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für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. JAHRGANG | ERSCHEINT ALLE 14 TAGE

2020 | 8 12. – 25. APRIL

AM LEEREN GRAB

FASTENOPFER

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Kollekte trotz Corona-Krise Seite 3


focus

aus kirche und welt

Verarmt leben mehr als ein Drittel der 1,5 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Bekaa-Ebene im Osten des Libanons. Jede der Familien hier hat ihre eigene Geschichte von Verlust und Flucht. Familie al-Beik* kommt aus Homs. Im Herbst 2011, einige Monate nach Ausbruch des Kriegs, hatte ihr damals vierjähriger Sohn bereits Gewalttaten gesehen, die ihn bis heute schwer traumatisiert haben. Hamid und Laila flohen in den Libanon zu Bekannten. Zwei Monate wollten sie bleiben. Ihre Heimat haben sie bis heute nie wiedergesehen. Stattdessen ziehen sie im Libanon von Unterkunft zu Unterkunft. Hamid arbeitete als Strassenhändler. Knapp konnte sich die Familie über Wasser halten – bis zu Hamids Unfall. Er fiel vom Hausdach, als er den Wassertank füllen wollte, und brach sich dabei Schulter und Bein. Da sprang Caritas Schweiz ein, die zurzeit 220 Familien in ihrer Notlage aushilft. Sie übernahm die Kosten für die Operation. Vor allem aber unterstützt sie die Familie sechs Monate lang mit 250 Dollar Bargeldhilfe pro Monat, bis Hamid wieder gesund ist. Die Geflüchteten in der Bekaa-Ebene harren seit Jahren zwischen Hoffen und Bangen aus. «Dieser Zustand ist kaum auszuhalten. Schutz und Sicherheit sind das Wichtigste im Leben», sagt Hamid. Es stehen immer weniger Gelder der ­internationalen Gemeinschaft zur Ver­ fügung. Hamid möchte, dass seine ­Kinder eine Zukunft haben, auch seine bald einjährige Tochter. Ihr Name ­bedeutet auf Arabisch «gedeihen, erblühen» und bringt die Hoffnung der ­Eltern zum Ausdruck. ANNA HASELBACH, CARITAS SCHWEIZ *Alle Namen zum Schutz der Personen geändert

Hamid mit seinen Kindern (Alexandra Wey, Caritas Schweiz)

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FLÜCHTLINGE IM LIBANON – CARITAS HILFT

Bischof Georg Bätzing im Gespräch mit Frauen.

Für eine synodale Kirche

Papst Franziskus beruft die nächste Bischofssynode in Rom für Oktober 2022 zum Thema «Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission» ein. Synodalität ist ein Kernanliegen des Papstes. Er sucht nach Formen, wie in der katholischen Kirche durch gemeinsames Suchen und Beraten einmütige Entscheidungen gefunden werden können. In einem solchen Prozess soll nicht einfach nur abgestimmt werden, sondern er umfasst sachliche Diskussionen ebenso wie gemeinsame Gebete und Vermittlungen. Die heutigen Formen der Entscheidungsfindung sind stark zentralistisch und von monarchischen Vorstellungen geprägt. An der Jugend- und Amazonas-Synode wurden bereits neue Dialogformen erprobt. Auch der «Synodale Weg» der katholischen Kirche in Deutschland wird zu einem wichtigen Erfahrungsfeld werden. Der neu gewählte Präsident der Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, will diesen Weg jedenfalls entschieden weitergehen. www.kath.ch

WEGEN UNGEHORSAM ABGESETZT

Der langjährige Generalvikar der Urschweiz und Präsident der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz, Dr. Martin Kopp, ist durch die Churer Bistumsleitung im Schatten der Corona-­Krise fristlos entlassen worden. Der Grund sei Ungehorsam gegenüber der Bistumsleitung. Kopp habe sich trotz anderslautender Weisung in der Öffentlichkeit zur anstehenden Bischofs­ernennung geäussert. Die Schweizer Kirche verliert mit Martin Kopp einen ihrer glaubwürdigsten Exponenten. Als Brücken­ bauer zwischen den verschiedenen Interessengruppen hat er sich schweizweit einen Namen gemacht. Er lebt seit Jahren in einer Wohngemeinschaft mit benachteiligten Jugendlichen und betreut als Seelsorger abgelegene Talschaften, für die sich kein kirchliches Personal finden liess. Sein einfacher Lebensstil, seine klaren Worte und seine Nähe zu den Menschen machten ihn in der Innerschweiz sehr beliebt. Entsprechend laut ist nun der Protest gegen diese klerikale Machtdemonstration aus Chur, welche das Renommee der ganzen Kirche beschädigt. www.kath.ch/ksc

TITELSEITE: Ostergrab von Biberist, 15. Jahrhundert. Ausschnitt der Aussenansicht mit den drei Frauen vor dem leeren Grab.


editorial

«Wir sind die Hüterinnen des Landes, des Lebens und des Saatguts.» Mercia Andrews, Südafrika, www.fastenopfer.ch/andrews.

KUNO SCHMID | CHEFREDAKTOR

NOLI ME TANGERE

Eine Saatgutzüchterin auf den Philippinen. Bild: Fastenopfer

FASTENOPFER-KOLLEKTE TROTZ CORONA-KRISE

Viele Suppentage, ökumenische Gottesdienste und andere Veranstaltungen zur Fastenzeit müssen wegen der Corona-­ Massnahmen abgesagt werden. Es braucht neue Wege, denn die Spenden für das Fastenopfer bleiben trotzdem wichtig. Die Rosen für die Rosenaktion werden an Altersund Pflegeheime verschenkt. Dafür können mit der Smartphone-App «Give a Rose» digitale Rosen gekauft und ­verschenkt w ­ erden. Unter «join-my-challenge.ch» können eigene Aktionsziele gesetzt und Spenden gesammelt werden. Mercia Andrews aus Südafrika erzählt anstatt in Vorträgen mit dem Kurzfilm «Auch wir sind Saatgut» davon, wie wichtig bäuerliches Saatgut für die Biodiversität und die Unabhängigkeit der Bäuerinnen und Bauern von Grosskonzernen ist. Die Fastenopfer-Aktion findet trotz Corona statt. Die Kollekte wird über andere Kanäle gesammelt: über Konto 60-19191-7, über E-Banking oder direkt übers Internet. Wenn bei Fastenopfer die Spenden fehlen, müssen die Projekte mitten im Jahr ihre Budgets kürzen. Fastenopfer will verhindern, dass schliesslich die Ärmsten am meisten unter der Corona-Krise leiden. www.fastenopfer.ch/kollekte.

INHALT

Medien7

Schwerpunkt4 Am leeren Grab

Liturgischer Kalender Namenstage

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Innehalten6

Aktuell8  Pfarreien10 Region 9

Noli me tangere – berühr mich nicht! sagte der Aufer­ standene, als sich Maria Magdalena ihm näherte. Diese Aussage erhält in Corona-Krisenzeiten einen ganz besonderen Klang. Wie oft passiert es uns immer noch, dass wir ganz automatisch auf andere zugehen und sie umarmen wollen oder ihnen die Hand reichen möchten. Aber dann heisst es: Abstand halten! Denn Abstand halten rettet Leben, unterbricht mögliche Ansteckungsketten, vermindert die Ausbreitung dieser schrecklichen Pandemie, die schon Tausende Menschen in den Tod gerissen und unzählige krank und arbeits­ los gemacht hat. Abstand halten, zu Hause bleiben, Hände waschen. So praktisch wird Noli me tangere in der diesjährigen Osterzeit. Es macht auf diese Weise Ostern zu einer Besinnung, zu einem Gedenktag des Lebens. Noli me tangere ist schon lange ein Fachbegriff der bilden­ den Kunst. «Noli me tangere»-Darstellungen sind Auferste­ hungsbilder. In einer Spannung von erkennen und doch nicht erkennen, von sehen und doch nicht sehen, von nahe sein und doch nicht berühren können, haben verschiedene Künstler durch alle Epochen versucht, das Ostergeheimnis ins Bild zu bringen. Mit Noli me tangere soll auf die neue Gegenwart Jesu, auf die zugesagte Lebensgemeinschaft über den Tod hinaus, hingewiesen werden. Noli me tangere heisst im griechischen Urtext «halte mich nicht fest!». So steht es auch in der heutigen Einheitsübersetzung der Bibel. Es ging Maria Magdalena wie vielen in solchen Situationen der Unsicherheit und Trauer. Man erinnert sich an die gute Zeit davor. Man vergegenwärtigt sich die Momente der Hoffnung und der geschenkten Erfüllung. Man spürt die spirituel­ le Kraft von eindrücklichen Feiern und erfahrener ­Gemeinschaft. Man möchte, dass es so bleibt, man möchte das Glück festhalten. Und dann ist plötzlich alles anders. Noli me tangere – das Bisherige lässt sich nicht festhalten. Es braucht ein neues Sehen, ein neues Fragen, neue Formen der Verbundenheit. Ich wünsche Ihnen österliches Gottvertrauen und gute Gesundheit.

Kuno Schmid

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schwerpunkt

Am leeren Grab Viele fragen sich heute: Was kommt als nächstes? Wird es noch schlimmer? Täglich steigen die Zahlen der Angesteckten, der Erkrankten, der Sterbenden weltweit. Alle Veranstaltungen und Gottesdienste sind abgesagt, Geschäfte geschlossen, wirtschaftliche Unsicherheit. Die Angst um die eigene ­Gesundheit beschäftigt ebenso wie die Einsamkeit und der Schmerz der Trennung von den Liebsten. Alle Pläne und Vorstellungen dahin. Karfreitagsstimmung. KUNO SCHMID

Die Stimmung erinnert an die Enttäu­ schung und Verzweiflung der Jüngerin­ nen und Jünger nach dem Tod Jesu am Kreuz. Der ganze Aufbruch, die Bewegung für das Reich Gottes, die neuen Glaubensund Lebensperspektiven werden mit der Hinrichtung zerschlagen und sprichwört­ lich zu Grabe getragen. Die Bestattung Je­ su nach seinem Kreuzestod hat still im engsten Freundeskreis stattgefunden, ähnlich wie Beerdigungen heute im Coro­ na-Modus. Das Grab steht für den tiefsten Endpunkt der Hoffnungslosigkeit in der Passionsgeschichte Jesu. So ertönt es auch im berührenden Schlusschor von Bachs Matthäuspassion: «Wir setzen uns mit Trä­ nen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ru­ he sanfte, sanfte ruh!» DAS LEERE GRAB

Doch es kam noch schlimmer. Nach der Enttäuschung kam die Leere. Die innere Leere und die Leere des Grabes. Die Frauen standen förmlich am Abgrund. Nicht ein­ mal die sterblichen Überreste waren ih­ nen geblieben. Alles was sich noch menschlich erfassen lässt, war weg. Das leere Grab wurde zur Leerstelle für alle Vorstellungen, zur Leerstelle der Erzäh­ lung, zur Leerstelle des Glaubens. Es ist eine Leerstelle, die nur noch Zweifel und 4

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Fragen zulässt. Das gilt es zuerst einmal auszuhalten, diese Leere der Gottverlas­ senheit. Erst dann kann das leere Grab zum Wen­ depunkt werden, zum Ausgangspunkt für neue Perspektiven. Die Einsicht, dass alles Bisherige nicht mehr weiterexistiert, nicht mehr aufrechtzuerhalten ist, lässt die Ahnungen von neuen Möglichkeiten entstehen. Die Frauen wenden sich um, nehmen Zuspruch und Erinnerungen neu wahr, vergegenwärtigen sich die Worte und das Wirken Jesu. Am leeren Grab reift in ihnen das, was der Engel verkündet: «Was sucht ihr den Lebenden bei den ­Toten?» Dabei bleiben ihnen und uns nur die irdisch begrenzten Vorstellungen, um das zu erfassen und um darauf zu ver­ trauen, dass Gott auch über Leid und Tod hinaus trägt. Die Evangelien bieten keine ­spektakuläre Auferstehungsshow, ­sondern ­berichten nüchtern von Erfahrungen am leeren Grab. Das leere Grab ist kein Be­ weis, aber eine Leerstelle, die zum Nach­ denken und zur Deutung einlädt. Ein stil­ les Osterfest, ohne Feier und Liturgie, führt in ­diesem Jahr zurück zu diesem leeren Grab und kann zur Einladung wer­ den, neue Perspektiven zuzulassen und zu ent­decken.

DIE OSTERERFAHRUNG DER FRAUEN

Diesen Glaubensweg sind in allen vier Evan­ gelien Frauen gegangen. «Die Frauen er­ zählten es den Aposteln; doch sie hielten diese Reden für Geschwätz und glaubten ihnen nicht.» Lk 24,10b-11. Es hat noch eini­ ges an Überzeugungsarbeit, Überprüfun­ gen und Erscheinungen gebraucht, bis auch alle Männer sich die Auferstehung, die neue Gegenwart Jesu Christi und ein Leben über den Tod hinaus vorstellen konnten. Deshalb galten in der alten kirchlichen Tradition die Frauen als die ersten Verkünderinnen des Glaubens, und Maria Magdalena wurde als Apostolin der Apostel verehrt. Im Verlaufe der Geschichte wurden die Frauen jedoch zurückgesetzt und noch heute wird ihnen der Zugang zu wichtigen kirchlichen Äm­ tern verwehrt. 2016 hat Papst Franziskus jedoch Maria Magdalena wieder mit dem Titel «Apostola apostolorum» rehabilitiert und sie den zwölf Aposteln gleichgestellt. Auch in der Gegenwart sind es vielerorts die Frauen und mit ihnen viele fürsorgliche Männer, die um den Glauben ringen und christliches Engagement in die Gesellschaft einbringen. Das zeigt sich gerade in diesen Tagen im Engagement der vielen Frauen und Männer in Medizin und Pflege, im De­ tailhandel und in der Kinderbetreuung. Ge­ rade weil Frauen oft von den Erfahrungen


schwerpunkt

Osterkerze in Maria Laach

Heiliggrabkapelle in der Kirche zu Kreuzen

des leeren Grabes ausgehen, ist ihrem Weg für eine Veränderung von Kirche und Ge­ sellschaft mit Vorzug zu trauen. DAS HEILIGE GRAB

Neben dem Kreuz spielt dieses leere Grab als das Heilige Grab eine wichtige Rolle in der christlichen Frömmigkeit. Zentral ist dabei die Grabeskirche in Jerusalem. Sie wurde im 4. Jahrhundert erbaut und nach Kreuzzügen, Erdbeben und Bränden mehr­ mals wiederaufgebaut und verkleinert. Das Gebäude ist unter sechs Konfessionen auf­ geteilt. Muslimische Familien verwalten die Schlüssel und schlichten oft zwischen den rivalisierenden Kirchenvertretern. Un­ ter der grossen Kuppel steht die Grabes­ kapelle. Sie ist durch alle Jahrhunderte bis heute das Ziel der Heilig-Land-Pilgerinnen und Pilger. Rückkehrer haben im Anden­ ken an die Wallfahrt manchenorts eine Nachbildung des Heiligen Grabes bauen las­ sen. In unserer Region ist die Kirche zu Kreuzen bei der Einsiedelei ob Solothurn ein bekanntes Beispiel dafür. Sie wurde 1643 von der Solothurner Familie von Roll als Familiengruft und als Abschluss des Kreuzweges gestiftet. Im Chor der Kirche steht die Heiliggrab-Nachbildung. Eine be­ sondere Beziehung zum Heiligen Grab pflegt der Ritterorden vom Heiligen Grab zu

Jerusalem, der mit einer Komturei in der Region Solothurn präsent ist. Der Laienor­ den wurde im 19. Jahrhundert gegründet und unterstützt durch seine Aktivitäten die Christen im Heiligen Land. DAS OSTERGRAB IN DER LITURGIE

Um die Berichte von Passion und Auferste­ hung Christi für die Gläubigen zu veran­ schaulichen, wurde seit dem Mittelalter ein Heiliges Grab in die Liturgie einbezogen. Es bestand oftmals aus einem kunstvoll deko­ rierten Sarkophag, der an Ostern als leeres Grab aufgestellt wurde. Ein solches Oster­ grab aus dem 15. Jahrhundert fand der Pfarr­archivar Viktor Marty auf dem Estrich des Pfarrhauses von Biberist. Diese Rarität wird alljährlich im Museum Blumenstein ausgestellt. An den Aussenseiten sind die Frauen dargestellt, die mit Salben zum Grab kommen, sowie zwei Engel und schlafende Wächter.

statt der Gebrüder Kraft aus München-­ Freising, die damals auch Biberist und ande­ re Pfarreien in der Region belieferte. Mit der Liturgiereform verschwanden diese Auf­ bauten und wurden meistens entsorgt. Die Auferstehung wird heute durch die Oster­ kerze symbolisiert und hat damit wieder zur schlichten und eindrücklichen bibli­ schen Botschaft  zurückgefunden: «Was sucht ihr den ­Lebenden bei den Toten?» In dieser ­Botschaft liegt die Kraft, mit der all den ­Verschwörungstheorien, Strafgerichts­ predigten und abergläubigen Praktiken wi­ derstanden werden kann. Denn anstatt ver­ trauensvoller Zuversicht wollen diese nur zusätzlich Unsicherheit und Angst schüren. Mit dem Anzünden einer Kerze kann die hoffnungsvolle Osterbotschaft ins eigene Zuhause geholt werden. In ihrem Schein lässt sich Halt finden und darüber nachden­ ken, was alles werden will, wenn es nicht mehr so ist wie bisher.

Diese schlichten Ostergräber wurden im Verlaufe des Barocks immer üppiger ausge­ staltet. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden eigentliche Kulissengräber, die den ganzen Chorraum einnahmen und mit reicher Bildsprache das O ­stergeschehen ausschmückten. In Meltingen SO besteht noch ein Beispiel von 1886 aus der Werk­ 08 | 20 20

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innehalten

liturgischer kalender und namenstage WOCHE VOM 12. BIS 18. APRIL 2020

Ostern Der Tod ist überwunden, das Leben hat gesiegt Das dürre Holz weicht dem jungen Grün Die Nacht weicht einem neuen Morgen Du, Gott, hast Jesus auferweckt Wir sind nicht gefangen im Grab unserer Ängste Nicht festgenagelt an das Kreuz unseres Versagens Nicht gelähmt von den Sorgen um unsere Zukunft Du, Gott, führst uns aus dem Dunkel ins Licht Aus der Ohnmacht zu neuer Kraft Aus dem Tod ins Leben Ostern!

Olivia Forrer

OSTERSONNTAG, 12. April HOCHFEST DER AUFERSTEHUNG DES HERRN Osternacht L1: Ex 14,15-15,1 L2: Röm 6,3-11 Ev: Mt 28,1-10 Ostertag L1: Apg 10,34a.37-43 L2: Kol 3,1-4 oder 1 Kor 5,6b-8 Ev: Joh 20, 1-9 oder Joh 20, 1-18. N: Herta, Julius I., Zeno OSTERMONTAG, 13. April N: Martin I., Hermengild, Ida Dienstag, 14. April N: Hadwig, Lidwana, Ernestine Mittwoch, 15. April N: Damian Deveuster SSCC Donnerstag, 16. April N: Benedikt Josef Labre, Bernadette Freitag, 17. April N: Eberhard, Rudolf Samstag, 18. April N: Wigo, Herluka

WOCHE VOM 19. BIS 25. APRIL 2020 Weisser Sonntag, 19. April 2. SONNTAG DER OSTERZEIT L1: Apg 2,42-47 L2: 1 Petr 1,3-9 Ev: Joh 20,19-31 N: Leo X., Gerold, Werner Montag, 20. April N: Wilhelm, Odette, Hildegund

Mittwoch, 22. April N: Kajus, Wolfhelm Donnerstag, 23. April N: Georg, Gerhard, Adalbert Aus: «Mariastein», Zeitschrift der Benediktiner von Mariastein (Hrsg.), März/April 2020, Nr. 2, Seite 11. Dr. Olivia Forrer hat Chemie und Theologie studiert. Sie arbeitet ab April 2020 als Wallfahrtsassistentin im Kloster Mariastein. Die Stelle wurde im Rahmen des Projekts «Mariastein 2025» geschaffen und unterstützt das Wallfahrtsteam der Klostergemeinschaft in der Betreuung der zahlreichen Pilgergruppen und in der Migrationspastoral.

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Freitag, 24. April N: Marian, Fidelis Samstag, 25. April N: Evangelist Markus, Erwin, Franka

www.liturgie.ch/26-liturgiepraxis/direktorium

Dienstag, 21. April N: Konrad von Parzham, Anselm


medien Regelmässige Sendungen FERNSEHEN SRF 1 Samstag, 19.50 Uhr, Wort zum Sonntag Sonntag, 10.00 Uhr, Sternstunde Religion Sonntag, 11.00 Uhr, Sternstunde Philosophie Monatlich eine Gottesdienstübertragung ZDF oder BR Sonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienstübertragung ARD Sonntag, 17.30 Uhr, Echtes Leben ORF 2 Sonntag, 12.30 Uhr, Orientierung Sonntag, 18.15 Uhr, Was ich glaube Dienstag, 22.30 Uhr, Kreuz und quer

RADIO

Sonntag, 12. April ZDF, 09.03 Uhr Anfang – Auferstehung Natur im Aufbruch.

Freitag, 17. April Arte, 20.15 Uhr Verratenes Glück Ein Ehebruch, drei Perspektiven.

Sonntag, 12. April BR2, 08.05 Uhr Libanon Hilfe in der Krise.

ORF2, 10.00 Uhr Ostermesse im Stephansdom 75 Jahren nach dem Brand.

Samstag, 18. April 3sat, 21.45 Uhr Die Geträumten Ingeborg Bachmann und Paul Celan.

SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Kirchengesangbuch Ökumenisches «Kulturgut».

SRF 1, 12.00 Uhr Urbi et Orbi aus Rom Segen von Papst Franziskus.

Sonntag, 19. April ZDF, 09.03 Uhr Einfach himmlisch! Faszination des Himmels. ZDF, 09.30 Uhr Katholischer Gottesdienst Verschlossene Türen überwinden!

SRF 1, 22.15 Uhr Intouchables Gelähmt mit neuem Pfleger. Montag, 13. April Arte, 20.15 Uhr Beethoven: Fidelio Osterfestspiele Baden-Baden.

SRF 1, 10.00 Uhr Sternstunde: E. Drewermann Gespräch zum 80. Geburtstag.

Dienstag, 21. April ORF2, 22.30 Uhr Hiobs Botschaften Herausforderungen bestehen.

WEBSITES www.medientipp.ch www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion www.fernsehen.katholisch.de www.religion.orf.at/tv www.vaticannews.va/de.html

Mittwoch, 15. April Arte, 23.00 Uhr Ein Hauch von Freiheit Die junge Niloofar im Dilemma.

Samstag, 25. April SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Durchblick ohne Augenlicht.

Klara Obermüller feiert am 11.  April ihren 80. Geburtstag. Die bekannte Journalistin und ­frühere Moderatorin der Fernsehsendung «Sternstunde Philosophie» hat vier Monate in Venedig verbracht. Tagebuch­ artig erzählt sie von ihren Streif­ zügen durch die ­Lagunenstadt und gibt Anteil an ihren Erinne­ rungen und Gedanken zum ­Leben, zum Älterwerden, zu Vergänglichkeit und Tod.

