Kirchenblatt 1021 Solothurn

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für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. JAHRGANG | ERSCHEINT ALLE 14 TAGE

2021 | 10 9. – 22. MAI

DER WORMSER ­REICHSTAG VON 1521 Der grosse Auftritt von Martin Luther und seine Folgen Seite 4

ÖKUMENISCHER KIRCHENTAG 2021 Seite 3


bistumskolumne

aus kirche und welt Jubla Muttenz

GEDULD Geduld sei eine Tugend, sagt man. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan. Was tut denn, wer geduldig ist? Er erträgt, erduldet, zeigt Langmut. Sie beugt sich ihrem Schicksal, fügt sich. Geduldige halten aus. Geduld ist nicht ein passives Über-sich-ergehen-­ lassen, sondern vielmehr eine innere Verfassung, eine Haltung, eine ­Fähigkeit. Geduld kann man trainieren. Das geht dann am besten, wenn man ein Ziel vor Augen hat. Die Geduld, die gemäss Paulus eine Frucht des Heiligen Geistes ist, bringt dann selbst neue Früchte hervor. Eine kann die Gelassenheit sein. Es gibt Dinge, Umstände, Situationen (und Menschen!), die wir nicht ändern können. Aber wir können lernen, sie in Geduld zu ertragen. «Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen», schreibt Paulus (Gal 6,2). Eine andere Frucht ist die Standhaftigkeit. Dazu gehört, Unbill zu erkennen, soweit es geht abzuwehren und nicht einzuknicken: «Steht fest im Glauben» (1Kor 16,13). Eine dritte Frucht ist die Hoffnung: «Seid fröhlich in Hoffnung» (Röm 12,12). Geduldige hoffen beharrlich, dass es besser wird. Geduld zahlt sich aus, auch in Zeiten von Corona.

Impression vom Jublatag 2017

DIGITALE PRÄSES-TAGUNG

Rund hundert Präsides nehmen an der gemeinsamen digitalen Tagung von Jungwacht Blauring (Jubla), der katholischen Pfadi (VKP) und der Minis­ trant*innenpastoral (damp) teil. Die pandemiebedingte Not wurde zur digita­ len Tugend und machte es so vielen Präsides möglich teilzunehmen, wie es in analoger Form kaum möglich gewesen wäre. Die Jugendorganisationen machen so ihre Präsides fit für die anspruchsvolle Begleitaufgabe. Präsides pflegen als Erwachsene die Beziehungen zu den jungen Menschen in den Gruppen und Leitungsteams. Neben den persönlichen, sozialpädagogischen und kommunikativen Anforderungen sind dazu auch Kompetenzen im religi­ ös-spirituellen und seelsorgerlichen Bereich gefragt. Dazu kommt, dass Präsides eine wichtige Vermittlungsrolle zwischen den Jugendlichen und dem Pfarreileben einnehmen. Sie werden als «Gesicht der Kirche» wahrge­ nommen. Deshalb wurde diese Beziehungsarbeit von der weltkirchlichen Jugendsynode 2018 besonders gewürdigt. www.kompetenzzentrum-jugend.ch (ksc)

MEDIENSONNTAG 16. MAI

+FELIX GMÜR BISCHOF VON BASEL

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Kirchlichen Medien wird oftmals nachgesagt, sie seien blosse Hofberichterstattung der kirchlichen Institutionen ohne kritische Distanz. Anderen ist diese Distanz schon viel zu gross. Der Auftrag umfasst jedoch eine offene Berichterstattung im ganzen Spannungsfeld zwischen der reichen kirchlichen Tradition und der immer neu geforderten Erneuerungen im Kontext der modernen Gesellschaft. Dabei gehört es auch zur Medienarbeit, Position zu beziehen, Ungerechtigkeiten und Doppelmoral aufzudecken und das Handeln der Kirche kritisch zu begleiten. «Kommt und seht» nennt Papst Franziskus die Methode der Kommunikation in Anlehnung an das Johannesevangelium. Zu einer solch offenen Berichterstattung gehört die Pressefreiheit als eine Schwester der Religionsfreiheit. Beide sind weltweit bedroht durch autoritäre und populistische Mächte in Religionen, Firmen und Staaten. Deshalb ist es wichtig, die freie kirchliche Medienarbeit in der Schweiz und weltweit zu unterstützen. www.bischoefe.ch (ksc)


editorial

«Angesichts von Pandemie und Klimawandel wäre die Zeit reif für ein ‹Hier stehen wir, wir können auch anders›.» KUNO SCHMID | CHEFREDAK TOR

Thomas Kaufmann, evangelischer Theologe, am Festakt zum Gedenken 500 Jahre Luther in Worms.

LUTHERMOMENTE

ÖKT

Bettina Limperg (evangelisch) und Thomas Sternberg (katholisch) präsidieren den 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 unter dem Leitwort «schaut hin».

Ökumenischer Kirchentag 2021

Der 3. Ökumenische Kirchentag, 13. bis 16. Mai 2021, findet digital und dezentral statt. Digital, um trotz Pandemie eine sichere Teilnahme zu gewährleisten. Dezentral, damit ökumenische Begegnungen an vielen Orten gleichzeitig möglich werden. So entstehen neue Formate, andere Eindrücke und spannende Begegnungen – im Netz und vor Ort – so, wie es die Pandemiesituation zulässt. Ausgangspunkt bleibt Frankfurt am Main. Von hier aus werden Veranstaltungen gestreamt und teilweise von Fernsehstationen übertragen. Auf diese Weise kann an den ökumenischen Gottesdiensten, an den Festveranstaltungen und am thematischen Programm teilgenommen werden. Glaubensund Vertrauensfragen, die Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Verantwortung in einer globalisierten Welt, diese wichtigen Themen bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. Der Kirchentag wird anders als geplant. Aber er bleibt vielfältig, relevant und verbindend. Schaut hin! www.oekt.de (ksc)

Unter dem Titel «Luthermomente» haben junge Kunstschaffende in Worms eine Multimedia-Inszenierung an die Dreifaltigkeitskirche projiziert. Sie wollen dem Moment nachgehen, in dem Martin Luther den Mächtigen aus Kirche und Reich gegenübersteht, an seiner Überzeugung festhält und dabei sein Leben riskiert. Dieser Moment wird oft als Bild verwendet für die Emanzipation gegenüber Autorität und Tradition, als Bild für die Glaubens- und Gewissensfreiheit, als Bild für Zivilcourage, aber auch als Bild für Fanatismus bis zum Martyrium. Der Luthermoment ist schillernd und für unterschiedliche politische Ziele instrumentalisiert worden. In Worms werden verschiedene Persönlichkeiten projiziert und verglichen, die ähnliche Momente erlebt haben. Da ist beispielsweise Rosa Parks, die 1955 verhaftet worden ist, weil sie sich als Afroamerikanerin geweigert hat, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weissen zu räumen. Sie hat damit den Busboykott der schwarzen Bevölkerung in Montgomery, die Bürgerrechtsbewegung und 1965 die rechtliche Abschaffung der Apartheid in den USA ausgelöst. Da ist Carola Rackete, die 2019 als Schiffskapitänin verhaftet worden ist, weil sie trotz Verbot Flüchtlinge aus Seenot gerettet und mit ihnen in den italienischen Hafen Lampedusa eingefahren ist. Auch alle weiteren Beispiele zeigen, dass es den Menschen in solchen Luthermomenten nicht um persönliche Freiheiten oder Vorteile geht. Sie treten vielmehr für andere ein, für menschenwürdige Zustände, für das Gemeinwohl. Sie leisten dort Widerstand, wo Menschen benachteiligt, erniedrigt oder verfolgt werden. Zum Luthermoment gehört auch das Bewusstsein, dass vertretene Positionen nicht unfehlbar und Lösungen nicht einfach sind. Luthermomente wollen jedoch ernst genommen werden, wollen diskutiert und geprüft werden. Mit Argumenten und Gründen sollen sie bestätigt oder widerlegt werden. Es braucht die Einzelnen, die mit Zivilcourage auf das Unrecht aufmerksam machen, und es braucht die Gemeinschaft, die den konstruktiven Dialog und angemessene Lösungen sucht. Dann können sowohl Unrecht als auch Spaltungen vermieden oder überwunden werden. Ich wünsche Ihnen Maitage mit liebevollen und wagemutigen Momenten.

Kuno Schmid TITELSEITE: Martin Luther-Denkmal in Worms. Bild: Tobias Albers-Heinemann/Pixabay 10 | 2021

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schwerpunkt

Der Wormser Reichstag von 1521 Der grosse Auftritt von Martin Luther und seine Folgen Über Jahrhunderte war der Reformator Martin Luther (1483–1546) in der protestantisch ­dominierten Reformationsforschung der grosse Held, der den Weg für den elementaren «Durchbruch» zur frohen Botschaft von der Sündenvergebung durch Jesus Christus und der ­Recht­fertigung des Menschen allein durch den Glauben freigemacht hat. Anstoss zu dieser ­Legendenbildung gab der Auftritt Luthers vor dem Reichstag in Worms im April 1521 mit der ­berühmten Aussage: «Hier stehe ich und kann nicht anders». U R B A N F I N K-WA G N E R

Heute weiss man, dass das berühmte Dik­ tum erst nach dem Tod Luthers verwendet wurde. Trotzdem aber trifft es inhaltlich das, was Luther an diesem berühmten Reichstag, der Versammlung des Kaisers mit den Fürsten und Reichsstädten, aussagen wollte. Am 17. April 1521 gab Martin Luther noch kleinlaut im ersten Verhör zu, dass er der Verfasser der ihm vorgelegten und als ketzerisch eingeschätzten Schriften sei. Ei­ nen Tag später, bestärkt durch Reichsritter und das Volk, die hinter ihm standen, war sein Auftritt viel mutiger: Er wehrte sich ge­ gen den von ihm verlangten Widerruf mit den Worten: «Da mein Gewissen in den Wor­ ten Gottes gefangen ist, kann ich und will nichts widerrufen, weil es gefährlich und unmöglich ist, etwas gegen das Gewissen zu tun. Gott helfe mir. Amen.» Er hielt am Wi­ derruf fest, solange seine Schriften nicht aus der Heiligen Schrift oder aus Vernunftgrün­ den widerlegt werden können. Luther reiste ab, bevor Kaiser Karl V. am 26. Mai 1521 im Wormser Edikt die Reichsacht über ihn ver­ hängte. Die Reichsacht bedeutete die Äch­ tung der Person im ganzen Reich und damit den Verlust der Schutz- und Lebensrechte in der Gesellschaft. Überall, wo die Person auf­ gegriffen wurde, konnte das faktische Todes­ urteil des Kaisers vollzogen werden. Sein Landesherr Friedrich von Sachsen, damals 4

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der grösste Reliquiensammler der Welt, hielt am Reichstag und darüber hinaus seine schützende Hand über den Reformator, so dass die Reichsacht keine Folgen hatte. WARUM WURDE DIE REFORMATION MÖGLICH?

Der evangelische Luther-Spezialist Thomas Kaufmann benennt vier Faktoren, welche das Ereignis «Reformation» möglich mach­ ten, obwohl Martin Luther nach dem Reichs­ tag zu Worms eigentlich hätte hingerichtet werden sollen: 1.  Luthers Botschaft, insbesondere sein Kampf gegen das heute selbst aus katholi­ scher Sicht sehr fragwürdige Ablass­ wesen, überzeugte viele Menschen. Luther war ein begnadeter Redner und Schrift­ steller, der es verstand, elementare Fragen des christlichen Glaubens prägnant zu benennen und in die Öffentlichkeit zu bringen. Er nutzte den neuen Buchdruck meisterhaft, traf den Nerv der Zeit und überzeugte durch seine Glaubwürdigkeit. 2 .  Luther und die von ihm ausgehende refor­ matorische Bewegung konnten nur des­ halb dauerhaft Fuss fassen, weil die recht­ lichen und politischen Verhältnisse im «Heiligen Römischen Reich deutscher Na­

tion» dies zuliessen, ja sogar begünstig­ ten. Das Reich bestand aus zahlreichen Fürstentümern und Herrschaftsterri­ torien, die ihre eigenen Machtbefugnisse gegenüber der kaiserlichen Zentralgewalt stark erweitern konnten. Der Kaiser war deshalb bei seinen Entscheiden auf die Un­ terstützung durch die untergeordneten städtischen und territorialen Herrschafts­ träger angewiesen. Kaiser Karl V. konnte seine Entscheidung gegen Luther und das Verbot reformatorischer Schriften nur durchsetzen, wenn dies die Fürsten und Städte mittrugen. Da nun aber nicht weni­ ge, vor allem der Landesherr Luthers, Sympathien für eine Kirchenreform hat­ ten und die antiprotestantische Politik des Kaisers ablehnten, blieb das Wormser Edikt folgenlos. Ja, 1555, am Ende seiner Regierungszeit, musste Karl V. den Protes­ tanten sogar die reichsrechtliche Aner­ kennung gewähren. Die Gründe für die Unterstützung der Reformation durch manche Reichsfürsten und Reichsstädte waren verschieden: Es gab religiöse Moti­ ve, aber auch das Streben nach politischer Selbstständigkeit, nach wirtschaftlichen Freiheiten oder materielle Interessen, denn die entstehende reformatorische Be­ wegung erlaubte den Landesherren den Zugriff auf das reiche Kirchengut.


schwerpunkt

Martin Luther auf dem Reichstag in Worms (kolorierter Holzschnitt aus: ­Ludwig ­Rabus, ­Historien, Strassburg 1556)

3 .  Die alte Kirche geriet in deutschen Landen durch die von Luther mit Bezug auf die Bibel und Jesus Christus formulierte schonungslose Kritik in eine fundamentale Glaubwürdigkeitskrise. Das Problem war nicht das Desinteresse am Glauben, sondern in einer religiös erregten Zeit die immer grössere werdende Entfremdung des Reichs vom Papsttum. Das von Rom und auch von deutschen Bischöfen forcierte Ablasswesen stiess schon vor Luther auf Kritik, aber Luther gelang es, diese Kritik im Kampf um die öffentliche Meinung für eine Kirchenreform und gegen Rom zu perfektionieren. Dabei spielten nicht nur theologische Unterschiede eine Rolle, sondern auch unterschiedliche Mentalitäten. 4 .  Luthers Kritik war in vielem nicht neu. Neu und folgenreich war aber seine 1520 formulierte subjektive Gewissheit, dass der Papst als Institution selbst der Antichrist sei. So wie also die alte Kirche Luther als Antichristen und als Gefahr für den Glauben und für die Volksgemeinschaft ansah, wendete Luther das gleiche Feindbild spiegelverkehrt auf den Papst an. Das Argument, dass der Papst der Antichrist sei, war sehr folgenreich und versetzte die reformatorische Bewe-

gung in eine apokalyptische, endzeitliche Stimmung, welche die ursprünglich ungewollte Abspaltung von der alten Kirche ungemein beschleunigte. Keiner dieser Faktoren allein hätte zur Reformation geführt, wohl aber das Zusammenspiel all dieser vier Komponenten. DAS LUTHERBILD HEUTE

Martin Luther wurde je nach Ausgangspunkt und Konfession über Jahrhunderte sehr gegensätzlich und auch polemisch gedeutet. Im 19. Jahrhundert gelang es dem berühmten Historiker Leopold von Ranke, erstmals die politische Bedeutung der Reformation und die Biografie Luthers wissenschaftlich herauszuarbeiten. Erst 1939/40 veröffentlichte Josef Lortz die erste wissenschaftliche Aufarbeitung der Reformation aus katholischer Sicht. Das heutige Luthertum hat sich dem Katholizismus stillschweigend angenähert, was auch für die katholische Seite gilt und in der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre von 1999 seinen Ausdruck fand. Im Rahmen des Reformationsjubiläums von 2017 erschienen viele differenzierte Veröffentlichungen. Kardinal Walter Kasper zeigte auf, dass manche Gegensätze der Kirchen auf Missverständnissen beruhen, andere heute

nicht mehr zutreffen und bei nochmals anderen Konvergenzen möglich sind. Er sieht das ökumenische Grundproblem darin, dass das evangelische Modell der Kirchengemeinschaft und das katholische Modell der Kircheneinheit nicht vereinbar seien. Volker Reinhardt, der als Erster breit die römischen Quellen über den Reformator aufarbeitete, formulierte schärfer, dass im Zeichen allgemeiner theologischer Annäherung und theologischer Auflösung nur noch das Papsttum und der Nationalismus einer kirchlich-religiösen Wiedervereinigung im Wege stünden. Viele Fragen, die für Martin Luther existenziell, bedrängend und entscheidend waren, werden heute nicht mehr diskutiert, ja nicht einmal mehr verstanden. Trotzdem wirkt die Geschichte der Spaltung nach. Umso dringlicher ist das Streben nach Wiedervereinigung, das seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) auch für die römisch-katholische Kirche ein Hauptziel ist.

Der Historiker und Theologe Urban Fink-Wagner ist Geschäftsführer der ­Inländischen Mission und stellvertretender Chefredaktor des Kirchenblattes. 10 | 2021

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Taylor Wright / Unsplash

innehalten

Schaut hin Leben will ich, mit wachen Sinnen in der Welt sein, mit offenen Augen Menschen begegnen. Dann passiert es: Ich sehe, was fehlt – in meiner Nähe und weiter weg. Manches macht mir Angst und hinschauen fällt mir schwer. Wegschauen ist leichter. Hilf mir, Gott. Gib von deiner Kraft. Erbarme dich.

KIRCHENJAHR UND SCHRIFTLESUNGEN Sonntag, 9. Mai 2021 6. SONNTAG DER OSTERZEIT Muttertag «Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.» 1Joh 4,8 Erste Lesung: Apostelgeschichte 10,25–26.34–35.44–48 Zweite Lesung: 1. Johannesbrief 4,7–10 Evangelium: Johannes 15,9–17 Donnerstag, 13. Mai 2021 CHRISTI HIMMELFAHRT «Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung.» Mk 16,15 Erste Lesung: Apostelgeschichte 1,1–11 Zweite Lesung: Epheserbrief 1,17–23 oder 4,1–13 Evangelium: Markus 16,15–20 Sonntag, 16. Mai 2021 7. SONNTAG DER OSTERZEIT Mediensonntag «Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.» Joh 17,11c Erste Lesung: Apostelgeschichte 1,15–17.20a.c–26 Zweite Lesung: 1. Johannesbrief 4,11–16 Evangelium: Johannes 17,6a.11b–19

Namenstage: Ökumenisches Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de Liturgischer Kalender: Direktorium www.liturgie.ch

AUFFAHRT UND FLURUMGÄNGE Der Autor des Lukasevangeliums und der Apostel­ geschichte erweitert das Osterereignis zur mehrwö­ chigen Osterzeit. Die Jüngerinnen und Jünger erfah­ ren Jesus vierzig Tage lang als Auferstandenen. Christi Himmelfahrt macht dieses neue Leben Jesu in Gott fest und wandelt die Perspektive der Jüngerin­ nen und Jünger. Sie wenden den Blick weg vom Himmel und hin zu ihrer eigenen Sendung für ein Leben nach dem Evangelium.

Gebet aus den Liturgien des 3. Ökumenischen Kirchentages 2021

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Christi Himmelfahrt wird alemannisch «Auffahrt» genannt. Nebst Weihnachten und Neujahr ist Auffahrt der einzige kirchliche Festtag unter der Woche, der in allen Kantonen als Feiertag gilt. Zur Tradition von Auffahrt gehören die Flurumgänge. Früher wurden die Gemeindegrenzen abgeschritten und kontrolliert, Banntag wird er im Schwarzbubenland und Baselbiet genannt. In katholischen Gebieten wurde der Flurum­ gang mit der Bitte um gedeihliches Wetter und dem Segen für die Gemeinde verbunden. Diese Bittgänge werden als religiöse Prozessionen vor oder an Auf­ fahrt begangen, im Kanton Luzern auch als Umritt zu Pferd. (ksc)


medien

ZDF oder BR Sonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienstübertragung

ZDF, 09.30 Uhr Katholischer Gottesdienst DU erneuerst das Angesicht der Erde

ARD Sonntag, 17.30 Uhr, Echtes Leben ORF 2 Sonntag, 12.30 Uhr, Orientierung Sonntag, 18.15 Uhr, Was ich glaube Dienstag, 22.30 Uhr, Kreuz und quer RADIO Radio SRF1 Samstag, 18.30 Uhr, Zwischenhalt Sonntag, 6.40/8.40 Uhr, Wort aus der Bibel Sonntag, 9.30 Uhr, Text zum Sonntag Radio SRF2 Kultur Sonntag, 8.00 Uhr, Blickpunkt Religion Sonntag, 8.30 Uhr, Perspektiven Sonntag, 9.00 Uhr, Sakral/Vokal Sonntag, 10.00 Uhr, Radiopredigten oder Radiogottesdienst Radio 32 Mittwoch, 18.45 Uhr, Oekumera als Podcast unter https://oekumera.ch/

LITERATUR

WEBSITES www.medientipp.ch www.radiopredigt.ch www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion https://fernsehen.katholisch.de www.religion.orf.at/tv www.vaticannews.va/de.html www.srf.ch/audio/perspektiven

SRF 1, 10.00 Uhr Sternstunde Religion Architekt Mario Botta Arte, 22.45 Uhr Sophie Scholl Mit unbeugsamer Haltung Dienstag, 11. Mai ORF2, 22.20 Uhr Unsere Mütter Prägendste Bezugspersonen der Kindheit

Die Evangelisch/Römisch-­ katholische Gesprächskommission (ERGK) begibt sich mit einem Büchlein zum Thema «Heilig» auf ein ökumenisch spannendes und neues Terrain. Sie will damit auf die Brückenfunktion der Heiligen aufmerksam machen. Die Publikation enthält sechs sehr unterschiedliche Lebensbilder, die authentische Glaubensvorbilder zeigen.

ERGK (Hg.) Heilig Warum über Heilige nachdenken? (2020) Gratis als PDF oder gedruckt erhältlich bei Schweizer Bischofskonferenz www.bischoefe.ch/heilig

BR2, 08.30 Uhr Das wilde Denken Das Unbewusste und die Magie

Samstag, 15. Mai SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Strich durch die Rechnung

SRF 2, 08.30 Uhr Die Vulva der Gottesmutter Solidarisch, geschmacklos oder traditionell?

Sonntag, 16. Mai ZDF, 09.03 Uhr Sehnsucht nach Veränderung Ökumenische Annäherung der ­C hristen

SWR2, 12.05 Uhr Vater und Mutter Was sind wir unseren Eltern schuldig?

