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für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. JAHRGANG | ERSCHEINT ALLE 14 TAGE

2020 | 10 10. – 23. MAI

PEST, SEUCHEN UND CORONA  Gesundheitswesen und Glaube im alten Solothurn und heute Seite 4

FEUER UND FLAMME Seite 2


bistumskolumne

aus kirche und welt

DER MENSCH MIT SICH ALLEIN In den letzten Wochen fiel des Öfteren der Vorwurf, dass die Menschen nicht nach draussen gehen sollten, dass es doch unverständlich sei, in dieser Krise nicht im eigenen Zimmer zu bleiben und wie schwer es uns falle, mit uns alleine zu sein. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an den französischen Philosophen Blaise Pascal: Alles Unglück in der Welt kommt daher, dass man nicht versteht, ruhig in einem Zimmer zu sein. Die Einsamkeit aber ängstigt deshalb, weil ihr die Menschen unverdeckt sich selber gegenübergestellt werden. In der Einsamkeit befallen den Menschen Langeweile, Düsterkeit, Kummer, Verdruss, Traurigkeit, die Angst vorm Alleinsein und seinem Tod. Darum suchen die Menschen immerzu «eine ungestüme und hinreissende Beschäftigung (wie Sportveranstaltungen, Reisen, Genussmittel, Konsum), die sie davon ablenken, an sich zu denken». Wie kann der Mensch in dieser «so erbärmlichen Lage» nach Pascal nicht verzweifeln? Es ist der Glaube, und der Ort des Glaubens ist nicht die Vernunft, sondern das Herz. «Das Herz hat seine Vernunftgründe, die die Vernunft nicht kennt. Es ist das Herz, das Gott fühlt.» Mit den Emmaus-Jüngern sind wir im Glauben an die Auferstehung Jesu Christi auf dem Weg.

MARGRITH MÜHLEBACH-SCHEIWILLER REGIONALVERANTWORTLICHE DER ­B ISTUMSREGION ST. VIKTOR

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Zündholzschachtel «Feuer und Flamme» ­zugunsten des Fasten­ opfer-Kinderprojekts auf den ­Philippinen.

«Feuer und Flamme»

Jungwacht Blauring Kanton Solothurn lanciert das Jahresthema «Feuer und Flamme» online. Der Jugendverband vertieft mit dem Jahresthema jeweils einen Aspekt des Leitbilds. Mit dem Jahresthema 2020 «Feuer und Flamme» dreht sich alles um den Grundsatz «Glauben leben». Jungwacht Blauring (Jubla) möchte das innere Feuer sichtbar machen, welches den Verband antreibt und zusammenhält. Dazu werden in der Jugendarbeit besondere Momente gefeiert und Raum geschaffen für die grossen Fragen des Lebens. Die Jubla will ein Ort sein, wo Glaube weit gefasst und ungezwungen zum Thema werden kann. Das Lagerfeuer spielt dabei eine zentrale Rolle. In einer Umfrage wurden deshalb die elf beliebtesten Lagerfeuerlieder erkoren und mithilfe der Inländischen Mission veröffentlicht. Eine grosse Zündholzschachtel begleitet das Jahresthema «Feuer und Flamme» und dient der Solidaritätsaktion jubla.infanta. Mit dem Verkauf der Zündhölzer werden Kinder auf den Philippinen in Zusammenarbeit mit Fastenopfer unterstützt. www.jubla-so.ch

ENGAGIERT IN DER CORONA-KRISE

Noch dauern die Einschränkungen des kirchlichen Lebens durch die Massnahmen gegen das Coronavirus an. Der Schutz der Gesundheit und des menschlichen Lebens behält auch für die Kirchen oberste Priorität. Deshalb bleibt es umstritten, wie rasch eine Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste erwirkt werden soll. Die kirchlichen Hilfswerke engagieren sich vor allem bei der Linderung der sozialen Folgen der Pandemie. Das Fastenopfer versucht in Ländern des Südens die Menschen zu unterstützen, die jetzt noch zusätzlich von der Corona-Krise betroffen sind. Noch immer hofft das Hilfswerk, dass die ausgefallenen Einnahmen der diesjährigen Fastenzeit durch Online-Spenden ausgeglichen werden können. Das Hilfswerk Missio unterstützt den von Papst Franziskus eingerichteten globalen Fond zur Bekämpfung der Pandemie. Caritas Solothurn hilft gezielt Bedürftigen im Kanton Solothurn über die Kirchliche Sozialberatung. Nebst privaten Initiativen und den Seelsorgeangeboten in den Pfarreien ist es auch möglich, eine Kerze online bei Bruder Klaus im Ranft bei Sachseln anzuzünden. www.fastenopfer.ch, www.missio.ch, www.caritas-solothurn.ch, www.bruderklaus.com

TITELSEITE: Pestkreuz in Bettlach aus dem Jahr 1638. Das Marien-Monogramm zeigt das Vertrauen auf die Fürsprache Marias und schafft einen Bezug zum Marienmonat Mai.


editorial

«Diese Zeit erlaubt keine Gleichgültigkeit, keinen Egoismus, kein Vergessen, denn die ganze Welt leidet und muss sich bei der Bekämpfung der Pandemie und der zahlreichen anderen Nöte ­zusammenschliessen.»



Papst Franziskus, aus seiner Urbi-et-orbi-Ansprache an Ostern 2020.

Blick in die EbuHanife-Moschee in Grenchen.

FASTENMONAT RAMADAN

Der muslimische Fastenmonat Ramadan dauert noch bis zum 23. Mai 2020, bis die Mondsichel nach Neumond wieder sichtbar wird. Musliminnen und Muslime verzichten in der Fastenzeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Nahrung und Vergnügen. Üblicherweise treffen sich nach Sonnenuntergang viele Gläubige in der Moschee zum gemeinsamen Gebet und Fastenbrechen. Wegen der Corona-Pandemie sind in diesem Jahr die Moscheen geschlossen, auch in der Region Solothurn. Die islamischen Organisationen rufen dazu auf, die Kontakt- und Versammlungsverbote einzuhalten und den Ramadan als besinnliche und solidarische Zeit individuell oder im Kreis der Familie zu begehen. Ähnlich wie das christliche Osterfest wird auch das anschliessende Ramadanfest Id al-Fitr von den Einschränkungen betroffen sein und nur innerhalb der Familie gefeiert werden können. Zum Ramadan gehören die Spenden für Arme und Bedürftige, die in diesem Jahr online entrichtet werden können. www.islam.ch

INHALT

Medien7

Schwerpunkt4 Pest, Seuchen und Corona

Liturgischer Kalender Namenstage

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Innehalten6

Aktuell8  Pfarreien10 Region 9

KUNO SCHMID | CHEFREDAKTOR

INTERESSE Das Coronavirus dominiert nach wie vor den Lebens­ alltag. Kaum ein Gespräch, das nicht früher oder später bei den gesundheitlichen Gefahren, den sozialen Einschränkungen oder den wirtschaftlichen Auswirkun­ gen der Pandemie landet. Alle beteiligen sich, haben etwas zu erzählen, haben eine Meinung dazu. Es wird um Sachverhalte gestritten, persönliche Erlebnisse werden allgemeinen Fakten und Statistiken gegenüber­ gestellt, Sichtweisen und Positionen stehen sich oft unversöhnlich gegenüber. Und doch bleibt Corona das gemeinsame und verbindende Thema. Es liegt wohl am gemeinsamen Interesse dafür. ­«Inter­-esse» heisst «dazwischen sein». Jede und jeder sieht sich irgendwie dazwischen, ist mitbetroffen und steht zwischen all den Positionen, sucht Orientierung, wie er oder sie sich zu all dem verhalten soll. Was stimmt jetzt? Wem soll ich vertrauen? Was soll ich tun? Im Dazwischen-Sein nehmen wir die Stimmungen wahr, entwickeln Sympathie oder doch Respekt, Angst oder Zuversicht, Faszination oder Abgrenzung. Selbst in uns selbst gibt es verschiedene Stimmen. Das eigene «Interesse» ist widersprüchlich, mehrstimmig, viel­ fältig. Mit «Interesse» versuchen Menschen Zusammen­ hänge zu verstehen, zwischen sich und anderen ­Menschen, zwischen sich und den Dingen und Sach­ verhalten, zwischen sich und der inneren Mehrdeutig­ keit. «Interesse» ist eine Kraft, die Beziehung schafft und das Menschsein in einen grösseren Zusammenhang stellt. «Interesse» macht lebendig und hilft, Differenzen, Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten auszu­ halten. Sich füreinander zu interessieren ist so etwas wie eine neue Ausdrucksweise für etwas, das für Christinnen und Christen zur Nächstenliebe gehört. Sie wird sichtbar, wenn es gelingt, wohlwollendes «Interesse» für sich selbst, für andere Menschen, für die Probleme der Welt und die Frage nach Gott zu wecken. Es gilt sich weniger einer Position zu verschrei­ ben, als sich im Dazwischen-Sein ernst zu nehmen; «interessiert sein» eben. Auch wenn wir Distanz zuei­ nander einhalten müssen, können wir uns doch fürei­ nander interessieren. Ich wünsche Ihnen vielfältige Interessen in den gegen­ wärtig so besonderen Zeiten.

Kuno Schmid

Jugend32 10 | 20 20

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schwerpunkt

Pest, Seuchen und Corona Gesundheitswesen und Glaube im alten Solothurn und heute Ist die gegenwärtige Corona-Krise im Vergleich zu früheren Pestzeiten eine völlige neue Situation? Wie gingen der Staat und die Kirchen mit Pest und Seuche früher um? Und wie können wir ­Christinnen und Christen die gegenwärtige Corona-Krise bewältigen? Natürlich sind die Voraus­ setzungen der Lebensgestaltung und die medizinischen Möglichkeiten ganz anders, und auch der ­Glaubenshorizont hat sich gewandelt. Trotzdem gibt es bedenkenswerte Ähnlichkeiten. URBAN FINK-WAGNER

In der Alten Eidgenossenschaft waren Kirche und Staat symbiotisch miteinander verbunden. Die Kirche war bis weit ins 19. Jahrhundert hinein nicht nur Trägerin des religiösen Lebens in den Pfarreien, sondern auch für die Dorfschule und zusammen mit der Gemeinde für die Armenfürsorge zuständig. Der Pfarrer war bis 1874 Zivilstandsbeamter und somit ein guter Kenner seiner Gemeinde. Die Sorge für Arme und Benachteiligte galt als selbstverständliche Christenpflicht, in der sich die ­wohlhabende Stadt Solothurn auch gegenüber der Landbevölkerung hervortat. Die Fürsorge im Kanton galt weitgehend nur den eigenen Bürgern, während man mit den Heimatlosen unzimperlich umging. Dazu dienten ständige Dorfwachen, die nicht nur gegen Brandgefahr und herumstreunendes Gesindel eingesetzt wurden, sondern auch, um bei Pest- oder Seuchengefahr Fremde fernzuhalten, ergänzt durch spezielle Wachen an allen Pässen und besonderen Durchgangsorten. DIE PEST IM 17. JAHRHUNDERT

Das Konzil von Trient (1545–1563) ordnete die Führung von Pfarrbüchern an. Diese wurden kurz nach 1600 im Kanton Solothurn ziemlich flächendeckend eingeführt und geben bei Todesfällen oftmals auch den Grund für den Hinschied an. Sie ermögli4

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chen einen relativ genauen Einblick in die vier Pestepidemien des 17. Jahrhunderts. Eine erste Pestwelle schädigte 1611/1612 vor allem den Ostteil des Kantons Solothurn mit z. B. 200 Todesopfern in Olten oder 150 in Lostorf. Die zweite Pestepidemie 1628/1629 erfasste den ganzen Kanton, schwergewichtig Ortschaften südlich der ersten Jurakette. Rund 1100 Personen starben, etwa die Hälfte davon Kinder. Die dritte Epidemiewelle von 1634 erfasste von 36 bearbeiteten Pfarreien nur deren 12, meistens Pfarreien des Schwarzbubenlandes. Kurz danach erfasste der letzte Seuchenzug 1635/1636 zwanzig Pfarreien in allen Regionen des Kantons. Solothurn hatte 200 Pestopfer zu beklagen, Egerkingen und Hägendorf je 80, Grenchen 50, Oberdorf 45 und Welschenrohr 40.

te, dass verunreinigte, «verpestete» Luft ein wesentlicher Grund für eine Seuche sei. Als Gegenmittel dienten bis ins 17. Jahrhundert auch das Parfümieren und Ausräuchern von Wohnräumen, oder man trieb jeden Morgen den Ziegenbock durchs Haus, dessen Gestank hoffentlich schlimmer war als die Pestdünste. Schon seit Ende des 14. Jahrhunderts wusste man jedoch, dass die Unterbindung der Kontakte, also die völlige Isolation der Pestkranken, sowie Reise- und Handelssperren das effizienteste Gegenmittel war. Solothurn setzte das Kontaktverbot mit polizeilichen Massnahmen hart durch. Bewohner von Pestdörfern durften die Stadt Solothurn nicht mehr betreten. Solothurn war einer der ersten Kantone, der die Pest so endgültig besiegte.

MASSNAHMEN GEGEN DIE PEST

DIE PEST UND DIE KIRCHEN

1629 wurde die Pest nachweislich durch den Glarner Landammann Daniel Bussi in Olten eingeschleppt, der auf dem Heimweg von der Tagsatzung in Solothurn im Restaurant Löwen in Olten verstarb. Wie die Krankheit übertragen wurde, wussten die Menschen damals nicht. Man stellte jedoch fest, dass Wirtschaften die häufigsten Übertragungsorte waren. Als sicherstes Mittel gegen die Pest galt die rechtzeitige Flucht an einen entfernten Ort mit gesunder Luft, da man mein-

In den reformierten Gebieten vermied man unbequeme Sperren und Handelsbeschränkungen, entsprechend länger dauerte die Epidemie. So traf der Pestzug von 1667–1670 nur noch protestantische Gebiete. Mit der Errichtung von Pestfriedhöfen sowie mit Bittgängen und Bussgottesdiensten leistete die Kirche ihren Beitrag zur Pestbekämpfung. Dabei waren Priester häufige Pestopfer, da sie als Seelsorger mehr Kontakte mit Pestkranken hatten als andere Bewoh-


schwerpunkt

Die 1937 erneuerte Kapelle des Heiligen Rochus, dem Schutzpatron gegen die Pest, bewacht seit dem Mittelalter den Übergang vom Baselbiet über die Wasserfallen nach Mümliswil.

ner. Überdurchschnittlich viele wurden wegen Ansteckungsgefahr auch in die Quarantäne gezwungen. Es gibt aber auch gegenteilige Beispiele: 1629 floh der Pfarrer aus seiner Pfarrei Büsserach, weil dort die Pest ausgebrochen war. Die erschreckte Beinwiler Klostergemeinschaft zog ins Bad Attisholz, «um die Luft ein wenig zu verändern». Schon vorher verbot der Vogt von Thierstein das Kirchweihfest in Erschwil. 1611 gebot der Solothurner Rat dem Pfarrer von Seewen und 1635 dem Pfarrer von Bärschwil, zu Hause zu bleiben, da in der Pfarrei die Pest herrsche. Entsprechend fanden auch keine Gottesdienste mehr statt. Pesttote durften nur mehr in Randzeiten zur Kirche gebracht werden und wurden möglichst schnell begraben, oft auch ohne Anwesenheit der Verwandtschaft. 1629 verbot der Solothurner Rat Prozessionen zum bedeutenden Wallfahrtsort Oberdorf, da dort die Pest herrschte. Während Pestzeiten war der Ratschlag, zu Gott ein besseres Verhältnis zu finden, ein beliebter Hinweis, da die Seuche oftmals als Strafe Gottes angesehen wurde. DIE GRIPPEEPIDEMIE 1918/1919

Die Verbesserung von Hygiene und Volksgesundheit verringerten im 18. und 19. Jahrhundert die Gefahr, an einer Seuche zu sterben. Bei der Professionalisierung des Ge-

sundheitswesens spielten Ordensschwestern bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle. Wehrlos stand der Kanton Solothurn jedoch 1918 der Spanischen Grippe gegenüber. Der Krankheitsverlauf war kurz und heftig, der Tod meistens durch eine Lungenentzündung bedingt. Bis 1920 erkrankten im Kanton über 32 000 Personen, 670 Zivilpersonen verstarben, dazu gegen 100 Armeeangehörige. Betroffen waren vorwiegend ältere Jugendliche und Erwachsene bis 40 Jahre. Die Ursache war unbekannt. Das Gegenmittel Penicillin, ein Antibiotika-Mittel, wurde erst 1929 erfunden und konnte erst zwölf Jahre später chemisch hergestellt werden. Die Spanische Grippe tötete insgesamt mehr Menschen, als der Erste Weltkrieg Kriegsopfer forderte. Der Kanton Solothurn verbot damals öffentliche Veranstaltungen und schloss die Schulen. Der Bischof von Basel hob die Verpflichtung zum sonntäglichen Messbesuch auf. WIE MIT CORONA HEUTE UMGEHEN?

Diese Übersicht kann auch noch mit den Stichworten Schweinegrippe, Vogelgrippe und SARS ergänzt werden und macht deutlich, dass die gegenwärtige Corona-Epidemie nicht so ausserordentlich ist, wie vielleicht vermutet. Und die gegenwärtigen Massnahmen gegen das Corona-Virus un-

terscheiden sich nicht gross von den Vorkehrungen gegen die Pestepidemien oder die Spanische Grippe. Wenn wir auch heute mit «Social distancing» konfrontiert sind, Risikogruppen zu besonderer Vorsicht gemahnt und damit in die Einsamkeit gezwungen werden und Christinnen und Christen für einige Monate auf Gottesdienste verzichten müssen, ist das nicht etwas völlig Neues. Klar ist, dass die Corona-Krise sicher nicht als Strafe Gottes gedeutet werden kann. Das Fehlen von öffentlichen Gottesdiensten kann uns darauf aufmerksam machen, dass Christsein über den Gottesdienstbesuch hinausgeht und sich im Alltag zeigt: Nachbarschaftshilfe, regelmässiger telefonischer Kontakt zu Personen aus Risikogruppen, Verzicht auf die gewohnten Vergnügungen und Annahme der geforderten Einschränkungen. Wir können auch dankbar sein, dass die Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern bis jetzt relativ glimpflich davongekommen ist und vieles finanziell abfedern kann. Es ergibt sich mehr Zeit für Gebet oder Bibellesung und Vorfreude auf einen baldigen gemeinsamen Gottesdienst. Das kann uns in unserem Vertrauen in Gott bestärken, weil Gott unser Leben mit uns lebt, auch jetzt, und die Ängste und Zweifel umfasst und mitträgt. 10 | 20 20

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innehalten

liturgischer kalender und namenstage WOCHE VOM 10. BIS 16. MAI 2020

Muttertag Muttertag will mehr sein als eine Feier für Frauen, denen allein wir die Zuständigkeit für Wärme und Geborgenheit zuschreiben. Muttertag will uns erinnern an mütter­ liche Menschen, weil sie uns etwas von der ­mütterlichen Liebe Gottes vorleben. Muttertag will uns erinnern, ja auffordern, einander bergende Wohnung zu sein – ­Wohnung für die eigenen Kinder, für den Partner oder die Partnerin, für Freundinnen und Freunde, aber auch für Fremde. Muttertag ist ebenso Dank für diese mütter­ lichen Menschen, weiblichen und männlichen Geschlechts, ist Dank an Gott, der unser ­aller Mutter ist und der uns heute begegnet in ­mütterlichen Menschen. Maria Eicher

Sonntag, 10. Mai 5. SONNTAG DER OSTERZEIT Muttertag «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.» Joh 14,6 L1: Apg 6,1–7. L2: 1 Petr 2,4–9. Ev: Joh 14,1–12. N: Gordianus, Epimachus Montag, 11. Mai N: Mamertus, Gangolf Dienstag, 12. Mai N: Pankratius, Nereus, Achilleus, Imelda Mittwoch, 13. Mai Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fatima N: Servatius, Ellinger Donnerstag, 14. Mai N: Bonifazius, Pachomius, Christian, Iso Freitag, 15. Mai N: Sophia, Isidor, Rupert Samstag, 16. Mai N: Johannes Nepomuk, Ubald

WOCHE VOM 17. BIS 23. MAI 2020 Sonntag, 17. Mai 6. SONNTAG DER OSTERZEIT «Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.» 1 Petr 3,15b L1: Apg 8,5–8.14–17. L2: 1 Petr 3,15–18. Ev: Joh 14,15–21. N: Walter, Paschalis Montag, 18. Mai N: Johannes I., Burkhard, Dienstag, 19. Mai N: Maria Bernarda Bütler, Alkuin, Ivo, Kuno

Donnerstag, 21. Mai CHRISTI HIMMELFAHRT «Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.» Mt 28,20b L1: Apg 1,1–11. L2: Eph 1,17–23. Ev: Mt 28,16–20. N: Hermann Josef, Christophorus Maria Eicher ist Landwirtin, Pastoralassistentin und Präsidentin der Frauenkommission der Diözese Linz (A). Sie formulierte den Text für einen Muttertagsgottesdienst 2001.