Klara Obermüller Die Glocken von San Pantalon Ein venezianisches Tagebuch Verlag Xanthippe, Zürich 2020 170 Seiten, CHF 34.80, ISBN: 978-3-905795-69-1

KINO | DVD

SRF 1, 22.35 Uhr Fair Traders Ethik und Nachhaltigkeit.

LITERATUR

RADIO Radio SRF1 Samstag, 18.30 Uhr, Zwischenhalt Sonntag, 6.40/8.40 Uhr, Wort aus der Bibel Sonntag, 9.30 Uhr, Text zum Sonntag Radio SRF2 Kultur Sonntag, 8.00 Uhr, Blickpunkt Religion Sonntag, 8.30 Uhr, Perspektiven Sonntag, 9.00 Uhr, Sakral/Vokal Sonntag, 10.00 Uhr, Radiopredigten oder Radiogottesdienst Radio 32 Mittwoch, 15.45 Uhr, Oekumera Sonntag, 10.40 Uhr, Wiederholung

FERNSEHEN

SRF 2, 10.00 Uhr Kath. Ostergottesdienst Aus dem Kloster Mariastein. SWR2, 12.05 Uhr Brüchiger Frieden in Sri Lanka Ein Jahr nach dem Osterterror. Montag, 13. April BR2, 08.05 Uhr Glück und Segen Die heilende Kraft des Segnens. SWR2, 12.05 Uhr Notre Dame Offene Wunde im Herzen von Paris. Sonntag, 19. April SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: «Hinter Gittern» Gefängnisseelsorge. SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Monika Poltera-von Arb, röm.-kath. Beat Allemand, evang.-ref. SWR2, 12.05 Uhr Der letzte Ausweg? Umstrittene Babyklappen.

Das lebhafte 13-jährige Waisen­ kind Anne Shirley landet ver­ sehentlich bei den älteren, ledigen Geschwistern Marilla und Matthew Cuthbert. Mit ihrer Phantasie und ihrer selbst­ bewusst-vorlauten Art stellt sie das Leben der Cuthberts und der engstirnigen Dorfgemein­ schaft ordentlich auf den Kopf. Die Serie läuft seit 2017 auf Netflix. Sarah Stutte, Filmjournalistin

Anne with an E Moira Walley-Beckett, Kanada 2017-2019 Auf Netflix verfügbar, DVD ab 3. April 2020 08 | 20 20

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aktuell

«Wir müssen physisch ­Abstand halten, nicht sozial» Die Corona-Pandemie zeige die Verletzlichkeit der Welt, sagt der Basler Bischof Felix Gmür im Interview vom 22. März 2020 mit kath.ch. Nun komme es darauf an, einander zu stützen. Dies gehe auch mit Abstand. Raphael Rauch (kath.ch): Was macht die ­Corona-Pandemie mit Ihnen?

Bischof Felix Gmür und Gottfried Locher, Präsident der evangelisch­reformierten Kirche Schweiz, rufen dazu auf, jeden Donnerstag um 20 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen als «­Zeichen der Verbundenheit, ­Gemeinschaft und ­Hoffnung» anzuzünden.

Felix Gmür: Mich schockiert die steigende Anzahl der Todesfälle: Wie schnell das alles geht. An manchen Orten in der Lombardei sterben die Menschen praktisch weg. Ich denke an die Toten und an die Hinter­ bliebenen. Sie konnten sich nicht einmal voneinander verabschieden.

Worauf kommt es nun an? Gmür: Wir gehen auf Abstand, auch wenn ich den Begriff «social distancing» proble­ matisch finde. Wir müssen physisch Ab­ stand halten, nicht sozial. Es geht nun darum, einander zu stützen, füreinander da zu sein.

Wie kann die Kirche aus der Ferne nah sein? Gmür: Im Gebet. Über das Telefon. Über soziale Medien.

Und Menschen ohne Smartphone? Gmür: Wir können einen Brief schreiben oder Botschaften überbringen lassen. Das wissen die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor Ort am besten. Sie sind nah dran.

WIR SIND FÜR DIE ­MENSCHEN DA

Unter diesem Titel sammeln und entwi­ ckeln Seelsorgeteams der Diözesen Basel und St. Gallen Ideen und Hilfen zur spirituellen und materiellen Unterstüt­ zung in der ausserordentlichen Situation der Corona-­Krise. Auf der Website des ­Bistums stehen auch die aktuellen Wei­ sungen für das kirchliche Leben. www.bistum-basel.ch → Coronavirus update

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130 www.kirchenblatt.ch | info@kirchenblatt.ch

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Wo sehen Sie den Platz der Kirche während der Corona-Krise? Gmür: Die Kirche hat den Platz, den sie immer hat: Sie ist für die Menschen da. Sie ist erreichbar. Sie ist offen. Vereinzelt kön­ nen Menschen in die Kirche gehen, um zu beten. Aber es gibt keine Treffen, wir halten physisch Abstand.

Was bedeutet für Sie der Satz: «Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.» Gmür: Ganz viel Hoffnung. Wir sind jetzt im Geist versammelt. Und wir können uns auf den Moment freuen, wenn wir wieder zu zweit oder zu dritt da sind oder auch wieder einen öffentlichen Gottesdienst feiern können. Aber natürlich erleben viele Men­ schen gerade auch viel Leere. Es stellen sich Fragen, auf die wir keine Antworten haben. Die Corona-Krise zeigt, wie verletz­ lich die Welt und wir alle sind. Adressänderungen sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Produktion und Druck Vogt-Schild Druck AG | Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen Tel. 058 330 11 73 | Fax 058 330 11 78 | kirchenblatt@vsdruck.ch

Wie verändert Corona Ihren Alltag? Gmür: Normalerweise bin ich nie zu Hause und immer unterwegs. Jetzt bin ich im Bischofshaus, das ist die grösste Änderung.

Erleben Sie zurzeit eher Entschleunigung oder Beschleunigung? Gmür: Beides. Veranstaltungen werden abgesagt, das entschleunigt. Aber Vieles läuft digital, da läuft alles sehr schnell. Mehr Freizeit habe ich bislang nicht.

Nächsten Donnerstag wird wieder um 20 Uhr eine Kerze angezündet als Zeichen der ­Hoffnung. Gmür: Dass wir füreinander beten, eine Kerze anzünden, zeigt: Ich bin nicht allein. Gott ist da. Alles, was die Menschen mit­ einander verbindet und alles, was die Gemeinschaft fördert, sollten wir unter­ stützen.

Redaktionsteam (allgemeiner Teil) Chefredaktor | Kuno Schmid | Grenchenstrasse 43, 4500 Solothurn | Heinz Bader, Balsthal| Dr. Urban Fink-Wagner, Oberdorf | Stephan Kaisser, Lommiswil| Monika Poltera-von Arb, Neuendorf | Reto Stampfli, Solothurn | Jugendseite | Daniele Supino, Solothurn Layout | Yvonne Bieri-Häberling, Oekingen


Region Einsendungen für diese Seite an Pfarreisekretariat St. Ursen | Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch

BEHÖRDEN UND FACHSTELLEN Bischofsvikariat St. Verena Bahnhofplatz 9 | 2502 Biel/Bienne Tel. 032 321 33 60 bischofsvikariat.stverena@bistum-basel.ch www.bistum-basel.ch Römisch-Katholische Synode des Kantons Solothurn Bahnhofstrasse 230 | Postfach 308 | 4563 Gerlafingen Tel. 032 674 42 02 info@synode-so.ch www.synode-so.ch KANTONALE FACHSTELLEN DER SYNODE Fachstelle Religionspädagogik Obere Sternengasse 7 | 4502 Solothurn Tel. 032 628 67 60 fachstelle@kath.sofareli.ch www.kath.sofareli.ch

RELIGIONSLEHRPERSONEN AN DEN KANTONSSCHULEN SOLOTHURN Stephan Kaisser | Allmendstrasse 6 | 4514 Lommiswil Tel. 032 641 32 10 | stephan.kaisser@ksso.ch Peter Lehmann | peter.lehmann@ksso.ch Andreas Ruoss | andreas.ruoss@ksso.ch Dr. Reto Stampfli | reto.stampfli@ksso.ch Jonas Widmer | jonawi@gmx.ch

Die Reise zur Stadt Mahón (auf katalanisch: Maó) auf Menorca durfte ich im vergangenen Herbst zusammen mit einer Gruppe Organistenkollegen aus der Schweiz unternehmen. Ziel unseres Ausflugs war eine touristische Hauptattraktion von Mahón: die Orgel der Kirche Santa María. Mallorca hat nämlich neben der wohlbekannten Ballermann-Kultur ebenfalls ein zweites bedeutendes touristisches Highlight: ihre Orgellandschaft. Die Insel beherbergt tatsächlich eine im Vergleich zum spanischen Kontinent sehr hohe Konzentration an wertvollen, alten Instrumenten.

OLTEN Stephan Hodonou | Krummackerweg 31 | 4600 Olten | Tel. 062 296 36 37 | stephan.hodonou@kantiolten.ch Thomas Stirnimann | thomas.stirnimann@kantiolten.ch ANDERSSPRACHIGE SEELSORGE ITALIENISCHSPRACHIGE SEELSORGE Rossmarktplatz 5 | 4500 Solothurn Tel. 032 622 15 17 solothurn@missioni.ch oder mciso@bluewin.ch

Fachstelle Diakonie und Soziale Arbeit Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 12 info@fadiso.ch www.fadiso.ch Kantonale Arbeitsstelle Jungwacht Blauring Kanton Solothurn Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 10 kast@jubla-so.ch www.jubla-so.ch juse-so Kirchliche Fachstelle Jugend Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 08 sekretariat@juse-so.ch www.juse-so.ch

SPANISCHSPRACHIGE SEELSORGE Rue de Morat 48 | CH 2502 Biel/Bienne Tel. 032 323 54 08 mision.espanola@kathbielbienne.ch PORTUGIESISCHSPRACHIGE SEELSORGE Zähringerstrasse 25 | 3012 Bern Tel. 031 533 54 42 mclportuguesa@kathbern.ch KROATISCHSPRACHIGE SEELSORGE Reiserstrasse 83 | 4600 Olten Tel. 062 296 41 00 sito.coric@gmx.net SPEZIALSEELSORGE SPITALSEELSORGE Bürgerspital Solothurn Tel. 032 627 31 21

Fachstelle Kirchenmusik Tannwaldstrasse 62 | 4600 Olten Tel. 062 286 08 05 sekretariat@kirchenmusik-solothurn.ch www.kirchenmusik-solothurn.ch

Psychiatrische Dienste Tel. 032 627 11 11

VON DER SYNODE BEAUFTRAGTE FACHSTELLEN Caritas Solothurn Niklaus Konrad-Strasse 18 | 4501 Solothurn Tel. 032 621 81 75 info@caritas-solothurn.ch www.caritas-solothurn.ch Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen, Partnerschaft und Familie Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität www.velso.ch REGIONALSTELLE SOLOTHURN Rossmarktplatz 2 | 4500 Solothurn Telefon 032 622 44 33 solothurn@velso.ch

Kantonsspital Olten Tel. 062 311 41 11 www.spitalseelsorge.ch GEFÄNGNISSEELSORGE gefaengnisseelsorge.so@bluewin.ch GEHÖRLOSENSEELSORGE Tel. 031 869 57 32 / 078 833 51 01 felix.weder@kathbern.ch NOTFALLSEELSORGE Tel. 117 www.notfallseelsorge.ch/so

REGIONALSTELLE GRENCHEN Solothurnstrasse 32 | 2540 Grenchen Telefon 032 652 19 22 grenchen@velso.ch REGIONALSTELLE OLTEN Hammerallee 19 | 4600 Olten Telefon 062 212 61 61 olten@velso.ch

GOTTESDIENSTE UND ANDACHTEN SOLOTHURN SAMSTAG

SONNTAG St.-Ursen-Kathedrale* 10.00, 19.00 St. Marien** 18.00 Jesuitenkirche 17.00 portugiesisch 9.30 italienisch Kloster Visitation 8.00 Kloster Namen Jesu 19.00 Vigil, keine hl. Messe 10.45, 17.00 Vesper Bürgerspital 10.00

ES ALL SAGT E ABG

Beichtgelegenheit in der Kathedrale: Jeden 1. und 3. Samstag im Monat, 16.30 – 17.30 Uhr. ** Beichtgelegenheit St. Marien: Jeden 2. und 4. Samstag im Monat, 16.30 – 17.30 Uhr. *

Die spanische Schwester unserer Otter-Orgel

OLTEN SAMSTAG SONNTAG St. Martin 18.00 St. Marien Kloster 6.45 www.kath-solothurn.ch | www.katholten.ch

9.30 11.00 8.00, 19.00

Die im Jahre 1810 erbaute Orgel der Kirche Santa María in Mahón ist das Werk von zwei aus dem Solothurnischen stammenden Orgelbauern: Johannes Kyburz aus Aeschi SO und Franz Joseph Otter aus Aedermannsdorf. Letzterer baute unter anderem die Orgel der Jesuitenkirche in Solothurn (1794), bevor er zusammen mit dem um 16 Jahre jüngeren Kyburz infolge der Ereignisse um die französische Revolution nach Barcelona auswanderte. Dort betrieben die beiden Orgelbauer zusammen eine Werkstatt und erhielten zum Teil prominente Aufträge, darunter die Verpflichtung zum Bau einer grossen Orgel für die menorquinische Hauptstadt Mahón. Otter starb 1807 während der Vorbereitungsarbeiten. Die Orgel konnte erst zwei Jahre später nach Menorca verschifft werden. Die Einweihung der von Kyburz fertig eingebauten Orgel fand am 30. September 1810 statt (dem St.-Ursen-Tag, ein schöner Zufall!). Kyburz kehrte einige Jahre später in die Schweiz zurück und erwarb ein Haus an der LoretoStrasse in Solothurn. Sein Sohn Louis Kyburz setzte die Tradition des Vaters fort und machte sich als Orgelbauer einen Namen in der ganzen Schweiz. Von ihm stammt die heute noch erhaltene, wunderschöne Orgel des Klosters Visitation aus dem Jahre 1862. Aus der Hand Franz Joseph Otters sind gegenwärtig nur noch die zwei erwähnten Instrumente erhalten: Solothurn und Mahón. Mir, der das erste regelmässig spielt, pflegt und besonders liebt, und der überdies eine besondere Neigung für iberische Orgelkunst hat, bedeutete eine Pilgerfahrt nach Mahón etwa so viel wie einem Muslim eine Reise nach Mekka. Dieser Wunsch ist im letzten Oktober in Erfüllung gegangen. Ich durfte das Orgelkonzert hören, das in Mahón täglich stattfindet; anschliessend war ein wenig Zeit für unsere Gruppe, um das Instrument aus der Nähe zu sehen und um in die Tasten zu greifen. Die Orgel von Mahón beeindruckt durch ihre Monumentalität: 50 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal, ein imposanter, klar gegliederter Prospekt mit dem Hauptwerk in dessen Zentrum, darüber das Oberwerk, unten und im Vordergrund das Rückpositiv, auf beiden Seiten Pedaltürme; das alles in einem schönen, weiten Kirchenschiff im neogotischen Stil und in einer prächtigen Akustik. Es handelt sich um eine der grössten historischen Orgeln. Stilistisch weist die Orgel Merkmale der süddeutschen und der französischen Orgelbaukunst sowie iberische Einflüsse auf. Ein Beispiel dafür sind die in Spanien sehr beliebten horizontalen Zungenregister. Beim genauen Hingucken entdeckt man auf dem Bild einige dieser Pfeifen, die waagerecht über dem Rückpositiv hinausragen. Klanglich überzeugt das Instrument durch eine Vielfalt an zarten Klangfarben verschiedenartiger Soloregister. Sogar ein Glockenspiel ist vorhanden. Mahón und ihre Orgel ist auf jeden Fall einen Besuch wert, den ich nicht nur Orgelinteressierten sehr empfehlen kann. Daran ist in der jetzigen aussergewöhnlichen Situation natürlich nicht zu denken; hoffen wir aber, dass bald bessere Zeiten kommen. Benjamin Guélat, Organist 08 | 2020

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Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn Pfarradministrator | Dr. Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 | thomas.ruckstuhl@kath-solothurn.ch Vikar | Roger Brunner | 032 623 32 11 | roger.brunner@kath-solothurn.ch | Pfarreiseelsorger i.A. | Basil Schweri | 032 623 32 11 | basil.schweri@kath-solothurn.ch Katechese | Annina Schmidiger | 032 623 32 11 | annina.schmidiger@kath-solothurn.ch | Ehe-/Familienpastoral | Carole Imboden | 032 623 32 11 | carole.imboden@kath-solothurn.ch Firmprojekt | Christiane Lubos | Baselstrasse 25 | 032 623 54 72 | firmprojekt@bluewin.ch Kirchenmusik | Konstantin Keiser | Domkapellmeister | konstantin.keiser@hotmail.com | Benjamin Guélat | Domorganist | benjamin.guelat@gmail.com | Andreas Reize | Leiter Singknaben | ar@singknaben.ch | Doychin Raychev | Organist St. Marien | d_raychev@windowslive.com

Lichtblick

Gottesdienste Alle öffentlichen Gottesdienste und religiösen Versammlungen, auch die Erstkommunion, sind bis und mit 19. April im ganzen Bistum untersagt. Bitte beachten Sie auch unsere Homepage www.kath-solothurn.ch. Sie wird laufend aktualisiert.

Mitteilungen Kollekten-Ergebnisse Am 14./15. März, Fastenopfer Pfarreiprojekt Laos, Fr. 546.55. Ein herzliches «Vergelts Gott».

Provisorische (prov.) Gottesdienste ab Montag, 20. April ST.-URSEN-KATHEDRALE Mittwoch, 22. April 12.00 Uhr, Chorgebet, prov. 12.15 Uhr, Eucharistiefeier, prov. JESUITENKIRCHE Mittwoch, 22. April, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, prov. Der Tod von Jesus muss für die Jünger ein tragisches Ereignis gewesen sein, ein Ereignis, das sie aus ihrem gewohnten Alltag riss. So berichtet Markus 16.10 «Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun klagten und weinten.» Schmerzlich musste es für sie sein, ihren Rabbi, Meister und Freund verloren zu haben. Wenn wir heute die Fastenzeit, den Karfreitag begehen, haben wir bereits das Osterereignis vor Augen. Wir wissen, dass wir nach dem Tod, die Auferweckung Jesus erwarten dürfen. Man kann sagen, durchaus ein Lichtblick in der Fastenzeit. Besonders in der Osternacht wird der Moment des «Lichtblicks» auf eine besondere Weise spürbar. Für mich ist dies der Moment, wenn mit dem Licht der Osterkerze in die dunkle Kirche eingezogen wird und dabei der Gesang «Lumen Christi» ertönt. «Lumen Christi – Licht Christi / Christus, das Licht», die Gemeinde antwortet im Wechselgesang darauf mit «Deo gratias – Dank sei Gott». In diesem Jahr wird dieser Moment nicht stattfinden oder nicht in dieser Form. Die Osternacht kann nicht so gefeiert werden, wie wir es uns gewöhnt sind. Viele Anlässe vor und in der Osterzeit mussten abgesagt werden. Kaum ein Anlass auf unserem Flyer und Plakat «Lichtblick» konnte durchgeführt werden. Vielleicht geht es uns im Moment nicht viel anders als den Jüngern damals. Wir wissen nicht, was die nächsten Tage und Wochen noch bringen werden, sind verunsichert, fürchten uns. Wir wurden aus unserem gewohnten Alltag gerissen. In den Evangelien wird berichtet, dass Jesus nach seiner Auferweckung den Jüngern und den Frauen erschienen ist. Ein Lichtblick, für diejenigen, die Jesus nachfolgten und an ihn glaubten. Die Auferstehung ist eine unserer Glaubenswahrheiten, die wir bis heute im Glaubensbekenntnis bezeugen und uns immer wieder ihrer Herausforderung stellen. Auch wenn wir dieses Jahr Ostern nicht so feiern können, wie wir es uns wünschen oder gewohnt sind. So hoffe ich doch, dass wir die Osterbotschaft spürbar erleben dürfen, dass wir von der hoffnungsvollen Botschaft gestärkt werden und Zuversicht gewinnen können in den nächsten Tagen, Wochen, auch in einer für uns ungewohnten und schwierigen Zeit. Ich wünsche Ihnen einen Lichtblick in Ihrem Alltag und weiterhin ein gesegnetes Osterfest! Annina Schmidiger Katechetin RPI

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Freitag, 24. April 08.45 Uhr, Eucharistiefeier, prov. 18.00 Uhr, Erwachsenenfirmung, prov. Mit Bischof Felix Gmür. Samstag, 25. April, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, prov. ST. URBAN-KAPELLE Donnerstag, 23. April, 08.45 Uhr Eucharistiefeier, prov. KLOSTER NAMEN JESU Dienstag, 21. April, 19.00 Uhr Eucharistiefeier, prov. Freitag, 24. April, 19.00 Uhr Eucharistiefeier, prov. KLOSTER VISITATION Die Kirche ist bis auf Weiteres ausschliesslich für individuelle, persönliche Gebete geöffnet. Das Fasten- und Hl. Landopfer werden zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen. ANTONIUSKAPELLE «Antoniusandacht» und «Sunntigs­ kaffi» fallen bis auf Weiteres aus.

Fastenopfer Pfarreiprojekt Laos Spendenkonto 01-18388-7 Karwochenkollekte für die Christ­innen und Christen im Heiligen Land, Spendenkonto 90-393-0. Gratulationen Wir gratulieren herzlich: zum 94. Geburtstag am 18. April, Herr Josef Meier; zum 90. Geburtstag am 13. April, Herr Alfred Buchwalder; zum 85. Geburtstag am 14. April, Frau Theresia Felder; zum 85. Geburtstag am 18. April, Frau Rita Boner; zum 85. Geburtstag am 22. April, Frau Sonja Hoelzen; zum 80. Geburtstag am 13. April, Frau Marie-Therese Rotzetter. Wir wünschen unseren Jubilarinnen und Jubilaren einen frohen Festtag und für die Zukunft Gottes Segen. Todesnachrichten Aus unseren Pfarreien sind verstorben: am 22. März, Herr Franz Augustin; am 25. März, Frau Maria Bonato; am 28. März, Herr Konrad Burki. Gott schenke den lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.


ST. URSEN | Propsteigasse 10 | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch | Sekretariat | Barbara Moos und Claudia Küpfert Öffnungszeiten | MO–DI 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI 8.30 –11.30 (Nachmittag geschlossen) | DO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Sakristan | Peter Schnetz | 079 611 07 57 | Sakristei | 032 622 87 71 ST. MARIEN | Propsteigasse 10 | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch | Sekretariat | Claudia Küpfert und Barbara Moos Öffnungszeiten | MO–DI 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI 8.30 –11.30 (Nachmittag geschlossen) | DO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Sakristan | Abwart | René Syfrig | 079 824 23 21 | Verwaltung | Roland Rey | Hauptgasse 75 | 4500 Solothurn | 032 622 19 91 | kg-verwaltung@kath-solothurn.ch

Jass- und Spielnachmittag Mittwoch, 15. April Dieser Anlass findet nicht statt.

