Kirchenblatt 0521 Solothurn

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für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. JAHRGANG | ERSCHEINT ALLE 14 TAGE

2021 | 5 28. FEBRUAR – 13. MÄRZ

KLIMAGERECHTIGKEIT – JETZT!

LOSLASSEN

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Ökumenische Kampagne zur Fastenzeit 2021

Zum Rücktritt von Weihbischof Denis


bistumskolumne

aus kirche und welt zVg Bistum Chur

Nach über 20 Jahren als Weihbischof des Bistums Basel hat sich Denis Theurillat (70) für den Ruhestand entschieden. Papst ­Franziskus hat seine Demission angenommen. Bischof Felix Gmür bedauert den Rücktritt von Weihbischof Denis und würdigt ihn als Sympathieträger des Bistums. Das Kirchenblatt dankt ihm für sein Wirken und wünscht ihm alles Gute für seine zukünftige ­Aufgabe als Seelsorger bei den B ­ aldegger-Schwestern. Passend zu seinem Rücktritt verfasst Weihbischof Denis seine Kolumne unter dem Titel «Loslassen». (ksc)

LOSLASSEN Am 8. Februar 2021 hat das Bistum Basel kommuniziert, dass der Heilige Vater, Papst Franziskus, meine Demission als Weihbischof angenommen hat. Ich bin ihm sehr dankbar. «Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit» (Kohelet 3,1). Es gibt eine Zeit der neuen Herausforderung und eine Zeit des Loslassens. Vor über 20 Jahren, am 22. Juni 2000, weihte mich der damalige Bischof von Basel Kurt Koch zum Bischof und berief mich zum Weihbischof. Nachdem ich mich längere Zeit mit der Möglichkeit eines Rücktritts befasst hatte, erfuhr ich am 2. Februar 2021, am Fest der Darstellung des Herrn, dass der Papst meine Demission angenommen hatte. Die Zeit des Loslassens war angebrochen. Das bedeutet: Ich hatte nach 20 Jahren Episkopat «gespürt», dass ich demissionieren und damit loslassen sollte. Ich spürte, dass ich meine Hand öffnen sollte und das, was ich mit den Verantwortlichen der Diözese und mit den Gläubigen umzusetzen versucht hatte – ich war in erster Linie für die Diözese Weihbischof geworden – zu Füssen meines Herrn und Gottes legen sollte: meine Arbeit mit seinen Höhen und Tiefen, mit seinen Mühen und Freuden. In einem Lied aus der Zeit, als ich junger Priester war, heisst es: «Geh jetzt weiter, dorthin, wohin der Herr dich ruft und erwartet». Diese Worte werden mich auf dem weiteren Lebensweg begleiten. Ich werde Bischof bleiben bis zur Schwelle zum Ewigen Leben. Als emeritierter Weihbischof werde ich auf eine andere Weise dienen, aber immer nach meiner Devise «das Evangelium wagen», welche mich als Getauften und Gefirmten prägt. Es ist ein Gefühl grosser Ruhe in mir, wenn ich an die 20 intensiven und «vollen» Jahren denke, und gleichzeitig ein Gefühl grossen Dankes an alle, die es mir möglich machten, trotz manchmal schwierigen und harten Zeiten ein «glücklicher» Diener des Herrn oder ein «glücklicher» Bischof zu sein und zu bleiben. Wer auch immer wir sind, arbeiten wir daran, die Zeichen zu entziffern, welche jede und jeder von uns in seinem Leben ernst nehmen soll. Wir sollten uns auch genügend bewusst sein, dass es eine Zeit für alles unter dem Himmel gibt, auch die Zeit, leben und sterben zu lernen, damit wir einst für immer bei Gott und mit Gott sein werden.

+DENIS THEURILLAT EMERITIERTER WEIHBISCHOF

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NEUER BISCHOF VON CHUR

Joseph Maria Bonnemain (72) wird neuer Bischof der Diözese Chur. Der Arzt, Spitalseelsorger, Domherr und Offizial ist Mitglied des konservativen Opus Dei, gilt jedoch als dialogfähig und als idealer Brückenbauer für das zerstrittene Bistum. Er stammt aus Les Pommerats im Kanton Jura, ist in Barcelona aufgewachsen und wirkt seit 40 Jahren im Bistum Chur. Gesamtschweizerisch hat er sich einen Namen gemacht durch seine Null-Toleranz-Politik als Sekretär des Fachgremiums «Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld». Bonnemain stand auf der Dreierliste, die Papst Franziskus dem Churer Domkapitel zur Wahl vorgelegt hatte. Der ultrakonservativen Mehrheit des Churer Domkapitels galt Bonnemain jedoch als zu gemässigt. Das Domkapitel liess die Wahl platzen. Nun hat ihn Papst Franziskus trotzdem als Diözesanbischof eingesetzt und gleichzeitig den Rücktritt von Weihbischof Marian Eleganti zugunsten eines Neuanfangs im Bistum Chur angenommen. www.kath.ch / www.bistum-chur.ch (ksc)

NACHFOLGE WEIHBISCHOF

Ein Nachfolger für Weihbischof Denis Theurillat ist noch nicht ernannt. Zuständig dafür ist der Diözesanbischof. Im Konkordat zwischen dem Apostolischen Stuhl und den Basler Bistumskantonen aus dem Jahre 1828 ist festgelegt, dass der Bischof von Basel einen Weihbischof ernennen kann und die Kantone diesen besolden werden. Das ent­ spricht der bisherigen kirchlichen Tradition. Das neue Kirchenrecht von 1983 sieht nun aber vor, dass die Weih­ bischöfe vom Papst ernannt werden. Rom anerkennt zwar die völkerrechtlich verbrieften traditionellen Regelungen weiterhin, versucht jedoch trotzdem bei der Ernennung von Weihbischöfen seinen Einfluss geltend zu machen. So ist für das Bistum Basel der Modus entstanden, dass der Bischof von Basel seinen ersten Weihbischof selbst wählen kann und den Papst bittet, ihn zu bestätigen. Die Bistums­ kantone überwachen diesbezüglich die Einhaltung des völkerrechtlichen Konkordats. Allfällige weitere Weih­ bischöfe werden nach innerkirchlichem Verfahren von Rom bestimmt. (ksc)


editorial

«Der Tag der Kranken will eine Brücke bauen zwischen Menschen, die sich gesund fühlen und denjenigen mit Belastungen durch Krankheit und Beeinträchtigungen. Das gemeinsame Sprechen über unsere Verletzlichkeit und über das, was uns in schwierigen Zeiten guttut, kann uns zur Stärke gereichen.» Hans Albert Nikol, Spitalseelsorger am Kantonsspital Olten

Weltgebetstag

Vanuatu Illustration zum Weltgebetstag 2021

Vanuatu – Weltgebetstag 2021

Für den Weltgebetstag der Frauen am 5. März 2021 haben Ni-Vanuatu-Frauen die Liturgie verfasst. Vanuatu (Neue Hebriden) ist ein Inselstaat im Südpazifik, der aus 83 grösstenteils vulkanischen Inseln besteht. Die zum Teil noch aktiven Vulkane sind nicht nur eine Touristen­attraktion, sondern auch eine Bedrohung für das Land. Die Zerstörungskraft der Natur, die sich auch in Erd­beben, Zyklonen und Sturmfluten zeigt, bildet einen Kontrast zur Schönheit der Strände und der unberührten Tier- und Pflanzenwelt. Die Ni-Vanuatu stellen den Weltgebetstag unter das Motto «Auf festen Grund bauen». Sie haben eine spezielle Beziehung zu Grund und Boden, der der Gemeinschaft gehört. Sie sagen: «Das Land ist für uns wie eine Mutter für ihr Kleinkind.» Im Zentrum des Gottesdienstes steht das Gleichnis vom «Haus auf dem Felsen». Die weltweite Gottesdienstgemeinschaft wird gefragt, was für sie der «feste Grund» ist und was es bedeutet, Jesu Worte nicht nur zu hören, sondern auch danach zu handeln. www.wgt.ch (ksc)

KUNO SCHMID | CHEFREDAK TOR

DREHBUCH Wörtlich verstanden wäre es ein Buch, das sich ­drehen lässt. Im Idealfall wäre es so geschrieben, dass man es auch umgekehrt lesen könnte. Sonst stehen die Buchstaben kopfüber. Aber auch das würde in unsere Zeit passen. So vieles steht doch eigentlich auf dem Kopf. Die Coronakrise zwingt uns dazu, manche Dinge ganz neu zu betrachten. Wir sind genötigt, Gewohn­ heiten aufzugeben und Selbstverständlichkeiten infrage zu stellen. Wir müssen neue Möglichkeiten suchen und ausprobieren, um das Leben für eine ungewisse Zukunft zu gestalten. Dabei ändern sich Sichtweisen, Meinungen und Positionen, gleich einem immer schneller drehenden Drehbuch. Das Drehbuch gehört jedoch eigentlich zum Film. Es beschreibt die Story, die dann mit der Kamera aufgezeichnet wird. Und manchmal ist das Leben wie ein Film. Jeder Tag bringt neue Szenen. Wer schreibt hier das Drehbuch? Sind wir selbst Autorinnen und Autoren unseres Lebens, oder läuft der Film ab, ohne dass wir mitgestalten können? Eigentlich wünschen wir uns schon, das eigene Drehbuch des Lebens zu schreiben. Aber manches ist vorgegeben, wird uns zugemutet oder verlangt eine Richtungsänderung, einen neuen Plan. Die Fastenopferkampagne lädt uns ein, über solche Drehbücher nachzudenken. Als Zeit der Umkehr fordert die Fastenzeit zum Drehen und Ändern auf. Sie fordert einen Wandel, einen Wandel in unserem Herzen, aber auch einen Wandel in unserem Handeln. Manchem müssen wir eine neue Richtung geben, damit wir und die ganze Welt nicht Opfer des Klima­ wandels werden. Die Fastenzeit wird zu einem Dreh­ buch des Wandels. Sie führt hin zu einem neuen Verständnis von Ostern, dem Fest der Lebenszusage Gottes, der Auferstehung. Maria Magdalena hat sich selbst am Ostermorgen noch mehrmals umge­ dreht, bis sie Jesus erkannt und verstanden hat, was dieses neue Leben bedeutet. Ich wünsche Ihnen eine Fastenzeit mit Chancen, an Ihrem Drehbuch neu zu schreiben.

Kuno Schmid

TITELSEITE: Frau in Madagaskar beim Bewässern ihrer Felder. (Bruno Neuschwander/ Fastenopfer) 5 | 2021

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schwerpunkt

Klimagerechtigkeit – jetzt! Ökumenische Kampagne zur Fastenzeit 2021 Wir Menschen haben das Klima seit der Industrialisierung bereits um ein Grad Celsius erwärmt. Die Folgen sind schwerwiegend – weltweit wie auch in der Schweiz. Schon jetzt leiden viele ­Menschen im globalen Süden unter dem Klimawandel, und künftige Generationen werden dadurch bedroht. Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein setzen sich in der Ökumenischen ­Kampagne 21 deshalb für Klimagerechtigkeit ein und zeigen, was das bedeutet. S T E F A N S A L Z M A N N (F A S T E N O P F E R ) U N D Y VA N M A I L L A R D A R D E N T I (B R O T F Ü R A L L E )

Extreme Wetterereignisse werden immer häufiger. In ländlichen Gebieten in Kenia verdorren zunehmend ganze Felder. Konflikte um Weideland nehmen zu. Tropische Wirbelstürme, punktuell extreme Niederschläge und Hochwasser in Haiti oder in Indonesien überfluten Felder, Ernten und Häuser und fördern Krankheiten, Hunger und Armut. Im Alpenraum messen wir bereits jetzt eine Erwärmung von durchschnittlich zwei Grad Celsius – die Gletscher schmelzen immer schneller. KOHLENDIOXID UND FLEISCHKONSUM

Kohlendioxid (CO2) ist das bedeutendste Treibhausgas, das diesen Wandel vorantreibt. Es entsteht unter anderem bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Insbesondere Menschen in wohlhabenden Ländern und Gesellschaftsschichten verbrauchen zu viel fossile Energie – sie verursachen den Klimawandel hauptsächlich. Hinzu kommt ihr immenser Fleischkonsum. Für die Ernährung der Tiere, die dieses Fleisch liefern, wurden riesige Flächen an Wäldern abgeholzt, die nun als Weiden und für den Futtermittelanbau dienen. Betroffen vom Klimawandel sind aber sämtliche Menschen auf der Welt. Darin liegt die grosse Ungerechtigkeit. Obschon sie nur gering zum 4

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globalen CO2-Ausstoss beigetragen haben, leiden Menschen aus ärmeren Ländern besonders. Denn ihnen fehlt es an Möglichkeiten, sich an die neuen Bedingungen anzupassen. HILFSPROJEKTE STATT MIGRATION

Als Folge von extremen Wetterereignissen wandern vielerorts Menschen von ländlichen Gebieten in Vorstädte ab – überdurchschnittlich viele Männer. Zurück bleiben die Alten, die Frauen mit Kindern mit dem Haushalt und der Arbeit auf dem Feld. ­Prekärerweise kommt für sie Mehrarbeit hinzu – für die Beschaffung von Wasser in austrocknenden Gebieten oder für die Wiederherstellung von Feldern nach einem Hochwasser. Brot für alle und Fastenopfer begleiten ihre Partnerorganisationen in ­A frika, Asien und Lateinamerika zum Thema Klimawandel. Auf den Philippinen werden Workshops angeboten, um frühzeitig auf sich abzeichnende Wirbelstürme und Überschwemmungen zu reagieren. Bäuerinnen und Bauern in Indonesien können lernen, sich an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen – mit agrar­- ökologischen Anbaumethoden, Aufforstung und trockenresistenteren Sorten. Das sind erfolgreiche Projekte, doch genügt es nicht, Symptome zu bekämpfen: Die Ur-

sache gilt es zu beseitigen. Und hier kommt die Schweiz ins Spiel. DIE SCHWEIZ IN DER PFLICHT

Die Bevölkerung in der Schweiz stösst mit ihrem Konsum im Inland 46,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus. Hinzu kommen über 65 Millionen Tonnen CO2 an «importierten» Emissionen, die bei der Produktion von Konsumgütern wie Autos, Handys usw. im Ausland anfallen. Und damit nicht ­genug: Zusätzlich wird das Zehnfache von diesen beiden Zahlen – über eine Milliarde Tonnen CO2 – durch Investitionen des schweizerischen Finanzplatzes in klimaschädliche Aktivitäten ausgestossen. Die Schweiz hat Möglichkeiten, sich solidarisch zu verhalten: Gelder müssen klimafreundlicher angelegt werden. Sie kann andere Länder finanziell und technisch darin unterstützen, auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren und auf ökologische und sozialverträgliche Energiegewinnung umzusatteln. Klimagerechtigkeit bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Die Schweiz muss anerkennen, dass eine gerechte Klimapolitik keinen weiteren Aufschub verträgt. Sie schiebt ihre Verantwortung seit Jahrzehnten vor sich her. Bereits 1989 befasste sich die Ökumenische Kampagne mit dem Klimawandel. Damals hiess


Fastenopfer

schwerpunkt

Eine Familie in Burkina Faso.

der Slogan «Die Zeit drängt». Doch die Schweiz hat seit 1990 ihren Treibhausgasausstoss zu wenig gesenkt: um 14 Prozent bzw. 1,5 Mio. Tonnen (Stand 20181). Versprochen im Kyoto-Protokoll waren 20 Prozent bis im Jahr 2020. 1,5 °C – EINE FRAGE DER KLIMA­ GERECHTIGKEIT

Bis anhin möchte der Bundesrat bis 2030 in der Schweiz die Treibhausgase um 30 Prozent reduzieren. Um aber unter 1,5 Grad Celsius zu bleiben, sind – abgeleitet vom Bericht des Weltklimarats IPCC und damit dem grössten wissenschaftlichen Gremium – mindestens 60 Prozent zwingend. Dazu muss das neue CO2-Gesetz so schnell wie möglich in Kraft treten. In der schweizerischen Klimapolitik ist dessen Totalrevision der schnellste Schritt, um eine Verbesserung der Klimagesetzgebung zu erreichen und um eine kontinuierliche Reduktion unserer Treibhausgasemissionen zu erreichen. Darauf können weitere Schritte aufbauen. Wir müssen unser Leben und Wirtschaften klimaneutral gestalten – oder «netto null», wie es die Gletscher-Initiative fordert. Hier können sowohl der Staat als auch die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz wichtige Signale senden. Individuen können den eigenen Konsum hinterfragen und re-

duzieren. Aber auch Wirtschaft und Politik müssen handeln. Zusammen mit der Klima-Allianz setzen sich Fastenopfer und Brot für alle dafür ein, dass die Schweiz ihre Versprechen vom Pariser Klimaabkommen einhält und ihre Ambitionen erhöht. Im Abkommen steht, dass der Klimawandel auf 2, wenn möglich auf 1,5 °C begrenzt werden soll. Laut IPCC sind 1,5 °C das Maximum, was man dem Ökosystem und damit auch der Menschheit zumuten kann, ohne unvorhersehbare Reaktionen wie z. B. Massensterben von Tier- und Pflanzenarten in Kauf zu nehmen. Zudem fordern die beiden Hilfswerke den Ausstieg von Finanzanlagen, ­welche in fossilen Energien und den Unternehmen, die diese fördern, stecken. Diese Forderungen richten sie auch an die Schweizerische Nationalbank (SNB). Die Hilfswerke werden mit einer Unterschriftensammlung an die SNB appellieren, ihre Gelder aus klimaschädlichen Aktivitäten abzuziehen ­ (www.sehen-und-handeln.ch/snb). Denn Klimagerechtigkeit bedeutet letztlich, dass die Verursacher und Verursacherinnen des Klimawandels auch Verantwortung für ihr Tun tragen – als Individuen, als Staat und als Unternehmen.

WANDEL WAGEN – ­GLOBALE GERECHTIGKEIT FÖRDERN

Fastenopfer ist das Hilfswerk der Katholikinnen und Katholiken in der Schweiz. Fastenopfer setzt sich ein für benachteiligte Menschen im globalen Süden – für eine gerechtere Welt und die Überwindung von Hunger und Armut. Fastenopfer fördert soziale, kulturelle, politische, wirtschaftliche und auch individuelle Veränderungen hin zu einer nachhaltigen Lebensweise. Dafür arbeitet Fastenopfer mit Partnerorganisationen in 14 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie mit Organisationen in der Schweiz zusammen, insbesondere mit Brot für alle, der Entwicklungsorganisation der Evangelisch-Reformierten Kirche der Schweiz. Vielen Dank, dass Sie die Arbeit von Fastenopfer mit einer grosszügigen Spende unterstützen. Spendenkonto 60-19191-7 www.fastenopfer.ch

1 https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/inkuerze.html 5 | 2021

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ybh

innehalten KIRCHENJAHR UND SCHRIFTLESUNGEN

Zerbrechliche Erde Gott der Du unsere zerbrechliche Erde segnest, mach uns zu Dienerinnen Deiner Schöpfung, damit wir alles, was Du geschaffen hast, respektieren und schützen. Lehre uns die Freude der Felder und Blumen, den Glanz des Waldes und der Bäume, die Grösse der Ozeane und der Flüsse. Gib uns die Sehnsucht nach einer Welt, wo alle blühen können.

Sonntag, 28. Februar 2021 2. FASTENSONNTAG Tag des Judentums «Ich will dir, Abraham, Segen schenken in Fülle und deine ­Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand.» Gen 22,17 Erste Lesung: Genesis 22,1–2.9a.10–13.15–18 Zweite Lesung: Römerbrief 8,31b–34 Evangelium: Markus 9,2–10 Freitag, 5. März 2021 Weltgebetstag der Frauen Frauen aus Vanuatu (Südpazifik) haben den weltweiten Gottesdienst zum Thema «Auf festen Grund bauen» vorbereitet. Sonntag, 7. März 2021 3. FASTENSONNTAG Krankensonntag «Er machte eine Geissel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern. Das Geld der Wechsler schüttete er aus und sagte: Macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle.» Joh 2,15a.16b Erste Lesung: Exodus 20,1–17 Zweite Lesung: Erster Korintherbrief 1,22–25 Evangelium: Johannes 2,13–25

Namenstage: Ökumenisches Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de

Lehre uns, sanft über die Erde zu wandeln

Liturgischer Kalender: Direktorium www.liturgie.ch

und alles für zukünftige Generationen verantwortungsvoll zu bewahren.

10 JAHRE «TAG DES JUDENTUMS»

Seit 2011 wird in der röm.-kath. Kirche der Schweiz der «Tag des Judentums» am zweiten Fastensonntag begangen. Der Gedenktag bringt die enge Verbindung von Judentum und Christentum zum Ausdruck. Schon die Konzilserklärung Nostra aetate rief in Erinnerung, dass Jesus, seine natürliche Familie wie auch die Jünger und Apostel jüdisch waren. Nach Jesu Auferstehung breitete sich die jüdische-messianische Gemeinde rasch unter den Völkern aus.

Gebet von «andante» Europäische Allianz katholischer Frauenverbände Quelle: Kampagnenmagazin «Klimagerechtigkeit – jetzt!», Seite 39

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Juden und Christen werden zu Recht als «Geschwister im Glauben» bezeichnet. Geschwister sind oft unterschiedlich und streiten sich gerne. Die Rivalität zwischen Judentum und Christentum um das biblische Erbe hat tatsächlich die Jahrhunderte geprägt. Ein christlicher Antijudaismus hat viel Leiden über das jüdische Volk gebracht. Er hat dazu beigetragen, dass in der Moderne der Antisemitismus entstehen konnte, der seinen traurigen Höhepunkt in der Schoa gefunden hat, in der sechs Millionen Juden und Jüdinnen umgebracht wurden. Der «Tag des Judentums» ist ein Tag in der Fastenzeit, in der die Kirche Busse tut und umkehrt. Sie sucht Versöhnung auch mit der Schuld, die sie in Bezug auf das jüdische Volk in Wort und Tat auf sich geladen hat. Ausschnitt aus der Erklärung der Jüdisch/Röm.-kath. Gesprächskommission (JRGK) zu 10 Jahre «Tag des Judentums». www.bischoefe.ch (ksc)


medien

ZDF oder BR Sonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienstübertragung ARD Sonntag, 17.30 Uhr, Echtes Leben ORF 2 Sonntag, 12.30 Uhr, Orientierung Sonntag, 18.15 Uhr, Was ich glaube Dienstag, 22.30 Uhr, Kreuz und quer

Sonntag, 28. Februar BR2, 08.05 Uhr Dialog und Weltfrieden Der Papst und der Grossscheich.

ZDF, 09.30 Uhr Katholischer Gottesdienst Mit den Augen des Herzens schauen.

