Kirchenblatt 0621 Buchsgau

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für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. JAHRGANG | ERSCHEINT ALLE 14 TAGE

2021 | 6 14. – 27. MÄRZ

GOTTI UND GÖTTI  Taufpaten – auch eine «geistliche» Aufgabe Seite 4

KIRCHENEINTRITT PER MAUSKLICK Seite 2


focus

aus kirche und welt Nathan da Silva/unsplah (ybh)

KLIMA­ GERECHTIGKEIT – JETZT! Menschen in ärmeren Ländern haben derzeit am meisten an den Folgen der Klimaerwärmung zu tragen, und sie haben am wenigsten dazu beigetragen. In Kenia verdorren Felder, die Konf likte um Weideland nehmen zu. In Indonesien überf lutet der ansteigende Meeresspiegel fruchtbares Land, vernichtet Ernten und zerstört Häuser. Das fördert Krankheiten, Hunger, Armut und psychische Traumata. Was wir in der Schweiz tun, hat Folgen im globalen Süden. So steigt etwa wegen übermässigen Fleischkonsums die Nachfrage nach Futtermitteln und Weidef läche. Dies führt vielerorts zu Brandrodungen von Regenwald und damit zu massiven klimatischen Veränderungen – bloss ein Beispiel von vielen für die Schattenseiten unseres Konsums. Mit der ökumenischen Kampagne «Klimagerechtigkeit jetzt!» machen Fastenopfer und Brot für alle auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam und fordern, dass diejenigen Verantwortung übernehmen, die den Klimawandel am meisten befeuern. Dazu gehört auch die Schweiz. Jetzt können wir noch handeln. Deshalb setzen sich die Hilfswerke dafür ein, dass wir bis 2040 klimaneutral werden. Zudem appellieren die Hilfswerke mit einer Unterschriftensammlung an die Schweizerische Nationalbank, alle Anteile an Unternehmen abzustossen, die an Förderung, Handel und Verarbeitung fossiler Energieträger beteiligt sind. www.sehen-und-handeln.ch/snb

Kircheneintritt per Mausklick

Die Römisch-katholische Synode des Kantons Solothurn hat sich am 6. März 2021 unter Corona-Schutzmassnahmen im Solothurner Landhaus versammelt. In ihrem Jahresbericht 2020 legt sie Rechenschaft ab über ihre Tätigkeiten, die sie vor allem in der ökumenischen Seelsorge in Spitälern und anderen Einrichtungen, in den kantonalen Fachstellen für Jugend, Religionspädagogik, Kirchenmusik und Diakonie, in der Unterstützung von Projekten und sozialen Institutionen sowie zugunsten der anderssprachigen Missionen entfaltet. Die Synode beschäftigt sich auch mit den Kirchenaustritten. Die zugezogenen katholischen Migrantinnen und Migranten können zwar vielerorts die Austritte ausgleichen und die katholische Kirche bleibt eine der mitgliederstärksten Organisationen im Kanton. Trotzdem gilt es ernst zu nehmen, dass die Kirchenbindung fragiler geworden ist und Kirchenskandale immer wieder zu Austritten führen. Um die Rückkehr zur Kirche möglichst unbürokratisch zu ermöglichen, wurde die Website www.kircheneintritt-so.ch geschaffen. www.synode-so.ch (ksc)

PAPSTREISE IN DEN IRAK

Trotz Pandemie und Terrorgefahr hält Papst Franziskus an seiner Reise in den Irak fest. Er besucht dort eine der ältesten Christengemeinden, die chaldäisch-katholische Kirche. Ur in Chaldäa ist die Heimat Abrahams, welchen Juden, Christen und Muslime als Stammvater verehren. Die Christen sind seit dem Irakkrieg und der IS-Gewaltherrschaft stark unter Druck geraten. Viele Mitglieder sind geflüchtet oder in den Westen ausgewandert. Die irakische Kirche steht unter der Leitung von Patriarch Louis Raphael I. Sako, der 2018 zum Kardinal erhoben wurde. Er ist eine wichtige Stimme im Irak, als Anwalt der Minderheiten und als Partner im Dialog mit dem Staat und den anderen Religionsgemeinschaften. Papst Franziskus will ihn in diesem Engagement unterstützen und die christlichen Minderheiten im Nahen Osten ermutigen. Bei Redaktionsschluss ist der Verlauf der Reise noch nicht bekannt. www.kath.ch (ksc)

MADLAINA LIPPUNER FASTENOPFER TITELSEITE: Paten begleiten Mutter und Kind bei der Taufe. Bild: HollyGirl18/Pixabay

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editorial

«Eine lebendige Kirche muss wieder viel näher an die Leute herankommen. Gleichzeitig ­müssen wir traditionelle Kirchenbilder und traditionelles Amtsverständnis hinterfragen, weil dies im Zug der gesellschaftlichen ­Veränderungen immer weniger auf Verständnis stösst.»

STOLPERSTEINE

Kurt von Arx, Präsident Römisch-Katholische Synode (Jahresbericht der Synode 2020, Seite 22).

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KUNO SCHMID | CHEFREDAK TOR

Thesen von Maria 2.0 an der Domtür in Mainz

FRAUEN IN DER KIRCHE

Die Fraueninitiative Maria 2.0 brachte am 21. Februar 2021 ihre sieben Thesen an der Pforte des Mainzer Doms und an zahlreichen weiteren Kirchen in Deutschland an. Mit der Aktion erinnerten die Frauen an den legendären Thesenanschlag Martin Luthers, der damit Reformen in der Kirche anstossen wollte. Sie forderten gleiche Würde, gleiche Rechte und gemeinsame Verantwortung aller Kirchenmitglieder und wenden sich gegen Klerikalismus und Missbrauch in der Kirche. Die Bischöfe nahmen die Anliegen mit Sympathie und Wohlwollen entgegen. Sie baten aber um Geduld. Dass sie die Frauen stärker beteiligen wollen, bewiesen sie mit der erstmaligen Wahl einer Frau als Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz. Beate Gilles ist eine profunde Theologin mit organisatorischen Fähigkeiten und guter Vernetzung. In der Schweiz ist Renata Asal Steger als Präsidentin der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) auch eine Frau in einer wichtigen kirchlichen Führungsposition. Sie erklärt, dass die RKZ strategische Ziele formuliert hätte, die in dieselbe Richtung wie die Thesen zielen. Diese werde sie jedoch direkt in den Dialog mit den Bischöfen einbringen. www.kath.ch (ksc)

Stolpersteine lassen uns straucheln, wenn wir nicht achtsam sind. Im übertragenen Sinn sind Stolpersteine unterschätzte Schwierigkeiten oder Hindernisse, an denen Vorhaben scheitern können. Berühmt sind jedoch jene Stolpersteine aus Messing, die als Gedenksteine dort verlegt worden sind, wo Opfer des Nationalsozialismus vor ihrer Deportation und Ermordung gelebt haben. Auf Initiative des Künstlers Gunter Demnig sind in den letzten Jahrzehnten über 75 000 Stolpersteine in deutschen Städten verlegt worden. Solche Gedenksteine braucht es auch in der Schweiz, um an Menschen zu erinnern, die dem Naziregime ausgeliefert wurden. Gerade jetzt, wo im Schatten der Corona-Krise Antisemitismus, Rechtspopulismus und Verschwörungstheorien um sich greifen, könnten solche Mahnmale daran erinnern, wohin solches Gedankengut führen kann. Die Schändung der Syna­ goge von Biel Mitte Februar ist nur ein Beispiel für die gefährliche Entwicklung. In Zürich wurden 2020 die ersten Stolpersteine gesetzt, beispielsweise an der Claudiusstrasse 39. Sie erinnern an Alain und Lea Berr-Bernheim, die als Juden im KZ Auschwitz ermordet wurden. Der Stolperstein an der Schöntalstrasse 22 erinnert an Joseph Traxel, der wegen Homosexualität ausgeschafft wurde und im KZ Buchenwald umkam. Menschen jüdischen Glaubens, Homosexuelle oder andere Minderheiten sind auch heute noch Anfeindungen ausgesetzt, insbesondere in den sozialen Medien. Aber vom Staat werden sie respektiert und vor Diskriminierung geschützt. Selbst in der Kirche scheint sich die Haltung gegenüber Homosexuellen zu ändern. Professor Stephan Goertz sagte anlässlich der Preisverleihung der Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche, dass die katholische Kirche vor einer Revision ihrer Lehre über die Homosexualität stehe. Ausgezeichnet wurden Dr. Hedwig Porsch, Pierre Stutz und Dr. Ondrej Prostredník, die von religiös motivierter Diskriminierung betroffen worden sind, sowie die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, die sich seit Jahren mit dem Konfliktfeld Homosexualität in Kirche und Religion beschäftigt. Ich wünsche Ihnen den Mut, gegen Hass und Diskriminierungen einzustehen und sorgsam auf Stolpersteine zu achten.

Kuno Schmid

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schwerpunkt

Gotti und Götti

Taufpaten – auch eine «geistliche» Aufgabe Damit Kinder von Anfang an nebst den Eltern noch weitere Bezugspersonen haben, suchen viele ­Eltern schon zur Geburt für das Kind ein Gotti und einen Götti. Sie hoffen, dass sich diese Paten für das Aufwachsen des Kindes interessieren, eine Beziehung zu ihm aufbauen und sowohl dem Kind als auch den Eltern eine Stütze sind. Mit besonderen Erlebnissen und auch durch Geschenke werden Gotti und Götti im Leben des Kindes eine spezielle Rolle spielen, manchmal sogar über das Teenageralter hinaus. Oft geht etwas unter, dass das Patenamt mit der Taufe des Kindes verbunden ist und den Taufpaten die Aufgabe zukommt, das Kind in ein gelingendes christliches Leben zu begleiten. STEPHAN K AISSER

TAUFPATEN ABSCHAFFEN?

Eine Mitteilung aus Italien liess aufhorchen: In der Diözese Sulmona (Abruzzen) wird seit vergangenem Sommer bei der Taufe auf Paten verzichtet. Aus Zweifel an der Eignung von Tauf- und Firmpaten hat der Bischof von Sulmona, Michele Fusco, dieses Amt in seinem Bistum ausgesetzt. Ist das überhaupt rechtens, kann dies ein Bischof für seine Diözese so festlegen? Wenn man mal von den menschlichen Beziehungen absieht und nur nach der kirchlichen Bedeutung fragt, zeigt ein Blick ins Kirchenrecht, dass das Patenamt eine Kann- und keine Mussbestimmung ist. So heisst es im Canon 872: «Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, … das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, dass der/die Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.» GEEIGNETE TAUFPATEN

Wenn nun Bischof Michele Zweifel an der Eignung der Paten hat, stellt sich die Frage, welche Kriterien eine Patin oder ein Pate aus kirchlicher Sicht erfüllen muss, damit sie oder er geeignet ist. Auch hierzu macht das Kirchenrecht eine Aussage: «Er muss katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste 4

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Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muss er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht.» (Canon 874) Die ersten Kriterien, selber die Grundsakramente Taufe, Firmung und Eucharistie empfangen zu haben, sind klar benannt. Das Kriterium «ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht» ist dagegen viel weniger deutlich. Wenn der italienische Bischof dies daran misst, ob jemand jeden Sonntag den Gottesdienst besucht, dann werden sich in seiner Diözese nur schwer geeignete Paten und Patinnen finden lassen. Die Situation wird ähnlich sein wie bei uns. Der Besuch des Sonntagsgottesdienstes ist nur noch für weniger als zehn Prozent der katholischen Christen eine gute Gewohnheit. PATEN GEHÖREN ZUR TAUFPASTORAL

Sollte unser Bischof nun auch das Patenamt aussetzen? Keinesfalls, denn das Patenamt spielt in der Taufpastoral unseres Bistums eine wichtige Rolle. So heisst es in der Broschüre Taufe – Besinnung und Anmeldung: «In der Regel haben die Kinder einen Paten oder wie bei uns zwei Paten verschiedenen Geschlechts. Sie sollen den Eltern bei der christlichen Erziehung ihres Kindes helfen und beistehen. … Das Patenamt ist eine

geistliche Aufgabe und Patin/Pate bedeutet so viel wie «geistliche Mutter» bzw. «geistlicher Vater». Die Paten sollten bereit sein, den Lebensweg des Kindes zu teilen und ihren Glauben in Wort und Tat zu bezeugen. Bei Fragen des Lebens und Glaubens wird es dem Kind guttun, einen vertrauten Berater / eine vertraute Beraterin an seiner Seite zu wissen. Die Paten vertreten darüber hinaus die christliche Gemeinde. … Es kann deshalb nur Pate/Patin sein, wer Mitglied der katholischen Kirche ist. Nicht katholische «Paten» werden im Taufbuch als Zeugen bezeichnet und eingetragen.» GEISTLICHE MUTTER UND ­G EISTLICHER VATER

Demnach beinhaltet in unserem Bistum das Patenamt die geistliche Aufgabe, den Lebensweg des Kindes, später des/-r Jugendlichen zu begleiten. Das bedeutet Vorbild zu sein in christlichen Tugenden, insbesondere in Glaube, Liebe und Hoffnung. Wobei der Glaube sich ausdrücken kann in der Teilnahme an kirchlichen Handlungen, aber auch in anderen Formen wie persönlichem Gebet oder Gespräch über Ziel und Sinn des Lebens, in geteilter Freude über die Schönheit der Schöpfung und vielem mehr. Weil diese Aufgabe besonders wichtig ist und unabhängig von der Konfession, ist es


Leonardo Espina/Pixabay

schwerpunkt

RATSCHLÄGE FÜR PATEN

Die Patenschaft bereichert auch das Leben von Gotti und Götti. Sie können das Kind in seiner Entwicklung ein Leben lang begleiten und unterstützen.

richtig, dass auch nicht katholische Paten als Taufzeugen zugelassen werden. In vielen Taufgesprächen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es den Eltern wichtig ist, durch die Patin, den Paten eine geistliche Begleitung für ihr Kind zu haben, die ihm in verschiedenen Lebenslagen zur Seite stehen kann. So wählen sie dann auch Personen aus, die eine Spiritualität oder Lebenseinstellung haben, die dem gerecht wird. Und es ist meist auch ein Freundschafts- und Vertrauensbeweis für die Paten. Dabei ist es den Eltern verständlicherweise zweitrangig, ob der Pate / die Patin katholisch getauft ist. Einsichtig ist ihnen zumeist aber auch, dass zumindest einer der Paten wegen der Aufnahme in die Katholische Kirche, auch dieser angehören sollte. PATEN HABEN KEINE SORGEPFLICHT

Häufig höre ich die Aussage, dass die Eltern hoffen, dass die Paten sich um ihr Kind kümmern, sollte ihnen etwas zustossen. Zu Beginn der Industrialisierung, mit der Entstehung der Kleinfamilie im 19. Jahrhundert, gehörte dies tatsächlich zur Verantwortung der Taufpaten. Viele Familien lebten in Armut. Die Taufpaten verpflichteten sich, für das Wohl ihrer Taufkinder zu sorgen. Dies führte dazu, dass wohlhabende

Bürger oft eine grosse Anzahl Taufkinder hatten, die sie kaum kannten, die aber an Festtagen ein (Geld-) Geschenk erhielten. Im Notfall hatten sie dann auch die Fürsorgepflicht. Heute haben Paten keine gesetzlichen Rechte oder Pflichten. Eine Beistandschaft im Todesfall der Eltern kommt nur infrage, wenn die Eltern dies in einer Sorgerechtsverfügung geregelt haben. Darin wird festgehalten, an wen die zuständige Behörde (KESB) im Falle des Todes der Eltern die elterliche Sorge übertragen soll. Das können durchaus die Paten sein, wenn diese einverstanden sind. CHANCEN DER PATEN

Diese Überlegungen machen deutlich, dass das Patenamt durchaus wichtig ist und mehr bedeutet als Geschenke zu Weihnachten und zum Geburtstag – als Zeichen der Zuwendung und Verbundenheit sind diese durchaus auch sinnvoll, zumal wenn es gut überlegte sind. Warum nicht ein Gutschein für einen gemeinsamen Theater-, Konzertoder Gottesdienstbesuch! Bei uns braucht das Patenamt nicht abgeschafft zu werden. Bei uns braucht das Patenamt nicht abgeschafft zu werden, denn die Paten lassen durch ihr Dasein und Tun ihre geistlichen Kinder spüren, dass der gütige Gott mit ihnen auf dem Weg ist.

• Als Patin oder Pate angefragt zu werden ist ein Freundschaftsbeweis der Eltern, der auch mit Erwartungen verbunden ist. Es macht Sinn, mit den Paten zu klären, ob sie diesen Erwartungen nachkommen können und wollen. Dabei sollte auch das Thema Glaube und Religion angesprochen werden. • Die Paten könnten am Taufgespräch teilnehmen und sich in der Tauffeier durch Fürbitten, Lesungen oder Musik einbringen. • Patenschaft heisst, dem Patenkind Raum im eigenen Leben zu geben. Dafür braucht es Zeit und Engagement. An Festen wie Taufe, Geburtstag, Namenstag, Erstkommunion, Weihnachten usw. Zeit mit dem Patenkind zu verbringen ist wichtig, aber sich auch im Alltag zu melden oder offen sein, wenn das Patenkind sich meldet, ist für die Beziehung essenziell. • Jede Beziehung braucht «Aufbau und Pflege», je früher, desto besser. Darum ist es schön, wenn die Eltern die Paten schon vor der Geburt anfragen und wenn die Patin oder der Pate auch eventuell gelegentlich als Babysitter/-in dient. Zumindest an Knotenpunkten des Lebens sollten die Paten dabei sein oder einen Gruss schreiben. • Obwohl die Paten als geistliche Mutter bzw. geistlicher Vater bezeichnet werden, sind sie nicht die Eltern, denn diese haben die letztliche Verantwortung für die Erziehung. Das entlastet die Paten, ihr Engagement ist immer ein freiwilliges Angebot für beide Seiten. Das Zusammensein zwischen Paten und Patenkind muss nicht immer einem (pädagogischen) Zweck dienen, sondern darf auch einfach nur vergnüglich und schön sein – für beide Seiten. • Die Paten können durch Rat und Tat und vor allem durch ihr Vorbild viel für die moralische, religiöse und menschliche Entwicklung leisten – ein Leben lang.

Der Theologe Stephan Kaisser ist Religionslehrer an der Kantonsschule Solothurn und Mitglied der «Kirchenblatt»-Redaktionskommission. 6 | 2021

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innehalten

Fuss, gebrochen für andere Gebrochen wurde er Von menschlicher Gewalt in Chile An einem, der seinen Fuss Auf die Strasse setzte gegen Ungerechtigkeit Verstehen kann auch ich hier Sehe meinen Fuss Meine Verworrenheit Wie verstrickt ich bin im Irdischen Sehe meine Durchsichtigkeit Schein-Heiligkeit Wie zerbrechlich ich bin Sterblich und angewiesen Sehe Jesus, der den Fuss wäscht Jenen Jesus, den die Künstlerin sah Und den sie malte offenbar Ihren, meinen Jesus, jenen aller Zeiten Sehe Blumen und Natur Viel kleiner und viel schöner Blühend über Nähte und Brüche hinweg Hoffnung gezeichnet Über Chile weiss ich wenig Über unser Dasein genug Um zu verstehen

Veronika Jehle

KIRCHENJAHR UND SCHRIFTLESUNGEN Sonntag, 14. März 2021 4. FASTENSONNTAG Laetare «Aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft.» Eph 2,8a Erste Lesung: 2. Buch der Chronik 36,14–16.19–23 Zweite Lesung: Epheserbrief 2,4–10 Evangelium: Johannes 3,14–21 Freitag, 19. März 2021 Heiliger Josef «Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.» Mt 1,20b Sonntag, 21. März 2021 5. FASTENSONNTAG Gedenktag für die verfolgten Christinnen und Christen «Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.» Joh 12,24 Erste Lesung: Jeremias 31,31–34 Zweite Lesung: Hebräerbrief 5,7–9 Evangelium: Johannes 12,20–33 Donnerstag, 25. März 2021 Verkündigung des Herrn «Der Engel sprach zu Maria: Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.» Lk 1,35

Namenstage: Ökumenisches Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de Liturgischer Kalender: Direktorium www.liturgie.ch

VERKÜNDIGUNG DES HERRN

Der Engel Gabriel verkündet Maria, dass sie schwanger ist und einen Sohn gebären wird, den sie Jesus nennen soll. Das Fest Verkündigung des Herrn erinnert also daran, dass in neun Monaten wieder Weihnachten ist, denn solange dauert eine menschliche Schwangerschaft. Die Konzilien der alten Kirche diskutierten über die Bedeutung dieses Sohnes und formulierten im Glaubensbekenntnis, er sei gleichzeitig wahrer Mensch und wahrer Gott. In der Bibel und auch im Koran wird dies in erzählerischer Glaubenssprache ausgedrückt: Gottes Wort kommt in die Welt, indem Maria von der Geistkraft Gottes überschattet wird und einem Kind das Leben schenkt. (ksc) Quelle: Zerbrechlich. Meditationen zum Hungertuch, Fastenopfer Luzern 2021.