In dieser Zeit bin ich dankbar für … In dieser Zeit bitte ich für …

Ausflug der Pfarreien St. Ursen und St. Marien

Der Tagesausflug ins Kloster Fahr vom 10. Juni 2020 ist abgesagt und voraussichtlich verschoben auf den 9. Juni 2021. Die bereits angemeldeten Personen werden benachrichtigt.

Auch in dieser Zeit möchten wir eine Plattform bieten, um Bitten und Dank auszusprechen. Unter dem QR-Code oder über den Link https://padlet.com/kathsolothurn/ ybi40rpnlpo1 finden Sie eine digitale Pinwand. Auf dieser können Bitten und Dank formuliert werden für Dinge, die sie in dieser Zeit des Notstands bewegen.

Regenbogen an der St.-Ursen-Treppe

Kloster Namen Jesu

Kloster Visitation

Liebe Gottesdienstbesucher/-innen In dieser schweren Situation, die wir nun erleben, sind wir mit euch verbunden. Wir vermissen euch. Aber als kleine Gemeinschaft denken wir jeweils bei unseren internen Feiern (Wort und Kommunion) gerne fürbittend an euch. Gott segne und behüte euch. Dieses Gebet vom heiligen Franziskus möge euch Vertrauen und Hoffnung schenken. Höchster lichtvoller Gott: Erleuchte die Finsternis unseres Herzens: gib uns einen Glauben, der weiterführt, eine Hoffnung, die durch alles trägt, eine Liebe, die nichts ausschliesst. Lass uns spüren, wer du, Herr, bist und erkennen, dass jeder Einzelne seinen Auftrag erfülle. Wegen des Coronavirus muss das angekündigte Fest zur Diamantenen Profess von Sr. Michaela Denzlinger vom 26. April 2020 bis auf Weiteres verschoben werden.

Weil im Kloster Visitation, wie in allen Kirchen, bis am 19. April die Gottesdienste und bei uns auch die Anbetung, ausfallen, möchten wir uns auf diesem Weg mit Ihnen allen verbinden. Im kleinen Gebetsraum halten wir täglich eine Wortgottesfeier und das Chorgebet, bei den Fürbitten der Vesper das besondere Gebet für diese ausserordentliche Zeit. Am Donnerstag um 20.00 Uhr entzünden wir an allen vier Himmelsrichtungen die Kerze. Da sind wir im Glauben und Vertrauen mit der ganzen leidenden Menschheitsfamilie verbunden. Wer Ostern kennt, kann nicht «verzweifeln». Wir wünschen Ihnen allen eine gesegnete Heilige Woche, denn «die Freude an Gott ist unsere Kraft, Halleluja». Schwester Kiran und Mitschwestern

Schwester Priska und die Klostergemeinschaft

Jahrzeiten und Gedächtnisse Die bevorstehenden Jahrzeiten werden durch Pfarrer Thomas Ruckstuhl und Vikar Roger Brunner während der internen Eucharistie, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, gefeiert.

Einige der Texte werden ausgedruckt und in der Kathedrale St. Ursen aufgehängt, so können Bitten und Dank von Besucherinnen und Besuchern der Kathedrale und auch von uns in die Gebete mit aufgenommen werden.

Am Treppengeländer der St.-UrsenKathedrale entsteht seit dem 17. März Stück für Stück aus farbigen Bändern ein Regenbogen. Er erinnert uns an den Bund, den Gott mit den Menschen geschlossen hat. Jeder Tag, auch in der Krise, liegt in seiner Hand und erinnert uns an die Solidarität untereinander. Das Seelsorgeteam

Jahrzeit: Bischof Jakobus Stammler (Domkapitel); Corinne Fluri; Max SchildGirard; Louise Weber; Adelheid Schmid-Allemann; André Erich Wyss; Bernhard Glutz von Blotzheim; Hermann und Marta Glutz von BlotzheimReinert; Anny und Theres Monika Glutz von Blotzheim sowie Eltern; Heinz und Margrith Wenzel-Hürlimann; Anna-Maria Winistörfer-Reinert; Bruno Tschan-Bielander.

Ostergeschichten Liebe Kinder, liebe Familien Da wir unsere Ostergeschichten leider nicht live erzählen konnten, haben wir sie für euch aufge­ zeichnet. www.kath-solothurn.ch / aktuelles Pfarreileben / Ostergeschichten Wir freuen uns, wenn wir euch im Advent wieder persönlich Geschichten erzählen können. Herzlich Carole Imboden

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Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn

Was macht eigentlich ein Pfarrei­ seelsorger in Ausbildung? In den ersten Jahren als Pfarreiseelsorger besuchen alle Priesteramtskandidaten, Pfarreiseelsorgerinnen und Pfarreiseelsorger 14 berufsbegleitende Weiterbildungswochen Luzern und Delsberg. Die Arbeit in der Pfarrei ist extrem vielfältig und deshalb auch die Themen in der Ausbildung: von Zeitmanagement und Gruppendynamik zu Religionsunterricht, Sozialarbeit, Jugendarbeit, Liturgie, Beerdigungen, Seelsorgegesprächen, Predigt und vielem mehr. Das macht auch die Ausbildung und den Beruf spannend und vielseitig, aber auch sehr herausfordernd. In der Ausbildung ist auch wichtig, die Kirche als weltweite Gemeinschaft kennenzulernen. So reisten wir nach Schweden, um die dort ansässige, katholische Kirche in Schweden kennenzulernen: eine Minderheitenkirche, nur 1% der schwedischen – vor allem lutherischen (60 %) – Bevölkerung ist katholisch. Viele Migranten aus katholischen Ländern prägen diese Kirche. Wir sahen in schwedische Pfarreien und trafen in Stockholm Lars Anders Arborelius, den Kardinal von Schweden, der die schwedische Kirche besser kennt als kaum ein anderer. Er erzählte von Zeiten, in der es Katholikinnen und Katholiken in Schweden schwierig hatten bis zur öffentlich-rechtlichen Anerkennung im 21. Jahrhundert.

Gebet Mit folgendem Gebet unten können wir uns durch gute Gedanken mit allen Menschen verbinden, die in der heutigen Situation betroffen sind. Daraus wächst eine Solidarität unter den Menschen, die sich dann auch in guten Taten zeigen kann. Beten wir für alle Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, für alle, die Angst haben vor einer Infektion, für alle, die sich nicht frei bewegen können, für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern, für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen, dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte. Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke, viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten. Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN. Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

Osterkerze Weihegebet der Osterkerze ver­standen. Dort heisst es: «In dieser gesegneten Nacht, heiliger Vater, nimm an das Abendopfer unseres Lobes, nimm diese Kerze entgegen als unsere festliche Gabe. Aus dem köstlichen Wachs der Bienen bereitet, wird sie dir dargebracht von deiner heiligen Kirche durch die Hand ihrer Diener. So bitten wir dich, o Herr: Geweiht zum Ruhm deines Namens leuchte die Kerze fort, um in dieser Nacht das Dunkel zu vertreiben. Nimm sie an als lieblich duftendes Opfer, vermähle ihr Licht mit den Lichtern des Himmels. Sie leuchte, bis der Morgenstern erscheint, jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht: Dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, der von den Toten auferstand, der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht».

Ausbildungskurs 18/20, vor der Klosterkirche Vadstena Wir reisten anschliessend nach Vadstena, wohin der Birgittaweg hinführt, der Pilgerweg der Heiligen Birgitta von Schweden. Dort leben Schwestern nach ihrer Ordensregel, der einzigen Ordensgründerin aus dem Norden Europas. Nun sind fast alle Weiterbildungswochen absolviert. Ich habe viele Impulse und Werkzeuge für meine Arbeit bekommen, die ich nun in meiner Arbeit anwenden kann. Aber der Kern meiner Arbeit ist der Glaube. So ist auch die letzte Weiterbildungswoche im Mai eine Besinnungswoche. Sie hilft, das innere heilige Feuer wachzuhalten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich auch in Ihrem Leben immer wieder von diesem heiligen inneren Feuer getragen wissen. Basil Schweri, Pfarreiseelsorger in Ausbildung

Gottesdienstübertragung durch Radio Maria Karfreitag, 10. April, 15.00 Uhr Liveübertragung der Karfreitagsliturgie aus der Kathedrale St. Ursen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit Generalvikar Markus Thürig. Osternacht, 11. April, 21.00 Uhr Liveübertragung der Osternachtsmesse aus der Kathedrale St. Ursen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit Bischof Felix Gmür.

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Die Osternacht kann heuer nicht öffentlich gefeiert werden. Doch die Osterkerzen für unsere beiden Pfarrkirchen St. Marien und St. Ursen wie auch für die Jesuitenkirche sind vorbereitet und warten, dass sie entzündet werden. Ein Blick ins Messbuch verdeutlicht die Bedeutung der Osterkerze. Das feierlich gesungene Exultet (Osterlob) wird als feierliches

Die Heimosterkerzen nehmen das Motiv der Osterkerzen in unseren Kirchen auf. Sie wurden dieses Jahr von einzelnen Personen des Seelsorgeteams und der Ober­ ministrantinnen verziert. Diese Kerzen sind ein Zeichen der Verbundenheit und bringen das österliche Licht zu Ihnen nach Hause. Die Heimosterkerzen werden ab Ostersamstag in den Kirchen zum Verkauf aufgestellt. Sie sind gegen eine Spende von Fr. 10.00 erhältlich (bitte in die Kerzenkasse einwerfen). Roger Brunner


Pfarrei St. Niklaus Pfarramt | St. Niklausstrasse 79 | 4500 Solothurn | www.sanktniklaus.ch | pfarramt@sanktniklaus.ch Gemeindeleiter | Karl-Heinz Scholz | Diakon | 032 622 12 65 Priesterlicher Mitarbeiter | Peter von Felten | 032 621 66 05 ÖFFNUNGSZEITEN | MO, MI und FR 9.00 –11.00 Uhr | 032 622 12 65 | Fax 032 622 12 05 | Ursula Binz und Christa Hürlimann Kirchgemeindepräsidentin | Krista Rüst | 032 622 04 44 | Kirchgemeindeverwaltung | Roland Rüetschli | 032 626 36 86 Sakristei- und Abwartsdienst | St. Niklaus | Theresa Ackermann | 032 622 17 46 | Riedholz | Markus von Arx | 079 814 52 05 Rüttenen | Malgorzata Gonschiorek | 077 473 40 30 | 032 637 01 23 | ruettenen@sanktniklaus.ch Begegnungszentrum Riedholz | Judith Jurt-von Arx | 032 637 04 13

Gottesdienste Alle Liturgien bis und mit 19. April sind abgesagt. Beerdigungen finden im engsten Kreis auf dem Friedhof statt. Wir sind nach wie vor im Pfarramt telefonisch und per E-Mail sehr gerne für Sie da. Palmzweige Sie sind herzlich eingeladen, am Palmsonntag frische, geweihte Palmzweige in der Kirche St. Niklaus für zu Hause zu holen. Sie finden sie in einem Korb vorne beim Altar. Seien Sie mitgenommen … Schreiben Sie mir doch ein kurzes Mail, oder rufen Sie an, dann nehme ich Sie gerne täglich zwischen 06.00 und 07.00 Uhr morgens «aus der Ferne» mit in die gehaltene Stille … Karl H. Scholz

Mitteilungen Jahrzeiten In diesen Wochen, während denen wir keine Gottesdienste feiern können, fällt vielleicht eine Jahrzeitmesse oder Gedächtnismesse für Ihre Verstorbenen. Schliessen Sie die Verstorbenen in Ihr Gebet ein. Zu gegebener Zeit werden wir Sie zu einer speziellen Feier einladen, in der wir allen Personen gedenken, deren Jahrzeiten oder Gedächtnisse nicht vor Ort gefeiert werden konnten. Nichts ist unter Kontrolle – alles ist gehalten. Es brauchte nicht viel, um alle unsere Pläne durcheinander zu bringen. Eine winzige, praktisch unsichtbare Veränderung, die Mutation eines geruchlosen, lautlosen Teils des Kosmos reichte aus, um die menschliche Welt innerhalb weniger Wochen zu einer Vollbremsung mit verheerenden Folgen zu zwingen. Jahrhunderte an Forschung, Wissenschaft, Entwicklung und planerischer Kunst, wurden einfach durch eine mikroskopische Kugel mit dem technischen

Namen SARS-CoV-2 ausgehebelt. Der Kosmos lässt uns spüren, dass seine Ordnung das Chaos ist. Das haben wir vergessen. In all den Jahren des oft menschen­ verachtend «Machbaren», der Versicherungen und der Planbarkeiten, haben wir völlig aus den Augen verloren, dass das Leben zwar sehr geduldig ist, sich aber niemals kontrollieren lässt. Nichts ist unter Kontrolle. Aber alles ist gehalten! Ich sage das nicht einfach so dahin. Und ich sage es auch nicht nur, weil ich in der Bibel mehr als 300 Mal lese: «Fürchte Dich nicht!», «Hab keine Angst!» Nein. Ich sage es, weil ich es spüren kann. Wenn es mir gelingt, meine Angst und Hilflosigkeit radikal anzuerkennen, wenn ich mich aufrichtig neben mein Fürchten und meine Unsicherheit setzen kann, um Atemzug für Atemzug in die Stille einzutauchen, wenn ich damit meiner Seele erlaube, sich aufzurichten und sich mit allem zu verbinden, was ist, dann kann ich es spüren. Nichts ist unter Kontrolle, aber alles ist gehalten. Glauben Sie mir nicht! Überprüfen Sie es selbst. Sie werden sehen: Alles ist gehalten. Vielleicht ist das die Herausforderung, nicht nur der vergangenen und der kommenden Tage, sondern unserer Zeit, dass wir dies neu lernen: Uns, frei von Furcht, der Komplexität des Lebens zu öffnen, und demütig die uralte, tragende Ordnung des Lebens neu zu entdecken. Die Ordnung, die unserem Kosmos seinen Namen gab, und die uns in jedem verdankten Herzschlag zeigt, wo unser Platz im Ganzen ist und wo es uns braucht. Das wäre das tiefste Ostern, das ich mir vorstellen kann. Es wäre eine Auferstehung am eigenen Leib. Eine, die uns wieder mit der Urkraft des Lebens in seiner ganzen, schrägen Überfülle verbindet. Karl H. Scholz 08 | 2020

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Pfarrei Flumenthal-Hubersdorf-Attiswil Pfarramt | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 032 637 16 42 | pfarramt.kath.flum@bluewin.ch | www.pfarrei-flumenthal-hubersdorf-attiswil.ch Gemeindeleitung | Paul A. Bühler, Diakon | 079 656 05 49 | Wohnadresse | Dammstrasse 14 | 4562 Biberist | 032 530 40 25 Sekretariat | Béatrice Hubler | MO 16.00 –17.00 im Pfarrhaus Sakristane | Anita und Urs Schreiber | 032 637 19 91 | 079 673 16 26 Senioren-Betreuung | Barbara Steiner | 032 637 30 51 | 079 413 05 60

Gottesdienste Samstag, 11. April, 20.30 Uhr Osternacht Findet nicht statt. Sonntag, 12. April, 10.00 Uhr Ostersonntag Es findet kein Gottesdienst statt. Sonntag, 19. April, 10.00 Uhr Die Erstkommunion findet nicht an diesem Datum statt.

Mitteilungen Jahrzeitmessen und Gedächtnisse In diese Wochen, während denen keine religiösen Veranstaltungen erlaubt waren und sind, fiel oder fällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitmesse für Ihre Verstorbenen oder eine Gedächtnismesse. Beten Sie im Gedenken an Ihre Verstorbenen – das kann ein Vater unser und ein Gegrüsst seist du, Maria sein oder ein anderes, auch ein frei formuliertes Gebet. Zu gegebener Zeit wird Sie Ihre Pfarrei zu einer speziellen Messfeier einladen, in der aller Personen gedacht wird, deren Jahrzeiten oder Gedächtnisse nicht vor Ort gefeiert werden konnten.

Kollekten, die nun nicht in den Gottesdiensten zu den vorgesehenen Terminen aufgenommen werden können Sonntag, 5. April: Fastenopfer der Schweizer Katholikinnen und Katholiken Bitte Spenden an das Fastenopfer der Schweizer Katholikinnen und Katholiken direkt überweisen; Kontoverbindungen: Postfinancekonto 60-19191-7, IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7. 6.–10. April: Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land Bitte Spenden an den Schweizerischen Heiligland-Verein, Winkelriedstrasse 36, Postfach 3141, 6002 Luzern, direkt überweisen; Kontoverbindungen: Postfinancekonto 90-393-0, IBAN CH78 0900 0000 9000 0393 0; Gemeinsamer Tagesausflug ins Kloster Fahr des zukünftigen Pastoralraums wird verschoben auf: Mittwoch, 9. Juni 2021

Corona: Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio und Internet Nachdem Corona-bedingt vielerorts keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert werden, verweist die Kirche auf Möglichkeiten medialer Teilhabe – Ein Überblick zu Angeboten in Fernsehen, Radio und Internet. Die Frühmesse von Papst Franziskus wird jeden Morgen um 07.00 Uhr mit deutschen Kommentaren übertragen: Im Fernsehen auf K-TV, im Internet auf www.vaticannews.va, in Radio Horeb, Radio Maria. Beachtet auch die gewohnten katholischen und evangelischen Gottesdienste im Fernsehen, z. B: ARD, ZDF, BR, ORF usw. Im GAW-Fernseh-Netz finden Sie: K-TV auf Nr. 152 – Bibel-TV auf Nr. 153 Im GAW-Radio-Netz finden Sie: Life Channel auf Nr. 637 – Radio Gloria auf Nr. 638 Radio Maria auf Nr. 639 – Radio Horeb auf Nr. 792 Neue Hoffnung auf Nr. 793 https://www.kath.ch/newsd/ finden Sie jeden Tag interessante Meldungen aus Kirchen und Welt.

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Pfarrei Günsberg-Niederwil-Balm Pfarramt | Kirchgasse 1 | 4524 Günsberg | 032 637 30 53 | kathpfarrgue@bluewin.ch Gemeindeleiterin | Bernadette Häfliger Pfarrverantwortung | Paul Rutz Sekretariat | Urszula Kamber

«social distancing»: Jesus und Maria von Magdala an «ihrem» Osterfest! «social distancing» gab es schon am allerersten Ostertag, als Jesus den Tod besiegte. Maria von Magdala durfte ihm zwar Aug in Aug ihre Gefühle (Freundschaft und Liebe) «bekunden», ihm ansonsten aber nicht «zu nahe treten», d. h. ihn weder persönlich «vereinnahmen» noch physisch «festhalten». «social distancing», so verstanden, ist darum nicht bloss ein Gebot der Stunde, sondern ein «Markenzeichen» österlicher Spiritualität!

Bild: Christus erscheint Maria Magdalena: Joh 20,11–18. Martin Schongauer (1450–1491), Hochaltar der Dominikaner-Kirche, Colmar, Musée d’ Unterlinden. (Nachdruck: Kunstverlag Maria Laach, Nr. 5940).

Wir Christinnen und Christen sind im Prinzip so «frei», Raum zwischen uns zu lassen, damit wir einander nicht im Wege stehen...; damit der andere, der/die Geliebte, sich entfalten kann... und in der Folge immer mehr der/die werden kann, der er/sie ist: Jesus, im obigen Bild zum Evangelium vom Ostersonntag,

Johannes 20,11–18, der in seiner Auferstehung und Himmelfahrt vollendete Christus, Gottes eingeborener Sohn! Und Maria von Magdala: die Apostelin der Apostel! Zwei reife Menschen, die dank «social distancing» zu ihrer wahren Grösse gefunden haben, so dass Gottes Melodie durch sie hindurchtönen (per-sonare) kann. Ob uns dieses Prinzip im normalen Alltag immer so bewusst ist? Betrachten wir darum das «social distancing», das uns der Bundesrat verordnet hat, und das Leben uns gebietet, «spirituell» – über alle Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen hinweg als «die Chance»! Denn es ist in der Tat eine Kunst, in Partnerschaft, Familie, Beruf, Kirche, Staat und Schöpfung miteinander auf dem Weg zu sein, ohne einander im Weg zu stehen … Wenn wir während des «Lockdowns» darum lernen, neu auf uns zu achten, und auch die Bedürfnisse der anderen / der Schöpfung wahrzunehmen; dann kommen wir anders aus der Krise heraus, als wir in sie hineingegangen sind: «freier», «genügsamer», «menschlicher», «verletzlicher», «liebenswürdiger»: weil wir die Lektion des Auferstandenen gelernt haben, die Gabe, einander, Gott und dem Leben genügend Raum zu geben! Unsere Nächsten / Liebsten / Berufs- und Vereinskollegen/-innen werden sich darüber freuen, und Gottes Schöpfung wird es uns danken … In dem Sinne: Frohe Ostern – pace e bene! Bernadette Häfliger, Gemeindeleiterin


Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg West | www.pastoralraum-wwb.ch

Sakristaninnen | Beate Hilger | MO, DI, MI oder SA/SO | 032 637 28 10 Vroni Müller | DO, FR, MI oder SA/SO | 032 637 28 55

Mitteilungen Coronavirus Alle öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen entfallen bis auf weiteres. Ob der Sonntagsgottesdienst vom 26. April, 09.15 Uhr gefeiert werden kann, erfahren Sie im «Kirchenblatt» 09/20. Kirche in Günsberg Unsere Kirche ist über die Festtage nicht nur offen: Sie wird für die drei österlichen Tage auch festlich geschmückt. Am Hohen Donnerstag wird von 19.30 bis 20.30 Uhr das Allerheiligste ausgesetzt. Um 20.00 Uhr läuten die Kirchenglocken aller Pfarreien in der Schweiz zum ökumenischen Gebet. Dazu kann man zu Hause ein Licht / eine Kerze auf den Fenstersims stellen. Am Karfreitag steht wie gewohnt das Kreuz Jesu Christi im Mittelpunkt. In der Osternacht werden intern die neuen Heimosterkerzen gesegnet, die vom Ostersonntag an für den Preis von Fr. 10.– erhältlich sind. Der Ostersonntag selbst steht dann voll und ganz im Zeichen des Auferstandenen: Jesus lebt, und auch wir sollen als Einzelne und als weltweite Gemeinschaft den Weg zurück zum Leben finden! Darum das junge Lamm, der Osterbaum und die frischen Frühlingsblumen in unserer Kirche. Um 10.00 Uhr läuten die Kirchenglocken aller Pfarreien in der Schweiz zum ökumenischen Gebet. Du bist / Sie sind «herzlich» eingeladen, mitzumachen … Wir sammeln ab sofort (!) auf der vordersten Bankreihe, vis-à-vis Taufstein, verteilt auf sechs Nummern, einfache Texte, Zeichnungen usw. zu folgenden Themen: 1) Ich habe Angst vor … 2) Ich mache mir Sorgen um … 3) Eine oder mehrere Bitten an Gott … 4) Auch in der Coronazeit gibt es viele schöne Momente: zum Beispiel … 5) Eine biblische Geschichte … 6) Mein Osterbild 2020 … Die Kunstwerke werden dem Motiv entsprechend am Karfreitag oder an Ostern zur Vertiefung des persönlichen Gebets auf den Stufen des Chorraums ausgelegt. Bernadette Häfliger, Gemeindeleiterin

Pastoralraumleiter | Max Herrmann | Diakon | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | max.herrmann@pastoralraum-wwb.ch Leitender Priester | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Seelsorger | Dominik Meier-Ritz | Diakon | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Kaplan | Arno Stadelmann | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@bluewin.ch Verantwortlicher Katechese | Paul Füglistaler | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 34 | paul.fueglistaler@pastoralraum-wwb.ch Pastoralraumsekretariat | Manuela Jäggi-Lisser | 079 100 66 01 | Bürozeiten | DI und DO 8.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | sekretariat@pastoralraum-wwb.ch

Ostern im Zeichen des Coronavirus Die Seelsorger des Pastoralraumes Wasseramt West-Bucheggberg haben für alle Gläubigen der vier Pfarreien eine Osterbotschaft in Form eines Osterbriefs verfasst. Dies aus dem tiefen Wunsch heraus, mit Ihnen allen über diese besonders schwierigen Tage die Verbundenheit auszudrücken. Wenn wir schon keine Gottesdienste über diese Feiertage halten dürfen, dann sollen Sie sich unserer Nähe in Gedanken und im Gebet gewiss sein.

