Dienste ausübt. Ab Herbst wird Thomas Faas in Pension gehen, er wäre bereit gewesen, sich noch etwas weiter zur Verfügung zu stellen, aber gesundheitliche Gebresten veranlassten ihn, die Bremsen zu ziehen. So müssen wir schauen, wie die Leitung und die Seelsorgeaufgaben der beiden Pfarreien Derendingen und Luterbach gewährleistet werden können. Jeder Pastoralraum hat ein Konzept. Es wurden in der Erarbeitung unseres Pastoralraums viele Ideen gesammelt und ins Pastoralraumkonzept aufgenommen. Wir müssen versuchen in der konkreten Situation mit den Kräften, die zur Verfügung stehen, das zu tun, was möglich ist. Als Leitmotiv für das Konzept wurde der wichtige Begriff Beziehung gewählt – biblisch, theologisch gesprochen: Bund. Es geht um die Gottesbeziehung (Gott zum Menschen und umgekehrt) und um die Beziehung untereinander. Gott hat die tiefste und schönste Beziehung zu uns aufgenommen in Jesus Christus. Entdecken wir immer wieder neu, wovon Jesus immer wieder erzählt hat (siehe Lk 17,20–21). Lasst uns immer wieder die «Post von oben» öffnen, die gute Nachricht von Jesus Christus aufnehmen, umsetzen und in Zuversicht besonders auch in die nächsten Monate gehen. Diese werden wohl wegen den verordneten Vorsichtsmassnahmen rund um die Pandemie umständlich sein, was das Pfarreileben mit den Vereinen, Gruppierungen, mit Anlässen und die Gottesdienste betreffen. Wir sind herausgefordert. Pfarrer Beat Kaufmann

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11 | 2020

Pfarreien Luterbach-Derendingen Gemeindeleiter | Thomas Faas

Gottesdienste Sämtliche Gottesdienste und religiöse Versammlungen in der Kirche und in den Pfarreiräumlichkeiten in den Pfarreien Herz-Jesu Derendingen und St. Josef Luterbach fallen bis mindestens am 7. Juni 2020 aus. Unsere Kirchen bleiben offen für Ihr persönliches Gebet. Es liegen Gebete auf, die Sie mit nach Hause nehmen können. Öffentliche Gottesdienste werden voraussichtlich ab 8. Juni 2020 wieder erlaubt sein. Wir bitten Sie, sich über die Schutzmassnahmen des Bistums Basel im «Kirchenblatt» auf Seite 8 zu informieren.

Pfingsten in Zeiten von Corona La tuta tero havis lingvon kaj samajn vortojn. Kiam ili direktis orienten, ili trovis ebenajon kaj eklogis tie – so die Genesislesung am Vorabend von Pfingsten. In der Apostelgeschichte klingt es so: Kiam venis la tago de Pentekosto, ciuj estis en la sama loko. Kaj ciuj plenigis de la Sankta Spirito kaj komencis paroli en aliaj lingvoj, kiel donis al ili la Spirito. Sie haben kein Wort verstanden? Nun, das waren noch Zeiten in den 70ern, als die eine oder der andere Esperanto lernte und sich Menschen über viele Sprachgrenzen hinweg verständigen konnten. Ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen – die Coronazeiten sind hart genug: Die ganze Erde hatte eine Sprache und ein und dieselben Worte. Als sie ostwärts aufbrachen, fanden sie eine Ebene und siedelten sich dort an. Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. Der Anfang des gesellschaftlichen Lebens in der biblischen Tradition und der Beginn der Kirche – eine Zeit des gegenseitigen Verstehens und der Rücksichtnahme? Wenn es das jemals gab, dann wohl nur für eine kurze Zeit. Mit dem Turmbau zu Babel beginnt die Zerstreuung der Menschen und kurz nach Pfingsten geraten sich Petrus und Paulus ziemlich arg in die Haare. Und doch ist die Menschheitsgeschichte und auch die Geschichte unserer Kirche bei allem Streit, Krieg und gegenseitigen Verurteilungen eine Erfolgsgeschichte. Vielfalt sollten wir als eine urmenschliche grundsätzliche (nicht gegensätzliche) Erfahrung sehen. Das macht Gemeinde aus: die vielen ganz unterschiedlichen Menschen, die miteinander beten, feiern oder einfach füreinander da sind. Wir wünschen Ihnen und euch eine geistreiche Pfingsten. Thomas Faas

PS: Und was Vielfalt angeht: Allein in der einen Römisch-katholischen Kirche gibt es 24 verschiedene Kirchen mit jeweils eigenen Traditionen in Ritus und Liturgie, in Kirchenordnung, Theologie und Frömmigkeit.


Pfarrei St. Josef | Luterbach

Pfarrei Herz-Jesu | Derendingen

Pfarramt | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch | Gemeindeleitung | Thomas Faas Sekretariat | Pascale Barrière | 032 682 21 45 | Bürozeiten | MO 13.30–15.30 Uhr | DI 7.45–9.45 Uhr | DO 15.30–17.30 Uhr | FR 7.45–9.45 Uhr | Notfall-Nr. | 079 654 22 20 Sakristanin | Eva Graf | 032 682 23 27 | graf-schwaller@bluewin.ch Pfarreiheim-Reservationen | Thomas Bärtschi | 032 681 01 37 ab 17.30 Uhr Katechetinnen | Emma Wyss | 032 637 23 50 | Judith Zoller | 032 682 10 04

Mitteilungen Kollekte Mediensonntag 23. und 24. Mai Die Kollekte des Mediensonntags geht insbesondere zugunsten der katholischen Medienzentren in Zürich (kath.ch), Lausanne (cath.ch) und Lugano (catt.ch). Diese Zentren stellen sowohl dem katholischen als auch dem nichtkatholischen Publikum Informationen über das Leben der Kirche und der religiösen Gemein­ schaften in der Schweiz, im Vatikan und in der ganzen Welt zur Verfügung. Die Arbeit wird von professionellen Journalisten geleitet. Das gesammelte Geld dient ausserdem zur Finanzierung des Medienpreises der Schweizer Bischofskonferenz sowie der Aktivitäten der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischofskonferenz. Spenden an Mediensonntag der katholischen Kirche Raiffeisenbank Sense-Oberland Dorfplatz 1735 Giffers Kontokorrent Mediensonntag IBAN CH34 8080 8002 9922 2163 9

Kirchgemeinderat Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 27. Mai 2020 Der Kirchgemeinderat hat beschlossen, die Kirchgemeinde­ versammlung (Rechnung 2019) vom 27. Mai 2020 wegen den Corona-Einschränkungen zu verschieben. Gemäss dem Merkblatt vom Amt für Gemeinden werden wir von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Rechnung 2019 an der nächsten Kirchgemeindever­ sammlung, welche voraussichtlich am 16. Dezember 2020 stattfinden wird, zu genehmigen.