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medien

ZDF oder BR Sonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienstübertragung ARD Sonntag, 17.30 Uhr, Echtes Leben ORF 2 Sonntag, 12.30 Uhr, Orientierung Sonntag, 18.15 Uhr, Was ich glaube Dienstag, 22.30 Uhr, Kreuz und quer

Radio SRF2 Kultur Sonntag, 8.00 Uhr, Blickpunkt Religion Sonntag, 8.30 Uhr, Perspektiven Sonntag, 9.00 Uhr, Sakral/Vokal Sonntag, 10.00 Uhr, Radiopredigten oder Radiogottesdienst Radio 32 Mittwoch, 15.45 Uhr, Oekumera Sonntag, 10.40 Uhr, Wiederholung

LITERATUR

WEBSITES www.medientipp.ch www.radiopredigt.ch www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion https://fernsehen.katholisch.de www.religion.orf.at/tv www.vaticannews.va/de.html

Sonntag, 21. März ZDF, 09. 03 Uhr Polizei in Corona-Zeiten Masken tragen und Internet.

ZDF, 09.30 Uhr Katholischer Gottesdienst Auf Ostern zu. SRF 1, 10.00 Uhr Sternstunde Religion Gespräch mit Hartmut von Sass. Arte, 19.30 Uhr Welthafen Hamburg Mit schwimmender Kirche.

RADIO Radio SRF1 Samstag, 18.30 Uhr, Zwischenhalt Sonntag, 6.40/8.40 Uhr, Wort aus der Bibel Sonntag, 9.30 Uhr, Text zum Sonntag

BR2, 08.30 Uhr Maria Magdalena Apokryphe frühchristliche Texte.

SRF 1, 22.40 Uhr Jugend, Sex und Internet Wie Jugendliche sich zurechtfinden. Dienstag, 16. März Arte, 22.15 Uhr Die letzten Männer von Aleppo Das Drama des Syrienkriegs. Samstag, 20. März SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag: Wut Emotionen, Ärger und Wutbürger.

Vor zehn Jahren lag der Fokus noch auf den einzelnen Missbrauchsfällen und den Folgen für die Leidtragenden. Heute stehen Anfragen an das klerikale System und die Vertuschung von Missbrauch in der Kirche im Zentrum. Der international angelegte Band, mit herausgegeben vom früher in Solothurn tätigen Theologieprofessor Stephan Leimgruber, analysiert das komplexe Phänomen und die tiefer liegenden Ursachen und Probleme.

SRF 2, 08.30 Uhr In Zukunft mehr Altersweisheit In Krisen von den Alten lernen. SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Vreni Ammann, röm.-kath. Johannes Bardill, evang.-ref.

SRF 1, 10.00 Uhr Sternstunde: Milo Rau Flüchtlinge und Passion. SWR/BR/WDR, 10.15 Uhr Katholischer Gottesdienst Geistlich auftanken.

Konrad Hilpert, Stephan Leimgruber u.a. (Hg.) Sexueller Missbrauch von Kindern und ­Jugendlichen im Raum von Kirche Herder Verlag, Freiburg i. Br. 2020 448 Seiten, CHF 78.00, ISBN 978-3-451-02309-5

Sonntag, 14. März BR2, 08.05 Uhr Acht Jahre Papst Franziskus Enttäuschte Hoffnungen?

SRF

SRF 1 Samstag, 19.50 Uhr, Wort zum Sonntag Sonntag, 10.00 Uhr, Sternstunde Religion Sonntag, 11.00 Uhr, Sternstunde Philosophie Monatlich eine Gottesdienstübertragung

RADIO Arte, 20.15 Uhr Auf Leben und Tod Meilensteine der Hygiene.

Arte, 20.15 Uhr Die Frau im Mond Zwischen Liebe und Moral. Mittwoch, 24. März BR, 19.00 Uhr Frühling Was er alles kann. Donnerstag, 25. März Arte, 20.15 Uhr Capernaum – Stadt der Hoffnung Drama vom zwölfjährigen Zain.

FILM

FERNSEHEN

FERNSEHEN Sonntag, 14. März ZDF, 09.03 Uhr Geschwister Eine Art Beziehungstrainer.

SRF

Regelmässige Sendungen

Samstag, 20. März SRF 2, 20.00 Uhr Versuch über das Sterben Hörspiel von Boris Nikitin. Sonntag, 21. März BR2, 08.05 Uhr Ist das Böse fremd geworden? Die Abschaffung der Sünde. SRF 2, 08.30 Uhr Digitalisierungsschub Corona schafft Internetseelsorge. SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Mathias Burkart, röm.-kath. Tania Oldenhage, evang.-ref. SWR2, 12.05 Uhr Umgang mit Schicksalsschlägen Vom Leben gebeutelt und gestärkt.

Was, wenn Jesus heute leben würde? Netflix entwickelte dieses Gedankenexperiment zu einer Serie im Stil eines mystischen Politthrillers. Der wundertätige Prediger Al-Masih (arab. Messias) aus Damaskus wird bejubelt, aber von Mächtigen und Geheimdiensten verdächtigt und verfolgt. Auch wenn manches filmisch und religiös eher flach bleibt, ist die Serie doch unterhaltsam und anregend.

Messiah Michael Petroni, USA 2020 Zu streamen auf Netflix. 6 | 2021

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agenda

jubla.infanta jubla.infanta ist die Solidaritätsaktion von Jungwacht Blauring (Jubla) ­während der Fastenzeit. Jubla-Scharen aus der ganzen Schweiz unterstützen eine Schule in der armen Fischerregion ­Infanta auf den Philippinen. Das ­Projekt ermöglicht philippinischen Kindern den richtungsweisenden Einstieg in die Schulbildung, eine ausgewogene Ernährung und eine hygienische und ­gesundheitliche Grundversorgung. CHIRO PHILIPPINEN

Die Jubla pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem philippinischen Kinderund Jugendverband «Chiro». Jedes Jahr findet ein Austauschbesuch zwischen Chiround Jubla-Leitenden statt. Dieser Austausch wird von Fastenopfer unterstützt – einem Hilfswerk, das vor rund 50 Jahren von der Jubla mitgegründet wurde. Fastenopfer gewährleistet die professionelle Betreuung des durch jubla.infanta unterstützten Projekts in den Philippinen. FEUER UND FLAMME

Mit den Zündholzschachteln «Feuer und Flamme» wollten die Jubla-Scharen in der Öffentlichkeit auf ihre Solidaritätsaktion aufmerksam machen. Sie symbolisiert gleichzeitig das Jahresthema des Jugendverbandes 2020/21 und enthält auch zündende Spielideen, Zaubertricks und Rätsel. SOLIDARITÄT TROTZ CORONA-KRISE

Die Corona-Krise macht der Solidaritätsaktion jubla.infanta einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. An öffentliche Aktionen, Marktstände, Tür-zu-Tür-Aktionen, Suppenzmittag usw. ist vorläufig nicht zu denken. Auch der geplante Besuch der

philippinischen Chiro-Partner musste abgesagt werden. Trotzdem will die Jubla auch in diesen schwierigen Zeiten die solidarische Partnerschaft mit den Philippinen nicht vergessen. Die Jubla-Scharen planen nun kontaktfreie Möglichkeiten, um für jubla.infanta Spenden zu sammeln.

SPENDENKONTO

IBAN: CH30 0900 0000 6001 9292 6 zu Gunsten von «Jungwacht Blauring Schweiz», Vermerk «jubla.infanta»

Fastenopfer hilft den Philippinen für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130 www.kirchenblatt.ch | info@kirchenblatt.ch Adressänderungen sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Produktion und Druck Vogt-Schild Druck AG | Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen Tel. 058 330 11 73 | Fax 058 330 11 78 | kirchenblatt@vsdruck.ch Redaktionsteam (allgemeiner Teil) Chefredaktor | Kuno Schmid | Grenchenstr. 43, 4500 Solothurn | Heinz Bader, Balsthal| Dr. Urban Fink-Wagner, Oberdorf | Stephan Kaisser, Lommiswil| Monika Poltera-von Arb, Neuendorf | Reto Stampfli, Solothurn | Jugendseite | Daniele Supino, ­Solothurn Layout | Yvonne Bieri-Häberling, Oekingen

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Auf den Philippinen ist im Februar 2021 der Wirbelsturm «Dujuan» über die Insel Mindanao gefegt. Über 5000 Menschen mussten in temporäre Notunterkünfte fliehen. Auch die Region Surigao del Sur, in der Fastenopfer weitere Projekte begleitet, wurde getroffen. Seit dem Jahr 2000 gab es über 300 Naturkatastrophen auf den Philippinen. Die Intensität und Zahl der Taifune habe aufgrund der fortschreitenden Klimakrise in den letzten Jahren zugenommen, sagt Marieta Llanera aus den Philippinen. Sie ist in diesem Jahr als Kampagnengast in der Schweiz. Ihre Organisation Cerd unterstützt in Surigao del Sur die Menschen dabei, sich mit einfachen Mitteln auf die Wirbelstürme vorzubereiten und hilft ihnen immer wieder beim Wiederaufbau. Von den Auswirkungen der Klimakrise sind einmal mehr jene betroffen, die nichts dazu beigetragen haben. Das Fastenopfer ruft deshalb dazu auf, die Kampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» mit Spenden und Aktionen zu unterstützen. www.fastenopfer.ch


musik & kultur | diakonie & bildung | region & klöster

CORONAVIRUS UPDATE

Brot für alle – Fastenopfer

ÖKUMENISCHE ROSENAKTION

Samstag, 20. März, 8.30 bis 12.00 Uhr, Märet Solothurn, vor der Brasserie Fédérale, Samstag, 20. März, 8.00 bis 10.00 Uhr vor dem Migros und Coop in Biberist Verkauf von Fairtrade-Rosen und Fairtrade­ Schoggi zugunsten von Projekten für Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein. www.sehen-und-handeln.ch/rosenaktion Solothurner Spitäler soH

Beachten Sie weiterhin die Corona-Schutzmassnahmen. Dazu gehören unter anderem die Hygiene- und Abstandsregeln, die allgemeine Maskenpflicht, das Gesangsverbot und die Begrenzung der Gruppengrösse an Veranstaltungen und Gottesdiensten. Halten Sie sich an die Schutzkonzepte der Pfarreien und Kirchgemeinden und erkundigen Sie sich im Voraus, ob Gottesdienste und Anlässe stattfinden werden. Weiterführende Informationen zur Covid19-Prävention in Kirche und Pastoral unter www.bistum-basel.ch > Corona-Update Die im Kanton Solothurn geltenden Massnahmen sind zu finden unter https://corona.so.ch/ Universität Luzern

STUDIUM RELIGIONSPÄDAGOGIK Samstag, 20. März 2021, 10.15 Uhr (online) Informationsanlass zum Diplom- und Bachelorstudium Religionspädagogik am Religionspädagogischen Institut (RPI) sowie über die Tätigkeiten in den Berufsfeldern Religionsunterricht, Katechese und Kirchliche Jugendarbeit. www.unilu.ch/infotag-rpi

GOTTESDIENSTE Im Kantonsspital Olten und im Bürgerspital Solothurn finden aufgrund der Covid-19-Schutzmassnahmen zurzeit keine Gottesdienste statt. Die Gottesdienste in der Psychiatrischen Klinik Solothurn werden nur intern gefeiert.

Einsendungen an: Pfarreisekretariat St. Ursen Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 pfarramt@kath-solothurn.ch  | www.kath-solothurn.ch

Kapuzinerkloster Olten Gottesdienste Sonntag, 14. Februar, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin (Web-Anmeldung) Sonntag, 21. März, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin (Web-Anmeldung) Montag und Donnerstag jeweils 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag jeweils 07.00 Uhr Eucharistiefeier in der Klosterkirche Donnerstag jeweils 10.00 Uhr, «20 Minuten für den Frieden» mit der offenen Kirche Region Olten, anschliessend stille Anbetung. www.katholten.ch > Kapuzinerkloster

www.solothurnerspitaeler.ch Kloster Mariastein Kloster Namen Jesu Solothurn GOTTESDIENSTE Samstag, 13. März, 19.00 Uhr Vigil Sonntag, 14. März, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 16. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 19. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 20. März, 19.00 Uhr Vigil Sonntag, 21. März, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 23. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 26. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier www.namenjesu.ch Kloster Visitation Solothurn GOTTESDIENSTE Sonntag, 14. März 4. Fastensonntag 08.00 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 21. März 5. Fastensonntag 08.00 Uhr Eucharistiefeier

GOTTESDIENSTE Bis auf Weiteres finden nur ausgewählte Eucharistiefeiern öffentlich statt. Sie werden auf der Website publiziert. Die Teilnahme am Chorgebet ist möglich. Die Basilika ist von 10.00 bis 20.15 Uhr geöffnet. Es gilt Maskenpflicht. Die Gnadenkapelle ist täglich von 08.00 bis 19.15 Uhr geöffnet. Im Innern der Gnadenkapelle beträgt die Höchstzahl 10 Personen mit Maskenpflicht. www.kloster-mariastein.ch IBZ Scalabrini

BETEN FÜR DEN FRIEDEN

Samstag, 20. März, 18.30 bis 19.00 Uhr, online verbunden mit der Kirche St. Josef, Solothurn Junge Menschen beten in verschiedenen Sprachen für den Frieden. Tel. 032 623 54 72, www.scala-centres.net ibz-solothurn@scala-mss.net

www.klostervisitation.ch Universität Luzern

STUDIUM THEOLOGIE

Behörden & Fachstellen

Antoniushaus Solothurn

Mittwoch, 24. März 2021, 17.00 bis 18.30 Uhr (online) Informationsanlass zum Theologiestudium an der Theologischen Fakultät Luzern, mit Einblicken in das Fächerangebot, in das Flex-Studium im Präsenz- und Fernmodus und in die Berufsperspektiven von Theologin oder Theologe.

Die Eucharistiefeier wie auch die Andachten und das «Sunntigskafi» entfallen wegen der aktuellen Corona-Krisensituation bis auf Weiteres.

www.unilu.ch/studium/infoveranstaltungen/tf/

www.chance-kirchenberufe.ch

www.gem-sls.ch

CHANCE KIRCHENBERUFE

Bischofsvikariat St. Verena | www.bistum-basel.ch Römisch-Katholische Synode des Kantons Solothurn | www.synode-so.ch Katholische Seelsorge für Anderssprachige | www.migratio.ch Fachstelle Religionspädagogik | www.kath.sofareli.ch Fachstelle Diakonie und Soziale Arbeit | www.fadiso.ch Kirchliche Fachstelle Jugend | www.juse-so.ch Fachstelle Kirchenmusik | www.kirchenmusik-solothurn.ch Kantonale Arbeitsstelle Jungwacht Blauring | www.jubla-so.ch Caritas Solothurn | www.caritas-solothurn.ch Fachstelle Beziehungsfragen | www.fabeso.ch Notfallseelsorge | www.notfallseelsorge.ch/so Dargebotene Hand – Telefon 143 | www.143.ch 6 | 2021

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Pastoralraum Region Buchsgau Dünnernthal | www.prduennernthal.ch Kontakt für diese Seite: Pfarreisekretariat Balsthal | Monika Hafner | 062 391 91 91 | sekretariat@kath-pfarrei-balsthal.ch

Klimagerechtigkeit – jetzt!

Der Taifun hat das Haus dieser Menschen in Hinatuan auf Mindanao (Philippinen) vollständig zerstört. © Bob Timonera/ Fastenopfer Wirbelstürme, Dürren oder das Ansteigen des Meeresspiegels treffen zuerst die Armen und verstärken damit die bestehende Ungleichheit. Zentral ist die Frage der Gerechtigkeit – die besonders Menschen in wohlhabenden Ländern beantworten müssen. Unser heutiges Landwirtschafts- und Ernährungssystem ist der Haupttreiber für die Klimaerwärmung. Mehr als die Hälfte aller Treibhaus­gase stammen aus unserer zunehmend industrialisierten Landwirtschaft. Grossflächige Waldrodungen für Monokulturen, intensive Stickstoffdüngung und die Zerstörung von Böden als wichtige CO2-Speicher treiben den Klimawandel rasant voran. Hinzu kommt ein globalisiertes Ernährungssystem, in dem Lebensmittel tiefgekühlt um die halbe Welt transportiert und zu Fast Food verarbeitet werden – oder ungenutzt im Abfall landen. Existenziell bedrohen die Folgen des Klimawandels momentan noch nicht die Verursacher. «Wir wissen nicht mehr, wann der Regen kommt», hören wir bei Besuchen im Süden immer wieder. Viele Bäuerinnen und Bauern wissen nicht mehr, wann sie säen sollen, langanhaltende Dürren zerstören Ernten und verschlimmern den Hunger vielerorts und bedrohen das Leben von immer mehr Menschen. 184,4 Millionen Personen waren zwischen 2008 und 2014 wegen Überflutungen, Erdbeben, tropischen Stürmen oder Dürren gezwungen, zu fliehen – das ist eine Person pro Sekunde. Die Frage der Gerechtigkeit verwandelt sich deshalb in einen Appell zur Solidarität für die Ärmsten. Wollen wir Menschen, Lebensräume und damit die Biodiversität schützen, ist ein Kurswechsel dringend nötig. Die Länder, die den Klimawandel verursachen, müssen Verantwortung übernehmen. Auch die Schweiz ist eines dieser Länder. Die Klimakrise ist akut und bedroht bereits jetzt Menschen im globalen Süden in ihrer Ernährungssicherheit. Wir müssen jetzt handeln und unseren CO2-Ausstoss verringern. Deshalb setzen wir uns auf politischer, wirtschaftlicher und individueller Ebene für das Ziel «Netto Null bis 2040» ein. Nur so können wir den globalen Temperaturanstieg auf 1,5° Celsius beschränken, wie es im Pariser Klimaabkommen vereinbart wurde.

Unser Fleischkonsum und der Regenwald

Brasilien ist dick im Fleischbusiness drin und weltweit der grösste Exporteur von Soja und Rindfleisch – Soja, welches weltweit zu 95 % an Tiere verfüttert wird. Für kein anderes Konsumgut der Welt wird so viel Land benötigt wie für die Herstellung von Fleisch und Milch. Obwohl nur 17 Prozent des Kalorienbedarfs der Menschheit von Tieren stammt, benötigen sie fast 4/5 des globalen Agrarlands (Fleischatlas 2018). Die Viehzucht ist zudem für rund 14,5 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich, die der Mensch verursacht. Übermässiger Fleischkonsum hat zur Folge, dass viel Futtermittel und Weidefläche benötigt wird. Dies wird unter anderem durch Brandrodungen von Regenwald erreicht. Fehlender Regenwald führt wiederum zu massiven klimatischen Veränderungen, weil CO2, das im Boden und in den Bäumen gespeichert wurde, in die Atmosphäre gelangt.

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Das können Sie tun • Verzicht auf Fleisch Mit dem Verzicht auf Fleisch – oder der Reduktion, vor allem von industriell hergestelltem Fleisch – leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Und wenn Sie dann Fleisch kaufen: Achten Sie auf die Tierhaltung (artgerecht), die Transportwege (regional) und auf die Art (Bio). • Saisonales Gemüse Bohnen, Hülsenfrüchte, Nüsse und Getreide sind ein guter Ersatz zu den Nähstoffen im Fleisch. Wählen Sie frische Produkte und vermeiden Sie Gemüse aus dem beheizten Gewächshaus, denn nicht-saisonales Gemüse aus beheizten Gewächshäusern verursacht höhere CO2-Emis­ sionen. Hängen Sie sich dazu eine Saisontabelle an den Kühlschrank, dann wissen Sie immer, welche Früchte und Gemüse jetzt bei uns reif sind. Oder besser noch: Legen Sie sich ein Gemüse-Abo aus der Region zu: Damit werden Sie mit saisonalem und lokalem Gemüse und ohne grosse Transportwege beliefert. • Unverpacktes kaufen • weniger Essen wegwerfen • weniger Flugreisen Leisten Sie sich diese nur in Ausnahmefällen und nicht für Flüge in Europa. • Folgende 5 «R» helfen Ihnen auf dem Weg zu einem genügsameren Lebensstil: Refuse (Ablehnen: Strohhalme, Plastikbecher, Gratismüsterli, Plastikverpackungen: Lehnen sie alles ab, was Sie eigentlich gar nicht brauchen) Reduce (Reduzieren: Vermindern Sie Ihren Konsum dort, wo er sich nicht vermeiden lässt. Kaufen Sie nur so viel, wie Sie wirklich brauchen. Leihen Sie aus, statt neu zu kaufen. Und wenn Sie kaufen, achten Sie auf fair produzierte, ökologische und langlebige Produkte (Fachhandel, Fairtrade-Geschäfte) oder Produkte aus Recyclingmaterial. Reuse (Wiederverwenden: Schauen Sie im Internet unter «upcycle», wie sie alten Gegenständen zu neuem Leben verhelfen können. Geben Sie selber nicht verwendete Konsumgüter in den Konsumkreislauf zurück, anstatt sie zu Hause ungebraucht zu lagern. Zuerst im Secondhand-Angebot suchen (Brockenstube, Ricardo etc.). Repair (Reparieren) Recycle (Recyclieren: Trennen Sie Batterien, Glas, Karton, Altpapier etc. vom restlichen Müll) Text und Bild: www.sehen-und-handeln.ch


Pastoralraum Dünnernthal | www.prduennernthal.ch | Notfall-Tel. 062 394 20 16 Pastoralraumleitung | Andrea Allemann-von Arx | Kirchstrasse 176 | 4714 Aedermannsdorf | 062 394 15 40 | leitung@prduennernthal.ch Pastoralraumpfarrer | Joseph Alummottil Philipose | Kirchstrasse 176 | 4714 Aedermannsdorf | 062 394 15 40 | priester@prduennernthal.ch Katechet (KIL) | Martin von Arx | Kirchstrasse 176 | 4714 Aedermannsdorf | 062 394 15 40 | katechet@prduennernthal.ch Sekretariat des Pastoralraumes | Dania Niggli | Kirchstrasse 176 | 4714 Aedermannsdorf | 062 394 15 40 | sekretariat@prduennernthal.ch | Bürozeit | DI 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.00 Uhr | MI 8.30–11.30 Uhr | DO 8.30–11.30 Uhr oder nach tel. Vereinbarung

Gottesdienste LAUPERSDORF Samstag, 13. März, 18.30 Uhr Vorabendgottesdienst Eucharistiefeier Vorstellung Fastenopferprojekt Madagaskar. Sonntag, 14. März, 19.30 Uhr 4. Fastensonntag Rosenkranzgebet in der St.-JakobsKapelle Höngen Mittwoch, 17. März, 18.00 Uhr Rosenkranzgebet Freitag, 19. März, 18.00 Uhr Kreuzwegandacht Sonntag, 21. März 5. Fastensonntag 11.45 Uhr, Taufe Krizanovic Lina 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in der St.-Jakobs-Kapelle Höngen Mittwoch, 24. März, 18.00 Uhr Rosenkranzgebet Donnerstag, 25. März, 19.00 Uhr Verkündigung des Herrn Versöhnungsfeier Freitag, 26. März, 18.00 Uhr Kreuzwegandacht Samstag, 27. März, 11.30 Uhr Fastenopferprojekt Take-away statt Spaghettitag. Sonntag, 28. März Palmsonntag 10.30 Uhr, Eucharistiefeier Mit Palmsegnung und Palmeinzug, Mitwirkung der Erstkommunion­ kinder. Livestream-Gottesdienst. 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in der St.-Jakobs-Kapelle Höngen AEDERMANNSDORF Dienstag, 16. März, 19.30 Uhr Rosenkranzgebet Mittwoch, 17. März, 19.30 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 21. März, 10.30 Uhr 5. Fastensonntag Kommunionfeier Vorstellung Fastenopferprojekt Madagaskar. Live-Stream-Gottesdienst. Dreissigster: Brunner Martin. Dienstag, 23. März, 19.30 Uhr Rosenkranzgebet

Mittwoch, 24. März, 19.30 Uhr Kreuzwegmeditation der Pfarreigruppe

WELSCHENROHR | GÄNSBRUNNEN Dienstag, 16. März, 19.30 Uhr Kreuzwegandacht

Samstag, 27. März, 18.30 Uhr Vorabendgottesdienst Eucharistiefeier Mit Palmsegnung und Palmeinzug. Vorstellung der Erstkommunion­ kinder.