Mitteilungen Seelsorgegespräche am Telefon während der Corona-Krise Persönliche Kontakte in dieser Zeit sind leider nicht möglich sind. Die Seelsorger des Pastoralraumes stellen sich aber gerne für pastorale Gespräche am Telefon zur Verfügung. Überlegen Sie nicht lange. Rufen Sie an: Ortsseelsorger Marienpfarrei Biberist, Diakon Max Herrmann, Tel. 032 671 20 30 Ortsseelsorger Pfarrei Guthirt Lohn, Stefan Keiser, Tel. 032 677 11 34 Ortsseelsorger Pfarrei Bruder Klaus Gerlafingen, Pfarrer Branko Palic, Tel. 079 643 84 88 Ortsseelsorger Pfarrei St. Mauritius Kriegstetten, Diakon Dominik Meier-Ritz, Tel. 079 630 23 60 Kaplan Arno Stadelmann, Biberist, Tel. 079 307 64 89 Em. Pfarrer Rudolf Schmid, Kriegstetten, Tel. 032 675 76 30

Bild: Diakon Dominik Meier-Ritz, Ortsseelsorger der Pfarrei St. Mauritius, Kriegstetten Die Liebe bleibt immer stärker als der Tod Was lässt uns glauben, dass der Tod keine Macht mehr über das Leben hat? Was lässt uns glauben, dass mit dem Tod eines Menschen nicht alles aus und vorbei ist? Was lässt uns an die Auferstehung der Toten glauben und an ein ewiges Leben? Es ist und bleibt die Erfahrung, dass wir geliebte Menschen sind, dass wir selbst der Liebe fähig sind, dass Gott uns liebt und unser Leben will, auch über den Tod hinaus, denn «die Liebe hört niemals auf». Die Liebe kann nicht sterben. Die Liebe ist stärker als das Coronavirus und der Tod. Ostern bedeutet Leben und Verwandlung. Dieser Osterglaube trage Sie durch die schwierige Zeit. Wie weiter nach Pensionierung von Pastoralraumleiter Max Herrmann Wie wir bereits informiert haben, wird der Pastoralraumleiter Diakon Max Herrmann per Ende Juni 2020 pensioniert. Die Verantwortlichen der Bistums­ region St. Verena haben kürzlich alle Kirchgemeinderäte/-innen, die Mitarbeiter­/innen im Pastoralraum sowie die Verantwortlichen der Vereine und Gruppen in den Pfarreien über die beschlossene Nachfolgeregelung informiert. Diese präsentiert sich wie folgt: • Für die Nachfolge wurde bisher keine geeignete Person gefunden. • Die Funktion des Pastoralraumleiters bleibt im Moment vakant. • Für die Zeit ab Sommer 2020 für die Dauer von einem Jahr hat sich Arno Stadelmann, Kaplan im Pastoralraum WWB, bereit erklärt, die Koordination im Pastoralraum in enger Zusammenarbeit mit dem Pastoralraumteam zu übernehmen. • Die neue Aufgabenteilung wird demnächst unter Einbezug aller Team-Mit­ glieder besprochen. • Für die verbleibenden Team-Mitglieder wird eine Mehrbelastung während dieser Vakanzzeit unausweichlich sein. Für ihre Bereitschaft, diese zu über­ nehmen, sei heute schon herzlich gedankt.

Die Kirchen im Pastoralraum sind täglich geöffnet Beachten Sie bitte die an den Kirchen angeschlagenen Öffnungszeiten oder Hinweise unter der entsprechenden Pfarrei. Die Gotteshäuser laden ein zum Nachdenken, Meditieren und Beten. Mit einem Kerzenlicht können viele gute Gedanken himmelwärts geschickt werden. Brauchen Sie infolge des Coronavirus Hilfe? Brauchen Sie infolge des Corona­ virus Hilfe? Wenn Sie zu der Risikogruppe gehören und in Notlage sind, informieren sie sich über die Angebote in den vier Pfarreien des Pastoralraumes. Kriegstetten, 079 630 23 60 Gerlafingen, 032 674 44 59 Biberist, 078 757 50 45 Lohn-A.-B. 032 677 04 73 Glaubens- & Gemeinschaftsbildung «Geh mit mir …!» Der erste Anlass zum Thema «Heilige und ihre Wirkorte» vom 7. Mai 2020, muss infolge Coronavirus verschoben werden. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte auf unserer Homepage.

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei St. Marien | Biberist Pfarramt | Max Herrmann | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | max.herrmann@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 671 20 32 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Sakristanin | Liliane Bläsi | 032 672 17 64 | liliane.blaesi@bibla.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten im Bistum fallen bis mindestens 19. April aus. Danach halten wir uns an die Weisungen des BAG und des Bischofs von Basel. In diesen Wochen fiel oder fällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitoder Ge­dächtnismesse. Beten Sie im Gedenken an Ihre Verstorbe-

nen – das kann ein Vater unser und ein Gegrüsst seist du, Maria sein oder ein anderes, auch frei formuliertes Gebet.

in der Schweiz sollen zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen.

Mitteilungen

Bis Gründonnerstag sollen im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20.00 Uhr Kerzen auf den Fenster­simsen entzündet werden.

Ein Lichtermeer soll entzündet werden Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche

Unsere Osterkerze

Die Menschen sind zum gemein­ samen Gebet eingeladen.

Glocken läuten «Verborgen in aller Dunkelheit liegt Hoffnung für uns bereit» Guter Gott, wir bitten dich: Heilige und segne die Osterkerze in unserer Kirche sowie alle Kerzen, die in unseren Wohnungen in diesen Tagen angezündet werden! Lass sie brennen als das Licht deiner neuen Schöpfung. Entzünde in unseren Herzen aufs Neue das Feuer deiner Liebe. Christus ist auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel in den Herzen der Menschen.

Als Zeichen der Hoffnung, Zuversicht und Verbundenheit, besonders in diesen Tagen, werden in unserer Gemeinde die Glocken der Marien- und Thomas­kirche läuten. Am Gründonnerstag, 9. April um 20.00 Uhr und am Oster­ sonntag, 12. April, 10.00 Uhr, jeweils für die Dauer von 5 Minuten. Es besteht die Möglichkeit, an Gottesdiensten im Fernsehen teilzunehmen. Bitte konsultieren Sie Seite 7 des «Kirchenblattes».

Möge dieses Osterlicht überall leuchten und unsere Herzen mit Liebe erfüllen. Mitglieder des Frauenforums haben diese wunderschönen Hausosterkerzen verziert. Mit demselben Symbol hat Angela Felder die grosse Osterkerze in der Kirche gestaltet. Die Kerzen werden in der Osternacht auf die Altartreppe gestellt. Sie können für Fr. 8.00 gekauft werden. Bitte werfen Sie das Geld in die Antoniuskasse beim Eingang. Wenn Sie zur Risikogruppe gehören und eine Heimlieferung der Osterkerze wünschen, melden Sie sich telefonisch 032 671 20 30. Mit dem Entzünden von Kerzen können viele Anliegen und Sorgen himmelwärts geschickt werden. Das Seelsorge-Team wünscht allen Pfarreiangehörigen ermutigende, hoffnungsvolle und gesegnete Ostern.

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Brauchen Sie infolge des Coronavirus Hilfe? Falls Sie zu den Risikogruppen gehören und in Notlage sind, dann können Sie sich bei uns melden. Wir sind bereit, für Sie den Einkauf zu erledigen. Für die Pfarrei St. Marien Biberist: E-Mail: Telefon:

Paul Füglistaler paul.fueglistaler@pastoralraum-wwb.ch 032 671 20 34 Mobile: 078 757 50 45

Falls jemand ausserhalb der Risikogruppe Zeit und Kapazität hat, bei dieser Hilfsaktion mitzumachen, können Sie sich gerne melden. Wir wünschen Ihnen in dieser speziellen Zeit viel Kraft, Gesundheit und Gottes Segen.


Pfarrei Guthirt | Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg Pfarramt | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 677 06 62 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sakristan | Jean-Patrick Dobler | 031 721 13 02 | doblers@bluewin.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Wir sind für Sie da Für Seelsorgegespräche steht Ihnen Gemeindeleiter Max Herrmann unter der Nummer 032 671 20 30 immer zur Verfügung. Auch ausserhalb der Bürozeiten. Zögern Sie nicht und rufen Sie an!

Kollektenaufruf für beide Pfarreien Fastenopferkampagne 2020 Die Opfersäcklein können nicht in den Gottesdiensten eingezogen werden. Werfen Sie diese bitte in den Briefkasten des Pfarramtes, dieser wird täglich geleert oder bezahlen Sie direkt an das Fastenopfer mit dem Einzahlungsschein, der im Fastenkalender integriert ist. IBAN: CH16 0900 0000 6001 9191 7. Herzlichen Dank. Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land Wir bitten um eine Spende für die Brüder und Schwestern in den Ursprungsländern des Christentums. Mit Ihrer Unterstützung zeigen Sie gelebte Solidarität mit den orientalischen Christinnen und Christen. Schweizer Heilig-­ Land-Verein, Winkelriedstrasse 36, Postfach 3141, 6002 Luzern, IBAN CH78 0900 0000 9000 0393 0. Vielen Dank für Ihre Unter­ stützung. Gratulationen Am 21. April feiert Gerda Brammertz-Stächelin, Elisabethenheim Bleichenberg, ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihr dazu ganz herzlich und wünschen Glück, Gesundheit und Gottes Segen im neuen Lebensjahr. Das Fest der Gnadenhochzeit begehen am 21. April Ida und Werner Zimmermann-Walter, Dufourstrasse 8. Wir gratulieren ganz herzlich zu 70 Ehejahren und wünschen dem Paar alles Gute auf dem weiteren gemein­ samen Lebensweg. GV Paulusverein Die GV wird auf Mittwoch, 9. September 2020 verschoben.

Gottesdienste Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten in unserem Bistum fallen bis am 19. April aus. Danach halten wir uns an die Weisungen des BAG und des Bischofs von Basel.

Mitteilungen Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz sollen zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen.

Osterwunsch Liebe Pfarreiangehörige Manchmal ist es zum Davon­ laufen! An Ostern feiern wir das Leben, die Auferstehung Jesu Christi, die uns mit Hoffnung und neuer Lebensfreude erfüllt, damit wir mutig und ohne Angst die nötigen Schritte tun. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein Osterfest, das uns in die Freiheit führt! Stefan Keiser

Ja, es gibt sie, die Situationen zum Davonlaufen! Doch Gott du sprengst die graue Gruft des Todes eröffnest neues Leben Befreit aus Finsternis ahnen wir den Himmel leuchtend Fassen Mut für den nächsten Schritt das nächste Tun, Hier und Jetzt Bernhard Rathmer

Bis Gründonnerstag sollen im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20.00 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet werden. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen. Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen. Diese Aktion dauert bis Gründonnerstag. «Kirche ist mehr als ein Haus – sie ist ein Auftrag, füreinander zu sorgen, in der Bedrohung jetzt erst recht», sagt Friedrich Locher. Gratulationen Den 80. Geburtstag feiert am 19. April Maria De Matteo-Speran­za, Solothurnstrasse 6, LohnAmmanns­egg. Am Ostersonntag, 12. April feiert Margaretha Kaufmann, Mühlebühlstrasse 2, Lohn-Ammannsegg, ihren 85. Geburtstag. Ebenfalls den 85. Geburtstag begeht am 14. April Theresia Sturzenegger-Büttler, Bergackerstrasse 28, Lohn-Ammannsegg. Wir gratulieren den Jubilarinnen ganz herzlich zum Geburtstag und wünschen alles Gute, Glück und Gesundheit im neuen Lebensjahr.

Kleine Kerzen mit dem Silberkreuz auf leuchtendem Grund können für Fr. 8.00 gekauft

werden. So kann ihr Licht auch unsere Wohnung erhellen. Wenn Sie zur Risikogruppe gehören und eine Heimlieferung der Osterkerze wünschen, melden Sie sich telefonisch, 032 677 11 34. Gottesdienste im Fernsehen und Radio Hinweise dazu finden Sie auf Seite 7 in diesem «Kirchenblatt». Seelsorgegespräche und Hilfestellungen Für Seelsorgegespräche ist Stefan Keiser für Sie unter der Nummer 032 677 11 34 erreichbar.

Ökumenische Aktion

Gemeinsam die Glocken läuten Die Sorge um die Menschen in unserem Land geht weiter: An Gründonnerstag läuten zum Abendgebet um 20.00 Uhr alle Glocken der Guthirt- und Lukas­ kirche, ebenso am Ostersonntag um 10.00 Uhr.

Brauchen Sie Hilfe? Falls Sie zu den Risikogruppen gehören und in Notlage sind, dann können Sie sich bei uns melden. Wir sind bereit, für Sie den Einkauf zu erledigen. Für die Pfarrei Guthirt, Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg Franziska Jäggi Beer franziska.jaeggi@pastoralraumwwb.ch Tel. 032 677 04 73 Falls jemand ausserhalb der Risikogruppe Zeit und Kapazität hat, bei dieser Hilfsaktion mitzumachen, können Sie sich gerne melden. 08 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei Bruder Klaus | Gerlafingen Pfarramt | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | in dringenden Fällen 079 643 84 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Käthy Signorini | Öffnungszeiten | DI und FR 9.00–11.00 Uhr | 032 675 65 88 | pfarrei.gerlafingen@pastoralraum-wwb.ch Sakristanin | Birgit Friedrich | 032 675 55 49 | 079 572 64 92 | Reservationen Pfarreiheim | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Karwoche Hoher Donnerstag Fusswaschung Fusswaschung ist: Berührung mit Händen Begegnung mit Blicken Zuwendung der Liebe Dienst am anderen Zeichen der Verbundenheit Sich klein machen ein Beispiel geben. (Ilse Pauls)

Du bist Brot Du bist Brot – als Leben selbst gegeben. Brot, das satt macht und mit Leben füllt. Brot, das tröstet, das stärkt, das Mut macht für das ewige Leben. (Ilse Pauls)

Karfreitag Am Kreuz Am Kreuz wandelt Gott selbst unseren Tod in die Auferstehung. Am Kreuz wandelt er unsere Nacht in Licht. Am Kreuz wandelt er unseren Schmerz in Freude, unsere Trauer in Hoffnung, unsere Schuld in Erbarmen. Am Kreuz verwandelt er unsere Seele und hebt sie in die lichten Räume der Voll­ endung, wo viele uns erwarten, deren Leid am Kreuz in Liebe, deren Schuld in Vergebung, deren Schreien in Jubel gewandelt worden ist. (Rolf Stöcklin)

Ich kenne einen der liess sich von uns die Suppe versalzen der liess sich von uns die Chancen vermasseln der liess sich von uns das Hand­ werk legen der liess sich von uns für dumm verkaufen der liess sich einen Strick drehen

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der liess sich an der Nase herum­ führen der liess sich übers Ohr hauen der liess sich von uns kleinkriegen der liess sich von uns aufs Kreuz legen der liess sich von uns Nägel mit Köpfen machen der liess sich zeigen was ein Hammer ist der liess sich von uns festnageln auf sein Wort der liess sich seine Sache was kosten der liess sich sehen am dritten Tag der konnte sich sehen lassen (Lothar Zenetti)

Osternacht / Ostern gott lass jesus in uns auferstehn in unserem denken in unserem sprechen in unserem tun lass jesus in uns auferstehn in unserem haus in unserer nachbarschaft in unserem freundeskreis in unserem büro in unserem geschäft in unserem verein im parlament (ministerium) im bundeshaus (rathaus) im bundesrat (bundestag) in unserer gemeinde in unserer kirche lass jesus auferstehn lebendiger gott was nützt uns ein jesus auf dem papier was nützt uns ein jesus in der bibel was nützt uns ein jesus auf unserer spitzen zunge jesus wenn du nicht bald lebendig wirst in uns allen wenn du nicht auferstehst dann wird der teufel noch mehr auferstehn dann wird die bosheit so auf­ erstehn So gewaltig auferstehn dass das leben unmöglich wird wenn du nicht bald ganz lebendig wirst in uns allen jesus dann wird die lüge auferstehn dann wird die intrige auferstehn dann wird der neid auferstehn

dann wird die heuchelei auf­ erstehn dann wird die brutalität auf­ erstehn dann wird die macht auferstehn dann werden die mächte der finsternis aus allen löchern auferstehn jesus wenn du nicht auferstehst in uns allen wenn du nicht bald lebendig wirst dann gehen wir an uns selbst zugrunde

Heimosterkerze

jesus der du abgestiegen bist zur hölle du kennst doch was von höllen steig auch in unsere höllen herab und führe uns ans licht steh auf jesus werde lebendig dass wir nicht alle miteinander ganz komfortabel ganz fortschrittlich krepieren amen. (wilhelm willms)

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest

Glockenläuten Als Zeichen der Verbundenheit läuten unsere Glocken: Hoher Donnerstag, 20.00 Uhr Ostersonntag, 10.00 Uhr

Die Heimosterkerzen können Sie zum Preis von Fr. 10.00 beziehen. Sie liegen in der Kirche auf.

Informationen Meditatives Tanzen und Frauengemeinschaft Details siehe unter Pfarrei Kriegstetten.

Dirigentenwechsel Cäcilienverein Liebe Gabriela Stocker, Nach knapp vier Jahren als Dirigentin des Cäcilienvereins Gerlafingen hast du dich entschlossen, diese Tätigkeit per Ostern 2020 aufzugeben. Ausschlaggebend für deinen Entschluss war die doch lange und zunehmend komplizierte Anreise. Wir danken dir für dein tolles Engagement und deine wertvolle Arbeit in Gerlafingen und wünschen dir auf deinem weiteren Lebensweg alles Gute. Geschätzter Herr Geiser, Für den Chor sind Sie kein Unbekannter: bereits seit Jahren wird Ihre Tätigkeit als Organist und Korrepetitor geschätzt. Im Namen der Kirchgemeinde und sicher auch des Kirchenchors danken wir Ihnen für Ihre Bereitschaft, zusätzlich auch die musikalische Leitung des Chors zu übernehmen und wünschen Ihnen viel Genugtuung und Freude bei Ihrer Arbeit. Richard Tschol, Kirchgemeindepräsident Hanni Vogelsang und Heinz Werder, Co-Präsident/-in Cäcilienverein


Pfarrei St. Mauritius | Kriegstetten Pfarramt | Dominik Meier-Ritz | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 032 675 60 10 | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | DI 9.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | MI/DO 9.00–11.00 Uhr Sekretariat | Barbara Walker und Ruth Brunner | 032 675 60 10 | pfarrei.kriegstetten@pastoralraum-wwb.ch Sakristan | Gaudenz Kläusler | 032 614 10 74 | Sakristei | 032 675 57 46 | Reservationen Pfarreizentrum | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste ALLE öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen (auch Karwoche, Erstkommunion und Firmung) sind bis mindestens 19. April im ganzen Bistum untersagt. Momentan ist es schwierig, für die kommenden Wochen Termine festzulegen. Niemand weiss, wie lange die ausserordentliche Lage bestehen bleibt. Darum halten wir uns für weitere Termine an die Weisungen des Bistums Basel. Aktuelle Informationen erhalten Sie jederzeit auf unserer Homepage www.pastoralraum-wwb.ch oder dieser des Bistums Basel www.bistum-basel.ch. Kirche geöffnet

Jahrzeiten Die folgenden Jahrzeiten werden in einer stillen Messe (ohne Gemeinde) gehalten: Thomas Weissen, HO; Linus Ziegler-Ris, HO; Walter und Gertrud Kaufmann, RE; Paul und Anna Lüthy-Huber, KR; Josef und Gertrud Marti, HO; Lukas und Martha Ziegler-Steiner, HO; Thomas und Rosa Lüthi-Gerber, HA; Konrad Flury-Müller, HA.

Ostergruss Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien trotz der schwierigen Zeit von Herzen ein friedliches, frohes und gesegnetes Osterfest!

Meditatives Tanzen Das meditative Tanzen muss am 22. April wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Tanzenden für die Tanzabende, die Spiritualität, die wir miteinander erleben durften und die gemeinsamen Schritte hin zur göttlichen Mitte. Es beginnt die grosse Sommerpause. Ich hoffe, dass ich euch alle wieder im Herbst zum Meditativen Tanzen einladen kann. So wünsche ich uns allen, dass wir die gegenwärtige Krise gut überstehen und im gemeinsamen Glauben Kraft und Ruhe finden. Bleibet gesund – pace e bene!

72. Generalversammlung Frauengemeinschaft Kriegstetten Die 72. Generalversammlung vom 5. Mai muss wegen der Corona-­ Krise abgesagt werden. Sie wird nicht verschoben, sondern im nächsten Jahr werden wir die 72. und 73. GV zusammen abhalten. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt unserer Präsidentin, Charlotte Flück, die mit viel Umsicht und Engagement den Verein lenkt und begleitet. Auch dem gesamten Vorstand danke ich für die schöne und fruchtbare Zusammenarbeit. Ein grosses DANKE gebührt allen Frauen der verschiedenen Ressorts, die einen unglaublich engagierten Einsatz gezeigt haben! So viel Solidarität tut gut. Das ist gelebtes Christentum! Ja, die Frauengemeinschaft lebt! Und ich bin sehr dankbar dafür.

Brigitte Werder

Birgitte Werder, Präses

Gott nehme unsere liebe Verstorbene in seinen ewigen Frieden auf. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Heimosterkerzen

Die Kirche wird entsprechend dem Fest schön dekoriert ist für Sie jeden Tag von 08.00–20.00 Uhr geöffnet. Es liegen auch diverse Gebete auf, die Sie gerne mit nach Hause nehmen dürfen. Telefonseelsorge Wir sind für Sie auch telefonisch für Seelsorgergespräche erreichbar unter 032 675 60 10.