SRF 1, 10.00 Uhr Katholischer Gottesdienst Tag der Kranken.

BR2, 08.30 Uhr Allein sein Lebenskunst oder Einsamkeit.

SRF 1, 10.00 Uhr Sternstunde: Streitfragen Religion Haus der Religionen in Bern. Arte, 22.25 Uhr Haut an Haut Dilemma der Berührung.

RADIO Radio SRF1 Samstag, 18.30 Uhr, Zwischenhalt Sonntag, 6.40/8.40 Uhr, Wort aus der Bibel Sonntag, 9.30 Uhr, Text zum Sonntag Radio SRF2 Kultur Sonntag, 8.00 Uhr, Blickpunkt Religion Sonntag, 8.30 Uhr, Perspektiven Sonntag, 9.00 Uhr, Sakral/Vokal Sonntag, 10.00 Uhr, Radiopredigten oder Radiogottesdienst Radio 32 Mittwoch, 15.45 Uhr, Oekumera Sonntag, 10.40 Uhr, Wiederholung

LITERATUR

WEBSITES www.medientipp.ch www.radiopredigt.ch www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion https://fernsehen.katholisch.de www.religion.orf.at/tv www.vaticannews.va/de.html

SRF/2017 NBC Universal

SRF 1 Samstag, 19.50 Uhr, Wort zum Sonntag Sonntag, 10.00 Uhr, Sternstunde Religion Sonntag, 11.00 Uhr, Sternstunde Philosophie Monatlich eine Gottesdienstübertragung

RADIO Sonntag, 7. März ZDF, 09.03 Uhr Aktiv im Alter Ein selbstbestimmtes Leben.

SRF 2, 20.05 Uhr Die Entdeckung der Ewigkeit Stephen Hawking. SRF 1, 23.35 Uhr Verliebte Feinde Peter und Iris von Roten.

SRF 1, 23.30 Uhr Vom Lieben und Lügen Treue ist ein brisantes Thema. Samstag, 6. März SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag: Hilflos zusehen Nicht alles ist machbar. Arte, 23.35 Uhr Ist Ökologie fortschrittsfeindlich? Umweltphilosoph Dominique Bourg.

Die Coronapandemie und der Klimawandel zeigen, dass sich die Krisen der Gegenwart nicht mehr auf einzelne Bereiche wie Gesundheit oder Ökologie, auf einzelne Länder oder eine Generation begrenzen lassen. Es sind globale Herausforderungen für eine Zukunft, die offen und prekär bleibt. Hier können Theologie und Religionspädagogik Orientierung für eine nachhaltige Entwicklung einbringen, meint Claudia Gärtner in ihrem Fachbuch.

Claudia Gärtner Klima, Corona und das Christentum Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung in einer verwundeten Welt Transcript Verlag, Bielefeld 2020 193 Seiten, CHF 40.90, ISBN 978-3-8376-5475-2

Montag, 8. März Arte, 20.15 Uhr Nach der Hochzeit Plötzlich scheint nichts mehr zufällig. Mittwoch, 10. März Arte, 20.15 Uhr Frantz Ein Schuld- und Sühnedrama. Samstag, 13. März SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag: Der Spitaldirektor Ein Fels in der Brandung.

FILM

FERNSEHEN

FERNSEHEN Sonntag, 28. Februar ZDF, 09.03 Uhr Sonntags Hoffnung in der Krise.

SRF/Lomotion

Regelmässige Sendungen

SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Pius XII. Umstrittener Weltkriegspapst. SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Matthias Wenk, röm.-kath. Christian Ringli, BewegungPlus. SWR2, 12.05 Uhr Bleiben Sie gesund! Heilsversprechen und Gesundheitskult. Sonntag, 7. März BR2, 08.05 Uhr Familie Seligmann Von Bayern nach Palästina und zurück. BR2, 08.30 Uhr Der Umgang mit Verwitweten Ihr Status in Religion und Gesellschaft. SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Heiliges Wasser Zugang zu Wasser – ein Menschenrecht. SRF 2, 10.00 Uhr Katholischer Gottesdienst Tag der Kranken. SWR2, 12.05 Uhr Schwarz, jung, weiblich Frauen gegen Rassismus.

Was würde Jesus im 21. Jahrhundert predigen? Wer wären seine Apostel? Der Schweizer Regisseur Milo Rau sucht die Ursprünge des Evangeliums und inszeniert es als Passionsspiel in der süditalienischen Stadt Matera, in einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit, von Migrantinnen, Migranten und mafiösen Machenschaften.

Das neue Evangelium Milo Rau, Schweiz 2020 Geplanter Kinostart 11. März 2021 5 | 2021

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Dieter Härtl/ Misereor

agenda

«Du stellst meine Füsse auf weiten Raum», lautet der Titel des Hungertuchs, benannt nach dem Psalmvers 31, 9.

Das Hungertuch: gebrochener Fuss In der Zeit vor Ostern ist es vielerorts im Altarraum sichtbar. Das neue Hungertuch von Lilian Moreno Sánchez wirkt fein, fast unscheinbar. In ihm nimmt die chilenische Künstlerin die Verletzlichkeit der Menschen und der Menschheit auf. Fastenopfer und Brot für alle verbinden das Hungertuch mit der Forderung ihrer ökumenischen Kampagne: «Klimagerechtigkeit – jetzt!»

Süden aufmerksam. Weil dort Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürrezeiten häufiger auftreten, nehmen auch Hunger und Armut zu. So ist das Hungertuch auch ihnen gewidmet, den unfreiwillig Hungernden. HEILUNG

Als Grundlage für ihr Sujet diente Moreno Sánchez ein Röntgenbild. Es zeigt den gebrochenen Fuss eines Menschen, der im Oktober 2019 in Santiago de Chile gegen die soziale Ungleichheit und die Staatsgewalt im Land demonstrierte und dabei verletzt wurde. Das Bild ist auf drei Keilrahmen mit Bettwäsche bespannt. Der Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem ehemaligen Kloster Beuerberg nahe München. In ihm sind Erde und Staub eingearbeitet, die Moreno Sánchez vom Ort des Geschehens genommen hat: Erde, über die Menschen gegangen sind, die sich für ihre Rechte und für Gerechtigkeit eingesetzt haben. VERLETZLICHKEIT

Der Fuss steht für die Verletzlichkeit der Menschen, aber auch für die Verletzlichkeit der Systeme, in denen wir uns bewegen. Die Corona-Krise hat eindrücklich gezeigt, wie schnell das Fundament der Gesellschaft 8

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oder das, was wir für dieses Fundament hielten, ins Wanken gerät und aufbricht. Die Schöpfung als Summe und Grundlage allen Lebens ist seit Längerem durch die Klimaerwärmung bedroht. Ökosysteme kollabieren, jahrtausendealte Gesetzmässigkeiten zerbrechen. So stehen die Proteste in Chile, die Moreno Sánchez in ihrem Hungertuch aufgenommen hat, stellvertretend für alle Krisen auf der Welt: politische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Krisen. HUNGER

Das Hungertuch verhüllte früher zur Passionszeit den Altar beziehungsweise den Altar­raum. Im Laufe der Geschichte bekam es seinen Namen, weil die Passionszeit für ­v iele auch ein echtes Hungern bedeutete. Die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer machen dieses Jahr auf die Folgen des ­K limawandels für Menschen im globalen

Doch Moreno Sánchez möchte nicht im Elend verharren. Die Corona-Krise beispielsweise hat auch sichtbar gemacht, was möglich ist, wenn Menschen in einer bedrohlichen Situation Verantwortung füreinander übernehmen: Aufmerksamkeit und Unterstützung für die Schwächsten im eigenen Lebensumfeld, Solidarität der Jungen mit den Älteren, konkrete Hilfe, Erfindergeist und Verzicht im Interesse des Gemeinwohls. So kann das Hungertuch auch als Appell verstanden werden, sich dafür einzusetzen, dass den Menschen, die unter dem Klimawandel leiden, Gerechtigkeit widerfährt. Dazu kann jeder von uns beitragen. Moreno Sánchez glaubt an die Überwindung von Krisen durch Solidarität. «Eine andere Welt ist möglich. Diese Hoffnung möchte ich verbreiten.»

Madlaina Lippuner und Andrea Gisler, ­F astenopfer


musik & kultur | diakonie & bildung | region & klöster

CORONAVIRUS UPDATE Beachten Sie weiterhin die CoronaSchutzmassnahmen. Dazu gehören unter anderem die Hygiene- und Abstandsregeln, die allgemeine Maskenpflicht, das Gesangsverbot und die Begrenzung der Gruppengrösse an Veranstaltungen und Gottesdiensten. Ob es ab März Anpassungen oder Änderungen gibt, werden die Behörden kommunizieren. Halten Sie sich an die Schutzkonzepte der Pfarreien und Kirchgemeinden und erkundigen Sie sich im Voraus, ob Gottesdienste und Anlässe stattfinden werden. Weiterführende Informationen zur Covid-­ 19-Prävention in Kirche und Pastoral unter: www.bistum-basel.ch > Corona-Update Die im Kanton Solothurn geltenden ­Massnahmen sind zu finden unter https://corona.so.ch/

Universität Luzern

STUDIUM RELIGIONSPÄDAGOGIK

Samstag, 20. März 2021, 10.15 Uhr (online) Informationsanlass zum Diplom- und Bachelorstudium Religionspädagogik am Religionspädagogischen Institut (RPI) sowie über die Tätigkeiten in den Berufsfeldern Religionsunterricht, Katechese und Kirchliche Jugendarbeit. www.unilu.ch/infotag-rpi Universität Luzern

STUDIUM THEOLOGIE

Mittwoch, 24. März 2021, 17.00 bis 18.30 Uhr (online) Informationsanlass zum Theologiestudium an der Theologischen Fakultät Luzern, mit Einblicken in das Fächerangebot, in das Flex-Studium im Präsenz- und Fernmodus und in die Berufsperspektiven von Theologinnen oder Theologen. www.unilu.ch/studium/infoveranstaltungen/tf/

Fastenopfer und Brot für alle

KLIMAGESPRÄCHE

März bis Juni 2021 online an versch. Abenden Willst auch du dein Leben auf Klimakurs bringen? Die Klima-Gespräche unterstützen dich dabei. An sechs Abenden schaust du dir dein Verhalten in Bezug auf Wohnen, Mobilität, Essen und Konsum an und suchst gemeinsam mit anderen nach Schritten hin zu einem klimafreundlichen Leben. www.sehen-und-handeln.ch/klimagespraeche Solothurner Spitäler soH GOTTESDIENSTE Im Kantonsspital Olten und im Bürgerspital Solothurn finden aufgrund der Covid-19-Schutzmassnahmen zurzeit keine Gottesdienste statt. Die Gottesdienste in der Psychiatrischen Klinik Solothurn werden nur intern gefeiert.

Einsendungen an: Pfarreisekretariat St. Ursen Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 pfarramt@kath-solothurn.ch  | www.kath-solothurn.ch

Kloster Visitation Solothurn GOTTESDIENSTE Sonntag, 28. Februar, 2. Fastensonntag 08.00 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 7. März, 3. Fastensonntag 08.00 Uhr Eucharistiefeier www.klostervisitation.ch Kapuzinerkloster Olten GOTTESDIENSTE Sonntag, 28. Februar, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin (Web-Anmeldung)

www.solothurnerspitaeler.ch

Sonntag, 7. März, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin (Web-Anmeldung)

Antoniushaus Solothurn

Montag und Donnerstag jeweils 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Klosterkirche

Die Eucharistiefeier wie auch die Andachten und das «Sunntigskafi» entfallen aufgrund der aktuellen Covid-19-Krisensituation bis auf Weiteres. www.gem-sls.ch

Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag jeweils 07.00 Uhr Eucharistiefeier in der Klosterkirche Donnerstag jeweils 10.00 Uhr, «20 Minuten für den Frieden» mit der offenen Kirche Region Olten, anschliessend stille Anbetung. www.katholten.ch > Kapuzinerkloster

Kloster Namen Jesu Solothurn GOTTESDIENSTE Samstag, 27. Februar, 19.00 Uhr Vigil Sonntag, 28. Februar, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 2. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 5. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 6. März, 19.00 Uhr Vigil Sonntag, 7. März, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 9. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 12. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier www.namenjesu.ch

Kloster Mariastein GOTTESDIENSTE Bis auf Weiteres finden nur ausgewählte Eucharistiefeiern öffentlich statt. Sie werden auf der Website publiziert. Die Teilnahme am Chorgebet ist möglich. Die Basilika ist von 10.00–20.15 Uhr geöffnet. Es gilt Maskenpflicht. Die Gnadenkapelle ist täglich von 08.00–19.15 Uhr geöffnet. Im Innern der Gnadenkapelle beträgt die Höchstzahl 10 Personen mit Maskenpflicht. www.kloster-mariastein.ch

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage | ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130 | www.kirchenblatt.ch | info@kirchenblatt.ch Adressänderungen sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Produktion und Druck Vogt-Schild Druck AG | Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen | Tel. 058 330 11 73 | Fax 058 330 11 78 | kirchenblatt@vsdruck.ch Redaktionsteam (allgemeiner Teil) Chefredaktor | Kuno Schmid | Grenchenstr. 43, 4500 Solothurn | Heinz Bader, Balsthal| Dr. Urban Fink-Wagner, Oberdorf | Stephan Kaisser, Lommiswil| Monika Poltera-von Arb, Neuendorf | Reto Stampfli, Solothurn | Jugendseite | Daniele Supino, ­Solothurn Layout | Yvonne Bieri-Häberling, Oekingen

Gehörlosenseelsorge

ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST Sonntag, 7. März 2021, 10.00 Uhr Zwinglikirche Grenchen Gemeinsam mit der hörenden Gemeinde, mit Pfarrer Peter von Siebenthal, Pfarrerin Anita Kohler und Seelsorger Felix Weder-Stöckli. www.kathbern.ch/gehoerlose 5 | 2021

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarradministrator | Dr. Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 | thomas.ruckstuhl@kath-solothurn.ch | Liturgie Kaplan | Konrad Mair | 079 836 73 56 | konrad2911@gmail.com Vikar | Roy Jelahu | 032 623 32 11 | hironimus.jelahu@kath-solothurn.ch Diakon | Karl H. Scholz | 032 622 12 65 | pfarramt@sanktniklaus.ch | Glaubensbildung Pfarreiseelsorger | Basil Schweri | 032 623 32 11 | basil.schweri@kath-solothurn.ch | Jugend und Kommunikation Pfarreiseelsorgerin | Bernadette Häfliger | 032 637 30 53 | bernadette.haefliger@kath-solothurn.ch | Altersseelsorge Katechetin RPI | Annina Schmidiger | 032 623 32 11 | annina.schmidiger@kath-solothurn.ch | Verantwortliche Katechese Sekretariat | Barbara Moos | 032 623 32 11 | barbara.moos@kath-solothurn.ch

Glück ist deine Entscheidung!

Unser Fastenopfer-Projekt im Pastoral­ raum: Kenia – Solidarisch Hunger und Armut überwinden Das Pastoralraumteam hat für dieses Jahr das Projekt «Kenia» von Fastenopfer ausgewählt und empfiehlt es Ihrer Unterstützung. Vom Wirtschaftswachstum in Kenia profitiert vor allem die Elite. Fastenopfer setzt sich dafür ein, dass auch die benachteiligte ländliche Bevölkerung zu ihrem Recht kommt.

Du bist als Original geboren und sollst nicht als Kopie sterben! Meine Bio-Datteltomate (siehe Bild) gleicht in ihrer originellen Zweiteiligkeit (Kopf/ Rumpf) in etwa dem Piktogramm eines Menschen. Und um «originelle Menschen» geht es in dem Buch von Silvia Aeschbach, Glück ist deine Entscheidung. Mein Jahr bei den Ältesten und was ich von ihnen gelernt habe, mvg verlag, München 20192. Ich habe dieses Buch während meiner Ferien gelesen. Es hat mir nicht nur in meiner beruflichen Situation, sondern auch rein «menschlich» viel gegeben. Die Autorin hat zwölf glückliche Individuen zwischen 80 und 100 Jahren, Frauen und Männer aus verschiedenen sozialen Schichten in ihrer aktuellen Lebenswelt besucht. Ihr Ziel war es herauszufinden, warum diese Personen von anderen als «glücklich» beschrieben wurden – oder von sich selbst behaupteten, «glücklich» zu sein. Den Titel «Glück ist deine Entscheidung» darf das Buch nur tragen, weil es die Schattenseiten des Lebens nicht ausblendet. Die zwölf Protagonisten/-innen erzählen von persönlichen Verlusten (Eltern, Partner-/innen, Kinder, Geschwister); die einen waren selbst schwer krank, andere pflegten über Jahre hinweg kranke Angehörige. Auch beruflich lief es nicht allen rund: Viele sattelten mehrmals um; einer verlor sein Unternehmen … Auch gab es belastende Wohnungswechsel, Beziehungsprobleme, Trennungen und Scheidungen … Nicht umsonst sagt eine der zwölf: «Ich habe meine Lektionen gelernt und meine Rechnungen bezahlt!» An diesem Umstand zerbrochen ist sie aber nicht: Sie ist wie die anderen elf «glücklich»! – Warum?

Glückliche Menschen: • vergraben sich nicht in Selbstmitleid • sehen das Glas halbvoll • leben im Hier und Jetzt und geniessen die kleinen Dinge • sind äusserst dankbar • bleiben offen und flexibel • starten nach einer Trauerphase neu durch • verbringen viel Zeit in der Natur • hören auf ihren Körper, lieben und pflegen ihn • geniessen die Stille genauso wie kostbare Beziehungen • sind körperlich und geistig aktiv • pflegen erfüllende Hobbys • stecken sich bis ins hohe Alter neue Ziele • und verfolgen sie mit einer bewundernswerten Disziplin Lieber Leser/ liebe Leserin Sind Sie ein glücklicher Mensch? Wenn nicht, versuchen Sie, es zu werden … Viel Glück! Bernadette Häfliger, Pfarreiseelsorgerin

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Die Coronakrise hat Korruption, Polizeigewalt und weitreichende Einschränkungen der Pressefreiheit weiter gefördert. Hohe Schul- und Gesundheitskosten und die fortschreitende Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen als Folge von Übernutzung und Klimawandel tragen zur Verschuldung grosser Teile der Bevölkerung bei. Der zunehmende Mangel an Wasser, fruchtbarem Ackerland und Weideflächen verursacht gewalttätige Konflikte zwischen nomadischen Viehzüchtergruppen und der bäuerlichen Bevölkerung. Fastenopfer setzt auf erprobte Ansätze: Gemeinsame Aktivitäten der Solidaritätsgruppen stärken das gegenseitige Vertrauen. Die Gruppen legen einerseits Ersparnisse an, um sich in Notlagen gegenseitig günstige Darlehen zu geben. Andererseits lernen Familien, agrarökologische Anbaumethoden anzuwenden, welche die Bodenqualität verbessern und eine vielfältige Ernährung fördern. Ein wichtiger Teil der Arbeit bleibt das Erarbeiten von friedlichen Lösungen bei Konflikten um Land und Wasser. In einem weiteren Projekt werden energieeffiziente Kochherde gebaut, die Brennholzverbrauch und Atemwegserkrankungen massiv reduzieren. Was wir mit Ihrer Hilfe erreichen wollen • 110 neue Solidaritätsgruppen werden gegründet. Ihre Mitglieder vergeben sich gegenseitig günstige Kredite für Grundbedürfnisse und erlernen agrarökologische Anbaumethoden. • Drei Viertel der Mitglieder dieser Solidaritätsgruppen wenden agrarökologische Anbaumethoden an und haben ihre Ernährungs­ situation verbessert. • Die lokalen Friedenskomitees haben bei 500 Konflikten auf verschiedenen Ebenen interveniert. Die Präventionsmassnahmen der Projekte reduzieren gewaltsame Konflikte in den Gemeinden. Konto: PC 60-19191-7, Fastenopfer, Vermerk: Kenia


Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn Pfarramt | Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch Sekretariat | Barbara Moos und Claudia Küpfert | Öffnungszeiten | MO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI Nachmittag geschlossen) | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Ansprechperson | Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 Kirchgemeindeverwaltung | Roland Rey | Hauptgasse 75 | 4500 Solothurn | 032 622 19 91 | kg-verwaltung@kath-solothurn.ch

Gottesdienste ST.-URSEN-KATHEDRALE 2. Fastensonntag, 28. Februar 10.00 Uhr, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Musikalische Gestaltung durch die Lobpreis-Gruppe. Kollekte: Tut, das Kinder- und Jugendmagazin. Mittwoch, 3. März 12.00 Uhr, Chorgebet 12.15 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 6. März 08.45 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Sr. Paula Schaad. 3. Fastensonntag, 7. März 10.00 Uhr, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfer-Projekt «Kenia: Solidarisch Hunger und Armut überwinden.» Mittwoch, 10. März 12.00 Uhr, Chorgebet 12.15 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 13. März 08.45 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Dr. Max und Ruth Hammer-Schlaefli; Maria BorerHänggi; Pius und Rosa Müller-Arn. 16.30–17.30 Uhr, Beichte Kaplan Konrad Mair. JESUITENKIRCHE 2. Fastensonntag, 28. Februar, 09.30 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission Freitag, 5. März Herz-Jesu-Freitag 08.45 Uhr, Eucharistiefeier KEIN Kaffee im Pfarrhaus. 18.30 Uhr, Rosenkranz Männerkongregation Mariä Himmelfahrt. Samstag, 6. März, 17.00 Uhr Hl. Messe der portugiesischsprachigen Mission 3. Fastensonntag, 7. März, 09.30 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission Freitag, 12. März, 08.45 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 13. März, 17.00 Uhr Hl. Messe der portugiesischsprachigen Mission

ST. MARIEN Samstag, 27. Februar 17.30 Uhr, Rosenkranz 18.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Tut, das Kinder- und Jugendmagazin. 2. Fastensonntag, 28. Februar, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission Samstag, 6. März 16.30–17.30 Uhr, Beichte Pfarrer Thomas Ruckstuhl. 17.30 Uhr, Rosenkranz 18.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfer Projekt «Kenia: Solidarisch Hunger und Armut überwinden.» 3. Fastensonntag, 7. März, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission

Mitteilungen Kollekten-Ergebnisse Am 30./31. Januar, Regionale Caritas-Stelle, Fr. 395.05. Am 6./7. Februar, Kollegium St-Charles in Pruntrut, Fr. 379.20. Am 13./14. Februar, Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie, Solothurn, Fr. 318.15. Ein herzliches «Vergelts Gott». Gratulationen Wir gratulieren herzlich: zum 93. Geburtstag, am 9. März, Frau Anna Lisibach-Regli; zum 92. Geburtstag, am 10. März, Frau Elsa Uebelhart-Weinhappl; zum 91. Geburtstag, am 5. März, Frau Klara Wetzl-Lix; am 13. März, Herr Amadeo Ravicini-Gygax; zum 90. Geburtstag, am 3. März Herr Theo Muntwyler; am 12. März, Herr Eugen Rickenmann-Haas; zum 85. Geburtstag, am 4. März Frau Susanne Allemann. Wir wünschen unseren Jubilarinnen und Jubilaren einen frohen Festtag und für die Zukunft Gottes Segen. Todesnachrichten Verstorbene aus unseren Pfarreien: am 8. Februar, Frau Gabriele Feuz-Ambühl; am 9. Februar, Frau Notburga Schwägli-Stirnimann Gott schenke den lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Adoray-Lobpreis, Solothurn Sonntag, 7. März, 19.00 Uhr Jesuitenkirche Gebetsabend für Jugendliche von 15 bis 35 Jahren.