ZDF, 09.30 Uhr 3. Ökumenischer Kirchentag Schlussgottesdienst aus Frankfurt

Donnerstag, 13. Mai BR2, 08.05 Uhr Auffahrt Das Motiv der Himmelfahrten

Mittwoch, 19. Mai BR, 19.00 Uhr Pfarrer und Wasserdoktor 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp

Mittwoch, 12. Mai BR, 19.00 Uhr Arm und doch so reich Franziskanische Orden Donnerstag, 13. Mai ARD, 10.00 Uhr 3. Ökumenischer Kirchentag Gottesdienst über der Skyline ­Frankfurts

Sonntag, 9. Mai BR2, 08.05 Uhr Sophie Scholl Religiöse Suche nach Wahrheit

SRF 2, 08.30 Uhr Religion und Politik Wie politisch darf und muss sie sein? SRF/zVg

SRF 1 Samstag, 19.50 Uhr, Wort zum Sonntag Sonntag, 10.00 Uhr, Sternstunde Religion Sonntag, 11.00 Uhr, Sternstunde Philosophie Monatlich eine Gottesdienstübertragung

RADIO Donnerstag, 13. Mai SRF 1, 10.00 Uhr Evangelisch-reformierter Gottesdienst Zu Auffahrt aus Basel

BR2, 08.30 Uhr Glauben Männer anders? Männerarbeit in der Kirche SRF 2, 10.00 Uhr Evangelisch-reformierter Gottesdienst Zu Auffahrt aus Basel

Samstag, 22. Mai SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Häusliche Gewalt – Schläge statt Liebe

FILM

FERNSEHEN

FERNSEHEN Sonntag, 9. Mai ZDF, 09.03 Uhr Mütter voran! Mutter sein in Corona-Zeit

SRF/Enrico Cano

Regelmässige Sendungen

Sonntag, 16. Mai SRF 2, 08.30 Uhr Die Kraft des Wassers 200. Geburtstag von Sebastian Kneipp

Lisa zieht aus ihrer WG aus und lässt Mara und Markus zurück. Ein paar Leute helfen Lisa beim Umzug. In der letzten Nacht in der alten Wohnung findet eine rauschende Party statt. Was aber, wenn wir bei diesem Unterfangen die Gedanken, das Begehren, die Erinnerungen der Beteiligten miterleben könnten? Dann wird die Geschichte zu einem bunten Karussell, das sich immer schneller dreht, je mehr Figuren auftauchen. Eva Meienberg, Redaktorin Medientipp

Das Mädchen und die Spinne Ramon & Silvan Zürcher, Schweiz 2021 Geplanter Kinostart 13. Mai 2021 10 | 2021

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agenda

HUNGER NACH WISSEN Im Projekt Culinaria von Brücke · Le pont werden Jugendliche aus brasilianischen Armenvierteln für Berufe in der Gastronomie ausgebildet. Bereits 120 Jugendliche wurden Köchinnen, Bäcker oder Eventmanager für kulinarische Anlässe. Sie kommen aus Armenvierteln und hätten ohne das Projekt kaum Berufsaussichten. Ihre Heimatregion im Nordosten Brasiliens steckt in einer anhaltenden Wirtschaftskrise und bietet viel zu wenig Ausbildungsplätze. Die neu erworbenen Kompetenzen öffnen ihnen den Weg zu einer Arbeit und einem Leben in Würde. Brücke · Le pont

EINE KOCH- UND LEBENSSCHULE Die Jugendlichen erwerben in der Berufsschule Pi­ menta do Reino («schwarzer Pfeffer» auf Portugie­ sisch) fachliche und soziale Kompetenzen. Sie lernen, lokale Nahrungsmittel zu gesunden Mahlzeiten zu verarbeiten und besuchen Kurse zu Arbeitsrecht und Umweltthemen. Das Projektteam berät sie bei der Planung ihrer beruflichen und persönlichen Ziele, unterstützt sie bei der Stellensuche oder beim Aufbau ihres eigenen Unternehmens. Andreza Barbosa da Costa hat eine eigene Marke aufgebaut und verkauft erfolgreich Gebäck mit Zutaten aus ihrer Heimat­ region. Andere gründen Cafés oder Lieferdienste – letztere haben in der Corona-Pandemie einen grossen Aufschwung erlebt. Andreza (vorne links) und weitere Jugendliche vor der Berufsschule Pimenta do Reino, wo sie ihre beruf lichen und sozialen Kompetenzen stärken

MAI-AKTION 2021 VON BRÜCKE · LE PONT

Brücke · Le pont ist das Hilfswerk von KAB Schweiz und Travail Suisse. Es unter­ stützt mit dem Programm «Arbeit in Würde» rund 30 Projekte für benachtei­ ligte Menschen in Afrika und Lateiname­ rika. Jedes Jahr stellt das Hilfswerk den Pfarreien einen Gottesdienstvorschlag für die Mai-Aktion zu. Der aktuelle Vorschlag zum Thema «Hunger nach Wissen» sowie weitere Informationen über die Projekte befinden sich auf. www.bruecke-lepont.ch. Spendenkonto: PC 90-13318-2

DAS ERLERNTE WEITERTRAGEN Andreza ist von ihrer Ausbildung so begeistert, dass sie sich selbst in der Berufsbildung engagieren möchte. Sie will später in ihrem Unternehmen Ausbil­ dungsplätze schaffen. «Ich glaube, dass wir alle einen Zweck auf dieser Erde haben, und wenn mein Diplom oder mein Beruf nur mein eigenes Leben verändert, ist das zu wenig.» Ihre Zielstrebigkeit und das grosse Engagement des Projektteams stimmen zuversicht­ lich, dass noch viele weitere Jugendliche aus armen Verhältnissen eine gute Stelle finden werden und sich damit auch ihr Umfeld zum Positiven verändert.

Fabienne Jacomet, Kommunikation und Entwicklungs­ politik, Brücke · Le pont

Adressänderungen sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage | ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130 | www.kirchenblatt.ch | info@kirchenblatt.ch

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Produktion und Druck Vogt-Schild Druck AG | Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen | Tel. 058 330 11 73 | Fax 058 330 11 78 | kirchenblatt@vsdruck.ch

Redaktionsteam (allgemeiner Teil) Chefredaktor | Kuno Schmid | Grenchenstr. 43, 4500 Solothurn | Heinz Bader, Balsthal| Dr. Urban Fink-Wagner, Oberdorf | Stephan Kaisser, Lommiswil| Monika Poltera-von Arb, Neuendorf | Reto Stampfli, Solothurn | Jugendseite | Daniele Supino, ­Solothurn Layout | Yvonne Bieri-Häberling, Oekingen


musik & kultur | diakonie & bildung | region & klöster Coronavirus-Update

Kino Dolce Vita – Seniorenkino

Beachten Sie weiterhin die Corona-Schutzmassnahmen. Dazu gehören unter anderem die Hygiene- und Abstandsregeln, die allgemeine Maskenpflicht und die Begrenzung der Gruppengrösse an Veranstaltungen und Gottesdiensten. Halten Sie sich an die Schutzkonzepte der Pfarreien und Kirchgemeinden und erkundigen Sie sich im Voraus, ob Gottesdienste und Anlässe stattfinden werden.

YULI

Weiterführende Informationen zur Covid-­19Prävention in Kirche und Pastoral unter www.bistum-basel.ch > Corona-Update Die im Kanton Solothurn geltenden Mass­ nahmen sind zu finden unter https://corona.so.ch/

Donnerstag, 20. Mai 2021, 14.30 Uhr Kino Capitol, Solothurn Iciar Bollain, Spanien, 2018, Spanisch/d, 115 Min. Der Film erzählt vor dem bewegten Hintergrund der Geschichte Kubas die Story einer unglaublichen Karriere und Familiengeschichte mit Tanz, Musik, Licht und Bewegung. www.cinedolcevita.ch Kirchliche Erwachsenenbildung Die Bildungshäuser und Erwachsenenbildungsstellen konnten ihre Tätigkeiten unter Einhaltung von Schutzkonzepten wieder aufnehmen.

Einsendungen an: Pfarreisekretariat St. Ursen Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 pfarramt@kath-solothurn.ch  | www.kath-solothurn.ch

Kapuzinerkloster Olten Gottesdienste Sonntag, 9. Mai, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier, St. Marien Olten (Anmeldung) Sonntag, 16. Mai, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier, St. Marien Olten (Anmeldung) Montag und Donnerstag jeweils 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag jeweils 07.00 Uhr, Eucharistiefeier in der Klosterkirche Donnerstag jeweils 10.00 Uhr, «20 Minuten für den Frieden» mit der offenen Kirche Region Olten. www.katholten.ch > Kapuzinerkloster

www.plusbildung.ch Kloster Name Jesu

FERMATA MUSICA

Mittwoch, 5. Mai 2021, 17.30 Uhr Klosterkirche «Music for a while» mit dem Quintetto Diverso. 50 Personen, Maskenpflicht, Abstand www.arsmusica.ch/Fermata FragArt

KONZERT

Sonntag, 9. Mai 2021, 17.00 Uhr Konzertsaal Solothurn mit dem Trio Sora aus Paris, 50 Personen, Reservation möglich www.fragart.ch Orgelkonzerte Solothurn

MATINEE ¡VIVA ESPAÑA!

Samstag, 15. Mai 2021, 11.30 und 14.30 Uhr Jesuitenkirche Solothurn Mit Andreas Liebig, Münsterorganist in Basel Online-Anmeldung notwendig www.orgelkonzertesolothurn.com Behörden & Fachstellen Bischofsvikariat St. Verena | www.bistum-basel.ch Römisch-Katholische Synode des Kantons Solothurn | www.synode-so.ch Katholische Seelsorge für Anderssprachige | www.migratio.ch Fachstelle Religionspädagogik | www.kath.sofareli.ch Fachstelle Diakonie und Soziale Arbeit | www.fadiso.ch Kirchliche Fachstelle Jugend | www.juse-so.ch Fachstelle Kirchenmusik | www.kirchenmusik-solothurn.ch Kantonale Arbeitsstelle Jungwacht Blauring | www.jubla-so.ch Caritas Solothurn | www.caritas-solothurn.ch Fachstelle Beziehungsfragen | www.fabeso.ch Notfallseelsorge | www.notfallseelsorge.ch/so Dargebotene Hand – Telefon 143 | www.143.ch

Kloster Mariastein Solothurner Spitäler soH GOTTESDIENSTE Im Kantonsspital Olten und im Bürgerspital Solothurn finden aufgrund der Covid-19-Schutzmassnahmen zurzeit keine Gottesdienste statt. Die Gottesdienste in der Psychiatrischen Klinik Solothurn werden nur intern gefeiert. www.solothurnerspitaeler.ch Kloster Namen Jesu Solothurn GOTTESDIENSTE Samstag, 8. Mai, 19.00 Uhr Vigil Sonntag, 9. Mai, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 11. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Mittwoch, 12. Mai, 19.00 Uhr Vigil, Vorabend Christi Himmelfahrt Donnerstag, 13. Mai, 10.45 Uhr Eucharistie­ feier, Christi Himmelfahrt Freitag, 14. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 15. Mai, 19.00 Uhr Vigil Sonntag,16. Mai, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 18. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 21. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier www.namenjesu.ch Kloster Visitation Solothurn GOTTESDIENSTE 6. Sonntag der Osterzeit, 9. Mai 08.00 Uhr Eucharistiefeier

GOTTESDIENSTE Sonn- und allgemeine Feiertage 09.00 Uhr Eucharistiefeier 11.00 Uhr Eucharistiefeier Anmeldung unter 061 735 11 11. Die Teilnahme am täglichen Chorgebet ist möglich. Die Basilika ist von 10.00–20.15 Uhr geöffnet. Es gilt Maskenpflicht. Die Gnadenkapelle ist täglich von 08.00–20.30 Uhr geöffnet. Im Innern der Gnadenkapelle beträgt die Höchstzahl 10 Personen mit Maskenpflicht. Besondere Gottesdienste im Monat Mai auf der Website. www.kloster-mariastein.ch Antoniushaus Solothurn Die Eucharistiefeier wie auch die Andachten und das «Sunntigskafi» entfallen wegen der aktuellen Corona-Krisensituation bis auf Weiteres. www.gem-sls.ch Geistliches Zentrum Loretto Solothurn GOTTESDIENSTE Mittagsgebet: Dienstag bis Freitag, 12.00 Uhr, Angelus «Loretto-Style» Gebetsabende: Mittwoch, 19.30 Uhr, Lobpreis, Impuls und Anbetung (vor Ort & Youtube) Eucharistische Anbetung: Freitag, 12.00–24.00 Uhr (bitte in die Liste eintragen)

7. Sonntag der Osterzeit, 16. Mai 08.00 Uhr Eucharistiefeier

Loretto Solothurn, Grenchenstrasse 29, 4500 Solothurn

www.klostervisitation.ch

https://linktr.ee/gzsolothurn 10 | 2021

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarradministrator | Dr. Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 | thomas.ruckstuhl@kath-solothurn.ch | Liturgie Kaplan | Konrad Mair | 079 836 73 56 | konrad2911@gmail.com Vikar | Roy Jelahu | 032 623 32 11 | hironimus.jelahu@kath-solothurn.ch Diakon | Karl H. Scholz | 032 622 12 65 | pfarramt@sanktniklaus.ch | Glaubensbildung Pfarreiseelsorger | Basil Schweri | 032 623 32 11 | basil.schweri@kath-solothurn.ch | Jugend und Kommunikation Pfarreiseelsorgerin | Bernadette Häfliger | 032 637 30 53 | bernadette.haefliger@kath-solothurn.ch | Altersseelsorge Katechetin RPI | Annina Schmidiger | 032 623 32 11 | annina.schmidiger@kath-solothurn.ch | Verantwortliche Katechese Sekretariat | Barbara Moos | 032 623 32 11 | barbara.moos@kath-solothurn.ch

Einige Gedanken zu Ehren von Maria

apostolischen Schreiben «Marialis Cultus» gefordert wird: eine Mariologie zu entwickeln, die «biblisch begründet, ökumenisch verantwortet, liturgisch ausgerichtet und dem heutigen Menschenbild entsprechend»[Vgl. Paul VI. Marialis Cultus] ist. So stehen wir alle in der Verantwortung, Maria im Mai alle Ehre zu erweisen, aber auf eine moderne und aufgeschlossene Art und Weise. In einer Weise, auf der der Mut von Maria betont wird, sich dieser grossen Aufgabe Gottesmutter zu werden hinzu­geben. Auf eine Weise, in der uns dieser Mut inspirieren kann, unsere Aufgaben anzugehen, auch wenn sie uns ängstigen. Aus der Inspiration von ihrem konsequenten Weg an der Seite ihres Sohnes, den sie bis in seinen Tod hinein begleitet hat. Aus der Zuversicht, dass Maria als Frau ihren eigenen Weg gefunden hat und dieser auf seine Weise enorm wichtig, wenn nicht sogar grundlegend für den Weg von Christus war. Ich wünsche ihnen allen einen wunderbaren Marienmonat und vielleicht die eine oder andere Begegnung mit der Gottesmutter – lassen Sie sich inspirieren. Carole Imboden

Orgelmatinee

Foto: pixabay Im Mai feiern wir den Marienmonat. Dies schon seit der Barockzeit, also seit ca. 300 Jahren. In der vorchristlichen Zeit war der Monat Mai nach der Fruchtbarkeitsgöttin Maia benannt, was wohl dazu beigetragen hat, dass die Christen ihre Marienverehrung auf diesen Monat richteten, um heidnische Feiern zu «verchristlichen». Maria hat durch ihre unglaubliche Geschichte eine besondere Stellung in der Kirche und unter den Gläubigen. In der Theologie entbrannte auch mancher Streit um die Rolle von Maria. Und wie sieht es für uns Menschen heute aus? Spielt Maria überhaupt noch eine Rolle? Schon früh im Christentum entzündete sich am Geheimnis Jesu und Marias Widerspruch und Zwiespalt. Kann Jesus ganz Gott und ganz Mensch sein? Schon in der jungen Christenheit gab es jene, die Jesus Christus als Offenbarung des bildlosen Urbildes erfuhren und Maria den Titel Theotokos, Gottesgebärerin gaben. Und daran entbrannte sich der Streit. Gegenstimmen zogen den Schluss, dass Maria Mutter des Menschen Jesus war, aber nicht Mutter seiner göttlichen Natur. Im Konzil von Ephesus 431 n. Chr. wurde die Streitigkeit, welche wohl die ganze Bevölkerung bewegte, beendet und es wurde Maria der Titel Theotokos zugesprochen. Und was heisst dies für uns Menschen von heute? Vielleicht fällt es uns schwer, diesen Entscheid ganz nachzuvollziehen. Vielleicht ist es auch für uns möglich, dass die Gegenstimmen wohl doch auch in Betracht gezogen werden könnten? Maria als Theotokos kann uns aber zum Vorbild werden. Denn der Geist Gottes wirkt in jeder Zeit. Indem wir uns immer mehr auf unsere Göttlichkeit, die uns als Mensch geschenkt ist, besinnen und einkehren in unsere innere Ruhe, können wir selber zum Gebet werden. Wir können zum Segen für andere werden und so selbst zur Mutter Gottes für die Welt von heute. Maria als Gottesgebärerin ist für uns ein Aufruf, selbst Gottesgebärerin zu werden. Ganz im Sinne von Angelus Silesius: «Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren und nicht in dir, du bliebst noch ewiglich verloren.» Maria ist Königin aller geistigen und materiellen Schöpfung. So wird sie jedenfalls in einigen Marienliedern besungen. Maria kommen die höchsten Attribute zu. Sie wird erhöht und scheint uns Menschen, vielleicht vor allem uns Frauen unerreichbar. Trotzdem wird sie oft als Vorbild benutzt, als die Frau herausgehoben, der es nachzueifern gilt. Ist dieser Zugang zu Maria heute noch zu gebrauchen? Können sich junge Frauen mit Maria identifizieren? Will heute überhaupt jemand Maria als Vorbild sehen? Mit der Maria, wie sie viele Jahre in der Kirche aufgezeigt wurde, als die vom «Fluch» aller Weiblichkeit Verschonte, haben wir Frauen heute wohl nur sehr wenig zu tun. Und doch haben sie Generationen von Frauen und deren Männer geprägt, was wiederum bedeutet, dass die Auswirkungen davon wohl doch noch etwas mit den Frauen von heute zu tun hat. Vielleicht ist es an der Zeit, Maria und ihren Vorbildcharakter in die heutige Zeit zu übersetzen, wie dies bereits vor fast 40 Jahren von Papst Paul VI in seinem

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Samstag, 15. Mai, 11.30 und 14.30 Uhr, Jesuitenkirche ¡VIVA ESPAÑA! Unter diesem Motto lädt Andreas Liebig, Münsterorganist aus Basel, zu einer musikalischen Reise nach Spanien. Die hierzulande wenig bekannte iberische Orgelmusik ist wie ihr Pendant in der Architektur und den schönen Künsten eine Welt für sich: farbig, impulsiv, streng und tief. Neben den klassischen Altmeistern Cabezón, Bermudo, Correa de Arauxo, Bruna und Cabanilles steht auch ein Werk des zeitgenössischen Schweizer Organisten und Komponisten Guy Bovet auf dem Programm: «Don Quixote». Das Konzert wird zweimal durchgeführt, mit je 50 Plätzen. Anmeldungen wie für die Gottesdienste sind online (https://www.kath-solothurn.ch/ aktuell/anmeldung-gottesdienste) oder telefonisch beim Pfarreisekretariat möglich. Eintritt frei, Kollekte.

Donnerstag 470: Blues und Slampoetry Donnerstag, 6. Mai, 19.30 Uhr Eingang Pfarramt St. Ursen, Propsteigasse 10, Solothurn blauibuebe ist ein Duo, das Blues und Slampoetry verbindet. Der Theologe und Poetry Slammer Andreas Kessler und der Gitarrist Matthias Kirchner interpretieren auf Berndeutsch Bluestracks neu und kombinieren diese mit Slamtexten zu Gott und der Welt … Andreas Kessler ist seit 2015 auf Slampoetry-Buehnen der Schweiz unterwegs, war 2019 im Final der Poetryslam-Schweizermeisterschaften und hat bereits gegen 30 Slams für sich entschieden. Als Theologe ist er auch sogenannter PreacherSlammer und textet regelmaessig für den Podcast «abgekanzelt» auf www.reflab.ch. Mattias Kirchner ist Gitarrist mit klassischer Ausbildung und spielt in unterschiedlichen Blues-, Folk- und BlueGrass-Formationen. Türöffnung: 19.15 Uhr. Beginn: 19.30 Uhr. Dauer: bis ca. 21.00 Uhr. Max. 50 Personen. Anmeldung bis zum Beginn des Anlasses möglich: Telefon 032 552 08 59 oder kath-solothurn.ch/anmeldung


Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn Pfarramt | Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch Sekretariat | Barbara Moos und Claudia Küpfert | Öffnungszeiten | MO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI Nachmittag geschlossen) | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Ansprechperson | Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 Kirchgemeindeverwaltung | Roland Rey | Hauptgasse 75 | 4500 Solothurn | 032 622 19 91 | kg-verwaltung@kath-solothurn.ch

Gottesdienste ST.-URSEN-KATHEDRALE Sonntag, 9. Mai Muttertag 10.00 Uhr, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Kantonale Mütterhilfe Solothurn. Mittwoch, 12. Mai 12.00 Uhr, Chorgebet 12.15 Uhr, Eucharistiefeier Donnerstag, 13. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Justinuswerk. Samstag, 15. Mai 08.45 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Emma Caminati; Friedrich und Elisabeth EggerFrölicher; Max Egger; Viktor Egger-Blankart; Hildegard Egger. 16.30–17.30 Uhr, Beichte Pfarrer Thomas Ruckstuhl. Sonntag, 16. Mai 10.00 Uhr, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Mediensonntag: Für die Arbeit der Kirche in den Medien. Mittwoch, 19. Mai 12.00 Uhr, Chorgebet 12.15 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Familie Schubiger-Hänggi; Domkaplan Johann Pfluger, Eltern und Geschwister; Ehrendomherr Josef Eggenschwiler; Urs Viktor und Maria Marbet-Probst und Angehörige; St.-Ursen-Bruderschaft; für die verstorbenen Mitglieder der Männerkongrega­ tion Mariä Himmelfahrt. Samstag, 22. Mai 08.45 Uhr, Eucharistiefeier JESUITENKIRCHE Sonntag, 9. Mai, 09.30 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission Freitag, 14. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 15. Mai, 17.00 Uhr Hl. Messe der portugiesischsprachigen Mission Sonntag, 16. Mai, 09.30 und 17.00 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission

Freitag, 21. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 22. Mai, 17.00 Uhr Hl. Messe der portugiesischsprachigen Mission ST. MARIEN Samstag, 8. Mai Muttertag 16.30–17.30 Uhr, Beichte Kaplan Konrad Mair. 17.30 Uhr, Rosenkranz 18.00 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Klara und Mathilde von Gunten; Rita Bitterli-Kistler; Santina Giannini; Verena Veuve, Jules Egger. Kollekte: Kantonale Mütterhilfe Solothurn. Sonntag, 9. Mai, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission Donnerstag, 13. Mai, 14.30 Uhr Christi Himmelfahrt Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission Samstag, 15. Mai 17.30 Uhr, Rosenkranz 18.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Mediensonntag: Für die Arbeit der Kirche in den Medien. Sonntag, 16. Mai, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission LÜSSLINGEN-NENNIGKOFEN Montag, 17. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier

Mitteilungen Kollekten-Ergebnisse Am 10./11. April, Petite Suisse Kinderhilfe, Fr. 653.35. Am 17./18. April, Sterbehospiz Solothurn, Fr. 583.45. Ein herzliches «Vergelts Gott». Gratulationen Wir gratulieren herzlich: zum 94. Geburtstag, am 15. Mai, Herr Angelo Frigerio; zum 93. Geburtstag, am 20. Mai, Frau Maria Theresia SchüpbachBader; zum 85. Geburtstag, am 11. Mai Frau Arlette Lisibach-Meier und am 15. Mai, Frau Annunziata Di Lorenzo.