Gottesdienste in den Medien Siehe Seite 7 dieser «Kirchenblatt»Ausgabe. Gottesdienstübertragung durch Radio Maria Osternacht, 11. April, 21.00 Uhr Live-Übertragung der Osternachtmesse aus der St.-Ursen-Kathedrale unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Bischof Felix Gmür.

Die Heimosterkerzen mit dem Sujet «Kraft aus der Tiefe» kann ab Ostern im Schriftenstand zum Preis von Fr. 8.00 bezogen werden.

Kollektenaufruf Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land Wir möchten Sie auf diesem Weg um eine Spende für die Christinnen und Christen im Heiligen Land bitten. Mit der Unterstützung des Karwochenopfers zeigen wir unsere gelebte Solidarität mit den orientalischen Christinnen und Christen. Schweizer Heiligland-Verein, Winkelriedstrasse 36, 6002 Luzern. Postfinancekonto 90-393-0, IBAN CH78 0900 0000 9000 0393 0. Besten Dank für Ihre Unterstützung.

Mitteilungen Zum Gedenken Am 25. März hat sich der Lebens­ kreis von Sophie Schläfli-Affolter aus Horriwil im Alter von 94 Jahren geschlossen.

Pfarrei St. Mauritius Kriegstetten

Pfarreisekretärin / Pfarreisekretär (Jobsharing, Pensum ca. 12 Stunden pro Woche)

Das Pfarramt ist ein lebhafter und vielseitiger Betrieb. Als Nachfolge unserer bisherigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. Juni 2020 oder nach Übereinkunft eine aufgeschlossene, kommunikative und kontakt­ freudige Persönlichkeit. Aufgabenbereiche: • Ansprechperson im Pfarreisekretariat (Tür- und Telefondienst) • Korrespondenz • Administrative Aufgaben • Führen der Pfarreiagenda und Pfarreibücher • Bearbeitung der Pfarreiseite im Kirchenblatt • Vermietung Pfarreizentrum • Verwaltung der Jahrzeiten • Pflege Schriftenstand und Schaukasten Profil: • Sie haben Fähigkeiten und Erfahrungen im Bereich der Organisation und Administration in einem Sekretariat (kaufmännische Ausbildung erwünscht) • Sie sind belastbar und teamfähig • Sie zeigen Einfühlungsvermögen für Menschen in jeder Lebenslage • Sie arbeiten selbstständig, exakt und speditiv • Sie haben den Pfarreisekretärinnen- /Pfarreisekretärenkurs absolviert oder sind bereit, diesen zu besuchen • Sie haben gute Kenntnisse der MS-Office-Programme Richten Sie Ihre Bewerbung bis 30. April mit den üblichen Unterlagen an den Kirchgemeindepräsidenten Richard Tschol, Poststrasse 15, 4557 Horriwil, oder auch online an richard.tschol@pastoralraum-wwb.ch. Die genauen Arbeitszeiten werden mit der bereits angestellten Sekretärin abgestimmt. Nähere Auskunft erteilen die bisherigen Sekretärinnen. 08 | 2020

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg Leitung | Luisa Heislbetz | Büro Pfarramt Bellach | 032 618 03 66 | luisa.heislbetz@pfarrei-bellach.ch Leitender Priester | Hans Zünd | Büro Pfarramt Oberdorf | 079 519 22 36 | hans.zuend@so.kath.ch Pfarreiseelsorger | Gilbert Schuppli | Büro Langendorf | 032 621 17 16 | g.schuppli@so.kath.ch Katechetin RPI | Renate Wyss | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | renate.wyss@so.kath.ch Katechet in Praxisstelle | Davide Bordenca | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | davidexyz@gmail.com Sekretariat | Sabine Gammenthaler | Büro Bellach | 032 618 10 49 | sabine.gammenthaler@pfarrei-bellach.ch

Ostern: vom Coronavirus zur Auferstehung Als zu Beginn des Jahres in China ein unbekanntes Virus ausbrach, haben wohl viele Menschen, darunter zähle auch ich, nicht daran gedacht, dass unsere Weltgemeinschaft innert so kurzer Zeit in vielen Lebensbereichen lahmgelegt würde. Wir sind alle davon ausgegangen, dass nur einige Gebiete von Erkrankungen und Todesfällen betroffen sein werden. Dass aber auch hier in der Schweiz jede/-r Bürger/-in eingeschränkt und unsere älteren Mitmenschen quasi unter Quarantäne gestellt würden, hat wohl alle überrascht. Ein kleiner Virus mit grossen Auswirkungen Das Coronavirus ist nur ein paar Millionstel Millimeter gross, unter einem gewöhnlichen Mikroskop kaum sichtbar. Da geraten auch wir modernen Menschen ins Staunen, wenn unsere hochentwickelte Wissenschaft und Technik so einen Winzling nicht kurzfristig unter Kontrolle bringen können und wir über Wochen ohnmächtig zuschauen, wie weltweit Tausende Menschen sterben müssen. Allerdings ist es nicht neu, dass kleine Organismen grosse Auswirkungen haben und die Ordnung des Menschen durcheinanderbringen können. Vom Coronavirus zum «Virus» der Nächstenliebe Solche persönlichen und gesellschaftlichen Krisen haben auch viele positive Nebenwirkungen. Ich bin beeindruckt, wie unsere individualistische und von vielen auch als egozentrisch eingeschätzte Gesellschaft in positiver Weise reagiert hat. Auf der einen Seite die politischen Behörden, die in kleinen Schritten massvolle und vertrauenswürdige Massnahmen getroffen und so unbegründete Ängste abgebaut, Vertrauen aufgebaut haben, und vor allem die erfreulichen gegenseitigen Hilfeleistungen in der Bevölkerung. Auch in meinem Umfeld haben viele Menschen persönliche und kollektive Initiativen ergriffen, um besonders den älteren Menschen zu helfen. Ich bin auf alle meine Mitmenschen stolz, dass sie das bösartige Coronavirus parallel mit ihrem gutartigen «Virus» der Nächstenliebe «abgeschwächt» haben. Die Osterzeit und der «Virus» der Gottesliebe Gerade die Osterzeit erinnert uns daran, dass vor ca. 2000 Jahren von Jesus aus Nazareth die göttliche Botschaft dieses gutartigen «Virus» der Liebe verkündet wurde. Die gute Nachricht wollte die Entfaltung der Gottes- und Nächstenliebe im Menschen bewirken und uns Menschen aus der Angst des Todes in die Freude der Auferstehung und des Lebens befreien. Damals wurden viele Menschen von seinem «Liebes-Virus» infiziert. Daraus erwuchs aus einer kleinen lebendigen Menschengemeinschaft eine Christengemeinschaft, die aus der innigen Beziehung mit Christus lebte. Wie konnte dieser kleine Funke der Liebe ein so grosses Feuer der Leidenschaft, eine Pandemie für Jesus Christus verbreiten? Die Auferstehung überwindet das «Virus» des Todes Gott berührte die Menschen in Jesus Christus im Herzen, weil er die Hochs und Tiefs des menschlichen Lebens selbst durchlebt hat. Er ging voraus und zeigte uns, wie wir in einer Situation der persönlichen und gesellschaftlichen Krise sinnvoll leben können. Beim letzten Abendmahl hat er seine Jünger ermuntert, in einer innigen Verbundenheit mit ihm zu leben, um dadurch Kraft und Mut für eine aufmerksame und hilfsbereite Nächstenliebe zu erhalten. Am Kreuz hat er all die Gefühlslagen, die wir Menschen in der Not und Ohnmacht erleiden, von der Einsamkeit und Verlassenheit bis zu den existenziellen Ängsten selber erduldet und in der Auferstehung uns Menschen Trost geschenkt: Nicht der Todes-«Virus», sondern der Liebes-«Virus» und das Leben werden das letzte Wort haben. Nutzen wir diese Zeit der gesellschaftlichen Entschleunigung, um über unser Leben nachzudenken und während der Osterzeit die persönliche Gottesbeziehung zu erneuern. Lassen auch wir uns vom göttlichen «Virus» der Liebe und der Auferstehung infizieren, damit wir die wesentlichen Werte wieder ins Zentrum unseres Lebens rücken. So kann aus der persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrung mit dem Coronavirus wieder ein neues Leben im Geiste einer welt­ weiten Nächstenliebe, Freundschaft und Solidarität erwachsen. Gilbert Schuppli

Das Team des Pastoralraumes wünscht Ihnen eine besinnliche Karwoche, in der wir die Anliegen unserer Zeit mit hineinnehmen und gesegnete, frohe Ostern im festen Glauben an das Leben.

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Aktuelle Hinweise Gemäss der Verordnung des Bundesrates fallen die Gottesdienste zurzeit aus. Wenn Sie Hilfe im Alltag brauchen, können Sie sich gerne an Ihr Pfarramt wenden. Oder von Montag bis Samstag 09.00–11.00 Uhr direkt unter 079 764 25 86. Wir nutzen das Netzwerk des Vereins «gärn gscheh – Solothurn hilft». Wünschen Sie Kontakt zu einem Seelsorger, einer Seelsorgerin? Bitte melden Sie sich bei Pfarrer Hans Zünd, Luisa Heislbetz oder Gilbert Schuppli (Telefonnummern siehe oben). Fastenopfer: Die grosse Fastenopfersammlung in den Kirchen kann dieses Jahr nicht stattfinden. Die Menschen in den armen Ländern brauchen unsere Unterstützung trotzdem und gerade umso dringender. Im Kalender von Fastenopfer/ Brot für alle finden Sie einen Einzahlungsschein. Ostern: Die Osterkerzen brennen am Ostersonntag in den Kirchen. Sie sind Zeichen des Auferstandenen in unserer Mitte. Taufwasser, Weihwasser finden Sie in allen unseren Kirchen. Pfarrer Hans Zünd hat es geweiht. Bitte bringen Sie ein Fläschchen mit, wenn Sie Wasser mit nach Hause nehmen möchten. Extra für Kinder: Für euch ist Material zu den Themen des Religionsunterrichts in den Kirchen aufgelegt. Wer mehr braucht, meldet sich bei der Katechetin.

Osternacht – ganz anders Die Feier der Osternacht, lebt von den Ursymbolen Feuer und Wasser und dem grossen Ostergesang, dem Exsultet. Darauf müssen wir heuer verzichten. Dafür können wir unser Augenmerk auf die Bibeltexte richten, auf die sieben Lesungen aus dem Ersten Testament. Vielleicht mögen Sie die Lesungen dieser Nacht meditieren: Gen 1, 1 bis 2,2 Es beginnt ganz am Anfang, mit der Erschaffung der Welt. Alles ist gut geordnet, ein paradiesischer Zustand. Wir hoffen ganz fest, dass Erde und Menschen ihr Gleichgewicht wieder besser finden. Und wir tun etwas dafür, nicht erst in den Tagen von Corona. Jede Tat des Ausgleichs zwischen arm und reich trägt dazu bei. Gen 22, 1-18 Dieser Text erzählt, dass Abraham meinte, er müsse seinen Sohn Isaak Gott opfern. Es ist einer der schwierigsten in unserer Bibel. Wie kann der Stamm­ vater des Glaubens, ein leuchtendes Vorbild, so von Gott denken? Er wird auf eine harte Probe gestellt, muss sein Bild von Gott revidieren – und darf dabei lernen, dass Gott das Leben erhalten will: ein tröstliches Wort gerade in unseren Tagen. Ex 14, 15- 15,1 Eine wehrlose Gruppe wird vom Heer des Pharaos verfolgt. Auf wundersame Weise erfährt Israel Rettung. Die Menschen wissen: Mose handelt stellvertretend für Gott. Es ist Gottes Wirken, das sie am Schilfmeer gerettet hat. Jes 54, 5- 14 Von der Treue Gottes zu den Menschen erzählt der Prophet Jesaia. Auch wenn die Menschen das Gefühl haben, Gott habe sie vergessen, ist er ihnen nahe. «Wie kann Gott das zulassen?» fragen viele Menschen angesichts von Leid und Not auf der Erde. Solange wir Menschen sind, ringen wir um eine Antwort auf diese Frage. Aus der Haltung des «Trotzdem» zu leben, dazu will uns Jesaia ermutigen. Jes 55, 1-11 Lebensfreude spricht aus der zweiten Lesung aus dem Jesaiabuch: die Hungrigen und die Durstigen werden von Gott «bedient»: alle, die sich nach seinem Wort ausrichten, werden satt und getröstet. Wie der Same auf dem Acker, so geht Gottes Wort auf in den Herzen derer, die danach Hunger haben. Bar 3,9-15.32-4,4 Mahnung und Verheissung enthält das Buch Baruch. In unserem Abschnitt geht es um die Mahnung, auch unter schwierigen Bedingungen an Gott festzuhalten, sich nicht etwas anderes als Gott/göttlich vormachen zu lassen. Wie oft höre ich «Das Wichtigste ist doch die Gesundheit.» Ist es wirklich so? Können wir nicht gerade erfahren, dass Solidarität und geteilte Hoffnung mehr tragen? Ez 36, 16- 28 Jesus hat diesen (und auch die anderen) Text gekannt. Er hat ihn im Vater-unser-Gebet aufgenommen: Geheiligt werde dein Name. Wo Gottes Name geheiligt, wo sein Name gross gemacht wird, da kann sein Geist wirken. «Ich giesse reines Wasser über euch aus …, ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist:» Lassen wir uns waschen mit dem Wasser der Taufe, nehmen wir sein Licht in uns auf, lassen wir uns erfüllen von seinem Geist. Jetzt bleibt nur noch, das Evangelium von der Auferweckung Jesu Christi zu lesen: Johannes 20, 1-18 Gesegnete Ostern (Die Bibeltexte finden sie unter www.bibleserver.com/bible/EU und in den Kirchen)


Pfarrei Bellach

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Selzach

Pfarramt Dreifaltigkeit | Friedhofstrasse 5 | 032 618 10 49 | kath.pfarramt@pfarrei-bellach.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler Öffnungszeiten | MI 8.00–11.30 Uhr | FR 14.00 –17.30 Uhr Seelsorge Alterszentrum Leuenmatt | Béatrice Fessler-Roth | 032 351 40 22 Sakristanin | Tanja Pürro | 076 582 16 26

Gottesdienste Am Hohen Donnerstag um 20.00 Uhr und am Ostersonntag um 10.00 Uhr werden die Kichen­ glocken läuten. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir auf die Anwesen­ heit und das Wirken Gottes gerade in der Zeit der Einschränkungen und Sorgen vertrauen. Möge unsere Hoffnug auf den Sieg des Lebens und der Liebe stärker sein als Angst und Tod: wie damals, bei Jesu Jüngerinnen und Jüngern an Ostern. Die Kirche ist von 08.00–19.00 Uhr offen für Ihr persönliches Gebet. Es liegen Gebete auf, die mit nach Hause genommen werden können. Jahrzeiten und Gedächtnisse werden verschoben. Sobald

wieder Gottesdienste gefeiert werden dürfen, werden wir diese nachholen.

Mitteilungen Fastenopfer Da in diesem Jahr keine Kollekte für das Fastenopfer eingezogen werden kann, bitten wir Sie, Ihren Beitrag auf das Konto des Fasten­ opfers Luzern zu überweisen Konto 60-19191-7 oder IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7. Gerne können Sie Ihr Fastenopfersäckli auch in den Briefkasten vom Pfarramt werfen. Besten Dank für Ihre Unterstützung. Heimosterkerzen Sind in der Kirche gegen eine Spende von Fr. 10.– erhältlich.

Die Osterkerze Wurde vom Kirchenchor gestaltet. Ein regenbogenfarbiges Kreuz. Der Regenbogen, eine Verbindung von Wasser und Licht, beide lebenswichtig. Nach trüben Tagen schenkt ein farbiger Regenbogen wieder Freude, lässt uns auf­ atmen. Er spannt sich von der Erde zum Himmel, verbindet sie. Gerade jetzt in der schwierigen Zeit schenkt er Hoffnung auf bessere Zeiten. Durch das Kreuz sind wir erlöst. Freuen wir uns auf Ostern! Für den Kirchenchor Sepp Grimm

Not lehrt beten Sagt man manchmal mit einem abfälligen Unterton: Wenn es den Menschen gut geht, denken sie nicht an Gott, aber wenn es ihnen schlecht geht, denken sie an ihn und erwarten, dass er schnell hilft. Ist dieser Vorwurf wirklich berechtigt? Ist es nicht gerade sinnvoll, in der Not zu beten, dann, wenn uns ganz fest bewusst ist, wie wenig wir unser Leben in der Hand haben, wie sehr es Geschenk ist? Und was wäre das für ein Gott, der sagt: Weil du in der guten Zeit nicht an mich gedacht hast, musst du jetzt auch nicht kommen. Ist es nicht gerade ein Zeichen von Gottes Grösse, dass er nicht so kleinlich rechnet? «Bittet, dann wird euch gegeben», heisst es ganz schlicht und voller Zuversicht im Matthäus-evangelium (Mt 7, 7). Bleiben wir in dieser Zeit mit vielen äusseren Einschränkungen im Gebet verbunden, mit Gott und untereinander.

Pfarramt Maria Himmelfahrt | Dorfstrasse 35 | 032 641 10 50 | pfarramt.selzach@besonet.ch Sekretariat | Jacqueline Zuber | Öffnungszeiten | DI Vormittag | FR Vormittag Sakristane | Daniel Kilchenmann | 076 233 04 89 | Jarina Thiviathasan | Kapelle Altreu | 078 673 86 35

Gottesdienste COVID-19 Wegen der Bestimmungen des Bundesrats finden ab sofort weiterhin keine Gottesdienste in unserer Kirche statt. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Kurzfristige Änderungen finden Sie laufend im Schaukasten vor dem Eingang in unserer kath. Kirche! Erstkommunion am 26. April Wird auf nächstes Jahr verscho­ ben. Die Eltern haben persönlich einen Brief erhalten!

Mitteilungen Todesfälle Am 16. März 2020 starb Herr Nicola Testa-Quaglietta, geb. 25.05.1946, wohnhaft gewesen im Eschgässli 4. Am 17. März 2020 starb Josef Heimgartner-Straumann, geb. 03.04.1930, wohnhaft gewesen in der Länggasse 10. Am 19. März 2020 starb Frau Susanne Theresia Kocher, geb. 12.12.1926, zuletzt wohnhaft gewesen im Altersheim Baum­ garten in Bettlach.

Möge unser Schöpfer sie im ewigen Frieden aufnehmen und die Angehörigen trösten. Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die sie hinterlassen, wenn sie gehen. Albert Schweitzer

Jahrzeiten Liebe Pfarreiangehörige Sämtliche Gedächtnisse und Jahrzeiten ab dem 21. März werden selbstverständlich nach der Aufhebung des Gottesdienst­ verbots nachgeholt. Falls eine Familie ein bestimmtes Wunschdatum hat, bitte wenden Sie sich direkt am mich. Eure Pfarreisekretärin Jacqueline Zuber, Tel. 032 641 10 50 oder pfarrramt.selzach@besonet.ch. Seniorenferien für den Mittleren Leberberg Diese Ferien werden aufgrund der aktuellen Situation leider abgesagt! Wir danken für das Verständnis. Euer Begleitteam Regula von Burg, Käthi von Burg und Markus Hugi (Schneider Reisen)

Palmzweige und Heimosterkerzen Geweihte Palmzweige können ab dem Samstag vor Palmsonntag in der Kirche abgeholt werden. Heimosterkerzen werden zu Fr. 9.– in der Kirche zum Mit­ nehmen angeboten!

Osterkerze 2020 Der Baum des Lebens, so sagt es bereits sein Name, erhält uns am Leben. Er ist ein Bild für Gottes Liebe. Gottes Liebe für uns ist wie ein grosser Baum, der uns Nahrung und Schatten spendet und bei dem wir gerne sind. Die Bibel und eure ganz persönliche Geschichte erzählen vom Baum des Lebens. Sie sind voll gespickt von Zeichen, wie gross Gottes Liebe für jeden einzelnen von uns ist. Seine Liebe ist so gross, dass er uns auch im Leiden und im Tod nahe ist. Als Jesus am Kreuz starb, erlebte er grausame Schmerzen und Qualen. Doch die gute Nachricht ist, dass er mit seinem Tod den Tod von uns allen besiegte. Nach drei Tagen im Grab ist er zum ewigen Leben auferstanden und schenkt uns allen dieses ewige Leben. Man kann sagen, dass aus dem Kreuz Leben wurde, dass das Kreuz darum auch ein Lebensbaum ist. Alle kommen zu dem Baum Irgendwo im weiten Raum, im Garten unserer Zeit, steht ein wunderschöner Baum, seine Wurzeln reichen weit. Und der Stamm ist stark und fest, gründet in der Ewigkeit, dass er sich nicht fallen lässt von dem rauen Sturm der Zeit. Alle kommen zu dem Baum, und niemand kommt vergebens. Und wir feiern mit dem Baum SCHALOM, das Fest des Lebens. Reinhard Bäcker 08 | 2020

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg Pfarrei Maria Himmelfahrt | Oberdorf

Pfarrei Langendorf

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Kirchgasse 7 | 032 622 29 60 | oberdorf@so.kath.ch Sakristan | Josef Lang | 032 530 34 47 | 079 422 21 32 Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 14.00–17.30 Uhr | FR 8.30–11.30 Uhr

Gottesdienste Kircheninnenrenovation / Regelung: Kaplanei: Sonntagsgottesdienste. Michaelskapelle: Werktagsgottesdienste und Rosenkranzgebete. (Ausnahmen werden publiziert) Zurzeit gelten wegen dem Coronavirus die Weisungen des Bundesrats. Falls Gottesdienste ab 19. April möglich wären, fänden sie wie folgt statt: Dienstag, 21. April 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 24. April 18.30 Uhr, Rosenkranzgebet, Beicht­ gelegenheit 19.15 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Nicole Zwingli-Puskaric.

Mitteilungen Fastenopferkollekte und Jahrzeiten Siehe Pfarrreiseite Langendorf. Katechese-Material zum Mitnehmen Auch der Religionsunterricht fällt aus. Auf der hintersten Kirchenbank liegen Arbeitsblätter, Bastelideen, Mandalas usw. zum Abholen bereit. Herzlichen Dank dem Religionsteam.

