Kirchenblatt 0321 Solothurn

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für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. JAHRGANG | ERSCHEINT ALLE 14 TAGE

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SUCHEN UND FINDEN – ­ BEWAHREN UND ENTWICKELN Felix Gmür – 10 Jahre Bischof von Basel Seite 4

CHRISTENVERFOLGUNG NIMMT WELTWEIT ZU Seite 3


aus kirche und welt

WIR SAGEN, WARUM DIE MENSCHEN ARM SIND Die Abstimmung zur Konzernverant­ wortungsinitiative hat gezeigt, dass die Meinungen, was eine Organisation wie ­Fastenopfer politisch «darf oder nicht darf», weit auseinandergehen. Gemäss ­Statut hat ­Fastenopfer den Auftrag, neben der Projekt­arbeit im Süden auch politische Rahmenbedingungen für die Armen zu ­verbessern. Politisches Engagement liegt also quasi in unserer DNA. Wir helfen, aber wir sagen auch, warum die Menschen arm sind. Denn Armut hat viele Ursachen und einige sind in der Schweiz zu finden. Wir tragen also eine Mitverantwortung, das Wirtschaften der multinationalen Konzerne so zu gestalten, dass dies nicht die Menschen im globalen Süden benach­ teiligt. Deshalb hat Fastenopfer sich für die Konzernverantwortungsinitiative ein­ gesetzt und sich mit zweckbestimmten ­Mitteln auch finanziell beteiligt. Die zweckbestimmte Verwendung der ­G elder ist ein wichtiger Aspekt der ZEWO­Zertifizierung und der internen Abläufe, die genau definiert sind und regelmässig überprüft werden. Dabei setzen wir auf grosse Transparenz. Wir informieren um­ fassend über die unterstützten Projekte und die Verwendung der Gelder sowohl in ­unserem Jahresbericht als auch auf unserer Website. Seit vielen Jahren arbeitet Fasten­ opfer zudem hervorragend mit der Direk­ tion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) zusammen. In den nächsten vier Jahren legen wir in unserem DEZA-finan­ zierten Programm einen Schwerpunkt auf Ernährungssicherung. Die dafür zur Verfü­ gung gestellten Gelder werden gemäss ­e inem umfangreichen Programmdokument mit angestrebten Zielen und Wirkungen eingesetzt und ausschliesslich für die Pro­ jektarbeit im globalen Süden verwendet.

COLETTE KALT VERANT WORTLICHE KOMMUNIK ATION UND MEDIEN FASTENOPFER

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focus

Liturgische Ämter für Frauen

Dass Frauen in den Gottesdiensten Lesungen vortragen und die Kommunion austeilen, ist in den meisten Diözesen weltweit schon seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit. Auch die Widerstände einzelner Pfarrer gegen Mädchen als Ministrantinnen gehören fast überall der Vergangenheit an. Die liturgische Beteiligung von Frauen, Männern und Kindern wurde mit ihrer Sendung als Getaufte und mit dem gemeinschaftlichen Gottesdienstverständnis des Konzils begründet und durch die Diözesen eingeführt. Erst jetzt wurde jedoch in Rom das allgemeine Kirchenrecht entsprechend angepasst. Weil das Lektorat und das Akolythat (Dienst am Altar) früher zu den «niederen Weihen» gehörten und damit zu den Etappen auf dem Weg zur Priesterweihe, waren sie den Männern vorbehalten. Papst Franziskus liess nun das Wort «männlich» streichen. Ein kleiner Schritt im Kirchenrecht, ein vielleicht bedeutender Schritt für die Frauen. www.kath.ch (ksc)

HENRI SCHWERY UND LEO KARRER GESTORBEN

Zwei prägende Persönlichkeiten der Schweizer Kirche sind zu Beginn des Jahres 2021 verstorben. Henri Schwery war von 1977 bis 1995 Bischof von Sitten. In seiner Amtszeit setzte er sich mit dem schismatischen Erzbischof Marcel Lefebvre auseinander, der gegen seinen Willen in Ecône (VS) ein Priesterseminar führte und eigene Bischöfe weihte. 1991 erhob ihn Papst Johannes Paul II zum Kardinal. Leo Karrer war einer der grossen Theologen der Schweiz und Europas. Der Schüler von Karl Rahner wurde 1978 von Bischof Anton Hänggi ins Personalamt des Bistums Basel berufen. Er war der erste Laie, der eine Führungsposition im bischöflichen Ordinariat in Solothurn innehatte. Von 1982 bis 2008 war er Professor für Pastoraltheologie an der Universität Freiburg. Die theologische Begründung des kirchlichen Dienstes durch Laien und sein Engagement für eine synodale und offene Kirche waren Merkmale seiner breiten, fundierten theologischen Tätigkeit in Forschung, Lehre und seelsorglicher Praxis. www.kath.ch (ksc)


editorial

«Ich habe einen Traum – und an den glaube ich fest: Dass Menschsein in der Kirche etwas Wunderbares sein könnte. Sein kann. Und es oft jetzt schon ist.»

KUNO SCHMID | CHEFREDAK TOR

Leo Karrer (1937–2021)

Kirche in Not

LEBENSFREUDE

Jesuitenkirche Luzern als rotes Mahnmal für die Opfer von Christenverfolgung.

CHRISTENVERFOLGUNG NIMMT WELTWEIT ZU

Am 17. Januar 2021 wurde die Jesuitenkirche in Luzern rot beleuchtet. Das rot leuchtende Gebäude stand als Mahnmal für die Menschen weltweit, die aufgrund ihrer religiösen Überzeugung verfolgt werden. In der Kirche fand auf Einladung des Hilfswerks «Kirche in Not» der Gedenkgottesdienst für die verfolgten Christinnen und Christen statt. Keine andere Religionsgemeinschaft wird so stark verfolgt wie das Christentum. Das berichten übereinstimmend die Hilfswerke «Kirche in Not» und «Open Doors». Durch die Pandemie seien religiöse Minderheiten in vielen Ländern noch zusätzlich bedrängt und ausgegrenzt worden. Die grösste Bedrohung bilden weiterhin die radikalen islamistischen Gruppen, die in Afrika, im Nahen Osten und selbst in Europa mit terroristischen Aktionen Menschen töten und Kirchen zerstören. In China mussten in allen Kirchen Kameras mit Gesichtserkennungssoftware eingerichtet und ein Bild von Parteipräsident Xi Jinping aufgehängt werden, was die Gläubigen zusätzlich einschüchtert. Auch der wachsende Nationalismus richtet sich in vielen Staaten gegen religiöse Minderheiten. www.kirche-in-not.ch / www.opendoors.ch (ksc)

Am vergangenen Hilari (13. Januar) eröffnete die Solothurner Narrenzunft Honolulu die Fasnacht 2021. Auch wenn die meisten Anlässe coronabedingt nicht stattfinden können, sollen sich die Solothurnerinnen und Solothurner die fasnächtliche Freude nicht nehmen lassen. Die Chesslete wird an den Fenstern und auf den Balkonen stattfinden, und ebenda werden auch die Fasnachtsfahnen mit der Aufschrift «Ja zur Lebensfreude» aufgehängt werden. Lebensfreude – dafür ist die Fasnacht ein Ausdruck, und Lebensfreude können wir auch in dieser Pandemiezeit gut gebrauchen. Der Grieche Epikur nannte drei Aspekte, die zur Lebensfreude beitragen. Die Abwehr von Schmerzen und Krankheiten, die Überwindung von Furcht und seelischer Belastung sowie der Verzicht auf materielle Bedürfnisse, die nicht nötig sind. Erst so könne sich die Freude einstellen an dem, was das Leben in seiner Einfachheit bietet. Die drei Aspekte tönen wie ein Rezept, mit dem die Coronazeit bewältigt und gestaltet werden könnte. Der Schutz des Körpers vor Ansteckung und der Seele vor Verzweiflung schafft und erhält Leben, lässt neue Lebensmöglichkeiten entdecken und ermutigt trotz Einschränkungen und Ängsten zu neuer Lebensfreude. So kann die spezielle Fasnacht helfen, die Krise mit Zuversicht zu bestehen. Der Jugendverband Jungwacht-Blauring vernetzt unter dem Label «Lebensfreu(n)de» die Ehemaligen aus verschiedenen Generationen. Mit der Ergänzung zu Lebensfreunden betonen sie den sozialen Aspekt der Lebensfreude. Auch wenn physisches Abstandhalten notwendig ist, gehören Begegnungen und Beziehungen unabdingbar zur Lebensfreude. Zusammen mit Freundinnen und Freunden lässt sich Lebensfreude teilen. Diese Freude zu teilen ist auch ein wichtiger Aspekt des Glaubens. Dafür steht Bischof Felix ein. Es ist ihm gelungen, trotz vieler Schwierigkeiten und ungelöster Fragen, diese christliche Freude und Zuversicht in unserem Bistum immer wieder sichtbar zu machen und eine Kultur des Dialogs zu fördern. Im Spannungsfeld von Bewahren und Erneuern wünsche ich der Kirche unter seiner Führung und Ihnen allen viel Raum für Lebensfreu(n)de.

Kuno Schmid TITELSEITE: Der Bischofsstuhl (Cathedra) mit dem Wappen von Bischof Felix Gmür in der St.-Ursen-Kathedrale Solothurn. Sein bischöflicher Wahlspruch lautet «Intellegentes quae sit voluntas Domini / Begreift, was der Wille des Herrn ist» (Eph 5,17). (ybh) 3 | 2021

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schwerpunkt

Suchen und Finden – Bewahren und Entwickeln Felix Gmür – 10 Jahre Bischof von Basel Vor zehn Jahren, am 16. Januar 2011, wurde Felix Gmür zum Bischof geweiht und steht seither der Diözese Basel vor. Weil damals die Kathedrale in Solothurn wegen eines Brandanschlags geschlossen war, fand die Bischofsweihe in der St. Martinskirche in Olten statt. Zu diesem zehnjährigen Jubiläum hat der Bischof einen programmatischen Hirtenbrief verfasst, der sich auf das Evangelium des ­z weiten Sonntags im Jahreskreis bezieht. Aus dem Gespräch Jesu mit den ersten Jüngern lässt sich einiges für das Christsein in der Gegenwart lernen. FELIX GMÜR, BISCHOF VON BASEL

LIEBE SCHWESTERN UND BRÜDER

Wer sucht, der findet. Viele von uns sind richtige Such- und Findeprofis. Suchmaschinen gehören zu den meistbesuchten Seiten im Internet. Von einer einfachen Information bis zu einer Partnerin oder einem Partner: Wir suchen heute online. Einiges lässt sich mit Geschick und ein bisschen Glück finden. Und doch – wir bleiben Suchende. Wer findet, sucht weiter. Finden wir denn keine Ruhe? Schon der Heilige Augustinus war ein umtriebiger Suchender. Er schrieb: «Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott.» Die Unruhe entspringt der Suche, ja der Sehnsucht nach Erfüllung, Zufriedenheit, Glück, Lebenssinn. Wir Christinnen und Christen glauben, dass sich der Sinn unseres Lebens letztlich nur in der Begegnung mit Gott erfüllen kann. WAS SUCHT IHR?

Wir glauben. Aber was genau? Die beiden Jünger im Evangelium horchen auf, als Johannes der Täufer auf Jesus zeigt und in ihm das Lamm Gottes sieht. Denn mit dem kühnen Bild vom Lamm Gottes aus den Heiligen Schriften verbinden sie die Hoffnung, dass alles Böse besiegt und das Leben gelingen wird. Von ihm erwarten sie Erlösung und Glück. Sie glauben daran. Deshalb interessieren sie sich für Jesus. Sie folgen ihm 4

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nach. Jesus will es genauer wissen und fragt: «Was sucht ihr?» Es ist das erste Wort, das Jesus im Johannesevangelium spricht. Das erste Wort von Jesus an die Glaubenden ist keine Unterweisung, keine Aufforderung, kein Gebet. Es ist eine Frage: «Was sucht ihr?» Alles beginnt mit der Suche. Wer sucht, hat eine Sehnsucht. Die Jünger suchen Glück und inneren Frieden. Sie sehnen sich nach einer Verbundenheit, die trägt, sie suchen eine Bleibe. Können sie das von Jesus erwarten? Wer ist er eigentlich? So antworten sie dann auch nicht wirklich auf die Frage, sondern stellen eine Gegenfrage: «Wo wohnst du?» – wörtlich übersetzt: «Wo bleibst du?» KOMMT UND SEHT

Die Suche offenbart eine Spannung. Auf der einen Seite ist das Interesse, das Nachfolgen, die Bewegung und Dynamik, der Aufbruch ins Neue. Auf der anderen Seite haben die Jünger Sehnsucht nach Ruhe, Sicherheit, Sinn. Sie suchen das, was bleibt und trägt. Diese Spannung ist typisch für uns und unsere Kirche heute. Wir brauchen Neues und spüren, dass die Welt sich ändert und wir uns ändern und sich die Lebensbedingungen verändern und wir deshalb Aufbrüche wagen müssen. Und doch wollen wir auch, dass gleichzeitig alles gleich

bleibt: Die Kirche bleibt im Dorf, die Kirche bleibt der ruhende Pol in der ständigen Veränderung, die Kirche bleibt, wie sie vermeintlich immer schon war. Was bleibt? Was soll sich ändern? Jesus gibt den beiden Jüngern einen Tipp: «Kommt und seht!» Die Kirche in unserem Bistum kann daraus für die Seelsorge einiges lernen. EINLADEN

Jesus lädt ein. Seine Türen stehen offen. Er ist zugänglich. Unsere Pfarreien und kirchlichen Dienste tun gut daran, die Menschen, die uns suchen, einzuladen statt abzuwimmeln, erreichbar zu sein, statt auf spätere Termine zu vertrösten, offene Pfarrhäuser und Kirchen zu haben, statt verschlossene Türen anzubieten. Wir suchen nach dem richtigen Mass, verfügbar und zugänglich zu sein. Das ist in unserer durchgetakteten Welt und mit dem grossen Engagement des Personals mitunter schwierig. An manchen Orten gibt es einen Accueil, einen Empfangsbereich, einen Ort und Zeiten, wo Kirche für alle unkompliziert zugänglich ist. ERLEBEN

Wer Jesus nachfolgt, will Jesus erleben. Anders als die Jünger können wir Jesus nicht unmittelbar Fragen stellen und ihm in seine irdische Bleibe folgen. Und dennoch gibt


Hanspeter Baertschi / Bistum Basel

schwerpunkt

Bischof Felix Gmür (1966) stammt aus Luzern und versteht sich als Bischof unterwegs mit den Menschen. (Bild vom Patronatsfest St. Urs und Viktor 2017)

es Möglichkeiten, ihm wirklich zu begegnen. Die Sakramente sind wunderbare Schätze der Christusbegegnung. Im Sakrament der Eucharistie nehmen wir ihn ganz in uns auf. Damit diese Erfahrung sich weiter schenken kann, tun wir gut daran, komplementär zur Feier der Sakramente Begegnungen zu ermöglichen, bei denen Menschen sich selber einbringen und von ihrem persönlichen Zugang zu Jesus berichten können. Der Austausch wird zum gemeinsamen Erlebnis. In der Kinder- und Jugendarbeit oder auch im Bereich der Senioren werden wir vielerorts durch erstklassige Begegnungsmöglichkeiten beschenkt. Denn schöne Erlebnisse und gute Erfahrungen in der Kirche stärken und vertiefen den Glauben. Und doch suchen wir nach stimmigen Formen, über den Glauben auszutauschen. Wir suchen nach Räumen, in denen junge Eltern, Singles, Menschen in unterschiedlichen Beziehungsformen Gott erfahren und Erlebnisse damit verbinden können. Hier ist die Kirche besonders herausgefordert. Es öffnet sich Raum für Kreativität. VERSÖHNEN

Leider gab und gibt es Einladungen und Erlebnisse, die bei Menschen tiefe Wunden und einen grossen Schmerz hinterlassen

haben. Manche leiden ein Leben lang darunter. Einladen, zuhören, Leid anerkennen, um Entschuldigung bitten: Das sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer erhofften Versöhnung, unumgängliche Schritte in der Nachfolge Jesu – für die ersten Jünger, die auf das Lamm Gottes schauen, und erst recht für uns. Im Umgang mit der eigenen Schuld sucht die Kirche weiter. Eine griffige Prävention ist zukunftsgerichtet und zielt darauf ab, jede Art von übergriffigem Verhalten zu verhindern. Das Bewusstsein zu schärfen, ohne selbst übergriffig zu werden oder vorzuverurteilen oder Überdruss zu provozieren, ist eine Suche nach dem richtigen Mass. INTEGRIEREN

Die beiden Jünger im Evangelium stammen aus demselben Kulturkreis wie Jesus. Die Kommunikation scheint einfach zu sein. Lebenswelt und Lebensstil decken sich weitgehend. In unserer Kirche heute sind wir am Suchen, weil mehr als ein Drittel der Gläubigen in unserem Bistum Migrantinnen und Migranten sind. Sie haben verschiedene kulturelle Hintergründe, unterschiedliche religiöse Bedürfnisse und Erwartungen, vielleicht andere Vorstellungen vom geglückten Leben. Und doch sind sie in der Kirche nicht Fremde, sondern ebenso

Einheimische wie alle anderen katholischen Gläubigen auch. Wie können wir uns gegenseitig einpassen, so dass wir spüren, dass wir zusammengehören und denselben Glauben miteinander teilen? Es ist die stete Suche nach einer gelungenen Integration, ohne dass jemand den eigenen kulturellen Charakter aufgeben muss. PERSÖNLICH

Echte Erfahrungen und Begegnungen kann man nicht delegieren. Das geht nur persönlich. Jesus lädt zum persönlichen Kennenlernen ein: «Kommt und seht!» Wir werden

JOHANNESEVANGELIUM KAPITEL 1, VERSE 35–39

Am Tag darauf stand Johannes wieder dort und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, sagte er zu ihnen: Was sucht ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heisst übersetzt: Meister –, wo wohnst du? Er sagte zu ihnen: Kommt und seht! 3 | 2021

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Hanspeter Baertschi / Bistum Basel

schwerpunkt

JOHANNESEVANGELIUM KAPITEL 1, VERSE 40–42

Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden – das heisst übersetzt: Christus. Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heissen, das bedeutet: Petrus, Fels. Felix Gmür hat in Philosophie und Theologie promoviert. Er wurde 1999 zum Priester und 2011 zum Bischof geweiht.

uns einmal mehr bewusst, dass Glaube im Kern nicht das richtige Aufsagen von dogmatischen Sätzen oder das Vollbringen guter Werke ist. Glaube ist zunächst immer persönliche Begegnung mit der Person Jesus. Deshalb ist auch die Glaubensweitergabe etwas ganz Persönliches. Petrus kommt durch Andreas zu Jesus. Er erzählt ihm, dass er gesucht und den Messias gefunden habe. Heute sind wir auf der Suche, wie wir den Glauben unter neuen Lebensbedingungen weitertragen. Es lohnt sich, Neues auszuprobieren und im Suchen nicht aufzugeben, gerade auch im Vertrauen, dass Gott den ersten Schritt macht und Jesus als Erster einlädt. GEMEINSCHAFTLICH

Wenn wir persönliche Erfahrungen miteinander erleben, werden sie zu geteilten Erfahrungen. Es entsteht Gemeinschaft. Kirche ist immer Gemeinschaft, Christsein geht nicht allein. Es ist eine grosse Herausforderung, das gemeinschaftliche kirchliche Leben zu fördern, weil die vielen individuellen Lebensstile und Bedürfnisse und das Denken, alle seien ein Sonderfall, diesem Ansinnen viele Steine in den Weg legen. Wir suchen in den Pfarreien Formen von Gemeinschaften, die sich nicht abkapseln, sondern sich für neue Menschen öff6

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nen, die sich nicht als exklusive Elite verstehen, sondern ihre Eigenart für alle einbringen, die sich nicht um sich selber drehen, sondern Jesus im Blick haben, der alle einlädt und sich für alle interessiert. Nachdem viele kirchliche Vereine nicht mehr wie früher existieren, ist diese Suche umso drängender und spannender. Das betrifft auch die einzelnen Menschen in der Gemeinschaft. Das heutige Evangelium spricht nur von zwei Jüngern. Aber schon sehr früh gehörten Frauen dazu. Wir suchen nach einer Kirche, in der Frauen und Männer gleichermassen ihren Platz haben. ÖFFENTLICH

Über das Treffen von Jesus mit den zwei Jüngern berichtet das Evangelium nichts. Das ist gut so, denn der Glaube ist persönlich und hat etwas Intimes und braucht auch einen geschützten Rahmen. Es ist gut, dass unsere Kirche diesen Schutz respektiert und anbietet. Gleichzeitig ist der Glaube aber auch öffentlich, und zwar gerade deswegen, weil er lebensrelevant ist. Das soll und darf die Öffentlichkeit wissen. Deswegen ist die Kirche immer öffentlich, bis hin zu öffentlichen Meinungsäusserungen zu gesellschaftlichen Fragen. Hier ist freilich eine grosse Sensibilität gefordert, denn das Engagement für alle, welche die bibli-

sche und kirchliche Tradition Arme nennt, steht nicht zur Disposition. Es ist eine Gratwanderung, weil man sowohl klar sein muss als auch niemanden mutwillig verletzten will und darf. In jeder Zeit ist die Kirche auf der Suche nach der richtigen Balance, auch heute. Seit zehn Jahren darf ich mit Ihnen Christ und für Sie Bischof von Basel sein. Gemeinsam suchen wir, wie die Begegnung mit Jesus Christus, dem Messias, in unserem Bistum Formen annehmen kann, die dem Evangelium entsprechen und den Menschen Kraft geben. Gemeinsam suchen wir nach dem Willen Gottes für die Kirche in unserer Zeit. Ein Mass, an dem wir messen können, ob wir den Messias gefunden haben, ist Andreas: Er kann nicht anders und führt Petrus zu Jesus. Missionarische Kirche nennen wir das. Kirche, die einlädt. Suchen wir sie, in der Nachfolge von Jesus, der uns dazu einlädt. Ihr + Felix Gmür, Bischof von Basel


medien

ZDF oder BR Sonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienstübertragung ARD Sonntag, 17.30 Uhr, Echtes Leben ORF 2 Sonntag, 12.30 Uhr, Orientierung Sonntag, 18.15 Uhr, Was ich glaube Dienstag, 22.30 Uhr, Kreuz und quer RADIO Radio SRF1 Samstag, 18.30 Uhr, Zwischenhalt Sonntag, 6.40/8.40 Uhr, Wort aus der Bibel Sonntag, 9.30 Uhr, Text zum Sonntag Radio SRF2 Kultur Sonntag, 8.00 Uhr, Blickpunkt Religion Sonntag, 8.30 Uhr, Perspektiven Sonntag, 9.00 Uhr, Sakral/Vokal Sonntag, 10.00 Uhr, Radiopredigten oder Radiogottesdienst Radio 32 Mittwoch, 15.45 Uhr, Oekumera Sonntag, 10.40 Uhr, Wiederholung

www.herder.de

LITERATUR

WEBSITES www.medientipp.ch www.radiopredigt.ch www.kath.ch/category/wort-zum-sonntag www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion https://fernsehen.katholisch.de www.religion.orf.at/tv www.vaticannews.va/de.html

Alamode Film

ZDF, 09.30 Uhr Katholischer Gottesdienst Macht – Ohnmacht – Allmacht.