Konfessionelle Nachmittage 1. Klasse – konfessioneller Nachmittag Donnerstag, 28. Mai Der konfessionelle Nachmittag für die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse findet nicht statt. 2. Klasse – konfessioneller Nachmittag Donnerstag, 4. Juni Auch der konfessionelle Nachmit­ tag für die 2.-Klässler muss leider abgesagt werden.

Offener Mittagstisch Montag, 8. Juni und Montag, 6. Juli Restaurant Krone Der Mittagstisch für die Seniorin­ nen und für die Senioren findet im Juni und Juli nicht statt.

Frauengemeinschaft 100 Jahre Katholischer Frauenbund Solothurn Sonntag, 28. Juni 2020 Die Jubiläumsfeier vom 28. Juni in Mariastein muss leider abgesagt werden. Im nächsten Jahr wird 101 Jahre Katholischer Frauen­ bund Solothurn gefeiert! Die genauen Daten für die Jubiläums-­ Delegiertenversammlung wie auch für die Jubiläumsfeier werden noch bekannt gegeben.

Pfarramt | Hauptstrasse 51 | 032 682 20 53 | kath.pfarramt.derendingen@bluewin.ch Gemeindeleitung | Thomas Faas | 032 682 21 45 Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Pascale Barrière | Tel. 032 682 20 53 | Bürozeiten | MO 8.00 –11.00 Uhr | DI 14.00 –17.00 Uhr | DO 8.00 –11.00 Uhr Sakristanin | Esther Friedli | 079 488 73 42 Betreuung Kapelle Allerheiligen und Betreuung Pfarrheim Widlimatt | Doris Rölli | 079 317 59 70 | doris.roelli@gawnet.ch

Mitteilungen Kollekte Mediensonntag: für die Arbeit der Kirche in den Medien 23. und 24. Mai 2020 Der bedeutende Einfluss der Medien – Presse, Film, Radio, Fernsehen, Social Media usw. – kann die Kirche in ihrem Ver­ kündigungsauftrag nicht unbe­ rührt lassen. Nur wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen, ist es möglich, Medien mitzugestalten und der Botschaft des Evangeli­ ums Widerhall zu verschaffen. Jede Gabe trägt dazu bei, dass die Kirche diese Verantwortung wahrnehmen kann. Herzlichen Dank für Ihre Spende. Spenden an Mediensonntag der katholischen Kirche Raiffeisenbank Sense-Oberland Dorfplatz 1735 Giffers Kontokorrent Mediensonntag IBAN CH34 8080 8002 9922 2163 9

Frauengemeinschaft Egal wie schwer der Weg ist, wir gehen ihn zusammen! Seit Wochen hat uns das Coronavirus fest im Griff. Aus diesem Grund müssen leider alle Anlässe vom Jahresprogramm vorläufig bis am 31. Juli abgesagt werden.

Aus dem Vorstand Käthi Kohler und Silvia Weinstabl haben als Vorstandmitglied auf die Generalversammlung 2020 ihre Demission eingereicht. Auch wenn die Versammlung nicht stattfinden konnte, haben beide gewünscht, ihre Vorstandsarbeit per April 2020 niederzulegen. Ein herzliches Dankeschön an Käthi Kohler und an Silvia Weinstabl für ihren grossen Einsatz zum Wohle der Frauengemein­ schaft Derendingen. Insbesondere werden die Besucherinnen des Spiel- und Plaudernachmittags sie vermissen. An der nächsten Generalversammlung werden sie gebührend verabschiedet. Glücklicherweise hat sich Lydia Bucher entschlossen, wieder im Vorstand mitzuarbeiten. Wir danken Lydia Bucher herzlich und freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit. Den Spiel- und Plaudernachmittag wird erfreulicherweise Silvia Schneider weiterführen. Wir heissen Silvia Schneider herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude bei dieser Aufgabe. Im Namen vom ganzen Vorstands­ team danke ich dir für dein Mittragen und wir freuen uns alle unbändig darauf, wenn wir uns hoffentlich bald wieder persönlich begegnen dürfen. Wir wünschen dir von Herzen gute Gesundheit und weiterhin Geduld und Kraft, um das, was vor uns liegt, anzunehmen und zu vertrauen, dass es gut kommt. Gisela Zürcher, Präsidentin

Generalversammlung Die für am 4. April geplante Jubiläums-Generalversammlung fiel leider auch ins Wasser. Das Jubiläum wird im nächsten Jahr gebührend nachgefeiert. Vereinsreise 17. Juni 2020 Die Vereinsreise wird auf den 16. Juni 2021 verschoben.

Ihr Kirchgemeinderat 11 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Anna | Aeschi

Pfarreien Deitingen-Subingen

Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Pfarreisekretariat | Luzernstrasse 14 | 4556 Aeschi | Alfons M. Frei | 079 455 66 81 | pfarramt.aeschi.so@bluewin.ch | www.annapfarrei.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Sakristanenteam | Alfons M. Frei | 079 455 66 81 Stv | Thomas Thut | 076 482 42 07 Kirchgemeindepräsidentin | Yvonne Gasser De Silvestri | 062 961 51 57

Gottesdienste

Mitteilungen

Liebe Pfarreiangehörige

Zum Pfingstfest

Bis voraussichtlich 8. Juni können noch keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. Sollte jedoch vorher vom Bund «grünes Licht» gegeben werden, können Sie sich aktuell via Computer informieren, unter: • www.pawa-ost.ch • www.annapfarrei.ch (Aeschi) • www.deitingen.ch (unter Kirchgemeinde) • www. subingen.ch (unter Leben/Wohnen – Kirchen).

Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an mich. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Mitmenschen. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Güter der Welt. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Ehre und Macht. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an die Last des Tages. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin in Not und Nacht. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Sünde und Bosheit.

Wem dies nicht möglich ist, soll doch einfach zum Telefon greifen und sich beim Pfarramt oder bei den Seel­ sorgenden direkt erkundigen. Siehe «Gemeinsame Mitteilungen» unter Subingen (auf Seite 27 «Notiz und Dank»). Sicherheitsmassnahmen, sobald öffentliche Gottesdienste möglich sind (Seite 8 in dieser Ausgabe).

Gebet von + Pfarrer Richard Thalmann

(siehe Text zum Autor rechts unter Gottesdienste Deitingen/Subingen «Gedanken zum Pfingstfest»)

Daheim (mit)beten – Gottesdienste via Medien • «Radio Maria» www.radiomaria.ch sendet täglich Gottesdienste; • www.ewtn.de (Messe aus dem Kölner Dom, 08.00 Uhr) • www.bistumsg-live.ch (Gottesdienste aus dem Dom von St. Gallen, 07.30 Uhr) • www.youtube.com (Roger Brunner, Vikar, eingeben, Di und Fr, 21.00 Uhr) • www.kath-solothurn.ch (Sonntagsmesse) • www.kloster-disentis.ch (bei «Gottesdienstordnung» anklicken) Vorschläge für Betrachtungen und Gebete stellen das Kloster Einsiedeln • www.kloster-einsiedeln.ch und das Liturgische Institut • www.liturgie.ch zur Verfügung.