Innenrenovation Kirche Oberdorf 20. April – Ende Oktober Am Montag, 20. April, beginnen die Arbeiten an der Innenrestau­ rierung unserer Pfarrei- und Wallfahrtskirche. Für uns, die wir in dieser Pfarrei arbeiten und daheim sind, ist dies eine Herausforderung. Flexibilität, Bescheidenheit, Anpassungsfähigkeit und grosszügiges Denken sind gefragt. Dies gilt im Speziellen für die Sakristane, Seelsorgenden, Musiker, Ministranten und Lektoren. Für das kirchliche Wohlbefinden in der Kaplanei mit der Bühne als sakralem Raum ist für den Pfarreirat sowie das Sigristen- und Seelsorgeteam keine Mühe zu gross. Mit viel Enthusiasmus wird geräumt, geplant und vor allem gearbeitet, damit rechtzeitig für die Gottesdienste in der Michaelskapelle

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und Kaplanei alles Nötige bereitsteht. Dabei gilt es auch zu beachten, dass die Kaplanei nach wie vor (wie bis anhin) für gesellschaftliche Aktivitäten genutzt wird. Dies ist möglich, weil nach den Gottesdiensten der Altarraum auf der Bühne durch den schweren Bühnenvorhang geschlossen wird. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott an alle beteiligten Helfer. Die Gottesdienste und Gebete finden wie folgt statt: Kaplanei: Sonntagsgottesdienste oder spezielle Gottesdienste (gemäss Publikation) Michaelskapelle: Werktagsgottesdienste, Gebete und Rosenkranzgebete. Corona – Strafe Gottes oder Auferweckung zu neuem Leben? Ist die Corona-Pandemie Strafe Gottes? Seuchen, Katastrophen, Heimsuchungen aller Art wurden im Alten Testament immer wieder als Strafe Gottes gedeutet, damit das Volk umkehre. Sie sollen mit aller Kraft zu Gott rufen und jeder soll umkehren von seinem bösen Weg und von der Gewalt, die an seinen Händen klebt. So befahl es beispielsweise der König von Ninive im Buch Jona (3,8), nachdem der Prophet Jona den Untergang der Stadt angekündigt hatte. Und die Stadt wurde verschont. Auch heute noch hört man den Spruch: Das ist die Strafe Gottes, wenn jemand «sträflich» handelt; oder Gott straft sofort. Jesus sagt etwas anderes: Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst oder seine Eltern, sodass dieser Mann blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden. (Joh 9,3). Wenn wir Jesus glauben, hat also nicht Gott den Coronavirus in die Welt gesandt, um die Menschen für ihr ungerechtes und egoistisches Verhalten zu strafen. Auch sollten wir nicht ein Volk oder eine Regierung verantwortlich machen für den Ausbruch des Coronavirus. Solche blödsinnigen Beschuldigungen kommen nur Machthabern in den Sinn, denen es um «America first» oder «China first» geht. Wissenschaftlich betrachtet weiss man ja: das Virus hat sich – auf welchem Weg auch immer – durch Mutation aus einem bestehenden Virus-Stamm entwickelt. Und dies kann irgendwo geschehen, man weiss nicht wie. Und doch löst dieses Virus, so klein es ist, rund um unseren Globus einen

Pfarrei Langendorf Stöcklimattstrasse 22 | 032 623 32 94 | langendorf@so.kath.ch

dramatischen Wandel aus. Die Welt wird «post Coronam» nie mehr dieselbe sein. Was ist denn die Wirkung? Plötzlich haben wir (mit Ausnahme der Gruppe von Personal, das für das Lebensnotwendige sorgt) Zeit, Zeit für uns, Zeit füreinander. Die Hektik ist weitgehend zusammengebrochen, ausser in den Spitälern. Mir kommt es vor wie Sonntag. Neue Beziehungen werden geknüpft oder alte leben neu auf. Menschen treten aus der Isolation heraus und sorgen füreinander oder werden umsorgt. Wie viele Personen haben sich doch eingetragen in der Vernetzung «Gärn gscheh» Solothurn! Meine Tochter, die in dieser Not an ihrer alten Stelle in der Intensivstation einspringt, schreibt: Schön, dass man einander auf so vielfältige Weise hilft! Da wird es tausendmal eher Ostern, als wenn wir gesättigt und abgesichert darauf zugingen. Die Telekommunikation wird gefördert in ihrer segensreichen Bedeutung: im Homeoffice, in der Bildung, mit guten Filmen, in der Übertragung von Gottesdiensten, in allem, was in dieser Situation gut tut. Erfüllt sich nicht handgreiflich, was Jesus verheisst: … die Werke Gottes sollen offenbar werden. Allerdings mit dem Zusatz: sofern sich die Menschen vom Geist Gottes leiten und animieren lassen. Dass und wie sie das in breitem Masse tun, ist für mich ein Osterwunder, Auferstehung zu neuem Leben. Gott behüte und erfülle Sie! Hans Zünd

Neue Osterkerze Diese wird am Ostersamstag gesegnet und im Chor der Kirche aufgestellt. Für daheim sind verschiedene Kerzen im Schriftenstand erhältlich (je Fr. 10.–).

Gottesdienste Zur Zeit gelten die Weisungen des Bundesrats zum Coronavirus.

Mitteilungen Osterkerze Verschiedene Heimosterkerzen sind in der Marienkapelle erhältlich (Fr. 10.–).

Jahrzeiten in den entfallenen Gottesdiensten werden nachgeholt. Frauengemeinschaft Langendorf Das Coronavirus ist heimtückisch, es schleicht sich überall in unseren Alltag und so schiebt es sich auch klammheimlich ins Programm der Frauengemeinschaft. Der Vorstand der Frauen­ gemeinschaft sieht sich gezwungen, sämtliche Anlässe bis Ende Mai abzusagen. Das Programm startet also voraussichtlich erst im Juni. Die Termine werden wie gewohnt im Kirchenblatt publiziert. Wir freuen uns auf das – halt später beginnende – mit Liebe gestaltete Programm und danken dem Vorstand herzlich für seine vorausschauende Arbeit. Katechesematerial zum Mitnehmen Auch der Religionsunterricht fällt aus. Eine Auswahl von Arbeits­ blättern, Bastelideen, Mandalas usw. ist im Foyer der Kirche zum Abholen aufgelegt. Herzlichen Dank an das Religionsteam. Zum Gedenken Verstorben ist am 21. März Frau Barbara Legat, geb. 4.12.1941, wohnhaft gew. Ischimattstrasse 2. Gott nehme sie auf in seine ewige Liebe und tröste die Angehörigen.


Pfarrei St. German I Lommiswil Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 8.30–11.30 Uhr | DO 8.30–11.30 Uhr Reservation Pfarrsaal | Hanny Fürholz | 032 623 24 40 Sakristan | Hong Su Phan | 032 510 31 47

Fastenopfer Der Einzug der Fastenopferkollekte ist im Moment nicht möglich und wird später nachgeholt, wenn sich alles normalisiert. Sie können Ihren Beitrag auch direkt auf das Konto des Fastenopfers Luzern

überweisen Konto 60-19191-7 oder IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7. Gerne können Sie Ihr Fastenopfersäckli auch in den Briefkasten vom Pfarramt werfen. Besten Dank für Ihre Unter­ stützung.

Auferstehungsglaube in Ausnahmezeiten Liebe Pfarreiangehörige Gerade der in unserer Welt wirkende Coronavirus lässt uns in der kirchlichen Osterzeit verdichtet erfahren, was unser Leben und unseren Glauben letztlich begründet. Aus der Normalität und Routine des Alltags gerissen, treten plötzlich Tod und Auferstehung ganz nahe an unser Bewusstsein und Leben. Beim Nachsinnen über den Tod kann bei uns Menschen ein mulmiges Gefühl aufkommen und auch Angst unser Leben bestimmen. Für uns Christen ist aber gerade der irdische Tod nur ein Übergang in eine neue «himmlische» Lebenswirklichkeit, hinein in die Liebeswelt Gottes. Deshalb prägt besonders die Auferstehung Jesu unser Glaubens- und Lebensverständnis. Auferstehung ist aber nicht nur als göttliches Ereignis zu verstehen, sondern lässt sich besonders in Ausnahmezeiten auch jeden Morgen, wenn wir erwachen und aufstehen, bewusster erfahren. Aus dem Schlaf erwacht, bietet uns das Leben beim Aufstehen ein Auferstehungsempfinden und ermuntert uns gleichzeitig, aus dem Geschenk des Lebens während dem Tage etwas Gutes zu tun. Ich bin erfreut, dass gerade jetzt, in dieser schwierigen Corona-Übergangszeit, so viele Menschen durch ihr Denken und Handeln den bedrohten Mitmenschen kleine «Auferstehungserlebnisse» bereiten und das in einer Selbstverständlichkeit, wie ich sie schon lange nicht mehr erfahren habe. Sogar derart, als bräuchte diese «Kirche von unten» uns Seelsorgende gar nicht mehr. Wir Menschen werden offensichtlich von unserem Herrgott höchstpersönlich in unseren Herzen inspiriert, das Gute und Richtige zu tun. Auch in unserem Kirchenraum wird in Stille gebetet und in diskreter Aktivität gehandelt. So bringt der österliche Weg (s. Bild), den Cornelia Binzegger in unserer Kirche gestaltet hat, die christlichen Tugenden bis zum Ziel der Auferstehung treffend zum Ausdruck. Die Spuren im Sand ermuntern uns, mit Geduld und Mut im Glauben und in der Liebe zu leben. Denken wir also in diesen österlichen Tagen beim morgendlichen Aufstehen besonders daran, Gott für unsere persönliche «Auferstehung» zu danken, damit wir während des Tages auch kleine Auferstehungen in unserer Mitwelt bewirken können. Dann wird auch die grosse Auferstehung Gottes an Ostern mit voller Kraft unser Leben beseelen und die kleinen Freuden der Nächstenhilfe mit grosser Heiterkeit erfüllen. In österlicher Vorfreude,

Pfarrei St. German | Kirchweg 1B | 032 641 25 09 | lommiswil@so.kath.ch Sekretariat | Katrin Flury-Meyer Öffnungszeiten | DI 8.00–11.00 Uhr | DO 13.30–17.30 Uhr Sakristane | Edi Flury | 032 641 22 66 | Gertrud Eberhard | 032 618 10 41

Gottesdienste Gemäss Information des Bistums Basel vom 17. März sind alle öffentlichen Gottesdienste und religiösen Versammlungen untersagt. Bitte beachten Sie auch die Information auf der Pastoralraumseite. Die Kirchen sind zu den gewohnten Zeiten offen. Es liegen Gebete zur freien Bedienung auf. Wenn gleichzeitig mehrere Personen anwesend sind, unbedingt gross-­ räumig Abstand halten. Am Karfreitagnachmittag läuft eine Tonbildschau zur persönlichen Betrachtung des Kreuzweges.

Mitteilungen Jahrzeiten Jahrzeiten, die nicht wie geplant gefeiert werden können, werden verschoben und neu vereinbart. Erstkommunion vom 19. April Wird auf nächstes Jahr verschoben. Die Eltern haben persönlich einen Brief erhalten!

GRATIS für Schülerinnen und Schüler sowie alle Interessenten Da die Katechetinnen im Moment reduziert arbeiten, stellen sie Arbeitsblätter, Bastelanleitungen und Mandalas aus dem Religionsunterricht zur Verfügung. Diese sind in der Kirche zum Mitnehmen aufgelegt. Bitte nicht zurücklegen. Palmzweige zum Mitnehmen Seit Palmsonntag liegen in der Kiche gesegnete Palmzweige bereit. Heimosterkerzen Sind in der Kirche gegen eine Spende von Fr. 8.– erhältlich. Fastenopfer Der Einzug des Fastenopfers wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Gerne können Sie Ihr Fastenopfersäckli auch in den Briefkasten vom Pfarramt werfen oder den Betrag direkt einzahlen. Einzahlungsscheine liegen in der Kirche auf. Danke!

Feiern in der Familie Die neue Osterkerze Die indischen Schwestern des Klosters Visitation haben die Osterkerze gestaltet.

Gilbert Schuppli

Eine Mutter schreibt: Wir kauften eine Osterkerze. Morgen machen wir den Ostertisch parat! Wir feiern jedes Jahr das Abendmahl. Wir essen auf dem Fussboden, essen Kräuter aus dem Wald, hören vom Abendmahl und waschen und salben uns dann gegenseitig die Füsse. Die Kinder freuen sich, dass wir doch als Familie feiern können.

Den Kern bildet ein schlichtes schmales Kreuz mit goldenen Verzierungen, Symbol des Göttlichen. In der Umgebung des Kreuzungspunktes zwischen der Vertikalen und der Horizontalen wird die Form des Kreuzes markant umrahmt von kräftigen blauen Balken. In unserem Lebensraum muss das Göttliche sichtbar werden im Leben der Gläubigen, die mit dem Kreuz verbunden sind. Frei schwebende blaue Balken unterstreichen die Form des Kreuzes. Ich sehe darin das viele Gute, das ausserhalb der christlichen Kirche, doch letztlich in der Weisheit des Kreuzes, geschieht; denn über allem steht das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, das Zeichen von Christus. 08 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pastoralraumpfarrer | Dr. Valentine Koledoye | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | valentine.koledoye@pfarrei-zuchwil.ch Pfarrer | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-deitingen.ch Gemeindeleiter | Thomas Faas | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch Seelsorge-Team | Paul Rutz | Rosa Tirler | Petra Raber Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Sandra Schläfli | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pawaost@pfarrei-zuchwil.ch | Alfons Frei | 4556 Aeschi | 062 961 11 68 | pfarramt.aeschi.so@bluewin.ch Kirchgemeinde-Präsidien-Kommission | Vorsitz Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Memoria passionis et resurrectionis

Pfarreien Luterbach-Derendingen Gemeindeleiter | Thomas Faas

Gottesdienste Sämtliche Gottesdienste in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten in den Pfarreien St. Josef Luterbach und Herz-Jesu Derendingen fallen bis mindestens am 19. April 2020 aus.

Jedes Jahr habe ich mich auf die Karwochen-Liturgie besonders vorbereitet, mit einem grossen inneren Engagement. Als Ministrant habe ich mit ganzer Anteil­ nahme die Bereitung der Osterkerze mit gefeiert und genau die Handlungen des Zelebranten beobachtet. Erinnerung ist ein Grundbegriff des Alten und Neuen Testaments. An der Universität in Münster, Westfalen, hat Professor Metz uns Studenten zu Recht von der Notwendigkeit einer neuen Erinnerungskultur gelehrt in seiner Vorlesung: «Memoria passionis et resurrectionis» («Erinnerung an das Leiden und die Auferstehung»). Umso mehr besteht die Notwendigkeit, von einer neuen Erinnerungskultur zu sprechen in der gegenwärtigen Kultur der Erinnerungs- und Geschichtslosigkeit. Dazu gehört auch die lückenlose historische Aufarbeitung der Geschichte. Die Kirche hat keine Angst, sich der geschichtlichen Wahrheit zu stellen. Deshalb werden die Archive des Heiligen Stuhls – vor allem um Papst Pius XII., nun mehr Zug um Zug der historischen Forschung zugänglich gemacht. Doch Erinnerung ist mehr als Historie, Gedächtnisfeiern und Holocaust-Gedenkstätten, als die Karwoche. Erinnerung kann aber auch die Funktion haben, das Vergangene zu speichern, es abzulegen und einzuschachteln, um es wie ein wertvolles Familienerinnerungsstück bei feierlichen Anlässen gelegentlich hervorzuheben. Speichern von Informationen ist nicht erinnern. Erinnerung geschieht dort, wo etwas in unserer Seele eingebrannt ist. Nur wo es wehtut, kann Erinnerung einen Prozess der Heilung einleiten. Metz hat in seiner Vorlesung erklärt: «Christlicher Glaube artikuliert sich als memoria passionis, mortis et resurrectionis Jesu Christi. In der Mitte dieses Glaubens steht das Gedächtnis des gekreuzigten Herrn, eine bestimmte memoria passionis, auf die sich die Verheissung künftiger Freiheit für alle gründet. Dass wir im Gedächtnis seines Leidens die Zukunft unserer Freiheit erinnern.» Nun muss die Feier der Erinnerung an das Leiden und die Auferstehung Jesu Christi in den Kirchen dieses Jahr ausfallen. Die Gemeinschaft der feiernden, erinnernden Gläubigen fällt aus. Das hat mich traurig gestimmt. Das Verzichten auf die eindrückliche Liturgie, die Musik von Bach und Mozart in der Kirche, der Verzicht auf die Gesänge der Kirchenchöre, der Solisten, das Mitmachen der Kinder mit ihren Palmen und auf viele einprägsame Riten, mit der Erzählung der Leidensgeschichte. Vielleicht hat es auch etwas Gutes – bei aller Traurigkeit – diese Erinnerungsfeier dieses Jahr auszulassen. Wir können uns persönlich erinnern, persönlich an unsere eigene Leidensgeschichte denken, aber an die Leiden der Flüchtlinge und die leidender Kriegsversehrter in der ganzen Welt. Wir erinnern uns an alle verfolgten Christen, die die Karwochen-Liturgie nicht feiern können und an die Menschen, die wegen ihrer Überzeugung verfolgt werden. Wir können aber an den Liturgien der Kirche in aller Welt in den Medien teilnehmen. Die Erinnerung kann aufleuchten durch das Leiden vieler Menschen an der Coronavirus-Krise, die für uns alle schmerzlich ist und uns unserer Freiheit beraubt. Die Erinnerung kann aufleuchten in unserer persönlichen Lektüre der Leidens­ geschichte Jesu. Möge in diesen Tagen etwas in unsere Seele eingebrannt werden. Christlicher Glaube artikuliert sich als «memoria passionis, mortis et resurrectionis Jesu Christi». In der Mitte dieses Glaubens steht das Gedächtnis des gekreuzigten Herrn, eine bestimmte memoria passionis. Ich wünsche Ihnen, dass Sie eine ganz persönliche Erfahrung in dieser Zeit machen. Die Auferstehung Jesu gebe Ihnen Mut, Freude und Hoffnung in die kommende Zeit hinein und erneure, stärke und vertiefe, verlebendige Ihren Glauben. Paul Rutz, Kaplan

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Unsere Kirchen bleiben offen für Ihr persönliches Gebet. Es liegen Gebete auf, die Sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Fastenopfer 2020 – schwierige Bedingungen In diesem Jahr kann die Kampagne des Fastenopfers und auch das Einsammeln unserer Spenden nicht in der gewohnten Weise statt­ finden. Das Fastenopfer fürchtet deshalb einen starken Einbruch der Spenden. Und doch ist es für seine wichtige Eine-Welt-Projektarbeit auf unsere finanzielle Unterstützung angewiesen. Bernd Nilles, Geschäftsführer Fastenopfer, wünscht uns: «Bleibt gesund!» und er schreibt: «Mit der Globalisierung haben wir alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche weltweit miteinander vernetzt. Das bringt zwar Vorteile wie – Zugang zu Produkten aus aller Welt, Zugang zu fremden Kulturen ... Doch die Nachteile – Ausbeuterische Arbeits­ verhältnisse; eine Liberalisierung des Welthandels, die keine Rücksicht auf Menschen und Umwelt nimmt; Rohstoffausbeutung, bei denen Menschenrechte missachtet werden, und die Erwärmung des Klimas.» Auch das Coronavirus verbreitet sich mit hohem Tempo in jeden Winkel der Erde. Jetzt gerade steht die Welt erst einmal still. Eine ungewohnte Ruhe kehrt in fast alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche ein. Zugleich macht sich innere Unruhe und Angst um seine Liebsten breit. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit stehen wir vor neuen Herausforderungen. In allen 14 Ländern, in denen Fastenopfer-Partner tätig sind, breitet sich das Coronavirus aus. Im Amazonasgebiet bringen die Arbeiter der Bergbaukonzerne das Virus zu den schutzlosen indigenen Gemeinschaften. Überall werden Ausgangssperren verhängt und Gesundheitssysteme kollabieren. Die Mittel- und Oberschichten machen Hamsterkäufe. Die Armen haben keine Ersparnisse, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Einige Regimes nutzen zudem den Ausnahmezustand, um repressive Massnahmen zu ergreifen und Freiheit und Menschenrechte einzu­ schränken. Fake News werden verbreitet und führen zu Unruhe, Chaos und Gewalt. Dem wollen wir entgegenwirken und weiterhin helfen. Den Hinweis zum Überweisen der Fastenopferspende finden Sie auf Seite 25. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und für Ihre Solidarität.


Pfarrei St. Josef | Luterbach

Pfarrei Herz-Jesu | Derendingen

Pfarramt | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch | Gemeindeleitung | Thomas Faas Sekretariat | Pascale Barrière | 032 682 21 45 | Bürozeiten | MO 13.30–15.30 Uhr | DI 7.45–9.45 Uhr | DO 15.30–17.30 Uhr | FR 7.45–9.45 Uhr | Notfall-Nr. | 079 654 22 20 Sakristanin | Eva Graf | 032 682 23 27 | graf-schwaller@bluewin.ch Pfarreiheim-Reservationen | Thomas Bärtschi | 032 681 01 37 ab 17.30 Uhr Katechetinnen | Emma Wyss | 032 637 23 50 | Judith Zoller | 032 682 10 04

Mitteilungen Lichtermeer der Hoffnung Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz wollen in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen. Sie rufen in einer gemeinsamen Botschaft alle Gläubigen auf, bis am Gründonnerstag jeweils donnerstags um 20.00 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar vor einem Fenster ihres Hauses oder ihrer Wohnung zu platzieren und etwas zu beten. Ein Lichtmeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen.

Glocken läuten Als Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit läuten im ganzen Land die Glocken am Gründonners­ tag, 9. April, um 20.00 Uhr und an Ostern, 12. April, um 10.00 Uhr.

Fastenopfer Dieses Jahr konnten die Fasten­ opfersäcklein nicht wie gewohnt eingezogen werden. Gerne können Sie diese in den Briefkasten des Pfarrhauses werfen oder Sie überweisen Ihre Spende direkt an das Fastenopfer, 6002 Luzern. Postfinancekonto 60-19191-7 IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7

in den Ursprungsländern des Christentums zu helfen. Mit Ihrer Unterstützung zeigen Sie gelebte Solidarität mit den orientalischen Christinnen und Christen. Lassen wir sie nicht allein in ihrer Not aus Krieg und Vertreibung. Schweizerischer Heiligland-Verein, Winkelriedstrasse 36, Postfach 3141, 6002 Luzern Postfinancekonto 90-393-0 IBAN CH780900 0000 9000 0393 0 Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Jahrzeitmessen und Gedächtnisse In diesen Wochen, während denen keine religiösen Veranstaltungen erlaubt waren und sind, fiel oder fällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitmesse für Ihre Verstorbenen oder eine Gedächtnismesse aus. Beten Sie im Gedanken an Ihre Verstorbenen – das kann ein Vater unser und ein Gegrüsst seist du, Maria sein oder ein anderes, auch ein frei formuliertes Gebet. Zu gegebener Zeit laden wir Sie zu einer speziellen Messfeier ein, in der aller Personen gedacht wird, deren Jahrzeiten oder Gedächtnisse nicht vor Ort gefeiert werden konnten.

Ministranten

Herzlichen Dank.

Dario Panetta hat im März die Ministrantenschar leider verlassen. Wir danken Dario recht herzlich für seine geleisteten Ministrantendienste. Für die Zukunft wünschen wir ihm Gesundheit, Zufriedenheit und alles Gute.

Kollekten

Ferien

Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land

Das Sekretariat bleibt vom 13. April bis am 17. April 2020 geschlossen. Wir wünschen Ihnen – trotz der Coronakrise – schöne Frühlingstage.

Das Karwochenopfer gibt Gelegenheit, den Brüdern und Schwestern

Pfarramt | Hauptstrasse 51 | 032 682 20 53 | kath.pfarramt.derendingen@bluewin.ch Gemeindeleitung | Thomas Faas | 032 682 21 45 Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Pascale Barrière | Tel. 032 682 20 53 | Bürozeiten | MO 8.00 –11.00 Uhr | DI 14.00 –17.00 Uhr | DO 8.00 –11.00 Uhr Sakristanin | Esther Friedli | 079 488 73 42 Betreuung Kapelle Allerheiligen und Betreuung Pfarrheim Widlimatt | Doris Rölli | 079 317 59 70 | doris.roelli@gawnet.ch

Mitteilungen Lichtermeer der Hoffnung Die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz wollen in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen. Sie rufen in einer gemeinsamen Botschaft alle Gläubigen auf, bis am Gründonnerstag jeweils donnerstags um 20.00 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar vor einem Fenster ihres Hauses oder ihrer Wohnung zu platzieren und etwas zu beten. Ein Lichtmeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen.