SRF 1, 20.10 Uhr Die göttliche Ordnung Gegen das Frauenstimmrecht.

SRF 1, 10.00 Uhr Sternstunde: Das katholische Korsett Mühe mit dem Frauenstimmrecht.

Dienstag, 2. Februar SRF zwei, 20.10 Uhr RBG – Ruth Bader Ginsburg Ein Leben für die Gerechtigkeit. ORF2, 22.35 Uhr kreuz und quer Der Weg der Mystik. Freitag, 5. Februar SRF 1, 23.45 Uhr Matto regiert Wachmeister Studer klärt auf. Samstag, 6. Februar SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Bergfieber.

Die Krise lehrt uns zu fragen: Was brauche ich wirklich im Leben und wonach soll ich suchen? Was ist meine Sehnsucht? Wer bin ich – und wer ist Gott? Abt Johannes Eckert spürt diesen Fragen nach und fördert überraschende, provokative und frag-würdige Einsichten zutage. Er zeigt, wie das Johannes­ evangelium zur Folie für ein selbstbestimmtes und authentisches Leben werden kann.

Eckert, Johannes Was sucht ihr? Frag-würdige Einsichten ins Johannesevangelium Herder Verlag, Freiburg i.Br. 2020 208 Seiten, CHF 28.90, ISBN 978-3-451-39161-3

SRF 1, 22.05 Uhr Die Verlegerin Wenn der Präsident das Volk belügt. Sonntag, 7. Februar ZDF, 09.03 Uhr Kirche im Abseits Ökumenischer Kirchentag 2021. ORF III, 10.00 Uhr Katholischer Gottesdienst Ein Angebot in der Coronakrise. SRF 1, 11.55 Uhr Sternstunde: Friedrich Glauser Ein filmisches Porträt. Mittwoch, 10. Februar BR, 19.00 Uhr Auf der Spur der Ahnen Ahnenkult auch hierzulande. Samstag, 13. Februar SRF 1, 16.40 Uhr Fenster zum Sonntag Fremdgehen – wenn Liebe nicht reicht.

www.cineman.ch

SRF 1 Samstag, 19.50 Uhr, Wort zum Sonntag Sonntag, 10.00 Uhr, Sternstunde Religion Sonntag, 11.00 Uhr, Sternstunde Philosophie Monatlich eine Gottesdienstübertragung

RADIO Sonntag, 31. Januar BR2, 08.05 Uhr Jugendarbeit in Coronazeiten Absagen kann man immer.

KINO | DVD

FERNSEHEN

FERNSEHEN Sonntag, 31. Januar ZDF, 09.03 Uhr Kunst und Religion Künstler, Designer und Tattoo-Meister.

ASCOT ELITE

Regelmässige Sendungen

SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Silja Walter Der Tanz des Gehorsams. SRF 2, 10.00 Uhr Radiopredigten Urs Bisang, röm.-kath. Luzia Sutter-Rehmann, evang.-ref. SWR2, 12.05 Uhr Die Seele der USA Moral nach der Präsidentenwahl. Sonntag, 7. Februar BR2, 08.05 Uhr Terror gegen Juden Wie gefährlich ist es, Jude zu sein? BR2, 08.30 Uhr Mit Unsicherheiten leben lernen Alles unter Kontrolle? Fehlanzeige! SRF 2, 08.30 Uhr Perspektiven: Clara Ragaz-Nadig Kampf für Frauenrechte und Frieden. SWR2, 08.30 Uhr Leitfaden für ein gutes Ende Fragen zu Sterben und Tod. SWR2, 12.05 Uhr Transit Lampedusa Einheimische und Gef lüchtete.

Eine alevitische Familie versucht illegal in die Schweiz zu flüchten. Doch beim Überqueren der Alpen entwickelt sich ihre «Reise der Hoffnung» zur Katastrophe. Vor dreissig Jahren kam dieser Filmklassiker in die Kinos. Leider hat er nichts an Aktualität eingebüsst angesichts der täglich neuen Schreckensmeldungen aus Flüchtlingslagern. Er wird deshalb von «Medientipp» zum Film des Monats Januar 2021 auserkoren.

Reise der Hoffnung Xavier Koller, Schweiz 1990 Gratis auf der neuen Streaming-Plattform der SRG www.playsuisse.ch 3 | 2021

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Wo wohnst du eingeboren in den stallgeruch der wohnsitzlosen im zugigen verschlag hält sich keine nestwärme kindvertraulich unter den schriftgelehrten in gottes haus ganz wie daheim von hilfesuchenden verfolgt bis auf den beteberg der nacht unverstanden im elternhaus und doch geschwisterlich unter dem väterlichen himmel von haus zu haus als zechkumpane der geächteten endlich ein ort das haupt anzulehnen doch der balken ist blutig beigesetzt im grab eines andern und auch das nur vorübergehend

Jon Tyson / Unsplash

innehalten KIRCHENJAHR UND SCHRIFTLESUNG Sonntag, 31. Januar 2021 4. SONNTAG IM JAHRESKREIS «Einen Propheten wie dich will ich ihnen erwecken.» Dtn 18,18 Erste Lesung: Deuteronomium 18,15–20 Zweite Lesung: Erster Korintherbrief 7,32–35 Evangelium: Markus 1,21–28 Dienstag, 2. Februar 2021 Darstellung des Herrn Lichtmess – Tag des geweihten Lebens «Meine Augen haben das Heil gesehen, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.» Lk 2,30.32 Sonntag, 7. Februar 2021 5. SONNTAG IM JAHRESKREIS «Jesus ging zu Simons kranker Schwiegermutter, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.» Mk 1,31 Erste Lesung: Ijob 7,1–4.6–7 Zweite Lesung: Erster Korintherbrief 9,16–19.22–23 Evangelium: Markus 1,29–39

Namenstage: Ökumenisches Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de Liturgischer Kalender: Direktorium www.liturgie.ch

grenzgänger über alles hinaus wegbereiter ins unermessliche

Andreas Knapp

Der Priester und Dichter Andreas Knapp ist Mitglied der «Kleinen ­B rüder vom Evangelium» und lebt als Fabrikarbeiter in Leipzig. 2018 erhielt er den Herbert-Haag-Preis. Quelle: Andreas Knapp, Brennender als Feuer. Geistliche Gedichte, Echter Verlag Würzburg 2004, 9.

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DARSTELLUNG DES HERRN Das Fest «Darstellung des Herrn» bezieht sich auf den Abschnitt im Lukasevangelium (Lk 2,22–40), der erzählt, wie Maria und Josef mit dem neugeborenen Jesus zum Tempel nach Jerusalem ziehen. Dort danken sie für die glückliche Geburt und weihen den Erstgeborenen gemäss der Schrift an Gott. In der Begegnung mit dem weisen Simeon und der Prophetin Hanna wird die Bestimmung Jesu als Heil und Licht für Israel und die Völker sichtbar. Die Ostkirche bezeichnet den Gedenktag deshalb als «Fest der Begegnung». Bei uns wird stärker die Verheissung betont, dass Jesus das Licht für die Völker sein wird. Volkstümlich wird von «Lichtmesse» gesprochen. Um dieses Licht hinauszutragen, werden an diesem Tag Kerzen gesegnet. Vierzig Tage nach Weihnachten und zum traditionellen Abschluss des Weihnachtsfestkreises stehen nochmals die Kerzen im Zentrum. Sie sind Zeichen dafür, dass durch Gottes Menschwerdung Licht in die Welt gekommen ist. Dieses Licht soll selbst zum Segen werden, zum «gutem Zuspruch» für Gesundheit und gelingendes Leben, wie es durch den anschliessenden Blasiussegen mit zwei gekreuzten Kerzen zum Ausdruck gebracht wird. (ksc)


musik & kultur | diakonie & bildung | region & klöster

CORONAVIRUS UPDATE

Behörden & Fachstellen Bischofsvikariat St. Verena | www.bistum-basel.ch Römisch-Katholische Synode des Kantons Solothurn | www.synode-so.ch

Einsendungen an: Pfarreisekretariat St. Ursen Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 pfarramt@kath-solothurn.ch  | www.kath-solothurn.ch

Katholische Seelsorge für Anderssprachige | www.migratio.ch Fachstelle Religionspädagogik | www.kath.sofareli.ch Fachstelle Diakonie und Soziale Arbeit | www.fadiso.ch Kirchliche Fachstelle Jugend | www.juse-so.ch Fachstelle Kirchenmusik | www.kirchenmusik-solothurn.ch Kantonale Arbeitsstelle Jungwacht Blauring | www.jubla-so.ch Caritas Solothurn | www.caritas-solothurn.ch Fachstelle Beziehungsfragen | www.fabeso.ch Notfallseelsorge | www.notfallseelsorge.ch/so Dargebotene Hand – Telefon 143 | www.143.ch

Solothurner Spitäler soH GOTTESDIENSTE Im Kantonsspital Olten und im Bürgerspital Solothurn finden aufgrund der Covid-19-Schutzmassnahmen zurzeit keine Gottesdienste statt. Die Gottesdienste in der Psychiatrischen Klinik Solothurn werden nur intern gefeiert. Um Ansteckungen zu verhindern, gelten weiterhin die Corona-Schutzmassnahmen. Dazu gehören unter anderem die Hygieneund Abstandsregeln, die allgemeine Maskenpflicht, das Gesangsverbot und die Begrenzung der Gruppengrösse an Veranstaltungen und Gottesdiensten. Versuche, die Schutzmassnahmen zu umgehen oder Schlupflöcher zu finden, werden von der Bistumsleitung ausdrücklich abgelehnt. Halten Sie sich an die Schutzkonzepte der Pfarreien und Kirchgemeinden und erkundigen Sie sich im Voraus, ob Gottesdienste und Anlässe stattfinden werden. Bis Ende Februar wird die ausserschulische Katechese ausgesetzt, und Mundkommunion bleibt verboten. Weiterführende Informationen zur Covid-­ 19-Prävention in Kirche und Pastoral unter: www.bistum-basel.ch > Corona-Update Die im Kanton Solothurn geltenden Massnahmen sind zu finden unter https://corona.so.ch/

für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage

Antoniushaus Solothurn Die Eucharistiefeier wie auch die Andachten und das «Sunntigskafi» entfallen aufgrund der aktuellen Covid-19-Krisensituation bis auf Weiteres. www.gem-sls.ch Kapuzinerkloster Olten GOTTESDIENSTE Sonntag, 31. Januar, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin

www.solothurnerspitaeler.ch

Sonntag, 7. Februar, 19.00 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin

Kloster Namen Jesu Solothurn

Montag und Donnerstag jeweils 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Klosterkirche

GOTTESDIENSTE Samstag, 30. Januar, 19.00 Uhr Vigil Sonntag, 31. Januar, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 2. Februar, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 5. Februar, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 6. Februar, 19.00 Uhr Vigil Sonntag, 7. Februar, 10.45 Uhr Eucharistiefeier, 17.00 Uhr Vesper Dienstag, 9. Februar, 19.00 Uhr Eucharistiefeier Freitag, 12. Februar, 19.00 Uhr Eucharistiefeier www.namenjesu.ch Kloster Visitation Solothurn GOTTESDIENSTE Sonntag, 31. Januar 08.00 Uhr Eucharistiefeier

Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag jeweils 07.00 Uhr Eucharistiefeier in der Klosterkirche Donnerstag jeweils 10.00 Uhr, «20 Minuten für den Frieden» mit der offenen Kirche Region Olten, anschliessend stille Anbetung. www.katholten.ch > Kapuzinerkloster Kloster Mariastein GOTTESDIENSTE Bis auf Weiteres finden nur ausgewählte Eucharistiefeiern öffentlich statt. Sie werden auf der Website angezeigt. Die Basilika ist von 10.00 bis 20.15 Uhr geöffnet. Es gelten Maskenpflicht und die Höchstzahl von 30 Personen.

Sonntag, 7. Februar 08.00 Uhr Eucharistiefeier

Die Gnadenkapelle ist täglich von 08.00 bis 19.15 Uhr geöffnet. Im Innern der Gnaden­ kapelle beträgt die Höchstzahl 10 Personen mit Maskenpflicht.

www.klostervisitation.ch

www.kloster-mariastein.ch

ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130 www.kirchenblatt.ch | info@kirchenblatt.ch

Taizé-Feiern

Adressänderungen sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten.

TAIZÉ-ABENDGEBET SOLOTHURN Donnerstag, 28. Januar 2021, 19.00 Uhr Das Taizé-Abendgebet findet online statt.

Produktion und Druck Vogt-Schild Druck AG | Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen Tel. 058 330 11 73 | Fax 058 330 11 78 | kirchenblatt@vsdruck.ch Redaktionsteam (allgemeiner Teil) Chefredaktor | Kuno Schmid | Grenchenstr. 43, 4500 Solothurn | Heinz Bader, Balsthal| Dr. Urban Fink-Wagner, Oberdorf | Stephan Kaisser, Lommiswil| Monika Poltera-von Arb, Neuendorf | Reto Stampfli, Solothurn | Jugendseite | Daniele Supino, ­Solothurn Layout | Yvonne Bieri-Häberling, Oekingen

TAIZÉ-FEIER OLTEN Donnerstag, 28. Januar 2021, 18.18 Uhr St. Martins-Kirche Olten ist abgesagt. www.147.ch

www.taize-solothurn.ch / www.katholten.ch 3 | 2021

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarradministrator | Dr. Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11 | thomas.ruckstuhl@kath-solothurn.ch | Liturgie Kaplan | Konrad Mair | 079 836 73 56 | konrad2911@gmail.com Vikar | Roy Jelahu | 032 623 32 11 | hironimus.jelahu@kath-solothurn.ch Diakon | Karl H. Scholz | 032 622 12 65 | pfarramt@sanktniklaus.ch | Glaubensbildung Pfarreiseelsorger | Basil Schweri | 032 623 32 11 | basil.schweri@kath-solothurn.ch | Jugend und Kommunikation Pfarreiseelsorgerin | Bernadette Häfliger | 032 637 30 53 | bernadette.haefliger@kath-solothurn.ch | Altersseelsorge Katechetin RPI | Annina Schmidiger | 032 623 32 11 | annina.schmidiger@kath-solothurn.ch | Verantwortliche Katechese Sekretariat | Barbara Moos | 032 623 32 11 | barbara.moos@kath-solothurn.ch

Mit Zuversicht aus der Krise

Wie ist Versöhnung? Wie ein Fest nach langer Trauer? Wie ein strahlendes Gesicht? 20 Kinder aus den Pfarreien St. Ursen St. Marien haben sich seit dem letzten Sommer in der Vorbereitung auf den Versöhnungsweg genau mit solchen Fragen beschäftigt. Am 9. Januar haben sie nun den Versöhnungsweg absolviert. Gemeinsam mit ihrer Begleitperson haben sie sich an zehn Stationen mit Fragen rund um ihr Leben beschäftigt, um anschliessend zum ersten Mal das Sakrament der Versöhnung / das Sakrament der Beichte zu empfangen. Sich mit der eigenen Schuld auseinanderzusetzen, ist nicht immer ganz einfach. Sich die Schuld einzugestehen, diese zu bereuen, den Mut zu fassen, etwas zu ändern, sich vielleicht sogar mit einer anderen Person zu versöhnen oder sich zu entschuldigen, das ist für Kinder und Erwachsene nicht immer ganz einfach.

Erinnern Sie sich an folgende Szene: Papst Franziskus erteilt vor einem menschenleeren Petersplatz den Segen «Urbi et Orbi». Er ist der Überzeugung, die Corona-Pandemie müsse genutzt werden, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Wie das geschehen soll, erklärt er in seinem neu erschienenen Buch «Wage zu träumen! Mit Zuversicht aus der Krise.» Die Corona-Pandemie ist in den Augen des Papstes etwas Besonderes, weil sie die ganze Menschheit betrifft. Doch es gebe verschiedene andere Krisen, die genauso schlimm seien, sagt Papst Franziskus. Dazu gehörten die Kriege, die vielen Flüchtlinge und der Klimawandel. Es brauche darum eine neue Achtsamkeit und eine neue Politik, die sich der sozialen und ökologischen Probleme unserer Zeit ernsthaft annimmt. Bei der Lektüre hat mich beeindruckt, dass Papst Franziskus auch von seinen eigenen, ganz persönlichen Lebenskrisen erzählt: etwa von der lebensbedrohlichen Lungenerkrankung, die ihn mit zwanzig Jahren an die Grenze des Todes führte. Er erzählt auch, wie er im Jesuitenorden vom «Spielfeld» auf die «Ersatzbank» gesetzt wurde, nachdem er sich als Oberer harsch verhalten hatte und dafür die Quittung erhielt. Einsam fühlte sich Franziskus bei einem Sprachaufenthalt in Frankfurt, wo er als gestandener Mann vor Heimweh traurig den startenden Flugzeugen hinterherschaute. Was er daraus gelernt hat, formuliert er so: «Das waren meine drei persönlichen Covids. Von ihnen habe ich gelernt, dass du viel leiden musst, aber dass du besser dort herauskommst, wenn du bereit bist, dich verändern zu lassen. Aber wenn du dich eingräbst, dann ergeht es dir nachher schlechter.» (61) Sowohl eine persönliche als auch eine weltumspannende Krise kann nach Überzeugung von Papst Franziskus etwas bewegen. Im besten Fall kann eine Krise beitragen zu einer nachhaltigen Neuausrichtung des eigenen Lebens oder der Gesellschaft. Das gibt Zuversicht, die zur Überwindung der Krise hilfreich ist. Wo sehen Sie für sich persönlich in der jetzigen Krisenzeit einen Silber­streifen am Horizont, der Ihnen Mut macht und zu verstehen gibt, dass es heller wird und eine neue Zeit anbricht? Thomas Ruckstuhl, Pfarradministrator

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Versöhnung setzt einen Prozess voraus, den man gehen muss, vergleichbar mit einem Weg. Der Weg geht meistens nicht schnurstracks zum Ziel. Man muss über Hindernisse gehen, manchmal auf das Vergangene zurückblicken, sich damit auseinandersetzen und trotzdem das Ziel, die Versöhnung, darf man nicht aus den Augen verlieren. Durch das Sakrament der Beichte / Versöhnung haben wir immer wieder die Möglichkeit, auch bei Gott um Vergebung und seine Unterstützung auf diesem Weg zu bitten. Der Versöhnungsweg in der 4. Klasse ist seit einigen Jahren in der Schweiz verbreitet und bietet sowohl den Kindern als auch den erwachsenen Begleitpersonen einen Zugang zum Sakrament. Der Weg bietet Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen und ihren Kindern einen Raum, sich miteinander zu beschäftigen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Versöhnung ist ein Thema, das sowohl Kinder in ihrem Alltag als auch uns Erwachsene betrifft. So ist es jedes Jahr schön zu sehen und zu hören, wenn Kinder und Erwachsene etwas vom Versöhnungsweg in ihren Familien-, Schul- und Arbeits­ alltag mitnehmen können. Annina Schmidiger, Katechetin RPI


Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn Pfarramt | Propsteigasse 10 | 4500 Solothurn | 032 623 32 11 | pfarramt@kath-solothurn.ch | www.kath-solothurn.ch Sekretariat | Barbara Moos und Claudia Küpfert Öffnungszeiten | MO–FR 8.30 –11.30 und 14.00 –16.30 | MI Nachmittag geschlossen) | Während den Schulferien nur vormittags geöffnet Ansprechperson | Thomas Ruckstuhl | 032 623 32 11

Aufgrund der Beschränkung auf 50 Personen ist bei allen Gottesdiensten eine Anmeldung per Telefon an das Sekretariat oder via Homepage www.kath-solothurn.ch erforderlich.

Gottesdienste ST.-URSEN-KATHEDRALE Sonntag, 31. Januar Darstellung des Herrn 10.00 Uhr, Eucharistiefeier Kerzensegnung und Blasiussegen. 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Musikalische Gestaltung durch die Lobpreis-Gruppe. Kollekte: Regionale Caritas-Stellen. Mittwoch, 3. Februar 12.00 Uhr, Chorgebet 12.15 Uhr, Eucharistiefeier Mit Blasiussegen. Samstag, 6. Februar 08.45 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Walter und Margarith Flury-Huwyler; Anja Heim; Marguerite Froidevaux; Paul und Alice Lisibach-Stirnimann; Christina und Otto EggenschwilerBögli; Margrit Lehmann. Sonntag, 7. Februar 10.00 Uhr, Eucharistiefeier 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Kollegium St-Charles in Pruntrut. Mittwoch, 10. Februar 12.00 Uhr, Chorgebet 12.15 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Pfarr-Resignat Hugo Rüegger; Maria Maeder.

Samstag, 6. Februar, 17.00 Uhr Hl. Messe der portugiesischsprachigen Mission Sonntag, 7. Februar, 09.30 und 17.00 Uhr Hl. Messe der italienischsprachigen Mission Freitag, 12. Februar, 08.45 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 13. Februar, 17.00 Uhr Hl. Messe der portugiesischsprachigen Mission

Wir wünschen unseren Jubilarinnen einen frohen Festtag und für die Zukunft Gottes Segen.

ST. MARIEN Samstag, 30. Januar Darstellung des Herrn 17.30 Uhr, Rosenkranz 18.00 Uhr, Eucharistiefeier Kerzensegnung und Blasiussegen. Dreissigster: Gerda Müller. Kollekte: Regionale Caritas-Stellen.

Samstag, 6. Februar 16.30–17.30 Uhr, Beichte Kaplan Konrad Mair. 17.30 Uhr, Rosenkranz 18.00 Uhr, Eucharistiefeier Kollekte: Kollegium St-Charles in Pruntrut. Sonntag, 7. Februar, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission

Mitteilungen Kollekten-Ergebnisse Am 1. Januar, Caritas Baby Hospital Bethlehem, Fr. 96.50. Am 2./3. Januar, Epiphaniekollekte für Kirchenrestaurationen, Inländische Mission, Fr. 313.80. Am 9./10. Januar, Solidaritätsfonds für Mutter und Kind, Fr. 332.40.

JESUITENKIRCHE Sonntag, 31. Januar, 09.30 Hl. Messe der italienischsprachigen Mission

Ein herzliches «Vergelts Gott». Gratulationen Wir gratulieren herzlich: zum 92. Geburtstag, am 31. Januar, Frau Ibolya Frigerio; zum 90. Geburtstag, am 1. Februar, Frau Anna Multari; zum 85. Geburtstag, am 1. Februar, Frau Antonia Schönenberger;

Gratulationen Es ist eine alte Tradition, dass wir den 80-, 85-, 90-jährigen und älteren Parreiangehörigen im «Kirchenblatt» gratulieren. Meistens können wir unseren Jubilarinnen und Jubilaren damit eine Freude bereiten. Ab und zu wird aber auch der Wunsch geäussert, diese Geburtstage nicht zu publizieren. Damit nicht unlieb­same Pannen entstehen, bitten wir all jene, deren Geburtstag nicht im «Kirchenblatt» erscheinen soll, uns dies mindestens zwei Monate vor dem Festtag mitzuteilen. Sekretariat Pfarramt St. Ursen und St. Marien

Wir spenden den Blasiussegen

Sonntag, 31. Januar, 14.30 Uhr Hl. Messe der kroatischsprachigen Mission

Samstag, 13. Februar 08.45 Uhr, Eucharistiefeier Dreissigster: Roger RossmannNussbaumer. Jahrzeit: Hans Vogelsang; Josefine Petermann, Kurt Portmann. 16.30–17.30 Uhr, Beichte Pfarrer Thomas Ruckstuhl.