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Pfarrer | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08

Gottesdienste Liebe Pfarreiangehörige Bis voraussichtlich 8. Juni können noch keine öffentliche Gottesdienste gefeiert werden. Sollte jedoch vorher vom Bund «grünes Licht» gegeben werden, können Sie sich aktuell via Computer informieren, unter: www.pawa-ost.ch oder www.annapfarrei.ch (Aeschi) / oder www.deitingen.ch (unter Kirchgemeinde) oder www. subingen.ch (unter Leben / Wohnen – Kirchen) – wem dies nicht möglich ist, soll doch einfach zum Telefon greifen und sich beim Pfarramt oder bei den Seelsorgenden direkt erkundigen. Siehe «Gemeinsame Mitteilungen» unter Subingen auf der gegenüber­ liegenden Seite. Sicherheitsmassnahmen, sobald öffentliche Gottesdienste möglich sind: siehe Seite 8 in dieser Ausgabe.

Daheim beten – Gottesdienste via Medien «Radio Maria» www.radiomaria.ch sendet täglich Gottesdienste; siehe auch www.ewtn.de (08.00 Uhr, Messe aus dem Kölner Dom). Vorschläge für Gebete und Betrachtungen stellt das Kloster Einsiedeln zur Verfügung unter www.kloster-einsiedeln.ch und www.liturgie.ch / weiter www.bistumsg-live.ch (aus dem St.-Galler-Dom um 07.30 Uhr) oder www.youtube.com (Roger Brunner, Vikar, eingeben, Di und Fr, 21.00 Uhr) sowie www.kath-solothurn.ch (Sonntagsmesse) oder www.kloster-disentis.ch (bei «Gottesdienstordnung» anklicken).

Gedanken zum Pfingstfest

Aufgelegte Texte in unserer Kirche – zur stillen Gebetseinkehr den Tag durch. – Siehe auch Text Seite 27 unter «Gemeinsame Mitteilungen».

Nachfolgend sind Gebete des verstorbenen Pfarrers Richard Thalmann (1915−2002) abgedruckt. Er lebte in St. Gallen. Die Gebete wurden in einem kleinen Heft publiziert, welches unter dem Titel «Komm Heiliger Geist» 1979 im Kanisius Verlag Fribourg

erschienen ist. Pfarrer Thalmann schreibt zu den Gebeten: «Das Gebet ‹Komm, Heiliger Geist› empfand ich schon immer als herrliches Gebet. Zu einem erschütternden Erlebnis aber wurde es mir in den Meditationen des zum Tode verurteilten Pater Alfred Delp (1907−1945). Können wir Menschen, so fragte ich mich, erst im Chaos der eigenen Existenz so ehrlich bitten und beten ‹Komm, Heiliger Geist›? Müsste nicht dieses Gebet gerade dem Menschen besonders viel bedeuten, der mitten im vollen Leben steht? Ist nicht der Geist Gottes jetzt schon und immer da? Brauche ich ihn nicht Tag für Tag, damit meine Beziehung zu Gott mich zu tragen und zu formen vermag?»

«Führe mich, Heiliger Geist!» Führe mich, Heiliger Geist, zu den Quellen der ewigen Weisheit. Führe mich, Heiliger Geist, zu tiefem Verstehen. Führe mich, Heiliger Geist, zur Lösung meiner Fragen. Führe mich, Heiliger Geist, zum Ort der Stärke. Führe mich, Heiliger Geist, durch die Weite des menschlichen Wissens. Führe mich, Heiliger Geist, zu tiefer Verinnerlichung. Führe mich, Heiliger Geist, in aller Ehrfurcht zu Dir.

«Hole mich heim, Heiliger Geist!» Hole mich heim, Heiliger Geist, wenn ich mich verliere. Hole mich heim, Heiliger Geist, wenn ich mich verirre. Hole mich heim, Heiliger Geist, wenn ich davongelaufen bin. Hole mich heim, Heiliger Geist, wenn ich bedroht bin. Hole mich heim, Heiliger Geist, wenn ich übermütig bin. Hole mich heim, Heiliger Geist, wenn ich krank bin. Hole mich heim, Heiliger Geist, wenn ich gestorben bin.


Pfarrei Maria Himmelfahrt | Deitingen Pfarramt | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 16 06 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Nadia Cardaci | MI und DO 9.00–11.00 Uhr | sekretariat@pfarrei-deitingen.ch Kirchgemeindepräsidentin | Daniela Flury-Kofmel | 032 614 19 96

Mitteilungen

Bilder aus unserer Kirche

31.12.2019: Solidaritätsfonds für Mutter u. Kind, Fr. 104.65. 05.01.20: Epiphanie Kollekte Inländ. Mission, Fr. 134.70. 06.01.20: Missio Sternsinger Frieden in Libanon, Fr. 2344.30. 12.01.20: Montessori-Schwestern, Tansania, Fr. 225.75. 18.01.20: Caritas Solothurn, Fr. 172.30. 26.01.20: Don-Bosco-Jugendhilfe, Fr. 156.85. 01.02.20: Frauenkloster Namen Jesu, Fr. 286.65. 09.02.20: Kollegium St. Charles in Pruntrut, Fr. 167.35. 15.02.20: Unterstützung der Seelsorge diöz. Kurie, Fr. 59.30. 23.02.20: Stiftung Joh. Paul II., Kinder von Aleppo, Fr. 90.70. 29.02.20: Philip-Neri-Stiftung, Fr. 63.30. 08.03.20: Studentenpatronat, Solothurn, Fr. 178.10. 14.03.20: Arbeit diöz. Räte und Kommissionen, Fr. 81.00.

Mitteilungen Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an mich. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Mitmenschen. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Güter der Welt.

Am Ambo in unserer Kirche sind Fürbitten sichtbar, welche Ministrantinnen und Ministranten geschrieben haben, während pandemiehalber kein Schulunterricht stattfand.

Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Ehre und Macht. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an die Last des Tages. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin in Not und Nacht. Löse mich, Heiliger Geist, wenn ich gebunden bin an Sünde und Bosheit. Gebet von + Pfarrer Richard Thalmann

Marianne Schreier

Kollekten Deitingen 2020

Pfarramt | Luzernstrasse 49 | 4553 Subingen | 032 614 40 81 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-subingen.ch Seelsorgerin | Rosa Tirler | 032 614 40 81 | seelsorgerin@pfarramt-subingen.ch Pfarreisekretärin | Manuela Bachmann | MI 9.45–11.30 Uhr | sekretariat@pfarramt-subingen.ch Kirchgemeindepräsident | Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Gebet zum Pfingstfest

«Kreatives Alter» «Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen», lautet eine gute Erkenntnis. Leider konnten aufgrund der Corona-Pandemie viele solcher lebenswerten Begegnungen wie der Seniorenmittagstisch im Café Felber und der generationenübergreifende Seniorennachmittag nicht stattfinden. Auch der Vortrag «2000 Jahre Stadt Solothurn» vom Donnerstag, 25. Juni muss leider abgesagt werden. «Aufgeschoben ist nicht aufge­ hoben» – so hoffen wir, dass der Mittagstisch wieder gute Begegnungsmöglichkeiten schafft und wir zu einem späteren Zeitpunkt zu Seniorenanlässen einladen können. Bis dahin wünschen wir euch allen gute Gesundheit, gute Gespräche via Telefon oder mit nötigem Abstand, viel Mut und Zuversicht und vor allem Gottes Segen.