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Freitag, 22. Mai N: Julia, Emil, Rita, Renate Samstag, 23. Mai N: Desiderius, Guibert

www.liturgie.ch/26-liturgiepraxis/direktorium

Mittwoch, 20. Mai N: Bernhardin von Siena, Elfride


medien

FERNSEHEN SRF 1 Samstag, 19.50 Uhr, Wort zum Sonntag Sonntag, 10.00 Uhr, Sternstunde Religion Sonntag, 11.00 Uhr, Sternstunde Philosophie Monatlich eine Gottesdienstübertragung ZDF oder BR Sonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienstübertragung ARD Sonntag, 17.30 Uhr, Echtes Leben ORF 2 Sonntag, 12.30 Uhr, Orientierung Sonntag, 18.15 Uhr, Was ich glaube Dienstag, 22.30 Uhr, Kreuz und quer RADIO Radio SRF1 Samstag, 18.30 Uhr, Zwischenhalt Sonntag, 6.40/8.40 Uhr, Wort aus der Bibel Sonntag, 9.30 Uhr, Text zum Sonntag Radio SRF2 Kultur Sonntag, 8.00 Uhr, Blickpunkt Religion Sonntag, 8.30 Uhr, Perspektiven Sonntag, 9.00 Uhr, Sakral/Vokal Sonntag, 10.00 Uhr, Radiopredigten oder Radiogottesdienst Radio 32 Mittwoch, 15.45 Uhr, Oekumera Sonntag, 10.40 Uhr, Wiederholung

LITERATUR

WEBSITES www.medientipp.ch www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion www.fernsehen.katholisch.de www.religion.orf.at/tv www.vaticannews.va/de.html

FERNSEHEN

RADIO

Im Internet und über verschiedene Fernsehkanäle werden zusätzliche Gottesdienste und spirituelle Impulse übertragen. Beachten Sie die Angaben auf den Pfarreiseiten, in der Tagespresse oder auf der Bistums-Website www.bistum-basel.ch → Corona-Update.

Donnerstag, 14. Mai Arte, 21.45 Uhr Die Wege des Herrn Staffel 2 der Pfarrhausserie.

Sonntag, 10. Mai BR2, 08.05 Uhr Päpste als Medienstars In Spielfilmen und Serien.

Samstag, 16. Mai SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Suche nach Schönheit.

SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Angelika Waldis Autorin ohne Gott?

Sonntag, 10. Mai ZDF, 09.03 Uhr 75 Jahre Kriegsende Versöhnung über Grenzen hinweg.

Sonntag, 17. Mai ZDF, 09.30 Uhr Evangelischer Gottesdienst Aus Ingelheim.

ZDF, 09.30 Uhr Katholischer Gottesdienst Aus lebendigen Steinen erbaut.

Montag, 18. Mai 3sat, 22.25 Uhr SeaWatch 3 Gerettet aus Schlauchbooten. Donnerstag, 21. Mai SRF 1, 10.00 Uhr Kath. Auffahrtsgottesdienst Aus San Nicola in Giornico TI.

Montag, 11. Mai 3sat, 22.25 Uhr Tomorrow Die Welt ist voller Lösungen. Dienstag, 12. Mai ORF2, 22.30 Uhr Mütter Frauen-Generationen. Mittwoch, 13. Mai BR, 19.00 Uhr Mysterien und Geheimnisse Faszinierende Phänomene.

Der Bildband bietet einen besonderen Zugang zu Darstellung und Verehrung der Gottesmutter Maria. Die Marienbilder der äthiopischen Kirchen scheinen bekannt und sind doch faszinierend fremd. Sie stehen in der ostkirchlichen Tradition und repräsentieren gleichzeitig die eigenständige afrikanisch-abessinische Kunst als Ausdruck ihres jahrhundertealten christlichen Glaubens.

SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Susanne Cappus, christkath. Lukas Amstutz, evang.-freikirchl. Montag, 11. Mai SWR2, 08.30 Uhr Florence Nightingale Ikone der modernen Krankenpflege. Sonntag, 17. Mai BR2, 08.05 Uhr Christen und Muslime in Senegal Friedliches Miteinander.

SWR, 18.30 Uhr Expedition ins Klosterleben Einblicke am Bodensee.

SRF 2, 08.30 Uhr Wenn die Geister traurig sind Aborigines im Basler Museum der Kulturen.

Freitag, 22. Mai Arte, 20.15 Uhr Freistatt Ins Heim abgeschoben.

SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Urs Bisang, röm.-kath. Johannes Bardill, evang.-ref.

Samstag, 23. Mai SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Mental durch die Krise.

SWR2, 12.05 Uhr Empowerment Jugendliche gegen Rassismus.

Arte, 22.55 Uhr Wunder Liebe Erforschung eines Gefühls.

KINO | DVD

Regelmässige Sendungen

Donnerstag, 21. Mai SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Adam’s wedding Musik und Lebensfragen.

In einem sudanesischen Dorf wird dem kleinen Muzamil bei seiner Taufzeremonie prophezeit, dass er im Alter von 20 Jahren sterben werde. Muzamil wächst auf, ist aber stets hinund hergerissen zwischen dem Wunsch, normal zu sein und sich seinem Schicksal zu ergeben. Der märchenhaft anmutende Spielfilm hinterfragt die Auswirkungen der fatalen Macht religiöser Demut. Sarah Stutte, Filmjournalistin

Rudolf Fischer Marienbilder in äthiopischen Kirchen Edition Piscator, Feldbrunnen 2019 52 Seiten, CHF 16.–, ISBN 978-3-906090-55-9

You Will Die At 20 Amjad Abu Alala, Sudan 2019 Kann auf www.filmingo.ch gestreamt werden. 10 | 20 20

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aktuell

Geschichte zum Muttertag Eine Mutter trotzt den Schwierigkeiten des Lebens © Shayma Awawdeh

LINDA BERGAUER, CARITAS BABY HOSPITAL

Der Verein Kinderhilfe Bethlehem mit Sitz in Luzern finanziert und betreibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem im Westjordanland mit Spendengeldern. 50 000 Kinder und Babys werden dort jährlich stationär oder ambulant betreut. Alle Kinder erhalten Hilfe, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion. Das Behandlungskonzept bindet die Eltern eng in den Heilungsprozess ihrer Kinder mit ein und das Spital verfügt über einen gut ausgebauten Sozialdienst. Mit 250 lokalen Mitarbeitenden ist das Caritas Baby Hospital ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Das Spital stärkt das palästinensische Gesundheitswesen und ist führend bei der Ausbildung von Ärzten und Pflegenden in der Kindermedizin. www.kinderhilfe-bethlehem.ch Aliah A., eine vom Leben gezeichnete Mutter und Grossmutter.

Aliah A. (57) lebt im Westjordanland und lässt sich nicht unterkriegen. Die alleinerziehende Mutter kämpft gegen die Tradition der «Ehe unter Verwandten» und klärt ihre Umgebung über die Risiken auf. Sie wurde im Alter von 22 Jahren mit ihrem Cousin verheiratet. Zwei ihrer Kinder kamen gesund zur Welt; drei weitere aber verlor sie nur wenige Monate nach deren Geburt. Damals konnten ihr die Ärzte in Ost-Jerusalem nicht sagen, warum sie so früh sterben mussten. Auch ihre weiteren Söhne kamen krank zur Welt. Sie wandte sich nun an das Caritas Baby Hospital. Hier wurde eine erbbedingte Stoffwechselerkrankung diagnostiziert, die auf die Verwandtenehe zurückzuführen ist. Ihr Ehemann, ein Cousin ersten Grades, wollte den Befund nicht akzeptieren und verliess sie. Er heiratete eine andere Frau und stellte al-

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130 www.kirchenblatt.ch | info@kirchenblatt.ch

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le Zahlungen an Aliah ein. Auf einen Schlag war sie ganz alleine für sich und ihre Kinder verantwortlich: «Die Krankheit meiner Kinder hätte ich noch bewältigen können. Das Schlimmste war, dass sich alle gegen mich stellten – mein Ehemann, seine Familie, meine Familie. Die Schuld für die Krankheit meiner Kinder sehen sie allein bei mir, dabei sind wir beide Träger dieser Gene.» Zwei der kranken Söhne überlebten, konnten aber keine Schule besuchen und werden bis ins Erwachsenenalter vom Caritas Baby Hospital betreut. Der spitaleigene Sozialdienst unterstützte die Mutter darin, entgegen der etablierten Konventionen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie baute Gemüse an und verkaufte es auf dem lokalen Markt. Von diesem Ertrag, ungefähr 300 Franken pro Monat, kann sie leben. Dank der Unterstützung des Sozialdienstes und

Adressänderungen sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Produktion und Druck Vogt-Schild Druck AG | Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen Tel. 058 330 11 73 | Fax 058 330 11 78 | kirchenblatt@vsdruck.ch

ihres erworbenen Wissens rund um die Stoffwechselkrankheit konnte sie durchsetzen, dass ihre beiden gesunden Kinder ausserhalb der Familie heiraten – entgegen dem Willen ihres Ex-Mannes und entgegen der Tradition. Nun hat Aliah ihre ersten Enkelkinder erhalten und alle sind gesund. «Ohne die Hilfe des Caritas Baby Hospitals hätten wir nicht überlebt», stellt die alleinerziehende Mutter dankbar fest.

CORONAVIRUS UPDATE www.bistum-basel.ch

Redaktionsteam (allgemeiner Teil) Chefredaktor | Kuno Schmid | Grenchenstrasse 43, 4500 Solothurn | Heinz Bader, Balsthal| Dr. Urban Fink-Wagner, Oberdorf | Stephan Kaisser, Lommiswil| Monika Poltera-von Arb, Neuendorf | Reto Stampfli, Solothurn | Jugendseite | Daniele Supino, Solothurn Layout | Yvonne Bieri-Häberling, Oekingen


Region Einsendungen für diese Seite an Pfarreisekretariat St. Ursen | Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch

BEHÖRDEN UND FACHSTELLEN Bischofsvikariat St. Verena Bahnhofplatz 9 | 2502 Biel/Bienne Tel. 032 321 33 60 bischofsvikariat.stverena@bistum-basel.ch www.bistum-basel.ch Römisch-Katholische Synode des Kantons Solothurn Bahnhofstrasse 230 | Postfach 308 | 4563 Gerlafingen Tel. 032 674 42 02 info@synode-so.ch www.synode-so.ch KANTONALE FACHSTELLEN DER SYNODE Fachstelle Religionspädagogik Obere Sternengasse 7 | 4502 Solothurn Tel. 032 628 67 60 fachstelle@kath.sofareli.ch www.kath.sofareli.ch

RELIGIONSLEHRPERSONEN AN DEN KANTONSSCHULEN SOLOTHURN Stephan Kaisser | Allmendstrasse 6 | 4514 Lommiswil Tel. 032 641 32 10 | stephan.kaisser@ksso.ch Peter Lehmann | peter.lehmann@ksso.ch Andreas Ruoss | andreas.ruoss@ksso.ch Dr. Reto Stampfli | reto.stampfli@ksso.ch Jonas Widmer | jonawi@gmx.ch OLTEN Stephan Hodonou | Krummackerweg 31 | 4600 Olten | Tel. 062 296 36 37 | stephan.hodonou@kantiolten.ch Thomas Stirnimann | thomas.stirnimann@kantiolten.ch ANDERSSPRACHIGE SEELSORGE ITALIENISCHSPRACHIGE SEELSORGE Rossmarktplatz 5 | 4500 Solothurn Tel. 032 622 15 17 solothurn@missioni.ch oder mciso@bluewin.ch

Fachstelle Diakonie und Soziale Arbeit Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 12 info@fadiso.ch www.fadiso.ch Kantonale Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Solothurn Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 10 kast@jubla-so.ch www.jubla-so.ch juse-so Kirchliche Fachstelle Jugend Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 08 sekretariat@juse-so.ch www.juse-so.ch

Aufgrund der Anordnungen des Bundesrats zur Eindämmung des neuen Coronavirus entfallen sämtliche öffentlichen Gottesdienste und Veranstaltungen bis auf Weiteres. Ab 8. Juni 2020 werden vermutlich neue Bestimmungen gelten; wir werden Sie zu gegebener Zeit gerne entsprechend informieren.

SPANISCHSPRACHIGE SEELSORGE Rue de Morat 48 | CH 2502 Biel/Bienne Tel. 032 323 54 08 mision.espanola@kathbielbienne.ch PORTUGIESISCHSPRACHIGE SEELSORGE Zähringerstrasse 25 | 3012 Bern Tel. 031 533 54 42 mclportuguesa@kathbern.ch KROATISCHSPRACHIGE SEELSORGE Reiserstrasse 83 | 4600 Olten Tel. 062 296 41 00 sito.coric@gmx.net

Gottesdienst-Übertragung aus der Peterskapelle Das Seelsorgeteam St. Ursen und St. Marien feiert einmal wöchentlich die Eucharistie unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dieser Gottesdienst wird jeweils am Sonntag um 10.00 Uhr auf der Homepage aufgeschaltet und kann angeschaut werden unter: www.kath-solothurn.ch/aktuellespfarreileben/videogottesdienst/

So guet!

SPEZIALSEELSORGE SPITALSEELSORGE Bürgerspital Solothurn Tel. 032 627 31 21

Fachstelle Kirchenmusik Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 05 sekretariat@kirchenmusik-solothurn.ch www.kirchenmusik-solothurn.ch

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Psychiatrische Dienste Tel. 032 627 11 11

VON DER SYNODE BEAUFTRAGTE FACHSTELLEN Caritas Solothurn Niklaus Konrad-Strasse 18 | 4501 Solothurn Tel. 032 621 81 75 info@caritas-solothurn.ch www.caritas-solothurn.ch Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen, Partnerschaft und Familie Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität www.velso.ch REGIONALSTELLE SOLOTHURN Rossmarktplatz 2 | 4500 Solothurn Telefon 032 622 44 33 solothurn@velso.ch

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Kantonsspital Olten Tel. 062 311 41 11 www.spitalseelsorge.ch GEFÄNGNISSEELSORGE gefaengnisseelsorge.so@bluewin.ch GEHÖRLOSENSEELSORGE Tel. 031 869 57 32 / 078 833 51 01 felix.weder@kathbern.ch NOTFALLSEELSORGE Tel. 117 www.notfallseelsorge.ch/so

Was mich glücklich macht in dieser Zeit!

Corona prägt zur Zeit unseren Alltag. Vielleicht leuchtet aber trotz aller Unsicherheit und vielem Verzicht immer mal wieder ein Licht auf... und du entdeckst ein kleines Stück Glück. Schick du uns ein Bild, ein Foto, einen Text,..., einen Film davon! Wir veröffentlichen die Ergebnisse auf www.juse-so.ch und verlosen pro Kategorie einen mit deinen Freunden gefüllten Kinosaal. Damit du, sobald erlaubt, wieder mit richtig vielen Leuten gemeinsam etwas unternehmen kannst! Als 2. und 3. Preise gibt es Gesellschaftsspiele zu gewinnen. Kategorien: 1. - 6. Klasse, 13 - 19 Jahre, 19 Jahre+

REGIONALSTELLE GRENCHEN Solothurnstrasse 32 | 2540 Grenchen Telefon 032 652 19 22 grenchen@velso.ch

Eingabeschluss: 3. Juni 2020 Per Whatsapp an 079 313 98 61 oder an sekretariat@juse-so.ch, oder per Post mit Alters-, Telefon- und Adressangabe

REGIONALSTELLE OLTEN Hammerallee 19 | 4600 Olten Telefon 062 212 61 61 olten@velso.ch

Mitmachen können alle Menschen die im Kanton Solothurn wohnen ab der 1. Primarklasse. Eine Jury wird die Eingaben anschauen und die jeweiligen Gewinner bestimmen. Jede Person kann nur einen Preis gewinnen und wir brauchen unbedingt deine Adresse, um mit dir Kontakt aufzunehmen, falls du gewinnst. Die Teilnahmebedingungen und weitere Details zum Wettbewerb findest du auf www.juse-so.ch.

GOTTESDIENSTE UND ANDACHTEN SOLOTHURN SAMSTAG

SONNTAG 10.00, 19.00

St.-Ursen-Kathedrale* St. Marien** 18.00 Jesuitenkirche 17.00 portugiesisch 9.30 italienisch Kloster Visitation 8.00 Kloster Namen Jesu 19.00 Vigil, keine hl. Messe 10.45, 17.00 Vesper Bürgerspital 10.00

ES ALL SAGT E ABG

Beichtgelegenheit in der Kathedrale: Jeden 1. und 3. Samstag im Monat, 16.30 – 17.30 Uhr. ** Beichtgelegenheit St. Marien: Jeden 2. und 4. Samstag im Monat, 16.30 – 17.30 Uhr. *

Information

OLTEN SAMSTAG SONNTAG St. Martin 18.00 St. Marien Kloster 6.45

9.30 11.00 8.00, 19.00

Kontakt juse-so | kirchliche Fachstelle Jugend Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten 062 286 08 08 | sekretariat@juse-so.ch

C – HRISTUS O – HNE VERTRAUEN R – EICHT UNSERE KRAFT NICHT O – HNE DEINEN HALT N – AGT DIE ANGST. DANKE, DASS WIR AUF DICH ZÄHLEN KÖNNEN. A – MEN.

www.kath-solothurn.ch | www.katholten.ch 10 | 2020

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Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn Pfarradministrator | Dr. Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 | thomas.ruckstuhl@kath-solothurn.ch Pfarreiseelsorger i.A. | Basil Schweri | 032 623 32 11 | basil.schweri@kath-solothurn.ch Katechese | Annina Schmidiger | 032 623 32 11 | annina.schmidiger@kath-solothurn.ch | Ehe-/Familienpastoral | Carole Imboden | 032 623 32 11 | carole.imboden@kath-solothurn.ch Firmprojekt | Christiane Lubos | Baselstrasse 25 | 032 623 54 72 | firmprojekt@bluewin.ch Kirchenmusik | Konstantin Keiser | Domkapellmeister | konstantin.keiser@hotmail.com | Benjamin Guélat | Domorganist | benjamin.guelat@gmail.com | Andreas Reize | Leiter Singknaben | ar@singknaben.ch | Doychin Raychev | Organist St. Marien | d_raychev@windowslive.com

Sei gegrüsst

Gottesdienste Das Versammlungsverbot bleibt bestehen. Im Blick auf die Gottesdienstbesucher/-innen bleiben die Einschränkungen voraussichtlich bis zum 8. Juni 2020 bestehen. Das Seelsorgeteam feiert einmal wöchentlich die Eucharistie, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Sonntag wird die Feier um 10.00 Uhr auf unserer Homepage aufgeschaltet. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf www.kath-solothurn.ch. ST.-URSEN-KATHEDRALE Sonntag, 10. Mai Muttertag 10.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt 19.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt

Bild: Thomas Ruckstuhl / Muttergottesstatue in der Jesuitenkirche Der Mai ist uns in der katholischen Kirche als Marienmonat bekannt. Er knüpft an Bräuche an, die das Aufblühen der Natur feiern. Liebevoll werden Marien­ statuen und -bilder mit Blumen geschmückt. An den Abenden im Mai beten Gläubige den Rosenkranz, feiern Maiandachten und singen Marienlieder. Maria wird als Mutter von Jesus im «Gegrüsset seist du Maria» angerufen und um ihre Fürbitte gebeten. Ich schätze dich Der Gruss an Maria geht auf die biblisch überlieferte Begegnung mit dem Engel Gabriel zurück. Er tritt bei ihr ein und spricht sie als Begnadete an (Lk 1, 28). Der Gruss überrascht. Was soll er bedeuten? Maria versteht, dass sie von Gott wahrgenommen, beachtet, geschätzt ist. Eine wunderbare Achtsamkeit kommt ihr entgegen, eine nicht gekannte Wertschätzung. Ihr wird eine Aufgabe zugetraut, ja zugemutet, die ihre Vorstellungen übersteigt. Auch du bist von Gott beachtet und geschätzt. Nicht immer ist es ein Engel mit Flügeln, der eintritt und dir das sagt. Aber hoffentlich gibt es immer wieder Momente, in denen spürbar wird: Ich bin nicht allein und andere meinen es gut mit mir. «Grüezi mitenand» Ich finde es sehr schön, wenn Menschen einander grüssen: auf der Strasse, in den Gassen, auf den Plätzen, im öffentlichen Raum. Ich finde es schade, wenn diese Gelegenheiten gegenseitiger Aufmerksamkeit nicht genutzt werden. Daher grüsse ich die Menschen, die mir entgegenkommen, gerne auf offener Strasse mit einem «Grüezi mitenand» oder «Grüss Gott». Manchmal kommt etwas zurück, ein Lächeln, ein Gruss, ein überraschter Blick, manchmal auch gar nichts. In der Corona-Zeit ist mir aufgefallen, dass sich etwas verändert hat. Da Abstand zu wahren ist, nehmen wir einander besser wahr. Manchmal kreuzen sich die Blicke, ein Lächeln, ein Nicken, ein Gruss. Das ist wunderbar. Grüssen heisst, einander segnen, einander wohlwollen, einander respektieren. Das sollten wir nicht verlernen. Unsere Glocken laden ein Zweimal am Tag läuten die Glocken der St.-Ursen-Kathedrale und der Marienkirche: um 11.00 Uhr und um 19.00 Uhr. Sie rufen zum Angelus, dem englischen Gruss: «Gegrüsst seist du Maria.» Lassen wir uns in diesem Moment daran erinnern, dass auch wir von Gott gesegnet sind. Und dass auch wir einander segnen dürfen, z. B. wenn wir einander grüssen. Ich lade Sie ein, mit diesem Gut nicht knauserig umzugehen. Gerade in Zeiten von Social distancing kann Lächeln ansteckend sein! Thomas Ruckstuhl, Pfarradministrator

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Mittwoch, 13. Mai 12.00 Uhr, Chorgebet, abgesagt 12.15 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Sonntag, 17. Mai 10.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt 19.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Mittwoch, 20. Mai 12.00 Uhr, Chorgebet, abgesagt 12.15 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Christi Himmelfahrt Eucharistiefeier, abgesagt JESUITENKIRCHE Sonntag, 10. Mai, 09.30 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission, abgesagt Mittwoch, 13. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, entfällt Freitag, 15. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt Samstag, 16. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt Sonntag, 17. Mai, 09.30 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission, abgesagt Mittwoch, 20. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt Freitag, 22. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt Samstag, 16. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt

ST. MARIEN Samstag, 9. Mai 16.30–17.30 Uhr, Beichte, abgesagt Pfarrer Thomas Ruckstuhl. 17.30 Uhr, Rosenkranz, abgesagt 18.00 Uhr, Eucharistiefeier, abgesagt Sonntag, 10. Mai, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission, abgesagt Samstag, 16. Mai, 18.00 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt Sonntag, 17. Mai, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission, abgesagt ST.-PETERS-KAPELLE Samstag, 16./23. Mai, 18.00 Uhr Hl. Messe der portugiesisch­ sprachigen Mission, abgesagt ST.-URBAN-KAPELLE Donnerstag, 14. Mai, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, abgesagt KLOSTER NAMEN JESU Alle öffentlichen Gottesdienste und religiösen Versammlungen sind untersagt. Homepage: www.namenjesu.ch KLOSTER VISITATION Die Kirche ist für individuelle, persönliche Gebete geöffnet. Die geplanten Anlässe im Kloster fallen bis auf Weiteres aus. Homepage: www.klostervisitation.ch PSYCHIATRISCHE KLINIK Sonntag, 10. Mai, 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, abgesagt Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Auffahrt mit Abendmahl, abgesagt ANTONIUSKAPELLE Aufgrund der aktuellen Krisensituation bezüglich des Coronavirus entfallen die Eucharistiefeiern und die Antoniusandacht bis auf Weiteres. Homepages: www.gem-sls.ch

Mitteilungen Kollekten-Ergebnisse Fastenopfer-Säckli in der Karwoche zugunsten Fastenopfer der Schweizer Katholiken/-innen erhalten, Fr. 513.70. Ein herzliches «Vergelts Gott».