Freitag, 5. Februar Herz-Jesu-Freitag 08.45 Uhr, Eucharistiefeier KEIN Kaffee im Pfarrhaus. 18.30 Uhr, Rosenkranz Männerkongregation Mariä Himmelfahrt.

am 7. Februar, Frau Johanna Gurtner; am 9. Februar, Frau Huguette Marchon-Lischer; zum 80. Geburtstag, am 10. Februar, Frau Beatrix Kaiser.

Todesnachrichten Aus unseren Pfarreien sind verstorben: am 10. Januar, Frau Ruth Ziegler-Portmann; am 11. Januar, Frau Helena Kiener-Truninger. Gott schenke den lieben Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

Männerkongregation Mariä Himmelfahrt und Franziskanische Gemeinschaft Solothurn Dienstag, 2. Februar, 19.00 Uhr St.-Ursen-Kathedrale Maria Lichtmesse Eucharistiefeier

In den Gottesdiensten am 30./31. Januar, am 2. und 3. Februar spenden wir jeweils am Ende den traditionellen Blasiussegen. Das Segensgebet wird vom Priester laut vom Altar aus gesprochen, dann spendet er mit den Kerzen in der Hand wortlos und mit Abstand den Einzelsegen. Gerade in den Wochen der Pandemie sind wir auf Gottes Segen und Beistand angewiesen. Es ist ein schönes Zeichen des Trostes und der Ermutigung, wenn wir auf die Fürsprache des heiligen Blasius um Gesundheit an Leib und Seele beten, für jede und jeden ganz persönlich. Gott, unser Vater, stärke und ermutige auf die Fürsprache des hl. Blasius alle Menschen und schütze besonders jene, die in Nöten leben, krank sind oder im Sterben liegen. Heile die Wunden an Leib und Seele und lass die Nächstenliebe unter den Menschen wachsen. Führe uns alle mit deinem Heiligen Geist und lass uns deinen Segen zuteilwerden. Amen. Thomas Ruckstuhl

Adoray Sonntag, 7. Februar, 19.00 Uhr Jesuitenkirche Gebetsabend für Jugendliche von 15–35 Jahren.

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarreien St. Ursen | St. Marien | Solothurn

Wie es mit der Kirche weitergeht

Taufdaten 2021 im Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg

Für alle Termine gilt: Aufgrund der Corona-Pandemie können sich Änderungen ergeben!

Tauffeiern Gundula Vogel, pixabay.com Eine Geschichte aus der orthodoxen Tradition macht hellhörig: Ein bedeutendes Kloster hatte keinen Nachwuchs mehr und drohte einzugehen. So sehr sich die Mönche auch danach sehnten, es gab keine neuen Eintritte. Da suchte der Abt einen geistlichen Meister auf und bat ihn um Rat. Meister, was soll ich tun, damit junge Männer in unser Kloster eintreten? «Ich weiss keinen Rat», sagte der Meister zur Über­ raschung des Abtes. Dann beteten sie gemeinsam die Psalmen. Der Abt fragte noch einmal: «Was sollen wir tun, damit unser Kloster weiter besteht?» «Ich weiss es nicht», bekräftigte der Meister. Beim Abschied fragte der Abt ein drittes Mal um Rat. Ich weiss keinen, sagte der Meister, ich weiss nur: Der Messias ist unter euch. Was ist das für eine eigenartige Antwort, dachte der Abt, doch er nahm, wenn auch keinen Ratschlag, so doch diese Auskunft mit. «Der Messias ist unter uns!», sagte der Abt zu Hause zu den Mönchen, die ihn mit grossen Augen anschauten. Dann begannen sie zu rätseln, wer es denn sein könnte. Nein! Der nicht. Der ist zu streng, jener auch nicht, der ist zu faul; dieser zu dumm, jener zu eng. So gingen sie der Reihe nach alle durch – hin und zurück, ohne den Messias zu finden. In der Annahme aber, dass er unter ihnen sei, hatte jeder Ehrfurcht vor dem andern und nahm Rücksicht. Die Leute, die am Sonntag in den Gottesdienst kamen, fragten sich, was mit den Mönchen los sei. Etwas war anders geworden. Und allmählich begannen sie sich für ihre Gemeinschaft zu interessieren und es stellten sich Interessierte ein, die ins Kloster eintraten. Quelle unbekannt

10. Januar 2021 11.30 Uhr 28. Februar 2021 10.00 Uhr 14. März 2021 11.30 Uhr 28. März 2021 11.30 Uhr 11. April 2021 11.30 Uhr 16. Mai 2021 11.30 Uhr 30. Mai 2021 11.30 Uhr 13. Juni 2021 11.30 Uhr 27. Juni 2021 11.30 Uhr 4. Juli 2021 11.30 Uhr 29. August 2021 11.30 Uhr 12. September 2021 11.30 Uhr 26. September 2021 11.30 Uhr 24. Oktober 2021 11.30 Uhr 31. Oktober 2021 11.30 Uhr 14. November 2021 11.30 Uhr 12. Dezember 2021 11.30 Uhr Taufvorbereitungen 16. Januar 2021 20. März 2021 29. Mai 2021 4. September 2021 30. Oktober 2021

10.00–12.00 Uhr 10.00–12.00 Uhr 10.00–12.00 Uhr 10.00–12.00 Uhr 10.00–12.00 Uhr

Anmeldung: Pfarreisekretariat, 032 623 32 11 / pfarramt@kath-solothurn.ch

Eine verinnerlichte Kirche Die Kirche der Zukunft wird klein werden, weithin ganz von vorne anfangen müssen. Sie wird viele der Bauten nicht mehr füllen können, die in der Hochkonjunktur geschaffen wurden. Sie wird mit der Zahl der Anhänger viele ihrer Privilegien verlieren. Sie wird als Freiwilligengemeinschaft sehr viel stärker die Initiative ihrer einzelnen Glieder beanspruchen. Sie wird neue Formen des Amtes kennen und bewährte Christen, die im Beruf stehen, zu Priestern weihen. Die Seelsorge wird in vielen kleineren Gemeinden, in zusammengehörigen sozialen Gruppen erfüllt werden. Es wird eine verinnerlichte Kirche sein … Aber aus dieser verinnerlichten und vereinfachten Kirche wird eine grosse Kraft strömen. Denn die Menschen einer ganz und gar geplanten Welt werden unsagbar einsam sein, sie werden, wenn Gott ihnen entschwunden ist, ihre volle, schreckliche Armut erfahren. Und sie werden die kleine Gemeinschaft der Glaubenden als etwas ganz Neues entdecken, als eine Hoffnung, als eine Antwort, nach der sie im Verborgenen immer gefragt haben. Josef Kardinal Ratzinger in «Glaube und Zukunft» 1970

Jürgen Schmidtlein, pixabay.com

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Flumenthal St.-Ursen-Kathedrale (im Gottesdienst) St. Niklaus St. Marien Flumenthal St.-Ursen-Kathedrale Günsberg St. Niklaus St. Marien St. Niklaus St. Ursen-Kathedrale Günsberg Peterskapelle St.-Ursen-Kathedrale Günsberg Flumenthal St. Niklaus

St. Marien St. Marien St. Marien Rüttenen St. Marien


Pfarrei FlumenthalHubersdorf-Attiswil

Pfarrei St. Niklaus Pfarramt | St. Niklausstrasse 79 | 4500 Solothurn | www.sanktniklaus.ch | pfarramt@sanktniklaus.ch Sekretariat | Ursula Binz und Christa Hürlimann | Öffnungszeiten | MO, MI und FR 9.00 –11.00 Uhr | 032 622 12 65 Ansprechperson | Karl-Heinz Scholz | Diakon | 032 622 12 65 Kirchgemeindeverwaltung | Legatax Bertschi AG | 032 626 36 86 | samuel.bertschi@legatax-bertschi.ch

Gottesdienste Sonntag, 31. Januar Rüttenen 09.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Kollekte: Regionale Caritasstellen. Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. St. Niklaus 10.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Kollekte: Regionale Caritasstellen. Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. Dienstag, 2. Februar Lichtmess Rüttenen, 09.00 Uhr Eucharistiefeier Mittwoch, 3. Februar, 12.15 und 19.00 Uhr St. Niklaus Sitzen in Stille – Zen in St. Niklaus Sonntag, 7. Februar Riedholz 09.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Kollekte: Kollegium St. Charles in Pruntrut. Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz. St. Niklaus 10.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Kollekte: Für das Kollegium St. Charles in Pruntrut. Predigt und Liturgie: Karl H. Scholz.

Mitteilungen Gratulationen Zum 90. Geburtstag gratulieren wir am 3. Februar, Herrn Ernst Zimmermann und am 12. Februar, Herrn Manfred Huber. Wir wünschen den Jubilaren ein frohes Fest im Kreise ihrer Familie und Gottes Segen im neuen Lebensjahr. Unsere Verstorbenen Am 10. Januar verstarb Frau Martha Limacher, wohnhaft gewesen in Feldbrunnen. Gott schenke der Verstorbenen das ewige Leben. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Pfarreisekretariat Infolge der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bleibt das Pfarreisekretariat bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Gerne sind wir für Sie telefonisch (Tel. 032 622 12 65) oder per Mail (pfarramt@sanktniklaus.ch)

erreichbar. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund! Beschränkungen im Gottesdienst Gemäss der Bestimmungen von Bundesrat und Kanton sind per sofort wieder bis zu 50 Personen in unseren Gottesdiensten zugelassen. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht erforderlich. Allerdings sind wir verpflichtet, eine Präsenzliste zu führen, in die Sie sich bitte vor oder nach dem jeweiligen Gottesdienst eintragen. Seien Sie herzlich willkommen. Rüebli-Power Die Zwiebeln, Knollen oder Samen von Pflanzen wirken wie eine Hochleistungsbatterie. Unglaublich, welche Energie in einem winzigen Samenkorn steckt. Ein bisschen Wasser und das Licht und die Wärme der Sonne genügen, um auf dem steinigsten Boden eine üppige Pracht zu entfalten. Die Kraft der Pflanzen kann sogar Strassenbeläge und Beton sprengen. Du kannst ganz einfach ausprobieren, wie viel Kraft in einer Pflanzenknolle oder einem Samen steckt. Du brauchst dazu nur ein paar Rüebli. Wirf die Reste nicht weg. Denn gerade darin steckt die ganze

Gottesdienste

Energie der Pflanze. Du verwendest einfach die Kappen deiner Rüebli, wo noch die Ansätze der grünen Stiele zu erkennen sind. Nimm dann eine flache Schale und lege sie mit mehreren Lagen Küchenpapier oder Zellstoff aus. Dann tröpfelst du so lange Wasser darauf, bis das ganze Papier schön durchgefeuchtet ist. Achte darauf, dass es nicht pitschnass, sondern wirklich nur feucht ist. Dann legst du das Rüeblistück, mit der flachen Seite nach unten, darauf. Wenn du einige Tage wartest, wirst du eine erstaunliche Entdeckung machen. Der happige Rüeblischopf erwacht nämlich zu neuem Leben. Schon nach ein, zwei Tagen kannst du erste zarte Blätter sehen. Wenn du das Papier immer feucht hältst, wird daraus nach einer Woche sicherlich ein richtiger kleiner Busch. Allerdings wird dieses Wunder nach etwa zwei Wochen wieder vorbei sein. Die Energie aus dem Möhrenstückchen ist dann verbraucht. Da sich keine Wurzeln bilden können, verwelken die Blätter dann wieder. Wie viel mehr Kraft wird uns gegeben, wenn wir anfangen würden, Wurzeln zu schlagen – Wurzeln in der Unendlichkeit des Himmels …

Sonntag, 31. Januar Pastoralraum Sonntag, 7. Februar, 10.00 Uhr Eucharistiefeier Mit Pfarrer Thomas Ruckstuhl. Jahrzeit: Hugo Wyss. Kollekte: Kapellenfonds Hubersdorf.

Voranzeige Sonntag, 14. Februar, 10.00 Uhr Wortgottes- und Kommunionfeier Die Gottesdienste sind momentan (Stand 18. Januar) auf 50 Teilnehmende begrenzt. Es sollte normalerweise genügend Platz haben. Da sich in der aktuellen Situation alles schnell ändern kann, bitten wir Sie, vor jedem Gottesdienst und Anlass die folgende Webseite zu besuchen: kath-solothurn.ch/flumenthal

Mitteilungen Chronik

Kollekten Wir durften dankbar folgende Kirchenopferbeiträge entgegennehmen: September 2020 13.09. Für die Christen im Heiligen Land 20.09. Bettagsopfer für SeelsorgerInnen und Pfarreien in Notlagen 27.09. Migratio Oktober 2020 04.10 Diözesanes Kirchenopfer für finanzielle Härtefälle und ausserordentliche Aufwendungen 11.10. Solothurnische Pastoralkonferenz 18.10 Ausgleichsfonds der Weltkirche – missio 25.10 Für die geistliche Begleitung der zukünftigen SeelsorgerInnen des Bistums Basel November 2020 01.11. Terre des hommes 08.11. Kirchenbauhilfe des Bistums Basel 15.11. Diöz. Kirchenopfer für pastorale Anliegen des Bischofs 22.11. «miva» 29.11. Kollekte für die Universität Freiburg Dezember 2020 06.12 Soziale Aufgaben der Pfarrei 13.12. Ranfttreffen 2020 20.12. Stiftung Wunderlampe 24./ Heiligland/Kinderspital Bethlehem 25.12.

Fr. 58.00 Fr. 85.55 Fr. 88.15

Fr. 30.00 Fr. 32.00 Fr. 68.20

Taufe Am 10. Januar wurde Valerio Luiz Cadilha, Sohn der Nicole Augstburger und des Angelo Cadilha von Attiswil, getauft. Wir wünschen Valerio, dass er spürt, dass er von einer unendlichen Liebe getragen ist. Eine Liebe, die seine Eltern, seine Patin und seinen Paten, seine Angehörigen und die Kirche vermitteln will.

Fr. 93.20 Fr. 47.75 Fr. 53.00 Fr. 101.20 Fr. 117.50 Fr. 109.00

Bitte umblättern!

Fr. 33.00 Fr. 52.50 Fr. 66.80 Fr. 188.60 3 | 2021

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Pastoralraum Solothurn-Unterer Leberberg SOUL Pfarrei Flumenthal-Hubersdorf-Attiswil Pfarramt | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 032 637 16 42 | pfarramt.kath.flum@bluewin.ch | www.pfarrei-flumenthal-hubersdorf-attiswil.ch Sekretariat | Béatrice Hubler | MO 16.00 –17.00 Ansprechperson | Basil Schweri, Pfarreiseelsorger | basil.schweri@kath-solothurn.ch | 032 552 08 59 Finanzverwaltung | Corinne Ruchti | Kirchgasse 32 | 4534 Flumenthal | 079 343 42 86

Hinweis: Gottesdienste in Flumenthal in der letzten Spalte auf der vorherigen Seite (bitte zurückblättern).

Kollekten Erlös Oktober/November/Dezember 3. Oktober, Kapellenfonds Hubersdorf, Fr. 254.65. 11. Oktober, Diözesanes Kirchenopfer für finanzielle Härtefälle, Fr. 115.90. 25. Oktober, Diözesanes Kirchenopfer für die geistliche Begleitung der zukünftigen Seelsorger und Seelsorgerinnen des Bistums Basel, Fr. 127.95. 8. November, Kloster Namen Jesu, Fr. 52.–. 22. November, Ausgleichsfonds der Weltkirche Missio, Fr. 50.–. 29. November, Universität Freiburg, Fr. 70.–. 6. Dezember, Kapellenfonds Hubersdorf, Fr. 112.–. 13. Dezember, Solothurner Pastoralkonferenz, Fr. 50.–. 24./25. Dezember, Kinderhilfe Bethlehem, Fr. 231.20. Ein herzliches Dankeschön für Ihre grosszügige Unterstützung.

Sternsingeraktion 2021 Dieses Jahr war alles etwas anders. Die Sternsingeraktion fand dieses Jahr ohne Singen statt. Trotzdem gab es die Möglichkeit, die Segens-Streifen zu erhalten. Dabei wurde in Flumenthal und Hubersdorf Fr. 1610.– gespendet. Ein wunderbares Zeichen in dieser speziellen Zeit. Herzlichen Dank. Das Pastoralteam

Röm.-kath. Kirchgemeinde Flumenthal-Hubersdorf Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat und Beamtenwahlen für die Amtsdauer 2021–2025 Nach den Bestimmungen des Regierungsratsbeschlusses vom 11. August 2020 Nr. 2020/1108 wurden die Wahldaten wie folgt festgelegt: Kirchgemeinderatswahlen Wahltag 25. April 2021 Eingabefrist: Montag, 8. März 2021, 17 Uhr Wahlvorschläge werden vom 10. bis 12. März 2021 im Vorraum der Pfarrkirche Flumenthal aufgelegt. Wahlpropagandamaterial Eingabefrist: Montag, 22. März 2021, 12 Uhr Kommissionswahlen RPK Wahltag 13. Juni 2021 Eingabefrist: Montag, 26. April 2021, 17 Uhr

Pfarrei Günsberg-Niederwil-Balm Pfarramt | Kirchgasse 1 | 4524 Günsberg | 032 637 30 53 | guensberg@kath-solothurn.ch Sekretariat | Urszula Kamber Ansprechperson | Bernadette Häfliger | Pfarreiseelsorgerin | 032 637 30 53 Kirchgemeindeverwaltung | Hofstattweg 2 | 4524 Günsberg | 032 637 20 17 Verwalterin I Marie-Anne Scherler | scherler-marianne@bluewin.ch

Gottesdienste Sonntag, 31. Januar, 09.15 Uhr Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmess Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen Mit Konrad Mair. Orgel: Bruno Eberhard. Kollekte: Kirchenrenovation. Jahrzeit: Erna Gasser-Flüeli; Angela und Beat Flury-Flüeli und Beatrice Graf-Flury. Mittwoch, 3. Februar, 09.00 Uhr Hl. Blasius Eucharistiefeier mit Blasiussegen Mit Konrad Mair. Sonntag, 7. Februar, 09.15 Uhr 5. Sonntag im Jahreskreis Eucharistiefeier mit Segnung von Agathabrot Mit Roy Jelahu und Edith Rey. Orgel: Maria Morózova-Meléndez. Kollekte: Kollegium St-Charles in Pruntrut.

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Mittwoch, 10. Februar, 09.00 Uhr Hl. Scholastika Eucharistiefeier Mit Konrad Mair. Sonntag, 14. Februar, 09.15 Uhr 6. Sonntag im Jahreskreis Eucharistiefeier Mit Roy Jelahu. Orgel: Bruno Eberhard. Kollekte: Diözesanes Kirchenopfer für die Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie in Solothurn. Jahrzeit: Eduard SperisenKaufmann.

Gut, zu wissen: Aktuell dürfen wieder 50 Personen unsere Gottesdienste besuchen! Stand: 21.1.2021.

Ein Buch, um dem «Homeoffice» etwas Positives abzugewinnen Unbestritten ist: Freundschaften machen glücklich. Sie sind ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit von Menschen aller Altersstufen.

Wahlvorschläge werden vom 28. bis 30. April 2021 im Vorraum der Pfarrkirche Flumenthal aufgelegt. Beamtenwahlen Wahltag 13. Juni 2021 Eingabefrist: Montag, 3. Mai 21, 17 Uhr Eingabestelle für die Wahlvorschläge: Röm.-kath. Kirchgemeinde Flumenthal-Hubersdorf Vivienne Fux, Kirchgemeindeschreiberin Falkenweg 2, 4536 Attiswil Ein Buch, das man genauso gut alleine wie zu zweit lesen kann: Andrea Walser, In deiner Nähe geht es mir gut. Warum Freundschaften lebensnotwendig sind, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 2017. ISBN 978-3-7022-3585-7 (gedrucktes Buch) ISBN 978-3-7022-3609-9 (E-Book)

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Jahrzeit: Pfr. Bernhard Staufer, Urs Josef und Johanna StauferUebelhart.

Doch das ist noch nicht alles: Sogar handfeste gesundheitliche Vorteile sind durch Freundschaften zu erwarten. Folgt man USamerikanischen und australischen Studien, so sind Menschen mit guten sozialen Beziehungen im Vorteil: Sie leben zufriedener, sind körperlich gesünder und haben eine höhere Lebenserwartung. Ein deutlich stärkeres Immunsystem, verbesserte Wundheilung, ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen – all das sind die positiven medizinischen Auswirkungen, wenn Menschen Freundschaften pflegen (Seite 22). Ältere Menschen wissen: Es genügen ein paar wenige echte Freunde/-innen: Menschen, die bleiben; die zu uns stehen, auch wenn das Leben verrückt spielt …


Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg West | www.pastoralraum-wwb.ch Koordination und Leitung des Pastoralraums ad interim | Arno Stadelmann | Kaplan | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@pastoralraum-wwb.ch Seelsorger | Dominik Meier-Ritz | Diakon | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Leitender Priester | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 5463 Gerlafingen | 032 675 65 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Verantwortlicher Katechese | Paul Füglistaler | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 34 | paul.fueglistaler@pastoralraum-wwb.ch Pastoralraumsekretariat | Manuela Jäggi-Lisser | 079 100 66 01 | sekretariat@pastoralraum-wwb.ch | Bürozeiten | DI und DO 8.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr

Wie aber findet man solche Freunde/-innen? Dazu stellt Andrea Walser in ihrem Buch viele spannende philosophische und praktische Überlegungen an. Auch ihre beiden Töchter Katharina (zur Zeit der Niederschrift elf Jahre alt) und Kristina (die Jüngere) brillieren mit kindlich-pointierten Aussagen (Seite 34–36). Mit der Zeit zeigt sich immer mehr, dass Freundschaft ein Geschenk ist: Man muss sich um Freundschaft bemühen, um sie werben, mutig sein, sich trauen: in das Tête-à-tête mit einem lieben Menschen auch seine eigene Verletzlichkeit ein­bringen … «Herstellen oder kaufen» aber kann man eine Freund­ schaft deswegen nicht! Wahre Freunde lieben sich auch nicht des gegenseitigen Nutzens wegen … Sie lieben sich: um ihrer selbst willen! Ganz gleich ob es sich um Kinder-, Frauen- oder Männerfreundschaf­ ten handelt, um platonische Beziehungen oder Ehepaare, die miteinander befreundet sind … Im Prinzip gibt es nur «eine» Liebe, lässt Andrea Walser die Heilige Teresa von Avila zu Worte kommen. Spannend sind ihre Gedanken in Bezug auf die Moderne: ihre Hinweise auf aktuelle Trends und mögliche Wohnformen der Zukunft; zum Beispiel Alters-WG’s unter Freundinnen und Freunden – in der richtigen Balance zwischen Nähe und Distanz. Alles in allem ein Buch, das man mit grossem Gewinn liest … Gross heraus kommt auch Papst Franziskus mit seinem apostoli­ schen Schreiben «Amoris Laetitia» vom 19. März 2016. Andrea W ­ alser bezeichnet Papst Franziskus als «guten Familientherapeuten», unter anderem, weil es ihm sonnenklar sei, dass die Ehepartner, um sich gesund weiterzuentwi­ ckeln, auch freundschaftliche Beziehungen ausserhalb ihrer Ehe pflegen müssten. Auf der letzten Seite klingt das Buch aus mit dem ökologischen Gedanken, dass Freundschaft immer über sich hinausziele, in die gemeinsame Sorge um die Welt.