Pfarrei St. Urs und Viktor | Subingen

Siehe auch Seite 8 in dieser Ausgabe betreffend Sicherheitsvorkehrungen, sobald öffentliche Gottesdienste wieder möglich sind. Unsere Sakristanin Irène Zuber hat jede zweite Kirchenbank mit einem sinnvollen Gedanken versehen.

(Siehe auch «Gedanken zum Pfingstfest» unter «Gottesdienste» auf Seite 26)

Gemeinsame Mitteilungen Notiz und Dank

Seit keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert werden konnten und bis dies wieder möglich ist ... brennt immer eine Kerze vor dem Zelebrationsaltar.

Es ist ja schon unglaublich: Seit dem 17. März 2020 sind im Zuge

der Pandemiegegenmassnahmen öffentliche Versammlungen und Ansammlungen von mehr als 5 Personen bundesrätlich untersagt. Weil Gottesdienste zu öffentlichen Versammlungen gezählt werden, ist es momentan noch immer nicht möglich, öffentliche Gottesdienst zu feiern. Wer hätte Anfang März gedacht, dass dies möglich wäre … Nach Beschluss des Bundesrates von Mittwoch, 29. April, gilt dies nach aktuellem Stand voraussichtlich bis und mit Sonntag, 7. Juni, obwohl in Teilen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens gewisse Lockerungen gemacht wurden. Seit den Tagen und Wochen, da nun keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden können, sind in den Kirchen Gebetstexte aufgelegt und die stillen Kirchen laden zu individueller Einkehr ein. Es ist schön festzustellen, dass immer wieder Einzelne diese Gelegenheit wahrnehmen. Ich möchte den Sakristaninnen und Sakristanen der drei Pfarreien Aeschi, Subingen und Deitingen, Alfons Frei, Thomas Thut, Irene Zuber, Bernadette Schwaller, Jela Maric, Elisabeth Ingold sowie den Dekoratorinnen und Blumen­ betreuerinnen Denise Luder, Daniela Flury und Elisabeth Marti vielmals danken, dass sie in den speziellen Phasen der Fasten- und Passionszeit, der Karwoche und nun der Osterzeit gestalterisch und schön das entsprechende Gepräge gaben. Das Bild zu diesem Text ist eine Momentaufnahme in der Kirche Subingen. Die Schweizerische Bischofs­ konferenz hat dem Bundesrat vor einiger Zeit schon ein Schutz­ konzept zukommen lassen, welches ermöglichen soll, unter Berücksichtigung der Weisungen des Bundes wieder öffentliche Gottesdienste zu feiern. Unser Bistum hat angepasst diese veröffentlicht, sie können in dieser Ausgabe auf Seite 8 gelesen werden und weitere Informationen sind in www.bistum-basel.ch ersichtlich. Beat Kaufmann, Pfr. 11 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Martin | Zuchwil | www.pfarrei-zuchwil.ch Pfarramt | Hauptstrasse 32 | 032 685 32 82 | st.martin@pfarrei-zuchwil.ch Kaplan | em. Domherr Paul Rutz | 032 621 13 10 Sekretariat | Daniela Blumenthal & Sandra Schläfli | Bürozeiten im Pfarramt | MO 14.00 –16.00 Uhr | DI und DO 9.00–11.00 Uhr | 032 685 32 82 | sekretariat@pfarrei-zuchwil.ch Umgebungs- + Pfarreiheimwartung | Gjevalin und Tereza Frrokaj | 079 272 67 46 | Reservation Pfarreiheim | Bitte per E-Mail oder telefonisch über das Sekretariat Kirchgemeindepräsident | Michael Vescovi | 078 658 33 55

Gottesdienste Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten fallen in unserem Bistum aus. Aktuelle Informationen finden Sie immer auf unserer Homepage. Die öffentlichen Gottesdienste sind dort speziell vermerkt.

Mitteilungen Unsere Verstorbenen Der Lebenskreis hat sich geschlossen am:

5. Mai von Rosalie Sala 8. Mai von Peter Affolter Gott schenke den lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Absage Kirchgemeindeversammlung Aufgrund der aktuellen Situation hat der Kirchgemeinderat entschieden, die geplante Rechnungsversammlung vom 15. Juni auf den 30. November zu verschieben. Die Rechnung 2019 wird dann zusammen mit dem Budget 2021 behandelt, besprochen und verabschiedet.

Drei Fragen an Sandro Sampaio Lomba bringen oder mit den Körbchen das Opfer einziehen. Was gefällt dir am besten am Ministrieren? Beim Ministrieren gefällt es mir am meisten, wenn man die Freude am Ministrieren bei den jüngeren Ministranten im Gesicht sieht. Sandro hat drei Fragen über das Ministrieren beantwortet. Seit seiner Erstkommunion ist er bei den Ministranten in Zuchwil und hilft neu auch im Ministrantenteam von Zuchwil mit. Seit wann bist du Ministrant und was sind deine Tätigkeiten im Ministrantenteam? Ich bin seit 2011 Ministrant. Mich hat schon früher, als ich in den Gottesdienst gegangen bin, sehr begeistert, dass man den Pfarrer beim Gottesdienst unterstützen kann. Deshalb habe ich mich nach meiner ersten Kommunion direkt entschieden, Ministrant zu werden. Als Ministrant unterstütze ich den Pfarrer. Deshalb müssen wir während des Gottesdienstes die Gaben an den Altar

Welche Aktivitäten laufen auch ausserhalb des Ministranten-Dienstes? Ausserhalb des MinistrantenDienstes bin ich noch aktiv als Oberministrant beim Pastoralraum Wasseramt Ost. Da treffe ich mich mit den anderen Oberministranten der Pfarreien des PAWA Ost. Da planen wir Aktivitäten, welche wir mit allen Ministranten des PAWA Ost unternehmen wollen. Mit der Minischar von Zuchwil planen und unternehmen wir auch andere Tätigkeiten, wie zum Beispiel Pétanque spielen, klettern, in den Adventure-Room gehen usw. Mir macht das Ministrieren heute noch viel Spass und ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr Kinder oder Jugendliche dafür anmelden würden. Sandro Sampaio Lomba