ST. URSEN | Propsteigasse 10 | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch | Sekretariat | Barbara Moos und Claudia Küpfert Öffnungszeiten | MO–DI 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI 8.30 –11.30 (Nachmittag geschlossen) | DO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Sakristan | Peter Schnetz | 079 611 07 57 | Sakristei | 032 622 87 71 ST. MARIEN | Propsteigasse 10 | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch | Sekretariat | Claudia Küpfert und Barbara Moos Öffnungszeiten | MO–DI 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI 8.30 –11.30 (Nachmittag geschlossen) | DO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Sakristan | Abwart | René Syfrig | 079 824 23 21 | Verwaltung | Roland Rey | Hauptgasse 75 | 4500 Solothurn | 032 622 19 91 | kg-verwaltung@kath-solothurn.ch

Gratulationen Wir gratulieren herzlich: zum 95. Geburtstag am 10. Mai, Frau Irene Kohler-Gasser; zum 93. Geburtstag am 15. Mai, Herr Angelo Frigerio; zum 93. Geburtstag am 15. Mai, Herr Carlo Frigerio; zum 92. Geburtstag am 20. Mai, Frau Maria Theresia Schüpbach; zum 85. Geburtstag am 17. Mai, Herr Santo Stellato. Wir wünschen unseren Jubilarinnen und Jubilaren einen frohen Festtag und für die Zukunft Gottes Segen. Todesnachrichten Aus unseren Pfarreien sind verstorben: am 20. April, Frau Margrith Schnider-Amiet; am 21. April, Herr Erich von Büren-Oswald; am 25. April, Herr Alois Studer-Hasen.

Gott schenke den lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Mama, ICH LIEBE DICH …

Kolping Solothurn Donnerstag, 14. Mai, 15.00 Uhr Generalversammlung im Alters­ zentrum Wengistein Die GV ist infolge der aktuellen Situation abgesagt.

Adoray Sonntag, 17. Mai, 19.00 Uhr Peterskapelle Findet nicht statt.

Jass- und Spielnachmittag Mittwoch, 20. Mai, 14.00–17.00 Uhr Dieser Anlass findet nicht statt.

Videoaufzeichnungen der Sonntagsgottesdienste

Bedingungslos hast du gegeben, vieles zurückgestellt in deinem Leben. Wie dank’ ich’s dir, das frag’ ich mich? Ich hoffe du spürst’s: ICH LIEBE DICH! Du gabst mir Halt und gabst mir Raum, hast selbst verzichtet auf manchen Traum. Hast dich gesorgt, viel nachgedacht, mich oft getröstet, mir Mut gemacht. Für mich gebetet, mich gut beschützt, mich in schweren Zeiten unterstützt. Musstest dich ärgern, hast mich ermahnt, hattest Bedenken, Gefahr erahnt. Nicht immer konnt’ ich dich verstehen, wollte meine eigenen Wege gehen. Mama … erst heut’ versteh’ ich dich. Wolltest das Beste stets für mich.

Viele Pfarreiangehörige wünschen sich wieder einen Pfarreigottesdienst – wenigstens online – mit dem Seelsorgeteam von Solothurn. Zum Schutz der Menschen können wir zurzeit nicht zusammen und in einer Kirche feiern. Die Infektionen gehen zum Glück zurück und so sind Lockerungen und Gottes­ dienste mit Schutzmassnahmen hoffentlich bald möglich. Bis dahin zeichnen wir unsere Sonntagsgottesdienste in der St. Peterskapelle in Solothurn auf. Zudem befindet sich unter dem Video ein Link zu einem pdf-Dokument mit den Liedern aber auch ausgewählte Texte zum Mitsingen und Mitbeten. Der aktuelle Gottesdienst ist ab Sonntag 10.00 Uhr eine Woche lang auf der Webseite abrufbar. https://www.kath-solothurn.ch/aktuelles-pfarreileben/videogottesdienst/ Mit Ihnen im Gebet verbunden, Ihr Seelsorgeteam

So viel Bemühen für mein Glück! Wie geb’ ich es dir bloss zurück? In einer Zeit, in der uns Zeit stets fehlt, weil Leistung zählt und Jagd nach Geld. Zu spät gibt mein Herz mir zu verstehen – die Zeit – sie lässt sich nicht umdrehen. Doch ich weiss nun, was ich wirklich will, zu «LIEBEN» ist jetzt mein grösstes Ziel. All die Liebe, die du mir gabst im Leben, werd’ ich dankbar weitergeben. Danke Mama! Kurt Hörtenhuber

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Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn

Jahrzeiten und Gedächtnisse

Die Kraft des Lebens

Die Jahrzeiten werden durch das Seelsorgeteam während der internen Eucharistie, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, gefeiert. Dieser Gottesdienst wird jeweils am Sonntag ab 10.00 Uhr auf der Homepage www.kath-solothurn.ch ab Videoübertragung aufgeschaltet. Jahrzeit: Friedrich und Elisabeth Egger-Frölicher; Viktor Egger-Blankart; Hildegard Egger; Max Egger; Familie Schubiger-Hänggi (Domkapitel).

Aus einer Idee entsteht eine kleine Serie

Es kann sein, dass wir von einem Menschen sagen, er habe sein Leben hingegeben; im Dienste an den Kranken zum Beispiel. Was meinen wir damit: Leben hingeben? Wahrscheinlich kommt uns Jesus in den Sinn, sein Kreuz; dazu die ersten Christen in den mörderischen Spielen des römischen Kolosseums. Mir kommen heute eher in den Sinn die Tausenden, die aus Glaubensüberzeugung ihr Leben hingegeben haben im totalitären 20. Jahrhundert. Während jener Zeit im Zweiten Weltkrieg war ich ein Schulkind. Es war für uns damals die Zeit weitgehender Selbstversorgung. Wir hatten drei Pflanzplätze: einen grossen beim Haus für Küchenkräuter und Gemüse; etwas entfernt den zweiten: für Brombeeren, Erdbeeren und Himbeeren und am andern Ende des Dorfes, in den Höfen, wie es dort hiess, einen Kartoffelacker, den uns eine verwandte Bauernfamilie überliess. Ich half meinem Vater bei aller Gartenarbeit; ich tat es gerne. Warum erzähle ich das? Ich wollte etwas sagen vom Leben hingeben. Vater und ich arbeiteten oft auf dem weit entfernten Kartoffelacker. Daran habe ich starke Erinnerungen. Wir machten den Acker bereit, wie es Brauch war und setzten dann die Kartoffeln. Da erinnere ich mich, wie ich nicht verstehen konnte, dass wir die schöne Kartoffel rücksichtslos in die Erde vergruben. Natürlich wusste ich, dass es so richtig war; und doch hatte ich bei jeder der schönen Kartoffeln das Gefühl, sie werde in der nachtdunklen Erde sterben und verfaulen.

Nach der Schulschliessung vom 16. März und dem damit verbundenen Veranstaltungsverbot sind auch Projekte in den Pfarreien ausgefallen. Kurzerhand wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Die reformierte Pfarrerin Thala Linder und die katholische Religionspädagogin Carole Imboden produzierten aus ihrer Ostergeschichte Filme, die sie auf der Pfarreiwebseite zugänglich machten. Auch für andere Veranstaltungen wurde der digitale Weg plötzlich eine Option. Mit dem Kinderkreuzweg starteten Carole Imboden als Erzählerin, Annina Schmidiger als Zeichnerin und Benjamin Guélat als Musiker eine kleine Serie von kurzen Filmen, die aus dem Leben von Jesus und den Jüngern erzählen. Einfache und reduzierte Zeichnungen von Figuren werden durch sanfte Klavierklänge und imposantes Orgelspiel begleitet. Der Text zu den Geschichten liefern die Evangelien, die auf Schweizerdeutsch in einer kindergerechten Sprache, gerade auch für jüngeres Publikum, zugäng­ lich gemacht werden sollen. Von Zeit zu Zeit werden diese Filmchen auf der Homepage www.kath-solothurn.ch unter dem Titel «Pfarreileben in Corona-Zeiten – Geschichten» aufgeschaltet. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Sehen und Hören dieser kleinen Produktionen! Annina Schmidiger

Damals wusste ich noch nicht, dass Jesus gesagt hatte: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Noch stärker erinnere ich mich an das Ausgraben der Kartoffeln. Mein Vater stach bei jedem Stock mit der Stechgabel ein, wendete sorgfältig die Erde und dann purzelten mindestens ein Dutzend neuer Kartoffeln heraus. Mein Kinderherz lachte jedes Mal vor Freude. Aber richtig ins Staunen kam ich, wenn ich die alte Kartoffel sah, die wir gesetzt hatten. Sie war nur noch eine löcherige Hülle, innen ganz verbraucht, eine Haut, schwach und hinfällig. Sie hatte ihre ganze Kraft, ihr ganzes Leben hingegeben, damit unsere schönen neuen Kartoffeln nun da lagen, zum Trocknen ausgelegt an der Sonne. Damals wusste ich noch nichts von dem, was Jesus gelehrt hatte: Wer sein Leben für sich behält, wird es verlieren; wer sein Leben hingibt, wird es gewinnen. Jetzt ist es Zeit, sich zu erinnern an all jene, die viel, viel Zeit ihres Lebens hingegeben haben für mich. Meine Eltern und Geschwister zuerst; dann die eine Grossmutter, die uns immer wieder in die Ferien genommen hat; jene unvergessliche Lehrerin, jene entscheidenden Lehrmeister; dazu alle, die über Jahre grosszügig mit mir zusammen­ gearbeitet haben, denen ich viel Leben verdanke; auch tragende Freundschaften und jede dauerhafte Gemeinschaftlichkeit: Wie viel Leben ist in mein Leben eingeflossen! Ich werde nie vergessen, wie die alten Kartoffeln ausgesehen haben. aus: P. Werner Hegglin, 1934–2019, Menschsein ist schon ein Beruf; Hrsg. Christoph Schwyzer, 2019, S. 325f. Bildnachweis: 1 M. Grossmann / 2 I. Rasche pixelio.de

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Pfarrei St. Niklaus Pfarramt | St. Niklausstrasse 79 | 4500 Solothurn | www.sanktniklaus.ch | pfarramt@sanktniklaus.ch Gemeindeleiter | Karl-Heinz Scholz | Diakon | 032 622 12 65 Priesterlicher Mitarbeiter | Peter von Felten | 032 621 66 05 ÖFFNUNGSZEITEN | MO, MI und FR 9.00 –11.00 Uhr | 032 622 12 65 | Fax 032 622 12 05 | Ursula Binz und Christa Hürlimann Kirchgemeindepräsidentin | Krista Rüst | 032 622 04 44 | Kirchgemeindeverwaltung | Legatax Bertschi AG | 032 626 36 86 Sakristei- und Abwartsdienst | St. Niklaus | Theresa Ackermann | 032 622 17 46 | Riedholz | Markus von Arx | 079 814 52 05 Rüttenen | Malgorzata Gonschiorek | 077 473 40 30 | 032 637 01 23 | ruettenen@sanktniklaus.ch Begegnungszentrum Riedholz | Judith Jurt-von Arx | 032 637 04 13

Gottesdienste

Mitteilungen

Da wir zur Zeit des Redaktionsschlusses noch nicht wissen, wie die Massnahmen des Bundesrates weitergeführt werden, erlauben wir uns, die geplanten Gottesdienste zu publizieren. Wir bitten Sie aber, sich auf unserer homepage www.sanktniklaus.ch) zu informieren, ob die Gottesdienste stattfinden können. Wir müssen eher davon ausgehen, dass bis auf Weiteres KEINE Liturgien stattfinden können!

Sonntagsgottesdienst aus der Peterskapelle Solothurn Die Pfarrei St. Ursen überträgt jeweils am Sonntag um 10.00 Uhr einen Sonntagsgottesdienst aus der Peterskapelle. Der Gottesdienst ist auf der Pfarreihomepage zum Mitfeiern aufgeschaltet. Er bleibt dort für eine Woche zugänglich. Es sind auch die Liedblätter aufgeschaltet zum Mitsingen. https://www.kath-solothurn.ch/ aktuelles-pfarreileben/videogottesdienst/ Sie finden diesen Link auch auf unserer homepage www.sanktniklaus.ch

Samstag/Sonntag, 9./10. Mai 5. Sonntag der Osterzeit Kollekte: Aufgaben der Pfarrei. Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. Sonntag, 10. Mai, 10.30 Uhr St. Niklaus 10.30 Uhr, Muttertagsgottesdienst unter Vorbehalt! Dienstag, 12. Mai 19.15 Uhr Rüttenen Maiandacht unter Vorbehalt! Samstag/Sonntag, 16./17. Mai 6. Sonntag der Osterzeit Kollekte: Projekt Zen & Peace (Philippinen). Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. Sonntag, 17. Mai Riedholz 09.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier unter Vorbehalt! St. Niklaus 10.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier unter Vorbehalt! Jahrzeiten: Hans und Regina Rennhard-Stocker; Urs Hermann Flury-Flury; Peter Flury-Bühler; Hermann und Mina Flury-Probst; Hermann und Mina Flury-Beck. Mittwoch, 20. Mai, 12.15 und 19.00 Uhr St. Niklaus Sitzen in Stille – Zen in St. Niklaus unter Vorbehalt! Donnerstag, 21. Mai, 10.30 Uhr Christi Himmelfahrt St. Niklaus Wortgottesdienst mit Kommunionfeier unter Vorbehalt!

Gratulationen Zum 80. Geburtstag gratulieren wir am 10. Mai Frau Ursula Hefti. Zum 97. Geburtstag gratulieren wir am 23. Mai Frau Therese Altermatt. Wir wünschen den Jubilarinnen ein frohes Fest im Kreise ihrer Familien und Gottes Segen im neuen Lebensjahr. Gebet Setz Deine Füsse, säulengleich auf weiten Raum. Heb Deine Augen auf zum Licht. Mach Deine Hände zum Portal, Deine Ohren zum Schoss für den Samen, Deinen Leib zum wartenden Kelch. Stille tropft in Dein Herz und das Wort umarmt Deine Mitte. Sehnsucht faltet sich auf, wie eine Blume. Du selbst bist Gebet. (Irmgard Hess)

Gut sagen

«Viele Menschen erfahren ein Gefühl der Trennung und Isolierung sowie damit zusammenhängend Zurückweisung, Enttäuschung und Vereinsamung. Wenn du gerade in solcher Weise leidest, bete für denjenigen, der dich ausgeschlossen hat. Sende ihm positive Energie und gute Wünsche. Sich zu entscheiden, nicht zu hassen, ist die einzige Form der Rache, die keine offenen Wunden in deinem Herzen hinterlässt. Wenn du einen Menschen triffst, der dich nervt, dann sage dir: ‹Genau wie ich macht er das alles nur, um seine Familie zu ernähren. Genau wie ich macht er das alles nur, um glücklich zu sein. Ihm geht es auch nicht besser als mir. Bestimmt hat er Probleme, unter denen er leidet und von denen sonst niemand weiss.› Wenn du einen Menschen triffst, der dich grundlos ärgert oder irrational handelt, dann sage dir: ‹Die Welt ist gross und grenzenlos, und voll von eigenartigen Geschöpfen›.» (Haemin Sunim)

Jemandem positive Energie zu senden, heisst nichts anderes, als ihn zu segnen. Das lateinische Wort «Benediktion» für «Segen» bedeutet übersetzt in etwa: «Gutes sagen». Jemandem etwas «Gutes zusagen»; jemandem «Gut sagen», statt «wüest!». Ich finde das bemerkenswert, denn es heisst auch, dass ich damit nicht nur einen Menschen «Gut sage» und ihn damit im Licht des Guten sehen möchte. Es heisst auch, dass ich damit meinen Blickwinkel ändere, aus dem ich ihn betrachte. Nach meiner Erfahrung ist es aber genau mein Blickwinkel, der meine Wirklichkeit bestimmt. In dem ich beginne, diesen Blick zu weiten und die Menschen und Dinge aus meinen engen Bewertungen frei zu lassen, kann etwas beginnen zu heilen. Dort öffnet sich der Raum, in dem die Wunder geschehen. 10 | 2020

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Pfarrei Flumenthal-Hubersdorf-Attiswil Pfarramt | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 032 637 16 42 | pfarramt.kath.flum@bluewin.ch | www.pfarrei-flumenthal-hubersdorf-attiswil.ch Gemeindeleitung | Paul A. Bühler, Diakon | 079 656 05 49 | Wohnadresse | Dammstrasse 14 | 4562 Biberist | 032 530 40 25 Sekretariat | Béatrice Hubler | MO 16.00 –17.00 im Pfarrhaus Sakristane | Anita und Urs Schreiber | 032 637 19 91 | 079 673 16 26 Senioren-Betreuung | Barbara Steiner | 032 637 30 51 | 079 413 05 60

Gottesdienste Das Versammlungsverbot bleibt bestehen. Im Blick auf die Gottesdienstbesucher/-innen bleiben die Einschränkungen vorerst bis zum 8. Juni 2020 bestehen. Sonntag, 10. Mai, 10.00 Uhr Muttertag St.-Ursen-Kathedrale Gottesdienst abgesagt Sonntag, 17. Mai, 10.00 Uhr Gottesdienst abgesagt Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Christi Himmelfahrt Gottesdienst abgesagt Freitag, 22. Mai, 19.30 Uhr Hubersdorf Maiandacht abgesagt

Mitteilungen Eingeladen Bis am 8. Juni finden keine Veranstaltungen statt.

Chronik Aus unseren Pfarreien ist verstorben: Herr Franz Schmid-von Wartburg, Kirchgasse 43, 4534 Flumenthal. Dem verstorbenen wünschen wir das ewige Leben, den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Aktuell Videoübertragung Gottesdienst aus der St.-Peters-Kapelle, Solothurn Wöchentlich wird ein Videogottes­ dienst in der St.-Peters-­Kapelle aufgezeichnet. Er ist jeweils am Sonntag ab 10.00 Uhr auf der Webseite des Pfarramtes St. Ursen und St. Marien abrufbar. https://www.kath-solothurn.ch/ aktuelles-pfarreileben/videogottesdienst/ Der Gottesdienst ist dann eine Woche verfügbar.

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Mitfeiern und Mitdenken per Internet Paul Bühler schickt alle 2–3 Tage eine kurze Botschaft mit Gedanken zur Corona-Krise und der Osterzeit. Er vermittelt sie den uns bekannten Mail-Adressen der Pfarreiangehörigen. Wer sich dafür interessiert, melde sich auf paul.buehler@gawnet.ch. Ältere Leute haben oft kein E-Mail. Man kann diese Botschaft auch ausdrucken und weitergeben. Sein Sohn Ivo Bühler gestaltet meist am Donnerstag- und Samstagabend eine kurze Andacht mit Taizé-Liedern per Whatsapp. Da kann man ebenfalls unverbindlich hineinschauen: https://chat.whatsapp.com/ DFVsoERNaRs547KXIfhEMx.

Pfarrei Günsberg-Niederwil-Balm Pfarramt | Kirchgasse 1 | 4524 Günsberg | 032 637 30 53 | kathpfarrgue@bluewin.ch Gemeindeleiterin | Bernadette Häfliger Pfarrverantwortung | Paul Rutz Sekretariat | Urszula Kamber

Diese «Chance» kommt nicht so schnell wieder!

Glauben und Leben Psalm 91 Unter dem Schutz des Höchsten Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden. Auch ich sage zum HERRN: «Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen!» Er bewahrt dich vor versteckten Gefahren und hält jede tödliche Krankheit von dir fern. Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein. Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild. Du brauchst keine Angst zu haben vor den Gefahren der Nacht oder den heimtückischen Angriffen bei Tag. Selbst wenn die Pest im Dunkeln zuschlägt und am hellen Tag das Fieber wütet, musst du dich doch nicht fürchten. Du aber darfst sagen: «Beim HERRN bin ich geborgen!» Darum wird die nichts Böses zustossen, kein Unglück wird dein Haus erreichen. Denn Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst. Er lässt dich seine Rettung erfahren und gebe dir ein langes erfülltes Leben!