Fiire mit de Chliine u de Grössere Samstag, 27. Februar und Samstag, 13. März, jeweils 16.00 Uhr St.-Ursen-Kathedrale Für Kinder von 1 bis 8 Jahren mit ihren Eltern, Grosseltern … In zwei Altersgruppen basteln, singen, beten und eine Geschichte hören. Mit Carole Imboden, Thala Linder und Team. www.kath-solothurn.ch/pfarreileben

Goldene Hochzeit Die auf den 24. April 2021 verschobene Feier der «Goldenen Paare 2020» und die Feier für die Jubelpaare 2021 am 4. September 2021 entfallen aufgrund der Covid-19-Pandemie. Bischof Felix Gmür wird diesen Jubelpaaren auf Wunsch ein persönliches Anerkennungsschreiben mit einem Geschenk zustellen. Paare von Solothurn, welche von diesem Angebot Gebrauch machen möchten und im Jahr 2020 oder 2021 50 Jahre verheiratet sind, werden gebeten, sich auf dem Pfarramt St. Ursen und St. Marien Solothurn telefonisch oder per E-Mail bis zum 26. März 2021 zu melden. Pfarramt St. Ursen und St. Marien, Sekretariat pfarramt@kath-solothurn.ch, Tel. 032 623 32 11

Herzlichen Dank – Sternsingen 2021 «Kindern halt geben – in der Ukraine und weltweit» In diesem Jahr stand das Stern­ singen vor grossen Herausforderungen. Es wurden aber Mittel und Wege gefunden, damit die Aktion trotz allen wichtigen Schutzvorkehrungen stattfinden konnte. Das ist wirklich toll. Missio hat von uns den Betrag von Fr. 356.90 zugunsten der Kinder in der Ukraine erhalten. Ausserdem hilft die Spende dem Solidaritätsfonds, «Kinder helfen Kindern», der Kindern auf der ganzen Welt ein menschenwürdigeres Leben ermöglicht. Dafür möchten wir allen recht herzlich danken! 5 | 2021

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn

«s’Wärtvollste, wo mir hei» «Das Wertvollste, das wir haben» Brot – Hostie – Heiliges Brot

Die Eucharistie wollen wir den Kindern folgendermassen erklären: Zeichen erinnern uns an etwas und haben zwei Wirklichkeiten. Nehmen wir zum Beispiel das Zeichen «eines Fingerrings» (es kann auch ein anderer Gegenstand sein … Teddybär, Schlüsselanhänger). Die erste Wirklichkeit ist der Ring selber. Die zweite Wirklichkeit ist, dass mich dieser Ring an eine Person oder ein Ereignis erinnert. So ist es auch mit Brot und Wein in der heiligen Messe. Auf den ersten Blick ist es normales Brot und normaler Wein. Da wir aber die Geschich­ te vom letzten Abendmahl kennen, wird es für uns im Gottesdienst zum heiligen Brot. Weil wir gemeinsam feiern und uns an Jesus erinnern. Dabei denken wir an seinen Tod und an seine Auferstehung. Jesus schenkt uns seine Liebe. So bekennen wir es auch im ErstkommunionLied: «Das Brot isch s’Zeiche vo der Liebi. Das Brot isch s’Zeiche vo der Freud. Das Brot das bisch du Heiland sälber. Das isch mi Liib hesch du gseid.» Cornelia Studer, Katechetin

Frauezüüg – Digital

Impressionen der gebackenen Brote und der Dankgebete. Die Vorbereitung auf die erste heilige Kommunion findet anders statt als geplant. Da wir uns zu den Vorbereitungsnachmittagen nicht treffen dürfen, haben die Erstkommunionfamilien ein Backrezept, Salz und Hefe erhalten. Gemeinsam haben sie zu Hause Brot gebacken. Mit der Geschichte «So lieb wie das Salz» und der Bitte im Gebet des Vaterunser «unser tägliches Brot gib uns heute», haben sie miteinander überlegt, was ihnen täglich wertvoll und kostbar ist. Diese Gedanken haben sie in einem Dankgebet zusammengefasst. An dieser Stelle allen Erstkommunionkindern und ihren Familien ein herzliches Dankeschön für die schönen gebackenen Brote und Dank­ gebete. Wir freuen uns sehr darüber. Ein weiterer Vorbereitungsnachmittag wäre der Mittwoch, 24. Februar gewesen. Geplant war ein Besuch der Hostienbäckerei im Kloster Namen Jesu. Die Erstkommunionkinder hätten etwas über die Hostien und das heilige Brot ganz nahe erfahren. Da dies nun nicht möglich ist, haben wir eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet mit Informationen zum Kloster, zum Abendmahl Jesu und zur Eucharistie.

Unter dem folgenden Link oder mit dem QR-Code können sie die PowerPoint-Präsentation anschauen. https://padlet.com/studercornelia/rj5oh71sx0y015v9

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Seit Oktober 2020 gibt es unsere ökumenische Frauengruppe «Fraue­ züüg». Wir treffen uns einmal im Monat zu einem Thema, mit einem gemeinsamen Abendessen im Voraus. Die Gruppe hat sich gut zusam­ mengefunden und die Abende sind für alle Teilnehmerinnen eine Bereicherung. Der Austausch über Glauben und Spiritualität ist spannend und wir alle profitieren voneinander. So haben wir uns bis vor Weihnachten jeweils vor Ort getroffen. Im Januar war dies leider nicht mehr möglich und ein Treffen ist ausgefal­ len. Doch länger wollten wir nicht warten und die Treffen ausfallen lassen und haben uns deshalb im Februar digital zu einem Themen­ abend getroffen. Ausgetauscht haben wir über Möglichkeiten zum Auftanken, über Resilienz und ihren Zusammenhang mit dem Glauben. Es war ein super Abend, auch wenn wir uns nur via Computer treffen konnten. Die 12 Teilnehmerinnen konnten sich trotz allem in Klein­ gruppen austauschen, voneinander profitieren und einander wichtige Zeit schenken. Auch wenn wir uns nicht an diese Form der Durchführung gewöhnen möchten und jeden persönlichen Kontakt vorziehen, ist es gut zu merken, dass wir trotzdem gemeinsam auf dem Weg sind und uns unterstützen können. Frauezüüg – nächstes Treffen 5. März Weltgebetstag, 19.00 Uhr, Franziskanerkirche Solothurn Carole Imboden


Pfarrei FlumenthalHubersdorf-Attiswil

Pfarrei St. Niklaus Pfarramt | St. Niklausstrasse 79 | 4500 Solothurn | www.sanktniklaus.ch | pfarramt@sanktniklaus.ch Sekretariat | Ursula Binz und Christa Hürlimann | Öffnungszeiten | MO, MI und FR 9.00 –11.00 Uhr | 032 622 12 65 Ansprechperson | Karl-Heinz Scholz | Diakon | 032 622 12 65 Kirchgemeindeverwaltung | Legatax Bertschi AG | 032 626 36 86 | samuel.bertschi@legatax-bertschi.ch

Gottesdienste Sonntag, 28. Februar Rüttenen 09.15 Uhr, WortGD mit Kommunionfeier Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. Kollekte: Zen and Peace, Philippinen. St. Niklaus 10.30 Uhr, WortGD mit Kommunionfeier Jahrzeiten: Erika Muntwyler-Flury; René Monteil-Hunziker; August Geiger, Elise Geiger, Engelbert Möll-Sutter, Rosalie Möll-Sutter und Gerhard Möll; Lilly Marti-Allemann. Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. Kollekte: Zen and Peace, Philippinen.

Der Frühling ruft …

Gottesdienste Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr 2. Fastensonntag Eucharistiefeier Mit Kaplan Konrad Mair. Jahrzeit: Olga und Walter RothGasche. Kollekte: Kollegium St-Charles, Pruntrut. Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr 3. Fastensonntag Eucharistiefeier Mit Kaplan Konrad Maier. Jahrzeit: Maria Elisabeth und Josef Flück-Schnider. Kollekte: Für den Unterhalt und Betrieb der Kapelle in Hubersdorf. Die Gottesdienste sind momentan auf 50 Teilnehmende begrenzt. Es sollte normalerweise Platz haben.

Dienstag, 2. März, 09.00 Uhr Rüttenen Eucharistiefeier Mittwoch, 3. März, 12.15 und 19.00 Uhr St. Niklaus Sitzen in Stille, Zen in St. Niklaus

Mitteilungen Konfessioneller Unterricht 2. Säule: 12. März, 13.30–16.00 Uhr Pfarrsaal Flumenthal 3. Klasse

Sonntag, 7. März, 10.30 Uhr St. Niklaus WortGD mit Kommunionfeier Jahrzeit: Alois von Flüe-Stocker. Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. Kollekte: Sales. Schw.-Gem.

Impression

Dienstag, 9. März, 09.00 Uhr Rüttenen Eucharistiefeier

Gottesdienst zum Valentinstag

Mitteilungen Gratulationen Zum 95. Geburtstag gratulieren wir am 3. März Frau Martha von Büren. Der Jubilarin wünschen wir ein frohes Fest im Kreise ihrer Familie und Gottes Segen im neuen Lebensjahr. Komponieren, oder kompostieren? Es gibt Menschen, die können komponieren und nennen sich daher Komponist oder Compositeur. Ich kompostiere und bin daher ein Komposteur. Was ist höher zu bewerten: ein Compositeur, der aus Tönen neue Melodien schafft (die einem allerdings dann immer irgendwie bekannt vorkommen) oder ein Komposteur, der Abfälle teilweise gemeinster Art in allerfeinsten, dunkelschimmernden, krümeligen Humus verwandelt und dadurch den Nährboden für eine neue, wunderbare Sinfonie des Lebens und der Fruchtbarkeit bereitet?

Ist Ihnen aufgefallen, dass sich auf der Wiese südlich der Kirche von St. Niklaus etwas tut? Schritt um Schritt soll dort ein Ort mit viel Biodiversität zum Staunen und zum Mitgärtnern entstehen. Wir nennen ihn «gemeinschaftlicher Meditationsgarten St. Niklaus». Kurz vor Weihnachten konnten wir, zusammen mit dem Team eines Naturgärtners aus der Region‚ Beete in der Form einer Spirale vorbereiten. Sobald es Frühling wird, werden wir voraussichtlich jeweils montags von 15–17 Uhr und mittwochs von 9–11 Uhr gärtnern. Wir freuen uns in diesen Zeitfenstern über Mitgärtnerinnen und Mitgärtner sowie Pflanzen vom eigenen Garten, die einen neuen Standort brauchen. So wird mit der Zeit ein Ort entstehen, der uns alle erfreut, innere Ruhe schenkt und zum Staunen über die Schöpfung anregt. Aktuelles über den Meditationsgarten finden Sie in Zukunft jeweils auf der Pfarreiwebseite: www.sanktniklaus.ch Wir freuen uns auf ein gutes Gelingen. Für das Projektteam, Ruth Frey-Michel

Wunderbar dekoriert von unserer Sakristanin Katharina Grünenfelder.

(Herbert Schneider) 5 | 2021

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarrei Flumenthal-Hubersdorf-Attiswil Pfarramt | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 032 637 16 42 | pfarramt.kath.flum@bluewin.ch | www.pfarrei-flumenthal-hubersdorf-attiswil.ch Sekretariat | Béatrice Hubler | MO 13.30 –16.30 Ansprechperson | Basil Schweri | Pfarreiseelsorger | basil.schweri@kath-solothurn.ch | 032 552 08 59 Finanzverwaltung | Corinne Ruchti | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 079 343 42 86

Pastoralraum – was neu für unsere Pfarrei ist (Teil 2) Pastoralraumteam Seit dem 23. August 2020 gehört unsere Pfarrei zum Pastoralraum Solothurn – unterer Leberberg, kurz SOUL. Seither wird Schritt für Schritt das Pastoralraumkonzept umgesetzt. In dieser Serie stellen wir die Neuerungen vor. In dieser Folge geht es um das Pfarrei-Pastoralraumteam: Seelsorgeteam: Neu ist nicht nur eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger für die Pfarrei da, sondern ein grösseres Pastoralraumteam. Das hat den Vorteil, dass das Pfarreileben vielfältiger wird, dass verschiedene Kompetenzen eingebracht und Synergien genutzt werden können. So hat die Pfarrei Flumenthal nun drei Priester (Thomas Ruckstuhl, Konrad Mair, Roy Jehalu), eine Pfarreiseelsorgerin (Bernadette Häfliger, Altersseelsorge), einen Diakon (Karl Heinz Scholz, Glaubensbildung) und einen Pfarreiseelsorger (Basil Schweri, Jugend und Kommunikation). Katechese: In der Katechese ist wie bisher Rita Meer da. Sie ist neu ins Katecheseteam des Pastoralraums eingegliedert. Das Team wird von der Religionspädagogin Annina Schmidiger unterstützt und geleitet. Ansprechsperson: Es ist weiterhin sehr wichtig, dass eine Ansprechsperson besonders für jede einzelne Pfarrei im Pastoralraum da und vor Ort ist. Momentan ist das für unsere Pfarrei der Pfarreiseelsorger Basil Schweri. Auch das Sekretariat mit der Sekretärin Béatrice Hubler ist neu zwei Stunden länger offen: Jeden Montag von 13.30–16.30 Uhr. Ausserhalb dieser Zeit kann man auch den Pfarreiseelsorger Basil Schweri gut per E-Mail oder Telefon erreichen (siehe Kopfzeile). Alle Kontaktangaben sind in der Kopfzeile des Pastoralraums (S. 10 oder auf dieser Seite). Wir sind für Sie da!

Pfarrei Günsberg-Niederwil-Balm Pfarramt | Kirchgasse 1 | 4524 Günsberg | 032 637 30 53 | guensberg@kath-solothurn.ch Sekretariat | Urszula Kamber Ansprechperson | Bernadette Häfliger | Pfarreiseelsorgerin | 032 637 30 53 Kirchgemeindeverwaltung | Hofstattweg 2 | 4524 Günsberg | 032 637 20 17 Verwalterin I Marie-Anne Scherler | scherler-marianne@bluewin.ch

Gottesdienste Sonntag, 28. Februar, 09.15 Uhr 2. Fastensonntag Eucharistiefeier Mit Roy Jelahu und Bernadette Häfliger. Orgel: Bruno Eberhard. Kollekte: Schweizerisches Rotes Kreuz, Kanton Solothurn. Jahrzeit: Arnold und Paulina Marie Flury-Blättler. Mittwoch, 3. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Mit Konrad Mair. Sonntag, 7. März, 10.30 Uhr (!) 3. Fastensonntag Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenzeit in der katholischen Kirche Günsberg Mit Pfarrer Andreas Tanner (ref.) und Pfarreiseelsorgerin Bernadette Häfliger (kath.). Orgel: Maria Morózova-Meléndez. Gesang: Liliane Rohrer-Schneider. Kollekte: Fastenopfer / Brot für alle.

nen und Lesern eine Frischekur für ihre Gehirnzellen verpassen. Ihre Methode ist einfach: auf 48 Doppelseiten (ein Bild / ein Text) stellt sie 48 Ideen für ein praktischspirituelles Umdenken vor. «Was brauche ich wirklich? Und wie viel ist genug?» Mit ihren abwechslungsreichen Challenges fordert die Autorin ihre Follower heraus und ermutigt sie, nicht nur bewusster zu leben, sondern auch aktiv zu entrümpeln und zu recyclen. Mir gefällt dieses leicht lesbare Buch. Es bietet die Chance, persönliche Gewohnheiten zu hinterfragen, im Familien- und Freundeskreis spannende Gespräche zu führen und im besten Fall nachhaltige Lösungen zu finden. Bernadette Häfliger, Pfarreiseelsorgerin

Was ich alles fasten kann. 50 Ideen für ein gutes Gefühl

Mittwoch, 10. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Mit Thomas Ruckstuhl. Sonntag, 14. März, 09.15 Uhr 4. Fastensonntag (Laetare) Eucharistiefeier Mit Roy Jelahu. Orgel: Bruno Eberhard. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Jahrzeit: Ida Röthlisberger-Flüeli; Alfred und Margrith Henzi-Roth, Bertwin Henzi; Paul Sterki und Frieda Sterki-Strausak;

Mitteilungen Die Kerngedanken der biblischen Fastenzeit faszinieren immer mehr junge und jung gebliebene Menschen «Drei, zwei, eins, zero – 40 Tage bewusster leben»: so wendet sich zum Beispiel Henrike Müller in ihrem Fastenzeitbegleiter ZERO. Weniger ist mehr (ein camino-Buch, Verlag Kath. Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2021) in frischer Sprache und unkomplizierter DU-Form an ihr Publikum. Ihr Plan ist steil: Bis Ostern möchte sie ihren Leserin-

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Ein «Geschenk vom Himmel» ist die obige Box: Sie betont, dass Verzicht glücklich macht – und wartet mit 50 genialen Ideen auf! Jede einzelne präsentiert sich auf einem bunt gestalteten A6-Faltblatt (vier Seiten) und ist mit viel Liebe und Fachwissen bis ins kleinste Detail durchgedacht. Echt verblüffend, was man alles «fasten» kann: Übergewicht-Fasten, Plastik-Fasten, Lärm-Fasten, Strom-Fasten, Müll-Fasten, HandyFasten, Kleider-Fasten, Aber-Fasten, Zucker-Fasten, Sich-mit-anderen-Vergleichen-Fasten, Überandere-Lästern-Fasten, Perfektionismus-Fasten, Ausreden-Fasten, Ständig-auf-die-Uhr-Schauen-Fas-


Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg West | www.pastoralraum-wwb.ch Koordination und Leitung des Pastoralraums ad interim | Arno Stadelmann | Kaplan | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@pastoralraum-wwb.ch Seelsorger | Dominik Meier-Ritz | Diakon | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Leitender Priester | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 5463 Gerlafingen | 032 675 65 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Verantwortlicher Katechese | Paul Füglistaler | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 34 | paul.fueglistaler@pastoralraum-wwb.ch Pastoralraumsekretariat | Manuela Jäggi-Lisser | 079 100 66 01 | sekretariat@pastoralraum-wwb.ch | Bürozeiten | DI und DO 8.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr

ten, CO2-Fasten, Abnicken-Fasten, Routine-Fasten, AufschieberitisFasten, Schlafmangel-Fasten … Laut der Autorin, Anne Sommer, ist es aber nicht damit getan, dass man sich diagonal durch alle Ideen «zappt». Der Sinn liegt viel mehr darin, dass man sich für die eine oder andere «Challenge» entscheidet. Sobald man so weit ist, kommt das dazugehörige «Mein Fasten-Tagebuch» zum Zuge.

Am sorgfältigen Aufbau und den systematischen Tagebuch-Fragen hätten bestimmt auch viele Profis, zum Beispiel geistliche Begleiter und Exerzitien-Leiterinnen, ihre helle Freude! Ich persönlich werde mich ganz bestimmt auf die eine oder andere «Challenge» (Herausforderung) einlassen, weil ich weiss, dass die Auswahl so angelegt ist, dass bei konsequenter Einhaltung nicht nur ich profitiere, sondern auch Gott, die Natur, und verschiedene Menschen, die mit mir auf dem Weg sind: in der Pfarrei, im Pastoralraum oder anderswo! Damit wären wir wieder bei der ursprünglich «biblischen» Ausrichtung der Fastenzeit, dem ewig-frischen Kern der 40 Umkehr-Tage. Nehmen wir sie ernst, dann führt sie uns ins Licht des Ostermorgens. Bernadette Häfliger, Pfarreiseelsorgerin

Was den Lockdown, Erziehungsratgeber und ein verstaubtes, dickes Buch verbindet

Mitteilungen Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt-West-Bucheggberg Unser neuer Kirchgemeinderat wird nach seiner Vereinigung am 1. Juli 2021 seine Arbeit aufnehmen. Er wird aus 5 Personen (plus Ersatzmitglieder) aus unserem Kirchgemeindegebiet bestehen. Einige weitere Eckpunkte: • Der Kirchgemeinderat wird im Ressortsystem arbeiten. • Jedes Ressort hat eine Fachgruppe, die unterstützend mitwirkt. • Der Ressortleiter / die Ressortleiterin stellt die Fachgruppen zusammen und bestimmt eine Leitungsperson. • Die Fachgruppenmitglieder sind Spezialisten / Spezialistinnen im entsprechenden Fachgebiet. • Diese Fachgruppen tagen nach Bedarf projektbezogen.