Pfingstnovene vom 22. Mai bis Pfingsten, 31. Mai Die Tage zwischen dem Hochfest Christi Himmelfahrt und Pfingsten (Pfingst­ novene) sollen in besonderer Weise der Vorbereitung auf Pfingsten dienen. Da die Firmung, die am 26. April hätte stattfinden sollen, auf den Samstag, 12. September, 17.00 Uhr, verschoben wurde, beten wir mit den Firmanden zusammen als Vorbereitung auf Pfingsten und die Firmung, die Pfingstnovene. Firmspender ist Bischofsvikar Valentine Koledoye. Die Apostel versammelten sich im Abendmahlssaal mit Maria, der Mutter Jesu und Männern und Frauen und beteten um den Heiligen Geist. Wir schliessen uns an mit dem Gebet: Gebet zum Heiligen Geist «In all meinen Ängsten und Nöten vor meinem Versagen und Überfordertsein bist plötzlich Du wieder da, Heiliger Geist, einfach da, und heisst mich, als wäre gar nichts geschehen, neu zu leben mit deiner Stärke und aus deiner Stärke.» Firmanden 2020 (voraussichtliche Teilnehmer/-innen): Tim Affolter, Chiara Andreoli, Celine Arnold, Betina Berisha, Akshara Gunabalan, Elija Jäggi, Roko Jelovcic, Rebeca Josipović, Sofia Morosin, Vanessa Namlić, Presley Sona, Renato Zangger, Elena Zarrilli. Firmbegleitung: Sr. Promila und Kaplan Paul Rutz. 28. Mai, Jahrestag der Weihe (1987) des emeritierten Weihbischofs Martin Gächter Wir gratulieren Weihbischof Martin ganz herzlich zu seinem Weihetag. Er ist immer noch sehr aktiv und engagiert für die Kirche. Obwohl er im Ruhestand ist, wirkt er, wie es im Psalm 92,15 heisst: «Sie (Palmen, Zedern) tragen Frucht noch im Alter und bleiben voll Saft und Frische.» Weihbischof Martin ist immer wieder am Radio Maria zu hören und ist auch Seelsorger im Elisabethenheim Bleichenberg, firmt in der Diözese und macht Aushilfen. 31. Mai, Pfingsten Pfingsten, der «fünfzigster Tag», ist ein christliches Fest. Es ist der 50. Tag der Osterzeit, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, dann wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert – als Mysterium oder ikonografisch Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgiessung des heiligen Geistes genannt. Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herab kam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1–41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als Fest im Kirchenjahr wurde Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt. Das Pfingstfest ist ein Hochfest, an dem das – von Jesus Christus angekündigte – Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird. Das Fest ist zugleich der feierliche Abschluss der Osterzeit. Nach dem christlichen Glauben – wie Petrus ihn in seiner Pfingstpredigt zum Ausdruck gebracht hat – folgt auf die Busse (Apg 2,38 EU) die Taufe auf den Namen Jesu Christi. Das Empfangen des Heiligen Geistes kann durch Handauflegung, wie in Apg 8,15–17 EU, oder auch während der Predigt, wie in Apg 10,44 EU, geschehen. Im Evangelium nach Lukas (Lk 24,49 EU) heisst es, dass der Gottesgeist als «Kraft aus der Höhe» herab kommen wird. Dieser Heilige Geist, der auf die Jünger herab kam, schuf die Einheit der Gläubigen und hob die Kirche aus der Taufe. Von diesem Moment an verstand sich die Schar der Jünger als Gottesvolk. Die christliche Gemeinde trat zum ersten Mal öffentlich auf: «Die bis dahin verzagten Protagonisten des Christentums erweisen sich plötzlich als sprachmächtig und missionarisch überzeugend.» Aus diesem Grund bezeichnet man Pfingsten auch gelegentlich als «Geburtstag der Kirche» und als Beginn der weltweiten Mission. Wir beten um die innere Erneuerung der Kirche und für unsere Pfarrei St. Martin um einen guten Neustart mit Pfarrer Pascal Eng. 1. Juni, Pfingstmontag, Fest «Maria, Mutter der Kirche» Darstellung der Gottesmutter am Apostolischen Palast mit der Inschrift Mater Ecclesiae Mutter der Kirche (lateinisch Mater Ecclesiae) ist ein Marientitel, mit dem Maria als Mutter der Kirche, des mystischen Leibes Christi, verehrt wird. Er ist seit dem 4.  Jahrhundert bei dem Kirchenvater Ambrosius bekannt, der das Bild von der Mutter Kirche mit Maria als dem «personifizierten ‹Urbild der Kirche›» verknüpft. Im Hochmittelalter fand der Marientitel eine weite Verbreitung. Er soll in Zukunft in der ganzen Kirche am Pfingstmontag begangen werden, wie der Heilige Stuhl im März desselben Jahres in Rom bekanntgab. Bisher wurde das Fest nur in einzelnen Diözesen und Ordensgemeinschaften gefeiert, wo es auch weiter am bisherigen Tag begangen werden kann. Paul Rutz, Kaplan

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Pfarrei St. Klemenz | Bettlach | www.stklemenz.ch Gemeindeleitung | vakant | pfarramt@stklemenz.ch Seelsorgerin | Renata Sury-Daumüller | Sägereiweg 6 | 2544 Bettlach | 032 645 43 19 Priesterliche Dienste | Joseph Kalamba | Grenchen Sakristan und Abwart | Cäsar Bischof | 078 717 55 20 Sekretariat | Franziska Leimer | DI und DO 14.00–17.00 Uhr | 032 645 18 79 | franziska.leimer@stklemenz.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Die ausserordentlichen Mass­ nahmen des Bundesrats bleiben bis zum 8. Juni bestehen. Die Schulen sind seit 11. Mai wieder geöffnet und der Religionsunter­ richt wird abgehalten.

Gottesdienste Öffentliche Gottesdienste werden voraussichtlich ab 8. Juni 2020 wieder erlaubt sein. Vorausset­ zung dafür ist, dass ein Konzept zum Schutz gegen Coronavirus-­ Ansteckungen besteht und umgesetzt ist. Das Schutzkonzept des Bistums Basel ist im Mantelteil auf der Seite 8 publiziert. Da können Sie sich vorerst informie­ ren. Über unsere örtlichen Besonderheiten werden wir Sie im nächsten «Kirchenblatt» umfassend informieren.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über die Medien oder finden diese auf der Website www.stklemenz.ch. Die Kirche bleibt weiterhin für das persönliche Gebet offen. Die Hefte mit den Sonntagsevangelien, Gebeten und Gedanken sind aufgelegt.

Pfarreisekretariat Für dringende Fälle ist das Pfarreisekretariat zu den gewohn­ ten Zeiten geöffnet. Bitte Hygieneund Abstandsregelungen beachten. Öffnungszeiten: Dienstag- und Donnerstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Pfingsten

Der Pfingstgeist kommt aus dem Leben und der Liebe Jesu und schenkt Leben und Liebe 50 Tage nach Ostern feiern wir Pfingsten. Das Wort stammt ab von den griechischen Worten «pentekoste hemera», was übersetzt bedeutet: Fünfzigster Tag. Dieser Tag war damals in Jerusalem ein grosser jüdischer Festtag. Viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern waren

in der Stadt, um dieses Fest zu feiern. Unter ihnen auch die Jünger Jesu, weil Jesus ihnen bei seiner Himmelfahrt gesagt hatte, sie sollten in Jerusalem bleiben. Was dann passierte, erzählt die Bibel in der Apostelgeschichte: Plötzlich gab es ein mächtiges Brausen wie ein Sturm und auf die Jünger, die alle in einem Raum versammelt waren, liessen sich Feuerzungen nieder. Diese Feuerzungen sind ein Bild für den Heiligen Geist, den Geist Gottes, den Jesus den Jüngern verspro­ chen hatte. Und plötzlich hatten die Jünger den Mut, allen Men­ schen von Jesus zu erzählen – und alle verstanden sie auch, egal, aus welchem Land sie kamen und welche Sprache sie konnten. Das war ein Wunder. Alle hörten von Jesus und viele glaubten an ihn. Damit begann das, was wir heute Kirche nennen.