Donnerstag, 18. März, 19.00 Uhr Rosenkranzgebet

HERBETSWIL Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr 4. Fastensonntag Eucharistiefeier Vorstellung Fastenopferprojekt Madagaskar. Livestream-Gottesdienst. Donnerstag, 18. März, 19.30 Uhr Rosenkranzgebet Mittwoch, 24. März 18.30 Uhr, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr, Eucharistiefeier Donnerstag, 25. März 19.00 Uhr, Eucharistische Anbetung 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Fastenandacht Sonntag, 28. März, 09.00 Uhr Palmsonntag Kommunionfeier Mit Palmsegnung und Palmeinzug. MATZENDORF Sonntag, 14. März, 09.00 Uhr 4. Fastensonntag Eucharistiefeier Dreissigster: Flury Hedy. Mittwoch, 17. März, 19.30 Uhr Rosenkranzgebet in der Kapelle Donnerstag, 18. März, 19.30 Uhr Eucharistiefeier Frauengottesdienst. Samstag, 20. März, 18.30 Uhr Vorabendgottesdienst Kommunionfeier Vorstellung Fastenopferprojekt Madagaskar. Mittwoch, 24. März, 19.00 Uhr Kreuzwegandacht Sonntag, 28. März Palmsonntag 08.40 Uhr, Segnung der Palmen beim Wegkreuz und anschliessend Palmeinzug (nur bei guter Witterung) 09.00 Uhr, Eucharistiefeier Mitwirkung der Erstkommunion­ kinder.

Freitag, 19. März, 19.30 Uhr Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria Eucharistiefeier in Gänsbrunnen Patrozinium/Kirchenpatron. Samstag, 20. März, ab 12.00 Uhr Suppentag Take-away Zugunsten Fastenopfer. Nähere Infos unter Welschenrohr. Sonntag, 21. März, 09.00 Uhr 5. Fastensonntag Kommunionfeier Vorstellung Fastenopferprojekt Madagaskar. Aufnahme und Verabschiedung Ministranten. Donnerstag, 25. März, 19.00 Uhr Verkündigung des Herrn Rosenkranzgebet Sonntag, 28. März, 10.30 Uhr Palmsonntag Kommunionfeier Mit Palmensegnung und Palm­ einzug.

Mitteilungen Aus dem Pastoralleben Livestream-Gottesdienst Den Sonntags-Gottesdienst um 10.30 Uhr können Sie auch im Livestream von zu Hause aus verfolgen. Infos unter: www.prduennernthal.ch Wissen für Kinder Was hat der Palmsonntag mit Palmen zu tun? Der Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern. Am Palmsonntag wird im Gottesdienst erzählt, wie Jesus kurz vor seinem Tod auf einem Esel nach Jerusalem ritt. Als er durch das Stadttor kam, jubelten ihm die Menschen zu. Sie riefen: «Willkommen, du König und Gesalbter des Herren!» Dabei wedelten sie mit Palmzweigen. Wie für einen König breiteten sie Zweige auf dem Weg aus, auf dem er ritt. Bald jubelten sie Jesus nicht mehr zu. Schon kurz danach

forderten sie von Pontius Pilatus, Jesus zu kreuzigen. Die Christen glauben, dass das, was sie zuerst gerufen haben, richtig ist. Sie glauben, dass Jesus wirklich der König und Gesalbte Gottes ist.

Quelle: www.Live-Karikaturen.ch, CC BY-SA 4.0

In der Palmprozession am Palmsonntag halten sie Zweige in der Hand, die mit Weihwasser gesegnet wurden. Diese Zweige sind bunt geschmückt. Oft basteln die Kinder der Gemeinde diesen Schmuck. Die Zweige erinnern an die Palmzweige der Menschen damals in Jerusalem. Statt Palmen verwendet man oft Buchsbaum. Das ist ein kleiner Strauch, der das ganze Jahr lang grün ist. Ein kleiner Zweig kann man sich zu Hause hinter das Kreuz stecken. Es ist ein Zeichen für den Ruf: «Hosianna dem Sohne Davids!» Tipp: Wusstest du schon, dass die Asche, mit der wir am Aschermittwoch das Aschekreuz bekommen, Asche von verbrannten Palmzweigen des letzten Jahres, vermischt mit geweihtem Wasser, ist?

Kollekten Samstag/Sonntag, 13./14. März Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen Samstag/Sonntag, 20./21. März Fastenopfer der Schweizer Katholikinnen und Katholiken Samstag/Sonntag, 27./28. März Fastenopfer der Schweizer Katholikinnen und Katholiken

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Pastoralraum Dünnernthal | www.prduennernthal.ch

Pater Joseph Alummottil Philipose als Der heilige Josef leitender Priester eingesetzt

In einem feierlichen Gottesdienst in der St.-Josefskirche in Aedermannsdorf wurde am zweiten Fastensonntag der aus Kerala (Indien) stammende Pater Joseph Alummottil Philipose (44) als leitender Priester des Pastoralraums Dünnernthal eingesetzt. Wegen der Covid-19-Bestimmungen konnten leider nur 50 Personen an diesem Gottesdienst teilnehmen und Gesang war auch nicht erlaubt. Der Gottesdienst wurde jedoch per Livestream übertragen. Andrea Allemann, Leiterin des Pastoralraums Dünnernthal, begrüsste alle zu diesem Freudentag und hiess Pater Joseph im Pastoralraum Dünnernthal willkommen. «Wir alle freuen uns sehr auf dein Wirken», betonte sie. Pater Joseph feierte die Eucharistie und als Zelebranten standen ihm Andrea Allemann und Edith Rey, Regional­ verantwortliche der Bistumsregion St. Verena des Bistums Basel, zur Seite. «Deine Hauptaufgaben sind die Seelsorge und das Feiern der Sakramente. Vor allem aber musst du die Herzen der Menschen berühren», erwähnte Edith Rey. Danach las sie die Bischöfliche Missio Canonica für Pater Joseph von Bischof Felix Gmür vor. Diese ist auf fünf Jahre bis 2026 befristet, jedoch besteht die Option auf Verlängerung. Sie wünschte ihm Weisheit und die Kraft des Heiligen Geistes, um mit dem Pastoralraumteam, den Gremien und den engagierten Menschen im Pastoralraum die vielen Aufgaben, die auf ihn zukommen werden, anzugehen und überreichte ihm ein Kreuz. Nachdem Pater Joseph mit den Gottesdienstbesuchern das Glaubensbekenntnis gebetet hatte, trugen Vertreterinnen und Vertreter aller Pfarreien im Pastoralraum die Fürbitten vor. Katechet Martin von Arx überreichte Pater Joseph eine Pflanze, die wachsen und sich entfalten soll und dies würde auch für Pater Joseph gelten. Er hoffe, dass Pater Joseph die Sonne aus Indien ins Thal bringen könne. Pfarrer Burkhard Müller-Ludwig (Welschenrohr) überbrachte die Grussbotschaft der Reformierten Kirchgemeinde Thal und freute sich schon auf die ökumenische Zusammenarbeit. Beat Bader (Aedermannsdorf), Präsident des Zweckverbandes Pastoralraum Dünnernthal, hiess Pater Joseph, der durch seine Werte überzeuge, im Dünnernthal willkommen und wünschte ihm viel Glück und erfolgreiches Wirken. «Dies ist ein wichtiger Tag in meinem Leben und ich bedanke mich für die vielen Glückwünsche», erwähnte Pater Joseph. Vor allem Edith Rey hätte viel dazu beigetragen, dass er nun im Thal tätig sein könne. Er dankte auch Andrea Allemann, der Leiterin des Pastoralraumes, für ihre Hilfsbereitschaft und Unterstützung. Pater Joseph wird in einem 60 Prozent-Pensum als leitender Priester im Pastoralraum Dünnernthal und in einem 40 Prozent-Pensum als Kaplan (priesterlicher Mitarbeiter) im Pastoralraum St. Wolfgang im Thal arbeiten. Deshalb war auch die Präsidentin dieses Pastoral­raumes, Elvira Bader (Mümliswil), am Einsetzungs-Gottesdienst anwesend. Rudolf Schnyder, Laupersdorf Vorstandsmitglied ZV Pastoralraum Dünnernthal

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Josef, der Zimmermann. Josef, der an der Krippe die Laterne hält. Josef, der Ziehvater Jesu. Das sind womöglich die Bilder, die viele von ihm vor Augen haben werden. Vielleicht auch: Josef als alter Mann mit dichtem Bart. Denn so oder so ähnlich zeigen ihn viele Darstellungen. Insgesamt ist das Aussehen Josefs der Fantasie überlassen, aus Mangel an Schilderungen über sein Äusseres. Über das Innenleben Josefs verrät die Bibel noch weitaus weniger. Die Gerechtigkeit war wohl ein zentraler Charakterzug. Der gerechte Josef, der nicht auf seinem Recht beharrt, mit Maria als Ehefrau zusammenzuleben. Der Mann, der ein Kind, dessen leiblicher Vater er nicht ist, als seinen

Sohn aufzieht und ihm die Liebe eines Vaters schenkt. Josefs Tod ist an keiner Stelle der Bibel explizit erwähnt. In dem Jahr, in dem Jesus seinen zwölften Geburtstag feiert, pilgert Josef mit seiner Familie zum Osterfest nach Jerusalem. Danach verschwindet die Figur des Josef. Die Forschung vermutet, dass sein Todes­zeitpunkt zwischen der gemein­samen Wallfahrt und dem öffentlichen Auftreten von Jesus liegen muss. Was bleibt von der Figur des heiligen Josef von Nazareth in der Gegenwart? Der Josefstag ist seit 1621 ein Fest im römischen Kalender. Papst Benedikt XIII. fügte den Namen Josefs in die Allerheiligenlitanei ein. Papst Pius IX. ernannte Josef 1870 zum Patron der katholischen Kirche. Auch eine Reihe von Bauernregeln erinnern an den heiligen Josef. Angefangen von «Josef klar, ein Honigjahr» über «Ist es klar am Josefstag, spart er uns viel Not und Plag» bis hin zu «Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr» blicken alle Sprüche optimistisch in die Zukunft, sofern nur das Wetter am Josefstag klar und schön ist.

Beichtgelegenheiten In jeder Zeit war für den Menschen wichtig, sich von den Sünden und Fehlern zu befreien und einen Neubeginn anzutreten. Das ist im Herzen aller Menschen: Aus der Trauer in die Freude, aus der Dunkelheit in das Licht zu treten. Das ist die Botschaft jeder Form des Ablasses, der Beichte und auch der Versöhnungsfeier. Wir dürfen im Pastoralraum beide Formen des Ablasses erleben. Versöhnungsfeier: Donnerstag, 25. März, 19.00 Uhr, Laupersdorf Einzelbeichte eine Stunde vor der Eucharistiefeier: Mittwoch, 24. März um 18.30 Uhr, Herbetswil Dienstag, 30. März um 18.30 Uhr, Welschenrohr Mittwoch, 31. März um 18.30 Uhr, Aedermannsdorf Donnerstag, 1. April um 18.30 Uhr, Matzendorf

Erstkommunionen im 2021 In Matzendorf und Laupersdorf wurde die Erstkommunion verschoben. Hier eine aktuelle Übersicht der wichtigsten Daten der Erstkommunionen im Pastoralraum. Aedermannsdorf Vorbereitungsgottesdienst: Erstkommunion: Dankgottesdienst: Thema:

Samstag, 27. März um 18.30 Uhr Sonntag, 11. April um 10 Uhr Samstag, 1. Mai um 18.30 Uhr Mer teile s’Brot

Matzendorf Vorbereitungsgottesdienst: Erstkommunion: Dankgottesdienst: Thema:

Sonntag, 2. Mai 9 Uhr Sonntag, 22. August, 10 Uhr Donnerstag, 2. September, 19 Uhr Jesus, Brot des Lebens

Laupersdorf Vorbereitungsgottesdienst: Erstkommunion: Dankgottesdienst: Thema:

Sonntag, 2. Mai 10.30 Uhr Sonntag, 29. August, 10 Uhr Sonntag, 12. September, 10.30 Uhr Mir si e Blueme i Gottes Garte


Laupersdorf

Aedermannsdorf

Pfarreisekretariat | Annelies Walser-Imfeld | Höngerstrasse 555 | Laupersdorf | 076 392 28 80 | sekretariat-la@prduennernthal.ch Bürozeit | Jeden ersten Donnerstag im Monat von 8.30 –10.30 Uhr im Pfarreisaal (Gemeindezentrum) Sakristanin | Susanna Rudolf von Rohr | Gäustrasse 54 | 4703 Kestenholz | 079 256 78 69

Mitteilungen Aus dem Pfarreileben Anmeldung zum Gottesdienst Wir bitten Sie, weiterhin für publizierte Gottesdienste sich beim Pfarreisekretariat Tel. 076 392 28 80 anzumelden. Die Anmeldung ist auch über SMS oder WhatsApp möglich. Bitte Namen, Vornamen, Adresse, Geburtsdatum, Natel-Nr. und Mail angeben). Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Ostergruss für unsere alleinstehenden über 70-jährigen Pfarreiangehörigen Auch dieses Jahr werden wir aufgrund der besonderen Lage das Osternestli vor die Haustür stellen und verzichten auf einen Besuch. Versöhnungsfeier Donnerstag, 25. März, 19.00 Uhr Laupersdorf Bitte melden Sie sich beim Pfarreisekretariat an. Take-away statt Spaghettitag Samstag, 27. März, 11.30 Uhr Nähere Angaben folgen im nächsten «Kirchenblatt». Der Vorstand/ www.frauengemeinschaft.com

Palmsonntag: Palmstangen, Palmzweige Liebe Kinder, liebe Erwachsene Auch dieses Jahr kann leider das Palmenbinden wegen dem Corona-Virus nicht im Jugend­ raum durchgeführt werden. Es wäre schön, wenn trotzdem Palmen zu Hause hergestellt würden und am Palmsonntag in

die Kirche zum Segnen gebracht würden. Für diejenigen, die kein Material, Stangen, Draht, Stechpalmen und Buchs haben oder nicht wissen, wie es geht, müssen sich bis Samstag 20. März bei der Pfadi unter der Tel. Nr. 079 786 04 78 oder jozu95@hotmail.ch anmelden. Die Pfadi organisiert das Material für die Anzahl Angemeldeter. Am Palmsamstag, 27. März, von 9 bis 10.30 Uhr kann man das Material und nötigenfalls Anleitung und Hilfe beim Vorbereiten der Stangen vor dem Gemeindezen­ trum abholen. Melden Sie sich bitte frühzeitig für den Gottesdienst an. Die Personenzahl ist auf 50 beschränkt. Von den Minis werden wieder Palmzweige gebunden. Da die Gottesdienstteilnehmerzahl auf 50 beschränkt ist, können gesegnete Palmzweige am Sonntag und in den nachfolgenden Tagen beim Seitenaltar abgeholt werden.

Wir beten für unsere Verstorbenen Samstag, 13. März, 18.30 Uhr Siehe unter «Kirchenblatt» Nr. 5. Sonntag, 28. März, 10.30 Uhr Jahrzeit: Annemarie und Xaver Eggenschwiler-Hönig. Gedächtnis: Erwin Boner-Eggenschwiler; Elisabeth und Gerold Schaad-Bobst; Elisabeth und Otto Fluri-Meister und verst. Kinder; Margrit und Theodor WalserSchweingruber; Emilie, Xaver, und Töchter Gertrud und Elisabeth Schaad.

Pfarreisekretariat | Andrea Eggenschwiler | sekretariat-ae@prduennernthal.ch | Kirchstrasse 176 | 4714 Aedermannsdorf | 062 394 15 40 | Bürozeiten | MI 9.30 –10.30 Uhr | sonst privat | Sandackerstrasse 236 | 4714 Aedermannsdorf | 062 530 26 59 Sakristane | Stipo Gelo | Leuenallee 16 | 4702 Oensingen | Telefon 078 703 52 48 | s.gelo@gmx.ch Lalaina von Arx | Hinterfeld 6 | 4713 Matzendorf

Mitteilungen Aus dem Pfarreileben Anmeldung zum Gottesdienst Die Zahl der Gottesdienstbesucher/ -innen ist auf 50 Personen beschränkt. Deshalb bitten wir Sie, sich für die Wochenend-Gottesdienste beim Pfarreisekretariat (Andrea Eggenschwiler) anzumelden, per E-Mail: sekretariat-ae@ prduennernthal.ch oder telefonisch: 062 530 26 59. Besten Dank! Kreuzwegmeditation Mittwoch, 24. März, 19.30 Uhr Im Kreuzweg Jesu erkennen wir auch unser Leben mit all seinen Höhen und Tiefen und so laden wir Sie ein, in dieser Kreuzweg­ meditation in sich zu gehen und Fragen an sich und das Leben zu stellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Die Meditation liegt nach der Andacht in der Kirche auf. Sie sind herzlich eingeladen, die Stationen des Kreuzweges in der Kirche oder zu Hause alleine oder gemeinsam zu betrachten. Die Pfarreigruppe

Zum Schöpfer heimgekehrt Am 13. Februar 2021 verstarb im Alter von 75 Jahren Martin Brunner. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Lieber Gott, begleite sie in ihrem Schmerz, lass sie deine Nähe spüren und schenke ihnen Kraft. Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heisst. Romano Guardini

Wir beten für unsere Verstorbenen Mittwoch, 17. März, 19.30 Uhr Jahrzeit: Otto Kamber; Jean-Louis Christ-Ruch; Emilie und Max Christ-Studer; Hedwig und Arnold Eggenschwiler-Eggenschwiler und ihr Sohn Franz.

Sonntag, 21. März, 10.30 Uhr Dreissigster: Martin Brunner.

Während sieben Jahren leitete Denise Roth den Pfarreirat von Laupersdorf. Auf Ende Jahr 2020 gab sie nun das Amt ab.

Der Pfarreirat (Maja Moser; Sabrina Cordari; Patrick Meister; Fabrice Zuber; Birgit Sandrini; Madlen Bläsi; Annelies Walser)

Glauben und Leben

Gedächtnis: Beatrice Frei; Heinz Eggenschwiler-Eggenschwiler; Peter Vogt; Anna und Eduard Eggenschwiler-Meister; Theres Eggenschwiler; Gertrud und Hans Bläsi-Masson.

Pfarreirat

Liebe Denise Wir haben dich als Leiterin des Pfarreirats ausserordentlich geschätzt. Du hast die Fäden zusammengehalten, vieles organisiert und abgeklärt sowie tatkräftig bei all den kirchlichen Anlässen mitgeholfen. Nie war dir etwas zu viel. Bei jedem Problem kanntest du die passende Lösung. Dein Know-how werden wir enorm vermissen. Für deinen tollen Einsatz und dein unermüdliches Engagement für die Pfarrei dankt dir das Pfarreirats-Team ganz herzlich. Wir wünschen dir und deiner Familie viel Freude und alles Gute für die Zukunft. Maja Moser hat sich bereit erklärt, den Pfarreirat vorerst für ein Jahr zu leiten.