Das Wichtigste in der katholischen Kirche ist die «Wandlung»! Nun haben wir Christinnen und Christen die Chance, einander zu zeigen, wie «wandlungsfähig» wir sind. Und nicht nur wir! – Die ganze Welt wird zurzeit daran gemessen! Wenn ich zurückschaue auf die letzten sechs Wochen (Stand: 27. April 2020), dann denke ich, dass sehr viele Menschen auf einem sehr guten Weg sind, und dass schon ganz viele «Wandlungs-Schritte» möglich wurden: Zuerst war am Tag des Lockdowns (16. März 2020) der «abrupte Stopp», der der Notbremse eines Intercity-Zugs gleichkam. Mit dem «Bleiben Sie zu Hause!» leerten sich die Strassen und Plätze. In öffentlichen Gebäuden machte sich eine «gespenstische Stille» breit: für die einen die «absolute Katastrophe», für die anderen – verbunden mit dem frühlingshaften Wetter – «echt schön»! Zu Hause, in den eigenen vier Wänden, musste sich die Arbeitsroutine zuerst einmal einpendeln. Zwischen «Homeoffice» und «Homeschooling» wollte man vor allem «informiert» sein. Die schrecklichen Bilder aus Spitälern und Leichenhäusern zeigten uns die Grenzen unserer Machbarkeit und die Verwundbarkeit des Lebens auf. Zugleich war man dankbar und berührt von den Berufstätigen und Freiwilligen, die halfen. Menschen standen auf dem Balkon und sangen oder klatschten. Firmen verteilten Schokolade oder Gratispizzen. Um mit der latenten Bedrohung fertig zu werden, zündeten Menschen aller Konfessionen abends eine Kerze an. Die Kirchen wurden kreativ und boten verschiedenste Alternativen zu den nicht stattfindenden Gottesdiensten und Veranstaltungen an. Profimusiker grüssten mit Konzertaufnahmen. Neben dem Spazieren, Velofahren und Joggen kamen dann irgendeinmal das Kochen und Backen auf. Zudem wurde in diesen Tagen für viele Menschen die Gartenarbeit wichtig. Wegen des Zusammenlebens auf engem Raum, der Angst vor grossen finanziellen Problemen und der Erkenntnis, dass man für lange Zeit mit der Gefahr des Virus leben muss, kamen am Schluss auch vermehrt Stress, Frust und Ungeduld auf. Die Medien reagierten darauf gekonnt mit Gesprächen mit Fachleuten aller Art, aber auch mit Stimmungsumfragen, Lachnummern und: Meditationsangeboten!


Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg West | www.pastoralraum-wwb.ch

Sakristaninnen | Beate Hilger | MO, DI, MI oder SA/SO | 032 637 28 10 Vroni Müller | DO, FR, MI oder SA/SO | 032 637 28 55

Darum wäre es aus meiner Sicht fatal, wenn wir als Kirche(n) am Montag, 8. Juni 2020 (oder wann auch immer), einfach wieder zum Status quo über­gehen würden. – Nein, wir müssen weiterhin die Zeichen der Zeit beobachten und von unseren Angeboten her «wach und wandelbar» bleiben! Das Wichtigste in der katholischen Kirche ist die «Wandlung»! Seid, was ihr seht! Empfangt, was ihr seid: Empfangt den Leib Christi. Seid der Leib Christi! Bernadette Häfliger, Gemeindeleiterin

Ein Sonntagmorgen kann so schön sein! Nach dem Aufwachen und den üblichen Familienritualen freuen wir uns auf ein feines «Zmorge». Damit der SONN-Tag, der Tag, der GOTT gehört, für alle zu einem richtigen Fest wird, schmückt ein Teil der Familie den Stubentisch. Der andere backt süsse BananenPancakes: Bananen-Pancakes (3–4 Stück) 2 Eier. 1 halber Esslöffel Zucker. 1 Messerspitze Backpulver. 1 halber Teelöffel Zimt. 1 Banane. Etwas Butter. Etwas Puderzucker. Zubereitung 1. Eier und Zucker miteinander verquirlen. Anschliessend das Backpulver und den Zimt dazugeben. 2. Die Banane mit einer Gabel in einen zarten Brei verwandeln. Zum Eier-Zucker-Mix geben und gut verrühren. 3. Ein wenig Butter in der Pfanne erhitzen. Mit einem Schöpflöffel Teig in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze beidseitig gold braten. 4. Die Pancakes mit etwas Puderzucker bestreuen und warm servieren. Nach dem «unser Leib» voll auf seine Rechnung gekommen ist, machen wir einen Spaziergang in die Kirche Günsberg und zünden dort ein Kerzli an oder feiern im Internet unter https://www.kath-solothurn.ch/ aktuelles-pfarreileben/videogottesdienst/ den Sonntagsgottesdienst mit. Bernadette Häfliger, Gemeindeleiterin

Pastoralraumleiter | Max Herrmann | Diakon | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | max.herrmann@pastoralraum-wwb.ch Leitender Priester | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Seelsorger | Dominik Meier-Ritz | Diakon | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Kaplan | Arno Stadelmann | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@bluewin.ch Verantwortlicher Katechese | Paul Füglistaler | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 34 | paul.fueglistaler@pastoralraum-wwb.ch Pastoralraumsekretariat | Manuela Jäggi-Lisser | 079 100 66 01 | Bürozeiten | DI und DO 8.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | sekretariat@pastoralraum-wwb.ch

Pastoralraum im «Corona-Modus» Wieder Gottesdienst im Altersheim Läbesgarte Biberist Wer hätte gedacht, dass wir bereits am 23. April wieder mit den von vielen geschätzten Gottesdiensten im Altersheim beginnen können! Die Heimleitung und das Personal des Altersund Pflegeheims Läbesgarte in Biberist machten es möglich. Allerdings befinden sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher nicht im Saal des Heims, sondern sie verfolgen den Gottesdienst im Gemeinschaftsraum auf ihrem Stockwerk über den Bildschirm. Die Feier wird über eine im Saal fix installierte Kamera sowie Mikrophone auf die Bildschirme übertragen. Die von vielen vermissten Gottesdienste bringen nun wieder etwas Farbe in den eingeschränkten Alltag der Menschen im Heim. Auch die Kirchenmusik fehlt nicht. Die Liturgie wird mit Flügel oder Flöte begleitet. Die gesungenen Kirchenlieder werden den Zuschauerinnen und Zuschauern vorher in die Gemeinschaftsräume gebracht. Somit können nun jeden Donnerstag wieder die geschätzten ökumenischen Gottesdienste im Wechsel katholisch und reformiert gehalten werden. Auch wenn der persönliche Kontakt derzeit noch nicht möglich ist, so ist es doch wieder ein deutliches Zeichen Richtung Normalisierung. Und die Vorfreude ist auch keine zu unterschätzende Freude und verbreitet Hoffnung. Hilfsaktionen innerhalb des Pastoralraumes Alle Pfarreien haben in dieser speziellen Zeit versucht, in irgendeiner Art und Weise Hilfe anzubieten, wo Menschen diese brauchten. In Biberist und Lohn-Ammanns­ egg-Bucheggberg haben wir ein Einkaufsangebot gestartet. Es war anfänglich schwer einzuschätzen, wie gross die Nachfrage sein wird und ob wir dem gerecht werden können. Mittlerweile hat sich das aber gut eingespielt. Bei den ersten Einkäufen gab es für uns einige «Lehrblätze», wenn auf dem Einkaufszettel zum Beispiel stand Kuchen­ teig … ist das jetzt ausgewallt, rund oder eckig, aus Blätterteig oder normal? Bei der Milch, ist das UHT, Past oder Milchdrink? Aber wir lernten schnell dazu und fragten beim Entgegennehmen des Einkaufszettels nach und lernten die Bedürfnisse der Personen schnell kennen. Wir durften dankbare Menschen erleben, die diese Hilfsaktion sehr schätzten. Häufig entstanden kurze, interessante und manchmal auch recht religiöse Gespräche. Das Fazit: Es hat uns sehr Freude gemacht und uns bereichert. Fränzi Jäggi Beer, Paul Füglistaler

Mitteilungen Telefonseelsorge Dieses Jahr waren die Zeiten vor Ostern und an Ostern für uns Seelsorger anders. Es fanden keine öffentlichen liturgischen Feiern statt. Dafür durften wir Seelsorger im Pastoralraum gute Gespräche am Telefon führen. Wir hatten genug Zeit, um hinzuhören. Die Gespräche waren getragen vom Vertrauen in das Wirken Gottes. Die Bedeutung eines Gebets wurde uns neu bewusst. Wir danken herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Religionsunterricht in der Coronazeit

Religionsunterricht 2018 im Pfarrei­ garten, pf Nach den Frühlingsferien haben wir im Pastoralraum begonnen, unsere Religionsunterrichtklassen in Homeschooling zu unterrichten. Die Religionslehrpersonen gehen da ganz unterschiedliche Wege. Während die einen per Post Aufträge senden, schicken die anderen per E-Mail oder andere soziale Netzwerke Aufträge und Aufgaben. Die Fantasie hat da keine Grenzen, von Arbeitsblättern, Zeichnungsaufträgen, Leseaufträgen oder gar Aufträgen, die praktisch im Leben umgesetzt werden sollen. Ich weiss, dass im Moment auch viele Eltern gefordert sind, alles unter einen Hut zu bringen. Wichtig scheint es mir, wahrzunehmen, dass jede Situation auch positive Aspekte hat. Wir hoffen, dass wir den Religionsunterricht ab dem 11. Mai wieder hochfahren können. Wir Religionslehrpersonen freuen uns, bis wir euch Schüler und Schülerinnen wieder face to face unterrichten können. Bis dahin wünschen wir euch noch etwas Geduld, Gesundheit, Gottes Schutz und Segen. Paul Füglistaler, Leiter Fachbereich Katechese 10 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei St. Marien | Biberist Pfarramt | Max Herrmann | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | max.herrmann@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 671 20 32 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Sakristanin | Liliane Bläsi | 032 672 17 64 | liliane.blaesi@bibla.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Die ausserordentlichen Massnahmen des Bundesrates bleiben sicher bis zum 11. Mai, ziemlich sicher aber bis am 8. Juni bestehen. Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten fallen daher aus. Zum Zeitpunkt des Abgabetermins in der Druckerei wissen wir noch nicht, ab wann es wieder möglich sein wird, öffentliche Gottesdienste zu feiern.

Mitteilungen In diesen Wochen entfiel oder entfällt für Sie vielleicht eine Jahrzeit- oder Gedächtnismesse. Beten Sie in Gedanken an Ihre Verstorbenen – das kann ein «Vater unser» oder ein «Gegrüsst seist du, Maria» sein, oder ein anderes, auch frei formuliertes Gebet.

Gedanken zum Muttertag 10. Mai

Dorfchilbi Biberist – Helfen statt wegwerfen Geht es Ihnen auch so, dass im Estrich oder Keller Gegenstände liegen, welche schon lange nicht mehr gebraucht wurden? Oder räumen Sie eine Wohnung und stossen dabei auf schöne, funktionsfähige Sachen, haben dafür aber keine Verwendung mehr? An der Dorfchilbi Biberist betreiben wir einen Flohmarktstand. Mit dem Erlös der verkauften Gegenstände unterstützen wir Menschen in Not und wohltätige Institutionen. Annahme der Flohmarktartikel: Samstag, 16. Mai, 09.00–11.45 Uhr Pfarreizentrum Biberist

Die Jubla Biberist musste notgedrungen einige Anlässe und Gruppenstunden streichen. Wir hoffen, dass wir ab Mitte Juni unsere Anlässe wieder nach Programm durchführen dürfen.

Kollekten 2020 Pfarrei Biberist

Wir danken herzlich für jede Gabe!

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10 | 2020

Muttertag will aber mehr sein als eine Feier für Frauen, denen allein wir die Zuständigkeit für Wärme und Geborgenheit zuschreiben. Muttertag will uns erinnern an mütterliche Menschen, weil sie uns etwas von der mütterlichen Liebe Gottes vorleben. Muttertag will uns erinnern, ja auffordern, einander bergende Wohnung zu sein -Wohnung für die eigenen Kinder, für den Partner oder die Partnerin, für Freundinnen und Freunde, aber auch für Fremde. Muttertag ist ebenso Dank für diese mütterlichen Menschen, weiblichen und männlichen Geschlechts, ist Dank an Gott, der unser aller Mutter ist und der uns heute begegnet in mütterlichen Menschen. Vielleicht entdecken wir gerade in dieser schwierigen Zeit, in der wir uns derzeit

Jubla Biberist

Wir nehmen nur gut erhaltene Sachen entgegen!

Januar bis März Friedensdorf Broc Missio – Aktion Sternsinger Kinder- und Jugendlager der Kirchgemeinde Solidaritätsfonds für Mutter und Kind Regionale Caritasstelle Solothurn Studentenpatronat Kollegium St-Charles, Pruntrut Diöz. Opfer für die Unterstützung der Seelsorge durch die Kurie Stiftung Lotti Latrous Inländische Mission Weltgebetstag Arbeit mit den diöz. Räten und Kommissionen

Die Amerikanerin Anna Jarvis wollte nach dem Tod ihrer Mutter, am 8. Mai 1905, erreichen, dass alle Mütter noch zu Lebzeiten geehrt werden. Und dafür setzte sie sich mit allen Mitteln ein. Bald setzte sich der Muttertag nach dem ersten Weltkrieg auch auf dem europäischen Festland durch. Seit 1917 gibt es den Muttertag in der Schweiz. Eine rote Nelke für

die noch lebende Mutter, eine weiße für die bereits Verstorbene: auch das hat Anna Jarvis eingeführt. «Lasst Blumen sprechen». Der Muttertag lädt dazu ein, dass an die grossen und kleinen, der lauten und auch der stillen Leistungen der Mütter gedacht wird.

Fr. 227.95 Fr. 415.60 Fr. 516.25 Fr. 320.50 Fr. 220.70 Fr. 110.55 Fr. 154.85 Fr. 197.45 Fr. 285.00 Fr. 261.95 Fr. 380.00 Fr. 128.30

Doch die Erde dreht sich weiter, auch für die Jubla … Wir halten unsere Sitzungen momentan online. Am 20. April führten wir die GV elektronisch durch. Alle Leiterinnen und Leiter waren mit ihren Computern miteinander verbunden, haben abgestimmt, beschlossen, ge­­plant etc. Wir freuen uns, wenn wir wieder zum normalen Alltag zurück­ kehren dürfen und grüssen euch alle ganz herzlich.


Pfarrei Guthirt | Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg Pfarramt | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 677 06 62 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sakristan | Jean-Patrick Dobler | 031 721 13 02 | doblers@bluewin.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

befinden, wie wichtig und wertvoll mütterliche Menschen sind. Wir entbieten all diesen Menschen einen grossen Dank und ein herzliches Vergelts’ Gott. Gratulationen Den 85. Geburtstag feiert Anna Maria Haas-Trummer, Dufour­ strasse 3, am 19. Mai. Den 95. Geburtstag begeht am 14. Mai, Maja Koch-Bleichenbacher, Dammstrasse 14. Wir gratulieren den beiden Jubilarinnen ganz herzlich zum Geburstag und wünschen alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen im neuen Lebensjahr.

Kollektenaufruf für beiden Pfarreien Mediensonntag Der bedeutende Einfluss der Medien – Presse, Film, Radio, Fernsehen, Social Media usw. – kann die Kirche in ihrem Verkündigungsauftrag nicht unberührt lassen. Nur wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen, ist es möglich, Medien mitzugestalten. Jede Gabe trägt dazu bei, dass die Kirche diese Verantwortung wahrnehmen kann. Spenden können direkt überwiesen werden: Raiffeisenbank Sense-Oberland, 1735 Giffers Schweizer Bischofskonferenz Mediensonntag Alpengasse 6, 1701 Fribourg PC-Konto: 17-2889-2 IBAN: CH34 8080 8002 9922 2163 9

Gottesdienste

Muttergottesmonat Mai

Die ausserordentlichen Massnahmen des Bundesrates bleiben sicher bis zum 11. Mai, ziemlich sicher aber bis am 8. Juni bestehen. Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten fallen daher aus. Zum Zeitpunkt des Abgabetermins in der Druckerei wissen wir noch nicht, ab wann es wieder möglich sein wird, öffentliche Gottesdienste zu feiern. In diesen Wochen entfiel oder entfällt für Sie vielleicht eine Jahrzeit- oder Gedächtnismesse. Beten Sie in Gedanken an Ihre Verstorbenen – das kann ein «Vater unser» oder ein «Gegrüsst seist du, Maria» sein, oder ein anderes, auch frei formuliertes Gebet.

Mitteilungen Frondienst Samstag, 9. Mai Der Frondienst muss leider verschoben werden. Vielen Dank für das Verständnis. Muttertag in einer besonderen Zeit Sonntag, 10. Mai

Im Mai wird auch in unserer Kirche die Muttergottes geehrt. An vielen Orten ist es Brauch, dass Blumen aufgestellt werden. Wir dürfen Maria als Vorbild nehmen im Leben und im Glauben. Sie musste auch viele Wendepunkte und Unsicherheiten durchstehen. Sie vertraute aber auf Gott und liess sich auch in schwierigsten Situationen von ihm leiten.

Ein grosses Dankeschön gilt unseren Müttern, die uns so vieles ermöglicht haben im Leben. Wir denken in dieser Zeit an alle, die sich um andere kümmern, die in diesen Tagen für die Mitmenschen da sind und schauen, dass wir mit dem versorgt werden, was wir brauchen. Ihnen allen gilt ein grosses Dankeschön! Ich denke aber auch an all jene, die sich einschränken, ihre Geduld behalten und so andere und sich selber schützen. Herzlichen Dank! Stefan Keiser 10 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei Bruder Klaus | Gerlafingen Pfarramt | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | in dringenden Fällen 079 643 84 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Käthy Signorini | Öffnungszeiten | DI und FR 9.00–11.00 Uhr | 032 675 65 88 | pfarrei.gerlafingen@pastoralraum-wwb.ch Sakristanin | Birgit Friedrich | 032 675 55 49 | 079 572 64 92 | Reservationen Pfarreiheim | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

5. Sonntag zur Osterzeit

Muttertag

Im Evangelium sagt Jesus: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich.»

Mutter sein, das heisst vor allen Dingen verzichten können und Opfer bringen, Sorgen müssen in Stunden und Tagen, Antwort geben auf tausend Fragen.

Dazu ein Text von Alois Baiker, SJ: Ich bin das Licht Gegen die Finsternis in Dir. Ich bin der gute Hirt, er das Verlorene sucht, auch das Verlorene in Deinem Leben. Ich bin die Tür, die Deine Verschlossenheit auftut, die Dich entlässt aus dem Gefängnis Deiner Selbstsucht. Ich bin der Weg aus allen Deinen Sackgassen. Ich führe Dich weg von Deinen Holz- und Irrwegen, kürze Deine Umwege ab, verzeihe Dir Deine Abwege und bring Dich auf den Weg des Heils. Ich bin die Wahrheit, die Erkenntnis bringt, Täuschungen auflöst, jene Lügen straft, die Dich verführen. Ich bin die Wahrheit, die Du suchst auf allen Spuren Deines Lebens.

Mutter sein, das heisst lieben können und wie ein Licht für andere brennen, wie eine Flamme sich selber verzehren, die Not von anderen Türen wehren. Mutter sein, das heisst Gott vertrauen, heisst immer voll Hoffnung zum Himmel schauen, in bangen Nächten, in lauten Tagen für andere beten und nicht verzagen. Der treuen Frau, die ihr ganzes Leben als eine Mutter dahin­ gegeben sei darum gedankt aus Herzensgrunde an diesem Tag und zu dieser Stunde. Möge der Segen des Herrn sie geleiten durch alle Stürme, zu allen Zeiten; möge die Kraft und die Weisheit von oben, ihr Gnade geben den Herrn zu loben

Ich bin das Brot, das Deinen Lebenshunger stillt, den Hunger nach Angenommensein und Liebe. Ich bin der Weinstock, Du seine Rebe. Du bist ein Lebensstrom mit mir. In Deiner Einsamkeit bist Du nicht ohne mich. Ich bin die Auferstehung, die den Tod besiegt, auch dem Tod in Dir will ich das Leben geben. Ich bin das Leben. Wer von diesem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird nie mehr dürsten, sondern selbst zu einer Quelle werden, aus der ewiges Leben kommt.

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10 | 2020

Christi Himmelfahrt Himmel So hätte man anfangen sollen: Himmel. Ein Fenster ohne Brett, ohne Rahmen, ohne Glas. Eine Öffnung und sonst nichts, doch weit offen.

Wo Himmel und Erde sich berühren Es waren einmal zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gäbe es einen Ort, an dem Himmel und Erde sich berührten und das Reich Gottes begänne. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt fordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können. Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen. Man brauchte nur anzuklopfen und befinde sich im Reiche Gottes. Schliesslich fanden sie, was sie suchten. Sie klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete. Und als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle und sahen sich gegenseitig an. Da begriffen sie: Der Ort, an dem das Reich Gottes beginnt, befindet sich auf der Erde, an der Stelle, die Gott uns zugewiesen hat. (nach einer alten Legende)

Wir wünschen allen Müttern Gottes Segen und alles Liebe und Gute.

Ich muss nicht auf die klare Nacht warten, auch nicht den Kopf heben, um den Himmel zu betrachten. Himmel hab ich im Rücken, zur Hand und auf den Lidern. Himmel umhüllt mich Selbst höchste Berge sind dem Himmel nicht näher als tiefste Täler. Nirgendwo gibt es mehr von ihm als anderswo. Himmel erdrückt die Wolke so schonungslos wie das Grab. Der Maulwurf ist genauso himmelfahrend wie die Flügel schlagende Eule. Was in den Abgrund fällt, fällt von Himmel zu Himmel. Schüttere, fliessende, felsige, feurige und flügge Himmelsstriche, Himmels­ krumen, Himmelshauch und Himmels­ häufung. Himmel ist allüberall, selbst im Dunkeln unter der Haut. Ich verspeise Himmel, scheide Himmel aus. Ich bin die Falle der Falle, ein bewohnter Bewohner, eine umarmte Umarmung, eine Frage als Antwort auf eine Frage. Die Aufteilung in Himmel und Erde ist nicht die richtige Art, das Ganze zu begreifen. Sie ermöglicht lediglich zu überleben, unter genauerer Anschrift schneller gefunden zu werden, falls ich gesucht werden sollte. Meine besonderen Kennzeichen sind: Ich begeistere mich und verzweifle. Wislawa Szymborska, 1923–2012 polnische Dichterin; Literaturnobelpreisträgerin 1996, Mitglied P.E.N


Pfarrei St. Mauritius | Kriegstetten Pfarramt | Dominik Meier-Ritz | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 032 675 60 10 | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | DI 9.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | MI/DO 9.00–11.00 Uhr Sekretariat | Barbara Walker und Ruth Brunner | 032 675 60 10 | pfarrei.kriegstetten@pastoralraum-wwb.ch Sakristan | Gaudenz Kläusler | 032 614 10 74 | Sakristei | 032 675 57 46 | Reservationen Pfarreizentrum | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Als dieses «Kirchenblatt» Anfang Mai gedruckt wurde, galten noch immer die Massnah­men zur Bekämpfung des Coronavirus. Informationen darüber, wann und in welcher Form wieder öffentliche Veranstaltungen, Gottesdienste oder Pfarreianlässe möglich sind, lagen noch nicht vor. Aktuelle Informationen finden Sie in unseren Schaukästen oder auf unserer Website www.pastoralraum-wwb.ch. Sie erreichen uns auch telefonisch.