Abgesagte Termine Maiandachten Mittwoch, 20. und 27. Mai Senioren Mai-Ausflug Mittwoch, 27. Mai Frauezmorge Donnerstag, 28. Mai Mittagsclub Mittwoch, 20. Mai Mittwoch, 3. Juni Jass- und Spielnachmittag Mittwoch, 3. Juni Ökumenische Vereinsreise beider Frauenvereine Donnerstag, 4. Juni Konfessionelle Nachmittage 5. Juni, 5. Klassen 19. Juni, 6. Klassen Ministranten/ Kommunionhelfende Wir werden die Ministranten und Kommunionhelfenden frühzeitig informieren, wenn die Gottes­ dienste wieder abgehalten werden können. Wir freuen uns, wieder mit euch die Gemeinschaft feiern zu dürfen.

nachholen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarreisekretariat für einen neuen Gottesdiensttermin. Auf Wunsch können die Jahr­ zeitenmessen auch um ein Jahr verschoben werden. Gratulationen 26. Mai 80. Geburtstag; Aquil Glanzmann, Allmendstr. 12c 27. Mai 90. Geburtstag; Albertine SchallerMülhauser, Chräienbergstr. 6 28. Mai 97. Geburtstag; Werner Wyss, Freiheitstr. 6 60. Hochzeitstag; Maria und Jakob Weber-Krummenacher, Dorfstr. 7 6. Juni 90. Geburtstag; Margherita Moretti, Grossmatt 1 Den Geburtstagsjubilaren und dem Jubelpaar gratulieren wir herzlich zum Fest und wünschen ihnen noch viele schöne Stunden, begleitet auch von Gott. Weihwasser

Unsere Verstorbenen

Aus dem Leben in die ewige Gemeinschaft mit Gott eingegan­ gen ist am 8. Mai; Eduard LeimerMoser, Bachstrasse 11. Gott schenke dem Verstorbenen die ewige Ruhe.

Wenn wir uns beim Betreten einer Kirche mit dem Weihwasser bekreuzigen, erinnern wir uns an die Taufe, erinnern wir uns an den Geist, den wir empfangen haben, beleben uns mit seinem Geist, der immer gegenwärtig ist, und empfangen Gottes Friede.

Jahrzeiten Seit 16. März konnten, da keine Gottesdienste erlaubt waren, die geplanten Jahrzeiten nicht abgehalten werden. Vielleicht ist für Sie eine Jahrzeitenmesse ausgefallen. Wenn Sie gerne das Jahrzeit Ihres Verstorbenen

Zum Schmunzeln Ein Mann macht während des Gottesdienstes seine Frau auf­ merksam und flüstert ihr zu: «Gleich kommt die grosse Litanei.» Darauf antwortet sie beunruhigt: «Hoffentlich setzt sie sich nicht genau vor uns!» 11 | 2020

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Pfarrei St. Eusebius | Grenchen Pfarrhaus und Sekretariat | Lindenstrasse 16 | 2540 Grenchen | 032 653 12 33 | pfarramt@kathgrenchen.ch | www.kathgrenchen.ch Öffnungszeiten | MO und FR 8.30–11.30 Uhr | DI–DO 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.30 Uhr | in den Schulferien nachmittags geschlossen Pfarreileitung | vakant | Pfarradministrator | Joseph Kalamba | pfarramt@kathgrenchen.ch Pfarreikoordinatorin und Pfarreiseelsorgerin | Gudula Metzel | pfarramt@kathgrenchen.ch Religionspädagogin | Eleni Kalogera Katechetinnen | Daniela Varrin | Ana Castillo | Carole Crivelli | Franca Droz | Monica Hossli (HPS) Sekretariat | Ruth Barreaux | Cristina Caruso Sakristan und Betreuung Eusebiushof | Alfio und Claudia Grasso | 076 559 37 68 Missione Italiana | Don Saverio Viola | 032 622 15 17 | Misión Española | Don Marcelo Ingrisani | 032 323 54 08 Kirchgemeindeverwaltung | Präsident | Alfred Kilchenmann | Verwalterin | Daniela von Büren | Robert Luterbacher-Strasse 3 | 2540 Grenchen | 032 653 12 40 | verwaltung@kathgrenchen.ch

Gottesdienste Die ausserordentlichen Massnahmen des Bundesrats bleiben bis zum 8. Juni bestehen. Ab diesem Datum können höchstwahrscheinlich wieder Gottesdienste gefeiert werden. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage und jeden Donnerstag im Grenchner Stadt­ anzeiger. Auf Seite 8 in diesem «Kirchenblatt» finden Sie das «Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste im Bistum Basel».

Mitteilungen Cäcilienverein Grenchen Liebe Pfarreiangehörige und Freunde der Kirchenmusik Das Internet platzt aus allen Nähten mit Videos von musikzierenden Menschen; Gottesdienste gibt es als Direktübertragung oder Konserve, und Chöre üben per Chat. Unser Kirchenchor darf vorerst nicht für Sie singen, die Gefahr der Ansteckung ist zu gross. Wenn wir auch zu Hause bleiben müssen, sind wir dennoch präsent über unsere Webseite: www.kirchenchor-grenchen.ch. Ich lade Sie ein, unsere Feiern mitzufeiern, das eine oder andere Lied kennenzulernen und virtuell mit uns zu singen. Herzliche Grüsse Franziska Fritz

Zum Abschied unserer Fahnenpatin Traurig, doch mit grosser Dankbarkeit und Wertschätzung gedenken wir unserer ehemaligen Sängerin Annamarie Probst (16.4.1926 – 6.5.2020). Annamarie war von 1945 bis 2004 ein sehr treues, engagiertes Mitglied des Cäcilienvereins Grenchen. Früh erkannt man ihre vielen Fähigkeiten, sodass sie in jungen Jahren administrative Arbeiten, zuerst als Aktuarin, später als Kassierin, für

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den Verein ausführte. Stets hilfsbereit und sehr zuverlässig konnte man immer auf sie zählen. Sie war eine sehr einfühlsame, feinfühlige Person. So konnte man vieles von ihrem reichen Wissen erfahren, sie erzählte sehr gerne von ihren weltumspannenden, erlebnisreichen Reisen, – dies, wie aus einem Schatzkästchen –, so durfte man das von ihr Erlebte aufnehmen, einfach zuhören und geniessen. Dies waren wunderbare Momente, die wohl unvergessen bleiben. Ein besonderer Höhepunkt, den Annamarie mitgestalten durfte, war die Fahnenweihe im Jahre 1959, nämlich als «Fahnenpatin»! Darauf war die sonst so Bescheidene richtig stolz. Und das zu Recht! Bis zu ihrem Ableben hatte sie eine besondere Beziehung zur wunderschönen Vereinsfahne Cäcilia, daher war es uns eine Freude, sie mit dem Fahnengruss ein letztes Mal zu ehren. In herzlicher Dankbarkeit und inniger Verbundenheit Luitgard Kliegl, Ehrenpräsidentin, für den Cäcilienverein Grenchen

Kolpingfamilie Grenchen-Bettlach

Ökumene Gottesdienste in den Alterszentren Bis auf Weiteres finden in den Alterszentren keine Gottesdienste statt.