Wahlen 2021

Mitteilungen

vom 25. April 2021

Was nun?

1. Ausschreibung Kirchgemeindepräsident/in Wählbar ist, wer in der Kirchgemeinde Wasseramt-West-Bucheggberg stimmberechtigt ist (§87 Abs.1 Bst. B GO) und sich spätestens bis Montag, 3. Mai 2021, 17 Uhr bei der kath. Kirchgemeinde WasseramtWest-Bucheggberg (Verwaltung Kirchgemeinde Grundmattstr. 2 4566 Kriegstetten) angemeldet hat. Der/die Kirchgemeindepräsident/in wird am 13. Juni 2021 an der Urne gewählt.

Wir sind zur Zeit sozial und gesellschaftlich mehr oder weniger «down» gestellt. Die Ursache dafür liegt in einem heimtückischen Virus.

2. Kirchgemeinderäte Der Kirchgemeinderat zählt 5 Mitglieder. Die Gemeinderatsmitglieder werden nach dem Proporzwahlverfahren gewählt. Die Wahlvorschläge sind auf dem amtlichen Formular «Wahlvorschlag für die Gemeinderatswahlen» aufzuführen. Auf ein Formular dürfen höchstens so viele Kandidaten und Kandidatinnen aufgeführt werden, als Sitze zu vergeben sind. Die Wahlvorschläge müssen eine Listenbezeichnung enthalten und von zweimal so viel Stimmberechtigten unterzeichnet sein, als Sitze zu vergeben sind. 3. Kandidaten und Kandidatinnen Wer in der Kirchgemeinde stimmberechtigt ist, kann zur Wahl vorge­ schlagen werden. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amts­ antritt die Stimmberechtigung in der Kirchgemeinde Wasseramt-WestBucheggberg zu erwerben. 4. Anmeldung Die Wahlvorschläge sind spätestens bis Montag, 8. März 2021, 17 Uhr (7. letzter Montag vor dem Wahltag) bei der Gemeindeverwaltung Kirchgemeinde, Grundmattstrasse 2, 4566 Kriegstetten einzureichen. Die Anmeldefrist wird von der Gemeindeverwaltung im amtlichen Publikationsorgan publiziert. 5. Auflage der Wahlvorschläge Die Wahlvorschläge werden von der Gemeindeverwaltung während der Auflagefrist vom Mittwoch, 10. März, bis Freitag, 12. März 2021 aufgelegt und können von den Wahlberechtigten eingesehen werden. Einwendungen gegen die Wählbarkeit der vorgeschlagenen Kandidaten und Kandidatinnen oder gegen die Stimmberechtigung der Unterzeich­ nenden sind während dieser Frist schriftlich bei der Gemeindeverwal­ tung geltend zu machen. Ab dem auf die Anmeldefrist folgenden Montag kann kein Wahlvorschlag mehr geändert werden. 6. Publikation der Listen Die Gemeindeverwaltung veröffentlicht die Listen und die Namen der Kandidaten und Kandidatinnen unverzüglich nach der Bereinigung im Publikationsorgan der Kirchgemeinde oder durch öffentlichen An­ schlag. 7. Wird nur eine gültige Liste für die Kirchgemeinderatswahlen einge­ reicht oder überschreitet die Gesamtzahl der vorgeschlagenen Kandida­ ten oder Kandidatinnen die Zahl der zu Wählenden nicht, gelten die Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt. Der Wahlakt unterbleibt. Die Gemeindeverwaltung stellt das Zustandekommen stiller Wahlen fest.

Zur Langeweile verknurrt oder ständig vor neue Herausforderun­ gen gestellt? Zwischen diesen Polen bewegen sich unsere Gefühle. Die Zahl jener Menschen, die unter der Auflage der politisch verordneten Isolation leiden, nimmt ständig zu. Ihre Seelen werden langsam krank. Denn Langweile ist ein schwierig zu lebender Zustand. Vermutlich vermögen es von sich aus nur wenige Menschen, ruhig, gelassen und zufrieden in den eigenen vier Wänden über eine längere Zeit allein zu bleiben. Gleichzeitig geht es auch darum, in der jetzigen Zeit Positives zu erkennen. Denn wir haben immer nur die Zeit, die aktuell da ist – und dies gilt auch in einer Krise. Wir können Situationen nur vermeintlich davonlaufen. Es mag gelingen, die Zeit für einen Moment anzuhalten, sie auszu­ blenden oder dann sie auf einen Abstand zu rücken, indem die Zeit selbst zum Gegenstand unseres Nachdenkens wird. Wo und wenn dies geschieht, beginnen wir damit, uns in die Zeit meditativ zu versinken, können analytisch mit einer Situation umgehen und suchen automatisch nach Deutungen. Das geheimnisvolle wie spannende Verhältnis von Zeit und Ewigkeit packt uns. Offen für Anderes und Neues an uns selbst, starten wir eine Sinnsuche. Bleiben Sie gesund: körperlich und geistig. Arno Stadelmann

Bernadette Häfliger, Pfarreiseelsorgerin 3 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei St. Marien | Biberist Pfarramt | Arno Stadelmann | Kaplan | Pfarrer-Schmidlin-Weg 5 | 4562 Biberist | 032 671 20 30 | 079 307 64 89 | arno.stadelmann@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 671 20 32 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Sakristanin | Liliane Bläsi | 032 672 17 64 | liliane.blaesi@pastoralraum-wwb.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste Sonntag, 31. Januar, 11.00 Uhr 4. Sonntag im Jahreskreis Wortgottesfeier Dreissigster: Yvonne Eggenschwiler-Suter. Jahrzeit: Hedy Lohm-Späti. Mittwoch, 3. Februar, 09.00 Uhr Wortgottesfeier Sonntag, 7. Februar, 11.00 Uhr 5. Sonntag im Jahreskreis Wortgottesfeier Dienstag, 9. Februar, 19.45 Uhr Beten aus dem Geist

Mittwoch, 10. Februar, 09.00 Uhr Wortgottesfeier

Mitteilungen

Kollekten 31. Januar: Regionale Caritasstellen. 7. Februar: Kollegium St-Charles in Pruntrut.

Gottes Segen über unserem Leben Sehnsucht nach Leben

Anmeldungen für Gottesdienste

Blasiussegen Mittwoch, 3. Februar, 09.00 Uhr Sonntag, 7. Februar, 11.00 Uhr Mit Kerzenweihe. Es können Kerzen mitgebracht und vor den Altar gelegt werden.

Bis spätestens am Freitag zu den Bürozeiten beim Pfarreisekretariat: Mail: pfarrei.biberist@bluewin.ch Tel. 032 671 20 31 schriftlich: Pfr.-Schmidlin-Weg 5, 4562 Biberist

Pfarreistatistik 2020 Biberist

Vieles ist anders, aber auch spannend Die Jahresplanungen für alle Gruppierungen sind gemacht. Obwohl ungewiss ist, ob einige Anlässe verschoben, geändert oder abgesagt werden müssen. Wir alle freuen uns auf den Moment, wenn wieder alles mehr oder weniger planmässig, ohne allzu grosse Auflagen, stattfinden kann: Vorbereitungsweekend, Reise nach Taizé, Erstkommunion, Firmung usw.  Not macht aber auch erfinderisch. Obschon die Jubla stark in ihren Aktivitäten eingeschränkt ist, erhielten ihre Mitglieder alle zwei Wochen einen Auftrag zu bestimmten Challenges.

Wir Menschen brauchen Schutz. Wir sehnen uns nach Gemeinschaft und erfülltem Leben. Darum sprechen wir uns gegen­ seitig Glück und Segen zu. Zusammen bitten wir Gott, den Geber alles Guten, um die Kraft, die es zu einem erfüllten, beschützten Leben braucht.

Gezeichnet von Tamara Marti, Lohn-Ammannsegg

Taufen 11 (15) Erstkommunion 23 (21) Firmung 0 (18) Trauungen 2 (1) Beerdigungen 20 (30) In Klammern die Zahlen von 2019.

7 Wochen neue Sicht Wöchentliche Aktion für alle Paare während der Fastenzeit Nutzen Sie die Zeit von Aschermittwoch bis Ostern für euch selbst und füreinander.

Paare erhalten von Aschermittwoch, 17. Februar bis Ostern, 4. April einmal wöchentlich eine Nachricht mit Anregungen in Form von Texten, Impulsen und Übungen rund um das Thema Partnerschaft. Sie erhalten die acht Impulse kostenfrei per E-Mail oder per Link auf Ihr Smartphone. Die Kosten übernimmt das Bistum Basel. Informationen und Anmeldungen unter www.7wochen-neue-sicht.de. Wir freuen uns, wenn die Aktion, die für uns ein Pilotprojekt ist, bei Ihnen Anklang findet. Ihr Feedback ist uns bis April 2021 willkommen. Das Resultat einer Challenge. Der Auftrag lautete: ein Symbol oder eine Deco aus Orangen- oder Mandarinenschalen herstellen.

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3 | 2021


Pfarrei Guthirt | Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg Pfarramt | Stefan Keiser | Steinackerstrasse 8a | 4573 Lohn-Ammannsegg | 032 677 11 34 | stefan.keiser@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Andrea Borlido-Roth | 032 671 20 31 | Fax 032 677 06 62 | pfarrei.biberist@bluewin.ch Öffnungszeiten | MO–FR 8.00–11.00 Uhr | DI und DO 14.00–16.00 Uhr Sakristan | Jean-Patrick Dobler | 031 721 13 02 | doblers@bluewin.ch Saalvermietung und Abwartdienst | Kathrin Beer-Rötheli | 032 672 43 49 | kathrin.beer@pastoralraum-wwb.ch Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 66 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.bibla@pastoralraum-wwb.ch

Gratulationen Den 80. Geburtstag feiert am 2. Februar Bernhard Ingold-Hunke, Eschenweg 13, am 6. Februar Elisabeth Jäggi-Schaad, Bernstrasse 41 und am 8. Februar Theresia Berger-Flück, Grüttstrasse 50b. Den 90. Geburtstag feiert am 1. Februar Bertilla VenturiBattistell, Haselweg 1 und am 10. Februar Hansruedi RyserBiberstein, Jurastrasse 5. Das Fest der Diamantenen Hochzeit begehen am 10. Februar Adolf und Lonny Karner-Berger, Grüttstrasse 50c. Wir gratulieren den Jubilierenden ganz herzlich zum Festtag und wünschen alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen. Unsere Verstorbenen Am 7. Januar hat sich der Lebens­ kreis von Antonia Cellura Buscemi, Blümlisalpstrasse 21, 84-jährig, geschlossen. Am 14. Januar haben wir sie auf ihrem letzten Weg begleitet im Vertrauen, dass sie beim Schöpfer Frieden und Heimat finden darf.

Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt-WestBucheggberg Ausschreibung Kirchgemeinde­ präsident und Kirchgemeinderäte Siehe Hauptinserat auf der Pastoralraumseite in diesem «Kirchenblatt».

Gottesdienste

Mitteilungen

Sonntag, 31. Januar, 09.30 Uhr 4. Sonntag im Jahreskreis Wortgottesfeier

Kapelle Gächliwil Samstag, 6. Februar, 17.30 Uhr In der Eucharistiefeier werden Kerzen gesegnet und der Blasiussegen gespendet. Wir freuen uns auf Ihr Mitfeiern.

Donnerstag, 4. Februar 09.00 Uhr, Wortgottesfeier in der Guthirtkirche 16.30 Uhr, Fiire mit de Chliine in der Guthirtkirche

Gedenktag des heiligen Blasius Mittwoch, 3. Februar

Samstag, 6. Februar, 17.30 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle Gächliwil Sonntag, 7. Februar, 09.30 Uhr 5. Sonntag im Jahreskreis Wortgottesfeier Donnerstag, 11. Februar, 09.00 Uhr Wortgottesfeier in der Guthirtkirche Kollekten 31. Januar: Regionale Caritasstellen. 6./7. Februar: Kollegium St-Charles in Pruntrut.

Anmeldungen für Gottesdienste Bis spätestens am Freitag zu den Bürozeiten beim Pfarreisekretariat: Mail: pfarrei.biberist@bluewin.ch Tel. 032 671 20 31 schriftlich: Pfr.-Schmidlin-Weg 5, 4562 Biberist

Gezeichnet von Tamara Marti, Lohn-Ammannsegg Um die Gestalt des heiligen Blasius ranken sich viele Legenden. Der historische Kern besagt, dass Blasius um 316 als Bischof von Sebaste (Armenien) den Märtyrertod erlitt. Es wird überliefert, dass er als Bischof verfolgt wurde, weil er sich zu Christus bekannte. So versteckte er sich monatelang in einer Höhle, wo wilde Tiere ihn beschützten, weil er gut zu ihnen war. Aus diesem Versteck leitete er sein Bistum weiter. Blasius wurde aber in seiner Höhle entdeckt und vor den Statthalter gebracht. Als er sich weigerte, Götzenbilder anzubeten, kam er ins Gefängnis. Dort habe er durch sein Gebet und sein beherztes Handeln einem Jungen das Leben gerettet. Er drohte an einer Fischgräte zu ersticken. Auf diese Heilung geht seit dem 16. Jahrhundert der Blasiussegen zurück. Fiire mit de Chliine Donnerstag, 4. Februar, 16.30 Uhr Herzliche Einladung zur speziellen Kinderfeier in der Guthirt­ kirche. Wir hören eine Geschichte und beten miteinander. In der Feier wird auch der Blasiussegen gespendet. Wir freuen uns auf

viele Kinder mit ihren Eltern, Grosseltern, Gotte, Götti … Fränzi Jäggi Beer, Tamara Marti und Stefan Keiser

Gottes Segen über unserem Leben Sehnsucht nach Leben Wir Menschen brauchen Schutz. Wir sehnen uns nach Gemeinschaft und erfülltem Leben. Darum sprechen wir einander gegenseitig Glück und Segen zu. Zusammen bitten wir Gott, den Geber alles Guten, um die Kraft, die es zu einem erfüllten, beschützten Leben braucht. Blasiussegen Donnerstag, 4. Februar, 9 Uhr in der Guthirtkirche. Donnerstag, 4. Februar, 16.30 Uhr in der Guthirtkirche. Samstag, 6. Februar, 17.30 Uhr in der Kapelle Gächliwil. Sonntag, 7. Februar, 9.30 Uhr in der Guthirtkirche mit Kerzen­ weihe. Es können Kerzen mitgebracht werden.

Pfarreistatistik 2020 Lohn-AmmannseggBucheggberg Taufen 7 (9) Erstkommunion 8 (5) Firmung 0 (9) Beerdigungen 4 (2) In Klammern die Zahlen von 2019 7 Wochen neue Sicht: Wöchentliche Aktion während der Fastenzeit für alle Paare Aschermittwoch, 17. Februar bis Ostern, 4. April Informationen siehe Pfarrei Biberist.

Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt-WestBucheggberg Ausschreibung Kirchgemeinde­ präsident und Kirchgemeinderäte Siehe Hauptinserat auf der Pastoralraumseite in diesem «Kirchenblatt». 3 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt West-Bucheggberg | www.pastoralraum-wwb.ch Pfarrei Bruder Klaus | Gerlafingen Pfarramt | Branko Palic | Hauptstrasse 33 | 4563 Gerlafingen | 032 675 65 88 | in dringenden Fällen 079 643 84 88 | branko.palic@pastoralraum-wwb.ch Sekretariat | Käthy Signorini | Öffnungszeiten | DI und FR 9.00–11.00 Uhr | 032 675 65 88 | pfarrei.gerlafingen@pastoralraum-wwb.ch Sakristanin | Birgit Friedrich | 032 675 55 49 | 079 572 64 92 | Reservationen Pfarreiheim | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Wir freuen uns, dass ab sofort wieder 50 Personen die Gottesdienste mitfeiern dürfen. Nach wie vor gelten Maskenpflicht und Hygienemassnahmen sowie das Erfassen der Kontaktdaten. Kurzfristige Änderungen sind in den Aushängen publiziert.

Unsere Verstorbenen Am 4. Januar hat sich der Lebens­ kreis von Herrn Luigi Grosso in seinem 89. Lebensjahr geschlossen.

Samstag, 30. Januar, 17.30 Uhr Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen Jahrzeit: Robert und Margrit Flück-Frei. Gedächtnis: Gerda Brammertz; Edi Bernaschina; Josef Strähl-Arden. Kollekte: Soloth. Studenten­pat­ronat.

Der Herr nehme den lieben Verstorbenen auf in seinen ewigen Frieden und schenke den Angehörigen Kraft und Trost.

Kerzenweihe und Blasius­ segen Samstag, 30. Januar, 17.30 Uhr

Sonntag, 31. Januar 4. Sonntag im Jahreskreis Kein Gottesdienst in Gerlafingen Freitag, 5. Februar, 18.00 Uhr Eucharistiefeier in ital. Sprache Samstag, 6. Februar Kein Gottesdienst in Gerlafingen Sonntag, 7. Februar, 11.00 Uhr 5. Sonntag im Jahreskreis Eucharistiefeier mit Blasiussegen Kollekte: Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie. Freitag, 12. Februar, 18.00 Uhr Eucharistiefeier in ital. Sprache Das Angebot «Innehalten bei besinnlicher Musik» vom Dienstag­ morgen entfällt.

In diesem Gottesdienst werden alle liturgischen Kerzen geweiht. Sie können gerne auch Ihre persönlichen Kerzen zur Segnung mitbringen und vor den Altar stellen. Am Schluss des Gottesdienstes wird der Blasiussegen erteilt.

Aus dem Lektorenleben

Unser Lektorenteam besteht gegenwärtig aus acht Lektorinnen und Lektoren. Wir danken diesen Frauen und Männern ganz herzlich und freuen uns, dass sie sich in diesem Dienst engagieren. Leider scheidet Concetta Gambino aus dem Team aus. Liebe Concetta, wir danken Dir herzlich für Deinen treuen und zuverlässigen Dienst und wünschen Dir für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

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3 | 2021

Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt WestBucheggberg Wahlen 2021 Ausschreibung Kirchgemeinde­ präsident und Kirchgemeinderäte. Näheres sh. Hauptinserat Pastoralraumseite 15.

Kollekten 30. Januar: Solothurnisches Studentenpatronat Das solothurnische Studenten­ patronat ist ein kirchliches Werk und existiert seit 1873. Es richtet Stipendien aus an Studierende an katholischen Bildungsstätten, insbesondere an theologischen Hochschulen, religionspädagogischen Instituten und anderen kirchlichen Bildungsstätten. Gerade in der heutigen Zeit, wo es der Kirche immer mehr an qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mangelt, ist es wichtig, dass fähige und gewillte Frauen und Männer eine theologische Ausbildung angehen können. Dies aber ist oft nur möglich, wenn kirchliche Stellen durch ihre Stipendien mithelfen, ein Studium zu finanzieren. 7. Februar: Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie Bischof Felix Gmür leitet die Seelsorge im Bistum Basel und unterstützt und koordiniert sie zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Diözesankurie Solothurn. Zur Arbeit mit Menschen gehören viele Gespräche vom Thurgau bis ins Berner Oberland, Korrespondenz bis nach Schaffhausen und in den Jura pastoral. Das alles hat auch eine materielle Seite. Die entsprechenden Kosten werden über Kirchensteuergelder finanziert. Für ausserordentliche Aufwendungen wird ein Kirchenopfer in den Pfarreien, Missionen und Gemeinschaften des Bistums aufgenommen.

Gebet zum Heiligen Blasius Hl. Blasius, du hast die Menschen ermuntert, ihr Alltagsleben christlich zu gestalten. Die Sorge für die Armen und Kranken war dir ein besonderes Anliegen. Du hast ihnen in den Sakramenten der Krankensalbung und der Eucharistie Heilung, Trost und Hoffnung geschenkt. Weltweit leiden die Menschen unserer Zeit unter dem Coronavirus. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt, viele Menschen sind erkrankt, alte und durch Krankheit geschwächte Menschen sterben. Wir denken aber auch an die Menschen in Kriegsgebieten, auf der Flucht und an den Grenzzäunen, die Europa vor diesen Menschen errichtet hat. Gott, unser Vater, auf die Fürbitte des Hl. Blasius stärke alle Menschen und schütze besonders jene Menschen, die in den medizinischen Diensten tätig sind, die die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten aufrechterhalten, die das notwendige öffentliche Leben ermöglichen und die Verantwortung in Politik und Wirtschaft tragen. Schenke den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die nach geeigneten Medikamenten und Impfstoffen forschen, deinen Hl. Geist und lehre uns alle Geduld, Ausdauer und das rechte Verhalten, mit dem wir das Unsere zur Überwindung dieser Epidemie beitragen können. Stärke die Menschen, die Kranke und Sterbende begleiten, und sei bei den betroffenen Familien mit deiner Kraft und mit deinem Trost. Lass uns über unsere eigene Not die weltweite Not der Menschen nicht übersehen. Öffne die Herzen unserer Politiker und Wirtschaftstreibenden, nimm ihnen die Angst vor den Angstschürern in unserer Wohlstandsgesellschaft, damit sie aufgrund der christlich abendländischen Werte Entscheidungen treffen zum Wohle der Schutzsuchenden. Führe uns alle mit deinem Heiligen Geist in eine gute Zukunft, in der alle Menschen im Einklang mit der Natur das Leben lieben, schätzen und gestalten. Pfr. Christoph Pernter OPraem, Völs (A)


Pfarrei St. Mauritius | Kriegstetten Pfarramt | Dominik Meier-Ritz | Hauptstrasse 63 | 4566 Kriegstetten | 032 675 60 10 | 079 630 23 60 | diakon.meier@pastoralraum-wwb.ch Öffnungszeiten | DI 9.00–11.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr | MI/DO 9.00–11.00 Uhr Sekretariat | Barbara Walker und Rosemarie Juchli | 032 675 60 10 | pfarrei.kriegstetten@pastoralraum-wwb.ch Sakristan | Gaudenz Kläusler | 032 614 10 74 | Sakristei | 032 675 57 46 | Reservationen Pfarreizentrum | Sekretariat, während den Öffnungszeiten Kirchgemeindepräsident | Richard Tschol | Poststrasse 15 | 4557 Horriwil | 032 614 31 87 Verwaltung | Mirco Ory | Grundmattstrasse 2 | 4566 Kriegstetten | 032 675 00 67 | Fax 032 675 00 69 | verwaltung.krige@pastoralraum-wwb.ch

Gottesdienste

Mitteilungen

Es freut uns, dass seit dem 18. Januar wieder max. 50 Personen den Gottesdienst besuchen dürfen. Es gilt nach wie vor eine Maskenpflicht. Da wir die Kontaktdaten weiterhin erfassen müssen, bitten wir Sie, sich auch künftig bis Donnerstag, 11 Uhr für die Gottesdienste, die am Freitag, Samstag und Sonntag stattfinden, anzumelden: Tel.: 032 675 60 10 Mail: pfarrei.kriegstetten@ pastoralraum-wwb.ch

Zum Gedenken Aus unserer Pfarrei sind ver­ storben: Am 1. Januar: Maria DiethelmSchnellmann aus Horriwil im Alter von 82 Jahren; am 7. Januar: Elisabeth SpielmannSchläfli aus Recherswil im Alter von 88 Jahren.