Wann wirds mal wieder richtig Sonntag? Ein Sonntag, wie es früher einmal war! (Nach dem Lied von Rudi Carrell: Wann wird’s mal wieder richtig Sommer, 1975)

Jahrzeiten und Dreissigster Die folgenden Gedenkfeiern werden in einer stillen Messe (ohne Gemeinde) gehalten: Dreissigster: Lorly Weibel, KR. Jahrzeiten: Martha Schläfli-Schär, KR; Emma Lüthy, KR; Werner und Anna Ruppli-Atzli, KR; Josué und Thérèse Murer-Flück, RE; Rosa Holenstein-Affolter, KR; Oskar und Anna Misteli-Guldimann, OG; Erwin und Rosa Gasche-Lüthi, OE; Otto und Louise Ziegler-Lüthi, HO.

Mitteilungen So guet! Wettbewerb Was mich glücklich macht in dieser Zeit! Corona prägt zur Zeit unseren Alltag. Vielleicht leuchtet aber trotz aller Unsicherheit und vielem Verzicht immer mal wieder ein Licht auf … und du entdeckst ein kleines Stück Glück. Schick du uns ein Bild, ein Foto, einen Text …, einen Film davon! Mitmachen können alle Menschen die im Kanton Solothurn wohnen ab der 1. Primarklasse. Die Teilnahmebedingungen und weitere Details zum Wettbewerb findest du auf www.juse-so.ch.

Warum und seit wann ist der Mai Marienmonat? Um den Ursprung des Mais als Marienmonat zu finden, muss man ein ganzes Stück in die Vergangenheit gehen. Wenn Papst Paul VI. in seinem enzyklischen Schreiben «Mense Maio» 1965 schon von der Freude auf die Feierlichkeiten des Marienmonats spricht, dann blickt er auf eine lange Tradition zurück. Bereits im Mittelalter gab es den Brauch, sich für jeden Monat auf einen bestimmten religiösen Aspekt zu konzentrieren. Auf diese Weise kamen der Mai und Maria zusammen. Bereits 1784 ist die erste Maiandacht belegt, gefeiert im norditalienischen Ferrara von Karmellianern. Von dort aus breiteten sich die Maiandachten aus, 1841 wurde die erste in Deutschland gefeiert. Marienaltäre in Kirchen und Wohnungen gehörten im Barock ganz selbstverständlich zum Ausdruck der Frömmigkeit. Aber die Geschichte geht sogar noch ein Stück weiter zurück: Sie ist noch ein bisschen älter als Maria selbst. Vor Christus und Maria war der Monat Mai der Fruchtbarkeitsgöttin Maia gewidmet. Als sich dann das Christentum ausbreitete, wurden viele heidnische Bräuche christlich umgedeutet. Maria war da schnell mit dem Frühling und der Fruchtbarkeit assoziiert. Wer, wenn nicht die Frau, die Jesus gebar, symbolisiert Leben und Fruchtbarkeit? Das gilt für alle Erdteile – denn auf der Südhalbkugel ist der November Marienmonat, da dort erst im November Frühling ist. Wer nun den Mai ausdrücklich zum Marienmonat erklärt hat? Da spricht Paul VI. nur von der «frommen Praxis» seiner Vorgänger … Von Nadine Vogelsberg, Copyright 2019, KirchenZeitung

Wann wird es wieder möglich sein, einen Sonntag mit Gottesdienst und Eucharistie zu feiern? Leider wissen wir dies noch nicht. Was wir aber wissen, ist, dass ein Sonntag ohne Gottesdienst kein Sonntag ist und die Sehnsucht nach Nahrung für die Seele und Gemeinschaft steigt. Wir freuen uns darauf, nach der Corona-Krise gemeinsam die erste Eucharistiemesse zu feiern und dabei die neue Osterkerze anzuzünden. Nun hoffen wir, dass bei den Lockerungsmassnahmen auch die Glaubensgemeinschaften und die Gottesdienste berücksichtigt werden und wir bald wieder gemeinsam feiern dürfen.

Pfarrei St. Mauritius Kriegstetten

Eine Rose zum Muttertag für alle Mamis

Profil: • Sie haben Fähigkeiten und Erfahrungen im Bereich der Organisation und Administration in einem Sekretariat (kaufmännische Ausbildung erwünscht) • Sie sind belastbar und teamfähig • Sie zeigen Einfühlungsvermögen für Menschen in jeder Lebenslage • Sie arbeiten selbstständig, exakt und speditiv • Sie haben den Kurs für Pfarreisekretärin/Pfarreisekretär absolviert oder sind bereit, diesen zu besuchen • Sie haben gute Kenntnisse der MS-Office-Programme

Pfarreisekretärin / Pfarreisekretär (Jobsharing, Pensum ca. 12 Stunden pro Woche)

Das Pfarramt ist ein lebhafter und vielseitiger Betrieb. Als Nachfolge unserer bisherigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. Juni 2020 oder nach Übereinkunft eine aufgeschlossene, kommunikative und kontakt­ freudige Persönlichkeit. Aufgabenbereiche: • Ansprechperson im Pfarreisekretariat (Tür- und Telefondienst) • Korrespondenz • Administrative Aufgaben • Führen der Pfarreiagenda und Pfarreibücher • Bearbeitung der Pfarreiseite im «Kirchenblatt» • Vermietung Pfarreizentrum • Verwaltung der Jahrzeiten • Pflege Schriftenstand und Schaukasten

Richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an den Kirchgemeinde­ präsidenten Richard Tschol, Poststrasse 15, 4557 Horriwil, oder auch online an richard.tschol@pastoralraum-wwb.ch. Die genauen Arbeitszeiten werden mit der bereits angestellten Sekretärin abgestimmt. Nähere Auskunft erteilen die bisherigen Sekretärinnen. 10 | 2020

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg Leitung | Luisa Heislbetz | Büro Pfarramt Bellach | 032 618 03 66 | luisa.heislbetz@pfarrei-bellach.ch Leitender Priester | Hans Zünd | Büro Pfarramt Oberdorf | 079 519 22 36 | hans.zuend@so.kath.ch Pfarreiseelsorger | Gilbert Schuppli | Büro Langendorf | 032 621 17 16 | g.schuppli@so.kath.ch Katechetin RPI | Renate Wyss | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | renate.wyss@so.kath.ch Katechet in Praxisstelle | Davide Bordenca | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | davidexyz@gmail.com Sekretariat | Sabine Gammenthaler | Büro Bellach | 032 618 10 49 | sabine.gammenthaler@pfarrei-bellach.ch

Schwester Pia hat einen neuen Beruf

Firmlager: vom Glück im Unglück

Schwester Pia ist 94 – normalerweise hat man da keinen Beruf mehr. Bei Schwester Pia ist das anders.

Die Spannung war gross. Der Coronavirus breitete sich immer mehr aus und die Frage stellte sich: Werden wir ins Firmlager gehen können oder etwa nicht? Am Freitag, 13. März, um 13.00 Uhr, besammelten wir uns und warteten noch auf die angekündigten Neuigkeiten des Bundesrats, dann folgte ein letzter Anruf bei der Hotline und zu guter Letzt nahm alles seinen normalen Lauf und wir starteten mit unseren Bussen nach Vétroz ins Wallis. Und siehe da, plötzlich im Lötschbergtunnel, ein grosser Jubel bei den Firmanden: «Ab Montag haben wir keine Schule mehr!» und gleichzeitig aus einer anderen Ecke: «Wir freuen uns umso mehr aufs Lager!» So hat der 13. bei den Jugendlichen und auch bei uns positive Gefühle hinterlassen.

Schwester Pia hatte schon viele Berufe. Sie war Handarbeitslehrerin, Sakristanin, Hostienbäckerin, wahrscheinlich auch Klosterpförtnerin, Mitarbeiterin in der Klosterküche und anderes. All das kann sie nun nicht mehr machen, einiges schon viele Jahre nicht mehr. Sie hat Schwierigkeiten beim Gehen und andere, versteckte Gebrechen. Und doch hat sie nun, wie sie selber sagt, einen neuen Beruf: Sie betet für die Menschen, die das Gebet brauchen, für die, die selber nicht beten können. Die Begebenheit, bei der Schwester Pia von ihrem neuen Beruf erzählte, war vor etwa zwei Jahren. Ich bin immer noch beeindruckt davon. Ich denke, wer so denkt und redet wie Schwester Pia, hat vor allem eine Berufung. Solange sie auf der Erde ist, braucht Gott sie und sie stellt sich in den Dienst. Das klingt für viele Menschen heute ziemlich altmodisch, aber ich versichere Ihnen, Schwester Pia ist glücklich, dass Gott sie zu etwas gebrauchen kann, dass sie für andere da sein kann. Sie hat ein sinnvolles Leben. Wer im hohen Alter, trotz eigener Hilfsbedürftigkeit, noch fragt: was kann ich für andere tun, weiss, dass das Leben nicht vergeblich ist. Im Moment haben viele Menschen neue Berufe: Daheim, als Lehrer/-innen, als Rund-um die-Uhr-Betreuer/-innen für die Kinder, als Botengänger/-innen für ältere Menschen, als Telefonseelsorger/-innen im Freundes- und Bekanntenkreis … Dass wir die Zeit der Einschränkungen bisher so gut meistern, verdanken wir der Phantasie und Einsatzbereitschaft vieler. Natürlich kommen Eltern an ihre Grenzen, wird es auch einmal zu eng in der Wohnung. Aber auch sie wissen: Es ist nicht vergeblich. Und auch bei denen, die sich besonders engagieren, merke ich etwas von der Zufriedenheit von Schwester Pia: Es tut gut, für andere da sein zu können. Auch die Tätigkeit der Kirchen hat sich in den letzten Wochen stark verändert. Zuerst kommt mir alles in den Sinn, was nicht möglich war: Karwoche und Ostern ohne Pfarreigottesdienste, keine Besuche bei kranken und betagten Menschen, die Auflagen für die Beerdigungen. Also mussten auch wir nicht gerade den Beruf wechseln, aber doch unsere Tätigkeiten anpassen und neue Wege suchen: Skype-Gottesdienst im Altersheim Oberdorf, Onlinekontakte mit Kindern und Jugendlichen, Religionsunterricht über Arbeitsblätter, Miniosterfeiern im kleinen Kreis, damit in den Kirchen gesegnete Osterkerzen und Taufwasser bereit sind, «Lieferservice» für Palmzweige und Osterkerzen nach Hause. Was sonst unsere Arbeit wesentlich ausmacht, die direkte Begegnung mit Menschen, da mussten wir uns ganz zurückhalten. An dieser Stelle gebe ich deshalb gern weiter, was ich wirklich bei jedem Anruf bei einer betagten Person als Antwort auf meine Frage bekam, ob er/sie etwas brauche: Es ist gut für mich gesorgt, meine Kinder, Enkel, Nachbarn … sorgen für mich. Da haben viele, im Kirchenjargon, ihre Berufung erkannt. Denn Berufung ist, das Notwendige zu tun. Normalerweise ist der Gut-Hirt-Sonntag, der vierte Sonntag nach Ostern, der Sonntag der kirchlichen Berufe. Er hat dieses Jahr das Motto «Wachsen». Dieses Jahr gibt es keine Gottesdienste zu diesem Anliegen. Dafür ist ganz vieles gewachsen, gibt es die gelebten neuen Berufe und Berufungen. Was wollen wir mehr? Luisa Heislbetz

PS. Schwester Pia war nicht lange in ihrem neuen Beruf tätig. Wenige Wochen nach dem Gespräch ist sie gestorben. Oder übt sie ihren Beruf jetzt, in der Ewigkeit, erst recht aus?

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Gemeinsam Ziele erreichen «Miteinander Lebensziele erreichen!» war unser Lagermotto. Im Jugendalter kommt ja bekanntlich viel Bewegung ins Leben der Jugendlichen, denn viele Veränderungen prägen die Zeit des Erwachsen- und Mündigwerdens. Auch Lebensenergie und -drang sind im Überfluss vorhanden. Da können wir Älteren zwar nicht immer mithalten, aber wir wollten aus unseren Erfahrungen den Firmanden ein paar Impulse vermitteln, wie sie diesen inneren Lebensdrang sinnvoll für das persönliche Leben und der Mitwelt einsetzen können und sie auch für den göttlichen Geist sensibilisieren, der auf dem Etappenziel zur Firmung eine erfahrbare Kraftquelle sein kann. Pastoralraum-Gemeinschaft intensiver erfahren Inspiriert und voller Tatendrang haben die Jugendlichen in den verschiedenen Ateliers und Angeboten mitgemacht. Mit Kopf, Hand und Herz haben sie sich eingesetzt und überlegt, wie sie gemeinsam kreativ, leidenschaftlich und verantwortungsbewusst leben können. Gleichzeitig konnten sie neue Kontakte, Kameradund Freundschaften mit den Kollegen/-innen im Pastoralraum knüpfen. Bei den Jugendlichen kommt dieses überpfarreiliche Zusammenwachsen gut an. Viele kennen sich bereits aus den Schulen, Vereinen und Freizeitaktivitäten und unsere Firmkurse wollen diese Beziehungen zusätzlich fördern. Warten auf die Zielankunft Firmung Im geglückten Lager haben wir zwar eine weitere Etappe auf unserem Firmweg erreicht. Aber noch fehlt uns eine wichtige Zielankunft: Die gemeinsame Feier der Firmung, die am 6. Juni geplant war. Leider müssen wir uns noch etwas gedulden, weil im Moment zu viele Ungewissheiten eine definitive Entscheidung verunmöglichen. Voraussichtlich werden wir einen neuen Termin im August finden. Jedenfalls sind wir mit den Firmanden und Eltern im Kontakt und hoffen, dass wir miteinander eine gute Lösung finden werden. Denn was gibt es Schöneres, als nach einer Durst­strecke wieder eine gemeinsame Quelle der Freude zu finden. Wir grüssen alle herzlich, Gilbert Schuppli und Cornelia Binzegger

Impressionen der Firmanden Wir haben bei schönstem Wetter drei aufregende Lagertage im traumhaften Unterwallis erlebt. Abenteuerliche Erlebnisse wie die Nachtwanderung mit Outdoor-Fondue am Lagerfeuer, abwechslungsreiche Ateliers und ein Ausflug nach Sion, wo wir die Stadt und ihre beiden Wahrzeichen besichtigen konnten. Zudem haben wir interessante Kontakte mit Kollegen und Kolleginnen geknüpft und in den Teams Kamerad- und Freundschaften gepflegt. Beim Morgenjogging wurde wir zwar alle wachgerüttelt, aber umso intensiver liessen wir die Lagertage mit einem unterhaltsamen bunten Abend und einer Andacht ausklingen. Wir danken dem jungen Leiterteam und dem «Spitzenkoch» Daniel Kilchenmann für seine feinen Mahlzeiten sowie Gilbert Schuppli und Cornelia Binzegger, die uns ein unvergessliches Lager ermöglicht haben. Alexander, Dario, Chayenne, Sofia


Pfarrei Bellach

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Selzach

Pfarramt Dreifaltigkeit | Friedhofstrasse 5 | 032 618 10 49 | kath.pfarramt@pfarrei-bellach.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler Öffnungszeiten | MI 8.00–11.30 Uhr | FR 14.00 –17.30 Uhr Seelsorge Alterszentrum Leuenmatt | Béatrice Fessler-Roth | 032 351 40 22 Sakristanin | Tanja Pürro | 076 582 16 26

Gottesdienste Bis am 10. Mai sind öffentliche Gottesdienste untersagt. Ob und mit welchen Auflagen die nachstehenden Gottesdienste gefeiert werden können, hängt vom Beschluss des Bundesrats am 30. April ab. Mittwoch, 13. Mai, 19.00 Uhr Maiandacht beim Chappeli Haag Wir feiern in freier Natur und schöner Umgebung GTsind alle Maiandacht. Dazu ESA herzlich eingeladen. ABG Die Maiandacht findet bei jeder Witterung statt. Sonntag, 17. Mai, 09.30 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Jahrzeit: Elsa Ducommun-von Büren. Kollekte: Noch offen. Ministranten nach Plan. Mittwoch, 20. Mai, 19.00 Uhr Christi Himmelfahrt Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Samstag, 23. Mai, 19.00 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Kollekte: Mediensonntag. Ministranten nach Plan.

Mitteilungen Unsere Verstorbenen Am 15. April starb Ottilia Müller, wohnhaft gewesen an der Allmendgasse 20, im 87. Lebensjahr. Möge Gott ihr das ewige Leben schenken. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Absage WEG-Feiern Die WEG-Feiern vom 9. und 10. Mai sind abgesagt. Absage Abenteuerlandgottesdienst Das geplante Abenteuerland vom 17. Mai in Langendorf muss leider auch abgesagt werden. Heimosterkerzen Die Heimosterkerzen waren dieses Jahr schnell «ausverkauft». Wir bitten alle, die leer ausgegangen sind, um Entschuldigung. Nun ist aber Nachschub eingetroffen und die Kerzen können gegen einen

Unkostenbeitrag von Fr. 10.– wieder in der Kirche bezogen werden. Blocknachmittage Religionsunterricht Am Freitag, 15. Mai, finden verschiedene Blocknachmittage im Rahmen der 2. Säule statt. Mai: Marienmonat Wie vieles andere kommen dieses Jahr auch die verschiedenen Marien-Feiern im Mai zu kurz. Die langjährige Bellacher Wallfahrt nach Oberdorf am Vorabend von Christi Himmelfahrt müssen wir absagen (da in Oberdorf zurzeit die Wallfahrtskirche renoviert wird, ist es vielleicht nicht ganz so schlimm …). Zum Glück haben wir eine eindrucksvolle Marien­statue in unserer Kirche. Die Marienverehrung ist eine alte kirchliche Tradition. Gerade die beliebten Marienlieder sind deshalb meist alte Lieder. Eines, das sich lohnte, neu zu lernen und miteinander zu singen, ist im Kirchengesangbuch, KG 762, wie im «rise up». Wir hätten es gern ins Repertoire der im Pastoralraum vertrauten Lieder aufgenommen. Vermutlich bleibt uns dieses Jahr nur, den Text zu meditieren: Gottes Lob wandert und Erde darf hören. Einst sang Maria, sie jubelte Antwort. Wir stehn im Echo Der Botschaft vom Leben: Den Herrn preist meine Seele. Ich freue mich, dass er mein Retter ist. Der Hohe schaut die Niedrigen an. Halleluja. Scharen von Schwestern und Brüdern im Glauben singen, was damals Maria gesungen, als ihr geschah, wie der Engel versprochen: Den Herrn preist meine Seele. Ich freue mich, dass er mein Retter ist. Die Stolzen stürzt er endlich vom Thron. Halleluja. Wunder der Wunder: für uns wirst du Mensch, Herr! Lass doch das Lied, das Maria uns lehrte, Brücke der Freude sein, die uns zu die führt: Den Herrn preist meine Seele. Ich freue mich, dass er mein Retter ist. Er denkt an uns, hilft, Israel auf, Halleluja.

Pfarramt Maria Himmelfahrt | Dorfstrasse 35 | 032 641 10 50 | pfarramt.selzach@besonet.ch Sekretariat | Jacqueline Zuber | Öffnungszeiten | DI Vormittag | FR Vormittag Sakristane | Daniel Kilchenmann | 079 959 29 18 | Jarina Thiviathasan | Kapelle Altreu | 078 673 86 35

Gottesdienste

Mitteilungen

Bis 10. Mai sind öffentliche Gottesdienste weiterhin untersagt. Ob und mit welchen Auflagen die nachstehenden Gottesdienste gefeiert werden können, hängt vom Beschluss des Bundesrates am 30. April ab.

Todesfälle Am 19. April 2020 starb Georges «Johnny» Droz, geb. 25. September 1944, zuletzt wohnhaft gewesen an der Mühleraingasse 4a. Möge unser Schöpfer ihn im ewigen Frieden aufnehmen und die Angehörigen trösten.

Die anstehenden Jahrzeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Besten Dank für das Verständnis. Donnerstag, 14. Mai, 09.00 Uhr Frauengottesdienst Freitag, 15. Mai, 15.15 Uhr Altersheim Baumgarten, Bettlach Gottesdienst Samstag, 16. Mai, 19.00 Uhr Wortgottesdienst Kollekte: Karwochenopfer nach­ holen. Donnerstag, 21. Mai, 09.30 Uhr Auffahrt Eucharistiefeier Dreissigster von Johnny Droz. Kollekte: Fastenopfer nachholen. Freitag, 22. Mai, 15.15 Uhr Altersheim Baumgarten, Bettlach Gottesdienst Samstag, 23. Mai, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Kollekte: Mediensonntag.