Wir wünschen unseren Jubilarinnen und unserem Jubilar einen frohen Festtag und für die Zukunft Gottes Segen.

Franziskanische Gemeinschaft Solothurn

Todesnachrichten Aus unseren Pfarreien ist verstorben, am 13. April, Frau Ines Ruetsch-Filippi. Gott schenke der lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Montag, 17. Mai Kloster Visitation 17.30 Uhr, Rosenkranz 18.00 Uhr, Eucharistiefeier Anschliessend Impuls und Austausch.

Adoray-Lobpreis, Solothurn Sonntag, 16. Mai, 19.00 Uhr Jesuitenkirche Gebetsabend für Jugendliche von 15 bis 35 Jahren.

Tertianum Residenz Sphinxmatte Freitag, 21. Mai, 16.15 Uhr Reformierter Gottesdienst

Eine kleine Impression aus dem Religionsunterricht entstanden. Als eine kleine Impression aus dem Schulzimmer möchte ich mit Ihnen einen Gedanken einer Schülerin teilen:

In der 6. Klasse beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Schöpfung und Schöpfungs­ verantwortung. Dabei erhielten sie einen Auftrag, ein eigenes Symbol für die Schöpfung zu entwickeln, das sie anschliessend beschreiben sollten. Spannende Texte und Objekte sind

«Mein Symbol für die Schöpfung: Die Welt ist doch da, um zu leben, wir haben alles, was wir brauchen. Trotzdem gibt es Krieg, Streit, Blut, Tränen und vieles mehr. Das alles brauchen wir nicht! Ich habe dieses Herz in zwei Farben geteilt. Die schwarze Seite für den Teil der Erde, der am Zerfallen ist und die rote Seite für den Teil der Erde, in dem es noch Hoffnung gibt.» von Hannah, 12 Jahre

Römisch-katholische Kirchgemeinde Solothurn

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung (Rechnungsgemeinde)

Montag, 17. Mai 2021, 19.00 Uhr

(Verfügungen des Bundesrates bleiben vorbehalten) im Pfarrsaal St. Ursen, Propsteigasse 10 Traktanden: 1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2020 2. Rechnung 2020 3. Wahl einer aussenstehenden Kontrollstelle Die Anträge und die Akten liegen ab 3. Mai 2021 bei der Kirchgemeindeverwaltung (Hauptgasse 75) und im Pfarreisekretariat St. Ursen (Propsteigasse 10) zur Einsicht auf. Der Kirchgemeinderat 10 | 2021

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn

Frühlingslager der Singknaben

Domchor St. Urs Solothurn Kirchenmusik

Solothurn, XX.XX. 2021, Kathedrale, 10.00 Uhr so müsste – unter dem Briefkopf des Domchores – die erste Zeile lauten! Aber sie lautet leider nicht so! Noch nicht! Vor 20 Jahren haben der Domchor St. Urs und der Kammerchor Solothurn das Werk «Solothurner Kreuzweg» uraufgeführt. Die Texte stammen von Silja Walter und die Musik von Carl Rütti. Dieser Kreuzweg endet nicht mit dem Tode Jesu, sondern mit der Auferstehung – mit dem «Neuen Leben»! Ist das, was wir jetzt seit über einem Jahr erleben, so etwas wie ein Kreuzweg? Nicht singen dürfen, die Gottesdienste nicht mitgestalten dürfen, die Geselligkeit vermissen …!

Probe im Pfarrgarten.

Bild: Lukas Ochsenbein

In den vergangenen Frühlingsferien durften die Singknaben der St.-UrsenKathedrale Solothurn ihr Singlager durchführen. Pandemiebedingt fand die Singwoche jedoch nicht wie bisher in Contra (TI) statt, sondern im heimischen Solothurn. Trotzdem war es eine tolle und intensive Woche. Am Samstag, 17. April 2021, begann das Lager mit einer Singprobe. Das gemeinsame, lang ersehnte Singen, war nach den beschränkten Singmöglichkeiten im vergangenen Jahr nun endlich möglich. Mit viel Abstand und dem Tragen von Schutzmasken konnten wir unserem Schutzkonzept gerecht werden. Die für die über 20-jährigen Sänger geltenden Massnahmen erlaubten ihnen die gewohnte Teilnahme am Lager leider nicht.

Am Mittwoch, 7. April 2021, feierten die DomchörlerInnen einen Gottesdienst. Die Vorbereitenden wählten aufgrund des Inhaltes der Lesung und des Evangeliums «Neues Leben» als Thema. Und sie wählten Texte aus der letzten Station – der *Auferstehung* – des «Solothurner Kreuzweg», als Gebete und als Predigt. Neues Leben, das erhoffen wir uns doch nach dem Ende der Pandemie – oder eben dann, wenn wir damit leben können! Das würde heissen: Singen, Gottesdienste musikalisch gestalten, einander wieder treffen, ein Bier trinken gehen nach der Probe …! Neues Leben, das wünschen alle Mitglieder und die Verantwortlichen des Domchores, allen Menschen, die diese Zeilen lesen. Am Mittwoch, 12. Mai 21 um 19 Uhr findet wieder ein interner Gottesdienst für die DomchörlerInnen in der Jesuitenkirche statt. Am 15. Mai 1996 probte unser Dirigent Konstantin Keiser das erste Mal mit uns. Die 25 Jahre seither werden im nächsten «Kirchenblatt» gewürdigt. Ursula Sinniger-Mangold

Durch die musikalische Leitung von Andreas Reize, unserem Chorleiter, und Shona Vischer haben wir in der Jesuitenkirche und im Pfarreisaal mit viel Disziplin geprobt. Und wenn es das Wetter zuliess, haben wir sogar unter freiem Himmel gesungen.

Gott suchen in der Kathedrale

Das Leiterteam hat die Knaben mit viel Freude und Herzblut durch die Woche begleitet. Dieses Team bestand aus Männerstimmen, die mit viel Erfahrung den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden konnten.

Geistliche Kirchenführung mit Pfarrer Thomas Ruckstuhl

Am Montag startete dann das von den Leitern organisierte Freizeit­ programm, das die ganze Woche bereicherte. So war jeder Tag geprägt von lehrreichen Singstunden und abwechslungsreichen Spielen, wodurch auch der Zusammenhalt und die Freundschaft zwischen den Knaben gestärkt wurde. Ein grosses Highlight war beispielsweise die Schnitzeljagd durch unsere schöne Altstadt. Nebst anderen Spielen haben wir auf dem Sportplatz der Kantonsschule unser fussballerisches Können in kleinen Turnieren gemessen. Mit dem Donnerstag kam durch die Teilnahme der Männerstimmen unter 20 Jahren noch einmal Schwung in die Singproben. Nun war der Chor fast komplett.

Mittwoch 19. Mai, 14.00–15.00 Uhr Treffpunkt: St.-Ursen-Treppe max. 12 Personen / Anmeldung via Pfarramt, Tel. 032 623 32 11 «Ich möchte nicht in einer Welt ohne Kathedralen leben. Ich brauche ihre Schönheit und Erhabenheit. Ich brauche sie gegen die Gewöhnlichkeit der Welt.» Pascal Mercier, in: Nachtzug nach Lissabon

Kirchenbau und Kirchenkunst sind kein Selbstzweck, sondern haben seit je das Ziel, einen Raum und eine Zeit für die Begegnung des Menschen mit Gott zu eröffnen.

Auch für die Verpflegung war gut gesorgt. CucinaArte lieferte uns diverse Köstlichkeiten, welche wir im Pfarreiheim und im Pfarrgarten zu St. Ursen genossen haben. Somit waren wir für den restlichen Tag gestärkt. Geschafft und zufrieden blicken wir auf eine wunderbare Woche zurück, von der alle eine Menge schöner Eindrücke und toller Momente mitnehmen. Wir sind froh, dass wir alles wie geplant durchführen konnten – Und trotzdem schwingt etwas Wehmut mit, weil es das letzte Frühlingslager mit unserem Chorleiter Andreas Reize war. Vielen Dank an alle, die dieses Lager ermöglicht haben. Johann Späti, Männerstimme und Lagerleiter

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Gehen wir gemeinsam auf die Suche! Thomas Ruckstuhl


Pfarrei FlumenthalHubersdorf-Attiswil

Pfarrei St. Niklaus Pfarramt | St. Niklausstrasse 79 | 4500 Solothurn | www.sanktniklaus.ch | pfarramt@sanktniklaus.ch Sekretariat | Ursula Binz und Christa Hürlimann | Öffnungszeiten | MO, MI und FR 9.00 –11.00 Uhr | 032 622 12 65 Ansprechperson | Karl-Heinz Scholz | Diakon | 032 622 12 65 Kirchgemeindeverwaltung | Legatax Bertschi AG | 032 626 36 86 | samuel.bertschi@legatax-bertschi.ch

Gottesdienste Samstag, 8. Mai, 10.00 und 14.00 Uhr Rüttenen Erstkommunion Sonntag, 9. Mai, 10.00 und 14.00 Uhr Rüttenen Erstkommunion Dienstag, 11. Mai, 09.00 Uhr Rüttenen Eucharistiefeier Sonntag, 16. Mai Riedholz 09.15 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Jakob und Emma Gaugler-Galli und Josef und Louise Gaugler-Galli. Predigt und Liturgie: Thomas Ruckstuhl. Kollekte: Für die Arbeit der Kirchen in den Medien. St. Niklaus 10.30 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Hans und Regina Rennhard-Stocker. Predigt und Liturgie: Thomas Ruckstuhl. Kollekte: Für die Arbeit der Kirchen in den Medien. Dienstag, 18. Mai, 09.00 Uhr Rüttenen Eucharistiefeier Mittwoch, 19. Mai, 12.15 und 19.00 Uhr Sitzen in Stille – Zen in St. Niklaus

Mitteilungen Gratulationen Zum 90. Geburtstag gratulieren wir am 18. Mai Herrn Erhard Brunner. Wir wünschen dem Jubilaren ein frohes Fest im Kreise seiner Familie und Gottes Segen im neuen Lebensjahr. Zur Erstkommunion 2021 Vielleicht wundern Sie sich, wenn Sie in der Auflistung der Gottesdienste auf unserer Pfarreiseite am Wochenende vom 8./9. Mai keine genauen Angaben finden, also nur den Hinweis «Erstkommunion». Auch ich hätte niemals gedacht, dass ich das einmal sagen, geschweige denn in einem «Kirchenblatt» schreiben werde: Ich muss Sie freundlich bitten, für dieses eine Wochenende auf Gottesdienst­ an­gebote in Solothurn, Günsberg, oder Flumenthal auszuweichen.

Warum: Im Hinblick auf die noch immer andauernde Pandemie und die dazugehörigen Schutzkonzepte, mussten wir uns entscheiden, die ErstkommunionFeiern in diesem Jahr ausschliesslich mit den ErstkommunionKindern und deren Gästen anzusetzen. Wir haben die beiden Jahrgänge auf 4 Gruppen aufgeteilt, damit es trotz der Einschränkung auf 50 Personen pro Feier möglich bleibt, neben den Kindern wenigstes deren Eltern und einzelne ihrer Gäste zu empfangen. Es ist uns nicht leicht gefallen. Das dürfen Sie mir glauben. Aber in diesem Jahr ist alles irgendwie schräg. Alle, an den 4 Gottesdiensten und deren Vorbereitung beteiligten, geben ihr Bestes, um diese Feiern für die Kinde und ihre Familien, unter den mühseligen Einschränkungen, so stimmig wie möglich zu gestalten. Wir gehen mit Christus – auch durch diese Zeit. Karl H. Scholz

Unsere Erstkommunionkinder 3. Klasse Nico Bader, Enea Borer, Dea Forrer, Elia Marco Forster, Thierry Noël Sandor Gasser, Noémie-Jolie Gianini, Mina Grütter, Matti Leon Gunzinger, Fe Inés Hohermuth, Jorin Andrea Imboden, Gian Jeker, Ana Sophie Ladner, Alissia Nina Oesch, Marko Petrovic, Jano Till Romancuk, Marie Sutter. 4. Klasse Matthias Affolter, Raphael Egloff, Angela Gauch, Nicola Graf, Majella Jörg, Katharina Keiser, Alyona Kofmel, Raphaël Lüthi, Chiara Oesch, Elena Scherrer, Leona Alicia Tschenett, Susanne von Wartburg.

Zum Muttertag … When I find myself in times of trouble Mother Mary comes to me Speaking words of wisdom Let it be And in my hour of darkness She is standing right in front of me Speaking words of wisdom Let it be Let it be, let it be Let it be, let it be Whisper words of wisdom Let it be And when the broken-hearted people Living in the world agree There will be an answer Let it be For though they may be parted There is still a chance that they will see There will be an answer Let it be Let it be, let it be Let it be, let it be Yeah, there will be an answer Let it be Let it be, let it be Let it be, let it be Whisper words of wisdom Let it be Let it be, let it be Let it be, yeah, let it be Whisper words of wisdom Let it be

Gottesdienste Sonntag, 9. Mai, 10.00 Uhr Wortgottes- und Kommunionfeier Mit Pfarreiseelsorger Basil Schweri. Monatsgedächtnis: Frau Fiorinda von Büren-Furla. Kollekte: St.-Josefs-Opfer für Stipendien an zukünftige Priester, Diakone, Theologinnen und Theologen. Donnerstag, 13. Mai, 10.00 Uhr Christi Himmelfahrt Eucharistiefeier Mit Kaplan Konrad Mair. Kollekte: Arbeit der Kirche in den Medien. Sonntag, 16. Mai Pastoralraum

Voranzeige Sonntag, 23. Mai, 10.00 Uhr Pfingsten Eucharistiefeier

Mitteilungen Donnerstag 470 – die Erwachsenenbildungsreihe im Pastoralraum Slampoetry und Blues Donnerstag 6. Mai, 19.30 Uhr Propsteigasse 10, Solothurn

And when the night is cloudy There is still a light that shines on me Shine until tomorrow Let it be I wake up to the sound of music Mother Mary comes to me Speaking words of wisdom Let it be Yeah, let it be, let it be Let it be, yeah, let it be Oh, there will be an answer Let it be Let it be, let it be Let it be, yeah, let it be Whisper words of wisdom Let it be (Paul McCartney)

Der Theologe und Poetry Slammer Andreas Kessler (Gewinner von über 30 Slams) und der Gitarrist Matthias Kirchner interpretieren auf Berndeutsch Bluestracks neu und kombinieren diese mit Slamtexten zu Gott und der Welt … Anmeldung unter: basil.schweri@kath-solothurn.ch oder 032 552 08 59

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarrei Flumenthal-Hubersdorf-Attiswil Pfarramt | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 032 637 16 42 | pfarramt.kath.flum@bluewin.ch | www.pfarrei-flumenthal-hubersdorf-attiswil.ch Sekretariat | Béatrice Hubler | MO 13.30 –16.30 Ansprechperson | Basil Schweri | Pfarreiseelsorger | basil.schweri@kath-solothurn.ch | 032 552 08 59 Finanzverwaltung | Corinne Ruchti | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 079 343 42 86

Impressionen Erstkommunion Sonntag, 25. März 2021

Pfarrei Günsberg-Niederwil-Balm Pfarramt | Kirchgasse 1 | 4524 Günsberg | 032 637 30 53 | guensberg@kath-solothurn.ch Sekretariat | Urszula Kamber Ansprechperson | Bernadette Häfliger | Pfarreiseelsorgerin | 032 637 30 53 Kirchgemeindeverwaltung | Hofstattweg 2 | 4524 Günsberg | 032 637 20 17 Verwalterin I Marie-Anne Scherler | scherler-marianne@bluewin.ch

Zum «Ignatianischen Jahr»: 20. Mai 2021– 31. Juli 2022 Am 20. Mai 2021 wird ein «Ignatianisches Jahr» eröffnet. Es dauert bis zum 31. Juli 2022. In diesem besonderen Jahr feiern die Jesuiten weltweit mit allen, die ihnen verbunden sind, 500 Jahre seit der Verwundung und Bekehrung des heiligen Ignatius und 400 Jahre seit seiner Heiligsprechung am 12. März 1622. Das Motto des Jubiläumsjahres lautet: «Alles in Christus neu sehen»! Ich selbst habe den heiligen Ignatius von Loyola (1491 bis 31. Juli 1556) während meines Studiums kennengelernt. Seine «geerdete» Spiritualität ist in ihrem Kern zeitlos und für Menschen jeden Alters ein Gewinn. – Auf der Basis seines berühmten «Exerzitienbuches» werden bis heute landauf landab 3- bis 30-tägige Exerzitien angeboten, ergänzt durch einzelne Vertiefungstage und die beliebten «Exerzitien im Alltag». Die von Ignatius sorgfältig ausgearbeitete Lehre von der «Unterscheidung der Geister» hat schon vielen Menschen in Entscheidungssituationen geholfen. Bekannt ist auch sein berühmtes «magis». Es lädt ein, «dem» im eigenen Leben «mehr» Raum zu geben, was «mehr» zu Gott und damit «mehr» zum eigentlichen und wahren Leben führt. Doch Ignatius wäre nicht Ignatius, wenn es in seinem Gefolge von Zeit zu Zeit nicht auch noch etwas «Neues» zu entdecken gäbe. So ist mir persönlich in dieser Osterzeit neu bewusst geworden, dass der Heilige selbst erst als mehrfach «Gebrochener» so richtig aus dem Vollen schöpfen konnte. Seine militärische Karriere und seine menschliche Physis wurden am 20. Mai 1521 durch eine Kanonenkugel «gebrochen». Ignatius war danach zeitlebens ein «Hinkender». Und auch seinen Missionsplänen, die nach seinen Gelübden am 15. August 1534 entstanden, ging es nicht besser: Sie lösten sich aufgrund der politischen Lage schon bald «in Luft» auf. Ignatius, ein «Gebrochener» – und gerade als «Gebrochener» (wie sein HERR, Jesus Christus) ein «Segen für viele»: «Gebrochenes Brot» für das Leben der Welt!

Wer weiss, vielleicht sehen wir rund um Pfingsten auch «unsere eigene Gebrochenheit» in einem «neuen Licht»? – Denn niemand wird «gebrochen», um zu resignieren, sondern um zu «signieren»; das heisst: erst recht «durchzustarten» und «dem Leben aufzuhelfen». Bernadette Häfliger, Pfarreiseelsorgerin

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg West | www.pastoralraum-wwb.ch Koordination und Leitung des Pastoralraums ad interim | Arno Stadelmann | Kaplan | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@pastoralraum-wwb.ch Seelsorger | Dominik Meier-Ritz | Diakon | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Leitender Priester | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 5463 Gerlafingen | 032 675 65 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Verantwortlicher Katechese | Paul Füglistaler | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 34 | paul.fueglistaler@pastoralraum-wwb.ch Pastoralraumsekretariat | Manuela Jäggi-Lisser | 079 100 66 01 | sekretariat@pastoralraum-wwb.ch | Bürozeiten | DI und DO 8.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr

Gottesdienste Sonntag, 9. Mai, 09.15 Uhr 6. Sonntag der Osterzeit/Muttertag Eucharistiefeier Mit Roy Jelahu. Orgel: Bruno Eberhard. Kollekte: Anima Una. Gemeinsame Plattform der Vereine Adoray; ARGE Weltjugendtag; Fisherman, FM; Oasis – Christliches Orientierungsjahr und VisionFamilie. Jahrzeit: Pfr. Titus Kupper; Maria und Hugo Stampfli. Mittwoch, 12. Mai, 09.00 Uhr Kein Gottesdienst! Donnerstag, 13. Mai, 09.15 Uhr Christi Himmelfahrt – Hochfest Wortgottes- und Kommunionfeier Mit Bernadette Häfliger. Orgel: Maria Morózova-Meléndez. Kollekte: Brava – ehemals Terre des Femmes Schweiz. Sonntag, 16. Mai, 09.15 Uhr 7. Sonntag der Osterzeit Wortgottes- und Kommunionfeier Mit Bernadette Häfliger. Orgel: Maria Morózova-Meléndez. Kollekte: Arbeit der Kirche in den Medien (Mediensonntag). Dreissigster: Mathilde SterkiStampfli. Gedächtnis aus dem Fonds des ehemaligen Paramenten-Vereins: Mathilde Sterki-Stampfli. Jahrzeit: Adolf Zuber-Haider. Mittwoch, 19. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Mit Thomas Ruckstuhl. Freitag, 21. Mai, 20.00 Uhr Bibelabend Mit Bernadette Häfliger. Treffpunkt: Pfarrsäli. Kirchgasse 1, Günsberg. Sonntag, 23. Mai, 09.15 Uhr Pfingsten – Hochfest Festgottesdienst: Eucharistiefeier Mit Paul Rutz. Musikalische Gestaltung: Orgel, Bruno Eberhard. Trompete, Edgar Bridevaux. Kollekte: Diözesane Stiftung Priesterseminar St. Beat, Luzern. Jahrzeit: Paula Menz-Zuber; Sepp Schär-Schnider; Rita Schär-Schnider; Hulda und Rudolf Schär-Breu und Franz Schär.