Als Mutter sehne ich mich oft nach Momenten der Ruhe. Ich kann diese so sehr geniessen, weil ich weiss, dass diese unter Tags nur spärlich gesät sind. Gerade in Zeiten von Corona. Einfach mal keine Kinder um sich haben, die ständig etwas von einem wollen und einen rund um die Uhr fordern. In ruhigen Momenten kann ich erst mein Leben zu schätzen wissen, ohne dass es an mir vorüberzieht. Wir müssen uns diese Zeiten nehmen, um uns bewusst zu werden, was wir eigentlich haben. Und plötzlich fällt mir das Strahlen in den Gesichtern der Kinder ein, die am Nachmittag Schneeengel in den Schnee gezaubert haben. Ich sehe und verstehe aus meiner Lebenswelt, was mir Jesus sagen will, wenn er sagt «lasset die Kinder zu mir kommen». Er hält mir als Erwachsenem den Spiegel vor: «Werde wie die Kinder. Sieh die Welt aus Kinderaugen, werde Kind Gottes und lebe dieses wunderbare Leben, das ich dir geschenkt habe.» Was braucht es mehr?! Wir lesen Erziehungsratgeber von Autoren, die uns erklären, die Welt aus den Augen der Kinder zu betrachten und feiern sie als die neuen Ikonen unseres Familienglücks. Wir versetzen uns mithilfe von Schematherapie in unsere eigene Kindheit zurück, um unser Handeln besser zu verstehen. Ja, manchmal muss man den Blickwinkel erweitern und neue Quellen entdecken, um zu verstehen, was uns dieses dicke verstaubte Buch im Regal da eigentlich sagen will und was wir schon immer wussten. Wenn wir also versuchen aus den Augen unserer Kinder die Welt zu betrachten und uns dadurch selbst erlauben, unseren innersten Kern zu spüren, sind wir auch in der Lage dazu, noch manch einen Lockdown in unseren vier Wänden nicht nur zu überstehen, sondern diesen als Chance zu begreifen. Das Kind in mir freut sich darüber, dass heute Nacht bei schneebedeckter Landschaft und vereisten Strassen dank Homeoffice und Corona zu an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weniger Unfälle passieren, als dies an wetterbedingt vergleichbaren sternenklaren Freitagabenden der Fall gewesen wäre. Familien kommen sich näher und achten wieder bewusst aufeinander, Menschen finden Ruhe und Zeit, wieder auf sich zu schauen und lernen dabei das Wesentliche zu sehen. Stille, auf sich selbst schauen und die Welt aus einer altbekannten und doch neuen Perspektive betrachten – das kann einem manchmal dabei helfen, dass es einem wie eine Maske von den Augen fällt. Saskia Mayer

Wir suchen: aus unserem Kirchgemeindegebiet Personen, die bereit sind, sich für die folgenden Aufgaben zur Verfügung zu stellen: • Kirchgemeinderat/ -rätin • Mitglieder für die Fachgruppen Da unsere beiden aktuellen Kirch­ gemeindepräsidenten Andreas Beer, Biberist, und Richard Tschol, Horriwil, ihre Arbeit im Sommer 2021 beenden, suchen wir: • eine/einen Kirchgemeinde­ präsidenten/ -in Diese/r wird am 13. Juni 2021 an der Urne gewählt. Wir bieten Ihnen: • Neue zeitgemässe OrganisationsStrukturen. • Die Möglichkeit, sich einzubringen und mitzugestalten. • Faire Entschädigungen für Präsidenten/in, Räte und Fachgruppen­ mitglieder. Gerne laden wir Sie zu einem unverbindlichen Gespräch ein und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit unseren aktuellen Präsidenten: Andreas Beer, Biberist Tel. 078 609 02 47 andreas.beer@pastoralraum-wwb.ch Richard Tschol, Horriwil Tel. 032 614 31 87 richard.tschol@pastoralraum-wwb.ch 5 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei St. Marien | Biberist Pfarramt | Arno Stadelmann | Kaplan | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 671 20 32 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Sakristanin | Liliane Bläsi | 032 672 17 64 | liliane.blaesi@pastoralraum-wwb.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Ab sofort sind wieder 50 Personen zu den Gottesdiensten zugelassen. Nach wie vor gelten Maskenpflicht und Hygienenmassnahmen sowie das Erfassen der Kontaktdaten. Deshalb bitten wir um Anmeldung bis Freitag, 11 Uhr: pfarrei.biberist@bluewin.ch oder 032 671 20 31 Sonntag, 28. Februar, 11.00 Uhr 2. Fastensonntag Eucharistiefeier mit Taufgelübde­ erneuerung Mittwoch, 3. März, 09.00 Uhr Wortgottesfeier

Freitag, 5. März, 19.00 Uhr Ök. Gottesdienst zum Weltgebetstag Samstag, 6. März, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Marie und Paul FriedliStampfli. Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr 3. Fastensonntag Ök. Gottesdienst in der Thomaskirche Mittwoch, 10. März, 09.00 Uhr Forumgottesdienst

Mitteilungen Taufgelübdeerneuerung der Erst­ kommunionkinder Sonntag, 28. Februar, 11.00 Uhr Im Gottesdienst werden unsere 13 Erstkommunionkinder das Taufgelübde erneuern. Ihre Eltern haben bei der Taufe ihrer Kinder das Glaubensversprechen gegeben. Nun stehen die Kinder selber hin und bezeugen ihren Glauben. Orgelrevision

Kollekten 28. Februar: Jugendlager der Pfarrei. 6. März: Weltgebetstag.

Suppentag 2021 6. März Der Suppentag kann leider nicht stattfinden.

Weltgebetstag 2021 «Auf festen Grund bauen» Den diesjährigen Gottesdienst haben uns Frauen aus Vanuatu verfasst. Vanuatu ist ein Inselstaat im Süd­ pazifik. Aus 83 grösstenteils vulkanischen Inseln bestehend, gehört er zum Pazifischen Feuerring. Die z. T. noch aktiven Vulkane sind nicht nur eine Touristenattraktion, sie bilden auch eine Bedrohung für das Land, genauso wie andere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Zyklone und Sturmfluten. Der letzte grosse Zyklon fegte im April 2020 mit grosser Zerstörungskraft übers Land. Das Land bietet aber auch viele Schönheiten: weisse und schwarze Sandstrände, Korallenriffe, eine unberührte Natur mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Menschen in Vanuatu haben eine spezielle Beziehung zu Grund und Boden, der der Gemeinschaft gehört. Sie sagen: «Das Land ist für uns wie eine Mutter für ihr Kleinkind.» In der Gottesdienstfeier werden uns drei Frauen vorgestellt, die sich typischen Herausforderungen des Lebens in Vanuatu zu stellen haben und in der christlichen Gemeinschaft Geborgenheit und Unterstützung finden. Im Zentrum des Gottesdienstes steht das Gleichnis vom «Haus auf dem Felsen». Wir werden gefragt, was für uns der «feste Grund» ist und was es bedeutet, Jesu Worte nicht nur zu hören, sondern auch danach zu handeln. Die ökumenischen Vorbereitungsteams laden herzlich zu den Feiern am 5. März 2021 ein. In Biberist um 19.00 Uhr in der Marienkirche In Lohn-Ammannsegg um 19.00 Uhr in der Guthirtkirche Auf das traditionelle Beisammensein nach den Feiern müssen wir in diesem Jahr leider verzichten.

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Frauenforum Biberist Heimosterkerzen Der letztjährige Erlös unserer selbst hergestellten Heimoster­ kerze hat stolze 1500 Franken ergeben. Diesen Betrag haben wir zu gleichen Teilen an folgende Stiftungen überwiesen: • Verein Herzensbilder • Kinderhilfe Sternschnuppe • Genossenschaft «Alte Schmitte» Auch dieses Jahr hat Angela Felder ein Sujet entworfen. Leider dürfen wir die Kerzen nicht wie gewohnt, in geselligem Rahmen dekorieren. Im kleinen Kreis werden die neuen Heimosterkerzen gestaltet.

Unsere Pfarrei erhielt die erste Orgel im Jahre 1870 durch Louis Kyburz aus Solothurn. Die Firma Orgelbau AG Willisau baute 1932 die aktuelle Orgel. An einer Orgel gibt es viel Holz, Filz und Leder, Materialien, welche auf natürliche Weise altern. Zudem sammeln sich Staub und sonstige Verschmutzungen, was sich ungünstig auf die Stimmhaltung des Pfeifenwerks auswirkt. Die regelmässige Wartung, und ab und zu grössere Eingriffe sind daher sehr wichtig. Unsere Pfarrei verpflichtet seit 1883 – mit kurzen Unterbrechungen – die Orgelbaufirma Goll AG Luzern für die Wartung der Orgeln. Der letzte grössere Eingriff geschah im Jahre 1992. Die Firma Goll wird während acht Wochen, vom Osterdienstag, 6. April bis Freitag, 28. Mai unsere Orgel revidieren. In dieser Zeit ist die Kirche für Besuche und stilles Gebet geöffnet. Gottesdienste während der Orgelrevision: Samstag, 17.30 Uhr Sonntag, 11.00 Uhr Mittwoch, 19.00 Uhr Beerdigungsgottesdienste nach Absprache mit dem Pfarramt. Änderungen vorbehalten. Beachten Sie die Hinweise im «Kirchenblatt».

Gratulationen Den 80. Geburtstag feiert am 12. März Sr. Lisbeth Kaeser, Elisabethenheim Bleichenberg. Den 85. Geburtstag feiert am 1. März Susanne Leist-Bobst, Rainackerstrasse 30 und am 12. März Cäzilia Kaufmann-Affolter, Blümlisalpstrasse 14a. Den 99. Geburtstag feiert Sr. Benedikta Schnyder, Elisabethenheim Bleichenberg am 1. März. Wir gratulieren den Jubilarinnen ganz herzlich zum Geburtstag und wünschen Ihnen alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt-WestBuchegg­berg Wahlen 2021 – Ausschreibung Kirchgemeindepräsident/-in und Kirchgemeinderätinnen und -räte Da der neue Kirchgemeinderat im Ressortsystem arbeiten wird, werden auch Mitglieder für die Fachgruppen gesucht. Das Hauptinserat finden Sie auf der Pastoralraumseite (S. 15) in diesem «Kirchenblatt».


Pfarrei Guthirt | Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg Pfarramt | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 677 06 62 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sakristan | Jean-Patrick Dobler | 031 721 13 02 | doblers@bluewin.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Unsere Verstorbenen Am 16. Februar hat sich der Lebenskreis von Susanne Fund-Sahli, Neuquartierstrasse 13, 75-jährig geschlossen. Am 24. Februar wurde sie auf ihrem letzten Weg begleitet im Vertrauen, dass sie beim Schöpfer Frieden und Heimat finden darf.

Gottesdienste

typischen Herausforderungen des Lebens in Vanuatu zu stellen haben. Im Zentrum der Feier steht das Gleichnis vom «Haus auf dem Felsen».

Sonntag, 28. Februar, 09.30 Uhr 2. Fastensonntag Eucharistiefeier Jahrzeit: Margrit Heiniger-Tschan, Erich Heri-Jäggi, Annemarie und Thomas Jäggi-Strausak.

Die ökumenischen Vorbereitungsteams laden herzlich ein zu den Feiern: Guthirtkirche Lohn-Ammannsegg, 19.00 Uhr Marienkirche Biberist, 19.00 Uhr Auf das traditionelle Beisammensein nach den Feiern müssen wir in diesem Jahr leider verzichten.

Donnerstag, 4. März, 09.00 Uhr Wortgottesfeier in der Guthirtkirche Freitag, 5. März, 19.00 Uhr Ök. Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Guthirtkirche Samstag, 6. März, 17.30 Uhr Wortgottesfeier in der Kapelle Gächliwil Sonntag, 7. März, 09.30 Uhr 3. Fastensonntag Ök. Familiengottesdienst in der Guthirtkirche Donnerstag, 11. März, 09.00 Uhr Wortgottesfeier in der Guthirtkirche Kollekten 28. Februar: Die dargebotene Hand. 6. März: Projekt Vanuatu des Weltgebetstages. 7. März: HEKS-Projekt «Haiti – Mütter organisieren Mittags­ tische».

Das Land bietet aber auch viele Schönheiten wie weisse und schwarze Sandstrände, Korallenriffe, unberührte Natur mit einer reichen Fauna und Flora. Im Gottesdienst werden uns Frauen vorgestellt, die sich

Gratulationen Das Fest der Goldenen Hochzeit begehen am 12. März Elisabeth und Alfred Anderegg-Luterbacher, Friedhofstrasse 19, LohnAmmannsegg. Wir gratulieren den Eheleuten ganz herzlich zum Jubiläum und wünschen weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen auf dem weiteren gemein­ samen Lebensweg.

Ökumenische Gottesdienste

Mitteilungen Kapelle Gächliwil Samstag, 6. März, 17.30 Uhr Wir laden Sie herzlich ein zum Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kapelle im Bucheggberg. Es ist schön, wenn Sie diesen Gottesdienst mitfeiern. Weltgebetstag 2021 Freitag, 5. März, 19.00 Den diesjährigen Gottesdienst haben Frauen aus Vanuatu verfasst. Vanuatu ist ein Inselstaat im Südpazifik, der grösstenteils aus vulkanischen Inseln besteht. Die zum Teil aktiven Vulkane sind nicht nur eine Touristenattraktion, sie bilden auch eine Bedrohung für das Land, genauso wie andere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Zyklone und Sturm­ fluten. Der letzte Zyklon fegte im April 2020 mir grosser Zerstörungskraft übers Land.

Kirche Messen Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr Die Feier wird gestaltet von Pfarrer Stefan Ramseier und Stefan Keiser. Guthirtkirche Lohn-Ammannsegg Sonntag, 7. März, 09.30 Uhr Mit Pfarrer Beat Hänggi, Stefan Keiser, den Religionslehrpersonen und den 5.-Klässlern aus Lohn-Ammannsegg. Das anschliessende Suppen­ essen kann leider nicht stattfinden. Für diesen Gottesdienst melden Sie sich bitte beim Pfarreisekretariat an. Kirche Mühledorf Sonntag, 14. März, 10.00 Uhr Die Feier wird gestaltet von Pfarrerin Dorothea Neubert und Stefan Keiser. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern.

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei Bruder Klaus | Gerlafingen Pfarramt | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | in dringenden Fällen 079 643 84 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Käthy Signorini | Öffnungszeiten | DI und FR 9.00–11.00 Uhr | 032 675 65 88 | pfarrei.gerlafingen@pastoralraum-wwb.ch Sakristanin | Birgit Friedrich | 032 675 55 49 | 079 572 64 92 | Reservationen Pfarreiheim | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Bitte melden Sie sich für die Gottesdienste an: Tel. 032 675 65 88 Mail: pfarrei.gerlafingen@ pastoralraum-wwb.ch bis Freitag, 11 Uhr vor dem Wochenend-Gottesdienst Samstag, 27. Februar Kein Gottesdienst in Gerlafingen 17.30 Uhr, Eucharistiefeier in Kriegstetten Sonntag, 28. Februar, 11.00 Uhr 2. Fastensonntag Eucharistiefeier Kollekte: Missionsgesellschaft Bethlehem. Freitag, 5. März, 18.00 Uhr Eucharistiefeier in ital. Sprache Samstag, 6. März Kein Gottesdienst in Gerlafingen 17.30 Uhr, Eucharistiefeier in Kriegstetten Sonntag, 7. März, 11.00 Uhr 3. Fastensonntag Eucharistiefeier Jahrzeit: Trudy und Fritz Scheid­eggerKaiser; Hermann und Martha Müller-Bläsi. Kollekte: Entlastungsdienst Schweiz / Region Aargau /  Solothurn. Freitag, 12. März, 18.00 Uhr Eucharistiefeier in ital. Sprache

Mitteilungen Unsere Verstorbenen Am 10. Februar hat sich der Lebenskreis von Frau Bruna Gröning im Alter von 89 Jahren geschlossen. Der Herr nehme die liebe Verstorbene auf in seinen ewigen Frieden und schenke den Angehörigen Kraft und Trost.

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Ökum. Weltgebetstag 2021 Freitag, 5. März

Die Liturgie für das Jahr 2021 wurde von Frauen aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik, erarbeitet und steht unter dem Motto «Auf festen Grund bauen». Die ökumenischen Gottesdienste finden wie folgt statt: Obergerlafingen: keine Feier Biberist: 19.00 Uhr, Marienkirche Lohn-Ammannsegg: 19.00 Uhr, Guthirtkirche Kriegstetten: 19.30 Uhr, Mauritius­ kirche Herzliche Einladung an alle Interessierten. Bitte beachten Sie die AnmeldeHinweise der jeweiligen Pfarrei. Danke.

Kollekten 28. Februar: Missionsgesellschaft Bethlehem Die SMB ist eine Gemeinschaft von Priestern und Brüdern, berufen zur Mitarbeit am missionarischen Dienst der Kirche In Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa. 7. März: «Tag der Kranken» Entlastungsdienst Schweiz / Region Aargau-Solothurn Der Entlastungsdienst Schweiz hilft mit festen Bezugspersonen Betroffenen, ihre Selbständigkeit zuhause zu wahren. Damit niemand aus finanziellen Gründen auf Betreuung verzichten muss, sind die Tarife sozialverträglich ausgestaltet. Am Tag der Kranken wollen wir daran denken, dass wir uns alle gegenseitig stützen und auf uns selbst achten können und sollen.

Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt-WestBuchegg­berg Wahlen 2021 – Ausschreibung Kirchgemeindepräsident/-in und Kirchgemeinderätinnen und -räte Da der neue Kirchgemeinderat im Ressortsystem arbeiten wird, werden auch Mitglieder für die Fachgruppen gesucht. Das Hauptinserat finden Sie auf der Pastoralraumseite (S. 15) in diesem «Kirchenblatt».

Voranzeige Sonntag, 14. März 09.30 Uhr, ökum. Fastengottesdienst 11.00 Uhr, ökum. Fastengottesdienst Wir feiern zwei Gottesdienste gemeinsam mit unseren reformierten und ev.-method. Mitchristen. Nach Möglichkeit wird eine Fastensuppe zum Mitnehmen bereitgestellt. Näheres entnehmen Sie bitte dem kommenden «Kirchenblatt» und den Aushängen im Dorf.

Alles Gute, Herr Pfarrer Nach einem fast 4-monatigen Aufenthalt im Bürgerspital Solothurn und in der Rehaklinik Rheinfelden ist Pfarrer Branko Palic wieder zurück im Pfarrhaus. Die Covid-Erkrankung hat ihn nicht nur körperlich schwer getroffen, sondern ihn auch psychisch Grenzen des Lebens erfahren lassen. Gott sei Dank ist es ihm möglich, nahezu selbstständig den Alltag wieder bewältigen zu können. Zusammen mit Frau Vreni Ingold, die auch in ihrem Alter einen frohen und wachen Geist verbreitet, wünschen wir Pfarrer Branko Palic weitere gute Schritte der Genesung. Zuversicht und Gottes Segen wünschen wir von Herzen den beiden Bewohnern des Pfarrhauses. Arno Stadelmann

Abschied und Dank Per Ende Februar 2021 demissioniert Concetta Gambino ihren Dienst als Vize-Sakristanin in unserer Pfarrei. Liebe Concetta, wir danken dir herzlich für deinen Einsatz während den vergangenen rund zwei Jahren und wünschen dir weiterhin viel Erfolg in deiner beruflichen Selbstständigkeit. Für die Zukunft wünschen wir dir und deiner Familie alles Gute und Gottes reichen Segen. Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt West-Bucheggberg


Pfarrei St. Mauritius | Kriegstetten Pfarramt | Dominik Meier-Ritz | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 032 675 60 10 | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | DI 9.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | MI/DO 9.00–11.00 Uhr Sekretariat | Barbara Walker und Rosemarie Juchli | 032 675 60 10 | pfarrei.kriegstetten@pastoralraum-wwb.ch Sakristan | Gaudenz Kläusler | 032 614 10 74 | Sakristei | 032 675 57 46 | Reservationen Pfarreizentrum | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Wir bitten Sie, sich jeweils bis Donnerstag, 11 Uhr für die Gottesdienste, die am Freitag, Samstag und Sonntag stattfinden, anzumelden: Tel.: 032 675 60 10 Mail: pfarrei.kriegstetten@ pastoralraum-wwb.ch

Zum Gedenken Am 2. Februar ist aus unserer Pfarrei Ruth Freudiger-Stampfli aus Heinrichswil im Alter von 90 Jahren verstorben.

Samstag, 27. Februar, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 28. Februar, 09.30 Uhr 2. Fastensonntag Eucharistiefeier Kollekte: Lourdes-Pilgerverein des Kantons Solothurn. Mittwoch, 3. März Kein Gottesdienst in Horriwil 18.00 Uhr, Rosenkranz in Kriegstetten Donnerstag, 4. März, 19.00 Uhr Gebet vor dem Allerheiligsten Freitag, 5. März, 19.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der katholischen Kirche (Frauengemeinschaft) Anmeldung gemäss Beitrag «Weltgebetstag 2021» Samstag, 6. März, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Dreissigster: Ruth FreudigerStampfli, HEI. Sonntag, 7. März, 09.30 Uhr 3. Fastensonntag Kommunionfeier Kollekte: Entlastungsdienst Schweiz, Aargau-Solothurn. Mittwoch, 10. März 08.30 Uhr, Kommunionfeier in Horriwil 18.00 Uhr, Rosenkranz in Kriegstetten Donnerstag, 11. März, 19.00 Uhr Gebet vor dem Allerheiligsten Freitag, 12. März, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Walter und Anna NiggliKaufmann, KR; Peter Karl Liner, OE; Josef und Bertha AffolterWyniger, HER; Werner und Julia Guldimann-Niggli, HO; Rudolf Jäggi-Affolter, RE. Gedächtnis: Lisbeth Bader-Frei, Riehen; Hans Kronenberg-Späti, RE.

Gott nehme unsere liebe Verstorbene in seinen ewigen Frieden auf. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Abgesagte Anlässe Frauengemeinschaft Besinnungstag mit Josef Schönauer «Das Leben – ein Pilgerweg» Samstag, 27. Februar Erstkommunion Feier der Taufgelübdeerneuerung Sonntag, 28. Februar Anprobe Erstkommunionkleider Montag, 8. März und Dienstag, 9. März Die Familien der Erstkommunionkinder werden über die Programmänderungen schriftlich informiert. Gemeinsames Mittagessen Dienstag, 2. März Rest. Kastanienbaum, Recherswil Eucharistiefeier mit Krankensalbung Freitag, 5. März Eine gemeinschaftliche Kranken­ salbungsfeier kann aufgrund der aktuellen Situation in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt-WestBucheggberg Wahlen 2021 – Ausschreibung Kirchgemeindepräsident/-in und Kirchgemeinderätinnen und -räte Da der neue Kirchgemeinderat im Ressortsystem arbeiten wird, werden auch Mitglieder für die Fachgruppen gesucht. Das Hauptinserat finden Sie auf der Pastoralraumseite (S. 15) in diesem «Kirchenblatt».