Krankensalbung Donnerstag, 7. Mai Dieser fällt leider aus! Verabschiedung Lektorin Nina Bläsi Nina Bläsi wird ab den Sommer­ ferien nicht mehr als Lektorin zur Verfügung stehen. Wir danken Nina ganz herzlich für ihre Einsätze bei uns in der Pfarrei. Falls ihr euch vorstellen könnt, auch als Lektorin oder Lektor vorne in der Kirche zu stehen, würde uns dies sehr freuen. Sie dürfen sich gerne im Pfarramt, bei Jacqueline Zuber oder beim Sakristan Daniel Kilchenmann melden. Café Schänzli Montag, 18. Mai Wird abgesagt! Maiandachten bei Chappeli Haag Mittwoch, 13., 20. und 27. Mai Werden leider alle abgesagt! Zusammen mit den Bettlacher Katholikinnen und Katholiken feiern wir dieses Jahr KEINE Maiandachten im Haag.

Ausdauer ist edler als Stärke, und Geduld edler als Schönheit. John Ruskin, britischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker, Sozialphilosoph, * 1819, † 1900

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg Pfarrei Maria Himmelfahrt | Oberdorf

Pfarrei Langendorf

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Kirchgasse 7 | 032 622 29 60 | oberdorf@so.kath.ch Sakristan | Josef Lang | 032 530 34 47 | 079 422 21 32 Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 14.00–17.30 Uhr | FR 8.30–11.30 Uhr

Pfarrei Langendorf Stöcklimattstrasse 22 | 032 623 32 94 | langendorf@so.kath.ch

Gottesdienste

Gottesdienste

Kircheninnenrenovation / Regelung: Kaplanei: Sonntags- und Festtagsgottesdienste. Michaelskapelle: Werktagsgottesdienste und Rosenkranzgebete. (Ausnahmen werden publiziert)

Die Renovation hat begonnen Die Kirche Oberdorf ist leer, die Bänke und Böden sind abgedeckt, das «beweg­ liche Inventar» ausgelagert und eingelagert. Der Tabernakel mit dem Allerheiligsten, Schriftenstände, Kerzen und Kerzli haben ihren Platz in der Michaelskapelle gefunden. Die Michaelskapelle ist als Wallfahrts­ kapelle gestaltet, sodass Oberdorf auch während der Renovationszeit als Wallfahrtsort erhalten bleibt und Pilger und Betende aus nah und fern willkommen sind.

Bis 10. Mai sind öffentliche Gottesdienste untersagt. Ob und mit welchen Auflagen die nachstehenden Gottesdienste gefeiert werden können, hängt vom Beschluss des Bundesrats ab. Dienstag, 12. Mai 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 15. Mai, 18.30 Uhr, Rosenkranzgebet 19.15 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 17. Mai 10.45 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Christen im Hl. Land. 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet

Auch Maria ist da, als Wander-Maria einer Gebetsgruppe, Kopie vom Wall­fahrtsort Mariabildstein. Hier können während der kommenden Monate Gebete und Anliegen der Besucher/-innen vorgebracht und Kerzli angezündet werden. Michael und die Viren

Mitteilungen Muttertagsgruss Die Sonne erwärmt von aussen, wenn das Wetter klar ist. Die Freude erwärmt von innen, auch bei trübem Wetter. Die Liebe erwärmt zu jeder Zeit. Lebensweisheit aus China

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Samstag, 16. Mai, 17.45 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Guido und Margrit Christ-Schweingruber, Paula Hirschi-Bargetzi, Willy Uebelhartvon Dach, Josef und Elisa Maria Huwiler-Stalder Kollekte: Fastenopfer.

Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Christi Himmelfahrt Ökum. Gottesdienst in der kath. Kirche Kollekte: Christen im Hl. Land. Das Altarbild mit dem Erzengel Michael erinnert daran, dass die Kirche Oberdorf ursprünglich dem hl. Michael geweiht war. Michael heisst ja «Wer ist wie Gott?». In einer Zeit, in der man meint, alles im Griff zu haben und über alles bestimmen zu können und ein unsichtbarer kleiner Virus, der nicht einmal ein Lebewesen, sondern nur eine Nukleinsäure von der Grösse eines zehntausendstel Millimeters ist, die ganze Welt zum Zittern bringt, tut es uns gut, diese Frage immer wieder zu stellen: Wer ist wie Gott? Haben wir uns nicht selbst zu Göttern gemacht, als Herren der Schöpfung, die so tun als hätten sie alles erschaffen und meinen, Gott nicht zu brauchen? Und derweil haben wir die einfachsten Dinge der Natur noch nicht verstanden. Und wir beginnen zu fragen: Warum und wozu gibt es überhaupt Viren? Was sollen die in unserer Welt? Was haben sie in den Hunder­ ten von Millionen Jahren der Evolution bewirkt? Und wir fragen: Was bewirkt das Coronavirus heute, nicht nur biologisch durch Auslösung von Krankheiten, sondern gesellschaftlich, indem es Angst und eine weltweite Rezession der Wirtschaft auslöst und trotz des Sicherheitsabstandes von zwei Metern und des Versammlungsverbots die Menschen einander näher bringt? So tut es uns gut, in der Michaelskapelle in Ehrfurcht und Demut zu beten, um zur Ruhe, zu uns selber zu kommen, uns Gott anzuvertrauen und so kreativ und frohen Mutes das Beste aus der Situation zu gewinnen. Bis zur Lockerung der Corona-Vorschriften müssen wir zwei Meter Abstand halten und es können nur wenige Stühle besetzt werden. Danach bietet die Kapelle Sitzplätze für etwa 35 Personen. Mittlerweile wird auch die Bühne in der Kaplanei als sakraler Raum vorbereitet. Er wird ab Anfang Mai für die Sonntagsgottesdienste bereit sein. Die Gestaltung wird eine freudige Überraschung auslösen und zum Gebet und Feiern einladen. Bei dieser Gelegenheit danken wir unserem Sakristan Josef Lang und seinen getreuen Helfern und Helferinnen für das schöpferische Engagement bei den Umstellungen und Vorbereitungen. Hans Zünd

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Freitag, 15. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier

Mittwoch, 20. Mai, 10.30 Uhr Skype-Gottesdienst im Ischimatt

Mittwoch, 20. Mai Skype-Gottesdienst im Bellevue mit Hans Zünd

Freitag, 22. Mai, 19.15 Uhr Eucharistiefeier

Montag, 11. Mai 09.15 Uhr, Rosenkranzgebet 09.45 Uhr, Musikalisches Gebet

Montag, 18. Mai 09.15 Uhr, Rosenkranzgebet 09.45 Uhr, Musikalisches Gebet

Dienstag, 19. Mai 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier

Donnerstag, 21. Mai, 10.45 Uhr Christi Himmelfahrt Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfer.

Im Moment sind öffentliche Gottesdienste untersagt. Ob und mit welchen Auflagen die nachstehenden Gottesdienste gefeiert werden können, hängt vom Beschluss des Bundesrats ab.

Freitag, 22. Mai, 09.00 Uhr Eucharistiefeier

Mitteilungen Ökum. Gottesdienst an Christi Himmelfahrt Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Katholische Kirche Zum Zeitpunkt der Drucklegung des «Kirchenblatt» sind wir nicht sicher, ob ab dem 11. Mai Gottesdienste stattfinden dürfen. Falls es der Bundesrat erlaubt, sind alle herzlich zum traditionellen Gottesdienst an Christi Himmelfahrt in unserem ökumenischen Kirchenzentrum einge­laden.


Pfarrei St. German I Lommiswil Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 8.30–11.30 Uhr | DO 8.30–11.30 Uhr Reservation Pfarrsaal | Hanny Fürholz | 032 623 24 40 Sakristan | Hong Su Phan | 032 510 31 47

Pfarrei St. German | Kirchweg 1B | 032 641 25 09 | lommiswil@so.kath.ch Sekretariat | Katrin Flury-Meyer Öffnungszeiten | DI 8.00–11.00 Uhr | DO 13.30–17.30 Uhr Sakristane | Edi Flury | 032 641 22 66 | Gertrud Eberhard | 032 618 10 41

Zum Gedenken Verstorben sind: Am 3. April Frau Greti Uhlmann-Bieler, geb. 25.3.1929, wohnhaft gewesen im Ischimatt. Am 5. April Herr Giancarlo Willi, geb. 20.2.1956, wohnhaft gewesen im Discherheim. Gott nehme sie auf in sein Licht und seinen ewigen Frieden. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Gottesdienste

Gedanken für die Seele Gott ist nicht gekommen, um das Leiden zu beseitigen, nicht einmal dafür, um es zu erklären. Er ist gekommen, um es mit seiner Gegenwart zu erfüllen. Paul Claudel

Getrennt und doch zusammen! Für uns Menschen sind Beziehungen wichtig. Wir brauchen ein Du, jemanden, mit dem wir uns austauschen können. Welches Glück haben wir, dass es moderne Kommunikationsmöglichkeiten gibt. Wer von uns hat in den letzten Wochen nicht einen Videoanruf getätigt oder eine neue Chatgruppe gebildet? So manche Familienkonferenz wird virtuell abgehalten. Aber auch die gute, alte Methode des Briefes oder Kartenschreiben wird wiederentdeckt. Blickt man in die Gärten, fällt einem auf, die Bänke, Stühle und Tische stehen nicht eng zusammen, sondern in zwei Metern Abstand. Damit wir uns mit Freunden und Familie doch noch treffen können und dabei den Abstand und die Einhaltung der Hygienevorschriften nicht vergessen. Die getrennten Stühle stehen auf einmal nicht für etwas oder jemanden, den man auf Abstand halten möchte, weil man ihn nicht mag oder eben ausschliessen möchte. Sie stehen für die Fürsorge und das Verantwortlichsein für andere. Die getrennten Stühle stehen für die Zuneigung zueinander – getrennt sein und doch zusammen. Wir brauchen äusserliche Signale. Wie oft ist es mir in letzter Zeit ergangen, dass ich jemanden gerne in den Arm genommen hätte, um mich mit ihm/ihr zu freuen oder ihn/sie zu trösten? Vielleicht ergeht es euch auch so? Dann denke ich wieder an einen Muttertag, vor einigen Jahren. Es geschah während eines Gottesdienstes. Ich hörte gerade das Evangelium und mir wurde bewusst, dass meine Mutter genau den gleichen Text hörte und obwohl wir Hunderte Kilometer getrennt sind, war sie mir in diesen Moment ganz nah. Obwohl wir heute einander nicht umarmen und gemeinsam feiern können, sind wir uns einander nah. Denn wir sind nicht nur durch unsere Herzen oder die modernen Kommunikationsmöglichkeiten, sondern auch durch Jesus Christus miteinander verbunden. So wünsche ich euch allen einen besonderen Muttertag. Renate Wyss

Bis am 10. Mai sind öffentliche Gottesdienste untersagt. Ob und mit welchen Auflagen die nachstehenden Gottesdienste gefeiert werden können, hängt vom Beschluss des Bundesrats am 30. April ab.

Sonntag, 24. Mai, 09.30 Uhr Eucharistiefeier Kollekte: Für die Arbeit der Kirche in den Medien.

Jeden Montag, 19.00 Uhr Anbetung in der Kirche

Mitteilungen

Sonntag, 17. Mai, 09.30 Uhr Eucharistiefeier Kollekte: Schwanger wir helfen.

Unter Vorbehalt der Weisungen des Bundesrats finden Anlässe im Pfarreiheim statt.

Mittwoch, 20. Mai, 17.45 Uhr Vorabend Christi Himmelfahrt Eucharistiefeier Kollekte: Christen im Hl. Land.

Konfessionelles Fenster Dienstag, 19. Mai, 13.00 Uhr Konfessionelle Fenster der 1. und 2. Klasse im Pfarreiheim.

Mama, was heisst Vergebung und Versöhnung? Wie kommst du drauf? – Im Religionsunterricht sind wir jetzt bei der Versöhnung. – Schauen wir Beispiele an. Letzte Woche, als du wütend warst, hast du mir ein ganz böses Wort nachgerufen, das mich im Innern sehr verletzt hat. – Ja, Mama, ich weiss. Bist du mir böse? – In meinem Herzen habe ich dir längst vergeben. Du bist doch mein Kind. Ich habe dich doch gern. Ich möchte ja nur das Beste für dich. Beschäftigt es dich? – Ja, manchmal auch beim Einschlafen. Ich möchte, ich hätte es nicht gesagt. – Tut es dir leid? – Ja, Mama, danke, dass du mir vergeben hast. – Jetzt sind wir versöhnt. Jetzt können wir einander wieder ganz offen und herzlich begegnen. Und du, Bub, hast du auch schon vergeben müssen? – Gestern in der Schule hat die Lehrerin eine schwierige Aufgabe gegeben und ich konnte sie lösen und war sehr stolz. Doch als ich mich meldete, hat sie den Jan drangenommen. Ich bin wütend über sie. – Hast du den Eindruck, sie hat dich ungerecht behandelt? – (denkt nach). Jan meldet sich sonst nicht so viel. Aber ich hätte doch so gern … – Und du gibst deiner Lehrerin Schuld, dass du wütend bist? – (Schweigt) Ich war halt eifersüchtig. – Also musst du nicht der Lehrerin vergeben, sondern dir selber vergeben? – Ja, ich möchte mich in Zukunft freuen, wenn die Lehrerin gut ist mit anderen und sie gut sind in der Schule. Aber mit dem Sascha habe ich Probleme. Immer wieder rempelt er mich an und tut mir etwas zleid. Gestern hat er mir den Schulsack weggerissen und alle Hefte ausgestreut. – Das ist ja richtig böse. Warum macht er das wohl? – Er ist halt immer ein Aussenseiter und will sich so wichtigmachen. Und er hat auch Mühe in der Schule. – Was könnte ihm helfen, dass er besser aufgenommen wird und dass er ein besserer Schüler wird? – Ich spreche einmal darüber mit meinem Freund. – Siehst du, jetzt hast du Sascha schon vergeben; denn du möchtest ja etwas Gutes für ihn. Vielleicht findet ihr eine Gelegenheit, mit ihm zu sprechen oder ihn einzuladen. Dann mag er einsehen, dass ihr es gut mit ihm meint und es kann zu einer Versöhnung und zum Frieden kommen. Vergebung geschieht aus Liebe, von sich aus, ohne dass der Schuldige um Vergebung bittet. Wie kann das geschehen? Der Auferstandene Jesus Christus haucht seine Jünger an und sagt: Empfanget den Heiligen Geist. Denen ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben. Joh 20,22. Es ist der Geist Gottes, der mit der Liebe Gottes in uns einzieht, damit wir nur das Eine wollen, was Gott will: alles zum Leben entfalten, was er geschaffen hat und Freude haben, wenn sich Leben entfaltet, so wie Mama mit ihrem Kind. Und so den inneren Frieden finden. Versöhnung ist ein Wechselspiel zwischen dem Kind, das sich schuldig weiss und Mama, die ihm vergibt und es ihm sagt. Bei der Versöhnung geht es um Beziehung; Versöhnung schafft Gemeinschaft um der Liebe willen. Hans Zünd 10 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pastoralraumpfarrer ad interim | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Gemeindeleiter | Thomas Faas | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch Seelsorge-Team | Paul Rutz | Rosa Tirler | Petra Raber Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Sandra Schläfli | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pawaost@pfarrei-zuchwil.ch | Alfons Frei | 4556 Aeschi | 062 961 11 68 | pfarramt.aeschi.so@bluewin.ch Kirchgemeinde-Präsidien-Kommission | Vorsitz Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Ostern – keine «Eintagsfliege» Wir sind in der zweiten Hälfte der Osterzeit und diese dauert bis Pfingsten im Lauf des Kirchenjahres. Und Ostern ist eine gewichtige Angelegenheit. Es geht bei der Auferstehung Jesu auch um die zentrale christliche Frage, wie es ist mit dem Menschen, wenn er stirbt. Vor Monatsfrist wurde der emeritierte Papst Benedikt / Joseph Ratzinger, 93 Jahre alt. Unterdessen ist er ein gebrechlicher Greis. «Jung» bleiben seine theologischen Schriften. Es sind inspirierende Glaubenstexte. Zum Beispiel das Buch «Einführung in das Christentum», erstmalig erschienen 1968, seither paarmal neu aufgelegt, z. B. beim Kösel-Verlag München, ISBN 978-3-466-20455-7. Tun wir einen Blick ins zweite Kapitel des erwähnten Buches, unter Punkt vier, «Auferstehung von den Toten». Der Verfasser fragt sich, wie das sei mit der Liebe. «Liebe fordert Unendlichkeit, Unzerstörbarkeit …» Aber wie ist es mit dem Menschen und seiner irdischen Endlichkeit? Und mit seiner Sehnsucht nach Liebe und Beständigkeit? Joseph Ratzinger schreibt: «Zwei Wege sind vor allem versucht worden. Zunächst das Fortleben in den eigenen Kindern: Von daher kommt es, dass Ehelosigkeit und Kinderlosigkeit bei Naturvölkern als der furchtbarste Fluch gilt; sie bedeuten hoffnungslosen Untergang, endgültigen Tod. Umgekehrt bietet die grösstmögliche Kinderzahl zugleich die grösstmögliche Chance des Überlebens, Hoffnung auf Unsterblichkeit und so den eigentlichen Segen, den der Mensch erhoffen kann. Ein anderer Weg tut sich auf, wenn der Mensch entdeckt, dass er in seinen Kindern doch nur sehr uneigentlich fortbesteht; er wünscht, dass mehr von ihm selbst bleibe. So flieht er in die Idee des Ruhms, der wirklich ihn selbst unsterblich machen soll, wenn er im Gedächtnis der anderen alle Zeiten hindurch weiterlebt. Aber auch dieser zweite Versuch des Menschen, sich Unsterblichkeit durch das Sein-im-anderen selbst zu verschaffen, scheitert nicht weniger als der erste: Was bleibt, ist nicht das Selbst, sondern nur ein Echo, ein Schatten. Und so ist die selbstgeschaffene Unsterblichkeit wirklich nur … mehr Nichtsein als Sein. Das Ungenügen beider Wege gründet darin, dass der andere, der in ein Sein nach meinem Tode festhält, gar nicht dieses Sein selbst, sondern eben nur sein Nachhall zu tragen vermag; es gründet noch mehr darin, dass auch der andere selbst, dem ich meinen Fortbestand gleichsam anvertraut habe, nicht stehen wird – auch er zerfällt. – Das führt uns zum nächsten Schritt. Wir haben bisher gesehen, dass der Mensch für sich selbst keinen Bestand hat und folglich nur im anderen stehen kann, dass er aber im anderen immer nur schattenhaft ist und wieder nicht endgültig, weil auch er zerfällt. Wenn es so ist, dann könnte nur EINER wahrhaft Halt geben: derjenige, der IST, der nicht wird und vergeht, sondern mitten im Werden und im Vorübergang bleibt: der Gott der Lebendigen, der nicht nur den Schatten und das Echo meines Seins hält, dessen Gedanken nicht blosse Nachbilder des Wirklichen sind. Ich selbst bin sein Gedanke, der gleichsam ursprünglicher mich selbst setzt, als ich in mir bin; sein Gedanke ist nicht der nachträgliche Schatten, sondern die Ursprungskraft meines Seins. In ihm kann ich nicht nur als Schatten stehen, sondern in ihm bin ich in Wahrheit näher bei mir, als wenn ich bloss bei mir zu sein versuche.» Bei der Lektüre dieser Zeilen in der Osterzeit ist mir das Gebet in den Sinn gekommen, welches der selbstlose Gottsucher Niklaus von Flüe, genannt Bruder Klaus, gebetet hat: «Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu Eigen dir.» Die Betrachtung des Gekreuzigten und der Glaube an den auferstandenen Jesus Christus hat ihn ganz erfüllt. Niklaus von Flüe galt und gilt nach seinem Tod als ein Mensch, der daheim in der Ewigkeit Gottes ist. Das ist vielmehr, als ihm an zeitlicher Anerkennung und Gedächtnis in der Schweizer Geschichte entgegengebracht wurde. Es ist jenes nicht Um-sich-selbst-Kreisen. Wer Gott in sein Leben lässt, wird von der Dimension des Ewigen, der Auferstehung erfüllt – gross und weit und schön – von Gott, der Liebe ist (vgl. 1 Joh 4,16). Pfarrer Beat Kaufmann

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Pfarreien Luterbach-Derendingen Gemeindeleiter | Thomas Faas

Gottesdienste LUTERBACH Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und in den Pfarreiräumlichkeiten fallen in unserem Bistum aus.

DERENDINGEN Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und in den Pfarreiräumlichkeiten fallen in unserem Bistum aus.

Zum Zeitpunkt des Abgabetermins wissen wir noch nicht, ab wann öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können.

Zum Zeitpunkt des Abgabetermins wissen wir noch nicht, ab wann öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können.

Falls Gottesdienste ab dem 11. Mai möglich sind, finden diese wie folgt statt:

Falls Gottesdienste ab dem 11. Mai möglich sind, finden diese wie folgt statt:

Dienstag, 12. Mai, 07.30 Uhr Morgengebet

Sonntag, 17. Mai 6. Sonntag der Osterzeit 09.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Paul Rutz Kollekte: Kant. Mütterhilfe. 16.00 Uhr, Gottesdienst der AlbanerMission

Donnerstag, 14. Mai, 07.30 Uhr Morgengebet Sonntag, 17. Mai 6. Sonntag der Osterzeit 11.00 Uhr, Eucharistiefeier mit Paul Rutz Gedächtnis: Monika Sutter-Fluri. Türkollekte: Amnesty International, Bern. 15.45 Uhr, Gottesdienst der tamilischen Mission Dienstag, 19. Mai, 07.30 Uhr Morgengebet Dienstag, 19. Mai, 10.00 Uhr Zentrum Tharad Wortgottesdienst mit Thomas Faas Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr Christi Himmelfahrt Kirche St. Josef Ökumenischer Wortgottesdienst mit Thomas Faas und Rolf Weber Türkollekte: Ökumenisches Projekt. Sonntag, 24. Mai, 11.00 Uhr 7. Sonntag der Osterzeit Wortgottesdienst mit Thomas Faas Türkollekte: Mediensonntag – Für die Arbeit der Kirche in den Medien.