Hommage an Hans Küngs «Projekt Weltethos» Als ich erfahren habe, dass der Surseer Theologe Hans Küng am 6. April dieses Jahres gestorben ist, hat mich das sehr berührt. Küng hatte zwar immer wieder Konflikte mit der katholischen Kirche, sein Beitrag zu einem friedlichen Miteinander zwischen den Menschen aller Religionen sowie sein grandioser Einsatz für Themen, von denen er überzeugt war, machen Hans Küng für mich zu einem Menschen, dessen grossartige Arbeit einer Würdigung bedarf. Besonders sein Werk «Projekt Weltethos» aus dem Jahr 1992 hat mich tief beeindruckt. Hier begründet Küng, warum wir ein globales Weltethos benötigen und dass dieses ohne Religionsfriede und somit ohne den Dialog der Religionen nicht zu verwirklichen ist. Er zeigt auf, dass die Weltreligionen eine gemeinsame ethische Basis besitzen und somit der Grundstein für ein friedliches Miteinander bereits gelegt ist. Wie Konfuzius bereits wusste «Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen», braucht es den Konsens, um gemeinsam in die Zukunft gehen zu können. Besonders in den letzten Jahrhunderten, die eine Globalisierung in fast allen Bereichen des menschlichen Lebens mit sich brachten, erscheint es wichtiger denn je, eine gemeinsame Weltordnung anzustreben. Dies, um die zerstörerischen Auswirkungen der Globalisierung, wie beispielsweise den Verfall sozialer Normen, zu begrenzen. Auch die vielen Kriege der Bildquelle: Pixabay letzten Jahrhunderte, angefangen bei den zwei grossen Weltkriegen, über den Afghanistan- und den Irakkrieg hinweg, bis hin zu dem seit 2011 gegenwärtig in Syrien herrschenden Krieg – um nur einige zu nennen – zeigen, dass wir Menschen neue Wege finden müssen, die Welt friedlich zu vereinen. Rechtliche Regelungen und Kontrollen, so Küng, reichen nicht aus, den Menschen in einer Welt, die bereits voll von solchen Regeln und Gesetzen ist, in die richtige Richtung zu weisen. Davon zeugen auch die Nachrichten Tag für Tag, wenn sie über Terror, Kriege, Massenvernichtungswaffen und globale Pandemien berichten. Der Mensch braucht die Bindung an eine Lebensrichtung, an Lebenswerte und an einen Lebenssinn. Alle Menschen in allen Ländern dieser Welt haben schon immer nach einem Sinn in ihrem Leben gesucht, der ihnen eine Orientierung geben und die natürlichen und gesellschaftlichen Ordnungen legitimieren kann. Deshalb muss dieses Sinnvakuum auch in der heutigen Zeit wieder gefüllt werden, sonst kann sich der Mensch nicht wahrhaft menschlich verhalten. Ein Weltethos, das nicht nur von den Religionen, sondern besonders auch von der Politik und den führenden Personen in Wirtschaft und Forschung mitgetragen wird, könnte die Welt und die Menschen, die sie bewohnen, auch hinsichtlich der folgenden Generationen vor dem Niedergang bewahren. Wenn alle Menschen die Notwendigkeit für ein solches Weltethos begreifen, kann dieses Umdenken tatsächlich stattfinden. Erste Einsichten dazu sind bereits zu erkennen, z. B. in der Ablehnung seitens der Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung hinsichtlich eines militärischen Eingriffs der USA in den Syrienkonflikt. Und auch in der Politik, wie man z. B. an der Verabschiedung der UN-Resolution «Brücken in die Zukunft» gesehen hat, sieht man die Notwendigkeit dafür, ethische Werte wieder mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Meiner Meinung nach ist das «Projekt Weltethos» von Hans Küng ein Meilenstein auch im 21. Jahrhundert. Er nimmt die kritische Lage der Menschheit nicht einfach als Tatsache hin, sondern erkennt das Potenzial dieser Krise. Um ein Umdenken bei den Menschen herbeizuführen, versuchte er aktiv, positive Lösungsansätze zu finden, die das Verbindende der Religionen betont und nicht das Trennende. Dass dies ein langer Prozess sein wird und es noch viel Dialogbereitschaft und Veränderung in den Köpfen der Menschen braucht, ist – so denke ich – Fakt. Doch der erste mutige Schritt in die richtige Richtung ist von Hans Küng mit seinem «Projekt Weltethos» getan worden. Er hat den Dialog der Religionen weltweit im Dienste des globalen Friedens angestossen. Dafür danke ich ihm. Saskia Mayer, Katechetin

Mitteilungen Glaubens- und Gemeinschaftsbildung

Pfingstsamstag, 22. Mai, 14.00 Uhr oder 16.30 Uhr Stadtspaziergang «Geschichte des Christentums in Solothurn» Wir laden Interessierte aus dem ganzen Pastoralraum herzlich ein, auf den Spuren der Christinnen und Christen in unserer schönen Stadt Solothurn zu wandeln. Auf einem Stadtrundgang erfahren Sie Interessantes über Solothurn. Traditionen, Legenden, Konfessionen, historische Bauten, Ernstes und Heiteres sind Inhalte unserer Führung. Unsere Stadtführerin Elisabeth Kaiser begleitet uns auf diesem Weg. Treffpunkt: Wird nach der Anmeldung bekanntgegeben. Dauer: Ca. 90 Minuten. Kosten: Die Kosten für die Führung werden für die Angemeldeten vom Pastoralraum übernommen. Anmeldung: Bis Mittwoch, 19. Mai, ans Pastoralraumsekretariat. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Deshalb ist die Anmeldung mit Zeitangabe unbedingt erforderlich. Name / Adresse / Telefon / Email-­ adresse und Zeit, bitte bis am Mittwoch, 19. Mai, an: Frau Manuela Jäggi, Pastoralraum­ sekretariat, «Stadtspaziergang», Tulpenweg 4, 4542 Luterbach. oder per E-Mail an: sekretariat@pastoralraum-wwb.ch Weitere Infos: Stefan Keiser, Tel. 032 677 11 34 10 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei St. Marien | Biberist Pfarramt | Arno Stadelmann | Kaplan | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 671 20 32 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Sakristanin | Liliane Bläsi | 032 672 17 64 | liliane.blaesi@pastoralraum-wwb.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Zu den Gottesdiensten sind weiterhin nur 50 Personen zugelassen. Nach wie vor gelten Maskenpflicht und Hygienemassnahmen sowie das Erfassen der Kontaktdaten. Deshalb bitten wir um Anmeldung bis Freitag, 11 Uhr an: pfarrei.biberist@bluewin.ch oder 032 671 20 31.

Sonntag, 9. Mai Muttertag 10.45 Uhr, Wallfahrtsgottesdienst in der Kirche Oberdorf 11.00 Uhr, Taufe von Sara Steiner Dienstag, 11. Mai, 19.30 Uhr Beten aus dem Geist Donnerstag, 13. Mai, 11.00 Uhr Christi Himmelfahrt Wortgottesfeier

Erstkommunion

Samstag, 15. Mai, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Dreissigster: Ida Schaad-Diethelm. Jahrzeit: Hermine und Werner Kaiser-Orschel, Hedwig und Walter Affolter-Orschel. Mittwoch, 19. Mai, 19.00 Uhr Wortgottesfeier Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Elisabethen­ vereins: Kathrin Happle, Yvonne Eggenschwiler, Gritli Senn, Hanni Schlumpf und Ida Schaad. Donnerstag, 20. Mai, 19.00 Uhr Maiandacht Kollekten 9. Mai: Renovation Wallfahrtskirche Oberdorf. 13. Mai: Orgelsanierung Marienkirche Biberist. 15. Mai: Mediensonntag.

Mitteilungen Wallfahrt nach Oberdorf

Für Foto ohne Masken!

Foto: Foto Grossen Biberist

Am 25. April 2021 konnten 13 Kinder aus unserer Pfarrei zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. «Wer teilt, gewinnt» durften alle in diesen beiden schönen Feiern erleben. Wir wünschen den Erstkommunionkindern und ihren Familien viel Freude und alles Gute auf ihrem weiteren Lebens- und Glaubensweg.

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Sonntag, 9. Mai Wir halten unsere traditionelle Wallfahrt nach Oberdorf SO am kommenden Sonntag, 9. Mai. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Die Eucharistiefeier beginnt um 10.45 Uhr. Vor dem Eintritt in die Wallfahrtskirche haben Sie die Möglichkeit, einen Impuls entgegenzunehmen. Die Gedanken laden zur persönlichen Sammlung ein. Kommen Sie also rechtzeitig (ab 10.15 Uhr) nach Oberdorf, um sich die Zeit für ein persönliches Gebet zu gönnen. Wer den Pilgerweg von Langendorf nach Oberdorf vor dem Gottesdienst machen möchte, findet sich um ca. 9.30 Uhr beim Restaurant Frauchiger, Weissensteinstrasse 47, Langendorf, ein. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Start zum Pilgerweg. Am Start bekommen Sie einen Impuls zum persönlichen Gang des Pilgerwegs. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Bitte melden Sie sich bis Freitag, 7. Mai, mittags, auf dem Pfarramt Biberist an (032 671 20 31). Vielen Dank! Maiandacht Donnerstag, 20. Mai, 19.00 Uhr Wir laden Sie herzlich ein zur Maiandacht in der Marienkirche. Die Kirche lädt die Gläubigen ein, im Verlaufe des Monats Mai sich freudig und bewusst der Für­ sprache der Gottesmutter Maria inne zu werden. Gemeinsam wollen wir uns zu einer Andacht versammeln, bei der die Bitte, der Dank, die Klage, die Stille und die Freude Platz finden. Wegen der aktuellen Situation bitten wir Sie um Ihre Anmeldung bis zum 18. Mai ans Sekretariat der Pfarrei (032 671 20 31). Vielen Dank! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Geschichte des Christentums in Solothurn Samstag, 22. Mai Bitte beachten Sie die Ausschreibung des Stadtspaziergangs, der im Rahmen unserer Glaubensund Gemeinschaftsbildung angeboten wird, auf der Seite 15 dieses «Kirchenblattes». Elisabethenverein Die Generalversammlung des Elisabethenvereins vom 19. Mai wird auch dieses Jahr coronabedingt in schriftlicher Form durchgeführt. Die Mitglieder haben die Unterlagen erhalten. Im Gottesdienst am 19. Mai, 19 Uhr gedenken wir unserer verstorbenen Vereinsmitglieder in den vergangenen zwei Jahren. Auch die Vereinsreise nach Mariastein vom 22. Juni ist abgesagt und wird je nach Situation zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Herzlichen Dank für das Ver­ ständnis. Gratulationen Am 18. Mai feiert Alix ThéardSchluep, Leutholdstrasse 4, seinen 90. Geburtstag. Den 95. Geburtstag begeht am 16. Mai Bertha Jakober-Walliser, Eigerstrasse 4.


Pfarrei Guthirt | Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg Pfarramt | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 677 06 62 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sakristan | Jean-Patrick Dobler | 031 721 13 02 | doblers@bluewin.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Am 14. Mai feiert Maja KochBleichenbacher, Elisabethenheim Bleichenberg, ihren 96. Geburtstag. Das Fest der Goldenen Hochzeit feiern am: • 8. Mai, Christine und Theo Kaiser-Ziegler, Reiherweg 14. • 14. Mai, Silvia und Urs KaiserRiechsteiner, Schöngrün­strasse 62b. • 15. Mai, Agnes und Franz Portmann-Leupi, Bachstrasse 23. • 22. Mai, Rita und Leo HeldBiffiger, Rankenweg 12. Wir gratulieren allen Jubilierenden ganz herzlich zum Festtag und wünschen alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Gottesdienste Zu den Gottesdiensten sind weiterhin nur 50 Personen zugelassen. Nach wie vor gelten Maskenpflicht und Hygienemassnahmen sowie das Erfassen der Kontaktdaten. Deshalb bitten wir um Anmeldung bis Freitag, 11 Uhr an: pfarrei.biberist@bluewin.ch oder 032 671 20 31. Sonntag, 9. Mai, 10.45 Uhr Muttertag Wallfahrtsgottesdienst in Oberdorf Donnerstag, 13. Mai, 09.30 Uhr Christi Himmelfahrt Wortgottesfeier Sonntag, 16. Mai, 09.30 Uhr 7. Sonntag der Osterzeit Wortgottesfeier Jahrzeit: Therese Nussbaumer-Studer. Mittwoch, 19. Mai, 19.00 Uhr Wortgottesfeier in der Marienkirche Biberist Zum Gedenken an alle verstorbenen Mitglieder des Elisabethen­ vereins. Donnerstag, 20. Mai, 09.00 Uhr Wortgottesfeier in der Guthirtkirche Kollekten 9. Mai: Für die Renovation der Wallfahrtskirche Oberdorf. 13. Mai: Orgelsanierung Biberist. 16. Mai: Mediensonntag.

Mitteilungen Wallfahrt nach Oberdorf Sonntag, 9. Mai Wir halten unsere traditionelle Wallfahrt nach Oberdorf SO am kommenden Sonntag, 9. Mai. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Die Eucharistie­ feier beginnt um 10.45 Uhr. Vor dem Eintritt in die Wallfahrtskirche haben Sie die Möglichkeit, einen Impuls entgegenzunehmen. Die Gedanken laden zur persönlichen Sammlung ein. Kommen Sie also rechtzeitig (ab 10.15 Uhr) nach Oberdorf, um sich die Zeit für ein persönliches Gebet zu

gönnen. Wer den Pilgerweg von Langendorf nach Oberdorf vor dem Gottesdienst machen möchte, findet sich um ca. 9.30 Uhr beim Restaurant Frauchiger, Weissensteinstrasse 47, Langendorf, ein. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Start zum Pilgerweg. Am Start bekommen Sie einen Impuls zum persönlichen Gang des Pilgerwegs. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich bis Freitag, 7. Mai, mittags, auf dem Pfarramt Biberist an (032 671 20 31). Vielen Dank! Christi Himmelfahrt Donnerstag, 13. Mai Dieses Fest wird 40 Tage nach Ostern gefeiert. Es wird an die neue Art der Gegenwart Jesu erinnert. In Anlehnung an das Wort aus der Apostelgeschichte 1,3 «40 Tage hindurch ist er ihnen erschienen» wurde der 40. Tag nach Ostern gewählt.

Elisabethenverein Die Generalversammlung des Elisabethenvereins vom 19. Mai wird auch dieses Jahr coronabedingt in schriftlicher Form durchgeführt. Die Mitglieder haben die Unterlagen erhalten. Im Gottesdienst am 19. Mai um 19 Uhr gedenken wir unseren verstorbenen Vereinsmitgliedern in den vergangenen 2 Jahren. Auch die Vereinsreise nach Mariastein vom 22. Juni ist abgesagt und wird je nach Situation zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Herzlichen Dank für das Ver­ ständnis. Geschichte des Christentums in Solothurn Samstag, 22. Mai Bitte beachten Sie die Ausschreibung des Stadtspaziergangs, der im Rahmen unserer Glaubensund Gemeinschaftsbildung angeboten wird, auf der Seite 15 dieses «Kirchenblattes».

Danke für den Einsatz in den Kar- und Ostertagen

Dieses Jahr durften wir die Karund Ostertage als kleine Gemeinschaft begehen. Viele Helferinnen und Helfer in der Liturgie und bei den Vorbereitungen ermöglichten es, dass wir gemeinsam feiern durften. Ganz herzlichen Dank an alle, die sich in irgendeiner Art engagierten. Stefan Keiser

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei Bruder Klaus | Gerlafingen Pfarramt | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | in dringenden Fällen 079 643 84 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Käthy Signorini | Öffnungszeiten | DI und FR 9.00–11.00 Uhr | 032 675 65 88 | pfarrei.gerlafingen@pastoralraum-wwb.ch Sakristanin | Birgit Friedrich | 032 675 55 49 | 079 572 64 92 | Reservationen Pfarreiheim | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Samstag, 8. Mai, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Walter und Hedwig Baschung-Graber; Georges Glanzmann. Gedächtnis: Hans-Sepp Jäggi und Geschwister, Halten; Ernst Wiget; Dr. theol. Rudolf Schmid. Kollekte: Schweiz. Hilfe für Mutter und Kind.

Glaubens- und Gemeinschaftsbildung – Stadtspaziergang Samstag, 22. Mai Details und Anmeldung: siehe Seite15 dieses «Kirchenblattes».

Zum Muttertag

Sonntag, 9. Mai Muttertag Kein Gottesdienst in Gerlafingen Donnerstag, 13. Mai, 11.00 Uhr Christi Himmelfahrt Eucharistiefeier Musikalische Gestaltung: Martin Geiser, Orgel. Kollekte: Arbeit der Kirche in den Medien. Freitag, 14. Mai Keine Eucharistiefeier in ital. Sprache Samstag, 15. Mai Kein Gottesdienst in Gerlafingen Sonntag, 16. Mai, 11.00 Uhr 7. Ostersonntag Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Kollekte: Arbeit der Kirchen in den Medien. Freitag, 21. Mai, 18.00 Uhr Eucharistiefeier in ital. Sprache

Mitteilungen Hinweis Auf dem Parkplatz der Kirche wurde ein Phonak-Hörgerät gefunden. Es kann in der Sakristei abgeholt werden – oder melden Sie sich bitte beim Pfarramt. Elternabend Versöhnungsweg 4.-Klässler Mittwoch, 19. Mai, 19.30 Uhr Pfarrsaal

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Du warst mir Spielkamerad und Geschichtenerzählerin, Krankenschwester und Lehrerin. Du gabst mir Sicherheit und Nähe, Trost und Geborgenheit. Du warst stolz auf mich, egal was ich tat. Und trotz so manchem bösen Wort warst du immer für mich da. Nun, nachdem du mir auf die Füsse geholfen und mir meinen Weg ins Leben gezeigt hast, bist du mir Halt und Hilfe, Vorbild und Gesprächspartnerin, Ratgeberin und Freundin. Bei dir fühle ich mich sicher, weil ich weiss, wie sehr du mich liebst. Daniela Kuhlmann

Wir wünschen allen Müttern einen frohen Muttertag!

Kollekten 8. Mai: Schweiz. Hilfe für Mutter und Kind Die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) ist eine gemeinnützige und unabhängige Stiftung. Sie leistet Beratung und Direkthilfe an Frauen, Paare und Familien, die durch Schwangerschaft oder Geburt eines Kindes in Not geraten. Sie setzt sich ein für eine kinderfreundliche Mentalität in der Gesellschaft und für die Solidarität mit Mutter und Kind. Donnerstag, 13. Mai und Sonntag, 16. Mai: Arbeit der Kirchen in den Medien (Mediensonntag) Der bedeutende Einfluss der Medien – Presse, Film, Radio, Fernsehen, Social Media usw. – kann die Kirche in ihrem Verkündigungsauftrag nicht unberührt lassen.

Nur wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen, ist es möglich, Medien mitzugestalten und der Botschaft des Evangeliums Widerhall zu verschaffen. Jede Gabe trägt dazu bei, dass die Kirche diese Verantwortung wahrnehmen kann.

Voranzeigen Mittwoch, 26. Mai, 19.30 Uhr Maiandacht der Frauengemeinschaft Kriegstetten in der Kirche Bruder Klaus Details entnehmen Sie bitte dem nächsten «Kirchenblatt». Samstag, 29. Mai, 09.30 Uhr Fiire mit de Chliine im ref. Kirch­ gemeindehaus Sonntag, 30. Mai, 09.30 und 11.30 Uhr Firmung in zwei Gottesdiensten Nicht öffentlich.

Firmung 2020 und 2021 Sonntag, 30. Mai Am Sonntag, 30. Mai, dürfen das Sakrament der Firmung empfangen: Riccio Tatiana Riccio Christian Rubino Aurora Licata Elia Petrikis Tim von Burg Tim Chiovè Sandro Trogrlic Laura Lauber Elena

Krasniqi Emanuela Renna Nuno Iannicelli Leonardo Markov Lana Vetere Valerio Molino Giulia Margic Manuel Pose Sierra Juan

In zwei Gottesdiensten werden die jungen Leute gemeinsam mit Kaplan Arno Stadelmann als Firmspender, Franz-Josef Glanzmann, Katechet sowie ihren Angehörigen diese Feier begehen. Möge sie die Kraft des Heiligen Geistes auf ihrem Lebensweg stärken und mögen sie im Glauben das umfassende Vertrauen unseres himmlischen Vaters erfahren. Die beiden Firmgottesdienste um 9.30 und 11.30 Uhr sind nicht öffentlich. Wir danken für Ihr Verständnis.


Pfarrei St. Mauritius | Kriegstetten Pfarramt | Dominik Meier-Ritz | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 032 675 60 10 | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | DI 9.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | MI/DO 9.00–11.00 Uhr Sekretariat | Barbara Walker und Rosemarie Juchli | 032 675 60 10 | pfarrei.kriegstetten@pastoralraum-wwb.ch Sakristan | Gaudenz Kläusler | 032 614 10 74 | Sakristei | 032 675 57 46 | Reservationen Pfarreizentrum | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Samstag, 8. Mai Kein Gottesdienst in Kriegstetten 17.30 Uhr, Eucharistiefeier in Gerlafingen Sonntag, 9. Mai, 09.30 Uhr Muttertag – 6. Sonntag der Osterzeit Eucharistiefeier Kollekte: Haus für Mutter und Kind, Hergiswil. Mittwoch, 12. Mai Kein Gottesdienst in Horriwil Kein Rosenkranz in Kriegstetten 19.00 Uhr, Vorabendgottesdienst (Eucharistiefeier) in Kriegstetten Donnerstag, 13. Mai, 09.30 Uhr Christi Himmelfahrt Kirche St. Mauritius, Kriegstetten Eucharistiefeier Kollekte: Hilfs- und Beratungsstelle für schwangere Frauen in Not. Kein Gebet vor dem Allerheiligsten Freitag, 14. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Rosa Holenstein-Affolter, KR; Oskar und Anna Misteli-Guldimann, OG; Erwin und Rosa Gasche-Lüthi, OE; Otto und Louise Ziegler-Lüthi, HO; Cäsar und Therese Lüthi-Stampfli, HO; Rolf, Regina und Max Lüthi, HO. Samstag, 15. Mai 10.30 Uhr, Taufe 17.30 Uhr, Kommunionfeier Sonntag, 16. Mai, 09.30 Uhr 7. Sonntag der Osterzeit Kommunionfeier Kollekte: Arbeit der Kirche in den Medien. Mittwoch, 19. Mai Kein Gottesdienst in Horriwil 18.00 Uhr, Rosenkranz in Kriegstetten Donnerstag, 20. Mai, 19.00 Uhr Kirche St. Mauritius, Kriegstetten Maiandacht Freitag, 21. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Richard und Emma Gerber-Späti, HA; Vreni Gerber-Stalder, HA; Josef und Elisabeth Lüthi-Allemann, HA; Francesco und Rita Righini-Gatti, Derendingen.