Samstag, 30. Januar Kein Gottesdienst in Kriegstetten 17.30 Uhr, Eucharistiefeier in Gerlafingen Sonntag, 31. Januar, 09.30 Uhr 4. Sonntag im Jahreskreis Eucharistie- oder Kommunionfeier Kollekte: Corona-Familienhilfsfonds der Arbeitsgruppe Jugend und Familie. Mittwoch, 3. Februar 08.30 Uhr, Rosenkranz in Horriwil 18.00 Uhr, Rosenkranz in Kriegstetten Donnerstag, 4. Februar, 19.00 Uhr Gebet vor dem Allerheiligsten Freitag, 5. Februar, 19.00 Uhr Herz-Jesu-Freitag Eucharistiefeier Samstag, 6. Februar Kein Gottesdienst in Kriegstetten und Gerlafingen Sonntag, 7. Februar, 09.30 Uhr 5. Sonntag im Jahreskreis Eucharistiefeier Kerzenweihe und Blasiussegen. Kollekte: Kollegium St-Charles Pruntrut. Mittwoch, 10. Februar Kein Gottesdienst in Horriwil 18.00 Uhr, Rosenkranz in Kriegstetten Donnerstag, 11. Februar, 19.00 Uhr Gebet vor dem Allerheiligsten Freitag, 12. Februar, 19.00 Uhr Kommunionfeier

Dreikönigskuchenessen – einmal anders

Du weisst den Weg

Da das traditionelle Dreikönigs­ kuchenessen in diesem Jahr leider nicht stattfinden konnte, durften die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher einzeln verpackte Dreikönigs­kuchenstücke mit nach Hause nehmen.

Von Dietrich Bonhoeffer aus «Auf all unsern Wegen», Worte, die begleiten (Herder Verlag)

Gott nehme unsere lieben Verstorbenen in seinen ewigen Frieden auf. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Kerzenweihe und Blasiussegen Sonntag, 7. Februar, 09.30 Uhr Gerne dürfen Sie eigene Kerzen mitbringen und diese segnen lassen.

Röm.-kath. Kirchgemeinde Wasseramt-WestBucheggberg Wahlen 2021 – Ausschreibung Kirchgemeindepräsident/-in und Kirchgemeinderäte Das Hauptinserat finden Sie auf der Pastoralraumseite (S. 15) in diesem «Kirchenblatt».

In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Frieden. In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weisst den rechten Weg für mich.

Einzelseelsorge zuhause Falls Sie gesundheitliche Beschwerden haben, die Ihnen den Gottesdienstbesuch verunmöglichen, Sie aber dennoch die Sakramente empfangen möchten (Kommunion, Beichte, Krankensalbung); wenn Sie in irgendeiner Not sind oder einfach mal ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, dürfen Sie sich gerne an uns wenden.

Abgesagt

Sie erreichen uns zu den Öffnungszeiten über das Pfarreisekretariat, 032 675 60 10, oder in dringenden Fällen: Diakon Dominik Meier-Ritz, 079 630 23 60; für Krankensalbung und Beichte: Kaplan Arno Stadelmann, 079 307 64 89.

Aufgrund der aktuellen Situation können die folgenden Anlässe nicht stattfinden:

Kollekten

Generalversammlung des Kirchenchors Samstag, 30. Januar Gemeinsames Mittagessen Dienstag, 2. Februar Ökumenischer Seniorennachmittag «Schmutzige Donnschtig» Donnerstag, 11. Februar Frauengemeinschaft Besinnungstag mit Josef Schönauer «Das Leben – ein Pilgerweg» Samstag, 27. Februar

Universität Freiburg Elisabethenwerk Justinuswerk PluSport Behindertensport Schweiz Kinderspital Bethlehem Winterhilfe Solothurn Epiphanieopfer Solidaritätsfonds für Mutter und Kind Die Dargebotene Hand Nordwest

Fr. 159.40 Fr. 149.90 Fr. 179.45 Fr. 58.10 Fr. 420.75 Fr. 94.30 Fr. 232.40 Fr. 274.55 Fr. 136.15

Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich!

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg | www.pastoralraum-mlb.ch Leitung | Luisa Heislbetz | Büro Pfarramt Bellach | 032 618 03 66 | luisa.heislbetz@pastoralraum-mlb.ch Leitender Priester | Roger Brunner | Büro Selzach und Oberdorf | 079 836 22 94 | roger.brunner@pastoralraum-mlb.ch Kaplan | Hans Zünd | Büro Pfarramt Oberdorf | 079 519 22 36 | hans.zuend@pastoralraum-mlb.ch Pfarreiseelsorger | Gilbert Schuppli | Büro Langendorf | 032 621 17 16 | gilbert.schuppli@pastoralraum-mlb.ch Katechetin RPI | Renate Wyss | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | renate.wyss@pastoralraum-mlb.ch | Katechet RPI | Davide Bordenca | Büro Langendorf | 032 623 32 94 | davide.bordenca@pastoralraum-mlb.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler | Büro Bellach | 032 618 10 49 | sabine.gammenthaler@pastoralraum-mlb.ch

Hoffnung – ein geflügeltes Wort Hoffnung – ein Wort – ein Gefühl, das einfach zu uns Menschen gehört. Es drückt eine innere Ausrichtung, eine Erwartungshaltung aus. Nämlich, dass etwas Positives eintritt. Wir haben keine Gewissheit, das dies geschehen wird, aber wir wünschen es uns. Wir hoffen es! Wie beim Glauben, den man nicht «weiss», ist es auch bei der Hoffnung. Genauso wie der Glaube Kraft, Halt und Mut gibt, bestärkt Hoffnung diese Eigenschaften. Beziehungsweise weckt Glaube unsere Hoffnung. Aber wie kann ich das Gefühl von Hoffnung stärken? Wie erkenne ich, dass sie sich erfüllt? Muss ich immer auf die grossen Dinge (Hoffnungen – Erwartungen) warten, oder sind es vielleicht kleine, die ich einfach übersehe? Was hilft mir/uns dabei? Vielleicht kennt ihr die Geschichte vom Glück im Hosensack bereits. Ein alter weiser Mann stand jeden Morgen mit einem Lächeln auf und schlief abends damit ein. Wie schafft er das nur, fragten sich seine Mitmenschen. Er hatte keine grossen Besitztümer und seine Familie war auf der ganzen Welt verstreut. Einer fasste sich ein Herz und fragte den alten Mann einfach. Als dieser die Frage hörte, strahlten seine Augen, denn er freute sich, dass er sein Geheimnis weitergeben konnte. Jeden Morgen nahm er eine Handvoll Erbsen in seine linke Hosentasche und wenn er etwas Freudiges am Tag erlebte, nahm er eine Erbse und steckte sie in die rechte Hosentasche. Ganz verwundert bemerkte der Fragende, dass eine Erbse von links nach rechts wanderte. Aber es geht nicht um die Erbse, erklärte der alte Mann, denn sie ist nur ein Hilfsmittel. Abends nahm er alle aus der rechten Hosentasche und erinnerte sich an alle freudvollen Momente. Am Anfang waren es nur wenige Erbsen, denn was ist es wert, dass eine wandert? Mit der Zeit erkannte er, dass bereits die frische Luft am Morgen, das Vogelgezwitscher oder die Unterhaltung mit einem guten Freund Momente sind, an die man sich erinnern sollte. Wie ist das bei uns? Wenn wir heute eine Handvoll Erbsen im Hosensack hätten, in welchen Momenten würde eine wandern? Für mich sicher dieser, wenn ich diesen Artikel schreibe. Aber dies ist auch eine grosse Aufgabe und Verantwortung. Muss es denn immer etwas so Grosses sein? Oder geht es nicht um die kleinen Freuden? Zum Beispiel heute Morgen, als mein Hund mich schwanzwedelnd begrüsste und mir doch die Zeit für einen Kaffee liess, bevor wir die kalte Morgenluft genossen haben – 3 Erbsen wandern. Nehmt euch doch mal kurz Zeit und überlegt, wofür bei euch eine oder mehrere Erbsen wandern würden? Ich sehe es gerade vor mir, nicht das Wandern der Erbsen, sondern das Lächeln auf euren Gesichtern. Was hat diese Geschichte mit Hoffnung zu tun, sie erzählt doch vom Glück? Stimmt, aber stellt euch vor, ihr startet jeden Tag mit der Hoffnung, nein Erwartung, dass mindestens eine Erbse wandern wird. Für den Mann in der Geschichte war es ein gelungener Tag, wenn auch nur eine Erbse bis zum Abend den Hosensack wechselte. Denn abends nahm er sich die Zeit, sich an diese Momente zu erinnern. Mit den Gedanken an dieses schöne Ereignis schlief er zufrieden ein. Wie ist das bei uns? Nehmen wir uns die Zeit und erinnern wir uns an die Kleinigkeiten, oder brauchen wir auch ein Hilfsmittel? Vielleicht sind es Erbsen, vielleicht ist aber auch ein Ritual am Abend, wenn ich mich an alles Gute an diesen Tag erinnere oder ein Gebet, wo ich Gott für diese Momente danke. Einfach ein Hilfsmittel, damit wir, wie der weise Mann, morgens mit der Freude aufwachen, was der Tag wohl bringen wird, wie viele Erbsen ich heute wandern lassen darf. So wünsche ich euch, dass ihr mit einem Lächeln ins Bett geht und morgens so startet, dass die Hoffnung und der Glaube euch Kraft, Halt und Mut schenken. Renate Wyss

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Gottesdienste Samstag, 30. Januar, 17.45 Uhr Langendorf 17.45 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Kerzenweihe Dreissigster: Walter Lüthi-Wagner. Lommiswil 17.45 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzenweihe Jahrzeit: Josef und Marie Fluryvon Burg. Sonntag, 31. Januar Bellach 09.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Kerzenweihe Jahrzeit: Rose Gyger-Beuchat. Selzach 09.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen Dreissigster: Peter Furer und Leano Walker. Jahrzeit: Aline und Josef Mägli-­ Hunkeler. Alois AllemannRüfenacht. Sonja und August Walker-Heiri. Leonhard und Paula Meister-Allemann. Oberdorf 10.45 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzenweihe Dreissigster: Pia Hofer-Dähler. Selzach, Kapelle Altreu 17.00 Uhr, Rosenkranz Oberdorf 17.30 Uhr, Rosenkranz Montag, 1. Februar Langendorf 09.15 Uhr, Rosenkranz 09.45 Uhr, musikalisches Gebet Selzach, Religionszimmer 18.15 Uhr, Rosenkranz Lommiswil 19.00 Uhr, Anbetung Dienstag, 2. Februar, Oberdorf 08.30 Uhr, Rosenkranz 09.00 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen Mittwoch, 3. Februar, Bellach 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen Donnerstag, 4. Februar Selzach, Religionszimmer 09.00 Uhr, Frauengottesdienst mit Blasiussegen Lommiswil 18.00 Uhr, Rosenkranz, Beichte (HZ) 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Balsiussegen

Freitag, 5. Februar Langendorf 09.00 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen Oberdorf 18.30 Uhr, Rosenkranz, Beichte (RB) 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 6. Februar Bellach 19.00 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 7. Februar Lommiswil 09.30 Uhr, Eucharistiefeier Jahrzeit: Mathilde und Jacqueline Bachofer. Selzach 09.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Jahrzeit: Mathilde und Bernhard Rudolf-von Burg. Verstorbene Mitglieder der KAB Selzach. Oberdorf 10.45 Uhr, Eucharistiefeier Selzach, Kapelle Altreu 17.00 Uhr, Rosenkranz Oberdorf 17.30 Uhr, Rosenkranz Montag, 8. Februar Langendorf 09.15 Uhr, Rosenkranz 09.45 Uhr, musikalisches Gebet Selzach, Religionszimmer 18.15 Uhr, Rosenkranz Lommiswil 19.00 Uhr, Anbetung Dienstag, 9. Februar, Oberdorf 08.30 Uhr, Rosenkranz 09.00 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 10. Februar, Bellach 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Donnerstag, 11. Februar, Lommiswil 18.00 Uhr, Rosenkranz, Beichte (HZ) 18.30 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 12. Februar Langendorf 09.00 Uhr, Eucharistiefeier Oberdorf 18.30 Uhr, Rosenkranz, Beichte (RB) 19.00 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 13. Februar Selzach 19.00 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier


Pfarrei Bellach Pfarramt Dreifaltigkeit | Friedhofstrasse 5 | 032 618 10 49 | kath.pfarramt@pfarrei-bellach.ch Sekretariat | Sabine Gammenthaler Öffnungszeiten | MI 8.00–11.30 Uhr | FR 14.00 –17.30 Uhr Seelsorge Alterszentrum Leuenmatt | Béatrice Fessler-Roth | 032 351 40 22 Sakristanin | Tanja Pürro | 076 582 16 26

Sonntag, 14. Februar Bellach 09.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Dreissigster: Martin Henzi-­ Salvisberg. Langendorf, kath. Kirche 09.30 + 11.00 Uhr, ökum. Valentinsfeier Oberdorf 10.45 Uhr, Eucharistiefeier Dreissigster: Josef Brunner-­ Schenker. Jahrzeit: Anna Elser-Aerni. Selzach, Kapelle Alteu 17.00 Uhr, Rosenkranz Oberdorf 17.30 Uhr, Rosenkranz

Kerzensegnung an Maria Lichtmess In den Gottesdiensten vom 30./31. Januar feiern wir das Fest Erscheinung des Herrn, Maria Lichtmess. Das Evangelium stellt uns den noch ganz jungen Jesus bereits als Licht für die Welt vor. Es ist deshalb ein schöner Brauch, dass an diesem Fest die Kerzen für die Kirchen gesegnet werden. Sie können gern auch Kerzen von zu Hause mitbringen und zum Segnen vor den Altar legen.

Pastoralraumpfarrer werden ist (nicht) schwer… Ab August, so plant Bischof Felix Gmür, wird Roger Brunner, Leitender Priester, die Gesamtleitung des Pastoralraumes Mittlerer Leberberg übernehmen. Das klingt einfach, ist es – in der heutigen Zeit – aber nicht. Deshalb gibt es einen Einführungskurs «Gemeinde leiten» für angehende Leitungspersonen in der Kirche. Roger Brunner absolviert zurzeit diesen Kurs, der in drei grossen Blöcken organisiert ist. In einem ersten Block im Oktober ging es um grundlegende Fragen der Personal­ führung: Wie leite ich ein Team, wie halte ich es zusammen, dass alle am gleichen Strick ziehen, wie erkenne ich die besonderen Begabungen der einzelnen, wie gewinne ich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie gehen kirchliche und staatskirchenrechtliche Zuständigkeit da zusammen. Im zweiten Block, jetzt, im Januar, geht es schwerpunktmässig darum, wie die Botschaft, die durch die kirchliche Arbeit verkündet und gelebt werden soll, bei den Menschen ankommt. Da geht es um Marketing und Strategie, Begriffe, die wir eher in der Wirtschaft ansiedeln. Doch ohne gewisse Gesetzmässigkeiten zu kennen, wie man Menschen erreichen kann, geht es nicht (mehr). Es gibt nicht mehr ein Rezept für alle und alles: Menschen wollen in ihrer Lebenssituation angesprochen werden, sie möchten wahrgenommen werden mit ihren Fragen und ihren Fähigkeiten. Kein Wunder, gibt es in diesem Themenblock auch eine Verbindung zum grossen Anliegen der Freiwilligenarbeit. Denn das unterscheidet die in der Kirche Tätigen von anderen Berufsleuten: Wir haben es nicht mit Kundinnen und Kunden zu tun, sondern mit Getauften und Gefirmten, die selbst die Kirche mitgestalten. Den Abschluss bildet im Mai das grosse Thema der Pastoralkonzepte. Wenn diese knappe Darstellung bei Ihnen nun viele Fragen ausgelöst hat: Roger Brunner beantwortet sie sicher gern. E-Mail: roger.brunner@pastoralraum-mlb.ch

Hinweis zu den Gottesdiensten in Selzach Wegen der Kirchenrenovation finden bis auf Weiteres alle Gottesdienste im Pfarreizentrum im Saal statt. In der Kapelle Altreu und Religionszimmer können die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten werden. Besten Dank für das Verständnis.

Mitteilungen Kollekten In den nächsten Gottesdiensten werden folgende Kollekten eingezogen: 31. Januar: Caritas Solothurn. 6. Februar: Kollegium St. Charles Pruntrut. 14. Februar: Diözesanes Kirchen­ opfer für die Unterstützung der Seelsorge.

Sonntag, 31. Januar Kerzensegnung und Blasiussegen In dieser Feier segnen wir die Kerzen für die Gottesdienste und Sakramente. Gerne dürfen Sie auch Ihre Kerzen zum Segnen in den Gottesdienst bringen. Sie haben auch die Gelegenheit den Blasius­ segen zu empfangen. Der heilige Blasius ist einer der vierzehn Nothelfer. Er wird insbesondere bei Halskrankheiten angerufen.

Die Dreifaltigkeitskirche Bellach erhält ein neues Kleid An der rege besuchten Kirchgemeindeversammlung vom 24.11.2020 in Bellach wurde das Budget 2021 genehmigt. Ein wichtiger Posten war dabei die Aussen­ sanierung der Dreifaltigkeitskirche. Der Kirchgemeinderat hat dazu ein umfassen­ des Projekt vorgestellt, welches auch die Sanierung des Kirchendachs und der Glockensteuerung beinhaltet. Zudem wurde die Möglichkeit der künftigen nachhaltigen Energienutzung geschaffen. Im abschliessenden Teil der Kirchgemeindeversammlung präsentierte der Umweltberater Wolfgang von Arx die Zertifizierung «Grüner Güggel» (wir berichteten im Kirchenblatt 23/2020). Einerseits werden mit der Sanierung der Gebäudehülle der Kirche die Gleise zu einer nachhaltigeren, umweltschonenden Betriebstätigkeit unserer Pfarrei gelegt. Andererseits macht eine langfristige Senkung der Betriebskosten mehr als Sinn, zeigt doch die Kurve der Katholikenzahl nach unten, bei einer steigenden Einwohnerzahl. Abrundend werden auch die Bereiche Wasser­ verbrauch, Emissionen und biologische Vielfalt evaluiert. Es werden noch Interessenten/-innen für das Umweltteam gesucht, welches die Zertifizierung vorbereitet und dabei vom Umweltberater kompetent betreut wird. Interessenten/-innen für diese lehrreiche Tätigkeit melden sich bitte beim Sekretariat (032 618 10 49 oder kath.pfarramt@pfarrei-bellach.ch). Wir freuen uns auf Sie. Der Kirchgemeinderat Bellach

Kollekten September bis Dezember 2020 04.10.2020 11.10.2020 18.10.2020 24.10.2020 01.11.2020 08.11.2020 15.11.2020 21.11.2020 29.11.2020 06.12.2020 13.12.2020 20.12.2020 24.+25.12.

Diözesanes Kirchenopfer für finanzielle Härtefälle Solothurnische Pastoralkonferenz Missio Schwestern in Peru Für die geistliche Begleitung zukünftiger Seelsorger Seelsorgeaufgaben der eritreischen Mission Pastorale Anliegen des Bischof Mediensonntag Universität Freiburg Stiftung Wunderlampe Kirchenbauhilfe des Bistums Caritas Schweiz Kinderspital Bethlehem

Beerdigungen September–Dezember Caritas Kasse September–Dezember

Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

107.80 50.00 83.80 393.50 139.05 53.90 59.70 82.65 242.05 53.35 81.30 51.55 363.85

Fr. 400.20 Fr. 1192.95 3 | 2021

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Pastoralraum Mittlerer Leberberg | www.pastoralraum-mlb.ch Pfarrei Maria Himmelfahrt | Oberdorf

Pfarrei Langendorf

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Kirchgasse 7 | 032 622 29 60 | oberdorf@so.kath.ch Sekretariat | Monika Zutter-Friedli Öffnungszeiten | DI 14.00–17.30 Uhr | FR 8.30–11.30 Uhr Sakristan | Josef Lang | 032 530 34 47 | 079 422 21 32

Pfarrei Langendorf | Stöcklimattstrasse 22 | 032 623 32 94 | langendorf@so.kath.ch Sekretariat | Monika Zutter-Friedli | Öffnungszeiten | DI 8.30–11.30 Uhr | DO 8.30–11.30 Uhr Reservation Pfarrsaal | Hanny Fürholz | 032 623 24 40 Sakristan | Hong Su Phan | 032 510 31 47

Mitteilungen

Mitteilungen

Anmeldung Wochenendgottesdienste Online jeweils ab Dienstag, 18.00 Uhr https://pastoralraum-mlb.ch, telefonisch 032 622 29 60, oder Mail (bis Freitag, 11.30 Uhr) oberdorf@so.kath.ch Kollekten 31.1.: Regionale Caritasstelle. 7.2.: Kollegium St. Charles, Pruntrut. 14.2.: Unterstützung der Seelsorge durch das Bistum Basel. Ferien im Pfarreisekretariat Das Sekretariat ist nicht besetzt vom 8. bis 12. Februar. Keine Sonntagabend-Gottesdienste Seit dem 18. Januar sind erfreulicherweise 50 Personen in den Gottesdiensten erlaubt. In Oberdorf entfällt deshalb am Sonntag um 18 Uhr die Messe nach dem Rosenkranz. Fastenopfermaterial Das Material zur FastenopferKampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» wird von den Schülern der Oberstufe eingepackt und per Post verschickt. Wir danken den Organisatoren und Jugendlichen herzlich für ihr Engagement.

Erlös aus Kollekten 22.11. Inländische Mission, Fr. 192.55; 29.11. Universität Fribourg, Fr. 128.20; 6.12. Regionale Caritasstellen, Fr. 162.10; 13.12. Justinuswerk, Freiburg, Fr. 90.95; 20.12. Aufgaben des Bistums, Fr. 99.35; 24.12., 16/17 Uhr, ½ ref./Kinderspital Bethlehem, Fr. 42.50; 24./25.12. Kinderspital Bethlehem, Fr. 758.75; 27.12. Friedensdorf Broc, Fr. 173.30. Freude am Leben Wenn ich am Morgen erwache und es so wohlig warm ist im Bett, und ich sollte aufstehen: Wozu das alles? Woher dann die Freude nehmen? Geht es Ihnen manchmal auch so? Die Freude möchte geweckt werden, wie ein Kind, das in mir schlummert. Ein Kind wach küssen, es zärtlich anstrahlen, damit es freudig in den neuen Morgen hinein erwacht: Diese Vorstellung weckt die Freude in mir. Und ich möchte sie weiterschenken: Gott, ich danke dir für mein Leben und schenke allen einen freudigen Tag. Hans Zünd

Segnungsfeiern in Oberdorf Kerzensegnung an Mariä Lichtmess

Anmeldung Wochenendgottesdienste Online jeweils ab Dienstag, 18.00 Uhr, tel. bis Donnerstag, 11.15 Uhr https://pastoralraum-mlb.ch, telefonisch 032 623 32 94, oder per E-Mail langendorf@so.kath.ch Ministrantendienst Samstag, 30. Januar Rahel Marti, Muriel Suter. Sonntag, 14. Februar Finn und Svenja Huggenberger. Kollekten 30.1.: Regionale Caritasstelle. 14.2.: Kath. Anteil Unterstützung der Seelsorge im Bistum Basel. Verkauf von Fairtrade-Produkten Samstag, 30. Januar, 17.45 Uhr Kirche Nach dem Gotttesdienst verkauft die Dritte-Weltgruppe «Dar a todos» Fairtrade-Produkte. Frauengemeinschaft Langendorf – Filmnachmittag abgesagt Samstag, 30. Januar Wegen der neuen Coronavorschriften ist der Filmnachmittag nicht möglich. Wir hoffen, dass sich unser gesellschaftliches Leben bald normalisiert und wir wieder gemütlich zusammensein können. Fastenopfermaterial Das Material zur FastenopferKampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» wird von den Schülern der Oberstufe eingepackt und per Post verschickt. Wir danken herzlich.