Dienstag, 19. Mai, 10.00 Uhr Zentrum Tharad Wortgottesdienst mit Thomas Faas Donnerstag, 21. Mai, 09.30 Uhr Christi Himmelfahrt In unserer Herz-Jesu Kirche! Wortgottesdienst mit Stipe Brzovic Kollekte: Mediensonntag – Für die Arbeit der Kirche in den Medien. Sonntag, 24. Mai, 09.30 Uhr 7. Sonntag der Osterzeit Wortgottesdienst mit Thomas Faas Kollekte: Mediensonntag – Für die Arbeit der Kirche in den Medien.

Jahrzeitmessen und Gedächtnisse In diesen Wochen, während denen keine Gottesdienste erlaubt waren und sind, fiel oder fällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitmesse oder eine Gedächtnismesse für Ihre Verstorbenen aus. Beten Sie im Gedanken an Ihre Verstorbenen. Das kann ein Vater unser oder ein Gegrüsst seist du, Maria sein oder ein anderes, auch ein frei formuliertes Gebet.


Pfarrei St. Josef | Luterbach

Pfarrei Herz-Jesu | Derendingen

Pfarramt | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch | Gemeindeleitung | Thomas Faas Sekretariat | Pascale Barrière | 032 682 21 45 | Bürozeiten | MO 13.30–15.30 Uhr | DI 7.45–9.45 Uhr | DO 15.30–17.30 Uhr | FR 7.45–9.45 Uhr | Notfall-Nr. | 079 654 22 20 Sakristanin | Eva Graf | 032 682 23 27 | graf-schwaller@bluewin.ch Pfarreiheim-Reservationen | Thomas Bärtschi | 032 681 01 37 ab 17.30 Uhr Katechetinnen | Emma Wyss | 032 637 23 50 | Judith Zoller | 032 682 10 04

Mitteilungen

Wenn dies alles vorüber ist

Frauengemeinschaft

Wenn dies alles vorüber ist, mögen wir nie wieder als selbstverständlich erachten:

Jubiläumsanlass 100 Jahre Frauen­ gemeinschaft Aufgrund der besonderen Situation konnte der JubiläumsGottesdienst in diesem Jahr leider nicht gefeiert werden und wird auf das nächste Jahr verschoben. Vereinsversammlung 2020 Auch die diesjährige Vereinsversammlung fällt leider ins Wasser. Die Vereinsversammlung wird im nächsten Jahr gebührend gefeiert. Anlässe Alle Anlässe sind bis auf Weiteres abgesagt. Der Vorstand wird die Mitglieder rechtzeitig über die Wiederaufnahme der Anlässe informieren. Die Mitglieder wurden über diese Veränderungen des Programmes bereits schriftlich informiert. Wir wünschen den Mitgliedern alles Gute und hoffen, dass alle gesund bleiben. Wir freuen uns, euch bei einem gemütlichen Anlass schon bald wieder zu sehen.

Den Handschlag mit einem Fremden; volle Regale im Supermarkt; Gespräche mit Nachbarn; ein überfülltes Theater; Freitag abends ausgehen; den Geschmack des Abendmahls; den Routine-Besuch beim Arzt; das morgendliche Chaos, wenn die Kinder zur Schule müssen, Kaffee mit einer Freundin; die Gesänge im Stadion; einen langweiligen Dienstag; das Leben selbst. Wenn dies alles endet, mögen wir feststellen, dass wir etwas mehr so geworden sind, wie wir sein wollten, wie wir sein sollten, wie wir hoffen, sein zu können.

Pfarramt | Hauptstrasse 51 | 032 682 20 53 | kath.pfarramt.derendingen@bluewin.ch Gemeindeleitung | Thomas Faas | 032 682 21 45 Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Pascale Barrière | Tel. 032 682 20 53 | Bürozeiten | MO 8.00 –11.00 Uhr | DI 14.00 –17.00 Uhr | DO 8.00 –11.00 Uhr Sakristanin | Esther Friedli | 079 488 73 42 Betreuung Kapelle Allerheiligen und Betreuung Pfarrheim Widlimatt | Doris Rölli | 079 317 59 70 | doris.roelli@gawnet.ch

Mitteilungen Kirchliche Fachstelle Jugend So guet! – Wettbewerb Was mich glücklich macht in dieser Zeit! Corona prägt zurzeit unseren Alltag. Vielleicht leuchtet aber trotz aller Unsicherheit und vielem Verzicht immer mal wieder ein Licht auf … und du entdeckst ein kleines Stück Glück.

Was gibt uns Kraft? Was gibt uns Halt? Woran erfreuen wir uns? Wo ist Licht in der Dunkelheit? Wo können wir tanken? Was ist einfach «So guet»? Schick uns ein Bild, ein Foto, einen Text, einen Film davon! Mitmachen können alle Personen ab der 1. Primarklasse, die im Kanton Solothurn wohnen. Die Teilnahmebedingungen und weitere Details zum Wettbewerb findest du auf www.juse-so.ch.

Glück

Und mögen wir auf diese Weise besser zueinander sein, weil wir das Schlimmste überstanden haben. Herkunft unbekannt Übersetzung: Daniel Müller Thor

Vorstand Frauengemeinschaft

Kirchliche Fachstelle Jugend So guet! – Wettbewerb Was mich glücklich macht in dieser Zeit! Corona prägt zurzeit unseren Alltag. Vielleicht leuchtet aber trotz aller Unsicherheit und vielem Verzicht immer mal wieder ein Licht auf … und du entdeckst ein kleines Stück Glück. Schick uns ein Bild, ein Foto, einen Text, einen Film davon! Mitmachen können alle Personen ab der 1. Primarklasse, die im Kanton Solothurn wohnen.

Glück ist gar nicht mal so selten, Glück wird überall beschert, vieles kann als Glück uns gelten, was das Leben uns so lehrt. Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht, Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht. Glück ist Regen, wenn es heiss ist, Glück ist Sonne nach dem Guss, Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst, Glück ist auch ein lieber Gruss. Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weisser Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand. Glück ist eine stille Stunde, Glück ist auch ein gutes Buch, Glück ist Spass in froher Runde, Glück ist freundlicher Besuch. Glück ist niemals ortsgebunden, Glück kennt keine Jahreszeit, Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut. Verfasser unbekannt

Die Teilnahmebedingungen und weitere Details zum Wettbewerb findest du auf www.juse-so.ch. 10 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Anna | Aeschi

Pfarreien Deitingen-Subingen

Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Pfarreisekretariat | Luzernstrasse 14 | 4556 Aeschi | Alfons M. Frei | 079 455 66 81 | pfarramt.aeschi.so@bluewin.ch | www.annapfarrei.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Sakristanenteam | Alfons M. Frei | 079 455 66 81 Stv | Thomas Thut | 076 482 42 07 Kirchgemeindepräsidentin | Yvonne Gasser De Silvestri | 062 961 51 57

Gottesdienste Liebe Pfarreiangehörige Unsere Kirche ist fürs persönliche Gebet von 08.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Sollten öffentliche Gottesdienste wieder möglich werden, können Sie sich aktuell via Computer informieren: • www.pawa-ost.ch oder • www.annapfarrei.ch (Aeschi) oder • www.deitingen.ch (unter Kirchgemeinde) oder • www. subingen.ch (unter Leben/Wohnen – Kirchen). Wem dies nicht möglich ist, soll doch einfach zum Telefon greifen und sich beim Pfarramt oder bei den Seelsorgenden direkt erkundigen. Siehe auch «Daheim beten – Gottesdienste via Medien» unter Deitingen-Subingen.

Mitteilungen Leben im Ausnahmezustand Was ist für Sie in dieser CoronaAusnahmesituation die grösste Herausforderung? Für Personen über 65 Jahren gehört dazu sicher die Aufforderung des Bundesrats, möglichst zu Hause zu bleiben und physische Kontakte zu vermeiden. Diese sinnvolle Massnahme reduziert für die «Risikogruppe» der Senioren die Gefahr, sich mit Covid-19 zu infizieren, erhöht aber auch das Risiko der Verein­ samung. Deshalb haben wir bei den über 70-jährigen Personen unserer Pfarrei telefonisch nachgefragt, wie es ihnen aktuell geht und wie sie durch diese anspruchsvolle Zeit kommen. In diesen Gesprächen hat sich gezeigt, dass es den meisten älteren Menschen unserer Pfarrei auf gute, bewundernswerte Weise gelungen ist, sich mit diesem Ausnahmezustand zu arrangieren und sich entsprechend zu organisieren.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten vielfach auch Familienangehörige oder Nachbarn, die sich mit um das Wohl älterer Menschen kümmern. Diese gelebte Solidarität ist mehr als nur ein positiver Nebeneffekt der Corona-Krise. Sie zeigt, welche Werte unsere Gesellschaft bestimmen. Wahrscheinlich wurde dem Schutz der Schwächeren weltweit noch nie so viel Bedeutung beigemessen wie in diesen Tagen. Auch wenn wir in der Schweiz den Peak der Pandemie anscheinend erreicht haben, werden deren Folgen unseren Alltag noch länger beeinflussen. Deshalb steht auch das Angebot, dass wir weiterhin für Sie da sind. Wenn Sie ein Gespräch wünschen – besonders, wenn wir Sie bisher telefonisch noch nicht erreicht haben – melden Sie sich bitte (siehe Kontaktdaten oben). Wer ein Gespräch ohne Voranmeldung wünscht, kann einfach zu diesen Zeiten in die Kirche kommen: Mo, 18.05., 10.00–12.00 Uhr Di, 26.05., 15.00–17.00 Uhr Bleiben Sie gesund und in österlicher Freude über das Leben. Petra Raber, Pfarreiseelsorgerin

Heimgegangen

aus unserer Pfarreigemeinschaft: Cäsar Lüthi, Hüniken. Martha Stampfli-Misteli, Etziken. Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.

Pfarrer | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08

Gottesdienste Liebe Pfarreiangehörige Sollten während der Gültigkeitsdauer der vorliegenden «Kirchenblatt»-Ausgabe öffentliche Gottesdienste möglich werden, können Sie sich aktuell via Computer informieren unter: www.pawa-ost.ch oder www.annapfarrei.ch (Aeschi) oder www.deitingen.ch (unter Kirchgemeinde) oder www.subingen.ch (unter Leben/ Wohnen – Kirchen) – wem dies nicht möglich ist, soll doch einfach zum Telefon greifen und sich beim Pfarramt oder bei den Seelsorgenden direkt erkundigen. Ausserdem werden die Gottesdienste in den Kirchen angeschlagen.

Daheim beten – Gottesdienste via Medien «Radio Maria» www.radiomaria.ch sendet täglich Gottesdienste; siehe auch www.vaticannews.va / und www.ewtn.de (Messe aus dem Kölner Dom). Vorschläge für Gebete und Betrachtungen stellt das Kloster Einsiedeln zur Verfügung unter www.kloster-einsiedeln.ch und www.liturgie.ch, weiter www.bistumsg-live.ch (Gottesdienste aus dem Dom von St. Gallen) oder www.youtube.com (Roger Brunner, Vikar, eingeben, Di und Fr, 21.00 Uhr) sowie www.kath-solothurn.ch (Sonntagsmesse) oder www.kloster-disentis.ch (bei «Gottesdienstordnung» anklicken).

10 | 2020

Wie keine andere Jahreszeit deutet der Frühling auf das neu entstehende Leben in der Natur hin. Das Totgeglaubte wird wiedergeboren, wärmende Sonnenstrahlen, bunte Blumen, duftende Wiesen und jubilierende Vögel beglücken unsere Sinne, Lebensfreude überall. Den Aufbruch und die Kraft in der Natur geniessen wir in der momentan schwierigen Coronazeit umso mehr. Der Frühlings­ monat Mai, auch «Wonnemonat» genannt, ist auch der Marien­ monat. Maria, die Mutter Jesu, ist vielen Frauen ein Vorbild. Maria hat zu Gottes Wegen JA gesagt, sie hat Jesus auf seinem Lebensweg in Höhen und Tiefen begleitet. Maria hat Ängste ausgestanden, sie wusste, was Flucht und Verfolgung bedeuten. Sie hat den Kreuzweg und Tod Jesu mitgelitten. Maria hat aber auch mutig vertraut und gehofft. Sie hat das Leben in allen Facetten gekannt und Jesus über alle Schwierigkeiten und über den Tod hinaus die Treue gehalten. Maria mit ihrem unermüdlichen Engagement für das Leben ist uns auch heute noch Vorbild. Mit ihr dürfen auch wir unser Leben immer wieder mit unseren Ängsten, Sorgen und Sehnsüchten vor Gott bringen. Marianne Schreier, Katechetin

Muttertagsgebete Gott segne euch Mütter und Väter mit Liebe und Weisheit, mit offenen Herzen und grossem Verstand, dass ihr euren Kindern das Leben zeigt. Gott segne euch Töchter und Söhne mit Neugier und Vertrauen, mit offenen Augen und Ohren, mit weitem Blick für die Zukunft, auf dass ihr Leben in Fülle habt. Gott segne euch alle mit der Fröhlichkeit des Lachens, mit der Buntheit des Lebens, jetzt und in Zukunft. Amen Quelle unbekannt

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Gedanken zum Marienmonat Mai

Gott, du schützt uns wie eine Mutter, liebst uns wie eine Freundin, schenkst uns Weisheit und Er­kenntnis, Segne unseren Weg, schenke uns Kraft, schenke uns Freundinnen, schenke uns Träume! Gott schenke Frauen und Kindern, allen Menschen und der ganzen Schöpfung: Begeisterung, Solidarität und Frieden. Amen Gebet nach Christa Mathies


Pfarrei Maria Himmelfahrt | Deitingen

Pfarrei St. Urs und Viktor | Subingen

Pfarramt | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 16 06 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Nadia Cardaci | MI und DO 9.00–11.00 Uhr | sekretariat@pfarrei-deitingen.ch Kirchgemeindepräsidentin | Daniela Flury-Kofmel | 032 614 19 96

Pfarramt | Luzernstrasse 49 | 4553 Subingen | 032 614 40 81 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-subingen.ch Seelsorgerin | Rosa Tirler | 032 614 40 81 | seelsorgerin@pfarramt-subingen.ch Pfarreisekretärin | Manuela Bachmann | MI 9.45–11.30 Uhr | sekretariat@pfarramt-subingen.ch Kirchgemeindepräsident | Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Mitteilungen

Mitteilungen

Frauengemeinschaft Leider müssen wir aufgrund der momentanen Situation weitere Anlässe unseres Jahresprogramms streichen. Abgesagt sind: die Maiandacht, der Pastaplausch, der Vortrag über «Food Waste» und die Führung durch die Kebag. Leider wurde auch der Festgottesdienst vom Sonntag, 28. Juni in der Klosterkirche Mariastein anlässlich des Jubiläums «100 Jahre Katholischer Frauenbund Solothurn» um ein Jahr verschoben. «Aufgeschoben ist nicht aufgehoben» – in diesem Sinne hoffen wir unsere Anlässe zu einem späteren Zeitpunkt wieder anbieten zu können. Wir wünschen allen Frauen eine segensreiche Zeit mit wohlwollenden, solidarischen Erfahrungen in dieser schwierigen Zeit. Marianne Schreier, Präses der Frauengemeinschaft

Beobachtungen und Eindrücke Von wohlwollenden, solidarischen Erfahrungen habe ich in den vergangenen fünf Wochen in vielen Gesprächen gehört. Ich bin berührt, wie gut Nachbarschaftshilfe funktioniert. Es beeindruckt mich, wie viele Menschen sich trotz der sehr schwierigen und andauernden, nicht abschätzbaren Situation immer wieder an kleinen Dingen des Alltags freuen können. Verständlich sind aber auch erdrückende Momente, die einem verzweifeln lassen. Es ist so, dass der Kopf zwar viel begreifen kann, aber das Herz eine andere Sprache spricht. Versuchen wir uns weiterhin an geschenkten Dingen des Alltags zu freuen, schenken wir unseren Mitmenschen zwischendurch ein Zeichen der Zuwendung, sei es mit einem spontanen Telefonanruf oder mit einer anderen kleinen Geste und werden so zum Segen für andere. Leben wir im Vertrauen und in der Hoffnung, dass Gott alles zum Guten wenden wird. Marianne Schreier, Katechetin

Trotzdem! Trotzdem scheint die Sonne streichelt der Frühling die Seele geben Gespräche Kraft erleichtert Freundlichkeit das Herz verbinden Spiele versinken wir in Tagträumen singt die Hoffnung das Lied vom Leben! Trotzdem erklingt Musik verbindet Gebet wird Solidarität gelebt ist die Liebe stärker singt die Hoffnung das Lied vom Leben! Trotzdem!

Seniorinnen und Senioren Mittagstische und Seniorennachmittage Dienstag, 26. Mai, und Dienstag, 30. Juni: beide ABGESAGT. Die Mittagstische und die Nachmittage für Seniorinnen und Senioren im Mai und im Juni dieses Jahres können leider auch nicht stattfinden. Für ein Wiedersehen in froher Runde brauchen wir noch Geduld. Wir wünschen allen weiterhin guten Mut, Zuversicht und trotz allem eine gesegnete, gute Zeit!

Heim-Osterkerzen

Antoniuskapelle Bis zum Ausbruch der Pandemie ist die Renovation der Antonius­ kapelle gut und planmässig vorangekommen. Nun gibt es Verzögerungen. Darum, und weil noch unsicher ist, wieweit die schrittweise Lockerung der Massnahmen des Bundes grösseres Beisammensein ermöglicht, muss das auf den Antoniustag, 13. Juni, geplante Einsegnungsfest verschoben werden. Der Verschiebetermin kann im Moment noch nicht festgelegt werden.

Rechnungsgemeindeversammlung Die auf den 3. Juni vorgesehene Rechnungsversammlung der Kirchgemeinde wird verschoben. Als Verschiebedatum wird Mittwoch, 1. Juli, 19.30 Uhr, in Aussicht gestellt.

Gemeinsame Mitteilung Beichtgelegenheit Jeweils Donnerstagabend, 19.00–19.45 Uhr in der Subinger Kirche, (Sakristei). Für individuellen Beichttermin: 032 614 06 08 (Pfarrer)

Nach wie vor sind in unserer Kirche kleine Osterkerzen für zu Hause bereitgestellt. Interessierte dürfen sich dort bedienen. Falls Sie wünschen, dass Ihnen eine solche Heim-Osterkerze nach Hause gebracht wird, melden Sie sich bitte bei Rosa Tirler: 079 631 80 86.

Am Telefon In den letzten Wochen war ich sehr häufig am Telefon – vor allem mit älteren Menschen aus der Pfarrei Subingen, ganz Ohr für deren Anliegen, Sorgen und auch Freuden in dieser speziellen Zeit. In Stichworten gebe ich sinngemäss etwas von dem wieder, was ich immer wieder zu hören bekam: «mir/uns geht es gut» – «ich bin sehr dankbar für die Unterstützung durch meine Kinder/Nachbarn/ Bekannte» – «man ist nicht allein, es trifft alle» – «das alles gibt mir sehr zu

denken» – «welche Lehren sollen wir aus alldem ziehen?» – «manchmal fällt mir fast die Decke auf den Kopf» – «wir vermissen unsere Enkelkinder und Kinder» – «wir halten uns an die Vorschriften» – «hoffentlich geht das alles bald vorbei» – «ich bin viel draussen, mache jeden Tag einen Spaziergang» – «ich habe Freude an der Natur und an sonstigen kleinen Aufmunterungen». Gerne werde ich auch weiterhin fleissig den Telefonhörer in die Hand nehmen und freue mich, wenn dies für die eine oder den anderen von Ihnen eine Aufmunterung ist. Rosa Tirler, Pfarreiseelsorgerin

Was hilft uns in dieser anspruchsvollen Zeit? In dieser Zeit des Ausnahmezustandes sind die meisten von uns sehr gefordert: Wir hatten und haben grosse Herausforderungen und viel Schwieriges zu meistern. Es stellt sich die Frage, was uns dabei hilft. Viele Menschen haben nützliche Strategien entwickelt. Zum Beispiel: • regelmässige Spaziergänge • Rituale, die Struktur geben • Humor, trotz allem. Und Sie persönlich: Wie machen Sie es? Haben auch Sie Techniken und Wege gefunden, um den aussergewöhnlichen Alltag gut zu gestalten? Gerne möchten wir gute Ideen und Anregungen sammeln und laden Sie dazu ein, uns Ihre selbst erprobten Strategien mitzuteilen. Via Mail an seelsorgerin@ pfarramt-subingen.ch oder per Telefon an 079 631 80 86 (Rosa Tirler), per Post an eines der drei Pfarrämter von Subingen, Deitingen und Aeschi (Postadresse) oder auf den dafür vorbereiteten Zetteln in den drei Pfarrkirchen (bitte Stift zum Schreiben selbst mitbringen). Wir sind gespannt auf Ihre Empfehlungen, die wir gerne aufgreifen und weitergeben. Schon jetzt danken wir Ihnen für Ihr Mitmachen! Rosa Tirler, Pfarreiseelsorgerin

10 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Martin | Zuchwil | www.pfarrei-zuchwil.ch Pfarramt | Hauptstrasse 32 | 032 685 32 82 | st.martin@pfarrei-zuchwil.ch Kaplan | em. Domherr Paul Rutz | 032 621 13 10 Sekretariat | Daniela Blumenthal & Sandra Schläfli | Bürozeiten im Pfarramt | MO 14.00 –16.00 Uhr | DI und DO 9.00–11.00 Uhr | 032 685 32 82 | sekretariat@pfarrei-zuchwil.ch Umgebungs- + Pfarreiheimwartung | Gjevalin und Tereza Frrokaj | 079 272 67 46 | Reservation Pfarreiheim | Bitte per E-Mail oder telefonisch über das Sekretariat Kirchgemeindepräsident | Michael Vescovi | 078 658 33 55

Gottesdienste

Mitteilungen

Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten fallen in unserem Bistum aus. Aktuelle Informationen finden Sie immer auf unserer Homepage.