Vorstellung Erstkommunionkinder Samstag, 27. März, 18.30 Uhr Unsere Erstkommunionkinder Noa Bader, Mona Bobst, Lara Bolliger und Emiliana Cavallo stellen sich im Vorabendgottesdienst zum Palmsonntag vor.

Jahrzeit: Angela und Walter Hänggi-Bieli.

Vorabendgottesdienst Palmsonntag Samstag, 27. März, 18.30 Uhr Die Palmen der Chinderfiirkinder und die Palmzweige werden vor dem Gottesdienst gesegnet. Die Palmzweige werden den Gottesdienstbesuchern vom Jugendclub gegen eine freiwillige Spende angeboten.

Gedächtnis: Pia und Paul BobstBieli; Lydia Vogt-Otter; Olga HugVogt; Paul Eggenschwiler-Bieli.

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Pastoralraum Dünnernthal | www.prduennernthal.ch Herbetswil

Matzendorf

Pfarreisekretariat | Sabine Müller-Altermatt | Kirchstrasse 71 | 4715 Herbetswil | 062 394 19 50 | sekretariat-he@prduennernthal.ch | Bürozeit | DO 9.00 –11.00 Uhr | sonst privat | Dorfstrasse 6 | 4715 Herbetswil | 062 394 20 26 Sakristaninnen | Sonja Meister | Fuchsackerweg 140 | 4715 Herbetswil | 062 394 18 52 Stellvertretung | Caroline Barmettler | Maultrommenweg 156 | 4715 Herbetswil | 062 394 22 24

Aus dem Pfarreileben Anmeldung für die Gottesdienste Damit wir die Vorgaben von Bund und Kanton einhalten können, bitten wir Sie, folgende Punkte zu beachten: Die Höchstzahl der Gottesdienstbesucher von 50 Personen darf nicht überschritten werden. Aus diesem Grund benötigen wir für die Wochenendgottesdienste eine Anmeldung. Anmeldung bis jeweils am Freitag vorher bei der Pfarreisekretärin Sabine Müller: 076 339 65 97 oder sekretariat-he@prduennernthal.ch Für die Anmeldung benötigen wir folgende Angaben: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Geburtsdatum. In und vor der Kirche gilt Maskenpflicht. In allen Gottesdiensten werden die Kontaktdaten der Besucher erhoben. Die Werktagsgottesdienste, Andachten und Rosenkranzgebete können ohne Anmeldung besucht werden. Falls Sie Fragen haben, dürfen Sie sich gerne bei der Pfarreisekretärin melden. Fastenandacht: jeweils Donnerstag, 19.30 Uhr Während der Fastenzeit findet jeweils donnerstags eine Fasten­ andacht statt. Alle zwei Wochen laden wir Sie zudem vor der Fastenandacht zu einer stillen Anbetung ein. Stille Anbetung: Donnerstag, 25. März, 19 Uhr. Beichtgelegenheit Mittwoch, 24. März, 18.30 Uhr Beichtgelegenheit in der Kirche Herbetswil.

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat Da ich ab ca. Ende März 2021 im Mutterschaftsurlaub sein werde, bleibt das Pfarreisekretariat während dieser Zeit für ein paar Wochen geschlossen. Für dringende Anliegen in dieser Zeit steht Ihnen unsere E-Mail-Adresse zur Verfügung: sekretariat-he@prduennernthal.ch oder Sie dürfen sich gerne beim Pastoralraumsekretariat melden: 062 394 15 40. Für Ihr Verständnis danke ich Ihnen herzlich.

Wir beten für unsere Verstorbenen Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr Jahrzeit: Werner Studer; Alfred und Julia Fluri-Bläsi; Erwin und Elise Meier-Fuchs; Albin und Elisabeth Huber-Meier und Kinder. Gedächtnis: Anny Meier; Cécile Huber; Hugo Uebelhart-Allemann; Lukas Brunner-Jeker; Lydia Imfeld-von Burg; Therese Büttler; Silvan Allemann-Weltin; Klara und Josef Allemann-Meier und Maria Meister; Rudolf Fluri-Meier; Bertha Altermatt-Halter; Christian Altermatt. Mittwoch, 24. März, 19.30 Uhr Jahrzeit: Klara und Helene Meier; Peter Müller Hofer; Albert und Adolfine Künzli-Wernig, Marie Künzli und verstorbene Angehörige; Otto und Anna Kissling-­ Diemand; Franz und Hedwig Röösli-Fluri; Erwin und Louise Hug-Meier. Gedächtnis: Rosa Flury; Zita Müller; Erwin Boner-Eggenschwiler; Anna Allemann-Allmer; Eduard Allemann-Eggenschwiler; Lilly und Adolf Eggenschwiler-Roth; Hildegard und Oskar Hug-Kohler; Anna und Eduard Meister-Nussbaumer; Elsa und Wigbert Roth-Meier und Fabian Gerber; Verena und Alois Uebelhart-Flück.

Palmsonntag Sonntag, 28. März, 09.00 Uhr Gesegnete Palmsträusse der Jubla Matzendorf Leider dürfen wir auch in diesem JahrAuch nicht dieses gemeinsam JahrPalmen folgt die Jubla Matzendorf der Tradition binden. Es würde uns jedoch des Palmbindens. Wirsehr stellen Palmsträusse zusammen, freuen, wenn möglichst viele ihre welche wir am Palmsonntag nach dem Gottesdienst Palmen von zu Hause zum verteilenmitbringen werden (freie Kollekte). Damit die erforderliche Gottesdienst würden, damit wir einen kleinenabgeschätzt Einzug in werden kann, bitten wir Sie, Menge ungefähr die Kirche machen können.

den folgenden Talon auszufüllen oder eine E-Mail an rmeister@ggs.ch zu senden.

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Talon bitte bis spätestens Sonntag

Erstkommunion

Es freut uns, dass in diesem Jahr 15 Kinder ihr Fest der 1. Heiligen Kommunion feiern können. Es sind dies, von links hinten: Gian Thomann, Marco Batzig, Lean Hug, Cyrill Eggenschwiler, Ben Bieli, Leila Spichiger, Mauro Roth, Stefan von Arx, Luana Marti, Noah Milani, Jael Geiser, Luna Babic, Tiziano Mastrodomenico, Valeria Carusone und Diego Bembejew. Auf ihrem Weg zur Erstkommunion werden die Kinder begleitet von Giulia Mastrodomenico, Nicoletta Milani, Lalaina von Arx sowie von unserem Katecheten Martin von Arx. Die Erstkommunion wird wegen Corona vom 25. April auf den 22. August 2021 verschoben.

Gesegnete Palmsträusse der Jubla Matzendorf Auch dieses Jahr folgt die Jubla Matzendorf der Tradition des Palmbindens. Wir stellen Palmsträusse zusammen, welche wir am Palmsonntag nach dem Gottesdienst verteilen werden (freie Kollekte). Damit die erforderliche Menge ungefähr abgeschätzt werden kann, bitten wir Sie, den folgenden Talon auszufüllen oder eine E-Mail an rmeister@ggs.ch zu senden. Talon bitte bis spätestens Sonntag den 21. März 2020, an Rahel Meister, Goldgasse 18, 4710 Balsthal, senden

Talon für die Palmstrauss-Bestellung

Mitteilungen

Pfarreisekretariat | Anita Meister | sekretariat-ma@prduennernthal.ch | 062 394 22 20 Bürozeit | MO 9.00 –11.00 Uhr im Cheminéeraum des Pfarreiheims | Matzen­dorf | sonst privat | Bodenacker 3 | 4713 Matzendorf | 062 394 30 50 Sakristaninnen Kirche | Dorli Ackermann-Fluri | Dorfstrasse 56 | 4713 Matzendorf | 062 394 17 72 | Marianne Schaller-Fluri | Breitrütti 1 | 4713 Matzendorf | 062 394 21 78 Sakristanin Kapelle | Maria Schindelholz-Zemp | Neumatt 2 | 4713 Matzendorf | 062 394 13 16

Anzahl der gewünschten Palmsträusse: ………………………… Name: ……………………………………………………………….. Strasse/Nr.: …………………………………………………………. PLZ/Ort: ……………………………………………………………..

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Mitteilungen Aus dem Pfarreileben Gesegnete Heimosterkerzen Beim Pfarreisekretariat sowie in der Kirche und der Agatha-Kapelle können die neuen, gesegneten Heimosterkerzen gekauft werden. Wir bitten Sie, den Betrag von Fr. 8.– pro Kerze in die Opfer­ lichterkasse oder die Antonius­ kasse zu legen. Bibliothek im Pfarreiheim Matzendorf Die Bibliothek wird für alle Interessierten am Samstag, 27. März, von 12.15–13.15 Uhr geöffnet sein. Nach den Frühlingsferien werden Sie am Mittwoch, 12. Mai, von 18.45–19.15 Uhr die Gelegenheit haben, sich mit neuem Lesestoff einzudecken.

Glauben und Leben Zum Schöpfer heimgekehrt Am Samstag, 13. Februar, verstarb Frau Hedy Flury-Uebelhart, im Alter von 81 Jahren. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme und wünschen ihnen viel Kraft und Trost, um über den schweren Schicksalsschlag hinwegzukommen.

Wir beten für unsere Verstorbenen Sonntag, 14. März, 09.00 Uhr Kirche Dreissigster: Hedy Flury-Uebelhart. Jahrzeit: Emma und Friedrich Bader-Tellenbach (letzte gelesene Jahrzeit); Margeritha Wyss; Cäsar und Pauline Wyss-Respinger. Gedächtnis: Alois Meister-Holzer; Paul Bieli-Meister; Otto Bieli, Anna und Sophie Bieli. Donnerstag, 18. März, 19.30 Uhr Kirche Gedächtnis: Beatrice Probst-Hug; Elisabeth Eggenschwiler-Hänggi; Iwan und Elsa Christ-Fluri; Olga Fluri und ihre Eltern Adalbert und Elisabeth Fluri-Christ. Samstag, 20. März, 18.30 Uhr Kirche Jahrzeit: Thomas Infanger-Greter (letzte gelesene Jahrzeit); Lina Burkhardt-Wyss. Gedächtnis: August und Martha Meister-Meister; Emil Fluri-Bader; Jakob Felder; Josef Gunziger.

Welschenrohr | Gänsbrunnen Pfarreisekretariat | Nicole Schneeberger | Mühlebachstr. 588 | 4716 Welschenrohr | 032 639 15 23 | sekretariat-we@prduennernthal.ch Sakristan | Hubert Allemann | Röthlenweg 227 | 4716 Welschenrohr | 032 639 10 66 | Robert Vogt | Rötistrasse 570 | 4716 Welschenrohr | 032 639 16 26

Mitteilungen Melden Sie sich weiterhin für die Gottesdienste an! Es freut uns, dass wir auch weiterhin mit Ihnen zusammen in der Kirche Gottesdienste feiern können. Die Besucherzahl ist neu auf 50 Personen angehoben worden. Bitte melden Sie sich für die Erhebung der Kontaktdaten bei uns an. Besten Dank für Ihr Verständnis! Telefon Pfarramt: 032 639 15 23 (abends ab 19 Uhr), Natel 076 337 99 26, SMS/WhatsApp oder via Mail bei sekretariat-we@prduennernthal.ch. Kreuzwegandacht Dienstag, 16. März, 19.30 Uhr In der katholischen Kirche wird der Kreuzweg traditionell in der Fastenzeit gebetet. Dieser Kreuzweg, der aus 14 Stationen besteht, zeigt das Leiden und Sterben Jesu Christi in Bildern von der Verurteilung bis zur Kreuzigung. Hier werden wir nicht nur an die Leidensgeschichte Jesu erinnert, sondern beten auch für all die Menschen, die zu Unrecht ver­urteilt, gefoltert, verspottet und getötet werden. Wir erwarten Sie gerne zum gemeinsamen Gebet.

(Soloth. Zeitung / Hansruedi Riesen) Feier Kirchenpatron in Gänsbrunnen Freitag, 19. März, 19.30 Uhr Der Josefstag ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche und wird zu Ehren des heiligen Josefs, des Bräutigams der Gottesmutter Maria, begangen. Am Josefi- oder Seppi-Tag feiert Gänsbrunnen auch seinen Kirchenpatron. Sie sind sehr herzlich zu dieser Feier eingeladen. Da die Plätze beschränkt sind, möchten wir Sie darauf hinweisen, sich vorgängig im Sekretariat in Welschenrohr anzumelden. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Verkauf Heimosterkerzen Ab Samstag, 20. März Auch dieses Jahr verkaufen wir wieder gesegnete Heimosterkerzen. In der Kirche beim Marienaltar können Sie diese ab Samstag, 20. März für Fr. 8.– pro Stück beziehen. Der Betrag darf in der Kerzenkasse hinterlegt werden. Gerne bringen wir Ihnen auch die Kerze nach Hause. Bitte melden Sie sich doch beim Sekretariat, Nicole Schneeberger (032 639 15 23) oder bei den Sakristanen Hubert Allemann (032 639 10 66) oder Robert Vogt (032 639 16 26). Suppentag Take-away Samstag, 20. März, ab 12.00 Uhr Die Verantwortlichen der katholischen Frauengemeinschaft und des reformierten Frauenvereins haben sich getroffen und beschlossen, die traditionelle Erbsensuppe dieses Jahr wieder für Sie vorzubereiten. Da wir uns immer noch in einer sehr speziellen Lage befinden, wird die Suppe «coronakonform» im Take-away – also zum Mitnehmen – angeboten. Wie dies genau vor sich geht, können Sie dem Flyer entnehmen, der im März in alle Haushalte verteilt wird. Auch werden wir in der Kirche Flugblätter auflegen. Bei Fragen wenden Sie sich doch gerne an die Präsidentin der kath. Frauengemeinschaft, Ruth Vogt (032 639 16 26). Holen Sie sich doch auch die mit viel Liebe und Leidenschaft zubereitete Suppe und unterstützen Sie damit das Projekt Fastenopfer. Besten Dank! Ministranten-Aufnahme und -Verabschiedung Sonntag, 21. März, 09.00 Uhr Nun ist es endlich so weit! Wir möchten am Sonntag, 21. März um 9 Uhr offiziell die fünf neuen Ministrantinnen und Ministranten aufnehmen, einen Übertritt feiern und zwei Minis verabschieden. Wir freuen uns auf: Gabriel Allemann, Sheena Borer, Charlotte Jäger, Therese Rahimo und Sandro Trüssel. Bereits schon in Olten als Ministrant gedient hat Valentin Jäger. Auch ihn begrüssen wir recht herzlich bei uns im Team. Verabschiedet werden nach treuen Diensten Melanie Allemann und Patrick Allemann. Feiern Sie mit uns!

(fotocommunity.de) Neu am Palmsonntag Sonntag, 28. März, 10.30 Uhr Die Karwoche beginnt: Der Palmsonntag trägt den Anfang und das Ende in sich. Beim Einzug von Jesus in Jerusalem legten die Leute Palmblätter auf den Strassen aus. Daher nennt man diesen Sonntag Palmsonntag. Traditionellerweise hat der Pfarreirat jeweils mit den Schulkindern für alle Gläubigen die Palmsträusse vorbereitet. Leider ist dies wegen der momentanen Coronalage nicht möglich. Um diesen Brauch dennoch beibehalten zu können, möchten wir Sie bitten, Ihren eigenen kleinen Palmstrauss in den Gottesdienst mitzubringen. Mit wenigen Ästen des Buchsbaumes, Immergrün und Weidekätzchen mit Palmzweigen können Sie sich einen kleinen Strauss binden. Die Palmzweige werden zu Beginn des Gottesdienstes gesegnet. Besammlung auf dem Kirchenplatz. Den Zweigen wird die göttliche Eigenschaft zugeschrieben, das Haus und seine Bewohner zu schützen. Schmücken Sie also Ihr Kreuz zu Hause. Merci fürs Mitmachen! Vorinformation Ostern Sonntag, 4. April, 10.30 Uhr Ostern – Auferstehung Jesu und Sieg über den Tod. Ostern ist der höchste Feiertag der katholischen Kirche. Da wir leider noch nicht mit Gesang diesen Gottesdienst verschönern dürfen, haben wir für Sie einen anderen musikalischen Lichtblick organisieren können. Ein Streicherensemble umrahmt mit Orgelmusik wird unsere Feier begleiten. Wir freuen uns sehr und laden Sie recht herzlich zu unserer Eucharistiefeier ein.

Wir beten für unsere Verstorbenen Sonntag, 21. März, 09.00 Uhr Jahrzeitgedächtnis: Susanne Ackermann; Viktor und Margrith Rippstein-Huber. Gedächtnis: Anna AllemannAllmer. 6 | 2021

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Pastoralraum St. Wolfgang im Thal | www.st-wolfgang-im-thal.ch Pastoralraumpfarrer | Pfarrer Thomas Odalil | St. Annagasse 2 | 4710 Balsthal | 062 391 91 89 | thomas.odalil@st-wolfgang-im-thal.ch Seelsorger | Heinz Bader (Katechet) | 062 391 58 57 (Privat) | 062 391 91 87 (Büro) | heinz.bader@kath-pfarrei-balsthal.ch | Daniel Poltera (Katechet) | 062 391 91 88 (Büro) | daniel.poltera@kath-pfarrei-balsthal.ch Pastoralraumsekretariat | Simon Haefely | 062 391 01 59 (Privat) | simon.haefely@ggs.ch | www.st-wolfgang-im-thal.ch

Fasten – Ein Angebot anders zu leben?! Am kommenden Sonntag begehen wir den 4. Fastensonntag. Wie ist es Ihnen während der vergangenen Tage ergangen? Konnten Sie Ihre Vorsätze für die Fastenzeit, wenn Sie sich denn welche vorgenommen haben, einhalten? Mir geht es mit dem Verzichten auf Schokolade sehr gut. Aber Hand aufs Herz, ich freue mich schon heute auf das erste Schoggi-Oster-Eili am Ostersonntag! Mehr zum Spass, aber sicher auch mit einem Quäntchen Wahrheit, sagte dieser Tage ein Mann zu mir: «Mit was soll ich während der Fastenzeit denn noch fasten?! Ich faste jetzt schon ein ganzes Jahr lang: kein Vereinsleben, keine Treffen im Freundeskreis, kein Feierabendbier in der Beiz, keine Geburtstagsbesuche … ich habe das Fasten satt!» Ja, mir geht es zum Teil ähnlich. Monika Götte, eine evangelische Pfarrerin, sagt: «In der pandemiegeprägten Zeit ist es auch wichtig, der Seele Sorge zu tragen. Sie muss geschützt werden, sie braucht in einer allgegenwärtigen Krise besondere Aufmerksamkeit und Seel-Sorge.» Um der Seele Sorge tragen zu können, macht sie sechs Vorschläge. Für mich sind das grossartige «Fastenvorschläge» für eine gesunde Seele und ein gutes Miteinander. «Fastenvorschläge», die unabhängig von einer Pandemie oder der Fastenzeit wertvoll sind. Quasi ein Ganzjahresfastenprogramm, das einem und den Nächsten nur guttut! In diesem Sinne: Lasst uns fasten! Heinz Bader für das Seelsorgeteam

Pfarrei Balsthal Pfarramt | Pfarrer Thomas Odalil | St. Annagasse 2 | 4710 Balsthal | 062 391 91 89 | thomas.odalil@st-wolfgang-im-thal.ch Pfarreisekretariat | Nadine Bader und Monika Hafner | 062 391 91 91 | Fax 062 391 91 90 | sekretariat@kath-pfarrei-balsthal.ch | Homepage: www.st-wolfgang-im-thal.ch Bürozeiten | Dienstag bis Freitag von 9.00 –11.00 Uhr | Montag und Donnerstag von 14.00 –16.00 Uhr Sakristan | Georg Rütti | 062 391 91 86 (Büro) | 079 234 29 28 (Privat) | Stellvertreter: Hans Meier | 062 391 50 14 | Pfarreiheimreservation | Pfarramt | 062 391 91 91 Altersheimseelsorge Inseli Balsthal | Heinz Bader | 062 391 58 57 (Privat) | 062 391 91 87 (Büro)

Gottesdienste Samstag, 13. März, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Gedächtnis: Marieli Meister-Bader; Heinrich Müller-Meier. Jahrzeit: Bernhard und Ella HolzerHeutschi; Julius Farrèr; Armin Meier-Ackermann; Adolf und Rosa Dobler-Stampfli; Josef Hauser und Eltern Hermann und Katharina Hauser-Thiel. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Sonntag, 14. März 4. Fastensonntag 10.30 Uhr, Kommunionfeier Jahrzeit: Emma Hafner-Ackermann. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. 10.30 Uhr, Fiire mit de Chliine (Pfarreiheim, siehe Mitteilungen) 12.00 Uhr, Tauffeier für Ariana Ribeiro Da Cunha 17.00 Uhr, kroatische Messe

Sonntag, 28. März Palmsonntag 10.30 Uhr, Familiefiir, Eucharistiefeier mit Palmsegnung Kollekte: Fastenopferprojekt Guatemala. 17.00 Uhr, kroatische Messe

Mitteilungen Fiire mit de Chliine Sonntag, 14. März 10.30 Uhr Pfarreiheim Liebe Eltern, liebe Kinder Wir laden die ganz Kleinen zu einem speziell für sie gestalteten Gottesdienst zum Thema Fastenzeit ins Pfarreiheim ein. Es würde uns freuen, wenn wir viele Eltern mit ihren Kindern begrüssen dürften. Das Fiire-mit-de-Chliine-Team

Gedenktag heiliger Josef Freitag, 19. März, 09.00 Uhr Pfarrkirche

Donnerstag, 18. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 19. März, 19.00 Uhr Hl. Josef Eucharistiefeier (Pfarrkirche, siehe Mitteilungen) Samstag, 20. März, 17.30 Uhr Santa Messa italiana/Eucharistiefeier Gedächtnis: Salvatrice HäfligerRagusa; Heinrich Müller-Meier. Jahrzeit: Hans und Bertha BüttlerHuber; Walter Büttler-Fluri; Helene Meier; Xaver Meier; Paul und Maria Weisskopf-Eibisberger. Kollekte: Fastenopferprojekt Guatemala. Sonntag, 21. März 5. Fastensonntag 10.30 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: René Strub-Winistörfer. Kollekte: Fastenopferprojekt Guatemala. 17.00 Uhr, kroatische Messe Donnerstag, 25. März, 09.00 Uhr Verkündigung des Herrn Eucharistiefeier Der Gottesdienst wird von Frauen mitgestaltet.