Weltgebetstag 2021

Freitag, 5. März, 19.30 Uhr Katholische Kirche Kriegstetten «Auf festen Grund bauen» Dies ist der Titel, den Frauen aus Vanuatu für die diesjährige Liturgie ausgewählt haben. Das gemeinsame Gebet und unser herzhaftes Teilen verbinden uns mit den Frauen aus Vanuatu. Wegen der Corona-Schutzmassnahmen bitten wir Sie, sich bis am Donnerstag, 4. März anzumelden: Charlotte Flück, 032 675 44 02, oder charlotte.flueck@outlook.com

Krankensegen Der Herr segne und behüte dich. Er lasse sein Angesicht über dir leuchten und schenke dir seinen Frieden. Er erfülle dich mit seiner Liebe. Er sei in dir als die Quelle, die nie versiegt. Er sei unter dir als die Hand, die dich hält. Er sei über dir als ein schützendes Dach, das alles Bedrohliche von dir abhält. Er sei in deiner Schwäche und in deiner Kraft, in deiner Ohnmacht und in deiner Hoffnung. Er sei mit dir, wohin dein Weg auch geht. Er durchdringe dein Herz mit seiner zärtlichen Liebe. Amen. Von Anselm Grün aus «Gesegnetes Leben – Segensworte für den Tag, das Jahr und den Weg des Lebens» (Verlag am Eschbach)

Versöhnung Versöhnungsweg und das Sakrament der Versöhnung der 4. Klasse Freitag und Samstag, 5. und 6. März Die Kinder der 4. Klasse begehen mit ihren Begleitpersonen den Versöhnungsweg, den Jesus bereits zu seiner Lebzeit eingesetzt hat. Dabei geht es um das «Beten, Besinnen, Bereuen, Bekennen, Bessern und Bedanken». Der Dankesgottesdienst zum Sakrament der Versöhnung findet nicht wie gewohnt statt. Der Gottesdienstbesuch am 6. März ist wegen Covid-19 von der Teilnehmerzahl her nur reduziert möglich. Die Organisation ist erfolgt, die Informationen sind bekannt gegeben worden. Besten Dank für das Verständnis! Piera Müller, Katechetin

Einzelseelsorge zu Hause Falls Sie gesundheitliche Beschwerden haben, die Ihnen den Gottesdienstbesuch verunmöglichen, Sie aber dennoch die Sakramente empfangen möchten, oder wenn Sie einfach mal ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, dürfen Sie sich gerne an uns wenden. Sie erreichen uns zu den Öffnungszeiten über das Pfarreisekretariat, 032 675 60 10, oder in dringenden Fällen: Diakon Dominik Meier-Ritz, 079 630 23 60; für Krankensalbung und Beichte: Kaplan Arno Stadelmann, 079 307 64 89.

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg | www.pastoralraum-mlb.ch Leitung | Luisa Heislbetz | Büro Pfarramt Bellach | 032 618 03 66 | luisa.heislbetz@pastoralraum-mlb.ch Leitender Priester | Roger Brunner | Büro Selzach und Oberdorf | 079 836 22 94 | roger.brunner@pastoralraum-mlb.ch Kaplan | Hans Zünd | Büro Pfarramt Oberdorf | 079 519 22 36 | hans.zuend@pastoralraum-mlb.ch Pfarreiseelsorger | Gilbert Schuppli | Büro Langendorf | 032 621 17 16 | gilbert.schuppli@pastoralraum-mlb.ch Katechetin RPI | Renate Wyss | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | renate.wyss@pastoralraum-mlb.ch | Katechet RPI | Davide Bordenca | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | davide.bordenca@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler | Büro Bellach | 032 618 10 49 | sabine.gammenthaler@pastoralraum-mlb.ch

Da hilft nur noch das Beten – Gebet im Pastoralraum Mittlerer Leberberg «Den Menschen von heute dienen». Dies könnte auf die Fahne unseres Pastoralraums geschrieben stehen. Wir haben zwar keine Fahne, doch dieser Satz möge uns leiten. Er ist das Vermächtnis von Jesus Christus wenn er beim Abschiedsmahl den Jüngern die Füsse wäscht und sagt: «Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füsse gewaschen habe, so sollt auch ihr auch einander die Füsse waschen» … damit alle gut gehen können auf ihrem Lebensweg. «Diener eurer Freude sein», schreibt Paulus. Und dies nicht als Geschäft, sondern im Auftrag Gottes. Doch wenn die Leute gar nicht wollen? Oder wenn sie ihr Wasser andernorts suchen? Und die Zweifel kommen? Was dann? Dann beten wir. Und im Beten vertrauen wir uns Gott an, schütten ihm unser Herz aus und bitten um seine Hilfe. Im Pastoralraumteam haben wir versucht, unsere Haltung und Bereitschaft, unser Suchen und Bitten in einem Wechselgebet in Worte zu fassen: I Gott, die Umbrüche unserer Zeit fordern uns heraus. / Wir sind weniger geworden. / Als Christinnen und Christen wollen wir unsere Sendung als Kirche wahrnehmen / und die Welt mitgestalten. II Seit Menschengedenken bist du den Weg mit den Menschen gegangen, / gerade in schwierigen Zeiten. / In Dankbarkeit erinnern wir uns an das Gute und schöpfen daraus Kraft. I Gott, in Jesus Christus bist du in die Welt gekommen, / damit die Welt gottvoll werde und dein Reich komme. / Wenn wir nur aufrechterhalten, was immer war, / finden Menschen heute den Zugang zu dir und zur Kirche nicht mehr./ Jesus aber sendet uns, wie damals seine Jünger und Jüngerinnen, / heute seinen Weg zu gehen / und an deinem Reich für die Zukunft zu bauen. II Wir möchten, dass du auch durch uns in die Welt kommst / und durch uns das Gute wirkst. Schenke uns die Freiheit, / auf unsere Weise zu suchen, was dem Leben dient / und zu tun, was dir und uns Freude macht. Erwecke in unserem Pastoralraum Gemeinschaften des Glaubens, / in denen du gegenwärtig bist und dein Reich sichtbar wird. I Gott, aus eigener Kraft vermögen wir nichts. / Doch du bist mit uns. / Im Heiligen Geist gibst du uns Kraft und leitest uns. II Unter der Führung des Heiligen Geistes dürfen wir lernende Kirche sein / im Gespräch mit den Menschen, / mit anderen Kirchen, Religionen, Kulturschaffenden / und Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft. Wir dürfen die eigenen Grenzen annehmen / und die Vollendung durch dich erhoffen. I Gott, die Zeit drängt uns, zu planen und zu handeln. / Doch wir möchten werden lassen. II In unseren Pfarreien wollen wir uns Zeit nehmen, / am Leben und Denken der Menschen teilzunehmen, / die seelsorgerlichen und spirituellen Bedürfnisse zu erkennen und bei geeigneten Gelegenheiten Schritte zu wagen. / Dazu bitten wir dich um deinen Segen. Amen Dieses Gebet möchten wir zum Gebet der Gläubigen im Pastoralraum werden lassen, damit wir im selben Geist und gemeinsam versuchen, füreinander da zu sein und miteinander Licht in die Welt zu bringen. Wir legen das Gebet in den Kirchen auf und werden es in Gottesdiensten gemeinsam vor Gott tragen. Hans Zünd

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Gottesdienste SAMSTAG, 27. FEBRUAR 17.45 Uhr, Lommiswil, Wortgottes­ dienst mit Kommunionfeier 19.00 Uhr, Selzach, Schänzli, Segens­ feier für Paare 19.00 Uhr, Bellach, Eucharistiefeier SONNTAG, 28. FEBRUAR 09.30 Uhr, Selzach, Eucharistiefeier mit Impuls zum Fastentuch 10.00 Uhr, Langendorf, ref. Kirche, ökum. Familiengottesdienst 10.45 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier Jahrzeit: Jeannette Michel-Eng. 17.00 Uhr, Altreu, Rosenkranz 17.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz MONTAG, 1. MÄRZ 09.15 Uhr, Langendorf, Rosenkranz 09.45 Uhr, Langendorf, musikal. Gebet 18.15 Uhr, Selzach, Rosenkranz 19.00 Uhr, Lommiswil, Anbetung DIENSTAG, 2. MÄRZ 08.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz 09.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier MITTWOCH, 3. MÄRZ 18.30 Uhr, Bellach, Eucharistiefeier DONNERSTAG, 4. MÄRZ 09.00 Uhr, Selzach, ökum. Frauen­ gottesdienst im Pfarreizentrum 18.00 Uhr, Lommiswil, Rosenkranz (keine Beichte) 18.30 Uhr, Lommiswil, Gottesdienst mit Versöhnungsfeier der Erstkommuni­ kanten von Oberdorf und Lommiswil FREITAG, 5. MÄRZ 09.00 Uhr, Langendorf, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz, Beichte (HZ) 19.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Langendorf, ref. Kirche, ökum. Weltgebetstags-Gottesdienst SAMSTAG, 6. MÄRZ 17.45 Uhr, Langendorf, Wortgottes­ dienst mit Kommunionfeier Jahrzeit: Emil Affolter-Ruef und Cäcile Kohler-Studer. SONNTAG, 7. MÄRZ 09.30 Uhr, Bellach, Eucharistiefeier Jahrzeit: Martha und Hans Reinhart-Bitterli, Robert Reinhart. 09.30 Uhr, Lommiswil, Eucharistiefeier Jahrzeit: Bertha und Hermann Eng-Portmann, Mathilde Christen, Nelly und Alfred HildbrandChristen.

10.45 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier 17.00 Uhr, Altreu, Rosenkranz 17.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz MONTAG, 8. MÄRZ 09.15 Uhr, Langendorf, Rosenkranz 09.45 Uhr, Langendorf, musikal. Gebet 18.15 Uhr, Selzach, Rosenkranz 19.00 Uhr, Lommiswil, Anbetung DIENSTAG, 9. MÄRZ 08.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz 09.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier MITTWOCH, 10. MÄRZ 18.30 Uhr, Bellach, Eucharistiefeier DONNERSTAG, 11. MÄRZ 09.00 Uhr, Selzach, ökum. Frauen­ gottesdienst im Schänzli 18.00 Uhr, Lommiswil, Rosenkranz, Beichte (HZ) 18.30 Uhr, Lommiswil, Eucharistiefeier FREITAG, 12. MÄRZ 09.00 Uhr, Langendorf, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz, Beichte (RB) 19.00 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier SONNTAG, 14. MÄRZ 09.30 Uhr, Langendorf, Eucharistiefeier Jahrzeit: Johann und Erna EngBader; Guido und Margrit ChristSchweingruber. 09.30 Uhr, Selzach, Pfarreizentrum, Eucharistiefeier im Rahmen der ökum. Erwachsenenbildung Jahrzeit: Charles Beer-Weber. Walter und Maria Anna RudolfZuber. Albert und Bertha Christ-Saladin und Bruno Christ. Alois Staufer-Bechter. 09.30 Uhr, Bellach, kath. Kirche, ökum. Gottesdienst 10.45 Uhr, Oberdorf, Eucharistiefeier 17.00 Uhr, Altreu, Rosenkranz 17.30 Uhr, Oberdorf, Rosenkranz 18.00 Uhr, Langendorf, Besinnung in der Fastenzeit – «Zerbrechlichkeit» Mit Renate Wyss und Florian Kirchhofer.


Pfarrei Bellach Pfarramt Dreifaltigkeit | Friedhofstrasse 5 | 032 618 10 49 | kath.pfarramt@pfarrei-bellach.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler Öffnungszeiten | MI 8.00–11.30 Uhr | FR 14.00 –17.30 Uhr Seelsorge Alterszentrum Leuenmatt | Béatrice Fessler-Roth | 032 351 40 22 Sakristanin | Tanja Pürro | 076 582 16 26

Fastenopferversand

Mitteilungen Kollekten In den nächsten Gottesdiensten wer-­ den folgende Kollekten aufgenommen: 7. März: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. 14. März: Fastenopfer und Brot für alle. 21. März: Fastenopfer. Ökumenischer Gottesdienst Sonntag, 14. März, 09.30 Uhr

In fröhlicher Runde und voller Elan haben unsere Firmanden das diesjährige Fastenopfermaterial verpackt. Für den gesamten Pastoralraum waren ca. 2500 Briefe zu versenden, die die dreissig Jugendlichen, wegen den Coronavorschriften separiert nach Klassen, in Langendorf und Selzach bereitstellten. Heitere Gemeinschaft und lockere Gespräche sorgten für gute Stimmung. Selbstverständlich haben wir die engagierten Firmanden für die geleistete Arbeit auch zum Abschluss mit einer «Take away»-Pizza oder einem Stück Kuchen entsprechend gestärkt. So haben sie bei guter Laune, im Wissen, eine gute Tat für die benachteiligten Menschen dieser Welt geleistet zu haben, den Pfarrsaal in Langendorf und den Unterrichtsraum in Selzach verlassen. Wir danken ihnen im Namen des gesamten Pastoralraums herzlich für ihren exemplarischen, christlichen Einsatz. Gilbert Schuppli und Cornelia Binzegger

Willkommen zum ökumenischen Gottesdienst Über den Tellerrand hinauszuschauen und an andere zu denken, fällt in einer Zeit der Krise nicht leicht. Wir wagen es, im Rahmen der Kampagne von Fastenopfer und Brot für alle. Denn je mehr wir heute für Menschenwürde, Gerechtigkeit,

auch Klimagerechtigkeit einstehen, umso besser werden Krisen in Zukunft bewältigt werden können. Den Gottesdienst gestalten dieses Jahr Beate Schiller, ref. Pfarrerin, Cornelia Binzegger, Katechetin Oberstufe, Luisa Heislbetz, Gemeindeleiterin und Rolf Bischof, Kantor. Leider können heuer keine Jugendlichen mitwirken, und genauso bedauern wir es, dass es im Anschluss an den Gottesdienst keine Fastensuppe gibt. Unsere Spende an Fastenopfer und Brot für alle soll trotzdem nicht zu kurz kommen. Parcours zur Fastenzeit für Familien Vom 1. bis zum 14. März wird in unserer Kirche ein Parcours zur Fastenzeit für Familien angeboten. Auch andere Interessierte dürfen den Parcours gerne begehen. Bitte beachten Sie den Artikel auf der Pastoralraumseite.

«Singen ist doppelt gebetet»

Ein Parcours für Familien vom 1. bis 14. März Kirche Bellach In der Fastenzeit verzichten wir bewusst auf etwas, um das Gewonnene für etwas Gutes einzusetzen. Durch Corona müssen wir schon auf vieles verzichten und so möchten wir alle Kinder in unserem Pastoralraum einladen, sich kreativ und fantasievoll mit dem Thema der Fastenopferkampagne auseinanderzusetzen. In verschiedenen Stationen in und vor der Kirche können die Familien Geschichten hören, diese kreativ in einem Wandbild oder anders für alle Kirchenbesucher sichtbar machen und nach­denken. Oder sie verbringen einfach eine schöne, entspannte Zeit mit der Familie.

Ein viel gehörtes Zitat, wenn es darum geht, das Singen in der Kirche zu rechtfertigen und zu bekräftigen. Im Moment würden wir also «einfach» beten!? Zum Glück kommt es bei der inneren Haltung nicht auf Quantität an, viel mehr auf Qualität! Dennoch fühlen wir uns als Kirchenchor, als singende Gemeinschaft, in unserem Tun und Wirken machtlos der Pandemie ausgeliefert. Ganz untätig sind wir allerdings nicht. Wir machen Stimmbildungsübungen und lernen neue Lieder im Homeoffice. Auch versehen wir den Dienst des Kantors und haben unsere alljährliche GV auf schriftlichem Weg abgehalten. Wir hoffen, baldmöglichst wenigstens mit der Gemeinde zusammen singen zu dürfen. In diesem Sinne singen und beten wir, wenn auch zu Hause, dies wieder in aller Öffentlichkeit tun zu können.

Für das Katechetenteam, Renate Wyss

Rolf Bischof, Chorleiter

Weg durch die Fastenzeit

Seniorenferien Mittlerer Leberberg

Aufgrund der Covid19-Pandemie haben wir uns entschlossen, die Seniorenferien für den Pastoralraum Mittlerer Leberberg auf den August zu verschieben. Neu werden die Ferien vom Sonntag, 22. August, bis Freitag, 27. August 2021 (5 Nächte) stattfinden. Die Reise führt nach Feldkirch im Tirol/Österreich. Reserviert euch jetzt schon das Datum! Weitere Infos/Ausschreibung zur Anmeldung folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Fastenzeit – Zeit der Besinnung Mit dem Aschermittwoch hat die vierzigtägige Fastenzeit begonnen. Brauchen wir sie dieses Jahr wirklich? Wir verzichten doch schon auf so vieles: auf Kontakte, auf Abwechslung, auf Freizeitvergnügen. Ich denke in diesen Tagen manchmal an eine Familie in Bolivien, eine Mutter mit drei Kindern, bei der ich einmal einige Wochen wohnen und mitleben konnte. Sie waren am Stadtrand von Cochabamba zu Hause. Alle Tage waren gleichförmig: Die Kinder konnten, welch Glück, am Morgen in die Schule gehen, die Mutter arbeitete teilzeitlich als Kindergärtnerin. Zusammen besorgten sie den Haushalt, die Hühner, den Garten. Ins Stadtzentrum mit den repräsentativen Bauwerken, der Kathedrale aus der Kolonialzeit, das ich als neugierige Touristin natürlich sofort aufsuchte, fuhr die Mutter nie, der Bus wäre zu teuer gewesen, und kaufen konnte sie in den teuren Läden auch nichts. Der wöchentliche Markt, auf dem Lebensmittel und Haushaltsgegenstände auf Tüchern auf dem Boden ausgebreitet angeboten wurden, reichte vollständig. Die einzige grosse Abwechslung im Jahr war an Mariä Himmelfahrt, am 15. August. Dann brachen alle Leute des Viertels, die meisten zu Fuss, auf zu einer zweitägigen Wallfahrt in ein etwa 20 km entferntes Marienheiligtum. Dort gab es einen feierlichen Gottesdienst mit dem Bischof, einen Umzug ähnlich wie bei uns an der Fasnacht und einen grossen Jahrmarkt. Darauf sparte man und freute man sich das ganze Jahr. Wie viel mehr an Abwechslung an Genuss, an Konsum ist doch für uns selbst­ verständlich. Besinnung beginnt damit, dass wir uns unserer Privilegien bewusst sind, dafür dankbar sind, und nicht vergessen, mit anderen zu teilen. Luisa Heislbetz 5 | 2021

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg | www.pastoralraum-mlb.ch Pfarrei Maria Himmelfahrt | Oberdorf

Pfarrei Langendorf

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Kirchgasse 7 | 032 622 29 60 | oberdorf@so.kath.ch Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 14.00–17.30 Uhr | FR 8.30–11.30 Uhr Sakristan | Josef Lang | 032 530 34 47 | 079 422 21 32

Pfarrei Langendorf | Stöcklimattstrasse 22 | 032 623 32 94 | langendorf@so.kath.ch Sekretariat | Monika Zutter-Friedli | Öffnungszeiten | DI 8.30–11.30 Uhr | DO 8.30–11.30 Uhr Reservation Pfarrsaal | Hanny Fürholz | 032 623 24 40 Sakristan | Hong Su Phan | 032 510 31 47

Mitteilungen

Mitteilungen

Anmeldung Wochenendgottesdienste https://pastoralraum-mlb.ch, telefonisch 032 622 29 60 oder Mail oberdorf@so.kath.ch (Mail bis Freitag 11.15 Uhr). Kollekten 28.2.: Bauorden. 7.3.: KOVIVE 14.3.: Arbeit der diözesanen Räte/ Kommissionen im Bistum Basel. Religion 2. Säule, 13.45 Uhr Do 4.3., 1. und 2. Kl., Kaplanei Versöhnungsgottesdienst der Erstkommunionkinder Donnerstag, 4. März, 18.30 Uhr Kirche Lommiswil Die Erstkommunionkinder von Lommiswil und Oberdorf feiern einen gemeinsamen Gottesdienst zur Versöhnung. Erlös aus Kollekten 24.1. Jugendkollekte, Fr. 162.00; 31.1. Regionale Caritasstelle, Fr. 251.85; 7.2. Kollegium St-Charles, Pruntrut, Fr. 97.75; 14.2. Unterstützung der Seelsorge durch Bistum Basel, Fr. 142.50. Sorge dich nicht! Die Corona-Krise kann uns verunsichern. Auch mich kann eine Angst beschleichen in Anbetracht der epochalen Umwälzungen und der ungelösten Fragen der Zukunft. In diese Situation hinein höre ich das Wort von Jesus Christus: Sorgt euch nicht! Sorgt euch nicht um euer

Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Lernt von den Orchideen, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch selbst Salomo in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine von ihnen. Auf meiner Fensterbank wachsen und blühen Orchideen, 6–9 Monate im Jahr. Im Topf ist nur Rinde. Im tropischen Urwald lebt sie auf hohen Bäumen, damit sie ans Licht kommt. Doch sie ist kein Schmarotzer. Sie lebt buchstäblich von Licht, Luft und Wasser. Mithilfe des Sonnenlichts gewinnt sie aus dem CO2 der Luft den Kohlenstoff zum Aufbau von Blättern und Blüten. Zwischendurch kommt Regen und scheint die Sonne. Nun sind wir Menschen keine Orchideen. Doch wenn ich sehe, wie sie wächst in ihrer Schönheit und Pracht, geschieht etwas in mir. Ich staune und bin dankbar. Die Orchidee trägt die Botschaft in sich: Schau mich an und lerne von mir. Sorge dich nicht ängstlich um dein Leben. Da ist einer, der für dich sorgt, der auch dich schön gestaltet hat. Schau auf deine Begabungen und bringe sie zur Entfaltung. Dann kann es sein, dass Probleme sich wie von selbst lösen, nämlich dann, wenn ich selber ein Teil des Problems bin. Dann kann es geschehen, dass sich etwas in mir verwandelt, ich weiss nicht wie. Ich komme zu mir selbst, werde ruhig. Materielle Probleme sind noch nicht gelöst. Doch aus dem Gottvertrauen wird ein Selbstvertrauen. Ich erkenne, was wichtig ist und gehe zuversichtlich und ohne Angst den nächsten Schritt, im Hier und Jetzt. Und ich lasse mich nicht lähmen von der Angst um die Zukunft. Hans Zünd

Wechsel im Pfarreisekretariat

Beim Übergang ins neue Jahrtausend, also vor 21 Jahren, übernahm Monika Zutter die Aufgabe als Pfarreisekretärin in Langendorf und später in Oberdorf. Man gäbe es ihr nicht mit ihrer Lebendigkeit, doch sie geht tatsächlich auf Ende

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März 2021 in Pension. Wir werden in einem nächsten «Kirchenblatt» auf ihre Zeit als Sekretärin zurückkommen. Doch jetzt möchten wir ihre Nachfolgerin als Sekretärin von Oberdorf und Langendorf ankündigen: Anja Bader wird ab 1. März zunächst mit 30 % zur Einarbeitung und ab 1. April mit 50 % als Pfarreisekretärin beginnen. Anja Bader wohnt in Oberdorf, ist Mutter eines Sohnes und ist wohl bereits manchen in Oberdorf durch ihr Engagement in den KiKi-Gottesdiensten mit Kindern und durch andere Begegnungen bekannt. Sie wird sich in einem der nächsten «Kirchenblätter» näher vorstellen.