Glocken läuten

werfen oder Sie überweisen Ihre Spende direkt an das Fastenopfer in Luzern. Postfinancekonto 60-19191-7 IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7 Herzlichen Dank.

Kollekten Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land Das Karwochenopfer gibt Gelegenheit, den Brüdern und Schwestern in den Ursprungsländern des Christentums zu helfen. Mit Ihrer Unterstützung zeigen Sie gelebte Solidarität mit den orientalischen Christinnen und Christen. Lassen wir sie nicht allein in ihrer Not aus Krieg und Vertreibung. Schweizerischer HeiliglandVerein, Winkelriedstrasse 36, Postfach 3141, 6002 Luzern Postfinancekonto 90-393-0 IBAN CH78 0900 0000 9000 0393 0 Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Jahrzeitmessen und Gedächtnisse

Als Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit läuten im ganzen Land die Glocken am Gründonnerstag, 9. April, um 20.00 Uhr und an Ostern, 12. April, um 10.00 Uhr.

Fastenopfer

Dieses Jahr konnten die Fasten­ opfersäcklein nicht wie gewohnt eingezogen werden. Gerne können Sie diese in den Briefkasten des Pfarrhauses

In diesen Wochen, während denen keine religiösen Veranstaltungen erlaubt waren und sind, fiel oder fällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitmesse für Ihre Verstorbenen oder eine Gedächtnismesse aus. Beten Sie im Gedanken an Ihre Verstorbenen – das kann ein Vater unser und ein Gegrüsst seist du, Maria sein oder ein anderes, auch ein frei formuliertes Gebet. Zu gegebener Zeit laden wir Sie zu einer speziellen Messfeier ein, in der aller Personen gedacht wird, deren Jahrzeiten oder Gedächtnisse nicht vor Ort gefeiert werden konnten.

Ferien Das Sekretariat bleibt vom 13. April bis am 17. April 2020 geschlossen. Wir wünschen Ihnen – trotz der Coronakrise – schöne Frühlingstage. 08 | 2020

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Anna | Aeschi

Pfarreien Deitingen-Subingen

Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-deitingen.ch Pfarreisekretariat | Luzernstrasse 14 | 4556 Aeschi | Alfons M. Frei | 079 455 66 81 | pfarramt.aeschi.so@bluewin.ch | www.annapfarrei.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Sakristanenteam | Alfons M. Frei | 079 455 66 81 Stv | Thomas Thut | 076 482 42 07 Kirchgemeindepräsidentin | Yvonne Gasser De Silvestri | 062 961 51 57

Pfarrer | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08

Gottesdienste

Bis mindestens 19. April dürfen keine öffentliche Gottesdienste gefeiert werden. Sollte diese Bestimmung vor dem 25. April gelockert werden, würde am Samstag, 25. April, um 18.00 Uhr, in Deitingen und am Sonntag, 26. April, um 09.30 Uhr, in Subingen die Sonntagsmesse gefeiert werden.

Gemäss den Weisungen des Bundesrates und des Bistums zur Corona-Pandemie finden bis 19. April 2020 keine öffentlichen Gottesdienste statt. Unsere Kirchen bleiben fürs persönliche Gebet geöffnet. Falls möglich Donnerstag, 23. April, 09.00 Uhr Rosenkranz

Mitteilungen Bitte beachten Sie auch die Texte nebenan und auf Seite 27.

Gebet

der Pfarreien Aeschi, Deitingen und Subingen in der Corona-Krise – Frühling 2020 *** Gott, wir rufen in diesen Tagen und Wochen zu Dir. Wir rufen zu Dir in für uns besonderer Situation, in Fragen und in Sorge. Aber wir wenden uns in Hoffnung an Dich. Stärke uns. Schütze uns. Segne uns.

Gott, wir bitten Dich für die Kranken, bei uns und weltweit. Wir bitten in Solidarität für alle Betreuenden in Spitälern, Heimen und daheim. Gott, wir bitten Dich im Vertrauen auf die Fürbitte des hl. Erzengels Michael – bitte für uns! Wir bitten Dich im Vertrauen auf die Fürbitte von Maria und Josef – bittet für uns! Wir bitten Dich im Vertrauen auf die Fürbitte von heiligen Frauen und Männern, besonders der hl. Anna und Joachim – bittet für uns! der hl. Fabian und Sebastian – bittet für uns! der hl. Verena – bitte für uns! der hl. Urs und Viktor – bittet für uns! des hl. Antonius des Einsiedlers und des hl. Antonius von Padua – bittet für uns! der hl. Ärztin Gianna Beretta-Molla (1922–1962) – bitte für uns! Ehre sei Dir, ewiger, dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Infolge Pensionierung des Amtsinhabers suchen wir per 1. Juni 2020 eine/einen

Pfarreisekretärin / Pfarreisekretär (ca. 30 %) Sie verfügen über eine kaufmännische oder gleichwertige Ausbildung und haben gute EDV-Kenntnisse. ebenfalls per 1. Juni 2020 eine/einen

Sakristanin / Sakristan (25 %) Sie sind bereit, am Wochenende Einsätze zu leisten. Für beide Ämter bestehen Stellenbeschreibungen. Entschädigung gemäss DGO. Bewerbungen und Auskünfte: Röm.-kath. Kirchgemeinde, Yvonne Gasser De Silvestri Präsidentin, Bielackerweg 20, 4556 Bolken Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 30. April 2020.

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Gottesdienste Daheim betrachten und beten

Liebe Angehörige der Pfarreien Aeschi, Deitingen und Subingen Die vorliegende Ausgabe des «Kirchenblatts» kommt auf den Karfreitag und zu Beginn der Osterzeit zu Ihnen. Das Seelsorgeteam wünscht Ihnen frohe, gesegnete Ostern in dieser besonderen Situation. Der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus ist Heil und Hoffnung. Wenn auch nicht gemeinsam in festlichen Gottesdiensten gefeiert werden kann, so gibt es doch Gelegenheiten, sich des grossen Glaubensfestes zu erfreuen. Vielleicht wird da und dort ab CD oder via Computer/ Youtube wieder einmal z. B. das Oratorium «Messias» von Georg Friedrich Händel angehört, ein wunderbares Werk, ein vertontes Evangelium gleichsam. Mit Gruss und Segen, Das Seelsorgeteam

Mitteilungen Gottesdienste via Medien

Heimosterkerzen

Zu den im letzten Kirchenblatt aufgelisteten Hinweisen als Ergänzung: www.bistumsg-live.ch (Gottesdienste aus dem Dom von St. Gallen) oder www.kath-schaffhausen-reiat.ch (dort feiern Domherr Urs Elsener, bekannt bei uns als Firmspender, und Vikar Pascal Eng, der ab kommendem Sommer als Pfarrer in Zuchwil wirken wird) oder www.kloster-disentis.ch (bei «Gottesdienstordnung» anklicken).

Kleine Versionen der diesjährigen Osterkerze stehen in den Kirchen bereit.

Jahrzeiten Geplante Jahrzeiten und gespendete Heilige Messen, die für die Zeit vorgesehen waren in der keine Gottesdienste gefeiert werden konnten, können zu einem späteren Zeitpunkt gehalten werden. Kontaktieren Sie die Sekretariate, sobald öffentliche Gottesdienste wieder möglich sind.

Kerzen an Fenstern und Glockengeläute Auf Initiative der Schweizer Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche der Schweiz haben aus Solidarität für jene, die sich jetzt im Gesundheitswesen und in verschiedenen Bereichen besonders einsetzen, und im Gebet für Erkrankte jeweils jeden Donnerstagabend ab 20.00 Uhr Kerzen an den Fenstern geleuchtet. Am Abend des Hohen Donnerstags, um 20.00 Uhr, läuten im ganzen Land die Kirchenglocken. Und ebenso am Ostertag um 10.00 Uhr.


Pfarrei Maria Himmelfahrt | Deitingen Pfarramt | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 16 06 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Nadia Cardaci | MI und DO 9.00–11.00 Uhr | sekretariat@pfarrei-deitingen.ch Kirchgemeindepräsidentin | Daniela Flury-Kofmel | 032 614 19 96

Aufmunterung und Dank Wir alle befinden uns seit einigen Wochen im Ausnahmezustand, und – so wie es zurzeit aussieht – diese Lage wird noch länger anhalten. Nun ist Solidarität gefragt, guter Zusammenhalt auf allen Ebenen. Es ist jetzt besonders wichtig, sorgsam miteinander umzugehen und einander Sorge zu tragen, so gut wir können! Und es ist ebenso wichtig, dass jede und jeder einzelne sich selbst Sorge trägt! Sehr rasch sind sehr viele gute, lobenswerte Initiativen und Hilfsangebote entstanden, die von einem funktionierenden Miteinander zeugen. Schon allein das zu sehen, tut uns allen in dieser Situation gut. Unzählige Menschen handeln, ohne zu zögern, und sind ausdauernd im Einsatz, um andere zu unterstützen und um zu helfen, wo sie können. Ihnen allen sagen wir von Herzen ein grosses DANKESCHÖN und VERGELT’S GOTT! Nur gemeinsam können wir diese Zeit gut überstehen. Es ist zudem wichtig, uns verstärkt auf das zu besinnen, was uns guttut – im Rahmen der verbleibenden Möglichkeiten. Als Beispiele seien genannt: Kontakte mit unseren Mitmenschen pflegen (per Telefon, vielleicht auch wieder mal ein Brief ?); die erwachende Natur bewusst wahrnehmen und geniessen (falls möglich auf einem kleinen Spaziergang, im Garten, auf dem Balkon, beim Fenster); die Verbindung zu Gott suchen und vertiefen in Besinnung und Gebet; eine Kerze anzünden und so eine angenehme Stimmung erzeugen; ein Stück Schoggi oder sonst etwas Feines essen; bewusst positive Gedanken und aufmunternde Worte verbreiten; jemanden etwas Gutes tun. Bestimmt haben Sie noch andere gute Ideen – Sie wissen selbst, was Ihnen guttut. Alles in allem gilt es, das Beste aus der Situation zu machen – danke, dass auch Sie dabei mithelfen! Bitte beachten Sie die Weisungen vom Bund. Und: Bleiben Sie gesund! Rosa Tirler, Seelsorgerin

Fastenopfer braucht Ihre Unterstützung Die Fastenzeit ist die wichtigste Zeit zum Spendensammeln für das katholische Hilfswerk Fastenopfer. Weil dieses Jahr alle Gottesdienste seit 17. März bis nach Ostern abgesagt werden mussten, können jetzt auch keine Kollekten zusammengelegt werden. Bitte unterstützen Sie die wichtige Arbeit des Hilfswerks im In- und Ausland trotzdem mit Ihrer Spende. Konkret bitten wir um Spenden für dieses Projekt: Gemeinschaftsfelder erlauben, Nahrungsreserven aufbauen im Kongo Die Gegend um Mwilambongo mitten in der Demokratischen Republik Kongo leidet unter grossem Nahrungsmangel. Ziel dieses Projekts ist es, die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zu sichern und ihre landwirtschaftlichen Probleme gemeinsam zu lösen. Die Menschen werden entsprechend ausgebildet und dazu angeregt, in gemeinsamen Aktionen ihre Lebensgrundlagen zu verbessern – durch Gemeinschaftsfelder für den Aufbau von Saatgut- und Nahrungsreserven sowie durch Kleintierhaltung und Fischzucht. Gemeinschaftliche Sparkassen entlasten die beteiligten Familien in Fällen von Krankheit, bei sozialen Problemen oder bei der Einschulung der Kinder. Im Laufe der vergangenen Jahre hat das Projekt gute Erfolge erzielt. Heute bestehen 180 miteinander vernetzte Dorforganisationen. Unterstützt von Fastenopfer und Brot für alle kämpfen die Bäuerinnen und Bauern auch um ihre Rechte und setzen sich gegen die grassierende Korruption ein. – Alle Spenden an Fastenopfer aus unseren drei Pfarreien werden dieses Jahr direkt diesem Projekt gutgeschrieben. Rosa Tirler, Seelsorgerin

Pfarrei St. Urs und Viktor | Subingen Pfarramt | Luzernstrasse 49 | 4553 Subingen | 032 614 40 81 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-subingen.ch Seelsorgerin | Rosa Tirler | 032 614 40 81 | seelsorgerin@pfarramt-subingen.ch Pfarreisekretärin | Manuela Bachmann | MI 9.45–11.30 Uhr | sekretariat@pfarramt-subingen.ch Kirchgemeindepräsident | Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Mitteilungen Zum Gedenken Am 13. März starb im Alter von 82 Jahren Martin Kummli-Ingold im APH Tertianum Rebgarten in Liestal, früher Längacker 7. Am 16. März, starb im Alter von 85 Jahren Stephan Ingold-Meier, Obere Neumattstr. 8. Der barmherzige Gott nehme die lieben Verstorbenen auf in seinen ewigen Frieden. Den trauernden Angehörigen schenke er Kraft und Trost.

Wer ein bisschen plaudern möchte, kann gerne einem Vorstandsmitglied telefonieren. Auch wenn jemand Hilfe benötigt, bitte meldet euch! Gemeinsam finden wir eine Lösung. Wir hoffen, dass alle gut über die Runden kommen. Der Vorstand

Mittagstisch und SeniorenAusflug

Frauengemeinschaft

Dienstag, 28. April: ABGESAGT Leider können wir auch im April die geplanten Anlässe nicht durchführen: Mittagstisch und Ausflug sind abgesagt.

Wir informieren euch, dass bis zu den Sommerferien alle Anlässe abgesagt sind.

Wir wünschen Ihnen allen auf diesem Weg alles Beste: «Hebet Sorg und bliibet xund!»

Gemeinsame Mitteilungen Aeschi/Deitingen/Subingen: Nehmen Sie Kontakt mit uns auf Wir von der Kirche melden uns in dieser Zeit vermehrt per Telefon bei Menschen aus unseren Pfarreien. Falls Sie noch nicht dabei waren und Hilfe brauchen, ein Gespräch wünschen oder sonst ein Anliegen haben, bitte melden Sie sich bei: Petra Raber, Seelsorgerin, Tel. 062 961 11 68 Rosa Tirler, Seelsorgerin, Tel. 079 631 80 86 Beat Kaufmann, Pfarrer, Tel. 032 614 06 08 Paul Rutz, em. Domherr, Tel. 079 543 82 19 Marianne Schreier, Frauengemeinschaft und Seniorenarbeit Deitingen, 079 416 11 26 Unsere Pfarrämter können Sie weiterhin zu den gewohnten Zeiten telefonisch kontaktieren. Bitte melden Sie uns auch, wenn Sie jemand wissen, der oder die Hilfe braucht. – Danke.

Fastenopfer braucht Ihre Unterstützung

Bitte benützen Sie für Ihre Spende den Einzahlungsschein am Ende Ihres Fastenkalenders (es liegen noch Exemplare in den Kirchen auf) oder zahlen Sie ein auf

Postkonto 60-19191-7, Fastenopfer, Alpenquai 4, 6002 Luzern. Für E-Banking: IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7 Fastenopfer, Alpenquai 4, 6002 Luzern. Online-Spenden: auf www.fasten­ opfer.ch/spenden (unter Bemerkungen die Pfarrei angeben). Per TWINT können Sie direkt mit dem Smartphone einen Beitrag für Fastenopfer allgemein geben.

Wir danken Ihnen für die Unterstützung des Fastenopfers, des Hilfswerkes der Schweizer Katholiken. Spendehinweis siehe rechts nebenan.

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Martin | Zuchwil | www.pfarrei-zuchwil.ch Pfarramt | Hauptstrasse 32 | 032 685 32 82 | st.martin@pfarrei-zuchwil.ch Pfarrer | Pastoralraum-Pfarrer | Dr. Valentine Koledoye | 032 685 09 76 | valentine.koledoye@pfarrei-zuchwil.ch | Sprechstunde nach Voranmeldung Kaplan | em. Domherr Paul Rutz | 032 621 13 10 Sekretariat | Daniela Blumenthal & Sandra Schläfli | Bürozeiten im Pfarramt | MO 14.00 –16.00 Uhr | DI und DO 9.00–11.00 Uhr | 032 685 32 82 | sekretariat@pfarrei-zuchwil.ch Umgebungs- + Pfarreiheimwartung | Gjevalin und Tereza Frrokaj | 079 272 67 46 | Reservation Pfarreiheim | Bitte per E-Mail oder telefonisch über das Sekretariat Kirchgemeindepräsident | Michael Vescovi | 078 658 33 55

Gottesdienste

Mitteilungen

Sämtliche Gottesdienste und Anlässe in den Kirchen und Pfarreiräumlichkeiten in unserem Bistum fallen bis am 19. April aus. Aktuelle Informationen finden Sie immer auf unserer Homepage.

Wir sind für Sie da! Das Pfarramt bleibt geschlossen. Sie können jederzeit eine Meldung per Mail oder auf unserem Telefonbeantworter hinterlassen. Wir werden Sie anschliessend kontaktieren.

Ostern 2020 Liebe Schwestern und Brüder im Herrn «Meine Hoffnung und meine Freude. Meine Stärke, mein Licht. Christus meine Zuversicht. Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.» El Senyor Liedtext von Taizé

Friede sei mit Ihnen – Bitte bleiben Sie gesund. Ich hoffe, dass Sie bei guter Gesundheit sind und bitte bleiben Sie gesund! Halten wir uns weiterhin an die vom Bund und Bistum Basel vorgeschriebenen Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus. Ich wünsche euch gute Gesundheit und den Frieden Gottes. Ostern 2020 Uff!! Was für ein Osterfest in dieser Zeit der Coronakrise! Wir werden diese Ostern 2020 nie vergessen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren werden wir am Ostersonntag nicht zusammen sein! Das tut weh! Wir alle werden unseren Kirchenchor und den Gesang des Oster-Hallelujas von Friedrich Georg Händel vermissen! Ich persönlich werde unser Zusammenkommen vermissen – die Ministranten, den Chor, die Lektoren, die zahlreichen freiwilligen Mitwirkenden, die vielen tollen Mitglieder unserer Pfarrei und all die Gäste, die unsere Ostergottesdienste gewöhnlich so unvergesslich mitgestalten. Ich vermisse euch alle! Osterkerze 2020 in unserer Pfarrei Ich erinnere mich täglich an euch alle und möchte euch mitteilen, dass ich jeden Tag Privatmessen für euch in unserer Pfarrkirche abhalte. Am Karfreitag, in der Osternacht und am Ostersonntag werde ich speziell für euch und eure Familie beten. Ich zünde die Osterkerze der Pfarrei während meiner Privatmesse in unserer Kirche in der Osternachtsmesse am Samstag an. Die Osterkerze wird am Ostersonntag von 10.00–12.00 Uhr angezündet bleiben. Lassen Sie uns die Hoffnung nicht verlieren Ostern ist eine Zeit der Freude! Die Kreuzigung und der Tod Jesu stellen die Finsternis dar – eine Realität der menschlichen Existenz. Aber nach der Dunkelheit gibt es Licht. Das Ereignis der Auferstehung war deshalb eine gute Nachricht für seine Jünger und eine gute Nachricht für uns. Jesus lebt für immer, und der Tod hat keine Macht über ihn. Die Auferstehung ist ein Zeichen dafür, dass der Tod nicht das endgültige Ende derer ist, die an Jesus glauben. Jesus ist mit uns und wir sind nie «allein». Fürchtet euch nicht! Nach seiner Auferstehung erschien Jesus seinen Jüngern und seine ersten Worte waren: «Habt keine Angst – Friede sei mit euch. Diese Worte sollten uns jeden Tag trösten. Gott wird uns aus der Dunkelheit der Krise des Coronavirus zurück in unsere normale Lebenssituation bringen – denn Jesus lebt für immer und ER ist mit uns. Dessen bin ich sicher. Jesus lebt ewig. – Deshalb «müssen wir uns nicht fürchten». Möge Maria, die Mutter Gottes, weiterhin für uns beten – jetzt und immer. Frohe Ostern! Euer Pfarrer Valentine Koledoye

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Pfarrer Valentine Koledoye und Kaplan Paul Rutz stehen auch für sehr dringende und notwendige seelsorgerische und geistliche Bedürfnisse wie die persönliche Beichte, die Krankensalbung oder die letzte Ölung zur Verfügung. Melden Sie sich per Telefon oder per Mail bei ihnen. Jahrzeiten Alle Jahrzeiten werden durch Pfarrer Valentine Koledoye still gelesen. Sie können zu Hause im Gedenken an Ihre Verstorbenen beten. Die Feier kann in diesem Jahr nochmals gehalten werden. Wir werden Sie dementsprechend informieren. Katechese – Lernen zu Hause Die Katechet/innen stellen Arbeitsbüchlein zum Rätseln, Ausfüllen, Ausmalen etc. auf die Homepage. Ihr findet diese unter dem Link: www.pfarrei-zuchwil.ch/ kirchliche-dienste/katechese/ lernen-zu-hause. Sollte es weitere Informationen zum Religionsunterricht geben, werden diese auch immer auf dieser Seite aufgeschaltet.

Osterkerze Die gesegneten Kerzen (analog Foto Osterkerze) können ab Ostersonntag in der Kirche für Fr. 10.– gekauft werden. Das Geld können Sie in das Kerzen-Kässeli geben. Die schönen Osterkerzen wurden in diesem Jahr, wegen der aktuellen Situation, von Max und Jeanette Schwertfeger alleine angefertigt. Wir danken Max und Jeanette recht herzlich! Fastenopfer / Karwochenopfer für die Christen im Heiligen Land Da in diesem Jahr keine Kollekte für das Fastenopfer und die Christen im hl. Land eingezogen werden können, bitten wir Sie, Ihren Beitrag auf die folgenden Kontos zu überweisen: Fastenopfer Luzern, Konto 60-19191-7, IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7. Schweizerischen Heiligland-Verein Luzern, Postfinance-Konto 90-393-0, IBAN CH78 0900 0000 9000 0393 0. Gerne können Sie Ihr Fastenopfersäckli auch in den Briefkasten vom Pfarramt werfen. Besten Dank für Ihre Unter­ stützung.