Absage Einsetzungsfeier Die Einsetzungsfeier von Pfarrer Valentine Koledoye am 14. Mai 2020 als Bischofsvikar wird provisorisch auf den 21. August verschoben.

Sollten ab dem 10. Mai öffentliche Gottesdienste möglich sein, können Sie sich aktuell via unserer Homepage informieren. Ebenso werden wir den Telefonbeantworter mit den aktuellen Gottesdiensten besprechen.

Unsere Verstorbenen Der Lebenskreis hat sich geschlossen am: 11. April von Nerina Baumann 20. April von Margaritha Schnider 24. April von Ludwig Heinzl. Gott schenke den lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Wir wünschen einen schönen Muttertag und Gottes reichen Segen!

Kollekten 1. Quartal 2020 5. Januar 6.–12. Januar 13.–18. Januar 19. Januar 20.–26. Januar 27. Jan.–2. Febr. 3.–9. Februar 10.–16. Februar 15. Februar 17.–23. Februar 24. Febr.–1. März 2.–8. März 9.–15. März 16.–22. März

Epiphanieopfer für Kirchenrestaurationen SOFO Solidaritätsfonds für Mutter und Kind Winterhilfe Solothurn Ural-Kosaken-Chor Regionale Caritas-Stellen Solothurnisches Studentenpatronat Kollegium St-Charles in Pruntrut Diöz. Kirchenopfer für die Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie Vokalensemble Voskresenije Malteser Orden Schweiz Bedürfnisse in der eigenen Pfarrei Solidaritätsfonds für Mutter und Kind Diöz. Kirchenopfer für die Arbeit in den diöz. Räten und Kommissionen Ministranten der Pfarrei Zuchwil

Kollekten von Beerdigungen: Alzheimervereinigung Kanton Solothurn Bürgerspital Solothurn, Schwester Verena Caritas Schweiz, Familien in Not Teresa Lädeli, Solothurn

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

480.50 384.85 185.20 314.70 216.25 252.75 211.00 244.85

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

171.25 297.45 502.95 215.95 153.65

Fr. 61.95 Fr. 270.00 Fr. 1401.86 Fr. 143.75 Fr. 291.25

Ein herzlicher Gruss in die Heimat

Liebe Pfarreiangehörige Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht. Nach meinen Abstechern in den fernen Osten (Frauenfeld, Schaffhausen) führt mich der Weg im August wieder zurück in meinen Heimatkanton. Ich – und erst recht mein familiäres Umfeld – freuen sich sehr, dass ich vom Bischof wieder ein bisschen näher in meine Heimat gerückt werde. Aufgewachsen bin ich am anderen Ende des Kantons – genauer in Niedergösgen – auf dem elterlichen Bauernhof. Das ländliche Umfeld hat mich sehr geprägt, aber ebenso die Offenheit verschiedener Studienrichtungen, die ich im Laufe meiner Ausbildung verfolgt habe. Theologie habe ich in Fribourg und in Frankfurt studiert; vor allem der letzte Studienort, verbunden mit der ignatianischen Spiritualität, hat mein priesterliches Selbstverständnis geformt und geklärt. Feuer gefangen für die Pastoral habe ich aber schon viel früher: als Ministrant in Niedergösgen, als Präsident des Pfarreirates und als Jugendarbeiter in Frauenfeld. Es gab viele wichtige Puzzleteile in meinem Leben, die sich auf wunderbare Weise zusammenfügten und deren Vollendung ich der Vorsehung Gottes anvertraue. Momentan fahre ich noch zweigleisig: nämlich mit Engagement und Hingabe als Vikar im Pastoralraum Schaffhausen-Reiat, dem ich vieles verdanke, und mit ersten Gedanken bereits bei der Pfarrstelle in Zuchwil. Denn die Vorfreude ist gross, mein Mensch-, Christ- und Priestersein in die Pfarrei St. Martin einzubringen und Sie alle in Ihren je eigenen Lebenswegen und -realitäten begleiten zu dürfen. Ein grosses Anliegen sind mir sowohl das wertschätzende Miteinander mit den Freiwilligen, den verschiedenen Gruppierungen und den Mitarbeitenden, als auch der direkte Draht zu den Jugendlichen und Familien. Ich werde mein Bestes tun, auch wenn ich sicher nicht allem gerecht werden kann. Umso mehr danke ich schon jetzt für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, besonders auch von meinem Vorgänger Valentine Koledoye, als auch von Kaplan Paul Rutz. Liebe Pfarreiangehörige, noch ist Zuchwil ein unbeschriebenes Blatt für mich. Deshalb freue ich mich sehr, gemeinsam mit Ihnen viele Seiten zu füllen! Ich hoffe, es darf ein längeres Kapitel werden, bei dem ich am Schluss sagen kann: «Ich habe ein Stück Heimat gefunden.» Mit herzlichen Grüssen aus Schaffhausen Pascal Eng

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern recht herzlich!

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Pfarrei St. Klemenz | Bettlach | www.stklemenz.ch Gemeindeleitung | vakant | pfarramt@stklemenz.ch Seelsorgerin | Renata Sury-Daumüller | Sägereiweg 6 | 2544 Bettlach | 032 645 43 19 Priesterliche Dienste | Joseph Kalamba | Grenchen Sakristan und Abwart | Cäsar Bischof | 078 717 55 20 Sekretariat | Franziska Leimer | DI und DO 14.00–17.00 Uhr | 032 645 18 79 | franziska.leimer@stklemenz.ch

Gottesdienste Die ausserordentlichen Mass­ nahmen des Bundesrats bleiben bis zum 11. Mai bestehen. Wenn es die Lage dann erlaubt, werden ab diesem Zeitpunkt die Schulen wieder geöffnet und eventuell wird wieder Religionsunterricht abgehal­ ten. Geplante Gottesdienste können eventuell nach einer weiteren Lockerung ab 8. Juni wieder abgehalten werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie über die Medien oder finden diese auf der Website www.stklemenz.ch. Es finden weiterhin noch keine Gottesdienste statt. Die Kirche bleibt für das persönliche Gebet offen.

Mitteilungen Pfarreisekretariat Für dringende Fälle ist das Pfarreisekretariat zu den gewohn­ ten Zeiten wieder geöffnet. Bitte Hygiene- und Abstandsregelungen beachten. Öffnungszeiten: Dienstag- und Donnerstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr Mediensonntag 23./24. Mai Da zurzeit keine Gottesdienste abgehalten werden, können Sie direkt eine Spende auf folgendes Konto überweisen. Mediensonntag der kath. Kirche, Raiffeisenbank Sense-Oberland, Dorfplatz 7, 1735 Giffers. IBAN CH34 8080 8002 9922 2163 9 Vermerk «Mediensonntag».

Kinderrätsel

So guet! rb

we e b t t e W Was mich glücklich macht in dieser Zeit!

Corona prägt zur Zeit unseren Alltag. Vielleicht leuchtet aber trotz aller Unsicherheit und vielem Verzicht immer mal wieder ein Licht auf... und du entdeckst ein kleines Stück Glück. Schick du uns ein Bild, ein Foto, einen Text,..., einen Film davon! Wir veröffentlichen die Ergebnisse auf www.juse-so.ch und verlosen pro Kategorie einen mit deinen Freunden gefüllten Kinosaal. Damit du, sobald erlaubt, wieder mit richtig vielen Leuten gemeinsam etwas unternehmen kannst! Als 2. und 3. Preise gibt es Gesellschaftsspiele zu gewinnen. Kategorien: 1. - 6. Klasse, 13 - 19 Jahre, 19 Jahre+ Eingabeschluss: 3. Juni 2020 Per Whatsapp an 079 313 98 61 oder an sekretariat@juse-so.ch, oder per Post mit Alters-, Telefon- und Adressangabe Mitmachen können alle Menschen die im Kanton Solothurn wohnen ab der 1. Primarklasse. Eine Jury wird die Eingaben anschauen und die jeweiligen Gewinner bestimmen. Jede Person kann nur einen Preis gewinnen und wir brauchen unbedingt deine Adresse, um mit dir Kontakt aufzunehmen, falls du gewinnst. Die Teilnahmebedingungen und weitere Details zum Wettbewerb findest du auf www.juse-so.ch. Kontakt juse-so | kirchliche Fachstelle Jugend Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten 062 286 08 08 | sekretariat@juse-so.ch

Muttertag, Sonntag, 10. Mai

Abgesagte Termine Maiandachten Mittwoch, 13., 20. und 27. Mai Senioren Mai-Ausflug Mittwoch, 27. Mai Frauezmorge Donnerstag, 28. Mai Mittagsclub Mittwoch, 3. Juni Jass- und Spielnachmittag Mittwoch, 3. Juni

Wegen dem Coronavirus muss der Muttertag nicht ins Wasser fallen. Ideen, seine Mutter am Muttertag zu überraschen: • Liebevolles selbst gestaltetes Bild, Herz aus Salzteig, ausge­ maltes Mandala, Plakat oder Transparent mit einem Gruss der Dankbarkeit usw. sind Geschenke, die zu Herzen gehen, vorgängig erstellt werden und vor dem Fenster oder der Haustüre überbracht werden

können. Selbstverständlich ist zusätzlich erlaubt, mit entspre­ chendem Abstand, ein musikali­ sches Ständchen zu bringen. • Blumen oder Pralinen gehören zum Muttertag. Man kann die Blumen oder Pralinen einfach online bestellen und mit einem persönlichen Grusstext liefern lassen. • Der Mutter können der Dank und die Wertschätzung auch mit einem Plakat oder Transparent gezeigt werden. • Per Videotelefonie kann man sein Dankeschön persönlich ausdrücken und übermitteln. Bitte nicht vergessen: Alle Gesten der Dankbarkeit und das «daran denken» freut jede Mama. 10 | 2020

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Pfarrei St. Eusebius | Grenchen Pfarrhaus und Sekretariat | Lindenstrasse 16 | 2540 Grenchen | 032 653 12 33 | pfarramt@kathgrenchen.ch | www.kathgrenchen.ch Öffnungszeiten | MO und FR 8.30–11.30 Uhr | DI–DO 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.30 Uhr | in den Schulferien nachmittags geschlossen Pfarreileitung | vakant | Pfarradministrator | Joseph Kalamba | pfarramt@kathgrenchen.ch Pfarreikoordinatorin und Pfarreiseelsorgerin | Gudula Metzel | pfarramt@kathgrenchen.ch Religionspädagogin | Eleni Kalogera Katechetinnen | Daniela Varrin | Ana Castillo | Carole Crivelli | Franca Droz | Monica Hossli (HPS) Sekretariat | Ruth Barreaux | Cristina Caruso Sakristan und Betreuung Eusebiushof | Alfio und Claudia Grasso | 076 559 37 68 Missione Italiana | Don Saverio Viola | 032 622 15 17 | Misión Española | Don Marcelo Ingrisani | 032 323 54 08 Kirchgemeindeverwaltung | Präsident | Alfred Kilchenmann | Verwalterin | Daniela von Büren | Robert Luterbacher-Strasse 3 | 2540 Grenchen | 032 653 12 40 | verwaltung@kathgrenchen.ch

Gottesdienste Die ausserordentlichen Massnahmen des Bundesrats bleiben voraussicht­ lich bis zum 8. Juni bestehen. Ab diesem Datum können hoffentlich wieder Gottesdienste gefeiert werden. Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage und jeden Donnerstag im Grenchner Stadt­ anzeiger.

Mitteilungen

Eiserne Hochzeit Am 13. Mai 1955 geheiratet haben Herr und Frau Alphons und Doris Fleury-Triebold, Hofweg 8.

In der Baustelle die Auferstehung begreifen

Goldene Hochzeit Am 15. Mai 1970 geheiratet haben Herr und Frau Anita und Kilian Knuchel, Schlachthausstrasse 21. Am 22. Mai 1970 geheiratet haben Herr und Frau Anton und Hana GmürKolecek, Rebgasse 77.

Seit Wochen ist unser Kirchplatz eine Baustelle. Es wird abgerissen, gebohrt, Lärm und Staub gemacht. Eine schwere und grosse Arbeit ist es, bis alles so ist, wie es sein sollte, neu und schön. In diesen Wochen spüren wir besonders fest, wie sehr auch unser Leben eine Baustelle ist. Ständig sind wir daran etwas abzubrechen, damit wieder etwas schön und neu werden kann. Wir bauen an unserem Leben und merken dabei, wie schwer es ist, etwas neu zu machen, mit wieviel Arbeit und Dreck verbunden. Oft denken wir, wir hätten alles im Griff. Doch Erkrankungen zeigen, dass das nicht stimmt. Fehlgegangene Entscheidungen ebenso. Die Illusion ohne Gott Leben zu wollen auch. Wie sehr lähmen uns die Egoismen, unsere eigenen und die der anderen. Auch Menschen, welche die Wahrheit verdrehen, ist man machtlos ausgeliefert. Da kommen wir schnell an unsere Grenzen und merken, wir haben das alles nicht im Griff.

Wir gratulieren allen Jubilarinnen und Jubilaren ganz herzlich zu ihrem Fest und wünschen Gottes Segen.

Frauenforum Maiandacht, 14. Mai Wegen der ausserordentlichen Situation muss die Maiandacht leider ausfallen. Wir möchten auf diesem Weg alle Frauen herzlich grüssen und ihnen in dieser ungewöhnlichen Zeit viel Durchhaltewillen wünschen.

Senioren-Ausflug Mittwoch, 27. Mai Kann leider dieses Jahr nicht stattfinden.

Ökumene Gottesdienste in den Alterszentren Bis auf weiteres finden in den Alterszentren keine Gottesdienste statt.

Gratulationen 97. Geburtstag Am 13. Mai: Frau Katharina ZauggPerren, AZ Baumgarten, Bettlach. 90. Geburtstage Am 12. Mai: Frau Erika Heimann, Alterszentrum Lohn-Ammannsegg. Am 21. Mai: Herr Walter SchottHochweber, AZ Sunnepark.

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Mittagstisch für Senioren Donnerstag, 14. Mai Abgesagt.

50 Tage lang feierten früher die Christinnen und Christen Ostern. Sie sangen immer wieder das österliche Halleluja. Trotz ihrer Sorgen sangen sie. Gegen die Drangsal fanden sie Trost. Für das Menschwerden sangen sie und die vielen Möglichkeiten, die uns Gott gibt. Auch wir können das heute. Inmitten der Baustelle unseres Lebens können wir das Halleluja singen oder ein stilles Gebet sprechen. Ostern will alles schön und neu machen. Wir dürfen in Berührung kommen mit dem Weg, den Jesus gegangen ist, seinem Auferstehungsweg. Was abgebrochen ist und dreckig lassen wir hinter uns. Wir können aufstehen und die Erstarrung hinter uns lassen. Maria, die Gottesmutter, wusste darum. Unsere Ehre gilt ihr besonders in diesen Maiwochen, auch wenn wir in diesem Jahr keine öffentlichen Maiandachten feiern können. Ausserdem bleibt im Moment die Eusebiuskirche noch geschlossen. Darum empfehle ich Ihnen: Gehen Sie zu einer unserer schönen Kapellen. Sie finden dort viele Bilder für das Geheimnis der Auferstehung: das Kreuz, das Osterlicht, das heilige Brot, einen Engel, Christus den Sieger über Leben und Tod, und vieles mehr. Machen wir uns auf für das wahre Leben. Lassen wir die österliche Botschaft in unsere Psyche, in unser Leben einströmen. Denn es gibt das Unvorhersehbare, das Unvorstellbare, das Wunder der Auferstehung. Es wird schön werden, was die Bauarbeiter rund um die Kirche und Taufkapelle für uns erstellen. Wir können uns freuen. Gudula Metzel, Pfarreiseelsorgerin


Muttertag

Unsere Kapellen

Fast alles ist dieses Jahr anders als sonst. Der Muttertag, den wir immer am 2. Sonntag im Mai (dieses Jahr am 10. Mai) feiern, bleibt aber. Hier die Worte von Papst Franziskus, mit denen er im 2019 den Müttern gratulierte: «In vielen Ländern wird heute der Muttertag gefeiert», wandte sich der Papst an die Gläubigen auf dem Petersplatz. «Ich möchte allen Müttern einen herzlichen Gruss übermitteln und ihnen für ihre wertvolle Arbeit bei der Erziehung von Kindern und dem Schutz des Wertes der Familie danken. Einen Applaus für die Mütter, alle Mütter! Wir erinnern uns auch an die Mütter, die vom Himmel auf uns herabblicken und weiterhin mit dem Gebet über uns wachen. Unsere Gedanken gehen auch an unsere himmlische Mutter, die wir am 13. Mai unter dem Namen Maria von Fatima feiern werden. Wir vertrauen uns ihr an, um unseren Weg mit Freude und Grosszügigkeit fortzusetzen.»

Allerheiligenkapelle • Öffnungszeiten ab Mai bis 1. November: jeden Samstag von 13.30–16.00 Uhr (in diesem Jahr erst ab voraussichtlich Juni bis 1. November) • Von November bis Ende April bleibt die Kapelle geschlossen. • Gottesdienste: Samstag Anfang Mai zur Saisoneröffnung, Maria Himmelfahrt 15. August • Sakristanendienst: Heinz Brotschi

Josefskapelle, Tunnelstrasse • Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats findet um 09.00 Uhr ein Wortgottesdienst statt. • Sonst bleibt die Kapelle ge­ schlossen. • Sakristanendienst: Alfio Grasso

Seniorenferien Samstag, 29. August bis Samstag, 5. September 2020 Alle Seniorinnen und Senioren der Römisch-katholischen Pfarrei St. Eusebius und der Reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach sind herzlich eingeladen, eine Woche gemeinsame Ferien in Urnäsch im Hotel Krone zu verbringen. Geniessen Sie das Appenzellerland mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und das fröhliche Beisammensein. Alle Zimmer sind mit Bad/WC, TV/Radio, Telefon ausgestattet. Wir buchen Halbpension, damit genügend Zeit für Ausflüge in die nähere Umgebung bleibt.

Preis für Halbpension Einzelzimmer: Preis für Halbpension Doppelzimmer:

Nikolauskapelle in Staad • Öffnungszeiten bei schönem Wetter: jeden Tag von 10.00– 18.00 Uhr • Bei schlechtem Wetter bleibt die Kapelle geschlossen. • Gottesdienste: an einem Samstag in der Fastenzeit, Ostermontag, Samstag um den 6. Dezember (Patrozinium), Stephanstag 26. Dezember • Sakristanendienst: Margrit und Werner Weingartner

Taufkapelle (bei der Kirche) • Mitten im Baulärm ist dort das Gebet eine besondere spirituelle Übung. Täglich ist sie geöffnet und ausserdem ist in dieser besonde­ ren Zeit von 14.00–16.00 Uhr die Seelsorge für Sie da. • Sakristanendienst: Alfio Grasso

CHF 980.00 pro Person (für 7 Nächte und Reisekosten) CHF 870.00 pro Person (für 7 Nächte und Reisekosten)

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.kathgrenchen.ch Anmeldungen bis neu Montag, 25. Mai, schriftlich ans Pfarramt. Ob dieser Anlass dann auch wirklich durchgeführt werden kann, können wir wegen der ausserordentlichen Massnahmen zur Corona-Pandemie zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Hoffen wir das Beste. 10 | 2020

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jugend@paris

2020 | 10

CÉLINE HOOG

10. – 23. MAI

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130

ADRESSÄNDERUNGEN sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Der Inhalt des Pfarreiteils (Seiten 9 – 31) liegt in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien.

IN DIE WELT GEWORFEN Paris ist ein Fest fürs Leben – so betitelt Ernest Hemingway seine autobiogra­f ische Schrift, in der er sein Leben in Paris in den 1920er-Jahren beschreibt. Seine Schrift ist ein Loblied an die Stadt der Lichter, Paris ist eben nicht nur eine Stadt – Paris ist ein Lebensgefühl. Ungefähr 100 Jahre früher beschreibt der französische Schriftsteller Balzac Paris als einen veritablen Ozean, den man aus­loten und bemessen kann, so viel man will, und dennoch wird es unmöglich sein, jemals herauszufinden, wie tief er ist.

AZA 4500 Solothurn Post CH AG

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Irgendwo zwischen den grossen Erwartungen an die Einzigartigkeit dieses Festes und dem gleichzeitigen Respekt vor einem riesigen unbekannten Ozean, befinde ich mich, als ich nach fünf Semestern Philosophiestudium einen Schritt in eine neue Richtung mache: ein Austauschsemester an der Universität Sorbonne in Paris. Es sind die Namen der grossen Philosophen und Philosophinnen – Sartre, Beauvoir, Foucault, Deleuze – die mich an eine der ältesten Universitäten Europas locken. Doch in einer Metropole in einem anderen

Land nicht nur zu studieren, sondern auch zu leben, gleicht tatsächlich erst mal einem tiefen Ozean. Lernt man nicht zwischen administrativer Hilflosigkeit und französischer bürokratischer Anarchie zu schwimmen, droht man schnell zu ver­ sinken. Unbekannte Menschen, unbekannte Orte – als erstes muss man lernen, Fremder zu sein. Doch sogleich erinnert mich dieses Lebens­gefühl an Sartre, der mich so oft in Gedanken begleitet: Als ein winziger Punkt in einer Stadt zwischen Millionen ist der Mensch zunächst in die Welt ­geworfen. Als in die Welt Geworfener definiert er sich selbst durch die Entscheidungen, die er trifft und die Handlungen, die er vollzieht. Der Mensch existiert zuerst, und erst ­danach ergibt sich ein Sinn. Für mich ist Paris dieses existenzialistische Lebensgefühl: die hilflose Art, in die Welt geworfen zu sein, und die gleichzeitig grenzenlose Freiheit, die damit einhergeht, sich selbst zu definieren.

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Kirchenblatt 1020 Solothurn  

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