Lichtmess, Kerzensegnung Samstag, 30. Januar, 17.45 Uhr Kirche Wir laden Sie ein, Kerzen in den Gottesdienst mitzubringen. Aus Corona-Gründen werden die Kerzen nicht vor den Altar gelegt, sondern bleiben am Platz in den Kirchenbänken.

Blasiussegen Freitag, 5. Februar, 09.00 Uhr Kirche Im Gottesdienst wird Gelegenheit sein den Blasiussegen zu empfangen – natürlich angepasst an die Coronaregeln. Der Blasius-Segen soll vor allen möglichen Halskrankheiten bewahren. Dieser Segen geht zurück auf den heiligen Bischof Blasius. Er wurde im Jahr 316 wegen seines Glaubens hingerichtet. Vorher soll er einem Mitgefangenen, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben gerettet haben. Zum Gedenken Verstorben sind: Am 8. Januar Herr Josef BrunnerSchenker, geb. 23.6.1934. Am 16. Januar Herr Walter Fischer-Walker, geb. 12.12.1927. Gott nehme die Verstorbenen auf in sein Licht und seinen Frieden und tröste die Angehörigen. Ferien im Pfarrsekretariat Vom 8. bis 12. Februar ist das Sekretariat geschlossen.

50 Jahre Ökum. Kirchenzentrum Sonntag, 31. Januar, 10.45 Uhr Zu Mariä Lichtmess wird traditionell der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen geweiht. Die Pfarreiangehörigen sind eingeladen, ihre Kerzen für den häuslichen Gebrauch zur Segnung in den Gottesdienst mitzubringen. Wegen der Corona-Vorschriften werden die Kerzen nicht vor den Altar gelegt, sondern bleiben am jeweiligen Platz im Kirchenbank.

Homepage für unser Jubiläum

Blasiussegen

Sonntag, 14. Februar, 09.30 und 11.00 Uhr, kath. Kirche Liebe geht durch den Magen Herzliche Einladung zu den ökumenischen Gottesdiensten am Valentins­ tag zu «schmecken, riechen, verführen, versuchen, Versuchung». Lassen wir uns überraschen und inspirieren. Musik: Florian Kirchhofer und Saxophonistin Maja Lisac Barroso.

Dienstag, 2. Februar, 09.00 Uhr Der hl. Blasius ist einer der vierzehn Nothelfer. Er wird insbesondere bei Halskrankheiten angerufen. Am Schluss des Gottesdienstes können Sie den traditionellen Segen mit den gekreuzten Kerzen gegen alle Arten von Halskrankheiten empfangen –natürlich angepasst an die CoronaVorschriften.

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Wir laden Sie ein, nach Lust und Laune in unserer neuen Homepage zu stöbern. Sie finden viele Informationen, Kalender, Hinweise und Lesenswertes unter https://www.kirchenzentrum.ch/.

Der andere Gottesdienst


Pfarrei St. German I Lommiswil

Pfarrei Maria Himmelfahrt | Selzach

Pfarrei St. German | Kirchweg 1B | 032 641 25 09 | lommiswil@so.kath.ch Sekretariat | Katrin Flury-Meyer Öffnungszeiten | DI 8.00–11.00 Uhr | DO 13.30–17.30 Uhr Sakristane | Edi Flury | 032 641 22 66 | Gertrud Eberhard | 032 618 10 41

Pfarramt Maria Himmelfahrt | Dorfstrasse 35 | 032 641 10 50 | pfarramt.selzach@besonet.ch Sekretariat | Jacqueline Zuber | Öffnungszeiten | DI Vormittag | FR Vormittag Sakristane | Daniel Kilchenmann | 079 959 29 18 | Jarina Thiviathasan | Kapelle Altreu | 078 673 86 35

Mitteilungen

Mitteilungen

Ministrantendienst 30. Januar: Svenja und Pia. 7. Februar: Malena.

Kollekten In den nächsten Gottesdiensten werden folgende Kollekten eingezogen: 30. Januar: Studentenpatronat der Pastoralkonferenz. 7. Februar: Kollegium St-Charles Pruntrut.

Kollekten Von September bis November 2020 durften wir folgende Kollekten weiterleiten: 6. September Theologische Fakultät Luzern Fr. 141.00 13. September Caritas Schweiz Fr. 233.90 20. September Bettagsopfer Inländische Mission Fr. 269.15 27. September MIGRATIO Fr. 198.45 4. Oktober Diöz. Opfer für finanz. Härtefälle Fr. 143.40 10. Oktober Jugendseelsorge Kt. Solothurn Fr. 119.15 18. Oktober Ausgleichsfonds MISSIO Fr. 229.10 25. Oktober Schwesterngemeinschaft in Peru Fr. 491.35 1. November Arbeitsgruppe Dritte Welt Lommiswil Fr. 32.30 2. November Kirchenbauhilfe des Bistums Fr. 13.00 7. und 8. Nov. Freunde St. Klaus, Flores Indonesien Fr. 149.20 14. und 22. Nov. Arbeitsgruppe Dritte Welt Lommiswil Fr. 115.00 29. Nov. Universität Freiburg i. Ue. Fr. 113.00 Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Was mich bewegt Wenn ich überlege, was mich gegenwärtig besonders bewegt (und beschäftigt), kommt mir ganz viel in den Sinn. Hier nur einige der Gedanken und Fragen. Überall geht es um Menschen. Mitte 2021 wird unser treuer und engagierter Sakristan Edi Flury pensioniert. Werden wir einen Nachfolger/eine Nachfolgerin finden für die inspirierende HeiligGeist-Kirche, vielleicht aus Lommiswil? Das wäre eine Freude, wenn sich jemand meldet. Natürlich ist es nach wie vor Corona. Es beschäftigt mich, dass insbesondere ältere Menschen nicht mehr frei ausser Haus gehen dürfen und sich oft isoliert vorkommen. Auch der Mittagstisch, an dem man sich ungezwungen treffen konnte, muss leider ausfallen. Allen möchte ich sagen: Ich bin gerne für euch da. Ruft mich doch an! Als Fan des Kirchenchörleins Lommiswil bin ich mit den Sängerinnen und Sängern traurig über den Lockdown des Singens und dass die frohe Gemeinschaft nicht gepflegt werden darf. Doch die umsichtige Präsidentin Maria Schneeberger bemüht sich, die Kontakte aufrechtzuerhalten. Freudig bewegt mich, dass im Kleinen das (Glaubens-) Leben weitergeht, ja sich entfaltet: in den Gottesdiensten, in denen sich fast so etwas wie eine intime Stimmung einnistet und die Ministrantinnen treu da sind; in «Hausbesuchen» bei Erstkommunionfamilien in vivo oder per Zoom; in der Peergruppe, die sich bald wieder trifft, um Glaubensfragen zu vertiefen; in den ökumenischen Gottesdiensten und Anlässen zum Thema «10 gute Gründe, um in der Kirche zu sein», besonders inspirierend ist für mich die Vorbereitung des Meditationsgottesdienstes vom 26. Januar mit Thi Nhut Flury, mit buddhistischer und christlicher Spiritualität; schliesslich die fruchtbaren und ermunternden Gespräche über «Kirche mit Zukunft im Dienste an den Menschen von heute». Sorgen beschäftigen mich über die existentiellen Nöte durch die Corona-Krise, durch Entlassungen und in Kleinunternehmen. Besonders virulent erlebe ich sie mit vielen fahrenden Schweizer Familien in der Umgebung, die kaum mehr etwas verkaufen können, als Fahrende ohne Wohnsitz nicht mit öffentlicher Unterstützung rechnen können und denen es mit ihren Kindern buchstäblich am Nötigsten fehlt. Für sie bleibt die Hoffnung: «Was Ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.» In herzlicher Verbundenheit,

Anmeldung Wochenendgottesdienste Online jeweils ab Dienstag, 18.00 Uhr Telefonisch während den Öffnungs­ zeiten des Sekretariates Dienstag­ morgen und bis Freitagmorgen https://pastoralraum-mlb.ch, telefonisch 032 641 10 50, oder per E-Mail pfarramt.selzach@besonet.ch Kollekten In den nächsten Gottesdiensten werden folgende Kollekten eingezogen: 31. Januar: Caritas Solothurn. 7. Februar: Kollegium St-Charles in Pruntrut. 13. Februar: Diöz. Kirchenopfer für die Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie in Solothurn. Erlös der Kollekten 24./25. Dezember: Fr. 423.40, Kinderspital Bethlehem. 27. Dezember: Fr. 79.00, Schweizer Tafel. 1. Januar: Fr. 135.80, Epiphanie­ opfer für Kirchenrenovationen, Inländische Mission. Beerdigung Peter Furer, Fr. 180.–, Lighthouse Zürich. Beerdigung Peter Kocher-Spicher, Fr. 160.–, Altersheim Leuenmatt, Bellach. Todesfälle Am 24.12.2020 starb Anton Schumacher-Fischer, geb. 31.05.1931, wohnhaft gewesen am Mannwilweg 7.

Möge unser Schöpfer ihn im ewigen Frieden aufnehmen und die Angehörigen trösten. Gottesdienst am 31. Januar, 09.30 Uhr Pfarreizentrum In dieser Feier segnen wir die Kerzen für die Gottesdienste und Sakramente. Gerne dürfen Sie auch Ihre eigenen Kerzen zum Segnen in den Gottesdienst bringen. Sie haben auch die Gelegenheit, den Blasiussegen zu empfangen. Alle sind herzlich eingeladen! Ökumenische Erwachsenenbildung in Selzach und Lommiswil Mit 10 guten Gründen in der Kirche zu sein durch das Jahr 2021. Mach mit! Flyer mit den Daten liegen im Schriftenstand auf.

Voranzeige: Ökumenischer Frauengottesdienst in der Fastenzeit jeweils um 09.00 Uhr 4. März im Pfarreizentrum 11. März im Schänzli 18. März im Pfarreizentrum 25. März im Schänzli Wir freuen uns auf viele Besucherinnen. Pfarrer Otfried Pappe, Pfarrer Roger Brunner und Luisa Heislbetz

Stand der Innenrenovation unserer katholischen Kirche

Hans Zünd

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pastoralraumpfarrer ad interim | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Pfarrer | Pascal Eng | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pascal.eng@pfarrei-zuchwil.ch Seelsorge-Team | Annelise Camenzind-Wermelinger | Paul Rutz | Rosa Tirler | Petra Raber Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Sandra Schläfli | Hauptstrasse 32 | 4528 Zuchwil | 032 685 32 82 | pawaost@pfarrei-zuchwil.ch Kirchgemeinde-Präsidien-Kommission | Vorsitz Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Kerzensegnung zu Maria Lichtmess Zu Maria Lichtmess, dem Fest der Darstellung des Herrn, ist es Brauch, dass im Gottesdienst Kerzen gesegnet werden. Einerseits sind dies Kerzen, die während des Jahres zur Feier der Gottesdienste verwendet werden, sowie die Kerzen, die von den Pfarreiangehörigen zu der Feier mitgebracht werden, um danach in ihrem Zuhause Licht und Wärme zu spenden. Aus der Kerzensegnung und der Lichterprozession am Beginn dieses Festes hat sich der alte Name Mariä Lichtmess entwickelt. In einer heidnischen Sühneprozession, die alle fünf Jahre in Rom abgehalten wurde und später verchristlicht wurde, liegt der Ursprung dieses Brauches. Mit dem Fest feiert man seit dem 4. Jahrhundert das Hellerwerden des Tages und die gesegneten Kerzen sollten in früherer Zeit vor allem das Gebetbuch beleuchten und als Wetterkerzen Unwetter abwehren. Der alttestamentliche Bezug zur Darstellung des Herrn begründet sich durch zwei jüdische Traditionen. Als Erstgeborener sollte Jesus im Tempel «dargestellt» und von seinen Eltern ausgelöst werden. Laut Lukasevangelium ging Maria aber auch zum Tempel, um sich nach der Geburt von Jesus reinigen zu lassen, was damals üblich war. Daher lag der Fokus dieses Festes lange Zeit eher auf der Reinigung Marias. Erst später wurde die Darstellung des Herrn wieder als die primäre religiöse Handlung im Tempel wahrgenommen und Jesus als Licht der Welt zum Ausdruck gebracht. Licht war immer wichtig für die Menschen, und in dieser Zeit der vielen Unsicherheiten wird die Sehnsucht nach dem Licht vermehrt spürbar. Die dunklen Wegstrecken unseres Lebens lassen sich aus der Erfahrung, dass das Licht stärker ist, bewältigen.

Pfarreien Luterbach-Derendingen Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger

Gottesdienste LUTERBACH

Gemeinsame Mitteilung

Nach den Bestimmungen des Kantons dürfen alle Gottesdienste wieder von bis zu 50 Personen besucht werden. Wir sind weiterhin verpflichtet, die Kontaktdaten aufzunehmen (Contact Tracing). Die Listen werden nach 14 Tagen vernichtet. Wir bitten Sie, sich jeweils bis am Donnerstag, 16.30 Uhr vor dem Wochenend-Gottesdienst anzumelden: Röm.-kath. Pfarramt Hauptstrasse 2 4542 Luterbach 032 682 21 45 kath-kirche.luterbach@bluewin.ch Sonntag, 31. Januar 4. Sonntag im Jahreskreis 09.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind und Judith Zoller 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind und Judith Zoller Die Gemeinde ist eingeladen, mit den Erstkommunikanten die Gottesdienste zu feiern. Türkollekte: Für die regionalen Caritas-Stellen. Sonntag, 7. Februar, 11.00 Uhr Lichtmess Eucharistiefeier mit Paul Rutz Türkollekte: Kollegium St-Charles in Pruntrut.

Blasiussegen Im Kopf ist der Verstand zu Hause, im Herzen wohnt die Liebe. Kopf und Herz müssen in Verbindung bleiben, damit wir uns von dem, was wir wahrnehmen, auch berühren lassen. Nichts soll im Hals, der engsten Stelle zwischen Kopf und Herz stecken bleiben – das war auch dem heiligen Blasius bekannt. Wenn der Blasiussegen gespendet wird, macht das die Ärzte nicht überflüssig. Jedoch kann dieser Segen helfen, das Leben als Geschenk Gottes anzunehmen, auch dann, wenn es gesundheitlich schwierig wird, darauf zu vertrauen, dass Gott uns begleitend beisteht. Pfarreiseelsorgerin Annelise Camenzind-Wermelinger, Luterbach und Derendingen

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Sonntag, 14. Februar, 11.00 Uhr 6. Sonntag im Jahreskreis Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Türkollekte: Diözesanes Kirchen­ opfer für die Unterstützung durch die Diözesankurie in Solothurn.

DERENDINGEN Beachten Sie bitte die gemeinsame Mitteilung in der linken Spalte. Wir bitten Sie, sich jeweils bis am Freitag, 11.30 Uhr vor dem Wochenend-Gottesdienst anzumelden: Röm.-kath. Pfarramt 032 682 20 53 kath.pfarramt.derendingen@ bluewin.ch Sonntag, 31. Januar, 18.00 Uhr Einheit der Christen Reformierte Kirche Derendingen Ökumenischer Gottesdienst mit Carmen Ammann und Samuel Stucki Türkollekte: Ökumenisches Projekt. Montag, 1. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Paul Rutz Freitag, 5. Februar Herz-Jesu-Freitag 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier mit Paul Rutz Samstag, 6. Februar, 18.00 Uhr Lichmess Eucharistiefeier mit Paul Rutz Jahrzeit: Hans Strausak-Brun, Josef Flury-Gasche, Katharina Frei, Otto und Magdalena Gasser-Lisibach mit Tochter Magdalena und Sohn Otto Gassler. Gedächtnis: Beat Kofmehl, Olga Kofmehl-Bovi, Franziska RitterKofmehl. Türkollekte: Kollegium St-Charles in Pruntrut. Sonntag, 7. Februar, 09.30 Uhr Lichtmess Eucharistiefeier mit Paul Rutz Türkollekte: Kollegium St-Charles in Pruntrut. Montag, 8. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Paul Rutz Sonntag, 14. Februar, 09.30 Uhr 6. Sonntag im Jahreskreis Wortgottesdienst mit Annelise Camenzind Türkollekte: Diözesanes Kirchen­ opfer für die Unterstützung durch die Diözesankurie in Solothurn.


Pfarrei St. Josef | Luterbach

Pfarrei Herz-Jesu | Derendingen

Pfarramt | Hauptstrasse 2 | 4542 Luterbach | 032 682 21 45 | kath-kirche.luterbach@bluewin.ch | Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger Sekretariat | Pascale Barrière | 032 682 21 45 | Bürozeiten | MO 13.30–16.30 Uhr | DI 7.30–9.30 Uhr | DO 13.30–16.30 Uhr | Notfall-Nr. | 078 635 10 47 Sakristanin | Andrea Huber | 032 682 09 51 Pfarreiheim-Reservationen | Thomas Bärtschi | 032 681 01 37 ab 17.30 Uhr Katechetinnen | Corinne Marty | 032 682 23 58 | Judith Zoller | 032 682 10 04

Mitteilungen Zum Gedenken Wenn wir von einem uns lieb gewordenen Menschen Abschied nehmen müssen, ist Trauer und Schmerz in uns. Doch alles hat seine Zeit und uns bleiben Erinnerungen an das gemeinsame Unterwegssein – uns bleiben Dank und Liebe. All das können wir im Herzen bewahren. Wir mussten Abschied nehmen von: Maria Margaritha Freudiger-Hasler Licht leuchte der Verstorbene im Paradies – Licht leuchte den Angehörigen im Alltag! 3. Klasse – Erstkommunikanten Sonntag, 31. Januar, 09.30 und 11.00 Uhr St.-Josefs-Kirche Die Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen mit den angehenden Erstkommunikanten und ihren Familien die Gottes­ dienste mit Annelise Camenzind und Judith Zoller zu feiern. Um die Schutzmassnahmen einhalten zu können, finden an diesem Morgen zwei Gottesdienste statt. Die Erstkommunikanten sind in Gruppen eingeteilt und bei beiden Feiern mit dabei. Darstellung des Herrn / Lichtmess Sonntag, 7. Februar, 11.00 Uhr St.-Josefs-Kirche Wir laden Sie herzlich zur Eucharistiefeier mit Kerzen- und Blasiussegen ein. Sie können Ihre eigenen Kerzen zum Segnen mitbringen. Ferien Das Sekretariat bleibt vom 8. Februar bis am 13. Februar geschlossen. Telefone werden unter der Nummer 032 682 21 45 entgegen genommen. Ministranten Luca Portmann wird auf Ende Januar die Ministrantenschar verlassen. Jahrelang durften wir auf die Zuverlässigkeit von Luca zählen. Wir danken Luca herzlich für den Dienst am Altar und wünschen für die Zukunft viel Freude und alles Gute.

Kollekten Aus Platzgründen werden die Kollekten im Schaukasten publiziert. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Spenden. Kirchenchor St. Josef Unser Vereinsleben wurde im 2020 komplett auf den Kopf gestellt! Von Ende August bis Ende September hatte der Chor die Singproben in der kath. Kirche abgehalten. Nach drei Wochen Probenpause in den Herbstferien sind die Corona-Fallzahlen innert kurzer Zeit extrem gestiegen, dass der Vorstand bei der Sitzung vom 6.11.20 resignieren musste. Bis auf Weiteres sind alle Proben und Einsätze wieder gestrichen. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir im Spätsommer die Proben gemeinsam ohne Zwischenfälle geniessen konnten. 2021: Der Vorstand hofft, dass alle Chormitglieder das Jahr gesund und hoffnungsvoll gestartet haben. Auch jetzt fallen bis auf Weiteres die gemeinsamen Proben aus. Wir sind einfach machtlos und frustriert, aber der Gesang miteinander ist sehr gefährlich und da nützt alles jammern nichts, denn es geht um unsere Gesundheit. Seid weiterhin voll Zuversicht! «Hebet Sorg und bliibet gsung!» Liebe Anhänger/-innen des Kirchenchors St. Josef, bitte bleiben Sie uns treu und vergessen Sie uns nicht! Sobald wir alle diese Krise überwunden haben, freut es uns umso mehr, Sie an einem Anlass oder Einsatz im Gottesdienst begrüssen zu können. Oder vielleicht haben Sie dann selber Lust, mit uns zu singen? Dann sind Sie herzlich in unserem Verein willkommen. Bei Interesse melden Sie sich bei unserem Präsidenten Jürg Schläfli (079 462 17 11). Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Pfarramt | Hauptstrasse 51 | 032 682 20 53 | kath.pfarramt.derendingen@bluewin.ch Pfarreiseelsorgerin | Annelise Camenzind-Wermelinger | 032 682 21 45 | a.camenzind@stjosef-luterbach.ch Religionspädagogin | Carmen Ammann | 079 690 72 59 | c.ammann-herzjesu-derendingen@bluewin.ch Sekretariat | Pascale Barrière | Tel. 032 682 20 53 | Bürozeiten | DI 14.00 –17.00 Uhr | MI 8.00–11.30 Uhr | DO 8.00–11.30 Uhr Sakristanin | Esther Friedli | 079 488 73 42 Betreuung Kapelle Allerheiligen und Betreuung Pfarrheim Widlimatt | Doris Rölli | 079 317 59 70 | doris.roelli@gawnet.ch

Mitteilungen Ökumenischer Gottesdienst zur Woche für die Einheit der Christinnen und Christen Sonntag, 31. Januar, 18.00 Uhr Reformierte Kirche Derendingen Seit 1966 wird die Gebetswoche für die Einheit der Christen, deren Ursprünge bereits auf das Jahr 1910 zurückgehen, vom Päpstli­ chen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und von der Kommission Glaube und Kirchen­ verfassung vom Ökumenischen Rat der Kirchen vorbereitet. Jedes Jahr werden die Texte von einer anderen Region der Welt verfasst, 2021 von der Gemeinschaft Grandchamp, im Kanton Neuen­ burg. «Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen» (Joh 15,8–9). Unter diesem Thema steht die diesjährige Woche für die Einheit der Christinnen und Christen. Am 31. Januar 2021, 18.00 Uhr findet in der reformierten Kirche in Derendingen der ökumenische Gottesdienst zur Einheit der Christinnen und Christen statt. Dazu sind Sie alle herzlich eingela­ den. Carmen Ammann

Darstellung des Herrn Kerzensegnung – Blasiussegen Samstag, 6. Februar, 18.00 Uhr Sonntag, 7. Februar, 09.30 Uhr Herz-Jesu-Kirche In den Gottesdiensten vom 6. und 7. Februar werden alle liturgi­ schen Kerzen, die grosse Oster­ kerze, die Heimosterkerzen und mitgebrachte Kerzen gesegnet.