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Der hl. Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien war Josef davidischer Abstammung. Die Stationen seines Lebens sind bekannt. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mitwisser göttlicher Geheimnisse, ein grosser Schweiger. Die öffentliche Verehrung des hl. Josef beginnt im Abendland erst im 14./15. Jahrhundert. Im römischen Kalender steht sein Fest seit 1621. Papst Pius IX erklärte ihn zum Schutzpatron der Kirche. Auch ist


er der Patron der Ehepaare und der Familien, der Kinder und Jugendlichen, der Erzieher, der Zimmerleute, Holzfäller, Tischler, Handwerker, Arbeiter, Ingenieure, zudem Schutzheiliger in Wohnungsnot, in Versuchungen und verzweifelten Lagen sowie für einen friedlichen Tod. Dieses Jahr findet der Gottesdienst zum Gedenktag des heiligen Josef coronabedingt in der Pfarrkirche und nicht wie gewohnt in der Kapelle Klus statt. Wir bitten Sie um Verständnis.

Leben und Glauben

Altersheimseelsorge im Inseli

Wir freuen uns, dass durch das Sakrament der Taufe in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird: am 14. März, Ariana Ribeiro Da Cunha, Tochter von Pedro Da Cunha und Ana Isabel Ribeiro. Gott stärke Ariana im Glauben und lass sie zu einer guten Christin werden. Segne und begleite auch ihre Eltern und Paten.

Das Seelsorgeteam

Frauengemeinschaft – Kinderkleiderbörse Samstag, 20. März Die Kinderkleiderbörse findet nicht statt. Wir hoffen, dass wir die Börse am Samstag, 25. September wieder durchführen können. Besten Dank für Ihr Verständnis. Die Vorbereitungsgruppe

Heimosterkerzenverkauf im Pfarreisekretariat oder in der Vorhalle der Kirche Ab Palmsonntag können Sie die zur Osterkerze passenden Heim­osterkerzen zum Preis von Fr. 10.– pro Stück zu den üblichen Öffnungszeiten im Pfarreisekretariat kaufen. Falls das Pfarramt geschlossen ist, besteht auch die Möglichkeit, in der Vorhalle der Kirche (beim Schriftenstand) die Kerzen zu kaufen. Bitte Geld im bezeichneten Kässeli einwerfen und darauf achten, dass die Noten komplett heruntergestossen werden (Diebstahlgefahr). Auf den Osterkerzen ist das Sujet «Alpha und Omega» zu sehen. Möge das Licht des Auferstandenen vielen Menschen Kraft, Orientierung und Lebensfreude bringen. Der Pfarreirat und das Seelsorgeteam

Foto: Mirjam Fässler Lichtblicke Zu Beginn des neuen Jahres habe ich mich entschieden, jeweils am Freitag drei kurze Andachten im Aussenbereich des Altersheimes Inseli und der Casa Inseli zu halten. Die Bewohner*innen haben sich über diese Gottesdienste, welchen sie von den Zimmern und den Balkonen aus beiwohnen können, sehr gefreut! Seit dem 19. Februar darf ich nun wieder im Altersheim selbst Gottesdienste feiern. Alle 14 Tage besuche ich je zwei Abteilungen. Wir beten miteinander, hören einen Bibeltext oder eine kleine Geschichte. Ein kurzer Glaubensimpuls, umrahmt von bekannten gottesdienstlichen Melodien, rundet das Zusammensein ab. Im schönen Innenhof der Casa Inseli halte ich die Andacht weiterhin unter freiem Himmel. Viele Mieter*innen sowie die Gäste der Spitex-­ Tagesstätte nehmen daran teil. Aufgrund verschiedenster Rückmeldungen weiss ich, dass diese kurzen Andachten den Menschen zu Lichtblicken in diesen besonderen Zeiten werden. Aber auch für mich sind es Lichtblicke, weil ich spüre, dass ich mit meinem Dienst Gutes tun kann. Ja, gemeinsam spüren wir: «Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. Ja, Güte und Huld werden mir folgen ein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des Herrn für lange Zeiten.» Aus Psalm 23 Ganz herzlich danke ich der Heimleiterin, Frau Jauslin, der Aktivierungsfachperson, Frau Weishaupt und den Verantwortlichen auf den Stationen sowie dem Zweckverband Altersheimseelsorge Thal-Gäu, welcher die Altersheimseelsorge finanziert. Heinz Bader, Seelsorger im Inseli

Gottesdienstbesuche Es sind max. 50 Personen im Gottesdienst erlaubt. Die Pflicht zur Aufnahme der Kontaktdaten besteht weiterhin. Bitte nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich für die Gottesdienste anzumelden. So wird der Einlass in die Kirche erleichtert. Anmeldung auf dem Pfarreisekretariat, Tel. 062 391 91 91, während der Bürozeiten. Das Seelsorgeteam

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Pastoralraum St. Wolfgang im Thal | www.st-wolfgang-im-thal.ch Pfarrei Mümliswil Pfarramt | Pfarrer Thomas Odalil | St. Annagasse 2 | 4710 Balsthal | 062 391 91 89 | thomas.odalil@st-wolfgang-im-thal.ch

Gottesdienste Samstag, 13. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Stephan Lisibach-Bögli, Pfarrer Meinrad Haefeli, Josef Bader-Roth, Martin Bader-Grolimund, Helena Christ-Probst, Margrit Masmejan-Haefeli, Lilly Brunner, Margrit Haefeli-Ackermann, Walter und Anna BonerAckermann, Paul und Melanie Schwarzenbach-Dobler, Ronald Schwarzenbach, Ernst und Frieda Baschung-Grolimund, Paz Victoria Dobler-Ramos, Johann Kammermann, Max und Rosa HaefeliNussbaumer. Gedächtnis: Stephan HaefeliSchaad, Werner Brunner-Haefely, Bruno Lack-Brunner. Sonntag, 14. März, 4. Fastensonntag 09.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Liturgiegruppe 10.30 Uhr, Voreucharistischer Gottesdienst der 1. und 2. Klassen in der Kirche. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Mittwoch, 17. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 20. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Dreissigster: Céline GrolimundHaefeli. Jahrzeit: Justin Meier-Ackermann, Martin und Helene Disler-Ackermann, Helen Schmid-Haefeli, Alfred und Lina Haefeli-Saner, Ferdinand und Marie KupperFurrer, Martha Kupper, Hans Kupper, Gustav und Alice Neuschwander-Büttler. Gedächtnis: Marianne WermelingerBrunner, Eduard Büttler-Dietschi.

Pfarreisekretariat | Simon Haefely | Kirchweg 9 | 062 391 34 20 | pfarramtmuemliswil@ggs.ch | Bürozeiten | MO 14.00–16.00 Uhr | DI und FR von 9.00–11.00 Uhr Sakristan | Stefan Saner-Walker | 062 530 07 05 Martinsheim (Reservation) | Silvia Wehrli | Schlössliweg 6 | 062 391 05 65 | 079 516 52 10

Sonntag, 21. März, 09.15 Uhr 5. Fastensonntag Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfer. Mittwoch, 24. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier in der Kirche und nicht in der Limmernkapelle Gedächtnis: Josef Roth, Alice und Linus Stalder-Bloch, Josef BlochBader, Adolf und Pauline WalserBrunner. Samstag, 27. März Kein Vorabendgottesdienst!

Ministranten Mümliswil

Sonntag, 28. März, 09.15 Uhr Palmsonntag Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfer.

Bischof Felix bedauert, dass die auf den 24. April 2021 verschobene Feier der «Goldenen Paare 2020» und die Feier für die Jubelpaare 2021 am 4. September 2021 aufgrund der Covid-19Pandemie entfallen. Gerne will Bischof Felix den Jubelpaaren auf

Täglich, 17.00 Uhr Rosenkranzgebet

Mitteilungen Voreucharistischer Gottesdienst Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr Voreucharistischer Gottesdienst der 1. und 2. Klassen in der Kirche. Palmenaktion 2021

Wie jedes Jahr möchten wir, die Ministranten Mümliswil, im ganzen Dorf Palmen verteilen. Aufgrund von Covid-19 verzichten wir auf eine persönliche Bestellungsentgegennahme. Wenn Sie eine Palme wünschen, können Sie diese über die unten­

Gottesdienstbesuche Es sind momentan max. 50 Personen im Gottesdienst erlaubt. Die Pflicht zur Aufnahme der Kontaktdaten besteht weiterhin. Bitte nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich für die Gottesdienste anzumelden. So wird der Einlass in die Kirche erleichtert. Anmeldung auf dem Pfarreisekretariat Tel. 062 391 34 20, während der Bürozeiten.

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stehenden Adressdaten oder mit dem Bestellschein (siehe im «Kirchenblatt» Nr. 5) bestellen (Wenn die Corona-Bestimmungen das Palmenmachen nicht zulassen, wird jegliche Bestellung hinfällig). Kontaktdaten Telefon: 079 969 47 24 E­-Mail: mini.muemliswil@outlook.com Bei Bestellung bitte Anzahl Palmen und Adresse angeben. Bestellen bis 17. März 2021 Goldene Hochzeiten

Wunsch ein persönliches Anerkennungsschreiben mit einem Geschenk zustellen.

Wenn Sie ein Jubelpaar aus dem 2020 oder 2021 sind und gerne das Anerkennungsschreiben und Geschenk möchten, nehmen Sie bitte bis Mitte März mit unserem Pfarramt Kontakt auf. Wir hoffen, dass die Feier der «Goldenen Paare 2022» am Samstag, 3. September 2022 in Solothurn wieder wie gewohnt stattfinden kann.


Pfarrei Ramiswil

Holderbank | Langenbruck

Pfarramt | Pfarrer Thomas Odalil | St. Annagasse 2 | 4710 Balsthal | 062 391 91 89 | thomas.odalil@st-wolfgang-im-thal.ch Pfarreisekretariat | Regula Probst | Lischmatt 5 | 4719 Ramiswil | 076 499 14 45 | regulaprobst@ggs.ch Sakristanin | Elisabeth Thomann-Lisser | 062 391 15 66

Gottesdienste

Mitteilungen

Sonntag, 14. März, 09.15 Uhr 4. Fastensonntag Eucharistiefeier Jahrzeit: Cäcilia und Hansruedi Eggenschwiler-Ackermann; Viktor Probst-Ackermann; Josef Kammermann-Müller; Olga und Adolf Büttler-Frey. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen.

Kollekte vom Monat Januar Kollekte vom 3. Januar für Sternsinger, Missio: Fr. 18.00; vom 10. Epiphanieopfer für Kirchenrestaurationen: Fr. 39.50; vom 17. für Médecins sans frontières: Fr. 23.00; vom 31. für die regionalen Caritas-Stellen: Fr. 50.50.

Mittwoch, 17. März, 19.30 Uhr Rosenkranz Sonntag, 21. März, 09.15 Uhr 5. Fastensonntag Kommunionfeier Kollekte: Fastenopfer. Mittwoch, 24. März, 19.30 Uhr Rosenkranz Samstag, 27. März, 19.00 Uhr Palmsonntag Eucharistiefeier Jahrzeit: Maria und Jakob Brosi-­ Borer; Theo und Anna Nussbaumer-­ Bieli; Josef und Frieda Christ-­ Brunner. Kollekte: Fastenopfer.

Kollekte vom Monat Februar Kollekte vom 7. Februar für Kollegium St-Charles, Pruntrut: Fr. 31.55; vom 14. diözesanes Kirchenopfer für die Unterstützung der Seelsorge: Fr. 48.05; vom 21. und 28. für das Fasten­ opfer: Fr. 142.60. Heimosterkerzen Machen Sie sich und auch anderen eine Freude. In der Kirche können Sie ab dem Palmsonntag wieder gesegnete Heimoster­ kerzen kaufen. Die Kerzen kosten 10 Franken. Gottesdienstbesuche Es sind max. 50 Personen im Gottesdienst erlaubt. Die Pflicht zur Aufnahme der Kontaktdaten besteht weiterhin. Bitte nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich für die Gottesdienste anzumelden. So wird der Einlass in die Kirche erleichtert. Anmeldung auf dem Pfarreisekretariat (Tel: 076 499 14 45) während der Bürozeiten: Dienstag, 8– 11.30 Uhr und Donnerstag, 13–17 Uhr. Herzlichen Dank.

Pfarramt | Pfarrer Thomas Odalil | St. Annagasse 2 | 4710 Balsthal | 062 391 91 89 | thomas.odalil@st-wolfgang-im-thal.ch Pfarreisekretariat | Nadine Bader und Monika Hafner | 062 391 91 91 | sekretariat@kath-pfarrei-balsthal.ch Bürozeiten | DI–FR 9 .00–11.00 Uhr | MO und DO 14.00 –16.00 Uhr Sakristanin | Barbara Bader | 062 390 10 29 Präsidium Kirchgemeinde Holderbank | Helene Baumgartner| 079 581 05 89 | helene.baumgartner@ggs.ch Präsidium Kirchgemeinde Langenbruck | Christine Roth | 062 390 19 59 | h.r.roth@bluewin.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

HOLDERBANK Sonntag, 14. März, 09.00 Uhr 4. Fastensonntag Kommunionfeier Gedächtnis: Verena Tschan-Schäfer. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen.

Aus dem Pfarreileben Holderbank/Langenbruck Gottesdienstbesuche Es sind max. 50 Personen im Gottesdienst erlaubt (in Holderbank und Langenbruck je 25 Personen im Verhältnis zur Grösse der Kirche resp. der Kapelle). Die Pflicht zur Aufnahme der Kontaktdaten besteht weiterhin. Bitte nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich für die Gottesdienste anzumelden. So wird der Einlass in die Kirche erleichtert. Anmeldung auf dem Pfarreisekretariat, Tel. 062 391 91 91 während der Bürozeiten.

Samstag, 27. März, 17.30 Uhr Palmsonntag Eucharistiefeier Gedächtnis: Rosmarie Wyss. Jahrzeit: Maria und Paul TschanStahl; Klara Brügger-Bader und Alois Bader-Durrer; Hans DubachHäusler. Kollekte; Fastenopferprojekt Guatemala.

Heimosterkerzenverkauf Ab dem Palmsonntagwochenende, 27. März bis an Ostern, 4. April haben Sie die Möglichkeit, jeweils nach den Gottesdiensten die zur Osterkerze passende Heimosterkerze zum Preis von Fr. 10.– zu kaufen.

LANGENBRUCK Sonntag, 14. März, 11.00 Uhr 4. Fastensonntag Eucharistiefeier Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen.

Pfarreistatistik 2020 Im letzten Jahr mussten wir von 6 Personen (4 Frauen und 2 Männer) für immer Abschied nehmen. Unsere Kirchgemeinde hatte 8 Austritte (1 Frau und 7 Männer) zu verzeichnen.

Pfarreistatistik 2011-2020 9 8 7 6 5 4 3 2 1

0

2011

2012 Taufen

2013

2014

Erstkommunion

2015 Firmung

2016 Hochzeiten

2017

2018

Todesfälle

6 | 2021

2019

2020

Kirchenaustritte

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Pastoralraum Gäu | www.pastoralraum-gaeu.ch Pastoralraumleiterin | Beatrice Emmenegger | Dorfstrasse 88 | 4623 Neuendorf | 062 398 20 46 | neuendorf@pastoralraum-gaeu.ch | beatrice.emmenegger@pastoralraum-gaeu.ch Leitender Priester | Dr. Kenneth Ekeugo | Domherrenstrasse 1 | 4622 Egerkingen | 062 398 11 14 | egerkingen@pastoralraum-gaeu.ch | kenneth.ekeugo@pastoralraum-gaeu.ch Pfarreiseelsorger | Fabian Frey | Dorfstrasse 4 | 4629 Fulenbach | 062 926 11 47 | fulenbach@pastoralraum-gaeu.ch | fabian.frey@pastoralraum-gaeu.ch Jugendseelsorger | Kuba Beroud | Hauptgasse 28 | 4624 Härkingen | 076 340 91 96 | jugendseelsorge@pastoralraum-gaeu.ch | kuba.beroud@pastoralraum-gaeu.ch Religionspädagoge | Simon Spielmann | Hauptgasse 28 | 4624 Härkingen | 078 758 26 44 | simon.spielmann@pastoralraum-gaeu.ch

Palmenbinden/Palmsonntagsgottesdienste Öffentliche Veranstaltungen sind nach wie vor nicht erlaubt. Darum kann das Palmenbinden in den verschiedenen Pfarreien zum Teil nicht in gewohnter Form stattfinden.

Firmweg 17+

Jugendseelsorge ist auch Einzelseelsorge

So wie auf dem Foto vom letzten Gruppentreffen kann der Firmweg leider im Moment immer noch nicht stattfinden. Gibt es Alternativen? Ja! Die Jugendlichen bekamen Anfang Februar per Post Unter­lagen zugeschickt, die das zweite Gruppentreffen thematisieren. So haben sie sich allein, in der Familie oder digital mit Freund*innen mit der Thematik «Geist Gottes / aus dem Geiste leben?» auseinandergesetzt. Das dritte Gruppentreffen wird voraussichtlich in «gather.town» stattfinden.

Die Jugendseelsorge steht allen Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Eltern von Jugendlichen als Ansprechpartner zur Verfügung. Nicht nur bei Sorgen und Problemen, sondern auch für Ideen bei Langweile und allerlei Fragen sind wir für euch da. Auch für eigene Projekt­ideen, die Unterstützung benötigen, könnt ihr euch bei uns melden. Am besten per Telefon / WhatsApp 076 340 91 96 oder per E-Mail: kuba.beroud@ pastoralraum-gaeu.ch

Je nach Pfarrei und Organisator können die Materialien bezogen werden, damit 1–2 Familien zusammen die Palmen binden können. Beachten Sie dazu die Informationen auf den Pfarreiseiten oder die Infobriefe, die zugesendet werden/wurden. Die Palmsonntagsgottesdienste finden ohne Prozessionen statt und beginnen darum in allen Pfarreien des Pastoralraumes in der Kirche.

Zum Jahr des hl. Josef Papst Franziskus hat am 8. Dezember 2020, anlässlich des 150. Jahres­tages der Erhebung des hl. Josef zum Patron der Kirchen durch Papst Pius IX., ein Jahr des hl. Josef ausgerufen. Mit dem Pfarreirat sind alle eingeladen, eine Novene zum hl. Josef zu beten. Wir wollen den hl. Josef um Fürsprache bitten in all unseren Nöten dieser Zeit und zur grösseren Ehre des hl. Josef beitragen.

Kuba Beroud (Jugendseelsorger)

Voranzeige Osternacht mit der Jugendseelsorge

Die Novene beten wir ab Donnerstag, den 11. März, jeweils um 19 Uhr in der Marienkirche und enden am Freitag dem 19. März mit einem Festgottesdienst zu Ehren des hl. Josef. Siehe dazu die Daten unter der Pfarrei Oberbuchsiten.

Dies ist eine interaktive Internetplattform, auf der ein digitales und dazu altersgerechtes Meeting durchgeführt werden kann.

Noch in der Nacht auf Sonntag, den 4. April, wird am Wendelin­ platz in Neuendorf die Osternachtsfeier eröffnet. Mit Texten, Gedanken zu Ostern und dem Sonnenaufgang werden die Teilnehmer*innen den neuen Tag im Geiste der Auferstehung begrüssen. Zu dieser Feier laden wir alle herzlich ein. Die genaueren Informationen werden im nachfolgenden «Kirchenblatt» bzw. auf der Pastoralraum-Homepage veröffentlicht. Kuba Beroud (Jugendseelsorger)

Versöhnungsfeiern vor Ostern In folgenden Pfarreien in unserem Pastoralraum gibt es die Möglichkeit vor Ostern eine Versöhnungsfeiern zu besuchen. Dienstag, 23. März, 19.00 Uhr in Härkingen Donnerstag, 25. März, 19.00 Uhr in Neuendorf Sonntag, 28. März, 19.00 Uhr in Egerkingen

Beichtgelegenheit Dienstag, 30. März von 18.00–20.00 Uhr in Egerkingen

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Egerkingen Pfarramt | Dr. Kenneth Ekeugo | Domherrenstrasse 1 | 4622 Egerkingen | 062 398 11 14 | egerkingen@pastoralraum-gaeu.ch | kenneth.ekeugo@pastoralraum-gaeu.ch Pfarreisekretariat | Sakristanin | Beatrix von Rohr | Steinbruchstrasse 6 | 4622 Egerkingen | 062 398 12 17 | sekretariat.egerkingen@pastoralraum-gaeu.ch Das Sekretariat im Pfarrhaus ist jeden DO von 08.30–11.00 Uhr besetzt | 062 398 11 14

Gottesdienste

Mitteilungen

Samstag, 13. März, 17.30 Uhr 4. Fastensonntag Kommunionfeier Jahrzeit: Emma von Arx-Würgler. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen.