Anmeldung Wochenendgottesdienste www.pastoralraum-mlb.ch, 032 623 32 94, langendorf@so.kath.ch (Tel./Mail bis Do 11.15 Uhr). Anmeldung Gottesdienste in reformierter Kirche: www.reformiert-solothurn.ch Ministrantendienst Samstag, 6. März Valerie und Amélie Zukanovic. Sonntag, 14. März Federica und Giulia Ponte. Kollekten 28.2.: ½ ref. Kollekte / Kollegium St-Charles, Pruntrut. 6.3.: Studentenpatronat (SO). 14.3.: Bistum Basel, Arbeit in diöz. Räten und Kommissionen. Willkommen im Pfarreisekretariat Wir begrüssen Frau Anja Bader aus Oberdorf herzlich als neue Pfarreisekretärin in Langendorf und Oberdorf. Sie wird bis Ende März von Monika Zutter begleitet. Siehe Seite Oberdorf. Ökumenischer Familiengottesdienst Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Der ökum. Familiengottesdienst wird gestaltet von Sabine Palm sowie den Katechetinnen Regula von Burg und Isabel Schreiber.

Ökum. Gottesdienst zum Weltgebetstag Freitag, 5. März, 19.00 Uhr, ref. Kirche In diesem Jahr wurde die Feier von Frauen aus Vanuatu erarbeitet. Vanuatu ist eine Inselgruppe im Südpazifik und besteht aus insgesamt 83 Inseln.

Besinnung in der Fastenzeit Sonntag, 14. März, 18.00 Uhr kath. Kirche «Zerbrechlichkeit» Innehalten – nachdenken – genies­sen. Dazu laden Florian Kirchhofer und Renate Wyss ein. Zum Gedenken Verstorben ist am 3. Februar Frau Frieda Eichmüller, geb. 25.10.1927. Möge Gott ihr das ewige Leben schenken. Feier zur Goldenen Hochzeit Wegen der Covid-Pandemie entfällt die Feier der «Goldenen Paare» 2020/21. Auf Wunsch wird der Bischof den Jubelpaaren ein persönliches Schreiben mit Geschenk zustellen. «Goldene Paare» der Jahre 2020/2021, die dies wünschen, melden sich bitte bis 19. März im Pfarramt. Erlös aus Kollekten 15.11. Missio, Fr. 102.85; 28.11. Brücke – Le pont, Fr. 83.75; 21.11. Elisabethenwerk, Fr. 80.20; 5.12. Universität Fribourg, Fr.103.20; 12.12. Kirchenbauhilfe, Bistum Basel, Fr. 51.10; 19.12. Aufgaben des Bistums, Fr. 70.50; 24./25.12. Kinderspital Bethlehem, Fr. 362.85; 31.12./3.1. Inländische Mission, Fr., 133.65; 16.1. Solidaritätsfonds für Mutter und Kind, Fr. 54.35; 30.1. Regionale Caritasstelle, Fr. 102.35.

50 Jahre Ökum. Kirchenzentrum Voranzeigen: Der andere Gottesdienst – «Öko-logisch» Samstag, 20. März, 17.30 und 19.00 Uhr, kath. Kirche «Klimawandel – Nachhaltigkeit – Ressourcen nutzen – Recycling» Mit S. Palm, G. Schuppli, Konfirmanden und Firmanden. Musik: F. Kirchhofer. Take-away statt Mittagstisch Freitag, 26. März Wie am 26. Januar wird ein feines Zmittag angeboten. Infos folgen später.


Pfarrei St. German I Lommiswil

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Selzach

Pfarrei St. German | Kirchweg 1B | 032 641 25 09 | lommiswil@so.kath.ch Sekretariat | Katrin Flury-Meyer Öffnungszeiten | DI 8.00–11.00 Uhr | DO 13.30–17.30 Uhr Sakristane | Edi Flury | 032 641 22 66 | Gertrud Eberhard | 032 618 10 41

Pfarramt Maria Himmelfahrt | Dorfstrasse 35 | 032 641 10 50 | pfarramt.selzach@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Jacqueline Zuber | Öffnungszeiten | DI Vormittag | FR Vormittag Sakristane | Daniel Kilchenmann | 079 959 29 18 | Jarina Thiviathasan | Kapelle Altreu | 078 673 86 35

Mitteilungen

Mitteilungen

Unsere Gottesdienste in Lommiswil Diese finden Sie neu ab der Seite 20 für den ganzen Pastoralraum Mittlerer Leberberg. Anmeldung Wochenendgottesdienste Online unter https://pastoralraum-mlb.ch, per E-Mail lommiswil@so.kath.ch oder telefonisch 032 641 25 09 während den Öffnungszeiten des Sekretariats. Ministrantendienst 27. Februar: Malena und Pia. 7. März: Svenja und Leandro. Kollekten In den nächsten Gottesdiensten werden folgende Kollekten aufgenommen: 27. Februar: Unterstützung der Seelsorge durch Diözesankurie. 7. März: Bachtelen, Grenchen. Feier zur goldenen Hochzeit Aufgrund der Covid-Pandemie entfällt die Feier der «goldenen Paare» von 2020 und 2021. Auf Wunsch wird der Bischof diesen Jubelpaaren ein persönliches Anerkennungsschreiben mit einem Geschenk zustellen. «Goldene Paare» der Jahre 2020 und 2021, die dies wünschen, sind gebeten, sich bis 19. März im Pfarramt zu melden. Tel. 032 641 25 09, lommiswil@so.kath.ch

«10 gute Gründe, in der Kirche zu sein» Ökumenische Erwachsenenbildung in Selzach und Lommiswil Samstag, 27. Februar, 19.00 Uhr Schänzli Selzach Ökum. Segensfeier für Paare Thema: «Auftanken statt Abstottern» Mit Pfr. Otfried Pappe. Eingeladen sind mancherlei liebende Paare, die es bleiben oder werden wollen. Wir wollen der Frage nachgehen, warum Blumen und Schokolade einer Beziehung guttun, und um Gottes Segen bitten für den weiteren Lebensweg. Anmeldung online unter www.reformiert-solothurn.ch/ veranstaltung/33612 Sonntag, 14. März, 09.30 Uhr Pfarreizentrum Selzach Eucharistiefeier Thema: «Vergebung statt Verdrängung» Predigt und Liturgie: Pfr. Roger Brunner. Anmeldung online unter www.pastoralraum-mlb.ch oder direkt im Sekretariat. Herzliche Einladung an alle reformierten und katholischen Mitchristen.

Unsere Gottesdienste in Selzach Diese finden Sie neu ab der Seite 20 für den ganzen Pastoralraum Mittlerer Leberberg. Anmeldung Wochenendgottesdienste Online oder telefonisch während den Öffnungszeiten des Sekretariats Dienstag­morgen und bis Freitagmorgen https://pastoralraum-mlb.ch, telefonisch 032 641 10 50, oder per E-Mail pfarramt.selzach@ pastoralraum-mlb.ch Kollekten In den nächsten Gottesdiensten werden folgende Kollekten eingezogen: 28. Februar: Studentenpatronat. 14. März: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Ökumenischer Frauengottesdienst in der Fastenzeit jeweils um 09.00 Uhr 4. März im Pfarreizentrum 11. März im Schänzli 18. März im Pfarreizentrum 25. März im Schänzli Wir freuen uns auf viele Besucherinnen. Pfarrer Otfried Pappe, Pfarrer Roger Brunner und Luisa Heislbetz

Innensanierung Ist in diesem schönen Ausdruck – Innensanierung unserer Kirche – nicht auch etwas ausgesagt, was im Innenleben der Gemeinde, der Pfarrei vor sich geht? Ja, vor sich gehen muss, in jedem und jeder einzelnen von uns? Geht denn unsere Pfarrgemeinde auch durch eine Art Innensanierung? In jedem Fall darf das wieder ein Anstoss dazu sein. Die zukünftige Schönheit des Gotteshauses darf uns alle daran erinnern, dass wir selbst lebendige Tempel Gottes sind. Gott will in unserem Inneren wohnen. Ist es bei mir wohnlich, schön, hell? Oder dunkel, unordentlich, verstaubt? Die Fastenzeit ist so eine geschenkte Zeit, Gott um die eigene Innensanierung zu bitten.

Erstkommunion 2021

Das Sakrament der Versöhnung Zum Vormerken: Samstag, 20. März, 17.45 Uhr Eucharistiefeier/Abschlussfeier des Versöhnungsweges der 4. Klasse Lommiswil/Oberdorf Versöhnen bedeutet nicht nur Frieden schliessen, sondern schliesst auch das Wort «Sohn» ein. Somit zeigt sich eine Beziehung, die Bindung wird sichtbar. Wir Menschen sind Beziehungswesen. Wir brauchen ein Du, Menschen, die mit uns im Leben unterwegs sind. Die Regeln und Normen fürs Zusammenleben gestalten wir gemeinsam. Gott gibt uns Anhaltspunkte in den zehn Geboten, dem Liebesgebot von Jesus und so manchen anderen Beispielen in der Bibel. Aber was richtig und falsch ist, lernen wir und unsere Kinder oft im Umgang miteinander. Was ist «normal»? Das machen «alle» so. Wo ziehe ich für mich eine Grenze? Womit kann ich leben und was widerspricht meinem Gewissen? Der Versöhnungsweg und die Vorbereitung auf die Versöhnung sollen den Kindern und ihren Familien eine Anregung sein, sich bewusst zu werden, wer ist mein «Du» im Leben und wie gestalten wir unser Miteinander. Das «Du» ist nicht nur mein Mitmensch, sondern auch meine Umwelt, mein Selbst und Gott. Im Versöhnungsgespräch mit dem Priester reden wir über unsere Stärken und suchen nach Lösungen, mit unseren Schwächen umzugehen. Wir bitten um Versöhnung und können darauf vertrauen, dass Gott uns alles vergibt, nur müssen wir dazu bereit sein.

«10 gute Gründe, in der Kirche zu sein» Sonntag, 14. März, 09.30 Uhr Eucharistiefeier im Pfarreizentrum Thema: «Vergebung statt Verdrängung» im Rahmen der ökumenische Erwachsenenbildung Selzach-Lommiswil. Predigt und Liturgie: Pfr. Roger Brunner. Anmeldung online unter www.pastoralraum-mlb.ch oder direkt im Sekretariat. Herzliche Einladung an alle reformierten und katholischen Mitchristen.

Moser Valerie und Steiner Livia.

Samstag, 10. April, 16.00 Uhr Folgende Erstkommunikanten vom Jahr 2020 werden an diesem Samstag die Kommunion empfangen: Schwägli Noah, Kohler Pedro, Halter Yannick,

Sonntag, 10./11. April, 17.30 Uhr, 09.15 Uhr und 10.45 Uhr Unsere 17 Erstkommunikanten 2021: Alesi Nevio, Baldi Enola, Bläuer Milena, Castrovinci Federico, Coco Cristian, D’Amato Mattia, Foschini Anna, Geller Felix, Halter Vivienne, Lo Manto Stella, Lippuner Rahel, Maurer Lionel, Meister Noe, Ratheiser Yanis, Scacciante Matteo, Stüdeli Ronja und Zuber Andrin. 5 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pastoralraumpfarrer ad interim | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Pfarrer | Pascal Eng | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pascal.eng@pfarrei-zuchwil.ch Seelsorge-Team | Annelise Camenzind-Wermelinger | Paul Rutz | Rosa Tirler | Petra Raber Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Sandra Schläfli | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pawaost@pfarrei-zuchwil.ch Kirchgemeinde-Präsidien-Kommission | Vorsitz Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Take a break Stellen Sie sich vor … Sie müssten nicht mehr einkaufen gehen und kochen sowie auch essen fällt weg. Nun, wie sieht Ihr Tag jetzt aus? Genau, einiges an Zeit bleibt plötzlich übrig. Der Alltag entleert sich und uns wird bewusst, wie oft wir uns mittels Snacks vom Alltag ablenken, wie selbstverständlich wir das Zusammentreffen mit Freunden mit Essen und Trinken verbinden. Die Gesellschaft, in der wir leben, fordert von uns die heilsame Frage: Brauche ich das alles wirklich? Macht mich das glücklich? Wir Menschen sind schon seit jeher immer auf der Suche nach Sinn und Halt in unserem Leben. Verzichten wir auf Essen und anderen Konsum, werden wir aufmerksam dafür, dass es etwas Tieferes gibt. Etwas, das uns trägt von innen her. Es braucht das Gefühl von Leere, damit wir die echte Fülle, wahren Sinn wahrnehmen können. Das was uns wesentlich nährt und mehr sättigt als es Nahrung jemals könnte. Fasten schenkt die Möglichkeit, einen guten Umgang mit sich selbst und seinen individuellen Bedürfnissen zu lernen: «Indem ich lerne, mit weniger auszukommen, entdecke ich, dass ich darin eine grosse Freiheit habe.» Das «weniger» macht uns sensibler für die anderen menschlichen Realitäten in unserem Leben und schenkt uns Mut, damit wir uns bewusst dem Konsum entgegenstellen können. Wir lernen zu entscheiden, wo mir mitgehen, und wo wir sagen können: Das brauche ich nicht. Die gewonnene Zeit kann also genützt werden, sich der Stille anzuvertrauen oder Inspirationen durch ein Buch zu erhalten. Deshalb ist Fasten eine besondere Art, unseren Körper, Geist und auch Seele zu befreien und in Einklang zu bringen. Warum also nicht dem Körper und der Seele eine Chance geben, neu aufzu­ starten mit einer Fastenwoche? Vom 7. bis am 14. März 2021 begleiten Samuel Stucki (ref. Pfr. Derendingen) und ich (kath. Religionspädagogin Derendingen/Luterbach) Interessierte durch die Fastenwoche. Interessierte können sich direkt melden bei: • Samuel Stucki ref. Pfarrer, Derendingen • Carmen Ammann kath. Religionspädagogin, Derendingen/Luterbach Wir helfen Körper, Seele und Geist wieder in Einklang zu bringen und ganz nebenbei wird durch die Darmreinigung auch noch das Immunsystem gestärkt. Der Körper wird während der Fastenwoche entgiftet und man verliert den Drang, Zucker, Milch oder Weizen zu konsumieren. Somit fällt eine nachhaltige und langfristige Ernährungsumstellung im Anschluss an die Fastenwoche viel leichter. Carmen Ammann, Religionspädagogin

Pfarreien Luterbach-Derendingen Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger

Gottesdienste LUTERBACH Alle Gottesdienste dürfen von bis zu 50 Personen besucht werden. Die Kontaktdaten müssen aufgenommen werden. Wir bitten Sie, sich jeweils bis am Donnerstag, 16.30 Uhr vor dem Wochenend-Gottesdienst anzumelden: Kath. Pfarramt, 032 682 21 45 kath-kirche.luterbach@bluewin.ch Samstag, 27. Februar 11.00 Uhr, Wägfiir Die Kinder der 1.–3. Klasse sind herzlich eingeladen. 17.00 Uhr, Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind und Carmen Ammann Feierliche Eröffnung der Firm­ vorbereitung. Die Firmlinge der 8. Klasse gestalten den Gottesdienst mit. Türkollekte: Theodora-Stiftung. Sonntag, 28. Februar, 09.30 Uhr 2. Fastensonntag Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind und Carmen Ammann Feierliche Eröffnung der Firm­ vorbereitung. Die Firmlinge der 9. Klasse gestalten den Gottesdienst mit. Türkollekte: Theodora-Stiftung. Freitag, 5. März, 18.30 Uhr St.-Josef-Kirche Gottesdienst zum Weltgebetstag Samstag, 6. März, 11.00 Uhr Reformierte Kirche Ökumenische Chinderfiir Sonntag, 7. März, 10.30 Uhr 3. Fastensonntag St.-Josef-Kirche Ökumenischer Gottesdienst mit Carmen Ammann und Rolf Weber Türkollekte: Je zur Hälfte für das Fastenopfer und für Brot für alle. Sonntag, 14. März, 09.30 Uhr 4. Fastensonntag Eucharistiefeier mit Paul Rutz Jahrzeit: Emilie und Rudolf Frei-Schmid, Wilhelm Egger-Binz. Türkollekte: Diözesanes Kirchen­ opfer.

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DERENDINGEN Alle Gottesdienste dürfen von bis zu 50 Personen besucht werden. Die Kontaktdaten müssen aufgenommen werden. Wir bitten Sie, sich jeweils bis am Donnerstag, 16.30 Uhr vor dem Wochenend-Gottesdienst anzumelden: Kath. Pfarramt, 032 682 20 53 kath.kirche.derendingen@ bluewin.ch Sonntag, 28. Februar, 11.00 Uhr 2. Fastensonntag Eucharistiefeier mit Paul Rutz Türkollekte: Theodora-Stiftung. Montag, 1. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Paul Rutz Freitag, 5. März Herz-Jesu-Freitag 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier mit Paul Rutz Jahrzeit: Louise und Simon Gasche-Lüthy, Hedwig und Simon Pfluger-Affolter und Tochter Hedwig. Samstag, 6. März, 18.00 Uhr 3. Fastensonntag Eucharistiefeier mit Paul Rutz Gedächtnis: Franco Sichi, Walter Wolf-Mariotti. Türkollekte: Diözesanes Kirchen­ opfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Sonntag, 7. März, 11.00 Uhr 3. Fastensonntag Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Türkollekte: Diözesanes Kirchen­ opfer für die Arbeit in den diözesanen Räten und Kommissionen. Montag, 8. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Paul Rutz Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr 4. Fastensonntag Herz-Jesu-Kirche Ökumenischer Gottesdienst mit Carmen Ammann und Samuel Stucki Türkollekte: Je zur Hälfte für das Fastenopfer und für Brot für alle.


Pfarrei St. Josef | Luterbach

Pfarrei Herz-Jesu | Derendingen

Pfarramt | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch | Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger Sekretariat | Pascale Barrière | 032 682 21 45 | Bürozeiten | MO 13.30–16.30 Uhr | DI 7.30–9.30 Uhr | DO 13.30–16.30 Uhr | Notfall-Nr. | 078 635 10 47 Sakristanin | Andrea Huber | 032 682 09 51 Pfarreiheim-Reservationen | Thomas Bärtschi | 032 681 01 37 ab 17.30 Uhr Katechetinnen | Corinne Marty | 032 682 23 58 | Judith Zoller | 032 682 10 04

Mitteilungen Zum Gedenken Alles, was sich wandelt, ist Neuanfang, ist neues Leben, ist Auferstehung. Abschied nehmen mussten wir von: Susanne Grollimund-Buchwalder Licht leuchte ihr im Paradies – Licht leuchte den Angehörigen im Alltag. Wägfiir Samstag, 27. Februar, 11.00 Uhr St.-Josef-Kirche Die Kinder der ersten bis dritten Klasse sind mit oder ohne Begleitperson herzlich zur Wägfiir eingeladen. Zum Beginn der Fastenzeit beschäftigen wir uns passend zum Hungertuch mit: WEG-GESCHICHTEN. Wir feiern wie immer unter den geltenden Corona-Regeln. Eröffnungsfeier der Firmung 27. Februar, 17.00 Uhr 28. Februar, 09.30 Uhr Am 27. und 28. Februar feiern wir in der Pfarrei die Eröffnung des Firmweges. Dass wir dies in der Gemeinschaft von Familie und Gemeinde tun, ist wichtig. Es ist die Verbundenheit untereinander, die uns Kraft und Halt gibt. Wir wissen und spüren, dass wir als Christen nicht allein sind. Die Jugendlichen stehen an einem Übergang. Entwicklungspsychologisch gesehen wissen wir, dass es zur Weiterentwicklung des Menschen eine Krise, einen Übergang, einen Bruch vom Alten, Bisherigen braucht. Dies ist natürlich auch in der religiösen Entwicklung – im Glauben unabdingbar. Die Jugendlichen beginnen, sich abzulösen und abzugrenzen, dabei nehmen sie auch Abstand vom kindlichen Glauben. Sie kennen und feiern zwar die Tradition, in der sie gross geworden sind, weil es dazugehört im Kirchenjahr. Weihnachten … Ostern … das ist wichtig, zusammenkommen in der Familie … das muss schon sein …

Aber sie fragen und hinterfragen oder zweifeln, was den Glauben betrifft. So kann ihr Glaube reifen. In dieser Auseinandersetzung will das Sakrament der Firmung die Jugendlichen stärken, und deshalb feiern wir die Eröffnung der Schlussphase des Firmweges mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsamen Feiern: Firmgruppe 8. Klasse: Samstag, 27. Februar, um 17 Uhr Firmgruppe 9. Klasse Sonntag, 28. Februar, um 9.30 Uhr Carmen Ammann, Religionspädagogin

Weltgebetstag – Vanuatu Freitag, 5. März, 18.30 Uhr St.-Josef-Kirche Dieses Jahr stammt die Liturgie aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik. Die Frauengemeinschaft lädt Sie am 5. März, um 18.30 Uhr zum Gottesdienst am Weltgebetstag ein. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Beatriz Granda Trink, 078 678 25 44 (Combox).Teilnehmer werden nach Anmeldung berücksichtigt. Goldene Hochzeit Die auf den 24. April 2021 verschobene Feier der «Goldenen Paare 2020» und die Feier für die Jubelpaare 2021 am 4. September 2021 entfallen aufgrund der Covid-19-Pandemie. Bischof Felix Gmür wird diesen Jubelpaaren auf Wunsch ein persönliches Anerkennungsschreiben mit einem Geschenk zustellen. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen möchte und im Jahr 2020 oder 2021 50 Jahre verheiratet ist, wird gebeten, sich bis zum 24. März 2021 telefonisch oder per E-Mail auf dem Pfarramt zu melden: kath-kirche.luterbach@bluewin.ch Tel. 032 682 21 45. Wir benötigen folgende Angaben: Familienname (-Ledigenname der Frau), Vornamen, Adresse und das Datum der kirchlichen Trauung. Herzlichen Dank.

Pfarramt | Hauptstrasse 51 | 032 682 20 53 | kath.pfarramt.derendingen@bluewin.ch Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger | 032 682 21 45 | a.camenzind@stjosef-luterbach.ch Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Pascale Barrière | Tel. 032 682 20 53 | Bürozeiten | DI 14.00 –17.00 Uhr | MI 8.00–11.30 Uhr | DO 8.00–11.30 Uhr Sakristanin | Esther Friedli | 079 488 73 42 Betreuung Kapelle Allerheiligen und Betreuung Pfarrheim Widlimatt | Doris Rölli | 079 317 59 70 | doris.roelli@gawnet.ch

Mitteilungen Zum Gedenken Alles, was sich wandelt, ist Neuanfang, ist neues Leben, ist Auferstehung. Abschied nehmen mussten wir von: Rolf Walker Licht leuchte ihm im Paradies – Licht leuchte den Angehörigen im Alltag. Kreuzwegandacht der Albanischen Mission An folgenden Daten heissen wir die Albanische Mission jeweils um 19 Uhr herzlich willkommen: 25. Februar, 4. März, 11. März und 25. März. Weltgebetstag – Vanuatu Freitag, 5. März, 18.30 Uhr St.-Josef-Kirche Luterbach Dieses Jahr stammt die Liturgie aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik. Das Vorbereitungsteam aus Luterbach lädt herzlich zum Gottesdienst ein. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Beatriz Granda Trink, 078 678 25 44 (Combox). Teilnehmer werden nach Anmeldung berücksichtigt.