Zur Lichtmess laden wir Sie herzlich nach altem Brauch ein, Kerzen mitzubringen, vor den Altar zu legen und segnen zu lassen. Auch der Empfang des Blasiussegens ist traditionell, der uns gesundheitlich schützen und um Gottes Heil bitten möge. Herzliche Einladung zu dieser Feier. Ferien Das Sekretariat bleibt vom 8. Februar bis am 13. Februar geschlossen. Telefone werden unter der Nummer 032 682 20 53 entgegengenommen. Kenyan Children Help – Erlös aus dem Weihnachtsprojekt Aus dem Erlös des Weihnachts­ projekts können Fr. 1000.– an «Kenyan Children Help» überwie­ sen werden. Die Spende wird für Lebensmittelpakete eingesetzt werden. Ein herzliches Danke­ schön an alle, die dieses Projekt unterstützt haben. Taizé-Feier Die Taizé-Feier kann im März leider nicht stattfinden. Der Pfarreirat hofft, an der Taizé-Feier im Herbst gemeinsam mit Ihnen zu singen, zu beten und auf Gott zu hören. Ökumenische Fastenwoche 6.–13. März Die ökumenische Fastenwoche findet in diesem Jahr vom 6.–13. März 2021 statt. Carmen Ammann und Samuel Stucki begleiten Sie durch diese Woche. Nähere Informationen entnehmen Sie im nächsten «Kirchenblatt». Ökumenischer Suppentag 14. März Schweren Herzens müssen wir auch in diesem Jahr das gemein­ same «Suppenzmittag» leider ab­­sagen. Der ökumenische Gottes­dienst am 14. März findet statt.

Kirchenchor St. Josef 3 | 2021

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Anna | Aeschi

Pfarreien Deitingen-Subingen

Pfarramt | Luzernstrasse 14 | 4556 Aeschi SO | 062 530 41 77 | sekretariat@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Alexandra Rihs | MO 14.00–17.00 Uhr | DI/DO 9.00–11.30 Uhr Sakristan | Thomas Thut | 076 482 42 07 | sakristan@pfarramt-aeschi-so.ch Kirchgemeindepräsidentin | Yvonne Gasser De Silvestri | 062 961 51 57

Gottesdienste Donnerstag, 28. Januar, 09.00 Uhr Wortgottesfeier mit Rosenkranz 4. Sonntag im Jahreskreis Sonntag, 31. Januar, 09.45 Uhr Eucharistiefeier Dreissigster: Berta ScheideggerKofmel, Etziken. Jahrzeit: Markus Stampfli-Marti, Etziken. Gedächtnis: Verena StampfliGwerder, Etziken. Donnerstag, 4. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Rosenkranz 5. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 6. Februar, 17.45 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Käthi und Willi SteinerGerber, Winistorf; Margrith Glutz-Koller, Aeschi. Gedächtnis: Berta ScheideggerKofmel, Etziken; Lory KauffmannEggli, Arbon; Martha Limacher, Feldbrunnen; Margrit FurrerIndergand, Subingen

Donnerstag, 11. Februar, 09.00 Uhr Wortgottesfeier mit Rosenkranz 6. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 13. Februar, 17.45 Uhr Eucharistiefeier Jahrzeit: Emma OchsenbeinHunkeler, Etziken; Marie ­Ochsenbein, Etziken; Elise und Josef Ochsenbein-Müller und Sohn Franz.

Mitteilungen Gottesdienste Ab sofort sind für die Gottesdienste wieder 50 Personen zugelassen. Es sind keine Anmeldungen mehr nötig. Wir bitten Sie, ein Zettel mit Namen und Telefonnummer mitzubringen.

Ferien Das Sekretariat bleibt vom 06.02. bis 13.02. ferienhalber geschlossen.

Erneuerungswahlen in der Röm.-kath. Kirchgemeinde Aeschi für die Amtsperiode 2021 bis 2025

Der Gemeinderat der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Aeschi, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer2 i.V.m. §32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte, vom 22. September 1996 (BGS113,11), beschliesst: 1. In der Röm.-kath. Kirchgemeinde Aeschi finden die Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat am 25. April 2021 statt. 1.1. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 8. März 2021, 17 Uhr bei der Kirchgemeindeschreiberin einzureichen. 1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März bis Freitag, 12. März 2021, 17 Uhr im Auflagezimmer der Einwohnergemeinde Aeschi aufgelegt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12 Uhr bei der Kirchgemeindeschreiberin einzureichen. 1.4. Stehen nicht mehr vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung als Ämter zu besetzen sind, gelten

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diese als in stiller Wahl gewählt (§ 19, Absatz 2 GO) 2. In der Röm.-kath. Kirchgemeinde Aeschi finden die Erneuerungswahlen für Kirchgemeindepräsident/in, Vizepräsident/in, Schreiber/in und Finanzverwalter/in am 13. Juni 2021 statt 2.1. Wahlvorschläge sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17 Uhr bei der Kirchgemeindeschreiberin einzureichen. 2.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 5. Mai bis Freitag, 7. Mai 2021,17 Uhr, im Auflagezimmer der Einwohnergemeinde Aeschi aufgelegt. 2.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, 12 Uhr bei der Kirchgemeindeschreiberin einzureichen. 2.4. Stehen nicht mehr vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung als Ämter zu besetzen sind, gelten diese als in stiller Wahl gewählt (§19, Absatz 2 GO) Der Kirchgemeinderat

Pfarrer | Beat Kaufmann | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 06 08

Gottesdienste DEITINGEN 4. Sonntag im Jahreskreis Sonntag, 31. Januar, 09.30 Uhr Wortgottesfeier mit Kommunion zum Fest Darstellung des Herrn und Blasiussegen Im Gottesdienst werden die liturgischen Kerzen gesegnet. Sie sind eingeladen, auch Ihre persönlichen Kerzen zum Segnen in die Kirche mitzubringen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Blasiussegen erteilt. Jahrzeit: Lisabeth und Gerhard Galli-Camenzind; Anna Zuber; Arnold und Regina Biberstein-von Büren; Walter Studer-Rüttimann. Dienstag, 2. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend eucharistische Anbetung Donnerstag, 4. Februar, 17.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranzgebet Herz-Jesu-Freitag, 5. Februar, 09.30 Uhr Eucharistiefeier 5. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 6. Februar, 18.00 Uhr Eucharistiefeier Dreissigster: Elisabeth Probst-Studer. Jahrzeit: Josef und Marie Schwaller-Galli. Gedächtnis: Anna und Josef Flury-Galli; Emilie und Josef Galli-von Arx. Dienstag, 9. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend eucharistische Anbetung Donnerstag, 11. Februar, 17.30 Uhr Rosenkranzgebet

Ferien Das Sekretariat bleibt vom Samstag, 6. bis Montag, 15. Februar ferienhalber geschlossen. Für Gottesdienst-Anmeldungen hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Telefonbeantworter. Danke für das Verständnis.

SUBINGEN 4. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 30. Januar, 18.00 Uhr Eucharistiefeier zum Fest Darstellung des Herrn und Blasiussegen Im Gottesdienst werden die liturgischen Kerzen gesegnet. Sie sind eingeladen, auch Ihre persönlichen Kerzen zum Segnen in die Kirche mitzubringen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Blasiussegen erteilt. Jahrzeit: Theresia Flückiger-Büttiker; Alfred Röösli-Eggenschwiler. Mittwoch, 3. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranz Herz-Jesu-Freitag, 5. Februar, 08.30 Uhr Eucharistiefeier 5. Sonntag im Jahreskreis Sonntag, 7. Februar, 09.30 Uhr Wortgottesfeier mit Kommunion Mittwoch, 10. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, anschliessend Rosenkranz

Voranzeige Gottesdienste Samstag, 13. Februar, 18.00 Uhr Gottesdienst in Subingen Sonntag, 14. Februar, 09.30 Uhr Gottesdienst in Deitingen

Möchten Sie … … mit jemandem sprechen? – Anruf genügt: Petra Raber, Pfarreiseelsorgerin, Tel. 062 961 11 68 Rosa Tirler, Pfarreiseelsorgerin, Tel. 079 631 80 86 Beat Kaufmann, Pfarrer, Tel. 032 614 06 08

Gemeinsame Mitteilungen Beichtgelegenheit In der Regel ist jeweils am Donnerstagabend von 19 bis­­ 19.45 Uhr Beichtgelegenheit in der Sakristei der Subinger Kirche. Für individuellen Beichttermin Tel: 032 614 06 08 (Pfarrer).


Pfarrei Maria Himmelfahrt | Deitingen

Pfarrei St. Urs und Viktor | Subingen

Pfarramt | Derendingenstrasse 5 | 4543 Deitingen | 032 614 16 06 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarrei-deitingen.ch Seelsorgerin | Petra Raber | 062 961 11 68 | seelsorgerin@pfarramt-aeschi-so.ch Pfarreisekretärin | Nadia Cardaci | MI und DO 9.00–11.00 Uhr | sekretariat@pfarrei-deitingen.ch Kirchgemeindepräsidentin | Daniela Flury-Kofmel | 032 614 19 96

Pfarramt | Luzernstrasse 49 | 4553 Subingen | 032 614 40 81 Pfarrer | Beat Kaufmann | 032 614 06 08 | pfarrer@pfarramt-subingen.ch Seelsorgerin | Rosa Tirler | 032 614 40 81 | seelsorgerin@pfarramt-subingen.ch Pfarreisekretärin | Manuela Bachmann | MI 9.45–11.30 Uhr | sekretariat@pfarramt-subingen.ch Kirchgemeindepräsident | Meinrad Vögtlin | 079 509 60 17 | praesident@pfarramt-subingen.ch

Mitteilungen

Mitteilungen

Anmelden für Gottesdienste Der Kanton Solothurn hat ab 18. Januar 2021 die Obergrenze für Gottesdienste den Richtlinien des Bundes von 30 auf 50 Personen angepasst. Gerne würden wir auf das Anmeldeprozedere verzichten. Aber: Bei Jahrzeiten von grösseren Verwandtschaften und wenn dann noch ein Dreissigster ist, hätten wir ein Problem. Darum benötigen wir leider weiterhin eine Anmeldung. Sie können sich telefonisch via Pfarramt anmelden: Telefon 032 614 16 06 (wenn das Sekreta­ riat nicht besetzt ist, bitte auf den Beantworter sprechen und Namen, Ihre Telefonnummer und Gottesdienstdatum nennen). Es ist zu beachten, dass aufgrund der zirkulierenden höheren Ansteckungsvariante des lästigen Virus der Bischof vorderhand die Mundkommunion verboten hat. Für die Werktagsgottesdienste ist keine Anmeldung erforderlich. Wir bitten Sie aber (weil die Teilnehmenden registriert werden müssen) der Einfachheit halber, jeweils ein Zettelchen mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer mitzunehmen und dieses in das beim Eingang parat gestellte Körbchen zu legen. Vielen Dank! Der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden schreibt, dass auch bei Beerdigungen die

5-Personen-Regel für Versammlungen gilt. Je nach Grösse der Familie können es 10 bis 20 Personen sein.

Anmeldung für Gottesdienste

Gebet Gott, wir beten in Anlehnung an den 130. Psalm: Aus der Tiefe rufen wir zu dir. Wir bitten dich in dieser Zeit der Verunsicherung und der Einschränkungen. Wir beten bittend für Menschen, welche die Pandemie in ganz unterschiedlicher Art besonders trifft, und wir beten um Stärkung für alle, die sich helfend engagieren. Wir bitten dich, dass es gelingt, die Pandemie in Griff zu bekommen und auch, dass die Menschheit aus der gegenwärtigen Erfahrung zu lernen versteht.

Zum Gedenken Aus unsere Pfarrei sind verstorben: Elisabeth Probst-Studer (87-jährig) früher wohnhaft an der Garten­ strasse 16 in Deitingen, zuletzt im Pflegeheim Forst in Solothurn. Dreissigster; Sa, 6. Februar 2021, 18 Uhr in unserer Marienkirche. Franz Felber-Bärtschi (84-jährig) wohnhaft gewesen an der Fabrikstrasse 16 in Deitingen. Unser herzliches Beileid den trauernden Angehörigen. «Zu dir Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, auf dich vertraue ich!» (Psalm 25)

Kollekten Oktober bis Dezember 2020 03.10.2020 finanz. Härtefälle/Bistumskollekte 11.10.2020 Weltkirche Missio 17.10.2020 geistl. Begleitung der Seelsorgenden 24.10.2020 Kontiki Sub. (Firmung) / Teil Deit. 31.10.2020 Theol. Studierende 08.11.2020 Lourdes-Pilgerverein 14.11.2020 Caritas Solothurn 21.11.2020 Soloth. Pastoralkonferenz 29.11.2020 Jugendseelsorge Solothurn Synode 05.12.2020 Hilfswerke des Papstes 12.12.2020 Präsenz der Kirchen in Medien 20.12.2020 Kinderspital Bethlehem 20./24./25./26. Dez. 2020 Total

Fr. 129.00 Fr. 87.00 Fr. 64.60 Fr. 303.00 Fr. 29.90 Fr. 63.00 Fr. 152.80 Fr. 53.80 Fr. 84.70 Fr. 75.50 Fr. 40.00

Der Kanton Solothurn hat ab 18. Januar 2021 die Obergrenze für Gottesdienste den Richtlinien des Bundes von 30 auf 50 Personen angepasst. Allerdings haben unter Berücksichtigung des Mindestabstands von Person zu Person in den Kirchenbänken in unserer Kirche 40 Personen Platz. Gerne würden wir auf das Anmeldeprozedere verzichten. Aber: Bei Jahrzeiten von grösseren Verwandtschaften und wenn dazu noch ein Dreissigster ist, hätten wir ein Problem. Darum benötigen wir leider weiterhin eine Anmeldung. Sie können sich telefonisch via Pfarramt anmelden: Telefon 032 614 40 81 (wenn das Sekretariat nicht besetzt ist, bitte auf den Anrufbeantworter sprechen). Bitte hinterlassen Sie Name (aller Teilnehmenden), Ihre Telefonnummer und Gottesdienst­ datum. Es ist zu beachten, dass aufgrund der zirkulierenden höheren Ansteckungsvariante des lästigen Virus der Bischof vorderhand die Mundkommunion verboten hat. Für die Werktagsgottesdienste ist keine Anmeldung erforderlich. Wir bitten Sie aber (weil die Teilnehmenden registriert werden müssen) der Einfachheit halber, jeweils ein Zettelchen mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer mit zu nehmen und dieses in das beim Eingang bereit gestellte Körbchen zu legen. Der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden schreibt, dass auch bei Beerdigungen die 5-Personenregel für Versammlungen gilt. Je nach der Grösse der Familie können es 10 bis 20 Personen sein. Vielen Dank!

Frauengemeinschaft Absage aller Veranstaltungen bis auf Weiteres Coronabedingt können wir keine Anlässe anbieten. Deshalb besteht auch noch kein Jahresprogramm. Leider muss auch die GV auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Zu gegebener Zeit werden wir euch schriftlich informieren, wann die GV stattfinden wird. Bis dahin gebt auf euch acht und bleibt gesund! Euer Vorstand

Seniorinnen/Senioren Absage aller Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren Leider müssen wir wegen der aktuell sich verschärfenden Pandemie-Lage alle Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren (Mittagstische und Seniorennachmittage) bis auf Weiteres absagen. Wir hoffen und wünschen, dass Sie alle gut und gesund durch diese Zeit kommen. Bitte melden Sie sich bei Pfarreiseelsorgerin Rosa Tirler (Tel. 079 631 80 86) oder bei Pfarrer Beat Kaufmann (Tel. 032 614 06 08), falls Sie unsere Unterstützung brauchen oder sonst ein Anliegen haben.

Gemeinsame Mitteilungen Gemeinschaftlich … … ist eines von sieben Eigenschaftswörtern, mithilfe derer Bischof Felix Gmür im Hirtenbrief zu seinem 10-Jahr-Jubiläum der Bischofsweihe als Bischof von Basel einen Hirtenbrief geschrieben hat (er wurde in den Gottesdiensten vom 16./17. Januar verlesen und kann in der BistumsHomepage www.bistum-­basel.ch eingesehen werden (bei «Medien» anklicken und dann bei «Hirtenworte»). Bischof Felix schreibt über das Kirchesein in unserem Bistum heute, mit dem Titel des Hirtenwortes: «Suchen und Finden – Bewahren und Entwickeln», unter dem Eindruck von Joh 1,35–42.

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Pastoralraum Wasseramt Ost | www.pawa-ost.ch Pfarrei St. Martin | Zuchwil | www.pfarrei-zuchwil.ch Pfarramt | Hauptstrasse 32 | 032 685 32 82 | st.martin@pfarrei-zuchwil.ch Pfarrer | Pascal Eng | 032 685 09 76 | 079 955 96 06 | pascal.eng@pfarrei-zuchwil.ch Sekretariat | Daniela Blumenthal & Sandra Schläfli | Bürozeiten im Pfarramt | MO 14.00 –16.00 Uhr | DI und DO 9.00–11.00 Uhr | 032 685 32 82 | sekretariat@pfarrei-zuchwil.ch Umgebungs- + Pfarreiheimwartung | Gjevalin und Tereza Frrokaj | 079 272 67 46 | Reservation Pfarreiheim | Bitte per E-Mail oder telefonisch über das Sekretariat Kirchgemeindepräsident | Michael Vescovi | 078 658 33 55

Gottesdienste Anmeldung für Gottesdienste am Wochenende (jeweils ab Dienstagvormittag möglich). Telefonisch oder online: www.pfarrei-zuchwil.ch/aktuell/ Sonntag, 31. Januar, 10.00 Uhr Lichtmess – Darstellung des Herrn Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen Anmeldung erwünscht. Dreissigster: Hugo Schwägli. Donnerstag, 4. Februar 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Gebetsstunde in kroatischer Sprache Sonntag, 7. Februar 10.00 Uhr, Eucharistiefeier Anmeldung erwünscht. Dreissigster: Hildegard Peduzzi. 17.00 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache Donnerstag, 11. Februar 08.30 Uhr, Rosenkranzgebet 09.00 Uhr, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Gebetsstunde in kroatischer Sprache Sonntag, 14. Februar, 10.00 Uhr Eucharistiefeier Anmeldung erwünscht. Jahrzeit: Louise und Cäsar Furrer-Kronenberg und Cecile, Louise, Cäsar, Josef und Hermann Furrer.

Mitteilungen Herzliche Einladung zum Empfang der heiligen Kommunion Jeden Sonntag zwischen 11.00 und 12.00 Uhr Kirche

Obergrenze bei 50 Personen Ab sofort liegt die Obergrenze für die Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten auch im Kanton Solothurn bei 50 Personen. Eine vorgängige Anmeldung für die Sonntagsgottesdienste ist weiterhin sehr erwünscht (online oder telefonisch). Wer sich anmeldet, hat auf sicher einen Platz! Man kann künftig auch ohne Anmeldung am Sonntag vorbeikommen, muss sich aber bewusst sein, dass man wieder nach Hause geschickt würde, wenn die Obergrenze von 50 Personen erreicht ist. Türsteher*innen werden am Eingang zählen. Wer ohne vorherige Anmeldung zum Gottesdienst kommt, ist angehalten, seine Kontaktangaben beim Eingang in eine Liste einzutragen (werden nach 14 Tagen wieder vernichtet). Blasiussegen und Lichtmess Der Blasiussegen wird in diesem Jahr Corona-konform – mit entsprechendem Abstand und stumm – gespendet. Für die Kerzenweihe können eigene Kerzen zum Segnen mitgebracht werden. All jene, die nicht im Gottesdienst Platz finden, können die Kerzen vorher in der Kirche deponieren und ab Sonntagmittag abholen. Kollekten 31. Januar: Winterhilfe Schweiz. 1.–7. Februar: Kollegium St-Charles, Pruntrut. 8.–14. Februar: Diöz. Kirchenopfer für die Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesankurie in Solothurn. 15. Februar: Ausgleichsfonds der Weltkirche – MISSIO. Öffnungszeiten des Pfarramtes während den Sportferien Das Sekretariat ist vom 8. bis 19. Februar nur an den Dienstagen von 9 bis 11 Uhr besetzt. Konfessioneller Religionsunterricht während des Shutdowns Die momentane Zeit ist auch für die Katechese eine echte Herausforderung. Während der ökumenische Unterricht in den Schulen «normal» stattfinden darf, können die ausserschulischen, konfessionellen Blöcke leider nicht wie üblich durchgeführt werden.