Informationen zu den Gottesdiensten Für Gottesdienste gilt die bundesrechtliche Obergrenze von 50 Personen. Bitte melden Sie sich weiterhin für alle Gottesdienste an und benutzen Sie die Möglichkeit zur Reservation über www.pastoralraum-gaeu.ch, www.eventfrog.ch oder bei Beatrix von Rohr, Telefon 062 398 12 17. Herzlichen Dank!

Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr Eucharistiefeier der Vietnamesen­ gemeinde Mittwoch, 17. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Gedächtnis: Arnold von Allmen (Forum St. Martin). Donnerstag, 18. März, 19.30 Uhr Lobpreisabend Samstag, 20. März, 17.30 Uhr 5. Fastensonntag Eucharistiefeier Dreissigster: Hilda von Allmen-­ Brosi. Jahrzeit: Heinrich und Nelda Robert-Dobler; Pius Wagner; Richard Wagner-Studer; Marie Wagner; Leo und Marie Wagner-von Rohr; Peter und Theresia Dietschi-Bobst; Markus Dietschi; Carla Wyss-Aklin; Johann und Klara Lüthi-Kreuzer; Patrick Felber. Kollekte: Fastenopfer. Mittwoch, 24. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Gedächtnis: Martha Schüpbach-­ Hirtl (Armenseelenverein). ALTERSZENTRUM SUNNEPARK Zurzeit finden keine Gottesdienste statt.

Novene zum heiligen Josef Anlässlich des Jahres des heiligen Josef wird in der Marienkirche Oberbuchsiten ab dem 11. März jeweils um 19 Uhr eine Novene zum heiligen Josef gebetet. Alle sind dazu herzlich eingeladen. Bitte beachten Sie auch den Artikel «Jahr des heiligen Josef» auf der Pfarreiseite von Oberbuchsiten. Unsere Verstorbenen Am 26. Februar nahmen wir Abschied von Hilda von Allmen-­ Brosi, geboren am 17. März 1937, gestorben am 16. Februar 2021. Sie hat im Alterszentrum Sunnepark gewohnt. Für die Verstorbene bitten wir: Herr, schenke ihr die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihr. Den Angehörigen entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme und wünschen ihnen Trost, viel Kraft und Gottes Segen.

Fastenopferprojekt 2021

«Bäuerinnen im südlichen Afrika vernetzen sich» Multinationale Konzerne und private Investoren nehmen heute massgeblich Einfluss auf die Landwirtschaft im südlichen Afrika. Sie setzen auf Hochleistungssaatgut, Dünger, Pestizide und grosse Plantagen. Dies sind Methoden, die langfristig die Lebensgrundlagen der kleinbäuerlichen Betriebe zerstören und haben auch Einfluss auf das Klima. Frauen sind von diesen Entwicklungen besonders betroffen. Obschon sie 60–80 Prozent zur Nahrungsmittelproduktion beitragen und vielerorts die «Hüterinnen» des Saatguts sind, haben sie in den patriarchalen afrikanischen Gesellschaften wenig Mitsprache, sowohl im Haushalt wie auf politischer Ebene.

Palmbäume@home

Voranzeige

Voranzeige Samstag, 27. März, 17.30 Uhr Palmsonntag Eucharistiefeier Sonntag, 28. März, 19.00 Uhr Versöhnungsfeier Dienstag, 30. März, 18.00–20.00 Uhr Beichtgelegenheit

Für eine vielfältige Landwirtschaft, welche alle ernährt Um eine nachhaltige Veränderung in Gang zu bringen, ist es dringend notwendig, dass sich afrikanische Bäuerinnen besser organisieren. Sie müssen Mit­ sprache in allen gesellschaftlichen und ökonomischen Bereichen fordern und diese auch wahr­nehmen. Um sie dabei zu unterstützen, vereint das Netzwerk Rural Women Assembly (RWA) Bäuerinnenorganisationen aus neun Ländern des südlichen Afrikas mit über 85 000 Mitgliedern. RWA ist eine Austauschplattform zu landwirtschaftspolitischen Fragen und setzt sich ein für den Schutz des bäuerlichen Saatguts sowie für alternative ökologische Landwirtschaftsmodelle, Biodiversität und Klimagerechtigkeit. Die katholischen Pfarreien des Pastoralraumes Gäu unterstützen in diesem Jahr gemeinsam das Projekt von Fastenopfer im südlichen Afrika. Herzlichen Dank für Ihre Spende zugunsten dieses Projektes.

Bitte beachten Sie dazu die Informationen auf der Pastoralraumseite. Damit am Palmsonntag die Kirche mit schönen Palmbäumen dekoriert werden kann, werden Palm-Sets durch die Chlausezunft

Egerkingen zur Verfügung gestellt. Wer möchte, kann ein Set aus Holzstab und Draht bei Claudia von Allmen (claudia_von allmen@ bluewin.ch) bis am Donnerstag, 18. März, bestellen und den Palmbaum zu Hause binden. Details zum Abholen werden nach der Bestellung bekannt gegeben. Die Palmsegnung erfolgt im Gottesdienst vom Samstag, 27. März 2021, 17.30 Uhr, in der St. Martins­ kirche. Die Palmbäume können für die Segnung am Samstag in die Kirche gestellt und am Sonntag wieder aus der Kirche abgeholt werden. Für die Teilnahme am Gottesdienst ist eine separate Anmeldung notwendig. Die Erstkommunikanten erhalten Informationen zum Palmenbinden im Religionsunterricht. Mehr Informationen unter www.chlausezunft.ch. Zunftrat Chlausezunft Egerkingen

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Pastoralraum Gäu | www.pastoralraum-gaeu.ch Härkingen Pfarramt | Fabian Frey | 062 926 51 59 | Dorfstrasse 4 | 4629 Fulenbach | haerkingen@pastoralraum-gaeu.ch | fabian.frey@pastoralraum-gaeu.ch Pfarreisekretariat | Sara Rolli | Hauptgasse 28 | 4624 Härkingen | 062 398 11 19 | sekretariat.haerkingen@pastoralraum-gaeu.ch | Bürozeiten: DI 14.00 –16.00 Uhr und SA 9.00 –11.00 Uhr Sakristanin | Isabella Peter | 062 398 05 14

Gottesdienste Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr 4. Fastensonntag Kommunionfeier Solidaritätstag Kollekte: Fastenopferprojekt «Bäuerinnen im südlichen Afrika vernetzen sich». Jahrzeit: Josef von Arx, Stefanie und Willie von Arx-Prodinger, Ernst und Rita Aeberhard-von Arx, Albert und Elise von Arx-Fürst, Aldo und Marie Balatti-Rötheli. Samstag, 20. März, 17.30 Uhr Kommunionfeier Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer. Jahrzeit: Rosa Jäggi-Bloch, Bruno Teucher-Jäggi, Pfarrer Kasimir Jäggi, Armin Hauri-Biedermann, Familie Bieri (Franz, Julius, Maria und Kurt). Dienstag, 23. März, 19.00 Uhr Versöhnungsfeier

20. März Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen Bischof Felix Gmür arbeitet mit zahlreichen Gremien zusammen. Der Seelsorgerat, der Priesterrat und der Rat der Diakone und Theologen/-innen beraten den Bischof. Verschiedene Kommissionen arbeiten in seinem Auftrag, z. B. im Bereich der Diakonie, der Katechese, der Liturgie und der Jugendpastoral. Mit Ihrer Gabe unterstützen Sie diese für die Seelsorge im Bistum Basel wichtigen Beratungen und Arbeiten. Herzlichen Dank.

Mitteilungen Palmbaumbinden

Voranzeige Sonntag, 28. März, 10.00 Uhr Palmsonntag Kommunionfeier Kollekte: Fastenopferprojekt «Bäuerinnen im südlichen Afrika vernetzen sich». Anschliessend an den Gottesdienst findet vor der Kirche der traditionelle Osterverkauf des EineWelt-Vereins statt. Es werden verschiedene Produkte aus dem Claro-­Sortiment verkauft.

Kollekten 14. und 28. März Fastenopferprojekt Die katholischen Pfarreien des Pastoralraumes Gäu unterstützen in diesem Jahr gemeinsam das Projekt vom Fastenopfer im südlichen Afrika: Gesicherte Lebensgrundlagen angesichts der Agrarindustrie, Bäuerinnen im südlichen Afrika vernetzen sich. Frauen haben in vielen Ländern Afrikas nichts zu sagen. Die Bäuerinnenorganisation RWA vernetzt deshalb Frauen aus neun Ländern des südlichen Afrika, damit ihre Stimme und ihre Anliegen besser gehört werden – im Interesse einer

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vielfältigen zukunftsfähigen Landwirtschaft, die alle ernährt. Vielen Dank für Ihre Spende.

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In diesem Jahr wird kein öffentliches Palmbaumbinden angeboten. Die Chlausenzunft wird aber zusammen mit den Erstkommunikanten Palmbäume für an Palmsonntag binden.

Novene zum heiligen Josef

19.03 und 26.03. Die Suppe kann zwischen 11.45 und 12 Uhr bei der Kirche mit einem eigens mitgebrachten Gefäss abgeholt werden. Wir bitten alle, beim Abholen eine Maske zu tragen. Ein allfälliger Beitrag ins Fastenopferkässeli kommt dem diesjährigen Fastenopferprojekt zugute. Vielen Dank.

Solidaritätstag 14.03.2021 Nach dem Gottesdienst können alle Besucherinnen und Besucher hinten in der Kirche frisch gebackene Brötchen mitnehmen, welche selbstverständlich aus Sicherheitsgründen (Covid-19) in Beutel abgepackt sind. Für das Fastenopferprojekt steht ein Kässeli für einen freiwilligen Beitrag bereit. Im Voraus danken wir herzlich für Ihre Spende. An dieser Stelle gilt auch ein Dankeschön den freiwilligen Bäckerinnen.

WAHRE VERGEBUNG wirkt ungehindert, nichts hält sie auf, nicht einmal der Undank, oder die Gefahr des Scheiterns einer Versöhnung, denn das Angebot bleibt bestehen. P. Henri Boulad S.J. Aus: Henri Boulad, GEBET II. In: Ders, Wer vergibt, ist Gott ähnlich

Der Pfarreirat

Bastelidee von der CHINDERFIIR

Gottesdienstbesuche Weiterhin sind 50 Personen erlaubt. Bitte melden Sie sich für die Gottesdienste an: www.eventfrog.ch oder beim Sekretariat: 062 398 11 19.

Die Freitagssuppe wird noch an den folgenden Daten angeboten:

Aus dem liturgischen Kalender

Der Pfarreirat

Anlässlich des Jahres des heiligen Josef wird in der Marienkirche Oberbuchsiten vom 11.–19. März jeweils um 19 Uhr eine Novene zum heiligen Josef gebetet. Alle sind dazu herzlich eingeladen. Daten und Zeiten unter Oberbuchsiten.

Freitags-Suppenessen Take-away

Vergebung

Da es uns die momentane Situation nicht erlaubt, mit den Kindern eine Chinderfiir zu feiern, erhalten die Chinderfiir-Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse nächste Woche Post von der Chinderfiir. Sie bekommen ein

Osterküken-Bastelset. Die Kinder können zusammen mit ihren Eltern das Küken basteln und dann am Karsamstag, 3.4.21, ganzer Tag oder am Ostersonntag, 4.4.21, vor dem Gottesdienst um 10.30 Uhr das Küken persönlich an das Osterbäumchen in unserer Kirche hängen. Die Küken schmücken für die kommende Woche unseren Baum und können danach ab dem 10.4.2021 in der Spielecke in der Kirche mit nach Hause genommen werden. Falls Sie ein jüngeres oder älteres Kind haben oder zusammen mit ihrem Grosskind auch ein Küken für unseren Baum basteln wollen, können Sie sich bis am 17. März bei Sara Rolli, 076 384 18 57 melden. Wir werden Ihnen dann auch ein Bastelset zustellen. Wir freuen uns auf einen bunten Osterbaum. Ursi Hänggi, Daniela Mudoni, Dorcas Gerber, Eveline Muff, Sara Rolli


Fulenbach Pfarramt | Fabian Frey | Dorfstrasse 4 | 4629 Fulenbach | 062 926 51 59 | fulenbach@pastoralraum-gaeu.ch | fabian.frey@pastoralraum-gaeu.ch Pfarreisekretariat | Marlys Weibel | Dorfstrasse 4 | 4629 Fulenbach | 062 926 11 47 | sekretariat.fulenbach@pastoralraum-gaeu.ch | Bürozeit DI und DO 8.30 –11.00 Uhr Sakristanin | Barbara Ackermann | 062 926 43 22

Gottesdienste

Mitteilungen

Sonntag, 14. März 4. Fastensonntag Kein Gottesdienst

Hungertuch

Novene zum heiligen Josef

«Du stellst meine Füsse auf weiten Raum»

Donnerstag, 18. März Kein Gottesdienst Sonntag, 21. März, 10.30 Uhr 5. Fastensonntag Eucharistiefeier Kollekte: Diöz. Kirchenopfer für die Arbeit in den diöz. Räten und Kommissionen. Dreissigster: Anton Jäggi. Jahrzeit: Agnes Sutter-Schwegler, Bernhard Jäggi, Joseph und Rosa Kissling-Fürst, Josef und Rosmarie Dengler-Kissling, Walter und Marie Jäggi-Wyss. Donnerstag, 25. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier

Voranzeige Sonntag, 28. März, 10.00 Uhr Palmsonntag Kommunionfeier Kollekte: Fastenopferprojekt 2021. Der Gottesdienst findet ohne Prozession statt und beginnt direkt in der Kirche.

Anlässlich des Jahres des heiligen Josef wird in der Marienkirche Oberbuchsiten vom 11.–19. März jeweils um 19 Uhr eine Novene zum heiligen Josef gebetet. Alle sind dazu herzlich eingeladen. Daten und Zeiten unter Oberbuchsiten.

Palmenbinden In diesem Jahr wird kein öffentliches Palmbaumbinden angeboten. Die Kirchgemeinde wird das Material den Erstkommunikanten zur Verfügung stellen, die Eltern werden durch die Lehrperson informiert.

Osternacht mit der Jugendseelsorge

Gottesdienstbesucher Der Kanton Solothurn wie das BAG haben die Obergrenze für Gottesdienstbesuchende auf 50 Personen festgelegt. Bestattungen sollen im engsten Familienkreis stattfinden. Die Pflicht zur Aufnahme der Kontaktdaten besteht weiterhin. Anmeldungen Bitte nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich für die Gottesdienste anzumelden. So wird der Einlass in die Kirche erleichtert. Anmeldung via unsere Homepage www.pastoralraum-gaeu.ch, über den Link zu www.eventfrog oder auf dem Pfarreisekretariat, Marlys Weibel, 062 926 11 47, während der Bürozeiten.

(Ps 31,9) ist der Titel des diesjährigen Hungertuches. Als Grundlage dient ein Röntgenbild von zum Teil gebrochenen und verdrehten Knochen eines Fusses. Es stammt von einem Menschen, der bei den Demonstrationen im Oktober 2019 in Santiago de Chile verletzt wurde. Besonders junge Demonstrantinnen und Demonstranten wehrten sich dort gegen die steigenden Lebenskosten und die dadurch zunehmende soziale Ungleichheit.

Noch in der Nacht auf Sonntag, den 4. April 2021 wird am Wendelinplatz in Neuendorf die Osternachtsfeier eröffnet. Mit Texten, Gedanken zu Ostern und dem Sonnenaufgang werden die Teilnehmer*innen den neuen Tag in Geiste der Auferstehung begrüssen. Zu dieser Feier laden wir alle herzlich ein. Die genaueren Informationen werden im nachfolgenden «Kirchenblatt» bzw. auf der PastoralraumHomepage veröffentlicht.

Du siehst – Du siehst nicht Du siehst den Fuss – aber nicht den Willen. Du siehst die Blume – aber das Wachsen nicht. Du siehst den Knochen – aber nicht die Stärke. Du siehst das Herz – der Wesen Seele aber nicht. Was würdest du sehen, wäre hingegen Unsichtbares sichtbar und das Greifbare nicht? Würdest sehen den Gedanken – nicht aber das Gehirn. Würdest erkennen den Wert – nicht aber funkelndes Gold. Würdest entlarven Macht und Herrschaft – ungeblendet vom Grossen. Würdest gross werden sehen – was hier und jetzt noch klein. Wie wäre die Welt, wären die Ellen gleichlang? Im Mittelpunkt die Zwischenräume, nicht Linien und Farben. Im Mittelpunkt die Leere, die Wesentliches zeigt. In der Stille wäre gesagt, nicht mehr und nicht weniger als alles. Eines nur: Sei dir nicht zu sicher. Denn Macht ist unsichtbar.

Kuba Beroud (Jugendseelsorger)

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Pastoralraum Gäu | www.pastoralraum-gaeu.ch Neuendorf Pfarramt | Beatrice Emmenegger | Dorfstrasse 88 | 4623 Neuendorf | 062 398 20 46 | neuendorf@pastoralraum-gaeu.ch | beatrice.emmenegger@pastoralraum-gaeu.ch Pfarreisekretariat | Regula Ammann | Bürozeit DI und DO 9.00 –11.00 Uhr | 062 398 20 47 | sekretariat.neuendorf@pastoralraum-gaeu.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Sonntag, 14. März, 09.00 Uhr 4. Fastensonntag Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfereinzug Pastoralraum. Jahrzeit: Oswald Oeggerli-Häfeli. Wir bitten um Anmeldung.

Kirchgemeinderatssitzung Dienstag, 23. März, 19.30 Uhr Pavillon

Mittwoch, 17.März, 09.00 Uhr Kommunionfeier

Voranzeige Osternacht mit der Jugendseelsorge

Donnerstag, 18. März 08.15 Uhr, Schülergottesdienst für die 4.-Klässler 15.15 Uhr, Schülergottesdienst für die 5.- und 6.-Klässler 18.30 Uhr, Rosenkranzgebet Samstag, 20. März Kein Gottesdienst in Neuendorf. 17.30 Uhr, Eucharistiefeier in Egerkingen 17.30 Uhr, Kommunionfeier in Härkingen Sonntag, 21. März 5. Fastensonntag Kein Gottesdienst in Neuendorf. 10.30 Uhr, Eucharistiefeier in Fulenbach 10.30 Uhr, Kommunionfeier in Oberbuchsiten Mittwoch, 24. März, 09.00 Uhr Kommunionfeier mit der Liturgie­ gruppe Donnerstag, 25. März 18.30 Uhr, Rosenkranzgebet 19.00 Uhr, Versöhnungsfeier Wir bitten um Anmeldung Samstag, 27.März, 17.30 Uhr Kommunionfeier mit Segnung der Palmen Kollekte: Fastenopfereinzug Pastoralraum. Wir bitten um Anmeldung.

Kuba Beroud (Jugendseelsorger)

Novene zum heiligen Josef Anlässlich des Jahres des heiligen Josef wird in der Marienkirche Oberbuchsiten vom 11.–19. März jeweils um 19 Uhr eine Novene zum heiligen Josef gebetet. Alle sind dazu herzlich eingeladen. Daten und Zeiten siehe unter der Pfarrei Oberbuchsiten.

Anmeldung zu den Gottesdiensten

Voranzeige Sonntag, 28. März, 19.00 Uhr Palmsonntag Versöhnungsfeier in Egerkingen

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Noch in der Nacht auf Sonntag, den 4. April, wird auf dem Wendelinplatz in Neuendorf die Osternachtfeier eröffnet. Mit Texten, Gedanken zu Ostern und dem Sonnenaufgang werden die Teilnehmer*innen den neuen Tag im Geiste der Auferstehung begrüssen. Zu dieser Feier laden wir alle herzlich ein. Die genaueren Informationen werden im nachfolgenden «Kirchenblatt» bzw. auf der Pastoralraum-Homepage veröffentlicht.

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Wir müssen weiterhin die Kontaktdaten aufnehmen. Sie erleichtern damit vor den Gottesdiensten den Eintritt in die Kirche. Anmelden können Sie sich über die Homepage www.pastoralraum-gaeu.ch, über den Link zu www.eventfrog. ch oder zu den Bürozeiten bei der Pfarreisekretärin Regula Ammann 062 398 20 47.