Voranzeige Pfingstgottesdienste Samstag, 22. Mai Kein Gottesdienst in Kriegstetten Sonntag, 23. Mai, 09.30 Uhr Pfingsten Eucharistiefeier Kollekte am 23. und 24. Mai: Für die diözesane Stiftung Priesterseminar St. Beat, Luzern.

Vertrauen auf Gott Maria, die Mutter Jesu, hat Gott immer vertraut. Auch die Viertklässler wollen wie Maria Gott vertrauen. Mit dem selber gebastelten Rosenkranz begeben sich die Schülerinnen und Schüler im Monat Mai auf die Spuren von Maria. Dabei erfahren die Kinder der 4. Klasse, welche Kraft mit der Symbolik des Rosen­ kranzes und der Betrachtung des Lebens Jesu vermittelt werden kann.

Montag, 24. Mai, 09.30 Uhr Pfingstmontag Kommunionfeier

Mitteilungen Anmeldungen für Gottesdienste Wir bitten Sie, sich für die Gottesdienste vom 12. bis 16. Mai bis Mittwoch, 12. Mai, 11 Uhr anzumelden. Für die anderen Gottesdienste, die von Freitag bis Sonntag stattfinden, bitten wir um Anmeldung bis Donnerstag, 11 Uhr. Tel.: 032 675 60 10 E-Mail: pfarrei.kriegstetten@ pastoralraum-wwb.ch Pfarreiratssitzung Dienstag, 11. Mai, 19.30 Uhr Pfarreizentrum Kriegstetten Pfarreisekretariat Wegen Ferienabwesenheit bleibt das Pfarreisekretariat am Dienstag, 18. Mai, 14 bis 16 Uhr geschlossen. Stadtspaziergang «Geschichte des Christentums in Solothurn» Samstag, 22. Mai Bitte beachten Sie die Ausschreibung des Stadtspaziergangs, der im Rahmen unserer Glaubensund Gemeinschaftsbildung angeboten wird, auf Seite 15 dieses «Kirchenblattes». Maiandacht der Frauengemeinschaft Mittwoch, 26. Mai, 19.30 Uhr Kirche Bruder Klaus, Gerlafingen Detaillierte Angaben folgen im nächsten «Kirchenblatt».

Die Rosenkränze sind am Ostermontag von Prior Marcin Magdziarz aus dem Dominikanerkloster St-Albert le Grand, Fribourg, gesegnet worden. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit diesem kraftvollen Hilfsmittel immer wieder an Gott wenden und dabei wie Maria zuversichtlich ihren Weg gehen. Piera Müller, Katechetin

Kollekten Caritasstelle Solothurn Corona-Familienhilfsfonds der Arbeitsgruppe Jugend und Familie Kollegium St-Charles Pruntrut Diözesanes Kirchenopfer für die Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie Solothurnisches Studentenpatronat Lourdes-Pilgerverein des Kantons Solothurn Entlastungsdienst Schweiz, Aargau-Solothurn Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen Fastenopfer (mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Fertigsuppen und Zutaten) Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land Für die Ministrantinnen und Ministranten

Fr. 176.85 Fr. 230.20 Fr. 119.55 Fr. 56.65 Fr. 136.40 Fr. 388.95 Fr. 318.95 Fr. 121.30 Fr. 1003.75 Fr. 414.25 Fr. 397.05

Anlässlich des Gottesdienstes vom 16. April mit Pater Georges Aboud, Syrien, wurde – zusammen mit der Kollekte vom 18. April – der hohe Betrag von Fr. 1714.25 gespendet. Wir haben den Betrag noch leicht aufgerundet und an «Kirche in Not» für Projekte zur Unterstützung der Christen in Syrien überwiesen. Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich!

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg | www.pastoralraum-mlb.ch Leitung | Luisa Heislbetz | Büro Pfarramt Bellach | 032 618 03 66 | luisa.heislbetz@pastoralraum-mlb.ch Leitender Priester | Roger Brunner | Büro Selzach und Oberdorf | 079 836 22 94 | roger.brunner@pastoralraum-mlb.ch Kaplan | Hans Zünd | Büro Pfarramt Oberdorf | 079 519 22 36 | hans.zuend@pastoralraum-mlb.ch Pfarreiseelsorger | Gilbert Schuppli | Büro Langendorf | 032 621 17 16 | gilbert.schuppli@pastoralraum-mlb.ch Katechetin RPI | Renate Wyss | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | renate.wyss@pastoralraum-mlb.ch | Katechet RPI | Davide Bordenca | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | davide.bordenca@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler | Büro Bellach | 032 618 10 49 | sabine.gammenthaler@pastoralraum-mlb.ch

Gottsuche am Übergang in die Postmoderne Nichts ist mehr, wie es war. Das sagen nicht nur die ü80. Das sagen auch die ü50; ja sogar unsere Jugendlichen erleben in ihrem kurzen Leben, wie schnell sich die Welt verändert. Und dies nicht nur bei uns, nicht nur in der westlichen Welt, sondern erstaunlicherweise fast gleichzeitig um den ganzen Erdball. Wir leben in einem dramatischen Wandel am Übergang von der Moderne in ein neues Zeitalter, die noch keinen anderen Namen gefunden hat als die «Postmoderne». Und dieser dramatische Wandel umfasst alle Lebensbereiche. Er erfasst die Menschheit als Ganzes und jede und jeden persönlich. Auch Gott ist nicht mehr derselbe. Er zwar schon, aber die menschlichen Vorstellungen von Gott bröckeln immer mehr ab. Gott sei Dank! Denn die Menschen der letzten Jahrhunderte, auch in unserer Kirche, versuchten, sich an exakten Vorstellungen von Gott festzuhalten. Derweil hat schon der hl. Augustinus vor 1500 Jahren geschrieben: Wenn du meinst, Gott begriffen zu haben, ist es sicher nicht Gott. Gott ist grösser. Immer. Dies sagen uns die jahrtausendealten Erfahrungen der Menschen mit Gott in den Geschichten und Gebeten der Bibel. Und in unseren wenigen Lebensjahren können wir vielleicht einige Facetten von einem Gottesbild ertasten, oder wenigstens erkennen, wie Gott nicht ist. Und wenn wir ihn dann einmal Face-to-Face begegnen, wird es nochmals anders sein. Doch was tun, wenn alles im Fluss ist und Gott nicht fassbar ist? Wo können wir uns festhalten, wie festen Boden unter den Füssen gewinnen? Der Buddhismus lehrt Übungen, die den Menschen in allen Lebenssituationen zur Mitte führen können, ohne sich Gott konkret vorzustellen. Und das Christentum? Viele gläubige Christinnen und Christen gewinnen Sicherheit in Ritualen, halten sich fest an Bildern von Heiligen (durch die etwas von der Heiligkeit Gottes durchscheint) oder an der Kraft von Medaillen. Dies alles ist hilfreich, sofern wir Gott die Freiheit lassen und nicht meinen, Gott durch unser menschliches Handeln zu etwas zu verpflichten. Irreführend ist es, wenn wir in magische Vorstellungen abgleiten. – Und wieder andere Getaufte lassen ihren Kinderglauben und den Gott, der ihnen als fassbar vorgestellt wurde und der sie nicht mehr trägt, fallen und suchen «auf eigen Faust» nach Gott oder nach dem Gott, der ihnen hilft und ihren Vorstellungen entspricht. Oder sie leben, als ob es Gott nicht gäbe, und es geht ihnen scheinbar ganz gut dabei, wenigstens im Moment. Und was sagt denn Jesus Christus? «Wer mich sieht, sieht Gott den Vater» (in menschlicher Gestalt). Ein schockierendes Bild! Nicht ein allmächtiger Gott, sondern ein Gott, dessen Macht allein die Ohnmacht der Liebe ist und der die Freiheit lässt. Ein Gott, der den Menschen die Füsse waschen will, damit sie gut ihren Lebensweg gehen können. «Wer mir nachfolgt, wird nie im Dunkeln gehen». Wir dürfen, ja sollen werden wie der Gott, in dem Jesus lebt und der in Jesus lebt. Dann tragen wir in uns das Licht, das unsere Herzen hell macht und alle Welt erleuchtet. Werden wie Gott, das war und ist doch das höchste der Gefühle aller Mächtigen, auch wenn ihr Reich zur Hölle wurde und wird. Doch der Gott, der in Jesus wohnte, der Christus, ist ein Gott, der nicht bedient werden will, sondern der dient; ein Gott, der «gerecht» ist, weil es ihm nur darum geht, alles zu entfalten und zur Vollendung zu führen, was er geschaffen hat; dies auch nach dem Sterben. Was ihr dem Geringsten getan habt, habt ihr mir getan. Gott helfen und ihm dabei begegnen im verachteten Notdürftigen, im Leidenden und im unscheinbaren Kind. Wer an mich glaubt, hat das ewige Leben (schon jetzt!). Wenn Gott in uns wohnt und wir ihn durch uns wirken lassen, wohnen wir schon im Reich Gottes; wir tragen seinen Frieden in uns und das Leben, das uns auch beim und nach dem Sterben nicht genommen werden kann. Das ist ein ganz anderer Ansatz! Ein Lebensansatz, der Wagnis und Hingabe erfordert, jedoch erfüllend ist; der zum praktischen Üben anleitet, dabei aber dem Leben als Ganzes dient; der uns in das Wirken Gottes einfügt und damit auch im grössten Wirbel aller Zeiten Halt gibt; der ein Suchen nach Gott bleibt, und dabei zu uns selber führt. Hans Zünd

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Gottesdienste SAMSTAG, 8. MAI 11.00 Uhr, Oberdorf, Taufe von Emilia Würgler 17.45 Uhr, Lommiswil, Eucharistiefeier Jahrzeit: Marie und Robert Probst-Lauber. SONNTAG, 9. MAI Muttertag 09.30 und 11.00 Uhr, Bellach, Festgottesdienst zur Erstkommunion (nicht öffentlich) 10.00 Uhr, Langendorf, ref. Kirche, ökum. Gottesdienst zum Muttertag 10.45 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier Wallfahrt der Pfarrei Biberist. 17.00 Uhr, Altreu, Rosenkranz 17.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz

MONTAG, 17. MAI 09.15 Uhr, Langendorf, Rosenkranz 09.45 Uhr, Langendorf, musikal. Gebet 18.15 Uhr, Selzach, Rosenkranz 19.00 Uhr, Lommiswil, Anbetung DIENSTAG, 18. MAI 08.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz 09.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier MITTWOCH, 19. MAI, 19.00 Uhr, Chappeli Haag, Maiandacht DONNERSTAG, 20. MAI 09.00 Uhr, Selzach, Frauengottesdienst 18.00 Uhr, Lommiswil, Rosenkranz / Beichte (HZ) 18.30 Uhr, Lommiswil, Eucharistiefeier

MONTAG, 10. MAI 09.15 Uhr, Langendorf, Rosenkranz 09.45 Uhr, Langendorf, musikal. Gebet 18.15 Uhr, Selzach, Rosenkranz 19.00 Uhr, Lommiswil, Anbetung

FREITAG, 21. MAI 09.00 Uhr, Langendorf, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz, Beichte (RB) 19.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier

DIENSTAG, 11. MAI 08.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz 09.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier

SAMSTAG, 22. MAI 17.45 Uhr, Pfarrsaal Langendorf, WEG-Feier 17.45 Uhr, Langendorf, Eucharistiefeier

MITTWOCH, 12. MAI 19.00 Uhr, Chappeli Haag, Maiandacht 20.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier Bittgang der Pfarrei Bellach. DONNERSTAG, 13. MAI Christi Himmelfahrt 10.00 Uhr, Langendorf, ökum. Gottesdienst 10.45 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier FREITAG, 14. MAI 09.00 Uhr, Langendorf, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz, Beichte (RB) 19.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier SAMSTAG, 15. MAI 17.45 Uhr, Langendorf, Eucharistiefeier Jahrzeit: Leo Marti-Studer. 19.00 Uhr, Bellach, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Jahrzeit: Delfino Angelini-Gamba; Elsa Ducommun-von Büren. SONNTAG, 16. MAI 09.30 Uhr, Lommiswil, Eucharistiefeier 09.30 Uhr, Selzach, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier 10.45 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier Jahrzeit: Franz Walker-Ruffieux; Elisabeth Bieri-Bucher. 17.00 Uhr, Altreu, Rosenkranz 17.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz

SONNTAG, 23. MAI Pfingsten 09.30 Uhr, Lommiswil, Eucharistie­ feier, Patrozinium Hl. Geist 09.30 Uhr, Selzach, Eucharistiefeier Dreissigster: Sonja Schumacher- Strahm. Jahrzeit: Hanni Prétat-Merkt; Paul und Lia Gisiger-Berchtold; Zeno und Greti Brotschi-Wyss; Willi Gisiger-Fürst und Angehörige; Josef Huber-Eggenschwiler und Sohn Markus. 09.30 Uhr, Bellach, Wortgottesdienst mit Kommunion, Taufe von Delia Basile Jahrzeit: Cesaria Visini-Furlan. 09.30 Uhr, Kaplanei Oberdorf, WEG-Feier 11.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier 17.00 Uhr, Altreu, Rosenkranz 17.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz


Pfarrei Bellach Pfarramt Dreifaltigkeit | Friedhofstrasse 5 | 032 618 10 49 | pfarramt.bellach@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler Öffnungszeiten | MI 8.00–11.30 Uhr | DO 14.00 –17.00 Uhr Seelsorge Alterszentrum Leuenmatt | Béatrice Fessler-Roth | 032 351 40 22 Sakristanin | Tanja Pürro | 076 582 16 26

Auf schwankendem Boden, doch voll Zuversicht Das Altarbild der Kirche von Langeoog auf der gleichnamigen ostfriesischen Insel, das ich kürzlich als Anstoss in die Sonntagspredigt «eingebaut» habe, hat einige Echos ausgelöst. Mit Erlaubnis des Inselpfarrers, Christian Neumann, darf ich es veröffentlichen. Es ist ein Bild unserer Zeit: Menschen sind unterwegs, beladen mit verschiedenem Gepäck, auf dem wackligem Boden einer Fähre. Das grosse Schiff im Hintergrund ist in Schieflage, es bedroht die Alltagswelt. Nicht wenige Menschen kommen sich heute vor wie die auf der Fähre: Das Leben, das vorgezeichnet schien wie eine Fährverbindung, ist vom Kurs abgekommen – weniger das individuelle Leben, durch einen persönlichen Schicksalsschlag, eher das Leben ganz generell, weltumgreifend. Was bei uns passiert, ist in Brasilien nicht egal und was in Indien geschieht, betrifft uns auch. Der Tisch im Vordergrund ist leer. Niemand sitzt dort. Ein Tisch, an dem niemand sitzt, ist zuerst eine traurige Angelegenheit, noch dazu, wo er an den Abendmahlstisch erinnert und das Sinnbild einer grossen Einladung für alle Menschen ist. Vielleicht will uns der Künstler aber auch sagen, dass an diesem Tisch immer Platz ist, egal, wie viele schon dort sitzen. Und vielleicht sollte es so sein mit den Lebensmöglichkeiten auf der Welt – dass es, egal in welcher Krise, immer für alle reicht? Ja, das wäre himmlisch. Luisa Heislbetz

Mitteilungen Ministrantendienst 9. Mai: Alice, Asmeret, Bavana. Kantorendienst 16. Mai: Anna Rohrer. Kollekten In den nächsten Gottesdiensten werden folgende Kollekten aufgenommen: 9. Mai: Missio. 15. Mai: Arbeit der Kirche in den Medien. 23. Mai: Priesterseminar St. Beat Luzern. Zum Gedenken Am 26. April verstarb Siegfried Rietz-Eicher im Alter von 89 Jahren. Möge Gott ihm das ewige Leben schenken. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Gottesdienst vom 9. Mai nicht öffentlich Bitte beachten Sie, dass der Festgottesdienst zur Erstkommunion vom 9. Mai nicht öffentlich ist. Um 10.45 Uhr wird in Oberdorf ein Gottesdienst gefeiert. Gerne nehmen wir auch für diesen Gottesdienst Anmeldungen im Sekretariat entgegen. Bittgang nach Oberdorf Mittwoch, 12. Mai, 19.00 Uhr Wir besammeln uns zum Bittgang um 19 Uhr beim Geissloch. Der Gottesdienst in Oberdorf beginnt um 20 Uhr. Konfessioneller Nachmittag für 1.- und 2.-Klässler im Pfarreisaal Freitag, 21. Mai, 13.45 Uhr WEG-Feier Bitte beachten Sie den Artikel auf der Pfarreiseite Oberdorf.

SINGEN SIE ZU HAUSE Für die kommende Pfingstzeit empfehle ich Ihnen, zu Hause die wunderschöne Pfingstsequenz (Kirchengesangbuch lateinisch Nr. 483, deutsch Nr. 493 ) zu singen. Auf Youtube gibt es eine gute Mitsinggelegenheit (Pfingstsequenz deutsch–latein ) aus München. https://youtu.be/cKUNLcT_orU Hoffen wir doch alle, dass sich der Geist stimmlich bewegen lässt, um uns allen das öffentliche gemeinsame Singen zu ermöglichen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen fröhliche Pfingsten! Der Chorleiter, Rolf Bischof

ACHTUNG: Das Abenteuerland am 13. Juni findet in Bellach statt. Wir gehen auf eine Schatzsuche. Nicht irgendeine Schatzsuche, sondern eine ganz spezielle. Pst! Im Geheimen gebe ich euch schon mal den ersten Hinweis. Den ersten Teil der Schatzkarte findest du in deinem Dorf. Wann und wo du suchen musst, darf ich leider noch nicht verraten, vielleicht im nächsten «Kirchenblatt».

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg | www.pastoralraum-mlb.ch Pfarrei Maria Himmelfahrt | Oberdorf

Pfarrei Langendorf

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Kirchgasse 7 | 032 622 29 60 | pfarramt.oberdorf@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Anja Bader Öffnungszeiten | DI 14.00–17.30 Uhr | FR 8.30–11.30 Uhr Sakristan | Josef Lang | 032 530 34 47 | 079 422 21 32

Pfarrei Langendorf | Stöcklimattstrasse 22 | 032 623 32 94 | pfarramt.langendorf@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Anja Bader | Öffnungszeiten | DI 8.30–11.30 Uhr | DO 8.30–11.30 Uhr Reservation Pfarrsaal | Hanny Fürholz | 032 623 24 40 Sakristan | Hong Su Phan | 032 510 31 47

Mitteilungen

Mitteilungen

Anmeldung Wochenendgottesdienste Unter www.pastoralraum-mlb.ch, Per Mail: pfarramt.oberdorf@ pastoralraum-mlb.ch Telefonisch: während den Öffnungszeiten des Sekretariats. Kollekten 09.5.: Renovation Kirche Oberdorf. 13.5.: Philip Neri Stiftung. 16.5.: Für die Arbeit der Kirchen in den Medien. 23.5.: Priesterseminar St. Beat, Luzern. Kantor 16.5.: Werner Gielen. Erlös Kollekten 7.3. KOVIVE, Fr. 157.10. 14.3. Aufgaben des Bistums, Fr. 99.55. 21.3. Fastenopfer, Fr. 498.10. 28.3. Fastenopfer, Fr. 855.00. 2.–5.4. Christen im Hl. Land, Fr. 534.10.

Zum Gedenken Verstorben sind: Am 13. April Herr Bruno RothHochstrasser, geb. 28.1.1928. Am 20. April Herr Narciso Boscaini-Friedli, geb. 20.12.1928. Gott nehme die Verstorbenen auf in sein Licht und seinen Frieden und tröste die Angehörigen. Wallfahrt Pfarrei Biberist Am Sonntag, 9. Mai besucht uns die Pfarrei Biberist. Damit alle Besucher von Biberist einen Platz in unserer Kirche finden, bitten wir Sie, unsere weiteren Gottesdienste im Pastoralraum zu besuchen. Am Samstagabend findet in Lommiswil um 17.45 Uhr eine Eucharistiefeier statt und am Sonntagmorgen um 10 Uhr der ökum. Gottesdienst zum Jubiläum in Langendorf. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Gottesdienst neu um 11 Uhr Die Feier der Gottesdienste ist nicht nur eine Begegnung mit Gott, sondern auch eine Begegnung unter den Glaubenden. Als Seelsorger ist es mir ein wichtiges Anliegen, diesen Begegnungen genügend Raum geben zu können, ohne Stress. Zudem braucht es vor den Gottesdiensten oft noch wichtige Absprachen zwischen Ministranten, Lektoren, Sakristanen und Organisten. Bei zwei Gottesdiensten hintereinander (9.30 und 10.45 Uhr) war das oft nur sehr oberflächlich möglich. Aus diesen Gründen habe ich beschlossen, dass die Sonntagsgottes­ dienste in Oberdorf ab Pfingsten, 23. Mai 2021 künftig um 11 Uhr beginnen werden. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. Pfr. Roger Brunner

WEG-Feier

Mit Musik und der Pfingst­ erzählung möchten wir mit den Kindern in die Welt der Jünger und Jüngerinnen eintauchen und so dieses Ereignis erfahrbar machen. Darum findet dieser Gottesdienst am Samstag im Pfarrsaal Langendorf bzw. am Sonntag in der Kaplanei in Oberdorf statt. Herzlich laden wir dazu alle Kinder und ihre Familien aus dem ganzen Pastoralraum ein. Auf euer Kommen freuen sich Florian Kirchhofer und Renate Wyss. 10 | 2021

Ministrantendienst gemäss Plan Kollekten 9.5.: Kinderspitex. 13.5.: Schweizer Tafel. 15.5.: Für die Arbeit der Kirchen in den Medien. 22.5.: Priesterseminar St. Beat, Luzern. Kantor: 15.5.: Werner Gielen Religion 2. Säule, Kath. Pfarrsaal Dienstag, 18. Mai, 13.45 Uhr, 1. Klasse WEG-Feier, 1. und 2. Klasse Samstag, 22. Mai, 17.45 Uhr, Langendorf Siehe Artikel Oberdorf.

Pilgerwanderung im Jubiläumsjahr Donnerstag, 20. Mai, 16.00 Uhr Besammlung beim Kirchenzentrum Zum zweiten Mal laden wir Sie zum Pilgerweg mit Sabine Palm und Heike Merklin ein. Diesmal führt uns der Weg zum Königshof, durch die Verenaschlucht und zurück nach Langendorf. Die Wanderung dauert ca. 2–2,5 Std. Anmeldung: frauengemeinschaft-langendorf@ gmx.ch oder 032 618 05 21.