Goldene Hochzeit – Jubelpaare der Jahre 2020 und 2021 Die auf den 24. April 2021 verschobene Feier der «Goldenen Paare 2020» und die Feier für die Jubelpaare 2021 am 4. September 2021 entfallen aufgrund der Covid-19-Pandemie.

Wer von diesem Angebot Gebrauch machen möchte und im Jahr 2020 oder 2021 50 Jahre verheiratet ist, wird gebeten, sich bis zum 24. März 2021 telefonisch oder schriftlich auf dem Pfarramt zu melden: kath.pfarramt. derendingen@bluewin.ch / Tel. 032 682 20 53. Wir benötigen folgende Angaben: Familienname (-Ledigenname der Frau), Vornamen, Adresse und das Datum der kirchlichen Trauung. Herzlichen Dank.

Voranzeige Ökumenischer Suppentag Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr Herz-Jesu-Kirche Wir laden Sie herzlich zum ökumenischen Gottesdienst mit Carmen Ammann und Samuel Stucki ein. Das gemeinsame «Suppenzmittag» im Anschluss an den Gottesdienst müssen wir in diesem Jahr leider absagen. Versöhnungsfeiern Einladung zu einer besinnlichmeditativen Versöhnungsfeier in vier Kirchen unseres Pastoralraums mit Bibeltexten, Orgelmusik und Impulsen zum persönlichen Nachsinnen über das eigene Leben, unsere Beziehung zu unseren Mitmenschen und unser Verhältnis zu Gott und seiner Schöpfung: Subingen, 18. März, 14.30 Uhr Derendingen, 18. März, 19 Uhr Zuchwil, 23. März, 14.30 Uhr Deitingen, 23. März, 19 Uhr Schenken Sie sich selbst diese Besinnungszeit als Vorbereitung auf Ostern hin.

Bischof Felix Gmür wird diesen Jubelpaaren auf Wunsch ein persönliches Anerkennungsschreiben mit einem Geschenk zustellen.

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Anna | Aeschi

Pfarreien Deitingen-Subingen

Pfarramt | Luzernstrasse 14 | 4556 Aeschi SO | 062 530 41 77 | sekretariat@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Alexandra Rihs | MO 14.00–17.00 Uhr | DI/DO 9.00–11.30 Uhr Sakristan | Thomas Thut | 076 482 42 07 | sakristan@pfarramt-aeschi-so.ch Kirchgemeindepräsidentin | Yvonne Gasser De Silvestri | 062 961 51 57

Gottesdienste Donnerstag, 25. Februar, 09.00 Uhr Wortgottesfeier mit Rosenkranzgebet 2. Fastensonntag Samstag, 27. Februar, 17.45 Uhr Wortgottesfeier Dreissigster: Heinz GhirlandaHänggi, Etziken. Jahrzeit: Josefine und Josef Stampfli-Geisser, Aeschi. Elisabeth und Karl OchsenbeinWitmer, Etziken. Ottilia Stampfli-Stampfli, geb. Lipp, Etziken. Melchior Kopp-Allemann, Bolken. Kollekte: Frauenkloster Namen Jesu, Solothurn. Donnerstag, 4. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Rosenkranz 3. Fastensonntag Ökumenischer Suppentag Sonntag, 7. März, 10.45 Uhr Ökumenischer Gottesdienst Kollekte: «Brot für alle» und «Fastenopfer». Das anschliessende Suppenessen findet dieses Jahr leider nicht statt. Donnerstag, 11. März, 09.00 Uhr Wortgottesfeier mit Rosenkranzgebet 4. Fastensonntag Samstag, 13. März, 17.45 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Pauline und Eduard Aerni-Kummer und Töchter Marie, Pauline und Agnes, Hersiwil. Marie und Franz OchsenbeinKäch, Etziken. Lina und Josef Marti-Jäggi, Etziken. Gedächtnis: Rosa Stampfli, Hüniken. Heinz Ghirlanda-Hänggi, Etziken. Kollekte: Arbeit mit den diözesanen Räten und Kommissionen.

Versöhnungsfeier In vier Kirchen des Pastoralraumes Subingen: Do, 18. März, 14.30 Uhr Derendingen: Do, 18. März, 19 Uhr Zuchwil: Di, 23. März, 14.30 Uhr Deitingen: Di, 23. März, 19 Uhr

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Mitteilungen Gottesdienste Bitte bringen sie nach wie vor ein Zettelchen mit Name und Telefonnummer mit und legen Sie es beim Eingang ins Körbchen.

Beichtgelegenheit In der Regel ist jeweils am Donnerstagabend von 19 bis 19.45 Uhr Beichtgelegenheit, in der Sakristei der Kirche in Subingen. Für einen individuellen Beicht­ termin: Telefon 032 614 06 08 (Pfarrer) (Am Donnerstag, 25. Februar, fällt die Beichtgelegenheit ferienhalber aus.) Was uns belastet, können wir heilsam DEM übergeben, der uns entlasten kann: dem barmherzigen Gott.

Einladung Kirchgemeinden und Pfarreien leben von aktiven Mitgliedern. Es stehen die Kirchgemeinderats­ wahlen an. Unsere Kirchgemeinde­ schreiberin Rita Born-Stampfli hat nach vielen Jahren engagierter Arbeit demissioniert. Wir suchen eine neue Kirchgemeindeschreiberin oder -schreiber. Ebenfalls suchen wir zusätzliche Kirchgemeinderatsmitglieder. Wer sich angesprochen fühlt im Kirchgemeinderat mitzuarbeiten, möge sich doch bei der Präsidentin Yvonne Gasser (062 961 51 57) für weitere Informationen melden. Vielen herzlichen Dank.

Pfarrer | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08

Gottesdienste DEITINGEN 2. Fastensonntag Sonntag, 28. Februar, 09.30 Uhr Wortgottesfeier mit Kommunion Jahrzeit: Charlotte Frei-Aerni. Kollekte: Fastenopfer. Dienstag, 2. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend eucharistische Anbetung Jahrzeit: Verstorbene der Pfarrei. Donnerstag, 4. März, 17.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranz Herz-Jesu-Freitag, 5. März, 09.30 Uhr Eucharistiefeier 3. Fastensonntag Sonntag, 7. März, 09.30 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Niklaus Flury-Steiner; Victoria und Theodor Flury-Schnider. Jahresgedächtnis: Rosa Meier-Flury. Kollekte: Frauenkloster Namen Jesu, Solothurn. Dienstag, 9. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend eucharistische Anbetung Jahrzeit: Anna Grolimund. Donnerstag, 11. März, 17.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranz

Gemeinsame Mitteilungen Voranzeigen Gottesdienste Samstag, 13. März, 18.00 Uhr Gottesdienst in Deitingen Sonntag, 14. März, 09.30 Uhr Gottesdienst in Subingen

Versöhnungsfeier in vier Kirchen des Pastoralraums Subingen, Do. 18. März, 14.30 Uhr Derendingen, Do, 18. März, 19 Uhr Zuchwil, Di, 23. März, 14.30 Uhr Deitingen, Di, 23. März, 19 Uhr

SUBINGEN 2. Fastensonntag Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Thema: «Wähle die Hoffnung». Das anschliessend geplante Suppenzmittag entfällt. Kollekte: Fastenopfer. Mittwoch, 3. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranz Herz-Jesu-Freitag, 5. März, 08.30 Uhr Eucharistiefeier 3. Fastensonntag Samstag, 6. März, 18.00 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Walter und Bertha IngoldMüller; Max und Anna IngoldWunderlin; Regula Kamm-Schor; Albert und Ruth Schor-Brunner; Helene Schreier-Zimmermann; Walter und Dina ZimmermannStefani. Kollekte: Frauenkloster Namen Jesu, Solothurn. Mittwoch, 10. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranz

Anmeldung Gottesdienste Für die Sonntagsgottesdienste: Beim jeweiligen Pfarramt, bis Freitagabend 17 Uhr möglich. Für die Werktagsgottesdienste ist keine Anmeldung nötig. Aber für die Registrierung nehmen Sie bitte ein Zettelchen mit Namen, Wohnort und Telefon-Nummer mit und legen Sie das Zettelchen in das Körbchen beim Eingang.

Beichtgelegenheit In der Regel ist jeweils am Donnerstagabend von 19 bis 19.45 Uhr Beichtgelegenheit in der Sakristei der Subinger Kirche. Am Donnerstag, 4. März fällt die Beichtgelegenheit aus. Für einen individuellen Beichttermin: Telefon 032 614 06 08 (Pfarrer). Was uns belastet, können wir heilsam DEM übergeben, der uns entlasten kann: dem barmherzigen Gott.


Pfarrei Maria Himmelfahrt | Deitingen

Pfarrei St. Urs und Viktor | Subingen

Pfarramt | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 16 06 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Nadia Cardaci | MI und DO 9.00–11.00 Uhr | sekretariat@pfarrei-deitingen.ch Kirchgemeindepräsidentin | Daniela Flury-Kofmel | 032 614 19 96

Pfarramt | Luzernstrasse 49 | 4553 Subingen | 032 614 40 81 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-subingen.ch Seelsorgerin | Rosa Tirler | 032 614 40 81 | seelsorgerin@pfarramt-subingen.ch Pfarreisekretärin | Manuela Bachmann | MI 9.45–11.30 Uhr | sekretariat@pfarramt-subingen.ch Kirchgemeindepräsident | Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Mitteilungen

Mitteilungen

Fastenkalender 2021

Der Fastenkalender 2021 liegt in der Kirche auf. Bitte bedienen Sie sich und schreiben Sie mit beim Drehbuch für eine bessere Zukunft.

Frauengemeinschaft Weltgebetstag 2021 Freitag, 5. März, 18.30 Uhr «Von Frauen für Frauen» Dieses Jahr stammt die Liturgie aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik. Das Vorbereitungsteam aus Luterbach lädt zum Gottesdienst in die katholische Kirche Luterbach ein. Eine Anmeldung ist unbe­

dingt erforderlich unter 078 678 25 44 (Beatriz Granda Trink Combox). Nähere Informationen entnehmen Sie den verteilten und aufliegen­ den Flyern und Plakaten. Wir freuen uns, teilzunehmen. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, meldet sich bei Marianne Schreier (079 416 11 26). Ökum. Impuls und Suppenverkauf Samstag, 6. März, 10.30 Uhr Kirche Aufgrund der besonderen Covid-19Situation können wir den Suppen­ tag nicht im gewohnten Rahmen durchführen. Dennoch möchten wir ein Zeichen der Solidarität setzen, indem wir nach einem ökumenischen Impuls von 11 bis 12 Uhr gegen eine Spende Suppen­ beutel anbieten. Kochen und essen Sie die Suppe anschliessend zu Hause und wissen Sie sich verbun­ den mit allen, die an dieser Aktion mitmachen und mit den Menschen im Süden. Wir freuen uns über Ihre Solidari­ tät und Ihr Mitfeiern

Gemeinsame Mitteilungen Gedanken zur Fastenzeit In einer Botschaft zur diesjährigen Fastenzeit schreibt Papst Franzis­ kus: «Die Samariterin am Brunnen in Samarien versteht nicht, als Jesus ihr sagt, er könne ihr «lebendiges Wasser» (Joh 4,10) geben. Zunächst denkt sie natürlich an normales Wasser, Jesus aber meint den Heiligen Geist, den er im Osterge­ heimnis in Überfülle schenken wird und der uns die Hoffnung eingiesst, die nicht enttäuscht. Bereits bei der Ankündigung seines Leidens und Todes zeigt Jesus diese Hoffnung an, wenn er sagt: «Und am dritten Tag wird er auferweckt werden» (Mt 20,19). Jesus spricht zu uns von der Zukunft, die uns die Barmher­ zigkeit des Vaters weit aufgetan hat. Mit ihm und dank ihm hoffen heisst glauben, dass die Geschichte nicht einfach mit unseren Fehlern, unseren Gewalttätigkeiten und Ungerechtigkeiten und mit der Sünde, welche die Liebe kreuzigt, zu Ende geht. Es bedeutet, aus seinem offenen Herzen die Vergebung des Vaters zu schöpfen. In der gegenwärtigen sorgenreichen

Kirchgemeinderat Der Kirchgemeinderat sagt danke und begrüsst zwei neue Mitglieder Die beiden langjährigen Kirch­ gemeinderätinnen Mares Studer (2005–2020) und Vreni Müller (2009–2020) haben per Ende 2020 ihren Austritt aus dem Kirchgemeinderat gegeben. Der Rat verliert damit zwei aktive und wertvolle Mitglieder. Mares Studer hat viele Jahre das Amt der Vizepräsidentin übernom­ men. Vreni Müller schrieb während der Abwesenheit der Kirchgemeindeschreiberin jeweils die Protokolle und verfasste die Berichte der Kirchgemeindever­ sammlungen für das «Kirchen­ blatt». Wir bedauern ihren Austritt und danken an dieser Stelle für die geschätzte Mitarbeit. An ihrer Stelle rücken die beiden Ersatzmitglieder Nadja Meister und Ivo Maric nach. Sie haben ihre Arbeit bereits per 1. Januar 2021 aufgenommen. Wir begrüssen die beiden ganz herzlich im Kirchge­ meinderat und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Jugendseelsorge: Fr. 41.35 Uni Freiburg i. Ue.: Fr. 26.20 Mediensonntag: Fr. 37.50 Elisabethenkollekte: Fr. 37.35 Kinderspital Bethlehem: Fr. 314.95 Solidaritätsfonds für Mutter und Kind: Fr. 31.75 Soloth. Studentenpatronat: Fr. 30.75 Jugendseelsorge: Fr. 215.50 Caritas Solothurn: Fr. 79.10 Kollegium St-Charles: Fr. 47.25

Fastenzeit Ökumenischer Gottesdienst Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr Die ökumenische Kampagne von «Fastenopfer» und «Brot für alle» stellt dieses Jahr die Frage der Klimagerechtigkeit in den Blickpunkt. «Wähle die Hoff­ nung!» ist das Thema unseres ökumenischen Gottesdienstes dazu. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme im Pfarramt an. Leider kann das traditionelle gemeinsame Suppenessen diesmal nicht stattfinden, doch gibt es Anregungen zum Selberkochen zu Hause. Es laden ein: Martina Köhli und Monika Garruchet.

Meinrad Vögtlin, Kirchgemeindepräsident

Situation, in der alles zerbrechlich und unsicher erscheint, könnte es als Provokation wirken, von Hoffnung zu sprechen. Die Fastenzeit ist dazu da, um zu hoffen, um von Neuem den Blick auf die Geduld Gottes zu richten. Er hört nicht auf, für seine Schöpfung zu sorgen, während wir sie allzu oft schlecht behandelt haben. Es ist eine Hoffnung auf Versöh­ nung, zu der uns der heilige Paulus eindringlich ermahnt: «Lasst euch mit Gott versöhnen!» (2 Kor 5,20) Durch den Empfang der Vergebung im Busssakrament, das im Zentrum eines Weges der Umkehr steht, können wir unsererseits Vergebung weitergeben: Weil wir selbst Vergebung empfangen haben, können auch wir vergeben, wenn wir zum aufmerksamen Dialog fähig sind (in Erinnerung an das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, Lk 10,25). Die Verge­ bung Gottes, auch mittels unserer Worte und Gesten, erlaubt uns, Ostern im Geist der Geschwister­ lichkeit zu leben.

Zur Fastenzeit Kollekten ab November Lourdes Pilgerverein: Fr. 69.50 Anliegen Bischof: Fr. 34.60 Soloth. Pastoralkonferenz: Fr. 42.25

In der Kirche finden Sie Unter­ lagen zur diesjährigen ökumeni­ schen Kampagne, z. B. den Fastenkalender – bitte bedienen Sie sich!

Gemeinsame Mitteilungen Gedanken zur Fastenzeit Papst Franziskus schreibt u. a. in seiner Botschaft zur Fastenzeit: «In der Fastenzeit wollen wir mehr darauf bedacht sein, ‹Worte der Ermutigung zu sagen, die wieder Kraft geben, die aufbauen, die trösten und die anspornen, statt Worte, die demütigen, die traurig machen, die ärgern, die herabwürdigen› (Enzyklika Fratelli tutti, 223). Um Hoffnung zu vermitteln, reicht es manchmal schon, ‹ein freundlicher Mensch› zu sein, ‹der seine Ängste und Bedürfnisse beiseitelässt, um aufmerksam zu

sein, ein Lächeln zu schenken, ein Wort der Ermutigung zu sagen, einen Raum des Zuhörens inmitten von so viel Gleichgültig­ keit zu ermöglichen› (ebd., 224). In der Sammlung und im stillen Gebet wird uns die Hoffnung als Inspiration und inneres Licht geschenkt, das die Herausforde­ rungen und Entscheidungen auf dem Weg unserer Sendung erhellt. Deshalb ist es so wichtig, sich im Gebet zu sammeln (vgl. Mt 6,6) und im Verborgenen dem liebe­ vollen Vater zu begegnen.» 5 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Martin | Zuchwil | www.pfarrei-zuchwil.ch Pfarramt | Hauptstrasse 32 | 032 685 32 82 | st.martin@pfarrei-zuchwil.ch Pfarrer | Pascal Eng | 032 685 09 76 | 079 955 96 06 | pascal.eng@pfarrei-zuchwil.ch Sekretariat | Daniela Blumenthal & Sandra Schläfli | Bürozeiten im Pfarramt | MO 14.00 –16.00 Uhr | DI und DO 9.00–11.00 Uhr | 032 685 32 82 | sekretariat@pfarrei-zuchwil.ch Umgebungs- + Pfarreiheimwartung | Gjevalin und Tereza Frrokaj | 079 272 67 46 | Reservation Pfarreiheim | Bitte per E-Mail oder telefonisch über das Sekretariat Kirchgemeindepräsident | Michael Vescovi | 078 658 33 55

Gottesdienste Anmeldung für Gottesdienste am Wochenende (jeweils ab Dienstagvormittag möglich). Telefonisch oder online: www.pfarrei-zuchwil.ch/aktuell/ Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr Eucharistiefeier Anmeldung erforderlich.

Anstelle dessen wird jedoch ein Krankensegen mit Weihwasser gespendet. Falls Sie die Krankensalbung individuell erhalten möchten, so melden Sie sich direkt bei Pfarrer Pascal Eng. Frauengemeinschaft Ökumenischer Weltgebetstag Freitag, 5. März, 19.00 Uhr ​

Sonntag, 7. März – Tag der Kranken 10.00 Uhr, Eucharistiefeier mit Krankensegen Anmeldung erforderlich. 17.00 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache Donnerstag, 11. März 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Gebetsstunde in kroatischer Sprache Sonntag, 14. März, 10.00 Uhr Eucharistiefeier mit Taufe Anmeldung erforderlich. Jahrzeit: Paulina und Theodor Schnider und Franz Schnider.

Mitteilungen Herzliche Einladung zum Empfang der heiligen Kommunion Jeden Sonntag zwischen 11.00 und 12.00 Uhr Kirche Kollekten 28. Februar: MISSIO. 1.–7. März: Solothurnisches Studentenpatronat. 8.–14. März: Diözesanes Kirchenopfer für die Arbeit in den diöz. Räten und Kommissionen. Tag der Kranken Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr Aufgrund der aktuellen Situation kann die gemeinschaftliche Krankensalbung nicht durchgeführt werden.

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Diakonie in der Pfarrei St. Martin Diakonie gehört neben der Liturgie, der Verkündigung und der Gemeinschaftsbildung zu den Grundvollzügen der Kirche. Während in der momentanen Krisenzeit vieles brach liegt, sind diakonische Angebote gefragter denn je. Unsere Pfarrei hat daher in den letzten Monaten ihr Engagement in diesem Bereich deutlich verstärkt. Der hl. Martin, Patron unserer Kirche, darf unser Ansporn sein. Denn wenn eine Gemeinschaft ihr Leben auch mit den Schwächsten teilt, hilft sie mit, brüchiges Leben zu heilen. Hier eine Übersicht über die Angebote in unserer Pfarrei: Notschlafstelle Seit Herbst verfügen wir neben der Pfarrhaus-Wohnung über eine Notschlafstelle. Es handelt sich hierbei um ein kleines Studio für Einzelpersonen. Es wird Personen, die über kein Obdach verfügen oder vorübergehend ihre Wohnung verlassen mussten, unentgeltlich und unbürokratisch für einzelne Tage zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 4. März 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Gebetsstunde in kroatischer Sprache Freitag, 5. März, 19.00 Uhr Ökumenischer Weltgebetstag

Leben teilen – Leben heilen

Wir möchten euch gerne einladen zu einer ökumenischen Feier in der Kirche. Wegen der aktuellen Situation müssen wir aber auf einen zweiten Teil verzichten. Die vorgeschriebenen Massnahmen werden berücksichtigt und eingehalten. Die Vorbereitungsgruppe bringt Ihnen die Inselgruppe Vanuatu näher, ihre Geschichte und vor allem die Anliegen der Frauen in diesem Land. Gemeinsam wollen wir uns aber auch Gedanken machen über unsere Situation hier, Wünsche und Anliegen. Falls Sie für diesen Anlass einen Fahrdienst benötigen, melden Sie sich bitte bei Frau Vescovi (076 327 10 46). Es freut uns, wenn wir Sie an diesem Abend begrüssen können. Ruth Vescovi

Gottesdienst für zu Hause Seit dem 1. November wird jede Woche die Predigt als «Gottesdienst für zu Hause» in der Kirche aufgelegt oder online unter www.pfarrei-zuchwil.ch/gottesdienste/gottesdienst-für-zuhause aufgeschaltet. Falls Bedarf besteht, können wir Ihnen diese nach Hause zustellen. Nehmen Sie doch Kontakt mit dem Pfarramt auf.