19. März, hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria, Hochfest Josef stand seit jeher im Schatten von Jesus und Maria. Seine öffentliche Verehrung beginnt im Abendland erst im 14./15. Jh. Im römischen Kalender steht sein Fest ab dem Jahr 1621 und im Jahr 1870 wurde Josef von Papst Pius IX. zum Schutzpatron der Kirche erklärt. Über den hl. Josef heisst es in der Einleitung zu den liturgischen Texten für den Josefstag: ‹Der hl. Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien stammte Josef aus dem Geschlecht Davids und wurde dadurch zum Bindeglied zwischen dem davidischen Königshaus und dem Messias. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mitwisser göttlicher Geheimnisse, ein grosser Schweiger. Als Gatte der Jungfrau Maria hat er an Jesus die Stelle des Vaters vertreten. Wie lange Josef gelebt hat, wissen wir nicht; das letzte Mal wird er bei der Wallfahrt mit dem zwölfjährigen Jesus erwähnt›. Mit der Ausrufung des Jahres des hl. Josef holt Papst Franziskus Josef aus seinem Schattendasein. Dazu hat er den 150. Jahrestag der Ernennung Josefs zum Schutzheiligen der Kirche gewählt. In den sieben Kapiteln des apostolischen Schreibens ‹Patris corde› zum Josefsjahr macht sich Franziskus Gedanken zu Josef als dem geliebten Vater, Vater im Erbarmen, Vater im Gehorsam, Vater im Annehmen, Vater mit kreativem Mut, Vater und Arbeiter, Vater im Schatten. Papst Franziskus verrät im Schreiben, dass er seit 40 Jahren täglich nach der Laudes, dem Morgengebet, ein Gebet zum hl. Josef betet, das aus einem französischen Andachtsbuch der Kongregation der Barmherzigen Schwestern von Jesus und Maria aus dem 19. Jahrhundert stammt: «Heiliger Josef, glorreicher Patriarch, der du das Unmögliche möglich machen kannst, komm mir in meiner Not und Bedrängnis zu Hilfe. Gewähre in den ernsten und schwierigen Anliegen, die ich dir anvertraue, deinen Schutz, sodass alles ein glückliches Ende nimmt. Mein geliebter Vater, ich setze mein ganzes Vertrauen in dich. Niemand soll sagen können, er habe dich vergeblich angerufen, und da du bei Jesus und Maria alles erwirken kannst, lass mich erfahren, dass deine Güte ebenso gross ist wie deine Macht. Amen.» Franziskus beendet sein Schreiben mit folgendem Aufruf: ‹So wollen wir nun vom heiligen Josef die Gnade aller Gnaden erflehen – unsere Bekehrung. Zu ihm lasst uns beten: Sei gegrüsst, du Beschützer des Erlösers und Bräutigam der Jungfrau Maria. Dir hat Gott seinen Sohn anvertraut; auf dich setzte Maria ihr Vertrauen; bei dir ist Christus zum Mann herangewachsen. O heiliger Josef, erweise dich auch uns als Vater, und führe uns auf unserem Lebensweg. Erwirke uns Gnade, Barmherzigkeit und Mut, und beschütze uns vor allem Bösen. Amen.


Oberbuchsiten Pfarramt | Beatrice Emmenegger | Dorfstrasse 88 | 4623 Neuendorf | 062 398 20 46 | oberbuchsiten@pastoralraum-gaeu.ch, beatrice.emmenegger@pastoralraum-gaeu.ch Pfarreisekretariat | Barbara Junker-von Arx | 076 588 89 79 | sekretariat.oberbuchsiten@pastoralraum-gaeu.ch

Gottesdienste Donnerstag, 11. März, 19.00 Uhr Novene-Gebet Freitag, 12. März 09.00 Uhr, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Novene-Gebet Samstag, 13. März 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Arbeit mit den diözesanen Räten und Kommissionen. Jahrzeit: Martin Uebelhart-Wagner; Norwin Baumgartner; Richard Spiegel-Feldmann; Arnold und Hilda Rudolf-Motschi. 18.30 Uhr, Novene-Gebet Sonntag, 14. März, 19.00 Uhr Novene-Gebet Montag, 15. März, 19.00 Uhr Novene-Gebet Dienstag, 16. März, 19.00 Uhr Novene-Gebet Mittwoch, 17. März 13.30 Uhr, Versöhnungsweg der 4. Klasse (Dieser Anlass ist nicht öffentlich) 19.00 Uhr, Novene-Gebet Donnerstag, 18. März 17.00 Uhr, Rosenkranzgebet 19.00 Uhr, Novene-Gebet Freitag, 19. März 19.00 Uhr, Novene-Gebet mit anschlies­sender Eucharistiefeier Sonntag, 21. März, 10.30 Uhr Kommunionfeier Kollekte: Paramenten. Jahrzeit: Josef Inauen Stude und Sohn Martin Inauen. Gedächtnis: Hansruedi Stritt-Studer.

Voranzeige Sonntag, 28. März, Palmsonntag 10.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfereinzug. Jahrzeit: Hermann und Mina Stieger-Fey; Armin und Hedi Büttiker-Leist, für die verstorbenen Seelsoger unserer Pfarrei. 19.00 Uhr, Versöhnungsfeier in Egerkingen

Mitteilungen Versöhnungsfeier vor Ostern Gerne weisen wir Sie auf die Versöhnungsfeiern in unserem Pastoralraum hin. Die Daten finden Sie zusätzlich auf der Pastoralraumseite. Anmeldung zum Gottesdienst Bitte melden Sie sich wenn immer möglich per www.eventfrog.ch für die Gottesdienste an. Sie dürfen mir aber auch ungeniert ein WhatsApp oder ein Mail ans Sekretariat senden. Besten Dank.

Die Jugendlichen auf dem Firmweg 17+ haben im Familiengottesdienst das Fastenopfer mit einem südafrikanischen Gebäck namens «Rusks» unterstützt.

Kreuzwegandacht Unser Pfarreirat lädt am Freitag, 26. März um 19.00 Uhr herzlich zur Kreuzwegandacht. Mit Gebeten und musikalischer Meditation stimmen wir uns auf die bevorstehende Karwoche und Ostertage ein. Der Pfarreirat freut sich auf viele Besucher.

Im Namen der Pfarrei bedanke ich mich bei den Jugendlichen für die Durchführung des Projektes.

Neue Akustikanlage

Freitag, 26. März, 19.00 Uhr Kreuzwegandacht

In einem Workshop bei sich zu Hause wurde das Gebäck vorbereitet und als ein Dankeschön für die Unterstützung der Bäuerinnen aus dem südlichen Afrika an die Besucher*innen des Gottesdienstes verteilt.

Kuba Beroud (Jugendseelsorger)

Jahr des heiligen Josef Papst Franziskus hat am 8. Dezember 2020 ein Jahr des heiligen Josef ausgerufen. Dies anlässlich des 150. Jahrestages der Erhebung des heiligen Josef zum Patron der Kirchen durch Papst Pius IX. Zusammen mit dem Pfarreirat Oberbuchsiten sind wir eingeladen, eine Novene zum heiligen Josef zu beten. In diesen Gebeten wollen wir den heiligen Josef um Fürsprache in all unseren Nöten bitten. Die Novene beten wir ab Donnerstag, 11. März 2021 bis Freitag, 19. März jeweils um 19 Uhr in der Marienkirche Oberbuchsiten. Die Novene endet am Freitag, 19. März 2021 mit einem Festgottesdienst zu Ehren des heiligen Josef.

Dienstag, 23. März, 19.00 Uhr Versöhnungsfeier in Härkingen Donnerstag, 25. März 17.00 Uhr, Rosenkranzgebet in der Marienkirche 19.00 Uhr, Versöhnungsfeier in Neuendorf

Fastenopferprojekt der Jugendlichen

Ab sofort dürfen wir uns ab der neuen Akustikanlage erfreuen. Sie werden überrascht sein. Wir haben mit der Inbetriebnahme auch die T-Spule wieder aktiviert. Alle Personen, welche eine Hörhilfe tragen werden gebeten, ihr Gerät beim Betreten der Kirche auf «T» zu schalten. Besten Dank.

Novene zum heiligen Josef 1. Tag Donnerstag, 11. März 2. Tag Freitag,12. März 3. Tag Samstag, 13. März Im Anschluss an den Gottesdienst 4. Tag Sonntag, 14. März 5. Tag Montag,15. März 6. Tag Dienstag, 16. März 7. Tag Mittwoch, 17. März 8. Tag Donnerstag, 18. März 9. Tag Freitag, 19. März mit anschliessender Eucharistiefeier zu Ehren des hl. Josef

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19.00 Uhr 19.00 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr 19.00 Uhr 19.00 Uhr 19.00 Uhr 19.00 Uhr 19.00 Uhr

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Oensingen Pfarramt | Pfarrer Charles Onuegbu | Ausserbergstrasse 12 | 4702 Oensingen | 062 396 11 58 | Fax 062 396 48 40 | rkpfarrei.oens@bluewin.ch Kath. Pfarramt St. Georg | Für allgemeine Anliegen, Jahrzeiten, Hochzeiten, Taufen usw. ist das Pfarr­amt zu folgenden Zeiten besetzt: MO 13.30 –16.00 Uhr | DO 10.00 –11.30 Uhr und 13.30 – 16.00 Uhr | FR 9.00 –11.00 Uhr Sprechstunde bei Pfarrer Charles Onuegbu | MI 10.00 –11.00 Uhr | DO 17.00 –19.00 Uhr | oder nach telefonischer Vereinbarung Notkrankensalbung | Anruf zu jeder Zeit im Pfarramt | 062 396 11 58 Todesfallmeldungen | Pfarramt | Charles Onuegbu | 062 396 11 58 Bitte beachten Sie diesen Zeitplan, ausgenommen Notfallsituationen.

Gottesdienste

Mitteilungen

4. Fastensonntag Samstag, 13. März Es findet kein Vorabendgottesdienst statt.

Unsere Kollekten 13./14. März 2021: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen Bischof Felix Gmür arbeitet mit zahlreichen Gremien zusammen. Der Seelsorgerat, der Priesterrat und der Rat der Diakone und Laientheologen/-innen beraten den Bischof. Verschiedene Kommissionen arbeiten in seinem Auftrag z. B. im Bereich der Diakonie, der Katechese, der Liturgie und der Jugendpastoral. Mit Ihrer Gabe unterstützen Sie diese für die Seelsorge im Bistum Basel wichtigen Beratungen und Arbeiten. Herzlichen Dank.

Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr Eucharistiefeier / Familiengottesdienst Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Montag, 15. März, 19.00 Uhr Rosenkranz Mittwoch, 17. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Berta und Walter Hug-Baumgartner; Rosalia und Oswald Baumgartner-Baum­ gartner und Willy Roth-Hug. Gedächtnis: Martha von Arx-Beck von der Strickgruppe. Donnerstag, 18. März, 19.30 Uhr Eucharistiefeier 5. Fastensonntag Samstag, 20. März Es findet kein Vorabendgottesdienst statt. Sonntag, 21. März, 10.30 Uhr Eucharistiefeier Fastenopfer der Schweizer Katholiken. Montag, 22. März, 19.00 Uhr Rosenkranz Mittwoch, 24. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Gedächtnis: Martha Mooser. Donnerstag, 25. März, 19.30 Uhr Verkündigung des Herrn Bussfeier

VORSCHAU Palmsonntag 27. März, 17.30 Uhr Vorabendgottesdienst / Eucharistie­ feier mit Palmweihe Sonntag, 28. März, 10.30 Uhr Eucharistiefeier mit Palmweihe

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20./21. März 2021: Fastenopfer der Schweizer Katholiken Das Fastenopfer gehört zu den Katholikinnen und Katholiken in der Schweiz. Das Motto «Wir teilen» umschreibt das Engagement. Das Fastenopfer unterstützt jährlich über eine Million Menschen, die ihre Zukunft selber in die Hand nehmen, und leistet so Hilfe zur Selbsthilfe! Die Erfahrung zeigt, dass ein Projekt dann nachhaltig wirkt, wenn es von einer Gemeinschaft getragen wird. Daher zielt das Fastenopfer mit seiner Unterstützung auf die Stärkung von lokalen Gemeinschaften, in denen sich Frauen und Männer gemeinsam engagieren. Damit alle genug für ein würdiges Leben haben.

Palmbaum binden

Vorinformationen Kirchenchor – in eigener Sache Nach heutiger Erkenntnis wird der Kirchenchor auch am Palmsonntag, Karfreitag und in der Osternacht dieses Jahr nicht zum Zuge kommen. Unser Chorleiter Ruedi Schumacher wird – zusammen mit der Organistin Lyudmyla Hunziker – bei diesen Gottesdiensten als Kantor wirken. Herzlichen Dank.

Leider können wir das Palmbaumbinden nicht durchführen. Es wäre aber trotzdem schön, wenn einige zu Hause einen Palmbaum binden und ihn zum Segnen in die Kirche bringen. Wir werden dafür an den Bänken Vorrichtungen montieren.

Wie die weitere Arbeit des Chores nach Ostern aussieht, können wir erst Anfang April beurteilen. Erst dann können wir entscheiden, ob wir unsere geplante Orchester-­ Messe an Pfingsten (23. Mai) feiern dürfen. Wenn ja, benötigen wir zur Unterstützung wiederum interessierte Gastsängerinnen und Gastsänger. Wir werden im nächsten «Kirchenblatt» mehr darüber berichten können. Kath. Kirchenchor: Ursula Meise, Präsidentin

Die Minis werden die beliebten Palmsträusschen binden, welche wir im Anschluss an den Palmsonntagsgottesdienst abgeben werden.

Pfarreirat: Verabschiedung Präsidentin Ursula Meise und Vizepräsident Franz Kissling Die langjährige Präsidentin des Pfarreirates, Ursula Meise und der Vizepräsident, Franz Kissling, haben auf Ende März dieses Jahres ihre Demission eingereicht. Im nächsten «Kirchenblatt» werden wir auf die Verdienste beider Personen eingehen. Bereits jetzt machen wir darauf aufmerksam, dass beide im Gottesdienst von Palmsonntag offiziell verabschiedet werden. Pfarrer Charles Onuegbu und Kirchgemeinde

Opferrapport vom Februar 2021 College St-Charles, Porrentruy Unterstützung Seelsorge durch die Diözesankurie Studentenpatronat Don Bosco Antoniushaus

Fr. 77.30 Fr. 101.00 Fr. 123.35 Fr. 136.35 Fr. 224.00


Coronavirus-Massnahmen

Firmweg 2021

Die Lage ist weiterhin schwierig einzuschätzen: Einerseits sinken (oder stagnieren) die Fallzahlen, anderseits steigt der Anteil der mutierten ansteckenderen Virenvarianten bei den Ansteckungen. Viele werden der Massnahmen je länger je überdrüssiger und der Druck auf Lockerungen steigt. Die Covid-19-Lockerungen des Bundes (Stand 24. Februar 2021) bringen keine Änderungen für Gottesdienste; die Abstands- und Hygieneregeln, die Maskentragepflicht, das Gesangsverbot und max. 50 Personen gelten wie bisher. Spontane Ansammlungen im öffentlichen Raum, z. B. auf dem Kirchplatz nach dem Gottesdienst, sind wieder bis 15 Personen erlaubt. Was für uns aber erfreulich ist, Kinder und Jugendliche dürfen sich wieder treffen. Der Ausserschulische Projektunterricht und der Firmweg dürfen wieder im gewohnten Rahmen durchgeführt werden. Auch mit den Minis darf wieder etwas unternommen werden. Mit Jugendlichen bis 20 Jahren darf auch gesungen werden. Für eine Erstkommunionplanung sieht das schon recht gut aus, wenn auch die Zeit nun sehr knapp ist, um noch Lieder zu üben.

Palmsonntag – Bedeutung Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und gleich­ zeitig der Sonntag vor Ostern. Auf welche Tradition geht Palmsonntag zurück? Der Palmsonntag findet sich bereits im Neuen Testament bzw. in drei von vier Evangelien. Er erinnert an den Tag, an dem Jesus in Jerusalem Einzug hielt und ihm die Menschen mit Palmzweigen zujubelten. Die Palmzweige galten seit jeher als Symbole für das Leben und wurden in manchen Kulturen sogar als heilig verehrt. Entsprechend des Evangeliums ritt Jesus bei seinem Einzug auf einem Esel, was wiederum als Symbol für Bescheidenheit und Friedfertigkeit angesehen wird. In der Bibel steht geschrieben, dass Jesus am Palmsonntag auf einem jungen Esel, mit seinen Jüngern im Gefolge, in Jerusalem einritt. Viele Pilger waren, ebenso wie Jesus, auf dem Weg nach Jerusalem zum Tempelberg, um Pessach zu feiern. Das Pessachfest ist eines der wichtigsten Feste im Judentum, bei dem an den Auszug aus Ägypten und die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei erinnert wird. Die Menschen, die Pilger und Jünger, die mit Jesus gingen, huldigten ihm mit grünen Zweigen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! (Mk 11,1-11).

Gehören Sie auch zu den Glücklichen und haben einen Zopf erhalten? Eigentlich wollten wir ja im Januar zum Firmwg 2021 starten. Die aktuellen Massnahmen zum Coronavirus haben uns dies aber nicht erlaubt. Es musste überdacht werden, was können wir tun. So kamen wir auf die Idee, mit den Jugendlichen etwas Gutes zu tun, das heisst jemandem eine Freude zu bereiten. Da wir nur sieben Firmlinge haben, konnten wir diese gut in zwei Gruppen aufteilen, und mit den Firmbegleitern waren es auch nicht mehr als fünf Personen. Die Mädchen nahm ich mit zu mir nach Hause und Thomas Boutellier war mit den Jungs im Pfarreiheim. In jeder Gruppe wurden sechs kleine Zöpfe gebacken, eine Karte dazu geschrieben und am Schluss wurden diese an Pfarreimitglieder verteilt. Ich denke unsere Aktion hat viel Freude bereitet, denn wir haben einige sehr positive Reaktionen darauf erhalten. Firmbegleiterin Monika Peier

Todesfälle im Februar 2021 Folgender Pfarreiangehöriger wurde von Gott in die Ewigkeit abgerufen: Am 12. Februar Herr Leo Ebener, im Alter von 62 Jahren. Gott schenke dem Verstorbenen die ewige Ruhe, und die Angehörigen tröste er in ihrem Leid und Abschieds­ schmerz.

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Kestenholz Pfarreileiterin | Theresia Gehle | Kirchweg 3 | 4703 Kestenholz | 062 393 11 84 Pfarreisekretariat | Beatrice Ingold | Bürozeit DI 9.00 –11.00 Uhr Pfarramt | Kirchweg 3 | 4703 Kestenholz | 062 393 11 84 | pfr.kestenholz@bluewin.ch | www.pfarrei-kestenholz.ch

Gottesdienste Sonntag, 14. März, 09.00 Uhr 4. Fastensonntag Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Dreissigster: Marlene Tüscher-­ Rauber. Jahrzeit: Annemarie Bürgi-Haller, Rosa Bürgi-von Rohr, Emil und Josephine Bürgi-Ackermann, Marlies Bürgi. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Montag, 15. März, 19.00 Uhr Rosenkranzgebet Mittwoch, 17. März, 19.00 Uhr Versöhnungsfeier der Erstkommunikanten/-innen und Begleitperson Freitag, 19. März, 19.30 Uhr 4. Firmabend Samstag, 20. März, 19.00 Uhr 5. Fastensonntag Eucharistiefeier 1 heilige Messe: gespendet für Othmar Ris-Sägesser. 1 Jahresgedächtnis: Elisa KohlerStuder. Jahrzeit: Adelheid Bader-­Indergand, Ruth Spiegel, Edmund und Karoline Spiegel-Studer, Nadine von Däniken. Kollekte: Fastenopfer-Projekt.

Montag, 22. März, 19.00 Uhr Rosenkranzgebet

Firmung 17+ 4. Firmabend Am vierten Abend werden wir mit folgendem Thema unterwegs sein: Welcher Geist ist für den Umgang mit unserer Schöpfung sinnvoll und notwendig? Am zweiten Abend waren die Firmlinge eingeladen, selber ein Gedicht anhand der Form «Elfer» zu formulieren. Hier einige Beispiele:

Dienstag, 23. März, 09.15 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 24. März, 19.00 Uhr Versöhnungsfeier

Voranzeige

Jesus grosse Gemeinschaft Jung und Alt Begleitet auf dem Lebensweg Lebensfreude.

Sonntag, 28. März, 10.00 Uhr Palmsonntag Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Segnung der Heimosterkerzen Kollekte: Fastenopfer-Projekt.

Mitteilungen Kleideranprobe der 4. Klasse Erstkommunikanten Die Erstkommunionkinder werden am Mittwoch, 24. März, die Kleider anprobieren. Die Eltern wurden bereits per E-Mail informiert.

Erstkommunion der 3. Klasse Die vorgesehene Erstkommunion im Frühling der 3. Klasse wird auf den Herbst, Sonntag, 5. September, gelegt. Dann hoffen wir, dass wir mit der ganzen Klasse das Fest der Erstkommunion feiern können und die Restaurants wieder geöffnet sind usw.

Sina Bürgi

Am Freitag, 19. März um 19.30 Uhr sind die Firmlinge ins Pfarreiheim eingeladen. Wir dürfen uns wieder treffen! An den letzten drei Abenden ging es per Mail-Haus­ aufgaben um den «Geist».

Jesus Der Barmherzige Der alle liebt Der sich aller annimmt Liebe

• in welchem Geist bin ich unterwegs? • welcher Geist wirkt durch Jesus? • gibt es unterschiedliche Geisterfahrungen?

Jesus der Zuhörer Antworten für alle Offenes Ohr für jeden Loslassen

Jaël Adam

Mia Bürgi

Versöhnungsfeier der 3. und 4. Klasse Am Mittwoch, 17. März findet um 19 Uhr die Versöhnungsfeier statt. Die Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klasse sind mit je einer Begleitperson um 19 Uhr in die Kirche eingeladen. Zusammen mit Pfr. Fringeli und Frau Gehle werden die Kinder über Versöhnung nachdenken. Gebet vom Beichtbüchlein Ich schaue auf Jesus

Erstkommunion der 4. Klasse Am Sonntag, 18. April, feiert die 4. Klasse ihre verschobene Erstkommunion. Aufgrund der noch bestehenden beschränkten Personenzahl werden die Gottesdienste aufgeteilt, d. h. es findet ein Gottesdienst um 9 Uhr und ein weiterer Gottesdienst um 11 Uhr statt. Diese beiden Gottesdienste sind für die Erstkommunionfamilien und engste Angehörige reserviert. Es besteht die Möglichkeit, den Gottesdienst am Samstagabend zu besuchen.