Take-away-Zmittag Herzlichen Dank allen, die das Angebot immer wieder nutzen und uns unterstützen. Das nächste Take-away-Zmittag wird am 21. Mai von Cornelia und Marianne mit viel Liebe gekocht. Wir freuen uns auf euch! Kosten: Fr. 16.–/Menu Anmeldung: 17. bis 19. Mai, Tel. 078 618 71 17

Frauengemeinschaft «Jesus versprach seinen Jüngern, dass er ihnen die Kraft Gottes, den Hl. Geist, schickt.»

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Anmeldung Wochenendgottesdienste Unter www.pastoralraum-mlb.ch, Per Mail: pfarramt.langendorf@ pastoralraum-mlb.ch, Telefonisch: während der Öffnungs­ zeiten des Sekretariats.

Zum Gedenken Verstorben sind: Am 15. April Frau Margaretha Kaiser, geb. 18.6.1933. Am 19. April Herr Hans Eich­ müller-Adam, geb. 24.9.1927. Gott nehme die Verstorbenen auf in sein Licht und seinen Frieden und tröste die Angehörigen.

Die GV der FG ist immer ein schöner gemütlicher Abend. Dieses Jahr feierten wir einfach eine Andacht unter dem Motto «Lass dich tragen». Es fehlten vielleicht die Lacher, aber die besinnlichen Momente machten uns bewusst, wo wir einander tragen und stützen. Die GV fand in schriftlicher Form statt. Ein herzliches Dankeschön dem alten Vorstand für diese Arbeit. 37 Abstimmungsbögen sind eingegangen. Mit einigen Enthaltungen wurde das Protokoll der GV 2019, die Jahresrechnungen 2019/20 sowie die beiden Jahresberichte genehmigt. Das Jahresprogramm 2021/22 und dessen Budget wurden einstimmig angenommen. Der bisherigen Präsidentin Heike Merklin und dem neuen Vorstand Claudia Zurbuchen, Susanne Schilt, Evelyn Merklin und Rebecca Hasler gratuliere ich zur Wahl und ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Nicola Benett und Gabi Rösti danke ich für ihr Wirken im Vorstand und es ist schön, dass sie im Strickcafé weiter aktiv sind. Morgenspaziergang mit Margrit und Gret Mittwoch, 19. Mai, 08.30 Uhr, Treffpunkt beim Parkplatz Kirchenzentrum Strickcafé mit Nicola und Gabi Donnerstag, 12. und 27. Mai, 14.00–17.00 Uhr, Bistro Anmeldungen an: frauengemeinschaft-langendorf@gmx.ch oder 032 618 05 21


Pfarrei St. German I Lommiswil

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Selzach

Pfarrei St. German | Kirchweg 1B | 032 641 25 09 | pfarramt.lommiswil@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Katrin Flury-Meyer Öffnungszeiten | DI 8.00–11.00 Uhr | DO 13.30–17.30 Uhr Sakristane | Edi Flury | 032 641 22 66 | Gertrud Eberhard | 032 618 10 41

Pfarramt Maria Himmelfahrt | Dorfstrasse 35 | 032 641 10 50 | pfarramt.selzach@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Jacqueline Zuber | Öffnungszeiten | DI Vormittag | FR Vormittag Sakristane | Daniel Kilchenmann | 079 959 29 18 | Jarina Thiviathasan | Kapelle Altreu | 078 673 86 35

Mitteilungen

Mitteilungen

Anmeldung Wochenendgottesdienste online unter https://pastoralraum-mlb.ch bis jeweils am Samstag um 16 Uhr, oder im Pfarramt während der Öffnungszeiten. Wegfeier Bitte beachten Sie den Artikel zur Wegfeier auf der Pfarreiseite Oberdorf.

Minis 8. Mai: Pia und Malena. 16. Mai: Svenja, Faiza und Jana. 23. Mai: Faiza und Jana. Kollekten 8. Mai: Jugend- und Erwachsenenbildungsfonds. 16. Mai: Arbeit der Kirche in den Medien. 23. Mai: Stiftung St. Beat Luzern. Kantor 16. Mai: Werner Gielen.

Pfingsten Festgottesdienst zum Patrozinium Hl. Geist Sonntag, 23. Mai, 09.30 Uhr Mama, was ist eigentlich Pfingsten? Liebling, Pfingsten ist ein grosses Fest der Christen. Aber leider verstehen es nur wenige. Mama, verstehst du es denn? Ich versuche dir zu erklären, wie ich es verstehe: Wir feiern jedes Jahr drei grosse Feste. An Weihnachten feiern wir, dass Gott in Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um den Menschen zu zeigen, wie er ist und wie sie mit ihm glücklich werden können. An Ostern feiern wir, dass Jesus Christus nach seiner Ermordung weiterlebt und dass die Liebe stärker ist als der Hass und das Leben stärker ist als der Tod, und dass Gott auch uns neues Leben schenkt, wenn wir sterben. Und an Pfingsten feiern wir, dass Gott im Heiligen Geist auch durch uns Menschen in die Welt kommen möchte, damit Kriege aufhören und alle Menschen leben können. Mama, du redest ja wie der Pfarrer. Was tut denn der Heilige Geist? Wie merke ich, dass es ihn gibt? Mit dem Heiligen Geist ist es ein bisschen wie mit dem Wind: Du kannst ihn nicht sehen, aber du kannst sehen, was er tut: Er bewegt die Wolken und die Wellen auf dem See, er bestäubt die Blüten und im Sturm pfeift er um das Haus. Er kann auch leise flüstern und im sachten Säuseln dir um die Wangen streichen und dich liebkosen. So ist es auch mit dem Heiligen Geist: Er spricht mit leiser Stimme in deinem Herzen. Wenn du traurig bist, tröstet er dich; wenn du Angst hast, ist plötzlich eine Freude da; und wenn du wütend bist, spürst du auf einmal eine Wärme in dir, man weiss nicht wie. Mama, Sarah hat gesagt, sie haben das Haus gesegnet, damit nichts Böses reinkommt. Ja, wenn der Heilige Geist da ist, hat das Böse keinen Platz mehr. Er ist wie ein Schutz. Wenn der Heilige Geist in deinem Herzen wohnt, spürst du die Liebe. Wo der Heilige Geist ist, ist der Friede da, weil dann Gott selber da ist, mitten unter uns. Mama, kann uns der Heilige Geist auch gegen Corona helfen? Jesus sagte bei Heilungen mit der Kraft Gottes: «Dein Glaube hat dir geholfen.» Doch er hat nie eine Krankheit ausgerottet; denn der Geist weht wo er will. Aber vielleicht will uns der Heilige Geist durch Corona etwas sagen: dass das gemein­ same Leid in unserer globalisierten und vernetzten Welt Völker und Religionen nicht nur im Leiden, sondern auch in der Liebe und Zusammengehörigkeit stärken soll und uns nicht dazu verleiten soll, egoistisch nur für uns allein zu sorgen. Mama, wie können wir denn machen, dass der Heilige Geist kommt? Es ist wie mit dem Wind: Wenn wir die Fenster öffnen, kommt er herein. Der Heilige Geist möchte überall eindringen, wo man ihm öffnet. Du darfst ihn immer wieder einladen: Komm Heiliger Geist! Dann geschieht etwas. Hans Zünd

Anmeldung Wochenendgottesdienste Online oder telefonisch während der Öffnungszeiten des Sekreta­ riats Dienstag­morgen und bis Freitag­morgen: https://pastoralraum-mlb.ch, telefonisch 032 641 10 50, oder per E-Mail pfarramt.selzach@ pastoralraum-mlb.ch. Kollekten In den nächsten Gottesdiensten werden folgende Kollekten eingezogen: 1. Mai: Diöz. Kirchenopfer für gesamtschweizerische Verpflichtungen des Bischofs. 16. Mai: Mediensonntag. 23. Mai: Priesterseminar St. Beat, Luzern.

WEG-Feier, 1. und 2. Klasse Siehe Artikel unter der Pfarrei Oberdorf. Pfarreilager nach Urnäsch, Appenzell Bereits haben sich über 54 Kinder und Jugendliche mit einem 15-köpfigen Begleitteam für unser Pfarreilager vom 10.– 16. Juli 2021 angemeldet. Jetzt hoffen wir, dass die Pandemie es auch zulässt, dass diese Kinder einen unvergessliche Lagerwoche erleben dürfen. Wir danken dem Leiterteam für die laufenden Vorbereitungen und die Organisation. Stand der Innenrenovation unserer kath. Kirche

Todesfälle Am 14. April 2021 starb Madeleine Vögeli, geb. 25. Juni 1935, wohnhaft gewesen an der Oberhaag­strasse 25, zuletzt aber im Altersheim Leuenmatt in Bellach. Möge unser Schöpfer sie im ewigen Frieden aufnehmen und die Angehörigen trösten.

Maiandachten beim Chappeli Haag 5. / 12./ 19. und 26. Mai

Jeden Mittwoch um 19 Uhr im Monat Mai feiern wir eine Andacht beim Chappeli im Haag mit den Katholiken aus der Gemeinde Bettlach. Herzliche Einladung an alle, diese Andachten in der schönen Natur und Umgebung zu geniessen! Die Maiandachten finden bei jeder Witterung statt. 10 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pastoralraumpfarrer ad interim | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Pfarrer | Pascal Eng | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pascal.eng@pfarrei-zuchwil.ch Seelsorge-Team | Annelise Camenzind-Wermelinger | Paul Rutz | Rosa Tirler | Petra Raber Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Sandra Schläfli | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pawaost@pfarrei-zuchwil.ch Kirchgemeinde-Präsidien-Kommission | Vorsitz Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Anders da Ein freier Tag steht an. Ein Tag des Glaubensfestes. Einer der drei speziellen Festtage der Osterzeit: Christi Himmelfahrt (nach dem Ostertag und dem zehn Tage später folgenden Pfingsttag). Christi Himmelfahrt: «… ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.» (Apostelgeschichte, Kapitel 1, Verse 8+9). Das Markusevangelium schreibt einfach, dass Jesus «in den Himmel aufgenommen» wurde» (Mk 16,19). Die Heilige Schrift verwendet viele Bilder, um das Geheimnis Gottes zu thematisieren. Die Evangelien sind Verkündigungstexte und brauchen dazu auch bildhafte Worte. Die Apostelgeschichte verwendet das Motiv der Wolke, um über das Faktum zu berichten, dass Jesus nicht mehr optisch und akustisch wahrnehmbar war – und doch gegenwärtig durch alle Zeiten bleibt, im geheimnisvollen und ja so oft diskret wirkenden Heiligen Geist. Am Osterdienstag verstarb im baden-württembergischen Tübingen der bekannte Theologe Hans Küng (geboren 1928 in Sursee). Der Beerdigungsgottesdienst war am Freitag, 16. April (am 16. April war auch der 94. Geburtstag des emeritierten Papstes Benedikt). Die beiden bedeutenden Theologen der vergangenen sechs Jahrzehnte lehrten in den 60er-Jahren eine Zeit lang gemeinsam an der Universität Tübingen. Sie wurden und werden oft einander gegenübergestellt. – Was schreiben die Beiden zum Fest Christi Himmelfahrt? Hans Küng schreibt im 1974 erschienenen Buch «Existiert Gott?»: «’Auferweckung’ meint vielmehr ein die Dimensionen von Raum und Zeit sprengendes Leben in Gottes unsichtbarem, unvergänglichem, unbegreiflichem Bereich: Das ist es, was mit ‘Himmel’ – nicht der Himmel der Astronauten, sondern der Himmel Gottes! – gemeint ist. Mehr ein Hineingehen in die Wirklichkeit als ein Hinausgehen! Auferweckung meint also positiv: Jesus ist nicht ins Nichts hineingestorben, sondern ist im Tod und aus dem Tod in jene unfassbare und umfassende allerletzte-allererste Wirklichkeit hineingestorben, ja, von jener wirklichsten Wirklichkeit aufgenommen worden, die wir mit dem Namen Gott bezeichnen. Und gerade dies hat nach der Auffassung der ersten Zeugen allgemeine Bedeutung, hat Bedeutung auch für mich. Und wie soll ich Solches im 20. Jahrhundert nach all dem, was wir an religionskritischen Einwänden hören mussten, glauben können? Die Antwort ist: Ich stehe hier vor einer grundlegenden Alternative, vor der jeder steht, auch der Atheist. Und sogar Ernst Bloch, entschiedener Atheist, wollte die positive Antwort nicht völlig ausschliessen: Da hielte er es mit einem kleinen ‘peut-être’ (vielleicht), da wolle er denn doch auch noch sehen, wie das Nichts oder das ganz Andere sich ausnehme.» Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. schreibt im zweiten Band seines dreibändigen Werkes «Jesus von Nazareth», erschienen 2011: «Christentum ist Gegenwart: Gabe und Auftrag, Beschenktwerden mit der inneren Nähe Gottes und – aus dieser heraus – Wirken im Zeugnis für Jesus Christus. In diesem Zusammenhang steht dann die Aussage von der Wolke, die ihn aufnimmt und ihren Blicken entzieht. Die Wolke erinnert uns an die Stunde der Verklärung, in der die helle Wolke auf Jesus und die Jünger fällt (vgl. Mt 17,5; Mk 9,7; Lk 9,34f). Sie erinnert uns an die Stunde der Begegnung Marias mit dem Gottesboten Gabriel, der ihr die ‘Überschattung’ mit der Kraft des Höchsten ankündigt (vgl Lk 1,35). Sie erinnert uns an das heilige Gotteszelt des Alten Bundes, in dem die Wolke Zeichen der Gegenwart des Herrn ist (vgl. Ex 40,34f), der auch auf der Wüstenwanderung Israel als Wolke vorangeht (vgl. Ex 13,21f). Die Rede von der Wolke ist ganz eindeutig theologische Rede. Sie stellt das Entschwinden Jesu nicht als Reise zu den Sternen, sondern als Eintreten ins Geheimnis Gottes dar. Damit ist eine ganz andere Grössenordnung, eine andere Dimension des Seins angesprochen.» Christi Himmelfahrt – auf dem Weg zu Pfingsten. Jesus ist bleiben da – anders da. Er hat in seiner ganzen Person, in seinem unvergleichlichen Denken, Reden und Tun uns von dieser ganz anderen Dimension, von der Dimension Gottes erzählt. Er ist uns mit seinen Worten und Taten, mit seinem ganzen Sein Ermutigung und Lebenshilfe. Er ist mit uns. Er ist da. Er ist anders da. Beat Kaufmann, Pastoralraumpfarrer

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Pfarreien Luterbach-Derendingen Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger

Gottesdienste LUTERBACH Alle Gottesdienste dürfen von bis zu 50 Personen (inkl. die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mitwirkenden Personen) besucht werden. Bitte melden Sie sich jeweils bis am Donnerstag, 16.30 Uhr vor dem Wochenend-Gottesdienst an: Kath. Pfarramt, 032 682 21 45 kath-kirche.luterbach@bluewin.ch Samstag, 8. Mai, 11.00 Uhr Reformierte Kirche Ökumenische Chinderfiir Sonntag, 9. Mai, 09.30 Uhr 6. Sonntag der Osterzeit Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Türkollekte: Lourdes-Pilgerverein des Kantons Solothurn. Donnerstag, 13. Mai, 09.30 Uhr Christi Himmelfahrt Ökumenischer Gottesdienst mit Annelise Camenzind und Rolf Weber Türkollekte: Ökumenische Nothilfe Solothurn. Sonntag, 16. Mai 7. Sonntag der Osterzeit 09.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Jahrzeit: Elisabeth und Arnold Schwaller-Roth. Türkollekte: Mediensonntag: Für die Arbeit in der Kirche und Medien. 15.30 Uhr, Gottesdienst der tamilischen Mission Samstag, 22. Mai, 18.00 Uhr 7. Woche der Osterzeit Eucharistiefeier mit Paul Rutz Dreissigster: Iris Küpfer-Bessire. Eucharistiefeier für die Trauer­ familie und ihre Angehörigen. Türkollekte: Für die diöz. Stiftung Prieserseminar St. Beat, Luzern. Sonntag, 23. Mai, 09.30 Uhr Pfingsten Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Türkollekte: Für die diöz. Stiftung Prieserseminar St. Beat, Luzern.

DERENDINGEN Alle Gottesdienste dürfen von bis zu 50 Personen (inkl. die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mitwirkenden Personen) besucht werden. Bitte melden Sie sich jeweils bis am Donnerstag, 16.30 Uhr vor dem Wochenend-Gottesdienst an: Kath. Pfarramt, 032 682 20 53 kath.pfarramt.derendingen@ bluewin.ch Freitag, 7. Mai 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier mit Paul Rutz Samstag, 8. Mai, 10.00 Uhr Taufe von Nicola Angelo Esposito Sonntag, 9. Mai, 11.00 Uhr 6. Sonntag der Osterzeit Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Türkollekte: Lourdes-Pilgerverein. Montag, 10. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Paul Rutz Donnerstag, 13. Mai, 11.00 Uhr Christi Himmelfahrt Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Türkollekte: analog 16. Mai. Sonntag, 16. Mai 7. Sonntag der Osterzeit 11.00 Uhr, Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Jahrzeit: Paula und Willy Meister-Stampfli. Türkollekte: Für die Arbeit in der Kirche und Medien. 16.30 Uhr, Taufe und Gottesdienst der Alban. Mission Montag, 17. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Paul Rutz Dienstag, 18. Mai, 19.15 Uhr Herz-Jesu-Kirche Maiandacht mit Annelise Camenzind und der Frauengemeinschaft Sonntag, 23. Mai, 09.30 Uhr Pfingsten 09.30 Uhr, Ökum. Gottesdienst mit Carmen Ammann, Corinne Marty und Samuel Stucki 11.00 Uhr, Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind


Pfarrei St. Josef | Luterbach

Pfarrei Herz-Jesu | Derendingen

Pfarramt | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch | Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger Sekretariat | Pascale Barrière | 032 682 21 45 | Bürozeiten | MO 13.30–16.30 Uhr | DI 7.30–9.30 Uhr | DO 13.30–16.30 Uhr | Notfall-Nr. | 078 635 10 47 Sakristanin | Andrea Huber | 032 682 09 51 Pfarreiheim-Reservationen | Thomas Bärtschi | 032 681 01 37 ab 17.30 Uhr Katechetinnen | Corinne Marty | 032 682 23 58 | Judith Zoller | 032 682 10 04

Mitteilungen Abschied In die Liebe Gottes legen wir unsere Tränen. In den Schoss der Mutter Erde pflanzen wir unsere Hoffnung auf ein Wiedersehn. In der Zärtlichkeit Gottes wissen wir dich geborgen! Abschied nehmen mussten wir von: Andrea Thérese Sury-Blanc Iris Ursula Küpfer-Bessire Silvia Rezzonico Gott behüte sie im Lichte deines Reiches und schenke den Angehörigen reichen Trost. Chinderfiir Samstag, 8. Mai, 11.00 Uhr Reformierte Kirche Kinder ab drei Jahren bis und mit grossem Kindergarten sind mit ihrer Familie herzlich zur Chinderfiir eingeladen. Christi Himmelfahrt – Ökumenischer Gottesdienst mit Annelise Camenzind und Rolf Weber Donnerstag, 13. Mai, 09.30 Uhr Christi Himmelfahrt, oder auch Auffahrt genannt, ist für nicht wenige Menschen ein Tag der Ausfahrt geworden. Ob Sie nun diesen Tag zu Hause, in der Kirche oder bei einer Ausfahrt geniessen, ich wünsche Ihnen, dass Sie ein Stück Himmel auf Erden erfahren können!

Wir freuen uns aber auch, wenn wir an diesem Tag gemeinsam feiern können: Willkommen zum ökumenischen Gottesdienst. Ich freue mich, dass Annina Künzi mit ihrem Gesang und Kevin Ehrler mit Orgelspiel den Gottesdienst bereichern. Annelise Camenzind-Wermelinger

Pfarreiheim – Religionsunterricht Nach langen und intensiven Vorbereitungen ist es nun so weit: Unser Pfarreiheim wird zur Integration der Tagesstruktur umgebaut. Die Umbauarbeiten sollen vom 3. Mai an bis Mitte August 2021 stattfinden. Aus diesem Grund findet der Religionsunterricht im Schulhaus statt.

Gemeinsame Mitteilungen Heimosterkerzen

Pfarramt | Hauptstrasse 51 | 032 682 20 53 | kath.pfarramt.derendingen@bluewin.ch Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger | 032 682 21 45 | a.camenzind@stjosef-luterbach.ch Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Kaplan | Paul Rutz | Tel. 032 621 13 10 Sekretariat | Pascale Barrière | Tel. 032 682 20 53 | Bürozeiten | DI 14.00 –17.00 Uhr | MI 8.00–11.30 Uhr | DO 8.00–11.30 Uhr Sakristanin | Esther Friedli | 079 488 73 42 Betreuung Kapelle Allerheiligen und Betreuung Pfarrheim Widlimatt | Doris Rölli | 079 317 59 70 | doris.roelli@gawnet.ch

Mitteilungen 4. Klasse Maria, die Mutter Jesu, hat Gott immer vertraut. Auch die Viertklässler wollen wie Maria Gott vertrauen. Mit dem selber gebastelten Rosenkranz begeben sich die Schülerinnen und Schüler im Monat Mai auf die Spuren von Maria. Dabei erfahren die Kinder der 4. Klasse, welche Kraft mit der Symbolik des Rosenkranzes vermittelt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit diesem kraftvollen Hilfsmittel immer wieder an Gott wenden und dabei wie Maria zuversichtlich ihren Weg gehen. Piera Müller, Katechetin

Missione cattolica – Rosenkranzgebet Die Missione cattolica lädt im Monat Mai jeweils von Montag bis Freitag, um 15 Uhr, in unserer Herz-Jesu-Kirche zum Rosenkranzgebet ein. Taufe Am 8. Mai wird Nicola Angelo Esposito in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Wir wünschen Nicola und seiner Familie alles Gute auf ihrem Weg und immer einen Schutzengel, der sie begleitet.