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Aktuell betrifft dies vor allem die Vorbereitung auf die Erstkommunion und das Versöhnungssakrament, aber auch den Firmkurs. Zum Glück konnten wir im Team nebst Verschiebungen auch individuelle und kreative Lösungen finden, damit nicht alles abgesagt werden muss – sprich: Kleinstgruppen, Einzel-Begegnungen, Zoom-Sessionen oder WhatsApp. Es ist eine herausfordernde Zeit! Ich danke aber allen Eltern, Kindern und Jugendlichen, besonders aber auch unseren Religionslehrpersonen für die grosse Flexibilität! Pascal Eng

Die 5. Jahreszeit hat begonnen

Gewöhnlich würden ab dem Hilari (13. Januar) die Narren in Solothurn und Umgebung die Oberhand übernehmen. Mit der Chesslete würde am 11. Februar auch die eigentliche Fasnacht starten. Eine Zunft in Solothurn fordert auf, die Chesslete in den eigenen vier Wänden bzw. auf den Balkonen (unter Einhaltung der Schutzbestimmungen) abzuhalten und somit den Winter zu vertreiben. Machen wir doch mit und vertreiben nicht nur den Winter, sondern evtl. auch das Virus! … und noch was zum Schmunzeln … Ein junger Pfarrer hält seine erste Predigt. Er ist glänzend vorbereitet und hat die ganze Nacht an seiner Predigt gearbeitet. Auf einmal, mittendrin: Blackout! Der Faden ist verloren, kein Wort fällt ihm mehr ein. Er hatte doch alles auswendig gelernt. Vielleicht war genau das der Fehler. Er bekommt einen hochroten Kopf und sagt nach etlichen Stotterern: «Als ich mit dieser Predigt begonnen habe, wussten der liebe Gott und ich genau, was ich sagen wollte. Jetzt weiss es nur noch der liebe Gott …!» Gerald Drews, «Die besten frommen Witze»

Das Jugend-Forum erstrahlt bald in neuem Glanz! Aus eigenem Antrieb renovieren Jugendliche vom StöcklilagerTeam das Forum im Untergeschoss des Pfarreiheims. Wir freuen uns sehr, dass die Jugendlichen topmotiviert dieses Projekt in Angriff nehmen und sie das Forum wieder auf Vordermann bringen. Erneuerungswahlen röm.-kath. Kirchgemeinde Zuchwil Sehr geehrte Mitglieder der kath. Kirchgemeinde Zuchwil Am 13. Juni (Anmeldefrist 3. Mai 2021, 17 Uhr) finden die Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat statt. Es wird einige Wechsel in diesem Gremium geben und daher sind wir auf der Suche nach Menschen, welche sich im Rat engagieren möchten. Das Amt eines/r Kirchgemeinde­ rates oder -rätin ist ein spannendes. Man bekommt einen Einblick in die Arbeit des Pfarrers und seines Teams, unterstützt die Arbeit der Vereine unserer Pfarrei, kann sich in karitativen Belangen einbringen und kümmert sich um die Infrastruktur der Kirchgemeinde, welche sowohl die Kirche und Pfarreisaal wie auch die Liegenschaft Birchihof beinhaltet. Es braucht keine Fachkenntnisse, um im Kirchgemeinderat mitzuwirken. Es reicht die Motivation, einen Beitrag zur Gestaltung unserer Kirchgemeinde leisten zu wollen und die Neugier für die verschiedensten Belange unserer Kirchgemeinde. Der Kirchgemeinderat trifft sich zu rund 7 Sitzungen pro Jahr und besteht aus 7 ordentlichen Mitgliedern und Ersatzmitgliedern. Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse, Michael Vescovi, praesidium@pfarrei-zuchwil.ch


Zukünftiger Pastoralraum SO 15 Gemeindeleiterin ad interim | Gudula Metzel | 032 645 18 84 | gudula.metzel@kathgrenchen.ch Mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung | Wieslaw Reglinski | 032 645 18 91 | wieslaw.reglinski@bistum-basel.ch Kaplan | Sylvester Ihuoma | 032 653 12 34 | sylvester.ihuoma@kathgrenchen.ch Missione Italiana | Don Saverio Viola | 032 622 15 17 | mciso@bluewin.ch Misión Española | Don Marcelo Ingrisani | 032 323 54 08 | mision.espanola@kathbielbienne.ch

Pfarreien Bettlach-Grenchen

Gottesdienste BETTLACH Samstag, 30. Januar, 17.30 Uhr Eucharistiefeier Mit Silvester Ihuoma. Kollekte: Caritas Kanton Solothurn. Montag, 31. Januar, 19.00 Uhr Klemenzkirche Rosenkranzgebet Sonntag, 7. Februar, 10.00 Uhr Wortgottesfeier Mit Gudula Metzel. Kollekte: Kollegium St-Charles, Pruntrut. Montag, 8. Februar, 19.00 Uhr Klemenzkirche Rosenkranzgebet Samstag, 13. Februar, 17.30 Uhr Eucharstiefeier Mit Wieslaw Reglinski. Kollekte: Unterstützung der Seelsorge durch die Diözesan­ kuriere.

GRENCHEN Samstag, 30. Januar, 09.00 Uhr Rosenkranz, Kirche

Verzicht ist unsere Solidarität – statt eines Dankesessens für die Freiwilligen

Sonntag, 31. Januar 09.00 Uhr, Eucharistiefeier in spanischer Sprache, Taufkapelle 10.00 Uhr, Eucharistiefeier mitgestaltet von der Liturgiegruppe, Kirche Mit Sylvester Ihuoma. 11.30 Uhr, Eucharistiefeier in italienischer Sprache, Kirche 16.00 Uhr, Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Mit Sylvester Ihuoma. Dienstag, 2. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Segnung der mitgebrachten Kerzen, Josefskapelle Mit Sylvester Ihuoma. Donnerstag, 4. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, Kirche Mit Sylvester Ihuoma. Herz-Jesu-Freitag, 5. Februar 09.00 Uhr, Eucharistiefeier und Anbetung, Kirche Mit Sylvester Ihuoma. 18.00 Uhr, Abendgebet, Josefskapelle Samstag, 6. Februar 09.00 Uhr, Rosenkranz, Kirche 17.30 Uhr, Wortgottesfeier, Kirche Mit Gudula Metzel. Jahrzeit: Alice Walther; Germaine und Otto Tschäppät-Schaffter; Lisbeth Zeller-von Burg; Erna Rieder-Schwarzentrub. Sonntag, 7. Februar 09.00 Uhr, Eucharistiefeier in spanischer Sprache, Taufkapelle 11.30 Uhr, Eucharistiefeier in italienischer Sprache, Kirche 16.00 Uhr, Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Mit Gudula Metzel. Dienstag, 9. Februar, 09.00 Uhr Wortgottesdienst, Kirche Mit Gudula Metzel und Michel Faivre (Cello).

In jedem normalen Jahr lädt das Seelsorgeteam Grenchen Ende Januar alle in der Pfarrei freiwillig Engagierten zu einem Dankesessen ein. Im Zentrum steht dabei der Dank für das besondere Engagement innerhalb des Pfarreilebens. Nach fast einem Jahr, während dem man soziale Kontakte meiden sollte, war nicht nur das gemeinschaftliche Pfarreileben begrenzt, sondern auch der Einsatz der Freiwilligen. Christsein lebt gegenwärtig mehr im Unscheinbaren und Verborgenen. Unsere Solidarität mit den Vulnerablen der Gesellschaft ist und war der Verzicht. Statt des Dankesessens wollen wir in diesem Jahr den von Corona Betroffenen hier und in der weiten Welt spenden. Wir werden für jeden der theoretisch 92 eingeladenen Freiwilligen in Grenchen einen Betrag von Fr. 15.– (gesamt Fr. 1380.–) an den Corona Nothilfefonds von Missio (CH61 0900 0000 1700 1220 9) spenden. Papst Franziskus hat dazu aufgerufen. Die Pfarrei Bettlach kennt ein solches Dankesessen nicht, schliesst sich aber spontan mit einer Spende von Fr. 690.– an. Gudula Metzel

Keine Anmeldung mehr für Gottesdienstbesuche Seit dem 18. Januar sind auch im Kanton Solothurn wieder 50 Personen in einem Gottesdienst zugelassen. Eine Voranmeldung für die Wochenendgottesdienste ist daher nicht mehr notwendig. Um aber die Abstandsregel von 1,5 m einhalten zu können, bleiben die Restriktionen in der Josefs-, Tauf- und Niklauskapelle Staad bestehen. Weiterhin wird für jeden Gottesdienst und kirchlichen Anlass eine Datenerfassung geführt. Füllen Sie den untenstehenden vorgedruckten Teilnahmezettel vorgängig aus, bringen Sie ihn mit und deponieren Sie ihn am Eingang.

Donnerstag, 11. Februar, 09.00 Uhr Eucharistiefeier, Kirche Mit Sylvester Ihuoma. Freitag, 12. Februar, 18.00 Uhr Abendgebet, Josefskapelle Samstag, 13. Februar, 09.00 Uhr Rosenkranz, Kirche 3 | 2021

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Zukünftiger Pastoralraum SO 15 Pfarrei St. Klemenz | Bettlach

Pfarrei St. Eusebius | Grenchen

Sekretariat | Franziska Leimer | Kirchgasse 7 | 2544 Bettlach | 032 645 18 79 | franziska.leimer@stklemenz.ch | www.stklemenz.ch Öffnungszeiten | DI, MI und DO 14.00–17.00 Uhr Pastorale Mitarbeiterin | Renata Sury | 032 645 43 19 | renatasury@besonet.ch Sakristan und Abwart | Cäsar Bischof | 078 717 55 20 Kirchgemeinderat | Präsident | Theo Sury | Verwalter | Silvio Bertini

Sekretariat | Ruth Barreaux | Cristina Caruso Lindenstrasse 16 | 2540 Grenchen 032 653 12 33 pfarramt@kathgrenchen.ch www.kathgrenchen.ch

Mitteilungen

Mitteilungen

Ministranten Samstag, 30. Januar, 17.30 Uhr Alessia Palazzo, Alexandra Imoberdorf. Sonntag, 7. Februar und Samstag, 13. Februar Ferien Ministranten. Jahrzeiten Samstag, 30. Januar, 17.30 Uhr Dreissigster: Librata Köhli-Bearth. Unsere Verstorbenen Aus dem Leben in die ewige Gemeinschaft mit Gott eingegangen ist: 8.01. Claudia Düggeli, Zürich. Gott schenke der Verstorbenen die ewige Ruhe.

Gratulationen 80. Geburtstag 1. Februar, Agnes Schwab-Allemann, Buchenweg 6. 95. Geburtstag 7. Februar, Hugo Sperisen, Alamannenweg 10. 90. Geburtstag 12. Februar, Otto Walker, Solothurnstr. 35. Der Jubilarin sowie den beiden Jubilaren gratulieren wir herzlich und wünschen ihnen noch viele schöne Stunden, begleitet auch von Gott. Anlässe Zurzeit finden folgende Anlässe nicht statt: • Mittagsclub • Jubla • Frauenzmorge • Konfessionelle Nachmittage • Jass- und Spieltreffen • Mittwochkaffee • Seniorennachmittag

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3 | 2021

Versöhnungsweg 27. Februar 2021 Der Anlass wird in den konfessionellen Nachmittag vom 7. Mai integriert. Weitere Infos folgen zu gegebener Zeit.

Kampagne durch. Darüber hinaus führen die beiden Werke Kampagnen zu entwicklungspolitischen Themen. Seit 1994 beteiligt sich dabei auch Partner sein.

Öffnungszeiten Sekretariat Vom 8. bis 19. Februar (Schulferien) ist das Sekretariat nur vormittags besetzt.

Einpacken Fastenopfer-Materialien Dienstag, 2. Februar 13.30 Uhr Klemenzsaal An diesem Nachmittag werden die Materialien der Fastenzeit für den Postversand eingepackt. Wiederum sind wir sehr dankbar um mithelfende Hände. Zeitbedarf etwa 90 Minuten. Herzlichen Dank! Die Schutzmassnahmen werden eingehalten. Fastenopfer 2021 Unter dem Slogan «Sehen und Handeln» schauen wir genau hin, wo Anstrengungen nötig sind für eine gesicherte und gute Ernährung für alle Menschen – weltweit. Wir machen auf die globalen Zusammenhänge aufmerksam, weshalb Mitmenschen in Armut, Not und unwürdigen Verhältnissen leben. Gleichzeitig zeigen wir Möglichkeiten auf, politisch gerechtere Strukturen zu schaffen – auf internationaler, nationaler und individueller Ebene. Seien auch Sie Teil des Wandels. Brot für alle und Fastenopfer führen seit 1969 jährlich während der Fastenzeit eine Ökumenische

Zeiten Gottesdienste Die Gottesdienstzeiten finden Sie neu auf der Seite 29 unter Grenchen.

Sakrament der Versöhnung Nach Absprache. Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit dem Sekretariat.

Neues ökumenisches Angebot Lichtblick am Sonntag Jeden Sonntag um 16.00 Uhr Kapelle in Staad Kollektenübersicht November-Dezember 2020 1.11. Palliative Care, Fr. 111.10; 8.11. MIVA, Fr. 21.00; 15.11. Pastorale Anliegen des Bischofs, Fr. 100.20; 22.11. Kirchenbauhilfe, Fr. 116.35; 29.11. Universität Freiburg, Fr. 59.20; 06.12. Kolping «Urpi Wasi» Fr. 57.60; 13.12. Vereinigung Cerebral Solothurn, Fr. 130.00; 20.12. Hoffnungsbaum, Fr. 105.50; 24./25.12. Kinderspital Bethlehem, Fr. 467.65.

Taufsonntage Taufen finden jeweils während des Pfarreigottesdienstes um 10 Uhr in der Kirche oder anschliessend um 11.15 Uhr in der Taufkapelle statt. Bitte melden Sie sich im Pfarreisekretariat. Kollekten 31. Jan.: Caritas Solothurn Die Krise hinterlässt tiefe Spuren. Viele Menschen sind in grosser Not, auch bei uns. Professionelle Beratung, Begleitung, Unterstützung und Bildung helfen, die Lebenssituation armutsbetroffener Menschen zu verbessern. Jede Spende kommt Armutsbetroffenen in unserer Region zugute. 6. Febr.: Kollegium St-Charles in Pruntrut Eine zeitgemässe Bildung auf christlicher Grundlage bleibt eine Investition in die Zukunft. Als einzige römisch-katholische Privatschule des französisch­ sprachigen Bistumsgebietes wirkt das Kollegium St-Charles über die Sprachgrenze hinaus. Eine grosszügige Gabe anerkennt und fördert die Weitergabe von Glaube und kulturellen Werten an die kommende Generation. Darf der Blasiussegen gespendet werden?  «Ja, allerdings hält der Spender zum Empfänger einen Abstand von eineinhalb Metern ein und beide tragen eine Maske. Die Segensformel wird laut vor der Segensspendung gesprochen, der Segen selbst wird wortlos gespendet.» Auszug aus den Empfehlungen des Bistums Basel vom 14.01.2021


Öffnungszeiten | MO und FR 8.30–11.30 Uhr | DI–DO 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.30 Uhr | in den Schulferien nachmittags geschlossen Pastorale Mitarbeiterin | Eleni Kalogera I eleni.kalogera@kathgrenchen.ch Katechetin | Daniela Varrin I daniela.varrin@kathgrenchen.ch Sakristan und Betreuung Eusebiushof | Alfio und Claudia Grasso | 076 559 37 68 Kirchgemeinderat | Präsident | Alfred Kilchenmann | Verwalterin | Daniela von Büren

Aussetzung des Erwachsenenbildungsprogramms Bis zum Sommer 2021 Da die Covid-19-Situation immer noch prekär ist, haben wir beschlossen, keine weiteren Veran­ staltungen bis mindestens zum Sommer 2021 zu planen und durchzuführen. Unser Ziel ist es, zur Bekämpfung der Krise beizutragen, damit wir alle neuen interessanten Veranstaltungen wieder gemeinsam geniessen dürfen. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und hoffen, Sie bald bei einem unseren Anlässe wieder­zusehen. Eleni Kalogera

Gratulationen 90. Geburtstag Am 3. Februar: Frau Maria Keller, Sonnenrainstrasse 11. Wir gratulieren der Jubilarin ganz herzlich zu ihrem Fest und wünschen Gottes Segen.

Unsere Verstorbenen Am 18. Januar: Frau Irène Bäumler-Wälti, Däderizstrasse 106, im 90. Lebensjahr. Herr, nimm die Verstorbene auf in deinen Frieden und schenke den Angehörigen Trost aus dem Glauben.

Ökumene Gottesdienste in den Alterszentren Können wegen der Covid-19-Massnahmen leider nicht durchgeführt werden.

Einladung zur Wählerversammlung Mittwoch, 3. Februar, 19.30 Uhr Saal des Eusebiushofes Grenchen Die Wählerversammlung findet unter Einhaltung der Covid-19Schutzmassnahmen statt.

Seniorenferien 2021 im Berner Oberland Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass die Seniorenferien 2021 im Kanton Bern in Adelboden stattfinden werden. Die Römisch-katholische Pfarrei St. Eusebius, Grenchen und die Evangelischreformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach führen die Seniorenferien wiederum auf ökumenischer Basis gemeinsam durch. Datum: 11.–18. September 2021 Ort: Hotel Alpina, Adelboden Weitere Informationen: www.alpina-adelboden.ch Kosten pro Person (inkl. Halbpension, Kurtaxe, An- und Rückreise): Doppelzimmer Fr. 910.– Einzelzimmer Fr 980.– Für unsere Planung ist es hilfreich, wenn sich die Interessentinnen und Interessenten für das Angebot bereits jetzt auf dem Sekretariat ihrer Kirch­ gemeinde melden. Alle weiteren Informationen zum Programm und der Anmeldetalon folgen später. Römisch-katholische Pfarrei Grenchen: Ruth Barreaux, Tel. 032 653 12 33, E-Mail: pfarramt@kathgrenchen.ch Reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach: Sandra Marti, Tel. 032 654 10 22, E-Mail: sandra.marti@grenchenref.ch Römisch-katholische Pfarrei St. Eusebius Grenchen Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach

Liturgiegruppe Wir Menschen können hören, was Gott sagt. Wir antworten auch in den verschiedensten Formen auf sein Wort: im caritativen Tun, oder betend, oder lobend und feiernd. Unsere Gottesdienste sind immer Antwort. Wir antworten, weil wir danken wollen, oder loben, oder klagen. Auf alle Fälle aus dem Glauben heraus. Und wir tun das gemeinsam, weil wir merken, alleine können und wollen wir das Leben nicht gestalten. Jeden Tag soll auf dem Boden unserer Pfarrei St. Eusebius ein Gebet oder Lob in einer unserer Kapellen oder in der Kirche gefeiert werden können. Der Montag ist ausgenommen. Damit dies möglich sein kann, treffen sich seit der Vakanzzeit Gläubige ehrenamtlich in der Liturgiegruppe. Sie ist zu einem festen Bestandteil unserer Pfarrei geworden. Gläubige führen durch das ökumenische Friedensgebet, gestalten es selbstständig oder sind auch bereit, im Gottesdienst mitzuwirken. Frauen aus dem Frauen­forum machen dies schon viele Jahre. Als Laiengruppe hat die Liturgiegruppe die Möglichkeit, die Gedanken und Ideen der Menschen aufzunehmen und in den Gottesdienst zu tragen. Die Gruppe definiert jeweils selbst die Thematik der Gebete. In der Liturgiegruppe halten wir die Übersicht über die Gebetsangebote: Rosenkranzgruppe, Friedensgebet, meditative Andacht, Frauenliturgie, Abend­gebet usw. Sie kommt mindestens zweimal jährlich zum Austausch der Leitung der Pfarrei zusammen. Sie gestaltet gemeinsam den Pfarreigottesdienst am letzten Sonntag im Januar, an dem das Dankesessen für die Freiwilligen stattfindet. Das Dankesessen muss dieses Jahr coronabedingt leider ausfallen. Wir sind offen für neue Mitglieder und möchten die Entwicklung im Pastoralraum fördern. Mitglieder sind: Albert Birkicht, Bea Corti, Albert Knechtle, Brigitte Meier, Herbert Schwaller. Gudula Metzel

Kirchenkollekten 2. und 3. Quartal 2020 Im April und bis 30. Mai sind wegen der Pandemie alle Gottesdienste ausgefallen. 30./31. Mai 06./07. Juni DO 11. Juni 13./14. Juni 20./21. Juni 27./28. Juni SO 05. Juli SO 12. Juli SO 19. Juli SO 26. Juli SO 02. Aug. 08./09. Aug. 15./16. Aug. 22./23. Aug. 29./30. Aug. SA 05. Sept. SO 06. Sept. 12./13. Sept. SO 20. Sept. 26./27. Sept.

Diözesanes Priesterseminar St. Beat Luzern Brücke – Le pont COMUNDO Bethlehem Mission Immensee Gesamtschweiz. Verpflichtungen des Bischofs Flüchtlingshilfe der Caritas Hilfe für den Kongo (Joseph Kalamba) Papstopfer/Peterspfennig Jugend- und Erwachsenenbildung Kirche in Not «miva» Für den Unterhalt unserer Kirche Vereinigung Cerebral Solothurn Rwanda-Mission Mary's Meals Caritas Schweiz Für die Theologische Fakultät Luzern Kapellfonds Staad Seelsorgeprojekte und Seelsorger in Notlagen Neuer Taufstein in der Kirche Tag der Migrantinnen und Migranten

Opferkerzen April bis September war die Kirche wegen versuchten Brandanschlages geschlossen (Taufkapelle teilweise offen)

Fr. 229.25 Fr. 270.35 Fr. 108.10 Fr. 131.75 Fr. 443.25 Fr. 1288.50 Fr. 339.55 Fr. 167.55 Fr. 175.70 Fr. 209.15 Fr. 259.80 Fr. 326.05 Fr. 480.60 Fr. 460.05 Fr. 556.90 Fr. 215.25 Fr. 391.95 Fr. 249.80 Fr. 451.05 Fr. 316.15

Fr. 1750.65

Opferstöcke April bis Oktober war die Kirche wegen versuchten Brandanschlages geschlossen und somit auch die Opferstöcke nicht zugänglich. 3 | 2021

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jugend@volontariat

2021 | 3 31. JANUAR – 13. FEBRUAR

DIANA CULTRERA

«Das Volontariat ist eine ­unvergessliche und beeindruckende Erfahrung» Die 18-jährige Estelle macht derzeit mit der Organisation Voyage-Partage für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn 52. Jahrgang | Erscheint alle 14 Tage ISSN 1420-5149 | ISSN 1420-5130

ADRESSÄNDERUNGEN sind an das zuständige Pfarramt Ihrer Wohngemeinde zu richten. Der Inhalt des Pfarreiteils (Seiten 9 – 31) liegt in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien.

ein Volontariat in Sierra Leone. Die Jugendseite hat sie interviewt. Diana: Was war deine Motivation, ein Volontariat zu machen?

Estelle: Für mein Zwischenjahr nach meiner Matura habe ich mich dazu entschieden, ein sechsmonatiges Volontariat zu machen. Darauf gekommen bin ich durch eine gute Freundin. Ihr Vater arbeitet für die Don Bosco-Jugendhilfe und hat mir dieses Projekt nähergebracht. Ich war neugierig und wollte gerne das Leben, die schönen und herausfordernden Momente mit den Menschen und Kindern hier teilen. Warum wolltest du nach Sierra Leone?

Das Projekt Don Bosco Fambul, ein Schutzhaus für misshandelte Mädchen, hat mich am meisten angesprochen. Es ist ein Projekt mit Kindern, welche körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt haben oder auf den Strassen aufwuchsen. Don Bosco Fambul ermöglicht den Kindern, einen neuen Weg zu gehen, mit mehr Möglichkeiten und Zukunft. Welche Aufgaben hast du im Volontariat?

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig und der Projektleiter, Pater Jorge, lässt uns viel Spielraum, diese mitzugestalten. Ich darf in den

Schulen mitwirken, mit den Kindern spielen, aber auch selbst Ideen einbringen. Du bist jetzt bereits seit einigen Wochen in Sierra Leone. Was sind deine ersten Eindrücke?

Mir geht es gut und ich fühle mich sehr wohl. Ich durfte die herzliche Art der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos miterleben. Don Bosco Fambul möchte den Kindern ein Zuhause bieten, in dem sie sich willkommen fühlen. Mir gefällt es besonders, Zeit mit den Kindern zu verbringen. Was würdest du einem Jugendlichen sagen, der sich überlegt, ein Volontariat zu machen? Kannst du diese Erfahrung weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Das Volontariat ist eine unvergessliche und beeindruckende Erfahrung. Falls du also interessiert bist, gerne in eine neue Kultur eintauchen möchtest und offen bist, das Leben mit den Leuten vor Ort zu teilen, empfehle ich dir, den Schritt zu wagen.

Möchtest du auch mit Voyage-­Partage in einem ­Projekt in Osteuropa, Asien, Afrika oder Südamerika mit leben, die Arbeit der lokalen Ordensgemeinschaft kennenlernen und dich vor Ort engagieren? Dann schreibe an info@voyage-partage.ch oder informiere dich: www.voyage-partage.ch

AZA 4500 Solothurn Post CH AG

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«Estelle am Bemalen einer Hauswand – eine Idee von ihr, die sie gemeinsam mit den Jugendlichen umsetzt.»