Unsere Verstorbenen Am 1. Mai: Frau Giuseppina Ferrari-Comin, Kastelsstrasse 31, im 87. Lebensjahr. Am 3. Mai: Herr Rudolf Roth-Mühlheim, Hirtenweg 2, im 86. Lebensjahr. Am 6. Mai: Frau Annamarie Probst, Wissbächlistrasse 48, im 95. Lebensjahr. Am 11. Mai: Frau Maria Di Stefano, Bodenrain 9, im 81. Lebensjahr. Am 12. Mai: Frau Clotilde Baldari-Mulliri, Wissbächlistrasse 48, im 93. Lebensjahr.

Glockenmusik im Turm und Orgelklang auf Youtube Das multimediale Klangerlebnis auf www.wort-zur-zeit.ch Pfingstsonntag, 31. März, 11.30 Uhr In Zeiten des Versammlungs­ verbots muss man innovativ sein. Eric Nünlist wird am Pfingst­ morgen auf den Glocken der Eusebiuskirche musizieren, zusammen mit Albert Knechtle, der ihn an der Orgel begleitet. Das Publikum hört die Glocken zu Hause im Garten, am offenen Fenster oder auf dem Balkon und gleichzeitig mit einem Smart­ phone oder Tablet in der Hand die Orgelbegleitung via Youtube. Und wenn alles klappt, wird ein Film des Anlasses einige Tage nach Pfingsten auf derselben Website aufgeschaltet werden

Herr, nimm die Verstorbenen auf in deinen Frieden und schenke den Angehörigen Trost aus dem Glauben.

Maiandacht Kapelle Staad Donnerstag, 28. Mai, entfällt

Senioren-Ausflug Mittwoch, 27. Mai Kann leider dieses Jahr nicht stattfinden.

Gratulationen 90. Geburtstag Am 1. Juni: Herr Rudolf Baier-Furrer, Bellevuestrasse 26. Wir gratulieren dem Jubilar ganz herzlich zu seinem Fest und wünschen Gottes Segen.

Erik Nünlist in der Kirche Gümligen Ein ökumenisches, musikalisches Zwiegespräch zwischen Kirchenglocken und Orgel auf zwei völlig unterschiedlichen Kanälen! Verrückt?


Göttliche Geistkraft schenke Trost

Grüsse aus dem Credoshop

50 Tage nach der Auferstehung Jesu sassen sie zusammen, Maria und die Jünger Jesu. Sie hatten sich versteckt, voller Angst, wie Jesus auch verfolgt oder verhaftet zu werden. Sie waren zusammen, sie beteten auch zusammen. Sie benötigten Trost. Und dann geschah, was die kirchlichen Gebetsworte voll Lob und Dank in der Präfation der Eucharistiefeier aussagen: «Denn heute hast du das österliche Heilswerk vollendet, heute hast du den Heiligen Geist gesandt über alle, die du mit Christus auferweckt und zu deinen Kindern berufen hast. Am Pfingsttag erfüllst du deine Kirche mit Leben: Dein Geist schenkt allen Völkern die Erkenntnis des lebendigen Gottes und vereint die vielen Sprachen im Bekenntnis des einen Glaubens. Darum preisen dich alle Völker auf dem Erdenrund in österlicher Freude.»

Wir sind noch da, liebe Leute der Pfarrei, auch wenn es schwer war in letzter Zeit, denn auch unser Laden musste geschlossen bleiben. Schon seit geraumer Zeit haben wir eingeschränkte Bedingungen: Unsere Kunden kommen, wenn es Gottesdienste gibt, und wenn er ausfällt, bleibt die Türe zu. Nun haben wir uns entschlossen, den Laden jeweils am Freitagnachmittag aufzumachen, denn es wird noch länger keine Gottesdienste geben. Von unserem 9er-Team dürfen fünf nicht hinter der Theke stehen, also werde vor allem ich, die Managerin, Ihnen die Tür öffnen. Da wir alle berufstätig sind, bleibt nur der Freitag zwischen 16.15 und 17.15 Uhr. Wir haben schon mal vorgesorgt mit einer Plastikwand auf der Theke – Desinfektionsspray steht bereit und Masken haben wir auch. Weil der Laden klein ist, wird das Einkaufserlebnis sehr exklusiv: nur ein Kunde oder eine Kundin aufs Mal.

Das österliche Heilswerk ist vollendet: Die Zeit der Trauer ist jetzt zu Ende. Das Leben will wieder gestaltet werden. Wir haben ja einen Trost. Wir kennen ja diese Hoffnung, dass es das ewige Leben bei Gott gibt. Und es gibt diese Hoffnung, dass wir unsere Lieben wiedersehen werden. Wer kennt schon solch einen Trost. Der Glaube ist eine gewaltige Trostkraft aus der Ewigkeit heraus hinein in unsere endliche, begrenzte Lebenszeit.

Wer noch nie im Laden war, wird sich fragen: Was bekommt man bei euch? Unser Slogan heisst: Kerzen-Kreuze-Karten, dazu kommen Rosenkränze und Weihrauch, sowie neue und antiquarische Bücher, Heiligenfiguren und vieles mehr. Oft bekommen wir Dinge aus Nachlässen, die wir gerne gegen eine Spende weitergeben. Diese Spenden und den Reingewinn unserer Aktivitäten geben wir weiter an Hilfsprojekte in aller Welt, dieses Jahr noch an die Seelsorgeschwestern in Peru. 2020 wird auch für uns mager aus­fallen, doch wir bemühen uns, positiv zu bleiben und Neues anzubieten:

Du hast den heiligen Geist gesandt über alle, die gerufen sind, mit Christus zu leben: Wir dürfen leben zusammen mit Jesus Christus, diesem wunderbarsten Menschen, der je gelebt hat. Mit ihm zu leben heisst, dass jede und jeder seine je eigene Berufung hat, die Welt, das Leben ein bisschen besser zu machen. Der heilige Geist spendet uns dazu die verschiedensten wichtigen Gaben. Vielleicht benötigen wir in diesen Tagen besonders die Gabe der Geduld, oder die Gabe des Trostes oder der Versöhnung, oder die Gabe des Vertrauens. Manchmal benötigt es auch den Geist des Widerspruchs. Lassen wir uns beschenken. Bitten Sie um diese göttliche Kraft! Du erfüllst deine Kirche mit Leben: Die heilige Geistkraft lässt uns Kirche werden. Denn glauben können wir nicht alleine. Glauben sollen wir gemeinsam. So entsteht eine gewaltige Kraft. Diese Geisteskraft möchte sichtbar werden, da wo Menschen füreinander einstehen und das Leben respektieren. Wenn wir in den letzten Wochen Kirche nicht im Kult feiern konnten, so können wir doch als Kirche unsere Tage erfüllen mit unserer Nächstenliebe. Sie macht nicht halt an unserer Haustüre. So leben wir Kirche zu Hause und in der weiten Welt als mündige, getaufte und mitbestimmende Frauen und Männer, Kinder sowie Seniorinnen und Senioren. Dein Geist vereint viele Sprachen im Bekenntnis des Glaubens: Der biblische Pfingstbericht schildert, wie sich die Menschen trotz unterschiedlichster Sprachen verstehen. Es ist die Sprache der Liebe, welche Menschen über alle Grenzen hinweg verstehen. Gott ist die Liebe. So werden am diesjährigen Festtag Orgeltöne und Kirchenglocken über alle Häuserdächer der Stadt hinweg in Ihre Wohnungen die Sprache der Liebe hineinbringen. Wir preisen dich in österlicher Freude, darum singt dem Herrn ein neues Lied. Wenn wir das dieses Jahr in Zeiten von Corona nicht gemeinsam in der Kirche tun dürfen, so hören Sie doch bitte auf den Klang der Kirchenglocken. Die beiden Organisten Erik Nünlist und Albert Knechtle machen uns zum Pfingstfest ein besonderes Geschenk. Am Pfingstsonntag wird Herr Erik Nünlist für Sie um 11.30 Uhr mit den Kirchenglocken der röm.-kath. Eusebiuskirche eine pfingstliche Melodie erklingen lassen. Öffnen Sie dazu Ihre Fenster. Herr Albert Knechtle spielt zeitgleich dazu die Orgel. Die Orgeltöne laden Sie zeitgleich bitte im Internet herunter. Endlich einmal wieder live. Das geht dank unserer sieben Kirchenglocken. Gottes heiliger Geist wirkt. Feiern wir in dieser Zuversicht den Geburtstag unserer Kirche. Für das Gebet an diesem Pfingstfest finden Sie in der Taufkapelle ein Hausgebet, welches ich für Sie zusammengestellt habe.

Wir fertigen Linoldruck-Karten, Weihrauchgefässe und Kerzen selbst an. Von der ältesten Kerzenfabrik der Schweiz, der Firma Hongler in Altstätten SG, beziehen wir Kerzen, die wir mit eigenen Sujets aus unserer Kirche verzieren, selbst giessen wir spezielle Weihrauchkerzen und wir knüpfen eigene, farbenfrohe Rosenkränze. Damit Sie ihre gewohnten Produkte einfacher bekommen, haben wir ein Bestellformular für Coloncheline und Wünschelichter gestaltet – so können Sie uns ihre Wünsche per Briefkasten mitteilen, wir stellen die Waren abholbereit zusammen. Wenn Sie mehr wissen möchten, schauen Sie sich unsere Webseite an: www.credoshop.ch. Und bis wir uns wiedersehen, möge der Herr seine schützende Hand über Sie halten. Ihr Credoshop-Team

Ihnen, liebe Pfarreiangehörige, wünsche ich ein frohes Pfingstfest. Gudula Metzel, Pfarreiseelsorgerin 11 | 2020

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jugend@jungpolitik

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DANIELE SUPINO

24. MAI – 6. JUNI

«DIE UNENDLICHE LIEBE UND KRAFT VON JESUS INSPIRIERT MICH JEDEN TAG» für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130

Lukas Egli ist 17 Jahre alt. Er wohnt in Solothurn und besucht die 2. Gymnasiumsklasse der Kantonsschule Solothurn. In seiner Freizeit joggt er gerne und ­engagiert sich seit fast einem Jahr in der

ADRESSÄNDERUNGEN sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Der Inhalt des Pfarreiteils (Seiten 9 – 31) liegt in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien.

Politik, bei den Jungliberalen. Lukas, wie erlebst du die Corona-Krise? Ich schaue die Nachrichten, mit all den Toten, den Erkrankten, dem wirtschaftlichen Schaden, das stimmt mich sehr nachdenklich und traurig. Persönlich spüre ich, dass zwei wichtige Sachen wegfallen: die Schule und der Freundeskreis. Ich sehe aber auch Positives, z. B. dass man mehr in der ­Familie ist und zahlreiche Jugendliche Solidarität zeigen und den Risikogruppen Hilfe leisten. Welches Problem müssen wir angehen? Ich sehe da vor allem den Mangel an Medikamenten und Atemschutzmasken, welche grösstenteils im Ausland produziert werden und in der Krise nicht mehr geliefert werden konnten. Die Produktion in der Schweiz muss sich wieder rentieren, dann würden wir drei Mücken auf einen Schlag erwischen: Wir wären nicht mehr so fest auf andere Länder angewiesen, wir hätten mehr Arbeitsplätze und die Produkte hätten nicht mehr solch lange Transportwege, was auch gut für das Klima ist.

AZA 4500 Solothurn Post CH AG

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Warum engagierst du dich in der Politik? Ich will ein Ohr für alle Menschen mit Problemen haben, denn mir macht es Freude, mich für andere einzusetzen. Nachdem ich ihre Sorgen gehört habe, will ich eine Lösung finden und ein Sprachrohr dafür sein. Meine Motivation ist, den Personen so zu helfen, dass sie selbstständig im Leben weitergehen können, indem wir z. B. Weiterbildungen fördern und persönliches Engagement honorieren.

Diskutierst du mit Jungen über Politik? Ich ziehe mich bei einer Diskussion sicher nicht zurück, ich debattiere gerne. Mit meinen engen Freunden tue ich das weniger, denn ihre Freundschaft und Offenheit ist mir wichtiger als eine politische Orientierung. Wie beeinflusst dich deine religiöse Haltung? Die unendliche Liebe und Kraft von Jesus inspirieren mich jeden Tag. Unendlich ist sie, weil alle Menschen zeitgleich zu ihm beten und seine Kraft spüren können. Niemand fühlt sich benachteiligt. Auch meine moralischen Grundeinstellungen kommen von Jesus, wie Friedfertigkeit, Hilfsbereitschaft, Respekt von Gottes Ordnung. Aber ich glaube nicht, dass man aus der Bibel simple Handlungsanleitungen ableiten kann, dafür sind unsere Welten zu verschieden. Welche Zukunftspläne hast du? Ich will studieren, eine Familie gründen, arbeiten, weiterhin politisch tätig sein. Das alles unter einen Hut zu bringen, wird nicht einfach, dazu brauche ich die Kraft von Jesus.

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Kirchenblatt 1120 Solothurn  

Kirchenblatt 1120 Solothurn  

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