Die neuen Heimosterkerzen sind hinten in der Kirche beim Eingang für Fr. 10.– zum Kauf bereit. Sie können das Geld in der Kirche in die Kerzenkasse werfen. Vielen Dank. Information Liebe Pfarreiangehörige, im Leben stehen immer wieder Veränderungen an; so auch für mich. Das bedeutet, dass ich im Sommer meine Aufgaben in Luterbach und Derendingen abgeben werde. Noch ist aber nicht die Zeit, um Abschied zu nehmen. Ich freue mich auf die kommenden Monate mit Ihnen zusammen. Annelise Camenzind-Wermelinger

Christi Himmelfahrt Donnerstag, 13. Mai, 11.00 Uhr Von einer Jungfrau geboren, von den Toten auferstanden und dann von einer Wolke in den Himmel aufgefahren – das klingt für viele Menschen eigenartig. Es geht hier aber nicht um eine naturwissenschaftliche Frage, sondern um das Geheimnis des Glaubens, um jenes Geheimnis, das tief in uns die Kraft zur Hoffnung, zur Liebe und zum Glauben ist. Wir müssen unseren Glauben nicht erklären können, aber wir sind immer wieder aufgefordert, für unseren Glauben einzustehen und wir dürfen aus

unserem Glauben, aus unseren Glaubenserfahrungen heraus, unser Leben gestalten. Christi Himmelfahrt gehört zu den ältesten christlichen Feier­ tagen. Bereits 370 n. Chr. wurde es zum ersten Mal gefeiert. 40 Tage nach Ostern wird Christi Himmelfahrt, auch Auffahrt genannt, gefeiert. Eine ausführliche biblische Beschreibung der Himmelfahrt findet sich in der Apostelgeschichte. Schön, wenn wir unseren Glauben am Tag Christi Himmelfahrt gemeinsam feiern können. Ich freue mich, dass Annina Künzi mit ihrem Gesang und Kevin Ehrler mit Orgelspiel den Gottesdienst bereichern. Annelise Camenzind-Wermelinger

Frauengemeinschaft – Maiandacht Dienstag, 18. Mai, 19.15 Uhr Herz-Jesu-Kirche Im Monat Mai wird die Landschaft ganz besonders schön von der Natur geschmückt. Vieles bricht aus dem manchmal noch harten Boden und beginnt in grosser Pracht zu blühen. Auch Maria hat durch ihr Ja zur Menschwerdung Gottes vieles zum Blühen gebracht. In fast allen Pfarreien, auch in Derendingen, werden Maiandachten gefeiert. In diesem Jahr feiert die Frauengemeinschaft die Maiandacht in der Herz-JesuKirche in Derendingen. Herzlich willkommen. Anmelden bis spätestens 14. Mai 2021 bei: Iris Kofmel, 032 682 13 34, i.kofmel@gawnet.ch. Gemeinsame Mitteilungen Bitte beachten Sie die gemeinsamen Mitteilungen auf der Mitteilungsseite der Pfarrei Luterbach.

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Anna | Aeschi

Pfarreien Deitingen-Subingen

Pfarramt | Luzernstrasse 14 | 4556 Aeschi SO | 062 530 41 77 | sekretariat@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Alexandra Rihs | MO 14.00–17.00 Uhr | DI/DO 9.00–11.30 Uhr Sakristan | Thomas Thut | 076 482 42 07 | sakristan@pfarramt-aeschi-so.ch Kirchgemeindepräsidentin | Yvonne Gasser De Silvestri | 062 961 51 57

Gottesdienste Donnerstag, 6. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Rosenkranz 6. Sonntag der Osterzeit, Muttertag Sonntag, 9. Mai, 09.45 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Pauline und Franz Stampfli-Felder, Aeschi. Anna Stampfli, Gallishof Aeschi. Kollekte: Kath. Frauenbund Kanton Solothurn. Christi Himmelfahrt Donnerstag, 13. Mai, 09.30 Uhr Eucharistiefeier 7. Sonntag der Osterzeit Sonntag, 16. Mai, 09.45 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Linus Misteli-Flury, Aeschi. Kollekte: Mediensonntag. Donnerstag, 20. Mai, 09.00 Uhr Wortgottesfeier mit Rosenkranz

Mitteilungen Beichtgelegenheit In der Regel ist jeweils am Donnerstagabend von 19 bis 19.45 Uhr Beichtgelegenheit in der Sakristei der Kirche Subingen. Am 6. Mai fällt die Beicht­ gelegenheit aus. Für individuelle Beichttermine: Telefon 032 614 06 08 (Pfarrer) Was uns belastet, können wir heilsam DEM übergeben, der uns entlasten kann: dem barmherzigen Gott.

Gottesdienst Bringen sie nach wie vor ein Zettelchen mit Namen und Telefonnummer mit und legen es beim Eingang ins Körbchen.

Pfingsten Sonntag, 23. Mai, 09.45 Uhr Festliche Wortgottesfeier Jahrzeit: Albert Jäggi-Affolter, Etziken. Kollekte: Diözesane Stiftung, Priesterseminar Luzern.

Unsere Erstkommunikanten Unsere Erstkommunionkinder haben mit sehr grossem Engagement ihren Gottesdienst mitgestaltet. Mit ihren toll vorgetragenen Liedern und Texten haben sie unseren Glauben, dass Jesus die Mitte der Gemeinschaft ist, mit grossem Herzen bezeugt. Dadurch haben sie auch gezeigt, dass die Freundschaft zu Jesus viel Freude bereitet.

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Pfarrer | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08

Gottesdienste DEITINGEN 6. Sonntag der Osterzeit Samstag, 8. Mai, 18.00 Uhr Wir laden Sie zur Eucharistiefeier nach Subingen ein. Dienstag, 11. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend eucharistische Anbetung Mittwoch, 12. Mai, 19.00 Uhr Vorabendgottesdienst zu Christi Himmelfahrt Christi Himmelfahrt Donnerstag, 13. Mai, 09.30 Uhr Gottesdienst in Subingen 7. Sonntag der Osterzeit Samstag, 15. Mai, 18.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Richard und Susi Christ-Witschi. Kollekte: Mediensonntag, für die Arbeit der Kirchen in den Medien. Sonntag, 16. Mai 10.00 Uhr, Sunntigsfiir 11.15 Uhr, Taufe Nerea Steiner Dienstag 18. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend eucharistische Anbetung Donnerstag, 20. Mai, 17.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranzgebet

SUBINGEN 6. Sonntag der Osterzeit Samstag, 8. Mai, 18.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Josef und Helene Eggenschwiler-Jäggi; Ursula Rohn-Nussbaumer; Max Kummli-Andres und Söhne Jürg und Oliver; Jeanne Fridez, Fritz und Anna Maria Fankhauser-Rudolf von Rohr. Gedächtnis: Paul und Bertha Andres-Ernst; Johann und Emma Kummli-Urben. Kollekte: Seniorenarbeit in unserer Pfarrgemeinde. Mittwoch, 12. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranz Christi Himmelfahrt Donnerstag, 13. Mai, 09.30 Uhr Eucharistiefeier Kollekte: Welt-Kinder-Dörfer der Schwestern Maria. 7. Sonntag der Osterzeit Sonntag, 16. Mai, 09.30 Uhr Eucharistiefeier Kollekte: Mediensonntag, für die Arbeit der Kirchen in den Medien. Mittwoch, 19. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier

Voranzeige Gottesdienste Anmeldung für Gottesdienste Wegen der vorgeschriebenen Schutzmassnahmen ist nach wie vor eine telefonische Anmeldung zu den Gottesdiensten erforderlich, und zwar in der jeweiligen Pfarrei, wo der Gottesdienst stattfindet (Subingen 032 614 40 81, Deitingen 032 614 16 06). Bitte geben Sie (auf dem Anruf­ beantworter) alle Namen der Teilnehmenden sowie die KontaktTelefonnummern an – danke!

Samstag, 22. Mai, 18.00 Uhr Gottesdienst in Deitingen Pfingstsonntag, 23. Mai, 09.30 Uhr Gottesdienst in Subingen

Beichtgelegenheit In der Regel ist jeweils am Donnerstagabend von 19 bis 19.45 Uhr Beichtgelegenheit in der Sakristei der Subinger Kirche. Am 6. Mai fällt die Beichtgelegenheit aus. Für individuellen Beichttermin: Telefon 032 614 06 08 (Pfarrer)


Pfarrei Maria Himmelfahrt | Deitingen

Pfarrei St. Urs und Viktor | Subingen

Pfarramt | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 16 06 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Judith Flury | MI und DO 9.00–11.00 Uhr | sekretariat@pfarrei-deitingen.ch Kirchgemeindepräsidentin | Daniela Flury-Kofmel | 032 614 19 96

Pfarramt | Luzernstrasse 49 | 4553 Subingen | 032 614 40 81 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-subingen.ch Seelsorgerin | Rosa Tirler | 032 614 40 81 | seelsorgerin@pfarramt-subingen.ch Pfarreisekretärin | Manuela Bachmann | MI 9.45–11.30 Uhr | sekretariat@pfarramt-subingen.ch Kirchgemeindepräsident | Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Mitteilungen

Mitteilungen

Sakrament der Versöhnung

Sonntag, 16. Mai, 10.00 Uhr Jahresthema: «Gottes Liebe ist, wenn …» Wasser / Erde Wir laden alle Kinder ab der 1. Klasse zur Feier in die Kirche ein. Liebe Kinder, wir freuen uns auf euch.

Elternabend der 4. Klassen – Deitingen und Subingen Donnerstag, 20. Mai, 19.30 Uhr Kirche Deitingen Damit wir die Schutzmassnahmen betreffend Covid-19 optimal einhalten können, laden wir alle Eltern der 4. Klassen von Deitingen und Subingen herzlich zum Elternabend in die Kirche ein.

Das Sunntigsfiir-Team

Beat Kaufmann, Emma Wyss und Marianne Schreier

Sunntigsfiir

Welt-Verein Deitingen und Umgebung Am Freitagabend, 23. April, war die Jahresversammlung des Welt-Vereins Deitingen und Umgebung (vorher «Dritt-Welt-Verein»). Die engagierte Präsidentin Erica Franz führte die Teilnehmenden durch die informative Versammlung und dankte allen, die sich durchs Jahr engagieren. Neumitglieder sind herzlich willkommen. Gemeinsam kann viel erreicht werden. Der Welt-Verein Deitingen und Umgebung unterstützt sinnvolle Hilfsprojekte als Hilfe zur Selbsthilfe. Mehr dazu finden Sie in der Homepage: www.welt-verein.ch. Die Jahresrechnung des Maniok-Weltladens im Deitinger Bahnhofgebäude zeigt einen guten Reingewinn, wenn auch der Ertrag etwas kleiner ist als im Vorjahr, da auch das «Lädeli» letzten Frühling während des Shutdowns geschlossen bleiben musste. Die Jahresrechnung des Vereins zeigt einen Verlust, der vor allem auf den ausgefallenen Bring- und Holtag zurückzuführen ist. Dennoch konnten wieder namhafte Beträge für Projekte eingesetzt werden. In vielen Ländern auf dieser Welt haben Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, genügend Nahrung oder Bildung. Um dies zu ändern, müssen wir nicht reich oder einflussreich sein. Sich zu engagieren, kann bereits vieles bewirken. Das Risotto Essen und der Bring- und Holtag 2021 werden vom 8. Mai auf Samstag 2. Oktober 2021 verschoben. Die Buchvernissage / Lesung von Franz Walter (geplant war Do, 3. Juni) wird ebenfalls in den Herbst verschoben. Der Maniok-Weltladen im Bahnhofgebäude in Deitingen ist geöffnet am: Montag, 13.30–15 Uhr, Donnerstag, 9.30–11.30 Uhr, Samstag, 10–11.30 Uhr (während den Schulferien gelten jeweils spezielle Öffnungszeiten).

Kollekten Januar bis März 2021 Sa, 02.01.2021 Epiphaniek. (Kirchenrenovation in der CH) Mi, 06.01.2021 Sternsinger je ½ Missio, ½ Bethlehem So, 10.01.2021 Fonds für Mutter und Kind Sa, 16.01.2021 Solothurner Studentenpatronat So, 24.01.2021 Fachstelle Jugend Synode So, 31.01.2021 Caritas Solothurn Sa, 06.02.2021 Kollegium St. Charles, Pruntrut So, 14.02.2021 Seelsorge Diözesane Solothurn Sa, 20.02.2021 Jugendhilfe weltweit (Don Bosco) Mi, 24.02.2021 Fastenopfer Sa, 28.02.2021 Fastenopfer Sa, 06.03.2021 Suppenverkauf je 1/3 an Brot für alle, Fastenopfer und Welt-Verein So. 07.03.2021 Frauenkloster Namen Jesu, Solothurn Sa, 13.03.2021 Seelsorgeprojekte der Diözese So 21.03.2021 Fastenopfer Mi, 23.03.2021 Fastenopfer So, 28.03.2021 Fastenopfer Im Namen der Empfänger danken wir herzlich für die Spenden.

Fr. 475.30 Fr. 2840.00 Fr. 95.85 Fr. 70.90 Fr. 136.05 Fr. 153.20 Fr. 130.65 Fr. 74.95 Fr. 115.20 Fr. 228.00 Fr. 62.80 Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

561.10 65.85 61.65 132.25 226.30 354.10

Zum Gedenken Am 31. März ist Alexander RohnGrimaître im Alter von 86 Jahren verstorben. Der barmherzige Gott nehme den Verstorbenen auf in seinen ewigen Frieden. Den trauernden Angehörigen schenke er Kraft und Trost.

Religionsunterricht 4. Klasse Elternabend Subingen und Deitingen, zum Sakrament der Versöhnung Donnerstag, 20. Mai, 19.30 Uhr Kirche Deitingen Damit wir die Schutzmassnahmen betreffend Covid-19 optimal einhalten können, laden wir Sie in die Kirche nach Deitingen ein. Beat Kaufmann, Emma Wyss und Marianne Schreier

Zu Christi Himmelfahrt Jesus Christus ist zurückgekehrt ins Innerste Gottes. Wir nennen es Himmel. Und wir bleiben zurück. Allerdings hat ER den Heiligen Geist, den Beistand, verheissen. Die heilige Hildegard von Bingen, vielseitig begabte und gelehrte Frau (*1098), schreibt: «Ich werde trotz allem Kummer, aller Schmerzen, nicht aufgeben, sondern kämpfen! Ich werde meine irdische Hinfälligkeit nicht einfach hinnehmen, ich will mich ihr entgegenstellen. Ich werde mein Mark, mein Fleisch und mein Blut durch die Weisheit der Geduld besänftigen … Und es gibt nichts, was allein nur schrecklich ist. Auch in verzweifelt trauriger Stimmung gibt es noch eine Freude und ist noch Heil. … Wie das Feuer erst das Gold als echt erweist und läutert, so läutert das Nützliche das Nutzlose. Darum will ich beides so annehmen, wie Gott es für mich bestimmt hat. Denn wenn mein Körper auch an die Erdenschwere gebunden bleibt, so weist doch meine Seele in den Himmel. Zwar wird der Leib immer wieder die Seele bedrängen, aber die Seele am Ende doch den Sieg davontragen.»

Stille Wahlen Kirchgemeinderat Für die nach Proporzwahlverfahren vorzunehmenden Erneuerungs­ wahlen in den Kirchgemeinderat der Kirchgemeinde Subingen für die Amtsperiode 2021 bis 2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 67 und 68 GpR). Ordentliche Mitglieder: • Brönnimann Nicole • Maric Ivica • Meister Nadja • Rihs Alexandra • Rohn Solange • Schnider Martin (neu) • Vögtlin Meinrad Ersatzmitglied: • Ess Michael (neu) Subingen, 23. März 2021 Die Kirchgemeindeschreiberin

Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag (oder im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR). 10 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Martin | Zuchwil | www.pfarrei-zuchwil.ch Pfarramt | Hauptstrasse 32 | 032 685 32 82 | st.martin@pfarrei-zuchwil.ch Pfarrer | Pascal Eng | 032 685 09 76 | 079 955 96 06 | pascal.eng@pfarrei-zuchwil.ch Sekretariat | Daniela Blumenthal & Sandra Schläfli | Bürozeiten im Pfarramt | MO 14.00 –16.00 Uhr | DI und DO 9.00–11.00 Uhr | 032 685 32 82 | sekretariat@pfarrei-zuchwil.ch Umgebungs- + Pfarreiheimwartung | Gjevalin und Tereza Frrokaj | 079 272 67 46 | Reservation Pfarreiheim | Bitte per E-Mail oder telefonisch über das Sekretariat Kirchgemeindepräsident | Michael Vescovi | 078 658 33 55

Gottesdienste Anmeldung für Sonntage, Auffahrt und Maiandacht (jeweils ab Montagnachmittag möglich). Telefonisch oder online: www.pfarrei-zuchwil.ch/aktuell/ Sonntag, 9. Mai, 10.00 Uhr Muttertag Eucharistiefeier Anmeldung obligatorisch. Jahrzeit: Marie und Walter Nyffeler-Siegenthaler. Donnerstag, 13. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Uhr, Eucharistiefeier Anmeldung obligatorisch. Dreissigster: Hugo Jäggi und Gabriella Vettese. 18.30 Uhr, Gebetsstunde in kroatischer Sprache Sonntag, 16. Mai, 10.00 Uhr Eucharistiefeier mit Taufe Anmeldung obligatorisch. Dreissigster: Angela Scandella. Mittwoch, 19. Mai, 19.00 Uhr Maiandacht der Frauengemeinschaft Anmeldung obligatorisch. Donnerstag, 20. Mai 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Gebetsstunde in kroatischer Sprache Sonntag, 23. Mai Pfingsten 10.00 Uhr, Eucharistiefeier Anmeldung obligatorisch. Mit Pater Antony Kolencherry. 11.15 Uhr, Eucharistiefeier Anmeldung obligatorisch. Mit Pater Antony Kolencherry.

Mitteilungen Herzliche Einladung zum Empfang der heiligen Kommunion 9., 13. und 16. Mai, zwischen 11.00 und 12.00 Uhr Kirche

Kollekten 9. Mai: Haus für Mutter und Kind, Hergiswil. 10.–16. Mai: Mediensonntag: für die Arbeit der Kirche in den Medien. 17.–23. Mai: Diözesane Stiftung Priesterseminar St. Beat Luzern.

Weltgebetstag 2021

Am 6. März haben wir in unserer Kirche eine Feier zum Weltgebetstag gestaltet. Das Vorbereitungsteam konnte mit grosser Freude viele Besucherinnen und Besucher dazu begrüssen. Für Ihr Da-Sein und Ihre grosszügigen Spenden möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Wir konnten den Betrag von Fr. 620.– überweisen. Dora Schlup, Helga Börner, Therese Hofmeier, Maribél Jakober, Ruth Vescovi

Voranzeige Pfarrei-Forum Freitag, 26. November, 18.00 Uhr Das Pfarrei-Forum bietet die Gelegenheit für Austausch, Geselligkeit und neue Inputs. Miteinander machen wir uns Gedanken über das Potential in unserer Pfarrei. Der Abend wird mit einem gemütlichen Abend­ essen schliessen.

Pfarreirat & Pascal Eng

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Repertoire aufgenommen und in Gottesdiensten gesungen werden. Mit grossem Interesse verfolgt er die Biografien von Komponisten grossartiger Werke und bringt uns deren Leben und Wirken näher.

Ministranten-Ausbildung Freitag, 14. Mai, 17.00–18.15 Uhr Kirche St. Martin Elf neue Kinder nehmen an der Ministranten-Ausbildung teil. Wir freuen uns auf so viele neue Minis in unserer Schar!

Eingeladen sind alle Interessierten. Wir freuen uns, wenn Sie sich diesen Termin freihalten.

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Ueli Mani – 30 Jahre Chorleiter

An Pfingsten 1991 hatte der Kirchenchor den ersten Einsatz mit Ueli Mani als Chorleiter. Seither haben viele Gottesdienste und Feiern mit Chorbeteiligung unter seinem «Dirigentenstab» stattgefunden. Ueli versteht es, die Chormitglieder zu motivieren und am Chorklang zu feilen. Sein Wissen über die Kirchenmusik ist im Laufe der Jahre stark gewachsen. Mit grosser Begeisterung und Engagement setzt er sich mit den vorzubereitenden Werken aus­einander. Ab und zu komponiert er auch Chorstücke, die ins

Der Kirchenchor gratuliert von Herzen zu diesem ausserordentlichen Jubiläum. Wir sagen grossen Dank für die frohe Zeit miteinander, für die tolle Zusammenarbeit und die unermüdliche Einsatz­ bereitschaft für das gemeinsame Singen. Wir wünschen alles Gute für die Zukunft und freuen uns auf viele weitere Chorhöhepunkte. Leider hat vor mehr als einem Jahr die Coronapandemie unserem fröhlichen musikalischen Tun ein jähes Ende gesetzt. Die strikten Massnahmen haben das gemeinsame Singen verboten. Wir sind guter Hoffnung, dass wir in absehbarer Zeit unseren Chorauftrag wieder wahrnehmen dürfen. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Kirchenchor St. Martin

Kollekten 29. März – 4. April 5.–11. April 12.–18. April 19. – 25. April

Karwochenopfer Schweizer Kinderhilfswerk Kovive Geistliches Zentrum Loretto Solothurn St.-Josefs-Opfer

Kollekten aus Beerdigungen: Blumenhaus Buchegg Glückskette Schweiz

Fr. 879.62 Fr. 351.20 Fr. 326.94 Fr. 205.15 Fr. 140.70 Fr. 189.80

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern recht herzlich!