Zu früh gegangen

Wie Sie sich alle vorstellen können, war es ein sehr grosser Schock, als Bussi Bethke, die Ehefrau von Pfarrer Ralf Bethke, mir in den frühen Morgenstunden des 29. März eine Textnachricht zukommen liess, um mir die traurige Nachricht vom Tod von Ralf – einem lieben Freund und Kollegen – mitzu­ teilen. Es fällt mir immer noch sehr schwer zu begreifen, dass Ralf körperlich nicht mehr bei uns ist. Es tut sehr weh. Ralf war ein sehr guter Mann, ein guter

Priester, ein wunderbarer Prediger und ein wahres Geschenk an die Menschen. Unsere sehr einfache Zusammenarbeit in der Ökumene ist ein Zeichen dafür, dass es keine Barriere gibt, die die Liebe nicht überwinden kann. Die katholische Gemeinde Zuchwil wird sich an ihn als einen guten und kooperativen Freund und Priester aus einer anderen «Fakultät» erinnern. Er war ein reformierter Pfarrer, aber er war auch ein «Katholik». Ich bin jedoch beruhigt, weil ich weiss, wie sehr er an die Realität eines besseren Lebens nach diesem irdischen Leben glaubte. Möge Gott ihm in diesem neuen Leben des Himmels ewige Ruhe gewähren. Für seine Familie und alle seine Freunde beten wir um Trost. Nicht nur die reformierte Pfarrei Zuchwil wird ihn vermissen, sondern auch all jene, deren Leben er durch seine Freundlichkeit und Offenheit berührt hat. Ruhe dich gut aus, mein Freund und Bruder in Christus. Herzliches Beileid an die Familie und den Reformierten Kreis. Pfarrer Valentine Koledoye


Pfarrei St. Klemenz | Bettlach | www.stklemenz.ch Gemeindeleitung | vakant | pfarramt@stklemenz.ch Seelsorgerin | Renata Sury-Daumüller | Sägereiweg 6 | 2544 Bettlach | 032 645 43 19 Priesterliche Dienste | Joseph Kalamba | Grenchen Sakristan und Abwart | Cäsar Bischof | 078 717 55 20 Sekretariat | Franziska Leimer | DI und DO 14.00–17.00 Uhr | 032 645 18 79 | franziska.leimer@stklemenz.ch

Gottesdienste Die ausserordentlichen Massnahmen des Bundesrates gelten bis am 19. April. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Massnahmen noch weitergeführt werden und die geplanten Gottesdienste nicht abgehalten werden können. Aktuelle Informationen erhalten Sie über die Medien oder finden diese auf der Website www.stklemenz.ch. Freitag, 24. April 15.15 Uhr, Baumgarten Wortgottesdienst 19.00 Uhr, Klemenzkirche Eucharistiefeier

Mitteilungen Gratulationen 80. Geburtstag 24. April, Martin von Burg, Allmendstr. 60. Dem Jubilar gratulieren wir herzlich und wünschen ihm noch viele schöne Stunden, begleitet auch von Gott. Jahrzeiten Freitag, 24. April, 19.00 Uhr Maria und Josef Walker-Hänzi, Lea und Theodor Stutz-Röthlisberger mit Tochter Leonie Hänzi-Stutz und Sohn Meinrad Stutz-Schwab, Marie Glanzmann, Kurt Leimer-­ Aepli, Gabriel Leimer, Martha und Eugen Hufschmid-Studer und Sohn Eugen Hufschmid, Anna Brotschi, Hilda und Hans Kummer-­ Güggi, Emma und Ulrich SuryKaufmann, Klemenz von BurgMorini.

Osterlachen auch Ostergelächter bezeichnet den Brauch, in der Predigt an Ostern die Gottesdienstgemeinde zum Lachen zu bringen. Josef von Arimathäa hatte sein eigenes Grab für das Begräbnis Jesu zur Verfügung gestellt. Am Abend kommt er nach Hause und versucht seiner Frau schonend beizubringen, dass die Familiengrabstätte nun belegt sei. Seine Frau regt sich auf, wird wütend und schreit: «Josef, wie konntest du nur? Unser Grab! Wo sollen wir jetzt bestattet werden, wenn wir sterben?» Josef bewahrt die Ruhe, atmet tief durch und sagt: «Schatz, reg dich doch nicht so auf! Es ist doch nur übers Wochenende!» Osterhefte Für Familien mit jüngeren Kindern Unsere Katechetin, Claudia Ratheiser, hat Geschichten, Bilder, Rätsel und Basteltipps rund um die Osterzeit in einem Büchlein zusammengestellt. Für Erwachsene Ein Heft mit Texten, Gebeten und Bildern zur Karwoche. Die Hefte liegen in der Kirche auf.

Jubla Samstag, 25. April, 13.30–16.30 Uhr Pfarreiheim Heimosterkerzen Heimoster­ kerzen mit gleichem Symbol wie die grosse Kerze können im Schriftenstand für Fr. 8.– bezogen und bezahlt werden.

Gesegnete Palmzweige Die Tradition der gesegneten Palmzweige möchten wir auch in schwierigen Zeiten aufrechterhalten. Vor dem Altar in einem Korb liegen Palmzweige für Sie bereit, welche Toni Schmid gesegnet hat.

Osterbrunnen Auch wenn wir über die gesamte Osterzeit keine Gottesdienste feiern dürfen, wird Cäsar Bischof unseren traditionellen Osterbrunnen als Zeichen der Hoffnung aufbauen. Fastenopfereinzug Die Fastenopfersäckli können in der St.-Klemenzkirche bei den Opferkerzen neben der Maria im gekennzeichneten Behälter eingeworfen oder direkt an das Fastenopfer CH16 0900 0000 6001 9191 7 überwiesen werden. Herzlichen Dank für Ihre Spende zugunsten von «Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert».

Abgesagt Generalversammlung Frauengemeinschaft Mittwoch, 29. April Senioren Mai-Ausflug Mittwoch, 27. Mai Liebe Seniorinnen und Senioren Aus aktuellen Gründen mussten wir die diesjährige Reise nach Siviriez absagen. Gerne organi­ sieren wir für Sie im nächsten Jahr wieder einen Mai-Ausflug. Herzlichen Dank für Ihre Kenntnisnahme und das Verständnis.

Liebe Pfarreiangehörige

Wer hätte sich das vorstellen können – kein gemeinsames Feiern der Karwoche, keine Feier in der Osternacht oder am Ostersonntag. Viele werden darüber traurig sein, so wie wir auch. Wir wollen aber nicht in der Traurigkeit verharren, denn dies würde der Botschaft von Ostern widersprechen. Richten wir unseren Blick lieber auf das Licht der Auferstehung. Lumen Christi – Christus das Licht, so ertönt es in der Osternacht, wenn die Osterkerze in die dunkle Kirche getragen wird. Der

Übergang vom Dunkel zum Licht, die Symbolik von Licht und Finsternis, fasst zusammen, was in der Osternacht gefeiert wird: Die Auferweckung Jesu von den Toten. Von der Osterkerze nehmen die Ministranten das Licht und entzünden viele kleine Kerzen. Aus einem einsamen Licht in dieser Nacht, werden plötzlich viele Lichter in den Händen von Menschen. Das eine Licht bleibt nicht einsam. Auch jene nicht, die es tragen und weitergeben. Licht verbindet die Menschen an Ostern untereinander und mit Jesus Christus dem Auferstandenen. In ihm und mit ihm sind wir miteinander verbunden. Lassen Sie uns diese Verbundenheit sichtbar machen, indem wir in der Osternacht zu Hause eine Osterkerze entzünden, und rufen wir uns in dieser Nacht in Gedanken zu: «Jesus Christus ist auferstanden – ja, er ist wahrhaftig auferstanden.» Möge die Freude und die Hoffnung des Osterfestes in Ihre Herzen und in Ihren Alltag hineinstrahlen. Frohe und gesegnete Ostern! Renata Sury-Daumüller, Franziska Leimer, Cäsar Bischof, Martin Schaffner, Theo Sury

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Pfarrei St. Eusebius | Grenchen Pfarrhaus und Sekretariat | Lindenstrasse 16 | 2540 Grenchen | 032 653 12 33 | pfarramt@kathgrenchen.ch | www.kathgrenchen.ch Öffnungszeiten | MO und FR 8.30–11.30 Uhr | DI–DO 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.30 Uhr | in den Schulferien nachmittags geschlossen Pfarreileitung | vakant | Pfarradministrator | Joseph Kalamba | pfarramt@kathgrenchen.ch Pfarreikoordinatorin und Pfarreiseelsorgerin | Gudula Metzel | pfarramt@kathgrenchen.ch Religionspädagogin | Eleni Kalogera Katechetinnen | Daniela Varrin | Ana Castillo | Carole Crivelli | Franca Droz | Monica Hossli (HPS) Sekretariat | Ruth Barreaux | Cristina Caruso Sakristan und Betreuung Eusebiushof | Alfio und Claudia Grasso | 076 559 37 68 Missione Italiana | Don Saverio Viola | 032 622 15 17 | Misión Española | Don Marcelo Ingrisani | 032 323 54 08 Kirchgemeindeverwaltung | Präsident | Alfred Kilchenmann | Verwalterin | Daniela von Büren | Robert Luterbacher-Strasse 3 | 2540 Grenchen | 032 653 12 40 | verwaltung@kathgrenchen.ch

Gottesdienste Alle Gottesdienste bis und mit 19. April fallen aus, auch die Erstkommunion. Falls es die Situation erlaubt, finden ab 21. April die Gottesdienste wieder zu den gewohnten Zeiten statt. Dienstag, 21. April, 09.00 Uhr Wortgottesdienst, Josefskapelle Mittwoch, 22. April, 18.30 Uhr Eucharistiefeier Donnerstag, 23. April, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 25. April 09.00 Uhr, Rosenkranz, Taufkapelle 17.30 Uhr, Wortgottesfeier, Kirche

Mitteilungen Öffnungszeiten Sekretariat Im ganzen Monat April ist das Pfarreisekretariat nur vormittags besetzt. Öffnungszeiten Verwaltung Auf Grund der aktuellen Situation ist die Verwaltung bis auf weiteres geschlossen. Sie erreichen uns aber per Telefon oder Mail. Besten Dank für Ihr Verständnis. Telefon: 032 653 12 40; Mail: verwaltung@kathgrenchen.ch Die nächsten Taufsonntage Taufen finden jeweils während des Pfarreigottesdienstes um 10.00 Uhr oder um 11.15 Uhr in der Taufkapelle statt. Bitte melden Sie sich frühzeitig im Pfarrhaus. Kollekten Fastenopfer der Schweizer Katholiken und Katholikinnen Bitte Spenden an das Fastenopfer direkt überweisen an: Postfinance 60-19191-7, IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7. Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land Bitte Spenden an den Schweizerischen Heiligland-Verein direkt überweisen an: Postfinance 90-393-0, IBAN CH78 0900 0000 9000 0393 0.

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Kolpingfamilie Grenchen-Bettlach Das Preisjassen vom 23. April ist abgesagt.

Ökumene Die Gottesdienste in den Alterszentren fallen bis auf weiteres aus.

Allerheiligenkapelle offen In dieser Zeit der Krise möchten wir Ihnen die Möglichkeit zum stillen Gebet in unserem Chappeli geben. Wir öffnen die Kapelle freitags von 17.30 bis 18.30 Uhr zum stillen Gebet.

Gratulationen 95. Geburtstag Am 21. April: Frau Giorgina AebiZanco, Marktstrasse 1. Eiserne Hochzeit Am 22. April 1955 geheiratet haben Herr und Frau Helmut und Paula Dürrenmatt-Kocher, Staadstrasse 202G. Goldene Hochzeit Am 22. April 1960 geheiratet haben Herr und Frau Kurt und Erika Kaufmann-Sedelmaier, Florastr. 9. Goldene Hochzeit Am 16. April 1970 geheiratet haben Herr und Frau Otto und Rita Ineichen, Jurastrasse 141. Am 24. April 1970 geheiratet haben Herr und Frau Franco und Dolores Zanco-Cheda, Solothurnstrasse 91. Wir gratulieren allen Jubilarinnen und Jubilaren ganz herzlich zu ihrem Fest und wünschen Gottes Segen.

Mittagstisch für Senioren

Medien

Donnerstag, 16. April, ist abgesagt.

Zeiten von Gottesdienstübertragungen usw. im Fernsehen oder Radio finden Sie auf Seite 7 dieses «Kirchenblattes».

Unsere Verstorbenen Am 27. März: Frau Bertha Brülhart, Däderizstrasse 106, im 92. Lebensjahr. Herr, nimm die/den Verstorbene/n auf in deinen Frieden und schenke den Angehörigen Trost aus dem Glauben.

WIR SIND DA Wir sind da montags bis freitags, 14.00–16.00 Uhr, in der Tauf­ kapelle zum persönlichen Gespräch. Ein Seelsorger/eine Seelsorgerin ist anwesend. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ängste zu besprechen und Ihre Sorgen in Worte zu fassen. Es ist einfacher, mit unseren Ängsten zu leben, wenn wir sie erkannt und ausgesprochen haben. Statt feierlicher Ostergottesdienste ist darin nun alles ganz schlicht und auf das Wesentliche konzentriert: • Wir stehen unter dem Kreuz Jesu. • Wir sehen den leeren Altar, wo wir um sein Opfer für unsere Erlösung wissen. • Wir sehen den Taufstein. Er steht dafür, dass Gott durch das Dunkel des Todes in ein neues Leben führt. Wir sind da. Rufen Sie zu den Öffnungszeiten des Sekretariats an, wenn Sie ein seelsorgerisches Gespräch wünschen. Wir sind da, auch telefonisch. Gott ist da, er kennt keine Öffnungszeiten. Suchen Sie das persönliche Gespräch mit ihm. Denn das Gebet schenkt Ruhe, während Stress uns schwächt. Ich möchte Sie ermutigen! Gudula Metzel, Pfarreiseelsorgerin


Glockengeläut

Kirche zu Hause

Am Hohen Donnerstag um 20.00 Uhr und am Ostersonntag um 10.00 Uhr läuten die Kirchenglocken der röm.-kath. Eusebiuskirche, der christkath. Kirche Peter und Paul und der ref. Zwinglikirche zu den heiligen drei österlichen Tagen festlich.

In unserer Pfarrei finden wegen Corona keine Ostergottesdienste, keine Eiertütschete, kein Osterhalleluja, kein Weisser Sonntag statt. Die Kirche fällt aber deswegen nicht ganz aus. Gottesdienste werden live gestreamt. Über Fernsehen, Radio und online können Sie diese mitverfolgen. Die Chrisammesse, in der unser Bischof jedes Jahr in der Karwoche die heiligen Öle für die Sakramente von Taufe, Firmung und Krankensalbung weiht, wurde live übertragen.

Vor dem letzten Mahl wäscht Jesus seinen Freunden die Füsse und gibt den Auftrag, dies ebenso zu tun. Auf dem Leidensweg Jesu denken wir an die grosse Not der Menschheit. Wir denken an das Leiden, das der Mensch durchstehen muss. Und wir beten für die vielen Opfer der Coronakrise und anderer menschlicher Gewalt und Kriege. Am Ostertag, als der Stein weg gewälzt ist und das Grab leer, feiern wir das Fest der Verwandlung. Das Fest der Auferstehung. Das Fest der Freude über das Leben. Wir können uns selbst nicht retten. Gott tut dies. Er hilft, er erlöst. Wenn die Glocken der drei Kirchen läuten, werden wir daran erinnert, dass Ostern ist und wir als Getaufte gemeinsam aus der gleichen Quelle schöpfen. Gudula Metzel, Pfarreiseelsorgerin

Wünsche zum diesjährigen Osterfest Hoffnungszeichen Eine junge Frau. Gerade hat sie coronabedingt ihren Vater verloren. Vor dem offenen Grab macht sie eine Kniebeuge und das Kreuzzeichen. Hoffnungszeichen Mutter und Vater beten mit den Kindern am Morgen, zum Mittagessen, zum Einschlafen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Hoffnungszeichen Selbstständig Erwerbende verzweifeln nicht. Sie suchen zusammen mit ihren Angestellten die beste Lösung. Alle geben, was sie können, und sie bleiben solidarisch miteinander. Hoffnungszeichen Wir denken als Pfarrei an die älteren Menschen und bringen ihnen einen österlichen Gruss als Zeichen, dass wir ganz besonders an sie denken. Hoffnungszeichen Wir beten für die Kranken; wir danken allen, die sich besonders bemühen und helfen; wir bitten, dass uns Gottes Segen durch diese Zeit begleite. Hoffnungszeichen Die vielen jungen Menschen, die so schwer haben, zu Hause zu bleiben und das damit überwinden, indem sie sich mit wichtigen Themen beschäftigen, schöne Texte lesen und sogar auch schreiben. So viele Hoffnungszeichen sehen wir inmitten einer Zeit, in der wir um Gottes Hilfe rufen. Vertrauen wir dem Gott Israels, der von sich sagt: «Ich bin der HERR, dein Arzt» (Ex 15,26), und Jesus Christus, der viele geheilt hat, und dem Heiligen Geist, ohne dessen lebendiges Wehen nichts heil sein kann und gesund (Pfingst­ sequenz).

Die Kirche ist da für Sie. Wenn auch anders und mit körperlicher Distanz, ohne Nähe und ohne Berührung. Wir in Grenchen können nicht einmal mehr eine Kerze anzünden. Wegen eines zweiten Brandanschlags habe ich entschieden, die Kirche bis zum 19.4. zu schliessen. Dafür ist zum persönlichen Gebet oder Gespräch die Taufkapelle geöffnet. Die Kirche fällt nicht aus Durch Kreuz und Tod kommt Christus zur Auferstehung. Welch Hoffnung haben wir Christinnen und Christen. Gott will das Leben und vermag das Dunkel zu verwandeln. Wenn uns das nicht Trost gibt in dieser verrückten Zeit. Auch wenn die festlichen Gemeinschaftsfeiern ausfallen, ist und bleibt Ostern das Fest unserer Hoffnung. Einzig dieses Vertrauen ist es, das unseren Ängsten, die wir haben, Einhalt gebieten kann. Unser Vertrauen in Gott – wir stellen es gegen die Angst vor Corona; davor, dass meine Mutter vielleicht alleine sterben muss; davor, dass ich nicht weiss, wie alles finanziell weitergehen wird; davor, dass meine Alltäglichkeiten, die mir so viel Halt gaben, nun nicht mehr da sind. In jedem Gebet zu Hause oder in der Kirche, in jedem Gottesdienst zu Hause oder in der Kirche üben wir das Vertrauen ein ins Leben, in Gott. Ist das nicht österlich? Ostern muss also nicht ausfallen. Gerne gebe ich Ihnen einige Impulse, wie Sie durch Kirche zu Hause Ihr Vertrauen vertiefen können: • Telefonieren Sie uns zu den Öffnungszeiten, jeden Vormittag. Nehmen Sie den Hörer zur Hand besonders dann, wenn sie ein Gespräch benötigen. • Lesen Sie in der Bibel und schreiben Sie nur ein Kapitel handschriftlich ab. Gestalten Sie dieses Kapitel schön. Wenn eine Familie dies zu Hause gemeinsam macht, entsteht vielleicht ein ganzes Buch aus den vielen Büchern der heiligen Schrift. So schreiben Sie Ihre eigene Familienbibel! • Oder lesen Sie die Bibel. Auch die Viertklässlerin kann lesen und dies auf eine CD aufnehmen. • Nehmen Sie das Hausgebet zur Hand, das wir für Sie erstellt haben. Sie finden es auf unserer Website oder in der Taufkapelle aufliegend. • Zünden Sie jeden Tag eine Kerze an für eine Person, welche Ihr Gebet besonders benötigt. • Feiern Sie einen kleinen Gottesdienst mit ihren Lieben. Die Tagestexte und Gebete finden Sie unter www.kloster-einsiedeln.ch/gottes-wort. Seien Sie kreativ und stärken Sie so ihr Vertrauen. Es ist das einzige, was wir unserer Angst entgegenstellen können. Gudula Metzel, Pfarreiseelsorgerin

Liebe Pfarreimitglieder, inmitten einer Zeit, in der die Gesellschaft durchgeschüttelt wird und wir eindringlich für uns, unsere Familien und die ganze Menschheitsfamilie um Gottes Erbarmen flehen, bitten wir: Gott sei uns gnädig. Möge Friede werden unter unseren Brüdern und Schwestern. Und möge die Freude bald wieder in unser Leben zurückkehren. Halleluja. Das sind meine Wünsche für Sie am diesjährigen Osterfest. Gudula Metzel, Pfarreiseelsorgerin

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jugend@corona

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DANIELE SUPINO

12. – 25. APRIL

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130

GEDANKENSPLITTER zu Corona Seit bald vier Wochen sind alle Schulen, ­Restaurants, Freizeitaktivitäten und beinahe alle Läden geschlossen. Wir alle sind dringend ­auf­gerufen, zu Hause zu bleiben. Nur so können

ADRESSÄNDERUNGEN sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten.

wir die Pandemie bekämpfen. In diesen ­schwierigen Wochen haben wir viel Zeit; Zeit, um das Zimmer aufzuräumen, um mit den

Der Inhalt des Pfarreiteils (Seiten 9 – 31) liegt in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien.

­Geschwistern und Eltern zu diskutieren, um in uns zu gehen. Auch ich habe in meinem «­Hausarrest» nachgedacht: • Am wichtigsten sind das Leben und die Gesund­ heit aller. Geld verdienen kann man immer noch später … • Ich bin froh um die Politikerinnen und Politiker, die zum Wohl von uns allen einschneidende Massnahmen verfügen und uns viele ethische Entscheidungen abnehmen … • Globale Gefahren? Vorher dachte ich an Krieg, Klimaerwärmung, Hungersnöte. Nun habe ich gelernt, dass auch kleinste Viren in diese Kategorie gehören … • Ich kann ansatzweise nachfühlen, wie es ­Menschen in Kriegsgebieten geht (Ausgehverbot, Angst vor der Zukunft, viele Tote) … • Gibt es einen Zusammenhang zwischen Umwelt­ zerstörung und Pandemie? So oder so: Es ist Zeit, dass wir mit der Natur Frieden schliessen … • Wir sind mit der ganzen Welt grenzenlos verbun­ den – nicht nur durch das Internet, sondern ganz real. Was andernorts abgeht (z. B. in China, in Italien, Syrien), betrifft uns auch … • Unglücke können einfach passieren, ohne dass wir es wollen. Wir Menschen sind nicht allmäch­ tig. Wir haben nicht alles unter Kontrolle …

AZA 4500 Solothurn Post CH AG

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• In Notzeiten haben gewisse Werte Aufwind ­bekommen: Solidarität, Dankbarkeit, Beten zum Beispiel …

Apropos Solidarität: Scheinbar unwichtige Handlungen können überlebenswichtig sein, weil sie die Über­ tragung des Virus verhindern und so weni­ ger Leute daran erkranken. Das ist mein Beitrag für das Gemeinwohl: Hände wa­ schen, zu Hause bleiben, physisch Abstand halten. Ich hätte nie gedacht, dass das so schwierig sein könnte …

Apropos Dankbarkeit: Ich bin allen Personen im Gesundheits­ wesen dankbar, die Tag und Nacht ­Menschen retten. Und ich merke, dass ich zynische Bemerkungen (wie z. B.: «Es ­sterben eh nur die alten und kranken ­Menschen») immer weniger ertrage …

Apropos Beten: Ist der Sinn von all dem, dass wir unser Leben entschleunigen, uns auf das Wesent­ liche und Menschliche in uns besinnen, dass wir gemeinsam für eine bessere Welt beten? An Ostern, aber nicht nur an ­Ostern? Was sind deine Gedanken über die ­aktuelle Corona-Krise? Schreibe sie an ­jugendseite@kirchenblatt.ch.

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Kirchenblatt 0820 Solothurn  

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