Tischlein deck dich Seit Anfang Dezember beherbergen wir in unseren Pfarreiräumlichkeiten die Abgabestelle von «Tischlein deck dich». Die Organisation arbeitet mit zahlreichen Ehrenamtlichen. Sie rettet Lebensmittel vor der Vernichtung und verteilt sie an armutsbetroffene Familien in der Region. Limitierte Bezugskarten können im Pfarramt bezogen werden. Momentan sind leider alle Karten vergriffen. Erweiterte Lebensmittelabgabe Da die Nachfrage nach Lebensmitteln während des zweiten Lockdowns massiv gestiegen ist, hat die Pfarrei eine eigene Lebensmittelsammlung und -abgabe ins Leben gerufen. Hiermit können weitere Familien aus unserer Pfarrei und der Region unterstützt werden, die (noch) über keine Bezugskarte verfügen. An dieser Stelle sei allen gedankt, die sich mit Naturalien-Spenden an dieser Aktion beteiligen! Vergelts Gott! Passantenhilfe / Sozialberatungen Ein Pfarramt ist immer auch Anlaufstelle für Hilfesuchende aller Art. Hier versuchen wir gut hinzuhören und gegebenenfalls konkrete Hilfestellungen anzubieten. Nur in seltenen Fällen kann das Problem vor Ort gelöst werden. Eine Vermittlung an andere Organisationen (wie z. B. Caritas Solothurn) ist dann angezeigt.   Antoniuskasse Die kleine Kasse hinten in der Kirche ist nicht nur dafür da, um verlorene Gegenstände wieder auffinden zu können. Die Einnahmen kommen vollumfänglich karitativen Zwecken und den diakonischen Angeboten der Pfarrei zugute. Kollekte Liturgie und Diakonie gehören zusammen. Daher wird jede Woche im Gottesdienst eine Kollekte eingezogen, die einem karitativem Zweck zukommt. Der Verwendungszweck wird jeweils in der Feier genannt. Unterstützungsbeiträge der Kirchgemeinde Jedes Jahr unterstützt die Kirchgemeinde Zuchwil verschiedene Hilfswerke und gemeinnützige Organisationen mit finanziellen Beiträgen. Diakonie und Gemeinschaft Nicht zu vergessen sind die Aktivitäten der verschiedenen Gruppierungen unserer Pfarrei. Durch die verschiedenen Angebote und Anlässe für Jung und Alt leisten sie einen direkten oder indirekten Beitrag zur besseren Integration, zur Gemeinschaftsbildung und damit gegen die Vereinsamung. Diese Übersicht ist nicht vollständig. Klar ist: Jede und jeder trägt diakonisches Handeln mit, ob bewusst oder unbewusst. Gemeinsam sorgen wir für ein gelingendes Miteinander! Für jedes Engagement sei von Herzen gedankt! Pfarrer Pascal Eng


Zukünftiger Pastoralraum SO 15 Sekretariat Bettlach | 032 645 18 79 | Sekretariat Grenchen | 032 653 12 33 Gemeindeleiterin ad interim | Gudula Metzel | 032 645 18 84 | gudula.metzel@kathgrenchen.ch Mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung | Wieslaw Reglinski | 032 645 18 91 | wieslaw.reglinski@bistum-basel.ch Kaplan | Sylvester Ihuoma | 032 653 12 34 | sylvester.ihuoma@kathgrenchen.ch Missione Italiana | Don Saverio Viola | 032 622 15 17 | mciso@bluewin.ch | Misión Española | Don Marcelo Ingrisani | 032 323 54 08 | mision.espanola@kathbielbienne.ch Sozialberatung | Caritas Solothurn I 032 623 08 91 I info@caritas-solothurn.ch

Pfarreien Bettlach-Grenchen

Feier mitten im Leben

Gottesdienste BETTLACH Samstag, 27. Februar, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Mit Sylvester Ihuoma und den Firmlingen. Kollekte: Studentenpatronat. Montag, 1. März, 19.00 Uhr Klemenzkirche Rosenkranzgebet

Samstag, 6. März 09.00 Uhr, Rosenkranz, Taufkapelle 17.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Krankensegnung, Kirche Mit Wieslaw Reglinski. Dreissigster: Irène Bäumler-Wälti. Jahrzeit: Marco Christen; Annamaria Hüppi-Wandfluh; Marlene Limacher-Renz; die ehemaligen Pfarrer von Grenchen.

Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr Klemenzkirche Eucharistiefeier mit Krankensegnung Mit Wieslaw Reglinski. Kollekte: Aids und Kind.

Sonntag, 7. März Krankensonntag 10.00 Uhr, Eucharistiefeier in spanischer Sprache entfällt 11.30 Uhr, Eucharistiefeier in italienischer Sprache, Kirche 16.00 Uhr, Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Mit Wieslaw Reglinski.

Montag, 8. März, 19.00 Uhr Klemenzkirche Rosenkranzgebet

Dienstag, 9. März, 09.00 Uhr Wortgottesdienst, Kirche Mit Gudula Metzel.

Freitag, 5. März, 19.30 Uhr Markuskirche Weltgebetstag

GRENCHEN Samstag, 27. Februar, 09.00 Uhr Rosenkranz, Kirche Sonntag, 28. Februar 10.00 Uhr, Eucharistiefeier, Kirche Mit Sylvester Ihuoma. Dreissigster: Klara Marti-Roth; Johanna Lisser-Fluri. Jahrzeit: Emil Gassler-Dalhäuser; Familie Walter und Anna Studer-Oechslin mit Kindern Walter, Erwin und Ursula. 10.00 Uhr, Eucharistiefeier in spanischer Sprache entfällt 11.30 Uhr, Eucharistiefeier in italienischer Sprache, Kirche 16.00 Uhr, Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Mit Andreas Grossglauser, Neu­apostolische Kirche. Dienstag, 2. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, Josefskapelle Mit Sylvester Ihuoma. Donnerstag, 4. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, Kirche Mit Sylvester Ihuoma.

Donnerstag, 11. März, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, Kirche Mit Sylvester Ihuoma. Freitag, 12. März, 18.00 Uhr Abendgebet, Josefskapelle Samstag, 13. März 09.00 Uhr, Rosenkranz, Taufkapelle 17.30 Uhr, Wortgottesfeier, Niklauskapelle Staad Mit Gudula Metzel. Jahrzeit: Roman Bühler; Alfred und Rosa Strässle; Oreste, Veronica und Luigi Fontana; Familie Bettega und Familie Migliorati.

Die Kirche hat es von Anfang an als eine ihrer wichtigsten Aufgaben gesehen, in der Nachfolge Jesu und seiner Jünger den Kranken die Hände aufzulegen, sie mit Öl zu salben und zu heilen: «Ist einer unter euch krank, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben» (Jak 5, 14–15). In den meisten Pfarreien lädt man einmal im Jahr alle, die die Krankensalbung empfangen möchten, zusammen mit ihren Angehörigen und der ganzen Gemeinde zur Feier dieses Sakramentes innerhalb der heiligen Messe ein. Leider müssen wir in diesem Jahr auf eine solche gemeinschaftliche Feier verzichten. Am 3. Fastensonntag (Krankensonntag) werden wir trotzdem – und in der Pandemiezeit noch bewusster – für alle Kranken beten und sie segnen: am 6. März um 17.30 Uhr in Grenchen und am 7. März um 10 Uhr in Bettlach. Eine individuelle Spendung der Krankensalbung – nicht nur bei unmittelbarer Lebensgefahr, sondern bei jeder schweren leiblichen oder seelischen gesundheitlichen Störung (z. B. Depression) – bleibt auf Wunsch das ganze Jahr möglich, sowohl zu Hause wie auch im Spital oder Altersheim. Kontaktieren Sie diesbezüglich unsere zwei Pfarreibüros. Allen, die gerade krank sind, und allen, die ihre krank gewordenen Angehörigen pflegen, wünschen wir die nötige Geduld, Hoffnung und Zuversicht sowie die Kraft und den Segen Gottes. Wieslaw Reglinski

Segensgebet Gott segne das Dunkel, das du nicht verstehst, und lasse dich schauen Sein Licht.

Gott segne deine Fragen und öffne dir Ohren und Herz, dass du Seine Antwort verstehst zu Seiner Zeit.

Gott segne deine Schwäche und lasse dich erfahren Seine Kraft.

Gott segne deine Hoffnung und lasse dich vertrauen, dass grösser als deine Wünsche Seine Liebe ist. Wilma Klevinghaus

Herz-Jesu-Freitag, 5. März 09.00 Uhr, Eucharistiefeier und Anbetung, Kirche Mit Sylvester Ihuoma. 18.00 Uhr, Abendgebet, Josefskapelle 5 | 2021

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Zukünftiger Pastoralraum SO 15 Pfarrei St. Klemenz | Bettlach

Pfarrei St. Eusebius | Grenchen

Sekretariat | Franziska Leimer | Kirchgasse 7 | 2544 Bettlach | 032 645 18 79 | franziska.leimer@stklemenz.ch | www.stklemenz.ch Öffnungszeiten | DI, MI und DO 14.00–17.00 Uhr Pastorale Mitarbeiterin | Renata Sury | 032 645 43 19 | renatasury@besonet.ch Sakristan und Abwart | Cäsar Bischof | 078 717 55 20 Kirchgemeinderat | Präsident | Theo Sury | Verwalter | Silvio Bertini

Sekretariat | Ruth Barreaux | Cristina Caruso Lindenstrasse 16 | 2540 Grenchen 032 653 12 33 pfarramt@kathgrenchen.ch www.kathgrenchen.ch

Mitteilungen

Mitteilungen

Ministranten Samstag, 27. Februar, 17.30 Uhr Milene Kummer, Alessia Palazzo. Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr Franziska Vogt, Alexandra Imoberdorf. Gottesdienst zum Weltgebetstag Freitag, 5. März, 19.00 Uhr Markuskirche Der diesjährige Weltgebetstag wird von Christinnen aus dem Inselstaat Vanuatu vorbereitet. Ihre Heimat sind die 83 tropischen Inseln, die im südpazifischen Ozean liegen. Die Gesamtbevölkerung beträgt rund 300 000 Menschen. In Vanuatu gibt es sieben grosse Vulkane, vier davon sind aktiv. Der steigende Meeresspiegel droht die Inseln zu überfluten. Viele Naturkatastrophen müssen machtlos hingenommen werden. Dieses Thema aus dem Bibeltext Mt 7, 24–27 haben die Frauen aus Vanuatu aufgenommen. Einen leckeren Gruss aus Vanuatu gibt es als Bhaltis mit auf Ihren Heimweg. Mittagsclub Sie können sich bei Rebecca Walker, 076 580 22 17, über den aktuellen Stand informieren. Jass- und Spieltreff Sie können sich bei Helen Weibel, 032 645 35 52, über den aktuellen Stand informieren. Opferübersicht Januar 2021 03.01 Epiphanieopfer, Fr. 53.10 10.01. Solidaritätsfonds für Mutter und Kind, Fr. 190.90 16.01. Vereinigung Cerebral Solothurn, Fr. 102.95 24.01. Gemeinschaft von Grandchamp, Fr. 212.10 30.01. Caritas Kanton Solothurn, Fr. 289.50 Pfarreisekretariat Neue Öffnungszeiten Ab 1. März 2021 Dienstag, 13.30–16.30 Uhr Mittwoch, 08.00–11.30 Uhr Donnerstag, 13.30–16.30 Uhr Freitag, 08.00–11.30 Uhr Vielen Dank für Ihre Kenntnis­ nahme.

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Abschied von Franziska Leimer

Zeiten Gottesdienste Die Gottesdienstzeiten finden Sie neu auf Seite 29 unter Grenchen. Teilnehmerzahl beschränkt Die Besucherzahl in Gottesdiens­ ten ist auf 50 Personen be­ schränkt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, vor Ort werden aber die Kontaktdaten aufgenommen.

Liebe Franziska Seit mehr als 10 Jahren führst du unser Sekretariat St. Klemenz durchs Kirchenjahr und hast in all den Jahren viel erlebt. In dieser Zeit hast du die Pfarrei durch ganz verschiedene Ereignis­ se begleitet wie die 300-Jahr-Feier, die Sanierung der Kirche oder die Zeit ohne Gemeindeleitung. Du warst ja nicht «nur» Pfarreisekre­ tärin, sondern Brennpunkt und Anlaufstelle für ganz vieles. Nebst deiner Tätigkeit warst du aber auch noch Kirchgemeinde­ schreiberin und Mitglied im Pfarreirat, was für uns oft sehr hilfreich war. In der 2-jährigen Vakanz (ohne Gemeindeleitung) hast du zusammen mit Cäsar und Renata die Pfarrei am Leben

erhalten, sodass wir diese für euch strenge Zeit fast unbeschadet überstanden haben. Die ganze Pfarrei und die Kirchge­ meinde danken dir von Herzen für alles, was du getan hast für uns. Ein Abschied und ein Loslassen von Gewohntem ist zwar immer etwas traurig. Wir verstehen aber, dass du diesen Entscheid getroffen hast und wünschen dir alles Gute, vor allem, dass sich für dich auch die neuen Horizonte öffnen, die du dir wünschst. In der Pfarrei bleiben wir weiter untereinander verbunden. Theo Sury, Kirchgemeindepräsident Martin Schaffner Pfarreiratspräsident

Sakrament der Versöhnung Nach Absprache. Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit dem Sekretariat. Taufsonntage Taufen finden jeweils während des Pfarreigottesdienstes um 10 Uhr in der Kirche oder an­ schliessend um 11.15 Uhr in der Taufkapelle statt. Bitte melden Sie sich im Pfarreisekretariat. Kollekten 28. Februar: Solothurnisches Studentenpatronat Das solothurnische Studenten­ patronat richtet Stipendien aus an Studierende an katholischen Bildungsstätten. Gerade in der heutigen Zeit, wo es der Kirche immer mehr an qualifizierten Mitarbeitenden mangelt, ist es wichtig, dass fähige und gewillte Frauen und Männer eine theologi­ sche Ausbildung angehen können. Dies ist aber oft nur möglich, wenn kirchliche Stellen durch ihre Stipendien mithelfen, ein Studium zu finanzieren. 6. März: Unterhalt der Josefskapelle Einem Beschluss der Kirchge­ meinde zufolge dürfen für diese Kapelle keine Steuergelder der Kirchgemeinde verwendet werden. Der Unterhalt und Betrieb wird daher einzig mit den Einnahmen aus dem Baurechts­ zins und Kollekten bestritten.


Öffnungszeiten | MO und FR 8.30–11.30 Uhr | DI–DO 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.30 Uhr | in den Schulferien nachmittags geschlossen Pastorale Mitarbeiterin | Eleni Kalogera I eleni.kalogera@kathgrenchen.ch Katechetin | Daniela Varrin I daniela.varrin@kathgrenchen.ch Sakristan und Betreuung Eusebiushof | Alfio und Claudia Grasso | 076 559 37 68 Kirchgemeinderat | Präsident | Alfred Kilchenmann | Verwalterin | Daniela von Büren

Ökumene

Goldene Hochzeit

Gottesdienste mit Krankensalbung in den Alterszentren Dienstag, 9. März, 10.30 Uhr Zentrum Sunnepark (röm.-kath.)

Am 5. März 1971 geheiratet haben Herr und Frau Franz und Maria Eugster-Schönposs, Römerbrunnenweg 11.

Donnerstag, 11. März 14.30 Uhr, Alterszentrum Kastels 16 Uhr, Alterszentrum am Weinberg (beide röm.-kath.)

Wir gratulieren allen Jubilarinnen und Jubilaren ganz herzlich zu ihrem Fest und wünschen Gottes Segen.

Diese Gottesdienste werden nur durchgeführt, wenn es die Massnahmen erlauben.

Unsere Verstorbenen

Gratulationen 96. Geburtstag Am 6. März: Frau Ida Cais, Simplonstrasse 54.

Am 29. Dezember: Herr Roman Eissfeller, Centralstr. 93, im 73. Lebensjahr. Am 5. Februar: Herr Karl Rohrer, Freiestr. 44, im 70. Lebensjahr. Am 13. Februar: Herr Peter Schwab, Däderizstr. 106, im 78. Lebensjahr. Herr, nimm die Verstorbenen auf in deinen Frieden und schenke den Angehörigen Trost aus dem Glauben.

Fastenzeit Fastenzeit

Kolping Grenchen-Bettlach Sozialaktion Texaid / Peru Die Aktivitäten in der Kolpingfamilie mussten seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 leider stark eingeschränkt werden. Unsere Sozialaktion jedoch ist dank guter Spendenergebnisse von total Fr. 16 101.90 sehr erfolgreich verlaufen. Die Einnahmen setzen sich zusammen aus Fr. 4935.00 Spenden der Mitglieder und Freunde Fr. 4935.75 Trauerspenden und Kollekten für verstorbene Mitglieder und Pfarreiangehörige Fr. 248.25 Kirchenkollekten Grenchen und Bettlach Fr. 500.00 Spende Kultusverein St. Eusebius Fr. 5482.90 Stadt Grenchen wegen Vergütung Texaid 2019 Die Spenden wurden mehrheitlich zweckbestimmt und sind deshalb auch so verwendet worden, nämlich Fr. 9905.70 (USD 10.500) an Urpi Wasi, Kindertagesstätte und Primarschule in Cusco/Peru Fr. 4000.00 an Schweizer Kolpingwerk für Bildungsprojekte in Bolivien und Rumänien Fr. 2000.00 an Emmanuel Home Biel für Waisenkinderprojekt Fr 650.00 an Grenchner Institutionen Fr. 16555.70 Total Kolping Grenchen-Bettlach dankt allen Spenderinnen und Spendern für diese Beiträge. Felix Bernhardsgrütter, Aktionsleiter

Kirchenkollekten 4. Quartal 2020

Du siehst – Du siehst nicht Du siehst den Fuss – aber nicht den Willen. Du siehst die Blume – aber das Wachsen nicht. Du siehst den Knochen – aber nicht die Stärke. Du siehst das Herz – das Wesen der Seele aber nicht. Was würdest du sehen, wäre hingegen Unsichtbares sichtbar und das Greifbare nicht? Die Fastenzeit lädt uns ein genau hinzusehen. Bei uns selber, in unserem Umfeld, der Natur usw. In der Kirche und der Taufkappelle liegen Unterlagen zum Fastenopfer auf, auch für Kinder. Bitte bedienen Sie sich.

03./04. Okt. Diözes. Kirchenopfer für finanzielle Härtefälle 10./11. Okt. Aufgaben der Pastoralkonferenz 17./18. Okt. Ausgleichsfonds der Weltkirche MISSIO 24./25. Okt. Ministrantenarbeit in der Pfarrei 31.Okt./1.Nov. Geistliche Begleitung der zukünftigen Seelsorgerinnen und Seelsorger 07./08. Nov. Kirchenbauhilfe des Bistums Basel 14./15. Nov. Kolping-Projekt «Urpi Wasi, Cusco» 21./22. Nov. Diözes. Kirchenopfer für pastorale Anliegen 28./29. Nov. Universität Freiburg i. Ue. 05./06. Dez. Kapellfonds Staad 12./13. Dez. juseso – Kirchliche Fachstelle Jugend 19./20. Dez. Soziale Aufgaben der Pfarrei 24./25. Dez. Kinderspital Bethlehem 26./27. Dez. Una Terra – Una Familia

Fr.   226.60 Fr.   179.55 Fr.   354.50 Fr.   262.95 Fr.   175.65 Fr.   129.05 Fr.   190.65 Fr.   163.70 Fr.   368.75 Fr.   176.85 Fr.    85.05 Fr.    85.00 Fr. 1032.10 Fr.   128.90

Opferkerzen Ab November war die Kirche jeweils nachmittags geöffnet

Fr. 2117.10

Opferstöcke Ab November war die Kirche jeweils nachmittags geöffnet

Fr.    27.90

Die Kampagne lautet: Klimagerechtigtkeit – jetzt! Wir sind alle aufgefordert zu sehen und zu handeln. Daniela Varrin

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jugend@bioladen

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SOPHIE DECK

28. FEBRUAR – 13. MÄRZ

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130

Essen direkt vom Hof in die Hand ADRESSÄNDERUNGEN sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Der Inhalt des Pfarreiteils (Seiten 9 – 31) liegt in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien.

Biobäuerin und Ladenbesitzerin Claudia Zimmermann führt ­ihren Hof in Küttigkofen nach ihren ganz eigenen Grundsätzen. So hat sie auch schon in einem Dokumentarfilm mitgewirkt. «Wenn man etwas aus Überzeugung tut, dann stützt einen das so sehr, dass man auch weitermacht», meint Claudia Zimmermann dazu, wie sie zur Biobäuerin wurde. Die 40-Jährige übernahm gemeinsam mit ihrem Mann vor sieben Jahren den Bauernhof von dessen Eltern in Küttigkofen. Ihr Mann, der als Holzingenieur arbeitete, hatte seine Kindheit auf dem Hof verbracht. Für die damalige Kindergärtnerin war das Hofleben hingegen komplett neu. Trotzdem war es für sie selbstverständlich, dass sie den Hof weiter bewirtschaften – wie zuvor nach den Richtlinien von Bio Suisse. Sie hätten gesprudelt vor neuen Ideen, lacht Claudia und meint, deshalb sei ihre Produktion so vielfältig. Auf dem Hof bauen sie verschiedenste Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte an und halten Freilandschweine und Weiderinder. Was Claudia dabei immer gestört habe, sei die Distanz von ihr zu den Konsumenten

AZA 4500 Solothurn Post CH AG

* Öffnungszeiten und weitere Infos: www.biohof-kuettigkofen.ch/bioladen

gewesen. «Ich finde es wichtig, dass ein Kunde sehen kann, wie etwas produziert wird und dazu Fragen stellen kann», erklärt sie. Und so beschloss sie drei Jahre später, einen Bioladen zu eröffnen, um ihre Produkte dort direkt anzubieten. Mitten in den Vorbereitungen wurde Claudia dann überrascht: Der Solothurner Filmproduzent Nino Jacusso klopfte an ihre Tür und wollte, dass Claudia in seinem Dokumentarfilm «Fair Traders» mitwirkte. Im Film ging es um Menschen mit fairen, nachhaltigen Geschäftskonzepten. «Ich sagte zuerst sofort nein», erzählt Claudia. Eigentlich sei sie gar nicht der Typ für eine Grossleinwand. Ihr Mann habe ihr dann aber «den nötigen Schubs» gegeben. «Ich war trotzdem bei jedem Dreh sehr nervös», grinst sie. Doch das Überwinden habe sich gelohnt: Durch den Film gewann der Laden viel Aufmerksamkeit und «das Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit war im Gespräch, das hat mich sehr gefreut», so sagt sie. Sie habe damals viele interessante Leute und Projekte kennengelernt, sei aber froh, sich mittlerweile wieder auf ihren Hof und Laden konzentrieren zu können. So hat sie im Laden zum Beispiel gerade eine Station eingeführt, bei der man unverpackt einkaufen kann. Claudia’s Bioladen biete ihr und anderen eine Möglichkeit, nachhaltiger zu leben. Und das fange immer im Alltag an: «Schau wo du einkauft, wie du kochst, was du isst», sagt sie, «jeder kann bei sich selbst heute anfangen.»