Herzlich willkommen, Carlos Ferrer! Der reformierte Pfarrkreis Zuchwil darf in diesen Tagen einen neuen Pfarrer begrüssen. Ich freue mich bereits sehr auf die Zusammenarbeit und den brüderlichen Austausch! Für die Arbeit im Zuchler «Weinberg» wünsche ich von Herzen viel Freude, Erfüllung und Gottes Segen! Pascal Eng


Zukünftiger Pastoralraum Wandflue Sekretariat Bettlach | 032 645 18 79 | Sekretariat Grenchen | 032 653 12 33 Gemeindeleiterin ad interim | Gudula Metzel | 032 645 18 84 | gudula.metzel@kathgrenchen.ch Mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung | Wieslaw Reglinski | 032 645 18 91 | wieslaw.reglinski@bistum-basel.ch Kaplan | Sylvester Ihuoma | 032 653 12 34 | sylvester.ihuoma@kathgrenchen.ch Missione Italiana | Don Saverio Viola | 032 622 15 17 | mciso@bluewin.ch | Misión Española | Don Marcelo Ingrisani | 032 323 54 08 | mision.espanola@kathbielbienne.ch Sozialberatung | Caritas Solothurn I 032 623 08 91 I info@caritas-solothurn.ch

Pfarreien Bettlach-Grenchen

Gottesdienste BETTLACH UND GRENCHEN Samstag, 8. Mai 09.00 Uhr, Rosenkranz, Kirche Gren. 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Bettlach Mit Sylvester Ihuoma. Jahrzeit: Johann Hänzi-Allemann, Eduard Leimer-Moser, Loic Jeanrenaud-Wüthrich, Edgar Studer-Christen. Sonntag, 9. Mai, Muttertag 10.00 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Grenchen Mit Sylvester Ihuoma. Jahrzeit: Hedwig Wider; Anton und Mariette Cadotsch-Girard, Pia Cadotsch und Alice Girard und Angehörige; Rosmarie Uebersax; Othmar und Cäcilia StaufferMeier; Erwin Allemann-Räber und Amalia Schlatter-Allemann; Sonja und Theodor Schär-Allemann. 10.00 Uhr, Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle Grenchen 11.30 Uhr, Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche Grenchen 16.00 Uhr, Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Mit Sylvester Ihuoma. 17.30 Uhr, Eucharistie, Kirche Gren. Mit Sylvester Ihuoma. Montag, 10. Mai, 19.00 Uhr Rosenkranzgebet, Kirche Bettlach Dienstag, 11. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, Kirche Grenchen Mit Sylvester Ihuoma. Mittwoch, 12. Mai 19.00 Uhr, Maiandacht, Chappeli Haag, Bettlach Mittwoch, 12. Mai, 19.30 Uhr Vorabend zu Christi Himmelfahrt Eucharistiefeier, Kirche Grenchen Mit Sylvester Ihuoma. Donnerstag, 13. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Uhr, Eucharistie, Kirche Bettlach Mit Wieslaw Reglinski. 10.00 Uhr, Eucharistie, Kirche Gren. Mit Sylvester Ihuoma. 10.00 Uhr, Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle Grenchen. Freitag, 14. Mai, 18.00 Uhr Abendgebet, Kapelle Allerheiligen Grenchen

Da berühren sich Himmel und Erde Samstag, 15. Mai 09.00 Uhr, Rosenkranz, Kirche Gren. 14.00 Uhr, Firmgottesdienst, Kirche Bettlach Mit Weihbischof Denis Theurillat. 16.30 Uhr, Firmgottesdienst, Kirche Bettlach Mit Weihbischof Denis Theurillat. 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Grenchen Mit Sylvester Ihuoma. Jahrzeit: Anton und Helen FrankinyNiederberger und Sohn Klaus. Sonntag, 16. Mai 10.00 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Bettlach Mit Sylvester Ihuoma. 10.00 Uhr, Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle Grenchen 11.30 Uhr, Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche Grenchen 16.00 Uhr, Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Mit Christian Ringli, BewegungPlus. 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Grenchen Mit Sylvester Ihuoma. Montag, 17. Mai, 19.00 Uhr Rosenkranzgebet, Kirche Bettlach Dienstag, 18. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, Josefskapelle Grenchen Mit Sylvester Ihuoma. Mittwoch, 19. Mai, 09.00 Uhr Wortgottesfeier Gestaltet von Frauen der Frauengemeinschaft. 19.00 Uhr, Maiandacht, Chappeli Haag, Bettlach Donnerstag, 20. Mai 09.00 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Grenchen Mit Sylvester Ihuoma. Jahrzeit: Elli und Hans Bieri. 19.00 Uhr, Maiandacht, Kirche Gren. Frauenforum Grenchen-Bettlach. 19.30 Uhr, Maiandacht, Frauengemeinschaft, Kirche Bettlach Freitag, 21. Mai, 18.00 Uhr Meditative Andacht, Kapelle Allerheiligen Grenchen Samstag, 22. Mai 09.00 Uhr, Rosenkranz, Kirche Gren. 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Bettlach

Kennen Sie die Situation auch, wenn man einen lieben Besuch am Bahnhof verabschiedet? Lange schaut man noch dem Zug hinterher, erinnert sich an die schönen gemeinsamen Stunden und freut sich auf das nächste Wiedersehen. Ähnliches haben die Jünger an Christi Himmelfahrt erlebt. Sie schauen Jesus hinterher, starren in den Himmel und können es nicht glauben, weil es so unglaublich ist. Hinter ihnen liegt ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst sein Tod, dann die Auferstehung, die in ihnen die Hoffnung keimen liess – er ist wieder da Renata Sury, 2018 – er lebt. Gross ist die Freude und umso grösser die Trauer, als er nun vor ihren Augen in den Himmel entschwindet. Was soll das alles? Wohin ist er gegangen? Hat er uns nun endgültig alleine gelassen? Erst zwei weiss gekleidete Männer wecken sie aus ihrer Erstarrung. «Ihr Männer aus Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel?» Nicht um zu sagen: «Jesus ist jetzt ein für alle Mal verschwunden, mit dem braucht ihr nicht mehr zu rechnen, jetzt schaut mal, wie ihr wieder allein zurechtkommt.» Nein, es ist, als wollen die Männer den Jüngern sagen: «Stellt euch euren Aufgaben. Das Leben geht weiter, sucht Jesus nicht dort oben, sondern dort, wo er zu finden ist – in eurem Leben und in eurem Alltag.» Nach dem Blick in eine andere Dimension scheint der Schritt in den Alltag wenig verlockend. Aber wir wissen, auch im täglichen Allerlei erleben wir immer wieder Glücksmomente, die herausragen und für uns zum «Himmel auf Erden» werden. Aber müssen es Momente der Superlative, Momente voller Glanz und Gloria sein, wenn sich Himmel und Erde berühren? Albert Schweitzer erzählt dazu eine kleine Geschichte: Es war einmal ein kleiner Heiliger, der hatte viele Jahre lang ein zufriedenes Leben geführt. Als er eines Tages gerade in der Klosterküche beim Geschirrabwaschen ist, kommt ein Engel zu ihm und spricht: «Der Herr schickt mich zu dir und lässt dir sagen, dass es an der Zeit für dich sei, in den Himmel einzugehen.» «Ich danke Gott, dass er sich an mich erinnert», erwidert der kleine Heilige. «Aber du siehst ja, was für ein Berg Geschirr hier noch abzuwaschen ist. Ich möchte nicht undankbar erscheinen, aber lässt sich das mit dem Himmel nicht noch so lange hinausschieben, bis ich hier fertig bin?» Der Engel blickt ihn an und spricht: «Ich werde sehen, was sich tun lässt», und verschwindet. Der kleine Heilige wendet sich wieder seinem Geschirrberg zu und danach auch noch allen möglichen anderen Sachen. Eines Tages, er ist gerade beim Jäten des Unkrauts, erscheint wieder der Engel. Und wieder bittet der kleine Heilige mit Blick auf seine Arbeit um Aufschub mit der Ewigkeit. Es wird ihm gewährt, ebenso einige weitere Male. Jedes Mal verschwindet der Engel ohne ein Wort. Als der kleine Heilige eines Abends auf seinem Lager liegt, fühlt er sich mit einem Mal alt und müde und spricht: «O Herr, könntest du deinen Engel doch jetzt noch einmal schicken, er wäre mir sehr willkommen.» Kaum hat er geendet, steht der Engel schon da. «Wenn du mich noch nimmst, so bin ich nun bereit, in den Himmel einzugehen!» Der Engel blickt den Heiligen an und spricht: «Was glaubst du wohl, wo du die ganze Zeit gewesen bist?» Der Himmel lässt sich auch im ganz gewöhnlichen Alltag und in unserem täglichen Tun und Handeln finden, so will uns Albert Schweitzer erzählen. Es ist kein ferner Ort, weit weg von uns. Denn Himmel ist, wo Menschen sich vergessen und mal von sich absehen können, um sich anderen zu verschenken. Himmel ist, wo Menschen Hass und Streit begraben und sich für Frieden und Liebe öffnen. Himmel ist, wo Menschen füreinander einstehen und nicht länger gegeneinander kämpfen und konkurrieren. Himmel ist dort, wo die Botschaft von Jesus Christus weitergetragen wird und er uns im Mitmenschen nahe sein will. Er hat uns den Himmel zur Erde hin geöffnet. An uns liegt es, dass wir diesen verborgenen Himmel immer weiter aufdecken, dass wir ihn für uns und für andere entdecken. Vergessen wir nicht – Jesus Christus hat sich nicht verabschiedet, er ist mitten unter uns. Er ist unter uns, wenn wir in unser Tun und Handeln unsere ganze Liebe und Hingabe hineingeben, wie der kleine Heilige. Renata Sury-Daumüller, pastorale Mitarbeiterin 10 | 2021

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Zukünftiger Pastoralraum Wandflue Pfarrei St. Klemenz | Bettlach

Pfarrei St. Eusebius | Grenchen

Sekretariat | Janine Kanapin Ziehl | Kirchgasse 7 | 2544 Bettlach | 032 645 18 79 | pfarramt@stklemenz.ch | www.stklemenz.ch Öffnungszeiten | DI und DO 13.30–16.30 Uhr | MI 8.00–11.30 Uhr | FR 8.30–11.30 Uhr Pastorale Mitarbeiterin | Renata Sury | 032 645 43 19 | renatasury@besonet.ch Sakristan und Abwart | Cäsar Bischof | 078 717 55 20 Kirchgemeinderat | Präsident | Theo Sury | Verwalter | Silvio Bertini

Sekretariat | Ruth Barreaux | Cristina Caruso Lindenstrasse 16 | 2540 Grenchen 032 653 12 33 pfarramt@kathgrenchen.ch www.kathgrenchen.ch

Mitteilungen

Mitteilungen

Jahrzeiten Auferstehung ist unser Glaube Wiedersehen unsere Hoffnung Gedenken unsere Liebe. Aurelius Augustinus

Die Jahrzeiten sind neu bei den Gottesdiensten aufgeführt. Sakrament der Versöhnung Nach Absprache. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Sekretariat auf.

Kollekte 8. Mai: Kantonale Mütterhilfe Solothurn. 13. Mai: MIVA, eine der ältesten Entwicklungsorganisationen der Schweiz. 15. Mai: Ärzte ohne Grenzen. 16. Mai: Arbeit der Kirche in den Medien. Konfessioneller Nachmittag der 4. Klasse Am 7. Mai um 13.30 bis 17.30 Uhr findet der konfessionelle Nachmittag zum Thema Versöhnung statt.

Frauengemeinschaft Hast du/ haben Sie Interesse an der Vereins- und Vorstandsarbeit? Die Frauengemeinschaft St. Klemenz Bettlach hat gerade eine Umfrage gestartet. Der Vorstand sucht Frauen, die bereit sind, die Arbeit als Vereins- oder Vorstandsmitglied in der Frauengemeinschaft weiterzuführen. Das Vereinsleben umfasst soziale, spirituelle, und frauenspezifische Bereiche. Ein solches Engagement bringt nicht nur dem Pfarreileben, sondern auch einem selbst kostbare und persönliche Freuden und Bereicherungen. Rückmeldungen nehme auch ich gerne bis zum 22. Mai entgegen. Gudula Metzel, Gemeindeleiterin a.i. (032 653 12 33)

Detaillierte Informationen mit Zeitangabe haben die Eltern in einem Brief erhalten. Bei allfälligen Fragen bitte an Claudia Ratheiser wenden. Firmung 2021 Gemeinsamer Tag aller Firmlinge findet statt am Samstag, 8. Mai von 10–17 Uhr im Pfarreiheim. Die Probe für die Firmung ist am Freitag, 14. Mai um 18 Uhr. Zu den Firmgottesdiensten sind auf Grund der beschränkten Teilnehmerzahl nur die Familien der Firmlinge zum Gottesdienst eingeladen. Alle, die diese Gottesdienste nicht besuchen dürfen, bitten wir, die Firmlinge und ihre Familien im Gebet zu begleiten. Jubla Die Jubla findet statt und freut sich auf euer Kommen am 15. Mai. Falls ihr verhindert seid, meldet euch bitte bei Rebecca 079 431 52 54 ab. Ab sofort könnt ihr auch alle Daten bis zum Sommer auf der Webseite finden: www.jubla-bettlach.ch Mittagsclub Sie können sich bei Rebecca Walker, 076 580 22 17, über den aktuellen Stand informieren.

Firmung 2021

Kirchenrat Die nächste Kirchenratssitzung findet am Montag, 10. Mai um 19 Uhr statt.

Trotz der besonderen Umstände dürfen am 15. Mai zehn junge Menschen aus unserer Pfarrei das Sakrament der Firmung empfangen. In zwei Feiern lassen sich unter dem Motto Profil haben – Profil zeigen Ballario Flavio, Bart Enea, Binz Valentino, Furrer Valentino, Joye Aline, Mijatovic Danilo, Palazzo Valentina, Sterki Michelle, Weder Leon und Wigger Rahel firmen.

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10 | 2021

Wir wünschen den Jugendlichen alles Gute und dass sie auf ihrem Lebensweg immer wieder die stärkende Kraft des Heiligen Geistes spüren. Wir freuen uns, dass wir zu dieser Feier noch einmal Weihbischof Denis Theurillat begrüssen dürfen. Herzlich willkommen in unserer Pfarrei, lieber Weihbischof Denis. Renata Sury

Bittgang an Auffahrt 2021 Aus bekannten Gründen kann unser traditioneller Bittgang nach Oberdorf nicht durchgeführt werden. Als Ersatz haben wir uns für einen besinnlichen Spaziergang nach Selzach entschieden. Wir treffen uns am Donnerstag, 13. Mai um 13.45 Uhr auf dem Parkplatz des Friedhofs Bettlach und machen uns gemeinsam auf den Weg. Unterwegs werden wir an drei Stationen innehalten und Impulse zu «wo Himmel und Erde sich berühren» bekommen. In Selzach schliesst der Spaziergang bei der Kirche mit einem Eucharistischen Segen. Bei unsicherer Witterung gibt ihnen Renata Sury (032 645 43 19) ab 11.30 Uhr über die Durchführung Auskunft.

Taufsonntage Taufen finden jeweils während des Pfarreigottesdienstes um 10 Uhr in der Kirche oder anschliessend um 11.15 Uhr in der Taufkapelle statt. Bitte melden Sie sich im Pfarrei­ sekretariat. Sakrament der Taufe Am 9. Mai dürfen wir Marlon Dilian Keiser, Nelkenstrasse 5, in unsere Gemeinschaft aufnehmen. Wir wünschen Marlon und seinen Eltern Tristan und Susanne Keiser ein schönes Fest und Gottes reichen Segen. Kollekten 9. Mai: Kantonale Mütterhilfe Solothurn Seit 1939 unterstützt der Verein Kantonale Mütterhilfe Solothurn Mütter und Familien, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, mit dem Ziel, sie von der Abhängigkeit von Sozialgeldern zu bewahren. 13. Mai: MIVA Als eine der ältesten Entwicklungsorganisationen der Schweiz hat MIVA schon unzähligen Menschen in armen Ländern mit geeigneten Transport- und Kommunikationsmitteln geholfen. Die Unterstützung von MIVA ist immer den lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasst. 15. Mai: Mediensonntag: Für die Arbeit der Kirche in den Medien Der bedeutende Einfluss der Medien kann die Kirche in ihrem Verkündigungsauftrag nicht unberührt lassen. Nur wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen, ist es möglich, Medien mitzugestalten und der Botschaft des Evangeliums Widerhall zu verschaffen. Jede Gabe trägt dazu bei, dass die Kirche diese Verantwortung wahrnehmen kann.

Ökumene Gottesdienste in den Alterszentren Dienstag, 11. Mai, 10.30 Uhr Zentrum Sunnepark (röm.-kath.)


Öffnungszeiten | MO und FR 8.30–11.30 Uhr | DI–DO 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.30 Uhr | in den Schulferien nachmittags geschlossen Pastorale Mitarbeiterin | Eleni Kalogera I eleni.kalogera@kathgrenchen.ch Katechetin | Daniela Varrin I daniela.varrin@kathgrenchen.ch Sakristan und Betreuung Eusebiushof | Alfio und Claudia Grasso | 076 559 37 68 Kirchgemeinderat | Präsident | Alfred Kilchenmann | Verwalterin | Daniela von Büren

Frauenforum

Unsere Verstorbenen

Maiandacht Donnerstag, 20. Mai, 19.00 Uhr Kirche Herzliche Einladung an alle. Je nach Wetter und Corona­ situation planen wir für nach der Andacht ein gemütliches Beisam­ mensein im Freien. Wir freuen uns sehr auf diesen Anlass.

Am 16. April: Frau Doris Halter, Alterszentrum Am Weinberg, im 80. Lebensjahr. Am 22. April: Herr Franz MeitzenNeukomm, Kastelsstrasse 6, im 78. Lebensjahr. Herr, nimm die Verstorbenen auf in deinen Frieden und schenke den Angehörigen Trost aus dem Glauben.

Erstkommunion Am 10. und 11. April feierten 30 Kinder in 4 nicht öffentlichen Gottesdiensten ihre Erstkommunion.

Vorstand des Frauenforums Grenchen-Bettlach

Gratulationen

Meditative Andacht in der Kapelle Allerheiligen

98. Geburtstag Am 13. Mai: Frau Katharina Zaugg, Aufenthalt im AZ Baumgarten, Bettlach. Wir gratulieren der Jubilarin ganz herzlich zu ihrem Fest und wünschen Gottes Segen.

Freitag, 21. Mai, 18.00 Uhr An jeweils dem dritten Freitag­ abend im Monat treffen wir uns zur meditativen Andacht. Wir laden Sie ein, mit uns zu singen und zu beten.

Staad und seine Kapelle 40 Jahre Einsegnung der erweiterten Nikolauskapelle Die Kapelle wurde 1715 erbaut und 1981 erweitert. Patron der Kapelle ist der Heilige Nikolaus, ist er doch der Wasserheilige und Patron der Schiffer, Seeleute, Reisenden und Kinder. Im Flügelaltar befindet sich ein gotisches Meisterwerk des Berners Peter Kallenberg aus dem Jahr 1522. Die Glocke wiegt 95 kg und trägt das Solothurner Wappen und hat einen Krebs als Inschrift. Auf dem Staader «Kirchplatz» steht ein währschafter Kirchbrunnen aus Jurastein. Heute wird die Kapelle als Bet- und Gottesdienst-Raum geschätzt. Patrozinium, Erntedank, die zweiten Oster- und Weihnachtsfeiertage und jeden Sonntag um 16 Uhr ein ökumenisch getragener Lichtblick zur Woche werden hier gefeiert. Der Erweiterungsbau wurde durch den damaligen Pfarrer Josef von Rohr durchgeführt und durch Bischof Anton Hänggi am 26.04.1981 eingesegnet. Die Renovationskosten betrugen CHF 520 000.–. Das Sakristanenehepaar Margrith und Werner Weingartner feierte damals schon mit und pflegt die Kapelle bis heute. Es war damals ein grosses Volksfest mit Tombola, Tanz und Festessen. Hunderte Besucher/Innen folgten der Jodlermesse und dem Einweihungsakt im Freien. Staader «Zoodirektor» Hans Schenker schrieb damals in frechem Humor: «Do z’Staad hei mir no ander Lüt, es si nid alles Bure. S’git eifach nüt, wos z’Staad nid git, eine flickt sogar no Uhre. Mechaniker und Schlosserei, e chlini Milchzentrale, e Garagier, Verniklerei, und neu: e Kadetrale! E Pfarrer müsse mir no sueche für eusi neue Chile. Denn tuet do z’Staad kei Mönch me flueche – höchstens no im Stille.» Heute danken wir Pfarrresignat Josef von Rohr für sein damaliges Wirken. Gesätes wächst weiter und blüht heute. Josef von Rohr feierte am 30. März in Egerkingen seinen 95. Geburtstag. Die Grenchner und Staader gemeinsam wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen. Gudula Metzel 10 | 2021

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jugend@langenachtderkirchen

2021 | 10

CHRISTIANE LUBOS

9. – 22. MAI

«LANGE NACHT DER KIRCHEN» Die «Lange Nacht der Kirchen» ist für Jung und Alt, Kunst- und Musikfreunde, Kirchennahe und Kirchenferne … für Menschen, die gern ihren Horizont erweitern, und die, die gern einfach mal Kirche auf eine andere Art erleben möchten. Es ist eine ökumenische Aktion, an der sich katholische, reformierte und christkatholische Pfarreien und Kirchgemeinden in neun Kantonen der Schweiz, aber auch in verschiedenen europäischen Ländern beteiligen. für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130

Alle Angebote findest du unter: https://langenachtderkirchen.ch Hier nur eine kleine Auswahl für die Jugendseite:

ORGELKONZERTE

FILMNACHT

21:00–21:30

20:00–23:00

Franziskanerkirche Solothurn

St. Stephan ­Fulenbach

22:00–22:30

ADRESSÄNDERUNGEN melden Sie bitte an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde. Der Inhalt des Pfarreiteils (Seiten 9 – 31) liegt in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien.

EUCHARISTISCHE ANBETUNG MIT LOBPREIS 19:00–24:00 Peterskapelle ­Solothurn

St. Ursen Kathedrale Solothurn

KLEZMER-CINEMA-­ CHASSIDISCHE ­GESCHICHTEN

KIRCHE IM SCHEINWERFERLICHT 22:30–23:00

LEBENSGESCHICHTEN JUNGER MENSCHEN AUS ALLER WELT & SAXOPHON INTERPRETATIONEN

20:00–20:50

St. Marien Balsthal

21:00–21:45

Stadtkirche Solothurn

Jesuitenkirche ­Solothurn

DIE BIBEL – EINE SCHATZKISTE

LESUNG & GESCHICHTEN

LOBPREIS

21:00–22:30

21:00–22:00

St. Martin Egerkingen

Kirche Johannes der Täufer Härkingen

Reformierte Kirche Kriegstetten

FREIES SINGEN IN DER KIRCHE

Still, laut, bewegt, musikalisch, individuell, nachdenklich, dialogisch, international, gemeinschaftlich, spirituell, offen … du findest sicher das richtige für dich, um da und dort hineinzuschnuppern!

22:00–22:30 Reformierte Kirche Lüsslingen

22:00–23:00

PIZZAPLAUSCH & DESSERTBUFFET 18:00–19:00 & 19:50– 22:00 Reformierte Kirche Lüsslingen

MAIANDACHT 19:00–19:45 Kirche Maria Himmelfahrt Oberbuchsiten

Komm und schau einfach mal rein!

Alle Angebote: langenachtderkirchen.ch MUSIK 20:00–20:30 und 22:00–22:30 Reformierte Kirche Kriegstetten

WAS IST KIRCHE FÜR DICH?

TAGESABSCHLUSS – TAIZÉ-GEBET

ABENDLOB MIT DEN SINGKNABEN

Impulse mit und für Jugendliche

23:15–23:45

19:30–20:15

Kirche Maria Heimsuchung Neuendorf

Jesuitenkirche ­Solothurn

20:00–20:45 Kirche Maria Heimsuchung Neuendorf

AZA 4500 Solothurn Post CH AG

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