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Jesus, die Menschen brachten zu dir einen Mann, der war taub und stumm. Sie riefen: «Jesus, heile ihn!» Du sagtest: «Effata – öffne dich!» Und das Ohr war offen, der Mund war frei. Der Mann konnte hören und reden.

Jesus, öffne meinen Mund, dass ich ehrlich und offen dir meine Sünden bekennen.

Du kannst auch mich öffnen.

Sr. Esther Kaufmann, P. Meinulf Blechschmidt

Jesus, öffne meine Ohren, dass ich auf dich höre. Du rufst mich mit meinem Namen, denn du kennst und liebst mich.

Jesus, öffne mein Herz und komm mit deinem Licht und Leben, damit ich dich von Herzen liebe. Amen.


Info zum Fastenopferprojekt

Wolfwil | www.wallfahrtsort-wolfwil.ch Pfarramt | Kirchstrasse 2 | 4628 Wolfwil Pfarreiteam | Pfarreileitung | Pfarrer Urs-Beat Fringeli Seelsorge | Katechese | Patricia Gisler Pfarreisekretariat und Pfarrschür-Reservation | Panja Maag Büro­zeiten DI und DO 9.00 –11.00 Uhr | 062 926 12 43 | kath.pfarramt.wolfwil@ggs.ch Sakristan | Roland Husistein | 076 532 39 49 | roland.husistein@wallfahrtsort-wolfwil.ch

Gottesdienste Sonntag, 14. März, 09.00 und 10.15 Uhr 4. Fastensonntag Eucharistiefeier Kollekte: Diöz. Kirchenopfer für die Arbeit in den diöz. Räten und Kommissionen. Dienstag, 16. März 07.30 Uhr, Schülergottesdienst 08.30 Uhr, Rosenkranz 09.00 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Traugott Kissling-Kölliker. In diesem Jahr unterstützt unsere Pfarrei gemeinsam mit den drei Nachbarsgemeinden (Wolfwil, Oensingen und Niederbuchsiten) folgendes Projekt von Fastenopfer für die Menschen in Madagaskar: Mit Spargruppen gemeinsam ein besseres Leben schaffen. Wer arm ist, gerät leicht in Geldnot und muss sich an lokale Geldverleiher wenden. Diese verlangen horrende Zinsen, 100 Prozent für drei Monate sind keine Ausnahmen. Die Projekte von Fastenopfer bieten armen Familien einen Ausweg: Sie bilden Spargruppen, welche sich in Notfällen gegenseitig mit zinslosen Darlehen aushelfen können. Die Gruppenmitglieder unterstützen sich solidarisch bei der Feldarbeit. Netzwerke werden gebildet, wo u. a. Schulräume repariert werden, wo eine Aufforstaktion durchgeführt wird, oder sie setzen sich bei der Gemeinde für einen neuen Brunnen ein. Wir werden am 5. Fastensonntag und am Palmsonntag die Kollekte für das Fastenopfer aufnehmen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Spende mit dem Einzahlungsschein im Fastenkalender zu machen (Bitte mit dem Hinweis «Madagaskar»).

Sonntag, 21. März, 09.00 und 10.15 Uhr 5. Fastensonntag Eucharistiefeier Jahrzeit: Peter und Klara HügliKölliker, Silvan Hügli-Studer, Eduard und Marietta Silvia Ackermann-Cantoni, Ferdinand Kölliker-Schläfli. Kollekte: Fastenopfer. Nach den Gottesdiensten findet der Suppenverkauf statt. Dienstag, 23. März 08.30 Uhr, Rosenkranz 09.00 Uhr, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Bussfeier Sonntag, 28. März, 10.00 Uhr Palmsonntag Eucharistiefeier Jahrzeit: Adolf Rauber-Flück. Kollekte: Fastenopfer. Nach dem Gottesdienst findet der Osterkerzenverkauf statt. Bitte tragen Sie sich jeweils für die Gottesdienste in die aufgelegten Listen in der Kirche ein. Sollte keine Liste aufliegen, ist der Gottesdienst bereits ausgebucht. Vielen Dank.

Karfreitag Am Freitag, 2. April um 10 Uhr feiern wir mit den Kindern den Karfreitag. Wenn es die aktuelle Lage zulässt, werden die Gottesdienste am Hohen Donnerstag und der Osternacht von den Erstkommunikanten und den Firmlingen besucht sowie am Kar­ freitag die Liturgie von den Firmlingen mitgestaltet.

Licht des Glaubens Die Vereinigung mit Christus ist zugleich eine Vereinigung mit allen anderen, denen er sich schenkt. Ich kann Christus nicht allein für mich haben, ich kann ihm zugehören nur in der Gemeinschaft mit allen, die die Seinigen geworden sind oder werden sollen. Die Kommunion zieht mich aus mir heraus zu ihm hin und damit zugleich in die Einheit mit allen Christen. Wir werden «ein Leib», eine ineinander verschmolzene Existenz. Gottes­ liebe und Nächstenliebe sind nun wirklich vereint: Der fleischgewordene Gott zieht uns alle an sich … Der Begriff «Nächster» wird universalisiert und bleibt doch konkret. Er wird trotz der Ausweitung auf alle Menschen nicht zum Ausdruck einer unverbindlichen Fernstenliebe, sondern verlangt meinen praktischen Einsatz hier und jetzt. Jesus identifiziert sich mit den Notleidenden: den Hungernden, den Dürstenden, den Fremden, den Nackten, den Kranken, denen im Gefängnis. Papst Benedikt XVI

Mitteilungen Osterkerzenverkauf • Sonntag, 28. März • Samstag, 3. April • Sonntag, 4. April • Montag, 5. April Die Kerzen werden jeweils nach den Gottesdiensten zum Preis von Fr. 12.00 verkauft. Hoher Donnerstag Am Donnerstag, 1. April um 19 Uhr feiern wir den Hohen Donnerstag.

Bitte lesen Sie auf der nachfolgenden Seite weiter. 6 | 2021

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Wolfwil | www.wallfahrtsort-wolfwil.ch

Fastenzeit als Chance! Die Fastenzeit ist eine Reise, die unser ganzes Leben, uns als Ganze miteinbezieht. Es ist eine Zeit, um die Wege zu überprüfen, die wir gehen, eine Zeit, um wieder den Pfad zu finden, der uns nach Hause zurückführt, und um die grundlegende Verbindung mit Gott wieder­ zuentdecken, von dem alles abhängt. Die Fastenzeit ist nicht eine Reihe von Opfervorsätzen, sie lässt uns erkennen, worauf das Herz gerichtet ist. Das ist der Kern der Fastenzeit: Worauf ist mein Herz gerichtet? Versuchen wir uns zu fragen: Wohin führt mich das Navigationsgerät meines Lebens – zu Gott oder zu meinem eigenen Ich?

Die Reise der Fastenzeit ist ein Auszug aus der Knechtschaft in die Freiheit. Es sind vierzig Tage; sie erinnern an die vierzig Jahre, in denen das Volk Gottes durch die Wüste zog, um in sein Herkunftsland zurückzukehren. Aber wie schwer war es, Ägypten zurückzulassen! Es war viel schwieriger, das Ägypten im Herzen des Volkes Gottes, dieses Ägypten, das sie immer in sich trugen, zurückzulassen als das Land Ägypten selbst … Während der Reise gab es stets die Versuchung … Auch für uns ist es so: Die Rückkehr zu Gott wird durch unsere krankhaften Anhänglichkeiten behindert, sie wird aufgehalten durch die falsche Sicherheit des Geldes und des Scheins, durch das lähmende Gejammer, sich als Opfer zu sehen. Um den Weg gehen zu können, müssen wir diese Illusionen entlarven.

Dann müssen wir zu Jesus zurückkehren, wir müssen es wie der Aussätzige machen, der geheilt wurde und umkehrte, um ihm zu danken. Alle zehn waren geheilt worden, aber nur er ist auch gerettet worden, weil er zu Jesus zurückkehrte (vgl. Lk 17,12–19). Wir alle haben Leiden im geistlichen Bereich, doch allein können wir sie nicht heilen; wir alle haben tiefsitzende Laster, doch allein können wir sie nicht ausrotten; wir alle haben Ängste, die uns lähmen, doch allein können wir sie nicht überwinden. Wir müssen diesen Aussätzigen nachahmen, der umkehrte und sich vor den Füssen Jesu zu Boden warf. Wir brau­ chen die Heilung durch Jesus, wir müssen unsere Wunden vor ihn hinlegen und ihm sagen: «Jesus, hier bin ich vor dir, mit meiner Sünde, mit meinem Elend. Du bist der Arzt, du kannst mich befreien. Heile mein Herz.»

Aber fragen wir uns: Wie können wir also auf unserem Weg zu Gott vorankommen? Dabei helfen uns die Beispiele von Rückkehren, von denen uns das Wort Gottes erzählt. Schauen wir auf den verlorenen Sohn, und wir verstehen, dass es auch für uns an der Zeit ist, zum Vater zurückzukehren. Wie der verlorene Sohn haben auch wir den Geruch von zu Hause verges­ sen, wir haben kostbare Güter für belanglose Dinge verschleudert und stehen mit leeren Händen und einem unzufriedenen Herzen da. Wir sind gefallen: Wir sind Kinder, die ständig fallen, wir sind wie kleine Kinder, die zu laufen versuchen, aber hinfallen und jedes Mal von ihrem Vater aufgerichtet werden müssen. Es ist die Vergebung des Vaters …

Darum also die Bitte des Apostels: »Lasst euch mit Gott versöhnen! «Lasst euch versöhnen: Der Weg beruht nicht auf unserer eigenen Kraft; keiner kann sich aus eigener Kraft mit Gott versöhnen, es ist nicht möglich. Die Bekehrung des Herzens – mit den Zeichen und Handlun­ gen, die sie zum Ausdruck bringen – ist nur möglich, wenn sie vom Primat des Handelns Gottes ausgeht. Wir kehren zu ihm nicht durch unsere Fähigkeiten und Verdienste zurück, die wir herausstellen, sondern durch seine Gnade, die wir annehmen. Die Gnade rettet uns, das Heil ist reine Gnade, reines Geschenk. Jesus hat es uns im Evangeli­ um klar gesagt: Was uns gerecht macht, ist nicht unsere vor den Menschen geübte Gerechtigkeit, sondern unsere aufrichtige Beziehung zum Vater. Der Anfang unserer Rückkehr zu Gott ist die Erkenntnis, dass wir seiner bedürfen, dass wir seiner Barmherzigkeit bedürfen, seiner Gnade. Dies ist der richtige Weg, der Weg der Demut. Merke ich, dass ich seiner bedarf, oder genüge ich mir selbst? Papst Franziskus

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Niederbuchsiten | www.pfarrei-niederbuchsiten.ch Pfarreiseelsorgerin | Monika Poltera-von Arb | Äusserer Erlenweg 4 | 4623 Neuendorf | 079 682 27 80 | monika.poltera@pfarrei-niederbuchsiten.ch Mitarbeitender Priester | Charles Onuegbu | Ausserbergstrasse 12 | 4702 Oensingen Pfarreisekretariat | Claudia Berger | Im Feld 26 | 4626 Niederbuchsiten | 076 831 02 81 | pfarreisekretariat@niederbuchsiten.ch | DI 8.00–11.00 Uhr Sakristan | Peter Studer | 062 393 30 53 | sakristan@pfarrei-niederbuchsiten.ch Reservation Forum St. Nikolaus | Monika von Arx | 062 530 04 73 | mova11@ggs.ch

Gottesdienste Samstag, 13. März, 17.30 Uhr 4. Fastensonntag Kommunionfeier Kollekte: Diöz. Kirchenopfer für die Arbeit mit den Räten und Kommissionen. Mittwoch, 17. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 21. März, 10.30 Uhr 5. Fastensonntag Kommunionfeier Jahrzeit: Rita und August Häfeli-­ Zeltner; Eugen Berger-Kaufmann; Julius Zeltner-Pfluger. Gedächtnis: Josef Brunner-Studer. Kollekte: Gemeinsames Fastenopferprojekt in Madagaskar: «Tsinjo Aina – gemeinsam ein besseres Leben schaffen». Mittwoch, 24. März, 19.00 Uhr Versöhnungsfeier Samstag, 27. März Sunntigsfiir, Palmenbinden 17.30 Uhr, Gottesdienst mit Segnung der Palmbäume für Kinder/Familien Sonntag, 28. März, 10.30 Uhr Palmsonntag Kommunionfeier mit Segnung der Palmbäume und -sträusse Kollekte: Zweiter Einzug des gemeinsamen Fastenopferprojekts in Madagaskar.

Mitteilungen Palmenbinden/Palmsonntag Die Kinder der Sunntigsfiir und einige weitere Personen stellen schön geschmückte Palmbäume für den Palmsonntag her. Wer gerne zu Hause einen eigenen Palmbaum herstellen möchte und noch nicht so erfahren ist, kann sich bei Eduard Zeltner melden, Telefon 079 746 18 71. Er unterstützt mit Rat und Tat und leiht geeignete Werkzeuge aus. Am Wochenende vom Palmsonntag werden voraussichtlich zwei Gottesdienste stattfinden: Am Samstagabend für Kinder und Familien (besonders jene der Sunntigsfiir), am Sonntagmorgen für alle weiteren Pfarreiangehörigen.

Frauen-Treff Die 99. GV des Frauen-Treffs findet auf schriftlichem Weg statt. Die Unterlagen und Informationen werden an alle Mitglieder verteilt. Der bewegte/bewegende Frauenabend vom Donnerstag, 25. März ist leider abgesagt.

Brot-Verkauf zugunsten Fastenopfer

Wahlen Kirchgemeinderat 2021–2025 In der Röm.-kath Kirchgemeinde Niederbuchsiten finden am 25. April Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat für die Amtsperiode 2021–2025 statt. Die Ausschreibung erfolgte zusammen mit der Einwohnergemeinde. Die Wahlvorschläge liegen vom Mittwoch bis Freitag den 12. März bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Überschreitet die Gesamtzahl der vorgeschlagenen Kandidaten und Kandidatinnen die Zahl der zu Wählenden nicht, gelten die Vorgeschlagenen in Stiller Wahl als gewählt. Folgende Personen stellen sich zur Wahl/Wiederwahl: Christian Wyss, Meinrad Zeltner, Monika von Arx, Heini Zeltner und neu Regula Stöckli. Ich danke ihnen, dass sie sich für dieses Amt zur Verfügung stellen. Die Beamtenwahlen fürs Präsidium und Kirchgemeindeschreiber/-in finden am 13. Juni statt. Christian Wyss, Präsident

Goldene Hochzeit Die auf 2021 verschobene Feier der «Goldenen Paare 2020» und die Feier für die Jubelpaare 2021 entfallen. Der Bischof wird diesen Jubelpaaren auf Wunsch ein persönliches Anerkennungs­ schreiben mit einem Geschenk zustellen. Jubelpaare der Jahre 2020 und 2021, welche ein Gratulationsschreiben und Geschenk des Bischofs wünschen, melden sich bitte bis 30. März auf dem Pfarreisekretariat.

Leider kann der traditionelle Spaghetti-Tag nicht stattfinden. Zugunsten des Fastenopfers gibt es nun am Wochenende vom 20./21. März einen Brot-Verkauf. Das schmackhafte 500 g-Brot, das üblicherweise im Gasthof Sonne serviert wird, besteht aus Weizen-, Urdinkel- und Roggenmehl. Es ist von Vorteil, das Brot vorzubestellen, damit wir ungefähr abschätzen können, wie viele Brote wir brauchen –  «es het solang’s het»! Bestellungen nimmt das Pfarreisekretariat bis Mittwoch, 17. März entgegen (per Telefon/Telefonbeantworter oder E-Mail; bitte mit Angabe von Name, Anzahl Brote und an welchem Tag sie es abholen möchten). Verkauf: Samstag, 20. März, 9 bis 11 Uhr vor der Kirche, Sonntag, 21. März nach dem Gottesdienst. Richtpreis: Fr. 7.–, der Erlös geht zugunsten des Fastenopfer-Projektes.

Kollekten Januar und Februar 01.01. 03.01. 10.01. 17.01. 24.01. 30.01. 07.02. 14.02. 21.02. 27.02.

Solidaritätsfonds für Mutter und Kind Epiphaniekollekte Missio Sternsinger Bareinnahmen Sternsinger Studentenpatronat Epilepsiestiftung Caritas Solothurn Kollegium St-Charles, Pruntrut Unterstützung Seelsorge durch die Diözesankurie Aufgaben der Pfarrei Stiftung Arkadis

Fr. 228.30 Fr. 75.90 Fr. 328.50 Fr. 540.00 Fr. 71.90 Fr. 53.40 Fr. 94.25 Fr. 177.00 Fr. 56.40 Fr. 101.25 Fr. 78.70

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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2021 | 6 14. – 27. MÄRZ

jugend@patenwahl DANIEL POLTERA

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130

ADRESSÄNDERUNGEN sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Der Inhalt des Pfarreiteils (Seiten 9 – 31) liegt in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien.

Im Leben gibt es viele Situationen (wie z. B. in der jetzigen Pandemie), in denen der Glaube Kraft schenkt und uns weiterhilft. Doch es gibt immer auch Phasen, wo wir ins Zweifeln geraten. Da ist es gut, wenn wir Hilfe bei persönlichen Begleitern suchen können. Die Firmpatin / der Firmpate ist so eine wichtige Bezugsperson. Worauf schauen heute Jugendliche bei der Patenwahl? Wir haben bei ehemaligen Firmlingen nachgefragt und folgende Antworten erhalten:

Copyright 2016, KNA GmbH, www.kna.de, All Rights Reserved

WER WIRD MEINE FIRMPATIN, MEIN FIRMPATE?

«F ÜR M IC H WAR BE I DE R WAH L M EI NE S FI RM GOTT SE HR W IC HT IG , IS DASS W IR EI NE TI EF E VE RB UN DE TE IL EN KO NN TE NH EI T N UN D DASS IC H M IC H WOH L FÜ HL IC H HA BE M IC H TE . FÜ R M EI N FI RM GO TT I EN TS CH IE DE W EI L IC H W US ST N, E, DASS SI E M IC H UN TE RS TÜ TZ T, UN W EI L SI E AU CH D SO NS T M EI N GO TT I IS T. » Julia, 18

M E IN E S R WA H L E D I E B R S S IC H IC H WA T IG , DA H IC «FÜR M W T R AU E N T T IS IC H V E R F IR M G Ö M E D , E B GUTES DEN HA IC H E IN M E ­J ­E M A N D U min, 21 ND Z E .» Benja K ANN U G E L F P T N IS ­V E R H Ä L

«M IR WAR BE I DE R WAH L M EI NE S FI RM GOTT IS W IC HT IG , DASS ES EI NE PE RS ON IS T, AU F DI E IC H M IC H VE RL AS SE N KA NN UN D DI E FÜ R M IC H DA IS T, W EN N IC H EI N ­P RO BL EM HA BE .» Marion, 18

AZA 4500 Solothurn Post CH AG

E IC H T IG , E IN WA R E S W H T H IC M IC N R Ü IE «F EN, D S Z U WÄ H L T, U M A M N A O T S S R PE FA M IL IE R E IN E M S ­K E N N E D IR E K T AU T, D E N IC H IS D N A M JE H N M AG . IC SON DE RN AL S PE R SO H TI C T U Ö A G D M N U E N F IR IN E M R Ü F ER H A B E M IC H E R E IN E R D D E N , W E IL IE S IN H R C E S T T A N E ES V U N D E M E IN E R DEN F O N S E T H S BE U N D IC R A W D N E G IE D E R S E IN E R J U N IH N E N W E H C IS W Z KO N TA K T E .» Felipe, 18 E N WO L LT HERSTELL

N IC H FÜ R M EI «I C H H A B E M DA , TS C H IE D EN FI R M G OT TI EN B G ER N E H A E IC H S IE S EH R U EN ZU IH R U N D V ER TR A TI G E T EI N E W IC H H A B E. S IE IS EI N EM LE B EN PE R S O N IN ­M S EI T M IC H S C H O N U N D K EN N T 18 U R T. » Sabrina, M EI N ER G EB

« IC H W U S S T E B E R E IT S , B E VO R M IC H F Ü R IC H D E N F IR M W ­A N G E M E L EG DE T HABE , W E R M E IN F IR M G OT T I WE R DEN S O L LT E . IC H A B E D IE P H E RSON GE F R AG T U N H AT S IC H S D S IE E H R DA R Ü BER GEFRE M IR WA R W U T. IC H T IG , DA S S IC H E IN GUTES VE R H Ä LT N IS ZU IH R H A U N D W E IS BE S, DAS S IC H M IC H IM AU F S IE V E MER R L AS SE N K A N N . IC H M IC H F Ü R HABE D IE PA R T N E R IN M E IN TAU F G ÖT T ES IS E N T S C H IE D E N , S O IC H TAU F E K ANN U N D F IR M U N G AU F E G E W IS S E W IN E E IS E M IT E IN A N D E R V E R B IN D E N .» A nouk, 19